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70. Todestag von A. A. Shdanow

† 31. August 1948

spezielle Webseite ...

auch in englischer und russischer Sprache

 

 

Grußadresse der Solidarität

 

Grußadresse aus Anlass des 70. Todestags von

Andrei Shdanow

31. August 1948

31. August 2018

Heute jährt sich der Todestag von Shdanow zum 70. Mal.

Shdanow war ein hervorragender Führer der KPdSU (B) und einer der engsten Kampfgefährten Stalins. Shdanow gehörte zu den Nachwuchskräften, die zunächst im Komsomol aktiv waren und dann mit Stalins Unterstützung in die Führungsspitze aufrückten.

Wir haben den 70. Todestag zum willkommenen Anlass genommen, die uns zur Verfügung stehenden Schriften von Shdanow in deutscher, englischer und russischer Sprache zu veröffentlichen.

Andrei Shdanow wurde am 14. Februar 1896 in Mariupol in der Ukraine geboren. Er schloss sich 1915 den Bolschewiki an und als enger Mitarbeiter von Joseph Stalin übernahm er führende Aufgaben in der bolschewistischen Partei.
Shdanow galt im Politbüro als " Intellektueller", der über ein breites Wissen verfügte.
Shdanow trug zur Stärkung der Kulturpolitik Stalins bei, war Mitbegründer der Vereinigung der sowjetischen Schriftsteller und prägte wie kein Anderer die Entwicklung des Sozialistischen Realismus.

Nach der Ermordung von Sergei Kirow im Jahre 1934 ernannte Josef Stalin Shdanov zum Gouverneur von Leningrad. In dieser Position spielte er eine wichtige Rolle bei der Großen Säuberung, die in der kommunistischen Partei zwischen 1934 und 1941 stattfand.

Shdanow war ein junger, begabter Genosse, der schon im Komsomol erfolgreich die Abweichler hinaus gejagt hatte und sich im Kampf um die Gewerkschaften gegen den Verräter Tomski große Verdienste erworben hatte. Stalin konnte sich auf Shdanow stützen im Kampf gegen die Parteifeinde insbesondere im Einflussgebiet von Leningrad.

Als Parteiführer von Leningrad trug Shdanow maßgeblich zur Verteidigung der Stadt im Zweiten Weltkrieg bei.

Nach dem Krieg leitete Shdanow die Kominform (Kommunistisches Informationsbüro) bis zu seinem Tod am 31. August 1948.

Shdanow hatte sich im Kampf gegen die Abweichler in der Parteigeschichte der KPdSU (B) große Verdienst erworben. Dies gilt es an seinem 70. Todestag besonders hervorzuheben. Hier verteidige wir Shdanow gegen alle späteren Anfeindungen. Jedoch wich er zum Schluss selber vom Kurs ab als er seine revisionistische Doktrin der beiden Weltlager, "imperialistisches und demokratisches (!) Weltlager" in der Kominform vertrat (Shdanows Rede "Über die internationale Lage"). Diese Doktrin stand im Widerspruch zur Lehre des Marxismus-Leninismus über das kapitalistische und sozialistische Weltlager.

Shdanow leitete auch die Säuberung revisionistischer Künstler und Intellektueller in der Sowjetunion nach dem Krieg. Er beharrte auf strenge Einhaltung der Parteilichkeit in Wissenschaft und Kunst. Shdanow kritisierte zum Beispiel die in Leningrad erschienenen Zeitschriften und schloss solche revisionistischen Schriftsteller wie Michail Soschtschenko aus der Vereinigung der sowjetischen Schriftsteller aus. Im Namen des Zentralkomitees der Partei leitete er die philosophische Diskussion im Juni 1947 gegen revisionistische Abweichungen und Entstellungen.

Der sowjetische Revisionist Nikita Chruschtschow verurteilte später die stalinistische Kulturpolitik von Shdanow wie folgt:

"Ich glaube, Stalins Kulturpolitik, insbesondere die Kulturpolitik von Shdanow in Leningrad war aufgezwungen , war grausam und sinnlos. Man kann die Literatur, Kunst, und Kultur nicht mit einem Dirigentenstab führen und von oben befehligen. Man kann die Künstler nicht an die Leine legen, um sicherzustellen, dass sie nicht vom geraden Weg abkommen. Wenn man versucht, seine Künstler zu streng zu kontrollieren, wenn man keinen Widerspruch duldet, dann kann sich keine fruchtbare Kritik entwickeln und bleibt folglich die Wahrheit auf der Strecke. Dabei kann nur ein düsteres Stereotyp heraus kommen, langweilig und nutzlos. " (Chruschtschow argumentiert hier genauso wie später Mao mit seinem bürgerlich-revisionistischen Slogan: "Lass 1000 Blumen blühen!"). Stalin bekämpfte die Gefahr der Restauration des Kapitalismus auch an der Kulturfront und Shdanow vollstreckte diesen Kampf, wenn auch nicht immer konsequent genug vom internationalistischen proletarischen Klassenstandpunkt aus.

* * *

Shdanow wurde in eine Familie von Schulinspektoren geboren. Er besuchte in Tver die Realschule, dann das Moskauer Institut für Landwirtschaft und die Schule der Fähnriche in Tiflis.

Im Jahr 1912 trat A. A. Shdanow der Jugendorganisation der SDAPR bei und verband von 1915 an für immer sein Leben mit der Partei. A. A. Shdanow war ein aktiver Teilnehmer an der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution, der Errichtung der Sowjetmacht im Ural. Während des Bürgerkrieges ist er einer der Organisatoren und politischen Führer der Roten Armee im Ural und in Tver.
Im Jahre 1919 ist er Lehrer für politische Bildung in der Roten Armee.

Nach dem Bürgerkrieg übernahm er 1922 eine verantwortliche Parteifunktion an der Wirtschaftsfront in Tver. Und von 1924 bis 1934 leitete Andrei Shdanow die Nischni Nowgorod Region Gorki und regionale Parteiorganisationen.

Shdanow wurde von Stalin, Molotow, Kalinin, Ordzhonikidze, Kuibyschew und anderen unterstützt und gefördert. Die Region Nischni Nowgorod entwickelte sich zu einem leistungsfähigen industriellen und landwirtschaftlichen Vorposten des Landes. In Rekordzeit entstanden Betriebsriesen der sozialistischen Industrie wie in der Automobilindustrie, Luftfahrt, Landwirtschaft, Wolga-Projekt, Ingenieurwesen, Werkzeugmaschinen und in anderen Industriezweigen.

Hunderte von Kinos, Dutzende von Häusern der Pioniere, Museen, sowie viele einzigartige Objekte wurden in kürzester Zeit geschaffen. Dutzende von Ferienhäusern und eine Reihe von Sanatorien wurden auf dem Gelände der einstigen Bourgeoisie eröffnet.

Shdanow widmete der Herausbildung der militär-technischen Basis viel Aufmerksamkeit. Seine Militärschulen absolvierten viele hervorragende militärische Führer, Helden der Sowjetunion.

Der erste Fünfjahresplan in der Provinz, der Region und Gorki wurde vorzeitig erfüllt. Im Jahr 1934 erhielt die Provinz den Lenin-Orden, und dies ist das große Verdienst von Shdanow.

1934 wird Shdanow Sekretär des Zentralkomitees der KPdSU (B) und 1. Sekretär der KPdSU (B) von Leningrad (Region- und Stadt) .

Seit 1930 galt Shdanow als einflussreicher Ideologe der Partei. Er war Mitautor der "Geschichte des Bürgerkriegs" (zusammen mit Stalin,Kirov und anderen Parteiführern (1936 veröffentlicht).

Seit 1935 ist Shdanow Mitglied des Militärrats des Militärbezirks Leningrad.

Im Jahr 1936 organisierte er als erster Sekretär der Leningrad Partei einen Wettbewerb für das Schreiben von literarischen Werken.

1938 wird Shdanow Mitglied des Hauptmilitärrates der sowjetischen Marine.

Vom 15. Juli 1938 bis zum 20. Juni 1947 ist er Vorsitzender des Obersten Sowjets.

Seit 1939, mit dem XVIII. Parteitag der KPdSU (B) bis zu seinem Tode, ist Shdanow Politbüromitglied.

1939-1940 war er Mitglied des Militärrats der Nordwestfront während des sowjetisch-finnischen Krieges.

Während des Großen Vaterländischen Krieges war er Mitglied des Militärrates der Nord-West-Front und bis 1944 - im Kriegsrat an der Leningrader Front.

Seit 1944 - Generaloberst.

Mitglied der Kommission zur Untersuchung der Gräueltaten der Nazi-Invasoren (1942).

In den Jahren 1944-1947 leitete er die Alliierte Kontrollkommission in Finnland.

Shdanow war schon im Alter von 52 (!) Jahren schwer erkrankt und starb an einem Herzinfarkt. Damals waren ungeklärte Ursachen seines Todes Gegenstand der daraufhin erfolgten juristischen Untersuchungen zu den so genannten "Ärztefällen". Im Sanatorium des Zentralkomitees der KPdSU (B) erklärte eine Ärztin, Lydia Timaschuk, dass die Professoren, die die Behandlung leiteten, eine falsche Diagnose gestellt hätten. Die falsche Behandlung hätte dann zum Tod von Shdanow geführt. Kurz vor seinem Tod hatte Stalin eine Reihe von Ärzten angeklagt, die in politische Auftragmorde verwickelt waren. Am 13. Januar 1953 war in der „Prawda“ die Schlagzeile zu lesen: „Bösartige Spione und Mörder unter der Maske akademischer Ärzte.“ Im Artikel dazu hieß es, mindestens ein Dutzend Ärzte hätten „sich das Ziel gesetzt, durch schädliche Behandlungsmethoden das Leben führender Persönlichkeiten der Sowjetunion zu verkürzen“. Vor einiger Zeit habe, wie die sowjetische Nachrichtenagentur Tass mitteilte, das Ministerium für Staatssicherheit diese „terroristische Medizinergruppe entlarvt“. Neun Personen seien verhaftet worden, darunter ein gewisser Professor Wladimir N. Winogradow: Stalins Leibarzt. Stalin hatte bereits die Erschießung der Verurteilten für den März 1953 auf dem Roten Platz angeordnet. Nach der Ermordung Stalins wurden all diese Gerichtsverfahren gegen die Ärzte sofort wieder eingestellt, wahrscheinlich veranlasst von den gleichen Mördern aus der Führung der Partei. Chruschtschow, Beria, Malenkow, Bulganin und andere, behaupteten frech, dass die "Ärztefälle" von Stalin selber "erfunden" seien. Die Mörder Stalins feierten sich als Helden gegen die letzte "Terrorwelle des Stalinismus". Die Mörder Stalins waren wahrscheinlich auch schon die Mörder Shdanows. Hier sind vor allem Beria und Malenkow zu nennen, die mit der "Leningrad-Affäre" versucht hatten, Shdanow als Nachfolger Stalins aus dem Weg zu räumen, was Stalin jedoch verhindern konnte (Näheres zur Leningrader Affäre siehe: "Über die Grundlagen und zu den Fragen des Stalinismus" - veröffentlicht von der Komintern -SH).

Dass der Konkurrenzkampf zwischen dem Machtzentrum in Moskau und Leningrad immer größere Ausmaße angenommen hatte und Shdanows Tod damit unmittelbar in Verbindung stand, steht fest. Ebenso steht fest, dass dieser Konkurrenzkampf nicht unbedingt auf dem Boden des Marxismus-Leninismus ausgetragen worden war. Es ist vor Allem dem Genossen Stalin zu verdanken gewesen, bezüglich der Tendenzen zur Restauration des Kapitalismus Schaden von der Sowjetunion abzuwenden, dass sich die nicht-antagonistischen Widersprüche nicht in antagonistische Widersprüche verwandeln konnten.

Shdanow verfolgte den Kurs der Befestigung der Sowjetunion und schärferen Abgrenzung gegen die zunehmende anti-kommunistische Umklammerung und anti-sowjetischen Attacken des westlichen Imperialismus unter der Führung der USA-Imperialisten. Deswegen verfolgte er auch einen strengeren Kurs gegen den Titoismus, der Agentur des westlichen Imperialismus, zum Beispiel in der Kominform, während die modernen Revisionisten den liquidatorischen Kurs einer offenen Annäherung an den Westen einschlugen. Es ist also kein Zufall, dass Shdanows Tod direkt mit der Kominform zusammenhängt, die danach den Sowjetrevisionisten in die Hände fiel.

Auch mit der Außenpolitik Molotows war Shdanow nicht einverstanden. Shdanow war derjenige gewesen, der es durchgesetzt hatte, daß die anfangs zustimmende Haltung Molotows gegenüber dem Marshall-Plan wieder rückgängig gemacht wurde.

Shadanow wurde mit allen Ehren an der Kreml-Mauer begraben.

Zu Ehren von Shdanow trugen einst viele Orte, Straßen, Institutionen, Betriebe usw. seinen Namen: seine Heimatstadt Mariupol, die Universität von Leningrad, Shdanow Bezirk in Moskau und Leningrad, Moskauer U-Bahn-Station „Shdanow“ (jetzt „Vykhino“), der Kreuzer „Shdanow“. „Putilow Werke“, Palast der Pioniere in Leningrad, eine Straße in Kiew usw. Seit Gorbatschows "Perestroika" wurde alles, was den Namen Shdanow trug verboten und umbenannt (mit einigen Ausnahmen). Wir werden dafür sorgen, dass dies eines Tages wieder geändert wird.

Jeder weiß, dass Genosse Enver Hoxha an den Führern der Sowjetunion, insbesondere nach dem Tod des Genossen Stalin, scharfe Kritik geübt hat. Zu Recht. "Stalin hat bis zu seinem Tod entschlossen gegen die offenen und verkappten Feinde gekämpft. Was war denn mit Leningrad nach dem Krieg ? Was waren denn das für Reformen im Zentralkomitee ? Was hatte es denn zu bedeuten, dass Stalin sagte: 'Ihr werdet vor dem Imperialismus kapitulieren'. Und alles, was Stalin gesagt hat, hat sich bestätigt." ( 3. Januar 1967, politisches Tagebuch von Enver Hoxha)

Genosse Enver Hoxha bezeichnete die alte Führungsriege als "Bolschewistischen Leichnam". Hierzu rechnen wir auch Shdanow. Allerdings, wenn wir Shdanow kritisieren, so tun wir dies nicht, um seine Verdienste auch nur im Geringsten zu schmälern. Die Verdienste von Shdanow sind unauslöschlich. Wir verteidigen Shdanow, lernen von ihm und kritisieren gleichzeitig seine Fehler, um den Neo-Revisionismus im Keim zu ersticken.

Auf unserer neuen Webseite "Shdanow" sind wir ausführlich auf die Fehler von Shdanow eingegangen.

Diese kritische hoxhaistische Haltung haben wir auch gegenüber vielen anderen Führern der KPdSU (B) eingenommen. Das entbindet uns jedoch keineswegs von der Aufgabe, unsere Haltung im Laufe des Studiums der Geschichte der KPdSU (B) und ihrer Führer permanent zu modifizieren und notfalls zu korrigieren. Wir halten uns dabei streng an das Prinzip bolschewistischer Kritik und Selbstkritik.

Wer Fehler unter den Teppich kehrt, die zum Revisionismus an der Macht führten, ist ein Neo-Revisionist. Und wer die Kritik an den Führern der ruhmreichen KPdSU (B) überspitzt, gleitet unweigerlich ins Lager des Trotzkismus ab. Beide Richtungen müssen vom Boden des Stalinismus-Hoxhaismus aus korrekt und entschlossen bekämpft werden, denn Beides, also sowohl der rechte als auch der "linke" Opportunismus ist Ausdruck des ideologischen Einflusses der Weltbourgeoisie innerhalb der kommunistischen Weltbewegung. Das gilt insbesondere für unsere korrekte Haltung zur Verteidigung des Genossen Shdanow.

Wolfgang Eggers

Komintern (SH)

31. August 2018

 

Geschichte des Bürgerkriegs in der UdSSR

Die Vorbereitung der proletarischen Revolution

Band 1

Autorenkollektiv :

M. Gorki, W. Molotow, K. Woroschilow, S. Kirow, A. Shdanow, J. Stalin

vollständig veröffentlicht in zwei Bänden

in englischer Sprache

BAND 1

 

BAND 2

 

 

 

 

 

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DEUTSCHE POLIZISTEN SCHÜTZEN DIE FASCHISTEN !

Proletarier aller Länder - vereinigt euch gegen die Wiederherstellung des Faschismus !

Kämpft mit der Komintern (SH) für die sozialistische Revolution, bevor uns die braune Geschichte wieder eingeholt hat!

 

Pegidafaschisten geifern vorm Marx-Monument rum " Deutschland erwache"
doch das Kobane u. Stalingrad kommt auch zu euch u. dann gibt`s blutige Rache
Vor der Tribüne wird Seriösität versprochen
doch in Karl-Marx-Stadt der kubanische Arbeiter Daniel Hillig erstochen
und jetzt unsere Drohung an euch alle
Nazifaschisten auf die Fresse, für eure Progrome gibt's Krawalle!
Die Faust geballt , gegen Nazifaschismus hilft nur Gewalt!

 

 

 

KRIEG

DEM IMPERIALISTISCHEN KRIEG

 

AUFRUF DER DEUTSCHEN SEKTION

Roter Antikriegstag 2018

Aufruf zum Antikriegstag 2018
am  1. September 2018 auf dem Königsplatz in Augsburg ab 14 Uhr


" Hitler, Goebbels, Ribbentrop, Himmler und die anderen Machthaber des heutigen Deutschlands sind die Kettenhunde der deutschen Bankiers, die deren Interessen über alle anderen Interessen stellen. Die deutsche Armee ist in den Händen dieser Herren ein blindes Werkzeug, dazu berufen, das eigene und fremde Blut zu vergießen, sich und andere zu Krüppeln zu machen, und das nicht um Deutschlands Interessen willen, sondern zur Bereicherung der deutschen Bankiers und Plutokraten". ( Stalin, " Über den großen vaterländischen Krieg der Sowjetunion", 1942, S.55)


79 Jahre nach dem deutschen Überfall auf Polen :

Die Weltimperialisten im allgemeinen, insbesondere die deutschen Imperialisten versuchen, ihre Verantwortung für den 2.Weltkrieg abzuwälzen


Zum 79. Jahrestag des Überfalls Nazifascho-Deutschlands auf Polen laufen die Propagandamaschinen des Weltimperialismus, vor allem aber des staatsmonopolistischen Kapitalismus der BRD auf Hochtouren. 79 Jahre nach dem Überfall auf Polen, 73 Jahre nach der Niederlage im 2.Weltkrieg würde Goebbels vor Neid erblassen angesichts der ungeheuren Möglichkeiten der Mainstreammedien heute, wiederholt Lügenpropaganda als „Wahrheit“ zu verkaufen. Keine Zeitung, kein Tag im Fernsehen und vor allem im Internet ohne " Enthüllungen" über den Ausbruch des 2. Weltkriegs. Wie wird dabei vorgegangen? Was sind die Ziele dieser ungeheuren Lügenpropagandamaschinerie?


Erneute Verbreitung der Nazifascho-Lüge, daß der Krieg gegen die Sowjetunion Stalins und Albaniens gerecht gewesen sei


Eine der Hauptparolen der Nazifaschisten zur Rechtfertigung ihres gesamten Raubkrieges war - neben der offen weltimperialistischen Theorie vom " Gesundstoßen " durch Raub der Reichtümer anderer Völker und der These vom " fehlenden Lebensraum " - der " Kampf gegen den Bolschewismus" , " Kampf gegen den jüdischen Bolschewismus", " Kampf gegen den stalinistischen  Bolschewismus", " Kampf gegen den bolschewistischen Stalinismus ", gegen die " Diktatur Stalins " , gegen die Ausbreitung des Kommunismus und dieser ganze andere Scheißdreck und Lügen.  So wurde - je nach Situation mal dieses, mal jenes betonend - der Raubweltkrieg ideologisch vorbereitet und später gerechtfertigt


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Foto: Die deutschen Monopolkapitalisten, als Teil der Weltmonopolkapitalisten glaubten, sich für immer in den besetzten sowjetischen Gebieten festsetzen zu können.


Nach der Niederlage der Nazifaschos im 2. Weltkrieg wurde diese Tradition fortgeführt. Zwar hatten sie Schiffbruch erlitten, ihre Ideologie aber war längst nicht vernichtet. Auch der deutsche Imperialismus war zwar besiegt, aber nicht zerschlagen, wäre er nicht mit den Wurzeln ausgerottet. Im Gegenteil, er lebte längst wieder auf. In Westdeutschland erstarkte das Finanzkapital von Jahr zu Jahr und es schuf sich erneut eine aggressive Armee, die Bundeswehr. Leitmotto zur Rechtfertigung des Krieges gegen die Völker des Ostens war in den 50er erneut : Der Kampf der Wehrmacht habe sich doch schließlich gegen den Kommunismus, gegen die " Diktatur Stalins" gerichtet. Wenigstens das sei doch ehrenhaft gewesen. Und so erhielten denn auch die ehemaligen SS-Offiziere prompt Posten bei der neu gegründeten Bundeswehr, genau nach Vorschrift versteht sich.

Tausende Broschüren und Bücher erschienen in dieser Zeit. Sie alle hatten nur die eine Aufgabe : nachzuweisen, daß der Krieg seitens der deutschen Imperialisten zwischen 1939 und 1945 zwar " schlimm " ( vor allem, weil er verloren wurde!), der eigentliche Schuldige jedoch Stalin gewesen sei. Dieser habe Hitler angeblich ermutigt, dieser habe eigentlich die Diktatur ausgeübt, Hitler sei nur in die Fußstapfen Stalins getreten usw.

Heute, zum Jahrestag des Überfalls des deutschen Imperialismus auf Polen werden all diese Dreckslügen und antikommunistischen Verfälschungen wieder ausgegraben, um die Verbrechen des deutschen Imperialismus, der zum Weltimperialismus gehört, zu rechtfertigen.

                                                                        *

Die wahren Gründe für den Weltkrieg gegen die Sowjetunion

Die Sympathie der britischen, US-amerikanischen und französischen Imperialisten für Hitler, seine Duldung und Förderung nach 1933, rechnete vor allem darauf, daß Hitler mit seinem wütenden, bluttriefenden Antikommunismus und Antibolschewismus im eigenen Land schon ernst gemacht und die Konzentrationslager mit Kommunisten gefüllt hatte.

Einerseits wollten die anderen Imperialisten den deutschen Imperialisten, einen Konkurrenten im Kampf um die Weltmärkte, durch einen Krieg mit der Sowjetunion geschwächt sehen. Andererseits sollte Hitler den Weltkrieg gerade auch zur Vernichtung der sozialistischen Sowjetunion führen.

Die Nazis als Stoßtrupp gegen die " kommunistische Gefahr" , als Stoßtrupp im Kampf gegen die damals eben sozialistische Sowjetunion Lenins und Stalins, dem glühendem Vorbild und Leuchtfeuer der fortschrittlichen Bauern und Arbeiter aller Länder - das war die Rolle, die Nazifascho-Deutschland zugedacht war. Schließlich hatten die britischen und französischen Imperialisten bereits kurz nach dem Sieg der Oktoberrevolution durch ihre Intervention in Rußland praktisch bewiesen, daß sie gemeinsam mit den deutschen Imperialisten zu jedem Verbrechen gegen die Revolution im Russischen Reich bereit waren.

Entscheidendes Material, um der antikomunistischen u. antibolschewistischen Hetze gegen die sozialistische Sowjetunion Stalins entgegenzutreten ist das Buch:

 

Geschichtsfälscher

 

- Der tatsächliche Verlauf der Vorbereitung und Entwicklung der Hitleraggression und des zweiten Weltkrieges.

Eine historische Richtigstellung der Verfälschungen und Verleumdungen der Sowjetunion unter Stalin in Zusammenhang mit dem sowjetisch-deutschen Nichtangriffspakt 1939; Veröffentlicht vom Informationsbüro des Ministerates der UdSSR im Februar 1948


In der sozialistischen Sowjetunion waren damals die Fabrikbesitzer enteignet, die Volkswirtschaft nach den ersten Jahren des Bürgerkriegs wiederhergestellt und unter großen Anstrengungen eine Schwerindustrie aufgebaut worden. Die Ausbeutung der working class wurde abgeschafft, die Ausbeuter wurden durch die Mehrheit der Völker der Sowjetunion diktatorisch daran gehindert, erneut die werktätigen Massen auszubeuten. Auf dem Land waren die Blutsauger, die großbäuerlichen Kulaken in einer gigantischen Massenbewegung enteignet und ihres Einflusses beraubt worden. Die Landwirtschaft erholte sich rasch von den Schäden, die ihr die Sabotageaktionen der Kulaken, Getreideverbrennungen, Viehschlachtungen usw. zugefügt hatten.

Die damals noch revolutionären kommunistischen Parteien aller Länder, zusammengeschlossen in der Kommunistischen Internationale, gewannen unter dem Eindruck des siegreichen Sozialismus und durch die Führung des Klassenkampfes in den eigenen Ländern immer mehr Autorität und Einfluss, wurden wirklich führende Kräfte des Klassenkampfes des Proletariatsr und der Befreiungsbewegung der Völker in der damaligen Zeit.

Das alles sah natürlich keine imperialistische Macht, kein imperialistischer Staat gern. Die sozialistische Sowjetunion und die mit ihr eng verbundene leninistisch-stalinistische Weltbewegung war der Todfeind aller Imperialisten aller Länder.

                                                                                ***


ES WAREN VOR ALLEM DIE SOZIALISTISCHE SOWJETUNION STALINS UND DIE VOLKSBEFREIUNSKRÄFTE ENVER HOXHAS , DIE DEM NAZI-FASCHISMUS DAS GENICK BRACHEN!


Warum war der Abschluss eines Nichtangriffsvertrages mit dem Deutschen Reich richtig ?

Siehe dazu auch


75 Jahre Deutsch-Sowjetischer Vertrag

 

Um die damalige Rolle der Sowjetunion zu entstellen, um gerade auch ihre großartige Rolle im Kampf gegen die Nazifascho-Henker zu verleugnen, werden Schmutzkübel über ein angebliches " Komplott Stalins mit Hitler " ausgegossen. Gemeint ist der Abschluss eines Nichtangriffsvertrages der Sowjetunion mit dem Deutschen Reich.

Zu einem Zeitpunkt, als alle Bemühungen der Sowjetunion gescheitert waren, Abkommen mit Großbritannien oder Frankreich zur Isolierung Nazi-deutschlands zu schließen, im Gegenteil diese hatten 1938 selbst mit dem Deutschen Reich das räuberische Münchner Abkommen abgeschlossen. Zu diesem Zeitpunkt blieb der Sowjetunion allein der Abschluss des Nichtangriffspakts mit dem Deutschen Reich, um eine Atempause zur Verteidigung des sozialistischen Vaterlandes zu erhalten.

Es muß klar sein : Nach dem Einmarsch Japans in China, nach der Franko-faschistischen Niederschlagung der spanischen Republik bzw. des revolutionären spanischen Bürgerkrieges, dem Einmarsch Italiens in Äthiopien, nach der Annexion und Einverleibung Österreichs, des Sudetenlandes und der Tschechoslowakei und dem deutschen Überfall auf Polen war der Weltkrieg im Grunde genommen längst im Gange.

Daß die Sowjetunion - nach dem Überfall der deutschen imperialistischen Armee auf Polen so wie der Kapitulation Polens gegenüber Nazi-Deutschland - am 17. September 1939 ihre Truppen 150 bis 200 Kilometer nach Westen vorverlegte, war absolut legitim und militärisch völlig richtig. Dies erfolgte nicht nur im Interesse der Verteidigung der Sowjetunion, sondern in Übereinstimmung mit den Interessen des Kampfes aller Völker gegen die Nazifascho-Aggressoren. Enver Hoxha, der Mobilmacher der albanischen Revolution stellte heraus, daß das Handeln der Sowjetunion völlig gerechtfertigt war.

So wurden der Strategie des " Blitzkrieges " und den anfänglichen Erfolgen der Nazifaschos nicht nur Worte, sondern Taten entgegengestellt : Moskau war nur 200 Kilometer weiter von den Nazifascho-truppen entfernt, Leningrad nach der Verlegung der Truppen in Finnland ebenfalls ungefair 150 Kilometer.

Hätte die Sowjetunion nicht so gehandelt, hätten die Nazifascho-Truppen im ersten Sturm ganz Polen besetzt und in ganz Polen ihre Greueltaten verübt. Beim Überfall auf die Sowjetunion wären sie ebenfalls bis nach Moskau und Leningrad vorgedrungen. Wären Moskau und Leningrad in die Hände der Nazifascho-Truppen gefallen, dann wären die Befreiung der Sowjetunion von den Nazi-Armeen und der Sieg über die Nazi-Faschisten überhaupt wesentlich langsamer und schwieriger vonstatten gegangen, hätten wesentlich größere Opfer gekostet, während in den Vernichtungslagern in Ausschwitz, Treblinka, Sobibor, Majdanek und Chelmno weiter ungestört Millionen Personen aus dem vom Deutschen Reich besetzten Ländern umgebracht und massakriert wurden.

STALIN über den Abschluß des Nichtangriffsvertrages :

 

" Man könnte fragen: Wie konnte es geschehen, daß sich die Sowjetregierung auf den Abschluß eines Nichtangriffspakts mit solchen wortbrüchigen Leuten und Ungeheuern wie Hitler und Ribbentrop eingelassen hat ? Ist hier von der Sowjetregierung nicht ein Fehler begangen worden? Natürlich nicht ! Ein Nichtangriffspakt ist ein Friedenspakt zwischen zwei Staaten. Eben einen solchen Pakt hat Deutschland uns im Jahre 1939 angeboten. Konnte die Sowjetregierung ein solches Angebot ablehnen? Ich denke, kein einziger friedliebender Staat kann ein Friedensabkommen mit einem benachbarten Reich ablehnen, selbst wenn an der Spitze dieses Reiches solche Ungeheuer und Kannibalen stehen wie Hitler und Ribbentrop. Dies aber natürlich unter der einen unerläßlichen Bedingung, daß das Friedensabkommen weder direkt noch indirekt die territoriale Integrität, die Unabhängigkeit und die Ehre des friedliebenden Staates berührt. Bekanntlich ist der Nichtangriffspakt zwischen Deutschland und der Sowjetunion gerade ein solcher Pakt.

Was haben wir durch den Abschluß des Nichtangriffspakts mit Deutschland gewonnen ? Wir haben unserem Lande für anderthalb Jahre den Frieden gesichert sowie die Möglichkeit, unsere Kräfte zur Abwehr vorzubereiten, falls das faschistische Deutschland es riskieren sollte, unser Land trotz des Pakts zu überfallen. Das ist ein bestimmter Gewinn für uns und ein Verlust für das faschistische Deutschland." ( Stalin, Rundfunkrede am 3. Juli 1941, zitiert nach : J. Stalin, " Über den großen vaterländischen Krieg ", Frankfurt 1972, S.7/8)


Die Heuchelei der Weltimperialisten


Die Einwände seitens der westlichen Imperialisten, zu denen auch die staatsmonopolistischen Kapitalisten der BRD gehören,  heute gegen die Vorverlegung der Truppen der Roten Armee, gegen den Abschluß eines Nichtangriffspaktes durch die Sowjetunion sind natürlich pure Heuchelei. Die deutschen Faschoimperialisten glaubten, sie könnten die Sowjetunion überraschen, wortbrüchig übertölpern und sie so in ein paar Monaten niederwerfen. Doch es kam anders: Die sozialistische Sowjetunion hat dem Hitlerpack das Genick gebrochen! Das werden die deutschen Imperialisten, die staatsmonopolistischen Kapitalisten der BRD, Stalin nie verzeihen!

Auch seitens der britischen, US-amerikanischen und französischen Imperialisten war es reine Heuchelei, als sie der Sowjetunion Absprachen, Kompromisse und Zugeständnisse mit der Nazifaschodiktatur vorwarfen. Waren es doch sie selbst, die das räuberische Münchner Abkommen abschlossen, die das republikanische Spanien und vor allem die kämpfenden Internationalen Brigaden des spanischen Bürgerkrieges im Kampf gegen Franco und die deutschen Faschisten im Stich gelassen hatten. Sie waren in Wahrheit gar nicht an einer gemeinsamen Front mit der sozialistischen Sowjetunion zur Verteidigung Polens interessiert und lehnten alle realistischen Verhandlungen ab - sobald es um konkrete militärische Absprachen ging - im Grunde genommen ab. Die von Großbritannien abhängige, zutiefst reaktionäre Regierung Polens hatte sogar offen erklärt, daß sie wirkliche Hilfe im Kampf die Nazifascho-Diktatur durch die Rote Armee ablehnte.

Die sozialistische Sowjetunion trug die Hauptlast des Kampfes gegen den Nazi-Faschismus

Wer vom Standpunkt des Gesamtverlaufs und Ergebnisses des zweiten Weltkriegs die Frage des Nichtangriffspakts und der Vorverlegung der sowjetischen Truppen betrachtet, dem wird klar, daß es bei dieser richtigen Entscheidung um die Rettung von Millionen unschuldiger Leben ging. Obwohl die britischen, französischen und später auch US-amerikanischen Truppen bereits von den Nazifascho-Truppen bekämpft wurden, dauerte es bis 1944, bis die Westmächte die " Zweite Front" eröffneten und erst angesichts des Vormarsches der Roten Armee ernsthafte Anstrengungen unternahmen. Und das, obwohl sie offiziell seit 1941 mit der Sowjetunion verbündet waren!

Die sozialistische Sowjetunion verlor im Kampf gegen die Nazifaschodiktatur nach neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen über 27-30 Millionen Leben ! Die Sowjetunion Stalins - das ist die geschichtliche Wahrheit - trug die Hauptlast des militärischen Kampfes der Nazifascho-Henker!

Die Opfer der Nazifascho-Verbrechen in Polen

Opfer von Kriegshandlungen :

Streitkräfte :  123000

Zivilbevölkerung: 521000

In Vernichtungslagern, bei öffentlichen Hinrichtungen, Befriedungsaktionen, Liquidierung des Ghettos : 3577000

In Gefängnissen, Arbeitslagern, infolge Erschöpfung, schlechter Behandlung, Epidemien : 1286000

Infolge erlittener Mißhandlungen, Überanstrengung, Verletzungen starben nach der Entlassung aus Arbeits-,Vernichtungslagern und Gefängnissen : 521000

Insgesamt Tote :  6028000

Davon jüdische Bevölkerung aus Polen : 3400000

Ferner wurden von den Nazifaschos polnische Frauen und Männer ins Deutsche Reich oder in vom Deutschen Reich besetzte Länder zur Zwangsarbeit verschleppt  : 2460000

Zwangsweise umgesiedelt wurden von den Nazifaschisten außerdem : 2478000

( nach : " Oder-Neiße - eine Dokumentation ", Berlin 1956, S.58/59)


Gorbatschows Schützenhilfe gegen Stalin


Willkommmene Hilfe bei ihren Propagandafeldzügen gegen die Sowjetunion Stalins erhalten die westlichen Imperialisten, allen voran die der BRD, dabei noch von ganz anderer Seite. Nach dem Verrat der Chruschtschow-Breschnew-Revisionisten an der sozialistischen Sowjetunion Lenins und Stalins, nachdem Partei und Land die Farbe gewechselt haben, nach der Wiederherstellung kapitalistischer Ausbeutungsverhältnisse und der Entfaltung der bürgerlichen Ideologie hat sich heute ein ganz besonders extremes Regime in Russland  etabliert. Die Gorbatschow-Clique - ganz besonders hemmungslos in ihrer Anbiederung an die westlichen Imperialisten, ganz besonders konsequent beim Abstreifen der letzten Reste vom " sozialistischen Mäntelchen " - bläßt, ausgestattet mit Milliardenkrediten aus dem Westen, ins gleiche Horn : Die deutschen Imperialisten können voller Freude ihre " Enthüllungen " über Stalin direkt aus " Moskau News", " Sputnik ", " Prawda " , oder " RT Russia today " zitieren: Stalin sei genauso wie Hitler oder gar schlimmer als dieser !

Schon immer wurde mit dem Wörtchen " Freiheit " Schindluder getrieben. Die Ausbeuterklasse benutzen es seit jeher , um die Freiheit der Ausbeutung und Unterdrückung zu frechtfertigen.

Gorbatschows " Freiheit " ist die Freiheit der Ausbeuter, Unterdrücker und Faschisten !

* In Russland wird schon lange auch vermehrt die " Freiheit des Arbeitsmarktes " gepriesen, was nichts anderes heißt, als daß die Ex-Bauern und Arbeiter jetzt auch ganz offiziell als Arbeitslose, als Reservearmee für die Profite hin und hergeschoben werden können.

* Drastisch zeigt sich auch, was diese " Freiheit " für die nichtrussischen Nationalitäten bedeutet, als Gorbatschows Elitetruppen mit Giftgas ein Gemetzel unter der georgischen Zivilbevölkerung 89 veranstalteten. Stalin war Georgier !

Der vorbildliche Nationalitätenpolitik Lenins und Stalins beschritt auf der Grundlage des proletarischen Internationalismus den gewiß nicht immer leichten Weg, einerseits ein Maximum an nationalen Rechten ( bis hin auf Lostrennung ) zu garantieren, ohne andererseits zu dulden, daß sich reaktionärer Nationalismus und Chauvinismus entfalten konnte.

Die Gorbatschows und Putins aber greifen wieder auf die Tradition des Zarismus zurück, lassen den Nationalitätenstreit aufleben, schüren ihn, und dann scheinheilig den Kopf über die Ausschreitungen zu schütteln. Das Russland heute, die Russische Föderation, ist längst wieder zu einem Völkergefängnis wie zur Zeit des Zarismus geworden.

* Ein ganz besonders krasses Beispiel des staatlich geschützten Großrussentums ereignete sich im Juni/Juli 1988 in Leningrad. Innerhalb von zwei Wochen konnten unter den Augen der Miliz und der Parteibonzen - und Funktionäre fünf faschistische Großkundgebungen der " Pamjat " (1) stattfinden. Trotz Proteste aus der Bevölkerung nach den ersten Veranstaltungen wurde von den " zuständigen Stellen " nichts gegen die weiteren Veranstaltungen unternommen. Ja, die Versammlungen wurden sogar weiterhin von der Miliz gegen die aufgebrachte Bevölkerung geschützt.

So konnten die Faschisten offen ihre Parolen verbreiten : Sie forderten das Verbot der Heirat von Russen mit Nichtrussen, forderten die Deportation von Juden und Nichtrussen und propagierten einen gnadenlosen Kampf gegen diejenigen zu führen, die " unter einem russischen Namen ihr ethnisches Wesen verbergen " .

Als dagegen ein empörter Leningrader ein Protestplakat mit der Aufschrift " Proletarier aller Länder vereinigt euch " entrollte, wurde er unter den Augen der Miliz von den faschistischen Schlägertrupps überfallen. Mit Wut stürzten sie sich gerade auf die Parole, die das wirkliche Gegenmittel gegen ihresgleichen, Faschisten und ihre Ziehväter, darstellt. (2)

Wer heute in Russland den weltproletarischen Internationalismus hochhält, wird - unter staatlichem Schutz - von den Faschisten verfolgt !

Das ist das wahre Gesicht von Putin und Gorbatschow, der Chruschtschowianer und Breschnewianer und/oder wie die nachfolgenden faschistischen und sozialfaschistischen Figuren auch immer heißen mögen, die sich allesamt dem Weltkapitalismus verschrieben haben!

1. " Russische national-patriotische Front " , die sich offen - auch durch das Äußere ihrer Kleidung - zur " Schwarzen Hundertschaft " bekennt, eines unter dem Zarismus berüchtigten militanten Vortrupps des großrussischen Chuavinismus und Antisemitismus

2. nach " Moskau News ", September 1988

etc. etc

Wer sich mehr für das Thema interessiert

:

http://ciml.250x.com/sections/german_section/to/

nationalbolschewismus.html

 

http://ciml.250x.com/language/german/1stalinismus.html 

 


    DIE LEHREN FÜR HEUTE

 

Wenn wir heute, 79 Jahre nach Ausbruch des zweiten Weltkriegs zurückblicken, so nicht nur, um die antikommunistische Geschichtsfälschung zu bekämpfen, die damals sozialistische Sowjetunion gegen Lügen und antibolschewistische Verdrehungen zu verteidigen und die für westliche Milliarden erkauften Lügen der Gorbatschow-Putin-Banditen zu entlarven. Es gilt vielmehr auch, sich selbst und andere klassenbewusst zu machen :

Das Weltsystem, das diesen Weltkrieg hervorgebracht hat, das System des Weltimperialismus, existiert heute immer noch und gebiert tagtäglich in der ganzen Welt Hungertod, Asylkatastrophen und imperialistische Kriege. Die Gefahr eines erneuten Weltkrieges existiert nach wie vor!

Krieg und Leichen - die letzte Hoffnung der Reichen

Die Hauptverantwortlichen für den zweiten Weltkrieg, das deutsche Monopolkapital, der deutsche Imperialismus und seine Nazifascho-Henker wurden nur geschlagen, nicht wirklich vernichtet. Der staatsmonopolistische Kapitalismus der BRD verkörpert die ungebrochene Tradition, tritt in die Fußstapfen der Nazifaschisten. Heute noch als großer " Kreditgeber" und " Geschäftsmann" mit Samt in der Stimme, jedoch jederzeit auch bereit, unverhohlener und mit militärischer Präsenz in mittlerweile 19 Ländern (!!) vorzugehen. Die Ideologie der Nazifaschos, die " deutsche Ideologie" , der weltimperialistische Wahn, die " Besten der Welt " zu sein, wird nach wie vor lebendig gehalten, dient der Unterdrückung in anderen Ländern wie auch in der BRD selbst.

" So schlimm wird es schon nicht kommen ", propagierten die Abwiegler schon 1939, und viele glaubten ihnen! Auch heute, angesichts der weltweiten Aufrüstung unter dem Mantel der  " Terrorbekämpfung " , der " Umrüstung" oder " Abrüstung in Nordkorea" glauben viele nicht mehr an die Gefahr neuer imperialistischer Weltkriege.

Gegen alle Illusionen erklären wir : Solange es Imperialismus gibt, solange der Weltkapitalismus nicht durch die Kräfte der sozialistischen Weltrevolution beseitigt ist, gibt es die Gefahr neuer imperialistischer Weltkriege.

Die Arbeiter und Bauern aller Länder müssen sich in der Komintern(SH) zusammenschließen gegen erneute Raubkriege, zusammenschließen für die diktatorische Unterdrückung aller Kriegstreiber, Militaristen, aller Ausbeuter und Faschisten, zusammenschließen, um sich gegenseitig bei der Durchführung ider sozialistischen Weltrevolution zu unterstützen.

Für uns auf der ganzen Welt heißt das :
Tod dem Weltimperialismus, Militarismus und Revanchismus, Tod den Erben der Henker des Nazifaschismus!

Für die sozialistische Weltrevolution, die Errichtung der Weltdiktatur des Weltproletariats!

Entrollt das internationale Kampfbanner des Weltproletariats:

„Krieg dem imperialistischen Krieg!

 

Deutsche Sektion der Komintern (SH)

 

Es lebe der rote Antikriegstag 2018!

1. August 1914 - 1. August 1939

Beginn des Ersten Weltkriegs

1. September 1939 - 1. September 2018

Beginn des Zweiten Weltkriegs

 

Die proletarische, anti-militaristische Massenbewegung gegen den imperialistischen Krieg entwicklete sich schon viele Jahre vor dem ersten Weltkrieg und fand besonders in der revolutionären Jugendbewegung ihren prägenden Ausdruck.

Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg waren in Deutschland bis zum Tag ihrer Ermordung die Führer des proletarischen Widerstandes gegen imperialistischen Krieg und Militarismus.

Zwischen dem Ersten und Zweiten Weltkrieg ging das Weltproletariat am 1. August zum internationalen roten Antikriegstag auf die Straße.

Der 1. August ging als internationaler roter Tag in die Geschichte der kommunistischen Weltbewegung ein.

Die Oktoberrevolution ebnete den Weg für das Ende des Ersten Weltkriegs und mit ihr schuf das russische Proletariat die Sowjetunion, welche zum unbesiegbaren internationalen Bollwerk des anti-imperialistischen Krieges wurde. Und das Weltproletariat drückte mit machtvollen Demonstrationen auf dem Antikriegstag seine Entschlossenheit aus, die Sowjetunion gegen jeglichen imperialistischen Überfall zu schützen.

Die deutschen Imperialisten brachen beide Weltkriege vom Zaun.

Für die Arbeiterklasse in Deutschland erwuchs daraus die welthistorische Verpflichtung, einen erneuten imperialistischen Krieg von deutschem Boden aus mit allen Mitteln zu verhindern. Nicht nur Deutschland, sondern die ganze Welt sollte niemals wieder zu einem Schlachtfeld der Zerstörung werden. Und nicht nur das deutsche Volk, sondern alle Völker der Welt sollten niemals wieder einen imperialistischen Krieg mit all seinen katastrophalen Folgen durchleiden müssen.

Die Novemberrevolution von 1918, deren 100. Jahrestag wir in diesem Jahr feiern, richtete sich nicht zuletzt gegen alle am Ersten Weltkrieg beteiligten imperialistischen Großmächte, vor allem gegen den deutschen Imperialismus im eigenen Land. Das Proletariat in Deutschland bildete eine international bedeutsame Antikriegsbewegung heraus, die von der KPD Ernst Thälmanns geführt, von der KPD/ML Ernst Austs fortgesetzt und heute von der Komintern (SH) angeführt wird.

Der Antikriegstag wurde zu einer Demonstration der internationalen Arbeiterklasse, den imperialistischen Krieg mit der sozialistischen Weltrevolution und der Diktatur des Weltproletariats ein für alle Mal zu beenden.

Nach dem Zweiten Weltkrieg findet der Antikriegstag am Tag seines Ausbruchs statt, am 1. 9. 1939.

Der anti-imperialistische Kampf des Weltproletariats richtete sich von nun ab gegen die Kriegstreiber der imperialistischen Siegermächte, vor allem gegen den US-Imperialismus als den größten Kriegsbrandstifter der Welt und Befehlshaber der NATO, dem größten und gefährlichsten imperialistischen Kriegsbündnis nach dem Zweiten Weltkrieg.

Als sich die Sowjetunion Lenins und Stalins dann in ein sozialimperialistisches Land verwandelte und ihrerseits die Weltherrschaft des US-Imperialismus ablösen wollte, richtete sich der Antikriegstag gegen die beiden Supermächte.

Als dritte Supermacht kam dann noch das sozialimperialistische China hinzu. Aber nicht nur von China, sondern auch von allen anderen neu entstandenen imperialistischen Ländern (der BRICS-Staaten) geht heute die Gefahr eines Dritten Weltkrieges aus. Nicht zu unterschätzen die alten imperialistischen Kriegsmächte Europas. Alles in Allem eine bedrohliche Entwicklung, die sich aus dem verschärften Konkurrenzkampf um die Beute von den alten und neu entstandenen imperialistischen Mächten am Weltmarkt ergibt.

Für ihren Proft gehen die Imperialisten über Leichen, müssen sie ihre imperialistischen Raubkriege führen, um sich entweder am Weltmarkt zu behaupten oder um den alten Räubern die Beute abspenstig zu machen.

Inzwischen geht die Kriegsgefahr vom gesamten imperialistischen Weltsystem aus.

Heute muss sich dementsprechend der internationale rote Antikriegstag gegen den Krieg des Weltimperialismus im Allgemeinen, und gegen jedes einzelne imperialistische Land im Besonderen richten - ohne Ausnahme !

Dabei ist die immer noch allgemein gültige Hauptlosung vom

"Krieg dem imperialistischen Krieg"

in diesem Jahr von höchst aktueller Bedeutung. Seit der letzten Weltwirtschaftskrise hat sich die Weltlage inzwischen so sehr angespannt, dass wir mit der fieberhaften internationalen militärischen Aufrüstung und Mobilmachung und dem gegenwärtigen internationalen Handelskrieg am Abgrund eines imperialistischen Weltkrieges stehen. Manche sagen, dass sich der Dritte Weltkrieg schon nicht mehr in der Vorbereitungsphase, sondern bereits in seinen Anfängen befindet. Der Tag des Ausbruchs des Dritten Weltkrieges lässt sich nicht vorher sagen, denn heute werden unablässig imperialistische Kriege seit langem ohne große Kriegserklärungen, das heißt ohne ihre Ankündigung und hinter den Kulissen auf dem ganzen Erdball geführt. Fest steht aber , dass der Ausbruch des Dritten Weltkriegs nicht mehr nur noch eine Frage von einpaar Jahren, sondern von einpaar Monaten, Wochen oder Tagen geworden ist. Deswegen ist der Antikriegstag notwendiger als irgenwann auf der Welt.

Mit dieser Webseite hat die Komintern (SH) begonnen, historische Dokumente zur Verfügung zu stellen, damit sich das Weltproletariat schneller und tiefer über seine historische Rolle bewusst wird, die einzige Kraft zu sein, welche den Dritten Weltkrieg durch die sozialistische Weltrevolution enweder verhindern oder beenden kann.

Wer imperialistische Kriege verhindern will, der muss seine kapitalistischen Ursachen beseitigen, der muss den Weltimperialismus zerschlagen, muss die Klasse der Weltbourgeoisie entwaffnen und entmachten und sich selber bewaffnen.

Das ist heute wie damals nicht anders möglich als durch die Eroberung der Macht des Weltproletariats.

Und es ist einzig und allein die Komintern (SH), die diese kommunistische Tradition nicht nur dokumentiert, sondern auch im direkten Kampf auf der Straße fortsetzt.

Proletarier aller Länder - vereinigt euch gegen den imperialistischen Krieg !

Weltproletariat - vereinige die Proletarier aller Länder zum Sturz der Diktatur der Weltbourgeoisie und zur Errichtung der Diktatur des Weltproletariats !

Für eine Welt ohne Kriege, für die klassenlose Gesellschaft des Weltkommunismus !

Komintern (SH)

1. September 2018

 

 

 

große Webseite über die Geschichte des Antikriegstags

herausgegeben zum Roten Antikriegstag 2018

Teilweise zum ersten Mal veröffentlichen wir eine umfangreiche Sammlung von Dokumenten

der KPD Ernst Thälmanns,

der KPD/ML Ernst Austs

und der Komintern (SH)

 

 

neue Publikationen der Komintern (SH)

 

 

 

Die revolutionären Kommunisten der ganzen Welt erheben sich entschlossen gegen die modernen Revisionisten, um den Marxismus-Leninismus zu schützen

Tirana 1963

 

 

 

Das Resultat des Besuches N. Chruschtschowss in Jugoslawien

Zeri i Popullit

13. September 1963

 

 

Grußadressen der Solidarität

 

Zum 33. Todestag unseres Genossen Ernst Aust

Heute trauern wir um den Tod des Genossen Ernst Aust.

Wir wollen uns diesmal seinem Kampf gegen den imperialistischen Krieg widmen.

Ernst schreibt in seinem Lebenslauf:

"Der Krieg wird zum entscheidenden Erlebnis. Nach vierteljähriger Grund- und Sprungausbildung an die Front. Afrika, Italien, Sowjetunion, Frankreich. Trommelfeuer, Tieffliegerangriffe, Nahkampf, sterbende Kameraden: Deutsche, Engländer, Russen, Italiener, Amerikaner. Warum? Oktober 1944 in britische Gefangenschaft. In den Lagern geben die Nazis den Ton an. Alliierte dulden es. Erste Konflikte. Erste Reaktion auf den Krieg: Pazifist. Doch hier taucht das erste mal die Eigenschaft bei ihm auf, nicht stehenzubleiben, sondern den Dingen auf den Grund zu gehen. Wo liegen die Ursachen der Kriege? Warum schießen deutsche, französische, britische Arbeiter, die doch die gleichen Interessen haben, aufeinander? Er kommt in ein Arbeitslager, working camp. Arbeitet ab 1945 als bricklayer (Maurer), painter (Maler) u. a. Hier lernt er den ersten Kommunisten kennen. KJVD-ler. Kommt aus dem Strafbataillon 999. Man beschließt Selbststudium. Marx und Engels gibt es in der Lagerbücherei, Lenin, Stalin nicht. Man entfaltet kommunistische Agitation und Propaganda. Ernst nimmt Verbindung zu britischen Kommunisten auf. Der britische Geheimdienst wird aufmerksam. Verhöre, Strafversetzung. In diese Zeit fallen die ersten schriftstellerischen Arbeiten von Ernst, Gedichte, Erzählungen. Mitarbeit an der Lagerzeitung, in der Laienspielgruppe. 1948 Entlassung aus der Gefangenschaft."

Ernst Aust nahm drei Jahre später, 1951, an den Weltfestspielen der Jugend in der DDR teil, die den weltrevolutionären Charakter des Antikriegstags in ein einen revisionistischen Friedensrummel verwandelte. So verkaufte die DDR-Bourgeoisie den Einmarsch der russischen sozialimperialistischen Supermacht in die Tschechoslowakei vor 50 Jahren als "Friedens"politik des "Sozialismus". Es war vor Allem Ernst Aust, der dieses imperialistische Verbrechen in vielen seiner Schriften verurteilte und schon 4 Monate nach diesem Ereignis die KPD/ML gründete.

Genauso wie Ernst Thälmann als Soldat am Ersten Weltkrieg, so hatte auch Ernst Aust am Zweiten Weltkrieg teilgenommen. Beide haben das Abschlachten der Völker miterleben müssen und einen tiefen Hass gegen den imperialistischen Krieg entwickelt. Für beide war klar: Um die Unvermeidlichkeit des imperialistischen Kriegs zu beseitigen muss der Weltimperialismus in der sozialistischen Weltrevolution nieder geschmettert werden. Beide wurden zum Führer des Proletariats in Deutschland, insbesondere im Kampf gegen den imperialistischen Krieg, Beide haben die Aktionen zum Antikriegstag angeführt.

Dieses Jahr hat die Komintern (SH) sowohl von Ernst Thälmann als auch von Ernst Aust Schriften gegen den imperialistischen Krieg veröffentlicht. Die meisten Flugblätter zum Antikriegstag hat Ernst Aust für die KPD/ML geschrieben. Es ist dem Genossen Ernst Aust überhaupt zu verdanken, dass er die alte Tradition des roten Antikriegstags in der deutschen Nachkriegszeit wiederbelebt hat, beruhend auf den Prinzipien des Marxismus-Leninismus,befreit von revisionistischer Vefälschung. Die korrekte marxistisch-leninistische Linie der KPD/ML im Kampf gegen den imperialistischen Krieg wurde von Ernst Aust entwickelt und gegen Angriffe der Opportunisten weiter gefestigt.

So wie Ernst Thälmann einst treu an der Hauptaufgabe festhielt, die Sowjetunion Lenins und Stalins vor einem imperialistischen Überfall zu schützen, so hat auch Ernst Aust am Antikriegstag das Albanien Enver Hoxhas verteidigt, auch zum Schluss gegen den chinesischen Sozialimperialismus.

Zu Ehren des 33. Todestags des Genossen Ernst Aust hat die Komintern (SH) begonnen, historische Dokumente des Antikriegstags zwischen 1918 und 2018 zur Verfügung zu stellen, damit sich das Weltproletariat schneller und tiefer über seine historische Rolle bewusst wird, die einzige Kraft zu sein, welche den Dritten Weltkrieg durch die sozialistische Weltrevolution enweder verhindern oder beenden kann.

Hierfür hat Ernst Aust vorbildlich gekämpft. Wir, die einstigen alten Kampfgefährten des Genossen Ernst Aust geloben, seinen Kampf gegen den imperialistischen Krieg entschlossen und unbeirrbar fortzuführen und der revolutionären Jugend in der Fortsetzung der alten Tradition des roten Antikriegstags ein richtiges Vorbild zu sein.

Hoch die Faust für Ernst Aust !

 

Wolfgang Eggers

25. August 2018

 

 

 

Ernst Aust- Archiv

(jetzt 100 Schriften von Ernst Aust veröffentlicht!)

 

GEDICHT

Bei Links- und Rechtsopportunisten wird Ernst aust ganz schlecht
Den Sozialfaschismus hasst Ernst Aust wie die Pest
Proletarie aller Länder und unterdrückte Völker halten zusammen auf Teufel komm raus
In Ghuta schwarten sie mit Giftgas rum, doch dieses Imperialistenpack fliegt auch bald raus
Nur Widerständler treten in der KPD/ML ein
Für ein unabhängiges, vereintes und sozialistisches Deutschland, bei uns bist du nie allein


Ernst Aust, Vorsitzende der KPD/ML - Kampf gegen Abweichler , denn die wollen spalten
Ernst Aust, Vorsitzende der KPD/ML- das Klassenbewußtsein erhalten
Ernst Aust, Vorsitzende der KPD/ML- die bolschewistische Kraft
Die sozialistische Weltrevolution haben wir bald geschafft


In Afrin ist die Lage ganz schön schlecht
Großkalif u. Faschist Erdogan meint Völkermord ist sein Recht
Trump, Merkel, Erdogan, Assad - der 3. Parteitag der KPD/ML verachtet sie
Syrisches, kurdisches u. türkisches Proletariat bekämpft dieses imperialistische Vieh
Assad u. Erdogan stürzen, ist das erst einmal vollbracht
wird der syrische u. türkische Kapitalismus abgeschafft


Ernst Aust, Vorsitzende der KPD/ML - Kampf gegen Abweichler , denn die wollen spalten
Ernst Aust, Vorsitzende der KPD/ML- das Klassenbewußtsein erhalten
Ernst Aust, Vorsitzende der KPD/ML- die bolschewistische Kraft
Die sozialistische Weltrevolution haben wir bald geschafft

 

Von Ernst Aust lernen heißt: unter dem Banner von 200 Jahre Marx und 100 Jahre Novemberrevolution siegen lernen !

Was haben die Klassen- und Waffenbrüder Karl Marx und die 2 Ernsts Thälmann und Aust gemeinsam ?

Dass die Zwei, Ernsts Thälmann und Ernst Aust waschechte Hamburger sind, ist ja wohl jedem klar.

Aber auch für Marx war Hamburg mehrmals eine Station in seinem Leben.

Am 12. April 1867 erreichte er den Hafen von Hamburg und  hatte den zweiten Teil des Manuskripts »Das Kapital« persönlich in die Bergstraße 26 gebracht.

Wenn im Februar diesen Jahres der 170. Jahrestag des Manifestes der Kommunistischen Partei war, und wenn man wirklich imme Sinne des Manifestes eine Partei im Weltmaßstab im allgemeinen, insbesonderes eines jeden Landes schaffen will,  so gilt es, Werk und Tat von Ernst Aust fortzusetzen . Vor fast einem halben Jahrhundert wurde nach jahrelanger Vorarbeitung durch den Genossen Ernst Aust und andere die KPD/ML, später KPD, dann wieder KPD(ML), später KPD/SH) und heute deutsche Sektion der Komintern(SH) gegründet. Als Ernst Aust 1985 starb, wurde zugleich ein großer Teil der Partei durch das Wirken von Trotzkisten ( heute ISO ! http://intersoz.org/ ) um Haaresbreite liquidiert. Es ist der Verdienst der stalinistisch-hoxhaistischen Weltbewegung und vor allem der Werktätigen aller Länder und befreundete Gruppen, Sektionen und Personen ganz besonders im Ausland, die Partei nicht nur als mutigen Versuch weiterzuführen, sondern vor allem im Weltmaßstab durch die Wiedergründung der 3. Internatioanle als Weltpartei sinngemäß fortzuführen. Sämtliche liquitatorische Angriffe wie von "Arbeit Zukunft", "toter Morgen.info" ,  "IKMLPO" und Anderes/Ähnliches  scheiterten kläglichst, so dass heute die stalinistisch-hoxhaistischen Kräfte aller Länder vor allem in punkto Klassenkampf den Ton angeben. Das geistige Erbe des Genossen Ernst Aust, sein Kampf gegen den Revisionismus, für eine starke marxistisch-leninistische Partei ist nicht wie gewünscht von allen Klassenfeinden wie den Trotzkisten und vielen anderen verloren gegangen. Nein, im Gegenteil ! Über seinen Tod hinaus ist Ernst Aust der Vorsitzende der deutschen Sektion der Komintern(SH) ! Der weltimperialistischen Monopolbourgeoisie werden immer schwerere Schläge versetzt und die Parteifeinde checken es nicht mal !

Selbst sein Grab stand vor der Zerstörung und konnte in letzter Minute erhalten werden.

Um das Erbe von Genossen Ernst Aust zu erhalten, weiter zu verbreiten und für die heutige weltbolschewistische Bewegung sowie für die Arbeiter- und Bauernbewegung nutzbar zu machen, haben verschiedene Einzelpersonen, fortschrittliche und marxistisch-leninistische Kräfte auf der Welt 2013 eine facebokkseite :  https://www.facebook.com/Ernst-Aust-1379664155606934/  gegründet, der dieses weltkommunistische Erbe pflegen und verbreiten soll.


Die revolutionäre KPD/ML Ernst Austs ist der legitime Fortsetzer der ruhmreichen KPD Ernst Thälmanns, Rosa Luxemburgs und Karl Liebknechts. Sie ist aber auch zugleich die älteste kommunistische Partei der Nachkriegszeit.

 

 

 

 

 

Rote Fahne Nr. 165 , vom 11. August 1932

Plakat aus Anlass des 13. Jahrestags der Verfassung der Weimarer Republik

 

Die Novemberrevolution 1918

zum 75. Jahrestag

November 1918 - November 1993

 

aus: Roter Blitz Nr. 1, Januar 1994

 

 

 

 

 

Die Novemberrevolution 1918

zum 70. Jahrestag

November 1918 - November 1988

 

aus: Roter Morgen Nr. 9, November 1988

 

 

 

Neuigkeiten von der

Roten Gewerkschaftsinternationale

 

 

Revolutionäre Fraktion der proletarischen Erneuerung in der Ukraine

RFPE

wichtige Mitteilung der Ukrainischen Sektion der

Roten Gewerkschaftsinternationale

17. August 2018

 


Vom 8. August 2018 bis zum 12. August 2018 hat die Revolutionäre Fraktion der proletarischen Erneuerung (ukrainische Sektion der RILU, Profintern) ihr Sommerzelt-Sportagitationslager "Rote Adler" durchgeführt. Das Lager wurde unter harten Bedingungen der vollen Illegalität an der Küste des Schwarzen Meeres geführt. 144 Genossinnen und Genosen nahmen an der Arbeit des Lagers teil, vor Allem die Arbeiter aus so großen ukrainischen Unternehmen wie Kriukov Wagenreparaturwerk, Lvov Autowerk, Dnepropetrovsk Werk 'Interpipe', Kiewer Werk 'Arsenal', Nikolajew Schiffsbauwerk 'Communar', Kiewer Werk "Elektronmash", Kiewer Konditoreiwerk Karl Marx, Staatsbetrieb "Chervonograd-Kohle", Luzk-Autowerk und Werk Sumy Mikhail Frunze. Die Teilnehmer des Sommerlagers haben besonders herzlich die Arbeiter außerhalb der Kiewer Regierungsgebiete begrüßt - die Arbeiter der Nudelfabrik von Lugansk und der Zuckerfabrik von Donetsk.

An jedem Tag fanden im Sommerlager Agitation-Propaganda-Seminare statt mit Dozenten für junge Arbeiter. Diese Seminare widmeten sich den Problemen der Wiedererrichtung der echten marxistisch-leninistischen Bewegung in der Ukraine sowie einer entschiedenen Abgrenzung von den Verrätern, von verschiedenen Ideologen und Praktikern wie Trotzkisten, Titoisten und anderen Revisionisten und Verrätern der ukrainischen und internationalen Arbeiterklasse.

Am 10. August 2018 wurde ein Mini-Fußball-Wettbewerb für junge marxistisch-leninistische Arbeiter organisiert. Die Sieger waren ein gemeinsames Team von Lvov und Chervonongrad Arbeitern 'Molotow-Cocktail '. Die Gewinner erhielten einen besonderen Preis - Tassen mit dem farbigen Porträt des Genossen Enver Hoxha.

Am 11. August 2018 wurde ein Jugendrockkonzert veranstaltet, bei dem junge Arbeiter viele revolutionäre und antiimperialistische Lieder aus dem Repertoire zahlreicher internationaler Künstler aufführten.

Genosse Dmytro Zalizniak erklärte in seiner Programmrede, dass unsere Organisation "Revolutionäre Fraktion der proletarischen Erneuerung" im aktuellen Jahr 2018 einem sehr wichtigen Ereignis gegenüberstand - wir fanden unsere Mitdenker und wurden Vollmitglied von RILU und Profintern.

"Wir sind nicht allein in dieser Welt, und jetzt werden unsere Kräfte jedes Jahr verzehnfachen", erklärte der Führer der "Revolutionären Fraktion der proletarischen Erweckung".

"Wir müssen unseren entscheidenden Einfluss in der allukrainischen Gewerkschaft" Verteidigung der Arbeit "(" Zakhyst Pratsi ") jeden Tag vergrößern. Unsere Linie zu einer wirklichen sozialistischen Revolution, das ist unsere permanente Linie; und wir werden siegen.

Wir senden brüderliche Kampfesgrüße im Namen unseres Zeltlagers in der Ukraine an alle unsere verbündeten Organisationen in Deutschland und Côte d'Ivoire.

Gemeinsam werden wir siegen !

Zentralkomitee der RFPR

 

 

 

historische Ereignisse der revolutionären Weltbewegung
neue Webseite ...

 

 

50 Jahre Überfall auf die Tschechoslowakei

 

 

 

 

1978

"10 Jahre

russischer Überfall auf die Tschechoslowakei"

 

aus: Roter Morgen Nr. 33 vom 18. August 1978

 

veröffentlicht von der Komintern (SH) zum 33. Todestag von Ernst Aust

(25. August 1985)

 

 

 

9. November 2003

85 Jahre Novemberrevolution

 

 

 

 

aus: Roter Morgen Nr. 35, 1. September 1978

 

 

 

November 1918

"Die rote Fahne weht über Berlin"

 

Artikel aus: Roter Morgen Nr. 45, vom 10. November 1978

 

 

 

 

 

Die Kieler Matrosen gaben das Signal

aus: Roter Morgen Nr. 44, vom 3. November 1978

 

 

 

 

Obwohl dieses Braunbuch 1968 in der sozialfaschistischen DDR erschienen ist, wo genauso ehemalige Nazis rehabilitiert und sogar Mitglied der SED in führenden Positionen wurden, so enthält dieses Buch trotzdem viele interessante historische Fakten, die es wert sind, von der Komintern (SH) veröffentlicht zu werden.

 

Braunbuch

Kriegs- und Naziverbrecher
in der BRD und West-Berlin

1968 - DDR

 

 

Braunbuch

über Reichstagsbrand und Hitler-Terror
 

 

Erlebnisbericht
der Revolutionären Gewerkschaftsopposition

zu "80 Jahre VW"

am Samstag den 21. 7. 2018
in Augsburg.


100 - 150 Teilnehmer folgten den Aufruf der RGO zu 80 Jahre VW.

 

Dabei waren  auch : Augsburger Flüchtlingsrat, Augsburger Friedensinitiative, DVG-VK

Während dieses ganzen Protestes haben sich aber auch einige konterrevolutionäre, proimperialistische NGOs ( Nichtregierungsorganisationen) untergemischt : RESQSHIP, Amnesty Internationale, sea-eye

Die RGO, die Sektion der Roten Gewerkschaftsinternationale entlarvte Mommsens " Standardwerk" über die Rolle von VW im Nazifaschismus: Eine nachträgliche Rechtfertigung der Verbrechen von VW und eine Verhöhnung der NS-Opfer.

 

bezahlt von VW

Sozialfaschist Mommsen

 

Im Jahr 1986 bezahlte die VW Konzernherren dem bürgerlichen Historiker Mommsen 2,6 Millionen DM für ein Forschungsprojekt über die Verwicklung VWs mit der "Zwangsarbeiterfrage". Fünf Jahre Später war daraus Mommsens 1055 Seiten umfassendes Machwerk "Das Volkswagenwerk und seine Arbeiter im Dritten Reich" ( Düsseldorf 1996) entstanden. Unter dem Deckmantel einer "wissenschaftlichen Studie" schönt und rechtfertigt dieses Machwerk einerseits die Verbrechen von VW und verhöhnt andererseits die Zwangsarbeiter, KZ-Häftlinge und Kriegsgefangenen, schildert ihre Lage mit unglaublichem Zynismus und stellt ihre Aussagen als unglaubwürdig dar.

Mommsens methodischer Trick, mit dem er erreicht, daß nach der Lektüre der 1055 Seiten "keiner mehr durchblickt" , besteht darin, einen Wust von Details, von unwichtigen und vor allem ablenkenden Fragen mit wesentlichen Fragen zu vermischen. Seitenlang läßt er sich darüber aus, wieviele Lehrlinge 1944 die Abschlußprüfung mit welchen Noten bestanden haben, um wieviel Kubikzentimeter der Hubraum der VW-Kübelwagens in seiner "Tropenversion" erhöht wurde usw.

 

1. Drecksargument :

Nazifascho-Lehrlingsausbildung = "ernstzunehmende Reform des zeitgenössischen Berufsschulunterrichts"

Wer Mommsens Machwerk liest, wird schnell merken, daß sich hinter der Fassade der scheinbaren Wissenschaftlichkeit und Objektivität eine unverhohlene Parteinahme für die VW-Verbrecher verbirgt. Übel wird einem schon bei der Wortwahl, die Mommsen verwendet und womit er verrät, " wessen Geistes Kind " er ist. Die VW-KZs nennt er auch "Arbeitslager"(1), ungeniert so spricht er im Nazifascho-Jargon von "Ostarbeitern"(2) ( wie das auch heute noch in der BRD getan wird !!!), die Befreiung Wolfsburgs ist für ihn eine "Besetzung". Unverkennbar beeindruckt ist Mommsen jedoch von Leistungen und Erfolgen des Nazifascho-Musterbetriebs. Die Nazifascho-Lehrlingsausbildung beschreibt er als "ernstzunehmende Reform des zeitgenössischen Berufsschulunterichts". (3)

 

2. Drecksargument:

" Zwangsarbeiterbeschäftigung ... eine erstaunliche organisatorische und logistische Leistung..."

Anerkennung findet bei ihm auch die Organisierung der mörderischen Zwangsarbeit über die er schreibt :

" Die Ausländer- und Zwangsarbeiterbeschäftigung in der Volkswagenwerk GmbH stellt in mancher Beziehung eine erstaunliche organisatorische Leistung dar..."

Geradezu harmonisch und als modellhaft für heutige weltkapitalistische Konzerne erklärt Mommsen:

" Mit Ausnahme der KZ-Häftlinge, ... trafen die übrigen Ausländer einschließlich der Kriegsgefangenen am Arbeitsplatz aufeinander, und in dieser Beziehung bildete sich eine multi-ethnische Struktur unterhalb der Leitungsebene...(5)

Hingegen beklagt er die "verminderte Leistungsbereitschaft" (6) und "Motivation" der Zwangsarbeiter, die er auf " fehlende Arbeitsanreize"(7) zurückführt.

 

3. Drecksargument:

Aussagen überlebender KZ-Häftlinge werden als Lügen hingestellt!

Für sein " Forschungsprojekt" hatte Mommsen Zugang zu den gesammten VW-Archiven. Hierauf stützt sich nahezu die gesamte "Studie". Um sein Ziel zu erreichen, den VW-Konzern "reinzuwaschen", scheut sich Mommsen auch nicht, die Aussagen Überlebender zu diskreditieren und in den Dreck zu ziehen. Ehemalige Häftlinge des VW-KZs Laagberg, die in späteren Prozessen ausgesagt haben, werden von Mommsen als Lügner dargestellt:

" Die Aussagen, die überwiegend im Zusammenhang von Strafprozessen stehen, haben teilweise die Tendenz, die Zustände im Lager möglichst unerträglich zu schildern und den jeweiligen Beschuldigten möglichst zu belasten. " (8)

 

4. Drecksargument:

" Die hygienischen Bedingungen" der Nazifascho-VW-KZs werden als "zufriedenstellend" bezeichnet!

Für Mommsen hingegen war die Lage der KZ-Häftlingen, " einigermaßen erträglich" (9). Zum VW-KZ " Arbeitsdorf" erklärt er :

" Die hygienischen Bedingungen waren - jedenfalls im Vergleich zu anderen Lagern - zufriedenstellend..."(10).

Was soll der relativierende Verweis auf andere KZs? Sollen KZ-Häftlinge VW etwa noch dankbar sein, daß sie bessere Scheißhäuser hatten als in den KZs, aus denen sie zu VW geschickt bzw. deportiert wurden ??

 

5. Drecksargument:

Mommsen propagiert das Nazifascho-Bild vom "dreckigen Polen" und hetzt gegen ausgebeutete italienische Arbeiter.

Die unglaubliche Beschönigung der mörderischen Sklavenbedingungen bei VW vermischt sich darüber hinaus mit Mommsens dumpfen Rassismus, dem Bild von "dreckigen Polen", die deutsche Herrenrasse sogar zum Waschen zwingen müssen. Es

" wurden neben einer monatlichen Desinfizierung der Baracken verordnet, daß jeder Insasse einmal wöchentlich ...eine öffentliche Badeanstalt aufsuchte. Man erzwang die Einhaltung der Vorschrift, indem die Ausgabe der Essensmarken davon abhängig gemacht wurde."(11)

Deutlich wird: Mommsen verachtet und verabscheut die ausgebeuteten italienischen Arbeiter. Zum Protest ausgebeuteter italienischer Arbeiter gegen die unzureichende Ernährungslage ist Mommsens verhöhnender Kommentar:

" Der unentbehrlich scheinende Chianti, ... war immer seltener zu erhalten." (12)

 

6. Drecksargument:

Mommsen im Stile eines SS-Wachmanns über den Widerstand in den Nazifascho-VW-KZs: " Zusammenrottung"- "plündernde Zwangsarbeiter"...

Mommsens Arroganz wird ergänzt durch seinen Haß gegen den Widerstand. Eine spontane Widerstandsaktion im VW-Werk zur Solidarisierung französischer und niederländischer Zwangsarbeiter, in ihrer Mehrzahl niederländischer Studenten, ist für Mommsen eine"Zusamenrottung". Im Stil eines SS-Wachmanns schreibt er :

" Der Zwischenfall stellte gewiß keine bewußte Zusammenrottung dar, sondern beruhte auf jugendlichem Leichtsinn der Beteiligten."(13)

Schließlich, kurz vor der Befreiung Wolfsburgs empört sich Mommsen über "renitente", widerspenstige Zwangsarbeiter:

" Schon in den voraus liegenden Tagen hatte es bei der ausländischen Belegschaft Anzeichen von Renitenz gegenüber dem Werkschutz gegeben. Nunmehr bestand die Gefahr, daß durch protestierende und plündernde Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene erheblicher Sachschaden entstand."(14)

 

 

Die Nazis entführten etwa 12 Millionen Menschen aus fast zwanzig europäischen Ländern

 

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Quellen:

1 Mommsen, Hans/Grieger, Manfred, Das Volkswagenwerk und seine Arbeiter im Dritten Reich, Düsseldorf 1996, S.796
2 ebenda, S.597
3 ebenda, S.241
4 ebenda, S.44
5 ebenda, S.513
6 ebenda, S.522
7 ebenda, S.583
8 ebenda, S.769 f.
9 ebenda, S.510
10 ebenda, S.510
11 ebenda, S.576
12 ebenda, S.299
13 ebenda, S.734
14 ebenda, S.950

 

 

Erlebnisbericht der Revolutionären Gewerkschaftsopposition
80 Jahre VW
am Sonntag den 22. 7. 2018
in München.

 

50000 Teilnehmer !!

Unglaublich aber wahr: allein wegen diesen Plakat " Fort mit dem Damoklaesschwert der Ausweisung" Karl Liebknecht Programm der KPD 1918 , marschierten über 50 0000 Teilnehmer in München auf, um den Jahrestag zu 80 Jahre VW zu begehen und die damaligen und heutigen Verbrechen des größten europäischen Weltkonzerns zu bekämpfen.

Dies stellte sich auch aus persönlichen Gesprächen mit den protestierenden heraus.

Die RGO, die Sektion der Roten Gewerkschaftsinternationale stellte unmißverständlich und unzweideutig klar :

 

Volkswagen übernimmt auch heute die Rolle des Vorreiters und Musterbetriebs des Weltimperialismus

 

* Ideologische Vorreiterrolle bei der Propagierung der klassenversöhnlichen "Sozialpartnerschaft"

 

Ähnlich wie schon die Nazifaschisten übernimmt Volkswagen auch heute eine besondere Rolle, die Rolle des Vorreiters und " Versuchsballons" für den Weltimperialismus.

Durch extreme Propagierung von Sozialpartnerschaftsideologie unter dem nationalistischen Terror der Erhaltung und Sicherung des "Standorts Deutschlands" und der mehr oder minder offenen Propaganda, daß " deutsche Arbeitsplätze zuerst für deutsche Arbeiter" bereitgestellt werden, führt Volkswagen die nazifaschistische Volkswagengemeinschaftsideologie im modernen Gewand fort. An diese nazifaschistische Tradition wurde in den Jahren nach 1945 direkt angeknüpft. 1947 erklärte VW-Generaldirektor Münch in den mit dem Betriebsrat vereinbarten " 10 Gründen für die Arbeit im Volkswagenwerk" , daß " sämtliche Arbeiter und Angestellte im Volkswagenwerk" eine "Leistungsgemeinschaft bilden"(60). Auch sein Nachfolger Nordhoff, der die Industriearbeiter auf Betriebsveranstaltungen gerne mit " Liebe Arbeitskameraden" begrüßte, setzte diese Tradition fort:

" Der Arbeiter weiß, wie sehr seine Existenz mit der des Werkes verwachsen ist. Er hat noch immer Angst, mit dem Werk seinen Arbeitsplatz zu verlieren. Ihm diese Unsicherheit zu nehmen, war in diesen Nachkriegsjahren die erste Aufgabe jeder gewissenhaften Betriebsführung. Durch die Erfüllung dieser Aufgabe entsteht ein neues Verhältnis zwischen Führung und Arbeiter: die menschliche Beziehung. Dieses Verhältnis ist pruduktiv und dem unfruchtbaren Klasssenkampf diametral entgegengesetzt."(61)

 

* Anbindung an Volkswagen durch Privilegierung

 

Als zusätzliches Anbindungsmittel, an die "eigene" Firma nutzt Volkswagen auch weiterhin das Mittel der Privilegierung der eigenen Industriearbeiter . Durch die riesigen Extraprofite, Extramaximalprofite, die Volkswagen insbesondere aus  der Ausbeutung der Industriearbeiter und Landarbeiter in den vom Weltimperialismus abhängigen Ländern preßt, hat Volkswagen zusätzliche Mittel zur Bevorzugung und Bestechung der Arbeiter vor allem aber der Arbeiteraristokratie in den Werken der BRD zur Verfügung.

Durch die Bezahlung höherer Löhne im Vergleich zu anderen Metallbranchen, durch den Abschluß sogenannter "Haustarifverträge" mit besonderen Vergünstigungen der Industriearbeiter hier, hat es VW in seinen Werken in der BRD bisher erreicht, größeren Widerstand gegen die Verschärfung der Ausbeutung, vor allem aber auch größere Solidaritätsaktionen mit den Kämpfen der Industriearbeiter in anderen Ländern, zu verhindern.

 

* Vorreiterrolle bei der Erprobung und Einführung neuer Ausbeuterkonzepte

 

Unter den Schlagworten wie " Flexibilisierung der Arbeitszeit" und "atmendes Unternehmen" setzte VW mit eifriger Beihilfe der Arbeiteraristokratie und Arbeiterbürokratie des VW-Gesamtbetriebsrates und der IG-Metall mit der Einführung des neuen Arbeitszeit-Modells und der 4 Tage-Woche bei VW im Januar 1994 eine massive Verschlechterung der Lebens- und Arbeitsbedingungen der Kollegen bei VW durch.

Nach dem neuen Modell arbeiten die Kollegen, wöchentlich zwischen Montag und Freitag 28,8 Stunden, je nach Bedarf kann die Arbeitszeit auf 38,8 Wochenstunden ausgeweitet werden. Durch zusätzliche Sonderschichten am Samstag soll die Samstagsarbeit wieder Regelarbeitstag sein. Die Industrieproletarier sollen VW dann zur Verfügung stehen, wenn es dem Weltkonzern paßt. Außerdem werden Neueingestellten vermehrt nur befristete Arbeitsverträge aufgezwungen. Zusätzlich wird die Kontrolle der Industrieproletarier durch die Einführung der sogenannten " Teamarbeit" verstärkt. Durch den Abbau von 20 000 Arbeitsplätzen allein in Wolfsburg in den 90ern hat VW den Druck auf die Industriearbeiter so verstärkt, daß der "Krankenstand" allein in den 90ern auf 3,4% gesunken ist.

Mit all diesen Maßnahmen haben die VW-Ausbeuter ihre Profite enorm steigern können. Allein in den 90ern Lohnverlust von 18%, Einsparungen von 3 Mrd. DM an Sozialkosten, starke Intensivierung der Ausbeutung und Vermeidung von " Leerlaufzeiten" , Streikbruch- alles das streichen die VW-Ausbeuter durch ihr neues Modell aus den 90ern ein.

 

* Vorreiterrolle auch bei der Intensivierung der Ausbeutung weltweit

 

VW setzt alles daran, diese intensivierten Ausbeutungsmethoden an allen VW-Standorten weltweit durchzuführen. Gerade in Ländern, wo VW mit einer kämpferischen Weltbewegung der Industriearbeiter konfrontiert ist, spielt bei der Durchsetzung dieser "modernen" Auspressungsmethoden die Hilfe durch die sozialfaschistischen DGB-Gewerkschaften mit samt ihren Apparaten und IG-Metall-Ablegern eine wichtige Rolle. So verkündeten die VW-Arbeiteraristokraten bei der Gründung des VW-Weltbetriebsrats am 13.5.1998 in Wolsburg :

" Die Mitbestimmung und das VW-Modell einer kooperativen Konfliktlösung sind gefragte Exportartikel. So wurden im engen Kontakt mit den deutschen Betriebsräten in diesem Frühjahr die VW-Werke in Brasilien saniert: statt Entlassungsen setzten die Betriebsräte Arbeitszeitverkürzungen nach deutschem Muster durch." 62

______________

Quellenangaben :

60 Andreas Neugebauer (Hrsg.), "... ohne Rücksicht auf die Verhältnisse" ; Opel zwischen Weltwirtschaftskrise und Wiederaufbau, Frankfurt, 1997, S.68
61 Archiv der Sozialen Demokratie (FES), Nr. 184 Zitiert in: Bode, C., S.75
62 Resolution der VVN Wolfsburg, a.a.O.

 

 

123. Todestag von Friedrich Engels

 

 

5. August 1895 – 5. August 2018

 

Spezielle Webseite aus Anlass des 123. Todestags von Friedrich Engels

 


 

Heute vor 123 Jahren, am 5. August 1895, starb Friedrich Engels.


Mit seinem Freund und Waffenbruder Karl Marx schuf er die proletarische Ideologie der Arbeiterklasse, entwickelte die Methode des historischen und dialektischen Materialismus, legte das Fundament der wissenschaftlichen Politökonomie, wurde er mit Karl Marx zum Schöpfer des wissenschaftlichen Kommunismus. Diese beiden Klassiker waren darüberhinaus die großen Führer des Klassenkampfes und der Revolution des Weltproletariats und Gründer der Ersten Internationale. Und auch an der Gründung der Zweiten Internationale war Friedrich Engels nach Marx' Tod maßgeblich beteiligt.
Damals wie heute lehrt  uns Engels an unzähligen Beispielen aus der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, wie die Unvermeidbarkeit von Ausbeutung und Unterdrückung beseitigt werden kann. Friedrich Engels stellte sein ganzes Leben in den Dienst der Arbeiterklasse und der armen Bauern.
Gerade heute sind die Lehren von Friedrich Engels für das Weltproletariat unverzichtbar im Kampf gegen den faschistischen und sozialfaschisten Mob, gegen die imperialistischen Kriege. Die Lehren von Friedrich Engels sind eine scharfe Waffe gegen die gesamte kapitalistische,  revisionistische, trotzkistische, sozialfaschistische Welt. Gegen die gekaufte heutige Protestindustrie verteidigen wir das Banner des proletarischen Internationalismus, das zuerst von Friedrich Engels und Karl Marx erhoben wurde, in Deutschland und in der ganzen Welt. Friedrich Engels gehört zu den größten Denkern der Menschheit. Erkenntnis und Tat gehörten bei ihm unzertrennlich zusammen. Sein ganzes Leben und Werk war geprägt von der felsenfesten Überzeugung von der Befreiung des Proletariats und dessen führende Rolle als Erbauer der kommunistischen Weltgesellschaft.


Es lebe Friedrich Engels , der 2.Klassiker des Marxismus-Leninismus und, zusammen mit Karl Marx, der Wegbereiter der sozialistischen Weltrevolution !

 

 

Grußadressen der Solidarität


Grußadresse der Komintern (SH) aus Anlass des 123. Todestags von Friedrich Engels

5. August 1895 – 5. August 2018


Vor 123 Jahren starb Friedrich Engels.

"Ewiges Gedenken dem großen Kämpfer und Lehrer des Proletariats Friedrich Engels!"

Das schrieb Lenin vor 122 Jahren in seinem berühmtem Nachruf, den die Komintern (SH)

in 16 Sprachen der Welt veröffentlicht hat.

 

Aus Anlass des 123. Todestages von Friedrich Engels wollen wir die Schriften von Marx und Engels über die Junirevolution der französischen Arbeiter im Jahre 1848 würdigen. Hierzu haben wir die wichtigsten Texte zusammengestellt.

 

Über die Junirevolution in Frankreich 1848

 

In der „N. Rh. Z." vom 29. Juni 1848 schrieben Marx und Engels:

"Ordnung! war der Schlachtruf Guizots. Ordnung! schrie Sebastiani, der Guizotin, als Warschau russisch wurde. Ordnung! schreit Cavaignac, das brutale Echo der französischen Nationalversammlung und der republikanischen Bourgeoisie. Ordnung! donnerten seine Kartätschen, als sie den Leib des Proletariats zerrissen. Keine der zahlreichen Revolutionen der französischen Bourgeoisie seit 1789 war ein Attentat auf die Ordnung, denn sie ließ die Herrschaft der Klasse, sie ließ die Sklaverei der Arbeiter, sie ließ die bürgerliche Ordnung bestehen, sooft auch die politische Form dieser Herrschaft und dieser Sklaverei wechselte. Der Juni hat diese Ordnung angetastet."

Auch die deutsche Novemberrevolution hatte diese Ordnung angetastet.

Im Rahmen des 100. Jahrestags der Novemberrevolution stellen wir den Zusammenhang zwischen der Junirevolution von 1848 und der Novemberrevolution von 1918/19 her.

Es war Rosa Luxemburg, die diese Worte von Marx und Engels über die bürgerliche Ordnung aufgegriffen hat in ihrem letzten "Rote Fahne"-Artikel Nr. 14, vom 14, Januar 1919 - unmittelbar vor ihrer Ermordung durch eben die gleiche Ordnung wie sie auf den Straßen in Paris und Berlin mit dem Blut der Arbeiter wieder hergestellt worden ist:

»Ordnung herrscht in Warschau!« - »Ordnung herrscht in Paris!« - »Ordnung herrscht in Berlin!« So laufen die Meldungen der Hüter der »Ordnung« jedes halbe Jahrhundert von einem Zentrum des weltgeschichtlichen Kampfes zum anderen. Und die frohlockenden »Sieger« merken nicht, daß eine »Ordnung«, die periodisch durch blutige Metzeleien aufrechterhalten werden muß, unaufhaltsam ihrem historischen Geschick, ihrem Untergang entgegengeht. Was war diese letzte »Spartakus-Woche« in Berlin, was hat sie gebracht, was lehrt sie uns? Noch mitten im Kampf, mitten im Siegesgeheul der Gegenrevolution müssen sich die revolutionären Proletarier über das Geschehene Rechenschaft ablegen, die Vorgänge und ihre Ergebnisse am großen historischen Maßstab messen. Die Revolution hat keine Zeit zu verlieren, sie stürmt weiter - über noch offene Gräber, über »Siege« und »Niederlagen« hinweg - ihren großen Zielen entgegen. Ihren Richtlinien, ihren Wegen mit Bewußtsein zu folgen, ist die erste Aufgabe der Kämpfer für den internationalen Sozialismus.

"Ordnung herrscht in Berlin!"" Ihr stumpfen Schergen ! Eure "Ordnung" ist auf Sand gebaut. Die Revolution wird sich morgen schon "rasselnd wieder in die Höhe richten" und zu eurem Schrecken mit Posaunenklang verkünden: Ich war, ich bin, ich werde sein!

aus: Die Ordnung herrscht in Berlin

"Rote Fahne" Nr. 14 vom 14. Januar 1919

Und in einem ihrer früheren Artikel über die Pariser Kommune schrieb Rosa Luxemburg:

"Wir brauchen nur nach Frankreich, nach dem großen Experimentierfeld der modernen Revolution zu blicken. Wieviel Mal hat man dort das aufstrebende Proletariat, den Sozialismus, im Blute zu ertränken versucht ! In der furchtbaren Junischlächterei des Jahres 1848 sollte der Ruf des Proletariats nach der 'sozialistischen Republik' erstickt werden. Die siegestrunkene Bourgeoisie nicht nur Frankreichs, sondern auch Deutschlands, ja der ganzen Welt, jubelte und glaubte, sie habe den Samen des Sozialismus zerstampft. Seit den Junitagen des Jahres 1848 verschwindet das "rote Gespenst" nicht mehr von der öffentlichen Bühne - zum Entsetzen der französischen und internationalen Bourgeoisie."

Genauso wie die Junirevolution 1848 so rief auch die Novemberrevolution von 1918 die "sozialistische Republik" aus. Aber in Paris und in Berlin etränkte die Bourgeoisie in ihrer brutalen Wut die Revolutionen im Blut der Arbeiter. Die sozialdemokratischen Sozialfaschisten haben die besten Führer des deutschen Proletariats - Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg - bestialisch ermordet.

Marx und Engels schrieben:

"Wenn 40000 Pariser Arbeiter schon so Gewaltiges ausrichteten gegen die vierfache Überzahl, was wird erst die Gesamtmasse der Pariser Arbeiter zustande bringen, wenn sie einstimmig und im Zusammenhange wirkt!"

Und Rosa Luxemburg schrieb:

"Berlin ist bislang noch vom Reich so gut wie isoliert. Zwar stehen in der Provinz die revolutionären Zentren - im Rheinland, an der Wasserkante, in Braunschweig, in Sachsen, in Württemberg - mit Leib und Seele auf seiten des Berliner Proletariats. Doch fehlt vorerst noch der unmittelbare Gleichschritt des Vormarsches, die direkte Gemeinsamkeit der Aktion, die den Vorstoß und die Schlagfertigkeit der Berliner Arbeiterschaft unvergleichlich wirksamer gestalten würde."

Was lehren uns also sowohl die Junirevolution von 1848 als auch die Novemberrevolution von 1918 ?

Die Junirevolution von 1848 und die Novemberrevolution von 1918 muss man historisch im globalen Zusammenhang sehen, als Meilensteine auf dem Weg zur Diktatur des Weltproletariats.

Die welthistorische Bedeutung der Junirevolution von 1848 besteht darin, dass sie die erste Revolution war, in der das Proletariat für den Sturz der Bourgeoisie und für die Errichtung der Diktatur des Proletariats, für die sozialistische Republik gekämpft hat.

Die weltgeschichtliche Bedeutung der Novemberrevolution besteht darin, dass sie den Nachweis dafür lieferte, dass sich die Oktoberrevolution über ihre nationalen Grenzen hinweg ausgebreitet hatte und dass damit die sozialistische Weltrevolution auf eine nächst höhere Stufe ihrer Entwicklung gehoben wurde.

Um es mit den Worten von Rosa Luxemburg auszudrücken:

Es fehlt vorerst noch der unmittelbare Gleichschritt des Vormarsches der sozialistischen Weltrevolution, die direkte Gemeinsamkeit der globalen Aktion. Eben die gemeinsamen Aktionen der Proletarier aller Länder werden den Vorstoß und die Schlagfertigkeit des Weltproletariats unvergleichlich wirksamer gestalten und schließlich den Sieg der sozialistischen Weltrevolution garantieren. Dann rufen wir die sozialistische Weltrepublik aus !

Hierfür hat Friedrich Engels sein Leben lang gekämpft und in diesem Sinne gedenken wir seines 123. Todestages. Wir werden solange für den Weltkommunismus kämpfen, bis er so verwirklicht ist, wie es Karl Marx und Friedrich Engels gelehrt haben.

Es lebe Friedrich Engels, der 2. Klassiker des Marxismus-Leninismus!

Es leben die unbesiegbaren Lehren der 5 Klassiker des Marxismus-Leninismus:

Marx, Engels, Lenin, Stalin und Enver Hoxha!

Es lebe die gewaltsame, proletarische, sozialistische Weltrevolution und die bewaffnete Diktatur des Weltproletariats!

Es lebe der Weltsozialismus und der Weltkommunismus!

Es lebe die Komintern (SH)!

 

Wolfgang Eggers

Komintern (SH)

05. 08. 2018

 

 

PARIS AUF DEN BARRIKADEN

 

 

JUNI - REVOLUTION 1848

 

 

Karl Marx und Friedrich Engels

Über die Junirevolution in Frankreich 1848

(Sammlung ihrer Schriften)

 

Die unglückliche Lage der Masse; diese Lage ist die wirkliche lebendige Ursache der Junirevolution.

Die Junirevolution ist nur eine Fortsetzung der Februarrevolution. Er ist eine Fortsetzung des durch ganz Europa gehenden Kampfes wegen gerechterer Verteilung der jährlichen Arbeitserzeugnisse. Die Regierung hat zuerst die Arbeiter gegen die Mittelklasse gehetzt und ist jetzt der letzteren behilflich, die getäuschten, betrogenen und nun wütend gewordenen Arbeiter
von der Erde zu tilgen.

Sturz der Bourgeoisie!

Diktatur der Arbeiterklasse!

Die trikolore Republik trägt nur mehr eine Farbe, die Farbe der Geschlagenen, die Farbe des Bluts. Sie ist zur roten Republik geworden.

Es ist überhaupt wunderbar, wie rasch die Arbeiter sich den Operationsplan aneigneten, wie gleichmäßig sie einander in die Hände arbeiteten, wie geschickt sie das so verwickelte Terrain zu benutzen wußten. Dies wäre rein unerklärlich, wenn nicht die Arbeiter schon in den Nationalwerkstätten ziemlich militärisch organisiert und in Kompanien eingeteilt gewesen wären, so daß sie ihre industrielle Organisation nur auf ihre kriegerische Tätigkeit zu übertragen brauchten, um sogleich eine vollständig gegliederte Armee zu bilden.

Hätten
die Arbeiter dieselben gewaltsamen Mittel angewandt wie die Bourgeois und Bourgeoisknechte, Paris läge in Trümmern, aber sie hätten triumphiert.
Die Bourgeois wollten von Schonung nichts wissen. Selbst auf die Gefahr hin, einen Teil ihres Eigentums durch ein Bombardement zu verlieren, waren sie entschlossen, ein für allemal ein Ende zu machen mit den Feinden der Ordnung, den Plünderern, Räubern, Brandstiftern und Kommunisten.
Die ganze bewaffnete Macht, die gegen die Insurrektion zu Felde zog, betrug am 25. gewiß an 150000 bis 200000 Mann, die Arbeiter waren höchstens den vierten Teil so stark, hatten weniger Munition, gar keine militärische Direktion und keine brauchbaren Kanonen. Aber sie schlugen sich schweigend und verzweifelt gegen die kolossale Übermacht.

Gegen Barrikaden, gegen Häuser war
noch nie Artillerie angewandt und noch viel weniger Granaten und Brandraketen. Das Volk war noch nicht darauf vorbereitet; es war wehrlos dagegen, und das einzige Gegenmittel, das Brennen, widerstrebte seinem noblen Gefühl. Das Volk hatte bisher keine Ahnung von solch einer algierschen Kriegführung mitten in Paris gehabt. Darum wich es zurück, und sein erstes Zurückweichen entschied seine Niederlage. Die Insurgenten waren vertrieben oder massakriert, und die „Ordnung" triumphierte unter den blutbefleckten Trümmern.


Mit welcher heldenmütigen Tapferkeit, mit welcher Ubereinstimmung, mit welcher Disziplin und welchem militärischen
Geschick die Pariser Arbeiter sich schlugen !

Ihrer 40000 schlugen sich vier Tage lang gegen eine vierfache Ubermacht, und nur ein Haar fehlte, so waren sie Sieger. Nur ein Haar und sie faßten Fuß im Zentrum von Paris, sie nahmen
das Stadthaus, sie setzten eine provisorische Regierung ein und verdoppelten ihre Anzahl, sowohl aus den eroberten Stadtteilen wie aus den Mobilgarden, die damals nur eines Anstoßes bedurften, um überzugehn. Wenn 40000 Pariser Arbeiter schon so Gewaltiges ausrichteten gegen die vierfache Überzahl, was wird erst die
Gesamtmasse der Pariser Arbeiter zustande bringen, wenn sie einstimmig und im Zusammenhange wirkt!


Kersausie

- der erste Barrikadenfeldherr in der Geschichte

ist gefangen und in diesem Augenblick wohl schon erschossen. Erschießen können ihn die Bourgeois, aber ihm nicht den Ruhm nehmen,
daß er zuerst den Straßenkampf organisiert hat. Erschießen können sie ihn, aber keine Macht der Erde wird verhindern, daß seine Erfindungen in Zukunft bei allen Straßenkämpfen benutzt werden. Erschießen können sie ihn, aber nicht verhindern, daß sein Name als der des ersten Barrikadenfeldherrn in der Geschichte fortdauert.

Die Bourgeoisie erklärte die Arbeiter nicht für gewöhnliche Feinde, die man besiegt, sondern für Feinde der Gesellschaft, die man vernichtet.

Einer tritt auf die Barrikade, die Fahne in der Hand. Die andern beginnen das Feuer. Der Fahnenträger fällt. Da ergreift die eine Grisette, ein Mädchen die Fahne, steigt über die Barrikade und geht auf die Nationalgarde zu. Das Feuer dauerte fort, und die Bourgeois der Nationalgarde schossen das Mädchen nieder, als sie dicht vor ihren Bajonetten angekommen war. Sofort springt eine andere Grisette vor, ergreift die Fahne, hebt den Kopf ihrer Gefährtin auf, und da sie sie tot findet, schleudert sie wütend Steine auf die Nationalgarde. Auch sie fällt unter den Kugeln der
Bourgeois.

Besser an einer Kugel sterben als am Hunger!

Das Volk war wieder zu großmütig. Hätte es auf die Brandraketen und Haubitzen mit Brennen geantwortet, es wäre am Abend Sieger gewesen. Aber es dachte nicht daran, gleiche Waffen zu gebrauchen wie seine Gegner.

In den Reihen der Nationalgarde ein gewaltsam
losbrechender Haß, eine kalte Wut gegen die empörten Arbeiter. Die Bourgeoisie führt mit klarem Bewußtsein einen Vernichtungskrieg gegen sie. Ob sie für den Augenblick siegt, oder ob sie gleich unterliegt, die Arbeiter werden eine fürchterliche Rache an ihr nehmen. Nach einem solchen Kampfe wie dem der drei Junitage ist nur noch Terrorismus möglich, sei er von der einen oder der andern Partei ausgeübt.

 

Erst seine Niederlage in der Junirevolution überzeugte das französische Proletariat von der Wahrheit, daß die geringste Verbesserung seiner Lage eine Utopie bleibt innerhalb der bürgerlichen Republik. An die Stelle der bürgerlichen Februarrevolution trat die kühne revolutionäre Kampfparole des Proletariats:
Sturz der Bourgeoisie! Diktatur der Arbeiterklasse!


Die Arbeiter von Paris kämpften ganz
allein gegen die bewaffnete Bourgeoisie, gegen die Mobilgarde, die neuorganisierte republikanische Garde und gegen die Linientruppen aller Waffengattungen. Sie haben den Kampf bestanden mit beispielloser Tapferkeit, der
nichts gleichkommt als die ebenso beispiellose Brutalität ihrer Gegner.

 

Paris in Blut schwimmend

die Insurrektion entwickelt sich zur größten Revolution, die je stattgefunden hat, zur Revolution
des Proletariats gegen die Bourgeoisie

Die Junirevolution ist die Revolution der Verzweiflung, und mit dem schweigenden Groll, mit der finstren Kaltblütigkeit der Verzweiflung wird sie gekämpft; die Arbeiter wissen es, daß sie einen Kampf auf Leben und Tod führen.

Die Einstimmigkeit der Februarrevolution ist verschwunden, jene poetische Einstimmigkeit voll blendender Täuschungen, voll schöner Lügen, die durch den schönrednerischen Verräter Lamartine so würdig repräsentiert wurde. Heute zerreißt der unerbittliche Ernst der Wirklichkeit alle die gleisnerischen Versprechungen des 25. Februar. Die Februarkämpfer bekämpfen heut einander selbst, und - was noch nie vorkam - es gibt keine Indifferenz mehr, jeder waffenfähige Mann kämpft wirklich mit, in der Barrikade oder vor der Barrikade.
Die Armeen, die sich in den Straßen von Paris bekämpfen, sind so stark wie die Armeen, die die Völkerschlacht von Leipzig schlugen. Das allein
beweist die ungeheure Bedeutung der Junirevolution.



(MEW, Band 5, Seite 116 u. 118 u. 119)


 

Der unmittelbare Eindruck, den die Nachricht von der Juniniederlage auf uns hervorbrachte, der Leser wird uns erlauben, ihn mit den Worten der „Neuen Rheinischen Zeitung" zu schildern:
„Der letzte offizielle Rest der Februarrevolution, die Exekutivkommission, ist vor dem Ernst der Ereignisse wie ein Nebelbild zerflossen. Lamartines Leuchtkugeln haben sich verwandelt in die Brandraketen Cavaignacs. Die Fraternite, die Brüderlichkeit der entgegengesetzten Klassen, wovon die eine die andere exploitiert, diese Fraternite, im Februar proklamiert, mit großen Buchstaben auf die Stirne von Paris geschrieben, auf jedes Gefängnis, auf jede Kaserne - ihr wahrer, unverfälschter, ihr prosaischer Ausdruck, das ist der Bürgerkrieg, der Bürgerkrieg in seiner fürchterlichsten Gestalt, der Krieg der Arbeit und des Kapitals. Diese Brüderlichkeit flammte vor allen Fenstern von Paris am Abend des 25. Juni, als das Paris der Bourgeoisie illuminierte, während das Paris des Proletariats verbrannte, verblutete, verächzte. Die Brüderlichkeit währte gerade so lange, als das Interesse der Bourgeoisie mit dem Interesse des Proletariats verbrüdert war. - Pedanten der alten revolutionären Überlieferung von 1793, sozialistische Systematiker, die bei der Bourgeoisie für das Volk bettelten und denen erlaubt wurde, lange Predigten zu halten und sich so lange zu kompromittieren, als der proletarische Löwe in Schlaf gelullt werden mußte, Republikaner, welche die ganze alte bürgerliche Ordnung mit Abzug des gekrönten Kopfes verlangten, dynastische Oppositionelle, denen der Zufall an die Stelle eines Ministerwechsels den Sturz einer Dynastie unterschob, Legitimisten, welche die Livree nicht abwerfen, sondern ihren Schnitt verändern wollten, das waren die Bundesgenossen, womit das Volk seinen Februar machte... Die Februarrevolution war die schöne Revolution, die Revolution der allgemeinen Sympathie, weil die Gegensätze, die in ihr gegen das Königtum eklatierten, unentwickelt, einträchtig nebeneinander schlummerten, weil der soziale Kampf, der ihren Hintergrund bildete, nur eine luftige Existenz gewonnen hatte, die Existenz der Phrase, des Worts.
Die Junirevolution ist die häßliche Revolution, die abstoßende Revolution, weil an die Stelle der Phrase die Sache getreten ist, weil die Republik das Haupt des Ungeheuers selbst entblößte, indem sie ihm die schirmende und versteckende Krone abschlug. - Ordnung! war der Schlachtruf Guizots. Ordnung! schrie Sebastiani, der Guizotin, als Warschau russisch wurde. Ordnung! schreit Cavaignac, das brutale Echo der französischen Nationalversammlung und der republikanischen Bourgeoisie. Ordnung! donnerten seine Kartätschen, als sie den Leib des Proletariats zerrissen. Keine der zahlreichen Revolutionen der französischen Bourgeoisie seit 1789 war ein Attentat auf die Ordnung, denn sie ließ die Herrschaft der Klasse, sie ließ die Sklaverei der Arbeiter, sie ließ die bürgerliche Ordnung bestehen, sooft auch die politische Form dieser Herrschaft und dieser Sklaverei wechselte. Der Juni hat diese Ordnung angetastet. Wehe über den Juni!" („N. Rh. Z.", 29. Juni 1848.)

Wehe über den Juni! schallt das europäische Echo zurück.
Von der Bourgeoisie wurde das Pariser Proletariat zur Juniinsurrektion gezwungen. Schon darin lag sein Verdammungsurteil. Weder sein unmittelbares
eingestandenes Bedürfnis trieb es dahin, den Sturz der Bourgeoisie gewaltsam erkämpfen zu wollen, noch war es dieser Aufgabe gewachsen. Der „Monifear" mußte ihm offiziell eröffnen, daß die Zeit vorüber, wo die Republik vor seinen Illusionen die Honneurs zu machen sich veranlaßt sah, und erst seine Niederlage überzeugte es von der Wahrheit, daß die geringste Verbesserung seiner Lage eine Utopie bleibt innerhalb der bürgerlichen Republik, eine Utopie, die zum Verbrechen wird, sobald sie sich verwirklichen will. An die Stelle seiner, der Form nach überschwenglichen, dem Inhalte nach kleinlichen und selbst noch bürgerlichen Forderungen, deren Konzession es der Februarrepublik abdringen wollte, trat die kühne revolutionäre Kampfparole:
Sturz der Bourgeoisie! Diktatur der Arbeiterklasse!
Indem das Proletariat seine Leichenstätte zur Geburtsstätte der bürgerlichen Republik machte, zwang es sie sogleich, in ihrer reinen Gestalt herauszutreten als der Staat, dessen eingestandener Zweck ist, die Herrschaft des Kapitals, die Sklaverei der Arbeit zu verewigen. Im steten Hinblicke auf den narbenvollen, unversöhnbaren, unbesiegbaren Feind - unbesiegbar, weil seine Existenz die Bedingung ihres eigenen Lebens ist - mußte die von allen Fesseln befreite Bourgeoisherrschaft sofort in den Bourgeoisterrorismus umschlagen.
Das Proletariat einstweilen von der Bühne beseitigt, die Bourgeoisdiktatur offiziell anerkannt, mußten die mittleren Schichten der bürgerlichen Gesellschaft, Kleinbürgertum und Bauernklasse, in dem Maße, als ihre Lage unerträglicher und ihr Gegensatz gegen die Bourgeoisie schroffer wurde, mehr und mehr sich an das Proletariat anschließen. Wie früher in seinem Aufschwünge, mußten sie jetzt in seiner Niederlage den Grund ihrer Misere finden.
Wenn die Juniinsurrektion überall auf dem Kontinent das Selbstgefühl der Bourgeoisie hob und sie offen in einen Bund mit dem feudalen Königtum gegen das Volk treten ließ, wer war das erste Opfer dieses Bundes? Die kontinentale Bourgeoisie selbst. Die Juniniederlage verhinderte sie, ihre Herrschaft zu befestigen und das Volk auf der untergeordnetsten Stufe der bürgerlichen Revolution halb befriedigt, halb verstimmt, stillstehen zu machen.
Endlich verriet die Juniniederlage den despotischen Mächten Europas das Geheimnis, daß Frankreich unter allen Bedingungen den Frieden nach außen aufrechterhalten müsse, um den Bürgerkrieg nach innen führen zu können.
So wurden die Völker, die den Kampf um ihre nationale Unabhängigkeit begonnen hatten, der Übermacht Rußlands, Österreichs und Preußens preisgegeben, aber gleichzeitig wurde das Schicksal dieser nationalen Revolutionen dem Schicksal der proletarischen Revolution unterworfen, ihrer scheinbaren Selbständigkeit, ihrer Unabhängigkeit von der großen sozialen Umwälzung beraubt. Der Ungar soll nicht frei sein, nicht der Pole, nicht der Italiener, solange der Arbeiter Sklave bleibt!
Endlich nahm Europa durch die Siege der Heiligen Allianz eine Gestalt an, die jede neue proletarische Erhebung in Frankreich mit einem Weltkriege unmittelbar zusammenfallen läßt. Die neue französische Revolution ist gezwungen, sofort den nationalen Boden zu verlassen und das europäische Terrain zu erobern, auf dem allein die soziale Revolution des 19. Jahrhunderts sich durchführen kann.
Erst durch die Juniniederlage also wurden alle Bedingungen geschaffen, innerhalb deren Frankreich die Initiative der europäischen Revolution ergreifen kann. Erst in das Blut der Juniinsurgenten getaucht, wurde die Trikolore zur Fahne der europäischen Revolution - zur roten Fahne!
Und wir rufen: Die Revolution ist tot! - Es lebe die Revolution!
(Karl Marx, "Die Klassenkämpfe in Frankreich 1848 - 1850, Band 7, Seite 31 - 34)

* * *

Die Junirevolution ist das Zentrum, worum sich die europäische Revolution und Kontrerevolution dreht. Die Entfernung von der Junirevolution war, wie wir während ihres Verlaufs aussprachen, die Sonnenhöhe der Kontrerevolution, die ihre Tour um Europa machen mußte. Die Rückkehr auf die Junirevolution ist der eigentliche Beginn der europäischen Revolution. (MEW, Band 6, Seite 19)

 

„Gesetzt, die Kontrerevolution lebte in ganz Europa durch die Waffen, sie würde in ganz Europa sterben durch das Geld. Das Fatum, das den Sieg kassieren würde, wäre der europäische - Bankerutt, der
Staatsbankerutt. An den 'ökonomischen' Pointen brechen die Spitzen der Bajonette wie mürber Zunder. Aber die Entwicklung wartet den Verfalltag
jener Wechsel nicht ab, die die europäischen Staaten auf die neue europäische Gesellschaft gezogen haben.
In Paris wird der vernichtende Gegenschlag der Junirevolution geschlagen werden. Mit dem Siege der 'roten Republik' zu Paris werden die Armeen aus dem Innern der Länder an und über die Grenzen ausgespien werden, und die wirkliche Macht der ringenden Parteien wird sich rein herausstellen. Dann werden wir uns erinnern an den Juni, an den Oktober, und auch wir werden rufen: 'WEHE DEN BESIEGTEN!'

"Die resultatlosen Metzeleien seit den Juni- und Oktobertagen, das langweilige Opferfest seit Februar und März, der Kannibalismus der Kontrerevolution selbst wird die Völker überzeugen, daß es nur ein Mittel gibt, die
mörderischen Todeswehn der alten Gesellschaft, die blutigen Geburtswehn
der neuen Gesellschaft abzukürzen, zu vereinfachen, zu konzentrieren, nur
ein Mittel - den revolutionären Terrorismus." (MEW, Band 5, Seite 457)

Wenn die Reihe an uns kömmt, wir werden den Terrorismus nicht beschönigen. Aber die royalistischen Terroristen, die Terroristen von Gottes- und Rechts-Gnaden, in der Praxis sind sie brutal, verächtlich, gemein, in der Theorie feig, versteckt, doppelzüngig, in beiden Beziehungen ehrlos." (MEW, Band 6, Seite 505)


„Revolutionäre Erhebung der französischen Arbeiterklasse, Weltkrieg - der Krieg ist die erste Folge der siegreichen Arbeiterrevolution in Frankreich." (MEW, Band 6, Seite 150)

„Die Aufgabe der Presse ist es, alle
Grundlagen des Bestehenden zu unterwühlen."

"Die Seele der Junirevolution war die Seele unsrer Zeitung." (Marx unbd Engels - Neue Rheinische Zeitung)

 

In der Junirevolution wurden 3000 aufständische Arbeiter blutig niedergemetzelt.

Die Bourgeoisie, die durch den mutigen Einsatz der Arbeiter in der Februarrevolution 1848 zur Macht gekommen war, trieb mit den Arbeitern ein hinterlistiges Spiel. Sie ging zunächst zum Schein auf die berechtigten Forderungen der Arbeiter auf einen gesicherten Arbeitsplatz ein. So wurden in Paris die über 100 000 Arbeitslosen vor allem zu Erdarbeiten eingesetzt und man schuf Nationalwerkstätten. Zugleich formierte die bürgerliche Regierung eine ihr hörige Polizeitruppe. Ferner brachten die Wahlen am 23. April 1848 den konservativen Republikanern eine Mehrheit im Parlament. Sie nutzten ihren Wahlsieg, in dem sie die Nationalwerkstätten schlossen und die Erdarbeiten einstellten. Die Pariser Arbeiter wurden willkürlich ohne Geld auf die Straße gesetzt. Sie hatten keine Möglichkeit, für ihren Lebensunterhalt zu sorgen. Die Pariser Arbeiter beantworteten diese Schikanen mit einem bewaffneten Aufstand. 40 000 Arbeiter lieferten sich in den Arbeitervierteln von Paris eine erbitterte Schlacht mit dem Militär und den Polizeitruppen.
Der Juniaufstand in der französischen Hauptstadt Paris 1848 war eine eindeutig proletarische Erhebung. Auf den Barrikaden wurde unter den Losungen wie

  • „Brot oder Tod!“

  • „ Arbeit oder Tod!“ oder

  • „Es lebe die soziale Republik!“

gekämpft. In ihren Aufrufen forderten die Arbeiter

  • die Auflösung der verfassungsgebenden Versammlung, deren Mitglieder vor Gericht gestellt werden sollten wegen des Bruches ihrer bisherigen Zusagen an die Arbeiter. Diese forderten weiterhin

  • den Abzug der Truppen und

  • den Erhalt ihrer Arbeitsplätze.

  • Das Volk sollte die Verfassung ausarbeiten können, wobei das Recht auf Arbeit zu garantieren sei.

„Wenn Paris in Ketten liegt wird ganz Europa ebenfalls versklavt werden“ schrieben die Aufständischen in einem Aufruf, der die internationale Bedeutung ihres Kampfes hervorhob.

Straßenkämpfe in Paris

Vier Tage vom 23. bis 26. Juni 1848 tobten die erbitterten Straßenkämpfe in Paris. Auf der einen Seite kämpften 40 000 bis 50 000 Arbeiter, auf der anderen Barrikadenseite waren 250 000 Mann Regierungstruppen zur Niederschlagung des Aufstandes im Einsatz. An der Spitze aller Regierungstruppen stand der mit diktatorischen Vollmachten ausgestattete Kriegsminister General CAVAIGNAC. Hauptstützpunkt der aufständischen Arbeiter war die Vorstadt Saint Antoine. Die Barrikaden, die die Arbeiter in dem Stadtbezirk errichtet hatten, reichten bis zum vierten Stockwerk der Häuser. Trotz allen Heldentums der Barrikadenkämpfer wurde der Pariser Juniaufstand niedergeschlagen. Ein erbarmungsloser Terror der Konterrevolution setzte ein. Die Sieger ermordeten selbst die verwundeten Arbeiter. 25 000 Teilnehmer des Aufstandes erhielten langjährige Zuchthausstrafen. 3 500 Menschen wurden in entfernte Strafkolonien verbannt. Die Arbeiterviertel von Paris waren fast ohne Einwohner.
Die internationale Konterrevolution nahm die blutige Niederlage der Pariser Arbeiter mit Freude auf. Zar NIKOLAUS I. sandte CAVAIGNAC sogar ein Glückwunschschreiben.

 
 
 
Worauf beruht die Sicherheit des Kredits ?

 

Karl Marx:

"Der Kredit beruht auf der Sicherheit, daß die Exploitation der Lohnarbeit durch das Kapital, des Proletariats durch die Bourgeoisie, der Kleinbürger durch die Großbürger in herkömmlicher Weise fortdauert.

Jede politische Regung des Proletariats, welcher Natur auch, sie sei denn unmittelbar durch die Bourgeoisie kommandiert, stört also das Vertrauen, den Kredit." (MEW Band 6, Seite 116)

 

 

 

Webseite zum 200. Geburtstag von Karl Marx

 

 

 

 

 

 

Grußadressen der Solidarität

 

Grußadresse der Komintern (SH)

 

 BESCHLUSS

DER KOMINTERN (SH)

vom 9. November 2017

 

Die deutsche Sektion der Komintern (SH) erhält mit heutigem Tag den Auftrag, die Hundertjahrfeier zur Novemberrevolution vorzubereiten und im Jahre 2018 erfolgreich durchzuführen - mit Unterstützung der deutschen Sektion der K J I (SH). 

 

Erläuterung des Beschlusses:

 

Für uns ist die Hundertjahrfeier der Novemberrevolution nicht nur ein herausragendes historisches Ereignis der ruhmreichen kommunistischen Bewegung in Deutschland, sondern darüber hinaus eine große Gelegenheit und Pflicht zur Mobilisierung und Vereinigung aller revolutionären Kräfte in Deutschland unter dem Banner der sozialistischen Revolution, zur siegreichen Vollendung der Novemberrevolution von 1918. Dabei ist die internationale Bedeutung der Novemberrevolution hervorzuheben, die darin bestand, das Siegesbanner der Oktoberrevolution nach Deutschland und von dort aus in die ganze kapitalistische Welt zu tragen. Mit der Schicksal der Novemberrevolution war damals Sieg oder Niederlage der Weltrevolution verbunden.

Die Novemberrevolution scheiterte, aber ihr Sieg bestand trotzdem darin, dass wir die damaligen Schwächen und Fehler als Lehren für die Zukunft zu nutzen verstehen, die uns diesmal zum Sieg der sozialistischen Revolution in Deutschland verhelfen.

An Hand der historischen Lehren aus der Novemberrevolution muss die Bedeutung der sozialistischen Revolution in Deutschland für die sozialistische Weltrevolution herausgearbeitet werden.

Es gilt, den Weg hell zu erleuchten, auf dem wir in Deutschland unser Höchstmaß an Unterstützung für die sozialistische Weltrevolution leisten können und müssen.

Der Beschluss der Komintern (SH) ist eingebettet in die Umsetzung von drei Hauptaufgaben der deutschen Sektion für das kommende Jahr 2018 :

1. Umsetzung des Beschlusses der Komintern (SH) über den Aufbau einer soliden internationalen Betriebs- und Gewerkschaftsarbeit.

2. Unterstützung des internationalen Karl-Marx-Jahres (200. Geburtstag) der Komintern (SH).

3. 100-Jahrfeier der Novemberrevolution der deutschen Sektion.

Die Ausrichtung auf die 100 Jahrfeier der Novemberrevolution wird von der deutschen Sektion organisiert und wird von der Komintern (SH) unterstützt. Die deutsche Sektion wird aus ihren Erfahrungen über die Durchführung der 100-Jahrfeier der Novemberrevolution Lehren ziehen an Hand eines abschließenden Berichts.


1.

zu allen historischen Ereignissen in Deutschland, über die die deutsche Sektion im Jahre 2018 berichten wird, sollte nach Möglichkeit ein Bezug hergestellt werden zur Novemberrevolution.

(Zum Beispiel anlässlich der Ermordung von Rosa und Karl am 15. Januar 2018 in Berlin soll deren gemeinsamer Beitrag zur Novemberrevolution gewürdigt werden) .

2.

In unsereren theoretischen Arbeiten sollte die heutige Bedeutung der Novemberrevolution heraus gearbeitet werden. Es sollte außerdem ein Schulungstag über die heutigen Lehren aus der Novemberrevolution organisiert werden.

3.

Im organisatorischen Mittelpunkt soll von der deutschen Sektionen ein so genanntes "November-Aufgebot" gestellt werden zum Zwecke der Mobilisierung und Gewinnung neuer GenossInnen für die Partei. Schließlich kann der Kampf für die siegreiche Fortsetzung der Novemberrevolution organisatorisch mit keinem anderen Ziel verfolgt werden, als mit dem Einreihen neuer GenossInnen in die deutsche Sektion der bolschewistischen Weltpartei.

4.

Die anderen Sektionen verpflichten sich dazu, der deutschen Sektion eine Grußadresse aus Anlass der 100-Jahrfeier der Novemberrevolution zu schicken in englischer Sprache und in ihrer Heimatsprache. Die Komintern (SH) wird sich nach Kräften bemühen, deutsche Texte zur Novemberrevolution in englischer Sprache zu veröffentlichen.

 

5.

Alle GenossInnen und Sympathisanten in unseren "Massen"organisationen sind eingeladen, eigene Aktivitäten unter Anleitung und mit Unterstützung der deutschen Sektion zu starten

(KJI, RGI, KFI, IKS etc.)

 

6.

Dort, wo die deutsche Sektion aus eigener Kraft noch keine "100-Jahr"-Veranstaltung auf die Beine stellen kann, sollte nach alternativen Möglichkeiten gesucht werden.

Zum Beispiel könnten unsere GenossInnen an Veranstaltungen anderer Oganisationen teilnehmen, (nicht offiziell, sondern incognito) um mit einigen interessierten Teilnehmern der Veranstaltung ins Gespräch zu kommen und Kontakt aufzunehmen, mit anderen Worten, um gezielt neue Sympathisanten für die Partei zu gewinnen. Das muss aber gut vorbereitet sein, indem man sich zum Beispiel mit der opportunistischen Linie der Veranstalter vorher kritisch auseinandergesetzt hat, um potentielle Sympathisanten nicht nur mit unserer eigenen Agitation und Propaganda zu überzeugen, sondern auch mit unserer Kritik an den Veranstaltern.

Es gibt viele Möglichkeiten, um seinen Beitrag zum Gelingen der Novemberrevolution-Kampagne zu leisten. Das können künstlerische Beiträge sein, wie Gedichte, Lieder, Bilder und Plakate, Beschaffung, Übersetzung, Scannen und Digitalisierung von Texten zur Novemberrevolution etc.

Vielleicht ließe sich sogar ein Schild oder Transparent zur Novemberrevolution herstellen, um es bei Demonstrationen mitzuführen.

 

* * *

Liebe Genossinnen und Genossen von der deutschen Sektion,

Bei einer derart großen Kampagne muss man darauf achten, seine wenigen Kräfte richtig einzuteilen. Wir gehen nicht sektiererisch oder dogmatisch an die praktische Umsetzung der Kampagne heran. Die Kampagne darf nicht dazu führen, dass wir alle anderen Aufgaben unserer Partei vernachlässigen. Unsere Kampagne soll ja kein Hindernis für alle anderen Parteiaktivitäten sein, sondern im Gegenteil eine Bereicherung für unser Vorwärtskommen zur sozialistischen Revolution in Deutschland sein, indem unsere Partei dort bekannter wird und wir neue Kräfte hinzugewinnen.

Die deutsche Sektion ist durchaus nicht gezwungen, ihre Kampagne aus dem hohlen Bauch heraus zu organiseren. Wir können auf viele hervorragende Quellen unserer bisherigen Arbeit über die Novemberrevolution zurückgreifen. Es ist die Aufgabe der deutschen Sektion im Jahr 2018, unsere bereits zur Verfügung stehenden Schätze von Publikationen über die Novemberrevolution für die Kampagne zu nutzen. Und unsere Propagierung der No0vemberrevolution wird natürlich nicht mit der 100-Jahr-Kampagne beendet sein. Im Gegenteil. Die Krönung der Novemberrevolution durch den Sieg der sozialistischen Revolution in Deutschland ist unser höchstes Ziel.
Als Beitrag zur Umsetzung von Parteitätigkeiten könnte eine neue Facebook-Seite eingerichtet werden.


Für 2018 wird vor allem der ideologische Kampf gegen die neo-revisionistischen Verzerrungen der Geschichte der Novemberrevolution zu einer der zentralen Aufgaben der deutschen Sektion.

Wir folgen den revolutionären Lehren der 5 Klassiker und schließen jegliche Einheit mit den offenen wie versteckten Feinden der Novemberrevolution, mit den Opportunisten, mit zentralistischen, revisionistischen und neo-revisionistischen und sozialdemokratischen Lakaien aus. Auch mit Trotzkisten und Anarchisten gibt es keinerlei Übereinstimmungen, sondern nur um so klarere Abgrenzungen.

Die stalinistisch-hoxhaistische Verteidigung der Novemberrevolution ist ein Schlachtfeld, das wir nicht Ende des Jahres 2018 räumen werden. Wir werden dieses Schlachtfeld nicht ohne unseren Sieg verlassen.


Die deutsche Sektion und die Komintern (SH) stehen für alle Fragen, Kritiken, Anregungen und Vorschläge zur erfolgreichen Durchführung unsrer November-Kampagne zur Verfügung und wünschen euch viel Glück.

Die Novemberrevolution wird durch den Sieg der sozialistischen Revolution in Deutschland gekrönt, nicht mehr wie damals unterstützt durch die Große Sozialistische Oktoberrevolution, sondern diesmal durch die sozialistische Weltrevolution des gesamten Weltproletariats unter der Führung der Komintern (SH).

Verwandeln wir ihre Niederlage in einen Sieg, indem wir uns von den Lehren der 5 Klassiker des Marxismus-Leninismus leiten lassen , von Marx, Engels, Lenin, Stalin und Enver Hoxha!

 

Es lebe der 100. Jahrestag der Novemberrevolution 1918 !

 

 

 

 

 

 

 

 

Unsere zukünftige sozialistische Weltrepublik wird für alle Erdenbewohner einen einheitlichen Weltpass ausgeben...
[Beschluss der Komintern (SH)]

ROTER KALENDER

2018

 

 

erscheint demnächst

 

Januar

Januar 1848 - 170 Jahre Kommunistisches Manifest von Marx und Engels


15. Januar 1919 - 99 Jahre Mord an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht (in Zusammenarbeit mit der Deutschen Sektion)


21. Januar 1924 - 9. Todestag Lenins


30. Januar 1933 - 85 Jahre Kampftag gegen Faschismus und Reaktion


Januar 1848 - 170. Jahrestag der Revolution in Italien

 

100 Jahre Januarstreik 1918


Februar

2. Februar 1943 - Stalingrad - 75 Jahre


1848 170. Jahrestag der Französischen Revolution


10. Februar 1898 - 120 Jahre Bertolt Brecht


23. Februar 1918 - 100. Gründungstag der Roten Armee



März

5. März 1953 - 65. Todestag von Josef V. Stalin


2. - 6. März 1919 - 99. Jahrestag der Gründung der Komintern


6. - 8. März 1918 - 100. Jahrestag des 7. Kongresses der CPR (B)


8. März - 1911 - Internationaler Frauentag - Vierter Jahrestag der Gründung der Frauenkommunistischen Internationale (SH)


13. - 15. März 1898 - 120 Jahre Erster Kongress der KPdSU (B)


14. März 1883 - 135 Todestag von Karl Marx


18. März 1871 - 147 Jahrestag der Pariser Kommune


18. März - 95. Jahrestag des politischen Häftlingstages


1848 - 170. Jahrestag der deutschen Revolution


15. März 1848 170. Jahrestag der ungarischen Revolution


28. März 1868 - 150. Jahrestag von Maxim Gorki


31. März 1898 - 120. Todestag von Eleonore Marx



März-April 2003 - 15 Jahre Irakkrieg



April

11. April 1985 - 33. Todestag Enver Hoxha

12. April 1923 - Ernst Aust -95. Geburtstag (vorbereitet von der deutschen Sektion)


15. April 1888 - 130. Todestag von Joseph Dietzgen


16. April 1886 - 132. Geburtstag von Ernst Thälmann (Deutsche Sektion)


17. - 25. April 1923 - 95 Jahre: 12. Parteitag der KPdSU (B)


19. April 1943 - 75 Jahre: Warschauer Ghetto


20. April 1953 65. Todestag von Erich Weinert


22. April 1870 - 148. Geburtstag Lenins



Mai

Erster Mai (!) Internationaler Kampftag der Arbeiterklasse


15. Jahrestag der Neugründung der RILU


5. Mai 1818 - 200. Geburtstag von Karl Marx


5. Mai - Gedenktag der Helden von Albanien


9. Mai 1945 - Sieg über die Hitler-Nazis - 73. Jahrestag


14. Mai 1948 - 70 Jahre Gründung des Staates Israel


25. Mai 1963 - 55. Jahrestag des Afrikanischen Befreiungstages

 


Juni

12. Juni 1943 - 75 Jahre: Auflösung der Komintern


22. Juni 1941 - Beginn des Großen Vaterländischen Krieges (77. Jahrestag)


1848 170. Jahrestag der serbischen Revolution


1968 - 50 Jahre Studentenbewegung

 

 


Juli

Brief des ZK der PAA an das ZK der KP Chinas, Juli 1978 - vor 40 Jahren


8. Juli 1968 - 50 Jahre: Chrisler Wilder Streik


10. Juli 1943 - 75 Jahre: Gründung der albanischen Volksarmee

Gründungstag des Stalinismus-Hoxhaismus

am 16. 7. 1947

Erste Begegnung von Josef Stalin und Enver Hoxha


17. Juli - 1. September 1928 - 90. Jahrestag des 6. Kongresses der Komintern


26. Juli 1848 - 170 Jahre Matale Rebellion - Sri Lanka


Juli 1936 - 82. Jahrestag des Spanischen Bürgerkrieges



August

5. August 1895 - 123. Todestag von Friedrich Engels


25. August 1985 - 33. Todestag von Ernst Aust (Deutsche Sektion)


August 1968 - Invasion der sowjetischen Imperialisten in der Tschechoslowakei


31. 1948 - 70. Todestag von Shdanow

 

 

 


September

 

1. September 1939 - Beginn des Zweiten Weltkrieges


1. September - Internationaler Tag gegen imperialistische Kriege


1. September 1928 - 90. Jahrestag des Komintern-Programms - angenommen auf der 64. Tagung des 6. Kongresses der Komintern - 90. Jahrestag von Stalins Reden auf dem Juli-Plenum des C. C., C. P. S. (B) über das Komintern-Programm


11. September 1973 Chilenischer Staatsstreich


September 1908 - 110 Jahre Lenin: "Empiriokritizismus"



Oktober

1. Oktober 2014 - 4. Jahrestag der IKS


2. Oktober 1968 - 50 Jahre Massaker in Mexiko


9. Oktober 1918 - 100. Jahrestag von Lenins Buch "Die proletarische Revolution und der Renegat Kautsky"


10. - 16. Oktober 1923 - 95 Jahre - Gründung der Roten Bauern-Internationale (Krestintern)


16. Oktober 1908 - 110. Geburtstag von Enver Hoxha


21. Oktober 1993 25 Jahre - burundischer Bürgerkrieg



22. Oktober 1878 - 30. September 1890 "Sozialistengesetze" in Deutschland - 140 Jahre

 



November

 

1923 - 95 Jahre Hamburger Aufstand


7. November 1917 - Oktoberrevolution - 101. Jahrestag


7. November 1. Jahrestag der Gründung der Russischen Sektion der Komintern (SH)


8. November 1941 - 77. Jahrestag - Gründung der PAA


8. November 1948 - 70. Jahrestag des Ersten Kongresses der PLA


8. November 2011 - Jahrestag der Gründung der Sektionen der Komintern (SH)


9. November 1918 - 100 Jahre Novemberrevolution in Deutschland

9. November 1938 - 80 Jahre Reichskristallnacht

(Deutsche Sektion)

20. November 1919 - 99. Jahrestag der Gründung der KJI


23. November 1941 77Jahrestag der Gründung der Vereinigung der Jugend der Arbeit Albaniens


- Jubiläen der Gründung der Sektionen der KJI (SH)

25. November 1978 - vor 40 Jahren Gründung der RGO


28. November 1820 - 1898. Geburtstag von Friedrich Engels


29. November 1944 - 74. Jahrestag der Befreiung Albaniens

 

 



Dezember

5. - 6. Dezember 1928 - 90 Jahre: "Bananen Massaker" United Fruit Company, Kolumbien


18. Dezember - Internationaler Tag der Migranten


21. Dezember 1879 - 139. Geburtstag Stalins


24. Dezember 1918 - 100 Jahre: Aus Moskau wurde eine Radiosendung gesendet, in der die "Kommunisten aller Länder" aufgerufen wurden, "sich um die revolutionäre Dritte Internationale zu versammeln".


31. Dezember 2000 - 18 Jahrestag der Gründung der Komintern (SH)


31. 12. 1968 - 50. Jahrestag der Gründung der KPD / ML


100. Jahrestag der Gründung der KPD von Ernst Thälmann (Deutsche Sektion der Komintern)


1918 - Gründung der kommunistischen Parteien in den Niederlanden, der Tschechoslowakei, Griechenland, Polen, der Ukraine, Weißrussland - 100 Jahre!

 

 

Long live Stalinism-Hoxhaism ! (English)


RROFTE STALINIZEM-ENVERIZMI! (Albanian) SHQIPTAR


Es lebe der Stalinismus-Hoxhaismus ! (German) DEUTSCH

Да здравствует сталинизм - Ходжаизм ! (Russian)

გაუმარჯოს სტალინიზმ–ხოჯაიზმს! (Georgian)

Viva o Estalinismo-Hoxhaismo! (Portuguese)

Viva Stalinismo-Hoxhaismo! (Italian)


斯大林霍查主义万岁! (Chinese)


Viva el Stalinismo-Hoxhaismo! (Spanish)


Vive le Stalinisme-Hoxhaisme! (French)


At zije Stalinismus-Hodzismus! (Czech-Slovak)


Ζήτω ο σταλινισμός - χοτζαϊσμός! ! (Greek)


Živeo Staljinizam - Hodžaizam! (Bosnian)

! زنده باد استالینیسم-خوجهئیسم (Farsi)

Niech zyje Stalinizm-Hodzyzm! - (Polski) 

Længe leve Stalinismen-Hoxhaismen (Danish)

Hidup Stalinisma dan Hoxhaisma! (Malay) Bahasa Melayu

Staliniyamum-Hoxhaiyamum niduzhi vazga (Thamil)

Viva o Stalinismo e o Hoxhaísmo (Português Brasil)

स्टालिनबाद-होक्जाबाद जिन्दाबाद! (Nepali) 

Trăiască Stalinism-Hodjaismul! (Romanian)

Viva l'Estalinisme-Hoxaisme! (Occitan) 

سٹالنزم ، ہوکسزازم زندہ باد پائندہ باد
(اردو) (Urdu)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Enver Hoxha

Der fünfte Klassiker des Marxismus-Leninismus


und die

Wiedergründung der Komintern


 

Die Generallinie der Komintern (SH):

«Die proletarische, sozialistische Weltrevolution

- Strategie und Taktik"

 

online:

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Manifest der Partei des Weltbolschewismus


 

Was will die Komintern (SH) ? 

Programm der

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Grundlagen und Fragen des Stalinismus

 

 

ENVER HOXHA

Der 5. Klassiker des Marxismus-Leninismus und Begründer des Hoxhaismus

(in Englisch)


 

What is Stalinism-Hoxhaism? 


 

Die stalinistisch-hoxhaistische Weltbewegung

SHWB


 

 

Die Rote Gewerkschafts-

Internationale

R G I


 

 

Die Kommunistische Jugendinternationale

( K J I 1919 - 1943) - wieder gegründet 2009


 

 

Kommunistische Frauen-Internationale

(Stalinistinnen-Hoxhaistinnen)

 

Wir Stalinisten-Hoxhaisten entwickeln uns im Zweifrontenkrieg gegen die konterrevolutionäre Einheit zwischen den offenen Anti-Stalinisten und Anti-Hoxhaisten und den Pseudo-"Stalinisten" und Pseudo-"Hoxhaisten."

Die Komintern (SH) ist die wichtigste organisatorische Waffe zur revolutionären Umsetzung der Politik des Weltproletariats.