"WEG DER WELTPARTEI"

Theoretisches Organ

 

der

 

KOMINTERN (SH)

Sektion Deutschland

 

 

 

Erklärung der Komintern (SH)


vom 13. 3. 2013


Hugo Chavez ist tot...


... aber seine "sozialistischen" Seifenblasen existieren weiter !


 

 

Bringen wir also Hugos Seifenblasen zum Platzen !


Die Arbeiter wollen ihre Arbeitermacht!


Sie wollen sich nicht mit "sozialistischen" Seifenblasen der herrschenden Bourgeoisie abspeisen lassen !


Es lebe die Diktatur des venezolanischen Proletariats!



 

Die sozialistische Weltrevolution wird alle Imperialisten und Reaktionäre vom Erdball fegen!


Weg mit dem Chavez-Kult !


Hugo Chavez wird jetzt überall von den Revisionisten und Neo-Revisionisten in den Himmel gehoben, um die ausgebeuteten und unterdrückten Massen zu täuschen!

 



Venezuela,

China erhöht seine Investitionen auf 12 Milliarden Dollar



Am 5. März 2013 starb der venezolanische bürgerlich-kapitalistische, antikommunistische Herrscher Hugo Chavez. Seitdem rühren die Revisionisten aller Richtungen und Strömungen die Trommel für Chavez, um ihn den venezolanischen und allen anderen Arbeitern auf der Welt als eine Art "anti-imperialistischen Kämpfer" oder gar als einen "sozialistischen Märtyrer" hinzustellen. Das tun auch die portugiesischen Revisionisten von der P "K" P:


"Hugo Chavez Ziel war es, eine sozialistische Gesellschaft zu errichten (...) Er war immer ein standhafter Kämpfer gegen die imperialistische Aggression."(www.avante.pt/pt/2049/pcp/124163/, Avante!, Morreu Hugo Chávez, März 2013, übersetzt aus dem Englischen)

 

Und die Neo-Revisionisten von der italienischen "kommunistischen" Partei ("Marxisten-Leninisten"), die der CIPOML angeschlossenen sind, qualifizieren den Reaktionär Chavez als einen "wahrhaften und tapferen Anti-Imperialisten" und sie erklären:

"Chavez verteidigt die Unabhängigkeit von Venezuela und aller anderen Länder und Völker Lateinamerikas (...) und triumphierte über den amerikanischen Imperialismus."

(http://pcmlv.blogspot.de/2013/03/hugo-chavez-un-verdadero-y-valiente.html,

Dokumente der IKP (ML), "Hugo Chávez, un verdadero y valiente anti-imperialista", März 2013, Übersetzung aus dem Spanischen)


Die so genannte "Vereinigte Sozialistische Partei Venezuelas" von Chavez spricht vom "sozialistischen Prozess in Venezuela", aber die Wahrheit ist, dass Venezuela weder "anti-imperialistisch" und noch viel weniger "sozialistisch" ist. Der Aufstieg zur Macht von Hugo Chavez ist einzuordnen im Rahmen der so genannten "Lateinamerikanischen linken Bewegungen", die in den späten 90-er und Anfang 2000 die Macht in einigen lateinamerikanischen Ländern eroberten (Das Venezuela von Chavez ist also bei weitem nicht das einzige Beispiel, hierzu geören auch Morales in Bolivien, Correa in Equador, etc.).


Diese "linken" Regimes (die in Wirklichkeit völlig kapitalistische, anti-sozialistische Systeme der Lohnsklaverei sind) entstanden in einem bestimmten historischen und wirtschaftlichen Kontext.


Seit dem späten neunzehnten und frühen zwanzigsten Jahrhundert befand sich Lateinamerika immer unter der Vorherrschaft des oligarchischen amerikanischen Imperialismus , der die lateinamerikanischen Arbeiter ausbeutete. Zur Steigerung seiner Profite wurde der amerikanische Imperialismus nie müde, zu plündern, zu rauben, zu korrumpieren, auszubeuten und zu unterdrücken.

Während dieser Zeit hat die amerikanische imperialistische Oligarchie nie gezögert, blutrünstige Kompradoren zur Errichtung faschistisch-kolonialer Regime in den verschiedenen Ländern des Kontinents einzusetzen. Bestrebungen nach Freiheit und Sozialismus wurden in Lateinamerika blutig nieder geschlagen. Gleichzeitig betrachtete der amerikanische Imperialismus die gesamte lateinamerikanische Wirtschaft , die Ressourcen und Arbeitskräfte als seine alleinige, absolute Domäne. Und daran hatte sich Jahrzehnte lang nichts geändert.

 

Bis dann im Jahr 1997 eine Krise des kapitalistisch-imperialistischen Weltsystems in Asien ausbrach, genauer gesagt in Südkorea. Diese Krise war Folge der Verschuldung der südkoreanischen Multis gegenüber dem amerikanischen Imperialismus und sie griff schnell auf andere Länder über. Millionen von spekulativen Krediten der amerikanischen imperialistischen Oligarchie brachen binnen kürzester Zeit ein. Außerhalb Asiens waren die Länder Lateinamerikas am stärksten betroffen, insbesondere Argentinien, Brasilien, Mexiko und ganz besonders Venezuela, weil die Krise zum Sinken der Ölpreise führte. Venezuela ist das größte Erdöl produzierende Land Lateinamerikas.

Aus dieser Krise gingen die so genannten "Lateinamerikanischen linken Bewegungen" hervor, von denen das Hugo Chavez-Regime eines der besten Beispiele ist. Sie entstanden also infolge dieser Krise von 1997, die das ganze kapitalistisch-imperialistischen Weltsystem erfasst hatte, was verheerend war für alle neo-kolonialen Länder. Sie gerieten noch mehr in Abhängigkeit vom amerikanischen und westlichen Imperialismus. Die Verarmung der ultra-ausgebeuteten Massen nahm ganz besonders in Lateinamerika zu.

 

Natürlich nutzte der "nationalistische" Flügel der

lateinamerikanischen Bourgeoisie diese Krise dazu aus, die pro-amerikanische Kompradoren-Bourgeoisie zu stürzen, indem sie diese für das schreckliche Elend der lateinamerikanischen Arbeiter verantwortlich machte. Auf diese Weise versuchte die lateinamerikanische nationale Bourgeoisie, und ganz besonders die venezolanische nationale Bourgeoisie, die werktätigen

Massen vor ihren Karren zu spannen. Die pro-amerikanische Kompradorenbourgeoisie war zu diesem Zweck ein sehr bequemer Sündenbock. Es gab schon immer diesen

Konkurrenzkampf innerhalb der Bourgeoisie um die politisch-sozial-ökonomisch-ideologischen Vorherrschaft über die Nationen, über ihre Ressourcen, Arbeitskräfte und

Gewinnmaximierung.

Die lateinamerikanische nationale Bourgeoisie gibt sich als "anti-imperialistische Kraft" aus, um damit die Werktätigen und die Arbeiter vom Kommunismus fernzuhalten. Hierzu war sie vor Allem dadurch gezwungen, weil die Arbeiter gegen die Krise revoltiert hatten. So zum Beispiel in Argentinien, aber auch in Venezuela, wo die Volksmassen gegen die bürgerlich-

kapitalistischen, pro-amerikanischen Militärstreitkräfte

kämpften. Der lateinamerikanischen nationalen Bourgeoisie war

das gierige, räuberische Washington stets ein Dorn im Auge. Sie

träumte schon immer davon, selber über die

lateinamerikanischen Arbeiter und Reichtümer zu verfügen und sie ihrem eigenen Willen zu unterwerfen, also ohne die Profite mit den ausländischen Kapitalisten teilen zu müssen. Die explizit neokolonialistische, servile Loyalität der lateinamerikanischen Kompradorenbourgeoisie gegenüber der amerikanischen imperialistischen Oligarchie barg die Gefahr, dass sich die ausgebeuteten lateinamerikanischen Werktätigen und Proletarier ein kommunistisches Bewusstsein aneignen und in der sozialistischen Revolution nicht nur die ausländischen Ausbeuter, sondern auch die eigene Bourgeoisie hinwegfegen würden. Angesichts dieser Gefährdung der sozialen Stabilität der lateinamerikanischen bürgerlich-kapitalistischen Ordnung, begannen die besitzenden Eliten ihre Taktik zu ändern. Sie verschafften sich Vorteile aus den formalen politischen Rechten, die der westliche Imperialismus ihnen seit den 90er Jahren zugestanden hatte, um sich dem bislang

uneingeschränkten Zugriff der wirtschaftlichen Ausplünderung zu entziehen. Gleichzeitig erhofften sie sich Schutz durch neue imperialistische Mächte - vor allem durch China. Dadurch drang

China in den lateinamerikanischen Markt ein, der bislang

ausschließlich vom Us-Imperialismus kontrolliert wurde (und in wesentlich geringerem Umfang auch vom europäischen

Imperialismus). Man erhoffte sich, die eigenen reichen natürlichen Ressourcen, Energie, Bergbau usw. für sich selbst besser nutzen zu können, den eigenen Binnenmarkt zu beleben und den Einfluss der ausländischen imperialistischen Multis einzudämmen. Aber stattdessen wurde die Abhängigkeit von den US-Imperialisten nur abgelöst durch die Abhängigkeit von den chinesischen Imperialisten. Und das passierte auch mit Venezuela - weit davon entfernt sich mit Chavez in ein sozialistisches Land zu verwandeln. Chavez, der Vertreter der einstigen Interessen des "nationalen" Flügels der Bourgeoisie, verwandelte sich in einen Lakai des chinesischen Imperialismus, so dass sich heute der eine Flügel der Bourgeoisie am US-Imperialismus, und der andere Flügel am chinesischen Imperialismus orientiert. Somit stehen sich in Venezuela heute zwei konkurrierende Kompradoren-Cliquen gegenüber.


Im Gegensatz zu dem, was die Sozialfaschisten und Revisionisten behaupten, tun die "Lateinamerikanischen linken Bewegungen" überhaupt nichts, um gegen Lateinamerikas Abhängigkeit vom Weltimperialismus zu kämpfen. Im Gegenteil, die Verschuldung der lateinamerikanischen Nationen gegenüber der kapitalistisch-imperialistischen Weltfinanz hat nie aufgehört, weiter stetig zu wachsen. Alle lateinamerikanischen Länder (einschließlich Venezuela) sind hoch verschuldet bei den Imperialisten. Waren es im Jahre 1970 noch Auslandsschulden Lateinamerikas von US $ 32 Mrd., so stiegen sie auf US $ 650 Milliarden im Jahr 1995 und auf US $ 760 Milliarden im Jahr 2001. Im Jahr 2004 erreichte das Niveau der Auslandsverschuldung den Höchststand von US $ 891.000.000.000, und heute ist es sogar noch viel höher. Diese Zahlen zeigen deutlich, dass Lateinamerika seine Auslandsverschuldung Anfang des 21. Jahrhunderts keineswegs verringert hat. Insbesondere die letzten Jahre zeigen einen enormen Anstieg.

Und was sagen die Neo-Revisionisten der CIPOML hierzu?

"Chavez hatte das Verdienst, durch seine mutigen Verstaatlichungen den Interessen des eigenen Volkes zu dienen gegenüber den imperialistischen multinationalen Konzernen.

Die venezolanische Regierung stellte das Öl und andere natürlichen Ressourcen unter Verwaltung des Landes, um die Lebensbedingungen der venezolanischen Arbeiterklasse und Volksmassen zu verbessern."

 

(http://pcmlv.blogspot.de/2013/03/hugo-chavez-un-verdadero-y-valiente.html, Documents of the ICP (ML), Hugo Chávez, un Dokumente der ICP (ML), "Hugo Chávez, un verdadero y valiente anti-imperialista", März 2013, aus dem Spanischen übersetzt)

 

Aber das Leben selbst beweist die Verlogenheit solcher Sprüche.

Und was können wir auch anderes erwarten von den Vertretern solcher gefährlichen anti-kommunistischen Strömungen, die den Hoxhaismus mit dem Neo-Revisionismus zu versöhnen versuchen ? Eines ihrer Hauptmerkmale ist ihre opportunistische Verweigerung der Anerkennung des Genossen Enver Hoxha als 5. Klassiker des Marxismus-Leninismus.

Dieses Phänomen kann mit der alten Linie der sogenannten "2 1/2. Internationale" verglichen werden. Nach dem Verrat der II. Internationale riss Lenin den Kautskyanern die Maske vom Gesicht. Und heute reißen wir die gleiche Maske den Verteidigern der so genannten "4 ½ Klassikern des Marxismus-Leninismus " vom Gesicht !

Wir Stalinisten-Hoxhaisten, die Verteidiger der "5 Köpfe", werden über die Verteidiger der sogenannten "4- 1/2 Köpfe" - triumphieren, hinter denen sich die Renegaten verschanzt haben !

Eine unserer wichtigsten ideologischen Losungen heißt jetzt: "Nieder mit den 4 ½-isten!"

Daher ergreifen wir Stalinisten-Hoxhaisten hier die

Gelegenheit, die neo-revisionistischen Positionen der CIPOML zu entlarven. Wir verurteilen ihre offene Unterstützung der bürgerlich-kapitalistischen Lohnsklaverei des pro-

imperialistischen und sozialfaschistischen Regimes von Hugo

Chavez.

 

In Wahrheit hat sich im Laufe der Zeit heraus gestellt, dass die lateinamerikanische nationale Bourgeoisie, die Hugo Chavez in Venezuela vertrat, nie anti-imperialistisch war, sondern im Gegenteil: sie hat sich nur in eine pro-chinesische Kompradorenbourgeoisie verwandelt - in Opposition zur pro-amerikanischen Kompradorenbourgeoisie .

Der chinesische Imperialismus entwickelte sich rasch und hat nun einen unersättlichen Bedarf an Rohstoffen (wie Energie - Öl, Gas, etc. - und Bergbau - Stahl, Kupfer, etc.). Um das imperialistische Wachstum des Landes zu steigern, gingen die chinesischen staatsmonopolistischen, bürgerlich-kapitalistisch-imperialistischen Cliquen dazu über, ihre neo-kolonialistischen Krallen über ganz Lateinamerika auszustrecken. Und die nationale Bourgeoisie suchte ihrerseits Schutz unter dem Dach der chinesischen Imperialisten, um dem amerikanischen Druck zu entgehen. Und so stellten sie den chinesischen Sozialfaschisten ohne zu zögern billige Rohstoffe und Arbeitskräfte zur Verfügung. So hatte der rivalisierende chinesische Imperialismus die einstige Hegemonie des US-Imperialismus über den lateinamerikanischen Kontinent verdrängt. Natürlich tun die amerikanischen Imperialisten ihr Möglichstes, um diesen Prozess aufzuhalten, um ihre ehemalige hoch profitable Position als exklusive Kolonialisten Lateinamerikas zurück zu erobern. Dies erklärt auch die Versuche Washingtons, mit Hilfe des CIA und der von ihm eingesetzten örtlichen Statthalter solche neuen Regierungen wie die von Chavez zu stürzen, wenn es für sie vorteilhaft ist.

Das hat alles sehr wenig mit dem angeblichen "Hass des amerikanischen Imperialismus gegen die 'sozialistischen' Länder" zu tun, denn in Lateinamerika hat es noch nie ein wirklich sozialistisches Land gegebenen, weder in Venezuela noch irgendwo anders. Was sind das für angebliche "Massenbewegungen" auf den Straßen von Caracas ? Es sind pro-Chavez-Demos und Anti-Chavez-Demos, wobei die eine von den chinesischen und die anderen von den amerikanischen Imperialisten bezahlt werden, die darum kämpfen, die Kontrolle über die venezolanischen Ressourcen und Arbeitskräfte zu bekommen.

Die amerikanischen imperialistischen Kreise kleben der Chavez-Regierung gerne das Etikett des "Sozialismus" auf, vor allem deswegen, um die werktätigen und proletarischen Massen vom Sozialismus abzuschrecken, um damit die versklavende und unterdrückende bürgerlich-kapitalistisch-revisionistisch-imperialistische Weltordnung aufrecht zu erhalten.

 

Davon abgesehen war der anti-kommunistische Herr Chavez stets ein Verteidiger der bürgerlich-kapitalistischen Ordnung und ein überzeugter Anhänger des chinesischen Sozialimperialismus. In der Tat, die durch Chavez vertretene Bourgeoisie erweist sich als treuer Lakai der vollständigen politisch-sozio-ökonomisch-ideologischen Kolonisierung Venezuelas durch die chinesischen Sozialimperialisten. Bezüglich der "Venezuela Analysis" (http://venezuelanalysis.com/news/5548), betrug der sino-venezolanischen Handel vor 1999 noch jährlich unter $ 500m. Im Jahr 2009 steigerte er sich auf $ 7,5 Mrd. Somit ist China Venezuelas zweitgrößter Handelspartner und Venezuela ist Chinas größter Investitionsstandort in Lateinamerika. Verschiedene bilaterale Abkommen haben gezeigt, dass China in Venezuela Milliarden investiert, um aus diesem Land das Öl und andere Ressourcen nach China zu verschiffen (einschließlichHandel, Industrie, Technologie und Energie, etc).


Chavez hat sich verpflichtet, seine Rohölexporte nach Peking zu verdreifachen, und zwar auf eine halbe Million Barrel pro Tag im Jahr 2009, gegenüber 150 000 Barrel im Jahr 2006. Und wie das Beispiel Venezuela zeigt, treibt China nicht "normalen" Handel, sondern wie jedes andere imperialistische Land, wird fleißig investiert:

Hu Jintao und Hugo Chavez unterzeichneten zwei Abkommen über ein neues Joint Venture zwischen zwei großen staatseigenen kapitalistischen Unternehmen der beiden Länder - China National Petroleum Corporation (CNPC) und Petróleos de Venezuela (PDVSA) - zur Erkundung einer der weltweit größten Ölreserven in Venezuela. Dies ist der "Latin American Herald Tribune" zu entnehmen:

http://www.laht.com/article.asp?ArticleId=327952&CategoryId=10717

und “Miami Herald”:

http://www.miamiherald.com/2012/07/12/2893416/china-plays-increasing-role-in.html)

sowie “Gold Investing News”

http://goldinvestingnews.com/28547/venezuela-china-major-gold-mine-las-cristinas-citic.html

, etc.

http://hotair.com/greenroom/archives/2012/07/10/venezuela-chavez-gives-china-control-over-oil/


Im September 2009 kündigte Chavez an, einen neuen 16.000.000.000 $ Deal mit den chinesischen Sozial-Imperialisten abzuschließen. In einem Joint Venture mit PDVSA soll nach extra schwerem Rohöl gebohrt werden- 450.000 Barrel pro Tag.

 

Darüber hinaus wurde jüngst eine Vereinbarung zwischen den oligarchischen Herrschern der beiden Länder unterzeichnet, um den bilateralen strategischen Fonds mit 12 Milliarden Dollar aufzustocken, um damit verschiedene Projekte in Venezuela zu finanzieren. Chavez bringt es auf ein Finanzvolumen von fast 80 Milliarden Dollar für direkte ausländische Investitionen der chinesischen Imperialisten.

Wie bereits erwähnt, sind die Öl-Exporte nach China deutlich angestiegen. Im Februar 2009 vereinbarten Venezuela und China, ihre gemeinsamen Investmentfonds auf $ 12 Milliarden zu verdoppeln und unterzeichneten ein Abkommen zur Zusammenarbeit bei der Steigerung der Öl-Exporte. Venezuela ist bereits Chinas viertgrößter Öl-Lieferant geworden. In China soll eine spezielle Ölraffinerie gebaut werden, um das venezolanische schwere Rohöl aus dem Orinoco-Becken zu verarbeiten. Der asiatische imperialistische Riese will im Jahr 2015 die venezolanischen Öl-Exporte auf 1 Mio. Barrel pro Tag erhöhen.

 

Und was den Bergbau betrifft, ist Venezuela in eine echte chinesische Kolonie verwandelt worden. Chavez hat den chinesischen Imperialisten freie Hand gegeben zur Förderungvon Kupfer und Gold in Las Cristinas, einer gigantischen Förderanlage, die sich im Bolivarischen Distrikt von Venezuela befindet. Das ist ein Ergebnis des Treffens mit extrahierten Mitgliedern der China International Trust and Investment Corporation, besser bekannt als CITIC.

Die bürgerlich-kapitalistischen Monopolisten der staatlichen "China State Grid Corp", größter Netzbetreiber und Stromversorger, unterzeichneten auch eine $ 1310000000 "power-transmission" Vereinbarung mit Venezuelas "National Electric Corp." Mit dieser Vereinbarung wird die größte chinesische Hochspannungsleitung in Venezuela aufgebaut, das erste chinesische Überseeprojekt dieser Art.

Siehe, “BBC news”

http://news.bbc.co.uk/2/hi/americas/7634871.stm, http://news.bbc.co.uk/2/hi/americas/country_profiles/1229348.stm,http://news.bbc.co.uk/2/hi/americas/7898809.stm)

“Al Jazeera”

http://english.aljazeera.net/news/americas/2009/09/200991741755683835.html

weitere Quellen

)http://www.venezuelanalysis.com/news/4232, http://www.caribbeannetnews.com/news-17995--12-12--.html, http://www.breitbart.com/article.php?id=080921230912.0dszz961&show_article=1, http://www.mcclatchydc.com/homepage/story/52959.html)

informieren über viele andere Handelsabkommen im Wert von $ 12 Milliarden im Februar 2009, über Venezuelas erste Handy Fabrik, die mit chinesischen Unterstützung gebaut wird.

Im Jahr 2009 wurde von Chavez und den chinesischen Imperialisten eine Eisenbahngesellschaft in Venezuela gegründet, die die Öl-produzierenden Regionen mit den landwirtschaftlichen Gebiete verbindet.

 

China baut Bohrinseln, Ölplattformen, Eisenbahnen, etc. - alles, damit immer noch mehr Geld in die Taschen der chinesischen Sozialimperialisten und Sozialfaschisten fließt.

Diese sind auch bemüht, Lateinamerika zu militarisieren, insbesondere Venezuela. So soll dann die ungestörte Geldscheffelei militärisch abgesichert werden. Zur militärischen Ausrüstung gehören zwei Staffeln (24) der in China gebauten Karakorum-8 Trainer Jets und Radarbodengeräte.

Und all das nennen all die Revisionisten, Sozialfaschisten und Sozialimperialisten dann den "unerschütterlichen Anti-Imperialismus von Chavez".

 

 

Es ist nicht verwunderlich, dass die chavistische Ideologie empfänglich ist für eine offene Unterstützung des totalen Hegemoniestrebens des chinesischen Imperialismus. Beide Ideologien verstecken sich hinter einer angeblich "fortschrittlich-linken" oder gar "sozialistischen" Maske. Es handelt sich dem Wesen nach aber um die gleiche bürgerliche Ideologie, nämlich die Ideologie der kapitalistischen Ausbeutung, der Profitgier, der Lohnsklaverei und des Anti-Kommunismus. Und der chinesische Sozialimperialismus unterscheidet sich dem Wesen nach durch nichts von jedem anderen Imperialismus, nämlich insbesondere die rücksichtlose, neo-kolonialistische Unterwerfung und Ausbeutung der Völker.

 

Dass das chavistische Venezuela und weitere lateinamerikanischen, angeblich "linken" Länder sich heute an der kubanischen bürgerlich-kapitalistischen anti-sozialistischen "Revolution" orientieren und sich darauf berufen, ist offenkundig. Vor kurzem hat die Komintern (SH) einen Artikel über den kubanischen Revisionismus und Sozialfaschismus veröffentlicht, worin wir seine Ursprünge, Ursachen und Folgen aufgedeckt und wissenschaftlich analysiert haben (in englischer Sprache).

Wenn man sich das heutige Kuba ansieht, dann ist unschwer zu erkennen, wohin die so genannte "linke" Wende des chavistischen Venezuelas führen muss.

 

Zum einen ändert sich nichts an der Integration von Ländern, wie das chavistische Venezuela, in die kapitalistisch-imperialistische, internationale Arbeitsteilung, nämlich die Unvermeidbarkeit des Abhängigkeitsverhältnisses vom ultra-ausbeuterischen imperialistischen Weltsystem, der ungleiche Position auf den Weltmärkten etc.

Hinter dieser sogenannten "Linkswende" steckt in Wahrheit nur die Wende weg vom amerikanischen Imperialismus und hin zur Unterwerfung unter die neuen chinesischen imperialistischen Herren. Der Kern der so genannten "linke Wende" von Chavez kann demnach wie folgt zusammengefasst werden:

Ersetzen der amerikanischen, imperialistischen, ultra-ausbeuterischen und unterdrückerischen, neo-kolonialistischen absoluten Herrschaft durch die der chinesischen sozial-imperialistischen, ultra-ausbeuterischen und unterdrückerischen, neo-kolonialistischen absoluten Herrschaft. Folglich sind die heutigen Streitigkeiten innerhalb der lateinamerikanischen Bourgeoisie daher keine Konflikte zwischen dem "national-patriotischen" Flügel und dem Kompradoren-Flügel, sondern eher interne Konflikte innerhalb der Reihen der Kompradorenbourgeoisie, nämlich zwischen dem pro-amerikanischen Flügel und dem pro-chinesischen Flügel. Von "sozialistischer Revolution" oder von einer "linken Wende" kann also überhaupt keine Rede sein !

 

Was das chavistische Venezuela betrifft, so kann man unmöglich von einer "revolutionären Bewegung" sprechen, denn der alte Staatsapparat, Militär und Polizei bleiben unangetastet.

In Venezuela wird die chavistische Bourgeoisie nichts Grundlegendes ändern, um die wirtschaftliche und soziale Lage der Arbeiter zu verbessern und um die Korruption zu beseitigen. Im Gegenteil, der Widerspruch zwischen Bourgeoisie und Proletariat wird sich weiter verschärfen und unter dem wachsenden Druck der chinesischen Imperialisten wird die Reservearmee des Proletariats weiter ansteigen. Durch die chinesischen Imperialisten, ihre "Investitionen", ihre Invasion und Besatzung usw., geraten die venezolanischen Produktivkräfte noch weit mehr in die Fesseln der hierdurch veränderten Produktions- und Eigentumsverhältnisse. Die Bedingungen für die sozialistische Revolution in Venezuela reifen jetzt viel schneller heran.

Es ist klar, dass die chinesischen Imperialisten kein Interesse daran haben, dass Venezuela seine eigene Schwerindustrie aufbaut und sich auf eigene Produktionsmitteln stützt, um sich selbständig und unabhängig machen zu können.

China will seine eigenen Produkte in Venezuela vermarkten, ganz im Sinne der Aufrechterhaltung und Intensivierung der weltimperialistischen "Arbeitsteilung": Rohstoffe aus Venezuela importieren und Kapital, fertige Produkte und Technologie exportieren, um so zur herrschenden imperialistischen Supermacht zu werden. Unter den Bedingungen des bürgerlich-kapitalistisch-imperialistischen Systems wird Venezuela unvermeidlich eine typisch neo-koloniale Nation bleiben.

 

Und was ist nun mit der vermeintlich "unerschütterlichen Opposition gegen den amerikanischen Imperialismus", die Chavez angeblich verkörpern soll ? Die hat nie existiert !

 

Zum Beispiel spricht das chavistische Venezuela großspurig von seiner Alternativlösung zur Washingtoner Freihandelszone (ALCA). Gemeint ist ALBA [ "Alternativa Bolivarian para los pueblos de Nuestra América" - die Bolivarischen Alternative für Amerika ]. Das einzige Problem ist, dass ALBA ausdrücklich alle ausbeuterischen und ungleichen "Vereinbarungen" mit den amerikanischen Imperialisten zugestimmt hat und diese offiziell übernommen hat, was auch Verfügungen und Empfehlungen der internationalen Wirtschaftsorganisationen (IWF und WTO) einschließt, die sich hauptsächlich in den Händen des US-Imperialismus befinden! Das ist also der viel gepriesene "revolutionäre" Charakter von Chavez' ALBA (wovon auch die beiden Sozialfaschisten Castro und Morales begeisterte Anhänger sind).

 

Das irreführende "anti-imperialistische" und gar "sozialistische"

Auftreten von Chavez dient allen Revisionisten als

Etikettenschwindel. Egal, welches bürgerlich-kapitalistische

Regime die Hegemonie des amerikanischen Imperialismus "kritisiert", allein das reicht den Revisionisten aus, um sie als "anti-imperialistisch" und "sozialistisch" zu bezeichnen.

Aber im Gegensatz dazu hat sich die chavistische Bourgeoisie Venezuelas vollkommen dem Weltimperialismus unterworfen: Sie gewährt den Imperialisten vollständige Restkreditversicherungen und sie hält sich sogar an die früheren neo-kolonialistischen und ausbeuterischen Verpflichtungen gegenüber dem IWF ! Ihre gesamte lachhaft ""linke" oder sogar "sozialistische" Phraseologie ist einzig und allein dafür bestimmt, die Arbeiter und alle Werktätigen zum Narren zu halten !

 

Und die Versuche des amerikanischen Imperialismus, das Chavez-Regime und ähnliche Regimes zu destabilisieren, ändern nichts am bürgerlichen Kompradoren- Charakter. Dies zeigt nur, dass die chavistische Bourgeoisie die ehemalige ausschließliche Herrschaft des amerikanischen Imperialismus ablehnt, und sie stattdessen durch die des chinesischen Imperialismus ersetzt.

 

Leider gibt es keine authentische kommunistische Partei in Venezuela. Alle sogenannten "kommunistischen" und "marxistisch-leninistischen" Bewegungen sind völlig von der Politik der lokalen chavistischen, pro-chinesischen Kompradoren-Bourgeoisie beeinflusst und sie alle unterstützen die chinesische sozial-imperialistische Kolonialisierung. Diese Tatsache macht zweifellos deutlich, dass die Bildung einer echten Stalinistisch-Hoxhaistischen Partei in Venezuela unbedingt notwendig ist, die dort in der Lage ist, die revolutionären Aufgaben der 5 Klassiker des Marxismus-Leninismus zu erfüllen.

 

Sein ganzes Leben lang behauptete Chavez, Venezuela "zum Sozialismus" führen zu wollen, aber das stimmt nicht. Nur weil Chavez den Armen in den Slums von Caracas einen Teller Suppe mit einem Stück Brot hinstellt, macht ihn dies nicht zu einem Sozialisten und Kommunisten.

Ohne kommunistisches Wissen und ohne kommunistisches Bewusstsein fällt es den Menschen natürlich schwer, den "sozialistischen Heiligenschein" von Chavez zu durchschauen und zu beseitigen.

Mit dem so genannten "lateinamerikanische Sozialismus" können die Chavisten noch so viele Brotkrümel an die Armen verteilen, dies wird diese nicht daran hindern, sich eines Tages den Marxismus-Leninismus-Stalinismus-Hoxhaismus anzueignen, um für den wahren Sozialismus und Kommunismus zu kämpfen und die Chavisten zum Teufel zu jagen !


 

Im Mai 2006 beruhigte Chavez die imperialistisch-kapitalistischen "Investoren" auf dem Wiener Gipfeltreffen zwischen Lateinamerika und der EU und erklärte:
"Es wird keine Entschädigungen geben aufgrund der einfachen Tatsache, dass multinationale Unternehmen nicht enteignet werden."

Das ist es, was den Revisionisten an Chavez' "revolutionär-sozialistischen Durchsetzungskraft" so gut gefällt !

 

Es ist Zeit, unsere Augen vor den wirtschaftlichen und sozialen Realitäten solcher lateinamerikanischen Länder wie das chavistische Venezuela zu öffnen.

Die scheinbaren "Verstaatlichungen", die das chavistische, bürgerlich-kapitalistische Venezuela im Interesse der pro-chinesischen Kompradorenbourgeoisie in der Erdölindustrie durchführte, hat entgegen der Behauptungen der Revisionisten, die Armut nicht reduziert, und das trotz explosionsartig gestiegener Einnahmen aus den Exporten.

 

In Wahrheit ist die Situation im Land so schlecht wie in den 1970er Jahren und der Lebensstandard der Arbeiter hat sich seitdem kein Stück verbessert. Mit der Zahl der Reichen, die seit Chavez' Regierungszeit anstieg, vergrößerte sich um so schneller die Zahl der Armen. Auch das pro-chavistische venezolanische Nationale Institut für Statistik hat festgestellt, dass der Armuts-Index von 42,8% auf 53% gestiegen ist ( allein im Zeitraum zwischen 1999 und 2004. Dies sind also die "großen Errungenschaften" der "verbesserten" Lebensbedingungen der werktätigen Massen", wie sie von den Neo-Revisionisten der CIPOML so hoch gelobt werden !

 

Während die venezolanischen arbeitenden Massen immer ärmer werden unter dem von Chavez ausgerufenen "Sozialismus", hat sich der Reichtum der venezolanischen pro-chinesischen Bourgeoisie rasant entwickelt. Ihre Banken, Ölfirmen und Unternehmen - sie alle haben von der Erhöhung der Öleinnahmen profitiert. Und mit der so genannten "revolutionären Verstaatlichungen" ist auch die Kolonialisierung des Landes durch die chinesischen Imperialisten schneller voran geschritten.

Marx hatte völlig Recht, als er sagte, dass selbst unter den günstigsten Bedingungen der kapitalistischen Entwicklung eine Polarisierung zwischen arm und reich unvermeidlich ist.

Und selbst wenn sich die Bedingungen der Armen wirklich verbessern würden, so vergrößert sich der Reichtum und Profit der ausbeutenden Klassen gleichzeitig viel schneller und in größerem Umfang, wäre der Abstand zwischen arm und reich auch dann immer größer !

In den imperialistischen Ländern rühmen sich viele bürgerliche Politiker, dass sie den sozialen Kollaps bislang "verhindert" hätten. Und dieses Spiel treiben auch die von China abhängigen Länder, betrieb Chavez in Venezuela mit den arbeitenden Massen.

 

Im Frühjahr 2007 bekräftigte Chavez, dass sein Ziel der Aufbau eines "Sozialismus des 21. Jahrhunderts" sei und dass die "sozialistische Revolution weiter geht". Chavez sagte, dass mit den Verstaatlichungen alles "in gesellschaftliches Eigentum" verwandelt werde. Bei diesen bürgerlich-kapitalistischen Verstaatlichungen bleibt die ganze sozio-ökonomisch-politisch-ideologische Macht aber wohlgemerkt fest in den Händen der pro-chinesischen Bourgeoisie und ihrer chinesischen sozial-imperialistischen Bosse. Das ist es also , was Chavez unter "Sozialismus" versteht !

in unserem Artikel über den kubanische Revisionismus haben wir uns mit diesem Verstaatlichungsbetrug an den Massen bereits beschäftigt. Im Wesen gibt es keine großen Unterschiede zwischen den Verstaatlichungen Kubas und Venezuelas. Mit der sozialistischen Revolution hat das alles nichts zu tun, denn entscheidend ist immer, in wessen Händen der Staat ist, in den Händen der Bourgeoisie oder in den Händen des Proletariats. Und dem venezolanischen Arbeiter wird vorgegaukelt, dass Chavez ein "sozialistischer Held" und ein "Symbol" gegen den amerikanischen Imperialismus sei.

Obendrein trägt die ultra-revisionistische "kommunistische" Partei Venezuelas zu diesem Mythos bei. Sie hat sich mit dem "radikalen" Flügel der chavistischen pro-chinesischen Kompradorenbourgeoisie zusammengeschlossen. Ein Mitglied des Politbüros der "K" PV führt sogar das "Ministerium für Volksbeteiligung" in der chavistischen Regierung. So sieht es in Venezuela mit der "kommunistischen Bewegung" aus !

Es ist offensichtlich, dass die venezolanische Arbeiterklasse dringend einen venezolanische Sektion der Komintern (SH) braucht, die ihren Kampf nicht nur gegen Lohnsklaverei und kapitalistisch-imperialistische Ausbeutung führt, sondern auch gegen all jene, die die venezolanischen Arbeiter betrügen, indem sie sich hinter "populistischen" Masken verbergen und sich dabei einer "sozialistischen, anti-imperialistischen" Phraseologie bedienen.

 

Tatsächlich hat seine "Opposition" gegenüber dem amerikanischen Imperialismus diesen Herr Chavez nicht davon abgehalten, im Jahre 2005 über 60% der Ölförderung Venezuelas in die USA zu exportieren. In der Tat, ist es notwendig zu erwähnen, dass die chavistische Bourgeoisie den US-Imperialismus weiterhin mit Öl beliefert und damit zur Stärkung seiner räuberischen, bürgerlich-kapitalistischen, ausbeuterischen, gierigen, neo-kolonialistischen, Lohn versklavenden Politik beiträgt. Daher ist der Chavismus in Worten ein "Gegner" des US-Imperialismus, aber in Taten ein Unterstützer des US-Imperialismus ! Was bedeutet das ?

Das bedeutet zum Beispiel, dass der venezolanische Brennstoff für Panzer der arabischen Bourgeoisie verwendet wird, um die arabischen Revolutionen nieder zu schießen. Und es ist auch venezolanischer Brennstoff, den die zionistischen Panzer benötigen,um die Palästinenser im Gaza-Streifen zu vernichten.

 

Daher liegt es auch in den Händen des venezolanischen Proletariats, das Schicksal des Befreiungskampfes des Proletariats anderer Länder zu beeinflussen. Wir müssen das venezolanische Proletariat über seine aktive Rolle im aktuellen Weltgeschehen bewusst machen, müssen an seinen proletarischen Internationalismus appellieren. Die Proletarier in den verschiedenen Ländern müssen global handeln, müssen ihre anti-imperialistischen Aktionen zu dem Zweck koordinieren, die Bedingungen für den Ausbruch der sozialistischen Weltrevolution zu erleichtern.

 

Das venezolanische Öl ist auch eine wichtige Quelle für die Aufrechterhaltung der verfaulten sozialfaschistischen Herrschaft der Kastroisten. Mit dem Öl in den Händen des venezolanischen Proletariats kann das kubanische Proletariat dabei unterstützt werden, sich die sozialfaschistischen Kastroisten vom Halse zu schaffen. In den Händen des venezolanischen Proletariats könnte das Öl die Revolution der Arbeiter in ganz Lateinamerika erleichtern... und dies wäre ein großartiger Beitrag für die Organisierung der sozialistischen Weltrevolution. Die Bourgeoisie fürchtet dieses für sie gefährliche Szenario der koordinierten Aktionen des proletarischen Internationalismus. Das ist der wahre Grund dafür, warum der venezolanischen Arbeiter von der Ideologie des Chavismus getäuscht werden muss. Die Komintern (SH) muss dem venezolanischen Proletariat, die Augen öffnen, damit es seine aktive Rolle bei der Vorbereitung der Weltrevolution besser erkennt.

 

Natürlich ist das Weltproletariat (durch die zentrale koordinierte Aktionen der Proletarier der Länder) die einzige Macht in der Welt, die in der Lage ist, den Weltimperialismus als Ganzes zu zerstören - in erster Linie, die beiden Supermächte und die anderen Imperialisten und bürgerlichen Lakaien der Länder in ihren Lagern.

 

Unsere Generallinie ist der Kampf gegen die beiden Supermächte und ihre Lager (Hoxhaismus).

 

Die Revisionisten und Neo-Revisionisten versuchen, alle Kräfte "gegen" den US-Imperialismus zu vereinigen und zwar zu Gunsten der Stärkung des anderen imperialistischen Lagers von China, Russland, Brasilien etc. (zweifellos üben der europäische Imperialismus, und andere auch einen gewissen Einfluss auf Venezuela aus, wenn auch im geringeren Maße als der allmächtige chinesische Imperialismus). All das dient dem Zweck, den Zerfall des ganzen Weltimperialismus aufzuhalten und aufzuschieben. Die Schwächung der verschiedenen Imperialisten macht also nur dann einen Sinn, wenn wir ihre Widersprüche für das Ziel der sozialistischen Weltrevolution ausnutzen. Deshalb ist es sehr wichtig, die Imperialisten und ihre Lakaien zu entlarven, die sich hinter dem "Anti-Imperialismus" verstecken . Das ist ein wichtiger Teil unseres heutigen Kampfes gegen den Revisionismus und Neo-Revisionismus.


Die chavistische, antikommunistische Ideologie in Lateinamerika, der so genannte "venezolanische Weg zum Sozialismus", erinnert uns an all die anderen besonderen "Wege zum Sozialismus" in Schwarzafrika, in Asien und im Mittleren Osten.

Dieser "spezifische Weg zum Sozialismus" war und ist eng mit der so genannten "Bewegung der blockfreien Staaten" verwandt. All das gehört zu der Maskerade, um den Kampf der Arbeiter für wirklich kommunistische Zielen zu untergraben und sie auf einem Umweg wieder in den Einflussbereich der imperialistischen Mächte zurückzuführen. Es gibt in der imperialistischen Welt keinen blockfreien Schutzraum für das Proletariat. Das Weltproletariat findet seinen sicheren Platz erst auf der Welt, wenn es den Weltimperialismus mit Hilfe des Marxismus-Leninismus-Stalinismus-Hoxhaismus vom Erdball gefegt hat. Es gibt keinen bürgerlichen Weg zum Sozialismus. Es gibt nur einen proletarischen Weg zum Sozialismus, den Weg der bewaffneten proletarischen Revolution, den Weg der Diktatur des Proletariats.

Dieser "spezifische Sozialismus", wie er von Chavez und anderen Pseudo-Sozialisten gepriesen wird, leugnet die universellen revolutionären Gesetze der sozialistischen und kommunistischen Revolution und des Aufbaus des Weltsozialismus. Der "spezifische Sozialismus" verteidigt unvermeidlich opportunistische, reformistische und sozialdemokratische Positionen.

Der so genannte "spezifische Sozialismus" von Chavez ist dem Wesen nach nichts anderes als der "spezifische Sozialismus" von Tito, Kastro, Chruschtschow, Mao, den Eurokommunisten, etc. Auch der italienische, französische, spanische, islamische, afrikanische "Weg zum Sozialismus", etc., sie alle mögen sich in Einzelheiten vom venezolanischen Modell des "spezifischen Sozialismus des 21. Jahrhunderts" unterscheiden, aber all diesen Modellen ist eins gemeinsam:

die totale und vollständige Geringschätzung und Ablehnung der grundlegenden Lehren des Marxismus-Leninismus-Stalinismus-Hoxhaismus - die einzige wirklich revolutionäre sozialistische und kommunistische Ideologie. Diese Ablehnung und Verunglimpfung hat das Ziel, den Kapitalismus in der einen oder anderen Form aufrecht zu erhalten, so auch in der Form des bürgerlichen "spezifischen Weges zum Sozialismus".

 

Die großen 5 Klassiker des Marxismus-Leninismus waren absolut im Recht, wenn sie der Ansicht waren, dass diese Art der bürgerlichen Mystifikationen ein großes Risiko für den Sieg des wahren anti-imperialistischen Kampfes darstellt, das heißt, für den Sieg der sozialistischen Revolution. Diese pseudo-"sozialistischen Revolutionen" oder "Wege zum Sozialismus"bieten in der Tat der imperialistischen Bourgeoisie und ihren lokalen Helfershelfern (wie die chavistische, pro-chinesische Kompradorenbourgeoisie in Venezuela) die Sicherheit, dass sich nichts grundlegend ändern soll. Den arbeitenden Klassen aber gegenüber, den neo-kolonialen, abhängigen Nationen gegenüber wird so getan, als ob sich tatsächlich etwas ändert. Die Massen, die aufrichtig an Veränderungen glauben, werden betrogen.

 

Das Leben selbst hat gezeigt, dass diese imperialistisch-revisionistischen Mystifikationen eines chavistischen"Sozialismus" zu den jüngsten Beispiele gehören, die kapitalistisch-imperialistische Weltordnung in Worten herauszufordern, aber ihr in Taten unterwürfig zu dienen. Also, ganz im Gegenteil, sie dienen nur ihrer Verewigung. Und was können wir von "Bewegungen" auch anderes erwarten, als die Fortsetzung der Lohnsklaverei zu verteidigen ?

 

Die Klassiker setzen für den Sozialismus notwendigerweise die Abschaffung des Privateigentums an den Produktionsmitteln und der Lohnarbeit voraus. Nun, es ist offensichtlich, dass die fälschlich bezeichneten "linken Revolutionen" im chavistischen Venezuela und in Lateinamerika in dieser Richtung nichts getan haben, nichts tun und auch nichts dafür tun werden.

Sie sind nicht dazu geeignet, die unterdrückenden, versklavenden und ausbeuterischen, räuberischen, kapitalistisch-imperialistischen Produktionsverhältnisse und Kräfte zu stürzen und sie durch sozialistische und kommunistische zu ersetzen. Im Gegenteil, sie erhoffen sich von der Verschärfung der inter-imperialistischen Rivalitäteneinpaar zusätzliche Krümel für sich selbst.

Das Wesen der chavistischen "Bolivarischen sozialistischen Revolution" beruht auf den Interessen der venezolanischen pro-chinesischen Kompradorenbourgeoisie, die sie vor dem Weltproletariat im Allgemeinen und vor den venozelanischen Arbeitern im Besondern hinter der Maske des kleinbürgerlichen Populismus verbergen.


Die globale Unterwerfung und Plünderung der schwächsten kapitalistischen Nationen durch die mächtigsten, vollzieht sich im nationalen Maßstab durch doppelte Ausbeutung der Arbeitskraft.

Der Ausverkauf des profitablen nationalen Kapitals an die chinesischen Imperialisten , welches aus den Arbeitern herausgepresst wurde, kann zu nichts Anderem führen als zur vollständigen neokolonialen Versklavung Venezuelas.

 

Die trügerische "Vielfalt", die scheinbar unterschiedlichen Formen und Arten von "Sozialismus", oder "Wege zum Sozialismus", wovon der Chavismus eines der jüngsten Beispiele ist, kann nie über ihre gemeinsamen wesentlichen Merkmale hinwegtäuschen : strikter Verzicht auf Klassenkampf, Ausnutzung der bürgerlichen, wohlklingenden "sozialistischen" Phraseologie als Tarnung, um die Unterwerfung der Länder unter dem Weltkapitalismus-Imperialismus-Revisionismus fortzusetzen (im konkreten Falle des chavistischen Venezuelas unter den chinesischen Sozialimperialismus).


Natürlich versuchen die Revisionisten all das zu leugnen. Sie bestehen hartnäckig auf ihrer Lüge von "Chavez' Kampf für den Sozialismus". Hierzu gehört auch die pro-maoistische, pro-trotzkistische, ultra-revisionistische "Parti des Travailleurs de Belgique" (Partei der Arbeit Belgiens), eine der größten Verfechter des chavistischen Antikommunismus. In opportunistischer Weise behaupten sie, dass "Chávez' 'sozialistisches Modell in der Existenz starker öffentlicher Unternehmen", bestünde, " in Sektoren wie Strom, Telekommunikation und Transport und auch in einigen grundlegenden Zweigen, die mit der nationalen Öl-Industrie im Zusammenhang stehen".

Dies zeigt den absoluten Anti-Sozialismus der "belgischen Arbeiter". Wenn die bürgerlichen Führer der "belgischen Partei der Arbeit" nicht so unversöhnlich in reaktionäre und pro-kapitalistische Dogmen versunken wären, würden sie den echten Sozialismus nie mit der chavistischen pro-chinesischen, bürgerlich-"populistischen", politisch-sozial-ökonomischen Politik verwechseln, deren einziges Ziel es ist, Venezuelas neo-koloniale, wirtschaftliche, kommerzielle und finanzielle Abhängigkeit vom chinesischen Imperialismus zu erleichtern und zu intensivieren ! Und die ultra-Revisionisten von der "belgischen Partei der Arbeit" gehen noch weiter mit ihren antikommunistischen Delirien:


"In Venezuela hofft Hugo Chavez , verschiedene Organisationen und Parteien in einer einzigen revolutionären Partei zu vereinigen, die seine Politik unterstützen." (Dokumente der WTB, L'Amérique latine toujours plus A gauche 2006, übersetzt aus dem Französischen)

 

Was schließen wir daraus ?

Diese Revisionisten betrachten den "Sozialismus" von Chavez

ganz offen als ein Ergebnis des Zusammenschlusses von mehreren bürgerlichen, anti-sozialistischen Strömungen. Damit geben sie zu, dass der Chavismus vollkommen den marxistisch-leninistisch-stalinistisch-hoxhaistischen Lehren widerspricht. Die sozialistische Revolution kann nur siegen, wenn sie von einer monolithischen, kommunistischen Partei leninistisch-stalinistischen Typs geführt wird, von der Avantgarde aller Arbeiter - gegen die bürgerlich-kapitalistisch-imperialistische Unterdrückung, gegen alle ihre Einflüsse und Kräfte. Die angebliche "einzige revolutionäre Partei" von Chavez ist in der Tat nichts Anderes als eine Anzahl von bürgerlich-kapitalistischen, anti-kommunistischen Parteien, die die verschiedenen Flügel der herrschenden pro-chinesischen Kompradorenbourgeoisie Venezuelas vertreten.


Der chavistische "spezifische Weg zum Sozialismus" ist nichts anderes als bürgerlich-kapitalistischer, pro-imperialistischer Antikommunismus. Nur der Weltsozialismus ist in der Lage, die Unvermeidlichkeit des Regimes vom Typ des Chavismus endgültig zu beseitigen. Wie wir bereits gesagt haben:

Jeder "besondere Sozialismus", so auch der "chavistisch-venezolanische und lateinamerikanische Sozialismus", ist eine bloße Pseudo-"Bewegung" der venezolanischen pro-chinesischen Bourgeoisie, deren Ziel es ist, die Ausbeutung durch die räuberischen chinesischen Sozialfaschisten und Sozial-Imperialisten zu erleichtern, die die amerikanischen Imperialisten bereits übertroffen haben und dabei sind, zur stärksten Supermacht der Welt zu werden.

Es können nun einmal nicht alle bürgerlich-kapitalistischen Länder die politisch-sozio-ökonomische Weltherrschaft erobern. Da gibt es die großen Weltblöcke und imperialistischen Großmächte, darunter die USA, die EU, Japan und nicht zuletzt China. Alle anderen bürgerlich-kapitalistischen Nationen, wie zum Beispiel das chavistische Venezuela, sind dazu verurteilt, sich dem Einflussbereich der verschiedenen nach Weltherrschaft strebenden Großmächte zu unterwerfen, um die koloniale Lohnsklaverei, den ausbeuterischen, kapitalistisch-imperialistischen Status Quo aufrecht zu erhalten und zu festigen.

 

Das Weltproletariat im Allgemeinen und das venezolanische Proletariat im Besonderen müssen wissen, dass es nur einen einzigen Weg zur vollständigen und endgültigen Befreiung von allen Arten von Ausbeutung, Unterdrückung und Lohnsklaverei geben kann. Man kann sich von den verschiedenen Arten der anti-sozialistischen Illusionen und Betrügereien, von einem bürgerlich-kapitalistischen, pro-imperialistischen "populistischen" anti-kommunistischen Regime von der Art des chavistischen Regimes nur befreien durch die Aneignung und Anwendung der Lehren des Marxismus-Leninismus-Stalinismus-Hoxhaismus.

Erst dadurch wird das Ziel gewährleistet, die sozialistische Weltrevolution zum Triumph zu führen, die Diktatur des Weltproletariats zu errichten, den Weltsoziaslismus und schließlich den Weltkommunismus aufzubauen - immer unter der stählernen Führung der Komintern (SH), der einzig treuen Bannerträgerin und Verteidigerin der authentischen proletarischen und kommunistischen Ideologie.



Arbeiter und Werktätige der ganzen Welt - vereinigt euch im Kampf gegen den Chavismus, gegen den "populistischen", bürgerlich-kapitalistischen Anti-Kommunismus!


Kampf gegen alle Arten von reaktionären "eigenen Wegen" zum Sozialismus!"

 

Die so genannte " Linkswende" in Lateinamerika ist nichts anderes als die brutale Erneuerung des Kolonialismus durch die chinesischen Sozialfaschisten

und Sozialimperialisten!

Lasst euch von den

scheinbar "revolutionären" und "sozialistischen" Parolen der Chavisten niemals täuschen!

 

Der Chavismus hat mit Sozialismus und Kommunismus absolut nicht das Geringste zu tun. Er bringt lediglich die Interessen der pro-chinesischen Kompradorenbourgeoisie Venezuelas zum Ausdruck!


Prangern wir die Verbrechen der chinesischen Sozialimperialisten und ihrer venezolanischen, chavistischen Lakaien an, die für die Maximierung ihrer Profite vor nichts zurück schrecken !


Bauen wir die venezolanische Sektion der Komintern (SH) auf !


Es leben die 5 Klassiker des Marxismus-Leninismus:

Marx, Engels, Lenin, Stalin und Enver Hoxha!


Es lebe die gewaltsame, bewaffnete sozialistische Weltrevolution!


Errichten wir die weltproletarische Diktatur!


Es lebe der Weltsozialismus und Weltkommunismus!


Es lebe die Komintern (SH)!