2018

FEBRUAR

 

Willkommen bei der Komintern (SH)

DEUTSCHE SEKTION !

"Karl Marx - Jahr 2018"

YOUTUBE

folgt uns auf FACEBOOK

 

Es lebe der 100. Jahrestag der deutschen
Novemberrevolution!

 

9. NOVEMBER 1918

 

(besucht unsere spezielle 100-Jahre-Webseite)

und folgt uns auf FACEBOOK

Frage an die Komintern (SH):
"Stimmt es, dass ihr Weltbolschewisten die ganze Welt berauben wollt ?"
Antwort der Komintern (SH):
„Ja, das stimmt. Wir rauben aber nur das, was die Weltimperialisten den Völkern geraubt haben, damit die Völker es zurück erhalten."

 

 

 

ROTE FAHNE ARCHIV

HERAUSGEBER: KOMINTERN (SH)

JAHRGANG 1920 ERSCHIENEN!

 

"Rote Fahne" - 1920

Zentralorgan der KPD

 

bereits erschienen:

Jahrgänge 1918 und 1919

 

 

 

 

Historische Ereignisse

 der

internationalen revolutionären Bewegung

 

 

Bürgerlich-demokratische Revolution in

Frankreich - Februar 1848

 

 

 

 

"Der Kommunismus verneint die Notwendigkeit der Existenz der Klassen.
Er will alle Klassen, alle Klassenunterschiede abschaffen."
(Karl Marx, MEW, Band 4, Seite 520)


 

 

 

 

Aufruf zum Kampf gegen die Siko

am Samstag 17. Februar 2018 um 13 Uhr am Stachus

 

Die Imperialisten aller Länder restaurieren den Weltfaschismus!

Zwischen Nazis und NATO gibt es keinen Unterschied!

Das sogenannte " Referendmum" letztes Jahr in der Türkei am 16. April 2017 ist gleichbedeutend mit dem Ermächtigungsgesetz !

AFD und seine bewaffneten Formationen der " Reichsbürger" , " identitäre Bewegung" sind gleichbedeutend mit der NSDAP, SA , SS!

Die Friedensheuchler und Abwiegler entlarven !

Der Kampf gegen den Weltfaschismus darf nicht vom Kampf gegen den Weltimperialismus getrennt werden!

Der Kampf gegen den Weltimperiailsmus darf nicht vom Kampf gegen den Weltkapitalismus getrennt werden!

Kampf gegen den Weltfaschismus und seiner scheiß SIKO als Hebel zur sozialistischen Weltrevolution !

 

Warum bringt die deutsche Sektion der Komintern (SH) die 54. Konferenz der NATO-Ratten und andere Weltimperialisten im Zusammenhang und Kontext zum 85. Jahrestag der Machtergreifung der Nazifaschisten?

Vor 85 , am 30. Januar 1933 legte das deutsche Finanzmonopolkapital die politische Vertretung seiner Interessen in die Hände der Nazifaschisten.

Gegen die Verfälschung und Verkürzung der Siko-Weltimperialisten : Die wesentlichen Merkmale der weltimperialistischen "  Sicherheitskonferenz " in München und des Nazifaschismus verstehen, bekämpfen und zerschmettern!

Anläßlich des Jahrestages der Ernennung Adolf Hitlers zum Reichskanzler gibt es bei der SIKO kaum eine Dummheit, die nicht ausgelassen wird, um den 30. Januar, die Nazis, den Faschismus und seine Geschichte wieder zu restaurieren und salonfähig zu machen. Die gängigen, von offenen Propagandisten des NATO-Imperialismus verbreiteten " Argumentationen" sind klar : Ihre "Distanzierung" von Hitler - wobei dahinter lediglich steckt, daß die SIKO-Weltimperialisten Hitler nie verziehen haben, daß er den 2. Weltkrieg verloren hat - soll vertuschen, daß der Nazifaschismus nicht vom Himmel gefallen ist, sondern untrennbar mit den gesellschaftlichen Bedingungen , der herrschenden Klassen , mit dem Weltimperialismus und dem System des Weltkapitalismus verbunden ist. Daneben findet sich im Aufruf und den Teilnehmern der allgemeinen Protestindustrie https://sicherheitskonferenz.de/Liste-Siko-Aufruf-2018    eine ganze Horde pseudo-marxistischer, revisionistischer Figuren , die diesem weltimperialistischen Ideologen, die sich  im Bayrischen 5-Sterne Hof den Ranzen vollhauen, nur scheinbar entgegentreten, deren seichtes Geschwätz über den die weltimperialistische SIKO und dem Nazifaschismus in Wirklichkeit aber nichts mit bolschewistischer Theorie , Praxis und dem dialektischen Materialismus zu tun hat.

Wir meinen beispielsweise jene Herrschaften aus dem Lager der sozialfaschistischen DKP/SDAJ, der PDS-LINKEr Sektor und des angeblich " linken" Flügels" der sozialfaschistischen SPD , die durch ihre dümmliche Vereinfachung richtige Thesen und Argumente durch Verabsolutierung diskreditieren und sich so zum Stichwortgeber für diese oder jene Spielarten des Antikommunismus und Antibolschewismus machen.

Ihre dümmlichen Gegenüberstellungen zeugen nicht nur von der theoretischen Unfähigkeit ihrer geistigen Eliten, der Unfähigkeit , die dialektisch-materialistische Methode anzuwenden, sondern dienen letztendlich dem Zweck, den deutschen Chauvinismus der weltimperialistischen SIKO und die Besonderheiten des Nazifaschismus aus der Schußlinie des Kampfes zu nehmen. Sehen wir uns die " Argumente " im Einzelnen an.

Dimitroffs falsche, revisionistische These der "offenen terroristischen Diktatur des Finanzkapitals" und die Mitverantwortung des deutschen Volkes

Allein die Tatsache, wie relativ reibungslos die parlamentarische Staatsform der Weimarer Republik in die nazifaschistische Staatsform überführt wurde und überführt werden konnte, wie relativ reibungslos auch nach 1945 nun diese Staatsform durch die parlamentarische Form ersetzt wurde, zeigt auf, daß die eigentliche Macht in all diesen Etappen in denselben Händen lag und liegt, daß sich am eigentlichen Inhalt und der hauptsächlichen Funktion der Staaten als Werkzeug des Monopolfinanzkapitals , als Werkzeug des Weltimperialismus nichts geändert hat. Doch die genaue Kenntnis des Ablaufs und der inneren Zusammenhänge der Geschehnisse während der zwölf Jahre Nazifascho-Diktatur des deutschen Imperialismus dient nicht nur der Vertiefung der grundsätzlichen Erkenntnis, daß der Nazifaschismus die Diktatur des Finanzkapitals war und ist. Sie ermöglicht erst das Verständnis für die Besonderheit , daß nicht nur " Millionäre und Milliardäre" hinter Hitler und der SIKO standen und stehen, sondern in den Jahren 1933 und 2018 auch Millionen von antikommunistisch, antibolschewistisch verhetzten und verseuchten Lumpenwerktätigen ! Der Nazifaschismus hatte eine Massenbasis im deutschen Reich, und heute macht es Pegida, AFd und co sehr ähnlich. Das deutsche Volk, die deutsche Arbeiterklasse hat eine Mitverantwotung für die Verbrechen des Nazifaschismus und der weltfaschistischen SIKO, hat eine Mitschuld daran! 

Durch die bösartige Unterstellung, daß jede Betonung der Mitschuld des deutschen Volkes anbeglich das Finanz- und Monopolkapital aus der Schusslinie nimmt, diskreditieren diese sozialfaschistischen Verfälscher dieser Tatsache die richtigen Analysen des Nazifaschismus und der imperialistischen SIKO durch die stalinistisch-hoxhaistischen Kräfte in der ganzen Welt und auch in der Bundesrepublik Deutschland selbst.

Die Aufgabe der stalinistisch-hoxhaistischen Kräfte ist es - heute wie damals-, gegen die Ideologie des Weltimperialismus und allen anderen Verfälschern klarzustellen,

- daß nachweisbar das deutsche Monopolfinanzkapital in seiner Gesamtheit die politischen Geschäfte in die Hände der Nazifaschisten legte, wie es heute die SIKO macht und

- daß es gleichzeitig eines der wesentlichen Merkmale des Nazifaschismus und der weltimperialistischen SIKO war und ist, daß es ihm gelungen war und gelingt, innerhalb des deutschen Volkes - durch Anwendung von Terror und chauvinistischer Verhetzung , durch Schmeichelei und durch das SS-System der KZs - eine im deutschen Reich und auf deutschen Boden nie dagewesene Massenverankerung des deutschen Imperialismus als Teil des Weltimperialismus bei der Niedrschlagung der Arbeiter- und Bauernbewegung , für die Hetze gegen Asylbewerber , für Raubkrieg und Völkermord zu erreichen.

Nicht nur Zerschlagung der deutschen Arbeiterbewegung

Die Arbeiter-Bauernbewegung im Deutschen Reich war 1933 geschlagen, ihre legalen Organisationen, auch die der KPD wurden weitgehend zerschlagen. Selbiges versucht die weltimperialistische SIKO auch mit der Komintern (SH), doch daran werden sie sich die Zähne ausbeißen! Die Knäste und Konzentrationslager waren überfüllt mit Mitgliedern der KPD. Im Inneren des Deutschen Reichs sah sich der Nazifaschismus nach einigen Jahren keinem wirklich seine Macht gefährdenden Gegner mehr gegenüber.

Auch in allen Ländern, die der deutsche Imperialismus im 2. Weltkrieg besetzte oder in denen er sonstwie Einfluß geltend machen konnte, raubten und plünderten die deutschen Imperialisten genauso wie heute die SIKO-Weltimperialisten nicht nur, sondern arbeiteten seine Schergen unermüdlich daran, auch dort die Arbeiter-Bauernbewegung und insbesondere ihre stalinistisch-hoxhaistischen Organisationen zu liquidieren.  Und auch der Krieg gegen die sozialistische Sowjetunions Lenins und Stalins war nicht nur ein gigantischer Raubkrieg, sondern hatte das klare Ziel, den Sozialismus, die Diktatur des Proletariats , die Verwirklichung der Perspektive aller Ausgebeuteten und Unterdreückten Völker auszumerzen und vom Erdboden zu tilgen, so wie das die faschistische SIKO heute mit ihrer imperialistischen Einmischung in Kurdistan betreibt, auch wenn es dort (noch) keinen Sozialismus gibt.

Der Nazifaschismus und der SIKO-Weltimperialismus lassen sich eben nicht reduzieren auf einen Gesichtspunkt , bedeuten eben nicht nur Zerschlagung der deutschen Arbeiter- und Bauernbewegung, auch wenn das zeitlich an erster Stelle stand und steht.

Der Nazifaschismus ist genauso wie der SIKO-Imperialismus ein brutales Instrument des Raubkriegs gegen die Völker der Welt ,die sozialistische Sowjetunion und der Befreiunsbewegung in Rojava, sie sind auch ein gewaltiger Faktor der internationalen Konterrevolution zur Zerschlagung der weltrevolutionären Kräfte.

Profitinteresse und industriell organisierter Völkermord

Das Morden der deutschen Naziverbrecher und der SIKO-Imperialisten war und ist umfassender, weitgehender als das aller bisherigen faschistischen und reaktionären Ausbeuterregimes der Weltgeschichte.Die systematischen Massenmorde an der Bevölkerung ganzer Dörfer in Griechenland, in der Tschechoslowakei, in Polen , Jugoslawien , Albanien..., die Politik des Mordens durch Aushungern der heldenhaften Leningrader Bevölkerung, die systematische Hinrichtung sowjetischer Kriegsgefangener - überall, wo sie auftauchen, demonstrieren die Nazifaschisten und die SIKO-Weltimperialisten ihre Weltmacht durch Ermordung ganzer Teile der Bevölkerung, wahllos vom Kleinkind bis zum ältesten Bewohner eines Dorfes. Ihr vorrangiges Ziel : Jeden Willen zu brechen, lähmendes Entsetzen zu verbreiten, eine Atmosphäre zu erzeugen, in der sich der Einzelne hilflos fühlt, machtlos wähnt und schon selbst beginnt zu glauben, daß die deutschen Nazifascho-bestien und SIKO-Weltimperialisten angeblich " unbesiegbar" seien.

Ja, all das ist wahr und darf nicht aus der Analyse des Nazifascho-regimes ausgeklammert werden, wenn wir am Samstag in München gegen die weltimperialistische SIKO kämpfen. Und dennoch unterscheidet sich diese Art des Mordens gegenüber der Ermordung und Abschiebung der gefüchteten Bevölkerung und der Asylis.

Es geht um die Einmaligkeit des staatlich angeordneten, industriell organisierten , bürokratisch geregelten und mit bayrisch-preußischer Spießer-Mentalität eiskalt durchgeführten Massenabsaufen im Mittelmeer.

Ein wirklich tiefgründiges Verständnis dieser Steigerung des deutschen Faschismus damals  und SIKO-Weltfaschismus  heute ist nicht nur nötig, um richtig und treffend die reaktionären Manöver zu durchschauen und zu zerschlagen, die Zeitspanne des Nazifaschismus bis zu Gründung der Münchner Sicherheitskonferenz aus jeglichen Zusammenhang zu isolieren , als seien sie vom Himmel gefallen und nacher spurlos verschwunden. Ein solches tiefgehendes Verständnis ist auch im Kampf gegen verschiedene Varianten der Einseitigkeit unbedingt erforderlich.

Der Nazifaschismus und die Münchner " Sicherheitskonferenz " haben mit dem Genozid, mit dem Inferno der Vernichtung hinlänglich bewiesen, wozu der Weltimperialismus- insbesondere die imperialistischen NATO-Staaten - in der Lage sind.

Doch Ausschwitz und die Stationierung 120 Bundeswehrsoldaten im Irak lassen sich nicht allein durch die ökonomischen Interessen der deutschen Weltkapitalisten, mit " Lohn, Preis und Profit" erklären , wie einige Vulgärmarxisten es versuchen.

Natürlich setzen der Nazifaschismus und der SIKO-Weltimperialismus das Profitstreben als höchstes Gesetz des Weltimperialismus nicht außer Kraft. Und so war und ist es den deutschen Monopolkapitalisten auch tatsächlich möglich , aus den KZs, ja selbst aus den Vernichtungslagern , Frontex und Abschiebelager für Asylis noch Maximalprofit herauszuschlagen.

Natürlich wird sowohl von den Asylbewerbern wie damals von der jüdischen Bevölkerung auch ermordet, um deren Geld, ` Hab ` und Gut zu rauben. Es wurden und werden ihnen die Goldzähne ausgebrochen und unter anderem für Schweizer Banken eingeschmolzen, ja selbst Haare wurden geschoren und " verwertet". Es ist wahr, daß noch vor ihrer Ermordung Hundertausende zur Sklaverei verurteilt, dem Nazifascho-Regime und der weltimperialistischen NATO-und SIKO-Staaten und allen großen Banken, Konzernen und Monopolen des Weltimperialismus zur maximalen Ausbeutung überlassen werden.

Aber weder die unmittelbar ökonomischen Profitinteressen, noch die konkreten militärischen Erfordernisse können ausreichend erklären, warum in den Kriegsjahren und vor allem in den Jahren der sich abzeichnenden militärischen Niederlage des Nazifascho-Regimes die Nazifaschohenker, die  heute im Bayrischen Hof bei der SIKO sitzen , weiter die Züge mit hundertausenden von Bauern und Proleten in die Vernichtungslager dirigierten, Millionen fabrikmäßig ermorden.

Das System der KZs , Abschiebelager, Frontex und Vernichtungslager erklärt aich aber vor allem aus dem Interesse der imperialistischen Monopolbourgeoisie , jeglichen Willen, jede kritische Stimme gegen das Nazifascho-Regime, gegen die SIKO-Weltimperialisten, gegen die Welteroberungspläne sowohl des deutschen Imperialismus , als auch der anderen SIKO-Staaten zu zerschlagen. Der eigentliche Zweck der industriellen Vernichtungsmaschinerie war hauptsächlich , das ideologische Programm der "Ausrottung der Juden, Zigeuner und slawischen Untermenschen" in die Tat umzusetzen, die " Herrenmenschenmoral " zu zementieren und die Herrschaft über die Völker mittels Furcht und Schrecken aufrechtzuerhalten.

Es ging damals wie heute darum, weltweit für "1000 Jahre " ein Exempel an Brutalität und Grausamkeit zu statuieren, wie es die Weltgeschichte bisher nicht gesehen hat. Dies geschah im tiefliegenden und langfristigen Interesse des deutschen Monopolkapitals , des deutschen Imperialismus , der so allen Völkern der Welt zeigt, zu was er fähig ist.

Wer gedenkt darüber zu schweigen, wer wie die Revisionisten und Sozialfaschisten vulgärmarxistisch jede Maßnahme des Nazifaschismus und SIKO-Weltimperialismus auf ein unmittelbares ökonomisches Interesse reduziert, leistet dem Weltimperialismus Zugeständnisse , verharmlost seinen aggressiven Charakter.

Denn die Einmaligkeit des Völkermordes überdauerte bei weitem die Niederlagen des deutschen Imperialismus in 2 Weltkriegen. Der Völkermord, das System von Ausschwitz als Ausgeburt des Weltsystems des Imperialismus, als Eigenschöpfung des deutschen Imperialismus wirkt gerade bei der SIKO heute mehr denn je als Fanal des weiterlebenden Weltimperialismus, der durch seine Niederlagen nicht zerschlagen, sondern nur geschlagen wurde, als Fanal und Drohung an alle Völker, sich " zu entscheiden", nun beim dritten Anlauf auf die Weltherrschaft dem staatsmonopolistischen Kapitalismus der BRD  und ander SIKO-Staaten " freiwillig" Platz zu machen, sich ihm zu unterwerfen!

****

Die führende Kraft im Kampf gegen den Nazifaschismus und dem SIKO-Weltimperialismus , die Hauptakteure waren und sind stalinistisch-hoxhaistische Kräfte aller Länder, die vom Nazifaschismus und der imperialistischen Siko-Staaten überfallen worden , und die stalinistisch-hoxhaistischen Kräfte aus der Bundesrepublik Deutschland.

Diese unbestreitbare Wahrheit - einschließlich der Tatsache, daß die damals noch revolutionären Kommunistischen Parteien dieser Zeitspanne , die heute Sektionen der Komintern (SH) sind bzw. noch w e r d e n, großartige Leistungen der sozialistischen Sowjetunion, Albanien und die Waffenbrüder Marx, Engels, Lenin, Stalin und Enver Hoxha als Ausgangspunkt iher gesamten Erziehung und ihrer gesamten Tätigkeit nahmen - kann nicht hoch genug bewertet werden in dieser beschissenen Zeit , in der Antikommunismus im Allgemeinen und insbesondere der Antistalinismus eine ungeheuere Verbreitung erfahren haben.

Aus dem Kampf dieser Waffenbrüder gegen den Nazifaschismus zu lernen für den Kampf gegen den SIKO-Weltimperialismus und die " neuen " Nazifaschis vom Schlage AFD, Pegida, Reichsbürger, Idenditäre etc, gegen Chauvinismus, Nationalismus, Rassismus und Antibolschewismus ist uns Aufgabe und Verpflichtung zugleich.

Wie ihr bei den Teilnehmern sicher mitgekriegt habt, beteiligen sich die barbarichsten Pressvögel von  NO NUKES GERMANY in der diesjährigen Siko . Da sind die konterrevolutionären, sozialfaschistischen Klappskörper, die uns im Dezember letzten Jahres so blöd angegangen sind ( WR berichtete). Man darf gespannt sein wie sich dieses wiederliche Dreckspack diesmal aufführt. Angeblich langjährige " Aktivisten" der Friedensbewegung  - HAHA! Das wir nicht lachen !

Revolutionärer Kampf gegen die SIKO - das heißt Kampf für die sozialistische Weltrevolution !

Anders lässt sich der stinkende SIKO-Haufen nicht wegfegen.

Reiht euch ein bei der Komintern (SH) - am Stachus zu erkennen an der roten Fahne mit Hammer, Sichel und Gewehr und dem Spartakusstern!

 


Gedichte

Im Bayrischen Hof treffen sich Weltimperialisten und Weltfaschisten.
Im Bayrischen Hof treffen sich Weltimperialisten und Weltfaschisten.
Auf der Siko treffen sich Mörder und Sadisten.
Siko-imperialisten haben keine Freunde, sondern lieben nur den Maximalprofit und nur sich.
Ein Menschenleben interessiert die Siko-Imperialisten nicht.
Auch Nato-Imperialisten haben keine humanitären Sinne und keinen proletarischen Verstand.
Auch Nato-Imperialisten haben keine proletarische Klassenherkunft, Asylbewerber hat man verbannt.
Bundeswehrmacht - Einsatz im Ausland und Vaterland ist abgebrannt!
OHHHHOO!
Das sind Sikoimperialisten!
OHHHHOO! Sikoimperialisten!
Das sind Siko-imperialisten  !
OHHHHOO!
Das sind Nato-Imperialisten!
OHHHHOO!
Nato-Imperialisten! Das sind Nato-imperialisten  !

Die Siko ist das Treffen der Monopolbourgoisie, der Weltkapitalisten.
Im Bayrischen Hof fressen Finanzoligarchie und die Weltrassisten.
Moral und Herz besitzt die Siko und Nato nicht.
Korruption, Waffenlobby, Rüstungsindustrie und Vetternwirtschaft zeichnet ihr Gesicht.
Auch die Nato liebt den weltimperialistischen Krieg und liebt die faschistische Staatsgewalt.
Und bist du dagegen, machen dich ihre Bullen und Söldner kalt.
Und bist du ihr Klassenfeind , machen dich ihre Bullen und Söldner kalt.

OHHHHOO!
Das sind Sikoimperialisten!
OHHHHOO! Sikoimperialisten!
Das sind Siko-imperialisten  !
OHHHHOO!
Das sind Nato-Imperialisten!
OHHHHOO!
Nato-Imperialisten! Das sind Nato-imperialisten  !

Im Bayrischen Hof treffen sich Weltimperialisten und Weltfaschisten.
Auf der Siko treffen sich Mörder und Sadisten.
Siko-Imperialisten haben keine Freunde, sondern lieben nur den Maximalprofit und nur sich.
Ein Menschenleben interessiert die Siko-Imperialisten nicht.
Auch die Nato liebt den weltimperialistischen Krieg und liebt die faschistische Staatsgewalt.
Und bist du dagegen, machen dich ihre Bullen und Söldner kalt.
Und bist du ihr Klassenfeind , machen dich ihre Bullen und Söldner kalt.


OHHHHOO!
Das sind Sikoimperialisten!
OHHHHOO! Sikoimperialisten!
Das sind Siko-imperialisten !
OHHHHOO!
Das sind Nato-Imperialisten!
OHHHHOO!
Nato-Imperialisten! Das sind Nato-imperialisten !

* * *

Ihr scheiß Sozialfaschisten!!!!!!

Ihr sagt, dass es im Revisionismus früher besser war
Chruschtschowianer, Janokovich - alle waren sie da.
Die Zaren sind eurer  Idol
Mit Klassenversöhnung und friedliche Koexistens fühlt ihr euch wohl
Mit Südstaaten-Flaggen rennt ihr durch die Stadt
Ukrainisches Proletariat hat euch alle ja so satt

Sozialfaschisten - euch gehört aufs Maul
Ihr scheiß Sozialfaschisten

In Donezk und Lugansk  seid ihr akzeptiert
Wo NovoroSSia und Südstaatenflaggen das Stadtbild zier´n
Ihr manipuliert die werktätige Masse
und tretet mit Füßen die Arbeiterklasse
Aber das Weltproletariat weicht nicht vom Fleck
Ihr seid der allerletzte Dreck

Sozialfaschisten - euch gehört aufs Maul
Ihr scheiß Sozialfaschisten!!!

In anderen Städten und Oblasten fängt es ähnlich an
Junge Leute werbt ihr an
Ihr wünscht euch in DonbaSS den finalen Sieg
Doch Proletarier aller Länder  erklären euch den Krieg
So leicht kriegt ihr die unterdrückten Völker nicht klein
Werktätige hauen euch in die Fresse rein

Sozialfaschisten - euch  gehört aufs Maul!
Sozialfaschisten - euch  gehört aufs Maul!
Ihr scheiß Sozialfaschisten!!!!
Euch gehört aufs Maul!
Sozialfaschisten euch  gehört aufs Maul !!
Ihr scheiß Sozialfaschisten!!!!!!


* * *

Nicht  der Krieg der Oligarchen macht den Klassenstandpunkt


In Donbass nennt ihr  euch Antifaschisten  und seid stolz darauf
Ihr könnt  nur mit sozialfaschistischer Scheiße  provozieren, doch du hörst niemals auf
Eure Propaganda  zieren sozialimperialistische Fahnen
Die das zaristische  Reich einst getragen.

Sieht man euch auf der  Straße  und der Siko sehen, denke ich mir:
Dummheit kennt keine Klassenschranken , kann vergehen, doch nicht bei dir

Ihr seid kleine Ärsche in dieser großen Welt
Ihr  glaubt, ihr seid  Anti-imperialisten, und denkt, ihr seid der  Held
Nicht  der Krieg der Oligarchen macht den Klassenstandpunkt , sondern der Unterdrückten Gedanken
Seid einfach dialektisch, hast du uns verstanden?!

Wir lassen uns von keinem lenken
bürokratischer Kapitalismus hat keine  Ehre
Benutzt euren Kopf zum Denken
Weil es für euch besser wäre.


Ihr seid kleine Ärsche in dieser großen Welt
Ihr  glaubt, ihr seid  Anti-imperialisten, und denkt, ihr seid der  Held
Nicht  der Krieg der Oligarchen macht den Klassenstandpunkt , sondern der Unterdrückten Gedanken
Seid einfach dialektisch, hast du uns verstanden?!


* * *


HU - HA !

Wenn Arbeiter-Bauer -und Soldatenräte sich in Rojava erheben , dann ist die Siko  da.
Siko - Nato - HuHa! gleich geht ihr k.o.
Siko/Nato möchtest die Erhebung der Völker  gern stoppen, das weiß jeder ja.
Siko - Nato - HuHa! gleich geht ihr k.o.

Mit Rüstungsindustrie, Waffenlobby  und lautem  "Terrorismus" -Geschrei
gibt es Repressalien von der Polizei
ist die Siko und Nato bei der Unterjochung von Völkern und Länder dabei.

HuHa!

HuHa Siko - Nato. Ein fieser, ganz mieser
Bombenschmeißer,  Hosenscheißer.
HuHa Siko - Nato korrupt, feige, Kriegsverbrecher ,
hinterlistig , der Völker Messerstecher.

Siko/Nato will dem Weltproletariat Angst  machen, hohohoho!
Doch höre  jeden Bauern  lachen. Hahahahaha!
Das selbe bei den werktätigen Massen
Wir vergessen niemals, was in den Ländern überall war
Ihr seid der größte Haufen Dreck, den die Welt jemals sah
HuHa!

Die Siko-Nato nimmt sich das Recht im Bayrischen Hof, fressen  zu gehen,
Siko - Nato - HuHa! gleich geht ihr k.o.
Doch (Welt)Imperialisten und Kriegstreiber  will hier keiner sehen.
Siko - Nato - HuHa! gleich geht ihr k.o.
Ihr haut euch den Wanst voll und schreit nach "humanitären Friedenseinsätzen"
Doch das Beste für euch  wäre 'ne Verurteilung durch eure eigenen Gesetze
Die schwerste Weltfinanz- und   Wirtschaftskrise wie noch nie
und Proletarier aller Länder singen für die Siko/Nato diese Melodie.


HuHa!

HuHa Siko - Nato. Ein fieser, ganz mieser
Bomben - und Raketenschmeißer,  Hosenscheißer.
HuHa Siko - Nato korrupt, feige, Kriegsverbrecher ,
hinterlistig , der Völker Messerstecher.

Siko/Nato will dem Weltproletariat Angst  machen, hohohoho!
Doch höre  jeden Bauern  lachen. Hahahahaha!
Das selbe bei den werktätigen Massen
Wir vergessen niemals was in den Ländern überall war
Ihr seid der größte Haufen Dreck, den die Welt jemals sah

HuHa!

Ihr Siko/Nato seid so korrupt und gebt den Ausgebeuteten und Unterdrückten  die Schuld,
Siko - Nato - HuHa! gleich geht ihr k.o.
Doch die stalinistisch-hoxhaistische Weltbewegung  zerschießt eure Lügen wie ein Katapult.
Siko - Nato - HuHa! gleich geht ihr k.o.
Mit euren bürgerlichen  Argumenten habt ihr in der Räterepublik München nix  verloren.
Schreibt euch  das gefälligst für immer hinter die Ohren:
Unterdrückte Völker  sind stolz, denn  sie sind in ihrer Klasse geboren.

HuHa!

HuHa Siko - Nato. Ein fieser, ganz mieser
Bomben - und Raketenschmeißer,  Hosenscheißer.
HuHa Siko - Nato korrupt, feige, Kriegsverbrecher ,
hinterlistig , der Völker Messerstecher.


Siko/Nato will dem Weltproletariat Angst  machen, hohohoho!
Doch höre  jeden Bauern  lachen. Hahahahaha!
Das selbe bei den werktätigen Massen
Wir vergessen niemals was in den Ländern überall war
Ihr seid der größte Haufen Dreck, den die Welt jemals sah
HuHa!

HuHa Siko-Nato  Ein fieser, ganz mieser
Bomben - und Raketenschmeißer,  Hosenscheißer.
HuHa Siko-Nato, Wenn wieder die Spartakusfahnen wehen
und working class und Bauern  durch die Straßen ziehen,
dann hören die Herrschenden  das Weltproletariat  lachen: Hohohohoho!
Immer lauter lachen: Hahahahaha!
Und dann ist der Weltimperialismus  bald schon nicht mehr da.

 

 

 

 

 

 

Serie: Dokumente der Novemberrevolution 1918

 

Fritz Heckert

Führer der Novemberrevolution

in Karl Marx Stadt (Chemnitz)

 

 

 

 

Bertolt Brecht

10. Februar 1898

14. August 1956

 

10. Februar 2018

120. Geburtstag von Bertolt Brecht

größtes Brecht-Archiv der Welt in 16 Sprachen

 

zu unserer Webseite in folgenden Sprachen

 

German

English

Albanian

Arabic

Chinese

Farsi

French

German

Greek

Italian

Nederlands

Polish

Portuguese

Russian

Serbo-Croat

Spanish

Turkish

 

 

 

 

Grußadressen der Solidarität

 

Grußadresse der Komintern (SH) zum 120. Geburtstag von

Bertolt Brecht

10. Februar 1898 - 2. Februar 2018

 

Wir grüßen alle Brecht-Freunde auf der ganzen Welt zum 120. Geburtstag von Bertolt Brecht !

Die Veröffentlichung vieler seiner Werke in 16 (!!) Sprachen - das ist unsere Geburtstagsgeschenk für Bertolt Brecht und alle seine Freunde auf der ganzen Welt!

120 Jahre Brecht
und
100 Jahre Novemberrevolution

In diesem Jahr feiern wir nicht nur den 120. Geburtstag von Brecht. Wir feiern auch den 200. Geburtstag von Karl Marx, dessen Hauptwerk "Das Kapital" den bereits heran gereiften Bertolt Brecht nach eigenen Worten wie folgt beeindruckt hat:

"Als ich Das Kapital von Marx las, verstand ich meine Stücke."

In der Novemberrevolution war Bertolt Brecht gerade einmal 20 Jahre alt geworden und hatte soeben sein Abitur in der Tasche. Im Ersten Weltkrieg waren inzwischen schon Millionen Menschen umgekommen. In einem Augsburger Lazarett komponierte er 1918 ein Lied, das er den verwundeten Soldaten mit seiner Gitarre vorgesungen hatte. Später schrieb Brecht darüber:

"Im Frühjahr 1918 durchkämmte der kaiserliche General Ludendorff zum letzten Mal ganz Deutschland von der Maas bis an die Memel, von der Etsch bis an den Belt nach Menschenmaterial für seine große Offensive. Die Siebzehnjährigen und die Fünfzigjährigen wurden eingekleidet und an die Front getrieben. Das Wort "k.v.", welches bedeutete "kriegsverwendungsfähig", schreckte noch einmal Millionen von Familien. Das Volk sagte: 'Man gräbt schon die Toten aus für den Kriegsdienst'."

Brechts Lied hieß: "Legende vom toten Soldaten". Es beginnt mit dem Vers:

"Und als der Krieg im vierten Lenz

Keinen Ausblick auf Frieden bot

Da zog der Soldat seine Konsequenz

Und starb den Heldentod."

Brecht entlarvte in seinem Lied den imperialistischen Krieg und die verherrlichende Hurra-Propaganda vom "Heldentod für Kaiser und Reich". Wie tief dieses anti-militaristische Lied die Imperialisten getroffen haben musste, das sollte sich 20 Jahre später heraus stellen, als die Nazis Brechts Ausbürgerung ausgerechnet mit dem Verfassen dieses Liedes begründeten.

Später schrieb Brecht selbstkritisch über seine schriftstellerischen Lehrjahre:

"Mein politisches Wissen war damals beschämend gering; jedoch war ich mir großer Unstimmigkeiten im gesellschaftlichen Leben der Menschen bewusst, und ich hielt es nicht für meine Aufgabe, all die Disharmonien und Interferenzen, die ich stark empfand, formal zu neutralisieren. Ich fing sie in die Vorgänge meiner Dramen und in die Verse meiner Gedichte ein. Und das, lange bevor ich ihren eigentlichen Charakter und ihre Ursachen erkannte."

Das Ende des Ersten Weltkriegs und die Novemberrevolution erlebte Brecht noch im Lazarett. Er erlebte Anfang und Ende der bayerischen Räterepublik und durchschaute den Verrat der USPD-Führer. Von den Soldaten wurde Brecht als ihr Vertreter im Soldatenrat gewählt. Über die Niederlage der Revolution schrieb Brecht 1919 das Drama "Spartakus", das kurze Zeit später unter anderem Namen "Trommeln in der Nacht" in deutschen Theatern aufgeführt wird.

"Spartakus" handelt von der Novemberrevolution in Berlin.

Ein Berliner Fabrikbesitzer und Kriegsgewinnler schimpft:

"Der Krieg hat mich auf den berühmten grünen Zweig gebracht. Der Sau Ende ist der Wurst Anfang. Die Regierung bekämpft zu lau die Aasgeier des Umsturzes. Die aufgepeitschten Massen sind ohne Ideale. Das Schlimmste aber die Frontsoldaten, verwilderte, verlotterte, der Arbeit entwöhnte Abenteurer, denen nichts mehr heilig ist."

Dem Fabrikbesitzer wird gemeldet , dass Spartakus den "roten Hexensabbath" mobilisiert, dass "Spartakus enorm Waffen gehamstert hat", dass "Zeitungen besetzt werden". Artilleriefeuer in Berlin. Die konterrevolutionäre Reaktion des Berliner Kapitalisten auf die Novemberrevolution trifft genau die historische Wahrheit: "Was unzufrieden ist, an die Wand!"

Obwohl die Novemberrevolution die Bourgeoisie in ihren Grundfesten bedroht, freut sich der Berliner Kriegsgewinnler auch noch über das Geschäft am Bürgerkrieg. Für ihn bedeutet die Niederschlagung der Novemberrevolution und der Wiederaufbau noch viel mehr Profit, als der mit der Herstellung von Granatkörben. Brecht charakterisiert aber nicht nur die Bourgeoisie in der Novemberrevolution, sondern auch das feige "Revoluzzertum" der Kleinbürger, welche die Revolution zum Scheitern brachten, welche nicht am Aufbau des Sozialismus interessiert waren, welche sich stattdessen mit der Zerstörung des verhassten alten Regimes auf halbem Wege der Revolution begnügten. Der Kleinbürger: "Schmeißt Steine auf mich, hier stehe ich: ich kann das Hemd ausziehen für euch, aber den Hals hinhalten ans Messer, das will ich nicht."

Kann man die Furcht des Kleinbürgertums vor der Revolution, den Verrat an der Revolution, besser asusdrücken, als es der junge Brecht hierbereits meisterhaft getan hat, und das im Alter von nur 21 Jahren?

Das Kleinbürgertum und das Lumpenproletariat warfen "Mond" und "Trommeln" ( diese Symbole des bewaffneten Aufstands der Spartakisten) in den Fluss, und zwar in den gleichen Fluss, in den die Bourgeoisie die Leichen der Führer der Spartakisten geworfen hatte - Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht !

* * *

Es ist kein Geheimnis, dass die Bourgeoisie stets nur das Schrifttum verbreitet, was ihren Profitinteressen dient und niemals das, was ihr schadet. Deswegen hat die Bourgeoisie stets darauf geachtet, dass gerade die späteren, offen kommunistischen Schriften des Kommunisten Bertolt Brecht in der Öffentlichkeit nicht allzu bekannt werden. Die Bourgeoisie formte sich lieber ihren "Bertolt Brecht" nach eigenem Bilde.

Brechts Bücher wurden von den Nazis verbrannt !

Und heute sind Brechts Bücher durch Copyright den Reichen zum Kauf und Verkauf - zum Profit machen vorbehalten.

Brecht würde die Frage stellen:

Was ist der Unterschied zwischen dem Verbrennen seines Buches auf dem Scheiterhaufen der Nazis und den Monopolisten, welche das Recht gekauft haben, sich an dessen revolutionären Inhalt kapitalistisch zu bereichern.

Es gibt also keinen wesentlichen Unterschied für die breite Masse der Ausgebeuteten und Unterdrückten.

Im Sinne von Bertolt Brecht, der gegen Ausbeutung und Unterdrückung gekämpft hat, veröffentlichen wir deswegen unentgeltlich das größte internationale Brecht-Archiv der Welt.

Wir haben im Sinne von Bertolt Brecht den Auftrag übernommen, in selbstloser und unentgeltlicher Arbeit seine Werke denjenigen zugänglich zu machen, welche (- wie wir übrigens selbst, die wir heute im Exil in Armut leben - genauso wie damals Bertolt Brecht) zu arm sind, um sich die Bücher zu kaufen.

Der Marxist Brecht gehört der ganzen Menschheit und nicht einpaar reichen Kapitalisten, die sich mit seinen anti-kapitalistischen Werken die Taschen füllen !

Brecht hätte das jedenfalls niemals und Niemandem erlaubt. Das würde seiner moralischen Einstellung vollkommen widersprechen.

Sobald wir an der Macht sind, werden wir das kapitalistische Privateigentum an den materiellen und kulturellen Produktivkräften und Produktionsmitteln abschaffen, damit Bertolt Brecht endlich allen Menschen auf der Welt gehört, wodurch das noch bestehende Privateigentum an Bertolt Brecht total überflüssig geworden sein wird.

Proletarier aller Länder,

Einigt euch und ihr seid frei:

Eure großen Regimenter

Brechen jede (Copyright-) Tyrannei!

Vorwärts, und nicht vergessen

Die Frage an jeden gestellt

Sollen alle Brecht lesen oder vergessen ?

Wessen Brecht ist der Brecht ?

Wessen Welt ist Brechts Welt ?

Diese Welt ist unsere Welt !

10. Februar 2018

 

SPARTAKUS IN BERLIN

(Ernst Busch/Hans Eisler)

 

 

 

Grabschrift für

Karl Liebknecht

 

Hier liegt

Karl Liebknecht

Der Kämpfer gegen den Krieg

Als er erschlagen wurde

Stand unsere Stadt noch.

(Bertolt Brecht)

 

Grabschrift für Rosa Luxemburg 

Hier liegt begraben

Rosa Luxemburg

Eine Jüdin aus Polen

Vorkämpferin deutscher Arbeiter

Getötet im Auftrag

Deutscher Unterdrücker. Unterdrückte

Begrabt eure Zwietracht !

(Bertolt Brecht)

 

 

 

 

 

Solidaritätslied

Musik: Hanns Eisler
Text: Bertolt Brecht

(1929)


Vorwärts, und nicht vergessen,
worin unsere Stärke besteht!
Beim Hungern und beim Essen, vorwärts,
und nie vergessen: die Solidarität!
Auf ihr Völker dieser Erde,
einigt euch in diesem Sinn:
Daß sie jetzt die eure werde,
und die große Näherin.


Vorwärts, und nie vergessen,
und die Frage konkret gestellt
beim Hungern und beim Essen:
Wessen Morgen ist der Morgen?
Wessen Welt ist die Welt?


Auf ihr Völker dieser Erde,
einigt euch in diesem Sinn:
Daß sie jetzt die eure werde,
und die große Näherin.


Vorwärts, und nicht vergessen,
worin unsere Stärke besteht!
Beim Hungern und beim Essen, vorwärts,
und nie vergessen: die Solidarität!
Auf ihr Völker dieser Erde,
einigt euch in diesem Sinn:
Daß sie jetzt die eure werde,
und die große Näherin.


Schwarzer, Weißer, Brauner, Gelber!
Endet ihre Schlächterein!
Reden erst die Völker selber,
werden sie schnell einig sein.


Vorwärts, und nicht vergessen,
worin unsere Stärke besteht!
Beim Hungern und beim Essen, vorwärts,
und nie vergessen: die Solidarität!
Auf ihr Völker dieser Erde,
einigt euch in diesem Sinn:
Daß sie jetzt die eure werde,
und die große Näherin.


Wollen wir es schnell erreichen,
brauchen wir noch dich und dich.
Wer im Stich läßt seinesgleichen,
läßt ja nur sich selbst im Stich.


Vorwärts, und nicht vergessen,
worin unsere Stärke besteht!
Beim Hungern und beim Essen, vorwärts,
und nie vergessen: die Solidarität!
Auf ihr Völker dieser Erde,
einigt euch in diesem Sinn:
Daß sie jetzt die eure werde,
und die große Näherin.


Unsre Herrn, wer sie auch seien,
sehen unsre Zwietracht gern,
denn solang sie uns entzweien,
bleiben sie doch unsre Herrn.


Vorwärts, und nicht vergessen,
worin unsere Stärke besteht!
Beim Hungern und beim Essen, vorwärts,
und nie vergessen: die Solidarität!
Auf ihr Völker dieser Erde,
einigt euch in diesem Sinn:
Daß sie jetzt die eure werde,
und die große Näherin.


Proletarier aller Länder,
einigt euch und ihr seid frei!
Eure großen Regimenter
brechen jede Tyrannei!


Vorwärts und nie vergessen
und die Frage konkrekt gestellt
beim Hungern und beim Essen:
Wessen Morgen ist der Morgen?
Wessen Welt ist die Welt?

 

 

 

 

INTERNATIONALE ARBEITERLIEDER

1949

 

2 GEDICHTE


Vom Propagandasender ATV als lammfrommer Humanist abgestempelt
Und was Bertolt Brecht wirklich will, das interessiert die bürgerlichen Ideologen nicht
Asylies und Kommunisten können hier nicht leben, das machen sie dir klar
Doch Bertolt Brecht u. seine Gedichte wird es immer geben, die waren schon immer da !!!


BERTOLT BRECHT! BERTOLT BRECHT! BERTOLT BRECHT! BERTOLT BRECHT !


Als Bürokrat abgestempelt, als dreckiger Revisionist
Doch um was es im " Lob des Kommunismus " geht, interessiert ATV u. Konsorten nicht
Asylies und Kommunisten können hier nicht leben, daß machen sie dir klar
Doch Bertolt Brecht u. seine Gedichte wird es immer geben, die waren schon immer da !!!

BERTOLT BRECHT! BERTOLT BRECHT! BERTOLT BRECHT! BERTOLT BRECHT !



* * *

Wenn Bertolt Brecht über euch dichtet, tut er das nicht ohne Grund
dann liegt das an der sozialfaschistischen Scheiße, die da quillt aus eurem Mund
ob Nazis oder Sozen, behaltet euren Dreck für euch, das ist dieselbe Kategorie
denn Bauern u. Proleten können sie nicht mehr hören , eure hirnlose Phraseologie


Bertolt Brecht`s Gedichte sind Rebellion !
Bertolt Brecht`s Gedichte sind Rebellion !
Bertolt Brecht`s Gedichte sind Rebellion !
Bertolt Brecht`s Gedichte sind Rebellion !


Bertolt Brecht's Gedichte sind anders, er tut was ihm gefällt
Rebellion ist dem Weltproletariat sein Leben, seine Klasse das was zählt
Bertolt dichte gegen Nazifaschos und Sozen gerade hier in diesem Land
Bauern und Proleten gefallen seine Gedichte, haben Kopf und Verstand


Bertolt Brecht`s Gedichte sind Rebellion !
Bertolt Brecht`s Gedichte sind Rebellion !
Bertolt Brecht`s Gedichte sind Rebellion !
Bertolt Brecht`s Gedichte sind Rebellion !


Scheiß Weltkapitel !
Ihr könnt uns alle Bauern und Proleten mal !
Rebellion und sozialistische Weltrevolution !
ist eurer Lohn !
Für euren scheiß Profit und eure hohle bürgerliche Ideologie
Nur Revisi u. Reformismus rennen euch hinterher mit ihrer Phraseologie
Statt zu denken
Laßt ihr euch vom Antibolschewismus lenken !


Bertolt Brecht`s Gedichte sind Rebellion !
Bertolt Brecht`s Gedichte sind Rebellion !
Bertolt Brecht`s Gedichte sind Rebellion !
Bertolt Brecht`s Gedichte sind Rebellion !


Wenn Rojava kämpft, da bezeichnen Sozialfaschisten sie als faschistoid
scheiß Querfront kapiert nicht, daß ist ihr proletarischer Freheitsweg
Gerade ihr Sozialfaschisten wollt uns erzählen was Kommunismus wirklich ist
Für euch heißt das nur korrupt, dreckig sein, und Revisionist!!!


Bertolt Brecht`s Gedichte sind Rebellion !
Bertolt Brecht`s Gedichte sind Rebellion !
Bertolt Brecht`s Gedichte sind Rebellion !
Bertolt Brecht`s Gedichte sind Rebellion !

 

 

 

erstellt von der jugoslawischen Sektion der Komintern (SH)

Komintern (SH)

YOUTUBE

 

Stjepan Stevo Filipović

(Opuzen, 27. 1. 1916. - Valjevo, 22. 5. 1942.) Narodni Heroj

 

Miladin Popović / Milladin Popoviqi

 

 

29. NOVEMBAR DAN REPUBLIKE

 

General Arso Jovanović

 

ZA JEDINSTVENU BOSNU I HERCEGOVINU

 

POD ZASTAVOM MARKSA, ENGELSA, LENJINA, STALJINA !!

 

Товарищу Сталину посвящается (''Баллада о трубачах")

 

Михаил Иванович Глинка ''Славься''

 

Klement Gottwald

 

 

Eternal glory to comrade Matyas Rakosi !!

Слава товарищу Матиасy Ракоши !!

 

 

Slava drugu Nikolaosu Zaharijadisu !!

 

 

 

KARL MARX

 

 

100 Jahre Roter OKTOBER

 

Enver HOXHA

(1908 - 1985)

* * *

VIII Kongres PRA, 1981.

* * *

Radio Tirana

(in English) 11. 4. 1985

 

ERNST AUST

 

 

https://www.youtube.com/watch?v=XkR0bEof3DY

 

 

 

''XHAMADANI VIJA VIJA''

Enver Hoxha

 

 

 

 

vor 75 Jahren

2. Februar 1943 - 2. Februar 2018
große Webseite der Komintern (SH)

Die Schlacht um Stalingrad

auch in

englisch

russisch

portugiesisch 

 

 

 

 

 

 

 

2. Februar 1943

DONFRONT.

An den Vertreter des Hauptquartiers des Ober-
kommandos Marschall der Artillerie Genossen
WORONOW,
den Oberbefehlshaber der Truppen der Don-
front Generaloberst Genossen ROKOSSOWSKI

Ich beglückwünsche Sie und die Truppen der Donfront, zu dem erfolgreichen Abschluss der Liquidierung der bei Stalingrad eingekesselten feindlichen Truppen.

Allen Kämpfern, Kommandeuren und politischen Funktionären der Donfront spreche ich meinen Dank aus für die ausgezeichneten Kampfoperationen.

Der Oberste Befehlshaber
J. Stalin
Moskau, Kreml, 2. Februar 1943

* * *

"Es kann nicht bezweifelt werden, dass nur die richtige Strategie des Oberkommandos der Roten Armee und die elastische Taktik unserer ausführenden Kommandeure zu einer so hervorragenden Tatsache führen konnten wie der Einkesselung und Liquidierung der gewaltigen 330000 Mann starken Elitearmee der Deutschen bei Stalingrad." (STALIN)

 

 

 

Grußadressen der Solidarität

 

Grußadresse der Komintern (SH) zum 75. Jahrestag der Schlacht um Stalingrad

2. Februar 1943 - 2. Februar 2018

 

 

Die Komintern (SH) grüßt alle Genossinnen und Genossen auf der ganzen Welt, insbesondere die Genossinnen und Genossen unserer neuen russischen Sektion.

Heute feiern wir den 75. Jahrestag der Befreiung Stalingrads vom Hitlerfaschismus.

In Stalingrad stopften die heroischen Sowjetvölker Hitler das Maul, welcher großkotzig angekündigt hatte: „Wir werden Rußland vernichten, daß es sich niemals mehr erheben kann."

Der Sieg in Stalingrad war der Wendepunkt im Zweiten Weltkrieg und damit einer der größten Siege der Roten Armee, die zum damaligen Zeitpunkt ihren 25. Jahrestag feierte und deren 100. Jahrestag wir am 23. Februar 2018 feiern werden.

Stalingrad hieß vorher Zarizyn. Die Stadt war 1589 als Festung gegründet worden, die Russland vor den Nomaden aus dem Süden schützen sollte.

Im Jahre 1918, dem Gründungsjahr der Roten Armee, wurde Zaryzin im Bürgerkrieg befreit. Am 4. Juni 1918 begab sich Stalin von Moskau nach Zaryzin, wo er am 6. Juni eintraf, um erstens den lebenswichtigen Getreidetransport von Zaryzin nach Moskau und zweitens den Kampf gegen Trotzki zu organisieren, durch den die Zaryziner Front zusammengebrochen war, was zum Verlust der Nordkaukasischen Gebiete geführt hatte. Stalin leitete die Offensive an der Zaryziner Front. Am 18. Oktober 1918 wurden die weißgardistischen Krasnowtruppen, ihre menschewistischen Lakaien und ihre Hintermänner, die englischen Imperialisten, vernichtend geschlagen. An der Spitze dieses Befreiungskrieges stand der Genosse Stalin, dessen Sieg die Bewohner der Stadt Zaryzin mit dem Namen Stalin ehrten. Stalingrad gegen die Hitlerfaschisten mit aller Macht und unter größten Opfern zu verteidigen, das war nicht nur für die Bewohner Stalingrads, sondern für die ganze Sowjetunion zugleich Ehre und Verpflichtung gegenüber ihren geliebten Führer, Genosse Stalin.

Über Zaryzin schrieb Stalin am 30. Oktober 1918:

Zarizyn als Schwerpunkt

Der Punkt, auf den der Gegner sein Feuer vor allem konzentriert, ist Zarizyn. Das ist auch begreiflich, denn die Einnahme Zarizyns und die Abschneidung der Verbindung mit dem Süden würden den Gegnern die Verwirklichung aller Aufgaben gewährleisten: sie würden die Konterrevolutionäre des Dongebiets mit den Kosakenoberschichten des Astrachaner und des Uraler Heeres vereinigen und somit eine Einheitsfront der Konterrevolution vom Don bis zu den Tschechoslowaken schaffen; sie würden den inneren und äußeren Konterrevolutionären den Besitz des Südens und des Kaspischen Gebiets sichern; sie würden die Sowjettruppen des Nordkaukasus in eine hilflose Lage versetzen...

Damit ist vor allem auch die Hartnäckigkeit zu erklären, mit der die Weißgardisten im Süden Zarizyn einzunehmen bemüht sind.

Schon im August gab Krasnow den Befehl: "Zarizyn ist einzunehmen." Die Banden Krasnows stürzten sich mit rasender Wut auf unsere Front und gaben sich alle Mühe, sie zu durchbrechen. Sie wurden jedoch von unserer Roten Armee geschlagen und hinter den Don zurückgeworfen.

Anfang Oktober wurde die Einnahme Zarizyns abermals befohlen, dieses Mal von dem konterrevolutionären Heeresrat der Kosaken in Rostow. Der Gegner zog mindestens vierzig Regimenter zusammen, die am Don, in Kiew (die Offiziersregimenter Skoropadskis!), am Kuban (die "Freiwilligen" Alexejews!) aufgeboten worden waren. Aber die stählerne Faust unserer Roten Armee hat die Krasnowbanden auch dieses Mal zurückgeworfen, wobei eine ganze Reihe von Regimentern des Gegners von unseren Truppen eingeschlossen und aufgerieben wurde und ihre Geschütze, Maschinengewehre und Gewehre in unsere Hand fielen. Die Generale Mamontow, Antonow, Popow, Tolkuschkin und eine ganze Meute von Obersten waren gezwungen, ihr Heil in der Flucht zu suchen.

Worin besteht die Kraft unserer Armee?

Die Erfolge unserer Armee sind vor allem aus ihrer Bewusstheit und Disziplin zu erklären. Die Soldaten Krasnows zeichnen sich durch erstaunliche Stumpfsinnigkeit und Unwissenheit, durch das Fehlen jeglichen Kontakts mit der Umwelt aus. Sie wissen nicht, wofür sie kämpfen. "Man hat uns den Befehl gegeben, und wir müssen uns schlagen", sagen sie beim Verhör, wenn sie in Gefangenschaft geraten.

Anders unser Rotarmist. Er nennt sich stolz Soldat der Revolution, er weiß, dass er nicht für die Profite der Kapitalisten, sondern für die Befreiung Rußlands kämpft, er weiß das und geht offenen Auges kühn in den Kampf. Der Drang nach Ordnung und Disziplin geht unter den Rotarmisten so weit, dass sie nicht selten "ungehorsame" und wenig disziplinierte Kameraden selbst bestrafen.

Eine nicht geringere Bedeutung hat die Bildung eines ganzen Stamms roter Offiziere, ehemaliger Soldaten, die in einer Reihe von Schlachten ihre Feuertaufe erhalten haben. Diese roten Offiziere bilden das Hauptbindemittel unserer Armee, das sie zu einem homogenen disziplinierten Organismus zusammenschweißt.

Aber die Kraft unserer Armee erschöpft sich nicht in ihren eigenen Qualitäten. Eine Armee kann nicht lange ohne festes Hinterland existieren. Für eine stabile Front ist es notwendig, dass die Armee regelmäßig Ersatz, Munition und Proviant aus dem Hinterland erhält. Eine große Rolle spielte in dieser Hinsicht die im Hinterland erfolgte Heranbildung tüchtiger und kundiger Verwaltungsfunktionäre, hauptsächlich aus fortgeschrittenen Arbeitern, die gewissenhaft und unermüdlich auf dem Gebiet der Mobilmachung und Versorgung arbeiten. Man kann mit Gewissheit sagen, dass Zarizyn ohne diese Verwaltungsfunktionäre nicht zu testen gewesen wäre.

All dies verwandelt unsere Armee in eine achtunggebietende Macht, die jeden Widerstand des Gegners zu brechen imstande ist.

Alles lässt darauf schließen, dass sich im Süden ein neuer internationaler Knoten schürzt. Das Auftauchen einer "neuen", aus Kreaturen Englands bestehenden "allrussischen Regierung" in Jekaterinodar, die Vereinigung der drei konterrevolutionären Armeen (Alexejews, Skoropadskis, Krasnows), die schon einmal von unseren Truppen bei Zarizyn geschlagen worden sind, die Gerüchte von einem zu erwartenden Eingreifen Englands, die englischen Lieferungen aus Enseli und Krasnowodsk an die Tereker Konterrevolutionäre - all das ist kein Zufall. Man will das in Samara misslungene Abenteuer jetzt im Süden wiederholen. Aber was für einen Sieg unerlässlich ist, das werden sie nicht haben, werden sie auf keinen Fall haben, nämlich eine Armee, die an das finstere Werk der Konterrevolution glaubt und fähig ist, sich bis zum letzten zu schlagen. Es genügt ein mächtiger Anstoß - und das Kartenhaus der konterrevolutionären Abenteurer fällt zusammen. Ein Unterpfand hierfür sind der Heroismus unserer Armee, die Zersetzung in den Reihen der "Truppen" Krasnows und Alexejews, die sich verstärkende Gärung in der Ukraine, die wachsende Macht Sowjetrußlands und schließlich die immer mehr erstarkende revolutionäre Bewegung im Westen. Das Abenteuer im Süden wird ebenso enden, wie das Abenteuer in Samara geendet hat.

"Prawda" Nr. 235,
30. Oktober 1918.

25 Jahre, nachdem Stalingrad im Bürgerkrieg befreit worden war, wurde Stalingrad zum operativen Ziel der deutschen Faschisten. Schließlich würde die Eroberung jener Stadt, die den stolzen Namen Stalins trug , einen psychologischen Prestigegewinn bedeuten. Aber Hitlers Kalkül ging nicht auf.

In den militärischen Plänen Hitlers war Stalingrad Ausgangspunkt für den Vorstoß in den Kaukasus, den er von der Sowjetunion losreißen und sich einverleiben wollte. Die Eroberung Stalingrads sollte den sowjetischen Transportweg auf der Wolga unterbinden. Gleichzeitig wollten sich die Faschisten die Ölvorkommen bei Maikop, Grosny und Baku einverleiben, um ihren Raubkrieg mit Treibstoff zu versorgen. Dieses halb größenwahnsinnige und halb unter Zeitdruck aufgezwungene parallele Militärmanöver bedeutete die Zersplitterung und damit Schwächung der deutschen Truppen an der Südfront. Mit der Einkesselung der 6. Armee und mit ihrer Kapitulation am 2. Februar 1943 endete Hitlers Abenteuer in Stalingrad. Hitlers Kapitulation in Stalingrad war der Anfang von Hitlers Ende, nämlich die Kapitulation des deutschen Faschismus in Berlin und damit die Beendigung des zweiten Weltkriegs.

Zaryzin trug nach seiner Befreiung den Namen Stalin und hieß 18 Jahre bis zur Befreiung vom Hitlerfaschismus Stalingrad (ab 1925). Und genau 18 Jahre nach dem 2. Februar 1943 wurde der Name Stalingrad wieder beseitigt und durch Wolgograd ersetzt (ab 1961). Diese Stadt, die 36 Jahre lang den ehrenvollen Namen Stalingrad trug, wurde also nicht durch die deutschen Faschisten besiegt, sondern durch die russischen Faschisten im eigenen Land!

Die modernen Revisionisten haben verhindert, dass der Imperialismus im Weltmaßstab besiegt werden konnte. Sie haben das sozialistische Lager, für dessen Herausbildung die Stadt Stalingrad von entscheidender Bedeutung war, in ein sozialimperialistisches Lager verwandelt, welches dann vom weltimperialistischen System assimiliert wurde. Heute herrscht wieder der russische Imperialismus in Stalingrad, in Moskau, in Leningrad, in ganz Russland. Heute herrschen die neuen Kremlzaren im eigenen Land und schmieden Pläne wie einst Hitler - Weltherrschaft! Überall in der Welt hinterlassen sie ihre Blutspur. Russland gehört heute zu den gefährlichsten Kriegstreibern der Welt. Und nicht zuletzt für die Stadt Stalingrad stellt dies eine Bedrohung für seine erneute Zerstörung dar.

Das ist die Lage nach 75 Jahren Stalingrad.

 

Was lehrt uns der Stalinismus-Hoxhaismus

nach 75 Jahren Stalingrad ?

 

Stalingrad war für alle Völker und nicht zuletzt auch für den Weltimperialismus selbst ein unwiderlegbarer Beweis dafür, dass die Sowjetunion und die vom Hitlerfaschismus unterdrückten Völker den Krieg zweifellos auch allein gewinnen konnten. Zweifellos war der Sieg in Stalingrad von ungeheurer Bedeutung für alle unterdrückten und ausgebeuteten Völker, die nun sahen, dass der angeblich "unbesiegbare" Hitlerfaschismus, eine schwere Niederlage erlitten hatte, dass er also doch besiegbar war. Das gab allen Völkern, die für ihre Befreiung kämpften, einen ungeahnten Aufschwung bei der Mobilisierung ihrer anti-faschistischen Widerstandskraft. Dies blieb natürlich auch den anglo-amerikanischen Imperialisten nicht verborgen. Sie mussten um ihre eigene Herrschaft bangen und sahen sich daher gezwungen, eine zweiten Front im Westen zu eröffnen. Dem Weltimperialismus ging es also nicht um die Befreiung der Völker vom Hitlerfaschismus, sondern die Eröffnung der Westfront diente reinem Selbsterhaltungszweck. Das Argument der "Anti-Hitlerfront" war nur eine Tarnkappe, um dahinter die wahren Absichten des anglo-amerikanischen Imperialismus zu verbergen, nämlich die Vorbereitung auf den unvermeidlich bevorstehenden weltweiten Klassenkrieg zwischen Weltbourgeoisie und Weltproletariat, zwischen dem imperialistischen und sozialistischen Weltlager, zwischen Weltkapitalismus und Weltsozialismus. Und zweitens, mussten die anglo-amerikanischen Imperialisten befürchten, dass sich die unterdrückten Völker in ihrem eigenen Lager durch Stalingrad ermutigt fühlen würden, sich ebenfalls zu erheben, sich vom anglo-amerikanischen Imperialismus zu befreien und sich mit dem sozialistischen Weltlager zu vereinigen, um den Weltimperialismus gemeinsam zu vernichten.

Stalingrad gibt uns heute nicht nur die Hoffnung, sondern auch die Gewissheit, dass wir den Weltimperialismus mit seinen Raubkriegen in die Knie zwingen können, dass ein angeblich überlegener Weltimperialismus durchaus bezwingbar ist.

Von Stalingrad lernen, heißt siegen lernen !

Verwandeln wir im globalisierten Befreiungskrieg gegen den Weltimperialismus jede von ihm ausgebeutete und unterdrückte Stadt in ein "Stalingrad"!

Und die Stadt Stalingrad selbst wird ihren Befreiungssieg über den russischen Imperialismus eines Tages mit der Rückeroberung ihres ursprünglichen Namens besiegeln.

Dem Weltimperialismus wird eines Tages genauso die Puste ausgehen, wie das dem deutschen Imperialismus in Stalingrad passiert ist. Der Tag wird nicht mehr fern sein, wenn es zu einer Kapitulationserklärung des Weltimperialismus kommt.

Im Falle der Niederlage des Weltimperialismus ist seine Regeneration nicht mehr unvermeidlich. Eben dadurch unterscheidet sich der Ausgang des kommenden Weltbürgerkriegs von allen bisherigen Weltkriegen.

Stalingrad war zwar die entscheidende Wende zum Sieg über den deutschen Imperialismus. Aber der Sieg über Hitler reichte noch nicht aus für den endgültigen Sieg über den Weltimperialismus. Deswegen eröffnete Stalin mit dem Ende des Zweiten Weltkriegs den Kampf gegen den größten Feind der sozialistischen Weltrevolution, gegen den amerikanischen Imperialismus, der aus dem Zweiten Weltkrieg gestärkt hervor gegangen war.

Die Geschichte hat erstens in beiden Weltkriegen gezeigt, dass die besiegten imperialistischen Länder durch die imperialistischen Siegermächte wieder in das imperialistische Weltsystem integriert und restauriert werden konnten.

Und zweitens: Sogar der größte Feind des Weltimperialismus, die Sowjetunion, konnte durch den Verrat der Sowjetrevisionisten schließlich in einen der wichtigsten Stützpfeiler der Verteidigung des weltimperialistischen Ausbeuter- und Unterdrückungssystem verwandelt werden. Das Land, in dem die sozialistische Weltrevolution ihren Anfang nahm, hat sich in eine imperialistisch-konterrevolutionäre Speerspitze zur Auslöschung der sozialistischen Weltrevolution verwandelt.

Der Weltsozialismus scheiterte durch den Verrat der modernen Revisionisten und ermöglichte die Regeneration des Weltimperialismus. Das ist eine wichtige Lehre für uns Stalinisten-Hoxhaisten. Ohne den Revisionismus zu vernichten, bleibt die Restauration des Weltimperialismus unvermeidlich.

Erst wenn der Imperialismus im Weltmaßstab geschlagen ist, kann er nicht mehr den einzelnen Ländern dazu dienen, ihre Herrschaft von außen zu verteidigen, verwandelt sich die Umkreisung der sozialistischen Länder in eine Umkreisung der imperialistischen Länder, wird die Diktatur des Proletariats in jedem Land nach außen hin gesichert.

Wenn nur einzelne Glieder aus der weltimperialistischen Kette heraus gerissen sind, so kann und wird sie wieder zusammenwachsen. Das ist erst dann nicht mehr möglich, wenn die weltimperialistische Kette vollständig zerschlagen worden ist durch die sozialistische Weltrevolution.

Unsere zukünftige Rote Weltarmee muss die Lehre Lenins im Weltmaßstab beachten: Man darf sich nicht zu früh über den Sieg der sozialistischen Weltrevolution freuen. Man muss die proletarische Weltmacht erst einmal errichtet und fest verankert haben. Und erst dann kann man von einem wirklichen Sieg der sozialistischen Weltrevolution sprechen, also wenn alle Weltimperialisten und Reaktionäre nicht nur geschlagen, sondern endgültig vernichtet sind.

Man fragt uns: In Stalingrad konnte Hitler geschlagen werden durch die starke Sowjetunion Lenins und Stalins, durch die unbesiegbare Rote Armee, durch den Heldenmut der Völker in ihrem Widerstandskampf. Was aber haben wir im Vergleich dazu heute kräftemäßig zu bieten, um nicht nur eine Stadt wie Stalingrad zu befreien, sondern alle Städten der Welt ? Zweifellos sind wir gegenwärtig noch viel zu schwach. Wir werden uns also auch nicht vom Klassenfeind provozieren lassen, der uns zu vernichten versucht, bevor wir die nötigen Kräfte für die sozialistische Weltrevolution gesammelt haben. Aber man muss die Zukunft dialektisch sehen. Der unvermeidliche Sieg des Weltsozialismus über den Weltimperialismus beruht schließlich auf der objektiven Gesetzmäßigkeit der gesellschaftlichen Entwicklung.

Bevor sich Stalingrad vom russischen Imperialismus und schließlich vom deutschen Imperialismus befreien konnte, war die revolutionäre Bewegung in Russland anfangs auch nochwinzig klein und viel zu schwach. Aber die ruhmreiche Geschichte der Sowjetunion Lenins und Stalins lehrt uns, dass sich aus etwas Kleinem etwas Großes entwickelt, wenn man sich vom wissenschaftlichen Sozialismus leiten lässt. Und so wird sich aus einer kleinen Gruppe von heutigen Stalinisten-Hoxhaisten, die sich in der Komintern (SH) vereinigt haben, einmal eine große unbesiegbare Kraft entwickeln, weil wir uns auf die Lehren der 5 Klassiker des Marxismus-Leninismus stützen. Unsere weltproletarische Sache ist also gerecht und wird siegen, eben weil sie mit dem gesetzmäßigen Verlauf der Weltgeschichte übereinstimmt. Die weltimperialistische Sache ist hingegen ungerecht und zum Scheitern verureilt, weil sie der kommenden Entwicklung der Weltgesellschaft widerspricht . Auf diese Erkenntnis bauen wir. Und deswegen werden wir siegen.

Stalingrad gibt uns Kraft auf unserem Weg zum Weltkommunismus, genauso wie Stalingrad den unterdückten Völkern die entscheidende Kraft gab, den Hitlerfaschismus im eigenen Land zu besiegen.

Es lebe Stalingrad, die Stadt, die ihren stolzen Namen Stalins zurück erobern wird im Namen des proletarischen Internationalismus und mit der Solidarität aller proletarischen Internationalisten auf der ganzen Welt !

Es lebe der 75. Jahrestag der Befreiung Stalingrads !

Komintern (SH)

Wolfgang Eggers

2. Februar 2018

 

 

 

 

 

 
GEDICHT

75. Jahrestag der Schlacht um Stalingrad

 

Sowjetische Landsleute, Helden der Tat
Genossen und roter Soldat!
Haltet schützend eure Hand
über`s geschändete Sowjetland
Zusammenhalt und millitante Waffengewalt
gegen das nazifaschistische Rattensystem in Menschengestalt!
stategischer Jahresplan der Komintern(SH) und opferbereit
für unsere Klasse in dieser verückten Zeit


Sowjetischer Zorn, bolschewistische Wut!
Proletarische working class und Arbeiterblut
Bolschewistischer Zorn, sowjetische Wut!
Auch an den Händen der Sozialfaschisten klebt Arbeiterblut!


Sowjet-Kinder hütet das Haus
die working class und Bauern ziehen in den Krieg hinaus
zum Schutz der sowjetischen Heimat von Hab und Gut
vergießen tapfer die working class und Bauern ihr Blut
Ehrt die Bauern und Proleten, die sind für uns gefallen
working class heroes soll es in Ewigkeit hallen!
Der Sieg im großen vaterländischen Krieg ist unser , so soll es sein
Der große Vaterländische Krieg ist ein Prüfstein


Sowjetischer Zorn, bolschewistische Wut!
Proletarische working class und Arbeiterblut
Bolschewistischer Zorn, sowjetische Wut!
Auch an den Händen der Sozialfaschisten klebt Arbeiterblut!


Ein Donner und Hurra auf die marxistisch-leninistische Arbeitermacht
Kein stalinistisch-hoxhaistischer Weg ist zu lang um ihn zu gehen
Um unsere Klassenart überleben zu sehen
Ein Leben in der klassenlosen Gesellschaft und als Arbeitereinheit
Für unsere Kinder und Enkel in Ewigkeit!


Sowjetischer Zorn, bolschewistische Wut!
Proletarische working class und Arbeiterblut
Bolschewistischer Zorn, sowjetische Wut!
Auch an den Händen der Sozialfaschisten klebt Arbeiterblut!

 

 

 

ERNST AUST ÜBER
die deutsche Arbeiterklasse, das deutsche Volk während der Zeit des Faschismus und nach dem Krieg
Auszug aus seiner Rede

Von Stalin lernen,
heißt siegen lernen !“

 

Stalin über die deutsche Arbeiterklasse, das deutsche Volk

während der Zeit des Faschismus und nach dem Krieg


Fragt man heute die jungen Menschen in der Bundesrepublik bezüglich ihrer Kenntnisse über die Zeit des Hitler-Faschismus, so sind diese zumeist recht dürftig oder auch falsch. Systematisch wird – wenn überhaupt – in den Schulen, über die Medien das Märchen verbreitet, dass Hitler als eine Art Unglück über das deutsche Volk gekommen, dass er und einige Nazigrößen allein schuld an dem maßlosen Verbrechen der Zeit des Dritten Reiches gewesen seien. Systematisch wird verschwiegen, dass es die deutsche Bourgeoisie war, die 12933 die Krise des parlamentarischen Systems mit Hilfe der faschistischen Diktatur liquidierte, dass es die gleichen reaktionären Kreise des Finanzkapitals, die heute noch herrschen, waren, die damals Hitler unterstützten und an die Macht brachten.

Es war eine Niederlage der deutschen Arbeiterklasse. Aber, so sagte Stalin:


Den Sieg des Faschismus in Deutschland darf man nicht nur als Zeichen der Schwäche der Arbeiterklasse und als Ergebnis der Verrätereien an der Arbeiterklasse seitens der Sozialdemokratie betrachten, die dem Faschismus den Weg ebnete. Man muss ihn auch als Zeichen der Schwäche der Bourgeoisie betrachten, als ein Zeichen dafür, dass die Bourgeoisie nicht mehr imstande ist, mit den alten Methoden des Parlamentarismus und der bürgerlichen Demokratie zu herrschen, und in Anbetracht dessen gezwungen ist, in der Innenpolitik zu terroristischen Regierungsmethoden zu greifen (...).“ (39)


Unterstützt vom Finanzkapital, begünstigt durch die breite Verelendung kleinbürgerlicher und proletarischer Schichten infolge der Weltwirtschaftskrise, hatte es die Hitler-Bewegung mit Hilfe einer beispiellosen nationalen und sozialen Demagogie, die einzig in der Geschichte da steht, geschafft, sich eine breite Massenbasis zu erwerben. Nicht umsonst nannte sich die Hitler-Partei „National Sozialistische Deutsche Arbeiter Partei, NSDAP. Breite Schichten des deutschen Volkes, bis in die Reihen der unentwickelten Arbeiter, glaubten den Nazis ihre Lügen. Sie glaubten daran, dass Hitler die nationale Befreiung Deutschlands von den Fesseln des Versailler Vertrages anstrebe, dass die Nazis eine Art „deutschen Sozialismus“ errichten wollten. Die Röhm-Revolte von 1934 beruhte zum Teil auf diesem Glauben.

Stalin schrieb später dazu:

Solange sich die Hitlerleute damit beschäftigten, das durch den Versailler Vertrag zerstückelte Deutschland zusammen zu fassen, konnten sie beim deutschen Volk, das von dem Ideal einer Wiedervereinigung Deutschlands beseelt war, Unterstützung finden“ (40)


So konnte sich Hitler zunächst den Nimbus eines „nationalen Befreiers“ erwerben, zumal diese „Befreiungen“ infolge des Zurückweichens der Westmächte anfangs ohne Krieg gelangen. Wie überhaupt die imperialistischen Westmächte den Hitler-Faschismus mit Wohlwollen als ein Bollwerk gegen den Sozialismus betrachteten. Ihr Ziel war es, Hitler-Deutschland in einen Krieg gegen die Sowjetunion zu hetzen, um auf den Trümmern des Krieges ihre Herrschaft zu erweitern.

Zwar war der marxistische Teil der deutschen Arbeiterklasse dem Massenbetrug der Hitler-Faschisten nicht erlegen, wurde aber so grausam unterdrückt, dass er nur geringe Aufklärungsmöglichkeiten hatte. Auch der Ausbruch des zweiten Weltkrieges vermochte dem deutschen Volk, das im chauvinistischen Siegestaumel die Blitzkriege der Wehrmacht in Polen, Frankreich u.a. feierte, nicht das räuberische, imperialistische und reaktionäre Wesen des Hitler-Faschismus, des so genannten „Nationalsozialismus“ zu enthüllen. Dies wurde zur wichtigsten Aufgabe der deutschen Arbeiterbewegung. Sie wurde dabei von dem Genossen Stalin unterstützt, der beispielsweise zum 24. Jahrestag der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution den Charakter der deutschen Nationalsozialisten analysierte und sagte:


Kann man die Hitlerleute für Nationalisten halten ? Nein, das kann man nicht. In Wirklichkeit sind die Hitlerleute jetzt keine Nationalisten, sondern Imperialisten. Solange sich die Hitlerleute damit befassten, die deutschen Länder zusammen zu fassen und ihnen das Rhein-Gebiet, Österreich usw. wieder anzuschließen, konnte man sie mit einer gewissen Berechtigung für Nationalisten halten. Nachdem sie jedoch fremde Gebiete geraubt und europäische Nationen – die Tschechen, Slowaken, Polen, Norweger, Dänen, Holländer, Belgier, Franzosen, Serben, Griechen, Ukrainer, Belorussen, Balten usw. unterjocht haben und dazu über gegangen sind, die Weltherrschaft anzustreben, hat die Hitlerpartei aufgehört, eine nationalistische Partei zu sein, denn seit diesem Augenblick ist sie zu einer imperialistischen, annexionistischen Unterdrückerpartei geworden.

Die Partei der Hitlerleute ist eine Partei von Imperialisten, und zwar der gierigsten und räuberischsten Imperialisten unter allen Imperialisten der Welt.

Kann man die Hitlerleute für Sozialisten halten ? Nein, das kann man nicht. In Wirklichkeit sind die Hitlerleute geschworene Feinde des Sozialismus, die schlimmsten Reaktionäre und Progromhelden, die die Arbeiterklasse und die Völker Europas der elementarsten demokratischen Freiheiten beraubt haben. Um ihr reaktionäres Progromwesen zu bemänteln, beschimpfen die Hitlerleute das innere Regime Englands und Amerikas als ein plutokratisches Regime. Aber in England und in den Vereinigten Staaten von Amerika gibt es elementare demokratische Freiheiten, dort bestehen Gewerkschaften der Arbeiter und Angestellten, es bestehen Arbeiterparteien, es gibt Parlamente, während alle diese Einrichtungen in Deutschland unter dem Hitlerregime vernichtet worden sind. Man braucht nur diese beiden Tatsachenreihen gegeneinander zu halten, um das reaktionäre Wesen des Hitlerregimes und die ganze Verlogenheit des Geschwätzes der deutschen Faschisten über das plutokratische Regime Englands und Amerikas zu begreifen (...). Die Hitlerpartei ist eine Partei der Feinde der demokratischen Freiheiten, eine Partei mittelalterlicher Reaktion und finsterster Progrome.“ (41)

Ein halbes Jahr später, am 1. Mai 1942, hob der Genosse Stalin noch einmal den wahren Charakter der Hitler-Faschisten hervor. In seinem Befehl an die Rote Armee schrieb er:


In Wirklichkeit sind die deutschen Faschisten nicht Nationalisten, sondern Imperialisten, die fremde Länder annektieren und ihnen das Blut aussaugen, um die deutschen Bankiers und Plutokraten zu bereichern. Göring, ein Oberhaupt der deutschen Faschisten, ist bekanntlich selber einer der großen Bankiers und Plutokraten, der Dutzende von Betrieben ausbeutet. Hitler, Goebbels, Ribbentrop, Himmler und die anderen Machthaber des heutigen Deutschlands sind die Kettenhunde der deutschen Bankiers, die deren Interessen über alle anderen Interessen stellen. Die deutsche Armee ist in den Händen dieser Herren ein blindes Werkzeug, adzu berufen, das eigene und fremdes Blut zu vergießen, sich und andere zu Krüppeln zu machen, und das nicht um Deutschlands Interessen willen, sondern zur Bereicherung der deutschen Bankiers und Plutokraten.“ (42)



Das deutsche Volk in seiner großen Mehrheit aber war blind. Es lohnte schlecht die Freundschaft, die die Sowjetunion Lenins und Stalins von Anfang an Deutschland, dem deutschen Volk entgegen gebracht hatte. Die Sowjetunion war die einzige Großmacht, die den Versailler Vertrag ablehnte, die 1923 in Rapallo der deutschen Regierung ein Angebot wirtschaftlicher und diplomatischer Hilfe machte, das es Deutschland ermöglicht hätte, sich ohne imperialistische Abenteuer aus den Ketten des Versailler Vertrages zu lösen und den Weg des friedlichen Aufbaus zu beschreiten. Die deutsche Arbeiterklasse aber ließ es zu, verhinderte es nicht – trotz ihres wiederholt gegebenen Versprechens, die Sowjetunion, das erste sozialistische Land der Welt zu schützen -, dass unter schnödem Bruch des Nichtangriffspakts von 1939 die Hitler-Wehrmacht 1941 die Sowjetunion überfiel.

Gewiss, der beste Teil des deutschen Proletariats, besonders die Kommunisten, wurden grausam verfolgt. Zehntausende waren im Kampf gegen den Faschismus gefallen. Hunderttausende, unter ihnen Ernst Thälmann, saßen in den Kerkern und Konzentrationslagern. Sie retteten die Ehre der deutschen Arbeiterklasse. Doch konnte das nicht die ungeheuerlichen Verbrechen, die vom Rassenwahn angestachelten Judenprogrome, die Erschießung, das Verhungern-Lassen von Millionen sowjetischer Kriegsgefangener, die furchtbaren Grausamkeiten gegen die sowjetische Zivilbevölkerung, gegen Greise, Frauen und Kinder, die Politik der verbrannten Erde entschuldigen und ungeschehen machen. Großschnäuzig erklärte Hitler . Laut der türkischen Zeitung „Cumhuriyet“ - dem türkischen General Erkilet: „Wir werden Russland vernichten, dass es sich niemals mehr erheben kann.“ Und er schickte sich an, es zu tun. Dass es ihm nicht gelang, steht auf einem anderen Blatt.

Hätte sich die Rote Armee entsprechend der in der Sowjetunion begangenen Verbrechen gerächt, in Deutschland wäre kein Stein auf dem anderen geblieben, die Bevölkerung wäre um rund 25 Millionen dezimiert worden. Doch wie verhielt sich die Sowjetregierung, wie verhielt sich Stalin ? Niemals haben sie sich vom Hass gegen das deutsche Volk, von dem Gedanken der Rache leiten lassen. Immer wieder betonte der Genosse Stalin, dass ein Unterschied zwischen den Nazibanditen und dem deutschen Volk besteht, dass das deutsche Volk selbst von den Hitler-Faschisten unterdrückt wird. So antwortete er auf Hitlers obige großmäulige Ankündigung, Russland vernichten zu wollen:

Das ist, wie es scheint, deutlich, wenn auch ziemlich dumm. Eine solche Aufgabe wie die Vernichtung Deutschlands haben wir nicht, denn es ist unmöglich, Deutschland zu vernichten, so wie es unmöglich ist, Russland zu vernichten. Aber den Hitlerstaat vernichten – das kann man und soll man.“ (43)

In dem „Befehl des Volkskommissars für Verteidigung Nr. 55“ vom 23. Februar 1942 an die Rote Armee, also zu einem Zeitpunkt, als die Hitler-Truppen zwar vor Moskau eine Niederlage erlitten hatten, aber die Kraft der deutschen Wehrmacht noch nicht gebrochen war, erklärte Stalin:

In der ausländischen Presse wird manchmal darüber geschwätzt, dass die Rote Armee das Ziel habe, das deutsche Volk auszurotten und den deutschen Staat zu vernichten. Das ist natürlich dummes Gefasel und eine törichte Verleumdung der Roten Armee. Solche idiotischen Ziele hat die Rote Armee nicht und kann sie nicht haben. Die Rote Armee setzt sich das Ziel, die deutschen Okkupanten aus unserem Lande zu vertreiben und den Sowjetboden von den faschistischen deutschen Eindringlingen zu befreien. Es ist sehr wahrscheinlich, dass der Krieg für die Befreiung des Sowjetboden zur Vertreibung oder Vernichtung der Hitlerclique führen wird. Wir würden einen solchen Ausgang begrüßen. Es wäre aber lächerlich, die Hitlerclique mit dem deutschen Volk, mit dem deutschen Staat gleichzusetzen. Die Erfahrungen der Geschichte besagen, dass die Hitler kommen und gehen, aber das deutsche Volk, der deutsche Staat bleibt.“ (44)

An anderer Stelle dieses Befehls heißt es:

In der ausländischen Presse wird manchmal darüber geschwätzt, dass die Sowjetmenschen die Deutschen eben als Deutsche hassten, dass die Rote Armee die deutschen Soldaten eben als Deutsche, aus Hass gegen alles Deutsche, vernichte, dass die Rote Armee darum deutsche Soldaten nicht gefangen nehme. Das ist natürlich ebenfalls eine dumme Lüge und eine törichte Verleumdung der Roten Armee. Die Rote Armee ist vom Gefühl des Rassenhasses frei. Sie ist frei von solch einem entwürdigenden Gefühl, weil sie im Geist der Gleichberechtigung der Rassen und der Achtung der Rechte anderer Völker erzogen ist. Man darf außerdem nicht vergessen, dass in unserem Lande jede Äußerung von Rassenhass gesetzlich bestraft wird.“ (45)

Der Ausgang des Krieges ist bekannt. Die Hitler-Faschisten erlitten eine vernichtende Niederlage. Die Rote Armee stürmte die deutsche Hauptstadt Berlin. Deutschland hatte bedingungslos kapituliert und war den Siegern auf Gnade und Ungnade ausgeliefert.

 

 

J. W. Stalin

 

STALIN

"Über den großen Vaterländischen Krieg der Sowjetunion"

 

 

30. Januar 1933

- 85 Jahre Kampftag gegen Faschismus und Reaktion

 

Vor 85 Jahren

wurde am  30.  Januar  1933  Hitler  zum  Reichskanzler  ernannt: 


Der Klassenkampf  unter  Führung  der KPD 

1929  bis zum Sieg  des Nazi-Faschismus  1933


Niazifascho- Terror der AFD, Pegida und den sogenannten Reichsbürgern auf den Straßen, Nazifascho -Aufmärsche unter Polizeischutz, schrittweise Faschisierung nicht nur des Staatsapparats, sondern der gesammten Gesellschaft, ein chauvinistisch-kriegstreiberischer staatsmonopolistischer Kapitalismus der BRD als "Friedensengel", der sich von angeblicher "Knechtschaft" u.a. des  US-Imperialismus befreien muß ... mit diesen heute wieder höchst aktuellen Problemen waren in den  Jahren von 1929 bis 1933 die Kämpfer und Klassenbrüder der KPD konfrontiert. Als 1933 schließlich der offene faschistischen Staat in seiner nazifaschistischen Form errichtet und der nun staatliche Naziterror verschärft wurde,  sollte zunächst die weltrevolutionäre Arbeiter-und Bauernbewegung in Deutschland, voran die KPD,  zerschlagen werden, um der deutschen Bourgeoisie freie Hand für ihre Raubkriegs-,  Weltherrschafts- und Völkermordpläne zu geben, nachde in den Monaten zuvor Schritt für Schritt Maßnahmen  auf dem Weg zu einer polizeistaatlichen Diktatur eingeleitet und durchgeführt worden waren. Die Ernennung Hitlers zum  Reichskanzler in einer Koalition aus Nazifaschos und Deutschnationalen im  Januar 1933, der Reichstagsbrand im Februar und schließlich die "Gleichschaltung" der  Gewerkschaften im Mai waren Marksteine auf dem Weg zur vollständigen Errichtung der nazifaschistischen Diktatur . Vor diesem Weg hatte die KPD sehr laut und für jeden hörbar gewarnt: 

,,Wer Hindenburg wählt, wählt Hitler ! Wer Hitler wählt, wählt den Krieg!"

Die imperialistische Expansion Nazi­-Deutschlands, der imperialistische Angriffskrieg auf die sozialistische Sowjetunion, die Deportation und systematische Vernichtung der jüdischen Bevölkerung und der Sinti und Roma,  die ganze Palette der nazifaschistischen Verbrechen konnte nicht von einer kommunistisch geführten Massenbewegung verhindert werden,  Nazifascho-Deutschland  mußte von den Völkern und Armeen der Anti-HitIer-Koalition besiegt und besetzt werden.


Es ist die geschichtliche Wahrheit, daß es den Kämpfern und Klassenbrüdern der KPD nicht gelungen ist, militante bewaffnete Massenkämpfe gegen die Errichtung  und Festigung der nazifaschistischen Diktatur 1933 in Deutschland zu entfalten. Als Weltbolschewisten und Stalinisten-Hoxhaisten stehen wir vor der Aufgabe, auf Grundlage der Kenntnis der realen damaligen Situation und der damaligen Kräfteverhältnisse die Gründe hierfür zu analysieren. Dabei werden wir die weltrevolutionären Grundpositionen der KPD, den mutigen Kampf der KPD-Kämpfer und - Klassenbrüder im antinazistischen Kampf gegen alle antikommunistischen Schmutzangriffe verteidigen, die Mängel und Fehler der revolutionären KPD insbesondere in taktischen Fragen einer solidarischen,  aber wissenschaftlich-rücksichtslosen Kritik unterziehen.  Gleichzeitig müssen wir auch die Methoden,  demagogischen Fähigkeiten und das verbrecherische Potential des deutschen Imperialismus erkennen und durchschauen, wie es ihm durch Täuschung,  Zersplitterung, Demagogie,  Schmeichelei und Terror Schritt für Schritt gelungen ist, sich eine millionenfache Massenbasis für seine Ziele zu schaffen und die weltrevolutionäre Bewegung in Deutschland weitgehend zu zerschlagen.


Das Programm des  wiedererstarkenden deutschen Imperialismus

 

Nach einer Periode massenhafter bewaffneter weltrevolutionärer Kämpfe und Aufstände im Anschluß an die Niederlage des deutschen Imperialismus im Ersten  Weltkrieg - von der Novemberrevolution 1918, über die Münchner Räterepublik im Apri­ Mai 1919, den Generalstreik und bewaffneten Abwehrkampf Hunderttausender Bauern und Arbeiter gegen die Errichtung einer Militärdiktatur durch den Kapp-Putsch im März 1920, die bewaffneten Märzkämpfe 1921 vor allem in der Region von Merseburg-Halle und besonders in den Leuna-Werken, bis zum bewaffneten Aufstand kommunistisch orientierter Bauern und Arbeiter in Hamburg unter Führung der KPD im Oktober 1923  - folgte bis 1928 eine Periode der relativen Stabilisierung des deutschen Kapitalismus. Der im Ersten Weltkrieg besiegte,  zunächst am Boden liegende deutsche Imperialismus erholte sich schrittweise von seiner Niederlage und bereitete Stück für Stück die Wiederaufrüstung und einen  Revanchekrieg vor. Diese Tendenz hob Stalin in seinem Rechenschaftsbericht auf dem XIV.  Parteitag der KPdSU(B)  1925, nach Abschluß des "Locarno- Vertrages"  hervor: 

,,Was  Locarno anbelangt, so ist es nur eine Fortsetzung von Versailles und kann nur den Zweck haben, den ,Status  quo'  auf rechtzuerhalten ... das heißt,  die bestehende Ordnung der Dinge aufrechzuerhalten, kraft deren Deutschland ein besiegtes Land und die Entente die Siegerin ist... Anzunehmen, das wachsende und vorwärts schreitende Deutschland werde sich mit dieser Lage abfinden, hieße an Wunder glauben." (Stalin Werke,  Band  7,  S. 237) 


Ursachen


Der Grund für dieses Wiedererstarken, für die Entwicklung des besiegten Deutschland hin zu einer erneut erstarkten imperialistischen Großmacht, war das Wirken  des Gesetzes der ungleichmäßigen Entwicklung der einzelnen imperialistischen Staaten. Hier galt es, sich nicht von der Demagogie der deutschen Bourgeoisie täuschen  zu lassen, nicht eine Momentaufnahme des aktuellen Kräfteverhältnisses der verschiedenen imperialistischen Staten zur Grundlage für eine Einschätzung  der Stärke des deutschen Imperialismus zu nehmen. Ernst Schneller, ein führendes KPD-Mitglied,  erklärte diese Frage im Schulungsmaterial, das den Kämpfern und  Klassenbrüdern der KPD die Thesen der Kommunistischen Internationale über "Krieg und Kriegsgefahr"  vom Mai 1927 erläutern und verständlich machen sollte:

 

  "Die Neuaufteilung der Welt durch die Verträge von 1918 kann keine dauernde sein, und  es ist überhaupt unmöglich, daß sich die verschiedenen imperialistischen  Länder jemals auf Dauer über die Teilung der Welt verständigen könnten. Das liegt daran, daß sich der Kapitalismus in den verschiedenen Ländern zu verschiedenen  Zeiten in verschiedenem Tempo entwickelt ." (Schneller , S. 141) 

 

Dabei boten diese Verträge von 1918, der Versailler Friedensvertrag, dem deutschen Imperialismus besondere demagogische Möglichkeiten, um die deutsche Bevölkerung mit der Ideologie des Revanchismus und Chauvinismus zu verhetzen und zu verseuchen , während er gleichzeitig die räuberischen finanziellen Bedingungen dieses Vertrages auf die werktätigen Massen abzuwälzen und von sich selbst abzulenken versuchte mit dem Verweis auf die Reparationsforderungen der Siegermächte.

  Abschüttelung  der  finanziellen  Forderungen 

Zug um Zug entledigte sich der deutsche Imperialismus der ökonomischen Forderungen von VersaiIle:

 

•  1929 wurden die Verpflichtungen Deutschlands an die Siegennächte im "Young-Plan" neu geregelt. Die Reparationszahlungen, die von nun an nur aus den  Einnahmen der Reichsbahn und des Staatshaushalts zu leisten waren,  wurden auf 113,9  Milliarden Mark herabgesetzt und begrenzt. Die Reparationskommission  wurde aufgelöst, alle Kontrollinstrumentarien fielen weg, Reichsbahn und  Reichsbank wurden in den Besitz des deutschen Imperialismus zurück gegeben. 

•  1930 zogen unter frenetisch-chauvinistischem Applaus die letzten französische  Ententetruppen aus dem besetzten Rheinland vorfristig  ab. 

•  Mitte 1931 veranlaßte der US-Imperialismus durch das Hoover-Moratorium die Reparationsgläubiger Deutschlands, für ein Jahr auf deutsche Reparationszahlungen  zu  verzichten.

•  Mitte 1932 wurde auf der Reparationskonferenz von Lausanne die Restsumme der Reparationsverpflichtungen auf nur noch 3 Milliarden Mark, zahlbar ab 1935, festgelegt. Faktisch beendete der deutsche Imperialismus 1932 die Reparationszahlungen. 


Militarisierung  und  Wiederaufrüstung 


Entsprechend seiner wiedergewonnenen ökonomischen Stärke forcierte der deutsche Imperialismus die Militarisierung und Wiederaufrüstung:

•  Die im Versailler Vertrag geforderte Festlegung der Stärke der Reichswehr auf 100 .000 Soldaten unterlief er durch eine neunjährige Reservezeit. Damit waren  zwar offiziell lediglich 100.000 Reichswehr-Soldaten ständig unter Waffen, weitere 300.000 jedoch waren ausge­bildet, standen neun Jahre lang unter unmittelbarer  militärischer Führung (für den Einsatz im "Bahnschutz"  oder  "Grenzsiedelungen") und waren jederzeit abrufbereit. Hinzu kam die staatliche militarisierte Schutzpolizei (rund 200.000) sowie die Hunderttausende umfassenden paramilitärischen sogenannten " Wehrverbände" wie Stahlhelm und SA. 

•  Ein wichtiger Meilenstein der zunehmend offen betriebenen Wiederaufrüstung und Kriegsvorbereitung war 1928 der Bau von Panzerkreuzern zur Schaffung einer  eigenen Kriegsflotte.

• Der zweite Markstein war 1931 das "Zweite  Rüstungsprogramm", das von 1933 bis 1938 durchgeführt werden sollte mit dem Ziel, 34 Divisionen (ca. 20.000  Soldaten pro  Division) der Reichwehr aufzustellen. 

•  In geheimen Mobilmachungsplänen der Reichswehr wurde 1931 der Einsatz von  " Freiwilligen aller Parteien"  - sprich der bewaffneten Formationen SA, Stahlhelm  und Reichsbanner - für den " Landes- und  Grenzschutz "  vereinbart. 

• Im Dezember 1932 erklärten sich die Siegermächte des Ersten Weltkriegs in Genf schließlich mit der Wiederaufrüstung Deutschlands einverstanden, die unter der  Phrase der " Abrüstungsgleichberechtigung " präsentiert wurde.  Der deutsche Imperialismus erhob immer frecher sein  Haupt. Ernst ThäImann stellte in seiner Rede auf der 3. Parteikonferenz der KPD im Oktober 1932 schließlich fest: 

 

"Vierzehn Jahre nach Abschluß des vorigen Weltkriegs ist das Problem der Neuaufteilung der  Welt für die Imperialisten wieder zu einer brennenden Frage geworden, die sie mit dem Mittel des Krieges zu lösen versuchen  ... Zugleich verschärft sich die imperialistische Aggresivität der Außenpolitik der deutschen Bourgeoisie...  Was die Brüning-Regierung mit dem damaligen Außenminister Curtius vor ein­ dreiviertel Jahren mit der deutsch-österreichischen Zollunion versucht hat, wird jetzt von den Papen-Schleicher auf weitaus höherer Stufe unternommen : die Durchbrechung  jener Schranken, die das Versailler System dem Expansionsdrang des deutschen Imperialismus gesetzt  hat."  (Thälmann  1930  - 1933,  S. 293  f.) 


Manöver  des  Weltimperialismus


Lange Zeit brachte der deutsche Imperialismus seine Forderungen nicht offensiv als Bruch der Bestimmungen des Friedensvertrags vor, sondern operierte heimlich  und über den Umweg der "Forderung nach internationaler Abrüstung". In seinen Memoiren beschrieb Ex-Kanzler Brüning, daß er im April 1932 auf der  Abrüstungskonferenz in Genf seinem englischen Amtskollegen vorschlug, man solle Deutschland " die Freiheit geben, Versuchstypen für die schweren Angriffswaffen  zu konstruieren".  Brüning ergänzt in Klammem für die Leser: " (die wir übrigens seit Jahren hatten)".  (10/S.  561)

 

  In seiner Schrift "Der neue Weltkrieg. Was tun die  deutschen Arbeiter gegen den drohenden imperialistischen  Krieg "  analysierte Ernst Schneller 1927 die speziellen Manöver der deutschen Bourgeoisie, die heute wieder höchst aktuell sind: 

 

"Ohne modernes Heer , ohne Flotte, ohne Flugzeuge, Tanks,  Giftgas und schwere Artillerie - wie will sich das neue imperialistische Deutschland am Kampf um die Märkte mit Aussicht auf Erfolg beteiligen  können! ... Liegt in dieser Entwicklung (verschärfter Kampf um Märkte, A.D.V.)  die Tendenz zur Verschärfung der Gegensätze zu den übrigen imperialistischen Mächten, so zugleich auch der Antrieb, sich aktiv an jeder möglichen Auseinandersetzung um die  Neuaufteilung der bereits aufgeteilten Welt zu beteiligen. Daraus erwächst die geschäftige Lebendigkeit der deutschen Außenpolitik , die Bereitwilligkeit, im albanischen Konflikt als Schiedsrichter mitzuwirken, der Drang, in die Mandatskommission des Völkerbunds zu kommen, überhaupt die gesamte Völkerbundspolitik ."  (Schneller , S.  221)

 

  Vor dem Hintergrund dieses nun wieder erstarkten, besonders aggressiven deutschen Imperialismus, der in imperialistischer Rivalität seinen erneuten Anspruch als imperialistische Großmacht fonnulierte und die seit 1929 wirkende Weltwirt­ schaftskrise für Massenentlassungen, Lohnabbau und die Schaffung  eines Millionenheers von Erwerbslosen in Deutschland nutzte, wuchs und erstarkte die revolutionäre KPD, die mit ihren weltrevolutionären Grundpositionen, der Vorbereitung des bewaffneten Bürgerkrieges des Proletariats im Kampf für die Diktatur des Proletariats und den Kommunismus, ihrem Ziel,  die Mehrheit der  working class für den Kommunismus zu gewinnen und in Klassenkämpfen zum Sturz des deutschen Imperialismus zu führen,  Stück  für Stück näher kam.  Beim Studium der Dokumente der KPD von 1929 bis 1932 wird jedoch deutlich, daß die KPD einen eigenständigen Weg des deutschen Imperialismus hin zu einem imperialistischen Krieg - und im  Zusammenhang damit die wesentliche Funktion des Nazi-Faschismus als Instrument zur Massenmobilisierung für einen solchen  Weltkrieg und zur Zerschlagung der weltrevolutionären Kräfte in Deutschland und auf der Welt - trotz punktuell richtiger Einschätzung insgesamt unterschätzt hat.  Das KPD-Mitglied Rudolf Gerber ließ sich von Dimitroffs falscher , revisionistischer Faschismusanalyse leiten und analysierte in seinem Beitrag "Unser Kampf gegen  den deutschen Imperialismus" von 1935, der in der  inzwischen revisionistisch entarteten "Kommunistischen Internationale" unter der Rubrik "Tribüne des VII. Weltkongresses"  abgedruckt wurde,  selbstkritisch die Haltung der KPD gegen den Versailler Vertrag als Reaktion auf die chauvinistische Anti-VersaiIIes-Propaganda  der Nazis, wie sie insbesondere in der " Programmerklärung zur nationalen und sozialen Befreiung des deutschen Volkes"  der KPD von 1930 formuliert worden war.  Die KPD hatte versucht,  der chauvinistischen Demagogie von Nazis und Deutschnationalen entgegenzutreten,  indem sie sich selbst als einzig konsequente Kraft im  Kampf gegen die imperialistischen Verträge präsentierte und die falsche These vertrat, daß die Durchbrechung des Versailler Vertrags unter Führung der Nazi-Partei  nicht möglich sei.  Gerber hob jedoch hervor, daß es zwei Möglichkeiten zur Liquidierung der Versailler Bedingungen gab: eine proletarische Option, die durch die  proletarische Revolution und die Diktatur des Proletariats einheimisches und ausländisches Kapital expropriiert und dem WeItimperialismus im Bündnis mit den Ausgebeuteten und Unterdrückten der ganzen Welt, insbesondere mit der Sowjetunion, den Krieg erklärt, und eine imperialistisch-chauvinistische Option des  deutschen Imperialismus, die die Versailler Bedingungen durch imperialistische Aggression und Raubkrieg abschüttelt: 

" Unsere Propaganda litt teilweise unter dem  Fehler, daß wir die zweite Möglichkeit in unzulässiger Vereinfachung vielfach als nicht vorhanden behandelten."  (Gerber,  S.  725) 

Aus der von Gerber kritisierten  unrealistischen Leugnung der tatsächlichen Möglichkeit und Gefahr,  daß der Versailler Vertrag durch einen imperialistisch-faschistischen Krieg gesprengt wird,  folgt  im Grunde, daß diese Gefahr nicht richtig gesehen und bekämpft werden konnte. Nicht zuletzt mußte es bei den werktätigen Massen dann so herauskommen, daß  angesichts der  "Erfolge"  der Nazi-Faschisten bei der Abschüttelung  des Versailler Vertrags die Kommunisten angeblich unrecht behalten hätten,  Hitler aber " sein  Wort"  gehalten habe. Dies war wohl einer der gefährlichsten Siege der Nazi-Faschisten im Kampf um die Millionenmassen des Volkes,  der die Entfesselung des Zweiten Weltkriegs durch  Nazi-Deutschland wesentlich erleichtert hat.


Der sozialfaschistische Sozialdemokratismus treibt die Faschisierung voran


Für jeden kommunistisch  orientierten  Arbeiter,  für  jeden  kommunistisch orientierten Bauern der Weimarer Zeit war klar: Der sozialimperialistische Sozialdemokratismus war der Mörder Rosa Luxemburgs und Karl Liebknechts. Sie waren es, die 1918 ein Bündnis mit der Reichswehr-Generalität  zur "restlosen  Bekämpfung der Revolution" hergestellt hatten.  Bluthund Noske,  Kriegsminister der 1919 gebildeten  sozialfaschistischen SPD­ Regierung,  hatte offen erklärt:  "Einer  muß  der  Bluthund  sein!"  Sie waren die antikommunistischen Mordhetzer, auf deren Konto rund 30.000 ermordete weltrevolutionäre Bauern und Arbeiter während  der Novemberrevolution bis zur Zerschlagung der Münchener Räterepublik im Mai 1919 gingen. Sie waren es, die nach der Abwehr des Kapp-Putsches 1920 die Entwaffnung der kämpfenden Bauern und Arbeiter veranlaßt und die Massakrierung von 1.000  Kämpfenden er­möglicht  hatten. 


Wie die die sozialfaschistische, sozialimperialistische Sozialdemokratie  die  Faschisierung  und  Wiederaufrüstung  vorantrieb 


Auch in den Folgejahren blieb der sozialfaschistische Sozialdemokratismus zunächst die politische Hauptkraft,  auf die der deutsche Imperialismus bei der Faschisierung und Wiederaufrüstung des Weimarer Staats  setzte: 

•  Der Bau von Panzerkreuzern für die Kriegsflotte des deutschen Imperialismus wurde von einer sozialfaschistischen, sozialimperialistischen  SPD-Regierung forciert. 

•  Der " Blutmai",  das Polizei-Massaker vom 1. Mai  1929 in Berlin war das Werk der sozialfaschistischen Sozialdemokratie,  insbesondere des SPD-Polizeipräsidenten  ZörgiebeI. Trotz des Demonstrationsverbots folgten rund 200.000 Bauern und Arbeiter an diesem Tag dem Aufruf der KPD. Darin hieß  es: 

 

"Der Sozialdemokrat Grzesinski droht mit dem Verbot der KPD und des RFB. Über Berlin und Hamburg ist bereits der Belagerungszustand verhängt. Demonstrationsverbote der sozialdemokratischen Polizeipräsidenten sind für eine Reihe weiterer Städte angekündigt.  Der sozialdemokratische Polizeipräsident von Berlin, Zörgiebel,  verbündet sich mit den Führern des ADGB zum Verbot des 1. Mai.  Was dem wilhelminischen Deutschland nicht  gelungen, was Jagow und Keudell nicht vollbrachten,  wollen die sozialdemokratischen Lakaien der Trustbourgeoisie vollbringen. "  ("Rote Fahne",  13. April  1929) 

 

Die Knüppelkunden überfielen den Maiaufmarsch und  schossen in die Menschenmenge. Im Verlaufe der Kämpfe errichteten die Bauern und Arbeiter in  Neukölln und im Wedding Barrikaden, die sie teilweise zwei Tage  lang gegen die Polizeiübermacht verteidigen konnten. Auf die Bedeutung eigener Erfahrungen, die die Bauern und  Arbeiter bei diesem bewaffneten Abwehrkampf  gegen die Knüppelkunden machen konnten, ging Ernst Schneller auf dem 12. Parteitag der KPD im Juni 1929 in einem Diskussionsbeitrag ein:

  " Der Aberglaube an die Überlegenheit der bewaffneten Macht, dieser teilweise vorhandene ungeheure Respekt vor Uniformen und Waffen, der hat sich gerade am 1. Mai als absolut unberechtigt erwiesen. 30 Arbeiter in Neukölln, 30 Arbeiter im Wedding, die aktiv gekämpft haben, sie haben Tausende von Schutzpolizisten in Schach gehalten,  nicht kraft ihrer besonderen Tapferkeit, sondern kraft der Verbundenheit mit dem Proletariat." (12.  Parteitag,  S.  403)

  Die Polizei ennordete 33 Demonstranten,  verletzte fast 100 schwer und verhaftete 2.000, die in den anschließenden "  Mai-Prozessen " im Schnellverfahren verurteilt wurden. Das Zentralorgan der KPD, die  " Rote  Fahne ", wurde für mehrere Wochen verboten. Aus Protest gegen das Polizeimassaker traten im Anschluß an den Berliner Blutmai 25.000  Bauern und  Arbeiter in Berlin und 50.000 in Deutschland in den ersten Massenstreik seit 1923. 

• Im Anschluß an den Berliner Blutmai schürte die sozialimperialistische SPD-Regierung eine massive antikommunistische Hetze, die sie für das Verbot des " Rotfrontkämpferbundes"  (RFB)  nützte. 

•  Mit der angeblichen Option des "kleineren Übels" versuchte der sozialfaschistische Sozialdemokratismus,  legalistische Illusionen unter den SPD-beeinflußten  Bauern und Arbeitern zu verstärken, die gegen die erstarkende nazi faschistische Bewegung kämpfen wollten. Sie setzte sich 1932 massiv für die Wahl des Reichswehr-Generals Hindenburg zum Reichspräsidenten als " kleineres Übel "  im Vergleich zu Hitler ein. Dem setzte die KPD die richtige Parole

  " Wer Hindenburg  wählt, wählt Hitler !  Wer Hitler wählt,  wählt den Krieg!"

  entgegen.

Ernst Thälmann erklärte in seiner Rede im Berliner Sportpalast im März 1932, daß die Tatsache,  daß die deutsche Bourgeoisie neben dem Kriegshetzer Hitler nur Generale und Obersten aufstellte, ein weiterer Beleg

  " ... für die imperialistischen Pläne, für die Kriegslüsternheit,  für die Kriegsentschlossenheit des kapitalistischen Deutschland und seiner herrschenden Klasse (ist)."  (Thälmann 1930  - 1933, S.27)

 

Auf die Demagogie des "kleineren Übels"  - ein Standardargument"  der damaligen sozialfaschistischen Sozialdemokratie zur Rechtfertigung sämtlicher konterrevolutionärer Aktionen - ging Clara Zetkin in ihrer Reichstagsrede im August 1932  ein:

  " Die  Politik des " kleineren Übels "  stärkte das Machtbewußtsein der  reaktionären Gewalten und sollte und soll noch das größte aller Übel erzeugen, die Massen an Passivität zu gewöhnen. Diese sollen darauf verzichten, ihre volle  Macht außerhalb des Parlaments einzusetzen."  (4/S.  367) 

Die von Clara Zetkin aufgezeigte Tatsache ist auch einer der wesentlichen Gründe, warum der sozialfaschistische, konterrevolutionäre  Sozialdemokratismus völlig zu Recht als Wegbereiter des Nazi-Faschismus bezeichnet wurde. 

•  Beim "AItonaer Blutsonntag" am 17. Juli  1932 marschierten nahezu 10.000 SA-Männer auf als "Strafexpedition" gegen die anti­nazifaschistischen Bauern und Arbeiter Hamburg-Altonas, einer Hochburg der KPD.  Auf Befehl des sozialfaschistischen SPD-Polizeipräsidenten Eggerstedt schützten mit Maschinenpistolen und Panzerwagen bewaffnete Knüppelkunden den Nazi-Aufmarsch. Der Nazi-Angriff konnte von den Bauern und Arbeitern zurückgeschlagen werden, SA-Trupps und  Bullen wurden von den umliegenden Häusern aus unter Beschuß genommen. Den flüchtenden Nazifaschos  kam die sozialfaschistische SPD-Polizei zu Hilfe. Mit Maschinengewehren schoß sie in die Menge. 18 antinazistische Arbeiter und  Bauern wurden ennordet, 70  verletzt  und 132  verhaftet. (Merker,  S.  246,  sowie  I/S.  241)

  ALTONAER BLUTSONNTAG - 17. Juli 1932 (Komintern (SH)


Vor dem Hintergrund dieser Erfahrungen gab es also unter den kommunistisch orientierten Bauern und Arbeitern in Deutschland keinen Zweifel daran, daß die sozialfaschistische SPD eine konterrevolutionäre Partei war, eine Schutztruppe des Finanzkapitals, eine politische Abteilung des deutschen Imperialismus, die sich im  Gewand der  "Arbeiterpartei" auch nach Kriegsende mit Willy Brandt, Schmidt und Co , trotz Berufsverbote und Notstandsgesetze, präsentierte und dem deutschen  Imperialismus innerhalb der Arbeiter- und Bauernbewegung Masseneinfluß sicherte, um rückständige Bauern und Arbeiter durch Refonnismus, Nationalismus und  Antikommunismus an den bürgerlich-reaktionären Staat zu binden. Dabei war es taktisch nicht unerheblich, welche politische Abteilung des deutschen Imperialismus  in welcher Phase in den Vordergrund geschoben wurde - sei es im Staatsapparat, sei  es auf der Straße  -,  um gegen die Kräfte der proletarischen Revolution vorzugehen.  In dieser Hinsicht war die sozialimperialistische Sozialdemokratie ab 1930 bis 1933 nicht mehr der politische Hauptakteur der Repression,  sondern vielmehr die übrigen faschistoiden,  polizeistaatlich herrschenden Parteien auf Seiten des konterrevolutionären Staatsapparats und das inzwischen Millionen verhetzter Ratten in Menschengestalt umfassende Heer der Anhänger der Nazifascho-Partei  auf der Straße.

Fest steht:  Es durfte kein Raum für Illusionen in das Wesen der sozialfaschistischen Sozialdemokratie gelassen werden. Allen vorschnellen Kritikern des Begriffs "Sozialfaschismus" soll zudem gesagt sein: 

Die SPD hat nicht nur alle Versuche, der KPD, ein anti-faschsitisches Bündnis zu schmieden, abgelehnt, sondern auch für das Verbot der KPD gestimmt, und machte sich damit zum Steigbügelhalter des Hitlerfaschismus!

•  Es waren SPD-Polizeipräsidenten (wie Olaf Scholz beim G20 in Hamburg 2017 ! ) , die noch im Februar 1933 in Hamburg, Dortmund und anderen Städten  antinazistische Proteste verboten und Verhaftungen von KPD-Kadern anordneten  (7/S.  55). 

• Es war der SPD-Parteivorstand,  der im März 1933 eine Rundreise zu verschiedenen Parteien der gelben ," Sozialistischen Internationale " antrat,  um  diese  aufzufordern, endlich mit der Anprangerung des Nazi-Terrors in Deutschland aufzuhören, und wenige Wochen später seinen Austritt aus der "Sozialistischen  Internationale" erklärte,  um die Nazi-Faschisten "milde  zu  stimmen".  (9/S.  217) 

•  Es war der Vorstand des ADGB, der seine Mitglieder am 19. April zur Teilnahme an den nazistischen 1.-Mai-Aufmärschen am " Nationalfeiertag der Arbeit'" unter  der Hakenkreuzflagge aufrief.  (9/S. 194)

•  Es war die sozialfaschistische SPD,  die am 17. Mai 1933 im Nazi­-Reichstag ihre Zustimmung zu Hitlers Regierungserklärung,  der sogenannten " Friedensrevolution",  gab.  Beim Absingen der " Nationalhymne "  zusammen mit den Nazis nickte sie die Aufrüstungs- und Kriegsvorbereitungspläne des deutschen Imperialismus  ab.  (9/S.  213) 

•  Es war der sozialfaschistische SPD-Parteivorstand, der am 19. Juni 1933 durch Bildung eines neuen " judenreinen"  Parteivorstands einem Verbot durch die Nazi­Faschisten zu entgehen versuchte.  (5/S.  61)  Es galt,  in der Zeitspanne von 1930 bis 1933, als die SPD  zunehmend aus wesentlichen Komponenten des Staatsapparats  entfernt  wurde, während die Nazifascho-Partei noch nicht daran beteiligt war bei der klaren Einschätzung, daß Apparat und Führungsspitze beider  politischen Abteilungen, SPD und NSDAP, niemals gewonnen werden können, die Frage aufzuwerfen, wie es um die Allhängerschaft  bestellt ist. Es galt, die Anhängerschaft der sozialdemokratisch und gewerkschaftlich orientierten Bauern und Arbeiter durch einen vorbildhaften, anspornenden Kampf gegen die Nazis zu  beeindrucken, heranzuziehen und zu gewinnen. Dieses Hauptkettenglied in taktischer Hinsicht hätte geschickt durch richtige Losungen für die Tageskämpfe, durch  Aktionen, auch militante Kampfaktionen, konsequent und ohne Schwankungen zu einer vor allem indirekten Entlarvung des sozialfaschistischen Sozialdemokratismus und ihres konterrevolutionären Anhangs führen müssen. Der Kern des Kampfes gegen den Weltfaschismus war der demokratische Tageskampf gegen den staatlichen Terror und den Straßen-Terror der Nazifaschos  - und nicht vager "Sozialismus" .  Für die Gewinnung der Mehrheit der Bauern und Arbeiter für die sozialistische Weltrevolution war innerhalb der Arbeiterbewegung zweifellos die sozialfaschistische Sozialdemokratie der Hauptfeind. Die taktische Frage war, an  welchen Themen die Autorität der KPD bei den sozialdemokratisch orientierten Bauern und Arbeitern gesteigert werden konnte. Denn nur, wer auch bei für die  sozialistische Weltrevolution sekundären Fragen über Autorität verfügt, kann Überzeugungskraft und Aufmerksamkeit erwarten bei den Kernfragen Haltung zur  sozialistischen Sowjetunion, zum bewaffneten Bürgerkrieg und zur Diktatur des Proletariats. In dieser Richtung argumentierte das Sekretariat des ZK der KPD in seinem Rundschreiben vom 4. Juni 1932 an die Parteiorganisationen:

 

  " Diese strategische Orientierung des Hauptstoßes in der Arbeiterklasse gegen die Sozialdemokratie bedeutet jedoch keineswegs, daß wir in unserer Agitation und Propaganda plump und schematisch die Entlarvung der SPD in allen Fragen voranstellen.  Wir schlagen die SPD am besten, indem wir die SPD­ Arbeiter zum gemeinsamen Kampf gegen den Faschismus, gegen das Unternehmertum, gegen die imperialistische Kriegshetze gewinnen."  (14/S.  240) 


Veränderungen im Zusammenspiel der politischen Abteilungen des deutschen Imperialismus


Durch die Faschisierung  der gesamten Gesellschaft , die massive Einschränkung demokratischer Rechte, das Erstarken der nazifaschistischen Partei und die  schrittweise Entfernung der sozialfaschistischen Sozialdemokratie aus dem Staatsapparat war ab 1930 eine neue Lage ent­standen, die das Bündnis aller antinazistischen Kräfte im demokratischen antinazistischen und anti-militaristischen Kampf gegen die Nazifaschos und den konterrevolutionären Staatsapparat  erfordert hat, ohne das strategische Ziel der KPD, die Errichtung der Diktatur des Proletariats, über den Haufen zu werfen.  Die Verschärfung der wirtschaftlichen Krise ab 1929 und die verstärkten Klassenkämpfe führten jedoch zu einem Schwinden der "Popularität" der sozialfaschistischen Sozialdemokratie.  Massenentlassungen, Lohnsen­kungen, Tarifkündigungen und Aussperrungen waren an der Tagesordnung. Rund 6 Mio. offiziell registrierte Erwerbslose plus 2-3  Mio.  nicht Re­gistrierte bildeten die industrielle Reservearmee.

Gleichzeitig konnte die KPD in der Entwicklung ihrer Organisation und ihres Masseneinflusses große Schritte vorwärts machen. Aus einer Partei mit 120.000  Mitgliedern - eine Zahl, die über viele Jahre hindurch stagniert hatte  - und einer Wählerschaft von 2,7 Millionen (1928) wurde sie 1932 zu eine  Partei mit 360.000  Mitgliedern, für die bei den Reichstagswahlen bis zu 6 Mio. Stimmen abgegeben wurden. 

Wobei man sagen muß,  daß die KPD  schon 1921 mit etwa 450 000 Mitgliedern eine Massenpartei wurde.http://www.spiegel.de/spiegel/spiegelgeschichte/d-129494147.html

In Berlin hatte die KPD 1932 rund 860.000 Wähler. Erstmals war es damit einer revolutionären Partei gelungen, in der Hauptstadt eines imperialistischen Staates die stärkste Partei zu werden. Gegen die Gewerkschafisbürokratie des Allgemeinen Deutschen Gewerkschafisbundes  ADGB und der hinter ihm stehenden sozialfaschistischen Sozialdemokratie war es der KPD seit 1930 gelungen, einige große Streikaktionen unter Führung der Revolutionären Gewerkschaftsopposition (RGO) durchzuführen. Genannt sei hier nur der Streik der 13. 000 Bergarbeiter der Mansfeld AG im Juni-Juli 1930, der erste große Abwehrkampf während der Weltwirtschaftskrise, dann der zweiwöchige Streik der rund 130.000  Metallarbeiter in Berlin,  darunter 40.000 Metallarbeiter und 1.000 Lehrlinge, im Oktober 1930,  der größte Massenstreik der Weimarer Zeit, oder der zweiwöchige Streik von 75.000 Bergarbeitern im Januar 1931 im Ruhrgebiet, bei dem die Bullen drei Streikende ermordet und 200 verhaftet hatte. Die deutsche Bourgeoisie war gezwungen, sich eine weitere Massenbasis zu schaffen. Ab 1930 wurde die sozialfaschistische SPD  nach und nach aus dem Staatsapparat gedrängt, Schritt für Schritt ausrangiert. Bezeichnend ist in diesem Zusammenhang die jämmerliche Empörung nach der Absetzung der letzten sozialfaschistischen SPD-Landesregierung in Preußen 1932. In seinem 1944 im mexikanischen Exil verfaßten Buch " Deutschland  - Sein oder  Nicht-Sein?"  beschreibt das KPD-Mitglied Paul Merker, wie sozialfaschistische Ex-SPD-Minister Braun nicht wahrhaben wollte, daß die sozialfaschistische SPD ihre  Schuldigkeit getan hatte. In seiner Beschwerde an den Staatsgerichtshof empörte sich Braun, denn schließlich habe die sozialfaschistische SPD-Regierung ja mehr Arbeiter/Bauern als Faschos  ermorden  lassen. Er erklärte:

  " Die preußische Regierung ist in der Lage,  an Hand von Polizeistatistiken nachzuweisen, daß das Eingreifen der  preußischen Polizei mehr Tote und Verwundete auf der linken Seite als auf der rechten verursacht hat."  (Zitiert  in:  Merker,  S.  254) 

Das Zusammenspiel der verschiedenen politischen Abteilungen des deutschen Imperialismus änderte sich zu Ungunsten der sozialfaschistischen Sozialdemokratie. Der  deutsche Imperialismus " sattelte um" auf die Deutschnationalen und Nazi-Faschisten. Die  Nazifascho-Partei hatte noch in den Parlamentswahlen von 1928 kaum  mehr als 2,6  % der Stimmen erhalten, gewann aber ab 1929 Masseneinfluß. Sie stärkte sich organisatorisch, bildete Nazi­ Gruppierungen zur Organisierung verschiedener Schichten und Bevölkerungsgruppen, darunter auch die Nazi-"Betriebszellenorganisation"  NSBO. Einfluß sollte die NSBO, die Ende 1932 rund  300.000 Mitglieder  zählte (13/S.  416), vor allem in kleinen,  mittleren und staatlichen Betrieben wie der Reichsbahn gewinnen. 1929 wurde der Aufbau der SA als  paramilitärische Bürgerwehr der Nazifascho-Partei verstärkt. Zweifellos stieg der Anteil der jugendlichen Arbeiter und Erwerbslosen in der SA, in ihrer großen  Mehrzahl jedoch nicht Industriearbeiter, sondem Handwerksgesellen insbesondere aus Kleinbetrieben. Wurden 1931 noch durch Nazifascho-Terror  49 und durch  Bullenterror 55 Kommunisten und Bolschewisten ermordet, so hatte sich das Verhältnis 1932 umgekehrt, denn es gab 81 Opfer des  Bullen-Ter­rors und 139 Opfer  des Nazifascho-Terrors.

Zusammen mit der Deutschnationalen Partei und dem ihr nahestehenden paramilitärischen Stahlhelm initiierte die Nazifascho-Partei 1929 ein " Volksbegehren  gegen den Young-Plan". Das Volksbegehren scheiterte, aber erstmals gelang es der Nazi­fascho-Partei, sich an einer großen politischen Kampagne mit anderen  bürgerlichen Parteien zu beteiligen.  Nach den Landtagswahlen in Thüringen im Dezember 1929 wurde die Nazifascho-Partei erstmals an einer Landesregierung  beteiligt. Bei den Reichs­tagswahlen vom September 1930 erhielt die Nazifascho-­Partei 6,4  Mio. Stimmen (1928:  knapp  800.000).  Mit einem Schlag waren die Nazis die zweitstärkste Partei in Deutschland geworden. ( Und die AFD ist bei der letztzen Bundestagswahl drittstärkste Partei geworden!)  Das taktische Prinzip, ein  Hauptkettenglied festzulegen, mit dem Fortschritte auf dem Weg zum strategischen Ziel der Gewinnung der Mehrheit der Bauern und Arbeiter errungen werden  konn­ten, war nun zunehmend klar: Die  Faschisierung der Gesellschaft,  der massenhafte Terror der Nazifaschos auf der Straße, die drohende Übergabe der  Staatsgeschäfte an die Nazifascho-Partei  - das erforderte als  Tageskampf die antikapitalistische Aktion,  den anti-imperialistischen Selbstschutz, den militan­ten Kampf zur Abwehr der Nazifaschos.  Das war ein gewichtiger Hebel, um an die noch antikommunistisch verhetzten und verseuchten ,  aber dennoch gegen die  Nazifaschos eingestellten sozialdemokratisch beinflußten Bauern und Arbeiter heranzukommen, im prakti­schen Kampf gegen die Nazifaschos das Gefühl der So­lidarität zu stärken und solche Bauern und Arbeiter in der Praxis geschickt von ihren sozial­faschistischen Führern, Parteien und Organisationen zu lösen.  Das zweite  taktische Prinzip war, daß nur durch eigene Erfahrungen, nur im praktischen Kampf, nicht allein durch theoretische Argumente, jene  sozialdemokratisch beeinflußten Teile der working class erreicht werden  können, um  unter Leitung und Federführung der  KPD zunächst in den Tageskämpfen um die unmittelbaren  Forderungen die Mehrheit der working class und Bauern zusammenzuschließen mit dem langfristigen Ziel, an die proletarische Revolution als Teil der sozialistischen Weltrevolution heranzukommen.  Der springende Punkt war also, im praktischen Kampf voranzugehen, ohne  Illusionen in die sozialfaschistische SPD,  ihren  Apparat und ihre Führung zu schüren. Dabei galt es auch im demokratischen Abwehrkampf gegen die Nazifaschos,  das dritte taktische Prinzip, das Prinzip der  Berücksichtigung der Besonderheiten des jeweiligen Staates richtig anzuwenden: Die in Deutschland wie in keinem anderen Staat  der Welt verwurzelte  Staatsgläubigkeit zu bekämpfen, die durch die deutsche Ideologie und insbesondere auch durch die revisionistische Sozialdemokratie in den Köpfen der Mehrheit der  Bauern und Arbeiter verankerte "Gesetzestreue" anhand der Erfahrungen und Notwendigkeiten im Anti-Nazi­fascho Kampf abzustreifen und die befreiende Rolle massenhafter militanter, auch bewaffneter Aktionen im Tageskampf gegen die Nazifaschos zu entfalten.


Weitere Etappen der Faschisierung


Nachdem im März 1930 die letzte Weimarer Regierung mit der sozialfaschistischen SPD-Beteiligung unter SPD-Kanzler Müller zurückgetreten war, folgten eine ganze  Reihe von "Präsidialkabinetten", die über keine parlamentarische Mehrheit verfügten und zunächst mit parlamentarisch tolerierten "Notverordnungen" , gestützt auf Artikel 48 der Weimarer Verfassung , später über Parlamentsauflösungen und Verhängung des Ausnahmezustands regierten.  Hinter den sich ablösenden Kabinetten stand als Garant für die politische Kontinuität der Kriegsverbrecher des Ersten Weltkriegs, Reichspräsident Hindenburg.

Clara Zetkin erklärte hierzu treffend: 

 

" Die  politische Macht in Deutschland hat ein Präsidialkabinett an sich gerissen mit Ausschaltung des Reichstags  ... Die treibende Kraft ist die Reichswehrgeneralität."  (4/S,  366)

 

Nachfolger Müllers wurde zunächst der Zentrums-Mann und ehemalige Freikorps-Leutnant Brüning mit seinem " Kabinett der Frontkämpfer" .  Mit der Bildung der "Nationalen  Front" in Harzburg am 11. Oktober 1931 war der Schulterschluß zwischen der Nazi-Partei, den Deutschnationalen und ihrer paramilitärischen  " Stahlhelm" -Organisation mit Hugenberg an der Spitze besiegelt . Die Nazifaschos demonstrierten ihre Stärke bei einem Massenaufmarsch von 70.000 SA-Männern in Braunschweig am 17. Oktober 1931. Bei der Präsidentenwahl im März 1932 erhielt Hitler 11,3 Mio. Stimmen, Hindenburg 18,7 Mio. Durch Stimmengewinne bei den Landtagswahlen wurden in Anhalt, Thüringen, Mecklenburg und Oldenburg Nazi-Landesregierungen gebildet. Im Preußischen Landtag zog die Nazifascho-Partei mit 162 (statt vorher 8 Mandaten)  ein. (Merker,  S. 235)

Das SA-und SS- Verbot vom 13. April 1932 kam für die Nazi-Partei nicht überraschend.  Durch ihre engen Kontakte zur Reichwehr-Führung war sie darauf vorbereitet gewesen. Auch wenn SA-Massenaufmärsche nun für kurze Zeit von der Bildfläche verschwanden, so wurde das SA-und SS-Verbot insbesondere in ländlichen Gegenden von der  Bullerei, die selbst bereits in erheblichem Umfang aus SA- und NSDAP-Mitgliedern bestand, nicht umgesetzt.

 

Staatsstreich  in  Preußen 


Zusätzlich zu der Aufgabe der Gewinnung der noch an die sozialfaschistischen Sozialdemokratie gebundenen Schichten der working class trat nun noch das Problem,  nazistisch verhetzte Schichten des Kleinbürgertums, aber auch Teile der working class von der Nazifascho-Partei zu lösen oder zumindest zu neutralisieren.  Maßnahmen zur Neutralisierung dieser Teile der Werktätigen mußten die grundlegende Besonderheit der Nazifascho-Anhängerschaft berücksichtigen:  Sie  war, wenn überhaupt, nur sehr schwer allein mit Argumenten zu überzeugen. Entscheidender als die unverzichtbaren Argumente war die demonstrierte Stärke und Kampfkraft der Antinazisten durch antinazifaschistische  Aktionen. Nach dem Sturz der Brüning-Regierung wurde am 1. Juni  1932 der ehemalige Militär-Attache`  Papen Kanzler. Die Nazifascho-Partei  " tolerierte" die Hindenburg-Papen-Regierung unter der Bedingung, daß das Verbot von SA und SS aufgehoben wird.  Dies geschah am 14. Juni 1932 durch die "Verordnung gegen politische Ausschreitungen", die insbesondere das Presse- und Versammlungsrecht massiv einschränkte  und das Verbot von SA und SS außer Kraft setzte. Bei den Reichstagswahlen im Juli 1932 verdoppelten die Nazifaschos ihre Stimmen und erreichten 13,8 Mio. Die NSDAP wurde stärkste Partei, Göring zum Reichstagspräsidenten ernannt. Nach dem Wahlerfolg der Nazifaschos und der Aufhebung des SA-Verbots im Juli   verschärften die Nazifaschos ihren Terror ungemein: Allein im Juli ennordeten sie 86   Nazigegner.

In der Region um Görlitz kam es zu einer regelrechten Welle von Angriffen, Bombenanschlägen und Attentaten auf Nazi-Gegner, die Bullerei griff nicht ein. Gezielt  wurden auch Geschäfte jüdischer Inhaber angegriffen  (12/ S  158). Nach mehreren Nazifascho-Angriffen und  -morden innerhalb weniger Stunden in Berlin erklärten am 14. Juli die Bauern und Arbeiter mehrerer Großbetriebe einen Proteststreik mit der Losung "Heraus mit allen faschistischen Mordbanditen aus den Betrieben !.  Sie erklärten:

"Gegen die braune Mordpest der Hitler und Goebbels hilft nur der proletari­sche Massenselbstschutz in jedem Betrieb, auf jeder Stempelstelle, in jedem  Wohngebiet.  "  (" Rote Fahne",  15.  Juli 1932). 

 

In Hamburg  hatten am 12. Juli 1.300  SA -Nazifaschos das Gewerkschaftshaus in Eckernförde gestürmt und verwüstet, zwei Arbeiter ermordet und weitere 17 zum Teil schwer verletzt. Die Schweißer der Deutsche Werke Werft,  die Bauern und Arbeiter der Lederfabrik  Knecht und anderer Betriebe traten in den Streik undf orderten die Entlassung der SA- Mörder ihrer Betriebe,  die an dem Überfall beteiligt waren. ("  Rote Fahne",  13.  Juli  1932). 

In Hagen traten die Bauern und Arbeiter der Elektrizitätswerke am 13.  Juli 1932 wegen einer geplanten Nazi-Veranstaltung mit Goebbels als Redner  in den Proteststreik und erklärten

"Kein Licht für die Nazi-Versammlung '" (" Rote Fahne ",  13. Juli 1932). 

Am gleichen Tag konnten rund 10.000  Kämpfer und  Antinazisten einen SA-Aufmarsch in Wuppertal durch offensiven militanten Kampf sprengen. Sie stürmten die SA -Lastwagen der anreisenden Nazifaschos  und SA -Lokale. Nach dreistündigen Straßenkämpfen waren keine uniformierten Nazis auf den Straßen mehr zu sehen  Merker,  S. 245}  In dieser Situation inszenierte Reichskanzler Papen am 20. Juli 1932 einen Staatsstreich in Preußen gegen die noch amtierende  sozialfaschistische SPD-Landesregierung. Sozialimperialistische SPD-Funktionäre wurden aus dem Preußischen Staatsapparat entfernt. Am 9. August 1932 ließ Papen sogenannte Sondergerichte einsetzen, bei denen im Schnellverfahren weder Berufung noch Revision möglich war und die den staatlichen Terror gegen kommunistische und narxistisch-leninistische Kräfte verschärften.  Rund 33.600 Kommunisten und Bolschewisten wurden 1932 in über 7.000  Prozessen angeklagt und verurteilt. Anfang November 1932 traten die 20.000 Bauern und Arbeiter der BVG in Berlin in den  Streik. Vom 3. bis  7. November streikten sie trotz sozialfaschistischer Hetze der SPD- und ADGB-Apparate unter Leitung der RGO gegen geplante Lohnsenkungen. Bei militanten Straßenkämpfen wurden vier Arbeiter von den Knüppelkunden ermordet. Die Bullerei besetzte die Streiklokale und verhaftete rund 1.000 Streiken­de. Die Brisanz dieses Streiks lag aber auch darin: Erstmals war es der Nazifascho-Partei, die ihre NSBO-Faschohool aufgrund der großen Sympathien für die Streikenden bei den Werktätigen Berlins und den unmittelbar bevorstehenden Reichstagswahlen zur Unterstützung des Streiks aufgerufen  hatte, gelungen, in die 22köpfige Zentrale Streikleitung gewählt zu werden.  (Streik, S.  7) 

Bei den Parlamentswahlen im November 1932 kassierte die Nazifascho-Partei 2 Mio. Stimmenverluste,  Mit  11,7 Mio. Stimmen wurde sie dennoch wieder stärkste Partei. Papen trat am 16. November 1932  zurück , Hitler wurde von Hindenburg mit der Bildung einer Regierung beauftragt.  Nachdem dessen Verhandlungen mit Zentrum und Deutschnationalen gescheitert waren, emannte Hindenburg am 3. Dezember 1932 den Reichswehr-General Schleicher zum Kanzler. Anfang Januar 1933 folgten dem KPD-Aufruf rund Hunderttausend Teilnehmer und protestierten in Berlin und anderen Städten gegen die Hindenburg-Schleicher-Regierung. Zum Gedenken an die Ermordung von Rosa Luxemburg und  Karl Liebknecht in Berlin demonstrierten am 15. Janu­ar wiederum Hunderttausende ( LLL 1933 würden wir jetzt sagen). 

Einen Nazi-Aufmarsch von 15.000 SA-Männern unter Polizeischutz am 22. Januar 1933 gegenüber dem Karl­ Liebknecht-Haus in Berlin beantworteten mehrere  Zehntausend  Kommunisten mit verbotenen Gegendemonstrationen. Drei Tage später marschierten 130.000 Kommunisten durch Berlin am KarI-Liebknecht­ Haus vorbei.


Weitere Schritte zur Errichtung und Konsolidierung der nazifaschistischen  Diktatur 

Ernennung  Hitlers  zum  Reichskanzler 


Am 30. Januar 1933 wurde Hitler von Hindenburg zum Reichskanzler ernannt. Er bildete ein Kabinett mit Papen und Hugenberg mit sieben Nazi- und fünf Deutschnationalen Ministern. Noch favorisierte das Finanzkapital die Nazifaschos nicht endgültig als seine bevorzugte politische Abteilung:  Beide, Nazis und  Deutschnationale, erhielten im Februar 1933 3  Mio. Mark finanzielle Hilfe für die geplanten Neuwahlen.  (7/S.  25)

Die SA verfügte inzwischen über 500.000  Mitglieder, der deutschnationale Stahlhelm über rund 1 Mio. Die Nazifascho-Partei hatte rund 746.000 Mitglieder. Im Siegestaumel verschärfte die SA ihren Terror auf den Straßen.

Am 22. Februar 1933 wurden 50.000 SA-und SS-Männer mit Pistolen bewaffnet und zu "Hilfspolizisten" ernannt. Der Widerstand gegen die Nazis direkt nach der Ernennung HitIers zum Reichskanzler ist -vor allem in Hinblick auf lokale militante Widerstandsaktionen  noch ungenügend erforscht. Auch die nachfolgenden Daten müssen noch genauer überprüft werden. Am Tag der Ernennung Hitlers zum Reichskanzler gab es Demonstrationen in Berlin und im ganzen  Land. In Berlin-Charlottenburg, Chemnitz, Duisburg, Kaiserslautern und Wernigerode kam es zu Feuergefechten und Straßenkämpfen mit Nazifaschos. In Düsseldorf wehrten Kommunisten und Marxisten-Leninisten Angriffe von 300 Nazis auf das Parteihaus und die Druckerei der KPD ab. (7/S  52) In Wupperlal sprengten  Kommunisten einen Nazi-Aufmarsch (2 Bd  X/S.  15). 

Am 31. Januar protestierten nach der Beerdigung von 9 ermordeten Klassenbrüdern in Dresden rund 30.000 Bauern und Arbeiter gegen den Nazi-Terror (2  Bd  X/S. 15).  In  Stuttgart zogen nach einer Kundgebung der KPD rund 10.000 Teilnehmer  durch  die  Stadt.  (8 /S. 13) 

Am 1. Februar  1933 demonstrierten 2.000 Bauern und Arbeiter in Sulzl gegen die Nazi-Regierung,  am 2. Februar 1.000  Kommunisten  und Weltbolschewisten  in Erfurt. In Tangermünde streikten die Arbeiter am 5. Februar 1933 wegen eines Nazi-Mordes,  in Stettin demonstrierten 25.000 Klassenbrüder  (7/S. 53)  Am 7. Februar 1933 demonstrierten 200.000 Klassenbrüder in Berlin auf einer Anti- Hitler -Demonstration dersozialfaschistischen SPD  (3 Bd 11/ S. 311) Trotz der spärlichen  verfügbaren Informationen kann mit Sicherheit festgestellt werden, daß der Widerstand insgesamt betrachtet schwach war.  In den Materialien  zur Vorbereitung  des revisionistischen VII. Weltkongresses der Kommunistischen Internationale 1935 wurde zur Tätigkeit der KPD in Deutschland konstatiert:  "Ohne auf einen ernstlichen  Widerstand der Arbeiterklasse zu stoßen, konnte die Bourgeoisie die Staatsgewalt in die Hände der Faschisten legen."  (KI-Materialien,  S. 1331)

Geschickt vemied es  der deutsche Imperialismus, durch einen "braunen  Tag  X" den befürchteten massenhaften antinazistischen Widerstand hervorzurufen;  sondern verschärfte Terror und Verfolgung Schritt für Schritt. Die KPD wurde nicht sofort generell verboten, ebensowenig die legale kommunistische Presse. Selbstverständlich nahmen Verfolgung  und Terror durch Polizei und Nazis ständig zu, Veranstaltungen wurden aufgelöst oder durch Polizeiterror unterbunden, die kommunistische Presse durch zeitweise Verbote  weitgehend zum Schweigen gebracht. In der Dramatik dieser Tage beriet sich das ZK der KPD am 7.  Februar 1933 in Ziegenhals. Ernst Thälmann stellte in seinem Referat fest: 

 

"Es ist der Bourgeoisie Ernst damit, die Partei und die Avantgarde der Arbeiterklasse zu zerschmettern. Sie wird deshalb kein Mittel unversucht lassen, um  dieses Ziel zu erreichen.  Also nicht nur Vernichtung der letzten spärlichen Rechte der Arbeiter , nicht nur Parteiverbot, nicht nur faschistische Klassenjustiz, son­dern  alle Formen faschistischen Terrors :

Mas­seninternierung von Kommunisten in Konzentrationslagern, Lynchjustiz und Meuchelmorde an unseren tapferen antifaschistischen  Kämpfern, insbesondere an kommunistischen Führern  - das alles gehört zu den Waffen, deren sich die offene faschistische Diktatur uns gegenüber bedienen  wird.  Schon die ersten Tage der Hitlerregierung beweisen den ganzen tiefen Ernst der Situation.  Es wäre ein Verbrechen,  irgendwelche legalistische Illusionen in unseren  Reihen zu dulden."  (Ernst Thälmann  1930  - 1933,  S.  441) 

 

Nun kam es darauf an, durch eine nicht abbrechende Kette von Aktionen zu verhindern, daß sich die nazifaschistische Diktatur konsolidieren konnte: 

 

"Wenn in ganz Deutschland kein Tag vergeht, wo nicht an ein paar Stellen Feuergefechte zwischen faschstischen  Terrorbanden und der Arbeiterschaft stattfinden, sei es mit Kommunisten oder Reichsbannerleuten,  so sind das bestimmte Elemente des Bürgerkriegs, die wir sehen  und bei unserer Beurteilung der Lage und der Aufgaben berücksichtigen müssen. Die Bourgeoisie hat dem Proletariat den Bürgerkrieg erklärt  ... Worauf kommt es jetzt besonders  an? Wir müssen erreichen, daß die Kette der Massenaktionen und Massenkämpfe gegen die faschistische Diktatur in ganz Deutschland nicht mehr abreißt  ... So müssen wir dazu kommen, die Organisierung ununterbrochener Massenaktionen des Proletariats in allen Formen, auf allen Gebieten in die Wege zu leiten. Das ist es, was wir für ganz Deutschland, aber auch für jeden einzelnen Bezirk als Aufgabe stellen: eine Kette ununterbrochener , miteinander verflochtener und sich gegenseitig ablösender Aktionen, die Entfaltung aller Formen des Massenwiderstands und Massenkampfes gegen die faschistische Diktatur ."  (Thälmann  1930-1 933,  S. 443  f. ) 

 

In seinem  Bericht  auf  dem revisionistischen VII.  Weltkongreß  der  KI  "Die  Offensive des Faschismus und die Aufgaben der KI im Kampf für die Einheit der Arbeiterklasse  gegen  den  Faschismus"  vom August 1935 zog der Revi Georgi  Dimitroff völlig falsche Schlußfolgerungen für den antifaschistischen Kampf: 

"Man darf sich  nicht vom Faschismus überrumpeln lassen,  man darf ihm nicht die Initiative überlassen,  man muß ihm entscheidende Schläge versetzen, solange er es noch nicht vermocht hat, seine Kräfte zu sammeln,  man darf es nicht zulassen, daß er sich festigt, man muß ihm auf Schritt und Tritt entgegentreten, wo er sich zeigt."  (Dimitroff,  S. 16) 


Reichstagsbrand 


Der Reichstagsbrand vom 27. Februar 1933 bot den Nazi-Faschisten den Vorwand, um den staatlichen Terror gegen die KPD massiv zu verschärfen.  Sofort wurde  Propagandamaterial der KPD für vier Wochen verboten, in Berlin wurden 1.500  Bolschewisten und  Kommunisten verhaftet und mißhandelt, in Deutschland 10.000.  Einige hundert Kader der KPD wurden ermordet. Die ersten Verhaftungswellen trafen insbesondere Kämpfer und Klassenbrüder der mittleren und unteren Leitungsebene, die durch ihre jahrelange Arbeit und ihr öffentliches Auftreten bekannt waren und anhand von vorbereiteten Listen aus ihren Wohnungen oder von ihrer  Arbeitsstelle abgeholt wurden. Die Verhafteten wurden in "wilden" Folterkellern der SA mißhandelt und  gefoltert, die ersten KZs wurden errichtet. Durch den Verrat  des Spitzels Kattner fiel den Nazi-Schergen am 3. März 1933 auch Ernst Thälmann in die Hände. Kattner wurde daraufhin im Januar 1934 zur Strafe von einem Berliner  Kommunisten hingerichtet. Im Februar und März wurden ganze Arbeiterbezirke und Vororte zum Teil besetzt und abgeriegelt, systematisch vom Keller bis zum Dach  durchsucht und vielfach brutal verwüstet. Neben der Polizei beteiligten sich Hunderttausende von SA, SS- und anderen Nazi-Schergen an dem Terrorfeldzug  gegen die  KPD und die anderen freiheitskämpfenden Kräfte. Die Tatsache, daß sich der Nazi­-Faschismus auf eine riesige Massenbewegung stützen konnte, ennöglichte es den  Nazi-Henkern, mit einem freiwilligen Massenapparat zur Bespitzelung und Verfolgung gegen die working class vorzugehen, wie ihn noch nie irgendeine Regierung der  Bourgeoisie oder irgendeine Polizei zu ihrer Verfügung hatte. Die meisten Festgenommenen wurden nicht sofort in Polizeigefängnisse eingeliefert, sondern waren  tagelang, vielfach auch für Wochen und Monate den Mißhandlungen der SA­ Schergen in  SA-Lokalen und neu eingerichteten SA-Kasernen ausgeliefert. Ein Teil wurde  nach den Folterungen in die neu errichteten KZs überstellt. Elemente des Bürgerkriegs, bewaffnete Aktionen gegen die Nazis, wie Ernst Thälmann sie beschrieben  hatte, flackerten in der Tat auf, ohne daß sie jedoch zündende Signalwirkung auf Hunderttausende, geschweige denn Millionen von Werktätigen gehabt hätten. In  Düsseldorf gelang es Klassenbrüdern und Kämpfern am 4. März 1933,  einen SA-Aufmarsch zu sprengen. Acht Tage lang wehrten sie Versuche der Nazis, das KPD-Parteihaus zu stürmen ab. Vom 4. bis zum 6. März 1933 verhinderten bewaffnete Klassenbrüder in Johanngeorgenstadt Nazi-Übelfälle. In der Nähe Zittaus besetzten bewaffnete Kommunisten und Arbeiter das Gewerkschaftshaus. In verschiedenen Stadtteilen Hamburgs kam es Ende Februar zu mehreren bewaffneten  Kämpfen mit SA-Banden und des RFB. 95 Antinazisten wurden bei diesen bewaffneten Kämpfen verhaftet und in Prozessen wie beim Hamburger G20  verurteilt.  (7/S.  67)  Für den 5. März 1933 wurden Reichstagswahlen angesetzt. Fast  alle Kandidaten der KPD waren verhaftet oder verschleppt, die KPD selbst jedoch weiterhin zur  Wahl zugelassen. Die Nazifascho-Partei erzielte rund 17,7  Mio. Stimmen. Die KPD erhielt trotz Verfolgung und Terror 4,85 Mio. Stimmen, nach absoluten Zahlen mehr  als in der Septemberwahl 1930. Die  81 Mandate der KPD wurden am 9. März für ungültig erklärt, die KPD verboten.

Am 23. März 1933 wurde das Ermächtigungsgesetz  erlassen, das es der Regierung ermöglichte, mit einer bloßen Unterschrift Hitlers Gesetze zu erlassen. Der Nazi-Terror richtete sich nun auch zunehmend gegen die  jüdische Bevölkerung, die terrorisiert, verprügelt und anderweitig mißhandelt  wurde. Nach SA-Aufmärschen vor Gerichten am 3I. März 1933 wurde jüdischen Anwälten  "kraft Hausrecht" das Betreten von Gerichtsgebäuden verboten, um ähnliche angeblich "spontane"  Manifestationen des "Volkszorns"  zu vemeiden.  Am 1. April  1933  folgte der staatlich organisierte  Boykott von Unternehmen von Juden mit massenhafter Unterstützung von Teilen der deutschen Bevölkerung unter dem antisemitischen Aufruf " Die Juden sind unser Unglück!  Kauft nicht bei Juden!" 

 

Vom 25. März bis zum 10. April 1933  fanden unter Führung der RGO  97  Streiks gegen Lohn­abbau und  gegen das Eindringen der SA- Banden in die Betriebe statt.  (Merker,  S.  331). 

In Wuppertal streikten neun Betriebe für die Freilassung Ernst Thälmanns und anderer eingekerkerter Proleten und Kommunisten. 

In Berlin gab es Streiks gegen die Verhaftung von  Betriebsräten. (3 Bd. 2 /S. 319 )

In Kiel streikten die Arbeiter der Germallia- Werft für die Freilassung verhafteter Betriebsratsmitglieder, ebenso 600 Kollegen der Hamburger Ölwerke und 3000 der Düsseldorfer Phoenix- Werke.  (7/S. 66) 


"Gleichschaltung" der Gewerkschaften


Im April 1933 wurde die Verfolgung von SPD und Gewerkschaften intensiviert. Der 1. Mai wurde zum arbeitsfreien bezahlten "Nationalfeiertag der Arbeit" erklärt und  mit großem Pomp als Nazi­Veranstaltung organisiert. Dem Aufruf des sozialfaschistischen ADGB-Vorstands folgten 1,5 Mio., die unter der Hakenkreuzflagge, eskortiert von SA und SS, durch die Straßen Berlins marschierten. Die Antwort der Nazis auf diese Anbiederei folgte prompt: Am Tag danach, dem 2. Mai, besetzten SA und  Polizei die Gebäude von den sozialfaschistischen ADGB und AFA und verhafteten zahllose Gewerkschaftsführer. 

Am 23.  Juni wurde schließlich selbst die sozialfaschistische SPD verboten, ihre Vertreter aus Parlamenten und Ämtern entfernt. 

Das "Gesetz gegen die Neubildung von Parteien"" vom 14.  Juli 1933 erklärte alle politischen Parteien  außer der NSDAP für verboten. Der Reichstag wurde durch das  .. Gesetz über den Neuaufbau des Reiches" am 14. Februar 1934 aufgelöst.

Am 31. Juli 1933 gab es in Nazi-Deutschland offiziell rund 26.800 KZ-Häftlinge.(9/S.  543) Die Gesamtzahl der Inhaftierten wird über 100.000 geschätzt, die Zahl der Ernmordeten zwischen 500 und 600. (12 /S.  172) Bei der Diskussion über den Kampf der KPD von 1919  bis zur Konsolidierung der nazifaschistischen Diktatur möchten wir als stalinistisch-hoxhaistische Weltbewegung klarstellen:

Selbst wenn die KPD bis ins letzte taktische Detail " alles richtig" gemacht hätte, selbst dann wäre nicht garantiert gewesen,  daß Zeit und Kräfte ausgereicht hätten, um die Nazi-Diktatur durch einen bewaffneten Abwehrkampf zu verhindern. Die Revolution 1905 in Rußland erlitt eine  Niederlage trotz der Existenz einer revolutionären Partei mit einer richtigen Linie unter Federführung Lenins und Stalins, denn nicht unwesentlich für den Erfolg ist eben  auch ein günstiges oder ungünstiges Kräfteverhältnis. 13 Millionen Wähler der Nazifascho-Partei, der reaktionäre, konterrevolutionäre  Block der Deutschnationalen und " Stahlhelme" ,  mehrere Hundertausend bewaffnete SA-Banditen auf der Straße - dies war ein konterrevolutionäres Heer, gegen das auch eine bolschewisierte Partei  mit einer in jeder Hinsicht noch so  richtigen Linie möglicherweise eine Niederlage erlitten hätte. Hinzu kam die Schwierigkeit, daß der deutsche Imperialismus geschickt  jede Eindeutigkeit vermied, einem großen Teil der Nazi-Gegner immer noch ein Fünkchen Hoffnung ließ:

  Am 30.  Januar 1933 die Hoffnung, daß Hitler schnell abgewirtschaftet habe und "alles nicht so schlimm" kommen werde, nach dem 27. Februar 1933 die Hoffnung auf die bevorstehende Wahl, zu der die KPD immer noch zugelassen war. Die Notwendigkeit einer sofortigen bewaffneten Verteidigung, eines bewaffneten Abwehrkampfes war nicht für alle Nazi -Gegner klar und deutlich sichtbar. 

Eine wichtige Lehre aus dem Kampf der KPD ist ohne Zweifel, daß in einem Land wie Deutschland neben dem vorrangigen Kampf um die Gewinnung der  Mehrheit der Bauern und Arbeiter für die proletarische Revolution als Teil der sozialistischen Weltrevolution und den Kommunismus auch mit großem Kräfteaufwand  der demokratische Kampf gegen die Nazi- Ideologie und den Chauvinismus geführt werden muß mit dem Ziel, die kleinbürgerlich verhetzten Massen wenn schon nicht  zu gewinnen, so doch wenigstens zu neutralisieren. Im Bewußtsein dieser schwierigen Probleme werden wir als Stalinisten-Hoxhaisten die Linie der KPD von 1929  bis  1933 genauer analysieren, ihre Fehler auch im Sinne einer Selbstkritik wissenschaftlich-rücksichtslos im richtigen Rahmen aufdecken, analysieren und gleichzeitig mit  den Kämpfern und Kollegen  "unserer  KPD'" in Form der deutschen Sektion der Kommunistischen Internationale mit ihrem praktischen Kampf und Einsatz, solidarisch  sein.

 

_______________

Zitierte Literatur

 

  Literatur der KPD und der Kommunistischen Inter­nationale

Die Kommunistische Internationale vor dem revisionistischen VII. Weltkongreß , Materialien,  Moskau  - Leningrad,  1935 

Protokoll de Verhandlungen des 12.  Parteitags der KPD (Sek­tion der KI)  Berlin-Wedding,  9. - 16.6. 1929,  Berlin 1972 

Braunbuch über Reichstagsbrand und Hitlerterror,  Basel 1933,  Faksimile-Nachdruck  Frankfurt a.M.  1978

Dirnitroff,  Georgi.  Gegen  den Nazifaschimus

Gerber, Rudolf ,, Unser Kampf gegen den deutschen Chauvinis­mus",  in . .,,Die Kommunistische Internationale",  Nr  9, 1935,  S. 723  f) 

KPD (Hrsg).  Der Streik der Berliner Verkehrs-Arbeiter, Berlin  1932

Merker, PauI, Von Weirnar zu Hitler.  " Deutschland  - Sein oder Nicht-Sein".  Band 1  Mexiko, 1945 , Nachdruck Frankfurt, 1974 

Schneller, Ernst, Arbeiterklasse und Wehrpolitik Ausgewählte Reden und Schriften 1925 - 1929, Berlin 1960 

Thälmann, Ernst, Reden und Aufsätze 1930 -1933, Band II.Köln 1975 

Zetkin,  Clara,  Ausgewählte Reden und Schriften, Bd 2. Berlin 1960 

Revisionistische  Literatur

(1) Kaufmann, Bern,  u a. Der Nachrichtendienst der KPD 1919- 1937, Berlin 1993

(2)  Ulbricht,  Walter,  u  a, Geschichte der deutschen Arbeiterbe­wegung, Berlin 1968

 (3)  Bertholt,  L,  u  a. Geschichte  der deutschen  Arbeiterbewe­gung  Chronik  Berlin  1965 

(4)  Haferkorn,  Katja,  u.  a, Kommunisten im Reichstag, Frank­furt 1980 

(5) Carlebach, Emil, Von Brüning zu  Hitler, Das Geheimms fa­schistischer Machtergreifung, Frankfurt 1971 

(6) Finker,  Kurt,  Geschichte des Roten Frontkämpferbundes, Frankfurt 1981

(7)  Heider,  Paul, Antifaschistischer Kampf und revolutIonäre Militärpolitik  Zur, Mlilitarpolitik der KPD von 1933 bis 1939 im Kampf gegen Faschismus und Kriegsvorbereitung, für Frie­den, Demokratie und Sozialismus,  Berlin 1976 

(8)  Mammach.  Klaus.  Widerstand 1933 - 1939. Geschichte der deutschen antifaschistischen Widerstandsbewegung im Inland und In der Emigration,  Köln 1994 

(9)   Plato, Alexander  v.,  KPD  und Komintem,  Sozialdemokratie und Trotzkismus, Berlin 1974

Bürgerlich-reaktionäre Literatur

  (9)  Bracher,  Karl Dietrich/ Sauer,  Wolfgang  /Schulz, Gerhard,  Die nationalsozialistische Machtergreifung.  Studien zur Errich­tung des totalitaren Herrschaftssystems  in Deutschland  1933/  34 .  Köln und Opladen.  1964

(10) Bruning,  Heinrich.  Memoiren 1918  - 1934,  Stuttgart  1970 

(11)  Duhnke,  Horst.  Die KPD von 1933  b is 1945, Köln  1971 

(12)  Longerich,  Peter,  Die braunen Bataillone Geschichte der  SA, Augsburg  1999 

(13) Mommsen.  Hans,  Aufstieg und  Untergang  der  Republik  von Weimar  1918  - 1933.  München, 2001

(14)  Weber.  Herrman/ Voß. Angeltka /Büttner.  Ursula  (Hrsg ).  Vom Hamburger Aufstand zur politischen Isolierung Kommu­nistische Politik 1923  - 1933 in Hamburg  und im Deutschen Reich, Hamburg  1983

 

GEDICHT DAZU

 


Viel zu lang hat der Nazifaschismus existiert
ganze Länder ruiniert und okkupiert

Die braune Flagge, die weht nicht mehr
Die Reichskriegsflagge, die weht nicht mehr


50 Millionen hat der Nazifaschismus umgebracht
Doch die Rote Armee, Partisanen und Arbeiterklasse haben zuletzt gelacht
Weltfinanz- und Wirtschaftskrise Millionen Menschen in Not und Elend gebracht
Merkel u. Adolf haben`s nicht gegebracht


Die braune Flagge die weht nie mehr
Die Nato/EU-Flagge weht nie mehr!


Banken und Monopolkonzerne sind ihr Gott
Antikommunismus in Tat und Wort

Die braune Flagge , die weht nicht mehr
Der Reichsadler fliegt nie mehr

 


Gedicht 100 Jahre Munitionsarbeiterstreik

Die Zeit vor 100 Jahren im Januarstreik wollen die Revis vergessen
Doch an der Kohle u. Profit hat sich das Weltkapital vollgefressen
Zeitsoldat im 1. Weltkrieg, später Kosovo, Afghanisatan oder irgendwo
Revisionisten den Marxismus-Leninismus verdrehen
weil sie die Notwendigkeit der bewaffneten Weltrevolution nicht verstehen
vor 100 Jahren beim Januarstreik und heute bei den Warnstreiks Streikbruch begehen
Untertanengeist und Kadavergehorsam ist was der preußische Militarismus versteht
der Spießer will nicht wissen was in Afghanistan und Kosovo geschieht.


Mit euch da hat die Arbeiterbewegung nix zu schaffen
ihr seid sozialfaschistische Modeaffen
Heute geht ihr unseren Weg
Bis der Wind die Spartakusfahne dreht


Heute begehen die Sozen Streikbruch und müssen dreckig lachen
Ohne Pille kriegen die Lumpengefreiten und Landsknechte nix gebacken
Spielt immer noch Welt-Security
Man ihr Lumpengefreite und Landsknechte kapiert es wirklich nie
Die Revis u. Sozialfaschisten werden

niemals sein so wie wir
voller Fehler aber ohne Profitgier
Wir müssen nicht die Größten sein.
Doch in der dritten Internationale kommst du nicht rein.


Mit euch da hat die Arbeiterbewegung nix zu schaffen
ihr seid sozialfaschistische Modeaffen
Heute geht ihr unseren Weg
Bis ihr Sozialfaschisten u. Streikbrecher den Arsch nach dem Wind dreht

 

  BESCHLUSS

DER KOMINTERN (SH)

vom 9. November 2017

 

Die deutsche Sektion der Komintern (SH) erhält mit heutigem Tag den Auftrag, die Hundertjahrfeier zur Novemberrevolution vorzubereiten und im Jahre 2018 erfolgreich durchzuführen - mit Unterstützung der deutschen Sektion der K J I (SH). 

 

Erläuterung des Beschlusses:

 

Für uns ist die Hundertjahrfeier der Novemberrevolution nicht nur ein herausragendes historisches Ereignis der ruhmreichen kommunistischen Bewegung in Deutschland, sondern darüber hinaus eine große Gelegenheit und Pflicht zur Mobilisierung und Vereinigung aller revolutionären Kräfte in Deutschland unter dem Banner der sozialistischen Revolution, zur siegreichen Vollendung der Novemberrevolution von 1918. Dabei ist die internationale Bedeutung der Novemberrevolution hervorzuheben, die darin bestand, das Siegesbanner der Oktoberrevolution nach Deutschland und von dort aus in die ganze kapitalistische Welt zu tragen. Mit der Schicksal der Novemberrevolution war damals Sieg oder Niederlage der Weltrevolution verbunden.

Die Novemberrevolution scheiterte, aber ihr Sieg bestand trotzdem darin, dass wir die damaligen Schwächen und Fehler als Lehren für die Zukunft zu nutzen verstehen, die uns diesmal zum Sieg der sozialistischen Revolution in Deutschland verhelfen.

An Hand der historischen Lehren aus der Novemberrevolution muss die Bedeutung der sozialistischen Revolution in Deutschland für die sozialistische Weltrevolution herausgearbeitet werden.

Es gilt, den Weg hell zu erleuchten, auf dem wir in Deutschland unser Höchstmaß an Unterstützung für die sozialistische Weltrevolution leisten können und müssen.

Der Beschluss der Komintern (SH) ist eingebettet in die Umsetzung von drei Hauptaufgaben der deutschen Sektion für das kommende Jahr 2018 :

1. Umsetzung des Beschlusses der Komintern (SH) über den Aufbau einer soliden internationalen Betriebs- und Gewerkschaftsarbeit.

2. Unterstützung des internationalen Karl-Marx-Jahres (200. Geburtstag) der Komintern (SH).

3. 100-Jahrfeier der Novemberrevolution der deutschen Sektion.

Die Ausrichtung auf die 100 Jahrfeier der Novemberrevolution wird von der deutschen Sektion organisiert und wird von der Komintern (SH) unterstützt. Die deutsche Sektion wird aus ihren Erfahrungen über die Durchführung der 100-Jahrfeier der Novemberrevolution Lehren ziehen an Hand eines abschließenden Berichts.


1.

zu allen historischen Ereignissen in Deutschland, über die die deutsche Sektion im Jahre 2018 berichten wird, sollte nach Möglichkeit ein Bezug hergestellt werden zur Novemberrevolution.

(Zum Beispiel anlässlich der Ermordung von Rosa und Karl am 15. Januar 2018 in Berlin soll deren gemeinsamer Beitrag zur Novemberrevolution gewürdigt werden) .

2.

In unsereren theoretischen Arbeiten sollte die heutige Bedeutung der Novemberrevolution heraus gearbeitet werden. Es sollte außerdem ein Schulungstag über die heutigen Lehren aus der Novemberrevolution organisiert werden.

3.

Im organisatorischen Mittelpunkt soll von der deutschen Sektionen ein so genanntes "November-Aufgebot" gestellt werden zum Zwecke der Mobilisierung und Gewinnung neuer GenossInnen für die Partei. Schließlich kann der Kampf für die siegreiche Fortsetzung der Novemberrevolution organisatorisch mit keinem anderen Ziel verfolgt werden, als mit dem Einreihen neuer GenossInnen in die deutsche Sektion der bolschewistischen Weltpartei.

4.

Die anderen Sektionen verpflichten sich dazu, der deutschen Sektion eine Grußadresse aus Anlass der 100-Jahrfeier der Novemberrevolution zu schicken in englischer Sprache und in ihrer Heimatsprache. Die Komintern (SH) wird sich nach Kräften bemühen, deutsche Texte zur Novemberrevolution in englischer Sprache zu veröffentlichen.

 

5.

Alle GenossInnen und Sympathisanten in unseren "Massen"organisationen sind eingeladen, eigene Aktivitäten unter Anleitung und mit Unterstützung der deutschen Sektion zu starten

(KJI, RGI, KFI, IKS etc.)

 

6.

Dort, wo die deutsche Sektion aus eigener Kraft noch keine "100-Jahr"-Veranstaltung auf die Beine stellen kann, sollte nach alternativen Möglichkeiten gesucht werden.

Zum Beispiel könnten unsere GenossInnen an Veranstaltungen anderer Oganisationen teilnehmen, (nicht offiziell, sondern incognito) um mit einigen interessierten Teilnehmern der Veranstaltung ins Gespräch zu kommen und Kontakt aufzunehmen, mit anderen Worten, um gezielt neue Sympathisanten für die Partei zu gewinnen. Das muss aber gut vorbereitet sein, indem man sich zum Beispiel mit der opportunistischen Linie der Veranstalter vorher kritisch auseinandergesetzt hat, um potentielle Sympathisanten nicht nur mit unserer eigenen Agitation und Propaganda zu überzeugen, sondern auch mit unserer Kritik an den Veranstaltern.

Es gibt viele Möglichkeiten, um seinen Beitrag zum Gelingen der Novemberrevolution-Kampagne zu leisten. Das können künstlerische Beiträge sein, wie Gedichte, Lieder, Bilder und Plakate, Beschaffung, Übersetzung, Scannen und Digitalisierung von Texten zur Novemberrevolution etc.

Vielleicht ließe sich sogar ein Schild oder Transparent zur Novemberrevolution herstellen, um es bei Demonstrationen mitzuführen.

 

* * *

Liebe Genossinnen und Genossen von der deutschen Sektion,

Bei einer derart großen Kampagne muss man darauf achten, seine wenigen Kräfte richtig einzuteilen. Wir gehen nicht sektiererisch oder dogmatisch an die praktische Umsetzung der Kampagne heran. Die Kampagne darf nicht dazu führen, dass wir alle anderen Aufgaben unserer Partei vernachlässigen. Unsere Kampagne soll ja kein Hindernis für alle anderen Parteiaktivitäten sein, sondern im Gegenteil eine Bereicherung für unser Vorwärtskommen zur sozialistischen Revolution in Deutschland sein, indem unsere Partei dort bekannter wird und wir neue Kräfte hinzugewinnen.

Die deutsche Sektion ist durchaus nicht gezwungen, ihre Kampagne aus dem hohlen Bauch heraus zu organiseren. Wir können auf viele hervorragende Quellen unserer bisherigen Arbeit über die Novemberrevolution zurückgreifen. Es ist die Aufgabe der deutschen Sektion im Jahr 2018, unsere bereits zur Verfügung stehenden Schätze von Publikationen über die Novemberrevolution für die Kampagne zu nutzen. Und unsere Propagierung der No0vemberrevolution wird natürlich nicht mit der 100-Jahr-Kampagne beendet sein. Im Gegenteil. Die Krönung der Novemberrevolution durch den Sieg der sozialistischen Revolution in Deutschland ist unser höchstes Ziel.
Als Beitrag zur Umsetzung von Parteitätigkeiten könnte eine neue Facebook-Seite eingerichtet werden.


Für 2018 wird vor allem der ideologische Kampf gegen die neo-revisionistischen Verzerrungen der Geschichte der Novemberrevolution zu einer der zentralen Aufgaben der deutschen Sektion.

Wir folgen den revolutionären Lehren der 5 Klassiker und schließen jegliche Einheit mit den offenen wie versteckten Feinden der Novemberrevolution, mit den Opportunisten, mit zentralistischen, revisionistischen und neo-revisionistischen und sozialdemokratischen Lakaien aus. Auch mit Trotzkisten und Anarchisten gibt es keinerlei Übereinstimmungen, sondern nur um so klarere Abgrenzungen.

Die stalinistisch-hoxhaistische Verteidigung der Novemberrevolution ist ein Schlachtfeld, das wir nicht Ende des Jahres 2018 räumen werden. Wir werden dieses Schlachtfeld nicht ohne unseren Sieg verlassen.


Die deutsche Sektion und die Komintern (SH) stehen für alle Fragen, Kritiken, Anregungen und Vorschläge zur erfolgreichen Durchführung unsrer November-Kampagne zur Verfügung und wünschen euch viel Glück.

Die Novemberrevolution wird durch den Sieg der sozialistischen Revolution in Deutschland gekrönt, nicht mehr wie damals unterstützt durch die Große Sozialistische Oktoberrevolution, sondern diesmal durch die sozialistische Weltrevolution des gesamten Weltproletariats unter der Führung der Komintern (SH).

Verwandeln wir ihre Niederlage in einen Sieg, indem wir uns von den Lehren der 5 Klassiker des Marxismus-Leninismus leiten lassen , von Marx, Engels, Lenin, Stalin und Enver Hoxha!

 

Es lebe der 100. Jahrestag der Novemberrevolution 1918 !

 

 

 

 

 

 

 

 

Unsere zukünftige sozialistische Weltrepublik wird für alle Erdenbewohner einen einheitlichen Weltpass ausgeben...
[Beschluss der Komintern (SH)]

ROTER KALENDER

2018

 

 

erscheint demnächst

 

Januar

Januar 1848 - 170 Jahre Kommunistisches Manifest von Marx und Engels


15. Januar 1919 - 99 Jahre Mord an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht (in Zusammenarbeit mit der Deutschen Sektion)


21. Januar 1924 - 9. Todestag Lenins


30. Januar 1933 - 85 Jahre Kampftag gegen Faschismus und Reaktion


Januar 1848 - 170. Jahrestag der Revolution in Italien

 

100 Jahre Januarstreik 1918


Februar

2. Februar 1943 - Stalingrad - 75 Jahre


1848 170. Jahrestag der Französischen Revolution


10. Februar 1898 - 120 Jahre Bertolt Brecht


23. Februar 1918 - 100. Gründungstag der Roten Armee



März

5. März 1953 - 65. Todestag von Josef V. Stalin


2. - 6. März 1919 - 99. Jahrestag der Gründung der Komintern


6. - 8. März 1918 - 100. Jahrestag des 7. Kongresses der CPR (B)


8. März - 1911 - Internationaler Frauentag - Vierter Jahrestag der Gründung der Frauenkommunistischen Internationale (SH)


13. - 15. März 1898 - 120 Jahre Erster Kongress der KPdSU (B)


14. März 1883 - 135 Todestag von Karl Marx


18. März 1871 - 147 Jahrestag der Pariser Kommune


18. März - 95. Jahrestag des politischen Häftlingstages


1848 - 170. Jahrestag der deutschen Revolution


15. März 1848 170. Jahrestag der ungarischen Revolution


28. März 1868 - 150. Jahrestag von Maxim Gorki


31. März 1898 - 120. Todestag von Eleonore Marx



März-April 2003 - 15 Jahre Irakkrieg



April

12. April 1923 - Ernst Aust -95. Geburtstag (vorbereitet von der deutschen Sektion)


15. April 1888 - 130. Todestag von Joseph Dietzgen


16. April 1886 - 132. Geburtstag von Ernst Thälmann (Deutsche Sektion)


17. - 25. April 1923 - 95 Jahre: 12. Parteitag der KPdSU (B)


19. April 1943 - 75 Jahre: Warschauer Ghetto


20. April 1953 65. Todestag von Erich Weinert


22. April 1870 - 148. Geburtstag Lenins



Mai

Erster Mai (!) Internationaler Kampftag der Arbeiterklasse


14. Jahrestag der Neugründung der RILU


5. Mai 1818 - 200. Geburtstag von Karl Marx


5. Mai - Gedenktag der Helden von Albanien


9. Mai 1945 - Sieg über die Hitler-Nazis - 73. Jahrestag


14. Mai 1948 - 70 Jahre Gründung des Staates Israel


25. Mai 1963 - 55. Jahrestag des Afrikanischen Befreiungstages

 


Juni

12. Juni 1943 - 75 Jahre: Auflösung der Komintern


22. Juni 1941 - Beginn des Großen Vaterländischen Krieges (77. Jahrestag)


1848 170. Jahrestag der serbischen Revolution


1968 - 50 Jahre Studentenbewegung

 

 


Juli

Brief des ZK der PAA an das ZK der KP Chinas, Juli 1978 - vor 40 Jahren


8. Juli 1968 - 50 Jahre: Chrisler Wilder Streik


10. Juli 1943 - 75 Jahre: Gründung der albanischen Volksarmee


17. Juli - 1. September 1928 - 90. Jahrestag des 6. Kongresses der Komintern


26. Juli 1848 - 170 Jahre Matale Rebellion - Sri Lanka


Juli 1936 - 82. Jahrestag des Spanischen Bürgerkrieges



August

5. August 1895 - 123. Todestag von Friedrich Engels


25. August 1985 - 33. Todestag von Ernst Aust (Deutsche Sektion)


August 1968 - Invasion der sowjetischen Imperialisten in der Tschechoslowakei


31. 1948 - 70. Todestag von Shdanow

 

 

 


September

 

1. September 1939 - Beginn des Zweiten Weltkrieges


1. September - Internationaler Tag gegen imperialistische Kriege


1. September 1928 - 90. Jahrestag des Komintern-Programms - angenommen auf der 64. Tagung des 6. Kongresses der Komintern - 90. Jahrestag von Stalins Reden auf dem Juli-Plenum des C. C., C. P. S. (B) über das Komintern-Programm


11. September 1973 Chilenischer Staatsstreich


September 1908 - 110 Jahre Lenin: "Empiriokritizismus"



Oktober

1. Oktober 2014 - 4. Jahrestag der IKS


2. Oktober 1968 - 50 Jahre Massaker in Mexiko


9. Oktober 1918 - 100. Jahrestag von Lenins Buch "Die proletarische Revolution und der Renegat Kautsky"


10. - 16. Oktober 1923 - 95 Jahre - Gründung der Roten Bauern-Internationale (Krestintern)


16. Oktober 1908 - 110. Geburtstag von Enver Hoxha


21. Oktober 1993 25 Jahre - burundischer Bürgerkrieg



22. Oktober 1878 - 30. September 1890 "Sozialistengesetze" in Deutschland - 140 Jahre

 



November

 

1923 - 95 Jahre Hamburger Aufstand


7. November 1917 - Oktoberrevolution - 101. Jahrestag


7. November 1. Jahrestag der Gründung der Russischen Sektion der Komintern (SH)


8. November 1941 - 77. Jahrestag - Gründung der PAA


8. November 1948 - 70. Jahrestag des Ersten Kongresses der PLA


8. November 2011 - Jahrestag der Gründung der Sektionen der Komintern (SH)


9. November 1918 - 100 Jahre Novemberrevolution in Deutschland



20. November 1919 - 99. Jahrestag der Gründung der KJI


23. November 1941 77Jahrestag der Gründung der Vereinigung der Jugend der Arbeit Albaniens


- Jubiläen der Gründung der Sektionen der KJI (SH)

25. November 1978 - vor 40 Jahren Gründung der RGO


28. November 1820 - 1898. Geburtstag von Friedrich Engels


29. November 1944 - 74. Jahrestag der Befreiung Albaniens

 

 



Dezember

5. - 6. Dezember 1928 - 90 Jahre: "Bananen Massaker" United Fruit Company, Kolumbien


18. Dezember - Internationaler Tag der Migranten


21. Dezember 1879 - 139. Geburtstag Stalins


24. Dezember 1918 - 100 Jahre: Aus Moskau wurde eine Radiosendung gesendet, in der die "Kommunisten aller Länder" aufgerufen wurden, "sich um die revolutionäre Dritte Internationale zu versammeln".


31. Dezember 2000 - 18 Jahrestag der Gründung der Komintern (SH)


31. 12. 1968 - 50. Jahrestag der Gründung der KPD / ML


100. Jahrestag der Gründung der KPD von Ernst Thälmann (Deutsche Sektion der Komintern)


1918 - Gründung der kommunistischen Parteien in den Niederlanden, der Tschechoslowakei, Griechenland, Polen, der Ukraine, Weißrussland - 100 Jahre!

 

 

Long live Stalinism-Hoxhaism ! (English)


RROFTE STALINIZEM-ENVERIZMI! (Albanian) SHQIPTAR


Es lebe der Stalinismus-Hoxhaismus ! (German) DEUTSCH

Да здравствует сталинизм - Ходжаизм ! (Russian)

გაუმარჯოს სტალინიზმ–ხოჯაიზმს! (Georgian)

Viva o Estalinismo-Hoxhaismo! (Portuguese)

Viva Stalinismo-Hoxhaismo! (Italian)


斯大林霍查主义万岁! (Chinese)


Viva el Stalinismo-Hoxhaismo! (Spanish)


Vive le Stalinisme-Hoxhaisme! (French)


At zije Stalinismus-Hodzismus! (Czech-Slovak)


Ζήτω ο σταλινισμός - χοτζαϊσμός! ! (Greek)


Živeo Staljinizam - Hodžaizam! (Bosnian)

! زنده باد استالینیسم-خوجهئیسم (Farsi)

Niech zyje Stalinizm-Hodzyzm! - (Polski) 

Længe leve Stalinismen-Hoxhaismen (Danish)

Hidup Stalinisma dan Hoxhaisma! (Malay) Bahasa Melayu

Staliniyamum-Hoxhaiyamum niduzhi vazga (Thamil)

Viva o Stalinismo e o Hoxhaísmo (Português Brasil)

स्टालिनबाद-होक्जाबाद जिन्दाबाद! (Nepali) 

Trăiască Stalinism-Hodjaismul! (Romanian)

Viva l'Estalinisme-Hoxaisme! (Occitan) 

سٹالنزم ، ہوکسزازم زندہ باد پائندہ باد
(اردو) (Urdu)

!عاشت الستالينية-الخوجي (arabisch)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

LINKS

Deutsche Sektion

 

BÜCHEREI


ARCHIV

Zentralorgan

der Komintern (SH)

"Weltrevolution"

deutsche Ausgabe


2018

Januar

Februar

 

 


2017

Januar

Februar

März

April

Mai

JUNI

JULI

AUGUST

September

Oktober

November

Dezember

 


2016

Januar

Februar

März

April

Mai

Juni

Juli

August

September

Oktober

November

Dezember

 


2015

Januar

Februar

März

April

Mai

Juni

Juli

August

September

Oktober

November

Dezember


2014

Januar - Juni

Juli - Dezember

2013

2012

2011

2010

 

KPD/ML

ROTER MORGEN - ARCHIV

 

ROTE FAHNE ARCHIV DER KPD


 

email-Kontakt

 

ENGLISCH

 

über uns ..

 

Beitritt

 

Partei-Programm


Partei-Statut

 

Partei-Dokumente

Geschichte der KPD/ML

 

Agit - Prop

 

"Weg der Weltpartei" (Theoretisches Organ)

 

 

DDR-Sektion

 

 

Genosse Ernst Aust

(1923 - 1985)

Gründer der KPD/ML - 1968

 

 

deutsche Sektion der Kommunistischen Jugendinternationale

gegründet am 23. 11. 2015.

Nachfolgeorganisation der

Jugendorganisation der KPD/ML

K J D

Kommunistische Jugend Deutschlands

[ehemals "Rote Garde" der KPD/ML] - Nachfolgeorganisation

des KJVD der KPD Ernst Thälmanns)

 

 

R S B

Roter Soldatenbund Deutschlands

 

 

R G O

Revolutionäre Gewerkschaftsopposition

 

R H D

Rote Hilfe Deutschlands

gegründet von der KPD/ML

 

Nachfolgeorganisation der RHD:

I K S

Internationale Kommunistische Solidarität

gegründet von der Komintern (SH) am 1. Oktober 2014

 

 

Karl Liebknecht Rosa Luxemburg und der Spartakusbund

 

 

Ernst Thälmann und die KPD

 

revolutionäre Arbeiterklasse im 19. Jahrhundert

 

 

Lieder und Gedichte

 

weltrevolutionäre Musik

 

 

weltrevolutionäre Literatur

 

 

Videos

 

 

LISTE ALLER LÄNDER DER KOMMUNISTISCHEN WELTBEWEGUNG

 

 

unsere

"Afrika"

WEBSEITE (deutsch)

 

ZU UNSEREN

SEKTIONEN

ALBANIEN

GEORGIEN

DEUTSCHLAND

RUSSLAND

Sektionen im Aufbau/ Wiederaufbau: 

Arabische Sektion

GRIECHENLAND

ITALIEN

Jugoslawien

POLEN

PORTUGAL

 

 

 

 

hier geht es zur

internationalen

KOMINTERN (SH)

WEBSEITE

teilweise in englischer Sprache

zu den zentralen LINKS

 

kontakt

über uns

beitritt

forum

Fragen und Antworten

Sektionen

21 Leitsätze über die Aufnahmebedingungen zur Mitgliedschaft

Programm

Plattform

 

Aufruf
zur Wiedergründung der Kommunistischen Internationale

Silvesternacht , 31. Dezember 2000


 

 

Unsere Plattform

beschlossen am 7. November 2009

[ weltprogrammatische Erklärung ]

 


Enver Hoxha

Der fünfte Klassiker des Marxismus-Leninismus


und die

Wiedergründung der Komintern


 

Die Generallinie der Komintern (SH):

«Die proletarische, sozialistische Weltrevolution

- Strategie und Taktik"

 

online:

PDF-Format-Download

 


Manifest der Partei des Weltbolschewismus


 

Was will die Komintern (SH) ? 

Programm der

Weltkommune Nr. 1


 

ENVER HOXHA

Der 5. Klassiker des Marxismus-Leninismus und Begründer des Hoxhaismus

(in Englisch)


 

Die stalinistisch-hoxhaistische Weltbewegung

SHWB


 

 

Die Rote Gewerkschafts-

Internationale

R G I


 

 

Die Kommunistische Jugendinternationale

( K J I 1919 - 1943) - wieder gegründet 2009


 

 

Kommunistische Frauen-Internationale

(Stalinistinnen-Hoxhaistinnen)

 

Wir Stalinisten-Hoxhaisten entwickeln uns im Zweifrontenkrieg gegen die konterrevolutionäre Einheit zwischen den offenen Anti-Stalinisten und Anti-Hoxhaisten und den Pseudo-"Stalinisten" und Pseudo-"Hoxhaisten."

Die Komintern (SH) ist die wichtigste organisatorische Waffe zur revolutionären Umsetzung der Politik des Weltproletariats.