GRÜNDUNGSERKLÄRUNG DES RFB

vom 29. Juli 2019

 

" Tod dem Weltfaschismus ! "

 

 

Wir heben unsere geballte Faust und grüßen alle Antifaschisten der Welt mit einem kräftigen

ROT FRONT!

 

Einleitung

Mit der Gründungserklärung des Roten Frontkämpferbundes legen wir hiermit unseren stalinistisch-hoxhaistischen Standpunkt zum antifaschistischen Kampf dar und wenden uns damit besonders an die Antifaschisten auf der ganzen Welt.

Die Gründungserklärung dient uns als Richtschnur für unsere prinzipielle Haltung in unserem praktischen Kampf innerhalb der antifaschistischen Weltbewegung, die auf die sozialistische Weltrevolution auszurichten ist.

Wir reichen allen Menschen solidarisch die Hand, die mit uns gegen den Faschismus, aber nicht gegen uns Stalinisten-Hoxhaisten kämpfen.

 

Übersicht

erstens: unser Selbstverständnis,

zweitens: unsere Grundsätze,

drittens: unsere antifaschistische Theorie,

viertens:unsere Strategie und Taktik,

fünftens: unsere Kampfmethoden, Kampfformen und Kampfmittel

sechstens: unser Organisationsaufbau.

 

 

Wer wir sind ...

Der Rote Frontkämpferbund ist eine antifaschistische Weltorganisation der Komintern (SH).

Wir, die Wiedergründer des RFB, sind die einzigen Antifaschisten auf der Welt, die dazu legitimiert sind, den Namen RFB rechtmäßig zu tragen. Warum ?

In unseren roten Kampfabteilungen haben Genossinnen und Genossen gekämpft, die selber Mitglied des RFB und der KPD Ernst Thälmanns waren und den Hitlerfaschismus überlebt haben.

In unseren roten Kampfabteilungen kämpften ferner Genossinnen und Genossen, die Mitglied der KPD/ML von Ernst Aust waren und damit den Kampf des RFB gegen Faschismus UND Sozialfaschismus wieder aufgenommen haben.

In unseren roten Kampfabteilungen kämpfen schließlich Genossinnen und Genossen der Komintern (SH), die seit Beginn des neuen Jahrhunderts das Banner des RFB gegen Faschismus und Sozialfaschismus hoch halten.

Seit 1924 haben wir also nicht nur den RFB propagiert und politisch verteidigt, sondern auch für ihn praktisch gekämpft, die größten Opfer gebracht und seine Tradition bis zum heutigen Tag fortgesetzt mit seinem berühmten Kampfruf:

"Dem Klassengegner die Faust ins Gesicht!"

 

Wir ließen uns von Anfang an stets leiten von Stalins Aufruf:

"Schafft rote Kampfabteilungen!"

Mit der Schaffung roter Kampfabteilungen hatten wir 1968 begonnen, nachdem die rechtsopportunistischen Legalisten in unseren Reihen geschlagen waren. Wir konnten mit unseren roten Kampfabteilungen große Erfolge erzielen gegen Reaktion und Faschismus, wie zum Beispiel in der Schlacht am Münchener Karlstor anlässlich des Roten Antikriegstags 1972, oder beim Kampf gegen den Bau des Atomkraftwerks in Brokdorf 1976, sowie bei der Zerschlagung zahlreicher Faschistentreffen, bei verschiedenen Betriebsbesetzungen, gegen den Breschnew-Besuch in Westdeutschland (trotz Demonstrationsverbot) und vieles mehr (siehe "Roter Morgen"-Archiv).

Wir verfügten über unsere eigene Teakwondo-Organisation und andere Kampfsportgruppen, um nur einige Beispiele zu nennen. In diesem Kampf haben wir viele Opfer gebracht. 1974 hatten wir den Tod eines unserer Genossen zu beklagen. Genosse Günter Routhier wurde von der Polizei zu Tode geprügelt. Unser Zentralorgan, "Roter Morgen", wurde als einzige deutsche Zeitung verboten, und gegen uns wurden unzählige Gerichtsprozesse geführt, Gefängnis- und Geldstrafen verhängt, Berufsverbote erteilt, schwarze Listen in den Betrieben angelegt, Ausschlüsse aus den Gewerkschaften beschlossen usw.

In der DDR bekämpfte uns der Staatssicherheitsdienst (Stasi) sogar als "Staatsfeind Nr. 1". Unsere roten Kampfabteilungen gehen ein in die Geschichte des Antifaschismus als die einzigen roten Kampfabteilungen in der Welt, die gleichzeitig gegen den Faschismus im Westen als auch gegen die Sozialfaschisten an der Macht im Osten kämpften.

Die marxistisch-leninistische Bewegung, welche sich nach dem Verrat der modernen Revisionisten in Deutschland seit den 60er Jahren herausgebildet hatte, war von Anfang an gespalten, was die Reorganisierung eines überparteilichen RFB erschwerte. Aber zumindest unterstützten sich die Kampfabteilungen der verschiedenen marxistisch-leninistischen Organisationen in verschiedenen Aktionen und auf zahlreichen gemeinsamen Demonstrationen gegenseitig.

Auf dem dritten Parteitag der KPD/ML wurde 1976 endlich der historische Beschluss gefasst:

"Angesichts der Verschärfung der Klassenkämpfe, der zunehmenden Brutalität der Konterrevolution, der Überfälle von Faschisten und Sozialfaschisten auf Parteieinrichtungen und Genossen, zum Schutze unserer Demonstrationen, Kundgebungen, Büchertische etc., ist es notwendig, Schutztrupps zu bilden... aus den mutigsten, körperlich stärksten, zähesten und trainiertesten Genossen."

Genossen, die ab 1976 beim Aufbau dieser neuen Schutztrupps beteiligt waren und in ihnen aktiv gekämpft haben, sind heute noch in der Komintern (SH) aktiv.

Nach dem IV. Parteitag der KPD/ML hatten wir 1980 unseren schwersten Fehler begangen. Wir gründeten nicht etwa den RFB als proletarische Wehrorganisation, die sich dem Kommunismus und der Weltrevolution verpflichtet, sondern die "Volksfront gegen Reaktion und Faschismus", welche sich stattdessen vom Kommunismus und von der Weltrevolution entfernte. Die "Volksfront" war ein breit angelegtes, überparteiliches, antifaschistisches Bündnis und trat insbesondere im Wahlkampf gegen Strauß öffentlich in Erscheinung ("Stoppt Strauß!"). Wir wollen unsere Arbeit in der "Volksfront" nicht pauschal schlecht reden. Wir haben mit der "Volksfront" viel Gutes geleistet im Kampf gegen Faschismus und Sozialfaschismus. Wir waren damals sogar die führende Kraft der antifaschistishen Bewegung. Aber die "Volksfront" war auf falschen ideologischen Grundlagen aufgebaut und damit zum Scheitern verurteilt. Das ist schon allein daran zu erkennen, wenn man sich den vollständigen Namen der "Volksfront" vor Augen führt, der da lautet: "Volksfront gegen Reaktion, Faschismus und Krieg, für Freiheit und Demokratie, Wohlstand und Frieden!" Darin ist nichts Rotes zu entdecken -weder Klassenkampf, Revolution oder gar Sozialismus und Kommunismus. Dieser Name erinnert vielmehr stark an die revisionistischen Hauptparole der Kominform: "Für Frieden und Demokratie!", die noch aus der Zeit der revisionistischen Einheitsfrontpolitik von Dimitrov und dem VII. Weltkongress der Komintern stammt. Damals erkannten wir leider noch nicht, dass dass eine revisionistisch-liquidatorische Einheitsfrontpolitik war, der wir gefolgt waren. 5 Jahre nach ihrer Gründung, also 1985, lösten die Liquidatoren die "Volksfront" wieder auf. Unser Fehlgriff mit der "Volksfront" war nicht nur ein schwerer Schlag für unsere Partei und für unsere roten Kampfabteilungen, sondern auch für den antifaschistischen Kampf der Arbeiterklasse und für die marxistisch-leninistische Bewegung im Allgemeinen. Seitdem hat es keine roten Kampfabteilungen der Marxisten-Leninisten mehr gegeben. Stattdessen begann die Zeit der antifaschistischen Gruppen der Autonomen, die das von uns hinterlassene antifaschistische "Vakuum" ausfüllten, aber den Marxismus-Leninismus als einzig korrekte Ideologie des Proletariats ablehnten. Einige autonome Gruppen berufen sich zwar auf die "Antifaschistische Aktion", die von der KPD Ernst Thälmanns 1932 gegründet wurde. Aber was soll aus einer roten "Antifaschistischen Aktion" ohne Führung einer bolschewistischen Partei herauskommen ? Was dabei heraus gekommen ist, sehen wir an der Verwandlung der roten Antifa-Fahne in eine schwarz-rote Antifa-Fahne !

Wir haben Selbstkritik geübt und sowohl die anti-kommunistische Volksfrontpolitik von Dimitroff, als auch das breite Spektrum der spontaneistisch-"undogmatisch"[=anti-marxistisch-leninistisch] - anarchistisch gefärbten Ideologie der Autonomen kritisiert und uns von beiden Richtungen scharf abgegrenzt. Das werden wir auch in Zukunft weiterhin tun.

Heute bekämpfen wir insbesondere die Neo-Revisionisten auf internationaler Ebene, welche sich Dimitroff als Leitfigur ihrer revisionistischen Volksfrontpolitik verschrieben haben. Dass die Neo-Revisionisten unsere Fehler von damals heute wiederholen können und diese jetzt gezielt gegen uns selbst richten, dafür sind wir selber mit verwantwortlich. Aber auch daraus haben wir gelernt: Mit Neo-Revisionisten und Sozialfaschisten, mit Dimitroffleuten, kann es und wird es keine antifaschistische Einheit geben!

In den Jahren des Endes des 20. Jahrhunderts waren wir sehr geschwächt und kräftemäßig nicht in der Lage, den RFB wieder neu zu gründen. Trotzdem haben wir unsere Pflicht erfüllt und die Wiedergründung des RFB seit Anfang der 90er Jahre erneut propagiert (siehe):

Bauen wir den Roten Frontkämpferbund wieder auf ! (von Wolfgang Eggers)

Seitdem sind mehr als weitere 20 Jahre vergangen, ohne unser Ziel auch nur für einen Augenblick aus den Augen zu verlieren. Und jetzt haben wir endlich den RFB gegründet, und zwar als internationale Kampforganisation der Komintern (SH). Das ist ein historisch großer Schritt auf dem Weg zur Entfaltung der stalinistisch-hochaistischen Weltbewegung im Kampf gegen den Weltfaschismus.

Insgesamt haben wir also im Laufe der Geschichte unschätzbar wertvolle positive wie negative Erfahrungen im Kampf gegen Faschismus und Sozialfaschismus sammeln können, die allen zukünftigen Antifaschisten des RFB zu Gute kommen.

 

gegründet 1924

 

RFB - Historischer Rückblick

Der Rote Frontkämpferbund ist 1924 im Kampf gegen den Faschismus und den imperialistischen Krieg gegründet worden.

Die Wiedergründung des RFB findet heute statt am 95. Jahrestag seiner ursprünglichen Gründung und dem 90. Jahr nach seinem Verbot 1929. Wir, die Wiedergründer des RFB, wollen in unserer Gründungserklärung zuallererst zum Ausdruck bringen, dass wir die ruhmreiche Geschichte des RFB verteidigen und ehrenvoll fortsetzen wollen, und zwar solange, bis aller Faschismus für immer vom Erdball verschwunden ist.

Mit der Niederschlagung der deutschen Novemberrevolution vor 100 Jahren wurden Rosa Luxemburg, Karl Liebknecht und andere revolutionäre Führer ermordet und das revolutionäre Proletariat und die revolutionären Soldaten und Matrosen entwaffnet. Die Bourgeoisie und ihre sozialfaschistische Regierung hat sich nach der Niederlage im Ersten Weltkrieg hingegen erneut bewaffnet, sich stützend auf die alten imperialistischen Offiziere aus dem ersten Weltkrieg, um die Revolution des deutschen Proletariats im Blut zu ersticken, dem deutschen Faschismus zur Macht zu verhelfen, und möglichst ohne Klassenkonflikte im eigenen Land den zweiten Weltkrieg ungestört vorzubereiten, und schließlich die faschistische Weltherrschaft zu errichten.

Das deutsche Proletariat hat dieser Entwicklung nicht etwa tatenlos zugesehen, sondern einen heldenhaften Kampf gegen die Bourgeoisie geführt, in dem viel Arbeiterblut geflossen ist. Nachdem die Rote Ruhrarmee durch Verrat revisionistischer KPD-Führer aufgelöst worden war, schuf sich das deutsche Proletariat am 28. Juli 1924 seine eigene Schutzorganisation mit über 200 000 Mitgliedern in einer Rekordzeit von weniger als 5 Jahren. Das war der vom Proletariat geliebte und von der Bourgeoisie gehasste RFB, mit Ernst Thälmann an der Spitze, dem Vorsitzenden der Kommunistischen Partei Deutschlands und einer der besten Führer der Komintern und des internationalen Proletariats.

Der Rote Frontkämpferbund war die größte antifaschistische proletarische Kampforganisation der ganzen Welt. Bis heute hat es nie wieder eine so große und starke antifaschistische Kampforganisation der Kommunisten gegeben wie eben den RFB.

Der Rote Frontkämpferbund in Deutschland war die Hoffnung und die Siegeszuversicht des Weltproletariats.

Die Arbeiterfaust des RFB reckte sich gigantisch über den ganzen Erdball.

Der Kampfruf „Rot Front!” wurde zum Schlachtruf der Arbeiter der ganzen Erde.

Aber nur einige Tage nach dem Blutmai 1929 in Berlin, am 6. Mai 1929, , als die sozialdemokratische Polizei 34 Arbeiter auf der Maidemonstration erschoss und Hunderte verletzte, wurde der RFB von der sozialfaschistischen Regierung verboten. Die Sozialfaschisten machten sich damit zum Steigbügelhalter der Faschisten, die von nun an unter dem Schutz der Polizei das Blut der Arbeiter auf offener Straße ungestraft vergießen durften.

Der Faschismus bedeutete in erster Linie die rücksichtslose physische Unterdrückung und dann folgend die Vernichtung aller fortschrittlichen Elemente in der Bevölkerung, vor allem der revolutionären Elemente der Arbeiterklasse und der KPD, sowie die Zerstörung des RFB und aller anderen Massenorganisationen der Arbeiterklasse, der somit alle Formen einer organisierten Verteidigung ihre Interessen mit Gewalt genommen wurde.

Als die sozialistische Revolution Anfang 1933 kurz bevor stand, wurde die KPD verboten, wurde ihr Parteiapparat von den Faschisten zerschlagen und tausende Kommunisten - wie auch Ernst Thälmann - wurden von den Faschisten kaltblütig ermordet, zum Tode verurteilt oder in die Konzentrationslager verschleppt und dort bestialisch misshandelt und getötet.

Erst Stalin hat dann endlich diesem faschistischen Morden ein Ende gemacht.

Die Bourgeoisie hat Stalin deswegen gehasst und alles versucht, um all ihre faschistischen und sozialfaschistischen Verbrechen am Proletariat vergessen zu machen und die ruhmreiche Geschichte des RFB zu kriminalisieren und für immer auszulöschen. Warum erklärt die Bourgeoisie den RFB zu einer "terroristischen Vereinigung"? Weil sie eben die gleiche Bourgeoisie ist, die schon einmal in der Geschichte den RFB verboten und den Faschismus an die Macht gebracht hat. Die Wiedergründung des RFB ist ein Schlag ins Gesicht der Bourgeoisie von damals wie von heute!

Mit einem bürokratischen Apparat kann man keine faschistische Gefahr stoppen. Das schafft nur die internationale, millionenfache, rote Arbeiterfaust !

Die Bourgeoisie soll wissen, dass wir die Faschisten nicht ungestraft davonkommen lassen, dieses Menschen verachtende Gesindel, welches sie mit jeder Minute ungestraft heranzüchtet und nährt. Heute hat die Bourgeoisie die Faschisten wieder hoffähig gemacht, ihnen Parlamentssitze und schließlich Beteiligung an der Regierung verschafft, um sie schließlich wieder an die Macht zu hieven, sobald sie dies für opportun hält. So ist es in der Weimarer Republik geschehen und so wird sich das mit der Bundesrepublik Deutschland und in ähnlicher Weise überall auf der Welt wiederholen. Eben diese Wiederholung der Geschichte des Faschismus zu verhindern, das sind wir unseren alten Rotfrontkämpfern schuldig. Sie leben in uns weiter fort und mahnen uns:

"Nie wieder Faschismus! Wehret den Anfängen !"

Jeder Rote Frontkämpfer von damals, den ihr ermordet habt, den ihr ins Gefängnis gesteckt habt, den ihr misshandelt, verraten, verleumdet, beschimpft und verachtet habt mit eurem grenzenlosen Hass gegen den Kommunismus, wird durch einen neuen Roten Frontkämpfer ersetzt werden, und zwar so lange, bis der Faschismus für immer von diesem Planeten verschwunden ist.

Nicht wir Arbeiter, nicht wir Kommunisten haben den Faschismus in den Sattel gehoben und der Menschheit das größte Leid in ihrer Geschichte angetan, sondern ihr Imperialisten und eure politischen Parteien und Führer, eure Polizei, eure Armee, eure terroristischen Staatsorgane, eure Lakaien und Helfershelfer, die von euch gegen uns aufgehetzten, reaktionären und faschistischen Schichten der Gesellschaft, sie alle haben uns das angetan. Leugnet nicht diese unumstößliche historische Wahrheit ! Wir werden niemals aufhören, euch an all das zu erinnern, was ihr zugelassen und selber verbrochen habt!

Es war nicht eurer Blut, das im Kampf gegen den Faschismus geflossen ist, sondern unser Blut !

Wer uns Antifaschisten, uns Kommunisten mit Hetze, Verleumdung, Verrat oder gar physischer Gewalt, genauso wie damals, erneut zu vernichten versucht, richtet und vernichtet sich selbst. Das sei euch von uns Stalinisten-Hoxhaisten gesagt sein, denn es waren wir, die 1945 den Faschismus zur Kapitulation gezwungen haben, und nicht ihr !

Heute haben wir endlich damit begonnen, die Mission der alten Roten Frontkämpfer ehrenvoll und siegreich zu Ende zu führen!

Und niemand auf der Welt wird uns daran hindern können.

Tod dem Weltfaschismus !

Das schwören wir !

Es lebe der Rote Frontkämpferbund !

Es lebe Ernst Thälmann, Vorsitzender des Roten Frontkämpferbundes und der Kommunistischen Partei Deutschlands!

Es lebe die Komintern (SH) !

 

 

 

Warum ist die Wiedergründung des RFB notwendig?

Die Wiedergründung des RFB ist notwendig gegen den ökonomischen, politischen, sozialen, militärischen und psychologischen Terror der Weltbourgeoisie.

Die Wiedergründung des Roten Frontkämpferbunds ist notwendig zur Schaffung der roten Weltfront gegen Krieg und Faschismus.

Mit dem Sieg über den Hitlerfaschismus wäre eine Wiedergründung des RFB eigentlich nicht mehr nötig gewesen, bräuchten wir keinen RFB mehr. Ist der Faschismus zerschlagen, muss man auch keinen Kampf mehr gegen ihn organisieren.

Allerdings. Der Hitlerfaschismus wurde zwar zerschlagen, jedoch nicht der Imperialismus, welcher stets und unvermeidlich immer neuen Faschismus hervor bringt.

Mit der Globalisierung des Imperialismus musste sich zwangsläufig auch der Faschismus globalisieren.

Deswegen ist die Wiedergründung des RFB notwendig als Weltorganisation des globalisierten Antifaschismus.

Der RFB beschränkt sich jedoch nicht allein auf die Notwendigkeit, den Weltfaschismus zu bekämpfen.

Der RFB ist notwendig, um auch die Ursache des Weltfaschismus zu bekämpfen - nämlich den Weltimperialismus, dessen dominierende Herrschaftsform heute der Weltfaschismus geworden ist.

Der RFB ist also notwendiger Weise sowohl eine antifaschistische als auch eine anti-imperialistische Weltorganisation. Man kann das Eine nicht ohne das Andere bekämpfen, da Beides im unzertrennlichen, dialektischen Verhältnis zueinander steht.

Schaut man sich heute in der Welt um, so findet sich kein einziger Staat der Welt, welcher sich nicht faschistischer Methoden der Herrschaft des Kapitals bedient, wenn auch in unterschiedlich ausgeprägtem Ausmaß sowie vertreten in offenen als auch verdeckten Formen.

Das besondere Merkmal des Faschismus von heute besteht darin, dass er sich nach außén hin offiziell vom historisch negativ belasteten Begriff des Faschismus "distanziert", sich zuweilen sogar als "antifaschistisch" definiert, international vernetzt ist und somit zur Aufrechterhaltung der Gewaltherrschaft der gesamten imperialistischen Weltordnung eingesetzt wird. Die Weltbourgeoisie ist dem Wesen nach faschistisch, auch wenn sie ihr faschistisches Wesen hinter der Maske ihrer hoch gerühmten "demokratischen Weltordnung der zivilisierten Menschheit" zu verbergen versucht, zu deren Verteidigung sie über Leichen geht und jede Kritik an ihr als "Terrorismus" brandmarkt und bekämpft. Der so genannte "Anti-Terrorismus" der Weltbourgeoisie ist in Wahrheit nichts Anderes, als eine Rechtfertigung für ihre faschistische Weltherrschaft.

Heute überwachen und terrorisieren ausnahmslos alle kapitalistischen Staaten der ganzen Welt - entweder jeder für sich, gemeinsam und zuweilen auch gegeneinander - die gesamte Weltbevölkerung ungestört und insbesondere die revolutionäre Bewegungen aller Unterdrückten und Ausgebeuteten (Cyberfaschismus). Nicht nur das weltimperialistische Staatensystem , sondern auch faschistische Mörderbanden auf der Straße sind weltweit ideologisch, propagandistisch und organisatorisch vernetzt, um gegen den Widerstandskampf der unterdrückten und ausgebeuteten Klassen zu hetzen und diesen mit brutaler Gewalt zu brechen. Die Anhängerschaft der Faschisten wächst mit jedem Tag. Die Weltpolitik hat heute einen äußersten Rechtsruck vollzogen. Die Welt von heute verwandelt sich gerade in eine Welt des Faschismus.

Der Weltfaschismus ist extremster Ausdruck der Klassengegensätze in der Klassengesellschaft des Weltimperialismus. Deswegen ist der antifaschistische Kampf des RFB notwendigerweise sowohl dem Wesen als auch der Form nach Bestandteil des internationalen proletarischen Klassenkampfes.

Der Weltfaschismus wird an der inneren Front gebraucht als Voraussetzung für den imperialistischen Weltkrieg, der an der äußeren Front geführt wird. Deswegen ist unsere Rote Front nicht nur allein gegen den Weltfaschismus selbst gerichtet, sondern stets in Verbindung mit der Roten Front gegen den imperialistischen Weltkrieg. Deswegen ist die Rote Front eine doppelte Front, nämlich die vereinigte Front gegen den Weltfaschismus und gegen den imperialistischen Weltkrieg. Unsere Rote Front wird sich unvermeidlich zu einer internationalen, revolutionäre Bürgerkriegsfront weiter entwickeln, zu einer Front der sozialistischen Weltrevolution.

Der faschistische Feind in jedem Land ist zu einem globalen Feind geworden, und deshalb müssen sich alle Antifaschisten global organisieren, wenn sie den Weltfaschismus im eigenen Land besiegen wollen.

Die Dialektik des antifaschistischen Kampfes besteht heute darin, dass die rote Weltfront den Faschismus in jedem Land von außen angreift, während er gleichzeitig von der Sektion des RFB im eigenen Land angegriffen wird. So wird der Weltfaschismus in die Zange genommen und seine internationalen Verbindungen durchtrennt. Und eben dafür ist es notwendig, den RFB sowohl im nationalen Maßstab, als auch im Weltmaßstab wieder zu gründen.

Die faschistische Weltgesellschaft ist nunmehr gespalten in zwei sich feindlich gegenüber stehende Weltlager: das faschistische und das antifaschistische Weltlager.

In der faschistischen Weltgesellschaft stehen sich ihre beiden stärksten Klassen feindlich gegenüber - die faschistische Weltbourgeoisie und das antifaschistische Weltproletariat.

Das Weltproletariat ist die entschiedenste und entscheidende revolutionäre Kraft, die fähig und in der Lage ist, der antifaschistischen Welt zum Sieg zu verhelfen. Deswegen stützt sich der RFB in erster Linie auf das antifaschistische Weltproletariat und vertritt hauptsächlich dessen antifaschistischen Interessen.

Der RFB beschränkt sich aber nicht auf das Weltproletariat, sondern ruft alle anderen antifaschistischen Kräfte dazu auf, sich mit dem Weltproletariat in einer einzigen roten Weltfront zu verbünden. Deswegen lautet die antifaschistische Einheitsfront des RFB wie folgt:

Der antifaschistische Kampf ist der vereinigte Kampf von allen Menschen dieser Erde, die sich vom faschistischen Weltsystem nicht länger unterdrücken und terrorisieren lassen wollen.

Dies ist der vom RFB am weitesten gefasste Begriff von der antifaschistischen Einheitsfront.

Es kann niemals einen Unterschied zwischen den Interessen der
Arbeiterklasse und den Interessen der Kommunisten geben.

Deswegen reicht der RFB jedem Antifaschisten die Hand, der mit uns gegen den Faschismus kämpfen will. Andere Bedingungen stellen wir nicht.

Wir wollen, daß die Arbeiter aller Richtungen und aller Organisationen gemeinsam den politischen Massenstreik organisieren gegen die faschistische Diktatur und ihre Helfershelfer, gegen die Zerschlagung der Freiheit und aller Rechte der Arbeiterklasse, gegen die Unterdrückung der proletarischen Organisationen, der Presse, Versammlungen und Demonstrationen des Proletariats, gegen alle Verbotsmaßnahmen !

 

Was ist Weltfaschismus?

(Definition des RFB):

Weltfaschismus ist die terroristische Weltordnung des Imperialismus, die zentralisierte und konzentrierte Klassendiktatur der Weltbourgeoisie zur Unterwerfung der Völker im Allgemeinen und der Niederhaltung der internationalen revolutionären Bewegung im Besonderen.

Unter Weltfaschismus verstehen wir das Höchstmaß an Unterdrückung der Welt, das aufgewendet wird, um das Höchstmaß an kapitalistischer Ausbeutung der Welt zu sichern.

Daraus folgt, dass die bis zum Höchstmaß angetriebene Lohnsklaverei und Ausbeutung der Natur mit jedem neuen faschistischen Peitschenhieb die Grenze der Erträglichkeit überschreitet.

Es kommt dann unvermeidlich zum Ausbruch von Aufständen und Revolutionen sowie zu Ausbrüchen der Natur.

Dann wird die faschistische Gewalt durch antifaschistische Gewalt beseitigt und mit ihr die Lohnsklaverei und die Zerstörung der Umwelt.

Darin besteht die historische Bedeutung des Kampfes gegen den Weltfaschismus.

Weltfaschismus ist die Ideologie und Politik der Weltbourgeoisie zur Aufrechterhaltung ihrer Diktatur (insbesondere in Krisensituationen) unter Anwendung äußerster Mittel der Gewalt und Indoktrination gegen die große Masse der Weltbevölkerung im Allgemeinen und gegen das Weltproletariat und die revolutionäre Weltbewegung im Besonderen.
Weltfaschismus ist die unvermeidliche Fortsetzung der Herrschaft der Weltbourgeoisie mit terroristischen Mitteln – maßgeblich ausgeübt durch staatliche Unterdrückungsinstrumente der kapitalistischen Weltordnung unter Heranziehung faschistisch organisierter Schichten der Gesellschaft, die angeblich gegen das "Establishment" und gegen die "Staatsgewalt" polemisieren, aber in Wahrheit nur den Umbruch von der verlogenen und abgewirtschafteten (zu schwachen) bürgerlichen Demokratie zum offenen Faschismus vollziehen wollen.

Es gibt keinen Weltfaschismus ohne seine soziale Massenbasis. Diese Massenbasis sucht er sich in allen Schichten und unter allen politischen Richtungen der Gesellschaft, also auch im "linken" Spektrum. Alle Bewegungen, die der Weltfaschismus nicht auf seine Seite ziehen kann, vernichtet er - wie alle antifaschistischen Organisationen und ihre Führer und die gesamte antifaschistische Bewegung samt ihrer Massenbasis.

Was verstehen wir unter dem Kampf gegen den Weltfaschismus?

Der Kampf gegen den Weltfaschismus kann erstens nur auf Massenbasis, in der antifaschistischen Massenaktion besiegt werden. Und zweitens verstehen wir unter dem Kampf gegen den Weltfaschismus gleichzeitig einen Kampf, mit dem wir ihm seine Massenbasis entziehen, auf die er sich stützt.

Unser antifaschistischer Kampf beschränkt sich auch nicht auf die Abwehr der terroristischen Formen der Klassenherrschaft der Weltbourgeoisie, sondern hat den Sturz der Weltbourgeoisie selbst zum Ziel, die gemäß ihres ausbeuterischen Klassenwesens nur immer neuen Weltfaschismus produzieren kann, um sich selbst als Weltbourgeoisie zu reproduzieren.
Der Kampf gegen den Weltfaschismus ist die unvermeidliche Fortsetzung des ideologischen, politischen und organisatorischen Befreiungskampfes aller unterdrückten und ausgebeuteten Klassen der Welt gegen die Gewaltherrschaft der Weltbourgeoisie und zwar mit allen, also auch mit äußersten Mitteln.

Was ist das äußerste Kampfmittel gegen den Weltfaschismus ?

Das äußerste Kampfmittel gegen den Weltfaschismus ist die sozialistische Weltrevolution zum Sturz der Weltbourgeoisie.

Der Terror der Weltfaschisten kann letztendlich nur mit dem Gegenterror der global und zentralistisch organisierten antifaschistischen Massenbewegung beendet werden (und nicht im kleinbürgerlichen Alleingang des individuellen Terrors) !

Der Weltfaschismus kann nur unter Führung des Weltproletariats und seiner Weltpartei besiegt werden.

 

 

 

Der Kampf gegen den Weltfaschismus ist ein Kampf gegen den Weltkapitalismus.

 

"Solange das Eigentum den Kapitalisten verbleibt, ist die Demokratie nichts Anderes als eine durch und durch heuchlerische Maske für die Diktatur der Bourgeoisie." (Lenin)

 

Der Weltfaschismus fällt nicht plötzlich vom Himmel. Dem Weltfaschismus geht ein Gärungsprozess der wirtschaftlichen (und folglich politischen) Krisen des Weltkapitalismus voraus. Die Entstehung des heutigen Weltfaschismus folgt unmittelbar aus der letzten Weltkrise. Die Weltkrise rief eine Verschärfung der Klassengegensätze hervor und damit eine Polarisierung der rechten und linken politischen Weltkräfte. Letztlich war es also die Weltkrise, die eine Belebung der antifaschistischen Weltbewegung nach sich ziehen musste und somit auch zum Wiederaufbau des RFB beigetragen hat. So, wie die Krise des Weltkapitalismus die Errichtung des Weltfaschismus beschleunigt hat, hat auch die wachsende antifaschistische Weltbewegung die Schaffung ihrer Weltorganisation beschleunigt.

Der Weltfaschismus entwickelt sich aus dem Niedergang der bürgerlichen Demokratie und des Reformismus unter den Bedingungen der Weltkrise.

Schließlich unterliegt der Weltfaschismus, genauso wie der Weltkapitalismus, der ihn hervorgebracht hat, unausweichlich dem Gesetz seines Untergangs, indem er selber - wenn auch ungewollt - seine eigenen antifaschistischen Totengräber schafft.

Je grausamer der Weltfaschismus wütet, desto größere Opfer verlangt der antifaschistische Kampf, aber um so tiefgreifender und gründlicher wird der Weltfaschismus überwunden werden, um dann um so nachhaltiger zu verschwinden.

Wer den Weltfaschismus besiegen will, muss den Weltkapitalismus mit der sozialistische Weltrevolution zerschlagen, muss die Diktatur des Weltproletariats errichten, muss den Weltsozialismus schaffen, denn nur so wird jede Wiederherstellung des Weltkapitalismus und folglich das Wieder-Aufblühen des Weltfaschismus vereitelt ! Der RFB will ja nicht nur den heutigen Weltfaschismus besiegen bis - nach einer gewissen Ruhepause - dieser dann wieder vom nächsten Weltfaschismus abgelöst wird. Der RFB kämpft ausdrücklich gegen die Unvermeidlichkeit des Weltfaschismus, was nur mit dem Weltsozialismus erreicht werden kann.

Das lehrt uns auch die Vergangenheit des antifaschistischen Kampfes.

Wer hat den Hitlerfaschismus besiegt ?

Niemand sonst als die Sowjetunion , also der Sozialismus, die Diktatur des Proletariats im engsten Bündnis mit dem heldenhaften antifaschistischen Kampf der vom Hitlerfaschismus unterdrückten Völker. Es war der Kommunist Stalin, der den Faschisten Hitler das Genick gebrochen hat und nicht die Bourgeoisie, die sich heute selber allzu gern als "Verteidigerin der Demokratie" beklatscht.

Kapitalismus führt zum Faschismus. Kapitalismus muss weg !

Zur Beseitigung des Faschismus führt der Sozialismus.

Wer eine Rückkehr zum Faschismus verhindern will, muss den Kapitalismus im Weltmaßstab beseitigen und die Diktatur des Weltproletariat in allen Ländern der Welt errichten.

Im Weltsozialismus stellt die Wiederherstellung des Faschismus sicherlich immer noch eine Gefahr dar (Intensivierung des antifaschistischen Klassenkampfs in der Periode des Weltsozialismus), aber der Faschismus ist seinem Wesen nach nicht mehr unvermeidlich, so wie heute. Im Weltsozialismus hat es das Weltproletariat selbst in der Hand, die Menschheit zu einer klassenlosen Weltgemeinschaft zu führen. Und im Weltkommunismus sind dann alle letzten Überreste der faschistischen Ideologie beseitigt, wonach der Faschismus nur noch im Geschichtsmuseum zu sehen sein wird.

Der Weltsozialismus ist das einzig felsenfeste Bollwerk gegen den Weltfaschismus. Jeder andere "antifaschistische" Kampf, der nicht mit dem Ziel des Weltsozialismus geführt wird, ist früher oder später zur Niederlage verurteilt und endet im Kapitalismus und damit erneut im Faschismus.

Die Autonomen, die Anarchisten und andere politisch links orientierte Gruppen müssen erst noch beweisen, dass sie den Faschismus besiegen können. Wir Kommunisten haben das schon einmal bewiesen und werden das auch erneut unter Beweis stellen. Für uns gab es kein Bollwerk, das wir nicht gestürmt haben. Das wird bei der Erstürmung des weltfaschistischen Bollwerks nicht anders sein.

Das ABC des Kampfes gegen den Weltfaschismus ist die Teilnahme der Antifaschisten an der Vorbereitung, der Propagierung, der Beschleunigung der proletarischen Weltrevolution gegen den Weltkapitalismus.

Die Geschichte hat gezeigt, dass die Zugeständnisse und das Nachgeben gegenüber dem Weltimperialismus und seiner faschistischen Aggression, ihn nicht mildern, sondern im Gegenteil ihn beflügeln, ihn nur noch stärker und brutaler machen. Wer den Kampf gegen den Weltfaschismus nicht unterstützt, wer vor ihm kapituliert, der macht sich mitschuldig an seinen Opfern.

Es gibt weder eine "neutrale Haltung" gegenüber dem Weltfaschismus noch gegenüber dem Antifaschismus. Wer die Antifaschisten nicht unterstützt, hilft - ob man das nun will oder nicht - der Aufrechterhaltung des bestehenden kapitalistischen Herrschaftssystems, hilft dem Weltfaschismus im Kampf gegen den Antifaschismus.

Die Niederlage des Weltfaschismus ist unvermeidlich, genauso wie die Niederlage des Hitlerfaschismus unvermeindlich kommen musste.

Aber je länger sich der Kampf gegen den Weltfaschismus hinziehen wird, desto größere Opfer wird er nicht nur von uns Antifaschisten, sondern von der ganzen Menschheit verlangen. Deswegen trägt die weltweite Unterstützung der Antifaschisten dazu bei, den Weltfaschismus möglichst schnell und mit möglichst wenig Opfern zu beenden.

Wir Kommunisten können und wollen nicht allein gegen den Faschismus kämpfen, sondern gemeinsam mit allen, die auch seine Ursachen bekämpfen wollen, den Kapitalismus. Denn:

Die ganze Macht des Weltfaschismus beruht auf dem globalisierten Privateigentum an den Produktionsmitteln. Wir brauchen dem Weltfaschismus also nur seine ökonomische Basis zerstören, und er wird unweigerlich zusammen brechen.

Auch der sozialfaschistische Staat brach zusammen, als seine ökonomische Basis kollabierte. (Beispiel: DDR 1989 und 1990 = Sowjetunion und damit das gesamte sowjet-imperialistische Weltlager). Der Sozialfaschismus wurde zum offenen Faschismus - aber das kapitalistische System blieb im Wesen dasselbe.

Je länger die Widersprüche zwischen dem faschistischen/sozialfaschistischen Überbau und den ökonomischen Verhältnissen künstlich aufrecht erhalten werden, desto gewaltiger kracht der Überbau in allen Fugen. Aus der Untauglichkeit des alten Überbaus ergibt sich seine revolutionäre Zerschlagung und die Schaffung eines neuen, nämlich des weltsozialistischen Überbaus. Es ist aber eine Illusion zu glauben, dass damit die Ansteckungsgefahr durch die Fäulnis des alten Überbaus beseitigt wäre. Diese Ansteckungsgefahr ist mit dem Sieg über den Weltfaschismus noch längst nicht gebannt. Es wird dann also für den RFB noch genug Arbeit auf ihn warten.

 

 

Ist die bürgerliche Demokratie mit ihrer Formel

"Linksextremismus = Rechtsextremismus"

zu retten?

Nein. Die bürgerliche Demokratie war nie zu retten und wird nie zu retten sein, weder von rechts noch von links. Das trifft überhaupt auf die Diktatur der Bourgeoisie zu, also auch auf den Faschismus.

Die bürgerliche Demokratie existiert nur solange, bis sie entweder vom Faschismus oder von der proletarischen Demokratie abgelöst wird. Die so genannten "Randerscheinungen des linken und rechten Extremismus" resultieren aus der vorübergehenden Schwäche des Proletariats, das sich noch nicht vom Kapitalismus befreit hat.

Diese "Randerscheinungen" rücken jedoch unvermeidlich ins Zentrum der Weltgeschichte, sobald die Klassengegensätze das Maß solcher Schärfe angenommen haben, dass sie sich revolutionär entladen und der Klassenkampf zwischen rechts und links, zwischen Weltbourgeoisie und Weltproletariat entschieden wird. Es kommt der Tag, an dem die Weltbourgeoisie nicht mehr so weiter herrschen kann wie bisher, und das Weltproletariat sich nicht länger ausbeuten und unterdrücken lassen will. Es kommt der Tag der sozialistischen Weltrevolution !

Die Beantwortung der Frage hängt also nicht etwa vom Willen oder dem Grad der "Entschlossenheit" der bürgerlichen Demokraten selbst ab, ob sie die "Randerscheinungen" im Griff halten können oder nicht, sondern von der Gesetzmäßigkeit der objektiven Entwicklung der ökonomischen Verhältnisse, auf denen die bürgerliche Demokratie aufgebaut ist. Das hat die Geschichte bewiesen und wird sie unvermeidlich immer wieder beweisen müssen. Die Weimarer Republik konnte sich weder gegen die Machtergreifung des Hitlerfaschismus ("Rechtsextremismus") verteidigen, noch konnte sich die bürgerliche Demokratie Russlands gegen den Bolschewismus ("Linksextremismus") verteidigen.

Der Unterschied zwischen der Geschichte von damals und der gegenwärtigen Situation besteht allerdings darin, dass die bürgerliche Demokratie heute tatsächlich nur noch auf dem Papier existiert. Von der bürgerlichen Demokratie ist nur noch ihre Hülle übrig geblieben. Sie hat sich inzwischen längst als Weltfaschismus ("Rechtsextremismus an der Macht") entpuppt.

Mit der letzten Weltkrise hat die Bourgeoisie eine "demokratische" Maske nach der anderen fallen lassen müssen, und sie wird in der nächsten Weltkrise oder im dritten Weltkrieg - wir wissen es nicht - gezwungen sein, auch ihre letzten "demokratischen" Masken fallen zu lassen. Die bürgerliche Demokratie schafft sich selbst ab. Das heißt aber nicht automatisch, dass das "links=rechts"-Schema abgeschafft ist. Es wird zu demagogischen Zwecken auch unter dem Weltfaschismus ausgenutzt werden.

Mit der Ideologie der bürgerlichen Demokratie lässt sich die Empörung der Massen unter verschärften Ausbeutungs- und Unterdrückungsverhältnissen immer weniger bändigen. Deswegen geht die Bourgeoisie dazu über, die Empörung der Massen in demagogische Bahnen des Faschismus zu lenken. Der Bankrott der Bourgeoisie, ihre Unfähigkeit, ihre eigene Krise zu überwinden, nährt ihr Furcht vor der proletarischen Revolution. Wenn die Bourgeoisie mit "Demokratie" bei den Massen nicht mehr punkten kann, sucht sie Zuflucht im Faschismus. Der bürgerliche Liberale, der Sozialdemokrat, der Revisionist, der Neo-Revisionist, der Arbeiteraristokrat usw. - sie alle fürchten die proletarische Revolution mehr als den Faschismus und werden früher oder später ins faschistische Lager überwechseln und sich um so entschlossener gegen uns Antifaschisten stellen.

Die Frage heißt also nicht, wie die bürgerliche Demokratie zu retten ist, sondern ob der Weltfaschismus durch den Weltsozialismus abgeschafft wird oder nicht ? Und damit diese Frage schnellst möglich entschieden werden kann, dazu ist die Schaffung der roten Weltfront unbedingt notwendig.

Wozu brauchte die bürgerliche Demokratie ihre Formel "rechts = links" ?

Mit dieser Formel wurde die bürgerliche Demokratie aufgebaut als Bollwerk gegen die proletarische Demokratie.

Mit dieser Formel ebnete die bürgerliche Demokratie dem Faschismus den Weg zur Macht.

Mit dieser Formel sollte verhindert oder zumindest erschwert werden, dass die Arbeiterklasse und die Bauernschaft die demokratischen Freiheiten zu ihren revolutionären Zwecken ausnutzen ("missbrauchen") können. Auch die Weltbourgeoisie hat aus der Geschichte des Klassenkampfes gelernt und weiß nur zu gut, dass der Kampf der Unterdrückten und Ausgebeuteten für ihre demokratischen Freiheiten eine notwendige Voraussetzung für den Sieg der sozialistischen Weltrevolution darstellt. Ist es nicht klar, dass der Weltfaschismus das von ihm mit Füßen getretene Bedürfnis nach Demokratie selber wach ruft und verstärkt, und dass er die Massen nur noch um so schneller und zahlreicher zur sozialistischen Weltrevolution drängt ? Wenn die Bourgeoisie die Demokratie unterdrückt, werden die Massen dafür selber kämpfen müssen, aber nicht mit der Bourgeoisie, sondern gegen die Bourgeoisie. Das muss jeder Antifaschist begreifen, wenn er gegen den Weltfaschismus kämpft. Die Herrschenden haben das längst begriffen und haben sich darauf gut vorbereitet.

Was hingegen den angeblichen Kampf gegen "rechts" anbelangt, so diente dieser der Bourgeoisie nur dazu, ihre Herrschaft hinter der Maske der "Demokratie" zu verbergen. Es entspricht jedoch dem Wesen der bürgerlichen Demokratie, dass sie nicht nur auf dem rechten Auge blind ist, sondern durch und durch genauso rechts ist wie das Proletariat durch und durch links ist.

Die Bourgeoisie muss zum Überleben ihre Klassendiktatur aufrecht erhalten. Die Bourgeoisie ist deswegen rechts, also konterrevolutionär, weil sie objektiv die historische Position einer abtretenden Klasse einnehmen muss.

Und das Proletariat muss zum Überleben die Herrschaft der Bourgeoisie stürzen und seine proletarische Diktatur errichten. Das Proletariat ist deswegen links, weil es objektiv die historische Rolle der revolutionären, der aufstrebenden Klasse ausfüllt. Diese Wahrheit des unvermeidlichen Klassenkampfes, durch den die alte herrschende Klasse durch die Herrschaft der neuen Klasse abgelöst wird, muss die Bourgeoisie natürlich verschleiern mit ihrer "rechts=links"-Formel.

Zu diesem Zweck hat die Bourgeoisie von Anfang an die Formel "rechts = links" zur Täuschung des Proletariats gebraucht, nämlich die bürgerliche Demokratie als eine Art "klassenneutrale" (also über den Klassen stehende) Demokratie hinzustellen, die alle Klassen miteinander versöhnt und die angeblich ihnen allen dient. "Rechts=links" ist ein bürgerliches Schema der Klassenversöhnung - also eine Ideologie, die den Klassenkampf des Proletariats kriminalisiert und als "Linksradikalismus" verurteilt. Warum Revolution, wenn alles angeblich mit Reformen geregelt werden kann ? Was aber, wenn der Zeitpunkt eintritt, wo "Reformen" nur noch als leere Hülle einer gescheiterten bürgerlichen Demokratie übrig geblieben sind ? Dann schwingen die Herrschenden nicht mehr "demokratische" Reden, sondern die faschistische Keule. Deswegen wird die proletarische Ideologie der Befreiung, der Stalinismus-Hoxhaismus, als "terroristische" Ideologie bekämpft.

Mit dem offenen Faschismus geht die Ideologie der Klassenversöhnung über zur "völkischen" Ideologie, zum offenen Rassismus. Das Schüren des Hasses von Menschen gegen Menschen - dazu dient der Weltfaschismus als der letzte verzweifelte Versuch der Weltbourgeoisie, ihrem unvermeidlichen Untergang durch Spaltung - und damit Schwächung der Gesellschaft zu entgehen. Der Hitlerfaschismus bediente sich insbesondere der Rassentheorie, um den Bolschewismus zu bekämpfen ( Bolschewismus="Ideologie der Weltherrschaft zur Unterwerfung der Menschheit unter die jüdische Rasse"; Marx="Jude" usw.). Heute ist es die Hetze gegen "Ausländer", "Flüchtlinge", "Islamisten" usw. usw.

Die Rassentheorie hat für die Faschisten nur den praktischen Sinn, dass sie ihnen helfen soll, den Mob gegen den Kommunismus aufzuhetzen, in den breiten Massen der Bevölkerung chauvinistisches Gewaltpotential hochzuzüchten, um sich unter dem Applaus der ihnen folgenden Masse an den Kommunisten, an revolutionären Arbeitern, an fortschrittlich eingestellten, kritischen Menschen, an Ausländern und Flüchtlingen, usw. auszutoben und diese schließlich unschädlich zu machen, und zwar mit der Gründlichkeit der berüchtigten Gestapo, wie etwa der planmäßige Massenmord mit hierfür eigens aufgestellten Todeslisten. All das ist nach 1933 heute wieder Realität geworden !

Der Stalinismus-Hoxhaismus lehrt, dass der Klassenkampf die Weltgeschichte der gesellschaftlichen Entwicklung bestimmt, also weder Klassenversöhnung noch der so genannte "Kampf des Stärkeren gegen die Schwächeren", der "Kampf ums Dasein" der eigenen Rasse, des eigenen Volkes, der eigenen Nation gegen alle anderen Rassen, Völker und Nationen. Deswegen richtet sich die Ideologie des Weltfaschismus hauptsächlich gegen den Weltkommunismus, gegen die klassenlose Weltgesellschaft, in der sich alle Rassen, Völker und Nationen friedlich und freundschaftlich vereinigt und verschmolzen haben, was jede Wiederkehr des Weltfaschismus ausschließt.

Und das Kleinbürgertum muss sich sowohl gegen die abtretende Klassendiktatur der Bourgeoisie, als auch gegen die sie ablösende Klassendiktatur des Proletariats stellen, um sich als kleinbürgerliche Klasse gegenüber der Bourgeoisie und dem Proletariat zu behaupten. Deswegen ist das Kleinbürgertum besonders empfänglich für das bürgerliche Schema "links=rechts", Faschismus=Kommunismus", "Stalin=Hitler", "Linksradikalismus= Rechtsradikalismus" usw. Das Kleinbürgertum nimmt nur dann eine antifaschistische Haltung ein, wenn es sein Schwanken zwischen Bourgeoisie und Proletariat überwindet und sich auf die Seite des Proletariats stellt. Deswegen muss das "rechts=links" Schema der Bourgeoisie auch im Kleinbürgertum bekämpft werden.

 

 

Ist Antifaschismus

Verteidigung der bürgerlichen Demokratie

oder

Kampf für die proletarische Demokratie ?

 

Entweder das Eine, oder das Andere, aber nicht Beides zugleich!

Entweder Demokratie der Armen oder Demokratie der Reichen.

Eine gemeinsame Demokratie von Armen und Reichen kann und wird es nicht geben.

Der Kampf gegen den Faschismus und für die Demokratie ist eine Klassenfrage.

Der bürgerliche "Antifaschismus" verteidigt nicht das Proletariat, sondern nur die Bourgeoisie selbst.
Der proletarische Antifaschismus kämpft für die Demokratie des Proletariats, die ohne den revolutionären Sturz der Bourgeoisie unmöglich ist.
Das Verhältnis zwischen der Demokratie der Bourgeoisie und der Demokratie des Proletariats wird durch den antagonistischen Klassenwiderspruch zwischen beiden Klassen bestimmt. Die Diktatur der Bourgeoisie und die Diktatur des Proletariats sind unvereinbar und schließen sich gegenseitig aus.

Bürgerliche Demokratie und Faschismus sind nur zwei verschiedene Formen der Diktatur der Bourgeoisie, zwei Herrschaftsformen des Kapitalismus. Die bürgerliche Demokratie führt unvermeidlich zum Faschismus.

Der Kampf gegen den Faschismus kann nicht geführt werden mit dem Ziel, an die Stelle der offenen Verfechter der faschistischen Diktatur wieder ihre sozialfaschistischen Wegbereiter zu setzen.

Wer wirklich gegen den Faschismus kämpfen will, der muss der Bourgeoisie die trügerische Maske der bürgerlichen Demokratie vom Gesicht reißen.

Jeder Paragraph einer beliebigen bürgerlichen Verfassung, in dem angeblich die Freiheit "garantiert" wird, ist durch Nebenparagraphen wieder aufgehoben. Im Kapitalismus gibt es nur die Freiheit der Reichen, die Armen auszubeuten und zu unterdrücken.

Bürgerliche Demokratie und Faschismus sind nicht etwa zwei entgegengesetzte Systeme, von denen man das eine schlagen könne, indem man das andere verteidigt, sondern der muß klar aussprechen:
Kampf gegen den Faschismus - das ist Kampf gegen das kapitalistische System, ist proletarischer Klassenkampf gegen alle Formen der Ausbeutung und Unterdrückung der Bourgeoisie, ist Kampf gegen den Parlamentarismus und Kampf für die Rätedemokratie!

In der Anfangsgeschichte des Kapitalismus kam die bürgerliche Demokratie gegenüber dem Feudalismus durch revolutionäre Gewalt zustande, aber schon 1848 erstickte sie das Proletariat im Blut. Seitdem und besonders im Zeitalter des Weltimperialismus, das heißt in der Endphase des Kapitalismus, behauptet sich die "Demokratie" der monopolistischen, parasitären, verrottenden und zerfallenden Klasse der Bourgeoisie durch konterrevolutionäre Gewalt gegen die aufstrebende, revolutionäre Klasse des Proletariats.

Und die proletarische Demokratie ? Sie wurde nicht etwa mit den Stimmzetteln bürgerlicher Parteien abgewählt, sondern ausnahmslos im Blut der Arbeiter erstickt, so geschehen mit der proletarischen Demokratie der Pariser Kommune, der Sowjetunion Lenins und Stalins oder mit jeder anderen proletarischen Demokratie. Deswegen kann die proletarische Demokratie auch nicht ohne revolutionäre Gewalt aufgebaut und verteidigt werden, jedenfalls nicht so lange, wie Menschen von Menschen ausgebeutet und unterdrückt werden.

Und selbst der Übergang von der demokratischen Form der Diktatur der Bourgeoisie zu ihrer faschistischen Form vollzieht sich nicht etwa mit dem Wahlzettel, nicht auf friedlichem Wege, sondern basiert auf brutalster faschistischer Gewalt. Und genauso wie der Weltfaschismus mit Gewalt aufgebaut worden ist, muss er auch mit revolutionärer Gewalt wieder beseitigt und seine Restauration verhindert werden.

Kampf gegen die bürgerliche Demokratie ist nicht gleichbedeutend mit dem Verzicht auf den Kampf für demokratischer Rechte aller unterdrückten und ausgebeuteten Klassen unter den Bedingungen der Diktatur der Bourgeoisie. Lenin hat den Kampf für demokratische Rechte als wesentlichen Bestandteil des Kampfes zum Sturz der Bourgeoisie und der Zerschlagung ihres kapitalistischen Staatssystems bezeichnet, als eine unverzichtbare Voraussetzung für die Schaffung der proletarischen Demokratie auf den Trümmern der bürgerlichen Demokratie. Man kann nicht gegen den Weltfaschismus kämpfen, ohne für die demokratischen Rechte aller Ausgebeuteten und Unterdrückten zu kämpfen.

Antifaschismus, der nicht klar und direkt mit der sozialistischen Revolution und der Diktatur des Proletariats verknüpft ist, kann nichts Anderes als bürgerlicher oder kleinbürgerlicher "Antifaschismus" sein.

Es gibt nur einen wirklichen Antifaschismus. Das ist der weltproletarische Antifaschismus, der nur mit der sozialistischen Weltrevolution zum Sieg führen kann.

 

 

 

Der RFB ist keine

"internationale terroristische Vereinigung",

sondern eine Weltorganisation des Weltproletariats und aller Ausgebeuteten und Unterdrückten, um sich gegen den Terror des Weltfaschismus zu wehren.

 



Der Polizeistaat schützt die Reichtümer der Reichen, aber nicht die Armen vor den Reichen!

Deshalb ist jeder kapitalistische Staat ein Polizeistaat, ein Terrorstaat!

Polizisten schützen die Faschisten und den faschistischen Staat!

Ihren Lohn dafür bekommen sie von den Steuergeldern der Lohnsklaven.

Und der Terror der Faschisten und ihrer Mitläufer wird von den Kapitalisten bezahlt. So war es zur Zeit Hitlers und so ist es bis heute immer noch geblieben.

Polizisten schützen das Privateigentum der Reichen vor den Lohnsklaven, aus denen diese ihren Reichtum heraus pressen. Dieses Recht der Reichen nennen wir Terror gegen die Armen. Die Ausbeutung und Unterdrückung von Menschen durch Menschen - das nennt der RFB beim Namen: kapitalistischer Terrorismus ! Das Weltrudel von Raubtierstaaten ist das Ideal der weltimperialistischen Bourgeoisie.

Dass die Reichen die Armen ausbeuten können, ist in einem kapitalistischen Staat gesetzlich garantiert. Aber wenn sich die Armen wehren und gegen die Reichen aufbegehren, oder sogar die "Frechheit" besitzen, sich rechtmäßig zurück zu holen, was ihnen geraubt wurde, dann ist das "illegal", dann ist das "terroristisch". So sehen es die Reichen und so funktioniert die Klassenherrschaft der Bourgeoisie.

Wer ist also die größte terroristische Vereinigung der Welt?

Das ist die Weltbourgeoisie selbst , die mit ihren Raubkriegen nach außen und Polizeigewalt nach innen ihr kapitalistisches Weltimperium vor über 100 Jahren errichtet und dieses bis heute mit Blut und Schwert immer weiter ausgebaut und geschützt hat. Dazu ist nur eine terroristische Vereinigung wie die Weltbourgeoisie fähig und niemand sonst auf der Welt.

Können Ausbeuter und Unterdrücker die Ausgebeuteten und Unterdrückten vor kapitalistischem Terror schützen ? Nein, wie denn auch? Sie müssten ja selber aufhören, auszubeuten und zu unterdrücken. Wer schützt also die Ausgebeuteten und Unterdrückten gegen den Terror der Ausbeuter und Unterdrücker ? Niemand sonst, außer die Ausgebeuteten und Unterdrückten selbst.

Der RFB ist also nicht dazu da, um die Ausgebeuteten und Unterdrückten zu terrorisieren, wie es die Ausbeuter und Unterdrücker seit Jahrtausenden zu tun pflegen, sondern ganz im Gegenteil, der RFB organisiert den weltweiten Selbstschutz der Ausgebeuteten und Unterdrückten gegen den Terror der Ausbeuter und Unterdrücker, zur Abschaffung von Ausbeutung und Unterdrückung und damit zur Abschaffung aller terroristischer Vereinigungen, an allererster Stelle die der Weltbourgeoisie.

Nur aus Sicht der Ausbeuter und Unterdrücker kann der RFB eine "terroristische Vereinigung" sein, nicht aber aus der Sicht der Ausgebeuteten und Unterdrückten. Aus der Sicht der Ausgebeuteten und Unterdrückten ist der RFB tatsächlich eine anti-terroristische Vereinigung, die beste Vereinigung gegen den Terror des welimperialistischen Ausbeutungs- und Unterdrückungssystems.

In der bürgerlichen Demokratie wird Kritik am Kapitalismus totgeschwiegen beziehungsweise begraben durch "Widerlegung" der Kritik. Im Faschismus wird der Kritiker gleich mit zum Schweigen gebracht, totgeschlagen und begraben.

Die Weltbourgeoisie wird niemals freiwillig bereit sein, ihren geraubten Reichtum denjenigen zurück zu geben, die ihn geschaffen haben. Das ist nur möglich durch eine Revolution der Ausgebeuteten und Unterdrückten gegen ihre Ausbeuter und Unterdrücker. Und eben deshalb braucht die Weltbourgeoisie den Weltfaschismus. Jeder, der es wagt, das heilige Privateigentum an den Produktionsmitteln anzutasten, wird von den Imperialisten als "terroristische Vereinigung" abgestempelt, und - so legal wie möglich und so illegal wie nötig - aus dem Weg geschafft ("neutralisiert").

Wo Polizei, Militär und faschistische Mörderbanden mit Gewalt gegen die protestierende Bevölkerung vorgehen, können wir nicht mit leeren Parolen und Protesten antworten. Hier müssen wir die Massen zu militanten Schutzformen mobilisieren.

Keine revolutionäre Organisation, die durch die Initiative und den Opferwillen der Massen selbst geschaffen wurde, die durch internationale Solidarität zusammengehalten wird, kann weder durch Polizeiwillkür zur Kapitulation gezwungen, noch durch Sozialfaschisten verraten oder durch irgendwelche anderen Unterdrückungsmaßnahmen zerschlagen werden.

Keine konterrevolutionäre Macht der Welt ist imstande, der Vorhut des
internationalen Proletariats und ihre revolutionären Erfahrungen im Kampf gegen den Faschismus zu „verbieten”.

„Erlaubt” oder „verboten”, legal oder illegal, die Vorhut des internationalen Proletariats wird unter allen Bedingungen, die ihr der Klassenfeind aufzwingt, ihre revolutionären Pflichten und verantwortungsvollen Aufgaben im Interesse des internationalen Proletariats erfüllen.

Das Recht auf die Straße ist ein altes Recht des Proletariats in der ganzen Welt, um gegen Ausbeutung und Unterdrückung zu demonstrieren. Wir Antifaschisten sind Straßenkämpfer, aber wir beschränken uns nicht auf den Straßenkampf.

Es ist auch das Recht aller Unterdrückten und Ausgebeuteten, sich gegen Ausbeutung und Unterdrückung zur Wehr zu setzen. Wer Gewalt gegen die Tyrannei anwendet, um sich von der Tyrannei zu befreien, kann niemals als "Terrorist" abgestempelt und bekämpft werden. Tyrannei kann man nicht mit dem Wahlzettel, nicht mit Bitten und Appellen an die Tyrannen, nicht auf friedlichem Wege abschütteln. Es kommt immer darauf an, welche Klasse gegen welche Klasse Gewalt ausübt.

Revolutionäre Gewalt ist gerecht. Konterrevolutionäre Gewalt ist Unrecht. Faschismus ist Unrecht. Antifaschismus ist Recht.

Der Faschismus kam nicht dadurch an die Macht, weil die Antifaschisten Gewalt anwenden, sondern umgekehrt, weil diese darauf verzichtet hatten. Wer das anders sieht, hat nichts aus dem Hitlerfaschismus gelernt. Der Hitlerfaschismus konnte nicht anders als durch Gewalt besiegt werden. Und genauso kann man den Weltfaschismus nur dadurch hindern, Gewalt anzuwenden, indem man ihn entwaffnet. Er lässt sich aber nicht freiwillig, nicht auf friedliche Weise entwaffnen, genauso wenig wie der Hitlerfaschismus oder jeder andere Faschismus.

Der Antifaschismus ist von Natur aus nicht gewalttätig, nicht "gewaltbereit", wie ihm zu Unrecht vorgeworfen wird. Der Antifaschismus greift nur zur Gewalt, wenn ihn die Gewalt des Faschismus dazu zwingt.

Es ist das nicht mehr zu ertragende Leid , welches die Massen dazu zwingt, sich gegen den Faschismus zu vereinigen, sich zur Revolution zu erheben, um sich aus ihrer elenden Lage zu befreien.

Nur diejenigen, die für das Leid der Millionenmassen verantwortlich sind, können es wollen, den RFB als "terroristische Vereinigung" zu verfolgen.

 

 

Stalinistisch-Hoxhaistische Theorie des Antifaschismus

Keine antifaschistische Weltbewegung ohne antifaschistische Theorie!

Der Stalinismus-Hoxhaismus ist der Todfeind der Ideologie des Weltfaschismus.

Der entscheidende Kampf zwischen Faschismus und Antifaschismus an der ideologischen Front findet zwischen der proletarischen und bürgerlichen Ideologie, zwischen dem Stalinismus-Hoxhaismus und der Ideologie des Weltfaschismus statt. Die eine Ideologie kämpft bis zur Ausrottung der anderen. Es ist ein Kampf auf Leben und Tod. Entweder wird der Stalinismus-Hoxhaismus zur herrschenden Ideologie der Weltgesellschaft, oder die Ideologie des Weltfaschismus bleibt an der Macht.

Die antifaschistischen Ideen von Stalin und Enver Hoxha waren und sind unbesiegbar und sie werden vom RFB korrekt angewandt unter den konkreten Bedingungen des heutigen Weltfaschismus.

Der RFB ist eine weltproletarische Massenorganisation der Komintern (SH), die sich von den Lehren der 5 Klassiker des Marxismus-Leninismus leiten lässt.

Die antifaschistische Ideologie des Weltproletariats ist der Stalinismus-Hoxhaismus, die Lehre von der Befreiung vom Faschismus im Weltmaßstab.

Der Stalinismus-Hoxhaismus ist die einzige Ideologie, mit der der Weltfaschismus besiegt werden kann. Sie wird ausgearbeitet und weiter entwickelt von der Komintern (SH) und vom Roten Frontkämpferbund praktisch umgesetzt.

Der Stalinismus-Hoxhaismus ist die Theorie und Taktik der proletarischen Weltrevolution im Allgemeinen und die Theorie und Taktik der Weltdiktatur des Proletariats im Besonderen.

Die stalinistisch-hoxhaistische Theorie des Antifaschismus geht von der Kritik am Weltfaschismus und seiner Entwicklung aus, durch Anwendung der Methode des dialektischen und historischen Materialismus. Es gibt keine faschistische Weltbewegung ohne Ideologie des Weltfaschismus, weswegen es die Aufgabe der Antifaschisten ist, die Ideologie des Weltfaschismus und insbesondere ihren Einfluss auf die Massen zu entlarven, zu bekämpfen und auszurotten.

Die stalinistisch-hoxhaistische Theorie des Antifaschismus ist die proletarische Theorie von der gesetzmäßigen Entwicklung der anti-faschistischen Bewegung in der weltfaschistischen Klassengesellschaft im Allgemeinen und der antifaschistischen stalinistisch-hoxhaistischen Weltbewegung im Besonderen.

Die stalinistisch-hoxhaistische Theorie des Antifaschismus ist die Theorie der Verbindung zwischen demokratischem und sozialistischem Kampf des Weltproletariats zur Befreiung vom Weltfaschismus.

Die stalinistisch-hoxhaistische Theorie des Antifaschismus lehrt, dass der Antifaschismus ein wichtiger Hebel ist, erstens für die sozialistische Weltrevolution und zweitens für die Verhinderung der Rückkehr des Weltfaschismus.

Die stalinistisch-hoxhaistische Theorie des Antifaschismus ist die Theorie von der Beseitigung der Unvermeidbarkeit des Weltfaschismus.

Die Entwicklung des Weltfaschismus wird mit der sozialistischen Weltrevolution beendet. Der Weltfaschismus wird abgelöst von der Diktatur des Weltproletariats, die zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit Demokratie für alle Ausgebeuteten und Unterdrückten in der Welt bedeutet.

Die antifaschistische Theorie beantwortet die Fragen, die die antifaschistische Weltbewegung an sie stellt. An erster Stelle steht die anti-faschistische Weltbewegung selbst, die nicht darauf wartet, bis die anti-faschistische Theorie entwickelt ist. In Albanien wurde der Hitlerfaschismus besiegt, bevor die Partei der Arbeit Albaniens über ein fertiges Programm verfügte.

Die antifaschistische Theorie reduziert sich nicht allein darauf, eine Anleitung im Dienst der antifaschistischen Weltbewegung selbst zu sein. Die antifaschistische Theorie ist eine stalinistisch-hoxhaistische Theorie, die den direkten revolutionären Weg vom Weltfaschismus zum Weltsozialismus wissenschaftlich beleuchtet.

Die antifaschistische Theorie stellt die wissenschaftliche Verbindung von antifaschistischer Weltbewegung und sozialistischer Weltrevolution her und ist ausgerichtet auf das Ziel des Weltsozialismus.

Der Stalinismus-Hoxhaismus lehrt den heutigen antifaschistischen Kampf als weltrevolutionären Klassenkampf unter der Führung des Weltproletariats zur Zerschlagung des Weltfaschismus und zur Errichtung der Weltdiktatur des Proletariats. Der Stalinismus-Hoxhaismus ist die ideologischer Grundlage für unsere Bündnispolitik zur Schaffung der roten Weltfront gegen den Faschismus. Für den RFB gibt es nur eine antifaschistische Einheitsfront, die vom revolutionären Weltproletariat angeführt wird und direkt zur Eroberung seiner politischen Weltherrschaft über den Weltimperialismus führt.

Der Stalinismus-Hoxhaismus lehrt, dass die Unvermeidlichkeit des Weltfaschismus und jedes erneute Aufkeimen des Weltfaschismus nur durch die Vernichtung des Weltimperialismus für immer beseitigt werden kann!

Was ist die stalinistisch-hoxhaistische Definition des Weltfaschismus?

Weltfaschismus ist die terroristische Weltordnung des Imperialismus, die zentralisierte und konzentrierte Klassendiktatur der Weltbourgeoisie zur Unterwerfung der Völker im Allgemeinen und der Niederhaltung der internationalen revolutionären Bewegung im Besonderen.

Unter Weltfaschismus verstehen wir das Höchstmaß an Unterdrückung der Welt, das notwendig ist, um das Höchstmaß an kapitalistischer Ausbeutung der Welt zu sichern.

Die welthistorische Bedeutung dieser Definition des Faschismus besteht darin, dass die Komintern (SH) hiermit die falsche und daher unhaltbare Definition des VII. Weltkongresses der Komintern verworfen und ersetzt hat.

Die Komintern wurde aufgelöst im Jahre 1943, also zu einer Zeit, als die Völker weiterhin ihr Blut vergossen, um sich vom Hitlerfaschismus zu befreien. Der Stalinismus-Hoxhaismus lehrt, dass sich die Komintern (SH) - im Gegensatz zur Komintern - niemals auflösen darf, und schon gar nicht in einer Situation, wo der Sieg über den Weltfaschismus noch nicht errungen ist, und wo es keine Rote Armee des Genossen Stalin gibt. Gleiches gilt für alle Massenorganisationen der Komintern (SH), also auch für den Roten Frontkämpferbund.

* * *

Die imperialistische Weltordnung ist eine Weltordnung des monopolistischen, parasitären und faulenden Kapitalismus, die dem Zerfall und Untergang geweiht ist. In dem Maße wie die Quellen des Reichtums aus der Lohnsklaverei versiegen oder revolutionär verweigert werden, ist die Weltbourgeoisie gezwungen, immer brutalere Formen von Ausbeutung und Unterdrückung einzusetzen.

Die Klassenherrschaft der imperialistischen Weltbourgeoisie nennen wir dann Weltfaschismus, wenn zur Ausbeutung und Unterdrückung terroristische Mittel eingesetzt werden und wenn jeder Widerstand im Terrorismus erstickt wird, um so die imperialistische Weltordnung aufrecht zu erhalten.

Unter dem Vorwand des "Kampfes gegen den Terrorismus" wurde der Weltfaschismus errichtet.

Der größte Terrorist der Welt ist das imperialistische Staatssystem selbst. Die eigentlichen Terroristen sind die Kriegstreiber, die Imperialisten der Welt. Unter dem Vorwand des "Kampfes gegen den Terrorismus" verstärken die Imperialisten ihre internationale Konterrevolution, um die unvermeidlichen Aufstände und Revolutionen der unterdrückten und ausgebeuteten Klassen niederzuschlagen und vor allem die kapitalistische Welt vor der sozialistischen Revolution des Weltproletariats zu schützen.
Der sogenannte "weltweite Kampf gegen den Terrorismus" ist nichts anderes als die Vorbereitung der internationalen Konterrevolution auf die Unterdrückung der kommenden sozialistischen Weltrevolution!
Wer den imperialistischen Staatsterrorismus beseitigen will, muss den Weltimperialismus zerschlagen, welcher die Ursache für den imperialistischen Staatsterrorismus ist!

 

* * *

Der VI. Weltkongress der Kommunistischen Internationale, auf dem auch der RFB vertreten war, hat den Klasseninhalt und das soziale Wesen des Faschismus klar und deutlich charakterisiert. Der Weltfaschismus ist das typische Produkt des Fäulnisprozesses des Weltkapitalismus. Mit dem Weltfaschismus versucht das internationale Monopolkapital die sozialistische Weltrevolution aufzuhalten mit direkter Gewalt, mit der offenen Diktatur des Weltkapitals. Hierfür stellt der Weltfaschismus den herrschenden Klassen bewaffnete Kräfte zur Verfügung, die speziell für den Bürgerkrieg geschult sind. Ein faschistischer Typ der internationalen Staaten"gemeinschaft" wird geschaffen, der sich auf Terror und Zwang stützt, und die Korrumpierung nicht nur kleinbürgerlicher Schichten, sondern auch gewisser Elemente der Arbeiterklasse - der Arbeiteraristokratie - zum Ziel hat. Der Weltfaschismus dient der Weltbourgeoisie als offene Waffe des Klassenkampfes, wobei er sich auf die rückständigsten Schichten der Bevölkerung stützt und gleichzeitig die passiven Schichten einschüchtert. Im Todeskampf des Kapitalismus übt dieser einen unerhörten ökonomischen, politischen, sozialen und ideologischen Druck auf die gesamte Weltbevölkerung aus. Auch das kennzeichnet den Weltfaschismus.

* * *

Die falsche Parole Neumanns: „Schlagt die Faschisten, wo ihr sie trefft!“ wurde von der Komintern und der KPD zu Recht abgelehnt - so auch von der Komintern (SH) und dem RFB. In der Resolution des ZK vom 10. November 1931 wurde dem »Individuellen Terror« eine klare Absage erteilt: »Ohne auch nur einen Augenblick lang auf die Anwendung aller zweckmäßigen Kampfmittel zu verzichten, [...] erklärt das Zentralkomitee jede Verfechtung [...] der terroristischen Ideologie und Praxis für vollkommen unzulässig. Wer sich von Verzweiflungsstimmungen mitreißen lässt, wer sich von den Feinden des Proletariats sein Verhalten diktieren lässt [...], wer die Parteidisziplin bricht, ist des Namens eines Kommunisten unwürdig.« ( "Rote Fahne" vom 13. November 1931)

 

 

Faschismus und Sozialfaschismus sind Zwillinge

Stalin schrieb 1924, dem Gründungsjahr des RFB:

„Der Faschismus ist eine Kampforganisation der Bourgeoisie, die sich auf die aktive Unterstützung der Sozialdemokraten stützt. Die Sozialdemokratie ist objektiv der gemäßigte Flügel des Faschismus. Es liegt kein Grund zu der Annahme vor, die Kampforganisationen der Bourgeoisie könnten ohne die aktive Unterstützung durch die Sozialdemokraten entscheidende Erfolge in den Kämpfen oder bei der Verwaltung des Landes erzielen. Diese Organisationen schließen einander nicht aus, sondern ergänzen einander. Das sind nicht Antipoden, sondern Zwillingsbrüder.“

(dieses Zitat wird meistens aus dem Zusammenhang gerissen. Es ist aber nur Teil eines insgesamt sehr wichtigen Abschnitts seines Berichts: "Über die internationale Lage", veröffentlich am 20. September 1924)

Am 20. 02. 1932 wiederholte Ernst Thälmann, der Vorsitzende der KPD, auf der Plenartagung des ZK die These von den Zwillingen.

Stalinismus-Hoxhaismus ist die Ideologie des Weltproletariats gegen den Sozialfaschismus

Sozialismus in Worten, Faschismus in Taten - das ist die Definition des Sozialfaschismus.

"Antifaschismus" in Worten und Faschismus in Taten - das ist die Definition des bürgerlichen "Antifaschismus".

Faschisten, die sich auf die eine oder andere Weise als so genannte "Antifaschisten" ausgeben, bekämpft der RFB unter dem Sammelbegriff des Sozialfaschismus.

Man kann den Weltfaschismus nicht besiegen, ohne seinen Zwilling, den Sozialfaschismus zu besiegen.

Die größte Gefahr für den Weltfaschismus geht aus von der antifaschistischen Einheitsfront des Weltproletariats.

Der Weltfaschismus kommt nur an die Macht, wenn das Weltproletariat seine Spaltung nicht überwindet. Der Hauptzweck der Zusammenarbeit von Faschisten und Sozialfaschisten besteht also im ersten Schritt in der Spaltung, das heißt, in der Isolierung des revolutionären Teils des Weltproletariat, und im zweiten Schritt die physische Vernichtung der revolutionären Arbeiterweltbewegung, insbesondere ihrer revolutionären Führer und Zerschlagung ihrer revolutionären Organisationen.

* * *

Die Hauptgefahr des Weltfaschismus resultiert aus der Spaltertätigkeit der Rechtsopportunisten. Aber gleichzeitig begünstigt der"Links"opportunismus das Scheitern der proletarischen anti-faschistische Einheitsfront, was die Überwindung der Spaltung des Weltproletariats erschwert.

Deswegen ist es notwendig, dass sich das Weltproletariat in seinem antifaschistischen Kampf sowohl vom Einfluss des Rechtsopportunismus befreit (Paktieren mit der Bourgeoisie), als auch vom "Links"opportunismus (Ablehnung der führenden Rolle der antifaschistischen, bolschewistischen Weltorganisationen.)

Ohne die führende Rolle der Komintern (SH) ist die antifaschistische Einheitsfront gegen den Weltfaschismus zum Scheitern verurteilt. Und es ist die Aufgabe des rechten und "linken Opportunisten", die führende Rolle der Komintern (SH) so weit wie möglich zu schwächen.

Im Emblem der Komintern (SH) gilt die eine rote Fahne dem Kampf gegen den Weltfaschismus und die zweite rote Fahne dem Kampf gegen den Sozialfaschismus. Damit grenzt sich der RFB von der rot-schwarzen (autonomen/anarchistischen/rätekommunistischen) Fahne prinzipiell ab, was aber in einzelnen Fällen Aktionsbündnisse mit den "rot-schwarzen" Fahnen nicht ausschließt.

 

------------------------ Komintern (SH) -----------------------------------------KPD 1932

-(gegen Faschismus und Sozialfaschismus) ----------------------------- (für Sozialismus und Kommunismus)

 

Fahnen der Autonomen /"undogmatisch"), Anarchisten und Rätekommunisten, die dem Antifaschismus der Stalinisten-Hoxhaisten gegenüber teils positiv, teils indifferent, teils ablehnend bis feindlich gegenüberstehen.

 

"Eiserne Front" (Emblem der Sozialfaschisten/Anti-Kommunisten )

Die Sozialdemokratie kämpfte mit diesem Plakat gegen Ernst Thälmann, gegen die KPD, gegen den Kommunismus

Losungen der Sozialdemokraten:

damals "Kommunisten=Faschisten"

heute:"Linksextremisten=Rechtsextremisten"

(links und rechts="terroristisch" und "gewaltbereit"= Staatsdoktrin des Verfassungsschutzes)

* * *

Der Stalinismus-Hoxhaismus ist die fortschrittlichste theoretische Waffe gegen den Sozialfaschismus, die zunächst von Stalin gegen den Sozialdemokratismus gerichtet, dann von Enver Hoxha gegen den modernen Revisionismus weiter entwickelt wurde und heute von der Komintern (SH) vor Allem gegen die Neorevisionisten gerichtet ist.

Die Verteidigung dieser stalinistisch-hoxhaistischen Sozialfaschismus-These ist im Prinzip ein Gradmesser für das antifaschistische Bewusstsein des Weltproletariats.

Wer vorgibt, Stalin und Enver Hoxha zu "verteidigen", aber die These des Sozialfaschismus leugnet oder ablehnt, kann weder ein wahrer Verteidiger des Genossen Stalin und des Genossen Enver Hoxha, noch ein wahrer Antifaschist sein.

Insbesondere auf der Grundlage der stalinistischen Theorie des Sozialfaschismus hatte die Komintern den bürgerlichen Einfluss in der Arbeiterklasse weitestgehend zurückdrängen können. Darin besteht das Verdienst der Komintern Lenins und Stalins. Nur so hätte die Spaltung der Arbeiterklasse letztlich überwunden werden können. Und genau deswegen wurde die Komintern von all ihren Feinden in ungeheuerlicher Weise beschuldigt, nämlich sie selber sei angeblich "für die Spaltung der Arbeiterklasse und folglich für die Machtergreifung des Faschismus verantwortlich". Es ist eine alte anti-kommunistische Parole der Sozialdemokratie, dass angeblich der Kommunismus Schuld sei am Faschismus. Deswegen müsse man "den Kommunismus ausrotten, um den Faschismus zu bekämpfen!"

Die Verschmelzung des Kommunismus mit dem Sozialdemokratismus darf nicht mit der Einheitsfront von sozialdemokratischen und kommunistischen Arbeitern gegen den Faschismus gleichgesetzt werden. Ein sozialdemokratischer Arbeiter, der gegen den Faschismus kämpft, ist nicht unser Feind, sondern unser Verbündeter.

Wegbereiter des Weltfaschismus sind nicht die Stalinisten-Hoxhaisten, sondern die Sozialfaschisten.

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Der Faschismus unterscheidet sich vom Sozialfaschismus nur in seiner offenen und versteckten Form - im Wesentlichen sind sie gleich.

Dabei muss hervor gehoben werden, dass sich sowohl die offenen Faschisten als auch die Sozialfaschisten hinter ihren demagogischen Masken verbergen. Der Unterschied besteht nur darin, dass sich die Sozialfaschisten beispielsweise als "sozialistisch", "links" usw. ausgeben, während sich die Faschisten ein national-demokratisches Mäntelchen umgehängt haben, das sie bei best möglicher Gelegenheit wieder abstreifen können.

Mit dem Begriff des "Rechtspopulismus" wird der Faschismus nicht nur verharmlost, sondern salonfähig gemacht.

Ohne eine erfolgreiche Verteidigung unserer Theorie des Sozialfaschismus gibt es keinen Sieg im Kampf gegen den Weltfaschismus.

Unser Ziel ist die Abschaffung der Unvermeidlichkeit des Sozialfaschismus. Die garantierte Aufhebung der Unvermeidlichkeit des Sozialfaschismus ist nur durch die sozialistische Weltrevolution möglich.

Diejenigen, die sich mit den Sozialfaschisten vereinigen (und es sind nicht nur die Neorevisionisten, die dies tun!), machen sich damit zum Feind des antifaschistischen Kampfes des Weltproletariats, sind die 5. Kolonne des Weltfaschismus.

Die Sozialfaschisten bereiten den Faschisten nicht nur den Weg zur Macht, sondern sie ebnen auch, umgekehrt, den Weg zur Wiederherstellung der Macht des Faschismus (siehe Ramiz Alia in Albanien).

Dimitrov liquidierte die stalinistische Theorie des Sozialfaschismus und ebnete damit den modernen Revisionisten den Weg zur Errichtung ihrer sozialfaschistischen Herrschaft.

"Antifaschismus" in Worten und Unterstützung der Faschisten in Taten durch Liquidierung der antifaschistischen Komintern noch während die Nazis an der Macht waren (1943!) und ihren faschistischen Völkermord auf die Spitze trieben. Eben darin zeigt sich die sozialfaschistische Fratze eines Dimitroff!!

Wenn vom antifaschistischen Kampf der Komintern die Rede ist, so meinen die bürgerlichen Historiker damit nur die "Volksfront" von Dimitroff. Die Bourgeoisie braucht das revisionistische Konzept des Pakts mit der Volksfront, um zu verhindern, dass das revolutionäre Proletariat die Bourgeoisie stürzt und den Weg des Sozialismus beschreitet.

Um die Wiedergeburt des deutschen Faschismus zu verhindern, hätte der deutsche Imperialismus restlos beseitigt werden müssen. Wie aber sollte die Komintern diese Aufgabe erfüllen können, wenn sie von Dimitroff vorher aufgelöst wurde und die "Volksfront" den Kapitalismus unangetastet ließ?

Diejenigen, die zusammen mit den Revisionisten und Neorevisionisten eine Weltfront des "Antifaschismus" bilden wollen (obendrein noch "Einheitsfront" mit faschistischen und sozialfaschistischen Großmächten wie zum Beispiel Russland und China, die es zur Zeit der Komintern noch nicht gab), stehen auf der anderen Seite der Barrikade, auf der Seite des Weltfaschismus.

Sozialfaschisten sind bestrebt, sich als "Antifaschisten" hervorzuheben, weil "Antifaschismus" die beste Maske ist, um ihren eigenen Faschismus vor den Massen zu verstecken. Faschistisch sind immer nur die anderen und niemals sie selbst.
Der Stalinismus-Hoxhaismus lehrt, dass man sich nicht unter den Schutz des einen faschistischen Staates stellen darf, um den Faschismus eines anderen Staates "zu bekämpfen". Sie nennen dies "Einheitsfront gegen den Faschismus". Das Weltproletariat kennt nur eine Einheitsfront - nämlich die Einheitsfront gegen jeden Faschismus, also sowohl gegen das globale System des Faschismus der gesamten Weltbourgeoisie als auch gegen den Faschismus in jedem einzelnen kapitalistischen Staat.
Das Weltproletariat wird sich niemals unter den Schutz einer anderen Klasse stellen, sondern seine eigene Klasse selber schützen. Und um das antifaschistische Schutzschild des Weltproletariats aufzubauen, das auch allen anderen unterdrückten und ausgebeuteten Klassen als Schutzschild dienen soll, wurde der RFB gegründet.

 

 

 

Der RFB ist eine Organisation der Komintern (SH)

Der Rote Frontkämpferbund ist eine selbständige anti-faschistische Weltorganisation, die sich vollkommen der Führung der Kommunistischen Internationale (Stalinisten-Hoxhaisten) unterordnet.

Die Komintern (SH) wird ihre führende Rolle als Avantgarde des Weltproletariats im Allgemeinen und im antifaschistischen Kampf im Besonderen niemals aufgeben. Die antifaschistische Weltfront ist schließlich nicht die einzige Front des Klassenkampfes und der sozialistischen Weltrevolution. Die Komintern (SH) ist die einzige Weltorganisation des Proletariats, die alle Klassenfronten für den Sieg der sozialistischen Weltrevolution vereinigt.

Die antifaschistische Weltfront ist also nicht die einzige Front der sozialistischen Weltrevolution.

Das Weltproletariat besitzt keine andere Waffe im Kampf gegen den Weltfaschismus als seine eigene antifaschistische Weltorganisation.

Der RFB ist nicht nur eine organisatorische Waffe, um sich gegen den Weltfaschismus zur Wehr zu setzen, sondern eine Waffe, um über den Weltfaschismus zu triumphieren.

Die Antifaschisten siegen nur, wenn sie sich global organisieren.

Keine antifaschistische Weltbewegung ohne ihr führendes Weltzentrum.

Wenn wir einen Blick auf die gesamte Geschichte des antifaschistischen Kampfes werfen, dann sehen wir, dass es eine Geschichte heftigen und entschlossenen Kampfes für den Sieg des Prinzips des proletarischen Internationalismus war, für den organisatorischen Zusammenschluss des Proletariats im Weltmaßstab in einer einzigen Kampffront, für den Zusammenschluss einer antifaschistischen Weltfront unter Führung des Weltproletariats mit der Kommunistischen Internationale an der Spitze. Das Weltproletariat kann den Weltfaschismus nur besiegen, wenn der Geist des proletarischen Internationalismus, die internationale Solidarität des Proletariats, organisatorisch global verankert ist.

Anders, als unter Führung der Kommunistischen Internationale, kann der Sieg über den Weltfaschismus nicht errungen werden. Deswegen stellte sich der RFB damals vollkommen in den Dienst der Komintern, so wie sich der RFB heute in den Dienst der Komintern (SH) stellt.

Der RFB ist keine Art von einer "Dachorganisation" aller antifaschistischen Organisationen in den einzelnen Ländern. Der RFB ist vielmehr die antifaschistische Weltrganisation, die dem Weltproletariat den Weg zum Weltsozialismus ebnet, global koordiniert und zentralisiert und ausgestattet ist mit eigenen Sektionen, um gemeinsame Aktionen in jedem Land der Welt zu organisieren - unter Führung der Komintern (SH). Das ist der neue proletarische Typ der globalisierten antifaschistischen Weltorganisation.

Der Faschismus in jedem Land ist mit den globalen Faschismus verbunden. Daher ist der Sieg über die faschistischen Feinde im eigenen Land nur durch den gleichzeitigen Sieg über die globalen Faschismus garantiert. Dieser Sieg kann jedoch nicht allein vom RFB eines einzelnen Landes garantiert werden. Dieser Sieg kann nur durch die zentralisierte Internationale Rote Front unter Führung der Kommunistischen Internationale garantiert werden.

Das Gesetz der antifaschistischen Weltbewegung besagt, dass die ideologische, politische, organisatorische und moralische Vereinigung der Antifaschisten im eigenen Land mit der ideologischen, politischen, organisatorischen und moralischen Vereinigung der Antifaschisten in allen anderen Ländern der Welt absolut übereinstimmen muss.

Wer nicht dafür kämpft, die Aufgaben des antifaschistischen Kampfes im eigenen Land zu erfüllen, und wer sich dabei nicht der Weltorganisation des RFB unterordnet, der kann kein antifaschistischer Internationalist sein.

Die Faust des RFB symbolisiert die vereinigte Faust aller Antifaschisten auf der Welt und nicht, den Kampf "auf eigene Faust" zu riskieren.

Die nationalen und die internationalen Aufgaben des Antifaschismus sind dialektisch zu verbinden und zu lösen. Der Antifaschismus im eigenen Land ist stets als Bestandteil des Kampfes gegen den Weltfaschismus zu betrachten. Deswegen muss der Antifaschismus im eigenen Land auch dem Kampf gegen den Weltfaschismus untergeordnet sein.

Keine antifaschistische Weltbewegung ohne antifaschistische Weltorganisation. Keine antifaschistische Weltorganisation ohne die Kommunistische Internationale.

Nur die Komintern (SH) kann die Rolle des internationalen Führers des antifaschistischen Befreiungskampfes spielen. Um diese Aufgabe zu erfüllen, hat die Komintern (SH) den RFB gegründet als internationalen Transmissionsriemen, als Massenorganisation.

Der RFB ergreift Partei für das Weltproletariat im Kampf gegen den Weltfaschismus, ist aber selber nicht die Partei gegen den Weltfaschismus - das ist die Komintern (SH). Wer die Partei mit ihrer Massenorganisation verwechselt, behindert entweder die notwendige organisatorische Eigenständigkeit des RFB, oder ersetzt die Komintern (SH) durch den RFB.

Zwei Arten von organisatorischen Fehlern muss der RFL vermeiden:
Erstens. Die Komintern (SH) darf ihre führende Rolle im antifaschistischen Kampf niemals aufgeben. Deswegen ist es unzulässig, ihre eigene führende Rolle an ihre Massenorganisation zu delegieren. Die Komintern (SH) überträgt Aufgaben an den RFB, aber lagert damit die Verantwortung für den antifaschistischen Kampf nicht aus, tritt ihre Führung nicht ab an den RFB. Die Komintern (SH) leitet ihre Massenorganisationen an und führt sie. Weder ist der RFB die Komintern (SH), noch ist die Komintern (SH) der RFB. Der RFB untersteht der Komintern (SH) und ist ihr gegenüber rechenschaftspflichtig. Wer dies nicht beachtet, erleichtert es dem Klassenfeind, zwischen Partei und Massenorganisationen einen Keil zu treiben, um die Massenorganisation gegen ihre eigene Partei aufzuhetzen. Gleichzeitig sind die Massenorganisationen in der Komintern (SH) vertreten, um an ihrer kollektiven Willensbildung und an ihren Entscheidungen teilzunehmen.

Zweitens darf die Einheitsfronttaktik nicht dazu führen, dass sich die Massenorganisation in der Massenbewegung verliert und darin untergeht.

Würde der RFB nur noch als Fraktion in anderen antifaschistische Organisationen existieren, wäre der RFB nicht mehr eine eigenständige Massenorganisation der Komintern (SH). Damit würde dem Liquidatorentum Tür und Tor geöffnet werden. Das Liquidatorentum entwickelt sich in einem dialektischen Prozess, der entweder zum Nachtrab hinter die antifaschistische Bewegung führt (in der wir Stalinisten-Hoxhaisten ja nur ein Trupp und der Vortrupp sind), oder zur Isolierung von den Massen durch sektiererisches Vorauseilen. Jedes Vorauseilen vor den Massen und jeder Nachtrab hinter den Massen, kann sowohl für die Komintern (SH) als auch für ihre Massenorganisationen bis hin zur Liquidierung führen.

Der RFB grenzt sich sowohl vom rechten Opportunismus in der Organisationsfrage ab (also von der Dimitroff'schen Volksfront, sowie allen anderen revisionistischen und neo-revisionistischen "Massenorganisationen", die daraus entstanden sind), als auch vom "linken" Opportunismus des Sektierertums (siehe Lenin: "Kinderkrankheit", Anarchismus).

Die taktische Dezentralisierung der antifaschistischen Aktion, die sich in der konkreten Situation sinnvoll sein kann, darf nicht zum organisatorischen Grundprinzip erhoben werden. Für den RFL gilt der demokratische Zentralismus.

Den Kampf gegen den Opportunismus führt der RFB nicht nur in seinen eigenen Reihen, sondern auch innerhalb der gesamten antifaschistischen Bewegung, also auch in andere antifaschistische Organisationen, vorrangig mit dem Ziel, neue Mitglieder und Unterstützer für den RFB zu gewinnen. Wir lehnen es aus taktischen Gründen auch nicht ab, in den faschistischen Organisationen antifaschistische Arbeit unter konspirativen Bedingungen zu leisten.

Der Aufbau des RFB erfolgt wie bei allen anderen weltbolschewistischen Massenorganisationenen der Kommunistischen Internationale (Stalinisten-Hoxhaisten).

Das bedeutet, dass wir anfangs noch für eine gewisse Zeit eine schwache Kraft bleiben, wie Stalin sagte: "eine sich selbst genügende" Kraft. Erst in der zweiten Aufbauphase wird der RFB seinem Namen als Massenorganisation gerecht werden können, also wenn er die Massen im antifaschistischen Kampf auch tatsächlich führt und nicht nur am antifaschistischen Massenkampf teilnimmt.

Nach dem Sieg über den Weltfaschismus löst sich der RFB nicht etwa auf, sondern füllt seine klassenkämpferische Funktion gegen die Gefahr der Restauration des Weltfaschismus aus, die auch im Weltsozialismus notwendig bleibt. Die Restauration des Kapitalismus und die Restauration des Faschismus sind Lehren der Geschichte, die der RFB niemals vergessen darf und auch nicht vergessen wird.

Der RFB und seine Sektionen

Es ist die gemeinsame Aufgabe der RFB-Sektionen und des führenden Zentrums des RFB, die Antifaschisten mit allen organisatorischen Instrumenten auszustatten, die erforderlich sind, um das Optimum der globalen Manövrierbarkeit des antifaschistischen Kampfes zu erreichen. In Bezug auf global organisierte antifaschistische Aktionen erwarten die Antifaschisten vom RFB höchste Interaktionsfähigkeit zwischen seiner Zentrale und seinen Sektionen. Jede Diskrepanz zwischen dem RFB und seinen Sektionen gefährdet die globale Handlungsfähigkeit des Antifaschismus. Der Kampf gegen den Autonomismus der Sektionen ist nicht nur eine Grundsatzfrage, sondern auch ein Ergebnis der schmerzlichen Erfahrungen der Geschichte der internationalen antifaschistischen Bewegung. Ohne die Unterordnung der Sektionen unter die zentrale Führung wird der RFB nicht in der Lage sein, die gesamte antifaschistische Weltbewegung zum Sieg zu führen.
Die einheitliche zentralisierte Führung des RFB entspricht dem Grundprinzip jeder bolschewistischen Massenorganisation. Das kommunistische Organisationsprinzip erfordert die bedingungslose Unterordnung der Sektionen unter die zentrale Gesamtführung des RFB. Nur durch demokratischen Zentralismus kann die Vereinigung von Wille und Tat aller Antifaschisten der Welt gewährleistet werden. Ohne dieses zentralistische bolschewistische Prinzip kann der RFB seine globale Kampfkraft nicht entfalten - können die entscheidenden Kämpfe für die Zerschlagung des Weltfaschismus nicht gewonnen werden.

Die Sektionen des RFB haben die Aufgaben, die Beschlüsse des RFB in ihrem jeweiligen Land zu erfüllen. Die Zentrale des RFB hat ihrerseits die Aufgabe, die Erfahrungen der einzelnen RFB-Sektionen zu verallgemeinern, die positiven Erfahrungen auf sich und andere Sektionen zu übertragen, und die negativen Erfahrungen bei sich selbst und den anderen Sektionen zu vermeiden. Eine zentralisierte Aktivität gegen den Weltfaschismus ist nicht möglich, wenn die Sektionen des RFB nicht zentral vereinigt und koordiniert sind.

Der Kampf gegen den Faschismus im einem Land ist Teil des Kampfes gegen den Weltfaschismus und diesem somit untergeordnet.

Die Kraft des Roten Fronkämpferbundes ist gekennzeichnet durch die Fähigkeit, die Antifaschisten aller Länder zu vereinigen und ihren Kampf zu zentralisieren; also durch die Fähigkeit, die Antifaschisten global zu organisieren und im gemeinsamen Kampf gegen den Weltfaschismus zu führen.

Mit der Organisationsform der antifaschistischen Aktivisten und ihren Gruppierungen allein kann man jedoch den Weltfaschismus nicht besiegen.

Entscheidend sind die Millionenmassen. Ohne sie kann man den Weltfaschismus nicht besiegen. Deswegen ist es die Aufgabe des RFB, die Millionenmassen für die antifaschistische Aktion zu gewinnen und diese in eigenen antifaschistischen Organisationen zusammenzuschließen, die arbeitsteilig spezielle Aufgaben auf den verschiedensten Gebieten der roten Weltfront erfüllen.

Zuerst müssen wir die einzelnen Antifaschisten und ihre Gruppierungen überzeugen durch unsere antifaschistische Propaganda und Aktion, dann muss man die fortschrittlichsten Elemente der Arbeiterklasse davon überzeugen, sodann die ganze Arbeiterklasse und schließlich muss man die breiten Massen überzeugen - im nationalen und internationalen Maßstab. Das ist der propaganidtsisch-organisatorische Weg, den der RFB bei seinem Aufbau gehen muss.

 

 

 

Strategie und Taktik, Kampfformen, Kampfmethoden und Kampfmittel des antifaschistischen Kampfes

 

Als Anleitung verwendet der RFB vor Allem folgende Lehrbücher der Komintern (SH):

Lehrbuch über die

marxistisch-leninistischen Grundlagen der weltproletarischen Militärwissenschaft und der weltrevolutionären Klassenkriegskunst“

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Über die illegale Parteiorganisation und die konspirative Tätigkeit

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Der Terrorismus und die Rolle der Gewalt

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Der bewaffnete Aufstand

Militär-Handbuch der Komintern

 

 

Der RFB wird nicht ohne revolutionäre Gewalt auskommen, sobald faschistische Gewalt ausgeübt wird. Darauf bereiten wir uns vor. Es ist aber ein Irrtum zu glauben, dass sich darin die ganze Strategie und Taktik unseres antifaschistischen Kampfes erschöpft.

Insbesondere in seiner Gründungsphase konzentriert sich der RFB auf antifaschistische Propaganda als seine vorerst vorrangige Aufgabe, zum Zwecke der Gewinnung der Antifaschisten. Dazu werden wir ein zentrales Organ herausgeben als kollektiven Propagandist, Agitator und Organisator des RFB:

"Die Rote Weltfront" (angelehnt an die Zeitung des alten RFB - "Die rote Front") .

Und auch das heißt wiederum nicht, dass der RFB damit beabsichtigt, seine antifaschistische Aktion auf den Sankt Nimmerleinstag zu verschieben. Jede Kampforganisation entwickelt sich im Kampf, lebt vom Kampf, stählt sich im Kampf und nimmt neue Kräfte im Kampf auf. So entwickelt sich auch der RFB.

Was wollen wir also ?

Wir wollen und können uns nicht auf eine bestimmte Kampfform oder Kampfmethode beschränken. Wir nutzen ausnahmslos alle Kampfformen und Kampfmittel, die zur Verwirklichung unserer Ziele in Frage kommen. Das schließt nicht aus, dass wir auch völlig neue Kampfformen und Kampfmethoden entwickeln und einsetzen, wenn dies die besonderen Umstände des sich ständig verändernden und sich weiter entwickelnden antifaschistischen Kampfes in den verschiedenen Ländern erforderlich machen.

Wir müssen bei allem, was wir tun, uns stets vor Augen halten, dass sich der Weltfaschismus ja nicht allein auf den äußersten Terror beschränkt, sondern selber alle Kampfformen und Kampfmittel einsetzt, und sich also auch unserer revolutionärer, kommunistischer Kampfformen und Kampfmittel bedient. Den Klassenfeind "mit seinen eigenen Waffen schlagen". Diese Taktik wird nicht nur angewandt von den Antifaschisten, sondern auch von den Faschisten.

Wenn man den Weltfaschismus schlagen will, muss man auch seine soziale Massenbasis innerhalb der Klassengesellschaft schlagen. Das können wir Antifaschisten nur, wenn wir uns selber auf unsere Massenbasis stützen, die wir mit unserem antifaschistischen Kampf schaffen und systematisch organisieren müssen.

Wohin wird der Weltfaschismus objektiv führen ?

Der Weltfaschismus wird unvermeidlich zur Polarisierung der Weltgesellschaft zwischen Faschismus und Antifaschismus führen und folglich in einem Weltbügerkrieg enden, in einer internationalen Entscheidungsschlacht gegen den Weltfaschismus, die sich auch in einem langen Zeitraum hinziehen kann. Darauf gilt es, sich international vorzubereiten, sich zu organisieren, sich zu rüsten. Ziel des Aufbaus des RFB ist es, sich auf den kommenden Weltbürgerkrieg vorzubereiten.

Ohne Schaffung einer internationalen antifaschistischen Massenbasis wird der Kampf gegen den Weltfaschismus von vorn herein zum Scheitern verurteilt sein.

Es wird wieder die Zeit kommen, wo wir wieder Massenaufmärsche organisieren wie zur Anfangszeit des alten RFB. Aber soweit ist es noch nicht, weswegen wir eine Weile darauf verzichten müssen.

Es wird auch wieder die Zeit kommen, wo wir unsere eigene RFB-Uniform tragen werden, so wie damals. Aber wir verzichten vorerst darauf. Wir verhalten uns vor den "wachsamen" Augen der "Staatshüter" so unauffällig wie möglich und nur so offen wie nötig.

Es wird auch wieder die Zeit kommen, wo wir Aktionen mit Massencharakter organisieren werden, so wie damals. Das ist jedoch eine Frage der realistischen Einschätzung des Kräfteverhältnisses zwischen Faschisten und der Polizei, die sie schützt, und auch eine Frage, wie stark und wie schnell die antifaschistische Einheitsfront wächst. Wir haben es mit einem Gegner zu tun, den wir weder unterschätzen, aber auch nicht überschätzen dürfen. Heute ist es jedenfalls vorteilhafter, in kleineren Kampfgruppen zu operieren, so wie es für den Partisanenkampf charakteristisch ist. Wir wollen den "Staatshütern" so wenig wie möglich Anlass dazu geben, gegen den RFB vorzugehen - und das bei optimaler Ausschöpfung der Wirksamkeit unserer antifaschistischen Aktionen. Aber wir wiederholen: Wir müssen lernen, auch alle anderen Kampfformen zu erproben, zu erlernen und zu beherrschen.

Wir haben keine Berührungsprobleme damit, diesbezüglich von der Kampftaktik der Autonomen zu lernen, die inzwischen über eigene Erfahrungen verfügen. Natürlich hat der RFB nicht die Absicht, den Autonomen hinterher zu laufen. Wir haben schon 1924 an der Spitze des antifaschistischen Kampfes gestanden und wir werden wieder an der Spitze des antifaschistischen Kampfes stehen.

Konkretere Angaben über unsere Kampftaktik verkneifen wir uns hier in unserer Gründungserklärung aus Sicherheitsgründen. Unsere Kampftaktik binden wir unserem Klassenfeind nicht auf die Nase.

Wir sind darauf vorbereitet, dass der faschistische Staat uns mit seinem "Verfassungsschutz" überwacht, seine Daten über uns an Polizei und an faschistische Mörderbanden weitergibt, um uns so unschädlich zu machen, ohne sich dabei in der Öffentlichkeit die Hände schmutzig machen zu müssen und um Öffentlichkeit, wie zB. Prozesse vor Gericht, zu vermeiden. Der Terror gegen uns Antifaschisten wird sich nicht auf uns allein beschränken. Er wird unvermeidlich auf immer größere Teile der Bevölkerung ausgedehnt. Die Verbrechen des faschistischen Staates und seiner Mörderbanden kommen ans Licht der Öffentlichkeit und irgendwann wird die Menschheit mit dem Weltfaschismus abrechnen - je schneller und gründlicher, um so besser.

Wir wissen auch, dass es die Sozialfaschisten sind, die sich in unsere Organisationen einzuschleichen versuchen, um unsere Festungen von innen zu nehmen, unsere Führungskräfte auszuschalten und unsere Anhänger in seichtes Fahrwasser zu lenken.

Wir verfügen über einen antifaschistischen Abwehrdienst, der seine Tätigkeit aufgenommen hat und diese ausübt für den gesamten Zeitraum vor, während und besonders nach der sozialistischen Weltrevolution.

Wer - wen ? Der faschistische "Terrorabwehrdienst" oder der antifaschistische Terrorabwehrdienst ?

Der RFB hält zur seiner Selbsterhaltung und seinem eigenen Schutz fest an dem Grundsatz:

Nur ein RFB, der sich selber gegen den Weltfaschismus zu schützen weiß, wird in der Lage sein, allen Ausgebeuteten und Unterdrückten dabei zu helfen, sich vor dem Weltfaschismus zu schützen. Und der beste Schutz ist der Schutz in den Massen, wo wir notfalls untertauchen können, um uns vor dem Zugriff des Klassenfeindes zu schützen.

Niemand wird das Weltproletariat vom Weltfaschismus befreien, als das Weltproletariat selbst, das sich zu diesem Zweck eine eigene rote Weltfront schafft, die sich aus allen Schichten der Gesellschaft zusammensetzt, und sich zu einer unbesiegbaren antifaschistischen Kraft entwickelt.

 

 

 

Schlussteil

 

"Chauvinismus und Kriegsvorbereitungen als Hauptelemente der Außenpolitik, Niederhaltung der Arbeiterklasse und Terror auf dem Gebiet der Innenpolitik als notwendiges Mittel zur Stärkung des Hinterlands der künftigen Kriegsfronten - das ist es, was die heutigen imperialistischen Politiker jetzt besonders beschäftigt.

Kein Wunder, dass der Faschismus jetzt zum gangbarsten Modeartikel unter den kriegslüsternen bürgerlichen Politikern geworden ist. Ich spreche nicht nur vom Faschismus überhaupt, sondern vor allein von dem Faschismus deutschen Schlages, der sich zu Unrecht Nationalsozialismus nennt, denn selbst bei gründlichster Prüfung ist es unmöglich, in ihm auch nur eine Spur Sozialismus zu entdecken.

In diesem Zusammenhang darf man den Sieg des Faschismus in Deutschland nicht nur als ein Zeichen der Schwäche der Arbeiterklasse und als Ergebnis der Verrätereien an der Arbeiterklasse seitens der Sozialdemokratie betrachten, die dem Faschismus den Weg ebnete. Man muss ihn auch als Zeichen der Schwäche der Bourgeoisie betrachten, als Zeichen dafür, dass die Bourgeoisie nicht mehr imstande ist, mit den alten Methoden des Parlamentarismus und der bürgerlichen Demokratie zu herrschen, und in Anbetracht dessen gezwungen ist, in der Innenpolitik zu terroristischen Regierungsmethoden zu greifen - als Zeichen dafür, dass sie nicht mehr imstande ist, einen Ausweg aus der jetzigen Lage auf dem Boden einer friedlichen Außenpolitik zu finden, weshalb sie gezwungen ist, zur Politik des Krieges zu greifen." (Stalin, Rechenschaftsbericht an den XVII. Parteitag der KPdSU (B) - Januar 1934)

 

Die antifaschistischen Ideen von Stalin und Enver Hoxha sind unbesiegbar !

Von ihnen zu lernen, das heißt, siegen zu lernen über den Weltfaschismus !

 

"Der entscheidende äußere Faktor des historischen Sieges des albanischen Volkes war der Große Vaterländische Krieg der Sowjetunion und ihr großer Sieg über den Faschismus, ungeachtet dessen, dass die Rote Armee nicht nach Albanien kam. Unter der Führung J. W. Stalins trug die Sowjetunion die größte Last des Zweiten Weltkrieges auf ihren Schultern und spielte die Hauptrolle bei der Zerschlagung des Faschismus. Die großen Siege der Roten Armee gegen Hitlerdeutschland schufen geeignete Bedingungen dafür, dass das albanische Volk sich wie ein Mann erhob und durch seinen heroischen Kampf die volle nationale Unabhängigkeit errang und die Volksmacht errichtete.

(Enver Hoxha)

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Die Brutalität des Weltfaschismus ist nicht etwa Ausdruck der Stärke der Weltbourgeoisie. Im Gegenteil. Dies offenbart ihre Verzweiflung, weil sie gezwungen ist, ihre Weltherrschaft nur noch durch die einzig verbliebenen Mittel des Faschismus schützen zu können! Das macht die Weltbourgeoisie verletzlich und angreifbar.

Die Weltbourgeoisie ist unfähig, den Weltfaschismus, den sie selber errichtet hat, auch selber wieder zu beseitigen. Sie müsste sich nämlich selbst beseitigen. Zu dieser heroischen Tat ist nur das Weltproletariat fähig. Es wird hierfür die größten Opfer bringen und den Sieg über den Weltfaschismus erringen.

Der Strom der Weltgeschichte führt unabwendbar zum Sieg und zum Triumph des revolutionären Proletariats über den Faschismus der Weltbourgeoisie.

 

"Auf zum letzten Gefecht. Die Internationale erkämpft das Menschrecht!"

Antifaschisten aller Länder - vereinigt euch im RFB !

Weltproletariat – vereinige alle Länder gegen den Weltfaschismus !

Kämpft für die sozialistische Weltrevolution - höchster Ausdruck des antifaschistischen Kampfes und einzige Garantie für seinen Sieg über den Weltfaschismus!

Die stalinistisch-hoxhaistische Wiederherstellung der Diktatur des Proletariats steht heute auf der Tagesordnung der antifaschistischen Einheitsfront des Weltproletariats !

Tod dem Weltfaschismus - das heißt Kampf für den Weltsozialismus und Weltkommunismus !

Es lebe der Rote Frontkämpferbund !

Es lebe die Rote Weltfront !

Es lebe die Komintern (SH) !

 

29. Juli 2019

verfasst von Wolfgang Eggers

Herausgeber: Komintern (SH)