2018

NOVEMBER

 

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Es lebe der 29. November 1944
- der 74. Jahrestag der Befreiung Albaniens vom Hitlerfaschismus !
 

 

spezielle Webseite zum 29. November 1944

 

Grußadressen der Solidarität

 

Die Komintern (SH) sendet revolutionäre Grüße an die albanische Sektion, an alle anderen Sektionen und an alle Kommunisten auf der ganzen Welt

Anlässlich des 74. albanischen Befreiungstages,

29. November 1944.

 

Liebe albanischen Genossinnen und Genossen !

Anlässlich des 74. Jahrestages der vollständigen Befreiung Albaniens am 29. November 1944 senden wir euch revolutionäre Grüße.

Wir ehren die gefallenen Helden eures siegreichen Nationalen Befreiungskrieges.

Die ausländischen feindlichen Besatzer der italienischen und deutschen Faschisten erlitten eine verheerende Niederlage, und das albanische Volk erwarb sich unsterblichen Ruhm.

Der deutsche Faschismus wurde von euch besiegt, aber er hat bis heute überlebt. Die Faschisten in Deutschland sind aus ihren Rattenlöchern gekrochen, und der deutsche Imperialismus ist immer noch aggressiv und stellt nach wie vor eine große Bedrohung für Albanien und alle Völker der Welt dar.

Leider haben viele Albaner, insbesondere die heute in Deutschland lebenden, die faschistischen Gräueltaten am albanischen Volk vergessen. Sie wollen nicht verstehen, dass der antifaschistische, anti-imperialistische Kampf sowohl in Albanien als auch in Deutschland heute fortgesetzt werden muss, damit sich die Geschichte nicht wiederholt.


Die Waffenbrüderschaft zwischen der albanischen und der deutschen Sektion ist die entscheidende vereinte Kraft im Kampf gegen den deutschen Faschismus und Imperialismus und für die Freiheit, Unabhängigkeit und Wiederherstellung des Sozialismus Albaniens. Es ist unser Schwur, weiter zu kämpfen, bis der Faschismus und der Imperialismus für immer von der sozialistischen Weltrevolution gestürzt werden. Die Diktatur des Weltproletariats ist die einzige Garantie für die Abschaffung der Unvermeidlichkeit der Wiederherstellung des Weltimperialismus und des Weltfaschismus. In diesem Kampf spielen das albanische und das deutsche Volk eine entscheidende Rolle in der Geschichte. Deshalb ist es nicht nur wichtig, sich an den 29. November 1944 zu erinnern, sondern vor allem, um daraus Lehren zu ziehen von Enver Hoxha, Lehren der PAA und Lehren des albanischen Volkes, welches bewiesen hat, dass sogar ein kleines Land große Feinde besiegen kann, die überlegen sind Zahl an Menschen und Waffen.

Wir glauben an die große Widerstandskraft eures Volkes, welches in Jahrhunderten stählernen Willen gezeigt hat, um für seine Freiheit zu kämpfen. Die besten Söhne und Töchter eures Volkes haben ihr Blut für die Befreiung eurer Heimat geopfert. Der 29. November 1944 hat gezeigt, dass die Opfer der albanischen Helden nicht umsonst waren.

Immer wieder wird Albanien mit der roten Fahne in der Hand triumphierend aus den Stürmen der Befreiung hervorgehen und zum Wiederaufbau des Sozialismus und zum Endziel des Kommunismus vorrücken.

Vereinen wir uns im Klassenkampf mit dem Ziel, dass der 29. November durch den Sieg der zweiten sozialistischen Revolution in Albanien gekrönt wird.


Es lebe der 29. November 1944!

Es lebe die Befreiung Albaniens von der faschistischen Besatzung und den Sieg der Volksrevolution!

Es lebe das heldenhafte albanische Volk!

Es lebe die siegreiche Partei der Arbeit Albaniens mit dem Genossen Enver Hoxha an der Spitze!

Es lebe die albanische Sektion der Komintern (SH)!

Es lebe der Stalinismus-Hoxhaismus!




Komintern (SH)

28. November 2018

 

 

 

Es lebe der 198. Geburtstag von

Friedrich Engels !

 



Grußadresse der Komintern (SH) aus Anlass des 198. Geburtstags von Friedrich Engels

28. November 1820

28. November 2018

 

Heute feiern wir den 198. Geburtstag von Friedrich Engels.

Wir senden unsere herzlichen Grüße an die Genossinnen und Genossen auf der ganzen Welt.

In dieser Grußadresse wollen wir den 198. Geburtstag von Friedrich Engels mit dem 200. Geburtstag von Karl Marx verbinden und damit das gemeinsame große Werk der Schöpfer des wissenschaftlichen Kommunismus und ersten beiden herausragenden Führer des Weltproletariats würdigen. Der Marxismus basiert auf der gemeinsamen Arbeit und Freundschaft von Marx und Engels.

 

Über die Freundschaft von

Friedrich Engels und Karl Marx

Lenin schrieb:

"Engels war nach seinem Freunde Karl Marx (der 1883 starb) der bedeutendste Gelehrte und Lehrer des modernen Proletariats in der ganzen zivilisierten Welt.

Seitdem das Schicksal Karl Marx und Friedrich Engels zusammengeführt hatte, wurde die Lebensarbeit der beiden Freunde zu ihrer gemeinsamen Sache." (Lenin)

Es gab mal eine Zeit, als die Bourgeoisie noch für den Kommunimus schwärmte - das war Ender der 40er Jahre des 19. Jahrhunderts. Engels berichtete Marx hierüber. Als aber der Marxismus die Bühne der Weltgeschichte betrat, da waren es die Arbeiter, die sich dem Kommunismus zuwandten, und die Bourgeoisie war es dann, die sich vom Kommunismus abwandte.

Engels war erst 26 (!) Jahre alt, als er den Kommunismus wie folgt definierte:

"1. die Interessen der Proletarier im Gegensatz zu denen der Bourgeois durchzusetzen; 2. dies durch Aufhebung des Privateigentums und Ersetzung desselben durch die Gütergemeinschaft zu tun; 3. kein andres Mittel zur Durchführung dieser Absichten anzuerkennen als die gewaltsame, demokratische Revolution." (Geschrieben anderthalb Jahre vor der Revolution von 1848.)

In der Zeit von 1845 bis 1847 knüpften Engels und Marx in Brüssel und Paris Kontakt. Hier schufen sie gemeinsam den "Bund der Kommunisten", in dessen Auftrag sie die Grundprinzipien des Kommunismus ausarbeiteten. So entstand das im Jahre 1848 veröffentlichte berühmte „Manifest der Kommunistischen Partei" von Marx und Engels über das Lenin schrieb:

"Dieses kleine Büchlein wiegt ganze Bände auf: Sein Geist beseelt und bewegt bis heute das gesamte organisierte und kämpfende Proletariat der zivilisierten Welt".

Bis 1870 lebte Engels in Manchester und Marx in London, wobei sie fast täglich im Briefverkehr standen, um ihre Ansichten und Kenntnisse auszutauschen und gemeinsam an der Fortentwicklung des wissenschaftlichen Sozialismus zu arbeiteten.

Lenin schrieb über den Briefwechsel zwischen Marx und Engels:

"Versucht man mit einem Wort auszudrücken, was sozusagen den Brennpunkt des ganzen Briefwechsels ausmacht, jenen zentralen Punkt, in dem alle Fäden des Netzes der geäußerten und erörterten Ideen zusammenlaufen, so wird dies das Wort Dialektik sein. Die Anwendung der materialistischen Dialektik bei der radikalen Umarbeitung der gesamten politischen Ökonomie, ihre Anwendung auf die Geschichte, auf die Naturwissenschaft, die Philosophie, die Politik und die Taktik der Arbeiterklasse - das ist es, was Marx und Engels vor allem interessiert, hierzu haben sie das Wesentlichste und Neueste beigetragen, das ist der geniale Schritt, den sie in der Geschichte des revolutionären Denkens vorwärts getan haben."

 

Aus Anlass des 198. Geburtstags haben wir den Briefwechsel zwischen Marx und Engels in verschiedenen Sprachen in unserem Marx-Engels-Archiv aufgenommen.

Die Freundshaft von Marx und Engels bschrieb Lenin folgendermaßen:

"Antike Sagen berichten von manchen rührenden Beispielen der Freundschaft. Das europäische Proletariat kann sagen, dass seine Wissenschaft von zwei Gelehrten und Kämpfern geschaffen worden ist, deren Verhältnis die rührendsten Sagen der Alten über menschliche Freundschaft in den Schatten stellt."

Karl Marx selbst schrieb über Friedrich Engels:

"Engels hat wirklich Überarbeit; aber da er ein wahres Universal-Lexikon ist, arbeitsfähig zu jeder Stunde des Tages und in der Nacht, voll und nüchtern, quick im Schreiben und Begreifen, wie der Teufel." (MEW, Band 28, Seite 596)

Und Engels seinerseits schrieb über Marx:

Bei Marx' Lebzeiten habe ich die zweite Violine gespielt."

Im Jahre 1870 siedelte Engels nach London über,wo er sich um seinen Freund Marx kümmerte, bis dieser 1883 starb.

Marx und Engels waren über 40 Jahre lang so unzertrennlich wie ihre revolutionären Ideen, die die Jahrhunderte überdauern.

Die Namen Marx und Engels stehen nebeneinander als die Namen der Begründer der proletarischen Weltideologie.

Die vollkommene Einheit der Ideen war die Basis der grenzenlosen und kämpferischen Freundschaft, die Engels mit Marx verband. Nie hat Engels in irgendeinem seiner Werke eine Ansicht geäußerst, die mit dem Standpunkt von Marx oder überhaupt mit dem Geist des Marxismus in Widerspruch stünde.

Trotz der Originalität seiner Auffassungen, bedingt durch die Arbeitsteilung zwischen Marx und Engels, hat Engels grundsätzlich die gleichen revolutionären Prinzipien verteten und ausgearbeitet wie Marx. Beide haben gemeinsam für die gleichen Ideen gekämpft. Nur die bürgerlich-revisionistischen Geschichtsschreiber sind es, die bis heute versuchen, Marx und Engels auseinander zu dividieren und Gegensätze zwischen Marx und Engels zu konstruieren. Die Einen behaupten, dass Engels den Marxismus nur "populär" gemacht habe, während die Anderen sogar so weit gehen zu behaupten, dass Engels den Marxismus "revidiert" und "vulgarisiert" hätte. Diese Taktik der bürgerlichen Ideologen ist nicht neu: "Engels schlagen, um damit den Marxismus zu treffen."

Man versucht, Marx und Engels gegeneinander zu stellen, um damit die innere Einheit der Lehre des Marxismus mit dem Ziel anzugreifen, die proletarische Ideologie an die bürgerliche Ideologie anzupassen und mit Opportunismus ihren Einfluss in der Arbeiterklasse zu untergraben.

Mit der gleichen Taktik versuchte die Bourgeoisie dann auch den Leninismus dem Marxismus als abweichende Ideologie gegenübe zu stellen, den Stalinismus als Abweichung vom Leninismus abzutun und heute den Stalinismus-Hoxhaismus als unvereinbar mit dem Marxismus-Leninismus zu erklären.

All diese Versuche der offenen und verdeckten Feinde der proletarischen Ideologie waren und sind zum Scheitern verurteilt. Denn so wie Engels den Marxismus nach dem Tod von Marx siegreich verteidigte, so hat auch Lenin nach dem Tod von Engels, den Marxismus siegreich verteidigt, hat Stalin siegreich den Leninismus nach Lenins Tod und Enver Hoxha nach Stalins Tod den Stalinismus siegreich verteidigt. Und so verteidigen wir Stalinisten-Hoxhaisten heute siegreich den Stalinismus-Hoxhaismus. Stets wird die Weiterentwicklung der proletarischen Ideologie in den Köpfen und Herzen des revolutionären Weltproletariats weiter leben und ihm als Anleitung für die sozialistische Weltrevolution dienen. Genauso wie die 5 Klassiker des Marxismus-Lenismus bis zum letzten Atemzug dem Weltkommunismus treu gedient haben, so müssen auch wir Stalinisten-Hoxhaisten dem Weltkommunismus bis zum letzten Atemzug die Treue halten. In diesem Sinne halten wir das revolutionäre Banner von Friedrich Engels hoch und immer höher.

Wir feiern den 198. Geburtstag von Friedrich Engels auch in Vorausschau auf das "Friedrich Engels-Jahr 2020", in Vorbereitung seines 200. Geburtstag, den wir genauso feiern wollen wie in diesem Jahr den 200. Geburtstag von Karl Marx.

 

Es lebe der 198. Geburtstag von Friedrich Engels, der 2. Klassiker des Marxismus-Leninismus!

Es leben die unbesiegbaren Lehren der 5 Klassiker des Marxismus-Leninismus:

Marx, Engels, Lenin, Stalin und Enver Hoxha!

Es lebe die gewaltsame, proletarische, sozialistische Weltrevolution und die bewaffnete Diktatur des Weltproletariats!

Es lebe der Weltsozialismus und der Weltkommunismus!

Es lebe die Komintern (SH)!

 

 

Wolfgang Eggers

28. 11. 2018

 

spezielle Webseite

zum

198. Geburtstag

von Friedrich Engels ...

 

 

 

Serie:

zum 200. Geburtstag von Karl Marx

Ernst Thälmann:
Marx über die Herrschaftsmethoden der Bourgeoisie


Das 12. Plenum stellte die konkrete Behandlung der faschistischen Entwicklung in den einzelnen Ländern und damit auch in Deutschland in den Rahmen einer allgemeinen geschichtlichen Darlegung über die Rolle des Faschismus. Das Plenum hob den Zusammenhang zwischen Faschisierung und Verschärfung der politischen Reaktion mit dem Fortschreiten der Krise des Kapitalismus hervor. Ich möchte dazu einige Sätze von Karl Marx aus dem 1. Band des „Kapital“ zitieren, die sich mit der Anwendung der unmittelbaren Gewalt durch die Bourgeoisie in den verschiedenen Entwicklungsphasen der bürgerlichen Klassengesellschaft beschäftigen. Marx spricht über die historische Entstehung der kapitalistischen Produktion und sagt dabei:
„Die aufkommende Bourgeoisie braucht und verwendet die Staatsgewalt, um … den Arbeiter selbst in normalem Abhängigkeitsgrad zu erhalten. Es ist dies ein wesentliches Moment der sogenannten ursprünglichen Akkumulation.“
In der Zeit ihres Aufstiegs benutzt also die Bourgeoisie bei der Herausbildung der kapitalistischen Produktionsweise als wesentliches Moment die unmittelbare Gewalt. Wie steht es dagegen in der Periode des entfalteten Kapitalismus, des „ausgebildeten kapitalistischen Produktionsprozesses“? Hierüber sagt Marx:
„Der stumme Zwang der ökonomischen Verhältnisse besiegelt die Herrschaft des Kapitalisten über den Arbeiter. Außerökonomische, unmittelbare Gewalt wird zwar immer noch angewandt, aber nur ausnahmsweise. Für den gewöhnlichen Gang der Dinge kann der Arbeiter den ‚Naturgesetzen der Produktion’ überlassen bleiben, d. h. seiner aus den Produktionsbedingungen selbst entspringenden, durch sie garantierten und verewigten Abhängigkeit vom Kapital.“
Diese Feststellungen von Marx lassen bestimmte Schlußfolgerungen für die Gegenwart zu. Marx zeigt uns, wie von der kapitalistischen Frühzeit zur kapitalistischen Blüte sich eine Entwicklung vollzieht, in der die Anwendung der unmittelbaren Gewalt bei der Ausübung der kapitalistischen Klassenherrschaft, der Diktatur der Bourgeoisie, verhältnismäßig zurücktritt und dem „stummen Zwang der ökonomischen Verhältnisse“ Platz macht. Heute, in der Epoche des Imperialismus, des verfaulenden, absterbenden Monopolkapitalismus, verliert dieser „stumme Zwang der ökonomischen Verhältnisse“ wiederum seine Wirkung. Die allgemeine Krise des Kapitalismus untergräbt die Basis der bürgerlichen Klassenherrschaft.
Das ist historisch die Voraussetzung für den verstärkten Übergang zur Gewaltanwendung durch die Bourgeoisie als der Regel bei der Ausübung ihrer Diktatur.
Diese historische Feststellung, die auch in den Thesen des 12. Plenums ihren Niederschlag findet, hat selbstverständlich nichts mit der schon im 11. Plenum widerlegten Theorie zu tun, wonach der Faschismus im Zeitalter des Imperialismus zwangsläufig die Herrschaftsmethode der Bourgeoisie darstelle. Worum es sich handelt, das ist vielmehr die Klarstellung der Ursachen und Wurzeln der gegenwärtigen Faschisierung in einer Reihe der wichtigsten kapitalistischen Staaten.
Für Deutschland gilt auch heute noch, was wir angesichts der Aufrichtung der faschistischen Diktatur bereits auf dem Februar-Plenum unseres Zentralkomitees in den Mittelpunkt unserer Betrachtungen stellten: der Kampf zwischen Bourgeoisie und Proletariat um den kapitalistischen oder revolutionären Ausweg aus der Krise tritt in ein verschärftes Stadium.
Der Verlauf dieses Kampfes entscheidet über die weitere Entwicklung. Mit vollem Recht sagen die Thesen des 12. Plenums des EKKI über die Lage in Deutschland:
„Die weitere Entwicklung oder der Zerfall dieser Diktatur (der faschistischen Papen-SchleicherHerrschaft) hängt vom revolutionären Kampf der Arbeiterklasse gegen den Faschismus in allen seinen Formen ab.“
Wir sehen z.B., daß in jenen Ländern wie Italien, Polen oder Jugoslawien, in denen die faschistische Diktatur vor der Weltwirtschaftskrise errichtet wurde, sich gegenwärtig unter dem Einfluß des zunehmenden revolutionären Aufschwungs der Massen Prozesse eines Zerfalls des Faschismus bemerkbar machen. In Deutschland können wir noch nicht von einem Zerfall des Faschismus sprechen.
Auch wenn die nationalsozialistische Bewegung aller Wahrscheinlichkeit nach ihren Höhepunkt überschritten hat, so bedeutet das allein noch keine Abschwächung der faschistischen Diktatur, denn wir haben ja bereits hervorgehoben, daß der Nationalsozialismus, die Hitler-Bewegung zwar die mächtigste faschistische Massenorganisation in Deutschland darstellt, aber doch eben nur einen Teil der faschistischen Front, der nicht einfach mit dem Faschismus überhaupt gleichgestellt werden darf. Man braucht nur in diesem Zusammenhang an die immer stärkere Rolle des Stahlhelm und der Deutschnationalen zu denken.
Trotzdem ist es selbstverständlich für unseren Kampf gegen den Faschismus sehr wichtig, daß wir uns die großen objektiven Möglichkeiten einer erfolgreichen Bekämpfung des Faschismus durch das deutsche Proletariat i- in vollem Umfang vergegenwärtigen.
Die faschistische Diktatur wird nicht in der Ära der Stabilisierung errichtet, sondern unter den Bedingungen der schärfsten Krise.
Während in Italien der Faschismus nach einer Niederlage des Proletariats zur Macht kam, stößt die faschistische Diktatur in Deutschland auf den sich immer stürmischer entfaltenden revolutionären Aufschwung der Massen.
Die bisherigen Länder der faschistischen Diktatur wie Polen, Italien, Jugoslawien, wie auch das Spanien Primo de Riveras, waren nicht annähernd so industrialisiert wie Deutschland mit seinem zahlenmäßig gewaltigen und seiner ganzen Entwicklung nach für den antifaschistischen Kampf gerüsteten Proletariat.
Auf die große Rolle der Kommunistischen Partei in Deutschland mit ihrer organisatorischen Stärke und ihrem revolutionären Erfahrungsschatz will ich nur kurz hinweisen.
Soviel ist jedenfalls klar: das deutsche Proletariat kann in die schweren und gewaltigen Klassenschlachten der nächsten Zukunft mit fester, kampfentschlossener Zuversicht, mit einer revolutionären Perspektive marschieren.

 
 
Serie: 100 Jahre KPD
6. April 1932

Das Regierungsprogramm der deutschen Arbeiterklasse!

ERNST THÄLMANN


Wenn wir ans Ruder kommen, gestützt auf den Willen der Millionen Proletarier in Stadt und Land, dann sind wir entschlossen, die Macht nie wieder aus unseren Händen zu geben!
Dann sind wir entschlossen, dieses Land, das heute mit Hilfe der SPD und der Hitlerpartei von den kapitalistischen Räubern und Fronvögten des internationalen Finanzkapitals verwüstet, geknechtet und in eine Hölle verwandelt wird, umzuwandeln in ein Land der sozialistischen Arbeit und des sozialistischen Aufstiegs. Die Fabriken, die heute von den Kapitalisten abgebrochen, geschlossen und versteigert werden - wir werden sie in Betrieb setzen, aber ohne Kapitalisten, ohne Generaldirektoren, ohne Dividendenschlucker und Aktionäre, ohne die faschistische Meute!
Die Bergwerke, die großen Güter, die Werften, die Dampferlinien - heute alles Privateigentum einer kleinen Clique kapitalistischer Schmarotzer - werden wir in den Besitz der Allgemeinheit des werktätigen Volkes unter der Hegemonie des Proletariats überführen!
Wir werden die Kapitalisten entschädigungslos enteignen!
Wir werden die Großgrundbesitzer, die heute stets über ihr elendes Los klagen, obwohl sie Millionen und Abermillionen an Subventionen aus den Groschen der Steuerzahler beziehen, entschädigungslos von diesem ihrem „Elend“ befreien, indem wir ihre Güter teils unter die Masse der landarmen Bauern aufteilen, teils in sozialistische Güter des proletarischen Staates verwandeln!
So werden wir die vom Kapitalismus verwüstete Produktion wieder in Gang setzen und damit Millionen von Erwerbslosen Arbeit und Brot verschaffen!
Arbeit und Brot für die Millionen Erwerbslosen - das ist die erste und dringlichste Aufgabe, die die kommende Räteregierung eines sozialistischen Deutschland lösen wird!
Eine zweite Frage ist die Wohnungsfrage.
Wir werden aus den Villen und Palästen der Bourgeoisie die heutigen Inhaber, die kapitalistischen Schmarotzer verjagen und arbeitende Menschen einquartieren. Für die Generaldirektoren, für die Krupp, Thyssen, Klöckner, Bosch und Duisberg, für den Exkronprinzen ist Platz genug in den Obdachlosenasylen!
Wenn wir Kommunisten die Macht übernehmen, dann werden wir gemeinsam mit den heute noch sozialdemokratischen Arbeitern und gemeinsam mit zahllosen Werktätigen, die heute noch auf die soziale und nationale Demagogie des Hitlerfaschismus hineinfallen und denen wir die Augen öffnen müssen, den Faschismus in Deutschland mit Stumpf und Stiel ausrotten.
Die faschistische Mordpest werden wir ausbrennen wie eine Eiterbeule!
Die Waffen werden sich in den Händen des Proletariats befinden. Keine Reichswehr, sondern eine Rote Armee, keine Schupo, sondern eine Arbeitermiliz - das wird die bewaffnete Macht sein, die der Aufrechterhaltung und Sicherung der proletarischen Diktatur und ihrer revolutionären Errungenschaften und die damit wirklich den Millionenmassen des arbeitenden Volkes in Stadt und Land dient!
Was wir in unserem Freiheitsprogramm vom August 1930 ausgesprochen und jetzt in der Deklaration unseres Zentralkomitees wiederholt haben, das werden wir in die Tat umsetzen:
Das freie sozialistische Rätedeutschland wird das Versailler System der Knechtschaft und Tributsklaverei für null und nichtig erklären!
Das alles ist unser Ziel. Dafür kämpfen wir und wir wissen sehr gut und sagen es den Massen sehr deutlich, daß dieses Ziel nicht mit dem Stimmzettel und parlamentarischen Wahlen
erreicht werden kann. Für uns gilt noch immer das große Wort von Karl Marx:
Die Befreiung der Arbeiterklasse kann nur das Werk der Arbeiterklasse selber sein!
Wir fragen die Millionen Erwerbslosen:
Was antwortet ihr euren Kindern auf die Frage, warum sie Hunger leiden, kein Brot, keine Schuhe, keine Kleidung und manchmal keine Wohnung haben? Weshalb müssen sie frieren
und darben?
Die Antwort lautet: Ihr friert, ihr hungert, ihr geht zugrunde, weil die Aufrechterhaltung des bankrotten kapitalistischen Profitsystems das erfordert!
Ihr habt kein Brot. Aber in Scheunen und Tennen verfault es.
Ihr habt keine Schuhe und keine Kleidung. Aber die Lager sind vollgestopft.
Ihr habt keine Wohnung. Aber Tausende großer Wohnungen stehen leer.
Der deutsche Staat zahlt einer Kriegerwitwe täglich 90 Pfennig, einem Schwerkriegsbeschädigten täglich eine Mark, einer Kriegerwaise täglich 46 Pfennig. Aber ein ausgedienter General bekommt täglich 50 Mark, und der deutsche Staat kann für den ausgerückten Deserteur Kaiser Wilhelm täglich l670 Mark bezahlen. Diese Verbrecher finanzieren mit euren Steuergroschen die Parteien des Faschismus.
Das ist die Lage in Deutschland. Darum sagen wir:
Unsere Kandidatur ist eine Kampfkandidatur gegen den Faschismus, gegen die Notverordnungen, gegen die Polizeiwillkür, gegen den Raub des Demonstrationsrechtes, gegen Raub und Einschränkung der Versammlungsfreiheit, gegen Presseverbote, gegen das Verbot des Roten Frontkämpfer-Bundes, gegen die Arbeitermorde, gegen den faschistischen Blutterror!

 

Die Bourgeoisie
bedient sich zweier Methoden zur Verteidigung ihrer Diktatur gegen die revolutionäre Bewegung und gegen die proletarische Revolution überhaupt:
der Methode des
Sozialfaschismus und des Faschismus.
Wir sehen in Deutschland ein doppeltes Verwachsen des Nationalfaschismus und des Sozialfaschismus mit dem Staatsapparat.
Sahen wir nicht,
daß bei jeder revolutionären Zuspitzung die Sozialdemokratie in die Regierung eintrat, wie 1919 und 1923? Und hat sie nicht immer ihre konterrevolutionären Taten durch Scheinmanöver gegen die Reaktion verschleiert?
Ernst Thälmann
März 1930

Was unterscheidet uns von allen "Linken", von den Revisionisten und Neo-Revisionisten in der Frage der RGO ?

Man kann nicht Ernst Thälmann "verteidigen" wollen und sich gleichzeitig gegen die RGO stellen !

Ohne Fortsetzung der RGO-Linie des Genosssen Ernst Thälmann kann und wird es keine Betriebs- und Gewerkschaftsarbeit der Kommunisten geben.

Der Name Ernst Thälmann steht für die RGO, für die leninistisch-stalinistische Gewerkschaftspolitik in der KPD, in der RGI und in der Komintern.

Mit großer Klarheit entwickelte er den kommunistischen Gewerkschaftern die Strategie, daß es der RGO nicht um die Eroberung des Zentralapparates der Gewerkschaften gehen könne, sondern um die Eroberung der Mehrheit der Mitglieder.
„Wir dürfen auch in unseren eigenen Reihen keine Illusion in der Frage der Eroberung der Gewerkschaften aufkommen lassen. Es gibt in einigen Parteien (der Kommunistischen Internationale) Tendenzen, die die Frage der Eroberung der Gewerkschaften als Frage der Eroberung des Gewerkschaftsapparates stellen. Aber wer die Frage der ‚Eroberung des Gewerkschaftsapparates’ stellt, verkennt vollkommen die Faschisierung des Apparates...

Für uns steht nach wie vor die Frage der Eroberung der Gewerkschaftsmassen.“

* * *
„In dem Maße, wie die Mittel der bürgerlichen Demokratie zur Unterdrückung und Ausbeutung nicht mehr ausreichen, in dem Maße, wie sich die diktatorischen und sozialfaschistischen Methoden der Bourgeoisie verschärfen, in demselben Maße wird sich auch zur gleichen Zeit der Prozeß zur Beseitigung der Organisationsdemokratie der Gewerkschaftsbewegung vollziehen...

Je stärker der Gewerkschaftsapparat mit dem staatlichen Machtapparat verwächst, je mehr die revolutionäre Gewerkschaftsopposition dieses System angreift..., um so schärfer wird der Angriff des Sozialfaschismus auf die revolutionäre Front sein.“

Deshalb entwickelte Ernst Thälmann die Strategie der „selbständigen Kampfesführung“ der RGO unabhängig von und gegen die sozialdemokratischen Gewerkschaftsführer.

Und er kämpfte dafür, daß diese Gewerkschaftsstrategie aufbaute auf den betrieblichen Parteizellen und den von ihnern gebildeten betrieblichen Kampforganisationen (wie z.B. selbständige Streikleitungen und Kampfkomitees).

Als Ernst Thälmann nach 27jähriger Mitgliedschaft wegen seiner RGO-Zugehörigkeit aus dem Transportarbeiterverband ausgeschlossen wurde, rief er den Bonzen zu:
„Wir schreiten vorwärts! Ihr geht zurück!

Wir sind die Armee des anbrechenden Morgens!

Ihr seid die letzte niedergehende Schutztruppe des Kapitals.

Die gewaltige Kraft von Millionen proletarischer Kämpfer wird zusammen mit den Ausbeutern auch Euch, ihre Lakaien, wegfegen!“

 

"Sieg der deutschen Revolution

- Sieg der Weltrevolution!"

Ernst Thälmann

8. Juli 1924 - 5. Kongress der Komintern

 
zum 40. Jahrestag der RGO veröffentlicht die Komintern (SH) ein neues Buch

Ernst Thälmann

über Betrieb und Gewerkschaft

Sammlung von Reden und Schriften

ausgewählt von Wolfgang Eggers

 

1978 - 2018

Es lebe der

40. Gründungstag

der RGO !

25. November 1978

 

 

aus: Roter Morgen Nr. 50, vom 15. Dezember 1978, Seite 6

 

RGO - gegründet !

aus: Roter Morgen Nr. 50, vom 15. Dezember 1978, Seite 6

 

vollständige Ausgabe 1978 - Nr. 50

vom 15. Dezember 1978

 

ROTER MORGEN ARCHIV - Jahrgang 1978

 

Radio Tirana

Sendereihe:

Die marxistisch-leninistische Weltbewegung wächst und erstarkt!

2. 1. 1978

Der Kampf der

Kommunistischen Partei Deutschlands / Marxisten-Leninisten für den

Aufbau der

Revolutionären Gewerkschaftsopposition

RGO

Liebe Genossen!

Heute treffen wir uns zum ersten Mal in diesem Jahr , im neuen Jahr 1978, bei unserer Sendereihe. Das vergangene Jahr war für die revolutionären Kräfte und die marxistisch-leninistischen Parteien überall auf der Welt ein weiteres Jahr der Erfolge und Siege. Die marxistisch-leninistische Bewegung wurde in diesem Jahr gestärkt durch die Bildung neuer revolutionärer Parteien und Organisationen. Die marxistisch-leninistischen Parteien verstärkten ihre Reihen durch neue proletarische Kämpfer, und sie festigten ihre Verbindungen zu den Massen. Eine neue, höhere Stufe erreichte die internationalistische Einheit, die Solidarität und die gegenseitige Unterstützung zwischen den marxistisch-leninistischen Parteien im gemeinsamen Kampf gegen Imperialismus, Sozialimperialismus, Revisionismus und Reaktion, für die Sache der Revolution und des Sozialismus.

Mit neuen Siegen und Erfolgen beginnt auch die KPD/ML das Jahr 1978, die zum Jahreswechsel auch ihren 9. Gründungstag beging. Die Abhaltung des III. Parteitags der KPD/ML war ein bedeutendes Ereignis, das der Partei und den deutschen Marxisten-Leninisten wichtige Aufgaben in Bezug auf die Arbeit unter den werktätigen Massen des Landes stellte, um sie zu organisieren und in den Klassenschlachten gegen die wirtschaftliche und politische Unterdrückung durch die Bourgeoisie und gegen die Faschisierung des Lebens des Landes, für den Sieg der proletarischen Revolution zu führen. Eine wichtige Front der Tätigkeit der KPD/ML ist ihre Arbeit unter den Arbeitern in den Betrieben für den Aufbau der Revolutionären Gewerkschaftsopposition gegen die von den DGB-Bonzen verfolgte Politik der Klassenzusammenarbeit. Das wachsende Klassenbewusstsein und die zunehmende Kampfbereitschaft der Arbeiterklasse, schreibt „Roter Morgen“, Zentralorgan der KPD/ML, sind nicht nur günstige Voraussetzungen für die Stärkung der Partei in den Betrieben, diese günstigen Voraussetzungen muss die Partei nunmehr auch nutzen, um den Aufbau der revolutionären Kampforganisationen, der Revolutionären Gewerkschaftsopposition, in Angriff zu nehmen.

Im Aktionsprogramm der RGO, das im „Roten Morgen“ veröffentlicht wurde, heißt es:

Der Aufbau der RGO ist die revolutionäre Alternative zum reaktionären DGB-Apparat und der von ihm betriebenen Politik des Klassenverrats, der Zusammenarbeit mit den Kapitalisten und der kapitalistischen Staatsmacht. Im Kampf für eine revolutionäre, an den Klasseninteressen des Proletariats orientierte Gewerkschaftspolitik arbeitet die RGO innerhalb der bestehenden DGB-Gewerkschaften für den revolutionären Zusammenschluss der Gewerkschaftsmitglieder gegen den reaktionären Apparat und in den Betrieben für die Entfaltung und Organisierung der Kämpfe. Um die Kampfbedingungen des Proletariats zu verbessern, unterstreicht „Roter Morgen“, hält es die RGO für notwendig, für revolutionäre Betriebsräte, Vertrauensleute und Jugendvertreter zu kämpfen.

In einem Flugblatt der KPD/ML in einem Druckereibetrieb heißt es:

„Nur solche Betriebsräte nutzen den Kollegen, die sich durch das arbeiterfeindliche Betriebsverfassungsgesetz nicht vom Kampf gegen die Kapitalisten abhalten lassen und die den reaktionären Gewerkschaftsapparat und seine Politik der Klassenversöhnung bzw Sozialpartnerschaft konsequent bekämpfen.“

Eine wichtige Rolle spielen beim Aufbau der RGO die Roten Betriebsräte, die die entschlossene Unterstützung der Partei haben. Die KPD/ML unterstreicht, dass es eine der Hauptziele der RGO ist, eine Einheitsfront der Arbeiter gegen die Herren und gegen die kapitalistische Ausbeutung sowie gegen den Verrat des DGB-Apparates zu schmieden. Die Notwendigkeit dieser revolutionären Einheit fühlen und erkennen die Notwendigkeit einer Organisation, die diese proletarische Einheitsfront im täglichen Klassenkampf gegen die Kapitalisten schmiedet. Diese Organisation ist die Revolutionäre Gewerkschaftsopposition. Im Kampf gegen die Spaltungsmanöver der Kapitalisten beschränkt sich die Revolutionäre Gewerkschaftsopposition nicht auf die Gewerkschaftsmitglieder, sondern erfasst auch die Arbeiter außerhalb der Gewerkschaften. Darum, heißt es im „Roten Morgen“, Zentralorgan der KPD/ML, abschließend, muss dem Aufbau der RGO-Gruppen an der Basis die Arbeit der Kommunisten in den Betrieben, in den Kreisverbänden und Ortsgruppen der DGB-Gewerkschaften gewidmet werden.

       

Radio Tirana

Sendereihe:

Die marxistisch-leninistische Weltbewegung wächst und erstarkt!

 

3. 11. 1975

Die Kommunistische Partei Deutschlands / Marxisten-Leninisten

kämpft für den

Aufbau der Revolutionären Gewerkschaftsorganisation, RGO

Die Kommunistische Partei Deutschlands / Marxisten-Leninisten entfaltet eine breite Tätigkeit in den Fabriken und Betrieben des Landes, um ihre Verbindung zu den Massen zu festigen, die Arbeiterklasse auf revolutionärer Grundlage im Kampf zur Verteidigung ihrer Rechte gegen die Bemühungen der Monopolbourgeoisie zusammenzuschließen, die die Lasten der Krise auf die Arbeiter abwälzen will. Die Partei zeigt den werktätigen Massen, dass nicht nur die kapitalistischen Eigentümer und der kapitalistische Staat ihre Feinde sind, sondern auch die reaktionären Führer des DGB und die modernen Revisionisten, die mit ihren Parolen, die Arbeiter und Kapitalisten müssten gemeinsam die Krise bekämpfen, die Arbeiterklasse vom unversöhnlichen Klassenkampf abhalten wollen. Unter diesen Bedingungen kämpfen die westdeutschen Marxisten-Leninisten für den Aufbau der Revolutionären Gewerkschaftsopposition, RGO, um sich den verräterischen Gewerkschafts- und Revisionistenführern zu widersetzen und die Arbeiter in entschlossene Klassenaktionen zu führen. Nach den bei den diesjährigen Betriebsratswahlen errungenen Erfolgen, bei denen in mehreren Betrieben Genossen der KPD/ML als Rote Betriebsräte gewählt wurden, stellte die Partei die Aufgaben, um diese Erfolge zu festigen und auszubauen und gab die Losung aus: „Jeder Betrieb muss unsere Festung sein!“

Die Roten Betriebsräte, betont die Partei, dürfen nicht zum Anhängsel der reaktionären Betriebsräte und Gewerkschaften werden, sondern müssen vielmehr die von den Revisionisten und Gewerkschaftsführern verbreiteten Illusionen beseitigen und ihre Versuche, den Klassenkampf zu sabotieren und abzuwürgen, entlarven und sich ihnen widersetzen. Um sich gegen die ständige Verschlechterung ihrer Lebenslage, die Teuerung, die Arbeitslosigkeit usw. zu wehren, müssen die Arbeiter unabhängig von den reformistischen Gewerkschaften ihren Kampf in die eigenen Hände nehmen und unablässig Aktionen gegen das Unternehmertum durchführen. In diesem Rahmen erklären die Roten Betriebsräte den Arbeitern, dass dieser Kampf gegen die schweren sozialen und wirtschaftlichen Folgen des kapitalistischen Systems nichts grundlegend an der Lage der Arbeiterklasse ändert und dass die Arbeiter allmählich lernen müssen, unter Leitung ihrer Vorhut, der KPD/ML, den Kampf für die Zerschlagung des kapitalistischen Systems und die Errichtung der Diktatur des Proletariats zu führen.

Im Zusammenhang mit ihrer Tätigkeit als Rote Betriebsräte, unterstrich die Partei, müssen sie sich bemühen, die Arbeiterklasse im Sinne der gewaltsamen proletarischen Revolution zu erziehen, ihnen die Notwendigkeit und Unvermeidlichkeit der proletarischen Revolution als einzigen Weg erklären, um der kapitalistischen Ausbeutung der werktätigen Massen ein Ende zu setzen. Dazu müssen die Roten Betriebsräte vor allem die von den modernen Revisionisten verbreiteten Auffassungen bekämpfen, die die Arbeiterklasse vom revolutionären Kampf abhalten und ihren Kampf ausschließlich auf wirtschaftliche Forderungen im Rahmen der reaktionären Gewerkschaften beschränken wollen, um sie auf ewig dem Kapital zu unterwerfen. Der DGB-Apparat, betont die KPD/ML, der mit dem Finanzkapital und dem imperialistischen Staatsapparat verfilzt und verwachsen ist, ist ein Unterdrückungsinstrument des Monopolkapitals, um die revolutionäre Arbeiterbewegung niederzuhalten und zu zerschlagen. Daher ist der einzige Weg, um die Einheit der Arbeiterklasse zu festigen und sich der verräterischen Spaltertätigekeit der DGB-Führer und der modernen Revisionisten zu widersetzen, der Aufbau der Revolutionären Gewerkschaftsopposition, RGO, durch die die revolutionäre Organisierung der Arbeiterklasse innerhalb und außerhalb der DGB-Gewerkschaften erfolgt.

Die bisherigen Erfahrungen der Arbeit der Roten Betriebsräte zusammenfassend, betont die KPD/ML, dass nur, wenn die revolutionäre Linie der Partei konsequent als Waffe benutzt wird, um den Arbeitern die revolutionären Aufgaben deutlich zu machen und sie in immer kämpferischeren Massenaktionen zu mobilisieren, die Arbeiter gewonnen werden können.

Der DGB
- ein Intrument in den Händen der Kapitalisten zur Abwehr des revolutionären Klassenkampfes des Proletariats

Der DGB unterstützt ausnahmslos alle Unterdrückungsmaßnahmen des deutschen Imperialismus.

Der DGB-Apparat greift selbst zu faschistischen Methoden, um mit Hilfe der sogenannten Unvereinbarkeitsbeschlüsse stalinistisch-hoxhaistische und revolutionäre Arbeiter aus den Gewerkschaften zu schmeißen.

Der DGB hat noch jedes vom Bundestag verabschiedete Gesetz, das die Faschisierung weiter vorantreibt und die politische Unterdrückung verschärft, abgesegnet.

Die DGB-Bonzen verteidigen die kapitalistische Ordnung und vertuschen die Faschisierung. Sie sind Betrüger, die schonungslos bekämpft werden müssen.

 

 

 

 

Wir grüßen all Genossinnen und Genossen der Kommunistischen Jugendinternationale (Stalinisten-Hoxhaisten)

Erhebt die Faust zum Sieg der Weltrevolution!

 

 

Grußadressen der Solidarität

 

Grußradresse aus Anlass des

99. Jahrestages der Gründung der K J I

20. November 1919

 

77. Jahrestages der Gründung des Albanischen Jugendverbandes

23. November 1941

 

3. Jahrestages der Gründung der

K J I (SH)

20. November 2015

und ihrer Sektionen

23. November 2013 - 2018

 

Die Gründung der Kommunistischen Jugend-Internationale (Stalinisten-Hoxhaisten) bedeutete die Vorstufe zur endgültigen Befreiung der kommunistischen Weltjugend.

Die revolutionäre Jugend, sie war die heißeste, reinste Flamme aller bisherigen Formationen der Klassengesellschaft. Sie war es in der Zeit, als die erste Jugendinternationale 1907 in Stuttgart gegründet wurde; sie war es als die Kommunistische Jugendinternationale im Jahre 1919 gegründet wurde; sie war es, als ihr Programm im Jahre 1928 verabschiedet wurde, sie ist es heute und sie wird auch weiterhin die glühendste, unauslöschbare Flamme der Revolution des Weltproletariats sein.

Sturz des Weltkapitalismus, Sieg des Weltkommunismus und damit auch völlige Befreiung der arbeitenden Jugend aus ihrer heutigen Knechtschaft. 

An dieser weltrevolutionären Linie der kommunistischen Weltjugend hat sich bis heute nichts geändert.

Für den endlichen Sieg bürgt uns der eherne Gang der Entwicklung, unsere geschichtliche Einsicht, unsere kommunistische Erkenntnis, die Begeisterung und kühne Entschlossenheit von immer neuen jungen Herzen auf der ganzen Welt.

Keine Macht der Welt wird die revolutionäre Weltbewegung der kommunistischen Jugend aufhalten !

Die Kommunistische Jugend-Internationale ist im Wesen nie gefallen, lebt bis heute fort und wird auch in Zukunft weiter leben, denn sie lässt sich leiten von den unbesiegbaren Lehren von Marx, Engels, Lenin, Stalin und Enver Hoxha,

den 5 Klassikern des Marxismus – Leninismus !

Die revolutionäre Jugend lässt sich leiten vom Stalinismus-Hoxhaismus, von der Theorie und Taktik der weltproletarischen Revolution im Allgemeinen und die Theorie und Taktik der Weltdiktatur des Proletariats im Besonderen.

Das Programm der Kommunistischen Jugendinternationale aus dem Jahre 1928 ist für die heutige revolutionäre Jugend ein leuchtender Stern, ein großer historischer Schatz für die globalisierte kommunistische Weltjugendbewegung und seine Umsetzung in die Praxis eine ehrenvolle Verpflichtung für jeden jungen Kommunisten auf der ganzen Welt.

Die revolutionäre Weltjugend von heute und morgen wird mit ihrer vollen Kraft für die vollständige Erfüllung dieses Programms kämpfen, es weiter entwickeln und auf die heutigen, veränderten Weltverhältnisse korrekt anwenden. Sicherlich, in den letzten 90 Jahren hat sich die Welt, hat sich die Jugend geändert, aber unsere Ziele sind nach wie vor dieselben geblieben. Die Notwendigkeit des Wiederaufbaus der Kommunistischen Jugendinternationale ist dringender denn je und die Voraussetzungen hierfür nie besser als heute. Die weltproletarische Jugend besitzt keine andere Waffe im Kampf um seine revolutionäre Befreiung als seine Weltorganisation, die ihre Kampfabteilungen in allen Ländern als Sektionen vereint und zentralistisch führt.

Die höchste Form der jungproletarischen Klassenorganisation ist die stalinistisch-hoxhaistische Jugendinternationale, die Jugend - Internationale weltbolschewistischen Typs, die K J I ( SH ) .

Die stalinistisch-hoxhaistische Jugend-Internationale ist die bewusste Trägerin der stalinistisch-hoxhaistischen Klassenbewegung der weltproletarischen Jugend.

Die K J I ( SH ) verpflichtet sich zur Fortsetzung der ruhmreichen Tradition der K J I - Lenins und Stalins und der kommunistischen Jugend Albaniens.

Die K J I (SH) beschließt an diesem Tag , sich am "Komintern -Jahr" 2019 mit eigenen Beiträgen und Aktionen der proletarischen Weltjugend aktiv zu beteiligen und das Jahr 2019 aus Anlass der Gründung der K J I vor 100 Jahren als "K J I" - Jahr zu proklamieren.

Bauen wir wieder die starke

Kommunistische Jugendinternationale Lenins und Stalins auf !

Vorwärts beim Aufbau der Kommunistischen Jugendinternationale (Stalinisten-Hoxhaisten) !

Es lebe die K J I

(Stalinisten – Hoxhaisten ) !

 

Es lebe der 99. Jahrestag der Gründung der K J I !

 

Es lebe der 77. Jahrestag der Gründung des Albanischen Jugendverbandes !

 

Es lebe der 3. Jahrestag der Gründung der

K J I (SH) !

Es leben die Sektionen der K J I (SH)

 

 

23. November 2018

K J I (SH)

Komintern (SH)

 

 

 

Der Stalinismus-Hoxhaismus

in der Jugendfrage

ist die Theorie und Taktik der heranzubildenden proletarischen Jugend als Nachwuchs und Reserve für die Weltrevolution im Allgemeinen, und insbesondere die Theorie und Taktik der heranzubildenden proletarischen Jugend als Nachwuchs und Reserve für die Diktatur des Weltproletariats.

Komintern (SH)

23. November 2018

 

 

 

 

NEU

Bericht über die internationale Konferenz der sozialistischen Jugendorganisationen

Bern - 4. - 6. April 1915

"10 Jahre sind vergangen, seit auf der Berner Konferenz vom April 1915 zum ersten Mal von der Jugendinternationale beschlossen wurde, in allen Ländern am ersten Sonntag im September den Internationalen Jugendtag mit großen Demonstrationen zu begehen."

Ernst Thälmann

3. September 1925

 

Zum 10. Jahrestag der

Kommunistischen Jugendinternationale

Tiefer in die Massen der Jungarbeiter!

17. November 1929

 

 
Gedicht

Ich bin das Flugblatt

Ich bin das Flugblatt, Signal der Zelle,

Und nie verstummt, wo der Terror auch haust,

Am Feld, im Werk, an der Stempelstelle,

Zerlesen, zerdrückt von der schwieligen Faust.

Und weitergegeben, ein Satz allein:

Wir waren, wir sind und wir werden sein!

Ich bin das Flugblatt, das täglich erscheint.

Gedruckt vom Heer der geheimen Pressen,

Verfolgt, beschlagnahmt vom blutigen Feind.

Und killt ihr die Setzer, stampft ihr mich ein:

Wir waren, wir sind und wir werden sein!

Dieses Gedicht erschien erstmals in "Arbeiter-Stimme". Organ der Kommunistischen Partei Österreich - Leoben, 1. Jg., Nr. 2, Anfang Juni 1934

Die konspirative Verbreitung von Flugblättern stellte ein Durchbrechen des politischen Meinungsmonopols dar und bot darüber hinaus die Möglichkeit, mit einer breiteren Öffentlichkeit in Kontakt zu treten. Ein Kontakt allerdings, der viel Risiko barg: Papier war rationiert, Vervielfältigungsmaschinen waren sperrig und schwer zu verstecken, die Zwischenlagerung und Verbreitung musste unbemerkt erfolgen und die Gestaltung der Flugblätter musste trotz begrenzter Möglichkeiten auffällig sein, um die Botschaft schnell an die RezipientInnen zu bringen, bevor diese das Flugblatt möglicherweise wegwarfen.

 

 

 

 

NEU

Weltprogramm

Zur Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen der Menschheit

21. 11. 2018

Verfasser: Wolfgang Eggers

verabschiedet auf Beschluss der  Komintern (SH)

(Änderungen, Ergänzungen und Verbesserungen vorbehalten)

 

 

Ohne Luft, Erde und Wasser kann die Menschheit nicht leben.
Atmen , Essen, Trinken,
das sind die 3 wichtigsten natürlichen Grundvoraussetzungen zur Selbsterhaltung und Weiterentwicklung der Menschheit.

 

1.

Weltpolitisches "A B C"
zur Erhaltung der 3 natürlichen Lebensgrundlagen der Menschheit:
A.
Der Weltkapitalismus ist das Haupthindernis für die Selbsterhaltung und Weiterentwicklung der Menschheit.
B.
Der revolutionäre Weg zum Weltsozialismus ist der einzige Weg für die Selbsterhaltung und Weiterentwicklung der Menschheit.
C.
Nachhaltige Nutzung, Versorgung, Verteilung, Erhalt und Schutz dieser 3 natürlichen Lebensgrundlagen der Menschheit sind Bausteine zur Schaffung und Sicherung der kommunistischen Weltgesellschaft.


2.

Vernichtung des Weltkapitalismus - der einzige Weg zur Erhaltung der 3 natürlichen Lebensgrundlagen der Menschheit

 

Die Herrschaft des Weltkapitalismus über Luft, Erde und Wasser muss durch die sozialistische Weltrevolution beseitigt und abgeschafft werden.
Geschieht dies nicht - oder nicht rechtzeitig - , fallen Luft, Erde und Wasser immer weiter dem Profit zum Opfer.
Der Kapitalismus selbst kann nichts Anderes tun, als seinem eigenen Gesetz zu folgen, nämlich die natürlichen Lebensgrundlagen der Menschheit dem Profit zu opfern. Im Rahmen des Kapitalismus ist die Menschheit also verloren und nicht mehr zu retten.
Deswegen muss der kapitalistische Rahmen gesprengt und durchbrochen werden, muss der Kapitalismus vernichtet werden, bevor er die natürlichen Lebensgrundlagen der Menschheit völlig zerstört hat.
Allein mit der bloßen Beseitigung des Weltkapitalismus sind die von ihm zerstörten Lebensgrundlagen der Menschheit nicht automatisch wieder hergestellt. Dazu bedarf es der größten Anstrengungen für den Aufbau des Weltsozialismus und für seine Verteidigung gegen jegliche Rückkehrversuche des Weltkapitalismus, sich der Luft, der Erde und des Wassers erneut zu bemächtigen.
Und es geht auch nicht allein darum, wieder herzustellen, was der Weltkapitalismus zerstört hat, sondern um die langfristige Sicherung der natürlichen Lebensgrundlagen der Menschheit, um den zukünftigen Erhalt der Spezies Mensch. Und solange unsere Erde die einzige Lebensgrundlage ist, besteht eben unsere Hauptaufgabe darin, sie so lange und so gut es geht zu erhalten und zu schützen.

 

 

3.

Weltrevolutionäre Umwälzung der Eigentumsverhältnisse von Luft, Erde und Wasser
Wem gehören Luft, Erde und Wasser ?
Wer das Monopol über Luft, Erde und Wasser hat, der beherrscht die Welt, entscheidet über Leben und Tod der Menschheit.
Mit dem Elend der Weltbevölkerung wird Profit gescheffelt.
In den Händen der Weltimperialisten sind Luft, Erde und Wasser Zweck entfremdet worden, denn sie stillen nicht den Hunger von rund 1 Milliarden Menschen auf der Welt, sondern den Hunger einiger reicher Kapitalanleger. Landraub und Wasserraub durch "Global Investors" findet im großen Stil statt und der Hungertod steigt schneller als die Börsenkurse.
Um Luft, Erde und Wasser führt die imperialistische Welt ihre Raubkriege. Luft, Erde und Wasser werden in Waffen der Ausbeutung und Unterdrückung verwandelt. Für ihre begehrten privaten Nutzungsrechte an Luft, Erde und Wasser gehen die Reichen über Leichen, treiben sie Milliarden Menschen in die Flucht, Verzweiflung und Tod. Und eben damit besiegeln sie unvermeidlich ihren Untergang, denn wer seine Lohnsklaven nicht mehr atmen, wer sie verhungern und verdursten lässt, kann seinen Reichtum nicht länger vermehren, weil dieser eben auf Ausbeutung von Lohnsklaven beruht.
Luft, Erde und Wasser haben sich durch die Globalisierung des Kapitalismus in Weltkapital, durch "Global Investors" in globale Spekulationsobjekte, in lukrative Kapitalanlagen, in Waren verwandelt, die auf den Weltmärkten gehandelt werden zur Bereicherung einiger Weniger auf Kosten aller.
Künstliche Verknappung treibt die Preise in die Höhe, die die Mehrheit der Weltbevölkerung nicht bezahlen kann.
Gleichzeitig ist die weltkapitalistische Produktion durch Überproduktion gekennzeichnet, die die Verschwendung und massenhafte Vernichtung von Nahrungsmitteln zur Folge hat.
Das kapitalistische Wertgesetz ist zum Regulator der Nutzung und Verteilung von Luft, Erde und Wasser geworden , also zu einer pervertierten Nutzung und Verteilung, die nicht mehr unserem Überleben dienen, sondern die den größten Profit abwerfen.
Erst wenn der Warencharakter der Luft, der Erde und des Wassers wieder verschwunden ist, verschwindet auch ihr kapitalistischer Wert, sind sie dem Wertgesetz nicht mehr unterworfen. Deswegen werden wir die Warenwirtschaft weltweit Schritt für Schritt "aus der Welt schaffen".
Luft, Erde und Wasser sind zu globalisiertem Privateigentum geworden, welches sich in den Händen einiger weniger Superreichen befindet.
Die kapitalistischen Eigentumsverhältnisse sind es, die heute die natürlichen Lebensgrundlagen der Menschheit vernichten.
Deswegen müssen zuerst die bestehenden weltkapitalistischen Eigentumsverhältnisse außer Kraft gesetzt werden. Das geht nicht auf dem Wege der staatlichen Gesetzlichkeit, denn im Kapitalismus dient der Staat der Mehrung und dem Schutz des Kapitals. Und Gesetze über Luft, Erde und Wasser, die angeblich der Weltbevölkerung dienen sollen, werden von den Weltkapitalisten umgangen und die Weltbevölkerung damit hintergangen.
Das sind nicht einzelne Fehlentwicklungen des weltkapitalistischen Systems, sondern genau so funktioniert dieses System.
Es ändert sich nichts durch Appelle an die Vernunft oder an die Mitmenschlichkeit (denn: Anhäufung von Reichtum durch Ausbeutung und Unterdrückung ist schließlich eisernes Gesetz des Kapitalismus) auch nicht durch Vertrösten auf Reformen, die sowieso nicht greifen können.
Werden Skandale des Missbrauchs von Luft, Erde und Wasser aufgedeckt, werden sie nicht etwa beseitigt, sondern verdeckt fortgesetzt ohne irgendwelche Konsequenzen und Folgen.

    Bekenntnis einer Täterin:

    "Mein Geschäft war der Hunger"

    "Ich weiß nicht, wie viele Tote es sind. Ich habe keine Ahnung, aber ganz sicher habe ich mehr Menschenleben auf dem Gewissen als all die Generäle und Politiker, die man wegen Kriegsverbrechen vor Tribunale gestellt hat. Der Unterschied ist nur, mich wird man nie vor Gericht stellen." Eine ehemalige Managerin eines börsengehandelter Fonds (ETF), der mit Nahrungsmitteln spekuliert, bekennt Farbe und offenbart die Skrupellosigkeit ihrer eigenen Verbrechen an der Menschheit.

Wenn man die weltkapitalistischen Eigentumsverhältnisse beseitigen will, dann kann man das nur, wenn man auch das weltkapitalistische Staatensystem zerschlägt, welches die weltkapitalistischen Eigentumsverhältnisse mit Steuermitteln fördert und schützt.
Das geht nur mit Zwang, und ist letztlich nur durch die gewaltsame Weltrevolution zu bewirken.
Der globalisierte Kampf um Luft, Erde und Wasser ist zu einem globalen Klassenkampf geworden, der auf Leben und Tod geführt wird.
Dieser Kampf wird zwischen Weltbourgeoisie und Weltproletariat ausgetragen und entschieden, zwischen der rebellierenden Weltbevölkerung, die atmen, essen und trinken will und der Konterrevolution der Superreichen und aller jener, die an Luft, Erde und Wasser mitverdienen wollen.
Wer die bestehenden Eigentumsverhältnisse unangetastet lässt, versündigt sich an der Menschheit - egal ob nun beabsichtigt oder unbeabsichtigt -, der stellt sich in den Dienst einiger weniger Reicher, die sich Luft, Wasser und Erde angeeignet haben, um sie dem Profit zu opfern.

4.

Was ist zu tun ?
Befreiung der Verfügungsgewalt über Luft, Erde und Wasser aus der Fessel der Eigentumsverhältnisse der weltkapitalistischen Klassengesellschaft durch Abschaffung des Privateigentums an Luft, Erde und Wasser, durch weltweites Verbot ihrer Privatisierung, durch Verbot von Handel und Spekulation.
Oder einfacher ausgedrückt: Die Verfügungsgewalt über Luft, Erde und Wasser ist den Händen einiger weniger Reicher zwangsweise zu entziehen. Die entzogene Verfügungsgewalt ist global zu zentralisieren, ist zu konzentrieren in den vereinigten Händen des Weltproletariats und der armen Bauern, die den Kampf für ihre eigenen Klasseninteressen nur verwirklichen können, indem sie für die Interessen der gesamten Weltbevölkerung kämpfen.
Im Kampf um Luft, Erde und Wasser stützen wir uns auf die breite Unterschicht der Weltbevölkerung und schließen ein Bündnis mit der Mittelschicht gegen die Oberschicht.
Luft, Erde und Wasser sind weltweit zentralisiert durch Konfiskierung, durch Requisation, durch Expropriation der Weltkapitalisten in gesellschaftliches Eigentum zu überführen - "Weltenteignung der Weltenteigner".
Hierfür sind eigens Vollzugsorgane (Räte) aus dem Zusammenschluss von Arbeitern, armen Bauern und revolutionären Soldaten zu schaffen und einzusetzen, die mit der nötigen Macht, z. B. mit einer "Anti-Hunger Weltarmee" ausgestattet sind, um diese Aufgaben vorzubereiten, sie durchzuführen und ihre Durchführung zu kontrollieren.
Die zuverlässigsten Kräfte hierfür rekrutieren sich
erstens aus denjenigen, die am eigenen Leib gepürt haben, was Hunger und Durst heißt;
zweitens aus dem Reservoir der humanitären Hilfsorganisationen, die bereits im Kapitalismus wertvolle Dienste geleistet und nützliche Erfahrungen gesammelt haben. Diejenigen, wie das Rote Kreuz und andere "Hilfs"organisationen, die sich bereichert haben, werden bestraft und verboten.
Die Arbeiter- Bauern- und Soldatenräte sorgen für die gerechte Nutzung, Versorgung und Verteilung, für die Vergesellschaftung der drei Grundelemente des Lebens auf der ganzen Erde, und ebenso für deren Erhalt und Schutz.
Dabei gilt der humanitäre Grundsatz, dass zuerst die Länder versorgt werden, wo die Menschen am meisten Hunger und Durst leiden, wobei dies dann auch diejenigen sind , die dazu bereit und fähig sind, das Leid konsequent zu bekämpfen und zu beseitigen.
 

5.

Weltsozialismus
Mit der Beseitigung von Hunger und Durst ist der Aufbau des Weltsozialismus unzertrennlich verbunden. Damit beginnt der Weltsozialismus.
Wenn wir alle Probleme, die mit Luft, Erde und Wasser zusammenhängen, nicht besser lösen als der Kapitalismus, dann wird der Weltsozialismus früher oder später zum Scheitern verurteilt sein. Lösen wir all diese Probleme, dann ist der Weltsozialismus garantiert und der Weg zum Weltkommunismus frei.
Sicherung und Verbesserung der Grundbedürfnisse aller, so ist die Frage von der Geschichte der Menschheit gestellt.
Im Weltsozialismus verfügt einzig und allein die Diktatur des Weltproletariats über die Nutzung von Luft, Erde und Wasser - und zwar ausschließlich zum Wohle der gesamten Weltbevölkerung und aller ihrer nachfolgenden Generationen.
Die höchste Form des Eigentums im Weltsozialismus ist das Staatseigentum des sozialistischen Weltstaates ( anfangs noch in Form einer Weltunion sozialistischer Republiken). Darin enthalten ist auch die staatliche Verfügungsgewalt über Luft, Erde und Wasser, wobei das Eigentum des sozialistischen Weltstaates der gesamten Weltbevölkerung gehört.
Luft, Erde und Wasser werden der Weltbevölkerung vom sozialistischen Weltstaat unentgeltlich zur Nutzung überlassen.
Die Nutzung geschieht durch den Aufbau weltumspannender Großanlagen, mit denen solche Kapazitäten frei zu setzen sind, die es jedem einzelnen Menschen technisch erlauben sollen, sich notfalls auch autark versorgen zu können.
Es ist der weltsozialistische Staat, welcher die Nutzung, Versorgung, Verteilung, Erhalt und Schutz der natürlichen Ressourcen planmäßig organisiert, gesetzlich regelt und kontrolliert.
Die Kontrolle ist verfassungsmäßig vierfach verankert :
erstens durch unabhängige direkte Kontrolle von unten (Arbeiter- und Bauernkontrolle);
zweitens durch wirtschaftliche Kontrolle (betriebliche Kontrolle),
drittens durch politische Kontrolle - Komintern (SH),
viertens durch staatliche Kontrolle.
Dabei ist die Art und Weise des Zusammenwirkens aller vier Kontrollinstanzen von entscheidender Bedeutung für ihre Durchsetzungskraft.
Wer gegen die staatlichen Weltgesetze über Nutzung, Versorgung, Verteilung, Erhalt und Schutz der natürlichen Ressourcen verstößt, den trifft der starke Arm der Diktatur des Weltproletariats, der wird mit den Strafvollzugsgesetzen des sozialistischen Weltstaates bestraft.

 

 

6.

Weltkommunismus
Mit dem Übergang der Welt des sozialistischen Eigentums zur kommunistischen Welt ohne Eigentum wird auch die ursprüngliche Besitzlosigkeit von Luft, Erde und Wasser wieder hergestellt. Denn, wenn die Welt allen gehört, wenn sie also aufhört, den Einen zu nutzen auf Kosten der Anderen, dann bedeutet das faktisch: die Welt gehört Niemandem mehr. Somit ist die Welt wieder in ihren ursprünglichen besitzlosen Zustand zu versetzen, wie zur Zeit als die Menschheit noch nicht existierte.
Weltkommunismus bedeutet, die Naturgesetze mit den Gesetzen der gesellschaftlichen Entwicklung harmonisch in Übereinstimmung zu bringen und diese Übereinstimmung nie wieder zu zerstören. Das Weltgesetz des Kommunismus lautet:
Unbedingte Übereinstimmung der Entwicklung jedes Einzelnen mit der Natur und der Vergesellschaftung der klassenlosen Welt.
Das Weltgesetz des Kommunismus ist die höchste Form des Grundgesetzes der gesellschaftlichen Entwicklung, das alle Gesellschaftsformationen bestimmt.
Das Grundgesetz der gesellschaftlichen Entwicklung ist die unbedingte Übereinstimmung des Einwirkens der Menschen auf die Naturkräfte mit dem Einwirken auf seine eigene Vergesellschaftung.

 

 Karl Marx

"Vom Standpunkt einer höheren ökonomischen Gesellschaftsformation wird das Privateigentum einzelner Individuen am Erdball ganz so abgeschmackt erscheinen wie das Privateigentum eines Menschen an einem anderen Menschen. Selbst eine ganze Gesellschaft, eine Nation, ja alle gleichzeitigen Gesellschaften zusammengenommen, sind nicht Eigentümer der Erde. Sie sind nur ihre Besitzer, ihre Nutznießer und haben sie den nachfolgenden Generationen VERBESSERT zu hinterlassen." (Marx, Kapital, MEW, Band 25, Seite 784).

 

 

7.

theoretische Grundlage
Die theoretische Grundlage des Weltprogramms zur Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen der Menschheit sind die Lehren der 5 Klassiker des Marxismus-Leninismus, ist der proletarische Internationalismus, ist der Weltbolschewismus, ist die Hegemonie des Weltproletariats vermittels seiner Avantgarde, der Kommunistische Internationale (Stalinisten-Hoxhaisten). Diese Grundlage gilt für alle weiteren hier nicht aufgeführten Maßnahmen, die die Komintern (SH) mit der Machtergreifung des Weltproletariats ergreifen wird.

 

8.

aus unserem
Programm der Weltkommune "Nr. 1"
(Grundsätze des Weltkommunismus)
Nur in einer gesunden Umwelt kann die neue sozialistische Weltgesellschaft gedeihen.
Schutz der Weltgesellschaft ist unmöglich ohne Schutz von Umwelt und Natur. 
Weltkapitalismus und Umweltschutz sind ein unvereinbarer und unversöhnlicher Widerspruch, der im Weltkapitalismus nicht gelöst werden kann. Dieser Widerspruch lässt sich nur im Weltsozialismus lösen.
Alle umweltschädlichen Hinterlassenschaften des Weltkapitalismus werden entsorgt und beseitigt. Die zerstörerischen Atomkraftwerke werden sofort abgeschaltet, um nur ein Beispiel zu nennen. Die sorglose Vergeudung und Vernichtung der natürlichen Resourcen zum Zwecke der reinen Profitmacherei und Spekulation wird umgehend unterbunden. Im Weltsozialismus wird eine neue Energiepolitik eingeführt, die in Einklang mit der Natur, ihren Resourcen und Gesetzen steht.
Die zukünftige Weltgesellschaft wird nur überleben, wenn sie lernt, schonend mit den begrenzten Naturschätzen umzugehen. Die Naturschätze gehören nicht mehr diesem oder jenen Kapitalisten, nicht mehr diesem oder jenen Land, sondern sie sind von nun an gemeinsames, weltsozialistisches Eigentum aller Völker, aller Länder, aller Menschen. Die sozialistische Weltgesellschaft ist der einzige Betreiber, Anbieter und Verteiler aller natürlichen Ressourcen und Energien der Welt. Diese dienen allen Völkern zum gemeinsamen Nutzen.
Jegliche Besitzansprüche über die gemeinsamen Weltresourcen von den einen Völkern gegenüber den anderen Völkern, jede Privilegierung oder Diskriminierung der einen Nationen durch andere Nationen, des einen Menschen durch einen anderen Menschen, werden vom Weltsozialismus nirgends auf der Welt geduldet und Schritt für Schritt abgeschafft.

 

 

Erlebnisbericht

von unserem Besuch einer Veranstaltung

zu 100 Jahre Novembrevolution

unter dem Motto:

" Die Novemberrevolution - Eine bürgerlriche oder proletarische Revolution"

am Donnerstag den 25. Oktober , 19.30 Uhr

im Kulturladen Westend , Ligsalzstraße 44 in München


Der Autor dieses Buches ist Heiner Karuscheit, der in den 70er Jahren in der marxistisch-leninistischen Bewegung einen menschewistisch-trotzkistischen Standpunkt einnahm, der mit der bolschewistischen Linie unserer Partei, der KPD/ML unvereinbar war. Das galt insbesondere auch für Karuscheits abwertende Einschätzung der Oktoberrevolution, wie sie in ähnlicher Weise auch kurz vor dem Tod unseres Genossen Ernst Aust in unserer Partei von der trotzkistischen Horst-Dieter-Koch Clique eingeschleust wurde. Mit dieser liquidatorischen Sichtweise der Oktoberrevolution wurde auch die Novemberrevolution betrachtet.

Dass sich auf dieser Veranstaltung ein Karuscheit und ehemalige Koch-Anhänger ein Stell-Dich-Ein gaben, ist also kein Zufall. Sie kriechen wieder aus ihren Löchern und müssen erneut aufs Haupt geschlagen werden.

Der Moderator war nach eigenen Angaben früher bei der ökofaschistischen Parei " die Grünen". Die angebotenen und propagierten Bücher von Heiner Karuscheit sind allesamt Schrott. 
Das muß man sich mal vorstellen, die ganze Zeit erzählte Heino, daß bis 1914, bis vorm 1. Weltkrieg im Deutschen Reich keine Kapitalherrschaft da war. Er faselte immer was von "nationale und demokratische Aufgabe" , womit er die Novemberrevolution meinte (!!!)

Die Novemberrevolution sei angeblich keine sozialistische Revolution, vom Zerreißen des schwächsten oder zweitschwächsten Kettenglieds nach der Oktoberrevolution ganz zu schweigen !!

Die KPD und besonders die ruhmreichen Genossen Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht hätten keinen Einfluß auf die Novemberrevolution gehabt(!!)

Das Programm der KPD von 1918 hätte bei den Massen überhaupt nicht gezogen und keinerlei Einfluß auf die Massen gehabt (!!).

Für eine proletarische Revolution wäre es angeblich noch nicht Zeit und reif gewesen, da angeblich die Junker und Großgrundbesitzer typisch für damalige deutsche Verhätlnisse, Widersprüche mit dem Großkapital hätten, und die Bauern reaktionär wären.

Sie hätten angeblich keine Revolution unterstützt, weil ihnen angeblich Schwein, Kuh und Stall geklaut worden wären. Also das typische Argumente-Repetoire der Revis, Trotzkisten und reichs/bürgerlichen Antikommunisten.
Obacht : Trotzkistische Agenten von der Organisation ISI https://intersoz.org/ waren bei der Veranstaltung eingeschleust. Es sind Nachfolger der trotzkistischen Horst Dieter Koch-Clique und deren Feigenblätter, GIM, RSB, ISL usw. usf., die schon ihre Läden dicht gemacht haben bzw. sich jetzt zusammengeschlossen haben. Der eine trug sogar ein ISO-Bonbon.
Die stritten dann mit dem Moderator darum, ob die sozialfaschistische Allende-Regierung eine Volksfrontregierung war, oder eine Einheitsfrontregierung.(!!)
Heino Karuscheit kommt ursprünglich aus dem Ruhrpott, und ist Chefideologe der AZD " Aufsätze zur Diskussion", quasi so eine Art Szene der bürgerlich-revisionistischen Welt.

Er geiferte dann noch rum, die Verhältnisse im Russischen Kaiserreich seien ja während der Oktoberrevolution so sehr viel anders wie bei der Novemberevolution z.b. in Punkto der Bauern.

Die ISO-Trotzkisten kläfften dann noch rum vom bösen "Stalinismus" und propagierten die trotzkistische Ideologie und "Leere" der "Permanenten Revolution", ja sie beriefen sich sogar auf die April-Thesen von Lenin.
Das sind nur einige Auszüge aus dem Erlebnis und was da im Westend so alles abging . Diese Geschichtsfälschung war kaum zu toppen. Es lohnte sich nicht, sich auf Diskussionen einzulassen. Man kann Trotzkisten nicht überzeugen, weil sie sich absolut "fehlerfrei" sind.
Mit den Trotzkisten führt die Komintern (SH) keine gemeinsamen Straßenaktion zu 100 Jahre Novemberrevolution durch, so wie hier : http://1918unvollendet.blogsport.eu/
Gegen die konterrevolutionäre Propaganda des Heino Karoscheit und des Trotzkismus:


Den Kampf von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht für die sozialistische Weltrevolution und die Weltkommune weiterführen!


Nachdem wir in

Rosa Luxemburg, Karl Liebknecht und das revolutionäre Programm der KPD (1918)

15. Januar 2017 

Diskussionsbeitrag der deutschen Sektion der Komintern (SH)ml      "Das weltrevolutionäre Programm der KPD(1918)" die überragende Bedeutung der Gründung und des Programms der KPD von 1918 für die weltrevolutionäre Arbeiter- und Bauernbewegung behandelt haben, werden wir in Zukunft ausführlicher auf das weltrevolutionäre Werk von Rosa Luxemburg, Karl Liebknecht und Ernst Thälmann eingehen.
Sich mit dem weltrevolutionären Werk Karl Liebknechts, Rosa Luxemburgs und Ernst Thälmanns auseinander zusetzen, das ist für uns keine Studierstubengelehrtheit, sondern die Verpflichtung, den von ihnen gewiesenen Weg des Kampfes gegen den Weltimperialismus fortzuführen unter den heutigen Bedingungen des Kampfes:


* für den weltrevolutionären Bürgerkrieg zum Sturz der Weltbourgeoisie,


* für die revolutionäre Diktatur des Weltproletariat und den Weltsozialismus,


* für die Komintern (SH), die wahrhafte Fortsetzerin der Komintern Lenins und Stalins



Wie 1914 zu Beginn des imperialistischen 1. Weltkrieges, als die II. Internationale, die "Internationale der Sozialdemokratischen Parteien", durch ihren schändlichen Verrat der Zustimmung zur angeblichen "Vaterlandsverteidigung" im imperialistischen Weltkrieg zusammenbrach und die Weltbourgeoisie aller Länder in Triumphgeschrei des "Sieges" über den Weltmarxismus und Weltkommunismus ausbrach, So stehen die Stalinisten-Hoxhaisten auch heute einer ähnlichen Situation gegenüber.
Angesichts des Bankrotts der revisionistischen Länder Osteuropas, in denen die Verräter am Marxismus-Leninismus und am Bolschewismus in den frühen 50er Jahren unter "sozialistischer" Maske einen bürokratischen Kapitalismus der revisionistischen Bourgeoisie restaurierten, triumphiert heute die Weltbourgeoisie erneut und erklärt nicht nur den Marxismus-Leninismus, den Bolschewismus für tot und endgültig erledigt, sondern vor allem den Stalinismus-Hoxhaismus.
Doch nicht der Sozialismus und erst recht schon gar nicht der Kommunismus, sondern der bürokratische Kapitalismus der revisionistischen Bourgeoisie ist zusammengebrochen.
Seit ihrem Verrat am Marxismus-Leninismus in den fünfziger Jahren hat die Theorie und Praxis der revisionistischen und sozialfaschistischen Cliquen mit dem Marxismus-Leninismus und dem Bolschewismus so wenig gemeinsam wie  die Theorie und Praxis der sozialimperialistischen SPD während der Novemberrevolution vor 100 Jahren, als die Regierung Ebert/Scheidemann heuchlerisch unter der Fahne des "Marxismus" und "Sozialismus" auftrat und sogleich die wirklichen Weltrevolutionäre, darunter Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht, später dann auch Ernst Thälmann, von der weltimperialistischen Konterrevolution ermorden ließ.
Damals wie heute hat die weltbolschewistische Arbeiter- und Bauernbewegung schwere Niederlagen erlitten. Doch der Verrat der Opportunisten, Revisionisten und Sozialfaschisten, wie groß er auch sein mag, ist nicht das Ende der marxistisch-leninistischen Weltbewegung und Weltbolschewismus, wenn die stalinistisch-hoxhaistischen Kräfte es heute verstehen, gegen die antibolschewistische Strömung anzukämpfen, die Lehren aus der Vergangenheit zu ziehen, um von neuem die gigantische Aufgabe der Bewußtmachung und Mobilisierung der working class und Bauern für den Kampf zur Errichtung der Weltdiktatur des Weltproletariats und des Weltsozialismus auf dem Weg zur kommunistischen Gesellschaft anzupacken und damit der Weltbourgeosie den Krieg zu erklären.
Hierbei maximal von den Erfahrungen des Kampfes Karl Liebknechts, Rosa Luxemburgs und Ernst Thälmann kritisch-und selbstkritisch zu lernen, ohne ihre und/oder unsere eigenen Fehler zu vertuschen, aber auch ohne die verleumderische Kritik diverser Opportunisten, Revisionisten, Sozialfaschisten und Antikommunisten einzustimmen, darin sehen wir eine große Hilfe für unseren heutigen Kampf.
Die Weltbourgeoisie hat nicht nur eine große Erfahrung in der Niederlage der weltrevolutionären Arbeiter- und Bauernbewegung und der Ermordung der weltrevolutionären stalinistisch-hoxhaistischen Wegweiser der working class und Bauern, sondern sie ist auch ein Meister der Demoralisation durch Verfälschung und Verleumdung des Werks und Wirkens großer weltrevolutionärer Vorbilder, wie z.b. Karl Liebknecht, Rosa Luxemburg, vor allem aber auch von Ernst Thälmann,
Die Chefideologen und Bonzenpolitiker der Weltbourgeoisie (angefangen von den offen konterrevolutionären Antikomunisten, Trotzkisten über die sozialfaschistischen Heuchler wie SPD, PDS-LINKEr Sektor und zig tausend andere bis hin zu den diversen pseudo-marxistischen Varianten der modernen Revisionisten und Neorevisionisten) "ehren" auf ihre Weise Rosa Luxemburg. Hierbei ist ihnen jede Verfälschung und Verleumdung recht, paßt sie nur in das politische und ideologische Konzept der jeweiligen Abteilung der konterrevolutionären Weltbourgeosie.
Im kritischen-selbstkritischen, dialektisch-materialistischen Herangehen an Werk und Wirken Karl Liebknechts und Rosa Luxemburg wollen wir im Kampf gegen all diese konterrevolutionären, opportunistischen, revisionistischen, sozialfaschistischen, maoistischen und trotzkistischen Feinde an das weltrevolutionäre Erbe dieser drei großen Weltbolschewisten anknüpfen und die Erfahrungen ihrer Kämpfe für unsere heutigen Kämpfe nutzbar machen.

 

Proletarier aller Länder – vereinigt euch !
Weltproletariat – vereinige alle Länder !

 
 
Und noch ein Band veröffentlicht !

Band 11

1928 - März 1929

 

1928

1929

 

 

J. W. Stalin,

Werke Band 11, "Über die Ergebnisse des Juniplenums", 13. Juli 1928

Statt der Losung der Vereinigten Staaten von Europa:

Losung der Föderation der aus dem imperialistischen System ausgeschiedenen oder ausscheidenden Sowjetrepubliken der entwickelten Länder und der Kolonien.

Föderation, die sich in ihrem Kampf für den Weltsozialismus dem kapitalistischen Weltsystem entgegenstellt.

 

Neue Publikationen

 

wieder ein Band fertig !

Band 10

August 1927 - Dezember 1927

 

1927 August - Dezember

* * *

Übrigens wurden auch die Schriften Stalins von den Nazis öffentlich verbrannt.

(Der Name Stalin stand mit auf der Liste der Bücherverbrennung)

 

 

 

 

Die Triebachse

W. Iljenkow

1931

 

 

von uns wärmstens empfohlen:
Oktoberrevolution - Novemberrevolution - Weltrevolution

"Wenn wir 1918 …"

Walter Müller – (1930)

Eine realpolitische Utopie

Der Inhalt dieses Buches wäre keine Utopie, wenn wir 1918 gesiegt hätten ...

 

* * *

 

 

 

Der rote Stern

Bogdanoff

 

 

Das Potsdamer Abkommen

2. August 1945

 

Die ökonomische Geographie der UdSSR

1953

 

 

Serie: 100 Jahre KPD

2. Parteitag der KPD

"Heidelberger Parteitag"
vom 20. - 24 Dezember 1919

Die Kominternführung erklärte:

„Wir geben auch zu, dass die Zentrale des Spartakusbundes im Organisationskampf mit den Elementen der Opposition nicht immer genügend Ruhe und Umsicht an den Tag gelegt und dadurch einen Teil der Arbeiter in die Arme der anarcho-syndikalistischen Schreihälse getrieben hat.“

Wesentlich drastischer fiel das Urteil des Zentrale-Mitglieds Fritz Heckert zwei Jahre nach dem Heidelberger Parteitag aus:

„Die Art und Weise aber, wie durch Levi in organisatorischer Hinsicht gegen diejenigen Genossen der Feldzug eröffnet wurde, die zwar sachlich einverstanden waren mit den beschlossenen Leitsätzen, aber Bedenken hatten wegen ihrer Anwendung zur Bestrafung vergangener Sünden, war eine Operation, die dem Kranken Arme und Beine und auch einen Teil der Eingeweide herausriss. Die Arbeiter in der Partei hatten kolossale Opfer erbracht, sie wollten Einigkeit ihrer Organisation erhalten. Sie konnten nicht verstehen, dass mit ihnen solche plötzlichen Experimente gemacht wurden, solche Dr.-Eisenbart-Kuren. Man ließ den Mitgliedern keine Zeit, die Beschlüsse von Heidelberg durchzudenken, und da die Parteiorgane in fast allen bedeutenden Orten verboten waren, wurde die Auseinandersetzung erschwert. Es ist Paul Levis Schuld, durch die brutale Art seines Vorgehens breite kommunistische Schichten in das Lager der KAP getrieben zu haben.“

 

 

Die Sozialdemokratie ist Hauptstütze des Kapitalismus in der Arbeiterklasse und Hauptgegner des Kommunismus.

Alle übrigen Strömungen in der Arbeiterklasse (Anarchismus, Anarchosyndikalismus, Gildensozialismus usw.) sind ihrem Wesen nach eine Abart des Sozialdemokratismus.

J. W. Stalin, Werke Band 11 "Über die Ergebnisse des Juniplenums", 13. Juli 1928

 

 

ERNST THÄLMANN

Denken wir an die Jahre 1918-1920 in Deutschland. In den Bürgerkriegskämpfen war damals zwar die Sozialdemokratie die politische Kraft, die den bewaffneten konterrevolutionären Terror unter Führung Noskes gegen das revolutionäre Proletariat einsetzte, aber die sozialdemokratischen Parteiorganisationen stellten nicht die bewaffneten
konterrevolutionären Garden.

 

Serie: 100 Jahre Novemberrevolution

 

Lenin - Initiator und Führer der Weltrevolution

Von der Oktoberrevolution zur Novemberrevolution

Anmerkung zur deutschen Übersetzung eines kurzen Auszugs aus dem Buch der Komintern (SH):

DER LENINISMUS
- EIN UNFEHLBARER KOMPASS DER
WELTREVOLUTION

(englisch)

Von dem Moment an, als die Oktoberrevolution die Grenzen imperialistischer Länder überschritten hatte, die im Ersten Weltkrieg eine Niederlage erlitten hatten - d.h. Deutschland, Österreich usw. - begann die weltimperialistische Kette bereits an ihrem zweitschwächsten (!!) Glied zu zerreißen.

Damit hatte die Oktoberrevolution In Russland eine qualitativ höhere Stufe ihrer Entwicklung erreicht. Sie war nicht mehr nur das Signal für den Beginn der Weltrevolution. Spätestens zu diesem Zeitpunkt war die Oktoberrevolution schon zum ersten Kettenglied der Weltrevolution geworden.

Von dem Moment an, als die Oktoberrevolution die nationalen Grenzen hinter sich ließ, wurde sie zur Basis und zum Hebel der Weltrevolution, und zwar durch die Errichtung der Diktatur des Proletariats, durch die Schaffung der ökonomischen Basis des Sozialismus in "einem" Land.

Die internationale Besonderheit der Oktoberrevolution bestand in ihrer Funktion als „Außenposten“ der Revolutionen in weiteren Ländern der Welt - wie Lenin sagte.

War die weltimperialistische Kette erst einmal durchbrochen, so konnte sich das "schwächste Glied" unmittelbar in das "stärkste Glied" verwandeln, in den Außenposten der Ausbreitung der Weltrevolution. Die westeuropäischen Revolutionen, die von Sowjetrußland unterstützt wurden, trugen ihrerseits zur Stärkung und Festigung der Position der Bolschewiki bei. In diesem dialektischen Entwicklungsprozess zwischen den russischen Bolschewiki und der Bolschewisierung der ganzen Welt entstand der Weltbolschewismus.

Lenin bezeichnete den Geburtsprozess der Weltrevolution, der in Russland stattgefunden hatte, als den schwersten, den aufopferungsvollsten Prozess in der weiteren Entwicklung der Weltrevolution. Er nahm an, dass es für die internationalen proletarischen Revolutionen von nun an leichter zu siegen sei , nachdem die russischen Arbeiter und Bauern so viel Schmerz und Leid bei der Geburt der Oktoberrevolution ertragen hatten. Je weiter die Weltrevolution fortschreitet und je mehr Länder sie erfasst, desto schwächer wird die imperialistische Weltkette, und desto leichter für jedes nächste Glied, sich von ihr zu lösen. Dieser leninsche Gedanke wurde bestärkt durch Lenins Hoffnung, dass der Sieg der Weltrevolution kurz bevor stehen würde. Doch selbst nach 100 Jahren Oktoberrevolution und Novemberrevolution gingen die Hoffnungen Lenins für einen solchen Sieg nicht in Erfüllung.
Die Frage, ob die Weltrevolution heute oder morgen siegen wird, ändert dabei natürlich nichts an der Richtigkeit der damals von Lenin aufgestellten Lehre von der Weltrevolution.

Welches war das nächstfolgende Glied in der Kette des Weltimperialismus, auf das das bereits herausgerissene russische Glied seinen entscheidenden Einfluss nahm? Logischer Weise auf das zweitschwächste imperialistische Kettenglied - Deutschland. Mit der Novemberrevolution hätte sich das deutsche Kettenglied aus der weltimperialistischen Kette heraus lösen können.

Wie hätte sich dieser Vorgang im Falle eines Sieges auf den Gesamtprozess der Weltrevolution ausgewirkt?

In dem Moment, wenn das zweite Glied aus der imperialistischen Weltkette herausbricht, verwandelt es sich in das Hauptkettenglied der Weltrevolution.

Lenin wusste - und er hat wiederholt darüber gesprochen -, dass im Falle des Ausbrechens des zweitschwächsten Glieds, dieses zum zentralen Glied der Kette der Weltrevolution werden würde. Und in diesem Fall war es Deutschland. Die Bedeutung der Novemberrevolution für die Weltrevolution bestand also darin, zusammen mit dem ersten sozialistischen Kettenglied und vereinigt mit allen gleichzeitig herausgerissenen Kolonien die Hebamme zu sein bei der Geburt der nächsten sozialistischen Länder.

Für Lenin bedeutete die weitere Entwicklung der Weltrevolution, dass das erste, das russische Glied, in die zweite Reihe rückt. Warum ? Weil Deutschland weiter als Russland entwickelt war und somit eine weitaus wirkungsvollere Rolle für die Ausbreitung der Revolution und die Entstehung neuer sozialistischer Staaten hätte spielen können. Das war der Grund, warum Lenin seine ganze Hoffnung auf die Novemberrevolution gesetzt hatte. Erst eine proletarische Revolution in Frankreich, dann in England, sodann in den Vereinigten Staaten und schließlich die Zerschlagung der gesamten weltimperialistischen Kette. Anders hätte laut Lenin die weltimperialistische Kette unter den damals bestehenden Verhältnissen und Umständen nicht zerschlagen werden können.

Lenin war der Auffassung, dass der Sieg der Revolution in Deutschland nicht nur zur Zerstörung der gesamten imperialistischen Weltkette führt, sondern auch zum Aufbau des Weltsozialismus. Lenin hielt die Entwicklung Deutschlands für ausreichend, um den Weltsozialismus aufzubauen. Hätte die revolutionäre Arbeiterklasse in jenen imperialistischen Ländern, die im Ersten Weltkrieg eine Niederlage erlitten, ihre eigene Sowjetmacht aufgebaut, dann wäre der Sieg der sozialistischen Revolutionen in den imperialistischen Ländern, die den Krieg gewonnen hatten, unvermeidlich gewesen. Und dies hätte nach Lenins Vorstellungen die Gründung der sozialistischen Weltrepublik zur Folge, für die er sein Leben lang gekämpft hat.

Wenn ein imperialistisches Kettenglied herausbricht, tun dies auch seine eigenen kolonialen Kettenglieder. Auf diese Weise befreien sich in der Weltrevolution nach und nach auch alle Kolonialvölker, bis zum Schluss auch das am weitesten entwickelte und mächtigste imperialistische Land der Welt gefallen ist. Wenn das Herausbrechen imperialistischer Kettenglieder fehlschlägt, schlägt auch höchst wahrscheinlich die Befreiung aller kolonialen Völker fehl, die an dieses imperialistische Kettenglied gebunden sind. Nur die Diktatur des Proletariats garantiert die Befreiung der Kolonialvölker.

Je stärker ein imperialistisches Land ist, desto schwieriger ist es für das Weltproletariat, es zu stürzen, und desto schwieriger ist es für die Kolonialvölker, sich selbst zu befreien. Und umgekehrt:
Je stärker ein imperialistisches Kettenglied war, welches vom Weltproletariat zerschlagen wurde, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit eines um so schnelleren Sieges der Weltrevolution, und desto besser sind die Bedingungen für die Entwicklung des Weltsozialismus.

Wenn der Kampf des Weltproletariats und der unterdrückten Völker eng verschweißt wird, so ist die Niederlage des Weltimperialismus und damit die Beseitigung von Ausbeutung und Unterdrückung unvermeidlich.
Das war Lenins Lehre von der sozialistischen Weltrevolution, die er unter den damaligen Bedingungen unmittelbar mit Ausgang des Ersten Weltkriegs entwickelt hatte. Wenn Lenin von der "Taktik für alle" sprach, so war dies der Schlüssel zur internationalen Anwendung des Leninismus.
Die korrekte Anwendung dieser Taktik Lenins hätte auch zum Sieg der deutschen Novemberrevolution geführt.

Inzwischen, unter den Bedingungen der Globalisierung, können wir nicht mehr wie zur Zeit Lenins von der Vereinigung des Weltproletariats mit den unterdrückten und ausgebeuteten Völkern sprechen.

Der Weltimperialismus selbst hat sich eine Welt geschaffen, in der sich in JEDEM Land das Weltproletariat und die Weltbourgeoisie direkt gegenüberstehen. Jedes Land der Welt hat bereits die typischen Merkmale der kapitalistischen Klassengesellschaft angenommen. In jedem Land der Welt herrscht der Grundwiderspruch zwischen Lohnarbeit und Kapital vor. In jedem Land der Welt ist also die Arbeiterklasse zur führenden und entscheidenden Kraft geworden, um diesen Grundwiderspruch durch die sozialistische Revolution im eigenen Land zu lösen.

Eben wegen dieses Wandels der Klassengesellschaft in der ganzen Welt müssen wir jene alten Zwischenperioden ablehnen, an denen die Opportunisten und Neo-Revisionisten festhalten, um den Vormarsch der sozialistischen Weltrevolution aufzuhalten. Deswegen haben wir die alte Formel verworfen, die da lautete:

Proletarier aller Länder und unterdrückte Völker vereinigt euch!"

Diese Formel galt nach Lenins Auffassung für nur solange, wie das Proletariat in den meisten Ländern der Welt noch nicht oder kaum entwickelt war.

Wir haben diese veraltete Formel unter den Bedingungen der Globalisierung verwerfen und ersetzen müssen durch unsere neue Formel:

"Weltproletariat - vereinige alle Länder !"

Leider scheint der eine oder andere Genosse diese neue Formel ignorieren zu wollen, um stattdessen an der alten Formel festzuhalten, womit nur Wasser auf die Mühlen der Revisionisten geleitet wird. Damit muss Schluss gemacht werden, wenn wir es mit der sozialistischen Weltrevolution wirklich ernst meinen.

Die Novemberrevolution konnte aus niemandem sonst entstehen, als aus dem deutschen Imperialismus, aus dessen Mutterleib eben nur "ein" sozialistisches Deutschland hätte geboren werden können. Damals gab es noch keinen globalisierten Weltimperialismus wie heute.

Was der Weltimperialismus heute zu spüren bekommt, das sind nicht etwa die Geburtsvehen in diesem oder jenem Land, sondern das sind globale Geburtsvehen. Eine globalisierte Welt hat ihren eigenen Mutterleib in jedem Land der Welt. Und in der sozialistischen Weltrevolution wird der globalisierte Mutterleib, der sich jetzt zu öffnen beginnt, ein Kind mit Namen "Weltsozialismus" austragen.

Dies entspricht den Gesetzmäßigkeiten von Natur und Gesellschaft, die kein Kapitalist, und keiner seiner bezahlten "wissenschaftlichen" Schreiberlinge widerlegen oder aus der Welt schaffen können.

Wolfgang Eggers

 

 

 

 

 

Band 9

erschienen !

Dezember 1926 - Juli 1927

 

1926

  • VII. Erweitertes Plenum des EKKI
    • Noch einmal über die sozialdemokratische Abweichung in unserer Partei
      1. Vorbemerkung
      2. Die Besonderheiten der Opposition in der KPdSU(B)
      3. Die Meinungsverschiedenheiten in der KPdSU(B)
      4. Die Opposition an der Arbeit
      5. Wofür die Feinde der Diktatur des Proletariats die Opposition loben
      6. Die Niederlage des Oppositionsblocks
      7. Der praktische Sinn und die Bedeutung der XV. Konferenz der KPdSU(B)
    • Schlusswort
      1. Einzelne Bemerkungen
      2. Die Frage des Sieges des Sozialismus in einzelnen kapitalistischen Ländern
      3. Die Frage des Aufbaus des Sozialismus in der UdSSR
      4. Die Opposition und die Frage der Einheit der Partei
      5. Schlussfolgerungen
  • Brief an Xenofontow

1927

 

 

Grußadressen der Solidarität

 

Grußadresse der deutschen Sektion der Komintern (SH)

Aus Anlass der Gründung der ägyptischen Sektion der Komintern (SH)

Liebe ägyptische Genossinnen und Genossen !

Wir gratulieren euch zur Gründung eurer neuen Sektion, der ersten Sektion in der gesamten arabischen Welt.

Damit habt ihr einen wichtigen Beitrag zur Unterstützung des Aufbaus der All-Arabischen Sektion geleistet, um den Arabischen Frühling fortzusetzen bis zum Sieg der All-Arabischen Sozialistischen Revolution.

Die deutsche Sektion steht fest an eurer Seite, zu allererst im Kampf gegen die Armut in eurem Land. Das ägyptische Volk hungert und die Arbeiter müssen sich gegen einen Niedriglohn wehren, der sie weit unter die Armutsgrenze gezwungen hat.

Das globalisierte Finanzkapital hält Ägypten im eisernen Würgegriff. Die drückende Schuldenlast überschattet euer Land und der Bankrott des ägyptischen Staates ist nur noch eine Frage der Zeit.

Als einzigen Ausweg aus der verzweifelten wirtschaftlichen Not wird die ägyptische Sektion den verelendeten Massen den Weg zur sozialistischen Revolution weisen. In eurer "Programmatischen Erklärung" habt ihr gleich mit der Gründung eurer Sektion hierfür den Grundstein und die revolutionäre Marschroute geschaffen. Wir sind sicher, dass ihr siegen werdet, denn eure Forderungen sind gerecht und werden von der Arbeiterklasse, von den armen Bauern und dem ganzen ägyptischen Volk begeistert unterstützt und revolutionär umgesetzt werden.

Nicht weit von den dicht aneinander gedrängten, überfüllten Kairoer Elendsvierteln sieht man die vielen leer stehenden Luxusvillen - reine Spekulationsobjekte ausländischer Anleger.

Die Bourgeoisie hat Ägypten und das ägyptische Volk an den Weltimperialismus verkauft. Die Bourgeoisie lebt in Überfluss, finanziert durch ausländische Banken. Und die Schulden werden auf das ägyptische Volk abgewälzt, die in die Kassen des Weltkapitals fließen..

Die faschistische Militärjunta von Al-Sisi ist der Todfeind des Arabischen Frühlings. Aber der revolutionäre Sturm, der 2011 über Ägypten ausgebrochen ist, lässt sich nicht hinter Gefängnisgittern einsperren. Das ägyptische Volk wird so lange für seine Freiheit kämpfen, bis niemand mehr unterdrückt wird. Die Konterrevolutionäre von heute, werden die Gefangenen von morgen sein, wenn in Ägypten die Diktatur des Proletariats herrscht.

Die ägyptische Sektion wird sich aber nicht nur an die Spitze des ökonomischen, anti-kapitalistischen stellen.

Sie wird sich nicht nur an die Spitze der Zerschlagung des faschistischen Terrorstaates und all seinen Folterknechten stellen.

Die ägyptische Sektion stellt sich auch an die Spitze des anti-imperialistischen Kampfes, bis auch die letzten ausländischen imperialistischen Mächte aus Ägypten vertrieben sind.

Wir als deutsche Sektion werden im eigenen Land so lange gegen den deutschen Imperialismus kämpfen bis er nicht mehr in der Lage ist, das ägyptische Volk auszubeuten und zu unterdrücken. Das ist unsere Pflicht des proletarischen Internationalismus, die wir mit Stolz ehrenvoll erfüllen wollen. Eure Feinde sind auch unsere Feinde. Und eure Freunde sind auch unsere Freunde. Wir gehören gemeinsam der großen Armee des Weltproletariats an.

Wir kämpfen in einer gemeinsamen Front gegen alle bürgerlich-revisionistischen Organisationen, insbesondere gegen die Neo-Revisionisten und ihre zentristischen Verbündeten. Wir werden gemeinsam unter dem Banner des Stalinismus-Hoxhaismus siegen. Die ägyptische Sektion kann auf ihrem Weg zur sozialistischen Revolution von Nichts und Niemandem aufgehalten werden, weder von den offenen Feinden, noch von den Feinden, die sich hinter ihrer "kommunistischen" Tarnkappe verbergen, um die ägyptischen Revolution zurück ins Lager des Feindes zu lenken.

Ohne die falschen Freunde in der Revolution zu besiegen, kann man auch die Feinde nicht besiegen, egal ob in eurem oder in unserem Land.

Unter dem Weltbanner von Marx, Engels, Lenin, Stalin und Enver Hoxha sind wir unbesiegbar.

Es lebe der proletarische Internationalismus !

Es lebe die sozialistische Revolution in Ägypten !

Es lebe die arabische sozialistische Revolution !

Es lebe die sozialistische Weltrevolution !

Es lebe die ägyptische Sektion !

Es lebe die All-Arabische Sektion "

Es lebe die Freundschaft zwischen der ägyptischen und der deutschen Sektion !

Es lebe die Komintern (SH) !

Es lebe der Stalinismus-Hoxhaismus !

 

Deutsche Sektion

8. November 2018

 

 

ÄGYPTISCHE SEKTION

gegründet am 8. November 2018

 
 
Es lebe der 100. Jahrestag der deutschen
Novemberrevolution!

 

9. NOVEMBER 1918

 

 

Grußadressen der Solidarität

 

Grußadresse der Komintern (SH)

an die deutsche Sektion

und die deutsche KJI (SH)

aus Anlass

des 100. Jahrestages der Novemberrevolution

vom 9. November 1918


Liebe Genossinnen und Genossen der deutschen Sektion und der KJI (SH) !

Im Namen aller Genossinnen und Genossen sendet die Komintern (SH) euch solidarische Novembergrüße.

Wir gratulieren euch zur erfolgreichen Durchführung der Hundertjahrfeier.

Ih habt die Flamme der Novemberrevolution nach 100 Jahren nicht verlöschen lassen und sie gegen alle offenen und verdeckten Gegner verteidigt, die alles dran setzen, um sie auszulöschen.

Mit Unterstützung der Komintern (SH) habt ihr mit der Webseite ”Novemberrevolution von 1918” einen wichtigen Beitrag nicht nur für die Arbeiterklasse in eurem Land geleistet, sondern auch für die Arbeiterklasse aller anderen Länder. Wir danken euch für euren unermüdlichen Einsatz.

Wir vergessen dabei nicht, die revolutionäre Bedeutung der KJI (SH) in Deutschland hervorzuheben. Schließlich war es vor Allem die Jugend, die an der Novemberrevolution großen Anteil hatte und sich dadurch unsterbliche Verdienste erworben hat. Die Jugend ist die reinste Flamme der Revolution wie Karl Liebknecht einst sagte, und die KJI (SH) wird diese revolutionäre Flamme heute weiter voran tragen.

Ihr habt die internationale Bedeutung der Novemberrevolution hervorgehoben, die darin besteht, das Siegesbanner der Oktoberrevolution nach Deutschland und von dort aus in die ganze kapitalistische Welt zu tragen. Mit der der Novemberrevolution von 1918 war damals Sieg oder Niederlage der Weltrevolution verbunden. Unter Führung der deutschen Sektion wird dieses Werk vollendet werden und eines Tages von Erfolg gekrönt sein.

Die Komintern (SH) ist der festen Überzeugung, dass die Niederlage der Novemberrevolution unausweichlich in einen Sieg verwandelt wird. Damals kam die Unterstützung von den Bolschewiki mit Lenin und Stalin an der Spitze, die die Große Sozialistische Oktoberrevolution zum Sieg geführt hatten. Wäre die ”bolschewistishe Taktik für alle” in der Novemberrevolution korrekt angewandt worden, dann wäre die Novemberrevolution unbesiegbar gewesen. Ein Sieg der Novemberrevolution hätte dem deutschen Volk und allen Völkern der Welt viel Unglück erspart, welches der deutsche Faschismus über die ganze Welt gebracht hat. Die Arbeiterklasse in Deutschland hat sich mit der Novemberrevolution unsterbliche Verdienste für die sozialistische Weltrevolution erworben – trotz Alledem!

Aber seit 100 Jahren hat es in Deutschland keine Revolution mehr mit dem Ziel des Sozialismus und der Errichtung der Diktatur des deutschen Proletariats gegeben. Das hatte unvermeidlich zur Folge, dass die Arbeiterklasse ihr revolutionäres Bewusstsein allmählich verloren hat. Dabei war die deutsche Arbeiterbewegung einst Jahrzehnte lang die führende revolutionäre Bewegung der Welt. Diese , zwar noch tief schlummernde, Geschichte kann niemals ausgelöscht werden, zumal sie von der deutschen Sektion lebendig gehalten wird wie zum Beispiel durch eure Aktivitäten zur Hundertjahrfeier der Novemberrevolution.

Diese ruhmreiche Geschichte der deutschen Arbeiterklasse hat ihrerseits unvermeidlich die Konterrevolution der deutschen Bourgeoisie hervorgerufen. Die deutsche Bourgeoisie hat sich dadurch innerhalb von 200 Jahren enorm geschult in anti-kommunistischer Propaganda und darin, sich die Arbeiterklasse mit ausgeklügelten Methoden vom Halse zu halten. Davon hat die gesamte Weltbourgeoisie profitiert. Sie hat von der deutschen Konterrevolution gelernt und dafür gesorgt, dass die Erfahrungen der deutschen Bourgeoisie im Kampf gegen den Kommunismus in allen Ländern der Welt erfolgreich angewandt wurden. Eine große Unterstützung für die Bourgeoisie war vor Allem die sozialfaschistische DDR, mit deren Hilfe es gelungen war, den Kommunismus in Deutschland zu diskreditieren und die Arbeiterklasse vom Kommunismus abzuschrecken.

Die vorherrschende Ideologie in der Arbeiterklasse ist nach wie vor die bürgerliche Ideologie. Ohne sich aus den Fesseln der bürgerlichen Ideologie zu befreien, wird es der Arbeiterklasse unmöglich sein, sich voll auf die sozialistische Revolution vorzubereiten. Hier kommt eine gigantische geduldige Aufgabe auf die deutsche Sektion zu, um das dafür notwendige stalinistisch-hoxhaistische Bewusstsein in die Arbeiterklasse zu tragen.

Die deutsche Arbeiterklasse muss aus ihrem Jahrhunderte alten Schlaf geweckt werden, sie braucht unsere Hilfe, um wieder ganz von vorne anzufangen und im täglichen Klassenkampf zu lernen, den revolutionären Kampf, den sie vor 100 Jahren geführt hat, wieder in ihre eigene Hand zu nehmen. Die deutsche Arbeiterklasse darf der Bourgeoisie und ihren Lakaien in der Arbeiterbewegung nicht länger das Feld überlassen, sondern muss sich ihrer revolutionären Kraft und ihrer historischen Mission wie in der Novemberrevolution wieder bewusst werden. All diese Umstände machen es der deutschen Sektion nicht gerade leicht, die Arbeiterklasse an die sozialistische Revolution heranzuführen.

Es ist eine Lehre des Stalinismus-Hoxhaismus und in der Geschichte wiederholt bestätigt, dass es um so schwerer ist, eine verlorene Revolution doch noch zum Sieg zu führen, je weiter sie zurück liegt. Aber heute folgt aus der vernetzten Welt der Bourgeoisie unvermeidlich die Vernetzung der Welt des Proletariats, die Vereinigung zum revolutionären Weltproletariat als unbesiegbare globale Klasse. In der sozialistischen Weltrevolution wird es der deutschen Arbeiterklasse um so leichter gelingen, die sozialistische Revolution im eigenen Land durchzuführen. Diesmal wird die sozialistische Revolution in Deutschland vom gesamten Weltproletariat unterstützt werden, um ihren Sieg global zu sichern.

Auch nach 100 Jahren wird die Arbeiterklase niemals vergessen, dass die regierendee SPD in der Novemberrevolution im Lager derjenigen war, die über die Arbeiter, Soldaten und Matrosen herfielen, sie entwaffneten und ihre revolutionären Führer meuchlings ermordeten.

Die Arbeiterklasse wird sich all das auch nach dem 100. Jahrestag der Novemberrevolution merken - und die entsprechenden Schlussfolgerungen daraus ziehen - ohne Niederlage der Sozialfaschisten wird das Scheitern der Novemberrevolution niemals mit einem endgültigen Sieg beendet werden.

Verwandeln wir die Niederlage der Novemberrevolution gemeinsam in einen Sieg, indem wir uns von den Lehren der 5 Klassiker des Marxismus-Leninismus leiten lassen , von Marx, Engels, Lenin, Stalin und Enver Hoxha!

Wir würden uns sehr darüber freuen, wenn uns die deutsche Sektion über ihre Aktivitäten zur 100-Jahrfeier der Novemberrevolution berichtet, damit wir von den Erfahrungen der deutschen Sektion lernen können.

Revolutionäre Grüße des proletarischen Internationalismus an die deutsche Sektion und ihre Jugendorganiation – gemeinsam werden wir siegen !

Es lebe der 100. Jahrestag der deutschen Novemberrevolution !

Es lebe die sozialistische Revolution in Deutschland !

Es lebe die ruhmreiche Arbeiterklasse Deutschlands !

Es lebe die sozialistische Weltrevolution !

Es lebe der proletarische Internationalismus!

Es leben die 5 Klassiker des Marxismus-Leninismus, Marx, Engels, Lenin, Stalin und Enver Hoxha !

Es lebe die deutsche Sektion !

Es lebe die Komintern (SH) !

Wolfgang Eggers

Komintern (SH)

9. November 2018

 

Serie: 100 Jahre KPD

Gründungstag der KPD

am 31. 12. 1918

100 Jahre

KPD

Rosa Luxemburgs,

Karl Liebknechts

und Ernst Thälmanns

 

Im Kampf für den Kommunismus, die sozialistische Weltrevolution, die Weltdiktatur des Weltproletariats und die Schaffung der KPD und der Komintern

 

Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht

und

das weltrevolutionäre Programm der KPD

(1918)

Eine neue Welle des Antikommunismus schwappt seit dem Zusammenbrechen der sozialfaschistischen DDR als Staat, seit "Öffnung der Berliner Mauer" , über die ganze Welt. Der Kommunismus wird, wie schon so oft, für „historisch überholt“, für „tot“ erklärt, diesmal aber, wie schon von Anfang an: "endgültig".

Sich dieser antikommunistischen Welle entgegenzustellen, gegen die antibolschewistische Strömung anzukämpfen, erfordert zunächst einmal, klar zu sehen, dass nicht der Sozialismus und Kommunismus in der sozialfaschistischen DDR "zusammengebrochen" ist, sondern ein revisionistisches Betrugskonzept. Das, was die mehr als 40 Jahre in der DDR sich als "Sozialismus" vorstellte, war noch nie ein Sozialismus, das war nur eine neue Variante, eine verkappte Form des Kapitalismus. Es war eine Form des Kapitalismus, die sich mit Phrasen über „Sozialismus“, über Marx, über Rosa Luxemburg, über Kommunismus usw. verschleiert hatte. Der Betrug an der DDR-Bevölkerung bestand also darin, diese neue Form des Kapitalismus mit „sozialistischem“ Mäntelchen zu versehen. Die DDR ist im innerdeutschen Konkurrenzkampf der Kapitalisten zusammengebrochen, in dem die Arbeiter und Bauern in der DDR gnadenlos verheizt wurden.

Diese Wahrheit wird verschwiegen, denn man braucht den Zusammenbruch der DDR ja weiterhin als „Beweis“ für die angebliche "Untauglichkeit des Kommunismus".

Den Kampf für den Weltbolschewismus, für den Aufbau der Kommunistischen Internationale und ihrer Sektionen in allen Ländern heute zu führen - das heißt, bewußt an der marxistisch-leninistischen Tradition der KPD anzuknüpfen, diese zu erneuern und zu bereichern durch ihre Weiterentwicklung. Die Weiterentwicklung des Marxismus-Leninismus ist der Stalinismus-Hoxhaismus.

Stalinismus-Hoxhaismus, das heißt auch, an der weltrevolutionären Tradition der Kommunistischen Partei im eigenen Land anzuknüpfen und diese gegen den bürgerlich-revisionistischen Anti-Kommunismus zu verteidigen. Das heißt für uns, das weltrevolutionäre Banner der Kommunistischen Partei Deutschlands aus dem bürgerlich-revisionitischen Dreck zu ziehen und hoch und immer höher zu heben.

Was war richtig, was war falsch?

Was auf jeden Fall falsch war, das ist die Geschichtsschreibung über die KPD, wie sie in der DDR betrieben wurde ! Machen wir uns nichts vor. Die DDR hat die Geschichtsschreibung über die KPD Jahrzehnte lang beherrscht, und so herrscht sie heute weiterhin in den Köpfen vor, also auch lange nachdem die DDR selber Geschichte geworden ist.

Solange die Geschichte der KPD nach Machart der DDR weiter in den Köpfen spukt, wird die sozialistische Revolution, für die die KPD gekämpft hat, niemals zum Sieg führen können.

Was heißt das ?

Mit der DDR-Mythologie über die KPD muss abgerechnet und für immer Schluss gemacht werden. Wir müssen die Geschichte der KPD aus ihren revisionistischen Fesseln befreien. Anders kann man die KPD heute nicht verteidigen. Und dazu ist niemand Anderes berufen, befähigt und verpflichtet, als wir von der Komintern (SH).

Deswegen haben wir in diesem Jahr, aus Anlass des 100. Jahrestages der Novemberrevolution, eine Sammlung von KPD-Dokumenten veröffentlicht, wie sie in ihrem Umfang nirgends in der Welt zu finden ist. Dabei handelt es sich teilweise um Dokumente, die bis heute überhaupt noch nicht veröffentlicht worden sind. Wir haben die Wahrheit über die KPD der Arbeiterklasse zugänglich gemacht, und darauf sind wir stolz.

Die Geschichte der KPD muss von der Komintern (SH) völlig neu geschrieben werden, denn sie ist von den Revisionisten mit dem Ziel verfälscht worden, um damit ihr sozialfaschistisches DDR-System aufzubauen und Ausbeutung und Unterdrückung der neuen Bourgeoisie in der DDR zu rechtfertigen.

Es wurde viel, sehr viel über die KPD geschrieben: Von offenen Antikommunisten, Antibolschewisten, von den heuchlerischen Revisionisten und Sozialfaschisten der SED, die behaupteten, sie hätten mit der KPD Ernst Thälmanns, Rosa Luxemburgs und Karl Liebknechts mehr als den Namen gemein, sie wären angeblich "Fortsetzer" der von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht gegründeten KPD. Die Finger wund geschrieben hat sich auch eine andere Sorte von Heuchlern, die ihre "Sympathie" vor allem für Rosa Luxemburg ständig behaupteten, jedoch ihr Werk, ihr Leben, ihren ganzen Kampf mit ihrem heuchlerischen Lob völlig entstellen, ja ins Gegenteil verkehren, so als wäre sie im Grunde so eine Art "linke Sozialdemokratin" gewesen, eine Anhängerin des bürgerlichen Parlamentarismus oder gar Verfechterin der "Toleranz gegenüber Nazisfaschos". Es gibt nur ein Mittel, dieses ganze reichs/bürgerliche Geschreibsel wie einen Gordischen Knoten zu durchschlagen: Es genügt, die Tatsache der Gründung der KPD durch Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht ins Gedächtnis zu rufen und "zurück zur Quelle" zu gehen: Zum von Rosa Luxemburg entworfenen Programm der KPD. Mit einem großen Schlag wird damit der Konterrevolution, dem Weltimperialismus und all seinen Anhängern der Krieg erklärt.

" Ich bin im Übrigen der Meinung, dass dieser Staat zerstört werden muß".

(Rosa Luxemburg)

 

Zwei Kernpunkte im Programm der KPD

 

Der Kampf um den Sozialismus ist der gewaltigste Bürgerkrieg

 

Gegen die pazifistischen Wegbereiter der Konterrevolution macht das Programm klar deutlich, dass die Bourgeoisie nie und nimmer freiwillig und friedlich auf ihre Privilegien, ihren Profit und ihre Macht verzichtet, dass das Weltproletariat daher weltrevolutionäre Gewalt anwenden muß:

    "Es ist ein toller Wahn, zu glauben, die Kapitalisten würden sich gutwillig dem sozialistischen Verdikt eines Parlaments, einer Nationalversammlung fügen, sie würden ruhig auf den Besitz, den Profit, das Vorrecht der Ausbeutung verzichten. Alle herrschenden Klassen haben um ihre Vorrechte bis zuletzt mit zähester Energie gerungen. ...


    Die imperialistische Kapitalistenklasse überbietet als letzter Spross der Ausbeuterklasse die Brutalität, den unverhüllten Zynismus, die Niedertracht aller ihrer Vorgänger. Sie wird ihr Allerheiligstes, ihren Profit und ihr Vorrecht der Ausbeutung, mit Zähnen und mit Nägeln, mit jenen Methoden der kalten Bosheit verteidigen, die sie in der ganzen Geschichte der Kolonialpolitik und in dem letzten Weltkriege an den Tag gelegt hat. ...sie wird lieber das Land in einen rauchenden Trümmerhaufen verwandeln als freiwillig die Lohnsklaverei preisgeben.


    All dieser Widerstand muss Schritt um Schritt mit eiserner Faust und rücksichtsloser Energie gebrochen werden. Der Gewalt der bürgerlichen Gegenrevolution muss die revolutionäre Gewalt des Proletariats entgegengestellt werden."


    ("Programm der KPD", siehe Komintern(SH) Webseite

 

Die Diktatur des Proletariats ist die wahre Demokratie

Die "Diktatur des Proletariats" bezeichnet das Programm als das "nötige Rüstzeug", als die Voraussetzung im Kampf um den Weltsozialismus, diesen "gewaltigsten Bürgerkrieg der Weltgeschichte":

    "Eine solche Ausrüstung der kompakten arbeitenden Volksmasse mit der ganzen politischen Macht für die Aufgaben der Revolution, das ist die Diktatur des Proletariats und deshalb die wahre Demokratie. Nicht wo der Lohnsklave neben dem Kapitalisten, der Landproletarier neben dem Junker in verlogener Gleichheit sitzen, um über ihre Lebensfragen parlamentarisch zu debattieren: dort, wo die millionenköpfige Proletariermasse die ganze Staatsgewalt mit ihrer schwieligen Faust ergreift, um sie wie der Gott Thor seinen Hammer den herrschenden Klassen aufs Haupt zu schmettern: dort allein ist die Demokratie, die kein Volksbetrug ist."

     

    ("Programm der KPD", siehe Komintern(SH) Webseite

Das Programm nennt also zwei Seiten der Diktatur des Proletariats:

* Erstens die unterdrückerische, weltdiktatorische Aufgabe der Niederhaltung der konterrevolutionären Weltbourgeoisie und aller Reaktionäre;

* zweitens die weltdemokratische, erzieherische Aufgabe für die Arbeiterklasse und die Masse des arbeitenden Volkes.

 

***

Unsere Haltung zum ersten Programm der KPD lässt sich in zwei Punkten zusammenfassen:

 

1.

Wir verteidigen das erste Programm der KPD, wir bekennen uns klar zu seinen weltrevolutionären Zielen und kämpfen für seine Verwirklichung. Wir verteidigen das Programm gegen die Revisionisten, Trotzkisten und Sozialfaschisten, die es so schmählich verraten haben und weiter verraten. Das ist die Hauptsache.

Schwächen und Fehler des Programms wurden von der KPD Ernst Thälmanns mit Hilfe der Bolschewiki korrigiert (wie zum Beispiel: Austritt aus den reformistischen Gewerkschaften und Verwerfen der Arbeit in den Parlamenten (Lenin, „Der „linke“ Radikalismus“ - Kinderkrankheit des Kommunismus).

Bei der Bewertung des ersten Parteiprogramms ist unbedingt zu berücksichtigen, dass es am 31. Dezember 1918 (!) beschlossen wurde, also am gleichen (!) Tag, als die KPD ihre Gründung beschlossen hat. Das ist ein einmaliger Vorgang in der Geschichte der kommunistischen Weltbewegung und deswegen findet das erste KPD-Programm um so größere Wertschätzung.

Die PAA, deren 77. Gründungstag wir gestern gefeiert haben, hat beispielsweise erst viele Jahre später ihr erstes Parteiprogramm beschlossen. Auch das Programm der KPD/ML wurde erst auf ihrem III. Parteitag (8 Jahre nach ihrer Gründung) beschlossen. Und schließlich wurde das Programm der Komintern (SH) erst 14 Jahre (2014) nach ihrer Gründung geschrieben.

 

2.

Das erste Parteiprogramm der KPD war Weg weisend in der Geschichte der kommunistischen Bewegung Deutschlands. Mit der "Programmerklärung zur nationalen und sozialen Befreiung des deutschen Volkes" (1930) wurde das erste KPD-Programm dann von Ernst Thälmann angesichts der drohenden Gefahr des Faschismus modifiziert.

An das erste KPD-Programm knüpfte auch das Programm der KPD/ML an, welches Ernst Aust geschrieben hat. Und weiter: in unserem Programm der Komintern (SH) finden sich Wurzeln des ersten KPD-Programms wieder. Wie sich zeigt, lebt das erste KPD-Programm weiter fort und wird weiter fort leben - trotz Alledem!

Heute ist es die deutsche Sektion der Komintern (SH), die die weltrevolutionäre Tradition der KPD, die weltrevolutionäre Tradition Rosa Luxemburgs, Karl Liebknechts und Ernst Thälmanns in Theorie und Praxis ehrenvoll fortsetzt. Wir führen den Kampf zur Vernichtung des Weltimperialismus fort. Schulter an Schulter mit allen anderen Sektionen der Komintern (SH), Schulter an Schulter mit den Arbeitern und Bauern aller Länder, kämpfen wir für die sozialistische Weltrevolution, für die Errichtung der Diktatur des Weltproletariats, für den Weltsozialismus und Weltkommunismus.

(Artikel wird fortgesetzt)

 

Aus dem Programm der Kommunistischen Partei Deutschlands (Spartakusbund)

angenommen auf dem Gründungsparteitag

vom 30. Dezember 1918 bis I. Januar 19I9·

 

 

 

 

 



Augenzeugenbericht eines Arbeitskollegen,

 

... der von unseren Betrieb mit den Daxe LKW nach Berlin fahren mußte,  zu „100 Jahre Novemberrevolution in Berlin“

" Trotzkisten machen einen auf 100 Jahre Novemberrevolution“

"Was damals wirklich passierte und die Lehren für die Linke heute " am 18.10.2018 FMP1/ND Haus; Ostbahnhof 19:00 Uhr

Franz-Mehring-Platz 1 ; 10243 Berlin, Seminarraum 3 mit Sebastian Zehetmair, Mitglied in der historischen Kommission nicht von den DAxe-LKWs, wenn kommissioniert werden muß, sondern vom LINKEn PDS-Sektor, weil dieses sozialfaschistische Dreckspack keine Bauern und Proleten hat "

Die Trotzkisten geiferten die ganze Zeit von ihren Trotzki und seiner "permanenten Revolution" . Die KPD sei angeblich mit ihren Programm isoliert gewesen und die Spartakisten nur eine kleine unbedeutende Randgruppe. Anschließend propagierten Marx 21, wie es für diese Organisation üblich ist, den Entrismus in den LINKEn Sektor.

Wir LKW-Daxe-Fahrer und unsere Kollegen, die durch den Transport mutmaßlich an der Warenproduktion beteiligt sind,  haben dazu aber eine ganz andere Meinung, als solche kleinen trotzkistischen Stinker und Hosenscheißer, die noch nie in ihrem Leben einen Betrieb oder Fabrik von innen gesehen haben.

 

 

KAPITALISMUS FÜHRT ZUM FASCHISMUS !

KAPITALISMUS MUSS WEG !

Kapitalismus

- das ist ein Paradies, aber nur für die Reichen.

 

 

Wir wollen eine Welt, in der die ganze Menschheit wieder eine Zukunft hat.

Aber ohne Kommunismus wird es für die Menschheit keine Zukunft mehr geben können.

 

Denn Kapitalismus ist nur da für einige wenige Reiche.

 

Kommunismus ist für uns alle da.

 

1938 - 2018

Hetzjagd der Nazis

NACH 80 JAHREN HAT SICH IN DEUTSCHLAND NICHTS GEÄNDERT

 

1938

REICHSKRISTALLNACHT

9. November 1938

 

 

2018 - Karl Marx Stadt

 

 

Die Novemberprogrome 1938:

 

Samstag, 10. November 2018 um 15.00 Uhr Ostfriedhof

 

Vor aller Augen!

 

Vor 80 Jahren wurde das bis dahin größte Verbrechen der Juden in Nazifaschodeutschland durchgeführt. Im gesamten Herrschaftsbereich des deutschen Faschoimperialismus und seiner Nazifaschos wurden vor allen Augen am 9./10. November 1938 die Juden mißhandelt, gequält, geschlagenund gefoltert. Viele wurden zum Teil schwer verletzt, viele wurden ermordet, praktisch alle Synagogen und jüdischen Friedhöfe, Tausende Geschäfte und Wohnungen zerstört. Der Novemberprogrom setzte sich in den Tagen danach fort und verschärfte sich. Vor aller Augen wurden am 10.November 1938 30 000 Juden generalstabsmäßig verhaftet, durch die Straßen und öffentlichen Plätzen getrieben und in KZs verschleppt. Mehrere Hundert wurden unmittelbar nach ihrer Verschleppung in den Nazifascho-KZs  ermordet. Vorausgegangen war dem Nazifascho-Massaker die vor aller Augen stattfindende Deportation von 17 000 der 50 000 polnischen Juden ins Deutsche Reich am 27/28. Oktober 1938, die unter unmenschlichen Bedingungen in Waggons und Lagern an der deutsch-polnischen Grenze festgehalten wurden.

Die Mordtaten der Nazis waren keine Geheimaktionen - sie geschahen vor aller Augen. Sie waren die Fortsetzung des 1933 begonnenen, 1935 weiter verschärften antisemitischen Nazifascho-Terrors, der schließlich in der Schlachtbank und Vernichtungspolitik der Nazifaschisten, im Völkermord an der europäischen jüdischen Bevölkerung endete. Der Novemberprogrom war zweifelslos das Werk der Nazifaschisten. Aber "die Nazifaschisten" - das waren nicht nur die "reaktionärsten, am meisten chauvinistischen, am meisten imperialistischen Elemente des Finanzkapitals", die die offene terroristische Diktatur des deutschen Finanzkapitals, den Nazifaschismus errichtet hatten, wie es der Erzrevisionist Dimitroff auf dem revisionistischen 7. Weltkongress der Komintern 1935 rumgeiferte, sondern das war gerade auch eine nazistische "Volks"bewegung ungeheuren Ausmaßes. Nazifaschisten und deutsches Volk ohne Überschneidung ausgerechnet als sich ausschließende Gegensätze hinzustellen genau das war und ist  eben falsch, und wird auch heute noch von vielen revisionistischen und sozialfaschistischen Organisationen propagiert. Denn der Novemberprogrom geschah nicht nur vor aller Augen, die Nazifaschisten hatten Massenorganisationen mit über 12 Millionen "Volksgenossen", die Nazifascho-Partei hatte 1938 mehrere Millionen Mitglieder, die Nazifaschisten hatten fanatischen und begeisterten Massenanhang in allen Schichten des deutschen Volkes, wie es heute bei der AFD, Pegida und "Pro Chemnitz" genauso ist!

Der 17-jährige Herschel Grynszpan aus Hannover kaufte sich nach der Deportation seiner Eltern nach Polen im Oktober 1938 einen 6,35 mm Revolver und demonstrierte vor aller Welt, dass es galt, Nazifaschisten wie Ernst Rath ein Loch in den Nischl zu schießen, bewaffnete Aktionen durchzuführen, einen Kampf auf Leben und Tod gegen den Nazifaschismus, der unbedingt den bewaffneten Kampf beinhalten mußte, war nicht nur ein Kampf gegen einzelne Nazifascho-Führer. Er war ein Kampf gegen fanatisierte deutsche Volksmassen, die bis zum Mai 1945 in einem kaum zu fassenden Ausmaß die bewaffneten Nazifascho-Kräfte gegen die Kräfte der Anti-Adolf-Koalition unterstützten!



Gedicht :

Eingesperrt und streng bewacht
Straßen und öffentliche Plätze zum Ghetto gemacht
Auf kleinstem Raum konzentriert
Tag und Nacht observiert


Aufstand im Ghetto
Wir setzen uns zur Wehr
Kampf der Unterdrückten
Gegen das braune Heer
Es fliegen wieder Steine
Es fliegen immer mehr


Hinter Zaun und Stacheldraht
Sind Tausend Mann zusammengeschart
Bis es knallt, bis es fetzt
Ghetto-Kinder wehrt euch jetzt


Aufstand im Ghetto
Wir setzen uns zur Wehr
Kampf der Unterdrückten
Gegen das braune Heer
Es fliegen wieder Steine
Es fliegen immer mehr


Aufstand im Ghetto
Wir setzen uns zur Wehr


Eingesperrt und streng bewacht
Ein Teil der Stadt zum Ghetto gemacht
Auf kleinstem Raum konzentriert
Tag und Nacht observiert


Hinter Zaun und Stacheldraht
Sind Tausend Mann zusammengeschart
Bis es knallt, bis es fetzt
Ghetto-Kinder wehrt euch jetzt


Aufstand im Ghetto
Wir setzen uns zur Wehr
Kampf der Unterdrückten
Gegen das braune Heer
Es fliegen wieder Steine
Es fliegen immer mehr


Aufstand im Ghetto
Wir setzen uns zur Wehr

 

 

Roter Morgen vom 10. November 1978

 

 

Erlebnisbericht

95 Hamburger Aufstand
in Karl-Marx-Stadt
vom Freitag den 9. November 2018
 

Es gab einen Titantron, da wurde aber nur geistiger Synapsenpogo gelappt. Da wurden Kinder gefragt was sie so alles über die sozialifaschistische DDR wissen oder nicht wissen.
Die Ökofaschisten " Grüne Partei" verbreitete ihr antikommunistisches Gift, die Redebeiträge auf der Bühne griffen überhaupt nicht den Weltkapitalismus an.
Der Marx-Nischl-Monument war komplett durch die Knüppelkunden und Gitter abgesperrt, der Zugang wurde unter Androhung von Verhaftung verweigert.
Dennoch konnte es einem Publikumsmob gelingen, daß die Nazifaschisten von "Pro Chemnitz" nicht unmittelbar vorm Marx-Nischl-Monument ihre braune Propaganda verbreiten. 
Der Publikumsmob pfiff auch auf die Führer und Organisatoren der Veranstaltung, die immer wieder durch Staatsgläubigkeit und Abwiegelei auffielen.
Die Nazifaschisten provozierten, indem sie Teilnehmer filmten und durch "unsere" Veranstaltung rüber zu den anderen Idioten von "Pro Chemnitz" latschten.
Der Publikumsmob skandierte völlig zurecht :" Verpisst euch !" "Ihr Nazifaschisten!" etc. Die Abwiegler und Staatsgläubigen gefiel das gar nicht und wollten "keinen Krach".
Es gab dann noch andere Kundgebungen und open air Vorträge zu 80 Jahre Reichsprogromnacht, drüben auf der anderen Straßenseite, gegenüber von der Brückenstraße, wo ein Denkmal vom ermordeten Arbeiter Daniel Hillig ist.
Zur selben Zeit gab es von 15.00 Uhr bis 21 Uhr vor dem Kaßberg-Knast, Kaßbergstraße 17,  Aktionen mit den selben Themen.
Was für ein Humbuk war das denn ? Das war so peinlich, wir haben uns in Grund und Boden geschämt. Als die am Boden flackten und so komisch zitterten, konnte man meinen, die haben epileptische Anfälle.
Was soll das?
Mit solchen Aktionen liefern die nur den Klassengegnern noch Munition. Vor allem der geistreiche Text von 1 bis 4 runterzählen.
Was war das auf der Bühne ? So ne komische Sekte ?
Ein Glück später haben unbekannte vom Kaßberg aus den Titantron gehackt und ließen folgende message über

100 Jahre Novemberrevolution

ab, die wir mal unkommentiert zeigen, was jedoch nicht heißen muß das wir bei allem mit deren Linie einverstanden sind:

"Die Novemberrevolution 1918 im Deutschen Reich
Der imperialistische Weltkrieg hatte für die werktätigen Massen in allen kriegführenden Staaten katastrophale Folgen: Millionen Tote, Hun­ger, Krankheiten und immer wieder die Bedrohung vor Augen, in ein neues Weltkriegsabenteuer gehetzt zu werden. Im April 1917 kam es im Deutschen Reich zu ersten großen Massenpro­testen für Frieden und Brot. Enorme, welthistorische Bedeutung und Auswirkung hatte im selben Jahr die große sozialistische Oktoberrevolution im Russischen Reich. Sie gab den Unterdrückten in aller Welt moralischen Auftrieb und Perspektive.

An der Front bremsten Soldatenverbrüderungen das Weltkriegsgesche­hen und das weitere Vorrücken der deutschen Imperialisten. Die Kämpfer und Mitgliederder Spartakusgruppe erkannten die welthistorische Bedeutung des "Roten Oktobers" und propagierten, die Botschaft der proletarischen Revolution von Osten nach Westen zu tragen. Im Januar 1918 beteiligten sich Hunderttausende Bauern und Arbeiter, besonders der Rüstungsindustrie, an einem Massenstreik gegen die Weiterführung des Krieges, gegen Annexionen insbeson­dere gegen die Annexion sowjetischer Gebiete. Dies war der Wende­ punkt in der Stimmung des deutschen Proletariats. Der aufgestaute Haß nach vier Jahren Eroberungskrieg des deut­schen Imperialismus entlud sich im November 1918 in der offenen Rebellion der Soldaten und dem bewaffneten Aufstand der working class und Bauern.
Innerhalb weniger Tage stürzte die Masse der Soldaten, Bauern und der working class die alten Machthaber, j a g te die Monarchie zum Teufel. Arbeiter-Bauern- und Soldatenräte übernahmen auch im Deutschen Reich die Macht.

Die Ausbreitung der Rätebewegung im Deutschen Reich, 4.-10. November 1918
Über die zentralen Ereignisse dieser Novemberrevolution schrieb Ernst Thälmann:


" ... Dann aber, im November 1918 ließen sich die viereinhalbjahre lang betrogenen, gequälten Massen nicht länger bändigen. In Kiel begann es. Der Matrosenaufstand in den ersten Novembertagen war der Auftakt. Noch ganz unklar, verworren, ohne bewußte Zielsetzung nahmen die Matrosen die Macht in ihre Hände, hißten die rote Fahne. Hamburg und München folgten. Zumal in Hamburg trug die Bewegung vom ersten Tage an offen proletarischen Charakter. Es waren die Massen der Werftarbeiter, die sich mit den Soldaten und Matrosen verbrüderten und den revolutionären Arbeiter- und Soldatenrat Hamburgs, das Organ zur Führung des proletarischen Aufstandes, schufen, der freilich nur wenige Tage bestand. Berlin selbst folgte am 9. November. Heute vor zehn Jahren marschierten unter der Führung des Spartakusbundes, unter der Füh­ rung Kar l Liebknechts, die Arbeiter zu den Kasernen, entwaffneten das Militär, verbrüderten sich. Rote Fahnen wehten über dem Schloß, über dem Reichstag, über Berlin." (Ernst Thälmann, "9. November 1918 - Geburtsstunde der deutschen Revolution", "Die Rote Fahne" vom 9.11.1928, Reden und Aufsätze, Frankfurt 1972, Band 11, 1, S. 10)

Rosa Luxemburg, Ernst Thälmann und Karl Liebknecht - Begeisterte Anhänger der sozialistischen Oktoberrevolution
Auf dem Gründungsparteitag der KPD hob Rosa Luxemburg das Lernen aus den Erfahrungen der sowjetischen Oktoberrevolution und der Strategie und Taktik der Bolschewistischen Partei hervor:


" ... Wo habt ihr das Abc Eurer heutigen Revolution gelernt? Von den Russen habt Ihr's geholt: die Arbeiter- und Soldatenräte (Zustimmung); ... die russische Revolution war es, die die ersten Losungen für die Weltrevolution ausgegeben hat." (Rosa Luxemburg, "Bericht über den Gründungsparteitag der KPD", 1 9 1 8/ 1 9 1 9, Gesammelte Werke, Band 4, S. 496)


Auch Karl Liebknecht stellte dem deutschen Proletariat die Aufgabe, den Weg der sowjetischen Sowjetrepublik zu gehen:


"Die russische Sowjetrepublik wurde zum Banner der kämpfenden Internationale, sie rüttelt die Zurückgebliebenen auf, erfüllt die Schwankenden mit Mut und verzehnfacht die Kraft und Entschlos­ senheit aller. Verleumdung und Haß umgeben sie. Doch sie erhebt sich hoch über diesen ganzen schmutzigen Strom - ein großartiges Werk voll gigantischer Energie und edelsten Idealen. Eine neue, bessere Welt nimmt ihren Anfang ... Das Rußland der Arbeiter und Bauern, das heute seinen ersten Geburtstag begeht, und das revolutionäre Deutschland, das in diesen Wochen geboren wird, sind in ihrem Schicksal untrennbar miteinan­ der verbunden. Wir grüßen Sowjetrußland am Tag seines Triumphes und schwö­ ren, alle unsere Kräfte für die Lösung der historischen Aufgabe des deutschen Proletariats anzuspannen, für die Vernichtung des deut­ schen Klassenstaates, für die Schaffung der sozialistischen Republik Deutschland. "
(Karl Liebknecht, "An den VI. Allrussischen Sowjetkongreß", Grußschreiben vom 6.11.1918, Gesammelte Reden und Schriften, Band IX, S. 588 und 589)

 

Gedicht
aus Anlass des bestialischen faschistischen Lynch-Mordes an den Arbeiter
Daniel Hillig

Faschistische Perschmerga Ratte Alaa Sheikhi, ab in den Gulag!
Dort frierst du dir ein ab.
Faschistische Perschmerga Ratte Yousif Ibrahim Abdullah, du frierst dir ein ab.
Du kommst zurück nach Gulag
Für euch faschistischen Perschmerga-ratten der rote Schauprozess
Bei euch gekauften Rattensöldnern wird den Weltproletariat schlecht
Egal wo ihr her seid, egal aus welchen Land
Auf der Brückenstraße habt ihr Daniel erstochen, ihr seid erkannt

gekaufte Rattensöldner, scheiß Perschmerga-Schwein
Proletarier aller Länder kriegen euch alle klein
Das Weltproletariat demoliert eurer Gesicht
gekaufte Rattensöldner der Perschmerga will das Weltproletariat nicht

sozialistische Weltrevolution auf der Stelle
In jeder Stadt u. jedem Dorf eine stalinistisch-hoxhaistische Zelle
Das comeback des Roten Frontkämpferbund ist bald geschafft
Die Internationale der Roten Front ist die Kraft

gekaufte Rattensöldner, scheiß Perschmerga-Schwein
Proletarier aller Länder kriegen euch alle klein
Das Weltproletariat demoliert eurer häßliches Gesicht
gekaufte Rattensöldner derPerschmerga will das Weltproletariat nicht

Unsere Klassenbrüder wie Daniel Hillig sind uns heilig
Doch ihr faschistischen Perschmerga-Rattensöldner habt ihn beseitigt

gekaufte Rattensöldner, scheiß Perschmerga-Schwein
Proletarier aller Länder kriegen euch alle klein
Das Weltproletariat demoliert eurer Gesicht
gekaufte Rattensöldner derPerschmerga will das Weltproletariat nicht

Alaa Sheikhi,Yousif Ibrahim Abdullah, altes Perschmerga-schwein
Euch gekauften Ratten-söldner kriegt das Weltproletariat auch noch klein
faschistische Tyrannei
nein-nein-nein

Daniel Hillig war gerade 35 Jahre,
Auf dem Karl-Marx-Städter Stadtfest so viele male
Alaa Sheikhi,Yousif Ibrahim Abdullah von der Perschmerga Propaganda ziemlich am Ende
Da fiel Daniel Hillig ihnen in die Hände
Sie überfiellen ihn auf der Brückenstraße
und ermordeten ihn nur so zum Spaße
Alaa Sheikhi,Yousif Ibrahim Abdullah hatten zu Daniel die große Fresse
Und stachen auf ihn ein wie besessen
Daniel lag in einer Ecke, in einer Lache aus Blut
Das Weltproletariat dachte das können die nicht machen
Dann wurde Hass aus ihrer Wut
Seitdem können Proletarier aller Länder es nicht lassen
Diese miesen Perschmerga-Ratten zu hasse


 

 

 

Der Hamburger Aufstand 1923

Aufruf 95 Jahre Hamburger Aufstand
in Karl-Marx--Stadt
15:00 bis 19:00, Karl-Marx-Kopf

 

 

"Der Hamburger Aufstand gehört nicht ‘der Geschichte an’, sondern er ist eine Probe für die Zukunft"

(Ernst Thälmann)

 

 

Der Hamburger Aufstand 1923


Vor genau 95 Jahren, im Oktober 1923, kämpften in Hamburg die Arbeiter - angeleitet und unterstützt von den Mitgliedern und Sympathisanten der KPD - mit dem Gewehr in der Hand gegen das weltkapitalistische System, für die Ziele des unverfälschten Weltsozialismus. Der Hamburger Aufstand war ein Barrikadenkampf, er war ein bewaffneter Aufstand und auch ein geplanter Rückzug. Die Arbeiter haben mit diesem Kampf den praktischen Beweis geliefert, dass und wie ein bewaffneter Aufstand in einem hochindustrialisierten Land durchgeführt werden kann. Der Hamburger Aufstand, der lokal und zeitlich begrenzt blieb und nicht zum Signal für den bewaffneten Aufstand in anderen Teilen des Deutschen Reichs wurde, führte nicht zum Sieg der proletarischen Revolution in der Weimarer Republik. Dennoch ist das Studium all der Umstände, die ihn auslösten, seiner Vorgeschichte und seiner Wesensmerkmale eine unerlässliche Aufgabe, die sich all jenen Kräfte stellt, die es wirklich ernst meinen mit dem Kampf gegen dieses imperialistische Weltsystem. Denn unter diesem Blickwinkel ist der Hamburger Aufstand, wie Genosse Thälmann sagte, "eine Probe für die Zukunft".


Der Verlauf des Hamburger Aufstandes

Am Morgen des 23. Oktober 1923 trafen sich nach ausgearbeitetem Plan die Arbeiter unter Führung der KPD und stürmten als erstes die Knüppelkundenwachen in den hauptsächlich von Arbeiterfamilien bewohnten Vororten und Stadtvierteln. Das Ziel: handstreichartig die Losung "Entwaffnung der Polizei, Bewaffnung der Arbeiter!" in die Tat umzusetzen und natürlich die Arbeiterabteilungen mit genügend Waffen und Munition zu versorgen. Als nach der Erstürmung der Polizeiwachen die ersten Knüppelkundentruppen zur Verstärkung eintrafen, waren die Kampfbezirke schon in Festungen verwandelt. Ein weitverzweigtes Barrikadennetz wurde von den Arbeitern errichtet. Im Unterschied zu früheren Straßenkämpfen dienten diesmal die Barrikaden nicht so sehr als direkter Schutz der Aufständischen, sondern vielmehr als Sperre und Hindernis für die imperialistischen Konterrevolutionäre. Auf den Hausdächern standen Beobachtungsposten der Aufständischen, Fenster und Balkone wurden als Schießscharten benutzt. Mehr als einmal fanden die Aufstandsbekämpfungstruppen beim Sturm auf die Barrikaden keine Menschenseele dahinter, und ehe sie sich umsahen, waren sie selbst eingekesselt und unter Beschuss. Während des drei Tage dauernden Hamburger Aufstands gelang es einer relativ geringen Anzahl von 300 bewaffneten Arbeitern, sich unter Anleitung der revolutionären KPD und mit praktischer Unterstützung mehrerer Tausend Anwohner gegen die zwanzigfache Übermacht einer bestens ausgerüsteten Knüppelkunden und Rattensöldner-Armee zu behaupten. Der weitere Plan sah eigentlich vor, dass sich die bewaffneten Arbeiter ins Stadtzentrum bewegten und alle wichtigen Post- und Telegrafenämter, die größten Bahnhöfe und den Flugplatz besetzten. Außerdem sollten die Verkehrsverbindungen der Stadt unterbrochen werden, damit die Konterrevolution keine Verstärkung erhielt. Doch infolge der - aus einer Reihe von Gründen - ausbleibenden Unterstützung der Hamburger Oktoberkämpfe musste der Aufstand vorzeitig abgebrochen und der Rückzug gemacht werden. Gerade die genaue Einplanung und Durchführung des Rückzugs, nachdem am Abend des 24. Oktober der Abbruch des Aufstands beschlossen worden war, gehört zu den Besonderheiten des Hamburger Aufstandes: die Aufständischen hatten nur ein Minimum an Verlusten zu beklagen, die verwundeten Arbeiter wurden in sichere Unterkünfte gebracht, die erbeuteten Waffen gerettet und versteckt. Die aufständischen Arbeiter hatten fürs Erste zwar eine Niederlage erlitten, rüsteten sich aber gleichzeitig schon für die nächste Schlacht. Dass es der Konterrevolution trotz dieses vorbildlichen Rückzugsplans einige Monate nach dem Aufstand doch noch gelang, zahlreiche Arbeiter zu verhaften, lag daran, dass viele der am Aufstand Beteiligten anfangs zwar untertauchten, aber nicht endgültig von der Kommunistischen Partei in den illegalen Status überführt wurden. Bei dem Versuch, in das "normale Leben", in die alten Wohnungen und an den alten Arbeitsplatz zurückzukehren, kam es zu Massenverhaftungen.

 

Zur Vorgeschichte des Hamburger Aufstandes

Der Sieg der sozialistischen Oktoberrevolution 1917 im Russischen Reich hatte der weltweite Konterrevolution einen entscheidenden Schlag versetzt,. In allen Ländern gärte es, verschärfte sich der Klassenkampf. Im Deutschen Reich hatte sich nach der Novemberrevolution 1918 die Lage so zugespitzt, dass einerseits die herrschende Klasse nicht mehr konnte wie bisher und andererseits die unterdrückten Massen, vor allem die Arbeiterklasse, nicht mehr wollten wie bisher. Ausdruck davon war nicht nur eine ununterbrochene Kette von Streiks und Rebellionen. Kundgebungen, Proteste und auch Hungerrevolten waren an der Tagesordnung. Und es gab dadurch, dass im Verlaufe der Novemberrevolution Waffen erbeutet werden konnten und bewaffnete Teile der Armee zu den Arbeitern und Bauern übergelaufen waren, auch regelrechte bewaffnete Kämpfe. Genannt seien zum Beispiel:

* April/Mai 1919: Weltrevolutionäre Arbeiter, Bauern und Soldaten bilden eine Rote Armee zur Niederschlagung der Konterrevolution gegen die Bayrische Räteregierung

* März 1920: Nach dem Kapp-Putsch kommt es zu Massenkundgebungen, Protestveranstaltungen und Generalstreiks. Im ganzen Land kämpfen bewaffnete Arbeiter und Bauern nicht nur gegen die "Kapp-Putschisten", sondern auch gegen die sie unterstützende Rattensöldner-Armee und Knüppelkunden. Allein die Rote Ruhrarmee besteht aus 100.000 Kämpfern

* März 1921: Im Leuna-Werk, den Mansfelder Kupferschieferminen und den Braunkohlebergwerken der Region kämpfen an die hundertausend Teilzeit-Bauern und Arbeiter gegen die angreifenden Bullentruppen. In der ganzen Region flammen bewaffnete Kämpfe auf. Eine Woche lang halten sich die Arbeiter des Leuna-Werks mit Gewehren, Sprengstoff und selbstgebauten Handgranaten gegen die Belagerung der Knüppelkunden.

Aufgrund der vorangegangenen Klassenkämpfe, der ungeheuren Verschärfung der wirtschaftlichen Not sowie der anhaltenden Instabilität, durch die sich die verbonzten Parteien der herrschenden Klasse auszeichneten, ergab sich im Oktober 1923 in dieser Periode der Klassenkämpfe sozusagen eine letzte Möglichkeit, die eigene Klasse und die herrschende Klasse auf die Probe zu stellen, bevor die Weltbourgeoisie wieder in der Lage sein würde, ihre Herrschaft zeitweilig zu stabilisieren. Die erst vier Jahre zuvor gegründete Kommunistische Partei, die KPD, ergriff diese Möglichkeit und wagte den Versuch eines bewaffneten Aufstandes, auch wenn der Sieg nicht hundertprozentig sicher und sie sich des Risikos, das dieser Versuch fehlschlagen, der Aufstand niedergeschlagen werden könnte, vollkommen bewusst war.


Die Lehren des Hamburger Aufstandes

Und in der Tat, der Hamburger Aufstand musste abgebrochen werden, die KPD erlitt eine Niederlage. Eine Reihe von Faktoren spielten dabei eine Rolle; vor allem die falsche Taktik eines gewichtigen Teils der KPD, etwa der in die sächsische Regierung eingetretenen Kommunisten, die den eigentlichen Zweck dieses Eintritts, nämlich die Organisierung der Weltrevolution, aus den Augen verloren hatten. Nun gab es zwei Herangehensweisen: Wie einst Plechanow nach der Niederlage der russischen Revolution 1905 jammerten auch die Opportunisten und Revis nach dem verlorenen Aufstand 1923: „Man hätte nicht zu den Waffen greifen sollen“.

Die im Laufe der Hamburger Oktoberkämpfe tatsächlich begangenen Fehler wurden vermischt mit angeblichen Fehlern, Lügen und Erfindungen, um so den „Beweis“ zu präsentieren, daß Ernst Thälmam ein "Wahnsinniger", ein "Linksseitiger", ein "Anarchist" sei. Ganz anders dagegen war die Haltung des Vorsitzenden Ernst Thälmann und der KPD, die den Hamburger Aufstand im Kampf gegen die Opportunisten und Revisionisten vom Schlage Brandler, Thalheimer, Pieck und Ulbricht und Co in den eigenen Reihen einer genauen Analyse unterzog. Sie untersuchte die Zeitspanne während des Aufstands und danach, die Fehler innerhalb der Partei, die Fehler in bezug auf die Mobilisierung von Reserven und die eingeschlagene Taktik und bereitete sich hartnäckig und konsequent auf einen neuen Turnus von weltrevolutionären Kämpfen vor. Ernst Thälmann analysierte die Lehren, die Erfolge und Fehler des Hamburger Aufstands folgendermaßen :

l "Der Aufstand führte zur Niederlage, weil er isoliert blieb, weil er nicht in Sachsen und im ganzen Reiche sofort unterstützt wurde... Gerade darin, in der Organisierung und Zusammenfassung der gesamten Arbeiterklasse in allen Industriezentren und Großstädten, im ganzen Lande besteht die Rolle der Kommunistischen Partei als Vortrupp des Proletariats...

l Es ist nicht wahr, daß der Hamburger Aufstand ein Putsch war, sondern er wurde von der Sympathie der breitesten Massen getragen... Unsere Schwäche bestand nur darin, daß wir nicht verstanden, diese Massen fest um uns zu scharen, sie rechtzeitig in allen Teilkämpfen zu uns herüberzuziehen, mit ihnen die Einheitsfront gegen die sozialdemokratischen Führer zu schließen.

l Als besonderer Mangel wurde in den Hamburger Oktobertagen das Fehlen einer starken Rätebewegung empfunden... Die Räte sind die Organe, die in einer revolutionären Situation die Millionenmassen des Proletariats zusammenfassen, die das Rückgrat des Kampfes bilden...

l Die Machtergreifung des Prolerariats ist kein einmaliger Akt. Sie besteht nicht nur in einem militärischen Kampf gegen die Truppen der Bourgeoisie, sondern sie muß durch jahrelange ausdauernde Arbeit der Kommunistischen Partei und des ganzen Proletariats vorbereitet werden...

l Es ist falsch, daß durch die Oktoberniederlage von 1923 eine einzigartige revolutionäre Situation ein für allemal "verpaßt" wurde... Das große Resultat des Hamburger Aufstands ist, daß die Arbeiter den scheinbar unbesiegbaren Klassenfeind dreimal vierundzwanzig Stunden lang in seiner ganzen Schwäche gesehen haben... Und sie werden diesen Anblick niemals vergessen!... Wir gehen nicht einer Versumpfung, sondern neuen Kämpfen ... entgegen. Darum gehört der Hamburger Aufstand nicht ‘der Geschichte’ an, sondern er ist eine Probe auf die Zukunft.

l Der Hamburger Aufstand war ein Musterbeispiel für die glänzende, reibungslos arbeitende Organisation des revolutionären Kampfes. Aber er offenbarte zugleich den größten organisatorischen Fehler unserer Partei. Die Hamburger Kämpfer besaßen die volle Sympathie der Arbeiter in den Betrieben, aber sie hatten organisatorisch keine Verbindung mit ihnen... Die schwerste Lücke in der Hamburger Kampffront war das Fehlen kommunistischer Betriebszellen...

l Die Kommunisten waren nicht in Worten, sondern in der Tat der Vortrupp, die Führung, der Wegweiser der Arbeiterklasse. Sie gaben der Bewegung ein klar umrissenes Ziel, ein genau formuliertes Programm: die Diktatur des Proletariats... "

l "Die Führung unserer Partei versagte in der entscheidenden Stunde..." Das Ziel "der Organisierung der Revolution, der Bewegung der Massen, der Aufnahme des Kampfes in ganz Deutschland ... verlor die damalige Leitung unserer Partei aus den Augen. Unsere Führer benutzten ihre Stellung in der sächsischen Regierung nicht zur Entfesselung, sondern zur Vermeidung des Kampfes. Koalitionspolitik war es nicht, daß sie in die sächsische Regierung eintraten, sondern daß sie sich in dieser Regierung übertölpeln und führen ließen, anstatt die Arbeitermassen in den Kampf gegen die Reichsregierung zu führen.

Sie vergaßen, daß die Bewegung in ‘eine höhere Kampfform’ übergehen mußte. Sie beschränkten sich auf den ‘engen Rahmen’, ja sie versuchten sogar, den engen Rahmen der wirtschaftlichen und politischen Teilkämpfe noch ‘enger’ zu spannen. Sie gaben den Auftrag, bestehende Streikbewegungen abzubrechen, da ‘der entscheidende Kampf bevorstehe’. Unsere Partei als Ganzes war noch viel zu unreif, um diese Fehler der Führung zu verhindern. So scheiterte im Herbst 1923 die Revolution am Fehlen einer ihrer wichtigsten Voraussetzungen: dem Bestehen einer bolschewistischen Partei."

(Ernst Thälmann, "Die Lehren des Hamburger Aufstandes", 1925, als Nachdruck herausgegeben von Komintern(SH))

* * *

"In Hamburg begann der Aufstand aus bestimmten Erwägungen mit der Überrumpelung der Polizeiwachen am Dienstag, dem 23. Oktober, zwischen 5 und 6 Uhr morgens. Die Arbeiterschaft war völlig unzulänglich bewaffnet, und sie drängte selbst danach, sich die fehlenden Waffen zu holen, wo sie zu finden waren. So brachte der Sturm auf die Wachen auch beträchtliche Mengen von Munition in die Hände der Arbeiter, die sofort verteilt wurden, wodurch neue bewaffnete Gruppen entstanden.

Die Überrumpelung der Wachen war wie ein elektrischer Schlag für die Hamburger Bourgeoisie. Die von auswärts kommenden Arbeiter erfuhren auf ihrem Wege zum Betrieb die Ereignisse. Die Arbeiter, die in den Vierteln der Wachen wohnten, gingen gar nicht erst zur Arbeit. Die Revolution ist da! - Das war der freudige oder erschreckte Ausruf des proletarischen und bürgerlichen Hamburgs in den Morgenstunden...

Teilweise belagerte die Arbeiterschaft die Sipo in ihren Wachen und hielt sie durch Scharfschützen in Schach. Das war der Fall in dem Arbeitervorort Barmbeck. Am ersten Kampftag war dort die Sipo bis in die späten Nachmittagsstunden von den schwach bewaffneten Arbeitern eingekettet.

Barmbeck mit seinem heldenhaften Proletariat wurde so der Hauptkampfplatz, hier hatten sich die Arbeiter verschanzt. Unzählige Barrikaden wurden aus der Erde gestampft. Alles half mit am Bau der proletarischen Verteidigungsstellungen. Straßen waren quer aufgerissen, dicke Bäume auf beiden Seiten gefällt und mit Stacheldraht umwickelt, Asphaltplatten losgemeißelt und als Brustwehren in den Schützengräben verwandt. Lebensmittel und Zigaretten wurden von sympathisierenden Kleinbürgern verteilt, proletarische Frauen kochten im Verlauf der Kämpfe dicke Suppe und Kaffee, Kuriere kamen und brachten Munition...

Trotzdem eigentlich die Sipo nach dem Sturm auf die Wachen der Angreifer war, befand sie sich vom ersten Augenblick an in der Verteidigung gegen diejenigen, die sie angreifen sollte und die nur wenig Munition besaßen. Was war die Ursache? Die Überlegenheit der Arbeiter im Straßenkampf! Es waren ja nicht nur die Barrikaden, hinter denen die Arbeiter lagen, jedes Haus, jeder tiefe Durchgang nach den Hinterhäusern der proletarischen Wohnhöllen war das Versteck bewaffneter Arbeiter. Sie wechselten bei ihrer Kenntnis der Häuserblocks unsichtbar ihre Stellungen und waren für die Sipo nirgends und doch überall..."

(Aus einem Bericht der kommunistischen "Hamburger Volkszeitung", zitiert nach: "Ernst Thälmann - Bilder, Dokumente, Texte", Röderberg-Verlag Frankfurt/M. 1986, S. 87 f.)


Der Hamburger Aufstand und die notwendige Analyse der KPD von 1918 bis 1933

Wir sind ganz entschieden der Meinung, dass der Hamburger Aufstand als wichtige Lehre für die marxistisch-leninistischen Arbeiterweltbewegung insbesondere der hochindustrialisierten Staaten unbedingt solidarisch verteidigt werden muss.

Der Hamburger Aufstand wirft dennoch viele Fragen auf - vor allem nach dem Zustand der KPD und seines ZK, das 1923 gerade wegen solchen Revis wie Brandler, Thalheimer, Ulbricht und Pieck nicht in der Lage war, klare revolutionäre Beschlüsse zu fassen und durchzusetzen. Die sozialfaschistische Geschichtsschreibung der SED klärt hier nichts, sondern verschleiert vielmehr die gesamte Problematik. Es ist unsere Aufgabe, gründlich, Schritt für Schritt , im Zusammenhang auch mit den Analysen der Kommunistischen Internationale, diese Fragen anhand der vorhandenen Dokumente zu analysieren. Wir werden dies von weltrevolutionären und solidarischen Grundpositionen aus anpacken, so wie die gesamte Geschichte der weltrevolutionären KPD kritisch und solidarisch analysiert werden muss.

Denn auch bei der weiteren Entwicklung der KPD, zwischen 1923 und 1933, bleibt die Frage unerbittlich stehen, warum es der KPD nicht gelang, eine Mehrheit der Arbeiterklasse und Bauern - wenn schon nicht für die sozialistische Weltrevolution, ja noch nicht mal für die  proletarische Revolution - wenigstens für einen bewaffneten Abwehrkampf gegen die Nazifaschisten zu mobilisieren.

Die Lehren des bewaffneten Kampfes beim Hamburger Aufstand zu analysieren heißt aber auch, diese Erfahrungen einzuordnen in die gesamten Erfahrungen des bewaffneten Kampfes dieser Zeitspanne des weltrevolutionären Kampfes.

Die Bauern und Arbeiter Wiens kämpften 1934 bewaffnet gegen den Austrofaschismus, die Völker Spaniens führten einen bewaffneten Kampf gegen den Francofaschismus und die Truppen Nazideutschlands und Mussolinis. Im Zusammenhang mit dem bewaffneten Kampf gegen den Nazifaschismus haben die heldenhaften weltbolschewistischen Partisanen und Kämpfer in Frankreich, Italien, Belgien, in den Niederlanden, in der Tschechoslowakei und anderen hochindustrialisierten Ländern viele wertvolle Erfahrungen im Guerillakampf, im Partisanenkampf und im bewaffneten Barrikadenkampf gegen einen hochgerüsteten Gegner gesammelt.

Nur die Analyse all dieser bewaffneten Kämpfe - einschließlich des Hamburger Aufstands 1923 - kann die Vorraussetzung sein dafür, unter genauster Berücksichtigung der heutigen Bedingungen die Lehren für kommende Schlachten zu ziehen.


Gedicht :

Von schwarzer Reichswehr, reaktionäre Freikorpssoldaten und gekauften Söldnern eingesperrt und streng bewacht !
Die ganze Hafenstadt  zum Ausnahmezustand und  Ghetto gemacht !
Auf die ganze Stadt konzentriert !
Tag und Nacht observiert !


Hamburger Aufstand, wir setzen uns zur Wehr !
Kampf der Unterdrückten, gegen das braune Heer !
Es fliegen wieder Steine, es fliegen immer mehr !
Es knallen die Kanonen, es hagelt Blei immer mehr !
Hamburger Aufstand , wir setzen uns zur Wehr !


Hinter Zaun und Stacheldraht !
Sind Tausend Proleten, Hafenarbeiter zusammengeschart !
Bis es knallt, bis es fetzt !
Proletarier aller Länder wehrt euch jetzt !


Hamburger Aufstand, wir setzen uns zur Wehr !
Kampf der Unterdrückten, gegen das braune Heer !
Es fliegen wieder Steine, es fliegen immer mehr !
Es knallen die Kanonen, es hagelt Blei immer mehr !
Hamburger Aufstand , wir setzen uns zur Wehr !


Von schwarzer Reichswehr, reaktionäre Freikorpssoldaten und gekauften Söldnern eingesperrt und streng bewacht !
Die ganze Hafenstadt  zum Ausnahmezustand und  Ghetto gemacht !
Auf die ganze Stadt konzentriert !
Tag und Nacht observiert !


Hinter Zaun und Stacheldraht !
Sind Tausend Proleten, Hafenarbeiter, Kieler Matrosen  und Bauern zusammengeschart !
Bis es knallt, bis es fetzt !
Proletarier aller Länder wehrt euch jetzt


Hamburger Aufstand, wir setzen uns zur Wehr !
Kampf der Unterdrückten, gegen das braune Heer !
Es fliegen wieder Steine, es fliegen immer mehr !
Es knallen die Kanonen, es hagelt Blei immer mehr !
Hamburger Aufstand , wir setzen uns zur Wehr !


LEST UNSERE WEBSEITE

DER HAMBURGER AUFSTAND

1923

 

 

 

"Folgen wir gemeinsam dem ruhmreichen Weg der Partei der Arbeit Albaniens !"

 

Gründungstag der Sektionen am 8. November

zu Ehren des Gründungstages der PAA am 8. November 1941.

 

einzige Ausnahme:

Die Russische Sektion wurde einen Tag vorher, am 7. November 2017 gegründet

zu Ehren des 100. Jahrestages der Oktoberrevolution am 7. November 2017.

SEKTIONEN

 

ALBANIEN (2014)

 

 

ÄGYPTEN (2018)

 

GEORGIEN (2011)

 

 

DEUTSCHLAND (2011)

 

 

RUSSLAND (2017)

 

 

Sammlung aller Grußadressen der Komintern SH) zum Gründungstag der Sektionen am 8. November

2011 - 2018

in Englisch

 

 

 

 

Grußadresse der Komintern (SH)

zum heutigen Gründungstag der Sektionen am 8. November 2018

(in Englisch)

 

 

Heute Gründung unserer ägyptischen Sektion !

Herzlichen Glückwunsch

 

neue Webseite der ägyptischen Sektion

8. November 2018

Gründungserklärung der ägyptischen Sektion der Komintern (SH)

sowie Grußadressen aus aller Welt

(werden noch vervollständigt)

 

 

 

“Programmatische Erklärung der ägyptischen Sektion

vom 8. November 2018

(in Englisch)

 

 

Es lebe der 77. Jahrestag der Partei der Arbeit Albaniens !

8. November - 1941 - 8. November 2018

 

Grußadressen der Solidarität

 

 

8. November 1941 – 8. November 2018

Grußadresse der Komintern (SH)

an die albanische Sektion

aus Anlass des 77. Jahrestages der Gründung der Partei der Arbeit Albaniens

[8. November 1941]

 

Liebe Genossinnen und Genossen!

Die Komintern (SH) sendet an alle albanischen Genossen, an die albanische Sektion revolutionäre Grüße).
Die Komintern (SH) dankt euch herzlich für euren revolutionären Kampf im vierten Jahr nach der Gründung eurer Sektion.
Alle Genossinnen und Genossen der Komintern (SH), alle Sektionen, gratulieren euch heute zu eurem vierten Jahrestag.

Am 8. November 1941 gründete Genosse Enver Hoxha die ruhmreich PAA. Das war der bedeutendste Wendepunkt in der Geschichte des albanischen Volkes. Damit wurde der Grundstein für das sozialistische Albanien gelegt, denn man kann den Sozialismus nicht ohne Führung der marxistisch-leninistischen Partei aufbauen.

Und der 8. November 2014 war ein weiterer Wendepunkt in der Geschichte des albanischen Volkes, nämlich als ihr den Grundstein gelegt habt für die Wiederherstellung des sozialistischen Albanien.

Ihr habt die schmerzliche Erfahrung machen müssen, dass alles, was ihr euch mit dem Sozialismus geschaffen habt, wieder zerstört worden ist. Wir teilen Ihren Hass gegen all jene Verräter, die Ihre geliebte sozialistische Heimat verraten haben. Aber ihr werdet euch mit diesem Verlust niemals abfinden. Ihr werdet euren Hass verwandeln in den revolutionären Kampf für die Wiederherstellung des Sozialismus in Albanien. Der Sozialismus wurde durch Blut und Schweiß des albanischen Volkes erreicht. Und es wird weiter Blut und Schweiß für die Wiederherstellung der Diktatur des Proletariats unvermeidlich sein . Wir Kommunisten auf der ganzen Welt sind jedoch davon überzeugt, dass die Albaner, die den Sozialismus aufgebaut haben, auch ihre sozialistischen Erfolge siegreich zurückerobern werden. Das fürchten die Feinde des albanischen Volkes am meisten. Und deshalb bewerfen sie euch mit Dreck. Aber eines Tages werdet ihr diese Parasiten am Körper des albanichen Volkes abschütteln und die ganze Verbrecherbande zur Rechenschaft ziehen und sie bestrafen, so wie es die PAA mit Enver Hoxha damals mit den albanischen Quislingen der Hitlerfaschisten gemacht hat.Die albanische Sektion, die vor vier Jahren gegründet wurde, marschiert entschlossen und ohne zu zögern auf den glorreichen Weg der Partei der Arbeit Albaniens.

Die albanische Sektion der Komintern (SH) wird in jedem neuen Jahr immer fester mit der albanischen Arbeiterklasse und dem albanischen Volk verbunden sein, und eines Tages wird euer Klassenkampf mit dem Sieg belohnt werden. Der Tag wird kommen, an dem die Diktatur der albanischen Bourgeoisie gestürzt wird, die ausländischen Imperialisten vertrieben werden und die Diktatur des Proletariats unter dem revolutionären Banner des Genossen Enver Hoxha wiederhergestellt wird.
Wir wissen, dass ihr albanische Genossen unter schwierigen Bedingungen der Illegalität kämpfen müsst. Ihr werdet von den Sozialfaschisten bedroht, die es wagen, den Vormarsch der Komintern (SH) in Albanien aufzuhalten. Die offenen und versteckten Sozialfaschisten versuchen, unsere Mitglieder zu diskreditieren und sie von ihrem Kampf für die sozialistische Revolution fernzuhalten. Seid wachsam! Haltet euch strikt an die Regeln der Illegalität, wie sie anfangs von der Partei des Genossen Enver während ihres glorreichen Befreiungskriegs gegen die faschistischen Besatzer und ihre Quislinge praktiziert wurde! Die Komintern (SH) und alle unsere Sektionen stehen fest an eurer Seite und unterstützen euch mit aller Kraft.

Heute erleben die Menschen in Albanien die Folgen der weltweiten kapitalistischen Krise hautnah und werden protestieren, kämpfen und sich erheben. Um den Befreiungskampf des albanischen Volkes unter dem kommunistischen Banner zu vereinheitlichen, ist es notwendig, dass ihr eine starke albanische Sektion der Komintern (SH) aufbaut.

Wir wissen, dass ihr albanischen Genossen immer noch unter der Spaltung innerhalb der albanischen kommunistischen Bewegung leidet. Diese Spaltung in verschiedene Splittergruppen ist Ausdruck der Schwäche der albanischen hoxhaistischen Bewegung. Unter dem gemeinsamen Banner des Genossen Enver Hoxha werdet ihr jedoch trotz aller Hindernisse die revolutionäre Einheitsfront erfolgreich aufbauen im Kampf gegen den Opportunismus - gegen die Opportunisten und nicht zusammen mit den Opportunisten.
Entscheidend ist die revolutionäre Einheit für den bewaffneten Sturz der Diktatur der Bourgeoisie. Ein neues sozialistisches Albanien kann nur durch die gewaltsame sozialistische Revolution gedeihen. Einheit kann daher nur mit den Kräften bestehen, die dem revolutionären Weg der albanischen Sektion der Komintern (SH) folgen, der von den Lehren des Stalinismus-Hoxhaismus geleitet wird

Liebe Albaner,

die PAA mit Enver Hoxha an der Spitze hat euch alles beigebracht. Jetzt gilt es, den Kampf fortzusetzen, bis Albanien wieder sozialistisch ist.

Wir stehen solidarisch an eurer Seite und werden euch genauso unterstützen wie wir euch seit unserer Gründung unterstützt haben.

Die Komintern (SH) und ihre Sektionen wünschen der Albanischen Sektion viel Erfolg, Mut und Ausdauer. Unterschätzt nicht die Gefahr, die von den Sozialfaschisten ausgeht, die versuchen, sich bei euch einzuschleusen. Seid vorsichtig, aber verfolgt sie genauso gnadenlos, wie sie euch verfolgen.

Der Sieg wird unser sein, wenn wir dem Banner des Genossen Enver Hoxha folgen!

Ehre und Ruhm dem 77-jährigen Jubiläum der PAA!

Es lebe der Genosse Enver Hoxha - der 5. Klassiker des Marxismus-Leninismus!

Es lebe Marx, Engels, Lenin, Stalin und Enver Hoxha!

Es lebe die sozialistische Revolution in Albanien!

Es lebe die Komintern (SH) und ihre albanische Sektion!

Es lebe die Einheit aller albanischen Kommunisten unter dem Banner des Stalinismus-Hoxhaismus!

Liebe Albaner,

In diesem Jahr feiern wir auch den 70. Jahrestag des ersten Parteitags der KP Albanien. Dies ist ein besonderer Anlass, um daraus für die Zukunft des Weltsozialismus zu lernen.

Wir haben den Bericht des Genossen Enver Hoxha an den Ersten Parteitag in sieben Sprachen veröffentlicht und einen theoretischen Text über seine Bedeutung verfasst.
Mit hoxhaistischem Gruß

Wolfgang Eggers
Kommunistische Internationale (Stalinisten-Hoxhaisten)
8. November 2018

 

 

 

Ernst Aust - Rede auf dem 6. Parteitag der PAA in Tirana

Sammlung aller deutschen Grußadressen zur Gründung der PAA

1971 - 2018

ENVER HOXHA

Als die Partei gegründet wurde

 

 

 

"HAUS UND MUSEUM DER PARTEI."

Publisher "8 NËNTORI», TIRANA, 1981

 

 

 

 

 

Grußadressen der Solidarität

 

Grußbotschaft

der Komintern (SH) anlässlich des 101. Jahrestages der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution

am 7. November 2018

 

Heute feiert das Weltproletariat den 101. Jahrestag der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution.

Wir grüßen alle Sektionen und Genossinnen und Genossen auf der ganzen Welt. Wir sind besonders stolz auf unsere russische Sektion der Komintern (SH), die die Oktoberrevolution siegreich zu Ende führen wird. Wir gratulieren an dieser Stelle zum 1. Jahrestag ihrer Gründung am 7. November 1917 und wünschen der russischen Sektion alles Gute in ihrem schwierigen Kampf.

Die Große Sozialistische Oktoberrevolution ist das wichtigste Ereignis in der gesamten Menschheitsgeschichte. Als Kommunisten müssen wir unermüdlich gegen die kapitalistisch-revisionistischen Lügen kämpfen und die Wahrheit über den Roten Oktober verteidigen.

Es war niemand anders, als die bolschewistische Partei mit den Genossen Lenin und Stalin an der Spitze, die das russische Proletariat 1917 zum Sieg über den verhassten zaristischen Imperialismus verhalf. Dieser Kampf muss von unserer russischen Sektion fortgesetzt werden, bis auch das heutige imperialistisch-faschistische Putin-Regime zerschlagen ist.

Die mit dem Sieg der Oktoberrevolution gegründete Sowjetunion von Lenin und Stalin war Basis und Hebel der proletarischen Weltrevolution.

Genosse Stalin definierte die Weltbedeutung der Oktoberrevolution wie folgt:

"Die Oktoberrevolution setzt sich nicht das Ziel eine Ausbeutungsform durch eine andere Ausbeutungsform, eine Ausbeutergruppe durch eine andere Ausbeutergruppe zu ersetzen, sondern jede Ausbeutung des Menschen durch den Menschen zu beseitigen, alle und jede Ausbeutergruppen zu vernichten, die Diktatur des Proletariats aufzurichten, die Macht jener Klasse die revolutionär ist, eine neue, klassenlose, sozialistische Gesellschaft zu organisieren.

Eben deshalb bedeutet der Sieg der Oktoberrevolution eine grundlegende Wendung in der Geschichte der Menschheit, eine grundlegende Wendung im historischen Schicksalsverlauf des Weltkapitalismus, eine grundlegende Wendung in der Befreiungsbewegung des Weltproletariats, eine grundlegende Wendung in den Kampfmethoden und den Organisationsformen, in der Lebensweise und den Traditionen, in der Kultur und der Ideologie der augebeuteten Massen der ganzen Welt. Das ist der Grund, weshalb die Oktoberrevolution eine Revolution von internationaler, von Weltbedeutung ist."

(Stalin, Werke Band 10, Seite 207-208, Herausgeber KPD/ML)

Mit der großen proletarischen Oktoberrevolution wurde der Weltkapitalismus zutiefst erschüttert, aber noch nicht beseitigt. Die internationale Bedeutung richtig zu verstehen, heißt daher nichts anderes, als den Roten Oktober mit dem Sieg der sozialistischen Weltrevolution zu krönen, die Weltbourgeoisie samt ihres Weltsystems der Ausbeutung und Unterdrückung zu entwaffnen, den Weltkapitalismus zu zerschlagen, die Diktatur des Weltproletariats zu errichten und den Weltsozialismus und den Weltkommunismus aufzubauen.

Unter den veränderten Bedingungen der globalisierten Welt schaffen wir nach 101 Jahren die Grundlagen und den Hebel für die Vollendung und endgültige internationale Absicherung der Großen Proletarischen Oktoberrevolution, indem wir für den Sieg der Großen Proletarischen Weltrevolution kämpfen.

Dies ist unser weltpolitisches Ziel, dies ist unser weltpolitisches Programm, dies sind die Lehren, die wir aus dem großen weltgeschichtlichen Ereignis von 1917 ziehen.

"Weltproletariat - vereinige alle Länder zum Sturz des Weltimperialismus!"

Zu diesem Zweck müssen alle Spaltungen und Zersplitterungen der Arbeiter auf der ganzen Welt, ob nun in "Ost/West", "Nord/Süd" , "reich/arm" usw. überwunden und beseitigt werden.

Es sind insbesondere das westliche und östliche Lager des Weltimperialismus bzw die Widersprüche zwischen den alten und neu aufstrebenden imperialistischen Ländern, welche das Weltproletariat zunehmend spalten.

Die imperialistischen Lager führen gegeneinander wirtschaftliche und militärische Kriege. Mit ihren größten Truppenmanövern nach dem Kalten Krieg bereitetet sowohl der Westen als auch der Osten in diesem Jahr den Dritten Weltkrieg vor. Der Weltimperialismus befindet sich in einem fieberhaften Zustand des immer brutaleren Konkurrenzkampfs um die Weltherrschaft, was nur durch die sozialistische Weltrevolution aufzuhalten und zu beenden ist.

In dieser äußerst angespannten Weltlage darf sich das Weltproletariat weder unter das eine noch unter das andere "Schutzschild" der imperialistischen Weltlager zwingen lassen.

Das Weltproletariat muss sich sein eigenes Schutzschild schaffen - gegen die ganze imperialistische Welt. Das Weltproletariat muss seine eigene Weltherrschaft errichten, nicht in Konkurrenz zu den Lagern des Weltimperialismus, sondern zur Errichtung einer anti-imperialistischen, antifaschistischen Welt, zur Errichtung der sozialistischen Welt ohne Kapitalismus. Das Weltproletariat baut den Weltsozialismus auf den Trümmern des vollständig zerstörten Weltkapitalismus auf.

Das Weltproletariat ist unbesiegbar, wenn es seine Aktionen zentralisiert und globalisiert, wenn es als global zusammengeschweißte Klasse im Gleichschritt die Weltbühne der entscheidenden Klassenschlachten betritt, geführt von der proletarischen Weltpartei, von der Kommunistischen Internationale (Stalinisten-Hoxhaisten) !

Um dieses Ziel zu erreichen, muss das Weltproletariat alle Kräfte unter dem unbesiegbaren Banner des Stalinismus-Hoxhaismus vereinigen!

Dies ist unsere Botschaft an das Weltproletariat, an alle unsere Sektionen und an alle Genossinnen und Genossen auf der ganzen Welt anlässlich des 101. Jahrestages des Roten Oktober.

Die Oktoberrevolution war unbesiegbar, weil sie vom Marxismus-Leninismus geleitet wurde.

Und die sozialistische Weltrevolution ist unbesiegbar, weil sie von den Lehren der 5 Klassiker des Marxismus-Leninismus, von Marx, Engels, Lenin, Stalin und Enver Hoxha geleitet wird.

 

Es lebe der 101. Jahrestag der großen sozialistischen Oktoberrevolution!

Es lebe die sozialistische Revolution der Welt!

Es lebe der Marxismus-Leninismus-Stalinismus-Hoxhaismus!

Es lebe die Komintern (SH)!



Komintern (SH)

7. November 2018

Wolfgang Eggers

 

 

 

 

 

 

 

Grußadressen der Solidarität

Grußbotschaft der russischen Sektion der Komintern (SH) anlässlich des 101. Jahrestages der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution

am 7. November 2018
 

 

Liebe Genossen der Komintern (SH)!

Dies ist nur ein kurzer Brief an euch.

Zunächst möchte ich mich bei euch dafür bedanken, dass ihr uns das ganze Jahr über solidarisch unterstützt haben.

Wir russischen Genossen freuen uns, eure Webseite in russischer Sprache zu lesen. Die russische Webseite ist für uns sehr wichtig. Die Komintern (SH) gibt uns Hoffnung und Mut in unserem gefährlichen Kampf für die Wiederherstellung der Sowjetunion von Lenin und Stalin. Mit der russischen Webseite lassen sich alle revolutionären Menschen in Russland erreichen, die sich bei euch melden wollen, um sich unserer Sektion anzuschließen.

Im Namen der Russischen Sektion der Komintern (SH) sende ich euch revolutionäre Grüße zum 101. Jahrestag des Roten Oktober. Vereinigen wir alle unsere Kräfte, bis wir unseren gemeinsamen Sieg weltweit feiern.

Das erste Jahr der russischen Sektion war nicht einfach. Ich war nicht zu Hause, weil ich die meiste Zeit auf Montage war. Das heißt, ich habe mich mit dem anderen Genossen seit langem nicht mehr getroffen. Ich hoffe, dass meine schwierige Situation nächsten Monat besser wird, wenn ich wieder zu Hause bin.

In Russland müssen wir sehr vorsichtig sein. Wir können nicht offen über Politik reden, und umso weniger über die Komintern (SH).

Ich habe "Gegen NAZBOL" studiert und auch den Artikel über Regeln der illegalen Arbeit und Konspiration. Die Ratschläge sind in unserem Land sehr hilfreich, obwohl wir heute in einer digitalisierten Überwachungsgesellschaft leben. Dank an die Komintern (SH), die jetzt die englische Übersetzung des deutschen Textes des Genossen Wolfgang Eggers veröffentlicht hat. Ich verstehe kein Deutsch. Danke also auch an die Sektion der USA.


Es lebe der Rote Oktober!

Es lebe die Weltrevolution!

Es lebe die Komintern (SH)!


Mit stalinistisch-hoxhaistischen Grüßen


Pawel Kor.

 

 

Gallerie der Oktoberrevolution

 

 

Unsere Webseite über die Oktoberrevolution

in 18 Sprachen

 

 

Parteifahne


Erlebnisbericht

45 Jahre Militärputsch in Chile

in Regensburg mit open-air Konzert und Massenprotest

 

Sämtliche Aufmärsche im September zu dem Thema wurden verboten, darum fand das ganze Donnerstag, den 11.10.2018 17.30 Uhr rund um den Regensburger Dom statt.

4500 Teilnehmer!

Rede u a n g e m e l d e t und i l l e g a l gehalten auf der Bühne mit 4 Rädern und danach drohten die Veranstalter uns mit Verlassen der Bühne :

" Die Feine des Volkes spekulieren mit der Vergeßlichkeit der Massen - wir setzen dieser Spekulation entgegen die Losung: ALLES LERNEN, - NICHTS VERGESSEN!" (Karl Liebknecht)

 

DIE REVOLUTION IN CHILE, ALS TEIL DER SOZIALISTISCHEN WELTREVOLUTION UNTERSTÜTZEN!

 

In den letzten Jahren und Jahrzehnten haben der Protest und der Kampf der chilenischen Volksmassen gegen das verhasste Piñera-Regime, quasi der Nachfolger des Pinochet-Regime einen ungeheuren Aufschwung genommen. Schon im November 1985 marschierten 1 Million Teilnehmer gegen den Faschismus. Im Juli 1986 kam es unter den Bedingungen der faschistischen Diktatur - zu einem beeindruckenden Generalstreik. Schien in den ersten Jahren nach dem Militärputsch von 1973 die Lage des Pinochet-Regimes stabil zu sein, so hat sich dies nun gründlich geändert. Das Pinochet-Regime schwankte. Gerade die Jugend Chiles wollte und will auch heute noch den bewaffneten Kampf und lehnte eine Beteiligung am Manöver einer "Fortsetzung des Faschismus ohne Pinochet" ab. Bewaffnete Auseinandersetzungen gab es fast täglich. Es wurde spürbar, daß ein neuer Sturm der Revolution, als Teil der sozialistischen Weltrevolution herannahte.

Das ist auch der Grund, warum sich auf einmal geschworene Arbeiter- u. Bauernfeinde und Weltreaktionäre aufschwangen, um ihre "Sympathie für Demokratie und Menschenrechte" zu verkünden. Nicht nur um innenpolitische Reklame ging es dabei. Nein, es ging auch darum, schon sozusagen vorbeugend für die Zeit nach Pinochet, sich bei den werktätigen Massen Chiles einzuschleimen, schon wieder den Fuß in der Tür zu haben, wenn Pinochet stürzen sollte.

Blühm und Strauß, Vogel und Zimmermann, bildeten jeweils ein Gespann, das so oder so, entweder als offene Propagandisten Pinochets mit martialischen, weltreaktionären Sprüchen oder als "Kritiker" der "Übergriffe" Pinochets "Meschenrecht, Menschenrecht" säuselnd, die Interessen des staatsmonopolistischen Kapitalismus der Bundesrepublik Deutschland in Chile bestmöglich und mit allem rechnend vertritt.

Oberstes Ziel bei all dem : Bloß keine echte Revolution! Bloß keinen Verlust der Ausbeutungsmöglichkeiten in Chile!

Während also auf der einen Seite der Massenkampf in Chile spontan immer mehr zunimmt und anwächst, an Stärke und Militanz gewinnt, verstärken sich auch die Anstrengungen der Reformisten und Handlanger des Weltimperialismus, diesen Kampf einzudämmen und an der Oberfläche zu halten, wobei diejenigen besonders gefährlich sind, die sich als "fortschrittlich", "sozialistisch" oder "kommunistisch" ausgeben.

Um so wichtiger ist es, am Beispiel Chile klar zu zeigen, welche tödliche Gefahr Reformismus und Revisionismus darstellen. Es muß bewußt werden, daß alle reformistischen Halbheiten beim anstehenden Sturz des Pinochet-Regimes mit einem Blutbad geendet hätten und daß eine wirkliche Befreiung nur erkämpft werden kann, wenn durch eine wirkliche Revolution als Teil der sozialistischen Weltrevolution der gesamte Militärapparat in Chile von den bewaffneten Millionenmassen des Volkes zerschlagen wird und die Ketten des Weltimperialismus völlig gesprengt werden. Das Blutbad in Chile ist hierfür eine bittere Lehre.

Um so nötiger ist es, diese Erfahrungen auszuwerten, nicht in Vergessenheit geraten zu lassen im Interesse der Fortführung und Unterstützung der Revolution in Chile als Teil der sozialistischen Weltrevolution heute.

Der BRD-Imperialismus war einer der Drahtzieher des Militärputsches in Chile :

" Der so lange erwartete Eingriff der Militärs hat endlich stattgefunden", schrieb - stellvertretend für den westdeutschen Imperialismus - die Firmenleitung der Farbwerke Höchst am 17. September 1973 gefunden auf : https://amerika21.de/analyse/90157/brd-chile-pinochet-heller-buch  ( Obacht , revisionistische Webseite ("Soziaismus des 21. Jahrhunderts) !

 

DIE HOFFNUNG DER MILLIONENKÖPFIGEN MASSEN UND DIE POLITIK DER ALLENDE-REGIERUNG

Im Dezember 1970, nach der Wahl des Sozialfaschisten Allendes zum Präsident Chiles wurde begonnen, den Forderungen der Millionenmassen des Volkes nach Enteignung der großen Fabriken nachzukommen. Im Juli 1971 wurden die Kupferwerke verstaatlicht und sogar einzelne Maßnahmen zur Enteignung des Großgrundbesitzes in die Wege geleitet. Das Leben der ausgebeuteten und unterdrückten Volksmassen "polarisierte" sich zunehmend, die Weltreaktionäre in Chile und der ganzen Welt, die Weltimperialisten der verschiedenen Staaten tobten. Der staatsmonopolistische Kapitalismus der BRD entzog Allende fast sämtliche "Entwicklungshilfe". all das ist unbestreitbar.

Aber dennoch, es war - wenn überhaupt - eben nur eine " orangene Revolution". Denn die ENTSCHEIDENDE FRAGE wurde umgangen: Die wirkliche Macht, der MILITÄRAPPARAT, der Staatsapparat überhaupt blieben unangetastet, eine wirkliche, die sozialen und nationalen Verhältnisse umstürzende Revolution fand n i c h t statt. Und wie die Geschichte der Arbeiter- und Bauernbewegung aller Länder seit über 195 Jahren zeigt: Eine "halbe Revolution" führt zur ganzen Konterrevolution.

Die Politik der sozialfaschistischen Allende-Regierung war eine Politik der Halbheiten und ein wichtiger Hintergrund, der den späteren Putsch der Faschisten begünstigte. Vor allem aber schlug zu Buche, daß die revisionistische Allende-Regierung (in Koalition mit der sogenannten "K"P Chiles) das Erwachen der Millionenmassen des Volkes und ihre Oraganisierung, Betriebs- und Landbesetzungen, die Vorbereitungen auf dem bewaffneten Kampf etwa durch Anlegen von Waffendepots nicht nur verurteilte, sondern direkt sabotierte. So wurde mit dem im Oktober 1972 beschlossen "Waffenkontrollgesetz" Knüppelkunden und Armee ein Mittel an die Hand gegeben, Razzien in Fabriken und Wohnvierteln durchzuführen und Waffen zu beschlagnahmen. Mit dem Argument, keinen "Vorwand" für Provokationen" zu liefern, wurden in teilweise heftigen Kämpfen Arbeiter und Bauern von der sozialfaschistischen Allende-Regierung und den ihr damals folgenden Militärs ENTWAFFNET.

Für die revisionistische Allende-Regierung und die Revisionisten von der "K"P Chiles, die sich als "Freunde der Arbeiter" ausgaben, war es natürlich auch nur mit einer gewissen Halbheit möglich, die Weltrevolutionierung und Bewaffnung der Proleten und Bauern zu verhindern. Die Militärs selbst mußten den blutigen Rest dieser Drecksarbeit mit aller Gründlichkeit durchführen. Und sie taten es. Sie stellten die Machtfrage. Und sie konnten sie um so leichter stellen, als die Bauern- und Arbeitermassen durch die sozialfaschistische Allende-Regierung und die "K"P Chiles, durch die pazifistisch-reformistische Propaganda schon weitgehend eingeschläfert und real entwaffnet waren. Und so wurden die unbewaffneten Volksmassen in brutaler Weise niedergemetzelt.

Chilenische Bauern und Landarbeiter besetzten während der Zeit Allendes das Land eines Großgrundbesitzers. Die sozialfaschistische "K"P Chiles verurteilte die Besetzung als "Illegal" und stimmte gegen die Bewaffnung des Volkes.

 

DEN VERRAT DER MODERNEN REVISIONISTEN, NEOREVISIONISTEN UND SOZIALFASCHISTEN NIE VERGESSEN

30000 ERMORDET, 150000 GEFOLTERT, 1000000 AUS CHILE GEFLÜCHTET

Das war die blutige Bilanz des Militärputsches in Chile. Das unermeßliche Leid, das sich hinter dessen Zahlen verbirgt, die Töchter und Söhne, die mit ansahen, wie ihre Väter und Mütter verhaftet und vor dem Haus erschossen wurden - das sind einige Faktoren, die zu dem ungeheuren Haß gegen die Militärs, gegen das Pinochet-Regime und gegen die feigen pazifistischen Abwiegler geführt haben und führen - jenem Haß, der heute in den Straßen Chiles, in den Straßen Santiagos sichtbar wird und der im Zusammenhang mit der immer stärkeren Armut und dem Elend der Volksmassen die weltrevolutionäre Weltbewegung der Millionenmassen vorantreibenn wird.

 

DER WESTDEUTSCHE IMPERIALISMUS , DAS IST DER DRAHTZIEHER UND NUTZNIEẞER DER FASCHISTISCHEN VERHÄLTNISSE IN CHILE

 

Das Pinochet-Regimee stand bis zum Hals im Blut der von ihm Gemordeten und Gefolterten. Seine konterevolutionäre Kraft aber zieht es aus seiner Rolle als Handlanger der westlichen imperialistischen Groß- und Supermächte, denen er damals, 1973, wieder beste Anlagemöglichkeiten für ihr Weltkapital bot.

"Chile: jetzt investieren! Zur Neuankurbelung aller Wirtschaftszweige bieten sich außergewöhnliche Möglichkeiten, ebenso auf dem Immobilien-Sektor. Gesucht wird Kapital und Know-how. Wir bieten Koordinierung über das seit 25 Jahren bestehende Büro unserers Partners in Santiago. Unser Partner ist hier und reist in Kürze nach Chile zurück."  hieß es dann auch in einer Anzeige des FAZ am 21.September 1973, 10 Tage nach dem Putsch.

Der westdeutsche Imperialismus und seine Hauptparteien, CDU/CSU und SPD - gehörten und g e h ö r e n zu den entscheidenden Stützen des Pinochet-Regimes, auch wenn heute unter der Schlägen der Volksmassen diese oder jene verbale Distanzierung zu vernehmen ist. Die Tatsachen beweisen es all zu deutlich.

Gerade die sozialfaschistische SPD-Regierung half 1973 und danach Pinochet, wo sie nur konnte. 10 Tage nach dem Putsch wurde das Pinochet-Regime diplomatisch anerkannt, während gleichzeitig die Tore der deutschen Botschaft bis Oktober 1973 für asylsuchende Chilenen geschlossen blieben. Unter dem SPD/FDP-Kanzler Schmidt, genannt Schmidtschnauze, wurde 1975 das Asylrecht massiv eingeschränkt. Chilenische Widerstandskämpfer, die als "Berufsweltrevolutionäre" eingeschätzt wurden, erhielten nach Prüfung durch den Verfassungsschutz kein Asyl.

Bereits im November 1973 wurden Warenkredite von über 21 Millionen DM vergeben. Der chilenische Oberstleutnant Kraushaar u.a. wurde 1976 zur Ausbildung an eine Bundeswehrhochschule geholt. Waffenlieferungen an das chilenische Militär (400 Sturmgewehre, 6 Kampfhubschrauber von MBB) vervollständigen das Bild. 1980 genehmigte Schmidtschnauze von der sozialimperiaistischen SPD die Lieferung von 4 Unterseebooten. Und so ging es und geht es weiter, bis heute.

Krokodilstränen sind es, die einige deutsche Bonzen und Politiker über die 14 von der Exekution durch die Pinochet-Mörder bedrohten Chilenen vergossen. Ungeheure Demagogie ist es, was in bürgerlichen Lügenzeitungen, die 1973 den Putsch völlig ungeniert lobten, oft über der Aufnahme der 14 geschrieben wurde und auch heute noch geschrieben wird. Diese Heuchler: Ist es doch alltägliche Praxis, daß die Knüppelkunden des Weltimperialismus, tagtäglich Regime kritische Verfolgte in die Folterkeller faschistischer Diktaturen in der ganzen Welt abschiebt. Darüber hüllen sich dieselben Leute in einem Mantel des Schweigens oder begründen gar noch, warum dies "nötig und richtig" sei.

VICTOR ZUNGIA aus Chile, dessen Asylbegehren im März 1985 wegen "Sicherheitsbedenken" abgelehnt worden war, wurde daraufhin abgeschoben und im Oktober 1985 im Knast von Santiago ermordet (Siehe Frankfurter Rundschau vom 31.7.87).

Nach den Taten, nicht nach bloßen Worten mußten CDU/CSU wie SPD, diese Sachverwalter des staatsmonopolistischen Kapitalismus der BRD, beurteilt werden.

Eine klare, eindeutige Haltung zum "eigenen", zum deutschen Imperialismus und seiner Rolle in Chile ist eine der Grundvorraussetzungen, um hier in der Bundesrepublik Deutschland die Sache der Revolution inn Chile zu unterstützen, den Kampf gegen einen der Blutsauger des chilenischen Volkes auch h i e r konsequent und radikal aufzunehmen.

                                          * * *            

Die gegenwärtige Entwicklung der revolutionären Weltbewegung in Chile erfordert, eine klare Sprache zu sprechen, auch innerhalb der Solidaritätsweltbewegung mit den chilenischen Werktätigen: Nicht einfaches Jammern über die Zustände in Chile oder würdeloses Gebettel an die Adressen des Weltimperialismus ist angebracht, sondern es geht darum, sich wirkliche Klarheit über den Weg und die Aufgaben des weltrevolutionären Kampfes zum Sturz des Piñera-Regimes zu verschaffen. Eine beweiskräftige und schonungslose Abrechnung mit dem verfluchten und tödlichen Opportunismus, Sozialfaschismus, Trotzkismus, Reformismus und Revisionismus, der keinen geringen Einfluß unter den Weltrevolutionären hat, ist hierbei WESENTLICH.

Die Revisionisten reden nicht gerne von ihrem Verrat 1973 in Chile, vom  B A N K R O T T ihrer Theorie vom "friedlichen Weg", die eine Grunderkenntnis der Arbeiter- u. Bauernbewegung revidiert hat, daß der alte Staatsapparat, vor allem die Armee als dessen Hauptstütze, von oben bis unten zerschlagen werden muß. Um so wichtiger ist es daher, diese Frage auf die Tagesordnung zu setzen und zu klären, denn das ist eine LEBENSFRAGE für die revolutionäre Bewegung nicht nur in Chile, sondern auf der ganzen Welt.

Wer sich ernsthaft und anhand von Dokumenten mit dieser Frage beschäftigt, wird nicht darum herumkommen, die verbrecherische Rolle der "K"P Chiles zu behandeln, die sich in Worten als "kommunistisch" bezeichnet, in der Praxis jedoch nicht nur direkt wie eine konterrevolutionäre Organisation den Arbeitern und Bauern vor dem Putsch die Waffen weggenommen, sondern auch ihre Wachsamkeit und Entschlossenheit im Kampf um die Macht eingeschläfert hat.

 

DEN VERRAT DER MODERNEN REVISIONISTEN, NEOREVISIONISTEN UND SOZIALFASCHISTEN NIE VERGESSEN (kann man gar nicht oft genug sagen)

DER TÖDLICHE VERRAT DER SOGENANNTEN "K"P CHILES

Jahrelang, seit 1956 ganz offen, propagierten die angeblichen "Kommunisten" der sozialfaschistischen "K"P Chiles, daß die Armee in Chile "gut", daß ein "friedlicher Weg" der Revolution möglich sei.

Seit dem Sieg Allendes bei den Präsidentschaftswahlen 1970 und mit der Bildung der Regierung der "Unidad Popular", an der die KP Chiles maßgeblich beteiligt war, feierten die Revisionisten auch den angeblichen Sieg ihrer Theorie vom "friedlichen Weg". Doch die Ereignisse der folgenden Jahre bis hin zum konterrevolutionären, faschistischen Militärputsch 1973 zeigen das genaue Gegenteil, zeigen, daß diese Theorie nur dazu gedient hat, die Volksmassen von einer wirklichen Revolution abzuhalten und den Angriffen der Weltfaschisten und Weltreaktionäre schutzlos preiszugeben.

Einige Monate vor dem Putsch gab die "K"P Chiles die Losung aus :

"Nein zum Bürgerkrieg."

Der Führer der "K"P Chiles, Corvalan war bis zu seinem Tod stolz auf diese Losung und versuchte gar nicht, diesen beispiellosen Verrat am chilenischen Volk und dem Marxismus-Leninismus irgendwie zu vertuschen. Seht selbst, was er schrieb:

"Als es nach der Wahl im März fest stand, daß die Reaktion die Regierung durch einen Staatsstreich stürzen wollte, brachten wir die Losung `Nein zum Bürgerkrieg` heraus." (L. Corvalan, Ausgewählte Reden und Aufsätze", Dietz Verlag 1983, S.171.)

Lenin sagte völlig zutreffend über solche Kunden :

"Über den Bürgerkrieg gegen die Ausbeuter jammern, ihn verurteilen, fürchten - das heißt faktisch zum Reaktionär werden." (Lenin, "Entwurf für eine Antwort der KPR auf das Schreiben der USPD", 1920, LW 30, S.332)

Zur gleichen Zeit, als Militär und Knüppelkunden gegen die weltrevolutionären Kräfte vorgingen, der Widerstand dagegen zunahm und die Vorbereitungen auf den faschistischen Militärputsch auf Hochtouren liefen, schürte eine verräterische "K"P Chiles Illusionen in Hinblick auf die Streitkräfte.

Noch am 9. September 1973, zwei Tage vor dem Putsch, belog das Zentralorgan der "K"P Chile "El Siglo" das Volk und geiferte:

"Nichts kann irgendeinen antagonistischen Widerspruch zwischen dem Volk und seiner Regierung und der Armee hervorrufen". ("El Siglo" vom 9.9.1973.)

Zwei Tage später bewiesen die Militärs das Gegenteil.

Aber es geht nicht nur um die Verbreitung solcher zutiefst weltreaktionärer Losungen, wie z.b. auch :

"Lieber Soldat, das Volk ist mit Dir", "Es lebe die Armee Carabineri!, "Carabinerie, Armee und Polizei sind das Volk selbst!" (El Siglo" vom 30. Juni 1973.)

Sondern es muß gerade auch die Praxis der sozialfaschistischen "K"P Chile betrachtet werden, die ihren Einfluß und den guten Ruf des Marxismus-Leninismus sowohl vor dem Putsch als auch während des Putsches schändlich mißbrauchte.

                                         

    VOR DEM PUTSCH

Gerade die kämpfenden Arbeiter und Bauern erkannten, daß mit der Bildung der Regierung der "Unidad Popular" der Sieg nicht errungen und auch die Weltreaktion noch nicht beseitigt war. Zur Verteidigung ihrer gerade erst erkämpften demokratischen Rechte und Verbesserung ihrer Lebensbedingungen waren sie gezwungen, sich gegen die Angriffe faschistischer Gruppen, von Knüppelkunden und Militär zu bewaffnen. Dieser Bewaffnung der weltrevolutionären Volksmassen sahen aber die herrschenden Klassen Chiles und ihre Werkzeuge, Armee und Knüppelkunden, nicht tatenlos zu.

Ein ins Parlament eingebrachtes Waffenkontrollgesetz wurde am 21. Oktober 1972 von allen Parlamentariern e i n s t i m m i g (also auch von den Palamentariern der "K"P Chiles) verabschiedet. Dieses Gesetz gab den bewaffneten Kräften das Recht, Nachforschungen und Hausdurchsuchungen zwecks Entwaffnung von "Zivilisten" durchzuführen. wer Waffen besaß, konnte zu 10 Jahren Knast verurteilt werden. Wer ein "Mitglied der Streitkräfte mißhandelte", so hieß es im Gesetz, konnte zu lebenslänglichen Knast oder zur Todesstrafe verurteilt werden. (Siehe J.Palacios, "Chile: An Attempt at `Historic Compromise` - The Real Story of the Allende Years" , 1979, S.330.)

Knüppelkunden und Armee bereiteten somit Monate im Voraus mit Razzien, Durchsuchungen von Fabriken, Wohnvierteln, Büros von Gewerkschaften und fortschrittlichen Gruppen ihre faschistische Konterrevolution vor. Sie terrorisierten durch brutale Überfälle das Volk und konnten in aller Ruhe faschistische Verbände zusammenziehen, Waffen und Nachub transportieren.

So durchkämmten die Militärs in San Fernado legal das Zentrum landwirtschaftlicher Mechanisierung und nahmen dabei 40 Arbeiter fest. Die Cobre Cerillos-Fabrik in Santiago wurde durchsucht. 2000 Soldaten überfielen den Indusriebezirk von Punta Arenas vom Lande und vom Wasser aus. Die Arbeiter und Bauern mußten bei weniger als Null Grad sechs Stunden auf dem Boden liegen, wurden geschlagen, einer wurde erschossen. Im April, Mai und Juni wurden durchschnittlich drei Hausdurchsuchungen pro Woche durchgeführt und im August, kurz vor dem Putsch, waren es 45. (Siehe Palacios, a.a.o. S.330/331.)

Dieser Entwaffnung der weltrevolutionären Arbeiter und Bauern hatte die sozialfaschistische "K"P Chile z u g e s t i m m t . Und ihre eigenen Mitglieder rief sie noch einige Wochen vor dem Putsch auf, falls sie noch Waffen hatten, diese doch abzugeben. (Ebenda, S.346)

 

NUR DIE BEWAFFNETEN VÖLKER KÖNNEN DIE MILITÄRAPPARATE DER WELTREAKTION ZERSCHLAGEN!

Die w e s e n t l i c h e Aufgabe des Weltproletariats UND seiner Verbündeten gegenüber den Staaten der herrschenden Weltklasse ist, wie Lenin erklärte, folgende:

" Die bürokratisch-m i l i t a r i s t i s c h e Maschinerie zu z e r b r e c h e n, ist , kurz ausgedrückt, die H a u p t l e h r e des Marxismus von den Aufgaben des Proletariats in der Revolution gegenüber dem Staat..." (Lenin, "Staat und Revolution", 1917, LW 25, S.428.)

Den Sieg der weltrevolutionären Volksmassen über die Ausbeuter und Unterdrücker zu erringen, erfordert in a l l e n Ländern die gewaltsame Z e r s c h l a g u n g des Staats- und Militärapparates der herrschenden Klassen durch den bewaffneten Kampf der Arbeiter- und Bauernmassen.

Für die Ausbeuterklassen sind die Staaten die Werkzeuge zur Unterdrückung der working class, Bauern  und der anderen Werktätigen. Zur Aufrechterhaltung und Verteidigung ihrer Ausbeuterordnung stützen sie sich mit den äußersten Mitteln des Militärapparates.

" Das stehende Heer und die Polizei sind die Hauptwerkzeuge der Gewaltausübung der Staatsmacht..." (Ebenda, S.401.)

Diese Militärapparate können nicht friedlich umgewandelt oder in den Dienst der Volksmassen gestellt werden, sondern die Erfahrungen der Revolutionen des Proletariats und der unterdrückten und ausgebeuteten Völker lehren, daß ein Sieg über die Ausbeuterklassen u n m ö g l i c h ist o h n e Zerschlagung der Staatsapparate. Wer dies leugnet, begeht Verrat! Denn:

" `Die Arbeiterklasse kann nicht die fertige Staatsmaschinerie einfach in Besitz nehmen und sie für ihre eigenen Zwecke in Bewegung setzen`sagen Marx und Engels im Vorwort zum `Kommunistischen Manifest`. Die
Aufgabe der proletarischen Revolution ist es, `...nicht mehr wie bisher die bürokratisch-militärische Maschinerie aus einer Hand an die andere zu übertragen, s o n d e r n sie zu z e r b r e c h e n...` sagt Marx in einem Brief an Kugelmann vom Jahr 1871."
(Stalin, "Über die Grundlagen des Leninismus", 1924, SW 6, S.103.)

Und um die Staatsmaschinerien zu zerschlagen, dazu brauchen die unterdrückten und ausgebeuteten Klassen selber Waffen, Waffenkenntnisse und eigene bewaffnete Kräfte. Siehe dazu auch http://ciml.250x.com/language/german/waffe1.html Die gesamten geschichtlichen Erfahrungen lehren, daß eine Revolution

"ohne eine ihr jederzeit zu Diensten stehende bewaffnete Macht nicht siegen kann." (Stalin, "Über die Bedingungen für den Sieg der russischen Revolution", 1917, SW 3, S.13.)

Die weltrevolutionären Massen zu bewaffnen, sie im Geist des bewaffneten Kampfes zur Zerschlagung der Staatsapparate aller Länder zu erziehen, ist daher eine der zentralen Aufgaben einer wirklich kommunistischen Internationale. Erfolge bei dieser Aufgabe sind auch Ausdruck der Reife und das Bewußtsein des Weltproletariats. Denn :

"Eine unterdrückte Klasse, die nicht danach strebt, Waffenkenntnis zu gewinnen, in Waffen geübt zu werden, Waffen zu besitzen, eine solche unterdrückte Klasse ist nur wert, unterdrückt, mißhandelt und als Sklave behandelt zu werden." (Lenin, "Das Militärprogramm der proletarischen Revolution", 1916, LW 23, S.75

mehr hierzu in unserem

Militärprogramm der Komintern (SH)

 

 

WÄHREND DES PUTSCHES

Dieselbe verräterische Politik wie vor dem Putsch:

Die sozialfaschistische "K"P Chile rief die Arbeiter dazu auf, an ihrem Arbeitsplatz zu bleiben und keinen Widerstand zu leisten, was einem Ausweichen vor dem Kampf, einer Kapitulation gleichkam und eine Falle war, da die Armee so die Fabriken umstellten, den Widerstand brechen und die Weltrevolutionäre verhaften konnte.

Ein Augenzeuge, Arbeiter in der Textilfabrik "Manufactura Sumara planta nylon", eine der wenigen Fabriken, wo es gelang, die Revisionisten zu entlarven, berichtet:

"Die Kriegsmarine hat Valparaiso besetzt und ist auf dem Weg nach Santiago in der Absicht, die Regierung Allendes zu stürzen. "Es scheint, daß sie zum großen Schlag ausholen", hieß es am frühen Morgen in einem Aufruf des Textilkomitees CORFO für unseren Betrieb. Sofort wurde eine Versammlung der Gewerkschaftsführer der UP einberufen. Die Führer der KP erklärten auf dieser Versammlung, dies sei nur der Versuch eines Putsches, der die Massen nicht beschäftigen solle.

9.00 Uhr: Blitzversammlung der Arbeiter. Ihr Klasseninstinkt sagte den Arbeitern, dem Vormarsch der Faschisten ist unverzüglich eine entschiedene und energische Antwort zu erteilen. Der Vorschlag, den bewaffneten Widerstand zu organisieren, stand zur Diskussion. Von den KP-Leuten wurde dieser Vorschlag mit Unterstützung der Pinochet-Anhänger a b g e l e h n t. Der Beschluß lautete, streiken und wachsam abzuwarten...Und das, als gegen Santiago die ersten Bombardierungen einsetzten.

Es erreichte uns die Information über die Bildung einer Militärjunta. Unabhängig von der KP Chiles wurde erneut eine Versammlung der Arbeiter einberufen, denn die KP-Vertreter waren der Ansicht, die Arbeiter zu informieren, sei nicht zulässig. Es durfte kein Widerstand geleistet werden, wenn die Militärs in die Betriebe eindringen sollten. Die Versammlung ließ sich von solchen Leuten ebensowenig von den faschistisch gesinnten Arbeitern davon abhalten, den Kampf zu organisieren. Gegen 15.00 Uhr rollten Lastwagen aufs Gelände. Sie bringen Nahrungsmittel, die für eine lange Zeit des Widerstands reichen können. Antifaschistische Kämpfer, die sich aus dem Regierungsviertel zurückziehen mußten, bringen eine Menge Maschinengewehre, Panzerfäuste und 100 Maschinenpistolen.

Das bestärkt die Entschlossenheit zum Widerstand. Die Arbeiter lassen sich die Initiative nicht mehr aus der Hand nehmen. Es wird beschlossen, mit den benachbarten Betrieben PAL und POLAK Verbindung aufzunehmen, um einen gemeinsamen Angriff auf das Polizeikommissariat zu starten, das 200 Meter von der Textilfabrik entfernt liegt. Die Arbeiter der KP ziehen ihre zwischenzeitlich erklärte Unterstützung zurück und verlassen den Betrieb, da die soeben erhaltene Instruktion des ZK der KP Chiles besagt, keinen Widerstand in den Betrieben zu leisten. Wir waren nur noch 200 Companeros, dafür aber zum Widerstand fest entschlossen. Schon setzten die Luftangriffe auf unseren Betrieb ein. Wir bildeten Zehner-Kampftrupps und mußten den Betrieb verlassen, um den Feind außerhalb anzugreifen...

Am Abend wurden Militärfahrzeuge und Streitkräfte von unseren Gruppen im Schutz der Dunkelheit angegriffen. Ein Bus mit Carabineros der "Gruppe Movil", die uns zusammenschießen sollten, geht nach einem Panzerfaustangriff in Flammen auf. Wir sammelten ihre Waffen ein und zogen uns in aller Eile zurück. Militärs rückten jetzt in großen Kontigenten vor. Wir entschließen uns, uns bis zum Morgengrauen erst einmal zurückzuziehen. (Aus: "Lateinamerika heute", Sonderbericht Chile, Nr.4, Februar 1974, S.16ff.)

Und der Verrat der Sozialfaschisten geht weiter. Ein Mitglied des Politbüros der"K"P Chiles, der ehemalige Arbeitsminister Jorge Godoy, ging sogar so weit, während viele einfache Mitglieder seiner Partei mit Heldenmut den Foltern widerstanden, auf Druck des Militärs über Radio und Fernsehen die Arbeiter u. Bauern aufzurufen, allen Widerstand einzustellen und der neuen Regierung zu gehorchen. Die sozialfaschistische "K"P Chiles hat diesen Verrat niemals öffentlich kritisiert und bzw. selbst-kritisiert. (Siehe Palacios, a.a.V., S.348.)

Mit all dem haben die Sozialfaschisten der "K"P Chiles den Faschisten bei ihrer Machtübernahme unschätzbare Hilfe geleistet. Sie haben sich ebenfalls große "Verdienste" dabei erworben, den Widerstand des Volkes gegen den Militärputsch zu brechen. Der Verrat der modernen Revisionisten und Neorevisionisten , den sie mit ihrer Theorie vom "friedlichen Weg" betrieben haben, ihre Politik des Pazifismus und Reformismus hat für das chilenische Volk Mord, Folter, Vertreibung und Tod bedeutet. Dieser Verrat darf n i e vergessen werden!



DIE SOZIALFASCHISTISCHEN VERWANDLUNGSKÜNSTLER DER "K"P" CHILES HEUTE

Die Sozialfaschisten der "K"P Chile versuchen in den letzten Jahrzehnten und Jahren, ihr Ansehen bei den Volksmassen in Chile wieder aufzupolieren, und das aus gutem Grund. Denn die Massen in Chile lernen durch die eigenen Erfahrungen, anhand jeder großen oder kleinen Frage, daß es keinen "friedlichen Weg" gibt, sondern daß das mörderische faschistische Regime der Staat und Kapital selbst ist, der sich ihnen in den Weg stellt. Selbst die kleinste friedliche Aktion wird von diesem Staatsapparat und Kapital bestialisch beantwortet: Morde, Folterungen, Verhaftungen sind an der Tagesordnung. Angesichts dessen sind die Verräter der "K"P Chiles - wollen sie sich nicht isolieren - gezwungen zu rufen "Wir haben gelernt. Jetzt sind wir auch für bewaffnete Aktionen!"

Doch Vorsicht! Die vereinzelten von den Revisionisten der "K"P Chiles geleiteten "bewaffneten Aktionen" dienen ganz und gar nicht dazu, daß sich die Volksmassen wirklich selbst bewaffnen und planmäßig auf den bewaffneten Kampf vorbereiten, um die Armee des chilenischen Staats zu zerschlagen und ihre Demokratie, die harte Diktatur über Weltfaschisten und Weltreaktionäre, die Herrschaft der Arbeitermacht und Bauern unter Federführung der Diktatur des Proletariats zu errichten.

Nein, sie wollen sich mit solchen Aktionen nur vor den Volksmassen hervortun, ihren alten Verrat vergessen machen, um sich morgen als gewichtige Kraft mit anderen pro-imperialistischen Kräften wie den Christdemokraten, Christfaschisten in Chile zu einem Block "ohne Pinochet" zusammenzuschließen. So erklärten sie schon damals unverblümt, daß sie - wenn Pinochet geht - mit den Streitkräften ein Bündnis eingehen werden.

Es ist nötig, es offen auszusprechen: Die Manöver der sozialfaschistischen "K"P Chiles haben sich etwas geändert, aber der weltreaktionäre Kern ist geblieben: Übereinkunft mit der Armee durch den bewaffneten Kampf der Bevölkerung.

Ihr glaubt das nicht? Lügen und Verleumdungen von "Sektierern", "ultralinken Sektieren", "Linksratzekahlen" und "Ultra/Dogmatikern" ? Nun gut, dann überprüft genau die Dokumente, mit denen wir nachweisen können, daß es die Wahrheit ist. So schrieb doch der Anführer der"K"P Chiles L. Corvalan, so als hätte es den 11. September 1973 nicht gegeben:

"Was wir jedoch ausschließen und als illusorisch betrachten, ist, daß mit Pinochet eine demokratische Öffnung abgestimmt werden kann. Wir halten es aber nicht für unmöglich, das mit den Streitkräften zu tun, allerdings ohne den Diktator." ("Probleme des Friedens und des Sozialismus" Nr. 1/1986, S.21.)

Chile war also eine Ein-Mann-Diktatur!? Und wenn der Diktator weg ist, dann ist alles klar!? So die sozialfaschistische Linie der "K"P Chiles! Nicht ein Körnchen Marxismus-Leninismus ist hier zu finden!

Noch deutlicher das revisionistische "Informationsbulletin". Dort erklärt ein führender Repräsentant der sozialfaschistischen "K"P Chiles:

"Die Front ebenso wie die KP erklären n i c h t den Streitkräften Chiles den Krieg. Wir sind für die Demokratisierung der Streitkräfte, dafür, daß sie dem Volk dienen." ("Informationsbulletin", Nr.3/86, wien)

Kollaboration mit der Armee statt Vorbereitung des bewaffneten Massenkampfes zur Zerschlagung der Armee - das war und ist ein Kernpunkt des Verrats der sozialfaschistischen "K"P Chiles!

 

FÜR DAS FREIHEITSLIEBENDE CHILENISCHE VOLK KÖNNEN DIE SOZIALIMPERIALISTISCHE SOWJETUNION, RUSSLAND VON HEUTE, DDR ODER SYRIEN KEIN VORBILD SEIN!

Auf lange Sicht noch wichtiger ist, das Argument zu prüfen, die "K"P Chiles, aber auch Organisationen wie die MIR hätten doch, trotz aller Fehler, eigentlich richtige Ziele, nämlich den "Sozialismus".

Wir sind überzeugt, daß viele Mitglieder und Ex-Sympathisanten vor allem von der MIR die Schnauze voll von ihr haben, da sie in Wirklichkeit keine echte Demokratie für Bauern und Proleten und keine Diktatur über Reaktionäre, nicht die Enteignung der Imperialisten und Großgrundbesitzer usw. wollen, während ehrliche Kräfte unter Einsatz ihres Lebens mutig kämpfen. Doch was versteht die MIR unter "Sozialismus" ? Was propagieren sie als Vorbild? Sie bezeichnen trotz dieser oder jener kritischen Randbemerkung Länder wie VR Polen und die sozialimperialistische Sowjetunion als "sozialistische Länder". Dabei können diese Länder nichts anderes als ABSCHRECKENDE BEISPIELE für jeden echten Antiimperialisten und Weltbolschewisten sein. Denn in diesen Ländern herrschte nicht die working class, sondern herrschten neue Herren, entartete bürokratische Kapitalisten, Militärs, eine neue bürgerliche Klasse. In diesen - ehemals revolutionären Ländern - war nach Stalins und Bolesław Bierut`s  Tod und ausgehend vom 20. Parteitag der KPdSU wieder P R O F I T das oberste Ziel. Und so zeigten sich in all diesen Ländern des sogenannten "sozialistischen Lagers" die klassischen Übel des Kapitalismus: Arbeitslosigkeit und Verelendung, Militärdiktatur wie in Polen, Krieg gegen die Volksmassen wie in Afghanistan, Äthiopien oder heute in Syrien usw. Wie können solche Länder für das freiheitsliebende chilenische Volk ein Vorbild des Sozialismus sein? Die Aggression der Sowjetunion und vor allem das Russland von heute gegenüber den Ländern und ihre Ausbeutung der "Bruderländer" im COMECON zeigte zudem, daß dem cilenischen Volk, ist es hier nicht wachsam, nach der Abschüttelung der westlichen Imperialisten die Gefahr einer erneuten imperialistischen Unterdrückung droht, die sich schleichend entwickeln kann wie damals in Nicaragua, oder offen aggressiv in Szene gesetzt wurde und wird wie z.b. damals in Afghanistan und heute in Syrien.

Und das sozialimperialistische China ? China ist auch einer der imperialistischen Räuber, die in Chile eingedrungen sind, um das Land auszubeuten.

In den letzten 61 Jahren hat die weltweite revolutionäre Massenbewegung große Rückschläge erlitten: Die Entartung der ehemals sozialistischen Sowjetunion und Albanien Lenins, Stalins und Enver Hoxhas, die blutige Konterrevolution in Indonesien 1965/66, in Chile 1973, in der Türkei 1980. Das Rote Albanien wechselte seine Farbe und wurde nach dem Tod Enver Hoxhas zu einer Reserve des Weltimperialismus. Albanien, das mutige Bollwerk des Sozialismus, verwandelte sich in einem Hort des Revisionismus und Anbiederei an "westliche Märkte".

Doch weil die eigentliche Ursache der weltrevolutionären Massenbewegung der working class, Bauern und der unterdrückten und ausgebeuteten Völker nicht beseitigt sind, lebt auch die revolutionäre Massenweltbewegung. Sie wird sich in den verschiedenen Ländern - trotz Niederlagen und Rückschlägen - entwickeln und neue Siege erkämpfen, sei es auf den Philippinen, in Südafrika oder eben in Chile. Die Bauern und Arbeiter dieser Länder wie anderer Länder auch, werden sich an die Spitze aller Ausgebeuteten und Unterdrückten stellen, mit Hilfe des wissenschaftlichen Stalinismus-Hoxhaismus Lehren aus den Erfahrungen der weltweiten Kämpfe ziehen, sich eigene weltrevolutionäre, stalinistisch-hoxhaistische Sektionen der Kommunistischen Internationale schaffen, die Massen mobilisieren und sie mit zwei Waffen ausrüsten: mit Maschinengewehren und mit der Waffe des Weltbolschewismus.

EL PUEBLO ARMADO JAMAS SERA APLASTADO! Nur das bewaffnete Volk kann nicht zertreten werden! Auf den Trümmern der alten reaktionären Staatsapparate und dessen entscheidende Kräfte, die Armeen, wird der Weg eröffnet für den Weltsozialismus und Weltkommunismus, Schulter an Schulter mit der working class, Bauern und unterdrückten Völkern der ganzen Welt!

SOLIDARITÄT!

Für die weltrevolutionären und stalinistisch-hoxhaistischen Kräfte in einem Staat wie die Bundesrepublik Deutschland, in dem eine imperialistische Großmacht herrscht - Drahtzieher der blutigen Konterrevolution in Chile wie auch in anderen Ländern, Blutsauger der Völker -, war und ist die Vorbereitung der proletarischen Revolution im eigenen Land zum Sturz des staatsmonopolistischen Kapitalismus der BRD, den deutschen Imperialismus eine Etappe der Vorbereitung der sozialistischen Weltrevolution in allen Ländern zum Sturz des Weltimperialismus eine unbedingt nötige Aufgabe des weltproletarischen Internationalismus. In der working class und Bauern der BRD wahrhaft weltproletarisch-internationalistische Emotionen für den Kampf des chilenischen Volkes zu wecken, in jeder Hinsicht diesen Kampf zu unterstützen, von diesem Kampf für den eigenen Kampf zu lernen, das sind nicht weniger wichtige Aufgaben des WELTPROLETARISCHEN INTERNATIONALISMUS.

Zwei zentrale Lehren aus den Erfahrungen in Chile sind hervorzuheben:

* Keine reaktionäre Armee der Welt zerfällt von selbst. Sie muß so wie die ganzen alten, weltreaktionären Staatsapparate im bewaffneten Kampf der milliardenköpfigen Proletariermassen und Bauern, im Kampf für die Ausgebeuteten und Unterdrückten über ihre Ausbeuter und Unterdrücker z e r s c h l a g e n  werden!

* Der weltrevolutionäre Kampf gegen Weltimperialismus und Weltreaktion ist, wie Lenin erklärte, "eine hohle, verlogene Phrase", wenn er nicht unlösbar verknüpft ist mit dem Kampf gegen Opportunismus, Revisionismus, Neorevisionismus und Sozialfaschismus.

ES LEBE DIE REVOLUTION IN CHILE!
ES LEBE DIE SOZIALISTISCHE WELTREVOLUTION!
ES LEBE DIE INTERNATIONALE WELTPROLETARISCHE SOLIDARITÄT!

ES LEBE DER WELTBOLSCHEWISMUS!

Am Ende der Rede tobte das Publikum wie ein Kino vor Beifall, Zuspruch und Applaus das die Bühne auf 4 Rädern wackelte. Die selbsternannten Veranstalter und Privarbesitzer der Bühne kamen angeschissen und zuckten rum.

Als aber das Publikum einschritt, schoben sie aber einen ruhigen. - komisch

 

* * *

Anmerkung

Anzumerken ist, dass unsere ehemalige chilenische Bruderpartei, die PC-AP in die Fußstapfen der KP Chiles getreten ist und mit Ihrer Dimitroff-Linie, mit der so genannten "Volksfront", den verbrecherischen Kurs des Paktiererens mit der Bourgeoisie eingeschlagen hat. Kein Wunder, dass die PC-AP die Genossinnen und Genossen der Komintern (SH) als "Ttrotzkisten" beschimpfen.

Heute richtet die Komintern (SH) ihren Hauptschlag gegen die chilenischen Neo-Revisionisten von der PC-AP, die die chilenischen Revisionisten der KP Chiles in Worten kritisieren, aber in Taten in ihre Fußstapfen getreten sind.

 

 

Wir verweisen auf die Webseite der Komintern (SH)

 

über CHILE

 

 

 

kurzer Erlebnisbericht

vom Wahlboykott  zu den bayrischen Landtagswahlen 2018

und den Unteilbar-Aufmarsch am 13.10. 2018 in Berlin

242 000 Teilnehmer!

Foto Spartakusfahne !!

 

Proletarier aller Länder sind mehr!

Proletarier aller Länder und unterdrückte Völker sind noch mehr !   #########

Heute ist der entscheidende Grund für das Heranzüchten der nazifaschistischen Kräfte nicht eine kraftvoll wachsende marxistisch-leninistische Arbeiter- u. Bauernbewegung. Dennoch gilt - trotz aller Problematik historischer Parallen, die die konkrete Analyse nur unterstützen, nie aber ersetzen können-, daß es eine vordringliche Aufgabe der stalinistisch-hoxhaistischen Kräfte ist, den inneren Zusammenhang zwischen Weltkapitalismus und Nazifaschismus aufzuzeigen. Sie müssen den Zusammenhang zwischen einen in der Weltkrise befindlichen weltkapitalistischen, imperialistischen System, imperialistischen Staaten und dem Anwachsen der nazifaschistischen Kräfte, ja der Möglichkeit einer Ersetzung des bürgerlich-parlamentarischen Betrugssystem durch ein weltnazifaschistisches System erklären, um alle antiimperialistischen und antizionistischen Kräfte auf lange Sicht für die Perspektive der Zerschlagung dieses ganzen imperialistisch-kapitalistischen Weltsystem zu gewinnen!

Den weltproletarischen Kampf gegen Nazifascho-Verbrecher forcieren!

Mit aller Kraft die Sektion der Kommunistischen Internationale (Stalinisten-Hoxhaisten) in Deutschland stärken.

Solidarität mit dem vom Nazifascho-Terror betroffenen Asylbewerbern, mit allen vom Nazifascho-Terror Betroffenen erfordert selbstverständlich, sich so direkt, so energisch und so wirkungsvoll wie möglich den Nazifascho-Mörderbanden entgegenzustellen.

Wenn selbst gegen diese offensichtlichste und für jeden sichtbare Form des Terrors kein Widerstand geleistet wird, ist an jede weitergehende Form des Kampfes gegen reaktionäre Weltpolitik nicht im Entferntesten zu denken.

Denn so sehr die Progrome und Hetzjagden der Nazifaschisten im Vordergrund stehen, ist dennoch die hauptsächliche Form des Terrors gegen die Asylbewerber nach wie vor der staatliche Terror.. Daher wäre es völlig falsch, sich beim Kampf gegen die Nazifaschisten auf die Staatsapparate stützen zu wollen. Der Kampf muß energischer als bisher gegen den Terror des imperialistischen Staatsapparates geführt werden, der die Nazifascho-Banden schützt und diese als konterrevolutionäre als Reserve, als Stütze zur Verteidigung des Kapitalismus heranziegt. Diese Entwicklung vollzieht sich gegenwärtig nicht nur in Deutschland, sondern in fast allen Ländern der Welt. Deswegen haben wir es mit einer Globalisierung von Reaktion und Faschismus zu tun, die nur durch die Globalisierung der anti-faschistischen und anti-imperialistischen Kräfte gestoppt und zerschlagen werden kann. Deswegen propagiert und organisiert die Komintern (SH) die sozialistische Weltrevolution als den einzigen Ausweg gegen einen weltweiten Rechtsruck, der im Weltfaschismus endet, wenn wir es nicht verhindern.

Ohne Weltfaschismus, der in jedem Land für "Ruhe und Ordnung" sorgt, sind den Weltimperialisten die Hände gebunden, um ihren Dritten Weltkrieg vom Zaun zu brechen. Die weltimperialistischen Kriegstreiber brauchen also zum Krieg führen eine Welt, wo überall an der inneren Front "Friedhofsruhe" herrscht. Und eben das wird ihnen das Genick brechen, denn damit provozieren den weltweiten Widerstand, der zu nichts Anderem führt, als sie zum Teufel zu jagen - und eben dadurch rückt die sozialistische Weltrevolution auf die Tagesordnung, wird sie unvermeidlich sein und unbesiegbar werden!

Wir müssen uns selbst und andere auf einen langen Kampf einstellen, in dem vor allem eine tiefgehende Änderung, die weltrevolutionären Veränderungen, der Kampf für eine wirklich sozialistische Weltrevolution, Schulter an Schulter mit der working class und Bauern aller Länder, Seite an Seite mit den "Verdammten dieser Erde" klares Ziel ist. Der Kampf dafür wird nur siegreich sein unter der Führung eines globalen Kampfstabs, der konsequent den Kampf gegen alle Feinde und alle falschen Freunde führt, der Zielklarheit und Planmäßigkeit in die kommende weltrevolutionäre Massenbewegung bringt. Der globale Kampfstab der sozialistischen Weltrevolution - das ist die Kommunistische Internationale (Stalinisten-Hoxhaisten) und ihre Abteilungen sind ihre Sektionen in jedem Land der Welt. Die Komintern (SH) und ihre Sektionen in allen Ländern der Welt zu stärken - das ist jetzt die vordringlichste Aufgabe des Weltproletariats und aller anderen unterdrückten und ausgebeuteten Klassen der Welt.

Eine notwendige Bemerkung

Karl-Marx-Stadt liegt nicht im westlichen Teil der BRD. Das hat aber die Anti-Faschisten im Westen nicht daran gehindert, sich zu solidarisieren im Kampf gegen die nazifaschistischen Organisationen. Die nationale und internationale Einheit der Anti-Faschisten wird die Kräfte für die sozialistische Revolution in Deutschland und in der ganzen Welt stärken.

Wenn der Anti-Faschismus überall auf der Welt siegen soll, dann kann er das nur, wenn er vom Geist des proletarischen Internationalismus durchdrungen ist, wenn er vom Weltproletariat angeführt wird, als die einzige revolutionäre Kraft, die den Weltfaschismus schlagen kann..

Was heißt das für den Anti-Faschismus in Deutschland ?

Für Deutschland heißt das:

Wir müssen die Arbeiterklasse für den anti-faschistischen Kampf mobilisieren. So schnell wie möglich - denn es ist 5 Minuten vor 12. Die Arbeiterklasse muss in Deutschland die Fühererin des antifaschistischen Kampfes sein. Ohne die Arbeiterklasse an ihrer Spitze, wird die anti-faschistische Bewegung ins bürgerliche Lager abwandern und schließlich und unvermeidlich vor dem Faschismus kapitulieren. Diese Wahrheit gilt es jetzt, in der Arbeiterklasse zu verbreiten. Sie muss sich ihrer führenden Rolle bewusst werden und ihre Kräfte gegen den Faschismus vereinigen und sich an die Spitze stellen.

Der anti-faschistische Kampf in Deutschland muss zentralisiert und auf nationaler Ebene vereinigt und international eingebunden sein. Die anti-faschistische Front in Deutschland muss sich als Abteilung der Weltfront gegen den Faschismus verstehen. Um aber zu einer Abteilung der Weltfront zu werden, muss erst einmal die Front im nationalen Maßstab, also im eigenen Land hergestellt werden. Nur so erhält die anti-faschistische Weltfront ihre nötige Schlagkraft.

Wenn es um den anti-faschistischen Kampf in Karl Marx-Stadt geht, dann wird der Sieg über die Faschisten nur herbeigeführt werden können, wenn sich die Stadtbewohner auf ihre eigenen Kräfte stützen und an vorderster Front stehen, um ihre Stadt von Faschisten zu säubern. Diese Aufgabe kann also nicht von den angereisten Anti-Faschisten "übernommen" und "erfüllt" werden. Die Leitung und Koordinierung muss in den Händen der antifaschistischen Komitees vor Ort, also in Karl-Marx-Stadt liegen, die zu wählen sind und führend in Aktion zu treten haben. Wenn Anti-Faschisten aus dem ganzen Bundesgebiet anreisen, dann ist das eine gute Sache für die solidarische Unterstützung, zumal ja auch die Faschisten aus allen Teilen des Bundesgebietes in Karl-Marx-Stadt einreisen. Anti-Faschismus lässt sich jedoch weder importieren noch exportieren. Er muss da bekämpft werden, wo er auftritt. Er muss auch nicht erst in Aktion treten, wenn sich die Faschisten zusammenrotten, um die Bevölkerung zu terrorisieren. Er muss vor Allem so wirksam werden, dass es erst gar nicht zu solchen Nazi-Zusammenrottungen kommen kann, also Praktizierung des Anti-Faschismus schon im Vorwege, vor Ort UND auf nationaler Ebene. Sowas muss aber organisiert werden.

Wir sind keine Befürworter der Dezentralisierung des anti-faschistischen Kampfes in Deutschland. Im Gegenteil. Wir sind die konsequentesten Verfechter der Zentralisierung auf nationaler Ebene. Wir sind die Fortsetzer der Tradition der anti-faschistischen Aktion nach dem Vorbild der KPD Ernst Thälmanns.

Diese Aufgabe ist jetzt nicht theoretisch, sondern praktisch zu lösen. Wir sind bereit dazu, die antifaschistischen Kräfte auf nationaler Ebene organisatorisch zu vereinigen und einen anti-faschistischen Kampfstab zu schaffen. Wir sind bereit, entsprechend Verantwortung zu übernehmen. Wir rufen dazu auf, mit uns spätestens im nächsten Jahr den RFB wieder zu gründen.

Wir sind die Fortsetzer der Tradition des Roten Frontkämpferbundes (RFB).

Die Gegenwehr mit Hilfe des Roten Frontkämpferbundes mobilisieren!

Spätestens angesichts der progromartigen Ausschreitungen der letzten Wochen und Monate in Karl-Marx-Stadt seit dem Abbruch des Stadtfestes dürfte jeder fortschrittlichen Person deutlich geworden sein, daß die deutschen Knüppelkunden, der deutsche Staatsapparat nicht nur Aktionen der Neonazifaschos "duldet" und billigt, "beide Augen zudrückt", sondern daß es sich um geplante, aufeinander abgestimmte, sich gegenseitig unterstützende Aktionen handelt: Demonstrieren Neonazifaschos, um Völker anderer Hautfarbe, anderer Nationalitäten zu jagen, zu mißhandeln, zu überfallen, zu morden - dann sind die "Ordnungskräfte" schwach, schlecht ausgerüstet, mangelhaft informiert oder haben schlichtweg eine "Wachablösung". Doch wehe, es regt sich der Volkskrieg im Hambacher Forst ( nähe von Köln) gegen die Rodung des Waldes und Kohleabbau! Treten Weltdemokraten, fortschrittliche oder weltrevolutionäre Kräfte auf den Plan, um Asylies zu schützen, um Brandanschläge und Progrome zu verhindern, um Solidarität mit den Gejagten zu zeigen - dann, ja dann wird das komplette Arsenal des BullenStaats aufgefahren: Großräumige Absperrung ganzer Landstriche wie beim Hambacher Forst, Leibesvisitationen, Beschlagnahmung, "Sicherheitsverwahrungen" und Festnahmen und schließlich energisches d.h. brutales Einschreiten, um die Neonazifaschos vor empörten Massen zu schützen.

In diesen Tagen wird überdeutlich, daß die Illusion, sich im Kampf gegen die Neonazifaschos auf die Knüppelkunden und andere Staatsorgane des Weltimperialismus stützen zu können, nicht nur fahrlässig und theoretisch falsch, sondern in der Praxis verhängnisvoll ist.

Um wirksam gegen Neonazifaschos vorgehen zu können, gilt es, die Selbsthilfe zu gewährleisten (gewehrleisten)! Die Zusammenschlüsse, die in den letzten Wochen und Nächsten die Asylbewerberheime geschützt haben, geben uns ein Beispiel. Oft sind sie verdammt gut organisiert, können über funk, Walky-Talky oder Telefonketten in kurzer Zeit Verstärkung herbeiholen. Auch für militante Auseinandersetzungen sind viele von ihnen gut gerüstet: Schutzhelme, feste Kleidung und Gegenstände, Zaunslatten, Feuerlöscher gegen Brandstifter, Signalgeräte und was es sonst noch an Gegenständen des alltäglichen Bedarfs gibt, gehören vielfach schon zu Ausrüstung der Antikapitalisten und Antiimperialisten.

Ach die Asylies selbst haben schon an einigen Orten gezeigt, daß sie sich nicht wehrlos ihrem "Schicksal" hingeben. Gar nicht so selten bringen sie schließlich Erfahrungen mit, die sie bei ihrer Verfolgung in ihren Heimatländern gesammelt haben. Dort konnten sie ihr Leben manchmal nur durch Waffengewalt retten. Und sie werden diese Erfahrung sicherlich schöpferisch auf die hiesigen Verhältnisse im Kampf gegen die Nazifascho-Banden anzuwenden wissen! Dazu brauchen sie unsere Unterstützung, durch Unterstützung der Aktionen der Antiimperialistne und Antizionisten vor Ort, durch Spenden und durch Versorgung mit dem dafür Notwendigsten...

Zerschlagt die Nazifaschobanden, ganz besonders "Pro Chemnitz", AFD und Pegida!

Proletarier aller Länder und unterdrückte Völker vereinigt Euch!

Weltproletariat vereinige alle Länder!

Kampf gegen Rassismus und Nationalismus!




Es lebe der Rote Frontkämpferbund !



 

 

soeben erschienen im

"Weg der Weltpartei"

(Theoretisches Organ)

 

vor 70 Jahren

8. November 1948

 

Der 1. Parteitag der PAA

Lehren für die Zukunft des Weltsozialismus

aus Anlass des 77. Jahrestages der Gründung der Partei der Arbeit Albaniens am 8. November 1941

geschrieben von Wolfgang Eggers

 

 

 

 

29. Oktober 1918 - 29. Oktober 2018

Es lebe der 100. Geburtstag des Komsomol!

 

Delegierte des 1. Allrussischen Kongresses der Arbeiter- und Bauernjugendgewerkschaften, Oktober 1918

 

100 Jahre Komsomol !

29. Oktober 1918

Am 29. Oktober 1918 wurde der Erste Allrussische Kongress der Arbeiter- und Bauernjugendverbände einberufen, auf dem der Komsomol, der Russische Kommunistische Jugendverband (RKSM), gegründet wurde.

 

Beschluss:

Der Allunions-Leninistische Kommunistische Bund der Jugend ist eine unparteiische Massenorganisation, die an die Allunions-Kommunistische Partei (Bolschewiki) gebunden ist und in ihren Reihen weite Teile der fortgeschrittenen, politisch gebildeten arbeitenden Jugend der Stadt und des Dorfes vereint. Das Komsomol hat die Aufgabe, die Kommunistische Partei (Bolschewiki) bei der Erziehung von Jugendlichen und Kindern im Sinne des Kommunismus zu unterstützen ... Die VLKSM unterstützt die KPdSU (B) und ist ihre Reserve. “

Zum Jahresende waren 22.100 Mitglieder der RKSM. Zwei Jahre später, zum III. Kongress des Komsomol, - 482 Tausend und 1941 - mehr als 10 Millionen Menschen. 1924, nach dem Tod von V.I. Lenin erhielt der Komsomol den Namen des Führers und wurde 1926 in All-Union Lenin Communist Youth Union (VLKSM) umbenannt.

Seit den ersten Jahren seines Bestehens spielte der Komsomol eine wichtige Rolle bei der Erfüllung der von der Partei gestellten Aufgaben zur Wiederherstellung der Volkswirtschaft, der Industrialisierung und der Kollektivierung sowie der Kulturrevolution.

Vor Beginn des Großen Vaterländischen Krieges wurden etwa 1 Million Mitglieder des Komsomol zu "Voroshilovsky-Pfeilen", mehr als 5 Millionen erfüllten die HVCP-Standards in militärischer Topographie und anderen militärischen Spezialgebieten. Sie wurden die "Junge Garde" und "Junge Rächer". Die Spezialeinheiten der Komsomol-Mädchen zählten mehr als zweihunderttausend Maschinengewehrschützen, Scharfschützen, Ärzte. Dreieinhalbtausend Mitglieder des Komsomol erhielten den Titel Held der Sowjetunion, dreieinhalb Millionen Orden und Auszeichnungen.

In der Sowjetunion hatte der Komsomol als Massenorganisation einen enormen Einfluss auf alle Lebensbereiche des Landes: Industrie und Wirtschaft, Bildung und Wissenschaft, Kultur und Kunst, Sport und Freizeit. In jeder Einrichtung, Unternehmens- und Sicherheitsorganisation gab es notwendigerweise eine Hauptorganisation des Komsomol. Komsomol hatte seine eigenen Printmedien, darunter die All-Union-Zeitung "Komsomolskaya Pravda".

Die Mitglieder vom Komsomol leisteten einen unschätzbaren Beitrag zur Wiederherstellung des durch den Krieg zerstörten Landes, der Erschließung unbebauter Länder, des BAM-Baus und anderer "Schock-Komsomol-Bauten". Dank der Unterstützung des Zentralkomitees des Komsomol wurde die kommunistische Bewegung in der UdSSR sehr populär.

Heute setzt die KJI (SH) die Tradition des Komsomols ehrenvoll fort.

 

 

 

„Junge Menschen sind unsere Zukunft, unsere Hoffnung, Genossen. Junge Leute sollten uns verändern, das Alte. Es sollte unser Banner bis zum bitteren Ende vorwärts bringen. ”

J. W. Stalin

 

 

 

„Lenin! Partei ! Komsomol! "



"Du kannst nur Kommunist werden, wenn du deinen Kopf mit dem Wissen um den Reichtum bereicherst, den die Menschheit entwickelt hat."

LENIN

 

 

 

 

 

 

Lenin hat in seiner großen Rede auf dem Kongreß des Russischen Kommunistischen Jugendverbandes im März 1920 der Jugend des Sowjetlandes auseinandergesetzt, daß Kommunismus keine Bücherweisheit ist und nicht aus Büchern gelernt werden kann. Lenin hat damals gesagt:

„Wie müssen wir die junge heranwachsende Generation den Kommunismus lehren? Sie kann den Kommunismus nur lernen, indem sie jeden Schritt ihrer Erziehung und Bildung mit dem nimmer stillstehenden Kampfe des Proletariats und der arbeitenden Massen gegen die alte ausbeuterische Gesellschaft verbindet. Wenn man uns von Sittlichkeit spricht, sagen wir: die ganze Sittlichkeit der Kommunisten liegt in dieser solidarisch bewußten Disziplin, im bewußten Massenkampf gegen die Ausbeuter. Wir glauben an keine ewige Sittlichkeit und wir deckenden Betrug der alten Märchen auf. Die Sittlichkeit dient dazu, daß sich die Menschheit erhebe und sich befreie von der Ausbeutung der Arbeit. Um das zu verwirklichen, bedarf es einer Jugendgeneration, welche in der Umgebung des unentwegten disziplinierten Kampfes gegen die Bourgeoisie zu bewußten Menschen heranwächst. In diesem Kampf wird sie wirkliche Kommunisten erziehen und jeden Schritt in ihrer Bildung und Erziehung muß sie mit diesem Kampfe verbinden, ihm unterordnen.“

 

GEDICHTE

 

Schlachtruf des Komsomol

Jungproletarier aller Länder machen den Weltimperialismus nieder
Jugendproletarier aller Länder sind im Komsomol immer die Sieger
Komsomol ist für die Arbeitermacht mit starker Hand
Jungproletarier und Jugendproletarier vertreiben die Trotzkisten aus jedem Land
Jungproletarier und Jugendproletarier gegen Bonzen und Sozialfaschisten außer Rand und Band

Komsomol, die jugendweltproletarische Macht
Klassenkampf an jeden Tag und in jeder Nacht
Komsomol, die jungweltproletarische Kraft
Jugendproletarier aller Länder haben die Trotzkisten satt
und vertreiben die Sozialfaschisten aus jeder Stadt

Hörst du den Komsomol seine Schlachtrufe hallen ?
und wenn die Revis und Sozen das große Maul haben, ihre Fäuste Schläge schallen?
Siehst du das Arbeiter- u. Bauernblut an den Händen der Sozialfaschisten kleben?
Imperialisten u. Sozialimperialisten aller Länder, rennt lieber um euer Leben!

Komsomol, die jugendweltproletarische Macht
Komsomol ist der Schlachtruf, wenn es in der sozialistischen Weltrevolution kracht
Ihr NATO-Ratten wollt den Marx-Nischl schleifen, drum Rebellion in jeder Stadt
Jungproletarier aller Länder haben die Trotzkisten satt
Jugendproletarier aller Länder haben auch den Maoismus satt

Der Komsomol pfeift auf Kapital, kapitalistischen Staat und Korruption
Der Komsomol steht zu Klasse und Sowjetnation!
Der Komsomol legt viel wert auf Kritik-und Selbstkritik
und hat die Revisionisten scharf im Blick

Komsomol, die jugendweltproletarische Macht
Klassenkampf an jeden Tag und in jeder Nacht
Komsomol ist der Schlachtruf, wenn es in der sozialistischen Weltrevolution kracht
und vertreiben die Sozialfaschisten aus jeder Stadt
Komsomol, wir sind die jugenproletarische u. jugendproletarische Weltmacht

* * *

Arbeiter- und Bauernjugend, es ist Zeit

So haben Jungproletarier und Jugendproletarier das gleiche Ziel, lass sie der Klassenwächter sein
Weltjugendproletariat aller Länder  wo wir stehen, seid ihr  Klassenbrüder nicht allein
die bürgerlich-revisionistische Welt vor dem Scherbenhaufen, Arbeiter-Bauernjugend es ist Zeit
das Herz schlägt für Kampf um Befreiung, proletarische Weltjugend ist bereit unbändiger weltbolschewistischer Kampfgeist , unbändige weltbolschewistische Wut
schürt die rote Jugend das Feuer in der sozialistischen Weltrevolution deren Glut
Stalinismus-Hoxhaismus leitet die Jugend, wird Reserve der Arbeitermacht
Komsomol im Geiste des  Verbandes der Jugend der Arbeit Albaniens, bereit zur nächsten Klassenschlacht


 

 

 

 

 

Webseite zum 200. Geburtstag von Karl Marx

 

 

 

 

 

 

Grußadressen der Solidarität

 

Grußadresse der Komintern (SH)

 

 BESCHLUSS

DER KOMINTERN (SH)

vom 9. November 2017

 

Die deutsche Sektion der Komintern (SH) erhält mit heutigem Tag den Auftrag, die Hundertjahrfeier zur Novemberrevolution vorzubereiten und im Jahre 2018 erfolgreich durchzuführen - mit Unterstützung der deutschen Sektion der K J I (SH). 

 

Erläuterung des Beschlusses:

 

Für uns ist die Hundertjahrfeier der Novemberrevolution nicht nur ein herausragendes historisches Ereignis der ruhmreichen kommunistischen Bewegung in Deutschland, sondern darüber hinaus eine große Gelegenheit und Pflicht zur Mobilisierung und Vereinigung aller revolutionären Kräfte in Deutschland unter dem Banner der sozialistischen Revolution, zur siegreichen Vollendung der Novemberrevolution von 1918. Dabei ist die internationale Bedeutung der Novemberrevolution hervorzuheben, die darin bestand, das Siegesbanner der Oktoberrevolution nach Deutschland und von dort aus in die ganze kapitalistische Welt zu tragen. Mit der Schicksal der Novemberrevolution war damals Sieg oder Niederlage der Weltrevolution verbunden.

Die Novemberrevolution scheiterte, aber ihr Sieg bestand trotzdem darin, dass wir die damaligen Schwächen und Fehler als Lehren für die Zukunft zu nutzen verstehen, die uns diesmal zum Sieg der sozialistischen Revolution in Deutschland verhelfen.

An Hand der historischen Lehren aus der Novemberrevolution muss die Bedeutung der sozialistischen Revolution in Deutschland für die sozialistische Weltrevolution herausgearbeitet werden.

Es gilt, den Weg hell zu erleuchten, auf dem wir in Deutschland unser Höchstmaß an Unterstützung für die sozialistische Weltrevolution leisten können und müssen.

Der Beschluss der Komintern (SH) ist eingebettet in die Umsetzung von drei Hauptaufgaben der deutschen Sektion für das kommende Jahr 2018 :

1. Umsetzung des Beschlusses der Komintern (SH) über den Aufbau einer soliden internationalen Betriebs- und Gewerkschaftsarbeit.

2. Unterstützung des internationalen Karl-Marx-Jahres (200. Geburtstag) der Komintern (SH).

3. 100-Jahrfeier der Novemberrevolution der deutschen Sektion.

Die Ausrichtung auf die 100 Jahrfeier der Novemberrevolution wird von der deutschen Sektion organisiert und wird von der Komintern (SH) unterstützt. Die deutsche Sektion wird aus ihren Erfahrungen über die Durchführung der 100-Jahrfeier der Novemberrevolution Lehren ziehen an Hand eines abschließenden Berichts.


1.

zu allen historischen Ereignissen in Deutschland, über die die deutsche Sektion im Jahre 2018 berichten wird, sollte nach Möglichkeit ein Bezug hergestellt werden zur Novemberrevolution.

(Zum Beispiel anlässlich der Ermordung von Rosa und Karl am 15. Januar 2018 in Berlin soll deren gemeinsamer Beitrag zur Novemberrevolution gewürdigt werden) .

2.

In unsereren theoretischen Arbeiten sollte die heutige Bedeutung der Novemberrevolution heraus gearbeitet werden. Es sollte außerdem ein Schulungstag über die heutigen Lehren aus der Novemberrevolution organisiert werden.

3.

Im organisatorischen Mittelpunkt soll von der deutschen Sektionen ein so genanntes "November-Aufgebot" gestellt werden zum Zwecke der Mobilisierung und Gewinnung neuer GenossInnen für die Partei. Schließlich kann der Kampf für die siegreiche Fortsetzung der Novemberrevolution organisatorisch mit keinem anderen Ziel verfolgt werden, als mit dem Einreihen neuer GenossInnen in die deutsche Sektion der bolschewistischen Weltpartei.

4.

Die anderen Sektionen verpflichten sich dazu, der deutschen Sektion eine Grußadresse aus Anlass der 100-Jahrfeier der Novemberrevolution zu schicken in englischer Sprache und in ihrer Heimatsprache. Die Komintern (SH) wird sich nach Kräften bemühen, deutsche Texte zur Novemberrevolution in englischer Sprache zu veröffentlichen.

 

5.

Alle GenossInnen und Sympathisanten in unseren "Massen"organisationen sind eingeladen, eigene Aktivitäten unter Anleitung und mit Unterstützung der deutschen Sektion zu starten

(KJI, RGI, KFI, IKS etc.)

 

6.

Dort, wo die deutsche Sektion aus eigener Kraft noch keine "100-Jahr"-Veranstaltung auf die Beine stellen kann, sollte nach alternativen Möglichkeiten gesucht werden.

Zum Beispiel könnten unsere GenossInnen an Veranstaltungen anderer Oganisationen teilnehmen, (nicht offiziell, sondern incognito) um mit einigen interessierten Teilnehmern der Veranstaltung ins Gespräch zu kommen und Kontakt aufzunehmen, mit anderen Worten, um gezielt neue Sympathisanten für die Partei zu gewinnen. Das muss aber gut vorbereitet sein, indem man sich zum Beispiel mit der opportunistischen Linie der Veranstalter vorher kritisch auseinandergesetzt hat, um potentielle Sympathisanten nicht nur mit unserer eigenen Agitation und Propaganda zu überzeugen, sondern auch mit unserer Kritik an den Veranstaltern.

Es gibt viele Möglichkeiten, um seinen Beitrag zum Gelingen der Novemberrevolution-Kampagne zu leisten. Das können künstlerische Beiträge sein, wie Gedichte, Lieder, Bilder und Plakate, Beschaffung, Übersetzung, Scannen und Digitalisierung von Texten zur Novemberrevolution etc.

Vielleicht ließe sich sogar ein Schild oder Transparent zur Novemberrevolution herstellen, um es bei Demonstrationen mitzuführen.

 

* * *

Liebe Genossinnen und Genossen von der deutschen Sektion,

Bei einer derart großen Kampagne muss man darauf achten, seine wenigen Kräfte richtig einzuteilen. Wir gehen nicht sektiererisch oder dogmatisch an die praktische Umsetzung der Kampagne heran. Die Kampagne darf nicht dazu führen, dass wir alle anderen Aufgaben unserer Partei vernachlässigen. Unsere Kampagne soll ja kein Hindernis für alle anderen Parteiaktivitäten sein, sondern im Gegenteil eine Bereicherung für unser Vorwärtskommen zur sozialistischen Revolution in Deutschland sein, indem unsere Partei dort bekannter wird und wir neue Kräfte hinzugewinnen.

Die deutsche Sektion ist durchaus nicht gezwungen, ihre Kampagne aus dem hohlen Bauch heraus zu organiseren. Wir können auf viele hervorragende Quellen unserer bisherigen Arbeit über die Novemberrevolution zurückgreifen. Es ist die Aufgabe der deutschen Sektion im Jahr 2018, unsere bereits zur Verfügung stehenden Schätze von Publikationen über die Novemberrevolution für die Kampagne zu nutzen. Und unsere Propagierung der No0vemberrevolution wird natürlich nicht mit der 100-Jahr-Kampagne beendet sein. Im Gegenteil. Die Krönung der Novemberrevolution durch den Sieg der sozialistischen Revolution in Deutschland ist unser höchstes Ziel.
Als Beitrag zur Umsetzung von Parteitätigkeiten könnte eine neue Facebook-Seite eingerichtet werden.


Für 2018 wird vor allem der ideologische Kampf gegen die neo-revisionistischen Verzerrungen der Geschichte der Novemberrevolution zu einer der zentralen Aufgaben der deutschen Sektion.

Wir folgen den revolutionären Lehren der 5 Klassiker und schließen jegliche Einheit mit den offenen wie versteckten Feinden der Novemberrevolution, mit den Opportunisten, mit zentralistischen, revisionistischen und neo-revisionistischen und sozialdemokratischen Lakaien aus. Auch mit Trotzkisten und Anarchisten gibt es keinerlei Übereinstimmungen, sondern nur um so klarere Abgrenzungen.

Die stalinistisch-hoxhaistische Verteidigung der Novemberrevolution ist ein Schlachtfeld, das wir nicht Ende des Jahres 2018 räumen werden. Wir werden dieses Schlachtfeld nicht ohne unseren Sieg verlassen.


Die deutsche Sektion und die Komintern (SH) stehen für alle Fragen, Kritiken, Anregungen und Vorschläge zur erfolgreichen Durchführung unsrer November-Kampagne zur Verfügung und wünschen euch viel Glück.

Die Novemberrevolution wird durch den Sieg der sozialistischen Revolution in Deutschland gekrönt, nicht mehr wie damals unterstützt durch die Große Sozialistische Oktoberrevolution, sondern diesmal durch die sozialistische Weltrevolution des gesamten Weltproletariats unter der Führung der Komintern (SH).

Verwandeln wir ihre Niederlage in einen Sieg, indem wir uns von den Lehren der 5 Klassiker des Marxismus-Leninismus leiten lassen , von Marx, Engels, Lenin, Stalin und Enver Hoxha!

 

Es lebe der 100. Jahrestag der Novemberrevolution 1918 !

 

 

 

 

 

 

 

 

Unsere zukünftige sozialistische Weltrepublik wird für alle Erdenbewohner einen einheitlichen Weltpass ausgeben...
[Beschluss der Komintern (SH)]

ROTER KALENDER

2018

 

 

erscheint demnächst

 

Januar

Januar 1848 - 170 Jahre Kommunistisches Manifest von Marx und Engels


15. Januar 1919 - 99 Jahre Mord an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht (in Zusammenarbeit mit der Deutschen Sektion)


21. Januar 1924 - 9. Todestag Lenins


30. Januar 1933 - 85 Jahre Kampftag gegen Faschismus und Reaktion


Januar 1848 - 170. Jahrestag der Revolution in Italien

 

100 Jahre Januarstreik 1918


Februar

2. Februar 1943 - Stalingrad - 75 Jahre


1848 170. Jahrestag der Französischen Revolution


10. Februar 1898 - 120 Jahre Bertolt Brecht


23. Februar 1918 - 100. Gründungstag der Roten Armee



März

5. März 1953 - 65. Todestag von Josef V. Stalin


2. - 6. März 1919 - 99. Jahrestag der Gründung der Komintern


6. - 8. März 1918 - 100. Jahrestag des 7. Kongresses der CPR (B)


8. März - 1911 - Internationaler Frauentag - Vierter Jahrestag der Gründung der Frauenkommunistischen Internationale (SH)


13. - 15. März 1898 - 120 Jahre Erster Kongress der KPdSU (B)


14. März 1883 - 135 Todestag von Karl Marx


18. März 1871 - 147 Jahrestag der Pariser Kommune


18. März - 95. Jahrestag des politischen Häftlingstages


1848 - 170. Jahrestag der deutschen Revolution


15. März 1848 170. Jahrestag der ungarischen Revolution


28. März 1868 - 150. Jahrestag von Maxim Gorki


31. März 1898 - 120. Todestag von Eleonore Marx



März-April 2003 - 15 Jahre Irakkrieg



April

11. April 1985 - 33. Todestag Enver Hoxha

12. April 1923 - Ernst Aust -95. Geburtstag (vorbereitet von der deutschen Sektion)


15. April 1888 - 130. Todestag von Joseph Dietzgen


16. April 1886 - 132. Geburtstag von Ernst Thälmann (Deutsche Sektion)


17. - 25. April 1923 - 95 Jahre: 12. Parteitag der KPdSU (B)


19. April 1943 - 75 Jahre: Warschauer Ghetto


20. April 1953 65. Todestag von Erich Weinert


22. April 1870 - 148. Geburtstag Lenins



Mai

Erster Mai (!) Internationaler Kampftag der Arbeiterklasse


15. Jahrestag der Neugründung der RILU


5. Mai 1818 - 200. Geburtstag von Karl Marx


5. Mai - Gedenktag der Helden von Albanien


9. Mai 1945 - Sieg über die Hitler-Nazis - 73. Jahrestag


14. Mai 1948 - 70 Jahre Gründung des Staates Israel


25. Mai 1963 - 55. Jahrestag des Afrikanischen Befreiungstages

 


Juni

12. Juni 1943 - 75 Jahre: Auflösung der Komintern


22. Juni 1941 - Beginn des Großen Vaterländischen Krieges (77. Jahrestag)


1848 170. Jahrestag der serbischen Revolution


1968 - 50 Jahre Studentenbewegung

 

 


Juli

Brief des ZK der PAA an das ZK der KP Chinas, Juli 1978 - vor 40 Jahren


8. Juli 1968 - 50 Jahre: Chrisler Wilder Streik


10. Juli 1943 - 75 Jahre: Gründung der albanischen Volksarmee

Gründungstag des Stalinismus-Hoxhaismus

am 16. 7. 1947

Erste Begegnung von Josef Stalin und Enver Hoxha


17. Juli - 1. September 1928 - 90. Jahrestag des 6. Kongresses der Komintern


26. Juli 1848 - 170 Jahre Matale Rebellion - Sri Lanka


Juli 1936 - 82. Jahrestag des Spanischen Bürgerkrieges



August

5. August 1895 - 123. Todestag von Friedrich Engels


25. August 1985 - 33. Todestag von Ernst Aust (Deutsche Sektion)


August 1968 - Invasion der sowjetischen Imperialisten in der Tschechoslowakei


31. 1948 - 70. Todestag von Shdanow

 

 

 


September

 

1. September 1939 - Beginn des Zweiten Weltkrieges


1. September - Internationaler Tag gegen imperialistische Kriege


1. September 1928 - 90. Jahrestag des Komintern-Programms - angenommen auf der 64. Tagung des 6. Kongresses der Komintern - 90. Jahrestag von Stalins Reden auf dem Juli-Plenum des C. C., C. P. S. (B) über das Komintern-Programm


11. September 1973 Chilenischer Staatsstreich


September 1908 - 110 Jahre Lenin: "Empiriokritizismus"



Oktober

1. Oktober 2014 - 4. Jahrestag der IKS


2. Oktober 1968 - 50 Jahre Massaker in Mexiko


9. Oktober 1918 - 100. Jahrestag von Lenins Buch "Die proletarische Revolution und der Renegat Kautsky"


10. - 16. Oktober 1923 - 95 Jahre - Gründung der Roten Bauern-Internationale (Krestintern)


16. Oktober 1908 - 110. Geburtstag von Enver Hoxha


21. Oktober 1993 25 Jahre - burundischer Bürgerkrieg



22. Oktober 1878 - 30. September 1890 "Sozialistengesetze" in Deutschland - 140 Jahre

 



November

 

1923 - 95 Jahre Hamburger Aufstand


7. November 1917 - Oktoberrevolution - 101. Jahrestag


7. November 1. Jahrestag der Gründung der Russischen Sektion der Komintern (SH)


8. November 1941 - 77. Jahrestag - Gründung der PAA


8. November 1948 - 70. Jahrestag des Ersten Kongresses der PLA


8. November 2011 - Jahrestag der Gründung der Sektionen der Komintern (SH)


9. November 1918 - 100 Jahre Novemberrevolution in Deutschland

9. November 1938 - 80 Jahre Reichskristallnacht

(Deutsche Sektion)

20. November 1919 - 99. Jahrestag der Gründung der KJI


23. November 1941 77Jahrestag der Gründung der Vereinigung der Jugend der Arbeit Albaniens


- Jubiläen der Gründung der Sektionen der KJI (SH)

25. November 1978 - vor 40 Jahren Gründung der RGO


28. November 1820 - 1898. Geburtstag von Friedrich Engels


29. November 1944 - 74. Jahrestag der Befreiung Albaniens

 November 1978 - 40. Jahrestag der iranischen Revolution



Dezember

5. - 6. Dezember 1928 - 90 Jahre: "Bananen Massaker" United Fruit Company, Kolumbien


18. Dezember - Internationaler Tag der Migranten


21. Dezember 1879 - 139. Geburtstag Stalins


24. Dezember 1918 - 100 Jahre: Aus Moskau wurde eine Radiosendung gesendet, in der die "Kommunisten aller Länder" aufgerufen wurden, "sich um die revolutionäre Dritte Internationale zu versammeln".


31. Dezember 2000 - 18 Jahrestag der Gründung der Komintern (SH)


31. 12. 1968 - 50. Jahrestag der Gründung der KPD / ML


100. Jahrestag der Gründung der KPD von Ernst Thälmann (Deutsche Sektion der Komintern)


1918 - Gründung der kommunistischen Parteien in den Niederlanden, der Tschechoslowakei, Griechenland, Polen, der Ukraine, Weißrussland - 100 Jahre!

 

 

Long live Stalinism-Hoxhaism ! (English)


RROFTE STALINIZEM-ENVERIZMI! (Albanian) SHQIPTAR


Es lebe der Stalinismus-Hoxhaismus ! (German) DEUTSCH

Да здравствует сталинизм - Ходжаизм ! (Russian)

გაუმარჯოს სტალინიზმ–ხოჯაიზმს! (Georgian)

Viva o Estalinismo-Hoxhaismo! (Portuguese)

Viva Stalinismo-Hoxhaismo! (Italian)


斯大林霍查主义万岁! (Chinese)


Viva el Stalinismo-Hoxhaismo! (Spanish)


Vive le Stalinisme-Hoxhaisme! (French)


At zije Stalinismus-Hodzismus! (Czech-Slovak)


Ζήτω ο σταλινισμός - χοτζαϊσμός! ! (Greek)


Živeo Staljinizam - Hodžaizam! (Bosnian)

! زنده باد استالینیسم-خوجهئیسم (Farsi)

Niech zyje Stalinizm-Hodzyzm! - (Polski) 

Længe leve Stalinismen-Hoxhaismen (Danish)

Hidup Stalinisma dan Hoxhaisma! (Malay) Bahasa Melayu

Staliniyamum-Hoxhaiyamum niduzhi vazga (Thamil)

Viva o Stalinismo e o Hoxhaísmo (Português Brasil)

स्टालिनबाद-होक्जाबाद जिन्दाबाद! (Nepali) 

Trăiască Stalinism-Hodjaismul! (Romanian)

Viva l'Estalinisme-Hoxaisme! (Occitan) 

سٹالنزم ، ہوکسزازم زندہ باد پائندہ باد
(اردو) (Urdu)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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(in Englisch)


 

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Wir Stalinisten-Hoxhaisten entwickeln uns im Zweifrontenkrieg gegen die konterrevolutionäre Einheit zwischen den offenen Anti-Stalinisten und Anti-Hoxhaisten und den Pseudo-"Stalinisten" und Pseudo-"Hoxhaisten."

Die Komintern (SH) ist die wichtigste organisatorische Waffe zur revolutionären Umsetzung der Politik des Weltproletariats.