"Die Rote Weltfront"

 

 

Straßenkampftaktik

englisch

 

Arbeiterkorrespondenz

9. 10. 2019

 

2 Todesopfer in Halle

Massaker der Faschisten vor der Synagoge gescheitert

 

Am 9.10.2019 an Jom Kippur, dem höchsten jüdischen Feiertag, versuchte der mit automatischen Waffen, Sprengkörpern und Brandsätzen bewaffnete Nazifascho Stephan Balliet in die nicht von der deutschen Polizei bewachte jüdische Synagoge in Halle einzudringen und die dort anwesenden ca. 50 jüdischen Menschen zu ermorden. Sein geplantes Nazifascho-Massaker übertrug er live per Video übers Internet, so dass die Nazifascho-Weltbewegung ihn bewundern konnte. Nur durch Zufall und aufgrund der Tatsache, dass dieser
Nazifascho-Mörder lediglich selbstgebaute Waffen benutzte, konnte er nicht in die Synagoge eindringen. Der Nazifascho erschoss dann vor der Synagoge eiskalt eine Frau, Jana L. aus Halle, die sich bei ihm wegen des Lärms durch einen gezündeten Sprengkörper beschwert hatte, sowie Kevin S. aus Merseburg, bei seinem Versuch in einem türkischen Schnellimbiss ein Massaker anzurichten. Auf seiner Flucht verletzte er dann zwei weitere Menschen durch Schüsse schwer. Schon kurz nach dem versuchten Nazifascho-Massaker auf die Juden und Jüdinnen in derSynagoge in Halle und im türkischen Schnellimbiss setzte das altbekannte System von Verharmlosung und Vertuschung von Seiten der Polizei, der bürgerlichen Politiker und der bürgerlichen Lügenmedien ein. Aktuell
wichtige Aufgaben aller RFB-Kräfte in der BRD sind deshalb die Aufklärung über das versuchte Nazifascho-Massaker, der Kampf gegen das System von Vertuschung und Verharmlosung von Nazifascho-Verbrechen und der Nazifascho-Weltbewewegung sowie breite Solidarität mit der von Nazifascho-Massakern bedrohten jüdischen Bevölkerung! Solidarität mit der jüdischen Bevölkerung in der Bundesrepublik Deutschland, die von Nazifascho-Massakern bedroht ist!

Proletarier aller Länder, vereinigt euch!

Weltproletariat vereinige alle Länder!



Brennende Synagogen in der Reichskristallnacht vom 9. November 1938

Wie steht der RFB zum Antisemitismus ?

Der Kampf gegen den Antisemitismus ist eine Klassenfrage !

Es gibt keinen wahren Kampf gegen den Antisemitismus ohne das Ziel der restlosen Vernichtung des Zionismus in der ganzen Welt!

Das ist die Trennlinie, die den Kampf des RFB von allen anderen Arten des Kampfes gegen den Antisemitismus unterscheidet.

Es gibt zwei entgegen gesetzte Arten vom Kampf gegen den Antisemitismus:

Es gibt den bürgerlichen "Kampf gegen den Antisemitismus". Dieser dient insbesondere der rassistisch-imperialistischen Regierung in Israel als Tarnkappe ihrer zionistischen Völkermorde, insbesondere an den arabischen Völkern und vor allem am palästinensischen Volk.

Die andere Art Kampf gegen den Antisemitismus entspricht dem Wesen des proletarischen Internationalismus, dem Kampf des Weltproletariats, einschließlich der israelischen Arbeiterklasse gegen Zionismus, Rassismus und Faschismus.

Der Rote Front Kämpferbund bildet die proletarische Front gegen die bürgerlich-zionistische Auslegung des Begriffs vom "Antisemitismus" !

Für uns schließt der Kampf gegen den Antisemitismus unbedingt den Kampf gegen den Zionismus mit ein !

 

 

 

eine der 1000 anti-kommunistischen Lügen der Bourgeoisie:

"Faschismus = Sozialismus"

(aus: "Roter Morgen" 1979, nr. 43 und 44)

 

"Anti-Komintern"

Faschistische Internationale gegen die Komintern und gegen den Weltbolschewismus

verfasst von Wolfgang Eggers

am 30. September 2019

 

 

vor 70 Jahren

Aufruf der Konstanzer Konferenz der Komintern

Konstanz, 28. September 1929

aus: "Rote Fahne" vom 22. September 1929

Erkämpft den Roten Oktober Österreichs !

(Kampf gegen die faschistische Gefahr in Österreich)

Dieser Aufruf wurde auch vom Roten Frontkämpferbund unterzeichnet ...

 

 

Grußadressen der Solidarität

 

Grußadresse der deutschen Sektion an die ägyptische Sektion

vom 22. September 2019

 

Liebe Genossinnen und Genossen der ägyptischen Sektion !

Die deutsche Sektion begrüßt begeistert die zweite Welle des revolutionären Aufstands in Ägypten und sendet euch kämpferische, solidarisch Grüße.

Welle um Welle nähert sich eure ägyptische Revolution dem Sturz des Kapitalismus und dem Sieg des Sozialismus.


Der Befreiungssturm, der in ganz Ägypten über die arabischen Länder erneut herein gebrochen ist, wird die ganze Welt erfassen.

Das ägyptische Volk kämpft wieder auf den Straßen und fordert den Rücktritt von Al-sisi .

Die Ägypter kämpfen mutig für die Beendigung von faschistischen Ausbeutung und Unterdrückung.

Ein faschistischer Führer nach dem Anderen wurde mit der Revolution bereits gestürzt.

Dem Faschisten Al-Sisi wurd es nicht anders gehen.

Es ist die Aufgabe der Kommunistischen Internationale, die Aufständischen in Kairo davon zu überzeugen, dass es für ihren Erfolg unerlässlich ist, ihren spontanen, unbewaffneten Aufstand in einen geordneten, bewaffneten Aufstand umzuwandeln.


Das Bündnis aus Arbeiterklasse, armen Bauern und Soldaten wird das blutige Regime von Al-Sisi zerschlagen!

Mit der Einheit von Hammer, Sichel und Gewehr wird das ägyptische Volk seine revolutionären Errungenschaften schützen gegen die faschistische Konterrevolution!

Nieder mit der ägyptischen Konterrevolution !

Freiheit für alle revolutionären Gefangenen in Ägypten !

Baut den Roten Frontkämpferbund in Ägypten auf und reiht euch ein in die rote Weltfront des Antifaschismus !


Deutsche Arbeiter - vereinigt euch mit dem revolutionären ägyptischen Proletariat und übt Solidarität!

Verhindern wir die Bewaffnung der faschistischen Konterrevolution durch die deutschen Imperialisten !

Mit deutschen Waffen fließt heute das Blut auf den Straßen Kairos !

Kämpfen wir gegen den deutschen Imperialismus, der die faschistischen Polizeikräfte in Ägypten ausrüstet und ausbildet zur Niederwerfung von Aufständen und Revolutionen.


Es lebe die gemeinsame Front des Klassenkampfes zwischen dem deutschen und ägyptischen Proletariat!

Unser gemeinsamer Kampf führt uns zur Freiheit !


Es lebe der proletarische Internationalismus!


Es lebe die Diktatur des ägyptischen Proletariats!


Es lebe die Diktatur des Weltproletariats!


Es lebe die sozialistische Revolution in Ägypten,

in allen arabischen Ländern und auf der ganzen Welt!

Es lebe die Komintern (SH) !

 

deutsche Sektion

22. September 2019

 

Nieder mit dem Faschismus in Ägypten !

 

 

 

So hätte es die Bourgeoisie gerne gesehen ...

"DER SPIEGEL" - 1980:

zu sehen: Eine zerfallende Arbeiterfaust, in grauer Farbe -

(und das Spiegel-Logo schön auf rotem Hintergrund...soll wohl angeblich den

"Untergang des Kommunismus" darstellen)

Der RFB hat die Farben einfach umgedreht !

"Die Rote Weltfront" - 2019

Die Arbeiterfaust ist rot, war immer rot und wird immer rot bleiben.

"Der Spiegel" ist inzwischen schwärzer als seine Druckerfarbe und daher rund um die rote Arbeiterfaust nirgends mehr zu sehen.

 

 

 

Liste von Nazis - nach 1945 wieder in "Amt und Würden"

 

Nazifaschisten hetzen gegen RFB und Komintern (SH)

Die Nazifascho-Broschüre "Pro Chemnitz" hat eine Liste von missliebigen Orgaisationen und Einzelpersonen erstellt, die Kampf und Solidarität gegen die braune Pest leisten. Die Neugründung des Rotfrontkämpferbundes wird darin als "verantwortlich für "bolschewistische Hetze" bezeichnet. Wir rufen nicht nur zu gut überlegten Sicherheitsmaßnahmen, sondern vor allem auch zur verstärkten Aufklärung über die Nazifascho-Organisation "Pro Chemnitz" sowie andere Faschogruppen und ihre Aktivitäten und zu verstärkter Solidarität mit dem Rotfrontkämpferbund und allen anderen gegen Nazifaschos und Sozenfaschos gerichteten Kräfte auf!

Tod dem Faschismus in Deutschland und in der ganzen Welt !

Die braune und gelbe Pest bekämpfen ! (gelbe Pest = Sozialfaschisten)

 

 

Ausschnitte aus

"Hamburger Volkszeitung"

Zeitung der KPD Ernst Thälmanns

 

Grußadressen der Solidarität

Grußadresse der amerikanischen Sektion der Komintern (SH)

zur Wiedergründung des Roten Frontkämpferbundes

 

Liebe Genossinnen und Genossen der Komintern (SH) !

Liebe Genossinnen und Genossen des Roten Frontkämpferbundes !

Liebe Antifaschisten auf der ganzen Welt !

Die Neugründung des Roten Frontkämpferbundes als Weltorganisation ist von größter Bedeutung für den globalen proletarischen Kampf gegen den Weltfaschismus und den Sozialfaschismus und letztendlich gegen das weltimperialistische Ausbeutungssystem.

Vor 95 Jahren wurde der ursprüngliche Rote Frontkämpferbund des Genossen Ernst Thälmann gegründet, und Hunderttausende von Arbeitern mehrerer Parteien erhoben ihre Fäuste und riefen "Rot Front!". Der von der Ideologie des Marxismus-Leninismus geleitete Rote Frontkämpferbund war eine direkte Bedrohung sowohl für die faschistische als auch für die sozialfaschistische Bourgeoisie innerhalb und außerhalb Deutschlands, die nach dem Blutmai 1929 verboten wurde.

Trotzdem konnte der Einfluss und die Stärke des RFB weiter bestehen durch die KPD / ML und besteht bis heute unter allen antifaschistischen Kämpfern der Welt. Aufgrund der Auflösung der Komintern durch die Dimitrovisten und auch aufgrund unserer eigenen Fehler in der Vergangenheit wäre Deutschland jedoch fast ein Jahrhundert lang ohne eine echte antifaschistische Kampforganisation, während der größte Teil der Welt überhaupt keine hat, insbesondere in den angeblich "demokratischen" Ländern. Wir sind jedoch mehr als bereit, dies zu korrigieren und den Faschismus zu bekämpfen!

Wir werden unter dem Banner der RFB und der Komintern (SH) zum Sieg marschieren!

Wir werden die imperialistische Basis der Welt und ihren faschistischen Überbau zerstören und die Weltdiktatur des Proletariats errichten!

Tod dem Weltfaschismus und Sozialfaschismus !!

Ruhm dem Roten Frontkämpferbund von Ernst Thälmann !!

Es lebe Rote Frontkämpferbund !!

Rot Weltfront !!

Amerikanische Sektion der Komintern (SH)

- im Aufbau -

 

 

Es lebe der

Rote Frontkämpferbund !

 

- Wiedergründung am 29. Juli 2019, dem 95. Jahrestag des RFB, erfolgreich abgeschlossen -

 

DER ROTE FRONTKÄMPFERBUND GRÜSST ALLE ROTEN FRONTKÄMPFER AUF DER GANZEN WELT !

Schließt eure Reihen und formiert euch zur roten Weltfront !

Tod dem Weltfaschismus !

Es lebe der Weltkommunismus !

 

GRÜNDUNGSERKLÄRUNG DES RFB

" Tod dem Weltfaschismus ! "

beschlossen am 29. Juli 2019

 

 

--------------------------ROT WELTFRONT !

Fünf Finger sind eine Faust !

ALLE FÄUSTE IN EINER GEBALLT !

Roter Frontkämpferbund zur Schaffung der roten Weltfront gegen Krieg und Faschismus !

Die rote Weltfront gegen Krieg und Faschismus ist eine Front des globalisierten Klassenkampfes und beruht auf dem proletarischen Internationalismus.

Die rote Weltfront gegen Krieg und Faschismus ist ausgerichtet auf die sozialistische Weltrevolution und die Errichtung der Weltdiktatur des Proletariats.

Der RFB verknüpft seinen Kampf gegen Krieg und Faschismus mit dem Ziel der klassenlosen Weltgesellschaft, mit dem Ziel des Weltkommunismus.

RFB - treu zur Komintern (SH) !

Wir sind ihre treuen roten Soldaten !

Rot Weltfront !

 

 


DEN ANTIFASCHISMUS BEWAFFNEN !

DEN FASCHISMUS ENTWAFFNEN !

Leitfaden der antifaschistischen Aktion

von Wolfgang Eggers

herausgegeben von der Komintern (SH) aus Anlass der Gründung des Roten Frontkämpferbundes

 

Sendet uns eure solidarischen Kampfesgrüße !

 

 

Grußadressen der Solidarität

 

29. Juli 2019

Grußadresse des

wieder gegründeten RFB

an die Komintern (SH)



"Rot Weltfront!"

Der Komintern (SH) stets treu ergeben!


Die Kämpfer des Roten Frontkämpferbundes senden militante Grüße an die Weltpartei von Stalin und Enver Hoxha, an die Komintern (SH).

Die Gründung des Roten Frontkämpferbundes leitet eine neue Epoche in der Geschichte des Kampfes gegen Krieg und Faschismus ein. Der revolutionäre Kampfruf des Roten Frontkämpferbundes, der die kapitalistische Welt zum Zittern bringen wird, lautet:


Tod dem Weltfaschismus!

Es lebe der Weltkommunismus!

Der Rote Frontkämpferbund, die einzige militante Organisation des Weltproletariats, steht von Anfang an fest und loyal zur Komintern (SH), der Weltpartei von Stalin und Enver Hoxha.

In dieser Phase der kommunistischen Weltbewegung, der Phase des Weltfaschismus und der weltimperialistischen Kriege stehen die Soldaten der proletarischen Weltrevolution vor riesigen Kämpfen.

Die Aufrüstung der Imperialisten erhöht die Kriegsgefahr, und damit gleichzeitig verbunden die faschistische Gefahr durch die Aufrüstung der faschistischen Polizeistaaten und Formierung faschistischer Mordbanden.

Krieg nach außen und Faschismus nach innen - so richtet sich die Weltbourgeoisie insbesondere gegen das Weltproletariat und alle ausgebeuteten und unterdrückten Klassen der Welt. Mit wütendem Hass jagen die Weltbourgeoisie und ihre sozialfaschistischen Lakaien die Avantgarde des Proletariats, die Komintern (SH).

Auf Leben und Tod verbunden mit der sozialistischen Weltrevolution werden wir als Soldaten der Komintern (SH) den militanten Weg des Klassenkampfes beschreiten, um die Befreiung der Menschheit von den Fesseln der kapitalistischen Ausbeutung zu vollenden.

Gestählt im Kampf der revolutionären Klassenkämpfe, trainiert und gestärkt durch die Lehren des Stalinismus-Hoxhaismus, angeregt durch den unüberwindlichen Glauben an den Sieg der proletarischen Weltrevolution, bilden wir die revolutionären Kämpfer des Weltproletariats heran

für den Sturz der Herrschaft der Weltbourgeoisie, für den Sieg der proletarischen Weltrevolution und zum Schutz der Komintern (SH).

Es lebe die Weltpartei von Stalin und Enver Hoxha, die Komintern (SH)!

Es lebe die sozialistische Weltrevolution!

Es lebe der Rote Frontkämpferbund !

RFB

29. Juli 2019

 

 

 

Grußadressen der Solidarität

 

Zum 100. Jahrestag der Komintern bringt der RFB hier folgende Grußadresse heraus, die der RFB vor 90 Jahren geschrieben hat.

So, wie der RFB damals seine Treue zur Komintern geschworen hat, schwört heute der RFB an seinem Gründungstag seine Treue zur Komintern (SH) !

3. März 1929

Grußadresse des RFB an die Komintern zu ihrem 10. Gründungstag

(veröffentlicht am 5. März 1929 in der "Roten Fahne")

 

Die Bundesleitung des Roten Frontkämpferbunds hat an das Exekutivkomitee der Kommunistischen Internationale zum 10 jährigen Bestehen folgendes Begrüßungsschreiben gerichtet:

"Rot Front!"

Treu zur Komintern !

Die Soldaten der Roten Klassenfront Deutschlands entbieten dem Generalstab der Weltrevolution zum 10 jährigen Bestehen der Komintern heiße brüderliche Kampfesgrüße.

Die Gründung der Kommunistischen Internationale leitete eine neue Epoche in der Geschichte der Arbeiterbewegung ein. Die revolutionäre Kampflosung des Ersten Weltkongresses, die die kapitalistische Welt erzittern ließ, stellte vor den Werktätigen aller Länder die Frage:

Bürgerliche Demokratie oder proletarische Diktatur ?

Für oder gegen die Sowjetunion ?

Seit dem Gründungstage des Roten Frontkämpferbundes Deutschlands, der einzigen Wehrorganisation des deutschen Proletariats, stehen die Soldaten der roten Klassenfront fest und treu zur III. Internationale, zur Weltpartei Lenins.

An der Schwelle des zweiten Jahrzehnts, der nächsten Etappe der kommunistischen Weltbewegung, stehen die Soldaten der proletarischen Revolution vor gewaltigen Kämpfen.

Die Rüstungen der Imperialisten steigern die Kriegsgefahr und richten sich besonders gegen die Sowjetunion, blutige Unterdrückungsfeldzüge des Imperialismus gegen die rebellierenden Kolonialvölker. Mit wütendem Hass verfolgen die Bourgeoisie und ihre reformistischen Lakaien die Avantgarde des Proletariats, die Kommunisten.

Auf Tod und Leben mit der Sowjetunion verbunden, werden wir als Soldaten der Kommunistischen Internationale auf dem Wege des Klassenkampfes weiter marschieren, um die Befreiung der Menschheit von den Fesseln der kapitalistischen Ausbeutung zu vollenden.

Gestählt im Kampf revolutionärer Klassenkämpfe, geschult und gefestigt durch die Lehre des Leninismus, beseelt von dem unüberwindlichen Glauben an den Sieg der proletarischen Revolution, formieren wir die revolutionären Kaders der deutschen Arbeiterklasse

für den Sturz der Herrschaft der Bourgeoisie und den Sieg der proletarischen Revolution !

Es lebe die Weltpartei Lenins, die III. Internationale !

Es lebe die Weltrevolution !

Die Bundesführung des Roten Frontkämpferbundes Deutschlands

gezeichnet: Willy Leow

 

 

Grußadressen der Solidarität

 

Grußadresse der Komintern (SH)

aus Anlass der Gründung des

Roten Frontkämpferbundes

am 29. Juli 2019

An die Genossinnen und Genossen der Komintern (SH) !

An die Genossinnen und Genossen des Roten Frontkämpferbundes !

Wir grüßen euch mit einem kräftigen, dreifachen

Rot Front ! Rot Front ! Rot Front !

Die Komintern (SH) sendet euch kämpferische Grüße zur Gründung des Roten Frontkämpferbundes, und wir möchten uns gleichzeitig für eure Grüße sehr herzlich bedanken.

DIe Gründung des RFB wurde am 19. September 2018 beschlossen und auf das Datum des 29. Juli 2019 festgelegt, dem Tag, an dem vor 95 Jahren der RFB gegründet wurde, am 29. Juli 1924.

Der RFB hat den Entwurf der Gründungserklärung begrüßt und beschlossen, diese für gültig und verbindlich zu erklären. Dieses wichtige Gründungsdokument dient dem RFB von nun ab als Richtschnur für seinen Aufbau.

Wir freuen uns sehr, dass das Weltproletariat jetzt seine eigene antifaschistische Weltorganisation besitzt. Der RFB hat sich mit heutigem Tage in den Dienst der Komintern (SH) gestellt und darauf können wir alle sehr stolz sein.

Der Gründungstag des RFB ist ein wichtiger Tag für das Weltproletariat, für seine Partei, die Komintern (SH), und für alle Antifaschisten auf der ganzen Welt.

Die historische Bedeutung der Gründung des RFB besteht erstens darin, dass der RFB überhaupt die allererste Weltorganisation des Antifaschismus ist.

Zweitens besteht die historische Bedeutung darin, dass der RFB, trotz seines Verbots durch die Sozialfaschisten vor 90 Jahren, wieder seine Tätigkeit aufgenommen hat, um unter dem Banner Ernst Thälmanns, dem Vorsitzenden des RFB, den Faschismus für immer auszulöschen und damit den Mord am Genossen Ernst Thälmanns zu rächen.

Ernst Thälmann wurde vor 75 Jahren von den Faschisten ermordet. Deswegen hat die Komintern (SH) beschlossen,

Ernst Thälmann zum Ehrenvorsitzenden des RFB zu ernennen.

Sein Name war, ist und wird mit dem RFB für immer unzertrennlich verbunden sein.

 

Ernst Thälmann stellt die Frage:

"Worauf kommt es jetzt vor Allem an ?

Wir müssen erreichen, dass die Kette der Massenaktionen und Massenkämpfe gegen die faschistische Diktatur in ganz Deutschland nicht mehr abreißt. Der revolutionäre Brand muss stets an anderern Stellen wieder verstärkt aufflackern und sich entzünden, wenn er an einer anderen Stelle vorübergehend erstickt wird, bis keine Feuerwehr mehr hilft, diesen revolutionären Brand zu löschen." (7. Februar 1933)

Was bedeutet dieser damalige Aufruf von Ernst Thälmann heute für die Weltorganisation des RFB?

Der RFB muss heute erreichen, dass die globale Kette der Massenaktionen und Massenkämpfe gegen den Faschismus auf der ganzen Welt nicht abreißt. Der revolutionäre Weltbrand muss stets in einem neuen Land wieder verstärkt werden, wenn er in einem anderen Land vorübergehend erstickt wird, bis keine Feuerwehr der Welt mehr hilft, diesen revolutionären Weltbrand zu löschen.

In diesem Sinne:

Antifaschisten aller Länder !

Vereinigt euch im RFB !

Nur durch euren Zusammenschluss kann sich die Rote Weltfront formieren. Macht die Rote Weltfront zu einer unüberwindlichen Kraft, führt sie zum Sieg über den Faschismus.

Baut den RFB in jedem Land der Welt auf !

Gründet den RFB in jedem Betrieb, in jeder Stadt und in jedem Dorf der Welt !

Schart euch um das Welt umspannende rote Banner des RFB:

Tod dem Weltfaschismus !

Es lebe der Weltkommunismus!

Es lebe die rote Weltfront !

Es lebe der Rote Frontkämpferbund !

Es lebe die Komintern (SH) !

 

Rot Weltfront !

Komintern (SH)

Wolfgang Eggers

30. Juli 2019

 

 

Grußadressen der Solidarität

Grußadresse zur Gründung des Roten Frontkämpferbundes

von der Deutschen Sektion der Komintern (SH)

Liebe Genossinnen und Genossen,

die deutsche Sektion der Komintern (SH) grüßt alle Antifaschisten auf der ganzen Welt aus Anlass der Wiedergründung des Roten Frontkämpferbundes.

Es ist uns hier in Deutschland eine große Ehre und zugleich eine große Verpflichtung, die ruhmreiche Tradition unseres Roten Frontkämpferbundes der KPD des Genossen Ernst Thälmann mit dem heutigen Tage wieder fortzusetzen.

Nie zuvor ging in der ganzen Welt eine so große Gefahr vom Faschismus aus, wie zum heutigen Zeitpunkt der Gründung des RFB.

Welche Rolle spielt der Weltfaschismus? Der Weltfaschismus spielt heute die Rolle des Wegbereiters eines neuen imperialistischen Weltkriegs.

In der gegenwärtigen Weltkrise spitzen sich die Klassenwidersprüche zu, und das bedeutet nichts Anderes als die Verschärfung des faschistischen Weltterrors, der den Sieg der sozialistischen Weltrevolution verhindern soll.

Aber die sozialistische Weltrevolution lässt sich nicht durch faschistischen Terror verhindern, sondern wird sich durch verschärften Staatsterror beschleunigen.

Der Weltsozialismus und Weltkommunismus wird siegen über Weltimperialismus und Weltfaschismus !

Dafür wird die Komintern (SH) und ihr Roter Frontkämpferbund sorgen zusammen mit den Millionenmassen aller Ausgebeuteten und Unterdrückten der ganzen Welt !

Tod dem Weltfaschismus ! Tod dem Weltimperialismus !

Liebe Genossinnen und Genossen !

Als im Mai 1929 ein internationaler Aufmarsch des RFB in Hamburg statt finden sollte, hatte die sozialdemokratische Regierung diesen - samt RFB - verboten. Verhindert werden sollte damit nicht zuletzt, dass sich der RFB zu einer internationalen antifaschistischen Organisation ausweitet. Das war vor 90 Jahren. Aber heute hat keiner verhindern können, dass der RFB als Weltorganisation die Bühne der antifaschistischen Weltbewegung betreten hat.

Der schlimmste Feind ist der Faschismus, sind seine sozialfaschistischen Wegbereiter, nicht nur in Deutschland, sondern auf der ganzen Welt. Und dieser Feind muss durch die rote Weltfront samt seiner kapitalistischen Wurzeln für immer ausgerottet werden.


Antifaschisten - schließt euch zur Roten Weltfront zusammen und kämpft im RFB solange, bis der Faschismus für immer vom Erdball verschwunden ist !


Es lebe die Gründung des RFB!

Es lebe die Komintern (SH)!

Wir erheben die Faust mit einem dreifachen

ROT FRONT! - ROT FRONT! - ROT FRONT!!

24/07/2019

 

Grußadressen der Solidarität

Grußadresse zur Gründung des Roten Frontkämpferbundes

von der Ägyptischen Sektion der Komintern (SH)

 

Genossinnen und Genossen!

Wir grüßen alle unsere Genossinnen und Genossen zur Wiedergründung des Roten Frontkämpferbundes in der ruhmreichen Tradition des Roten Frontkämpferbundes der ehemaligen KPD, angeführt vom Genossen Thälmann.

Die Gründung dieser Massenorganisation im Herzen der Kommunistischen Internationale ist für uns von großer Bedeutung. Der RFB hilft uns, die breite Masse der ägyptischen Arbeiter, Bauern, Soldaten und Arbeitslosen gegen den Faschismus in Ägypten zu organisieren.

Die Rote Weltfront strebt in der Tat die soziale Befreiung durch eine bewaffnete gewaltsame sozialistische Revolution an. Wir denken, dass wir nur durch eine Rote Weltfront alle faschistischen Kräfte besiegen können, die in unseren Ländern empor gekrochen sind, Islamisten, Chauvinisten, Neofaschisten UND IHRE SOZIALFASCHISTEN ZWILLINGE !! Welcher Abschaum auch immer es wagt, Hass auf uns Kommunismus zu schüren und sich an den Werktätigen unserer Heimat zu vergreifen, der wird unsere internationale Rote Faust zu spüren bekommen!

Den RFB gab es bisher nur in Deutschland. Heute gibt es den RFB in der ganzen Welt.

Unter dem Banner : "GEGEN KRIEG, HUNGER UND FASCHISMUS!" kämpfte damals der RFB.
Wir erheben heute wieder das gleiche Banner, für welches die tapferen Kommunisten unter dem faschistischen Hitlerstaat Deutschland als Märtyrer gefallen sind.

Heute erheben wir unsere rote Faust gegen den Weltfaschismus und das gesamte imperialistische Weltsystem!

Tod dem Weltfaschismus!

Ein dreifaches

ROT FRONT! - ROT FRONT! - ROT FRONT!!


Es lebe die Gründung des RFB!

Es lebe die Komintern (SH)!


Ägyptische Sektion der Komintern (SH)

11/07/2019

 

 

In Hinblick auf die kurz bevor stehende Gründung des RFB, am 29. Juli 2019, stellt die Komintern (SH) die Lehren Stalins und Enver Hoxhas vom Sieg über den Hitlerfaschismus in den Mittelpunkt der Feierlichkeiten des 72. Jahrestags des Stalinismus-Hoxhaismus

"Stalins und Enver Hoxhas Ideen des Antifaschismus sind unbesiegbar"

 

 

 

An der Kraft der Roten Einheitsfront zerbricht der faschistische Mordterror!

Die rote Front marschiert !

(Video)

Die rote Front marschiert
Trotz Severing und sein Verbot
Trotz Hakenkreuz und Schwarz-Weiß-Rot
Daß alle Welt es spurt
Die rote Front marschiert
Rotfront!

Die rote Front marschiert
Erhoben die geballte Faust
Die bald als Hammer niedersaust
Daß alle Welt es spurt
Die rote Front marschiert
Rotfront!

Die rote Front marschiert
Millionen gehn in Schritt und Tritt
In unsern roten Reihen mit
Die Trommeln werden gerührt
Die rote Front marschiert
Rotfront!

Die rote Front marschiert
Und unsre Leiber sind der Wall
Rotfront ist Russland überall
Lenin zum Sieg uns führt
Die rote Front marschiert
Rotfront!

Wir lassen uns niemals verbieten
Von Severing und seim Verbot
Wir lassen uns niemals verbieten
Berlin bleibt rot

Nieder mit dem RFB-Verbot
Rotfront!
Nieder mit dem RFB-Verbot
Rotfront!

 

 

 

größtes

RFB-Album

der Welt !

Herausgeber: Komintern (SH)

 

 

 

BAUEN WIR DEN RFB WIEDER AUF

IN DEUTSCHLAND

UND IN DER GANZEN WELT!

 

Beschluss der Komintern (SH) vom 19. September 2018

in Ausführung der Forderung von Ernst Thälmann:

"Gründung einer Internationale aller Schutz- und Wehrorganisationen."

Ernst Thälmann

 Die Rote Fahne vom 8. Juni 1927.

Thälmann, Ernst: Reden und Aufsätze zur Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung, Band 1, Berlin 1956, S. 516 - 522

 

 

 

 

Ernst Thälmann über den Roten Frontkämpferbund und die antifaschistische Aktion

Texte zusammengestellt von Wolfgang Eggers

 

Vor 75 Jahren

Am 18. August 1944 wurde Ernst Thälmann, der Vorsitzende der KPD und der unvergessene Führer der deutschen Arbeiterklasse, von einem Kommando der SS im KZ Buchenwald ermordet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vor 75 Jahren, am 18. August 1944, wurde Ernst Thälmann, der Vorsitzende der KPD und der unvergessene Führer der deutschen Arbeiterklasse, von einem Kommando der SS im KZ Buchenwald ermordet.

Sein ganzes Leben war dem Kampf der Befreiung seiner Klasse und seines Volkes gewidmet, dem revolutionären Kampf für die Errichtung der Diktatur des Proletariats in Deutschland und in der ganzen Welt.

Als wenige Monate nach dem heimtückischen Mord das faschistische Blutregime der deutschen Monopolbourgeoisie unter den Schlägen der von der Stalinschen Sowjetunion geführten antifaschistischen Front zusammenbrach, gingen die deutschen Kommunisten daran, das Erbe Ernst Thälmanns zu verwirklichen.


Erich Weinert

In seinem Geiste

Dem Gedenken Ernst Thälmanns


Die Henker haben ihn uns entrissen,

Doch entrissen sie ihn unseren Herzen nicht.

Lebendig steht es vor unsrem Gewissen,

Lebendig wie sein treues Gesicht.


Er wusste: Deutschland geht nicht verloren,

Wenn die Arbeiterklasse zusammen steht.

Er hat sie mit warnender Stimme beschworen,

die Einheit zu schaffen, bevor es zu spät.


Es wurde zu spät. Als der Reichstag brannte,

Standen die Arbeiter jener Partei,

Die das Wort vom Klassenkampf nicht mehr kannte,

Fassungslos und entwaffnet dabei.


Wie oftmals rief er: Freiheit und Frieden,

Genossen, sie liegen in unserer Hand!

Jetzt heißt es: die Front der Arbeiter schmieden !

Doch wurde sein Mahnruf verhöhnt und verkannt !


Er lebt nicht mehr. Doch es lebt der Gedanke,

Für den er gekämpft, mit der ganzen Kraft:

Die Klassenfront, die im Sturm nicht wanke,

Die große Partei der Arbeiterschaft!


Sein Ziel war: den Stolz der Klasse zu wecken,

Ihr Bewusstsein und ihre Zuversicht

Sie zu härten gegen Enttäuschung und Schrecken,

Sie zu lehren, dass Lernen die vornehmste Pflicht.


Er paktierte nicht mit den Weisheitspächtern,

Die Lenins Lehre verfälscht und verdreht,

Auch nicht mit den linken Spiegelfechtern,

Mit denen der Feind sich so gut versteht.


Das war sein Traum: sein Klasse geschlossen

Zur einigen Sozialistenpartei,

In der für Zersetzer, verkalkte Genosse

Und Opportunisten kein Platz mehr sei.


Er fiel im Kampf. Doch sein Traum blieb lebendig.

Und aus dem Traum wurde Wirklichkeit;

Die Partei der Schaffenden, einig, beständig,

Heute lebt sie und baut die neue Zeit.

Und erheben wir uns heut zu seinem Gedächtnis

So grüßt ihn das Volk, so grüßt ihn das Land,

Die einige Arbeiterfront, dein Vermächtnis,

Die große Partei ist in guter Hand.


Fest schreitet, so wild ihre Feinde auch wüten,

In deinem Geist zum Sieg der Partei,

für ein Deutschland gesäubert von Parasiten,

Für ein Deutschland in Frieden, einig und frei !

 

* * *

Für Ernst Thälmann war klar:

Ein Deutschland in Frieden, einig und frei, gesäubert von Parasiten“ – das konnte und kann es im imperialistischen Deutschland niemals geben, weder in einem faschistischen noch in einem sozialfaschistischen Deutschland, nicht in der Weimarer Republik, nicht in der DDR und auch nicht in der Bundesrepublik Deutschland, sondern einzig und allein in einem Deutschland der Diktatur des Proletariats, in einem sozialistischen Deutschland.

Hier schieden sich die Geister schon zu Lebzeiten Ernst Thälmanns und hier scheiden sie sich bis heute immer noch:

Für oder gegen Ernst Thälmann ?

Wer gegen die Diktatur des Proletariats und die gewaltsame sozialistische Revolution ist, die zum Sturz der Bourgeoisie, zur Zerschlagung ihres Staates, zur Beseitigung des Imperialismus, zum Aufbau des Sozialismus und auf dem Weg zum Kommunismus unverzichtbar sind, der ist auch gegen Ernst Thälmann, egal wie oft man auf ihn "schwört".

Unter dem Banner Ernst Thälmanns war und ist niemals Platz für Opportunisten, und wird niemals Platz sein.

Ernst Thälmann ist gleich zweimal zum Opfer gefallen:

Einmal durch die Ermordung durch die Faschisten und einmal durch die Sozialfaschisten, die ihn heimlich an die Faschisten ausgeliefert und seine Freilassung bewusst hintertrieben haben (Ulbricht, Dimitroff und Co.).

Ernst Thälmann wurde nach dem Zweiten Weltkrieg erneut verraten, und zwar von den modernen Revisionisten, die das Banner Ernst Thälmanns missbrauchten, um die sozialfaschistische DDR aufzubauen.

Die Sozialfaschisten überboten sich in "Schwüren" auf Ernst Thälmann, aber in Wirklichkeit haben sie ihn immer gehasst – schon zu seinen Lebzeiten.

 


Die Partei, die den Kampf der KPD Ernst Thälmanns treu fortgesetzt hat, war unsere Partei, die KPD/ML, und ist die heutige Komintern (SH). Sie ist und bleibt die einzige Partei, deren Sektion in Deutschland das Banner der proletarischen Revolution im Kampf gegen Faschismus und Sozialfaschismus hoch hält. Die deutsche Sektion der Komintern (SH) kämpft im Geiste Ernst Thälmanns für ein sozialistisches Deutschland in einer sozialistischen Welt, für die sozialistische Weltrevolution und für die Diktatur des Weltproletariats.

Im Geiste Ernst Thälmanns vorwärts zu schreiten, das bedeutet nicht der Weg der sozialistischen Revolution allein in Deutschland. Nein. Ernst Thälmann ist immer auf dem Weg zur sozialistischen Weltrevolution marschiert, auf dem Weg der Befreiung des Proletariats aller Länder vom Weltkapitalismus.

Wer also Ernst Thälmann auf Deutschland zu reduzieren versucht, kann kein proletarischer Internationalist sein, keiner so wie Ernst Thälmann es war.

Ernst Thälmann war nicht nur der Sohn und Führer der deutschen Arbeiterklasse. Er war der Sohn und Führer des Weltproletariats.

Er war als Arbeiter der beste Vertreter des gesamten Weltproletariats in der Komintern.

Und so nimmt er heute in der Komintern (SH) und dem RFB, die wir jetzt wieder gegründet haben, den Ehrenvorsitz ein.

Ernst Thälmann, der ging uns voran !

Ernst Thälmann der geht uns voran !

Ernst Thälmann wird uns immer voran gehen!

 

  

Ernst Thälmann, der ging uns voran,
die Faust geballt zum Schlagen.
Kolonnen wuchsen Mann an Mann,
den Kampf voran zu tragen.
Er ging voran, wo die Fahne braust.
Für den Kameraden Thälmann: Hoch die Faust!

Er fiel den Schindern in die Hand.
Sie kauften falsche Zeugen.
Er hält der Qual und Folter stand.
Sie konnten ihn nicht beugen
Trotz Mord und Tod, der im Keller haust!
Für den Kameraden Thälmann: Hoch die Faust!

Es schallt Alarm. Das Mordgericht
Will ihm den Kopf abschlagen.
Doch wenn die Welt zum Sturm aufbricht,
dann werden sie’s nicht wagen!
Reißt weg das Beil, das schon niedersaust!
Für den Kameraden Thälmann: Hoch die Faust! 


 

 

 

 

RADIO TIRANA

(Oktober 1971)

ERNST THÄLMANN

TREUER SOHN DES DEUTSCHEN VOLKES

ANLÄSSLICH DES 27. JAHRESTAGS SEINER ERMORDUNG - RADIO TIRANA

* * *

 

 

vor 75 Jahren ...

18. 8. 1944 - 18. 8. 2019

Ermordung Ernst Thälmanns auf Befehl Hitlers

Nieder mit dem Weltfaschismus und Weltimperialismus !

Es lebe Ernst Thälmann !

Es lebe die KPD !

Es lebe die Komintern !

Es lebe die deutsche Diktatur des Proletariats !

Es lebe die Weltdiktatur des Proletariats !

Es lebe der proletarische Internationalismus und die sozialistische Weltrevolution !

Es lebe der Weltkommunismus !

[Text vom 70. Todestag - 2014] 

 

 

 

Der Mörder Ernst Thälmanns, der SS-Stabsscharführer Otto, wurde freigesprochen – und wurde Religionslehrer.

 

Bildband

(file-size ca 100 Mb)

ausgewählt und zusammengestellt von der Komintern (SH)

aus Anlass des 70. Todestages am 18. 8. 2014

 

 

Bildarchiv

zusammengestellt von der Komintern (SH)

 

ERNST THÄLMANN

Erstveröffentlichung der Komintern (SH)

vom 5. Juli 2019

[ Diese Rede ist nicht in den vier Bänden enthalten !! ]

aus: "Rote Fahne" Nr. 155 vom 14. Juli 1932

"DEUTSCHLAND

FASCHISTEN-FREI GEMACHT!"

Kampfrede auf der Großkundgebung der Antifaschistischen Aktion in Wuppertal

mit über 50 000 Teilnehmern

 

 

 

Rot Front !

 

 

 

Bauen wir den Roten Frontkämpferbund wieder auf !

von Wolfgang Eggers

geschrieben Anfang der 90er Jahre

 

 

Der Aufbau des internationalen Rotfrontkämpferbundes

und die 9 Thesen über die anti-faschistisch / anti-sozialfaschistische Einheitsfront

 

1.

Zu den Feinden der sozialistischen Revolution zählen auch die Sozialfaschisten. Sozialfaschisten sind Antifaschisten in Worten und Faschisten in Taten . Wir schaffen eine einheitliche Front aller Antifaschisten und Antisozialfaschisten das heisst: Kampf gegen alle Versuche der Bourgeoisie und ihrer Agenturen innerhalb der Arbeiter- und Kommunistenbewegung, einen Keil zwischen Antifaschisten und Antisozialfaschisten zu treiben.

2.

Die Einheitsfront aller Antifaschisten und Antisozialfaschisten kämpft für die weltrevolutionäre Beseitigung des Weltapitalismus als Quelle des Weltfaschismus und des Weltsozialfaschismus. 

3.

Die Einheitsfront der Antifaschisten und Antisozialfaschisten kämpft gegen alle Versuche der modernen Revisionisten und Neorevisionisten, die die Arbeiter und alle Werktätigen mit Reformen betrügen - bis hin zum "friedlichen Übergang zum Sozialismus", und zwar in der Reihenfolge die Massen aufzuhalten, weiter gegen den faschistischen und sozialfaschistischen Terror zu kämpfen und eine Klassenversöhnung als Mittel der Kapitulation zu erreichen.

4.

Die Einheitsfront der Antifaschisten und Antisozialfaschisten entlarvt und bekämpft alle Versuche von Neorevisionisten, die die Lehren der 5 Klassiker des Marxismus-Leninismus im antifaschistisch-antisozialistischen Faschismuskampf missbrauchen, um den Terror des Sozialfaschismus zu rechtfertigen, und um unterstütze es indirekt.

5.

Die Einheitsfront der Antifaschisten und Antisozialfaschisten schließt die Anwendung weltrevolutionärer Gewalt sowohl gegen den naziweltfaschistischen als auch gegen den sozialfaschistischen Terror nicht aus.

6.

Die Einheitsfront der Antifaschisten und Antisozialfaschisten kämpft für die demokratischen Rechte aller ausgebeuteten und unterdrückten Klassen, für die proletarisch-sozialistische Demokratie und nicht für die Wiederherstellung der bürgerlichen "Demokratie", aus der unvermeidlich ein neuer Faschismus hervorgeht. Die Durchsetzung demokratischer Rechte ist ein wesentlicher Bestandteil des Sturzes des Weltkapitalismus und seiner bürgerlichen Staatenystem. 

7.

Die Einheitsfront der Antifaschisten und Antisozialfaschisten kämpft für die Abschaffung der Unvermeidlichkeit von Faschismus und Sozialfaschismus durch die Errichtung der Weltdiktatur des Weltproletariats, durch die Errichtung der Sowjetmacht in Europa und auf der ganzen Welt.

8.

Die Einheitsfront der Antifaschisten und Antisozialfaschisten kämpft für die Ausrottung der Überreste aller faschistischen und sozialfaschistischen Kräfte unter dem System der Weltdiktatur des Weltproletariats.

9.

Die Komintern (SH) ist das weltweite Zentrum der internationalen antifaschistischen und antisozialfaschistischen  Weltbewegung. Die Komintern (SH) vereint diese Bewegung in allen Ländern der Welt, um sie zum Sieg der sozialistischen Weltrevolution zu führen.

* * *

 

„Der Faschismus ist eine Kampforganisation der Bourgeoisie, die sich auf die aktive Unterstützung der Sozialdemokratie stützt. Die Sozialdemokratie ist objektiv der gemäßigte Flügel des Faschismus. […] Diese Organisationen schließen einander nicht aus, sondern ergänzen einander. Das sind keine Antipoden, sondern Zwillingsbrüder.“

STALIN: "Zur internationalen Lage"; Werke, Band 6; S. 251–269, hier S. 253.

 

* * *

Der Kampf gegen den Sozialfaschismus ist gleichbedeutend damit, die Mehrheit des Weltproletariats zu erobern und die wichtigste Voraussetzung für die proletarische Weltrevolution.

Komintern (SH)

 

Proletarische Hundertschaften

– Vorläufer des RFB -

Die proletarischen Hundertschaften waren regional organisierte Arbeiterwehren und bestanden aus Mitgliedern (nur vereinzelt Frauen) des kommunistischen Ordnerdienstes, der u.a. zum Versammlungs- und Funktionärsschutz der KPD gegründet worden war. Die Hundertschaften waren militärisch ausgebildet und geschult. Obwohl Bewaffnung illegal war, verfügten zahlreiche Mitglieder der Hundertschaften über Waffen noch aus dem I. Weltkrieg oder den revolutionären Aufständen der vergangenen Jahre.

Im Mai 1923 gab es dreihundert proletarische Hundertschaften, vor allem in Berlin, im Ruhrgebiet, in Sachsen und Thüringen mit insgesamt etwa 250 000 Mitgliedern.

Die proletarischen Hundertschaften wurden am 23. November 1923 – zusammen mit der KPD – , kurz nach dem „Hamburger Aufstand“, vom preußischen Innenminister Severing (SPD) verboten.

Die Hoffnung auf den unmittelbar bevorstehenden Sieg der Revolution in Deutschland hatte die kommunistische Partei im Herbst 1923 zwar einschränken müssen; das bedeutete jedoch keineswegs, daß sie damit auch das Instrument, daß ihr zu Erreichung dieses Ziels dient, die proletarischen Hundertschaften, für untauglich erachtete. Sowohl in der Komintern-Diskussion über die „Lehren der deutschen Ereignisse“ des Oktober 1923 als auch in den Referaten, Anträgen und Resolutionen des IX. Parteitages im April 1924 wurde die Arbeit in den „Organen der Einheitsfront von unten“ – und zu ihnen zählten die Hundertschaften – als vordringlich bezeichnet.“

 




Oktober 1923

Flugblatt des 1. Kongresses der sächsisch proletarischen Abwehrorganisationen, Oktober 1923


Flugblatt

der sächsischen proletarischen Abwehrorganisation


An den General Müller

An die werktätige Bevölkerung Sachsens!

Herr General!

Sie verbieten den Kongreß der proletarischen Abwehrorganisationen!

Zur gleichen Zeit bewaffnen Sie die Stoßtruppen der Faschisten gegen die Arbeiterschaft!

Mit diesen Maßnahmen sagen Sie dem Proletariat den offenen Kampf an.

Das sächsische Proletariat ist bereit, sein Leben und seine Grundrechte zu verteidigen.

Herr General! Wir spotten Ihrer Verbote!

Der Kongreß der proletarischen Abwehrorganisationen hat stattgefunden.

Sozialdemokratische und kommunistische Vertreter der PAO aus

allen Teilen Sachsens haben die Kampfentschlossenheit des Proletariats bekundet.

Arbeiter! Angestellte! Beamte!

Mittelständler! Kleinbauern!

Beweist dem General Müller, dem Beauftragten der Reaktion,

daß Ihr entschlossen seid,

in breitester Einheitsfront um Eure Existenz zu kämpfen!

Es geht um Sein und Nichtsein! Tretet ein in die

proletarischen Abwehrorganisationen! Haltet Euch jede Stunde zum Kampf bereit!

Nieder mit dem Faschismus!

Nieder mit der Militärdiktatur!

Nieder mit der Regierung Stresemann!

Es lebe die Einheitsfront aller Ausgebeuteten!

Es lebe der rote Block Sachsen-Thüringen!

Es lebe die Regierung der Werktätigen in Stadt und Land!

Auf zum Kampf! Auf zum Sieg!

Der 1. Kongreß

der sächsischen proletarischen Abwehrorganisationen.

 

 

 

Im Mai 1924 beschloß die Zentrale der KPD in Berlin, mit der Gründung der proletarischen Wehrorganisation „Roter Frontkämpferbund“ (RFB) in den Bezirken Thüringen und Halle-Merseburg zu beginnen (Anlaß bzw. Auslöser war der „Blutsonntag von Halle“). In diesen Bezirken besaß die kommunistische Partei eine gefestigte Position und konnte auf den noch vorhandenen Strukturen der 1923 verbotenen „proletarischen Hundertschaften“, die in dieser Gegend sehr stark gewesen waren, aufbauen.

Am 31. Juli 1924 fand im Volkspark zu Halle die Gründungsversammlung des RFB statt.

Um der Gefahr eines erneuten Verbotes aus dem Wege zu gehen, wurde beschlossen, (zunächst) keine bekannten Parteifunktionäre in den Vordergrund treten zu lassen.

In den folgenden Monaten wurden mehrere Unterorganisationen des RFB gegründet. Der Rote Jungsturm, die Rote Marine und der Rote Frauen- und Mädchenbund (RFMB).

 

 

 

Roter Jungsturm (RJ) / Rote Jungfront (RJ)

Neben den Soldaten richtete der RFB sein Hauptaugenmerk auf die ArbeiterInnenjugend. Sie kannte weder

Krieg direkt, noch Militärdienst aus eigener Erfahrung und konnte deshalb von den romantisierenden nationalistischen Märchen über den heldenhaften Krieg stark beeinflußt werden.

Um den Interessen von Jugendlichen besser und direkter Rechnung tragen zu können, wurde als Jugendorganisation des RFB am 22. August 1924 in Jena der Rote Jungsturm (RJ) gegründet, der im Januar 1925 in Rote Jungfront umbenannt wurde. Die RJ besaß eine eigenständige Organisationsstruktur und sollte Jugendliche im Alter von 16 bis 21 Jahren ansprechen.

Schon eine Woche nach seiner Gründung in Thüringen hatte die RJ über 2000 Mitglieder. Ihr wehrhafter Kampf gegen Faschismus und Krieg gehörte zu den Traditionen der Gesellschaft für Sport und Technik (GST). Das Zentrale Ausbildungslager der GST in Tambach-Dietharz trug den Namen „Rote Jungfront“. Dort hatte 1927 das I. Wehrsport- und Führungskaderlager der RJ stattgefunden.

 

Jungfront-Marsch

(Lied der Roten Jungfront)

Rot Front! Frei Bahn!
Die Jungfront rückt an!
Und aus Fabriken und aus Gruben
aus Kerker- und aus Zuchthauszellen
aus dumpfer Werkstatt, kalten Stuben
wir uns in Reih und Glied aufstellen
Rot Front! Frei Bahn!
Die Jungfront rückt an!

Rot Front! Frei Bahn!
Die Jungfront rückt an!
Verkriecht euch all, ihr feigen Mucker
Ihr Stinnesknechte, Jammerlappen
Ihr frechen Barmatgludenschlucker
Jetzt haltet mal die großen Klappen
Rot Front! Frei Bahn!
Die Jungfront rückt an!

Rot Front! Frei Bahn! Die Jungfront rückt an!
Ihr Knechte all in Morganssold
ihr Toren all von Schwarz-rot-gold
ihr Hoflakaien Schwarz-weiß-rot
Jetzt stellt ihr euch wie Wanzen tot
Rot Front! Frei Bahn! Die Jungfront rückt an!

Rot Front! Frei Bahn! Den Hitlerbuben großer Schrecken
dem Stahlhelm, Jungdo, Erhardbunde
wie schnell sie sich vor uns verstecken
Sie reißen aus, die feigen Hunde
Rot Front! Frei Bahn! Die Jungfront rückt an!

Rot Front! Frei Bahn! Die Jungfront rückt an!
Die rote Faust ist unser Zeichen
Kein Proletarier bleibt zurück
Dann müssen alle Feinde weichen
es siegt die Räterepublik
Rot Front! Frei Bahn! Die Jungfront rückt an!

 

 

Die Rote Marine

Eine weitere Unterorganisation des RFB war die Rote Marine (RM), deren erste Formation im September 1925 in Bremen gegründet wurde.

Aufgrund der überschaubaren Größe der Reichsmarine war es für die Rote Marine nahezu unmöglich, Matrosen für den Bund zu gewinnen. Sie blieb auch deshalb mitgliedsschwach, weil die meisten kommunistisch orientierten Matrosen vor der Gründung der RM bereits dem RFB beigetreten waren, und eine Mitgliedschaft in beiden Organisationen untersagt war.

Mitglieder der Roten Marine waren hauptsächlich ehemalige Matrosen oder Hafen- und Werftarbeiter. Die bedeutendste Abteilung des Bundes befand sich in Hamburg, wo es 1927 nach eigenen Angaben 400 Rote Matrosen gab. Weitere Sektionen bestanden in Königsberg, Lübeck, Unterweser und Kiel. Politisch war die Rote Marine der jeweiligen Gauführung untergeordnet und finanziell von der RFB-Bundesführung abhängig. Die Rote Marine hatte den gleichen organisatorischen Aufbau wie der RFB.

Song der Roten Matrosen

Wenn Herr Scheidemann

Und Herr Schämberlän

Vom Frieden sprechen und

Dabei ein bischen grienen

Und mit einem kleinen Auge

Nach Sowjetrussland sehn,

Sagen wir, Bitte sehr,

Wir werden Sie gleich bedienen!

 

Setzt die Flagge am Heck!

Spricht von Frieden so ein Schuft.

Jungens, macht klar an Deck!

Die Burschuis bauen wieder.

Dicke Luft.

 

Wenn die Arbeiter im Westen

Und

Die Arbeiter im Osten -

Ahoi! Unserem Beispiel

Sind gefolgt,

Na, dann mögen unsere Rohre

Schon im Ostsee-Modder rosten,

Ob die "Marat", ob die

"Komintern" verkalkt.

 

Nehmt die Flagge vom Heck

Und hisst sie am Berliner Dom,

Denn was hat das noch für'n Zweck

In der Sowjet-Weltunion!

 

Wir von der "Komintern",

Vom "Roten Oktober"

Und

Von der "Marat",

Unsere Meinung ist:

Macht Schluss mit euren Herrn,

Und der Friede

Auf der ganzen Welt ist da!

 

 

Der Rote Frauen- und Mädchenbund

(RFMB)

 

Schon auf der I. Reichskonferenz des RFB stand die Bildung einer unabhängigen Rotfrontkämpferinnenorganisation auf der Tagesordnung.

Die Reichskonferenz beschloß, „die bestehenden Frauen- und Mädchenabteilungen obligatorisch vom RFB loszulösen und die Erfassung und Sammlung der Frauen im Roten Frauenbund durchzuführen“. Die Bundesleitung wurde beauftragt, die Initiative zur Gründung des neuen Bundes zu ergreifen.

So wurde auf der am 29. November 1925 einberufenen Reichskonferenz des „provisorischen Komitees des Roten Frauenbundes“ der Rote Frauen- und Mädchenbund (RFMB) gegründet, dessen Satzung bis auf den Paragraphen 3 mit der des RFB identisch war.

Als Vorsitzende wurde Clara Zetkin gewählt. Organisatorischer Kopf war Helene Overlach, aus der Ortsgruppe Hamburg/ Wasserkante. Nach eigenen Angaben gehörten dem Roten Frauen- und Mädchenbund zum Zeitpunkt seiner ersten Reichskonferenz im November 1926 ca. 25 000 Frauen an.

Das Mindestalter wurde auf 16 Jahre festgelegt. Ähnlich wie die Rote Jungfront beim RFB wurde auch beim RFMB eine Jugendorganisation, die sogenannten „Mädelgruppen“ eingerichtet. In Ihnen sollten Mädchen von 14 bis 18 Jahren zusammengefaßt werden.

Frauen, die Mitglied beim RFMB wurden, leisteten, ähnlich wie die Männer beim RFB, einen Fahneneid.

Der II. RFMB-Reichskonferenz fand vom 10. Februar 1928 bei Berlin statt.

Nachdem der preußische Innenminister Severing von der SPD am 3. Mai 1929 den Roten Frontkämpferbund und seine Unterorganisationen, die Rote Jungfront und die Rote Marine verboten hatte, konnte dern von diesem Verbot nicht betroffene RFMB ncoh am 17. August 1929 legal seine III. Reichskonferenz nach Erfurt einberufen.

Durch die politischen Verbote kam diesem Treffen verständlicherweise eine besondere Bedeutung zu. Helene Overlach, 2. Vorsitzende des RFMB, rief alle Proletarierinnen dazu auf, »Soldaten für die Revolution« zu werden und die legalen Nachfolgeorganisationen des RFB, wie die Antifaschistischen Jungen Garden, zu unterstützen und ihnen beizutreten.

Nachdem Helene Overlach im Jahre 1930 bei einer Demonstration schwer verletzt wurde und danach zur Schulung in die Sowjetunion ging, finden sich keine Berichte oder Dokumentationen über die Tätigkeit des RFMB mehr.

 

17. August 1929

III. Reichskonferenz des Roten Frauen- und Mädchenbundes (RFMB)

in Erfurt

aus: "ROTE FAHNE" - vom 17. August 1929 - von Lene Overbach

Proletarierinnen, werdet Soldaten der Revolution !

Der III. Reichskongress des RFMB, der heute in Erfurt beginnt, ist von großer Bedeutung für die breiten Massen des weiblichen Proletariats. Wir Kommunisten entbietem diesem Kongress un sere brüderlichen revolutionären Kampfesgrüße. Der III. Reichskongress der einzigen revolutionären proletarischen Frauenorganisation Deutschlands tritt in einer Zeit der unmittelbar drohenden Kriegsgefahr zusammen. An der russisch-chinesischen Grenze, in der Mandschurei, überfallen weiße Militärbanden die russischen Grenztruppen, und versuchen, auf Geheiß der imperialistischen Staaten unter frechem Raub der ost-chinesischen Eisenbahn die Sowjetunion zum Kriege zu treiben.

Die imperialistischen Raubstaaten schließen militärische Geheimverträge gegen die Sowjetunion ab. Auch Deutschland reiht sich profitgierig in die Antisowjetfront ein. Es rüstet zum Kriege !

Die Sowjetunion, die mit der erfolgreichen Durchführung ihres Fünjahrplanes Stockwerk auf Stockwerk fügt am gewaltigen Bau des Sozialismus, hebt nicht nur ständig die Lebenshaltung der Arbeiter und Bauern, Arbeiterinnen und Bäuerinnen der Union, sondern sie verdrängt auch mehr und mehr alle kapitalistischen Elemente, verstärkt die sozialistische Grundlage der proletarischen Diktatur und erschüttert damit die Grundlage des Kapitalismus aller Länder. Die Sowjetunion, die ein Sechstel der Erde umfasst, ist der stärkste Hebel und mächtigste Stützpfeiler des Befreiungskampfes des Weltproletariats.

Der RFMB hat in die Herzen die heiße Liebe gepflanzt zu dem Land der Arbeiter und Bauern, das als einziges den Frauen volle Freiheit und Gleichberechtigung brachte.

Der RFMB muss seine Mitglieder und darüber hinaus alle Proletarierinnen für den Kampf gegen den imperialistischen Krieg und für den Schutz der Sowjetunion wehrhaft machen. Er muss sie geistig und körperlich für den revolutionären Kampf ertüchtigen und im Geiste Lenins erziehen, der das Proletariat aufforderte, alles zu tun, um den imperialistischen Krieg in den Bürgerkrieg umzuwandeln. Er muss die Bildung der Arbeiterwehren und antifaschistischen Jungen Garden unterstützen, die Arbeiterinnen auffordern, ihnen beizutreten und ein enges schwesterliches Bündnis mit ihnen schließen. Weckt die Arbeiterinnen und Arbeiterfrauen aus dem dumpfen Schlafe bis zum äußersten ausgebeuteter Geschöpfe und willenloser Sklavinnen. Löst ihre gedesselten Kräfte, stärkt ihren erwachenden Kampfeswillen und Kampgesmut, zeigt ihnen die Notwendigkeit des Zusammenschlusses und führt sie heran an die revolutionäre Front des kämpfenden Proletariats!

Entreißt die Verirrten den Fangarmen der Bourgeoisie, entzieht sie dem vergiftenden und verdummenden Einfluss der Kirche, führt sie hinweg von jenen unzähligen bürgerlichen Frauenorganisationen, deren Aufgabe es ist, unter Vorspiegeling menschenfreundlicher Wohltätigkeit und Fürsorge die Proletarierfrauen vom einzig richtigen Wege des revolutionären Klassenkampfes abzulenken, sie der brutalsten Ausbeutung gefügig zu machen und vor ihren Kriegswagen zu spannen.

Helft mit, die Betriebe zu Burgen des revolutionären Proletariats zu machen. Die Bourgeoisie braucht "zuverlässige Betriebe", braucht Betriebe mit Arbeitern und Arbeiterinnen, die die Munition und alles Kriegsmaterial in Massen ohne Murren und Widerstand erzeugen zur Kriegsführung gegen die Sowjetunion.

Darum versucht das Unternehmertum mit Hilfe sozialdemokratischer Gewerkschaftsführer, sozialdemokratischer Betriebsräte und Vertrauensleute schon heute jeden Widerstand der Arbeiterschaft im Betriebe zu brechen, die Löhne zu drücken, zu immer maßloserer Arbeitssteigerung anzutreiben, revolutionäre Elemente, die den Widerstand organisieren, herauszuwerfen.

Die Aufgabe des RFMB ist es, mitzuhelfen, zuverlässige Betriebe zu schaffen, zuverlässig im unabhängigen revolutionären Kampfe gegen das ausbeutende Unternehmertum, zuverlässig, unbeirrbar gegenüber den Verwirrungsmethoden der sozialdemokratischen Funktionäre, ihrer Hetze gegen die KPD, ihrer Versuche, alle Lohnkämpfe abzuwürgen.

Zuverlässig im Kampfe gegen den Betriebsfaschismus, gegen die faschistischen Frauenvereine im Betriebe. Zuverlässig im ständigen Bemühen, die gesamte Belegschaft für den Kampf gegen den imperialistischen Krieg zu gewinnen.

Jeder Betrieb unsere Burg !

Das muss die Aufgabe auch des RFMB sein. Überall, wo Mitglieder des RFMB in einem Betrieb arbeiten, müssen sie sich zur gegenseitigen Stütze und zur Durchführung systematischer Arbeit zur Betriebsgruppe zusammen schließen, in engster Verbindung zu Betriebsgruppen anderer proletarischen Organisationen unter politischer Leitung der kommunistischen Betriebszelle arbeiten.

Wir begrüßen die revolutionäre Tagung des RFMB.

Wir rufen euch zu: Folgt der Fahne Lenins! Geht den Weg, den auch die Partei Lenins, die KPD, weist. Arbeitet nach den Richtlinien, die der Weddinger Parteitag der KPD dem kämpfenden Proletariat gegeben hat.

Seid euch bewusst, dass nur mit dem Sturz des Kapitals und mit der Errichtung der Diktatur des Proletariats in allen Ländern der Weltfrieden gesichert wird. Darum, ihr Arbeiterinnen, ihr Arbeiterfrauen - folgt dem Ruf der KPD:

Werdet Soldaten der Revolution !

 

 

 

 

 

 

 

1924 - Gründung des RFB

Aufruf der KPD

Bildet den Roten Frontkämpferbund!


...Auch die roten, proletarischen Frontkämpfer müssen sich heute zusammenfinden zum Kampf gegen die Not, die Versklavung und das ganze heuchlerische kapitalistische, faschistische sogenannte »Frontsoldaten«-Pack. Schon ist in Thüringen spontan die Gründung verschiedener Ortsgruppen des Roten Frontkämpferbundes erfolgt. Im ganzen übrigen Reich muß das gleiche geschehen.

Klassenbewußte Arbeiter in Thüringen, die ehemals, während des Weltkrieges, für den Imperialismus ihr Leben in die Schanze schlugen, haben die Initiative ergriffen, um einen Roten Frontkämpferbund zu gründen. Eine provisorische Leitung hat sich gebildet und erläßt an alle Roten Frontkämpfer Großthüringens einen Aufruf, in dem es u. a. heißt:

Ihr wißt alle, wie die Dinge in Thüringen und im ganzen Reich eine immer schärfere Wendung nehmen. Wie Pilze schießen die faschistischen Banden aus dem Erdboden. Kein Tag, an dem sie nicht unter Duldung der Behörden versuchen, ihre militärischen Übungen abzuhalten, kein Sonntag, an dem nicht irgendwo irgendein versoffener Etappenrummel aufgeführt wird mit ehemaligen Etappenschweinen, Prinzen und sonstigem Gesindel.

Daneben haben sich in letzter Zeit die sogen. Regierungsparteien der Mitte, die rosaroten Sozialdemokraten, die goldenen Demokraten und die schwarzen Pfaffen der Zentrumspartei zusammengefunden im Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold. Sie rühren die große Reklametrommel für Pfaffen, Noskiden und den demokratischen Geldsack, und mancher Prolet glaubt das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold mit seinen katholischen Beichtvätern und sozialdemokratischen Polizeibütteln, die schon hundertmal den Faschismus gedeckt und geschützt haben, würde wirklich etwas unternehmen gegen den schwarz-weiß-roten Rummel und die reaktionäre und kapitalistische Gefahr. Kameraden! Das ist eine große Täuschung!

Schon in der kurzen Zeit seines Bestehens hat das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold gezeigt, was mit ihm los ist. Es veranstaltet Feldgottesdienste, Klimbim-Paraden und ähnliches, und wenn in irgendeiner Stadt die Faschisten aufmarschieren, dann ist das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold nicht da, oder es macht »zufällig« einen Ausflug nach außerhalb.

Inzwischen macht die kapitalistische Generaloffensive gegen das Proletariat immer weitere Fortschritte. Die Geldgeber von Schwarz-Weiß-Rot und die Geldgeber von Schwarz-Rot-Gold, sie machen inzwischen hinter den Kulissen den Pakt fertig, der das deutsche Proletariat an das internationale Großkapital verschachert, denn das ist der Sinn des Sachverständigengutachtens und der kapitalistischen »Erfüllungspolitik«.

Kameraden! Jeder Prolet, der ein bißchen nachdenkt über den Hunger und das Elend, das er und die Seinen nur zu sehr am eigenen Leibe spüren, jeder rote Frontkämpfer, der, nachdem er jahrelang im Schützengraben gelegen hat, für den Kapitalismus und seine Ludendorff und Lehmann, heute gewillt ist, seine körperliche Kraft und sein Können einzusetzen für die Interessen des Proletariats, muß beitreten.

Der Rote Frontkämpferbund muß die Vereinigung aller roten Frontkämpfer werden!

Er muß die Einheitsfront des roten Proletariats organisieren, soweit es im Soldatenrock gesteckt hat.

Genossen, Kameraden! Gründet überall sofort Ortsgruppen des Roten Frontkämpferbundes!

Der Kämpfer

(Organ der KPD-Sektion der Kommunistischen Internationale - Bezirk Sachsen)

vom 18. Juli 1924.

_________

Anmerkung:

Die offizielle Gründungsversammlung des Roten Frontkämpferbundes fand statt kurz nach dem Erscheinen des hier vorgestellten Aufrufs am 29. Juli 1924 in Halle. Im Frühjahr 1925 gab es 225 Ortsgruppen. Vorsitzender des RFB wurde Thälmann, 2. Vorsitzender und eigentlicher Leiter Willi Leow. Nach den Berliner Maiereignissen 1929 wurde der RFB verboten, aber illegal fortgeführt.

* * *

"Die Arbeiterklasse soll über die Methoden und Mittel des Imperialismus und die Hintergründe der in seinem Namen geführten Kriege aufgeklärt und somit ihr Klassenbewußtsein vertieft werden.“ (RFB)

 



Roter Tag in Altenburg. Die Aufnahme entstand 1925.


Fahneneid des Roten Frontkämpferbundes

Sieg oder Tod - ein heiliger Schwur

„Wir klassenbewusste Proletarier schwören:

alle unsere Kräfte einzusetzen

im Kampf um die Befreiung aller Werktätigen

von kapitalistischer Ausbeutung, Unterdrückung und

Verfolgung.

In eiserner Disziplin und strengster Zucht

unterwerfen wir uns allen Befehlen und Anordnungen

die im Kampf für die Interessen des Proletariats

notwendig sind.

Die schärfste Verachtung der arbeitenden Klasse

und das strenge Urteil der revolutionären Gerechtigkeit

treffen jeden, der der roten Front untreu wird,

oder Verrat an den Interessen des Proletariats übt.

Frontkämpfer auf, die Faust gereckt.

Wir schwören rot. Sieg oder Tod.

Dem grossen Klassenkampf sind wir geweiht.

Wir sind die roten Pioniere einer neuen Zeit.

Sieg oder Tod ein heiliger Schwur

Wir leben oder sterben für dich

Du rote Fahne der Proletarier-Diktatur."


Fahneneid des RFB.

 

Der rote Kampfschwur

Ich gelobe:

Niemals zu vergessen,

dass der Weltimperialismus

den Krieg

gegen die Sowjetunion vorbereitet

* * *

Niemals zu vergessen,

das das Schicksal

der Arbeiterklasse der ganzen Welt

unlöslich verbunden ist mit der Sowjetunion

* * *

Niemals zu vergessen

die Erfahrungen

und die Leiden der Arbeiterklasse

im imperialistischen Weltkrieg

* * *

Niemals zu vergessen

den 4. August 1914

und den Verrat der Reformisten

* * *

Niemals zu vergessen

dass die Bourgeoisie und ihre Lakaien

mit allen Mittel bestrebt sind,

die ROTE FRONT zu zerschlagen

* * *

Stets und immer

meine revolutionäre Pflicht

gegenüber der Arbeiterklasse und dem Kommunismus

zu erfüllen

* * *

Stets und immer

ein Soldat der Revolution zu bleiben

* * *

Stets und immer

in allen proletarischen Massenorganisationen,

in Gewerkschaft und Betrieb,

ein Pionier des unversöhnlichen Klassenkampfes zu sein

* * *

An der Front und in der Armee des Imperialismus

nur für die Revolution zu wirken

* * *

Den revolutionären Kampf zum Sturz der Klassenherrschaft

der deutschen Bourgeoisie zu führen

* * *

die russische und die chinesische Revolution

mit allen Mitteln zu verteidigen

* * *

Ich gelobe:

Stets und immer

für die Sowjetunion

und für die siegreiche Weltrevolution zu kämpfen.

 

 

Straßenkampf des RFB

Angesichts der Gefahr, die der RFB durch die jederzeit von Polizei oder militaristischen Verbänden erfolgenden Überfälle ausgesetzt war, traf der Bund bei seinem öffentlichen Auftreten Sicherungsmaßnahmen. Auch die Erfahrungen aus den Niederschlagungen der revolutionären Aufstände sowie den anschließenden Verfolgungen waren Hintergrund dafür, daß alle größeren Demonstrationen durch einen Beobachtungs- und Meldedienst gesichtert wurde, der den Zug unmittelbar und in den Nebenstraßen begleitete. Außerdem marschierten besondere Sicherungsgruppen hinter der Fahne im Zuge und am Ende des Zuges. Bei gegebenen Anlässen begleiteten diese Sicherungsgruppen die Demonstrationen auch in Reihen am Straßenrand.

Diese Maßnahmen dienten dem Schutz vor Zusammenstößen und dem Eindringen von Spitzeln und Provokateuren in Demonstrationen. Desweiteren verfolgte das disziplinierte Auftreten den Zweck, bei der Bevölkerung und der Polizei als politisch starke und handlungsfähige Bewegung bzw. Organisation aufzutreten.

Massenaufmärsche und Paraden hatten in jener Zeit große agitatorische Bedeutung. Das politische Leben spielte sich vor allem auf der Straße ab. Hier gab es authentische Bilder und Informationen, hier konnte sich ein Bild von der Überzeugungskraft der jeweiligen politischen Organisation gemacht werden. So erhöhten Demonstrationen die politische Ausstrahlungskraft, wirkten entsprechend auf die eigenen Mitglieder und waren, neben Streiks, das wichtigste politische Mittel, zur Durchsetzung politischer Forderungen.

Die Paraden rechter, reaktionärer Verbände, allen voran der Stahlhelm, hatten die Atmosphäre in vielen deutschen Städten seit Ende 1923 bestimmt.

Dieses Bild veränderte sich schon kurz nach der Gründung des Reichbanners Schwarz-Rot-Gold und des RFB. Das Auftreten der gut organsierten und disziplinierten Rotfrontkämpferabteilungen, die zumeist von Spielmannszügen oder Schalmeienkapellen angeführt wurden, veränderte die Stimmung innerhalb der Arbeiterschaft, mobilisierte, gab politisches Bewußtsein (zurück) und demonstrierte die eigene Stärke.

Der Gesang revolutionärer Marsch- und Kampflieder spielte dabei eine besondere Rolle. Nicht allein als Mittel, das Zusammengehörigkeitsgefühl und die Disziplin innerhalb der einzelnenen Kolonnen zu stärken, vielmehr wirkten die Texte aufklärend, werbend und mobilisierend nach außen. In der ersten Zeit des RFB wurden, neben bekannten Arbeiterliedern, besonders jene Lieder gesungen, die in den Kämpfen der Novemberrevolution 1918 entstanden waren. Die Texte berichteten in einfachen Worten von den Kämpfen, Opfern und Erlebnissen jener Tage.


 

Der RFB marschiert gegen das Stahlhelmaufgebot.


Gemeinsame Abwehr des Stahlhelmtreffens am 7. und 8. Mai 1927

Offener Brief

Gauführung des RFB

An den Ortsausschuß des ADGB!
An den Bezirksverband der Sozialdemokratischen Partei Berlin!
An die Gauleitung des Reichsbanners Berlin!

Werte Genossen! Nur wenige Tage trennen uns noch vom 8.Mai, den die Leitung des Stahlhelms dazu ausersehen hat, „das rote Berlin national zu erobern und der Berliner Arbeiterschaft", dem „frechen roten Gesindel", wie sie der Stahlhelmführer Seldte beschimpfte, „die Macht des Stahlhelms zu zeigen". Es ist eine bewußte Irreführung der Berliner Arbeiterschaft, zu behaupten, es handle sich beim Stahlhelmaufmarsch nur um eine friedliche politische Demonstration, die durch Fernbleiben der Arbeitermassen von den Straßen Berlins am wirksamsten bekämpft werden könne. Die Stahlhelmführer schicken ihre Anhänger mit der bewußten Absicht der Provokation nach Berlin. Der Arbeiterschaft Berlins sollen die Machtorganisationen der deutschen Bourgeoisie im Kampfe für die weitere Unterdrückung und kapitalistische Ausbeutung demonstriert werden. Noch bei allen Veranstaltungen der nationalistischen Sturmbrigaden der Reaktion waren Überfälle auf Arbeiter, auf Gewerkschaftshäuser usw. an der Tagesordnung. Wir erinnern nur daran, wie die Nationalsozialisten beim „Völkischen Tag" in Weimar gehaust haben, wir erinnern daran, daß die sozialdemokratische „Rheinische Zeitung" nach dem vorjährigen Stahlhelmtag in Köln an eine Registrierung der zahlreichen Verbrechen der Stahlhelmleute folgende Ausführungen anschloß:

„Diese Registrierung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sie genügt aber, um den Beweis zu erbringen, daß künftig einem derartigen Gesindel der geschlossene Aufmarsch in Köln nicht mehr erlaubt werden darf."

Aber die Ereignisse in Weimar und Köln werden übertrumpft werden durch die Terrormaßnahmen, die der Stahlhelm in Berlin beabsichtigt.

Die Berliner Arbeiterschaft braucht sich nicht vor 50000 bis 80000 Stahlhelmleuten in ihren Wohnungen zu verkriechen, um den Terror dieser „Wandalen" - wie die „Rheinische Zeitung" schrieb - über sich ergehen zu lassen. Berlin ist eine Arbeiterstadt. Die letzten Wahlen zum Berliner Stadtparlament brachten eine sozialdemokratisch-kommunistische Mehrheit. Über anderthalb Millionen Stimmen wurden allein in Berlin für die Enteignung der Fürsten abgegeben, deren Wiederkehr der Stahlhelm erstrebt. Die diesjährige Maidemonstration des Berliner Proletariats war eine Generalmusterung von so unvergleichlicher Wucht, sie zeigte den Willen zur Einheit und zum geschlossenen Kampfe gegen die Reaktion so mächtig, daß es ein Verbrechen am deutschen Proletariat bedeuten würde, wenn die Millionenarmee der Berliner Arbeiter dem Stahlhelmaufmarsch gegenüber auf den organisierten Selbstschutz verzichten würde.

Die Parole, den Stahlhelm am 8. Mai unter sich zu lassen, würde auf eine Unterstützung der provokatorischen Pläne der Stahlhelmleitung hinauslaufen. Die Kommunistische Partei will keine Provokationen und kein Blutvergießen, wie der „Vorwärts" es behauptet. Aber sie hält es für die Klassenpflicht der Berliner Arbeiterschaft, gegenüber dem Aufmarsch des Stahlhelms den Selbstschutz in den Arbeiterbezirken zu organisieren und in mächtigen Massenkundgebungen den Willen der Arbeiter zu diesem Selbstschutz, ihren Willen zum Kampfe gegen Nationalismus und Faschismus zu demonstrieren. Werden diese Demonstrationen gemeinsam von allen Arbeiterorganisationen einberufen und organisiert, würde der ADGB die Forderung der Belegschaften zahlreicher Betriebe, den Stahlhelmaufmarsch mit einem Verkehrsstreik am 7. und 8. Mai zu beantworten, unterstützen, dann würde kein Stahlhelmmann es wagen, gegen Arbeiter vorzugehen und Arbeitergut zu beschädigen.

Die Maidemonstration hat gezeigt, welche Macht die Berliner Arbeiterschaft darstellt, wenn sie geschlossen aufmarschiert. Diese Macht verpflichtet zur Abwehr faschistischer Gewaltstreiche. Wir fordern daher von euch, unverzüglich für den 8.Mai gemeinsam mit der Kommunistischen Partei und dem Roten Frontkämpferbund den Aufmarsch der Berliner Arbeiter in den Arbeiterbezirken zu organisieren. An diesem Tage muß die Arbeiterfront einheitlich und geschlossen den provokatorischen Absichten der Stahlhelmführer entgegengestellt werden. Es gilt eine eiserne Mauer der Abwehr zu errichten, an der jeder Versuch des Stahlhelms, das proletarische Berlin mit Terror zu überziehen, zerschellen muß. Von den Fahnen und Standarten der Maidemonstration leuchteten auch dieses Jahr die Worte des alten Arbeiterliedes: „Ihr habt die Macht in Händen, wenn ihr nur einig seid!" Es gilt diese Einigkeit im Aufmarsch der Arbeiter am 8. Mai zu verwirklichen.

Wir fordern euch auf, gleich uns die gesamte Arbeiterschaft zu Gegenkundgebungen gegen den Stahlhelmaufmarsch und seine Invasion in die Arbeiterviertel Berlins aufzurufen!

Bezirksleitung der KPD Berlin-Brandenburg-Lausitz

Gauführung des RFB

Die Rote Fahne vom 3. Mai 1927.

 

 

 

 

VI. Weltkongress der Komintern

1928

Grüße von der Delegation der deutschen Roten Frontkämpfer.

 

Sitzung unter dem Vorsitz von Genossen JILEK:

Die Delegierten der Rotfrontkämpfer werden dem Kongress Grüße überbringen. Genosse Olbrich wird in ihrem Namen sprechen. Ich gebe ihm jetzt das Wort.

Die aus 10 Rotfrontkämpfern bestehende Delegation wurde beim Betreten der Tribüne mit stürmischem Applaus begrüßt.

Es wurde gerufen: „Wir grüßen Euch, Genossen, Rot Front! Rot Front! Rot Front!"

 

Genosse OLBRICH:

Die R.F.B. Delegation antwortet auf die Begrüßung mit dem dreifachen Ruf: „Rot Front! Rot Front! Rot Front!"

Genossen, die deutsche Delegation der Roten Front, die jetzt auf Einladung der nordkaukasischen Gewerkschaften nach Moskau reist und heute Abend nach Süden abfährt, grüßt den Generalstab der Weltrevolution brüderlich und militant im Namen des Roten Frontkämpferbundes Deutschland. Ihr alle kennt die Aktivitäten des Roten Frontkämpferbundes Deutschland. Im Kampf gegen den Faschismus und den imperialistischen Krieg geboren, haben wir in den vier Jahren unseres Bestehens riesige Mengen deutscher Proletarier mobilisiert.

In den letzten Jahren haben wir enorme Fortschritte bei den Roten Frontkämpfern in Deutschland gesehen. Auf dem dritten nationalen Treffen im vergangenen Jahr leistete die Massenorganisation zu Hunderttausenden erstmals den Eid, "immer und überall bereit zu sein, die Sowjetunion zu verteidigen", davon überzeugt , dass der imperialistische Krieg und der Faschismus heute eine große Bedrohung darstellen, führen wir heute den heftigsten Kampf für die Verteidigung der Sowjetunion.

Bei der heutigen Übergabe der Grüße der Roten Front an die VI. Kongress erinnern wir uns an die Tatsache, dass der Kampf gegen die imperialistische Kriegsgefahr nach wie vor der zentrale und entscheidende Punkt in der revolutionären Bewegung auf der ganzen Welt sein wird. Wir sehen auch eine intensive imperialistische Offensive der deutschen Bourgeoisie mit Hilfe und aktiver Unterstützung der sozialdemokratischen Führer.

Der Rote Frontkämpferbund steht daher vor einer gewaltigen und anspruchsvollen Aufgabe, nämlich für die Verhinderung des imperialistischen Krieges und für die Verteidigung der Sowjetunion zu kämpfen.

Aus dieser Erkenntnis heraus, sehen wir uns veranlasst, heute vor den Vertretern der kommunistischen Parteien der Welt als Delegation der Roten Front zu erklären:

Der Rote Frontkämpferbund, der im Kampf gegen den Faschismus und den imperialistischen Krieg gegründet wurde, steht fest und vereint zusammen und ist bereit, auch in Zukunft weiter zu kämpfen. Und in diesem Sinne übergibt die Delegation im Namen der 200.000 Roten Frontkämpfer und des Jungsturms das Bild, das unseren letzten Marsch durch das Land unter dem Motto der Verteidigung der Sowjetunion und gegen den imperialistischen Krieg zeigt. Wir präsentieren das Bild dem Präsidium des VI. Der Weltkongress mit der Erklärung, dass wir den Kampf gegen den imperialistischen Krieg nicht nur führen werden, wann immer er begonnen werden kann, sondern dass auch heute die beste Antwort auf alle Kriegsvorbereitungen darin besteht, dass wir die Massen der sozialdemokratischen Arbeiter für die revolutionäre antiimperialistische Front gewinnen, dass wir unsere praktische revolutionäre Aktivität Tag für Tag in allen Fabriken und in allen Massenorganisationen entfalten, dass wir unsere Arbeit auf die erfolgreiche Vollendung der proletarischen Revolution in Deutschland und auf der ganzen Welt ausrichten werden. In diesem Sinne schließen wir unsere Grußbotschaft mit unserem kämpferischen und brüderlichen Gruß, der zum revolutionären Gruß aller revolutionären Proletarier in Deutschland geworden ist, dem mächtigen dreifachen Ruf: „Rot Front! Rot Front! Rot Front!"

(Stürmischer Applaus)

 

VI. Weltkongress der Komintern

1928

Verlesung eines Telegramms des RFB:


Genossen, der Vorsitzende des Roten Frontkämpferbundes, Genosse Ernst Thälmann, hat vom Mitteldeutschen Treffen der Roten Frontkämpfer in Leipzig ein Telegramm mit brüderlichen Grüßen erhalten:

"Versichern Sie den Soldaten, Arbeiter und Bauern des proletarischen Vaterlandes, unsere unbesiegbare Solidarität und den Glauben der deutschen Arbeiter an das russische Proletariat.

Der Rote Frontkämpferbund

Rotfront!

Leo Hoffmann "


(Lebhafter Applaus.)

 

 

Rote Fahne 1928

Zeitungsausschnitte zum RFB

 




Dem RFB wurde oft mit Verbot gedroht. Die Photographie zeigt eine Demonstration vom 17. Mai 1929 in Frankfurt am Main.


Ernst Schneller

1. Mai - Kampftag gegen das Verbot des RFB!

In allen Ländern der Welt sammeln sich am 1. Mai die revolutionären Arbeiter, die um nationale Freiheit kämpfenden Kolonialsklaven unter dem roten Banner des Sozialismus, um ihre internationale Solidarität zu bekunden und sich über Grenzen, Gebirge, Wüsten und Weltmeere hin die Hände zu reichen: Wir sind ein Fleisch und Blut, wir leiden eine Not und Knechtschaft, wir kämpfen einen Kampf und ersehnen einen Sieg: Sturz der Macht der Imperialisten, Zertrümmerung ihrer Gewaltmaschinerie, ihres Unterdrückungsapparates, Errichtung der Herrschaft des Proletariats - für den Aufbau des Sozialismus!

Der 1. Mai steht mehr als je im Zeichen des Kampfes zwischen den zwei großen Fronten, die sich immer stärker, klarer herausbilden: Hier die Front der Imperialisten und ihrer Nutznießer, ihrer reformistischen und ihrer faschistischen Helfershelfer, und hier die Front des Proletariats und aller Werktätigen, aller vom Kapital Ausgeplünderten und Unterdrückten; hier Imperialismus - hier Kommunismus, hier Diktatur des Kapitals - hier Kampf um die Errichtung der Diktatur des Proletariats, hier Vorbereitung gewaltiger imperialistischer Kriege - hier Vorbereitung der Kämpfe für die soziale Revolution!

Ausbeuterklasse gegen Arbeiterklasse!

So ist der 1. Mai für das revolutionäre Weltproletariat ein Kampftag zur Sammlung der Massen: Gegen die Kapitalsoffensive; gegen die faschistischen Verbände; gegen die reformistische Politik der Spaltung und Verwirrung der Arbeiterklasse; gegen die Kriegsvorbereitungen der großen kapitalistischen Weltmächte; gegen den imperialistischen Völkerbunds- und Abrüstungsschwindel; gegen Imperialismus und Militarismus!

Für die Tagesforderungen der Werktätigen um Achtstundentag, um ausreichende Löhne, um Sicherung des Streikrechts; für die Freilassung aller proletarischen politischen Gefangenen; für die Entwaffnung und Ablösung der bürgerlichen Wehrverbände; für die Auflösung der Reichswehr; für die Verteidigung der Sowjetunion; für die Solidarität mit der chinesischen Revolution; für den Kampf um die Errichtung einer revolutionären Arbeiter-und-Bauern-Regierung; für den Sozialismus!

Für die Werktätigen in Deutschland ist der 1. Mai in diesem Jahr besonders bedeutungsvoll. Für Millionen von Arbeitern steht die Lohnfrage auf der Tagesordnung. Der Wahlkampf für den Reichstag und die Landesparlamente in Preußen, Bayern und Württemberg ist in vollem Gange. In diesen Auseinandersetzungen steht schärfstens Klasse gegen Klasse! Für uns Rote Frontkämpfer ist es eine stolze Aufgabe, als einzige proletarische Schutz- und Wehrorganisation gerade am 1. Mai mit unserem Kampfruf der Sammlung der Arbeiterklasse und aller Werktätigen zu dienen:

Rot Front für die Forderungen der Arbeiter und Werktätigen!

Gegen die besitzende Klasse, gegen die Trustgewaltigen!

Gegen die Bankmagnaten, gegen die Junker!

Alle Arbeiter hinein in die rote Front, in den Kampfblock der Werktätigen in Stadt und Land für das große Werk der Zertrümmerung und Vernichtung der Kapitalswirtschaft und für die Errichtung einer revolutionären Arbeiter-und-Bauern-Regierung!

Unser Sammelruf wendet sich besonders an die Arbeiter im Reichsbanner, darüber hinaus an die Arbeiter im Stahlhelm: Wollt ihr abseits stehen im Kampf? Wollt ihr in den Reihen der Feinde des Proletariats marschieren gegen eure Klasseninteressen, gegen eure Klassengenossen, mit denen ihr zusammen an der Werkbank, im Schacht, hinter dem Pflug front?

Eure schwarzweißroten Fahnen, eure schwarzrotgoldenen Fahnen sind Wahrzeichen der herrschenden Klasse, Wahrzeichen des kapitalistischen Unterdrückungsstaates! Laßt euch nicht länger mißbrauchen! Reiht euch ein in die rote Front!

Es kann keine Gemeinschaft mit den Besitzern der Fabriken, Bergwerke, Hochöfen, der Banken, der großen Güter geben. Klasse gegen Klasse! Die rote Front der Arbeiter gegen die schwarze Front der Ausbeuter!

Insbesondere wenden wir uns an die proletarische Jugend: Ihr seid am stärksten entrechtet, und ihr seid die Hoffnung der Arbeiterklasse!

Die herrschende Klasse sieht in euch das Kanonenfutter eines vielleicht sehr nahen mörderischen imperialistischen Krieges!

Wir sehen in euch die erste Reihe, die in der roten Front anstürmt gegen Ausbeutung und Unterdrückung, gegen das reaktionäre Regime des Kapitalismus, für den Sieg der Arbeiterklasse!

Als erste müßt ihr am 1. Mai die Fabriken verlassen und aufrufen für die Forderungen aller Arbeiter! Euer Masseneintritt in die rote Front ist der schwerste Schlag gegen die Bourgeoisie, gegen Bürgerblock und gegen Koalition!

Der Aufmarsch am 1. Mai wird für die herrschende Klasse ein Gradmesser sein, inwieweit sie damit rechnen kann, ohne größeren Widerstand des Proletariats ihren reaktionären Kurs, ihre Kapitalsoffensive, ihre Entrechtung und Unterdrückung des arbeitenden Volkes verstärken zu können! Für uns ist er ein Gradmesser der revolutionären Empörung, des verstärkten Kampfwillens, der Kampfbereitschaft der roten Front!

Wenige Tage vor dem 1. Mai, vier Wochen vor der Wahl zum Reichstag, dem 20. Mai, hat die Bürgerblockregierung, die Regierung des Reichsbannerführers a. D. Marx und des reaktionären Stahlhelmmannes, des Kapp-Verschwörers Keudell, eine Anweisung auf Verbot des Roten Frontkämpferbundes gegeben.

Ein ungeheurer Sturm der Empörung in den Betrieben, in den Arbeiterquartieren war die erste Antwort der Arbeiterklasse!

Gerade in diesen Tagen, da wir gegen das Verbot auf die Straße gingen und die Massen zum Millionenprotest aufriefen, da zeigte sich mit voller Klarheit, und mit Stolz können wir es feststellen: Der Rote Frontkämpferbund ist stärkstens mit dem Proletariat verbunden, er gilt der Arbeiterklasse als einzige Schutz- und Wehrorganisation, unser Bundesgruß ist zum Kampfruf der empörten Arbeiter gegen die herrschende Klasse geworden, die geschwungene Faust ist mehr als ein Bundeszeichen, sie ist das Zeichen der Kampf Verbrüderung, der Kampfbereitschaft und des heißen Klassenhasses der Proletarier gegen die Bourgeoisie und ihre Helfershelfer geworden.

Mit Recht empfindet die Arbeiterschaft den Angriff auf den Roten Frontkämpferbund als einen Vorstoß gegen die gesamte Arbeiterklasse zur weiteren Ausplünderung und Entrechtung. In dem Maße, wie die Wirtschaftskämpfe um höheren Lohn und Achtstundentag von stärkerem Kampfgeist getragen sind, richten sich die Kämpfe um Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen zugleich bewußt gegen das bestehende Regime überhaupt. Die herrschende Klasse fürchtet den gesteigerten Kampf- und Machtwillen des ausgebeuteten, unterdrückten Volkes. Sie fürchtet, daß die Schlichtungsfessel zerrissen und das Streikrecht in vollem Maße wiederhergestellt und für große Kämpfe ausgenutzt wird - sie fürchtet, daß die Machtorgane, Polizei, TENO, Klassenjustiz, Reichswehr, gegen die empörten Massen eines Tages machtlos sein werden. Darum muß rechtzeitig vorgebaut werden, darum gilt es eine so wirksame Samrnel- und Werbeorganisation für die rote Front aller Werktätigen in Stadt und Land wie den Roten Frontkämpferbund rechtzeitig unschädlich zu machen! Nach ihm sollen andere Organisationen an die Reihe kommen, der Kommunistische Jugendverband, die Kommunistische Partei Deutschlands. Verstärkte politische Offensive, verschärfter reaktionärer, faschistischer Kurs zur Durchführung einer ungeheuerlichen, gesteigerten Ausplünderung des schaffenden Volkes - das ist die Bedeutung des Vorgehens der Bürgerblockregierung gegen den Roten Frontkämpferbund!

In demselben Zusammenhang steht die Bedeutung des RFB-Verbots für die Durchführung der neuen deutschen imperialistischen Politik: Aufrüstungspolitik, unerhörte Verstärkung der Kriegsvorbereitungen, Verschärfung der Beziehungen zur Sowjetunion! Die „Kreuzzeitung" hat es offen ausgesprochen, daß der Rote Frontkämpferbund für den Fall von Verwicklungen und Konflikten mit der Sowjetunion als Verbündeter der Arbeiter und Bauern der Sowjetunion der deutschen Politik gefährlich werden kann. Damit ist offen ausgesprochen, daß sich die deutsche Außenpolitik gegen die Sowjetunion richtet und mit stärksten Konflikten rechnet! Damit ist zugleich anerkannt, daß sich nur ein unterdrücktes und völlig entrechtetes Proletariat als Kanonenfutter für die imperialistische Politik mißbrauchen lassen wird. Und anerkannt wird: Der Rote Frontkämpferbund steht auf dem Posten gegen die kapitalistische Rüstungs- und Kriegspolitik, er ist die einzige Massenorganisation für die Sammlung der proletarischen Frontkämpfer gegen Imperialismus und Faschismus!

So schätzt die Bourgeoisie den Roten Frontkämpferbund als Kampforganisation ein! Und wir sind stolz darauf, von der Bourgeoisie als schärfster Feind verfolgt zu werden. Wir werden uns zu wehren wissen.

Das Verbot unmittelbar vor den Wahlen sollte zweifellos auch dazu dienen, den Roten Frontkämpferbund, der für die einzige revolutionäre Arbeiterpartei, für die Kommunistische Partei Deutschlands, wirbt, die er als Führerin im revolutionären Kampf gegen Imperialismus Faschismus und Reformismus anerkennt, als Organisation im Wahlkampf auszuschalten und den bürgerlichen Wehrorganisationen die Straße zu überlassen, den Wahlkampf unter den Druck ihres Terrors zu setzen.

Der Massenprotest hat eins erreicht: Keine der Länderregierungen (außer Bayern, wo die Organisation erst im Aufbau ist) wagt angesichts der Empörung der Massen, das Verbot durchzuführen. Sie fürchten die Massenantwort bei den Wahlen, deshalb wollen sie sich noch etwas demokratisch drapieren, und besonders die SPD will sich aufspielen: Seht ihr, ohne unsere Beteiligung an der Regierung wäre das Verbot des Roten Frontkämpferbundes schon durchgeführt. Sie glauben vertuschen zu können, daß gerade durch die SPD-Regierungspolitik, wie sie seit 1918 betrieben worden ist, die Diktatur der Kapitalisten Schritt für Schritt gestärkt worden ist. Sie glauben besonders vertuschen zu können, daß gerade die SPD-Politik in Preußen mit den Maßnahmen Grzesinskis, der die Ortsgruppen des Roten Frontkämpferbundes m Dortmund, Hindenburg, Falkenberg auflösen ließ, die Einleitung für die Offensive der Bürgerblockregierung darstellt.

Der erste Schlag ist abgewehrt!

Es wäre verhängnisvoll, wollten wir uns und wollte sich das Proletariat durch den Einspruch der Länder gegen das Verbot einlullen lassen! Nun erst recht Massensturm gegen das Verbot, gegen die Offensive des Bürgerblocks. Nun erst recht Kampf gegen die faschistischen Organisationen, gegen die Reichsbannerpolitik, und insbesondere nun erst recht Kampf gegen die imperialistische Rüstungspolitik, gegen die deutschen Kriegsvorbereitungen gegen die Sowjetunion! Mit verstärkter Energie in den Massen werben für die Ziele des Roten Frontkämpferbundes in den Betrieben, in den Gewerkschaften, in allen Massenorganisationen!

Der Boden ist günstig! Das zeigen die bisherigen spontanen Proteste gegen das Verbot!

Der Kampf für den Roten Frontkämpferbund und damit für die Forderungen und Interessen des Proletariats muß gesteigert werden.

Der 1. Mai muß im Zeichen der roten Front stehen!

Der Massenaufmarsch der roten Front am 1. Mai ist zugleich ein Aufruf an das werktätige Volk: Kommt hinein in die rote Front, schließt euch uns an, kämpft unter den roten Fahnen der Revolution, kämpft unter der Führung der Kommunistischen Partei für eure Tagesforderungen, für den Sturz der Kapitalsherrschaft, für die Errichtung einer revolutionären Arbeiter-und-Bauern-Regierung in Deutschland! Bekundet am 20. Mai euren Willen zur Durchsetzung unser aller Forderungen, euren Willen zum revolutionären Kampf gegen die Bourgeoisie durch die Stimmabgabe für die Kommunistische Partei - Wählt Kommunisten! Wählt Liste 5!

Die Rote Front,

Nr. 9 vom Mai 1928.

 

 


 

 

1929

Stassfurt

31. Juli 1929 (aus "Rote Fahne" vom 1. August 1929)

RFB demonstriert in Uniform

Bei dem hier am Sonntag, den 28. Juli stattgefundenen Anti-Kriegstreffen marschierten Hunderte über Hunderte Rote Frontkämpfer in voller Bundeskleidung geschlossen im Demonstrationszug auf. Viele Transparente mit Inschriften, die u. A. die Aufhebung des RFB-Verbots forderten, wurden von den Roten Frontkämpfern getragen. Die Arbeiterschaft begrüßte begeistert die "verbotenen" RFB-Kameraden. Die Polizei verhielt sich in Anbetrachtet der großen Zahl der Demonstranten zurückhaltend.

 

 

 

Proleten der SA- und SS- Stürme.

Die Kommune spricht zu Euch!

Volks- und Klassengenossen vom Hakenkreuz!

Wir, die Soldaten der roten Klassenfront richten an Euch die Frage: wo und in wessen Front stehen die feinen Leute, die Prinzen und Grafen, die Fürsten und Barone?

Wer kämpft für die Armen, gegen die feinen Herren, gegen die Grafen und Barone?

SA- und SS- Proleten!

Warum stellen wir, die Kommune an Euch diese Frage?

Weil wir Euch hiermit beweisen wollen, daß die Hitler, die Goebbels und Strasser Euch nur vorlügen, gegen das kapitalistische System und gegen die feinen Herren zu kämpfen, während sie in Wirklichkeit durch all ihre Taten zeigen, daß sie weiter nichts als feige Knechte und würdelose Lakaien dieser ganzen modernen Raubritterbande, die jetzt durch die Hilfe Hitlers regieren und alle täglich mehr knechten, ausbeuten und aushungern.

Schamlose Lügner und Volksbetrüger!

Hitler, Goebbels und Strasser schreiben in allen Zeitungen und schimpfen in allen Versammlungen gegen die feinen Leute, gegen die kapitalistische Parasiten, gegen die Mitglieder des feudalen Herrenklubs, mit denen am 6. November fürchterliche Abrechnung gehalten werden soll.

Alles ist Lüge! Wir beweisen!

Wer sind die Mitglieder des feudalen Herrenklubs?

Die Mitglieder des Herrenklubs sind Eure Füher!

Herr von Jagow.

Regierungspräsident a. D., Berlin, Brückenalle 30. Dieser feine Herr ist führendes Mitglied Eurer Partei und spielt eine große Rolle.

Dr. Edgar v. Schmidt-Pauli.

Berlin W, Keithsttraße 18. Dieser feine Herr ist ein Freund Hitlers und hat einen üblen Schmöker über Hitler geschrieben.

v. Strauss.

Direktor der Deutschen Bank und Diskontogesellschaft. Bei diesem feinen Herrn ist Hitler, Euer großer Osaf, ständiger Gast.

Die Genannten und Dutzende andere feiner Herren sind Eure Führer. Diese adlige Brut, welche der Modergeruch der Vergangenheit anhaftet, gehören zu Euren Führern. Diese Tatsache kann von Hitler, Goebbels und Konsortern nicht abgeleunet werden.

Diese feinen Herren reden für die Arbeiter, aber handeln für die Grafen und Barone

Dr. Goebbels.

Ein Musterexemplar eines arischen Herrenmenschen. Vom Institut für Rassenforschung als Bastard einer judenähnlichen Rasse bezeichnet, einer der größten Judenfresser und selbst Ehemann einer reichen, umgetauften Jüdin, ist einer der größten Betrüger. Goebbels redet im Sportpalast gegen den Herrenklub. Am gleichen Abend hält jedoch sein Schwager, der mecklenburgische Ministerpräsident Granzow einen Vortrag im Herrenclub.

Was ist denn mit der Tante Härlert?

Eine aus der Vorkriegszeit bekannte und vorbestrafte Kupplerin. Die Villa dieser nationalen Kupplerin in Caputh hat Dr. Goebbels für 5 Sommermonate gemietet und dafür 1200 Mark Miete bezahlt. Goebbels kann es sich ja leisten, dafür betteln die SA jetzt auf der Sraße.

Feine Arbeiterführer, die Hitler und Goebbels!

Und was mach Euer „Arbeiterführer" Prinz Auwi?

Dieser Führer Eurer Partei und Naziabgeordnete bewohnt die Villa Liegnitz mit über 60 Zimmern und verhurt die Millionen, welche die sozialdemokratischen Führer dem Hohenzollerngesindel bewilligt haben.

Kämpft Prinz Auwi gegen die feinen Herren und für Sozialismus?

Nein! So dumm seid Ihr doch nicht, das zu glauben?

Hunderte von Prinzen, Grafen, Fürsten und Baronen sind Naziführer! Gehören diese adligen Naziführer nun zu den feinen Herren oder zu den Untermenschen?

Ein Baron bleibt ein Baron, auch wenn er Nazi wird. Und Hitler und Goebbels sind würdelose Lakaien dieser adligen Herren und Barone, auch wenn sie noch so viel gegen die feinen Herren reden.

SA- und SS- Prolet! Was war denn in Koburg los? In Koburg haben Eure Führer gezeigt, was sie sind.

Fürstenknechte.

Eure Majestäten - königliche Hoheiten!

Höchste und allerhöchste Gäste, alleruntertänigste Glück- und Segenswünsche - so lautet wörtlich die „Kampfrede", die Euer Führer Schrumpf, Vorsitzender des Festausschusses, in Anwesenheit Hitlers an die feinen Herren und fürstlichen Prasser hielt.

Dann sollen die Hitler und Schrumpf mit den Prinzen und Fürsten französischen Sekt, während in den Walddörfern um Koburg Proletarierkinder kaum trockenes Brot zum Leben haben.

Macht Schluss mit diesen Volksbetrügern!

Euer Sozialismus, Euer Nationalismus, Euer Antisemitismus - alles ist Lug und Trug!

Hitler, Goebbels, Strasser einst und jetzt.

Einst: Keinen Pfennig Tribute, keine Minute Mehrarbeit.

Heute: Wir erkennen unsere Schulden an und unsere Verpflichtung, sie zu zahlen.

Einst: Verstaatlichung und Enteignung der Industrie. Revolution, wirtschaftliche Revolution wollen wir!

Heute: Wir sind gegen die Verstaatlichung der Industrie. Wir sind gegen die Verstaatlichung des Handels. Wenn wir zur Macht kommen, wird es keine gewaltsamen Aenderungen geben.

Der Kampf gegen Papen und Barone, gegen die Herren und Ausbeuter, gegen das fluchwürdige kapitalistische Hungersystem, der Kampf um die nationale und soziale Befreiung der Werktätigen wird nur von der Kommune geführt.

Die Kommune wird siegen.

Und Ihr? Proleten der SA und SS?

Ihr seid gegen dieses System!

Ihr seid gegen Notverordnungen, gegen Lohn- und Brotraub.

Ihr seid gegen die Herren - Reichen, gegen die Herren und Barone.

Los von Hitler! Her zu uns!

Mit Thälmann gegen die Papen und Schleicher, gegen die Hitler und Goebbels. Gegen die Fürsten, Grafen und Barone, gegen Hungerregierung und Hungersystem,

für ein sozialistisches Deutschland!

Wir sind die Sturmbrigaden des Sozialismus.

Wir erobern diese Welt!

Arme gegen Reiche! Klasse gegen Klasse!

Mit Euch oder auch gegen Euch

aber siegen werden wir!

Proleten, überlegt, wohin Ihr gehört! Arbeiter, so arm wie Ihr, haben zu Euch geprochen.

Arbeiter, kampfbereit und kampfentschlossen, fordern Euch auf zum gemeinsamen Kampf.

Die Kommune marschiert!

Proleten, zu uns und mit uns.

Rot Front!

die Kämpfer der roten Front.

 

 

 

"Sozialismus" in Worten - Faschismus in Taten !

Was ist Sozialfaschismus ?

INTERNATIONALER ARBEITERVERLAG - BERLIN

(etwa 1930)

 

 

 

 

Appell der halleschen Kommunisten

an die Polizeibeamten zum Kampf gegen den Faschismus

Polizeibeamte!

Achtung!!

Die Bourgeoisie hat den Urheber aller in der letzten Zeit begangenen Arbeitermorde zum Kanzler der "Deutschen Republik" gemacht!

Das bedeutet - Legalisierung des Arbeitermordes!

Das bedeutet - den verschärften Kurs auf den Abbau der Löhne der Arbeiter und die Gehälter der unteren Beamten!

Das bedeutet - die Kürzung der kärglichen Erwerbslosenunterstützung!

Das bedeutet - verschärftes Elend für Millionen Werktätiger!

Was Papen und Schleicher nicht fertigbrachten, nämlich die Niederschlagung des revolutionären Proletariats und Ausbeutung der werktätigen Massen, das soll Hitler mit seiner braunen Mördergarde schaffen, und Ihr sollt die Helfer und Henker sein!

In den vergangenen Nacht schon verübten die Nazis mörderische Ueberfälle auf die Arbeiterschaft von Halle!

Kameraden im Waffenrock!

Das Proletariat rüstet zum Generalstreik!

Haltet Euch bereit, auf der Seite des Proletariats zu kämpfen!

Schiesst nicht auf Eure Brüder! Verweigert die Ausführung der Befehle der faschistischen Offizierskamarilla!

Das Flugblatt wurde Januar/ Februar 1933 in Halle/ Saale verbreitet.

 

 

ROT FRONT !

Wenn morgens hoch die Sonne kommt

Hört man in Berlin schon: "Rot Front!"

Die Milchfrau sagt's, der Zeitungsmann

und auch der Bäcker rückt so an.

Der Vater spricht's zu seiner Frau

und der Kollege auf dem Bau.

Es grüßen laut sich so die Kinder

und auf dem Markt die Frauen nicht minder.

Und abends, wenn man kommt nach Hause,

dann sagt es sogar Nachbar's Krause,

der doch bisher so sehr dagegen

und hoffte stets auf Gottes Segen.

Auch wo sich findet noch 'ne Lücke,

da schlagt, Proleten, schnell die Brücke,

damit ein jeder Außenseiter

wird für "ROT FRONT!" ein neuer Streiter

Alice Hoffmann

7. Juli 1932 - "Rote Fahne"

 

 

 

"Rote Fahne"

vom 9. Juli 1932

 

 

spezielle Webseite

 

 

 

 

XIII. PLENUM DER KOMINTERN

Faschismus, Sozialdemokratie und Kommunisten

W. Knorin

 

 

 

August Lütgens 

Ein Roter Frontkämpfer

1934

 


10 von den vieltausend Blutopfern des Faschismus

aus: AIZ - Arbeiter-Illustrierte-Zeitung Nr. 30, 1934

(pdf-Format)

 

 

100 Tage illegaler Kampf

1933

 

 

konspirative Verhaltensregeln

für Revolutionäre (1932)

 

1.

Sage es dem, der es erfahren soll und nicht dem, der es erfahren darf. - Das ist besonders in den illegalen Parteien zu beachten, denn nicht jeder ist imstande, einer eventuellen Tortur standzuhalten.

2.

Ein Revolutionär darf nicht schwätzen, nicht überflüssigen Worte verlieren. Vermeide so weit es geht Gespräche über Parteiangelegenheiten an öffentlichen Orten, wo viele Leute in der Nähe sind: im Kaffeehaus, auf der Straßenbahn, auf der Straße usf.

3.

Frage bloß, was dich angeht, was du wissen mußt. Es ist nicht notwendig, daß ein Freund über personelle und innere organisatorische Verhältnisse mehr weiß, als zu seiner Arbeit unbedingt notwendig ist.

4.

Achtung beim Brief- und Telefonverkehr, Briefe werden von der Post gelesen, telefonische Gespräche werden belauscht.

5.

Trage nur Materialien bei dir, wenn es sich nicht vermeiden läßt, und dann nur so kurze Zeit wie möglich. Halte deine Wohnung sauber.

6.

Blicke um dich; Sieh, wer dir folgt, wer dich beobachtet. Der Kürzeste Weg ist nicht immer der Beste, d.h. bestelle die Genossinen und Genossen, mit deneen du zusammenarbeitest so, daß du auf dem Weg dorthin genügend Zeit hast, evtl. Verfolger abzuschütteln. Halte genügend Zeit frei für den nächsten Treffpunkt undsei vorbildlich pünktlich.

7.

Keine auffallende Geheimnistuerei, mehr Sicherheit im Auftreten und Benehmen. Passe deine Lebensweise an das Milleu an, dem du nach deinen Ausweispapieren angehörst.

8.

Denkt daran, bei Sitzungen zu vereinbaren, was ihr sagen wollt, wenn euch die Gestapo aushebt.

9.

Trefft mit euren Genossinen und Genossen solche Vereinbarungen, daß ihr euch wiederfindet, ohne voneinander Wohnung und Namen zu wissen (Reservezeit und -ort vereinbaren).

10.

Macht kein Lokal zur Stammkneipe, kein Kino zum Stammkino, keinen Park oder Platz zum Stammaufenthalt.

11.

Kämpft hart und entschlossen gegen Gerüchte und Panikstimmungen bei bestimmten Anlässen. Keiner darf ungeprüfte Meldungen weitergeben. Jeder sei bemüht, sofort den Urheber derartiger Dinge festzustellen. Bevor keine Klarheit bei bestimmten Meldungen besteht, dürfen sie nicht zum Allgemeingut der gesamten Organisation werden. Teilt solche Dinge zu allererst eurem anleitenden Kader mit.

12.

Denkt daran, Leichtfertigkeit ist nicht gleichbedeutend mit Mut! Die Kunst unserer Arbeit ist, bei Anwendung aller Vorsichtsmaßregeln und Beachtung kleinster Dinge, das Höchstmaß an revolutionärer Arbeit  zu leisten. Bei einer richtigen Verteilung der Kräfte und Anwendung einer beweglichen Taktik wird uns das gelingen.

13.

Es ist klar, daß es gerade in konspirativer Hinsicht immer wieder neue Momente und Variationen geben wird. Sprecht also von Zeit zu Zeit über die Methoden des Gegners und legt danach eurer Verhalten fest. Ihr habt dadurch den Vorteil, immer einen Schritt im voraus zu sein, während sich der Gegner erst auf unsere Arbeitsweise einstellen muß.

14.

Notiere mit äußerster Sorgfalt und verschlüsselt Wohnungen, Anlaufstellen und Adressen nur, wenn du sie dir wirklich nicht merken kannst. Trainiere dein Gedächtnis. "

Zitiert nach Dokumenten der KPD Thälmanns,

J. Büchner, "Kämpft gegen Provokateure und Spitzel", Berlin 1932; abgedruckt in: Texte zur legalen und illegalen Arbeit der Kommunistischen Partei - aus der Zeit Lenins und Stalins mit vielen Dokumenten der KPD Thälmanns S.260

 

 

 


 

GESTAPO

(26. April 1933 - 8. Mai 1945)

 

 

Allein während der Machtergreifung des Hitlerfaschismus

wurden 25 000 von 360 000 KPD Mitgliedern verhaftet.

 

 

 

 

Dokumente der deutschen Sicherheits- und Geheimdienste

(Gestapo + Reichskommissariat für innere Ordnung)

Oktober 1924 - Januar 1925

Akte 9

Dossier des Reichskommissariats für die Unterstützung der öffentlichen Ordnung

“Roter Frontkämpferbund. Band II.”:

Berichte, Meldungen und Mitteilungen, Auszüge aus polizeilichen Auskunftsberichten (Städte Bremen, Schwerin, Dresden, Lübeck, Stuttgart, Karlsruhe, Berlin u.a.), sowie vom Wirtschaftsministerium und Ministerium des Innern in Thüringen über die Versammlungen in unterschiedlichen Regionen Deutschlands zur Gründung des Roten Frontkämpferbundes, über die Tätigkeit des Bundes, die Leiter örtlicher Organisationen, rote Jungsturmgruppen, proletarische Hundertschaften, Durchsuchungsergebnisse und Einleitung von Gerichtsverfahren gegen einzelne Funktionäre der KPD und des Rotfrontkämpferbundes (RFB);

Kopien der Rundschreiben regionaler Abteilungen der KPD mit Empfehlungen zu Organisationsweisen des RFB Vorort, Kopien der Verfassung des RFB u.a. Dokumente des Bundes;

Zeitungsausschnitte aus „Die Rote Front“, “Thüringer Volksblatt“ (Gotha), „Die Rote Fahne, „Sächsisches Arbeiter Zeitung“, „Deutsche Zeitung“, Broschüre „Rotes Merkblatt. Für die Krieger der Arbeiter u. Bauernarmee und der Roten Flotte über die wichtigsten Fragen des Kriegshandwerks“.

Hamburg, 1924. 28 S., Flugblätter etc.

Originale und Kopien


 


AKTE 10

Dossier des Reichskommissariats für die Unterstützung der öffentlichen Ordnung

“Roter Frontkämpferbund. Band 3.”:

Berichte, Reports und Meldungen, Auszüge aus polizeilichen Auskunftsberichten der Städte Hessens, Mecklenburgs, Gera, Hannover, Braunschweig, Bremen, München, Hamburg, Köln, Dresden, Stuttgart, Weimar, Elberfeld, Karlsruhe, Dessau, Berlin etc., sowie des Ministeriums des Innern und Wirtschaftsministerium von Thüringen, des Oberpräsidenten der Provinz Westfalen zur Tätigkeit der RFB in unterschiedlichen Regionen Deutschlands, zur Struktur von Organisationen und deren Leiter;

Liste der RFB-Leiter (Berlin-Brandenburg), Kopien der Satzung des RFB, Flugblätter des kölnischen RFB, Bekanntmachungen des RFB (1925) und andere Dokumente des RFB;

Informationen für Nachrichtenagenturen zur Tätigkeit des RFB und der Roten Jugendsturmgruppen, zur propagandistischen Tätigkeit des Bundes;

Zeitungsausschnitte aus: „Die Rote Front“, “Thüringer Volksblatt“, „Die Rote Fahne“ etc. Originale und Kopien

 

1924-1928

Akte 12

Dossier des Reichskommissariats für die Unterstützung der öffentlichen Ordnung

“Geldquellen”:

Meldungen von V-Leuten über die eingehenden Gelder des EKKI bei der sowjetischen Handelsvertretung in Berlin, über die Finanzierung der KPD und anderer kommunistischer Parteien durch die Komintern, über die Kuriere der Komintern, die aus Moskau Geld liefern;

Dokumente von V-Leuten zum Budget der Komintern (1925-1926);

Übersetzung eines Auszugs aus dem Brief von M. Kaschen [М. Кашен] an den Generalstaatsanwalt im Justizpalast in Paris, mit Kommentaren zur Publikation in der Zeitung “Temps” über die Finanzierung durch die Bolschewiki der kommunistischen Propaganda ins Deutsche;

Übersetzungen von geheimen Briefe der Botschaft der UdSSR in Deutschland an die sowjetische Handelsvertretung in Berlin und an das ZK der KPD, von Briefen des EKKI und des Revolutionären Militärrats der UdSSR zur finanziellen Unterstützung des deutschen RFB im Jahr 1927 ins Deutsche;

Aktennotizen über Verkaufspläne von russischem Platin in Deutschland, über die Finanzierung der Streikbewegung und der propagandistischen Tätigkeit in europäischen Ländern durch die Komintern und Profintern.

Originale und Kopien

 


 

1927-1928

AKTE 40

Dossier [des Reichskommissariats für die Unterstützung der öffentlichen Ordnung]*

„Komintern und RFB“:

Berichte und Auskünfte über die Gründung und Tätigkeit des internationalen RFB, über Instuktionen für den RFB in Deutschland, über die Finanzierung des Bundes, über die Konferenz der Vertreter des RFB Österreichs und Deutschlands in der sowjetischen Handelsvertretung in Berlin, über die Ausbildung von Kadern für den RFB, über die Rolle der Komintern bei der Leitung der Tätigkeit des RFB, über die Beziehungen zwischen der Roten Armee und dem RFB, über die Deutschlandreisen von Skoblewskij (Gorew) [Скоблевский (Горев)] und P. Dybenko [П. Дыбенко] u.a., über die Tätigkeit des Militärattachés der sowjetischen Botschaft P. Lunew [П. Лунев] und andere Fragen.

Originale und Kopien

 

 

1927-1928

Akte 41

Dossier [des Reichskommissariats für die Unterstützung der öffentlichen Ordnung]*

“VI. Weltkongress der Komintern. 17. Juli bis 2. September 1928 in Moskau”:

Übersetzungen aus der “Prawda”, “Iswestija”, “Krasnaja Swesda”, Zeitungsausrisse aus “Vorwärts”, “Die Arbeiter Illustrierte Zeitung”, “Die Rote Fahne”, “Deutsche Zentral-Zeitung”, “ Basler Nachrichten”, der Zeitschrift “Internationale Presse-Korrespondenz”, Informationsbulletin “O-Dienst” mit Publikationen zum VI. Kongress der Komintern und den dort getroffenen Entscheidungen;

Berichte und Meldungen über die Vorbereitung des VI. Kongresses der Komintern, über die Kongressdelegation von Max Hölz, über die Rede von N.I. Bucharin [Н.И. Бухарин], über die Delegation des RFB, über die Ausstellung der revolutionären Literatur in Moskau, über die Weltrevolution-Pläne, über die Delegation Deutschlands, Österreichs, Ungarns u.a.

Originale und Kopien

 

1927-1929

AKTE 51

Dokumente [des Reichskommissariats für die Unterstützung der öffentlichen Ordnung]*

“II. Komintern u. KPD. 1928”:

Aktennotizen über die Gründung der Frauen-Sektion bei der Agitpropabteilung der Komintern;

über die Gründung einer Verbindungszentrale in Königsberg zur Komintern in Moskau;

über die Teilnahme von RFB-Mitglieder an der Konferenz der Vertreter “roter Militärorganisationen West-Europas” in Moskau (November 1927);

über das IX. Plenum des EKKI (Februar 1928);

über einzelne Mitglieder der KPD (E. Thälman, G. Brandler, W. Pieck u.a.); über die Reisen von J.W. Hirschfeld durch europäische Länder mit dem Ziel die Verbindung zu europäischen Zentren mit Moskau herzustellen;

über Besprechungen in der sowjetischen Handelsvertretung zur Zusammenarbeit deutscher Kommunisten und Sozialdemokraten (Oktober 1927), über den Kampf gegen die Opposition in der KPD, über die Vorbereitung von Streiks, über Empfehlungen der Komintern zu taktischen Fragen etc.;

Kopie des Auskunftsberichts No. 19 vom 10. Oktober 1927 (Bremen) über den Besuch des sowjetischen Dampfschiffes “Grigori Sinowjew” durch Mitglieder des RFB;

Brief vom 22. Oktober 1927 an die Nachrichtenstellen der Länder[1] über die Veröffentlichung der Briefe des Abgeordneten des preußischen Landtags M. Dörr in der russischen Emigrantenzeitung “Rul’”, mit Übersetzung der jeweiligen Briefe;

analytischer Bericht “Rückblick und Ausblick auf die kommunistischen Bewegung in Deutschland” (Ausgabe “O-Dienst”, Nr. 2, 7. Februar 1928);

Ausrisse und Abschriften aus Zeitschriften zur Tätigkeit der KPD etc.

Originale und Kopien

 

 

1927-1933

Akte 59

Dokumente [des Reichsministeriums des Innern]* zu Sachsen: Berichte des Reichsministerium des Innern und des Reichskommissars für

Überwachung der öffentlichen Ordnung über Zusammenstöße zwischen der Polizei

und den gegen die Hinrichtung von Sacco und Vanzetti (USA) protestierenden Demonstranten in Leipzig am 23. August 1927;

über Zusammenstöße zwischen Mitgliedern des RFB und Teilnehmern einer Kundgebung des “Stahlhelms” in Leipzig am 17-18. November 1928;

Auszüge aus Gerichtsakten der angeklagten Personen;

Beschwerde des Bundesvorstandes des Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold an den Reichsminister des Innern über die Zusammenstöße mit Nationalsozialisten am 9. Juni 1929. in Plauen, Briefwechsel zwischen dem Reichsministerium des Innern und dem Sächsischen Ministerium der auswärtigen Angelegenheiten zu der Frage, Antwort des Reichsministers des Innern vom 22. August 1929;

über den Prozess gegen junge Kommunisten, angeklagt wegen Zusammenstößen während des Jugendtages in Leipzig (1930);

Briefwechsel, Anfragen, Beschwerden, Informationen zu der Tätigkeit der Nationalsozialisten in Sachsen; Zeitungsausrisse aus “Tägliche Rundschau”, “Deutsche Allgemeine Zeitung”, “Berliner Tageblatt”, sowie aus Veröffentlichungen der Agentur “Wolff’s Telegraphisches Büro” zu den Ereignissen in Sachsen.

Originale und Kopien

 


 

1930-1931

AKTE 67

Dokumente aus dem Dossier [des Reichsministeriums des Innern]*

zur Zersetzungstätigkeit der Kommunisten in Reichswehr und Polizei:

Informationsbriefe des Reichsministeriums des Innern an die Nachrichtenstellen der Länder, mit beigefügten Informationen über Veröffentlichungen in kommunistischen Druckschriften von Artikeln zu militärpolitischen und politischen Fragen, über das Vorhaben der KPD die Tätigkeit des verbotenen Rot-Frontkämpferbundes in Thüringen erneut zu beginnen, über die Teilnahme der Mitglieder des RFB an Manövern der Roten Armee, über die illegale Konferenz des RFB in Hagen (September 1931), über die Tätigkeit des Kommunistischen Jugendverbandes, über das Rundschreiben der KPD zu Durchsuchungen bei den verantwortlichen Parteifunktionären, über die Empfehlungen des ZK der KPD zu den Kampfmethoden gegen die NSDAP u.a. Fragen;

Informationen der KPD zur proletarischen Selbstwehr;

Kopien der Gerichtsakten zum Fall Fritz Schälike sowie zum Fall Otto Gustav Mettin u.a., angeklagt wegen Hoch- und Landesverrats;

Abschriften aus Zeitschriften, Zeitungsausrisse aus “Die Rote Fahne”, der Zeitschrift “Die Kommunistische Internationale” u.a.

Originale und Kopien

 

1930-1933

Akte 69

Dokumente aus dem Dossier [des Reichsministeriums des Innern]* für die

Vorbereitungen auf die Illegalität durch die KPD:

Informationsbriefe für die Nachrichtenstellen der Länder mit Anlage, Empfehlungen der KPD zu den Vorbereitungen für die Arbeit in der Illegalität (“Illegalität und die Aufgaben der Partei”), über illegale Druckereien und die Verbreitung kommunistischer Literatur;

über Anweisungen an die Propagandisten unter der „Diktaturverordnung“, Rundbriefe der KPD über Organisation von Parteitreffen, über die Vorbereitungen für die Reichspräsidentenwahlen und Wahlen zum preußischen Landtag (1932), sowie der Kommunistische Jugendverband Deutschlands über die Vorbereitungen zum Übergang in die Illegalität, Abschriften aus der Zeitschrift des RFB “Der Rote Frontsoldat” zu den Kampfzielen und -methoden;

Bericht des Polizeipräsidiums Dresden über Polizeiaktionen gegen die KPD;

Bericht der Polizeidirektion Bremen über Verhaftungen von Personen, wegen des Verdachts der illegalen Ausgabe der Zeitung “Rote Sturmbahne” u.a. Literatur;

Bericht der Hamburger Polizeibehörde über die Aushebung von illegalen Druckereien;

Bericht der Polizeidirektion München zum Fall des Leiters der illegalen Druckerei in München Albert Wimmer u.a.;

Kopien der Anklageschrift zum Prozess gegen die an der Herausgabe und Verbreitung der illegalen Literatur beteiligten Personen;

Kopien der Anweisungen der Internationalen Roten Hilfe für die “Verantwortlichen für Verbreitung der Literatur im Bezirk”;

Ausrisse aus deutschen Zeitungen.

Originale und Kopien

 

1933 (3)

Akte 84

 

Dokumente aus dem Dossier [des Reichsministeriums des Innern]*:

Informationen für die Nachrichtenstellen der Länder zu der Konferenz des RFB in Braunschweig (Dezember 1932),

über die Arbeit der KPD unter Kindern, über die Ziele und Aufgaben der Internationalen Roten Hilfe, über den Rundbrief der IRH vom 4. Februar 1933, über den bevorstehenden antifaschistischen Arbeiterkongress im April 1933, über den Rundbrief des Kommunistischen Jugendverbandes bezüglich der Vorbereitungen und Durchführung der antifaschistischen Mai-Aktion, über die Ziele der KPD in der Illegalität;

Informationen für Ministerien und andere Behörden über die Direktiven des Sekretariats der KPD bezüglich der Kampagne anlässlich des 10. Jahrestages der Besetzung des Ruhrgebiets (1923-1933), über den Rundbrief der Bezirksleitung der MOPR, Zentrales Schwarzerde-Gebiet, Woronesch, an die Bezirksleitung der Roten Hilfe Württemberg vom 16. Januar 1933, über den Verband proletarischer Freidenker, über den Internationalen Seemannsklub in Hamburg;

Anfragen der Nachrichtenabteilung des Reichsministeriums des Innern an das Sächsische Ministerium des Innern, an den Reichspostminister, sowie an das Auswärtige Amt über den legalen Postversand von propagandistischer Literatur aus der Schweiz;

Briefe des Sächsischen Ministeriums des Innern zu Fällen des Geldversands in Briefen an Adressaten in der Sowjetunion und Ermittlungsakten;

Schreiben des Gausachbearbeiters für Beamtenfragen in Görlitz (Niederschlesien) Konrad Jenzen und des Reichsverkehrsministeriums an den Reichsminister des Innern Frick zu Spionagefällen in Seidenberg;

Kopie des Berichts der Informationsabteilung der Gestapo an den Reichsminister des Innern über Änderungen in den Auslandsorganisationen der KI etc.;

Ausrisse aus der Zeitschrift “Internationale Presse-Korrespondenz”, der Zeitung “Die Rote Fahne” und anderen Zeitschriften zu den Ereignissen in Deutschland.

Originale und Kopien


 

1933-1941

Akte 284

 

 

Dokumente aus dem Dossier des Gestapa*

über die antifaschistische Bewegung in unterschiedlichen Ländern:

Ausrisse, Abschriften und Übersetzungen aus Zeitschriften (USA, Frankreich, Deutschland, Dänemark und andere Länder) über Protestbewegung gegen den Nationalsozialismus in Deutschland, zur Verteidigung von Ernst Thälmann und von anderen Antifaschisten, über die Volksfront in Deutschland, über die Solidaritätsbewegung mit dem republikanischen Spanien, über die Taktik der KPD;

Flugblätter (Kopien) diverser Organisationen und Bulletin des Internationale Komitees für die Befreiung von Ernst Thälmann und von anderen inhaftierten Antifaschisten (Nr. 14, Juni 1934);

Kopien der Berichte der deutschen Botschaften in Washington, Madrid, Rom, Paris, London an das Auswärtige Amt, der Generalkonsulate in Barcelona, Zürich, New York, Boston, Chicago, Cleveland, San Francisco, Montreal, den Haag, Basel und der deutschen Gesandtschaften in Stockholm, Kopenhagen, Oslo, Brüssel, Mexico – über die Proteste gegen den Nationalsozialismus in Deutschland, über die antideutsche Propaganda in Europa und Amerika, über eine Propagandareise von Willi Münzenberg, Kurt Rosenfeld und Aneurin Sevan durch die USA, über den Boykott deutscher Waren;

Protestbriefe gegen die Festnahmen von Antifaschisten;

Liste ausländischer Organisationen, die die Politik Deutschlands verurteilen;

Bericht des Polizeipräsidiums der Stadt Essen über die Pläne der KPD den Roten Frontkämpferbund zu aktivieren (Mai 1934);

Aktennotiz mit der Inhaltwiedergabe zu Funksendungen der Komintern über den deutschen Nationalsozialismus (15.8.1934), über die Taktik der KPD (April 1937); Liste der Mitglieder des ZK der KPD (Juni 1929);

Resolution des ZK der KPD vom 1. August 1934 über die Gründung der Einheitsfront.




 

Das Schwert, mit dem die Weltfaschisten die sozialistische Weltrevolution zur Strecke bringen wollen, wird das Herz der Weltbourgeoisie durchbohren !

Komintern (SH)

 

 

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