STALIN 

 

Fragen des Leninismus

(1926)

 

Von den Problemen des

Leninismus

zu den Problemen des

Stalinismus-Hoxhaismus

 

25. Januar 2016

 

von Wolfgang Eggers

 

herausgegeben von der Komintern (SH)

aus Anlass des 90. Jahrestags der Schrift von Stalin:

"Probleme des Leninismus"

 

Das in sich geschlossene Werk Stalins über die "Fragen des Leninismus" basiert auf der zwei Jahre zuvor geschriebenen Schrift von Stalin"Über die Grundlagen des Leninismus".

Darauf aufbauend waren dann Stalins Werke "Die Oktoberrevolution und die Taktik der russischen Kommunisten", "Zu den Ergebnissen der Arbeitern der XIV. Konferenz der KPR (B)", "Fragen und Antworten" usw. erschienen.

All diese Schriften bildeten zusammen genommen die wertvollsten Leitfäden über den Leninismus im Allgemeinen, und Antworten auf die konkreten Fragen des praktischen Aufbaus des Sozialismus in der Sowjetunion im Besonderen, also das Ergebnis der Diskussionen, die hierüber stattgefunden haben.

Stalin setzte die Generallinie Lenins über die sozialistische Industrialisierung und Kollektivierung der Landwirtschaft erfolgreich fort, verteidigte den Leninismus und entwickelte diesen weiter im Kampf gegen die Sinowjew-Kamenew Gruppe, die sich vom Leninismus abgewandt hatte. Es formierte sich eine "neue Opposition", die nicht an den Sieg des Sozialismus in der UdSSR glaubte, die sich deswegen dem Aufbau des Sozialismus in den Weg stellte und zum Kapitalismus zurückzukehren wollte.

Stalin entlarvte diese kapitulantenhafte Ideologie und die trotzkistische Wühl- und Spaltungsarbeit der "Opposition".

Stalin errang einen großen Sieg zur ideologischen Festigung und organisatorischen Einheit der Partei unter dem Banner des Leninismus.

Stalin entwickelte Lenins Lehre von der Möglichkeit des Sieges des Sozialismus in einzelnen Ländern weiter und hob die große internationale Bedeutung der UdSSR hervor, die den Sozialismus unter den Bedingungen der weltkapitalistischen Umkreisung erfolgreich aufbaute und damit zu Basis und Hebel für den Aufbau des Sozialismus im Weltmaßstab wurde. Stalin verteidigte die Lehre Lenins über den dialektischen Zusammenhang zwischen dem Aufbau des Sozialismus in "einem" Land und im Weltmaßstab. Ohne den Sieg der sozialistischen Weltrevolution kann der Sieg des Sozialismus in einem Land nicht garantiert werden. Diese wichtige Leninsche Lehre hat sich bis heute historisch bestätigt.

Die Bedeutung des Aufbaus der Sowjetunion für den endgültigen Sieg des Sozialismus im Weltmaßstab, darin besteht der internationale Hauptgedanke der Schrift Stalins: "Fragen des Leninismus".

Die Möglichkeit, den Sozialismus auch ohne den Sieg der sozialistischen Weltrevolution zu errichten, und die Möglichkeit, den Sozialismus in einem Land ohne sozialistische Weltrevolution zu garantieren - das sind die zwei verschiedenen Dinge, die die "Opposition" damals in der Sowjetunion durcheinander gebracht hatte, und die auch heute noch durcheinander gebracht wird.

Den Unglauben an die sozialistische Weltrevolution zu bekämpfen, den Unglauben an den Aufbau des Sozialismus im nationalen und internationalen Maßstab zu überwinden - das ist vor Allem heute, unter den Bedingungen der Globalisierung, eine der wichtigsten Aufgaben der Komintern (SH).

 

 

Die sozialistische Weltrevolution

und die Frage der Definition des Stalinismus-Hoxhaismus

 

Dass man im jeden Land für die sozialistische Revolution, für den Sozialismus im eigenen Land kämpfen muss, ist absolut richtig. Deswegen ist Stalins Werk, "Fragen des Leninismus", nach wie vor Bestandteil unserer heutigen Generallinie, baut sich der Stalinismus-Hoxhaismus auf dem Marxismus-Leninismus auf.

Dabei darf man aber heute nicht die Bedürfnisse des gesamten Weltproletariats unter den Bedingungen seiner globalisierten Ausbeutung und Unterdrückung außer Acht lassen. Wo sich Ausbeutung und Unterdrückung globalisiert, da globalisiert sich auch der Widerstandskampf, der in einen globalisierten Befreiungskampf übergeht und schließlich nach Beseitigung des globalisierten Ausbeutungssystem des Kapitalismus fortgesetzt wird durch den Kampf für das globalisierte System des Sozialismus, als das einzige Weltsystem ohne Ausbeutung und Unterdrückung.

Diese Bedingungen gab es noch nicht zu der Zeit, als Stalin das Werk "Fragen des Leninismus" schuf. Unter den sich verändernden Bedingungen des Klassenkampfes haben Stalin und Enver Hoxha den Leninismus inzwischen weiter entwickelt.

Wer das bezweifelt, leugnet nicht nur das revolutionäre Wesen der Weiterentwicklung der proletarischen Ideologie, sondern auch das Wesen des Weltproletariats selbst, nämlich die Fähigkeit zur ständigen Revolutionierung und Weiterentwicklung der proletarischen Klasse auf immer höherer Stufenleiter.

Indem die proletarische Ideologie von der Veränderung der historischen Entwicklungsbedingungen der Klasse des Proletariats ausgeht, versetzt sie das Weltproletariat in die Lage, den geeignetsten Weg seiner eigenen Weiterentwicklung auf immer höherer Stufenleiter zu beschreiten.

Mit der Theorie des Stalinismus-Hoxhaismus wird der weltproletarische Weg von der Ablösung des Weltimperialismus durch die Errichtung des Weltsozialismus und schließlich zum Übergang in den Weltkommunismus beleuchtet.

Mit der stalinistisch-hoxhaistischen Taktik wird diese Theorie in die Praxis umgesetzt, wird der weltproletarische Weg eingeschlagen, um sich dem Weltkommunismus immer weiter zu nähern, die einen Male Schritt für Schritt und die anderen Male in großen historischen Sprüngen.

 

Heute führt die Weltbourgeoisie und das Weltproletariat einen globalen Klassenkampf, also unter den Bedingungen der Globalisierung. Es ist klar, dass das Weltproletariat hierfür auch seine Theorie und Taktik globalisieren muss.

Deswegen definieren wir den Stalinismus-Hoxhaismus als Anleitung zum Handeln unter den Bedingungen der Globalisierung.

 

"Der Stalinismus-Hoxhaismus ist die Theorie und Taktik der sozialistischen Weltrevolution im Allgemeinen, und die Theorie und Taktik der Diktatur des Weltproletariats im Besonderen". -Komintern (SH)-

 

Diese Definition steht nicht etwa im Gegensatz zur Definition des Leninismus, sondern ist aus ihr entstanden, baut exakt auf ihr auf und bleibt unzertrennlich mit ihr verbunden.

Bereits in seinem Werk "Über die Grundlagen des Leninismus" definierte Stalin den Leninismus folgendermaßen:

 

"Der Leninismus ist der Marxismus der Epoche des Imperialismus und der proletarischen Revolution. Genauer: Der Leninismus ist die Theorie und Taktik der proletarischen Revolution im Allgemeinen, die Theorie und Taktik der Diktatur des Proletariats im Besonderen."

 

Diese Definition ist nach wie vor richtig und deswegen verteidigen wir Stalinisten-Hoxhaisten diese Definition.

Wir haben sie nur unter den heutigen Bedingungen der Globalisierung modifiziert. Würden wir das nicht tun, dann könnten wir mit dem Leninismus allein nicht zu den gewünschten Ergebnissen kommen, da er den heutigen Bedingungen nicht in dem gleichen Maße Rechnung tragen kann wie unter den damals gegebenen Bedingungen. Die proletarische Ideologie ist nur so weit brauchbar für das Weltproletariat, wie weit sie korrekt modifiziert worden ist, um auch unter den veränderten Bedingungen zum Sieg geführt werden zu können.

 

So wie Stalin in seinem Werk "Fragen des Leninismus" gegen die Leugnung und Verfälschungen der Definition des Leninismus kämpfte, so muss man heute gegen die Leugnung und Verfälschungen der Definition des Stalinismus-Hoxhaismus kämpfen.

 

Der Leninismus ist insbesondere die Lehre vom Aufbau des Sozialismus in einem Land, das von der kapitalistischen Welt umkreist wurde.

Stalin wies nach, dass sich der Leninismus aber nicht auf Russland beschränkte, also nicht nur auf ein Land, sondern für alle Länder gültig ist und internationalen Charakter hat. Dieser internationale Charakter der proletarischen Ideologie setzt sich auch im Stalinismus und Hoxhaismus fort. Und so wie es damals Gegner des internationalen Charakters des Leninismus gab, gegen die sich Stalins Werk "Fragen des Leninismus" richtete, so gibt es auch heute noch Leute, die den internationalen Charakter des Stalinismus und des Hoxhaismus leugnen oder verfälschen.

"Der Leninismus ist die Verallgemeinerung aller Erfahrungen der revolutionären Bewegung aller Länder", so antwortete Genosse Stalin.

Diese Verallgemeinerung wurde durch die historischen Bedingungen bestimmt, die sich bis heute ständig verändern haben. Und diesen Veränderungen Rechnung zu tragen, das ist das gemeinsame Wesen aller Lehren der Klassiker des Marxismus-Leninismus.

So hat sich der Leninismus zum Stalinismus weiter entwickelt unter den Bedingungen der Verbreitung des Sozialismus nicht nur unter den Sowjetvölkern, sondern auch außerhalb der Sowjetunion.

Und so hat sich der Stalinismus zum Hoxhaismus weiter entwickelt unter den Bedingungen der kapitalistisch-revisionistischen Umkreisung. Der Hoxhaismus bewies, dass auch ein kleines, rückschrittliches Land erfolgreich den Sozialismus aufbauen kann und die Allmacht des Weltkapitalismus durchbrechen kann.

Schließlich ist der Stalinismus-Hoxhaismus entstanden, dass nämlich der Sozialismus überall auf der Welt aufgebaut werden kann und somit im Weltmaßstab tauglich und anwendbar ist.

Stalin verteidigte die Leninsche Lehre vom Aufbau des Sozialismus in einem Land und entwickelte sie weiter.

Und wir verteidigen die stalinistisch-hoxhaistische Lehre vom Aufbau des Sozialismus im Weltmaßstab und entwickeln sie weiter.

Der Stalinismus-Hoxhaismus ist die Verallgemeinerung der Erfahrung der revolutionären Bewegung aller Länder unter den heutigen Bedingungen der Globalisierung des Imperialismus.

Der Stalinismus-Hoxhaismus ist die Lehre vom Aufbau des Weltsozialismus, mit dem die erste Periode des Sozialismus (eingekreist von der kapitalistischen/revisionistischen Welt) abgelöst wird.

Das bedeutet aber keineswegs, dass der Stalinismus-Hoxhaismus die Lehren des Aufbaus des Sozialismus in "einem" Land verworfen hat. Im Gegenteil.

Heute ist das Industrieproletariat objektiv zu einer solch großen Weltarmee herangewachsen, dass es mit seiner Übermacht den Kapitalismus im Weltmaßstab mit Leichtigkeit besiegen kann. Aber damit ist noch kein Weltsozialismus garantiert. Man darf nämlich nicht vergessen, dass die Kapitalisten im nationalen Rahmen viel länger existieren und daher über viel mehr Erfahrungen verfügen als die multinationalen Kapitalisten und Weltmonopolisten. Das Weltkapital ist eng verflochten mit dem nationalen Kapital, wo seine Wurzeln liegen. Man kann das Weltkapital also nur beseitigen, wenn man auch seine nationalen Wurzeln ausreißt.

Die Gefahr, die vom Kapitalismus im nationalen Maßstab ausgeht, ist also selbst nach Beseitigung der Macht der großen Weltkonzerne weiterhin vorhanden. Mit der Diktatur des Weltproletariats sind diese nationalen Wurzeln des Kapitalismus keineswegs automatisch verschwunden. Im Weltsozialismus wird es durchaus noch eine gewisse Zeit brauchen, bis all die nationalen Wurzeln des internationalen Kapitals restlos beseitigt sind.

Deswegen muss der Kapitalismus nicht nur im Weltmaßstab, sondern auch in jedem einzelnen Land bekämpft, überwunden und abgeschafft werden. Und hierbei stützen wir Stalinisten-Hoxhaisten uns insbesondere auf Stalins Werk "Fragen des Leninismus".

 

Den Stalinismus-Hoxhaismus gegen diejenigen verteidigen, die ihn leugnen und verfälschen

 

Die Definition des Stalinismus-Hoxhaismus, die auf der Definition des Leninismus aufbaut, muss insbesondere gegen diejenigen Kräfte verteidigt werden, die den internationalistischen Charakter der proletarischen Ideologie leugnen oder verfälschen und ihre differenzierte Anwendung im Weltmaßstab und im nationalen Maßstab nicht begreifen.

Mit dem Argument der "Weltrevolution" hat man zur Zeit von Stalins "Fragen des Leninismus" versucht, den Sozialismus in einem Land zu erschlagen.

Ebenso versuchen die Revisionisten heute mit dem Argument des "Sozialismus in einem Land" und seinem "friedlichen Übergang" zum Weltsozialismus die bewaffnete sozialistische Weltrevolution "entbehrlich" und "überflüssig" zu machen.

Die Weltbourgeoisie bereitet sich mit der unvermeidlich herannahenden Weltrevolution darauf vor, notfalls wieder neue Revisionisten an die Macht zu bringen, die ihnen die Kohlen aus dem Feuer holen. Die Weltbourgeoisie wird versuchen, auf die Erfolge der Restauration des Kapitalismus zurückzugreifen.

Die Restauration des Kapitalismus konnte bis heute nicht siegreich in die Restauration des Sozialismus verwandelt werden, weil die Unvermeidlichkeit der Restauration des Kapitalismus erst im Weltsozialismus beseitigt werden kann.

 

Die Definition des Stalinismus-Hoxhaismus auf den internationalen Maßstab zu beschränken und dabei alle weiter bestehenden nationalen Bedingungen zu ignorieren, ist genauso unvereinbar mit der proletarischen Ideologie des Internationalismus, wie die national-beschränkte Definition des Leninismus, wie sie damals von Stalin in der Schrift: "Probleme des Leninismus" entlarvt und bekämpft wurde.

 

Globalisierung des Kapitalismus bedeutet die flächendeckende Ausbreitung des Kapitalismus über den gesamten Erdball, also auch Kapitalismus selbst in den heute rückständigsten und am schlechtesten entwickelten Ländern der Welt. In jedem Land der Welt herrscht heute der Hauptwiderspruch zwischen Kapital und Arbeit vor. Folglich bedeutet Stalinismus-Hoxhaismus nichts Anderes als die Lehre von der sozialistischen Weltrevolution als Ensemble der sozialistischen Revolutionen in ausnahmslos allen Ländern der Welt.

Die heutige Gültigkeit der sozialistischen Weltrevolution basiert auf der Gültigkeit der sozialistischen Revolutionen in ausnahmslos allen Ländern der Welt.

 

Die Frage der "permanenten" Revolution

 

Was die Frage der "Permanenz" der Revolution anbelangt, so zeigte Stalin an Hand seiner Schrift "Fragen des Leninismus", dass diese trotzkistische Theorie nicht nur die Rolle der Bauernschaft als gewaltige Reserve des Proletariats unterschätzte, sondern auch die Rolle der Hegemonie des Proletariats als Führer der Bauernschaft.

Der Stalinismus-Hoxhaismus entwickelt die Lehre des Leninismus von der Rolle des Proletariats als Führer der nichtproletarischen werktätigen Massen im Weltmaßstab weiter und wendet sie in der sozialistischen Weltrevolution und auch nach dem Sieg der sozialistischen Weltrevolution an.

Was die "Permanenz" anbelangt, so verteidigte Stalin die Lehre Lenins vom ununterbrochenen Übergang der demokratischen Revolution in die sozialistische Revolution.

Der Stalinismus-Hoxhaismus hat die Richtigkeit des permanenten Übergangs von der Volksdemokratie zu sozialistischen Demokratie bewiesen, selbst in einem Land wie Albanien, wo die demokratischen Bestrebungen noch stark unter dem vorherrschenden Einfluss des Monarchismus standen.

Der Stalinismus-Hoxhaismus lehrt, dass sich die demokratischen Revolutionen im Weltmaßstab vereinigen , und somit zu einer mächtigen Basis und einem starken Hebel für den Sieg der sozialistischen Weltrevolution werden.

Die demokratischen Revolutionen können zwar selbst im Weltmaßstab nicht die Klassenwidersprüche lösen, aber sie sind unverzichtbare Voraussetzung für den ununterbrochenen Übergang vom Staatensystem des Weltkapitalismus zum Staatensystem des Weltsozialismus.

Die demokratischen Revolutionen vollziehen sich vollständig im Weltmaßstab, sobald die kapitalistische Ordnung auch im letzten Land der Welt hergestellt worden ist. Das ist heute unter den Bedingungen der Globalisierung der Fall. Deswegen erleichtert die heutige Globalisierung den Übergang vom Kapitalismus zum Sozialismus im Weltmaßstab. Deswegen haben sich die Voraussetzungen für die Errichtung der Sowjetmacht im Weltmaßstab sehr verbessert.

 

Die Frage der Diktatur des Weltproletariats

 

Die Diktatur des Proletariats war notwendig in einem Land, in dem die sozialistische Revolution gesiegt hat, und welches von der kapitalistisch-revisionistischen Welt umkreist war.

Es taucht heute die Frage auf:

Kann das Weltproletariat auf seine Diktatur verzichten, sobald es nirgends mehr einen Kapitalismus gibt, der die sozialistische Welt umkreist ?

Natürlich nicht.

Die Gefahr der Restauration des Kapitalismus existiert weiterhin, auch ohne kapitalistische Umkreisung. Ganz einfach deswegen, weil der Weltsozialismus aus nichts Anderem hervorgehen kann, als aus dem Schoß des Weltkapitalismus. Die kapitalistischen Wurzeln können nicht restlos mit einem Tag herausgerissen werden. Dafür bedarf es einer ganzen historischen Periode der Diktatur des Weltproletariats.

Es gibt keinen friedlichen Übergang vom Weltkapitalismus zum Weltsozialismus, keinen friedlichen Übergang von der bürgerlichen Demokratie zur proletarischen Demokratie.

Die internationale Befreiung des Proletariats ist nicht nur unmöglich ohne seine gewaltsame Weltrevolution, sondern auch ohne Zerschlagung des von den herrschenden Klassen errichteten weltimperialistischen Staatensystems.

Erst wenn das Weltproletariat das Joch des Weltkapitalismus abgeschüttelt und seine proletarische Diktatur errichtet hat, erst dann wird das siegreiche Weltproletariat die Millionenmassen der Welt für sich gewinnen, indem es deren grundlegendsten Bedürfnisse auf Kosten der internationalen Ausbeuter befriedigt.

Das Weltproletariat teilt seine Macht mit keiner anderen Macht auf der Welt. Wir Stalinisten-Hoxhaisten betonen, für die politische Alleinherrschaft der weltproletarischen Klasse zu kämpfen.

Die Diktatur des Weltproletariats schließt dabei Bündnisse mit anderen Klassen nicht aus, sondern setzt sie sogar voraus.

Es gibt keine Diktatur des Weltproletariats ohne Bündnis mit den werktätigen Bauern und den Massen anderer werktätiger Klassen.

Die Diktatur des Weltproletariats wird dadurch gestärkt, dass das Weltproletariat die Führung in den Bündnissen mit den werktätigen Massen anderer Klassen aufrecht erhält, und zwar bis zur klassenlosen Weltgesellschaft. Dieses Bündnis ist insbesondere im Kampf gegen die Gefahr der Restauration des Kapitalismus unverzichtbar, denn diese Gefahr besteht so lange, wie die Welt in Klassen aufgeteilt ist.

Die Diktatur des Weltproletariats bindet die Massen an den Weltsozialismus und entzieht sie dem wachsenden Einfluss der Restauration des Kapitalismus.

Die Diktatur des Weltproletariats dient der Beendigung des Klassenkampfes, aber sie bleibt solange unverzichtbar, wie die Klassengesellschaft existiert, egal ob im internationalen oder nationalen Maßstab.

Die Diktatur des Weltproletariats ist die Fortsetzung der Diktatur des Proletariats mit internationalen Mitteln und durch globalisierte Formen und Methoden.

Die Diktatur des Weltproletariats ist die Fortsetzung des Klassenkampfes der Proletarier aller Länder, die gesiegt und die politische Weltmacht erobert haben.

Die Diktatur des Weltproletariats ist die Fortsetzung des Klassenkampfes gegen die Bourgeoisie, die zwar im internationalen Maßstab besiegt, aber in keinem Land der Welt vernichtet und verschwunden ist.

Unter der Diktatur des Weltproletariats hört die Weltbourgeoisie nicht auf, Widerstand zu leisten, hört die Weltbourgeoisie nicht auf, ihren Widerstand im internationalen und nationalen Maßstab zu verstärken.

Die Bedeutung der Diktatur des Weltproletariats erschöpft sich nicht in der Herrschaft über die Bourgeoisie, sondern sie ist vor Allem eine Quelle und Kraft für den unausbleiblichen Sieg des Weltkommunismus. Diese Quelle und Kraft besteht insbesondere in der organisierung des sozialistischen Weltwirtschaftssystem, das dem alten Weltwirtschaftssystem des Kapitalismus qualitativ und quantitativ weit überlegen ist.

Die Diktatur des Weltproletariats dient der Organisierung des Weltsozialismus, der Aufhebung der Klassen im Weltmaßstab, dem Übergang in die klassenlose Weltgesellschaft.

Die Diktatur des Weltproletariats dient also gleichermaßen der globalen Unterdrückung der ehemals herrschenden Klassen und der Organisierung und Sicherung der Aufbauarbeit der neuen Weltgesellschaft.

 

Partei und Arbeiterklasse

im System der Diktatur des Weltproletariats

 

Die besondere Form der Diktatur des Weltproletariats besteht darin, dass die Kommunistische Internationale (Stalinisten-Hoxhaisten) die uneingeschränkte Führungsrolle einnimmt und behält.

Dabei bedient sich die Komintern (SH) der Hebel oder Transmissionen von weltweiten Massenorganisationen des Proletariats.

Ohne die Führung der Komintern (SH) und ihre Unterstützung durch ihre Massenorganisationen ist weder die Diktatur des Weltproletariats noch der Aufbau des Weltsozialismus möglich.

Unter Führung der Komintern (SH) wird die Diktatur des Weltproletariats verwirklicht, und zwar nicht direkt, sondern vermittels ihrer Massenorganisationen, die ihr als Transmissionsriemen dienen.

Zwischen Komintern (SH) und Weltproletariat, zwischen Avantgarde, der Klasse und den Massen darf man kein Gleichheitszeichen setzen. Alle drei Kategorien wirken zusammen und erfüllen gemeinsam ihre Mission.

Das System der Diktatur des Weltproletariats besteht also nicht nur aus der Führung der Komintern (SH), sondern auch aus den Massenorganisationen des Proletariats und schließlich aus der Basis, also der aktiven Beteiligung der Weltbevölkerung selbst.

Die Wechselbeziehungen zwischen Partei, Arbeiterklasse und werktätige Massen, wie sie Stalin in seinem Werk "zu den Fragen des Leninismus" aufgeführt und begründet hat, behalten ihre volle Gültigkeit auch im System der Diktatur des Weltproletariats. Dabei muss der Kampf Stalins gegen diejenigen im Weltmaßstab fortgesetzt werden, die die Diktatur des Proletariats mit der Diktatur der proletarischen Partei gleichsetzten.

Dabei ist und bleibt die Methode der Überzeugung der Klasse und schließlich der Massen auch die Hauptmethode der Führung des Weltproletariats durch die Komintern (SH).

Deswegen haben wir diese Schrift nicht nur in 17 Sprachen der Welt veröffentlicht, sondern auch diesen Kommentar dazu geschrieben.

Heute müssen wir Stalins Werk "Zu den Fragen des Leninismus" unter den Bedingungen der Globalisierung studieren. Und das bedeutet nichts Anderes, als den Stalinismus-Hoxhaismus zu studieren. Angewandt auf die heutigen Weltverhältnisse ist das Werk von Stalin "Zu den Fragen des Leninismus" ein unfehlbarer Kompass zum Sieg der sozialistischen Weltrevolution, zum Sieg des Sozialismus und Kommunismus im Weltmaßstab.

 

Von den 5 Klassikern des Marxismus-Leninismus lernen - heißt siegen lernen !

 

Wolfgang Eggers

25. 1. 2016

 

 

 

 

 

 



 

Von den Problemen des Leninismus zu den Problemen des Stalinismus-Hoxhaismus