kommunistische

Lieder und Gedichte

 

 

 

 

LIEDER

 

Die Internationale

 

 

 

 

 

 

 

Komintern-Lied

 

 

 

"Die sozialistische

Welt-Republik"

(Rap)

 

* * *

 

Lieder der KPD/ML

 

 

Lob des Kommunismus

 

 

01 - Lob des Revolutionärs
02 - Die Partei
03 - Das Roter-Morgen-Lied
04 - Lob des Kommunismus
05 - Lied über Stalin
06 - Wer geht voran
07 - Dem Morgenrot entgegen
08 - Auf, ihr Arbeiter, Brüder
09 - Der zerrissene Rock
10 - Das Lied von der Rationalisierung
11 - Im Gefängnis zu singen
12 - Deutschland-Lied
13 - Rotes Antikriegstagslied
14 - Die Internationale

 

 

Elbe 1 - Alles frei erfunden

 

 

01 - Von Tür zu Tür
02 - Todesschuß-Rock
03 - Eidelstedt ist weit entfernt
04 - Zehnmal Zehntausend/ Hoppla-Polka
05 - Anders Maerk
06 - 35 Stunden
07 - Nach der Nachtschicht
08 - Bitte warten!
09 - 40 Jahre später
10 - Wart' nicht!

 

 

 

 

 

 


Hanns Eislers

120. Geburtstag

(6.7.1898)


Hans Eisler, bist du der weltrevolutionäre Stalinist-Hoxhaist , der du sein wolltest?
oder bist du nur eine Marionette , den du für die sozialfaschistische DDR sein sollst?
Studierst du die Werke des Marxismus-Leninismus und findest du die 5 Klassiker toll?
oder läßt du dich beeinflussen vom Chruschtschowrevisionismus u. seinen antistalinistischen Groll?
Bist du ehrlich oder lügst du, sagst du das, was der bürokratische Kapitalismus der DDR hören will?
Oder pfeifst du auf die Restauration des Kapitalismus der SU  , und spuckst auf Ulbricht seinen Drill?
Hans Eisler, bist du ein Mann der großen Worte und die sozialistische Weltrevolution ist dein Ziel?
Oder zeigt sich da mal wieder , wer viel redet sagt nicht viel

Bist du ein Freund von Enver Hoxha und den Partisanen, die mutig und tapfer sind?
Oder rennst du mit der bürgerlichen Masse , und schmeißt du die Spartakusfahne in den Wind?


Bist du einer, der auch dann beim Klassenstandpunkt bleibt,

wenn das Kapital in der SU restauriert ist?

Oder bist du einfach nur ein Revisionist,

der Verrat an der Marxistisch-Leninistischen Weltbewegung betreibt.

Bist du ehrlich oder lügst du,  sagst du das was der bürokratische Kapitalismus der DDR hören will?
Oderpf eifst du auf die Restauration des Kapitalismus der SU  , und spuckst auf Ulbricht seinen Drill?

Bist du ein Freund von den Arbeitern und Bauern, die mutig und tapfer sind?
Oder rennst du mit der bürgerlichen Masse , und schmeißt du die Spartakusfahne in den Wind?
Bist du einer, der auch dann beim Klassenstandpunkt bleibt,

wenn das Kapital in der SU restauriert ist?

Oder bist du einfach nur ein Revisionist,

der Verrat an der Marxistisch-Leninistischen Weltbewegung betreibt.


Hast du für die Restauration des Sozialismus keine Zeit
oder tut dir die Restauration des Kapitalismus in der Sowjetunion leid?

 

120. Geburtstag von Hans Eisler

6. Juli 1898

 

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Über Hanns Eisler

In seiner ersten Schaffensperiode war Hanns Eisler der "Karl Marx des Kommunismus auf musikalischem Gebiet".

In seiner zweiten Schaffensperiode verfällt er dem Opportunismus gegenüber dem sozialfaschistischen Regime in der DDR und dessen Restauration des Kapitalismus auf musikalischem Gebiet.

 

Auf dem Höhepunkt der Novemberrevolution in Deutschland, kurz vor Errichtung der Bayerischen und Ungarischen Räterepublik, wurde in Wien am 3. November 1918 die erste und älteste Kommunistische Partei Westeuropas gegründet, die KPÖ. Dabei waren auch die Eisler's.

Eisler lebte in dieser Zeit mit dem bürgerlich-revisionistischen Philosophen Georg Lukács zusammen.

Sein Mitgliedsantrag an die KPD wurde 1926 abgelehnt.

1927 veröffentlichte die "Rote Fahne" einen Artikel Eislers zum 100. Todes Tag von Ludwig van Beethoven.

Weitere 30 Texte folgten.

Er arbeitete ab November 1927 mit dem Agitprop-Trupp "Das Rote Sprachrohr" und wurdeMusikkritiker für die "Rote Fahne". An der Marxistischen Arbeiterschule (MASCH) hielt er Vorlesungen.

Vorbild waren ihm dabei die fahrenden Laienspiel- und Sprechchortrupps, die sowjetischen "AGITKAS".

1929 kam es zur Begegnung mit Ernst Busch und der Aufführung weltbekannter Kampflieder der Arbeiterklasse auf Schlallplatten (zum Beispiel "Roter Wedding").

1931 kam es zum so genannten "Schallplattenprozess" wegen angeblicher "Aufreizung zum Klassenhass", "Aufreizung zur Gewalt und Verächtlichmachung der Staatsgewalt" usw.

 

Der wichtigste Beitrag von Hanns Eisler ist und bleibt für uns das "Kominternlied".

Und am bekanntesten ist bis heute das "Solidaritätslied".

 

Als Delegierter der kommunistischen "Interessengemeinschaft für Arbeiterkultur" reiste Eisler das erste Mal nach Moskau.

 

Mit der "Ballade vom Soldaten" kam es zur ersten Brecht-Vertonung. Eisler und Brecht trafen sich 1930 zum ersten Mal. Hervorzuheben ist Eislers musikalische Fassung zu Brechts "Die Maßnahme". Hanns Eisler sang selber mit im Chor.

In den 50er und 60er Jahren waren diese Aufführungen von Brecht und Eisler verboten.

Die erste Wiederaufführung fand in London statt (1987) und erst 10 Jahre später (!!) in Deutschland.

Bekannt sind die Werke "Die Mutter (Gorki)" und "Kuhle Wampe" (Film).

Die Nazis bedienten sich übrigens der kommunistischen Kampflieder und dichteten sie einfach zu Naziliedern um, so die "Internationale" ("Hitlernationale"), "Dem Karl Liebknecht haben wirs geschworen..." wurde umgedichtet zu ("Dem Adolf Hitler haben wirs geschworen ..."), und aus dem "Roter Wedding" wurde "H.J. marschiert" usw.

 

Eislers Musik wurde 1938 auf der Naziaustellung als "Entartete Kunst" geächtet.

 

Einen Tag nach dem Reichstagsbrand floh Eisler ins Exil nach Wien, in die Tschechoslowakei, Paris, Holland, Dänemark, New York, London, um nur einige seiner Stationen aufzuzählen.

Im gleichen Jahr traf Eisler am 10. Januar im belagerten Madrid ein. Für das Thälmann-Batallion der XI. Brigade schrieb Eisler einige Lieder, die von den teilweise verwundeten Kämpfern selber auf der Bühne vorgetragen wurden.

 

In London erklang 1935 zum ersten Mal die Stimme Ernst Busch mit dem "Einheitsfrontlied".

Ein Jahr zuvor, 1934, wurde der Auftrag hierfür von der Komintern an Brecht und Eisler vergeben. Der politische Hintergrund dieses Komintern-Auftrags war eindeutig: Kapitulation vor der Sozialdemokratie,!

Kurs auf die revisionistische Volksfrontpolitik von Dimitroff!

Vereinigung mit der Sozialdemokratie!

Abkehr vom Kampf gegen den Sozialfaschismus!

 

* * *

 

Das Einheitsfrontlied von Eisler und Brecht wurde somit die musikalische Overtüre zum Abgesang der Komintern.

Und wer reiste zum VII. Weltkongress nach Moskau ?

HANNS EISLER !

1938 betrat Eisler zum dritten Mal amerikanischen Boden und war mittellos. Kontakt mit der KPUSA war ihm verboten bei Androhung mit Ausweisung. Eisler hatte dort Kontakt zu dem bürgerlich-revisionistischen Philosoph Ernst Bloch, der zum Schluss an der Universität Tübingen als reaktionärer Professor endete (Bloch war mit Adorno befreundet und vorher in der DDR tätig). Dem Adorno (ein Freund Eislers seit 1925) hatte Eisler übrigens seine Kammersinfonie gewidmet! Der feige Adorno hat sich in den USA verleugnen lassen und seine Autorenschaft des mit Hanns Eisler gemeinsam verfassten Buches ("Composing for the Films - 1944") kurz vor Drucklegung izurückgezogen.

1939 verkaufte Eisler seine Musik an die amerikanische Ölindustrie aus Geldsorgen. Auch Kurt Weill arbeitete im Auftrag des amerikanischen Großkapitals und als Dankeschön wurde Eisler am 2. März 1939 ausgewiesen. Er erhielt Asyl in Mexiko. Nach einem bis 1940 befristeten Besuchervisum hielt sich Eisler wieder in New York auf. Dort wurde von der Einwanderungsbehörde Haftbefehl gegen ihn erteilt. Seine Beschwerde hatte schließlich doch noch zum Erfolg geführt, so dass Eisler nach New York zurückkehren konnte. Es folgte im Auftrag der amerikanischen Regierung Filmmusik für Hollywood zur Mobilisierung des Kriegs gegen die Hitler-Allianz. Damit war Eislers Position in den USA gefestigt.

Dort schrieb er für Arnold Schönberg in Zwölftonmusik solcher Art von Werken wie:

"14 Arten, den Regen zu beschreiben". Das hatte natürlich nichts mehr mit seinen Kampfliedern der Arbeiterklasse zu tun. Hitler hatte die proletarischen Werke von Eisler als "entartete Kunst" verurteilt. Wir verteidigen den proletarischen Eisler gegen die Nazis. Eisler hat sich aber in seinen späteren Werken von der proletarischen Kunst entfernt. Jedoch kritisieren wir Hanns Eisler nicht aus der Sicht der modernen Revisionisten (so wie es Ulbricht getan hat), sondern vom stalinistisch-Hoxhaistischen Standpunkt aus.

 

* * *

Abschließend machen wir darauf aufmerksam, dass eine Schwester von Hanns Eisler den Namen Ruth Fischer trug. Sie wurde aus der KPD ausgeschlossen und war als Anti-Stalinistin aktiv - auch in den USA, wo sie seit 1944 ein Bulletin herausgab unter dem Namen: "The Network Information Bulletin about Stalinist Organizations and Organizational Forms". (Eisler hatte seine Schwester Jahre lang finanziell unterstützt!) Ruth Fischer beschimpfte ihren anderen Bruder Gerhart Eisler als Terroristen, der angeblich für die Hinrichtung Bucharins verantwortlich gewesen sein soll.(Gerhart Fischer gehörte den Versöhnlern in der KPD an - in der Wittorff-Affäre gegen Ernst Thälmann). Ruth Fischer gab der Bourgeoisie genügend Belastungsmaterial an die Hand, so dass beide Brüder, Hanns Eisler und Gerhart Eisler, schließlich ausgewiesen wurden. An den Verhören von Hanns Eisler nahm übrigens auch der spätere US-Präsident Nixon teil, der sich mit folgenden Worten darüber äußerte: "Fall Eisler ist vielleicht der wichtigste Fall, der je vor den Ausschuss gekommen ist."

In dem Prozess gegen Gerhart Eisler war Ruth Fischer Zeugin der Anklage und Hanns Eisler Zeuge der Verteidigung (!) Hierzu äußerte sich Charlie Chaplin wie folgt: "In dieser Familie Eisler geht es zu wie in den Königsdramen von Shakespeare".

Gerhart Eisler wurde zu drei Jahren Gefängnis verurteilt, weil er bei der Einreise in die USA seine KPD-Mitgliedschaft nicht angegeben hatte. 1949 konnte Gerhart Eisler auf einem polnischen Frachter fliehen und ging nach Ostberlin.

Hanns Eisler hielt sich 1948-1949 in Wien auf, wo er jedoch nichz Fuß fassen konnte. So reiste er in die DDR, wo er zwischen 1949 und 1957 lebte. Dort schrieb er Filmmusik für das DEFA-Studio. Im Geburtshaus von Chopin spielte Eisler auf dem alten Flügel von Chopin eine Melodie, die später die "Nationalhymne" des sozialfaschistischen Staates "DDR" wurde und zum ersten Mal aufgeführt wurde am 7. November 1949, dem 32. Jahrestag der Oktoberrevolution.

Immer offener zeigten die DDR-Sozialfaschisten ihr wahres Gesicht. So erhielt zum Beispiel Ernst Busch in der DDR Sendeverbot. Und auch die Werke von Hanns Eisler fielen der Zensur zu Opfer. Hans Eisler schrieb selbstkritisch in seinem "Faust, Confessio" (versteckte Kritik an den Herren der DDR-Führung)

"Der eignen Kraft misstrauend,

hab den Herren ich die Hand gegeben.

Gesunken bin ich tiefer als tief,

verspielt hab ich mein Leben.

Denn wer den Herren die Hand gibt,

dem wird sie verdorren.

Dem ersten Schritt folgte der zweite;

dem dritten war ich verloren.

Nun geh ich elend zugrund,

und so soll jeder gehn,

der nicht den Mut hat,

zu seiner Sache zu stehn."

Eisler wurde nur von Brecht, Felsenstein und Zweig unterstützt. Alle anderen nahmen eine opportunistische Haltung ein und verteidigten die DDR-Führung. So wie bereits vorher Hitler, bezeichnete auch Ubricht Eislers Werk als "entartete Kunst". Und das kurz vor dem 17. Juni 1953. Hierzu gab Eisler eine Loyalitätserklärung gegenüber der DDR ab und reiste ab nach Wien. Er kam nach Ostberlin zurück gekrochen und sank vor Ulrbricht auf die Knie, aber stellte keinen Antrag auf Mitgliedschaft in der SED.

Während hingegen Brecht schrieb:"Wäre es da nicht doch einfacher, die Regierung löste das Volk auf und wähle ein anderes?"

Eisler starb am 6. September in Berlin an einem Herzanfall.

Was Hanns Eisler der internationalen Arbeiterklasse hinterlassen hat, das ehren und verteidigen wir. Sein späterer Opportunismus gegenüber den Sozialfaschisten der DDR ist für uns Stalinisten-Hoxhaisten kein Grund, Hanns Eisler der Bourgeoisie zu überlassen.

Hanns Eisler gehört zu uns, gehört der Weltrevolution, trotz der Fehler die er zum Schluss gemacht hat.

 

    GEDICHTE

     

    Gedichte aus der Sowjetunion Lenins und Stalins

     

    Gedichte aus dem sozialistischen Albanien Enver Hoxhas

     

    Gedichte der KPD/ML:


    Gedicht



    I.

    Die Herren haben verraten,

    verraten das Proletariat.

    Sie haben das Land beladen

    mit Mauern und Stacheldraht.



    Sie haben ein Heer im Lande,

    ein fremdes, ein russisches Heer;

    und es setzt die Besatzer-Bande

    aufs Land ihre Stiefel schwer.



    Und frech die Herren stolzieren,

    ostdeutsche und russische frech. -

    Doch einmal werd`n sie verlieren,

    einmal zahl`n sie die Zech`!



    Einmal wird man sie packen

    trotz all ihrer Rüstung schwer! -

    Sie haben doch heut schon im Nacken

    die KPD / ML – Sektion DDR !



    II.

    Irgendwo in einer Wohnung, drüben in einer Stadt

    in dem anderen Teil Deutschlands, da hintern Stacheldraht,-

    da sitzen welche und halten Rat.



    Die Tür ist verschlossen. Das Fenster auch.

    Sie sitzen schon lange. Der Raum hängt voll Rauch.

    Sie sprechen gedämpft. Müssen aufpassen jeden Moment. -

    Denn auf dem Tisch, um den sie sitzen,

    da zwischen Schriftkram, Tassen, Notizen,-

    da liegt, jawohl, das Gründungsdokument!



    Und draußen jagt Feuerwerk auf und zerkracht:

    Das Jahr geht zu Ende – Silvvesternacht.



    Und einer steht auf und spricht: „Genossen!

    Hiermit sind die Vorarbeiten abgeschlossen.

    Ihr wisst: unwiderruflich ist der Verrat

    der Herren da oben in Partei und Staat.-



    Groß waren die Mühen, die nun hinter uns liegen!

    Vor uns der Weg, Genossen, wird schwer! -

    Doch von nun an führt uns ja vorwärts, zu siegen -

    die KPD / ML – Sektion DDR!“



    III.

    Und irgendwo drüben, in einer Stadt

    im anderen Teil Deutschlands, da hinterm Stacheldraht, -

    da rauscht ein Neujahrsball in einem Saal;

    am Fenster steht ein russischer General

    und neben ihm steht von der SED

    ein Herr und hebt sein Glas in die Höh: -

    Prosit Neujahr, General! Auch für künftige Zeit

    auf brüderliche Zusammenarbeit!“



    • Ein Prost, General! Prost auf die Lohnsklaverei!

    • Auf das Normensystem! Auf die Antreiberei!

    • Ein Prost auf den russischen Extraprofit

    • und ein Prost auf den russischen Stiefeltritt!

    • Ein Prost auf die Mauer und Stacheldraht,

    • auf Folter, Gefängnis, Überwachungsapparat!

    • Ein Prost auf die Träume von Glanz und Sieg

    • und ein Prost auf die Rüstung und ein Prost auf den Krieg!...



    • Und ein Prost! Und ein Prost! ... Und es rauscht der Ball.

    • - Und Prost-Neujahr! ... Und Gläserklang!

    • - Ja, lach` nur, Bourgeois! Trink, General!

    • Ihr trinkt und lacht nicht mehr lang!

    • Bald wird euch das Lachen im Halse stecken,

    • bald schmeckt auch der Sekt nicht mehr! -

    • Denn ihr habt jetzt im Land euren Tod, euren Schrecken: -

    • die KPD / ML – Sektion DDR!



    IV.

    Und draußen verknistern die Feuerwerksbrände,

    Funken versprühn im Wind.

    Das Jahr, das alte, ging zu Ende,

    das neue Jahr beginnt.



    Und mit dem neuen Jahr fängt still

    was Neues an und breitet sich aus:

    Am Neujahrstag steigt es in Auto und Bahn,

    fährt in das Land hinaus.



    Und gelangt in die Städte, läuft durchs Dorf,

    knüpft Verbindungen weit im Land.

    Es schlüpft durch die Netze vom Staatssicherheitsdienst,

    hält Kerkern und Folter stand.



    Es setzt sich fest in den Fabriken,

    es reicht den Bauern die Hand;

    es schreibt die Parolen der Freiheit

    rot auf die Häuserwand.



    Und es sammelt und schafft im Untergrund

    ein unüberwindliches Heer!

    • Einen Gruß Euch nach drüben, illegale Genossen

    • der KPD / ML – Sektion DDR !



    V.

    Im Mauerstaat drüben bricht sich was Bahn! -

    Sie hinüber, Bauer! Arbeiter, hör!

    Dort bricht aus Nacht und Kerker die Fahn`

    mit Hammer, Sichel und Gewehr!



    Sie ruft dort zum Kampf das Proletariat;

    sie stößt dort den Bauern an; -

    und es ist wie hier im westdeutschen Staat

    die gleiche rote Fahn`.



    Es ist die Fahne der Einheit,

    die Fahne einer Nation!

    Sie zeigt in Ost und West den Weg -

    Revolution!



    Und rot wird sie einst überm ganzen Land,

    rot über der Ruhr, über Sachsen aufziehn,

    überm süddeutschen Land, an der Wasserkant`

    und über der Stadt Berlin!



    • Ja, drüben im Mauerstaat bricht sich was Bahn! -

    • Sieh hinüber, Bauer! Arbeiter, hör!

    • Deinem Kampf geht die KPD / ML voran

    • in Westdeutschland und in der DDR!


     

     

    ERICH WEINERT

     

     

    Gedichte von Berthold Brecht

     

    Gedichte von Konrad Klinger