"WEG DER WELTPARTEI"

Theoretisches Organ

 

der

 

KOMINTERN (SH)

Sektion Deutschland

 

 

     

 

    Schulungstexte der Komintern / ML


 

Genosse Lenin

- zum 80. Todestag -



Neo-Revisionismus

oder

Leninismus?



Schließen wir Leninisten unsere Reihen weltweit fester zusammen, kämpfen wir mit klugem Verstand und beherzt in disziplinierter revolutionären Einheit , um das große Vermächtnis Lenins prinzipienfest zu verteidigen, unbeirrbar fortzusetzen, kühn weiterzuentwickeln und - keine Opfer scheuend - siegreich zu Ende zu führen!

 

Hoch und höher das Siegesbanner des Leninismus!

 

 

Die Komintern (ML) ruft am 80. Todestag alle Marxisten-Leninisten, Kommunisten, Revolutionäre, in der ganzen Welt dazu auf, die revolutionären Ideen und das revolutionäre Werk des Genossen Lenin zu verteidigen, von Lenin erneut zu lernen und wie Lenin gegen Imperialismus und Opportunismus für den Triumph der Weltrevolution und des Sozialismus auf dem ganzen Erdball zu kämpfen.

 

Vor 80 Jahren, am 21. Januar, starb der Genosse Lenin, der herausragendste Nachfolger des Werkes von Karl Marx und Friedrich Engels, und geniale Fortsetzer der marxistischen, revolutionären Ideen. Genosse Lenin war der Baumeister des Bolschewismus, der Gründer und Führer der bolschewistischen Partei, der Führer der großen sozialistischen Oktoberrevolution, der Begründer des ersten sozialistischen Staates auf der Welt , in der die Diktatur des Proletariats verwirklicht wurde. Genosse Lenin war der Gründer und Führer der ruhmreichen Kommunistischen Internationale, der Führer des Weltproletariats und der unterdrückten Völker in der ganzen Welt. Lenin bahnte der Epoche des Sturzes des Weltkapitalismus und des Siegeszuges der sozialistischen Revolution, dem Weltsozialismus den Weg. Lenin ist unsterblich. Er lebt weiter im Herzen eines jeden revolutionären Arbeiters, eines jeden Kommunisten. Der Leninismus ist heute aktueller denn je, und mehr denn je eine scharfe Waffe und ungeheure Kraft in der Hand des Weltproletariats, dem Totengräber des Weltkapitalismus, in der Hand aller jener Genossen, die nicht aufgehört haben und niemals aufhören werden, den Leninismus gegen alle Klassenfeinde zu verteidigen, sowohl gegen die getarnten als auch gegen die ungetarnten.

 

 

Wer ist heute ein wahrer Leninist, wer aber nicht??

 

 

Ist jeder, der sich heute „Leninist“ nennt auch wirklich ein wahrer Leninist? Nein. Unsere Antwort lautet: Ein wahrer Leninist ist zunächst einmal - und an erster Stelle - jener Schüler Lenins, der im Kampf für die Verteidigung des Leninismus zu einem Klassiker des Marxismus-Leninismus wurde – Genosse Stalin. Man kann den Leninismus nicht gegen Stalin verteidigen, sondern damit nur den Leninismus bekämpfen. Wer diese Wahrheit in Frage stellt, bestreitet, zu widerlegen und zu bekämpfen versucht – und zwar „im Namen“ Lenins , „im Namen der Verteidigung“ des Leninismus – kann KEIN wahrer Leninist sein, sondern ist ein Revisionist, Trotzkist usw., das heißt: ein Leninist in Worten, um die tatsächliche Feindschaft zum Leninismus besser zu tarnen – der Taktik folgend: ein getarnter „Leninismus“ ist für die Leninisten am schwersten zu knacken; ein getarnter „Leninismus“ ist stets eine besonders wirkungsvolle Methode der Bourgeoisie, ihre Herrschaft aufrechtzuerhalten, die der Leninismus ja bekanntlich beseitigen will. Wer also ein wahrer Leninist sein will, der muss bei Stalin in die Schule gehen, um zu lernen, wie meisterhaft dieser den Leninismus verteidigt, gelehrt, angewandt und weiterentwickelt hat. Wer also ein wahrer Leninist werden will, muss auch ein wahrer Stalinist werden, im besten Sinne dieses Wortes. Wie kann man aber heute ein guter Leninist und Stalinist werden, wenn man nicht von demjenigen lernt, nicht denjenigen verteidigt, der im Kampf für die Verteidigung des Genossen Stalin gegen den modernen Revisionismus, gegen den Maoismus usw. zum 5. Klassiker des Marxismus-Leninismus wurde? Ein Neo-Revisionist ist also in Worten jemand, der die Klassiker „verteidigt“, um den Marxismus-Leninismus in Wahrheit mit dem Schutzschild der Klassiker zu bekämpfen. So tun, als ob sie mit der „Verteidigung der Klassiker“ auch den Marxismus-Leninismus „verteidigt“, in Wahrheit aber die Klassiker nur dazu missbraucht, um den Marxismus-Leninismus zu liquidieren, das ist die neo-revisionistische Strategie der Weltbourgeoisie, eine durchaus alte revisionistische Strategie, die auch schon gegenüber Lenin angewandt wurde. Die wahren linken deutschen revolutionären Sozialdemokraten wahren bereits in der Minderheit, standen noch merklich unter dem Einfluss der opportunistischen Mehrheit, als Lenin seinen gigantischen Kampf gegen den Verrat der internationalen Sozialdemokratie führte.

 

 

Heute wird diese anti-marxistisch-leninistische Strategie auch in Bezug auf den Klassiker Enver Hoxha angewandt – das ist – wie gesagt - die erneut und fortgesetzt angewandte alte Linie der Bourgeoisie, um ihre Haut zu retten. Wir wissen - wie die Bourgeoisie ja übrigens selbst – das ihr das nichts nützt, solange es auf der Welt ehrliche und wahre Verteidiger der Klassiker des Marxismus-Leninismus gibt. Man kann die Marxisten-Leninisten konterrevolutionär beseitigen lassen, aber nicht den Marxismus-Leninismus. Bislang war es die marxistisch-leninistische Weltbewegung des Genossen Enver Hoxha, die den Kampf für die Verteidigung der Klassiker hochhielt, insbesondere das Banner Stalins, das im Mittelpunkt des Angriffs der modernen Revisionisten stand. Als diese aber insbesondere nach Envers Tod sich immer mehr von Enver Hoxha entfernte, war da kaum noch jemand, der den Genossen Enver Hoxha ehrlich und ernsthaft gegenüber den Neo-Revisionisten verteidigte, Envers Lehre verbreitete, anwandte und weiterentwickelte auf den Grundlagen des Marxismus-Leninismus. Es gab nach Enver Hoxha keinen vergleichbaren Schüler, der sein Werk nach seinem Tod verteidigte, fortsetzte und weiterentwickelte – so wie das Engels war nach dem Tode von Marx oder wie es auch bei Stalin war, der den Kampf für den Leninismus nach dem Tode Lenins nahtlos fortsetzte – bis zu seinem eigenen Tode = und zwar siegreich. Eine Parallele von Marx und Engels zu Lenin und Stalin kann man ziehen. Wir verstehen also unter Marxismus-Leninismus nicht nur die Lehren von Marx und Lenin, sondern auch die Lehren von Engels, Stalin und Enver Hoxha, die den Marxismus bzw. den Leninismus angewandt, gelehrt und weiterentwickelt haben und sich damit als Klassiker des Marxismus-Leninismus verdient gemacht haben.

 

 

Den wahren Schülern Enver Hoxhas wurde spätestens nach dem Sturz der Diktatur des Proletariats in Albanien klar, dass es auf der Welt niemanden gab, der das Vermächtnis Enver Hoxhas fortsetzte, außer sie selbst – eine kleine Minderheit. Es waren die Neo-Revisionisten, die vorgaben, das Vermächtnis Enver Hoxhas nach seinem Tode fortzusetzen. Sie nutzten dieses Vertrauen – genauso wie Chruschtschow das Vertrauen in Stalin nutzte - , um das Vermächtnis Enver Hoxhas zu zerstören, den Marxismus-Leninismus zu zerstören, den Sozialismus zu zerstören. Die Taten der Neo-Revisionisten darf man also niemals verharmlosen, wie es die Versöhnler tun (, um uns in die Arme der Revisionisten zu treiben!). Der Neo-Revisionismus ist konterrevolutionär, tödlich für den Marxismus-Leninismus. Es gilt: Wer-wen? „Auge um Auge, Zahn um Zahn“ - so wie es uns Enver Hoxha im Kampf gegen den modernen Revisionismus gelehrt hat! Genauso wie damals die linke sozialdemokratische deutsche Sozialdemokratie in der Minderheit war und stark dem Einfluss des sozialdemokratischen Opportunismus im eigenen Land ausgesetzt war, so lässt sich auch die Situation nach dem Verrat Ramiz Alias vergleichen. Weder die revolutionären Kräfte , die wahren Hoxhaisten, die dem Genossen Enver Hoxha nach der Zerstörung des Sozialismus in Albanien innerhalb Albaniens (und beispielsweise im Kosova) treu ergeben blieben und ihn weiter verteidigen, seine Lehren anwenden und weiter entwickeln, noch die treuen Hoxhaisten außerhalb Albaniens – also innerhalb der marxistisch-leninistischen Weltbewegung, befanden sich in einer Mehrheit. Sie waren – und sind es noch immer - dem neo-revisionistischen Einfluss ausgesetzt und von ihm beeinflusst – die einen mehr und die anderen weniger. Erst mit der Gründung der Komintern (ML) haben die wahren Hoxhaisten in der Welt eine scharfe, unüberwindliche und unüberbrückbare Demarkationslinie gezogen, indem sie begannen, den Genossen Enver Hoxha als 5. Klassiker des Marxismus-Leninismus gegenüber dem Neo-Revisionismus zu verteidigen. Neo-Revisionismus oder Leninismus? Diese Frage steht heute zu Lösung an. Die Komintern (ML) hat die Initiative hierzu ergriffen und den Kampf begonnen. Der Leninismus wird über den Neo-Revisionismus siegen. Das schwören wir Marxisten-Leninisten heute am 80. Todestag des Genossen Lenin.

 

 

Jeder weiß:

Es gibt heute leider mehr Leninisten, die sich nur so nennen, als solche, die es auch tatsächlich sind in Wort und Tat. Das spiegelt die gegenwärtige Lage der kommunistischen Weltbewegung wider, fordert uns zur Analyse und zu Nachdenken, Schlussfolgerungen und ernsthaften Konsequenzen auf, um diesen schwachen und gefährlichen Zustand zu überwinden. Davon hängt es wesentlich ab, in welche Richtung sich die marxistisch-leninistische Weltbewegung in Zukunft entwickeln wird, entwickeln kann, entwickeln muss.

Wie unterscheiden sich die wahren Leninisten heute von den falschen „Leninisten“, von den Agenten der Bourgeoisie, die es in 100 Jahren immer besser gelernt haben, sich als „Leninisten“ zu tarnen, um uns Revolutionären den Wind aus den Segeln zu nehmen und im Weltproletariat und unter den unterdrückten Völkern Verwirrung zu stiften; die es seit 100 Jahren versucht haben, den Leninismus ausgerechnet mit „Leninismus“ - mit den eigenen Waffen zu bekämpfen und zu schlagen? Die Weltbourgeoisie verbreitet seit 100 Jahren die Lüge vom „überholten“ Leninismus, von seinem „Scheitern“, von seinem „Untergang“, von seiner angeblichen Untauglichkeit, die Probleme der heutigen Zeit zu lösen. Man sehe sich an, wie sich die Weltbourgeoisie mit dem Kampf gegen den Bolschewismus abmühte – mit dem Ergebnis, dass er sich immer mehr in der Welt verbreitete. Die Weltbourgeoisie und ihre intellektuellen Lakaien haben bis heute nicht aufgehört, „wissenschaftlich nachzuweisen“, dass der Leninismus eine „Irrlehre“ ist, dass sich der Leninismus „überlebt“ habe spätestens mit dem Untergang der sozialistischen Sowjetunion und des sozialistischen Albaniens. Sie tun alles, um Lenin und den Leninismus ins Museum der Geschichte zu verbannen, Lenin vom Leninismus zu trennen und den Namen und die Person Lenins für ihre Zwecke gegen die Leninisten, gegen den Leninismus zu missbrauchen. Die Feinde des Leninismus sind bereit, alles vom Leninismus anzuerkennen, was ihnen nicht weh tut, was ihre herrschende Macht nicht antastet, was den Überlebenskampf des Kapitalismus und das Weiterbestehen des Systems der ausbeutenden und unterdrückenden Klassen verlängert. Sie haben es sogar fertig gebracht, als „Leninisten“ getarnt, ihre Wühlarbeit fortzusetzen, mit dem Erfolg, den Sozialismus in den Kapitalismus zurückzuverwandeln, innenpolitisch ein sozialfaschistisches Regime zu errichten und außenpolitisch sogar eine sozialimperialistische Supermacht hervorzubringen, die leninistischen Parteien zu entarten, die proletarische Weltrevolution zu unterminieren und den nationalen, anti-imperialistischen, revolutionären Kampf der unterdrückten Völker zu untergraben – und das alles wohlgemerkt „im Namen“ Lenins und des Leninismus. Die Weltbourgeoisie würde eigentlich am liebsten ein Tuch des Schweigens über Lenin ausbreiten und den Leninismus aus den Hirnen und Herzen der Unterdrückten und Ausgebeuteten ausmerzen, wenn sie es nur könnte. Aber solange es den Kapitalismus, solange es die revolutionäre Arbeiterbewegung, solange es wahre Leninisten auf der Welt gibt, die das Banner Lenins hochhalten, ist sie immer wieder auf Neue gezwungen, den Kampf gegen den Leninismus fortzusetzen, um ihre Weltherrschaft aufrechterhalten zu können. 

Keine Willkür, kein Verrat und keine Demagogie konnte und kann den Leninismus und das revolutionäre Werk Lenins bezwingen.

 Was heißt das aber?

Heißt das, dass wir die Buchstaben den Leninismus verteidigen sollen, dass wir die Lehren Lenins in ein Dogma der jeweiligen historischen und gegenwärtige Situation „verwandeln“ sollen - wie es die Sektierer und Dogmatiker tun, die damit ebenfalls Lakaien der Weltbourgeoisie sind? Der Leninismus ist eben kein Dogma, das man auswendig lernen und kopieren soll, sondern es ist eine Anleitung zum revolutionären Handeln. Das war der Leninismus früher, das ist er heute und das wird er auch in der Zukunft sein.

 

Was heißt aber Anleitung zum revolutionären Handeln? Erinnern wir uns an Stalin, als er in seinen Schlussfolgerungen der „Geschichte der KPdSU [B] – kurzer Lehrgang“ den uns allen bekannten Abschnitt schieb:

 

Es könnte scheinen: die marxistisch-leninistische Theorie gemeistert haben, bedeute, einzelne Schlussfolgerungen und Leitsätze aus den Werken von Marx-Engels-Lenin gewissenhaft auswendig lernen, um sie zur rechten Zeit zu zitieren, und sich damit zufrieden geben in der Hoffnung, dass die auswendig gelernten Schlussfolgerungen und Leitsätze für jede Situation, für alle Wechselfälle des Lebens tauglich seien. Aber ein solches Herangehen an die marxistisch-leninistische Theorie ist völlig unrichtig. Man darf die marxistisch-leninistische Theorie nicht als eine Dogmensammlung, als einen Katechismus, als eine Glaubensformel betrachten, noch die Marxisten-Leninisten selbst als Wortklauber und Schriftgelehrte. Die marxistisch-leninistische Theorie ist die Wissenschaft von der Entwicklung der Gesellschaft, die Wissenschaft von der Arbeiterbewegung, die Wissenschaft von der proletarischen Revolution, die Wissenschaft vom Aufbau der kommunistischen Gesellschaft. Als Wissenschaft bleibt sie nicht auf einer Stelle stehen und kann es auch nicht, sie entwickelt sich und vervollkommnet sich. Es ist verständlich, dass sie sich in ihrer Entwicklung durch neue Erfahrungen, durch neues Wissen bereichern muss, dass sich ihre einzelnen Leitsätze und Schlussfolgerungen im Laufe der Zeit ändern müssen, dass diese notwendig durch neue, den neuen historischen Verhältnissen entsprechende Schlussfolgerungen und Leitsätze ersetzt werden müssen.“

 

 

Lenin starb vor 80 Jahren, aber seine Lehre bleibt stets lebendig, was nichts anderes heißt, dass wir Marxisten-Leninisten immer wieder den Leninismus neu entdecken und studieren müssen, um Antworten zur Lösung der heutigen dringendsten Aufgaben der revolutionären Bewegung zu finden. Das gilt insbesondere für die jetzt geöffneten Archive in der ehemaligen Sowjetunion. Das ist eine bedeutende und nicht zu unterschätzende Kampfaufgabe der heutigen Marxisten-Leninisten. Wenn wir den Leninismus nicht ständig in der Arbeiterbewegung verbreiten, anwenden und weiterentwickeln, verkommt er zu einer toten Lehre, die man höchstens noch im wissenschaftlichen Museum bestaunen kann. Sie ist dann aber keine Anwendung mehr zum revolutionären Handeln, was ihrem eigentlichen und urprünglichen Wesen und Geist entspricht.

Nach dem Tod von Marx und Engels standen die revolutionären Marxisten in der ganzen Welt und insbesondere in Russland vor der Aufgabe, den Marxismus vor dem Reformismus, Anarchismus und anderer damaliger opportunistischer Strömungen zu verteidigen. Aus diesem Kampf ist der Leninismus hervorgegangen, denn Lenin hat den Marxismus auf eine neue Stufe gehoben, hat die von Marx und Engels entwickelte Theorie von der Diktatur des Proletariats mit dem Sieg der sozialistischen Oktoberrevolution in die Praxis umgesetzt und ihre Wahrheit glänzend historisch bestätigt.

 

Nach dem Tod des Genossen Lenin war es der Genosse Stalin, der mit der Verteidigung des Leninismus auch den Marxismus verteidigte. Stalin ging den marxistisch-leninistischen Weg und wurde der Führer des Weltproletariats, der kommunistischen Weltbewegung, der Führer der Sowjetunion. Kein anderer wie er verteidigte den Marxismus-Leninismus, die sozialistische Revolution und die Diktatur des Proletariats gegenüber den Opportunismus seiner Zeit, den „linken“ Trotzkismus und den rechten Sozialdemokratismus, den Bucharinismus usw.

 

Damals, nach dem Tode Lenins, im November 1924, hielt Stalin die Rede „Trotzkismus oder Leninismus?“, um die gigantische Aufbauarbeit des Sozialismus in der UdSSR zu sichern. Heute, am 80. Todestag des Genossen Lenin, schreibt die Komintern (ML) den Artikel „Neo-Revisionismus oder Leninismus?“, um die gigantische Aufbauarbeit der Kommunistischen Internationale und der marxistisch-leninistischen Weltbewegung im Geiste des Leninismus zu sichern, um die Diktatur des Proletariats historisch zurückzuerobern und sie über den ganzen Erdball zu errichten.

 

Kein anderer kämpfte so konsequent gegen die Gefahr der Restauration des Kapitalismus, gegen die Gefahr der Entartung der kommunistischen Weltbewegung - wir der Genosse Stalin. Er war der treue Schüler Lenins., hat sein Vermächtnis nach dem Tod Lenins ehrenvoll verteidigt. Man kann den Marxismus nicht verteidigen, ohne den Genossen Lenin zu verteidigen. Man kann den Leninismus nicht verteidigen, ohne Stalin zu verteidigen. Und man kann heute Stalin nicht verteidigen, ohne den Genossen Enver Hoxha zu verteidigen. Denn Enver Hoxha ist dem Weg Stalins, Lenins, Marx` und Engels` gefolgt und hat ihn nach dem Tode Stalins fortgesetzt und sich als Schüler Stalins, als wahrer Führer des Weltproletariats, der marxistisch-leninistischen Weltbewegung, des Sozialismus fortgesetzt im Kampf gegen den modernen Revisionismus. Indem Enver Hoxha auf den Trümmern des Faschismus die Diktatur des Proletariats errichtete, indem er den Sozialismus gegen den Revisionismus an der Macht, gegen Sozialfaschismus und Sozialimperialismus, gegen die kapitalistisch-revisionistische Umkreisung verteidigte, verteidigte er damit auch das Vermächtnis des Genossen Lenin. Man kann also heute nicht Lenin und den Leninismus verteidigen, ohne Enver Hoxha zu verteidigen. Jeder der das Gegenteil behauptet, ignoriert oder dagegen auftritt in Wort und Tat – ist kein LENINIST, auch wenn er noch so sehr die Fahne Lenins und Stalins schwenkt. Neo-Revisionisten sind heute die Agenten der Weltbourgeoisie, die in den Fußtapfen der modernen Revisionisten marschieren, die in Worten Marx, Engels, Lenin, Stalin und Enver Hoxha verteidigen, aber in Worten bekämpfen. Die modernen Revisionisten missbrauchten Lenin, um gegen Stalin zu kämpfen. Die Neo-Revisionisten stützen sich heute auf Marx, Engels, Lenin und Stalin, um gegen Enver Hoxha zu kämpfen. Die modernen Revisionisten und die Neo-Revisionisten sind dem Wesen nach gleich. Der Neo-Revisionismus ist aus dem modernen Revisionismus hervorgegangen in Folge des Häutungsprozesses des Revisionismus. Das Chrakteristische am Neo-Revisionismus ist, dass er sich zum Unterschied zum modernen Revisionismus ( der sich auf Lenin „stützte“ im Kampf gegen Stalin), neuerdings auf Stalin „stützt“ im Kampf gegen Enver Hoxha. Das entspricht vollkommen dem Wesen des über hundert Jahre alten Opportunismus, stets die entwickelste Form des Marxismus mit den historisch vorangegangenen Formen des Marxismus zu widerlegen, zu bekämpfen und zu liquidieren, diese voneinander zu trennen, zu verabsolutieren und in Gegensatz voneinander zu setzen.

 

 

Wenn die wahren Marxisten-Leninisten heute, am 80. Todestag des Genossen Lenin, den Leninismus verteidigen, dann können wir diese historische Aufgabe nur lösen, wenn wir Marx, Engels, Lenin, Stalin und vor allem Enver Hoxha vor den Angriffen der Neo-Revisionisten verteidigen. Heute versuchen die Neo-Revisionisten ihren Verrat zu verdecken, indem sie sich als „konsequente Leninisten“ ausgeben, aber nicht um Stalin oder Enver Hoxha zu verteidigen gegen die Revisionisten, sondern sie stellen Stalin oder Enver Hoxha als „Abweichler“, als „Verräter am Leninismus“ hin. Ihre Angriffe gegen Stalin oder Enver Hoxha sind also im Grunde genommen Angriffe auf den Leninismus, auf den Genossen Lenin. Das Leben hat eindeutig bewiesen, dass jene Strömung, die mit dem leninistischen Banner des Kampfes gegen den „Stalinismus“ auftrat, in Wirklichkeit eine regressive, konterrevolutionäre Strömung war, die den Marxismus-Leninismus und die Sache des Sozialismus unterhöhlte. Und das Leben beweist heute, dass jene Strömung, die mit dem Banner Lenins und Stalins gegen den „Hoxhaismus“ auftritt, in Wirklichkeit eine anti-marxistisch-leninistische, neo-revisionistische Strömung ist, die den Weg der Zurückeroberung des Sozialismus, den Weg der proletarischen, sozialistischen Weltrevolution, den Weg zum Kommunismus unterhöhlt. Die Häutung des Neo-Revisionismus aus dem modernen Revisionismus zeigt keineswegs eine erneute Niederlage des Marxismus-Leninismus gegenüber dem Revisionismus. Im Gegenteil, der Neo-Revisionismus wird heute von uns Marxisten-Leninisten genauso bekämpft und besiegt werden, wie Enver Hoxha den modernen Revisionismus bekämpft und besiegt hat. Die Häutung des modernen Revisionismus geschieht nur dann, wenn die Lehren Enver Hoxhas um Kampf gegen den modernen Revisionismus verraten werden und wenn man auf die Prinzipien des Marxismus-Leninismus verzichtet. Enver Hoxha und Stalin haben die Richtigkeit des Leninismus in Wort und Tat historisch bewiesen, haben bewiesen, dass der Revisionismus völlig vermeidbar ist, wenn die kommunistische Partei den revolutionären Prinzipien die Treue hält, eine richtige bolschewistische Linie verfolgt, sich entschlossen an die Politik des Klassenkampfes hält und alle Maßnahmen ergreift, um eine bürgerliche Entartung von vornherein auszuschalten. Der Marxismus-Leninismus ist stärker als alle revisionistischen Strömungen der Welt, das ist nicht nur eine quantitative, sondern auch eine qualitative Frage.

Die gefährlichste Strömung des Neo-Revisionismus ist nach Auffassung der Komintern (ML) heute jene Strömung, die in Worten Enver Hoxha gegen den Revisionismus zu verteidigen vorgibt , aber in Taten genau das Gegenteil tut, nämlich Enver Hoxha zu verraten. Ramiz Alia und seine neo-revisionistische Clique müssen hier an erster Stelle genannt werden, aber auch Strömungen in der heutigen marxistisch-leninistischen Weltbewegung, die in Worten den Verräter Ramiz Alia entlarvt haben, aber in der Praxis in seine Fußtapfen getreten sind: das heißt: die marxistisch-leninistische Weltbewegung vom Weg Enver Hoxhas wegzudrängen und in revisionistische Bahnen zu lenken unter dem Vorwand, Enver Hoxha verteidigen zu wollen. Die Neo-Revisionisten gehen diesen verräterischen Weg aus dem einzigen Grund, um die Lehren der Klassiker Marx, Engels, Lenin, Stalin und Enver Hoxha zu verfälschen, um die Prinzipien des Marxismus-Leninismus zu verwerfen, den Klassenkampf, die sozialistische Revolution und die Diktatur des Proletariats zu verurteilen und sich durch ihre ant-marxistischen Auffassungen zu ersetzen, die sie mit anti-revisionistischen Phrasen tarnen, indem sie sich auf die einen Klassiker „stützen“, um gegen die anderen zu kämpfen. Nichts anderes hat der Genosse Lenin mit seinen eigenen Worten ausgedrückt, nichts anderes ist heute aktueller denn je, dass

 

eine der notwendigen Voraussetzungen für die Vorbereitung des Proletariats auf seinen Sieg, der langwierige, entschlossene und unbarmherzige Kampf gegen den Opportunismus, Reformismus, Sozialchauvinismus und die bürgerlichen Einflüsse und Strömungen dieser Art ist, die unvermeidlich sind, solange das Proletariat unter den Verhältnissen des Kapitalismus arbeitet. Ohne diesen Kampf, ohne den vorläufigen vollständigen Sieg über den Opportunismus in der Arbeiterbewegung kann von der Diktatur des Proletariats nicht die Rede sein“ (Lenin, Werke, russ. Bd. 40, Seite 24).

 

 

Lenin betrachtete den Sturz der Bourgeoisie und die Errichtung der Diktatur des Proletariats nicht als das ENDE, sondern als den BEGINN der sozialistischen Weltrevolution, die in der GANZEN historischen Periode des ÜBERGANGS vom Kapitalismus zum Kommunismus (und wir befinden uns heute auf einer bestimmten STUFE dieses Übergangs) ununterbrochen fortdauert. Solange dieser Übergang nicht vollbracht ist, - so hob Lenin hervor – dauert der internationale Klassenkampf an. Das Ziel dieses Kampfes besteht darin, den vollständigen Sieg der sozialistischen Entwicklungslinie ( die nicht zu verwechseln ist mit der verfaulten Linie der noch bestehenden revisionistischen Länder, die auf kapitalistischer Zerfallslinie in den Untergang führt) über die kapitalistische davonzutragen. Die Hauptwaffe in diesem Kampf sind die kommunistischen Parteien und ihr Zusammenschluss in der Kommunistischen Internationale und die Diktatur des Proletariats bzw. deren Zurückeroberung, die solange fortbestehen werden, solange der Klassenkampf innerhalb eines Landes und in internationalem Maßstab anhalten wird.

 

 

Der Leninismus ist also nicht nur eine Lehre, die den Proletariern und Völkern den Weg zeigt, wie sie die alte Welt zerstören sollen, sondern auch, wie auf den Trümmern der alten [kapitalistischen UND revisionistischen Welt- Anmerkung der Komintern(ML)] die neue Welt aufgebaut werden kann. Unter Lenins Führung verwandelte sich der Sozialismus aus einer wissenschaftlichen Theorie in lebendige Wirklichkeit. Er arbeitete den konkreten Plan des Aufbaus der sozialistischen Gesellschaft aus und legte die Entwicklungswege zum Kommunismus in allgemeinen Zügen fest. Sämtliche Siege des Sozialismus wurden auf dieser, von Lenin bewiesenen und weiterentwickelten theoretischen Basis erreicht. Und es wird keinen neuen Sozialismus der Zukunft geben, der nicht auf leninistischer Basis geschaffen, verteidigt und vor allem gefestigt wird, um sich nie wieder in Kapitalismus zurückverwandeln zu können. Diejenigen „sozialistischen Theorien“ und Praktiken, die nicht auf dieser wissenschaftlichen Basis beruhen, haben mit dem wahren Sozialismus nichts Gemeinsames. Der heutige „Sozialismus“ ist revisionistischer Überrest, ein Leichnam, den man nicht wieder zum Leben erwecken kann, auch wenn die Revisionisten noch so sehr davon träumen.. Er wird weiter von den Revisionisten verteidigt und als Bollwerk der Konterrevolution gegen uns Marxisten-Leninisten, gegen das Weltproletariat und die ausgebeuteten und unterdrückten Völker benutzt. Erst wenn sich das Weltproletariat und die ausgebeuteten und unterdrückten Völker auf Grund ihrer eigenen Erfahrungen vollkommen darüber klar geworden sind, dass die heute noch existierenden revisionistischen Länder niemals sozialistisch gewesen sind, wird es ihnen gelingen, sich durch die sozialistische Revolution von diesen sozialfaschistischen und sozialimperialistischen Regimes zu befreien.

Stalin und Enver Hoxha arbeiteten konkrete Pläne aus, um die Restauration des Kapitalismus, die kapitalistische und die kapitalistisch-revisionistische Umkreisung wirkungsvoll zu bekämpfen. Sie waren nur deswegen dabei so erfolgreich, den Sozialismus in ihrem Land aufzubauen, weil sie sich beide vollkommen auf den Leninismus gestützt hatten.

Wir haben heute einen wirkungsvollen Plan ausgearbeitet, um den an den Kapitalismus verlorengegangenen Sozialismus zurückzuerobern und die revisionistischen Überreste vollständig zu zertrümmern und einen neuen Sozialismus nicht nur in einem einzelnen Lande, sondern im Weltmaßstab zu errichten [siehe General-Linie der Komintern (ML)].

 

Unter Enver Hoxhas Führung gelang es der kapitalistisch-revisionistischen Welt nicht, den Sozialismus zu zertrümmern. Seine Lehre hielt dem Angriff der Revisionisten an der Macht stand, sie war der Garant für den Schutz und die Weiterentwicklung des Marxismus-Leninismus, des Sozialismus gegenüber dem Revisionismus. Die Lehren des Genossen Enver Hoxhas sind also insofern die Lehren des Leninismus in der heutigen Zeit.

 

Der Leninismus ist heute völlig wertlos, wenn er nicht mit den Lehren Stalins und Enver Hoxhas in untrennbarer Beziehung und Einheit angewandt wird. Deswegen setzen ja die Neo-Revisionisten alles daran, den Leninismus von Stalin und Enver Hoxha loszutrennen und ihn zu verabsolutieren. Es gibt keine „Bolschewisierung“ des Revsionismus und es wird niemals eine „Bolschewisierung“ (sprich Wiederbelebung) der revisionistischen Länder geben. Ob der Sozialismus schon von Anfang an durch die Macht der Revisionisten zum Scheitern verurteilt war oder ob der einzig wahre Sozialismus in der Sowjetunion und Albanien durch die Revisionisten im Laufe des Aufbaus verraten worden ist, niemals lassen sich solche revisionistischen Strukturen durch sogenannte „Bolschewisierung“, durch sogenannte Apelle: „Zurück zum Ursprung! Zurück zu Lenin!“ erreichen. Nur durch die revolutionäre sozialistische Revolution können die Überreste des Revisionismus überwunden werden, nur auf den Trümmern der Überreste des Revisionismus kann man ein neues sozialistisches Gebäude errichten, das der revisionistischen Unterhöhlung und Umkreisung der Kapitalismus und Revisionismus dauerhaft standhält. Nur wenn man den Weg Stalins UND Enver Hoxhas geht, lässt sich der alte revolutionäre leninistische Weg der sozialistischen Weltrevolution siegreich fortsetzen. Wenn wir also am 80. Todestag des Genossen Lenin zusammentreten, dann gedenken wir auch den großen Fühern Stalin und Enver Hoxha und gedenken der großen Errungenschaften des Sozialismus, die unter ihrem Banner des Leninismus erzielt wurden, verpflichten wir Marxisten-Leninisten uns der Aufgabe des proletarischen Internationalismus, für die Wiedererichtung der Diktatur des Proletariats in der Sowjetunion Lenins und Stalins und in Albanien des Genossen Enver Hoxha unbeirrbar und unermüdlich zu kämpfen und unser Leben dafür zu opfern. Ohne sich auf Marx, Engels, Lenin, Stalin und Enver Hoxha zu stützen, wird es für den Kommunismus keine Zukunft geben, werden wir den Sieg über den Weltkapitalismus niemals davontragen, wird es auch nie wieder Sozialismus in der Sowjetunion und in Albanien geben können.

 

 

Was lernen wir heute also aus dem Leninismus?

 

 

Der Leninismus ist heute auch die einzig richtige Lehre und der einzig richtige Weg, wie auf den Trümmern der Überreste des Revisionismus an der Macht, wie auf den Trümmern des heutigen noch bestehenden Sozialimperialismus und Sozialfaschismus in einigen Ländern dieser Welt und in den entsprechenden internationalen revisionistischen Bewegungen, die diese Überreste vor ihrer vollständigen Zerschlagung zu retten versuchen, die Diktatur des Proletariats zurückerobert wird, der Sozialismus zurückerobert wird, die sozialistische Weltrevolution zum siegreichen Ende gegen den Weltimperialismus mit den USA an der Spitze geführt wird, wie die Diktatur des Proletariats im Weltmaßstab siegreich zu Ende geführt wird, wie der Sozialismus in allen Ländern der Welt errichtet wird, wie der Kommunismus eines Tages verwirklicht wird.

 

 

Wie ist es um die Kräfte in der Welt bestellt, die zu Enver Hoxhas Zeiten in den Reihen der marxistisch-leninistischen Weltbewegung kämpften? Bei den meisten beobachten wir, dass sie die Bedeutung von Enver Hoxha, die Bedeutung der damaligen marxistisch-leninistischen Weltbewegung herabwürdigen, teilweise verschweigen oder gar offen mit Füßen treten. Wie kann es sein, dass ehemalige marxistisch-leninistische Parteien, die das Banner des Genossen Enver Hoxha vorantrugen im Kampf gegen den modernen Revisionismus, dass sie sich auf Lenin besinnen und dabei ausgerechnet den größten Leninisten nach Stalins Tod, den Genossen Enver Hoxha, „vergessen“ oder verleugnen? Von diesen ganzen marxistisch-leninistischen Organisationen gibt es doch in Wahrheit nur noch eine verschwindende Minderheit, die überhaupt noch bereit sind, die Werke des Genossen Enver Hoxha zu verbreiten, geschweige denn daraus Lehren für den Klassenkampf zu ziehen. Wie kann es sein, dass diese Organisationen – die einen offener, die anderen versteckter - die Lehren Enver Hoxhas über Bord geworfen haben? Es kann dafür keinen anderen Grund geben, als dass diese Organisationen vor dem Einfluss des Revisionismus kapituliert haben, dass sie nicht gewillt oder fähig sind, den Kampf gegen den Revisionismus treu und entschlossen zu Ende zu führen und dass sie sich stattdessen immer weiter in den Sumpf des Revisionismus begeben haben wie zum Beispiel den Sozialfaschismus Castros, Kim Il Sungs usw. zu verteidigen, und nun zusehen müssen, dass sie im revisionistischen Einheitsbrei untergehen und darin umkommen. Die solidarische Hand der Komintern (ML) wird in den Wind geschlagen, um den Neo-Revisionismus zu überwinden und den Leninismus vor seinen heutigen Gegnern, den Opportunisten, zu retten. Im Gegenteil, diese ehemaligen Marxisten-Leninisten reihen sich ein im Kampf gegen uns und laufen denjenigen hinterher, die unser prinzipielles Festhalten an Enver Hoxha als „Sektierertum“ verurteilen und damit nur den Revisionisten einen Gefallen tun, die zunächst den „Stalinismus“ als bürokratisch-revisionistische Abweichung vom Leninismus verurteilten, um dann genauso den „Hoxhaismus“ als bürokratisch-revisionistische Abweichung vom Leninismus zu verurteilen. Genauso wie man aber zu Lenins Zeiten den Leninismus als eine Strömung des „orthodoxen Dogmatismus“ gegen den Marxismus brandmarkte, tut man das heute auch mit uns Marxisten-Leninisten, die als Strömung des „orthodoxen Dogmatismus“ des heutigen Marxismus-Leninismus verhöhnt werden. Mit Hilfe des Neo-Revisionismus sollen die wahren Marxisten-Leninisten, das Weltproletariat und die ausgebeuteten und unterdrückten Völker in die Arme des Revisionismus getrieben und von ihrem revolutionären Weg abgebracht werden – das ist der ganze Sinn und Zweck des Neo-Revisionismus. Er wurde historisch als Strömung der Bourgeoisie notwendig, nachdem der Marxismus-Leninismus das wahre reaktionäre Wesen des modernen Revisionismus aufgedeckt und diesen besiegt hatte, so dass der moderne Revisionismus, wie er damals existierte, nicht in der gleichen Weise weiter existieren konnte, und er im Klassenkampf gezwungen wurde, sich zu maskieren als „anti-revisionistisch“. Man kann aber den modernen Revisionismus im Besonderen, man kann den Revisionismus im Allgemeinen, mit keinem noch so ausgeklügelten Neo-Revisionismus bekämpfen. Der Neo-Revisionismus dient der Rettung des Revisionismus, der Rettung derjenigen Klasse, die ihn anwendet – die Bourgeoisie. Der Neo-Revisionismus dient der Verewigung des Revisionismus, dient damit der Bourgeoisie zur Aufrechterhaltung ihrer Herrschaft. Der Neo-Revisionismus soll die Waffe des Anti-Revisionismus in den Händen der Revolutionäre unbrauchbar und wertlos machen. Der Neo-Revisionismus verwandelt den Anti-Revisionismus der Marxisten-Leninisten in eine zähe, gallertartige Masse, zersetzt den Anti-Revisionismus mit seinen Fementen und Verdauungssäften, um ihn als Nahrung dem Revisionismus zurückführen zu können. Der Neo-Revisionismus ist das Instrument, mit dem sich die Bourgeoisie den Anti-Revisionismus untertan zu machen versucht, um neue Nahrung zum Überleben aufnehmen zu können. So wie jeder Opportunismus dient auch der heutige Neo-Revisionismus der Verwandlung des Marxismus-Leninismus von einer Waffe gegen die Bourgeoisie in eine Waffe gegen das Proletariat.

Bei den Maoisten ist das prinzipiell nicht anders. Sie erheben den Anspruch, Lenin zu verteidigen, indem sie den sogenannten „Marxismus-Leninismus-Maoismus“ predigen. In deren Augen gehören WIR und nicht etwa SIE zu den Neo-Revisionisten. Alle internationalen Strömungen, die sich gegen den sogenannten „Marxismus-Leninismus-Maoismus“ richten, werden unter dem Sammelbegriff Neo-Revisionismus zusammengefasst. Darunter fallen auch diejenigen Maoisten, die den heutigen Sozialimperialismus und Sozialfaschismus in China unter den Begriff des Maoismus verteidigen. Die einen Maoisten verlagern den revisionistischen Verrat nach den Tod Maos und versuchen ihn vergeblich als „Marxisten-Leninisten“ zu verteidigen. Sie bezeichnen solche Maoisten, die Deng und Hua verteidigen, als „Neo-Revisionisten“. Die sogenannten „Marxisten-Leninisten-Maoisten“ betrachten ihre eklektische Lehre als eine „wirkungsvolle“ Waffe gegen den Neo-Revisionismus. In Wahrheit ist der „Marxismus-Leninismus-Maoismus“ selber Neo-Revisionismus, und damit eine Waffe gegen den Marxismus-Leninismus. Das ist nicht nur ein Verwirrspiel, welches mit dem Begriff „Neo-Revisionismus“ betrieben wird, sondern widerspiegelt die unterschiedlichen Auffassungen der Revisionisten, wie offen oder wie verdeckt der Revisionismus jeweils taktisch definiert werden soll. Es ist der Streit unter den Revisionisten, welche Form, wie offenoder wie getarnt der Revisionismus zum gegebenen Augenblick notwendig ist, um ein Maximum an Sand zu erzeugen, dass man dem Proletariat, den Völkern, den Revolutionären in die Augen streuen muss, um den größten Effekt zu erzielen. Je feiner gestreut wird, desto wirkunsvoller das Ergebnis. Das sind also rein taktische Differenzen im Kampf gegen den Marxismus-Leninismus, der sich von Zeit und Ort, von den Bedingungen in der Welt und in den einzelnen Ländern unterscheidet und sich ständig verändert. Dieses Phänomen ist charakterisiert als Anpassungsschwierigkeiten des Revisionismus an die veränderte Lage des Klassenkampfes zwischen Weltproletariat und Weltbourgeoisie. Dem Wesen, dem Sinn und Zweck dienen alle diese differenzierten neo-revisionistischen Strömungen, - dem Kampf gegen den Marxismus-Leninismus. Die anderen halten China nach Mao weiterhin für ein sozialistisches Land. China ist aber nie sozialistisch gewesen, genausowenig wie Mao jemals ein Marxist-Leninist gewesen ist, auch wenn dagegen lauthals protestiert wird. Alle maoistischen Bewegungen, ob der revolutionäre Befreiungskampf in Nepal oder anderswo auf der Welt werden früher oder später zerfallen im Sumpf der Bourgeoisie enden, wenn sie nicht dazu willens oder in der Lage sind, sich kompromisslos vom Maoismus zu trennen und den Weg Enver Hoxhas zu gehen. Man kann nicht den leninistischen Weg gehen und gleichzeitig den maoistischen Weg – beides schließt sich einander aus, lässt sich nicht miteinander vereinbaren, ist zum Scheitern verurteilt, denn Maoismus ist Anti-Leninismus. Auch wer meint, den Weg der sogenannten „Viererbande“ zu gehen, könne den revisionistischen Verrat in China überwinden, liegt solange falsch, wie er sich wie der „Viererbande“ selbst auf Mao stützt. Weder mit Mao, noch mit Kim Il Sung, Che Guevara, Catsro usw. usf. kann man weder den einen noch den anderen Revisionismus, noch den Revisionismus überhaupt überwinden. Man kann den einen Revisionismus niemals durch einen anderen überwinden. Man kann sich niemals unter den Schutzschild eineas Revisionismus stellen, um sich vor einem anderen zu retten. Man kann sich nur mit dem Schutzschild des Marxismus-Leninismus vor dem Revisionismus schützen, so wie es Stalin und Enver Hoxha getan haben.

 

 

Solange Enver Hoxha China gegenüber den sowjetischen Revisionismus verteidigte und dabei Mao nicht angriff, galt er bei den Maoisten als „treuer Verbündeter des Maoismus“. Als Enver Hoxha aber den Maoismus als das entlarvte, was er wirklich ist – nämlich anti-leninistisch – wurde Enver Hoxha als Neo-Revisionist beschimpft. Dazwischen gibt es bis heute eine Reihe verschiedener versöhnlerischer und zentristischer Strömungen, die mehr zu Enver oder mehr zu Mao tendieren, aber einer Meinung sind, dass sie beide gleichermaßen „Marxisten-Leninisten“ sind. Diese Einheitsfrontbewegung zwischen Neo-Revisionismus und Marxismus-Leninismus erleichtert in der heutigen marxistisch-leninistischen Weltbewegung nicht gerade die Trennungslinie zwischen Marxismus-Leninismus und Maoismus. Das eine ist eine proletarische Lehre, das andere eine bürgerliche Lehre. Beide zusammen dienen immer nur der herrschenden Klasse – der Bourgeoisie. Niemals können diese beiden Lehren vermixt werden oder beiden antagonistischen Klassen gemeinsam nützlich sein. Das hat der Leninismus tausendmal wiederlegt. Revisionismus trat immer an den Nahtstellen zwischen den Klassikern auf. Zu Lenins Zeiten Revisionismus unter dem Deckmantel „zurück zu Marx und Engels!“ Zu Stalins Zeiten: „Zurück zu Lenin!“ zu Envers Zeiten : „Zurück zu Lenin und Stalin!“ und nach Envers Zeiten: „Zirück zu Enver Hoxha!“. Es wird der Bourgeoisie niemals gelingen - auch nicht mit Apellen: „zurück zu den Klassikern!“ - den Marxismus-Leninismus aufzuhalten. Der Marxismus-Leninismus ist die Ideologie des Weltproletariats, die Ideologie der aufstrebenden, siegenden Klasse. Niemals wird es der untergehenden, sterbenden Klasse gelingen, mit der Ideologie des Marxismus-Leninismus ihren endgültigen Zerfall und Untergang zu verhindern. Die Revisionisten können sich mit den Klassikern abmühen so viel sie wollen, in ihren Händen wird der Marxismus-Leninismus sie verbrennen.

 

 

Auf diese Weise, nämlich auf die Wiedergeburt vorangegangener Klassiker zu „schwören“, um die nachfolgenden Klassiker, um die nachfolgenden Marxisten-Leninisten besser loszuwerden, haben die Revisionisten stets gegen den Marxismus-Leninismus gearbeitet. Demontiere die Führer, dann lässt sich die ganze Bewegung demontieren. Beginne mit Enver Hoxha und höre bei Marx auf, dann hast du den ganzen Marxismus widerlegt! Die Marxisten-Leninisten haben an allererster Stelle stets die Klassiker verteidigt. In diesem Kampf waren die Revisionisten am Ende stets unterlegen, egal um welchen Klassiker es sich handelte, den die Marxisten-Leninisten verteidigten. Das war bei Lenin so und wird auch bei Enver Hoxha so sein. Nun, die Revisionisten haben daraus gelernt, und sie haben ihre Tatktik verfeinert. Sie spielen sich heute sogar als die Verteidiger der Klassiker auf, um die Marxisten-Leninisten, die wahren und treuen Verteidiger der Klassiker demagogisch bloßzustellen und sie als „Sektierer“ oder „Neo-Revisionisten“ abzustempeln. Die Revisionisten sind aber einem Irrglauben verfallen, wenn sie meinen, dass wir ihre gefährliche Waffe nicht durchschauen, entlarven und vernichten. Man kann nämlich nicht ernsthaft die Klassiker „verteidigen“ und gleichzeitig, Schritt für Schritt, die Klassiker isolieren, indem man die anderen Führer zu Lebzeiten der verschiedenen Klassiker in Frage stellt, angreift und den Klassikern als Feinde gegenüberstellt. Das führt zu der Absurdität, dass man die kommunistische Weltbewegung die revolutionäre Weltarbeiterbewegung, den Sozialismus in Albanien und der Sowjetunion usw. hinstellt als „fehlerhaft“, „untauglich“, „gescheitert“ mit der Begründung: die Bewegung hat in der Geschichte nicht konsequent die Klassiker angewandt. Damit greift man aber nicht nur die revolutionäre Arbeiterbewegung und den Marxismus-Leninismus an, sondern auch die Klassiker selbst, deren Leben und Werk verabsolutiert, verzerrt und verfälscht wird. Personenkult der Klassiker zum Sturz der Klassiker, zur Liquidierung des Marxismus-Leninismus, des Kommunismus, der revolutionären Bewegung in der Geschichte des internationalen Klassenkampfes des Weltproletariats: Verteidigung der Klassiker in Worten, um den Kampf gegen den Marxismus-Leninismus zu unterhöhlen und den Marxismus-Leninismus zu liquidieren, das war, ist und wird stets die gefährliche getarnte Taktik des Revisionismus sein, solange wir den Revisionismus nicht endgültig niedergestreckt haben, solange wir die Herrschaft des Weltkapitalismus nicht beseitigt haben, solange wir den Einfluss des Kapitalismus auf dem Weg zum Kommunismus für eine sehr lange Periode nicht zurückgeschlagen haben. Dieser anti-revisionistische Kampf um unsere Klassiker ist nicht beendet, sondern hat erst angefangen. Er wird die ganze Periode zwischen Kapitalismus und Kommunismus nicht etwa schwächer werden, sondern wird immer schärfer geführt werden. Das muss uns Marxisten-Leninisten am 80. Todestag des Genossen Lenin völlig bewusst sein. Der Kampf, den Stalin und Enver Hoxha zur Verteidigung des Leninismus begonnen haben, ist heute nicht beendet. Im Gegenteil, er wird von uns unvermindert fortgesetzt werden müssen und zwar in größeren Dimensionen, als wir es uns heute überhaupt vorstellen können.

 

Die Verletzung der Prinzipien der Verteidigung der Klassiker des Marxismus-Leninismus ist den Opportunisten dabei völlig egal, jeder Zweck heiligt die Mittel. Wer früher einmal Chruschtschows Verurteilung Stalins zugejubelt hat, der kann, wenn es die Zeit und die Umstände erfordern, Stalin zujubeln und Chruschtschow verurteilen usw. usf. Um damals die Macht zu erlangen, brauchten die Revisionisten Chrischtschow gegen Stalin. Um die verlorene Macht der Revisionisten zurückzuerobern, brauchen sie Stalin im Kampf gegen den von ihnen zum „Verräter“ verwandelten Chruschtschow. Wenn die Revisionisten dann ihre Macht zurückerobert haben, werden sie Chruschtschow wieder „rehabilitieren“. Das ist die Logik und Taktik von hemmungslosen und durchtriebenen prinzipienlosen Banditen und Scharlatanen. Sie machen sich den Marxismus-Leninismus wieder zunutze, um ihren alten Sozialfaschismus und Sozialimperialismus zurückzuerobern. Die Arbeiterklasse, die unterdrückten Völker sollen ihnen die Kohlen aus dem Feuer holen und als Dankdafür werden sie erneut ausgebeutet und unterdrückt. Dem Opportunismus sind beim Verrat an den Prinzipien keine Grenzen gesetzt. Und das ist das heutige Bild – tausende von opportunistischen Strömungen sind ins Kraut geschossen. Gehen wir also bei und lernen wir bei Lenin, wie man den Neo-Revisionismus wirkungsvoll und nachhaltig bekämpft und wie wir es schaffen, die Schwankenden und Verwirrten auf den Pfad des Marxismus-Leninismus überzeugend zurückgewinnen, um eine unüberwindliche leninistische Einheitsfront gegen die heutigen, die tausenden von opportunistischen Strömungen herzustellen, die Zersplitterung und Desorientierung des Weltproletariats zu überwinden und gemeinsam den Weg Lenins fortzusetzen.

 

„Lenin“, betonte Genosse Enver Hoxha in seinem Werk „Imperialismus und Revolution“, “hat aufgezeigt, dass die heutige Epoche die Epoche des Imperialismus und der proletarischen Revolutionen ist. Dies ist die Epoche der Zerschlagung der alten kapitalistischen Ordnung, des Kolonialismus und des Imperialismus, der Machtergreifung durch das Proletariat und der Befreiung der unterdrückten Völker, die Periode des Sieges des Sozialismus im Weltmaßstab“.

 

Damit in dieser Periode der Sozialismus auch tatsächlich im Weltmaßstab siegen kann, brauchen wir eine Komintern, wie sie Lenin aufgebaut und geführt hat, brauchen wir bolschewistische Parteien, die sich aus allen Ländern der Welt zu einer bolschewistischen Weltpartei zusammenschließen. Um diese notwendige und dringende Aufgabe zu bewältigen, müssen wir einen konsequenten Kampf gegen den Neo-Revisionismus führen, der mit allen möglichen Methoden zu verhindern versucht, dass wir die Komintern Lenins und Stalins wieder zum Leben erwecken wollen. So wie Lenin damals die Hindernisse der Opportunisten aus dem Weg räumte, um aus der Kommunistischen Internationale ein mächtiges, zentrales Kampfinstrument des Weltproletariats gegen den Weltkapitalismus zu machen, so müssen wir heute von Lenin lernen, um die Komintern wieder gemeinsam im Geiste des Genossen Lenin aufzubauen.

 

Vergessen wir niemals den Schwur Stalins vom 26. 1. 1924:

 

Als Genosse Lenin von uns schied, hinterließ er uns das Vermächtnis, den Grundsätzen der Kommunistischen Internationale die Treue zu bewahren.

Wir schwören dir, Genosse Lenin, dass wir unser Leben nicht schonen werden, um den Bund der Werktätigen der ganzen Welt, die Kommunistische Internationale, zu festigen und zu erweitern!“

 

Diesen Schwur Stalins wird die Komintern (ML), werden die wahren Marxisten-Leninisten in der ganzen Welt, wird das Weltproletariat und werden die unterdrückten und ausgebeuteten und um ihre Befreiung kämpfenden Völker für alle Zeiten treu beherzigen.



Es lebe Lenin und der Leninismus!

Es lebe der Gründer und Führer der Kommunistischen Internationale, Genosse Lenin!






zurück zur homepage