100. Gründungstag

20. November 1919

 

Kommunistische Jugendinternationale

- K J I -

1919 - 2019

 

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Es lebe der 100. Jahrestag der

Kommunistischen Jugendinternationale !

Die Kommunistische Jugendinternationale ist im Wesen nie gefallen, lebt bis heute fort und wird auch in Zukunft weiter leben, denn sie lässt sich leiten von den unbesiegbaren Lehren von Marx, Engels, Lenin, Stalin und Enver Hoxha, den 5 Klassikern des Marxismus - Leninismus !

 

Es lebe der 4. Jahrestag der

Wiedergründung der Kommunistischen Jugendinternationale !

K J I (SH)

 

Grußadressen der Solidarität

 

Anlässlich des 100-jährigen Bestehens der

Kommunistischen Jugendinternationale

veröffentlichen wir folgende Grußbotschaft:

 

Kämpfen wir gegen den revisionistischen Verrat des 6. (letzten) Weltkongresses der Kommunistischen Jugendinternationale von 1935!

Kämpfen wir für den Aufbau der Kommunistischen Jugendinternationale (Stalinisten-Hoxhaisten)!

 

Wolfgang Eggers

Herausgeber: KJI (SH)

 

Heute senden wir revolutionäre Grüße an alle jungen Kommunisten auf der ganzen Welt.

Es lebe der 100. Jahrestag des KJI und der 4. Jahrestag ihrer Neugründung!

Die KJI nimmt einen Ehrenplatz in der Geschichte des Weltkommunismus ein.

Die ruhmreiche Geschichte der Kommunistischen Jugendinternationale ist untrennbar mit der ruhmreichen Geschichte der Komintern und der sozialistischen Weltrevolution verbunden.

Die KJI (SH) wurde gegründet, weil die KJI-Geschichte lehrt, dass das junge Proletariat ohne seine eigene Weltorganisation nicht siegen kann. Ohne die revolutionäre Führung der bolschewistischen Weltpartei und ihrer Jugendorganisation ist die Mission der weltproletarischen Revolution zum Scheitern verurteilt.

Die Verteidigung der Komintern von Lenin und Stalin ist unmöglich, ohne die KJI von Lenin und Stalin zu verteidigen.

Niemand auf der Welt hat mit so großem revolutionären Schwung für den Wiederaufbau der KJI Lenins und Stalins gekämpft wie die Komintern (SH). Erst 72 Jahre nach ihrer Auflösung im Jahr 1943 wurde die Kommunistische Jugendinternationale - genau am 20. November 2015 - wieder gegründet, also 96 Jahre nach ihrem Gründungstag am 20. November 1919. Diese Neugründung der KJI ist ein Ereignis von großer historischer Bedeutung. Von diesem Tag an wurde die großartige Arbeit der KJI aktiv und ehrenvoll fortgesetzt.

Die Kommunistische Jugendinternationale hat sich niemals ergeben, lebt weiter und wird auch in Zukunft leben, denn sie wird von den unbesiegbaren Lehren von Marx, Engels, Lenin, Stalin und Enver Hoxha geleitet, den 5 Klassikern des Marxismus - Leninismus!

Die revolutionäre Jugend ist unbesiegbar, weil sie sich vom Stalinismus-Hoxhaismus leiten lässt, von der Theorie und Taktik, nach der die proletarische Jugend als Flamme und Fortsetzerin der Weltrevolution heranwächst, von der Theorie und Taktik der Heranbildung der proletarischen Jugend als Kämpferin für die Diktatur des Weltproletariats.


Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der KJI müssen wir die Frage beantworten, warum sich diese größte Jugendorganisation in der Geschichte der Menschheit 1943 wieder aufgelöst hat.
Die Beantwortung dieser Frage steht im Mittelpunkt dieser Grußadresse.

Alle revisionistischen Verbrechen von Dimitrov, die die Komintern (SH) bereits entlarvt und bekämpft hat, waren gleichzeitig revisionistische Verbrechen an der proletarischen Weltjugend und an der Kommunistischen Jugendinternationale.

Die Auflösung der KJI erwies sich als das größte Verbrechen im revolutionären Kampf des jungen Proletariats für den Weltkommunismus. Und nicht nur Dimitroff hat dieses Verbrechen begangen, sondern auch seine revisionistischen Anhänger in der KJI-Führung.

Als die KJI gegründet wurde, widersetzte sie sich als Erste dem sozialdemokratischen Verrat und folgte Lenin in seinem Kampf gegen die Zweite Internationale und gegen die opportunistische 2½ Internationale. Die KJI trug ferner maßgeblich zur Gründung kommunistischer Parteien bei. Das ist einer ihrer größten Verdienste in ihrer Gründungszeit.

Als der 7. Weltkongress der Komintern seinen Kampf gegen den Sozialfaschismus abbrach und ihn durch die Vereinigung mit der Sozialdemokratie ersetzte, war es diesmal nicht wieder die revolutionäre Jugend, die sich entschieden diesem erneuten Verrat an der Revolution entgegen stellte, wie noch in ihren Gründungsjahren.

Die sozialistische Jugendinternationale, diese sozialfaschistische Jugendorganisation der Zweiten Internationale, war eine antikommunistische Organisation, die ihren antikommunistischen Kampf während der faschistischen Diktatur der Bourgeoisie nicht aufgab, sondern weiter fortsetzte. Die sozialistische Jugendinternationale setzte den Kommunismus mit dem Faschismus gleich und vertrat den Standpunkt: „die Wurzeln des Faschismus liegen im Kommunismus“. Mit anderen Worten, die sozialdemokratische Jugend handelte nach dem Motto: "Die Niederlage des Faschismus setzt die Niederlage des Kommunismus voraus".

Nicht jeder sozialdemokratische Jungprolet war ein Anti-Kommunist. Deswegen hat die kommunistische Jugend stets für die Einheitsfront aller werktätigen Jugendlichen gekämpft, aber eben korrekt auf dem Boden des revolutionären Klassenkampfes und nicht auf dem bürgerlichen Boden der Klassenversöhnung.

Deshalb ist „antifaschistische Einheit“, die nicht den Sturz der Bourgeoisie, nicht die Beseitigung des Kapitalismus als Wurzel des Faschismus zum Ziel hat, nichts anderes als Einheit mit Antikommunisten. Und dies ist einer der wesentlichsten Gründe, warum wir von der KJI (SH) den 6. Weltkongress der KJI als einen revisionistischen Kongress kritisieren, der den Weg zur Einheit mit den Sozialfaschisten ebnete:

„Wir rufen die sozialistischen und kommunistischen Jugendlichen auf der ganzen Welt auf, ihre Organisation zusammenzulegen.“
(Beschluss des 6. Weltkongresses der KJI)

Hier haben wir die KJI aus dem Jahre 1935, die der späteren SED und anderen Parteizusammenschlüssen zwischen Kommunisten und Sozialdemokraten als konzeptionelle Vorlage gedient hat, und die also schon über 10 Jahre lang in der Schublade der modernen Revisionisten lagerten, nur noch darauf zu warten, endlich hervor geholt zu werden.

Der Sechste Weltkongress der KJI schwor scheinheilig auf Genosse Stalin, warf aber Stalins Doktrin über Bord, dass Faschisten und Sozialfaschisten Zwillinge sind, mit denen sich zu vereinigen, ein Verbrechen am Kommunismus ist.

Was hatte die Komintern noch 1929 ganz richtig in ihrem Aufruf zum 10. Jahrestag der KJI geschrieben ?

"Arbeiter und Arbeiterinnen, kommunistische Jungarbeiter und Jungarbeiterinnen, demonstriert für den revolutionären Klassenkampf der Arbeiterjugend der ganzen Welt, gegen den Sozialfaschismus und die sozialfaschistische Jugendinternationale !"

(siehe: Aufruf der Komintern)


Und dies ist auch der Hauptgrund, warum die KJI (SH) gegen alle neorevisionistischen Jugendorganisationen kämpft, die sich mit anti-revisionistischen Jugendorganisationen zusammenschließen, und die damit Dimitrov, den Liquidator der KJI von Lenin und Stalin, folgen.

Auf ihrem 6. Weltkongress erwies sich der KJI als treues Hündchen der entarteten Komintern von Dimitroff. Die KJI folgte der Komintern brav und widerstandslos bis in ihr Grab.

Die erste und wichtigste Aufgabe aller jungen Kommunisten auf der ganzen Welt ist es, nicht etwa Dimitroff zu folgen, der die KJI aufgelöst hat, sondern bis zum Tod gegen die revisionistische Liquidierung der Kommunistischen Jugendinternationale zu kämpfen.

Die KJI (SH) verteidigt alle Genossen, die hervorragende Dienste für die Aufrechterhaltung und Wiederherstellung der KJI Lenins und Stalins geleistet haben. Einige von ihnen haben sogar dafür ihr Leben gegeben.

Gleichzeitig verurteilen wir alle kapitulantenhaften, liquidatorischen und versöhnlerischen Elemente, die die Auflösung der KJI initiiert, organisiert oder toleriert haben. Zweitens verurteilen wir alle opportunistischen, revisionistischen und neo-revisionistischen Elemente, die offen oder versteckt gegen den Wiederaufbau der KJI argumentieren , um ihren Wiederaufbau zu behindern oder zu sabotieren.

Jeder Lobgesang auf die historischen Verdienste der KJI ist in unseren Augen suspekt, besonders wenn er von jenen kommt, die die Auflösung der KJI tolerieren oder gar rechtfertigen. Wir bekämpfen jeden, der den stalinistisch-hoxhaistischen Wiederaufbau der KJI bekämpft.

"Für die KJI in Worten und gegen die KJI in Taten"
dies ist die Phänemenologie des Neorevisionismus in der wichtigsten organisatorischen Frage der Weltbewegung der revolutionären Jugend.

Mit dem korrekten V. Weltkongress der KJI erreichte die kommunistische Weltbewegung der Jugend ihr mächtigstes Entwicklungsstadium. Aber mit dem darauf folgenden, letzten Weltkongress der KJI bereitete Dimitroff die Auflösung der KJI vor.
Die KJI wurde aufgelöst, so dass die Sektionen der KJI getrennt und die jungen Kommunisten in allen Ländern voneinander isoliert wurden. Die revolutionäre Weltjugend verlor ihre zentralisierte bolschewistische Weltführung. Die Auflösung der KJI hinterließ dem jungen Proletariat der ganzen Welt eine Periode, in der sein Kampf um den Sieg der sozialistischen Weltrevolution Jahrzehnte lang von der Tagesordnung gestrichen worden war.

Die KPdSU (B) von Lenin und Stalin hat immer über die Liquidatoren und Kapitulanten gesiegt. Weder vor noch nach der Oktoberrevolution gab es irgendeinen Grund für die Auflösung ihrer Jugendorganisation. Und die PAA von Enver Hoxha hat immer über die Liquidatoren und Kapitulanten gesiegt. Weder vor noch nach der Befreiung von der faschistischen Besatzung Albaniens gab es irgendeinen Grund für die Auflösung ihrer Jugendorganisation. Die KPdSU (B) und die PAA haben zu keinem einzigen Zeitpunkt ihre eigene Jugendorganisation aufgelöst. Im Gegensatz dazu haben die Verräter der Komintern die KJI aufgelöst. Es gab zu keinem Zeitpunkt irgendeinen Grund zur Auflösung der KJI.

Und all dies geschah 1943, auf dem Höhepunkt des Kampfes gegen Faschismus und Krieg.

Die KJI ging einst aus dem Kampf gegen den Krieg hervor, bis sie dann mitten im Kampf gegen den nächsten Krieg aufgelöst wurde, ohne diesen Kampf weiter zu führen. Die Liquidierung der Kommunistischen Jugendinternationale kam der Entwaffnung der proletarischen Jugend gleich und war somit gleichbedeutend mit der Kapitulation vor dem Faschismus. Dies war ein Sieg der bürgerlichen Jugend über die proletarische Jugend dank des Verrats von Dimitroff und Co. Die Faschisten und Sozialfaschisten feierten die Auflösung der KJI als Sieg, so als ob dies ihr "eigenes" Verdienst wäre. In wie weit Dimitroff von den Nazis den Auftrag hatte, die KJI zu liquidieren, lässt sich bislang nur erahnen. Aber Liquidierung der KJI bleibt so oder so ein Kapitalverbrechen, ob nun mit oder ohne Auftrag der Nazis.

Die Auflösung der Kommunistischen Jugendinternationale war nichts anderes als die kriminelle Aufkündigung des internationalen revolutionären Vertrags zwischen der alten und jungen proletarischen Generation in ihrem gemeinsamen Kampf für die Überwindung der Klassengesellschaft.

Die proletarische Ideologie hat von Anfang an gelehrt: Für die Emanzipation des Weltproletariats ist nicht nur der gemeinsame solidarische proletarische Klassenkampf beiderlei Geschlechts notwendig, sondern auch der zwischen der älteren und der jüngeren Generation.

Es gibt keinen wahren proletarischen Internationalismus, der nicht den gemeinsamen Klassenkampf und die Solidarität zwischen der älteren und jüngeren Generation des Proletariats aller Länder einschließt. Wir erinnern an den Verbrecher Trotzki, der versuchte, zwischen den jungen und alten Bolschewiki einen Keil zu treiben.

Die Auflösung der KJI beschwor auch die Gefahr herauf, die Idee des proletarischen Internationalismus durch nationalistische Tendenzen innerhalb der kommunistischen Jugend verschiedener Länder zu beseitigen("eigener nationaler Weg zum Sozialismus"; siehe: Titoismus; Browderismus usw.).
Die Auflösung der KJI hatte einen wachsenden Einfluss der revisionistischen Politik der Volksfront in den einzelnen Ländern zur Folge und damit die vollständige Abkehr der kommunistischen Weltjugend von der sozialistischen Weltrevolution.
Eins muss uns stets klar sein:
Die KJI trennt sich unter keinen Umständen von ihren Sektionen. Sektionen und KJII, sie lassen sich nie gegenseitig im Stich - nie! Eine weitere Auflösung der KJI darf und wird es nie wieder geben!

Der Zusammenhalt der Sektionen ist die Voraussetzung für die wesentlichste und zentralste Aufgabe der KJI: alle Sektionen der KJI gemeinsam zum Sieg der sozialistischen Weltrevolution zu führen. Andernfalls kann die kommunistische Jugend ihre weltweite Mission, die jungen Proletarier aller Länder von kapitalistischer Ausbeutung und Unterdrückung zu befreien, nicht erfüllen.

Kürzlich scheiterten die Neo-Revisionisten kläglich bei dem Versuch, die KJI (SH) gegen die Komintern (SH) aufzuhetzen. Sie scheiterten, weil der Zusammenhalt zwischen Partei und Jugendorganisation unzerstörbar ist, solange sie sich gemeinsam vom Stalinismus-Hoxhaismus leiten lassen.

Die KJI (SH) zieht aus der revisionistischen Auflösung der KJI die folgenden wichtigen organisatorischen Lehren:

Die KJI (SH) stellt fest, dass das alte Modell der Organisation der KJI - einer Dachorganisation unabhängiger, nationaler kommunistischer Jugendorganisationen - heute nicht mehr angemessen ist. Auf Grund der gegenwärtigen Bedingungen der Globalisierung wird das alte Modell durch ein neues globalisiertes Modell einer zentralistischen, bolschewistischen Weltjugendorganisation abgelöst.

Die KJI (SH) versteht sich als die alleinige, autorisierte stalinistisch-hoxhaistische Jugendorganisation der Komintern (SH), die in jedem Land über ihre eigene Sektion verfügt.

Die Kommunistische Jugendinternationale ist dem Untergang geweiht, wenn sie sich selbst nicht verteidigen kann. Die Kommunistische Jugendinternationale muss ihren Schutz oranisieren, ideologisch, politisch und organisatorisch.

Das KJI (SH) wird sich niemals von selbst auflösen. Die Kommunistische Jugendinternationale ist eine "aussterbende" Organisation in der Zeit des Weltkommunismus. Sie wird aber keinen einzigen Tag früher aussterben.

Die Auflösung der KJI verhinderte ihre Schmiedung zu einem internationalen Bollwerk der proletarischen Jugend gegen den modernen Revisionismus.

Die notwendige Reinigung von antiproletarischen Elementen innerhalb der KJI und der Weltbewegung der kommunistischen Jugend wurde von Revisionisten unter dem Deckmantel des angeblichen "Kampfes gegen das Sektierertum" verhindert.

Viele der besten Kämpfer der KJI verloren ihr Leben auf den Schlachtfeldern gegen den imperialistischen Krieg und in den Kerkern der Faschisten, oder sie wurden von der revisionistischen Führung der Komintern und der KJI unter Druck gesetzt oder unschädlich gemacht.

Mit der Auflösung der KJI verlor das Weltproletariat sein globales Reservoir junger kommunistischer Nachwuchskräfte, die für die Rekrutierung neuer Kräfte unabdingbar waren, um die von den Revisionisten verratene Komintern wieder auf der Grundlage des Leninismus-Stalinismus neu aufzubauen.

Die jungen Kommunisten sind jene Elemente innerhalb der kommunistischen Weltbewegung, die notwendig sind, um die alten Zöpfe des Revisionismus zu beseitigen und jedes Nachwachsen zu beschneiden. Die kommunistische Jugend war die erste und beste Kraft, die Karl Liebknecht in Deutschland gegen den Verrat des Kautskyismus unterstützte. Und es war später auch die kommunistische Jugend, die das Banner des Leninismus und des Stalinismus gegen den Block der Rechten und „Linken“ siegreich verteidigte. Im Moment hat die kommunistische Jugend erneut die Flamme der Weltrevolution entfacht. Es sind die jungen Kommunisten, die sich als Erste für die Unterstützung der Komintern (SH) entscheiden, und sie sind die Ersten, die sich über den von ihr weiter entwickelten Marxismus-Leninismus - nämlich den unbesiegbaren Stalinismus-Hoxhaismus - freuen und ihm bewusst folgen.

Die Auflösung der KJI war einer der entscheidenden Faktoren, um die Schaffung einer neuen Generation von Weltrevolutionären zu vereiteln, ohne die die Weltrevolution zum Scheitern verurteilt ist. Keine KJI bedeutet: keine nachfolgenden Weltrevolutionäre.
Verrat an der kommunistischen Jugend, das war der langfristig wertvollste Dienst, den Dimitrov für die Weltbourgeoisie geleistet hat. Dieser Dienst hatte also nicht nur kurzfristige Auswirkungen - Rettung des Halses der Weltbourgeoisie aus der Schlinge ihrer Verbrechen, nachdem der Faschismus zerschlagen war. Auf lange Sicht war eine Weltjugend ohne KJI ein Dienst an der Weltbourgeoisie - nämlich die Bildung immer neuer junger Nachwuchskräfte zu erschweren, ohne die es keine Zukunft für den Kommunismus gibt.

Stattdessen wurden junge Kommunisten dafür benutzt, um sie an die Errichtung einer revisionistischen Staatsmacht zu binden, um als neue sozialfaschistische Kräfte rekrutiert zu werden, nachdem der Name „Sozialdemokratie“ mit Schlamm bedeckt war. Die neue Bourgeoisie in den revisionistischen Länder konnte sich nicht anders, als mit Hilfe der jungen Generation herausbilden, um die Diktatur des Proletariats beseitigen.

Die Bourgeoisie missbrauchte die kommunistische Jugend für den Aufbau revisionistischer Länder innerhalb der kapitalistischen Welt und hinderte sie daran, sich mit aller Kraft der Weltrevolution und dem Weltsozialismus zu widmen, der nur auf den Ruinen des Weltkapitalismus aufgebaut werden kann. So war die kommunistische Jugend gezwungen, in einer Welt des "friedlichen Zusammenlebens" mit dem Weltkapitalismus auszuharren, anstatt die globalen Hochburgen des Weltimperialismus zu stürmen und zu zerschlagen.

Die Liquidierung der KJI war ein Sieg der internationalen reaktionären und faschistischen Kräfte der Anti-Komintern, ein Nährboden für den aufkommenden modernen Revisionismus an der Staatsmacht, eine Niederlage für die Fortsetzung des Kampfes gegen den Sozialfaschismus.

All das zeigt, dass die Existenz einer Kommunistischen Jugendinternationale für die Fortsetzung der revolutionären Mission des Weltproletariats unverzichtbar ist. Folglich ist es weder in Zeiten kapitalistischer Krisen, noch während des Faschismus, während eines imperialistischen Krieges oder Bürgerkrieges oder sonstwie zulässig, die KJI aufzulösen.

Der Stalinismus-Hoxhaismus lehrt, dass es die Pflicht eines jeden Kommunisten ist, alles zu tun, um die KJI auf der Grundlage der am weitesten fortgeschrittenen Entwicklung der proletarischen Ideologie neu zu gründen, falls es der Weltbourgeoisie gelingen sollte, die KJI zu liquidieren.

Die sozialistische Weltrevolution kann ohne die revolutionäre Jugend und ihre KJII nicht siegen. Wir würden ein Verbrechen an der Weltrevolution begehen, wenn wir die Rekrutierung immer neuer Generationen von Weltrevolutionären vernachlässigen würden.

Dieses Prinzip der Rekrutierung einer neuen Generation von Weltrevolutionären ist ein Prinzip des Stalinismus-Hoxhaismus, das über den Sieg oder die Niederlage der Weltrevolution entscheidet.

Ein weiteres Prinzip des Stalinismus-Hoxhaismus ist die Unabdingbarkeit der KJI für die Errichtung der Diktatur des Weltproletariats und für den Aufbau des Weltsozialismus.

Die Diktatur des Weltproletariats umfasst eine Periode, die nicht von einer einzigen Generation erfolgreich zum Abschluss gebracht werden kann. Wir wissen nicht, wie viele Generationen benötigt werden bis zum Weltkommunismus, aber es wäre ein Verbrechen an der Diktatur des Weltproletariats und am Weltkommunismus, wenn wir die nächste Generation nicht auf die Verteidigung der Weltdiktatur des Proletariats ausreichend vorbereiten würden. Ohne kommunistische Weltjugend gibt es keinen Übergang zum Weltkommunismus.

Das Gleiche gilt für den Aufbau des Weltsozialismus, der nicht von einer einzigen Generation vollständig erfüllt werden kann. All unser Kampf für den Kommunismus wird zum Scheitern verurteilt sein, wenn wir uns als unfähig erweisen, der nächsten Generation den Weg zur sozialistischen Weltrevolution, und von der sozialistischen Weltreolution zum Weltsozialismus und Weltkommunismus zu ebnen.
Die KJI wird daher während der gesamten historischen Periode des Weltsozialismus unverzichtbar sein. Und dafür müsen wir schon heute die Grundlagen schaffen, indem wir den Aufbau der KJI zügig voran treiben.

Ohne die Kommunistische Jugendinternationale gibt es keinen revolutionären Sturz der Weltbourgeoisie und keine Beseitigung des Weltkapitalismus.

Ohne die Kommunistische Jugendinternationale gibt es keinen siegreichen Aufbau des Weltsozialismus.

Ohne die Kommunistische Jugendinternationale gibt es keinen Übergang zum Weltkommunismus.


Jede "Rechtfertigung" für die vorzeitige Auflösung der Kommunistischen Jugendinternationale im Jahr 1943 war daher nichts anderes als eine Rechtfertigung für die Verlängerung der Weltherrschaft der Bourgeoisie, für die Verzögerung der Diktatur des Weltproletariats und schließlich für die Verschiebung des Weltkommunismus auf den Sankt Nimmerleinstag...

Der Sechste Weltkongress der Kommunistischen Jugendinternationale
fand vom 25. September bis 10. Oktober 1935 in Moskau statt. Dort zeichneten die Führer der KJI ein rosiges Bild vom Leben der Weltjugend, wie es vor dem Faschismus angeblich existiert haben soll, nämlich so als hätte es vor dem Faschismus keine Ausbeutung und Unterdrückung gegeben, keinen Kapitalismus. Wie schön war es doch im Kapitalismus, bevor Hitler an die Macht kam !! Und genau hier versuchten die Revisionisten, die Jugend für die Rettung des Kapitalismus azu gewinnen, und versprachen ihr den "friedlichen Weg zum Sozialismus" , um sie von der sozialistischen Weltrevolution abzuhalten. Im proletarischen Kampf gegen den Faschismus geht es vor allem um die Zerschlagung der Diktatur der Bourgeoisie und um die Errichtung der Diktatur des Proletariats, um die revolutionäre Beseitigung des Kapitalismus. Die Revisionisten waren hingegen für die Rettung des Kapitalismus, für die Rückkehr zur bürgerlichen Demokratie, die nichts weiter als eine Verschleierung der Diktatur der Bourgeoisie ist, mit der die proletarische Jugend immer weiter an den Kapitalismus gefesselt bleibt.

Der 6. Weltkongress der KJI war ein Verrat am weltrevolutionären Fundament, auf dem die KJI einst aufgebaut wurde. Die Führer der KJI waren bereits in Dimitroffs Marionetten verwandelt worden. Kein Wunder also, dass nicht Lenin und Stalin, sondern Dimitroff im Mittelpunkt stand:

„Genosse Georgi Dimitroff, der renommierte Steuermann der Kommunistischen Internationale, hat auf dem VII. Weltkongress der Komintern ein Programm entwickelt, das die Menschheit vom Faschismus, von der Gefahr eines Krieges, von Hunger und Elend befreien kann.“


Das war alles Andere als ein Programm. Es war die Plattform der Revisionisten gegen das sogenannte "Sektierertum".

Die KJI verurteilte das vom Siebten Weltkongress der Komintern diktierte sogenannte „Sektierertum“. Dieser Sektierer-Vorwurf richtete sich aber nicht gegen das tatsächliche Sektierertum wie es die Klassiker des Marxismus-Leninismus bekämpft haben, sondern diente den Revisionisten als Rechtfertigung für ihre Abkehr vom Marxismus-Leninismus. Die KJI-Führer ersetzten den Marxismus-Leninismus durch den Revisionismus, indem sie ihren Revisionismus als "Marxismus-Leninismus" ausgaben und den Marxismus-Leninismus als "Sektierertum" über Bord warfen. Diese KJI-Führer führten im Auftrag Dimitroffs eine Reinigungskampagne gegen alle jungen Kommunisten auf der ganzen Welt durch, die das revolutionäre Programm der KJI von 1928 und das revolutionäre Programm der Komintern von 1928 treu verteidigten.
Die revisionistischen KJI-Führer zitierten Dimitrov:
"In einer Reihe von kapitalistischen Ländern sind unsere Kommunistishen Jugendverbände immer noch größtenteils sektiererische Organisationen, die von den Massen getrennt sind."

Die KJI soll also vor ihrem letzten Weltkongress nichts Anderes, als ein einziger "Sektiererhaufen" gewesen sein ? Wie tief müssen die Delegierten des 6. Weltkongresses der KJI gesunken sein, dass sie so eine schändliche Verunglimpfung der ruhmreichen Geschichte des Kampfes der KJI nich nur stillschweigend hingenommen und geduldet, sondern auch noch stürmisch beklatscht haben.

Was immer auch geschieht,
nie sollt ihr so tief sinken,
von dem Kakao, durch den man euch zieht,
auch noch zu trinken!

Erich Kästner

Niemand kann die historischen Tatsachen leugnen, dass ALLE (!) KJI-Sektionen aktiv an den revolutionären Aktionen der Arbeiterklasse, an Massenbewegungen zur Verteidigung der wirtschaftlichen und politischen Interessen junger Menschen teilgenommen haben und sich während des revolutionären Kampfes von opportunistischen Elementen befreit haben. Die revisionistischen KJI-Führer leugneten diese Tatsache auf ihrem 6. Weltkongress mit den Worten:

"Die KJI ist bisher nur einer abstrakten Politik gefolgt" (etwa der "abstrakten Politik" der Komintern Lenins und Stalins???).

Solche Lügen dürfen nicht ungestraft hingenommen werden. Man muss solche Lügen verurteilen. Man muss den Neo-Revisionisten aufs Haupt schlagen, die diese Lügen heute wieder verbreiten. Man kann den letzten Weltkongress der KJI nicht in Schutz nehmen, ohne dabei den Boden des Kommunismus zu verlassen.

Dimitrov warf der KJI vor, sie würde angeblich "die kommunistische Partei kopieren".

Wieder eine ungeheuerliche Diffamierung ! So ein Schandurteil konnte nur einen Zweck haben, nämlich dass sich die KJI von der Komintern lossagt, dass die Komintern ihrer Jugendinternationale beraubt wird. Wenn die KJI mit der Komintern gemeinsam für den Kommunismus, für die sozialistische Weltrevolution kämpft, dann ist das keine "Kopieren", sondern ein bolschewistisches Prinzip. Partei und Jugend sind im Geiste des Weltbolschewismus untrennbar verbunden. Dimitroff gelang es zwar, die KJI aufzulösen, aber nicht ihren Geist des Weltbolschewismus für immer auszulöschen, weil er unauslöschbar ist!
In Wahrheit war für Dimitrov die Existenz der KJI nur ein Hindernis für seine „Volksfront“, für seinen Pakt mit der Bourgeoisie. Das war auch der Grund, warum Dimitroff nicht nur die KJI, sondern restlos alle bestehenden internationalen kommunistischen Organisationen der Bourgeoisie auf dem Silbertablett servierte.
Indem wir die KJI gegen den Verrat Dimitroffs verteidigen, müssen wir auch alle anderen internationalen kommunistischen Organisationen verteidigen, die Dimitroff liquidiert hat.

Ja klar. Dimitrov hat das weltrevolutionäre Programm der Komintern von 1928 beerdigt, aber nicht etwa durch ein eigenes revisionistisches Programm, wie die KJI-Führer das auf ihrem 6. Weltkongress behauptet haben. Was soll denn das für ein Programm gewesen sein ? Ein solches Programm hat es nie gegeben. Erstens waren die revisionistischen Führer gar nicht fähig, ein eigenes Programm aufzustellen, und zweitens hätten sie sich mit ihrem eigenen Programm automatisch offen gegen das stalinistische Kominternprogramm von 1928 stellen müssen. Dazu waren sie aber entweder zu feige oder zu schlau.

Der größte Verrat in der Geschichte der KJI war, wie bereits anfangs dargestellt der Folgende:
Der 6. Weltkongress der KJII erklärte den Verzicht auf eine eigenständige kommunistische Organisation zu Gunsten des Aufbau einer parteiunabhängigen Jugendorganisation zur Schaffung einer antifaschistischen Einheitsfront.

Dieser Beschluss war eine klare Kriegserklärung gegen die von Lenin und Stalin verbriefte Eigenständigkeit und führende Rolle der kommunistischen Jugendorganisation. Mit diesem Beschluss aus dem Jahre 1935 wurde das Ende der KJI eingeläutet. Ein Verbot der KJI durch die Bourgeoisie hätte als eine Ehre gelten können. Die Selbstauflösung aber war eine Schande. Die KJI-Führer pochten auf ihre Eigenständigkeit gegenüber der Komintern, aber nur zum offen erklärten Zweck, die KJI aufzugeben und sie einer parteiunabhängigen ( = bürgerlichen!) Jugendorganisation zu opfern.

Von den alten KJI-Parolen der sozialistischen Weltevolution, der Diktatur des Weltproletariats, des Sozialismus, des bewaffneten Kampfes usw., ist nicht die geringste Spur übrig geblieben, wie sie noch im Programm nieder geschrieben waren:

Programm

der Kommunistischen Jugendinternationale

Erinnern wir uns an das unvergessene leninistische Programm der KJI von 1928, in dem es heißt:

Das Programm der Kommunistischen Jugendinternationale ist das wichtigste Dokument der proletarischen Weltbewegung der Jugend.

Es ist eine Verallgemeinerung, Zusammenfassung und Systematisierung alles dessen, was von der proletarischen Jugendbewegung in Jahrzehnten des Kampfes und der Arbeit auf theoretischem Gebiet geschaffen wurde. Die Theorie unserer Jugendbewegung ist im K J I – Programm vom Standpunkt der Gegenwart gegeben, d.h., in einer Gestalt, die dem Zeitalter der Weltrevolution entspricht. Die langjährigen Kampferfahrung der Avantgarde der Arbeiterjugend ist hier eine tief prinzipielle, allgemeine Begründung gegeben; der Kampf der proletarischen und der ganzen werktätigen Jugend um ihre Forderungen ist mit dem ganzen Kampf der Kommunistischen Internationale um die Weltrevolution koordniniert. In diesem Sinne ist das K J I – Programm ein Kampfprogramm der revolutionären Jugend aller Länder um die Weltdiktatur des Proletariats.

Das K J I – Programm ist ein Musterbeispiel richtiger Verbindung von Theorie und Praxis. Eine ganze Reihe theoretischer Dokumente liegt ihm zu Grunde. Die wichtigsten davon sind:

Doch die K J I beschränkt sich nicht darauf, dieses theoretische Erbe zusammenzufassen; sie bereicherte es durch ihre großen, in den Jahren der Revolution gesammelten Erfahrungen – Erfahrungen, die die sozialistische Jugendbewegung der Vorkriegszeit nicht haben konnte. Die Beteiligung der Jugend am bewaffneten Kampf, am unmittelbaren Kampf um die proletarische Diktatur, der Kampf in Kolonien und Halbkolonien, Illegalität, Kampf gegen den Faschismus und weißen Terror, endlich die Arbeit des K J V unter der proletarischen Diktatur und die Beteiligung der Jugend am sozialistischen Aufbau. Diese ganze gewaltige Erfahrung der revolutionären Praxis der kommunisten Jugendbewegung hat im K J I – Prorgamm ihre Verallgemeinerung und ihren vollendeten Ausdruck gefunden." (aus dem Vorwort des KJI-Programms)

Was sind die drei zentralen Prinzipien der KJI (SH), die wir im Programm der YCI von 1928 über die Weltrevolution nachlesen können?

1

Die Kommunisten erklären vor aller Welt, dass der bewaffnete Aufstand des Proletariats gegen die Bourgeoisie notwendig ist, um den Kapitalismus zu stürzen und die proletarische Diktatur zu errichten.“

 

2

Die materiellen Voraussetzungen für den Sieg der Weltrevolution sind vorhanden. Es hängt vom Kampfwillen und der Macht der Arbeiterklasse und der mit ihr verbündeten werktätigen und unterdrückten Schichten ab“

 

3

Die Einheitsfronttaktik ist für die ganze Dauer der revolutionären Periode eines der wichtigsten Mittel zur revolutionären Mobilisierung und Gewinnung der Arbeitermassen

 

* * *

 

Die Gründung der Kommunistischen Jugendinternationale, 1919, bedeutete die Vorstufe zur endgültigen Befreiung der kommunistischen Weltjugend.

Die revolutionäre Jugend, sie ist bis heute die heißeste, reinste Flamme aller bisherigen Formationen der Klassengesellschaft. Sie war es in der Zeit, als die erste Jugendinternationale 1907 in Stuttgart gegründet wurde; sie war es als die Kommunistische Jugendinternationale im Jahre 1919 gegründet wurde; sie war es, als dieses Programm im Jahre 1928 verabschiedet wurde, sie ist es heute und sie wird auch weiterhin die glühendste, unauslöschbare Flamme der Revolution des Weltproletariats sein.

Sturz des Weltkapitalismus, Sieg des Weltkommunismus und damit auch völlige Befreiung der arbeitenden Jugend aus ihrer heutigen Knechtschaft !

An dieser weltrevolutionären Linie der kommunistischen Weltjugend hat sich bis heute nichts geändert.

Für den endlichen Sieg bürgt uns der eherne Gang der Entwicklung, unsere geschichtliche Einsicht, unsere kommunistische Erkenntnis, die Begeisterung und kühne Entschlossenheit von immer neuen jungen Herzen auf der ganzen Welt.

Keine Macht der Welt wird die revolutionäre Weltbewegung der kommunistischen Jugend aufhalten !

Die revolutionäre Jugend lässt sich leiten vom Stalinismus-Hoxhaismus, von der Theorie und Taktik der weltproletarischen Revolution im Allgemeinen und die Theorie und Taktik der Weltdiktatur des Proletariats im Besonderen.

Das Programm der Kommunistischen Jugendinternationale aus dem Jahre 1928 ist für die heutige revolutionäre Jugend ein leuchtender Stern, ein großer historischer Schatz für die globalisierte kommunistische Weltjugendbewegung. Die Umsetzung des Programms in die Praxis ist eine ehrenvolle Verpflichtung für jeden jungen Kommunisten auf der ganzen Welt.

Die revolutionäre Weltjugend von heute und morgen wird mit ganzer Kraft für die vollständige Erfüllung dieses Programms kämpfen, es weiter entwickeln und auf die heutigen, veränderten Weltverhältnisse korrekt anwenden. Sicherlich, in den 100 Jahren hat sich die Welt, hat sich die Jugend geändert, aber unsere Ziele sind nach wie vor dieselben geblieben. Die Notwendigkeit des Wiederaufbaus der Kommunistischen Jugendinternationale ist dringender denn je und die Voraussetzungen hierfür nie besser als heute. Die weltproletarische Jugend besitzt keine andere Waffe im Kampf um ihre revolutionäre Befreiung als ihre Weltorganisation, die ihre Kampfabteilungen in allen Ländern in sich vereint und zentralistisch führt.

Die höchste Form der jungproletarischen Klassenorganisation ist die stalinistisch-hoxhaistische Jugendinternationale, die Jugendinternationale weltbolschewistischen Typs, die K J I ( SH ) .

Die stalinistisch-hoxhaistische Jugendinternationale ist die bewusste Trägerin der stalinistisch-hoxhaistischen Klassenbewegung der weltproletarischen Jugend.

Die KJI ( SH ) verpflichtet sich zur Fortsetzung der ruhmreichen Tradition der KJI Lenins und Stalins.

 

Welche Rolle spielen die internationale stalinistisch-hoxhaistische Jugend und ihre Organisationen?

1. Die KJI (SH) führt den Kampf gegen alle bürgerlich-revisionistischen, neo-revisionistischen, trotzkistischen, maoistischen, anarchistischen und anderen opportunistischen Ideologien an, die die werktätige Jugend daran hindern, die Lehren der 5 Klassiker des Marxismus-Leninismus in die Praxis umzusetzen.

2. Die KJI (SH) ist eine Schule des Weltkommunismus für alle ausgebeuteten und unterdrückten Jugendlichen auf der Welt. Die revolutionäre Weltjugend wird im Geiste des Weltkommunismus erzogen, indem sie aktiv und bewusst am Klassenkampf teilnimmt, das heißt durch ständige Vertiefung des Studiums der Lehren der 5 Klassiker des Marxismus-Leninismus.

3. Die KJI (SH) fördert nicht nur die allgemeinen Kampflosungen des Kommunismus, sondern formuliert und repräsentiert die spezifischen Losungen der proletarischen Jugend. Sie kämpft für die Durchsetzung dieser spezifischen Forderungen im Rahmen der allgemeinen Interessen des gesamten Weltproletariats. In diesem weltproletarischen Kontext ist die KJI (SH) Führer und Vertreter der weltproletarischen Jugend.

4. Die KJI (SH) ist nicht eine reine Weltorganisation der kommunistischen Arbeiterjugend, sondern die kommunistische Weltorganisation des Bündnisses der Arbeiter- und Bauernjugend.

5. Die KJI (SH) ist der engagierteste Unterstützer der Komintern (SH) im Kampf für den revolutionären Sturz des Weltimperialismus, für die Errichtung der Diktatur des Weltproletariats und für den Aufbau der neuen sozialistischen Welt und schließlich für seine Transformation in eine klassenlose, kommunistische Welt.

Die KJI (SH) versorgt die Komintern (SH) mit "frischem Blut", um deren Reihen zu stärken und die Reihen der Kämpfer aufzufüllen, die ihr Leben für die Revolution gelassen haben. Die kommunistische Jugend ist nicht nur die reinste Flamme der kommunistischen Revolution, sondern auch ihr unverzichtbarer Nachwuchs, ihr Reservoir.

Anlässlich des 100-jährigen Bestehens der Kommunistischen Jugendinternationalel beschließt die KJI (SH):

Ab sofort wird der 20. November von der KJI (SH) als "Kommunistischer Jugendtag" gefeiert.

Es lebe der 100. Jahrestag der Gründung der KJI!

Nieder mit der neorevisionistischen Indoktrination der proletarischen Jugend durch die Ideologie des Dimitrovismus!

Kämpfen wir für die Verteidigung und den Wiederaufbau der heroischen Kommunistische Jugendinternationale von Lenin und Stalin !

Vorwärts mit der Kommunistischen Jugendinternationale (Stalinisten-Hoxhaisten)!

Es lebe die KJI (Stalinisten-Hoxhaisten)!

Es lebe der 78. Jahrestag der Gründung des albanischen Jugendverbandes!

Es lebe der 4. Jahrestag der Gründung der KJI (SH)!

Es leben die Sektionen des KJI (SH)!

Es lebe der proletarische Internationalismus der proletarischen Jugend der Welt!

Es leben die 5 Klassiker des Marxismus-Leninismus, Marx, Engels, Lenin, Stalin und Enver Hoxha!

Es lebe der Stalinismus-Hoxhaismus!

Es lebe die sozialistische Weltrevolution und die Diktatur des Weltproletariats!

Die Zukunft des Weltsozialismus und des Weltkommunismus gehört der stalinistisch-hoxhaistischen Jugend!

 

Wolfgang Eggers

20. November 2019


 

 

 

Programm

der Kommunistischen Jugendinternationale - 1928

 

 

 

 

Zur Feier des 10. Jahrestag der KJI kommen in Berlin 10 000 revolutionäre Jugendliche zusammen.

 

aus: "ROTE FAHNE" vom 17. 11. 1929

Unter dem Banner der KJI vorwärts zum Sieg !

Heraus zum Massen-Meeting: 10-Jahrfeier der Kommunistischen Jugend-Internationale, am Donnerstag, dem 21. November im Sportpalast

 

Im revolutionären Kampfe der proletarischen Jugend aller Länder wurde die Kommunistische Jugend-Internationale 1919 in Berlin gegründet.

Solche gewaltigen Ereignisse, wie die russische Revolution, die ungarische und deutsche Revolution, ihre Vorgeschichte, der imperialistische Weltkrieg, hatten auf die Gründung entscheidenden Einfluss. Im Vordergrund der Aufgaben stand vom ersten Tage vor der KJI der Kampf gegen den imperialistischen Krieg, der Kampf für die Diktatur des Proletariats und die Verteidigung der Sowjetunion.

Zusammen mit den russischen Bolschewiki hat die KJI ein großes Verdienst bei der Schaffung kommunistischer Parteien.

Die KJI ist gestählt und gewachsen im Kampf gegen die II. sozialdemokratische Internationale und sozialistische Jugendinternationale. Wo heldenhaft die Arbeiter im Kampfe für ihre Rechte und Forderungen standen, entfesselte unter aktiver Beteiligung der Sozialdemokratie die Bourgeoisie eine vernichtende Welle des weißen Terrors. Bulgarien, Rumänien, Jugoslawien, Ungarn, München und Berlin - überall sind erschlagene Proletarier, Massengräber revolutionärer Kämpfer, Wahrzeichen der Tätigkeit der Sozialdemokratie.

Den Kampf gegen wirtschaftliche Ausbeutung und Unterdrückung der Arbeiterjugend führte einzig und allein die KJI. Die Sozialdemokratie und sozialdemokratische Jugend sind den Weg der arbeitsgemeinschaftlichen und verräterischen Politik gegangen. Sie sind zu den Feinden der proletarischen Jugend übergelaufen und befinden sich auf der anderen Seite der Barrikade.

In Österreich, in dem Lande der Sozialdemokratie, feiert der Faschismus seinen Sieg und führt einen terroristischen Kampf gegen die revolutionäre Arbeiterschaft. Die Phrase des "Roten Wien der Sozialdemokratie" ist als Seifenblase geplatzt. Die Kommunistische Partei und der Kommunistische Jugendverband, die Komintern und die KJI lenken die Aufmerksamkeit der Arbeiter aller Länder auf die Ereignisse in Wien und ruft die österreichischen Proletarier zum bewaffneten Kampf gegen den Faschismus, zur Errichtung der proletarischen Diktatur auf.

Offen, schamlos, mit Lügen und Verrat treiben die Sozialfaschisten die gemeine Hetze im Verein mit den Imperialisten aller Länder gegen die Sowjetunion. Sie fordern stürmisch und im Chor mit den imperialistischen Räubern die Niederschlagung der Sowjetunion.

10 Jahre KJI und 12 Jahre Sowjetunion

- das ist unser größter Triumph gegen alle Imperialisten und Sozialdemokraten.

12 Jahre Sowjetunion heißt für die KJI:

Verwirklichung ihres Programms auf einem Sechstel der Erde.

Die Beseitigung und Vernichtung aller Ausbeuter der werktätigen Jugend, die Befreiung aus dem Joch der Knechtschaft, Sechs-Stundentag, aktives und passives Wahlrecht zu den Sowjets vom 18. Lebensjahre an, 4 Wochen Urlaub - Erholung in den Palästen und Sanatorien der verjagten Gutsbesitzer, Universitäten und Hochschulen, Techniken und freie Entwicklung zu qualifizierten Arbeitern in den Betrieben - das ist das Russland der heran wachsenden Generation des Arbeiterstaates - unter Leitung der bolschewistischen Partei und des Leninistischen Kommunistischen Jugendverbandes, die sichersten Stützen und Führer im weiteren, siegreichen Aufbau zur Verwirklichung des Fünf-Jahrplanes.

Die kapitalistische Stabilisierung schwankt, die Krisenerscheinungen der kapitalistischen Länder, insbesondere Deutschlands, nehmen zu. Eine internationale Konferenz der Kapitalisten jagt die andere. Auf die Pariser Reparationskonferenz folgte die Haager Konferenz mit dem Ergebnis des Young-Plans. Zwei Fronten treten klar hervor: Young-Plan gegen den Fünf-Jahresplan des sozialistischen Aufbaus. Diese Tatsachen beleuchten klar die großen Widersprüche, die gegenwärtig als Achse aller Geschehnisse zu betrachten sind.

 

Die drohende Kriegsgefahr gegen die Sowjetunion

Neue Lasten, verstärkte Ausbeutung, eine neue Welle der kapitalistischen Rationalisierung, Schaffung neuer reaktionärer Jugendgesetze, faschistischer Kurs in den Berufsschulen, Streichung der Erwerbslosenunterstützung, Verwendung der Lehrlinge als Streikbrecher, Einsetzung von bewaffneten Polizeihorden gegen streikende Jungarbeiter und Arbeiterinnen - das ist der Young-Plan. Es ist der raffinierteste Ausbeutungs- und Unterdrückungsplan der Bourgeoisie.

Jungarbeiter und Jungarbeiterinnen Deutshlands !

Der Kampf gegen den Young-Plan wird aktiv und entschieden nur von der Kommunistischen Partei und dem Kommunistischen Jugendverband geführt.

Nur der Sturz der Kapitalisten, nur die proletarische Revolution in Deutschland und die siegreiche Weltrevolution wird den Young-Plan in Fetzen zerreißen und die Arbeiter aller Länder aus ihrer Knechtschaft befreien.

 

10 Jahre KJI

- das heißt 10 Jahre Kampf für die politischen und wirtschaftlichen Ziele der Arbeiterjugend in allen Ländern, in den Kolonien, Halbkolonien und Metropolen.

Gegenwärtig stoßen verschärft die proletarischen Bataillone vor gegen die Offensive der Bourgeoisie. Der 1. Mai in Berlin, der 1. August in der ganzen Welt als aktive Demonstration gegen die Imperialisten und ihre Kriegsvorbereitungen gegen die Sowjetunion fand die Jungarbeiter in vorderster Front. Große Wirtschaftskämpfe und Streiks der Arbeiterschaft zeugen von dem wachsenden Kampfeswillen. Die proletarische Jugend führt energische, hartnäckige Vorpostengefechte in den einzelnen Betrieben - in Berlin, in Oberschlesien, Bremen - gegen die wachsende Ausbeutung und Unterdrückung durch die Kapitalisten.

Jungarbeiter und Jungarbeiterinnen !

Noch fester, geschlossener, zäher müssen wir den Provokationen unserer Feinde antworten. Es gilt weiter wie bisher, Kämpfe, Streiks der Jungarbeiterschaft in allen Teilen Deutschlands zu entfesseln. Der KJVD, gestählt und gehärtet in seinem 10 jährigen Kampfe als eine der größten Sektionen der KJI, wird diese Kämpfe der Jungarbeiterschaft in Deutschland führen.

Heute noch sind es Einzelkämpfe der Jungarbeiterschaft. Unser Ziel ist: Organisierung dieser Kämpfe - durch diese Einzelkämpfe Einbeziehung aller Jungarbeiter ganzer Industriezweige und Bezirke zu großen politischen Massenkämpfen.

Verbindung des wirtschaftlichen und politischen Kampfes.

In dieser ernsten Situation feiert die KJI ihr 10-jähriges Jubiläum.

Aus Anlass dieses wichtigen Ereignisses veranstaltet sie am historischen Gründungsort in Berlin im Sportpalast am 21. November eine große Kundgebung.

Zentralkomitee des Kommunistischen Jugendverbandes Deutschlands

 

 

Ernst Thälmann 

Zum 10. Jahrestag der

Kommunistischen Jugendinternationale

Tiefer in die Massen der Jungarbeiter!

17. November 1929 

 

Jungarbeiter und Jungarbeiterinnen Deutschlands! 

Schickt zu diesem Kampfmeeting Delegierte aus den Betrieben, Berufsschulen und Stempelstellen! Veranstaltet überall Versammlungen, die zum 10. Jahrestag der KJI Stellung nehmen!

Bekundet euren Kampfwillen, kämpft mit der KJI!

Gegen imperialistische Kriegsgefahr, gegen Youngplan, gegen Faschismus - für die Verteidigung der Sowjetunion!

Für die Diktatur des Proletariats, für ein Sowjetdeutschland!

Vorwärts unter dem Banner der KJI zu Kampf und Sieg!

Wir treten in eine Zeit gewaltiger revolutionärer Schlachten ein. Drohend erhebt der Faschismus in allen Ländern sein Haupt, die Stunde des imperialistischen Überfalls auf unser Vaterland, die Sowjetunion, rückt näher. Zugleich erheben sich mit wachsender Kraft und Entschlossenheit die Massen der Ausgebeuteten und Unterdrückten zum revolutionären Kampfe.

In einer solchen Zeit sehen wir die proletarische Jugend in den vordersten Reihen unserer Kampffront. Die Jugend, weniger als die älteren Kampfgenossen von reformistischen Vorurteilen belastet, weniger zugänglich den Drohungen und Verlockungen der Bourgeoisie, stellt im wirtschaftlichen und politischen Kampf unsere Kerntruppen.

Die proletarische Jugend, die vor 15 Jahren unter den ersten war, die mit Lenin und Liebknecht das Banner des proletarischen Internationalismus gegen den Imperialismus und den Sozialchauvinismus erhoben, die in den zehn Jahren des Kampfes der KJI in allen Ländern den Kampf gegen den Opportunismus - dieses schleichende Gift in unseren Reihen - mit der größten Entschlossenheit unterstützt hat, sie ist auch jetzt in der Zeit schärfster Klassenkämpfe das Sturmbataillon der internationalen proletarischen Armee.

Aber noch stehen Millionen vom Kapitalismus getretene und geschundene Jungarbeiter und Jungarbeiterinnen abseits. Noch sind unsere Jugendverbände nicht die Organisationen, die in allen Kämpfen der Jungarbeiterschaft an der Spitze stehen. Darum gilt am 10. Jahrestage unserer Jugendinternationale die Parole: 

Tiefer hinein in die Massen!

Kein Betrieb ohne Jugendzelle!

Kein Arbeitskampf ohne Jugendgenossen in der Führung!

Vorwärts zur wahren revolutionären Massenorganisation des Jungproletariats!

 

Ernst Thälmann spricht auf dem Reichsjugendtag, 1929

(KJI-Emblem an der Tribüne zu sehen)

Aus der Rede Ernst Thälmanns anlässlich des 10. Jahrestages der Kommunistischen Jugendinternationale 

Berlin, 21. November 1929

„Die Rote Fahne”

vom 22. November 1929.

Gestern vor 10 Jahren wurde im Neukölln der Maibarrikaden das Fundament für die Millionenarmee der Kommunistischen Jugendinternationale gelegt. Im Geiste Liebknechts und Rosa Luxemburgs setzte die kommunistische Jugend der Kriegsfront die revolutionäre Front des kämpfenden Proletariats entgegen. Seither ist die kommunistische Jugend zu einer gewaltigen Armee angewachsen, die Schulter an Schulter mit der erwachsenen Arbeiterschaft gegen Ausbeutung, gegen imperialistischen Krieg, für die Verteidigung der Sowjetunion kämpft und die auch im Endkampf gemeinsam mit dem Proletariat kämpfen wird. In der Kommunistischen Partei gibt es keine Differenzen zwischen den beiden Generationen.

Die Sozialdemokratie fürchtet die Sturmkolonnen der Arbeiterjugend, die in vorderster Reihe kämpfen. Wir haben gewaltige revolutionäre Aufgaben: Kampf gegen den Youngplan, gegen Rationalisierung und verschärfte Ausbeutung, gegen Faschismus und Sozialfaschismus. In diesem Kampfe und in den Schlachten zur Verteidigung der Sowjetunion stellt die Arbeiterjugend die Kerntruppen.

Der Fünfjahrplan des sozialistischen Aufbaus und die gewaltigen Errungenschaften der Arbeiter, Bauern und der Arbeiterjugend der Sowjetunion sind ein Ansporn für uns, diesem Beispiel so rasch wie möglich zu folgen. In der Sowjetunion verteidigen zwei Millionen Komsomolzen mit dem Hammer in der Faust, mit dem Gewehr in der Hand gemeinsam mit der Roten Armee die Errungenschaften der Oktoberrevolution, den mächtigen Aufstieg der kulturellen Entwicklung unter Führung der Kommunistischen Partei. Im kapitalistischen Deutschland hingegen sehen wir den Niedergang, sehen wir die Anwendung neuer blutiger Methoden des Faschismus und Sozialfaschismus, wie sie in den Maitagen in den Straßen Berlins zur Anwendung kamen.

Zehn Jahre Kommunistische Jugendinternationale, zehn Jahre revolutionäre Kampferfahrung, zwölf Jahre Diktatur des Proletariats auf der einen Seite, elf Jahre deutsche kapitalistische Republik auf der anderen Seite. Das sind zwei Wege. Der deutsche Weg hat durch den Verrat des Reformismus zur Niederlage der Arbeiterschaft geführt; in der Sowjetunion schreitet das siegreiche Proletariat unter der Führung der Partei Lenins zum Siege, zum Sozialismus.

Gleichgültig, ob Versailler Vertrag, ob Dawesplan, ob Youngplan die deutsche Arbeiterschaft in Fesseln schlägt - unter dem Kapitalismus kann die Frage der Reparationen, des doppelten Sklavenjochs, niemals gelöst werden. Nur unter der Führung der Kommunistischen Partei können die Ketten gesprengt werden, so wie es unsere russischen Brüder taten, als sie den Brest-Litowsker Vertrag in Stücke rissen. Genauso müssen wir es tun. Der Offensive der Bourgeoisie müssen wir die Offensive des revolutionären Proletariats entgegensetzen. Die allgemeine Linksentwicklung, die Streiks und Arbeiterkämpfe, sind Flammenzeichen dieser revolutionären Gegenoffensive.

Unser Kampf gilt in gleicher Weise dem Faschismus, der unter der Parole des „Kampfes” gegen den Youngplan an der Zusammenschweißung aller konterrevolutionären Kräfte arbeitet, der in Deutschland die faschistische Diktatur aufzurichten bestrebt ist, wie sie in Italien besteht.

Wir müssen aus unserer zehnjährigen Kampferfahrung lernen, wir müssen größte Opferbereitschaft an den Tag legen. Schärfste Aufmerksamkeit dem Faschismus, Herausreißen der proletarischen Jugend aus den Klauen der faschistischen Organisationen, Hebung des bolschewistischen Kampfes auf ein höheres Niveau. Wir müssen unsere Reihen schließen gegen Verleumdung und Beschmutzung durch unsere Feinde, wie es der „Vorwärts” tat, der eine halbe Million Wähler der KPD beschimpfte. Die Antwort der klassenbewußten Arbeiterschaft kann nur sein: Masseneintritt in die KPD und in den KJVD! Neue Leser für „Die Rote Fahne”!

Unter der Führung der Kommunistischen Jugendinternationale schreitet die Millionenarmee der Kommunistischen Jugend in allen Ländern zum Sieg über die Bourgeoisie.


AUFRUF

10 Jahre Lenins Jugendinternationale

Am Donnerstag alles in den Sportpalast !

 

aus: "ROTE FAHNE" vom 19. 11. 1929

 

Die Kommunistische Internationale ruft !

Moskau. 18. November (eig. Bericht)

Das Exekutivkomitee der Kommunistischen Internationale hat anlässlich der Zehn-Jahrfeier der Kommunistischen Jugendinternationale einen Aufruf an alle Sektionen der Komintern, an die gesamte Arbeiterjugend, an alle Arbeiter erlassen, in dem es heißt:

Am 20. November feiert die proletarische Jugend der ganzen Welt den 10. Jahrestag der Gründung der Kommunistischen Jugendinternationale. Die Jugendinternationale war die erste Internationale proletarischer Organisationen, die während des Krieges die Fahne des Klassenkampfes hoch hielt.

Die Kommunistische Jugendinternationale war und ist eine treue Helferin der Komintern. In allen diesen Jahren hat sie einen schonungslosen Kampf geführt gegen unbolschewistischen, sozialdemokratischen und kleinbürgerlichen Elemente, die die kommunistische Bewegung von dem richtigen leninistischen Wege ablenken wollten. In allen Klassenkämpfen zeigt sich die wichtige Rolle der Jugend, die als einer der schärfsten ausgebeuteten Teile des Proletariats an allen Kämpfen der letzten Zeit hervorragenden Anteil nahm. Bei dem Anwachsen der neuen revolutionären Welle steht die proletarische Jugend im Vordergrund als eine der aktivisten Kräfte der proletarischen Gesamtfront.

In der Sowjetunion kämpft die proletarische Jugend wie auch die breiten Massen der Arbeiterklasse begeistert für den Aufbau des Sozialismus. Die proletarische Jugend in der Sowjetunion gehört die Initiative der Organisierung des sozialistischen Wettbewerbs in der Fabrik und in den Betrieben für die Hebung der Arbeit in den Betrieben, für den Kampf gegen die Arbeitsbummelei und das Strebertum. Die KJI ist geboren aus den großen Klassenschlachten, die sich in der Periode des ersten imperialistischen Weltkrieges entwickelten. Ihren 10-jährigen Bestand feiert sie in der Periode einer neuen Zuspitzung der Kriegsgefahr. Ihre Hauptaufgabe, die Eroberung der Mehrheit der Arbeiterjugend, muss sich deshalb im engsten Zusammenhang mit dem Kampf gegen die Kriegsgefahr führen. Die Kommunistische Internationale ruft zum 10. Jahrestag der KJI alle ihre Sektionen, alle revolutionären Arbeiter und alle auf dem Boden des unversöhnlichen Klassenkampfes stehenden Massenorganisationen auf, gemeinsam mit den Massen der Arbeiterjugend unter den Fahnen der Kommunistischen Jugendinternationale aufzumarschieren.

Arbeiter und Arbeiterinnen, kommunistische Jungarbeiter und Jungarbeiterinnen, demonstriert für den revolutionären Klassenkampf der Arbeiterjugend der ganzen Welt, gegen den Sozialfaschismus und die sozialfaschistische Jugendinternationale, gegen den faschistischen Terror und gegen die politische Unterdrückung der Arbeiterjugend, gegen die kapitalistische Rationalisierung und für die ökonomischen Forderungen der Arbeiterjugend; für die Einreihung der breitesten Jungarbeitermassen in die breite Front des Kampfes gegen den imperialistischen Krieg, für die revolutionäre Solidarität der Arbeiterjugend mit dem ersten proletarischen Staat, der den Fünfjahrplan des sozialistischen Aufbaus erfolgreich durchführt.

 

 

Jungproleten der Betriebe für die KJI

In Berlin sowie im Reich nimmt die Jungarbeiterschaft in den Betrieben Stellung zu der Zehnjahresfeier der KJI und dem internationalen Massen-Meeting im Sportpalast am Donnerstag, dem 21. November. Im Folgenden sei nur ein Beispiel von vielen heraus gegriffen:

Die Jugendbelegschaftsversammlung der Firma J. Gast, in Berlin-Lichtenberg, nashm nach einem Referat Stellung zum zehn-jährigen Bestehen der KJI. In der Diskussion wurde unterstrichen, dass es der Jugendverband war, der sie organisatorisch zusammen gefasst hat, dass es der Jugendverband war, der die Missstände des Betriebes in der Betriebszeitung angeprangert und gegen sie gekämpft hat. Volle Sympathie für die Sowjetunion und den Fünfjahrplan de Aufbaus des Sozialismus kam in den Reden zum Ausdruck. Die anwesenden Jugendlichen verpflichteten sich, geschlossen an der Kundgebung teilzunehmen.

Die Kommunistische Jugend Deutschlands hat an der Schaffung und an dem Aufbau der Kommunistischen Jugendinternationale hervorragenden Anteil. Die Gründung der Kommunistischen Jugendinternationale folgte der revolutionären Sozialistischen Jugend vor und während des Krieges.

Die sozialistische Jugend Deutschlands hat unter Führung Karl Liebknechts gekämpft gegen den Militarismus. Sie stand während des imperialistischen Krieges in den vordersten Reihen im Kampfe gegen die sozialpatriotische "Vaterlandsverteidigung", für die Schaffung der Kommunistischen Partei Deutschlands. Patei und Jugend, sie werden zusammen stehen im Kampfe gegen die Ausbeutung und Unterdrückung der jugendlichen Arbeiter und Arbeiterinnen, wie sie zusammen stehen werden, wenn es zum Endkampf geht, zum Kampf um die Befreiung der Arbeiterklasse, zum Sturze der Bourgeoisie, zur Errichtung des Proletariats !

Karl Liebknecht : 

„Als die zweite Internationale in Schande zusammenbrach, […] da war es neben den Frauen die proletarische Jugend, welche die Ehre des Sozialismus rettete. Sie hob am ersten Tag des Krieges die in die Gosse getretene Fahne des internationalen Klassenkampfes wieder auf und entfaltete sie kühn vor aller Welt.“

 

 

Jugend voran

aus: "ROTE FAHNE" vom 20. 11. 1929

 

 

"WIR SIND DIE JUNGE GARDE"

SONGTEXT

Dem Morgenrot entgegen,
ihr Kampfgenossen all!
Bald siegt ihr allerwegen,
bald weicht der Feinde Wall!
Mit Macht heran und haltet Schritt!
Arbeiterjugend? Will sie mit?
(2x)
Wir sind die junge Garde
des Proletariats!

Wir haben selbst erfahren
der Arbeit Frongewalt
in düstren Kinderjahren
und wurden früh schon alt.
Sie hat an unserm Fuß geklirrt,
die Kette, die nur schwerer wird.

(2x)
Wir sind die junge Garde
des Proletariats!
[Auch gesungen: Wach auf, du junge Garde des Proletariats]

Die Arbeit kann uns lehren
sie lehrte uns die Kraft,
den Reichtum zu vermehren,
der uns're Armut schafft.
Nun wird die Kraft, von uns erkannt,
die starke Waffe uns'rer Hand!

(2x)
Wir sind die junge Garde
des Proletariats!
[Auch gesungen: Schlag zu, du junge Garde des Proletariats]

Wir reichen euch die Hände,
Genossen all, zum Bund!
Des Kampfes sei kein Ende,
eh' nicht im weiten Rund
der Arbeit freies Volk gesiegt
und jeder Feind am Boden liegt.

(2x)
Vorwärts, du junge Garde
des Proletariats!

 

aus: "ROTE FAHNE" -

Freitag, 22. November 1929

(Nummer 237 - Beilage)

Der Tag der Jungen Garde

Überwältigende Kundgebung

zum Zehnjahrestag der Kommunistischen Jugendinternationale

 

Die Jungarbeiter des Nordens auf dem Bülowplatz.

Ab 17.30h marschieren die Kolonnen der revolutionären Jungarbeiter der nördlichen Berliner Bezirke auf den Bülowplatz. Gegen 18.30h ertönt das Signal zum Abmarsch. Die Spitze nimmt die alte Garde von 1923 - in blauer Mütze und Windjacke - des Kommunistischen Jugendverbandes, darunter folgende Bezirke: der Rote Nordring, 10 Jahre KJI. Hinter den blauen Kolonnen der jungen Antifaschisten marschiert das Rote Sprachrohr mit seiner russischen Fahne. Dann kommt ein Zug, der RFB-Mütze und Uniform trägt, überall begeistert begrüßt von den an beiden Seiten der Straé Spalier bildenden Arbeiter. Dazwischen die 12. Abteilung des Arbeiter-Radfahrer-Bundes "Solidarität". Die etwa 30 Jugendgenossen aus Ammendorf marschieren im Zuge. Dann eine sehr starke Betriebsdelegation der Jugendbelegschaft der Firma Leiser. Überall dazwischen die Gruppen des Kommunistischen Jugendverbandes. Nach annähernd zwei-stündigem Marsch durch die Arbeiterstraßen erreicht der Zug den Sportpalast, schwenkt ein in den Torbogen. Auf allen Wegen versuchte die Schupo zu provozieren. Fast an jeder Ecke kam es zu kleineren Zwischenfällen. Aber sicher und trotzig, mit dem Gesang: "Wir sind die junge Garde" ließ die Kommunistische Jungarbeiterschaft die Polizei immer hinter sich.

 

Der 6. und 14. Bezirk marschiert.

Auf dem Oranienplatz trafen sich um 18.00h der 6., 14. und 15. Verwaltungsbezirk. In einem unübersehbaren Zuge marschieren die Genossinnen und Genossen des Jugendverbandes, der Antifaschistischen Jungen Garde, der Roten Wehr- und Betriebsorganisationen, des Roten Frauen- und Mädchenbundes und die Partei. Rote Fahnen wehten, Transparente leuchteten: "Zehn Jahre Kommunistische Internationale - Kämpft mit uns!" Voran die Kapellen, in Achterreihen die Demonstranten und zu beiden Seiten Massen, die nebenher gehen, mitsingen. Alte Arbeiter stehen an den Straßenecken: "Das ist die Jugend, die alles umkrempeln wird, das ist unsere Zukunft!"

Da tauchen einpaar Hakenkreuzler auf. Aber blitzschnell nehmen sie ihre Abzeichen ab und verschwinden. Aus dem Zuge ertönt es immer wieder: "Rache für die von den Nazis ermordeten Jugendgenossen!" - "Für Sowjetrussland!" - "Hoch die Kommunistische Partei!" - "Ein Hoch auf den vebotenen RFBD!" Das sind die Losungen. Und dazwischen tönt es immer wieder: "Hakenkreuz verrecke!" - "Nieder mit den Sozialfaschisten!" Und mit über 4 000 Mann marschiert der grandiose Zug unter dem Gesang der "Internationale" in den Sportpalast ein.

 

Schöneberger Arbeiterjugend rückt an.

Um 18.30h trafen singend und mit roten Fahen die ersten Shöneberger Jugendgenossen auf dem Ebersmarkt ein. Stürmische Begeisterung der Arbeiter und Jugendlichen löste ein großes Transparent aus, das einen bewaffneten Rotarmisten darstellte. Unter dem dröhnenden Gesang revolutionärer Lieder setzte sich der starke Zug der Schöneberger Kommunistischen Jugend, der Antifaschistishen Jungen Garde, der jungen Pioniere und der Parteigenossen mit wehenden Roten Fahnen und Transparenten in Bewegung, begrüßt von dem Shöneberger Proletariat, durch die abendlichen Straßen zum Sportpalast.

 

Der Zug vom kleinen Tiergarten.

In Moabit bildete den Auftakt zur Demonstration eine Kundgebung der hier antretenden Bezirke. Mit kurzen Worten wies ein Jugendgenosse auf die Bedeutung des zehn-jährigen Bestehens der KOmmunistischen Jugendinternationale hin und schloss mit dem Appell, alle Kräfte einzusetzen zur Stärkung der kämpfenden revolutionären Jugend. Als sich der Zug in Bewegung setzte, hallte ein Massenruf durch die Straßen Moabits: "Hinein in den Kommunistischen Jugendverband!" - "Stärkt die Rote Front!" Spontan sangen die neben dem Zug demonstrierenden Arbeiter die Kampflieder des revolutionären Proletariats. Trotz einzelner Provokationsversuche faschistischer Lümmels, die am Kurfürstendamm sehr schnell das Weite suchen mussten, konnte der Zug ungestört seinen Weg durch die Bourgeoisviertel des Westens nehmen.

 

Im Sportpalast.

Der riesige Sportpalast ist bis auf den letzten Platz gefüllt. Aus allen Teilen Berlins strömten die jungen und erwachsenen Proletarier zusammen, um in einem grandiosen Meeting das zehn-jährige Bestehen der Kommunistischen Jugendinternationale zu feiern. Begeisterte Stimmung ist im Saal. Auf den Gesichtern drückt sich Kampfmut und begeisterte Zuversicht aus. Alte, ergraute Proletarier betrachten mit Stolz die revolutionäre Jugend. Nur eine Partei ist so eng mit den Massen des Jungproletariats verbunden: die Kommunistische Partei, die Kommunistische Internationale.

Zörgiebel umrahmt das zehn-jährige Bestehen der Kommunistischen Jugendinternationale mit einem riesenhaften Schupo-Aufgebot. Allein in der Winterfeldtstraße sind sieben große Überfallautos und eine Brigade berittener Polizisten postiert. Absperrungsmaßnahmen werden rigoros durchgeführt. Die Besucher müssen sich erst zum Sportpalast durchkämpfen. Trotzdem gab es gestern abend in der Potsdamer Straße nur eine Parole: "Hinein in den Sportpalast!" Das Gesicht dieser Straße, die sonst von faulen Bourgeois beherrscht wird, war gestern bestimmt von den Massen der jungen und erwachsenen Proletarier. Der Sportpalast zeigte heute ein verändertes Bild: Von den Wänden grüßen Lenin, Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht. An den Rängen sind die Kamplosungen des Kommunistischen Jugendverbandes in riesigen Buchstaben verkündet. Vom obersten Rang mahnt ein Transparent: "Lest und verbreitet die "ROTE FAHNE!" Den Tisch des Präsidiums schmückt in Riesenlettern der Schwur: "Wir schützen die Sowjetunion!" Das ist die Parole, unter der die Kommunistische Jugendinternationale ihr zehn-jähriges Bestehen feiert. In den Gängen sind Werbestellen der Antifaschistischen Jungen Garde und der Kommunistischen Partei errichtet.

Allein 86 Mitgliedsaufnahmen für die Kommunistische Partei wurden gemacht.

Fanfarenklänge tönen durch den Riesenraum. Zehntausende von Augen wenden sich gespannt dem Ausgang zu. Plötzlich tosender Beifall: der Einmarsch beginnt. An der Spitze die Vertreter des Zentralkomitees des Kommunistischen Jugendverbandes und der Partei. Genosse Thälmann, Remmele und Heinz Neumann. Die Masse jubelt, begeisterte Zurufe beweisen die enge Verbundenheit der Parteiführung mit den Berliner Arbeitern, mit den Massen des Jungproletariats. Dann folgt "die alte Garde". Genosse Münzenberg an der Spitze. Und dann in strengen, disziplierten Kolonnen, hoch erhobenen Hauptes, die Stradden Kolonnen des Jugendverbandes. Zuversicht blitzt aus den Augen. Zehn Jahre Kampf, heute geloben wir, nicht eher zu ruhen und zu rasten, bis der Sieg erkämpft ist. Ein neuer Beifallssturm, als die Kolonnen der Antifaschistischen Jungen Garden mit straffem Schritt in den Saal einmarschieren. Die blauen Blusen mit den roten Schlipsen leuchten, die roten Wimpel wehen über den Häuptern der jungen Proleten, die aus den Fabriken und Kontoren zum Sportpalast marschierten, um zu bekunden, dass sie unter der Führung der KJI Schulter an Schulter mit den Mitgliedern des Kommunistischen Jugendverbandes gegen den Faschismus kämpfen. Eine Delegation des Roten Frontkämpferbundes grüßt mit donnerndem "ROT FRONT!" Der Jung-Spartakusbund, die jüngste Generation marschiert ein, an der Spitze ein Transparent: "Es lebe unser Führer, die Kommunistische Jugendinternationale!" Die grauen, weißen und blauen Blusen vereinigen sich zu einem Farben prächtigen Bild. Der Ausdruck der jungen Gesichter beweist, dass auch sie wissen, worum es geht. Ein Vertreter des Zentralkomitees des Jugendverbandes eröffnet die Kundgebung mit einer kurzen Ansprache. Die Kommunistische Jugendinternationale wuchs auf im Kampf gegen den imperialistischen Krieg. Gehasst von der Bourgeoisie der ganzen Welt, sammelt die KJI immer breitere Massen der Jungproletarier um ihre Fahnen.

In das Präsidium wurden u.A. die Genossen Thälmann, Heckert, Leo Flieg und Münzenberg gewählt. Unter begeisterter Zustimmung werden in das Ehrenpräsidium die Genossen Stalin, Molotow, Krupskaja, Kuusinen und mit besonderem Beifall der Führer der Roten Armee, Woroschilow gewählt. Dann betritt Weinert, der populäre Arbeiterdichter, das Podium und trägt einen Prolog "Zehn Jahre KJI" vor. Nach ihm ergreift im Namen der alten Kämpfer der "Veteranen" das Wort der Genosse Münzenberg. Aus seinen Worten leuchtet das Feuer der proletarischen Jugendbewegung während des Weltkrieges. Unter großem Beifall führt er aus: Wir fühlen uns heute noch lange nicht als Veteranen, wir sind jederzeit bereit, mit der jüngsten Staffel der Antifaschistischen Jungen Garden in einem revolutionären Wettbewerb einzutreten. Nur die Kommunistische Jugendinternationale, die im Feuer des Weltkrieges geboren wurde, hält die Traditionen der alten proletarischen Jugendbewegung aufrecht. Aus der kleinen Organisation, die während des Weltkrieges entstand, ist heute die Welt umspannende Kommunistische Jugendinternationale geworden, unter deren Banner 2 Millionen Jungproletarier marschieren. Er schließt mit den Worten: "Völker hört die Signale - auf zum letzten Gefecht!"

Im Namen der ausländischen Jugendverbände begrüßt ein Vertreter des polnischen Jugendverbandes das Kampfmeeting.

Genosse Thälmann spricht

Mit donnerndem Applaus, "Rot Front!"- Rufen, begeistertem "Heil Moskau!" und dem dreifachen "Kampfbereit!" der jungen Antifaschisten betritt Genosse Thälmann die Rednertribüne. Er überbringt die heißen Kampfesgrüße der Kommunistischen Partei Deutschlands, der Komintern und des nicht zu verbietenden RFB. Seine Ausführungen werden häufig mit begeisterten Zurufen unterbrochen. "Gestern vor 10 Jahren", rief Genosse Thälmann aus, "wurde in Neukölln der Mai-Barrikaden das Fundament für die Millionenarmee der Kommunistischen Jugendinternationale gelegt.

Im Geiste Liebknechts und Rosa Luxemburgs setzte die kommunistische Jugend der Kriegsfront die revolutionäre Front des kämpfenden Proletariats entgegen. Seither ist die kommunistische Jugend zu einer gewaltigen Armee angewachsen, die Schulter an Schulter mit der erwachsenen Arbeiterschaft gegen Ausbeutung, gegen imperialistischen Krieg, für die Verteidigung der Sowjetunion kämpft und die auch im Endkampf gemeinsam mit dem Proletariat kämpfen wird. In der Kommunistischen Partei gibt es keine Differenzen zwischen den beiden Generationen.

Die Sozialdemokratie fürchtet die Sturmkolonnen der Arbeiterjugend, die in vorderster Reihe kämpfen. Wir haben gewaltige revolutionäre Aufgaben: Kampf gegen den Youngplan, gegen Rationalisierung und verschärfte Ausbeutung, gegen Faschismus und Sozialfaschismus. In diesem Kampfe und in den Schlachten zur Verteidigung der Sowjetunion stellt die Arbeiterjugend die Kerntruppen.

Der Fünfjahrplan des sozialistischen Aufbaus und die gewaltigen Errungenschaften der Arbeiter, Bauern und der Arbeiterjugend der Sowjetunion sind ein Ansporn für uns, diesem Beispiel so rasch wie möglich zu folgen. In der Sowjetunion verteidigen zwei Millionen Komsomolzen mit dem Hammer in der Faust, mit dem Gewehr in der Hand gemeinsam mit der Roten Armee die Errungenschaften der Oktoberrevolution, den mächtigen Aufstieg der kulturellen Entwicklung unter Führung der Kommunistischen Partei. Im kapitalistischen Deutschland hingegen sehen wir den Niedergang, sehen wir die Anwendung neuer blutiger Methoden des Faschismus und Sozialfaschismus, wie sie in den Maitagen in den Straßen Berlins zur Anwendung kamen.

Zehn Jahre Kommunistische Jugendinternationale, zehn Jahre revolutionäre Kampferfahrung, zwölf Jahre Diktatur des Proletariats auf der einen Seite, elf Jahre deutsche kapitalistische Republik auf der anderen Seite. Das sind zwei Wege. Der deutsche Weg hat durch den Verrat des Reformismus zur Niederlage der Arbeiterschaft geführt; in der Sowjetunion schreitet das siegreiche Proletariat unter der Führung der Partei Lenins zum Siege, zum Sozialismus.

Gleichgültig, ob Versailler Vertrag, ob Dawesplan, ob Youngplan die deutsche Arbeiterschaft in Fesseln schlägt - unter dem Kapitalismus kann die Frage der Reparationen, des doppelten Sklavenjochs, niemals gelöst werden. Nur unter der Führung der Kommunistischen Partei können die Ketten gesprengt werden, so wie es unsere russischen Brüder taten, als sie den Brest-Litowsker Vertrag in Stücke rissen. Genauso müssen wir es tun. Der Offensive der Bourgeoisie müssen wir die Offensive des revolutionären Proletariats entgegensetzen. Die allgemeine Linksentwicklung, die Streiks und Arbeiterkämpfe, sind Flammenzeichen dieser revolutionären Gegenoffensive.

Unser Kampf gilt in gleicher Weise dem Faschismus, der unter der Parole des „Kampfes” gegen den Youngplan an der Zusammenschweißung aller konterrevolutionären Kräfte arbeitet, der in Deutschland die faschistische Diktatur aufzurichten bestrebt ist, wie sie in Italien besteht.

Wir müssen aus unserer zehnjährigen Kampferfahrung lernen, wir müssen größte Opferbereitschaft an den Tag legen. Schärfste Aufmerksamkeit dem Faschismus, Herausreißen der proletarischen Jugend aus den Klauen der faschistischen Organisationen, Hebung des bolschewistischen Kampfes auf ein höheres Niveau. Wir müssen unsere Reihen schließen gegen Verleumdung und Beschmutzung durch unsere Feinde, wie es der „Vorwärts” tat, der eine halbe Million Wähler der KPD beschimpfte (Stürmische Pfui-Rufe). Die Antwort der klassenbewußten Arbeiterschaft kann nur sein: Masseneintritt in die KPD und in den KJVD! Neue Leser für „Die Rote Fahne”!

Unter der Führung der Kommunistischen Jugendinternationale schreitet die Millionenarmee der Kommunistischen Jugend in allen Ländern zum Sieg über die Bourgeoisie.

Mit einem dreifach Hoch auf die KJI, den nicht zu verbietenden Roten Frontkämpferbund und auf die Weltrevolution schloss Genosse Thälmann seine flammende Rede. Unter dem tosenden Jubel des dicht gedrängten Sportpalastes marschiert unter den wuchtigen Klängen einer Kapelle eine starke Delegation des nicht zu verbietenden Roten Frontkämpferbundes ein. Nicht enden wollende "Rot Front!"-Rufe, "Heil Moskau!" und "Kampfbereit!" der jungen Antifaschisten erbrausen immer und immer wieder im Saal. Nach einer Ansprache des RFB-Vertreters wurden noch eine Reihe Begrüßungstelegramme aus allen Ländern zur Vorlesung gebracht. Das Telegramm des Exekutivkomitees der KJI wurde mit großer Begeisterung aufgenommen.

Unter dem Gesang der "Internationale" und anderer reolutionärer Lieder schloss diese machtvolle Kundgebung für den revolutionären Klassenkampf.

 

(Foto aus der "Roten Fahne" vom 23. 11. 1929)

 

 

Ernst Thälmann

aus der Rede des Genossen Thälmann auf der Plenartagung des Zentralkomitees des KJVD:

Das Verhältnis des KJVD zur Kommunistischen Jugend-Internationale

 

Ein zweites ernstes Problem ist das Verhältnis des Kommunistischen Jugendverbandes zur Kommunistischen Jugendinternationale. Man muß es vergleichen mit dem Verhältnis der Partei zur Komintern. Ihr wißt, daß durch die geschichtliche Entwicklung unserer Parteiorganisation die KPD auf das engste verbunden ist mit der Komintern. Ihr wißt, es ist eine Selbstverständlichkeit, daß unsere russische Bruderpartei die führende Partei der Komintern darstellt, und daß die deutsche Partei als die stärkste KP unter den Parteien in den kapitalistischen Ländern auf das engste verwachsen ist und in einem unverbrüchlichen Treueverhältnis steht zur Kommunistischen Internationale, mit ihrer Generallinie und Generalpolitik auf das engste verbunden ist mit ihrer Führung, mit dem Genossen Stalin an der Spitze.

Dieses Vertrauensverhältnis, das im Laufe der historischen Entwicklung unserer Partei entstand, das der deutschen Partei in ihrer Vergangenheit half, eine Reihe von Abweichungen und Fehlern durch die Hilfe der Komintern zu überwinden, dieses Verhältnis hat zu einer besonders engen Verbundenheit zu unserer russischen Bruderpartei und zu ihrer Führung geführt.

Wie aber war das Verhältnis zwischen KJVD und Kommunistischer Jugendinternationale? Durch die Politik der Gruppe Neumann-Müller wurde eine Entfremdung und eine wachsende Differenzierung zwischen beiden geschaffen. - So, wie die Komintern die Führerin der KPD darstellt, so ist natürlich die KJI die Führerin des KJVD. Das ist für jeden jungen Kommunisten eigentlich selbstverständlich.

Wie aber stellt die Gruppe Neumann-Müller die Frage?

Diese Gruppe phantasierte über das Problem: Wer soll der Führer der KJI werden? Man formulierte, der russische Jugendverband habe keine Erfahrungen in der Massenpolitik zur Gewinnung der werktätigen Jugend in den kapitalistischen Ländern. Und darum hatten diese Leute die traurige und zugleich lächerliche Illusion, die Führung der KJI zu erobern. Sie wollten dem millionenstarken leninistischen Kommunistischen Jugendverband der Sowjetunion, der auf das engste mit der bolschewistischen Partei der UdSSR unter Führung des Genossen Stalin zusammenarbeitet, die Führung streitig machen.

Diese Bestrebungen verfolgte schon der Trotzkismus und der Brandlerismus. Beide haben schon vor Jahren, als sich diese Konterrevolutionäre und Opportunisten noch in unseren Reihen befanden, eine breite Propaganda in der Linie einer komintern- und KJI-feindlichen Politik und in der Linie einer antirussischen Einstellung entfaltet. Die gleichen Bestrebungen verfolgten die Müller u. Co. in der KJI, denen es bereits gelungen war, eine ganze Anzahl von Mitgliedern der deutschen Jugenddelegation bei der KJI und der deutschen Schüler auf der Lenin-Schule für ihre Partei-, komintern- und KJI-feindliche Politik zu gewinnen.

Der leninistische, kommunistische Jugendverband der UdSSR hat unter Führung des Genossen Tschemodanow großes und gewaltiges geleistet und sich ungeheure Verdienste für die Politik der Kommunistischen Jugendinternationale erworben. - Wir fragen euch: Habt ihr auch solche Kräfte im deutschen Jugendverband, wie den Genossen Tschemodanow, der, wenn er nicht so krank wäre, noch hervorragenderes für die Sache der Revolution leisten würde? Die Tatsache aber, daß die Müller-Gruppe im KJVD gerade gegen ihn und gegen die deutsche Parteiführung eine unerhörte Offensive eröffnete, zeigt den ganzen unbolschewistischen Charakter dieser Gruppierung.

Wir stellen gerade darum auf unserer heutigen Plenartagung diese Fragen so scharf, weil wir eine internationale Kampfgemeinschaft sind, weil die große Gefahr eines drohenden Weltkrieges die höchste revolutionäre Disziplin, die konsequente Anerkennung und Durchführung der Generallinie der KJI erfordert. Wir würden angesichts der wachsenden Gewaltmethoden der Bourgeoisie gegen die kommunistische Bewegung ungeheure Überraschungen erleben, würden wir nicht als Glieder einer internationalen revolutionären Kampfesorganisation diese Fragen so grundsätzlich und prinzipiell vor der gesamten Mitgliedschaft aufrollen.

Selbstverständlich bedeutet diese prinzipielle Fragestellung nicht, daß angesichts der Fülle der vor uns stehenden Aufgaben nicht auch taktische Meinungsverschiedenheiten auftreten können. Warum nicht? Selbstverständlich können manchmal Meinungsverschiedenheiten darüber vorhanden sein, wie die Generallinie der Komintern und KJI konkretisiert und ihre Durchführung verbessert werden kann. Darüber werden wir immer diskutieren.

Aber wer daran geht, an den Grundprinzipien des Bolschewismus zu rütteln, die Durchführung der in unseren internationalen Konferenzen festgelegten Beschlüsse zu sabotieren, wer die Entwicklung unserer Bewegung hemmt und ihr Steine in den Weg legt, der muß die ganze Strenge und Unversöhnlichkeit unserer Partei zu spüren bekommen. Wir sagen auch: Wenn die Partei nicht so stark wäre, wenn sie etwa diese Leute furchten müßte, dann hätten es die Fraktionsmacher und parteizersetzenden Gruppenpolitiker erlebt, aus der Partei ausgeschlossen zu werden. Ihr wißt, daß der Parteigenosse Bertram bereits durch den Beschluß der Polit-Kommission des EKKI und der deutschen Partei aus der Partei entfernt wurde, weil er in besonders provokatorischer Weise eine überlegte, desorganisierende, fraktionelle und gruppenmäßige Arbeit entfaltet hat. Wir haben diese Maßnahmen natürlich nicht bei allen Genossen dieser Gruppe angewandt, wir wenden eine differenzierte Taktik an und wollen solche Genossen, die ehrlich gewillt sind, ihre Fehler durch praktische Arbeit wieder gutzumachen, die geheilt sind von ihre organisationsschädigenden Gruppen- und prinzipienlosen Fraktionskämpfen assimilieren und ihnen den Weg zu einer bolschewistischen Massenarbeit nicht versperren.

 

 

Ernst Thälmann

über die

kommunistische Jugend

 

Reden und Schriften

herausgegeben von der KJI (SH)

aus Anlass des 130. Geburtstags von

Ernst Thälmann

am 16. April 2016

 

 

Die Geschichte der Kommunistischen Jugendinternationale

(K J I )

herausgegeben vom EKKJI

1927

(Verlag der Jugendinternationale / Wien)

 

 

Neu-Veröffentlichung aus Anlass des 100. Jahrestags der KKJI

IV. Weltkongress der Komintern

Resolution über die Kommunistische Jugendinternationale.

 

 

 

 

 

Grußadressen der Solidarität

 

Grußradresse aus Anlass des

99. Jahrestages der Gründung der K J I

20. November 1919

 

77. Jahrestages der Gründung des Albanischen Jugendverbandes

23. November 1941

 

3. Jahrestages der Gründung der

K J I (SH)

20. November 2015

und ihrer Sektionen

23. November 2013 - 2018

 

Die Gründung der Kommunistischen Jugend-Internationale (Stalinisten-Hoxhaisten) bedeutete die Vorstufe zur endgültigen Befreiung der kommunistischen Weltjugend.

Die revolutionäre Jugend, sie war die heißeste, reinste Flamme aller bisherigen Formationen der Klassengesellschaft. Sie war es in der Zeit, als die erste Jugendinternationale 1907 in Stuttgart gegründet wurde; sie war es als die Kommunistische Jugendinternationale im Jahre 1919 gegründet wurde; sie war es, als ihr Programm im Jahre 1928 verabschiedet wurde, sie ist es heute und sie wird auch weiterhin die glühendste, unauslöschbare Flamme der Revolution des Weltproletariats sein.

Sturz des Weltkapitalismus, Sieg des Weltkommunismus und damit auch völlige Befreiung der arbeitenden Jugend aus ihrer heutigen Knechtschaft

An dieser weltrevolutionären Linie der kommunistischen Weltjugend hat sich bis heute nichts geändert.

Für den endlichen Sieg bürgt uns der eherne Gang der Entwicklung, unsere geschichtliche Einsicht, unsere kommunistische Erkenntnis, die Begeisterung und kühne Entschlossenheit von immer neuen jungen Herzen auf der ganzen Welt.

Keine Macht der Welt wird die revolutionäre Weltbewegung der kommunistischen Jugend aufhalten !

Die Kommunistische Jugend-Internationale ist im Wesen nie gefallen, lebt bis heute fort und wird auch in Zukunft weiter leben, denn sie lässt sich leiten von den unbesiegbaren Lehren von Marx, Engels, Lenin, Stalin und Enver Hoxha,

den 5 Klassikern des Marxismus – Leninismus !

Die revolutionäre Jugend lässt sich leiten vom Stalinismus-Hoxhaismus, von der Theorie und Taktik der weltproletarischen Revolution im Allgemeinen und die Theorie und Taktik der Weltdiktatur des Proletariats im Besonderen.

Das Programm der Kommunistischen Jugendinternationale aus dem Jahre 1928 ist für die heutige revolutionäre Jugend ein leuchtender Stern, ein großer historischer Schatz für die globalisierte kommunistische Weltjugendbewegung und seine Umsetzung in die Praxis eine ehrenvolle Verpflichtung für jeden jungen Kommunisten auf der ganzen Welt.

Die revolutionäre Weltjugend von heute und morgen wird mit ihrer vollen Kraft für die vollständige Erfüllung dieses Programms kämpfen, es weiter entwickeln und auf die heutigen, veränderten Weltverhältnisse korrekt anwenden. Sicherlich, in den vergangenen 90 Jahren hat sich die Welt, hat sich die Jugend geändert, aber unsere Ziele sind nach wie vor dieselben geblieben. Die Notwendigkeit des Wiederaufbaus der Kommunistischen Jugendinternationale ist dringender denn je und die Voraussetzungen hierfür nie besser als heute. Die weltproletarische Jugend besitzt keine andere Waffe im Kampf um seine revolutionäre Befreiung als seine Weltorganisation, die ihre Kampfabteilungen in allen Ländern als Sektionen vereint und zentralistisch führt.

Die höchste Form der jungproletarischen Klassenorganisation ist die stalinistisch-hoxhaistische Jugendinternationale, die Jugend - Internationale weltbolschewistischen Typs, die K J I ( SH ) .

Die stalinistisch-hoxhaistische Jugend-Internationale ist die bewusste Trägerin der stalinistisch-hoxhaistischen Klassenbewegung der weltproletarischen Jugend.

Die K J I ( SH ) verpflichtet sich zur Fortsetzung der ruhmreichen Tradition der K J I - Lenins und Stalins und der kommunistischen Jugend Albaniens.

Die K J I (SH) beschließt an diesem Tag , sich am "Komintern -Jahr" 2019 mit eigenen Beiträgen und Aktionen der proletarischen Weltjugend aktiv zu beteiligen und das Jahr 2019 aus Anlass der Gründung der K J I vor 100 Jahren als "K J I" - Jahr zu proklamieren.

Bauen wir wieder die starke

Kommunistische Jugendinternationale Lenins und Stalins auf !

Vorwärts beim Aufbau der Kommunistischen Jugendinternationale (Stalinisten-Hoxhaisten) !

Es lebe die K J I

(Stalinisten – Hoxhaisten ) !

 

Es lebe der 99. Jahrestag der Gründung der K J I !

 

Es lebe der 77. Jahrestag der Gründung des Albanischen Jugendverbandes !

 

Es lebe der 3. Jahrestag der Gründung der

K J I (SH) !

Es leben die Sektionen der K J I (SH)

 

 

23. November 2018

K J I (SH)

Komintern (SH)

 


 

 

Es lebe der 20. November 1919

- 98. Jahrestag der Gründung der Kommunistischen Jugendinternationaleth Anniversary of the foundation of the YCI!

 

Es lebe der 23. November 1941

- 76. Jahrestag der Gründung der albanischen Jugendorganisation der PAA !

 

Es lebe der Gründungstag der Sektionen der Kommunistischen Jugendinternationale (Stalinisten-Hoxhaisten), der 23. November !

 

 

20. November 2016

Es lebe der 97. Jahrestag der Gründung der Kommunistischen Jugendinternationale !

20. November 1919

 

 

 

 

 

Grußadressen der Solidarität

 

Grußadresse

der Komintern (SH)

aus Anlass des 96. Gründungstages der Kommunistischen Jugendinternationale

am 20. November 1919

in Berlin

 



Aus Anlass des 96. Gründungstages der Kommunistischen Jugendinternationale grüßen wir alle jungen KommunistInnen auf der ganzen Welt und rufen euch dazu auf, euch der Kommunistischen Jugendinternationale (Stalinisten-Hoxhaisten) anzuschließen.


Vo zwei Jahren, am 23. November 2013, wurden die albanische und chinesische Sektion der KJI (SH) gegründet. Sie sind immer noch sehr schwach und können ihre Aufgaben nur als provisorische "Stützpunkte" erfüllen. Mit der Gründung der deutschen Sektion der KJI (SH), am 23. November 2015, wird sich die Lage grundlegend ändern. Dann sind wir in der Lage, ebenfalls am 23. November 2015, die KJI (SH) als eigenständige Sektion der Komintern (SH) auf internationaler Ebene zu gründen.


Von nun an wird die Komintern (SH) den Gründungstag der Kommunistischen Jugendinternationale zusammen mit dem Gründungstag der KJI (SH) und ihren Sektionen am 23. November 2015 feiern, und mit dem Gründungstag der Kommunistischen Jugend Albaniens, am 23. November 1941.


Wir möchten an dieser Stelle hervorheben, dass wir besonders stolz auf die neue deutsche Sektion der KJI (SH) sind. Es waren die deutschen jungen GenossInnen, die bei der Gründung der KJI vor 96 jahren in Berlin eine herausragende Rolle gespielt haben, und nun werden neue Kämpfer auch beim Aufbau der KJI (SH) unter Beweis stellen, dass sie würdige Nachfolger der damaligen Gründer der KJI sind.


Die Kommunistische Jugendinternationale existierte von 1919 – 1943.

Ihre Wiedergründung, am 23. November 2015, findet also 72 Jahre später statt.

Vor bereits 5 Jahren, im Februar 2010, rief die Komintern (SH) zum ersten Mal dazu auf, die K J I wieder zu gründen. In unserem Aufruf hieß es:


"Die Gründung der Kommunistischen Jugend-Internationale bedeutete die Vorstufe zur endgültigen Befreiung der kommunistischen Weltjugend.

Die revolutionäre Jugend, sie war die heißeste, reinste Flamme aller bisherigen Formationen der Klassengesellschaft. Sie war es in der Zeit, als die erste Jugendinternationale 1907 in Stuttgart gegründet wurde; sie war es als die Kommunistische Jugendinternationale im Jahre 1919 gegründet wurde; sie war es, als dieses Programm im Jahre 1928 verabschiedet wurde, sie ist es heute und sie wird auch weiterhin die glühendste, unauslöschbare Flamme der Revolution des Weltproletariats sein.

Sturz des Weltkapitalismus, Sieg des Weltkommunismus und damit auch völlige Befreiung der arbeitenden Jugend aus ihrer heutigen Knechtschaft

An dieser weltrevolutionären Linie der kommunistischen Weltjugend hat sich bis heute nichts geändert.

Für den endlichen Sieg bürgt uns der eherne Gang der Entwicklung, unsere geschichtliche Einsicht, unsere kommunistische Erkenntnis, die Begeisterung und kühne Entschlossenheit von immer neuen jungen Herzen auf der ganzen Welt.

Keine Macht der Welt wird die revolutionäre Weltbewegung der kommunistischen Jugend aufhalten !

Die Kommunistische Jugend-Internationale ist im Wesen nie gefallen, lebt bis heute fort und wird auch in Zukunft weiter leben, denn sie lässt sich leiten von den unbesiegbaren Lehren von Marx, Engels, Lenin, Stalin und Enver Hoxha,

den 5 Klassikern des Marxismus – Leninismus !

Die revolutionäre Jugend lässt sich leiten vom Stalinismus-Hoxhaismus, von der Theorie und Taktik der weltproletarischen Revolution im Allgemeinen und die Theorie und Taktik der Weltdiktatur des Proletariats im Besonderen.

Das Programm der Kommunistischen Jugendinternationale aus dem Jahre 1928 ist für die heutige revolutionäre Jugend ein leuchtender Stern, ein großer historischer Schatz für die globalisierte kommunistische Weltjugendbewegung und seine Umsetzung in die Praxis eine ehrenvolle Verpflichtung für jeden jungen Kommunisten auf der ganzen Welt.

Die revolutionäre Weltjugend von heute und morgen wird mit ihrer vollen Kraft für die vollständige Erfüllung dieses Programms kämpfen, es weiter entwickeln und auf die heutigen, veränderten Weltverhältnisse korrekt anwenden. Sicherlich, in den mehr als 80 Jahren hat sich die Welt, hat sich die Jugend geändert, aber unsere Ziele sind nach wie vor dieselben geblieben. Die Notwendigkeit des Wiederaufbaus der Kommunistischen Jugendinternationale ist dringender denn je und die Voraussetzungen hierfür nie besser als heute. Die weltproletarische Jugend besitzt keine andere Waffe im Kampf um seine revolutionäre Befreiung als seine Weltorganisation, die ihre Kampfabteilungen in allen Ländern in sich vereint und zentralistisch führt.

Die höchste Form der jungproletarischen Klassenorganisation ist die stalinistisch-hoxhaistische Jugendinternationale, die Jugend - Internationale weltbolschewistischen Typs, die K J I ( SH ).

Die stalinistisch-hoxhaistische Jugend-Internationale ist die bewusste Trägerin der stalinistisch-hoxhaistischen Klassenbewegung der weltproletarischen Jugend.

Die K I J ( SH ) verpflichtet sich zur Fortsetzung der ruhmreichen Tradition der K I J Lenins und Stalins.

Bauen wir wieder die starke

Kommunistische Jugendinternationale Lenins und Stalins auf !

Es lebe die neue

K J I

(Stalinisten – Hoxhaisten ) !"

 


Nun ist es wieder so weit: Die proletarische Weltjugend verfügt über ihre eigene proletarische Weltorganisation, um die werktätige Weltjugend zur sozialistischen Revolution zu führen !


Der lange Zeitraum von 72 Jahren seit Auflösung der KJI ist Beweis dafür, wie schwierig es bis jetzt gewesen ist, die KJI wieder aufzubauen.


Aber auch damals, im Jahre 1919, gab es schon bei der Gründung der KJI große Schwierigkeiten, die überwunden werden mussten.

Nach einem Aufruf der Komintern „an die Organisation der proletarischen Jugendbewegung der ganzen Welt“, sich zu sammeln und sich der III. Internationale anzuschließen, folgten diesem Appell 14 sozialistische Jugendorganisationen. Im November 1919 traten sie in Berlin zu einem Kongress zusammen und gründeten die Kommunistische Jugendinternationale.

Das düstere Hinterzimmer einer Berliner Vorstadtkneipe diente als Tagungsort. Um den Tisch drängten sich zwanzig junge Arbeiter, die auf allen möglichen Wegen, nach Überwindung zahlloser Schwierigkeiten und Gefahren, Berlin erreicht hatten. Einer ihrer Vertreter hatte über einen Monat gebraucht und nicht weniger als vier Fronten passiert, um zum Kongress zu gelangen. Das Treffen war getarnt als "Taubenzüchterverein", denn zu jener Zeit herrschte in Berlin noch der Belagerungszustand. Der Versammlungsort musste täglich gewechselt werden. Und so tagte der Gründungskongress unter Anderem auch im Atelier von Käthe Kollwitz.

Eröffnet wurde der Kongress durch ein Referat des Vertreters der Komintern.

Die allgemeine Zielsetzung, dass die Jugendorganisationen vor Allem für die sozialistische Revolution kämpfen müssen, wurde einstimmig angenommen.

Am 23. November 1919, dem vierten Tag des Kongresses, stand schließlich die Ausarbeitung eines Programms der Kommunistischen Jugendinternationale zur Diskussion.

Im Mittelpunkt stand die Frage der künftigen Beziehung zur Komintern.

Es war die erste und vornehmste Pflicht der Arbeiterjugend, die Pflicht, hinter welcher alle anderen Aufgaben zurücktreten müssen, Reihe an Reihe mit den erwachsenen revolutionären Genossen in den Kampf zu gehen. Deshalb wurde das engste Bündnis mit der Kommunistischen Internationale und ihren Sektionen beschlossen.

Das Komintern-Programm, Weitertreiben der Revolution, Zertrümmerung der bürgerlichen Staaten, Errichtung der proletarischen Diktatur, Aufbau der kommunistischen Gesellschaft – all das war auch das Programm der Kommunistischen Jugendinternationale.

Im ersten Programm der KJI hieß es :

„Die kommunistische Jugendinternationale steht auf dem Boden der Entschließungen des I. Kongresses der dritten Internationale und bildet einen Teil dieser kommunistischen Internationale. Die Zentrale der kommunistischen Jugendinternationale ist organisatorisch mit der dritten Internationale verbunden und arbeitet mit ihr in engster Kampfgemeinschaft."

Am Gründungskongress der KJI in Berlin wurde beschlossen, die Zeitschrift "Die Jugend-Internationale" weiter herauszugeben, die bereits im Jahre 1915 erschienen war, und in der auch der Genosse Lenin einen wichtigen Artikel geschrieben hatte. Der Name, "Die Jugend-Internationale", wurde damals gewählt, um den historischen Bezug zur Gründung der Jugendinternationale in Stuttgart im Jahre 1907 aufrecht zu erhalten.

Heute brauchen wir einen neuen Namen für das Zentralorgan der KJI (SH). Es spricht Einiges dafür, den Namen "Jugend-Internationale" aus traditionellen Gründen beizubehalten, aber es spricht auch Einiges dagegen, wenn es uns darum geht, uns von allen internationalen bürgerlich-revisionistischen und opportunistischen Jugendorganisationen deutlich abzugrenzen. Wir sind sicher, dass die KJI (SH) einen geeigneten Namen für ihr zukünftiges Zentralorgan finden wird.

Seit der Neuformierung der Jugend-Internationale 1915 wurde einmal jährlich zum

„internationalen Jugendtag“ aufgerufen. Diese Tradition sollte mit Gründung der KJI (SH) beibehalten und auf den 23. November festgesetzt werden.

Auf dem zukünftigen "Jugendtag der internationalen Solidarität" sollten weltweit in öffentlichen Manifestationen, Meetings und Versammlungen die Forderungen der Kommunistischen Jugendinternationale (Stalinisten-Hoxhaisten) erläutert und propagiert werden.


Eine neue Epoche ist für die werktätige Weltjugend mit der Wiedergründung der Kommunistischen Jugentinternationale angebrochen.

Es gilt, die Grenzpfähle der nationalen Zersplitterung der proletarischen, revolutionären Jugend heraus zu reißen.

Es gilt, eine globale revolutionäre Kampffront der Jugend gegen den Weltkapitalismus aufzubauen.

Der eiserne Ring der KJI (SH) wird eines Tages die ganze Welt umschließen !


 

Vorwärts mit der stalinistisch-hoxhaistischen Weltjugend, der glühendsten, unauslöschbaren Flamme der Revolution des Weltproletariats !

Es lebe die Kommunistische Jugendinternationale und die Verteidigung ihrer weltrevolutionären Tradition durch die Kommunistische Jugendinternationale (Stalinisten-Hoxhaisten) !

Es lebe die KJ I (SH) – Sektion der Komintern (SH) !

Es lebe die bewaffnete sozialistische Weltrevolution !

Es lebe die Diktatur des Weltproletariats !

Es lebe der Weltsozialismus und Weltkommunismus !

Es leben die 5 Klassiker des Marxismus-Leninismus, Marx, Engels, Lenin, Stalin und Enver Hoxha !


 

Wolfgang Eggers

19. 11. 2015

im Namen der Komintern (SH)

 

 

 

Der Stalinismus-Hoxhaismus

in der Jugendfrage

ist die Theorie und Taktik der heranzubildenden proletarischen Jugend als Nachwuchs und Reserve für die Weltrevolution im Allgemeinen, und insbesondere die Theorie und Taktik der heranzubildenden proletarischen Jugend als Nachwuchs und Reserve für die Diktatur des Weltproletariats.

Komintern (SH)

23. November 2018