Welche Lehren können wir Stalinisten-Hoxhaisten heute ziehen, um das kapitalistische Weltwirtschaftssystem durch unser sozialistisches Weltwirtschaftssystem zu ersetzen ?

18. Dezember 1925

Der 14. Parteitag der Partei Lenins und Stalins

(Der Parteitag der Industrialisierung).

 

geschrieben von Wolfgang Eggers



Auf dem Gebiet des ökonomischen Aufbaus des Weltsozialismus geht die Komintern (SH) davon aus, dass die ganze Welt, die Welt der Diktatur des Proletariats, also unter den Bedingungen der Globalisierung, bereits alles für die Errichtung der vollendeten sozialistischen Weltgesellschaft Notwendige besitzt.

Die Komintern (SH) ist der Auffassung, dass der Kampf für den Sieg des weltsozialistischen Aufbaus auf dem gesamten Erdball eine grundlegende Aufgabe der Komintern (SH) ist, die heute praktisch lösbar ist. Alle objektiven Faktoren sind hierfür unter den Bedingungen einer hoch entwickelten globalisierten Weltwirtschaft vorhanden.

Die Komintern (SH) bekämpft alle oppositionellen Kräfte, die diese Möglichkeit, den Sozialismus heute im Weltmaßstab zu errichten, in Abrede stellen.

Die Komintern (SH) strebt den Aufbau eines sozialistischen Weltwirtschaftssystems an. Dabei ist das sozialistische Weltwirtschaftssystem grundlegend vom bisherigen sozialistischen Wirtschaftssystem in "einem" Land zu unterscheiden (also "einem" sozialistischen Land, das noch vom kapitalistischen Weltwirtschaftssystem eingekreist ist).

In der ersten Periode des Sozialismus, dem Aufbau des Sozialismus in einem Land, musste das Sowjetwirtschaftssystem unter Bedingungen aufgebaut werden, die sich von den heutigen Bedingungen grundlegend unterscheiden, also von den Bedingungen der zweiten Periode des Sozialismus, den Bedingungen des Aufbaus des Weltsozialismus.

Die sozialistische Ökonomie diente von Anfang an nicht nur dem Proletariat im sozialistischen Land, sondern dem gesamten Weltproletariat.

Die sozialistische Ökonomie von damals und heute unterscheidet sich nur dadurch, dass sie in der ersten Periode vom Proletariat eines einzigen Landes aufgebaut wurde, während sie sich in der zweiten Periode vollkommen in der Hand des gesamten Weltproletariats befindet. Sobald sich das ökonomische Gesetz des Sozialismus im Weltmaßstab anwenden lässt, kommt es zu seiner vollsten Entfaltung und vollkommenen Überlegenheit gegenüber allen bisherigen ökonomischen Formationen der Menschheitsgeschichte.

 

Es gelang anfangs nur einem einzigen Glied, aus der Reihe der Kettenglieder des Weltimperialismus auzubrechen. Damit verlor das weltimperialistische Wirtschaftssystem zwar ein Kettenglied, konnte aber nicht nur weiter selbständig existieren, sondern vor Allem auch die Vorherrschaft über die Weltwirtschaft behalten, ausbauen und weiter festigen.

Der wirtschaftliche Aufbau des Sozialismus vollzog sich also unter den Bedingungen der bürgerlich-revisionistischen Einkreisung der imperialistischen Weltmächte.

Deswegen entsprach das Wirtschaftssystem in der Periode des Aufbaus des Sozialismus in "einem" Land in vielerlei Hinsicht einem selbständigen, unabhängigen und autarken Organismus, das sich am Rande eines kapitalistischen Weltwirtschaftssystems entwickeln musste.

Anders wäre die Situation unter den Bedingungen des Weltsozialismus, oder zumindest einer Reihe von sozialistischen Ländern. Dann hätten sofort höhere Wirtschafsformen eingeführt werden können. Dann hätte die Sowjetunion die Politik ihrer unabhängigen Wirtschaftseinheit beenden und ihre Wirtschaft auf gemeinsame Bahnen der Entwicklung aller anderen sozialistischen Länder umstellen können. Da diese Situation aber nicht eintrat, brauchte die Volkswirtschaft der Sowjetunion unbedingt jenes Minimum von Unabhängigkeit, ohne das es unmöglich gewesen wäre, die Sowjetunion vor der wirtschaftlichen Unterwerfung unter das System des Weltkapitalismus zu bewahren.

Wie die Dinge im Jahre 1925 lagen, wäre die Sowjetunion ökonomisch versklavt worden und wäre den imperialistischen Haifischen der kapitalistischen Länder zum Opfer gefallen, wenn sie ihre industrielle Rückständigkeit nicht binnen kürzester Zeit überwunden hätte, wenn sie sich nicht rechtzeitig aus einem Agrarland in ein Industrieland verwandelt hätte - und zwar mit einer höchst entwickelten Schwerindustrie als Grundlage. Es war also nicht damit getan, sich vom Kapitalismus zu befreien, sondern es mussten um so größere Anstrengungen unternommen werden, um auf eigenen Beinen zu stehen und sich dem Einfluss des Kapitalismus zu widersetzen, sich wieder kapitalistische Verhältnisse zu verschaffen.

Die Wirtschaft des weltimperialistischen Systems speiste sich damals wie heute aus der Ausplünderung der kolonialen Länder, aus der Ruinierung und Verelendung der Völker, aus ihrer Verschuldung, aus Kriegen und Militarisierung usw. - also aus der Ausbeutung jener Welt, über die der Kapitalismus verfügte. Es war diese weltweite Ausbeutung, mit deren Hilfe die Weltkapitalisten ihren "Sieg" über das wirtschaftliche System des Sozialismus errangen, ein Sieg errungen mit dem Blut und Schweiß der unterdrückten und ausgebeuteten Völker – wahrlich eine "Glanzleistung" !

Im Gegensatz dazu konnte ein sozialistisches Land natürlich nicht aus solchen schmutzigen Quellen schöpfen. Der sozialistische Wirtschaftsaufbau basierte zunächst auf der Übernahme der enteigneten kapitalistischen Produktionsbetriebe, aber das Entscheidende waren die völlig neuen Produktionsanlagen, die sich die sozialistische Gesellschaft aus eigener Kraft geschaffen hatte. Um den Wettlauf mit dem Kapitalismus zu gewinnen, stützte sich der Sozialismus ganz allein auf seine eigenen Produktivkräfte, auf die Arbeiter und Bauern im eigenen Land. Diese erbrachten damals gigantische Wirtschaftsleistungen, wie sie die gesamte Menschheitsgeschichte bisher noch nie erlebt hatte. Diese historische Meisterleistung der Arbeiter- und Bauernmacht eines einzigen Landes - und nicht zuletzt die bewundernswerte ökonomische Leistung eines kleinen, rückständigen Landes wie Albanien, lässt erahnen, dass das zukünftige sozialistische Weltwirtschaftssystem dem kapitalistischen Weltwirtschaftssystem 1000 fach überlegen sein wird.


Heute haben wir günstigere Verhältnisse für den Aufbau der sozialistischen Weltwirtschaft. Allein die Beseitigung der globalisierten Produktionsverhältnisse wäre im ersten Schritt bereits ausreichend, um die gesamte Menschheit heute mit allem Notwendigen zu versorgen.

Mit einem Schlag annullieren wir die globalisierte Verschuldung, die besonders die armen Länder daran hindert, ihre wirtschaftlich elende Lage zu überwinden und sich wirtschaftlich zu erholen.

Mit einem Schlag wären die Bauern auf der ganzen Welt befreit aus ihrer Versklavung durch die globalen Agrarkapitalisten, und sie könnten stattdessen die Weltbevölkerung sofort ausreichend mit Nahrungsmitteln versorgen. Mit "einem Schlag" meinen wir natürlich nicht "einen Tag", denn wir wissen als Stalinisten-Hoxhaisten, dass man den Weltkapitalismus nicht an einem Tag umkrempeln kann. Genau genommen bedarf es einer gesamten historischen Periode, bis auch die letzten Reste der alten kapitalistischen Weltgesellschaft beseitigt sind, die Periode der Diktatur des Weltproletariats.

Im Weltkommunismus werden wir es geschafft haben, die gesamte ökonomische Versorgung im Weltall zu organisieren, um so den blauen Planeten zu schützen. Das ökonomische Weltzentrum wird also ausgelagert und die Resourcen der Erde nur noch als Reserve für den äußersten Notfall angetastet.


Im Vergleich des Wirtschaftsaufbaus zwischen der ersten und zweiten Periode des Sozialismus, muss unbedingt beachtet werden, dass die Gegensätzlichkeit der verschiedenen Elemente innerhalb des sozialistischen Landes, also die Gegensätzlichkeit zwischen den sozialistischen Elementen und den kapitalistischen Elementen innerhalb der Sowjetunion und Albaniens auch noch im Weltmaßstab vorhanden sein werden. Zwar gibt es im sozialistischen Weltsystem kein einziges kapitalistisches Land mehr, von dem aus die kapitalistischen Elemente in der ganzen Welt gespeist werden können, aber Stalin und die Geschichte der Sowjetunion lehren die unvermeidliche und damit notwendige Verschärfung des Klassenkampfes im Sozialismus gegen versteckte Elemente der kapitalistischen Restauration.

Je empfindlicher die kapitalistischen Elemente weltweit geschlagen worden sind, um so heftiger werden sie ihren Kampf zur Wiedererlangung ihrer alten Privilegien im Kapitalismus führen, führen müssen. Die sozialistische Weltwirtschaft ist also dadurch charakterisiert, dass sie weiterhin einen Kampf auf Leben und Tod gegen die kapitalistischen Elemente auf der ganzen Welt führen muss. Mit dem Weltsozialismus ist zwar die Unvermeidbarkeit der kapitalistischen Restauration beseitigt, aber der Kampf um ihre Vermeidbarkeit muss deswegen um so entschlossener geführt werden.

Das Weltproletariat wird die Gefahr der Restauration des Weltkapitalismus aus eigener Kraft überwinden. Wer den Weltkapitalismus erfolgreich geschlagen hat, der wird auch erfolgreich den Weltsozialismus aufbauen, wird den Schwierigkeiten nicht ausweichen, sondern ihnen entgegentreten und sie überwinden.

Wer nicht an die Unbesiegbarkeit des Weltproletariats glaubt, wer nicht an den siegreichen Aufbau des Weltsozialismus glaubt, ist ein Liquidator !


Beim Aufbau des sozialistische Weltwirtschaftssystems muss ferner die Tatsache in Betracht gezogen werden, dass jede Fehlentscheidung katastrophale Folgen nach sich ziehen kann, die die ganze Existenz des Weltsozialismus gefährden können.


Der kapitalistische Weltwirtschaft wird bestimmt vom privaten Weltkapital. Die Weltwirtschaftskrisen werden durch die Elementargewalt des Weltmarktes wieder korrigiert. Die Aufeinanderfolge von Krise und Erholung von der Krise sind kennzeichnend für den gesamten historischen Entwicklungsprozess der kapitalistischen Wirtschaft.

Im sozialistischen Weltwirtschaftssystem ist das grundlegend anders. Das heißt nicht, dass es im Weltsozialismus keine Fehlentscheidungen geben wird. Im Gegenteil. Das kapitalistische Weltwirtschaftssystem kann auf über 150 Jahre Erfahrungen zurück greifen. Wenn wir das sozialistische Weltwirtschaftssystem aufbauen, können wir nur auf die Erfahrungen der Sowjetunion Lenins und Stalins und auf die Erfahrungen Albaniens unter Führung Enver Hoxhas zurückgreifen. Und diese sozialistischen Modelle der Wirtschaft beschränkten sich auf nationalem Rahmen und sind nicht ohne Risiko im Weltmaßstab übertragbar. Mit anderen Worten, wir können nur aus den eigenen Fehlern lernen.

Wer die Möglichkeit von sozialistischen Weltwirtschaftskrisen leugnet, wer da meint, der Weltsozialismus und Weltkommunismus würde sich geradlinig und ohne Krisen und Rückschläge entwickeln, ist ein Idealist und Träumer, aber kein Stalinist-Hoxhaist. Wir müssen immer mit dem Schlimmsten rechnen. Man kann den Weltsozialismus nicht in Glacehandschuhen aufbauen.

Der Unterschied zwischen der kapitalistischen und sozialistischen Wirtschaft besteht ja nicht darin, dass es bei den Kapitalisten Krisen gibt und bei uns Kommunisten keine. Aber eine sozialistische Krise ist nicht gleich eine kapitalistische Krise.

Die Krisen des Kapitalismus beruhen auf dem ökonomischen Weltgesetz des Kapitalismus, also auf Herauspressen von Profit durch globalisierte Ausbeutung und Unterdrückung.

Die sozialistischen Krisen basieren hingegen auf Missachtung oder fehlerhafter Anwendung des Weltgesetzes der sozialistischen Ökonomie, nämlich sich von der unbedingten Übereinstimmung zwischen den gesellschaftlichen Weltproduktivkräften und den weltsozialistischen Produktionsverhältnissen zu entfernen.

Abweichungen sind unvermeidliche Begleiterscheinungen bei der permanent notwendigen Anpassung an diese Übereinstimmung. Die immer bessere Übereinstimmung ergibt sich nicht von selbst, sondern muss stets durch größte wirtschaftliche Anstrengungen erkämpft werden.

Auch das sozialistische Weltwirtschaftssystem folgt der Logik der Dialektik, die gelernt und gemeistert werden muss, nicht zuletzt durch Überwindung unserer Fehlentscheidungen.

Worum geht es bei der Anwendung des ökonomischen Weltgesetzes des Sozialismus ? Es geht – kurz gesagt - darum, sich der unbedingten Übereinstimmung von Produktivkräften und Produktionsverhältnissen immer weiter anzunähern. Eine absolute (100%ige) Übereinstimmung ist idealistisch. Selbst im fortgeschrittenen Entwicklungsverlauf des Weltkommunismus kann der Prozess der relativen Annäherung an die absolute Übereinstimmung nicht beseitigt werden. Es geht also um die ständig fortzusetzende Vervollkommnung der Übereinstimmung von Produktivkräften und Produktionsverhältnissen.

Wenn wir unsere Fehler auch nicht völlig ausschließen können, so müssen wir doch auf alle Fälle gewappnet sein. Zum Beispiel müssen wir globale Wirtschaftsreserven anlegen, um die Auswirkung von Krisen im nationalen oder internationalen Maßstab möglichst gering zu halten und Engpässe, Verluste und Rückschläge schnell überwinden zu können.

Jede sozialistische Weltkrise, ob Handelskrise, Finanz- Industrie- oder Agrarkrise trifft direkt und unmittelbar das ganze sozialistische Weltsystem. Deswegen müssen die zukünftigen Weltwirtschaftspläne mit besonderer Sorgfalt und Umsicht aufgestellt, durchgeführt und kontrolliert werden.


Weiter ist zu beachten, dass sich das sozialistische Weltwirtschaftssystem zwar dadurch auszeichnet, dass es keinen ruinösen Wettbewerb in Produktion und Handel mehr gibt, wie im Kapitalismus, wo die Kleinen von den Großen "gefressen" werden. Es gibt aber immer noch den Widerspruch zwischen den großen und kleinen sozialistischen Ländern, der richtig gelöst werden muss.

Viele Kostenersparnisse und Produktionsvorteile ergeben sich allein durch die Einführung einheitlicher, verbindlicher Weltnormen, was bisher durch unterschiedliche Normen der einzelnen kapitalistischen Länder erschwert gewesen ist.

Aber all diese Vorteile der globalisierten sozialistischen Produktionsweise bedeuten nicht, dass damit die eigenen Wirtschaftssysteme der einzelnen sozialistischen Länder überflüssig werden. Sie dürfen und können nicht ersetzt werden.

Der Ausbau selbständiger nationaler und lokaler Wirtschaftseinheiten ist unverzichtbarer Bestandteil des gesamten sozialistischen Weltwirtschaftssystems. Wenn wir uns nicht auf die nationale und lokale Wirtschaftskraft stützen und diese nicht fördern, dann werden wir das sozialistische Weltwirtschaftssystem nicht aufbauen können. Ohne die Verknüpfung der Interessen und der Vorteile eines ökonomischen Weltzentrums mit den nationalen und örtlichen Interessen und Vorteilen werden wir das Problem freier Entfaltung der Initiative beim Aufbauwerk des Weltsozialismus, das Problem des allgemeinen Aufschwungs der sozialistischen Weltwirtschaft nicht lösen können.



Mit der Sowjetunion gab es keinen Welt umspannenden Kapitalismus mehr, gab es eine gespaltene Welt des Imperialismus (die selbst zerstritten ist) und des Anti-Imperialismus.

Aus dem ökonomisch schwächsten Glied, das aus der Weltkette des Kapitalismus zum ersten Mal herausgebrochen war, entstanden schließlich zwei koexistierende Wirtschaftssysteme, die kapitalistische und die sozialistische Welt (zunächst repräsentiert durch die Sowjetunion, dann später durch das sozialistische Lager Stalins, welches umgehend von den Revisionisten zerstört wurde, bevor es sich voll entfalten konnte. Dann durch das anti-revisionistische sozialistische Albanien, welches später ebenfalls von den Revisionisten zerstört wurde).


Der entscheidende Unterschied zu heute besteht also darin, dass sich in der ersten Periode des Sozialismus zwei antagonistische Wirtschaftswelten gegenüber standen.

Der Antagonismus ist der Grund dafür gewesen, dass beide Wirtschaftssysteme nicht auf Dauer koexistieren konnten, dass das eine Wirtschaftssystem eines Tages über das andere siegen würde. Die sozialistische Wirtschaft musste so aufgebaut werden, dass sie nicht als Anhängsel des kapitalistischen Weltsystems endet. Mehr noch. Die sozialistische Wirtschaft stand vor der stets existentiellen Frage: entweder wird der Sozialismus über den Kapitalismus siegen oder der Kapitalismus über den Sozialismus. Die Parole, von der der Weg zum Weltsozialismus, und damit vom garantierten Sozialismus in der Sowjetunion abhing, hieß: "Die sozialistische Wirtschaft muss die kapitalistische Wirtschaft überholen".


Mit dem sozialistischen Lager hatte Stalin bereits die Voraussetzungen für den Sieg über die kapitalistische Weltwirtschaft geschaffen. Die sozialistische Weltwirtschaft stand so zu sagen bereits in den "Startlöchern", um die kapitalistische Weltwirtschaft abzulösen. Das änderte sich mit dem Tod Stalins.

Mit der revisionistischen Restauration des Kapitalismus wurde die sozialistische Wirtschaft vorübergehend vom Erdball gefegt und damit der kurz bevor stehende direkte Übergang zu einem sozialistischen Weltwirtschaftssystem verhindert.

Unter der Alleinherrschaft des Weltimperialismus hat sich die Weltwirtschaft grundlegend geändert. Die Komintern (SH) hat mit ihrer Generallinie diesen veränderten Bedingungen Rechnung getragen und eine stalinistisch-hoxhaistische Strategie und Taktik der sozialistischen Weltrevolution ausgearbeitet.

 

Gibt es unter globalisierten Bedingungen einen besseren, schnelleren, leichteren Weg, um zur sozialistischen Weltwirtschaft zu gelangen?

 

Die Komintern (SH) hat erkannt:

Unter den heutigen Bedingungen einer globalisierten Weltwirtschaft kann sich der Übergang der ersten Periode des Sozialismus zur zweiten Periode kaum auf die gleiche klassische Weise vollziehen. Die bloße Wiederholung der Geschichte, der Wettlauf zwischen kapitalistischer und sozialistischer Wirtschaft, kann uns kaum zum gewünschten Ziel führen.

Der dialektische und historische Materialismus lehrt uns, dass eine neue Gesellschaftsformation erst entsteht, wenn hierfür die notwendigen wirtschaftlichen Grundlagen objektiv reif sind, um die alte Gesellschaftsformation abzulösen.
Die Reife der objektiven Bedingungen des Kapitalismus ist die entscheidende Grundlage für die Entstehung der neuen sozialistischen Weltgesellschaft.
Der Kapitalismus von heute wird zweifellos durch seine globalisiertes imperialistisches Stadium bestimmt. Unsere sozialistische Weltwirtschaft kann sich also aus nichts Anderem aufbauen als auf dem heutigen globalisierten Weltimperialismus. Alles andere widerspricht dem dialektischen und historischen Materialismus.

Wir bauen heute den Weltsozialismus nicht mehr aus einer national eingekapselten Keimzelle des Sozialismus auf, nicht als ein koexistierendes Gegenstück zum Weltkapitalismus. Durch die Globalisierung ist es höchst unwahrscheinlich geworden, dass sich die sozialistische Wirtschaft von einem Land aus im Wettstreit mit der kapitalistischen Weltwirtschaft eines Tages doch noch durchsetzt und allmählich überwindet. Zweifellos kann dieser Weg als historisch gescheitert betrachtet werden. Unter den Bedingungen der heutigen Globalisierung erweist sich dieser alte lange historische Weg zum Weltsozialismus zumindest als wesentlich schwieriger, als noch zur Zeit der Gründung der Sowjetunion.


Die Komintern (SH) hat die objektiven Faktoren der globalisierten Wirtschaft des heutigen Kapitalismus analysiert, einschließlich der objektiven Faktoren seines bevor stehenden Zusammenbruchs.

Die Komintern (SH) hält an den 5 Klassikern des Marxismus-Leninismus fest, die den objektiven und unausweichlichen Zusammenbruch des Kapitalismus voraus gesehen haben und dies wissenschaftlich begründeten.

Demnach kann der Zusammenbruch der kapitalistischen Wirtschaft unter globalisierten Bedingungen nichts anderes bedeuten, als den globalen Zusammenbruch und ihre Ablösung bzw. Ersetzung durch die sozialistische Weltwirtschaft. Die globalisierte kapitalistische Wirtschaft ist heute objektiv reif dazu, im direkten Verhältnis in die sozialistische Weltwirtschaft verwandelt zu werden.


Die Geschichte der kapitalistischen Weltwirtschaft hat gelehrt, dass es für sie nie eine vollkommen ausweglose Lage gegeben hat, insbesondere nicht nach den katastrophalen wirtschaftlichen Folgen der imperialistischen Kriege. Der Weltkapitalismus existiert trotz all seines bisherigen krisenhaften Entwicklungsverlaufs. Selbst heute, trotz tiefster Weltwirtschaftskrise, kann von einem Zusammenbruch nicht die Rede sein. Der Zusammenbruch steht bevor, aber wann wird es zum Zusammenbruch kommen ? Nichts fällt von allein. Es muss beseitigt werden !

Die Weltbourgeoisie stemmt sich mit aller Gewalt gegen das objektive ökonomische Weltgesetz der unbedingten Übereinstimmung der globalen Produktionsverhältnisse mit dem gesellschaftlichen Charakter der globalen Produktivkräfte.

Es bedarf einer geballten globalisierten sozialen Kraft, es bedarf der sozialistischen Weltrevolution, es bedarf der politischen Weltmacht der Arbeiter und Bauern, um die politische Macht der Weltbourgeoisie zu beseitigen, damit man an den Hebel heran kommt, mit dem die kapitalistische zur sozialistischen Weltwirtschaft umgeschaltet werden kann. Nur das Weltproletariat ist fähig, die Ausgebeuteten und Unterdrückten zum Sieg über den Kapitalismus zu führen.

Es ist daher die Aufgabe der Komintern (SH), das Weltproletariat in jeder Hinsicht dabei zu unterstützen, seine welthistorische Mission zu erfüllen.

Ohne für die sozialistische Weltrevolution, für die Diktatur des Weltproletariats zu kämpfen, kann der Weltkapitalismus nicht überwunden und keine sozialistische Weltwirtschaft aufgebaut werden.

Wir werden alle diese Aufgaben meistern, wenn wir uns stets von den Lehren der 5 Klassikern des Marxismus-Leninismus leiten lassen.

Die Komintern (SH) wird die führende Kraft des Weltproletariats beim Aufbau der sozialistischen Weltwirtschaft sein.

Niemand wird uns von unserem stalinistisch-hoxhaistischen Kurs in Richtung Weltsozialismus abbringen !


Es lebe Marx, Engels, Lenin, Stalin und Enver Hoxha !

Es lebe das sozialistische Weltwirtschaftssystem !

Es lebe der Weltsozialismus und Weltkommunismus !


5. Dezember 2015

Wolfgang Eggers

 

 

 

 




 

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