2016

MAI

 

Willkommen bei der Komintern (SH)

DEUTSCHE SEKTION !

 

 

 

Machtvolle

Nationale Protestwelle der französischen Arbeiterklasse

Es lebe der proletarische Internationalismus !

 

 

 

 

 

 

 

 

 

"Nuit debout"

in München

So 15. Mai 2016

Auswertung Erlebnisbericht Nuit debout in München So 15. Mai 2016 S, ab 18h, Richard-Strauß-Brunnen (zwischen Karlsplatz und Marienplatz)



Mit einer dreiviertel Stunde Verspätung ging es dann los. Wenn es hoch kommt, waren wir vielleicht 20-40 Teilnehmer. Die Ausrichtung der Veranstaltung war doch stark an den staatstragenden Reformismus der Attac Organisation angelehnt, von denen auch zum Großteil dieser Event veranstaltet wird.
Das muss aber nicht heißen das in Frankreich Gleiches getan wird. Das erkennt man auch daran, dass in Frankreich gerade die Hölle los ist. Barrikaden brennen , selbst die AKWs streiken , auch ohne den Atomlobbys von Gruppen wie  " Neue Einheit" und dem zionistischen, antideutschen "Arbeiterbund für den Wiederaufbau der KPD".

Es waren auch viele junge Leute dort. Bei einigen war der Alkohlpegel und mehr noch aber zu hoch.
Wir wollen hier nur die 2 Redebeiträge der reformistischen Attac Organisation mit ihren staatstragenden Alternativvorschlägen und denen der stalinistisch-hoxhaistischen Partei Deutschlands gegenüber stellen.
Man wollte die Veranstaltung auch bis 0:00 Uhr durchziehen, was aber bei der Kälte sehr fraglich war.
So kamen und gingen Leute.
Wir werten diese Aktion vom Klassenstandpunkt aus dennoch als Erfolg, denn aus einem Funken können mal schnell Flammen hochspringen. Die Flammen in Frankreich restaurieren die Pariser Kommune, wie man gerade sieht ,  in der BRD muß der Funke die Flammen des leuchtenden Beispiel der Bayrischen Räterepublik im allgemeinen, insbesondere der Münchner Räterepublik bis zum Dachstuhl jagen.



Zu den Redebeiträgen am offnen Mikro


 Vorschlag von unserer Seite aus , ist das nächstes Mal nicht ein Redebeitrag über 'ne dreiviertel Stunde geht, sonst grunzen die Teilnehmer vor langer Weile noch ein. Stattdessen schlagen wir eine maximale Redezeit von grob gesagt 3- 5 min vor , damit jeder mal dran kommt.
Die Attac Beiträge schwörten zu sehr aufs bürgerliche Grundgesetz der BRD, auch wenn sie damit die Willkür der Banken, Konzerne und des Großkapitals angeißelten. Zwar wurde sich von den esoterischen Mahnwachen distanziert, auch wurde eine klare Absage an reaktionäre, nationalistischen, chauvinistischen Tendenzen erteilt, aber in der Gewaltfrage wurde sich einfach destruktiv verhalten.
Als wir uns Mikrofon reinlappten stellten wir unser Redeverbot von der sogenannten " Montagsdemo/Montagsmahnwache Augsburg " an den Pranger, feierten aber die Zerstörung der lokalen Sektion der esoterischen Mahnwache in Augsburg nicht nur als Erfolg, sondern als Meilenstein in der Geschichte der Arbeiter-und Bauernbewegung. Zur Gewaltfrage stellten wir die weltrevolutionären Bewegungen im spanischen und syrischen Bürgerkrieg in Rojava (Nordsyrien) und die reaktionären Stellvertreterkriege des Weltimperialismus gegenüber.
Den Maidan in der Ukraine und den Honkonger Aufstand vor einiger Zeit geißelten sie  als NGO (Nichtregierungsorganisation) an ,also von Undercoveragenten gesteurte Verschwörung und Sabotage zum " Regimechange".
Das sind ehrhebliche Widersprüche . Wir sahen das anders und lappten ins Mikrofon, dass der Hong Konger Aufstand in der Tradition des Shanghaier Aufstand 1925/27 fortgesetzt werden muss.
Wir gingen im Kontext auf die Chinesischen Bolschewiki und die Sowjetbewegung in China in den 20er , 30er in scharfer Abgrenzung zu dem konterrevolutionären Maoismus ein, erwähnten dabei auch die fast 600 (592) Milliardäre im heutigen China. Ähnlich argumentierten wir über die Ukraine.
Der Moderator erzählte noch was vom Establishment , gemeint is wohl eher damit die Bourgoisie.
Er erzählte dann noch wie der US-Präsident in den 50ern sämtliche Leute , die in Hollywood arbeiteten ,  aus antikommunistischen Motiven entlassen ließ und Berufsverbote für diese erteilte.
Es gab noch viele  weitere Redebeiträge und spannende Unterhaltungen am offenen Mikrofon.

 


Doch was geschieht in Frankreich?

 

Der Generalstreik ist zum Greifen nah:

Immer größere Sektoren der französischen Wirtschaft liegen brach. Nach allen Raffinerien und vielen Häfen sind nun auch alle Atomkraftwerke des Landes im unbefristeten Streik. Und auch in der Privatwirtschaft dehnt sich die Bewegung aus: Beschäftigte von Amazon traten ebenfalls in unbefristeten Streik – für einen Tarifvertrag und den Rückzug des Arbeitsgesetzes. Ein erneuter Aktionstag brachte gestern wieder hunderttausende Menschen auf die Straße.

Der achte landesweite Aktionstag gegen das reaktionäre Arbeitsgesetz der Hollande/Valls-Regierung begann fulminant: Die Arbeiter*innen der Atomkraftwerke traten in einen unbefristeten Streik. Nachdem sich inzwischen die Ölarbeiter*innen aller französischen Raffinerien im unbefristeten Ausstand befinden und Kraftstoff in vielen Regionen nur noch mit stundenlangen Autoschlangen zu ergattern ist, steht nun auch das französische Stromnetz vor dem potenziellen Kollaps.



 

 

Vor den Depots sind die Straßen mit LKWs oder brennenden Reifen blockiert. Zwei Drittel der staatlichen Eisenbahnlinien (SNCF) standen gestern ebenfalls still – ab nächste Woche streiken die Arbeiter*innen der SNCF unbefristet. Streiks an Flughäfen diese und nächste Woche legen den Waren- und Personenverkehr noch weiter lahm. In Cerbourg im Südosten wurde auch eine U-Boot-Fabrik und ein Militärhafen bestreikt.

 

 



Der völlige Stillstand der französischen Infrastruktur steht kurz bevor. Hinzu kommen immer mehr Streiks bei Großunternehmen des privaten Sektors. Besonders brisant: Die Arbeiter*innen von drei von vier Amazon-Standorten in Frankreich haben ebenfalls den unbefristeten Ausstand beschlossen – nicht nur für ihre Tarifforderungen, für die sie seit Langem kämpfen, sondern auch für den Rückzug des Arbeitsgesetzes.

 

 



Gestern gingen zudem wieder hunderttausende Menschen gegen die Arbeitsmarktreform auf die Straße. Allein in Paris waren es über 100.000 – die kämpferischen Arbeiter*innen der strategischen Sektoren der Wirtschaft an ihrer Spitze.

 

 



Noch nie zuvor seit 1995  stand Frankreich dem politischen Generalstreik – dem Streik aller zentralen Sektoren der Wirtschaft zum Zwecke des Sturzes der Regierung – so nah wie heute. Die Ölarbeiter*innen sind die Avantgarde dieses Kampfes. Das letzte große Aufbäumen der französischen Arbeiter*innenklasse im Jahr 2010 gegen die Rentenreform der Sarkozy-Regierung scheiterte daran, dass die Ölarbeiter*innen ihre Streiks zu früh abbrachen. Heute steht der Wind jedoch anders. Die Koordinierung aller kämpfenden Sektoren – die convergence des luttes – mit der militanten Arbeiter*innenbewegung an der Spitze drängt die Regierung immer mehr in die Enge.

Diese reagiert mit Hasspropaganda und Repression: Die Arbeiter*innen nähmen Frankreich „Geisel“, so Ministerpräsident Valls. Gleichzeitig greift die Polizei immer wieder Streikposten an, wie am Dienstag in der Ölraffinerie in Fos-du-Mer. Die Hetzkampagne der Regierung hat womöglich sogar schon für Tote gesorgt. Beim gestrigen Aktionstag gab es mehrere Schwerverletzte, nachdem Blockaden im Südosten des Landes, unter anderem in Fos-du-Mer, von aufgebrachten Auto- und Lastwagenfahrern durchbrochen wurden. Zu Redaktionsschluss dieses Artikels befand sich mindestens noch ein Arbeiter in Lebensgefahr. Ein Gewerkschaftsmitglied der CGT und Bürgermeister einer kleinen Gemeinde für die Front de Gauche verstarb bei einem Verkehrsunfall vor der Blockade einer Müllverwertungsanlage.

Für den 14. Juni mobilisieren die Gewerkschaftsspitzen für eine landesweite Großdemonstration in Paris. Doch schon in den nächsten Tagen wird der Klassenkampf in Frankreich immer heißer.

Unsere Sektion entschuldigt sich noch mal, dass wir gestern den Nuit Debout (28.5.2016) https://www.facebook.com/events/1534434973531488/  vergeigt haben. Der eine gibt den Termin erst am 20. bekannt, der andere verbreitet es erst vor 22 Stunden.

 

 

 

 

 

 

Es lebe der 

Tag der Befreiung Afrikas

25. Mai 1963 - 25. Mai 2016

 

 

Grußadressen der Solidarität

 

 

Grußadresse der Komintern (SH) zum Tag der Befreiung Afrikas am 25. Mai 1963

 

Wir grüßen heute alle revolutionären Freiheitskämpfer in Afrika.

Jeder weiß, dass Afrika heute alles Andere als befreit ist. Im Gegenteil. Heute ist die Ausbeutung und Unterdrückung Afrikas durch den Weltimperialismus größer als jemals zuvor. Trotzdem markiert der 25. Mai 1963 einen historisch bedeutenden Tag auf dem Weg zur endgültigen Befreiung Afrikas vom Weltimperialismus. In Afrika erkämpften sich die Völker eines nach dem anderen ihre Unabhängigkeit, und es bildeten sich eigenständige afrikanische Staaten heraus. Damit wurde aber die Ausbeutung und Unterdrückung längst noch nicht beseitigt. Der Hauptwiderspruch in Afrika ist - wie überall auf der Welt - der Widerspruch zwischen Kapital und Arbeit, zwischen der Bourgeoisie und dem Proletariat.

Ein wirkliches freies Afrika kann nur ein sozialistisches Afrika in einer sozialistischen Welt sein. Für das Ziel der Errichtung der Diktatur des Proletariats in ganz Afrika kämpft die Komintern (SH).

Die Geschichte der Versklavung der afrikanischen Völker ist gleichzeitig die Geschichte ihrer heroischen Sklavenaufstände. Die Geschichte der afrikanischen Klassengesellschaft ist die Geschichte eines heldenhaften Klassenkampfes gegen Sklaverei und Ausplünderung, die Geschichte von Niederlagen und Siegen auf dem Weg seiner endgültigen Befreiung vom Joch des Imperialismus. Die afrikanischen Völker sind reich an Lehren des Kampfes zur Befreiung vom Kolonialismus und Rassismus, aus denen sie für ihre vollständige Befreiung und Emanzipation schöpfen werden. Und auch das afrikanische Proletariat ist in der Lage, die Lehren aus der jungen Geschichte der Arbeiterbewegung in Afrika zu ziehen. Das gilt auch für die Lehren der afrikanischen kommunistischen Bewegung im Allgemeinen, und insbesondere für den anti-revisionistischen Kampf in Afrika.

Afrika hat die schlimmsten Völkermorde und Holocausts erlebt und mehr unter Sklaverei und Kolonialismus gelitten als viele andere Völker der Welt - bis auf den heutigen Tag.

Sklavenhalter und Sklaven - das war die erste große afrikanische Klassenscheidung. Die zweite große afrikanische Klassenscheidung war die zwischen Fronherren und leibeigenen Bauern. Und schließlich - heute - polarisiert sich das inzwischen kapitalistische Afrika in die Klasse der Proletarier und der Bourgeoisie.

Nachdem Afrika in Kolonien aufgeteilt war, begann ein neuer, noch blutigerer Kampf um die Neuaufteilung der Einflusssphären, Rohstoffquellen und Märkte. Die afrikanischen Völker wurden in die imperialistischen Kriegen hinein gezogen.

Dann folgten die Stellvertreterkriege, die die Weltimperialisten unter den neuen afrikanischen Staaten anstifteten - sowohl gemeinsam als auch als imperialistische Rivalen. Die alte Kolonialmacht verschwand und wurde ersetzt durch den Neo-Kolonialismus, der höchsten Stufe des Kolonialismus - Der Neo-Kolonialismus ist parasitärer, verfaulender, sterbender Kolonialismus. Indem der Imperialismus sein eigenes Hinterland zerstört, ist er selber zum Sterben verurteilt.

"Die Politik der Großgrundbesitzer, der reaktionären Bourgeoisie, der Imperialisten und der Neokolonialisten zielt darauf ab, die afrikanischen Völker ständig unter dem Joch und in Finsternis zu halten, ihre gesellschaftliche, politische und ideologische Entwicklung und ihren Kampf um ihre Rechte zu verhindern."

(Enver Hoxha, Imperialismus und Revolution, Tirana, 1979, Seite 211 ff)

Die heutigen Krisen des Weltkapitalismus haben verheerende Folgen für die verarmte Bevölkerung in Afrika. Die Weltkrise wird von den Weltimperialisten dazu genutzt, um noch mehr Reichtümer aus Afrika herauszuholen. Das entspricht dem parasitären Wesen des Weltimperialismus (die Konzentration und Zentralisierung der Ausbeutung, die Monopolisierung von Finanz- und Industriekapital, das Geschäft mit Hunger, mit Wasser, mit Ressourcen, mit Lohnsklaverei, mit Flüchtlingen, mit Stellvertreterkriegen usw.) Das Blut der afrikanischen Völker fließt weiter für den maximalen Profit der Imperialisten auf der ganzen Welt.

Die heroische Geschichte der anti-imperialistischen Kriege und Befreiungskämpfe der Afrikaner wird eines Tages mit dem Sieg der sozialistischen Revolution in ganz Afrika belohnt werden. In Afrika wird eines Tages die Diktatur des Proletariats errichtet und eine afrikanische Union der Sozialistischen Republiken gegründet werden, und zwar nach dem Vorbild der Sowjetunion Lenins und Stalins, und nach dem Vorbild des Sozialismus in Albanien des Genossen Enver Hoxha.

Die Afrikanische Tag der Befreiung steht für eine sozialistische Afrika in einer sozialistischen Welt!

Die Schwächung der Kette des Weltimperialismus bedeutet die gleichzeitige Stärkung der anti-imperialistischen Kette in Afrika.

Der Stalinismus-Hoxhaismus ist die Lehre vom Aufbau der internationalen proletarischen Armee im Allgemeinen, und die Umwandlung der Reserven des imperialistischen Hinterlandes in proletarische Abteilungen der sozialistischen Weltrevolution im Besonderen. Die Komintern (SH) ist die revolutionäre Weltorganisation, die die afrikanischen sozialistischen Revolutionen mit der sozialistischen Weltrevolution vereinigt.

Afrika ist erst frei, wenn nicht nur die Weltbourgeoisie insgesamt besiegt ist, sondern auch sämtliche nationalen Bourgeoisien auf dem gesamten afrikanischen Kontinent verschwunden sind!

Ohne eine revolutionäre Organisation, die sich von den Lehren der 5 Klassiker des Marxismus-Leninismus leiten lässt, wird es keinen Kommunismus in Afrika geben. Es ist daher Zeit für das afrikanische Proletariat, das zu vollenden, was es begonnen hat, seine Befreiung von der Lohnsklaverei. Hierzu bedarf es des Aufbaus der Sektionen der Komintern (SH) in allen Ländern Afrikas, die sich stützen auf die unbesiegbaren Lehren der 5 Klassiker des Marxismus-Leninismus: Marx, Engels, Lenin , Stalin und Enver Hoxha.

Nur auf diese Weise wird das afrikanische Proletariat zu einer untrennbaren Abteilung der glorreichen roten proletarischen Weltarmee, die den Weltimperialismus für immer besiegen und in Richtung Weltsozialismus und Weltkommunismus marschieren wird.

 

Es lebe der 25. Mai 1963, der 53. Jahrestag der Befreiung Afrikas!

Es lebe die afrikanische Arbeiterklasse !

Es lebe die sozialistische Revolution in Afrika und die Diktatur des Proletariats in Afrika !

Für ein vereintes, unabhängiges, sozialistisches Afrika in einer sozialistischen Welt!

Arbeiter auf allen anderen Kontinenten - solidarisiert euch mit der afrikanischen Arbeiterklasse, mit den ausgebeuteten und unterdrückten Völkern Afrikas!

Vereinigen wir uns im weltrevolutionären Kampf zur Zerschlagung des Weltimperialismus !

Es lebe der Marxismus-Leninismus-Stalinismus-Hoxhaismus!

Es lebe die sozialistische Weltrevolution und die bewaffnete Diktatur des Weltproletariats!

Es lebe der Weltsozialismus und Weltkommunismus!

Bauen wir in Afrika Sektionen der Komintern (SH) auf !

Es lebe die Komintern (SH) - die einzig wahre bolschewistische Weltpartei!

 

Komintern (SH)

25. Mai 2016

 

 

 

in Englisch

May 25, 1963

African Liberation Day...

 

in Deutsch

"Afrika"-Webseite

 

     

 

Theorie und Taktik

der sozialistischen Weltrevolution

in Afrika

    "Afrika-Plattform"

    beschlossen am 10. Oktober 2012

    von der Kommunistischen Internationale

    (Stalinisten - Hoxhaisten)

 * * *

 

 

GEDICHT

Tages der

Befreiung Afrikas

25. Mai 1963 - 25. Mai 2015



Wenn die afrikanische Sektionen der Komintern (SH) um die Häuser ziehen
siehst du wie die G7/8 Imperialisten fliehen
Für Flüchtlinge und Asylbewerber warme  Decken
und warme Speisen, die ihnen schmecken

afrikanische Politzentrale Komintern (SH) !
Rote Proletarische Weltarmee!

afrikanische Sektionen Komintern (SH) stürmen eure  G7 Messe
hauen euch Imperialisten und Bonzen allen auf die Fresse
afrikanisches Zentralbüro Komintern (SH) ist immer auf der Jagd
nach dem weltimperialistischen G7/8 Pack

afrikanische Politzentrale Komintern (SH) !
Rote Proletarische Weltarmee!



afrikanische Sektionen Komintern/SH lassen sich nicht mehr verarschen
und tun jetzt ihre revolutionäre Pflicht
afrikanische Sektionen der Komintern (SH) setzen sich zur Wehr,
denn die (Neo)Revisionisten tun es nicht


afrikanisches Zentralbüro Komintern (SH) !
Rote Proletarische Weltarmee!


afrikanische Zentralbüro der Komintern (SH) haben es kurz und bündig satt
Proletarier afrikanischer Länder und Bauern machen den Weltimperialismus platt!
Unterdrückte afrikanische Völker haben es engültig satt
Weltproletariat und Weltbolschewismus machen Ausbeutung und Unterdrücker platt

afrikanische Politzentrale Komintern (SH) !
Rote Proletarische Weltarmee!

 

Tag der Befreiung Afrikas

25. Mai 1963 - 25. Mai 2016



Afrikanische Proletarier und Bauern werden verfolgt,  versklavt, gejagt,  und observiert
Afrikanische Länder werden imperialistisch kolonalisiert

Komintern Verbote werden gestellt, und das soll man tolerieren
Weltrevolutionäre sind die Schattenseite, die dunkle Saat des Grauen
So stempelt man antiimperialistische Befreiungskämpfe in imperialistische Zentralorgane ab,
bürgerliche Massenmedien niederträchtig auf den Trikont schauen.

Doch der antikoloniale Befreiungskampf geht  weiter, ihr könnt uns nicht zerfetzen
Mir euren antikommunistischen Lügen könnt ihr ruhig weiter hetzen
Proletarier aller Länder werden sich nicht   beugen, afrikanische Völker erst recht nicht vor euch knien
Wir scheißen auf eure imperialistische Tyrannei - ihr könnt zu Hölle fliehn!!

Ihr Bonzen spielt Monopoly mit Afrika und den Trikont , doch fasst euch an die Nasen
Merkt ihr denn nicht,  afrikanische working class wird  nicht passen
Nicht die antikolloniale Revolution  sind das Böse in eurem abgekarterten Plan
Denn ihr seid Ausbeuter und Unterdrücker mit euren mörderischen Profitwahn.

Doch der antineofeudale Befreiungskampf geht weiter, ihr könnt uns nicht zerfetzen
Mir euren antikommunistischen Lügen könnt ihr ruhig weiter hetzen
Proletarier aller Länder werden sich nicht  beugen, afrikanische Völker erst recht nicht vor euch knien
Wir scheißen auf eure imperialistische Tyrannei - ihr könnt zu Hölle fliehn!!


Die Weltbourgoisie nennt sich die Guten, der Frieden für die Welt
Die Rache gegen das weltbolschewistische Böse, so habt ihr euch eure kleine Welt vorgestellt
Doch Landlosenbewegung bei den Bauern, Afrika und den Trikont habt ihr völlig entstellt

Die Wirklichkeit sieht anders aus, gezielte Desinformationen immer im Voraus geplant
Weltproletariat und Bauern sollen die Wahrheit erfahren, sie werden vor euch gewarnt.

Doch die antiimperialistische Revolution geht weiter, ihr könnt uns nicht zerfetzen
Mir euren antikommunistischen Lügen sollt ihr ruhig weiter hetzen
Proletarier aller Länder werden sich nicht   beugen, afrikanische Bauern erst recht nicht vor euch knien
Wir scheißen auf eure weltimperialistische Tyrannei - ihr könnt zu Hölle fliehn!!

 

 

 

1. Roter Mai in Hamburg

Doppelte Aktion der deutschen Sektion der Komintern (SH)

 

 

in der großen Stadt von Ernst Thälmann und Ernst Aust.

Führen wir die Tradition des Hamburger Aufstandes lebendig fort.

Erfolgreiche Teilnahme der stalinistisch-hoxhaistischen Partei Weltpartei sowohl am antikapitalistischen Block in Opposition zur DGB im Stadtteil Hasselbrook 11 Uhr, als auch 18.00 Uhr an der revolutionären 1.Mai Demo in Altona .


Bevor wir jetzt überhaupt erstmal generell anfangen, die Teilnehmer auf zu zählen, können wir nicht verbindlich garantieren, dass es sich hier um Vollständigkeit handelt.
Kann ja wohl nicht angehen, dass wir mit den Rucksack voller Flyer am nächsten Tag zu Hause waren.

Ca 6350 beim Aufmarsch der Uhr Veranstaltungs im Hasselbrooker Arbeiterviertel 11.Uhr bzw. 10.30. Davon ca 300-400 am sogenannten antikapitalistischen Block , die es nicht für nötig hielten RGOs aufmarschieren zu lassen und antiimperialistische Blocks zu bilden.

Mindestens ebenso viele Teilnehmer von den Maoistendioten des Blockes " Dem Volke dienen"  http://www.demvolkedienen.org/

Rund 2500 Teilnehmer 18.Uhr in Altona unter dem Motto " Öfters mal Rot sehen" vom Bündnis Revolutionäre Linke  , darunter " Roter Aufbau Hamburg", "Revolutionärer Aufbau" Wasserkante, paar besoffene und bekiffte Zecken, Die Trotzkisten von Arbeitermacht (5.Internationale), und ITB (" Internationale Bolschewistische Tendenz)  aber dazu später mehr, und noch ein paar andere.

Es gibt so viel zu erzählen. Also das war so die beiden Lautus vom " dem Volke dienen" und dem des sogenannten " Klasse gegen Klasse" standen sich direkt gegenüber und lappten und leierten ihre destruktiven Redenbeiträge in direkter Konkurenz gegenüber runter, so dass es schon schwer fiel, den Redenbeiträgen parallel zuzuhören und daraus etwas zu entnehmen.
Zuvor gaben uns die Revis von "Arbeiterbund für den Wiederaufbau der KPD" ihr ebenfalls destruktives Flugblatt, auf dessen sozialfaschistischen Inhalt wir jetzt aus Zeitgründen nicht eingehen. Es reicht ja schon zu wissen, dass diese Gruppierung sich mit ihrer pro-zionistischen, anti-deutschen Haltung eh schon unbeliebt gemacht hat.
Als sich die Massen allmählich sammelten, latschten vorne die überwiegend bürgerlichen Gewerkschaften, innerhalb und außerhalb des DGB, unter Anderem NGG, IG-Metall, Verdi, etc und ihre scheiß SPD und Grünen. Interessant, es gab auch Fck SPD Plakate.
Nachdem mehrere ins Mikrofon und Megafon reingelappt haben, latschte der Aufmarsch dann los. Nicht die Dörfer umkreisen die Dörfer, sondern der stalinistisch-hoxhaistische RGO-Block den Aufmarsch und erblickten Gruppierungen, die wir sonst noch nie sahen, außer eine vielleicht letztes Jahr am 18.3.2015 in Frankfurt gegen die Neueröffnung der EZB.
Tudeh Partei Iran www.tudehpartyiran.org
Internationale Allianz zur Unterstützung der Arbeiterinnen im Iran - Deutschland www.etehabinalmelali.com
Konförderation der Unterdrückten Migranten in Europa AvEG-Kon  (Türkei)
www.avegkon.org
Kommunistische Partei Iran ( Marxistisch-Leninistisch-Maoistisch)

Kommunistische Partei Iran ( is auch nix anderes wie hier bei uns die D"K"P, haben sogar 79 oder Anfang der 80er angefangen Stalin anz greifen, haben Materialien dazu)
*Kommunistischer Arbeiterpartei Iran  ( sahen wir erstmals 18.3.2015 in Frankfut bei Blockupy gegen die Neueröffnung der EZB)
* TKIP Kommunistische Arbeiterpartei der Türkei -Auslandsorganisation  ( keine Webseite)
dann noch :  www.fest-der-befreiung-hamburg.de

Zu den iranischen Genossen ist eher Vorsicht geboten, da es sich hier, unschwer zu erkennen, um Maoisten handelt. Einer trug sogar später auf der DGB Veranstaltung ein T-Shirt mit dem Logo des internationalen RIM ( " Revolutionäry International Movement") herum. Dieses Logo mit den Ketten und der Weltkugel wird auch vom Ami Maoisten Bob Avakian und seiner RCP und seinen deutschen aus-der-Hand-Fressern verwendet.
Dann waren noch DIDF, Gegen die Strömung, " Perspektive Kommunismus", D"K"P, "Solidaritätsgruppe Griechenland Hamburg" http://mayday.gr/en   und viele Andere vertreten.
Wie gesagt, wir können hier aus Kapazitätsgründen nicht auf alle einzeln eingehen. Da war so viel Scheißdreck dabei, das würde einfach den Rahmen sprengen.
Z.B. rannte in dem " Volk dienen" die ganze Zeit eine womöglich Spätaussiedlerin mit einer gelb-schwarzen Flagge rum,  welche an das zaristische Sankt-Georg Banner angelehnt ist.
Jedenfalls entstand während des Aufmarsches bald eine große Lücke. Der selbst ernannte "Klasse gegen Klasse" - Block und der von "Dem Volk dienen" wollten sich vom sozialfaschistischen DGB distanzieren. Auf dem Laudi von "Klasse gegen Klasse" stand  in etwa so: " Klassenkampf statt Sozialpartnerschaft".  Als der Aufzug sein Ende fand distanzierte sich noch mal der erwähnte Block von der DGB Veranstaltung , die ein auf Bratwurst und Bier machten. Es wurde noch mal beim "Klasse gegen Klasse" - Block die Mucke von Slime  mit dem antinationalen Song Deutschland muß sterben gespielt.
Während der Demo wurden unsere Spartakusfahne fotografiert und wir gaben die Webseite der Komintern (SH). Angekommen an der Abschlusskundgebung durchstöberten wir ein wenig die Stände.
www.gedenkstaette-ernst-thaelmann.de  z.B.
Es gab Souvenirs von Teddy Ernst wie Tassen, Feuerzeug, etc. Wir gaben die stalinistisch-hoxhaistische Webseite.
Am "Arbeiterbund für den Wiederaufbau der - KPD" gab es Materialien z.B. Stalin über die marxistische Sprachwissenschaft  oder Lenin über Religion. Aber sie waren kurze Zeit weg wie warme Semmeln . Wenn diese Revis vom Arbeiteraristokraten-und Arbeiterfeindbund für den (Wieder)Abbau der KPD mal das reinziehen würden, was  sie eigentlich so anbieten und verkaufen, müssten und würden sie ja auf antagonistische Widersprüche stoßen, unter Anderem zu den Klassikern (ohne Enver Hoxha!).
Als Vertriebsstrukturen haben sie : "Verlag zur Förderung der wissenschaftlichen Weltanschaung" www.streitbarer-materialismus.de  Klassiker sind da keine drinne, sehen wir gerade...
Druckerei : Das freie Buch  www.verlagdasfreiebuch.de
Die Seite ist auch scheiße. Wo ist Stalin über die marxistische Sprachwissenschaft , und wo ist Lenin über Religion? Da is ja überhaupt nix von Lenin und Stalin. Was erzählt der da am Stand für einen Quatsch!?
Am MülLPD Stand fanden wir sogar von Teddy Ernst  "für ein freies und sozialistisches Deutschland "  Teil drei. Wir waren uns aber nicht sicher ob es identisch ist mit den Thälmann Werken Band 3 oder 4. 
Dann wollte  wieder zum wiederholten mal so ne Schrulle von der trotzkistischen "Spartakist Arbeiterpartei" ihre scheiß Zeitung an uns verkaufen. Wieder warfen wir die Frage auf, warum  die China nicht imperialistisch, ja noch nicht mal als kapitalistisch sehen (!!). Es kam derselbe trotzkistische Plunder vom "deformierten und degenerierten Arbeiterstaat". Was ist daran ein Arbeiterstaat , indem der staatsmonopolistische Kapitalismus die Klassenherrschaft ausübt? Es kam dieselbe Methodik wie immer :"Kaufst du jetzt nun meine scheiß Zeitung oder nicht?"  Siehe dazu auch unsere stalinistisch-hoxhaistische Haltung in Kriegserklärung an den Trotzkismus, wo wir konkret noch mal an alle vermeintlichen trotzkistisch Mini-Zirkel und Minisekten eingehen.


Bevor wir jetzt zum Mainevent der diesjährigen Maiveranstaltung in Hamburg kommen, sei noch gesagt, dass am 1.Mai diesen Jahres der Bundesparteitag der faschistischen AFD in Stuttgart stattfand. Es gab 900 Verhaftungen, als die Arbeiter-und Bauernbewegung den Bunker, wo dieses nazifaschistische Dreckspack ihren Bundesparteitag abhielt, stürmen und allen paar auf die Schnauze hauen wollte.
Am Bahnhof, wie die Maiveranstltung ihre Stände und Abschlußkundgebungen machten, gab es noch ein wenig Bullerei mit den Knüppelkunden, aber nix Besonderes.
Allmählich traten wir die Marschroute zum berüchtigten weltrevolutionären 18Uhr 1.Mai-Aufmarsch in Altona an. Die Stalinisten-Hoxhaisten waren eh die Ersten, die da waren und mischten uns unter`s Volk und  durchstöberten ein wenig den Markt.
Dann kam auch schon der ganze Mob vorm Bahnhof und es wurde Zeit zur diesjährigen Maihauptveranstaltung.
Die trotzkistische Gruppe "Arbeitermacht" verscherbelte ihre Flugblätter oder was sie sonst noch so dabei hatten und IBT ("Internationale bolschewistische Tendenz") taten dies gleich, mehr noch, sie behaupteten frech, Stalin habe die Oktoberrevolution verkauft und verraten und bezeichneten den kurdischen Befreiungskampf als CIA-gesteuerten Nationalismus im Dienste des US-Imperialismus. Damit nehmen die trotzkistische IBT Standpunkte der Sozialfaschisten, bürokratischen Kapitalisten  und Revisionisten ein und machen sich durch ihre Sabotage am nationalen und sozialen Befreiungskampf der Völker zur 5. Weltkolonne des Weltimperialismus.

Jetzt war es Zeit für den Hauptevent, auch wenn sich der Laudi verspätete.  "1.Mai -nieder mit der Polizei " tönten die Massen. Manche waren schon ziemlich besoffen und zu gekifft.
Das ist der Einfluss aus dem spontaneistischen-aktionistischen Sektor. Nichtsdestotrotz war die Stimmung trotzdem kämpferisch. "Hoch die internationale Solidarität, hoch die Kommunistische Internationale, Partie Enver, Hoch die Faust für Ernst Aust, Marx, Engels, Lenin, Stalin und Enver Hoxha!" - wurde geschrien. Dies veranlasste die Knüppelkunden, die Veranstaltung zu stören. Was die imperialistische Lügenpresse die nächsten Tage rumgeiferte, war und ist geistiger Synapsenpogo. Zwar wurde mit Rauchschwartenböllern geworfen, aber diese trafen eh bloß die eigenen Leute, was auch der Sprecher am Laudi anprangerte. Aber es wurden niemals Steine und Flaschen geworfen. Das sind gezielte Desinformationen der imperialistischen Zentralorgane des Staatsmonopolistischen Kapitalismus, um den roten 1. Mai zu diffarmieren. Der Redner im Laudi plärrte wenigstens noch gescheiht rum. Das vermisst man in anderen Städten. Die Knüppelkunden kamen mit 2 Wasserwerfern und bedrohten uns. Der Laudi rief, dass die Knüppelkunden sich verpissen sollen, denn es ist der 1. Mai. Die Knüüpelkunden geiferten, die Marschroute solle geordnet nur auf einer Straßenseite stattfinden, weil es sonst aussieht wie ein Mob (!!!). Selbst als der unsinnigen Aufforderung nachgekommen wurde, eröffneten die Knüppelkunden das Feuer mit dem Wasser aus dem Wasserwerfer und duschten uns ab. Mögen sie dafür büßen - ihr mit eurer " Super Soaker".
Nach der erfolgreiche Veranstaltung trat die stalinistisch-hoxhaistische Weltfront die Heimreise an. Egal was an jenem Tag und Abend passiert ist, die stalinistisch-hoxhaistische Weltbewegung ging allemal als Sieger hervor, da diese den 1. Mai rot gestaltete und sich mit den Arbeitermassen und Bauern aufs Engste stützte und verband. Im typischen stalinistisch-hoxhaistischen Stil verband sie die Methodik der weltbolschewistischen Partisanen als wegweisend.
Was die ganzen aufgezählten Knallkörper angeht : Die Feinde der sozialistischen Weltrevolution kamen und gingen, die working class und Bauern bleiben!
In diesem Sinne: öfters mal rot sehen, dann klappt es auch wieder mit dem Klassenkampf!

Ermittlungsausschuss EA - Telefon:

04043278778 - falls ihr Verhaftungen beaobachtet, habt oder Ähnliches ....

Weil uns die Trotzkisten in Hannover gegen TTIP und am 1. Mai so geärgert haben, hier noch mal ein Auszug aus der Kriegserklärung gegen den Trotzkismus:

SAV (Sozialistische Alternative)

Das „Komitee für eine Arbeiterinternationale“ (englische Abkürzung CWI) entstand 1974 aus den Anhängern der „Militant Tendency“ innerhalb der Sozialdemokratischen Parteien und ist heute in 38 Ländern vertreten. 1991/1992 entschloss sich die Mehrheit der britischen Sektion – Militant Tendency – dazu, eine eigenständige Partei außerhalb der Labour Party aufzubauen. 1994 folgte die SAV und beschloss auf ihrer Bundeskonferenz in Köln im April 1999 ein neues Grundsatzprogramm. „1973: ...Die Jusos waren ein linksreformistischer Massenverband mit einer breiten Verankerung an Schulen, Universitäten und unter Arbeiterjugendlichen.... Die SPD (und die sozialdemokratischen Parteien international) war in den 70er Jahren nicht das, was sie heute ist. ... Unter dem Eindruck der Wirtschaftsrezession der frühen 80er Jahre, des Sturzes der SPD-geführten Bundesregierung und dem Beginn der Kanzlerschaft Kohls waren Zehntausende in die Jusos eingetreten. Ereignisse wie die Streiks in der Druck- und Metallindustrie für die Einführung der 35-Stunden-Woche drückten aus, dass die Radikalisierung der 70er Jahre noch kein Ende gefunden hatte. Dies führte auch zur Annahme linker Positionen in Teilen der SPD und der Gewerkschaften.... Der Rechtsruck und die Entleerung der SPD waren in den Jahren nach der Vereinigung von BRD und DDR weiter voran geschritten. Die Jusos wurden immer mehr zum Papiertiger. … Eine VORAN-Konferenz im Mai 1994 beschloss dann nahezu einstimmig die Gründung der SAV – Sozialistische Alternative VORAN.. Während wir bei der Gründung der SAV im Jahr 1994 die Aussichten für die weitere Entwicklung der SPD noch offen diskutiert haben, zeigten die folgenden Jahre, dass die Entwicklung der Sozialdemokratie mehr war als ‚nur’ eine Rechtsverschiebung an der Spitze. Die SPD hat grundlegend ihren Charakter verändert und ist vollständig in das Lager der Kapitalistenklasse gewechselt.“ (30 Jahre VORAN und SAV Jubiläumsbeilage, SAV-Bundessprecher Sascha Stanicic 1993, S. 1 ff)

Dass die SPD erst seit 1994 ins Lager der Kapitalistenklasse gewechselt sei, beruht auf einer fundamental falschen Einschätzung der SAV und auf ihrer Taktik des Entrismus. Seit die SPD im 1. Imperialistischen Weltkrieg den Kriegskrediten zugestimmt hat, und unter der SPD-Regierung die Kommunisten Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg umgebracht wurden, hat die SPD ihren Klassencharakter gezeigt. Sie war ein politischer Vertreter des deutschen Imperialismus geworden. „Die SAV ist deshalb seit Mitte der neunziger Jahre für den Aufbau einer neuen Arbeiterpartei eingetreten. Damit meinten wir eine Partei, die GewerkschafterInnen, SozialistInnen, GlobalisierungskritikerInnen, Aktive aus sozialen Bewegungen etc. zusammen bringt und vor allem ArbeiterInnen und Jugendliche, die bisher nicht politisch aktiv waren, begeistern und organisieren sollte.“ (Die SAV – wer wir sind und was wir wollen, www.sozialismus.info, 29.08.2002)

Die SAV publiziert jeden Monat die „Solidarität – Sozialistische Zeitung“. Seit Frühjahr 2005 gibt sie auch das halbjährliche Magazin „sozialismus.infoMagazin für marxistische Theorie und Praxis“ heraus. Die Forderung der SAV nach einer bunt zusammen gewürfelten Neuauflage einer sozialdemokratischen Partei wurde praktisch von der Partei LINKER Sektor  eingelöst.

Die SAV arbeitet im LINKEN Sektor. Mit dem Ende der WASG entschied sich die SAV in den LINKEn Sektor einzutreten. Sie begründete das mit der Schwäche der PDS und der relativen Stärke der WASG im Westen. Der LINKE Sektor sei nicht einfach eine „PDS mit neuem Namen”, sondern eine Formation, deren politisches Profil stark von den neuen Kräften aus der WASG geprägt und deren Charakter daher noch „offen” sei. „Während in Ostdeutschland und Berlin die neue Partei eine reine Fortsetzung der alten Linkspartei.PDS ist, ist das im Westen anders. Hier ist DIE LINKE an keiner Regierung beteiligt und sind ihr viele linke AktivistInnen beigetreten, die hoffen, den Kurs der Partei zu ändern. Hier ist die Partei Teil der Linken und der Arbeiterbewegung und wird auch so von der Mehrheit der Arbeiterklasse und der Jugend gesehen. Deshalb sind SAV-Mitglieder in Westdeutschland nicht aus der fusionierten Partei ausgetreten und treten hier gemeinsam mit anderen linken Kräften für einen grundlegenden Kurswechsel ein....“ (s.o.)

Seit 2008 ist die SAV auch im Osten in dem LINKEn Sektor eingetreten. In ihrer Erklärung geht sie zudem mit keinem Wort darauf ein, warum sie nicht gleich konsequent, sowohl im Westen, als auch im Osten in dem LINKEn Sektor eingetreten ist. Die einfach Erklärung hierzu ist sicherlich ihre ‚Nichtexistenz’ im Osten vor 2008! In ihrem Entrismus geht die SAV davon aus, dass die Gewinnung neuer Kräfte dazu führen wird, den Charakter des LINKEN Sektors zu ändern. „Dieser Entwurf [das Parteiprogramm der LINKEN A.d.V.] formuliert einen dezidiert antikapitalistischen und sozialistischen Anspruch, wirft die Eigentums- und Machtfrage auf und stellt im Vergleich zu den bisher gültigen programmatischen Eckpunkten in seiner Gesamtheit einen Schritt nach links dar.“ (Wie weiter für DIE LINKE?, sozialismus.info, Magazin der SAV, Nr. 10, 16.05.2010)

Welche Illusionsmacherei! Der LINKEr PDs - Sektor hat in ihren Regierungsbeteiligungen wie z.B. im Berliner Senat mehr als genug bewiesen, dass sie im besten Fall eine reformistische Partei ist, die für die Regierungsbeteiligung viele ihrer „Grundsätze“ bereitwillig über Bord wirft und der SPD hinterher trabt.

Praktisch ist die SAV vor allem in der Gewerkschaftslinken aktiv und unterstützt oppositionelle/alternative GewerkschafterInnen. Die SAV glaubt auch noch an die Reformierbarkeit der sozialfaschistischen DGB-Gewerkschaften: „Sie will Gewerkschaften, die echte Kampforganisationen sind. Um dieses Ziel zu erreichen, organisiert die SAV Druck auf die Führung der Gewerkschaften“ (Die SAV – wer wir sind und was wir wollen“, www.sozialismus.info, 29.08.2002) und weiter: „Deshalb treten wir für einen radikalen Kurswechsel in den Gewerkschaften und für eine programmatische und personelle Erneuerung ein. Wir stehen für kämpferische Gewerkschaften, die ihre Aufgabe darin sehen konsequent die Interessen ihrer Mitglieder zu verteidigen. ...“ (ebenda)

Auch hier völlige Wirklichkeitsferne! Die mit Kapital und Staat verflochtenen sozialfaschistischen DGB-Führungen werden niemals einen ‚radikalen Kurswechsel’ vornehmen. Sie sind Teil des Systems und kein Gegenpol. Als co-Manager stabilisieren sie die bürgerliche Herrschaft und stehen felsenfest auf dem (Welt)Kapitalismus.

Die SAV bestreitet vehement, dass es bislang in der Geschichte einen sozialistischen Arbeiterstaat gegeben hat: „Es hat noch keinen Sozialismus auf der Welt gegeben. Nicht in der Sowjetunion, nicht in Albanien,  nicht in der DDR, nicht in China.“ (ebenda)

Aber es gab für die SAV durchaus sozialistische Politik, die sie an der Entrismus-Politik in der Labour Partei festmacht: „Die größte Sektion des CWI war und ist die britische. In den 80er Jahren war die Militant-Organisation, die als marxistische Fraktion innerhalb der Labour Party arbeitete, die größte und erfolgreichste trotzkistische Organisation weltweit. Drei ihrer Mitglieder waren für die Labour Party ins natio­nale Parlament gewählt worden, viele andere waren Stadträte und hatten führende Funktionen in der Gewerkschafts- und Jugendbewegung. In Liverpool führte Militant von 1983 bis 1987 den Stadtrat und setzt in dieser Zeit eine beispiellose sozialistische Kommunalpolitik um.“ (30 Jahre VORAN und SAV Jubiläumsbeilage, SAV-Bundessprecher Sascha Stanicic 1993, S. 8)

Welcher Widerspruch und geistiger Synapsenpogo : Auf der einen Seite die gewaltige Erhebung der proletarischen Oktoberrevolution in Russland, die den Kapitalismus in einem Sechstel der Erde hinwegfegte und den Aufbau des Sozialismus anpackte – das ist für die SAV kein Sozialismus! Auf der anderen Seite eine linksreformistische Politik in der Arbeiterverräterpartei Labour als sozialistisch anpreisen! Damit wird die Geschichte wahrlich auf den Kopf gestellt.

Seit April 1999 hat die SAV ein Grundsatzprogramm. Darin kommt sie zu dem Schluss, dass ein friedlicher und für immer größere Teile der Arbeiterklasse überzoigender Weg zum Sozialismus möglich ist.

Der revolutionäre Aufstand und die Diktatur des Prole­tariats könnten irgendwie umgangen werden. „Deshalb ist es nötig, den Kampf für die unmittelbare Verbesserung unserer Lebensverhältnisse mit dem Kampf für die Überwindung des Kapitalismus zu verbinden... Denn nur, wenn die Wirtschaft der ganzen Gesellschaft gehört, kann sie auch von der ganzen Gesellschaft kontrolliert und in ihrem Interesse eingesetzt werden. Eine Gesellschaft, in der die Wirtschaft demokratisches Gemeineigentum ist und in der Staat und Verwaltung ebenso demokratisch aufgebaut sind, ist eine sozialistische Demokratie...“ (Die SAV – wer wir sind und was wir wollen, www.sozialismus.info, 29.08.2002)

Sozialdemokratische Binsenweisheiten bzw. Lügen sind das und nichts anders!

Die SAV beginnt den Abschnitt „Arbeiterdemokratie“ mit: „Eine Arbeiterdemokratie ist eine Übergangsgesellschaft vom Kapitalismus zum Sozialismus.“ Damit ist aber weder eine demokratische Revolution, noch die Kontrolle der Arbeiter über die Bourgeoisie gemeint, sondern eine eigene Phase des demokratischen Übergangs zum Sozialismus. Insofern ist es auch klar, dass die SAV nicht von der gewaltsamen Zerschlagung des bürgerlichen , kapitalistischen Staatsapparates spricht. Die SAV verfolgt ein Konzept vom friedlichem Übergang durch Rätedemokratie und Verstaatlichung, so dass es kein Wunder ist, dass bei ihr die Notwendigkeit der Diktatur des Proletariats fehlt. „Überführung aller Firmen in öffentliches Eigentum, die Entlassungen planen; demokratische Kontrolle…… “ (Aus dem Übergangsprogramm, Die SAV – wer wir sind und was wir wollen, www.sozialismus.info, 29.08.2002).

Daraus folgt: der Kapitalismus kann bestehen bleiben, nur die "ganz, ganz bösen" Kapitalisten sollen enteignet werden, durch die Rätedemokratie, die anscheinend in der bürgerlichen Demokratie durch Wahlen friedlich errichtet wird. Diese Auffassung vom demokratischen Übergang zum Sozialismus ist innerhalb der Linken weit verbreitet. Sie wollen die Guten sein, die keine Gewalt ausüben. Dabei wird verkannt, dass das System gewalttätig ist und radikal an den Wurzeln gewaltsam zerschlagen werden muss.

Die Kapitalisten werden niemals so „freundlich“ sein, und einfach ihre Macht an die Arbeiterklasse abgeben, selbst wenn diese die Mehrheit bei den Wahlen gewinnt. Sozialismus durch bürgerliche Wahlen? Wir haben in Chile erlebt, zu welchen Mitteln die Bourgeoisie greift, wenn ihre Macht in Gefahr ist. Da hat sie gezeigt was sie von Wahlen wirklich hält! Daher fordern Marx/Engels als einzige wirkliche Lösung, die gewaltsame Zerschlagung des bürgerlichen Staatsapparates.


Trotzkistische Liga Deutschlands (TLD)/Spartakist-Arbeiterpartei Deutschland (SpAD)

Die SpAD ist Mitglied in der Internationalen Kommunistischen Liga (IKL). Die Vorläuferorganisation der SpAD war die Trotzkistische Liga Deutschlands (TLD), die 1974 gegründet wurde. Nach der Wende und dem Ende  der DDR rief die Trotzkistische Liga Deutschlands im Dezember 1989 zur Gründung von Spartakist-Gruppen in der gesamten DDR auf. Kurze Zeit später wurde die erste Spartakist-Gruppe Berlin gegründet. Im Januar 1990 die Spartakist-Arbeiterpartei Deutschlands, die ihre Kandidatur bei der Volkskammerwahl am 6. Mai in einigen Bezirken (Berlin, Halle, Leipzig und Rostock) ankündigte. Bei der Bundestagswahl 1990 trat die SpAD in den Bundesländern Berlin, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Sachsen an und erhielt 1 610 Zweitstimmen (0,0 Prozent). (http://de.wikipedia.org/wiki/Spartakist-Arbeiterpartei_Deutschlands)

Sie zeigt in ihren Aufrufen zu den Wahlen ihre schwankende opportunistische Haltung. Mal rufen sie zum Boykott auf und mal zur "kritischen" Unterstützung der einen oder anderen „Links“parteien. 2004 fordert sie: „Wir Spartakisten rufen für die Kommunalwahlen in Rostock dazu auf: Wählt SAV/Liste gegen Sozialkahlschlag! Keine Stimme für SPD und PDS! Die Kandidatur der SAV in Rostock unterscheidet sich in einem zentral wichtigen Punkt von ihrer Kandidatur in Hamburg im Februar. In Rostock zieht sie eine Klassenlinie zwischen Bourgeoisie und Proletariat und gibt Arbeitern die Möglichkeit, eine Stimme in ihrem eigenen Klasseninteresse abzugeben. Deshalb ist sie bei aller Kritik "unterstützenswert". In Hamburg dagegen kandidierte die SAV zusammen mit der PDS und der kleinbürgerlichen Formation der Ex-Grünen von Regenbogen und ordnete sich Regenbogens arbeiterfeindlichem Programm unter...“ (www.icl-fi.org/deutsch/oldsite/Rostock.htm, Mai 2005)

Eine Wahlbeteiligung bei bürgerlichen Wahlen lehnt die SpAD nicht ab, ja sie ruft zur Wahl der SAV auf, gleichzeitig lehnt sie allerdings jegliche Regierungsbeteiligung innerhalb dieses Systems ab: „Als unversöhnliche Gegner der kapitalistischen Herrschaft treten wir Trotzkisten aus Prinzip nicht in kapitalistische Regierungen ein, die der Verwalter des kapitalistischen Staates sind. Dieser Staat ist nicht und kann nicht neutral sein, er kann nicht dazu ‚benutzt’ werden, den Interessen der Unterdrückten zu dienen. Er selbst ist das Herrschaftsinstrument der Kapitalistenklasse gegen die Arbeiterklasse.“ (Flugblatt: Spartakist Extrablatt: SAV/WASG Berlin: Keine Klassenopposition zum SPD/PDS-Senat, 14.4.2006) – trotzkistische Phraseologie.

Diese Haltung ist bei der Wahl der SAV natürlich komplett widersprüchlich, da die SAV eine solche Regierungsbeteiligung nicht ausschließt. Übrig bleibt der Wortradikalismus!

Die SpAD verteidigt auch nach wie vor China und Nordkorea und nimmt hier eine ähnliche Position, wie "Bolschewik" ein. Im Oktober 2006 ruft sie auf: „Verteidigt Nordkorea! ... Nordkorea hat heute erklärt, dass es einen unterirdischen Atomtest erfolgreich durchgeführt hat. Damit verfügt Nordkorea über eine bedeutende Abschreckung gegen die militärische Aggression des US-Imperialismus. Wie vorauszusehen, antworteten die USA und Japan mit dem Hochpeitschen von Hysterie über die nordkoreanische ‚Bedrohung’. Washington rief zu UN-Sanktionen gegen Pjöngjang auf, letzten Endes gestützt auf die Drohung mit einem Militärschlag. Diese erneuten Drohungen unterstreichen die Pflicht von Revolutionären, für die bedingungslose militärische Verteidigung des nordkoreanischen deformierten Arbeiterstaates gegen den Imperialismus einzutreten.“ (Nach Atomtest: Imperialisten drohen mit Sanktionen, www.icl-fi.org/deutsch/spk/184/nordkorea.html)

Die Gruppe SpAD gehört ebenfalls zu den „Linkstrotzkisten“ und fordert in ihren Dokumenten die Notwendigkeit des gewaltsamen Sturzes des Systems, und propagiert die Revolution. In ihrer Haltung zum Thema Pädophilie zeigt sie, dass sie auch ideologisch und politisch reaktionärste Positionen vertritt, verkleidet im linksrevolutionärem Gewand.

In ihrer Position zu Wahlen und zu den LINKEN PDS Sektor schwankt sie. Ideologisch verteidigen SpAD und die Gruppe Spartakus ähnliche Positionen. Ihre Unterschiede machen sich vor allem an Methoden fest.

Die Gruppe Spartakus (siehe oben) bringt folgende Kritiken an der SpAD vor: [Wir]„...lehnten Auftreten und Organisationsmethoden der SpAD von vornherein ab und waren an einer darüber hinaus gehenden Kritik der SpAD-Politik besonders interessiert. Im Mittelpunkt stand dabei die DDR-Intervention ab 1989 der SpAD bzw. ihrer Vorläufer. Diese zeichnete sich durch die wirklichkeitsfremde Annahme einer sich angeblich aktuell vollziehenden, politischen proletarischen Revolution einerseits und eine opportunistische Anbiederung an die SED bzw. PDS andererseits aus...“ (Internationale Bolschewistische Tendenz (IBT) – Trotzkisten fusionieren. In: Bolschewik 12 (2003) Nr. 19, S. 16-19. – Version: 2010-02-25. www.bolshevik.org/deutsch/ bolschewik/ibt_bol19_2003-03.html)

Und weiter wirft sie der SpAD vor: „... Aber die SL [gemeint ist hier spartacist ligue (in der BRD-SpAD) ] ist unter dem Druck von Isolation und Frustration in zwei Jahrzehnten selbst zu einer grotesk bürokratischen und offenkundig kultischen Gruppe politischer Banditen degeneriert, die – obwohl sie immer noch dazu fähig ist, sich mit zynischen ‚orthodoxen’ literarischen Ergüssen in Positur zu setzen – eine stete Neigung gezeigt hat, unter Druck zu kapitulieren. Die ‚internationale Spartacist Tendenz ist in keinem bedeutenden Sinne politisch besser als irgendeine der Dutzend oder mehr vorgeblich trotzkistischen ‚Internationalen’, die behaupten, den Mantel der Vierten Internationale zu tragen.’“ (Programmatische Deklaration der bolschewistischen Tendenz, www.bolshevik.org/deutsch/sonstiges/deklaration.html, Frühling 1987)

Auch hier zeigt sich, dass ein klassenkämpferischer, politischer Inhalt in der Auseinandersetzung zwischen trotzkistischen Gruppierungen und Flügeln weitgehend nicht vorhanden ist.


Die Gruppe SpAD ist besonders negativ bekannt für ihre abstruse Verteidigung von Pädophilie. Pädophilie ist sexueller Missbrauch, Gewalt und Angriff auf Mädchen/Jungen von Männern. Die bürgerliche Gesetzgebung bietet kaum Schutz für die Opfer, die diese Unterdrückung und Gewalt erleiden. Hingegen sind die Täter „ehrenwerte Herren der Gesellschaft“.

Aber die SpAD überbietet die bürgerliche Heuchelei und geht noch viel weiter.

So haben sie schon Michael Jackson verteidigt und auch Roman Polanski. „Der 76-jährige Polanski, der sich nun in Schweizer Haft befindet, muss mit seiner Auslieferung an die USA rechnen, wo er wegen einvernehmlichen Sexualverkehrs mit einer frühreifen Dreizehnjährigen im Jahre 1977 verurteilt werden soll. Roman Polanski hat kein Verbrechen begangen.... Wir fordern: Schluss mit den reaktionären Gesetzen über ‚Minderjährigkeit’ und ‚Unzucht mit Minderjährigen’, die einvernehmlichen Sex unrichtigerweise mit Gewaltverbrechen vermengen. Wir lehnen alle Gesetze gegen ‚Verbrechen ohne Opfer’ ab (wozu auch Glücksspiel, Prostitution, Drogengebrauch und Pornografie zählen).“ (Spartakist Nr.182, Oktober 2009, http://www.icl-fi.org/deutsch/spk/182/polanski.html).

Diese Position ist reaktionär und eine Verharmlosung der Barbarei des Weltimperialismus, der sexuelle Gewalt und Unterdrückung (auch Prostitution) als patriarchales Herrschaftsinstrument schützt und fördert. In einem Artikel zur antikommunistischen Gesetzgebung in Polen setzt die SpAD die Verfolgung von Pädophilie gleich mit Antikommunismus: „Antikommunismus geht immer mit allgemeiner sozialer Reaktion einher. So ist auch das aktuelle antikommunistische Verbot verknüpft mit Maßnahmen gegen Pornografie, gegen sexuelle Aktivität mit Beteiligung von Jugendlichen unter 15 Jahren und gegen andere solche ‚Verbrechen ohne Opfer’....Nieder mit der Kriminalisierung von Pädophilie! Weg mit dem reaktionären Konzept der ‚Minderjährigkeit’!“ (Spartakist Nr. 183, Mai 2010, www.icl-fi.org/deutsch/spk/183/polen.html)

*Arbeitermacht (GAM)
Die Gruppe Arbeitermacht (GAM) gehört auch zu den „Linkstrotzkisten“. Die GAM zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass sie einige berechtigte Kritiken, z.B. an der Partei Des LINKEn Sektors vorbringt, um dann aktiv opportunistisch zu handeln.

Das zieht sich durch fast alle Bereiche ihres politischen Handelns. „Wir unterstützen die Partei DIE LINKE, weil sie einen bedeuteten Teil der fortgeschrittensten Lohnabhängigen repräsentiert – sei es als Mitglieder, v.a. aber als WählerInnen/AnhängerInnen. Ein großer Teil jener ArbeiterInnen, Jugendlichen usw., die bisher in den Aktionen gegen die Krise aktiv geworden sind, die sich von der Sozialdemokratie und der führenden, sozialdemokratischen Fraktion der Gewerkschaftsbürokratie wegbewegen, steht hinter der Linkspartei. Sie wollen Schwarz-Gelb oder eine Große Koalition bekämpfen, sie sehen in der Linkspartei eine Alternative zur Sozialdemokratie oder wenigstens ein Mittel, bei den Wahlen ihre Ablehnung der Abwälzung der Krisenkosten auf die Massen zum Ausdruck zu bringen. Doch letztlich ist die Hoffnung in DIE LINKE eine Illusion. Aber es ist eine Illusion, die nicht nur durch Propaganda und Aufklärung entlarvt werden kann, sondern indem DIE LINKE in der Praxis entlarvt wird.

.... Wir unterstützen die Linkspartei kritisch, d.h. wir sagen auch klar, was sie unserer Meinung nach ist: eine reformistische, letztlich den Kapitalismus verteidigende Partei.“ (Wahlaufruf Gruppe Arbeitermacht DIE LINKE wählen, aber den Widerstand organisieren! www.arbeitermacht.de/infomail/ 446/fragenzurwahl.htm, September 2009)

„...Die kritische Wahlunterstützung der Linkspartei ist dabei ein Mittel, das mehrere Vorteile hat. Man kann mit den Massen einen Schritt gemeinsam gehen (die Wahl, der Aufbau einer neuen Arbeiterpartei), sich als Mitkämpfer zeigen. Man kann konkrete Forderungen an die FunktionsträgerInnen der Linkspartei stellen, anhand derer die Basis ‚ihre‘ Führung testen kann...“ (www.arbeitermacht.de/infomail/222, 19.08.05) Also auch hier steckt nur ein entristisches, reformistisches Konzept der taktischen Unterstützung Des LINKEN Sektor im Gepäck der GAM.

Es ist überhaupt ein Zeichen des Trotzkismus, dass seine Verfechter besonders radikale Worte sagen oder schreiben, in ihren politischen Handlungen aber entweder schwanken, mal diese oder jene Position vertreten oder aber sich gleich opportunistisch verhalten. Bei der GAM sieht man das mit am deutlichsten. Sie kritisiert einerseits den LINKEn Sektor, sie sagt „unser Ziel ist der Sturz des Imperialismus, des Kapitalismus und die Errichtung der Herrschaft der Arbeiterklasse“ aber sie glaubt anderseits daran, dass man durch Wahlen in der bürgerlichen Demokratie etwas verändern kann und sie ruft zur kritischen Wahl Des LINKEN Sektors auf. Sie ist eine „einerseits... anderseits“ Organisation.


Gruppe Spartakus (Zeitschrift "Bolschewik")

1982 spaltete sich eine Gruppe von der TLD (heute SpAD – siehe unten) ab und gründete die Gruppe IV. Internationale. Diese Gruppe fusionierte mit einer Abspaltung der Spartacist League/US zur Internationalen Bolschewistischen Tendenz (IBT). Die Gruppe IV. Internationale schloss sich mit einigen Mitgliedern der Gruppe Maulwürfe 1992 zur Gruppe Spartakus zusammen. 2002 stieß die Gruppe Leo Trotzki (vormals im RSB in München) dazu. Die Zeitung der Gruppe Spartakus heißt "Bolschewik". Die Gruppe Spartakus nimmt an einigen Punkten eine noch wortradikalere Haltung als die o.g. Trotzkisten ein. Sie ist eine der wenigen Gruppen innerhalb der Trotzkisten, die nicht zur kritischen Wahl des LINKEN Sektors aufgerufen hat: „Wir können dem Linksbündnis keine noch so kritische Wahlunterstützung geben. Im BOLSCHEWIK Nr. 18 (September 2002) haben wir unsere Position zur Wahltaktik erläutert. Unser prinzipienfestes Festhalten an der leninistischen Position mag in den Augen mancher Aktivisten in vorgeblich revolutionären Organisationen sektiererisch scheinen. Doch der Kampf um die politische Unabhängigkeit der Arbeiterklasse ist kein Sektierertum.“ (Hochzeit der Reformisten – Linker Sektor will mitfeiern: KEINE STIMME FÜR DIE NEUE LINKSPARTEI! www.ibt_2005_bundestagswahl2005.html) Was für eine systemkritische Gruppe selbstverständlich sein muss, keine Wahlaufrufe für reformistische Parteien zu machen, wird hier schon als Gipfel der eigenen Radikalität gefeiert.

So vertritt auch die Gruppe Spartakus in der Gewerkschaftsfrage eine entristische Position: „...Die Gewerkschaften müssen vielmehr vom reformistischen Einfluss befreit werden und die antikapitalistischen Kämpfe unter einer revolutionären Führung vereint werden. Wir treten für den Aufbau von revolutionären Fraktionen innerhalb der Gewerkschaften ein, die, basierend auf einem revolutionären Programm, eine alternative Führung anbieten, um die existierende Gewerkschaftsbürokratie zurück in die Ränge der Mitgliedschaft zu schicken...“ (ebenda) Wie alle Trotzkisten sind sie der Meinung, die sozialfaschistischen Gewerkschaften müssen nur von ihren reformistischen Führern befreit werden und schon werden sie in revolutionäre Gewerkschaften verwandelt. Das ist vollkommen falsch. Die sozialfaschistischen Gewerkschaften in der BRD sind durch und durch gelb und mit Staat und Kapital verflochten. Man kann die sozialfaschistischen Gewerkschaften nicht erobern, aber man muss die Basis für die Revolution erobern. Wir arbeiten in den gelben Gewerkschaften, um eine revolutionäre Opposition innerhalb und außerhalb von ihnen in den Betrieben aufzubauen. Langfristig können sie nur zerschlagen werden und eigenständige Rote Gewerkschaften aufgebaut werden.

Bei der Einschätzung über China, Laos, Kuba... stützt sich die Gruppe Spartakus auf eine durch und durch opportunistische Analyse: „Wir sind für die bedingungslose Verteidigung des kollektivisierten Eigentums gegen kapitalistische Restauration im degenerierten sowjetischen Arbeiterstaat und den deformierten Arbeiterstaaten in Osteuropa, Vietnam, Laos, Kampuchea, China, Nord-Korea und Kuba. ...“ (Programmatische Deklaration der bolschewistischen Tendenz, www.bolshevik.org/deutsch/sonstiges/deklaration.html, Frühling 1987) Unter „deformierten Arbeiterstaaten“ verstehen die Trotzkisten Staaten, in denen eine Revolution stattgefunden hat, aber der Sozialismus gescheitert ist. Sie berufen sich dabei auf das Buch „Verratene Revolution“ von Trotzki, in dem er den Klassencharakter der Sowjetunion als „degenerierten Arbeiterstaat“ bezeichnet und der scheinbar „herrschenden bürokratischen Kaste“ eine konterrevolutionäre Funktion andichtet. Diese Position Trotzkis ist mehr als unstimmig und inkonsequent: Ein Land wie die Sowjetunion war für ihn ein Arbeiterstaat, weil dort sozialistische Ökonomie und Planwirtschaft existiert, aber ein degenerierter, da der Überbau, der Staat und die Partei bürokratisiert waren. D.h. sozialistisch an der ökonomischen Basis, aber bürgerlich im politischen Überbau. Dass es keinen Sozialismus ohne Diktatur des Proletariats gibt, haben Trotzki und seine Anhänger niemals verstanden. Für sie ist sozialistisches Eigentum = sozialistisches Eigentum! Deswegen sprechen sie von Arbeiterstaaten ohne Diktatur.

Entscheidend für die sozio-ökonomische Einordnung eines Landes sind Ökonomie und die politischen Verhältnisse. Wenn eine verbürokratisierte Elite in einem „sozialistischen Staat“ an der Macht ist, dann ist auch die ökonomische Basis nicht mehr sozialistisch. Wer heute nicht sieht, dass China eine imperialistische Großmacht ist, muss entweder blind oder ignorant sein. China als „degenerierten Arbeiterstaat“ zu bezeichnen, entbehrt jeglicher marxistisch-leninistischer Analyse. Für Stalinisten-Hoxhaisten existieren keine degenerierten Arbeiterstaaten. Es gibt entweder kapitalistische, revisionistisch-entartete, bürokratisch-kapitalistische, sozialfaschistische, imperialistische, sozialimperialistische , staatskapitalistische, staatsmonopolistische (Kapital)staaten oder Volksdemokratien und sozialistische Länder. Und China war nie ein Arbeiterstaat.

Die Gruppe Spartakus ist den sogenannten „Linkstrotzkisten“ zuzurechnen. Sie spricht in ihren Dokumenten über die Notwendigkeit des gewaltsamen Sturzes des Systems, und propagiert die sozialistische Revolution. Sie grenzt sich an bestimmten Punkten zur Partei Des LINKEn Sektors ab. In der Gewerkschaftsfrage nimmt sie zwar eine radikalere Position als andere trotzkistischen Strömungen ein, bleibt aber hier entristisch-reformistisch.

 



Wir veröffentlichen zum Thema Trotzkismus eine neue Webseite (in englischer Sprache)

Zerschlagt den Trotzkismus !





 

Gedichte zum roten 1.Mai :

 

 

Der RGO/RGI duldet am 1. Mai keine Nazifaschisten
Für uns ist das Abschaum !
Die RGO/RGI scheißt auf den sozialfaschistischen DGB
Auch dem können Proleten nicht vertrauen !

Den 1. Mai feiert der  DGB mit Bratwurst und Freibier
Doch für die arbeitenden Massen gibt es nur Hartz 4
Für den revolutionären 1.Mai sind wir geboren
Doch am Imperialismus krepieren wir


Am 1. Mai schlagen wir schon mal zu,
denn der kapitalistische Klassenfeind lässt uns keine Ruhe
" freie , soziale Marktwirtschaft"  das ist korrupt und krank
Am imperialistischen Krieg beteiligt sich auch die deutsche Bank.

Am 1. Mai feiert der  DGB mit Bratwurst und Freibier
Doch für die arbeitenden Massen gibt es nur Hartz 4
Für die revolutionäre 1.Mai-Sonne  sind wir geboren
Doch am Imperialismus krepieren wir.


RGO/RGI wollen keine klassenversöhnlerische Vernunft
Bauern und Proleten warten nicht auf der Bonzen ihre Gunst
Wir wollen klassenbewusster sein als ihr
Könnt ihr das nicht kapiern?

Der RGO/RGI duldet am 1. Mai keine Nazifaschisten
Für uns ist das Abschaum !
Die RGO/RGI scheißt auf den sozialfaschistischen DGB
Auch dem kannst du  nicht vertrauen.

Am 1. Mai schlagen wir schon mal zu,
denn der kapitalistische Gewaltapparat lässt uns keine Ruhe
" freie , soziale Marktwirtschaft"  das ist korrupt und krank.
Am imperialistischen Krieg beteiligt sich auch die deutsche Bank.

Am 1. Mai feiert der  DGB mit Bratwurst und Freibier
Doch für die arbeitenden Massen gibt es nur Hartz 4
Für den revolutionären 1. Mai sind wir geboren
Doch am Imperialismus krepieren wir.
RGO/RGI wollen keine klassenversöhnlerische Vernunft.
Bauern und Proleten warten nicht auf der Bonzen ihre Gunst
Wir wollen klassenbewusster sein als ihr
Könnt ihr das nicht kapiern?



 

Tag für Tag passiert den Arbeiter immer das Gleiche


Tag für Tag passiert den Arbeiter immer das Gleiche.

Den Bauern passiert das Tag für Tag auf gleiche Weise
Den einen scheißen die Bonzen im Betrieb an
der andere hat keine Arbeit und ist noch ärmer dran
Tag für Tag geht die Arbeiterklasse malochen
In dieser Klasse wurden sie geboren
Tag für Tag schufte, für wen das weißt du genau
Für Mehrwert und Profit, für den Bonzen, die fette Sau.


Tag für Tag tun es die Werktätigen trotzdem
Tag für Tag, und wissen genau für wen
Und warum sich das Weltproletariat jeden Tag diese Scheiße antut
Denn nichts wird besser, gar nichts wird gut
Tag für Tag haben die Proleten dran gedacht
Doch am revolutionären 1.Mai wird es wahr gemacht!
Revolutionärer 1.Mai und RGO gegen Mehrwert, Profit und Macht über Geld
Imperialistische Kriege durchziehen die Welt.

Tag für Tag kann es passieren, dass dich die Knüppelkunden einkassieren
Und das, nur weil du dich klassenbewusst gibst und du in ihren Augen verdächtig aussiehst.
Tag für Tag sind die RGI und Unterdrückten am kämpfen.
Der Staatsapparat meint, wir schaffen es nie.
Die Obrigkeit sperrt jeden von der RGO/RGI in den Knast,
der sich nicht dem kapitalistischen, imperialistischen System anpasst.

* * *

Mit dem DGB-Apparat haben wir nichts zu schaffen

 

Die Zeit bei der Arbeiterbewegung  willst du vergessen.
Doch an der Kohle hat sich der DGB Apparat vollgefressen:
Zeitarbeit im Betrieb, Lohndumping und Lohnkürzungen irgendwo.
Probleme lösen, die du nicht verstehst;
Befehle des Weltgroßkapitals - das was du verstehst.
Achtung ! Ruhe im Imperialismus schwächsten Kettenglied ,
du willst nicht wissen was geschieht.

Heute seh ich euch und muss lachen:
Ohne Arbeiteraristokratie kriegt ihr nichts gebacken;
Spielt immer noch  Security.
Mann, ihr kapiert es wirklich nie:
Ihr werdet niemals so sein wie die Arbeiter neben dir;
Voller Fehler aber ohne Gier
Wir müssen nicht die Größten sein.
Doch bei uns kommst du nicht rein.

Mit euch, dem DGB Apparat,  da haben wir nix zu schaffen.
ihr seid sozialfaschistische Modeaffen.
Heute geht ihr unseren Weg ..
Bis der Wind die Fahne dreht.

 

* * *

 

 

In der Komintern (SH) gibt es

eine revolutionäre

Gewerkschaftsopposition


Hey kennt ihr die rote Gewerschaftsopposition und revolutionäre Gewerkschaftsinternationale schon?
RGO/RGI sind die Gewerkschaften, die das Unrecht beim Namen nennen,
Denn der sozialfaschistische DGB hat den Klassenkampf längst verpennt.
Also schickt der sozialfaschistische bürgerliche DGB seine Arbeiteraristokratie.
Mann, die hassen uns wie nie !


Sie knallen uns Berufsverbote rein , doch es wollte nicht glücken,
denn die Wahrheit  lässt sich nicht unterdrücken.
Darum schöne Grüße an  Dr. Sommer und den DGB,
Und an den kapitalistischen Staatsapparat , seine Lakein und den BND
RGO - Rock n Roll -   ist unser Leben !
Revolutionäre Gewerkschaftsinternationale - wird es immer geben.
Kein imperialistisches Weltsystem  kann uns zerstören;
unsere Klassenfeinde sollen es hören,
Hey, Weltbourgoisie  hörst du uns?

Schon damals fielen die Zaren aus dem Bett.
Der Kanonendonner aus der Aurora donnert wie verrückt auf dem Winterpalais sein   Brett.
Das Zarengesindel fliegt raus, Rätemacht!
Na endlich haben wir die  Oktoberrevolution geschafft.

Bei der Gewerkschaftsbürokratie  stapeln sich die Akten.
Tagtäglich ermitteln sie gegen unliebsame Arbeiter neue Fakten.
Wir wissen, dass die Weltreaktion  uns hasst,
doch wir machen weiter, dafür ging die DDR Sektion der KPD/ML in den Knast

Kaum fällt unser Name, da flippen die Braunen.
Jetzt wollen sie uns auch noch verhauen. 
Doch auf die Kacke hauen könnt ihr  am besten
Bringt bloß leider nix, Beate Zschäpe schmort in den  Knästen.

Kennt  ihr die neue RGO/RGI schon ?
Die Gewerkschaften zur sozialistischen Weltrevolution !
Ja, eines Tages kommen wir im Radio
Von Kambodscha bis nach Birma und was weiß ich noch wo ...



 

 

 

»Nuit debout«:

Frankreichs Proletariat ist bereit für die Neuaflage der Pariser Kommune  und die sozialistische Weltrevolution!


Tod dem französischen Imperialismus, Revanchismus und Militarismus!

 

Nach den islamistisch-faschistischen Anschlägen der IS-Allahfaschos in Paris hatte der französische Präsident Hollande noch das gemeinsame, "nationale Interesse " aller Franzosen beschworen. Man müsse zusammenstehen, schließlich befände man sich im Krieg gegen den Terrorismus. Nach den letzten Wochen zeigt sich: Nur leere Worte, in Frankreich finden derzeit die größten Klassenkämpfe seit Jahren statt.

Unter der Oberfläche brodelte es dagegen schon lange: 6 Millionen sind permanent arbeitslos, unter Jugendlichen ist es jeder Vierte und die Zahl nimmt stetig zu. Den Weg, welche die französischen Monopole zur Reduzierung der Arbeitslosenzahl durchsetzen will, ist denkbar einfach wie brutal. Nach einem Gesetzentwurf der französischen Arbeitsministerin Myriam El Khomri soll eine 46-Stundenwoche möglich sein, bei „außergewöhnlichen Umständen“ eine 60-Stundenwoche. Die erlaubte Tagesarbeitszeit soll auf 12 Stunden steigen, der Lohnaufschlag bei Überstunden von 25 Prozent auf 10 Prozent herabgesetzt werden. Außerdem ist geplant, die Ruhezeiten zu kürzen, Kündigungen zu erleichtern und Einflussmöglichkeiten der Gewerkschaften einzuschränken. Unterm Strich: Ein frontaler Angriff auf das Leben der Arbeiterklasse, um in der Weltmarktkonkurrenz mithalten zu können.

Seit Anfang März finden in zunehmendem Maße Schulbesetzungen, Streiks, Massendemonstrationen und vereinzelt militante Straßenschlachten statt, die sich auch, aber nicht ausschließlich gegen die Arbeitsmarktreform richten. Sie bekommen zunehmend klassenkämpferischen Charakter, was sich durch diverse antikapitalistische und weltrevolutionäre Parolen äußert. An ihnen beteiligen sich v.a. Arbeiter, Bauern  und Schüler, RGO-Gewerkschaften , aber auch Bauern, Taxifahrer, Rechtsanwälte, Lehrer, bis hin zu kongolesischen Exiloppositionellen. Ein entscheidendes Moment wird daher die Zusammenführung ihrer unterschiedlichen Kämpfe sein. Am 31. März erreichten die derzeit noch andauernden Proteste mit einem landesweiten Generalstreik und einer Demonstration mit ca. einer Million Teilnehmer ihren vorläufigen Höhepunkt. Noch am selben Abend entstand die Bewegung »Nuit debout« (etwa »Nacht im Stehen«), unter deren Motto nach und nach Plätze in Paris und in anderen Städten tage- und nächtelang besetzt wurden und die sich nach wie vor verbreitet.

https://www.facebook.com/events/2020203234870871/

So. 15.05., ab 18h, Richard-Strauß-Brunnen (zwischen Karlsplatz und Marienplatz)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

DEUTSCHE SEKTION

IN AKTION

Am 71. Jahrestag der Befreiung vom Hitler-Faschismus auf der Straße

 

 

Es lebe die Rote Armee Stalins!

Heute feiern wir den Sieg über den Hitlerfaschismus !

 

Und morgen ?

 

Morgen feiern die Völker der Welt die Kapitulation

des Putin-Faschismus'

und dann wird die

Sowjetfahne von Lenin und Stalin

über dem Kreml wehen !

 

 

Grußadressen der Solidarität

 

 

Grußadresse der Komintern (SH)

Es lebe der 9. Mai 1945 !

Der Sieg über den Hitler-Faschismus

Es lebe der Sieg der Roten Armee und der Sieg aller Völkerüber dem Hitler-Faschismus!

Genosse Stalin war der größte Feldherr der sozialistischen Weltrevolution auf dem Schlachtfeld des Großen Vaterländischen Krieges.

Von Stalin lernen heißt, den Sieg vom 9. Mai 1945 in einen endgültigen und vollständigen Sieg über den heutigen Weltfaschismus und Weltimperialismus zu verwandeln.

Der 9. Mai 1945 war der größte Sieg des gesamten Weltproletariats über die Weltbourgeoisie in der gesamten bisherigen Periode des Weltimperialismus und der sozialistischen Weltrevolution, ein Sieg des Sozialismus über den Kapitalismus im Weltmaßstab.

Mit dem Sieg über den Hitlerfaschismus ebnete Genosse Stalin den Weg des Sieges über den Imperialismus im Weltmaßstab, machte er den Weg frei für den Weltsozialismus, errichtete ein festes anti-faschistisches, anti-imperialistisches Bollwerk - das mächtige stalinistische Weltlager. Dieses stalinistische Weltlager konnte nur mit Hilfe der modernen Revisionisten zerschlagen werden.

Der 9. Mai 1945 ist bekannt als Tag des Sieges im Großen Vaterländischen Krieg, der nicht nur nationalen, sondern vor Allem internationalen Charakter trug. Das Vaterland der Sowjetvölker war auch das Vaterland des Weltproletariats und wird es immer bleiben. Deshalb wird dieser Tag vom gesamten Weltproletariat gefeiert als ein Tag des anti-faschistischen/anti-imperialistischen Sieges aller ausgebeuteten und unterdrückten Klassen in der ganzen Welt, die unter dem Hitlerfaschismus gelitten haben.

Der 9. Mai 1945 steht für die Unbesiegbarkeit aller ausgebeuteten und unterdrückten Klassen, wenn sie sich gegen den Faschismus weltweit vereinigen und sich gemeinsam vom Stalinismus-Hoxhaismus leiten lassen.

Aus dem Kampf der Bourgeoisie gegen das Proletariat, aus dem Kampf des Imperialismus und Faschismus gegen den Sozialismus ging der Sozialismus als Sieger hervor. Die Faschisten töteten Millionen Menschen mit ihrem bestialischen Krieg. Aber der Sozialismus kann nicht vom Faschismus besiegt werden. Aus dem Großen Vaterländischen Krieg ging die Sowjetunion noch stärker hervor. Der Sozialismus breitete sich über ein Drittel der Erde aus. Die Niederlage des Sozialismus wurde den Imperialisten erst dadurch möglich, dass sie sich auf ihre heimlichen Verbündeten im gegnerischen Lager stützen konnten - auf die gefährlichsten Feinde innerhalb der kommunistischen Weltbewegung - auf die modernen Revisionisten.

Der 9. Mai 1945 lehrt uns daher auch, dass das Weltproletariat nur dann siegreich aus dem Kampf gegen den Faschismus hervor gehen kann, wennn es gleichzeitig den Sozialfaschismus besiegt, der dem Faschismus sowohl den Weg ebnet, als auch den Weg zurück zum Faschismus ermöglicht.

Deshalb kann heute die Verteidigung der Roten Armee und des Genossen Stalin, die Verteidigung des Weltfriedens, in nichts Anderem bestehen, als in der Schaffung einer roten Weltarmee aller ausgebeuteten und unterdrückten Klassen unter der Führung des Weltproletariats zur vollständigen Zerschlagung des Weltimperialismus und Weltsozialimperialismus, die den Weltfaschismus und Weltsozialfaschismus unvermeidlich hervor gebracht haben und diese immer wieder hervor bringen werden.

Faschismus und Sozialfaschismus können also nur dadurch endgültig beseitigt werden, wenn man sowohl den Imperialismus als auch den Sozialimperialismus beseitigt. Schließlich können Faschismus und Sozialfaschismus von der Welt nur dann verschwinden, wenn die sozialistische Weltrevolution, wenn der Weltsozialismus gesiegt hat.

Der Imperialismus war stets gekennzeichnet durch die Unvermeidbarkeit der Neuaufteilung der Welt, die sich letztendlich nur im Kampf um die Weltherrschaft vollzieht. Und die Fortsetzung des politischen Kampfes um die Weltherrschaft mit den äußersten Mitteln, das ist der militärische Kampf, das ist der imperialistische Krieg. Der imperialistische Krieg ist das äußerste Mittel zur Aufrechterhaltung des Grundgesetzes des Imperialismus - das Herauspressen von Maximalprofiten durch Vernichtung des Lebens von Millionen von Menschen.

Der anti-faschistische Kampf hat nur dann Aussicht auf Erfolg, wenn er bewaffnet geführt wird, so wie ihn die heldenhafte Rote Armee Lenins und Stalins und die Nationale Befreiungsarmee Albaniens geführt haben.

Die Geschichte lehrt uns, dass der Faschismus nicht auf dem Wege des Pakts mit dem liberalen Teil der Bourgeoisie beseitigt werden kann. Der Faschismus kann nicht "auf friedlichem Wege" vom Sozialismus abgelöst werden. Diese Volksfrontpolitik ist historisch gescheitert. Sie endete unvermeidlich mit der Aufrechterhaltung der Diktatur der Bourgeoisie und damit mit der Restauration des Faschismus.

Wer uns also heute trotzdem wieder auf die falsche Fährte der Volksfrontpolitik des Paktierens mit der Bourgeoisie zu führen versucht, wird von uns entlarvt als "anti-faschistisch" in Worten und sozialfaschistisch in Taten.

Alle Vereinigungen von sozialdemokratischen und kommunistischen Parteien führten zum Sozialfaschismus und geradewegs zurück in die Arme des Weltimperialismus. Nur die KPdSU (B) und die PAA haben erfolgreich gegen die Vereinigung von Bolschewismus und Menschewismus, von Sozialdemokratismus und Kommunismus gekämpft.

Nur eine Partei, die sich vom Bolschewismus leiten lässt, ist dazu in der Lage, alle Entwicklungen hin zum Sozialfaschismus und Faschismus zu vereiteln, die Zwillinge Faschismus und Sozialfaschismus zu besiegen bzw. deren Wiederherstellung zu verhindern.

Und so führt auch die Vereinigung von revisionistischen/neo-revisionistischen Parteien mit den kommunistischen Parteien unvermeidlich zum gleichen Resultat - vom Sozialfaschismus zum offenen Faschismus.

Albanien verwandelte den anti-faschistischen Befreiungskrieg in die sozialistische Revolution und schuf damit die Voraussetzung für den unmittelbaren Übergang des Faschismus zum Sozialismus ohne irgendwelche Zwischenetappen. Das sind die anti-faschistischen Grundlehren des Genossen Enver Hoxha, die heute auf der ganzen Welt ihre Bedeutung nicht verloren haben und nach wie vor gültig sind.

Die Anwendung der Lehren des Stalinismus-Hoxhaismus auf den heutigen Kampf gegen Faschismus und Sozialfaschismus, das bedeutet:

Bewaffnung des anti- faschistisch/sozialfaschistischen Kampfes im Weltmaßstab und seine Fortsetzung und Umwandlung durch die gewaltsame sozialistische Weltrevolution.

Heute kann man nur auf der Basis des Stalinismus-Hoxhaismus den Faschismus und Sozialfaschismus im Weltmaßstab besiegen.

Deshalb rufen wir am 9. Mai 2016 dazu auf, die stalinistisch-hoxhaistische Weltbewegung zu stärken. Hierzu brauchen wir die Komintern (SH) und ihre Sektionen in allen Ländern der Welt als führenden Kampfstab zur Propagierung und Schaffung einer anti-faschistischen, anti-imperialistischen Weltarmee und ihre weitere Herausbildung zur sozialistischen Armee des Weltproletariats.

Die Beseitigung der Unvermeidlichkeit imperialistischer Kriege kann nur durch die kommende Epoche des Weltsozialismus garantiert werden. Aber so lange es Klassen gibt, so lange bleibt auch die Gefahr der Wiederherstellung imperialistischer Kriege grundsätzlich bestehen. Weltfrieden ist eine Sache des internationalen Klassenkampfes, der so lange fortgesetzt werden muss, so lange es Klassen gibt - eben auch in der Periode der Diktatur des Weltproletariats.

Deswegen braucht die Welt zum Erhalt des Friedens die bewaffnete anti-faschistisch/ anti-imperialistische Diktatur des Weltproletariats für die gesamten Übergangsperiode vom Kapitalismus zum Kommunismus.

Der 9. Mai 1945 wird für immer ein bedeutender historischer Tag bleiben auf dem Weg zur klassenlosen Gesellschaft, auf dem Weg zum Weltkommunismus, wo es weder Klassen noch Kriege zwischen den Klassen geben wird. Erst der Weltkommunismus schafft dauerhaften Weltfrieden.

Bekämpfen wir die anti-kommunistische Propaganda der Weltbourgeoisie und die bürgerlich-revisionistische Geschichtsfälschung über den 9. Mai 1945 !

Putin hat die Ehre der Roten Armee des Genossen Lenin und Stalin in den Schmutz getreten. Heute ist die russische Armee dem Wesen nach nichts Anderes als die Hitler-Armee, nämlich eine Armee in den Händen der russischen Imperialisten. Für uns unterscheidet sich der westliche Imperialismus vom östlichen Imperialismus nur dadurch, dass der eine die Völker offen ausbeutet, unterdrückt und sie für ihre räuberischen Kriege verbluten lässt, während der andere das Gleiche tut, und dabei aber seine Verbrechen hinter einer "anti-imperialistischen" Fassade verbirgt. Deswegen wird das Weltproletariat über den Weltimperialismus nur siegen können, wenn es sowohl die offenen als auch die verkappten Imperialisten besiegt hat. Die Zerschlagung des russischen Imperialismus ist ein ausschlaggebender Teil der Zerschlagung des gesamten Weltimperialismus. Das hilft den ausgebeuteten und unterdrückten Völkern der Welt, die weltimperialistische Kette an ihrer schwächsten Stelle zu durchbrechen und sie damit Stück für Stück zu zerreißen, bis auch das letzte Kettenglied endgültig zerschmettert ist.

Dreht die Gewehre um und richtet sie gegen alle Imperialisten der Welt, also auch gegen Putin !

Die Ehre der Roten Armee des Genossen Lenin und Stalin wird erst wieder hergestellt sein, wenn sie den russischen Imperialismus in der zweiten sozialistischen Revolution zerschlagen hat, wenn die Rote Armee die Diktatur des russischen Proletariats zurück erobert hat und über dem Kreml die Sowjetfahne Lenins und Stalins weht. Die Sowjetfahne muss den Revisionisten, Neo-Revisionisten und Sozialfaschisten unbedingt aus der Hand gerissen werden. Die Sowjetfahne kann heute nur von den Stalinisten-Hoxhaisten in Russland und auf der ganzen Welt verteidigt werden, von niemandem sonst. Die Sowjetfahne von heute ist das Banner der 5 Klassiker des Marxismus-Leninismus - das Banner von Marx, Engels, Lenin, Stalin und Enver Hoxha in Russland und in allen wieder neu errichteten Sowjetrepubliken!

Die Ehre der Roten Armee des Genossen Lenin und Stalin wird erst wieder hergestellt sein, wenn in Russland alle Wurzeln des Revisionismus, Neo-Revisionismus und Sozialfaschismus vollständig und restlos ausgerottet worden sind.

Bauen wir in Russland eine starke Sektion der Komintern (SH) auf, die im Geiste der ruhmreichen Komintern und der bolschewistischen Partei Lenins und Stalins kämpft !

 

Von Stalin lernen - heißt siegen lernen !

WELTPROLETARIAT

VEREINIGE ALLE LÄNDER GEGEN FASCHISMUS UND SOZIALFASCHISMUS !

VERWANDELN WIR DEN IMPERIALISTISCHEN WELTKRIEG IN EINEN GLOBALEN BÜRGERKRIEG !

ES LEBE DIE SOZIALISTISCHE WELTREVOLUTION !

 

ES LEBE DIE DIKTATUR DES WELTPROLETARIATS !

 

ES LEBE DER 9. MAI 1945 !

 

 

 

 

 

 

 


Ernst Aust

"Wer sind die Hitler von heute?"

30. Jahrestag der Befreiung vom Hitlerfaschismus

Leitartikel des Jugend-Organs der Roten Garde

Nr. 2 - Mai 1975

(Beilage "Roter Morgen", Nr. 18 vom 3. Mai 1975)

 

9. Mai 1945

 

 

Grußadressen der Solidarität

 

Grußadresse der

deutschen Sektion

der Komintern (SH)

 

ES LEBE DER 9. MAI 1945

– DER TAG DER BEFREIUNG VOM HITLERFASCHISMUS !


Wir Kommunisten feiern den Tag der Befreiung vom Nazifaschismus

nicht am 8. Mai, sondern am 9. Mai 1945.


Der Unterschied zwischen den beiden Daten 8. Mai und 9. Mai kommt dadurch zustande, dass Stalin den 9. Mai als Feiertag proklamierte. Erst in der Nacht vom 8. auf den 9. Mai wurde die Kapitulation Nazideutschlands offiziell in Moskau übermittelt und geprüft.

Samstag 7.Mai 12.00 Uhr 2016  Kundgebung Martin Luther Patz
Aktionen zum Tag der Befreiung vom Nazifaschismus

Sonntag 8.Mai 1016 11 Uhr
Mahnmahl für russische und ukrainische Zwangsarbeiter
Friedhof Gögingen von Cobres-Str.  86199 Augsburg
Treffpunkt vor dem Haupteingang  10:45  Eingang Friedhofsweg/Parkplatz Hallenbad

9.Mai Die Wurzeln des Weltfaschismus durch die sozialistische Weltrevolution vernichten!

1945 - Der deutsche Imperialismus ist geschlagen, aber nicht zerschlagen.
1945 - Der Weltimperialismus ist geschwächt, aber USA und Großbritanien als imperialistische Großmächte übrig geblieben.
2016 - Dieselben Monopole in der BRD und auf der Welt an der Macht!

Die am 30. April vor 71 Jahren von Soldaten der Roten Armee auf dem Reichstagsgebäude in Berlin aufgepflanzte Rote Fahne mit Hammer, Sichel und (Spartakus)Stern wehte als Zeichen der vollständigen Niederlage der deutschen weltfaschistischen Bestie, die für die Weltherrschaftspläne ihrer Herren Krupp, Thyssen, Siemens , usw. millionenfach gemordet hat. Die Führer der Roten Armee, die Hauptlast des antifaschistischen Krieges zu tragen hatte, Genosse Stalin, konnte in seiner Ansprache an das sowjetische Volk verkünden:

" Der große Tag des Sieges über Deutschland ist gekommen. Von der Roten Armee und den Truppen unserer Verbündeten auf die Knie gezwungen, hat sich das faschistische Deutschland für besiegt erklärt und bedingungslos kapituliert." am 9.Mai 1945, Werke 15, S. 7)
Der 9. Mai ist ein Meilenstein in der Geschichte des Kampfes gegen den Faschismus , gegen den Imperialismus, für die Befreiung von Ausbeutung und Unterdrückung, für die Verwirklichung der Prinzipien des Sozialismus und Kommunismus. Für diese Ziele haben die Völker gegen den Nazifaschismus gekämpft, ob als Partisanen in Albanien oder im Hinterland der deutschen Faschisten und ihrer Kollaborateure, als Soldaten in der Roten Armee oder als Kämpfer der Internationalen Brigaden in Spanien gegen Franco und Hitler.
Für diese Ziele haben auch die besten der deutschen Arbeiterklasse gekämpft, die sich nicht unter das Joch des Faschismus beugten und im chauvinistischen Taumel Hitler hinterher rannten wie die Mehrheit der AFD-Idioten und Pegida-Anhänger.
71 Jahre nach diesem heroischen Sieg gilt es, z u   l e r n e n von diesem großen antifaschistischen Kampf der von den Nazihorden überfallenen Völker , im klaren Bewusstsein, dass es der Kampf dieser Völker war, der die Nazifaschisten vollständig besiegte, und nicht der bewaffnete Kampf der islamophoben Pimpfe der Neuzeit.

AUS DEM KAMPF GEGEN DEN DEUTSCHEN WELTFASCHISMUS LERNEN, HEISST:
DEN HEUTIGEN HAUPTFEIND, DEN DEUTSCHEN IMPERIALISMUS UND WELTIMPERIALISMUS OHNE ILLUSSIONEN ERKENNEN UND OHNE ILLUSSIONEN BEKÄMPFEN!

DER FADEN DER GESCHICHTE DES DEUTSCHEN - UND WELTIMNPERIALISMUS WURDE NICHT DURCHTRENNT!

Die Propagandisten des deutschen Imperialismus, all seine Repräsentanten in Regierungs- und Oppositionsparteien, ob CSU/CDU, ob SPD, AFD, sie alle verbreiten auf ihren heuchlerischen "Gedenkveranstaltungen" aus Anlass des 8.Mai in allen Varianten immer und immer wieder: Mit dem Sieg über den Nazifaschismus wurde der Weltfaschismus vernichtet, heute aber gäbe es angeblich in der BRD "die freiste Republik, die es je auf deutschen Boden gab", die mit der Vergangenheit zur Zeit des Nazifaschismus angeblich " nichts zu tun " habe. Sie reden von der " braunen Vergangenheit", so als ob der deutsche Faschismus historisch abgehakt sei, denn imerhin - so diese Demagogen - habe es " 71 Jahre demokratischen Wiederaufbau " gegeben.
Die sozialfaschistische D"K"P/SDAJ, diese Ausgeburt des Revisionismus, die trotz ihres Namens in Wahrheit ein erbitterter Feind des Kommunismus ist, verhält sich da keinen Dunst besser, trotz noch tieferer, darum aber nicht weniger verlogener Verbeugungen vor den Opfern des Faschismus. Ihre gemeinsamen Aktionen und Demonstrationen zum 7. und 8. Mai mit der SPD , PDS und Grünen zeigen dabei einmal mehr ihren Verrat an den antifaschistischen Kämpfern, vor allem den Kommunisten der KPD , die in tiefster Illegalität in Deutschland und der Weimaer Republik gegen den Faschismus kämpften .
Sie alle betrachten die Befreiung vom Faschismus vorwiegend oder gar ausschließlich "rein historisch".
Sehen wir einmal davon ab , daß selbtverständlich auch dabei immer wieder direkte Geschichtsfälschung betrieben wird ( so etwa, indem die kommunistische Gegenwehr geleugnet wird – insbesondere die Vorbereitung der KPD auf den bewaffneten Aufstand zur Verhinderung der Machtergreifung der Faschisten Ende 1932-Anfang 1933, die Rolle des sozialfaschistischen Sozialdemokratismus als Steigbügelhalter des Faschismus, als Saboteur am antifaschistischen Kampf geleugnet wird). Vor allem aber ist kennzeichnend:
Es wird verschwiegen und vertuscht, daß der deutsche Imperialismus den Hitlerfaschismus an die Macht gebracht hat für seinen imperialistischen Kampf um die Weltherrschaft, daß der Hitlerfaschismus für die imperialistischen Interessen der deutschen Bourgoisie den zweiten Weltkrieg entfesselt und alle barbarischen Verbrechen verübt hat.
Es wird verschwiegen und vertuscht , daß der deutsche Imperialismus aber am 9.Mai nur geschlagen und keinesfalls zerschlagen, vernichtet wurde . In den westlichen Besatzungszonen konnten die deutschen Imperialisten nach 1945 mit Hilfe vor allem der US-Imperialisten , aber auch der englischen und französischen Imperialisten rasch wieder ihre imperialistische Macht aufbauen als Vorposten gegen den Kommunismus. Die antifaschistischen und demokratischen Bewegungen wurden niedergeschlagen und unterdrückt, mit den alten Faschisten wurde der imperialistische Staatsapparat, das imperialistische System der Ausbeutung und Unterdrückung in der West-BRD wiederaufgebaut und gesichert. Heute sind in der BRD wieder dieselben Monopole an der Macht, die den Nazifaschismus befehligt hatten!  Eine andere Methode, den Faden der Geschichte des deutschen Imperialismus zu zerschneiden, wird von den Ökofaschisten , den "Grünen" und anderen Kräften propagiert, die sozusagen von der " anderen Seite" her verhindern, die historischen Lehren über den Faschismus auf die Gegenwart anzuwenden (beide Methoden treten ebenso vereint auf und ergänzen sich, wie sich an der Propaganda der D"K"P/SDAJ zeigt):
Ohne sich länger bei der Frage aufzuhalten, was denn eigentlich aus dem zwar geschlagenen, aber nicht vernichteten deutschen Imperialismus nach 1945 geworden  ist , wird einfach jede historische Betrachtung übersprungen. Wenn es gilt, des Sieges über den Faschismus zu " gedenken", wird einfach der deutsche Imperialismus als Träger des Hitlerfaschismus aus der Schusslinie genommen, indem "kurzgeschlossen" wird :
"Was der deutsche Imperialismus damals gewesen sei, das sei heute der US-Imperialismus".
Wir sind natürlich weit entfernt davon, den amerikanischen Imperialismus vor einem Vergleich mit dem verbrecherischen System Hitlers m o r a l i s c h in Schutz zu nehmen. Wenn wir heute in der BRD mit aller Entschiedenheit gegen diesen Vergleich ankämpfen, gegen den Versuch , den Klassenkampf auf den US-Imperialismus zu konzentrieren, dann einzig und allein deshalb, weil damit in nationalistischer Manier der "eigene" der deutsche Weltimperialismus direkt oder indirekt in Schutz genommen wird. Es ist- gewollt oder ungewollt- eine Hilfestellung fürden deutschen Imperialismus in seinem Konkurrenzkampf mit dem US-Imperialismus. Denn der Träger des deutschen Faschismus - der deutsche Imperialismus- lebt und ist heute in Gestalt des BRD-Imperialismus der Hauptfeind der sozialistischen Revolution der Arbeiterund Bauern in der BRD. Damals schlugen völlig zurecht die Wellen der Empörung hoch, wenn  Ronald Reagan den Besuch der Gräber von SS-Verbrechern, der faschistischen Wehrmacht ankündigt und diese von allen Kriegsverbrechen und Völkermord rehabilitiert und in aller Öffentlichkeit ehrt. Der populistische, rekationäre Präsidentschaftskandidat Donald Trump ist auch so ein Gurkenhals.


Unsere anti-imperialistische Generallinie ist klar positioniert:

Unter den Bedingungen der Globalisierung kann der anti-imperialistische Kampf im Weltmaßstab nichts Anderes sein als ein gemeinsamer Kampf aller Anti-Imperialisten der Welt zum Sturz des Weltimperialismus durch die sozialistische Weltrevolution.

Und welchen Beitrag leisten wir hierfür in unserem eigenen Land ?

Wir schwächen den deutschen Imperialismus, wo wir nur können, natürlich mit dem Ziel seines revolutionären Sturzes. Damit schwächen wir die gesamte weltimperialistische Kette und erleichtern ihren Durchbruch, ihr Zerreißen an der schwächsten Stelle. Nur darin kann unser internationalistischer Beitrag für den Sieg der sozialistischen Weltrevolution bestehen, ohne die es weder eine Befreiung vom Weltimperialismus, noch Befreiung von deutschen Imperialismus gibt, jedenfalls nicht unter den heutigen Bedingungen der weltweiten Verflechtungen der imperialistischen Mächte, die gemeinsam die Welt beherrschen.

Das ist die stalinistisch-hoxhaistische Dialektik des anti-imperialistischen Kampfes in Deutschland und in der ganzen Welt. In unserem Kampf gegen den deutschen Imperialismus als Hauptfeind im eigenen Land klammern wir natürlich nicht den Kampf gegen alle anderen imperialistischen und sozialimperialistischen Mächte aus, und natürlich auch nicht den Kampf gegen ihre reaktionären Handlanger in allen Ländern der Welt. Das wäre nicht nur idiotisch, sondern auch nur ein Vorteil, den wir ausländischen Imperialisten damit verschaffen, ihren deutschen Konkurrenten zu schwächen. Wenn wir das nationale und internationale Kampffeld gegen den Anti-imperialismus künstlich trennen oder gar gegeneinander stellen würden, dann würden wir entweder dem deutschen Imperialismus Vorteile gegenüber den anderen Imperialisten verschaffen, oder umgekehrt den anderen imperialistischen Mächten Vorteile gegenüber dem deutschen Imperialismus verschaffen. Wir wollen weder das Eine noch das Andere. Wir wollen den Weltimperialismus insgesamt beseitigen, was nicht ohne den Kampf gegen den deutschen Imperialismus möglich ist.

Die Komintern (SH) ist zudem die einzige politische Kraft in der Welt, die sich auf keine Seite der imperialistischen Weltbündnisse stellt. Man kann den Imperialismus nicht bekämpfen, wenn man sich unter die Fahne einer imperialistischen Macht gegen eine andere stellt. Das lehrt uns Enver Hoxha. Das Weltproletariat kämpft niemals unter der Fahne von irgendeiner imperialistischen Macht im Einzelnen und niemals unter der Fahne des Weltimperialismus – insgesamt. Das Weltproletariat kämpft eigenständig und unabhängig als einzige revolutionäre Klasse der Welt unter der eigenen revolutionären Fahne für den Sturz des Weltimperialismus im internationalen Maßstab und für den Sturz der Imperialisten und ihrer reaktionären Handlanger im jedem einzelnen Land der Welt. Das – und nichts Anderes versteht die Komintern (SH) unter dem anti-imperialistischen Kampf unter den heutigen Bedingungen der Globalisierung. Alles Andere ist Betrug am Weltproletariat, Verrat am Weltkommunismus und wird von uns entsprechend entlarvt und bekämpft, egal mit wieviel roter Farbe dieser Betrug und dieser Verrat übertüncht wird. Für uns unterscheidet sich der Imperialismus vom Sozialimperialismus nur dadurch, dass der eine die Völker offen ausbeutet, unterdrückt und sie für ihre räuberischen Kriege verbluten lässt, während der andere das Gleiche tut, und dabei aber seine Verbrechen hinter einer "anti-imperialistischen/sozialistischen" Fassade verbirgt. Deswegen wird das Weltproletariat über den Weltimperialismus nur siegen können, wenn es sowohl die offenen als auch die verkappten Imperialisten besiegt hat.

Das ist die anti-imperialistische Linie der deutschen Sektion der Komintern (SH).


Eine Seite der klassenkämpferischen Bedeutung  dieser Proteste, auch wenn sie sich mehr oder weniger gegen den Vollpfosten und millardenschweren Medienmogul Donald Trump (Republikaner) richtet, wird dabei jedoch leicht übersehen.  Damit wird vor aller Welt gezeigt ,daß sich die US-Imperialisten und die deutschen Imperialisten als gleichrangige imperialistische Räuber akzeptieren , daß der besiegte deutsche Imperialismus sich wieder zu einer imperialistischen Großmacht gemausert hat, obendrein bekennen sich die deutschen Imperialisten, NPD-Futzis, AFD-Idioten und Pegida-Vollpfosten ausdrücklich zu den verbrecherischen Stoßtrupps der Wehrmacht, zur SS und zur faschistischen Wehrmacht überhaupt.
Angesichts dieser politischen Demonstration von Merkel , Gauck und Obama zu folgern, daß heute der US-Imperialismus die e i n z i g e  imperialistische Macht in der Welt sei, gegen die sich heute der antiimperislistische Kampf konzentrieren müsse ( da er angeblich heute die Rolle des Nazifaschismus spiele), führt zu katastrophlen Konsequenzen:
Der deutsche Weltimperialismus mit all seinen Kolonien in - und außerhalb der EU würde als eine vergleichsweise harmlose Macht dargestellt, und das passt nur zu gut ins Bild, das seine Propagandisten wie die esoterischen Mahnwachen und die sogenannten "Reichsbürger" (diese Vollpfosten!) gerade angesichts des 9. Mai von ihm zeichnen. Sie alle verkünden, dass Hitlers Weltherrschaftspläne ad acta gelegt seien, dass die
Bundeswehr eine " Verteidigungsarmee, Friedensarmee, Stabilität, Demokratie" und ähnlicher Dreck sei, ein Krieg von deutschen Boden aus angeblich ein für alle Male "ausgeschlossen " sei, usw. Und siehe da: SPD-Grüne billigten 1999 die Kriegskredite wie 1914 zum militärischen Überfall auf Serbien und seit 2008 besetzt die Bundeswehrden Hindukusch in Nordafghanistan.

Niemals vergessen :
Unter den Verbrechen der deutschen faschistischen Rattensöldner muß besonders hervorgehoben werden , dass 27 Millionen Menschen (Soldaten, Partisanen und Zivilbevölkerung ) der Sowjetunion ermordet wurden. In Polen wurde jeder vierte Mensch ermordet , das sind 6 Millionen von ca 24 Millionen Einwohnern insgesamt. In den KONZENTRATIONSLAGERN der Faschisten wurden insgesamt mehr als 8 Millionen Menschen umgebracht, davon etwa 6 Millionen Juden. Allein im Vernichtungslager AUSSCHWITZ wurden 3 660 000 Menschen von den deutschen Faschisten vergast.
Die Zahl der Kriegsgefangenen und Zwangsarbeiter in Deutschland bzw. in von der faschistischen deutschen Armee besetzten Gebieten betrug  1940 bereits 1,1 Millionen Menschen , 1944 war diese Zahl auf 7,1 Millionen angestiegen.
Alles ungesühnte Verbrechen des Nazifaschismus
Tote im 2. Weltkrieg :
UdSSR  20 Mio Tote, 10,4% ; China 10 Mio tote, 2% ; Polen 4,028 Mio tote, 17,2 % ; Deutschland 6 Mio tote , 8,8 % ; Japan 2 Mio tote , 2,7 % ; Jugoslawien 1,706 Mio tote, 10,9% ; Frankreich 653000 tote , 1,6 % ; Griechenland 520000 , 7,2% ; USA 503000 , 0,4% ; Österreich 485000 , 7,2 % ; Rumänien 460000 , 3,4 % ; Ungarn 420000 , 3,0% ; Italien 410000 - 0,9% ; CSR 400000-2,7% ; GB 388000 - 0,8 % ; Niederlande 210000-2,3 % ; Belgien 88000-1,0% ; Finnland 84000- 2,2% ; Kanada 34000-0,3 % ; Albanien 28000 -2,5% ; Indien 24000-0,01% ; Australien 12000-0,2% ; Norwegen 10262-0,3 % ; Neuseeland 10000-0,6%; Luxemburg 5000-1,7 %    (bezogen auf die jeweilige Vorkriegsbevölkerung)

Die Wahrheit ist jedoch , daß die Fäden der räuberischen Geschichte des deutschen Imperialismus nicht durchgeschnitten sind und der deutsche Imperialismus heute eine imperialistische Großmacht und ein eigenständiger Kriegsherd ist, vor dem abzulenken auf keinen Fall geduldet werden darf.
Ob Ökofaschisten " Grüne" , die sogenannte " Friedensbewegung", D"K"P/SDAJ, die "Autonomen" oder "RAF" und " Revolutionäre Zellen", sie alle bestreiten, dass die deutschen Imperialisten heute aufgrund ihrer ökonomischen Stärke, ihrer internationalen politischen Rolle und nicht zuletzt aufgrund ihres militärischen Eingreifen im Ausland und in Schulen ( was auch faktisch Verfügungsgewalt über Atomwaffen einschließt ), in der Lage sind, mit dem US-Imperialismus , dem russischen Imperialismus, dem chinesischen Sozialimperialismus  und den anderen imperialilstischen Großmächten auf gleicher Ebene zu konkurrieren und zum Kampf um Hegemonie und Weltherrschaft auch einen weltweiten Krieg anzuzetteln , auf den sie sich verstärkt durch Militarisierung und Faschisierung , durch imperialistische Expansion und chauvinistische Propaganda der Pegida, AFD, NPD und Konsorten gegen andere Völker vorbereiten.
Die deutschen Imperialisten zielten von Anfang an auf R e v a n c h e  für die ihnen im antifaschistischen Krieg beigebrachte Niederlage, auf die Wiedererlangung alter Macht und Stärke. Diesen Weg haben sie bis heute sytematisch verfolgt und dieser Weg ist die zwingende Folge des von ihnen geretteten weltkapitalistischen Systems , seiner wesenseigenen Jagd nach Maximalprofit. Es stellt daher eine direkte Verharmlosung und Unterstützung des deutschen Imperialismus dar, wenn die sozialfaschistische DKP und die esoterischen Manwachen etwa Revanchegelüste nur den " von der CSU-CDU repräsentierten Teile(n)"  der herrschenden Klassen zuschreibt und damit den revanchistischen Charakter des deutschen Imperialismus und Weltimperialismus insgesamt verleugnet.
Dabei sind die revanchistischen Ziele des deutschen - und Weltimperialismus nichtn ur darauf beschränkt , das Gebiet des " Deutschen Reichs" von 1937 e i n z u v e r l e i b e n , sine Anbitionen betreffen alle verlorengegangenen Einflussgebiete, betreffen überhaupt das schon von Hitler verfolgte Ziel der Weltherrschaft.
Diese Pläne des deutschen - und Weltimperialismus sind keine irrealen Träume , sondern sie haben eine reale Basis in seiner Stellung als imperiallistische Großmacht , die fieberhaft militärische Aufrüstung und Kriegsvorbereitung in allen Bereichen betreibt. Gerade die umfassende Militarisierung , das Weiterleben des alten " Korpsgeistes" der (Bundes)wehrmacht , die oft unverholen Bewunderung für die " militärischen Leistungen" der Hitlerarmee zeigen, in welcher Tradition dies geschieht.
DIE AUFSTÄNDISCHEN VOLKSKRIEGER GEGEN DEN NAZIFASCHISMUS EHREN , HEISST, IHREN KAMPF UNTER DEN HEUTIGEN BEDINGUNGEN FORTSETZEN:
DEN DEUTSCHEN - UND WELTIMPERIALISMUS ZERSCHLAGEN, DIE WELTDIKTATUR DES WELTPROLETARIAT ERRICHTEN!

In allen Ländern waren es in erster Linie die Kommunisten und Bolschewisten , die an der Spitze des Aufstandes und des bewaffneten Kampfes gegen den Hitlerfaschismus standen. Ihre Erkenntnis , daß der Faschismus v o l l s t ä n d i g und mit der Wurzel ausgerottet werden muss, verlieh ihrem heroischen Kampf Kraft und Zielsetzung.
Im Bewusstsein, dass die wahren Verbrecher nicht nur einzelne Personen sind, sondern das gesamte System des Weltkapitalilsmus gestürzt werden muss, stellten sich die Besten der deutschen Arbeiterklasse gegen die Flut des Siegestaumels in den ersten Kriegsjahren und gegen den Rassenhass.
Unsere großen Vorbilder im Kampf gegen Weltfaschismus sind Ernst Thälmann, Grete Walter, Fiete Schulze, Wilhelm Fist, Konrad Blenkle, Bernhard Bästlein, John Scheer, Liselotte Hermann, Georg Schumann, Katja Wiederkirchner, Anton Seefkow, Edgar Andre und Hildegard J. Und viele Andere  (siehe Grafik unten )

Niemals vergessen:
Der faschistische Terror im INNEREN DEUTSCHLANDS lässt sich daran ablesen, dass etwa 300 000 Deutsche, die gegen die Faschis waren, in den Konzentrationslagern und Zuchthäusern offiziell hingerichtet oder einfach ermordet wurden. Die Zahl der Hinrichtungen durch die faschistische Klassenjustiz und der Wehrmachtsjustiz betrug allein 1944 ca 10000, und im Juli 1944 z.B. waren ca 200000 Häftlinge allein in den Gefängnissen und Zuchthäusern Hitlerdeutschlands.
Die unter Einsatz ihres Leben kämpfende Arbeiterbewegung in Deutschland konnte trotz solcher massiver Unterdrückung und Ausrottungspolitik n i c h t völlig ausgeschaltet werden.
An der Spitze des Antifaschowiderstands standen die Bolschewisten und Kommunisten wie zum Beispiel Enver Hoxha.
Aus Angaben aus den Jahren 1936 und 1937 wissen wir, dass allein in dieser Zeitspanne 20000 Kommunisten und 2000 Sozialdemokraten wegen anti-nazistischer Tätigkeit verhaftet wurden.
Angesichts von Millionen Deutschen, die Hitler blind folgten, sich in großem Umfang direkt an seinen Verbrechen beteiligten oder aber trotz besseren Wissens aus Angst und Feigheit sich nicht gegen den faschistischen Terror erhoben, selbst als sie der Hitlerfaschismus in den letzten Zügen lag, muss der Kampf der aktiven antifaschistischen Minderheit des deutschen Volkes , vor allem aus der Arbeiterbewegung , aber auch überhaupt jede erhliche antifaschistische Tätigkeit umso höher bewertet werden, da sie den gängigen Lügen und Ausreden der Mittäter und Mitverantwortlichen am Hitlerfaschismus Lügen strafen, die behaupten : Man konnte nichts tun!!
Sie stehen für viele : Kommunistische und bolschewistische Kämpfer , die ihr Leben gaben im Kampf gegen den Faschismus, für Weltsozialismus und Weltbolschewismus.


"Die Geschichte unseres Leben ist hart, deshalb fordert sie ganze Menschen. Du, ich und alle Mitkämpfer für unsere große Sache müssen alle stark, fest kämpferisch und zukunftssicher sein. Denn SOLDAT DER REVOLUTION sein heißt, unverbrüchlicheTreue zur Sache halten, eine Treue, die sich im Leben und Sterben bewährt, heißt unbedingte Verlässlichkeit, Zuversicht, Kampfesmut und Tatkraft in allen Situationen zeigen. Die Flamme, die uns umgibt wie ein Leuchtfeuer auf den Kampfgefilden unseres Lebens begleiten. Treu und fest, stark im Charakter und siegesbewusst im Handeln, so und nur so werden wir unser Schicksal meistern und unsere revolutionären Pflichten für die große historische Mission, die uns auferlegt ist, erfüllen und dem wirklichen SOZIALISMUS zum endgültigen Sieg verhelfen ": (Ernst Thälmann, " Antwort auf Briefe eines Kerkergenossen in Bautzen" , Januar 1944)

Sie taten dies trotz schwierigster Bedingungen. Durch ihren Mut und ihre Standhaftigkeit bewiesen sie, dass die Arbeiter in Deutschland keinesfalls vollständig den Sog faschistischer Ideologie und Politik geraten waren. Ende 1932-Anfang 1933 organisierte die KPD den bewaffneten Aufstand, der verraten wurde bevor er begann, von Verrätern aus den eigenen Reihen (Die Rolle Dimitroffs im Reichstagsbrand). Durch ihren Kampf zeigten sie die Mitverantwortung großer Teile des deutschen Volkes an den Verbrechen ihrer Herren, der imperialistischen Monopolbourgoisie. Diese Kämpfer gegen den deutschen Faschismus wiesen die Perspektive , ein  a n d e r e s Deutschland aufzubauen , das sich einreiht in den weltweiten Kampf zur Beseitigung jeglicher Ausbeutung , der Vernichtung der Ursachen von ungerechten , ungerechtfertigten Kriegen gegen die Völker.
Bei der Verwirklichung dieser Perspektive nach 1945 war die siegreiche Rote Armee Stalins, die als Befreier vom Joch des Faschismus bis in die Hauptstadt Berlin kam, eine unbestreitbare  tatkräftige Hilfe, gestützt auf die Maschinengewehre  und Panzer der Roten Armee, konnten sich die Kommunisten und Bolschewisten gemeinsam mit allen ehrlichen Kampfgefährten  und Mitstreitern in Ostdeutschland , in der sowjetisch besetzten Zone entfalten, um den Faschismus von Grund auf zu beseitigen.
Die Symphatien und Hoffnungen aller demokratisch gesinnten Kräfte lagen nach 1949 bei der DDR, den ersten Staat, der sich den Frieden mit den Völkern, der Wiedergutmachung der Verbrechen des deutschen Imperialismus, den Kampf gegen Wurzeln und Folgen des deutschen Faschismus zur Aufgabe gestellt hatte, der die Monopole enteignete, die Grund herren verjagt und zum ersten Mal in der deutschen Geschichte nach der Münchner und bayrischen Räterepublik und der Ausrufung der der freien sozialistischen Republik durch Karl Liebknecht,  den Weg des Aufbaus einer Gesellschaftsordnung ohne Ausbeutung, den Weg des Aufbaus des Sozialismus beschritt.
Doch die positiven Ansätze und vielversprechenden Entwicklungsmöglichkeiten wurden von den modernen Revisionisten verraten und zunichte gemacht. Nicht n u r durch die offene Konterrevolution des westlichen Kapitalismus am 6. Juni 1953 und der alten Faschisten und Sozialfaschisten wurden die hoffnungsvollen Keime erstickt, sondern durch die schleichende Entwicklung der führenden Kräfte der DDR aus Dienern der Arbeiterklasse zu deren H e r r e n , zu neuen Ausbeutern, mit einer Partei und einem Staatsapparat in Händen, die aus einer Waffe der Arbeiter und Bauern  schrittweise zu einer Waffe gegen die Arbeiter und Bauern wurden. Die DDR entartete zu einer bürgerlichen Diktatur des Kapitalismus.
Dieser Prozeß der R e v i s i o n der grundlegenden Lehren des Marxismus-Leninismus in Theorie und Praxis ging einher mit eben einem solchen Prozeß der E n t a r t u n g von Partei und Staat in der SOWJETUNION nach Stalins Tod und in anderen Ländern der Volksdemokratie bis hin zur Beteiligung der Truppen der DDR an der verbrecherischen sozialimperialistischen Intervention der "sowjetischen Armee" gegen die Tschechoslowakei 1968. oder die imperialistische Intervention und Bombardements der russischen Streitkräfte und Armee aktuell in Syrien.
Der starke Antikommunismus in der BRD und der EU ist wesentlich geprägt von den überwiegend  negativen Erfahrungen der DDR und den anderen revisionistischen Ostblockstaaten (des Warschauer Pakts ) zu einem abschreckenden Beispiel , zu einer fürchterlichen Karrikatur auf den einzigen (absterbenden)  Staat, der wirklich die Interessen der Mehrheit der Werktätigen vertritt : Die Diktatur des Proletariats.
Wäre in der DDR wirklich die Diktatur des Proletariats verwirklicht gewesen, wäre allen Schwierigkeiten zum Trotz der sozialistische Aufbau dort Realität gewesen, dann wäre die Propagierung der proletarischen Revolution, der Kampf um die Diktatur des Proletriats , den Weltsozailismus und Kommunismus heute viel einfacher.
Lernend vom Kampf der Helden des anti-nazifaschistischen Widerstand, gilt es gerade angesichts dieser schwierigen Lage bewusst zu machen, sich nicht vor Schwierigkeiten zu beugen, trotz erschwerter Bedingungen den Kampf aufzunehmen, ohne Illusionen über Feinde des Weltproletariats ihr Vermächtnis  zu erfüllen und unter den heutigen Bedingungen den Kampf fortzusetzen zur Zerschlagung des Fluch beladenen Weltimperialismus im allgemeinen, und insbesondere den deutschen Imperialismus. Doch die Arbeiterklasse und die Bauern werden dieses Vermächtnis nur siegreich erfüllen können, wenn sich die weltrevolutionäre und das Weltproletariat heute bewusst werden, dass die Probleme der proletarischen Revolution in der BRD nur durch eine stalinistisch-hoxhaistische Weltpartei zu lösen sind, durch den Aufbau der deutschen Sektion der Komintern (SH), die sich von den lehren von Marx, Engels, Lenin, Stalin und Enver Hoxha leiten lässt und die sozialistische Revolution in Deutschland auf die Tagesordnung gesetzt hat.

TROTZ ALLEDEM!


Das war der Kampf der SPARTAKUSGRUPPE um Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht , als sie der deutsch-chauvinistischen Welle im 1. Weltkrieg entgegen traten und den Sturz dieses System , zum BÜRGERKRIEG, ZUR ZERSCHLAGUNG DES STAATSAPPARATS DER DEUTSCHEN BOURGOISIE ausriefen.

TROTZ ALLEDEM!
Das war die Losung der von Ernst Thälmann geführten Kommunistischen Partei auch in der dunklen Zeit des Faschismus , als viel zu viele , ja Millionen ohne Widerstand zu leisten, Hitler hinterherrannten , wie sie es heute mit AFD, Pegida , den Islamischen Staat IS und seine dazugehörige Salafistenbrut ( Bolgesam - Bolschewisten gegen die Salafizierung des Morgenlandes ihr Vollpfosten!!! ) ,stellenweise NPD und anderen faschistischen Organisationen tuhen

TROTZ ALLEDEM!


Trotz tausendfachem Betrug von den offenen Verteidigern des deutschen und russischen  Imperialismus  bis zu den Sozialfaschisten der D"K"P und SDAJ , trotz Aberglauben an "diesen Staat" , trotz Unglauben an die Möglichkeit des Aufbaus des wirklichen Weltsozialismus, einer weltproletarischen Demokratie für die working class und Bauern im System der Diktatur des Weltproletariats über  a l l e Ausbeuterklasen und al l e Reaktionäre...

TROTZ ALLEDEM!

Es gibt überhaupt keinen anderen Weg als den schwierigen, gewundenen , langen Weg über den Aufbau einer wirklich wissenschaftlich fundierten stalinistisch-hoxhaistischen Partei der Besten der working class und Bauern, die auf allen Gebieten den Kampf für das Endziel , die KLASSENLOSE GESELLSCHAFT  f ü h r t , an der Spitze der working class , Bauern und ihre Verbündeten , den unteren Schichten der Bauern und der anderen ausgebeuteten, ausgebeuteten, verarschten Werktätigen steht.


ES LEBE DIE SOZIALISTISCHE WELTREVOLUTION  DER BEWAFFNETEN ARBEITER UND BAUERN IN DER BRD UND AUF DER GANZEN WELT!
ES LEBE DIE WELTDIKTATUR DES WELTPROLETARIATS!
ES LEBE DER STALINISMUS-HOXHAISMUS [ DER HEUTIGE MARXISMUS-LENINISMUS] !

ES LEBE DER PROLETARISCHE INTERNATIONALISMUS!
TOD DEM WELTIMPERIALISMUS!
TOD DEM DEUTSCHEN IMPERIALISMUS!
ES LEBE MARX, ENGELS, LENIN, STALIN UND ENVER HOXHA!

ES LEBE DER 9. MAI – DER TAG DER BEFREIUNG VOM HITLERFASCHISMUS !

 

 

 

 

Auswertung zu den Aktionen am 7. und 8. Mai

Ende des Hitlerfaschismus



Teilnehmer am Sa. 7.Mai 2016

VVN-Bda  Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten
" Stadtschülervertretung Augsburg"
sozialfaschistische "S"DAJ
Verdi Jugend Augsburg
AFI Augsburger Friedensinitiative
DKP
Jusos
DFG-VK Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen e.V.
MLPD/Rebell
Jusos Hochschulgruppe
deutsche Sektion Komitern (SH)

Im Grunde ist ja alles schon im Aufruf gesagt worden und es verhielt sich ähnlich wie die Einschätzung zum Ostermarsch, siehe Aufruf unter der Kategorie Abwiegler und Friedensheuchler.

Die Sozen verkauften Streuselkuchen, am Mikro wurde hässliche Mucke gespielt und die destruktiven Redebeiträge waren inhaltlos. Die "S"DAJ supportete JUSO Stände, bei denen sie sicher auch eine "Doppelmitgliedschaft" unterhalten.
Im Stadtzentrum gab es Stände von EU-Propaganda , CSU und türkischen Faschisten, ( deren Flyer wir grad nicht finden) und so hatte die ganze Veranstaltung doch irgendwo ein Glaubwürdigkeitsproblem. Erwartungsgemäß waren auch nicht so viele dort. Und wenn man nicht gewillt ist, sich von einer derartigen Ausrichtung zu distanzieren, was will man da erwarten. Einen Arbeiter, Bauern und Soldaten haben sie jedenfalls nicht im Gepäck.
Die sozialfaschistische "D"KP verkaufte stattdessen  lieber Sankt Georg Bänder und übernimmt damit blind  die Propaganda des russischen Imperialismus. In ihrer Propagada hieß es salopp gesagt , die St. Georg Bänder seien 1941-45 im großen Vaterländischen Krieg wieder eingeführt, restauriert  worden, obwohl sie während der Oktoberrevolution abgeschafft worden. Von Stalin kein Sterbenswörtchen.
Die sozialfaschistische D"K"P entblödet sich sogar so sehr, dass sie auf ihrem 21. Parteitag beschloss den Begriff "Marxismus-Leninismus" aus dem Programm zu nehmen, weil es ihnen zu " starr und dogmatisch " ist. Wie tief kann man eigentlich noch sinken? Dümmer geht`s nimmer und so biedert sich die sozialfaschistische D"K"P der herrschenden Politik des russischen Staates an.

Zum Sankt Georg Band : Die Geschichte des Sankt-Georgs-Bandes reicht zurück ins 18. Jh. des Russischen Kaiserreichs. (zwei orangene und schwarze Bänder) Das Band entstand aus dem Russischen Orden des Heiligen Georg, der 1769 als höchste militärische Auszeichnung des russischen Reiches begründet wurde. Während der Orden nur als Einzelauszeichnung verliehen wurde, wurde das Band teilweise ganzen Regimentern oder Einheiten für besondere Tapferkeit bei Kampfeinsätzen verliehen. Es wurde damit deren militärisches Banner. Ab 1806 wurden Sankt-Georgs-Bänder als Kampfauszeichnung an verdiente Mitglieder der russischen Garde und der kaiserlichen Leibgarde verliehen. Das Band wurde an einer Pike geführt, deren Spitze von dem Georgskreuz besetzt war. Dies stellte die höchste kollektive Auszeichnung der russischen Streitkräfte bis zur Oktoberrevolution von 1917 dar, als die Auszeichnung abgeschafft wurde. heute wird es wieder von Putin benutzt für seinen imperialistischen Krieg. Das Georgsband wird übrigens auch von den Putinspeichelleckern in der Ukraine verehrt. Hinter dem Georgsband verbergen sich heute die Reaktionäre. Es wird so getan, als ob der antifaschistische, anti-imperialistische Kampf der Sowjetunion im Zweiten Weltkrieg heute von Putin "fortgesetzt" wird.

Aber lassen wir doch mal die sozialfaschistischen Krächzer zu Wort kommen.
Neben den üblichen Schreihälsen führen wir hier mal ganz großes Kino aus der sozialfaschistischen Kloake vor  : Chris Sedlmaier, 'Schillerstraße 40, 01855 Sebnitz
der unserer 3. Internationale auch feindlich gegenüber gesinnt ist und regelmäßig antibolschewistisch gegen uns hetzt:

im Wortlaut:"

Chris Sedlmair

27. Februar 11:21

Ich habe hier von einer russischen Genossin eine St Georg's Medallie mit Stalin drauf aus dem Großen Vaterländischen Krieg.


Chris Sedlmair

27. Februar 11:22

Die als Kommmunisten getarnten Ratten, die in der Linken lügen über Putin verbreiten sind einfach zu dumm und unwissend um Erfolg zu haben. ;) Nicht mein Problem. "Ratten" ist seit dem Söldner-Überfall auf Libyen mit NATO-Luftunterstützung ein gängiger Begriff für imperialistische Agenten. Ich finde den Begriff immer noch besser, wie den Begriff "Kakerlaken", der in Kreisen syrischer Patrioten für die FSA verwendet wird."""


Diese Sozialfaschisten unterstellen also Stalin würde die Prinzipen der Oktoberrevolution verraten , mehr noch gar mit Füßen treten. Eine wage Behauptung.

Dieser geistige Synapsenpogo hat aber rein gar nix mit der Realität zu tun.

Damit darüber Klarheit besteht,  werden wir  das aber nicht mit eigenen Worten machen, sondern die entsprechenden Zitate aus Stalins Schrift  "Der internationale Charakter der Oktoberrevolution". direkt anführen.

* Die Oktoberrevolution leitet die Epoche der proletarischen Revolutionen ein:

"Die Oktoberrevolution ist vor allem dadurch bedeutsam, daß sie die Front des Weltimperialismus durchbrochen, die imperialistische Bourgeoisie in einem der größten kapitalistischen Länder gestürzt und das sozialistische Proletariat an die Macht gebracht hat.

Die Klasse der Lohnsklaven, die Klasse der Gehetzten, die Klasse der Unterdrückten und Ausgebeuteten ist zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit zur Stellung einer herrschenden Klasse emporgestiegen und ihr Beispiel wirkt ansteckend auf die Proletarier aller Länder.

Das bedeutet, daß die Oktoberrevolution eine neue Epoche eröffnet hat, die Epoche der proletarischen Revolutionen in den Ländern des Imperialismus." (S. 208)

* Die Enteignung der Grundbesitzer und Kapitalisten:

"Sie hat den Gutsbesitzern und Kapitalisten die Produktionsinstrumente und -mittel weggenommen und in gesellschaftliches Eigentum verwandelt und so dem bürgerlichen Eigentum das sozialistische Eigentum entgegengestellt. Sie hat damit die Lüge der Kapitalisten entlarvt, daß das bürgerliche Eigentum unantastbar, heilig, ewig sei". ( S. 208)

* Zerschlagung des bürgerlichen Staatsapparates / bürgerliche und proletarische Demokratie:

"Sie hat der Bourgeoisie die Macht entrissen, hat der Bourgeoisie die politischen Rechte genommen, den bürgerlichen Staatsapparat zerstört und die Macht den Sowjets übergeben und so dem bürgerlichen Parlamentarismus, der kapitalistischen Demokratie, die sozialistische Macht der Sowjets, die proletarische Demokratie, entgegengestellt". (S. 208-209)

* Das Proletariat an der Macht:

" Die unzweifelhaften Erfolge des Sozialismus in der UdSSR an der Front des Aufbaus haben anschaulich gezeigt, daß das Proletariat imstande ist, das Land erfolgreich ohne die Bourgeoisie und gegen die Bourgeoisie zu regieren, daß es imstande ist, die Industrie erfolgreich ohne die Bourgeoisie und gegen die Bourgeoisie aufzubauen, daß es imstande ist, die ganze Volkswirtschaft erfolgreich ohne die Bourgeoisie und gegen die Bourgeoisie zu leiten, daß es imstande ist, den Sozialismus trotz der kapitalistischen Umkreisung erfolgreich aufzubauen.

Die alte ‘Theorie’, daß die Ausgebeuteten nicht ohne die Ausbeuter auskommen können, ebenso wie der Kopf und die übrigen Körperteile nicht ohne den Magen auskommen können, ist nicht nur Eigentum des aus der Geschichte des Altertums bekannten römischen Senators Menenius Agrippa. Diese ‘Theorie’ bildet jetzt den Eckstein der politischen ‘Philosophie’ der Sozialdemokratie im allgemeinen und der sozialdemokratischen Politik der Koalition mit der imperialistischen Bourgeoisie im besonderen. Diese ‘Theorie’, die den Charakter eines Vorurteils angenommen hat, bildet heute eins der ernstesten Hindernisse auf dem Wege zur Revolutionierung des Proletariats der kapitalistischen Länder. Eines der wichtigsten Ergebnisse der Oktoberrevolution ist die Tatsache, daß sie dieser verlogenen ‘Theorie’ einen tödlichen Schlag versetzt hat." (S. 209-210)

* Die Oktoberrevolution leitet die Epoche der nationalen und kolonialen Revolution im Bunde mit dem Proletariat und unter Führung des Proletariats ein:

"Die Oktoberrevolution hat den Imperialismus nicht allein in den Zentren seiner Herrschaft, nicht allein in den ‘Mutterländern’ erschüttert. Sie hat auch einen Schlag gegen das Hinterland des Imperialismus, gegen seine Peripherie geführt und die Herrschaft des Imperialismus in den kolonialen und abhängigen Ländern untergraben.

Die Oktoberrevolution, die die Gutsbesitzer und Kapitalisten gestürzt hat, sprengte die Ketten der nationalen und kolonialen Unterdrückung und befreite von ihr ausnahmslos alle unterdrückten Völker eines riesigen Staates. Das Proletariat kann sich nicht befreien, ohne die unterdrückten Völker zu befreien. Einen charakteristischen Zug der Oktoberrevolution bildet die Tatsache, daß sie diese nationalen und kolonialen Revolutionen in der UdSSR nicht unter der Fahne der nationalen Feindschaft und der Zusammenstöße zwischen den Nationen durchgeführt hat, sondern unter der Fahne des gegenseitigen Vertrauens und der brüderlichen Annäherung zwischen den Arbeitern und Bauern der Völker der UdSSR, nicht im Namen des Nationalismus, sondern im Namen des Internationalismus.

Gerade weil die nationalen und kolonialen Revolutionen in unserem Lande unter der Führung des Proletariats und unter dem Banner des Internationalismus vor sich gegangen sind, gerade darum sind die Pariavölker, die Sklavenvölker zum ersten Male in der Geschichte der Menschheit zur Stellung von Völkern emporgestiegen, die wirklich frei und wirklich gleich sind, und ihr Beispiel wirkt ansteckend auf die unterdrückten Völker der ganzen Welt.

Das bedeutet, daß die Oktoberrevolution eine neue Epoche eröffnet hat, die Epoche der kolonialen Revolutionen, die in den unterdrückten Ländern der Welt im Bunde mit dem Proletariat und unter Führung des Proletariats durchgeführt werden."

(S. 210-211)

* Grundlegende Wendung in der Geschichte der Menschheit:

"Sie setzt sich nicht das Ziel eine Ausbeutungsform durch eine andere Ausbeutungsform, eine Ausbeutergruppe durch eine andere Ausbeutergruppe zu ersetzen, sondern jede Ausbeutung des Menschen durch den Menschen zu beseitigen, alle und jede Ausbeutergruppen zu vernichten, die Diktatur des Proletariats aufzurichten … eine neue, klassenlose, sozialistische Gesellschaft zu organisieren .

Eben deshalb bedeutet der Sieg der Oktoberrevolution eine grundlegende Wendung in der Geschichte der Menschheit, eine grundlegende Wendung im historischen Schicksalslauf des Weltkapitalismus, eine grundlegende Wendung in den Kampfmethoden und den Organisationsformen, in der Lebensweise und den Traditionen, in der Kultur und der Ideologie der ausgebeuteten Massen der ganzen Welt.

Das ist der Grund, weshalb die Oktoberrevolution eine Revolution von internationaler, von Weltbedeutung ist.

(S. 207-208, alle Zitate aus: Stalin, "Der internationale Charakter der Oktoberrevolution", Bd. 10, alle Hervorhebungen von Stalin)

Wem das als Gegenargumentation noch nicht ausreicht, der sei daran erinnert, daß als praktisches Ergebnis des internationalen Charakters der Oktoberrevolution revolutionäre Kämpfe des Proletariats der kapitalistischen Länder, wie auch der nationalen Befreiungsbewegungen der kolonialen und halbkolonialen Länder nach 1917 gewaltig anschwollen und auf der Tagesordnung standen. Wir erinnern nur an Albanien, China, Indien, Türkei, Brasilien, etc. Wir erinnern an die revolutionären Kämpfe in Deutschland in den zwanziger Jahren, an die ungarische Räterepublik etc. All diese revolutionären Kämpfe der zwei Ströme der proletarischen Weltrevolution hatten sich die Prinzipien der Oktoberrevolution auf ihre Fahne geschrieben.


Am Sonntag dem 8. Mai waren wir noch am Mahnmahl für ukrainische und russische Zwangsarbeiter am Friedhof Göggingen   auf der  Von-Cobres-Str.
Eine Gruppe Spätaussiedler verlasen Gebete und es wurden russische , ukrainische Fahnen und Sankt Georg Bänder an die Grabsteine gehängt. Unser Ansicht nach Grabschändigung, denn die rote Armee und Partisanen kämpften im großen Vaterländischen Krieg für die Sowjetunion Lenins und Stalins als bolschewistische Partisanen, und nicht für " die Größe des russischen Reiches " à la Putin. Die Ukrainische Fahne, Wappen  hatte merkwürdig anmutende Ähnlichkeiten mit den faschistischen Bataillonen in der Ukraine, die dort derzeit rumtoben. Von den Sankt Georg Bändern distanzierte sich auch die VVN nicht, mehr noch ,sie trugen sie auch noch.
Mit gesenkten Haupt " den Toten zu gedenken" ist auch nicht im Sinne der Märthyrer des großen Vaterländischen Krieges. Es gilt den Kampf fortzusetzen und die Faschisten jeder colour zu bekämpfen, wo es nur geht. Das ist die eigentliche Lehre aus dem 9. Mai. Ewiger Ruhm der Sowjetmacht Lenins und Stalins in der Oktoberrevolution und im großen Vaterländischen Krieg, so wie der Volksrevolution der bolschewistischen Partisanen in Albanien als Meilensteine in der Menscheitsgeschichte des Klassenkampfes und der Arbeiter-Bauernbewegung!

 


Gedichte zum 9. Mai 1945:


(1)

 

Hast du den Kampf gegen den Faschismus noch nicht wie sie verpennt?
Machst du nicht mit bei einer Sache, deren Ziel du gar nicht kennst?
Hast du auch die Schnauze voll von den Reden , die sie schwingen
und hältst du dir die Ohren zu wenn sie ihre Lieder singen?

Burgfrieden und friedliche Koexistenz - revisionistischer Scheiß
Das bringt doch Arbeiter und Bauer nur auf`s Gleis
Faschisten auf die Fresse zu jeder Zeit
Die ganze Welt brennt lichterloh
ja dich und dich machen Sankt Georgbänder und eiserne Kreuze froh
Harmonie und Frieden - Hippiescheiß
Sozial-und Nazifaschisten auf die Fresse zu jeder Zeit
Die ganze Welt ist voll davon, working class pride!!


Und dann wird am 7. 8. 9.Mai protestiert weil Bauern und Proleten die Nazis hassen
Studenten schrein "Nazis raus" die ganzen feige Massen
Denn nachts in ihrer Straße da holen die sich keine blutige Nase
Das ginge ja zu weit, denn dazu gehört Courage

Burgfrieden und friedliche Koexistenz - revisionistischer Scheiß
Das bringt doch Arbeiter und Bauer nur auf`s Gleis
Faschisten auf die Fresse zu jeder Zeit
Die ganze Welt brennt lichterloh
ja dich und dich machen Sankt Georgbänder und eiserne Kreuze froh
Harmonie und Frieden - Hippiescheiß
Sozial-und Nazifaschisten auf die Fresse zu jeder Zeit
Die ganze Welt ist voll davon , - working class pride!!



(2)


We learn to fight from Stalin, we learn to fight from Enver
We´ ve got the gun in our hand - We are stronger than before  united  and win  ever
We want a socialist European Nation in a socialist world where we live in unity
Our battle and classwar  cry for all time will be : the socialist world revolution is our victory!
Class pride world wide! wokers  of all countries unite! World proltarian unite all countries!
We don´t believe the lies they tell about our history
We know the truth , we ´ re fighting for the final class war victory
class war und socialist world revolution is our pleasure, the world proletariat on our side.
In the memory our soldiers which had fought, bled und died         class pride world wide!



(3)


Scheiß Nazifaschisten, bei euch kriegt das Weltproletariat `nen Hals
Auch Allahfaschisten der IS geben sich so, oh gleich knallts
Die neuen Dschiadisten, jeder Taliban würde sich schäm,
denn im Gegensatz zu denen, sind die noch angenehm

Und dann die "Nachtwölfe" Shopperhocker auch denen trauen Proleten nicht
Fahren im Winter Auto , nein Rocker sind das nicht
  imperialistische Blechgruppenkultur
in (neo)zaristischer Mafiastruktur
keine Antifaschisten, Biker außer Dienst,
nein Yuppies und Putinspeichellecker in jeans

Und die verlausten Anarchozecken können wir nicht verstehn
Gehen zum Essen auf die Wiese und nennen sich linksextrem
Haben keine Froinde, hetzen gegen proletarische Genossen
Schreien Fuck off unitiy , dafür seid ihr zum Kotzen!

Doch unterdrückte Völker haben noch Würde, bleiben einfach stehn
Es kommt die Zeit und auch Bauern werden sehn
Auch Landproletarier machen nicht den Kasper
nein Proletarier aller Länder bleiben sich treu
sind nicht geboren zum wiederkäuen

Trotzkisten sind nicht gern bei uns, sind sonst so allein
drum sei euch geschenkt der allerletzte Reim
Niemand will euch verstehen
keiner kann euch sehen
Im Endeffekt seid ihr nur Maden, die auf 2 Beinen gehen.

 




 

historische Ereignisse der revolutionären Weltbewegung

9. Mai 1945

Sieg über den Hitler-Faschismus

 

WELTPROLETARIAT

VEREINIGE ALLE LÄNDER GEGEN FASCHISMUS UND SOZIALFASCHISMUS !

 

 

 

September 2015

150 Jahre NGG

- kein Grund zum feiern.



Auch  die NGG ist ein Anhängsel des DGB.
Aber lassen wir sie doch selber  mal zu Wort kommen:


"Liebe Kolleginnen und Kollegen,

 landauf, landab fanden in diesem Jahr bereits Veranstaltungen anlässlich des 150-jährigen Bestehens der NGG statt. Nun ist es bei uns soweit – in der Region Schwaben findet die Geburtstagsfeier

 am kommenden Samstag, 19. September, von 11 bis 15 Uhr

im Haus St. Ulrich, Kappelberg 1, in Augsburg statt.

 Wir veranstalten ein Familienfest. Das Spielmobil sorgt dafür, dass bei den Kindern keine Langeweile aufkommt.

 Als  Gast haben wir Günter Wallraff eingeladen. Er arbeitete in verschiedenen Unternehmen, um dort Missstände aufzudecken. Bei der Burger King GmbH half er, unsere Betriebsräte und NGG-Mitglieder zu schützen. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen, u. a. den Literaturpreis der Menschenrechte (1985), den Anti-Mobbing-Award (2011) und den Deutschen Fernsehpreis für seine Undercover-Reportage „Team Wallraff“.

 Es wird aber auch viel Freiraum geben, um sich die Ausstellung „150 Jahre NGG“ anzusehen oder sich an den Infoständen des ACE oder der GUV Fakulta zu informieren.

 Selbstverständlich haben wir Essen und Trinken bestellt und das Duo RoadShot sorgt mit Rockabilly aus Augsburg für gute Laune.

 Also – macht euch auf den Weg und feiert mit uns 150 Jahre Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten!

 Im Anhang findet ihr die Einladung mit den Abfahrtszeiten der Busse. Anmeldungen nehmen wir noch entgegen.

 Mit kollegialen Grüßen
das Team der Region Schwaben"



Das hat nichts mit Klassenkampf zu tun !

RGI - jetzt erst recht!


Nieder mit den sozialfaschistischen DGB!
Hinfort mit den komischen "Umweltgewerkschaften", die Proteste immer weiter weg vom Klassenkampf, Klassenkämpfe und der Arbeiterbewegung entfernen!

RGI - heute!

 

Weltkommunistische Basisarbeit im Betrieb

Weltrevolutionäre Strategie und Taktik im Klassenkampf

 

Was ist die weltrevolutionäre Gewerkschaftslinie der Komintern (SH) ?

Wir Stalinisten-Hoxhaisten verteidigen die RGO-Linie von Ernst Thälmann und die RGI-Linie der Komintern Lenins und Stalins.

Wir wenden diese einzig richtige revolutionäre Gewerkschaftslinie auf die heutigen Verhältnisse korrekt an, genauso wie es die KPD/ML in den 70er und 80er Jahren getan hat. Ernst Aust war der Initiator für die Wiedergründung der RGO von Ernst Thälmann. Die Komintern (SH) war der Initiator der Wiedergründung der Roten Gewerkschaftsinternationale und der Fortsetzung der RGO-Linie von Ernst Thälmann und Ernst Aust.

Wir folgen der Linie der sozialistischen Gewerkschaften in der Sowjetunion Lenins und Stalins ebenso wie der im sozialistischen Albanien von Enver Hoxha.

Das ist die revolutionäre Gewerkschaftslinie der Komintern (SH), nämlich die Fortsetzung der kommunistischen Weltgewerkschaftsbewegung unter den heutigen Bedingungen der Globalisierung.

Damit haben wir uns klar mit unserer Gewerkschaftslinie positioniert, mit der wir uns von allen reformistischen, revisionistischen, trotzkistischen, maoistischen, anarcho-syndikalistischen und anderen opportunistischen Strömungen in der internationalen Gewerkschaftsbewegung scharf abgrenzen und diese bekämpfen.

Wir haben immer klar gesagt, wozu uns die Gewerkschaftsarbeit dient - als Hebel des Klassenkampfes bis hin zur sozialistischen Weltrevolution, als Hebel zur Abschaffung der Lohnsklaverei, als Hebel zur Schaffung einer Gesellschaft ohne Ausbeutung und Unterdrückung, als Hebel für eine kommunistische Weltgesellschaft, in denen es keine gelben Gewerkschaften mehr geben wird.

 

Die deutsche Sektion Komintern (SH) zeigt im folgenden einen Beitrag von befreundeten RGO-Aufbauzellen und - Gewerkschaftern zur Frage weltrevolutionärer Betriebs- und Gewerkschaftsarbeit. Wir halten diesen Beitrag wichtig für den Klassenkampf, der in der bolschewistischen Weltbewegung in der BRD und auf der Welt dringend unterstützt werden muss. Wir möchten alle Mitleser dazu einladen, zu den betreffenden Fragen Stellung zu nehmen.


Einschätzung zum sozialfaschistischen DGB-Gewerkschaftsapparat und seinem imperialistischen "1.Mai"

1. Geschichte der gewerkschaftlichen Bewegung und Gewerkschaften in Deutschland


1.1. Die Weimarer Zeit
Mit dem Verrat der SPD (Kriegskredite und Burgfrieden 1914 bis 1918; Niederschlagung der Revolution 1918 bis 1923) gingen auch die sozialdemokratischen Gewerkschaften in Deutschland vom Weg der sozialistischen  Revolution ab. Schon während des imperialistischen Raubkrieges hatte die Regierung gegen den Widerstand konservativer Kreise im Krieghilfsdienstgesetz als Zugeständnis an die Mehrheitssozialdemokratie den Gewerkschaften eine gewisse Mitsprache in betrieblichen Belangen eröffnet.
Unter dem Druck der revolutionären Rätebewegung im November 1918 waren die Kapitalisten bemüht, mit Hilfe der SPD als Regierungspartei die Forderungen der Arbeiter- und Soldatenräte in reformistische Bahnen umzulenken. Wenige Tage nach der Revolution, am 15. November 1918, wurde zwischen den Spitzenverbänden aller Gewerkschaftsrichtungen und den Arbeitgeberverbänden eine Vereinbarung über die Errichtung einer zentralen Arbeitsgemeinschaft geschlossen. Sie sollte die Demobilisierung durchführen, die Wirtschaft aufrecht erhalten und für die Regelung der Löhne und Arbeitsverhältnisse zuständig sein.
Die revolutionären Aufstände und großen Streikbewegungen der Arbeiterräte für die Sozialisierung der Wirtschaft wurden zwar militärisch unterdrückt, führten aber letztlich 1922 zum Betriebsrätegesetz. Damit wurde erstmals in der Weimarer Republik eine eng begrenzte betriebliche "Mitsprache" der Arbeiter und Bauern durch gewählte Vertreter gesetzlich verankert [Mitsprache ist noch weniger als Mitbestimmung, die es im Kapitalismus in Wirklichkeit nicht gibt und nicht geben kann].
In den 20er Jahren entstand daraus im ADGB die weitergehende Diskussion um die „Wirtschaftsdemokratie“; eine reformistische Illusion, die nach dem 2. Weltkrieg in der Mitbestimmung und heute im Ko-Management endete.
Die Einbindung der Gewerkschaft in den Staatsapparat begann. So wurde die Arbeitslosenverwaltung und Jobvermittlung zur quasi staatlichen Institution Arbeitsamt, die "sozialpartnerschaftlich" der sogenannten „Selbstverwaltung“ unterliegt.


1.2. Neuaufbau von 1945 bis 1949 und die Entstehung des DGB-Gewerkschaftsapparates
Der Neuaufbau der Gewerkschaften nach 1945 erfolgte in den westlichen Besatzungszonen im Rahmen zweier gegensätzlicher Bewegungen.
Getragen vom „antifaschistischen Konsens“ als breites, fortschrittliches Bündnis wollten viele Aktivisten an der Basis eine entmonopolisierte, entmilitarisierte und entnazifizierte Gesellschaft aufbauen. Die politische Ordnung sollte einem Rechtsstaat und Sozialstaat entsprechen. In diesem Rahmen sollte auch die neue Einheitsgewerkschaft aufgebaut werden.
Die Gewerkschaftsbasis bestand damals mehrheitlich aus sozialdemokratischen Arbeitern und als Minderheiten gab es die konservativ-christlichen sowie die kommunistischen Bauern und Arbeiter. Die weit verbreitete Idee der Einheitsgewerkschaft sah eine demokratische Gewerkschaftsstruktur von unten nach oben vor.
Das Gegenteil strebten die staatsmonopolistischen  Kapitalisten, die Westallierten und die sozialfaschistischen SPD- und Gewerkschaftsführer an. Sie wollten eine Gewerkschaft als zentralistischen Machtapparat, der die Aufrechterhaltung des kapitalistischen Systems und eine Zerschlagung der „kommunistischen Gefahr“ garantierte.
Den damaligen Einfluss der KPD in den Betrieben zeigten z.B. die ersten offiziellen Betriebsratswahlen 1946: 38% der gewählten Betriebsräte gehörten der KPD an.

Fritz Tarnow, Sekretär im Gewerkschaftsapparat, spricht offen aus, worum es geht:
„Wir müssen dies (den Aufbau von Einheitsgewerkschaften) um jeden Preis zu verhindern trachten, da es den Kommunisten die Möglichkeit geben würde, die Gewerkschaften zu beherrschen. Daher müssen wir jetzt mit den britischen und amerikanischen Stellen die geeigneten Vorkehrungen treffen, damit wir so schnell wie möglich zurückkehren können, um die Entwicklung antikommunistischer Gewerkschaften zu leiten. (Geschichte der dtsch. Arbeiterbew. Bd. 6, S. 93)

Mit Hilfe des Besatzungsrechts, durch die Arbeit des Geheimdienstes CIA und der Unterstützung durch den amerikanischen antikommunistischen Gewerkschaftsverband AFL wurde das Konzept des „free trade unionism“durchgesetzt. Diese sogenannte „freie Gewerkschaft“ bedeutete strenger Antikommunismus und Beschränkung der Gewerkschaft auf „bread and butter“, also wirtschaftliche Fragen. Marshall Montgomery erläutert die dahinter stehenden Überlegungen:
„Die Russen unterstützen die Gewerkschaften, ich beschloss, das nicht zu tun. Ich war zwar sehr dafür, dass die Gewerkschaften den Verhältnissen entsprechend wachsen sollten, aber dagegen, dass sie forciert würden. Dafür hoffe ich zu erreichen, dass im Laufe der Zeit aus ihren eigenen Reihen die richtigen Leute an die Spitze kamen.“ (Deppe (Was für ein Depp!), u.a., Einheitsgewerkschaft - Quellen, Grundlagen, Probleme, S. 25)

Die Umsetzung dieser Strategie bedeutete organisatorisch die Schaffung eines zentralistischen Gewerkschaftsapparates, der eine demokratische Einflussnahme der Basis auf Grundsatzentscheidungen von vornherein ausschließt.


1.3. Kommunistensäuberung
Parallel zum Verbot der KPD, mit dem der Weg zur Wiederbewaffnung frei gemacht wurde, wurden die Kommunisten aus dem Gewerkschaftsapparat entfernt. Eine vollständige Säuberung auf betrieblicher Ebene war angesichts der zahlenmäßigen Stärke der KPD in den 50er Jahren weder möglich noch wirklich notwendig. Aufgrund des zentralistischen Organisationsaufbaus genügte es, die Kommunisten aus den Führungsgremien der Gewerkschaften zu entfernen, um die Kontrolle über die Gewerkschaftspolitik sicherzustellen.
„Eine vollständige Übersicht über Ausschlüsse besteht nicht. Nach Unterlagen des DGB wurden von 1949 bis 1955 wegen `gewerkschaftsschädigenden Verhaltens´ 654 DGB-Mitglieder ausgeschlossen, davon waren nach Schätzungen 650 KPD-Mitglieder, die meist mittlere bis höhere Funktionen bis hinein in den Hauptvorstand der Gewerkschaften innehatten.“

Entsprechend bestand die Gewerkschaftspolitik in der Zeit von 1945 bis 1955 darin, den Weg der kapitalistischen Wiederherstellung in der Arbeiterklasse und Bauern gegen deren spontanen Widerstand abzusichern und durchzusetzen. So stellte die sozialfaschistische  DGB-Führung zum Beispiel nach einem Gespräch mit Bundeskanzler Adenauer am 13. Juni 1952 alle Proteste gegen das reaktionäre Betriebsverfassungsgesetz ein.
Damit war der Aufbau des Gewerkschaftsapparates als zentralistische Machtstruktur unter Führung der sozialfaschistischen Sozialdemokratie abgeschlossen und somit auch die politische Richtung der deutschen Gewerkschaften festgeschrieben.


1.4. Einheitsgewerkschaften, Richtungsgewerkschaften, Industriegewerkschaften

Das Prinzip der Einheitsgewerkschaft ist ein Prinzip der Einheit der Streikbrecher, Arbeiteraristokratie und Betriebsratsesselvollfurzer , die sich um die Belegschaften nix scheißen. Es ist ein tragendes Element des Wiederaufbaus der deutschen bürgerlichen , staatstragenden Gewerkschaften nach 1945. Es beruht auf der Tradition des Sozialfaschismus der SPD, die zum Zwillingsbruder und Steigbügelhalter des Kapitalismus, Imperialismus und Faschismus wurde, und der Spaltung der Arbeiterklasse  und der KPD, welches den Aufstieg des Faschismus erleichterte.
Geträumt wurde von Einheit mit dem Sozialdemokratismus als überragendes Prinzip des antifaschistischen Konsens , aufgewacht sind sie alle in KZs.
Durch die nazifaschistischen Traditionen   in den KZ's und des Faschismus war die Einheit der Bonzen, Schreibtischtäter und goldenen Chefetagen  ein alles überragendes Prinzip des pseudo-antifaschistischen Konsens nach der Befreiung vom 2. Weltkrieg am 8. Mai 1945.
Die sogenannte " Einheitsgewerkschaft"  bedeuteten in Worten , dass alle (partei)politischen Widersprüche aus den Gewerkschaften herausgehalten werden, da angeblich  nur so die Entstehung von politischen Richtungsgewerkschaften (wie sie international häufig anzutreffen sind) vermieden werden kann, aber tatsächlich wollte man sich damit nur vom Klassenkampf und der Arbeiterbewegung entfernen [Das so genannte "Neutralitäts"prinzip der Gewerkschaften bedeutet nichts Anderes als die Unantastbarkeit des kapitalistischen Systems, also der Tolerierung der Lohnsklaverei!]. Weiterhin sollten alle Werktätigen (auch die Angestellten und Beamten) in einer Gewerkschaft zusammengefasst werden. Das ist dann aber nicht realisiert worden, da mit der DAG (Deutsche Angestellten Gewerkschaft) und dem Beamtenbund eigenständige, berufsständige Gewerkschaften entstanden [Spaltung statt Vereinigung].
Was sich politisch zunächst sehr fortschrittlich anhört – und von manchen Gewerkschaftslinken bis heute gegen jede Realität erbittert verteidigt wird – bedeutete in der Nachkriegssituation nichts Anderes, als ein Mittel zur Sicherung einer sozialfaschistischen  Beherrschung der Gewerkschaften durch den Sozialdemokratismus  mit eingeschränkten Rechten für christlich-konservative Gewerkschafter. Für Kommunisten konnte es in den gelben Gewerkschaften natürlich keinen "Minderheitenschutz" geben, da die kommunistischen Arbeiter die Gewerkschaften als Hebel betrachten, um das kapitalistische System der Lohnsklaverei grundsätzlich zu beseitigen, welches die gelben Gewerkschaften verteidigen. Die kommunistischen Gewerkschafter wurden trotz ihrer Beliebteinheit unter den KollegInnen in den Betrieben bekämpft und aus der Gewerkschaft ausgeschlossen. Sie bekamen zudem noch Berufsverbote – ein sozialfaschistischer Angriff auf die Lebensgrundlagen von Arbeitern, nur weil sie sich nicht von den Gewerkschaftsbossen verraten lassen wollten.

Logische Konsequenz einer Einheitsgewerkschaft wäre die Zusammenfassung aller Werktätigen in einer einzigen Organisation. Solche Zusammenschlüsse entstanden nach 1945 teils auch spontan (z.B. Eintopf-Gewerkschaften in Bayern auf dem flachen Land). Dies widerspricht aber dem Interesse der (Welt)Kapitalisten, umso mehr als nach der Befreiung eine antifaschistische Grundströmung spürbar war und die Frage, wem die Betriebe gehören, politisch heftig diskutiert wurde. Deswegen blieb die Einheit bei der Industriegewerkschaft stehen, die nach dem Prinzip „ein Betrieb – eine Gewerkschaft“ organisiert wird und jeweils nur die Arbeiter einer Branche in einer Gewerkschaft zusammenfasst (z.B. IG Metall oder Öffentliche Dienste, Transport und Verkehr, ÖTV).
„Durchgesetzt hatte sich das Prinzip der Einheitsgewerkschaft – allerdings nur in dem Sinn, dass die Spaltung in Richtungsgewerkschaften überwunden wurde. Durchgesetzt hatte sich zudem, dass in der deutschen Tradition angelegte und von den Alliierten geförderte Prinzip des föderalen Zusammenschlusses von selbständigen Industrie- bzw. Berufsverbänden. (...) Dies war, sieht man die Zentralisierung und Organisierung als Beitrag zur Stärkung der gewerkschaftlichen Machtmöglichkeiten, durchaus ein Fortschritt gegenüber der richtungspolitischen Spaltung und beruflich und ständischen Aufgliederung der Gewerkschaftsbewegungen in der Weimarer Zeit.“ Es muss dabei jedoch immer die grundsätzliche Frage gestellt werden: Zentralisierung in wessen Interesse ? Im Interesse der Arbeiter oder im Interesse der Kapitalisten? Man sehe sich im letzten Jahr die Liquidierung der kleinen, eigenständigen Eisenbahnergewerkschaft an, als diese militante Streikmaßnahmen durchführte, die den Herren in den Chef-Etagen nicht gefielen und dann von den bürgerlichen Medien in den Dreck gezogen wurden. Hier wurde eine kämpferische kleine Gewerkschaft aufs Abstellgleis gefahren, unter den Augen des DGB und mit dessen Unterstützung. Soweit zum Thema "Zentralisierung" auf dem Rücken der Gewerkschafter.


1.5. Unvereinbarkeitsbeschlüsse
Die Gewerkschaften sind satzungsgemäß der kapitalistischen "Demokratie" verpflichtet. Was bedeutet das für revolutionäre Gewerkschafter? Das bedeutet sozialfaschistische Hetzjagd auf alle fortschrittlichen, arbeiteroffensiven, arbeitertheoretischen  und kommunistischen Ansätze vor (Reverspolitik in den 50er Jahren; Unvereinbarkeitsbeschlüsse bezüglich der Mitgliedschaft in so genannten "K-Gruppen". Heute gelten die "Unvereinbarkeitsbeschlüsse" auch für Gewerkschafter, die die deutsche Sektion der Komintern (SH) unterstützen. Es gibt eine ganze Palette von Maßregeln, die von der schriftlichen Rüge über Funktionsverbot bis zu Gewerkschaftsausschlüssen gehen. Aber auch ganze Gewerkschaftsorganisationen werden zerschlagen, wenn es der Säuberung von Kommunisten dient. Am 16. Januar 1956 wird der Bezirk Nordrhein mit 49.000 Mitgliedern durch den Vorstand der IG Bau, Steine, Erden aufgelöst. Genauso erging es dem kompletten Landesverband der GEW (Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft) mit 13.000 Mitgliedern in Westberlin Mitte der 70er Jahre.
Nach dem 10. ordentlichen Gewerkschaftstag der IG Metall erlässt der IGM-Vorstand am 16.4.1973 per Rundschreiben einen Unvereinbarkeitsbeschluss, in dem pauschal festgelegt wird:

„Rundschreiben Nr. 4/1973
Betrifft: Gegnerische Organisationen
Der Beirat hat am 16. April 1973 beschlossen:
1. Die Zielsetzungen und Aktivitäten der unter den Bezeichnungen KPD, KPD/ML, KPD/AO, Arbeiter-Basis-Gruppen, Kommunistischer Bund, Kommunistischer Arbeiterbund und Kommunistische Arbeiterpresse tätigen linksextremistischen Gruppen und der von ihnen getragenen sogenannten (Revolutionären) Gewerkschaftsopposition sind gewerkschaftsfeindlich.
2. Die genannten Gruppen werden zu gegnerischen Organisationen erklärt. (...)
3. Mitglieder der Industriegewerkschaft Metall, die sich an deren gewerkschaftsfeindlichen Aktivitäten beteiligen oder diese unterstützen, verstoßen gegen die Interessen unserer Gewerkschaft und müssen mit dem Ausschluß rechnen.

Damit werden bewusst alle Unterschiede in Strategie und Taktik der genannten „linksextremistischen Gruppen“ ignoriert und in der Folge alle Oppositionellen mit Repression überzogen. So war die MLPD seit ihrer Gründung ein Handlanger des DGB, indem sie die RGO gemeinsam mit dem DGB bekämpft – übrigens in einheitlicher Front mit der D"K"P.
Nach Gründung der MLDP 1982 wird diese als Nachfolgeorganisation des KABD pauschal einbezogen, um eine Konfrontation mit der RGO taktisch zu vermeiden. Ansonsten würde die RGO gefährlichen Zulauf erhalten, den der DGB auf jeden Fall unterbinden will. 1987 werden eine Reihe von MLPD-Mitgliedern ausgeschlossen, darunter ihr Vorsitzender Stefan Engel. Als Begründung wird jetzt nicht mehr „gewerkschaftsfeindliches Verhalten“ angeführt, sondern das Ziel der MLPD, die „Diktatur des Proletariats“ errichten zu wollen. So hat der DGB die MLPD kostenlos mit einer Tarnkappe ausgestattet. Genauso nannte der DGB die DDR als ein "stalinistisches Regime", obwohl diese n ie stalinistische gewesen ist. Das Ziel ist klar: Abschreckung gegen den Kommunismus ! Gegen die Klage von Stefan Engel, gegen seinen Ausschluss argumentiert die IGM:
„Da das Ziel der MLPD ausweislich ihres Statuts der Umsturz der bestehenden Gesellschaftsordnung ist, muß es geradezu als Aufgabe der Beklagten angesehen werden, Mitglieder der MLPD aus ihren Reihen auszuschließen.“ Dies war ein Kampf der Sozialdemokratie um ihre absolute Vormachtstellung im DGB, aus der nicht nur wir echten Kommunisten, sondern auch Schein-"Kommunisten" aus der MLPD und D"K"P ausgeschlossen wurden, obwohl sich diese als Speichellecker des DGB betätigen. Das zeigt nur, wie sehr sich der DGB vor der RGO fürchtet, wenn er zu solchen sozialfaschistischen Maßnahmen greift.

Die MülLPD hat mit ihrem "Rechtsstreit" ein Grundsatzurteil herbei geführt, dass dem Gewerkschaftsapparat noch mehr freie Hand gibt, als je zuvor. Das oberste Gericht bestätigt den Rausschmiss mit der Begründung, dass der MLPD zwar bisher kein (!!!!) gewerkschaftsfeindliches Verhalten nachzuweisen sei, dies aber in der Zukunft – aufgrund der Zielsetzung der MLPD – durchaus "möglich" wäre. Damit hat die Klassenjustiz ein für allemal klargestellt, dass die Gewerkschaften uns Kommunisten jederzeit schon wegen unserer Überzeugung rausschmeißen können und sie uns keinerlei konkrete Handlungen mehr nachweisen müssen, die z.B. gegen die imperialistischen Interessen des Gewerkschaftsapparates verstoßen. Kritik und Selbstkritik als Entwicklungsgesetz der Partei – bei den Maoisten = Fehlanzeige. Erinnert alles stark an die Missionierungsversuche der 68er Intelektuellen in den Betrieb, um Arbeiter zu werden. Und als es nicht klappte, gingen sie wieder an die Unität um sich weiche Sessel zu besorgen. Heute tattern sie: "Weißt Du damals, oha, da schüttelten wir die Fäuste und revoluzzten. " Heute sind sie abgesattelte Politrentner, die zur Lachnummer geworden sind, die entweder Millionenspenden aus China bekommen oder / und um ihre Altersversicherung aus Parteigeld bangen und alle ihre Götter verteufeln (Peter Platzman, etc.). Bei der MLPD wird das noch ergänzt mit Bratwurst und Bier bei den Maifeiern des DGB.  Die Arbeiteraristokratie sitzt mit feinem Schlips in Aufsichtsräten, fährt einen Dienstwagen mit der Nummer WOB-V...., hat seine Lehre beim KABD, später MLPD gemacht und wurde aus taktischen Gründen ausgeschlossen und spendet seine Millionentantiemen an Stefan Engel, damit der Millionär wird, genießt das Vertrauen vom Patriarchen Fedinand Piech der ihn zum Aufsichtsratsvorsitzenden hievte. Gemeint ist Berthold Huber, der von dem Dieselgate überhaupt nichts wusste und nun dafür sorgt, daß 400 000 VW-Arbeiter zur Arge laufen müssen. Bemerkenswert dabei ist, wie Stefan Engel sich als Chamäleon betätigt. Siehe hierzu seine jüngsten literarischen Ergüsse. Entlarvung ist anders als das läppische Getue der spontaneistischen Anarchos und Autonomen am 1.Mai mit Schimpfworten und eins auf die Schauze und so. Auch Horst-Dieter Koch (Hodschi) saß bei HOESCH im Betriebsrat und putschte am 6. November 1983 gegen  Ernst Aust als Vorsitzenden der KPD/ML. Und der Spezl bei BMW scheint ja auch recht munter zu sein beim Spalten und Liquidieren  der RGO, und ist ja wohl mit der Kassse stiften gegangen. Zuckerbrot und Peitsche ! Das ist die alte Methode der Herrschenden, derer sich auch der DGB bedient. Wir Kommunisten rekrutieren keine Arbeiteraristokraten, die sich in den Dienst des DGB stellen, um uns noch besser bekämpfen zu können! Solche arbeiterfeindlichen Elemente haben wir aus der KPD/ML und der RGO rausgeworfen, sonst hätte es heute weder eine RGO noch eine deutsche Sektion der Komintern (SH) gegeben.


1.6. Struktur, Aufbau und zentralistisch geführter Machtapparat

Die Struktur des sozialfaschistischen DGB-Gewerkschaftsapparates
Nachfolgendes Schaubild stellt die unterste Organisationsebene der Gewerkschaften schematisch dar.
Die Gewerkschaft baut organisatorisch auf zwei Säulen auf, ihrer betrieblichen Struktur und der geografisch gegliederten Struktur des Apparates, dessen sichtbarster Ausdruck die Gewerkschaftshäuser sind. Von der Verwaltungsstelle, die als kleinste Einheit eine Stadt oder Kreis umfasst; über Bezirk und Bundesland bis hin zum Vorstand, der für ganz Deutschland zuständig ist, gliedert sich die Aufbauorganisation des Apparats.
Beide Säulen sind gekennzeichnet durch eine scheinbar paradoxe Doppelstruktur aus zumindest theoretisch demokratisch wählbaren Vertretern und hauptamtlichen Funktionären [ nicht etwa Kampf erfahrene Kollegen aus den Betrieben, sondern gesucht per Werbe-Annonce von "Führungskräften" in den Medien!]. Wobei die Machtmittel und im Zweifelsfall die Entscheidungsgewalt bei den Hauptamtlichen liegen. Um nur ein Beispiel zu geben: Alle hauptamtlichen Funktionäre sind per Arbeitsvertrag beim Vorstand angestellt. Der DGB ist ein kapitalistisches Unternehmen.
Das kapitalistische Arbeitsrecht bietet nun aber einem "Arbeitgeber" , also Ausbeuter beliebig viele Möglichkeiten unliebsame Mitarbeiter loszuwerden. Wie der Fall des Antifaschisten und ver.di Funktionärs Angelo Lucifero in Thüringen zeigt, scheuen Gewerkschaftsführer nicht davor zurück, diese auch einzusetzen. Im konkreten Fall wurde der fortschrittliche Gewerkschafter und engagierte Antifaschist Lucifero wegen angeblicher privater Nutzung gewerkschaftseigener Betriebsmittel aus seiner Position entfernt. Er soll den Gewerkschafts-PC benutzt haben, um antifaschistische E-Mails zu verbreiten. Die Angestellten des DGB haben weniger Rechte als Angestellte in der "freien Wirtschaft". Eine schöne Gewerkschaft!!

Auf der betrieblichen Ebene geht es bei den „Funktionären“ um die freigestellten Betriebsräte und insbesondere um die Betriebsratsvorsitzenden, sowie bei den großen Aktiengesellschaften um die im Rahmen der Mitbestimmung in die Geschäftsleitung entsandten gewerkschaftlichen Aufsichtsräte und Arbeitsdirektoren. Die BRD - und Weltkapitalisten übertragen diesen Arbeiterfeinden in eher nebensächlichen Bereichen gerade soviel Macht wie die benötigen, um ihre Funktion als Ordnungsmacht, also Arbeiteraristokrat wahrzunehmen und nebenbei ihre individuelle Karriere auf Kosten der Belegschaften zu pflegen. Als ein Beispiel sei hier das Mitspracherecht des Betriebsrates bei Versetzungen, Entlassungen und Einstellungen genannt, dass die so genannten Betriebsratsfürsten nur zu gut immer wieder zur Pflege der eigenen Seilschaften und Ausschaltung von „Aufrührern“ zu nutzen wissen.

Ist schon die innere Struktur der Gewerkschaften durch die Vormachtstellung der Funktionäre als undemokratischer Machtapparat zu bewerten, so tritt der konterrevolutionäre Charakter der gelben sozialfaschistischen  DGB-Gewerkschaften insbesondere durch jene Teile des Apparats hervor, die in der politischen Öffentlichkeit mit dem Begriff 'institutionelle Macht' gefasst werden.
Auf der überbetrieblichen Ebene geht es dabei einerseits um die Verschmelzung mit dem Staatsapparat. Ganz direkt indem Gewerkschaftsvertreter z.B. bei den Arbeitsgerichten, in den Berufsgenossenschaften, den Sozialkassen usw. tätig werden. Indirekt über die personellen Verflechtungen mit den bürgerlichen Parteien und den entsprechenden Posten und Einfluss im bürgerlichen Politikbetrieb.
Andererseits geht es dabei um Wirtschaftsunternehmen und viel Geld, das sich als Kapital vermehrt. Im Fall der IGM wird deren Vermögen auf ca. 2 Milliarden Euro geschätzt. Aber schon auf der untersten Ebene einer Verwaltungsstelle lässt sich mit der Verwaltung der Massenarbeitslosigkeit durch sogenannte Beschäftigungsgesellschaften gut verdienen. Der von den Steuern der Lohnabhängigen finanzierte Markt der beruflichen Weiterbildung von Arbeitslosen wird in Deutschland auf jährlich über 100 Milliarden Euro Umsatz geschätzt. Es ist ein offenes Geheimnis in der Branche, dass der Kuchen kartellartig zwischen gewerkschaftsnahen Firmen und Kapitalistenverbänden aufgeteilt ist. Ohne entsprechende Verbindungen hat da niemand eine Chance, einen Fuß in die Tür zu kriegen. Und die Streikkassen sind angeblich "leer", denn sie sind ja als Kapitalanlage einträglicher, als für Streiks "verplempert" zu werden, die man sowieso von vornherein zu verhindern sucht. Prävention von Streiks ist die effektivste Streikbrechertaktik.


1.7. Gelbe Gewerkschaften – Vertreter des Kapitals – Verflechtung mit dem Kapital , Monopolen und Staatsapparat
Der bürokratische Gewerkschaftsapparat heute in der BRD ist nach dem Muster eines Großkonzerns organisiert, der über verschiedene „Tochterunternehmen“ verfügt, die formell selbständig, faktisch aber Teil der Konzernstruktur sind, die von der Zentrale aus gesteuert wird.
Der staatstragende Gewerkschaftsapparat besteht aus den Hauptamtlichen, die meistens noch nie einen Betrieb von innen gesehen, geschweige denn, darin jemals als Lohnsklave gegen Lohnsklaverei gekämpft haben. Dazu gehören die Sekretärin und die Reinigungskraft, die in jedem anderen Büro genauso arbeiten könnten, ebenso wie der schein-selbständige linke Industriesoziologe, der nur zu gut weiß, dass sein Institut ohne die Aufträge des Monopolkunden Gewerkschaft sofort pleite wäre. Sie alle und viele weitere Menschen unterschiedlicher Berufe bilden die Angestellten des Konzerns "Gewerkschaft".
Dirigiert und organisiert wird die Arbeit wie in jedem anderen Großunternehmen durch Manager, die bei der Gewerkschaft "Sekretäre" heißen. Das sind die eigentlichen Gewerkschaftsfunktionäre in der Verwaltung, die sich hierarchisch in Orts- Bezirks-, Landesebene und schließlich die Zentrale gliedert. Arbeiteraristokratie eben ....

An der Spitze der Hierarchie stehen die Gewerkschaftsbonzen. Das sind jene Manager und Politiker im Vorstand der Gewerkschaften, zb. Der ehemalige Vorsitzenden Dr. Sommer, die in Personalunion in aller Regel auch in diversen Aufsichtsräten sitzen. Sie treffen die Entscheidungen und kungeln hinter dem Rücken der eigentlich zuständigen Gremien die Vereinbarungen mit den Kapitalistenschweinen aus. Aber auch die Betriebsratsvorsitzenden der mächtigsten Großkonzerne insbesondere der Autoindustrie gehören zu dieser Machtelite, z.b. Peter Harz ist bei VW Wolfsburg und initierte die berüchtigten Hartz 4 Gesetze zum Sozialkahlschlag. Als Teil der herrschenden Klasse ist es für sie selbstverständlich, ihre persönliche Karriere zu pflegen und gegebenenfalls auch in Managementpositionen in die freie Wirtschaft oder als Minister in die Politik zu wechseln.

Zum staatstragenden Gewerkschaftsapparat gehören auch eine ganze Reihe wirtschaftlicher Unternehmen, auch wenn die großen gemeinwirtschaftlichen Firmen wie die Bank für Gemeinwirtschaft und die Wohnungsbaugesellschaft Neue Heimat nach diversen Skandalen und Pleiten inzwischen verkauft wurden. Dazu gehören u.a. Stiftungen, Forschungsinstitute sowie Partnerschaften mit Reiseveranstalter, Versicherungen usw.

Anlässlich des IG Metall-Gewerkschaftstages 2007 wird bekannt, dass das Vermögen allein der IGM bei ca. 2 Milliarden € liegt. Auch wenn die Gewerkschaftsführung detailliertere Angaben darüber verweigert, so ist doch offensichtlich, dass eine solche Geldmenge nicht im Sparstrumpf liegt, sondern in der einen oder anderen Form als Kapital fungiert und sich durch die Ausbeutung von der working class  vermehrt. Der DGB macht also doppelten Profit: einmal profitiert der DGB direkt von der Ausbeutung seiner eigenen Angestellten und zum Anderen indirekt nicht nur von der Ausbeutung der eigenen Gewerkschaftsmitlieder, sondern von der Ausbeutung der gesamten Arbeiterklasse. Das ist unabhängig davon, ob direkt in Firmen oder in profitträchtigere Anlageformen des modernen Finanzkapitals investiert wird. Dass diese Behauptung keine Übertreibung ist, zeigt die Pleite des Österreichischen Gewerkschaftsverbandes ÖGB, der sein Vermögen und damit die Streikkasse der Mitglieder mit Finanzanlagen verspekuliert hat.

Die enge Verknüpfung mit dem Finanzkapital hat den Gewerkschaften weitere einträgliche Betätigungsfelder eröffnet. Klassisch sind da die gut dotierten Aufsichtsratsposten im Rahmen der sogenannten Mitbestimmung in Aktiengesellschaften. Neueren Datums ist der seit den 80er Jahren enorm gewachsene Markt der Erwachsenenbildung, Qualifizierung und Arbeitslosenverwaltung.

Die Privatisierung der Altersvorsorge bringt dem `Konzern Gewerkschaft´ ein neues einträgliches Geschäftsfeld. Stolz berichtet Oliver Burkhard, zuständig für Tarifpolitik im IG Metall Vorstand in der „Metall“ Nr. 4, 2006 davon, dass „wir Ende 2001 in vier Monaten ein gemeinsames Versorgungswerk mit Gesamtmetall aufgebaut haben. Inzwischen ist es von der Zahl der Versicherten her das größte deutsche Versorgungswerk, (...) Metall-Rente hat 8600 Unternehmen unter Vertrag.“

Auch die sogenannte Selbstverwaltung der Sozialversicherung ist eine wichtige Quelle von Einkommen und Einfluss des Konzerns Gewerkschaft.
Zum Konzern Gewerkschaft gehört natürlich auch die politische Abteilung, auch wenn diese aus rechtlichen Gründen wie bei anderen Großkonzernen formal nicht in der Unternehmensstruktur auftaucht. Das sind all jene Gewerkschafter, die als Lobbyisten und Politiker im Umfeld der Parlamente ihr einträgliches Auskommen haben. Als Beleg wollen wir ein Zitat von bekannten Gewerkschaftslinken bringen:
„(...) war das Führungspersonal der Gewerkschaften eng mit der SPD verwoben. Aufstieg in der Gewerkschaft und in der SPD, Wechsel von gewerkschaftlichen zu parteipolitisch besetzten Ämtern war (und ist) ein häufiges Karrieremuster.“


1.8 Warum wir diesen Gewerkschaftsapparat nicht brauchen

So wie der staatstragende Gewerkschaftsapparat aufgebaut ist, lassen sich seine Strukturen nicht grundlegend verändern. Die zentralistischen, bürokratischen Machtstrukturen und seine Verzahnung mit dem Kapital und dem Staat sind für die Entwicklung einer gewerkschaftlichen Basisarbeit gänzlich unbrauchbar, die das Ziel verfolgt, zu gewerkschaftlichen Organisationen im Sinne des Stalinismus-Hoxhaismus zu kommen.
Wir brauchen als Schule des Weltproletariats im Klassenkampf und zur Unterstützung der sozialistischen  Weltrevolution keine Gewerkschaften, wo alle Mitglieder registriert und die Aktivisten dem Kapital bekannt sind. Wir brauchen keine Masse an Mitgliedern, die die Gewerkschaft als Versicherung und Rechtsschutz versteht, die darauf bauen, dass Stellvertreter für sie ihre Probleme lösen. Und wir lassen es nicht zu, dass wie in den gelben , sozialfaschistischen  Gewerkschaften reaktionäre oder faschistische Kräfte sich in unseren Reihen organisieren und ihre chauvinistische Ideologie Raum bekommt.
Was wir als Weltrevolutionäre/Weltbolschewisten/Stalinisten-Hoxhaisten stattdessen brauchen, werden wir gerade am weltrevolutionären roten 1.Mai  erläutern.




2. Funktionen im  sozialfaschistischen DGB-Gewerkschaftsapparat und in den Betrieben


2.1. Gewerkschaftsfunktionäre
Gewerkschaftsfunktionäre sind hauptamtliche "Gewerkschafter".
 Sie steuern die Arbeit und damit die Politik im Konzern "Gewerkschaft". Zu ihnen zählen sowohl die Manager in den Gewerkschaftsvorständen als auch die untergeordneten Sekretäre in den Verwaltungsstellen.


2.2. Gewerkschaftsausschüsse
Gewerkschaftsausschüsse sind die Arbeitsgruppen bzw. Arbeitskreise, die zu bestimmten Themen (z.B. Tarifkommission) bzw. Gruppen (z.B. Migranten, Frauen, Erwerbslose, Angestellte, Jugendliche) auf den verschiedenen regionalen Ebenen (Verwaltungsstelle, Bezirk, Bundesland, BRD) gebildet werden.
Gewerkschaftsausschüsse bieten Basisgewerkschaftern die Möglichkeit, unter Kontrolle des Apparats in dem vorgegebenen Rahmen eine Arbeit zu entwickeln. Wichtigere Ausschüsse, vor allem auf überregionaler Ebene, werden dagegen vollständig von den Gewerkschaftsfunktionären kontrolliert, da z.B. schon die Einladung zur Sitzung ein Amt voraussetzt.


2.3. Aufsichtsräte und Mitbestimmung
Mitbestimmung bedeutet, dass in den großen Aktiengesellschaften im Aufsichtsrat Vertretern der Gewerkschaften sowie gewählte "Arbeitnehmer"vertreter "( Ausgebeutetenvertreter") sitzen, also nix anderes als Arbeiteraristokratie. Der Aufsichtsrat ist in Aktiengesellschaften mit mehr als 2000 Beschäftigten paritätisch besetzt, aber der Vorsitzende, der von der Kapitalseite gestellt wird, hat bei Patt-Abstimmungen ein doppeltes (!) Stimmrecht.
Aufgabe des Aufsichtsrates ist es, den Vorstand der Aktiengesellschaften zu "kontrollieren", wobei der Vorstand die eigentliche Geschäftsführung ist. Der Aufsichtsrat unterliegt nicht nur einer absoluten Geheimhaltungspflicht, sondern muss natürlich auch im Sinne der Eigentümer, der Aktionäre, an der Gewinnsteigerung arbeiten. Ansonsten würde er persönlich haftbar gemacht werden können. Die oft mit unverschämt hohen Gehältern und großzügigen Spesen bedachten Aufsichtsratsposten sind ein Bestechungsinstrument und dienen der Einbindung der Gewerkschaftsbonzen ins Finanzkapital. Repräsentiert wird die gesellschaftlich schmale Schicht der Gewerkschaftsbonzen durch Personen wie den ehemaligen VW-Arbeitdirektor Hartz, dessen Namen mit Sozialabbau, Korruption und Lustreisen verbunden ist. Aktuell gibt es laut IG Metall ca. 5600 "Arbeitnehmer"vertreter  , also Ausgebeutetenvertreter in Aufsichtsräten der Aktiengesellschaften in Deutschland.


2.4. Betriebs- und Personalräte
Die Institution Betriebsrat, wie sie heute besteht, wurde mit dem reaktionären Betriebsverfassungsgesetz von 1952 geschaffen. Der Betriebsrat wird von allen Beschäftigten gewählt und soll sie in „betrieblichen“ Belangen vertreten. In immer mehr Betrieben wird die Betriebsrätewahl von der Geschäftsleitung behindert oder sabotiert. Die Zahl der Betriebe ohne Betriebsräte nimmt ständig zu – womit die Kapitalisten in Deutschland dem großen "Vorbild" der USA folgen.

Es gibt Betriebsräte, die sich stark für Interessen der Kollegen engagieren, leider bleiben diese aber eher eine Ausnahme. Diese Betriebsräte werden gemoppt und landen früher oder später auf der Straße, nachdem man sie nach allen Regeln der Kunst in seelische Wracks verwandelt hat. Die Kapitalisten haben genug Geld, um ihre Rechtsanwälte auf revolutionäre Betriebsräte anzusetzen. Faktisch sind Betriebsräte ein staatstragendes Ordnungsinstrument zur Wahrung des kapitalistischen „Betriebsfriedens“. Trotzdem gibt es im BVG genug Paragraphen, die es den Betriebsräten erlauben, das Leben der Kapitalisten so schwer wie möglich zu machen. Deswegen kämpft die Komintern (SH) für revolutionäre Betriebsräte und gegen die weitere Aushöhlung des BVG. Wenn wir das BVG nicht für die Interessen der belegschaften nutzen, dann tragen wir selber zur Aushöhlung des BVG bei. Es ist zwar ein Gesetz des kapitalistischen Staates, aber das hält uns Kommunisten nicht davon ab, es auch für den kleinsten Vorteil auszunutzen.
Betriebsräte dürfen nicht zu Kampfmaßnahmen wie z.B. Streiks aufrufen und müssen vertrauensvoll mit den Kapitalistenratten zum Wohl der "Arbeitnehmer" (also Ausbeuter) und des Betriebes zusammenarbeiten (§2 des Betriebsverfassungsgesetzes). Sie dürfen in wirtschaftlichen Fragen nicht mitbestimmen, sondern sollen nur enge betriebliche Belange "regeln" ( meistens die Regeln der Kapitalisten im Betrieb durchwinken).
Rechtlich gesehen gehören die Betriebsräte nicht zur Gewerkschaft. Faktisch sind die meisten Betriebsräte Mitglied einer sozialfaschistischen  DGB-Gewerkschaft. Gleichzeitig stützt sich die staatstragende  Gewerkschaft im Betrieb immer mehr auf solche Betriebsräte, die dem DGB dabei helfen, revolutionäre Betriebsräte loszuwerden. Daher gehören die Betriebsräte und Personalräte (zumindest die Vorsitzenden und ihr Anhang) zum Gewerkschaftsapparat und bilden einen wesentlichen Bestandteil, der aus Sicht des Konzerns "Gewerkschaft" praktischerweise nicht bezahlt werden muss. Das übernehmen die Kapitalistenratten über die Freistellungen der Betriebsräte, die unter Weiterzahlung ihres Gehalts als "Arbeitnehmervertreter", also Ausgebeutetenvertreter,  faktisch für die Gewerkschaft arbeiten. Als die RGO mit ihren eigenen Betriebsratslisten größere Wahlerfolge zu verzeichnen hatten, als die Listen des DGB, da brannte es im DGB lichterloh, und es begann eine Hetzjagd gegen die RGO – sondergleichen. Alle Versuche, die RGO zu zerschlagen, scheiterten. Die RGO lebt !!!


2.5. Vertrauensleute
Nachdem die staatstragenden Gewerkschaften mit dem Betriebsverfassungsgesetz 1952 auf einen Schlag ihre Basisstrukturen in den Betrieben verloren hatten, reagierten sie 1956 mit dem Aufbau einer gewerkschaftlichen Struktur der Vertrauensleute. Diese sollen demokratisch von unten nach oben durch die gewerkschaftlichen Kollegen gewählt werden. Sie können aber auch durch die hauptamtlichen Funktionäre ernannt werden. In der Satzung der IG Metall werden die Vertrauensleute nur als Objekt der Ortsverwaltung erwähnt, d.h. die einfachen Mitglieder haben satzungsgemäß keine garantierten Rechte und Entscheidungskompetenzen. Vertrauensleute sind der verlängerte Arm des DGB-Apparates im Betrieb. Das hält uns Kommunisten nicht davon ab, unsere revolutionären Vertrauensleute in den Betrieben zu wählen. Die revolutionäre Vertrauensleutearbeit gehört zu den Hauptstützen der Arbeit der RGO – schon allein deswegen, weil die Vertrauensleute direkt Einfluss auf die Belegschaften nehmen können.


2.6. Gewerkschaftsbasis
Die Gewerkschaftsbasis der ehrenamtlichen Aktivisten ist sehr unterschiedlich. Es lassen sich grob zwei Motive unterscheiden. Den Karrieristen dient ihre Arbeit nur als Sprungbrett zum individuellen Aufstieg z.B. im Betriebsrat, der Firma oder in der Hoffnung auf eine Stelle im Gewerkschaftsapparat. Den Basisgewerkschaftern geht es bei ihrem ehrenamtlichen Engagement dagegen um ihre gewerkschaftspolitische Überzeugung, die sich oft aus einer sozialdemokratischen , sozialfaschistischen oder christlich-sozialen Grundhaltung speist. Sie halten daran fest, dass ihre Gewerkschaft die Interessenvertretung der Arbeiter und Angestellten ist- welch eine Illussion und Betrug!!


3. stalinistisch-hoxhaistische  Einschätzung des  sozialfaschistischen DGB-Gewerkschaftsapparates


3.1. Aufgabe der Gewerkschaften aus kommunistischer Sicht
Karl Marx und Friedrich Engels betrachteten die Gewerkschaften unter den Bedingungen des Kapitalismus als Schule des Klassenkampfes des Proletariats. Marx formulierte die Rolle und Aufgaben der Gewerkschaftsbewegung und das Wesen der Gewerkschaftspolitik in seinem Vortrag „Lohn, Preis und Profit“ wie folgt:

Schlusssatz aus „Lohn, Preis und Profit“
„Gewerkschaften tun gute Dienste als Sammelpunkte des Widerstandes gegen die Gewalttaten des Kapitals. Sie verfehlen ihren Zweck zum Teil, sobald sie von ihrer Macht einen unsachgemäßen Gebrauch machen. Sie verfehlen ihren Zweck gänzlich, sobald sie sich darauf beschränken, einen Kleinkrieg gegen die Wirkungen des bestehenden Systems zu führen, statt gleichzeitig zu versuchen, es zu ändern, statt ihre organisierten Kräfte zu gebrauchen als Hebel zur schließlichen Befreiung der Arbeiterklasse, d.h. zur endgültigen Abschaffung des Lohnsystems.“

Unsere Aufgabe als Kommunisten in den Betrieben ist es in erster Linie, die fortschrittlichsten Arbeiter für den Kommunismus, für die sozialistische Weltreolution zu gewinnen. Unsere Aufgabe als Kommunisten in den Gewerkschaften ist es, die Gewerkschaftsmitglieder für die RGO zu gewinnen.


3.2. Einschätzung der sozialfaschistischen  DGB-Gewerkschaften aus weltbolschewistischer  Sicht

Blicken wir zurück auf unsere Ausführungen über den Aufbau, die Funktion, die Struktur und die Ziele der sozialfaschistischen  DGB-Gewerkschaften im Abschnitt 1 und 2, dann stellen wir fest:

Der sozialfaschistische DGB als Dachverband und die verschiedenen Industriegewerkschaften sind kein Sammelpunkt und auch nie nach 1945 ein Sammelpunkt gewesen, in dem die Aufruhr , ja noch nicht mal der Widerstand gegen die Gewalttaten des (Welt)Kapitals organisiert wurde oder wird. Konkret heißt das, dass der sozialfaschistische  DGB ein zentralistischer Apparat, eine sozialimperialistische Richtungsgewerkschaft des Sozialdemokratismus ist, in dem die Funktionäre eng mit dem staatsmonopolistischen Kapital verflochten sind. Seit seiner Gründung hat es im DGB noch nie Gewerkschaftsdemokratie gegeben und wird es sie niemals geben, denn der DGB ist eine Waffe in den Händen der deutschen Imperialisten – mehr noch: der DGB ist die größte Gewerkschaft der Welt und betätigt sich als wichtigster Handlanger des Weltimperialismus. Deswegen ist der Kampf gegen den DGB-Apparat ein internationaler Kampf. Jede Schwächung des DGB-Apparates hilft und nützt den revolutionären gewerkschaftern auf der ganzen Welt.

Der sozialfaschistische DGB steht seit seiner Gründung voll und ganz hinter dem staasmonopolistischen  Kapital, ist mit diesem zutiefst verflochten und verteidigt dessen Interessen. Für eine Systemänderung ist er aus diesem Grund nie gewesen und kann er nie sein. Deswegen muss er zusammen mit dem Staat und dem Kapital zerschlagen werden. Im Weltsozialismus ist kein Platz für gelbe Gewerkschaften.

Der sozialfaschistische DGB als Richtungsgewerkschaft des Sozialdemokratismus  benutzt seine Macht, um Arbeitskämpfe abzuwürgen, zu beruhigen oder zu verraten. Der DGB ist die größte Streikbrecherorganisation der Welt. Dagegen hilft nur die globalisierte Organisierung in der Roten Gewerkschaftsinternationale !

Der sozialimperialistische  DGB handelt mit den statsmonopolistischen Kapitalisten und deren Politiker, Bonzen und Marionetten „Lösungen“ für die Klasse aus, die den Interessen des Kapitals entsprechen.

Die Interessen und Forderungen der Belegschaften aus den verschiedensten betrieblichen Bereichen werden von den "Gewerkschaften" nicht vertreten sondern enden z. B. in Lohnraub, faulen Kompromissen oder werden in sozialpartnerschaftlichen Verträgen verraten.

Auf der ideologischen Ebene erfüllt die Gewerkschaft eine wichtige Funktion für den (Welt)Imperialismus. Die Kombination aus Traditionalismus (Gründung der ersten Gewerkschaftsverbände und des ADGB) und verbal fortschrittliches, radikales Auftreten von Gewerkschaftern vermitteln in der Klasse den Eindruck, dass diese "Gewerkschaften" ihre Gewerkschaften sind.
Doch dieses Image ist trügerisch. Die gelben Gewerkschaften sind nicht automatisch fortschrittlich, weil sich die working class in ihnen organisieren und die Arbeiter sind nicht deswegen fortschrittlich oder klassenbewusst, weil sie sich in den gelben Gewerkschaften organisieren. Dieser Automatismus ist eine falsche Denkweise und führt zu fatalen Schlussfolgerung über den sozialfaschistischen Charakter des DGB, wenn wir die Gründung, den Aufbau, seine Funktion, seine Ideologie und seine Handlungen analysieren. Entscheidend ist, wie Marx beschrieben hat, was die Gewerkschaften als ihre Aufgaben verstehen und umsetzen, wenn das die Massen verstehen und sich genau aus diesem Grund organisieren um im marxistischen Sinn zu Handeln, dann sind wir im Klassenkampf einen Schritt weiter. Unser Ziel sind sozialistische Gewerkschaften wir in der Sowjetunion Lenins und Stalins und im sozialistischen Albanien von Enver Hoxha ! Unser Ziel ist die Schaffung einer sozialistischen Weltgewerkschaft, die nicht nur dafür sorgt, dass sich nicht wieder gelber Gewerkschaften herausbilden, sondern auch maßgeblich am Aufbau des Weltsozialismus mitwirken. Im Weltkommunismus stirbt der Klassencharakter der Gewerkschaften mit den Klassen selbst. Dann verwandeln sich die Gewerkschaften in freie (klassenlose) Assoziationen der weltkommunistischen Betriebe.

Wir müssen das Funktionieren des Gewerkschaftsapparates, seine Wirkung und seinen sozialfaschistischen Einfluss auf die Massen im Ganzen sehen.
Die Mitglieder der Gewerkschaften mit bürgerlichem Denken vergiftet und angehalten, entsprechend zu handeln. Die sozialfaschistische und reformistische Ideologie erlangt darüber erheblichen Einfluss auf die Mitglieder und hat so auch in vielen Belegschaften tiefe Wurzeln geschlagen. Der sozialimperialistische DGB fördert auf ideologischer Ebene ein Verständnis, eine Rücksichtnahme, eine Identifizierung und Solidarisierung mit dem staatsmonopolistischen Kapital bei seinen Mitgliedern.
Das wiederum heißt, dass die Klassenfrage und die Klasseninteressen weitgehend verdrängt worden sind, bzw. eine große deklassierte Verwirrung und Unklarheit dazu entstanden ist (Entfremdung vom Klassendasein der Arbeiter). Dazu gehört auch das ganze Belegschaften sich als Teil ihrer Firma verstehen ("ich bin Opel"), wo oftmals an die Stelle von Solidarität die Konkurrenz tritt. Und was heute aus "Ich bin VW" geworden ist, bekommt jeder VW-Arbeiter am eigenen Leibe zu spüren, nicht aber die VW-Manager, deren Boni unberüht bleiben. Wer sich mit den eigenen Kapitalisten identifiziert, verrät seine eigenen Klasseninteressen !
Das nationale Standortdenken (AEG ist Deutschland) wird durch die Politik der " Gewerkschaften" gefördert, so dass der solidarische Internationalismus bei vielen Mitgliedern aus dem Bewusstsein gedrängt wird. Dabei braucht das internationale Industrieproletariat dringend seine internationale rote Gewerkschaft als Gegenpol.
Die sozialfaschistischen DGB-Gewerkschaften verwischen damit die Klassenfrage und verhindern Klassenkämpfe, die über ökonomische Forderungen hinausgehen bzw. bereit sind radikale Wege zur Durchsetzung der Ziele zu gehen. Und selbst die Kämpfe um ökonomische Forderungen werden verraten.

Die aktive Basis der Gewerkschaften wird nicht im Apparat organisiert, um diesen als Werkzeug zu nutzen, der im Kampf für ihre Befreiung dienen wird, sondern um sie über Funktionen in Gremien als Stellvertreter für die Interessen des Sozialdemokratismus heran zu ziehen, um sie dann in ihr System zu integrieren. Der DGB ist ein Instrument zur Paralysierung und schließlich Entwaffnung der gewerkschaftlichen Solidarität der KollegInnen.

Für die große Mehrheit der Mitglieder bleibt durch den zentralistischen Aufbau und die organisatorisch institutionalisierte Stellvertreterpolitik von vorn herein nur die Rolle als passiver Beitragszahler.


3.3. Schlussfolgerung aus stalinistisch-hoxhaistischer  Sicht
Mit dieser gesamten Sicht ist für uns klar, dass dieser Apparat als gewerkschaftliche Struktur nicht zu gebrauchen ist. Das schließt keineswegs aus, dass in dieser Struktur vielleicht hier und da etwas zu ändern geht. Aber als Ganzes ist sie nicht veränderbar in einem Sinn, wie er in dem einleitenden Marxzitat genannt wird. Trotzdem überlassen wir die Gewerkschafter nicht ihrem Schicksal. Es gilt, sie dem Einfluss des DGB-Apparats zu entziehen durch klassenkämpferische Gewerkschaftsarbeit der RGO.

Wenn die real existierenden sozialdemokratistischen Gewerkschaften ein konterrevolutionäres Instrument sind und wir sie nicht erobern oder in ihrem Wesen verändern können, dann stellt sich für Weltkommunisten die Aufgabe, eine gewerkschaftliche Arbeit und dazu passende Organisationformen zu entwickeln, die Sammelpunkte gegen die Gewalttaten des staatsmonopolistischen Kapitals und gleichzeitig Hebel zur endgültigen Abschaffung des Lohnsystems sind.

Diese logische Schlussfolgerung aus einer nüchternen Analyse der gesellschaftlichen Realität ist eine Provokation und ein Schock für alle kämpferischen Gewerkschafter. Sie löst immer wieder heftigste Abwehrreaktionen aus.
Dass die Linksreformisten, Revisionisten und Trotzkisten sich in der sozialdemokratischen Ideologie wohl fühlen, wundert ja keinen wirklich. Für sie sind die gelben Gewerkschaften die "Organisationen der Arbeiterklasse", einmal weil dort sechs Millionen Arbeiter und Angestellte organisiert sind und sie zum Anderen zwischen Führung und Basis unterscheiden. Das ist ein unmarxistisches Schema, welches den Klassencharakter verwischt und zeigt deutlich, wie weit der sozialfaschistische, sozialdemokratische Einfluss geht, aber auch wie vor der Frage eines Machtkampfes zurückgeschreckt wird.

Mit der Konsequenz, die aus stalinistisch-hoxhaistischer Einschätzung der sozialfaschistische DGB Gewerkschaften folgt, nämlich dass der bürgerlich-imperialistische Gewerkschaftsapparat als konterrevolutionäre Organisation zerschlagen werden muss, stellt das insgesammt die Machtfrage, die Frage von Reform oder Revolution auf. Die Gewerkschaften können nicht zwei Herren - Kapital und Arbeit gleichzeitig dienen. Klassenversöhnlerische Gewerkschaften sind Gewerkschaften der Klasse die herrscht, der Weltbourgeoisie. Wenn man die Weltbourgeoisie beseitigen will, muss man ihnen auch ihre Machtinstrumente aus der Hand schlagen – und dazu gehört vor Allem der DGB im internationalen Maßstab. Gewerkschaften, die nicht für die Beseitigung der Lohnsklaverei kämpfen, müssen letztendlich zerschlagen werden, was ohne revolutionäre Gewerkschaften unmöglich ist.

Die entristische Theorie - dass man als "radikale Linke " , so wie sich die Zecken nennen , oder Kommunisten innerhalb des Gewerkschaftsapparats Funktionen übernehmen, darüber einen Machteinfluss gewinnen, den Apparat verändern können, so das man die jetzige Führung entmachten und selber die Führung übernehmen und damit die sozialfaschistischen DGB Gewerkschaften zu "unseren Gewerkschaften"  machen – wird so nicht funktionieren. Zum Einen, weil sich die Funktionäre nicht auf friedlichen, demokratischen Weg abwählen lassen (siehe z.B. Staat und Revolution/Lenin) und zum andren, weil wir für den Klassenkampf und die Revolution ganz andere Strukturen benötigen. Welche Strukturen dies sein könnten, werden wir  in der konkreten Prxis am roten weltrevolutionären 1. Mai ausführen.

Unter Eroberung der Gewerkschaften verstehen wir Kommunisten nichts Anderes als die Eroberung der Gewerkschaftsmassen für den Kampf zur Abschaffung der Lohnsklaverei. Alles Andere ist Augenwischerei und im Dienste des herrschenden Kapitals !

Darüber wie der Machtkampf gegen die gelben Gewerkschaften gewonnen wird, entscheidet letztendlich die sozialistische Weltrevolution. Im Kapitalismus lässt sich die Beseitigung der Lohnsklaverei jedenfalls nicht verwirklichen. Erst wenn das Weltproletariat seine politische Macht erobert hat, ist das Ziel der Abschaffung der Lohnsklaverei erreicht. Die Diktatur des Weltproletariats spielt die entscheidende Rolle in der Gewerkschaftsfrage. Darin unterscheiden wir uns grundsätzlich vom Anarcho-Syndikalismus. Der übliche Weg ist die "Revolution"  inhaltslos zu umschreiben, indem nur proklamatorisch das Wort als Parole z.B. am Ende von Flugblättern der Vollständigkeit halber eingefügt wird (linker Wurmfortsatz als Feigenblatt). Oder der Begriff wird gleich ganz gestrichen und durch blumige Umschreibungen ersetzt. Im Grunde wird an dem revisionistischen und trotzkistischen Gedanken festgehalten, dass Gewerkschaftsapparat und Gesellschaft durch Vernunft, Sozialarbeit und dem Glauben an das Gute in jedem Menschen (auch den Kapitalisten der Welt ) grundlegend veränderbar sei. Dies wird so nicht funktionieren, das hat die Geschichte bewiesen und die (welt)kapitalistische Gegenwart zeigt es uns täglich an vielen Beispielen. Darum bleibt uns nur der weltrevolutionäre Kampf, ebend Reform oder Revolution.



Es lebe die Revolutionäre Gewerkschaftsopposition - RGO - !
Es lebe die Rote Gewerkschaftsinternationale

- RGI - !

 

Die Rote Gewerkschafts-

Internationale

 

 

 

 

R G O

Revolutionäre Gewerkschaftsopposition

* * *

DIE RGO

- EIN HEBEL DER REVOLUTION

Wolfgang Eggers

 

15. 3. 2007

 

* * *

Verteidigen wir die

marxistisch-leninistische Betriebs- und Gewerkschaftslinie

des Genossen Ernst Aust!

Bauen wir wieder die RGO auf !


 

Nun pfeift's von allen Dächern: für heute die Arbeit aus.
Es ruhen die Maschinen, working class geht müd nach Haus.
Im Weltkapitalismus nur  Not und Elend, es ist der Niedrighungerlohn  !
Geduld, verrat'ne Klassenbrüder, es wanket der Weltbourgeoisie ihr Thron!

Geduld und ballt die Fäuste, Reformisten und Revisionisten  hören nicht den Sturm,
Auch Maoisten hören nicht sein Brausen und nicht die Glock' vom Turm.
gelbe Gewerkschaftsbonzen kennen nicht den Hunger, sie hören nicht den Schrei:


Gebt den Raum der weltproletarischen  Arbeit, für den Generalstreik  die Straße frei!
Gebt den Raum der weltrevolutionären  Arbeit, für das Weltproletariat die Straße frei!

Roten Gewerkschafts-Internationale /RGI -, in jedem Land Generalstreiks  erstehen auf!

Weltgewerkschaftsbund und DGB  geht unter !

Ein ewiger Ruhm  der Roten Gewerkschafts-Internationale , voran die Spartakusfahne rot.
Das stalinistisch-hoxhaistische Weltbanner  muss siegen, vom Freiheitslicht umloht.
Es kämpft auch  die weltrevolutionäre  Jugend für eine neue Zeit,
Millionenköpfige Proletariermassen  wollen nicht ruhen noch rasten bis das  Volk ist befreit,
Werktätige Massen  wollen nicht ruhen noch rasten bis  die Welt   ist befreit.

RGI - Roten Gewerkschafts-Internationale -  Generalstreik erstehet auf!

Weltgewerkschaftsbund und DGB  geht unter !


 

* * *

 

Ohne Arbeiteraristokratie kriegt ihr nichts gebacken


Die Zeit bei der Arbeiterbewegung  willst du vergessen.
Doch an der Kohle hat sich der DGB/WGB Apparat vollgefressen:
Zeitarbeit im Betrieb, Lohndumping und Lohnkürzungen irgendwo.
Probleme lösen, die du nicht verstehst;
Befehle des Weltgroßkapitals - das was du verstehst.
Achtung ! Ruhe im Imperialismus schwächsten Kettenglied ,
du willst nicht wissen was geschieht.

Heute seh ich euch und muss lachen:
Ohne Arbeiteraristokratie kriegt ihr nichts gebacken;
Spielt immer noch  Security.
Man, ihr kapiert es wirklich nie:
Ihr werdet niemals so sein wie die RGI;
Voller Fehler aber ohne Gier
Wir müssen nicht die Größten sein.
Doch bei uns in die RGI kommst du nicht rein.

Mit euch, dem DGB Apparat,  da hat die RGI nix zu schaffen.
ihr seid sozialfaschistische Modeaffen.
Heute geht ihr unseren Weg ..
Bis der Wind die Fahne dreht.

 


* * *

 

 Hey, kennt ihr   die Roten Gewerkschafts-Internationale  schon?


 Hey, kennt ihr   die Roten Gewerkschafts-Internationale  schon?
Die Generalstreiks stürzen auch in England die Bonzen und Multis  vom Thron.
RGI sind die Gewerkschaften, die das Unrecht beim Namen nennen,
Denn der sozialfaschistische DGB/IGB hat den Klassenkampf auch in England  längst verpennt.
Also schickt der sozialfaschistische bürgerliche WGB seine Arbeiteraristokratie.
Mann, die hassen das Weltproletariat wie nie !


Sie knallen uns Berufsverbote rein , doch es wollte nicht glücken,
denn die Wahrheit  lässt sich nicht unterdrücken.
Darum schöne Grüße an Englands Gewerkschaftsbonzen,   Dr. Sommer und den DGB,
Und an den kapitalistischen Staatsapparat , seine Lakaien und den BND
RGI  - Rock n Roll -   ist unser Leben !
Roten Gewerkschafts-Internationale und Generalstreiks   - wird es immer geben.
Kein imperialistisches Weltsystem  kann uns zerstören;
unsere Klassenfeinde sollen es auch in England hören,
Hey, Weltbourgoisie  hörst du uns?

Schon damals fielen die Zaren aus dem Bett.
Der Kanonendonner aus der Aurora donnert wie verrückt auf dem Winterpalais sein   Brett.
Das Zarengesindel fliegt raus, Rätemacht!
Na endlich haben wir die  Oktoberrevolution geschafft.

Bei der Gewerkschaftsbürokratie  stapeln sich die Akten.
Tagtäglich ermitteln sie gegen RGI und unliebsame Arbeiter neue Fakten.
Wir wissen, dass die Weltreaktion  uns und die RGI  hasst,
doch Bauern und Arbeiter machen weiter, dafür ging die DDR Sektion der KPD/ML in den Knast

Kaum fällt unser Name: Rote Gewerkschafts-Internationale  , da flippen die Braunen.
Jetzt wollen sie uns auch noch verhauen. 
Doch auf die Kacke hauen könnt ihr  am besten
Bringt bloß leider nix, Beate Zschäpe und co  schmort in den  Knästen.

Kennt  ihr die Roten Gewerkschafts-Internationale  schon ?
Die Gewerkschaften der Generalstreiks und  zur sozialistischen Weltrevolution !
Ja, eines Tages kommen wir im Radio
Von Kambodscha bis nach Birma und was weiß ich noch wo ?

 

 

 

 

 

 

 

2. Mai 2014

Massaker in Odessa

(Ukraine)

 

und der historische Hintergrund

 

Tod allen Faschisten und Sozialfaschisten in der Ukraine !

Ukrainisches Volk - erhebe deine Waffen wie damals im Partisanenkampf !

Baut die ukrainische Sektion der Komintern (SH) auf !

 

 

 

5. Mai 

 Gedenktag der

albanischen Volkshelden

 

spezielle Webseite in albanischer Sprache

arrangiert von Wolfgang Eggers

 

 Medaille der albanischen Volkshelden

 

 

Grußadressen der Solidarität

Grußadresse der deutschen Sektion der Komintern (SH)

an die albanische Sektion der Komintern (SH) zum 5. Mai 2016,

dem Heldengedenktag in Albanien

 



Proletarier aller Länder und unterdrückte Völker!
Weltrevolutionäre und Weltbolschewisten auf allen Kontinenten gedenken am 5.Mai der albanischen Volkshelden und ihrem heroischen Kampf für die Befreiung Albaniens vonden faschistischen Okupanten des deutschen und italienischen Imperialismus.
Die Gründung der Arbeitermacht SVR Albanien ist ein Sieg des albanischen Volkes im Kampf gegen den Imperialismus und jegliche Reaktion: Sie ist ein Produkt des Jahrhunderte dauernden heldenhaften Kampfes des albanischen Volkes für Unabhängigkeit und Freiheit. Daran ändert auch nichts, dass hier einige Vollpfosten und Republikfüchtlinge aus Tirana uns hier auf fb auf die Nazikolaborateure der soganannten " SS-Skanderbeg" markieren. Völlig widerlich dieses Dreckspack. Aber es sind solche Ratten, die 1990 die Stalinstatue geschliffen haben, damit sie hier Asyl bekommen zum rumnegern und Löhne drücken und versauen!
 Albanien ist ein Land , das Jahrhunderte lang von fremden Armeen besetzt gehalten wurde. Aber das albanische Volk hat nie diese Fremdherrschaften akzeptiert , tut es auch heute nicht unter der NATO-Besatzung , kämpfte und kämpft auch heute noch gegen diese oder jene Besatzer, egal ob römisches-, byzantienisches-, osmanisches Reich, die Operettenstaaten ab 1912 oder die faschistischen Besatzungen des Raubzuges vom 2. Weltkrieg und später der NATO. Es wird grundsätzlich immer die Faust dagegen erhoben.
Albanien wurde im 15.Jahrhundert von osmanischen Armeen besetzt. Das albanische Volk leistete dem übermächtigen osmanischen Armeen verbissen Widerstand und Gegenwehr. Während der fast 5 Jahrhunderte dauernden osmanischen Besatzung in Albanien gab es zahlreiche Volksaufstände , die alle blutig niedergedrückt wurden. 1912 endete nach einem Volksaufstand die osmanische Herrschaft über Albanien. Aber kurz danach im ersten Weltkrieg wurde Albanien wieder besetzt. Diesmal von Italien . 1920 konnten nach einem Volksaufstand auch die italienischen Truppen aus dem Land hinausgesäubert werden .
Die demokratischen Kräfte kamen an die Macht. Ihre Macht dauerte aber nicht lange. Ende 1920 hat Zogu, Vertreter der Feudalen und Kompradoren, unterstützt von Imperialisten, die demokratische Revolution unterdrückt und kam an die Macht. Albanien wurde zu einer Halbkolonie der italienischen Imperialisten, so wie heute seit 2009 Albanien eine NATO-Kolonie ist. 1939 besetzten die italienischen Truppen wieder Albanien . Eine heftige Zornswelle ergriff das Volk. Überall entstanden Partisanengruppen hauptsächlich unter Führung der Bolschewisten. Diese leiteten den Befreiungskampf gegen die italienischen Okkupanten.
1943, nach der Kapitulation Italiens, überfielen diesmal die nazistischen deutschen Truppen Albanien. Die ganze albanische Reaktion , (deren Nachfahren später Asyl bekamen und in imperialistische Kernländer wie die BRD rumnegern und Streiks brechen , weil sie unter Enver Hoxha angeblich "so schrecklich gelitten haben") ,
sammelte sich um die Okkupanten , siehe die 21. Waffen-Gebirgs-Division der "SSSkanderbeg“ (albanische Nr. 1) . Die bewaffneten albanischen Volksmassen unter Führung der KPA (später Partei der Arbeit Albaniens) setzten durch heldenhaften Befreiungskampf sowohl der deutschen Besetzung, als auch der Herrschaft der Kompradoren und Feudalherren im Land ein Ende. Am 29.11. 1944 wurde die letzte Stadt befreit, und die Macht im Land überging in die Hand des kämpfenden Volkes. Auch die Manöver der amerikanischen und britischen Imperialisten und der jugoslawischen , sozialfaschistischen Titoisten , um den Sieg der sozialistischen  Volksrevolution zu vereiteln, schlugen fehl.
Nach der vollstaendigen Befreiung des Landes wählte das albanische Volk unter der Arbeiterklasse und ihre KP den revolutionären Weg des sozialistischen Aufbau .
Beim Aufbau des Sozialismus stützte sich das albanische Volk auf die eigenen Kräfte und erreichte große Erfolge: 
 - Albanien , eines der ärmsten Länder der Welt vor der Befreiung war zu Zeiten Enver Hoxhas ein blühendes Industrie-Agraland, weil die Arbeiter und die Bauern bis 1985 immer united waren.
Heute wühlen die Albaner auf der Müllkippe rum. Das sind die "Errungenschaften und Demokratiesierung" des militaristischen, revanchistischen NATO-Imperialismus!
-Vor der Befreiung ein völlig vom Ausland abhängiges Land, war Albanien während der Zeit der Diktatur des Proletariats imstande sich selbst zu versorgen , weitgehend unabhängig vom Import.
- vor 71 Jahren , ein Land fast ohne Elektrizität, war Albanien während seiner Zeit der Arbeitermacht einer der wenigen vollständig elektrifizierten Länder der Welt. Doch heute knipsen die NATO-Imperialisten mit ihren Energiekonzernen und Stromwuchernpreisen dort in diesem Land die Lichter aus.
Vor der Befreiung ein Land mit einer Analphabetenquote über 85 %, war Albanien zu Enver Hoxhas Zeiten ein Land, in dem jeder lesen und schreiben konnte. Nach der Restauration des Kapitalismus in Albanien 1985  wurde 5 Jahre später die Stalin Statue geschliffen. Sie kamen wie die Ratten aus den Löchern und verübten diese Schandtat, damit sie in diesen oder jenen imperialistischen Kernland ein auf Glücksritt machen. Und die Arbeiterkollegen könnten meinen, diese Ratten haben Armeisen im Kopf. So bringt der Weltimperialismus und deren Konterrevolution so einigen Abschaum hervor.

Die wichtigsten Erfolge hat die Arbeitermacht SVR Albanien beim Kampf für die Gleichheit der Menschen erzielt. So war das sozialistische Albanien ein Land, in dem es keine Ausbeutung der Menschen durch den Menschen gab. Das Privateigentum an Produktionsmitteln  war abgeschafft. Für das Volk unter der Führung der working class gab es die breiteste Demokratie.
In der Arbeitermacht Albanien galt bis 1985 bei der Entlohnung das Prinzip und Maxime " Jedem nach seiner Leistung".  Die Unterschiede bei der Entlohnung waren am niedrigsten in der Welt. (Verhältnis Mindestlohn zu Höchstlohn 1/2)
Die Arbeitermacht SVR Albanien schreitete auf dem Weg des sozialistischen Aufbau mutig voran und ließ sich von niemanden erpressen. So wollten die Chruschtschowianer-Revisionisten in den 60er Jahren und die chinesischen Revisionisten in den 70er Jahren die Albaner, die nicht nach ihrer Pfeife tanzten, in die Knie zwingen, in dem sie die " Hilfe" einstellten.
Der Schuss ging aber nach hinten los.
Ihre Rechnung ging nicht auf. Die Arbeitermacht SVR Albanien ließ sich nicht in die Knie zwingen. Die Arbeitermacht Albanien einst Bollwerk des Bolschewismus,  schreitete damals mutig beim sozialistischen Aufbau voran. Sie unterstützte überall in der Welt den Kampf für Befreiungskämpfe und Revolutionen, Unabhängigkeit, Volksdemokratie  und Sozialismus und stellte bis 1985 für die kämpfenden Völker ein leuchtendes Beispiel dar.
Die Arbeitermacht SVR Albanien war damals die Zielscheibe wütender Angriffe aller Imperialisten, Sozialimperialisten und jeglicher Reaktion. Heute ist das Land eine vom Weltimperialismus abhängige, unterjochte  Peripherie und NATO-Kolonie.
Es ist die Aufgabe aller Weltrevolutionäre, Antiimperialisten und Weltbolschewisten aus der rumreichen Arbeitermacht SVR albanien zu lernen und deren heroische Werk und Mission unerbittlich fortzusetzen.
Kommt zu den neuartigen Nuit debout Protesten aus Frankreich. Heute ist eine internationalistische Demonstration in München zur Unterstützung der Werktätigen Massen.

NIEDER MIT DEM IMPERIALISMUS, WELTKAPITALISMUS, SOZIALIMPERIALISMUS UND JEGLICHER REAKTION!
ES LEBE DIE ARBEITERMACHT SVR ALBANIENS , BOLLWERK DES WELTBOLSCHEWISMUS!
HOCH DIE INTERNATIONALISTISCHE SOLIDARITÄT!

ES LEBE DER 5. MAI – HELDENGEDENKTAG IN ALBANIEN !

ES LEBE DIE ALBANISCHE SEKTION DER KOMINTERN (SH) !



Gedicht  5. Mai

- Gedenktag der albanischen Volkshelden


Groß war einst der Balkan, nun ist er sehr klein, 
doch eines Tages wird er für immer unbesiegbar sein,
    der Geist ist nicht tot, er lebt in mir, 
er lebt in uns allen und auch in Dir,   
 und eines Tages ist es wieder so weit, 
Räterepublik Albania steht auf in alter und neuer Herrlichkeit !!!    
Sie haben Dich getrieben in in alle möglichen Partisanenkriege, 
doch ihr habt trotzdem alle (Klassen)Feinde besiegt.    
Der rote Steinadler wurde gehissen,
Auf deie Chuschtowianer und Maoisten geschissen
 Alle möglichen Besatzerschweine habt ihr rausgeschmissen!    
Man will uns verbieten, an Dich zu glauben, 
man will uns die letzte Ehre rauben.    
Doch nach 71 Jahren  ist es wieder soweit, 
der Titoismus und der Rest der bürgerlich revisionistischen Welt sind gefallen, wir sind wieder bereit.  
  Wir werden immer mehr mit der Spartakusfahnefahne in der Hand
 und singen unsere Hymnen auf das Arbeiterland. 

 Ref.:   Albania, Albania, Albania Weltalbania!
Räterepublik  Albania , das Weltproletariat  liebt dich,
Proletarische Diktatur Albania du spuckst den Antikommunismus ins Gesicht, 
Albania du wirst auferstehen, 
Albania wir werden schon sehen!  

"Für immer Volksräterepuplik!", das hört sich gut an, 
doch habt Ihr vergessen, was man dem Proletariat nahm ? 
  NATO und Imperialisten aller Sparten haben dem Volk alles geraubt,
 von den Bonzen einfach verkauft, wurde uns alles geklaut!   
 Was die Volksverräter auch unterschreiben,
 eines ist sicher, es wird niemals so bleiben.    
Denn niemals werden Proleten verzichten,
 aber Volksverräter, die werden sie richten! 

 Ref.:   Ref.:   Albania, Albania, Albania Weltalbania!
Räterepublik  Albania ,das Weltproletariat  liebt dich,
Proletarische Diktatur Albania du spuckst den Antikommunismus ins Gesicht, 
Albania du wirst auferstehen, 
Albania wir werden schon sehen!  

Könnt Ihr die Ziele des Antibolschewismus denn nicht verstehen, 
will niemand das Versagen und ihre scheiß Demagogie sehen?    
Es sind dieselben Bourgoisien und Bonzen-Schweine,  die Euch die Köpfe verdrehen.   
 Doch merkt sie Euch gut, die Sprüche an der Wand,
Albania steht auf, Das proletarische Arbeiterland !

   Ref.:  Ref.:   Albania, Albania, Albania Weltalbania!
Räterepublik  Albania ,das Weltproletariat  liebt dich,
Proletarische Diktatur Albania du spuckst den Antikommunismus ins Gesicht, 
Albania du wirst auferstehen, 
Albania wir werden schon sehen!  

 

 

5. Mai 1818

Es lebe der 198. Geburtstag von

Karl Marx !

 

spezielle Geburtstags-Webseite

 

 

 

ÜBER MARX AND ENGELS

 

 

Grußadressen der Solidarität

 

Grußadresse

der Komintern (SH)

zum 198. Geburtstag von

Karl Marx

 

Wir grüßen alle Marxisten auf der ganzen Welt, denn heute feiern wir gemeinsam den 198. Geburtstag von Karl Marx, den Geburtstag unseres ersten Klassikers des Marxismus-Leninismus.

Heute ist der Geburtstag eines der größten Revolutionäre der Menschheitsgeschichte.

Karl Marx hat sein ganzes revolutionäres Denken und seine selbstlosen revolutionären Taten in den Dienst der Befreiung der internationalen Arbeiterklasse gestellt.

Karl Marx war der Begründer des wissenschaftlichen Kommunismus, schuf die Weltanschauung des Proletariats und wurde zum großen Führer und Lehrer des Weltproletariats.

Karl Marx hat "die Welt nicht interpretiert, sondern verändert" - wie eine seiner berühmten Feuerbach-Thesen lautet.

Lenin bezeichnete die deutschen Philosophie, die englische Ökonomie und den französischen Sozialismus als "3 Quellen und Bestandteile des Marxismus".

1. Die Philosophie des Marxismus ist der dialektische Materialismus. Die Erkenntnisse der Natur dehnte Marx auf die Menschen aus und schuf den historischen Materialismus. Die politischen Einrichtungen sind ein Überbau auf der ökonomischen Basis.

 

2. Die Lehre vom Mehrwert ist der Grundpfeiler der ökonomischen Theorie von Marx. Die politische Ökonomie von Marx hat die wirkliche Stellung des Proletariats im Gesamtsystem des Kapitalismus erklärt. Die Produktivkräfte sprengen ihre Fesseln der Produktionsverhältnisse durch einen revolutionären Umwelzungsprozess.

 

3. Der Marxismus ist die Lehre vom Klassenkampf, von der Eroberung der politischen Macht durch die proletarische Revolution, von der Errichtung der Diktatur des Proletariats und ihres Übergangs zu freien Assoziationen in der klassenlosen, kommunistischen Gesellschaft.

Karl Marx lebte in einer Zeit, als die kapitalistische Ordnung gerade erst begonnen hatte, die Welt zu erobern und zu beherrschen.

Das große Verdienst von Karl Marx besteht unter Anderem darin, dass er wissenschaftlich nachwies, dass diese kapitalistische Weltordnung nicht von ewiger Dauer sein wird, sondern dass sie durch ihre objektiven unlösbaren Widersprüche gesetzmäßig und unvermeidlich zum Untergang verdammt ist. Das beweist die heutige Weltkrise. Deswegen bezeichnete Lenin die Lehre von Marx als "allmächtig, weil sie wahr ist".

Karl Marx wies ebenso unwiderlegbar nach, dass mit dem Kapitalismus eine ganz besondere Klasse auf die Bühne der Weltgeschichte tritt - das Proletariat - "Totengräber der Bourgeoisie". Es ist die einzige revolutionäre Klasse, die dazu fähig und berufen ist, die kapitalistische Weltordnung hinweg zu fegen, und sich nicht nur selbst, sondern auch alle anderen unterdrückten Klassen zu befreien.

Karl Marx bezeichnete das Proletariat als eine Klasse, die die Geschichte der Klassenherrschaft für immer beendet. Marx nannte die unvermeidliche Entwicklungsstufe zwischen Kapitalismus und Kommunismus - die Weltdiktatur des Proletariats. Die Erkenntnis von der revolutionären Rolle des Weltproletariats als Erbauer einer klassenlosen Gesellschaftsordnung - das ist die mächtige Waffe, die Karl Marx der internationalen Arbeiterklasse in die Hand gab.

Genosse Enver Hoxha sagte:

"Der Gigant Marx und sein Kampfgefährte Engels, die Begründer unserer ruhmreichen Lehre, erfassten mit ihren Studien ganze Jahrhunderte und arbeiteten für jahrhunderte. Das heißt, sie verallgemeinerten auf geniale Weise die Geschichte und das Schaffen und Denken der Menschheit, leiteten daraus die Entwicklungsgesetze der menschlichen Gesellschaft ab, zeigten die Gesetze, Normen und Methoden und möglichen Formen der Umwandlung der Gesellschaft, der Abschaffung des Kapitalismus und des Aufbaus des Sozialismus und Kommunismus auf und legten diese Gesetze fest. Daher ist ihre Lehre immer jung, aktuell und unsterblich."

Der Marxismus ist eine Anleitung zum revolutionären Handeln. Und so "kamen auch wir albanischen Marxisten-Leninisten durch die revolutionäre Praxis zur Philosophie von Marx", so erinnert sich der Genosse Enver Hoxha.

Vergeblich versucht die Bourgeoisie, den revisionistischen Verrat, die Restauration des Kapitalismus, als "Scheitern des Marxismus" hinzustellen. Aber die Richtigkeit des Marxismus wird bewiesen durch die Restauration des Sozialismus im Weltmaßstab.


Das Werk von Karl Marx ist unauslöschlich.
Heute ist die Komintern (SH) die einzig wahre Verteidigerin von Karl Marx und allen anderen 4 Klassikern. Wir betonen nochmals, und werden es immer wieder betonen, nämlich dass es unmöglich ist, auch nur einen einzigen Klassiker zu verteidigen, ohne gleichzeitig auch ausnahmslos alle anderen zu verteidigen. Uns auf die unbesiegbaren Lehren der 5 Klassiker des Marxismus-Leninismus stützend marschieren wir entschlossen in Richtung sozialistische Weltrevolution, in Richtung Diktatur des Weltproletariats, in Richtung Weltsozialismus und Weltkommunismus, erfüllen wir das große Vermächtnis, das uns Karl Marx hinterlassen hat.



Es lebe Karl Marx - der erste Klassiker des Marxismus-Leninismus !

Es leben die 5 Klassiker des Marxismus-Leninismus Marx, Engels , Lenin, Stalin und Enver Hoxha !

Proletarier aller Länder - vereinigt euch!

Weltproletariat - vereinige alle Länder !

Nieder mit dem offenen, reaktionären Anti-Marxismus !

Nieder mit dem Verrat der Revisionisten und Neo- Revisionisten am Marxismus !

Es lebe der Stalinismus-Hoxhaismus, die weiter entwickelte Lehre des Marxismus-Leninismus in der heutigen Welt !

Es lebe der proletarische Internationalismus !

Es lebe die proletarische, sozialistische Weltrevolution!

Es lebe die Diktatur des Weltproletariats!

Es lebe der Weltsozialismus und der Weltkommunismus !

Es lebe die Komintern (SH) - die einzige authentische Verteidigerin von Karl Marx und seinem revolutionären, proletarischen Erbe !

 

5. Mai 2016

Wolfgang Eggers

Komintern (SH)

 

Karl Marx

und die

heutige weltweite

Arbeitslosigkeit

" Der Marxismus ist die Wissenschaft von den Entwicklungsgesetzen der Natur undder Gesellschaft , die Wissenschaft von der Revolution der unterdrückten und ausgebeuteten Massen, die Wissenschaft vom Siege des Sozialismus in allen Ländern, die Wissenschaft vom Aufbau der kommunistischen Gesellschaft. Der Marxismus als Wissenschaft kann nicht auf der Stelle stehenbleiben -er entwickelt und vervollkommet sich " (Stalin)

Karl Marx
Vernichtende Kritik des Kapitalismus
" Die Waffe der Kritik kann die Kritik der Waffe nicht ersetzen"
Unversöhnlicher Kämpfer für die Diktatur des Proletariats und den Kommunismus
" Zwischen der Kapitalistischen  und der kommunistischen Gesellschaft liegt die Periode der revolutionären Umwandlung der einen in die andere, der entspricht auch eine politische Übergangsperiode , deren Staat nichts anderes sein kann, als die Diktatur des Proletariats. "

Für eine wahrhaft kommunistische Partei


"Die Konstituierung des Proletariats als politische Partei ist enerlässlich, um den Triumph der sozialen Revolution und ihres höchsten Zieles, der Aufhebnung aller Klasse, zu sichern"
Proletarier aller Länder vereinigt euch.

Am 5. Mai jährt sich der 198. Geburtstag von Karl Marx. Dies nehmen wir zum Anlass, um in den Mittelpunkt des diesjährigen 1. Mai grundlegende Lehren von Karl Marx zu stellen. Auf der Basis von den Beiträgen, die von den Sektionen der Komintern (SH) erarbeitet wurden, werden wir aus dem gigantischen theoretischen und praktischen Wirken und Werk von Karl Marx vor Allem 3 Fragenkomplexe herausgreifen, die für die Perspektive des Klassenkampfes, für den Kampf für die (welt)proletarische (Welt)Revolution , für die Verwirklichung der Erfordernisse des proletarischen Internationalismus und für den Aufbau der stalinistisch-hoxhaistischen Partei von entscheidender Bedeutung sind und höchste Aktualität haben.

Zur Arbeitslosigkeit:

Karl Marx `s vernichtende Kritik des Weltkapitalismus
Im Zusammenhang mit der sich vertiefenden weltweiten im Wirtschafts-Banken-EU-Asyl-und Finanzsektor wurde auch in unseren Arbeitsbereichen das Thema  Arbeitslosigkeit zum Thema Nr.1 der bürgerlich-reaktionären Parteien und Medien. Denn die mehr als 50 Millionen Arbeitslosen allein in den westlichen Industrieländern, die über 8 Millionen Arbeitslosen in der BRD bzw. die  fast 800000 Arbeitslosen, die Österreich zu Beginn des Jahres erreichte, und die ca 700000 Arbeitslosen in Berlin sind eine ernste Herausforderung an alle schon direkt betroffenen und indirekt betroffenen Werktätigen , vor Allem an die Industriearbeiter. Die millionenfache Arbeitslosigkeit, das ach so "soziale" weltkapitalistische System wirft einfach bestimmte Fragen auf, die brennend gestellt und von den Medien des Weltimperialismus g a n z falsch beantwortet werden:
- Ist die Arbeitslosigkeit (wie die Weltkrise) eine vorübergehende Panne des weltkapitalistischen Systems, der "sozialen Marktwirtschaft"?
- Liegt die Wurzel des Übels Arbeitslosigkeit lediglich in der Einführung neuer Maschinen und Techniken, die die Arbeiter arbeitslos machen?
Ist die Wurzel der Arbeitslosigkeit die " Überbevölkerung", insbesondere in den industriell weniger entwickelten Ländern, die sich nun durch die aktuelle Asylkatastrophe seit 2015 auf die EU im allgemeinen, insbesondere auf die BRD und Österreich auswirken?

Ist demnach also die L ö s u n g des Problems Arbeitslosigkeit der "Ausländer raus" - (Ultra)Nationalismus und Islamophobie der AfD-Vollidioten und PEGIDA-Vollpfosten?
Hinter diesen Fragen steht eine noch tiefere Frage, die geklärt werden muss:
Ist das System der sogenannten "sozialen Marktwortschaft" , wie es so verlogen heißt , ist dieses (Welt)System , in dem der Profit, ja Maximalprofit des Monopolkapitals als absolutes Gesetz, das alles andere bestimmt, herrscht, ist dieses System als Ganzes verantwortlich und schuldig ? Oder aber geht es bei der Arbeitslosigkeit um eine Krankheit , die innerhalb dieses ökonomischen und politischen System , innerhalb der Grenzen des kapitalistischen Systems g e l ö s t werden kann, geheilt werden kann, also durch R e f o r m e n behoben werden kann?
Dieser Frage muß auf den Leib gerückt werden.
Denn die Verursacher der Arbeitslosigkeit tritt eines der elementarsten Grundrechte der Menschen mit Füßen, ihr Recht auf Arbeit (ein Recht das im Weltkapitalismus n i c h t existiert und nicht existieren kann , sondern nur unter sozialistischen Verhältnissen als Recht auf von Ausbeutung befreiter Arbeit). Und mehr noch : Die verschärfte D r o h u n g mit der Arbeitslosigkeit für die noch in der Produktion stehenden Arbeiter führt dazu, dass die Ausbeutung v e r s c h ä r f t wird, daß e i n Arbeiter die Arbeit für zwei machen muss, die Ausbeutung intensiver und brutaler wird.
Die Drohung mit Massenentlassungen ist ein wichtiges Mittel der Diktatur des Kapitals , Streikbewegungen zu bekämpfen , so dass oft erst n a c h Stillegungen die Aktionen der Arbeiter beginnen.
Kurz, jede ernste Bewegung der Arbeiter und Bauern gegen die ökonomische Verschlechterung ihrer Lage und für eine Verbesserung ihrer politischen Rechte kann nicht an der Frage der Arbeitslosigkeit, die wir oben aufgezeigt haben, vorbeigehen.
Die sind ganz und gar keine speziellen Fragen spezieller Länder , da weltweit (einschließlich (Weiß)Rußland, China, Kuba , Laos , Vietnam und Nordkorea etc) Arbeitslosigkeit existiert .
Ein "Ausweg" , den uns die deutschen, aber auch die österreichischen Imperialisten anbieten, ist für kritische Beobachter schon abzulesen:
Beseitigung der Arbeitslosigkeit (sprich : gewisse Reduzierung der Arbeitslosenziffer) durch Aufrüstung, Kriegstreiberei, durch Waffenexport, Reduzierung der Ausländer -und aktuellen Asylbewerberzahl um die Hälfte, damit der Weltimperialisten mit einem "Volk in Waffen" zum altbekannten Wundermittel gegen Arbeitslosigkeit und Überproduktion übergehen können, nämlich zur Vernichtung von Menschen und Waren durch den imperialistischen Krieg und weltimperialistischen Weltkrieg .
Die Linie der Mainstreamgewerkschaften, der Revisionisten, aber auch der so genannten Grünen Ökofaschisten, die scheinheilig die Arbeitslosigkeit "anprangern", widersetzt sich nicht wirklich diesem weltimperialistischen "Ausweg". Sie beweist nicht seine G e s e t z m ä ß i g k e i t im Rahmen dieses weltkapitalistischen Systems.
Vielmehr u n t e r s t üt z e n  diese vom Weltkapitalismus ablehnenden Kräfte durch ihre reformistischen Vorschläge und Apelle an die herrschende Klasse die Illusion, als sei das Problem der Arbeitslosigkeit  in diesem System einschneidig zu ändern, als gäbe es Lösungen, "die auf der Hand liegen" und die in diesem System von "vernünftigen (Welt)Kapitalisten" realisiert werden könnten.
So hören wir als Alternativvorschläge und Patentrezepte unter anderem:
Investitionen und Rationalisierung bei " Mitbestimmung" , Arbeitszeitverkürzung hält die Arbeitslosigkeit aus (DGB und ÖGB),
Arbeitsplatzbeschaffungsmaßnahmen , so dass mehr staatlich gebildet und geförderte Lehrstellen geschaffen werden können( D"K"P, PDS-LINKEr Sektor, "S"DAJ und "K"PÖ)
D a s sind die z e n t r a l e n Antworten , mit denen diese Kräfte Reklame für die Grundthese machen, daß Arbeitslosigkeit im Rahmen und zum Nutzen des kapitalistischen Weltsystems beseitigt und abgebaut werden kann.
Anders, wirklich ganz anders hat es Karl Marx bewiesen.  Die Lohnsklaverei kann nur durch die kommunistische Revolution beendet werden.





Gedicht :

We keep alive Karl Marx' spirit

of the dictatorship of the world proletariat


He's the guy who's the talk of the whole damn world  and surely your town
Anticommunists  shoot broad out lies to fool him around
keeps the Maoists, revisionists and Trotzkists varmints on the run,
Worldcapitalism, Wordlimperialism ,wordlreaction and worldbourgoisie are the same scum!

You may think he's a sleepy tired guy
always takes his time,  but boy, look in the fire of the workers und farmer` eyes!
sure I know you'll be changing your mind
socialist worldrevolution for a free mankind
when you see the worldproletariat  use the gun, boy
when you see the world-farmer  use the gun

He's the top of the whole dam world , doesn` really matter East or  West
always cool, the classwar and scince he analyse always he do   best
he keeps the classwar  alive
same we winning the imperialist world war 45


Springer concern and the other imperialist central organs ,You weren't glad at your fooling anticommunist lies to  him around
when you see the worldproletariat  use the gun, boy
when you see the world-farmer  use the gun

He's the top of the whole dam world , doesn` really matter east or  West
always cool, the classwar and scince he analyse always he do   best
he keeps the classwar  alive
same we winning the imperialist world war 45

Who's the guy who'swriting the communist manifest and how many reading this into town?
the whole capitalist and imperialist world  will go down in the red morning sun
Springer concern and the ather imperialist central organs ,You weren't glad at your fooling anticommunist lies to  him around
when you see the worldproletariat  use the gun, boy
when you see the world-farmer  use the gun.



 

MARX - ENGELS

ARCHIV

in 47 Sprachen (!)

 

 

 

 

vor 2 Jahren

2. Mai 2014

Massaker in Odessa

(Ukraine)

 

Teil 1

 



2. Mai 2014: 

In Odessa demonstrieren zigtausende fortschrittliche Menschen gegen die konterrevolutionäre Regierung in Kiew. Immer mehr wollen die Sowjetunion Lenins,  Stalins und Enver Hoxhas. Denn in der vom Westen an die Macht gebrachten Staatsmonopolistische  Regierung sitzen mehrere Minister der offen faschistischen Partei „Swoboda“. Der eingesetzte Generalstaatsanwalt ist Mitglied dieser Nazi-Partei; der Sicherheitschef, der Polizei und Militär befehligt, ebenfalls. Unter einer solchen Regierung wollen hier viele nicht leben. In ihren Familien haben viele gegen die Hitlerarmee gekämpft und ihr Leben gelassen. Nun müssen sie erleben, dass die EU, die USA und Deutschland diese Kräfte als „Freiheitskämpfer“ und „Demokraten“ feiern und an die Macht bringen, um die Ukraine der EU einzuverleiben und mit der NATO zu verbinden. Das ist ein brutaler Kampf um Macht und Einfluss auf dem Rücken der Menschen. Doch in dieser „Demokratie“ dürfen die Menschen nicht für Freiheit und gegen Nazis demonstrieren. So auch am 2. Mai 2014. Schwer bewaffnete Nazis von „Swoboda“ und dem berüchtigten Rechten Sektor, mit Bussen aus dem ganzen Land herangekarrt, stürmen in Odessa das Protestcamp vor dem Gewerkschaftshaus. Vor ihren Knüppeln, Eisenstangen, Messern, Pistolen, Molotow-cocktails flüchten viele Menschen in das Gewerkschaftshaus.

 

 

 


Doch die Sozialfaschisten und Bandrafaschisten , gesponsort von der Bundesregierung, die Nazis, stecken das Haus in Brand, versperren die Fluchtwege und lassen die Menschen verbrennen.
Überlebende, die aus dem Haus fliehen können, werden zum Teil tot geschlagen oder von der Polizei als „Stalinisten-Hoxhaisten  und Weltbolschewisten “ umgehend inhaftiert. Erst in den folgenden Tagen konnte ein Teil von ihnen durch massenhafte Proteste des Maidan  der Bevölkerung befreit werden.

Sieben Millionen von den Nazis ermordete Ukrainer im Großen Vaterländischen Krieg  klagen noch heute an!

Die angespannte aktuelle Lage in der Ukraine ist nicht nur eine Folge innerer Widersprüche, sondern in erster Linie das Ergebnis heftiger imperialistischer Rivalitäten zwischen den imperialistischen Großmächten, namentlich der russischen Imperialisten auf der einen Seite und den - auch untereinander rivalisierenden – US-amerikanischen, englischen, französischen und gerade auch der EU - und  deutschen Imperialisten auf der anderen Seite.
„Unsere“, also die deutschen Imperialisten, mischen sich ganz massiv und relativ offen in die inneren Angelegenheiten der Ukraine ein. Ihnen geht es dabei um die Ausdehnung ihres ökonomischen, politischen und militärischen Herrschaftsgebiets, um ihre „Osterweiterung“. Dazu nutzen sie auch das EU-Mäntelchen.
Im Machtkampf der verschiedenen – mit jeweils anderen imperialistischen Großmächten verbundenen – herrschenden Cliquen in der Ukraine setzen die deutschen Imperialisten zumindest aktuell auf das reaktionäre Bündnis der ukrainischen Swoboda-Faschisten, der „Merkel-Klitschko“-Partei und anderer pro-EU-Kräfte.
Deshalb ist es hier in BRD eine zusätzliche Aufgabe der Solidarität mit den welrevolutionären Kräften in der Ukraine, wo es sie gibt, auf einen entscheidenden Tatbestand aufmerksam zu machen, der gerade auch bei den sich links verstehenden antifaschistischen Kräften und revisionistisch-sozialfaschistisch  oft gar nicht oder nur allgemein zum Thema gemacht wird: die Verbrechen des deutschen Imperialismus gegenüber der Ukraine in der Zeit des Nazi-Faschismus.
Fest steht: Keine imperialistische Großmacht – weder die russischen noch andere Imperialisten – haben auch nur das geringste Recht, sich in die inneren Angelegenheiten der Ukraine einzumischen. Am allerwenigsten die größte Mörderbande der Weltgeschichte, die deutschen Imperialisten, die 1941 die damals noch sozialistische Sowjetunion überfielen und ungeheure Verbrechen in der Sowjetunion und insbesondere auch in der Ukraine verübten.

I. Zur heutigen Lage in der Ukraine
Die Ukraine im Würgegriff der imperialistischen Großmächte

Die Entwicklung in den verschiedensten Regionen der Welt – sei es in Syrien, sei es in Ägypten, sei es in Libyen oder nun auch in der Ukraine – ist in erster Linie eine Folge der zunehmenden Kämpfe um Einflussgebiete, militärische Aufmarschgebiete und ökonomische Ausbeutungsmöglichkeiten zwischen den imperialistischen Großmächten. Es ist nicht leicht, ja manchmal nahezu oder vollkommen unmöglich, angesichts der groß angelegten propagandistischen Desinformation und der fehlenden Kontakte zu gut informierten revolutionären Kräften in diesen Regionen, wirklich fundierte, beweiskräftige und exakte Einschätzungen der Lage in diesen Ländern zu erhalten. Das bedeutet jedoch nicht, dass wir gar nichts wissen. Jedoch ist unser Wissen begrenzt, instabil und oft nur auf grundlegende Eckdaten begrenzt. Wir wissen und sehen, dass in der Ukraine nicht nur ein gigantischer Propagandakrieg zwischen den russischen Imperialisten und ihren lokalen Handlangern und den westlichen imperialistischen Großmächten stattfindet, sondern dass es auch um milliardenschwere Kredite, um große Aufträge, kurz: um gigantische Pläne zur Ausplünderung der ukrainischen Bevölkerung geht – auch mit Hilfe der herrschenden Klasse in der Ukraine. Die Staatskassen in der Ukraine sind geplündert. Die große Masse der Bevölkerung lebt in erschreckender Armut, wird ausgeplündert ausgeraubt, ausgebeutet. Nach Jahrzehnte langer Herrschaft großrussischer polizeistaatlich-revisionistischer Kräfte entbrannte nach 1989 innerhalb der lokalen herrschenden Klasse ein zugespitzter Kampf. Dabei versuchte und versucht diese oder jene Clique die Anbindung an diese oder jene Großmacht zu favorisieren und durchzusetzen. Es gelang ihnen, durch Imitation von Protestformen wie z.B. Platzbesetzung, aber auch durch den Einsatz gekaufter militanter Elemente, oft genug Faschisten, Zehntausende in diesen ihren Kampf einzubeziehen und den Eindruck zu erwecken, als ob dies bereits ein Kampf der Massen für ihre eigenen Interessen sei. Es liegt auf der Hand, dass dies nicht der Fall ist.
Dagegen spricht die Tatsache, dass bei der sogenannten Protestbewegung in der West-Ukraine faschistische Kräfte ungestraft als Bündnispartner angesehen werden. Dagegen spricht ebenso die Tatsache, dass in der Ost-Ukraine ein Großteil der teilweise militärisch bewaffneten Aktionen mit Unterstützung und Beifall der russischen herrschenden Klasse unter Führung Putins stattfindet.
Welchen Einfluss die sicherlich existierenden kleinen, sich "bolschewistisch", "weltrevolutionär" oder "weltkommunistisch" verstehenden Gruppen wirklich in diesen Bewegungen haben, ist eine schwierige Frage, die wir nicht wirklich beurteilen können. Es gilt Kontakte herzustellen, Besuche zu organisieren, sich zu informieren und zu diskutieren, um nach unseren Kräften solidarisch dort zu helfen, wo wirklich unabhängige, demokratische, gegen Antisemitismus, Nationalismus Imperialismus kämpfende Kräfte vorhanden sind, wo die Perspektive des Kampfes für eine revolutionäre, für eine kommunistische Entwicklung sichtbar oder absehbar ist. Unser Ziel ist der Aufbau der ukrainischen Sektion der Komintern (SH). Nur so kann der Kampf für die ukrainische sozialistische Revolution mit der sozialistischen Weltrevolution verknüpft werden.

Heuchelei!
Es gehört zu den Treppenwitzen der Geschichte: Im eigenen Land lassen die deutschen Imperialisten jeglichen Ansatz demokratischer oder revolutionärer Bewegung immer wieder brutal zusammen knüppeln, verhaften und machen Anzeige und einen gleich die Prozesse. Sie erteilen Vermummungsverbot und machen bei der geringsten so genannten passiven Bewaffnung und "Beamtenbeleidigung"  ein riesiges Geschrei. Beim geringsten Anzeichen von Militanz haben sie in den letzten Jahren tausende Protestler und Demonstranten immer wieder eingekesselt. Antifaschistische Bauern, Arbeiter und  Aktivisten werden von der deutschen Polizei und deutschen Gerichten verfolgt. Und gerade diese deutschen Imperialisten überschlagen sich nun in "Wohlwollen", "Verständnis" und "Sympathie" für militante Kämpfe, Knüppel, Pistolen, Gewehre, Brandsätze, für Besetzung von Regierungsgebäuden und gar Polizeistationen – wenn, ja wenn diese Aktionen wie seit 2 Jahren  in der Ukraine von ihren Handlangern ausgehen und sich gegen die Marionetten anderer imperialistischer Großmächte richten. Das ist ein unvergessliches Lehrstück an Heuchelei.
Die gezielten Aktionen zur Besetzung von Fernsehstationen, Polizeistationen, Verwaltungsapparaten zeigen umgekehrt, worauf es bei einem wirklich revolutionären Aufstand ankommt, der von den breiten Massen der Bevölkerung, vor allem der Klasse der Bauern  und Arbeiterklasse , getragen wird. Die Zentralen des Staatsapparates, vor allem Militär, Infrastruktur aber auch Fernsehstationen müssen erobert werden. Es zeigt sich bei der Revolution des Ukrainischen Arbeitervolkes  wie bei den Aktionen von reaktionär-konterrevolutionären Kräften, dass die politische Macht in letzter Instanz aus den Gewehrläufen kommt. (Enver Hoxha).


Deutscher Chauvinismus innerhalb der deutschen revisionistischen und sozialfaschistischedn Bewegung


Es ist wichtig und richtig, dass die internationalistisch eingestellten Kräfte auf der ganzen Welt heute die faschistische Bewegung in der Ukraine genau beobachten, anprangern und gemeinsam bekämpfen. Es ist auch verständlich, dass in diesem Zusammenhang angesichts der Verherrlichung der ukrainischen faschistischen Banditenführer in der heutigen Ukraine sehr genau und sehr detailliert auf die Verbrechen der ukrainischen Faschisten zur Zeit der deutschen Okkupation in der Ukraine hingewiesen wird. Allerdings ist es uns ein wichtiges Anliegen, diese Verbrechen der faschistischen Kollaborateure, insbesondere auch gegen die jüdische Bevölkerung in der Ukraine, in doppelter Hinsicht in den richtigen Kontext zu stellen:
Erstens waren es unleugbar vor allem die deutschen Nazi-Faschisten, die diese Verbrechen geplant und im großen Umfang durchgeführt haben. Sie sind mit Abstand die Hauptverantwortlichen. Sie sind die Hauptverbrecher.
Zweitens: Die übergroße Mehrheit der Bevölkerung in der Ukraine hat sich an dieser Kollaboration nicht beteiligt. Die rund 40 Millionen Einwohner der damaligen Ukrainischen Sowjetrepublik hatten rund 7 Millionen von den Nazis Ermordete zu beklagen. Unvergleichlich größer als der kollaborierende Anteil war der Anteil der Bevölkerung, der als  Soldaten der Roten Armee, aber auch als Partisanen gegen die Nazi-Faschisten gekämpft hatte. Es ist wahr: Zehntausende Ukrainer stellten sich den Nazis zu Diensten. Aus ihnen wurden Formationen von „Hilfswilligen“ aufgestellt. Auch stehen sie im Fokus, weil sie oft als Wachmannschaften in Nazi-Vernichtungslagern wie Treblinka oder Sobibor, aber auch in den KZs und Ghettos von den deutschen Nazifaschisten eingesetzt wurden. Dennoch: Diese sicherlich nicht ganz kleine Minderheit repräsentierte nicht die große Masse der kämpferischen ukrainischen Bevölkerung.
Nichts ist arroganter und deutsch-chauvinistischer, als wenn die Revisionisten und Sozialfaschisten als selbsternannte deutsche Linke mit erhobenem Finger gerade auf diese Kollaborateure und Reaktionäre verweisen. Demgegenüber ist entscheidend, auf den gigantischen Anteil der ukrainischen Arbeiter, und Bauern sowie den werktätigen Massen  hinzuweisen, die mit ihrem Kampf Seite an Seite mit den anderen Teilen der sowjetischen Bevölkerung wesentlich dazu beigetragen haben, dass der Nazifaschismus überhaupt besiegt wurde. Dieser Beitrag ist entscheidend ohne die andere, aber zweitrangige Seite der Medaille deswegen zu leugnen. Ausgangspunkt unserer heutigen Solidaritätsbemühungen mit den klassenkämpferischen  und weltrevolutionären Kräften in der Ukraine ist deshalb als erstes die tiefempfundene Dankbarkeit für den gigantischen Kampf der großen Masse der ukrainischen Bevölkerung gegen den Nazi-Faschismus zur Befreiung Europas von den Nazifaschisten!

 

 

 

 


II. Nichts vergeben, nichts vergessen – Nazi-Verbrechen in der Ukraine
Zentrale Kriegsziele des nazi-faschistischen deutschen Imperialismus


Als die Nazi-Wehrmacht und SS-Einsatzgruppen am 21. Juni 1941 die sozialistische Sowjetunion überfielen, waren die Kriegsziele des deutschen Imperialismus klar abgesteckt im Dokument „Fall Barbarosssa“ vom Dezember 1940: Vernichtung des Sowjetstaats, Besetzung des Landes, Inbesitznahme seiner Rohstoff- und Lebensmittelquellen, Ermordung von Millionen Sowjetbürgern, Versklavung der Überlebenden. (Siehe unten : „Generalplan“ Ost)
Es war zudem ganz offen und öffentlich von Hitler vor dem Reichstag am 30. Januar 1939 die „Vernichtung der jüdischen Rasse“, die Vernichtung der jüdischen Bevölkerung im Nazi-okkupierten Europa auf dem Weg zur Vernichtung der sozialistischen Sowjetunion, des „jüdischen Bolschewismus“ angekündigt worden.
Beides blieb keine Phrase. In der Tat wurde ganz bewusst zunächst vorrangig die einfache  Bevölkerung der Ukraine systematisch aufgespürt und ermordet. (1)  Dieser Kampf zur „Vernichtung der jüdischen Rasse“, und das muss betont werden, diente als erstes der Vernichtung der jüdischen Bevölkerung und hatte zudem eine zweite wesentliche und unverzichtbare (2) Funktion. Es ging darum, die Bevölkerung der überfallenen Länder in verschiedene Kategorien einzuteilen, um bei der Eroberung und Herrschaftsabsicherung der überfallenen Länder leichter voranzukommen. Darauf hat der sowjetischer Historike, Wassili Grossman, 1946 ausdrücklich hingewiesen: „In den von den faschistischen deutschen Truppen besetzten Gebieten wurden die Juden ständig gegen die anderen Nationen ausgespielt. Und weshalb? Weil die Abrechnung mit den Juden den Anschein erwecken sollte, als sei das entscheidende Ziel des von den deutschen Faschisten ausgeübten Terrors die Vernichtung der Juden, während alle anderen Völker angeblich davon verschont bleiben würden.“ (2)
Der Nazi-„Generalplan Ost“
Der deutsche Imperialismus verfügte über ein auf 30 Jahre angelegtes Raub-, Mord-und Germanisierungsprogramm für Osteuropa namens „Generalplan Ost“. Diesen hatte der SS-Henker Himmler von Nazi-"Wissenschaftlern" ausarbeiten lassen. Am 15. Juli 1941 wurde dieser Plan zur systematischen Verschleppung zur Zwangsarbeit, Vertreibung in unfruchtbare Gebiete, Aushungerung und Ermordung der Bevölkerung Mittel- und Osteuropas von Himmler präsentiert. In einem Zeitraum von 25 Jahren sollten 31 Mio. Menschen ermordet, vertrieben und verschleppt werden. Nur 14 Mio. – im Nazi-Jargon
„fremdvölkische“ Bewohner Mittel- und Osteuropas sollten am Leben gelassen werden. So sollten auch drei Viertel der ukrainischen Bevölkerung vertrieben werden. Der Rest sollte Sklaven der deutschen Kapitalisten und Gutsbesitzer werden. 1 In den „entvölkerten“ Gebieten war dann die Ansiedlung von Hunderttausenden, ja Millionen Deutschen vorgesehen. 2 Gerade auch in der Ukraine sahen die Nazis ein wichtiges Objekt für maßlose Ausplünderung. Bereits auf dem Nürnberger Parteitag 1935 hatte Hitler den
Raub öffentlich angekündigt: „Erst wenn der Ural mit seinen unermesslichen Bodenschätzen, wenn die unzähligen Wälder Sibiriens und die endlosen Felder der Ukraine in deutscher Hand sein werden, wird unser Volk mit allem Notwendigen versorgt sein.“ 3
(1) Siehe: Redaktionskollektiv: Geschichte des Großen Vaterländischen Krieges der Sowjetunion, Band 2, S. 19
(2) Siehe Abraham: Großer Vaterländischer Krieg der Sowjetunion, S. 76 (3) Zitiert in: Grossmann / Ehrenburg: Schwarzbuch. S. 982

„Trawniki“ – Hilfskräfte der Nazis bei der Durchführung der Shoa Im Herbst 1941 war nicht weit von Lublin im „Generalgouvernement“ das Zwangsarbeitslager „Trawniki“ und ein SS-Ausbildungslager für „fremdvölkische Formationen“ eingerichtet worden. Die dort ausgebildeten Hilfskräfte – Ukrainer, Litauer, Letten, Esten, Polen und „Volksdeutsche“ waren als KZ-Wachmannschaften vorgesehen und wurden zum Völkermord gebraucht. Darunter waren auch ukrainische Nationalisten. Etwa 5.000 solcher „Trawniki-Männer“ „Askaris“, „Hiwis“ oder „Wachmänner“ durchliefen diese Ausbildungslager. „Trawniki“ wurden in den Vernichtungslagern von Belzec, Sobibor und Treblinka eingesetzt. Dort waren sie häufig für den Betrieb der Gaskammern und die Leichenverbrennung zuständig. Andere bewachten militärische und zivile Objekte oder wurden zur Bewachung des KZ Auschwitz und Stutthof eingesetzt. In erheblichem Maß nahmen „Trawniki“ an Massenerschießungen von jüdischen Menschen teil oder räumten Ghettos, in deren Folge die Völker in Vernichtungslager deportiert wurden. Im November 1943 wurden die  Zwangsarbeiter im SS-Ausbildungslager zusammengetrieben und erschossen. Die anschließende Leichenverbrennung besorgten „Trawniki“.
Besonders ab Ende 1943 kam als ein Schwerpunkt des Einsatzes der „Trawniki“ die Partisanenbekämpfung im „Generalgouvernement“ dazu. Nach dem Krieg wurden in der sowjetischen  Ukraine und in Rußland „Trawniki“ vor Straf- und Militärgerichten angeklagt. Die übergroße Mehrheit wurde wegen Kollaboration verurteilt, darunter gab es auch Todesurteile. 1954 fanden in Warschau ebenfalls Prozesse gegen „Trawniki“ statt. Das in Westdeutschland vor Gericht gestellte deutsche Führungspersonal von kollaborierenden Nazi-Hilfskräften wurde freigesprochen. Quelle Gutmann: Enzyklopädie des Holocaust S. 1425-1427

Geschichte der Ukraine – Kurzer Überblick


Im Allgemeinen gehen wir hier von der Ukraine in den nach 1945 festgelegten Grenzen aus.
Ein Überblick über die wechselvolle Geschichte der Ukraine wird verkompliziert, weil es eine Fülle von geografischen Begriffen gibt, die von staatlich-territorialen Einheiten abweichen (z. B. Galizien bzw. verschiedene Teile Galiziens). Einige Anhaltspunkte zur historischen Entwicklung der Ukraine sollen hier dennoch in Kürze gegeben werden.
1.     Ukraine, Polen und das Zarenreich
Die Frühgeschichte der Ukraine zeichnet sich durch unklare Grenzziehung und kriegerische Auseinandersetzungen aus. 1651 erfolgte die Aufteilung des späteren Gebiets der Ukraine unter Polen und Russland.
Nach den drei Teilungen Polens 1772, 1793 und 1795 wurde die westliche Ukraine mit Ausnahme Ost-Galiziens russisch. Ost-Galizien kam zur österreichischen K. u. K. Monarchie.
Eine erneute Grenzziehung erfolgte auf dem Wiener Kongress 1815.
2.     Ukraine und der 1. Weltkrieg (Polen und Russland) – Vertrag von Brest-Litowsk
Am 22. Januar 1918 erfolgte die Erklärung eines unabhängigen ukrainischen Staates.
Am 3. März 1918 marschierten deutsche Truppen ein. Nach dem Sieg der Oktoberrevolution in Russland im Oktober 1917 gelang es dem deutschen Imperialismus nochmals im bald endenden Ersten Weltkrieg militärisch massiv vorzustoßen. Im Februar 1918 brachen die deutschen Imperialisten den Waffenstillstand mit Russland und drangen nach Osten vor. Lettland, Litauen, Estland wurden besetzt, ebenso Weißrussland, die Ukraine und – die damals nicht zur Ukraine gehörende – Krim. Wollten die Bauern und Arbeiter Russlands ihre im Oktoberaufstand erkämpfte Macht nicht preisgeben, waren sie gezwungen, die räuberischen Bedingungen des deutschen Imperialismus im Vertrag von Brest-Litowsk zu akzeptieren.
In der Ukraine errichteten die deutschen Imperialisten als Marionettenregime die ukrainische Zentralrada mit einem konterrevolutionären zaristischen General an der Spitze. Das Land sollte den deutschen Imperialismus mit Rohstoffen (Kohle, Erze usw.) und Getreide versorgen. Tausende Waggons geraubtes Getreide und Rohstoffe wurden nach Deutschland verladen. Dagegen entwickelte sich ein zunehmend breiter Kampf der mit der Sowjetmacht symphatisierenden Teile der ukrainischen Bevölkerung. Partisanen und Volkskämpfer führten einen „Schienenkrieg“,  Eisenbahner initiierten im Juli 1918 einen Generalstreik, der allerdings durch den brutalen Terror der deutschen Reichswehr niedergeschlagen wurde.
1918 besetzte das reaktionäre Rumänien einen Teil Bessarabiens.
3.     Gründung der UdSSR und Beitritt der Sozialistischen Ukrainischen Republik
1919 wurde nach Abzug der deutschen/österreichischen Truppen die Sowjetrepublik Ukraine gegründet.
Die Geschichte der Ukraine ist auch eng mit der Geschichte Polens verknüpft.
1919 wurde auf der Versailler Konferenz vom damaligen britischen Außenminister Curzon die Grenzlinie zwischen Polen und der gerade erkämpften Sowjetunion vereinbart (sog. „Curzon-Linie), die der heutigen Ostgrenze Polens entspricht. Schon damals war das Gebiet westlich dieser Linie weitgehend von Polen bewohnt, während die Gebiete östlich davon vorwiegend von anderen Nationalitäten bewohnt waren (Litauer, Belorussen, Ukrainer,  Ungarn usw.). Es gelang dem reaktionären polnischen Regime mit Duldung der imperialistischen Mächte, sich über diesen Vertrag hinwegzusetzen und weite Gebiete östlich der Curzon-Linie von der Sowjetunion zu besetzen. In den 1920er und 1930er Jahren gab es heftige Kämpfe zwischen ukrainischen und polnischen Faschisten auf dem Gebiet des polnischen Staats.
4.     Beitritt der in Brest-Litowsk geraubten Gebiete (Westukraine) zur UdSSR (1940)
Am 1. September 1939 überfiel Nazi-Deutschland Polen. Am 17. September 1939 überschritt die Rote Armee die polnisch-sowjetische Grenze, rückte in das westliche Belorußland und die westliche Ukraine vor und reinstallierte weitgehend die Curzon-Linie. (1) Im Juni 1940 wurde auch ein Teil Bessarrabiens und der Bukovina (das zu Rumänien gehörte) an die Ukrainische SSR angegliedert.
5.     Überfall der Nazis auf die UdSSR im Juni 1941
Die Nazi-faschistischen Okkupanten teilten die Ukraine in verschiedene Teilgebiete auf.
Das östliche Gebiet wurde in das sog. „Generalgouvernement“ eingegliedert, das auch Teile von Polen umfasste (u.a. mit den Gebieten Ostgalizien). Das „Reichskommissariat Ukraine“ (RKU) bestand während der deutschen Besatzungszeit zwischen 1941 und 1944 in den westlichen und zentralen Teilen der Ukraine. Das „Reichskommissariat Ostland“ mit den baltischen Staaten und Teilen Weißrusslands war nördlich davon, westlich davon das besetzte Polen.
Nach der Unterzeichnung des Abkommens vom 19. August 1941 zwischen Nazi-Deutschland und dem faschistischen Rumänien wurde die Bukovina und die Gebiete nordöstlich des Dnistro bis zum Bug (das sog. Transnistrien) inkl. Odessa unter rumänische Verwaltung gestellt. Die Krim wurde unter rumänische Militärverwaltung gestellt. Während des Verlaufs des Krieges änderten sich die Grenzen der nazistischen Besatzungszonen öfters.
6.     1945 Klare Grenze mit Polen – Bevölkerungsaustausch
Nach der militärischen Zerschlagung des Nazi-Faschismus wurde das gesamte heutige Staatsgebiet der Ukraine (ohne die Krim) als Ukrainische Sozialistische Sowjetrepublik wieder Teil der UdSSR. Die Regierungen der UdSSR und Polens kam überein: Aus der westlichen Ukraine wurden Polen nach Polen umgesiedelt, aus Polen wurden Ukrainer in die Ukrainische Sowjetrepublik angesiedelt. Im Juni 1945 vereinbarten die Sowjetunion und die Tschechoslowakei, dass die Transkarpaten-Ukraine Teil der Ukrainischen SSR werden sollte.
7.     1954 Sonderfall Krim Anschluss der Krim an die Ukraine im Rahmen der UdSSR. Dies war ein Zugeständnis Chruschtschow, damit er die imperialistische Konterrevolution und den Kapitalismus in der Sowjetunion restaurieren konnte.
8.     1991 Unabhängigkeit der Ukraine
Im Dezember 1991 entschieden sich über 90 Prozent in einem Referendum für die staatliche Unabhängigkeit der Ukraine. Zwischen Russland und verschiedenen westlichen imperialistischen Großmächten, darunter gerade auch dem deutschen Imperialismus, entwickeln sich verstärkt Rivalitäten um die Vorherrschaft in der Ukraine.

Ein Grundproblem der näheren Betrachtung der Geschichte der Ukraine ist die Unterschiedlichkeit historischer Erfahrungen in der West- und der Ost-Ukraine bis 1939/41. So gab es im Osten der Ukraine 20 Jahre (1920-1939/41) sozialistischen Aufbau, während in den westlichen Teilen die Reaktion herrschte. Dort gab es während der Nazi-Okkupation auch in größerem Umfang Kollaboration.

Huldigungen von Nazi-Mördern und Nazi-Kollaborateuren in der Ukraine heute
Der frühere Präsident der Ukraine Wiktor Juschtschenko hat dem Nazi-Kollaborateur Bandera 2010 nachträglich den Orden „Held der Ukraine“ verliehen und ließ vor allem in der Westukraine Museen und 20 monumentale Denkmäler von Bandera errichten. (1 )In Lwow trägt heute die große Straße vor dem Politechnikum den Namen Banderas. Nicht weit davon entfernt ist ein großes Bandera-Denkmal errichtet worden. Ende April 2013 versammelten sich in Lwow rund 2.000 Menschen, darunter auch Nazi-Kollaborations-„Veteranen“, um den 70. Gründungstag der Waffen-SS-Division „Galizien“ zu feiern. Die Nazis bzw. Nazi-Anhänger zogen vom Denkmal Stepan Banderas aus durch die Stadt, führten das Emblem der SS-Einheit mit sich und trugen teilweise SS-Runen auf der Kleidung.
Am 1. Januar 2014 marschierten rund 15.000 extreme Nationalisten und Mitglieder nazistischer Gruppen der Ukraine, voran die Partei „Swoboda“ („Freiheit“) in einem Fackelzug durch Kiew. Anlass war der 105. Geburtstag des Nazi-Kollaborateurs Bandera. Darunter waren viele in Uniformen der von den Nazis aufgestellten Waffen-SS-Division „Galizien“. (2)
 (1) Siehe Jüdische Gemeinde Berlin: Junger Nationalismus in der EM-Stadt Lemberg, in: www.jg-berlin.org, Die Zeit: Junger Nationalismus in der EM-Stadt Lemberg, 24.4. 2012 (2) USA Today, 1.1.2014

Teilnahme von „Volksdeutschen“ in der Ukraine an den Nazi-Verbrechen
Während des Zweiten Weltkriegs waren ca. 200.000 sog. „Volksdeutsche“ in der Ukraineregistriert. 1 Sie begrüßten größtenteils den Einzug der Nazi-Armee. Im Gebiet um Odessa etwa gab es eine große Anzahl deutscher Siedler, die ab dem 18. Jahrhundert aus Deutschland dorthin eingewandert waren und den Nazis als 5. Kolonne dienten. So besorgten etwa das Morden in dieser Region nicht nur die Truppen der rumänischen Militärverwaltung auf Geheiß ihrer deutschen Herren. Als die Nazis und ihre Verbündeten einmarschierten, hatte auch die Stunde der „volksdeutschen“ Nazis geschlagen. Sie änderten die Ortsnamen in „München“, „Rastatt“ usw. Um das Morden zu rationalisieren, errichteten sie Verbrennungsöfen in eigener Regie. Die Habseligkeiten der Ermordeten wurden zur Bahnstation gebracht, sortiert und als Beutegut nach Deutschland verladen. In den drei Öfen von Gradowka wurden rund 7.000 Menschen ermordet. In Rastatt und Suchije Balkie erreichte die Zahl der Ermordeten 20.000. 2
Das kühl durchdachte Morden war bestialisch. So berichten Überlebende etwa aus dem Lager Domanewka von einer besonders grausamen deutschen Siedlerin, eine unter der Sowjetmacht enteignete Kulakin aus dem Dorf Kartakajewo.
„Sie war ob ihrer Rohheit in einen derartigen Rausch geraten, dass sie unter tierischen Schreien Kinderköpfe mit dem Kolben so heftig zerschmetterte, dass das Gehirn nach allen Seiten spritzte.“ 3
(1) Torezecki, Zusammenarbeit mit der deutschen Besatzungsmacht in der Ukraine, S. 253 (2) Grossmann / Ehrenburg: Schwarzbuch, S. 149 (3) Ebenda, S. 146/147

 


 

 

 

6. November 1943

- Befreiung Kiews durch die Rote Armee -


 

TEIL 2


2. Mai

Gewerkschaftshaus Odessa:

 

Von Nazis mit Benzin übergossen und angezündet

 

Eine schwangere Frau - von den Nazis mit dem Telefonkabel erdrosselt


Schluss mit der deutschen Unterstützung für die Oligarchenregierung in Kiew !



Es ist eine Schande, dass die Bundesregierung  und die bürgerliche Lügenpresse schweigen, wenn Nazis, Sozialfaschisten  und ukrainische Nationalisten, sich auf die Bandera-Verbrecher berufend, stolz darauf sind, in der Tradition der SS zu kämpfen, in Kiew regieren und Menschen ermorden. Berlin und Brüssel schweigen, wenn Juden aus Angst ihre Häuser nicht mehr verlassen können, wenn angemeldete Redner auf den Straßen   im Maidan  mit Gewalt am Reden gehindert und zusammengeschlagen werden. Eine merkwürdige „Demokratie“, die unsere Merkel-Gauck-Gro-DDR- Regierung da gemeinsam mit den USA und der EU unterstützen. Eine merkwürdige „Demokratie“, für die der Internationale Währungsfond (IWF), die USA, Deutschland und die EU 15 Milliarden Euro spendieren, um den Aufstand im Maidan abzudrosseln. 15 Milliardenspenden für die Konterrevolution. Aus der roten Revolution macht meine eine Limonaden-Apfelsinenrevolution (Rosa Luxemburg).
Geht es da wirklich um „Demokratie“, wenn Außenminister Steinmeier (SPD) mit Nazi-Ministern an einem Tisch sitzt?
Sein Ministerium musste im Parlament zugeben, dass sie wissen, mit wem sie da zusammen arbeiten!
Offensichtlich geht es nicht um „Demokratie“ sondern um Macht und Einfluss! Im Zitat von Zbigniew Brzezinski
(n. Seite), der „Sicherheitsberater“ unter US-Präsident Jimmy Carter war, wird klar zum Ausdruck gebracht, dass die Ukraine von geo-strategischer Bedeutung ist. Wer die Ukraine hat, kann Russland schwächen und direkt bedrohen. Seit 1989 wird die Welt neu aufgeteilt - und zwar immer zu Lasten des schon längst imperialistischen Russland. Der Hunger der imperialistischen  USA, der imperialistischen  EU und der neuen imperialistischen  Großmacht BR Deutschland nach mehr Macht und Kontrolle über immer neue Gebiete konnte nicht gestillt werden. Je mehr sie haben, desto mehr wollen sie. Es ist klar, dass imperialistische  Mächte wie Russland und China sich das auf Dauer nicht gefallen lassen. Somit gehört eine Verschärfung der Konflikte bis hin zum offenen Krieg in diesem System der Profitmacherei dazu.
Unsere Solidarität gilt allen klassenkämpferischen Arbeitern und Bauern  in der Ukraine, insbesondere der stalinistisch-hoxhaistischen Weltbewegung.
Sie gehört denjenigen, die statt der Herrschaft milliardenschwerer Oligarchen die Sowjetunkraine Lenin, Stalins und Enver Hoxhas , eine wirkliche Arbeiterherrschaft der Volksmacht wollen.
Es ist bezeichnend, dass IWF, USA, EU und die BRD  für ihre 15 Milliarden Euro-“Hilfe“ sogleich Sozialkürzungen zu Lasten der Ärmsten, Massenentlassungen, Privatisierungen, monopolistische Verstaatlichungen  usw. verlangen. Die Ukrainer erwartet dasselbe Verarmungsprogramm wie in Griechenland, Portugal, Spanien...
Es ist bezeichnend, dass die BRD  und die EU umgehend das lange geplante Assoziierungsabkommen EU-Ukraine von der nicht gewählten Poroschenko-Regierung unterzeichnen ließen, um die Ukraine so in ihren Einflussbereich einzugliedern. Es ist bezeichnend, dass die deutsche Regierung heimlich am Parlament und der Öffentlichkeit vorbei Bundeswehrsoldaten in die Ukraine schickte, um die militärischen Verhältnisse auszuspionieren. Diese Soldaten gehörten nicht zu den Friedensbeobachtern gemäß dem Genfer Abkommen, sondern waren eine Militärmission im Auftrag der ukrainischen Regierung unter dem Vorwand eines OSZE-Dokumentes. Eine solche Politik schürt aktiv den Konflikt und erhöht die Kriegsgefahr. Deshalb fordern wir:


Keine deutsche und russische Einmischung in der Ukraine!
Keine Bundeswehrsoldaten in die Ukraine!
Weg mit dem Assoziierungsabkommen!
Fortführung der Revolte des Maidan bis zu sozialistischen Weltrevolution !


 



Von links: Tjagnibok, Vorsitzender der faschistischen Partei „Swoboda“, Jazenjuk, Klitschko – Jazenjuk, der geade abgesetzte  Ministerpräsident der Ukraine, zeigt den Hitlergruß!

Zbigniew Brzezinski, „Sicherheitsberater“ des US-Präsidenten Jimmy Carter in seinem Buch „Die einzige Weltmacht - Amerikas Strategie der Vorherrschaft“, 1999:
„Die Ukraine, ein neuer und wichtiger Raum auf dem eurasischen Schachbrett, ist ein geopolitischer Dreh- und Angelpunkt, weil ihre bloße Existenz als unabhängiger Staat zur Umwandlung Rußlands beiträgt. Ohne die Ukraine ist Russland kein eurasisches Reich mehr. Es kann trotzdem nach einem imperialen Status streben, würde aber dann ein vorwiegend asiatisches Reich werden, das aller Wahrscheinlichkeit nach in lähmende Konflikte mit aufbegehrenden Zentralasiaten hineingezogen werden würde ...
Wenn Moskau allerdings die Herrschaft über die Ukraine mit ihren 52 Millionen Menschen, bedeutenden Bodenschätzen und dem Zugang zum Schwarzen Meer wiedergewinnen sollte, erlangte Russland automatisch die Mittel, ein mächtiges Europa und Asien umspannendes Reich zu werden. ...“
Sie wissen, was sie wollen: Weltherrschaft! Schwächung und Niederschlagung des (imperialistischen) Konkurrenten! Der Kampf um die Ukraine ist kein „Zufall“, sondern Ergebnis des Kampfes seitens der USA, EU, BR Deutschlands und der NATO um Einflussgebiete und Profite.

Fotos von S.1: http://ersieesist.livejournal.com/813.html

Liebknecht gegen den imperialistischen  Krieg!
Aus einem Flugblatt Karl Liebknechts von Mai 1915:
"... Abgewirtschaftet hat die ... Parole des „Durchhaltens“, die nur immer tiefer in den Mahlstrom der Völkerzerfleischung führt. Internationaler proletarischer Klassenkampf gegen internationale imperialistische Völkerzerfleischung heißt das sozialistische Gebot der Stunde!
Der Hauptfeind jedes Volkes steht in seinem eigenen Land!
Der Hauptfeind des deutschen Volkes steht in Deutschland: Der deutsche Imperialismus, die deutsche Kriegspartei, die deutsche Geheimdiplomatie. Diesen Feind im eigenen Lande gilt ́s für das deutsche Volk zu bekämpfen, zu bekämpfen, zu bekämpfen im politischen Kampf, zusammenwirkend mit dem Proletariat der anderen Länder, dessen Kampf gegen seine heimischen Imperialisten geht.
Wir wissen uns eins mit dem deutschen Volk – nichts haben wir gemein... mit der deutschen Regierung und der politischen Unterdrückung, der sozialen Knechtung. Nichts für diese – alles für das deutsche Volk . Alles für das internationale Proletariat, um des deutschen Proletariats, um der getretenen Menschheit willen...
...Wie lange noch sollen die Glücksspieler des Imperialismus die Geduld des Volkes missbrauchen? Genug und übergenug der Metzelei! Nieder mit den Kriegshetzern diesseits und jenseits der Grenze!
Ein Ende dem Völkermord! Proletarier aller Länder, folgt dem heroischen Beispiel eurer italienischen Brüder! Vereinigt euch zum internationalen Klassenkampf gegen die Verschwörungen der Geheimdiplomatie, gegen den Imperialismus, gegen den Krieg, für einen Frieden im sozialistischen Geist!
Der Hauptfeind steht im eigenen Land!"

Karl Liebknecht, Rosa Luxemburg und ihre Kampfgefährten  hielten gegen den Verrat der sozialimperialistischen SPD an ihrer anti-imperialistischen  Antikriegshaltung während des gesamten Gemetzels des ersten Weltkrieges durch. Das war ein harter, opferreicher „illegaler Krieg“ gegen den imperialistischen Krieg, in dem es nicht nur dem Terror des kaiserlichen Staatsapparates standzuhalten galt, sondern auch den Denunziationen und Schikanen des sozialfaschistischen SPD-Parteivorstands.
Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht büßten mit Kerkerhaft, Zuchthaus  und schließlich, nach Kriegsende und Gründung der KPD, mit ihrem Leben – ermordet im Auftrag der sozialfaschistischen SPD und des Weltkapitals!

Fakt ist:

Im 2. Weltkrieg wurde die ukrainische  Bevölkerung  sofort und als erstes separiert und terrorisiert. Ihre Vernichtung wurde im großen Umfang durchgeführt, um die anderen Teile der Bevölkerung einzuschüchtern und ein Exempel zu statuieren. Alle anderen Bevölkerungsteile sollten sehen, mit wem sie es zu tun haben, um sie so besser unterdrücken und ausbeuten, ja teilweise auch zur Kollaboration zwingen oder ermuntern zu können. Besonders in den ersten Tagen, Wochen und Monaten nach dem Nazi-Überfall wurde die Ermordung von Abertausenden jüdischer Menschen auch als Vergeltung“, als „Sühne“ für angebliche Verbrechen der „bolschewistischen Untermenschen“, der „jüdischen Bolschewisten“ hingestellt. Dabei wurde der mörderische Antisemitismus auch aufs Engste mit mörderischem Antikommunismus, mit dem Ziel der Vernichtung aller kommunistischen Kräfte verbunden.



Verbrechen der Nazi-Faschisten

in der Ukraine

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Zur Umsetzung der nazistischen Pläne im Krieg gegen die sozialistische Sowjetunion wurde vor dem Überfall eine Reihe von Befehlen der Nazi-Wehrmacht ausgearbeitet. Dazu gehörten der „Kommissar-Befehl“, der „Barbarossa-Gerichtsbarkeitsbefehl“, die „Richtlinien für das Verhalten der Truppe in Russland“, die „rücksichtsloses Durchgreifen gegen bolschewistische Hetzer, Freischärler, Saboteure und Juden“ fordern, sowie die „Anordnungen für die Behandlung russischer Kriegsgefangener“. Der sogenannte „Barbarossa-Gerichtsbarkeitsbefehl“ vom 13. Mai 1941 forderte zur straflosen Ermordung von Partisanen und verdächtigen Personen auf. Am 6. Juni 1941 erließ das Oberkommando den berüchtigten „Kommissar-Befehl“, mit dem die Vernichtung nicht nur der Politkommissare der Roten Armee, sondern auch aller Funktionäre der KPdSU(B) und des Sowjetstaats angeordnet wurde. Die nazi-faschistischen Verbrechen begannen mit dem ersten Tag des Überfalls. Beim Einfall Richtung Moskau begingen die Nazi-Soldaten in ihren verschiedenen Formationen fürchterliche Mordtaten auch gegen die Zivilbevölkerung und zuallererst gerade auch gegen die jüdische Bevölkerung, bevor es unter dem Druck und dem Vormarsch der sowjetischen Roten Armee und hunderttausender Kämpferinnen und Kämpfern der Partisanenverbände schließlich 1944 gelang, die Nazi-Okkupanten vollständig zu vertreiben. Die Nazis überzogen die UdSSR mit unglaublichem Terror. Im Zweiten Weltkrieg wurden insgesamt rund 27.650.000 sowjetische Menschen ermordet, davon allein im ersten Kriegsjahr 1941 insgesamt 8,7 Mio. Menschen. Bei einer Gesamtbevölkerung von 160 Mio. bedeutete dies, dass fast jeder sechste Einwohner des Landes ermordet wurde. Zwei Drittel der Ermordeten waren Zivilisten.( 3) Das millionenfache Morden in der Ukraine wie auch in den anderen von den Nazis besetzten Teilen der UdSSR wurde von den Angehörigen der SS-Einsatzgruppen, der Nazi-Wehrmacht, der Gestapo und der Nazi-Polizei verübt. Die Nazi-Führung setzte zehntausende ukrainische „Milizen“ und „Hilfspolizisten“ ein.
Die SS-Einsatzgruppenführer genehmigten öffentliche Pogrome innerhalb von 48 Stunden nach Eroberung einer Stadt. (4)
Die schreckliche Bilanz dieser Nazi-Mordverbrechen nach drei Jahren Terror, Vernichtung und Zerstörung, die erstmals im Nürnberger Prozess gegen die Nazi Hauptkriegsverbrecher 1946 komprimiert zusammengetragen und vorgelegt wurde, hatte in der Ukraine kaum fassbare Ausmaße angenommen.
Nazi-Wehrmacht und Nazi-Einsatzgruppen haben auf dem Gebiet der heutigen Ukraine zirka 7 Millionen Ukrainer und, 1,5 Millionen jüdische Menschen ermordet.( 5) Aus der Zivilbevölkerung wurden insgesamt mehr als 7 Millionen Menschen ermordet. Infolge der von den Nazis herbeigeführten unerträglichen Lebensbedingungen während der Okkupation sind 1,5 Millionen umgekommen. (6)
Insgesamt wird die Zahl der durch die verbrecherische Nazi-Herrschaft in der Ukraine zu Tode gekommenen Menschen auf 5-7 Millionen geschätzt. (7) Hinter diesen kaum vorstellbaren Zahlen verbergen sich millionenfache Einzelschicksale.



Massenmord an der jüdischen Bevölkerung


Systematisch und mit besonderer Grausamkeit gingen die Nazi-Schergen gegen die jüdische Bevölkerung vor.
Diese wurde separiert, zu Hunderttausenden erschossen und auch unter Einsatz von Giftgas in besonders präparierten Lastwagen oder dann in Vernichtungslagern ermordet.
Bis 1941 lebten etwa 530.000 jüdische Menschen in dem ehemals polnischen Galizien, in der heutigen Westukraine und 1,6 Millionen jüdische Menschen in den besetzten Gebieten der sowjetischen Ostukraine.
Es wird geschätzt, dass zwar rund ein Drittel der jüdischen Bevölkerung auf dem Gebiet der Ukraine von 1941 noch vor den Nazis evakuiert werden bzw. fliehen konnte. Viele andere konnten dies nicht, waren krank, zu alt oder waren aus anderen Gründen an den Ort gebunden. Von der jüdischen Bevölkerung der Sowjetunion wurden von über 5 Millionen fast 3 Mio. Menschen ermordet. Rund 1,5 Millionen jüdische Menschen wurden auf dem Territorium der heutigen Ukraine von den Nazis ermordet. (8)
In den Städten und Orten wurden Zehntausende von der Nazi-Wehrmacht und der SS zu Hinrichtungsorten außerhalb getrieben und durch Massenerschießungen ermordet. Am bekanntesten sind die Massenerschießungen der Kiewer Bevölkerung in der Schlucht von Babi Jar.
Kiew hatte – neben Odessa – die größte jüdische Gemeinde mit 180.000 Juden. Am 19. September 1941 marschierten die Nazis ein. Eine Woche später verübten die SS-Einsatzgruppen zusammen mit der Nazi-Wehrmacht ein unglaubliches Massenmorden. In der Schlucht von Babi Jar erschossen sie innerhalb von zwei Tagen zirka 33.000 Juden. (9) Die Propagandakompanie 637 der Nazi-Wehrmacht hatte zuvor 2000 Plakate drucken lassen. Damit wurde die jüdische Bevölkerung aufgefordert, sich am 29. September um eine bestimmte Uhrzeit an einem bestimmten Platz einzufinden. 10 Nazi- Wehrmachtseinheiten sperrten die Schlucht ab. Unter freiem Himmel standen Schreibtische der Nazi-Mörder für die „ordnungsgemäße“ Registrierung. Danach mussten sich alle – Männer, Frauen, Kinder – entkleiden.
Die Kleidungsstücke wurden eingesammelt und akkurat zusammengelegt. 100 LKWs sollten später notwendig sein, um die Kleidung der Erschossenen als „Spende“ für die „NS-Volkswohlfahrt“ abzutransportieren. (11)
Dann mussten sich die Juden in Gruppen am Rande des Abgrunds aufstellen und wurden von hinten erschossen.
Kleinkinder wurden bei lebendigem Leib in die Schlucht gestoßen.( 12) Nach vollbrachtem Massenmorden wurden die Wände der Schlucht gesprengt und zum Einsturz gebracht, um die Leichenberge zu verdecken. Im
Bericht des Nazi-Hauptmanns Koch, dem Beauftragten des Ministeriums für die besetzten Ostgebiete, heißt es:
„Als Sühne ... wurden am 29. und 30. September die Juden der Stadt liquidiert, insgesamt (nach Angabe des SS-Einsatzkommandos) rund 35 000 Menschen, zur Hälfte Frauen.“ (13)
In der nach der Befreiung Kiews erfolgten „Eingabe der Zeugin Gorbatschowa N. T. über die Vernichtung sowjetischer Menschen durch die deutschen Verbrecher in "Babi Jar“ vom 28. November 1943 heißt es:
„..habe ich selbst gesehen, wie nach Babi Jar im Laufe des Tages etwa 40 Lastkraftwagen fuhren, vollbeladen mit Einwohnern jüdischer Nationalität: Männern, Frauen und Kindern, wobei einige Frauen Säuglinge in den Armen hielten.
Ich und noch einige Frauen, die in der Nähe von Babi Jar wohnen, begaben uns, von den deutschen Wachen unbemerkt, zu der Stelle, an der die Autos haltmachten und die Menschen abgeladen wurden. Wir sahen, dass die Deutschen etwa 15 Meter vom Anfang des Babi Jar die Juden sich zu entkleiden zwangen und ihnen befahlen, den Babi Jar entlang zu laufen. Dabei schossen die Deutschen mit Maschinenpistolen und Maschinengewehren auf die Laufenden.
Ich habe selbst gesehen, wie die Deutschen Säuglinge in die Schlucht hinabwarfen. In der Schlucht befanden sich nicht nur Erschossene, sondern auch Verletzte und sogar lebende Kinder. Dennoch schütteten die Deutschen die Schlucht zu; dabei war zu bemerken, dass sich die dünne Schicht Erde über den Menschenleibern bewegte. [...]
Die Judenerschießungen dauerten mehrere Tage.“ 14. In Kiew ermordeten die Nazis insgesamt ca. 60.000 Juden .(15) In der ganzen okkupierten Ukraine wurden sofort nach dem Einmarsch der Nazi-Wehrmacht zahlreiche Massenmorde an der jüdischen Bevölkerung ähnlich denen in Babi Jar durchgeführt (siehe unten : Systematische Ermordung der jüdischen Bevölkerung unmittelbar nach Kriegsbeginn).
Wassili Grossmann versucht zu erklären, wie dies den Nazis gelang:
„Den Menschen lag der Gedanke, dass alle zur Hinrichtung verurteilt waren, so fern, und die ungeheuerliche Vernichtungsaktion traf sie so überraschend, so unerwartet, dass sie sich nicht zum Widerstand gegen ihre Henker sammeln konnten. ... Den Faschisten kam außerdem zustatten, dass die gesamte wehrfähige jüdische Bevölkerung beim Einmarsch der Okkupanten in den Reihen der Roten Armee kämpfte und die Mehrheit der arbeitsfähigen Einwohner zusammen mit den Werken, Fabriken und sowjetischen Dienststellen evakuiert worden war.
Somit waren den Schlägen der Henker vor allem die Hilflosesten, Schwächsten und Unorganisiertesten ausgesetzt: die Alten, Kranken, Invaliden, Minderjährigen oder aber Menschen, die eine größere Zahl vorwiegend arbeitsunfähiger und kranker Familienmitglieder zu versorgen hatten. An ihnen, den Hilflosen und Unbewaffneten, verrichteten die mit automatischen Waffen ausgestatteten motorisierten SS-Regimenter, die Polizeiregimenter, die Kommandos der Gestapo, die Sturm- und Wachabteilungen ihre grausame Henkersarbeit.“ (16)
Neben den Massenerschießungen kamen auch insbesondere in der östlichen Ukraine sogenannte „Todeswagen“ zum Einsatz. Das waren umgebaute LKWs, in denen  Juden durch Zufuhr von Abgas ermordet wurden. In einem Nazi-Bericht vom 5. 6. 1941 an die Führung der SS wird in der Nazi-Sprache davon gesprochen, dass allein seit Dezember 1941 „mit 3 eingesetzten Wagen 97.000 verarbeitet“ wurden. Es ist davon auszugehen, dass zehntausende Juden  mit diesen „Todeswagen“ in der Ukraine ermordet wurden. (17) (Siehe auch unten : Dokument der Nazi-Mentalität: Gaswagen als Mittel zur Massenvernichtung)
Nach den Pogromen, Misshandlungen und Schikanen unmittelbar nach dem Einmarsch in eine Stadt oder in ein Dorf folgte die Registrierung und Kenntlichmachung aller jüdischen  Einwohner. Diese wurden in Ghettos und Lager gesperrt. Dort mussten sie unter unsäglichen Bedingungen ihr Dasein fristen, bis sie zumeist dann ebenfalls ermordet wurden. Ludwig Fleck, ein Überlebender der Massenmorde von Juli 1941 in Lwow (Lemberg), berichtet über das Ghetto in Lwow:
„Das Ghetto in Lemberg war zuerst in einem Stadtteil, der nicht weniger als ein Fünftel der Stadt ausmachte.
Juden gab es in Lemberg etwa 140.000 oder 30 Prozent der Bevölkerung... Das Ghetto dauerte vom Herbst 1941 bis zum August 1942, wobei man täglich Schikanen der ärgsten Art ausgesetzt war. Eine Selbstverständlichkeit war es, dass die SS oder die Wehrmacht, wenn sie irgendetwas brauchte, sei es an Einrichtung, Kleidung oder sonstigen Gegenständen, es einfach bei der Leitung des Ghettos anforderte, worauf es unentgeltlich beigeschafft werden musste. Im August 1942 begann unter dem Kommando des SS-Gruppenführers und Generals der Polizei Kazmann die antijüdische Massenaktion. Die
erste Etappe dauerte etwa 14 Tage. Es wurden an die 50.000 Juden, hauptsächlich Alte, Kranke und Kinder, nach Belzec verschleppt, wo sie, wie später durchsickerte, vergast worden sind... Im Herbst 1942 gab es noch etwa 15.000 Juden im Ghetto – in das aus der Umgebung laufend Nachschub kam – und rund 12.000 im Arbeitslager ... bis sie im März 1943 alle ermordet und die Gebäude niedergebrannt wurden.“ (18)
In der Westukraine wurde ein ganzes Netz von Zwangsarbeitslagern errichtet u.a. in den Gebieten Lwow, Tarnopol, Stanislawow, Przemysl, Sambor, Rudki, Brzezany, Jaworow, Zokiev, Przemyslany, Jaryschew. 19. Dort mussten die Jüdinnen und Juden Zwangsarbeit verrichten, wurden sie misshandelt und ermordet. Ab Mitte 1942 begannen die Nazis, die Ghettos und Lager zu liquidieren. Die bis dahin überlebenden Juden wurden zumeist in Nazi-Vernichtungslagern wie Belzec abtransportiert und dort ermordet. Nachdem die Massenmorde in den alliierten Ländern bekannt geworden waren, versuchten die Nazis mit der so genannten „Aktion 1005“ die Spuren ihrer Verbrechen zu beseitigen, z. B. in Babi Jar. Sie ließen die Ermordeten ausgraben und verbrannten sie. Dabei wurde die Asche der Ermordeten durchsucht, um Wertsachen und Zahngold zu rauben. (20)



Systematische Vernichtung der Roma


 In der Sowjetunion lebten rund 60.000 Roma, 40.000 von ihnen im europäischen Teil der Sowjetunion. Die Nazis ermordeten 30.000 Roma im Zuge ihres rassistischen Vernichtungskriegs.
Roma wurden aus rassistischen Motiven auch in der Ukraine ermordet, zusammen mit Juden, wie aus einem geheimen Bericht von Heydrich vom 23. 4. 1942 über die im Nazi-Jargon sogenannte „Bereinigung der Judenfrage“ hervorgeht. Unter der Überschrift „C. Juden“ heißt es dort:
„Auf der Krim wurden 1.000 Juden und Zigeuner exekutiert.“ (21)
Auch unter den Opfern der Massaker in der Schlucht von Babi Jar waren mehrere Hundert Roma. (22)  In Shitomir befanden sich unter den Opfern der Massaker laut dem Bericht einer sowjetischen Untersuchungskommission ebenfalls zahlreiche Roma. (23)
Bei den Massenmorden auf der westlichen Krim Mitte November bis Mitte Dezember 1941 wurden auch über 800 Roma erschossen. Das Massaker in der Krim-Stadt Simferopol im Dezember 1941 brachte der gesamten Roma-Bevölkerung der Stadt den Tod durch die Nazi- Mordkommandos der SS-Einsatzgruppe D.
Im SS-Bericht vom 9. Januar 1942 heißt es lapidar: „In Simferopol außer Juden- auch Krimtschaken- und Zigeunerfrage bereinigt.“ (24)



Massenhafte Ermordung von Behinderten und Kranken



Bei den Massenmorden an der jüdischen Bevölkerung und den Roma in der Sowjetunion wurden gezielt und systematisch auch Behinderte und Kranke ermordet. Nach Schätzungen sind insgesamt etwa 10.000 bis 20.000 geistig Behinderte und Kranke in der UdSSR durch die Nazis ermordet worden. (25)
Behinderte und Kranke wurden auch in der Ukraine massenhaft ermordet. So wurden z.B. in Dnepropetrowsk 1.500 Kranke und Behinderte ermordet. (26)  In Kiew fielen 1941/1942 rund 800 Patienten der Psychiatrischen Klinik dem Nazi-Morden zum Opfer. 27 Im Februar 1942 wurden in Winniza mindestens 800 psychisch Kranke der Psychiatrischen Klinik vergiftet. (28)



Massenmord an der sowjetischen Bevölkerung und an sowjetischen Kriegsgefangenen der Roten Armee



Auf mehreren Seiten in der Anklageschrift des Nürnberger Prozesses gegen die Hauptkriegsverbrecher 1946 werden Massenmordaktionen der Nazi-Wehrmacht, der SS sowie der deutschen Polizeieinheiten an sowjetischer Zivilbevölkerung in der UdSSR geschildert: Massenmord durch Erschießen, Erschlagen, Ertränken und durch Anwendung von Giftgas an Hunderttausenden Männern, Frauen und Kindern. (29)
Im Gebiet von Odessa sind 200.000, in Charkow 195.000 Ermordete belegt. (30)
In Kiew waren nach 778 Tagen Nazi-Besetzung 200.000  Einwohner der Stadt zu Tode gefoltert, erschossen oder in Gaskammern umgebracht worden. Allein in Babi Jar wurden über 100.000 Männer, Frauen und Kinder ermordet. Über 100.000 wurden zur Zwangsarbeit verschleppt. Vor dem Krieg hatte Kiew rund 900.000  Einwohner. Nach der Befreiung waren es nur noch 180.000 Menschen. (31)
Über die Verbrechen der Nazis im Gebiet von Winniza heißt es in einer sowjetischen Mitteilung nach der Befreiung dieses Gebiets vom 12. Mai 1944: „Das Gebietsamt für Statistik teilt mit, dass allein in 24 Rayons des Gebiets von den faschistischen deutschen Okkupanten 101.139 Einwohner zu Tode gemartert, erschossen oder auf andere Weise vernichtet und 64.076 zur Zwangsarbeit nach Deutschland verschleppt worden sind; davon wurden in der Stadt Winniza 41.620 Einwohner zu Tode gemartert, erschossen oder auf andere Weise vernichtet und 13.400 zur Zwangsarbeit nach Deutschland verschleppt.“ (32)
Systematisch wurden Massenmorde an der Zivilbevölkerung als „Vergeltung“ für Partisanenaktionen begangen. Drei Beispiele von Ende November, Anfang Dezember 1941 stehen für viele andere:
■ Am 28.11.1941 machte ein Nazi-Divisionskommandeur folgende Bekanntmachung über die Vernichtung von Dörfern als Maßnahme zur Unterdrückung der ukrainischen Partisanen:
„In den letzten Tagen haben die deutschen Truppen viele Banden vernichtet, deren Mitglieder erschossen und ihre Führer aufgehängt. Wie festgestellt wurde, erhielten die Banditen Hilfe von der Bevölkerung. Infolgedessen wurden folgende Maßnahmen getroffen:
1. Das Dorf Baranowka wurde niedergebrannt.
2. Das Dorf Obuchowka wurde niedergebrannt und die Einwohnerschaft erschossen.
3. Zahlreiche Verbindungsleute wurden in verschiedenen Dörfern erschossen.“ (33)
■ Am 29. November 1941 gab der Nazi-Stadtkommandant von Kiew, Eberhard, bekannt: „In Kiew wurde eine Nachrichten-Anlage böswillig beschädigt. Da die Täter nicht ermittelt werden konnten, wurden 400 Männer aus Kiew erschossen.“ (34)
■ Am 6. Dezember 1941 veröffentlichte der Nazi-Stadtkommandant von Dnepropetrowsk die Bekanntmachung: „Am 2. Dezember 1941 wurde in Dnepropetrowsk ein Attentat auf einen deutschen Offizier verübt. Als Sühnemaßnahme sind 100 Geiseln aus der Dnepropetrowsker Einwohnerschaft erschossen worden.“ (35)
Systematisch machten die Nazi-Schergen Jagd auf  Kommunisten. Kriegsgefangene  Rotarmisten wurden gemäß dem Programm der „Ausrottung der bolschewistischen Untermenschen“ planmäßig ermordet.
Aushungern, Vergiften und Erschießen, Mord durch grausame medizinische Versuche – das waren einige der grausamen Mittel, mit denen die Nazi-Mörder sowjetische Kriegsgefangene systematisch ermordeten. In der Nürnberger Anklageschrift heißt es daher: „Die Behandlung von Sowjet-Kriegsgefangenen war durch ganz besondere Unmenschlichkeit charakterisiert.“ (36)
Vom Juni 1941 bis Februar 1945 fielen 5,7 Mio Rotarmisten den Nazi-Schergen in die Hände und gerieten in Gefangenschaft. Kriegsgefangen bei den Nazis bedeutete für über die Hälfte von ihnen den sicheren Tod: 3,3 Mio. wurden ermordet, davon allein 2 Mio. in den ersten acht Monaten seit Beginn des Nazi-Überfalls. (37)
In der Ukraine wurden nach Schätzungen mindestens  1 Million  Rotarmisten von den  Nazis gefangengenommen,( 38) die Zahl der insgesamt Ermordeten sowjetischen Kriegsgefangenen in der Ukraine ist uns nicht bekannt. Allein in der Zhytomir Region sind über 100.000 sowjetische Kriegsgefangene von den Nazis ermordet worden. (39) Anhand dieser und anderer bekannter Massenmorde und von vorliegenden Nazi-„Schätzungen“ muss insgesamt von mehreren hundertausend Ermordeten ausgegangen werden. (40) Mit welcher Grausamkeit und Systematik die Nazis vorgingen und welches Ausmaß die Massenmorde an sowjetischen Kriegsgefangenen in der Ukraine annahmen, zeigen zwei Beispiele.
Erstens: In einer Eingabe von elf Einwohnern Charkows an die Zentrale Kommission zur Untersuchung der Greueltaten der deutschen Okkupanten bei der Erschießung verwundeter Kriegsgefangener vom Dezember 1943 heißt es: „Wir Bewohner des Hauses Trinklerstraße 14 und Pokrowski-Gasse 3 (Charkow) waren Zeugen unerhörter Bestialitäten der deutschen Okkupanten in der Stadt Charkow. Während der zweiten Besetzung der Stadt erschossen die Deutschen verwundete Rotarmisten, die in einem Lazarett lagen; einen Rotarmisten erhängten sie an der Tür des Schuppens, der zu dem Haus Trinklerstraße 12 gehört. Als wir eines Morgens aus dem Haus traten, sahen wir an der Tür einen gekreuzigten Rotarmisten. Die waagerecht ausgestreckten Arme waren festgenagelt, die Füße stießen gegen den Boden, der Kopf mit abgeschnittenen Ohren hing herab, die Geschlechtsorgane waren abgeschnitten, die Hosen bis zu den Knien herabgelassen, und auf der Brust trug er eine Binde mit der Aufschrift ‚Juda‘.“ (41)
Zweitens: Nach der Befreiung der Ukraine stellte eine sowjetische Kommission in einem Protokoll über die Massenvernichtung kriegsgefangener Sowjetbürger in den Lagern des Orts Darniza, Gebiet Kiew fest:
„An den oben bezeichneten Stellen in dem Ort Darniza und Umgebung beläuft sich die Zahl der Leichen von Kriegsgefangenen und anderen Sowjetbürgern, die während der zeitweiligen Besetzung von den Deutschen getötet worden oder umgekommen sind, auf über 68.000. Sie verteilen sich wie folgt:
a) Im Wald in der Nähe des großen Lagers 11.000 Leichen,
b) Auf dem Friedhof und in dessen nahen Umkreis 40.000 Leichen,
c) An anderen Stellen in Darniza und Umgebung 17.000 Leichen.“ (42)


III.

Zum Kampf der  Partisanen und zum großen Vaterländischen Befreiungskrieg  in der Ukraine

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



Der mörderischen Herrschaft und den Verbrechen der Nazi-Faschisten und ihrer Helfer wurde in der Ukraine zunehmend Gegenwehr entgegengesetzt. Dieser formierte sich insbesondere in den Aktionen der Partisanenbewegung, nahm darüber hinaus aber vielfältige Formen an.
Beispiele des bewaffneten Aufstandss in der Ukraine:
Jarmolinzy: Todesmutiger bewaffneter Kampf der  Bevölkerung:
In der ukrainischen Kleinstadt Jarmolinsky leistete die jüdische Bevölkerung zwei Tage lang Widerstand.
Sie hatte sich bereits vor dem Einmarsch der Nazi-Truppen rechtzeitig mit Waffen versorgt und im Kasernengelände der Stadt verbarrikadiert. Den ersten ukrainischen Polizisten, der eindrang, um sie zu verschleppen, erschlugen sie. Seinen Leichnam warfen sie zum Fenster hinaus. Es kam zu einem Schusswechsel, bei dem es ihnen gelang, weitere Polizisten zu töten. Am folgenden Tag trafen LKWs mit Polizei-Verstärkung aus den Nachbargebieten ein. Erst gegen Abend, als den mutigen Verteidigern die Munition ausgegangen war, gelang den Belagerern das Eindringen in die Kaserne. Sie mordeten drei Tage lang. Den Kämpfenden gelang es noch, 16 Polizisten, darunter den Polizeichef, und fünf deutsche Nazis zu töten. In einigen Gebäuden hatten die Verzweifelten den Freitod gewählt und stürzten sich aus den Fenstern. Eine junge Frau rief bereits auf dem Fensterbrett stehend: „Es lebe die Rote Armee! Es lebe Stalin.“( 73)
Odessa: Der Hafenarbeiter Konstantin Spandenko und die Kampfgruppe der Kantorowicz-Schwestern:
Der ukrainische Hafenarbeiter Konstantin Spandenko verübte mit seinen  Genossen mehrere mutige Überfälle auf das Gefängnis in Odessa, in dem Tausende von  Juden eingesperrt waren.
Einigen gelang es dadurch, sich zu den Partisanen durchzuschlagen.
Die beiden jüdischen Schwestern Jelena und Olga Kantorowicz, ihr Bruder, dessen Freund Skuli, ein griechischer Mitarbeiter der Post und einige weitere Unterstützer bildeten den festen Kern einer Kampfgruppe gegen die faschistischen Besatzer. Zweimal verhaftet und „wegen Zugehörigkeit zum Judentum“ angeklagt, gelang es den Schwestern, sich zu befreien und Verbindungen zu Partisanengruppen in den verlassenen Odessaer Steinbrüchen herzustellen. Im Keller ihrer Stadtwohnung verbargen sie ein Radio und eine Schreibmaschine. Von dort vervielfältigten sie Meldungen des Sowjetischen Informationsbüros.
Die Meldungen gelangten in die Straßenbahnen, in die Bäckereien, ins Kino und sogar – in Brot eingebacken oder in Kleider gewickelt – ins Gefängnis. (74)
Sarny: Bewaffnete Revolte im Ghetto:
Im Ghetto von Sarny hatte eine Untergrundorganisation Gewehre und einige Revolver organisiert sowie ein paar Granaten beschafft und plante einen Massenausbruch. Am 27. August 1942 wurde ein Teil der Juden in Gruppen zu einer Grube geführt. Der geplante Massenausbruch, dem ein Angriff auf die ukrainische Polizeiwache innerhalb des Ghettos, die Sprengung des städtischen Elektrizitätswerks und eine allgemeine Feuersbrunst vorausgehen sollte, wurde aber denunziert. Deshalb mussten die Kämpfer unter den denkbar schlechtesten Bedingungen losschlagen. Nachdem die ersten 500 Juden erschossen worden waren, zerstörten zwei Ghetto-Bewohner den Stacheldraht mit einer Axt und einer Metallschere.
Andere Mitkämpfer zündeten drei Gebäude an. Die Nazis und ihre ukrainischen Hilfspolizisten ermordeten dann an Ort und Stelle 2.500 Menschen, doch 1000 gelang die Flucht. Rund 400 konnten sich den lokalen Partisanenverbänden anschließen. (75)
Pawlograd: Aufstand der Untergrundkämpfer:
Infolge der Offensive der Roten Armee waren die Nazi-Besatzer Anfang 1943 gezwungen, nur einen relativ geringen Teil ihrer bewaffneten Nazi-Truppen in der ukrainischen Stadt Pawlograd zu lassen. Die antinazistischen Kampfgruppen im Untergrund bildeten Ende 1942 ein Kommando. Dieses stellte sich die Aufgabe, die Bevölkerung vor der Verschleppung zur Sklavenarbeit nach Deutschland zu schützen und die Rote Armee bei der Befreiung der Stadt zu unterstützen. Am 10. Februar 1943 wurden die gesamten Partisanen- Kampfgruppen des Gebietes zusammengezogen. Um die Nazi-Truppen zu desorganisieren, wurden am 12. Februar in der ganzen Stadt Flugblätter geklebt. Darauf war zu lesen, dass Pawlograd bereits von der Roten Armee umzingelt sei. Nazi-Polizisten begannen zu flüchten. Das demoralisierte die Angehörigen anderer militärischer Formationen der Nazi-Garnison noch mehr. Sie bemerkten jedoch, dass sich in einer
Lederfabrik rund 20 Untergrundkämpfer zusammengezogen hatten. Rund 300 Nazi-Soldaten und massive Artillerie nahmen die umzingelte Fabrik unter Beschuss. Die Partisanen verteidigten sich, so gut sie konnten. Sie nahmen noch 150 Nazi-Soldaten mit ins Grab, bevor sie alle ermordet wurden. Ihr Kommandeur I. Nesterenko, schrieb folgenden Satz an die Wand der Lederfabrik: „Wir waren 21. Hielten stand bis zum Tod. Gehen zugrunde, aber ergeben uns nicht.“
Wie ein Lauffeuer verbreitete sich unter der unterdrückten Zivilbevölkerung der Stadt die Kunde vom mutigen Kampf in der Lederfabrik. Allerdings waren nun auch die Nazis misstrauisch geworden und die Aufständischen mussten ihren Aufstandsplan vorziehen. Die Kampftruppen verfügten über 500 bewaffnete und 800 unbewaffnete  Kämpfer, darunter zahlreiche aus Nazi-KZs geflohene Rotarmistinnen und Rotarmisten. In Erwartung der baldigen Ankunft der Roten Armee begannen sie in der Nacht vom 16. Februar den bewaffneten Aufstand in Pawlograd früher als geplant. An den Straßenkämpfen beteiligten sich große Teile der Stadtbevölkerung. Es gelang ihnen auch, die Nazi-Truppen innerhalb der Stadt zu bezwingen. Auch Unterabteilungen der Roten Armee gelang es, nach Pawlograd durchzubrechen. Aber die Nazis bombardierten die Stadt fünf Tage lang aus der Luft mit dem erklärten Ziel, die Stadt in Schutt und Asche
zu bomben. Deshalb beschlossen die Aufständischen am 22. Februar, sich zurückzuziehen. Ein Teil schloss sich der Roten Armee an, der Rest blieb im Untergrund in der Stadt. (76)
Eupatoria: Partisanen bezwingen die Nazis:
In der auf der Krim gelegenen ukrainischen Stadt Eupatoria war seit dem Einmarsch der Nazis 1941 eine Partisaneneinheit aufgestellt worden. Weitere Illegale verblieben in der Stadt und konzentrierten sich auf propagandistische Aktionen und die Versorgung der  Partisanen mit allem Notwendigen.
Gleichzeitig stellten sie Kampfgruppen auf, die militärisch ausgebildet und mit eigens herstellten Waffen ausgerüstet wurden. Im April 1944 nahm das Kommando der Kampfgruppen Verbindung mit den sich nähernden Truppen der Roten Armee auf. Am 12. April schließlich vernichteten die Kampfgruppen mit tatkräftiger Hilfe der Stadtbevölkerung die Nazi-Garnison. Die Nazi-Führung schickte Verbände zur Niederschlagung, doch
die Aufständischen konnten sich bis zur Ankunft der Roten Armee verteidigen.( 77)
Überblick über den machtvollen Partisanenkampf in der Ukraine:
Rund 870.000 sowjetische  Partisanen kämpften gegen die Nazi-Mörder und ihre Schergen, 220.000 von ihnen kämpften in der Ukraine.( 78) Der Partisanenkampf wurde unmittelbar nach dem Nazi-Überfall organisiert.
Bereits in seiner Rundfunkansprache vom Juli 1941 hatte Stalin die Grundzüge des Partisanenkrieges dargelegt, die dann im Beschluss des ZK vom 18. Juli 1941 „Über die Organisierung des Kampfes im Hinterland der deutschen Truppen“ konkretisiert wurden. (79) In den besetzten Gebieten waren für die illegale Arbeit mehr als 65.000 Mitglieder und Kandidaten der KPdSU(B) sowie Zehntausende Komsomolzinnen und Komsomolzen zurückgeblieben. Ende 1941 waren mehr als 90.000 und Partisanen in 2.000 Partisanenabteilungen organisiert.( 80) Sie unterstützten die Verteidigungs- und Angriffsoperationen der Roten Armee. Bereits im Mai 1942 waren die gesamten besetzten Sowjetgebiete vom Partisanenkrieg erfasst.
Im gleichen Monat wurde der Zentrale Stab der Partisanenbewegung gebildet.
Zur Verstärkung der Partisanenbewegung wurde im September 1942 Woroschilow, General der Roten Armee, zum Oberbefehlshaber der  Partisanen ernannt und es fanden Beratungen zur Ausweitung der Partisanenbewegung statt, deren Beschlüsse in der Presse veröffentlicht wurden. So schrieb die „Prawda“ am 14. November 1942: „Lasst keinen deutschen Eisenbahnzug zur Front durch! Sprengt Militärzüge und Bahnkörper! Zerstört Brücken, Anlagen und Pumpstationen! Vernichtet Verpflegungslager! Unterbrecht die Nachrichtenverbindungen! Schlagt die Faschisten mit allen Mitteln! Stellt den Kampf gegen sie keinen Augenblick ein! Haltet die Faschisten in ständiger Furcht!“ (98)



Schutz der Nazi-Mörder und ihrer Helfer – Oberländer und Bandera


■ Der ehemals hochrangige Nazi-Verbrecher Theodor Oberländer, der die Mordbande „Nachtigall“ befehligt hatte, machte nach 1945 in Westdeutschland rasch Karriere. Er war von 1953 bis 1960 „Vertriebenenminister“. Aus dieser Position heraus förderte er erneut bzw. weiterhin ukrainische Nazi-Kollaborateure und Konterrevolutionäre u. a. mit großen Geldsummen. (1) Darin hatte er, wie schon gezeigt, vor allem während des Nazi-Kriegs seine Erfahrungen gesammelt. Oberländer war schon 1923 mit Hitler in München zur Feldherrnhalle marschiert und hatte nach 1933 in Ostpreußen als hochrangiger Nazi-Führer amtiert. Oberländer leitete den „Bund deutscher Osten“ und war führend daran beteiligt, die „deutschen Minderheiten“ in Südost- und Osteuropa im Sinn der Nazi-Politik als „fünfte Kolonne“ zu organisieren. Ab 1939 arbeitete er für den Geheimdienst der Nazi-Wehrmacht als „Osteuropa-Experte“: Die Aufstellung des ukrainischen Kollaborateur-Bataillons „Nachtigall“ und der spätere Aufbau einer Spezialeinheit aus sowjetischen Kriegsgefangenen (Bataillon Bergmann) standen unter seiner Leitung. Oberländer musste 1960 zurücktreten, als seine führende Rolle bei der Ermordung Tausender Menschen in Lwow 1941 bekannt gemacht wurde. Zuvor hatte er auf einer Pressekonferenz am 30. September 1959 noch gelogen:
„Ich habe in den sechs Tagen dauernd die Wachen kontrollieren müssen, die zum Objektschutz von Nachtigall aufgestellt worden waren. Ich bin in Lemberg dauernd unterwegs gewesen und kann ihnen sagen, dass in Lemberg ... in diesen Tagen nicht ein Schuss gefallen ist.“ (2)
■ 1946 siedelte der Nazi-Kollaborateur Bandera nach München über. Er nahm dort den Namen „Popel“ an (von ukrainisch: Asche). Franziska Bruder schreibt, es sei nicht eindeutig belegt, ob dieser Deckname zu jenem Zeitpunkt mit deutschen Behörden abgesprochen war. Eine offizielle Genehmigung durch das Bundesamt für Verfassungsschutz erhielt er jedoch spätestens im Jahr 1954. Bayern und München war zentraler Sammelpunkt der OUN-Nazi-Kollaborateure. Von hier aus bauten sie ihre Organisation wieder auf. Im April 1946 wurde von der OUN-B im Exil der „Antibolschewistische Block der Nationen“ (ANB) gegründet. (3)
Bandera hatte in den Fünfziger Jahren mit Wissen der zuständigen westdeutschen Stellen Kontakte zu verschiedenen imperialistischen Geheimdiensten. Auch waren alte Kontakte zwischen Offizieren der Aufklärungsabteilung der Nazi-Wehrmacht „Fremde Heere Ost“ und OUN-B-Kadern in der Nachkriegszeit zügig aufgefrischt und fortgeführt worden. An dem Interesse des westdeutschen Staates, die ukrainischen Emigranten „nachrichtenmäßig einzusetzen“, hatte sich prinzipiell nichts geändert. Der Bundesnachrichtendienst wurde von Reinhard Gehlen aufgebaut, der während des Zweiten Weltkriegs Chef der Nazi-Abteilung „Fremde Heere Ost“ war. Einer seiner engsten Mitarbeiter, Major Hermann Baun, erhielt die Aufgabe, sein im Nazi-Krieg aufgebautes Agentennetz für den BND wieder zu aktivieren.
In seine Zuständigkeit fielen z. B. im Juni 1944 die Absprachen der Nazis mit der OUN-UPA. (4)
Die westdeutsche Regierung weigerte sich, Massenmörder wie etwa die ehemaligen slowakischen Minister Jozef Tiso und Ferdinand Durcansky oder hochrangige Vertreter des kroatischen Ustascha-Regimes, der ungarischen Pfeilkreuzler oder der rumänischen Eisernen Garde auszuliefern. Auch Bandera erhielt in der West-BRD Asyl.
In der Sowjetunion wurde Bandera wegen seiner Verbrechen in Abwesenheit zum Tode verurteilt. Im Oktober 1959 wurde er in München getötet.
(1) Siehe: Später: Mördergrube, S.16-18 (2) Zitiert nach: Ebenda, S. 18 (3) Siehe Bruder: Die Organisation Ukrainischer Nationalisten, S.248ff. (4) Ebenda, S.248ff, 252.

Wichtig war bei der Partisanenbewegung die Koordination der Kampfmaßnahmen mit den Operationen der Roten Armee und die Unterstützung durch die übrige Bevölkerung. Zentrale Aufgaben waren Kurierdienste, Desorganisierung des von den Nazis besetzten Gebiets, Vernichtung von Soldaten und Ausrüstungen der Nazi-Wehrmacht, Unterbrechung der Transport- und Nachschubwege sowie propagandistische Tätigkeiten wie die Herausgabe von Flugblättern, um die Bevölkerung über die Lage an den Fronten, den Kriegsverlauf und wichtige Dokumente der KPdSU(B) und der Sowjetregierung zu informieren.
In vielen Orten der Ukraine, die noch nicht okkupiert waren, fanden Lehrgänge zur Vorbereitung auf den Partisanenkampf statt. Die hier ausgebildeten Kader gingen anschließend in die besetzten Gebiete, um den bewaffneten Widerstand zu entfalten. Im Oktober 1941 gab es bereits 738 Partisanenabteilungen in der Ukraine.( 82) Der Kampf war vor allem in den ersten Monaten verlustreich.
Am Ende des Jahres 1942 unternahmen die zwei größten Abteilungen – die Abteilungen von Kowpak und Saburow – eine Operation, den sogenannten „Stalin-Streifzug“ in die westlichen Gebiete der Ukraine. Diese Operation wurde gleichzeitig mit der sowjetischen Offensive bei Stalingrad durchgeführt. Die Nazis verloren über ganze Gebiete zunehmend die Kontrolle. Allerdings waren die sowjetischen Partisanen vor allem in Teilen der Westukraine zugleich mit den Nazi-Kollaborateuren der OUN konfrontiert.
Die „Streifzüge“ der sowjetischen Partisanen- Einheiten brachten das nazifaschistische Hinterland durcheinander, verbreiteten unter den Nazi-Schergen das Gefühl der Unsicherheit selbst an den Plätzen, die sie für „sicher“ hielten und untergruben die Kampfmoral der deutschen Nazi-Truppen. Gleichzeitig spornte das die Widerstandskraft der Bevölkerung in den okkupierten Gebieten an, und es entstanden zahlreiche neue Partisanenabteilungen. Zudem konnten beträchtliche Aufklärungsergebnisse an die Rote Armee weiter geleitet werden. Diese Ermittlungen waren für die Vorbereitung der Offensiven der Roten Armee notwendig und von großem Gewicht. Von großer Bedeutung war zugleich die politische Arbeit unter der Bevölkerung. In Versammlungen, Aussprachen, durch Flugblätter und Zeitungen wurden die Menschen über die Kriegslage, die verbrecherische Raub- und Terrorpolitik der Nazis aufgeklärt.
Am 31. Juli 1942 erließ Himmler einen „Sonderbefehl“, in dem er anordnete:
„Aus psychologischen Gründen ist in Zukunft das von den Bolschewisten eingeführte und verherrlichte Wort ‚Partisan‘ nicht mehr zu gebrauchen. Für uns handelt es sich hier nicht um Kämpfer und Soldaten, sondern um Banditen, Franktireurs und kriminelle Verbrecher.“

 

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Verwendete Literatur: Die ersten Wörter  entsprechen den Kurztiteln in den Endnoten
revolutionäre Literatur :


Klokow, W., Krawtchenko, F.: Die Erhebung von Pawlograd und Eupatoria“
Klokow, W., Krawtchenko, F.: Die Erhebung von Pawlograd und Eupatoria“,
 Große Sowjet-Enzyklopädie, Band II, 2. Auflage Berlin 1952.
Wosnessenski, N.: Die Kriegswirtschaft der UdSSR während des Vaterländischen Krieges, Moskau 1949.
Dokumente:
Der Nürnberger Prozess: Das Protokoll des Prozesses gegen die Hauptkriegsverbrecher, Direct Media Publishing 1999,
Digitale Bibliothek Band 20.
Der Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher, Nürnberg 1947, Nachdruck: München, Zürich 1984, Band I.
Klee, Ernst/Dressen, Wolfgang: „Gott mit uns“. Der deutsche Vernichtungskrieg im Osten 1939 – 1945, Frankfurt 1989.
Sastawenko, G. F. (Leiter): Verbrecherische Ziele – verbrecherische Mittel!. Dokumente der Okkupationspolitik des faschistischen Deutschland auf dem Territorium der UdSSR
(1941-1944), Moskau 1963.
SS im Einsatz – Eine Dokumentation über die Verbrechen der SS, Berlin 1958.
Verhandlungen des Reichstags. 4. Wahlperiode. Band 460. Stenografisches Berichte 1939-1942. 1. Sitzung. Montag, 30.
Januar 1939.

Bürgerliche und revisionistische Literatur


Abraham, H.: 1941-1945. Großer Vaterländischer Krieg der Sowjetunion, Berlin 1985.
Ainsztein, Reuben: Jüdischer Widerstand im deutschbesetzten Osteuropa während des Zweiten Weltkriegs“, Oldenburg 1993.
Berkhoff, Karel C.: Harvest of Despair – Live and Death in Ukraine under Nazi Rule, Cambridge/London 2004.
Bruder, Franziska: „Den ukrainischen Staat erkämpfen oder sterben!“ – Die Organisation Ukrainischer Nationalisten (OUN) 1929-1948, Berlin 2007.
Bundesarchiv (Hrsg.): Europa unterm Hakenkreuz.
Okkupation und Kollaboration (1938 – 1945), Gräfenhainichen 1994.
Desbois, Patrick: Der vergessene Holocaust. Die Ermordung der ukrainischen Juden, Berlin 2009.
Falin, V.: Zweite Front. Die Interessenkonflikte in der Anti- Hitler-Koalition“, München 1995.
Friedrich, Jörg: Das Gesetz des Krieges, München 1995, S. 781.
Fjodorow, Alexej: Das illegale Gebietskomitee arbeitet, Erlebnisbericht, Literarisch bearbeitet von J. Bosnjazki, Berlin 1959.
Grossman, Wassili / Ehrenburg, Ilja (Hg.): Das Schwarzbuch – Der Genozid an den sowjetischen Juden, Reinbek bei Hamburg 1994
Gutmann, I. u.a. (Hrsg.): Enzyklopädie des Holocaust, Band 1-4, Berlin 1993.
Höhne, Heinz: Der Orden unter dem Totenkopf, Gütersloh 1967.
Kappeler, Andreas: Kleine Geschichte der Ukraine, München 1994.
Kogon, Eugen: Der SS-Staat, München 1974.
Kommission der Historiker der DDR und der UdSSR (Hrsg.): Probleme der Geschichte des Zweiten Weltkriegs, Berlin 1958.
Krausnick, Helmut: Hitlers Einsatztruppen, Frankfurt 1985.
Kühnrich, Heinz: Der Partisanenkrieg in Europa 1939-1945, Berlin 1968, S.88.
Langbein, Hermann u.a. (Hrsg): Nationalsozialistische Massentötungen durch Giftgas, Frankfurt am Main, 1986
Lower, Wendy, Nazi Empire-Building and the Holocaust in Ukraine, University of North Carolina Press, 2005
Redaktionskollektiv (Hrsg.): Geschichte des Großen Vaterländischen Krieges der Sowjetunion, Band 2 und Band
3, Berlin 1964.
Rose, Romani (Hrsg.): Den Rauch hatten wir täglich vor Augen. Der nationalsozialistische Völkermord an den Sinti und Roma, Heidelberg 1999
Saburow, Alexander Nikolajewitsch: Partisanenwege, Berlin 1982.
Schneider, M.: Das ,Unternehmen Barbarossa‘, Frankfurt 1989,
Später, Erich: In der Mördergrube – Die Bundesrepublik hat dem ukrainischen Nationalistenführer und Nazi-Kollaborateur Stepan Bandera von Beginn an Asyl und politische Unterstützung gewährt, konkret 4/2014.
Torzecki, Ryszard: Die Rolle der Zusammenarbeit mit der deutschen Besatzungsmacht in der Ukraine für deren
Okkupationspolitik 1941 bis 1944. In: Bundesarchiv (Hrsg.) Europa unterm Hakenkreuz. Okkupation und Kollaboration (1938 – 1945), Gräfenhainichen 1994.
Werschigora, Pjotr: Im Gespensterwald – Ein Tatsachenbericht, Berlin 1958.


Partisaninnen der Partisanendivision „S. A. Kowpak“



Himmler erhoffte sich davon eine Trennung der Partisanen von der Zivilbevölkerung als "eine der wichtigsten Vorrausetzungen für deren Vernichtung " .( 83) Die sowjetischen Partisanen machten dieses Nazi-Kalkül zunichte. Auf dem Gebiet der Ukraine ragte der Kampf der sowjetischen Partisaneneinheiten unter Leitung von Kowpak und Saburow auch von Fjodorow heraus.
Die Streifzüge der 1. Ukrainischen Partisanendivision "S.A. Kowpak" führten durch 217 Kreise und 13 Gebiete , wobei ein Weg von 10000 Kilometer zurückgelegt wurde. Bei einen Streifzug von dem Kiewer Gebiet bis zu den Karpaten im Sommer 1943 wurden 13 feindliche Garnisonen zerschlagen., 34 Bohrtürme, und 2 Erdölraffinerien gesprengt sowie 50000 Tonnen Erdöl vernichtet. Bei einem anderen Streifzug vom 5. Januar bis 1. April 1944 wurden in der Ukraine die Gebiete von Rowno, Wolynski und Lwow, in Polen die Lubliner und Warschauer Wojewodschaft sowie in Belorussland das Brester und Pinsker Gebiet durchquert. Dabei wurden unter anderem 24 Militärzüge der Nazis zum Entgleisen gebracht, 75 Panzer und Panzerspähwagen zerstört, 5 Flugzeuge , 16 Fabriken und 57 eisenbahn- und Straßenbrücken vernichtet . ( 84)
Die Partisaneneinheit unter Führung Saburows verfügte im Dezember 1941 über nicht mehr als 60 Kämpfer. Bis April 1943 entwickelte sich daraus ein Verband mit 19 Abteilungen und über 3300 Kämpfer, Der Zustrom riss nicht ab, neue Abteilungen entstanden.  Zu den Partisanen , die unmittelbar und aktiv in den Abteilungen kämpften , gehörten auch Tausende von Menschen aus der örtlichen Reserve, die aus taktischen Gründen oder auch weil es an Waffen fehlte ihren festen Wohnsitz in den Ortschaften hatten. Zwischen den Verband Saburows und der als " Großes Land" bezeichneten UdSSR gab es ständige Verbindungen über Funk und durch Flugzeuge. Die Aktionen und Pläne wurden eng mit der Roten Armee koordiniert. Allein zwischen dem 1. März und 26.Juni 1943 landeten im Bereich des Partisanenverbandes 65 sowjetische Flugzeuge und 64 andere warfen ihre Lasten mit dem Fallschirm ab , Waffen, Munition, Sprengstoff und Medikamente. Den Nazis konnten erhebliche Schäden zugefügt werden. Allein im August 1943 brachte diese Partisaneneinheit 56 Nazi-Militärzüge zum Entgleisen. 1080 Nazi-Soldaten wurden getötet . ( 85)

■ Alexej Fjodorow, Kommandeur eines der größten Partisanenverbände in der Ukraine und Leiter eines illegalen Gebietskomitees der Kommunistischen Partei der Ukraine berichtet:
"Das Tschernigower wie das Wolynische Gebietskomittee vereinigten mehrere Tausend Kommunisten und Komsomolzen, die aus den einen oder anderen Gründen im Hinterland des Feindes geblieben waren, Hunderte von kommunistischen und Komsomol-Zellen, Dutzende von Partisanenabteilungen und Widerstandsgruppen.
Das war eine sehr ernst zu nehmende Kraft. Allein der Partisanenverband, den ich kommandierte, vernichtete über 25.000 deutsche Eindringlinge und Helfershelfer, brachte 683 Transportzüge mit Truppen und technischem Material (Panzern, Flugzeugen, Autos, Artilleriegeschützen) zum Entgleisen; ebenso flogen 8 Panzerzüge mit der ganzen Mannschaft in die Luft. Partisanen unserer Abteilung sprengten 47 Eisenbahnbrü-
cken, 35 Kilometer Eisenbahndamm, 26 Erdölbasen und Brennstofflager, 39 Lager mit Munition und Kleidung; durch Minen, die unsere Partisanen gelegt hatten, flogen 12 Panzer und 87 Kraftwagen in die Luft. Das sind bei weitem nicht alle Verluste, die unser Partisanenverband dem Feind beigebracht hat.“ (86)
Eine zentrale Aufgabe der Partisanenabteilungen war die systematische Zerstörung der Verkehrsverbindungen der Nazi-Armee. Dazu wurde zentral ein regelrechter „Schienenkrieg“ organisiert. In der Ukraine allein konnten die Partisanenverbände im ersten Halbjahr 1943 3200 Züge zum Entgleisen bringen, 3240 Lokomotiven
zerstören sowie 234 Eisenbahnbrücken sprengen. (87)
Der Partisanenkampf nahm vielfältige Formen an. In Odessa existierte z.b. ein Netz von Katakomben, in dem die dortige Partisaneneinheit operierte. Im Moment der Befreiung Odessas durch die rote Armee entstiegen 10000 Partisanen den Katakomben [ Wir empfehlen den Roman von A. A. Bek: "Die Wolokolamsker Chaussee"]. (88) Die Nazi-Wehrmacht und die SS versuchten immer wieder mit so genannten " Großoperationen" die Partisanenbewegung zu vernichten. Dabei gingen sie mit unvorstellbarer Brutalität und Grausamkeit vor. Die Bevölkerung ganzer Dörfer wurde ermordet. Ganze Ortschaften wurden abgebrannt und dem Erdboden gleich gemacht. So wurde Mitte Juni 1943 eine Großaktion gegen die im Hinterland der Nazi-Heeresgruppe Süd operierenden ukrainischen Partisanen vorgenommen. Der Hauptschlag wurde gegen das Gebiet im Norden von Shitomir geführt. Dort befanden sich starke Partisanenverbände . 40000 Mann der Nazi-Truppen wurden eingesetzt. Doch der Stoß ging ins Leere. Es gelang den Partisanen , sich dem Zugriff des Feindes zu entziehen . (89)
20000 - 25000 Mitglieder der Partisanenverbände waren Juden (90). Jüdische Menschen, die vor den Nazis fliehen konnten, errichteten in den Wäldern so genannte "Familienlager". Diese wurden vielfach in Partisanenbrigaden eingegliedert. In Wolhynien kämpften zunächst 1000 jüdische Partisanen in 35 bis 40 Gruppen in eigener Regie , bevor sie sich der sowjetischen Partisanenbewegung anschlossen. (91)
Als Erfolg der Partisanenbewegung in der Ukraine werden insgesamt folgende Zahlen genannt: Die Partisanen brachten etwa 5000 Züge und mehr als 60 Panzerzüge zum Entgleisen, dabei wurden etwa 5000 Lokomotiven und 50000 Waggons vernichtet oder beschädigt.  Die Partisanen zerstörten 2200 Eisenbahn- und Straßenbrücken, 1500 Panzer und Panzerspähwagen, 200 Flugzeuge, 700 Geschütze und etwa 15000 Kraftfahrzeuge. 25 Flussübergänge über die Disna, den Dnepr und Pripjat wurden erobert und bis zum Eintreffen der Roten Armee gehalten. Außerdem wurden 16 Bezirksstädte eingenommen. Getötet oder verwundet wurden 460000 Soldaten und Offiziere der Nazi-Armee. (92)
Aus gutem Grund wurde in dieser Stellungnahme in Kenntnis der aktuellen Krise in der Ukraine das Hauptgewicht auf die Verbrechen des deutschen Imperialismus in der Ukraine insbesondere in der Zeit des Zweiten Weltkriegs gelegt. Aus unserer Sicht ist das die unverzichtbare Voraussetzung für das Verständnis der Entwicklung der letzten 25 Jahre und der hochaktuellen angespannten Lage in der Ukraine, die gerade auch vom deutschen, russischen, EU-, NATO - und US Imperialismus ausgeht.
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Endnoten
(1) Verhandlungen des Reichstags, 30. Januar 1939, S. 16 (2) Grossman / Ehrenburg: Schwarzbuch, S. 23 (3) Fakten dazu ohne weitere Quellenangaben in: Falin, V.: Zweite Front, S. 126, 495, 531 (4) Friedrich: Das Gesetz des Krieges, S. 781 (5) Desbois: Der vergessene Holocaust, S.7. Im Folgenden wird versucht die Nazi-Verbrechen auf dem Gebiet der heutigen Ukraine, die Krim mit eingeschlossen, darzustellen. Zu der unterschiedlichen Ausdehnung des ukrainischen Staatsgebiets, siehe den Kasten „Geschichte der Ukraine – Kurzer Überblick“. (6) Redaktionskollektiv: Große Sowjetenzyklopädie Bd. 2, S. 1895 (7) Siehe Kappeler: Kleine Geschichte der Ukraine, S. 224 (8) Siehe Desbois: Der vergessene Holocaust, S. 7 (9)
Gutman: Enzyklopädie des Holocaust, S. 144 ff., siehe auch: Grossmann / Ilja Ehrenburg: Schwarzbuch, S. 43 ff. (10) Siehe: Tätigkeitsbericht der Propagandakompanie 637 vom 27.9.41 an das AOK (Armeeoberkommando).
Zitiert nach: Krausnick: Hitlers Einsatztruppen, S. 207 bzw. S. 342 (11) Ereignismeldung UdSSR 132, NO-2830 - Dokument der Anklage beim Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher 1946. Zitiert nach:
Krausnick: Hitlers Einsatztruppen, S .9 (12) Grossman / Ehrenburg: Das Schwarzbuch, S. 51 f. (13) Zitiert nach: Sastawenko: Verbrecherische Ziele – verbrecherische Mittel, S. 341. Alle aus diesem Dokumentenband zitierten Dokumente sind dort mit einer genauen Archivquelle versehen, die wir nicht jeweils mit angeben. (14) Zitiert nach: Sastawenko: Verbrecherische Ziele – verbrecherische Mittel, S. 177f. (15) Ainsztein, Jüdischer Widerstand, S. 61 (16) Grossmann / Ehrenburg: Schwarzbuch, S. 33 (17) Zitiert nach: Langbein, Hermann: Nationalsozialistische Massentötungen durch Giftgas, S. 84 (18) Zitiert nach: Kogon, der SS-Staat, S. 235 f. (19) Grossmann / Ehrenburg: Schwarzbuch. S. 187 (20) Gutman: Enzyklopädie des Holocaust, S. 11ff. (21) Der Nürnberger Prozess: Das Protokoll des Prozesses gegen die Hauptkriegsverbrecher, S. 13537 (22) Gutman: Enzyklopädie des Holocaust, S. 1633 (23) Klee / Dressen: Der deutsche Vernichtungskrieg im Osten 1939 – 1945, S. 34 f. (24) NO-3258 - Dokument der Anklage im Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher 1946, Zitiert nach: Rose: Der nationalsozialistische Völkermord an den Sinti und Roma, S. 179 (25) Gutmann: Enzyklopädie des Holocaust, Band 1, S.  425 (26) Gutmann: Enzyklopädie des Holocaust, Band 1, S. 425 (27) Der Nürnberger Prozess: Das Protokoll des Prozesses gegen die Hauptkriegsverbrecher, S. 8941 (28) Klee / Dressen: Der deutsche Vernichtungskrieg im Osten, S. 97f. (29) Bei den in diesem Abschnitt genannten Zahlen über den Nazi- Massenmord geht es um die Massenmorde an der gesamten Zivilbevölkerung in der Ukraine. Darin enthalten sind deshalb auch die zuvor in eigenen Abschnitten analysierten Massenmorde an der jüdischen Bevölkerung, den Roma sowie den Behinderten und Kranken. (30) Der Nürnberger Prozess: Das Protokoll des Prozesses gegen die Hauptkriegsverbrecher, S. 338 (31) Redaktionskollektiv: Geschichte des Großen Vaterländischen Krieges der Sowjetunion, Band 3, 406 bzw. Der Nürnberger Prozess: Das Protokoll des Prozesses gegen die Hauptkriegsverbrecher, S. 338 (32) Zitiert nach: Sastawenko: Verbrecherische Ziele – verbrecherische Mittel, S. 180 (33) Zitiert nach: Sastawenko: Verbrecherische Ziele – verbrecherische Mittel, S. 108 (34) Zitiert nach: Ebenda, S. 111 (35) Zitiert nach: Ebenda, S. 112 (36) Der Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher, Band I, S. 256 (37) Siehe den Hinweis ohne weitere Quellenangabe in: Schneider: Das ,Unternehmen Barbarossa‘, S. 55, siehe auch: Gutman: Enzyklopädie des Holocaust, S. 1657 (38) Berkhoff: Harvest of Despair, S. 91 (39) Siehe: Lower, Wendy, Nazi Empire-Building and the Holocaust in Ukraine, S. 65 (40) Siehe dazu: Ebenda, S. 102/103 (41) Zitiert nach: Sastawenko: Verbrecherische Ziele – verbrecherische Mittel, S. 233 (42) Zitiert nach:
Ebenda, S. 230 (43) Redaktionskollektiv: Große Sowjet-Enzyklopädie, Band II, S. 1895 (44) Zitiert nach: Sastawenko: Verbrecherische Ziele – verbrecherische Mittel, S. 285 (45) Torzecki, Zusammenarbeit mit der deutschen Besatzungsmacht in der Ukraine, S. 263 (46) Wosnessenski: Die Kriegswirtschaft der UdSSR, S. 133 (47) Siehe: Redaktionskollektiv: Große Sowjetenzyklopädie Bd. 2, S. 1895 (48) Redaktionskollektiv: Große Sowjetenzyklopädie Band. II, S. 1895 (49) Zitiert nach: Sastawenko: Verbrecherische Ziele – verbrecherische Mittel, S. 345 (50) Der Nürnberger Prozess: Das Protokoll des Prozesses gegen die Hauptkriegsverbrecher, S. 8361 (51) Torzecki, Zusammenarbeit mit der deutschen Besatzungsmacht in der Ukraine, S. 262 (52) Siehe den Hinweis dazu ohne weitere Quellenhinweise in: Kommission der Historiker der DDR und der UdSSR: Probleme der Geschichte des Zweiten Weltkriegs, S. 36 (53) Siehe dazu:
Sastawenko:Verbrecherische Ziele – verbrecherische Mittel, S. 415 (54) Am ausführlichsten ist dies dokumentiert in: Bruder: „Den ukrainischen Staat erkämpfen oder sterben!“ – Die Organisation Ukrainischer Nationalisten (OUN) 1929-1948, Berlin 2007 (55) Torzecki: Zusammenarbeit mit der deutschen Besatzungsmacht in der Ukraine, S. 246 (56) Zitiert nach: Thorwald, Jürgen: Wen sie verderben wollen, Stuttgart 1952, S. 22 f., in: Torzecki, Zusammenarbeit mit der deutschen Besatzungsmacht in der Ukraine, S. 251 (57) Torzecki, Zusammenarbeit mit der deutschen Besatzungsmacht in der Ukraine, S. 248 (58) Gutman: Enzyklopädie des Holocaust, S. 851. Die Nazi- Propaganda verbreitete, dass die Wachmannschaften der NKWD angeblich vor ihrem Rückzug aus Lwow mehrere Tausend Häftlinge umgebracht hätten. Diese Lüge wird noch heute verbreitet. (59) Zitiert nach: Friedrich:
Das Gesetz des Krieges, S. 797. Dort zitiert ohne weitere Quellenangabe. (60) Siehe dazu: Gutman: Enzyklopädie des Holocaust, S. 1073 f. (61) Werschigora, Pjotr: Im Gespensterwald, S. 513/514. (62) Ainsztein:
Jüdischer Widerstand, S. 143 f. (63) Siehe Saburow: Partisanenwege, S. 177. (64) Bruder: Die Organisation Ukrainischer Nationalisten, S. 181/182. (65) Siehe dazu: ebenda, S. 155ff. (66) Zitiert nach: ebenda, S. 219 (67) ebenda, S. 212 (68) Siehe dazu: ebenda, S. 213ff. (69) ebenda, S.187/188. (70) ebenda, S. 228. (71) Zitiert nach: ebenda, S. 196. (72) Siehe dazu: ebenda, S. 231 f. (73) Grossman / Ehrenburg: Schwarzbuch, S. 75 (74) Grossman / Ehrenburg, Ilja: Schwarzbuch, S. 151 (75) Ainsztein: Jüdischer Widerstand, S. 82/83 (76) Klokow / Krawtchenko: Die Erhebung von Pawlograd und Eupatoria, S. 786 (77) Klokow / Krawtchenko: Die Erhebung von Pawlograd und Eupatoria, S. 789 (78) Ainsztein: Jüdischer Widerstand, S. 171 (79) Siehe dazu: Abraham: Großer Vaterländischer Krieg der Sowjetunion, S. 116 (80) Ohne weitere Quellenangaben zu finden bei: Abraham: Großer Vaterländischer Krieg der Sowjetunion, S. 117 (81) Zitiert nach:
Redaktionskollektiv: Geschichte des Großen Vaterländischen Krieges der Sowjetunion, Band 2, S. 563/564 (82) Siehe Kühnrich: Der Partisanenkrieg in Europa, S. 88 (83) Zitiert nach Kühnrich: Der Partisanenkrieg in Europa, S. 167. (84) Kühnrich: Der Partisanenkrieg in Europa, S. 240. (85) Siehe Kühnrich: Der Partisanenkrieg in Europa, S. 241ff. (86) Fjodorow: Das illegale Gebietskomitee, S. 7/8 (87) Kühnrich: Der Partisanenkrieg in Europa, S. 356 (88) Kühnrich: Der Partisanenkrieg in Europa, S. 239 (89) Siehe Kühnrich: Der Partisanenkrieg in Europa, S. 369/370 (90) Ainsztein: Jüdischer Widerstand, S. 171 (91) Gutman; Enzyklopädie des Holocaust, S. 1100 (92) Siehe Kühnrich: Der Partisanenkrieg in Europa, S. 526


 

Tod allen Faschisten und Sozialfaschisten in der Ukraine !

Ukrainisches Volk - erhebe deine Waffen wie damals im Partisanenkampf !

Baut die ukrainische Sektion der Komintern (SH) auf !

 

Ukraine-Webseite der Komintern (SH)

 

Gedichte dazu :

1:

Timoschenko lacht sich ins Fäustchen


Timoschenko lacht sich ins Fäustchen, in der Stille im Knast
Janokowitsch, Klitschko, Putin , Merkel und Co schmieden imperialistische Pläne im Dunkel der Nacht
Das Reißen Von Arbeiterblut - und des Volkes  Fleisch
EU-battlegroup sein (welt)kapitalistisches , konterrevolutionäres  Werk Ist vollbracht
Pleite der Finanzoligarchie, der Monopolbourgoisie und das ist kein Scheiß
Sozialistische Weltrevolution, bis der Boden unter den Bonzen zusammen kracht

Adolf-Adenauer- Stiftung und andere dunkle Gestalten
Rotten sich  gegen die Volksmassen am  Maidan zusammen, Feuerwerkskörper knallen
Nur die Diktatur des Proletariats kann die Ukraine selbst verwalten
die weltproletarischen Stimmen werden nie verhallen
Straßenschlachten , Barrikaden im Dunkel Der Nacht
Sozialistische Weltrevolution, bis der Boden unter den Bonzen zusammen kracht

Swoboda - ein dummer nazifaschistischer  Haufen
der Weltimperialismus will die (E)Ukraine aufkaufen
rechter Sektor - Eine nazifaschistische Idiotenschar
Überall zu finden, eine Ende absehbar

Lichter von Molotows, Banken und Konzerne ohne Kerzen
EU-Imperialismus und Obamas braune Gedanken
imperialistische Zentralorgane wie BILD verdunkeln die Herzen
Kapitalexpansion, Monopole greifen an. In Der Stille Der Nacht.
Sozialistische Weltrevolution, bis der Boden unter den Bonzen kracht

Swoboda ein dummer Bandera-faschistischer Haufen
der Weltimperialismus will die Ukraine aufkaufen
rechter Sektor - Eine  Bandera-faschistische Idiotenschar
Überall Zu finden, keine Ende absehbar

SPD Steinmeier und Swoboda-führer reichen sich die Hand im Polit-Altar
Steigbügelhalter des (Welt)kapitalismus voll mit  Proleten Blut
Nazifaschismus und Sozialfaschismus - eine Idiotenschar!!
Das ukrainische Volk hat den größten Mut!
Ukrainisches Proletariat steht auf, Maidan, Krim und Arbeiterbrüder wiedersetz dich in der Vollmondnacht
Sozialistische Weltrevolution, bis der Boden unter den Bonzen kracht

Swoboda ein dummer nazifaschistischer  Haufen
der Weltimperialismus will die (E)Ukraine aufkaufen
rechter Sektor - Eine nazifaschistische Idoten Idiotenschar
Überall Zu Finden , eine Ende absehbar

 

 

2:



Das ukrainische Proletariat duldet keinen Rechten Sektor, keine Nazifaschisten.


Für sie ist das Abschaum
Es scheißt auf die K-P-Ukraine - Sozialfaschisten
Auch denen kannst du nicht trauen.

Wir wolen keine EUkraine
nein, lieber Aurora und Rote Marine
wir scheißen auf Hartz 4
Am Profitkapital krepieren wir.

Das ukrainische Proletariat schlägt schon mal zu
denn die Konterrevolution lässt uns keine Ruh
Bauern und Proleten sind weder gewalttätig noch krank,
sind keine Spießbürger, sondern führen Klassenkampf.

Wir wollen keine EUkraine
nein, lieber Aurora und Rote Marine.
Wir scheißen auf Hartz 4
Am Profitkapital krepieren wir.

Ukrainisches Volk will keine aufgezwungene Vernunft
wartet nicht auf Timoschenkos und Poroschenkos Gunst
Ukrainische Werktätige wollen klassenbewußter sein als ihr,
könnt ihr das nicht kapiern?

3:



Scheiß Finanzoligarchie !


Bei Timoschenko und Poroschenko kriegt jeder Bauer nen Hals
gebt euch wie die letzte Monopolbourgoisie , oh gleich knallts
Die neuen Kapitaldespoten
jede Pleitebonze würde sich schämen
Denn im Gegensatz zu euch, sind die noch angenehm


Und dann der Boxer von der Adolf Adenauer Stiftung
Auch denen traut man nicht
Als sie schossen, fährt er nach Hamburg
Nein ein Volkskämpfer ist das nicht
Adolf Adenauer Stiftung in Mafiastruktur
Boxer außer Dienst
nein Yuppi und Hosenscheißer in Jeans
Und die verlausten Faschos von Swoboda und rechter Sektor ,die kann keiner versteh`n
Geh`n zum Essen auf die Weide und nenn' sich rechtsextrem
haben keine Freunde, nur "Volksgenossen"
Schreien fuck off unity ,dafür seid ihr zum Kotzen


Doch Bauern und Proleten haben Würde, bleiben standhaft und stehn
Es kommt die Zeit - sie werden sehn -
Werktätige machen nicht den Kasper ,nein sie bleiben sich treu,
sind nicht geboren zum Wiederkäuen
Die Trotzkisten sind nicht gern bei uns sind sonst so allein
drum sei geschenkt euch der allerletzte Reim
Keiner kann euch verstehn
niemand kann euch in der Ukraine und am Maidan sehn
Im Endeffekt seid ihr nur Maden , die auf zwei Beinen gehn.


4:


Esoterische Mahnwachen



Ukrainische Volksmassen haben den Kampf ums Überleben noch nicht verpennt
Sie machen nicht mit bei einer Sache, deren Ziel sie gar nicht kennt.
Sie haben die Schnauze voll von den Reden, die Klischko oder Timoschenko schwingt
Und halten sich die Ohren zu, wenn Poroschenko die Nationalhymne singt.


Esoterische Mahnwachen , Harmonie und Frieden - Hippiescheiß,
das bringt ukrainische Wertätige doch nur auf`s Gleis
Die ganze Welt brennt lichterloh
Doch Hippies und esoterische Mahnwachen machen bunte Blumen froh.


Ukrainische Bauern und Proleten gehen am Maidan demonstrieren, weil sie die Oligarchenbourgoisie hassen.
Studenten  schrein  "Nazis raus" die ganze feige Masse
Auch Klitschko ist ein feiger Hase
Denn nachts in der Ukraine holen die sich keine blutige Nase
Das ginge ja zu weit, denn dazu gehört Courage


esoterische Mahnwachen, Harmonie und Frieden - Hippiescheiß
Nazifaschisten und Sozialfaschisten auf die Fresse zu jeder Zeit !
Die ganze Welt ist voll davon
Class pride world wide Class pride world wide Class pride world wide

 

 

 

Historische Ereignisse der revolutionären Weltbewegung

vor 90 Jahren

 

 

4. Mai 1926

DER GENERALSTREIK

IN ENGLAND

Mitten in der Nacht in England müssen Arbeiter früh aufstehen
um in England in der Sklavenhalterbude zur Arbeit zu gehen
Die Arbeit  in der Sklavenhalterbude ist schwer , wir müssen uns schinden
in der Hoffnung, dass wir Arbeiter endlich Feierabend zu finden


Generalstreik in England 1926 ! die wertätige Masse
Generalstreik in ganz Großbritannien,  die revolutionäre Arbeiterklasse!
Du verkaufst deine Arbeitskraft , damit verdienst du dein Geld
Scheiß auf das staatsmonopolistische Weltkapital, weil uns das nicht gefällt!
Du verkaufst deine Arbeitskraft , damit verdienst du deinen Hungerlohn
Scheiß aufs Weltkapital, stürzt die Bonzen und Oligarchen vom Thron !
Der Rücken krumm , keine Kohle ,die Taschen leer
Scheiß Kapital, Banken und Konzerne - danke sehr!

Gehen wir englische, nordirische und schottische Arbeiter dann nach Hause in unseren Arbeitersachen
sehen wir die Streikbrecher und Arbeiteraristokratie , die über uns lachen
Die Manager, Bonzen und Oligarchen im Anzug können britische Arbeiter nicht leiden
Weil sie über Arbeiter und Bauern antikommunistische Lügen verbreiten



Generalstreik in Englanf 1926  -working class! die arbeitende Masse
Generalstreik in ganz Großbritannien,  die revolutionäre Arbeiterklasse!
Du verkaufst deine Arbeitskraft , damit verdienst du dein Geld
Zerschmettert das staatsmonopolistische Weltkapital, weil uns das nicht gefällt!
Du verkaufst deine Arbeitskraft , damit verdienst du dein Hungerlohn
Scheiß aufs Weltkapital, stürzt die Bonzen und Oligarchen vom Thron !
Der Rücken krumm , keine Kohle , die Taschen leer
Scheiß (Welt)Kapital, Banken, Monopole und Konzerne danke sehr!

All zu oft haben englische und britische Arbeiter auf Lohndumping und Niedriglohnsektor keine Lust
Bonzen drohen mit Arbeitsplatzvernichtung und du weißt, dass du arbeiten musst
Streikbrecher u. Arbeiteraristokratie sind Arschkriecher und Speichellecker, die dir stinken
Engländer Arbeiter schuften sich krumm und bucklig, Bonzen und Manager gehen einen trinken

Generalstreik in Großbritanien - working class! die arbeitende Masse
Generalstreik in England , die revolutionäre Arbeiterklasse!
Du verkaufst deine Arbeitskraft , damit verdienst du dein Geld
Nieder mit dem  staatsmonopolistische Weltkapital, weil uns das nicht gefällt!
Du verkaufst deine Arbeitskraft , damit verdienst du dein Hungerlohn
Scheiß aufs Weltkapital, stürzt die Bonzen und Oligarchen vom Thron !
Der Rücken krumm , keine Kohle ,die Taschen leer
Scheiß staatsmonopolistischer (Welt)Kapitalismus  danke sehr!




 

 

1. Mai 2003 - 1. Mai 2016


Es lebe der 13. Jahrestag

der Wiedergründung der

Roten Gewerkschaftsinternationale !

 

Heute senden wir kämpferische Grüße der internationalen Klassensolidarität an all Mitglieder und Unterstützer der Roten Gewerkschaftsinternationale, an alle revolutionären Gewerkschafter auf der ganzen Welt !

Vor 13 Jahren wurde die RGI wiedergegründet und gab sich ihre eigene revolutionäre Plattform für die Organisierung des internationalen revolutionären Gewerkschaftskampfes.

 

 

spezielle Webseite

 

 

 

 

ERSTER MAI

Internationaler Kampftag des Weltproletariats

 

 

 

 

vor 130 Jahren

Heumarkt Massaker

Chicago 1886

 

 

 

 

Der 1. Mai

Tag der internationalen Solidarität der Werktätigen

 

Radio Tirana - 1. Mai 1976

 

 

vor 100 Jahren

Rosa Luxemburgs

Aufruf zum 1. Mai 1916

neu:

Rosa Luxemburg

Textsammlung zum 1. Mai

 

 

 

 

 

 

2016

Heraus zum Roten 1. Mai !

 

große Webseite ...

 

mit unseren traditionellen revolutionären 1. Mai-Aufrufen, Gedichten und historischen Dokumenten zum 1. Mai

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unsere zukünftige sozialistische Weltrepublik wird für alle Erdenbewohner einen einheitlichen Weltpass ausgeben...
[Beschluss der Komintern (SH)]

ROTER KALENDER

2016

 

 

 

Januar

Januar 1916 - Veröffentlichung der ersten "Spartakusbriefe" von Leo Jogiches

 

11. Januar 1946 - Proklamation der VR Albanien - 70. Jahrestag

 

15. Januar 1919 – 97 Jahre Mord an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht (LLL-Berlin)

 

21. Januar 1924 - 92. Todestag von Lenin

 

25. Januar 1926 - 90 Jahre: Stalin "Probleme des Leninismus"

 

25. Januar 1926 - 90 Jahre: Passaic Textilarbeiter-Streik in New Jersey

 

29. Januar 1866 - Romain Rolland - 150. Geburtstag

 



Februar

 

14. - 23. Februar 1956 - XX. Parteitag der KPdSU (anti-stalinistischer Parteitag der Chruschtschowianer)

 

20. Februar 2014 - Maidan, Kiev, Ukraine

 



März

 

5. März 1953 - 63. Todestag von Josef V. Stalin

 

2. - 6. März 1919 - 97. Gründungstag der Komintern

 

8. März - 105. Internationaler Frauentag - 5. Gründungstag der Kommunistischen Fraueninternationale (Stalinistinnen-Hoxhaistinnen)

 

8. - 16. März 1921 - X. Parteitag der KPdSU (B)

 

12. März 1956 - Bolesław Bierut - 60. Todestag

 

März 1921 - 95. Jahrestag der "März-Revolution" in Deutschland

 

14. März 1883 - 133. Todestag von Karl Marx

 

18. März 1871 - 145. Jahrestag der Pariser Kommune

 

18. März - Tag des politischen Gefangenen



April

 

6. April 1941 - Hitlers Überfall auf Jugoslawien- 75. Jahrestag

 

11. April 1985 - 31. Todestag von Enver Hoxha

 

12. April 1923 - Ernst Aust -Geburtstag

 

16. April 1886 - 130. Geburtstag von Ernst Thälmann (!)

 

22. April 1870 - 146. Geburtstag von Lenin (- 100 Jahre "Imperialismus, höchstes Stadium des Kapitalismus)"

 

24. - 30. April 1916 - Lenin auf der Kienthal-Konferenz - 100. Jahrestag

 



Mai

Erste Mai (!) Internationale Kampftag der Arbeiterklasse

 

13. Jahrestag der Wiedergründung der Roten Gewerkschaftsinternationale

 

2. Mai 2014 - Massaker in Odessa (Ukraine)

 

4. Mai 1926 - Generalstreik in England - 90. Jahrestag

 

5. Mai 1818 - 198. Geburtstag von Karl Marx

 

5. Mai- Heldengedenktag in Albanien

 

9. Mai1945 - Sieg über den Hitlerfaschismus- 71. Jahrestag

 

25. Mai 1963 - 53. Jahrestag der Befreiung Afrikas

 


Juni

 

1. Juni 1906 - Cananea Streik der mexikanischen Bergleute - 110. Jahrestag

 

Juni 1921 - Dritter Weltkongress der Komintern

 

18. Juni 1936 - Maxim Gorki - 8o. Todestag

 

22. Juni 1941 - Beginn des Großen Vaterländischen Krieges

 


Juli

 

3. - 19. Juli 1921- 95. Jahrestag des 1. Weltkongresses der Roten Gewerkschaftsinternationale

 

13.Juli 1941 Aufstand in Montenegro (70. Jahrestag)

 

Juli 1936 - Beginn des Spanischen Bürgerkriegs - 8o. Jahrestag

 

25 Juli 1991   15. Todestag Lasar Kaganowitsch



August

 

5. August 1895 - 121. Todestag von Friedrich Engels

 

17. August 1956 - KPD-Verbot - 60. Jahrestag

)

25. August 1985 - 31. Todestag von Ernst Aust

 

 


September

 

1. September 1939 - Beginn des Zweiten Weltkriegs

1. September - Internationaler Antikriegstag

 

9. September 1916 - Lenin: "Militärprogramm der proletarischen Revolution" - 100. Jahrestag

 

September 1941 - Gründung der EAM in Giechenland (griechische Befreiungsarmee) - 75. Jahrestag

 



Oktober

 

1. Oktober 2014 - zweiter Jahrestag des IKS

 

16. Oktober 1908 - 108. Geburtstag von Enver Hoxha

 

23. Oktober 1926 - Aufstand in Shanghai - 90. Jahrestag

 

23. Oktober 1956 - Konterrevolution in Ungarn- 60. Jahrestag

 

24. Oktober 1956 - Metallarbeiterstreik in Deutschland (60. Jahrestag)

 



November

 

1. November 1966 - 5. Parteitag der PAA - 50. Jahrestag

 

1. November 1976 - 7. Parteitag der PAA - 40. Jahrestag

 

4. November 1936 - Edgar André - ermordet von den Nazis

 

7. November 1917 - Oktober-Revolution - 99. Jahrestag

 

7. November 1941 - Militärparade in Moskau

 

8. November 1941 - 75. Jahrestag der Gründung der PAA

 

8. November 2011 - (5.) Jahrestag der Gründung der Sektionen der Komintern (SH)

 

20. November 1919 - 97. Jahrestag der Gründung der KJI

 

22. November 1916 - Jack London 100. Todestag

 

23. November 1941 - 75. Jahrestag der Gründung des Verbandes der Jugend der Arbeit Albaniens - Jahrestag der Gründung der Sektionen der Kommunistische Jugendinternationale

 

23. November 1896 - Klement Gottwald - 120. Geburtstag

 

28. November 1820 - 196. Geburtstag von Friedrich Engels

 

29. November 1944 - 72. Jahrestag der Befreiung von Albanien

 

 



Dezember

 

1. Dezember 1936 - Hans Eisler (80. Todestag)

 

5. Dezember 1936 - Verfassung der USSR (80. Jahrestag)

 

18. Dezember - Internationaler Tag der Migranten

 

21. Dezember 1879 - 137. Geburtstag von Stalin

 

28. Dezember 1976 - Albanische Verfassung - 40. Jahrestag

 

30. Dezember - 1936–1937 Flint Sitzstreik gegen General Motors

 

31. Dezember 1968 48. Jahrestag der Gründung der KPD/ML - und 98. Gründungstag der KPD Ernst Thälmanns sowie

16. Gründungstag der Komintern (SH)

 

Long live Stalinism-Hoxhaism ! (English)


RROFTE STALINIZEM-ENVERIZMI! (Albanian) SHQIPTAR


Es lebe der Stalinismus-Hoxhaismus ! (German) DEUTSCH

Да здравствует сталинизм - Ходжаизм ! (Russian)

გაუმარჯოს სტალინიზმ–ხოჯაიზმს! (Georgian)

Viva o Estalinismo-Hoxhaismo! (Portuguese)

Viva Stalinismo-Hoxhaismo! (Italian)


斯大林霍查主义万岁! (Chinese)


Viva el Stalinismo-Hoxhaismo! (Spanish)


Vive le Stalinisme-Hoxhaisme! (French)


At zije Stalinismus-Hodzismus! (Czech-Slovak)


Ζήτω ο σταλινισμός - χοτζαϊσμός! ! (Greek)


Živeo Staljinizam - Hodžaizam! (Bosnian)

! زنده باد استالینیسم-خوجهئیسم (Farsi)

Niech zyje Stalinizm-Hodzyzm! - (Polski) 

Længe leve Stalinismen-Hoxhaismen (Danish)

Hidup Stalinisma dan Hoxhaisma! (Malay) Bahasa Melayu

Staliniyamum-Hoxhaiyamum niduzhi vazga (Thamil)

Viva o Stalinismo e o Hoxhaísmo (Português Brasil)

स्टालिनबाद-होक्जाबाद जिन्दाबाद! (Nepali) 

Trăiască Stalinism-Hodjaismul! (Romanian)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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(im Aufbau)

[Jugoslawien]

Wir hatten die serbische Webseite vorübergehend schließen müssen wegen Inaktivität der Mitglieder! Deswegen beschloss die Komintern (SH), ihre serbische Sektion Ende 2013 aufzulösen.

Am 1. Januar 2015 haben wir diese Webseite wieder geöffnet, nachdem wir von einem neuen serbischen Genossen Unterstützung erhielten.

Die Komintern (SH) hat ebenfalls am 1. Januar 2015 beschlossen, anstatt einer serbischen Sekktion den Aufbau einer jugoslawischen Sektion ins Auge zu fassen. Die Komintern (SH) kämpft für ein wieder vereinigtes Jugoslawien auf den Grundlagen des Stalinismus-Hoxhaismus.

 

 

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Aufruf
zur Wiedergründung der Kommunistischen Internationale

Silvesternacht , 31. Dezember 2000


 

 

Unsere Plattform

beschlossen am 7. November 2009
[ weltprogrammatische Erklärung ]
 


Enver Hoxha

Der fünfte Klassiker des Marxismus-Leninismus


und die

Wiedergründung der Komintern


 

Die Generallinie der Komintern (SH):

«Die proletarische, sozialistische Weltrevolution

- Strategie und Taktik"

 

online:

PDF-Format-Download

 


Manifest der Partei des Weltbolschewismus


 

Was will die Komintern (SH) ? 

Programm der

Weltkommune Nr. 1


 

ENVER HOXHA

Der 5. Klassiker des Marxismus-Leninismus und Begründer des Hoxhaismus

(in Englisch)


 

Die stalinistisch-hoxhaistische Weltbewegung

SHWB


 

 

Die Rote Gewerkschafts-

Internationale

R G I


 

 

Die Kommunistische Jugendinternationale

( K J I 1919 - 1943) - wieder gegründet 2009


 

 

Kommunistische Frauen-Internationale

(Stalinistinnen-Hoxhaistinnen)

 

     

Wir Stalinisten-Hoxhaisten entwickeln uns im Kampf gegen die konterrevolutionäre Einheit zwischen den offenen Anti-Stalinisten und Anti-Hoxhaisten und den Pseudo-"Stalinisten" und Pseudo-"Hoxhaisten."