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Leitsätze über die Bedingungen der Aufnahme in die Kommunistische Internationale (Stalinisten-Hoxhaisten)

einstimmig angenommen am 6. August 2015

 

aus Anlass des 95. Jahrestags von Lenins 21 Aufnahmebedingungen in die Komintern, beschlossen auf dem Zweiten Weltkongress der Komintern

am 6. August 1920

 

 

Einleitung

 

Seit dem Zeitpunkt der Gründung der Komintern (SH) am 31. Dezember 2000 bis heute (am 19. 07. 2015 zum 95. Jahrestag des Zweiten Weltkongresses der Komintern, auf dem Lenin die berühmten Leitsätze über die Bedingungen für die Aufnahme einzelner Parteien in die Kommunistische Internationale aufgestellt hatte), hat die Komintern (SH) noch keine eigenen Leitsätze über die Bedingungen für die Aufnahme in die Komintern (SH) gebraucht, ganz einfach weil sich bis jetzt kaum jemand für eine Aufnahme in die Komintern (SH) interessiert hat. Der entscheidende Grund liegt also darin, dass wir im Gegensatz zur Zeit des Zweiten Weltkongresses der Komintern noch eine winzig kleine Kommunistische Internationale sind, die im Moment aus nur wenigen Sektionen besteht.

Der Stalinismus-Hoxhaismus schreckt viele Leute ab. Sie sind noch nicht immun gegen das allgegenwärtige Gift des Antikommunismus, das mit dem Etikett des "Marxismus-Leninismus" versehen ist.

Die Komintern (SH) ist gegenwärtig alles Andere als eine "Modeerscheinung", die alle "linken" Organisationen und Parteien magisch anziehen würde wie damals die Komintern. Stattdessen bedienen sich die revisionistischen und neo-revisionistischen Organisationen gegenüber der Komintern (SH) der Methode des Totschweigens bzw plattester Demagogie und wüstester Beschimpfung.

 

Der Zweite Weltkongress hatte Lenins Leitsätze angenommen, die den damaligen gegebenen historischen Bedingungen des vollzogenen Bruchs mit dem Verrat der II. Internationale entsprachen. Jeder wollte nach der siegreichen Oktoberrevolution Mitglied der III. Internationale werden, sowohl "links"-sektiererische, anarchistische und trade-unionistische Gruppierungen, als auch zentristische Elemente, die ihren alten Ballast der II. Internationale nicht über Bord werfen wollten. All diese Elemente wollten sich der III. Internationale anschließen, mehr oder weniger weit davon entfernt, dem Leninismus zu folgen als die einzig korrekte Leitlinie der bolschewistischen Weltpartei und der kommunistischen Weltbewegung. Es war so, wie Lenin es in seinen Leitsätzen formulierte: "Die Kommunistische Internationale wird gewissermaßen zur Mode."

Lenin gab zu Bedenken:

"Unter gewissen Umständen kann für die Kommunistische Internationale die Gefahr entstehen, dass sie durch wankelmütige Gruppen verwässert wird, die eine Politik der Halbheiten treiben und sich von der Ideologie der II. Internationale nocht nicht frei gemacht haben." (Ergänzung entsprechend der heutigen Situation: "... die sich von der Ideologie des Neo-Revisionismus noch nicht frei gemacht haben." !)

Sinn und Zweck der Leninschen 21 Leitsätze besteht darin, die Komintern vor dem Eindringen anti-proletarischer Elemente zu schützen, deren Ziel es ist, die Komintern von innen zu zersetzen, vom Weg der sozialistischen Weltrevolution abzubringen, sie der bürgerlichen Ideologie anzupassen, sie in eine bürgerliche Internationale zu verwandeln und somit das wichtigste organisatorische Instrument des Weltproletariats kampfunfähig zu machen.

Eben genau diesem Sinn und Zweck sollen auch die neuen 21 Leitsätze der Komintern (SH) dienen.

 

Die Komintern (SH) zieht historischen Lehren aus dem Verrat an den Leitsätzen Lenins durch die modernen Revisionisten.

Lenins Leitsätze besagen nämlich ausdrücklich, dass "kein einziger Kommunist" die verheerenden Auswirkungen auf das Weltproletariat "vergessen darf" durch eine "Verschmelzung" der Kommunistischen Internationale "mit dem 'linken' Flügel der Sozialdemokratie". Die Verschmelzung von kommunistischen und sozialdemokratischen Parteien durch die modernen Revisionisten ist dem Proletariat bis heute teuer zu stehen gekommen. Die Weichen dieses Verrats stellte Dimitrov auf dem VII. Weltkongress, nämlich die Auflösung der Komintern zu Gunsten einer Volksfrontpolitik, die dem Paktierertum mit der Bourgeoisie den Weg ebnete. Und eben diese revisionistische Volksfrontpolitik Dimitrovs und des VII. Weltkongresses ist heute wieder zu einer Modererscheinung geworden, vor der wir von Anfang an gewarnt haben [siehe Generallinie der Komintern (SH) aus dem jahre 2001].

Heute sind es vor Allem die Neo-Revisionisten, die auf eine Verschmelzung mit den Revisionisten hinarbeiten und sich dabei auf Dimitrov und den VII. Weltkongress berufen. So wie die aufrechten Kommunisten damals von den Macht ausübenden rechsopportunistischen Kominternführern als "Sektierer" bekämpft wurden, so bekämpfen die Neo-Revisionisten heute die Komintern (SH). Daher ist unser Festhalten an den Leitsätzen Lenins von entscheidender aktueller Bedeutung, um dem Eindringen zentristischer und neo-revisionistischer Elemente in die Komintern (SH) vorzubeugen.

 

Im Zeitraum von Jahr 2000 bis zum Jahr 2015 gab es keine Gruppierungen oder Parteien, die sich von den 5 Klassikern des Marxismus-Leninismus und von den Beschlüssen der Komintern Lenins und Stalins leiten ließen. Es gab Niemanden auf der Welt, der die Leitsätze Lenins in Theorie und Praxis verteidigte außer der Komintern (SH).

Natürlich gab und gibt es unzählige revisionistische, neo-revisionistische und die unterschiedlichsten opportunistischen Gruppen und Parteien auf der Welt, die zum Teil auch international vernetzt sind. Aber all diese anti-kommunistischen Organisationen haben heute kein Interesse daran, sich in einer stalinistisch-hoxhaistischen Internationale zusammenzuschließen, um die Tradition der Komintern Lenins und Stalins und der Partei der Arbeit Albaniens gemeinsam mit der Komintern (SH) fortzusetzen und für die sozialistische Weltrevolution, für die Errichtung der Diktatur des Weltproletariats und für den Weltkommunismus zu kämpfen. Und umgekehrt verbietet es sich von selbst , dass eine wahrhaft Kommunistische Internationale anti-kommunistische Organisation in ihren eigenen Reihen aufnimmt.

 

Es wäre heute am bequemsten, wenn die Komintern (SH) die Leitsätze von Lenin einfach Buchstaben getreu übernehmen würde.

Aber es ist klar, dass Lenins Leitsätze nach 95 Jahren nicht unmodifiziert auf die heutigen Verhältnisse übertragbar sind. Es ist also unumgänglich, dass die Komintern (SH) Lenins Leitsätze unter den Bedingungen der heutigen Globalisierung modifizieren muss.

 

Mit zunehmendem Bekanntheitsgrad der Komintern (SH) ist das internationale Interesse an der Komintern (SH) gewachsen und wird in Zukunft mit Sicherheit weiter wachsen. Insofern gewinnen Lenins Leitsätze zunehmend an aktueller Bedeutung.

 

Hiermit nehmen wir den 95. Jahrestag zum Anlass, um Lenins Leitsätze den heutigen Bedingungen anzupassen und neue Leitsätze über die Bedingungen der Aufnahme in die Kommunistische Internationale (Stalinisten-Hoxhaisten) aufzustellen. Sie lauten wie folgt:

 

 

 



1.

 

Die tagtägliche Propaganda und Agitation muss einen wirklich stalinistisch-hoxhaistischen Charakter tragen und dem Programm, den grundlegenden Dokumenten, und den Beschlüssen der Komintern (SH) entsprechen. Alle Propagandamittel, die sich in der Hand der Komintern (SH) befinden, müssen von zuverlässigen Stalinisten-Hoxhaisten gestaltet werden, die ihre Hingabe an der Sache des Weltproletariats bewiesen haben.

Von der sozialistischen Weltrevolution, der Diktatur des Weltproletariats, vom Weltsozialismus und Weltkommunismus darf man nicht einfach wie von einer landläufigen, eingepaukten Formel sprechen, sondern muss sie so propagieren, dass ihre Notwendigkeit jedem einfachen Arbeiter, jeder Arbeiterin, jedem Soldaten, jedem Bauer auf Grund der Tatsachen des täglichen Lebens klar werde, die von uns systematisch, tagaus, tagein hervorgehoben werden.

Die gesamte Propaganda muss der Komintern (SH) unterstellt werden, ganz gleich, ob sie legal oder illegal ist. Es ist unzulässig, dass die Propagandamittel dazu missbraucht werden, von der Linie der Komintern (SH) abzuweichen.

Überall muss man nicht nur die Bourgeoisie, den offenen Antikommunismus, sondern auch ihre Helfershelfer, die Revisionisten und Neo-Revisionisten aller Schattierungen systematisch und unbarmherzig brandmarken.

 

 


2.

 

Jeder, der der Komintern (SH) beitreten will, muss auf seinem Posten planmäßig die Neo-Revisionisten und Zentristen von der Komintern (SH) fern halten und jenen Arbeitern und anderen Werktätigen die Türen weit öffnen, die sich der großen proletarischen Weltarmee anschließen wollen.

 

 


3.

 

Mit der sich immer weiter und tiefer ausbreitenden Fäulnis des Weltimperialismus verschärft sich der Klassenkampf bis hin zum Ausbruch von Aufständen und Revolutionen, bis zur äußersten Phase des (bewaffneten) Bürgerkriegs. Unter diesen Verhältnissen können die Stalinisten-Hoxhaisten kein Vertrauen zur bürgerlichen Legalität haben. Sie sind verpflichtet, überall einen parallelen illegalen Apparat zu schaffen, der im entscheidenden Augenblick der Komintern (SH) helfen soll, ihre Pflicht gegenüber der sozialistischen Weltrevolution zu erfüllen. In allen Ländern, wo die Stalinisten-Hoxhaisten infolge des Belagerungszustandes oder der Ausnahmegesetze nicht die Möglichkeit haben, ihre gesamte Arbei legal zu leisten, ist die Verknüpfung der legalen mit der illegalen Tätigkeit eine unbedingte Notwendigkeit.

 

 


4.

 

Die Pflicht der Verbreitung der stalinistisch-hoxhaistischen Ideen erfordert insbesondere, dass man eine hartnäckige, planmäßige Propaganda in allen Armeen der Welt treibe. Wo diese Agitation durch Ausnahmegesetze verboten ist, muss man sie illegal treiben. Die Ablehnung einer solchen Arbeit wäre gleichbedeutend mit einem Verrat an der weltrevolutionären Pflicht und unvereinbar mit der Zugehörigkeit zur Komintern (SH).

 

 


5.

 

Notwendig ist eine systematische und planmäßige Agitation auf dem Lande. Die Arbeiterklasse kann ihren Sieg nicht sichern, wenn sie nicht wenigstens einen Teil der Landarbeiter und armen Bauern für sich gewinnt und einen Teil der übrigen Dorfbevölkerung durch ihre Politik neutralisiert. Die Arbeit der Stalinisten-Hoxhaisten auf dem Lande erlangt in der gegenwärtigen Epoche die allergrößte Bedeutung. Diese Arbeit muss man hauptsächlich mit Hilfe der revolutionären kommunistischen (städtischen und ländlichen) Arbeiter leisten, die mit dem Lande Verbindung haben. Der Verzicht auf diese Arbeit und ihre Übergabe in unzuverlässige, neo-revisionistische undzentristische Hände wäre gleichbedeutend mit einem Verzicht auf die proletarische Weltrevolution.

 

 


6.

 

Jeder, der der Komintern (SH) anzugehören wünscht, ist verpflichtet, nicht nur den offenen Sozialpatriotismus, sondern auch die Falschheit und Heuchelei des Sozialpazifismus zu entlarven: den Arbeitern systematisch vor Augen zu führen, dass ohne revolutionären Sturz des Kapitalismus keinerlei internationale Kriegsverbrechertribunale (wie zum Beispiel in Den Haag) , keinerlei Abkommen über Einschränkung der Kriegsrüstungen, keinerlei "demokratische", reformistische Reorganisation der UNO und anderer internationaler Institutionen des Weltkapitalismus imstande sein wird, die Menschheit vor neuen imperialistischen Kriegen zu bewahren.

 

 


7.

 

Jeder, der der Komintern (SH) anzugehören wünscht, muss die Notwendigkeit des vollständigen Bruchs mit dem Reformismus, Revisionisten, Neo-Revisionismus und jeglicher zentristischer Politik anerkennen, diesen Bruch restlos vollziehen und propagieren.

 

 


8.

 

In den Ländern, in denen die Bourgeoisie andere Völker und Nationen versklavt, in den imperialistischen Ländern und ganz besonders in den Metropolen der Supermächte und "Groß"mächte, müssen die Sektionen eine besonders klare eindeutige anti-imperialistische Stellung einnehmen und sich auf die Seite der unterdrückten Völker stellen.

Jeder, der der Komintern (SH) anzugehören wünscht, ist verpflichtet, die Räubereien der Imperialisten im eigenen Land rücksichtslos zu entlarven. Jeder muss die anti-imperialistische Bewegung überall auf der Welt nicht nur mit Worten, sondern durch Taten unterstützen, muss die Verjagung der "eigenen" Imperialisten, den Abzug seiner "eigenen" imperialistischen Besatzungstruppen fordern, und insbesondere in der "eigenen" Armee, bzw in den UNO-Truppen, NATO und andere imperialistische militärische Bündnisse usw. Agitation gegen jegliche imperialistische Ausbeutung und Unterdrückung betreiben. Man kann der Komintern (SH) nur angehören, wenn man für den Sturz und die Beseitigung des weltimperialistischen Systems kämpft.

Es ist klar, dass sich jeder, der der Komintern (SH) angehören will, sich solidarisch auf die Seite der Migranten und Flüchtlinge stellt, sie in den Klassenkampf aktiv integriert und jeden Rassismus und Nationalismus mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln bekämpft.



9.

 

Jeder, der der Komintern (SH) anzugehören wünscht, ist verpflichtet, systematisch, hartnäckig innerhalb der Gewerkschaften, der Arbeitervertretungen, Betriebsräte, Genossenschaften und anderen Massenorganisationen stalinistisch-hoxhaistische Arbeit zu leisten. In diesen Organisationen muss man stalinistisch-hoxhaistische Zellen bilden, um durch langwierige, hartnäckige Arbeit die Gewerkschaftsmitglieder usw. für die Sache des Weltkommunismus zu gewinnen. Diese Zellen sind verpflichtet, in ihrer tagtäglichen Arbeit auf Schritt und Tritt den Verrat der Reformisten, Revisionisten, Neo-Revisionisten und den Wankelmut der Zentristen zu entlarven. Diese stalinistisch-hoxhaistischen Zellen müssen vollkommen der Komintern (SH) untergeordnet sein.

Jeder, der der Komintern (SH) anzugehören wünscht, muss bereit sein, für die Komintern (SH) auch in fremden Organisationen entweder offen oder verdeckt zu arbeiten.

 

 

 


10.

 

Jeder, der der Komintern (SH) angehört, ist verpflichtet, einen hartnäckigen Kampf gegen die gelben Weltgewerkschaften zu führen. Jeder muss unter den gewerkschaftlich organisierten Arbeitern beharrlich die Notwendigkeit des Bruchs mit den gelben Gewerkschaften propagieren. Jeder muss sich der Roten Gewerkschaftsinternationale anschließen und diese mit allen Mitteln unterstützen.

 

 

 

11.

 

Der Antikommunismus ist heute in der Welt so weit fortgeschritten, dass es einer Weltpartei wie die Komintern (SH) äußerst schwer, wenn nicht unmöglich gemacht wird, sich in einem beliebigen Land an Parlamentswahlen zu beteiligen und Parlamentsplätze zu besetzen. Das bedeutet nicht, den aktiven demokratischen Kampf gegen die bürgerlichen Parlamente, gegen den Lobbyismus und gegen die bürgerlichen Weltorganisationen abzulehnen. Stalinisten-Hoxhaisten kämpfen überall auf der Welt für demokratische Forderungen und gegen den Faschismus in Verbindung mit wirklich revolutionärer Agitation und Propaganda, also verknüpft mit unseren weltsozialistischen Forderungen und weltkommunistischen Zielen. Der anti-faschistische Kampf muss stets mit dem Ziel der Diktatur des Proletariats geführt werden, ohne die die proletarische Demokratie und Beseitigung der Unvermeidlichkeit des Faschismus unmöglich ist.

 


 

12.

 

Jeder, der der Komintern (SH) angehören will, muss sich den Normen und Regeln des demokratischen Zentralismus unterodnen. Insbesondere unter verschärften Bedingungen des Klassenkampfes spielt der Zentralismus und eine eiserne, fast militärische Disziplin eine unverzichtbare Rolle. Durch das allgemeine Vertrauen der Parteimitglieder muss das Parteizentrum gestärkt und als autoritatives Organ mit weitgehenden Vollmachten ausgestattet sein.

 

 

 

13.

 

Die Sektionen aller Länder, in denen die Stalinisten-Hoxhaisten legal arbeiten, müssen periodisch Reinigungen des Mitgliederbestandes der Parteiorganisationen vornehmen, um die Partei planmäßig von den kleinbürgerlichen Elementen zu säubern, die sich unvermeidlich an sie anschmieren.

Diejenigen, die aus bürgerlich-revisionistischen, und anderen "linken" Organisationen kommen und der Komintern (SH) angehören wollen, müssen mit ihrer politischen Vergangenheit restlos brechen und dies der Komintern (SH) in eindeutiger Weise, sowohl in Wort und Tat, unter Beweis stellen. Sie sind im Allgemeinen einer längeren Kandidatenzeit zu unterziehen.

 

 

14.

 

Jeder, der der Komintern (SH) anzugehören wünscht, ist verpflichtet, alle Sektionen in ihrem Kampf gegen die konterrevolutionären Kräfte solidarisch zu unterstützen. Der proletarische Internationalismus verbietet es, Maßnahmen des eigenen Landes zu tolerieren, die gegen andere Sektionen gerichtet sind und den Proletariern aller anderen Länder Schaden zufügen.

 

 

15.

 

Jeder, der der Komintern (SH) anzugehören wünscht, kann sich an jede Organisation der Komintern (SH) oder direkt an die Zentrale der Komintern (SH) wenden. In der Regel erfolgt die Aufnahme in die Komintern (SH) in den einzelnen Sektionen. Wer der Komintern (SH) in Ländern anzugehören wünscht, in denen es noch keine Sektion gibt, kann von der Zentrale der Komintern (SH) direkt aufgenommen werden und wird entweder von einer zu bestimmenden Sektion oder direkt von der Zentrale der Komintern (SH) betreut, bis eine neue Sektion im betreffenden Land gegründet worden ist.

In der Regel beginnt die Mitgliedschaft in der Komintern (SH) mit Datum des 8. November, also dem Jahrestag der Gründung der Partei der Arbeit Albaniens am 8. November 1941.

 

Jeder, der der Komintern (SH) beizutreten wünscht, muss nicht nur die Komintern (SH) im Allgemeinen unterstützen, sondern auch den Aufbau einer Sektion.

Entsprechend den besonderen Verhältnissen seines Landes beteiligt sich jeder an der Umsetzung der Beschlüsse der Komintern (SH) und der Beschlüsse der Sektion.

 

 

16.

 

Alle Beschlüsse der Komintern (SH) sind nicht nur bindend für jede Sektion, sondern auch für jeden, der der Komintern (SH) anzugehören wünscht. Dabei muss die Komintern (SH) in ihrer gesamten Tätigkeit den verschiedenen Verhältnissen in den einzelnen Ländern Rechnung tragen, unter denen jedes Mitglied und jede Sektion kämpft und arbeitet. Allgemein verbindliche Beschlüsse finden immer dort die Grenze ihrer Umsetzung, wo nicht anders als vor Ort entschieden werden kann und wo die Sektion oder das einzelne Mitglied eigene Entscheidungen treffen muss.

Es gilt der Arbeitsstil des kommunistischen Kollektivismus für jedes einzelne Mitglied, für die Komintern (SH) insgesamt und für jede ihrer Organisationen - und zwar auf allen Organisationsebenen. Die Regeln und Normen der kollektiven Zusammenarbeit under allgemeine Verhaltenskodex sind in den Instruktionen der Komintern (SH) verankert.

 

 

17.

 

Jeder, der der Komintern (SH) anzugehören wünscht, kann nicht gleichzeitig Mitglied von irgendwelchen "linken" Organisationen sein (keine Doppelmitgliedschaft). Es gibt nur eine Weltpartei, der ein Stalinist-Hoxhaist angehören kann, der Komintern (SH).

 

Die Komintern (SH) schafft sich ihre eigenen Organisationen in jedem Land der Welt. Dieses zentralistische Prinzip ist politisch von großer Bedeutung für die organisatorische Verankerung der hegemonie des Weltproletariats in jedem Land.

Das Proletariat eines jeden Landes ist Teil des Weltproletariats, die proletarische Revolution in jedem Land Teil der proletarischen Weltrevolution, die Sektion eines Landes Teil der Weltpartei und jedes Parteimitglied Teil einer Sektion.

In jedem Land gibt es also nur ein und dieselbe revolutionäre, proletarische kommunistische Partei, nämlich die Komintern (SH) vertreten durch ihre Sektion. Jeder Sektion wird lediglich ihr Ländername hinzugefügt wie: "deutsche Sektion der Komintern (SH)", "portugiesische Sektion der Komintern (SH)" und so weiter....

 

 

18.

 

Jeder, der der Komintern (SH) angehören will, muss das Programm, die Plattform und die Generallinie der Komintern (SH) anerkennen, unermüdlich die Beschlüsse gewissenhaft umsetzen, die Komintern (SH) materiell unterstützen und aktiv tätig sein in einer ihrer Organisationen.

Jede Sektion ist ihren Mitgliedern gegenüber verpflichtet.

Die Sektionen sorgen für die Übersetzung aller wichtigen Dokumente der Komintern (SH) in ihrer Landessprache.

 

 

 

19.

 

Sowohl jedes einzelne Mitglied, als auch die Sektionen und die Zentrale der Komintern (SH), sowie alle ihre Organisationen wenden das bolschewistische Prinzip der Kritik und Selbstkritik solidarisch an, um Fehler zu vermeiden und gemachte Fehler so schnell wie möglich zu korrigieren, damit sie in Zukunft vermieden werden können. Es gilt das Prinzip der Rechenschaftspflicht über die geleistete Arbeit und ihre Kontrolle durch alle Organisationen, angefangen beim einzelnen Mitglied bis hin zur Zentrale der Komintern (SH).

 

 

20.

 

Jeder, der der Komintern (SH) anzugehören wünscht, lässt sich in seiner ganzen politischen Tätigkeit von den Lehren der 5 Klassiker des Marxismus-Leninismus leiten. Die Treue zur Komintern (SH) und den Traditionen der kommunistischen Weltbewegung, die schöpferische Anwendung der proletarischen Weltanschauung unter globalen Bedingungen und unter den Bedingungen im eigenen Land, sowie im persönlichen Tätigkeitsfeld, der mutige Kampf gegen den Klassenfeind - all das sind Quelle unserer Kraft , unserer stählernen Einheit und unserer historischen Siege.

 

 

21.

 

Die Mitgliedschaft in der Komintern (SH) erfolgt individuell und auf freiwilliger Basis.

Unvereinbar mit unserer internationalistischen, proletarischen Einheit ist jegliche fraktionistische Spaltertätigkeit und jegliche Abweichung von der Linie unserer Weltpartei sowie jegliche Verletzung der Parteibeschlüsse, unsolidarisches Verhalten gegenüber anderen Mitgliedern und gegenüber dem Kollektiv, und Verstöße gegen die kommunistische Moral.

Wer diese Leitsätze grundsätzlich ablehnt oder gegen sie ernsthaft verstößt, kann nicht Mitglied der Komintern (SH) sein, bzw. wird ausgeschlossen.

 

 

 

 

 

 

 



 

21 Leitsätze über die Bedingungen zur Aufnahme in die Komintern (SH)