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Zum Klassenkampf in Kolumbien

In aller Welt blicken die weltrevolutionären Massen auf die nationalen und sozialen Befreiungsbewegungen gegen den Weltimperialismus. Der heldenhafte Kampf des irakischen Volkes gegen die US-amerikanische Besatzung, die palästinensische Intifada gegen das zionistische Terrorregime Israels oder die bewaffnete Widerstandsfront auf den Philippinen sind ruhmreiche Beispiele für den anti-imperialistischen Kampf der Völker.
In der lateinamerikanischen Andenregion treten die Widersprüche zwischen den Profitinteressen der großen Weltkapitalistengruppen und dem Ruf des Weltproletariats, Bauern und der Völker nach Freiheit besonders deutlich zutage und äußern sich immer mehr in Weltkrisen der neokolonialen Vasallenstaaten bis hin zu Massenaufständen mit der Forderung nach dem Umsturz.

In Venezuela sind seit 2017 mit dem patriotischen „bolivarianischen Prozeß“ wurde für die Entmachtung der herrschenden sozialfaschistischen Bourgeoisie unter Führung Maduros gekämpft.

In Ecuador fiel der korrupte Staatspräsident Lucio Gutiérrez im April 2005 durch Proteste großer Teile der Bevölkerung. Dasselbe Schicksal ereilte die bolivianischen Regierungen unter Gonzalo Sánchez de Lozada 2003 und Carlos Mesa 2005 in Anbetracht gewaltiger Volksaufstände. Doch die sozialfaschistische Konterrevolution mit ihren Schlächter Evo Morales mähte alles fortschrittliche nieder.


Auch in Kolumbien spitzen sich die Widersprüche des faulenden Vasallenstaates des imperialistischen Weltsystems zu. Bereits seit 1903 befindet sich das Land faktisch unter der Kontrolle der US-Monopolgruppen. Sie benutzen den kolumbianischen Staat, sein Militär und private paramilitärische Söldnertruppen zur blutigen Unterdrückung der Interessen der werktätigen Massen. Der Kampf um die nationale Souveränität des Landes tobt bereits seit Jahrzehnten und findet auf vielen Ebenen statt, vom legalen gewerkschaftlichen und demokratischen Abwehrkampf bis zur bewaffneten Auseinandersetzung. Trotz zahlreicher herber Rückschläge und wachsender Brutalität von seiten der Herrschenden macht die Befreiungbewegung in Kolumbien Fortschritte.
Die aktuellen Entwicklungen dieses Kampfes sollen das Thema des folgenden Berichts sein. Hierbei sollen zunächst die unmittelbaren Angriffe auf die werktätigen Massen untersucht werden - sowohl wirtschaftlicher als auch politisch-repressialer Art - um auf dieser Grundlage die Interessenhintergründe des Klassenkampfes in Kolumbien zu durchleuchten und anschließend mit der Betrachtung der Widerstandsbewegung erneut vom Abstrakten ins Konkrete überzugehen.


1) Angriffe auf die Arbeiterklasse und die armen Bauern

Seit Beginn der 90er Jahre hat es unter dem Propagandabegriff der „wirtschaftlichen Öffnung“ Kolumbiens verstärkte Angriffe auf die Arbeiterklasse gegeben. Es wurden seit 1990 fünf Reformen des Arbeitsrechts durchgesetzt, denen u.a. die Zuschläge auf Nacht-, Sonn- und Feiertagsarbeit zum Opfer fielen. Die staatliche Sozialversicherung wurde privatisiert. Infolgedessen stiegen die Beiträge, während die Renten um 30 Prozent gekürzt wurden. Im Gesundheits- und Bildungswesen hat es zahlreiche Privatisierungen gegeben, nachdem Direktoren von Krankenhäusern und Universitäten das Recht erhielten, diese für bankrott zu erklären und der Verwaltung des Finanzministeriums zu überantworten, welches sie abwickelt und zu Schleuderpreisen verkauft.
Eine wichtige Waffe des Monopolkapitals im Kampf gegen das kolumbianische Proletariat ist die hohe Arbeitslosigkeit, die heute bei weit über 20 Prozent liegt. Bei Lohnkämpfen und Streiks greifen die Unternehmen immer häufiger zu Massenentlassungen und werden von ihrem Staat durch Zwangsschlichtungsmaßnahmen und die fortschreitende Verstümmelung des Streikrechts massiv unterstützt.
Zwar ist das Streikrecht in der Verfassung von 1991 verankert, jedoch wird es durch die konkrete Gesetzgebung so weit ausgehöhlt, daß es faktisch nicht mehr besteht: im öffentlichen Dienst sind Streiks per se verboten, wobei die in den Arbeitsgesetzen gegebene Definition des „öffentlichen Dienstes“ derart schwammig ist, daß sie beliebig aufgefaßt und ausgedehnt werden kann: Der Begriff bezieht sich nämlich nicht nur auf alle staatlichen Firmen, sondern ausdrücklich auch auf private, die „Bedürfnisse des allgemeinen Interesses befriedigen“ . Insbesondere wird die Ölindustrie in Absatz h) desselben Gesetzesartikels zum öffentlichen Dienst gerechnet.
Darüberhinaus ist das „Sozial“ministerium befugt, Streiks im Voraus zu verbieten oder nachträglich für illegal zu erklären. In der Praxis geschieht dies in den meisten Fällen. Der Staat kann nun militärisch intervenieren und die Gewerkschaft auflösen; der Arbeit“geber“ darf die Arbeiter ohne weitere Genehmigung entlassen. Nach einem Bericht der reformistischen kolumbianischen Wochenzeitung „voz“ setzte die staatliche Telecom (die längst auch privatisiert und an den mexikanischen Monopolisten Telmex verkauft ist) im Jahr 2006 als Antwort auf einen Streik 7000 Mitarbeiter vor die Tür, nachdem das Firmengelände von der Armee besetzt worden war. Ähnliches geschah bei der Brauerei Bavaria, bei der 4000 Arbeiter entlassen wurden, und bei Inravisión, wo man – ebenfalls nach dem Eingreifen des Militärs – alle Angestellten auf die Straße setzte.
Das Sozialministerium darf nach sechzigtägiger Dauer eines Streiks dessen Zwangsschlichtung anordnen und alle weiteren Entlassungen legalisieren, zu denen der Weltkapitalist eine Begründung abgegeben hat (die sich immer finden läßt) – ein Vorgehen, das den Unternehmen dazu dient, durch out-sourcing, Gründungen von Tochtergesellschaften usw. die frei gewordenen Arbeitsplätze zu besseren Verwertungsbedingungen für das Kapital neu zu besetzen (a.a.O.). Die Nominallöhne werden auf diese Weise gesenkt, während die Reallöhne durch die hohe Staatsverschuldung und die dadurch bedingte Inflation , die Einführung einer Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel und die gestiegenen Sozialbeiträge noch mehr gefallen sind. 60 Prozent der 44 Millionen Kolumbianer leben in Armut, 20 Prozent in absoluter Armut.
Das verfassungsmäßig garantierte Recht der Arbeiter, sich in Gewerkschaften zusammenzuschließen, wurde in den letzten Jahren zunehmend untergraben: Seit 2000 müssen Gewerkschaften zu ihrer Registrierung dem Sozialministerium die Namen und Identitätsnachweise ihrer Vorstände und Mitglieder vorlegen. Das Registrierungsdokument muß in einer nationalen Tageszeitung veröffentlicht werden. Statutänderungen dürfen nicht mehr vorgenommen werden, ohne sich diese von der Behörde genehmigen zu lassen (voz). Damit wurden die Gewerkschaften faktisch ihrer Unabhängigkeit beraubt und der direkten staatlichen Kontrolle unterstellt: Eine Maßnahme , die sich - wie sich herausstellte – hervorragend in das faschistische Regierungsprojekt des Präsidenten Uribe einfügte.
2005 unterstützte das Regime die Weltmonopolisten bei ihren Angriffen auf die Löhne und schaffte das Recht auf kollektive Lohnverhandlungen und Flächentarifverträge ab, so daß die Arbeiter bei Betriebskämpfen auch noch auf sich allein gestellt sind, wo ihnen schon das Streikrecht genommen wurde.
Dies wiegt um so schwerer, weil die Weltkapitalistenklasse in Kolumbien in den letzten Jahren immer repressiver gegen Arbeiter und Gewerkschaften vorgeht. Der Schweizer Biotechnologie-Konzern Biogen hatte es im Jahr 2000 erreicht, mit Entlassungen und anderen Sanktionsmaßnahmen die Zahl seiner gewerkschaftlich organisierten Arbeiter von siebzig auf elf zu senken und so den Weg für zunehmende Verschlechterungen der Arbeitsbedingungen freigeräumt: „Eine Arbeiterin wurde von ihrer Fabrikführung dazu gezwungen, als Krankenschwester in einem Rehabilitationszentrum für schwerkranke Kinder einzuspringen, obwohl sie keinerlei Qualifikation dazu besaß, und anschließend bestraft, weil sie ein falsches Medikament verabreicht hatte.“ Am 25. August 2005 gab es in einer der Produktionsstätten von Biogen aus "unbekannten" Gründen eine Explosion, die wiederum zum Anlaß genommen wurde, sich gewerkschaftlich organisierter Arbeitern zu entledigen (voz v. 05.10.).
Selbst vor offen terroristischen Mitteln wird nicht zurückgeschreckt, um die Organisationsbestrebungen der Arbeiterklasse zu unterdrücken: Die Weltkapitalisten benutzen paramilitärische Todesschwadronen und das staatliche Militär zur gezielten Ermordung von Gewerkschaftsfunktionären. Jährlich kommen auf diese Weise um die 100 Gewerkschafter gewaltsam ums Leben, 2002 waren es sogar 184 . Es ist mittlerweile weltweit bekannt, daß insbesondere die Konzerne Coca-Cola und Nestlé eigene Mordkommandos bezahlen, um Aktivisten der Lebensmittelgewerkschaft Sinaltrainal umbringen zu lassen. „Seit unserer Gründung vor gut zwanzig Jahren wurden sieben unserer Kollegen erschossen”, berichtete ein Sinaltrainal-Funktionär aus Valledupar der sozialfaschistischen „jungen Welt“ , „darunter sind Fälle, bei denen nach wie vor nichts zur Aufklärung unternommen wurde. Victor Roy Mieles Ospino etwa arbeitete in einem Cicolac-Betrieb in der Küstenprovinz Cesár, bei dem Nestlé Anteilseigner ist. Er war ständigen Drohungen durch paramilitärische Gruppen ausgesetzt bis er, um sich zu retten, die Firma verließ. Trotzdem wurde er am 22. Juli 1998 zusammen mit seiner Frau erschossen.”
In der Tat liegt die Aufklärungsrate dieser Arbeitermorde bei 0,04 Prozent (voz v. 2.11.)

Der kolumbianische Staat deckt die Täter zum Beispiel der grausamen Mord an dem Sinaltrainal-Aktivisten Luciano Enrique Romero Molina, der 2002 von Nestlé wegen der Teilnahme an der Organisation eines Streiks entlassen worden war und am 11. 09. 2005 mit Folterspuren und mit vierzig Messerstichen ermordet aufgefunden wurde (labournet).
Weitere Informationen zu den Gewerkschaftermorden finden sich im Internet auf der labournet-Homepage (s.o.).
Diese schändlichen Bluttaten dienen der Einschüchterung und Demoralisierung weiter Teile der Arbeiterklasse, um ihre Weltbewegung zu spalten und zu schwächen und den Widerstand gegen Lohnkürzungen und andere arbeiterfeindliche Maßnahmen seitens des Weltkapitals zu ersticken: „Bei Nestlé in Valledupar bereiteten wir einen Streik vor, an dem aber schließlich kaum jemand teilnahm, weil es Drohungen gegeben hatte und sich die Arbeiter in der Abstimmung dagegen aussprachen.“ (sozialfaschistische junge Welt)
Anders gesagt: Um seine Profite zu steigern, schreckt der Weltimperialismus selbst vor der physischen Vernichtung der Arbeiterweltbewegung nicht zurück, während primitivste demokratische Rechte ausgehebelt werden.
Internationales "Recht" stört den kolumbianischen Staat dabei wenig – so entführten zivile Sicherheitskräfte den Gewerkschafter Alfonso González Torres im August 2005 in Venezuela und verschleppten ihn nach Kolumbien, wo er seither inhaftiert ist. Ein ähnlicher Fall hatte bereits Anfang des Jahres 2006 zu diplomatischen Austausch und Kooperation zwischen beiden  koruppten Staaten geführt.

Parallel dazu verschärft sich auf dem Land die gewaltsame Unterdrückung der werktätigen Massen:

Die großen Grundeigentümer bedienen sich der Paramilitärs, um die Kleinbauern von den besseren Ländereien zu vertreiben und sich diese einzuverleiben. „Bewaffnete Gruppen töten einen schwarzen Führer, bedrohen danach die Dorfgemeinschaft und eignen sich ihr Land an (...)“, mahnte der Friedensbeauftragte der Region Chocó an . Im ersten Halbjahr 2005 wurden mehr als 8000 Personen von ihrem Land vertrieben, insgesamt sind es über drei Millionen. Der Staat legalisiert diese Vertreibungen, indem er die gefälschten Grundbriefe der Landräuber anerkennt oder die indigenen Gemeinschaften in jahrelange Verhandlungen um Neuverteilungen verwickelt, so als wären sie die Eindringlinge, obwohl sie das ihnen geraubte Land seit mehr als 2000 Jahren bewohnen und bewirtschaften (a.a.O.). Besetzen sie ihrerseits die eigenen Ländereien – egal ob genutzte oder ungenutzte – werden sie als „Terroristen“ von den Ordnungskräften bekämpft: Die staatliche Spezialeinheit ESMAD wandte am 19. Oktober 2005 Kampfgas gegen eine Landbesetzung an, verbrannte Werkzeuge und persönliche Gegenstände, vernichtete Lebensmittel und Medikamente. Indymedia berichtete im November 2005 über einen Aufmarsch von „rund 2000 Bereitschaftspolizisten“ und einer „unbestimmten Anzahl Soldaten“ gegen ein von landlosen Bauern eingenommenes Gebiet. Zum Zeitpunkt des Berichtes waren bereits eine Person bei Übergriffen getötet und 37 verletzt worden. Ein neuer, umfassender Angriff von Seiten der Streitkräfte wurde befürchtet. Ein friedlicher Demonstrationszug indigener Bauern wurde Anfang Oktober 2006 von ESMAD ebenfalls mit Gas angegriffen und niedergeprügelt. Ein Toter und vierzig Verletzte waren die Folge (voz v. 05. 10.).
Die militärische Besetzung Kolumbiens durch den US-Imperialismus im Rahmen des sog. „Plan Colombia“ begünstigt diese und produziert weitere Vertreibungen. Unter dem Vorwand der Bekämpfung des Drogenanbaus werden Tausende von Hektar Land u.a. mit chemischen Mitteln entlaubt und die dort ansässigen Bauern verjagt. Dabei geht es vor allem um öl- und steinkohlereiche Gebiete. Insgesamt sind bereits 32.000 kolumbianische Landbewohner über die Grenze nach Ecuador geflüchtet . Regierung und Medienmonopole schieben diese Vertreibungen demagogisch auf den bewaffneten Konflikt.

 


2) Der faschistische kolumbianische Staat unter Álvaro Uribe Vélez

Der Abbau primitivster, demokratischer Rechte in Kolumbien in Form der massiven Unterdrückung der Gewerkschaftsbewegung und der Verstümmelung des Streikrechts ist bereits im ersten Teil dieses Berichts besprochen worden. Seit der Wahl Álvaro Uribe Vélez’ zum Präsidenten der Republik im Jahr 2002 hat sich der faschistische Charakter des kolumbianischen Staates jedoch noch weiter verschärft.
Hatte Vorgänger Pastrana (damals Botschafter in den USA) noch vorgegeben, einen "Friedensprozess" mit den Klassenkämpfern anzustreben, kündigte Uribe schon im Wahlkampf eine harte Linie gegenüber der Widerstandsbewegung an und punktete damit bei der nationalen Bourgeoisie, aber auch bei Teilen des städtischen kleinen und mittleren Bürgertums. Eine weitere Finte seinerseits war es, daß er als formal unabhängiger Kandidat scheinbar gegen das etablierte Zweiparteiensystem aus liberaler und konservativer Partei antrat und so den Anschein erweckte, als „wahrer Vertreter aller Kolumbianer“ die korrupte politische Klasse Kolumbiens aufzumischen (vergleichbar mit Hitler, der es auch verstand, sich demagogisch als Volkstribun zu präsentieren). In Wahrheit unterstützte ihn jedoch selbige politische Klasse, allen voran die ultraerzkonservative Partei, ebenso wie die großen Lügenmedien des Landes, die eine wahre Propagandaschlacht für ihn führten – zum Dank machte Uribe Francisco Santos, den Chef der Tageszeitung „el tiempo“, zum Vizepräsidenten. Die US-Monopole und ihre Regierung in Washington taten ihr Übriges an Wahlkampfhilfe dazu. Weite Teile der herrschenden Klasse in Kolumbien waren sich darin einig, daß der faschistische Hardliner Uribe für die nächsten vier Jahre die Casa de Nariño in Bogotá führen sollte. Mit über fünfzig Prozent der Stimmen wurde er bereits im ersten Wahlgang gewählt.
Und er schien seine Gönner nicht zu enttäuschen – bereits am 11. August 2002 - vier Tage nach seinem Amtsantritt – machte er einen Raketenangriff auf den Präsidentenpalast zu seinem Reichstagsbrand, verhängte den Ausnahmezustand und räumte den Militärs umfangreiche Sonderbefugnisse ein. Sie erhielten kriminalpolizeiliche Kompetenzen, während die Verwaltungsbehörden ohne richterlichen Beschluß private Kommunikation abhören sowie Verhaftungen und Hausdurchsuchungen durchführen lassen durften. Bei der „Operation Heroica“ in Saravenna (Bundesstaat Arauca) wurden 2000 Einwohner von der Armee „im Stadion zusammengetrieben, wo sie gefilmt, fotographiert und mit nicht entfernbarer Tinte gekennzeichnet wurden.“ Das Militär begann, selbst in dicht besiedelten Bezirken von Medellín und Bogotá mit Soldaten und Artilleriehubschraubern den „Terrorismus“ zu bekämpfen. Zahlreiche zivile Opfer waren die Folge.
Einen Monat später ließ Uribe mit dem „Dekret 2002“ sog. „Rehabilitations- und Konsolidationszonen“ einrichten, in denen die Armee gar die Verwaltung übernahm und befugt war, die zivilen Behörden zu kontrollieren. Ausländern war der Zutritt zu diesen Gebieten untersagt, was es den Militärs ermöglichte, dort Oppositionelle verschwinden zu lassen, ohne von der internationalen Presse oder Menschenrechtsorganisationen behelligt zu werden (indymedia). Das Verfassungsgericht erklärte diese Kompetenzübertragungen im Nachhinein jedoch für "ungültig".
Uribe verdoppelte die Größe des Militärs und richtete ein geheimes Spitzelnetz ein, das aus mindestens einer Million Personen bestehen soll (a.a.O.). Finanziert wurden diese Maßnahmen vor allem mit der Erhöhung der indirekten Steuern, also auf Kosten der arbeitenden Massen.
Am 10. 12. 2003 folgte eine lang angekündigte Verfassungs"reform", die vom Kongreß unter dem Namen „Anti-Terror-Statut“ verabschiedet wurde: mit dieser sollten die Ausnahmebestimmungen der Notstandsgesetze vom Jahr zuvor nicht nur per Verfassungsänderung legalisiert, sondern zudem in permanente Regelungen verwandelt werden. Damit sollten für das Abfangen privater Korrespondenz und Kommunikation, für die Kontrolle von Buchhaltungs- und privaten Dokumenten, für die Verhaftung von Personen und für Hausdurchsuchungen generell keine juristischen Mandate mehr erforderlich sein. Die staatlichen Sicherheitskräfte sollten gerichtliche und (!) kriminalpolizeiliche Kompetenzen erhalten, ein zentrales Wohnungsregister der gesamten Bevölkerung sollte eingerichtet werden.
Das Ziel vor Augen, Kolumbien zu einem „kommunitaristischen Staat“ zu machen, wollte Uribe mit dieser faschistischen Offensive diejenigen repressiven Praktiken rechtlich verankern, die in der Realität schon lange an der Tagesordnung sind - schon lange verhindert das korrupte Klassen-Justizwesen systematisch die Aufarbeitung von Verbrechen staatlicher Behörden: „General Luis Camilo Osario, der von Uribe als Oberstaatsanwalt ernannt wurde, hat seit seinem Amtsantritt mindestens neun Ermittler entlassen, die an Fällen von Menschenrechtsverletzungen gearbeitet hatten, in die hochrangige Militärs und Politiker verwickelt waren. Weitere 15 wurden gezwungen zu kündigen. Die Ermittler hatten Verbindungen zwischen den Militärs, Politikern, den Drogengeschäften und den rechten Paramilitärs aufgedeckt.“ (A.a.O.)
Dennoch wurde sein Vorgehen auch innerhalb der Oligarchie nicht widerspruchslos unterstützt, während die Ablehnung seiner Politik in der Bevölkerung ohnehin zugenommen hatte. Das Verfassungsgericht erklärte das „Anti-Terror-Statut“ Mitte 2004 für ungültig – wenn auch vor allem Verfahrensfehler bei seiner Verabschiedung das Urteil begründeten. Mit der geplanten „Justizreform“, welche Teil eines Referendums war und den Einfluß der Gerichte auf Regierungsentscheidungen beschränken sollte, scheiterte Uribe im selben Jahr.
Eine gewaltige Betrugsaktion zur angeblichen Beendigung des bewaffneten Konflikts sollte ihm fortan neue Popularität verschaffen: Während er die Guerrillabewegung im Rahmen des sog. „Plan Patriota“ mit militärischen Mitteln bezwingen wollte, schloß er mit den faschistischen „Selbstverteidigungsgruppen“ AUC einen Waffenstillstand und räumte ihnen die Möglichkeit ein, bis Ende 2005 alle Geiseln freizulassen und ihre Waffen abzugeben. Im Gegenzug gewährte Uribe den Todesschwadronen nicht nur Amnestie, politische Anerkennung und machte jegliche Möglichkeit zur Untersuchung und Aufarbeitung ihrer Massaker zunichte, sondern legalisierte diese Truppen faktisch – denn die „entwaffneten“ Paramilitärs werden „oftmals“ direkt in die Streitkräfte und die privaten Sicherheitsdienste eingegliedert. Er ging sogar so weit, den AUC mit dem „Dorfwächter“-Plan zur Ausweitung des Kampfes gegen die aufständischen Bauern die Gründung einer legalen „Bauernarmee“ mit einer Stärke von bis zu 15.000 Mann vorzuschlagen (indymedia).
Daß diese Legalisierung faschistischer Todesschwadrone auch noch unter dem zynischen Titel „Gesetz für Gerechtigkeit und Frieden“ verkauft wurde, löste jedoch nicht etwa weltweite Empörung aus: vielmehr lobte Ex-Bundeskanzler Schröder Uribe bei dessen Deutschlandbesuch 2004 ausdrücklich für dessen Einsatz gegen den Terrorismus, der auf „Integration“ setze, und sagte Kolumbien deutsche Unterstützung dafür zu. Papst Ratzinger, früher als Großinquisitor des Vatikans der ideologische Vorkämpfer der Weltreaktion gegen die Befreiungstheologie, segnete das Gesetz öffentlich. Die RGO hingegen solidarisiert sich mit dem Widerstand gegen die so genannte „Gerechtigkeit“ und den „Frieden“ in Kolumbien: nach dem Waffenstillstand und der faktischen Legalisierung der Paramilitärs 2003 habe es allein in Medellín 2300 Fälle von Mord und verschwundenen Personen gegeben, die mit den AUC in Verbindung gebracht werden (ai-Presseerklärung).
Der vielfach beschworene „Krieg“ zwischen kolumbianischem Staat und Paramilitärs, den Uribe mit seiner „Friedensinitiative“ nun beendet zu haben behauptet, hat freilich zu keinem Zeitpunkt wirklich bestanden. Beide Teile vertreten dieselben Interessen, nämlich die des Monopolkapitals und des US-Imperialismus. Der bürgerliche Staatsapparat hatte bisher nach dem Willen der herrschenden Oligarchie die legale Unterdrückung der Arbeiterklasse und der armen Bauernschaft zu organisieren. Dabei sollte der Schein aufrechterhalten werden, die Volksmassen hätten durch Wahlen, parlamentarische Vertretung, rechtliche Garantien usw. selbst Einfluß auf die Institutionen des Staates und die Entscheidungen der Regierung. Die Militärs und die Knüppelkunden als Teile der Exekutivgewalt sollten zwar durchaus ihren Repressionsfunktionen nachkommen und insbesondere den bewaffneten Widerstand blutig niederschlagen. Der schmutzige Krieg in Form von Massakern an der Landbevölkerung und gezielten Morden an Vertretern der Arbeiterbewegung sollte jedoch durch die privaten paramilitärischen Truppen im Bereich der Illegalität stattfinden und damit alle negativen Stimmungen in der Bevölkerung aufsaugen.
In Anbetracht der Verschärfung der Klassenwidersprüche in Kolumbien als Ausdruck der allgemeinen Weltkrise des weltimperialistischen Systems, des tendenziellen Falls der Profitrate der Weltkapitalisten und ihres Bedürfnisses nach immer rücksichtsloserer Ausbeutung der (seguridad democráctica) und der armen Bauernschaft; in Anbetracht verstärkter Offensiven der revolutionären Kräfte nach dem Scheitern der Friedensgespräche 2002 und aus Angst vor einem Erstarken der Gewerkschaftsbewegung streben die weltreaktionärsten Teile der Oligarchie nach der offenen terroristischen Herrschaft über das Land, nach der Errichtung der faschistischen Diktatur. Alle Unterdrückungsformen sollen nach ihrem Willen in Zukunft in den Händen des Staates, namentlich der Exekutive, zentralisiert werden.
Das „Gesetz für Gerechtigkeit und Frieden“ ist wesentlicher Bestandteil dieser faschistischen Offensive, weil es die paramilitärischen Truppen durch ihre Legalisierung und Eingliederung in die regulären Ordnungskräfte unmittelbar der Kontrolle der Regierung unterstellen und damit die militärische Macht in wenigen Händen konzentrieren wird. Knüppelkunden und Ratten-Armee werden im Gegenzug immer mehr in den schmutzigen Krieg eingebunden: bei der Besetzung von Fabrikgebäuden im Falle von Streiks, bei der Niederschlagung von Landbesetzungen und Bauernprotesten, usw. Diese Schritte werden von einer massiven Propagandakampagne begleitet, die den Rückhalt Uribes in der Bevölkerung stärken sollten: Dabei werden Bauerngruppierungen und fortschrittliche Kräfte in den Städten als Agenten der Guerrilla und damit als „Terroristen“ hingestellt; dem bewaffneten Widerstand werden zahlreiche ungeklärte Bombenanschläge und Attentate auf Politiker untergeschoben, um Stimmungen des Hasses und der Radikalität zu schüren und „Zweifler“ zu überzeugen.
Daß die Kräfte der herrschenden Oligarchie politisch keinen einheitlichen, homogenen Block darstellen, hat sich an den Widerständen gezeigt, auf die Uribe bei seinen faschistischen Gesetzesprojekten bisher immer noch stieß. Auch dem Propagandakrieg war angesichts des gescheiterten Referendums nur mangelnder Erfolg beschert.
Die bürgerliche Lügenpresse ist noch nicht vollständig gleichgeschaltet. Einzelne Verbrechen der staatlichen Kräfte konnten aufgedeckt werden. Der qualitative Sprung, die „Ablösung der einen Staatsform der Klassenherrschaft der Bourgeoisie – der bürgerlichen Demokratie – durch die offene terroristische Diktatur ist längst  vollzogen, gerade durch die oben beschriebene Machtkonzentration bei der Exekutive und die Militarisierung auf Kosten der werktätigen Massen bei gleichzeitigem Abbau primitivster demokratischer Rechte weitgehend vorbereitet worden.
Die neo-revisionistische "Kommunistische Partei Kolumbiens (Marxisten-Leninisten)" ist in der neorevisionistischen " Internationalen Konferenz marxistisch-leninistischer Parteien und Organisationen" organisiert, die hier in Deutschland von der Möllerpartei "Arbeit-Zukunft" unterstützt wird. Die "KPK (ML)"verharmlost das Uribe-Regime als „autoritäres Regime mit faschistischer Zielsetzung“ . Für uns Stalinisten-Hoxhaisten ist das politische Regime in Kolumbien hingegen nichts Anderes als eine faschistische Militärdiktatur, die sich eines "demokratischen" Mäntelchens bedient, und die durch nichts Anderes als durch die bewaffnete sozialistische Revolution hinweg gefegt werden kann.


Mitte 2005 setzte Uribe das Wiederwahlrecht des Präsidenten mit Unterstützung des Verfassungsgerichts durch und sicherte sich so die Möglichkeit, für weitere vier Jahre im Amt zu bleiben. Nach einer Reihe schmachvoller Niederlagen errang der Faschismus in Kolumbien damit wieder einen taktischen Sieg. Die Opposition mahnte an, daß er seinen Wahlkampf nun aus der Staatskasse finanzieren könne, wo er doch als amtierender Präsident bei der Wahl ohnehin erheblich im Vorteil sei. Die „Garantiebestimmungen“ gegenüber den Gegenkandidaten zur "Wahrung der Chancengleichheit" werden von niemandem ernst genommen. Weitere Teile der Oligarchie haben sich dem Uribe-Lager angeschlossen. Er kündigte unterdessen an, im Falle seiner Wiederwahl das Anti-Terror-Statut und die Justizreform erneut zur Verabschiedung vorlegen zu wollen.

Uribes politische Agenda bestand in der gewaltsamen Zerschlagung der Arbeiter- und Bauernweltbewegung und des bewaffneten Widerstands, in der Zentralisierung der politischen Macht in den Händen der Exekutive, in der direkten Durchsetzung der Interessen des Monopolkapitals und des US-Imperialismus durch den Staat – durch Zwangsschlichtung und „Kommunitarismus“, durch Abwälzen der wirtschaftlichen Weltkrisen auf die werktätigen Massen, durch die Errichtung einer Freihandelszone für die US-Monopole, durch die Politik des „Plan Patriota“ und des „Anti-Terror-Statuts“.


Die neo-revisionistische KPK (ML) ist als Teil der „Frente Social y Político“ (Soziale und politische Front) an der Bildung des reformistischen Oppositionsbündnisses Polo Democrático Alternativo beteiligt, das bei den Wahlen 2006 gegen das Uribe-Lager antreten sollte, um die Wiederwahl zu verhindern. Was hat es mit einem derartigen Oppositionsbündnis unte Führung der liberalen Bourgeoisie auf sich ?

"Volksfront"-Politik des Paktierens mit den liberalen Elementen innerhalb der Bourgeoisie ist Verrat an der kolumbianischen Arbeiterklasse! In der antifaschistisch-anti-imperialistischen Einheitsfront unter Führung der kolumbianischen Arbeiterklasse kann es kein Paktieren mit der Bourgeoisie geben. Der Bündnispartner der Arbeiterklasse ist die arme Bauernschaft und nicht die liberale Bourgeoisie, die vor dem Faschismus kapituliert. Eine wahrhaft marxistisch-leninistische Partei führt den Klassenkampf gegen die Klasse der Bourgeoisie und nicht allein gegen ihre am weitesten reaktionären und faschistischen Elemente. Für oder gegen die sozialistische Revolution in Kolumbien, da scheiden sich die Geister zwischen uns Stalinisten-Hoxhaisten und den Neo-Revisionisten.

Heute ist Iván Duque, amtierender Präsident. Aber das faschistische Systems ist unverändert brutal gegenüber der kolumbianischen Arbeiterklasse und der armen Bauern. Noch immer bestimmen die traditionellen Eliten der Bourgeoisie über die Verteilung der Güter und die Ausübung politischer Macht. Die Militärdiktatur hat sich nur einen vornehmeren Namen gegeben: "seguridad democráctica".

 

 

3) Interessen der Weltimpeialistenin Kolumbien

Allein aufgrund seiner geographischen Lage ist Kolumbien von immenser strategischer Bedeutung für den US-Imperialismus: Als einziges südamerikanisches Land ist es durch die Landgrenze zu Panama mit Mittelamerika verbunden ; als einziges südamerikanisches Land hat es Zugang zu beiden Ozeanen. Somit war die Errichtung einer gesamtamerikanischen Freihandelszone ALCA , wie sie der US-Imperialismus gegen den Widerstand des kolumbianischen Volkes durchsetzt hat, allein aus logistischen Gründen ohne Kolumbien nicht denkbar.
Darüber hinaus verfügt das Land über beachtliche Rohstoffvorkommen, darunter Erdöl, Erdgas, Steinkohle, Gold, Uran und Smaragde. Weil ein Teil des Amazonas-Gebiets auf kolumbianischem Boden liegt, ist das Land ebenso der Zugang zur größten Frischwasser- und Sauerstoffquelle der Welt wie auch zum Gebiet mit der größten biologischen Vielfalt, das von enormem Interesse für die wachsende Gen-industrie ist.
Die Kontrolle über die globalen Frischwasservorräte wird in den nächsten Jahrzehnten von grundlegender strategischer Bedeutung sein, da immer mehr Quellen durch hemmungslosen Raubbau versiegen, so auch die nordamerikanischen Vorkommen in Ohio und am Ontario-See. Neben dem Guaraní-Gebiet zwischen Paraguay, Uruguay und Argentinien liegt der Amazonas im Fokus des Interesses der Weltimperialisten. Deshalb soll die amerikanische Militärbasis in Alcantara, Brasilien, ausgebaut werden. Deshalb richten die US-Monopole und ihre Regierung in Washington ihre Anstrengungen im Rahmen des „Plan Colombia“ auf die wirtschaftliche, politische und militärische Kontrolle über Kolumbien.
Wirtschaftlich versucht der US-Imperialismus, sich den kolumbianischen Markt mit Hilfe des Freihandelsvertrags TLC zwischen den USA, Kolumbien, Ecuador und Peru zu unterwerfen, um damit die Ausgangsbedingungen für die Errichtung der ALCA-Zone zu schaffen. Eine der Vertragsbedingungen des TLC soll u.a. sein, daß die USA in Zukunft 83 Prozent des kolumbianischen Maisimports decken und damit ihre Kontrolle über den Lebensmittelmarkt eines Landes ausbauen, in dem 13 Prozent der Bevölkerung permanenter Unterernährung ausgesetzt sind. Schon vor Jahren ist die Produktion in der Landwirtschaft, der Viehzucht und der Industrie zugunsten der US-Importe heruntergefahren worden, was sich katastrophal auf die Arbeitslosigkeit und die allgemeine Lebenssituation der Bevölkerung ausgewirkt hat.
Die transnationalen Pharmamonopole hoffen darauf, sich nach Einrichtung des TLC die Patentrechte auf die jahrtausendealte indigene Medizin anzueignen, um diese weltweit vermarkten zu können.
Von Seiten verschiedener sozialer Weltbewegungen regt sich enormer Protest. So führten im Oktober und November 2005 indigene Gemeinschaften, Gewerkschaften und Studierende unabhängige Unterschriftensammlungen durch, um Stimmen gegen den TLC zu sammeln und diese als symbolische Waffe für ihren Kampf zu nutzen. Der Kampf gegen den TLC war auch ein zentrales Anliegen des landesweiten Streiks am 12. Oktober 2006 in Bogotá, zu dem zahlreiche fortschrittliche Organisationen gemeinsam aufgerufen hatten und an dem sich mehr als 200.000 Arbeiter, Bauern, einfache Soldaten,Studierende und Angehöriger anderer Weltbewegungen beteiligten.
Generell richteten sich alle Anstrengungen auf die Unterstützung Uribes bei den Wahlen 2006, einmal als Garanten für die gewaltsame Unterdrückung des kolumbianischen Widerstands, von streikenden Arbeitern bis hin zu den bewaffneten Gruppen, andererseits als weltreaktionären Gegenpol im Kampf um Hegemonie in der Region zum venezolanischen sozialfaschistischen Präsidenten Hugo Chávez, der beim Amerika-Gipfel im argentinischen Mar del Plata im November 2005 den zwischenimperialistischen Konkurrenzkampf einiger lateinamerikanischer Staaten gegen die ALCA-Pläne organisierte und schon seit langem auf verschiedenen Ebenen einen sozial-imperialistischen Block des Südens gegen die USA zu errichten versucht.
Die diplomatische Krise zwischen Venezuela und der mexikanischen pro-ALCA-Regierung unter Vicente Fox im selben November war Ausdruck des Konflikts zwischen dem US-Monopolinteresse und den Kräften des sozial-imperialistischen Konkurrenzblocks gegen die ALCA-Zone. Uribe sollte als treuer Vasall des US-Imperialismus wieder für dessen Vormachtstellung auf dem Subkontinent sorgen, oder - im Jargon der US-Außenministerin Condoleezza Rice gesprochen - für die „Stabilität“, die Chávez „gefährde“.
Mit dem militärischen Teil des „Plan Colombia“ ist der US-Imperialismus seit 1998/1999 dazu übergegangen, vermehrt eigene Truppen nach Kolumbien zu schicken. Offiziell handelt es sich um 800 Soldaten, die den einheimischen Streitkräften durch Trainingsprogramme usw. beim Kampf gegen den Drogenanbau helfen sollen. Tatsächlich liegt die Zahl der US-Militärs wohl weitaus höher. Unter ihnen befinden sich Nachrichtendienstler und Spezialeinsatztruppen wie im Irak. Seit 2000 wurden insgesamt 2,5 Milliarden Dollar allein an Militärhilfe aus den USA nach Kolumbien geschickt (a.a.O.).
Es geht bei diesem Projekt in Wahrheit darum, nach dem Modell des „präventiven Kriegs“ den Zugang der Monopole zu den Rohstoffvorkommen und zum Amazonas-Gebiet militärisch zu sichern und die aufständischen Gruppen niederzuschlagen. Daher ist es kaum verwunderlich, daß die Drogenexporte aus Kolumbien seit Beginn des „Plan Colombia“ nicht abgenommen haben, wie das Magazin „Newsweek“ im August 2005 berichtete. Vielmehr wurden die paramilitärischen Gruppen in ihrer Position als Hauptakteure im Drogengeschäft durch die Entlaubungsaktionen und die Vertreibungen von 32.000 Kleinbauern nach Ecuador gestärkt.
Nutznießer der Besatzung sind vor allem die Rüstungsmonopole Dyncorp und United Technology, das Bankenimperium Citigroup, das u.a. massiv von der Geldwäsche durch den Drogenhandel profitiert, und die Ölkonzerne Occidental Petroleum und BP Amoco.
Die „Regionalinitiative Anden“ ist die zweite Stufe des „präventiven“ Projektes, bei der die nationalen Streitkräfte und US-Militärstützpunkte in den Nachbarländern Kolumbiens aufgerüstet werden sollen. Mit dem Ausbau der Basen Manta in Ecuador, Iquitos in Peru und auf Curaçao wurde bereits ein strategisches Dreieck zur Kontrolle der gesamten Andenregion geschaffen. Die Einrichtung multinationaler Truppen und eines länderübergreifenden Spionagenetzes zur Aufstandsbekämpfung sind die nächsten Ziele des Pentagon (Política).
Damit gehen die Imperialisten dazu über, den gesamten Nordwesten Südamerikas massiv militärisch zu besetzen. Der ALCA-Plan soll notfalls mit Gewalt durchgesetzt werden.

Das Projekt ist auch als strategische Offensive gegen die konkurrierenden Mächte Bundesrepublik Deutschland, Europa, Japan und China aufzufassen, denen es ebenfalls nach den südamerikanischen Märkten und Ressourcen gelüstet.

China ist bereits zum zweitgrößten Ausbeuter Kolumbiens "aufgestiegen". Die Maoisten von der MLM in Kolumbien decken und unterstützen den Vormarsch der chinesischen Sozialimperialismus im eigenen Land und üben Verrat am eigenen Volk, dem sie angeblich "dienen" wollen. Der MLM, diesem Lakai des chinesischen Sozialimperialismus und Feind des kolumbianischen Volkes muss das Handwerk gelegt werden !

Man kann doch den amerikanischen Imperialismus nicht wahrhaft bekämpfen wollen, ohne gleichzeitig den chinesischen, europäischen Imperialismus und alle anderen imperialistischen Länder (wie zum Beispiel den brasilianischen Imperialismus) zu bekämpfen ! Man kann sich nicht auf die einen Imperialisten stützen, um die anderen Imperialisten zu bekämpfen und dabei das ganze weltimperialistische Ausbeuter- und Unterdrückungssstem unangetastet lassen.

Unsere stalinistisch-hoxhaistische Parole heißt: Sturz des gesamten weltimperialistischen Systems, Zerschlagung der weltimperialistischen Kette und all ihrer Kettenglieder - ohne Ausnahme - also auch in Kolumbien!

In Kolumbien zeigt der Weltimperialismus seine aggressive Fratze immer ungeschminkter. Im Kampf um die Neuverteilung der Rohstoffquellen und Absatzmärkte zwischen den imperialistischen Mächten und Großmächten lassen die US-Monopole und ihre Regierung dort hemmungslos morden, plündern und vertreiben. Wo die ALCA-Zone dem Monopolkapital die uneingeschränkte Ausbeutung der natürlichen Ressourcen und die totale Unterwerfung der nationalen Märkte Lateinamerikas garantieren soll, beseitigt sein Staat mit dem Militär jeden Widerstand in der Region. Die Profitwirtschaft der Weltkapitalisten macht auch vor den Wasser- und Sauerstoffquellen des Amazonas nicht halt, die lebenswichtig für die Zukunft der Weltbevölkerung sind. Die militärische, politische und wirtschaftliche Unterwerfung Kolumbiens und seiner Nachbarländer durch den US-Imperialismus ist ein Angriff auf das Leben der Völker!
Es ist das Interesse aller fortschrittlichen Kräfte auf der Welt, den Kampf des kolumbianischen Volkes gegen den Weltimperialismus und seine Lakaien zu unterstützen, schon allein um die Lebensquellen der Weltbevölkerung vor dem Zugriff der Weltmonopole zu retten, die nichts kennen außer der Verwertung ihres Weltkapitals zu möglichst profitablen Bedingungen.
Der Amazonas darf nicht den Interessen der Weltimperialisten geopfert werden!

 

4) Zur Klassenanalyse in Kolumbien

Die herrschende Klasse in Kolumbien ist die Bourgeoisie in Allianz mit den Großgrundbesitzern. Sie sind gehorsame Vasallen der Weltimperialisten und haben das kolumbianische Volk an den Weltkapitalismus verkauft.

Die Herrschenden treiben den kolumbianischen Staat in den Bankrott, wobei sie die Staatsschulden auf die werktätigen Massen abwälzen. Der Reichtum der Herrschenden basiert auf der brutalen Ausbeutung der Arbeiterklasse und der armen Bauern.

Bourgeoisie und Großgrundbesitzer machen einträgliche Handelsgeschäfte mit den Weltimperialisten. Die kolumbianische Bourgeoisie verschafft dem ausländischem Weltkapital ferner den nötigen Zugang zur Ausbeutung der begehrten nationalen Rohstoff- und Absatzmärkte.. Sie ist die verschwindend kleine Schicht der kolumbianischen Gesellschaft, welche direkt vom Weltimperialismus gekauft ist. Die Repräsentanten der Oligarchie sitzen in der Regierung und im korrupten Verwaltungsapparat, sie kontrollieren den Polizei - und  Militärapparat. Über Jahrzehnte war ihre politische Macht durch das Zweiparteiensystem aus "(Neo)Liberalen" und Ultraerzkonservativen abgesichert. Mit der Verschärfung der Widersprüche im Land setzen immer mehr auf die faschistischen Kräfte unter Álvaro Uribe.
Dieser benötigt zu seiner Wahl jedoch auch die Unterstützung zumindest von Teilen der nationalen, also der kleinen und mittleren Bourgeoisie. Hier bei uns wäre das die AFD, "Pro Chemnitz", und die Pegida. Sie befindet sich in Konkurrenz mit dem Imperialismus und der herrschenden Oligarchie und steht zwischen der Großbourgeoisie und den Arbeitern und Bauern. Der Bankrott der Firma Unica mit ihren 1200 Beschäftigten als Folge dieser Politik ist ein Beleg hierfür. Der Weltimperialismus kontrolliert die nationale Bourgeoisie und beschneidet damit ihre nationalen Eigeninteressen. Als Klasse ist die kolumbianische Bourgeoisie gespalten, aber bleiben dessen ungeachtet Feinde der Arbeiterklasse und den armen Bauern.

Teile der nationalen Bourgeoisie unterstützten Uribe, während andere insbesondere den Freihandelsvertrag TLC, den seine Regierung anstrebte, ablehnten. Schlagen sich weitere Teile von ihr auf die Seite der Opposition, würde dies das Kräfteverhältnis in Kolumbien sehr zugunsten der revisionistischen und bourgeoisen "Volksfront"-Kräfte und damit zugunsten der revisionistischen Weltfront verändern.
Die Arbeiterklasse ist die am meisten ausgebeutete Klasse in Kolumbien, zusammen mit den armen Bauern. Der Hauptangriff des Monopoltkapitals richtet sich gegen sie. Lohnkürzungen und Massenentlassungen zwingen immer größere Massen von Arbeitern in die Schichten der Bettler oder den sog. „informellen Sektor“, wo sie als Tagelöhner, fliegende Händler usw. von der Hand in den Mund leben müssen. Das objektive Interesse der kolumbianischen Arbeiterklasse ist die revolutionäre Beseitigung ihrer Ausbeutung durch inländische und ausländische Kapitalisten, ist der revolutionäre Sturz des faschistischen kolumbianischen Staates. Um ihre revolutionären Interessen durchzusetzen stellt die kolumbianische Arbeiterklasse auch demokratische Forderungen auf wie Streik- und Gewerkschaftsrecht sowie staatliches Sozialversicherungswesen, Gesundheitsreformen, Bildungsreormen, Landreformen, Beseitigung aller faschistischen, paramilitärischen Gruppen, Forderungen gegen den Ausverkauf Kolumbiens an die Weltimperialisten, Rauswurf der militärischen US- Besatzer, Ablehnung des TLC und der ALCA-Zone.

All diese demokratischen Forderungen dienen nur einem einzigen Ziel - nämlich der sozialistischen Revolution, denn ohne sozialistische Revolution kann sich die kolumbianische Arbeiterklasse nicht von kapitalistischer Ausbeutung und Unterdrückung befreien.

Die Arbeiterklasse muss im Bündnis mit den armen Bauern den Kapitalismus und seinen staatlichen Unterdrückungsapparat in Kolumbien zerschlagen, muss die kapitalistischen Produktionsverhältnisse revolutionär umwälzen und alles Land, alle Produktionsstätten, Banken, Medien usw. vergesellschaften mittels Enteignung der Bourgeoisie, mittels Enteignung der Weltimperialisten, mittels Enteignung der Großgrundbesitzer, muss die Diktatur des kolumbianischen Proletariats errichten.

Das ist der Beitrag, zu dem die kolumbianische Arbeiterklasse gegenüber dem Weltproletariat und seiner sozialistischen Weltrevolution verpflichtet ist. Denn erst wenn der Weltimperialismus geschlagen ist, wird die Befreiung der kolumbianischen Arbeiterklasse garantiert sein. Erst dadurch werden die Voraussetzunge dafür geschaffen, dass der Weltsozialismus unter der Diktatur des Weltproletariats aufgebaut werden kann. Erst dadurch werden die Voraussetzungen für den Kommunismus in Kolumbien, für die klassenlose Weltgesellschaft geschaffen.
Bündnispartner der Arbeiterklasse in ihrem Kampf gegen die imperialistische Ausbeutung Kolumbiens sind die armen Bauern und die revolutionären Elemente der bewaffneten Kräfte. Auf die Arbeiter- Bauern- und Soldatenräte baut sich die neue sozialistische Räterepublik in Kolumbien auf.

Vom Abgleiten ins Proletariat sind immer größere Teile des Kleinbürgertums betroffen. Hierzu zählen die kleinen Händler und Warenproduzenten sowie die Handwerker, vor allem aber die kleinen und mittleren Bauern. Sie alle leiden insbesondere unter der weltimperialistischen „wirtschaftlichen Öffnung“ durch Freihandelszonen, wodurch deren (agrarische) Billigprodukte sie in den Ruin treiben.
Die kolumbianische Landwirtschaft befindet sich zunehmend in den Händen der Großgrundbesitzer und der ausländischen Nahrungsmittelkonzerne. Zwei Prozent der Bevölkerung besitzen 80 Prozent des Grund und Bodens. Die zahlreichen Kleinbauern sind von den großen Grundeigentümern (terratenientes) verdrängt. Ihre Wirtschaften verfügen nicht über moderne Maschinen wie die der Großgrundbesitzer und befinden sich zumeist in abgelegenen Regionen. Die Transportwege auf dem Land sind entweder schlecht oder gebührenpflichtig, was es für die Kleinbauern umso schwerer macht, ihre Waren zu den Märkten zu bringen. Vom Verkauf ihrer überschüssigen Ernte können sie oft nicht leben. Sie sind daher gezwungen, entweder für den Drogenmarkt zu produzieren, was sie häufig in ausbeuterische Verhältnisse mit den Paramilitärs treibt, oder als Landarbeiter zu Hungerlöhnen auf den großen Wirtschaften zu arbeiten. Zwischen ihnen und den Großgrundbesitzern bestehen häufig noch feudale Bande. In manchen Regionen besteht sogar noch das mittelalterliche „ius primae noctis“ des Gutsherrn auf die Töchter seiner Vasallen. Viele Kleinbauern flüchten in die Städte oder wie aktuell in die USA und vergrößern dort ebenfalls den „informellen Sektor“, andere werden gewaltsam vertrieben.
Dennoch ist die Bauernschaft keine homogene materielle Kraft. Die etablierten Parteien machen sich bei Wahlen die materielle u. ideologische Isoliertheit vor allem weiter Teile der mittleren Bauernschaft zunutze und kaufen sich ihre Stimmen mit Geschenken, so z.B. mit Zement, Arbeitsgeräten, usw. Auf der anderen Seite gibt es starke Protestbewegungen von seiten der indigenen Kleinbauern und der landlosen Bevölkerung.
Das objektive Interesse der Bauernschaft und kleinen Warenproduzenten ist es, die Fesseln des Weltimperialismus loszuwerden, die sie in ihrer Entwicklung hemmen und aufgrund derer sie ins Elend gestürzt werden.

Aus ihrem Elend können sich die armen Bauern nur befreien an der Seite der Arbeiterklasse. Zukunft haben die Bauern nur im Sozialismus durch Kollektivierung bzw. durch den Aufbau von Sowchosen, d.h. durch sozialistische Staatsbetriebe. Andererseits kann sich die kolumbianische Arbeiterklasse nicht ohne Unterstützung der Bauern befreien. Deswegen kann die Diktatur des Proletariats nicht ohne das Bündnis mit den Bauern aufgebaut werden.

 

5) Nieder mit dem Verrat der neo-revisionistischen KP Kolumbiens (Marxisten-Leninisten) !

Aufbau der kolumbianischen Sektion der Komintern (SH)


Die einst proletarische " Kommunistische Partei Kolumbiens (ML) " verrät und sabotiert h e u t e alles das, wofür sie seit ihrer Gründung 1965 gekämpft hat.
Dabei verband sie ökonomische u. materielle Kampfformen mit dem militärischen Aufstand ihres bewaffneten Arms, der EPL (Ejército Popular de Liberácion – „Volksbefreiungsarmee“), die sich seit 1967 ununterbrochen im Krieg mit den weltreaktionären pro-imperialistischen Streitkräften des Landes befand. Heute machen sie nur Mist.
Zur Verbindung der verschiedenen Kampfformen schrieb die neorevisionistische Kommunistische Partei (ML) in einer dieses Jahr veröffentlichten Erklärung:

„Das politische und soziale Geschehen ist heute in der Tat polarisierter und kann „explosiv“ werden. Der soziale, politische und militärische Konflikt wird vor allem vom Eindringen des Yankee-Imperialismus vorangetrieben, von der kritischen wirtschaftlichen Situation des Volkes und von den Maßnahmen Uribes zu seiner Wiederwahl. Angesichts dieser Polarisierung ist es unvermeidlich, alle Formen der Organisation und des Volkskampfes auf die Tagesordnung zu setzen, einschließlich des bewaffneten revolutionären Kampfes, trotz aller Wünsche der politischen Fraktionen, die sich dem Regime nur mittels der Beteiligung an Wahlen und dem sozialen Kampf der Massen entgegensetzen.“ („Nieder mit Uribe! Auf zum nationalen Streik am 14. September“, Erklärung der neorevisionistischen Kommunistischen Partei Kolumbiens / Marxisten-Leninisten vom 30.06.2005)

Aus dem letzten Satz der Erklärung folgert die Partei natürlich nicht, daß es generell falsch wäre, sich an Wahlen zu beteiligen. Das wäre auch keine leninistische Schlußfolgerung. Vielmehr beteiligt sich die neorevisionistische  KPK (ML) als Mitglied der Organisation FSP an der Bildung eines einheitlichen reformistischen Blocks zu den Präsidentschaftswahlen 2006, der angeblich Uribe mit dem früheren Verfassungsrichter Carlos Gaviria einen starken Gegenkandidaten gegenüberstellen soll.
Entscheidend für die Beurteilung einer Kampfform ist, ob sie dem strategischen Interesse der Weltbewegung dienlich ist oder nicht. Ein Präsidentschaftskandidat, der getragen durch ein breites reformistisches Bündnis die Wiederwahl und damit die Faschisierungspläne Uribes angeblich verhindern soll, stärkt nicht die Position der Arbeiterklasse und der Bauernschaft, sondern schwächt sie eher in Kolumbien.
Hierzu die neorevisionistische KPK (ML) in derselben Erklärung:

„Etwas sehr Bedeutendes an den gemeinsamen Beschlüssen der Demokraten und der Linken ist die politische Stoßrichtung der Ideen und Methoden, die der Organisierung, der Einheit und dem Arbeiter- und Volkskampf die vorherrschende Rolle einräumen mit Forderungen und Vorschlägen, die dem Modell des Neoliberalismus und des Faschismus entgegengesetzt sind und das Ziel haben, für die Übernahme der Regierung zu kämpfen, ohne parlamentaristische oder reformistische Illusionen zu wecken. Das mobilisiert die Massen zur Aktion für den Wechsel. So wird der Aufbau demokratischer und revolutionärer Organisationen – ob sie politisch, sozial oder militärisch seien – unterstützt und die Arbeit dafür vorangebracht, daß ‚die Oberen nicht mehr regieren können wie zuvor und die Unteren nicht mehr bereit sind, sich regieren zu lassen wie zuvor’.“

Das geplante reformistische "Linksbündnis" bleibt im Rahmen des Kapitalismus, welcher nicht reformierbar ist, sondern dem Gesetz des Profits folgt. Jede Opposition, die den Kapitalismus unangetastet lässt, ist eine bürgerliche Opposition, die gegen die Interessen der Arbeiterklasse gerichtet ist. Wer solche reformistisch-revisionistischen Bewegungen unterstützt, verrät die revolutionären Interessen der Arbeiterklasse und stellt sich gegen sie. Damit schadet die KPK (ML) nicht nur der sozialistischen Revolution im eigenen Land, sondern auch der sozialistishen Weltrevolution, deren Feinde sie sind und als solche werden wir sie vor der kolumbianischen Arbeiterklasse entlarven und sie erbarmungslos bekämpfen. Dies wird uns um so besser gelingen, wenn wir die kolumbianische Sektion der Komintern (SH) aufgebaut haben. Zu ihrer Gründung rufen wir alle wahren Stalinisten-Hoxhaisten in Kolumbien auf.

Proletarier aller Länder vereinigt euch, Weltproletariat vereinige alle Länder!

Es lebe die sozialistische Revolution und die Diktatur des Proletariats in Kolumbien !

Es lebe die

Sektion Kolumbiens der Komintern (SH)!


 

 

 

 

 

 

 

Aufruf 100 Jahre Ende des 1. Weltkrieges in Berlin

Samstag 1.12.2018 zeitgleich in Berlin und Köln !


Der Erste Weltkrieg - ein von allen Seiten imperialistischer Krieg. Es gilt
gilt damals wie heute die Maxime von Karl Liebknecht:

Der Hauptfeind
steht im eigenen Land!

Krieg dem imperialistischen Krieg !

Beendigung des imperialistischen Krieges durch die sozialistische Revolution!

 

100 Jahre später

Immer mehr Kriege auf der Welt. Erneutes Aufflammen des Krimkrieges zwischenRussland und der Ukraine, alle bleiben stumm wie ein Fisch!

 

Die Verbrechen des Weltimperialismus im Allgemeinen und insbesondere des
deutschen Impedrialismus und die Lage heute


Am 2. August 1914 begann der Erste Weltkrieg, das erste weltweite imperialistische Gemetzel der Weltgeschichte, mit dem Überfall des deutschen Imperialismus auf Belgien. Der besonders aggressive deutsche Imperialismus hatte den Ersten Weltkrieg ausgelöst. Aber es ist eindeutig: Verurrsacht wurde der Erste Weltkrieg von allen
weltimperialistischen Großmächten, er war ein von allen Seiten ungerechter Krieg, ein weltimperialistischer Raubkrieg zur Neuaufteilung
der Welt unter den größten weltimperialistischen Räubern. Am Ersten Weltkrieg waren die Weltimperialisten aller Länder schuld. Die genauen
Ursachen für den Ersten Weltkrieg sind im imperialistischen Weltsystem verwurzelt, denn Imperialismus bedeutet Krieg!

Und heute ? Russland und Ukraine spielen Schiffe versenken und schießen sich gegenseitig die Schiffe ab. Einer gibt dem Anderen die Schuld. Poroschenko bettelt bei der Nato und dem deutschen Merkel-Imperialismus um Almosen. Die ukrainische Bourgeoisie provoziert weiter Konflikte zwischen dem östlichen und westlichen imperialistischen Weltlager, um damit Zugeständnisse herauszupressen. Um ihre Macht in der Ukraine aufrecht erhalten, schrecken ihre Herrscher nicht davor zurückt, weiter am dritten Weltkrieg zu zündeln.

Wie und warum es zum Ersten Weltkrieg kam,
sind Lehren, die nicht vergessen werden dürfen und uns mahnen, den imperialistischen Krieg für immer abzuschaffen. Lehren aus dem Ende des Ersten Weltkrieges sind Lehren der sozialistischen Weltrevolution. Das dialektische Verhältnis von Imperialismus und Revolution haben alle 5 Klassiker des Marismus-Leninismus wissenschaftlich nachgewiesen und uns wertvolle Lehren hinterlassen, um den imperialistischen Krieg durch die sozialistische Revolution zu verhindern, bzw. den imperialistischen Weltkrieg in die sozialistische Weltrevolution zu verwandeln.

Das gilt auch für den deutschen Imperialismus. Deswegen besteht unsere Aufgabe als Stalinisten-Leninisten darin, diese wichtigen Lehren der 5 Klassiker auf den deutschen Imperialismus anzuwenden, um ihn mit dem revolutionären Ziel seiner endgültigen Vernichtung zu bekämpfen. Insbesondere müssen wir sämtliche Verbrechen des deutschen Imperialismus - heute wie damals -
entlarven und das revolutionäre Bewusstsein der Arbeiterklasse zu wecken.

Insbesondere für den heutigen Kampf innerhalb und außerhalb der imperialistischen Bundeswehr ist es wichtig, aus dem Kampf gegen den Ersten Weltkrieg zu lernen, der von uns Kommunisten hier in Deutschland geführt worden ist, insbesondere aus den gemachten Fehlern, Schwächen und Versäumnissen der Spartakus-Gruppe
mit Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht an der Spitze. Lernen müssen wir auch aus dem Kampf der KPD des Genossen Ernst Thälmann und dem Kampf der KPD/ML des Genossen Ernst Aust - vor und nach dem Zweiten Weltkrieg. Im Rahmen der Feiern zum 100. Jahrestag der Gründung der KPD und dem 50. Jahrestag der KPD/ML - am 31. Dezember 2018 - gilt es, deren Kampf gegen den imperialistischen Krieg zu würdigen und ehrenvoll fortzusetzen.

Gedichte dazu :
Hunde des Weltkrieges- wir bekämpfen euch

Hunde des Weltkrieges- wir bekämpfen euch
Hunde des Weltkrieges- unser Kampf gilt euch

Imperialismus hinterlässt tote Städte, Bomben fallen
Konternovemberrevolution  erzeugt Straßen voll toter Menschen
voll Feuer , Lärm und Qualm
doch sozialistische Weltrevolution und Klassenkampf, das Schicksal des
Lebens
heißt  kämpfen für die Freiheit und das Leben nicht für den
unsterblichen Tod,
Profitwirtschaft, Waffenlobby und Rüstungsindustrie kennen keine Gnade
Das Ergebnis ist Hass, Elend und Not

Hunde des Weltkrieges - sie sind wieder frei
Hunde des Weltkrieges - und alle sind dabei

Freiheit o . Frieden, "humanitäre Friedenseinsätze" , welcher Hohn in
diesem Wort
Kaiser Wilhelm II., Zar Romanow, Hitler , Merkel , der einzige Befehl
heißt wieder einmal Mord
Zerstören und Verbrennen , für Profitmaximierung und Großkapital kein zu
hoher Preis
Doch die Finanzoligarchie und die Hunde des Weltkriegs ziehen wieder
ihren Kreis

Wir sehen wieder Ausschwitz
Wir sehen den Völkermord
Wir sehen die Verfolgung, egal an welchen Ort
Für Bonzen ist Weltkrieg die Lösung
Das Problem heißt Klassenkampf
Befreiungskämpfe/Befreiungskriege sind nicht gleich!
Wann kapiert ihr das?

Hunde des Weltkrieges- wir bekämpfen euch
Hunde des Weltkrieges- unser Kampf gilt euch
Tod, Tod, Tod den Hunden und Finanzoligarchie des imperialistischen
Weltkrieges!


Dreht die Gewehrläufe um

Ihr Mütter in dieser Welt
wenn sie euch morgen befehlen,
Ihr sollt neue Kinder für ihre  Weltkriege gebären,
Neue Krankenschwestern für Kriegslazarette,
Neue Soldaten für die Mörderstaffette,
Dann gibt es für euch nur eins:

  Sagt zum Weltimperialismus und zu Finanzoligarchie - nein!!!

Die Priester auf der Kanzel,
wenn sie zu euch kommen,
Befehlen ihr sollt segnen Bomben und Kanonen,
Ihre Weltkriege heilig sprechen,
Um religiös zu schützen ihre Verbrechen,
Dann gibt es für euch nur eins:
Religion ist Opium fürs Volk und vernebelt die Birne ,  sagt zur
Waffenlobby  nein!!!
Dann gibt es für euch nur eins
Klassenkampf statt Glaubenskrieg, sagt zur Rüstungsindustrie nein!!

Ihr weltrevolutionäre Jugend in der Schule/Berufsschule
wenn sie euch eintrichtern ihr werdet arbeitslos und seid Nieten
der Weltkrieg und die Armee seien die einzige Jobperspektiven
dann gibt es für euch nur eins
dreht die Gewehrläufe um und sagt zum Antikommunismus nein!!!

Ihr Piloten auf dem Flugfeld
wenn sie morgen sagen,
Ihr sollt Bomben und Phosphor
über Städte tragen,
Auf jeden Befehl von ihnen hören,
Unschuldiges Leben mit Gift zerstören,
Dann gibt es für euch nur eins:
Seid ein roter Pilot, kein Vollidiot, dreht die Flugzeuge um und sagt
zum Weltkapitalismus nein
Ihr Mädchen im Büro,
in der Werkstatt, im Laden,
Werdet abkommandiert zum Füllen von Granaten,
In eurem Namen zerfetzen sie Körper,
Stempeln euch ab zu potenziellen Mördern,
Dann gibt es für euch nur eins:
Sagt zur Weltkonterrevolution nein!!!

Männer auf dem Dorf, in der Stadt,
in jedem Land,
Wenn sie morgen befehlen,
nehmt die Knarre in die Hand,
Um zu töten nach der Profitmaximierung`s Willen,
um zu plündern, um zu killen.
Dann dreht euch alle weg, stellt sie an die Wand,
dreht die Gewehrläufe um
nur so fließt gerechtes Blut über das Land.
Dann dreht euch alle weg, stellt sie an die Wand,
dreht die Gewehrläufe um
nur so fließt nie wieder Blut im ganzen Land.

 

Glaubt ihr etwa, das sind humanitäre Friedenseinsätze?

 

Ist das der Zustand von Freiheit und Demokratie?-, propagiert von
bürgerlicher Hetze
Glaubt ihr etwa, das sind humanitäre Friedenseinsätze?
Eure Ideale belogen und betrogen, Ihr Revisionisten den Klassenkampf
nicht seht,
verkauft an das weltimperialistische System, das über Leichen geht!
Doch glaubt nicht, dass all die toten Augen lügen!
Banken , Konzerne und Monopole sind potentielle Mörder, die durch ihre
Profitökonomie betrügen !

Für all die Verfolgten, Vertriebenen und Weisen,
für all die Toten, die keiner von euch sieht!
die Novemberrevolution und der Große Vaterländische Krieg , was sollen
wir noch beweisen?
Schaut euch einfach um, denn es herrscht Weltkrieg! Weltkrieg!

Ist das die besagte und grenzenlose Freiheit?
Die doch alle zu Lohnsklaven macht?!
Rücksichtslos, korrupt und ohne jede Reue wird das Volk bekämpft, wenn
dies dem Fortschritt dient!
Kritik und Wahrheit wurden längst begraben,
wie auch die Völker, die eure Opfer sind!

Für all die Verfolgten, Vertriebenen und Waisen,
für all die Toten, die keiner von euch sieht!
die Novemberrevolution und der Große Vaterländische Krieg , was sollen
wir noch beweisen?
Schaut euch einfach um, denn es herrscht Weltkrieg! Weltkrieg!


 

 

 

 

 

 

 

 

Gedicht
22. November 1963
  55 Todestag vom US-Weltimmperialistenführer John F. Kennedy

 

Siehe dazu auch das Buch von Enver die Chruschtschowianer : Kennedy bezeichnete Chruschtschow als seinen Freund und Kennedy die Mauer als nützlich. 

 

Für dich scheiß Imperialisten Kennedy empfindet das Weltproletariat nur Hass u. Wut
Im Herzen der Proletarier aller Länder entfacht die Glut
Das Weltproletariat wünscht(e) Kennedy u. allen Immperialisten die Hölle auf Erden
Sozialistische Weltrevolution, Tod dem Weltkapitalismus und Verderben!

Kennedy, du hattest überall deine Spitzel, in allen gelogen
dich überall nur eingeschleimt und alle betrogen
Aus deiner Fresse da quellten die Lügen,
nun schaust du dir die Radischen von unten an, du wirst niemand mehr betrügen

Falls du deinen Tod nur vorgetäuscht hast, solltest du dir im Klaren sein
Die Pariser Kommune ist zurück, die "Gelbwesten" deren Armee, du kleines mieses Imperialistenschweien!
Falls du deinen Tod nur vorgetäuscht hast, in einem solltest du dir im Klaren sein,
du kleines mieses Weltkapitalistenschwein!

sozialistische Weltrevolution - Kampf um die Welthegemonie
Gott vergibt, das Weltproletariat nie!
sozialistische Weltrevolution - Kampf um die Welthegemonie
Gott vergibt, Proletarieer aller Länder nie !

Die Chruschtschowianer glaubten dir, denn sie waren blind
Heute weiß das Weltproletariat u. Bauern was für Idioten die Revis sind
Die Restauration des Kapitalismus kam in der SU 56 aus dem nichts, sie nahmen ihn auf
Doch aus diesen Fehlern lernen wir Bauern und Proleten draus

Kennedy, für dich sollen Weltproleten Sklaven für das Weltkapital sein,
du kleines mieses Imperialistenschwein!
Doch falls du deinen Tod nur vorgetäuscht hast, in einem solltest du dir im Klaren sein
du kleines mieses Weltimperialistenschwein!

sozialistische Weltrevolution - Kampf um die Welthegemonie
Gott vergibt, das Weltproletariat nie!
sozialistische Weltrevolution - Kampf um die Welthegemonie
Gott vergibt, Proletarieer aller Länder nie !

 

Die Welt könnt' ohne Weltkapitalismus so wunderschön sein.

Kennedy du bist korrupt, Millardär u. dazu noch stinkend faul
Dich trifft man nur im Weißen Haus, außer in Berlin quellt die Scheiße aus deinem Maul
Deine Phantasien zur Mondreise die waren bunt
Bei dir merkt man`s du läufst nicht mehr ganz rund

In Dalles Texas säufst du dich voll, gabst dir die Kanne
Aber dann war`s endlich vorbei deine Amtszeit ging eh viel zu lange
Das CIA hat dich hingerichtet , wenn auch ohne Strick
Hauptsache tot, das Weltproletariat hat von dir die Faxen dick.
Und auch die Bauern geben auf dir einen F§$%

Denn Proletarier aller Länder hassen dich, du dreckiges Imperialistenschweinschwein.
Die Welt könnt' ohne Weltkapitalismus so wunderschön sein.
Ja das Weltproletariat u. Bauern hassen dich, du dreckiges Weltimperialistenschwein.
Die Welt könnt' ohne Weltfinanzkapitalismus so wunderschön sein.

Kein Bauern, kein Prolet kann deine bürgerliche Ideologie versteh'n,
keiner wollte dich je in unserem Berlin seh'n.
Aus deiner Fresse quillte :" Ich bin ein Berliner"
Doch im Weißen Haus warst du nur für das Weltkapital Hausdiener
An der Fresse deiner Jacqueline klebt der Lippenstift,
Ihr Schleifspur war eine riesen Dose Schlangengift.
Kennedy, du bist ein korrupter Großkapitalficker,
wegen dir ertrinken heute Asylies im Mittelmeer.
Läuft wieder über dich ne Reportage, fliegt die Glotze aus dem Fenster,
Die "Gelbwesten" kämpfen in Frankreich, um Europa gehen die Gespenster
Kennedy machte wie Erhard u. Chruschtschow nur Lug und Trug
,  Arbeiter und Bauern haben von dir endgültig genug.

Denn Proletarier aller Länder hassen dich, du dreckiges Imperialistenschweinschwein.
Die Welt könnt' ohne Weltkapitalismus so wunderschön sein.
Ja das Weltproletariat u. Bauern hassen dich, du dreckiges Weltimperialistenschwein.
Die Welt könnt' ohne Weltfinanzkapitalismus so wunderschön sein.
Reisen zum Mond gab es in Wirklichkeit keine,
du hattest im Weißen Haus den ganzen Tag Langeweile.
Deine Jacqueline träumte manchmal von nem Pferdekuss,
und heute jagen sich die Allahfaschisten selbst in die Luft
Ausgebeutete und Unterdrückte, ja die machst du an,
Du bist weltimperialistischer Abschaum, das Weltproletatriat zündet das Weltkapital an.
Dein "super" Weißes Haus ist ne dunkle Gruft,
Vor 55 Jahren verrecktest du endlich, so wie Allahfaschisten jagen sich in die Luft.

Ja Proletarier aller Länder hassen dich, du dreckiges Imperialistenschweinschwein.
Die Welt könnt' ohne Weltkapitalismus so wunderschön sein.
Ja das Weltproletariat u. Bauern hassen dich, du dreckiges Weltimperialistenschwein.
Die Welt könnt' ohne Weltfinanzkapitalismus so wunderschön sein.


 

 

 

 

 

Gedicht

100 Jahre Stinnes-Legien-Abkommen

 

Am 15. November 1918 schlossen 21 Unternehmerverbände und sieben Gewerkschaften das sogenannte Stinnes-Legien-Abkommen – benannt nach seinen beiden Bonzen und Sozialfaschisten, den Verhandlungsführern, dem Ruhrindustriellen Hugo Stinnes und dem Vorsitzenden der Generalkommission der Gewerkschaften Deutschlands, Carl Legien
Carl Legien (links) und Hugo Stinnes (rechts)

In Karl-Marx-Stadt gegenüber der Stadthalle, da steht ein Monument,
Von unserm großen Wissenschaftler,den jeder gute Bauer u. Prolet kennt.
Wie oft sind wir dort gewesen, bei Regen und Sonnenschein.
Nach 100 Jahren Novemberrevolution fiel'n ein immer wieder, die Worte ein:

Haut dem Carl Legien und Hugo Stinnes auf`s Haupt
Ebert, Scheidemann, Noske-Mörder-Bande als "Väter der Demokratie"
die Geschichtsfälschung der Sozialfaschisten entlarven, wer an so eine Scheiße glaubt
Steinmeier ideologisch auf die Schnauze hauen, jetzt oder nie!

Diktatur des Proletariats, steig hernieder, und regiere  wieder.
Novemberrevolution, hilf' mit deiner starken Hand, unserm armen Vaterland.
Diktatur des Proletariats, steig hernieder, und regiere  wieder.
Lass' in diesen miesen Zeiten,
die Sozialfaschisten Legien, Stinnes u. Steinmeier weiterreiten.

Carl Legien und Hugo Stinnes' Almosen, ach die braucht keiner jetzt.
Wo man die Novemberrevolution verleumdet, gegen uns antikommunistisch hetzt.
Gemeint sind die Sozen Legien, Stinnes  , die ganze Bande machte kusch.
Geschichtsfälschung der Sozialfaschisten entlarven, Keiler Matrosen der Startschuss
Carl Legien und Hugo Stinnes' Almosen den Bauern u. Proleten die Kohle geraubt
Drum schalgt den Sozialfaschisten Steinmeier ideologisch auf sein Haupt
und jeden der an so eine Scheiße wie Ebert, Scheidemann, Noske als "Väter der Demokratie" glaubt
dem Steinmeier ideologisch auf die Schnauze zu hauen
und mit 100 Jahre Novemberrevolution die Weltdiktatur des Weltproletariats aufbauen

Diktatur des Proletariats, steig hernieder, und regiere  wieder.
Novemberrevolution, hilf' mit deiner starken Hand, unserm armen Vaterland.
Diktatur des Proletariats, steig hernieder, und regiere  wieder.
Lass' in diesen miesen Zeiten,
Legien, Stinnes u. Steinmeier auf dem Balkan reiten.

Für Legien ,Stinnes u. Steinmeier gibt's Heulen und Zaehne klammern, für das ganze Pack.
Dann ist Schluss mit Geschichtsfälschung der Sozialfaschisten, da gibt's "Knueppel aus dem Sack"!
Die Sozen die Noske-Mörder-Bande als "Väter der Demokratie" loben, die die Novemberrevolution verkaufen.
Karl, Rosa und Thälmann geben die Order, die Kerle soll'n Spiessrutenlaufen!

Diktatur des Proletariats, steig hernieder, und regiere  wieder.
Novemberrevolution, hilf' mit deiner starken Hand, unserm armen Vaterland.
Diktatur des Proletariats, steig hernieder, und regiere  wieder.
Proletarier aller Länder steh'n bereit, für 100 Jahre Novemberrevolution alte Herrlichkeit.

Diktatur des Proletariats, steig hernieder, und regiere  wieder.
Novemberrevolution, hilf' mit deiner starken Hand, unserm armen Vaterland.
Diktatur des Proletariats, steig hernieder, und regiere  wieder.
Lass' in diesen miesen Zeiten,
das ganze sozialfaschistische Pack zum Teufel reiten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Erlebnisbericht

Nazi- Massaker vom Katyn

Freitag, 23. November 2018 von 18:30 bis 20:30
Augsburger Zeughaus
Zeuggasse 6, Augsburg


Die faschistische AFD hielt im Zeughaus Augsburg einen "Stammtisch ab", wo sie die (Kriegs)-Verbrechen der Massaker von Katyn der sozialistischen Sowjetunion und der Roten Armee in die Schuhe schoben. Darüberhinaus leugnete die faschistische AFD ihrerseits die Verbrechen des Nazifaschismus.

Das ließen wir uns nicht bieten, also nix wie hin zum Zeughaus. Die Knüppelkunden versperrten und bewachten den Eingang. Und selbst als wir bloß die Transparante der Gegenaktion lesen wollten, grunzten uns die Knüppelkunden voll.

Getroffen haben sich auch die sozialfaschistischen Jusos, Jugend des Linken Sektors, sozialfaschistische SDAJ, die Ökofaschisten Grüne Jugend und die Zecken vom Infoladen.
Es wurde sich von Seiten der bürgerlich-reformistisch-staatsgläubigen Welt reichlich mit Bier die Vase gegeben. Einer von den Jusos schwartete sogar ne Bierpulle, kam aber nicht sehr weit. Dann kam ein Knüppelkunde und das Veranstalter(in) und wollten es den Stalinisten-Hoxhaisten in die Schuhe schieben. Das ist natürlich geistiger Synapsenpogo. Die stalinistisch-hoxhaistische Weltbewegung hielt eiserne weltrevolutionäre Disziplin und ließ sich von den Sozialfaschisten nicht provozieren.

Verhindern konnte man den faschistischen Stamtisch der AFD nicht, dafür aber gab es mal wieder die Spartakusfahne. Es waren auch nur ca. 50 Teilnehmer von der Gegenaktion.

Es gab aber auch normale Leute, mit denen führten wir Gespräche und stellten klar:

Katyn und Medien:

Sie kennen die Wahrheit und predigen Lügen

1940 wurden in Katyn in Polen zigtausende polnischer Offiziere von der nazifaschistischen Hitler-Wehrmacht ermordet. Auch Historiker und Politiker aus den USA, Großbritannien und aus aller Welt sahen dies als zweifelsfrei erwiesen an.

Das Reichspropagandaministerium unter Goebbels verbreitete im Frühjahr 1943 Meldungen, es wären im Wald von Katyn bei Smolensk Massengräber mit von der sowjetischen Armee erschossenen polnischen Offizieren gefunden worden. Sie wollten damit die Bevölkerung gegen die Rote Armee, die kurz vor Smolensk stand und täglich näherkam, aufbringen. Ebenso hofften sie international die Anti-Hitler-Koalition zu schwächen, da sie merkten, daß sie den Krieg gegen die Rote Armee nicht mehr gewinnen konnten.

Doch bereits damals waren die Meldungen widersprüchlich und unglaubwürdig. So waren z.B. alle Erschossenen mit deutschen Kugeln ermordet worden! Goebbels schrieb am 8. Mai 1943 in sein Tagebuch: „In jedem Fall ist es wichtig, daß diese Tatsache streng geheimgehalten wird. Wenn das dem Gegner bekannt wird, so wird der ganze Katyn-Fall in Zweifel gezogen.“

Die nazifaschistische Wehrmacht setzte eine „Untersuchungskommission“ ein, die nur das fand, was sie finden durfte. Sie kam zu dem Ergebnis, die Rote Armee habe das Massaker begangen. Unterstützung erhielten die Nazifaschisten allein von der bürgerlichen polnischen Exilregierung in London, die in ihrem Antikommunismus begierig jede Hetze aufgriff.

Der britische Premier Winston Churchill sagte dazu: „Die deutsche Propaganda schuf diese Geschichte gerade zu dem Zweck, um die Reihen der vereinten Nationen zu spalten.“ Die englische „Times“ ging am 23.4.43 auf die Ungereimtheiten in der nazifaschistischen „Untersuchung“ ein:

„Wie kommt es, daß die Deutschen, die fast zwei Jahre lang dieses Gebiet okkupierten, erst jetzt die Gräber entdecken? Sie ermordeten viele Tausende Polen und sind darauf stolz. Versuchen sie denn nicht, neue Ermordungen zu ihren eigenen Interessen zu mißbrauchen? Warum unterscheiden sich ihre Berichte über die Leichenentdeckung so stark voneinander? Zunächst erklärten sie, daß sie von den Ermordungen vor zwei Jahren erfuhren. Etwas später sagten sie, daß dies ihnen erst Ende März 1943 bekannt wurde. Sie nannten die Zahl von 1200 bis 15000 Leichen. Sie wissen, daß in der entstandenen Situation keine unabhängige und sorgfältige Untersuchung möglich ist, und sie sind der Auffassung, daß sie alles frei erfinden können, was ihnen in den Sinn kommt.“ Auch die USA wiesen die faschistische Propaganda zurück. Ein Beispiel dafür ist die Titelgeschichte in der Zeitung der US-Streitkräfte „Wiener Kurier" vom 2.7.46 (siehe Faksimile).

 Am 15. Januar 1944 besuchte eine Gruppe westlicher Journalisten den Wald von Katyn und die Massengräber. Sie konnten alles untersuchen. Der Korrespondent der „Sunday Times“, A.Werth, unterstrich in seinem Bericht, daß ...die Polen mit deutschen Kugeln ermordet wurden, eine Tatsache, die nach dem Tagebuch Goebbels zu urteilen, ihn stark beunruhigte.“ Unmittelbar nach der Befreiung von Smolensk von den Nazi-Faschisten setzte die Sowjetregierung eine Untersuchungskommission ein, der namhafte gerichtsmedizinische Sachverständige aber auch Vertreter der Öffentlichkeit wie der Metropolit von Moskau Nikolai oder der Schriftsteller Alexej Tolstoi angehörten. Die umfassende Untersuchung ergab, daß die Erschiessungen im Wald von Katyn von den Nazi-Faschisten vorgenommen worden waren. Die Ergebnisse der Kommissionsarbeit wurden weltweit anerkannt und in der Presse veröffentlicht. Sie wurden auch als offizielle Dokumente im Prozeß gegen die wichtigsten Nazikriegsverbrecher in Nürnberg verwendet.

Heute werden alle diese Tatsachen verdreht und vom Tisch gewischt. Die polnische Regierung aber auch Gorbatschow und Putin erkennen inzwischen den Untersuchungsbericht der nazifaschistischen Wehrmacht als „richtig“ an. Die Ermordeten von Katyn gelten nun als „Opfer Stalins“

Allerdings haben sie bis heute keine Dokumente dafür auf den Tisch legen können. Gorbatschow und Putin, dem alle Archive Moskaus zur Verfügung stehen, haben darin nichts gefunden, was sie der Öffentlichkeit vorweisen konnten. Dabei hätte er es sicher getan, um Stalin anzugreifen und die sozialistische Vergangenheit der Sowjetunion in den Dreck zu ziehen.

***
Grundlinien der Okkupationspolitik des faschistischen deutschen Imperialismus in Polen 1939-1945

1. Ziele und Perioden der faschistischen Okkupationspolitik in Polen

Mit dem Überfall auf Polen am 1. September 1939 entfesselte der deutsche Imperialismus zum zweiten Mal einen Weltkrieg. Als Kriegsziel hatte Hitler den Befehlshabern der Wehrmacht bereits am 23. Mai genannt: „Danzig ist nicht das Objekt, um das es geht. Es handelt sich für uns um die Erweiterung des Lebensraumes im Osten und Sicherstellung der Ernährung sowie der Lösung des Baltikum-Problems ... Das Problem Polen ist von der Auseinandersetzung mit dem Westen nicht zu trennen. Polens innere Festigkeit gegen den Bolschewismus ist zweifelhaft. Daher auch Polen eine zweifelhafte Barriere gegen Rußland.“

 (IMG, Rd. XXXVII, Nürnberg 1949, S. 546, Dok. L-079)

Die Aggression zielte darauf ab, den deutschen Imperialismus in der ersten Etappe seines militärischen Kampfes um die Weltherrschaft gegenüber seinen imperialistischen Konkurrenten zu stärken. Zugleich sollte Polens Territorium als künftige Aufmarschbasis gegen die Sowjetunion dienen.

Der widersprüchliche Zielkatalog der Okkupanten

Am 22. August 1939 verkündete Hitler den Oberbefehlshabern der angriffsbereiten Wehrmacht: Über die Zerschlagung der polnischen Armee hinaus müsse Polen in seiner staatlichen und nationalen Existenz vernichtet werden. Die „Lösung der Ostfrage“ erfordere die „Beseitigung der lebendigen Kräfte“. Daher solle die Wehrmacht ihr „Herz verschließen gegen Mitleid“ und die ihr gestellten Aufgaben „hart und rücksichtslos“ durchführen. Erst die „physische Vernichtung“ der Bevölkerung „polnischer Abstammung“ schaffe Deutschland den Lebensraum, „den wir brauchen“. ( IMG, Bd. XXVI, Nürnberg 1947, S. 525 1., Dok. PS- 1014; ADAP, Serie D, Bd. VIII, Baden-Baden 1961, S. 171, 193, 469)

Eine genauere Bestimmung der Okkupationsziele erfolgte allerdings erst nach dem Sieg über Polen. Die in den Führungsgremien des „Dritten Reiches“ zwischen dem 28. September und dem 17. Oktober 1939 gefällten Entscheidungen basierten auf der Niederlage Polens wie auf dem Nichteingreifen der Westmächte. Beides ermöglichte es der Hitlerregierung, die seit 1918 erhobenen revanchistischen Forderungen gegenüber Polen durchzusetzen und dabei weit über die Okkupationsziele des deutschen Imperialismus im ersten Weltkrieg hinauszugehen. (...)

In der Zeit der nazifaschistischen Okkupation war Polen zweimal Kriegsschauplatz, doch die größten und grausamsten Verluste erlitt die Bevölkerung durch die gezielten Massenverbrechen der Okkupanten. Das polnische Büro für Kriegsschäden bezifferte sie wie folgt:

Kriegsverluste Tod in Vernichtungslagern, durch „Pazifizierungen“,Exekutionen, 644 000 tote

Liquidierung der Ghettos Tod in Gefängnissen, Lagern, 3 577 000 tote
durch Epidemien, Entbehrungen und Erschöpfung 1 286 000 tote
Tod außerhalb der Lager durch Hunger, Entbehrung, Erschöpfung, Verletzung, Überarbeitung 521 000 tote

Mit diesen mehr als 6 Millionen Opfern der nazifaschistischen Okkupation verlor Polen 22 % seiner Bevölkerung.

Hinzu kamen die materiellen Verluste. 38 % des materiellen Volksvermögens wurden zerstört. Die Entbehrungen und Qualen der nicht ermordeten und nicht verhungerten Menschen, ihre Not und ihr Elend sind nicht zu beziffern. (Aus: Dokumentenedition: Europa unterm Hakenkreuz Polen, VEB Deutscher Verlag der Wissenschaften, Berlin 1989)

Anmelderin war : Johanna Schulz https://www.facebook.com/johanna.schulz. von der Jugend des LINKEn Sektors

Johanna Schulz hat uns auch wegen der Spartakusfahne bei den Protesten gegen das PAG in Augsburg am 26. 5. 2018 mit den Knüppelkunden gedroht.

 

 

 

 

 

Alle 15 Bände jetzt komplett online !!!

 

Die Komintern (SH) hat damit ein großes Ausrufungszeichen gesetzt.

 

Wir hatten die Werke Stalins bereits vor 47 Jahren herausgegeben und nun ist auch die Online-Ausgabe fertig.

Es lebe der Genosse Stalin !

 

Wolfgang Eggers

8. Dezember 2018

 

 

 

 

Band 15

Mai 1945 - Dezember 1952

 

1945

1946

1947

1948

1949

1950

1951

1952

 

 

Band 14

neue, verbesserte Auflage der Komintern (SH)

Februar 1934 - April 1945

 

1934

1935

1936

1937

1938

1939

1941

1942

1943

1944 - April 1945

Anmerkungen Band 14 (1934 - 1939)

 

 

 

neue Webseite

KOLUMBIEN

 

(englisch)

90 Jahre

BANANEN - MASSAKER

6. Dezember 1928 - 6. Dezember 2018

Kolumbien

 

 

 

 

 

Zum Tod des Genossen S. Kirow

1. Dezember 1934

 

 

 

 

 

 

Es lebe Genosse Stalin !

 

Band 13

Juli 1930 - Januar 1934

 

1930

1931

1932

1933

1934

 

Band 12

April 1929 - Juni 1930

1929

1930

 

 


 

Unsere zukünftige sozialistische Weltrepublik wird für alle Erdenbewohner einen einheitlichen Weltpass ausgeben...
[Beschluss der Komintern (SH)]

ROTER KALENDER

2018

 

 

erscheint demnächst

 

Januar

Januar 1848 - 170 Jahre Kommunistisches Manifest von Marx und Engels


15. Januar 1919 - 99 Jahre Mord an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht (in Zusammenarbeit mit der Deutschen Sektion)


21. Januar 1924 - 9. Todestag Lenins


30. Januar 1933 - 85 Jahre Kampftag gegen Faschismus und Reaktion


Januar 1848 - 170. Jahrestag der Revolution in Italien

 

100 Jahre Januarstreik 1918


Februar

2. Februar 1943 - Stalingrad - 75 Jahre


1848 170. Jahrestag der Französischen Revolution


10. Februar 1898 - 120 Jahre Bertolt Brecht


23. Februar 1918 - 100. Gründungstag der Roten Armee



März

5. März 1953 - 65. Todestag von Josef V. Stalin


2. - 6. März 1919 - 99. Jahrestag der Gründung der Komintern


6. - 8. März 1918 - 100. Jahrestag des 7. Kongresses der CPR (B)


8. März - 1911 - Internationaler Frauentag - Vierter Jahrestag der Gründung der Frauenkommunistischen Internationale (SH)


13. - 15. März 1898 - 120 Jahre Erster Kongress der KPdSU (B)


14. März 1883 - 135 Todestag von Karl Marx


18. März 1871 - 147 Jahrestag der Pariser Kommune


18. März - 95. Jahrestag des politischen Häftlingstages


1848 - 170. Jahrestag der deutschen Revolution


15. März 1848 170. Jahrestag der ungarischen Revolution


28. März 1868 - 150. Jahrestag von Maxim Gorki


31. März 1898 - 120. Todestag von Eleonore Marx



März-April 2003 - 15 Jahre Irakkrieg



April

11. April 1985 - 33. Todestag Enver Hoxha

12. April 1923 - Ernst Aust -95. Geburtstag (vorbereitet von der deutschen Sektion)


15. April 1888 - 130. Todestag von Joseph Dietzgen


16. April 1886 - 132. Geburtstag von Ernst Thälmann (Deutsche Sektion)


17. - 25. April 1923 - 95 Jahre: 12. Parteitag der KPdSU (B)


19. April 1943 - 75 Jahre: Warschauer Ghetto


20. April 1953 65. Todestag von Erich Weinert


22. April 1870 - 148. Geburtstag Lenins



Mai

Erster Mai (!) Internationaler Kampftag der Arbeiterklasse


15. Jahrestag der Neugründung der RILU


5. Mai 1818 - 200. Geburtstag von Karl Marx


5. Mai - Gedenktag der Helden von Albanien


9. Mai 1945 - Sieg über die Hitler-Nazis - 73. Jahrestag


14. Mai 1948 - 70 Jahre Gründung des Staates Israel


25. Mai 1963 - 55. Jahrestag des Afrikanischen Befreiungstages

 


Juni

12. Juni 1943 - 75 Jahre: Auflösung der Komintern


22. Juni 1941 - Beginn des Großen Vaterländischen Krieges (77. Jahrestag)


1848 170. Jahrestag der serbischen Revolution


1968 - 50 Jahre Studentenbewegung

 

 


Juli

Brief des ZK der PAA an das ZK der KP Chinas, Juli 1978 - vor 40 Jahren


8. Juli 1968 - 50 Jahre: Chrisler Wilder Streik


10. Juli 1943 - 75 Jahre: Gründung der albanischen Volksarmee

Gründungstag des Stalinismus-Hoxhaismus

am 16. 7. 1947

Erste Begegnung von Josef Stalin und Enver Hoxha


17. Juli - 1. September 1928 - 90. Jahrestag des 6. Kongresses der Komintern


26. Juli 1848 - 170 Jahre Matale Rebellion - Sri Lanka


Juli 1936 - 82. Jahrestag des Spanischen Bürgerkrieges



August

5. August 1895 - 123. Todestag von Friedrich Engels


25. August 1985 - 33. Todestag von Ernst Aust (Deutsche Sektion)


August 1968 - Invasion der sowjetischen Imperialisten in der Tschechoslowakei


31. 1948 - 70. Todestag von Shdanow

 

 

 


September

 

1. September 1939 - Beginn des Zweiten Weltkrieges


1. September - Internationaler Tag gegen imperialistische Kriege


1. September 1928 - 90. Jahrestag des Komintern-Programms - angenommen auf der 64. Tagung des 6. Kongresses der Komintern - 90. Jahrestag von Stalins Reden auf dem Juli-Plenum des C. C., C. P. S. (B) über das Komintern-Programm


11. September 1973 Chilenischer Staatsstreich


September 1908 - 110 Jahre Lenin: "Empiriokritizismus"



Oktober

1. Oktober 2014 - 4. Jahrestag der IKS


2. Oktober 1968 - 50 Jahre Massaker in Mexiko


9. Oktober 1918 - 100. Jahrestag von Lenins Buch "Die proletarische Revolution und der Renegat Kautsky"


10. - 16. Oktober 1923 - 95 Jahre - Gründung der Roten Bauern-Internationale (Krestintern)


16. Oktober 1908 - 110. Geburtstag von Enver Hoxha


21. Oktober 1993 25 Jahre - burundischer Bürgerkrieg



22. Oktober 1878 - 30. September 1890 "Sozialistengesetze" in Deutschland - 140 Jahre

 



November

 

1923 - 95 Jahre Hamburger Aufstand


7. November 1917 - Oktoberrevolution - 101. Jahrestag


7. November 1. Jahrestag der Gründung der Russischen Sektion der Komintern (SH)


8. November 1941 - 77. Jahrestag - Gründung der PAA


8. November 1948 - 70. Jahrestag des Ersten Kongresses der PLA


8. November 2011 - Jahrestag der Gründung der Sektionen der Komintern (SH)


9. November 1918 - 100 Jahre Novemberrevolution in Deutschland

9. November 1938 - 80 Jahre Reichskristallnacht

(Deutsche Sektion)

20. November 1919 - 99. Jahrestag der Gründung der KJI


23. November 1941 77Jahrestag der Gründung der Vereinigung der Jugend der Arbeit Albaniens


- Jubiläen der Gründung der Sektionen der KJI (SH)

25. November 1978 - vor 40 Jahren Gründung der RGO


28. November 1820 - 1898. Geburtstag von Friedrich Engels


29. November 1944 - 74. Jahrestag der Befreiung Albaniens

 November 1978 - 40. Jahrestag der iranischen Revolution



Dezember

5. - 6. Dezember 1928 - 90 Jahre: "Bananen Massaker" United Fruit Company, Kolumbien


18. Dezember - Internationaler Tag der Migranten


21. Dezember 1879 - 139. Geburtstag Stalins


24. Dezember 1918 - 100 Jahre: Aus Moskau wurde eine Radiosendung gesendet, in der die "Kommunisten aller Länder" aufgerufen wurden, "sich um die revolutionäre Dritte Internationale zu versammeln".


31. Dezember 2000 - 18 Jahrestag der Gründung der Komintern (SH)


31. 12. 1968 - 50. Jahrestag der Gründung der KPD / ML


100. Jahrestag der Gründung der KPD von Ernst Thälmann (Deutsche Sektion der Komintern)


1918 - Gründung der kommunistischen Parteien in den Niederlanden, der Tschechoslowakei, Griechenland, Polen, der Ukraine, Weißrussland - 100 Jahre!

 

 

Long live Stalinism-Hoxhaism ! (English)


RROFTE STALINIZEM-ENVERIZMI! (Albanian) SHQIPTAR


Es lebe der Stalinismus-Hoxhaismus ! (German) DEUTSCH

Да здравствует сталинизм - Ходжаизм ! (Russian)

გაუმარჯოს სტალინიზმ–ხოჯაიზმს! (Georgian)

Viva o Estalinismo-Hoxhaismo! (Portuguese)

Viva Stalinismo-Hoxhaismo! (Italian)


斯大林霍查主义万岁! (Chinese)


Viva el Stalinismo-Hoxhaismo! (Spanish)


Vive le Stalinisme-Hoxhaisme! (French)


At zije Stalinismus-Hodzismus! (Czech-Slovak)


Ζήτω ο σταλινισμός - χοτζαϊσμός! ! (Greek)


Živeo Staljinizam - Hodžaizam! (Bosnian)

! زنده باد استالینیسم-خوجهئیسم (Farsi)

Niech zyje Stalinizm-Hodzyzm! - (Polski) 

Længe leve Stalinismen-Hoxhaismen (Danish)

Hidup Stalinisma dan Hoxhaisma! (Malay) Bahasa Melayu

Staliniyamum-Hoxhaiyamum niduzhi vazga (Thamil)

Viva o Stalinismo e o Hoxhaísmo (Português Brasil)

स्टालिनबाद-होक्जाबाद जिन्दाबाद! (Nepali) 

Trăiască Stalinism-Hodjaismul! (Romanian)

Viva l'Estalinisme-Hoxaisme! (Occitan) 

سٹالنزم ، ہوکسزازم زندہ باد پائندہ باد
(اردو) (Urdu)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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und die

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«Die proletarische, sozialistische Weltrevolution

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ENVER HOXHA

Der 5. Klassiker des Marxismus-Leninismus und Begründer des Hoxhaismus

(in Englisch)


 

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Wir Stalinisten-Hoxhaisten entwickeln uns im Zweifrontenkrieg gegen die konterrevolutionäre Einheit zwischen den offenen Anti-Stalinisten und Anti-Hoxhaisten und den Pseudo-"Stalinisten" und Pseudo-"Hoxhaisten."

Die Komintern (SH) ist die wichtigste organisatorische Waffe zur revolutionären Umsetzung der Politik des Weltproletariats.