Ernst Thälmann

Reden und Schriften

 

Die Internationale, Heft 2, 1932

Einige Bemerkungen zur Arbeit des Jugendverbandes

 

 

Im Weltmaßstabe, wie besonders in Deutschland, ist die gegenwärtige Lage gekennzeichnet durch die Verschärfung des Kampfes zwischen dem Proletariat und der Bourgeoisie um den kapitalistischen oder proletarischrevolutionären Ausweg aus der Krise. Die besonderen Bedingungen, die sich aus diesem verschärften Stadium des Klassenkampfes für die revolutionäre Massenarbeit der Partei ergeben, müssen auch für den Kommunistischen Jugendverband, entsprechend seiner Sonderaufgabe, ihre Anwendung finden. Hieraus ergeben sich die wichtigsten Schlußfolgerungen, sowohl für die Aufgabenstellung, als auch für die Losungen und die Methoden der Arbeit des KJVD. Als zentrale strategische Aufgabe steht vor dem deutschen Jugendverband das Ziel, die Mehrheit der Arbeiterjugend für den Kommunismus zu gewinnen, d.h., die proletarische Jugend und unter ihrer Führung die werktätige Jugend überhaupt, zu kämpfen für die Verteidigung ihrer Lebensinteressen, Seite an Seite mit dem erwachsenen Proletariat, zu mobilisieren und diese Kämpfe in Verbindung mit dem allgemeinen revolutionären Klassenkampf des Proletariats und als einen Teil dieses Klassenkampfes in den Kampf um den proletarischen Ausweg aus der Krise überzuleiten. Die gesamte Politik des Jugendverbandes muß sich also in erster Linie zwei Aufgaben zuwenden: der Vorbereitung, Auslösung und Führung von Streiks der Lehrlinge und Jungarbeiter und in engster Verbindung damit der Organisierung und Mobilisierung der Jungerwerbslosen für Massenaktionen zur Verteidigung ihrer nackten Existenz und zur Erkämpfung ihrer Forderungen. Die Lage, wie sie durch die Notverordnungen der Bourgeoisie für die jugendlichen Erwerbslosen männlichen und weiblichen Geschlechts geschaffen wurde, macht gerade diesen letzten Teil der Arbeit zu einem Gebiet, auf dem sich die allergrößten Möglichkeiten und eine außerordentliche Verantwortung und revolutionäre Pflicht für den KJVD ergeben.

Die große Bedeutung unserer revolutionären Arbeit unter den Massen des Jungproletariats und der jugendlichen Werktätigen in Stadt und Land wird durch alle Erfahrungen des Klassenkampfes unterstrichen. Sie ergibt sich auch aus der Politik des Klassenfeindes, der Politik der Bourgeoisie und ihrer Hilfstruppen. Die Methode, wie die Bourgeoisie Presse, Schule, Kirche, Universität in den Dienst der ideologischen Knebelung der Jugend und ihrer Einspannung für die bürgerliche Diktatur in die herrschende Ordnung des kapitalistischen Systems stellt, wie sie vor dem Kriege in Deutschland den preußischen Militarismus, im Kriege die „vaterländische“ Verseuchung der Jugend, nach dem Kriege in den revolutionären Auseinandersetzungen alle nationalistischen, faschistischen und pazifistischen Formen der Gehirnverkleisterung zur Fesselung der werktätigen Jugend anwandte, ist für uns der beste Beweis, daß unser Gegner sich bewußt ist, wieviel für die Erhaltung seines Systems von der Gewinnung der Jugend abhängt. Auf der anderen Seite zeigen die revolutionären Traditionen der proletarischen Jugendbewegung die großen Möglichkeiten - und vor allem Lenin hat uns für die Arbeit unter der Jugend diese Lehren gegeben -, welche für die revolutionäre Partei des Proletariats und für die unter ihrer Führung marschierenden revolutionären Jugendorganisationen aus einer bolschewistischen Arbeit unter der Jugend erwachsen. Man braucht in diesem Zusammenhang nur an die Rolle der revolutionären sozialistischen Jugendbewegung während des Krieges und der Revolution zu erinnern, die sich nach anfänglichen großen ideologischen Schwankungen unter dem Einfluß Lenins und der Bolschewiki zu einer aktiven Stütze des linken Zimmerwalder Flügels entwickelte und an der Gründung der Kommunistischen Internationale und ihrer Sektionen in einer Reihe von Ländern teilnahm.

Heute ist die Bedeutung der revolutionären Arbeit unter der Jugend noch gewachsen. Auf Grund der kapitalistischen Rationalisierung nimmt die Jugendarbeit (und zum Teil sogar Kinderarbeit) im Zeitalter des sterbenden, verfaulenden Kapitalismus erneut eine immer größere Rolle ein. Für die Arbeit unter der proletarischen und übrigen werktätigen Jugend Deutschlands ergeben sich besondere Bedingungen aus der Tatsache, daß der Fäulnisprozeß des Monopolkapitalismus in Deutschland durch die doppelten Erscheinungen der Krise und der Fesseln des Versailler Systems bereits in ein verschärftes Stadium getreten ist. Hier vermag die Bourgeoisie der Jugend - vor allem auch der kleinbürgerlichen Jugend - keine Zukunftsmöglichkeiten, keine Aussichten eines Aufstiegs, einer Entfaltung ihrer Fähigkeiten mehr zu bieten. Ihre einzigen Möglichkeiten, um die Jugend einzufangen, sind militärische Romantik, nationalsozialistische Schwärmerei und Revanchehetze, um an die Stelle der trostlosen und aussichtslosen Klassenwirklichkeit das Truggebilde eines kommenden „Dritten Reiches“ oder ähnliche Illusionen zu setzen. Das Proletariat und seine Avantgarde, die Kommunistische Partei und der mit ihr verbundene, von ihr geführte Kommunistische Jugendverband, sind allein imstande, den Massen des Jungproletariats und der jugendlichen Werktätigen einen wirklichen Ausweg aus dem heutigen maßlosen Elend, den Weg zu einer besseren Zukunft zu weisen. Das Proletariat als die einzige Klasse der Zukunft ist dazu berufen, die ganze Masse der ausgebeuteten und notleidenden Werktätigen unter seiner Führung gegen den Kapitalismus zusammenzuschweißen und in den Kampf zu fuhren. Die Aufgabe der Kommunisten ist es, als bewußter Vortrupp des Proletariats, die Arbeiterklasse auf die Höhe ihrer geschichtlichen Aufgabe zu heben. Der Kommunistische Jugendverband muß durch seine Arbeit die proletarische Jugend zur Führung der Massen der jugendlichen Werktätigen befähigen. Er muß es verstehen, diesen breiten Massen die Klarheit darüber zu verschaffen, daß nur der Sozialismus die Zukunft, den Aufstieg bedeutet, während jede Verlängerung des kapitalistischen Systems ein dauerndes Massenelend für Millionen, den physischen Untergang für immer neue Hunderttausende und vor allem für die proletarische und werktätige Jugend, die Abschneidung aller Zukunftsaussichten bedeutet. Heute, wo das ganze Weltgeschehen durch den Gegensatz der beiden Systeme, des Sozialismus und der proletarischen Diktatur in der Sowjetunion und des niedergehenden Kapitalismus in der übrigen Welt, beherrscht wird, wo die bolschewistische Partei an der Spitze der Sowjetmacht mit dem zweiten Fünfjahrplan zum Aufbau der klassenlosen sozialistischen Gesellschaft übergeht, nachdem der erste Fünfjahrplan die Fundamente der sozialistischen Wirtschaft zu Ende führte - heute bieten dem Kommunistischen Jugendverband die leuchtenden Beispiele und Tatsachen des sozialistischen Aufbaues im Sowjetlande, Argumente, deren er sich nur zu bedienen braucht, um unter den jugendlichen Massen eine wirklich breite und umfassende sozialistische Massenpropaganda zu entfalten.

Während bei allen politischen Richtungen der Bourgeoisie, einschließlich der Sozialdemokratie, Nationalsozialisten usw. der Gegensatz wischen den Generationen zum Teil faktisch vorhanden ist, zum Teil bewußt ausgespielt wird, um dadurch die Massen der Erwachsenen und der Jugendlichen über den Klassengegensatz der kapitalistischen Gesellschaft hinwegzutäuschen oder von ihm abzulenken, gehört es zu den Faktoren, die die Stärke und Überlegenheit der kommunistischen Bewegung ausmachen, daß in ihr die drei Generationen - Partei, Jugend, Kinderbewegung - eine vollkommene Einheit in der Richtung, Zielsetzung und Verbindung ihrer Arbeit darstellen. Diese grundsätzliche Übereinstimmung und unlösliche Verbundenheit hat nicht das mindeste zu tun mit solchen Fehlern, wie sie häufig hinsichtlich der Angleichung der Arbeitsmethoden erfolgen. In der Überwindung solcher Fehler einer schematischen Übernahme der Methoden der Partei liegt eine der Hauptaufgaben des Jugendverbandes. Nur in dem Masse, wie es dem Jugendverband gelingt, seine besonderen Methoden der Arbeit, entsprechend den Verhältnissen der Arbeit unter der Jugend zu entfalten, und sich von jeder Nachahmung der äußeren Formen der Parteiagitation und Propaganda loszulösen, wird er imstande sein, tatsächlich die Direktiven der Partei fruchtbar und nutzbringend in seiner Massenarbeit auszuwerten und zu erfüllen.

Die Führung des Jugendverbandes durch die Partei ist nicht bloß eine politische Frage, nicht bloß eine Frage der Überwachung und Kontrolle, keineswegs eine Frage des Kommandierens und der Anweisungen der Partei an den Jugendverband. Das gilt sowohl im zentralen, wie im Maßstab aller Bezirke, Unterbezirke, Ortsgruppen und Zellen. Diese Führung kann nur verwirklicht werden durch ein Höchstmaß kameradschaftlicher Erziehung und aktiver Hilfe. Die Pflicht der Betriebszellen der Partei, Jugendzellen von sich aus zu schaffen, wo der Jugendverband selbst noch nicht dazu imstande war, ist ein wichtiger Teil dieser Unterstützung. Aber darüber hinaus gilt es für alle Organe der Partei, von der Zelle bis zum Zentralkomitee, in der täglichen Arbeit die Bedürfnisse des Jugendverbandes zu berücksichtigen, den Jugendverband in den Kampagnen entsprechend seinen Aufgaben und seinem Wirkungsbereich mit einzuschalten und umgekehrt den Kampagnen des Tugendverbandes in der Arbeit der Partei den notwendigen Anteil zu verschaffen. Diese Einstellung der Partei zum Jugendverband muß wiederum in der Arbeit des KJVD ihre entsprechende Widerspiegelung finden.

Das gilt in besonderem Maße von der großen zentralen Kampagne, die der KJVD in den kommenden Wochen und Monaten in Stadt und Land fuhren muß, der Vorbereitung des Reichsjugendtages. Es ist selbstverständlich, daß diese Kampagne für den Reichsjugendtag mit den allgemeinen politischen Kampagnen der Partei - Präsidentschaftswahlen, Preußenwahlen usw. und ihrer Bedeutung für die außerparlamentarische Massenmobilisierung zu Streiks und Massenaktionen aufs engste verbunden werden muß.

In den Fragen der Organisation und ihres inneren Lebens steht vor dem Jugendverband noch dringender als vor der Partei die Notwendigkeit der Überwindung der Fluktuation. So wie für die Partei als ein Hauptgebiet ihrer innerorganisatorischen Aufgaben die Politisierung und Belebung der Betriebszellen gegeben ist, gilt es ebenfalls für den KJVD, das innere Leben der Organisation entsprechend den Bedürfnissen der Jugend interessanter, anziehender und lebendiger zu gestalten. Eine Hauptaufgabe des KJVD liegt auf dem Gebiet der Presse. Die Ausgestaltung der „Jungen Garde“ einem wirklichen Massenorgan, das das Leben der Arbeiterjugend und der jugendlichen Werktätigen in Stadt und Land widerspiegelt und den jugendlichen Massen zu einem wirklichen Führer in allen Kämpfen „und bei ihrer Entwicklung zu werden vermag und die Massenwerbung für die „Junge Garde“ müssen mit größter Entschlossenheit in Angriff genommen werden.

Die Beschlüsse, die das Exekutivkomitee der Kommunistischen Jugendinternationale hinsichtlich der Arbeit des KJVD gefaßt hat, finden die vollkommene Unterstützung des Zentralkomitees der KPD. Aufgabe der Partei ist es, diesen Beschlüssen nicht nur zuzustimmen, sondern praktisch mitzuarbeiten daran, daß die Beschlüsse durchgeführt, daß die Kritik der Jugendinternationale an der Arbeit des Jugendverbandes zur Verbesserung der Arbeit, zur Ausmerzung der Schwächen und Fehler ausgenutzt und als ein Hebel für den Aufstieg des Verbandes angewandt wird.

Lenin hat in seiner großen Rede auf dem Kongreß des Russischen Kommunistischen Jugendverbandes im März 1920 der Jugend des Sowjetlandes auseinandergesetzt, daß Kommunismus keine Bücherweisheit ist und nicht aus Büchern gelernt werden kann. Lenin hat damals gesagt:

„Wie müssen wir die junge heranwachsende Generation den Kommunismus lehren? Sie kann den Kommunismus nur lernen, indem sie jeden Schritt ihrer Erziehung und Bildung mit dem nimmer stillstehenden Kampfe des Proletariats und der arbeitenden Massen gegen die alte ausbeuterische Gesellschaft verbindet. Wenn man uns von Sittlichkeit spricht, sagen wir: die ganze Sittlichkeit der Kommunisten liegt in dieser solidarisch bewußten Disziplin, im bewußten Massenkampf gegen die Ausbeuter. Wir glauben an keine ewige Sittlichkeit und wir deckenden Betrug der alten Märchen auf. Die Sittlichkeit dient dazu, daß sich die Menschheit erhebe und sich befreie von der Ausbeutung der Arbeit. Um das zu verwirklichen, bedarf es einer Jugendgeneration, welche in der Umgebung des unentwegten disziplinierten Kampfes gegen die Bourgeoisie zu bewußten Menschen heranwächst. In diesem Kampf wird sie wirkliche Kommunisten erziehen und jeden Schritt in ihrer Bildung und Erziehung muß sie mit diesem Kampfe verbinden, ihm unterordnen.“

In diesem Sinne leistet unsere Partei eine gewaltige Erziehungsarbeit an der jungen proletarischen Generation. Unsere Partei erwartet vom Kommunistischen Jugendverband daß er in der Zukunft in viel stärkerem Maße als bisher ein wirkliches Kräftereservoir für die gesamte Partei in allen ihren Funktionen von unten bis oben werde.

Das kann der Jugendverband nur, wenn er unerbittlich und rücksichtslos in der Praxis die Direktiven des Exekutivkomitees der Kommunistischen Jugendinternationale verwirklicht. Frei von Bürokratismus und persönlicher Empfindsamkeit müssen die Kader des KJVD mit ganzer Kraft und bolschewistischem Ernst an die Durchführung der ihnen gestellten Aufgaben herangehen.

Es muß offen gesagt werden, daß die Umstellung auf die Betriebs- und Massenarbeit im Sinne der ZK-Beschlüsse noch nicht voll befriedigen kann. Das Tempo dieser Umstellung muß unbedingt beschleunigt werden, damit bis in die letzte Betriebszelle, in die letzte Ortsgruppe und Dorfzelle und in alle revolutionären Massenorganisationen der Jugend hinein ein wirklicher Umschwung in der praktischen Arbeit erfolgt.

Diese Verbesserung der Massenarbeit hat die Überwindung aller rechts-opportunistischen Tendenzen und Abweichungen, sektiererischer Einstellung und die allgemeine Hebung des ideologischen politischen Niveaus des KJVD zur Voraussetzung.

Die Leitung des Kommunistischen Jugendverbandes - die in dem vorstehenden Artikel den Willen zur Selbstkritik und Beseitigung aller Fehler, Mängel und Schwächen der Arbeit des Jugendverbandes zeigt - muß sich darüber klar sein, daß es größter Kraftanstrengung und einer Umstellung der gesamten Methoden bedarf, um wirklich die gesamte Mitgliedschaft des Jugendverbandes auf die bolschewistische Erfüllung der gestellten Aufgaben einzustellen. Hier hat der Jugendverband eine gewaltige ideologische Arbeit zu leisten, die nur in engster Zusammenarbeit und unter Leitung der Partei durchgeführt werden kann. Hier soll nur auf eine der dringenden Aufgaben hingewiesen werden, nämlich darauf, daß die Kommunistische Jugendinternationale von dem KJVD mit Recht eine aktive Teilnahme an der Überprüfung der zur Geschichte des KJI bisher erschienenen Materialien, die eine ganze Reihe politischer Fehler und unbolschewistischer Darstellungen enthalten, verlangen kann. Die „Junge Garde“ muß die ideologische Kampagne zur Aufklärung über die Fehler Rosa Luxemburgs und Karl Liebknechts mit viel größerer Energie fortführen, wobei die Bedeutung dieser revolutionären Führer gegen alle Fälschungsversuche der SPD und ihrer Seydewitz- und Brandlerfilialen rückhaltlos verteidigt werden muß. Sie muß es lernen, in viel verständlicherer, jugendgemäßerer Weise diese Frage darzustellen und in Verbindung mit den täglichen Kämpfen die überragende Rolle Lenins und des Leninschen Kommunistischen Jugendverbandes der Sowjetunion im Jugendverband und unter den Jungarbeitermassen zum Bewußtsein bringen.

Der Verlauf der Januarbewegung und der Streikbewegungen im vergangenen Jahre hat eine verhältnismäßig große Aktivität der Jungarbeitermassen gezeigt. Es gilt die dabei aufgetretenen politischen und organisatorischen Mängel und Schwächen schnellstens zu überwinden.

Bei der Kampagne zum internationalen Frauentag, die durchgeführt wird in engster Verbindung mit der Präsidentschaftswahl und der Vorbereitung der Preußenwahlen, muß sich zeigen, daß der Jugendverband es versteht, in größerem Maße als bisher die Mängel auf dem Gebiet unserer Arbeit unter den jugendlichen Arbeiterinnen zu beseitigen.

Die gegenwärtige akute Zuspitzung im Fernen Osten verpflichtet den Jugendverband, die größte Aufmerksamkeit auf das Studium der Kriegsfragen und auf die Mobilisierung der Arbeiterjugend gegen den imperialistischen Krieg, für die Verteidigung der Sowjetunion und der Sowjetgebiete zu lenken.

Die Präsidentschaftswahlkampagne, die Preußenwahlkampagne, Internationaler Frauentag, der 1. Mai und vor allem die Durchführung des Internationalen Jugendtages bieten dem Kommunistischen Jugendverband die umfassendsten Möglichkeiten zur Entfaltung seiner Jugendpolitik und zum vollen Übergang zu Methoden wirklich bolschewistischer Massenarbeit. Die Kommunistische Partei Deutschlands wird alles tun, um im Sinne der Beschlüsse des XI. Plenums der Komintern und der Beschlüsse des EK der Kommunistischen Jugendinternationale den KJVD in seiner bolschewistischen Arbeit zu leiten und zu unterstützen.

 

Die Internationale, Heft 2,
1932