2020

März

 

Willkommen bei der Komintern (SH)

DEUTSCHE SEKTION !

 

 

Aufruf

Aktiver Wahlboykott !

Stichwahl zur Kommunalwahl in Augsburg und Bürgermeisterwahl in Rain am Sonntag 29. März 2020

" Die Kommunisten verschmähen es, ihre Ansichten und Absichten zu verheimlichen.Sie erklären es offen, dass ihre Zwecke nur erreicht werden können durch den gewaltsamen Umsturz aller bisherigen Gesellschaftordnung. Mögen die herrschenden Klassen vor einer kommunistischen Revolution zittern. Die Proletarier haben nichts in ihr zu verlieren als ihre Ketten. Sie haben eine Welt zu gewinnen.
Proletarier aller Länder, vereinigt euch!" Karl Marx/ Friedrich Engels - Manifest der Kommunistischen Partei.

"Die Allmacht des 'Reichtums' ist in der demokratischen Republik deshalb sicher, weil sie nicht von einzelnen Mängeln des politischen Mechanismus, von einer schlechten politischen Hülle des Kapitalismus abhängig ist. Die demokratische Republik ist die denkbar beste politische Hülle des Kapitalismus, und daher begründet das Kapital , nachdem es ( durch die Paltschinski, Tschernow, Zereteli und Co.) von dieser besten Hülle Besitz ergriffen hat, seine Macht derart zuverlässig, derart sicher ,daß kein Wechsel, weder der Personen noch der Institutionen noch der Parteien der bürgerlich-demokratischen Republik, diese Macht erschüttern kann. Es muß noch hervorgehoben werden, daß Engels mit großer Entschiedenheit das allgemeine Stimmrecht als Werkzeug der Herrschaft der Bourgeoisie bezeichnet. Das allgemeine Stimmrecht, sagt er unter offensichtlicher Berücksichtigung der langjährigen Erfahrungen der deutschen Sozialdemokratie ist '

...der Gradmesser der Reife der Arbeiterklasse. Mehr kann und wird es nie sein im heutigen Staat.'

Die kleinbürgerlichen Demokraten vom Schlage unserer Sozialrevolutionäre und Menschewiki sowie ihre leiblichen Brüder, alle Sozialchauvinisten und Opportunisten Westeuropas, erwarten eben vom allgemeinen Stimmrecht 'mehr' . Sie sind in dem falschen Gedanken befangen und suggerieren ihn dem Volke, das allgemeine Stimmrecht sei ' im heutigen Staat' umstande, den Willen der Mehrheit der Werktätigen wirklich zum Ausdruck zu bringen und seine Realisierung zu sichern(...) " (Lenin , Staat und Revolution, LW 25, S. 405-406)

DIRK WURM (SPD) ODER EVA WEBER (CSU) IN AUGSBURG?

CLAUDIA MARB (CSU) ODER KAEL REHM (FREIE WÄHLER) IN RAIN?

SPANISCHE GRIPPE ODER CORONA!

 

Angesichts der weltweiten Corona-Krise, wie überhaupt bei jeder sich bietenden Geelegenheit, versucht die deutsche Monopolbourgeoisie, der deutsche Imperialismus erneut, die werktätigen Massen dazu zu bringen, wieder einmal das schon verschlissene Betrugsmanöver einer bürgerlichen Wahl zwischen verschiedenen Dienern ein und desselben weltimperialistischen Herrn anzunehmen.

DIE CSU-FREIE WÄHLER-REGIERUNGEN IN DEN KOMMUNEN, LANDRÄTEN, STADTRÄTEN UND GEMEINDERÄTEN TREIBEN DIE ERSTARKUNG DES STAATSMONOPOLISTISCHEN KAPITALISMUS DER BRD VORAN!

Die Regierungen in den Kommunen, Landräten, Stadträten und Gemeinderäten sind vor ein paar Jahren angetreten mit großen Versprechungen vom "kostenlosen Nahverkehr" in der Innenstadt und einer "klimafreundlichen Politik". Hinter diesem demagogischen Vorhang haben die imperialistischen Politiker nichts anderes getan, als was die staatsmonopolistischen Kapitalisten der BRD erwarten:

Die Politik des deutschen Imperialismus durchzusetzen als einer längst wiedererstarkten imperialistischen Macht, die Politik der Revanche voranzutreiben, die die sich zum Ziel steckt, die Niederlagen der zwei Weltkriege wieder wettzumachen, die in den zwei Weltkriegen verlorenen Einflußbereiche in der Welt wiederzuerlangen einschließlich der Gebiete, die ehemals zum `Großdeutschen Reich` gehörten (Also Österreich, Polen, Tschechien und Slowakei, der Ex-Sowjetrepubliken und auch die Beneluxstaaten mit Frankreich sollen "heim ins Reich"). In diesen Gebieten konnte der deutsche Imperialismus mit seiner revanchistischen Politik mittlerweile starken Einfluß erlangen, wenn er auch mit dem bisher Erreichten keineswegs zufrieden ist.

Die ach so "freie und soziale" imperialistische Regierung des staatsmonopolistischen Kapitalismus der BRD hat auch dafür gearbeitet, daß sich der deutsche Imperialismus wieder weltweit sehr starke Positionen erobert hat auf Kosten anderer Imperialisten, sei es in Südafrika oder Ägypten, in Brasilien oder der Türkei, in Österreich oder Indonesien oder in den Ländern der EU.

Der staatsmonopolistische Kapitalismus der BRD hat dabei mit Hilfe diesen verlogenen Kommunen, Landräten, Stadträten und Gemeinderäten alle seine Stärken ins Spiel gebracht, die sie längst auf ökonomischen Gebiet ( drittstärkste Exportmacht der Welt, größter Niedriglohnsektor(!!), auf politischem Gebiet ( etwa als Sprecher der EU) und auf militärischem Gebiet (  viertgrößter Waffenexporteur, mit der stärksten militärischen Streitmacht der NATO in Europa, modernsten selbstproduzierten Waffen in allen Bereichen) erlangt hat.

Gerade in den letzten Jahrzehnten ist dabei der staatsmonopolistische Imperialismus der BRD langsam dazu übergegangen, nicht mehr die "schwache", "besiegte", "friedfertige", "friedliche" Staatsmacht in der Welt zu spielen, die anscheinend keiner Fliege was zu Leide tut - kein Wässerlein trüben kann, sondern längst zur Politik der imperialistischen Raubzüge übergegangen ist, Ansprüche stellt und auch die Stärke zur Schau stellt, wie das etwa geschah bei jeder SIKO ("Sicherheitskonferenz") in München oder mit den militärischen Überfällen auf Afghanistan und Kosova anlässlich der dortigen Unruhen, mit dem "großzügigen Hilfsangebot" an Mazedonien etc.

Gerade aber bei dieser Politik der Stärke war es für die staatsmonopolistischen Imperialisten der BRD nicht ganz einfach, den werktätigen Massen in der Bundesrepublik Deutschland weiter wie bisher die Politiker und Bonzen als "umweltfreundlich", "klimaneutral" und "friedfertig" zu verkaufen. Denn eben diese Politiker und Bonzen mussten mehr als bisher darauf drängen, daß die werktätigen Massen bereit seien, "Opfer" zu bringen wegen der Corona-Pandemie, von Lohndiktatspolitik, Kurzarbeit, über immer häufigere Zerschlagungen von Protesten und Aufmärschen, sowie Ausgangssperren und Notstandsgesetze, bis hin zur beispielosen Hetze gegen Asylbewerber und "Terrorismus", das alles verbunden ist mit Ausnahmezustand in den meisten Ländern, mit Überwachung von millionen Telefon- und Internetanschlüssen sowie von Briefpost, und schließlich bis zur kaltblütigen Ermordung von "roten" und "fremden" in Halle und Hanau sowie durch die NSU und andere faschistische Terrorbanden, deren mysteriöse Umstände offensichtlich auch in Zukunft auf keinen Fall aufgeklärt werden sollen. Gleichzeitig wurde den werktätigen Massen zur Einschüchterung demonstriert, wie leicht der gesamte imperialistische Propagandaapparat auf einen bestimmten Sprachgebrauch gleichgeschaltet werden kann, so daß alle Zeitungen, Wurstblätter, Lügenpressen, Radio-Internet- und Fernsehstationen auf genaue Wortwahl festgelegt wurden und jeder, der sich daran nicht hält, vor Gericht gezerrt wird. Die Faschisierung reicht jetzt bis in die kleinsten Gemeinden hinein.

DER WAHLRUMMEL WURM-WEBER, MARB-REHM USW. USF. SOLL DIE WERKTÄTIGEN WEITER BETRÜGEN!

Es ist nur natürlich, daß so manchem Arbeiter, kleinen Angestellten und so manchem treuen Sozen die Augen geöffnet wurden, die ohnehin schon fadenscheinige Fahne des "Klimaschutzes" noch mehr verblsste und viele Anhänger der sozialfaschistischen SPD sich fragten, wo Leute wie Wurm und Steinmeier, Bahr und Scholz noch etwas mit einer Politik des "Klimaschutzes" und der "Liberalität" zu tun haben sollten.

Was kann die deutsche Monopolbourgeoisie dagegen tun? Sie holt solche ultra-erzreaktionäre wie Marb, Weber und Rehm aus der Mottenkiste, die bekannt für ihre weltreaktionären Auffassungen, die sie immer wieder unterstreichen, durch ihre Freundschaftsbesuche beim Mafiosi-Restaurant "Gasthaus zum Ochsen", durch ihren freundschaftlichen Meinungsaustausch mit der faschistischen AFD und für ihre faschistische Hetze gegen alles und jeden, was scheinbar oder tatsächlich "roter" ist als sie.

So mancher wird sich jetzt auf einmmal wieder unsicher: nachdem ihm klar geworden zu sein schien, daß mit der SPD-CSU-Regierung genausowenig ein Blumentopf zu gewinnen ist, daß alle leeren Worte an der Lage der werktätigen Massen nichts ändern, daß Umweltverpestung, schlechte Gesundheitsvorsorge in Zeiten der Pandemien, Aufrüstung, Unterdrückung und Ausbeutung weitergehen, zögert er wieder: Ist der Rehm nicht noch schlimmer als die Marb? Ist Marb nicht doch das kleinere Übel?!

Die deutsche Bourgeoisie benutzt die Kandidatur von Rehm zugleich auch als Test, wieviel Leute durch die ideologisch noch unverhülltere imperialistische Politik der Faschisierung der vergangenen Jahre bereits dazu geführt hat, daß immer größere Teile der deutschen Bevölkerung dazu bereit sind, einem Mann wie Rehm die Stimme zu geben.

Auf der anderen Seite treibt Marb Schwankende wieder in den Schoß von Rehm und bindet sie damit auch als Kettenglied an den staatsmonopolistischen Imperialismus der BRD.

Angesichts dieser Demagogie, die der staatsmonopolistische Imperialismus der BRD verbreiten läßt, ist es die Aufgabe der Stalinisten-Hoxhaisten und Weltrevolutionäre klarzustellen, daß der Charakter der Kommunen, Landräte, Stadträte und Gemeinderäte unter den Bedingungen des Weltimperialismus sich niemals zu Arbeiter-Bauern- Soldatenräte ändert, weil seine aggressive Weltpolitik, seine weltreaktionäre Politik in jedem Land nicht festgelegt wird von dem gerade gewählten Bonze und Politiker.

Die Finanzkapitalmagnaten in den goldenen Chefetagen der Deutschen Bank, der Dresdner Bank, Commerzbank, der großen Industriekonzerne wie AUDI und Co legen die Politik fest, ohne sie geht nichts in der Politik.

Das Weltfinanzkapital weiß ganz genau, dass es darauf angewiesen ist, die Proleten-und Bauernmassen zu betrügen, ihnen Illusionen zu geben, dass sie selbst bestimmen könnten, welche Politik in der BRD eingeschlagen wird. Es ist offensichtlich, dass die bürgerliche "Demokratie " nichts Anderes als eine Demokratie für die Finanzbourgeoisie, für die imperialistische Monopolbourgeoisie ist, die eine Diktatur über gewaltige Mehrheit der Millionenmassen des Volkes im Interesse der Ausbeutung ausübt.

Aus diesen Gründen müssen sich die Weltrevolutionäre und Stalinisten-Hoxhaisten in der BRD und auf der ganzen Welt klar sagen :

Ob Spanische Grippe oder Corona, ob CSU oder SPD , am Charakter des staatsmonopolistischen Kapitalismus der BRD als Großmacht wird sich nichts ändern- die bürgerlichen Politiker werden wie in der Vergangenheit so auch in Zukunft treu die Politik im Interesse ihrer kapitalistischen Herren durchsetzen und durchführen!

DIE OPPORTUNISTEN UNTERSTÜTZEN DEN WAHLBETRUG DES STAATSMONOPOLISTISCHEN WELTKAPITALISMUS DER BRD!


Etwas zu den Stichwahlen in Bayern am Sonntag den 29. 3. 2020 zu sagen und zu den nun schon abgelaufenen Wahlkampf und zu dem Trara über die Kandidatur der AFD , heißt unbedingt Stellung zu nehmen zu diversen "rot-rot-grün"-Kampagnen, die vom linken Sektor, den "Grünen" und den modernen Revisionisten der DKP,  etc über die Kandidatur der AIB als Nachfolgepartei der 1998 gegründeten Attac, die von pseudo-globalisierungskritischen Kunden unterstützt wird, angeleitet worden sind.

Um es gleich klarzustellen: Wir halten es für einen Marxisten , so wie sich Attac ganz gerne mal auf Marx berufen, für unwürdig , sich an dieser von der sozialfaschistischen und sozialimperialistischen SPD angeleiteten Welle zu beteiligen, die ganz eindeutig dazu dienen soll, auch Kräfte wieder in den Wahlrummel hineinzuziehen , die sich schon klar darüber geworden waren, dass die Wahlen in einem imperialistischen Land eine Farce sind .

Diese ganzen teilnehmenden Parteien zu den Kommunal-Gemeinde-Stadtrats- u. Landratswahlen am 15. März 2020, die an sich selbst einen "umweltkämpferischen", einen "sozialen" Anspruch stellen, müssen sich die Frage gefallen lassen, wie es sich mit ihrem Anspruch verträgt, "mehr Demokratie" zu fordern, aber gleichzeitig sich an einer Regierung beteiligen bzw. sich beteiligen wollen, die hier Ausgangssperren, Notstandsgesetze, Ausnahmezustände ausruft, über Ausdrücke bei Weber sich zu empören, die Fridays-for-Future-Teilnehmer in Augsburg als "Schulschwänzer" bezeichnet, bei Wurm aber gedenken zu schweigen, der auf einem globalen Klimastreik zurief:" Ihr Schreihälse seid genauso primitiv, dumm und ungebildet wie eure Greta Thunberg!" (siehe Augsburger Allgemeine vom 27.2.2020)

Sie reden zwar von reaktionären Ansichten der CSU und AFD, die Faschisierung der Bundesrepublik Deutschlands weiter voranzutreiben, sagen aber nichts darüber, was in den letzten 10 Jahren von dem kaputtmachen der ganzen Kommunen, Städte und Länder über Computerüberwachung, Bespitzelung, Isolationshaft bis hin zu den faschistischen Mordanschlägen in Halle und Hanau.

 All diese "glorreichen " Taten unter SPD-Beteiligung zu verschweigen , heißt verschweigen, dass sich der sozialfaschistische Sozialdemokratismus mit seinen linken und rechten Feigenblättern wie der LINKe Sektor, WSA, DiB, AIB, V-Partei³,Pro Augsburg, ÖDP, FDP, Grüne Partei und wie sie alle heißen, schon immer als ausgezeichnete Sachwalter des staatsmonopolistischen Kapitalismus der BRD erwiesen hat und dass es infolgedessen auch in Zukunft nicht so sein wird , dass ein staatsmonopolistischer Imperialismus der BRD unter welcher Konstellation auch immer vorteilhafter für die Weltrevolutionäre und Stalinisten-Hoxhaisten, für die fortschrittlichen RGO-und RGI-Gewerkschafter sein wird, als ein staatsmonopolistische Imperialismus der BRD unter FREIE WÄHLER, AFD oder CSU.

Die diversen teilnehmenden Parteien und Unterstützer werden es mit sich selbst auszumachen haben, wie sie ihre eifrige Unterstützung für den vom sozialdemokratistischen Sozialfaschismus und Ökofaschismus gestarteten Betrug an den proletarischen und bäuerlichen Massen verantworten wollen. Wir jedenfalls halten nichts von Stichwahlen in Bayern und sehen es als Aufgabe an , gegen alle Betrugsmanöver unmissverständlich zu sagen und zu propagieren:

DIE WAHL ZWISCHEN DIRK WURM (SPD) ODER EVA WEBER (CSU) IN AUGSBURG

UND CLAUDIA MARB (CSU) ODER KAEL REHM (FREIE WÄHLER) IN RAIN

IST EINE WAHL ZWISCHEN SPANISCHER GRIPPE ODER CORONA!

TOD DEM STAATSMONOPOLISTISCHEN KAPITALISMUS DER BRD!


Kämpfen wir für die Vorbereitung und Durchführung der PROLETARISCHEN REVOLUTION IN DER BRD ALS INTEGRALER BESTANDTEIL DER SOZIALISTISCHEN WELTREVOLUTION!

 

 

 

COVID-19

Vereinigen wir uns im Kampf gegen den legalen Weg zum Faschismus !

Artikel der KPD/ML

"10 Jahre Notstandsgesetze"

Juni- 1978

 

 

 

 

 

 

Gesundheitswesen in Albanien

"Albanische Hefte", 1972 - 1980 , Sammlung von Artikeln der DAFG

(mit der Zerschlagung der Diktatur des Proletariats in Albanien wurde auch die DAFG aus den Händen der KPD/ML geschlagen. Die DAFG hatte sich in eine konterrevolutionäre Organisation verwandelt.)

 

 

Lenin über die Bekämpfung des Flecktyphus

Aus seiner Rede an den VII. Gesamtrussischen Sowjetkongress im Dezember 1919, also während des Bürgerkriegs, zwei Jahre nach dem Sieg der Oktoberrevolution:

„Wir werden uns auf das Fundament, auf die elementarsten Aufgaben konzentrieren, die am schwersten zu lösen sind, die wir aber dennoch lösen werden. Diese Aufgaben heißen Getreide, Brennstoff, Kampf gegen die Läuse. Das sind die drei elementarsten Aufgaben, die es uns ermöglichen werden, die sozialistische Republik aufzubauen, und dann werden wir die ganze Welt hundertmal siegreicher und triumphaler besiegen, als wir den Überfall der Entente abgewehrt haben. (…) Unsere dritte Aufgabe ist der Kampf gegen die Läuse, denn sie verursachen den Flecktyphus. Dieser Flecktyphus bei einem vom Hunger ausgemergelten, kranken Bevölkerung, die weder Brot noch Seife, noch Heizmaterial besitzt, zu einer solchen Katastrophe werden, dass uns der sozialistische Aufbau überhaupt unmöglich gemacht wird. Hier beginnt unser Kampf um die Kultur und hier der Kampf um die Existenz.“ (Lenin, Band 30, Seite 169 und 172)
„Noch eine dritte Geißel droht uns, die Laus, der Flecktyphus, der unserer Soldaten dahinmäht. Genossen ! Man kann sich keine Vorstellung machen von den entsetzlichen Zuständen in den vom Flecktyphus betroffenen Gegenden, wo die Bevölkerung entkräftet, geschwächt, aller materiellen Mittel bar ist, wo jedes Leben, jede öffentliche Betätigung daniederliegt. Das sagen wir:
Genossen, schenkt dieser Frage die größte Aufmerksamkeit. Entweder besiegen die Läuse den Sozialismus, oder der Sozialismus besiegt die Läuse!“
Auch in dieser Frage, Genossen, beginnen wir mit den gleichen Methoden Erfolge zu erzielen. Natürlich gibt es noch Ärzte, die gegen die Arbeitermacht voreingenommen sind, die ihr nicht vertrauen und es vorziehen, von den Reichen Honorare einzustecken, als den schweren Kampf gegen den Flecktyphus aufzunehmen. Aber diese Ärzte sind in der Minderheit, es werden immer weniger, während die Mehrzahl einsieht, dass das Volk um seine Existenz kämpft, dass es kämpft, um die Grundfrage der Rettung jeder Kultur überhaupt zu lösen, und diese Ärzte bringen bei ihrer schweren und mühevollen Arbeit nicht weniger Opfer als irgendein Militärspezialist. Sie sind bereit, ihre ganze Kraft der Arbeit für die Werktätigen zu widmen. (…) Auf Grund meiner Erfahrung, meiner Beobachtung bei der Arbeit bin ich zu der Auffassung gelangt, dass die dringlichste Aufgabe unserer Politik darin besteht, dieses Fundament zu schaffen. Jeder Arbeiter, jede Organisation, jede Institution muss sich das in jeder Sitzung sagen. Wenn wir die Bevölkerung mit Brot versorgen, wenn wir mehr Brennstoff beschaffen, wenn wir unsere ganze Kraft anspannen, um den Flecktyphus, diese Folge von Kulturlosigkeit, Armut, mangelnder Aufklärung und Unwissenheit, in Russland auszurotten, wenn wir alle Kräfte, alle Erfahrungen, die wir im blutigen Krieg gesammelt haben, in diesem unblutigen Krieg anwenden, dann können wir überzeugt sein, dass wir bei der Erfüllung dieser Aufgabe, die ja viel leichter, viel menschlicher ist als der Krieg, immer mehr Erfolge erringen werden.“ (Lenin, Band 30, Seite 217 - 218)


 

Die WHO ist ein Instrument des Weltimperialismus zur Ausbeutung und Unterdrückung der Menschheit.

Die WHO kann von der sozialistischen Weltrevolution nicht übernommen werden sondern muss zerschlagen werden, um auf ihren Ruinen ein Weltgesundheitszentrum unter der Diktatur des Weltproletariats zu errichten.

Die Komintern (SH) arbeitet zur Zeit ihr eigenes Weltgesundheitsprogramm aus und ermuntert alle interessierten Genossinnen und Genossen, sich mit konstruktiven Beiträgen zu beteiligen.

 

Wir veröffentlichen hier einen Bericht über die Rede der albanischen Delegation auf der 31. Vollversammlung der WHO in Genf.

 

Radio Tirana

Sendung vom 20. Mai 1978

 

 

149. Jahrestag der Pariser Kommune

 

 

 

"Rote Fahne" - 18. 3. 1931

60 Jahre Pariser Kommune

 

 

 

"Roter Morgen", 1980 vom 15. Februar

Max Kegel: zum Gedächtnis der Pariser Kommune

 

 

Der Sieg der Pariser Kommune

von Wolfgang Eggers

 

 


Beschluss der Komintern (SH) vom 18. März 2020

zu den Vorbereitungen des 150. Jahrestages der Pariser Kommune ( 2021).

siehe: Englische Webseite:

Paris Commune

 

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BILDER

 

 

 

JEDER BETRIEB

MUSS UNSERE FESTUNG SEIN !

DOKUMENTE DER KPD/ML

ARCHIV

BETRIEB UND GEWERKSCHAFT

 

NEU

 

- Betrieb und Gewerkschaft -

Organ des Zentralen Betriebs- und Gewerkschaftskomitees (ZBGK) der KPD/ML

Heft 1 - Januar 1971

Heft 2/3 - März 1971

 

 

Betriebszeitung der KPD / ML

Hamburg -Barmbek - Oktober 1977

 

 

Osram Betriebszeitung Berlin

9. 2. 1978

20. 12. 1978

14. 2. 1979

Gesundheitsversorgung

 

 

 

1931 - KPD-Poster

 

 

 

 

Corona - ein Gedicht !

Seht die Quarantäne in jedem Land
Parasitärer Corona und Weltkapitalismus gehen Hand in Hand
Kurzarbeit, Entlassungen, Massenarbeitslosigkeit überall
sozialistische Weltrevolution, alles kurz vor dem großen Knall


Ist es wieder mal soweit
Entwicklung zur Rückkehr zu der Weimarer Republik der alten Zeit
Doch der RFB steht zum Kampf bereit
gegen Weltfaschismus und Ausgangssperre als Politik
RGO und Generalstreik verhilft zum Sieg


Corona die Pest und Cholera 2020 - der Weltkapitalismus kotzt uns an
Boykott dem imperialistischen System - Proletarier aller Länder nehmen Steine in die Hand
Söder und noch viel mehr Köpfe müssen rollen - Milliarden wären bereit
Feuer und Flamme, sozialistische Weltrevolution  - Für eine neue Zeit!


Proletarier aller Länder sehen die selben Zeichen
Denn die Banken, Konzerne und Monopole gehen über Leichen
Der Weltfaschismus sein braunes Netz ist längst gespannt
Der Tod regiert in jedem Land.

 

 

aus: "Rote Fahne" Nr. 65, vom 18. März 1930

Der 18. März

"Zwei Traditionen"

zum Jahrestag der

Märzrevolution 1921

und der Pariser Kommune

"Die so genannten Revolutionen von 1848 waren nur kleine Zwischenfälle - geringfügige Spalten und Risse in der harten Kruste der bürgerlichen Gesellschaft. Aber sie zeigten den Abgrund." (Karl Marx)

So analysiert Marx am 12. April 1856 die bürgerlichen Revolutionen von 1848 - das heißt, nicht nur die erste begonnene bürgerliche Revolution in Deutschland (die Märzrevolution), sondern auch die Februarrevolution in Frankreich.

Sie waren nur kleine Zwischenfälle - geringfügige Spalten. Nur der Abgrund wurde aufgezeigt - die Kluft zwischen den Klassen - der Bourgeoisie und dem Proletariat, das noch bis zur Revolution von 1848 und noch während derselben - hauptsächlich in Deutschland - für die Interessen des eigenen Feindes kämpfte.

Warum der Riss ? Warum zeigten die vollzogenen Revolutionen erst den Abgrund ?

Die Antwort liegt in der Rolle, die die "nach Freiheit strebende" Bourgeoisie in den Jahren 1848 gespielt hat. Ihr Freiheitskampf erschöpfte sich mit Freiheit des Handels, und, war diese wichtigste Forderung erfüllt, so ließe sich schon über alle anderen Forderungen, wie Pressefreiheit, Gewissensfreiheit etc. "reden". Denn der berühmte Ruf nach der "Verfassung" in Deutschland roch auch noch stark nach Kattunfabrikant und Kattunhändler. "Der König soll sich unter den Schutz der Bürger stellen" brüllte es am 19. März 1848 auf dem Schlossplatz, dieweil Oberbürgermeister Naunyn mit lauter Stimme auf den Platz herunter rief: "Der König will, dass Pressefreiheit herrsche, ... der König will, dass eine Konstitution auf freisinnigster Grundlage alle deutschen Länder umfasse, ... der König will, dass Preußen sich an die Spitze der Bewegung stelle." Und der König selbst auf dem Ross unter Schwarz-Rot-Gold, was konnte man noch mehr verlangen ? So druckt schon die "Vossische" am 20. März 1848 ein "Extrablatt der Freude", wo der Zusammenstoß zwischen Militär und Bürgertum nur als ein "unseeliger Irrtum" dargestellt wird.

Hier zeigte sich schon der Abgrund zwischen Bourgeoisie und Proletariat. Und dieser Abgrund wurde immer tiefer, je klarer die Klassenforderungen des Proletariats wurden, je mehr es die Bedeutung der Waffe in seinem Kampf um die Befreiung erkannt hatte.

* * *

So musste das Proletariat nach 1848 der bourgeoisen Demokratie sagen, was es von ihr eigentlich denkt. Und das Proletariat verkündet den verschiedenen Hansemännern und Camphausens und wie alle diese Bourgeois und kleinbürgerlichen Demokraten heißen mögen, dass das, was bis jetzt war, der Kampf gegen die Monarchie nur das Vorspiel zum eigenen Kampf sei, der für das Proletariat erst mit der Herrschaft der bürgerlichen Demokratie beginnt. Alles Andere sei für den Totengräber der Bourgeoisie nicht mehr als eine kleine Episode:

"Es gab Verbindungen" - sagt Marx über die verschiedenen kommunistischen und halb-kommunistischen Gruppen und Organisationen, von 1848 -, "die sich ein weiteres und höheres Ziel gesetzt hatten, die wussten, dass der Sturz einer Regierung nur eine Episode in dem heran nahenden Kampf sein werde, und die sich zusammen taten, um die Partei [das heißt die kommunistische Partei], deren Keim sie bildeten, zu dem letzten entscheidenden Ringen vorzubereiten, in dem eines Tages in Europa die Herrschaft nicht bloß der 'Tyrannen', 'Despoten' und 'Usurpatoren', sondern eine weit gewaltigere und furchtbarere Macht für immer vernichtet werden soll, die des Kapitals über die Arbeit."

Das ist das Ziel der proletarischen oder kommunistischen Partei, was für Marx identische Begriffe sind. Nicht nur Sturz der "Tyrannen" von Friedrich Wilhelm IV. oder Wilhelm II., ist das eigentliche Ziel des Proletariats. Dies ist nur das Präludium zum Kampf gegen die gewaltigere und furchtbarere Macht - gegen die Macht des Kapitals. Und wenn die proletarische oder kommunistische Partei eine "Verschwörung" organisieren wollte, - "so war es eine Verschwörung nicht gegen die bestehende Regierung (Friedrich Wilhelm IV. oder Wilhelm II.), sondern gegen deren wahrscheinliche Nachfolgerin." So verkündete Marx das Programm der proletarischen Partei in seinem Artikel "Der Kommunistenprozess zu Köln" am 1. Dezember 1852. Das Proletariat muss aus den Erfahrungen von 1848/49 lernen, "dass zuerst die Demokratie der Kleinbürger an die Herrschaft kommen muss, ehe die kommunistische Arbeiterklasse erwarten darf, dauernd zur Macht zu gelangen und das System der Lohnsklaverei zu vernichten, das sie unter das Joch der Bourgeoisie zwingt."

* * *

Der 18. März von 1871, die Pariser Kommune, hat sich die Verwirklichung dieses Programms zum Ziel gesetzt. "Die Proletarier von Paris" - verkündete das ZK der Nationalen Garde in seinem Manifest vom 18. März - "inmitten der Niederlagen und des Verrats der herrschenden Klasse haben begriffen, dass die Stunde geschlagen hat, wo sie die Lage retten müssen. Sie haben begriffen, dass es ihre höchste Pflicht und ihr absolutes Recht ist, sich zu Herren ihrer eigenen Geschicke zu machen und die Regierungsgewalt zu ergreifen."

So erfolgte prompt die Antwort von Thiers. Die Pariser Kommune, so proklamiert er der "zivilisierten Welt", sei eine "Handvoll von Verbrechern." Denn diese "Verbrecher" haben unter Anderem die "wahre Liebe zur Nation" des Herrn Thiers erkannt: Durch den Verrat von Paris und Frankreich sollte das Pariser Proletariat mit Hilfe von Bismarcks Husaren entwaffnet werden, das Proletariat, das gewillt war, Herr seines eigenen Geschickes zu werden. Seitdem ist die internationale Front zwischen Kapital und Arbeit klar: HIer die Thiers und die Bismarcks - da die Kommune und die Arbeiter der ganzen Welt.

Thiers und Bismarck haben begriffen, was die Pariser Kommune bedeutete. Schon während des Juni-Aufstandes von 1848 zeigte die "Demokratie" der Bourgeoisie, dass der Begriff "Volksherrschaft" durch die Mehrheit des Volkes, durch die Ausgebeuteten nicht "missbraucht" werden darf. Tausende Kämpfer, tausende namenlose Helden fielen auf den Pariser Barrikaden, weil sie ein Programm der "sozialen Republik" aufgestellt hatten. Allein der weiße Schrecken von 1848 war noch eine humane Handlung im Vergleich mit dem weißen Terror im Mai 1871, der Rache für die Pariser Kommune. Die Zahl der Opfer der proletarischen Revolution konnte jetzt nicht einmal festgestellt werden: 25 000, Männer, Frauen und Kinder im Kampf getötet oder nach dem Kampf abgeschlachtet, Tausende und aber Tausende ins Exil verbannt. Aber die Rechnung war ohne den Wirt, ohne die Geschichte gemacht: das Blut der zehntausenden Helden hat den Willen des Proletariats zur Revolution gefestigt und den späteren Sieg gesichert.

* * *

Die Pariser Kommune hat Unendliches geschaffen. Sie hat die Grundlage für die Ära der proletarischen Revolutionen gelegt. Sie war die "endlich entdeckte Form" des proletarischen Staates in der Übergangsperiode. Sie hat die unbekannte Größe von der "sozialen Republik" von 1848 aufgelöst, interpretiert und klar gemacht. Der große Oktober von 1917 hat aber seinerseits die Pariser Kommune nicht nur ergänzt und erweitert, sondern darüber hinaus all das in den Schatten gestellt, was die Pariser Kommune, schon wegen der Kürze ihrer Dauer, nicht schaffen konnte. Die Pariser Kommune hat nur die Betriebe der geflüchteten Eigentümer durch ein Dekret erfasst und ihre Weiterleitung den in diesen Betrieben beschäftigten Arbeitern auf genossenschaftlicher Grundlage übergeben. Das bewertete Marx als eine der wichtigsten Taten der Pariser Kommune, die schließlich auf den Kommunismus hinaus laufen musste. Und heute ? Die Verwirklichung eines Fünfjahrplanes in der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken und die Ausarbeitung eines Generalplanes, der den vollständigen Aufbau des Sozialismus in Angriff nimmt.

Hier ist auch der Schlüssel für die neuen Formen der Demokratie (des Sozialfaschismus) in der ganzen "zivilisierten Welt" zu suchen. Früher konnte sich die Bourgeoisie mit proletarischen Blutbädern begnügen, die bei "besonders feierlichen Anlässen" veranstaltet wurden, etwa bei einer Juni-Insurrektion, bei einer Pariser Kommune usw.

Heute, wo die Sowjetunion den Ausgebeuteten der ganzen Welt zum Mahnruf dient, heute genügt es nicht mehr. Es müssen proletarische Blutbäder drei-bis-vier Male im Jahr veranstaltet werden, weil der Kampf auf des Messers Schneide steht, weil die Bourgeoisie ihren nahen Untergang spürt. Und der 18. März von 1871 hat mit der Vernichtung der Herrschaft der Bourgeoisie begonnen.

* * *

"Im Mittelalter existierte in Deutschland, um die Untaten der Herrschenden zu rächen, ein geheimes Tribunal, das "Femegericht." Wenn an einem Hause ein rotes Zeichen zu sehen war, so wusste man, dass sein Eigentümer der Feme verfallen war. Heute steht auf allen Häusern Europas das geheimnisvolle rote Kreuz. Die Geschichte selbst sitzt zu Gericht, - wer das Urteil vollstreckt, ist das Proletariat." (Karl Marx)

 

 

Pariser Kommune - 1871

 

Die Erschießung

von S. Obradowitsch

Sein Haar ist grau, sein Herz ist jung und stark,

Begeistert kämpft er für das Glück der Welt.

Weil der Kommune Treue er geschworen,

Soll er erschossen werden, dieser Held.

 

Sie wurden nach Montmartre geführt im Dunklen.

Gewehre blinkten ... Nahe schlich der Tod ...

Von ferne hörte man Versailles toben.

Das rote Banner stampfte in den Kot.

 

Die Salve fällt ... Paris zuckt schmerzvoll auf.

Gleich einem Sklaven unter Peitschenhieben.

Der Greis sinkt schweigend, hoheitsvoll zu Boden,

Verhöhnt von Mördern, von Dieben ...

 

Er glaubte an den Sieg des zweiten Aufruhrs

Und diesen leuchtenden und stolzen Glauben

Ließ er nicht durch die Niederlage töten.

Und selbst der Tod, - er konnte ihn nicht rauben.

 

Vielleicht sah er prophetische Visionen, -

Er sah die ZUkunft, hell im roten Strahle.

Er sah die brüderlichen Millionen

Der Dritten Siegerinternationale.

 

Sergey Aleksandrovich Obradovich (1892-1956) - Russischer sowjetischer Dichter, Übersetzer und Herausgeber 

Geboren in der Familie eines Handwerkers (russifizierter Serbe). Ab 1907 arbeitete er in einer Druckerei, ab 1912 veröffentlichte er Gedichte. 1914-1918 Soldat an der Front, 1917 wurde er zum Vorsitzenden des Regimentskomitees gewählt. Seit 1918 arbeitete er wieder in einer Druckerei, wurde Mitglied des Proletcult. 1920 beteiligte er sich an der Organisation der Gruppe "Forge". Von 1922 bis 1927 war er Leiter der Literaturabteilung der Prawda und gleichzeitig Sekretär des Vorstands der VAPP.

Seit Mitte der 1930er Jahre hat er sich von der selbständigen Kreativität entfernt und beschäftigt sich mit Übersetzungen und Redaktion. 1941 trat er der Partei bei.

Als typischer proletarischer Dichter lobte Obradovich die Oktoberrevolution und die Befreiung der Proletarier aller Länder.

 

Mansfeld

Märzrevolution 1921

 

 

 

18. März

Tag der Roten Hilfe

Die Märztage 1921,

die Geburtsstunde der

Roten Hilfe Deutschlands

 

Die Tage der Erinnerung an die Märzkämpfe, der Jahre 1848, 1871, 1917, 1919, 1920, 1921 sind zugleich Tage der internationalen proletarischen Solidarität, in denen in allen Ländern unter der Führung der Internationalen Roten Hilfe und ihrer Bruderorganisationen die Massen zum Kampfe gegen bürgerliche Klassenjustiz und weißen Terror aufmarschieren, in denen der Ruf nach Befreiung der proletarischen politischen Gefangenen verstärkt erhoben wird; in denen die Rote Hilfe Organisationen neue Mitkämpfer werben, eine verstärkte Sammeltätigkeit zur Hilfeleistung für die Opfer des weißen Terrors und der bürgerlichen Klassenjustiz durchführen.

Für die Rote Hilfe Deutschlands und damit für das gesamte deutsche Proletariat sind die Märztage deshalb von besonderer Bedeutung, weil es Märzereignisse waren, aus denen die erste Rote-Hilfe-Bewegung Deutschlands entstand.

Im März 1921 führten Severing und Hörsing ihren blutigen Polizeifeldzug gegen Ostdeutschland durch. Am Ende dieses Feldzuges gab es allein dort 3600 proletarische politische Gefangene, in ganz Deutschland betrug ihre Zahl etwa 7000.

In dieser Situation bildete sich in den ersten Apriltagen 1921 in Berlin ein provisorisches Rote-Hilfe-Komitee, das am 12. April in einem Aufruf an alle Arbeiter, Angestellten und Beamten zur Hilfe für die Märzopfer aufforderte. Der Aufruf des Rote-Hilfe-Komitees fand starken Widerhall. Überall bildeten sich ähnliche Komitees. Zum ersten Male zeigte sich in Deutschland die gewaltige Stärke organisierter, internationaler, proletarischer Solidarität. Von April bis Dezember 1921 war die Rote Hilfe in der Lage, 7 Millionen Mark zur Auszahlung an die Opfer des weißen Terrors und der bürgerlichen Klassenjustiz zu bringen. Einen großen Anteil an diesem Solidaritätswerk trug die Unterstützung, die ausländische Arbeiter, insbesondere die Arbeiter und Bauern der Sowjetunion, der deutschen Roten Hilfe brachten. Diese Rote-Hilfe-Komitees bildeten die Grundlage der am 1. Oktober 1924 entstandenen Massenorganisation der Roten Hilfe Deutschlands.

 

 

 

 

Rede des Genossen

Ernst Aust

auf der Veranstaltung zur Wiedergründung der

Roten Hilfe Deutschlands

am 23. März 1975 in Hamburg

 

 

 

Internationale Rote Hilfe

in Bildern

 

Nachfolgeorganisation der RHD:

I K S

Internationale Kommunistische Solidarität

gegründet von der Komintern (SH)

am 1. Oktober 2014



 

 

Aufruf

zum aktiven Wahlboykott

der Kommunalwahlen

in Bayern

am Sonntag 15. März

 

Bis dahin versuchen die Stadträte, Gemeinden und Kommunen, so gut sie kann, über die Runden zu kommen und die Menschen mit der Hoffnung einzulullen, dass schon alles nicht so schlimm wird.
Ein paar hundert Milliarden Euro Staatsschulden mehr? Macht nichts!
Trotzdem wackelnde Banken und Versicherungen? Macht Euch den Kopf nicht zu schwer! Irgendwie wird es schon weitergehen.
20-30% Produktionsrückgang? Kein Problem, es ging ja im Vormonat mal wieder um 3% hoch.
Renten unsicher? Schnellerer Absturz als vor der „großen Depression“ 1930? Es wird schon wieder werden! Wir verabschieden schnell noch eine gesetzliche „Rentengarantie“. Was daraus in den nächsten Jahren wird? Bitte nicht nachdenken!
Gesundheitswesen? Da haben wir wieder mal eine „Reform“ zusammengeflickt. Das Gesundheitsnetz ist zwar schon etwas löchrig, aber es wird schon halten.
Legt Euch ruhig schlafen, liebe Bürger!
Wenn was schief geht, dann sind die anderen schuld!
Und wählt uns wieder!

Das sind Beruhigungspillen!
Denn:
Nach den Wahlen kommt das Zahlen!

Schon jetzt ist klar: Die Rechnung für die schwere Weltkrise des welltkapitalistischen Systems wird dem Volk nach den Wahlen präsentiert. Die vielen hundert Milliarden Euro Schulden, die der Staat für die Banken und Konzerne aufgenommen hat, müssen bezahlt werden. Schon jetzt wird vorsichtig das Lied „Den Gürtel enger schnallen“ angestimmt. Der Staatshaushalt soll „saniert“ und die Verschuldung heruntergefahren werden. Toll! Doch auf wessen Rücken soll „saniert“ werden?

Auf dem Rücken der Arbeiter und Angestellten, der Jugend, der Rentner, der Bauern!
Als erster Testballon wurde von CSU-Finanzminister Albert Füracker  die Rentengarantie in Frage gestellt. Dafür sei kein Geld da. Derselbe Albert Füracker  war jedoch ausgesprochen munter dabei, als an die Banken und Konzerne Milliarden verteilt wurden. Dafür war Geld da. Unterstützung erhielt Albert Füracker  sofort aus verschiedenen Parteien wie auch der SPD und Grünen und vom Arbeitgeberverband.
Ebenso dachten „Experten“ der Bundesbank über die Erhöhung des Rentenalters auf 69 nach. Die „Experten“ wollen den Boden schon mal vorbereiten, auf dem dann Rentner gegen Jugendliche, Arbeiter gegen Arbeitslose ausgespielt werden sollen.
Man braucht nicht viel Phantasie, was nach den Wahlen noch alles kommen wird: Kürzungen im Gesundheitswesen, im Bildungsbereich, bei den Arbeitslosen sowie Steuererhöhungen.

Gerade in der Weltkrise hat sich gezeigt, dass die Gemeinden, Kommmunen und Stadträte fest unter der Fuchtel des Kapitals steht. Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing war Krisenberater von Söder. Die Gemeinden, Kommmunen und Stadträte haben gerade seine Vorschläge umgesetzt. Jeder kann sehen: Die Gemeinden, Kommmunen und Stadträte ist Marionette des Kapitals, der Staatshaushalt Reservekasse.

Es zeigt sich alltäglich deutlich, dass die Gemeinden, Kommmunen und Stadträte nicht „über den Klassen“ stehen. Bei den Ausgaben wird im Bereich Soziales gekürzt, im Bereich Subventionen für die Banken und Konzerne üppig Geld ausgegeben. Bei den Einnahmen hingegen werden die immer jammernden Unternehmen mit Steuersenkungen entlastet, während man gleichzeitig die breite Masse zur „Sanierung“, das heißt „Gesundung“ des Haushalts heranzieht (wie „gesund“!). Längst gibt der Staat durch Subventionen usw. mehr an Banken und Konzerne, als er von ihnen durch Steuern einnimmt. Doch durch die tausend Kredite, Bürgschaften und direkten Geldgeschenke, durch Kurzarbeitergeld, Steuerentlastung und Investitionshilfen, durch „Abwrackprämie“, EZB-Gelddrucken usw.usw. bricht er diesmal viele seiner selbst gesteckten Rekorde.

Jede Krise im Weltkapitalismus bedeutet eine Zuspitzung des Widerspruchs zwischen der Arbeiter- und Kapitalistenklasse. Die erste und effektivste Waffe des Weltkapitals im Klassenkampf sind seine Staaten. Uns wird die neue Gemeinde, Kommmune und Stadtrat zwingen wollen, all die immensen Geldgeschenke zu bezahlen.

Wie gewohnt werden zunächst einmal natürlich all die netten Wahlversprechungen von Grüne/CSU, SPD und Konsorten direkt gebrochen werden: Es wird sein wie bei der letzten Wahl, als die Mehrwertsteuer auf 19% erhöht wurde. Mit den „paar Milliarden“ Mehreinnahmen, die man damals aus uns Arbeitern, Jugendlichen, Rentnern usw. herausgequetscht hat, wird sich der krisenleere Magen des Weltkapitals in dieser Lage nur nicht zufrieden geben.

Wenn schon jetzt die Regierung gegen den Willen der Mehrheit des Volkes die Bundeswehr in aller Welt wie z. B. Afghanistan einsetzt, um die Großmachtinteressen des Kapitals durchzusetzen – wird sich die Aggression des deutschen Imperialismus durch die Krise nach der Wahl verschärfen.

Wenn in den letzten Jahren bereits Abbau demokratischer Rechte und rasender Ausbau des Überwachungsstaats betrieben wurde, dann wird es jetzt noch schneller weitergehen und es wird sich in den bevorstehenden Kämpfen zeigen, wozu das Kapital seine staatlichen Waffen geschärft hat.

Und wenn wir nun sehen, wie die verdienten Stiefelputzer aus der Merkelregierung auch ihrerseits wieder in die Chefetagen der Monopole wechseln und aus denselben Etagen die neu „gewählte“ Mannschaft nachrückt, dann können wir uns in unsrer Wut sicher sein: Dem Kapital muss vor dem Wahlergebnis im Herbst nicht bange sein. Egal wer gewinnt, es behält die Zügel in der Hand.

Nur auf die eigene Kraft gestützt können wir etwas erreichen!

In der Weltkrise werden nur die Unternehmen überleben, die noch mehr rationalisieren, den Arbeitstakt verschärfen, die Löhne am stärksten senken, unterlegene Konkurrenten schlucken, sämtliche Kosten senken und den höchsten Profit aus uns herauspressen. Das heißt, gerade dadurch, dass das Kapital seine Krise übersteht, wird die Situation für uns Arbeiter und Angestellten, Bauern, Jugendliche, Rentner usw. noch schlimmer werden und die Zahl der Arbeitslosen wird erheblich steigen. Wir sind es die in Armut gezwungen werden durch Hartz IV, Kurz- und Leiharbeit oder staatlich subventionierten Entlassungen. Unsere Kinder müssen mit Studiengebühren, Bachelor- Master, Kopfnoten und undemokratischen Strukturen in den Hochschulen und Universitäten leiden. Wir sind es, die mit Angst in die Zukunft blicken aufgrund von bei längerer Arbeitszeit, unsichere Altersabsicherung und massiven Sozialabbau. Wir als Migranten müssen bangen, da man uns weiter in rassistischen Asylverfahren hält, uns kriminalisiert, uns abschiebt, entrechtet und als Menschen zweiter Klasse behandelt.
Das Wichtigste ist deshalb nicht, wer uns ab Herbst regiert, sondern:
Was wir selber tun, um für unsere Sache zu kämpfen.

Zuspitzung des Klassenkampfes in der Krise heißt: Zunehmender Abwehrkampf der Arbeiter, der Angestellten, der Jugendlichen, Arbeitslosen, Rentner und anderer Teile des Volkes, die ihre Interessen gegen die wachsenden Angriffe des Großkapitals und seines Staates verteidigen. Erste bundesweite und regionale Großdemonstrationen, spontane Streiks und Aktionen haben Hunderttausende erfasst und Millionen Menschen politisch erreicht und beeinflusst. Auch wenn sich diese Bewegung nicht immer stabil und gleichmäßig entwickelt, so ist sie doch nicht mehr weg zu bekommen. Sie wird unter dem Gegendruck des Großkapitals, des Staates, der Medien, der korrupten Gewerkschaftsspitzen sicher schwanken, Fehler und Mängel haben. Aber sie ist nicht mehr klein zu kriegen und wird sich mit den zunehmenden Angriffen weiterentwickeln.

Die Stärkung dieser Massenbewegung ist eine der wichtigen Aufgaben für alle fortschrittlichen Kräfte in unserem Land und nicht das Ergattern von Parlamentssitzen. Das bedeutet allerdings nicht, dass Parlamente und Wahlen für uns unbedeutend sind. Nein. Wir wollen die Parlamente und auch die Wahlen für die Interessen der Arbeiterbewegung ausnutzen! Diesen Kampfplatz überlassen wir nicht „den anderen!“.

Klar ist, dass die Parteien wie Freie Wähler/CSU, SPD, FDP, Grüne, die seit Jahren treu und brav die Arbeit für das Großkapital erledigen, nicht wählbar sind.

Von den zur Wahl stehenden Parteien heucheln die Forderungen der Partei „Der Linke Sektor“ in einer Reihe von Punkten offensichtlich den Forderungen und Interessen der sich entwickelnden Bewegung der Arbeiter, Angestellten, Arbeitslosen, Bauern, Jugendlichen, Rentnern usw. In ihrem Wahlprogramm fordert die „Linke“ beispielsweise eine Millionärssteuer, die Abschaffung von Hartz IV, Arbeitszeitverkürzung mit vollem Lohnausgleich, einen Mindestlohn von 10 Euro.
Die wirkliche Bewegung außerhalb der Parlamente, der von uns in Form von wachsenden Streiks und Demonstrationen ausgeübte Druck, schlägt sich so in den Forderungen dieser reformistischen Partei nieder.

Doch grundsätzlich steht „Der Like PDS-Sektor“ für die erträumte „Überwindung des Kapitalismus“ durch „Marktsteuerung von Produktion und Verteilung“ (Wahlprogramm, S.5). Sprich: Für den Erhalt des kapitalistischen Systems. Zwar stehen im Wahlprogramm von „Die Linke“ viele Worte über ein angeblich brandneues Wirtschafts- und Gesellschaftssystem. Doch dies soll tatsächlich nichts weiter als ein staatlich gebändigter Kapitalismus sein. Diese „Bändigung“ soll unter anderem ausgerechnet dadurch gelingen, dass der Staat die kapitalistischen Unternehmen mit Investitionszuschüssen beglückt. 200 Milliarden Euro sollen dafür ausgegeben werden, mehr als alle anderen Parteien für diese Art der Gefälligkeit des Staates vorsehen. Das ist keine „neue Wirtschafts- und Sozialordnung“, sondern eben die „soziale Marktwirtschaft“ des Sozialdemokratismus, wie sie seit Jahrzehnten propagiert, aber nie verwirklicht wird, weil der Weltkapitalismus eben als System nach Profit und Höchstprofit strebt und auch streben muss.

Was am Ende wirklich für uns dabei herauskommt, lässt sich bereits heute in Berlin beobachten: Die dortige Beteiligung der „Linke PDS-Sektor“ an der Stadtregierung ist durch eine hemmungslose „Sanierungspolitik“ des Sozialabbaus und der Privatisierungen gekennzeichnet, also durch den offenen Bruch mit den Lebensinteressen der Arbeiter, Jugendlichen, Rentner usw.

Nicht ermutigend sind auch die Führer der Partei „Der LINKE PDS-Sektor“: Gregor Gysi und Oskar Lafontaine. So trat Lafontaine Ende der 80er Jahre für die so genannte „Arbeitszeitverkürzung ohne Lohnausgleich“ ein, also mit Senkung des Monatslohnes. Ende Juni 2005 wiederholte er diese Forderung in einem Interview der Süddeutschen Zeitung. In Vorwegnahme von Hartz IV verlangte er 1981 in der BILD: „Eine angebotene Arbeit muss angenommen werden. Sonst wird die Sozialhilfe gekürzt.“ Dass Lafontaine mehrfach und ohne jede Entschuldigung über „Fremdarbeiter“ schimpfte und androhte, allen jenen die deutsche Staatsbürgerschaft zu entziehen, die nicht „die deutsche Sprache sprechen“, macht es nicht besser. Diverse Skandale kommen bei Lafontaine und Gysi hinzu.

Wir wissen, dass es in der Partei „Der LINKE Sektor“ keine fortschrittliche Kräfte gibt, die ernsthaft und ehrlich für die Forderungen der Arbeiter und des Volkes eintreten. Deshalb stehen in der Partei „der Linke PDS-Sektor“ insbesondere in der Bundespolitik keine Hürden gegenüber. Aber auf lokaler Ebene schlägt oft jeder fortschrittlichen Regung einzelner Mitglieder ein kalter Wind entgegen. Mit den für bürgerliche Parteien üblichen Seilschaften und Beziehungen wird die wirkliche Macht in des „Linken Sektors“ eher von einer Handvoll Reaktionäre ausgeübt als von der Masse der knapp 60.000 Mitglieder. Die schon heute in dem „Linken Sektor“ brennenden Kämpfe um die politische Linie werden in der Regel für die Seite der Reaktion entschieden. Dazu schreckt die Parteiführung auch nicht vor Mitteln wie der Auflösung ganzer Landesverbände zurück.
Mit der Entwicklung der Massenbewegung wird sich auch ihr politischer Druck auf Programm und Rhetorik des „Linken Sektor“ erhöhen. Allerdings wird das Großkapital ebenso wenig untätig zuschauen, sondern mit allen Mitteln des Drucks, der Korruption, der parlamentarischen Pöstchen und Verlockungen weiter in „der Linken“ wirken.

Auf „dem Linken PDS-Sektor“ ruhen große Hoffnungen auch aus den Reihen der Wähler. Im Bundestag und in Regierungen muss sie schneller Farbe bekennen, was sie real tut. Je größer ihr Gewicht in Parlament und Regierung wird, desto schneller wird sie selbst durch ihre Praxis die Illusionen zerschlagen, die in ihr eine echte “sozialistische” Partei sehen. Das wird langfristig die Entwicklung der Bewegung und die Herausbildung einer deutschen Sektion der Komintern (SH) erleichtern, die leider noch kräftemäßig zu schwach ist, vorausgesetzt, wir Kommunisten unterziehen jeden Schritt dieser PDS-Nachfolgerparte mit der deutlichsten und schonungslosesten Kritik, zeigen der Massenbewegung ständig das wahre Gesicht dieser „Sozialisten“ anhand ihrer eigenen leeren Versprechungen und schaffen so die Grundlage für ein wachsendes weltrevolutionäres Bewusstsein in der Arbeiterklasse. Das ist heute unsere wichtigste Aufgabe gegenüber „des Linken Sektors“ wie auch gegenüber den anderen Parteien des Großkapitals.


Ob nun der „linke“ oder der rechte Stiefel des Kapitals...

Deshalb haben wir uns entschieden, zu einem aktiven Boykott der Kommunalwahlen in Bayern aufzurufen. Geht zur Wahl, zeigt den bürgerlichen Parteien aller Schattierungen was für „Hoffnungen“ wir in ihre Politik setzen und, vor allem, erzählt euren Kollegen und Freunden von eurer Wahl!



Wir müssen „den Linke Sektor“ auch in der Zusammenarbeit bei Bündnissen und Aktionen mit ihren leeren Versprechungen und ihren inneren Widersprüchen konfrontieren und gleichzeitig gegen sie kämpfen.

Wir dürfen nie vergessen: Egal, wie „demokratisch“ sich der bürgerliche Staat auch gibt. Er ist und bleibt die Diktatur des Kapitals. Diese Diktatur kann nur gebrochen werden, indem die werktätige Bevölkerung in Deutschland unter der Führung der Arbeiterklasse in einer Revolution die politische Macht ergreift, den alten Staatsapparat zerschlägt und an seine Stelle ihren eigenen Staat, die sozialistische Räterepublik setzt, in der zum ersten Mal in der Geschichte tatsächlich die Mehrheit der Gesellschaft die Macht erhält und ausübt. Die Diktatur des Proletariats ist die Grundvoraussetzung dafür, die kapitalistische Ausbeutung zu beseitigen und eine neue, kommunistische Gesellschaftsordnung ohne Ausbeutung und ohne Klassen zu errichten.

Heute ist es entscheidend, den Widerstand gegen die Abwälzung der Krisenlasten auf die Arbeiter, Angestellten, Bauern, Jugend, Rentner usw. über den Wahltag hinaus weiter zu entwickeln. Unser Kampf darf nicht vom Wahlergebnis und erst recht nicht von unseren Kreuzchen abhängig sein. Im Gegenteil! Nach dieser Wahl wird ein entschlossener Klassenkampf gegen die Krisenpolitik des Kapitals und seines Staates noch notwendiger. Je mehr wir Arbeiter, Jugendliche, Rentner uns auf unsere eigene Kraft besinnen und für unsere Interessen selbst eintreten, umso mehr wird unsere Kraft wachsen!

 

 

 14. März 2020

137. Todestag von Karl Marx

 

 spezielle Webseite

 

 

Karl Marx - gestorben am 14. März 1883  

„Der Riese Marx und sein Gefährte Engels, Begründer unserer ruhmreichen Lehre, haben ihr Studium auf ganze Jahrhunderte erstreckt und für die Jahrhunderte gearbeitet...

Ihre Lehre ist immer jung, aktuell und unsterblich.“

(ENVER HOXHA)

 

Die Komintern (SH) grüßt alle Genossinnen und Genossen auf der ganzen Welt !

 

Grußadressen der Solidarität

Grußadresse der Komintern (SH) aus Anlass

des 137. Todestages von

Karl Marx

 

14. März 1883 - 14. März 2020

 

Heute gedenken wir des 137. Todestages von Karl Marx. Das Vermächtnis von Karl Marx ist unsterblich. Er wird für immer in den Köpfen und in den Herzen eines jeden Arbeiters und eines jeden wahren Kommunisten weiter leben.

Marx ist der erste Klassiker des Marxismus-Leninismus und mit Engels Begründer des wissenschaftlichen Kommunismus. Aus aktuellem Anlass veröffentlichen wir folgenden Artikel:

 

Karl Marx

und das Coronavirus


In diesem Artikel geht es darum, Schlussfolgeungen aus den Lehren des Marxismus zu ziehen, um das Coronavirus zu bekämpfen, genauer gesagt, diejenigen zu bekämpfen, die für die Herstellung, Verbreitung und katastrophalen Folgen dieser biologischen Kriegswaffe verantwortlich sind – die Weltimperialisten !

Es ist richtig, dass der Schwerpunkt der wissenschaftlichen Arbeit von Karl Marx auf dem Gebiet der politischen Ökonomie lag. Aber er hat sich auch mit der Naturwissenschaft befasst und nicht nur Friedrich Engels.

Das Interesse von Karl Marx an den Problem der Naturwissenschaften war weder zufällig nich zeitweilig. Angefangen mit dem Brief des jungen Marx an seinen Vater (vom 10. November 1837), worin er ihm von seinen naturwissenschaftlichen Studien Mitteilung machte, bis zu den letzten Jahren seines Lebens, in denen Marx zum Beispiel selbständige Arbeiten über die Mathematik schrieb, kann man verfolgen, wie sich seine naturwissenschaftlichen Studien erweiterten und vertieften.

Wie hoch Marx die Rolle der Naturwissenschaften einschätzte, ersieht man aus seiner Bemerkung in den Vorarbeiten zum “Kapital” aus dem Jahre 1863, dass die Naturwissenschaften die Grundlage jeden Wissens sind. Während Marx mehr auf dem Gebiet der angewandten Naturwissenschaften forschte, beschäftigte sich Engels mehr mit den theoretischen Naturwissenschaften.

Die wichtigste Etappe in den naturwissenschaftlichen Studien von Marx und Engels begann 1873 und dauerte bis zum Tode von Marx im Jahre 1883.

Marx studierte in seinen späten Jahren eifrig Naturwissenschaften, aber er konnte seine neuen Erkenntnisse nicht vollständig ins Kapital integrieren.

Marx hinterließ eine Reihe von Notizbüchern über Naturwissenschaften. Wenn wir uns seine Wirtschaftsmanuskripte sowie sein Notizbuch über Naturwissenschaften ansehen, können wir von Marx lernen, wie wir die ökologische Kritik am Kapitalismus im 21. Jahrhundert entwickeln können. Auch wenn Marx die genauen Ursachen der heutigen globalen Umweltprobleme nicht kennen konnte, so hat er bereits zu seiner Zeit auf die Umweltprobleme hingewiesen.. Bis zum letzten Moment seines Lebens war er sehr daran interessiert, neue Erkenntnisse aus den Naturwissenschaften zu gewinnen. Er konnte dieses Ziel nicht vollständig erreichen, und das Kapital blieb unvollendet. Aber seine Kritik am Kapitalismus ist Weg weisend für die Grundlagen einer ökologisch veträglichen Produktionsweise im Weltsozialismus.

Karl Marx prangerte bereits vor 150 Jahren die durch den Kapitalismus verursachte Umweltzerstörung an.

Marx beschreibt den Kapitalismus als einen Bruch mit den Naturgesetzen des Lebens:

„Auf der anderen Seite reduziert das große Grundeigentum die agrikole [von der Landwirtschaft lebende] Bevölkerung auf ein beständig sinkendes Minimum und setzt ihr eine beständig wachsende, in großen Städten zusammengedrängte Industriebevölkerung entgegen; es erzeugt dadurch Bedingungen, die einen unheilbaren Riß hervorrufen in dem Zusammenhang des gesellschaftlichen und durch die Naturgesetze des Lebens.“ (Marx, Karl: „Das Kapital“, Bd. 3, Sechster Abschnitt, 47. Kapitel: Genesis der kapitalistischen Grundrente, Seite 821).

"Der letzte Grund aller wirklichen Krisen bleibt immer die Armut und Konsumtionsbeschränkung der Massen gegenüber dem Trieb der kapitalistischen Produktion, die Produktivkräfte so zu entwickeln, also ob nur die absolute Konsumtionsfähigkeit der Gesellschaft ihre Grenze bilde.“ K. Marx, Kapital III, MEW 25, 501.

Hier weist Karl Marx bereits auf das globale Problem der Umweltzerstörung hin. Und das trifft auch auf die gegenwärtige Krise zu, die sich mit der Ausbreitung des Coronavirus entwickelt.

Der Weltkapitalismus ist nicht vereinbar mit den materiellen Bedingungen für eine nachhaltige Weltproduktion, in der das Privateigentum an den Produktionsmitteln beseitigt ist, also der Profit, d.h. jede private Aneignung des vom Arbeiter erzeugten Mehrwerts unmöglich gemacht worden ist. Die kapitalistische globale Elite und das Weltkapital wissen selber, dass eine weltsozialistische Produktionsweise mit den Gesetzen der Kapitalakkumulation unvereinbar ist.

Es wird heute sehr deutlich, dass Massenproduktion und Konsum unter dem Kapitalismus und Kriegsproduktion einen enormen Einfluss auf die globale Landschaft haben und ökologische Krisen und wie jetzt, eine Pandemie auslösen können. Die marxistische Theorie muss auf diese Situation reagieren, indem sie nicht nur die Notwendigkeit der sozialistischen Weltrevolution begründet, sondern auch theoretisch fundierte Grundlagen für die Aufstellung praktischer Lösungen und Forderungen bereit hält, und zwar mit der Zielsetzung der Schaffung einer nachhaltigen Gesellschaft im zukünftigen Weltsozialismus.

Marx analysierte kritisch die zerstörerische Kraft des Kapitals und argumentierte, dass Störungen des universellen Stoffwechsels der Natur zwangsläufig die materiellen Bedingungen für eine freie und nachhaltige menschliche Entwicklung untergraben. Der Raubcharakter, der der kapitalistischen Entwicklung der Produktivkräfte innewohnt, bedeutet nicht Fortschritt, sondern Zerstörung der Existenz von Natur und Mensch.

Marx schrieb:

„Die kapitalistische Produktion entwickelt daher nur die Technik und Kombination des gesellschaftlichen Produktionsprozesses, indem sie zugleich die Springquellen alles Reichtums untergräbt: die Erde und den Arbeiter.“ (ebd.).

In einer sehr weitsichtigen Prognose warnte Marx, dass die ständige Modernisierung durch den Kapitalismus „diese[n] Zerstörungsprozeß“ (ebd.) verstärkt.

Der Raubbau an Natur und Mensch wird von der Gewinnmaximierung angetrieben. So entsteht eine grosse Kluft zwischen der Logik der Aufwertung des Kapitals und dem Stoffwechsel der Natur, der in der menschlichen Interaktion mit der Umwelt Brüche im natürlichen Stoffwechsel erzeugt.

Die Kapitalisten haben inzwischen erkannt, dass sie an den von ihnen verursachten Umweltkatastrophen mehr profitieren, als vom Raubbau selbst. "Umweltschutz" in den Händen der Kapitalisten kann also nichts anderes bedeuten, als eine weitere Verschärfung der Umweltkatastrophen. Der Einsatz biologischer Kampfstoffe soll der Notwendigkeit der fortwährenden Ausdehnung des Kapitals dienen, aber diese fortwährende Ausdehnung zerstört sich dadurch selbst.

Wer bezahlt die Folgen des Coronavirus ? Die Armen. Und die Reichen kriegen eine “unbegrenzte” Höhe von Krediten als Kapitalspritze. Sie profitieren vom Coronavirus und können so ihre Wirtschaftskrise auf die Weltbevölkerung abwälzen. Wenn Marx noch leben würde, hätte er sich mit der Ökonomie des heutigen Kapitalismus beschäftigt. Der Marxismus aber lebt weiter, und so ist es die Aufgabe von uns Stalinisten-Hoxhaisten, wissenschaftlich nachzuweisen, dass der Kapitalismus zwar sein Leben verlängern kann durch sein so genanntes “Krisenmanagement”, aber dass seine historische Ablösung durch den Sozialismus unvermeidlich ist. Der Stalinismus-Hoxhaismus lehrt, dass der Übergang zum Weltsozialismus um so gründlicher und nachhaltiger vollzogen wird, je länger der Weltkapitalismus seinen Untergang hinausschiebt, denn mit jedem neuen “Krisenmanagement” verschärfen sich die antagonistischen globalen Widersprüche zwischen Kapital und Arbeit, die die weltrevolutionäre Umwälzung der Gesellschaft um so tiefgreifender hervorrufen.

Marx richtete in seiner ganzen wissenschaftlichen Tätigkeit sowohl auf das materialistische Verhältnis der Außenwelt des Menschen als auch auf die aktive Rolle der menschlichen Gesellschaft zur Umgestaltung dieser Welt und des Menschen selbst.

Die heutige bürgerliche Gesellschaftsordnung steckt in einer tiefen allseitigen und ausweglosen Krise. Unter diesen Bedingungen versuchen ihre Ideologen und Medien mit allerlei “Argumenten” und “Theorien” die Zersetzungserscheinungen dieser Ordnung zu rechtfertigen, ihre wirklichen Ursachen zu verschleiern, sie aufzupolieren, um das Denken des Menschen zu verwirren und sie von jedem revolutionären Handeln abzuhalten.

Was kann die Ausbreitung der bürgerlichen Ideologie des Biologismus mehr beschleunigen als es das Coronavirus kann?

Marx und Engels, die die Darwinsche Evolutionstheorie als „naturhistorische Grundlage“ ihrer Weltanschauung begrüßten und gegen verschiedene Angriffe verteidigten, traten ebenso energisch gegen jeden biologistischen Missbrauch des Darwinismus in der Gesellschaftstheorie auf. Sie legten  die Klassenwurzeln des Sozialdarwinismus bloß und wiesen seine Unwissenschaftlichkeit nach. Im Gegensatz zum Sozialdarwinismus haben Marx und Engels die wirklichen spezifischen Bewegungsgesetze der menschlichen Gesellschaft und die Wurzeln der sozialen Ungleichheit der Menschen aufgedeckt. Sie wiesen nach, dass die soziale Ungleichheit der Menschen, dass antagonistische soziale Klassen und Klassenkampf, dass Ausbeutung des Menschen durch den Menschen historisch bestimmten Entwicklungsstufen der Produktion entsprechen, die auf dem Privateigentum an Produktionsmitteln beruhen.

Der Sozialdarwinismus diente dem Kapitalismus der freien Konkurrenz und später auch dem Monopolismus zum ideologischen Kampf gegen die Arbeiterbewegung und den wissenschaftlichen Sozialismus. Er sollte die Unterordnung der Menschen unter die kapitalistischen Verhältnisse zementieren und den Kampf der Arbeiterklasse lähmen.

Sozialdarwinisten entwickelten barbarische Rassenprogramme, um die „strenge Auslese“ in der Gesellschaft durch Aufhebung jeglicher sozialer Fürsorge für Kranke und Schwache wieder durchzusetzen und durch eine „bewusste Auslese“ zu vervollkommnen. Vertreter der Vererbungshygiene beklagten vor allem, dass die „hervorragende auslesende Wirkung“ von Hungerperioden, Tuberkulose, Cholera- und Typhusepidemien, Kindersterblichkeit, die stets die „Kränklichen“ und „Anfälligen“ „ausgemerzt“ hätten, durch soziale Errungenschaften stark behindert werde. Das alles gehört zum faschistischen Gedankengut, welches heute massiv verbreitet ist.

Das Coronavirus macht zwar keinen Unterschied zwischen den Klassen, aber die Überlebenschance ist für Reiche größer als für Arme. Es ist bekannt, dass das heutige ungleiche Gesundheitswesen in der Welt auf der Klassengesellschaft beruht. Dass sich das Coronavirus überhaupt verbreiten konnte, dafür sind allein die Imperialisten verantwortlich, die schon in der Phase der Produktion ihrer biologischen Waffen die Welt in eine Katastrophe gelenkt haben. Was mit Zyklon-B bei Hitler begann, wird heute von den Weltimperialisten fortgesetzt – die Opferung der Menschheit auf dem Alter des Profits und der kapitalistischen Weltherrschaft. Die Armen verfügen nicht über wirksame technologische und finanzielle Mittel, um sich vor den katastrophalen Folgen des Coronavirus zu schützen. Somit ist der Kampf für das Überleben eindeutig Bestandteil des Klassenkampfes.

Nur mit Hilfe des Stalinismus-Hoxhaismus kann die dem Tod geweihte kapitalistische Welt in eine gesunde Welt, in den Weltsozialismus verwandelt werden. Dies ist unmöglich ohne revolutionäre Umwälzung der kapitalistischen Eigentumsverhältnisse. Die Ausbreitung des Coronavirus beweist, dass der einzige Weg zur Rettung der Menschheit aus der Ausbeutung und Unterdrückung durch das Kapital die gewaltsame Weltrevolution ist, die Beseitigung der kapitalistischen Produktionsverhältnisse und an ihrer Statt die Errichtung der sozialistischen Verhältnisse. Es ist unmöglich, die Übel der kapitalistischen Gesellschaft zu heilen, indem man die Beziehungen zwischen den Menschen im Rahmen des Kapitalismus reguliert. Einen wirklichen Schutz der Weltgesundheit kann es nur unter der Diktatur des Weltproletariats geben.

Wie soll ein Gesundheitswesen die Menschheit vor Krankheiten schützen können, wenn es auf einem Profit orientierten Prinzip aufgebaut ist ?

Ohne Vergesellschaft der Produktionsmittel, insbesondere die Produktionsmittel zur medizinischen Versorgung kann die medizinische Versorgung der ausgebeuteten und unterdrückten Mehrheit der Weltbevölkerung nicht im Geringsten gewährleistet werden. Solange sich die medizinische Forschung in den Händen der Monopolbourgeoisie befindet, wird sie auch nur dem Profit dienen. Um die Gesundheit der Weltbevölkerung zu sichern, muss der Weltbourgeoisie die Macht über die Medizin gewaltsam entrissen werden.

In ihren theoretischen Werken nahmen Marx und Engels die Anylayse des inneren Mechanismus der kapitalistischen Gesellschaft vor. Sie drangen in sein innerstes Geheimnis ein und entdeckten, dass die kapitalistische Ordnung unvermeidlich ihrer Zersetzung und Zerstörung entgegen schreitet und dass diese Zerstörung nicht das Werk des Coronavirus, sondern derjenigen ist, die es produziert haben. Aber die herrschende Klasse, die nicht mehr für den Schutz der ausgebeuteten Klassen sorgen kann, vernichtet sich selbst.

Die globale Ausbreitung des Coronavirus führt zur Verschärfung der Klassengegensätze und zur Globalisierung des Klassenkampfes und beschleunigt somit das Herannahen der Weltrevolution. Totengräber des Weltimperialismus ist das Weltproletariat.

Und erst der Weltkommunismus schafft die Bedingungen für Einklang von Natur und Mensch. Unter Beherrschung der Natur verstanden Marx und Engels die Beherrschung der Naturgesetze, ihre Anwendung als Grundvoraussetzung für den Fortschritt der Gesellschaft und nicht die Unterwerfung der Natur unter das Kapital – wie von der Weltbourgeoisie praktiziert.

In Friedrich Engels berühmten Zitat heißt es:

„Und so werden wir bei jedem Schritt daran erinnert, daß wir keineswegs die Natur beherrschen, wie ein Eroberer ein fremdes Volk beherrscht, wie jemand, der außer der Natur steht – sondern daß wir mit Fleisch und Blut und Hirn ihr angehören und mitten in ihr stehn, und daß unsre ganze Herrschaft über sie darin besteht, im Vorzug vor allen andern Geschöpfen ihre Gesetze erkennen und richtig anwenden zu können.“ (Engels, Friedrich: „Anteil der Arbeit an der Menschwerdung des Affen“, 1876).

„Die Gesetze ihres eignen gesellschaftlichen Tuns, die ihnen bisher als fremde, sie beherrschende Naturgesetze gegenüberstanden, werden dann von den Menschen mit voller Sachkenntnis angewandt und damit beherrscht.“ (Friedrich Engels, „Herrn Eugen Dührings Umwälzung der Wissenschaft – ‚Anti-Dühring’ -“)

Heute sind wir dem Coronavirus noch hilflos ausgesetzt, aber die Menschheit wird trotz Kapitalismus lernen, es zu beherrschen. Mehr noch: Wir werden sogar lernen, es in den Dienst zum Nutzen der Gesellschaft zu stellen. Sind die Menschen endlich Herren ihrer eigenen weltweiten Vergesellschaftung geworden, dann werden sie damit zugleich Herren der Natur. (Friedrich Engels)

Aber der gleiche Friedrich Engels warnt uns:

"Schmeicheln wir uns indes nicht zu sehr mit unsern menschlichen Siegen über die Natur. Für jeden solchen Sieg rächt sie sich an uns. Jeder hat in erster Linie zwar die Folgen, auf die wir gerechnet, aber in zweiter und dritter Linie hat er ganz andre, unvorhergesehene Wirkungen, die nur zu oft jene ersten Folgen wieder aufheben." (Friedrich Engels, Anteil der Arbeit an der Menschwerdung des Affen)

Und Stalin fügt hinzu:

“Der Marxismus fasst die Gesetze der Wissenschaft – ganz gleich, ob es sich um Gesetze der Naturwissenschaft oder um Gesetze der politischen Ökonomie handelt – als die Widerspiegelung objektiver, unabhängig vom Willen der Menschen vor sich gehender Prozesse auf. Die Menschen können diese Gesetze entdecken, sie erkennen, sie erforschen, sie in ihrem Handeln berücksichtigen, sie im Interesse der Gesellschaft ausnutzen, aber sie können diese Gesetze nicht verändern oder aufheben. Umso weniger können sie neue Gesetze der Wissenschaft aufstellen oder schaffen.

Bedeutet das, dass zum Beispiel die Auswirkungen der Naturgesetze, die Auswirkungen der Naturkräfte überhaupt unabwendbar sind, dass die zerstörenden Wirkungen der Naturkräfte immer und überall mit elementar-unerbittlicher Kraft auftreten, auf die die Menschen nicht einwirken können? Nein, das bedeutet es nicht. Sieht man von den astronomischen, geologischen und von einigen anderen analogen Prozessen ab, auf die einzuwirken tatsächlich nicht in der Macht der Menschen steht, selbst wenn sie ihre Entwicklungsgesetze erkannt haben, so steht es in vielen anderen Fällen durchaus in ihrer Macht, haben sie durchaus die Möglichkeit, auf die Prozesse der Natur einzuwirken. In allen diesen Fällen sind die Menschen, wenn sie die Gesetze der Natur erkannt haben, sie berücksichtigen und sich auf sie stützen, sie sachkundig anwenden und ausnutzen, imstande, ihren Wirkungsbereich einzuschränken, den zerstörenden Naturkräften eine andere Richtung zu geben, die zerstörenden Naturkräfte in den Dienst der Gesellschaft zu stellen. (Stalin: “Ökonomische Probleme des Sozialismus in der UdSSR”)

Bedeutet das, dass die Menschen damit die Gesetze der Wirkung von Viren aufheben können? Nein, das bedeutet es nicht. Es ist so, dass diese ganze Prozedur zur Abwendung der Wirkungen der zerstörenden Kräfte des Virus und zu ihrer Ausnutzung im Interesse der Gesellschaft ohne irgendeine Verletzung, Veränderung oder Annullierung der Gesetze der Virologie, ohne die Schaffung neuer Gesetze der Virologie vonstatten geht. Im Gegenteil, diese ganze Prozedur wird auf der exakten Grundlage der Gesetze der Natur, der Gesetze der Virologie vollzogen, denn jeder Verstoß gegen die Naturgesetze, auch der kleinste, würde nur dazu führen, dass das Ganze gestört, dass die Prozedur vereitelt wird (Stalin).

Und bei dem Coronavirus ist diese Prozedur empfindlich gestört worden, egal ob nun vorsetzlich oder aus Versehen. Eine Reihe von bislang nicht widerlegten Verdachtsmomenten deutet darauf hin, dass es sich um eines der vielen heimlichen Verbrechen des weltimperialistischen Staatensystems handelt, nämlich um staatlichen Bioterrorismus. Dabei hat die Komintern (SH) nie ein Geheimnis daraus gemacht, dass sich der chinesische Sozialimperialismus heute dem Wesen nach nicht von Hitler unterscheidet. Es ist also nicht aus der Luft gegriffen, dass ähnliche Verbrechen an der Menschheit, die Hitler begangen hat, auch von den chinesischen Sozialimperialisten begangen werden. Biowaffen bieten den heute Herrschenden die Möglichkeit eines angeblich „unblutigen, heimlichen Sieges“ und zwar global, wovon Hitler nur träumen konnte.

Woher kommt das Coronavirus ?

Das Coronavirus kam zuerst zum Wuhan-Fischmarkt, bevor es den Fischmarkt verlassen konnte. Jedenfalls ist der am 1. Dezember 2019 - offiziell nachgewiesen - erste infizierte Mensch „Fall Null“ nie auf dem Fischmarkt gewesen. Und wer die Wahrheit sagt, wie der Direktor eines Wuhaner Krankenhauses, wird entweder entlassen, eingesperrt oder auf andere Weise zum Schweigen gebracht – eben die gängige Methode der Sozialfaschisten in China !

Jedenfalls, 20km vom Fischmarkt entfernt befindet sich Chinas Virusforschungslabor, das Wuhan Institute of Virology, das einzige deklarierte Labor in China [Superlabor der Biosicherheitsstufe 4] , das mit tödlichen Viren arbeitet. Das Institut nahm im Januar 2018 seine „Arbeit“ an dieser Massenvernichtungswaffe auf. Das Wuhan Institute of Virology ist eine Militäreinrichtung, die am chinesischen Programm für biologische Kriegsführung maßgeblich beteiligt ist (Nanjing Command des Instituts für Militärmedizin). Dort wurde nachweislich mit dem Coronavirus experimentiert, um es als biologische Kriegswaffe zu verwenden, wozu denn sonst?

Mehr als 40 chinesische Einrichtungen sind an der Herstellung von Biowaffen beteiligt.

China stellt heimlich Biowaffen her und verstößt damit gegen alle internationale Konventionen gegen Biowaffen, welche China alle unterschrieben hat, wie zum Beispiel das Übereinkommen über biologische Waffen von 1984.

International Humanitarian Law - UN Biological Weapons Convention 1972 Volltext der Konvention und Liste der Vertragsparteien (englisch) https://ihl-databases.icrc.org/applic/ihl/ihl.nsf/INTRO/450

Unter Biologischer Waffe versteht man einen biologischen Wirkstoff (auch als Bio-Wirkstoff, biologischer Bedrohungswirkstoff, biologischer Kampfstoff, biologischer Waffe oder Biowaffe bezeichnet). Das kann im Einzelnen sein: ein Bakterium, Virus, Protozoon, Parasit oder Pilz, das gezielt als Waffe der biologischen Kriegsführung od als Bioterrorismus eingesetzt werden kann. Neben diesen lebenden oder replizierenden Krankheitserregern gehören auch Toxine und Biotoxine zu den Bioagenten. Bisher wurden mehr als 1.200 verschiedene Arten potenziell waffenfähiger Bio-Wirkstoffe beschrieben und untersucht. Die Dunkelziffer ist mehr als doppelt so groß. Bioterrorismusmittel der Kategorie A (so auch das Coronavirus) bedeutet, dass es leicht von Mensch zu Mensch übertragen werden kann, zu hohen Sterblichkeitsraten führt und „Panik verursacht“.

Es wird angenommen, dass sich Chinas Programm zur biologischen Kriegsführung bereits in einem fortgeschrittenen Stadium befindet, das Forschungs- und Entwicklungs-, Produktions- und Waffenfähigkeiten umfasst. Es wird ferner angenommen, dass das aktuelle Inventar die gesamte Palette traditioneller chemischer und biologischer Wirkstoffe mit einer Vielzahl von Verbreitungssystemen verbunden ist, darunter Artillerie-Raketen, Luftbomben, Sprühgeräte und ballistische Kurzstreckenraketen.

Im Juli letzten Jahres wurde einer Gruppe chinesischer Wissenschaftler, darunter Dr. Xiangguo Qiu, in Kanada der Spionage beschuldigt und ihr der Zugang zum kanadischen National Microbiology Lab (NML) entzogen, von dem bekannt ist, dass es an einigen der tödlichsten Viren arbeitet. Angeblich soll sie Biowaffen nach China geschmuggelt haben und deswegen ausgewiesen worden sein. Warum dies ausgerechnet im letzten Jahres geschah, wird u.A. in Zusammenhang gebracht mit den Demonstrationen in Hong Kong, durch die sich die chinesische Bourgeoisie bedroht fühlte. Das ist denkbar, aber zur Zeit noch nicht beweisbar. Tatsache ist hingegen: Frank Plummer – ein führender kanadischer Wissenschaftler, der auch das kanadische virologische Institut leitete, lebt nicht mehr. Er ist letzten Monat auf misteriöse Weise ums Leben gekommen. Er war die Schlüsselfigur bei der Aufdeckung der chinesischen Spionage.

Das Wuhan-Institut hat in der Vergangenheit Coronaviren untersucht, einschließlich des Stammes, der das schwere akute respiratorische Syndrom (SARS), das H5N1-Influenzavirus, die japanische Enzephalitis und Dengue-Fieber verursacht. Die Forscher des Instituts untersuchten auch den Keim, der Anthrax verursacht - einen biologischen Wirkstoff, der einst in Russland entwickelt wurde.

China hat aber auch an einem Gegenwirkstoff gearbeitet (wahrscheinlich ein Impfstoff, der aus dem in Kanada gestohlenen Virus hergestellt wurde. ). So ein Gegenmittel, ausschließlich in den Händen der chinesischen Bourgeoisie ? Das wäre allerdings ein noch viel wirkungsvolleres Machtinstrument als das Coronavirus selbst. Wenn China als einziges Land auf der Welt ein Gegenmittel zur Verfügung hat, so entspricht das ihren Weltherrschaftsabsichten. Peking befasst sich mit der Errichtung einer globalen Gesundheitsorganisation unter Führung Chinas in Konkurrenz zur WHO, die bekanntlich unter maßgeblichen Einfluss des US-Imperialismus steht.

Das Monopol der Produktion von Medikamenten befindet sich heute bereits weitestgehend in den Händen des chinesischen Imperialismus. Die Versorgung der Weltbevölkerung mit Medikamenten ist abhängig von China.

Wer die ökonomische Macht über die Weltproduktion von Medikamenten hat, der hat auch die politische Macht. Und wer die politische Macht über Medikamente hat, der setzt diese auch fort mit dem äußersten Mittel der biologischen Kriegsführung zum Zwecke der Eroberung bzw. Aufrechterhaltung der imperialistischen Weltherrschaft.

Ohne eigene Weltorganisationen kann China seine Weltherrschaft weder erringen noch aufrecht erhalten. Das ist klar. Klar ist aber auch, dass sich das Weltproletariat unter seiner Diktatur seine eigene WHO schafft, die nicht dem Profit, sondern der Weltbevölkerung dient.

China ist jedenfalls bestrebt, sich im Kampf gegen das Coronavirus als weltweit führend zu profilieren und nicht als das Land, in dem es entstanden ist und sich aufgrund der anfänglichen Unterdrückung von Informationen im Zusammenhang mit dem Ausbruch durch die Regierung verbreitet worden ist.

Bis jetzt konnten unsere Fragen und Vermutungen von Niemandem durch Fakten und Tatsachen widerlegt werden. Man darf gespannt sein.

Was aber schon jetzt feststeht, das sind die Medienlügen über das Coronavirus, die schneller verbreitet werden als das Virus selbst.

Die bürgerlichen Medien begnügen sich jedoch nicht mit dem Verschweigen der Wahrheit. Sie richten sich nicht etwa gegen Verschwörungstheorien, sondern sind selber diejenigen, die diese Verschwörungstheorien in die Welt setzen, um die Öffentlichkeit in die Irre zu führen.

Ob nun bewiesene Tatsachen oder Verschwörungstheorien, die imperialistischen Mächte beschuldigen sich alle gegenseitig, egal ob Trump, Putin oder all die Anderen. Verschwörungstheorien gehen heute nicht mehr von dieser oder jenen imperialistischen Macht aus, sondern sind Instrument des globalen Systems der imperialistischen Ausbeutung und Unterdrückung. Der Weltimperialismus hat die materielle Macht und damit nicht nur die Macht über Biowaffen, sondern auch über die Desinformation. Anstatt das Corona-Verbrechen der chinesischen Sozialimperialisten anzuprangern, lobt die WHO deren angebliche „Transparenz der Information“ und „Kooperationsbereitschaft“. Wer solche Verbrecher schützt, macht sich mitschuldig ! Die WHO ist ein Instrument des Weltimperialismus.

Der Weltimperialismus kann sich dabei auch solcher Plattformen, wie facebook und Co bedienen, die im „Dienste der Wahrheit“ die Wahrheit von ihrem Server löschen. Das nennen wir praktizierte Methoden des Weltfaschismus. Der Weltfaschismus dient dem imperialistischen Krieg, der Fortsetzung der Ausbeutung und Unterdrückung der Menschheit mit militärischen Mitteln.

Eins hat das Coronavirus bereits jetzt schon bewirkt: die Erschütterung des Glaubens an die so hoch gepriesenen „humanistischen Werte“ der bestehenden imperialistischen Weltordnung.

Zu den bisher bekannten Merkmalen der Weltkrisen ist nun die Weltgesundheitskrise hinzugekommen, über deren verheerenden Einflüsse wir bereits in den vergangenen 20 Jahren einen Vorgeschmack bekommen haben (HIV usw.).

Medikamente, Medizin, das gesamte Gesundheitswesen dieser Welt, all das dient nicht den Interessen der Gesellschaft, sondern dem Kapitalismus, der die Gesundheit in eine Ware verwandelt hat, die sich die Reichen leisten und die Armen eben nicht kaufen können.

Der Stalinismus-Hoxhaismus lehrt, dass die Fesseln der privaten Aneignung des Weltgesundheitswesens, seine Verwandlung in ein Instrument der Profitmaximierung nur durch die sozialistische Weltrevolution gesprengt werden können.

Unter der gegenwärtigen Krise, unmittelbar ausgelöst von der weltweiten Verbreitung des Coronavirus, haben vor Allem die Arbeiter zu leiden.

Den partiellen und allgemeinen Krisen entspringt Unterbeschäftigung.“ K. Marx, Kapital I, MEW 23, 568.

„Der Arbeiter soll sparen..., so dass sie im Alter, oder wenn Krankheiten, Krisen etc. dazwischenkommen, nicht den Armenhäusern, dem Staat, dem Bettel (in einem Wort der Arbeiterklasse selbst und namentlich nicht den Kapitalisten zur Last fallen und auf deren Tasche vegetieren), also sparen für die Kapitalisten; ihre Produktionskosten für dieselben vermindern.“ K. Marx, Grundrisse der Kritik der politischen Ökonomie, 196

 

Das Coronavirus hat die ganze Welt an den Rand des Abgrunds gebracht. Die Völker sind gezwungen, alle Kräfte bis aufs Äußerste anzuspannen, um mit ihrer unerträglichen Lage fertig zu werden. In solchen Augenblicken hat schon Karl Marx vor all den “Heilslehren” gewarnt, mit denen Illusionen geschürt werden. Jetzt geht es um die Durchführung der radikalsten praktisch möglichen Maßnahmen, denn ohne radikale Maßnahmen kann der Untergang, der baldige und unaufhaltsame Untergang von Millionen Menschen infolge des Coronavirus nicht vermieden werden.

Die Viruspandemie weitet sich aus zu einer gewaltigen historischen Weltrise, den Beginn einer neuen Epoche der imperialistischen Kriegsführung gegen die gesamte Menschheit – eine Epoche der globalisierten Massenvernichtung, und des Kampfes gegen die Ausrottung des Menschen durch den Menschen.

Mehr als jede bisherige Weltkrise hat das Coronavirus die tief verborgenen Widersprüche verschärft und ans Tageslicht gebracht. Es hat alle heuchlerischen Hüllen zerrissen, alles Konventionelle beseitigt und sämtliche Illusionen der Massen in den angeblichen “Schutz” der kapitalistischen Weltordnung zerstört. Der Kapitalismus schützt uns nicht. Wir müssen uns vor dem Kapitalismus schützen. Und schützen können wir uns letztlich nur durch die Vernichtung dieses größten Übels der Menschheit. Der Coronavirus stellt die Frage der Weltrevolution, die Frage der Beseitigung der alten Weltordnung und ihre Ersetzung durch eine neue Weltordnung auf die Tagesordnung der Weltgeschichte. Bislang entwickelte sich die Weltrevolution nur langsam und schleppend unter den Bedingungen, wo das Krisenmanagement der Weltbourgeoisie noch einigermaßen in der Lage war, ihren Untergang immer weiter hinauszuzögern. Wer aber seinen kritischen Blick auf die Ergebnisse dieses bürgerlichen Krisenmanagements bis zur Weltkrise 2008 richtet, wird zugeben müssen, dass das Selbsterhaltungssystem des Kapitalismus an seine Grenzen des Machbaren gestoßen ist. Ein Krisenmanagement ist nichts wert, wenn trotz aller ergriffner Maßnahmen die Unsicherheit, Spannungen und Widersprüche in der Welt weiter zunehmen und die Welt nicht zur Ruhe kommt. Nun hat das Coronavirus aber den Gang der Weltgeschichte ungeheuer beschleunigt. Mit jedem neu infizierten Menschen ist das Aufplatzen der Eiterbeulen dieser Ausbeutergesellschaft auch mit dem besten Krisenmanagement nicht mehr zu verhindern. Zu einer revolutionären Veränderung ist die Weltbourgeoisie unfähig, sie klammert sich an ihre Macht, um sich der Weltrevolution entgegen zu stellen.

Es gibt in der Tat keinen Ausweg für die Weltbourgeoisie. Einen Ausweg gibt es nur, wenn die Macht in die Hände der revolutionären Klasse, des revolutionären Weltproletariats übergeht, unterstütztt von der Mehrheit der Weltbevölkerung. Es gibt keinen anderen Ausweg als die Weltrevolution.

 

Karl Marx hat Recht, wenn er schrieb:

Die Waffe der Kritik kann allerdings die Kritik der Waffen nicht ersetzen, die materielle Gewalt muss gestürzt werden durch materielle Gewalt, allein auch die Theorie wird zur materiellen Gewalt, sobald sie die Massen ergreift.“

In diesem Sinne von Karl Marx kämpfen wir weiter !

Es lebe Karl Marx, der erste Klassiker des Marxismus-Leninismus

Es leben die 5 Klassiker des Marxismus-Leninismus: Marx, Engels, Lenin, Stalin und Enver Hoxha! 

Es lebe die gewaltsame sozialistische Weltrevolution und die bewaffnete Diktatur des Weltproletariats! 

Es lebe der Weltsozialismus und Weltkommunismus! 

 Es lebe die Komintern (SH)!

 

Komintern (SH)

Wolfgang Eggers

14. März 2020

 

 

 

EULENSPIEGEL-WAHLNUMMER

1930 - September - Berlin

(Seite 109-110 fehlen)

 

KPD Ernst Thälmann

 

heute vor 90 Jahren

hoch aktuell !!

Die heran reifende Weltwirtschaftskrise, die Massenarbeitslosigkeit und der Streikkampf

Resolution, angenommen vom Erweiterten Präsidiums des EKKI

aus: Rote Fahne vom 12. März 1930

 

 

 

 

Zur revolutionären Gewerkschaftspolitik

Sammlung von Auszügen aus den Schriften von Fritz Heckert

Die Trotzkisten haben Fritz Heckert offen bekämpft, während die modernen Revisionisten ihn vor ihren sozialfaschistischen Karren zu spannen versucht haben, wie man an den zerstückelten Auszügen aus seinen Schriften unschwer erkennen kann.

Der FDGB hat die RGO-Politik der KPD Ernst Thälmanns verraten. Der FDGB war eine revisionistische Gewerkschaft und nicht weniger sozialfaschistisch als die ostdeutsche Bourgeoisie, in deren Dienst der Ausbeutung und Unterdrückung der Arbeiterklasse sie stand.

Trotzdem enthält das obige Buch wertvolles Lehrmaterial aus dem revolutionären Gewerkschaftskampf der KPD Ernst Thälmanns, weswegen wir dieses Buch, das 1974 in der DDR erschien, wieder veröffentlicht haben.

Wir planen, in nächster Zeit weitere Schriften von Fritz Heckert aus der "Roten Fahne" herauszugeben. Ferner werden wir jene Schriften von Fritz Heckert in englischer Sprache veröffentlichen die in "Inprecorr" erschienen und uns in deutscher Sprache derzeit leider nicht zur Verfügung stehen.

 

 

 

11. März 1950

70. Todestag

Heinrich Mann

Was ihr endlich wagen müsst, oder alles wäre für immer verloren, das ist nicht nur die versäumte Revolution; sie nachzuholen, schuldet ihr einfach euch selbst, euren Kindern, eurer Ehre. Verlangt wird mehr als eine einmalige revolutionäre Handlung. (-) Eine revolutionäre Gesinnung, die standhaft bleibt, eine Revolution, die sich vererbt und verewigt: das wird verlangt ...

Heinrich Mann

- unmittelbar nach der Kapitulation des Dritten Reichs - 1945 -

 

 

Es lebe der internationale revolutionäre Frauentag 2020!

Grußadresse der Solidarität

 

Grußadresse der KFI (SH)

zum 8. März 2020

- deutsche Sektion -

 

Proletarische, internationalistische Kampfesgrüße an alle ausgebeuteten und unterdrückten Frauen dieser Welt !

Mit dem Weltfrauentag erheben die proletarischen Frauen in der ganzen Welt ihre gemeinsame Stimme gegen Ausbeutung und Unterdrückung !

Die Befreiung der Frau kann nur das gemeinsame Werk der weltweit vereinigten Frauen sein !

Weltproletarische Frauen - vereinigt euch in allen Ländern zur sozialistischen Weltrevolution !

 

Die BRD, eines der reichsten Staaten der Welt, ist nach wie vor eine Klassengesellschaft. Hier sind werktätige Frauen doppelt ausgebeutet und unterdrückt: sexualfaschistisch & kapitalistisch. Politische und ökonomische Teilhabe und Gleichstellung?

Frauen werden im Schnitt mit 21 Prozent weniger Lohn als Männer abgespeist. Im Arbeitsalltag haben sie, vor allem bei so genannter „Frauenarbeit“ miese Arbeitszeiten, niedrigste Löhne, unterbezahlte Teilzeit und Minijobs. Zusätzlich lastet auf sie der Hauptanteil der unbezahlten Haus-, Sorge und Erziehungsarbeit. Mütter geben mit sechs Stunden jeden Tag doppelt soviel Zeit dafür wie Väter. Nur 29 Prozent aller Männer übernehmen täglich Arbeit im Haushalt.

Frauenunterdrückung

... kein Hirngespinst sondern Alltag!

Schlechte Bildungschancen in der Jugend und Niedrigstrenten im Alter – Frauenrealität. Als allein erziehende Frauen leben sie von Hartz IV mit ihren Kindern in Armut und sind sozial komplett abgehängt.

Als Migrantinnen trifft sie zusätzlich rassistische und faschistische Ausgrenzung und deutsch-chauvinistische Anfeindung. Asylantische Frauen sind völlig rechtlos – Abschiebemaschinerie und KZ-Lagerrealität ausgeliefert.

Brutalste häusliche Gewalt, sexualfaschistische Übergriffe gegen Mädchen und Frauen, das ist Alltag! Ehreenmorde von Männern an Frauen sind weiterhin an der Tagesordnung! Der Sexualfaschismus wird von den HERRschenden geschürt. Werktätige Männer sollen nicht gegen Konzernchefs losgehen, sondern sich an„ihren“ Frauen „abreagieren“.

Weltweit ... Frauenleid beenden durch die sozialistische Weltrevolution!

Proletarischer Frauenkampf ist Kampf um die sozialistische Weltrevolution!

In den armen Ländern ist die Lage der arbeitenden Frauen und Bäuerinnen noch viel elender. Die weltimperialistische Auspressung der Erde zerstört die Lebensgrundlagen. Frauen sind von den verheerenden Folgen der globalen Klimakatastrophe stärker betroffen als Männer. Hunger und fehlender Zugang zu Trinkwasser und Gesundheitsversorgung – auch hier sind Frauen weltweit extrem benachteiligt. Die Frauen sind besonders in Ländern mit feudalem und halbfeudalem Brauchtum den schlimmsten Verfolgungen ausgeliefert und brutalster Gewalt ausgesetzt - gesetzlich legalisiert. Mädchenmord, Sklavenhandel, Zwangsprostitution, Sex-Tourismus mit minderjährigen Mädchen, Ausbeutung proletarischer Frauen in Billiglohnländern - Hunger, Elend, Armut, Erwerbslosigkeit, Leid durch imperialistische Kriege, gefährliche, menschenunwürdige Arbeitsbedingungen, ausgepresst von den weltimperialistischen Metropolen… Das ist die viel gepriesene Globalisierung der imperialistischen Welt für die Frauen in Afrika, Asien und Lateinamerika.

Die unterdrückte Frauen rund um den Erdball kämpfen jeden Tag für Menschenwürde, für tatsächliche Gleichberechtigung, um den GANZEN "Himmel auf Erden". Sie widersetzen sich mutig der reaktionären Gewalt, der Unterdrückung und Ausbeutung.

In Mexiko demonstrieren am diesjährigen Frauentag 100 000 Frauen gegen den täglichen brutalen Mord an Frauen, verübt von Mörderbanden in den Elendsvierteln der Großstädte - sanktioniert von Staat und Polizei.

Millionen Frauen in Indien demonstrieren gegen rassistische Einbürgerungsgesetze, die vor allem gegen die 100 Millionen muslimischen indischen Frauen gerichtet sind, ebenso wie gegen die Frauen in Kaschmir.

Werktätige Frauen organisieren den Frauenstreik: Wenn sie streiken steht die Welt still.

Pflegerinnen setzen Tarifverträge für mehr Personal und Würde durch. Lehrerinnen und Erzieherinnen pochen auf Anerkennung ihrer wertvollen Arbeit.

Überall Frauensolidarität auf der ganzen Welt!

Kämpft am 8. März mit den weltproletarischen und bäuerlichen Frauen in der Kommunistischen Fraueninternationale (SH) für eine frauenfreundliche Welt, für den Weltsozialismus!

* * *

Warum erhalten Frauen weniger Lohn als Männer ?

Da ist ERSTENS das Märchen vom „schwachen Geschlecht“. Weil sie grundsätzlich nicht so leistungsfähig seien, sei es nur angebracht, dass Frauen niedrigere Löhne bekommen.

ZWEITENS, die Legende vom Zuverdienst. Das gehört irgendwie zu ERSTENS – weil ja die Männer die höheren Löhne bekommen, sind sie die „Ernährer“. In dieser Logik kann eine Frau ja nur „dazuverdienen“. Ein eigenständiges Frauen-Einkommen ist im herrschenden Konzept der bürgerlichen Kleinfamilie nicht vorgesehen.

DRITTENS haben viele Frauen wegen der gesellschaftlichen Bedingungen im Weltkapitalismus schlechtere Voraussetzungen, qualifiziertere Jobs zu besetzen. Der Hauptteil der Reproduktionsarbeit wird den Frauen aufgebürdet. Es gibt ungenügend staatliche Unterstützung bei der Erziehungs- oder Pflegearbeit (KITA-Plätze usw.). Kochen, Putzen, Waschen wird entweder gar nicht oder unterirdisch entlohnt…

VIERTENS werden Frauen allein schon benachteiligt, weil sie Kinder bekommen. Staat und Gesellschaft im Kapitalismus sind nicht an Sorge um die Mütter interessiert.

FÜNFTENS ist es Teil der weltkapitalistischen Spaltungspolitik, männliche und weibliche Proletarier gegeneinander auszuspielen.

SECHSTENS: Globales Lohndumping bei proletarischen Frauen. Konkurrenzkampf der Frauen auf dem Weltarbeitsmarkt.

SIEBTENS: 100 Millionen Frauen sind heute mit ihren Kindern auf der Flucht und haben somit keinen Zugang zu einer Beschäftigung, um sich und ihre Kinder am Leben zu halten.

All diese Probleme der Arbeiterinnen und Bäuerinnen, der weiblichen Arbeitslosen und Flüchtlinge - das sind globale Probleme, die auch nur global gelöst werden können - durch die solidarische Teilnahme der werktätigen Frauen am Sturz des Weltimperialismus durch die sozialistische Weltrevolution !

Unermessliche Kraft entsteht, wenn wir zusammenstehen. Wenn wir die Arbeit niederlegen und streiken. Mit dem Frauenstreik prangern wir die doppelte Ausbeutung und Unterdrückung der werktätigen Frauen an. Nicht nur die Lohnarbeit nein, auch die Arbeit in unserer„Freizeit“, im sogenannten Privaten, bestreiken wir.

Vielfältige Aktionsmöglichkeiten

Wir machen solidarischen Kampf sichtbar, wo immer die proletarische Frau benachteiligt wird oder leiden muss - nicht nur am 8. März, sondern im täglichen Daseinskampf der werktätigen Frau, am Arbeitsplatz oder zu Hause. Stärken wir die revolutionäre Opposition der Frauen in Betrieb und Gewerkschaft. Untestützen wir rote Betriebsrätinnen am Arbeitsplatz und kämpfen wir gegen die schlechten Arbeitsbedingungen in den Betrieben. Aber auch in Bundeswehr, Justiz und Polizei müssen wir für die revolutionären Forderungen der Frauen kämpfen. Im Kampf gegen den imperialistischen Krieg stehen Mann und Frau in einer Front.

Frauen auf der ganzen Welt stehen an vorderster Front des Klassenkampfes

Unsere Kämpfe um Frauenrechte und für bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen nehmen zu. Ob Chile, Polen, Spanien, Schweiz, Indien, Argentinien, Kongo oder Bundesrepublik Deutschland, offensichtlich haben wir Grund genug, unseren Kampf auf die Straße zu tragen. Auch die werktätigen Frauen in der BRD verstärken unseren Kampf: Sie vertreten ihre Interessen häufiger und kämpferischer – in betrieblichen Arbeitskämpfen und in der Öffentlichkeit auf der Straße . Streiks im Reinigungsbereich, im Einzelhandel, im Erziehungsbereich und in der Pflege. In Ost und West lassen sie nicht länger alles mit sich machen und kämpfen gegen das Lohngefälle zwischen Ost und West.

Mehr Wert!

Erzieherinnen und Lehrerinnen kämpfen um die Anerkennung ihrer Arbeit – nicht nur durch höhere Löhne. Unter dem Motto „Mehr von uns ist besser für alle“ waren die Kämpfe in den Krankenhäusern erfolgreich. In Berlin, aber auch im Saarland, in Bayern, in Baden-Württemberg und in den Universitätskliniken in Düsseldorf und Essen. In Jena , Heidelberg, …

Der alte Kampf um „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit“ geht aktuell in eine neue Runde. Wir fragen: „Warum bezahlen wir Automobilarbeiter, die unsere Autos bauen, mehr als Arbeitern, denen wir unsere Kinder anvertrauen?“ Ob in der Produktion oder Reproduktion - gleicher Lohn für gleiche Arbeit !

Frauenkampf ist Klassenkampf für die sozialistische Weltrevolution - Nicht die Eroberung weltkapitalistischer Machtpositionen ist das Ziel! Weltproletarierinnen aller Länder streben nicht nach einem Leben á la Merkel, von der Leyen, Schäffler, Clinton, Lagarde usw. Nein! Sieir wissen, dass es ohne Befreiung der Gesellschaft keine Befreiung für werktätige Frauen geben kann.

Ohne Befreiung der Frau kann weder die Gesellschaft noch die Natur befreit werden - befreit von der Sklaverei der weltkapitalistischen Ausbeutung und ihren für Mensch und Umwelt zerstörerischen Auswirkungen.

Das wollen wir und dafür kämpfen wir!

UND WIE sie in Weltbewegung sind: Frauenstreik am 8. März 2018 und 2019 in Spanien, an dem sich jeweils in hunderten Orten mehrere Millionen Frauen beteiligten„Ni Una Menos“ („Nicht eine weniger“)

Bewegung in Argentinien, Proteste gegen Abtreibungsgesetze z.B.in Polen, in der BRD und in vielen anderen Ländern, wo viele neue kämpferische Einheitskampffronten entstehen, um den 8. März wieder zu einem Kampftag der weltproletarischen und bäuerlichen Frauen zu machen. Auch Frauen in der Schweiz sind in Weltbewegung: AmFreitag, den 14. Juni 2019 mischte der erste große Frauenstreik seit 1991 das ganze Land auf. Die Frauenfrage ist erst gelöst, wenn das Problem der sozialistischen Weltrevolution gelöst ist!

"Die Revolution ist kein Ideal , sondern ein Problem, was zur Lösung ansteht (Enver Hoxha).

Faschistischer Anschlag in Hanau

Solidarität mit Opfern und Angehörigen!

Wut ! Empörung ! Rache!

Wir gedenken Ferhat Ünvar, Hamza Kurtović, Bilal Gökçe, Gökhan Gültekin, Sedat Gürbüz, Mercedes K. (Mama von zwei Kindern), Said H., Kalojan W. und Can G.

Es war nie vorbei - Stunde Null, Schlussstrich ... alles Phrasen organisierter Meinungsmache der HERRschenden. Fakt ist, der deutsche Faschismus ist auch nach dem II. Weltkrieg nie von der Erdoberfläche verschwunden. Alte Nazifaschos besetzten in Deutschland schnell wieder einflussreiche Posten in Wirtschaft, Justiz und Politik. Frauenfeindlichkeit der AfD ! Neue Nazifaschos werden nachgezogen. Nicht verwunderlich, dass ihre Netzwerke immer noch massiv die öffentliche Meinung beinflussen. Gesellschaftlich geschürter Rassismus bis zu Hetzkampagnen wie „Ausländerstopp“, „das Boot ist voll“ und „Asylantenflut“, gehen auf das Konto deutscher Nazifascho-Tradition und dienen dem imperialistischen Ausbeuter- und Unterdrückerstaat. In den letzten 20 Jahren gezielte Hetze gegen Menschen muslimischen Glaubens. Flankiert von Angriffen auf „Wohnheime“ und auf „nicht deutsch“ klassifizierte MigrantInnen. Die Frauen kämpfen gegen den deutschen Rassismus an vorderster Front ("Omas gegen Faschismus!")

9. September 2000: Das Terrornetzwerk NSU startet seine barbarische Mordserie unter Aufsicht des Verfassungsschutzes quer durch die BRD. Enver Şimsek, erstes Opfer, auf offener Straße exekutiert. Seine Angehörigen, wie die Angehörigen der weiteren acht migrantischen Opfer der NSU-Morde, von den staatlichen Behörden als „Täter“ verdächtigt, verfolgt und drangsaliert - 11 lange Jahre bis der NSU 2011 auffliegt. Morddrohungen gegen eine Rechtsanwältin der Opfer und ihre Bespitzelung durch Polizeibeamte.

In der „Asylkrise“, 2015 werden zig Asylie-Unterkünfte von Nazifaschoss angegriffen. Es folgen: Menschenjagd in Karl-Mmarx-Stadt von Pegida und Konsorten, der antisemitische, rassistische Anschlag in Halle, 2019. Diese Anschlag- und Mordserien gehen weiter. Asylantisches Leben wird in all seinen Formen bedroht. Asylies vertreiben - vernichten. Der ganze deutsche Rassenwahn - nicht nur geduldet, sondern aktiv betrieben vom bürgerlichen Staat.

Jetzt in Hanau!

Wir treffen auf rassistisches Gedankengut in allen staatlichen Institutionen und in offener oder verdeckter Machart in allen bürgerlichen Parteien. Auch öffentliche Medien und soziale Netzwerke verbreiten rassistische faschisitische Hetze. Das sind die geistigen Brandstifter und Biedermänner. Nazifaschos fühlten sich bestärkt und führen in diesem Klima aus, was die Chefideologen vorgeben. Der Staat schaut den Morden zu oder mordet mit. Wer diese Zusammenhänge nicht sehen will, verharmlost den faschistischen Mob und die faschistische Gefahr.

Die Hauptgefahr des Faschismus geht vom kapitalistischen Staat aus, von der herrschenden Bourgeoisie! Deswegen müssen wir die Herrschaft der Bourgeoisie stürzen und ihren Ausbeuter- und Unterdrückerstaat revolutionär zerschlagen und die Diktatur des Proletariats errichten. Und eine Diktatur des Proletariats wird es ohne proletarische Frauen nirgends auf der Welt geben.

Nach dem Anschlag in Hanau wird die Mordaktion als die Einzeltat eines „Irren“ hingestellt. Fragen nach Hintergründen, nach Netzwerken... ausgeblendet. Der Mörder ist ein normaler, deutscher Spießbürger, der sich in seinem rassistischen Umfeld und faschistischen Netzwerk sicher und wohlgefühlt hat. Der Mord war eine Gesinnungstat.

Die sich nun ach so „betroffen“ gebenden „Sicherheitskräfte“ haben den Mörder agieren lassen. Sein „Manifest“ kursierte seit Monaten im Internet - den Behörden bekannt. Wie beim NSU-Komplex: Drei angeblich mit Haftbefehl gesuchte Serienmörder konnten jahrelang nicht festgenommen werden, obwohl sie sich offen bewegten?! Jahrzehnte lang wird die stalinistisch-hoxhaistische Weltbewegung, der Kommunismus zum Hauptfeind stilisiert, hingegen faschistische und sozialfaschistische Umtriebe verharmlost und nicht verfolgt. Und nun halten diese Politiker und Bonzen Brandreden gegen Rassismus und „Rechtsterrorismus“. Innenminister Seehofer z.B., der in der „Migration die Mutter aller Probleme“ sieht. Oder Ministerpräsident Bouffier, der dafür sorgte, dass die NSU-Akten zum Verfassungsschutzbeamten A. Temme, der während des Mordes an Halit Yozgat in Kassel am selben Ort war, für 120(!!!) Jahre gesperrt wurden. Das alles ist nichts als unendliche Heuchelei. Sie soll den Zusammenhang von Rassismus und Weltfaschismus mit Staaten und Weltkapitalismus verdecken. Unfassbar und ein Schlag ins Gesicht von Opfern und anti-imperialistischen und antizionistischen Kämpfern sind die staatlich geforderten Maßnahmen: Erweiterte Befugnisse für Verfassungsschutz und Bullen . Gestärkt werden sollen die Behörden, denen in den letzten Jahren Unterstützung, Zusammenarbeit und Mittäterschaft mit faschisitischen Mörderbanden nachgewiesen werden konnten!!! Die Behörden, die belegbar anti-imperialistischeem und anderem fortschrittlichen Kampf mit brutalster Gewalt begegnen. Lassen wir uns von den Krokodilstränen der heute „Mächtigen“ nicht täuschen. Wir können, sollen und werden uns nicht auf diesen Staat verlassen.

Dieser Staat ist nicht unser Staat! Die BRD ist nicht unser Staat , alle Macht dem proletarischen Staat, der roten Räterepublik Deutschlands ! Unterstützen und schützen wir uns gegenseitig mit dem RFB!

Mit jedem Anschlag sind wir alle gemeint, schließen wir uns aus den Betrieben heraus mit den antirassistischen, antifaschistischen Reihen zusammen!

Unser Kampf kann nur erfolgreich geführt werden als globaler Kampf gegen jedenden bürgerlichen Staat und gegen den Weltkapitalismus.

Gemeinsam für eine weltbolschewistische Gesellschaft, frei von jeglicher Ausbeutung und Unterdrückung!

Für Weltsozialismus & Weltkommunismus!

Staat, Nazifaschisten und Sozialfaschisten Hand in Hand! Unsre Antwort ist der militante Kampf!

Es lebe der 109. internationale revolutionäre Frauentag - 8. März 1911!

Es lebe der 9. Jahrestag der Gründung der Kommunistischen Fraueninternationale (Stalinistinnen-Hoxhaistinnen) - 8. März 2020 !

 

Kommunistische Fraueninternationale (SH)

deutsche Sektion

 

 

 

Es lebe der 109.

Internationale Frauentag

und

der 9. Jahrestag der Gründung der KFI (SH) !

 

 

 Stalinistinnen-Hoxhaistinnen - vereinigt euch !

Zum diesjährigen Internationalen Frauentag grüßen wir alle proletarischen Frauen auf der ganzen Welt.

 

Wir haben jetzt eine Reihe von Artikeln aus der "Inprekorr" der Komintern in englischer Sprache herausgegeben über die internationale kommunistische Frauenbewegung , die sich u.A. auch auf Deutschland beziehen bzw. von deutschen Autorinnen geschrieben wurden - und bislang unveröffentlicht waren:

neue historische Dokumente

in englischer Sprache

 

vor 90 Jahren

aus: "Rote Fahne" Nr. 52 vom 2. März 1930

Der Internationale Frauentag 1930

Lene Overlach

 

Warum

Rote Betriebsrätinnen ?

In vielen Großbetrieben besteht die Belegschaft schon überwiegend aus Arbeiterinnen. Im großen Siemens-Konzern sind rund 40 % Frauen beschäftigt. Im Durchschnitt beträgt der Anteil der Frauen an der Produktion 30 %.

Der Arbeiterin im Betrieb geht es schlechter als dem Kollegen. Oft mutet man ihr, der Ungeschulten, die schmutzigste oder die gefährlichste Arbeit zu. Meister und Unternehmer versuchen, sie besonders zu schikanieren.

Sich gegen ihre schlechte Lage zu wehren, ist Aufgabe jeder Kollegin. Die Erfahrung hat gezeigt, dass die Arbeiterinnen auch außerordentlich tüchtige Mitkämpfeinnen sein können. Ohne die Masse der Frauen dagegen kann keine Bewegung in den Betrieben siegreich verlaufen.

Diese Struktur der Betriebe findet aber noch lange nicht den genügenden Ausdruck in der Verteilung der Betriebsfunktionen. Als Betriebsräte und Vertrauensleute machen sich auch in ausgesprochen weiblichen Belegschaften die männlichen Kollegen breit. Warum das ? Es zeigt, dass auch viele revolutionäre Kollegen ihre Aufgaben noch nicht klar sehen.

Die sozialfaschistische Gewerkschaftsbürokratie, deren Aufgabe der Verrat an den Arbeiterinteressen ist, fürchtet sich vor dem revolutionären Elan der jungen Arbeiterinnen. Sie tut alles, ihn zu ersticken, weil der Moment, wo die Massen der Jungarbeiterinnen mit frischem Wagemut an die Erkämpfung ihrer Forderungen gehen, gleichzeitig der Bürokratie den Todesstoß versetzt. Aber die Anstrengungen der Sozialdemokraten um die reformistische Verseuchung der Arbeiterinnen sind fast erfolglos geblieben; die Gewerkschaftsverbände erfassen nur einen verschwindenden Bruchteil der Arbeiterinnen.

Die Losung der Revolutionären Gewerkschaftsopposition:

"Heran an die Massen - Gewinnung der entscheidenden Schichten des Proletariats",

stellt mehr und mehr die Aufgabe der Gewinnung der Mehrheit der Arbeiterinnen aus den Groß- und Mittelbetrieben in den Vordergrund.

Es ist ein Überrest reformistischer Praxis, dass die Listen der Revolutionären Gewerkschaftsopposition im vergangenen Jahr zum größten Teil nicht die Struktur der Betriebe widerspiegelten, sondern in Betrieben mit überwiegend weiblicher Belegschaft, wie zum Beispiel bei Sarotti, die wenigen im Betrieb beschäftigten Arbeiter die Betriebsfunktionen besetzten.

Die diesjährigen Betriebsrätewahlen müssen da eine Durchbruchsschlacht sein ! Im Kampf um die elementarsten Forderungen und für die Eroberung der Betriebe für die sozialistische Revolution muss eine innige Verbundenheit der ganzen Belegschaft, der Erwachsenen und der Jugendlichen, der männlichen und weiblichen Kollegen, hergestellt werden.

Das gilt besonders für die Betriebsrätewahlen. Entsprechend der Zusammensetzung der Betriebe ein Drittel, die Hälfte oder sämtliche roten Kandidaten Frauen - das ist die bolschewistische Losung.

Die Ausrede: Die Arbeiterinnen sind noch nicht so weit geschult, kann man nicht gelten lassen. In den Versammlungen zum Internationalen Frauentag stimmten die Arbeiterinnen begeistert der Losung zu:

"Wählt überall rote Betriebsrätinnen !"

Wo die Kollegen die Frage richtig gestellt haben, bei Agfa-Treptow, bei Osram und bei Telephon-Berliner, waren die Kolleginnen freudig bereit, auf der Roten Liste zu kandidieren. Voraussetzung ist, dass das politische Programm die Forderungen der Frauen enthält und auf der Betriebsversammlung gründlich diskutiert wird. Eine Voraussetzung ist ferner, dass die Kolleginnen im roten Wahlausschuss bereits ihrer Stärke entsprechend vertreten sind.

Oft wird es nötig sein, dass die Arbeiter den jungen Kolleginnen hilfreich zur Hand gehen. Die Frau, früher durch Hausfrauentätigkeit auf den engen Kreis der Familie beschränkt, hat weniger Erfahrung in der Arbeiterbewegung als der schon immer in der Produktion stehende Mann. Um so stärker und elementarer ist der revolutionäre Drang der Arbeiterin, ihr Lerneifer und ihre Aufnahmefähigkeit. Sie wird eine gute Schülerin und Meisterin der revolutionären Strategie und Taktik im Betrieb sein !

Neben den allgemeinen Interessen können die weiblichen Betriebsräte auch am besten die Aufmerksamkeit der Belegschaft auf die speziellen Forderungen der Arbeiterinnen richten und die besonderen Bedürfnisse der Klassengenossinnen verteten. Maßnahmen zum besonderen Schutz der weiblichen Arbeitskraft, Schwangerenschutz und Ähnliches kann am besten eine Frau selbst vertreten. In der Frage der Erkämpfung des gleichen Lohnes für Mann und Frau, bei dem Streitobjekt, ob rote Betriebsräte verheiratete Frauen zur Entlassung vorschlagen dürfen, werden es besonders die weiblichen Betriebsfunktionäre sein, die das Denken der Belegschaft in marxistische Bahnen lenken können.

Die Rote Betriebsrätin, aus der Mitte der Kolleginnen heraus gewählt, hat die beste Möglichkeit, für den festen Zusammenschluss der Gesamtbelegschaft zu wirken, die revolutionäre Einheit zum Klassenkampf herzustellen.

Also: Platz im Betriebsrat für die Kollegin!

(aus: "Rote Fahne" Nr. 57 vom 8. März 1930)

 

 

 

Die politische und ökonomische Lage der Frauen in den kapitalistischen Ländern

S. N. Gagarina

1953

 

 

 

in Vorbereitung

Band 3

Über die Grundlagen und zu den Fragen des Stalinismus

 

 

 

Band 2

Über die erste Schaffensperiode des Genossen Stalin

Aus Anlass des 67. Todestages des Genossen Stalin veröffentlicht die Komintern (SH) die englische Version des im Jahre 2008 geschriebenen Artikels "Über Stalin, die Weltrevolution und der Kaukasus"

Wir danken der Sektion USA für die Übersetzung.

 
 

 

Historische Ereignisse
der internationalen revolutionären Bewegung

In Gedenken eurer Opfer werden wir euren Kampf weiterführen!

 

100 Jahre Märzrevolution 1920

Kapp-Putsch in Deutschland

 

Der so genannte „Kapp-Putsch“ war ein militaristisch-monarchistischer Umsturzversuch in Deutschland, der von den reaktionärsten Kreisen des deutschen Monopolkapitals und des Großgrundbesitzes unter offener Duldung der sozialdemokratischen Koalitionsregierung organisiert wurde. Am 13. März 1920 schickten die Putschisten, an deren Spitze Kapp und General Lüttwitz standen, Truppen nach Berlin. Die Regierung leistete keinen Widerstand und flüchtete nach Stuttgart. Die Putschisten erklärten sie für abgesetzt und bildeten eine neue Regierung. Die Arbeiter beantworteten den Umsturzversuch mit einem machtvollen Generalstreik, der in bewaffnete Kämpfe mit den Putschisten hinüberwuchs. Dieser Widerstand fegte am 17. März die Kapp-Regierung hinweg. Unter Führung der Arbeiter bildete sich im Ruhrgebiet die „Rote Ruhrarmee”. Ca. 100.00 Mann setzten sich zur Wehr, errangen militärische Erfolge und vertrieben Reichswehreinheiten aus Dortmund, Essen, Mühlheim, Duisburg, Hamborn. Dies hätte der Beginn der bewaffneten Macht des deutschen Proletariats sein können und sein müssen, denn der Artikel 160 im Versailler Vertrag hatte die Reichswehrstärke auf eben auch nur 100 000 (!) begrenzt.

Wer sich entwaffnen lässt, begibt sich in die Hände der Konterrevolution !

Carl Severing, der sozialdemokratische Reichskommissar für Rheinland-Westfalen, forderte die „Rote Ruhrarmee” auf, sich aufzulösen und die Waffen abzugeben.

Und der Verrat der USPD-Führer bestand nicht nur im Abbrechen des Generalstreiks, sondern auch (als anti-bolschewistische Kraft) in der Niederlegung der proletarischen Waffen. Die USPD - Führer waren gegen die bewaffnete sozialistische Revolution, gegen die Errichtung der Diktatur des Proletariats und der Schaffung einer Räterepublik nach dem Vorbild der Sowjets.

Und Wilhelm Pieck ? Er schloss einen faulen Kompromiss mit der SPD und der USPD. Durch kapitulantenhaftes Verhalten mancher KPD-Führer (wie Pieck) wurde die revolutionäre deutsche Arbeiterklasse entwaffnet und die rote Armee in Deutschland bis heute nicht wieder errichtet (!).

Die deutsche Sektion der Komintern (SH) verfolgt das Ziel des Wiederaufbaus der roten Armee in Deutschland als proletarische Armee der sozialistischen Revolution - und zwar als Abteilung der von der Komintern (SH) noch zu gründenden roten Weltarmee, als militärische Abteilung der sozialistischen Weltrevolution.

 

Die rechten Führer der SPD und der Gewerkschaften sowie rechte Führer der USPD sprengten die einheitliche Kampffront der Arbeiterklasse mit Hilfe kapitulantenhafter Führer in der KPD, zu denen auch ein Wilhelm Pieck gehörte. Als Verhandlungsführer der KPD schloss Wilhelm Pieck mit der SPD-Führung einen Vertrag zur Entwaffnung des deutschen Proletariats, er fiel Ernst Thälmann in der Wittorf-Affäre in den Rücken und war später auch Führer der kapitulantenhaften Volksfrontpolitik in der Komintern (VII. Weltkongress). Wilhelm Pieck trat für die Auflösung der KPD ein und ihre Ersetzung durch die SED, bis er schließlich als Stiefellecker bei den Chruschtschowianern landete und es sich in der Sowjetunion bequem machte.

Die deutsche Sektion der Komintern (SH) zertrümmert hiermit mutig den Mythos um Wilhelm Pieck, den die modernen Revisionisten errichtet hatten, genauso wie den Mythos um Dimitroff. Beide haben die Weltrevolution verraten und landeten auf der anderen Seite der Barrikade.

 

Mit diesem konterrevolutionären Akt der SPD kam eine sozialdemokratische Koalitionsregierung wieder an die Macht, die mit erneuten Repressalien gegen die Arbeiter und ihre revolutionären Erhebungen von 1920 bis 1923 vorging.

Unsere Aufgabe besteht heute darin, die deutsche Arbeiterklasse von der Notwendigkeit der sozialistischen Revolution unter Führung der Komintern (SH) zu überzeugen, die Diktatur des Proletariats mit Hilfe der roten Armee zu errichten und die Rote Räterepublik aufzubauen. Das sind die praktischen Lehren, die wir heute aus den Ereignissen zwischen 1918 und 1924 ziehen.

ES LEBE DIE ROTE WELTARMEE DER DIKTATUR DES WELTPROLETARIATS !

Stellungnahme der "Prawda"

Wir haben immer darauf hingewiesen, dass es in Deutschland schließlich nur zwei Möglichkeiten gibt: Die Diktatur einer Bande von Generalen, oder die Diktatur des Proletariats. Die gegenwärtigen Geschehnisse in Berlin beweisen, dass ein Zwischending, ein dauerhaftes Gleichgewicht auf dem Boden der bürgerlichen Demokratie nicht haltbar ist. Der Weg für einen verschärften Bürgerkrieg ist frei. Die beiden ewigen Feinde, Kapital und Arbeit werden einander in einem erbitterten Kampf zuleibe gehen.

Ein Ding vor Allem haben die deutschen Kommunisten dabei nötig: "DISZIPLIN!"

 

 

An das werktätige Volk

Aufruf der Zentrale der Betriebsräte (Aktionsausschuss)

aus: "Rote Fahne" vom 26. März 1920

 

 

 

"Roter Morgen" 1980

kritische Stellungnahme der Komintern (SH)

 

Im Roten Morgen Artikel findet sich über die KPD nur eine Einschätzung über ihre damals relative „Schwäche“, während Lenin auf die wunden Punkte aufmerksam gemacht hatte. Entwaffnung des Proletariats ist schlimmstes Paktierertum mit der Bourgeoisie. Arbeiterblut darf nicht für die Verteidigung der SPD-Regierung vergossen werden, sondern nur zu ihrem Sturz. Gegen die Kapp-Putschisten zu kämpfen und der SPD-Regierung wieder in den Sattel zu helfen sind zwei ganz verschiedene Dinge. Da gibt es eine Grenze, die die KPD überschritten hatte. Im Kampf gegen den Kornilowputsch haben die Bolschewiki diese Grenze ganz bewusst nicht überschritten und NICHT die Kerenski-Regierung unterstützt. Die Bolschewiki haben sich nicht auf einen Block mit den Menschewiki eingelassen. Die Bolschewiki kämpften gegen die reaktionären Kornilowleute, aber sie entlarvten Kerenski ! Das ist ein Unterschied. Man darf sich nicht von der Eroberung der Macht des Proletariats wieder entfernen, sondern muss sich ihr im Gegenteil immer weiter nähern, muss sie vorantreiben..

Lenin lehrt: „Die Sowjets, die diese kraftlose, schwankende und prinzipienlose Politik Kerenskis dulden und unterstützen, die Sowjets, die sich im Augenblick der Niederschlagung des Kornilowaufstandes noch eine weitere Gelegenheit zur friedlichen Übernahme der gesamten Macht entgehen ließen – diese Sowjets machen sich nicht nur des Paktierens, sondern bereits eines verbrecherischen Paktierens schuldig“. ( Lenin, Band 25, Seite 324)

Die Kappisten hatten bewiesen, wie leicht man die Scheidemänner, Ebert und Co zum Teufel jagen konnte. Aber die Rote Armee, die sich als noch viel stärker als die Kappisten erwies, die die Kappisten besiegte, fügte sich bürgerlichen Führern (und den Führern der KPD !!) und verhinderte somit nicht, dass die gleichen Sozialverräter wieder ans Ruder kamen ! Alles bei der bürgerlichen Diktatur beim Alten zu lassen, darauf lief der Verrat der bürgerlichen Führer in der Arbeiterbewegung hinaus.

Wenn es den Arbeitern gelungen ist, die Konterrevolution im bewaffneten Kampf in ganz Deutschland zu besiegen, wenn die proletarischen Waffen sich als stärker als die bürgerlichen Waffen erwiesen haben, wenn die Waffen der arbeit den Waffen des Kapitals überlegen waren, wenn sie die Rote Armee der Arbeiterklasse im Kampf als die überlegene Armee im bürgerlichen Staat erwiesen hatte – und an dieser historischen Tatsache kann es gar keinen Zweifel geben - , dann kann man schon nicht mehr vom bestimmenden Einfluss der USPD über die Mehrheit der Arbeiterklasee sprechen, dann muss man von der Überlegenheit des Proletariats sprechen, von der Errichtung der Diktatur des Proletariats, und nicht nur sprechen, sondern sie auch unter BEIBEHALTUNG der bewaffneten Überlegenheit vollziehen ! Das hat die KPD damals versäumt ! Mit der Schaffung der Roten Armee war die deutsche Arbeiterklasse nicht mehr die gleiche wie vor dem Kapp-Putsch. Und mit dem Sieg der Roten Armee war die Arbeiterklasse reif für die bewaffnete Machtübernahme des Staates. Die siegreichen Arbeiter waren revolutionärer als diejenigen, die der Entwaffnung der Arbeiterklasse zugestimmt hatten, viel revolutionärer als ein Wilhelm Pieck ! Die KPD hatte zwar nicht die revolutionäre Schule der Bolschewiki von 1903 bis 1917 genossen, aber sie hatte den Vorteil verstreichen lassen, binnen kürzester Zeit nicht nur die Lehren der Bolschewiki in Deutschland in die Tat umzusetzen, sondern auch von dem tatsächlichen Sieg der Roten Armee über die deutsche Bourgeoisie zu lernen, diese militärische Macht in die politische Macht zu verwandeln durch taktisch kluges Vorgehen – anstatt zu kapitulieren !

Der Kapp-Putsch in Deutschland hat bewiesen, was die Geschichte in allen Ländern bewiesen hat, nämlich, dass die Bourgeoisie und ihre sozialdemokratischen Lakaien – sowohl vom rechten als auch vom „linken“ Flügel – die Interessen des Proletariats, des Volkes verrät und zu jedem Verbrechen bereit ist, nur um die Herrschaft über das Volk aufrecht zu erhalten und die Arbeitermacht, die sozialistische Revolution, zu verhindern. Die SPD hat nicht nur den alten Zustand wieder hergestellt und sich die militärische Macht über die Arbeiter zurückerobert, sondern machte sich damit auch zum Steugbügelhalter des Hitler-Faschismus. Hätten die Arbeiter nicht ihre Waffen gegen die Kapp - Putschisten niederlegt, dann hätte es mit großer Wahrscheinlichkeit auch keinen II. Weltkrieg gegeben, wäre Hitler nicht mit Hilfe der SPD an die Macht gekommen !

Das gilt es zu studieren, daraus sind Schlussfolgerungen zu ziehen. Einheit der Arbeiterklasse wird nur erreicht im Kampf gegen die Spaltung der Arbeiterklasse und hier hätte die KPD viel konsequenter sein müssen, was die Fortsetzung des bewaffneten Kampfes bis zum Sieg einer neuen, durch den Kapp-Putsch ausgelösten sozialistischen Revolution, bis zum Sieg der Diktatur des Proletariats, bis zum Sieg der deutschen Sowjetrepublik betrifft. Hier waren die Bolschewiki viel konsequenter und haben das einzig Richtige gemacht, nachdem sie den Kornilow-Putsch niederwarfen – die die Oktoberrevolution !!!. Und wenn wir es bereits damals versäumt haben, von dieser Konsequenz zu lernen, so müssen wir heute um so konsequenter die Lehren des Bolschewismus in Deutschland anwenden.

Lenin hatte nicht nur Recht, dass die Revolution zum Scheitern verurteilt ist, wenn die Avantgarde nicht die breiten Massen hinter sich hat, Lenin hat auch Recht, dass die siegreiche Arbeiterklasse ihre Waffen strecken muss, wenn sie nicht von einer bolschewistischen Avantgarde angeführt wird. Das ist die Lehre der deutschen Roten Armee in den Märztagen von 1920 der Fall.

 

Fürchtet euch nicht, sondern habt Vertrauen in die Initiative und Selbständigkeit der Massen, vertraut den revolutionären Organisationen der Massen, und ihr werdet auf allen Gebieten dieselbe Größe und Unbesiegbarkeit der Arbeiter sehen, die sie einst in ihrem heroischen gemeinsamen Handeln, in ihrer Begeisterung bei der Niederwerfung des Kapp-Putsches offenbart haben. Kämpfen wir für die Schmiedung der bolschewistische Avantgarde des Proletariats in Deutschland !

Stärken wir die deutsche Sektion der Komintern (SH)

 

Die Bewaffnung des Proletariats ist eine Voraussetzung für den Sieg der sozialistischen Revolution !

Die Entwaffnung des Proletariats ist eine Voraussetzung für den Sieg der Konterrevolution !

Komintern (SH)

 

 

Fritz Hampel

Mitglied der KPD seit 1922

1923 war er – bis zu dessen Auflösung – Mitglied der Proletarischen Hundertschaften. 1924 ging Hampel nach Berlin und schrieb und karikierte für die Rote Fahne, wodurch er einige Popularität erlangte. In dieser Zeit nahm er, in Anlehnung an Paul Schlesinger der sich „Sling“ nannte, das Pseudonym „Slang“ an. In den nächsten drei Jahren schrieb Hampel neben zahlreichen Artikel bzw. Karikaturen im Parteiauftrag Propagandastücke wie Die lebendige Zeitung und Panzerkreuzer Potemkin, eine Filmwerbung für Eisenstein.

1927 wurde er von der Redaktion der Roten Fahne zum gelegentlichen Schriftleiter bestimmt und war somit einer der Sitzredakteure in der Weimarer Republik, die es ermöglichten, das weiter publiziert wurde, auch wenn der „Verantwortliche“ inhaftiert war. Diese Funktion hatte er bereits beim Drachen. 1928 war er Mitbegründer des Bundes proletarisch-revolutionärer Schriftsteller.

1929 wurde er wegen „übler Nachrede“, „versuchten Landesverrats“ und „literarischem Hochverrat“ in mehreren Verfahren zu 2 1/2 Jahren Gefängnis bzw. Festungshaft verurteilt, die er in Moabit, Gollnow, Leipzig und Auerbach/Vogtl. absaß. Als Festungshäftling konnte er unzensiert noch zwei Agitationsbroschüren für die Partei schreiben. 1932 aus der Haft entlassen, nahm er an der Wahlkampagne der KPD zur Reichstagswahl Juli 1932 teil.

Hampel starb beim Baden an Herzversagen. Er wurde auf dem Zentralfriedhofs Friedrichsfelde unter Teilnahme von 1000 KPD-Genossen und Reden von Albert Norden und Erich Weinert beerdigt. Ein Stein in der Gräberanlage für die Opfer und Verfolgten des Naziregimes erinnert dort an ihn.

 

 

 

67. Todestag

J. W. STALIN

21. Dezember 1879 - 5. März 1953

 

Genosse Stalin wird niemals sterben !

Er wird für immer in unseren Herzen leben !

 

 

Grußadressen der Solidarität

 

Grußadresse der Komintern (SH)

anlässlich des 67. Todestages

des Genossen Stalin

 

5. März 1953 - 5. März 2020

 

 

Zum 67. Todestag des Genossen Stalin senden wir allen Genossen auf der ganzen Welt unsere stalinistisch-hoxaistischen Grüße, insbesondere unsere herzlichsten Grüße an die russische und georgische Sektion der Komintern (SH).

Am 67. Todestag des Genossen Stalin schwören wir Genossen der Komintern (SH), die Lehren Stalins in die Tat umzusetzen, ohne unser Leben zu schonen.

Es lebe der Genosse Stalin - der glorreiche 4. Klassiker des Marxismus-Leninismus!

Er wird für immer in unseren Herzen und Gedanken leben!

Alle kapitalistisch-revisionistischen Lügen und Verleumdungen werden niemals das ruhmreiche Erbe des Genossen Stalin auslöschen!

Es lebe die glorreiche KPdSU (Bolschewiki)!

Es lebe der Marxismus-Leninismus-Stalinismus-Hoxhaismus!

Es lebe die sozialistische Weltrevolution!

Es lebe die proletarische Weltdiktatur!

Es lebe der Sozialismus und Kommunismus auf globaler Ebene!

Es lebe die Komintern (SH) - die Weltpartei, die einzige authentische Verteidigerin der 5 Klassiker des Marxismus-Leninismus ist:

Marx, Engels, Lenin, Stalin und Enver Hoxha!



Komintern (SH)

Wolfgang Eggers

5. März 2020

 

 

Aus Anlass des 67. Todestages des Genossen Stalin veröffentlicht die Komintern (SH) heute die englische Version des im Jahre 2008 geschriebenen Artikels "Über Stalin, die Weltrevolution und der Kaukasus"

Wir danken der Sektion USA für die Übersetzung.

 

Band 1

On Stalin, the World Revolution, and the Caucasus

On the Events in Georgia - 2008

 

 

Es lebe der

101. Gründungstag der Komintern !

Unsere Losung zum 101. Jahrestags der Gründung der Komintern lautet:

Von „Inprekorr“ lernen,

heißt siegen lernen !

 

Grußadressen der Solidarität

Grußadresse der Komintern (SH)

anlässlich des 101. Jahrestags der Komintern

4. März 1919 - 4. März 2020

 

Wir grüßen alle Genossinnen und Genossen auf der ganzen Welt zum 101. Geburtstag der Komintern, am 4. März 2020 !

Als wir im letzten Jahr unsere Kampagne zum 100. Jahrestag der Komintern erfolgreich umgesetzt hatten, haben wir uns vorgenommen, auch in den folgenden Jahren nicht nachzulassen bei der Propagierung der Komintern und ihrer Publikationen. In diesem Jahr haben wir einen neuen großen Beitrag geleistet. Wir haben die Ausgaben der Inprekorr von 1922 – 1933 in englischer Sprache veröffentlicht. Das ist eine enorme Leistung, auf die wir stolz sind.

INPRECORR

[ Journal of the Communist International ]

 

Die Dokumente enthalten Informationen über die Aktivitäten der Sektionen, insbesondere der KPdSU (b), über den Aufbau des Sozialismus in der Sowjetunion, über die Massenorganisationen der Komintern und über Ereignisse in der kommunistischen Weltbewegung.
Wir möchten und können diese Dokumente nicht ohne kritischen Kommentar veröffentlichen. Diese Dokumente enthalten Texte opportunistischer Elemente, die später entlarvt und teilweise aus der Komintern ausgeschlossen oder sogar zum Tode verurteilt wurden.

Von der gewaltigen Pressetätigkeit der Komintern sind wir heute noch weit entfernt, aber wir tun alles, um diesen Zustand der Schwäche in Stärke zu verwandeln, indem wir von der gigantischen Pressetätigkeit der Komintern lernen, die selber aus der Pressetätigkeit der Partei Lenins und Stalins hervor gegangen ist.

Von der Inprekorr lernen heißt nicht kopieren. Von der Inprekorr lernen, das heißt, eine stalinistisch-hoxhaistische Inprekorr unter den heutigen Bedingungen der Globalisierung zu schaffen, indem wir uns die historischen Erfahrungen der Komintern mit der Methode des dialektischen und historischen Materialismus zu eigen machen. Vor Allem gilt, dass die Führung der Komintern (SH) niemals in die Hände von Opportunisten gerät, wie das in der Komintern der Fall war und in ihren Inprekorr-Artikeln zum Ausdruck kam.

Es ist eine historische Tatsache, dass die Komintern nicht das Ziel des Sieges der Weltrevolution erreicht hat. Es war der Komintern auch nicht vergönnt, dazu beizutragen, dass zumindest in einem Land die siegreiche sozialistische Revolution erfolgreich verwirklicht werden konnte. Wenn wir also aus den Erfahrungen der Komintern lernen, dann tun wir das in der festen Absicht, den Kampf um die sozialistische Weltrevolution praktisch zu einem siegreichen Ende zu führen. Die Komintern (SH) soll zu einer Weltpartei werden, die das Weltproletariat tatsächlich zur seiner Befreiung und der Errichtung der Weltdiktatur des Proletariats verhilft.

Die stalinistisch-hoxhaistische Inprekorr ist nicht die Wiedergeburt der Inprekorr der Komintern, sondern ihre Weiterentwicklung auf dem Boden des Stalinismus-Hoxhaismus.

Was den Hoxhaismus anbelangt, so war die Partei der Arbeit Albaniens die letzte Partei auf der Welt, die die Funktion einer proletarischen Weltnachrichtenagentur wahrgenommen hatte. Seit der Zerschlagung der PAA gibt es keine revolutionäre, wahrhaft marxistisch-leninistische Weltnachrichtenagentur mehr. Erst mit der Komintern (SH) wird es möglich sein, den globalen Aufbau einer revolutionären weltproletarischen Nachrichtenagentur in Angriff zu nehmen. Dabei geht der Komintern (SH) darum, die täglichen Weltereignisse im Lichte des Stalinismus-Hoxhaismus zu beleuchten, das heißt, den Ausweg aus dem Elend der Massen aufzuzeigen, den Weg zur Befreiung von kapitalistischer Ausbeutung und Unterdrückung durch die sozialistische Weltrevolution zu weisen und den Weltkommunismus zu propagieren.

Inprekorr - das war eine internationale kommunistische Nachrichtenagentur der Komintern über die Weltereignisse im Allgemeinen und die kommunistische Weltbewegung im Besonderen.

Auch zur Zeit der Komintern hatten die bürgerlichen Nachrichtenagenturen immer noch den größten Einfluss auf internationalen Nachrichtenservice – internationale Lügenpresse im Dienst des Weltkapitalismus.

Die Frage der „Nachrichten“ ist eine Frage des globalisierten Klassenkampfes des Weltproletariats und sein Kampf gegen das „Nachrichten“-Monopol der Weltbourgeoisie. Ohne dieses „Nachrichten“- (Lügen)Monopol der Weltbourgeoisie zu zerschlagen, wird die sozialistische Weltrevolution nicht siegen. Wir haben zum Ziel das „Nachrichten“-Monopol des Weltproletariats im Weltmaßstab.

Was die Komintern (SH) allgemein über die Globalisierung geschrieben hat, insbesondere über die globale Strategie und Taktik der Komintern (SH), das gilt auch für die internationalen Nachrichten in unserem Zentralorgan „Weltrevolution“.

Weltbolschewistische Presse ist dem Wesen nach die Presse, die den proletarischen Massen dazu dient, den Weg der sozialistischen Weltrevolution mit dem Ziel des Weltkommunismus zu beschreiten. Mehr noch: eine Presse nicht nur „für“ das Weltproletariat, sondern eine Presse vom Weltproletariat selbst; eine Presse, die die engste Verbindung der Komintern (SH) mit den Massen herstellt. Es ist unser Ziel, dass der Arbeiter nicht nur ein Leser, sondern auch ein Mitwirkender und Vertreiber unserer Agitation und Propaganda ist.

Eine weltkommunistische Presse ist nicht nur für uns Kommunisten da, sondern auch für jeden Arbeiter auf der Welt, der das Presseorgan der Komintern (SH) nicht als ein Parteiorgan betrachtet, sondern als ein Presseorgan, das sein Leben nicht nur widerspiegelt, sondern auch seinen täglichen Kampf, seine Interessen und seine Hoffnungen. Was wir brauchen, das ist ein weltweites Netz von Arbeiterkorrespondenten, die direkt aus ihrer Arbeitswelt berichten, und so die Verbindung von Partei und Arbeiterklasse herstellen. Die Tätigkeit von Arbeiterkorrespondenten ist ein unverzichtbares Mittel, neue Sympathisanten und Mitglieder für die Komintern (SH) zu gewinnen.

Als die Bolschewisierung der Komintern begann, wurden auch Maßnahmen zur Bolschewisierung der Presse ergriffen. Als Beispiel dient die Einberufung einer Internationalen Pressekonferenz am 5. Mai 1925, also an dem Tag, an dem im Jahre 1912 die „Prawda“ gegründet wurde [Die "Wahrheit" statt Lüge] . Die Komintern (SH) sollte an dieser Tradition festhalten und am 5. Mai 2020 einen „Tag des Zentralorgans“ beschließen, also einen Tag, wo die Propaganda zur Stärkung unserer eigenen (online-)Presse im Mittelpunkt steht. Ohne unser Zentralorgan können wir den Prozess der Bolschewisierung der Komintern (SH) nicht umsetzen. Ohne Zentralorgan ist es unmöglich, den Stalinismus-Hoxhaismus erfolgreich in die Praxis umzusetzen. Ohne Zentralorgan schaffen wir keine Verbindung zum Weltproletariat, können wir das Weltproletariat mobilisieren.

Wir müssen den Leserkreis in diesem Jahr verdoppeln, ohne dass wir dabei ideologisch-politische Abstriche von der Propagierung unserer Parteilinie machen.

Sollte das Zentralorgan aus irgendeinem Grund aus dem Internet gelöscht werden, so ist es die erste Aufgabe der Mitglieder der Komintern (SH), das Zentralorgan im Internet erneut aufzubauen. Ohne Zentralorgan ist der Wiederaufbau der Komintern (SH) unmöglich.

Welche Aufgabe hat unser Zentralorgan „Weltrevolution“ unter den heutigen Bedingungen zu erfüllen ?

In der jetzigen, ersten Periode des Aufbaus der Komintern (SH) dient unser Zentralorgan als kollektiver Propagandist, Agitator und Organisator zur Gewinnung der am weitesten fortgeschrittenen Elemente des Weltproletariats für die Formierung der Komintern (SH) zur Vorbereitung der proletarischen Weltrevolution. Die Erfüllung dieser Aufgabe ist kein Selbstzweck, sondern dient als Voraussetzung für die Schaffung einer stalinistisch-hoxhaistischen Weltpresse zur Mobilisierung des gesamten Weltproletariats und aller werktätigen Massen, also für den Übergang der Komintern (SH) zur Massenpartei. Im Moment dient unser Zentralorgan hauptsächlich dazu, den Stalinismus-Hoxhaismus in enger Verbindung mit der revolutionären Praxis den Mitgliedern der Komintern (SH) zu vermitteln. Und das wird auch noch einige weitere Jahre so bleiben, bevor wir einen größeren Leserkreis in der Arbeiterklasse gewonnen haben werden.

Unsere Aufgabe besteht unter Anderem darin, zukünftig eine eigene stalinistisch-hoxhaistische Weltnachrichtenagentur aufzubauen.

Dies ist schrittweise zu verwirklichen im Zusammenhang mit dem Aufbau der Sektionen. Ohne Einbindung der Sektionen kann man kein zentrales Netzwerk „Nachrichten“ aufbauen.

Wir sind leider aus Kräftemangel noch nicht in der Lage, einen täglichen weltweiten stalinistisch-hoxhaistischen Nachrichtendienst auf die Beine zu stellen, aber wir arbeiten daran.

Die Nachrichten spielen in unserem Zentralorgan immer noch nicht die wichtige Rolle, wie es wünschenswert wäre. Der größte Leserkreis unseres Zentralorgans rekrutiert sich aus Genossen, die sich für die Geschichte der kommunistischen Weltbewegung interessieren und nicht die revolutionären Elemente des Weltproletariats, die sich für täglichen Weltereignisse interessieren, die von der Komintern (SH) kritisch aufgearbeitet werden.

Der Bereich „Nachrichten“ über die revolutionären Weltereignisse hat seit dem letzten Jahr einen festen Platz erhalten – dank größter Anstrengungen unsererseits.

Doch das ist ja nicht der einzige Bereich, den es abzudecken gilt.

Der Bereich „Nachrichten“ wird geteilt von anderen Bereichen wie „Geschichte der kommunistischen Weltbewegung“, zentrale Information über die Tätigkeit der Komintern (SH), Agitation und Propaganda der Sektionen, sowie die Publikationen der RILU, der Jugendorganisation, der Frauenorganisation, der Internationale der Kommunistischen Solidarität (IKS), der „Roten Bauerninternationale“ usw. Es wäre falsch, den Bereich „Nachrichten“ auf Kosten aller anderen Bereiche aufbauen zu wollen. Die Agitation und Propaganda der Komintern (SH) kann sich nicht auf den Bereich „Nachrichten“ beschränken und dabei alle anderen Bereiche vernachlässigen. Das lehrt uns die Geschichte der Inprekorr der Komintern.

Das Zentralorgan muss sich auf die Verbindung der drei wichtigsten Kampffronten konzentrieren:

a) die politische Kampffront,

b) die ökonomische Kampffront, und

c) die theoretische Kampffront.

Sobald wir über mehr Mitglieder verfügen, wird es uns auch möglich sein, eine zentrale Agitprop-Abteilung zu bilden, die die Propaganda der Verbindung aller drei Kampffronten organisiert. Die Komintern (SH) kann sich nur in dem Maße auf den verschiedenen Gebieten ihres Kampfes spezialisieren, in dem die Mitgliederzahl wächst. Darum muss sich unsere Propaganda auf die Gewinnung neuer Mitglieder konzentrieren, die wir mit den theoretischen Grundkenntnissen des Stalinismus-Hoxhaismus ausstatten.

Hauptschwäche ist also unser derzeitiger Mangel an Kräften.

Die Zentrale der Komintern (SH) muss aus eigener Kraft die meisten Bereiche notgedrungen selber abdecken, auch den Bereich der Nachrichten aus Ländern, in denen wir neue Sektionen aufbauen, bzw. wieder aufbauen. Lediglich die deutsche Sektion, die ägyptische Sektion, die Sektion USA und der Außenposten Uganda liefern aus ihren eigenen Ländern, bzw. auch aus anderen Ländern aktuelle Beiträge für das Zentralorgan „Weltrevolution“. Immerhin ist das ein positives Zeichen für die Stärkung unseres Zentralorgans. Zur Verbesserung unserer „Nachrichten“-Arbeit ist es unbedingt notwendig, dass die Sektionen ihr eigenes Nachrichtennetz für ihr eigenes Land (bzw. für deren Nachbarländer) aufbauen. Als positives Beispiel ist die ägyptische Sektion zu nennen, die ein „Nachrichten“-Netzwerk für die gesamte arabische Welt aufzubauen versucht.

Im Unterschied zur Zeit, als Inprekorr von der Komintern heraus gegeben wurde, stand die proletarische Propaganda in den verschiedensten Sprachen noch nicht in der Qualität und in dem Umfang zur Verfügung, wie gegenwärtig. Die Komintern (SH) verfügt heute über das größte Archiv kommunistischer Agitation und Propaganda auf der ganzen Welt (insbesondere über das größte Archiv der 5 Klassiker des Marxismus-Leninismus). Damit haben wir bereits eine solide theoretische Ausgangsbasis geschaffen, auf dem wir eine stalinistisch-hoxhaistische Weltnachrichtenagentur aufbauen können.

Nun sind die Jahrgänge 1922 – 1933 von Inprekorr dazu gekommen. Für die nächste Zeit planen wir die systematische und kritische Auswertung dieses reichhaltigen Materials. Insbesondere werden wir uns darauf konzentrieren, die Autoren von damals kritisch unter die Lupe zu nehmen. Es ist nicht nur eine Tatsache, dass nicht nur solche Verräter wir Sinowjew, Bucharin und Dimitroff die Komintern geführt haben, sondern Tatsache ist auch, dass die meisten Autoren der Inprekorr im Lager des Klassenfeindes gelandet sind. Daraus hat die Komintern (SH) die richtigen Lehren gezogen und wird weiter daraus Lehren ziehen und die notwendige Aufklärung über Verräter am Kommunismus leisten.

Es lebe der 101. Jahrestag der Gründung der Komintern Lenins und Stalins!
Es lebe die sozialistische Weltrevolution!
Es lebe Marx, Engels, Lenin, Stalin und Enver Hoxha!
Es lebe die Weltsozialismus und Weltkommunismus!
 

Komintern (SH)

Wolfgang Eggers

4. März 2020

 

 

 

Webseite über die Komintern

 

 

 

Welche Lehren ziehen wir Stalinisten-Hoxhaisten aus Lenins Kampf gegen den Opportunismus, den er in der Komintern geführt hat ?

Verfasser: Wolfgang Eggers

22. April 2019

 

 

"Der Sieg der proletarischen Revolution in der ganzen Welt ist sicher.
Die Gründung der Internationalen Räterepublik wird kommen."

(Lenin: 6. März 1919 - Schlussworte zum Ersten Weltkongress)

"Die Kommunistische Internationale hatte nicht aufgehört zu existieren und sie wird niemals aufhören zu existieren"
(Lenin).

 

Über die Gründung der Kommunistischen Internationale

 

 

 

2. - 6. März 1919

Über die Gründung der Kommunistischen Internationale

(1959)

Vorwort zum I. Kongress der Kommunistischen Internationale

Dietz Verlag - Berlin

 

 

deutsches Archiv

KOMINTERN

 

 

DIE KOMINTERN IN BILDERN

 


 

 

Unsere zukünftige sozialistische Weltrepublik wird für alle Erdenbewohner einen einheitlichen Weltpass ausgeben...


[Beschluss der Komintern (SH)]

 

ROTER KALENDER

2020 

"

 

JANUAR

Januar 1900: 120 Jahre - "Boxeraufstand" (Chinesische Sektion)

2. Januar 1980 - 40 Jahre - Stahlarbeiterstreik in Großbritannien

9. Januar 1890: 130. Geburtstag Kurt Tucholsky (Deutsche Sektion)

12. Januar 1920 - Brief des EKKI - 100 Jahre internationale Lehre über Spaltung und Einheit im Kampf um die Bolschewisierung der amerikanischen Sektion der Komintern (Sektion USA)

15. Januar 1919 - 101 Jahre Ermordung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht (LLL-Demo-Berlin)

17. Januar 1945 - 75 Jahre Befreiung von Warschau (Polnische Sektion)

21. Januar 1924 - 96. Todestag Lenins (Russische Sektion)

21. Januar 1870 150. Todestag Alexander Herzen (Russische Sektion)

22. Januar 1900 - 120. Geburtstag Ernst Busch

Konzentrationslager Auschwitz - 75 Jahre "Todesmarsch" 18. und Befreiung 27. Januar 1945 (Polnische Sektion)

30. Januar 1933 - 87 Jahre Machtergreifung Hitlers (Deutsche Sektion) - Internationaler Kampftag gegen den Weltfaschismus (alle Sektionen)

 

 

Februar

3. Februar 1930 - 90 Jahre Gründung der KP Vietnam


13. Februar 1945 - 75 Jahre Bombenangriff auf Dresden


23. Februar 1918 - 102. Gründungstag der Roten Armee (Russische Sektion)


Februar 1930 - 90 Jahre Resolution des EKKI-Präsidiums zur Wirtschaftskrise und Arbeitslosigkeit

 

 

 

März

 

5. März 1953 - 67. Todestag von Josef V. Stalin (Georgische Sektion)


2. - 6. März 1919 - 101. Jahrestag der Gründung der Komintern


6. März - Welttag der Arbeitslosen


8. März - 1911 - Internationaler Frauentag - Vierter Jahrestag der Gründung der Kommunistischen Fraueninternationale (SH)


11. März 1950 - 70. Todestag von Heinrich Mann


14. März 1883 - 137 Todestag von Karl Marx


17. März 1920 - 100 Jahre "Kapp-Putsch"


18. März 1871 - 149 Jahrestag der Pariser Kommune


18. März - 97. Jahrestag des politischen Gefangenen (IKS)


18. März 1970 - 50 Jahre USA - wilder Poststreik (Sektion USA)


29. März 1920 - 100 Jahre - 9. Parteitag der KPdSU (B)


31. März 1970 - 50. Todestag Marschall Semjon Timoschenko (Russische Sektion)

 

 

 

April

 

02.04.1945: 75 Jahre Selbstbefreiung des StaLag 326 Stukenbrock Eselsheide


2. April 1840 - 180. Geburtstag von Emil Zola


3. April 1900 - 120 Jahre - F. C. Weißkopf


11. April 1985 - 35. Todestag von Enver Hoxha (Albanische Sektion)


12. April 1923 - Ernst Aust - 97. Geburtstag


16. April 1886 - 134. Geburtstag von Ernst Thälmann


1945 - 19. April - 75 Jahre Befreiung von Buchenwald


22. April 1870 - 150. Geburtstag von Lenin

(Russische Sektion)


22. April 1945 - 75 Jahre - Befreiung des KZ Sachsenhausen


26.04.1945: 75 Jahre - Befreiung des Zuchthauses Brandenburg-Görden


1900 28. April - 110. Geburtstag von Bruno Apitz


30. 04. 1945: 75 Jahre - Befreiung des KZ Ravensbrück

 

 

 

Mai

 

Erster Mai (!) Internationaler Kampftag der Arbeiterklasse (obligatorische Grußbotschaft jeder Sektion)

 

1970 4. Mai - 50 Jahre Kent State Shooting (Sektion USA)


1970 14. Mai - 50 Jahre Polizei ermordet Studenten im Staate Jackson (Sektion USA)


17. Jahrestag der Neugründung der RGI (1. Mai 2003)


5. Mai 1818 - 202. Geburtstag von Karl Marx


5. Mai - G#Heldengedenktag Albaniens (Albanische Sektion)


9. Mai 1945 - Sieg über die Hitler-Nazis - 75 Jahre


18. Mai 1980 - 40 Jahre Aufstand von Gwangju - Südkorea


25. Mai 1963 - 57. Befreiungstag Afrikas


28. Mai 2017 -. 3. Jahrestag der Neugründung der
Roten Bauerninternationale

 

 

Juni

 

Juni 1920 - 100 Jahre Lenin: "Der linke Radikalismus" - die Kinderkrankheit im Kommunismus"


17. 06. 1810: 210. Geburtstag Ferdinand Freiligrath


22. Juni 1941 - Beginn des Großen Vaterländischen Krieges (79. Jahrestag) (Russische Sektion)


25. Juni 1890 - 130. Geburtstag von Hans Marchwitza


25. Juni 1950 - 70 Jahre Beginn des Koreakrieges (Sektion USA)


26. Juni 1930 - 70 Jahre - 16. Parteitag der KPdSU (B) (Russische Sektion)


26. Juni 1945 - 75 Jahre Gründung der UNO (Sektion USA)

 

 

Juli

 

3. Juli 1921 - 99 Jahre Gründung der RGI


10. Juli 1943 - 77 Jahre: Gründung der albanischen Volksarmee (albanische Sektion)


16. Juli 1947 - 73. "Tag des Stalinismus-Hoxhaismus"


18. Juli 1936 - 84. Jahrestag des Spanischen Bürgerkriegs und der Interbrigaden


19. Juli 1920 - 100 Jahre Komintern Zweiter Weltkongress


25. Juli 1935 - 85 Jahre revisionistischer Verrat des VII. Weltkongresses der Komintern


Juli 1924 - 96. Jahrestag der Gründung des "RFB" - Rotfrontkämpferbundes und 1. Jahrestag seiner Neugründung im Juli 2019


1920 31. Juli - 100 Jahre Gründung der KP Britannien

 

 

 

August

 

1. August 1920 - 100 Jahre Straßenbahnerstreik in Denver (Sektion USA)


2. August 1945 - 75 Jahre Potsdam-Abkommen


5. August 1895 - 125. Todestag von Friedrich Engels


6. und 9. August 1945 - 75 Jahre Hiroshima & Nagasaki (Sektion USA)


19. August 1944 - 76. Todestag von Ernst Thälmann


23. August 1970 - 50 Jahre "Salatschüssel"-Streik (Sektion USA)


24. August 1930 - 90 Jahre KPD-Programm (Ernst Thälmann)


25. August 1985 - 35. Todestag von Ernst Aust


27. August 1770 - 250. Geburtstag von Friedrich Hegel


 

 

September

 

81 Jahre - 1. September 1939 - Beginn des Zweiten Weltkriegs

1. September - Internationaler Anti-Kriegstag (Aktivitäten aller Sektionen)


7. September 1920 - 100 Jahre Alabama Kohlenarbeiter Streik (Sektion USA)


9. September 1870 - 150 Jahre Karl Marx: ZWEITE ANSPRACHE DES GENERALRATES DER ERSTEN INTERNATIONALE ÜBER DEN deutsch-französischen Krieg
(deutsche Sektion)

 

 

Oktober

 

1. Oktober 2014 - 6. Jahrestag der IKS


5. Oktober 1870 150. Geburtstag von Pjotr Krasikow (Russische Sektion)


10/03/1945: 75 Jahre Gründung des Weltgewerkschaftsbundes


10. - 16. Oktober 1923 - 97 Jahre - Gründung der Roten Bauerninternationale (Krestintern)


16. Oktober 1908 - 112. Geburtstag von Enver Hoxha (albanische Sektion)


1920 30. Oktober - 100 Jahre Gründung der KP Australiens

 

 

 

November

 

7. November 1917 - Oktoberrevolution - 103. Jahrestag (Russische Sektion)


7. November, 3. Jahrestag der Gründung der russischen Sektion der Komintern (SH) (russische Sektion)


8. November 1941 - 79. Jahrestag - Gründung der PAA (albanische Sektion)


8. November - Jahrestag der Gründung der Sektionen der Komintern (SH)


9. November 1918 - 102 Jahre Novemberrevolution


16. November 1960 - 60 Jahre Rede von Enver Hoxha in Moskau (albanische Sektion)


1900 19. November - Anna Seghers 120. Geburtstag


20. November 1919 - 101. Jahrestag der Gründung der KJI


20. November 1910 - 110 Jahre mexikanische Revolution


20. November 1945: 75 Jahre - Beginn des Kriegsverbrecherprozesses in Nürnberg.


23. November 1941 - 79. Jahrestag der Gründung der Vereinigung der Jugend der Arbeit Albaniens (albanische Sektion)

- Gründungsjubiläen der Sektionen der Kommunistischen Jugendinternationale (SH)


28. November 1820 - 200. Geburtstag von Friedrich Engels


29. November 1944 - 76. Jahrestag der Befreiung Albaniens (Albanische Sektion)


30. November 1910 - 110. Geburtstag von Kostantin Badigin (Held der Sowjetunion) (Russische Sektion)

 

 

Dezember

 

1. Dezember 1934 - 86. Todestag von Kirow (Russische Sektion)


14. Dezember 1970 - 50 Jahre "Blutiger Donnerstag" in Polen (Polnische Sektion)


16. Dezember 1770 - 250. Geburtstag von Beethoven


18. Dezember - Internationaler Migrantentag

21. Dezember 1879 - 141. Geburtstag von Stalin (Georgische Sektion)

21. Dezember 1920 - 100 Jahre Husino-Aufstand in Bosnien (Jugoslawische Sektion)


31. Dezember 2000 - 20-jähriges Bestehen der Komintern (obligatorische Grußbotschaft aller Sektionen)


31. 12. 1968 - 52. Jahrestag der Gründung der KPD / ML

102. Jahrestag der Gründung der KPD von Ernst Thälmann

Die Komintern (SH) beschließt im Jahr 2020 zwei Kampagnen:

200. Geburtstag von Friedrich Engels 

 

150. Geburtstag von Wladimir. I. Lenin

 

 

FRIEDRICH ENGELS

28. 11. 1820 - 28. 11. 2019

 

Der Beschluss, die Geburtstage und die Todestage der 5 Klassiker des Marxismus-Leninismus in jedem Jahr zu feiern, wurde im Jahresplan 2011 der Komintern (SH) gefasst.

Seitdem richten wir uns mit einer Grußadresse an alle Genossinnen und Genossen in der ganzen Welt und veröffentlichen ihre Werke in verschiedenen Sprachen der Welt.

Mit der Gründung der sozialistischen Weltrepublik werden wir die Geburts - und Todestage in große Weltfeiertage verwandeln.

Die Komintern (SH) hat das Jahr 2020 dem 200. Geburtstag von Friedrich Engels gewidmet, zum "Friedrich Engels-Jahr" erklärt und plant Aktionen zur 200-Jahrfeier.

* * *

Gleicher Beschluss gilt auch für den 150. Geburtstag des Genossen Lenin.

 

Erläuterung des Beschlusses


Der Zeitraum für die Umsetzung dieses Beschlusses reicht vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020.

Der Beschluss der Komintern (SH) bestimmt so weit wie möglich alle Parteiaktivitäten und das gesamte Parteileben im Jahres 2020. Die "200 Jahre Friedrich Engels" -Kampagne ist für ein ganzes Jahr geplant.

Wir nehmen dieses welthistorische Ereignis zum Anlass, um von Friedrich Engels zu lernen. Der Sieg der sozialistischen Weltrevolution und die Errichtung der Diktatur des Weltproletariats - die Erfahrungen des 2. Klassikers des Marxismus-Leninismus hierfür nutzbar zu machen - das ist unser wichtigstes Ziel.

Wir betrachten den 200. Geburtstag von Friedrich Engels nicht als Ereignis eines "abgeschlossenen Kapitels" der Vergangenheit, sondern als lebendigen Beweis seiner Unsterblichkeit. Darin unterscheidet sich die proletarische von der bürgerlich-revisionistischen Betrachtungsweise des 200. Geburtstages von Friedrich Engels. Hier die Kräfte, die das unsterbliche Werk von Friedrich Engels feiern - und dort die Kräfte, die seine aktuelle Bedeutung verschweigen, ablehnen und bekämpfen. Und dazwischen stehen die Neo-Revisionisten, die dem revisionistischen Verrat an Friedrich Engels folgen. Die Opportunisten waren stets für ein "klares JEIN " (= Ja, aber ...) :

"Friedrich Engels als Wegweiser der kommenden sozialistischen Weltrevoluion - NEIN.

Aber eine "Würdigung" von Friedrich Engels, dessen Lehren "nur noch bedingt" anwendbar sind - JA."

Im Jahre 2020 werden wir unsere Waffe des Stalinismus-Hoxhaismus schärfen, indem wir uns noch mehr auf die Lehren von Friedrich Engels stützen!

Wir Stalinisten-Hoxhaisten können Friedrich Engels nicht verteidigen, ohne den Stalinismus-Hoxhaismus zu verteidigen.

Und umgekehrt können wir den Stalinismus-Hoxhaismus nicht verteidigen, ohne Friedrich Engels zu verteidigen.

Dies wird ein schwerer Schlag gegen alle liquidatorischen Ideologien sein, mit denen die Lüge verbreitet wird, dass der Stalinismus-Hoxhaismus angeblich eine "Verfälschung", "Abweichung" oder sogar eine gegen Friedrich Engels gerichtete Ideologie sein würde.

Der Stalinismus-Hoxhaismus steht nicht etwa im Gegensatz zu Friedrich Engels. Im Gegenteil. Stalinismus-Hoxhaismus ist die Ideologie zur korrekten Fortsetzung der Lehren von Friedrich Engels unter den gegenwärtigen Bedingungen der Globalisierung.

Der Stalinismus-Hoxhaismus ist die siegreiche Ideologie zur Organisierung des revolutionären Weltproletariats, zur Organisierung des Übergangs vom Weltimperialismus zum Weltsozialismus als unverzichtbaren weiteren Schritt für den Eintritt in die klassenlose Welt, in den Weltkommunismus.

Der Stalinismus-Hoxhaismus in der Organisationsfrage ist die Theorie und Taktik der Organisation der proletarischen Weltrevolution im Allgemeinen und die Theorie und Taktik der Organisation der Weltdiktatur des Proletariats im Besonderen.

Es lebe der 200. Geburtstag von Friedrich Engels!



Diese Kampagne wird zentral von der Komintern (SH) organisiert und von ihren Sektionen gemeinsam unterstützt.

Wir rufen alle wahren Kommunisten der Welt auf: Unterstützt unsere "Friedrich Engels - Kampagne" im Jahr 2020!

 

8 praktische Aufgaben

 

zur Umsetzung des Beschlusses der Komintern (SH)

zur Planung der eigenen obligatorischen Kampagnenaktivitäten der Sektionen.


1.

Alle Ereignisse des "Roten Kalenders 2020" sollten möglichst im Lichte Friedrich Engels' beleuchtet werden .

 

2.

Alle Grußadressen sollten möglichst Bezug nehmen auf den 200. Geburtstag von Friedrich Engels.

 

3.

Unsere Stellungnahmen und Aufrufe zu aktuellen Ereignissen in der Welt sollten möglichst den 200. Geburtstag von Friedrich Engels einbeziehen.

 

4.

Alle unsere theoretischen Arbeiten werden sich auf die aktuelle Bedeutung von Friedrich Engels und seine Verteidigung gegen seine Verfälschung durch alle Strömungen des Opportunismus konzentrieren, insbesondere gegen alle Arten des Neorevisionismus. Marxismus in Worten und Antimarxismus in Taten - dies ist die Phänomenologie von Revisionismus.
Der Revisionismus ist eine bürgerliche Ideologie, die sich mit Hilfe der formalen Grundlagen des Marxismus verkleidet, um den Marxismus mit der bürgerlichen Ideologie in Einklang zu bringen und so seinen revolutionären Geist zu liquidieren.

Die Neorevisionisten unterscheiden sich nur insofern von den offenen Revisionisten, als sie sich hinter ihrer Maske der "Verteidiger" von Friedrich Engels gegen den Revisionismus verstecken. Es ist unsere Aufgabe, diese neorevisionistische Maske nieder zu reißen.

Alle unsere theoretischen Arbeiten konzentrieren sich jetzt auf die heutige Bedeutung des 200. Geburtstag von Friedrich Engels und seine Verteidigung gegen sämtliche opportunistische Verfälschungen, insbesondere gegen alle Arten des Neo-Revisionismus und Trotzkismus.

Friedrich Engels in Worten "verteidigen", aber in Wahrheit der Weltbourgeoisie Friedrich Engels auf dem Silbertablett zu servieren - das ist die Phänomenologie des offenen wie verkappten Neo-Revisionismus in der Haltung zu Friedrich Engels.

 

5.

Unsere organisatorische Arbeit steht im Zusammenhang mit der Losung: "Friedrich Engels Aufgebot", eine Losung zur Heranführung und Rekrutierung neuer Genossinnen und Genossen und Sympathisanten unter das Banner der Komintern (SH). In letzter Konsequenz kann der Kampf zur Verteidigung von Friedrich Engels nur die Unterstützung der Komintern (SH) bedeuten.

 

6.

Die Friedrich Engels Kampagne soll dazu beitragen, die Sektionen durch neue Sympathisanten zu stärken. Dies geschieht vor allem durch die konsequente Hinwendung der Sektionen zur Arbeiterklasse, also nicht nur durch Veröffentlichung neuer Werke von Friedrich Engels. Um die am weitesten fortgeschrittenen Elemente der Arbeiterklasse zu rekrutieren, muss erreicht werden, dass die Arbeit der gesamten Partei in den Gewerkschaften und in den Fabriken aufgenommen wird. Wir müssen in erster Linie das Weltproletariat mit unserer Friedrich Engels - Kampagne überzeugen. Die Lehren von Friedrich Engels sind unerlässlich für die Befreiung der ganzen Menschheit vom Weltkapitalismus:

"Die Befreiung der Arbeiter kann nur das Werk der Arbeiter sein! (Marx-Engels)

Die Komintern (SH) organisiert einen Schulungskurs zum Thema "Friedrich Engels" im Jahre 2020.

 

7.

Alle "Massen"organisationen sollen die Friedrich Engels - Kampagne aktiv unterstützen

KJI, RGI, KFI, IKS

 

8.

2020 wird die Komintern (SH) neue Texte von Friedrich Engels in möglichst vielen Sprachen der Welt veröffentlichen . Schickt uns alle Friedrich Engels-Dokumente, die noch nicht in unserem Marx-Engels-Archiv veröffentlicht sind. Gebt uns Hinweise, wie und wo Dokumente von Friedrich Engels in verschiedensten Sprachen aufzutreiben sind. Helft uns !

* * *

Liebe Genossinnen und Genossen,

Wir sind keine Sektierer und Dogmatiker, die unsere Aufgaben zum 200-jährigen Geburtstag von Friedrich Engels rein mechanisch umsetzen. Nicht jede Aufgabe lässt sich mit dem Etikett "Friedrich Engels" versehen. Mit anderen Worten: Unsere Kampagne darf nicht dazu führen, dass alle anderen Aufgaben unserer Partei vernachlässigt werden. Unsere Kampagne soll ja nicht alle anderen Aktivitäten der Partei verdrängen, sondern helfen, in unserem Kampf für die sozialistische Weltrevolution voranzukommen.

Wir sind nicht gezwungen, unsere Kampagne "aus dem hohlen Bauch" durchzuführen. Wir können auf viele exzellente Quellen unseres Marx-Engels-Archivs zurückgreifen. Wir haben bereits 1400 Marx-Engels Dokumente in 82 Sprachen veröffentlicht. Damit ist unser Archiv tatsächlich das größte Marx-Engels-Archiv der Welt (kostenlos im Internet zur Verfügung gestellt). Dies zeigt, dass unsere Kampagne im Jahr 2020 keineswegs eine "Eintagsfliege" sein wird.

Es ist unsere Aufgabe im Jahr 2020, unsere erzielten Publikationsschätze umfassend zur eigenen Schulung zu nutzen. Publizierung von immer neuen Friedrich Engels - Dokumenten ist kein Selbstzweck. Unsere eigentliche Aufgabe besteht darin, diese Dokumente ernsthaft zu studieren, um sie in der Praxis umzusetzen !! Die Dokumente von Friedrich Engels sind Anleitungen für unser globales revolutionäres Handeln.

Dies bedeutet im Übrigen auch nicht, dass wir unsere Propaganda für Friedrich Engels nach 2020 einstellen wollen. Nein, wir werden die Veröffentlichungen von Friedrich Engels unvermindert fortsetzen.

Es geht darum, unsere "Friedrich Engels" -Kampagne 2020 mit größtem Erfolg durchzuführen.

Während der Kampagne steht die Komintern (SH) für alle eure Fragen, Kritiken, Vorschläge und Verbesserungen zur Verfügung.

Als Beitrag zur Umsetzung der Parteiaktivitäten veröffentlichen wir eine neue Facebook-Seite mit dem Titel: "200. Geburtstag von Friedrich Engels"

 28. 11. 2019

 

16. Juli 2020

73. Tag des Stalinismus-Hoxhaismus - Erste Begegnung von Stalin und Enver Hoxha

am 16. Juli 1947

Long live Stalinism-Hoxhaism ! (English)


RROFTE STALINIZEM-ENVERIZMI! (Albanian) SHQIPTAR


Es lebe der Stalinismus-Hoxhaismus ! (German) DEUTSCH

Да здравствует сталинизм - Ходжаизм ! (Russian)

გაუმარჯოს სტალინიზმ–ხოჯაიზმს! (Georgian)

Viva o Estalinismo-Hoxhaismo! (Portuguese)

Viva Stalinismo-Hoxhaismo! (Italian)


斯大林霍查主义万岁! (Chinese)


Viva el Stalinismo-Hoxhaismo! (Spanish)


Vive le Stalinisme-Hoxhaisme! (French)


At zije Stalinismus-Hodzismus! (Czech-Slovak)


Ζήτω ο σταλινισμός - χοτζαϊσμός! ! (Greek)


Živeo Staljinizam - Hodžaizam! (Bosnian)

! زنده باد استالینیسم-خوجهئیسم (Farsi)

Niech zyje Stalinizm-Hodzyzm! - (Polski) 

Længe leve Stalinismen-Hoxhaismen (Danish)

Hidup Stalinisma dan Hoxhaisma! (Malay) Bahasa Melayu

Staliniyamum-Hoxhaiyamum niduzhi vazga (Thamil)

Viva o Stalinismo e o Hoxhaísmo (Português Brasil)

स्टालिनबाद-होक्जाबाद जिन्दाबाद! (Nepali) 

Trăiască Stalinism-Hodjaismul! (Romanian)

Viva l'Estalinisme-Hoxaisme! (Occitan) 

سٹالنزم ، ہوکسزازم زندہ باد پائندہ باد
(اردو) (Urdu)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Die Generallinie der Komintern (SH):

«Die proletarische, sozialistische Weltrevolution

- Strategie und Taktik"

 

online:

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Manifest der Partei des Weltbolschewismus


 

Was will die Komintern (SH) ? 

Programm der
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Grundlagen und Fragen des Stalinismus

 

 

ENVER HOXHA

Der 5. Klassiker des Marxismus-Leninismus und Begründer des Hoxhaismus

(in Englisch)


 

What is Stalinism-Hoxhaism? 


 

Die stalinistisch-hoxhaistische Weltbewegung

SHWB


 

 

Die Rote Gewerkschafts-

Internationale

R G I


 

 

Die Kommunistische Jugendinternationale

( K J I 1919 - 1943) - wieder gegründet 2009


 

 

Kommunistische Frauen-Internationale
(Stalinistinnen-Hoxhaistinnen)

 

Wir Stalinisten-Hoxhaisten entwickeln uns im Zweifrontenkrieg gegen die konterrevolutionäre Einheit zwischen den offenen Anti-Stalinisten und Anti-Hoxhaisten und den Pseudo-"Stalinisten" und Pseudo-"Hoxhaisten."

Die Komintern (SH) ist die wichtigste organisatorische Waffe zur revolutionären Umsetzung der Politik des Weltproletariats.