2018

JANUAR

 

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Es lebe der 100. Jahrestag der deutschen
Novemberrevolution!

 

9. NOVEMBER 1918

 

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Fighting Fascism in the Factories

1934

 

Der Kampf der KPD gegen die Machtergreifung des Hitler-Faschismus

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100 JAHRE

 

Munitionsarbeiter-Streik

Flugblatt - Januar 1918

 

 

 

Spartakusbrief Nr.8

Januar 1918

 

 

 

Der Funke des revolutionären Klassenkampfes der deutschen Arbeiter erglühte im Januar 1918, als im Gefolge der großen russischen Revolution die Munitionsarbeiterstreiks in Deutschland und Österreich ausbrachen.

Ernst Thälmann

 

In Deutschland wuchs die revolutionäre Bewegung. Unter dem Einfluß der russischen bürgerlich-demokratischen Revolution vom Februar 1917 zog sie noch weitere Kreise. In diesem Jahr stieg die Anzahl der Streiks in Deutschland auf 561 an, die Zahl der Streikenden auf 1.467.000. Am 16. April 1917 traten 300.000 Arbeiter der Rüstungsbetriebe Berlins in den Streik. Der Streik dehnte sich auf zahlreiche andere Städte Deutschlands. So streikten in Leipzig 18.000 Arbeiter. Außer Brot und Kohle forderten sie einen Frieden ohne Annexionen und ohne Kontributionen sowie Wahl eines Rates der Arbeiterdeputierten. An der Front begannen sich Soldaten zu verbrüdern, und in der Flotte bahnte sich eine revolutionäre Bewegung an. Von den Matrosen wurden auf den Schiffen nach dem Vorbild der während der Revolution in Rußland gebildeten Sowjets Kommissionen eingesetzt. Die Bewegung erfaßte 12 Kriegsschiffe, wurde aber brutal unterdrückt. Die Regierung verurteilte die Führer und aktiven Teilnehmer der revolutionären Aktionen zu Zuchthaus- und Gefängnistrafen.

Vorangegangen waren im Juni 1916 der Liebknechtstreik, ein Proteststreik gegen die Verhaftung Karl Liebknechts. Ein Jahr später folgte der Aprilstreik, auch Brotstreik genannt, da sich die Proteste hauptsächlich gegen die unzureichende Lebensmittelversorgung infolge der Rationierung richteten. Während der Liebknechtstreik noch vorwiegend eine Berliner Erscheinung war, hatten Aprilstreik und Januarstreik deutlich überregionale Dimension angenommen.

Je länger sich der Krieg hinzog, um so mehr verschlechterte sich die Lage der werktätigen Massen. Deutschland litt, wie Lenin feststellte, »glänzend organisierten Hunger«. Die Ernährung der Bevölkerung war 1916 gegenüber der Vorkriegszeit um das Dreifache zurückgegangen. Am 1. Mai 1916 veranstaltete eine Gruppe der deutschen linken Sozialdemokraten, die »Internationale« (1918 in »Spartakusbund« umbenannt), eine Demonstration auf dem Potsdamer Platz zu Berlin, obwohl diese von den opportunistischen sozialdemokratischen Führern sabotiert wurde. Während dieser Demonstration wurde Karl Liebknecht verhaftet und anschließend zu Zuchthaus verurteilt. Als Antwort auf die Verurteilung Karl Liebknechts traten 60.000 Berliner Arbeiter und Zehntausende von Arbeitern einiger anderer Städte Deutschlands in den politischen Streik. Die Streikbewegung wuchs. Unvollständigen Angaben des Statistischen Reichsamts zufolge beteiligten sich im zweiten Halbjahr 1914 21.000 Personen an Streiks, 1915 wurden 137 Streiks mit 47.000 Beteiligten registriert. 1916 fanden 240 Streiks mit 422.000 Teilnehmern statt.

Ende Januar 1918 kam es erstmals seit Kriegsbeginn 1914 zu einem politischen Massenstreik, dem sich im ganzen Deutschen Reich rund eine Millionen Menschen anschlossen. Ihre Hauptforderung lautete "Frieden und Brot!" Der Aufruf zum Streik erfolgte am 28. Januar 1918 durch den Spartakusbund und ihm nahestehender Metallarbeiter. Dementsprechend traten zuerst Arbeiter aus der Rüstungs- und Munitionsindustrie in den Streik, andere Branchen folgten. Während der Streikwelle im Januar 1918 wurden zum ersten Mal in breiterem Umfang Arbeiterräte gewählt.

Nachdem sich der Streik in Berlin, Hamburg, München und anderen Großstädten sowie im Ruhrgebiet ausgedehnt hatte, wurde am 31. Januar 1918 der verschärfte Belagerungszustand über Berlin verhängt, da die Regierung und das Militär einen Aufstand in der Hauptstadt befürchteten. In der Folge wurden Demonstrationen und Kundgebungen gewaltsam aufgelöst, wobei es Tote und Verletzte gab. Bestreikte Großbetriebe unterstanden ab sofort der militärischen Kontrolle. Den Streikenden wurde eine Frist bis zum 4. Februar 1918 gesetzt. Bis dahin mussten sie ihre Arbeit wieder aufnehmen, andernfalls drohten ihnen Verhaftung oder Einberufung zum Kriegsdienst. Am 3. Februar verkündete der Aktionsausschuss daher den Abbruch des Streiks. Mit anschließenden Festnahmen unserer spartakistischen Streikführer und vieler Arbeiter im Februar 1918 versuchte die Regierung ein dreiviertel Jahr vor Beginn der Novemberrevolution letztlich vergeblich, das revolutionäre Potential in Deutschland entscheidend einzudämmen.

Als Antwort auf die räuberischen Friedensbedingungen, die von der kaiserlichen deutschen Regierung bei den Friedensverhandlungen in Brest-Litowsk Sowjetrußland gestellt wurden, brach am 28. Januar 1918 in Berlin ein politischer Streik aus. »Das Verbrechen«, schrieb Wilhelm Pieck, »das in Brest-Litowsk gegen die junge Sowjetregierung begangen wurde, war auch gleichzeitig ein Verbrechen gegen das deutsche Volk selbst«. Binnen kurzem erfaßte der Streik die wichtigsten Zentren des Landes. Es streikten mehr als eine Million Arbeiter, die den unverzüglichen Abschluß eines Friedensvertrages mit Sowjetrußland ohne Annexionen und Kontribution sowie die Demokratisierung des politischen Lebens in Deutschland forderten. In Berlin und in einer Reihe anderer deutscher Städte wurden Arbeiter- und Soldatenräte gebildet. Während der Streikperiode entstand Einrichtung der »revolutionären Obleute«. Zwischen den streikenden Arbeitern und der Polizei kam es zu Zusammenstößen. Die sozialdemokratischen Führer, die sich an die Spitze des Streiks gestellt hatten, nur um ihn abzuwürgen, gaben am 3. Februar 1918 seinen allgemeinen Abbruch bekannt. Nach den Worten Ernst Thälmanns war der Januarstreik ein Zeichen dafür, daß »die Welle der russischen Revolution, der siegreiche Oktober, nicht an der Grenze Rußlands halt machte, sondern auch andere Länder erfaßte«.

 

 

 

deutsche Sektion

in Passau

in Aktion !

 

 

Erlebnisbericht

- wir haben es satt -

in Passau

 

Wir haben es nicht nur satt, sondern endgültig gestrichen die Schnauze voll!

Proletarier aller Länder und arme Bauern der ganzen Welt haben den Agrarkapitalismus satt!

2000 Teilnehmer mit 7 Traktoren

in Passau am 27. 1. 2018

33000 Teilnemer + ein Zug mit Traktoren von 150 Bauern 

letzte Woche am 20. 1. 2018

 

 

Getroffen wurde sich am Klostergarten. Nach einer Auftaktkundgebung setzte sich der Marsch in Bewegung und wir latschten zur Berufsschule. Auf der Abschlußkundgebung gab es noch mal Redebeiträge. Diese waren aber überwiegend staatstragend und verbreiteten Ilusionen. Insbesondere von den Ökofaschisten der Grünen Partei und der ÖDP lappte eine Abgeordnete und eine Tierärztin ins Mikrofon rein. Die Aufgabe der bürgerlichen Parteien ist es, diese Proteste wieder zurück ins Parlament zu holen. Dieser Staat ist nicht unser Staat! Im Kampf der Bauern gegen den Agrarkapitalismus ist auf diesen Staat nicht der geringste Verlaß!

 

 

 

 
Das Geschwätz von der „Globalisierung"

Das Geschwätz von der „Globalisierung" wird  ( wie beim Neoliberalismus) bei diversen Gipfeln , aber auch bei anderen Protesten wie bei der " Wir haben es satt Bewegung"  eigentlich immer von staatstragenden, im Kern konterrevolutionären Organisationen wie  http://www.attac.de  und http://www.interventionistische-linke.org ganz unverhohlen propagiert und gerechtfertigt. Gerade bei solchen Veranstaltungen wie beim G20 in Hamburg prägen sie doch ziemlich das Bild. Außerdem wird dieses Geschwätz von der sogenannten „Globalisierung" immer wieder auf diversen "Gegengipfeln" und " Alternativgipfeln" , von denen es zahlreiche, etliche beim G20 in Hamburg gab, gepredigt. Was hat das jetzt eigentlich mit der neuesten unverschämt frechen Vorstoß von de Maiziere in Richtung Faschismus in Form des Verbotes von "linksunten.indymedia.org"  und der Verurteilung eines 21 jährigen Niederländers  ohne Vorstrafen zu tun ? Nun, auch hier geht es um die Faschisierung und die Gefahren eines dritten Weltkrieges.

Das Schlagwort von der „Globalisierung" verschleiert die Existenz und die Kriegsvorbereitung des Weltimperialismus

Es gibt Begriffe, die in einem derartigen Umfang und mit einer derartigen Häufigkeit benutzt werden und präsent sind, von allen Seiten ins Feld geführt, gebogen und verbogen werden, dass sie nachher schließlich nichts mehr bzw. alles oder nichts bedeuten. Manager des Kapitals und Großkapitals, ebenso wie Gewerkschaftsbonzen, Nazis und sich als „links" verstehende Organisationen - sie alle reden über die Gefahren der „Globalisierung" und schlagen ihrer Position entsprechend Maßnahmen dagegen vor. Der nichtssagende Begriff „Globalisierung" bedeutet eigentlich zunächst nur „weltweit", „international" - also wahrlich nichts Neues. Aber hinter dem mit wichtiger Miene vorgetragenen Begriff der „Globalisierung" stecken bestimmte grundfalsche Vorstellungen, die im einzelnen schwer zu greifen sind. Bei allen zu behandelnden Unterschieden - von der Benutzung durch die Nazifaschisten bis hinein in das Umfeld von den staatstragenden , reformistischen attac - ist eins klar: Das Geschwätz von der „Globalisierung" klammert den Weltimperialismus zunächst aus, ja benutzt im Grunde das Gerede vom „Kampf gegen die Globalisierung", um Stück für Stück die Stärkung des eigenen Staates, die Stärkung der eigenen Armee, eben die Stärkung des Weltimperialismus zunächst vor allem ideologisch und politisch zu betreiben, um Stück für Stück nicht nur vom Weltimperialismus und seinen Kriegsvorbereitungen abzulenken, sondern selbst daran mitzuarbeiten.

Sind wir gegen Globalisierung der Landwirtschaft
oder für Globalisierung der Landwirtschaft?

 

Wir sind gegen den globalisierten Kapitalismus, aber ganz klar und absolut für den globalisierten Sozialismus.

Wir sind gegen die globalisierten Agrarkonzerne, aber ganz klar und absolut r Weltsowchosen und Weltkolchosen, für eine globalisierte sozialistische Landwirtschaft, für die Industrialisierung der Landwirtschaft im Interesse der Versorgung der Weltbevölkerung, im Interesse des Weltschutzes der Natur.

Unser anti-kapitalistischer Kampf im Bündnis mit den armen Bauern erschöpft sich dabei nicht in der Bekämpfung der globalisierten Ausformungen oder der extremsten internationalen Auswüchse des Agrarkapitalismus.

Wir wollen die Agrarrevolution nicht nur im eigenen Land, sondern kämpfen darüber hinaus für eine weltweite Agrarrevolution!

Wir sind Weltrevolutionäre und keine Weltreformisten !

Wir kämpfen für die revolutionäre Zerschlagung des Agrarkapitalismus und nicht für seine Reformierung – weder auf globaler noch auf nationaler Ebene !

Wir kämpfen gegen jegliche Form und Erscheinung des Agrarkapitalismus. Wir kämpfen gegen jedes agrarkapitalistische Ausbeuter- und Unterdrückersystem und zwar uneingeschränkt, bedingungslos, prinzipienfest und universell. Globalisierter und nationaler Agrarkapitalismus bedingen einander. Der arme Bauer kann sich nicht auf die eine oder andere Seite stellen, um sich die eine oder andere Seite vom Hals zu schaffen. Wir müssen dem armen Bauern sagen, dass er mit dem Weltproletariat gemeinsam gegen beide Seiten kämpfen muss, sowohl gegen den globalisierten als auch gegen den nationalen Agrarkapitalismus.

Die armen Bauern dürfen sich nicht unter den nationalen agrarkapitalistischen Schirm stellen, um sich gegen die globalen agrarkapitalistischen Interessen zu „schützen“, und auch nicht umgekehrt. Die armen Bauern benutzen ihren eigenen Schirm, müssen mit den Arbeitern die Weltmacht erobern, wenn sie ihre Interessen durchsetzen wollen!

Ja – wir sind gegen die Globalisierung der privaten Aneignung der Produktionsmittel in der Landwirtschaft, gegen die globalisierten agrarkapitalistischen Produktionsverhältnisse, sind gegen die globalisierte Lohnsklaverei der armen Bauern, gegen die globalisierte Verelendung der armen Bauern auf der ganzen Welt. Wir kämpfen überhaupt gegen das gesamte globalisierte kapitalistische Ausbeuter- und Herrschaftssystem - im Interesse des Weltproletariats, im Interesse der armen Bauern und im Interesse aller Werktätigen der Welt.

Wir müssen den Bauern in Deutschland klar machen, dass sie sich in die Kampffront aller armen Bauern und Landarbeiter der ganzen Welt einreihen müssen, dass ein deutscher Milchbauer mit den Milchbauern in Afrika beispielsweise solidarisieren muss im gemeinsamen Kampf gegen die europäische Verbrecherbande der Milchkonzerne, um mal konkret zu werden.

So wie die armen Bauern ihre nationalen Ketten des Agrarkapitalismus sprengen müssen, so müssen sie auch gemeinsam ihre globalisierten Ketten sprengen, denn das Ziel der armen Bauern heißt, Beseitigung der Unvermeidbarkeit jeglicher Ketten, an die das Agrarkapital die arme Bauernschaft gefesselt hat. Das größte Übel ist also die Unvermeidbarkeit der agrarkapitalistischen Ketten in einer weltkapitalistischen Landwirtschaft wie wir sie heute vorfinden. Diese Unvermeidbarkeit wird gesprengt durch die Zerschlagung des Agrarkapitalismus und den Aufbau der sozialistischen Landwirtschaft im Weltmaßstab. Und durch nichts Anderes !

Aber das ist noch längst nicht alles.

Als Stalinisten-Hoxhaisten unterscheiden wir uns grundsätzlich von allen anderen Globalisierungsgegnern vor allem dadurch, dass wir gegen die Unvermeidbarkeit der globalisierten kapitalistischen Ausbeutung und Unterdrückung kämpfen. Wir sind nicht nur für die Beseitigung des gegenwärtigen globalisierten Kapitalismus, sondern überhaupt für die endgültige Beseitigung des Kapitalismus. Das ist ein wesentlicher und großer Unterschied.

Wir geben uns nicht damit zufrieden, die gegenwärtige Globalisierung des Kapitalismus zu bekämpfen und wir dulden auch keine anderen Formen des Kapitalismus anstelle seiner globalisierten Form. Nur wenn der arme Bauer zusammen mit den Arbeitern für den Weltsozialismus kämpft, kann die Unvermeidbarkeit des Agrarkapitalismus beseitigt werden.

Die Globalisierung dient dem Zusammenwachsen, der Verschmelzung der armen Bauernschaft mit der Arbeiterklasse aller Nationen, der Schaffung der klassenlosen , kommunistischen Weltgesellschaft. Wertkommunismus heißt auch:Abschaffung der Bauernschaft als Klasse.

Wir Kommunisten haben uns stets und immer wieder allen Versuchen widersetzt, den Gang der ökonomischen Entwicklung in der Landwirtschaftzu hemmen . Das entspricht dem ABC des Marxismus-Leninismus.

Die Komintern(SH) wird also die globalisierte Entwicklung der Landwirtschaft weder hemmen wollen, selbst wenn sie es denn könnte. Die Globalisierung schafft schließlich die objektiven, materiellen Bedingungen für die Weltbewegung der armen Bauern, die agrarkapitalistische Globalisierung in die sozialistische Globalisierung umzuwälzen. Wir kämpfen für die sozialistischen Produktionsverhältnisse der globalen Produktionsweise der Landwirtschaft, für die Beseitigung der globalisierten agrarkapitalistischen Produktionsverhältnisse, nicht gegen die Globalisierung der Landwirtschaft an sich, nicht gegen die globale Industrialisierung der Landwirtschaft.

Die Globalisierung der Gesellschaft ist ein objektives Entwicklungsgesetz, dem wir Kommunisten uns nicht entgegenstellen, sondern wir bringen den revolutionären Kampf der armen Bauern mit diesem Entwicklungsgesetz in Übereinstimmung.

Die Agrarkapitalisten schufen die Globalisierung, um nicht unter zugehen, aber indem sie die Globalisierung schufen, werden die Agrarkapitalisten untergehen. Nicht die Globalisierung der Landwirtschaft, sondern der globalisierte Agrarapitalismus wird untergehen.

Die arme Bauernschaft befreit sich vom globalisierten AGRARKAPITALISMUS, indem es die GLOBALISIERUNG der Landwirtschaft aus den Fesseln des Agrarkapitalismus befreit durch die sozialistische Globalisierung der Landwirtschaft. Das Proletariat stellt gemeinsam mit der armen Bauernschaft die revolutionäre Kraft der globalisierten Produktionsweise in den Dienst der Weltproduzenten, in den Dienst des Weltsozialismus, indem es sich und die armen Bauern zum Herren der Globalisierung macht.

Also:

Wer gegen den globalisierten Agrarkapitalismus kämpft, der steht auf unserer Seite, wer aber generell gegen die GLOBALISIERUNG der Landwirtschaft an sich kämpft, also nicht den weltproletarischen Charakter der Globalisierung anerkennt, der ist ein Gegner des Weltkommunismus und steht auf der anderen Seite der Barrikade.

Der Stalinismus-Hoxhaismus ist die Lehre vom Ausnutzen der Globalisierung als eine der größten Triebkräfte für den Übergang zum Weltsozialismus, insbesondere auf dem Gebiet der Landwirtschaft.

Die Losung: "Globalisierung oder Sozialismus?" ist daher eine anti-marxistische, neo-revisionistische, kleinbürgerliche Losung.

" Kommunistische Globalisierung gegen kapitalistische Globalisierung !"

Das ist UNSERE Komintern -Losung.

Die Globalisierung der Landwirtschaft ist ein objektiver Prozess der gesellschaftlichen Weltentwicklung, den der herannahende Weltsozialismus und der nicht mehr all zu ferne Weltkommunismus meisterhaft auszunutzen verstehen wird im Interesse aller armen Bauern.

Wir sind also nur insofern (!!!) für die Globalisierung der Landwirtschaft, als dies dem Ziel der revolutionären Befreiung der armen Bauern vom Agrarkapitalismus, also letztlich dem Kommunismus dient. Von dieser korrekten stalinistisch-hoxhaistischen Linie gegenüber der Globalisierung hängen Sieg und Niederlage der sozialistischen Weltrevolution ab, so dass unsere klare Position zu dieser Frage nur lauten kann:

"Arbeiter und arme Bauern sind die Totengräber der Agrarapitalisten und nicht der Doktor an ihrem Sterbebett!"

* * *

1. Die Nazifaschisten werden immer wieder auf deutschen Straßen „gegen Globalisierung", ja sogar „gegen den Kapitalismus" demonstrieren. Es macht keinen Sinn, andere Gegner der „Globalisierung" wegen der Ähnlichkeit der Parolen mit den Nazifaschisten moralisch auf eine Stufe zu stellen. Nichtsdestotrotz sind wir der Meinung, dass die zunehmende Übereinstimmung von Nazifascho-Parolen mit den Parolen der kleinbürgerlichen Globalisierungsgegner von „links" kein Zufall ist. Denn die gemeinsame ideologische Basis ist Nationalismus in verschiedenen Ausprägungen.

Um in Diskussionen mit den Gegnern des G20-Gipfels fundiert mit Argumenten eingreifen, um den ehrlich über den Weltimperialismus empörten Teilnehmern der Anti-G20-Proteste und Blockaden wenigstens Denkanstöße geben zu können, reicht es nicht aus, nur auf diese Übereinstimmungen mit den Nazifaschisten zu verweisen. Hier muss tiefgehender der dahinter stehende Fragenkomplex aufgezeigt werden.

2. Dass der Weltkapitalismus sich weltweit ausdehnt, ist nun wahrlich keine Neuheit. Die Entstehung des Kapitalismus war wesentlich geprägt durch die gigantische Ausbeutung der Völker der damaligen Kolonien und ihre Niedermetzelung in brutalen Kolonialkriegen. Seit 1848 haben die Revolutionäre und Kommunisten auch programmatisch festgehalten, dass der Kapitalismus als Wirtschaftssystem mit seinem Überbau und seiner Ideologie die ganze Welt unterwerfen wird. Niemand, auch nicht der reaktionärste Ökonom oder Politiker kann bestreiten, dass Marx und Engels in dieser Hinsicht völlig Recht hatten: Spätestens seit 1900 und dem Ersten Weltkrieg ist die ganze Welt in Einflusssphären der großen imperialistischen Mächte aufgeteilt. Der kapitalistische Markt, die Großkonzerne, der Imperialismus hat auch auf die entlegensten Teile der Welt, in denen vielleicht noch mit mittelalterlich-feudalen Mitteln produziert wird, seinen Zugriff und Herrschaftsbereich ausgedehnt. „Globalisierung" wortwörtlich genommen beschreibt insofern nur die zunehmende weltweite Verflechtung des Weltkapitalismus.

3. Die technischen Neuerungen der letzten Jahrzehnte, die Beschleunigung des Transports, des Verkehrs und der Kommunikation erleichtern und begünstigen das Tempo und die Ausdehnung der Aktionen auf dem kapitalistischen Weltmarkt. All das ist unstrittig. Aber es ist nicht der springende Punkt. Die Frage ist: Was folgt daraus? Ähnlich wie die Verfechter der These vom „Neoliberalismus" von einer "Schwächung" des Staatsapparats ausgehen - entgegen der Realität, wie nicht zuletzt die Polizeiaktionen gegen die G20-Gegner in den letzten Wochen gezeigt haben -, behaupten sich theoretisch gebende „globalisierungskritische" Schwätzer, dass durch die immer größere Macht der Monopole, die über Staatsgrenzen hinweg fusionieren, kaufen und verkaufen (was ja richtig ist) , dass dadurch die Bedeutung der Selbständigkeit der einzelnen Staaten im weltimperialistischen System abnimmt (was ebenfalls richtig ist). Aber daraus wird der nationalistische Schluss gezogen, man müsse den nationalen Kapitalismus stärken, um die multi-nationalen Monopole zurückzudrängen. Das macht den reaktionären Charakter der kleinbürgerlichen Anti-Globalisierungsgegner" aus ! Das Welktproletariat ist ein entschiedener Gegner des kleinbürgerlichen Nationalismus und schlägt diesen mit der Waffe des proletarischen Internationalismus !

4. Wer ist der größte Gegner der deutschen Bourgeoisie? Ohne Frage das deutsche Proletariat. Die deutsche Bourgeoisie wird aber nicht nur vom deutschen Proletariat bekämpft, sondern befindet sich auch im Konkurrenzkampf mit allen anderen Teilen der Weltbourgeoisie, insbesondere mit der mächtigeren Bourgeoisie der USA. Die eigene Bourgeoisie gegen die ausländische Bourgeoisie zu verteidigen, diese Sichtweise haben nicht nur die Nazifaschisten in deutschen Parlamenten , auf der Straße und anderswo, diese Sichtweise ist Kern der Ideologie des Weltimperialismus. Die verschiedenen Abteilungen der Ideologen des Weltimperialismus arbeiten auch gekonnt in der "linken" , reformistischen und revisionistischen Szene: Unter der Hand wird „Globalisierung" mit Ausdehnung des US-Imperialismus und der NATO gleichgesetzt und damit die ganze Kampagne gegen G20 und „Globalisierung" Stück für Stück in eine Kampagne einer Abteilung des Weltimperialismus , in diesem Fall des staatsmonopolistischen Kapitalismus der BRD,  gegen seinen größten und mächtigsten Konkurrenten, den US-Imperialismus, umgedeutet. Es wird sich zeigen, wie weit es den Agenturen des staatsmonopolistischen Kapitalismus der BRD gelingt, die massenhaften Proteste mehrerer zehntausend  gegen G20 und zukünftiger Gipfel zunehmend in eine reaktionäre Massenbewegung umzufunktionieren. Wir meinen folgendes Szenario: Mit Figuren wie Sahra Wagenknecht an der Spitze, mit faschistischen DGB- Ordnertrupps werden die weltrevolutionären, weltbolschewistischen Kräfte aus dem Aufmarsch geprügelt. Sich pazifistisch gebende attac- und Inerventionistische Linke - Schläger, die „Keine Gewalt!" brüllen, grunzen und geifern, unterstützen die deutsche Polizei, um jeglichen Kampf gegen den G20-Imperialismus und staatsmonopolistischen Kapitalismus der BRD und den deutschen Nationalismus zu verhindern, was man ja auch an den Verbot von "linksunten.indymedia.org" und der Verurteilung des Holländers gesehen hat . Wer es nicht glaubt, wird es sehen und spüren. Die Gefahr, dass die vom Grundtenor her berechtigten Proteste gegen die politischen Vertreter der imperialistischen Großmächte umfunktioniert werden in eine Massenbewegung der Lemminge nur gegen den US-Imperialismus und der NATO ( obwohl die BRD und andere Staaten und G20-Staaten dort selber Mitglied sind !), ja letztlich für den staatsmonopolistischen Kapitalismus der BRD als Teil des Weltimperialismus, ist greifbar. Die geballte Erfahrung der Abwiegelei, der Einsatz der üblichen pseudo-linken, revisionistischen und sozialfaschistischen Schlagerstars - all dies dient dazu, Erfahrungen zu sammeln, zu erproben und zu üben, wie eine Massenbewegung in nationalistische und letztendlich in weltimperialistische Bahnen gelenkt werden kann.

Der wahre Gegner des Weltimperialismus ist nicht der bürgerliche und kleinbürgerliche Nationalismus, sondern einzig und allein der proletarische Internationalismus !

5. Davon klar zu unterscheiden sind all jene, die mit berechtigter Wut und berechtigtem Hass gegen die politischen Repräsentanten des weltweiten Ausbeutersystems protestieren und kämpfen, ohne den staatsmonopolistischen Kapitalismus der BRD, ohne die Bundeswehr aus der Schusslinie zu nehmen. Aber auch hier wirkt die falsche Vorstellung, dass „Globalisierung" eine Art Nivellierung zwischen den imperialistischen Großmächten sei. So richtig es ist, alle imperialistischen Großmächte einschließlich des US-Imperialismus, also das ganze imperialistische Weltsystem anzugreifen, die Logik des Weltkapitalismus anzuprangern und seine Vernichtung zu fordern, steht auch hier die Frage: Wird die Zerschlagung der Bundesrepublik Deutschland , also dieses imperialistischen Staates, in das Zentrum des proletarischen Klassenkampfes gestellt oder nicht?

6. „Globalisierung" richtig verstanden bedeutet nichts weiter als eine Verschärfung aller weltimperialistischen Widersprüche in der Welt: Eine Verschärfung der Ausbeutung im „eigenen" Land mit dem Hinweis auf die imperialistische Konkurrenz, eine Verschärfung der Ausbeutung der Masse der Werktätigen in den unterdrückten Ländern und vor allem auch eine Verschärfung der Konkurrenz zwischen den imperialistischen Großmächten, imperialistischen Supermächten und ihrer zunehmenden kriegerischen Raubzüge, die im Dritten Weltkrieg münden. Die nächsten Jahrzehnte stehen nicht so sehr im Zeichen friedlicher „feindlicher Übernahmen" durch Überweisungen, " Regime-changes"  und Kompensationsgeschäfte. Die nächsten Jahrzehnte stehen vor allem im Zeichen der fortgesetzten Verschärfung lokaler Kriege, was nichts Anderes heißt als Weltkriege. Das schließt ein, dass die Nationalstaaten aufrüsten, dass der staatsmonopolistischen Finanzkapitalismus der BRD seine Bundeswehr aufrüstet, in Kampfeinsätzen erprobt und perfektioniert, dass die Massen auf die zu erwartenden kriegerischen Auseinandersetzungen mit dem US-Imperialismus und seinen Koalitionspartnern z.b. der NATO-Imperialisten militaristisch eingestimmt werden. Unter diesem Gesichtspunkt wird deutlich, wie schädlich und reaktionär Vorstellungen sind, nach denen es bei der „Globalisierung" lediglich um Massenerwerbslosigkeit und verschärfte Ausbeutung oder gar nur um Fragen der Geldzirkulation geht. Es geht dabei um die globalisierte Zerstörung von Mensch und Natur zwecks Profitmaximierung. Die lächerlichen Gegenkonzeptionen von irgendwelchen Zusatzsteuern für „Spekulationsgewinne" sind nicht nur in ihrem Reformismus unerträglich, sondern dienen vor allem dazu, im Allgemeinen die anti-imperialistischen Kräfte auf der Welt  von der großen epochialen Aufgabe abzulenken, Weltimperialismus  mit seiner Kriegsvorbereitung zu entlarven, zu bekämpfen und zu zerschlagen, insbesondere die stalinistisch-hoxhaistischen Kräfte in der BRD von der großen epochialen Aufgabe abzulenken, den staatsmonopolistischen Kapitalismus der BRD mit seiner Kriegsvorbereitung zu entlarven, zu bekämpfen, zu zerschlagen.

7. Seit der Weltkapitalismus alle Länder mehr und mehr durchdringt und ihnen seinen Willen aufzwingt, steht als grundlegende Aufgabe, die Losung „Proletarier aller Länder, vereinigt euch! Weltproletariat - vereinige alle Länder!" zu verwirklichen.

Wer das internationale Weltkapital, wie es durch den G20-Gipfel repräsentiert wird, bekämpfen will, wird in Richtung dieses internationalen, weltweiten Zusammenschlusses der Ausgebeuteten und Unterdrückten arbeiten und kämpfen müssen. Viele Kämpfer und Gegner des Weltimperialismus aus anderen Ländern kamen nach Hamburg, meist aus europäischen Staaten. Auch hier ist eine Falle aufgestellt, eine Pervertierung des Internationalismus zur Europäisierung. Die Gefühle und die Ideen des  Internationalismus sollen missbraucht werden, um die europäischen G20- Hasser und -Gegner mit internationalistischen Phrasen in Wirklichkeit hinter eine Kriegskoalition der europäischen Staaten zu bringen, bei der die Bundesrepublik Deutschland dominiert, und noch mehr dominieren will. Auch hier ist der entscheidende Prüfstein, dass wirklicher weltproletarischer Internationalismus sich keinesfalls nur gegen den US- und NATO- Imperialismus richten kann, sondern einen Zusammenschluss aller Kräfte darstellt, die wissen, dass der Weltimperialismus insgesamt vernichtet werden muss, einschließlich ALLER seiner Lager und ihrer Lakaien.

Bei dieser gemeinsamen Aufgabe müssen die weltrevolutionären Kräfte der imperialistischen Staaten vor allem die vom „eigenen" Imperialismus unterdrückten und ausgebeuteten Völker unterstützen, vor allem ihren „eigenen" Imperialismus, ihren „eigenen" Staatsapparat, ihre „eigene" Armee bekämpfen und letztlich zerschlagen.

8. Die größte Schwäche der ehrlichen Initiativen, Aktionen und Publikationen in der BRD gegen den G20-Gipfel - das lässt sich klar dokumentieren - ist, dass in keinem einzigen Aufruf wirklich vom Kampf gegen den staatsmonopolistischen Kapitalismus der BRD und dem Weltimperialismus die Rede ist. Es geht uns dabei nicht nur um den Wortlaut. Es geht uns darum, dass das ganze Geschwätz von der „Globalisierung" in jede Ritze dringt und eben den doch so deutlich sichtbaren Ausbau gerade des deutschen Kriegs- und Staatsapparats ganz offensichtlich vernebelt. Es soll doch die Sprache gesprochen werden, die jeder spricht, die in der Szene , bei den ganzen Revis und Sozialfaschisten üblich ist, die nicht so auffällt und mehr oder minder bewusst eben die Sache nicht beim Namen nennt. Von „Globalisierung" schwätzen, das darf jeder, aber wer vom deutschen Imperialismus und Weltimperialismus spricht und ihn angreift... Hier mischt sich der gigantische Erfolg des Antikommunismus mit dem gigantischen Erfolg der PR-Kampagne, was für ein tolles Land  die Bundesrepublik Deutschland doch sei. Da passen treffende Begriffe wie „deutscher Imperialismus" oder " staatsmonopolistischen Kapitalismus der BRD" oder  " Weltkapitalismus "  oder „ Weltimperialismus „ etc.   nun einmal ganz und gar nicht, und dieser Zensur unterwerfen sich im Grunde alle, die von „Globalisierung" schwätzen, statt den Weltimperialismus anzugreifen.

Ist es da etwa verwunderlich, dass die "linken" Globalisierungsgegner, welche mit der sozialistischen Revolution in Deutschland auch nicht das Geringste am Hut haben, jede Globalisierung der sozialistischen Revolution, also letztlich die sozialistische Weltrevolution leugnen. Um es klar auszudrücken:

Die "Anti-Globalisierer" sind Feinde der sozialistischen Weltrevolution und müssen als solche von uns entlarvt, bekämpft und geschlagen werden !

9. Es ist gut und nicht schlecht, dass zunehmend in Gruppen, die sich anti-imperialistisch verstehen oder auch direkt gegen den G20-Gipfel agieren, prinzipiell die Position vertreten wird, dass der Weltkapitalismus abgeschafft und der Kommunismus errichtet werden muss. In diesen Diskussionen gilt es allerdings, auf zwei Punkte hinzuweisen: Wenn diese Diskussionen allzu sehr im Allgemeinen verbleiben, wird auch hier und in diesem Zusammenhang die Frage des staatsmonopolistischen Kapitalismus der BRD ausgeklammert. Man ist radikal gegen den Kapitalismus, radikal für den Kommunismus, aber nicht so radikal, dass man dem „eigenen" Imperialismus, dem deutschen BRD-Imperialismus den Krieg erklärt. In diesen Debatten fehlt auffälligerweise auch die Frage, wie der Weltkapitalismus von wem abgeschafft werden soll, was bitte mit dieser „Kleinigkeit" Bundeswehr geschehen soll, wie nach einer siegreichen Revolution mit den Zehntausenden von Konterrevolutionären umgegangen werden soll, wie die sozialistische Demokratie für die Masse der Werktätigen von den Kräften der Weltrevolution gesichert und geschützt werden soll. Der Kampf für den Weltbolschewismus setzt voraus und erfordert Klarheit über die Frage der Zerschlagung der alten Staatsapparate, über die Frage einer auf weltsozialistischer Demokratie beruhenden weltrevolutionären Weltdiktatur des Weltproletariats, über die Frage der organisierten und planmäßigen Leitung der Kämpfe der Masse der Werktätigen in den nächsten Jahrzehnten. Doch all diese zentralen Fragen werden nicht zufällig ausgeklammert. Es sind die Tabuthemen in einer Atmosphäre, die in dieser Hinsicht noch klar vom Antikommunismus und Antibolschewismus und der Feindschaft gegen Marx , Engels , Lenin, Stalin und Enver Hoxha und Verfälschung von den 5 Klassikern der Marxistisch-Leninistischen Weltbewegung gekennzeichnet ist. Vom roten Terror gegen die Konterrevolutionäre will man nichts wissen, dabei hat es noch nie eine proletarische Revolution ohne Blutvergießen gegeben und wird es sie niemals geben können, weil die Bourgeoisie jede proletarische Revolution im Blut ertränkt.

10. Die Protestbewegung gegen den G20-Gipfel in und um Hamburg und vor allem die Blockaden und Aufstandsaktionen gegen den staatlichen Repressionsapparat und seinen Hilfstruppen bei dem sozialfaschistischen  DGB und staatstragenden, reformistischen  attac werden von allen weltrevolutionären und weltbolschewistischen Kräften unterstützt. Das schließt ein, auf allen Ebenen die Diskussion und die Debatte über Ziele und Wege der sozialistischen Weltrevolution gegen den Weltkapitalismus auf den deutschen Imperialismus und Weltimperialismus zu konkretisieren, die mit Tabu belegten Themen anzupacken, um langfristig die weltrevolutionären und stalinistisch-hoxhaistischen Kräfte zu bündeln und zu festigen.

ANMERKUNG

Neoliberale Maßnahmen? - Faschisierung!

Am 9. 5. 2017 wurden bundesweit 40 Wohnungen und Büros von Klassenkämpfern und Gegnern des G20-Gipfels durch ca. 900 Polizisten durchsucht. Es wurden Bücher, Dokumente und Computer beschlagnahmt und abtransportiert. Die offizielle „Begründung" der Polizei-Razzien lautete: „Verdacht auf Bildung einer terroristischen Vereinigung". Diese von der Bundesstaatsanwaltschaft und den Innenministerien angeordneten massenhaften Hausdurchsuchungen und die forcierte Propaganda für Vorbeugehaft sind ganz offensichtlich für jeden erkennbare Einschüchterungsmaßnahmen zur Schwächung der militanten Weltbewegung gegen den G20-Gipfel. Das ungenierte Operieren mit Jahrzehnte alten geheimpolizeilichen Ermittlungsergebnissen wird notwendig eine Diskussion hervorrufen, wie die Vernetzung weltrevolutionärer Kräfte gegen den Überwachungsstaat, gegen den sich faschisierenden Staat erfolgen kann. Dabei ist es durchaus bemerkenswert, dass die staatlichen Behörden keinerlei nennenswerte Ergebnisse nach den Razzien vorweisen konnten. So sehr hat das Geschwätz über den „Neoliberalismus" nun doch noch nicht alle  Aktivisten gegen den G20-Gipfel eingelullt, dass sie nicht wüssten, dass dieser Staat der Staat der herrschenden Klasse ist, der immer wenn es ihm nötig erscheint, auf seine eigenen formaljuristischen Regeln pfeift und mehr als genug von Göring und seinen faschistischen Spießgesellen gelernt hat.

Solidarität mit den von Hausdurchsuchungen und Repressionen betroffenen Kämpfer und Gegner des weltimperialistischen G20 Gipfels!

Für ein weltrevolutionäres Agraprogramm!

Für die Weltmacht der Arbeitern-Bauern- und Soldatenräte!

Nieder mit dem nationalen UND globalen Agrakapitalismus!

Den Weltkapitalismus zerschmettern!

Tod dem Weltimperialismus!

Es lebe die sozialistische Weltrevolution !

 

 

 

 

Gedicht zum linksunten.indymedia Verbot :

linksunten.indymedia! Trotz Verbot nicht tot !
linksunten.indymedia , die Arbeiterbewegung ist immer rot
Bauer und Prolet du bist kein Idiot
linksunten.indymedia! Trotz Verbot nicht tot ! Oi!

Unsere Klasse lieben
den Klassenkampf niemals verlieren
und den Weltimperialismus hassen
Streiks vor den Werkstoren können wir eh  nicht lassen
niemand kann Rechchre und Wissenschaft verbieten
Unsere Klasse werden wir immer lieben
und letzten Endes wird die sozialistische Weltrevolution siegen
Und so wird linksunten.indymedia  auch immer sein
Proletarier aller Länder machen weiter , denn sie sind nicht allein!

linksunten.indymedia! Trotz Verbot nicht tot !
linksunten.indymedia , die Arbeiterbewegung ist immer rot
Bauer und Prolet du bist kein Idiot
linksunten.indymedia! Trotz Verbot nicht tot ! Oi!

Profit raffen und protzen - nein das wollen wir nicht,
linksunten.indymedia, zeigt dem G20 sein wahres Gesicht
Bonzen und Bourgoisie haben Angst vor der Arbeitermacht
Jetzt ist es soweit, sozialistische Weltrevolution heute Nacht
Korruption und Vetternwirtschaft tut Kapital und Revis entzücken
Abwiegler und Pazifisten, fallen  linksunten.indymedia in den Rücken
über linksunten.indymedia können Revisionisten, Trotzkisten und Maoisten vieles sagen
Aber Proletarier aller Länder und unterdrückte Völker lassen sich hier nicht verjagen


linksunten.indymedia! Trotz Verbot nicht tot !
linksunten.indymedia , die Arbeiterbewegung ist immer rot
Bauer und Prolet du bist kein Idiot
linksunten.indymedia! Trotz Verbot nicht tot ! Oi!

Hausdurchsuchung in Freburg bei einem Genosse
Ja Verfassungsschutz  wirft  linksunten.indymedia in die Gosse
Die Spreu vom Pazifismus, denken sie seien Kameraden.

Abwiegler und Pazifismus wollen dem Bolschewismus nur schaden


dabei wollen sie linksunten.indymedia fertig machen
Doch zuletzt wird das Weltproletariat und die Bolschewiki lachen
Staat und Kapital wollen linksunten.indymedia verbieten, denn er ist rot
Aber wir bleiben Proletarier aller Länder und Bauern trotz linksunten.indymedia-Verbot

linksunten.indymedia! Trotz Verbot nicht tot !
linksunten.indymedia , die Arbeiterbewegung ist immer rot
Bauer und Prolet du bist kein Idiot
linksunten.indymedia! Trotz Verbot nicht tot ! Oi!

 

 

 

 

vor 85 Jahren ...

30. Januar 1933

Das Großkapital brachte Hitler an die Macht

aus: Roter Morgen Nr. 10 vom 11. März 1983

Hitler kam mit Hilfe des deutschen Monopolkapitals an die Macht. Die Initiative dazu ging von Papen, dem Vertrauensmann der Chemie/Elektro-Gruppe aus. Er ließ über den Kölner Bankier Kurt von Schroeder eine Zusammenkunft mit Hitler am 4. Januar arrangieren. Papen versuchte zwar noch ein letztes Mal, den absoluten Führungsanspruch Hilters und seiner schwerindustriellen Hintermänner zu unterlaufen, indem er vorschlug, eine neue Regierung gemeinsam zu leiten. Aber darüber ging Hitler einfach hinweg. Er gestand lediglich die Beteiligung von Papen-Leuten an einer von ihm geführten Regierung zu und forderte darüber hinaus die vollständige Anerkennung seines Programms. Wie der Bankier von Schroeder später vor dem Nürnberger Gericht in einer eidesstattlichen Erklärung aussagte, skizzierte Hitler dabei die vorzunehmenden Änderungen "einschließlich der Entfernung aller Sozialdemokraten, Kommunisten und Juden von führenden Stellungen in Deutschland und der Wiederherstellung der Ordnung im öffentlichen Leben. Von Papen und Hitler erzielten eine prinzipielle Einigung."

Man einigte sich auch noch über andere Punkte, beispielsweise die Auflösung der Gewerkschaften und legte ein gemeinsames Vorgehen zum Sturz des amtierenden Kanzlers Schleicher fest. Einen Tag nach dieser Unterredung traf Papen mit dem Braunkohle-Magnaten Silverberg zusammen, um den hinter ihm stehen Kreis des Finanzkapitals über die Ergebnisse der Verhandlungen zu informieren. Hitler fand sich am gleichen Tag und zu dem gleichen Zweck bei Thyssen und Kirdorf ein. Die Monopolherren waren mit dem Ausgang des konspirativen Treffens vom 4. Januar zufrieden. Die endgültige Zerschlagung der Weimarer Republik konnte beginnen.

Dazu bedurfte es jetz nur noch eines kurzen Intrigenspiels, in dessen Verlauf Papen beim Reichspräsidenten Hindenburg beispielsweise das Gerücht ausstreute, Schleicher wolle den Präsidenten mit Hilfe der Reichswehr stürzen. Der "soziale General", der nun keinerlei Rückhalt in der Monopolbourgeoisie mehr hatte, wurde ohne jeden Widerstand abgeschoben, und Hindenburg ernannte am 30 Januar Hitler zum Reichskanzler. Noch am gleichen Tag drängten sich die führenden Figuren des Finanzkapitals, darunter auch Krupp und Bosch, in der Reichskanzlei, um den neuen Regierungschef "zu begrüßen."

Es geht darum, die bürgerliche Legendenbildung über den Machtantritt des Faschismus zu demaskieren und zu zeigen, dass es erstens die agressivtsen Kräfte des Finanzkapitals waren, die diesen Machtantritt von langer Hand vorbereitet hatten und dass sich diese Kräfte zweitens bis zum Beginn des Jahres 1933 mit ihren Absichten innerhalb der Monopolbourgeoisie vollständig durchgesetzt hatten.

Es gab unter den Monopol- und Bankherren keinen "anti-faschistischen Flügel", keinen - nicht einmal einen passiven Widerstand gegen Hitlers Ernennung zum Reichskanzler. Sie war vielmehr von allen, in voller Kenntnis der damit eingeleiteten Entwicklung, GEWOLLT. Das zeigt schließlich auch ein letzter Ausblick auf die Entwicklung unmittelbar nach der Machtergreifung. Am 20. Februat 1933 berief Göring eine Versammlung von Industriellen ein, um eine Geldsammlung in großem Stil einzuleiten, die dringend notwendig war, um die noch labile Stellung des neuen Regimes zu festigen. Anwesend waren nicht nur die Vertreter der Thyssen/Kirdorf-Gruppe, wie etwa Schacht oder Albert Vögler vom Stahltrust, sondern beispielsweise auch die gesamte Leitung der IG Farben oder Krupp, der noch wenige Monate zuvor Schleicher unterstützt hatte. Und alle spendeten sie nun sechsstellige Beträge für den Topf der Nazi-Partei. Krupp selbst, damals Vorsitzender der des Reichsverbands der Deutschen Industrie, und in der Folgezeit bekanntlich einer der Hauptprofiteure der faschistischen Barbarei, dankte Hitler in "bewegten" Worten für eine Rede bei dieser Zusammenkunft. Und es soll hier auch nicht vorenthalten werden, mit welchen Ausführungen der "Führer" die versammelten Herren zu gewinnen wusste:

"Wir müssen erst die ganzen Machtmittel in die Hand bekommen, wenn wir die anderen Gegner zu Boden werfen wollen. Solange man noch an Kraft gewinnt, soll man den Kampf gegen den Gegner nicht aufnehmen. Erst wenn man weiß, dass man auf dem Höhepunkt der Macht angelangt ist, dass es keine weitere Aufwärtsentwicklung gibt, soll man losschlagen. Wir müssen in Preußen noch 10, und im Reichstag noch 33 Mandate erringen. Das ist, wenn wir alle Kräfte einsetzen, nicht unmöglich. Dann beginnt erst die zweite Aktion gegen den Kommunismus. Die Frage der Wiederherstellung der Wehrmacht wird nicht in Genf, sondern in Deutschland entschieden werden, wenn wir durch innere Ruhe zur inneren Kraft gekommen sind. Innere Ruhe gibt es aber nicht eher, als bis der Marxismus erledigt ist."

 

Und heute ? 85 Jahre danach ?

Die Geschichte wiederholt sich. Das Monopolkapital, welches erst die Weimarer Republik zerstört hat, ist damit fieberhaft beschäftigt, nun auch die BRD in einen offenen faschistischen Staat zu verwandeln. Gegen den Wählerwillen des deutschen Volkes hat jetzt das Monopolkapital die GROKO wieder eingesetzt, um mit ihr die Profitinteressen der deutschen Imperialisten maximal durchzusetzen.

Nach G20 heißt die anti-kommunistische Losung: "Ruhe und Ordnung" an der inneren Front (=Faschismus), um nach außen seine Vormachtstellung in Europa zu behaupten und die Ausbeutung und Unterdrückung der Völker zu intensivieren (imperialistische Raubkriege, Rüstungsprofite usw.) - das ist die Blutspur, die das deutsche Monopolkapital unter Hitler hinterlassen hat und die heute unter der GROKO weiter verfolgt wird.

Nach 85 Jahren hat sich das Monopolkapital globalisiert, hat sich die Monopolbourgeoisie international vereinigt, hat sie sich ein weltimperialistisches Ausbeuter- und Unterdrückungssystem geschaffen, in dem der deutsche Imperialismus ein wichtiger Stützpfeiler ist. Wir Kommunisten in Deutschland stehen daher nicht mehr allein vor der Aufgabe, ein neues 1933 zu verhindern, denn geht es nicht mehr nur um die Zerschlagung des deutschen Faschismus, sondern um die Zerschlagung des Weltfaschismus. Man kann den deutschen Faschismus nicht endgültig zerschlagen, ohne den Weltfaschismus zu zerschlagen, der ihn täglich nährt. Unsere Aufgabe als internationalistische Kämpfer für die sozialistische Weltrevolution ist es, den deutschen Imperialismus im eigenen Land anzugreifen, um damit das ganze imperialistische Weltsystem zu schwächen, ihm möglichst eine seiner Stützen zu entreißen und es so dem Weltproletariat zu erleichtern, das gesamte imperialistische Weltsystem zu zerschlagen und die Diktatur des Weltproletariats zu errichten.

Es gibt nur einen wahren Anti-Faschismus.

Das ist der weltproletarische Antifaschismus,

das ist die international vereinigte Betätigung des antifaschistischen Hebels für den Sieg der sozialistischen Weltrevolution.

Deswegen haben sich die wahren Kommunisten in Deutschland der deutschen Sektion der Kommunistischen Internationale (Stalinisten-Hoxhaisten) in ihrem antifaschistischen Kampf angeschlossen, um die sozialistische Weltrevolution von Deutschland aus zu unterstützen.

Wenn man den deutschen faschistischen Staat beseitigen will, muss man den Kapitalismus in Deutschland beseitigen und die Diktatur des Proletariats errichten. Genauso muss man den Kapitalismus auf der ganzen Welt beseitigen, wenn man den Weltfaschismus beseitigen will und muss die Diktatur des Weltproletariats errichten, um jede Rückkehr in den Faschismus zu verhindern.

Im Weltsozialismus stellt die Restauration des Faschismus durchaus noch eine Gefahr dar (verschärfter Klassenkampf auf der Welt), aber der Faschismus ist dann nicht mehr unvermeidlich, so wie heute. Im Weltsozialismus hat es das Weltproletariat selber in der Hand, damit die Menschheit zur klassenlosen Weltgemeinschaft voranschreitet. Im Weltkommunismus sind dann alle letzten Voraussetzungen geschaffen, den Faschismus endgültig ins Museum der Geschichte zu verbannen.

Machen wir den 30. Januar zum Kampftag gegen den heutigen deutschen Faschismus !

Zerschlagt den deutschen Ausbeuter- und Unterdrückerstaat !

Befreien wir die ganze Welt vom Faschismus !

Kämpfen wir für den Sieg der sozialistischen Weltrevolution !

Es lebe der Weltsozialismus und Weltkommunismus !

Es lebe die deutsche Sektion der Komintern (SH) !

 

 

 

30. Januar 1933 - 30 Januar 2018
Der Faschismus in Deutschland schreitet weiter schnell voran, aber die sozialistische Revolution noch schneller !!!

deutsche Sektion der Komintern (SH)

30. Januar 1933

85 Jahre Kampftag gegen Faschismus und Reaktion

Vor 85 Jahren

wurde am  30.  Januar  1933  Hitler  zum  Reichskanzler  ernannt: 

Der Klassenkampf  unter  Führung  der KPD  1929  bis zum Sieg  des Nazi-Faschismus  1933

Niazifascho- Terror der AFD, Pegida und den sogenannten Reichsbürgern auf den Straßen, Nazifascho -Aufmärsche unter Polizeischutz, schrittweise Faschisierung nicht nurdes Staatsapparats, sondern der gesammten Gesellschaft, ein chauvinistisch-kriegstreiberischer staatsmonopolistischer Kapitalismus der BRD als "Friedensengel", der sich von angeblicher "Knechtschaft" u.a. des  US-Imperialismus befreien muß ... mit diesen heute wieder höchst aktuellen Problemen waren in den  Jahren von 1929 bis 1933 die Kämpfer und Klassenbrüder der KPD konfrontiert. Als 1933 schließlich der offene faschistischen Staat in seiner nazifaschistischen Form errichtet und der nun staatliche Naziterror verschärft wurde,  sollte zunächst die weltrevolutionäre Arbeiter-und Bauernbewegung in Deutschland, voran die KPD,  zerschlagen werden, um der deutschen Bourgeoisie freie Hand für ihre Raubkriegs-,  Weltherrschafts- und Völkermordpläne zu geben, nachde in den Monaten zuvor Schritt für Schritt Maßnahmen  auf dem Weg zu einer polizeistaatlichen Diktatur eingeleitet und durchgeführt worden waren. Die Ernennung Hitlers zum  Reichskanzler in einer Koalition aus Nazifaschos und Deutschnationalen im  Januar 1933, der Reichstagsbrand im Februar und schließlich die "Gleichschaltung" der  Gewerkschaften im Mai waren Marksteine auf dem Weg zur vollständigen Errichtung der nazifaschistischen Diktatur . Vor diesem Weg hatte die KPD sehr laut und für jeden hörbar gewarnt:  ,,Wer Hindenburg wählt, wählt Hitler ! Wer Hitler wählt, wählt den Krieg!" Die imperialistische Expansion Nazi­-Deutschlands, der imperialistische Angriffskrieg auf die sozialistische Sowjetunion, die Deportation und systematische Vernichtung der jüdischen Bevölkerung und der Sinti und Roma,  die ganze Palette der nazifaschistischen Verbrechen konnte nicht von einer kommunistisch geführten Massenbewegung verhindert werden,  Nazifascho-Deutschland  mußte von den Völkern und Armeen der Anti-HitIer-Koa lition besiegt und besetzt werden.



Es ist die geschichtliche Wahrheit, daß es den Kämpfern und Klassenbrüdern der KPD nicht gelun­gen ist, militante bewaffnete Massenkämpfe gegen die Errichtung  und Festigung der nazifaschistischen Diktatur 1933 in Deutschland zu entfalten. Als Weltbolschewisten und Stalinisten-Hoxhaisten stehen wir vor der Aufgabe, auf Grundlage der Kenntnis der realen damaligen Situation und der damaligen Kräfteverhältnisse die Gründe hierfür zu analysieren. Dabei werden wir die weltrevolutionären Grundpositionen der KPD, den mutigen Kampf der KPD-Kämpfer und - Klassenbrüder im antinazistischen Kampf gegen alle antikommunistischen Schmutzangriffe verteidigen, die Mängel und Fehler der revolutionären KPD insbesondere in takti­schen Fragen einer solidarischen,  aber wissenschaftlich-rücksichtslosen Kritik unterziehen.  Gleichzeitig müssen wir auch die Methoden,  demagogischen Fähigkeiten und das verbrecherische Potential des deutschen Imperialismus erkennen und durchschauen, wie es ihm durch Täuschung,  Zersplitterung, Demagogie,  Schmeichelei und Terror Schritt für Schritt gelungen ist, sich eine millionenfache Massenbasis für seine Ziele zu schaffen und die weltrevolutionäre Bewegung in Deutschland weitgehend zu zerschlagen.

Das Programm des  wiedererstarkenden deutschen Imperialismus 

Nach einer Periode massenhafter bewaffneter weltrevolutionärer Kämpfe und Aufstände im Anschluß an die Niederlage des deutschen Imperialismus im Ersten  Weltkrieg - von der Novemberrevolution 1918, über die Münchner Räterepublik im Apri­ Mai 1919, den Generalstreik und bewaffneten Abwehrkampf Hunderttausender Bauern und Arbeiter gegen die Errichtung einer Militärdiktatur durch den Kapp-Putsch im März 1920, die bewaffneten Märzkämpfe 1921 vor allem in der Re­gion von Merseburg-Halle und besonders in den Leuna-Werken, bis zum bewaffneten Aufstand kommunistisch orientierter Bauern und Arbeiter in Hamburg unter Führung der KPD im Oktober 1923  - folgte bis 1928 eine Periode der relativen Stabilisierung des deutschen Kapitalismus. Der im Ersten Weltkrieg besiegte,  zunächst am Boden liegende deutsche Imperialismus erholte sich schrittweise von seiner Niederlage und bereitete Stück für Stück die Wiederaufrüstung und einen  Revanchekrieg vor. Diese Tendenz hob Stalin in seinem Rechen­schaftsbericht auf dem XIV.  Parteitag der KPdSU(B)  1925, nach Abschluß des "Locamo- Ver­trages"  hervor:  ,,Was  Locarno anbelangt, so ist es nur eine Fortsetzung von Versailles und kann nur den Zweck haben, den ,Status  quo'  auf rechtzuerhalten ... das heißt,  die bestehende Ordnung der Dinge aufrechzuerhalten, kraft deren Deutschland ein besiegtes Land und die Entente die Siegerin ist...Anzunehmen, das wachsende und vorwärtsschreitende Deutschland werde sich mit dieser Lage abfinden, hieße an Wunder glauben." (Stalin Werke,  Band  7,  S. 237) 

Ursachen

Der Grund für dieses Wiedererstarken, für die Entwicklung des besiegten Deutschland hin zu einer erneut erstarkten imperialistischen Großmacht, war das Wirken  des Gesetzes der ungleichmäßigen Entwicklung der einzelnen imperialistischen Staaten. Hier galt es, sich nicht von der Demagogie der deutschen Bourgeoisie täuschen  zu lassen, nicht eine Momentaufuahme des aktuellen Kräfteverhältnisses der verschiedenen imperialistischen Staten zur Grundlage für eine Einschätzung  der Stärke des deutschen Imperialismus zu nehmen. Ernst Schneller, ein führendes KPD-Mitglied,  erklärte diese Frage im Schulungsmaterial, das den Kämpfern und  Klassenbrüdern der KPD die Thesen der Kommunistischen Internationale über "Krieg und Kriegsgefahr"  vom Mai 1927 erläutern und verständlich machen sollte:  "Die Neuaufteilung der Welt durch die Verträge von 1918 kann keine dauernde sein, und  es ist überhaupt unmöglich, daß sich die verschiedenen imperialistischen  Länder jemals auf Dauer über die Teilung der Welt verständigen könnten. Das liegt daran, daß sich der Kapitalismus in den verschiedenen Ländern zu verschiedenen  Zeiten in verschiedenem Tempo entwickelt ." (Schneller , S. 141)  Dabei boten diese Verträge von 1918, der Versailler Friedensvertrag, dem deutschen Imperialismus besondere demagogische Möglichkeiten, um die deutsche Bevölkerung mit der Ideologie des Revanchismus und Chauvinismus zu verhetzen und zu verseuchen , während er gleichzeitig die räuberischen finanziellen Bedingungen dieses Vertrages auf die werktätigen Massen abzuwälzen und von sich selbst abzulenken versuchte mit dem Verweis auf die Reparationsforderungen der Siegermächte.

  Abschüttelung  der  finanziellen  Forderungen 

Zug um Zug entledigte sich der deutsche Imperialismus der ökonomischen Forderungen von Ver­saiIl:

•  1929 wurden die Verpflichtungen Deutschlands an die Siegennächte im "Young-Plan" neu ge­regelt. Die Reparationszahlungen, die von nun an nur aus den  Einnahmen der Reichsbahn und des Staatshaushalts zu leisten waren,  wurden auf 113,9  Milliarden Mark herabgesetzt und begrenzt. Die Reparationskommission  wurde aufgelöst, alle Kontrollinstrumentarien fielen weg, Reichsbahn und  Reichsbank wurden in den Besitz des deutschen Imperialismus zurückgegeben. 

•  1930 zogen unter frenetisch-chauvinistischem Applaus die letzten französische  Ententetruppen aus dem besetzten Rheinland vorfristig  ab. 

•  Mitte 1931 veranlaßte der US-Imperialismus durch das Hoover-Moratorium die Reparati­onsgläubiger Deutschlands, für ein Jahr auf deutsche Reparationszahlungen  zu  verzichten.

•  Mitte 1932 wurde auf der Reparationskonfe­renz von Lausanne die Restsumme der Repa­rationsverpflichtungen auf nur noch 3 Milliarden Mark, zahlbar ab 1935, festgelegt. Faktisch beendete der deutsche Imperialismus 1932 die Reparationszahlungen. 

Militarisierung  und  Wiederaufrüstung 

Entsprechend seiner wiedergewonnenen ökono­mischen Stärke forcierte der deutsche Imperialismus die Militarisierung und Wiederaufrüstung:

•  Die im Versailler Vertrag geforderte Festlegung der Stärke der Reichswehr auf 100 .000 Soldaten unterlief er durch eine neunjährige Reservezeit. Damit waren  zwar offiziell lediglich 100.000 Reichswehr-Soldaten ständig unter Watfen, weitere 300.000 jedoch waren ausgebildet, standen neun Jahre lang unter unmittelbarer  militärischer Führung (für den Einsatz im "Bahnschutz"  oder  "Grenzsiedelungen") und waren jederzeit abrufbereit. Hinzu kam die staatliche militarisierte Schutzpolizei (rund 200.000) sowie die Hunderttausende umfassenden paramilitärischen sogenannten " Wehrverbände" wie Stahlhelm und SA. 

•  Ein wichtiger Meilenstein der zunehmend offen betriebenen Wiederaufrüstung und Kriegs­ vorbereitung war 1928 der Bau von Panzerkreuzern zur Schaffung einer  eigenen Kriegs­ flotte.

• Der zweite Markstein war 1931 das "Zweite  Rüstungsprogramm", das von 1933 bis 1938 durchgeführt werden sollte mit dem Ziel, 34 Divisionen (ca. 20.000  Soldaten pro  Division) der Reichwehr aufzustellen. 

•  In geheimen Mobilmachungsplänen der Reichswehr wurde 1931 der Einsatz von  " Freiwilligen aller Parteien"  - sprich der bewaffneten Formationen SA, Stahlhelm  und Reichs­banner - für den " Landes- und  Grenzschutz "  vereinbart. 

• Im Dezember 1932 erklärten sich die Siegermächte des Ersten Weltkriegs in Genf schließlich mit der Wiederaufrüstung Deutschlands einverstanden, die unter der  Phrase der " Abrüstungsgleichberechtigung " präsentiert wurde.  Der deutsche Imperialismus erhob immer frecher sein  Haupt. Ernst ThäImann stellte in seiner Rede auf der 3. Parteikonferenz der KPD im Oktober 1932 schließlich fest:  "Vierzehn Jahre nach Abschluß des vorigen Weltkriegs ist das Problem der Neuaufteilung der  Welt für die Imperialisten wieder zu einer brennenden Frage geworden, die sie mit dem Mittel des Krieges zu lösen versuchen  ... Zugleich verschärft sich die imperialistische Aggresivität der Außenpolitik der deutschen Bourgeoisie...  Was die Brüning-Regierung mit dem damaligen Außenmi nister Curtius vor ein­ dreiviertel Jahren mit der deutsch-österreichischen Zollunion versucht hat, wird jetzt von den Papen-Schleicher auf weitaus höherer Stufe unternommen : die Durchbrechung  jener Schranken, die das Versailler System dem Ex­pansionsdrang des deutschen Imperialismus gesetzt  hat."  (Thälmann  1930  - 1933,  S. 293  f.) 

Manöver  des  Weltimperialismus

Lange Zeit brachte der deutsche Imperialismus seine Forderungen nicht offensiv als Bruch der Be­stimmungen des Friedensvertrags vor, sondern operierte heimlich  und über den Umweg der "For­derung nach internationaler Abrüstung". In seinen Memoiren beschrieb Ex-Kanzler Brüning, daß er im April 1932 auf der  Abrüstungskonferenz in Genf seinem englischen Amtskollegen vorschlug, man solle Deutschland " die Freiheit geben, Versuchstypen für die schweren Angriffswaffen  zu konstruieren".  Brüning ergänzt in Klammem für die Leser: " (die wir übrigens seit lahren hatten)".  (10/S.  561)  In seiner Schrift "Der neue Weltkrieg. Was tun die  deutschen Arbeiter gegen den drohenden imperialistischen  Krieg "  analysierte Ernst Schneller 1927 die speziellen Manöver der deutschen Bourgeoisie, die heute wieder höchst aktuell sind:  "Ohne modernes Heer , ohne Flotte, ohne Flugzeuge, Tanks,  Giftgas und schwere Artillerie - wie will sich das neue imperialistische Deutschland am Kampf um die Märkte mit Aussicht auf Erfolg beteiligen  können! ... Liegt in dieser Entwicklung (verschärfter Kampf um Märkte, A.D.V.)  die Tendenz zur Verschärfung der Gegensätze zu den übrigen imperialistischen Mächten, so zugleich auch der Antrieb, sich aktiv an jeder möglichen Auseinandersetzung um die  Neuaufteilung der bereits aufgeteilten Welt zu beteiligen. Daraus erwächst die geschäftige Lebendigkeit der deutschen Außenpolitik , die Bereitwilligkeit, im albanischen Konflikt als Schiedsrichter mitzuwirken, der Drang, in die Mandatskommission des Völkerbunds zu kommen, überhaupt die gesamte Völkerbundspolitik ."  (Schneller , S.  221)  Vor dem Hintergrund dieses nun wiedererstarkten, besonders aggressiven deutschen Imperialismus, der in imperialistischer Rivalität seinen erneuten Anspruch als imperialistische Großmacht fonnulierte und die seit 1929 wirkende Weltwirtschaftskrise für Massenentlassungen, Lohnabbau und die Schaffung  eines Millionenheers von Erwerbslosen in Deutschland nutzte, wuchs und erstarkte die revolutionäre KPD, die mit ihren weltrevolutionären Grundpositionen, der Vorbereitung des bewaffneten Bürgerkrieges des Proletariats im Kampf für die Diktatur des Proletariats und den Kommunismus, ihrem Ziel,  die Mehrheit der  working class für den Kommunismus zu gewinnen und in Klassenkämpfen zum Sturz des deutschen Imperialismus zu führen,  Stück  für Stück näher kam.  Beim Studium der Dokumente der KPD von 1929 bis 1932 wird jedoch deutlich, daß die KPD einen eigenständigen Weg des deutschen Imperia­lismus hin zu einem imperialistischen Krieg - und im  Zusammenhang damit die wesentliche Funktion des Nazi-Faschismus als Instrument zur Massenmobilisierung für einen solchen  Weltkrieg und zur Zerschlagung der weltrevolutionären Kräfte in Deutschland und auf der Welt - trotz punktuell richtiger Einschätzung insgesamt unterschätzt hat.  Das KPD-Mitglied Rudolf Gerber ließ sich von Dimitroffs falscher , revisionistischer Faschismusanalyse leiten und analysierte in seinem Beitrag "Unser Kampf gegen  den deutschen Imperialismus" von 1935, der in der  inzwischen revisionistisch entarteten "Kommunistischen Internationale" unter der Rubrik "Tribüne des VII. Weltkongresses"  abgedruckt wurde,  selbstkritisch die Haltung der KPD gegen den Versailler Vertrag als Reaktion auf die chauvinistische Anti-VersaiIIes-Propaganda  der Nazis, wie sie insbesondere in der " Programmerklärung zur nationalen und sozialen Befreiung des deutschen Volkes"  der KPD von 1930 formuliert worden war.  Die KPD hatte versucht,  der chauvinistischen Demagogie von Nazis und Deutschnationalen entgegenzutreten,  indem sie sich selbst als einzig konsequente Kraft im  Kampf gegen die imperialistischen Verträge präsentierte und die falsche These vertrat, daß die Durchbrechung des Versailler Vertrags unter Führung der Nazi-Partei  nicht möglich sei.  Gerber hob jedoch hervor, daß es zwei Möglichkeiten zur Liquidierung der Versailler Bedingungen gab: eine proletarische Option, die durch die  proletarische Revolution und die Dikta­tur des Proletariats einheimisches und ausländisches Kapital expropriiert und dem WeItimperia­lismus im Bündnis mit den Ausgebeuteten und Unterdrückten der ganzen Welt, insbesondere mit der Sowjetunion, den Krieg erklärt, und eine imperialistisch-chauvinistische Option des  deutschen Imperialismus, die die Versailler Bedingungen durch imperialistische Aggression und Raubkrieg abschüttelt:  " Unsere Propaganda litt teilweise unter dem  Fehler, daß wir die zweite Möglichkeit in unzulässiger Vereinfachung vielfach als nicht vorhanden behandelten."  (Gerber,  S.  725)  Aus der von Gerber kritisierten  unrealistischen Leugnung der tatsächlichen Möglichkeit und Gefahr,  daß der Versailler Vertrag durch einen imperialistisch-faschistischen Krieg gesprengt wird,  folgt  im Grunde, daß diese Gefahr nicht richtig gesehen und bekämpft werden konnte. Nicht zuletzt mußte es bei den werktätigen Massen dann so herauskommen, daß  angesichts der  "Erfolge"  der Nazi-Faschisten bei der Abschüttelung  des Versailler Vertrags die Kommunisten angeblich unrecht behalten hätten,  Hitler aber " sein  Wort"  gehalten habe. Dies war wohl einer der gefährlichsten Siege der Nazi-Faschisten im Kampf um die Millionenmassen des Volkes,  der die Entfesselung des Zweiten Weltkriegs durch  Nazi-Deutschland wesentlich erleichtert hat.

Der sozialfaschistische Sozialdemokratismus treibt die Faschisierung voran

Für jeden kommunistisch  orientierten  Arbeiter,  für  jeden  kommunistisch orientierten Bauer der Weimarer Zeit war klar: Der sozialimperialistische Sozialdemokratismus war der Mörder Rosa Luxemburgs und Karl Liebknechts. Sie waren es, die 1918 ein Bündnis mit der Reichswehr-Generalität  zur "restlosen  Bekämpfung der Revolution" hergestellt hatten.  Bluthund Noske,  Kriegsminister der 1919 gebildeten  sozialfaschistischen SPD­ Regierung,  hatte offen erklärt:  "Einer  muß  der  Bluthund  sein!"  Sie waren die antikommunissehen Mordhetzer, auf deren Konto rund 30.000 ermordete weltrevolutionäre Bauern und Arbeiter während  der Novemberrevolution bis zur Zerschlagung der Münchener Räterepublik im Mai 1919 gingen. Sie waren es, die nach der Abwehr des Kapp-Putsches 1920 die Entwaffnung der kämpfenden Bauern und Arbeiter veranlaßt und die Massakrierung von 1.000  Kämpfenden ermöglicht  hatten. 



Wie die die sozialfaschistische, sozialimperialistische Sozialdemokratie  die  Faschisierung  und  Wiederaufrüstung  vorantrieb 

Auch in den Folgejahren blieb der sozialfaschistische Sozialdemokratismus zunächst die politische Hauptkraft,  auf die der deutsche Imperialismus bei der Faschisierung und Wiederaufrüstung des Weimarer Staats  setzte: 

•  Der Bau von Panzerkreuzern für die Kriegsflotte des deutschen Imperialismus wurde von einer sozialfaschistischen, sozialimperialistischen  SPD-Regierung forciert. 

•  Der " Blutmai",  das Polizei-Massaker vom 1. Mai  1929 in Berlin war das Werk der sozialfaschistischen Sozialdemokratie,  insbesondere des SPD-Polizeipräsidenten  ZörgiebeI. Trotz des Demonstrationsverbots folgten rund 200.000 Bauern und Arbeiter an diesem Tag dem Aufruf der KPD. Darin hieß  es:  "Der Sozialdemokrat Grzesinski droht mit dem Verbot der KPD und des RFB. Über Berlin und Hamburg ist bereits der Belagerungszustand verhängt. Demonstrationsver­bote der sozialdemokratischen Polizeipräsidenten sind für eine Reihe weiterer Städte angekündigt.  Der sozialdemokratische Polizeipräsident von Berlin, Zörgiebel,  verbündet sich mit den Führern des ADGB zum Verbot des 1. Mai.  Was dem wilhelminischen Deutschland nicht  gelungen, was Jagow und Keudell nicht vollhrachten,  wollen die sozialdemokratischen Lakaien der Trustbour­geoisie vollbringen. "  ("Rote Fahne",  13. April  1929)  Die Knüppelkunden überfielen den Maiaufmarsch und  schossen in die Menschenmenge. Im Verlaufe der Kämpfe errichteten die Bauern und Arbeiter in  Neukölln und im Wedding Barrikaden, die sie teilweise zwei Tage  lang gegen die Polizeiübermacht verteidigen konnten. Auf die Bedeutung eigener Erfahrungen, die die Bauern und  Arbeiter bei diesem bewaffneten Abwehrkampf  gegen die Knüppelkunden machen konnten, ging Ernst Schneller auf dem 12. Parteitag der KPD im Juni 1929 in einem Diskussions­beitrag ein:  " Der Aberglaube an die Überlegenheit der bewaffneten Macht, dieser teilweise vorhandene ungeheure Respekt vor Uniformen und Waffen, der hat sich gerade am 1.Mai als absolut unberechtigt erwiesen. 30 Arbeiter in Neukölln, 30 Arbeiter im Wedding, die aktiv gekämpft haben, sie haben Tausende von Schutzpolizisten in Schach gehalten,  nicht kraft ihrer besonderen Tapferkeit, sondern kraft der Verbundenheit mit dem Proletariat." (12.  Parteitag,  S.  403)  Die Polizei ennordete 33 Demonstranten,  verletzte fast 100 schwer und verhaftete 2.000, die in den anschließenden "  Mai-Prozessen " im Schnellverfahren verurteilt wurden. Das Zentralorgan der KPD, die  " Rote  Fahne " ,wurde für mehrere Wochen verboten. Aus Protest gegen das Polizeimassaker traten im Anschluß an den Berliner Blutmai 25.000  Bauern und  Arbeiter in Berlin und 50.000 in Deutschland in den ersten Massenstreik seit 1923. 

• Im Anschluß an den Berliner Blutmai schürte die sozialimperialistische SPD-Regierung eine massive antikommunistische Hetze, die sie für das Verbot des " Rotfrontkämpferbundes"  (RFB)  nützte. 

•  Mit der angeblichen Option des "kleineren Übels" versuchte der sozialfaschistische Sozialdemokratismus,  legalistische Illusionen unter den SPD-beeinflußten  Bauern und Arbeitern zu verstärken, die gegen die erstarkende nazi faschistische Bewegung kämpfen wollten. Sie setzte sich 1932 massiv für die Wahl des Reichswehr-Generals Hindenburg zum Reichspräsidenten als " kleineres Übel "  im Vergleich zu Hitler ein. Dem setzte die KPD die richtige Parole  " Wer Hin­denburg  wählt, wählt Hitler !  Wer Hitler wählt,  wählt den Krieg!"  entgegen. Ernst Thälmann erklärte in seiner Rede im Berliner Sportpalast im März 1932, daß die Tatsache,  daß die deutsche Bourgeoisie neben dem Kriegshetzer Hitler nur Generale und Obersten aufstellte, ein weiterer Beleg  " ... für die imperialistischen Pläne, für die Kriegslüsternheit,  für die Kriegsentschlossenheit des kapitalistischen Deutschland und seiner herrschenden Klasse (ist)."  (Thälmann 1930  - 1933, S.27) Auf die Demagogie des "kleineren Übels"  - ein Standard,.argument"  der damaligen sozialfaschistischen Sozialdemokratie zur Rechtfertigung sämtlicher konterrevolutionärer Aktionen - ging Clara Zetkin in ihrer Reichstagsrede im August 1932  ein:  " Die  Politik des " kleineren Übels "  stärkte das Machtbewußtsein der  reaktionären Gewalten und sollte und soll noch das größte aller Übel erzeugen, die Massen an Passivität zu gewöhnen. Diese sollen darauf verzichten, ihre volle  Macht außerhalb des Parlaments einzusetzen."  (4/S.  367)  Die von Clara Zetkin aufgezeigte Tatsache ist auch einer der wesentlichen Gründe, warum der sozialfaschistische, konterrevolutionäre  Sozialdemokratismus völlig zu Recht als Wegbereiter des Nazi-Faschismus bezeichnet wurde. 

•  Beim "AItonaer Blutsonntag" am 17. Juli  1932 marschierten nahezu 10.000 SA-Männer auf als "Strafexpedition" gegen die antinazifaschistischen Bauern und Arbeiter Ham­burg-Altonas, einer Hochburg der KPD.  Auf Befehl des sozialfaschistischen SPD-Polizeipräsidenten Eggerstedt schützten mit Maschinenpistolen und Panzerwagen bewaffnete Knüppelkunden den Nazi-Auf­marsch. Der Nazi-Angriff konnte von den Bauern und Arbeitern zurückgeschlagen werden, SA-Trupps und  Bullen wurden von den umliegenden Häusern aus unter Beschuß genommen. Den flüchtenden Nazifaschos  kam die sozialfaschistische SPD-Polizei zu Hilfe. Mit Maschinengeweh­ren schoß sie in die Menge. 18 antinazistische Arbeiter und  Bauern wurden ennordet, 70  verletzt  und 132  verhaftet. (Merker,  S.  246,  sowie  I/S.  241) 

Vor dem Hintergrund dieser Erfahrungen gab es also unter den kommunistisch orientierten Bauern und Arbeitern in Deutschland keinen Zweifel daran, daß die sozialfaschistische SPD eine konterrevolutionäre Partei war, eine Schutztruppe des Finanzkapitals, eine politische Abteilung desdeutschen Imperialismus, die sich im  Gewand der  "Arbeiterpartei" auch nach Kriegsende mit Willy Brandt, Schmidt und co , trotz Berufsverbote und Notstandsgesetze, präsentierte und dem deutschen  Imperialismus innerhalb der Arbeiter- und Bauernbewegung Masseneinfluß sicherte, um rückständige Bauern und Arbeiter durch Refonnismus, Nationalismus und Antikommunismus an den bürgerlich-reaktionären Staat zu binden. Dabei war es taktisch nicht unerheblich, welche politische Abteilung des deutschen Imperialismus  in welcher Phase in den Vordergrund geschoben wurde - sei es im Staatsapparat, sei es auf der Straße -,  um gegen die Kräfte der proletarischen Revolution vorzugehen.  In dieser Hinsicht war die sozialimperialistische Sozialdemokratie ab 1930 bis 1933 nicht mehr der politische Hauptakteur der Repression,  sondern vielmehr die übrigen faschistoiden,  polizeistaatlich herrschenden Parteien auf Seiten des konterrevolutionären Staatsapparats und das inzwischen Millionen verhetzter Ratten in Menschengestalt umfassende Heer der Anhänger der Nazifascho-Partei  auf der Straße.

Fest steht:  Es durfte kein Raum für Illusionen in das Wesen der sozialfaschistischen Sozialdemokratie gelassen werden. Allen vorschnellen Kritikern des Begriffs "Sozialfaschismus" soll zudem gesagt sein: 

•  Es waren SPD-Polizeipräsidenten (wie Olaf Scholz beim G20 in Hamburg 2017 ! ) , die noch im Februar 1933 in Hamburg, Dortmund und anderen Städten  antinazistische Proteste verboten und Verhaftungen von KPD-Kadem anordneten  (7/S.  55). 

• Es war der SPD-Parteivorstand,  der im März 1933 eine Rundreise zu verschiedenen Parteien der gelben ," Sozialistischen Internationale " antrat,  um  diese  aufzufordern, endlich mit der Anprangerung des Nazi-Terrors in Deutschland aufzuhören, und wenige Wochen später seinen Austritt aus der "Sozialistischen  Internationale" erklärte,  um die Nazi-Faschisten "milde zu stimmen".  (9/S.  217) 

•  Es war der Vorstand des ADGB, der seine Mitglieder am 19. April zur Teilnahme an den na­zistischen 1.-Mai-Aufmärschen am " Nationalfeiertag der Arbeit'" unter  der Hakenkreuzflagge aufrief.  (9/S. 194)

•  Es war die sozialfaschistische SPD,  die am 17. Mai 1933 im Nazi­-Reichstag ihre Zustimmung zu Hitlers Regierungserklärung,  der sogenannten " Friedensrevolution",  gab.  Beim Absingen der " Nationalhymne "  zusammen mit den Nazis nickte sie die Aufrüstungs- und Kriegsvorbereitungsplä­ne des deutschen Imperialismus  ab.  (9/S.  213) 

•  Es war der sozialfaschistische SPD-Parteivorstand, der am 19. Juni 1933 durch Bildung eines neuen " judenreinen"  Parteivorstands einem Verbot durch die Nazi­Faschisten zu entgehen versuchte.  (5/S.  61)  Es galt,  in der Zeitspanne von 1930 bis 1933, als die SPD  zunehmend aus wesentlichen Komponenten des Staatsapparats  entfernt  wurde, während die Nazifascho-Partei noch nicht daran beteiligt war bei der klaren Einschätzung, daß Apparat und Führungsspitze beider  politischen Abteilungen, SPD und NSDAP, niemals gewonnen werden können, die Frage aufzuwerfen, wie es um die Allhängerschaft  bestellt ist. Es galt, die Anhängerschaft der sozialdemokratisch und gewerkschaftlich orientierten Bauern und Arbeiter durch einen vor­bildhaften, anspornenden Kampf gegen die Nazis zu  beeindrucken, heranzuziehen und zu gewinnen. Dieses Hauptkettenglied in taktischer Hinsicht hätte geschickt durch richtige Losungen für die Tageskämpfe, durch  Aktionen, auch militante Kampfaktionen, konsequent und ohne Schwankungen zu einer vor allem indirekten Entlarvung des sozialfaschistischen Sozialdemokratismus und ihres konterrevolutionären Anhangs führen müssen. Der Kern des Kampfes gegen den Weltfaschismus war der demokratische Tageskampf gegen den staatlichen Terror und den Straßen-Terror der Nazifaschos  - und nicht vager "Sozialismus" . Für die Gewinnung der Mehrheit der Bauern und Arbeiter für die sozialistische Weltrevolution war innerhalb der Arbeiterbewegung zweifellos die sozialfaschistische Sozialdemokratie der Hauptfeind. Die taktische Frage war, an  welchen Themen die Autorität der KPD bei den sozialdemokratisch orientierten Bauern und Arbeitern gesteigert werden konnte. Denn nur, wer auch bei für die  sozialistische Weltrevolution sekundären Fragen über Autorität verfügt, kann Überzeugungskraft und Aufmerksamkeit erwarten bei den Kernfragen Haltung zur sozialistischen Sowjetunion, zum bewaffneten Bürgerkrieg und zur Diktatur des Proletariats. In dieser Richtung argumentierte das Sekretariat des ZK der KPD in seinem Rundschreiben vom 4. Juni 1932 an die Parteiorganisationen: " Diese strategische Orientierung des Hauptstoßes in der Arbeiterklasse gegen die Sozialdemokratie bedeutet jedoch keineswegs, daß wir in unserer Agitation und Propaganda plump und schematisch die Entlarvung der SPD in allen Fragen voranstellen.  Wir schlagen die SPD am besten, indem wir die SPD­ Arbeiter zum gemeinsamen Kampf gegen den Faschismus, gegen das Unternehmertum, gegen die imperialistische Kriegshetze gewinnen."  (14/S.  240) 

Veränderungen im Zusammenspiel der politischen Abteilungen des deutschen Imperialismus

Durch die Faschisierung der gesamten Gesellschaft , die massive Einschränkung demokratischer Rechte, das Erstarken der nazifaschistischen Partei und die schrittweise Entfernung der sozialfaschistischen Sozialdemokratie aus dem Staatsapparat war ab 1930 eine neue Lage ent­standen, die das Bündnis aller antinazistischen Kräfte im demokratischen antinazistischen und an­timilitaristischen Kampf gegen die Nazifaschos und den konterrevolutionären Staatsapparat  erfordert hat, ohne das strategische Ziel der KPD, die Errichtung der Diktatur des Proletariats, über den Haufen zu werfen. Die Verschärfung der wirtschaftlichen Krise ab 1929 und die verstärkten Klassenkämpfe führten jedoch zu einem Schwinden der "Popularität" der sozialfaschistischen Sozialdemokratie. Massenentlassungen, Lohnsenkungen, Tarifkündigungen und Aussperrungen waren an der Tagesordnung. Rund 6 Mio. offiziell registrierte Erwerbslose plus 2-3 Mio.  nicht Re­gistrierte bildeten die industrielle Reservearmee.

Gleichzeitig konnte die KPD in der Entwicklung ihrer Organisation und ihres Masseneinflusses große Schritte vorwärts machen. Aus einer Partei mit 120.000  Mitgliedern - eine Zahl, die über viele Jahre hindurch stagniert hatte  - und einer Wählerschaft von 2,7 Millionen (1928) wurde sie 1932 zu eine  Partei mit 360.000  Mitgliedern, für die bei den Reichstagswahlen bis zu 6 Mio. Stimmen abgegeben wurden. 

Wobei man sagen muß,  daß die KPD  schon 1921 mit etwa 450 000 Mitgliedern eine Massenpartei wurde.http://www.spiegel.de/spiegel/spiegelgeschichte/d-129494147.html

In Berlin hatte die KPD 1932 rund 860.000 Wähler. Erstmals war es damit einer revolutionären Partei gelungen, in der Hauptstadt eines imperialistischen Staates die stärkste Partei zu werden. Gegen die Gewerkschafisbürokratie des Allgemeinen Deutschen Gewerkschafisbundes ADGB und der hinter ihm stehenden sozialfaschistischen Sozialdemokratie war es der KPD seit 1930 gelungen einige große Streikaktionen unter Führung der Revolutionären Gewerkschaftsopposition (RGO) durchzuführen. Genannt sei hier nur der Streik der 13.000 Bergarbeiter der Mansfeld AG im Juni-Juli 1930, der erste große Abwehrkampf während der Weltwirtschaftskrise, dann der zweiwöchige Streik der rund 130.000 Metallarbeiter in Berlin, darunter 40.000 Metallarbeiter und 1.000 Lehrlinge, im Oktober 1930, der größte Massenstreik der Weimarer Zeit, oder der zweiwöchige Streik von 75.000 Bergarbeitern im Januar 1931 im Ruhrgebiet, bei dem die Bullen drei Streikende ermordet und 200 verhaftet hatte. Die deutsche Bourgeoisie war gezwungen, sich eine weitere Massenbasis zu schaffen. Ab 1930 wurde die sozialfaschistische SPD nach und nach aus dem Staatsapparat gedrängt, Schritt für Schritt ausrangiert. Bezeichnend ist in diesem Zusammenhang die jämmerliche Empörung nach der Absetzung der letzten sozialfaschistischen SPD-Landesregierung in Preußen 1932. In seinem 1944 im mexikanischen Exil verfaßten Buch " Deutschland - Sein oder Nicht-Sein?" beschreibt das KPD-Mitglied Paul Merker, wie sozialfaschistische Ex-SPD-Minister Braun nicht wahrhaben wollte, daß die sozialfaschistische SPD ihre Schuldigkeit getan hatte. In seiner Beschwerde an den Staatsgerichtshof empörte sich Braun, denn schließlich habe die sozialfaschistische SPD-Regierung ja mehr Arbeiter/Bauern als Faschos ermorden lassen. Er erklärte: " Die preußische Regierung ist in der Lage, an Hand von Polizeistatistiken nachzuweisen, daß das Eingreifen der preußischen Polizei mehr Tote und Verwundete auf der linken Seite als auf der rechten verursacht hat." (Zitiert in: Merker, S. 254) Das Zusammenspiel der verschiedenen politischen Abteilungen des deutschen Imperialismus änderte sich zu Ungunsten der sozialfaschistischen Sozialdemokratie. Der deutsche Imperialismus " sattelte um" auf die Deutschnationalen und Nazi-Faschisten. Die Nazifascho-Partei hatte noch in den Parlamentswahlen von 1928 kaum mehr als 2,6 % der Stimmen erhalten, gewann aber ab 1929 Masseneinfluß. Sie stärkte sich organisatorisch, bildete Nazi­ Gruppierungen zur Organisierung verschiedener Schichten und Bevölkerungsgruppen, darunter auch die Nazi-"Betriebszellenorganisation" NSBO. Einfluß sollte die NSBO, die Ende 1932 rund 300.000 Mitglieder zählte (13/S. 416), vor allem in kleinen, mittleren und staatlichen Betrieben wie der Reichsbahn gewinnen. 1929 wurde der Aufbau der SA als paramilitärische Bürgerwehr der Nazifascho-Partei verstärkt. Zweifellos stieg der Anteil der jugendlichen Arbeiter und Erwerbslosen in der SA, in ihrer großen Mehrzahl jedoch nicht Industriearbeiter, sondem Handwerksgesellen insbesondere aus Kleinbetrieben. Wurden 1931 noch durch Nazifascho-Terror 49 und durch Bullenterror 55 Kommunisten und Bolschewisten ermordet, so hatte sich das Verhältnis 1932 umgekehrt, denn es gab 81 Opfer des Bullen-Terrors und 139 Opfer des Nazifascho-Terrors.

Zusammen mit der Deutschnationalen Partei und dem ihr nahestehenden paramilitärischen Stahl­helm initiierte die Nazifascho-Partei 1929 ein " Volksbegehren gegen den Young-Plan". Das Volksbegehren scheiterte, aber erstmals gelang es der Nazi­fascho-Partei, sich an einer großen politischen Kampagne mit anderen bürgerlichen Parteien zu beteiligen. Nach den Landtagswahlen in Thüringen im Dezember 1929 wurde die Nazifascho-Partei erstmals an einer Landesregierung beteiligt. Bei den Reichstagswahlen vom September 1930 erhielt die Nazifascho-­Partei 6,4 Mio. Stimmen (1928: knapp 800.000). Mit einem Schlag waren die Nazis die zweitstärkste Partei in Deutschland geworden. ( Und die AFD ist bei der letztzen Bundestagswahl drittstärkste Partei geworden!) Das taktische Prinzip, ein Hauptkettenglied festzulegen, mit dem Fortschritte auf dem Weg zum strategischen Ziel der Gewinnung der Mehrheit der Bauern und Arbeiter errungen werden konnten, war nun zunehmend klar: Die Faschisierung der Gesellschaft, der massenhafte Terror der Nazifaschos auf der Straße, die drohende Übergabe der Staatsgeschäfte an die Nazifascho-Partei - das erforderte als Tageskampf die antikapitalistische Aktion, den antiimperialistischen Selbstschutz, den militanten Kampf zur Abwehr der Nazifaschos. Das war ein gewichtiger Hebel, um an die noch antikommunistisch verhetzten und verseuchten , aber dennoch gegen die Nazifaschos eingestellten sozialdemokratisch beinflußten Bauern und Arbeiter heranzukommen, im praktischen Kampf gegen die Nazifaschos das Gefühl der Solidarität zu stärken und solche Bauern und Arbeiter in der Praxis geschickt von ihren sozialfaschistischen Führern, Parteien und Organisationen zu lösen. Das zweite taktische Prinzip war, daß nur durch eigene Erfahrungen, nur im praktischen Kampf, nicht allein durch theoretische Argumente, jene sozialdemokratisch beeinflußten Teile der working class erreicht werden können, um unter Leitung und Federführung der KPD zunächst in den Tageskämpfen um die unmittelbaren Forderungen die Mehrheit der working class und Bauern zusammenzuschließen mit dem langfristigen Ziel, an die proletarische Revolution als Teil der sozialistischen Weltrevolution heranzukommen. Der springende Punkt war also, im praktischen Kampf vor anzugehen, ohne Illusionen in die sozialfaschistische SPD, ihren Apparat und ihre Führung zu schüren. Dabei galt es auch im demokratischen Abwehrkampf gegen die Nazifaschos, das dritte taktische Prinzip, das Prinzip der Berücksichtigung der Besonderheiten des jeweiligen Staates richtig anzuwenden: Die in Deutschland wie in keinem anderen Staat der Welt verwurzelte Staatsgläubigkeit zu bekämpfen, die durch die deutsche Ideologie und insbesondere auch durch die revisionistische Sozialdemokratie in den Köpfen der Mehrheit der Bauern und Arbeiter verankerte "Gesetzestreue" anhand der Erfahrungen und Notwendigkeiten im Anti-Nazifascho Kampf abzustreifen und die befreiende Rolle massenhafter militanter, auch bewaffneter Aktionen im Tageskampf gegen die Nazifaschos zu entfalten.

Weitere Etappen der Faschisierung

Nachdem im März 1930 die letzte Weimarer Regierung mit der sozialfaschistischen SPD-Beteiligung unter SPD-Kanzler Müller zurückgetreten war, folgten eine ganze Reihe von "Präsidialkabinetten", die über keine parlamentarische Mehrheit verfügten und zunächst mit parlamentarisch tolerierten "Notverordnungen" , gestützt auf Artikel 48 der Weimarer Verfassung , später über Parlamentsauflösungen und Verhängung des Ausnahmezustands regierten. Hinter den sich ablösenden Kabinetten stand als Garant für die politische Kontinuität der Kriegsverbrecher des Ersten Weltkriegs, Reichspräsident Hindenburg. Clara Zetkin erklärte hierzu treffend: " Die politische Macht in Deutschland hat ein Präsidialkabinett an sich gerissen mit Ausschaltung des Reichstags ... Die treibende Kraft ist die Reichswehrgeneralität." (4/S, 366) Nachfolger Müllers wurde zunächst der Zentrums-Mann und ehemalige Freikorps-Leutnant Brüning mit seinem " Kabinett der Frontkämpfer" .  Mit der Bildung der "Nationalen  Front" in Harzburg am 11. Oktober 1931 war der Schulterschluß zwischen der Nazi-Partei, den Deutschnationalen und ihrer paramilitärischen  " Stahlhelm" -Organisation mit Hugenberg an der Spitze besiegelt . Die Nazifaschos demonstriteren ihre Stärke bei einem Massenaufmarsch von 70.000 SA-Männern in Braunschweig am 17. Oktober 1931. Bei der Präsidentenwahl im März 1932 erhielt Hitler 11,3 Mio. Stimmen, Hindenburg 18,7 Mio. Durch Stimmengewinne bei den Landtagswahlen wurden in Anhalt, Thüringen, Mecklenburg und Oldenburg Nazi-Landesregierungen gebildet. Im Preußischen Landtag zog die Nazifascho-Partei mit 162 (statt vorher 8 Mandaten) ein. (Merker, S. 235) Das SA-und SS- Verbot vom 13. April 1932 kam für die Nazi-Partei nicht überraschend. Durch ihre engen Kontakte zur Reichwehr-Führung war sie darauf vorbereitet gewesen. Auch wenn SA-Massenaufmärsche nun für kurze Zeit von der Bildfläche verschwanden, so wurde das SA-und SS-Verbot insbesondere in ländlichen Gegenden von der Bullerei, die selbst bereits in erheblichem Umfang aus SA- und NSDAP-Mitgliedern bestand, nicht umgesetzt.

Staatsstreich in Preußen

Zusätzlich zu der Aufgabe der Gewinnung der noch an die sozialfaschistischen Sozialdemokratie gebundenen Schichten der working class trat nun noch das Problem, nazistisch verhetzte Schichten des Kleinbürgertums, aber auch Teile der working class von der Nazifascho-Partei zu lösen oder zumindest zu neutralisieren. Maßnahmen zur Neutralisierung dieser Teile der Werktätigen mußten die grundlegende Besonderheit der Nazifascho-Anhängerschaft berücksichtigen: Sie war, wenn überhaupt, nur sehr schwer allein mit Argumenten zu überzeugen. Entscheidender als die unverzichtbaren Argumente war die demonstrierte Stärke und Kampfkraft der Antinazisten durch antinazifaschistische Aktionen. Nach dem Sturz der Brüning-Regierung wurde am 1. Juni 1932 der ehemalige Militär-Attache` Papen Kanzler. Die Nazifascho-Partei " tolerierte" die Hindenburg-Papen-Regierung unter der Bedingung, daß das Verbot von SA und SS aufgehoben wird. Dies geschah am 14. Juni 1932 durch die "Verordnung gegen politische Ausschreitungen", die insbesondere das Presse- und Versammlungsrecht massiv einschränkte und das Verbot von SA und SS außer Kraft setzte. Bei den Reichstagswahlen im Juli 1932 verdoppelten die Nazifaschos ihre Stimmen und erreichten 13,8 Mio. Die NSDAP wurde stärkste Partei, Göring zum Reichstagspräsidenten ernannt. Nach dem Wahlerfolg der Nazifaschos und der Aufhebung des SA-Verbots im Juli verschärften die Nazifaschos ihren Terror ungemein: Allein im Juli ermordeten sie 86 Nazigegner.

In der Region um Görlitz kam es zu einer regelrechten Welle von Angriffen, Bombenanschlägen und Attentaten auf Nazi-Gegner, die Bullerei griff nicht ein. Gezielt wurden auch Geschäfte jüdischer Inhaber angegriffen (12/ S. 158). Nach mehreren Nazifascho-Angriffen und -Morden innerhalb weniger Stunden in Berlin erklärten am 14. Juli die Bauern und Arbeiter mehrerer Großbetriebe einen Proteststreik mit der Losung "Heraus mit allen faschistischen Mordbanditen aus den Betrieben !. Sie erklärten: "Gegen die braune Mordpest der Hitler und Goebbels hilft nur der proletarische Massenselbstschutz in jedem Betrieb, auf jeder Stempelstelle, in jedem Wohngebiet. " (" Rote Fahne",  15.  Juli 1932). In Hamburg hatten am 12. Juli 1.300 SA -Nazifaschos das Gewerkschaftshaus in Eckernförde gestürmt und verwüstet, zwei Arbeiter ermordet und weitere 17 zum Teil schwer verletzt. Die Schweißer der Deutsche Werke Werft, die Bauern und Arbeiter der Lederfabrik Knecht und anderer Betriebe traten in den Streik undf orderten die Entlassung der SA- Mörder ihrer Be triebe, die an dem Überfall beteiligt waren. (" Rote Fahne", 13. Juli 1932). In Hagen traten die Bauern und Arbeiter der Elektrizitätswerke am 13. Juli 1932 wegen einer geplanten Nazi-Veranstaltung mit Goebbels als Redner in den Proteststreik und erklärten "Kein Licht für die Nazi-Versammlung '" (" Rote Fahne ", 13. Juli 1932). Am gleichen Tag konnten rund 10.000 Kämpfer und Antinazisten einen SA-Aufmarsch in Wuppertal durch offensiven militanten Kampf sprengen. Sie stürmten die SA -Lastwagen der anreisenden Nazifaschos und SA -Lokale. Nach dreistündigen Straßenkämpfen waren keine uniformierten Nazis auf den Straßen mehr zu sehen Merker, S. 245} In dieser Situation inszenierte Reichskanzler Papen am 20. Juli 1932 einen Staatsstreich in Preußen gegen die noch amtierende sozialfaschistische SPD-Landesregierung. Sozialimperialistische SPD-Funktionäre wurden aus dem Preußischen Staatsapparat entfernt. Am 9. August 1932 ließ Papen sogenannte Sondergerichte einsetzen, bei denen im Schnellverfahren weder Berufung noch Revision möglich war und die den staatlichen Terror gegen kommunistische und narxistisch-leninistische Kräfte verschärften. Rund 33.600 Kommunisten und Bolschewisten wurden 1932 in über 7.000 Prozessen angeklagt und verurteilt. Anfang November 1932 traten die 20.000 Bauern und Arbeiter der BVG in Berlin in den Streik. Vom 3. bis 7. November streikten sie trotz sozialfaschistischer Hetze der SPD- und ADGB-Apparate unter Leitung der RGO gegen geplante Lohnsenkungen. Bei militanten Straßenkämpfen wurden vier Arbeiter von den Knüppelkunden ermordet. Die Bullerei besetzte die Streiklokale und verhaftete rund 1.000 Streikende. Die Brisanz dieses Streiks lag aber auch darin: Erstmals war es der Nazifascho-Partei, die ihre NSBO-Faschohool aufgrund der großen Sympathien für die Streikenden bei den Werktätigen Berlins und den unmittelbar bevorstehenden Reichstagswahlen zur Unterstützung des Streiks aufgerufen hatte, gelungen, in die 22köpfige Zentrale Streikleitung gewählt zu werden.  (Streik, S.  7) Bei den Parlamentswahlen im November 1932 kassierte die Nazifascho-Partei 2 Mio. Stimmenverluste, Mit 11,7 Mio. Stimmen wurde sie dennoch wieder stärkste Partei. Papen trat am 16. November 1932 zurück , Hitler wurde von Hindenburg mit der Bildung einer Regierung beauftragt.  Nachdem dessen Verhandlungen mit Zentrum und Deutschnationalen gescheitert waren, emannte Hindenburg am 3. Dezember 1932 den Reichswehr-General Schleicher zum Kanzler. Anfang Januar 1933 folgten dem KPD-Aufruf rund Hunderttausend Teilnehmer und protestierten in Berlin und anderen Städten gegen die Hindenburg-Schleicher-Regierung. Zum Gedenken an die Ermordung von Rosa Luxemburg und  Karl Liebknecht in Berlin demonstrierten am 15. Januar wiederum Hunderttausende ( LLL 1933 würden wir jetzt sagen).  Einen Nazi-Aufmarsch von 15.000 SA-Männern unter Polizeischutz am 22. Januar 1933 gegenüber dem Karl­ Liebknecht-Haus in Berlin beantworteten mehrere  Zehntausend Kommunisten und Stalinisten-Hoxhaisten mit verbotenen Gegendemonstrationen. Drei Tage später marschierten 130.000 Kommunisten und Stalinisten-Hoxhaisten durch Berlin am KarI-Liebknecht­ Haus vorbei.

Weitere Schritte zur Errichtung und Konsolidierung der nazifaschistischen  Diktatur 

Ernennung Hitlers zum Reichskanzler

Am 30. Januar 1933 wurde Hitler von Hindenburg zum Reichskanzler ernannt. Er bildete ein Kabinett mit Papen und Hugenberg mit sieben Nazi- und fünf Deutschnationalen Ministern. Noch favorisierte das Finanzkapital die Nazifaschos nicht endgültig als seine bevorzugte politische Abteilung: Beide, Nazis und Deutschnationale, erhielten im Februar 1933 3 Mio. Mark finanzielle Hilfe für die geplanten Neuwahlen. (7/S. 25) Die SA verfügte inzwischen über 500.000 Mitglieder, der deutschnationale Stahlhelm über rund 1 Mio. Die Nazifascho-Partei hatte rund 746.000 Mitglieder. Im Siegestaumel verschärfte die SA ihren Terror auf den Straßen. Am 22. Februar 1933 wurden 50.000 SA-und SS-Männer mit Pistolen bewaffnet und zu "Hilfspolizisten" ernannt. Der Widerstand gegen die Nazis direkt nach der Ernennung HitIers zum Reichskanzler ist -vor allem in Hinblick auf lokale militante Widerstandsaktionen -noch ungenügend erforscht. Auch die nachfolgenden Daten müssen noch genauer überprüft werden. Am Tag der Ernennung Hitlers zum Reichskanzler gab es Demonstrationen in Berlin und im ganzen Land. In Berlin-Charlottenburg, Chemnitz, Duisburg, Kaiserslautern und Wernigerode kam es zu Feuergefechten und Straßenkämpfen mit Nazifaschos. In Düsseldorf wehrten Kommunisten und Marxisten-Leninisten Angriffe von 300 Nazis auf das Parteihaus und die Druckerei der KPD ab. (7/S. 52) In Wupperlal sprengten Kommunisten und Stalinisten-Hoxhaisten einen Nazi-Aufmarsch (2 Bd X/S. 15). Am 31. Januar protestierten nach der Beerdigung von 9 ermordeten Klassenbrüdern in Dresden rund 30.000 Bauern und Arbeiter gegen den Nazi-Terror (2. Bd X/S. 15). In Stuttgart zogen nach einer Kund gebung der KPD rund 10.000 Teilnehmer durch die Stadt. (8 /S. 13) Am 1. Februar 1933 demonstrierten 2.000 Bauern und Arbeiter in Sulzl gegen die Nazi-Regierung, am 2. Februar 1.000 Kommunisten und Weltbolschewisten in Erfurt. In Tangermünde streikten die Arbeiter am 5. Februar 1933 wegen eines Nazi-Mordes, in Stettin demonstrierten 25.000 Klassenbrüder (7/S. 53) Am 7. Februar 1933 demonstrierten 200.000 Klassenbrüder in Berlin auf einer Anti- Hitler -Demonstration dersozialfaschistischen SPD (3 Bd 11/ S. 311) Trotz der spärlichen verfügbaren Informationen kann mit Sicherheit festgestellt werden, daß der Widerstand insgesamt betrachtet schwach war. In den Materialien zur Vorbereitung des revisionistischen VII. Weltkongresses der Kommunistischen Internationale 1935 wurde zur Tätigkeit der KPD in Deutschland konstatiert: "Ohne auf einen ernstlichen Widerstand der Arbeiterklasse zu stoßen, konnte die Bourgeoisie die Staatsgewalt in die Hände der Faschisten legen." (KI-Materialien, S. 1331) Geschickt vemied es der deutsche Imperialismus, durch einen "braunen Tag X" den befürchteten massenhaften antinazistischen Widerstand hervorzurufen; sondern verschärfte Terror und Verfolgung Schritt für Schritt. Die KPD wurde nicht sofort generell verboten, ebensowenig die legale kommunistische Presse. Selbstverständlich nahmen Verfolgung und Terror durch Polizei und Nazis ständig zu, Veranstaltungen wurden aufgelöst oder durch Polizeiterror unterbunden, die kommunistische Presse durch zeitweise Verbote weitgehend zum Schweigen gebracht. In der Dramatik dieser Tage beriet sich das ZK der KPD am 7. Februar 1933 in Ziegenhals. Ernst Thälmann stellte in seinem Referat fest: "Es ist der Bourgeoisie Ernst damit, die Partei und die Avantgarde der Arbeiterklasse zu zerschmettern. Sie wird deshalb kein Mittel unversucht lassen, um dieses Ziel zu erreichen. Also nicht nur Vernichtung der letzten spärlichen Rechte der Arbeiter , nicht nur Parteiverbot, nicht nur faschistische Klassenjustiz, sondern alle Formen faschistischen Terrors : Masseninternierung von Kommunisten in Konzentrationslagern, Lynchjustiz und Meuchelmorde an unseren tapferen antifaschistischen Kämpfern, insbesondere an kommunistischen Führern - das alles gehört zu den Waffen, deren sich die offene faschistische Diktatur uns gegenüber bedienen wird. Schon die ersten Tage der Hitlerregierung beweisen den ganzen tiefen Ernst der Situation. Es wäre ein Verbrechen irgendwelche legalistische Illusionen in unseren Reihen zu dulden." (Thälmann 1930 - 1933, S. 441) Nun kam es darauf an, durch eine nicht abbrechende Kette von Aktionen zu verhindern, daß sich die nazifaschistische Diktatur konsolidieren konnte: "Wenn in ganz Deutschland kein Tag vergeht, wo nicht an ein paar Stellen Feuergefechte zwischen faschstischen Terrorbanden und der Arbeiterschaft stattfinden, sei es mit Kommunisten oder Reichsbannerleuten, so sind das bestimmte Elemente des Bürgerkriegs, die wir sehen und bei unserer Beurteilung der Lage und der Aufgaben berücksichtigen müssen. Die Bourgeoisie hat dem Proletariat den Bürgerkrieg erklärt ... Worauf kommt es jetzt besonders an? Wir müssen erreichen, daß die Kette der Massenaktionen und Massenkämpfe gegen die faschistische Diktatur in ganz Deutschland nicht mehr abreißt ... So müssen wir dazu kommen, die Organisierung ununterbrochener Massenaktionen des Proletariats in allen Formen, auf allen Gebieten in die Wege zu leiten. Das ist es, was wir für ganz Deutschland, aber auch für jeden einzelnen Bezirk als Aufgabe stellen: eine Kette ununterbrochener , miteinander verflochtener und sich gegenseitig ablösender Aktionen, die Entfaltung aller Formen des Massenwiderstands und Massenkampfes gegen die faschistische Diktatur ." (Thälmann 1930-1 933, S. 443 f. ) In seinem Bericht auf dem revisionistischen VII. Weltkongreß der KI "Die Offensive des Faschismus und die Aufgaben der KI im Kampf für die Einheit der Arbeiterklasse gegen den Faschismus" vom August 1935 zog der Revi Georgi Dimitroff völlig falsche Schlußfolgerungen für den antifaschistischen Kampf: "Man darf sich nicht vom Faschismus überrumpeln lassen, man darf ihm nicht die Initiative überlassen, man muß ihm entscheidende Schläge versetzen, solange er es noch nicht vermocht hat, seine Kräfte zu sammeln, man darf es nicht zulassen, daß er sich festigt, man muß ihm auf Schritt und Tritt entgegentreten, wo er sich zeigt." (Dimitroff, S. 16)

Reichstagsbrand

Der Reichstagsbrand vom 27. Februar 1933 bot den Nazi-Faschisten den Vorwand, um den staat­lichen Terror gegen die KPD massiv zu verschärfen. Sofort wurde Propagandamaterial der KPD für vier Wochen verboten, in Berlin wurden 1.500 Bolschewisten und Kommunisten verhaftet und mißhandelt, in Deutschland 10.000. Einige hundert Kader der KPD wurden ennordet. Die ersten Verhaftungswellen trafen insbesondere Kämpfer und Klassenbrüder der mittleren und unteren Lei­tungsebene, die durch ihre jahrelange Arbeit und ihr öffentliches Auftreten bekannt waren und an­hand von vorbereiteten Listen aus ihren Wohnungen oder von ihrer Arbeitsstelle abgeholt wurden. Die Verhafteten wurden in "wilden" Folterkellern der SA mißhandelt und gefoltert, die ersten KZs wurden errichtet. Durch den Verrat des Spitzels Kattner fiel den Nazi-Schergen am 3. März 1933 auch Ernst Thälmann in die Hände. Kattner wurde daraufhin im Januar 1934 zur Strafe von einem Berliner Kommunisten hingerichtet. Im Februar und März wurden ganze Arbeiterbezirke und Vororte zum Teil besetzt und abgeriegelt, systematisch vom Keller bis zum Dach durchsucht und vielfach brutal verwüstet. Neben der Polizei beteiligten sich Hunderttausende von SA, SS- und anderen Nazi-Schergen an dem Terrorfeldzug gegen die KPD und die anderen freiheitskämpfenden Kräfte. Die Tatsache, daß sich der Nazi­-Faschismus auf eine riesige Massenbewegung stützen konnte, ennöglichte es den Nazi-Henkern, mit einem freiwilligen Massenapparat zur Bespitzelung und Verfolgung gegen die working class vorzugehen, wie ihn noch nie irgendeine Regierung der Bourgeoisie oder irgendeine Polizei zu ihrer Verfügung hatte. Die meisten Festgenommenen wurden nicht sofort in Polizeigefängnisse eingeliefert, sondern waren tagelang, vielfach auch für Wochen und Monate den Mißhandlungen der SA­ Schergen in  SA-Lokalen und neu eingerichteten SA-Kasernen ausgeliefert. Ein Teil wurde nach den Folterungen in die neu errichteten KZs überstellt. Elemente des Bürgerkriegs, bewaffnete Aktionen gegen die Nazis, wie Ernst Thälmann sie be­schrieben hatte, flackerten in der Tat auf, ohne daß sie jedoch zündende Signalwirkung auf Hunderttausende, geschweige denn Millionen von Werktätigen gehabt hätten. In Düsseldorf gelang es Klassenbrüdern und Kämpfern am 4. März 1933, einen SA-Aufmarsch zu sprengen. Acht Tage lang wehrten sie Versuche der Nazis, das KPD-Parteihaus zu stürmen ab. Vom 4. bis zum 6. März 1933 verhinderten bewaffnete Klassenbrüder in Johanngeorgenstadt Nazi-Übeljälle. In der Nähe Zittaus besetzten bewaffnete Kommunisten und Arbeiter das Gewerkschaftshaus. In verschiedenen Stadtteilen Hamburgs kam es Ende Februar zu mehreren bewaffneten Kämpfen mit SA-Banden und des RFB. 95 Antinazisten wurden bei diesen bewaffneten Kämpfen verhafiet und in Prozessen wie beim Hamburger G20 verurteilt. (7/S. 67) Für den 5. März 1933 wurden Reichstagswahlen angesetzt. Fast alle Kandidaten der KPD waren verhaftet oder verschleppt, die KPD selbst jedoch weiterhin zur Wahl zugelassen. Die Nazifascho-Partei erzielte rund 17,7 Mio. Stimmen. Die KPD erhielt trotz Verfolgung und Terror 4,85 Mio. Stimmen, nach absoluten Zahlen mehr als in der Septemberwahl 1930. Die 81 Mandate der KPD wurden am 9. März für ungültig erklärt, die KPD verboten. Am 23. März 1933 wurde das Ermächtigungsgesetz erlassen, das es der Regierung ermöglichte, mit einer bloßen Unterschrift Hitlers Gesetze zu erlassen. Der Nazi-Terror richtete sich nun auch zunehmend gegen die jüdische Bevölkerung, die terrorisiert, verprügelt und anderweitig mißhandelt wurde. Nach SA-Aufmärschen vor Gerichten am 3I. März 1933 wurde jüdischen Anwälten "kraft Hausrecht" das Betreten von Gerichtsgebäuden verboten, um ähnliche angeblich "spontane" Manifestationen des "Volkszorns" zu vemeiden. Am 1. April 1933 folgte der staatlich organisierte Boykott von Unternehmen von Juden mit massenhafter Unterstützung von Teilen der deutschen Bevölkerung unter dem antisemitischen Aufruf " Die Juden sind unser Unglück! Kauft nicht bei Juden!" Vom 25. März bis zum 10. April 1933 fanden unter Führung der RGO 97 Streiks gegen Lohnabbau und gegen das Eindringen der SA- Banden in die Betriebe statt. (Merker, S. 331). In Wuppertal streikten neun Betriebe für die Freilassung Ernst Thälmanns und anderer eingekerkerter Proleten und Kommunisten. In Berlin gab es Streiks gegen die Verhaftung von Betriebsräten. (3 Bd. 2 /S. 319 ) In Kiel streikten die Arbeiter der Germallia- Welft für die Freilassung verhafteter Betriebsratsmitglieder, ebenso 600 Kollegen der Hamburger Ölwerke und 3000 der Düsseldorfer Phoenix- Werke. (7/S. 66)

"Gleichschaltung" der Gewerkschaften

Im April 1933 wurde die Verfolgung von SPD und Gewerkschaften intensiviert. Der 1. Mai wurde zum arbeitsfreien bezahlten "Nationalfeiertag der Arbeirt erklärt und mit großem Pomp als Nazi­-Veranstaltung organisiert. Dem Aufruf des sozialfaschistischen ADGB-Vorstands folgten 1,5 Mio., die unter der Hakenkreuzflagge, eskortiert von SA und SS, durch die Straßen Berlins marschierten. Die Antwort der Nazis auf diese Anbiederei folgte prompt: Am Tag danach, dem 2. Mai, besetzten SA und Polizei die Gebäude von den sozialfaschistischen ADGB und AFA und verhafteten zahllose Gewerkschaftsführer. Am 23. Juni wurde schließlich selbst die sozialfaschistische SPD verboten, ihre Vertreter aus Parlamenten und Ämtern entfernt. Das "Gesetz gegen die Neubildung von Parteien"" vom 14. Juli 1933 erklärte alle politischen Parteien außer der NSDAP für verboten. Der Reichstag wurde durch das .. Gesetz über den Neuaufbau des Reiches" am 14. Februar 1934 aufgelöst. Am 31. Juli 1933 gab es in Nazi-Deutschland offiziell rund 26.800 KZ-Häftlinge.(9/S. 543) Die Gesamtzahl der Inhaftierten wird über 100.000 geschätzt, die Zahl der Ernmordeten zwischen 500 und 600. (12 /S. 172) Bei der Diskussion über den Kampf der KPD von 1919 bis zur Konsolidierung der nazifaschistischen Diktatur möchten wir als stalinistisch-hoxhaistische Weltbewegung klarstellen: Selbst wenn die KPD bis ins letzte taktische Detail " alles richtig" gemacht hätte, selbst dann wäre nicht garantiert gewesen, daß Zeit und Kräfte ausgereicht hätten, um die Nazi-Diktatur durch einen bewaffneten Abwehrkampf zu verhindern. Die Revolution 1905 in Rußland erlitt eine Niederlage trotz der Existenz einer revolutionären Partei mit einer richtigen Linie unter Federführung Lenins und Stalins, denn nicht unwesentlich für den Erfolg ist eben auch ein günstiges oder ungünstiges Kräfteverhältnis. 13 Millionen Wähler der Nazifascho-Partei, der reaktionäre, konterrevolutionäre Block der Deutschnationalen und " Stahlhelme" , mehrere Hundertausend bewaffnete SA-Banditen auf der Straße - dies war ein konterrevolutionäres Heer, gegen das auch eine bolschewisierte Partei mit einer in jeder Hinsicht noch so richtigen Linie möglicherweise eine Niederlage erlitten hätte. Hinzu kam die Schwierigkeit, daß der deutsche Imperialismus geschickt jede Eindeutigkeit vermied, einem großen Teil der Nazi-Gegner immer noch ein Fünkchen Hof fnung ließ: Am 30. Januar 1933 die Hoffnung, daß Hitler schnell abgewirt­schaftet habe und "alles nicht so schlimm" kommen werde, nach dem 27. Februar 1933 die Hoffnung auf die bevorstehende Wahl, zu der die KPD immer noch zugelassen war. Die Notwendigkeit einer sofortigen bewaffneten Verteidigung, eines bewaffneten Abwehrkampfes war nicht für alle Nazi -Gegner klar und deutlich sichtbar. Eine wichtige Lehre aus dem Kampf der KPD ist ohne Zweifel, daß in einem Land wie Deutschland neben dem vorrangigen Kampf um die Ge­winnung der  Mehrheit der Bauern und Arbeiter für die proletarische Revolution als Teil der sozialistischen Weltrevolution und den Kommunismus auch mit großem Kräfteaufwand der demokratische Kampf gegen die Nazi- Ideologie und den Chauvinismus geführt werden muß mit dem Ziel, die kleinbürgerlich verhetzten Massen wenn schon nicht zu gewinnen, so doch wenigstens zu neutral isieren. Im Bewußtsein dieser schwierigen Probleme werden wir als Stalinisten-Hoxhaisten die Linie der KPD von 1929 bis 1933 genauer analysieren, ihre Fehler auch im Sinne einer Selbstkritik wissenschaftlich-rücksichtslos im richtigen Rahmen aufdecken, analysieren und gleichzeitig mit den Kämpfern und Kollegen "unserer KPD'" in Form der deutschen Sektion der Kommunistischen Internationale mit ihrem praktischen Kampf und Einsatz, solidarisch sein.

Zitierte Literatur

Literatur der KPD und der Kommunistischen Internationale

Die Kommunistische Internationale vor dem revisionistischen VII. Weltkongreß , Materialien, Moskau - Leningrad, 1935

Protokoll de Verhandlungen des 12. Parteitags der KPD (Sektion der KI) Berlin-Wedding, 9. - 16.6. 1929, Berlin 1972

Braunbuch über Reichstagsbrand und Hitlerterror, Basel 1933, Faksimile-Nachdruck Frankfurt a.M. 1978

Dirnitroff, Georgi. Gegen den Nazifaschimus

Gerber, Rudolf ,, Unser Kampf gegen den deutschen Chauvinismus", in . .,,Die Kommunistische Internationale", Nr 9, 1935, S. 723 f)

KPD (Hrsg). Der Streik der Berliner Verkehrs-Arbeiter, Berlin 1932

Merker, PauI, Von Weirnar zu Hitler. " Deutschland - Sein oder Nicht-Sein". Band 1 Mexiko, 1945 , Nachdruck Frankfurt, 1974

Schneller, Ernst, Arbeiterklasse und Wehrpolitik Ausgewählte Reden und Schriften 1925 - 1929, Berlin 1960

Thälmann, Ernst, Reden und Aufsätze 1930 -1933, Band II.Köln 1975

Zetkin, Clara, Ausgewählte Reden und Schriften, Bd 2. Berlin 1960

Revisionistische Literatur

(1) Kaufmann, Bern, u a. Der Nachrichtendienst der KPD 1919- 1937, Berlin 1993

(2) Ulbricht, Walter, u a, Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung, Berlin 1968

(3) Bertholt, L, u a. Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung Chronik Berlin 1965

(4) Haferkorn, Katja, u. a, Kommunisten im Reichstag, Frankfurt 1980

(5) Carlebach, Emil, Von Brüning zu Hitler, Das Geheimms faschistischer Machtergreifung, Frankfurt 1971

(6) Finker, Kurt, Geschichte des Roten Frontkämpferbundes, Frankfurt 1981

(7) Heider, Paul, Antifaschistischer Kampf und revolutIonäre Militärpolitik Zur, Mlilitarpolitik der KPD von 1933 bis 1939 im Kampf gegen Faschismus und Kriegsvorbereitung, für Frieden, Demokratie und Sozialismus, Berlin 1976

(8) Mammach. Klaus. Widerstand 1933 - 1939. Geschichte der deutschen antifaschistischen Widerstandsbewegung im Inland und In der Emigration, Köln 1994

(9) Plato, Alexander v., KPD und Komintem, Sozialdemokratie und Trotzkismus, Berlin 1974

Bürgerlich-reaktionäre Literatur

(9) Bracher, Karl Dietrich/ Sauer, Wolfgang /Schulz, Gerhard, Die nationalsozialistische Machtergreifung. Studien zur Errichtung des totalitaren Herrschaftssystems in Deutschland 1933/ 34 . Köln und Opladen. 1964

(10) Bruning, Heinrich. Memoiren 1918 - 1934, Stuttgart 1970

(11) Duhnke, Horst. Die KPD von 1933 bis 1945, Köln 1971

(12) Longerich, Peter, Die braunen Bataillone, Geschichte der SA, Augsburg 1999

(13) Mommsen. Hans, Aufstieg und Untergang der Republik von Weimar 1918 - 1933. München, 2001

(14) Weber. Herrman/ Voß. Angeltka /Büttner. Ursula (Hrsg ). Vom Hamburger Aufstand zur politischen Isolierung Kommunistische Politik 1923 - 1933 in Hamburg und im Deutschen Reich, Hamburg 1983


 

 

 

Deutsche Waffen, deutsches Geld, morden mit in aller Welt
Türkische Imperialisten - raus aus AFRIN !
Zerschlagt den türkischen faschistischen Staat und errichtet die Diktatur des Proletariats !
Das türkische Volk kann nicht frei sein, wenn es das kurdische Volk unterdrückt und im Blut ertränkt !
Freiheit für das kurdische Volk !
Weltproletariat - vereinige alle Kräfte zur Solidarität mit dem kurdischen Volk !
Nur die sozialistische Weltrevolution macht Schluss mit nationalistischem Hass, imperialistischen Kriegen und Völkermord !
Deutsche, türkische und kurdische Arbeiter - eine Kampffront gegen das Bündnis des türkisch-deutschen Faschismus und türkisch-deutschen Imperialismus !
Nieder mit den amerikanischen und russischen Imperialisten, die in gemeinsamer Absprache hinter dem Massaker am kurdischen Volk stecken und dem IS-Faschismus den Rücken stärken !

 

Deutsche Polizisten schützen die (türkischen) Faschisten !

See the source image

Die Polizei hat einen Protestzug mit 30.000 Kurden in Köln gewaltsam aufgelöst.

Faschistische türkische Armee raus aus Afrin!

Nur die bewaffnete kurdische Befreiungsarmee besiegt die kolonialistischen Räuber des faschistisch-imperialistischen türkischen Staates in Westkurdistan/Syrien.

Nur mit Hilfe der solidarischen Unterstützung des türkischen Volkes im Kampf gegen den Faschismus im eigenen Land und des vereinigten Kampfes aller Völker gegen das weltimperialistische Herrschaftssystem !!

Alle Imperialisten raus aus Syrien!

Krieg dem weltimperialistischen Krieg !

Es lebe der Freiheitskampf des kurdischen Volkes!

Schluss mit dem Völkermord an den Kurden !


Der kolonialistische Angriffskrieg, der seit Wochen vorbereitet und angekündigt wurde – hat schon längst begonnen! Seit Tagen wird Afrin/Westkurdistan (Rojava) durch die türkische faschistische Armee von der Grenze aus mit Granaten und Kanonen beschossen. Am 20. Januar wird Afrin seit 17.00 Uhr  von der türkischen Luftwaffe schwer bombardiert.
Das ist der Beginn einer kolonialistischen Besatzungsoperation des türkischen-faschistischen Staates in Afrin, die sich vor allem gegen das kurdische Volk und gegen alle anderen Völker in Afrin richtet. Der russische Imperialismus als Schutzmacht des sozialfaschistischen Assad-Regimes, hat seine Militärmacht 17 km von der türkischen Grenzen zurückgezogen und somit diese Operation ermöglicht. Die US-Imperialisten, die sich als Schutzmacht der Kurden in Syrien ausgeben, haben verlautbart, „wir sind in Afrin nicht anwesend“. Somit haben sie das Signal gegeben, dass im Falle eines Angriffs der faschistischen Türkischen Republik gegen Afrin, die USA nicht bereit sind, ihre eigenen Soldaten "in Gefahr" zu bringen.
Die kurdische Nation wird, wie schon so oft in der Geschichte, von den sich als „Freunde“ ausgebenden imperialistischen Mächten verraten und verkauft. Das ist nichts Überraschendes. Die Grenze zwischen Krieg und Frieden wird von den Weltimperialisten immer durch ihre eigenen Profitinteressen festgelegt.
Die Kriegshetze, die die bürgerlichen türkischen Medien unisono  betreiben, ist ein Mittel  um die Arbeiter, Bauern und Werktätigen gegeneinander aufzuhetzen und sie in dem Krieg der Ausbeuter für ihre Ziele einzuspannen.

Das türkische Volk kann nicht frei sein, wenn es das kurdische Volk im Blut ertränkt !

Türkische und Kurdische Arbeiter – vereinigt euch im Kampf gegen die türkische Invasion und ihre weltimperialistischen Auftraggeber !


Diesen Krieg nennt die türkische Bourgeoisie unverschämt „Operation Olivenzweig“ und missbraucht so ein Symbol des Friedens. Sie sind selber die Feinde des Friedens, der Völker , der Arbeiter , Bauern und aller Werktätigen. Sie sind  Vampire, die Blutsauger der Völker der ganzen Welt.

Nach 100 Jahren Novemberrevolution stehen wir an der Schwelle eines 3. Weltkriegs !

Mit deutschen Leopard 2 Panzern marschiert die türkische Armee in Syrien ein!

Die Drecksparolen gegen den kurdischen Befreiungskampf sind Parolen der Weltimperialisten und ihrer Lakaien !

Ganz besonders die Sozialfaschisten und Querfrontler in - und außerhalb der Bundesrepublik Deutschland sollen sich warm anziehen, wenn sie ihre Hände mit Blut voll schmieren, indem sie den Kampf der Unterdrückten in Rojava als " NATO-geseuert" und " Ami-hörig" diffarmieren und verleumden!!

Wir solidarisieren uns mit den über 30 000 Teilnehmern am Samstag den 27.1.2018  beim Aufmarsch gegen den Angriff des faschistischen Erdogan-Regimes in Köln !   https://www.youtube.com/watch?v=JzHGBum-W0Y


Nur unter der Führung des Weltproletariats kann Völkermord, imperialistische Kriege, Faschismus, Reaktion und Ausbeutung der Völker der Welt für immer beendet werden – durch die bewaffnete sozialistische Weltrevolution !

Das ist die einzige Lösung.

Fast 100 Jahre nach der Novemberrevolution hat die türkische Armee am 20. Januar den Kanton Afrin/Rojava in Syrien angegriffen. Zunächst mit gezielten Bombardements die viele Zivilopfer forderten, am nächsten Tag marschierten Bodentruppen mit deutschen Leopard 2 Panzern ein.
Seit Wochen läuft der nationalistische-chauvinistische Propagandafeldzug der Herrschenden, der faschistischen AKP mit dem Politcholeriker  Erdogan als Großkalifen sowohl von Regierungsseite, als auch der Oppositionsparteien MHP und CHP gegen die kurdische Befreiungsbewegung . Die türkischen Volksmassen werden aufgehetzt. Staatspräsident Erdogan verkündet in Goebbelsmanier die Kampfziele in täglichen Massenkundgebungen vor seinen fanatischen Anhängern: Totale Ausrottung und Vernichtung der revolutionären kurdischen Befreiungsbewegung, die er als Terroristen auf eine Stufe mit dem allahfaschistischen IS stellt.
Der Angriff des faschistischen Staates hat  im Nordwesten Rojavas, in Afrin begonnen. Dieser Kanton ist im Nordwesten umschlossen von der türkischen Landesgrenze, im Süden von der syrischen Provinz Idlib, unter pro-türkischen Anti-Assad Milizen. An der östlichen Grenze von türkischen Truppen, die das syrische Gebiet Cerablus/Azez bereits vor Monaten besetzten.
Der Politcholeriker und Großkalif Erdogan hat von Anfang an, erklärt, die türkische Armee werde weiter in die anderen Gebiete von Rojava vorstoßen.
Erklärtes Ziel der in Rojava kämpfenden kurdischen Befreiungskräfte ist: „eine demokratische Autonomie für alle in Rojava lebenden Menschen in einem demokratischen Syrien“ zu schaffen. Das ist ein Anfang. Es muss die Macht von kurdischen Arbeiter-Bauern-und Soldatenräten errichtet werden mit der klaren Zielrichtung der Diktatur des Proletariats und dem Aufbau des Sozialismus.
Proletarier alller Länder - vereinigt euch ! Weltproletariat - vereinige alle Länder ist dabei die Maxime.

Seit über hundert Jahren steht der ganze Mittlere Osten im Brennpunkt welimperialistischer Rivalitäten. Heute auf der einen Seite die imperialistischen Großmächte USA, die EU mit BRD und Frankreich an der Spitze und auf der anderen Russland, China. Aber auch imperialistische , regionale Hegemoniemächte wie die Türkei, Iran und Saudi Arabien sind stark involviert und verfolgen eigene Interessen. Irak, Afghanistan, Libanon sind faktische Protektorate der Weltkapitalisten. Syrien, Jemen werden in anhaltenden imperialistischen Kriegen zusammengebombt und in Schutt und Asche gelegt – mit deutschen Waffen.
Die europäischen und US- Imperialisten haben nach dem 1. Weltkrieg die Grenzen im Mittleren Osten neu gezogen, die sowieso alle bloß scheiße sind. Heute werden die Karten neu gemischt und gepokert, wer sich was unter den Nagel reißen darf. Wer im Raubkrieg siegt, kriegt das größte Stück. Die Rivalität der Supermächte, Großmächte und der regionalen Mächte fordert eine Neuaufteilung. Die faschistische  Erdogan-AKP laviert zwischen den imperialistischen Großmächten, nutzt deren Widersprüche aus und setzt derzeit auch verstärkt auf den russischen und chinesischen Imperialismus. Die imperialistische BRD hält sich angesichts der türkischen Intervention in Syrien in der Öffentlichkeit zurück, aber unterstützt die Türkei im eigenen Profitinteresse. Außerdem braucht die BRD die Türkei, um sich die Kriegsflüchtlinge aus Syrien vom Hals zu schaffen und Asylbewerber abschieben zu können. Nach wie vor ist die BRD für die Türkei größter Handelspartner. Nach wie vor unterzeichnen Monopolkonzerne Großaufträge - so Anfang August 2017 ein Konsortium unter Führung Siemens ein Milliarden-Windkraftprojekt in der Türkei. Auch erneute Waffenlieferungen von Rheinmetall (einer der größten deutschen Waffenproduzent) an die Türkei wurden gerade wieder abgesegnet. Gleichzeitig beliefert die imperialistische BRD seit geraumer Zeit die YPG mit Waffen und stellt Bundeswehrausbilder zur Verfügung. Sie ist im Krieg in Syrien sozusagen auf allen Seiten präsent. Die Moral der imperialistischen BRD wird vom Profitscheffeln diktiert. Am deutschen Imperialismus klebt das Blut des kurdischen Volkes. Und der Befreiungskampf der Kurden wird klriminalisiert und jede Solidarität mit Polizeigewalt auseinander geknüppelt. Alles Heuchelei! Aber genau das ist der Weltimperialismus, zu dem auch die imperialistische BRD gehört. Deswegen ist es unsere Aufgabe, hier in Deutschland die Kampffront zwischen deutschen, türkischen und kurdischen Arbeitern zu schmieden und den deutschen Imperialismus anzugreifen.

Jede Schwächung des deutschen imperialistischen Staates erleichtert den Sieg der Kurden in ihrem Befreiungskrieg !

Sturz des imperialistischen deutschen Staates durch die sozialistische Revolution und Errichtung der Diktatur des Proletariats in Deutschland!

Das ist proletarischer Internationalismus der Tat !

Alles Andere ist leeres Geschwätz im Dienst der Imperialisten !

 

 

vor 170 Jahren ...

Historische Ereignisse der revolutionären Weltbewegung 
 

Bürgerlich-demokratische Revolution

in Italien 1848

(aus Anlass des "Karl-Marx"-Jahres 2018)

 

 

Karl Marx wies 1848 nach,

"daß jede revolutionäre Erhebung, mag ihr Ziel noch so fernliegend dem Klassenkampf scheinen, scheitern muß, bis die revolutionäre Arbeiterklasse siegt, daß jede soziale Reform eine Utopie bleibt, bis die proletarische Revolution und die feudalistische Kontrerevolution sich in einem Weltkrieg mit den Waffen messen."

MEW, Band 6, Seite 397

 

 

Grußadressen der Solidarität

Danksagung  der russischen Genossen von enverhoxha.ru
an die
deutsche Sektion der Komintern (SH)

 

Hallo, deutsche Genossen!

Der Brief der deutschen Genossen hat uns sehr berührt ...
Eure hohe Bewertung unserer Arbeit für die Webseite www.enverhoxha.ru unterstützt uns sehr.
Dies ist unsere internationalistische Pflicht, und wir wissen, dass die Arbeit an unserer Webseite unvermindert fortgesetzt werden muss.
Wir senden unseren deutschen Genossen revolutionäre Grüße und Erfolgswünsche in unserem gemeinsamen Kampf!

Genossen der russischen Webseite enverhoxha.ru

 

Grußadressen der Solidarität

Grußadresse und Danksagung  an die
arabische Sektion der Komintern (SH)

Vielen Dank erstmal für die netten Worte. Für die LLL 2018 schwört das Weltproletariat auf alle Fälle Rache und diese Schandtat bleibt in keinen Fall ungesühnt. Dieser Pegida-busfahrer von Wixbus bekam vom Verfassungsschutz 50 Euro und einen Kasten Bier, um uns am 99. Todestag von Karl und Rosa abzuhalten. 

Wenn wir an den Kampf der arabischen working class denken, ist das untrennbar verbunden mit der Losung :

 

Weltproletariat vereinige alle Länder !

http://ciml.250x.com/language/german/weltproletariat1.html     

   Denn das arabische Proletariat umfasst viele Länder dieser Erde. Weltproletariat vereinige alle Länder !  - ist nicht nur einfach mal so eine Losung , nein viel mehr ein Schlachtruf und klare Kampfansage an den Weltkapitalismus. Denn diese Maxime gilt auch für z.B. die lateinamerikanischen Länder, in denen bis auf Brasilien alle spanisch sprechen.

 

 

Vor 10 Jahren


Revisionisten formierten sich neu

Unseren Kampf gegen den Neo-Revisionismus in Deutschland unvermindert fortsetzen !


Auf den Webseiten der Zeitschrift „offen-siv“ und der KPD(B) war ein Aufruf zur „Schaffung der kommunistischen Initiative“ veröffentlicht worden. Nach dem Willen der sozialfaschistischen  Verfasser soll die kommunistische Initiative als „Beginn des Einigungsprozesses der Marxisten-Leninisten“ zur Schaffung einer „marxistisch-leninistischen kommunistischen Partei“ führen. Die Initiatoren des Aufrufs sind die KPD(B) und verkappte Chefideologen  aus der DKP, aus dem Umkreis der Zeitschrift offen-siv und des offen-siv Fernstudiums. Dazu kommen Kreaturen und ehemalige Stasiagenten  der Partei, die sich K-P-D nennt, die Zeitung „Rote Fahne“ herausgibt und aus dem Zerfall der revisionistischen SED entstanden ist. http://www.k-p-d-online.de/

Alle diese Protagonisten sind gut bekannt. Die ostdeutsche KPD und die DKP sind sozialfaschistische Parteien. Die Zeitschrift „offen-siv“ und ihr Umfeld kämpfen seit Jahr und Tag von zentristischen, revisionistischen und sozialfaschistischen Positionen aus gegen die Marxisten-Leninisten und die Schaffung einer wirklichen marxistisch-leninistischen Partei, mehr noch: sie kämpfen gegen die stalinistisch-hoxhaistische Weltbewegung und die Reorganisierung der Komintern Lenins und Stalins! 

„Wir werden die KPdSU und die SED niemals als Parteien des ‚Klassenverrats’ bezeichnen. Die alten Hüte der so genannten ‚ML’ in Westdeutschland von der ‚neuen herrschenden Klasse’, von der ‚sozialimperialistischen Sowjetunion’ usw. kannst du getrost für dich behalten.“  Bei so einem Zitat der Revis muß man sich doch an den Kopf greifen.


Über den Aufruf


Der Aufruf „Schafft die kommunistische Initiative in Deutschland“ war ein revisionistischer-sozialfaschistischer  Aufruf. Die Verteidigung und Verherrlichung des modernen Revisionismus und der revisionistischen Länder zieht sich wie ein roter Faden durch den gesamten Text. Die Sowjetunion und die DDR werden bis zu ihrer Auflösung bzw. der anti-sozialfaschistischen Revolution Anfang der 90er Jahre als "sozialistische" Länder betrachtet. In Wirklichkeit hat aber der so genannte „real existierende Sozialismus“ nicht existiert. Die Sowjetunion, die DDR, die VR Polen und die anderen Länder des Warschauer Pakt wurden mit dem Machtantritt der Gruppe um Chruschtschow und nach dem XX. Parteitag der KPdSU zu bürokratisch-kapitalistischen Ländern. Das stalinistische Lager wurde in ein revisionistisches Lager verwandelt und der Kapitalismus restauriert. Das gilt auch für die DDR, die die Revisionisten um Ulbricht, Stoph, Honecker und Co. nicht nur in ein Arbeiter- und Bauerngefängnis verwandelten, sondern auch in ein Land, in dem alle Ansätze für den Aufbau des Sozialismus systematisch vernichtet wurden. Die DDR war nie ein sozialistisches Land, also auch nicht, als sie annektiert wurde. Die SED entwickelte sich von einer revisionistischen Partei zu einer offen sozialfaschistischen Partei der ostdeutschen Bourgeoisie, die wiederum eine Marionette der russischen Sozialimperialisten war.


Der Aufruf betrachtet auch die sozialfaschistischen  DKP bis zur Annahme des Parteiprogramms von 2006 als "kommunistische" Partei. In Wirklichkeit war die DKP aber schon bei ihrer Gründung eine revisionistische Partei.

Der Aufruf postuliert:
„Der Sozialismus, für den wir im imperialistischen Deutschland kämpfen, wird vom revolutionären Erbe der DDR, des ersten Arbeiter- und Bauernstaates auf deutschem Boden, geprägt sein. Damit wird das klare und eindeutige Verhältnis zur DDR zum Prüfstein für jeden deutschen Kommunisten, gerade und insbesondere auch heute.“
Das sind klare Worte. Sie bedeuten nichts anderes als einen Aufruf zur Verteidigung dersozialfaschistischen DDR. Wir Stalinisten-Hoxhaisten werden diesen Irrweg niemals gehen. Wer gedenkt am 90. Jahrestag der Novemberrevolution die Ausrufung der freien sozialistischen Republik von Karl Liebknecht , der Bayrischen und Müncherner Räterepublik zu schweigen , der zeigt dass das Verhältnis zur sozialfaschistischen DDR – oder allgemeiner gesagt – das Verhältnis zum modernen Revisionismus ein Prüfstein dafür ist, ob man auf marxistisch-leninistischen Positionen steht oder nicht.

„Die Differenzen zwischen uns, der KPD(Rote Fahne), den Jungkommunisten und der KPD(B) bestehen hauptsächlich darin, dass diese Organisationen – wenn auch in unterschiedlichem Maß – nicht vollständig mit dem modernen Revisionismus gebrochen haben. Ohne den vollständigen Bruch mit dem modernen Revisionismus kann es keine Einheit der Marxisten-Leninisten geben.“

So sprechen nur Neo-Revisionisten:

Bruch mit dem modernen Revisionismus in Worten, seine Wiederherstellung in Taten !

Wer vom Revisionismus redet, aber sämtliche Staaten der Kompradorenbourgeoisie und des Sozialfaschismus verherrlicht, der zeigt seine sozialfaschistische Fratze! Von dieser Organisation wurden sämtliche Staaten : Nordkorea, Venezuela, Weißrussland, Lybien unter Gadafi, Syrien, Iran, Donbass, Russland, Nicaragua, Bolivien , Kuba etc offen und unverhohlen propagiert ! Wer solche faschistischen Staaten lobpreist, kann niemals ein aufrechter Kommunist sein ! Darauf kann man kerine marxistisch-leninistische Einheit aufbauen, sondern diese nur zerstören !


Wer ist  Günther Ackermann , der Revisionist, der letztes Jahr verstarb ?


Abschließend noch ein Wort zu Günter Ackermann. Die Kritik Ackermanns an dem Aufruf ist halbherzig und geht selbst von revisionistischen Positionen aus. Ackermann kritisiert die Verfasser des Aufrufs, weil sie nicht über die Fehler der Chruschtschowianer, Ulbrichts und Co. sprechen, nicht über deren Abweichungen vom Marxismus-Leninismus. Er schreibt: „Ich bekenne mich zur DDR, indem ich auch aus ihren Fehlern lerne. Vergessen wir doch nicht, was sich 1989/1990 in der DDR ereignete.“ (kommunisten-online)

Also, auch Ackermann geht  in revisionistischer Manier davon aus, dass die Sowjetunion und die DDR bis zu ihrem Verschwinden sozialistische Länder waren. Ackermann räsoniert zwar über den Klassenverrat der KPdSU und SED – aber wann hat dieser denn stattgefunden? Waren die KPdSU und die SED kommunistischen Parteien und wenn ja, bis wann? Darüber gedenkt Acki zu schweigen. Für ihn war die Politik der SED nicht revisionistisch, sondern „zwiespältig“. Diese zentristische Haltung, die nicht offen mit dem Revisionismus bricht, ihn im Gegenteil so kritisiert, dass sie ihn in Schutz nimmt, ist typisch für Ackermann. Ackermann bezeichnet sich ja selbst gern als "Marxisten-Leninisten" und "Mitstreiter" Ernst Austs, des ersten Vorsitzenden unserer Partei, obwohl er schon ziemlich früh gegen ihn aufgetreten ist. Er „vergisst“ dabei allerdings, dass er schon Anfang der 70er Jahre wegen seiner revisionistischen Ansichten aus der Partei ausgeschlossen wurde. Seit dieser Zeit wanderte Ackermann zwischen verschiedenen Organisation – unter anderem der PDS ( heute LINKEr Sektor)  – hin und her und verbreitet seine zentristischen Thesen. Von 2000/2001 bis zu seinem Tod letztes Jahr gab er einen Online Dienst (kommunisten-online) heraus und hoffte damit, in der revolutionären Bewegung Fuss zu fassen. Als unsere Partei im Dezember 2000 ihren Aufruf zur Gründung der Kommunistischen Internationale/Marxisten-Leninisten  zur Einheit der Marxisten-Leninisten veröffentlichte, spuckte Ackermann Gift und Galle, anstatt sich am Kampf für die Einheit zu beteiligen, wie es seine Pflicht als Marxist-Leninist gewesen wäre. Stattdessen hat er sich bis zu seinem Tod, bis zum letzten Atemzug mit den revionistischen und pseudo-antirevisionistischen Kräften eingelassen, die den Aufruf für eine kommunistische Initiative veröffentlicht haben. Kommentar überflüssig.

 
 
 
Erlebnisbericht

- "Wir haben es satt" - Protest in Berlin - 

am Samstag den 20.1.2018


Der Erlebnisbericht - Wir haben es satt Protest -  in Berlin ist automatisch mit sofortiger Wirkung der

 

Aufruf zum

- "Wir haben es satt" - Protest

am Samstag den 27. 1. 2018 in Passau, Klostergarten  11.00 Uhr .

 



Egal ob einfacher Bauer oder Diplom Agraringeneur, 33000 tausend Teilnehmer marschierten letzten Samstag in Berlin auf !

Bauern und Arbeiter united! unite and strong, unite and win !

 


Den Weltagrarkapitalismus durch die sozialistische Weltrevolution smashen!

 

Wie die Stalinistisch-Hoxhaistische Weltbewegung die verschiedenen Klassenkämpfe miteinander verbindet , den Kontext zum - "wir haben es satt"- Aufmarsch mit dem Kampf gegen den G20 verbindet und vor allem Rache für die LLL 2018 schwört!


• Das Schlagwort vom "Neoliberalismus"


INHALTSVERZEICHNIS

Das Schlagwort vom „Neoliberalismus"  

Das Schlagwort vom „Neoliberalismus" verschleiert die Verstärkung des bürgerlichen Staatsapparats und die verschärfte Faschisierung!


Das Schlagwort vom „Neoliberalismus"


Das Schlagwort vom „Neoliberalismus" wird bei diversen Gipfeln , aber auch bei anderen Protesten wie „wir haben es satt“ eigentlich immer von staatstragenden, im Kern konterrevolutionären Organisationen wie  http://www.attac.de  und http://www.interventionistische-linke.org ganz unverhohlen propagiert und gerechtfertigt. Warum gehen wir auf diesen ganzen Scheißdreck überhaupt erst noch ein ? Nun der G20 Hamburg  im Zuge zahlreicher schon begonnener und noch bevorstehenden Massenverurteilungen und Verbote irgendwelcher Internetplattfromen wie https://linksunten.indymedia.org/ zeigen ganz eindeutig wie diese Chefideolgoen des " Neoliberalismus" die zunehmende Faschisierung in Richtung Faschismus bagatellisieren

Der G20 und die weltproletarischen Kämpfe in Hamburg im Juli 2017 und die unverschämt frechen Vorstoß von de Maiziere in Richtung Faschismus in Form des Verbotes von "linksunten.indymedia.org"  und der Verurteilung eines 21 jährigen Niederländers  ohne Vorstrafen zu 2 Jahren und 7 Monaten wegen 2 geworfenen Plastikflaschen (!!) müssen gebrandmarkt werden !! http://www.spiegel.de/panorama/justiz/g20-krawalle-in-hamburg-zwei-jahre-und-sieben-monate-haft-fuer-flaschenwerfer-a-1164981.html


Keiner weiß so genau, wer diesen merkwürdigen Begriff des „Neoliberalismus" geschaffen hat und seit wann er so richtig in der sich als "fortschrittlich" verstehenden Bewegung an Boden gewonnen hat. Heute ist er in aller Munde, obwohl niemand genau sagen kann, was damit gemeint ist. Für die Lage in der BRD geht es grob gesagt um den Abbau vor allem staatlich verankerter sozialer Rechte. Dagegen wird die apologetische Parole „Verteidigt den Sozialstaat" gesetzt. International, weltweit geht es beim „Neoliberalismus" (oft eng verbunden mit dem Begriff der „Globalisierung") um die Vorstellung, dass ein „internationaler Kapitalismus" ( wir würden jetze sagen Weltkapitalismus) die Rolle „nationaler Staaten" angeblich immer mehr zurückdrängt. Hinter dem Streit um Begriffe steckt mehr als nur Wortklauberei. Es geht um Ideologie, um die Verfälschung der Realität durch Halbwahrheiten, um letztlich sehr alte bürgerliche Theorien - mit neuen Schlagworten garniert. Nachfolgend soll zunächst in einem ersten Teil in Thesen dem Gerede vom „Neoliberalismus" im Hinblick auf die Lage in der Bundesrepublik Deutschland entgegengetreten werden. Im nächsten Teil werden wir im Hinblick auf internationale, weltweite Fragen dem Gerede von „Neoliberalismus und Globalisierung" entgegentreten. (Siehe die Aufrufe und Erlebnisberichte  der deutschen Sektionen der KJI (SH) und Komintern (SH) in HH)


* * *

Unstrittig ist, dass aktuell die Kapitalistenklasse in der Bundesrepublik Deutschland mit de Maiziere als Galionsfigur zu einer sich verschärfenden Offensive gegen die working class und Bauern angetreten ist, sich die Lage der Masse der Werktätigen Stück für Stück verschlechtert. Die Gründe dafür, dass die Kapitalistenklasse zumindest teilweise auf reformistisches Geschwätz vom „Sozialstaat"' verzichten kann, finden sich teilweise in der aktuellen Situation, sind aber tiefer gesehen nur im Zusammenhang mit der geschichtlichen Entwicklung des Kapitalismus zum Weltkapitalismus und der Geschichte der Klassenkämpfe zu verstehen.


I. 1. Seit Beginn des Kapitalismus werden die Verteidiger des kapitalistischen Systems nicht müde, den durch die Französische Revolution populär gewordenen Begriff der Freiheit als das herrlichste Merkmal des Kapitalismus zu verkaufen. Kapitalismus und Weltkapitalismus sei eben Liberalismus, so heißt es.

Marx, dessen 200. Geburtstag dieses jahr feiern, stellte gegen diese Formel die Gegenthese auf:

 

Die Losung von Freiheit und Gleichheit ist verlogen, in Wirklichkeit dient diese Losung der Verschleierung der Ausbeutung, der Lohnsklaverei.

 

Die Anfänge des Kapitalismus und Weltkapitalismus  - seine Entstehung und sein Wachstum waren gekennzeichnet durch die blutige Unterdrückung vor allem der nichteuropäischen Völker, extreme Armut, Kinderarbeit und Elend der arbeitenden Klasse und Bauern (was Marx die ursprüngliche Akkumulation nannte) - waren alles andere als liberal, versteht man darunter nicht die unbegrenzte Freiheit der Kapitalisten und Weltkapitalisten. Es war der Kampf der working class und Bauern, der, ohne zunächst das System als Ganzes in Frage zu stellen, in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts den Staat der Kapitalisten zwang, gesetzlich einige besonders extreme und zugespitzte Formen der Ausbeutung einzuschränken. Das Verbot der Prügelstrafe, das Verbot der Kinderarbeit und der gigantische Kampf um den Achtstundentag waren Meilensteine in diesem Kampf. Der Staat der Kapitalisten musste teilweise zurückweichen, seine Ideologen erwiesen sich in dieser geschichtlichen Situation als Meister des Betrugs: Ihrem guten Herzen sei es zu verdanken, ihrer Liebe zur Menschheit sei es geschuldet, dass diese oder jene Verbesserung nun vom Staat offiziell versprochen worden sei. Die Reformisten beteten den so genannten "Volksstaat" an.


2. Das war eine gigantische Lüge, die bis heute wirkt. Das Märchen vom „Sozialstaat" dient dazu, um innerhalb der Arbeiterbewegung vor allem die angeblich „gute Moral" der herrschenden Klasse besser verkaufen zu können und den Kampf der working class  vom Kampf gegen das kapitalistische Lohnsystem, gegen den Weltkapitalismus abzulenken, auf Appelle und fromme Wünsche an die Kapitalistenklasse. Die Behauptung des Liberalismus, auch für die Zeitspanne des Beginns des Kapitalismus und Weltkapitalismus, war von Anfang an eine Verschleierung des tiefen Antagonismus zwischen der working class und der Kapitalistenklasse, mit dem Ziel, den Kampfwillen der working class und Bauern zu brechen und vom Kampf für die Vernichtung des Weltkapitalismus auf kleine Reformen abzulenken.

 

3. Das gigantische Anwachsen der Arbeiterbewegung in den gut hundert Jahren, seitdem das „Manifest der Kommunistischen Partei" geschrieben wurde, das für den Kapitalismus bedrohliche Anwachsen der Kommunistischen Parteien seit dem Sieg der sozialistischen Oktoberrevolution im Russischen Reich 1917 und dem Sieg einer Reihe von Revolutionen unter der Führung Kommunistischer Parteien in vielen Ländern nach 1945, allen voran der PAA in Albanien  ließ die Alarmglocken der Kapitalistenklasse schrillen. Die Parole der Verstaatlichung war so verbreitet, die Logik des Weltkapitalismus so diskreditiert, dass die Kapitalistenklasse, um nicht weggefegt zu werden, nun selbst die Parole der „Verstaatlichung" ausgab und unter dem Druck des Kampfs der working class und Bauern eine ganze Reihe von Schutzbestimmungen für die working class gesetzlich festschrieb. Auch hier feierten die Weltkapitalisten diese Errungenschaften der working class und Bauern wieder als Ergebnis ihrer großen Moralität, ihres Verständnisses für die Nöte der arbeitenden Klasse usw. Die verstaatlichten Betriebe aber blieben Betriebe der Kapitalistenklasse, denn es waren kapitalistische Staaten. Die vage Vorstellung, dass das Privateigentum an den Produktionsmitteln historisch überlebt ist und vernichtet werden muss, wurde umgefälscht in die Ideologie, dass nun der „Sozialstaat" existiere, der gegen einzelne, angeblich unvernünftige Vertreter der Kapitasistenklasse gehegt, gepflegt und verteidigt werden müsse.


4. Bekanntlich gelang den Kapitalistenklassen in den letzten Jahrzehnten, die Kommunistischen Parteien und die sozialistischen Länder von innen heraus auszuhöhlen und in Karikaturen ihres Anspruchs zu verwandeln. Die gewaltigen Niederlagen der weltweiten, internationalen Arbeiterbewegung in den letzten fünfzig Jahren (Die Restauration des Kapitalismus und die imperialistische Konterrevolution in der Sowjetunion  nach dem 20. Parteitag der KPdSU 1956, der Farbwechsel des sozialistischen Albaniens 1985 und kurze Zeit später der Kommunistischen Bewegung in den kapitalistisch-imperialistischen Staaten, um nur die wichtigsten Niederlagen kurz zu benennen), der propagandistisch ausgenutzte Zusammenbruch der polizeistaatlichen und bürokratisch-kapitalistisch agierenden Staaten der Sowjetunion und der Länder Osteuropas Anfang der 90er Jahre, die sich Jahrzehnte „sozialistisch" nannten, schuf tatsächlich in gewisser Weise neue Aspekte, selbst die sozialistischen Hüllen wurden beseitigt. Die Kapitalistenklassen aller Länder spürten noch weniger den Druck einer sie bedrohenden Arbeiterbewegung und zogen auf allen Gebieten die Schrauben an.


II. 5. So ist in der Tat die Lage heute in der Bundesrepublik Deutschland davon gekennzeichnet, dass gewisse Errungenschaften der Kämpfe der working class und Bauern ohne eine wirkliche Bedrohung der Kapitalistenklasse durch eine massiv kämpfende Arbeiterbewegung heute Stück für Stück abgebaut werden. Der größte Einschnitt war vielleicht die Schaffung des Projekts „Hartz I-IV", weitere Schritte wie die Verlängerung des Arbeitstages, die Aufhebung des Kündigungsschutzes usw. sind real in Angriff genommen worden. Dort, wo es keinen massiven Kampf gegen diese Entwicklung geben wird, werden all diese Pläne zur verschärften Ausbeutung auch realisiert werden. Aber was hat das mit dem Begriff des „Neoliberalismus" zu tun? Wieso wird diese Politik der verschärften Ausbeutung als „neoliberalistisch" bezeichnet?

 

6. Unserer Meinung nach treffen beide Teile des Begriffs „Neoliberalismus" nicht den Punkt. Was hier geschieht, ist weder „neo", noch „liberal". Es ist nichts Neues, dass die Kapitalistenklasse dort, wo sie keinen Widerstand spürt, die Ausbeutung verschärft. Das liegt im System des Weltkapitalismus begründet, es entspricht seinem Wesen, Profit zu maximieren, und das geht im Innern nur durch die Verschärfung der Ausbeutung. Betrachtet man die Geschichte der working class und Bauern auf deutschen Boden genauer, dann hat es immer ein Auf und Ab gegeben, je nach dem Stand der Stärke der working class und Bauern, wobei das Ausmaß der staatlichen Unterdrückung eine gewichtige Rolle gespielt hat. Der Begriff „neu" stimmt also einerseits immer (jeder Tag ist neu), andererseits stimmt er überhaupt nicht, weil die ständigen Aktionen zur Verschärfung der Ausbeutung nun wahrlich nichts Neues sind. Gravierender ist jedoch der Unsinn, die heutige Situation mit den Begriff „liberal" zu kennzeichnen.

 

"Neoliberalismus" fordert Eingriffe des Staates in die Wirtschaft, um die Erhaltung der Konkurrenz zu sichern. Er dient vor Allem dazu, bei den Arbeitern und Bauern Illusionen über eine durch den Staat gesicherte Wirtschaftsdemokratie zu erzeugen. In Wirklichkeit ist der imperialistische Staat nichts Anderes, als das Machtinstrument der Monopole. Er dient der Durchsetzung der Ziele der Monopole auf allen Gebieten des gesellschaftlichen Lebens.


7. Der „Liberalismus" als ideologisches System benutzt bewusst und planmäßig das Verwischen verschiedener Ebenen. Liberal sein, also freiheitlich, kann auch auf kulturellem Gebiet etwas ganz anderes bedeuten, als auf materialistischen Gebiet und als auf wirtschaftlichem Gebiet. Der klassische „Liberalismus" wollte die Rolle des Staates auf ein Minimum reduzieren, den Staat aus religiösen, kulturellen und wirtschaftlichen Angelegenheiten heraus halten und auf seine eigentliche Funktion konzentrieren: Armee, Polizei und Justiz. Was aber geschieht heute, entgegen der idiotischen These vom „Neoliberalismus"? Auf allen Gebieten wird die Rolle des Staates ausgebaut. „Hartz I—IV" ist ein gewaltiger staatlicher Eingriff, der Abbau sozialer Errungenschaften wird staatlich organisiert und durchgesetzt und auch auf kulturellem Gebiet direkt und indirekt, mal offen, mal versteckt, die zentralstaatliche Lenkung insbesondere von Fernsehen und Presse forciert. Vor allem aber wird die offen unterdrückerische Seite des Staates, der Polizei- und Armeeapparat, die zentralstaatliche Erfassung und Überwachung in gewaltigen Schritten ausgebaut. Es ist wirklich absurd, einen Zustand, der nur als zunehmende Faschisierung des Staates gekennzeichnet werden kann, mit dem Begriff des „Neoliberalismus" zu charakterisieren.

 

8. Es ist wahr, wenn die Theoretiker des „Neoliberalismus" darauf verweisen, dass bestimmte Bereiche des Staates „privatisiert" werden, seien es Post und Telekommunikation, seien es Verkehrsmittel. Auch Bereiche der Bildung werden im Zuge der Verschärfung der Ausbeutung aus weltkapitalistischem Kalkül heraus verkauft, um Massenentlassungen und Sozialabbau reibungsloser durchsetzen zu können. Doch was besagt das? Entscheidend ist doch hier, das erkämpfte Schutzfunktionen beseitigt werden und die lohnabhängig Beschäftigten in den noch existierenden staatlich-kapitalistischen Großbetrieben mit der Androhung der Privatisierung eingeschüchtert werden sollen. Es ist im Grunde derselbe Prozess, wie den Proleten und Arbeitern einzelner Großbetrieben damit gedroht wird, den Betrieb zu schließen und den „Standort" zu wechseln, wenn sie nicht auf Lohn verzichten und länger arbeiten. Was daran „liberal" sein soll, bleibt das Geheimnis der Theoretiker des „Neoliberalismus" wie diese Knallkörper http://www.attac.de  und http://www.interventionistische-linke.org  .


III. 9. Die Theoretiker des „Neoliberalismus" haben Namen und Adressen. Abgesehen von jenen, die mehr oder minder unbedacht den Begriff des „Neoliberalismus" übernehmen, weil er eben gerade modern ist, zu linkem Gerede dazu gehört, gibt es organisierte Abteilungen der Kapitalistenklasse, die mit einem ganzen System von Vorstellungen die notwendigen Kämpfe der working class und Bauern  desorientieren:

das sind vor allem die mit dem sozialfaschistischen Gewerkschaftsapparat verbundenen Teile des sozialfaschistischen Sozialdemokratismus, ein Großteil der Funktionäre der sozialfaschistischen Gewerkschaften und nicht zuletzt Parteien, der LINKe PDS-Sektor Linkspartei-PDS, die Sozialistische Gleichheitspartei ( bis 2017 noch Partei soziale Gleichheit !) , die DKP,  ( kandidierten alle drei zur Bundestagswahl!!) aber auch Organisationen wie attac und Interventionistische Linke. Beim Kampf gegen diese Kräfte gilt es, präzise und treffend vorzugehen. Es geht nicht um jene Teilbereiche, in denen diese Chefideologen diese oder jene Erscheinung der Ausbeutung zurecht anprangern, um Autorität in Kämpfen der von verschärfter Ausbeutung Betroffenen zu erwerben. Der springende Punkt ist das „positive Programm" dieser Gruppierungen, die zusammengefasst werden kann unter der Überschrift „Illusionen in den Sozialstaat", „Illusionen in die Reformierbarkeit des Kapitalismus".


10. Im Grunde handelt es sich um eine ausgesprochen reaktionäre Verklärung der Rolle des Staates in doppelter Hinsicht. Zum einen im Hinblick auf die Vergangenheit, als wäre der bisherige Staat ein Produkt großer Vernunft der herrschenden Klasse, der nun aus ganz unvernünftigen Gründen verändert werden soll. Zum anderen wird suggeriert, dass dieser oder jener Erfolg gegen den Abbau sozialer Rechte das eigentliche Ziel der Kämpfe sein müsse.

Die alte und stets aktuelle marxistische Losung der Arbeiterbewegung, dass die Befreiung der Arbeiterklasse nur das Werk der Arbeiterklasse selbst sein kann, wird mit Füßen getreten, wird mit Appellen an die Vernunft der herrschenden Klasse und mit der Parole der „Verteidigung des Sozialstaats" ad absurdum geführt. Die kämpfenden Bauern und Arbeiter und die kämpfenden Jugendlichen sollen emotional an diesen Staat gebunden werden, sollen an ein System des regulierten Weltkapitalismus heran geführt, ihrem Kampf soll die Spitze genommen werden. Unter Überschriften der Art „Wie den Neoliberalismus überwinden?" werden die uralten Rezepte einer angeblichen Zähmung des Weltkapitalismus durch Ausbau des Staates propagiert. Der „starke Staat", „Vater Staat", soll es richten.


* * *


Was ganz im Gegensatz zu diesen pro-kapitalistischen Abteilungen nötig ist, kann wie folgt beschrieben werden:

die Verteidigung sozialer Rechte, auch wenn sie staatlich festgeschrieben sind, muss als Kampf gegen die Verschärfung der Ausbeutung voran getrieben werden. Vergangene Erfolge und auch gegenwärtige Erfolge in solchen Kämpfen sind Erfolge des Kampfes der Bauern und Arbeiter und keinesfalls Siege der Vernunft der herrschenden Klasse. Diese Erfolge ändern nichts an der entscheidenden Funktion dieses Staates, das finanzkapitalistische System zu sichern. In diesen Kämpfen geht es für die am Bolschewismus und Kommunismus orientierten Kräfte darum, Illusionen in den kapitalistischen Staat und das weltkapitalistische System zu bekämpfen, die Frage der notwendigen Vernichtung des Weltkapitalismus, die Beseitigung des Privateigentums an den Produktionsmitteln als Kampf gegen den Klassenfeind, diesen Staat, immer und immer wieder aufzuwerfen. Die Ideologen der Bourgeoisie verschleiern den Klassencharakter des BRD-Staates. Der bürgerliche Staat, egal in welcher Form, bleibt selbst mit seinen fortschrittlichsten Reformen stets immer nur der Staat der Diktatur der Bourgeoisie.

Das lehrt Lenin :

"Die Formen der bürgerlichen Staaten sind außerordentlich mannigfaltig, ihr Wesen ist aber ein und dasselbe: alle diese Staaten sind so oder so, aber in letzter Instanz unbedingt eine Diktatur der Bourgeoisie." (Lenin, Band 25, Seite 425).

 

Dabei muss gleichzeitig die Faschisierung dieses Staatsapparates, der Einsatz von Polizei und Justiz bis hin zum geplanten Einsatz der Bundeswehr gegen die kämpfende working class und Bauern entlarvt werden, um bis in den letzten Winkel jegliche Illusionen in diesen Staat zu zerschlagen.

Der Weltkapitalismus kann jedoch nur wirklich vernichtet und eine Welt ohne Ausbeutung, Klassen, Staat und jeglicher Form von Unterdrückung - die Welt des Weltsozialismus - kann nur aufgebaut werden, wenn die working class und ihre Verbündeten sich zur sozialistischen Weltrevolution vereinigen. Dazu muss in jedem Land „der eigene" bürgerliche Staatsapparat im bewaffneten Kampf von oben bis unten zerschlagen und der Staat der Diktatur des Proletariats errichtet werden. ( siehe dazu dauch  http://ciml.250x.com/archive/ussr/

german/der_bolschewistische_staat_1919.pdf )

Die sozialistische Weltrevolution hat zum Ziel die Errichtung der Weltdiktatur des Proletariats.

Die Weltdiktatur des Weltproletariats unterdrückt die gestürzten Ausbeuter und ihre Lakaien im Weltmaßstab, die mit allen Mitteln versuchen werden, ihr verlorenes Ausbeuterparadies wiederzugewinnen und sichert die weltsozialistische Demokratie, also wirkliche Weltdemokratie für die breiten Massen der ehemals ausgebeuteten Werktätigen. Sie ist also Voraussetzung, um überhaupt den Aufbau des Weltsozialismus und dann den Weltkommunismus erkämpfen zu können!

 

 

 

 

Grußadressen der Solidarität

 

Deutsche Sektion der Komintern (SH)
Grußadresse und Gedicht zum 10. Jahrestag der russischen Webseite enverhoxha.ru

 


Ohne der Webseite enverhoxha.ru wären Genossen der deutschen Sektion nie im Leben in Leningrad zu 100 Jahre Oktoberrevolution mit einem Enverplakat und sein Zitat über die Oktoberrevolution aufgetreten. Eigentlich wart ihr es doch, die uns dazu inspiriert haben. Ihr wart unser Ansporn und unsere Kraft , daß wir das Undenkbare erreicht haben. Todesmutig schwebten wir im Flieger über den Wolken zum Ziel und unter absoluter Lebensgefahr betraten wir ein Land, wo wir a) relativ wenig von deren Demonstrations- und Versammlungsrecht wussten

und b ) den Repressionsaparat des russischen Staates nur eher schwer einschätzen können. Besonders interesant sind hierbei die Ausführungen und Analysen von Enver zur Oktoberrevolution.

Die Proletarier aller Länder und unterdrückten Völker interessieren sich gerade für die Haltung Envers in Punkto Novemberrevolution, Pariser Kommune, Karl Liebknecht, Rosa Luxemburg, Ernst Thälmann und die KPD. Aber auch Artikel zu diesen Themen in -"Albanien heute" - und die - "Stimme des Volkes" - ( Zentralorgan der PAA), als diese Zeitungen noch weltrevolutionär waren, sind zum einen sehr rar, zum anderen als Hilfe für den Klassenkampf von unvorstellbarem Wert.

Enver ist der 5. Klassiker des Marxismus-Leninismus und der Begründer der marxistisch-leninistischen Weltbewegung, als Abgrenzung zum modernen Revisionismus. Bei den ersten 4 Klassikern Marx, Engels, Lenin und Stalin ist es ja eher kein Problem an ihre vollständigen Werke ranzukommen, da diese ja leicht abrufbar bzw. erhältlich sind.

Bei Enver sieht es da ein wenig anders aus. Seine Werke und Veröffentlichungen sind sehr rar und 1990 wurde begonnen, sie aus der Weltgeschichte zu tilgen, sowie die Nazifaschisten es mit Leningrad machen wollten, weil es als Ort der Oktoberrevolution die Wiege der Weltrevolution ist.

Da es auf enverhoxha.ru auch Sachen auf deutsch gibt, freut es uns natürlich sehr. Wir selber haben " Über die angloamerikanischen Machenschaften" und " die Titoisten"  und ein paar andere Sachen auf Papier zu Hause . Was extrem rar und verschollen ist , ist " Betrachtungen über den Nahen und Mittleren Osten". Vielleicht könnt ihr dieses Werk irgendwann mal in deutsch reinstellen.

 

Zu http://www.enver-hoxha.net/  und http://www.enverhoxha.info/ können wir nicht viel sagen. Nach unseren Informationen ist der eine aus Kosova und in der Schweiz und der Andere in Italien. Zeitweile kämpfte der Kosovare auch mit uns , ließ sich aber dann später mit den deutschen Liquidatoren von " Arbeit Zukunft " ein. 

Wenn wir an 10 Jahre enverhoxha.ru denken , dann lassen wir hier  nicht irgendwelche Lobhudeleien ab, sondern arbeiten von der Methodik her wissenschaftlich. Unser Motto dabei ist : Studiert die Sowjetunion Lenins und Stalins! 

Habt ihr eigentlich gewußt , daß es 3 Bände vom "Bund der Kommunisten" gibt? Ja genau, die Organisation , in der Marx und Engels federführend waren . Der 1. Band der Sowjetenzyklopädie von 1950, welcher 1952 aufgrund des Umfangs in 2 Bücher aufgeteilt wurde, ist zwar vom Klassenstandpunkt her halbwegs vertretbar, aber dennoch sind da ein paar kleine Fehler drinne. An einer Stelle steht da was von " Arbeiter- und Bauernklasse". Den Fehler machen Viele.

Arbeiter und Bauern bilden die weltrevolutionäre Regierung, das stimmt, aber wichtig dabei ist der Zusatz: unter Führung der Arbeiter!
Ohne diese führende Stellung der Arbeiter würde es keinen Hammer und keine Sichel geben, denn die Bauernschaft ist ihrem Wesen nach bürgerlich (siehe Lenin). Sie produziert wie das Weltproletariat, aber verfügt über die Erzeugnisse, die sie auf dem Markt mit Gewinn verkaufen kann. Der Arbeiter kann nur seine Arbeitskraft verkaufen (so auch der arme Landarbeiter). Nachdem wir also die Weltbourgeoisie mit Gewalt hinweggefegt haben, bleibt immer noch das Problem der Bauernschaft, die man nur durch geduldige Überzeugung einerseits und durch Schaffung weltsozialistischer ökonomischer Verhältnisse auf den Weg zum Sozialismus "bringen" kann (Weltkollektivierung / Kollektiveigentum, Kontrolle des landwirtschaftlichen Warenverkehrs durch den weltproletarischen Staat als der EINZIGE Abnehmer und Verteiler der von den Bauern erzeugten  landwirtschaftlichen Produkte).
Klar ist natürlich , dass die Arbeiter ohne das Bündnis mit den Bauern weder die Weltmacht erobern noch den Weltsozialismus aufbauen können. Deswegen wird die Weltdiktatur des Proletariats auch die der Arbeiter und Bauern sein. Ein Arbeiter, der nicht satt ist, kann nicht so gut für den Kommunismus kämpfen.

Jeder weiß, wie es mit der deutschen Sektion und enverhoxha.ru ist. Das sind Kampfgefährten die unerschrocken sich jeder Aufgabe und jeder Gefahr stellen! Gerade ist so eine Webseite ungeheuer wichtig , in Anbetracht der zig-tausend trotzkistischen, maoistischen Splittergruppen, aber auch der Putinspeichellecker.

pride and glory to enverhoxha.ru

 

 

Gedicht dazu

 

Gewalt ist nicht das Wahre , das ist Bauern und Proleten lange klar
Doch wir müssen damit leben, denn in einer Klassengesellschaft leben wir nun mal
Es interessiert dem Weltproletariat auch kein revisionistischer Scheiß, die haben nie was kapiert
Stalinisten-Hoxhaisten u. Weltbolschewisten sind immer nur die Täter, wenn mal was passiert


Ihr Revisionisten glaubt immer an die friedliche Koexistenz, immer an das Recht
Ihr Revis glaubt immer an die bürgerliche Klassenjustiz, da wird einem schlecht
Revis und Reformisten sind Schleimer und Spießer, was den Protest verdirbt
So lang es euch gibt, es nie was mit dem Klassenkampf wird


Allahfaschisten können Völker ermorden, was soll denn auch passieren?
Dann sind die ja noch krank und das soll man tolerieren
Doch haut Bauer und Prolet so einen Allahfaschisten die Fresse ein
Dann kommt er in den Knast , denn dort " gehört er rein"


Ihr Reformisten glaubt immer an das Weltkapital, immer an das Recht
Ihr Reformis glaubt immer an die bürgerliche Klassenjustiz, da wird einem schlecht
Revis und Reformisten sind Schleimer und Spießer, was den Protest verdirbt
So lang es euch gibt, es nie was mit dem Kampf der Völker wird


Der Bauer und Prolet ist ein ruheloser Typ, der auch sagt, was ihm nicht passt
Bauer und Prolet scheißt auf die Arbeiteraristokratie, auch wenn mancher ihn dafür hasst
Wenn Bauer und Prolet durch die Straße gehn, und die Sozialfaschisten lachen sie aus
Was erwartet der Soze von dir, den Bauer und Prolet seine Antwort ist die Faust


Ihr Reformisten glaubt immer an das Weltkapital, immer an das Recht
Ihr Reformis glaubt immer an die bürgerliche Klassenjustiz, da wird einem schlecht
Revis und Reformisten sind Schleimer und Spießer, was den Protest verdirbt
So lang es euch gibt, es nie was mit der befreiten Geselschaft wird.

 

 

Vor 94 Jahren

21. Januar 1924

Todestag von Lenin

 

Am 21. 1. 2018, dem 94. Todestag, schwört die Komintern (SH), das Vermächtnis von Lenin ehrenvoll zu erfüllen.

 

DIE KOMINTERN (SH)

VOR DEM LENIN-DENKMAL NAHE DES FINNISCHEN BAHNHOFS IN LENINGRAD

AM 7. NOVEMBER 2017

Am 16. April 1917, abends um 11.40h, kam Lenin in Petrograd an. Den Finnischen Bahnhof, den Bahnhofsvorplatz und die angrenzenden Straßen füllten Tausende von Arbeitern, Soldaten und Matrosen mit roten Fahnen. Eine unbeschreibliche Begeisterung efasste die Masen, als Lenin den Eisenbahnwagen verließ. Mit einem lange nicht verstummenden "Hurra" empfing das Proletariat seinen Führer. Lenin war tief bewegt. Die Arbeiter hoben ihn auf die Schultern und trugen ihn in den großen Bahnhofssaal. Lenin trat auf den Platz hinaus, wo ihn die Arbeiter, Soldaten und Matrosen erwarteten. Lenin stieg auf ein Panzerauto und hielt seine brühmte Rede, worin er die Massen zum Kampf für den Sieg der sozialistischen Revolution aufrief. "Es lebe die sozialistische Revolution!" - so schloss Lenin seine erste Rede vor den Petrograder Proletariern und Soldaten nach den langen Jahren der Verbannung.

* * *

Nach den langen Jahren des revisionistischen Verrats war es am 7. November 2017 die Komintern (SH), die zu diesem denkwürdigen 100. Jahrestag der Oktoberrevolution am unvergesslichen Ort vor dem Finnischen Bahnhof ihre Fahne schwenkte - mit einem Plakat von Enver Hoxha in der Hand - und "Es lebe die sozialistische Weltrevolution!" auf den Lippen !

Es wird der Tag nicht fern sein, wenn die Massen dort mit der gleichen stürmischen Begeisterung die Komintern (SH) empfangen werden , wie einst Lenin empfangen wurde.

 

21. Januar 1924 - 21. Januar 2018
spezielle Webseite zum 94. Todestag ...

 

Grußadressen der Solidarität

 

Grußadresse der Komintern (SH) aus Anlass des

94. Todestages

des Genossen Lenin

 

21. Januar 1924 – 21. Januar 1918

 


Vor 94 Jahren starb Genosse Lenin.

Wir grüßen alle Genossinnen und Genossen der Welt und ermutigen euch, treu am Leninismus festzuhalten.

Am heutigen Todestag, dem 21. Januar 2018, möchten wir Lenins Kampf genau vor 100 Jahren hervorheben, insbesondere sein Kampf zur Festigung des Bündnisses der Arbeiter und armen Bauern unmittelbar nach der Oktoberrevolution.

Alle bisherigen Revolutionen haben gelehrt, dass der Sieg nur im Bündnis zwischen Arbeitern und Bauern verwiklicht werden kann. Arbeiteraufstände sind daran gescheitert, weil sie nicht von den Bauern unterstützt wurden. Und umgekehrt sind Bauernaufstände gescheitert, weil sie nicht von den Arbeitern unterstützt wurden. Ohne Bündnis von Arbeitern und Bauern wäre der Sieg der Oktoberrevolution unmöglich gewesen. Und genauso unmöglich wird der Sieg der sozialistischen Weltrevolution sein ohne das Bündnis mit den Bauern.

Keine Befreiung der armen Bauern ohne die Arbeiter; und keine Befreiung der Arbeiter ohne die Befreiung der armen Bauern ! Das Grundgesetz der sozialistischen Weltrevolution ist bereits im Kommunistischen Manifest von Marx und Engels verankert:

Die Befreiung des Weltproletariats vom Joch der Weltbourgeoisie kann nicht erreicht werden, ohne zugleich die ganze Weltgesellschaft ein für alle Mal von aller Ausbeutung und Unterdrückung, von allen Klassenunterschieden und Klassenkämpfen zu befreien.

Lenin hat uns gezeigt, dass der Kurs auf die sozialistische Weltevolution eine neue Gruppierung der globalen Klassenkräfte voraussetzt, dass das Weltproletariat der sozialistischen Weltrevolution entgegen gehen wird im engsten Bündnis mit den armen Bauern auf der ganzen Welt, bei Neutralisierung der Mittelbauernschaft und restlose Unterwerfung der Weltbourgeoisie einschließlich der Enteignung der internationalen Agrarkapitalisten.

Die Bodenfrage ist eine der Grundfragen der Revolution. Von zentraler Bedeutung nicht nur für die Oktoberrevolution, sondern auch für die sozialistische Weltrevolution ist Lenins Dekret über "Grund und Boden". Wie Lenin selber schreibt:

"DEKRETE, DAS SIND INSTRUKTIONEN, DIE DIE MASSEN ZUM PRAKTISCHEN WERK RUFEN."

Die Oktoberrevolution fegte die Überreste der Leibeigenschaft auf allen Gebieten des gesellschaftlichen Lebens hinweg: der gutsherrliche Grundbesitz, der Stände, die Nichtgleichberechtigung der Frauen, die nationale Untedrückung, die privilegierte Stellung der Kirche.

Viel Kraft forderte von Lenin die Lebensmittelfrage. Kulaken und Spekulanten versteckten das Getreide in der Hoffnung, die Oktoberrevolution durch Hunger erwürgen zu können. Die Frage der Ernährung war auch für die Novemberrevolution in Deutschland, deren 100. Jahrestag wir in diesem Jahr feiern, von großer Bedeutung.

Wer in der sozialistischen Weltrevolution siegen will, der muss auch dafür sorgen, dass die große proletarische Weltarmee genug zu essen und zu trinken hat. Der Kampf für die sozialistische Weltrevolution ist ein Kampf um Wasser und Brot, und der Kampf um Wasser und Brot ist ein Kampf um den Weltsozialismus. Der weltrevolutionäre Kampf wird also nicht ohne das feste Bündnis mit den armen Bauern entschieden im Kampf um Wasser und Brot.

Wir empfehlen allen Genossinnen und Genossen die Werke Lenins über das Bündnis mit den armen Bauern, insbesondere zwischen Oktober 1917 und Februar 1918 zu studieren. Wir haben hierfür die wichtigsten Texte von Lenin ausgewählt und auf dieser Webseite veröffentlicht.

Außerdem hat die Komintern (SH) aus heutigem Anlass ihr neues Weltdekret über Grund Boden verabschiedet.

In diesem Sinne:

kämpft mit der Komintern (SH) zur Erfüllung des großen Vermächtnis, das uns Lenin hinterlassen hat.


Es lebe der unsterbliche Genosse Lenin, der Dritte Klassiker des Marxismus-Leninismus!

Es lebe der Leninismus – ein unfehlbarer Kompass für die sozialistische Weltrevolution!

Es lebe das Bündnis zwischen dem Weltproletariat und den armen Bauern!

Es lebe der sozialistische Weltstaat der Arbeiter und Bauern !

 

Es lebe die sozialistische Weltrevolution!

Es lebe die Diktatur des Weltproletariats!

Es lebe der Weltsozialismus und Weltkommunismus!

Es lebe die Komintern (SH) – die einzig wahrhafte Nachfolgerin der Komintern und Verteidigerin der 5 Klassiker des Marxismus-Leninismus:

Marx, Engels, Lenin, Stalin und Enver Hoxha!

 

Komintern (SH)

Wolfgang Eggers

21. 01. 2018

 

 

 

Weltdekret

über Grund und Boden

- Grundlage des Agrarprogramms der Komintern (SH)

beschlossen von der Komintern (SH)

am 18. Januar 2018

 

Wilhelm Liebknecht

 

Die Grund- und Bodenfrage

Vortrag, gehalten im Saal des Schützenhauses zu Meerane am 11. März 1870

 

 

 

Was ist Lenins Definition vom imperialistischen Krieg ?

"Jeder Krieg, in dem beide Krieg führenden Lager fremde Länder oder Völker unterdrücken, in dem sie um die Aufteilung der Beute kämpfen, darum, 'wer mehr unterdrücken und mehr plündern darf', muss imperialistische genannt werden."

(Lenin, Werke Band 26, Seite 148, "Revision des Parteiprogramms", 19. 20. Oktober 1917)

 

 

Was ist Weltsozialismus ?

Weltsozialismus ist weltweite Beseitigung der Lohnsklaverei,

erstens durch globale Niederwerfung und Niederhaltung der kapitalistischen Sklavenhalter und ihrer Lakaien;

zweitens durch einen neuartigen Weltplan der Arbeit, der von den Arbeitern und armen Bauern gemeinsam entworfen, umgesetzt und kontrolliert wird, um die wachsenden Bedürfnisse der gesamten Weltgesellschaft maximal zu befriedigen.

Weltsozialismus heißt Ablösung der unfreien Arbeit durch die Arbeit für sich selbst, durch die in gigantischem Weltmaßstab planmäßig organisierte Arbeit. Um diese Aufgabe in die Praxis umzusetzen, wird die Diktatur des Weltproletariats gebraucht zur Unterdrückung des Widerstands der Ausbeuter. Das allein reicht jedoch nicht. Dazu braucht man außerdem riesige organisatorische Anstrengungen des gesamten Weltproletariats und der armen Bauernschaft auf der ganzen Welt, um gemeinsam die ökonomische Basis der neuen Weltgesellschaft zu schaffen.

Es gilt also, diese globalisierte arbeitsorganisatorische Aufgabe mit der Aufgabe der schonungslosen militärischen Niederhaltung der internationalen Sklavenhalter von gestern (der Weltkapitalisten) und der Meute ihrer Lakaien, zu einem untrennbaren Ganzen zu verbinden - vor allem der neo-revisionistischen Lakaien und anderer so genannter "Sozialisten" und "Kommunisten", die dem Stalinismus-Hoxhaismus gegenüber feindlich gesonnen sind.

Komintern (SH)

19. 1. 2018

 

 

 

21. Januar 2018

Zum 94. Todestag des Genossen Lenin veröffentlichen wir folgende Text-Sammlung

- zusammengestellt von Wolfgang Eggers:

 

LENIN ÜBER DAS BÜNDNIS MIT DEN ARMEN BAUERN IN DER OKTOBERREVOLUTION

 

LENIN UND DIE OKTOBERREVOLUTION
WEISEN ZUM 100. JAHRESTAG DER DEUTSCHEN NOVEMBERREVOLUTION
DEN EINZIG RICHTIGEN WEG
ZUR LÖSUNG DER
BAUERNFRAGE IN DEUTSCHLAND

 

LENIN:

Die Arbeiter und Bauern sind noch „zaghaft", sie haben sich noch nicht daran gewöhnt, daß sie jetzt die herrschende Klasse sind, sie sind noch nicht entschlossen genug. Diese Eigenschaften konnte der Umsturz in Millionen und aber Millionen Menschen, die ihr ganzes Leben lang durch Hunger und Not gezwungen waren, unter der Knute zu arbeiten, nicht

mit einem Schlag hervorrufen. Aber gerade darin besteht die Stärke, darin besteht die Lebenskraft, die Unbesiegbarkeit der Oktoberrevolution von 1917, daß sie diese Eigenschaften weckt, alle alten Schranken zerbricht, die morschen Fesseln sprengt, die Werktätigen auf den Weg des selbständigen schöpferischen Aufbaus eines neuen Lebens führt.

 

REDE ÜBER DIE BODENFRAGE
26. OKTOBER (8. NOVEMBER)


Wir sind der Meinung, daß die Revolution gezeigt und bewiesen hat, wie wichtig es ist, die ßodenfrage in aller Klarheit zu stellen. Der Ausbruch des bewaffneten Auf Stands, der Ausbruch der zweiten, der Oktoberrevolution, beweist ganz klar, daß der Grund und Boden den Bauern übergeben werden muß. Ein Verbrechen haben die gestürzte Regierung und die Paktiererparteien der Menschewiki und Sozialrevolutionäre begangen, die die Lösung der Bodenfrage unter verschiedenen Vorwänden verschleppten und damit das Land zum Ruin und zum Bauernaufstand führten.

Heuchelei und feiger Betrug klingen aus ihrem Gezeter über Pogrome und Anarchie im Dorfe. Wo und wann sind Pogrome und Anarchie durch vernünftige Maßnahmen hervorgerufen worden? Wenn die Regierung vernünftig gehandelt hätte, wenn ihre Maßnahmen den Nöten der armen Bauern entgegengekommen wären, hätte dann die Bauernmasse in Unruhe geraten können? Aber alle Maßnahmen der Regierung, die von den Sowjets der Awksentjew und Dan gebilligt wurden, waren gegen die Bauern gerichtet und trieben sie zum Aufstand.

Nachdem die Regierung den Aufstand hervorgerufen hatte, erhob sie ein Geschrei über Pogrome und Anarchie, die sie doch selber verursacht hatte. Sie wollte den Aufstand mit Blut und Eisen unterdrücken, wurde aber selbst durch den bewaffneten Aufstand der revolutionären Soldaten, Matrosen und Arbeiter hinweggefegt. Die Regierung der Arbeiter- und Bauernrevolution muß vor allem die Bodenfrage lösen, jene Frage, die die gewaltigen Massen der armen Bauern beruhigen und zufriedenstellen kann. Ich will Ihnen die Punkte des Dekrets verlesen, das Ihre Sowjetregierung erlassen muß. Unter einem der Punkte dieses Dekrets ist ein Wählerauftrag an d,ie Bodenkomitees aufgeführt, der an Hand von 242 Wähleraufträgen der örtlichen Sowjets der Bauerndeputierten zusammengestellt wurde.


 
 
Dekret über den Grund und Boden


1.

Das Eigentum der Gutsbesitzer am Grund und Boden wird unverzüglich ohne jede Entschädigung aufgehoben.


2.

Die Güter der Gutsbesitzer sowie alle Apanage-, Kloster- und Kirchenländereien mit ihrem gesamten lebenden und toten Inventar, ihren Wirtschaftsgebäuden und allem Zubehör gehen bis zur Konstituierenden Versammlung in die Verfügungsgewalt der Amtsbezirks-Bodenkomitees und der Kreissowjets der Bauerndeputierten über.


3.

Jegliche Beschädigung des konfiszierten Besitzes, der von nun an dem ganzen Volk gehört, wird als schweres Verbrechen erachtet, das vom Revolutionsgericht zu ahnden ist. Die Kreissowjets der Bauerndeputierten ergreifen alle erforderlichen Maßnahmen zur Wahrung der strengsten Ordnung bei der Konfiskation der Güter, zur Festlegung, welche Grundstücke und Grundstücke welchen Umfangs der Konfiskation unterliegen, zur Aufstellung eines genauen Verzeichnisses des gesamten der Konfiskation unterliegenden Besitzes und zum strengsten revolutionären Schutz aller in das Eigentum des Volkes übergehenden Wirtschaften mit allen Baulichkeiten, Geräten, Vieh, Vorräten usw.


4.

Als Richtschnur für die Durchführung der großen Agrarumgestaltungen muß überall bis zur endgültigen Entscheidung dieser Frage durch die Konstituierende Versammlung der folgende bäuerliche Wählerauftrag dienen, der an Hand von 242 örtlichen Wähleraufträgen der Bauern von der Redaktion der „Iswestija Wserossiskowo Sowjeta Krestjanskich Deputatow" zusammengestellt und in Nummer 88 dieser „Iswestija" (Petrograd, Nr. 88 vom 19. August 1917) veröffentlicht wurde.

 

B ä u e r l i c h e r W ä h l e r a u f t r a g

z u r B o d e n f r a g e


Die Bodenfrage kann in ihrem ganzen Umfang nur durch die vom gesamten Volk gewählte Konstituierende Versammlung gelöst, werden.


Die gerechteste Lösung der Bodenfrage ist die folgende:


1. Das Privateigentum am Qrund und Boden wird jür immer aufgehoben, der Boden darf weder verkauft noch gekauft, weder in Pacht gegeben noch verpfändet, noch auf irgendeine andere Weise veräußert werden.

Der gesamte Boden: die Staats-, Apanage-, Kabinetts-, Kloster-, Kirchen-, Possessions-, Majorats-63 und Privatländereien, das Gemeinde- und Bauernland usw., wird entschädigungslos enteignet, zum Gemeineigentum des Volkes erklärt und allen, die ihn bearbeiten, zur Nutzung übergeben.

Den durch die Umwälzung der Eigentumsverhältnisse Geschädigten steht lediglich das Recht auf öffentliche Unterstützung zu für die Zeit, die zur Anpassung an die neuen Existenzbedingungen erforderlich ist.

2. Alle Bodenschätze: Erze, Erdöl, Kohle, Salz usw., ebenso die Waldungen und Gewässer von staatlicher Bedeutung gehen in die ausschließliche Nutzung des Staates über. Alle kleinen Flüsse, Seen, Wälder usw. gehen in die Nutzung der Gemeinden über, wobei ihre Verwaltung den örtlichen Selbstverwaltungsorganen obliegt.

3. Ländereien mit hodhentwidkelten Wirtschaften: Gärten, Plantagen, Pflanzschulen, Baumschulen, Gewächshäuser usw., unterliegen niäat der Aufteilung, sondern werden in Musterwirtsdhaften umgewandelt und je nach ihrer Größe und Bedeutung dem Staat oder den Qemeinden zur ausschließlichen Nutzung übergeben.

Das Hofland, der den Städten und Dörfern gehörende Boden, einschließlich Haus- und Gemüsegärten, verbleiben in Nutzung der jetzigen Besitzer, wobei der Umfang dieser Grundstücke und die Höhe der Steuern für deren Nutzung durch das Gesetz festgelegt werden.

4. Gestüte, fiskalische und private Rassevieh- und Geflügelzüchtereien usw. werden konfisziert, zum Gemeineigentum des Volkes erklärt und gehen, je nach ihrer Größe und Bedeutung, in die ausschließliche Nutzung entweder des# Staates oder der Gemeinde über.

Die Frage der Entschädigung unterliegt der Prüfung durch die Konstituierende Versammlung.

5. Das gesamte lebende und tote Wirtschaftsinventar der konfiszierten Ländereien geht, je nach ihrer Größe und Bedeutung, entschädigungslos in die ausschließliche Nutzung des Staates oder der Gemeinde über.

Die Konfiskation des Inventars erstreckt sich nicht auf die landarmen Bauern.

6. Das Recht der Bodennutzung erhalten alle Bürger des Russischen Staates (ohne Unterschied des Geschlechts), die den Boden selbst, mit Hilfe ihrer Familie, oder genossenschaftlich bearbeiten wollen, und zwar nur für so lange, wie sie imstande sind, ihn zu bearbeiten. Lohnarbeit wird nicht zugelassen.

Wird ein Mitglied einer Dorfgemeinde vorübergehend, auf die Dauer bis zu 2 Jahren, arbeitsunfähig, so ist die Dorfgemeinde verpflichtet, ihm innerhalb dieser Zeit bis zur Wiederherstellung seiner Arbeitsfähigkeit durch gesellschaftliche Bearbeitung seines Bodens Hilfe zu leisten.

Ackerbautreibende, die durch Alter oder Invalidität für immer die Möglichkeit verloren haben, den Boden selbst zu bearbeiten, gehen des Rechtes auf seine Nutzung verlustig, werden aber statt dessen vom Staat durch Pension versorgt.

7. Die Bodennutzung muß ausgleichend sein, d. h., der Boden wird je nach den örtlichen Verhältnissen auf Grund der Arbeitsnorm oder Verbrauchsnorm unter die Werktätigen aufgeteilt.

Die Formen der Bodennutzung müssen vollständig frei sein: Einzelwirtschaften, Einzelhöfe, Gemeinde- und Artelwirtschaften, je nachdem, wie die einzelnen Dörfer und Siedlungen beschließen.

8. Der gesamte Boden geht, nach seiner Enteignung, in den Bodenfonds über, der Eigentum des ganzen Volkes ist. Die Verteilung des Bodens unter die Werktätigen wird von den örtlichen und zentralen Selbstverwaltungskörperschaften geleitet, von den demokratisch organisierten, ständelosen ländlichen und städtischen Gemeinden bis zu den zentralen Gebietsbehörden.

Der Bodenfonds wird periodisch neu aufgeteilt, je nach dem Bevölkerungszuwachs, der Hebung der Produktivität der Landwirtschaft und der Bodenkultur.

Bei der Änderung der Grenzen der Anteile muß der ursprüngliche Kern des Anteils unangetastet bleiben.

Der Boden der ausscheidenden Mitglieder fällt an den Bodenfonds zurück, wobei die nächsten Verwandten der ausscheidenden Mitglieder und die von ihnen bezeichneten Personen das Vorzugsrecht auf die Zuweisung dieser Anteile erhalten.

Die für den Boden aufgewendeten Summen für Düngung and Melioration (grundlegende Verbesserungen) müssen bei der Rückgabe eines Bodenanteils an den Bodenfonds, soweit sie nicht ausgenutzt worden sind, erstattet werden.

Erweist es sich, daß in einzelnen Ortschaften der vorhandene Bodenfonds für die Befriedigung der gesamten örtlichen Bevölkerung nicht ausreicht, so ist die überschüssige Bevölkerung umzusiedeln.

Die Organisierung der Umsiedlung sowie die Unkosten für die Umsiedlung und die Versorgung mit Inventar usw. hat der Staat zu übernehmen.

Die Umsiedlung geht in folgender Reihenfolge vor sich: landlose Bauern, die eine Umsiedlung wünschen, sodann Gemeindemitglieder, die sich etwas zuschulden kommen ließen, Deserteure u. a. und schließlich nach Entscheidung durch das Los oder nach Übereinkunft."


Der ganze Inhalt dieses Wählerauftrags wird als Ausdruck des unbedingten Willens der gewaltigen Mehrheit der aufgeklärten Bauern ganz Rußlands zum provisorischen Gesetz erklärt, das bis zum Zusammentritt der Konstituierenden Versammlung nach Möglichkeit sofort, in gewissen seiner Teile aber in der erforderlichen Reihenfolge durchgeführt werden soll, die von den Kreissowjets der Bauerndeputierten festzusetzen ist.

5.

Der Boden der einfachen Bauern und einfachen Kosaken unterliegt nicht der Konfiskation.


* * *


Hier werden Stimmen laut, das Dekret selbst und der Wählerauftrag seien von den Sozialrevolutionären abgefaßt worden. Sei's drum. Es ist einerlei, von wem sie abgefaßt worden sind; als demokratische Regierung können wir einen Beschluß der Volksmassen nicht umgehen, selbst wenn wir mit ihm nicht einverstanden wären. Wenn die Bauern das Dekret in der Praxis anwenden und an Ort und Stelle durchführen, so werden sie in der lebendigen Wirklichkeit selbst erkennen, wo die Wahrheit liegt. Und sogar wenn die Bauern den Sozialrevolutionären weiterhin Gefolgschaft leisten, selbst wenn sie dieser Partei die Mehrheit in der Konstituierenden Versammlung geben, werden wir wiederum sagen: Sei's drum. Das Leben ist der beste Lehrmeister, es wird zeigen, wer recht hat; mögen die Bauern an die Lösung dieser Frage von dem einen Ende herangehen und wir von dem anderen. Das Leben wird es mit sich bringen, daß wir in dem allgemeinen Strom der revolutionären schöpferischen Arbeit, bei der Ausarbeitung der neuen Staatsformen einander näherkommen. Wir müssen mit dem Leben Schritt halten, wir müssen der schöpferischen Kraft der Volksmassen volle Freiheit gewähren. Die alte, durch den bewaffneten Aufstand gestürzte Regierung wollte die Bodenfrage mit Hilfe der nicht abgesetzten alten zaristischen Bürokratie lösen. Aber anstatt die Frage zu lösen, führte die Bürokratie lediglich einen Kampf gegen die Bauern. Die Bauern haben in den acht Monaten unserer Revolution manches gelernt, sie wollen selber alle Bodenfragen lösen. Deshalb sind wir gegen jede Abänderung dieses Gesetzentwurfs, wir wollen keine Detaillierung, weil wir ein Dekret und kein Aktionsprogramm schreiben. Rußland ist groß, und die örtlichen Verhältnisse in Rußland sind mannigfaltig. Wir glauben, daß die Bauernschaft selbst es besser als wir verstehen wird, die Frage richtig, so wie es notwendig ist, zu lösen. Ob in unserem Geiste oder im Geiste des Programms der Sozialrevolutionäre - das ist nicht das Wesentliche.

Das Wesentliche ist, daß die Bauernschaft die feste Überzeugung gewinnt, daß es auf dem Lande keine Gutsbesitzer mehr gibt, daß es den Bauern selbst überlassen wird, alle Fragen zu entscheiden, selbst ihr Leben zu gestalten. ( S t ü r m i s c h e r B e i f a l l . )

 

 

 

ROTE BAUERNINTERNATIONALE

 

 

DEUTSCHE SEKTION IN AKTION

in Berlin

Zum 2. Mal nimmt die deutsche Sektion am weltrevolutionären Bauernaufmarsch teil.

Den Weltagrakapitalismus durch die sozialistische Weltrevolution smashen!

Reaktionäre Hetze gegen die antikapitalistischen Proteste in Hammburg gegen den G20 und in Berlin beim " Wir haben es satt" Protest

Die sozialfaschistische DKP/SDAJ und die trotzkistische SAV schließen sich der weltimperialistischen Hetzpropaganda an!



Wie nach allen bedeutsamen Kämpfen auf der Welt folgen auch der Proteste gegen den G20 in Hamburg und jedes Jahr bei der " Wir haben es Satt" in Berlin eine wüste Hetzkapgange unter Beteiligung aller bürgerlich-imperialistischer Zeitungen, der Radio- und Fernsehrsender , dem Internet und natürlich der Bonzen und imperialistischen Politiker : " Brutale Nacht in Hamburg"; " Politiker und Verbände geißeln Verhalten der Schläger" ; " Schlacht an der Elbphilharmonie" ; " Der Schock von Hamburg" ; " Hamburger Krawalle einmütig verurteilt " ; Das und andere waren die Komentare.

Den Vogel schießt hierbei die sozialfaschistische DKP ab . https://www.unsere-zeit.de/de/4951/innenpolitik/7329

Alter was geht denn mit denen ? Für Satire ein ziemlich schlechter Geschmack ; Die sozialfaschistische DKP unterstützt das Gewaltmonopol des imperialistischen Staates und liefert G20-Gegner den bürgerlichen Repressionsapparat aus .

Es ist klar , daß die G20-Imperialisten ganz und gar nicht zufrieden waren mit dem Verlauf ihres Gipfels, der gleichzeitig eine " Feier in der  Elbphilharmonie " werden sollte. Weder wurde von ihnen das gesteckte Ziel erreicht, Teile der Bevölkerung durch dieses weltkapitalistische Spektakel zu verhetzen und zu verseuchen, noch gelang diesen Weltimperialisten eine " Feier im eigenen Kreis". Für das Scheitern dieser Ziele war auch ganz entscheidend die militante Form des Protestes, wozu auch die Blockaden gehören, die es eben verhinderte, daß etwa Merkel und Trump stehend im Wagen den Applaus der Bonzen im Stadion bei ihrer Einfahrt entgegennehmen konnten - stattdessen mußten sie wie in einer von Feinden belagerten Burg eingeflogen werden. Daß die G20-Weltimperialisten daher ganz besonders gegen die Militanz des Protestes noch sehr lange hetzen werden, war und ist selbstverständlich. Der Einfluß des Pazifismus in der antiimperialistischen Bewegung sollte gestärkt werden, Helfeshelfer des staatsmonopolistischen Kapitalismus der BRD wie die Jusos oder die Falken durften auf keinen Fall ihren Einfluß verlieren, die Hetze soll auf alle Fälle eine Bolschiwisierung der antiimperialistischen Bewegung verhindern.

In solchen Momenten kommt es für Weltrevolutionäre und der stalinistisch-hoxhaistischen Weltbewegung darauf an , diese Absichten der G20-Imperialisten und Bonzen entgegenzuwirken, Pazifismus und Opportunismus zu entlarven und den Kampf dagegen zu verstärken, vor der Hetze der Weltkapitalisten nicht zurückzuweichen.

Die sozialfaschistische DKP/SDAJ und die trotzkistische SAV aber zeigten erneut nach den Protesten in Hamburg und Berlin nichts anderes als ihre konterevolutionäre Fratze, bewiesen, daß ihnen am meisten am Herzen liegt, sich dem staatsmonopolistischen Kapitalismus der BRD und seinen Propagandisten anzubiedern und sei es, daß sie dazu selbst in den Chor der imperialistischen Hetze einfallen. So heißt es in  "Solidarität – Sozialistische Zeitung " ( Nr. 20/ 2017. S.2): " ... Erscheinung am Rande der großen friedlichen Demonstration... blutige Krawalle einer Handvoll anarchistischer Provokateure..."   " Was die Ausschreitungen der Spontis betrifft, so haben sich ja bekanntlich die an der großen internationalen Demonstration am Sonntag den 8.7.2017 beteiligten Organisationen - darunter auch unsere SAV - davon distanziert."

Ebenso wie die sozialfaschistische DKP und SDAJ spricht die trotzkistische SAV von einer " großen friedlichen Demonstration" so, als ob der antiimperialistische Kampf nur in friedlicher, in pazifistischer Form erlaubt und sinnvoll sei.

Und die trotzkistische SAV ist sogar noch stolz darauf, daß sie sich zusammen mit antibolschewistischen Organisationen wie der DKP, Jusos, Falken etc. von den Blockaden und dem Kampf im Schanzenviertel distanziert - in dieser Gesellschaftsform können sich wirklich nur eingefleischte Opportunisten und Konterrevolutionäre wohlfühlen. Daß die Blockaden und der Kamnpf im Schanzenviertel nicht nur von einer " Handvoll randalierender Idioten" ausging, das leugnet die trotzkistische SAV ganz bewußt , möchte sie doch gerne ihre eigenen pazifistischen Träume verwirklicht sehen.

In einer folgenden Nummer der " Solidarität" ( Nr. 22/2017, S.8) wurde der Verlauf der antkapitalistischen Proteste bis ins Groteske weiter verfälscht, nur um die den antiimperialistischen Kampf verratenden Konzepte der trotzkistischen SAV zu rechtfertigen. Als ob die von der trotzkistischen SAV geführten " Sozialismustage" die G20-Proteste geführt hätte, heißt es : " Als der Block der SOZIALISMUSTAGE mit der Masse der Demonstranten vor dem Millerntor-Stadion eintraf, mußten wir sehr bald feststellen, daß die Entfaltung wirklicher Massenproteste infolge einer ungezügelten Eskalation der Kämpfe mit den Polizeitruppen durch sogenannte ` undogmatische Gruppen ` nicht möglich war. "

Wieso sollten Kämpfe mit Knüppelkundentruppen " Massenproteste" behindern? Sind sie nicht vielmehr selbst ein Ausdruck des entschiedenen Kampfes gegen den G20-Weltkapitalismus gewesen, also eine ausgezeichnete Form des " Massenprotests" ? 

" Durch die Krawalle waren überdies die meisten Stadioneingänge blockiert, so daß, abgesehen von einer Ausnahme, keine Gruppen von Demonstranten ins Stadion gelangen konnten, was sonst sicher möglich gewesen wäre."

Mit seltener Blauäugigkeit soll hier dem Leser der " Solidarität" vorgelogen werden, daß die bis aufs Messer aufgerüsteten Knüppelkunden-, SEK-, und Feldjägereinheiten den Protestierenden sicher den Zugang zu der G20-Schau ermöglicht hätten, wären da nicht diese " randalierenden Vollidioten" gewesen. Mehr kann kaum noch die Wahrheit verdreht werden.

Allerdings steht die trotzkistische SAV nicht alleine mit ihrer Hetze gegen den weltrevolutionären Anti-G20 Kampf . Die sozialfaschistische SDAJ geht sogar noch weiter, wobei die " Position" das Organ der sozialfaschistischen SDAJ am weitesten vorgeprescht ist. Die sozialfaschistische SDAJ behauptet tatsächlich, der deutsche Imperialismus wünsche sich nichts sehnlicher als Proteste wie beim G20 in Hamburg. Andererseits setzt sie in wiederlicher Weise Ausschreitungen mit den Knüppelkunden gleich : " Von der Polizei- und Politrockern", " Krawalle vom Staat gewollt", " Auch wenn wir keine konkreten Beweise haben, steht für uns fest : Unter den Anarchisten waren gekaufte Elemente, die die Sache anheizen sollte, die sich jetzt über uns ergießt. " ( Position 7/2017, Titel, S.26 + 27)

Dabei ist es die sozialfaschistische SDAJ selbst, die eifrig mithetzt, wobei sie sogar wagt, unumwunden zuzugeben , daß er keinerlei Beweise für seine desinformierten Behauptungen hat. Dahinter wird sicht bar: Der Pazifismus reinsten Wassers, Blockaden und Gewalt kann allergöchstens nach Meinung dieser Pazifisten von den Imperialisten, Proteste aber müssen immer schön friedlich bleiben, um ja keine Vorwände zu liefern.

Solche ausgekochten Opportunisten verleihen dem Spontaneismus in der BRD relativ starken Zulauf, da heute vor allem spontaneistische Gruppen sich darauf eingestellt haben, solche Auseinandersetzungen wie im Schanzenviertel, wo die SEK am Start war, zu führen,  gleichzeitig aber zahlreiche maoistische Gruppierungen wie der Jugendwiderstand und zahlreiche andere  im weltanschaulichen und ideologischen Berreich auf den Kampf gegen den Opportunismus  nicht nur verzichten, sondern hier selbst ausgesprochen opportunistische Ideen vertreten ( so etwa , daß der deutsche Imperialismus angeblich vom US-Imperialismus an der Leine geführt werde).

Der stalinistisch-hoxhaistischen Weltbewegung stellt sich die Aufgabe , den Opportunismus in Inhalt und Form zu bekämpfen, die Notwendigkeit bewußt zu machen, den antiimperialistischen Kampf zu entwickeln und ihn als Mittel der Vorbereitung der sozialistischen Weltrevolution  zu verstehen. Dabei muß die stalinistisch-hoxhaistische Weltbewegung ihre iegenen Kräfte nüchtern einschätzen, die Aufgaben im antikapitalistischen Bereich in das richtige Verhältnis zu allen anderen Aufgaben setzen. Heute steht dabei vorrangig die Aufgabe der Schaffung einer Sektion der Kommunistischen Internationale (Stalinisten-Hoxhaisten) in jedem Land auf der Welt an, dieals eine ihrer Aufgaben auch den antiimperialistischen Kampf in Inhalt und Form weiter entwickeln wird.

 

TOD DEM WELTIMPERIALISMUS, AGARWELTKAPITALISMUS UND DER AGRAKONZERNE!

 

 

 

BULLEN - AB IN DEN STALL !!

 
Arbeiter und Bauern
- eine Kampffront gegen die internationale Verbrecherbande der Agrarkonzerne !

 

Aufruf zum weltrevolutionären Bauernaufmarsch

„wir haben es satt“ 

am Samstag den 20.1.18

in Berlin

 

 

Wer mitfahren will :

Busabfahrtszeiten:

  • Landshut Hbf 2:30 Uhr

  • Regensburg, Dultplatz 3:20 Uhr

  • AB Schwandorf/ Wackersdorf, Wolf Fleischfabrik 4:00 Uhr

  • Weiden, Autobahnausfahrt/Frauenrichtstraße 4:35 Uhr

  • Mitterteich, Autohof Aral Tankstelle 5:15 Uhr


Rückfahrt ca. 17:00 Uhr

 

 

 

 

 

 

LIDL - Ein Haufen Scheiße !

 

 

Power to the Bauer !

 

 

 

 

 

 

Weltweite Enteignung der Saatgutimperialisten !

 

 

 

 

Gedicht dazu :

Der Trotzkist sag den Bauern , daß er keine Zukunft hat
und dann fragt der Ökofascho ihn noch, warum haßt er diesen Staat ?
Trotzkisten und Ökofaschos Grüne, haltet die Schnauze, denn der Grund dafür seid ihr.
Schön ist die bürgerlich-trotzkistische Welt, wenn man den Weltimperialismus akzeptiert

Doch die Arbeiter-Bauern-und Soldatenräte wollen alles  und noch viel mehr
Auf Agrarkonzerne, Banken und Monopole zu scheißen fällt ihnen nicht schwer

Doch die Bauernräte geben nicht auf, können es nicht lassen
den Trotzkismus , Kapital , was ihr tut  und noch viel mehr zu hassen
Eure Agrarkonzerne machen die Bauern krank, macht sie kaputt
ihr zerstört den Bauernräten ihren Traum, ihr nehmt ihnen den Mut


Doch die Arbeiter-Bauern-und Soldatenräte wollen alles  und noch viel mehr
Auf Agrarkonzerne, Banken und Monopole zu scheißen fällt ihnen nicht schwer

Für Arbeiter-Bauern- und Soldatenräte ein Leben in Freiheit ohne Grenzen u. ohne Zäune
Agrarrevolution und sozialistische Weltrevolution sind für die Bonzen die größten Alpträume
mit Energie aus Sonne und Wind
mit Arbeitern, Bauern und Soldaten die in Räten leben, wo ihre Klassenwurzeln sind
Wir brauchen Arbeit , die uns Spaß und Zusammenhalt bringt
Wir brauchen Lieder ,die jeder hört und jeder singt
Jede Kreatur und jeder Stein
soll für alle Proletarier aller Länder und unterdrückte Völker sein!

Doch die Arbeiter-Bauern-und Soldatenräte wollen alles  und noch viel mehr
Auf Agrarkonzerne, Banken und Monopole zu scheißen fällt ihnen nicht schwer

Es ist nie zu spät , zu spät etwas zu tun.
Arbeiter-Bauern- und Soldatenräte können einfach alles machen,
doch sie dürfen niemals ruhen
Weltkapital und Weltimperialismus sind nicht mehr zu retten auf dieser Welt
doch Weltproletariat und Bauern ihrer  aller eigenes Leben ist das einzige , was zählt


Doch die Arbeiter-Bauern-und Soldatenräte wollen alles  und noch viel mehr
Auf Agrarkonzerne, Banken und Monopole zu scheißen fällt ihnen nicht schwer.

 

 

 

Grußadressen der Solidarität

 
Soldaritätserklärung der griechischen Sektion mit der deutschen Sektion

 

 

Ich sende an alle Genossen der deutschen Sektion solidarische Grüße , die nicht nach Berlin fahren durften, um an der LLL-Demo teilzunehmen.

Zerschlagen wir gemeinsam den deutschen faschistischen Staat!

Es lebe die Diktatur des Proletariats auf der ganzen Welt!



von einem Genossen der griechischen Sektion

 

Grußadressen der Solidarität


Grußadresse und Danksagung  an die  griechischen Sektion der Komintern(SH)

 

 

Vielen Dank , daß ihr in Gedanken bei unseren Kampf für 100 Jahre Novemberevolution seid, auch wenn ihr gerade nicht hier seid. Es gibt so ein Sprichwort:

Man greift diejenigen an , die den Ball haben. Und wer hat hier die Bälle ?? Das ist ja wohl die Komintern(SH) .

Schaut doch mal die ganzen Revis und Sozialfaschisten, wenn die sich die Hände reiben und blöd grinsen, wenn einer Sektion mal ein Mißgeschick passiert, ja wenn sie im weltrevolutionären Klassenkrieg mal ne Kugel abkriegen. Aber wie sagt man so schön , mit Blei kommt man der dritten Internationale nicht bei. Lest euch doch mal die blöden Facebook-Komentare durch , wie sich diese ganzen Revis und Sozialfaschisten einen Ast ablachen, wenn irgendeiner stalinistisch-hoxhaistischen Sektion mal ein Unglück passiert. Aber all unsere Neider und Klassenfeinde sollten wissen, was einen nicht umbringt, macht einen nur noch stärker.

Gerade deshalb laden wir alle stalinistisch-hoxhaistischen Kräfte für nächstes Jahr zum 100. Todestag von Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg zu uns ein. Das mit der Unterkunft kriegen wir schon irgend wie hin.

Die Konterrevolutionäre , die heute noch das Maul über die bolschewistische Internationale aufreißen, werde nächstes Jahr zittern und um die Häuser flitzen.

Werte G20-Gegner, working class, Bauern, Proletarier aller Länder, unterdrückte Völker , das Nummernschild des betreffenden Busses lautet M-EU8050. Was ihr damit macht, bleibt euch überlassen.

Als Belohnung für eure internationale Solidarität bekommt ihr von unserer Sektion das Gedicht zum 120. Geburtstag von  (22. Januar 1898)
Sergei Michailowitsch Eisenstein. Sein Film über die Oktoberrevolution kennt ja wohl jeder und wir zogen ihn uns immer in Leningrad zu 100 Jahre Oktoberrevolution rein.

 

Sergeij Eisenstein - Gedicht

Sergei Eisenstein wußte immer der Kapitalismus im Imperialismus parasitär verreckt
Sergei wußte ihr Weltkapitalisten bis zum Hals in ihrer eigenen Scheiße steckt
Der letzte klägliche Versuch sich noch mal freizukaufen
Dann die Angst der Klassenfeinde in ihren Augen, an der Gewissheit zu ersaufen
Ihr Bonzen und Marionetten , ihr die alle mal so mächtig wart
Wimmernd liegt ihr da , die ausgebeuteten dachten ihr seid so stark
Die Finanzoligarchie hat nicht alles im Griff , seid nicht die Herren jeder Lage
Der Imperialismus überzieht die Welt, wie die letzte große Plage


Sergei Eisenstein brachte die Zaren sich im eigenen Blut zu baden
Tausende Elektroschocks bringen Gefangene in Guantanamo zum braten
Sergei wußte der Kapitalismus im Imperialismus sterbend verwest
Ihr imperialistischen Konkurenten euch gegenseitig das Fleisch vom Knochen esst
Untergang in die Babarei und übrig bleibt dann nur noch ein stinkender Haufen
Den Rest machen die sozialfaschistischen Ratten, siehe dort sie kommen gelaufen


Doch das passiert nur in finanzkapitalistische Träumen
Denn auch die Reformisten fliegen ja auch oben, weit über den Bäumen
Wenn das Sergei wüßte, dann gucke einer` ma was für ne Ironie
Die ersten Türme sind gefallen, jetzt haben den Bonzen ihren 3. Weltkrieg

 

 

 

Resolution über

Betriebszeitungen

II. Org-Beratung des EKKI.

bestätigt vom Orgbüro des EKKI am 26. März 1926

 

 

 

 

 

Die Verfassung der RSFSR

vom 10. Juli 1918

 

 

 

 
Wie "Die Rote Fahne" am ersten Tag der Novemberrevolution das Licht der Welt erblickte ...

Über die Geburtsstunde der Roten Fahne

Stockdunkel war es bereits.

Der Tag, an dem auch Berlin von der Revolution erfaßt worden war, klang aus.

Da kursierte unter den immer noch erregten Massen, den Aufständischen und den Sympathisierenden, in vielen Exemplaren ein Blatt, wie es noch nie gesehen worden war: «Rote Fahne'), die erste Nummer der ersten Tageszeitung der Spartakusgruppe. Das war im traditionellen hauptstädtischen Blätterwald eine echte Revolutionssensation. Sie dokumentierte schwarz auf weiß: Das Berliner Proletariat beging den Jahrestag der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution mit dem Beginn der eigenen Revolution. Das Polizeipräsidium gestürmt, 650 Gefangene befreit, die proletarische Kampffahne über dem Schloß - davon kündete die Spartakuszeitung.
Vor allem aber war in ihr zu lesen, wie es nach dem ersten Akt der Volkserhebung weitergehen sollte.

Merkwürdig war der Untertitel dieser ersten Nummer der «Roten Fahne», die unter der Leitung von Hermann Duncker und Ernst Meyer erschien: «Ehemaliger Berliner Lokal-Anzeigen) stand dort als ein gedrucktes Zeugnis schwerer Geburt. Damit hatte es eine besondere Bewandtnis. Am Vormittag des 9. November entdeckte Hermann Duncker in einem der Demonstrationszüge Freunde aus der Arbeiterjugendbewegung, die zusammen mit revolutionären Soldaten und Matrosen ein Lastauto aufgetrieben und mit roten Fahnen geschmückt hatten.
Ein Wille beseelte sie: Die Revolution mußte siegen! Spartakus mußte die Führung fest in die Hand bekommen, Spartakus brauchte ein eigenes Sprachorgan, um täglich seine Meinung sagen, verbreiten und den Zusammenhalt der Revolutionäre festigen zu können. So beschlossen sie auf der Stelle, den «Lokalanzeiger» zu besetzen. Dieses infame Kriegshetzblatt durfte das Volk nicht weiter vergiften! «Los, fahren wir nach der Zimmerstraßc. Gesagt - getan !» Hermann Duncker berichtet die revolutionäre Episode, ein bildhafter Ausschnitt aus der Ganzheit der Mühen, auch der Erfolge dieses historischen Tages: «Und nun vollzog sich etwas geradezu Unglaubliches. Wir kletterten vom Wagen, zuerst die Kameraden mit ihren Gewehren. Die rote Fahne voran, drangen wir in das Gebäude ein, ohne einen ernstlichen Widerstand zu finden. Dann stürmten wir in die Redaktionsräume. In einem riesigen Zimmer schienen alle Redakteure zu einer Besprechung versammel t zu sein.
Auf meinen Zuruf: "Meine Herren, das Blatt hat sich gewendet, nun muß sich Ihr Blatt auch wenden!" - gab es im ganzen Raum nur ein betretenes Schweigen und resigniertes Kopfnicken. Der Konsequenz, daß ein Lokalanzeiger nicht mehr möglich sei, wenn die Revolution gesiegt habe, schienen sich selbst die Schreiberlinge des "Lokalanzeigers" - nicht verschließen zu können. So drängten sie dann eiligst und stumm zum Ausgang und überließen uns das Feld. Die Setzer leisteten zwar noch einigen Widerstand, doch aus der zweiten Abendausgabe des hochkonservativen "Lokalanzeigers" wurde die erste Nummer der «Roten Fahne» - eine neue Waffe der Spartakusführung im Kampf für die proletarisch-revolutionäre Orientierung der anti-imperialistischen Massenerhebung.

Zur selben Stunde, als die Rotationsmaschinen in der Zimmerstraße für die neue Sache zu laufen begannen, saß Rosa Luxemburg, zu quälender Untätigkeit verdammt, in Breslau. Am Vortage erst aus der Haft entlassen, war es ihr noch nicht gelungen, nach Berlin zu kommen. Der Zugverkehr war eingestellt, zwei Versuche der Spartakusgruppe, sie mit einem Auto abzuholen, waren mißglückt. Sie war einzig und allein auf den Telefonhörer angewiesen, nach dem sie in fieberhafter Spannung auch immer wieder griff, um Neues über den Fortgang der Ereignisse zu erfahren.

Die zweite Nummer der «Roten Fahne» war bereits zusammengestellt, als Rosa Luxemburg endlich - am Abend des 10. November gegen 10 Uhr - mit dem Zug in Berlin eintreffen konnte. Sie hegte keine Illusionen über die Schwere des Kampfes der Arbeiterklasse um die politische Macht. Trotz spärlicher Nachrichten hatte sie es am russischen Beispiel des Vorjahres 1917 erfahren können, und sie sah es nun, in den Tagen der deutschen Novemberrevolution, noch deutlicher: Die Revolution gegen den Imperialismus verlangte von der Arbeiterklasse und ihren Führern das Äußerste an Mut, Kraft und weitsichtiger Politik. An alledem würde es Rosa Luxemburg nicht mangeln. Schon einmal, im Dezember 1905, war sie auf nahezu abenteuerliche Weise mitten ins Revolutionsgeschehen gereist, und sie hatte in nur wenigen Monaten Hervorragendes leisten können. Im Endeffekt hatte sie 1907, auf dem Londoner Parteitag der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei Rußlands, fest an der Seite Lenins gestanden. Der Arbeiterklasse Deutschlands riet sie schon damals, den Blick nicht so sehr ins 19. Jahrhundert - auf die bürgerlich-demokratische Revolution von 1848/49 - zu lenken, sondern das ABC der heutigen Revolution bei den Russen zu lernen.
Nicht jederzeit und nicht in allen Fragen war sie seitdem mit Lenin einig gewesen. Sie hatte gestritten, kritisiert und geirrt. Jetzt aber war es in Deutschland und war sie selbst soweit, dem Beispiel der Bolschewiki zu folgen und eine vordringliche Aufgabe zu lösen: überall Arbeiter- und Soldatenräte zu bilden und deren Macht zu festigen.

Die soeben gesetzte zweite Nummer der «Roten Fahne» schlug den revolutionären Massenversammlungen in Berlin eine Resolution vor, die neben vielen wichtigen Forderungen zur Sicherung und Weiterführung der Revolution auch den Aufruf enthielt, Rosa Luxemburg in den zentralen Arbeiter- und Soldatenrat Deutschlands zu delegieren. Man begrüßte in Rosa die lebendige Garantie für ein Kampfbündnis der deutschen Revolution mit der russischen Sowjetrepublik, die Frau, «die für Hunderttausende Männer und Frauen West- und Osteuropas die geistigen Waffen des Freiheitskampfes gegen den Imperialismus schon lange vor dem Kriege mitgeschmiedet hat und die darum bis zum letzten Augenblick von den herrschenden Klassen als ihre Todfeindin im Kerker festgehalten» wurde.

Doch die Konterrevolution kannte die Gefahr, die von Spartakus und dessen kampferprobten Führern für den Bestand der alten Gesellschaftsordnung ausging. Kaum vom gestrigen Schock erholt, begann sie das Kesseltreiben gegen die «Rote Fahne».

«Als Rosa Luxemburg an jenem 10. November in die Redaktion kam», so erinnert sich Hermann Duncker, «wehte dort bereits ein anderes Lüftchen. Die Gefügigkeit, mit der sich die Herren und das gesamte Personal am Vortage dem revolutionären Willen des Proletariats unterworfen hatten, war einer immer stärker werdenden Widersetzlichkeit und Sabotage gewichen. Die Herren von Verlag und Redaktion gingen zur Regierung, schrien dort Zeter und Mordio, und die neue "Revolutions"regierung- schenkte den Klagen der bürgerlichen Pressegenerale ein williges Ohr. Ebert verfügte, daß die Zeitung ihrem ehemaligen Besitzer wieder auszuliefern sei, ihr konterrevolutionäres Gift also ungehindert weiterverspritzt werden durfte (!). Damit verstärkte sich die Aufsässigkeit mancher Setzer und Drucker. Da hielt Rosa Luxemburg vor der gesamten Belegschaft eine so eindringliche und leidenschaftliche Rede, daß von dieser Seite keine Schwierigkeiten mehr gemacht wurden und die zweite Nummer der <Roten Fahne> in Druck ging.

Tags darauf entstand ein Tumult auf der Straße und wiederum im Zeitungshaus. Auf Anordnung Eberts wurde die Redaktion der «Roten Fahne» durch Polizeigewalt (!) aus dem Gebäude des «Berliner Lokal-Anzeigers» exmittiert. Nicht viel hätte gefehlt, so wären Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg bereits an diesem Tage abermals verhaftet worden. Zwar konnten sie den Vollzugsrat der Arbeiter- und Soldatenräte dazu bewegen, gegen Scherl, den Verleger des «Lokalanzeigers», eine Verfügung zu erlassen; doch unter dem Beistand der Regierung Ebert gelang es Scherl, den Druck der «Roten Fahne» zu verhindern. Die Regierung ließ den reaktionären Betrieb unter militärischen (!) Schutz stellen, das Personal wurde gegen den Spartakusbund aufgeputscht und empfing für die Verweigerung des Druckes den Judaslohn von 16 000 Mark. Wer dennoch für Spartakus arbeiten wollte, erhielt die Kündigung.

Bis zum 17. November tobte nunmehr ein Kampf um die Frage:

Erscheint die «Rote Fahne» oder erscheint sie nicht?

Ungeduldig und aufgewühlt zog Rosa Luxemburg vom Hotel «Excelsior» ins Hotel "Moltke" um, schrieb sie in Gedanken Artikel für die «Rote Fahne», konnte sie kaum erwarten, ihre in Jahrzehnten erworbene Meisterschaft als Journalistin und Schriftstellerin ganz in den Dienst der Revolution zu stellen. Ihre Überzeugung, das Spartakusorgan werde wieder erscheinen, trug Früchte. Bei der Firma Lehmann, in der Königgrätzer Straße, wurde eine neue Druckgelegenheit gefunden.

Am 18. November war die «Rote Fahne» wieder da:

technisch zwar noch mit Mängeln behaftet, aber treffsicher im Inhalt - nicht zuletzt dank der politisch-theoretischen Klarheit, des revolutionären Elans und der stilistischen Originalität der von Rosa Luxemburg verfaßten Artikel. Der Name des "Lokalanzeigers" als Untertitel war jetzt verschwunden. Eindeutig wies sich die Zeitung als Zentralorgan des Spartakusbundes unter Schriftleitung von Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg aus. Diese Nummer enthielt drei Beiträge aus der Feder Rosa Luxemburgs:

«Der Anfang», «Das alte Spiel», «Eine Ehrenpflicht».

Clara Zetkin, Franz Mehring und andere treue Kampfgefährten, die sofort nach dem Neuerscheinen des Blattes um ein kritisches Urteil gebeten wurden, urteilten einhellig: Die «Rote Fahne» sei tatsächlich das einzige sozialistische Blatt in Berlin, ihr Zuschnitt sei im ganzen populär-agitatorisch und dränge auf einen richtigen Kurs. Fast jeder kam auch auf neue Ideen, so etwa, wie die Frauen und die Jugendlichen besser angesprochen werden könnten. Rosa Luxemburg konnte darauf nur versichern, daß dies alles gut wäre, doch nicht mangelnde Einsicht, sondern die latente Papierknappheit viele Pläne ersticke. Sie selbst komme fast um, gestand Rosa in einem Brief an Clara Zetkin, nicht nur vor Arbeit und Trubel, sondern auch vor Kummer um die «Rote Fahne».

Luxemburg und Liebknecht arbeiteten für die Leitung der Redaktion unermüdlich. Mehrere Wochen lang tippte die Schreiberin Frieda Alice bereits nach Rosas klarer Handschrift, bis sie es wagte, die Sekretärin Mathilde Jakob zu fragen, ob sie denn Rosa Luxemburg auch einmal sehen könnte. Als diese dann, ergraut und abgespannt im Türrahmen stand, erschrak die junge Genossin und platzte heraus: «Wat, in so einer kleinen Kruke stecken solche großen Gedanken ?» Auch Alfred Merges, der mit anderen Genossen für die persönliche Sicherheit Rosa Luxemburgs verantwortlich war, erinnert sich:
«Schier übermenschlich schien mir die Kraft der körperlich schwachen und kleinen Rosa. So zerbrechlich sie aussah, meisterte sie doch pünktlich mit der Härte ihres Willens das tagtägliche Arbeitspensum. War Karl von einer Kundgebung gekommen, berieten sie sofort die Lage und setzten die Besprechungen mit Genossen der Zentrale fort. So legten sie gemeinsam die Linie des nächsten Leitartikels fest.»

Rosa Luxemburg ging ganz und gar in der Arbeit für die «Rote Fahne», für die Revolution auf. «Wenn Du wüßtest,' wieviel ich Dir zu sagen hätte und wie ich hier lebe - wie im Hexenkessel!» schrieb sie am 29. November an Clara Zetkin. Am Vortage, nachts um 12 Uhr, sei sie das erste Mal in ihre Berliner Wohnung gekommen, und zwar auch nur deshalb, weil Karl und sie aus sämtlichen Hotels in der Gegend des Potsdamer und Anhalter Bahnhofs ausgewiesen (!) worden seien. Die Arbeit aber entwickele sich famos.

Die Redakteure der «Roten Fahne» wußten genau, wo den Arbeitern der Schuh drückte und wo es der Revolution an Macht gebrach. Die Machtfrage stand als Kernfrage der Revolution im Zentrum aller Artikel. Sollte sich die Revolution zu Schwung, Glanz und Größe erheben, dann bedurfte es absoluter Klarheit über die Unversöhnlichkeit der Klassengegensätze. Weil Rosa Luxemburg schon immer gegen alles Halbe, Zweideutige gewesen war, erklärte sie zum Grundsatz der Revolution: Wer nicht mit mir ist, ist wider mich! Doch sie wußte nur zu gut, daß um jeden einzelnen Arbeiter und Soldaten hartnäckig gerungen werden mußte. Realistisch stellte sie fest: «Der reaktionäre Staat der zivilisierten Welt wird nicht in 24 Stunden zum revolu tionären Volksstaat. Soldaten, die gestern in Finnland, Rußland, der Ukraine, im Baltikum als Gendarmen der Reaktion revolutionäre Proletarier mordeten, und Arbeiter, die dies ruhig geschehen ließen, sind nicht in 24 Stunden zu zielklaren Trägern des Sozialismus geworden.» Geduld für die Suchenden und Ringen um die Schwankenden, aber Abgrenzung gegenüber den feigen Unterhändlern und schonungslose Abrechnung mit den Konterrevolutionären charakterisieren die Handschrift Rosa Luxemburgs. Sie entlarvte das alte Spiel der Konterrevolution, die die Volksmassen irreleitete, indem die sozialistischen Ziele in anarchistische Abenteuer urngefälscht wurden: Gegen Putsche, Morde und ähnlichen Blödsinn werde geschrien, doch den Sozialismus meine man! Wer die Spartakusrichtung zu meucheln suche, wolle die proletarische Revolution selbst ins Herz treffen! Bitterernst warnte sie vor den Gegnern der Revolution, die durch jubelnde Menschenrnassen, winkende Soldaten und flatternde rote Fahnen nicht besiegt würden. Was das Proletariat brauche, schrieb Rosa Luxemburg am 24. November, das «ist die gesamte politische Macht im Staate, ist der Gebrauch dieser Macht zur rücksichtslosen Abschaffung des kapitalistischen Privateigentums, der Lohnsklaverei, der bürgerlichen Klassenherrschaft, zum Aufbau einer neuen, sozialistischen Gesellschaftsordnung». Der Sozialismus könne niemals mit parlamentarischen Mehrheitsbeschlüssen eingeführt werden.

Im Programmentwurf vom 14. Dezember 1918 faßte Rosa Luxemburg die Ziele des Spartakusbundes zusammen: Er sollte das Erreichte sichern und die Revolution vorantreiben. Nicht «Demokratie oder Diktatur» war die Frage, die auf der Tagesordnung der Revolutionsgeschichte stand, sondern bürgerliche Demokratie oder sozialistische Demokratie. Alle Macht den Räten! lautete die Losung der sozialistischen Revolution.
«Denn Diktatur des Proletariats, so schrieb Rosa Luxemburg, «das ist Demokratie im sozialistischen Sinne.
Diktatur des Proletariats, das sind nicht Bomben, Putsche, Krawalle, Anarchie, wie die Agenten des kapitalistischen Profits zielbewußt fälschen, sondern das ist der Gebrauch aller politischen und militärischen Machtmittel zur Unterdrückung der reaktionären Klassen und zur Verwirklichung des Sozialismus, zur Expropriation der Kapitalistenklasse im Sinne und durch den Willen der revolutionären Mehrheit des Proletariats - also im Geiste sozialistischer Dernokratie. Mit proletarischer Konsequenz stand für Rosa Luxemburg fest: Revolutionen kennen keine Halbheiten, keine Kompromisse, kein Schleichen und Sichducken. Revolutionen brauchen offene Visiere, klare Prinzipien, entschlossene Herzen, ganze Männer und mutige Frauen.

Bei vielen aktiven Teilnehmern der Novemberrevolution fand die Programmatik des Spartakusbundes volle Zustimmung. Die Reaktion aber wurde um so giftiger.
Der Kampf gegen sie widerspiegelt sich deutlich in den von Liebknecht und Luxemburg geprägten Schlagzeilen der "Roten Fahne":

Der neue Burgfrieden - Die Revolution - Der Frauen Dank - Rußland und die deutsche Revolution - Wer braucht die Putsche? - An die Proletarier aller Länder - Die Streikwelle erhebt sich - Eberts Hochverrat an der Revolution - Die Verschwörung gegen die Sozialisierung - Herr Ebert in der Schlinge - Militärputsch in Berlin? - Hindenburg als Haupt der Gegenrevolution - Scheidemanns weiße Garde - Arbeiter!
Auf zum Massenstreik!

Am ersten Weihnachtsfeiertag gönnte sich Rosa Luxemburg eine Stunde des Verschnaufens. «Liebste Clara», schrieb sie nachdenklich, «heute sitze ich zum ersten Mal seit Breslau an meinem Schreibtisch und will Dir einen Weihnachtsgruß senden. Wie viel lieber wäre ich zu Dir gefahren! Aber davon kann keine Rede sein, da ich an die Redaktion angekettet bin und jeden Tag dort bis Mitternacht in der Druckerei bin, um auch den Umbruch zu beaufsichtigen, außerdem treffen bei diesen aufgeregten Zeiten erst um 10 und 11 Uhr nachts die dringendsten Nachrichten und Weisungen ein, auf die sofort reagiert werden muß. Dazu fast jeden Tag vom frühen Morgen Konferenzen und Besprechungen, dazwischen noch Versammlungen und zur Abwechslung alle paar Tage die dringende Warnung von amtlichen Stellen, daß Karl und mir von Mordbuben aufgelauert wird, so daß wir nicht zu Hause schlafen sollen, sondern jede Nacht anderswo Obdach suchen müssen, bis mir die Sache zu dumm wird und ich einfach wieder nach Südende zurückkehre. So lebe ich im Trubel und in der Hatz seit dem ersten Augenblick ... "

In diesen Dezembertagen reifte inmitten angespanntester Kämpfe zwischen Revolution und Konterrevolution die endgültige Entscheidung für die Gründung einer neuen, revolutionären Kampfpartei heran. Die Glutatmosphäre der Revolution trieb Menschen und Dinge mit unheimlicher Schnelligkeit voran. Die USPD-Führer hatten sich als das Feigenblatt der Konterrevolution entpuppt, und sie erklärten sich nicht bereit, einen Parteitag zur Beratung der weiteren Aufgaben der Volksrevolution einzuberufen. Folglich durfte kein Tag länger gezögert werden: Der Spartakusbund mußte seine organisations-politischen Bindungen zur USPD lösen.
Nun stellte sich die "Rote Fahne" ganz in den Dienst der Gründung einer revolutionären Partei der Arbeiterklasse. Das Programm war bekannt, die Abrechnung mit Leuten vom Schlage Kautskys und Haases mehrfach erfolgt, die Nationalversammlungsdemagogie der Konterrevolution enthüllt. Am 29. Dezember schrieb Rosa Luxemburg in der «Roten Fahne»: «Die jetzige Revolution, die erst in ihrem Anfangsstadium steht, die gewaltige Perspektiven vor sich und weltgeschichtliche Probleme zu bewältigen hat, muß einen untrüglichen Kompaß haben, der in jedem Teilstadium des Kampfes, in jedem Siege und in jeder Niederlage unbeirrbar nach demselben großen Ziele weist: nach der sozialistischen Weltrevolution, nach dem rücksichtslosen Machtkampf des Proletariats um die Befreiung der Menschheit vom Joch des Kapitals. Dieser richtungsweisende Kompaß, dieser vorwärtstreibende Keil, der proletarisch-sozialistische Sauerteig der Revolution zu sein - das ist die spezifische Aufgabe des Spartakusbundes ... »

Am selben Tage beschloß der Spartakusbund die Trennung von der USPD, die Gründung einer eigenen Partei. Unter Rosa Luxemburgs und Karl Liebknechts Leitung hatte die «Rote Fahne» den komplizierten Prozeß der Formierung des Spartakusbundes unterstützt - von seinen Anfängen als Propagandavereinigung bis zur Neugeburt einer selbständigen revolutionären Arbeiterpartei. Sie hatte der proletarischen Kampfpartei, der schärfsten Waffe der Revolution, den ersten Schliff im Geiste des Roten Oktober gegeben.

 

 

 

EILMELDUNG - EILMELDUNG

 

Komintern (SH) von der Teilnahme an der LLL-Demo ausgeschlossen

Einreisestopp nach Berlin !
 
An alle Genossinnen und Genossen !
An alle Freunde der Komintern (SH) !
An alle Anti-Faschisten !

Übt Solidarität !

Unter polizeilichen Auflagen wurden Busunternehmen daran gehindert, uns nach Berlin zu fahren !

Dieser Staat, welcher veranlasst hat, die Komintern (SH) daran zu hindern, nach Berlin zu kommen, um Rosa und Karl zu gedenken, das ist der gleiche Staat, welcher sie umgebracht hat !!!

"TROTZ ALLEDEM!"

Zerschlagt diesen faschistischen BRD-Staat

und errichtet die Diktatur des Proletariats!

und

Aufruf zum Boykott des finanzkapitalistischen " Flixbuskonzerns"

https://www.flixbus.de


Die deutsche Sektion der Komintern (SH) 2018 nicht wieder bei der LLL ?

Wie kann das sein ?

Wie geht das ?

 

Sind wir von irgendwelchen trotzkistischen oder faschistischen Banden überfallen worden? Jeder der uns kennt, der weiß das die LLL für die dritte Internationale eine Herzensangelegenheit ist. Umso beschissener ist es natürlich , daß am 100. Jahrestag des roten November die ganze Bandbreite von revisionistischen, trotzkistischen, maoistischen, sozialifaschistischen , pro-Putin, - bürgerlich-reaktionären Kräften getragenen Karnevallsumzug dieses Jahr ihre imperialistische Friedhofsruhe vor uns hatten. Diese gesamte bürgerlich-revisionistische Welt kann nur dieses einemal aufatmen , müssen nicht wieder am nächsten Tag  " schreckliche Sachen " über sie auf der Homepage der Komintern(SH) lesen. Schon 2011 traten wir erstmals mit der Spartakusfahne in Erscheinung  http://ciml.250x.com/sections/german_section/

german_worldrev/l_l_l_2012.html   .  Als stalinistisch-hoxhaistische Weltbewegung sind wir der Sache des Weltproletariats verpflichtet. Drum erstmal die Infomation an die Proletarier aller Länder und unterdrückten Völker : uns geht es gesundheitlich so weit gut , wir sind trotz starker Unterkühlung unversehrt. Das letztemal als die deutsche Sektion der Komintern(SH) eine LLL verkackt hat, war 2008, also genau 10 Jahre her. Damals war es noch die deutsche Sektion der Komintern/ML bzw. die KPD/ML.

 

An den kapitalistischen Flixbuskonzern!

 

Auf der Haltestelle wurden Leuten der dt. Sektion der Komintern(SH) aus faschistischen und antikommunistischen Motiven vom Pegida-Busfahrer die Fahrt nach Berlin verweigert! Der Verweis das das Gepäck bestehand aus der Spartakusfahne, deren Länge gerade mal bis zu Hüfte reicht (Fahnenstange kann man aufziehen) und einem Plakat unzulässig sei, ist nicht nur reine Heuchellei , sondern eine absolut antibolschewistisch motivierte Schandtat! Man muß dazu bedenken das haargenau das selbe Gepäck mit haargenau den selben Utensilien 2015 und 2016 zur LLL mit der selben Busfirma mitgenommen wurden. (!!!)

Auch bei den traditionellen 1.Mai Reisen nach Hamburg wurde das Recht auf Reisefreiheit mit den sogenannten Flixbus-Konzern genutzt. Bedeutet dies etwa, daß der weltrevolutionäre , rote 1. Mai in Hamburg für uns nun tabu ist ?

In einem faschistischen Staat wie der BRD, der in der Tradition des 3. Reiches steht gibt es keine " demokratischen Rechte und Freiheiten" . Die deutsche Sektion der Komintern(SH) duldet diese verbrecherische Verschwörung und üblen Sabotagenakt aus Geheimdiensten und Nazis auf keinen Fall! Wir fordern " flixbus" ausdrücklich auf, sich bei der Stalinistisch-Hoxhaistischen Weltbewegung zu entschuldigen und unverzüglich die vergeigten Reisekosten zu entschädigen! Wir setzen flixbus eine Frist bis zum 5. Mai , 8.00 Uhr , den 200. Geburtstag von Karl Marx!

Dabei unterscheiden wir bewußt zwischen den Flixbus-Kollegen, die als Busfahrer arbeiten. Mit den Kollegen von der Busfahrt,  streikten wir damals wie heute zusammen mit der RGO für höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen. Aber Streikbruch ist die Lebensaufgabe  solcher Knallgurken wie der Pegida-Busfahrer ( wohnhaft in Berlin) , der sowieso blos die Löhne drückt und sich auf dem Schoß seines Bonzenchefs wohl fühlt.

Die Komintern(SH) und ihre Repräsentaten  sollen offensichtlich durch antikommunistische Hetzkampagnen der Pegida in Zusammenarbeit mit dem Staatsschutz gezielt an der Teilnahme der LLL gehindert werden. Eine derart fadenscheinige Begründung wegen dem Gepäck , bestehnd aus Spartakusfahne und Plakat ( was so gut wie kein Platz wegnimmt im Anbetracht , daß der Gepäckraum fast leer war (!!!))  kann die eigentliche Absicht der imperialistischen Monopolbourgeoisie nicht verschleiern und beseitigen.

Die vom staatsmonopolistischen Kapitalimus der BRD getragende Schmutzaktion gegen die bolschewistische Weltpartei und ihren Repräsentanten hat mit einem ernsthaften Gewerbe für Reisegäste absolut nichts zu tun!

In der Kenntnis des modernen Antibolschewismus und seiner staatstragenden Rolle in der BRD geht die faschistische Pegida offensichtlich davon aus , dass weltrevolutionäre Kräfte  “Freiwild” sind und es von daher unproblematisch möglich ist, sie an der Reise zur LLL oder sonstwohin zu hindern und sie undisziplinierten Verhaltens zu bezichtigen. Wir leben in der Bundesrepublik Deutschland , ein Staat in der Tradition des Nazi-Faschismus bzw. der Militärdiktatur von Kaiser Wilhelm den 2.. Die Arbeiter- und Volksbewegung muß sich ihre demokratische Rechte im Tageskampf hart erkämpfen und verteidigen . Diese in den alltäglichen Kämpfen erzielten demokratische Rechte stehen nicht nur auf dem Papier, sondern müssen auch genutzt werden. Dazu gehört auch das Recht auf Reisefreiheit ; sich gegen Entlassungen, Volksverhetzung,  oder Ausgrenzung selbstorganisiert zu wehren. Auf das demokratische Recht, sich nicht an irgend einer Reise hindern zu lassen, wird weder gegenüber dem imperialistischen Staatsapparat, noch den Flixbus-Konzern und den Pegida-Busfahrer gegenüber verzichtet.

Gerade angesichts historischer Erfahrungen mit dem Hitler-Faschismus und dem nach wie vor existierenden KPD-Verbot ist es erforderlich, entschieden für die Verteidigung demokratischer Rechte von stalinistisch-hoxhaistischen und weltrevolutionären Kräften einzutreten und nicht hinzunehmen, dass diese wie ‚Freiwild’ behandelt werden.

In der von Pegida und Verfassungsschutz vorbreiteten Aktion und Sabotage gegenüber der Komintern(SH) und ihrer Delegationen geht es ganz offensichtlich nicht um nicht - reisekonformes Gepäck oder Ordnungswiedrigkeiten, sondern eine von Pegida und Geheimdiensten mitgetragenen antikommunistischen Krieg.

Wir dürfen flixbus daher auffordern, derartige Pegida-Leute umgehend mit einem Berufsverbot zu belegen und diese fristlos entlassen, damit sich derartige Vorfälle in Zukunft nicht wiederholen.

Insbesondere dürfen die RGO ( Revolutionäre Gewerkschaftsopposition) als Sektion der RGI ( Rote Gewerkschaftsinternationale) die working class , genauer gesagt die Flixbuskollegen auffordern, in den Streik zu treten um gegen die korrupten Machschaften und üblen Methoden des Flixbuskonzern zu kämpfen .


i. A deutsche Sektion der Komintern (SH)

 

Grußadressen der Solidarität

 
Soldaritätserklärung der arabischen Sektion mit der deutschen Sektion

تم منع رفاقنا من أعضاء الحزب الشيوعي الألمان/س.خ علي يد شركة فليكسباص من الحضور إلي برلين في تحرك مشاة (ل.ل.ل)/لوكسمبورغ لينين ليبكنخت، إحياءً للذكري التاسعة والتسعين لمقتل الشهيدين روزا لوكسمبورغ وكارل ليبكنخت، كل التضامن مع القسم الألماني للأممية الشيوعية !

 

 

Zu Ehren

von Rosa Luxemburg

und Karl Liebknecht

 

... den beiden Gründern der Roten Fahne

Das "Rote Fahne" -Archiv

1918 - 1919

neu veröffentlicht von der Komintern (SH)

(Jahrgänge werden kontinuierlich vervollständigt)

 

 

 

 

 
vor 10 Jahren ...
... Gründung der
 
Webseite   enverhoxha.ru
 

 

Grußadressen der Solidarität

 

Grußadresse der Komintern (SH) zum 10. Jahrestag der russischen Webseite enverhoxha.ru

12. 1. 2008 - 12. 1. 2018

Liebe Moskauer Genossen von enverhoxha.ru !

Die Komintern (SH) und alle ihre Sektionen, insbesondere die russische Sektion, sendet euch revolutionäre Grüße.

Die große Bedeutung deiner 10 Jahre langen Arbeit ging von Anfang an über die Grenzen Russland hinaus. Eure Webseite trägt einen berühmten, weltbekannten Namen. Sie hat sich nicht nur großen Respekt verdient, sondern erfreut sich auch großer Beliebtheit bei Genossen in fast jedem Land der Welt. Daraus resultiert auch die große internationalistische Unterstützung, die ihr erhalten habt und weiterhin erhaltet. Im Geiste des proletarischen Internationalismus hat enverhoxha.ru nicht nur die albanischen Schriften in russischer Sprache veröffentlicht, sondern in vielen Sprachen der Welt.

Die große Sammlung aller publizierten Schriften ist von unschätzbarem Wert.

10 Jahre lang hat enverhoxha.ru in mühevoller Arbeit nicht nur für die revolutionäre Bewegung in Russland, sondern für die gesamte revolutionäre Weltbewegung einen unschätzbaren Beitrag geleistet. Hierfür sprechen wir unseren tiefen Dank aus.

Die Webseite enverhoxha.ru hat allen internationalen Freunden der Sowjetunion Lenins und Stalins, allen Freunden des albanischen Volkesr Welt bewiesen, dass die Freundschaft zwischen Stalin und Enver Hoxha, zwischen den Völkern der Sowjetunion und dem albanischen Volk nicht erloschen ist und auch niemals erlischt.

 

Вечная дружба албанского и советского народов.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Diese Freundschaft basiert nicht zuletzt auf dem gemeinsamen Kampf gegen den modernen Revisionismus, an deren Spitze Stalin und Enver Hoxha vorbildlich gekämpft haben. Es gilt diesen Kampf entschlossen fortzusetzen und siegreich zu Ende zu führen, nicht nur in Russland, sondern auch im Weltmaßstab. Ohne die Werke von Stalin und Enver Hoxha ist es unmöglich, den Revisionismus endgültig zu besiegen.

Zur Zeit von Enver Hoxha waren albanische Veröffentlichungen in Russland verboten und erst jetzt beginnen sich die russischen Archive zu öffnen zur Freude von enverhoxha.ru und natürlich zur Freude von uns allen. Jeden Versuch seitens der Feinde Enver Hoxhas und des albanischen Volkes, unserer befreundeten Webseite enverhoxha.ru Schaden zuzufügen, egal welcher Art, werden wir mit unserer vorbehaltlosen Solidarität beantworten.


Lieber Genossen von enverhoxha.ru !

Die beiden Klassiker des Marxismus-Leninismus, Stalin und Enver Hoxha, halten wir in Ehren. Wir tragen diese beiden großen Genossen nicht nur in unserem Parteinamen, sondern auch im Herzen.

Wir Genossen von der Komintern (SH) sind stolz und dankbar zugleich, auf eine 10 Jahre dauernde Freundschaft mit euch zurückblicken zu dürfen.

Jedes Mal, wenn ihr mit großer Perfektion wieder eine neue Publikation herausgegeben habt, ist unsere Freude riesengroß. Alles, was wir über Enver Hoxha und das sozialistische Albanien in russischer Sprache veröffentlicht haben, wurde von enverhoxha.ru in mühevoller Arbeit herausgegeben.

Der herzlichen Verbindung zwischen der Komintern (SH) und enverhoxha.ru, lag immer die Liebe zu Enver Hoxha, zum sozialistischen Albanien und zu den Lehren der 5 Klassiker des Marxismus-Leninismus zu Grunde. Genauso unvergänglich wie die Werke der 5 Klassiker wird auch unsere Freundschaft bleiben.

Wir wünschen euch für die Zukunft weiterhin großen Erfolg.

Es lebe die Feundschaft zwischen enverhoxha.ru und der Komintern (SH) !

Es lebe der 10. Jahrestag der Gründung der Werbseite enverhoxha.ru

mit kommunistischem Gruß

Komintern (SH)

Произведения Энвера Ходжа.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dankesschreiben der Genossen von enverhoxha.ru

Hallo, liebe Genossen!

Vielen Dank für die herzlichen Begrüßungsworte und die revolutionäre Solidarität und Unterstützung der Website www.enverhoxha.ru am 10. Jahrestag ihrer Gründung.
Wir versichern euch, dass die dem Genossen Enver Hoxha gewidmete Seite auch weiterhin das Banner des proletarischen Internationalismus hochhalten wird und in Russland und auf der ganzen Welt das theoretische Vermächtnis des herausragenden Klassikers des Marxismus-Leninismus verbreiten wird!
Wir hoffen auf eine weitere Zusammenarbeit mit der Komintern (SH) im Interesse unseres gemeinsamen Kampfes gegen Imperialismus, Revisionismus und reaktionäre Kräfte in der ganzen Welt und den Triumph der sozialistischen Weltrevolution!

Mit kommunistischen Grüßen

die Genossen von enverhoxha.ru

 

 

 

 

Nachtrag

Lenin über

das Kommunistische Manifest

von Marx und Engels

 

aus Anlass des 170. Jahrestags des Kommunistischen Manifests

Januar 1848 - Januar 2018

(Sammlung von Zitaten - zusammengestellt von Wolfgang Eggers)

 

Diese Zitatensammlung ist unser wichtigster Beitrag zum 170. Jahrestag des Kommunistischen Manifests.

Warum ?

1. Die Zitatensammlung eignet sich nicht nur als hervorragende Ergänzung zur Schulung des Kommunistischen Manifests, sondern ist hierfür sogar unverzichtbar.

2. Die Zitatensammlung enthält diejenigen Korrekturen, die Marx und Engels selbst später am Kommunistischen Manifest vorgenommen hatten.

3. Die Zitatensammlung ist eine Dokumentation der Tatsache, dass der Leninismus vom Kommunistischen Manifest ausgeht und eine Weiterentwicklung des Marxismus darstellt. Niemand auf der Welt hat das Kommunistische Manifest unter den Bedingungen des Imperialismus gegen die Opportunisten aller Schattierungen in Russland und auf der ganzen Welt ehrenvoller verteidigt als Lenin.

4. Die Veröffentlichung unserer Zitatensammlung widerlegt alle Leute, die uns Stalinisten-Hoxhaisten beschuldigen, den Boden des Marxismus-Leninismus verlassen zu haben.

Man kann den Stalinismus-Hoxhaismus nicht ohne den Marxismus-Leninismus verteidigen, aus dem er hervorgegangen ist.

Die gesamte Geschichte der kommunistischen Weltbewegung begann mit dem Kommunistischen Manifest und wird sich hierauf weiter entwickeln.

 

 

R G O

deutsche Sektion der RGI

(Rote Gewerkschaftsinternationale)

Aufruf zum STREIK !

WAS SONST?


Die Forderungen der Metaller in der laufenden Tarifrunde verdienen volle Solidarität:
6 Prozent mehr Lohn und Gehalt und die Wahloption zur Verkürzung der Arbeitszeit – zum Teil mit Lohnausgleich – auf 28 Stunden bis zu 24 Monate!
Die RGO als Sektion der RGI ruft alle zur Solidarität auf!


Endlich ist das Thema Arbeitszeitverkürzung wieder auf dem Tisch!

Schluss mit der Vernachlässigung der geltenden 35-Stunden-Woche durch die Führung der IG Metall!

Im Weltkapitalismus geht es brutal und skrupellos zu. Ja als einzelner Arbeiter ist man im Betrieb und in der Fabrik ein kleiner Fisch im Haifischbecken. Das zeigt sich tagtäglich trotz gegenteiliger Beteuerungen der bürgerlichen Politiker und Bonzen, der Gewerkschaftsbonzen , die alle in der Glotze- in der Volksverblödungsmaschine, im Radio und natürlich im Internet Krokodilstränen vergießen. Das zeigt sich nicht nur in der Bundesrepublik Deutschland, in Rheinhausen und Hattingen, in Peine-Salzgitter, bei der Maxhütte, bei Saarstahl, bei Klöckner/Bremen, der Georgsmariehütte in Osnabrück und anderswo. Das zeigt sich ebenso in anderen Ländern, in Großbritannien, im französischen Lothringen, in Belgien, in Österreich oder bei den Opelkollegen in der Russischen Föderation, genauso bei den Kollegen der 3 BMW-Werke in Shenyang , 40 km von der nordkoreanischen Grenze, etc.

Die sogenannte " freie Marktwirtschaft" ist in Wahrheit nichts als eine dreckige Lüge, die den Kampf vertuschen soll, den die Monopole mit allen Mitteln auf dem Rücken der working class und der anderen Werktätigen austragen, um ihre Konkurrenten niederzuringen. Die geplante Zusammenarbeit der Konzerne Krupp, Thyssen und Siemens in Karl-Marx-Stadt ist notwendiger Ausdruck des weltimperialistischen Systems , dient dem weltweiten Kampf um Maximalprofit, und deshalb soll Rheinhausen, geht es nach dem Willen dieser Finanzkapitalisten, fallen. Die Ruinierung riesiger Industriebetriebe durch andere, noch größere im eigenen Land oder in andern Ländern im Kampf um immer gigantischere Profite und damit einhergehend Arbeitslosigkeit , Ghettorisierung, Elend für die Massen - das ist Ausdruck des völligen Widersinns dieses weltkapitalistischen Systems, das gestürzt werden muß.

* Arbeitslosigkeit, Betriebsstilllegungen, Rationalisierungen auf Kosten der Werktätigen, Lohnkürzungen, Ausbeutung und Unterdrückung wird es geben, solange es Weltkapitalismus gibt. Darüber muß man sich bewußt sein. Wenn der eine Kampf Erfolg hat, muß man schon wieder in den Startlöchern für den nächsten Kampf stehen. Je härter, geeinter und entschlossener dieser Kampf geführt wird, um so besser, um so erfolgversprechender . Doch der notwendige Abwehrkampf gegen all diese Übel kann nur etwas an den Auswirkungen des weltkapitalistischen Systems ändern, nichts aber am Weltsystem selbst.

In diesen Auseinandersetzungen kann einiges klar werden, was für die weiteren Kämpfe ( die ökonomischen, die tagesaktuellen und vor allem für den KAMPF UM DEN STURZ DER WELTKAPITALISTENKLASSE UND DIE ARBEITERMACHT) ausschlaggebend ist :

Klarheit darüber, wie dieses Weltsystem in Wirklichkeit funktioniert ( und vor allem dem Märchen der sogenannten " Vollbeschäftigung" schonungslos an den Pranger stellen - Fakten nennen, anstatt hohle Phrasen und hirnlose Parolen!),  das Massenarbeitslosigkeit, Weltfinanzkrisen und Elend für diejenigen bringt, die alle Werte schaffen ; Klarheit über die schäbige Rolle ALLER Parteien, die bei der Bundestagswahl angetreten sind, egal ob groß oder klein, und ihre Bonzen und Politiker ; Klarheit über die Funktion der gelben und sozialfaschistischen Gewerkschaften; darüber , wozu eigentlich die Knüppelkunden, Bundeswehr und das Gewaltmonopol des Staates da sind.

Diese Kämpfe sind auch der richtige Rahmen um folgendes klarzustellen:

Wenn der Weltkapitalismus als System wirklich verrottet, verfault, vergammelt, millionenfach verflucht, überfällig, überflüssig ist und gestürzt werden muß , wie , mit wem macht man das ?

Ja, das heißt Weltrevolution und  " gewaltigste Bürgerkrieg" ( Rosa Luxemburg ; KPD Programm 1918. Aber was tun, da Bundeswehr und Knüppelkunden, Bundesgrenzschutz, DSO, KSK, und andere Elitetruppen des Finanzkapitals wie die GSG9, SEK , EU-Battlegroup, Gladionetzwerk und andere sicherlich auf den Plan treten?

Und vor allem:  Was ist die  Alternative? Kubas und Nordkoreas  "Sozialismus",  wo die working class auch nichts zu sagen hat, und sich das ganze Wirtschaftssystem heute immer unverhüllter als Profitsyste mit all seinen üblen Folge entpuppt?

Wie  kann  man  gewährleisten,  daß nach der  Weltrevolution die Weltdiktatur des Weltproletariats, eine  wirklich  weltsozialistische  Demokratie für die  Bauern und  Arbeiter,  für die Massen der Ausgebeuteten und Werktätigen entsteht, und die ehemaligen Ausbeuter, die Anhänger des alten weltkapitalistischen Systems und seine  Kreaturen, die Weltreaktionäre,  Kriegshetzer'  und Faschisten  unterdrückt werden, damit sie nicht mehr hoch kommen?

Wie funktioniert eine weltproletarische Planwirt­schaft?  Wie wird verhindert, daß nicht eine kleine Clique von bürokratischen Kapitalisten,  die sich "Sozialisten" oder  "Kommunisten" nennen,  für die Interessen einer kleinen privilegierten Schicht plant, sondern daß  wirklich von den Werktätigen für die Werktätigen geplant und gewirtschaftet wird? 

Welche Rolle muß bei all dem eine wirkliche Arbeiterinternationale,  eine kommunistische Internationale (Stalinisten-Hoxhaisten)  spielen? 

Das sind  die auf lange Sicht entscheidenden  Fragen, die gestellt, diskutiert und beantwortet werden müssen, wenn die kämpferische Kraft der Arbeiterbewegung  heute nicht nur kurz aufflammen und dann wieder von den berufsmäßigen Abwieglern und Streikbrechern eingeschläfert und fertig gemacht, sondern für die kommenden Kämpfe  wachsen und stärker werden soll. 

Werktätige, Bauern und   und  Arbeiter! 

Mit  Betteln  und  Bitten,  mit  blindem  Vertrauen  in  die  sozialfaschistische IG-Metall ,  mit blindem Vertrauen in den Stimmzettel und die sozialfaschistische  SPD,  mit rein legalen und "feinen"  Methoden, mit  all diesem Krampf kommen wir nicht weiter, werden wir fertiggemacht, plattgemacht und erledigt. Das Gebot der Stunde  ist der harte, radikale Klassenkampf, sind eigenständige Organisationsformen wie die der RGO und der RGI,  ist  die  weitergehende  Auseinandersetzung und/oder die Grundfragen dieser Gesellschaftweltsordnug.

ÜBER DIE GRÜNDE, WARUM DER SOZIALFASCHISTISCHE DGB UND ANDERE GELBE GEWERKSCHAFTEN NOTORISCHE FEINDE JEDER KLASSENKÄMPFERISCHEN ARBEITEROFFENSIVE SIND

Nicht erst seit heute verschachert die sozialfaschistische IG Metall genau wie die Apparate anderer gelber Gewerkschaften des sozialfaschistischen DGB die  Arbeiterinteressen in "zähen Verhandlungen""konzertierten  Aktionen" "Optimierungskonzepten" an die Weltkapitallisten.  So gab es im Oktober 1987  Verhandlungen zwischen der Bundesregierung, den Stahlkonzernen, der IG  Metall und der DAG. Heraus kam eine Einigung über Massenentlassungen von 34 000 Stahlarbeitern, natürlich verschleiert durch angebliche "Arbeitsplatzgarantien bis Ende 1989""soziale  Flankierungen " u.a.m. , womit die  Gewerkschaftsbonzen meinen, ihren Verrat  den Werktätigen und Arbeitern besser verkaufen zu können. Solche Schachereien ebenso wie ihre Abwiegelei bei Arbeitskämpfen u.ä. bringen die sozialfaschistischen DGB-Bonzen immer mehr in Verruf und stoßen bei den kämpferischsten Teilen der working class auf offene Feindschaft. Woraus  erklären sich diese niederträchtigen  Verrätereien dieser angeblichen "Arbeitervertreter" ? Keinesfalls einfach aus sicherlich auch reichlich vorhandener Charakterlosigkeit , aus Karrierismus oder anderen  ekelerregenden Eigenschaften. Die Gründe liegen tiefer. Bei genauer Betrachtung des Gesellschaftssystems in der BRD  zeigt  sich, daß ein wesentlicher Zug die  Ausbeutung der Völker anderer Länder ist.  Durch diese imperialistlische Ausbeutung - z.B. in sogenannten "Billiglohnländern"  - wird ein Extraprofit erzielt.  Lenin  erklärte  uns, wozu die Imperialisten die- Extraprofit unter anderem verwenden:

" Es ist klar, daß man aus solchem gigantischen EXTRAPROFIT (denn diesen Profit streichen die Kapitalisten über den Profit hinaus ein, den sie aus den Arbeitern ihres "eigenen" Landes herauspressen) die Arbeiterführer und die Oberschicht der Arbeiteraristokratie b e s t e c h e n kann. Sie wird denn auch von den Kapitalisten der "fortgeschrittenen" Länder bestochen - durch tausenderlei Methoden, direkte und indirekte, offene und versteckte.

Diese Schicht der verbürgerten Arbeiter oder der "Arbeiteraristokratie", in ihrer Lebensweise, nach ihrem Einkommen, durch ihre ganze Weltanschauung vollkommen verspießert, ist die Hauptstütze der II. Internationale und in unseren Tagen die soziale (nicht militärische) Hauptstütze der Bourgeoisie. Denn sie sind wirkliche Agenten der Bourgeoisie innerhalb der Arbeiterbewegung, Arbeiterkommis der Kapitalistenklasse (labor lieutenants of the capitalist class), wirkliche Schrittmacher des Reformismus und Chauvinismus. Im Bürgerkrieg zwischen Proletariat und Bourgeoisie stellen sie sich in nicht geringer Zahl unweigerlich auf die Seite der Bourgeoisie, auf die Seite der "Versailler" gegen die "Kommunarden". ( LENIN, " Der Imperialismus als höchstes Stadion des Kapitalismus", 1920, LW 22, S.198 Änderungen von RGO vorgenommen)

Der sozialfaschistische DGB mit samt seinem gelben Apparat, zu dem auch die IG-Metall gehört,  ist ein wichtiger Teil und steht an der Spitze dieser Schicht der Arbeiteraristikratie.


Die Solidarität mit dem Kampf der Metaller geht alle an!

Arbeitszeitverkürzung nicht nur für einzelne, sondern für alle!

Voller Streik, was sonst? Streikbrechern auf die Fresse!

30-Stundenwoche bei vollem Lohn- und Gehaltsausgleich!

Sich nicht spalten lassen!

 

Der Stalinismus-Hoxhaismus

reduziert sich nicht auf einfachen Dienst an der globalisierten Arbeiterbewegung:

Der Stalinismus-Hoxhaismus

ist die Vereinigung von Weltsozialismus und Arbeiterweltbewegung.

Die sich globalisierende Arbeiterbewegung ist erst dann über ihren Keimzustand und über das Kindheitsstadium hinausgewachsen, wenn sie zu einer zentral organisierten Bewegung des Weltroletariats, zur Bewegung einer weltweit zusammengeschweißten Klasse geworden ist, wenn sich das Weltproletariat ein weltsozialistisches Bewusstsein angeeignet hat und zum einheitlichen politischen Kampf im Weltmaßstab übergegangen ist, um die Diktatur des Weltproletariats zu errichten.

Komintern (SH)



 

ERNST AUST

Verteidigen wir die

marxistisch-leninistische Betriebs- und Gewerkschaftslinie

des Genossen Ernst Aust!

Bauen wir wieder die RGO auf !

 

 

Wir Stalinisten-Hoxhaisten

verschmähen es, unsere Ansichten und Absichten zu verheimlichen.

Wir erklären es offen, dass unsere Zwecke nur durch den gewaltsamen Umsturz aller bisherigen Gesellschaftsordnung erreicht werden können.

Mögen die herrschenden Klassen vor einer kommunistischen Weltrevolution erzittern.

Das Weltproletariat hat nichts in ihr zu verlieren als seine Ketten.

Das Weltproletariat hat eine Welt zu gewinnen.



Proletarier aller Länder - vereinigt euch!

Weltproletariat - vereinige alle Länder!

 

 

Marx und Engels

170 JAHRE

KOMMUNISTISCHES MANIFEST

Januar 1848 - Januar 2018

 

"Dieses kleine Büchlein wiegt ganze Bände auf: Sein Geist beseelt und bewegt bis heute das gesamte organisierte und kämpfende Proletariat der zivilisierten Welt."

(Lenin, Werke, Band 2, Seite 10)

 

* * *

Die „Vereinigung von Sozialismus und Arbeiterbewegung" gehört zu den Hauptideen des „Kommunistischen Manifests"

(Lenin, Werke, Band 4, Seite 211)

 

 

 

große spezielle Webseite ...

 

 

Was lernen wir aus 170 Jahren Kommunistisches Manifest ?
Das Kommunistische Manifest muss von uns im Kampf gegen den Neo-Revisionismus verteidigt werden.

Heute können die unsterblichen revolutionären Ideen des kommunistischen Mainifests in der Praxis nicht siegreich verwirklicht werden ohne Stalinismus-Hoxhaismus.

Es lebe der 170. Jahrestag des Kommunistischen Manifests von Marx und Engels!


Nieder mit dem Neo-Revisionismus, der heutigen Ideologie des Verrats am Kommunistischen Manifest!

 

Der Stalinismus-Hoxhaismus ist heute der ideologische Leitfaden für die praktische Umsetzung des Kommunistischen Manifests von Karl Marx und Friedrich Engels!

 

GEDICHT

Marx und Engels
170 JAHRE
KOMMUNISTISCHES MANIFEST

 

Marx and Engels have done it for 170 years
but the revisionists drown marxism-leninsim in beers
workers and famers united strong with guns
living in shitty housings down in the slums


Manifest of communist party always young back in 1848
Those are the days, socialist word revolution is our fate
It still hearts today, when you think of these reformist years
But the manifest of the communist party moves on, let the fucking trotskyists jeers


170 years manifest of communist party, 170 years of working  class joy  Oi! Oi! Oi!
170 years of working class friendship, 170 years with the woking class boys Oi! Oi! Oi!
170 years of class struggle , but the revisionists drown marxism-leninism in beers
170 years anticommunist dumb laughter , let the fucking Putin-ass-kisser jeers


For the social fascists the manifest of communist party is in the past
But the always young revolutionary manifest will alway last
In those years Marx and Engels became the best friends
communist revolution , workers and farmers true mates, forever , until the end
socialist world revolution until the end


170 years manifest of communist party, 170 years of working  class joy  Oi! Oi! Oi!
170 years of working class friendship, 170 years with the woking class boys Oi! Oi! Oi!
170 years of class struggle , but the revisionists drown marxism-leninism in beers s
170 years anticommunist dumb laughter , let the fucking maoists jeers


revisionists want to warp the manifest, but it never changed
during all those years, the manifest is still current and stayed the same
the manifest always be in every revolution, reformists fuck you!
the revolutionary program of the manifest always stays true
you can`t choose socialism , you fucking revisionist fool!
Workers of the world unite is cool !



170 years manifest of communist party, 170 years of working  class joy  Oi! Oi! Oi!
170 years of working class friendship, 170 years with the woking class boys Oi! Oi! Oi!
170 years of class struggle , but the revisionists drown marxism-leninism in beers
170 years anticommunist dumb laughter , let the fucking social fascists jeers
 
 
 
Aufruf zur LLL 2018

 

 

100 Jahre

Novemberrevolution

DEMONSTRATION

 

14. Januar 2018 um 10.00 Uhr
 
vom Frankfurter Tor/ U-Bahnhof
zur Gedenkstätte der Weltsozialisten


Kurze Vorbemerkung :

Die Thematik über Karl Liebknecht, Rosa Luxemburg, die revolutionäre KPD für die proletarische Revolution als Teil der sozialistische Weltrevolution und den Weltbolschewismus umfasst derartig viele Analysen, Dokumente , Manuskripte, wissenschaftliche Arbeiten etc.,  was in einem Beitrag weit den Rahmen sprengen würde. Es wäre ein Unding, dies alles in einem Aufruf reinzuquetschen. Damit es für die WR-leser halbwegs erträglich wird, wollen wir aber im Rahmen der Kampagne zu 100 Jahre Novemberrevolution immer wieder Beiträge diesbezüglich rüberwachsen lassen. Darüber hinaus wollten wir eine Umfrage an die Leser , Kollegen und Symphatisanten machen, wer sich alles dazu bereit erklären würde, unsere fb Seite zu 100 Jahre Novemberrevolution zu unterstützen:

https://www.facebook.com/groups/1706044756121874/


99. Todestag Tag von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht
Den Kampf von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht für die Novemberrevolution im Geiste des Stalinismus-Hoxhaismus weiterführen!
REFORM ODER WELTREVOLUTION
Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht gehören zu uns -
zur Stalinistisch-Hoxhaistischen Weltbewegung!!



Am 15. Januar 1919 wurden Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht auf Anweisung des sozialfaschistischen und sozialimperialistischen Sozialdemokratismus mit ihrem Bluthund Noske, durch konterrevolutionäre Rattensöldner, genannt Freikorps ermordet.  

„Heute frohlocken in    Berlin die Bourgeoisie und die Sozialverräter - es ist ihnen gelungen, Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg zu ermorden.  Ebert und  Scheidemann,  die vier Jahre lang die Arbeiter  um räuberischer Interessen willen zur Schlachtbank führten, haben jetzt die Rolle von Henkern    proletarischer Führer übernommen. Am Beispiel der deutschen Revolution überzeugen wir uns ,  daß die  „Demokratie ”  lediglich als Deckmantel für bürgerlichen Raub und brutalste Gewalt dient.  Tod den Henkern!”  (Rede Lenins anläßlich der Ermordung von Karl Liebknecht und  Rosa Luxemburg, LW, Bd. 28, S. 422.) 

Wenn wir heute,  im Januar 2018,  der Ermordung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht gedenken,  heißt das für uns,  daß wir vor allem ihr Leben,  ihre   Kämpfe und Erfahrungen in unseren heutigen Kämpfen weiterleben lassen müssen.  Rosa   Luxemburg und Karl Liebknecht,  das waren Kämpfer für die sozialistische Weltrevolution, die     Gründer der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD), die eine Sektion in der Kommunistischen Internationale (Komintern)  zusammen mit der   KPdSU Lenins und Stalins war.  Das ist das stalinistisch-hoxhaistische Erbe von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht, was wir    Weltbolschewisten unbedingt verteidigen müssen, das ist die marxistisch-leninistische Tradition, die wir fortführen  müssen.

Bürgerliche Chefideologen , Bonzen, und Politiker der deutschen  Bourgeoisie, Reformisten , Revisionisten, Sozialfaschisten, Trotzkisten, Maoisten, Putin-Speichellecker und   Opportunisten,   sie alle haben sich unzählige Male hingestellt, das Maul aufgerissen und Rosa Luxemburg auf ihre schleimige Art  heuchlerisch gelobhudelt. Bei kaum einer Marxistin-Leninistin wurden in  derartiger Weise ihre Theorien, Ideen und Kämpfe so verfälscht und verdreht dargestellt, wie bei  Rosa  Luxemburg.  Jede Verleumdung und Verfälschung ist diesen reichsbürgerlichen Geschichtsfälschern recht,  paßt sie nur in das jeweilige ideologische Konzept. Selbst der  konterrevolutionäre , sozialfaschistische Sozialdemokratismus,  der bis heute nicht den von ihr   beauftragten Mord an Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg zugibt, stellt sich hin und versucht, Rosa Luxemburg als  „linke Sozialdemokratin”  einzuverleiben.  In diversen bürgerlichen Büchern    wird sie als eine gefühlsduselige Romantikerin  dargestellt,  im Film von M. von Trotta fällt  sie   sogar bei revolutionären gewaltsamen Aktionen in Ohnmacht.(!!!)   Auch von Kräften der allgemeinen Protestbewegung und der gekauften Protestindustrie , von mehr oder weniger ehrlichen Revolutionären,  Autonomen, Anarchisten, Trotzkisten, Maoisten, Revisionisten, radikalen Feministen , Spontaneisten   etc. wird Rosa Luxemburg verfälscht, sie als angebliche Anhängerin   der Theorie der Spontaneität, als Kritikerin des Bolschewismus und der Oktoberrevolution, dem  angeblichem  „Verrat  an  der   Revolution”, dargestellt, und es wird nicht davor zurückgeschreckt,  in antikommunistischer, antibolschewistischer Hetze die erwiesene Tatsache, daß der sozialimperialistische, sozialfaschistische Sozialdemokratismus den Mord an Rosa Luxemburg und  Karl Liebknecht veranlaßten,  anzuzweifeln und den Mord der  revolutionären KPD unterzuschieben.  Das  kommunistische Werk von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht,   die Schaffung der Kommunistischen Partei Deutschland, ihre Kämpfe für die sozialistische Weltrevolution und Zerschlagung der Weltdiktatur der Weltbourgeoisie,  das wird versucht zu vertuschen  und verschwinden zu lassen. Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht zu gedenken und  sie zu  ehren,  das heißt,  den zentralen Inhalt  ihrer Kämpfe deutlich zu machen, den Kampf gegen   das weltimperialistische System,  die Gründung der Kommunistischen Partei und der Kampf für  die Weltdiktatur des Weltproletariats, um eine Gesellschaft ohne Ausbeutung,  den Weltsozialismus  zu errichten.  Wenn wir Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht gedenken und sie ehren, dann muß  für uns gelten, was Karl Liebknecht in einem Grußschreiben zum 1. Jahrestag der Oktoberrevolution an die Bolschewiki schrieb: 

„  ...  Wir  ...  schwören, all unsere Kräfte für die  Lösung  der historischen Aufgabe des deutschen Proletariats anzuspannen, für die Vernichtung des   deutschen Klassenstaates, für die Schaffung der sozialistischen Republik Deutschland. Mit Euch  sind unsere Herzen. Eure  Sache ist auch unsere Sache. Nieder mit allen Thronen und Kronen!  Nieder mit  der Klassenherrschaft, nieder mit dem Weltimperialismus!  Es lebe die russische Revolution!  ...   Es lebe die soziale Weltrevolution!  Es lebe die Diktatur des internationalen Proletariats!”   (K.L., Ges. W., Bd . IX, S. 588 - 590.) 


Reform oder Weltrevolution? 


Von Beginn ihrer Tätigkeit in der deutschen Sozialdemokratie führten Rosa Luxemburg und Karl  Liebknecht einen ständigen Kampf gegen den Reformismus und Opportunismus in den eigenen  Reihen. 

„In der Tat, eine  bürgerliche Partei,  das heißt eine Partei,  die zur bestehenden Ordnung  im ganzen Ja  sagt, die aber zu den tagtäglichen Konsequenzen dieser Ordnung Nein sagen will,  ist  ein Zwitterding,  ein Gebilde,  das weder Fleisch noch Fisch ist. Ganz  umgekehrt liegen die Dinge  bei  uns,  die wir in grundsätzlichem Gegensatz zu der ganzen gegenwärtigen Ordnung stehen. Bei  uns liegt in dem Nein,  in der unversöhnlichen Haltung unsere ganze Kraft. Diese Haltung ist es,  die uns die Furcht und die Achtung der Feinde,  das Vertrauen und die Anhängerschaft des Volkes  erwirbt.”  (Rosa Luxemburg,   Ges. W . , Bd. 1/1, S. 2 3 0).

  Ähnlich wie auch heute waren in der  ‘Arbeiterbewegung’  zu Beginn des 20. Jahrhunderts opportunistische Anschauungen vorherrschend, die die Lehre des Marxismus für überholt erklärten und eine Revision der weltmarxistischen Grundsätze forderten.  In der damaligen  Sozialdemokratie wurde die    gewaltsame Eroberung der Macht  durch das Weltproletariat in Frage gestellt  und die Möglichkeit  des „friedlichen Hineinwachsens in den Sozialismus”   propagiert.

Rosa Luxemburg machte  in    ihrer Schrift  `Sozialreform oder Revolution ́ unmißverständlich klar, daß der Kampf um soziale Reformen letztendlich nur Flickwerk am weltkapitalistischen System bleibt, wenn dieser Kampf nicht dem Kampf für die sozialistische Weltrevolution untergeordnet ist:

  „Da  aber das sozialistische Endziel das einzige entscheidende Moment ist, das die sozialdemokratische Bewegung  (damalige SPD-Vertreter der working class,  Anmerk.  d.  Verf.)  von der bürgerlichen     Demokratie und dem bürgerlichen Radikalismus unterscheidet, das die ganze Arbeiterbewegung   aus einer müßigen Flickarbeit zur Rettung der kapitalistischen Ordnung in einen Klassenkampf   gegen diese Ordnung, um die Aufhebung dieser Ordnung verwandelt, so ist die Frage Sozialreform oder Revolution?”  (Rosa Luxemburg, a.a.O., S. 370). 

Und als der deutsche  Sozialdemokratismus 1914,  mit  Bewilligung  der Kriegskredite,  endgültig auf die Seite der deutschen Bourgeoisie und des   deutschen Imperialismus überlief,  war es Karl Liebknecht, der als einziger Abgeordneter am 2. Dezember 1914 gegen die Kriegskredite stimmte,  und Rosa  Luxemburg polemisierte treffend   gegen die Versuche Kautskys, diesen Verrat des zum Sozialfaschismus und Sozialimperiaismus übergelaufenen  Sozialdemokratismus zu rechtfertigen:

„Der welthistorische Appell des Kommunistischen Manifests erfährt eine wesentliche Ergänzung und lautet nun nach Kautskys  Korrektur: Proletarier aller Länder, vereinigt euch im Frieden und schneidet euch die Gurgeln ab im Kriege!”   Rosa Luxemburg, Ges. W., Bd. 4, S. 25). 

Die klassenversöhnlerische Haltung des damaligen sozialfaschistischen, sozialimperialistischen Sozialdemokratismus,  die  Rosa  Luxemburg  und  Karl Liebknecht unermüdlich kritisierten und bekämpften, das ist die gleiche Haltung,  die heute     der LINKE PDS-Sektor, die sozialfaschistische DKP, die sozialfaschistische , http://www.k-p-d-online.de/   ,  alles Nachfolger der bürokratisch-kapitalistischen SED,  einnehmen. 

Den Kampf    von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht ernst zu nehmen, heißt auch, den Kampf gegen den  Revisionismus, Sozialfaschismus, Trotzkismus, Maoismus , Putin-Speichelleckerei und seinen  lähmenden Einfluß in der Arbeiter- und Bauernbewegung heute, den Kampf gegen den Reformismus und die klassenversöhnlerische Haltung eines LINKEn Sektors, und aller in ihrem Nachtrab sich befindenden Organisationen,  ebenso prinzipienfest zu führen, wie es uns Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht lehren und machten!  Schon auf dem 1997er Parteitag des  LINKEn-Sektors wurde eine deutliche Absage dem angeblich „vereinfachten und reduzierten Denken in den   Kategorien von Klassenkampf und  Sozialpartnerschaft”  erteilt,   die    „existierenden zivilisatorischen, demokratischen und sozialen Errungenschaften der BRD”  gelobhudelt und sich gegen eine „Zertrümmerung  gesellschaftlicher und parlamentarisch- demokratischer Institutionen”  gestellt,  und Parteichef  Gysi hatte sich in seinem  `Ingolstädter   Manifest ́ für die  „Übereinkunft zwischen Klassen,  Schichten und Gruppen der Gesellschaft”   stark gemacht. Deutlicher geht es nicht  mehr,  mit dem Sozialismus hat der reichsbürgerliche  LINKe Sektor nur  noch eine Gemeinsamkeit, das ‘ S ’ in der Parteibezeichnung.  

Was ist denn die BRD ?

Dieser Staat ist doch kein anderer, als der vor hundert Jahren. Es ist heute  wie damals der gleiche aggressive Imperialismus, der sich auf die Ausbeutung und Plünderung der  Arbeiter und Bauern hier und in den abhängigen Ländern stützt, der auf faschistischer Unterdrückung, Elend, Weltkrieg und Völkermord  gebaut  ist. Heute wie damals herrschen dieselben Krupps und MBB, dieselbe Deutsche Bank, dieselben Thyssens und Siemens, dasselbe Finanzkapital, das in seinem ständigen Streben nach Maximalprofit , im Kampf um die Neuaufteilung der Welt, mit den anderen imperialistischen  Großmächten wie USA, Frankreich ,  Großbritannien  etc . um die Weltherrschaft ringt. Und gestärkt durch  die  Einverleibung  der EU  expandiert die imperialistische Großmacht BRD immer mehr und greift sich in Osteuropa  sichere Absatzmärkte.  Man braucht sich ja bloß mal anschauen, was zur Zeit in der Ukraine passiert. Und es ist damals wie heute dasselbe Monopolkapital, das sich in diesem Streben  nach Profit, Profit und nochmals Profit in  kriegerische Abenteuer stürzt, um eben seine Herrschaft abzusichern. Rosa Luxemburgs und Karl Liebknechts Kampf ernst zu nehmen, heißt, genau wie sie, den  Weltimperialismus zu bekämpfen :

„Der Imperialismus ist bankrott mit seiner Wirtschaftspolitik, mit seiner Nationalitätenpolitik, mit seiner  Kriegspolitik. Er ist am Ende seines Lateins. Er kann noch Ruin, Elend  und Anarchie verbreiten, den Tod  organisieren.  Er kann nicht  mehr aufbauen,  nicht mehr das Leben organisieren,  er kann die bürgerliche Gesellschaft nicht mehr aus der Anarchie und dem Bacchanal des Todes auf normale Bahnen herausführen.  Dies   alles könnte der Sozialismus allein,  die proletarische  Revolution,   die mit einem mächtigen Ruck  die herrschende  Mörderbande  zum Purzeln bringen und der gemarterten  Menschheit den rettenden     Ausweg zu einer neuen Gesellschaftsordnung zeigen würde.”
(Spartacusbrief Nr. 10 vom August 1918).


Rosa Luxemburg - eine Pazifistin?

Ihr habt wohl gelitten ihr scheiß Reformisten und Revisionisten!

Von (reichs)bürgerlichen und pseudo-sozialistischen Pazifisten wird Rosa Luxemburg immer wieder gerne als friedliebende "Pazifistin" dargestellt, als   eine Gegnerin der gewaltsamen Weltrevolution verfälscht. Diese antikommunistischen Verleumdungen dienen und dienten immer wieder der   Untermauerung der These der Reformisten, der Sozialismus sei durch friedliches Hineinwachsen möglich, die proletarische Revolution sei die  „ humanste Revolution der Welt” (SED). Von diesem bürgerlichen und antibolschewistischen Geseier und Rumgekläffe trennten Rosa Luxemburg  jedoch Welten  : 

„Man kann nicht mit der Bourgeoisie und den Junkern darüber debattieren, ob man den Sozialismus einführen solle.  Sozialismus heißt nicht,  sich in ein Parlament zusammensetzen und Gesetze beschließen, Sozialismus  bedeutet für uns Niederwerfung der herrschenden Klassen mit der ganzen   Brutalität, die das Proletariat in seinem Kampfe zu entwickeln vermag.” (Rosa Luxemburg, Ges.  W., Bd. 4, S. 459,  Hervorheb. v. uns).

  Und Rosa Luxemburg entlarvte treffend das Geschrei und Gegrunze der (ja so friedliebenden) sozialfaschistischen und sozialimperialistischen Sozialdemokraten als Heuchelei:

„Die besitzenden Klassen, die in tausendjähriger Geschichte bei der geringsten Rebellion ihrer Sklaven vor keinem Gewaltakt und keiner Niedertracht zurückschreckten, um das Palladium der ‘Ordnung’ : Privateigentum und Klassenherrschaft, zu schützen, sie schreien seit jeher über Gewalt und Terror - der Sklaven. ...  die Scheidemann-Ebert, die vier Jahre lang  für den  größten Aderlaß, den die Menschheit erlebt, alle Mittel bewilligten, sie  schreien jetzt im heiseren Chor über den ‘Terror’, über die angebliche  ‘Schreckensherrschaft’, die von der Diktatur des Proletariats drohe!
Die  Herrschaften  mögen in ihrer eigenen Geschichte  nachblättern.”
(Rosa Luxemburg, a.a.O., S. 41 1). 

Die herrschende Klasse wird ihre Macht nicht friedlich abtreten.  Im Gegenteil, sie wird mit all ihren  Geschützen auffahren, um genau das mit allen Mitteln zu verhindern. Und deshalb ist die Weltdiktatur des Weltproletariats über seine Unterdrücker notwendig, sind nach der sozialistischen Weltrevolution die Länder als „Organisation der Gewalt zur Unterdrückung einer Klasse”, der Ausbeuterklasse, notwendig (vgl. hierzu auch Lenin, `Staat und Revolution ́). 

Auch Karl Liebknechts Worte waren mehr als  deutlich :

„Es ist aber weiter gesagt,  daß wir zu gewärtigen haben, daß  die herrschenden Klassen mit Zähnen und Nägeln ihre Machtstellung verteidigen, und daß die Aufgabe des Proletariats ist, diesen Widerstand der herrschenden Klassen und alle gegenrevolutionären  Versuche mit aller Rücksichtslosigkeit, mit eiserner  Faust niederzuwerfen   ...  .  Damit ist zum Ausdruck gebracht, daß wir nicht eine Limonadenrevolution zu machen gedenken  ...,  sondern daß wir entschlossen sind,  die eiserne Faust zu erheben und auf jeden niederzuschmettern,  der der sozialen Revolution des Proletariats Widerstand entgegensetzt.” (Karl Liebknecht., Ges. W., Band IX,  S.  688 f).

 

Rosa  Luxemburg  und  Karl  Liebknecht   gedenken  -  unter   Führung des LINKEn- PDS-Sektors?   

Vergesst es ihr Assis!

Jedes mal, wenn wir mit der Spartakusfahne bei der LLL Am Friedhof, zu der Gedenkstätte der Weltsozialisten marschieren, kommt der sozialfaschistische LINKe Sektor angeschissen und will uns unter dem Vorwand der " Friedhofsruhe" verbieten, mit der Fahne dort aufzutreten. Verpisst euch! Wir lassen uns genauso wenbig wegdrängelb wie Rosa und Karl! Wir sind Stalinisten-Hoxhaisten!  Diese sozialfaschistischen Pressvögel riskieren jedes Jahr ernsthaft ne Friedhofsmassenschlägerei!

Wenn heute Weltrevolutionäre , Revolutionärkommunisten, Weltbolschewisten, Marxisten-Leninisten, Arbeiter, Bauern und Werktätige am Jahrestag der Ermordung von Rosa Luxemburg   und Karl Liebknecht aufmarschieren und ein Zeichen für diese Vorkämpfer der weltrevolutionären  Arbeiter- und Bauernbewegung in der Bundesrepublik Deutschland setzen, so ist dies in Zeiten antikommunistischer  und antibolschewistischer Hetze und des Abgesanges auf den so genannten „Untergang des Kommunismus ” ein Lichtblick , mehr noch ein Leuchtfeier der stalinistisch-hoxhaistischen Weltbewegung.  Es  ist  aber   auch  ein  Zeichen  der  Schwäche  der  weltrevolutionären  Arbeiter-und Bauernbewegung, wenn sich ausgerechnet Verteidiger dieser weltkapitalistischen  Gesellschaft wie der LINKe PDS-Sektor mit Sahra Wagenknecht an vorderster Front an die Spitze dieses Aufmarsches stellen können. Und die allgemeine Protestbewegung und gekaufte Protestindustrie gehen Bündnisse ausgerechnet mit Gruppen des LINKEn Sektors für die `Lenin-Liebknecht-Luxemburg  Demonstration ́ein und fordern in ihrem Aufruf auch noch einen SPD-Bürgermeister auf,  sich für diesen Aufmarsch einzusetzen. Wer  hat sich denn letztes Jahr nach den  brutalen Bullenübergriffen auf die Gegner des G20 und der Stürmung des Vorplatzes der Elbphilharmonie  in Hamburg nach dem Versuch, eine Blockade durchzuführen, hingestellt und  sich dagegen ausgesprochen,  „die traditionelle Ehrung von Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg    zu kriminalisieren und für andere Zwecke zu mißbrauchen” ? - Die sozialfaschistische SPD und der LINKe Sektor ,dessen Reformismus sich immer enger mit dem Sozialfschismus verschweißt!

Und wer fing seit November 1996 wieder an, sich von den Protesten zu distanzieren, da diese „ gewalttätig” sei, bei Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht ein „stilles Gedenken ” angebracht   sei und „Hochrufe auf Stalin” angeblich nichts mit Sozialismus zu tun hätten  (jW   vom  12.11.96).  -  Der LINKe PDS-Sektor! 

Und wer hat am 1. Mai in Berlin-Marzahn die Nazi-Faschisten marschieren lassen, und dagegen die Arbeiter und Bauern,  die versuchten, diesen  Fascho-event  zu  verhindern,  als „krawallierende  Chaoten” bezeichnet  (jW  v.  4. /5.5.96)?  -  Der  damalige PDS- Bezirksbürgermeister Buttler! 

Wer setzt sich denn mit Faschisten an einen Tisch und verkündet,  daß die militanten  Kämpfer gegen den G20 “ein Fall für die Polizei , nicht aber für linke Solidarität” seien  (ND  v.  8.7.2017) 

Und wer lehnt die Unterstützung des Kampfes gegen den Faschismus in Wurzen mit der flauschigen Begründung ab, der Aufruf  `Kein Fußbreit den    Faschisten ́ würde voraussetzen, „daß es  Faschisten und Faschismus gibt; was ich (Frau Ostrowski, Dresdner PDS-Chef in, jW v. 14.11.96) nicht so sehe, jedenfalls nicht als allgemeine Erscheinung” - Alles tiefster  Linkspartei-Sumpf! 

Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht zu gedenken, das kann nicht heißen, sie, wie es in der bürokratisch-kapitalistischen und sozialimperialistischen DDR üblich war, als Ikonen zu mißbrauchen,  einmal im Jahr an ihrem Grab Kränze abzulegen und diese Prozedur dann der Huldigung der verknöcherten, sozialfaschistischen SED dienen zu lassen.

Rosa Luxemburg und  Karl Liebknecht zu gedenken, das kann auch heute nicht heißen, sie, wie es der reformistische   LINKe Sektor macht und,  im Nachtrab zu ihr,  die maoistische  MLPD,  hoch zu heben, den  eigentlichen Inhalt ihrer  Kämpfe dabei aber gedenken zu verschweigen oder zu vertuschen.

Nein,  wenn wir Rosa Luxemburgs und Karl Liebknechts Leben und Kämpfe ernst nehmen wollen, müssen wir auch ihre Antworten ernst nehmen.  Wenn aber mit solchen stinkenden Leichname ( Spruch von Rosa Luxemburg)  wie  des LINKe Sektors gemeinsam an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht gedacht wird, heißt das nicht nur, daß aus ihrem unerbittlichen   Kampf  gegen den   Opportunismus  und  Reformismus,  gegen die Verräter der  working class und Bauern nicht gelernt   wird.  Nein, in erster Linie bedeutet das,  daß  ihr weltrevolutionäres Erbe,  unser Kampf als  Stalinisten-Hoxhaisten für die Zerschlagung der reichsbürgerlichen Weltdiktatur und die Errichtung  der Weltdiktatur des Weltproletariats mit Füßen getreten wird. 

Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht haben letztendlich erkannt,  daß mit dem opportunistischen Sumpf deutlich gebrochen  werden muß, daß gemeinsam mit diesen Verrätern kein Sturz des Weltimperialismus möglich ist.    Und der opportunistische Sumpf heute,  das sind Organisationen wie der LINKe PDS-Dektor, die DKP, die MLPD , die K-P-D   http://www.k-p-d-online.de/   , die  diesem  Aufmarsch  und  Gedenkveranstaltung ihren Stempel und ihre politische Linie aufdrücken wollen , indem sie sich an  die Spitze der Bewegung stellen. 

Und so versucht der LINKe Sektor, die  8.000  bis   10.000  Teilnehmer , die ja eine Menge an Kritik an diesem Weltsystem haben, an sich und damit an dieses Welsystem  (denn auf dem steht der  LINKe Sektor mit beiden Beinen) zu binden.

Diesen schädlichen Einfluß dieser sozialfaschistischen   und reformistischen Organisationen auf die Arbeiter- und Bauernbewegung,   den müssen wir bekämpfen und brechen! Wir müssen die Herzen und Köpfe der Arbeiter und Bauern gewinnen, sie von unseren und Rosa Luxemburgs und Karl Liebknecht` s Positionen überzeugen. Und ihnen, genau wie es Rosa und Karl machten, klar und  offen die Alternative zu diesem imperialistischen Weltsystem aufzeigen. Das geht nicht im `Schmusekurs ́  mit  dem  LINKEn Sektor,  wie es z.B.  Sponteneisten, Autonome, Anarchisten  etc.  machen,  indem sie kritiklos deren Aufrufe zur `Liebknecht-Luxemburg-Demonstration ́ unterstützen,  oder , indem sie ständig die `bunte ́ Kulisse für die „ Rosa Luxemburg Konferenz“   und Demonstrationen bilden, auf denen sie selber aber kaum sprechen dürfen, geschweige denn was zu melden haben, im Sumpf zwischen LINKEr Sektor, den antikommunistischen , öko-faschistischen Grünen und JUSOS kaum sichtbar sind und damit untergehen.

Mit einer solchen  Praxis wird  keine  „breite Einheit der  linken Bewegung”, kein „ Bündnis“  geschaffen, sondern  die ideologische Dominanz des Reformismus und des LINKeEn Sektors nur gestärkt.

Nein,  für   eine wirklich kämpferische weltrevolutionäre Arbeitereinheit ist es grundlegend wichtig, sich von  dem Sumpf der Opportunisten, Trotzkisten, Sozialfaschisten, Revisionisten, Maoisten, Putin-Speichellecker von  ihrer klassenversöhnlerischen Haltung klar und deutlich abzugrenzen,  den unterdrückten und ausgebeuteten Klassen die Möglichkeit zu geben, sich zu entscheiden,  Reform oder    Weltrevolution!

Die  unversöhnliche Haltung von Rosa  Luxemburg und Karl Liebknecht   gegenüber dem Opportunismus und Reformismus,  das muß auch unsere Haltung sein,  muß in Fleisch und Blut übergehen, wenn wir es wirklich ernst mit dem Sturz der Weltdiktatur der Weltbourgeoisie meinen.


Weltrevolution - ohne bolschewistische Internatioanle ?


Auch uns muß klar sein, genau wie es auch Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht klar wurde,   daß angesichts der Weltmacht des Imperialismus, angesichts der Geschütze die seitens der weltherrschenden  Klasse gegen Weltrevolutionäre,  gegen die Stalinistisch-Hoxhaistische Welbwegung,  Antikapitalisten ,      Arbeiter, Bauern und Werktätige aufgefahren werden, daß uns da keine lockeren Grüppchen,    keine unverbindlichen Organisationsstrukturen schützen können. 

„Man kann nicht umhin, einen  solchen Krieg einem Feldzug mit Knüppeln  bewaffneter Bauernhaufen gegen eine moderne Armee gleichzusetzen.” (Lenin Werke, Bd. 5, S.458).

  Nein,  wenn wir es ernst mit dem Sturz dieses barbarischen   Weltsystems meinen, wenn wir nicht sofort von staatlicher Repression überrollt und zerschlagen   werden wollen, dann müssen wir uns auch  entsprechend `bewaffnen ́,  dann ist eine streng konspirativ  und diszipliniert,  auf der Grundlage des demokratischen Zentralismus arbeitende  Organisationsstruktur notwendige und unbedingte Voraussetzung

(und Verweise, von wegen  „wir  sind hier nicht im tiefsten zaristischen  Rußland” oder wie die eine blöde Titoistin in München am 10. Dezember mit der EU-Mütze auf den Nischel :“ Wir sollten doch froh sein in Europa zu leben, hier ist kein Krieg und kein Hunger, demzufolge brauchen wir auch keine Revolution...“ strotzen da nur so vor Naivität und Demagogie).

Das heißt , „eine  Organisation von Revolutionären zu schaffen, die fähig ist,  dem politischen Kampf Energie, Zähigkeit und Kontinuität zu verleihen . ”  (Lenin   Werke, a.a.O., S.461). 



Der Weg von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht zur Gründung der kommunistischen Partei Deutschlands


Als im Deutschen Reich die Arbeiter , Bauern und Soldaten dem sowjetischen Vorbild folgten und  sich zum Kampf erhoben, waren es Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht, die mit der Spartakusgruppe versuchten,  in die kämpfenden Massen das Bewußtsein der Notwendigkeit des Sturzes des imperialistischen Weltsystems durch die sozialistische  Weltrevolution hineinzutragen. 

„Der  allgemeine Friede läßt sich ohne Umsturz der herrschenden Macht in Deutschland nicht erreichen. Nur  mit der Fackel der Revolution, nur im offenen Massenkampfe um die politische Macht... läßt sich jetzt das erneute Auflodern des   Völkermordens   ...    verhindern. Die deutschen  Arbeiter sind jetzt berufen, die Botschaft der  Revolution und des Friedens vom Osten nach dem Westen zu tragen.”  (Spartacusbrief Nr.8,  Januar  1918).

Und es waren Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht,  die nach dem Sturz der imperialistischen Monarchie am 9. 11. 1918 versuchten, die bürgerliche Novemberrevolution zur  proletarischen  Revolution, und dann zur sozialistischen Weltrevolution weiterzuführen. 

Das  größte Hindernis, die Hauptursache des tragischen Scheiterns dieser Revolution war jedoch der    Reformismus und Opportunismus des Sozialdemokratismus und ihr großer,  lähmender Einfluß auf   die Arbeiter- und Bauernbewegung. Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht haben den Fehler begangen,  sich zu spät auch organisatorisch von diesen „Henkern” zu trennen.  Lenin machte mehrmals klar, daß es in Deutschland gerade an der entscheidenden zielklaren kommunistischen  Partei fehlte, um  überhaupt dem Ansteigen der revolutionären Bewegung entsprechend des Zieles  der sozialistischen Weltrevolution gerecht zu werden,

  „ohne die es unmöglich  ist, die Massen zur Revolution   aufzurufen und sie anzuleiten, damit sie die Revolution verstehen und sich dafür organisieren.” (LW, Bd. 21,  S.  458).

  Und er wies die Spartakusgruppe mehrmals auf die Gefahr hin,  daß gerade der fehlende Trennungsstrich zum opportunistischen Sumpf des sozialfaschistischen und sozialimperialistischen  Sozialdemokratismus den Kampf für den Weltsozialismus entscheidend schwächt

„Der größte Mangel des gesamten Marxismus in  Deutschland ist das Fehlen einer festgefügten illegalen Organisation , die systematisch ihre Linie   verfolgt und die Massen im Geiste der neuen Aufgaben erzieht ...”

und an anderer Stelle wies er darauf hin, daß sie

„sich aber  erstens  nicht völlig frei gemacht   [haben]  von dem ‘Milieu’  der deutschen,  selbst der linken Sozialdemokraten,   die eine Spaltung fürchten und Angst haben, die revolutionären Losungen bis zu Ende auszusprechen. Das  ist eine falsche Furcht,  und die linken Sozialdemokraten Deutschlands müssen und werden sich  von ihr frei machen. Die Entwicklung ihres Kampfes ... wird dazu führen... [man] spürt... den allein   Dastehenden, der keine Genossen in einer illegalen Organisation hat, die gewohnt wäre, revolutionäre Losungen bis zu Ende zu durchdenken  ...  Aber dieser Mangel - das zu vergessen wäre grundfalsch - ist nicht ein persönlicher Mangel  ...,  sondern das Resultat der Schwäche aller deutschen Linken , die von allen Seiten von dem niederträchtigen Netz der kautskyanischen Heuchelei, der Pedanterie,  des  ‘Wohlwollens ’  den Opportunisten gegenüber umgarnt  sind. [Sie]  haben es, obgleich sie allein dastanden, fertiggebracht, die Herausgabe illegaler Flugblätter und den Kampf gegen das Kautskyanertum aufzunehmen. Sie werden es verstehen,  auch  weiter auf dem      richtigen Wege vorwärtszuschreiten.” (Lenin Werke, Bd. 22, S. 310-3 2 5).

 

  Die Gründung der revolutionären   KPD an der Jahreswende 1918/1919 war dann der entscheidende organisatorische Bruch mit dem    Opportunismus in der deutschen Arbeiter-und Bauernbewegung, war die Einsicht,  daß der Sturz  der herrschenden Verhältnisse, der Sieg der sozialistischen Weltrevolution , nur mit einer revolutionären, kommunistischen Partei möglich ist, die den wissenschaftlichen Sozialismus in die  working class und Bauern trägt, die die Kämpfe leitet und plant. Karl Liebknecht begründete in seiner Rede    auf dem  Gründungsparteitag der KPD nochmals die Notwendigkeit einer festen,  zielklaren  kommunistischen Partei im Kampf für die proletarische Revolution: 

„Es gilt nun heute, ... den  klaren Trennungsstrich zu ziehen.  ...  wir müssen  eine  selbständige  Partei werden.  Wenn wir  heute auseinandergehen,  muß eine
neue Partei gegründet sein,  eine Partei, die im Gegensatz zu den scheinsozialistischen Parteien  steht,  ...  im  Gegensatz zu den Parteien, die das Wort Sozialismus mißbrauchen, um die Massen zu  verwirren und den herrschenden Klassen in die Hände zu arbeiten, eine Partei, die entschlossen    und rücksichtslos die Interessen des Proletariats vertritt, eine Partei, die geschlossen und einheitlich  zusammengesetzt ist im Geiste und im Willen, eine Partei, die ein klares Programm hat, eine Partei, in der das Ziel und die Mittel zum Ziele gewählt sind mit  klarer Entschlossenheit, mit einer Entschiedenheit, die nicht verwirrt werden kann,  [in  der] die Mittel gewählt worden sind nach den  Interessen der sozialistischen Revolution, nach den Interessen, die die sozialistische Weltrevolution erfordert.”
(Karl Liebknecht.,  Ges. W . , Bd. IX, S. 67 4). 

Die Niederschlagung der Januarkämpfe durch         konterrevolutionäre, unter Anweisung des sozialfaschistischen, sozialimperialistischen Sozialdemokratismus und ihrem „Bluthund” Noske stehende  gekauften Rattensöldnern, genannt Freikorps , die Ermordung von Hunderten von weltrevolutionären Arbeitern, Bauern und Soldaten,  die Ermordung der Mitbegründer der Kommunistischen Partei Deutschlands,  Rosa Luxemburg  und Karl  Liebknecht, und Monate später Leo Jogiches ,  das war der Schlag der herrschenden  Klasse,  das war die bluttriefende Antwort der deutschen Bourgeoisie. 

  „‘Freiheit’  bedeutet in   einer der freiesten und fortgeschrittensten Republiken der Welt,  in der deutschen Republik, die  Freiheit,  die verhafteten Führer des Proletariats ungestraft zu ermorden. Und das kann nicht   anders sein,  solange der Kapitalismus sich behauptet ...” (Lenin  Werke,  Bd.   28, S. 477). 

Die  Tragödie der deutschen Novemberrevolution 1918,  das Entscheidende an der  Niederlage, der zu  späte Bruch mit dem  Opportunismus, Sozialfaschismus, Sozialdemokratismus, das stellte Ernst  Thälmann zum 10. Jahrestag der deutschen Novemberrevolution deutlich heraus:

  „An der Jahreswende 1918/1919 waren die Massen bereit zum Kampf,  aber es fehlte die zielklare Führerin,  die diesen Kampf hätte organisieren können, den Bluthund Noske und seine Komplizen Ebert und  Scheidemann samt ihren Generalen und weißen Garden durch die planvolle Organisierung und  Durchführung des bewaffneten Aufstandes zerschmettern und ausrotten können. Nicht der revolutionäre Instinkt,  nicht das unvergleichliche Heldentum der einzelnen Führer des Spartakusbundes,  der hingemordeten Führer unserer  Partei,  konnte den Bestand einer eisernen , im Feuer der revolutionären Erfahrungen zu Stahl gehärteten Avantgarde ersetzen. Karl und Rosa   wurden gerade deshalb zu Opfern der barbarischen sozialdemokratischen Konterrevolution,  ...  weil  sie noch nicht dem deutschen Proletariat die Waffe hatten schmieden können, die das russische Proletariat zum Siege befähigte:  die bolschewistische Partei.”  (Ernst  Thälmann, Reden  und  Aufsätze  in 2 Bd., Bd. II, S. 13).


Und unsere Aufgabe heute?


Aus den Kämpfen und Erfahrungen von Rosa  Luxemburg und Karl Liebknecht zu lernen,  das  heißt,  es muß uns klar werden, daß damals wie auch heute gilt:

eine kontinuierliche  weltrevolutionäre Tätigkeit, der Sturz des weltimperialistischen Systems  und der Sieg  der proletarischen  Revolution als Teil der sozialistischen Weltrevolution ist nur mit der Kommunistischen Internationale (Stalinisten-Hoxhaisten)  möglich ! Das heißt , daß wir, wenn wir unseren Kampf ernsthaft führen wollen, die  Mitgliedergewinnung für die bolschewistische Internationale in Angriff nehmen müssen.  Auch das wird stets von den so genannten     `VerteidigerInnen ́  Rosa  Luxemburgs und Karl Liebknechts gerne  gedacht tot zu schweigen oder geleugnet und diskreditiert. Manche Pseudomarxisten meinen, daß mit der   Schaffung  einer deutschen Sektion der Kommunistischen Internationale (Stalinisten-Hoxhaisten)  in der Bundesrepublik Deutschland erstmal abgewartet werden müsse, es sei zu früh, „die Bewegung müsse zunächst wachsen”, „die Form müsse mit dem Inhalt wachsen”. Natürlich gibt es  heute gewaltige Unterschiede zu 1918. Die Arbeiter- und Bauernbewegung,  die weltrevolutionäre Bewegung ist viel schwächer als damals, aber soll das  etwa heißen,  daß wir uns jetzt locker vom Hocker in irgendwelchen  Zirkeln organisieren? Das  bolschewistische  Klassenbewußtsein in die working class und Bauern hineinzutragen,  als zielbewußt erster Teil der  working class und Bauern die Kämpfe zu mobilisieren und anzuleiten, das sind unsere Aufgaben!

Können wir das erreichen, indem wir uns in Grüppchen und Minigrüppchen rumtummeln, die  unsystematisch und spontan vorgehen, die der weltrevolutionären Aktion keine Kontinuität verleihen können, die bei stärkerer Repression seitens des Staatsapparates oft zerschlagen     werden?

Nein, auch für uns muß gelten, was Lenin hierzu sagte:

„Verneinung des Parteibegriffs  und der Parteidisziplin - das ... aber ist  gleichbedeutend  mit völliger Entwaffnung des Proletariats zugunsten der Bourgeoisie. Das ist gleichbedeutend eben mit jener kleinbürgerlichen Zersplitterung, Unbeständigkeit und Unfähigkeit zur Konsequenz,  zur Vereinigung,  zu geschlossenem Vorgehen,  die unweigerlich jede proletarische revolutionäre Bewegung zugrunde richten wird, wenn man ihr die Zügel schießen läßt.” (Lenin Werke, Bd. 31, S. 28). 

Es ist unsere Aufgabe , daß die deutsche Sektion der Komintern(SH) so stark und stärker wie die Kommunistische Partei Deuntschlands  ist, um, wie  Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht sagten,  zu erreichen, 

„...  daß die Kommunistische Partei  Deutschlands als Stoßtrupp der proletarischen Revolution zum Totengräber der bürgerlichen  Gesellschaft wird.  Jetzt gilt es, mit aller Kraft ans Werk zu gehen. ... Die grausamen politischen und sozialen Enttäuschungen,  der Zusammensturz der  kapitalistischen  Wirtschaft, das sind die    beredtesten Propagandisten der sozialen Revolution. Unsere Aufgabe ist, diese Propaganda der objektiven Verhältnisse mit Klarheit, Energie und Begeisterung zu unterstützen und zu leiten. Das deutsche Proletariat zu dem  gewaltigen  Hammer schmieden,  der die Klassenherrschaft zerschmettern wird, das ist die geschichtliche Mission der Kommunistischen Partei Deutschlands.” (Rosa Luxemburg: `Der erste  Parteitag ́,  Artikel  in  ` Die Rote Fahne ́ vom  3. Januar 1919). 

Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht, ihr seid  die Mitbegründer der Kommunistischen Partei Deutschlands , ihr habt gekämpft für die Kommunistische Internationale, Eure Erfahrungen, Eure Erfolge und Niederlagen, das sind die Lehren und Anleitungen für unseren Kampf heute, Euer Leben und Eure Kämpfe werden in unseren Herzen, in den Herzen aller weltrevolutionären Kämpfer auf der ganzen Welt weiterleben. Wir werden Euer Werk zu Ende führen .

DIE WELTKOMMUNE WIRD SIEGEN!

 

 

Aufruf
„Die Rote Fahne” am 25. November 1918.

„Proletarier!

Männer und Frauen der Arbeit!

Genossen!

... Der Imperialismus aller Länder kennt keine ‘Verständigung’ er kennt nur ein Recht: den Kapitalprofit, nur eine Sprache: das Schwert, nur ein Mittel: die Gewalt ... Die großen Verbrecher dieser grauenhaften Anarchie, dieses entfesselten Chaos: die herrschenden Klassen, sind nicht fähig, ihres eigenen Werkes Herr zu werden. Die Bestie Kapital, die die Hölle des Weltkrieges heraufbeschworen hat, ist nicht imstande, sie wieder zu bannen, wirkliche Ordnung her zustellen, der gequälten Menschheit Brot und Arbeit, Frieden und Kultur, Recht und Freiheit zu sichern. Das, was von den herrschenden Klassen als Friede und Recht vorbereitet wird, ist nur ein neues Werk der brutalen Gewalt, aus dem die Hydra der Unterdrückung, des Hasses und neuer blutiger Kriege ihre tausend Häupter erhebt. Der Sozialismus allein ist imstande, das große Werk des dauernden Friedens zu vollbringen, die tausend blutenden Wunden der Menschheit zu heilen, die vom Zuge der apokalyptischen Reiter des Krieges niedergestampften Fluren Europas in blühende Gärten zu verwandeln, an Stelle der vernichteten Produktivkräfte verzehnfachte neue hervorzuzaubern, alle physischen und sittlichen Energien der Menschheit zu wecken und an Stelle des Hasses und der Zwietracht brüderliche Solidarität zu setzen, Eintracht und Achtung für alles, was Menschenantlitz trägt. Wenn sich Vertreter der Proletarier aller Länder unter dem Banner des Sozialismus die Hand reichen, um den Frieden zu machen, dann ist der Friede in wenigen Stunden gemacht. Dann gibt es keine Streitfragen um das linke Rheinufer, Mesopotamien, Ägypten oder Kolonien. Dann gibt es nur ein Volk: die arbeitende Menschheit aller Rassen und Zungen. Dann gibt es nur ein Recht: die Gleichheit aller Menschen. Dann gibt es nur ein Ziel: Wohlfahrt und Fortschritt für alle. Die Menschheit steht vor der Alternative: Auflösung und Untergang in der kapitalistischen Anarchie oder Wiedergeburt durch soziale Revolution. Die Stunde der Entscheidung hat geschlagen. Wenn ihr an den Sozialismus glaubt, jetzt ist Zeit, es durch Taten zu zeigen. Wenn ihr Sozialisten seid, jetzt gilt es zu handeln. ... Und darum rufen wir euch zu:

Auf zum Kampf! Auf zur Tat!

... Proletarier aller Länder!

Wir rufen euch auf, das Werk der sozialistischen Befreiung zu voll bringen, der geschändeten Welt wieder Menschenantlitz zu verleihen und jenes Wort wahr zu machen, mit dem wir uns in alten Tagen oft begrüßten und mit dem wir auseinandergingen:

Die Internationale wird die Menschheit sein!

Es lebe die Weltrevolution des Proletariats!

Proletarier aller Länder, vereinigt euch!

Im Namen des Spartakusbundes:

Karl Liebknecht, Rosa Luxemburg,

Franz Mehring, Clara Zetkin”

(erschienen in: „Die Rote Fahne” am 25. November 1918.)

 

 


Gedichte dazu :

too Old to Die Young

 class war round and round
the third international is our sound
Next round socialist world revolution  we go.
Also five heads of ML said so
workers of the world unite, nobody worldproletariat  stops!
one Euro jobs only for cops!
oppressed peoples  knows it.
worldimperislism makes us sick
workers, farmers and peasants  side by side side.
seeing the red morning light
never forget  and forth.
marxist-leninist worldmovement  above
social faschist in Donbass south
working class and the devil lauging about  him.
working class and devil the international sing
russian neo tsars is  your revisionist  reasons
the fall of worldimperialism is our  wants.
Still get that  class-conscious  feeling
But Karl Liebknecht and Rosa Luxemburg too old to die young now.
Karl Liebknecht and Rosa Luxemburg Too old to die young now.
class above  class or class below class  the ground.
Karl Liebknecht and Rosa Luxemburg too old to die young now.

Still the dam revisionist   lay us down.

 


 

Mord an der Spree.


Nach den Brandanschlägen in Kaufhäusern und am 11.September
Hörte man Bitte-, Klagelieder singen , alles schreit "remember"
Ich frage euch, wo wart ihr - oder saht ihr einfach weg?
Als 2 Revolutionäre starben an der Spree im Dreck?


Mord an der Spree.
Mord um Mitternacht.
Mord an der Spree.
Die Bourgoisie hat's gemacht.
Mord an der Spree.
Kein Politiker kam
Und kein Wort von Trauer, Wut oder Scham.

Die Mörder kamen um Mitternacht, als die Familie schlief.
Es war keiner da, der um Hilfe rief.
Sie hatten keine Chance, die Bourgoisie und gekaufte Söldner wollten Blut.
Wo bleibt eure Trauer, wo ist eure Wut?

Mord an der Spree.
Mord um Mitternacht.
Mord an der Spree.
Die Bourgoisie hat's gemacht.
Mord an der Spree.
Kein Politiker kam
Und kein Wort von Trauer, Wut oder Scham.

Wo blieben eure Betroffenheit?
Wo war'n eure Lichterketten?
Ihr Heuchler!
Passiert bei den Bonzen was, dann ist gleich groß Geschrei.
Doch wir Arbeiter und Bauern sind im eignen Land nicht vogelfrei.
Ich sehe auf afghanischen Straßen Blackwater-Banden und Hobby-Attentäter randalieren
Das gleiche, überall Gladio-Netzwerkverschwörer und EU Battletroup patrollieren.
Und wir tun uns nicht erinnern,
siehe da Bundeswehreinsatz im inneren.
Vom Bundestag beschlossene Sache,
nehmen sie uns in die Mache!
Ich frage euch, verdammt nochmal, was soll denn noch passier'n?

Mord an der Spree.
Mord um Mitternacht.
Mord an der Spree.
Die Bourgoisie hat's gemacht.
Mord an der Spree.
Kein Politiker kam
Und kein Wort von Trauer, Wut oder Scham.

 


"Der Hauptfeind steht im eigenen Land"


In Reformismus und antikommunistischer  Hetze eurer Namen verschmäht
Doch  Protestindustrie , Klassenfeinde und Kapital   ahnen nicht , die Wahrheit die steht
Die Treue zum Proletariat der Novemberrevolution geschworen
" Der Hauptfeind steht im eigenen Land" erklingt noch heute in unseren Ohren


Karl und Rosa starben für die Novemberrevolution
Die logische Konsequenz ist die sozialistische Weltrevolution
Nieder mit der antikommunistischen Lügenpresse
Revisionisten und Sozialfaschisten haltet die Fresse!


Revolutionäre wie Karl und Rosa bleiben ewig erhalten
Denn noch immer sind hier  Banken und Konzerne am Schalten und Walten
Ewig sollen die Namen Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht erklingen
Doch hälts du dir auch die Ohren zu , wenn DDR-Nostalgiker auff der LLL ihre Lieder singen?


Karl und Rosa starben für die Novemberrevolution
Die logische Konsequenz ist die sozialistische Weltrevolution
Nieder mit der antikommunistischen Lügenpresse
Trotzkisten und Sozialfaschisten haltet die Fresse!


Von einem feigen Rudel gekaufter Mörderbande
Friedrich Ebert , Gustav Noske, Scheidemann ihr seid eine Schande
die Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg in ihrer Wohnung überfielen
Sie wurden verhaftet, überlebten das Verhör nur schwer
Die feigen Schweine der gekauften Kreikorps-Rattensöldner konnten entfliehen
Die Antwort der working class und Bauern sind Hammer , Sichel und Gewehr

Karl und Rosa starben für die Novemberrevolution
Die logische Konsequenz ist die sozialistische Weltrevolution
Nieder mit der antikommunistischen Lügenpresse
Chrutschowianer und Maoisten haltet die Fresse!


In Berlin an der Spree gings um Leben und Tod
Auch die Farbe der libyschen Arbeiterbewegung ist nicht grün , sondern rot!
Der Tod hat Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg vom Schmerz befreit
Vergessen wir nie unseren Karl  und Rosa  für alle Ewigkeit


Karl und Rosa starben für die Novemberrevolution
Die logische Konsequenz ist die sozialistische Weltrevolution
Nieder mit der antikommunistischen Lügenpresse
Putinspeichellecker und Esotheriker haltet die Fresse!

 

 

 

 

Die Proteste weiten sich aus zum Generalstreik der iranischen Arbeiterklasse !!!

 

Ein iranischer Arbeiter berichtet: "Die Einwohner sind sehr unzufrieden. Im Jahr 2017 hatten wir 60 Prozent mehr Arbeiterproteste als im Jahr zuvor. Das sind fünf Aktionen pro Tag - darunter Straßen- und Betriebsbesetzungen und Demonstrationen. Bisher war es so, dass die Aktivitäten einzelner Gruppen - wie Studenten, Schüler, Frauen etc. - ebenfalls quantitativ zugenommen hatten, aber separat für sich abliefen.
Über 20 Arbeiter, die im Gefängnis sind - wie Reza Shahabi, Vorstandsmitglied des Syndikats der Busfahrer von Teheran, sind ein Symbol für die Proteste geworden. Am 26. Dezember hat Reza Shahabis Frau einen Aufruf herausgegeben, mit der Bitte, dass die Loite ihn retten. Das hat dazu beigetragen, die Proteste der Arbeiter und der Bauernmassen zu verbinden. Das geschah zuerst in Meşhed. Von dort hat sich die Bewegung verbreitet. Die Solidarität hat sich mit dem aufgestauten Frust über die steigenden Lebensmittelpreise verbunden. So sind die Preise für Eier von 280 Toman auf 700 Toman gestiegen. Bis hoite sind über 60 Städte erfasst; allein in Teheran zwölf Stadtteile. Zuerst hat das allh-faschistische Regime nichts getan, außer seine Anhänger zu Gegendemonstrationen aufzurufen. Jetzt lassen die Rohani-Regierung und der sogenannte "Wächterrat" die Massen durch Milizen, Bullerei und Knüppekunden zusammenschlagen - zum Teil auch erschießen. Doch die working class und Bauern kommen immer wieder auf die Straße und lassen sich nicht einschüchtern. Die Proteste haben sich polarisiert und weltproletarisiert und richten sich mehr und mehr gegen das ganze Regime und sein System. Die Massen protestieren, dass die welt/imperialistischen Machthaber des Irans gekaufte Rattensöldner wie die Hamas oder die Hisbollah ausrüsten, und bei ihnen wird gespart."

 

Grußadressen der Solidarität

Kämpferische Grüße der Komintern (SH) an die Arbeiterklasse des Iran

 

Faschistische islamische Konterrevolution

tötet Demonstranten auf den Straßen!

1000 Menschen wurden verhaftet!

Befreit die politischen Gefangenen im Iran!



Der faschistische Islamische Staat blockierte den Zugang zu Instagram und der populären Nachrichten-App Telegram, die von Aktivisten benutzt wurde, um sich zu organisieren.

Die Regierung ist entschlossen, die so genannten "Gesetzesbrecher" brutal nieder zu werfen!

Ja, die Gesetze der Ausbeutung und Unterdrückung müssen revolutionär gebrochen werden- das ist die richtige revolutionäre Antwort !!

Iranische Arbeiter - vereinigt euch und erhebt euch für den Sturz des kapitalistischen islamischen Staates!



Es LEBE DIE IRANISCHE SOZIALISTISCHE REVOLUTION!



Es LEBE DIE DIKTATUR DES IRANISCHEN PROLETARIATS!



BAUT DIE IRANISCHE SEKTION DER KOMINTERN (SH) AUF!



Am 30. Dezember 2017 versammelten sich die ersten Menschen auf den Straßen, um gegen die hohen Lebenshaltungskosten im Iran zu protestieren.

Unterdessen entwickelten sich die Proteste zu einem landesweiten politischen Aufstand für den Sturz des faschistischen islamischen Regimes.

Jetzt wurde der landesweite Generalstreik ausgerufen !

Trotz des brutalen Widerstandes der Sicherheitskräfte haben die Demonstranten Polizeistationen und Militärbasen gestürmt!

Die Führer der sogenannten "demokratischen Ordnung" der Weltbourgeoisie folgen ihren eigenen imperialistischen Interessen im Iran: Ihre "Solidarität" mit den Demonstranten hat nur ein Ziel: die Versklavung des iranischen Volkes durch den Austausch der alten Marionetten des Imperialismus durch Neue, welche bedingungslos nach der Pfeife der Weltimperialisten tanzen.

Der geeinte Klassenkampf der Proletarier aller Länder gegen die globale Ausbeutung und Unterdrückung in jedem Land - das ist die wahre Bedeutung des proletarischen Internationalismus. Schwächung des kapitalistischen Weltsystems durch den Klassenkampf im eigenen Land - diese Solidarität ist notwendig, um das iranische Volk dabei zu unterstützen, das blutrünstige System der Ausbeutung und Unterdrückung im Iran zu stürzen.

 

Es lebe der proletarische Internationalismus !

 

Arbeiter in Deutschland - solidarisiert euch mit dem iranischen Generalstreik !

Für weltweite Generalstreiks des gesamten vereinigten Weltproletariats - das ist die richtige Marschrichtung zur sozialistischen Weltrevolution !

Nur in der gemeinsamen Aktion in allen Ländern der Welt kann das Weltkapital vernichtet und die Diktatur des Weltproletariats errichtet werden !

 

iranische Webseite der Komintern (SH) ...

Unsere arabische Sektion hat bereits eine Solidaritätsadresse an das iranische Volk geschickt !

Wir folgen diesem guten Beispiel !

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unsere Solidarität gilt der iranischen working class und Bauern, die viel zulange unter dem Joch der allahfaschistischen islamischen Republik leben mussten - & Fuck you Weltimperialisten!

Pfoten weg vom Iran !

 

 

 

 

 

 

Lenin

ÜBER TOLSTOI

 

 

 

Grußadressen der Solidarität

 

Neujahrsgrußadresse an die Sektionen und das Weltzentrum der Komintern (SH)

 

Liebe Mitstreiter, Kämpfer, Kollegen, Kampfgefährten, Arbeiterbrüder, Klassenbrüder  und Freunde in - und außerhalb der Komintern (SH)

100 Jahre Oktoberrevolution - ein kämpferisches Jahr

liegt zwar hinter uns aber die sozialistische Weltrevolution steht noch vor uns.
Ob auf der Straße, auf Konzerte oder in Sälen – der Jahrestag der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution war weltweit präsent.

In Veranstaltungen, Konzerten, Festivals, Debatten, Theaterstücken und Kultur-Events, auf Festen, Aufmärschen und Kundgebungen haben Arbeiter, Bauern,  Werktätige, Weltrevolutionäre, stalinistisch-hoxhaistische Organisationen und die Völker „Zehn Tage, die die Welt erschütterten“ im Jahr 2017 wieder lebendig werden lassen. Der revolutionäre Sturm, der Wagemut, die welthistorische Zäsur durch den Aufbau des Sozialismus in der Sowjetunion geben Kraft auch in den heutigen Zeiten, um weiter für das Machbare  für morgen zu kämpfen. In Leningrad sahen wir auch Filmausschnitte über die Oktoberrevolution von Eisenstein.

Was tun 2018?

2018- Januar und Februar sind die Geburts- und Todestage des bekannten Regisseur.
Wir wissen genau, dass der deutsche Staat der imperialistischen Monopolbourgeosie die innere Faschisierung immer weiter treiben wird. Das haben wir nach den Aktionen gegen die G20 bereits deutlich  gespürt. Uns haben sie unsere Fressen mit ihren Glotzenfon eingescannt. Öffentliche Fahndung, gewalttätige Hausdurchsuchungen von Seiten der Knüppelkunden werden zur Normalität erklärt, während über 500 gesuchte Nazis vom Staat und seine Handlanger unbehelligt bleiben. Die faschistische Hetze der imperialistischen Zentralorgane sehen es als ihre Lebensaufgabe , die Schüler Göbbels zu sein. Die BLÖD Zeitung titelte unter anderem  :" „Polizei sucht diese Krawall-Barbie“.
Wir kämpfen weiter! Ja, wir werden eine Welt gewinnen, die Zeit neuer Oktoberrevolutionen wird kommen. Bolschewismus reloaded!
Am 20. Januar protestieren wir in Berlin schon zum 2. mal auf der- Wir haben es Satt Demo - und sagen offen: Nein zum Weltagrarkapitalismus!  
Am 14. Januar beteiligen wir uns am weltrevolutionären Block auf der LLL-Demonstration.

Das Jubiläumsjahr der Oktoberrevolution ist längst n i c h t  verstrichen und hat auf allen Ebenen verdeutlicht, dass die Notwendigkeit, ihren stalinistisch-hoxhaistischen Weg erneut zu beschreiten, kein bisschen kleiner geworden ist. Ob die Bonzen und Stellvertreter dieses Weltsystem es offen verkünden oder man genau hinhören muss, um es zu verstehen:

Die Weltimperialisten bereiten sich auf einen neuen Weltkrieg vor. Im Jahr 2017 war ihr Handeln zunehmend davon bestimmt. Sollen wir uns für das Jahr 2018 in die Hose scheißen ?

Der 1. Weltkrieg wurde von den Bolschewiki in den zündenden Funken der Weltrevolution verwandelt, im und nach dem 2. Weltkrieg haben sich viele Völker erhoben, um ihre Unterdrücker zu vertreiben, was in Albanien auch gelungen war.

Die Zuspitzung der imperialistischen Widersprüche bringt nicht nur Weltreaktionäres hervor, sie bereitet auch den Boden für unsere weltrevolutionären Taten. Aber ein Boden reicht nicht aus, wir selbst sind es, die säen und ernten müssen, darum ist auch das Symbol der Bauern, die Sichel in unseren Weltparteiflaggen. Überall auf der Welt wird der Stand der Stalinistisch-Hoxhaistischen Weltbewegung und den gloriosen Jahresplänen den Anforderungen der Realität gerecht werden, so und nicht anders! Deswegen stürzen wir uns voller Ungeduld und Tatendrang in das Jahr 2018, um unseren bescheidenen Beitrag zur sozialistischen Weltrevolution zu leisten.

Die deutsche Sektion der Komintern(SH) beendet das Jahr 2017 mit einen Donnerschlag!

Erlebnisberichte vom 18.12. den weltproletarischen Migrantentag und den 27. Oktober in Nürnberg https://www.facebook.com/NuernbergIstUeberall/

UNTERSTÜTZEN WIR DEN KAMPF DER WELTPROLETARISCHEN MIGRANTENBEWEGUNG GEGEN ABSCHIEBUNG,  DEN WELTIMPERIALISMUS UND WELTMILITARISMUS!
https://www.youtube.com/watch?v=uhTv8akLH24
https://www.youtube.com/watch?v=wlBFYuv_Jr4

SOLIDARITÄT MIT DEM KAMPF GEGEN ABSCHIEBUNGEN!

Die großen und kämpferischen Proteste am 31. Mai in Nürnberg waren eine herbe Niederlage für den staatsmonopolistischen Kapitalismus der BRD, den er sicher so schnell nicht vergessen wird!

Seit langem gab es in der Bundesrepublik Deutschland nicht solche mächtigen Proteste gegen die Abschiebungen und Kriegsvorbereitungen des staatsmonopolistischen Kapitalismus der BRD. Dabei war der Anlass der Proteste in Nürnberg denkbar gut geeignet, die Notwendigkeit des entschiedenen und militanten Kampfes gegen Abschiebungen, Kriegshetze und Kriegsvorbereitungen der Imperialisten vor Augen zu halten : Gerade der staatsmonopolistische Kapitalismus der BRD hat sich in letzter Zeit zu einem der größten Abschieber und einem der größten militärischen Mächte der Erde entwickelt. Auf der einen Seite werden junge Afghanen aus den Klassenzimmern gezerrt, wie Kriminelle in Bullenautos gesteckt und deportiert. Auf der anderen Seite dient die " Rekrutenvereidigung" mit " Fahneneid" und " Nationalhymne" ganz unverblümt dazu, die chauvinistische und militärische Propaganda in der Bundesrepublik Deutschland zu verstärken.

Das Gewaltmonopol des imperialistischen Staates hatte gehofft, ungestört den jungen Afghanen zu deportieren, um so weitere reaktionäre Abschiebepraxis wie es seit der sogenannten Asylkatastrophe von 2015 Gang und Gebe ist, schmackhaft zu machen oder wenigstens die Bevölkerung daran zu gewöhnen. In Nürnberg am 31. 5. 2017 erhielten sie die gebührende Quittung für diese unmenschliche Deportation .

Die deutsche Sektion der Komintern (SH) begrüßt und unterstützt die Kämpfe gegen Abschiebungen wie die in Nürnberg ausdrücklich- unabhängig von den vorhandenen Mängeln bei diesen Protesten- wobei hier betont werden soll, daß für den Erfolg dieser Proteste gerade auch die Militanz der Kämpfe gesorgt hat. Es war nötig und richtig, den selbstherrlichen Bonzen und Bossen der imperialistischen Monopolbourgeoisie , die in der Tradition des 3. Reichs stehen- den Führungskadern der (reichs)bürgerlichen Parteien und den imperialistischen Politikern deutlich zu machen , dass sie ihre ungerechte Abschiebung nicht ohne Risiko veranstalten können.

Der Erfolg dieser großen antichauvinistischen Proteste dürfen aber nicht über Schwächen und Unzulänglichkeiten dieser Proteste hinwegtäuschen, dürfen nicht die großen Aufgaben vergessen lassen, die sich der stalinistisch-hoxhaistischen Weltbewegung auf dem Gebiet des Kampfes gegen Abschiebungen stellen ( und die sie natürlich nur entsprechend ihrer Kräfte und im Rahmen ihrer Aufgaben schrittweise erfüllen können).

Neben den positiven Zügen dieser Proteste, die sich auch in Begleiterscheinugne ausdrückten (x)  gab es in Augburg am 18. Dezember und in Nürnberg am 27. Oktober auch einige sehr gravierende Mängel, die insbesondere den  i n h a l t l i c h e n   K o n t e x betreffen:

So waren KEINE PAROLEN oder TRANSPARANTE gegen den w e l t i m p e ri a l i s t i s c h e n    M i l i t a r i s m u s  zu finden - und das angesichts des gegebenen Anlasses, einer Abschiebung in ein vom jahrzehnten andauernden Krieg zerrüttetes Land wie Afghanistan. Hier zeigt sich erneut eine sträfliche Vernachlässigung des Kampfes gegen den Weltimperialismus. Ist es denn nicht unsere Pflicht , den weltimperialistischen Abschiebeterror anzuprangern, seine Weltkriegsvorbereitungen entlarven und bekämpfen, die er mithilfe der größten Armeen der Welt betreibt? Müssen nicht die weltweiten Antiimperialisten die gigantische Kriegsindustrie der Weltbourgeoisie bekämpfen, die geschaffen wurde, um den imperialistischen Großmächten auf der Welt die MILITÄRISCHE MACHT zu verleihen, v o l l k o m m e n    u n a b h ä n g i g   u n d  s e l b s t st ä n d i g  ihre Groß- und Weltmachtziele verwirklichen? Ist es nicht für den Kampf gegen Abschiebungen in der Bundesrepublik Deutschland von b e s o n d e r e r Bedeutung, den staatsmonopolistischen Kapitalismus der BRD  als Nachfolger des großdeutschen Imperialismus, das deutsche Finanzkapital und den deutschen Staat in der Tradition des dritten Reichs stehend zu enthüllen und zu bekämpfen? Dient die heutige Obrigkeit nicht noch den gleichen Herren der deutschen Konzerne, Fabriken , Monopole und Banken, der deutschen Monopolbourgeosie, die schon 2  Weltkriege entfesselt hatte? Wenn die Bundeswehr in Afghanistan stationiert ist, und Asylies dort hin abgeschoben werden, muß da nicht der Kampf gegen Kadavergehorsam und der Geist des preußischen Untertanengeistes  aufgenommen und entwickelt werden, gegen " Eid" und " Helm ab zu Gebet", gegen bewußt sinnlose Befehle in der Bundeswehr , die die Soldaten zu willfähigen Werkzeugen imperialistischer Eroberungspolitik werden lassen sollen, was im Zweiten Weltkrieg die schrecklichste Steigerung fand?

Solche großen Aufgaben haben die Kämpfer gegen die reaktionäre Abschiebepraxis. Daß all diese Aufgaben bisher kaum oder gar nicht in der Bundesrepublik Deutschland erkannt und angepackt wurden, dafür tragen vor allem revisionistische und opportunistische Organisationen Verantwortung , die sich selbst sogar als " kommunistisch", " marxistisch-leninistisch", " revolutionäre" " rot" etc ausgeben, vom Geist der marxistisch-leninistischen Weltbewegung jedoch keinen Dunst haben, wenn sie auf Protesten wie in Nürnberg am 31. Mai und/oder beim G20 in Hamburg ihre Aufgabe einzig und alleine darin sehen, die Proteste und ihre Kämpfe zurückhalten, sowohl was das inhaltliche wie Parolen, als auch was die Kampfformen betrifft. Und eben diese pseudomarxistischen Gruppen beschweren sich dann sogar noch über den starken Einfluß des Spontaneismus, der gerade durch ihren verflixten eigenen Opportunismus gestärkt wird.

(X)
Die deutsche Sektion der Komintern(SH) nahm den 18. 12. , den weltproletarischen Migratentag in Augsburg zum Anlass:

20 Jahre Nazimord an Frank Böttcher in Magdeburg am 9.2.1997!

Ganz gezielt lauerten den Nazifaschisten-Mörder dem 17 jährigen Frank Böttcher auf und ermordeten ihn durch Fußtritte gegen den Kopf und mehreren Messerstichen in den Rücken , nachdem Nazifaschisten ihn zwei Stunden zuvor schon beschimpft hatten. Schon seit Wochen kam es in Magdeburg immer wieder zu nazistischen Hetzjagden. An diesem Abend machten die Nazifaschisten systematisch Jagd aus "klassenbewußte Leute , fast an jeder Straßenbahnhaltestelle postierten sie sich und verbreiteten Angst und Terror.

Nicht erst nach diesem weiteren Nazifascho-Mord ist bekannt, daß Magdeburg eine Nazi-Hochburg ist. Seit 1991 kam es in Magdeburg zu unzähligen nazifaschistischen Angriffen gegen Leute, die die Hitlerfaschisten als " undeutsch" bezeichnen, bei denen dutzende verletzt und mindestens 4 ermordet wurden . Am 4. 8. 1991 überfielen 30-40 Nazifaschisten drei Punks und ermordeten einen von ihnen, am 9. 5. 1992 überfielen 60 Hitlerfaschisten eine Gartenwirtschaft, in der sich klassenbewußte Jugendliche befanden, und ermordeten Thorsten Lamprecht. Am 24. 4. 1993 überfielen 50 Nazifaschisten ein Clubhaus , der 23-jährige Matthias L. wurde totgeschlagen. Am " Himmelfahrtstag" im Mai 1994 latschten 150 Faschonazis durch die Innenstadt von Magdeburg und terrorissieten im IS-Stil praktisch ungestört den ganzen Tag über Leute aus anderen Ländern, machten Jagd auf Personen mit schwarzer Hautfarbe unter den Augen von Schaulustigen. Dieser Nazifascho-Progrom steht in einer Reihe mit Hoyerswerda, Rostock und Mannheim-Schönau, es gab Dutzende von Verletzten und ein Opfer, Farid Boukhit, starb im Septamber 1994 an den Folgen seiner Verltzungen. Die meisten Nazifascho-Angriffe liefen unter dem direkten Schutz der Bullerei ab, die sich in der Nähe befand, aber nicht eingriff und die Hitlerfaschisten gewähren ließ. Die nazistischen Totschläger und Mörder wurden von der bürgerlichen Klassenjustiz in den meisten Fällen nicht gerichtlich belangt oder zu lächerlich geringen Strafen verurteilt ( Bewährungs- und Geldstrafen, Sozistunden).

Der Komentar der Knüppelkunden zu dem erneuten Nazifascho-Mord lautete : man ermittle in " alle Richtungen", es sei nicht klar, ob es " Rechtsradikale" gewesen seien, es könne auch ein " Raubüberfall" oder " eine Auseinandersetzung innerhalb der Szene" gewesen sein! Dies war ein weiterer Versuch, einen Nazi-Mord zu vertuschen und war damals vor 20 Jahren genauso wie heute faktisch eine Inschutznahme der Nazifaschisten-Mörder.

Am Sonntat, den 9. 2. 1997 protestierten ca 500 Teilnehmer gegen den bestialischen Nazimord. Nun zeigten die Knüppelkunden, " Was sie drauf haben" . Brutale Knüppeleinsätze und 10 Festnahmen - so lautete ihre " Erfolgsmeldung". Die Protestierenden setzten sich militant mit Steinen und Flaschen zur Wehr. In der Nacht zum Montag errichteten Antikapitalisten und Antiimperialisten Straßenbarrikaden und griffen die Bullerei, die die Straße räumen wollte, erneut militant an.

Solidarität mit den Opfern des Weltfaschismus, egal ob Nazis oder IS , egal ob Nazifaschisten oder Allahfaschisten oder Sozialfaschisten!


TOD DEM WELTIMPERIALISMUS , MILITARISMUS UND REVANCHISMUS!


Wir wünschen euch ein erfolgreiches kämpferisches und weltrevolutionäres neues Jahr 2018


Rote Weltfront!

 



Gedichte:



Siehst du auf Europas und Vorderasien`s Straßen
proletarische und bäuerliche rote Asylsoldaten?
Siehst diese Flüchtlinge, die zukünftigen Klassenkrieger,
der weltbolschewistischen Rebellion?
proletarische und bäuerliche Asylflüchtlinge sind morgen die Sieger
doch nur durch die sozialistische Weltrevolution!
Diese Tage sind die Tage der Asylies tapfere Heldentaten
Diese Epoche ist die Epoche, wo wir Asylies den Imperialismus begraben
Diese Tage sind die Tage der weltproletarischen (Asylflüchtlings)Rebellion
Diese Epoche ist die Epoche der Vorabend der sozialistischen Weltrevolution

proletarische und bäuerliche Asylflüchtlinge scheißen auf die BRD, die ist uns völlig gleich
Durch Profitwirtschaft werden nur Bonzen, Manager und Multis reich
proletarische und bäuerliche Asylflüchtlinge scheißen auf die BRD, die ist uns völlig gleich
Denn auch Revisionisten und Sozialfaschisten fordern ein zaristische Reich
proletarische und bäuerliche Asylflüchtlinge scheißen auf die BRD, das ist totaler Fick
proletarische und bäuerliche Asylflüchtlinge kämpfen ohne Gnade für eine Räterepublik

Asylflüchtlinge - tapfere rote Klassenkrieger werden diese Schlacht überstehn
Sie werden ihrer Arbeitermacht ins Auge sehn, und den Imperialismus ins Visir nehm'
Diese Tage sind die Tage der Asylies tapfere Heldentaten
Diese Epoche ist die Epoche, wo wir Asylies den Imperialismus begraben
Diese Tage sind die Tage der weltproletarischen Asylflüchtlingsrebellion
Diese Epoche ist die Epoche des Vorabend der sozialistischen Weltrevolution

proletarische und bäuerliche Asylflüchtlinge scheißen auf die BRD, die ist uns völlig gleich
Durch Profitwirtschaft werden nur Bonzen, Manager und Mogule reich
proletarische und bäuerliche Asylflüchtlinge scheißen auf die BRD, die ist uns völlig gleich
Denn auch Revisionisten und Sozialfaschisten fordern ein zaristisches Reich
proletarische und bäuerliche Asylflüchtlinge scheißen auf die BRD, das ist totaler Fick
proletarische und bäuerliche Asylflüchtlinge kämpfen ohne Gnade für eine Volksräterepublik.


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UNITED WORKERS, UNITED BAUERN , UNITED & STRONG, UNITED & WON !!


Pegida Faschos und AFD-Faschos überall,
warten auf den großen Knall. 
AFD-Fascho und Pegida-Fascho-Schweine hier im Land,
Vaterland ist abgebrannt. 
Nur Erdogan-Trump-AFD-Pegida-Rassisten auf der Welt,
wo doch nur der Profit und die Rasse zählt.
Wer Asylie und Prolet ist wird registriert,
abgeschoben und abkassiert. 

Nichts wird anders, wenn nichts passiert.
Deutsche, ausländische Arbeiter werden nicht warten bis alles krepiert.
Auge um Auge,
Faust um Faust,
unten gegen oben,
KLASSE gegen KLASSE 

Wir gegen sie, schmeißt sie endlich endlich raus!
Schmeißt sie raus!

Hakenkreuze bei Asylunterkünften an der Wand ,
der Frieden ist nur Schein im Land. 
Die Bonzen mischen fleißig mit,
weil da noch zu verdienen ist. 
Die Kirche, die  ist auch dabei,
sehnt sich schon nach Tyrannei.
Hitlers Erben schrein nach Krieg,
wollen kämpfen bis zum Sieg. 

Imperialismus und Weltgroßkapital  ist uns eine Qual,
unser Leben euch scheißegal!
Ihr wollt uns proletarische u. büerliche Asylies verrecken sehn,
doch nicht wenn wir proletarische u. büerliche Asylies  auferstehn. 
Wenn wir proletarische u. büerliche Asylies verrecken dann Hand in Hand ,
scheißen wir proletarische u. büerliche Asylies zu dich Kapitalistenvaterland. 
Sturm bricht los über Nacht,
Arbeiter und Bauern  vereinte Macht. 
Arbeiter steht nicht für Vollpfosten!
Bauern u. Prolten finden Asylies nicht zum kotzen!
Alles Lug und Trug,
doch davon haben wir genug.


UNITED WORKERS,  UNITED BAUERN ,  UNITED & STRONG,  UNITED & WON !!


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FIGHT FOR  YOUR RIGHT

Weltrevolutionär und klassenbewußt, so führen wir proletarische Asylies uns auf.
Auf die Freiheit der Ausbeuter - und Unterdrückerklasse, da scheißen wir proletarisch Asylies drauf!
Ihr wünscht uns den Tod, ja das nehmen wir proletarische Asylies in Kauf.
Doch euch Imperialisten zu bekämpfen, damit hören wir proletarische Asylies  nie auf.

Wir proletarische Asylies folgen keiner Obrigkeit, das sagt uns der Verstand,
weder Weltkapital noch Faschisten, noch diesem Bürokratenland.
Wir proletarische Asylies brauchen keine Religion, für uns gibt es kein Stellvertreteridol.
Wir proletarische Asylies glauben an uns selber und darauf sind wir stolz

FIGHT FOR  YOUR RIGHT

Heute brennt ein Asylheim und morgen wieder Lichterketten.
Keiner hat erkannt - das Monopolkapital lässt sich nicht durch Troika und Sparpakete retten,
Tat aus Frustration , denn arbeitslos sind AFD-und Pegida-Mitläufer schon lang.
Opfer werden zu Täter , doch schuld daran ist das Monoplkapital ind diesen Land.
Haut sie in die Fresse ,wo immer ihr sie trefft !!!
Reißt ihnen den Arsch auf, vernichtet sie, die Pest.
Steckt sie in ein Lager, wo sie hingehören.
Sie sollen was sie wollen , selber spüren.

FIGHT FOR YOUR RIGHT!

Arbeiter, Bauer, Asylie - lass dir nicht sagen, was du schon lange weißt
Laß die Reformisten Spießer - es ist deine Zeit
Sie finden es nicht richtig, was du da machst.
Doch ihre Lichterketten die haben noch nichts gebracht.

FIGHT FOR YOUR RIGHT!


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Es ist Klassenkrieg in unseren Straßen.


Seht ihr sie marschieren zum Asylantenheim hin ?
Sie wollen wieder morden, egal ob Mann, Frau oder Kind
Mit Steinen und mit Knüppeln,
schlagen sie dann jeden zum Krüppel
Zum Schluss brennt noch das Haus
und reaktionäre Vollpfosten spenden noch Applaus.
Es ist Klassenkrieg in unseren Straßen.
Es ist Klassenkrieg in dieser,unserer Zeit
Klasse gegen Klasse ist das Ziel
Gründe, im Weltkapitalismus zu leben, gibt es nicht mehr viel.
Die Bullen stehen daneben, doch unternehmen nichts
Die Regierung, die bleibt stumm, niemand der die braune Pest bricht
Ein paar Tage später zerreißt ein Schuss die Nacht
Ein Schwarzer auf dem Heimweg von Nazifaschisten umgebracht.
Es ist Klassenkrieg in unseren Straßen .
Es ist Klassenkrieg in dieser ,unserer Zeit
Klasse gegen Klasse ist das Ziel
Gründe, im Weltkapitalismus zu leben, gibt es nicht mehr viel.
Zurück bleiben Frau und Kinder, doch die sind hier nix wert
Sie werden abgeschoben, in ihrem Land nur eingesperrt.
Eingesperrt vom kapitalistischen Staat, vor dem sie damals flohen
Doch Freiheit gibt`s nur zu kaufen, nur für dich gibt`s nichts zu holen
kapitalistische Regierung bleibt kapitalistische  Regierung, egal in welchen Land
korrupt und geil auf Macht gehen sie alle Hand in Hand
Ob Trump, Erdogan oder Putin, alle sind sie gleich
und auch das deutsch-imperialistische Großmaul fodert wieder seinen Preis.
Es ist Klassenkrieg in unseren Straßen .
Es ist Klassenkrieg in dieser ,unserer Zeit
Klasse gegen Klasse ist das Ziel
Gründe, im Weltkapitalismus  zu leben, gibt es nicht mehr viel

 

 

 

Grußadressen der Solidarität

Grußadresse der deutschen Sektion der Komintern (SH)

31. 12. 1968

49. Gründungstag der KPD/ML -

 

31. 12. 1918

99. Gründungstag der KPD Karl Liebknechts, Rosa Luxemburgs und Ernst Thälmanns

und

31.12. 2000

- 17. Gründungstag der Komintern(SH)


                


Ernst Aust lehrte uns :

"Ohne kommunistische Partei kann die proletarische Revolution nicht siegen".

49 Jahre später:

"Ohne Kommunistische Internationale kann die sozialistische Weltrevolution nicht siegen!


Setzen wir das Werk von Karl, Rosa , Teddy und Ernst fort!

Eine der grundlegenden und wichtigsten praktischen Lehren aus dem Sieg der Oktoberrevolution im Russischen Reich und dem Scheitern der Novemberrevolution im Deutschen Reich ist die Tatsache, dass die working class in der proletarischen Revolution nicht siegen kann ohne Führung und Leitung durch eine wahrhaft bolschewistische, marxistisch-leninistische, mit der Klasse und ihrem Kampf aufs engste verbundene Partei. Im Russischen Reich gab es diese Partei, die Partei der Bolschewiki, die Partei Lenins und Stalins. Sie entwickelte und stählte sich im Kampf der sowjetischen working class und im Kampf gegen die verschiedenen „linken“ und rechten Strömungen des  Sozialdemokratismus (der Menschewiki) und ihrer trotzkistischen Ableger und im Kampf für die Verteidigung und Reinheit des Marxismus-Leninismus. So gestählt und erfahren konnten die sowjetischen Kommunisten die Oktoberrevolution zum Sieg, zur Errichtung der Diktatur des Proletariats, zum Sozialismus führen.
Im Deutschen Reich gab es diese Partei (noch)  nicht. Sie wurde erst im Zusammenhang mit der Revolution gegründet. Infolgedessen war sie nur unzureichend in der working class und unter den Bauern verankert, nicht in der Lage, die Klasse zum Sieg zu führen. Dazu kam, dass die Kommunisten im Deutschen Reich, die sich um Karl Liebknecht, Rosa Luxemburg, Clara Zetkin, Franz Mehring und andere zunächst vor allem im Spartakusbund und anderen Vereinigungen organisiert hatten, den endgültigen – auch organisatorischen – Bruch mit den Revisionisten viel zu lange hinausgezögert haben. Sie trennten sich zu spät von der sozialimperialistischen/sozialfaschistischen SPD. Und als 1917 in Gotha die Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands (USPD) gegründet wurde ( würden wir heute mit dem LINKEn PDS-Sektor vergleichen) , schloss sich auch der Spartakusbund – trotz grundsätzlicher Differenzen – dieser neuen zentristischen Partei an.

Trotz alledem – die Gründung der KPD war ein Akt von großer historischer Bedeutung. Unter der Führung Ernst Thälmanns entwickelte sich die KPD in den zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts zu einer großen revolutionären kommunistischen Massenpartei, die sich das Ziel gesetzt hatte, in der Weimarer Republik  die Herrschaft der Bourgeoisie durch die proletarische Revolution zu stürzen, die Diktatur des Proletariats zu errichten und den Sozialismus aufzubauen. Wichtig dabei war auch dann die Bolschewisierung der KPD . Als wie wichtig Lenin die Gründung der KPD ansah, geht aus folgendem Zitat hervor:

„Als der deutsche ‚Spartakusbund’ mit so weltbekannten und weltberühmten Führern, so treuen Vorkämpfern der Arbeiterklasse wie Liebknecht, Rosa Luxemburg, Clara Zetkin und Franz Mehring endgültig seine Verbindung zu Sozialisten vom Schlage Scheidemanns und Südekums abgebrochen hatte, diesen Sozialchauvinisten (Sozialisten in Worten und Chauvinisten in der Tat), die sich durch ihr Bündnis mit der Raubbourgeoisie Deutschlands und mit Wilhelm II. mit ewiger Schande bedeckt haben, als sich der ‚Spartakusbund’ den Namen ‚Kommunistische Partei Deutschlands’ gegeben hatte – wurde die Gründung der wirklich proletarischen, wirklich internationalistischen, wirklich revolutionären III. Internationale, der Kommunistischen Internationale, Tatsache.“ (Lenin, Werke, Bd. 28., S. 442)

Karl Liebknecht,  ErnstTeddyThälmann und Rosa Luxemburg – das ist die ungebrochene Tradition der deutschen Sektion der Komintern (SH).

Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg waren hervorragende, große Führer der deutschen working class und Bauern. Gerade deswegen zogen sie den Hass der deutschen imperialistischen Bourgeoisie und ihrer Helfershelfer, des entarteten Sozialdemokratismus des Sozialfaschismus/Sozialimperialismus auf sich. Gerade deswegen wurden sie von einer reaktionären Soldateska unter Mitwirkung der Eberts, Noskes und Scheidemänner 1919 auf viehische, bestialische Weise ermordet. In der Folgezeit und bis heute haben die Revisionisten, Maoisten, Trotzkisten, Sozialfaschisten und andere Opportunisten immer wieder versucht, vor allem Rosa Luxemburg für ihre Zwecke zu instrumentalisieren. Es ist kein Zufall, dass sie sich dabei auf Fehler Rosa Luxemburgs in der Einschätzung der Diktatur des Proletariats im Russischen Reich beziehen. Rosa Luxemburg hatte bekanntlich 1916 während ihrer Gefängnishaft in Breslau in einem Manuskript (herausgegeben unter dem Titel „Zur russischen Revolution“, Rosa Luxemburg, Gesammelte Werke, Band 4, S. 332ff) erhebliche Bedenken gegen die Leninsche Theorie und Praxis der Diktatur des Proletariats niedergeschrieben. Bis heute käuen die Opportunisten , besonders aus den Kreisen der Linkspartei, Jusos, Falken etc diese Kritik Rosa Luxemburgs bis zum Erbrechen wieder. Sie tun das, weil sie Feinde der Weltdiktatur des Weltproletariats sind. Rosa Luxemburg dagegen war eine revolutionäre Kommunistin, die grundsätzlich und prinzipiell für die Diktatur des Proletariats eingetreten ist und gekämpft hat. Hören wir z.B., was sie in dem von ihr verfassten Programm des Spartakusbundes, das später fast unverändert zum Gründungsprogramm der KPD wurde, schreibt (Werke, Bd. 4, S. 444f.):

„Es ist ein toller Wahn, zu glauben, die Kapitalisten würden sich gutwillig dem sozialistischen Verdikt eines Parlaments, einer Nationalversammlung fügen, sie würden ruhig auf den Besitz, den Profit, das Vorrecht der Ausbeutung verzichten. (...) All dieser Widerstand (der Bourgeoisie – der Verf.) muss Schritt um Schritt mit eiserner Faust, mit rücksichtsloser Energie gebrochen werden. Der Gewalt der bürgerlichen Gegenrevolution muss die revolutionäre Gewalt des Proletariats entgegengestellt werden. (...) Der Kampf um den Sozialismus ist der gewaltigste Bürgerkrieg, den die Weltgeschichte gesehen, und die proletarische Revolution muss sich für diesen Bürgerkrieg das nötige Rüstzeug bereiten ... Eine solche Ausrüstung der kompakten arbeitenden Volksmasse mit der ganzen politischen Macht für die Aufgaben der Revolution, das ist die Diktatur des Proletariats und deshalb die wahre Demokratie.“


Hier ist jeder Satz ein Schlag ins Gesicht für Revisionisten vom Schlage Sarah Wagenknechts und anderer. Die Sozialfaschisten vertuschen auch, dass, wie Clara Zetkin und Leo Jogiches berichten, Rosa Luxemburg nach ihrer Haft sich der leninschen Theorie der Diktatur des Proletariats angenähert hat und unter anderem auch deshalb das von ihr im Gefängnis verfasste Manuskript nicht veröffentlicht sehen wollte. Clara Zetkin berichtet darüber in ihrer 1922 erschienenen Schrift „Um Rosa Luxemburgs Stellung zur russischen Revolution“. Rosa Luxemburgs Text wurde denn auch erst 1922 von dem wegen rechter Abweichungen aus der KPD ausgeschlossenen Paul Levi herausgegeben. Levi begründete damit eine „Tradition“, der auch heute noch alle möglichen Opportunisten folgen. Rosa Luxemburg aber gehört uns, der working class und Bauern, den wirklichen weltrevolutionären Stalinisten-Hoxhaisten. Wir halten es mit Lenin, der seinerzeit anlässlich der Levischen Veröffentlichung schrieb:

„Paul Levi will sich jetzt bei der Bourgeoisie ... dadurch besonders verdient machen, dass er gerade diejenigen Werke Rosa Luxemburgs herausgibt, in denen sie unrecht hatte. Wir antworten darauf mit ein paar Zeilen aus einer trefflichen russischen Fabel: 'Wohl traf’s sich, dass des Adlers Flug ihn niedriger, als Hühner fliegen, trug, doch fliegen Hühner nie auf Adlerhöh’n.' Rosa Luxemburg hat sich häufig geirrt, aber sie war und bleibt ein Adler. ’Die deutsche Sozialdemokratie ist nach dem 4. August ein stinkender Leichnam’ – mit diesem Ausspruch Rosa Luxemburgs wird ihr Name in die Geschichte der Arbeiterbewegung der ganzen Welt eingehen. Auf dem Hinterhof der Arbeiterbewegung aber, zwischen den Misthaufen, werden Hühner vom Schlage Paul Levis, Scheidemanns und Kautskys und dieser ganzen Sippschaft selbstverständlich über die Fehler der großen Kommunistin in ganz besondere Verzückung geraten. Jedem das Seine.“ (Lenin, Werke, Bd. 33, S.194/95) In der Tat.



Die Gründung der KPD/ML und unsere heutigen Aufgaben



In den Jahren nach dem Tod Stalins und in Verbindung mit dem revisionistischen Entartungsprozess der KPdSU(B) entarteten in Deutschland auch die SED und die KPD. Im Kampf gegen die modernen Revisionisten in der KPD und in Zusammenhang mit dem Aufschwung der Arbeiter- und Jugendbewegung Ende der 60er Jahre wurde zur Jahreswende unter der Führung des Genossen Ernst Aust 1968/69 die KPD/ML gegründet – unsere Partei – die später den Namen der KPD(SH) und noch später deutsche Sektion der Komintern(SH) annahm. Die Gründung der KPD/ML zum damaligen Zeitpunkt war absolut notwendig, denn mit der Entartung der KPD und der Gründung der sozialfaschistischen DKP hatten die deutsche working class und Bauern keine revolutionäre Vorhutpartei mehr. Die KPD/ML entwickelte sich nach mehreren Kämpfen gegen rechte und „linke“ Strömungen in der Partei und vor allem nach dem Kampf gegen die revisionistischen Mao-Tse-Tung-Ideen Ende der 70er Jahre zu einer Partei, deren Einfluss in der working class, Bauern,  den übrigen Schichten des Volkes und in der Jugend stark gewachsen war und weiter wuchs. Als 1979 der Jubiläumsband zum zehnjährigen Bestehen der KPD/ML-KPD erschien, verfügte die Partei über rund einhundert Betriebszeitungen und über Betriebszellen in zahlreichen Betrieben. Die unter der Führung der Partei stehende Revolutionäre Gewerkschaftsopposition konnte bei Betriebsratswahlen beachtliche Erfolge erzielen. In der DDR wurde zur Jahreswende 1975/76 die ostdeutsche Sektion  der KPD/ML gegründet. Die Rote Garde, Jugendorganisation der Partei, war zu einer großen Massenorganisation geworden. Mit der Zeitschrift „Freies Landvolk“ wurde die Arbeit unter den werktätigen Bauern in Angriff genommen. Und schließlich wurde mit der „Linkskurve“ eine revolutionär-fortschrittliche Zeitschrift für die Arbeit im Kulturbereich entwickelt. Alle diese Erfolge wurden trotz zahlreicher Fehler und Schwierigkeiten errungen.
In dieser Situation verstärkte die imperialistische Monopolbourgeoisie ihren Druck auf die Partei. Ihre Agentur, die Trotzkisten im ZK, setzten zum Generalangriff auf die revolutionäre Linie der KPD, auf das Programm der Partei an und verfochten das Konzept der Vereinigung der KPD mit der trotzkistischen GIM. Es zeigte sich, dass die Partei ideologisch und personell nicht in der Lage war, diesen Angriff zurückzuschlagen. So waren es nur wenige Marxisten-Leninisten, die 1985 den Wiederaufbau der KPD nach der zerstörerischen Arbeit der Trotzkisten in Angriff nahmen.
Und erneut mischten und mischen sich sozialchauvinistische und liquidatorische Kräfte in die Reihen der Kommunistischen Szene , die, als sich abzeichnete, dass die Partei dabei war, wenn auch tastend und erst mit schwachen Kräften, Kurs auf die Verankerung in der working class und Bauern  zu nehmen, zum Angriff auf die revolutionäre, marxistisch-leninistische Linie der Partei ansetzten.
Wir zählen hier einfach mal ein paar Knallkörperverine auf, bei denen wir uns 2018 vorgenommen haben sie stärker zu bekämpfen:

https://rotefahne.eu/     -  Querfront, halbe Faschos, antistalinistisch und demzufolge antikommunistisch - Es ist eine Unverschämtheit das dieses Ein Mann - Unternehmen mit der RF Etikettenschwindel betreibt und sich in deren Tradition sieht. 100 Jahre Novemberrevolution wird sich dafür schrecklich rächen!

http://www.neue-einheit.com/   -   Hießen früher mal " KPD/ML - Neue Einheit"  - maoistisch, Atomlobby und sieht man eigentlich nur einmal im Jahr bei der LLL außerhalb des Internets.

http://rotermorgen.info/   wird mittlerweile nur noch von 2 Mann betrieben  - Der Fette Alki aus Gelsenkrichen  und dieser Platzmann - Aphothker. Sind mitlerweile alle alle Mitglied in der AFD, fordern den Schießbefehl auf Asylies  und korrespondieren mit der faschistischen AFD-Glucke Beatrix von Storch. Die Artikel sind allesamt durch Sozialchauvinismus und Rechtsopportunismus durchzogen.

http://www.k-p-d-online.de/      Diese versprühten auch in Leningrad zu 100 Jahre Oktoberrevolution ihr revisionistisches Gift
http://kommunistische-initiative.de/      -   Der Laden hat mitlerweile dicht gemacht. Könnte auch daran liegen daß ihr Anführer und  Chefideologe und Gründer Kurt Gossweiler  letztes  Jahr verstorben ist

Da gibt es noch zig und aber zichtausend Splitterzirkel und Minisekten, auf die wir jetzt aufgrund Platzmangel nicht eingehen können.


Nach dem 100. Jahrestag der sozialistischen Oktoberrevolution ,  beschlossen wir, Kurs auf 100 Jahre Novemberrevolution  und darauf zu nehmen, die deutsche und alle anderen Sektionen der Komintern(SH) in den aufkeimenden Kämpfen der ausgebeuteten Klasse und des Volkes zu verankern und aufzubauen, greifen die konterrevolutionären, sozialfaschistischen,  pro-imperialistischen Kräfte frontal an. Die Welt  war noch nie so  ernsthaft in ihrer Existenz  durch drohende Weltkriege gefährdet wie heute. Inzwischen sind die revisionistischen Elemente von Georgi Dimitroff und des 7. Weltkongresses  aus der 3. Internatioanle entfernt und die Komintern(SH) hat mit ihren Kampagnen zu 100 Jahre roter Oktober und Novemberrevolution und den 200. Geburtstag von Karl Marx die Weichen zum erneuten Aufbau einer starken, in der working class und Bauern verankerten, wahrhaft bolschewistischen Weltpartei gestellt.

Wir wollen und können aber diesen Aufbau nicht allein in Angriff nehmen.

Die Klassenbrüder und Kampfgefährten der Kommunistischen Internationale (Stalinisten-Hoxhaisten) haben aus den verschiedenen Angriffen des 7. Weltkongresses und Georgi Dimitroff auf die Linie der 3. Internationale den Schluss gezogen, neue Sektionen in a l l e n  L ä n d e r n  dieser Erde für den Aufbau der dritten Internationalen zu schaffen.

Wir denken, dass die Zeit gekommen ist, mit der Spaltung, Zerstörung und Zersplitterung der marxistisch-leninistischen, stalinistisch-hoxhaistischen Kräfte Schluss zu machen und konkrete Schritte zu unternehmen, um gemeinsam beim Aufbau einer wahrhaft kommunistischen  Internationale voranzuschreiten.



Gedichte :

Die KPD von Karl, Rosa und Teddy

 

 

Die KPD von Karl, Rosa, Thälmann haben, die fest zu einem stehen,
das ist ein Gefühl, das wird nie vergehen.
Ihr singt zusammen und feiert mit E-Gitarren,
und steht gegen Übel fest hinter dir, das werden die Bonzen niemals raffen.

Denn unter der KPD von Karl, Rosa, Thälmann , ja, da gibt es festen Halt.
Mit der Komintern (SH), nein, da wird man niemals alt.
Bedrückende Stunden, die gibt es bei uns wohl,
die Bourgeoisie finden wir hohl, genauso wie das Monopol.

Wo es auch scheppert, wie es auch kracht,
von ihnen wirst du niemals ausgelacht.
Kreuzzüge gegen imperialistische Gewalt,
gemeinsam für den Sieg der Weltrevolution, die Fäuste geballt.

Denn unter der KPD von Karl, Rosa, Thälmann , ja, da gibt es festen Halt.
Unter der KPD von Karl, Rosa, Thälmann , nein, da wird man niemals alt.
Bedrückende Stunden, die gibt es bei uns wohl,
die Bourgeoisie finden wir hohl, wir scheißen auf das Monopol. - Jahaha

Was sie auch sagten, was sie auch taten,
Die KPD von Karl, Rosa, Thälmann hat dich niemals verraten.
Es kommt die Stunde X, was mag auch geschehen?
Sie wird dir treu zur Seite stehen.

Denn unter der KPD von Karl, Rosa, Thälmann ja, da gibt es festen Halt.
Unter der KPD von Karl, Rosa, Thälmann, nein, da wird man niemals alt.
Bedrückende Stunden, die gibt es bei uns wohl,
denn die Bourgeoisie finden wir hohl, wir scheißen auf das Monopol.

Wir sind die KPD von Karl, Rosa, Thälmann, wir sind die KPD von Karl, Rosa, Thälmann, wir sind die KPD von Karl, Rosa, Thälmann , wir sind Freunde für die Ewigkeit.




Wer geht voran, wer trägt die Fahne, wer macht die düstre Nacht uns hell?
das sind der Zukunft treuen Kämpfer, das ist die KPD/ML !



Nur mit Klassenkampf und Klassenbewusstsein geht euer Elend zu Ende,
Ausbeutung und Unterdrückung geht irgendwann vorbei, jetzt wackeln die Wände!
Bei Betriebsversammlungen da wackeln die Wände.
Ja, hier ist die KPD/ML, eure proletarische Stimme - mach mit Genosse ,
der blanke Wahnsinn, mit Worten wie Geschosse!
Wir, die KPD/ML bringen es auf den Punkt, wir sagen, was sich keiner traut,
gegen alle Regeln der Weltbourgoisie. Es wird Zeit, da der Profit uns beraubt!
Wir sind der Stachel im Arsch der Nation,
glorreiche "Halunken", nichts bleibt vor uns verschont!

Mit dieser Partei hast du bei den kapitalistischen Bonzen keine Freunde,
doch deine Klassenbrüder, die du hast, teilen deine Träume!
Arbeiter und Bauern , die du hast, teilen alles mit dir.
Diverse Zwischenschichten sind Verbündete, glaube mir!
Der KPD/ML liegt das Herz auf der Zunge, und hier sind die Beweise,
Bolschewismus sind duftende Blumen, und der Rote Morgen berichtet immer von der ganz alltäglichen Scheiße!
Hier sind Perlen für die Wahrheit, Angst für unsere Klassenfeinde,
flauschige Worte - wenn es sein muss, auch gemeine
Hier ist das rettende Ufer, euer wie damals der „Rote Handhaken“ am Hamburger Hafen,
der Strohhalm für Ertrinkende, die Keule für die Liquidatoren, die den Klassenkampf verschlafen!
Betriebszeitungen sind Geschenke für Zweifelnde, unser Lebenselixier,
"entartete" Kunst, der Klassenkampf beginnt hier!

Mit dieser Partei hast du bei der Weltreaktion keine Freunde,
doch die Werktätigen und Lohnsklaven , die du hast, teilen deine Träume!
Die, die du als Freunde hast, teilen alles mit dir.
Es sind die Bauern und unterdrückten Völker, glaube mir.

Wer geht voran, wer trägt die Fahne, wer macht die düstre Nacht uns hell?
das sind der Zukunft treuen Kämpfer, das ist die KPD/ML !






Jeder Klassenfeind versucht die Komintern klein zu kriegen



Jeder Klassenfeind versucht die Komintern klein zu kriegen
Doch die marxistisch-leninistische Weltbewegung lässt sich nicht besiegen
Weltdiktatur des Weltproletariat ist deine Wahl
Proletarier aller Länder zerschmettern das Weltkapital ein für alle mal
Die dritte Internationale ist stolz und klassenbewusst
Was Revisionismus und Sozialfaschisten rumlappen ist dir Wurst

In der working class, das Weltproletariat, ist die Weltpartei geboren.
Auf die 5 Klassiker und die sozialistische Weltrevolution hast du geschworen
und so viel Mitstreiter und Klassenbrüder hast du verloren
Komintern (ML),  es war nicht immer leicht für dich
Doch du Komintern (SH) wurdest härter und wehrtest dich

Dritte Internationale sei stolz und klassenbewusst
bolschewistische Weltpartei sei klassenbewusst und stolz
Wer Putin und die Kremlzaren fortschrittlich findet, dessen Kopf ist aus Holz

'Ne Menge im Gepäck, doch Revisionisten wollen uns Marx und Lenin klauen
Dafür werden Bauern und Proleten den Sozialfaschisten auf die Fresse hauen
Denn du bolschewistische Internationale bliebst immer aufrecht stehen
Du wirst den Weg von Marx, Engels, Lenin ,Stalin und Enver  weiter gehen
Esotheriker , Putinspeichellecker sind nur Mathen , die auf 2 Beinen gehen

Dritte Internationale sei stolz und klassenbewusst
bolschewistische Weltpartei sei klassenbewusst und stolz
Wer russischen Imperialismus fortschrittlich findet, dessen Kopf ist aus Holz

Die wissenschaftliche Weltanschauung der Arbeiterklasse ist dein Leben
Doch der Weltimperialismus will dir alles nehmen
Siehst du dem Weltkapitalismus, sein Versagen?
Doch für all die Fehler wird der staatsmonopolistische Kapitalismus bezahlen

Dritte Internationale sei stolz und klassenbewusst
bolschewistische Weltpartei sei klassenbewusst und stolz
Querfrontler und Antikommunismus gefördert von Köpfen  aus Holz

Lenin-Liebkecht-Luxemburg und 1. Mai Konzerte
sind für dich, dritte Internationale, die wahren Werte
sozialistische Weltrevolution - lange Nächte
gegen Banken, Konzerne und dunkle imperialistische Mächte

Dritte Internationale sei stolz und klassenbewusst
bolschewistische Weltpartei sei klassenbewusst und stolz
Sozen, Faschos, Pegida, Hogesa, Religion gefördert von Köpfen  aus Holz

Und ganz egal, was auch geschieht
der staatsmonopolistische Kapitalismus bald am Boden liegt
Putinspeichellecker, Revisionismus und Sozialfaschismus dazu nur blöd schielt
Denn diese Klassenfeinde wissen genau, dass ihre Zukunft genauso aussieht

Die dritte Internationale, bolschewistische Weltpartei wird für immer leben
Denn die stalinistisch-hoxhaistische Weltbewegung wird es ewig geben

Dritte Internationale sei stolz und klassenbewusst
bolschewistische Weltpartei sei klassenbewusst und stolz
Opportunismus, Reformismus, Menschewismus gefördert von Köpfen aus Holz





Ernst Aust  und Ernst Thälmann - united



Dem Weltproletariat wurden die Visionen geraubt.
Deshalb wurde die RGO/RGI gebaut,
doch statt höflich auf die Arbeiteraristokratie zuzugehen,
bleiben wir lieber vor den Werkstoren stehen.


Ernst Aust und Ernst Thälmann - united
Weltkapitalismus schäbig und hässlich
Arbeiter und Bauern - united
Weltimperialismus - kriegerisch und widerspenstig
Werktätige und Unterdrückte - united
unbeugsam und hartnäckig.

Weltproletarische Lebensart - für uns auch weltrevolutionärer Spaß
Weltbourgeoisie hat das gleich als Ohrfeige aufgefasst
Weltreaktion will uns in die Ecke treiben
working class soll ewig Lohnsklave und Randgruppe bleiben.

Getrieben gegen ihre Profitwirtschaft
sind wir die weltbolschewistische Kraft
Getrieben gegen Revisionisten, ihre Unehrlichkeit,
sind wir zu keinem Kompromiss bereit.
Wir werden weiter den weltrevolutionären Weg gehen,
werden den Arbeiterfeinden und Maoisten niemals beiseite stehen.

Ernst Aust und Ernst Thälmann - united
Weltkapitalismus schäbig und hässlich
Arbeiter und Bauern - united
Weltimperialismus - kriegerisch und widerspenstig
Werktätige und Unterdrückte - united
unbeugsam und hartnäckig.

 

 

neue Serie

zum "Karl Marx" Jahr 2018

Wie vollzieht sich die Ausbeutung durch den Weltkapitalisten ?

140 JAHRE AUSZUG AUS FRIEDRICH ENGLS " KARL MARX" , 1877 , MEW, S. 104-106

"...Die zweite wichtige Entdeckung von Marx ist die endliche Aufklärung des Verhältnisses von Kapital und Arbeit, in andern Worten der Nachweis, wie innerhalb der jetzigen Gesellschaft, in der bestehenden kapitalistischen Produktionsweise, die Ausbeutung des Arbeiters durch den Kapitalisten sich vollzieht. Seitdem die politische Ökonomie den Satz aufgestellt hatte, daß die Arbeit die Quelle alles Reichtums und alles Werts sei, war die Frage unvermeidlich geworden: Wie es denn damit vereinbar sei, daß der Lohnarbeiter nicht die ganze, durch seine Arbeit erzeugte Wertsumme erhalte, sondern einen Teil davon an den Kapitalisten abgeben müsse? Sowohl die bürgerlichen Ökonomen wie die Sozialisten mühten sich ab, auf die |105| Frage eine wissenschaftlich stichhaltige Antwort zu geben, aber vergebens, bis endlich Marx mit der Lösung hervortrat. Diese Lösung ist die folgende: Die heutige kapitalistische Produktionsweise hat zur Voraussetzung das Dasein zweier Gesellschaftsklassen; einerseits der Kapitalisten, die sich im Besitz der Produktions- und Lebensmittel befinden, und andrerseits der Proletarier, die, von diesem Besitz ausgeschlossen, nur eine einzige Ware zu verkaufen haben: ihre Arbeitskraft; und die diese ihre Arbeitskraft daher verkaufen müssen, um in den Besitz von Lebensmitteln zu gelangen. Der Wert einer Ware wird aber bestimmt durch die in ihrer Erzeugung, also auch in ihrer Wiedererzeugung verkörperte gesellschaftlich notwendige Arbeitsmenge, der Wert der Arbeitskraft eines durchschnittlichen Menschen während eines Tages, Monates, Jahres also durch die Menge von Arbeit, die in der zur Erhaltung dieser Arbeitskraft während eines Tages, Monates, Jahres notwendigen Menge von Lebensmitteln verkörpert ist. Nehmen wir an, die Lebensmittel des Arbeiters für einen Tag erforderten sechs Arbeitsstunden zu ihrer Erzeugung oder, was dasselbe ist, die in ihnen enthaltene Arbeit repräsentiere eine Arbeitsmenge von sechs Stunden; dann wird der Wert der Arbeitskraft für einen Tag sich ausdrücken in einer Geldsumme, die ebenfalls sechs Arbeitsstunden in sich verkörpert. Nehmen wir ferner an, der Kapitalist, der unsern Arbeiter beschäftigt, zahle ihm dafür diese Summe, also den vollen Wert seiner Arbeitskraft. Wenn nun der Arbeiter sechs Stunden des Tages für den Kapitalisten arbeitet, so hat er diesem seine Auslagen vollständig wieder ersetzt - sechs Stunden Arbeit für sechs Stunden Arbeit. Dabei fiele freilich nichts ab für den Kapitalisten, und dieser faßt deshalb auch die Sache ganz anders auf: Ich habe, sagt er, die Arbeitskraft dieses Arbeiters nicht für sechs Stunden, sondern für einen ganzen Tag gekauft, und demgemäß läßt er den Arbeiter je nach Umständen 8, 10, 12, 14 und mehr Stunden arbeiten, so daß das Produkt der siebenten, achten und folgenden Stunden ein Produkt unbezahlter Arbeit ist und zunächst in die Tasche des Kapitalisten wandert. So erzeugt der Arbeiter im Dienste des Kapitalisten nicht nur den Wert seiner Arbeitskraft wieder, den er bezahlt erhält, sondern er erzeugt auch darüber hinaus einen Mehrwert, der, zunächst vom Kapitalisten angeeignet, im weiteren Verlauf nach bestimmten ökonomischen Gesetzen auf die gesamte Kapitalistenklasse sich verteilt und den Grundstock bildet, aus dem Bodenrente, Profit, Kapitalanhäufung, kurz, alle von den nichtarbeitenden Klassen verzehrte oder aufgehäufte Reichtümer entspringen. Hiermit war aber nachgewiesen, daß die Reichtumserwerbung der heutigen Kapitalisten ebensogut in der Aneignung von fremder, unbezahlter Arbeit besteht, wie die der Sklavenbesitzer oder |106| der die Fronarbeit ausbeutenden Feudalherren, und daß sich alle diese Formen der Ausbeutung nur unterscheiden durch die verschiedene Art und Weise, in der die unbezahlte Arbeit angeeignet wird. Damit war aber auch allen heuchlerischen Redensarten der besitzenden Klassen, als herrsche in der jetzigen Gesellschaftsordnung Recht und Gerechtigkeit, Gleichheit der Rechte und Pflichten und allgemeine Harmonie der Interessen, der letzte Boden unter den Füßen weggezogen, und die heutige bürgerliche Gesellschaft nicht minder als ihre Vorgängerinnen enthüllt als eine großartige Anstalt zur Ausbeutung der ungeheuren Mehrzahl des Volks durch eine geringe und immer kleiner werdende Minderzahl..."

 

 

  BESCHLUSS

DER KOMINTERN (SH)

vom 9. November 2017

 

Die deutsche Sektion der Komintern (SH) erhält mit heutigem Tag den Auftrag, die Hundertjahrfeier zur Novemberrevolution vorzubereiten und im Jahre 2018 erfolgreich durchzuführen - mit Unterstützung der deutschen Sektion der K J I (SH). 

 

Erläuterung des Beschlusses:

 

Für uns ist die Hundertjahrfeier der Novemberrevolution nicht nur ein herausragendes historisches Ereignis der ruhmreichen kommunistischen Bewegung in Deutschland, sondern darüber hinaus eine große Gelegenheit und Pflicht zur Mobilisierung und Vereinigung aller revolutionären Kräfte in Deutschland unter dem Banner der sozialistischen Revolution, zur siegreichen Vollendung der Novemberrevolution von 1918. Dabei ist die internationale Bedeutung der Novemberrevolution hervorzuheben, die darin bestand, das Siegesbanner der Oktoberrevolution nach Deutschland und von dort aus in die ganze kapitalistische Welt zu tragen. Mit der Schicksal der Novemberrevolution war damals Sieg oder Niederlage der Weltrevolution verbunden.

Die Novemberrevolution scheiterte, aber ihr Sieg bestand trotzdem darin, dass wir die damaligen Schwächen und Fehler als Lehren für die Zukunft zu nutzen verstehen, die uns diesmal zum Sieg der sozialistischen Revolution in Deutschland verhelfen.

An Hand der historischen Lehren aus der Novemberrevolution muss die Bedeutung der sozialistischen Revolution in Deutschland für die sozialistische Weltrevolution herausgearbeitet werden.

Es gilt, den Weg hell zu erleuchten, auf dem wir in Deutschland unser Höchstmaß an Unterstützung für die sozialistische Weltrevolution leisten können und müssen.

Der Beschluss der Komintern (SH) ist eingebettet in die Umsetzung von drei Hauptaufgaben der deutschen Sektion für das kommende Jahr 2018 :

1. Umsetzung des Beschlusses der Komintern (SH) über den Aufbau einer soliden internationalen Betriebs- und Gewerkschaftsarbeit.

2. Unterstützung des internationalen Karl-Marx-Jahres (200. Geburtstag) der Komintern (SH).

3. 100-Jahrfeier der Novemberrevolution der deutschen Sektion.

Die Ausrichtung auf die 100 Jahrfeier der Novemberrevolution wird von der deutschen Sektion organisiert und wird von der Komintern (SH) unterstützt. Die deutsche Sektion wird aus ihren Erfahrungen über die Durchführung der 100-Jahrfeier der Novemberrevolution Lehren ziehen an Hand eines abschließenden Berichts.


1.

zu allen historischen Ereignissen in Deutschland, über die die deutsche Sektion im Jahre 2018 berichten wird, sollte nach Möglichkeit ein Bezug hergestellt werden zur Novemberrevolution.

(Zum Beispiel anlässlich der Ermordung von Rosa und Karl am 15. Januar 2018 in Berlin soll deren gemeinsamer Beitrag zur Novemberrevolution gewürdigt werden) .

2.

In unsereren theoretischen Arbeiten sollte die heutige Bedeutung der Novemberrevolution heraus gearbeitet werden. Es sollte außerdem ein Schulungstag über die heutigen Lehren aus der Novemberrevolution organisiert werden.

3.

Im organisatorischen Mittelpunkt soll von der deutschen Sektionen ein so genanntes "November-Aufgebot" gestellt werden zum Zwecke der Mobilisierung und Gewinnung neuer GenossInnen für die Partei. Schließlich kann der Kampf für die siegreiche Fortsetzung der Novemberrevolution organisatorisch mit keinem anderen Ziel verfolgt werden, als mit dem Einreihen neuer GenossInnen in die deutsche Sektion der bolschewistischen Weltpartei.

4.

Die anderen Sektionen verpflichten sich dazu, der deutschen Sektion eine Grußadresse aus Anlass der 100-Jahrfeier der Novemberrevolution zu schicken in englischer Sprache und in ihrer Heimatsprache. Die Komintern (SH) wird sich nach Kräften bemühen, deutsche Texte zur Novemberrevolution in englischer Sprache zu veröffentlichen.

 

5.

Alle GenossInnen und Sympathisanten in unseren "Massen"organisationen sind eingeladen, eigene Aktivitäten unter Anleitung und mit Unterstützung der deutschen Sektion zu starten

(KJI, RGI, KFI, IKS etc.)

 

6.

Dort, wo die deutsche Sektion aus eigener Kraft noch keine "100-Jahr"-Veranstaltung auf die Beine stellen kann, sollte nach alternativen Möglichkeiten gesucht werden.

Zum Beispiel könnten unsere GenossInnen an Veranstaltungen anderer Oganisationen teilnehmen, (nicht offiziell, sondern incognito) um mit einigen interessierten Teilnehmern der Veranstaltung ins Gespräch zu kommen und Kontakt aufzunehmen, mit anderen Worten, um gezielt neue Sympathisanten für die Partei zu gewinnen. Das muss aber gut vorbereitet sein, indem man sich zum Beispiel mit der opportunistischen Linie der Veranstalter vorher kritisch auseinandergesetzt hat, um potentielle Sympathisanten nicht nur mit unserer eigenen Agitation und Propaganda zu überzeugen, sondern auch mit unserer Kritik an den Veranstaltern.

Es gibt viele Möglichkeiten, um seinen Beitrag zum Gelingen der Novemberrevolution-Kampagne zu leisten. Das können künstlerische Beiträge sein, wie Gedichte, Lieder, Bilder und Plakate, Beschaffung, Übersetzung, Scannen und Digitalisierung von Texten zur Novemberrevolution etc.

Vielleicht ließe sich sogar ein Schild oder Transparent zur Novemberrevolution herstellen, um es bei Demonstrationen mitzuführen.

 

* * *

Liebe Genossinnen und Genossen von der deutschen Sektion,

Bei einer derart großen Kampagne muss man darauf achten, seine wenigen Kräfte richtig einzuteilen. Wir gehen nicht sektiererisch oder dogmatisch an die praktische Umsetzung der Kampagne heran. Die Kampagne darf nicht dazu führen, dass wir alle anderen Aufgaben unserer Partei vernachlässigen. Unsere Kampagne soll ja kein Hindernis für alle anderen Parteiaktivitäten sein, sondern im Gegenteil eine Bereicherung für unser Vorwärtskommen zur sozialistischen Revolution in Deutschland sein, indem unsere Partei dort bekannter wird und wir neue Kräfte hinzugewinnen.

Die deutsche Sektion ist durchaus nicht gezwungen, ihre Kampagne aus dem hohlen Bauch heraus zu organiseren. Wir können auf viele hervorragende Quellen unserer bisherigen Arbeit über die Novemberrevolution zurückgreifen. Es ist die Aufgabe der deutschen Sektion im Jahr 2018, unsere bereits zur Verfügung stehenden Schätze von Publikationen über die Novemberrevolution für die Kampagne zu nutzen. Und unsere Propagierung der No0vemberrevolution wird natürlich nicht mit der 100-Jahr-Kampagne beendet sein. Im Gegenteil. Die Krönung der Novemberrevolution durch den Sieg der sozialistischen Revolution in Deutschland ist unser höchstes Ziel.
Als Beitrag zur Umsetzung von Parteitätigkeiten könnte eine neue Facebook-Seite eingerichtet werden.


Für 2018 wird vor allem der ideologische Kampf gegen die neo-revisionistischen Verzerrungen der Geschichte der Novemberrevolution zu einer der zentralen Aufgaben der deutschen Sektion.

Wir folgen den revolutionären Lehren der 5 Klassiker und schließen jegliche Einheit mit den offenen wie versteckten Feinden der Novemberrevolution, mit den Opportunisten, mit zentralistischen, revisionistischen und neo-revisionistischen und sozialdemokratischen Lakaien aus. Auch mit Trotzkisten und Anarchisten gibt es keinerlei Übereinstimmungen, sondern nur um so klarere Abgrenzungen.

Die stalinistisch-hoxhaistische Verteidigung der Novemberrevolution ist ein Schlachtfeld, das wir nicht Ende des Jahres 2018 räumen werden. Wir werden dieses Schlachtfeld nicht ohne unseren Sieg verlassen.


Die deutsche Sektion und die Komintern (SH) stehen für alle Fragen, Kritiken, Anregungen und Vorschläge zur erfolgreichen Durchführung unsrer November-Kampagne zur Verfügung und wünschen euch viel Glück.

Die Novemberrevolution wird durch den Sieg der sozialistischen Revolution in Deutschland gekrönt, nicht mehr wie damals unterstützt durch die Große Sozialistische Oktoberrevolution, sondern diesmal durch die sozialistische Weltrevolution des gesamten Weltproletariats unter der Führung der Komintern (SH).

Verwandeln wir ihre Niederlage in einen Sieg, indem wir uns von den Lehren der 5 Klassiker des Marxismus-Leninismus leiten lassen , von Marx, Engels, Lenin, Stalin und Enver Hoxha!

 

Es lebe der 100. Jahrestag der Novemberrevolution 1918 !

 

 

 

 

 

 

 

 

Unsere zukünftige sozialistische Weltrepublik wird für alle Erdenbewohner einen einheitlichen Weltpass ausgeben...
[Beschluss der Komintern (SH)]

ROTER KALENDER

2018

 

 

erscheint demnächst

 

Januar

Januar 1848 - 170 Jahre Kommunistisches Manifest von Marx und Engels


15. Januar 1919 - 99 Jahre Mord an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht (in Zusammenarbeit mit der Deutschen Sektion)


21. Januar 1924 - 9. Todestag Lenins


30. Januar 1933 - 85 Jahre Kampftag gegen Faschismus und Reaktion


Januar 1848 - 170. Jahrestag der Revolution in Italien

 

100 Jahre Januarstreik 1918


Februar

2. Februar 1943 - Stalingrad - 75 Jahre


1848 170. Jahrestag der Französischen Revolution


10. Februar 1898 - 120 Jahre Bertolt Brecht


23. Februar 1918 - 100. Gründungstag der Roten Armee



März

5. März 1953 - 65. Todestag von Josef V. Stalin


2. - 6. März 1919 - 99. Jahrestag der Gründung der Komintern


6. - 8. März 1918 - 100. Jahrestag des 7. Kongresses der CPR (B)


8. März - 1911 - Internationaler Frauentag - Vierter Jahrestag der Gründung der Frauenkommunistischen Internationale (SH)


13. - 15. März 1898 - 120 Jahre Erster Kongress der KPdSU (B)


14. März 1883 - 135 Todestag von Karl Marx


18. März 1871 - 147 Jahrestag der Pariser Kommune


18. März - 95. Jahrestag des politischen Häftlingstages


1848 - 170. Jahrestag der deutschen Revolution


15. März 1848 170. Jahrestag der ungarischen Revolution


28. März 1868 - 150. Jahrestag von Maxim Gorki


31. März 1898 - 120. Todestag von Eleonore Marx



März-April 2003 - 15 Jahre Irakkrieg



April

12. April 1923 - Ernst Aust -95. Geburtstag (vorbereitet von der deutschen Sektion)


15. April 1888 - 130. Todestag von Joseph Dietzgen


16. April 1886 - 132. Geburtstag von Ernst Thälmann (Deutsche Sektion)


17. - 25. April 1923 - 95 Jahre: 12. Parteitag der KPdSU (B)


19. April 1943 - 75 Jahre: Warschauer Ghetto


20. April 1953 65. Todestag von Erich Weinert


22. April 1870 - 148. Geburtstag Lenins



Mai

Erster Mai (!) Internationaler Kampftag der Arbeiterklasse


14. Jahrestag der Neugründung der RILU


5. Mai 1818 - 200. Geburtstag von Karl Marx


5. Mai - Gedenktag der Helden von Albanien


9. Mai 1945 - Sieg über die Hitler-Nazis - 73. Jahrestag


14. Mai 1948 - 70 Jahre Gründung des Staates Israel


25. Mai 1963 - 55. Jahrestag des Afrikanischen Befreiungstages

 


Juni

12. Juni 1943 - 75 Jahre: Auflösung der Komintern


22. Juni 1941 - Beginn des Großen Vaterländischen Krieges (77. Jahrestag)


1848 170. Jahrestag der serbischen Revolution


1968 - 50 Jahre Studentenbewegung

 

 


Juli

Brief des ZK der PAA an das ZK der KP Chinas, Juli 1978 - vor 40 Jahren


8. Juli 1968 - 50 Jahre: Chrisler Wilder Streik


10. Juli 1943 - 75 Jahre: Gründung der albanischen Volksarmee


17. Juli - 1. September 1928 - 90. Jahrestag des 6. Kongresses der Komintern


26. Juli 1848 - 170 Jahre Matale Rebellion - Sri Lanka


Juli 1936 - 82. Jahrestag des Spanischen Bürgerkrieges



August

5. August 1895 - 123. Todestag von Friedrich Engels


25. August 1985 - 33. Todestag von Ernst Aust (Deutsche Sektion)


August 1968 - Invasion der sowjetischen Imperialisten in der Tschechoslowakei


31. 1948 - 70. Todestag von Shdanow

 

 

 


September

 

1. September 1939 - Beginn des Zweiten Weltkrieges


1. September - Internationaler Tag gegen imperialistische Kriege


1. September 1928 - 90. Jahrestag des Komintern-Programms - angenommen auf der 64. Tagung des 6. Kongresses der Komintern - 90. Jahrestag von Stalins Reden auf dem Juli-Plenum des C. C., C. P. S. (B) über das Komintern-Programm


11. September 1973 Chilenischer Staatsstreich


September 1908 - 110 Jahre Lenin: "Empiriokritizismus"



Oktober

1. Oktober 2014 - 4. Jahrestag der IKS


2. Oktober 1968 - 50 Jahre Massaker in Mexiko


9. Oktober 1918 - 100. Jahrestag von Lenins Buch "Die proletarische Revolution und der Renegat Kautsky"


10. - 16. Oktober 1923 - 95 Jahre - Gründung der Roten Bauern-Internationale (Krestintern)


16. Oktober 1908 - 110. Geburtstag von Enver Hoxha


21. Oktober 1993 25 Jahre - burundischer Bürgerkrieg



22. Oktober 1878 - 30. September 1890 "Sozialistengesetze" in Deutschland - 140 Jahre

 



November

 

1923 - 95 Jahre Hamburger Aufstand


7. November 1917 - Oktoberrevolution - 101. Jahrestag


7. November 1. Jahrestag der Gründung der Russischen Sektion der Komintern (SH)


8. November 1941 - 77. Jahrestag - Gründung der PAA


8. November 1948 - 70. Jahrestag des Ersten Kongresses der PLA


8. November 2011 - Jahrestag der Gründung der Sektionen der Komintern (SH)


9. November 1918 - 100 Jahre Novemberrevolution in Deutschland



20. November 1919 - 99. Jahrestag der Gründung der KJI


23. November 1941 77Jahrestag der Gründung der Vereinigung der Jugend der Arbeit Albaniens


- Jubiläen der Gründung der Sektionen der KJI (SH)

25. November 1978 - vor 40 Jahren Gründung der RGO


28. November 1820 - 1898. Geburtstag von Friedrich Engels


29. November 1944 - 74. Jahrestag der Befreiung Albaniens

 

 



Dezember

5. - 6. Dezember 1928 - 90 Jahre: "Bananen Massaker" United Fruit Company, Kolumbien


18. Dezember - Internationaler Tag der Migranten


21. Dezember 1879 - 139. Geburtstag Stalins


24. Dezember 1918 - 100 Jahre: Aus Moskau wurde eine Radiosendung gesendet, in der die "Kommunisten aller Länder" aufgerufen wurden, "sich um die revolutionäre Dritte Internationale zu versammeln".


31. Dezember 2000 - 18 Jahrestag der Gründung der Komintern (SH)


31. 12. 1968 - 50. Jahrestag der Gründung der KPD / ML


100. Jahrestag der Gründung der KPD von Ernst Thälmann (Deutsche Sektion der Komintern)


1918 - Gründung der kommunistischen Parteien in den Niederlanden, der Tschechoslowakei, Griechenland, Polen, der Ukraine, Weißrussland - 100 Jahre!

 

 

 

 

Über die organisatorischen Fragen der Komintern (SH)

1. Januar 2018

 

(in englischer Sprache)

 

Long live Stalinism-Hoxhaism ! (English)


RROFTE STALINIZEM-ENVERIZMI! (Albanian) SHQIPTAR


Es lebe der Stalinismus-Hoxhaismus ! (German) DEUTSCH

Да здравствует сталинизм - Ходжаизм ! (Russian)

გაუმარჯოს სტალინიზმ–ხოჯაიზმს! (Georgian)

Viva o Estalinismo-Hoxhaismo! (Portuguese)

Viva Stalinismo-Hoxhaismo! (Italian)


斯大林霍查主义万岁! (Chinese)


Viva el Stalinismo-Hoxhaismo! (Spanish)


Vive le Stalinisme-Hoxhaisme! (French)


At zije Stalinismus-Hodzismus! (Czech-Slovak)


Ζήτω ο σταλινισμός - χοτζαϊσμός! ! (Greek)


Živeo Staljinizam - Hodžaizam! (Bosnian)

! زنده باد استالینیسم-خوجهئیسم (Farsi)

Niech zyje Stalinizm-Hodzyzm! - (Polski) 

Længe leve Stalinismen-Hoxhaismen (Danish)

Hidup Stalinisma dan Hoxhaisma! (Malay) Bahasa Melayu

Staliniyamum-Hoxhaiyamum niduzhi vazga (Thamil)

Viva o Stalinismo e o Hoxhaísmo (Português Brasil)

स्टालिनबाद-होक्जाबाद जिन्दाबाद! (Nepali) 

Trăiască Stalinism-Hodjaismul! (Romanian)

Viva l'Estalinisme-Hoxaisme! (Occitan) 

سٹالنزم ، ہوکسزازم زندہ باد پائندہ باد
(اردو) (Urdu)

!عاشت الستالينية-الخوجي (arabisch)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Genosse Ernst Aust

(1923 - 1985)

Gründer der KPD/ML - 1968

 

 

deutsche Sektion der Kommunistischen Jugendinternationale

gegründet am 23. 11. 2015.

Nachfolgeorganisation der

Jugendorganisation der KPD/ML

K J D

Kommunistische Jugend Deutschlands

[ehemals "Rote Garde" der KPD/ML] - Nachfolgeorganisation

des KJVD der KPD Ernst Thälmanns)

 

 

R S B

Roter Soldatenbund Deutschlands

 

 

R G O

Revolutionäre Gewerkschaftsopposition

 

R H D

Rote Hilfe Deutschlands

gegründet von der KPD/ML

 

Nachfolgeorganisation der RHD:

I K S

Internationale Kommunistische Solidarität

gegründet von der Komintern (SH) am 1. Oktober 2014

 

 

Karl Liebknecht Rosa Luxemburg und der Spartakusbund

 

 

Ernst Thälmann und die KPD

 

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Silvesternacht , 31. Dezember 2000


 

 

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[ weltprogrammatische Erklärung ]

 


Enver Hoxha

Der fünfte Klassiker des Marxismus-Leninismus


und die

Wiedergründung der Komintern


 

Die Generallinie der Komintern (SH):

«Die proletarische, sozialistische Weltrevolution

- Strategie und Taktik"

 

online:

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Manifest der Partei des Weltbolschewismus


 

Was will die Komintern (SH) ? 

Programm der

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ENVER HOXHA

Der 5. Klassiker des Marxismus-Leninismus und Begründer des Hoxhaismus

(in Englisch)


 

Die stalinistisch-hoxhaistische Weltbewegung

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Die Rote Gewerkschafts-

Internationale

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Die Kommunistische Jugendinternationale

( K J I 1919 - 1943) - wieder gegründet 2009


 

 

Kommunistische Frauen-Internationale

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Wir Stalinisten-Hoxhaisten entwickeln uns im Zweifrontenkrieg gegen die konterrevolutionäre Einheit zwischen den offenen Anti-Stalinisten und Anti-Hoxhaisten und den Pseudo-"Stalinisten" und Pseudo-"Hoxhaisten."

Die Komintern (SH) ist die wichtigste organisatorische Waffe zur revolutionären Umsetzung der Politik des Weltproletariats.