"WEG DER WELTPARTEI"

Theoretisches Organ

 

der

 

KOMINTERN (SH)

Sektion Deutschland

 

 

 

 

 


 

 

Unsere Aufgaben

für das Jahr 2015

 

 


Wir wünschen allen Kommunisten in der ganzen Welt ein

kämpferisches und siegreiches neues Jahr 2015

unter dem glorreichen Banner

der 5 Klassiker des Marxismus-Leninismus:

Marx, Engels, Lenin, Stalin und Enver Hoxha!


Wir blicken zurück auf das außergewöhnlichste Erfolgsjahr 2014.

Die Komintern (SH) bedankt sich bei allen Genossinnen und Genossen und bei den Sektionen für ihren großen Einsatz für die Komintern (SH) im Jahr 2014.

 

Es lebe die Komintern (SH) und ihre Sektionen!


Über das dunkle Meer von Revisionismus, Opportunismus und Antikommunismus wirft unsere Weltpartei ihr helles Licht auf den beschwerlichen Weg zur vollständigen Befreiung des Weltproletariats und aller ausgebeuteten und unterdrückten Klassen. Stets geleitet von den unbesiegbaren und unteilbaren Lehren der 5 Klassiker des Marxismus-Leninismus weist die Komintern (SH) den kürzesten und direktesten Weg zum Weltsozialismus und Weltkommunismus.

Die ganze Tätigkeit der Komintern (SH) beruht auf den Lehren der 5 Klassiker des Marxismus-Leninismus und dient der Vorbereitung, der Ausbreitung und dem raschen Vorwärtskommen der proletarischen, sozialistischen Weltrevolution.

Die Komintern (SH) ist nicht nur die einzig wahre Verteidigerin der 5 Klassiker des Marxismus-Leninismus, sondern auch die Schöpferin der Bahn brechenden Ideen des Weltkommunismus, die treibende Kraft zur Weiterentwicklung der Weltideologie des Proletariats. Unsere einzigartigen weltrevolutionären Ideen sind die stärkste Triebkraft der Stalinistisch-Hoxhaistischen Weltbewegung. Mit unserer globalisierten proletarischen Weltanschauung unterscheiden wir uns grundlegend von allen anderen Organisation auf der Erde. Und wir werden diese unaufhaltsame treibende Kraft im Jahre 2015 weiter perfektionieren mit dem Ziel des Umsturzes des alten weltkapitalistischen Systems und dessen Ersetzung durch unser neues sozialistisches Weltsystem. Wir sind die Weltpartei, die den Weltkapitalismus zerstört und auf seinen Ruinen einen neuen Typus des Weltsozialismus aufbaut.

 

 

In welchem Entwicklungsstadium befindet sich jetzt der Parteiaufbau der Komintern (SH) im Jahre 2015 ?


Gemäß Stalin unterscheiden wir drei historische Perioden der Komintern (SH):


erste Periode = Aufbau der Weltpartei


Zentrale Aufgabe = die Schaffung der Partei selbst, Parteiapparat, Programm, Generalline, Gründung der Sektionen und anderer Parteiorganisationen (K J I etc), Rekrutierung, Ausbildung und Schmiedung von Kadern (vorwiegend proletarische Kader),

 

= Herausbildung der Partei als zentraler globaler Propagandist Agitator und Organisator der kommunistischen Weltbewegung; Schaffung aller Grundvoraussetzungen für die Formierung der Avantgarde des Weltproletariats.


zweiten Periode = Weltpartei als revolutionäre Zerstörungskraft


Gewinnung und Führung der proletarischen und bäuerlichen Massen und Soldaten im Klassenkampf zum Sturz der Weltbourgeoisie;

Zentrale Aufgabe = Führung des Proletariats auf den globalen Schlachtfeldern zur Eroberung seiner politischen Macht.


Übergang von der zweiten zur dritten Periode durch die bewaffnete sozialistische Weltrevolution.

 

dritten Periode = Ergreifen und Aufrechterhalten der proletarischen Weltmacht - Errichtung der Diktatur des Weltproletariats - Weltpartei des weltsozialistischen Aufbaus = Übergang von der Zerstörung des Weltkapitalismus zum Aufbau des Weltsozialismus.


Hierzu das Original-Zitat von Stalin:

"In der Entwicklung unserer Partei sind drei Perioden hervorzuheben.

 

Die erste Periode ist die Periode der Formierung, der Schaffung unserer Partei. Sie umfasst, ungefähr, die Zeitspanne von der Gründung der "Iskra" bis zum III. Parteitag einschließlich (Ende 1900 bis Anfang 1905).

In dieser Periode ist die Partei als treibende Kraft schwach. Ihre Schwäche ist nicht nur aus ihrer Jugend zu erklären, sondern auch aus der Jugend der Arbeiterbewegung im ganzen und aus dem Fehlen beziehungsweise der schwachen Entwicklung der revolutionären Situation, der revolutionären Bewegung, was besonders für die Anfangsstadien dieser Periode gilt (die Bauern schweigen oder gehen nicht über ein dumpfes Murren hinaus; die Arbeiter kennen lediglich den wirtschaftlichen Streik um Teilforderungen oder den politischen Streik im Rahmen einer Stadt; die Formen der Bewegung tragen illegalen oder halblegalen Charakter; auch die Organisationsformen der Arbeiterklasse tragen vorwiegend illegalen Charakter).

Die Strategie der Partei ist, da die Strategie das Vorhandensein von Reserven und die Möglichkeit des Manövrierens mit ihnen voraussetzt, notwendigerweise eng begrenzt, recht arm. Die Partei beschränkt sich darauf, den strategischen Plan der Bewegung zu umreißen, das heißt den Weg festzulegen, den die Bewegung gehen muss, während die Reserven der Partei - die Widerspräche im Lager der Gegner sowohl innerhalb als auch außerhalb Rußlands - infolge der Schwäche der Partei unausgenutzt oder fast unausgenutzt bleiben.

Die Taktik der Partei ist, da die Taktik die Ausnutzung aller und jeglicher Formen der Bewegung, der Organisationsformen des Proletariats, ihre Kombinierung, gegenseitige Ergänzung usw. im Interesse der Gewinnung der Massen und der Sicherung des strategischen Erfolgs voraussetzt, notwendigerweise ebenfalls eng begrenzt, entbehrt des Schwunges.

Im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit und der Sorgen der Partei steht in dieser Periode die Partei selbst, ihre Existenz, ihre Erhaltung. Die Partei wird in dieser Zeit als eine gewisse sich selbst genügende Kraft betrachtet. Das ist auch begreiflich: Die wütenden Angriffe des Zarismus auf die Partei sowie die Versuche der Menschewiki, die Partei von innen heraus zu sprengen und die Parteikader durch ein formloses, parteiloses Gebilde zu ersetzen (man erinnere sich der Kampagne der Menschewiki für den Arbeiterkongress, die anlässlich der berüchtigten Broschüre Axelrods "Die Volksduma und der Arbeiterkongress" 1905 begonnen wurde), bedrohen die ganze Existenz der Partei, so dass die Frage der Erhaltung der Partei in dieser Periode erstrangige Bedeutung gewinnt.

Die grundlegende Aufgabe des Kommunismus in Rußland besteht in dieser Periode darin, die besten, aktivsten und der Sache des Proletariats ergebensten Kräfte der Arbeiterklasse für die Partei zu werben, die Partei des Proletariats zu formieren und auf die Beine zu stellen. Genosse Lenin formuliert diese Aufgabe dahin, "die Vorhut des Proletariats für den Kommunismus zu gewinnen" (siehe "Der ´linke Radikalismus´...").

 

Die zweite Periode ist die Periode der Gewinnung der breiten Arbeiter- und Bauernmassen für die Partei, für die Vorhut des Proletariats. Sie umfasst, ungefähr, die Zeitspanne vom Oktober 1905 bis zum Oktober 1917.

In dieser Periode ist die Situation viel komplizierter und ereignisreicher als in der vorhergegangenen. Das Fiasko des Zarismus auf den Feldern der Mandschurei und die Oktoberrevolution von 1905 einerseits, die Beendung des Russisch-Japanischen Krieges, der Sieg der Konterrevolution und die Beseitigung der revolutionären Errungenschaften anderseits, schließlich der imperialistische Krieg, die Februarrevolution 1917 und die berühmte "Doppelherrschaft" - alle diese Ereignisse haben sämtliche Klassen Rußlands aufgewühlt und eine nach der andern in die politische Arena gedrängt, haben die Partei der Kommunisten gefestigt und die breiten Bauernmassen zum politischen Leben erweckt.

Die Bewegung des Proletariats wurde um so mächtige Formen bereichert wie der politische Generalstreik und der bewaffnete Aufstand.

Die Bewegung der Bauern wurde um den Boykott des Gutsbesitzers ("Ausräucherung" des Gutsherrn aus dem Gutshof) bereichert, wobei der Boykott in Aufstand überging.

Die Tätigkeit der Partei und anderer revolutionärer Organisationen wurde durch die Erkämpfung solcher Arbeitsformen belebt wie die außer-parlamentarische, legale, offene Form.

Die Organisation der Arbeiterklasse wurde nicht nur um eine so bewährte und wichtige Form wie die Gewerkschaften bereichert, sondern auch um eine so mächtige, in der Geschichte noch nie dagewesene Organisationsform der Arbeiterklasse wie die Sowjets der Arbeiterdeputierten.

Die Bauernschaft trat in die Fußtapfen der Arbeiterklasse und schuf Sowjets der Bauerndeputierten.

Auch die Reserven der Partei wurden reicher. Im Laufe des Kampfes wurde klar ersichtlich, dass die Bauernschaft einen unerschöpflichen Vorhut an Reserven für das Proletariat und seine Partei darstellen kann und darstellen wird. Klar ersichtlich wurde ferner die führende Rolle des Proletariats und seiner Partei beim Sturz der Macht des Kapitals.

In dieser Periode ist die Partei bei weitem nicht mehr so schwach wie In der vorangegangenen; sie verwandelt sich als treibende Kraft in einen sehr ernst zu nehmenden Faktor. Jetzt kann sie nicht mehr bloß eine sich selbst genügende Kraft sein, denn für ihre Existenz und ihre Entwicklung bestehen bereits sichere Garantien, jetzt verwandelt sie sich aus einer sich selbst genügenden Kraft in ein Werkzeug zur Gewinnung der Arbeiter- und Bauernmassen, in ein Werkzeug zur Führung des Kampfes der Massen für den Sturz der Macht des Kapitals.

Die Strategie der Partei erhält in dieser Periode Schwung, sie ist in erster Linie darauf gerichtet, sich eine Reserve wie die Bauernschaft zu sichern und sie auszunutzen, wobei diese Arbeit von bedeutsamen Erfolgen begleitet wird.

Die Taktik der Partei erhält ebenfalls Schwung: die Bewegung der Massen, ihre Organisation, die Tätigkeit der Partei und anderer revolutionärer Organisationen bereichern sich um neue Formen, die früher fehlten.

Die grundlegende Aufgabe der Partei besteht in dieser Periode darin, die Millionenmassen für die proletarische Vorhut, für die Partei zu gewinnen, zum Sturz der Diktatur der Bourgeoisie, zur Eroberung der Macht. Im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit der Partei steht nicht mehr die Partei selbst, sondern stehen die Millionenmassen der Bevölkerung. Genosse Lenin formuliert diese Aufgabe dahin, die "Millionenmassen" an der sozialen Front so "zu verteilen", dass der Sieg "in den bevorstehenden entscheidenden Kämpfen" gesichert ist (siehe die erwähnte Broschüre des Genossen Lenin).

Das sind die charakteristischen Züge der ersten beiden Entwicklungsperioden unserer Partei.

Der Unterschied zwischen der ersten und der zweiten Periode ist zweifellos groß. Sie haben aber auch Gemeinsames. Sowohl in der ersten als auch in der zweiten Periode ist die Partei zu neun Zehnteln, wenn nicht ausschließlich, eine nationale Kraft, die nur für Rußland und innerhalb Rußlands wirkt (einer der Trupps des internationalen organisierten Proletariats). Dies als erstes. Zweitens ist die KPR sowohl in der ersten als auch in der zweiten Periode eine Partei des Umsturzes, eine Partei der Revolution innerhalb Rußlands, weswegen in diesen Perioden die Elemente der Kritik und der Zerstörung des Alten in ihrer Arbeit überwiegen.

Ein völlig anderes Bild bietet die dritte Periode, die wir jetzt durchmachen.

 

Die dritte Periode ist die Periode der Ergreifung und Behauptung der Macht mit dem Ziel, einerseits alle Werktätigen Rußlands zum Aufbau der sozialistischen Wirtschaft und der Roten Armee heranzuziehen und anderseits alle Kräfte und alle Mittel aufzubieten, um dem internationalen Proletariat in seinem Kampf für den Sturz des Kapitals Hilfe zu erweisen. Diese Periode umfasst die Zeitspanne vom Oktober 1917 bis zum heutigen Tage.

Mit der Ergreifung der Macht durch das Proletariat in Rußland wurde eine durchaus eigenartige, in der Welt noch nie dagewesene Situation sowohl in internationaler Beziehung als auch innerhalb Rußlands geschaffen.

Zunächst einmal die Tatsache, dass der Oktober 1917 einen Durchbruch der internationalen sozialen Front bedeutet und eine Wende in der gesamten Weltgeschichte herbeiführt. Man stelle sich die unermessliche soziale Front von den rückständigen Kolonien bis zum fortgeschrittenen Amerika vor und dann den machtvollen Durchbruch dieser Front durch den russischen Trupp des internationalen Proletariats, einen Durchbruch, der die Existenz des Imperialismus bedroht, alle Karten und Pläne der imperialistischen Haie durcheinander geworfen und den Kampf des internationalen Proletariats gegen das Kapital erleichtert, von Grund aus erleichtert hat - darin liegt die historische Bedeutung des Oktober 1917. Seit diesem Augenblick ist unsere Partei aus einer nationalen Kraft zu einer vornehmlich internationalen Kraft, und das russische Proletariat aus einem zurückgebliebenen Trupp des internationalen Proletariats zu dessen Vorhut geworden. Die Aufgaben des internationalen Proletariats laufen von nun an darauf hinaus, den russischen Durchbruch zu erweitern, der vorausmarschierten Vorhut zu Hilfe zu kommen und nicht zuzulassen, dass die kühne Vorhut von den Feinden umzingelt und von ihrer Basis mitgeschnitten wird. Die Aufgaben des internationalen Imperialismus laufen, im Gegenteil, darauf hinaus, den russischen Durchbruch zu liquidieren, unter allen Umständen zu liquidieren. Eben darum muss unsere Partei, will sie die Macht behaupten, sich verpflichten, "ein Höchstmaß dessen durchzuführen, was in einem" (dem eigenen. - J.St.) "Lande für die Entwicklung, Unterstützung, Entfachung der Revolution in allen Länder n durchführbar ist" (siehe Lenin "Die proletarische Revolution und der Renegat Kautsky"). Eben darum ist unsere Partei seit Oktober 1917 aus einer nationalen zu einer internationalen Kraft, zur Partei des Umsturzes im internationalen Maßstab geworden."

( Stalin, Werke, Band 5: DIE PARTEI VOR UND NACH DER MACHTERGREIFUNG - Prawda" Nr. 190, 28. August 1921)


Wir befinden uns also immer noch in der ersten Periode des Parteiaufbaus, in der ersten von zwei Perioden vor der Machtergreifung des Weltproletariats - nämlich in der Zeit der Gewinnung der Avantgarde des Weltproletariat und ihre Heranbildung, Schulung und Stählungals höchste Form der proletarischen Weltorganisation, der bolschewistischen Weltpartei neuen Typs.

"Im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit und der Sorgen der Partei steht in dieser Periode die Partei selbst, ihre Existenz, ihre Erhaltung. Die Partei wird in dieser Zeit als eine gewisse sich selbst genügende Kraft betrachtet." (Stalin)

Im Jahre 2015 werden wir uns daher auf die Komintern (SH), auf ihre Existenz, auf ihre Erhaltung konzentrieren und sie "als eine gewisse sich selbst genügende Kraft" betrachten.

 

 

I.
Unsere ideologischen Aufgaben im Jahr 2015

 

Ohne festes ideologisches Fundament kann man keine Weltpartei aufbauen.

Der ideologische Aufbau der Komintern (SH) ist nach wie vor vorrangig und unsere Hauptaktivität für 2015 besteht in der Propagierung der sozialistischen Weltrevolution, des Weltsozialismus und Weltkommunismus.

 

Unsere proletarische Internationale will im kommenden Jahr vier grundlegende ideologische Hauptaufgaben erfüllen:


1. Organisierung der systematischen Wiederveröffentlichung der Schätze der proletarischen Weltanschauung im Allgemeinen, und der Lehren der 5 Klassiker des Marxismus-Leninismus im Besonderen - und zwar in so vielen Sprachen wie möglich.


2. Ausrüstung der Komintern (SH) mit modernsten, weiter entwickelten ideologischen Waffen und deren Anwendung im gegenwärtigen ideologischen Klassenkampf;

Weiterentwicklung unserer langfristigen weltkommunistischen Zukunfstperspektiven.


3. Kampf gegen die Doppelstrategie der offenen und versteckten bürgerlichen Ideologie im Allgemeinen, und gegen die Doppelstrategie des offenen und versteckten Antikommunismus im Besonderen.

Ideologischer Kampf gegen alle Parteien der Welt, insbesondere gegen alle opportunistischen, neo-revisionistischen und zentristischen Organisationen, die die revolutionäre Weltbewegung vom richtigen Weg abzulenken versuchen.


4. Meisterung der stalinistisch-hoxhaistischen Theorie als Grundlage zur Führung der stalinistisch-hoxhaistischen Weltbewegung.

Stalinismus - Hoxhaismus ist die Theorie und Taktik der proletarischen Weltrevolution im Allgemeinen, und die Theorie und Taktik der Weltdiktatur des Proletariats im Besonderen.

Die stalinistisch-hoxhaistische Theorie basiert auf der Wissenschaft von der heutigen Entwicklung der globalisierten Gesellschaft, basiert auf der Wissenschaft der globalisierten Arbeiterbewegung unter den Bedingungen der Globalisierung der Weltkapitalismus, basiert auf der Wissenschaft von der sozialistischen Weltrevolution und der Diktatur der Weltproletariats, auf der Wissenschaft vom Aufbau des Weltsozialismus und Weltkommunismus.

 


Im Jahr 2015 führen wir unseren Hauptschlag gegen die Ideologie der "4-1/2 Köpfe" mit unverminderter Schlagkraft fort, insbesondere gegen die ICMLPO.

Zwischen Komintern (SH) und ICMLPO gibt es keinen Platz für zentristische Positionen. Zwischen den neo-revisionistischen

"4 Köpfen" und den stalinistisch-hoxhaistischen "5 Köpfen" werden wir niemals die "4-1/2 Köpfe" tolerieren.


Wir sind die einzige kommunistische Partei in der Welt, die auf korrektem ideologischen Boden der 5 Klassiker des Marxismus-Leninismus aufgebaut wird. Deshalb wächst der ideologische Druck der Klassengegner gegen die Komintern (SH). Die ideologische Einkreisung durch die Weltbourgeoisie und ihre neo-revisionistischen Lakaien nimmt im gleichen Maße zu wie unser internationaler ideologischer Einfluss im Jahre 2015 weiter wachsen wird.

Die neo-revisionistischen Organisationen von heute sind die 5. Kolonne gegen die Weltrevolution und nicht etwa "revolutionäre" Organisationen, die mit uns "wetteifern".

Unsere Feinde versuchen alles zu tun, um unserer Partei Schaden zuzufügen. Und in der Tat, wir haben bereits zunehmende Bedrohungen im Jahre 2014 erfolgreich abgewehrt. Und wir werden die Gefahren, die uns im kommenden Jahr erwarten, auf keinen Fall unterschätzen, sondern unsere ideologische Wachsamkeit weiter erhöhen.

Der Neo-Revisionismus und sein verlängerter Arm, das zentristische Versöhnlertum zwischen Stalinismus-Hoxhaismus und Neo-Revisionismus, ist die hauptsächliche ideologische Bedrohung, die wir auch im Jahr 2015 erfolgreich abzuwenden haben.

 

Die Hauptaufgabe der Komintern (SH) im ideologischen Klassenkampf besteht in der Abwehr aller neo-revisionistischen Einflüsse auf unsere Partei, denn über den neo-revisionistischen Einfluss soll der Weg der Umwandlung in eine bürgerliche Partei geebnet werden, der Weg zur Liquidierung unserer revolutionären Weltpartei.

Wir wollen eine prinzipienfeste Einheit - nicht mit den Opportunisten, sondern gegen die Opportunisten.

Der Stalinismus-Hoxhaismus ist nur dann unbesiegbar, wenn wir unser ideologisches Bewusstsein weiter vertiefen, unsere heldenhafte ideologische Arbeit für die Partei unvermindert fortsetzen, unser Verantwortungsbewusstsein und unsere Bereitschaft erhöhen, unseren Einsatz für die Hegemonie des Proletariats und seines Internationalismus zu vervielfachen.

Entscheidend ist der Kampf zwischen der Ideologie der Weltbourgeoisie und des Weltproletariats. Es gibt keinen bedeutenderen ideologischen Kampf als diesen.

Jede Schwächung des Stalinismus-Hoxhaismus, jede zentristische Abweichung bedeutet gleichzeitig eine Stärkung der neo-revisionistischen Ideologie und damit die Stärkung aller Kräfte, die sich gegen die Komintern (SH) verschworen haben!

 

Wir treten jetzt in eine neue Phase unseres ideologischen Parteiaufbaus. Warum?


In der derzeitigen Phase des ideologischen Parteiaufbaus werden wir

a) zunehmend mit Auseinandersetzungen und Konflikten mit unseren ideologischen Gegnern, insbesondere mit den Anhängern der neo-revisionistischen Ideologie und des Versöhnlertums, konfrontiert sein.

 

b) wir werden zukünftig mit einer wachsenden Zahl neuer Sympathisanten zu rechnen haben, die, über den begrenzten lokalen und nationalen Rahmen verschiedener "linker" Organisationen hinaus, Interesse an der Internationalisierung und Zentralisierung der revolutionären Kräfte haben und die sich vom proletarischen Internationalismus der Kommunistischen Internationale angezogen fühlen. Diese an unserer revolutionären Weltpolitik interessierten Genossinnen und Genossen suchen immer häufiger Kontakt zu uns. Sie vertreten dabei natürlich ihre eigene Meinung, die nicht immer mit unserer Meinung übereinstimmt. Sie haben oft unzureichende bzw falsche Vorstellungen über unsere Auffassungen vom proletarischen Internationalismus. Richtiges steht neben Falschem und muss sauber getrennt werden. Unsere Aufgabe wird es im wachsenden Maße sein, uns für die Kontakte und erzieherischen Aufgaben mehr Zeit als bisher zu nehmen. Es geht nicht mehr allein darum, unser eigenes stalinistisch-hoxhaistisches Bewusstsein anzuheben, sondern es auch nach Außen und in die Breite zu tragen. Unsere Aufgabe wird es im Jahr 2015 sein, das Niveau des weltkommunistischen Bewusstseins nicht nur zu erhöhen, sondern auch unter immer breiteren Kreisen von Sympathisanten zu verankern. Umgekehrt wird es für uns immer wichtiger, von den Genossinnen und Genossen aus aller Welt zu lernen und ihre Erfahrungen auszuwerten, zu verallgemeinern und die Resultate wiederum allen anderen Genossinnen und Genossen auf der ganzen Welt zukommen zu lassen, um das Band der proletarischen Internationalisten über den ganzen Erdball zu spannen und immer fester und dichter zu knüpfen.

 

 

Seit 14 Jahren kämpft die Kommunistische Internationale (Stalinisten-Hoxhaisten), die Kommunistische Weltpartei, für den Weltkommunismus. Unser Kampf für den Weltkommunismus manifestierte sich im Jahre 2014 in unserem Programm "Was will die Komintern (SH)?"

Seit 2014 haben wir unser eigenes kommunistisches Programm des Weltkommunismus. Das Programm der "Weltkommune Nr. 1" basiert auf den Lehren der 5 Klassiker des Marxismus-Leninismus und ist eine konsequente Weiterentwicklung des Komintern-Programms von Lenin und Stalin.

 

Dies ist ein großer Schritt zum weiteren ideologischen Aufbau der Komintern (SH).

Wir haben ein weltkommunistisches Programm im Geiste des Genossen Stalin verfasst, der sagte, dass das Programm der Komintern kein Programm für das Proletariat in diesem oder jenem Land ist, sondern ein Programm für das gesamte Weltproletariat.

Seit 1848 (Marx-Engels: "Kommunistische Manifest") und 1928 (das stalinistische Komintern-Programm) ist unser stalinistisch- hoxhaistisches Programm das dritte Weltprogramm in der Geschichte des Kommunismus, in dem die Ziele des gesamten Weltproletariats und der Völker der Welt definiert worden sind.

Unser kommunistisches Weltprogramm ist das Programm für eine globalisierte klassenlose Welt.

In einer globalisierten Welt gibt es keine isolierten proletarischen Revolutionen mehr. Die sozialistische Weltrevolution ist die globalisierte sozialistische Revolution aller Länder der Welt, die den direkten Weg zum Weltsozialismus und Weltkommunismus ebnet. Ohne sozialistische Weltrevolution, ohne Komintern (SH) gibt es weder Weltsozialismus noch Weltkommunismus.

1.

Die Diktatur des Weltproletariats ebnet und sichert den Weg zum Aufbau des Weltsozialismus, aber das bedeutet nicht, dass dieser Wandel vom Weltkapitalismus zum Weltsozialismus ohne eine neue globale NÖP vonstatten gehen kann.

Genosse Stalin hat uns gelehrt:


"Die NÖP ist die Politik der proletarischen Diktatur, die gerichtet ist auf die Überwindung der kapitalistischen Elemente und den Aufbau der sozialistischen Wirtschaft durch Ausnutzung des Marktes, vermittels des Marktes, nicht aber durch direkten Produktenaustausch, ohne Markt, unter Ausschluss des Marktes. Können die kapitalistischen Länder, zumindest die entwickeltesten von ihnen, beim Übergang vom Kapitalismus zum Sozialismus ohne die NÖP auskommen? Ich denke, sie können das nicht. In diesem oder jenem Grade ist die Neue Ökonomische Politik mit ihren Marktbeziehungen und der Ausnutzung dieser Marktbeziehungen in der Periode der Diktatur des Proletariats für jedes kapitalistische Land absolut unerlässlich.

Bei uns gibt es Genossen, die diese These in Abrede stellen. Was bedeutet es aber, diese These in Abrede zu stellen?

Das bedeutet erstens, davon auszugehen, dass wir unmittelbar nach Machtantritt des Proletariats bereits über hundertprozentig fertige, den Austausch zwischen Stadt und Land, zwischen Industrie und Kleinproduktion vermittelnde Verteilungs- und Versorgungsapparate verfügen würden, die es ermöglichen, sofort einen direkten Produktenaustausch ohne Markt, ohne Warenumsatz, ohne Geldwirtschaft herzustellen. Man braucht diese Frage nur zu stellen, um zu begreifen, wie absurd eine solche Annahme wäre.

Das bedeutet zweitens, davon auszugehen, dass die proletarische Revolution nach der Machtergreifung durch das Proletariat den Weg der Expropriation der mittleren und kleinen Bourgeoisie beschreiten und sich die ungeheuerliche Last aufbürden müsse, den künstlich geschaffenen Millionen neuer Arbeitslosen Arbeit zu beschaffen und für ihren Lebensunterhalt zu sorgen. Man braucht diese Frage nur zu stellen, um zu begreifen, wie unsinnig und töricht eine solche Politik der proletarischen Diktatur wäre. Ein Vorzug der NÖP ist es unter anderem gerade, dass sie die proletarische Diktatur von diesen und ähnlichen Schwierigkeiten befreit.

Hieraus aber folgt, dass die NÖP in allen Ländern eine unvermeidliche Phase der sozialistischen Revolution bildet." (Stalin; Band 11; Plenum des ZK der KPdSU (B) / 4. - 12. Juli 1928)


Dies gilt also auch unter globalisierten Bedingungen für die Zeit der Diktatur des Weltproletariats, vor allem für die erste Phase nach dem Sieg der sozialistischen Weltrevolution. Die Periode der Diktatur des Weltproletariats ist die Fortsetzung der Diktatur des Proletariats unter den neuen Bedingungen der Globalisierung. Die globalisierte NÖP wird also beim Aufbau des Weltsozialismus unvermeidlich zum Einsatz kommen.

2.

Das Programm der "Weltkommune Nr.1" ist nur das Maximal-Programm der Komintern (SH). Bedeutet dies gleichzeitig Verzicht auf ein Minimal-Programm der Komintern (SH) ?

Natürlich nicht. Maximal- und Minimal-Programm ergänzen sich (siehe: Lenin über die "Revision des Programms der Partei"). Wir brauchen sowohl das Maximal-Programm als auch das Minimal-Programm im Kampf für die sozialistische Weltrevolution.

In unseren "12 wichtigsten Maßnahmen für den Sturz des Weltkapitalismus und für den Aufbau des Weltsozialismus" (die wir zum 1. Mai präsentiert haben und die wir in hervorragender Weise als Wahlprogramm gegen die Wahlen des Europäischen Parlaments umgearbeitet haben) haben wir bereits konkrete Maßnahmen vorgeschlagen, um unmittelbar mit der Umwandlung der kapitalistischen Welt zu beginnen. Somit verfügen wir schon mal über eine solide programmatische Grundlage für die allgemeinen Forderungen und Ziele des europäischen Proletariats.

Wir haben außerdem zum 1. Mai einen 12-Punkte-Katalog zur Überwindung der kapitalistischen Weltkrise erarbeitet

("Weltwirtschaftskrise ... 12 Maßnahmen").

Damit haben wir Antwort gegeben auf die brennendsten Fragen des Proletariats. Allerdings müssen diese Antworten noch in einem Minimal-Programm der Komintern (SH) konkretisiert werden.

Wir haben somit unter Beweis gestellt, dass wir eine Menge ideologischer Aufgaben erfüllt haben und wichtige Beiträge zur Lösung von theoretischen, programmatischen Fragen, zu Fragen der Strategie und Taktik geleistet haben, die eng mit den Bedürfnissen des Weltproletariats verknüpft sind.

Kurz:

Wir haben die ideologische Linie der Komintern (SH) in Abgrenzung zum Neo-Revisionismus konkret weiter entwickelt.

Allerdings haben wir uns nicht auf ideologische Aufgaben unserer Partei beschränkt.

Die ideologischen Aufgaben dienen der wissenschaftlich korrekten Bestimmung unserer revolutionären politischen Marschroute, dienen der Komintern (SH) zur Führung des Weltproletariats im Klassenkampf, dienen der Zielsetzung der Eroberung der politischen Macht durch die sozialistische Weltrevolution.

Die ideologischen und politischen Aufgaben der Komintern (SH) können nicht voneinander losgelöst werden, sie bilden eine dialektische Beziehung und müssen dementsprechend aufeinander abgestimmt werden.

Wir lernen den Stalinismus-Hoxhaismus ja nicht nur aus dem Archiv der Komintern (SH). Wir lernen den Stalinismus-Hoxhaismus auch durch aktive Teilnahme am täglichen Klassenkampf des Proletariats, das unter bürgerlichem Einfluss steht und nicht zuletzt unter dem Einfluss des Neo-Revisionismus.

Wir müssen den Kampf um die politischen Interessen des Weltproletariats im Jahr 2015 korrekt fortsetzen.

Wir warten nicht, bis die Arbeiter zur Komintern (SH) kommen - die Komintern (SH) geht zu den Arbeitern - auch in der allerersten Phase des Parteiaufbaus!

Wir können die Komintern (SH) nur mit Hilfe neuer Mitglieder aufbauen und festigen, die wir zu zuverlässigen Kadern heranbilden. Dies ist nicht allein mit Propaganda zu bewerkstelligen, sondern hierzu bedarf es der aktiven Teilnahme der Komintern (SH) am Klassenkampf. Und dies ist schließlich auch der einzige politisch richtige Weg, um uns vor Sektierertum und Isolation von der Arbeiterklasse zu schützen - insbesondere in der ersten Phase des Aufbaus der Komintern (SH), wo wir noch nicht in der Arbeiterklasse verankert sind.

In den nächsten Jahren müssen unsere Sektionen ernsthaft daran arbeiten, direkte Verbindungen zu den großen Fabriken, zu den Bauern und Soldaten herzustellen und dort vor Ort aktiv zu werden. Wir müssen nicht nur unter den Arbeitern und Bauern arbeiten, sondern - als dritte Hauptrichtung - auch in den bürgerlichen Armeen.

Unsere Propaganda sollte von Anfang an stets von den brennendsten Problemen der Arbeiter ausgehen.

 

Was ist unsere aktuelle Hauptaufgabe?


Unsere Hauptaufgabe ist es , die Avantgarde des Weltproletariats zu gewinnen und für unseren Kampf heranzubilden und zu stählen (zunächst ideologisch).


Es ist notwendig, dass es die Komintern (SH) versteht, die besten Elemente der revolutionären Kämpfer der ganzen Welt in sich zu vereinigen,

- die genügend Einsatz zeigen, um das revolutionäre Streben des Weltproletariats durch wirklich revolutionäre Aktionen zum Ausdruck zu bringen,

- die über genügend Erfahrungen verfügen, um wirkliche Führer der sozialistischen Weltrevolution zu werden,

- und die die Fähigkeit besitzen, die Theorie und Taktik der 5 Klassiker des Marxismus-Leninismus im Klassenkampf richtig umzusetzen.

Ohne Rekrutierung solcher Führer ist jeder weitere Parteiaufbau der Komintern (SH) undenkbar.

 

 

II

Unsere politischen Aufgaben im Jahr 2015

 


Das Jahr 2015 werden wir weiter dazu nutzen, das Weltproletariat davon zu überzeugen und darauf vorzubereiten, dass die Krise des Weltimperialismus unvermeidlich zur direkten Anbahnung, zum beschleunigten Ausbruch, zur Ausbreitung der sozialistischen Weltrevolution in ausnahmslos allen Ländern der Welt führen wird.


Die Weltkrise kann niemals von den Weltkapitalisten selbst beseitigt werden, die sie selber erzeugt haben. Wenn die weltkapitalistischen Verhältnisse bestehen bleiben, entsteht aus jeder Weltkrise stets eine neue mit um so katastrophaleren Folgen für Mensch und Umwelt.

Die Weltkrise kann nur durch das Weltproletariat überwunden werden, nämlich durch revolutionäre Abschaffung des kapitalistischen Weltsystems.

Die Komintern (SH) muss in Wort und Tat jeden Arbeiter, jeden Arbeitslosen, jeden Bauern auf der ganzen Welt davon überzeugen,

- dass unser neuer proletarischer Weltstaat nicht nach

"globalem Reichtum" strebt, sondern den Armen auf dieser Welt dient und sofort ihre existentiellen Bedürfnisse befriedigt,

- dass unser weltproletarischer Staat nicht eine Sekunde zögert, um gegen die Reichen weltrevolutionäre Vorschriften zu erlassen,

- dass wir SÄMTLICHE Überschussbestände von Rückstellungen von ALLEN Parasiten der ganzen Welt konfiszieren und an die Hungernden der Welt verteilen werden,

- dass wir nicht vor gewaltsamen Maßnahmen zurückschrecken werden, um jedem Obdachlosen auf der Erde ein Dach über dem Kopf zu verschaffen, nämlich durch die Beschlagnahme der Häuser der Reichen,

- dass wir die Reichen schröpfen werden, um zu allererst die Kinder aller armen Familien ausreichend mit Lebensmitteln zu versorgen,

- dass in jedem Land der Welt die Fabriken und Banken unter Kontrolle des Weltproletariats gestellt werden,

- dass jeder einzelne Millionär mit sofortiger schwerster Strafe zu rechnen hat, der sein Vermögen vor unserem Zugriff verbirgt,

- dass die Armen in jedem Land der Welt sehen und fühlen, dass keine kapitalistische Kraft der Welt, kein Finanzhai, kein Ausbeuter mehr die Menschen quälen und unterdrücken kann und die Völker wirklich frei sind, wenn die sozialistische Weltrevolution auf der ganzen Welt triumphiert hat. Nur wenn die Massen sehen und spüren, dass wir Ernst gemacht haben mit unserem revolutionären Weltprogramm, wenn wir vollendete Tatsachen geschaffen haben, werden wir sie für die Sache des Weltkommunismus wirklich gewinnen können.


* * *


Nützlich für die Analyse der aktuellen Weltwirtschaftskrise ist die Veröffentlichung der Komintern anlässlich der Weltwirtschaftskrise im Jahr 1929 (Molotow-Bericht der 25. Februar 1930).

Wir zitieren einige wichtige Auszüge, welche wir in folgende 21 Thesen gegossen haben:

 

1. "Der Marxismus lehrt, dass "in Zeiten der Krise, der Widerspruch zwischen gesellschaftlicher Produktion und kapitalistischer Aneignung besonders krass hervortritt und dass diese beiden gegensätzlichen Kräfte heftig aufeinander prallen" (Engels)..


2. Die Wirtschaftskrise hat bereits politische Krisen in einzelnen Ländern ausgelöst.

 

3. Ausgehend von der wachsenden Krise des globalen Kapitalismus verschärfen sich alle Widersprüche des kapitalistischen Systems immer drastischer.

 

4. Im Bereich der internationalen Beziehungen zwischen den kapitalistischen Ländern treten jetzt mehr und mehr akute Widersprüche zum Vorschein. Der Kampf um die Weltherrschaft übt einen beispiellosen Druck aus. Der Widerspruch zwischen den imperialistischen Ländern und die Widersprüche zwischen den imperialistischen Mächten und den Kolonien und abhängigen Ländern nehmen dramatische Ausmaße an.


5. Gleichzeitig gibt es eine weitere Verschärfung der Widersprüche innerhalb der kapitalistischen Länder. Dies spiegelt sich in der wachsenden Faschisierung der bürgerlichen Staaten wider.


6. Der Klassenkampf in den kapitalistischen Ländern nimmt einen immer schärferen Charakter an. Der Kampf des Proletariats gegen die Bourgeoisie geht in die Offensive. Das Wachstum der Elemente für einen neuen revolutionären Aufschwung wird zu einer unbestreitbaren Tatsache.

 

7. Die Komintern muss sich auf diese neuen Bedingungen einstellen und die Aufgaben des revolutionären Kampfes neu definieren.


8. Das Monopolkapital wälzt die Last der Krise auf schwächere Branchen ab, vor allem auf die Arbeiter, die kleinen Bauern etc. Und das wird zum größten Hindernis für die Überwindung der Krise.


9. Die Armut zwingt die Massen, ihren Verbrauch immer weiter einzuschränken, was sich immer negativer auf die Überwindung der Weltkrise auswirkt. Der Kapitalismus kann den Widerspruch zwischen dem Wachstum der Hochtechnologie und der Niedergang des Lebensstandards der breiten Massen der Völker nicht lösen.


10. Die Verengung des Marktes und der Mangel an Perspektiven für die Expansion des Kapitalismus schafft immer mehr Schwierigkeiten - die Arbeitslosigkeit steigt als die auffälligste Erscheinung der Entwicklung der allgemeinen Krise des Kapitalismus. Es handelt sich um eine chronische Arbeitslosigkeit mit wachsendem Ausmaß. All dies führt zum unaufhaltsamen Zerfall des Kapitalismus und erhöht seine parasitäre Natur.

Bemerkung:

Spätestens im Jahr 2016 wird die Weltwirtschaft strukturell grundlegend umgeändert, wo die Kapitalisten das so genannte

"fünfte technologische Niveau" zum Einsatz bringen, nämlich die Ersetzung der Arbeiter durch Industrieroboter. Damit wird der Druck auf die Industriearbeiter erhöht und hunderte von Millionen Industriearbeiter werden von Arbeitslosigkeit betroffen sein.


11.

Aus der Stabilisierung selbst, aus der Tatsache, dass die Produktion wächst, dass der Handel wächst, dass der technische Fortschritt und die Produktionsmöglichkeiten wachsen, während der Weltmarkt, die Grenzen dieses Marktes und die Einflusssphären der einzelnen imperialistischen Gruppen mehr oder weniger stabil bleiben – gerade daraus erwächst die tiefste und schärfste Krise des Weltkapitalismus, die mit neuen Kriegen schwanger geht und das Bestehen jeder wie immer gearteten Stabilisierung bedroht. Aus der teilweisen Stabilisierung erwächst eine Verschärfung der Krise des Kapitalismus, die anwachsende Krise legt die Stabilisierung in Trümmer – das ist die Dialektik der Entwicklung des Kapitalismus im gegebenen historischen Moment. Aus der Stabilisierung erwächst die Unvermeidlichkeit neuer imperialistischer Kriege“

[Stalin Werke Band 10, Seite 237 – 238 und 244).

- (2 Jahre vor dem kapitalistischen Weltkrise)]

 

12. Der Kampf um die Märkte wird von einem Anstieg des Protektionismus begleitet, das heißt, die Tätigkeit des ausländischen Kapitals wird auf dem Binnenmarkt sanktioniert. Auf dieser Grundlage nimmt wiederum der Kampf um ausländische Märkte zu.


13. Die Kommunistische Internationale legt großen Wert auf die Frage zur Lösung der Gefahr eines neuen imperialistischen Krieges. Die Komintern mobilisiert die breiten proletarischen Massen im Kampf gegen die Raubkriege.


14. Die globale Wirtschaftskrise hat zu einer enormen Verschärfung der Widersprüche zwischen den imperialistischen Ländern auf der einen Seite, und den Kolonien und abhängigen Ländern auf der anderen Seite geführt.

In der Weltkrise nimmt die revolutionäre Bewegung riesige Ausmaße in den Kolonien an. Das stellt eine akute Bedrohung für die Herrschaft des Imperialismus dar.


15. Die aktuelle Wirtschaftskrise verschärft vor allem die Widersprüche zwischen der Bourgeoisie und dem Proletariat.

In einer Zeit der zunehmenden allgemeinen Krise des Kapitalismus greift die Bourgeoisie zu drastischeren konterrevolutionären Maßnahmen ihrer Staatsmacht.

Die Wirtschaftskrise führt zur Entfaltung der Elemente des revolutionären Aufschwungs. Dies ist vor allem dadurch unvermeidlich, weil die Wirtschaftskrise unweigerlich eine kapitalistische Offensive gegen die Arbeiterklasse auslöst. Der Druck auf die Arbeiter wird erhöht durch die Senkung der Löhne, durch längere Arbeitszeiten, durch Einschnitte im sozialen Netzwerk und so weiter. Die Kapitaloffensive wird in rasantem Tempo vorangetrieben.

 

16. Der Klassencharakter der bürgerlichen Macht tritt in seiner nackten Form unübersehbar hervor. Die Minister kommen und gehen, werden zu Führern der kapitalistischen Monopole und umgekehrt. Auf dem Wege des Lobbyismus übernehmen die Führer der kapitalistischen Monopole immer mehr die eigentliche Staatsgewalt.


17. Die Sozialdemokratie beschreitet immer schneller den faschistischen Weg durch die Anpassung des sozialdemokratischen und reformistischen Gewerkschaftsapparates an den faschistischen Charakter des bürgerlichen Staates.

Die Sozialdemokratie ist die Hauptstütze der imperialistischen Bourgeoisie innerhalb der Arbeiterklasse. Sie ist Unterstützer des Faschismus. Sie hat zu diesem Zweck eine eigene Ideologie entwickelt, den Sozialfaschismus. Das Wesen dieser Ideologie ist die bedingungslose Unterordnung der Arbeiterklasse unter den bürgerlichen Staat.

Der Sozialfaschismus ist als "linker" Flügel des Faschismus die letzte Reserve der Bourgeoisie in der Arbeiterbewegung.


18. Im Zusammenhang mit der Krise des Kapitalismus und der wachsenden Bedrohung durch die proletarische Revolution geht die Bourgeoisie mehr und mehr zur Methoden des Faschismus über, um die revolutionäre Bewegung zu unterdrücken.


19. Die Frage der Selbstinitiative des wirtschaftlichen Kampfes der Arbeiter steht nicht nur in der Kommunistischen Partei in Deutschland auf der Tagesordnung, sondern auch in einer Reihe anderer Länder. Nur auf dieser Basis kann die bolschewistische Taktik der proletarischen Einheitsfront von unten entwickelt werden. Mit der Selbsttätigkeit der wirtschaftlichen Kämpfe der Arbeiter wird das Streikbrechertum der Sozialdemokratie und der reformistischen Gewerkschaftsführung überwunden. Es geht schwerpunktmäßig um Aktivitäten der Organisation autonomer Streikkomitees und - Gremien, um den Willen der reformistischen Gewerkschaften zu brechen, um die revolutionäre Opposition in den reformistischen Gewerkschaften zu stärken, um die nicht-gewerkschaftlich organisierten Beschäftigten stärker einzubinden in die wirtschaftlichen Kämpfe, beispielsweise durch Mobilisierung der Arbeitslosen. usw.

Bei der Umsetzung unserer wichtigsten Ziele - die Mehrheit der Arbeiterklasse für den Kommunismus zu gewinnen- müssen wir mehr praktische Erfahrung in der Selbstorganisation der wirtschaftlichen Kämpfe der Arbeiter sammeln.


20. Bis jetzt stand die bloße Agitation und Propaganda der Kommunistischen Partei in der Regel im Vordergrund. Nun müssen die Agitation und Propaganda direkt für die Organisation und Führung der Kämpfe der Arbeiterklasse eingesetzt werden: Klasse gegen Klasse!


21. Die ganze Entwicklung der Krise des Weltkapitalismus schafft die Voraussetzungen für den Sieg des Proletariats. Die Arbeiterklasse ist in der Lage, dieses Problem der Krisen praktisch zu lösen. Sie ist die Klasse, die den stärksten und aufopferungsvollsten Kampf führt, die ihre kommunistischen Organisationen aufbaut, sich eine Avantgarde des Proletariats schafft und sich mit kommunistischem Bewusstsein ausstattet.

 

Die Hauptaufgabe der Kommunistischen Internationale und der kommunistischen Parteien ist es nun, die kapitalistische Weltkrise auszunutzen für die siegreiche Weltrevolution.

 

Zu den Ereignissen im Jahre 2014:


Im Mittelpunkt der Geschehnisse im Jahre 2014 stand das ukrainische Volk. Die Komintern (SH) hat eine klare stalinistisch -hoxhaistische Stellung eingenommen. Wir haben das ukrainische Proletariat in seinem anti-imperialistischen Kampf unterstützt und als einzige Organisation den bewaffneten Weg der sozialistischen Revolution gewiesen - unter Führung einer zu gründenden ukrainischen Sektion der Komintern (SH). Wichtig ist unsere klare Position der Fortsetzung des Kampfes des Genossen Enver Hoxha gegen die beiden Supermächte, die USA-Imperialisten und gegen die russischen Sozialimperialisten. Die Komintern (SH) hat als einzige Weltorganisation eine klare Demarkationslinie gegen die Sozialfaschisten in der Ukraine und gegen die internationalen sozialfaschistischen Organisationen gezogen, die offen und im Verborgenen den russischen Imperialismus unterstützen als eine angeblich "antifaschistische, anti-imperialistische Kraft" - insbesondere gegen die Ekel erregenden russischen Neo-Revisionisten, die - mit "Stalin" auf den Lippen - unter dem Banner Putins für den russischen Großmacht-Chauvinismus marschieren.


Bemerkenswert waren im Jahr 2014 auch die Ereignisse in Kurdistan.

Wir haben zur Solidarität mit dem kurdischen Volk aufgerufen und seinen bewaffneten Kampf für das Recht auf Selbstbestimmung unterstützt. Es ist ein nationaler Befreiungsskrieg, der Teil der sozialistischen Weltrevolution ist.

Das kurdische Volk bestätigte im heldenhaften Kampf die marxistisch-leninistische Wahrheit, dass sich die Menschen nur befreien können, wenn sie selber die revolutionären Waffen in die Hand nehmen. Wir werden diesen bewaffneten Befreiungskrieg auch im Jahre 2015 weiter unterstützen, sowohl in Kurdistan als auch im Weltmaßstab. Besonders die arabischen Völker werden vom kurdischen Volk lernen.

Der Kampf der Kurden ist ein qualitativer Sprung im Vergleich zum "Arabischen Frühling" - Vor 4 Jahren. Die Waffen waren noch nicht in den Händen der arabischen Völker, sondern befanden sich in den Händen der bürgerlichen Armeen, in den Händen der Bourgeoisie, in den Händen der Imperialisten.

Ein weiterer qualitativer Unterschied ist die heroische Beteiligung der kurdischen Frauen am bewaffneten Befreiungskrieg, während die meisten arabischen Frauen diesen bewaffneten Status der kurdischen Frauenemanzipation noch nicht erlangt haben.

Die Bildung von autonomen Gemeinden auf der Grundlage demokratischer Räte ist ein großer Sieg und ein Beispiel für alle Völker in der Welt, die für ihr Recht auf Selbstbestimmung kämpfen.

Selbstverständlich sind das noch keine roten Räte vom Typus der Sowjets, die von der bolschewistischen Partei geführt wurden. Die Geschichte der Rätebewegungen lehrt, dass jeder demokratische Kampf, der nicht direkt vom Proletariat geführt wird, unweigerlich auf bürgerlichen Positionen beschränkt bleibt. Deswegen ist es wichtig, dass der demokratische Kampf weiter geführt wird in Richtung des sozialistischen Kampfes. Dies ist nicht möglich ohne Hegemonie des kurdischen Proletariats, ohne Führung der Komintern (SH) und ihrer kurdischen Sektion. Unverzichtbar ist daher die vorbehaltlose Unterstützung des kurdischen Volkes in seinem Kampf für seine Freiheit und Einheit als unabdingbare Voraussetzung zur Schaffung einer kurdischen Sektion der Komintern (SH). Nur eine kurdische Sektion der Komintern (SH) ist fähig und in der Lage, das kurdische Proletariat aus der demokratischen Selbstbestimmung zur sozialistischen Selbstbestimmung, zur Diktatur des Proletariats zu führen, vom Sieg der demokratischen Revolution zum Sieg der sozialistischen Revolution.

Die revolutionäre Entwicklung in der Ukraine und in Kurdistan - und nicht zu vergessen die Solidarität mit dem palästinensischen Volk - im Jahr 2014 - ist Ausdruck der revolutionären Entwicklung im Weltmaßstab. 2014 ist deutlich geworden, dass die Kräfte des Weltimperialismus zunehmend Probleme haben, um diese revolutionäre Entwicklung auf der ganzen Welt in den Griff zu kriegen und zu stoppen. Das wird die Einheit der Völker im gemeinsamen Kampf gegen den Weltimperialismus weiter stärken.

 

Wir sind Zeugen eines bemerkenswerten Anstiegs der globalen Proteste. Die globalisierten Proteste nehmen zu, nicht nur an Quantität, sondern auch an Qualität.

Von 2004 bis 2014 gab es 2 Millionen Menschen, die sich an weltweiten Protesten beteiligt haben. Es handelte sich meistens um weltweite Solidaritätsbekundungen.

Hier einige Beispiele:

Protest gegen TTIP - ein weiterer Schritt gegen den Ausverkauf Europas an die mult-inationalen Monopole;

Politische Kämpfe in der Türkei;

Proteste in Hongkong;

17. November 2014 - Hunderttausende von Studenten an globalen Proteste in 97 Ländern der Welt;

Millionen von Menschen protestierten in Madrid am 22. März 2014;

14. Mai 2014 - Proteste der Fast-Food-Arbeiter in 80 Städten in mehr als 30 Ländern, von Dublin bis Venedig, von Casablanca bis Seoul, bis Panama City (für Lohnerhöhung auf $ 15 pro Stunde zu erhöhen).

Aufstand in Bosnien und Herzegowina Anfang Februar 2014;

G8-Proteste;

WM-Proteste in Brasilien und der ganzen Welt;

Frauen und Jugend Proteste in Indien und Pakistan;

weltweite Solidaritätsbewegung für Gaza gegen Israel; etc., etc.

 

Es gibt keinerlei Anzeichen dafür, dass die aktuelle Weltwirtschaftskrise im Jahr 2015 beendet sein wird. Im Gegenteil. Der Karren wird noch tiefer in den Dreck gelenkt werden. Die Ausweitung der imperialistischen Kriege sind die unvermeidliche Folgeerscheinung der Vertiefung der Weltkrise.

 

In dem Maße wie die Wirtschaftskrise anhält und sich verschärft, verschlechtern sich auch die Lebensbedingungen der Arbeiterklasse immer dramatischer. Der Weltimperialismus ist in seiner Krisensituation nicht in der Lage, den Vernichtungsprozess der Lebensgrundlage der Mehrheit der Weltbevölkerung aufzuhalten. Im Gegenteil.

Es werden aber nicht nur die materiellen Grundlagen der Mehrheit der Weltbevölkerung vernichtet. Das ganze Ausbeutungs- und Unterdrückungssystem des Weltimperialismus ist gezwungen, sich mit dem Weltfaschismus aus der politischen Weltkrise zu retten.

Der NSA -Skandal und die Folterungs-Berichte der US-Regierung sind nur die Spitze des Eisbergs. Der Klassenkampf verschärft sich auch im Internet etc., etc.

Die Ausbreitung der sozialistischen Weltrevolution kann noch für eine Zeit lang hinausgezögert werden, aber alle Anzeichen deuten daraufhin, dass die Herrschenden der Welt schon jetzt nicht mehr so herrschen können wie bisher und dass die Unterdrückten und Ausgebeuteten nicht mehr so weiterleben können und wollen wie bisher. Die revolutionäre Weltsituation reift heran als direkte Folge der Krise des Weltkapitalismus.

Das Vertrauen in das kapitalistische Weltsystem ist erschüttert. Dagegen hat die Kritik am Kapitalismus zugenommen und wird im Jahre 2015 weiter zunehmen. Unsere Aufgabe ist es, diese Kritik am Kapitalismus mit der Notwendigkeit der sozialistischen Weltrevolution zu verbinden.

Auch im Jahr 2014 nahmen die breiten Massenbewegungen auf allen Kontinenten zu, gegen die Verschärfung der Lebensbedingungen, gegen Verschlechterung der Arbeitsbedingungen, gegen Arbeitslosigkeit, gegen Lohn- und Sozialkürzungen, gegen Einschnitte in der Bildung und im Gesundheitswesen. Die Völker protestieren mit Massenaktionen auf der Straße gegen die Sparmaßnahmen der kapitalistischen Staaten. In vielen Ländern stehen Streiks und auch Generalstreiks auf der Agenda. Noch dominieren die reformistischen und revisionistischen Organisationen, aber es fällt ihnen von Jahr zu Jahr schwerer, die Massenproteste zu unterwandern und zu kontrollieren. Die Aufrechterhaltung des Einflusses der reformistischen Weltgewerkschaftsbewegungen, nämlich das Weltproletariat an Staat und Kapital zu ketten, wird mit jedem Tag schwieriger. Tendenziell wird der erwachenden Arbeiterklasse die reformistische Zwangsjacke zu eng werden und sie wird sie eines Tages zum Platzen bringen.

Was fehlt, ist die einheitlich und zentral gelenkte globalisierte Protestbewegung. Globale Aktionen werden noch zum großen Teil durch die Elemente des Kleinbürgertums geprägt. Das Kleinbürgertum ist aber überhaupt nicht in der Lage, den globalen Protest zum Sturz des kapitalistischen Weltsystems zu führen. Dazu ist nur das Weltproletariat und seine Kommunistische Internationale in der Lage. Diese kapitalistische Welt endet nicht unter der Führung des Kleinbürgertums, sondern unter der Führung des Weltproletariats. Hierzu muss vor Allem der Einfluss der imperialistischen Gewerkschaften überwunden und revolutionäre Gewerkschaften geschaffen werden.

Die meisten Proteste, die sich in gewissem Umfang globalisieren, verschwinden wieder nach einer Weile.

Als Weltrevolutionäre müssen wir die Teilnehmer an den Protesten davon überzeugen, nicht auf halbem Wege stehen zu bleiben. Der noch bestehende Rahmen der Proteste muss durchbrochen werden mit dem Ziel zentral organisierter revolutionärer Weltproteste, die dem kapitalistischen Weltsystem auch wirklich wehtun und nachhaltig an seinen Festen rütteln. Wir müssen den Menschen zeigen, was zu tun ist, um ihre elende Lage grundlegend zu ändern. Das globalisierte Netzwerk der Unterdrückung und Ausbeutung kann nur unter der Führung des Weltproletariats und seiner sozialistischen Weltrevolution zerschlagen werden, beginnend an seiner schwächsten Stelle. Die zentral organisierten gemeinsamen Aktivitäten der Proletarier aller Länder der Welt wird zukünftig an Bedeutung gewinnen. Dafür kämpft die Komintern (SH) im Jahre 2015. Natürlich sind wir jetzt noch nicht in der Lage die Massen zu führen, aber was wir tun können und müssen ist, uns darauf vorzubereiten und unsere Reihen zu stärken. Damit kommen wir zu den organisatorischen Aufgaben der Komintern (SH):

 

III

Unsere organisatorischen Aufgaben im Jahr 2015


Das Weltproletariat hat keine wirksamere Waffe im Kampf für den Sieg der sozialistischen Revolution und der Diktatur des Weltproletariats als die Weltorganisation.


Die organisatorische Aufgabe besteht darin, den Klassenkampf des Proletariats auf allen Schlachtfeldern der Welt zu organisieren mit dem Ziel der sozialistischen Weltrevolution :


- globalisierte Organisierung des wirtschaftlichen Kampfes ( Verbesserungen der Lebensbedingungen des Weltproletariats und der unterdrückten und ausgebeuteten Völker)


- globalisierte Organisierung des Kampfes gegen Faschismus und Reaktion ( Kampf gegen die globalisierte Konterrevolution mit dem Ziel ihres revolutionären Sturz und der Vernichtung aller inneren Feinde der Völker auf nationaler Ebene)


- globalisierte Organisierung des anti-imperialistischen Kampfes gegen den Weltimperialismus, insbesondere gegen die beiden Supermächte USA und China (Befreiung aller Länder von allen fremden Feinden).


- globalisierte Organisierung die Unterstützung durch die nächsten Klassenverbündeten des Proletariats - vor Allem der armen Bauern.


- globalisierte Organisierung von revolutionären Soldaten.


Im ersten Schritt war es und wird es unsere Aufgabe auch im Jahre 2015 sein, unsere organisatorischen stalinistisch-hoxhaistischen Ideen und bolschewistischen Organisationsprinzipien aufzustellen und ihre Notwendigkeit zu propagieren.


Im zweiten Schritt schaffen wir die organisatorischen Instrumente, die für die Umsetzung unserer revolutionären Weltpolitik in die Praxis erforderlich sind.

Was wir in Zukunft brauchen, das ist ein operativer bolschewistischer Parteiapparat - geeignet zur Vorbereitung und schließlich Durchführung aller zentralen politischen Aktivitäten auf globaler und nationaler Ebene.

Wenn wir die organisatorischen Aufgaben meistern wollen, d.h., entsprechend den Lehren der 5 Klassiker des Marxismus-Leninismus, den Erfahrungen der Komintern und den Erfahrungen der marxistisch-leninistischen Parteien in Zeiten des Genossen Enver Hoxha , dann müssen wir dies auf eine wissenschaftliche Weise tun - und zwar korrekt angewandt auf die objektiven und subjektiven Bedingungen des gegenwärtigen globalen Klassenkampfes.

Der unverzichtbare Parteiapparat kann nicht spontan entwickelt werden. Er entsteht nicht automatisch von selbst. Der organisatorische Aufbau der Komintern (SH) und ihrer Sektionen muss systematisch organisiert werden und verlangt von den Mitgliedern höchste kollektive Anstrengungen. Das ist eine besondere Kampfaufgabe, wovon letztendlich alles abhängt. Sind die ideologischen und politischen Fundamente errichtet, dann entscheidet die Organisation alles.

 

 

Wer kann Mitglied der Komintern (SH) werden?


Die Komintern (SH) und ihre Sektionen lehnen den Kontakt mit einzelnen Personen, mit Gruppen und Parteien nicht ab, die sich mit uns beraten wollen oder es wünschen, unsere Meinung zu erfahren.


Mitglied der Komintern (SH) kann jeder Kommunist auf der ganzen Welt sein, der sein ganzes Leben in Wort und Tat der revolutionären Befreiung des Weltproletariats widmet, der sich aktiv für die politisch-ideologische Linie der Komintern (SH) einsetzt, der sich lokal und global am Klassenkampf der Komintern (SH) beteiligt, uns dabei auch in finanzieller Hinsicht unterstützt und sich vor Allem bedingungslos den Regeln, Richtlinien und Beschlüssen der Komintern (SH) unterordnet.


Strenge Periodizität für den Dialog zwischen allen Mitgliedern der Komintern (SH) wird gewährleistet.

Jedes Mitglied der Komintern (SH) hat das Recht, über das Parteileben der Komintern (SH) informiert zu werden und frei seine Meinung zu sagen zu allen Parteiangelegenheiten.

Jedes Mitglied nimmt aktiv an denn Entscheidungsprozessen teil und verpflichtet sich gleichzeitig, Rechenschaft über seine Tätigkeit abzulegen.

Das bolschewistische Prinzip der Kritik und Selbstkritik und der gegenseitigen Kontrolle ist für die Weiterentwicklung der Komintern (SH) und jedes einzelnen Mitglieds unerlässlich.

Jedes Mitglied der Komintern (SH) bringt maximale Disziplin und Verantwortung für seine revolutionäre Tätigkeit auf. Jedes Mitglied der Komintern (SH) ist Vorbild für höchstes revolutionäres Bewusstsein und für heldenhafte, selbstlose revolutionäre Arbeit!

Die Prinzipien, Normen und Regeln der Mitglieder der Komintern (SH) basieren auf dem proletarisch-internationalistischen Kollektivismus.

Die Mitglieder beraten und entscheiden gemeinsam. Alle Entscheidungen gewissenhaft auszuführen, ist für alle Mitglieder gleichermaßen verbindlich und verpflichtend.

Jedes Mitglied der Komintern (SH) ist nicht nur für seine eigene Arbeit verantwortlich, sondern darüber hinaus für die Arbeit aller anderen Mitglieder - vor allem für die Arbeit des gesamten Kollektivs.

Wir verbinden unsere individuelle mit kollektiver Arbeit, wobei die kollektive Arbeit den Vorrang hat.

Alles was wir tun, dient dem Weltproletariat. Deshalb tragen und teilen wir gemeinsam Verantwortung für die revolutionäre Sache des Weltproletariats, sowohl was die positiven als auch die negativen Ergebnisse unserer Arbeit betrifft.

Wir verhalten uns solidarisch zueinander als wirkliche proletarische Internationalisten.

Wir lassen uns gemeinsam leiten von den Lehren der fünf Klassiker des Marxismus-Leninismus, und wir erziehen und unterstützen uns gegenseitig in ihrem Geiste. Dies ist und bleibt das feste Band, das uns in Allem, was wir tun, untrennbar verbindet.

Unsere kollektive Energie entspringt dem proletarischen Internationalismus, dem wir dienen.

Der proletarische Internationalismus ist die unerschöpfliche Quelle und die Garantie für die Entwicklung aller Mitglieder und für die Unbesiegbarkeit der Komintern (SH).

Die Komintern (SH) akzeptiert keine Hierarchie in ihren Reihen. Wir akzeptieren weder "große" oder "kleine" Genossinnen und Genossen, weder "geführte" oder "führende" Mitglieder.

Alle Mitglieder der Komintern (SH) sind gleich, selbständig und unabhängig voneinander - bis zur letzten Konsequenz solidarisch mit der großen Sache der proletarischen, sozialistischen Weltrevolution.

Wir helfen und unterstützen uns gegenseitig. Wir arbeiten zusammen und koordinieren unser Denken und Handeln, um unser gemeinsames Ziel zu erreichen. Unsere Treue zu den Ideen des Marxismus-Leninismus-Stalinismus-Hoxhaismus, zu den Ideen des Kommunismus, ist grenzenlos.

 

 

 

Die Einheit der Komintern (SH)

mit ihren Sektionen in den einzelnen Ländern


Die Stärkung der Sektionen ist für die Stärkung der Komintern (SH) unverzichtbar.

Alle unsere Sektionen wissen sehr gut, welche wichtige Rolle sie für die Erfüllung der revolutionären Mission des Weltproletariats und seiner Vorhut erfüllen, deren Teil sie sind.

Die Sektionen dienen in erster Linie dazu, die revolutionäre Sache des Weltproletariats und seine Weltpartei zu stärken, insbesondere im eigenen Land.

Die organisatorische Tätigkeit unserer Sektionen basiert ausschließlich auf der korrekten Entwicklung und Anwendung unserer Theorie, unserer Prinzipien und Regeln des weltbolschewistischen Parteiaufbaus.

Der Aufbau der Komintern (SH) und ihrer Sektionen erfordert höchsten Standard der Regeln und Grundsätze des bolschewistischen Parteiaufbaus im Allgemeinen.

Der Parteiaufbau der bolschewistischen Weltpartei unterscheidet sich insbesondere grundlegend vom Aufbau aller anderen bisherigen bolschewistischen Parteien neuen Typs:

Der Aufbau der Komintern (SH) als zentrales Hauptquartier des Weltproletariats ist dialektisch verbunden mit dem Aufbau ihrer Sektionen, den Hauptquartieren des Proletariats der einzelnen Länder, die zusammen das Hauptquartier des Weltproletariats bilden. Der Aufbau der Komintern (SH) und ihrer Sektionen kann nur in harmonischer Übereinstimmung vonstatten gehen.

Jede Störung, jeder Fehler, jeder Ausfall, jede Verzögerung bei der erforderlichen Harmonisierung dieser beiden untrennbaren Elemente des Parteiaufbaus der bolschewistischen Weltpartei (zentraler, internationaler Parteiapparat und nationaler Parteiapparat der Sektionen) kann zu Komplikationen führen, kann dem gesamten Aufbau der Weltpartei Schaden zufügen, und kann im schlimmsten Fall zum Niedergang der Kommunistischen Internationale führen und damit zur Niederlage des Weltproletariats in seinem Kampf für die Befreiung vom Weltkapitalismus und der Errichtung seiner Macht.


Wie definieren wir die relative Selbständigkeit beim Aufbau der Sektionen?

In welchem Verhältnis steht der demokratische Zentralismus der Komintern (SH) und der Sektionen ?


Der Begriff "Sektion" wird als ein untrennbarer, immanenter Teil der Kommunistischen Internationale definiert. Folglich definieren wir die Selbständigkeit einer Sektion als untrennbaren, immanenten Teil der Selbständigkeit der Weltpartei.

Die Selbständigkeit des Aufbaus der Sektionen dient dem Aufbau der Komintern (SH) in jedem Land im Allgemeinen, und der Unterstützung des zentralen Parteiaufbaus der Komintern (SH) im Besonderen.

Das Aufbauprinzip von Weltpartei und Sektionen beruht auf der Selbständigkeit des Weltproletariats in Übereinstimmung mit der Selbständigkeit des Proletariats in den einzelnen Ländern.

Die Selbständigkeit der Weltpartei ist im Allgemeinen für den globalen Parteiaufbau erforderlich und für den Aufbau ihrer Sektionen im Besonderen.

Die Selbständigkeit des Proletariats der Länder ist Teil der Selbständigkeit des Weltproletariats.

Demnach gibt es keine Selbständigkeit der Komintern (SH) ohne die Selbständigkeit der Sektionen. Und umgekehrt gibt es keine Selbständigkeit der Sektionen ohne die Selbständigkeit der Komintern (SH). Beides bildet eine untrennbare Einheit - wie zwischen Teilen und Ganzem.


Die Beziehung zwischen dem selbständigen Parteiaufbau der Komintern (SH) und dem seiner Sektionen wird allgemein von den bolschewistischen Regeln und Normen des demokratischen Zentralismus bestimmt.

Der demokratische Zentralismus der Weltpartei erfordert höchsten Standard der Regeln und Prinzipien des demokratischen Zentralismus.

Der demokratische Zentralismus der bolschewistischen Weltpartei unterscheidet sich grundlegend von jedem anderen Typ des bolschewistischen demokratischen Zentralismus:

Der demokratische Zentralismus der Komintern (SH) ist mit dem demokratischen Zentralismus der Sektionen dialektisch verbunden. Das Verhältnis zwischen dem demokratischen Zentralismus der Komintern (SH) und dem ihrer Sektionen entspricht dem übereinstimmenden Zusammenwirken von Teilen und Ganzem.

Der Zentralismus ist das bestimmende Organisationsprinzip der bolschewistischen Weltpartei.

Ohne zentral geführt zu werden, können die Sektionen nicht ihren optimalen Beitrag für die Komintern (SH) leisten. Allerdings schließt das nicht den eigenständigen Zentralismus der Sektion zur Führung des Proletariats im eigenen Land aus, sondern setzt diesen voraus.

Das Weltproletariat ist das Ensemble der Proletarier aller Länder. Je besser dieses Ensemble organisiert ist, desto wirksamer die gesamte Schlagkraft des Weltproletariats.

Je besser die Sektionen zu einem Ensemble zusammengefügt sind, desto größer ist die gesamte Schlagkraft der Kommunistischen Internationale, auf die es in erster Linie ankommt in der sozialistischen Weltrevolution.

Der demokratische Zentralismus der Sektionen ist immanenter und untrennbarer Teil des demokratischen Zentralismus der Weltpartei. Es gibt keine chinesische Mauer zwischen dem demokratischen Zentralismus der Komintern (SH) und dem ihrer Sektionen.

Es gibt keine demokratischen Zentralismus der Komintern (SH) ohne die demokratischen Zentralismus der Sektionen. Und umgekehrt gibt es keinen demokratischen Zentralismus der Sektionen ohne die demokratischen Zentralismus der Komintern (SH).

Jede Störung, jeder Fehler, jeder Ausfall und jede Verzögerung bei der Herstellung und Harmonisierung dieser zwei untrennbare Elemente des demokratischen Zentralismus der bolschewistischen Weltpartei kann zu Komplikationen führen, kann sowohl einzelne Sektionen als auch die gesamte Weltpartei empfindlich schwächen, und im schlimmsten Fall zur Liquidierung der ganzen Kommunistischen Internationale führen, und damit wiederum zur Niederlage des Weltproletariats im Kampf für seine Befreiung vom Joch des Weltkapitalismus und zum Scheitern der proletarischen Weltdiktatur.

So wie das Proletariat in einem einzelnen Land ein untrennbarer Teil des Weltproletariats ist, so sind die Sektionen untrennbarer Teil der Komintern (SH) und so sind die Regeln und Normen der Sektionen Teil der Regeln und Normen der gesamten Weltpartei.

Wir stärken unsere globale Einheit nicht nur ideologisch-politisch, sondern gleichzeitig auch organisatorisch - und zwar durch Anwendung der Prinzipien des demokratischen Zentralismus:

1. Unterordnung des Einzelnen unter die Organisation, Unterordnung der Teile unter das Ganze, Unterordnung aller Sektionen unter die Komintern (SH).

2. Unterordnung der Minderheit unter die Mehrheit

3. Unterordnung der unteren Instanzen unter die oberen

4. Unterordnung der gesamten Weltpartei unter ihre zentrale Parteiführung.

 

Wozu braucht die Komintern (SH) ihre Sektionen?

 

Die Sektionen sind die Vertreter der Komintern (SH) in den Ländern und kämpfen dort unter den besonderen Bedingungen des Landes für die Komintern (SH).

Die Revolution in jedem Land ist untrennbarer Bestandteil der Weltrevolution. Die Sektion ist daher unteilbarer Bestandteil der Weltpartei.

Die Sektionen handeln unabhängig und selbstständig in ihrem eigenen Land in Übereinstimmung mit allen anderen Sektionen und in Übereinstimmung mit der gesamten Komintern (SH). Jede Sektion bildet eine nationale Abteilung der proletarischen Weltarmee ! Der Feind eines jeden Landes ist heute in der Regel global organisiert. Deswegen muss der Feind jedes Landes auch letztendlich global geschlagen werden. Wer den Kapitalismus im eigenen Land stürzen will, muss zum Sturz des Weltkapitalismus beitragen.

Das gegenseitige Vertrauen und die Einheit der Kommunisten verschiedener Länder wird über die Zusammenarbeit der Sektionen unter Führung der Komintern (SH) wieder hergestellt.

Dies ist wiederum Vorbedingung für die Vereinigung aller revolutionären Aktionen der Arbeiter aller Länder.

Auf der zentralen Vereinigung aller revolutionärer Aktionen der Arbeiter aller Länder beruht der Sieg der sozialistischen Weltrevolution.

Darin liegt die Bedeutung der Organisationsfrage der Komintern (SH) und ihrer Sektionen.


In der ersten Periode wirkt die Komintern (SH) als die treibende Kraft für den bolschewistischen Parteiaufbau der Sektionen.

In der zweiten Periode wirken die Sektionen als treibende Kraft für den Aufbau der gesamten Weltpartei.

 

 

Was sind die Kriterien für die Gründung einer neuen Sektion der Komintern (SH)?

 


1.

Es gibt keine Sektion der Komintern (SH), die sich nicht von den Lehren der 5 Klassiker des Marxismus-Leninismus leiten lässt.

Das erste und entscheidende Kriterium für die Gründung einer neuen Sektion sind die Lehren der 5 Klassiker des Marxismus-Leninismus.

Die Gründung der Komintern (SH) beruhte auf den 5 Klassikern des Marxismus-Leninismus auf und darauf beruht auch gleicher Maßen die Gründung der Sektionen der Komintern (SH).

 

2.

Die Komintern (SH) verlangt ohne Ausnahme den völligen Bruch mit Neo-Revisionismus, sowie den vollständigen Bruch mit jeglichen zentristischen Position gegenüber den Neo-Revisionisten, als Voraussetzung für die Gründung einer neuen Sektion der Komintern (SH).

Die Lehren der 5 Klassiker des Marxismus-Leninismus bilden unsere unumstößliche Demarkationslinie gegenüber anderen Genossinnen und Genossen, Gruppen und Organisationen. Ohne Ziehen dieser Demarkationslinie kann keine Sektion der Komintern (SH) gegründet werden.

 


3.

Eine der grundlegenden und unverzichtbaren Aufgaben jeder Sektion ist die bedingungslose und ununterbrochene Unterstützung der Komintern (SH), ihrer Ideen, ihrer theoretischen Grundlagen, ihres Zentralorgans ... einschließlich ihrer zentralen Dokumente und Stellungnahmen usw. ... und zwar durch Veröffentlichungen in der Muttersprache.

Dies betrifft auch die obligatorische Beteiligung jeder Sektion an den zentralen Aktivitäten der Komintern (SH) und der solidarischen Unterstützung der Aktionen anderen Sektionen.

Jede Sektion unterstützt in Wort und Tat alle anderen Sektionen.

Umgekehrt verpflichtet sich die Komintern (SH), die Sektionen in Wort und Tat auf jede erdenkliche Weise zu unterstützen.


4.

Die Planung und Vorbereitung der Gründung unserer Sektionen beruht auf der korrekten Anwendung der Theorie, der Prinzipien und Regeln des bolschewistischen Parteiaufbaus - entsprechend der Lehren der 5 Klassiker des Marxismus-Leninismus.

 


5.

Der Aufbau der Sektionen - als Abteilungen der Komintern in den Ländern - ist dialektisch, das heißt in Übereinstimmung mit dem zentralen Aufbau der Kommunistischen Internationale zu verbinden.


6.

Die Selbständigkeit des Proletariats der Länder ist Teil der Selbständigkeit des Weltproletariats. Daraus folgt: Die Selbständigkeit der Sektionen ist Teil der Selbständigkeit der Komintern (SH).


7.

Die demokratischen Zentralismus der Sektionen ist immanenter und untrennbarer Teil des demokratischen Zentralismus der Weltpartei.

 


8.

Eine Sektion kann nur an 8. November gegründet werden (Gründungstag der Partei der Arbeit Albaniens). Dies ist ein historischer Tag, mit dem die Mitglieder der neuen Sektion verpflichtet werden, der revolutionären Linie der Partei der Arbeit Albaniens in Wort und Tat zu folgen.


9.

Eine gewisse Probezeit ist unerlässlich, um Kandidaten in der Praxis zu prüfen, ob sie den Anforderungen gewachsen sind, die an sie gestellt wurden. Die Überprüfung der Kandidatenzeit geht der Entscheidung der Komintern (SH) voraus, ob eine neue Sektion gegründet wird oder nicht.


10.

Die Komintern (SH) entscheidet über die Gründung bzw. Auflösung einer Sektion.

Die Aufstellung von Kriterien für die Gründung bzw. Auflösung einer Sektion erfolgt durch die Komintern (SH).


11.

Die Komintern (SH) gibt den Kandidaten, die eine neue Sektion gründen wollen, solidarische Hilfestellung - zum Beispiel durch Bereitstellung einer muttersprachlichen Webseite zur Propagierung der Komintern (SH) und der Vorbereitung der Gründung der neuen Sektion. Über alle Veröffentlichungen entscheidet die Komintern (SH).


12.

Nicht zuletzt überprüft die Komintern (SH) die neuen Kandidaten dahin gehend, ob sie nur die "Interessen des eigenen Landes" propagieren oder ob sie vor Allem die Ideen des proletarischen Internationalismus verbreiten, die sozialistische Weltrevolution und den internationalistischen Charakter des Sozialismus und Kommunismus in den Mittelpunkt ihrer Propaganda stellen, ob sie die Dokumente der Komintern (SH) und der anderen Sektionen in ihre Muttersprache übersetzen.

Kandidaten, die nicht die grundlegenden Ideen und aktuellen Stellungnahmen der Komintern (SH) und der anderen Sektionen propagieren (und zwar in der Muttersprache des Landes) - sind kaum geeignet, um eine neue Sektion der Komintern (SH) zu gründen.

 

 

Es lebe der 14. Jahrestag der Komintern (SH)!

Es lebe die Komintern (SH) und ihre Sektionen!

Es lebe die sozialistische Weltrevolution!

Es lebe das Weltproletariat und der proletarische Internationalismus!

Es lebe die Diktatur des Weltproletariats!

Es lebe der Weltsozialismus und Weltkommunismus!

Es leben die Fünf Klassiker des Marxismus-Leninismus - Marx, Engels, Lenin, Stalin und Enver Hoxha!

Es lebe der Marxismus-Leninismus-Stalinismus-Hoxhaismus!

 

 

Komintern (SH)

Wolfgang Eggers

31. Dezember 2014