25. 7. - 20.8. 1935


80. Jahrestag des Verrats des VII. Weltkongresses der Komintern

- In Verteidigung der Komintern Lenins und Stalins -

 

 

Für uns, für die Komintern (SH), besteht im Grunde vollkommen Klarheit und Einigkeit über die kompromisslose, prinzipienfeste Ablehnung der opportunistischen Beschlüsse des VII. Kongresses der Komintern.

Die Komintern (SH) hält den VII. Weltkongress für die schwerwiegendste Abweichung von der weltrevolutionären Linie der Komintern Lenins und Stalins, nämlich für eine Abweichung, die zu ihrer vollständigen und nachhaltigen Liquidierung geführt hat.

Die Komintern (SH) hat eine prinzipielle stalinistisch-hoxhaistische Demarkationslinie gegenüber den revisionistischen Charakter des VII. Weltkongresses gezogen, und zwar ausführlich in unserer "Genrallinie der Komintern (SH)" [KAPITEL VIII].

Die Komintern (SH) verteidigt alle Kongresse der Komintern, mit Ausnahme des letzten, der den kapitulantenhaften Weg in die Liquidation und Auflösung der Komintern geebnet hat.

Die Komintern (SH) kämpft unerbittlich und prinzipienfest gegen alle Feinde der Komintern Lenins und Stalins, die den Verrat Dimitrovs und den Verrat des VII Kongresses verteidigen bzw. eine versöhnlerische Haltung einnehmen.

 

Im Gegensatz dazu haben wir volles Verständnis gegenüber all den Genossinnen und Genossen, die sich in der Frage des VII. Kongresses noch im Unklaren sind. Wir helfen ihnen dabei, das Gift der revisionistischen Ideologie loszuwerden, mit der der falsche Mythos um Dimitrov und über den VII. Kongress von den modernen Revisionisten erzeugt und heute von den Neorevisionisten wieder aufgefrischt wird.

Mit der zunehmenden Gefahr des Weltfaschismus ist es unsere Aufgabe, Aufklärungsarbeit zu leisten über die wachsende Gefahr der fatalen Wiederholung des Verrats des VII. Kongresses, nämlich der Gefahr der Versöhnung mit Sozialdemokratismus, Revisionismus, Neo-Revisionismus und allen Arten von Zentrismus - mit all jenen fatalen sozial-faschisten Folgen, die daraus entstanden sind und wieder entstehen werden. Wir dürfen die alten Fehler in der Strategie und Taktik des Antifaschismus nicht wiederholen.

Der VII. Kongress ebnete den Weg zur Auflösung der Komintern durch die Machtübernahme der modernen Revisionisten, und ihre Verwandlung in sozialfaschistische Parteien und Staaten.

Auf korrekter ideologischer Grundlage des Stalinismus-Hoxhaismus müssen wir den Genossinnen und Genossen geduldig unsere Demarkationslinie gegenüber allen opportunistischen Strömungen erläutern, die den VII. Weltkongress auf die eine oder andere Weise, entweder offen oder verdeckt verteidigen, oder eine versöhnlerische Haltung einnehmen.

Die Aufnahme eines neuen Genossen als Mitglied der Komintern (SH) darf nicht scheitern an dessen Unklarheit über die "Frage zu Dimitrov" oder etwa über die »Frage des VII. Kongress der Komintern".

Wir können die Aufnahme nicht verweigern oder Genossen ausschließen, nur weil sie Probleme mit dem Verständnis der stalinistisch-hoxhaistischen Beantwortung der Frage des VII. Kongresses haben. Es ist unstatthaft, unsere prinzipientreue Haltung gegenüber dem Verrat des VII. Kongresses mit einer sektiererischen Haltung zu einzelnen Genossen gleichzusetzen, welche die Komintern (SH) grundsätzlich in Worten und Taten unterstützen, aber Zweifel in dieser oder jenen speziellen Frage des Klassenkampfes haben. Wir können und dürfen unsere Genossen nicht in die Arme von Opportunisten treiben durch unsere sektiererische Haltung ihnen gegenüber. Wir müssen stattdessen festhalten an geduldiger kameradschaftlicher Überzeugungsarbeit.

Dabei müssen wir uns immer selbstkritisch verhalten, denn wir selbst brauchten viele Jahre, bevor wir in der Lage waren, um die Komintern (SH) auf den festen Grundlagen der Lehren der 5 Klassiker des Marxismus-Leninismus zu gründen und aufzubauen, nicht zuletzt durch die Abgrenzung in der Dimitrov/Siebter Komintern-Kongress-Frage.

 

Die Komintern (SH) fasst den Verrat durch den VII. Weltkongress in folgenden Thesen zusammen


(ohne Anspruch auf Vollständigkeit)

 


1.

 

Die Leugnung der proletarischen Revolution, und stattdessen Paktieren mit der Bourgeoisie mittels einer "Volksfront"- Regierung - das war der schlimmste Verrat in der Geschichte der Komintern Lenins und Stalins.

Der VII. Weltkongress öffnete dem Sozialdemokratismus Tür und Tor durch kapitulantenhafte "Theorien" des Antifaschismus, die die Ideologie des Marxismus-Leninismus-Stalinismus durch sozialdemokratische-revisionistische Ideologie ersetzten.

Alle diese liquidatorischen "Theorien" wurden bereits auf dem 7. Weltkongress der Komintern vorgetragen. Es wurde sogar gefordert, die eigenen kommunistischen Organisationen und die kommunistische Ideologie zu Gunsten der Einheitsfront mit der Bourgeoisie aufzugeben, die dabei nur hinderlich und nunmehr als "sektiererisch" zu verurteilen seien.

Die von Dimitrov präsentierte Definition des Faschismus ist mit dem Marxismus-Leninismus-Stalinismus-Hoxhaismus unvereinbar.

Wir haben nicht nur gegen diesen oder jenen Faschismus zu kämpfen, nicht zeitlich begrenzt. Wir Kommunisten sind die Einzigen, die für die Beseitigung der Unvermeidlichkeit des Faschismus kämpfen, nämlich gegen die Gefahr seiner Wiedererrichtung ( so lange der Kapitalismus existiert). Wer den Faschismus beseitigen will, muss den Kapitalismus auf revolutionärem Wege beseitigen ! Der entscheidende Sieg über den Faschismus ist also verbunden mit der revolutionären Zerschlagung des Weltkapitalismus und mit der Errichtung der Diktatur der Weltproletariats.

Nicht der Bericht Dimitrovs auf dem Siebten Weltkongress brachte uns auf die Kritik an ihm, sondern die schreiende Nichtübereinstimmung zwischen seinem antifaschistischen Anspruch und der sozialfaschistischen Realität in den Ländern, wo die Revisionisten an der Macht waren, bzw. noch sind. Wenn wir die schockierenden Ergebnisse unserer Analyse der historischen retro-Perspektive des modernen Revisionismus betrachten, kann man nur zu einem Schluss kommen, nämlich dass die modernen Revisionisten die Saat der Zerstörung des Stalinismus lange vor dem XX. Parteitag der KPdSU ausgesät hatten.

Es ist unmöglich, die Komintern (SH) auf die solide ideologische Grundlage der 5 Klassiker des Marxismus-Leninismus zu stellen, wenn wir unter der rechtsopportunistischen Flagge Dimitrovs segeln würden, wenn wir den Opportunismus von Dimitrov unter den Teppich kehren würden.

 


2.

Am siebten Kongress waren sowohl alle Stalinisten, als auch die feindlichen Elemente vom Block der Rechten und Trotzkisten und außerdem die Versöhnler noch zusammen in ein und demselben Raum versammelt.

Nachdem die modernen Revisionisten an der Macht waren, und nachdem sie die kommunistische Weltbewegung gespalten hatten - (insbesondere ist die Rede des Genossen Enver Hoxha zu beachten auf dem Treffen der 81 Parteien in Moskau, am 16. November 1960) , war nunmehr eine weitere gemeinsame Versammlung der Marxisten-Leninisten und modernen Revisionisten unvorstellbar geworden.

Der Durchbruch zu einer ideologischen, politischen und organisatorischen Abgrenzung der Marxisten-Leninisten aus der Umklammerung der Revisionisten - Jahrzehnte nach dem Verrat des VII. Kongresses - war ein großer internationaler Sieg des Marxismus-Leninismus über die modernen Revisionisten an der Macht, ein Sieg über den Verrat Dimitrovs und des Siebten Kongresses..

 


3.

Mit den Stimmen der Delegierten des Siebten Weltkongresses ließen sich die rechtsgerichteten Führer der Komintern ihre "legale" Macht bestätigen.

Sie griffen den Marxismus-Leninismus-Stalinismus an unter dem Deckmantel ihres angeblichen Kampfes gegen das "Sektierertum" und zwar zum Zwecke der Anpassung an /und schließlich Ersetzung durch die bürgerliche Ideologie des Sozialdemokratismus.

Es war der 7. Kongress der Komintern, der den Weg für diese revisionistische Abweichung ebnete, innerhalb der kommunistischen Weltbewegung im Allgemeinen und in den einzelnen kommunistischen Parteien insbesondere. Alles sollte so aussehen, als ob die "Sektierer" von einem korrekten marxistisch-leninistischen Standpunkt aus bekämpft worden seien (obwohl das Sektierertum zugegebenermaßen durchaus existierte, so war das Sektierertum aber überhaupt nicht die vorherrschende und gefährlichste opportunistische Strömung. Im Gegenteil, die gefährlichste Strömung war der Rechtsopportunismus - siehe: Stalin!). Was wurde also in Wahrheit bekämpft? Dies war nicht das angebliche "Sektierertum", sondern der Marxismus-Leninismus-Stalinismus! Die vorherrschende Methode der Führer des Siebten Kongresses war es, das Weltproletariat zu betrügen mit Doppelzüngelei und Heuchelei gegenüber Stalin.

Die Vulgarisierung des falschen Hauptslogans "gegen das Sektierertum" diente dazu, die bolschewistische Linie der Komintern Lenins und Stalins zu diskreditieren.

Das passierte genau in der Zeit, in der der "Block der Rechten und Trotzkisten" seine konterrevolutionären, faschistischen Söldnerdienste gegen die Sowjetunion zu verschleiern versuchte - so auch innerhalb der Komintern.

Und diese falsche Stoßrichtung des Siebten Kongresses diente den Rechtsopportunisten zum gleichen Zweck wie später den modernen Revisionisten an der Macht, die ihren Hauptstoß gegen den angeblich "dogmatischen" Stalinismus richteten mit den bekannten Methoden wie:

Marxismus-Leninismus in Worten - Kapitalismus in Taten;

Aufbau des Sozialismus in Worten - Restauration des Kapitalismus in Taten;

Antifaschismus in Worten - Sozialfaschismus in Taten;

Antiimperialismus in Worten - Sozialimperialismus in Taten;

Anti-Revisionismus in Worten - Revisionismus in Taten,

etc., etc.

Die Lippenbekenntnisse zur angeblichen "Verteidigung" der stalinistischen Linie gegen "sektiererische Auswüchse" auf dem VI. Weltkongress und die versteckten rechtsopportunistischen Angriffe gegen die stalinistische Linie der Komintern in Taten - also vor, während und nach dem Siebten Weltkongress -, all das war im Grunde genommen die gemeinsame Stoßrichtung des "Blocks der Rechten und Trotzkisten" und der versöhnlerischen Führung innerhalb der Komintern. In Worten unterstützten die Führer der Komintern den Kampf Stalins gegen den Block der Rechten und Trotzkisten, aber insgeheim schützten sie diese Verbrecher.

 

Stalin betonte:

 

"Manchmal lässt man im Kampf gegen die rechte Abweichung die "linke" Abweichung gewähren und schwächt den Kampf gegen sie ab, weil man glaubt, dass sie nicht gefährlich oder nur wenig gefährlich sei. Das ist ein ernster und gefährlicher Fehler. Das ist ein Zugeständnis an die "linke" Abweichung, das für Parteimitglieder unzulässig ist. Es ist um so unzulässiger, als in der letzten Zeit die "linken" endgültig zu den Positionen der Rechten hinabgeglitten sind und sich im Grunde genommen von ihnen durch nichts mehr unterscheiden.

Wir haben stets erklärt, dass die "Linken" dasselbe sind wie die Rechten, nur dass sie ihre rechte Politik mit linken Phrasen maskieren." (26. Januar 1934 - Stalin, Werke, Band 13, Seite 321 bis 322, deutsche Ausgabe, KPD / ML, 1971)

 

Die Kritik der Führer des Siebenten Kongresses gegen das so genannte "Sektierertum" war eigentlich eine Kritik am Marxismus-Leninismus, eine Kritik an der sozialistischen Weltrevolution und bedeutete Kapitulation vor der Bourgeoisie. Das war ein schwerer Verrat am Weltproletariat, Verzicht auf die proletarische Weltanschauung, eine Kriegserklärung gegen Stalin, denn Stalin richtete den Hauptschlag gegen den Rechtsopportunismus ohne dabei den "linken" Opportunismus zu verschonen, während der Siebte Weltkongress den Hauptschlag gegen das so genannte "Sektierertum" gerichtet hatte (in Wahrheit natürlich gegen den Leninismus-Stalinismus).

 


4.

Offiziell wurde der VII. Weltkongress unter dem Deckmantel des Stalinismus gefeiert, aber innerlich war die Komintern schon vom rechten Opportunismus befallen. Das Weltproletariat, das siegreiche sowjetische Proletariat, die Massen - sie alle waren nicht über die ernste, gefährliche Entwicklung innerhalb der Komintern informiert. Dies wurde sorgfältig vor der Öffentlichkeit verborgen.

 

 

5.

Die Beschlüsse des VII. Weltkongresses waren eine verdeckte und teils offene Revision der Linie Lenins und Stalins:

Stalin sagte bereits zum VI. Kongress der Komintern:

 

"Einerseits durch den Mund der Sozialdemokratie Pazifismus predigen, um sich desto erfolgreicher auf neue Kriege vorbereiten zu können; andererseits durch Anwendung faschistischer Methoden die Arbeiterklasse im Hinterland, die kommunistischen Parteien im Hinterland unterdrücken, um dann desto erfolgreicher Krieg führen und die Intervention betreiben zu können - das ist der Weg der Vorbereitung neuer Kriege. Daraus ergeben sich für die kommunistischen Parteien folgende Aufgaben:

Erstens, unermüdlicher Kampf gegen den Sozialdemokratismus auf allen Gebieten, sowohl auf wirtschaftlichem Gebiet, als auch auf politischem Gebiet, wozu auch die Entlarvung des bürgerlichen Pazifismus gehört, mit dem Ziel, die Mehrheit der Arbeiterklasse für den Kommunismus zu gewinnen.

Zweitens, Herstellung der Einheitsfront der Arbeiter der fortgeschrittenen Länder mit den Werktätigen der Kolonien, um die Kriegsgefahr abzuwenden oder, wenn ein Krieg ausbricht, den imperialistischen Krieg in den Bürgerkrieg zu umzuwandeln, den Faschismus zu zerschlagen, den Kapitalismus zu stürzen, die Sowjetmacht zu errichten, die Kolonien von der Sklaverei zu befreien, mit allen Mitteln die Verteidigung der ersten Sowjetrepublik der Welt zu organisieren. Das sind die grundlegenden Probleme und Aufgaben, vor denen der VI. Kongress steht."

(Stalin, Werke, Band 11, Seite 179, deutsche Ausgabe, KPD / ML, 1971) .

 

Der Kampf gegen den Kommunismus wird an zwei Fronten von Bourgeoisie geführt -Sozialdemokratismus und Faschismus. Beide haben das gleiche antikommunistische Ziel. Somit waren diese bürgerlichen Zwillinge beide konterrevolutionären Feinde des revolutionären Proletariats und mussten mit allen Mitteln gleichzeitig bekämpft werden.

Ein Blockbildung zwischen Sozialdemokratie und Kommunismus, verursachte die Auflösung der Komintern und Schwächung des Weltproletariats auf der einen Seite, und die Stärkung der Zweiten Internationale und der Weltbourgeoisie auf der anderen Seite - eben das war eine kriminelle Handlung, die nur von den Revisionisten bejubelt werden konnte.

 


6.

Der VII. Weltkongress untergrub die Umsetzung aller grundlegenden Ziele und Hauptaufgaben ​​der Komintern Lenins und Stalins, zum Beispiel:

 

 

- Die Ideen des Weltsozialismus und Weltkommunismus

- Die Weltrevolution

- Die Diktatur des Weltproletariats

- Die Schaffung der Weltsowjetrepublik auf den Trümmern der zerstörten bürgerlichen Staaten

- Lenins 21 Aufnahmebedingungen der Komintern

[Demarkationslinie gegen zentristische Haltung gegenüber der Sozialdemokratie]

- Das Programm (1928)

[Das Programm betont den Kampf gegen die Sozialdemokratie als Hauptstütze des Kapitalismus in der Arbeiterklasse und als Hauptgegner des Kommunismus, wobei es feststellt, dass alle übrigen Strömungen in der Arbeiterklasse (Anarchismus, Anarchosyndikalismus, Gildensozialismus usw.) ihrem Wesen nach eine Abart eben des Sozialdemokratismus sind." (13. Juli 1928 -. Stalin, Werke, Band 11, Seite 180 und 181, deutsche Ausgabe, KPD / ML, 1971)]

- Die Sozialfaschismusthese

[Ohne erfolgreiche Verteidigung unserer Theorie des Sozialfaschismus gibt es keinen Sieg der sozialistischen Weltrevolution. Es war später Enver Hoxha, der die stalinistische Theorie der Sozialfaschismus weiter entwickelte.

Hoxhaismus bedeutet:

Verteidigung und Weiterentwicklung der stalinistischen Theorie des Sozialfaschismus durch seine Anwendung auf den modernen Revisionismus (heute Neo-Revisionismus). Der Hoxhaismus lehrt, dass die Einheit der kommunistischen Weltbewegung nicht anders als durch die Zerschlagung der konzertierten Aktion von verdecktem und offenem Revisionismus verteidigt werden kann ( der Neo-Revisionismus und der Revisionismus .]


- Die Beschlüsse aller früheren Kongresse zur Taktik der Einheitsfront

[Nicht Block-Bildung mit den sozialdemokratischen Führern, sondern nur die Diktatur des Proletariats verschafft uns den Sieg über die Zwillinge von Sozialdemokratismus und Faschismus. ]

- Die Verteidigung der Sowjetunion Lenins und Stalins

[Die VII. Kongress proklamierte den "unwiderruflichen", "irreversiblen" ["garantierten"] Sieg des Sozialismus in der Sowjetunion = offener anti-Leninismus-Stalinismus!]

- Der Kampf gegen den Block der Rechten und Trotzkisten

- Der Kampf gegen den Zentrismus und das Versöhnlertum

- Der Kampf gegen den Faschismus auf prinzipieller Grundlage des Marxismus-Leninismus und durch Anwendung der bolschewistischen Taktik

- Der Kampf gegen imperialistische Kriege auf prinzipiellen Grundlage des Marxismus-Leninismus

 

 

7.

Nach dem VII. Weltkongress kämpfte die Komintern weder als Instrument des Weltbürgerkriegs, noch als Instrument für den Sturz des Weltkapitalismus. Die Komintern kämpfte weder für die Errichtung der Sowjetmacht, noch für die Zerstörung der kolonialen Sklaverei.

Die letzten 7 Jahren der Komintern waren Jahre des Siechtums - ohne Weltkongresse, ein Absterben von allen Aktivitäten im Gegensatz zu den revolutionären Aktivitäten der Komintern in der Zeit vor dem VII Kongress.

 


8.

Mit dem Erschaffen des Mythos des Siebten Kongresses lobten alle Anti-Stalinisten den Namen Dimitrov, während die Namen von Lenin und Stalin in der Versenkung verschwanden.

Die deutschen Faschisten ließen Dimitrov (wohl nicht ohne Gegenleistung !) wieder laufen, während sie unseren Genossen Ernst Thälmann, einen der besten Kominterführer, von hinten in den Kopf schossen.

 

Später behandelten die Anti-Stalinisten die "Dritten Periode" wie einen "Ausrutscher", als "sektiererisch", als "Fehlleistung" - natürlich nur deshalb, weil die Dritte Periode von Stalin angeführt worden war.

Mit dem Scheingefecht gegen die "Linken" eröffnete der VII. Kongress seine versteckte Kampagne gegen die Komintern-Linie von Lenin und Stalin. Die so genannte "Dritten Periode" der Komintern war nicht etwa eine Periode der "Stagnation" oder des "Niedergangs". Im Gegenteil, man muss sie als die Periode der größten Erfolge in der Geschichte der kommunistischen Weltbewegung charakterisieren, als die Komintern weltweit Millionen Massen mobilisierte, viel mehr als vor und nach der Dritten Periode. Die Dritte Periode war die beste Periode in der gesamten Geschichte der proletarischen Internationale.

Die nachfolgende Periode von Dimitrov war jedoch eine Zeit der Kapitulation, der Auflösung und Liquidation der Komintern. Soetwas wäre nach dem VI. Kongress völlig undenkbar gewesen, aber nach dem Siebten Weltkongress unausweichliche Folgeerscheinung.

Die kommunistische Weltbewegung befand sich zum Zeitpunkt des VI. Kongresses in der Phase höchster Entfaltung und genau das erzeugte bei den Feinden innerhalb und außerhalb der Komintern um so massiveren Widerstand. Alle Opportunisten, ob "Links" oder "Rechts" vervielfachten ihre Anstrengungen bis hin zur Bildung eines "Blocks der Rechten und Trotzkisten". Auch das Versöhnlertum gewann immer mehr an Einfluss, der nicht ohne Folgen blieb. Die internationale kommunistische Bewegung verlor an Schwung und wurde ausgebremst. Stalins Moskauer Prozesse erfassten dann ja auch eine Reihe von Kominternführer, die wegen Mitgliedschaft im Block der Rechten und Trotzkisten zum Tode verurteilt wurden. Und was haben die übrig gebliebenen Elemente der rechten Abweichung und die Versöhnler getan ? Sie "distanzierten" sich doppelzünglerisch, nur um damit ihre Haut zu retten !

Nachdem sie die Komintern an die Wand gefahren hatten, ließen sie sich später als "große Helden der Komintern" feiern, und wurden für ihre revisionistischen Taten auch noch mit Privilegien überschüttet bis ans Ende ihrer Tage.

Und so, wie die aufrechten und treuen Kominternanhänger von den Rechten als "Sektierer" bekämpft wurden, so werden heute die Stalinisten-Hoxhaisten der Komintern (SH) als "Sektierer" bekämpft und zwar in erster Linie von den Neo-Revisionisten. Es gilt, aus dem Verrat des VII. Weltkongresses Lehren zu ziehen, damit es den Neo-Revisionisten niemals gelingen möge, die größten Verbrechen in der Geschichte des Kommunismus weiter fortzusetzen - die Verbrechen der modernen Revisionisten !

 


9.

Theoretische Artikel, politische Auseinandersetzungen und Diskussionen, Kongresse, Tagungen der Massenorganisationen der Komintern usw. waren nach der VII. Kongress nicht mehr erforderlich. Alle Komintern-Organisationen wurden weitestgehend aufgelöst, bevor es dann auch zur Auflösung der Komintern selbst kam. Mit Hilfe der Rückendeckung, die Dimitrov auf dem VII. Weltkongress im Kampf gegen den Stalinismus erhalten hatte, konnte er den komfortablen Weg zum modernen Revisionismus Schritt für Schritt einschlagen. Man braucht sich nur den politischen Weg Dimitrovs nach Auflösung der Komintern anzuschauen, um sich darüber letztlich klar zu werden, dass er ein Revisionist war.

Die Dimitrov-Frage ist nicht von den modernen Revisionisten aufgestellt worden, denn die feiern ihn als "Helden". Es waren wir Stalinisten-Hoxhaisten, die diese Frage aufstellten, und zwar nachdem wir Enver Hoxha für den 5. Klassiker des Marxismus-Leninismus erklärt hatten. Die kritische Analyse über Dimitrov, die wir ausgehend vom Stalinismus-Hoxhaismus erstellten, war ein Ergebnis unseres Kampfes gegen den Neo-Revisionismus. Die Dimitrov-Frage tauchte für uns im Zusammenhang mit dem Genossen Enver Hoxha auf, der den Kampf gegen den modernen Revisionismus mit der Kritik am Maoismus vollendete. Es war Mao, der die Dimitrov-Periode in den Himmel hob und die Stalin-Periode verurteilte. Und auch von der Entlarvung Togliattis (alias "Ercoli") durch Enver Hoxha ist es nicht weit zur Kritik an Dimitrov. Togliatti war, wie Dimitrov, ein Führer der Komintern, so wie die meisten anderen, die später ausgemachte Vertreter der verschiedenen Abzweigungen des modernen Revisionismus wurden. Sie alle untergruben die stalinistische Komintern-Politik, die wir Stalinisten-Hoxhaisten vehement verteidigen.

Die Definition der Ideologie Dimitrovs ist die Anpassung der bolschewistischen Komintern Lenins und Stalins an die sozialdemokratische-revisionistischen Ideologie.

Die modernen Revisionisten krönten sich als Helden des "Marxismus-Leninismus", während sie die revolutionären Marxisten-Leninisten blutig niederschlugen, mit der Peitsche des "Sektierertums" peinigten, weil sie es wagten, die modernen Revisionisten vom Thron zu stürzen. Schließlich verwandelten sich die modernen Revisionisten von Verrätern an der stalinistischen Theorie des Sozialfaschismus zu brutalen Sozialfaschisten wie sie die Geschichte noch nie gekannt hatte!

 

Im Zusammenhang mit der Geschichte der Komintern kann man heute den Neo-Revisionismus nicht ohne eine tiefgreifende stalinistisch-hoxhaistische Kritik an Dimitrov besiegen.

 


10.

Man kann kein echter Kommunist sein, wenn man den sechsten Weltkongress verdammt und den Siebten Kongress in den Himmel hebt. Die Verfechter des Kampfes gegen das so genannte "Sektierertum", das sind ultra-Revisionisten, Sozialfaschisten - also geschworene Feinde des Kommunismus. Wir Stalinisten-Hoxhaisten werden die Komintern Lenins und Stalins verteidigen und eine mutige Haltung gegenüber den verräterischen Führern des Siebenten Kongresses einnehmen. Wenn wir unsere Kritik an diese Wegbereiter des modernen Revisionismus einstellen würden, dann würden wir die Komintern Lenins und Stalins verraten und dem Klassenfeind einen Bärendienst erweisen.

 


11.

Die Kommunistische Internationale endete bereits dann, als sie mit der bürgerlichen Einheitsfronttaktik begann, die Klasse des Weltproletariats der Klasse der Weltbourgeoisie unterzuordnen.

Die Generallinie der Weltrevolution wurde durch den Häutungsprozess des Revisionismus in eine erneute Generallinie der Agentur der Weltbourgeoisie innerhalb der internationalen kommunistischen und Arbeiterbewegung zurücktransformiert.

Die Kapitulation der Führer der Komintern gegenüber dem Sozialdemokratismus kam am deutlichsten in ihrem versöhnlerischen Kurswechsel zum Ausdruck- also weg von der proletarischen, antifaschistischen Einheitsfronttaktik. Diese revisionistische Komintern-Linie wurde dann später von Chruschtschow zur offiziellen Staatsdoktrin erklärt, die Doktrin vom friedlichen Übergang zum Sozialismus.

Vom 7. Weltkongress bis zum Zusammenbruch des Revisionismus an der Macht vollzog sich der gesamte Fäulnisprozess der Abkehr vom Kommunismus wie ein roter Faden. Die Verbürgerlichung der revolutionären Bewegung vollzog sich der Form nach unterschiedlich in den verschiedenen Phasen des Klassenkampfes und in den einzelnen Länder, aber dem Wesen nach handelte es sich um den gleichen revisionistischen Verwesungsprozess. Es ist die Linie des gleichen Feindes, der gleichen Klasse, nämlich der bürgerlichen Linie der Klassenversöhnung mit Hilfe des Sozialdemokratismus, des modernen Revisionismus und des Neo-Revisionismus mit ein und demselben Ergebnis - Sozialfaschismus !

 

Das Siebte Weltkongress war eine Versammlung von Delegierten, die zuvor von den rechtsgerichteten Führern der Komintern sorgsam ausgewählt wurden, um die leninistisch-stalinistische Linie der Komintern per "Mehrheitsbeschluss" zu Fall zu bringen.

Hinter vorgehaltenem Mund vollzog der 7. Kongress seine 180 Grad Kehrtwende weg von der stalinistischen Linie des 5. und 6. Kongresses. Man wagte nicht, den 6. Kongress offen zu verurteilen, aber unterschwellig wurde von einer "feindlichen Linie gegen die Massen" gesprochen, wie sie angeblich vor dem VII. Kongress bestanden haben soll. In Wahrheit wurde die korrekte Massenlinie der Komintern ersetzt durch eine demagogische "Massenlinie" des Rechtspopulismus. Die Massenlinie der Arbeiterklasse wurde verworfen "zu Gunsten" ihrer Zusammenführung mit der bürgerlich-demokratischen Bewegung. Mit dem Siebten Weltkongress verlor die Massenlinie der Komintern somit ihren proletarischen Klassencharakter.

Dimitrov hatte damit der Bourgeoisie in die Hände gespielt.

Mit dem Siebten Weltkongress öffnete er der Bourgeoisie die Tür zur Komintern, damit diese dort ihre Konkursverwaltertätigkeit verrichten konnte, bis die Auflösung der Komintern erfolgreich abgewickelt war.

 


12.

Es ist durch Dokumente belegt, dass das EKKI einschneidende Veränderungen in der Zusammensetzung der führenden Kader der einzelnen Sektion bereits ein Jahr vor der Einberufung des Siebten Weltkongress vorgenommen hatte. Die Stalinisten wurden überall auf der Welt systematisch durch rechte Elemente ersetzt. Jene Führer der kommunistischen Parteien, die sich weigerten, den Plänen Folge zu leisten, die Beschlüsse des 6. Kongresses kippen zu wollen, wurden unter massivem Druck gezwungen, von ihrem Posten zurückzutreten und dem 7. Kongress fernzubleiben. Dieser Prozess der Filterung "geeigneter" Delegierter nahm ein ganzes Jahr in Anspruch. Es handelte sich bei den Delegierten des Siebten Kongresses um eine "Auswahl", von denen die rechte Kominternführung sicher sein konnte, dass diese Delegierten die rechte Linie des EKKI bedingungslos unterstützen würden. Die Zusammensetzung des Siebten Kongresses war sorgfältig geplant und im Voraus zu dem Zweck hergestellt, eine überwältigende Mehrheit der Stimmen zu gewährleisten. Auch die Zusammensetzung des EKKI wurde durch rein interne "administrative" Maßnahmen geändert. Wer die Kehrtwende des Siebten Kongress nicht mitmachen wollte, wurde eliminiert auf die eine oder andere verbrecherische Weise. Typisch war auch, dass man auf administrativem Wege jede ideologische Auseinandersetzung vermied und einer möglichen offenen Konfrontation aus dem Weg ging.

Die Komintern als "Friedensinstrument" - und danach ? Wozu brauchten die Revisionisten die Komintern noch, nachdem der Faschismus besiegt war ? (übrigens besiegt durch Stalins Armee und nicht etwa durch die Volksfrontpolitik der Komintern !)

kein Faschismus mehr - also auch kein Bedarf mehr für den Wiederaufbau der Komintern ?

Heute ist der Faschismus wieder zu einer großen Gefahr geworden, weswegen der Antifaschismus zunehmend ins Zentrum der kommunistischen Weltbewegung rückt. Und anstatt aus der fatalen Sackgasse des 7. Kongresses zu lernen, läuft man erneut Gefahr, den Opportunisten (insbesondere den Neo-Revisionisten) auf den Leim zu gehen, die Dimitrov und den Siebten Kongress wieder aus der Mottenkiste kramen und als "erfolgreiches Mittel" im Kampf gegen Faschismus an den Mann/an die Frau zu bringen. Und die Bourgeoisie reibt sich wieder mal die Hände.

Dieser große historische Fehler des Siebten Weltkongresses darf nicht wiederholt werden! Das müssen wir auf jeden Fall verhindern - eine Wiederherstellung des Revisionismus an der Macht - nein Danke !

Die Revisionisten versuchten, die Komintern zu einem friedlich-demokratischen Instrument im Kampf gegen den Faschismus zurechzustutzen und als Kriegsinstrument des internationalen Klassenkampfes untauglich zu machen - genau so wie es die Zweite Internationale es einst vorexerziert hatte.

Der Mythos um Dimitrov und den Siebten Kongress soll die Aufmerksamkeit von den wirklichen Mission der Komintern ablenken, nämlich das Weltproletariat zur bewaffneten Weltrevolution zu führen, die Weltbourgeoisie zu stürzen und die Diktatur des Weltproletariats zu errichten - als das einzig feste Bollwerk gegen die Restauration von Kapitalismus und Faschismus.

Daher werden Stalins Verdienste bei der Reinigung und Stärkung der Komintern heute verteufelt. Warum ist klar:

Man hat große Angst vor der Wiedererrichtung der stalinistischen Komintern, weswegen Dimitrov und der Siebte Kongress zum Mythos erhoben wurden.

Und in der Tat, die gesamte bürgerliche, reaktionäre, antikommunistische Welt, bis zu den Revisionisten und Neo-Revisionisten, bis zu den "linken" Opportunisten und Trotzkisten, sie alle einigt die Angst vor der Renaissance des mächtigen leninistisch-stalinistischen Geistes der Komintern. Die Revisionisten klammern sich an den Klassen versöhnlerischen Geist von Dimitrov, während wir Stalinisten- Hoxhaisten den revolutionären Geist Lenins und Stalins hoch halten, den Geist des revolutionären Klassenkampfes - "Klasse gegen Klasse".

 

Daher ist die Aufgabe der Stalinisten-Hoxhaisten, die Lügen der Revisionisten über die Geschichte der Komintern zu entlarven und den Mythos von Dimitrov und dem Siebten Weltkongress zu zerschlagen. Der Mythos von Dimitrov war und ist einer der größten Hindernisse für den Wiederaufbau der Komintern Lenins und Stalins. Wir werden mit unserer Kritik nicht auf halbem Wege stehen bleiben . Wir werden unermüdlich Beweise liefern für all die späteren revisionistischen Verbrechen, die bei Dimitrov und dem Siebten Kongress ihren Ursprung haben.

 

Allerdings werden wir diese Aufgabe nicht erfolgreich lösen, wenn wir nicht auch erfolgreich jene Elemente besiegen, die ihre sogenannte "anti-revisionistische Kritik" an Dimitrov nur als Schutzschild benutzen, hinter dem sie ihren eigentlichen Kampf gegen Stalin fortzusetzen versuchen (wie die Berijaner).

 


13.

Der VII. Weltkongress leitete die grundlegende Wende der Komintern ein, mit Hilfe einer rechten Linie, die das weltrevolutionäre Komintern-Programm des Jahres 1928 auf den Kopf stellte, die die ganze leninistisch-stalinistische Strategie und Taktik über den Haufen warf, und alles, was die Komintern bislang beschlossen hatte, auf den Müllhaufen warf. Bei der Auflösung der Komintern hieß es unter vogehaltener Hand: "Entweder eine Komintern ohne Stalin - oder keine Komintern!" Stalin entschied sich für das Letztere und gründete die Kominform.

 

 

14.

Da bestimmte Dokumente der Komintern weiterhin unter Verschluss gehalten werden, können wir nur die Wahrheit finden in solchen Dokumenten, die bereits veröffentlicht sind. Daher muss unsere Einschätzung zu Dimitrov und zum Siebten Kongress mit Vorbehalt betrachtet werden. Wir sind zur Selbstkritik bereit, wenn durch historische Neuveröffentlichungen eine Revision unserer Einschätzung notwendig werden sollte.

 

 


* * *

 


Es lebe die Komintern Lenins und Stalins!
Nieder mit dem Verrat des VII Kongresses und der Verräter Dimitrov!

 

 

Antifaschismus, der nicht klar und direkt auf die sozialistische Revolution und die Diktatur des Proletariats ausgerichtet ist, kann nichts anderes sein, als bürgerlicher "Antifaschismus", der dem proletarischen Antifaschismus feindlich und unversöhnlich gegenüberseht.

 

Nur der proletarische Antifaschismus ist ein sozialistischer Antifaschismus, und damit der einzige Antifaschismus, der im Einklang mit dem allgemeinen Interesse der Gesellschaft steht, nämlich die endgültige Abschaffung aller Klassen und aller Formen der Diktatur von Klassen über Klassen - einschließlich der Formen des Faschismus und Sozialfaschismus.

 


"Das Bewusstsein des Proletariats und der Völker von den hemmenden Einflüssen des Revisionismus zu befreien, den Marxismus-Leninismus, der den einzig richtigen Weg des Kampfes und des Sieges weist, zu verbreiten, das ist heutzutage eine erstrangige Aufgabe, um den revolutionären Prozess in jedem einzelnen Land und im Weltmaßstab voranzutreiben."

(Enver Hoxha, Bericht an den VIII Parteitag der PAA, 1981)


24. Juli 2015

 

Wolfgang Eggers

 

 

 

 

 

 

 

 



 

Verrat des VII. Weltkongresses der Komintern