2016

AUGUST

 

Willkommen bei der Komintern (SH)

DEUTSCHE SEKTION !

 

 

 

Lenins

Lehre über den bewaffneten Kampf des Proletariats

Wolfgang Eggers


 

 

 

 

 

 

 

Heraus zum Roten Antikriegstag 2016 !

deutsche Sektion in Aktion

Augsburg

Kundgebung

am Donnerstag, 1. September 2016, um 18 Uhr auf dem Königsplatz.

Grußadressen der Solidarität

 

Grußadresse der deutschen Sektion der Komintern (SH)

und Aufruf zum Antikriegstag

am 1.September Donnerstag 18.00 Uhr Königsplatz Augsburg



1. September – roter Antikriegstag



Weltweit gehen Ausgebeutete und Unterdrückte auf die Straße und fordern nicht mehr und nicht weniger als:

Krieg dem imperialistischen Krieg!

Auch die Herrschenden säuseln an diesem Tag vom Frieden!
Aus ihren Mündern? Nichts als Heuchelei! Die konkrete Lage spricht eine andere Sprache: Auf fünf Kontinenten herrscht Krieg. Seit Anfang 2015 über 80.000 Tote aus dem Krieg in Syrien, Zehntausende Opfer auch im Irak, in Afghanistan und Nigeria. Tausende Todesopfer in Libyen, Ägypten, Kurdistan/Türkei und im Süd-Sudan. Im Jemen ist Krieg … das sind nur einige Beispiele aus dem täglichen Horror. Für die Statistiken werden nur die Leichen im Land, die Opfer der „offiziellen Kriegsparteien“ gezählt. Rechnen wir die vielen Toten auf der Flucht der Millionenmassen vor Krieg und Elend dazu!
Zählen wir die durch rassistische Polizisten ermordeten Schwarzen in den USA, die Opfer aus den Drogenkriegen, die durch Landraub vernichteten Ureinwohner z.B. in Peru, Mexiko oder Kolumbien! Vergessen wir kein Opfer, das auf das Konto der Herrschenden geht!

Es ist der Krieg der Herrscher der Welt gegen die working class und Bauern – für ihren Profit!


Sie profitieren, ihnen sind die verlorenen Menschenleben egal! Im Gegenteil sie hetzen noch gegen die Opfer und lassen flüchtende Menschen jämmerlich im Mittelmeer ersaufen, zwängen sie in Lager, fördern rassistische Übergriffe.
Das Schüren politischer, ethnischer oder auch religiöser Konflikte, die gezielte Bewaffnung verfeindeter Gruppen, kurz: Kriegstreiberei dient nur dem Ziel, Macht, Einfluss und Reichtum einiger Weniger zu vermehren.

Die Herren der Rüstungsindustrie scheffeln Milliardengewinne. Der Kampf um Rohstoffquellen und die Neuaufteilung der Welt tobt mit Erbitterung unter den (welt)imperialistischen Mächten und hinterlässt seine Opfer unter den werktätigen Massen.
Um kapitalistisch-i imperialistischer Interessen willen werden in grausamer Beständigkeit ganze Erdteile verwüstet, verseucht, vermint und Ströme von Blut vergossen.


Syrien, Irak, Jemen,  Afghanistan, Türkei …
Die imperialistische BRD ist an vorderster Front dabei: In alter Tradition als „Militär-Ausbilder“, Waffenlieferant, stationierte Armee – als imperialistische Großmacht auf dem Kriegspfad, immer die Interessen des deutschen Kapitals vertretend.
… bei jeder Schweinerei ist der deutsche Staat dabei!


Alle Konflikte, Kriege aufzuzählen, an denen Deutschland Verantwortung trägt, sprengt den Rahmen. Wachsam zu sein, ist unsere Aufgabe. Deutsche Soldaten sind stationiert in Afghanistan, auf dem Afrikanischen Kontinent, stehen in der Türkei. Vor Ort, um Pfründe zu sichern und die Ereignisse für das deutsche Kapital zu beeinflussen. Die Aufrüstung der Bundeswehr wurde mit einer ans Lächerliche grenzenden Kampagne von abstürzenden Helikoptern, krummen Gewehrläufen (Das G36 und die Krtegs-Uschi) und schrottreifen Panzern vorbereitet. Kriegsministerin von der Leyen (Kriegsuschi) bekam, was sie wollte. Erhöhung des Wehretats auf rund 130 Milliarden Euro, und die deutsche Kriegsindustrie reibt sich die Hände. Uns wird vorgerechnet, dass kein Geld da sei: Für Bildung nicht, fürs Sozialwesen oder Gesundheitssystem nicht und für geflüchtete Menschen schon gar nicht … Den direkten Eintritt in einen Krieg wagen die Interessenwahrer des deutschen Kapitals (noch) nicht. Die Vorbereitungen hierfür laufen allerdings auf Hochtouren. Zunehmende Faschisierung inklusive dem Abbau demokratischer Rechte und Ausbau vonÜberwachungs- und Polizeistaat gehören genauso dazu wie rassistisch-national­chauvinistische Hetze und das Schüren von Unsicherheit und Angst unter den werktätigen Masssen vor tterroristischen Anschlägen. So wird auch Schritt für Schritt der Einsatz des Militärs im Inland legitimierrt. Technisches Hilfswerk und Bundeswehr – immer noch als "Frieden sichernd" bezeichnet …
… was für ein Hohn!
Die Aufrüstung an der „Heimatfront“ ist das!


Deutscher Staat - Waffenexport… deutscher Profit am Massenmord!


Vor allem mit der Ausfuhr von Kleinwaffen und so genannten Dual-Use-Gütern macht die deutsche Rüstungsindustrie ihren Reibach. Ob nun an dritter oder vierter Stelle der weltgrößten Waffenexporteure, mit rund 12,9 Milliarden aus genehmigten Rüstungsexporten (Sammelausfuhr und Einzelgenehmigungen) sahnen Daimler/EADS, Krauss-Maffei Wegmann, Rheinmetall, Diehl Defence oder Thyssen Krupp ohne Ende ab. Nach dem Motto: „Was für einen Sinn macht es, Waffen nicht in Krisengebiete zu exportieren?“ ist es egal, wo die Mordwerkzeuge landen ? In den Arabischen Emiraten z.B., die nachweislich den IS unterstützen. Oder Saudi-Arabien… Menschenrechte? Dem deutschen Kapital, also dem deutschen Imperialismus, ist kein Folterstaat zu schade, seine Milliardengeschäfte zu machen! Geheim genehmigt im Bundessicherheitsrat. Politiker, Lobbyverbände und Banken unterstützen das Geschäft mit dem Krieg; ihre Macht ist enorm und unsere Gegenwehr noch zu gering!


Deutsche Waffen deutsches Geld... morden mit in aller Welt!


Die Forderung nach einem Verbot von Waffenhandel oder die Rüstungsindustrie umzuorganisieren, sind im (Welt)Kapitalismus nicht in die Realität umzusetzen. Die Machenschaften der Kriegstreiber aufzudecken und ihre Heuchelei, das ist wichtig! Das deutsche Kapital wird nicht auf seine Wafffenschmiede und die dazugehörigen Organisatio­nen verzichten! Mord ist ihr Geschäft und dient ihrem Machterhalt und zur Profitmaximierung. Das ist der (Welt)Militarismus, der unweigerlich Teil des weltimperialistischen Systems ist.
Ihn zu bekämpfen, muss unser Ziel sein. Und dieser Kampf beginnt im Herzen der Waffenproduktion – in den Betrieben müssen wir uns organisieren in der RGO und RGI zum Streik! Den Transport der Waffen müssen wir blockieren! Und die Waffen müssen wir sabotieren!
Wir treffen uns hier, suchen Mitstreiter, um die herrschenden Verhältnisse zu ändern. Die Stalinistisch-Hoxhaistische Weltbewegung will aufklären, entlarven! Ihre Machenschaften aufdecken. Terrorbekämpfung und Konsorten. HA-HAR! Der Terror ist Teil des imperialistischen Weltsystems. Da sitzen die Brandstifter auf dem Löschzug – und das sollen wir schlucken. Den Terrror der Allah-faschistischen Mörderbanden des IS oder anderer Gruppierungen gäbe es ohne den Weltimperialismus nicht. Und was sollen die Märchen darüber, dass der Weltimperialismus der  USA oder die NATO oder China oder Russland oder Türkei  oder der deutsche Imperialismus in den Krieg gegen den Terrorismus ziehen, um die Völker zu befreien? Wenn wir weiterhin auf dem Zug der Herrschenden mitfahren und ihre Lügenmärchen glauben, werden wir in der Barbarei der weltimperialistischen Kriege, dem Terror untergehen.
Oder…
wir Bauern und Proleten schließen uns zusammen! Gegen die weltimperialistischen Kriegstreiber und menschenverachtenden Waffenschieber. Lassen wir nicht weiter zu, dass unsere Klassenbrüder und Völkerfreunde überall auf der Welt ermordet werden mit Waffen, die wir Arbeiter auch noch herstellen, transportieren und nutzen (müssen)!

Arbeiterbrüder und Bauern! Es gibt keinen Löschzug mit Benzin, gesandt von den weltimperialistischen Machthabern, mit dem Ziel den verheerenden Brand der immer mehr werdenden waffenstarrenden gewaltigen Auseinandersetzungen zu löschen. NEIN! Der Weltimperialismus und Weltfaschismus will diesen Brand. Sie lassen das Geld und den Maximalprofit in ihre Kassen sprudeln.


Working class und Bauern wissen, für uns gibt es nur einen Weg in eine lebenswerte Zukunft.
Den Kampf gegen das herrschende Ausbeutungssystem!

Schaffen wir Internationale Solidarität, Z E R -schlagen wir den Hauptfeind im eigenen Land! Nieder mit der imperialistischen Großmacht BRD. Nieder mit der deutschen Kriegswirtschaft! Streik! Generalstreik!
Die Antwort auf ihre weltimperialistische Mordmaschinerie – entschlossen und kampfbereit – kann nur heißen:
Kampf dem imperialistischen Krieg! Krieg dem imperialistischen (Wel)tkrieg! Organisieren wir uns für den Klassenkampf in der Komintern (SH)!
Schaffen wir in jedem Land die schlagkräftige Organisation der Arbeiterklasse und Bauern, die Stalinistisch-Hoxhaistische Sektion der Komintern (SH) und beenden die imperialistischen Kriege der Herrschenden mit der sozialistischen Weltrevolution unter Führung des Weltproletariats!
Wenn wir eine Welt im Frieden wollen,  müssen wir den herrschenden Klassen der Welt den Krieg erklären , den revolutionären Klassenkrieg führen , müssen wir kämpfen für eine Welt im Sozialismus



Es lebe Marx, Engels, Lenin, Stalin und Enver Hoxha!

Krieg dem imperialistischen Krieg!

Der Kampf um den Weltsozialismus ist der gewaltigste Bürgerkrieg!

Dreht die Gewehrläufe um und transformiert den imperialistischen Krieg in den weltrevolutionären Bürgerkrieg!

Es lebe die sozialistische Weltrevolution!

Es lebe die Weltdiktatur des Weltproletariat!


 

Gedicht dazu :

Socialist worldrevolution fight against every world wars
the next Section of Comintern (SH) opens some doors
more class struggle , let the heads of the imperialist hydra roll
Socialist world revolution, fight for the working class rights of every working man,
About profit and finance oligarchy we don`t give a damn!
Socialist world revolution, fight for what's class war  right,
classwar for peasants life!

When world war three comes crashing down, and it hurts inside,
workers of the world  gotta take a stand, Comintern (SH) don't help to hide,
Well, imperialists wars  hurt our class brothers, and hurt our class pride,
So workers of the world and farmers stand and fight side by side
Socialist world revolution, fight for the working class rights of every working man,
About profit and finance oligarchy we give a damn!
Socialist world revolution, fight for what's class war  right,
classfight for peasants life!


word bourgoisie feels strong about right and wrong,
  bur their capital  reign doesn`t stay  for very long,
1. September world war one and  two is what we see,
socialist world revolution is the only  thing that keeps us free,
Socialist world revolution, fight for the working class rights of every working man,
About profit and finance oligarchy we don`t give a damn!
Socialist world revolution, fight for what's class war  right,
class fight for peasants life!


Well, imperialists wars  hurt our class brothers, and hurt our class pride,
So workers of the world and farmers unite and  stand and fight side by side
Socialist world revolution, fight for the working class rights of every working man,
About profit and finance oligarchy we don`t give a damn!
Socialist world revolution, fight for what's class war  right,
class war for peasants life!

 

 

77 Jahre

1. September 1939 - 2016

Roter Antikriegstag

KRIEG DEM IMPERIALISTISCHEN KRIEG !

 

 

Grußadressen der Solidarität

 

Aufruf der Komintern (SH)

1. September 2016

Heraus zum

Roten Anti-Kriegstag !

 

Am Roten Antikriegstag haben wir die Frage zu beantworten:


Was ist ein imperialistischer Krieg ?


"Ein imperialistischer Krieg ist die unvermeidliche Neuaufteilung der Welt durch Fortsetzung der imperialistischen Politik mit militärischen Mitteln.

Ein imperialistischer Krieg ist die unvermeidliche Fortsetzung des politischen Kampfes der imperialistischen Weltmächte zur Erringung bzw. Aufrechterhaltung der Weltherrschaft mit militärischen Mitteln." - Komintern (SH)


Was ist demnach ein anti-imperialistischer Krieg ?


"Ein anti-imperialistischer Krieg ist die unvermeidliche Fortsetzung des politischen Kampfes aller unterdrückten und ausgebeuteten Klassen, unter Führung des Weltproletariats, zur Beseitigung des Weltimperialismus mit militärischen Mitteln." - Komintern (SH)


Wie definieren wir den Stalinismus - Hoxhaismus heute in der Frage von Krieg und Frieden ?


"Stalinismus-Hoxhaismus in der Frage von Krieg und Frieden ist die marxistisch-leninistische Theorie und Taktik des Sieges im anti-imperialistischen Krieg durch die proletarische Weltrevolution unter den heutigen Bedingungen der Globalisierung im Allgemeinen; und im Besonderen ist er die marxistisch-leninistische Theorie und Taktik der bewaffneten Verteidigung der Diktatur des Weltproletariats.

Stalinismus-Hoxhaismus ist die Lehre von der Beseitigung der Kriege des Weltimperialismus, ist die Lehre von der Abschaffung der Unvermeidbarkeit imperialistischer Kriege, ist die Lehre vom Sieg des sozialistischen Friedens über den imperialistischen Krieg im Weltmaßstab, ist die militärische Lehre zum Schutz der Weltherrschaft des Proletariats als Garant des Weltfriedens.

Letztlich ist der Stalinismus-Hoxhaismus die Theorie und Taktik des Übergangs zur gewaltlosen und klassenlosen Gesellschaft im globalen Maßstab, der Theorie und Taktik der Abschaffung von Klassenkriegen durch den Weltkommunismus." - Komintern (SH)


Unsere Haltung zum Syrienkrieg


Dem Anschein nach sind es fremde Mächte und nicht das syrische Volk, die über Krieg und Frieden in Syrien entscheiden. Schaut man sich die Entwicklung der Lage in Syrien jedoch genauer an, so stimmt das nicht ganz. Oberflächlich betrachtet, ist die Lage kompliziert und unübersichtlich ("jeder gegen jeden"), aber die Kriegsfronten haben sich polarisiert, haben klare Konturen angenommen. Dabei kommen die wahren Kriegsziele der Imperialisten im Nahen Osten immer deutlicher zum Vorschein. Hinter dem Nebelschleier des angeblichen "gemeinsamen Kriegs gegen den Terrorismus" verbergen sich nicht nur die nackten Raubinteressen imperialistischer Großmächte, sondern auch deren Befürchtungen über das Zusammenbrechen ihrer angeschlagenen Weltordnung.

1. Zerschlagung des arabischen Frühlings, indem sie die arabische Welt in Flammen stürzt. Krieg als äußerstes Mittel im Kampf gegen die arabische Revolution.

2. Schwächung und Zersplitterung der Einheit der arabische Befreiungsfront gegen den gemeinsamen Feind, den imperialistischen Kettenhund Israel.

3. Aufrechterhaltung der Raubinteressen der Imperialisten im Nahen Osten durch Anzetteln von Kriegen und Bürgerkriegen, durch Anstiftung zum Brudermord unter den arabischen Völkern.

Im Anfang des 14. Jahrhunderts kam das Schießpulver von den Arabern zu den Westeuropäern und wälzte die internationale Kriegsführung um. Heute kommen die Waffen aus den westeuropäischen Ländern zu den Arabern, um den "Arabischen Frühling" niederzuschlagen.

Es geht den USA-Imperialisten nicht nur ums Erdöl, welches die Chinesen und Japaner bekanntlich viel dringender brauchen. Es geht auch nicht allein um die militärische Sicherung der imperialistischen Handelswege. Und es geht auch nicht allein um die Kriegsgewinnler, die sich am Chaos und Leid der arabischen Völker bereichern – erst an der Zerstörung ihrer Länder, und dann an ihrem Wiederaufbau.

Worum es geht, das ist vor Allem die nackte Aufrechterhaltung der kapitalistischen Weltordnung, an der sowohl der westliche wie auch der östliche Imperialismus interessiert ist. Zwischen Ost und West geht es lediglich um die Vormachtstellung im weltimperialistischen System, das beide gemeinsam verteidigen gegen den arabischen Frühling, insbesondere auf den Schlachtfeldern Syriens.

Das Weltkapital ist mit seiner Globalisierung selber dabei, den Widerspruch zwischen "Ost und West" aufzulösen, denn bereits die Hälfte des Weltkapitals befindet sich in den privaten Händen des transnationalen Wirtschaftssystems - mit aufsteigender Tendenz. Uns geht es beim Sturz der kapitalistischen Weltordnung also vorrangig um die Entmachtung des immer mächtiger werdenden transnationalen Weltkapitals. Aufrechterhaltung der kapitalistischen Weltordnung - das ist die Generallinie des Weltkapitals im imperialistischen Krieg, u.a. in Syrien. Zerschlagung der kapitalistischen Weltordnung und Entmachtung des Weltkapitals – das ist hingegen unsere Generallinie im anti-imperialistischen Krieg.

Die eigentlichen Drahtzieher der von den imperialistischen Mächten angezettelten Kriege sind die global player, insbesondere im weltweiten Rüstungsgeschäft. Der Krieg ist ihr Geschäft. Krieg und Frieden unterstehen dem Weltgesetz des Kapitalismus. Der Profit ist die Triebfeder imperialistischer Kriege. Die transnationalen Rüstungsmonopole üben vermittels ihres Lobbyismus bestimmenden Einfluss auf die militärischen Pläne und Entscheidungen besonders solcher Staaten und Regierungen aus, aus denen sie die größten Rüstungsaufträge mit höchsten Profiten herauspressen können. Genau diese Monopolkapitalisten sind eine der aggressivsten Kriegstreiber des Weltimperialismus und deswegen eine große Gefahr für den Weltfrieden. Es ist richtig, dass der globalisierte Militarismus schließlich an der Dialektik seiner eigenen Entwicklung zu Grunde geht - also von innen heraus. Es ist aber auch richtig, dass nichts fällt, wenn es nicht zerstört wird. Dies erledigen die Totengräber des Militarismus, die aus nichts Anderem hervorgehen als aus der Revolution, aus dem anti-imperialistischen Kampf. Man kann die imperialistischen Kriegstreiber nicht anders als durch die sozialistische Weltrevolution unschädlich machen. Wenn wir die Weltbourgeoisie vollständig entwaffnen wollen, dann können wir dabei die Vernichtung der ökonomischen Basis ihrer Kriegsführung nicht ausklammern. Die transnationalen Rüstungsmonopole sind die ökonomische Basis der Militarisierung der Weltgesellschaft, die einzig und allein den Kriegsinteressen des Weltimperialismus dient. Und wenn man die Unvermeidlichkeit imperialistischer Kriege für immer beseitigen will, dann muss man den Weltimperialismus vernichten und gegen ihn das einzig wirksame Bollwerk errichten, den Weltsozialismus . Die Klasse, die über die materiellen Waffen verfügt, verfügt auch über die geistigen Waffen, die für Kriegspropaganda unentbehrlich sind. Wer den Weltfrieden will, der muss die konterrevolutionären materiellen wie geistigen Waffen der Bourgeoisie umdrehen und in revolutionäre Waffen des Weltproletariats verwandeln, der muss die Waffen der Weltbourgeoisie in Waffen gegen die Weltbourgeoisie verwandeln, in Waffen der Diktatur des Weltproletariats.

Wo die Weltordnung der imperialistischen Staatengemeinschaft in Widerspruch gerät zur globalisierten Entwicklung der Wirtschaft, da wird ihre politisch-militärische Gewalt unvermeidlich zum Zerfall verurteilt sein und durch die Weltrevolution gestürzt werden. Die Globalisierung der Wirtschaft wird sich durch die sozialistische Weltrevolution aus der gewalttätigen Umklammerung des Weltimperialismus befreien und den Weg ihrer Weiterentwicklung im Weltsozialismus fortsetzen.

Die USA-Imperialisten können unter den Bedingungen der Weltkrise des Kapitals ihre bisherige absolute Vormachtstellung nicht aufrecht erhalten. Der neu entbrannte Kampf um die Weltvorherrschaft ist in vollem Gange, nicht allein durch diese oder jene einzelnen imperialistischen Großmächte oder ihre Bündnisse, sondern zusehends durch das transnationale Weltkapital. Durch die Globalisierung verschärft sich der Hauptwiderspruch zwischen Weltkapital und Weltarbeit und schwächt nicht nur den USA-Imperialismus, sondern jeden einzelnen Staat in der gesamten weltimperialistischen Staatengemeinschaft. Die heutige Weltkrise ist Ausdruck des immer schneller fortschreitenden Fäulnisprozesses des globalisierten Ausbeutungs- und Unterdrückungssystems, der auch mit den äußersten militarischen Mittel von imperialistischen Kriegen nicht aufzuhalten ist - im Gegenteil nur noch mehr beschleunigt wird. Imperialismus bringt nicht nur imperialistische Kriege, sondern auch Revolutionen hervor !

Auch die Verschärfung der inneren Widersprüche im imperialistischen Weltlager erhöhen die Gefahr eines dritten Weltkrieges. Es geht heute ja nicht mehr nur um das Aufflammen des (k)alten Krieges der Großmächte um die Beute, also um die bisherige territoriale Neuverteilung der Herrschaft über Rohstoffe, Produktion und Absatz. Vor allem geht heute die Kriegsgefahr aus von dem grenzenlosen Machtstreben des globalisierte Weltkapitals selbst, und dessen Interessenkonflikt mit der noch in nationalen Grenzen organisierten imperialistischen Weltordnung. Das imperialistische Weltsystem kann nur noch im globalen Maßstab verteidigt werden, was die Verteidigung der einzelnen nationalen Ausbeuter- und Unterdrückungsordnungen schwächt und damit leichter angreifbar und also überwindbar macht. Das globalisierte Weltkapital selbst ist es, welches die alte Weltordnung unter sich begräbt. Die Globalisierung des Weltkapitals kann sich nicht anders vollziehen als durch die Schwächung des nationalen Kapitals und damit der gesamten kapitalistischen Staatengemeinschaft. Dementsprechend hat im Lager der Weltbourgeoisie eine Verschiebung der Machtverhältnisse zu Gunsten der kosmopolitischen Kapitalisten und zu Lasten des nationalen Einflusses der Kapitalisten stattgefunden. Gerade diesen wachsenden Widerspruch im Lager der Weltbourgeoisie für die Globalisierung der Revolution auszunutzen, das ist eine neue strategische Aufgabe des Weltproletariats und seiner Avantgarde, die Komintern (SH). Wir müssen nicht nur die Weltbourgeoisie als Ganzes angreifen, sondern insbesondere die private Aneignung durch die transnationalen Weltkapitalisten beseitigen, indem wir gegen sie den Klassenkampf in allen Ländern der Welt zentralistisch organisieren. Das ist auch in Hinblick auf den zukünftigen Aufbau des Weltsozialismus von entscheidender Bedeutung. Ist das transnationale Weltkapital entmachtet, wird damit auch das Ende der Herrschaft der Weltbourgeoisie eingeläutet.

Die USA reichen nicht mehr aus als alleinige Schutzmacht des Weltkapitals, weswegen zusätzlich andere imperialistische Mächte außerhalb der NATO gezwungen sind, sich an der militärischen Aufrechterhaltung ihrer kapitalistischen Weltordnung zu beteiligen. Fast die ganze imperialistische Welt interveniert im Syrienkrieg. Das übersteigt bei Weitem die Dimension des Interventionskrieges der Entente gegen das junge Sowjetrussland. Diese veränderte Weltlage eröffnet den Völkern neue Persperktiven für die Vereinigung ihrer revolutionären Kräfte zur gemeinsamen Befreiung, denn der Krieg in Syrien offenbart heute die ganze Ratlosigkeit und Schwäche des Krisen geschüttelten weltkapitalistischen Systems. Selbst mit ihren technisch überlegenen militärischen Mitteln, ihren Stellvertreterkriegen, ihrer Geheimdiplomatie usw. sind sie immer weniger in der Lage, ihre Krisenherde, welche sie ja selber enfacht haben, unter Kontrolle zu bekommen. Der Weltkapitalismus läuft aus dem Ruder und bereitet mit seinen imperialistischen Kriegen seinen eigenen Untergang vor.

Es ist daher im gegenwärtigen Augenblick unsere Aufgabe, für die sofortige Beendigung des Völkermords in Syrien zu kämpfen und damit die Ausweitung zu einem globalen Völkermorden zu verhindern.

Schon jetzt breitet sich der Krieg in Syrien auf andere arabische Länder aus, droht er die ganze arabische Welt zu erfassen, wenn die arabischen Völker nicht mit der Waffe in der Hand vereint für den arabischen Frieden kämpfen und die Imperialisten samt ihrer arabischen Marionetten-Regimes zum Teufel jagen. Durch das Scheitern der imperialistischen Kriegsziele in Syrien werden nicht nur dort bessere Voraussetzungen für den anti-imperialistischen Befreiungskrieg der arabischen Völker geschaffen, sondern insgesamt für die Globalisierung des anti-imperialistischen Befreiungskrieges aller Völker der Welt.

Sollte ein neuer Weltkrieg entbrennen, dann wird dies unvermeidlich zur Globalisierung des Krieges aller Völker gegen den weltimperialistischen Krieg führen. So oder so werden die Völker als Sieger und der Weltimperialismus als Verlierer aus einem neuen Weltkrieg hervorgehen. So oder so wird die arabische Welt das Herannahen der sozialistischen Weltrevolution beschleunigen.

Entweder die sozialistische Weltrevolution verhindert einen neuen Weltkrieg oder ein neuer Weltkrieg wird die sozialistische Weltrevolution hervorrufen. Beides wird zum Ende der Epoche des Weltkapitalismus und zum Anfang der Epoche des Weltsozialismus führen.

Die militärische Schlagkraft aller Imperialisten der Welt schwächt sich im ganzen Nahen Osten mit jedem Jahr durch die sich vertiefende Weltkrise, durch die der Weltimperialismus nicht mehr so schalten und walten kann wie bisher. Das vergossene Blut der arabischen Brudervölker, die elende Lage der Massen in Syrien, die Flüchtlingsströme, die rasante Verelendung der Massen im gesamten arabischen Raum rufen unvermeidlich Unzufriedenheit, Aufstände und Revolten gegen den imperialistischen Krieg, gegen die Reaktion und den Terrorismus hervor, zwingt die arabische Welt, ihren begonnenen "arabischen Frühling" bis zum Sieg über die Despoten und ihre imperialistischen Oberherren fortzusetzen. Der Weltimperialismus, so stark er auch immer erscheinen mag, kann den arabischen Völkern nichts anhaben, wenn diese gemeinsam für ihre Befreiung kämpfen.

Je länger der Krieg in Syrien anhält und je schlimmer er wird, desto weniger Hoffnung scheint es für seine Beendigung zu geben. Aber in Wirklichkeit stimmt das nicht. Hoffnungslos ist stets nur der imperialistische Krieg, aber niemals der anti-imperialistische Krieg.

Die Widersprüche unter den Krieg führenden imperialistischen Mächten und ihren arabischen Lakaien verschärfen sich. Die Imperialisten schwächen immer mehr ihre eigene Front und erleichtern es den arabischen Völkern dadurch, diese Front an der schwächsten Stelle zu durchbrechen und sich gemeinsam aus der nationalen und sozialen Versklavung durch die Imperialisten zu befreien. Das Ende der blutigen Terrorherrschaft von Assad ist näher gerückt, genauso wie die blutige Terrorherrschaft des IS-Staates und aller anderen despotischen Regimes in der ganzen arabischen Welt.

Wer sind diejenigen, die den Krieg in Syrien und anderen arabischen Staaten endlos fortzusetzen wünschen ? Das sind vor Allem die amerikanischen und russischen Imperialisten und ihre Verbündeten im Gefolge. Sie alle fürchten sich vor dem Arabischen Frühling, der gerade erst begonnen hat und letztendlich siegen wird.

Vor Allem aber kann es im Nahen Osten keinen Frieden geben, solange das palästinensische Volk nicht seine Freiheit erlangt hat. Kein arabisches Volk kann frei sein ohne die Freiheit des palästinensischen Volkes.

Es gibt Stimmen, die sagen:

"Lieber den Westen als Feind, als den Osten als Freund."

Und es gibt ebenso Stimmen, die sagen:

"Lieber den Osten als Feind, als den Westen als Freund."

Beides ist grundfalsch, weil beides der globalen Aufrechterhaltung der bürgerlichen Klassenherrschaft dient und nicht der Eroberung der Klassenherrschaft des Proletariats. Denn:

Der Klassenfeind ist ein internationaler Feind und steht deswegen sowohl im Westen als auch im Osten. In Syrien handelt es sich also um einen Raubkrieg aller weltimperialistischen Kräfte im Nahen Osten. Der gemeinsame Feind aller Völker ist das weltimperialistische, globalisierte Ausbeutersystem, das man nur global beseitigen kann, und nicht dadurch, dass man sich entweder auf die Seite des Westens oder des Ostens stellt. Die Frage von Freund und Feind ist keine geographische Frage. Die Imperialisten beherrschen die ganze Welt. Deswegen müssen die Völker des Westens und des Ostens sich gegen ihre gemeinsamen Feinde vereinigen. Die Frage von Ost und West, von Krieg und Frieden, kann nur vom Klassenstandpunkt des Weltproletariats betrachtet werden.

Demnach sind alle Kräfte des weltimperialistischen Systems Feinde der sozialistischen Weltrevolution und die Kräfte, die gegen das weltimperialistische System kämpfen, unsere Verbündeten. Heute verläuft die globale Klassenfront, die globale Kriegsfront zwischen zwei Klassen, zwischen Weltproletariat und Weltbourgeoisie. Über Krieg und Frieden entscheidet nicht der Weltimperialismus. Darüber entscheiden einzig und allein die Völker unter Führung des Weltproletariats und seiner Klassenverbündeten, zu denen vor allem die armen Bauern auf der ganzen Welt gehören.

Der Syrienkrieg findet statt in der Epoche des Imperialismus und der proletarischen Weltrevolution, deren Theorie und Taktik insbesondere in der Diktatur des Weltproletariats besteht. Deswegen können und werden wir Kommunisten den anti-imperialistischen Krieg auf der ganzen Welt nicht anders führen als mit dem Ziel der Diktatur des Proletariats.

Nur vom Standpunkt der sozialistischen Weltrevolution aus lässt sich die Frage beantworten, welche Kräfte man auf der Welt und insbesondere in Syrien unterstützen und welche man bekämpfen muss. Auch in der arabischen Welt ist der Hauptwiderspruch der Widerspruch zwischen Lohnarbeit und Kapital, zwischen Proletariat und Bourgeoisie. Deswegen unterstützt die Komintern (SH) den Kampf des arabischen Proletariats für seine nationale und soziale revolutionäre Befreiung.

Vor Allem unterstützen wir die Arbeiterklasse bei der Herausbildung ihrer revolutionären Führung, beim Aufbau der syrischen Sektion der Komintern (SH). Nur unter Führung unserer syrischen Sektion kann der nationale Befreiungskrieg in die Volksrevolution und schließlich in die sozialistische Revolution übergehen. Der Sieg des syrischen Volkes über seine inneren und äußeren Peiniger ist unmöglich, wenn es sich nicht von seiner Arbeiterklasse und deren Ideologie, den Stalinismus-Hoxhaismus leiten lässt.

Wir können nicht bei dem Ziel stehen bleiben, den IS-Staat zu zerschlagen, das Assad-Regime zu stürzen usw., sondern dieser Kampf beinhaltet auch seine zukünftige Fortsetzung gegen alle jene Ausbeuter- und Unterdrückerordnungen, die unvermeidlich folgen werden. Wie verhindern wir, dass die alten Regimes lediglich durch neue Regimes ersetzt werden, die womöglich noch besser den Interessen des Weltimperialismus dienen als die gestürzten alten Regimes? Unsere Antwort hierauf ist klar: Wir wollen nicht, dass ein Ausbeuter- und Unterdrückungssystem durch ein anderes ersetzt wird. Wir wollen die Beseitigung jeglicher Ausbeutung und Unterdrückung in Syrien und auf der ganzen Welt. Wir wollen vor Allem die Beseitigung der Herrschaft des Weltkapitals, die auf Ausbeutung und Unterdrückung des Weltproletariats und der Völker der Welt beruht. Wir wollen die sozialistische Weltrevolution und die Schaffung ihrer Abteilungen in jedem Land der Welt. Deswegen erkennen wir die syrische Arbeiterklasse im Bündnis mit den armen Bauern als die einzige führende revolutionäre Kraft an, die die Interessen des syrischen Volkes vertritt. Niemand sonst. Wir halten daran fest, für die Diktatur des Proletariats in Syrien zu kämpfen.

Das systematische Schüren der Spaltung der Einheit der arabischen Völker und der Anzettelung von Kriegen unter ihnen, das ist das alte Herrschaftsinstrument des Weltimperialismus über die arabische Welt nach dem Motto: "Teile und herrsche". Es ist daher die Aufgabe des Weltproletariats und seine Avantgarde, die Komintern (SH), sich auf die Seite der arabischen Völker zu stellen und sie im Kampf gegen alle weltimperialistischen Mächte zu vereinigen. Krieg dem imperialistischen Krieg ! Diese Losung gilt es insbesondere in Syrien und in der ganzen arabischen Welt umzusetzen.

 

Imperialismus bedeutet Krieg !

Der Weltimperialismus ist die Ursache aller imperialistischen Kriege !

Krieg dem imperialistischen Krieg !

Die imperialistischen Weltmächte müssen allesamt gestürzt werden !

Der Weltimperialismus wird beseitigt durch die gewaltsame proletarische, sozialistische Weltrevolution !

An der Spitze der anti-imperialistischen Völker wird das revolutionäre Weltproletariat seine bewaffnete proletarische Diktatur errichten, um einen dauerhaften Weltfrieden zu garantieren !

Auf den Trümmern des Weltimperialismus bauen wir den Weltsozialismus auf, um die Unvermeidbarkeit von imperialistischen Kriegen für immer zu beseitigen !

Kämpfen wir für eine Welt ohne Klassen und ohne Kriege !

Kämpfen wir für den Weltkommunismus !

 

Komintern (SH)

1. September 2016

 

 

 

 

 

spezielle Webseite

Roter Antikriegstag 2016

 

 

 


Über die marxistisch-leninistischen Grundlagen der weltproletarischen Militärwissenschaft und der weltrevolutionären Klassenkriegskunst“

 

(Schulungsmaterial der Komintern [SH])

 

 

 

vor 45 Jahren:

Dokumente der KPD/ML

Rechenschaftsbericht des

2. ZK's der KPD/ML

+ Beschlüsse des außerordentlichen Parteitags

Dezember 1971

(erstmals veröffentlicht)

 

 

 

 

 

 

ERNST AUST:

Krieg dem imperialistischen Krieg !

Kampf für den Sozialismus bis zum Sieg !

Heraus zum Roten Antikriegstag

am 1. September 1976

 

aus: Roter Morgen, Nr. 34 vom 21. August 1976

 

KPD/ML-Demonstration vor 40 Jahren

 

 

 

NACHTRAG

3. - 19. Juli 1921

zum 95. Jahrestag des 1. Weltkongresses der Roten Gewerkschaftsinternationale



RGI damals, heute und forever!

Weltkommunistische Basisarbeit im Betrieb

- Revolutionäre Strategie -

Teil 2


(Diskussionsentwurf)



Gewerkschaftliche - und Basisarbeit im Betrieb und Aktions-/Streikformen

1. Gewerkschaftliche Arbeit im ursprünglichen Sinn

1.1. Vorweg:
Aus der Geschichte des 19. Jahrhunderts können wir entnehmen, dass es die working class war, die selber für ihre Interessen aktiv wurde und ihre Vertretung selbst in die Hand genommen hat. Sie war es auch, die sich die ersten gewerkschaftlichen Organisationen für ihre Arbeit, zur Zusammenkunft und als Vereine für eine Arbeiterbildung geschaffen hat, aus denen die Gewerkschaften hervorgegangen sind. Hintergrund war die Industrialisierung und damit die verschärften Arbeitsbedingungen und Ausbeutung. Unabhängig von diesen revolutionären Prozessen der Entstehung der Arbeiterbewegung entstand auch der wissenschaftliche Sozialismus und insbesondere die marxistische politischen Ökonomie.

Daran knüpfen wir an. Unsere RGI - Arbeit ist eine Basisarbeit, um die Kollegen wieder zu aktivieren, dass sie ihre Interessen wieder selbst in die Hand nehmen, sich innerhalb der Betriebe Strukturen schaffen, sich mit anderen Betrieben vernetzen, sich ihre Organisationen schaffen. Dabei wird erstmal ersichtlich, ob die Kollegen in den gelben Gewerkschaften sind oder nicht.
Da wir als Weltbolschewisten arbeiten, kann das nur der erste Schritt in einer Strategie sein, die die Kollegen an die Weltrevolution heranführt. Dazu kommen wir nach der Vorstellung der betrieblichen Basisarbeit.


1.2. Betriebliche Basisarbeit
Allgemein gilt es für jede betriebliche Arbeit, eine Analyse über den Betrieb zu erstellen, wie wir es z.B. im Anhang zu dem Thema Betriebsarbeit von außen darstellen.

Heute ist die Situation in den Betrieben, nett ausgedrückt, desolat. Kollegen die aktiv werden, entwickeln ihr Klassenbewusstsein zunächst aus eigener Betroffenheit und sodann durch Kontakt mit der RGI und der Komintern (SH). Im Vordergrund steht erst einmal ihr Interesse, sich gegen die Verschlechterung der Arbeitsbedingungen direkt am Arbeitsplatz zu wehren, um dann die Betroffenheit der Belegschaft als Ganzes zu begreifen und entsprechend solidarisch zu denken und zu handeln.
Bürgerlicher Einfluss wie Konkurrenz, Isolation, Uninformiertheit, Spaltung oder nationales Standortdenken sind immer stärker verbreitet in den Belegschaften. Und die Erwartungshaltung, dass Probleme von "Stellvertretern" erledigt werden, ist immer noch vorhanden, obwohl diese Illusionen durch die tägliche Praxis wie eine Seifenblase zerplatzen. Dass es so weit gekommen ist, haben die gelben Gewerkschaften mit ihrer Politik und ihrer Arbeit maßgeblich zu verantworten.


In dieser heutigen Situation sind die ersten Schritte für eine gewerkschaftliche Basisarbeit:

Die Kollegen müssen für ihre Interessen selbst aktiv werden. Und zwar in erster Linie in den Gewerkschaften im Kampf gegen den Gewerkschaftsapparat und gegen die Bonzen, die darin das Sagen haben. Das allein reicht nicht aus. Als Kommunisten müssen wir überall dort kämpfen, wo die Arbeiter tätig und organisiert sind, also vor Allem in den Betrieben und sowohl innerhalb als auch außerhalb der gelben Gewerkschaften:
Die Kollegen müssen sich zur Vorbereitung auf ihren Kampf innerhalb der Gewerkschaft auch unabhängig von der Gewerkschaftsbonzen treffen (außerhalb oder innerhalb des Betriebes), um nicht vereinnahmt und von ihren Interessen abgelenkt zu werden.
Hier können sie gemeinsam ihre Probleme sammeln und überlegen was möglich ist .
Diese Ideen müssen sie selbstorganisiert umsetzen und nicht an Stellvertreter delegieren

Betriebsgruppen bilden .
In der Betriebsgruppe muss ein kollektives Arbeiten und Vorgehen entwickelt werden .
Entscheidungen müssen gemeinsam getroffen und getragen werden .
Kontakt zu anderen Abteilungen aufnehmen und so innerhalb des Betriebs Organisationsstrukturen schaffen.
in einem weiteren Schritt Kontakte zu anderen Betrieben herstellen und eine Vernetzung schaffen, nach Bedarf Unterstützung von außen annehmen .
Entscheidend ist nicht, ob ein Kollege DGB-Gewerkschaftsmitglied ist oder nicht. Willkommen ist jeder Kollege, der eine revolutionäre, oppositionelle Stellung in Betrieb und Gewerkschaft einnimmt.


Probleme die dabei auftreten können:

Durch die Stellvertreterpolitik der gelben Gewerkschaften ist die Eigeninitiative im Betrieb bewusst erschwert worden.
Die Kollegen trauen sich nicht zu, dass sie ihre Interessen selbst anpacken können.   Sich zusammenfinden, zu diskutieren, zu einigen und gemeinsam vor zu gehen muss neu erlernt werden.
Das Interesse, sich zu treffen und Arbeit und Zeit dafür zu investieren, ist vor allem bei Betroffenheit da.
Nicht nur für sich selbst , sondern für alle aktiv zu werden, Solidarität ist nicht besonders ausgeprägt.
Das kollektive Arbeiten und Handeln muss neu gelernt werden.
Resignation und Schwankungen kommen immer wieder vor.
Angst, „negativ“ auf zu fallen, ist weit verbreitet .
Das Denken der Kollegen ist stark von der bürgerlichen Ideologie beeinflusst, das kann von konservativ über rückschrittlich bis nationalistisch oder rechts gehen und reformistisch, sozialdemokratistisch bzw. sozialfaschistisch. Weniger sind solche Kollegen an zu treffen, die ein fortschrittliches Denken haben, und noch weniger, die sich als Kommunisten verstehen und auch so verhalten.

Sind diese Schritte getan, sollten auch tagesaktuelle, klassenkämpferische Themen, die über den Betrieb hinausgehen in der Betriebsgruppenarbeit einen Platz finden. Ökonomischen Forderungen müssen verbunden werden mit politischen Forderungen. Dazu ist es nötig, dass neben den praktischen Erfahrungen im Klassenkampf auch eine marxistische Schulung stattfindet.
Dafür ist eine wichtige Voraussetzung, dass die Kollegen nun bereit sind, ihre Zeit zu investieren, um eine gemeinsame kommunistische Schulung anzugehen, dass sie ein Interesse daran haben,  an einer Veränderung mitzuwirken.

Hier kommt die Workingclass-Schule ins Spiel. Das Lernen sollte an den betrieblichen Problemen, mit Einbeziehung der Teilnehmer und lebendig mit modernen Mitteln durchgeführt werden. Wichtig ist, dass das Lernen Interesse weckt und es auch Spaß macht, gemeinsam Themen aus der Weltgeschichte  und Ökonomie zu bearbeiten. Wenn das gut läuft, werden die Kollegen in der Lage sein, die Theorie und Praxis der revolutionären betriebs- und Gewerkschaftsarbeit miteinander zu verbinden.
Zu bedenken ist dabei, dass alle Kollegen stark beeinflusst sind von der (welt)bürgerlichen , weltkapitalistischen Ideologie und dass sich damit viel falsche Geschichtsschreibung, Vorurteile und Antikommunismus in den Köpfen festgesetzt haben. Wir müssen beweisen, warum was falsch ist und unsere Meinung und Positionen argumentativ nachvollziehbar herleiten, um das zu ändern.

Damit wäre ein wichtiger Baustein der Organisierung in den Betrieben geschaffen zur Mobilisierung der gesamten Belegschaft gegen alle Feinde der Arbeiterklasse in Betrieb und Gewerkschaft.

Wie gesagt, wir sind Stalinisten-Hoxhaisten und haben eine Strategie und ein Ziel, dabei ist diese Arbeit für uns nur ein wichtiger Baustein, wie es weitergeht erfahren wir im letzten Teil zur RGI. Zuvor schauen wir uns aber noch einige Aktionsformen, wie z.B. Streiks und Betriebsbesetzungen an und was diese für Möglichkeiten innehaben, um die Streikziele zu erreichen.


1.3. Arbeit in den Gewerkschaftsgremien oder Funktionen
Unseres Erachtens ist die Arbeit in den gewerkschaftlichen Gremien/Funktionen unverzichtbar. Und eben weil die Arbeit von unten aus dem Betrieb geschickt abgebügelt wird von Seiten der Gewerkschaftsbürokratie, muss die oppositionelle Arbeit von den Kollegen zunächst im Betrieb mitgestaltet und mitbestimmt werden, um von dort aus den Gewerkschaftsbonzen und ihren Lakaien Damp unter dem Hintern zu machen. Natürlich haben die Bonzen auch den einen oder anderen Spitzel im Betrieb, den man entweder für uns gewinnen oder demaskieren und isolieren muss. Verlieren die Gewerkschafsbonzen ihre Spitzel im Betrieb, so verlieren sie auch ihren Einfluss auf die Belegschaft. Und darum geht es, wenn sich die Belegschaft gegenüber dem Verrat der gelben Gewerkschaft behaupten will. Es ist schwierig, den Einfluss der Lakaien der gelben Gewerkschaften im eigenen Betrieb zu durchbrechen. Dazu müssen Entscheidungen vom oppositionellen Kollektiv festgelegt werden, von einer revolutionären Betriebsgruppe, die die Arbeit als was Gemeinsames versteht und das Vertrauen und den Schutz der Belegschaft besitzt, was nur durch zähe revolutionäre Arbeit erreicht werden kann.
Die Erfahrung zeigt auch, dass die Betriebs- und Gewerkschaftsarbeit zu den schwierigsten und gefährlichsten Fronten des Klassenkampfes gehört, die von den Kollegen ein Höchstmaß an Zähigkeit, Durchhaltevermögen und Opferbereitschaft verlangt. Die Fabrikbesitzer haben über 100 Jahre Erfahrungen damit wie man im Betrieb gegen revolutionäre Arbeiter vorgeht. Hier in den Betrieben schaffen die Arbeiter all die Werte, die sich die Eigentümer an den Produktionsmitteln privat aneignen. Die Betriebe sind die Basis für die materielle und geistige Macht nicht nur eines einzelnen Kapitalisten, sondern für das reibungslose Funktionieren des weltweiten kapitalistischen Ausbeuter- und Unterdrückungssystems. Wer also genau in dieser Keimzelle des Profits, an dieser Nahtstelle der herrschenden Macht, Widerstand zu leisten versucht, und den "Betriebs[Profit]frieden stört, die Belegschaft "aufwiegelt" und "politisch zweckentfremdet", dem wird der Brotkorb weggehängt, der wird auf die verschiedenste Weise "außer Gefecht gesetzt". Deswegen müssen wir aus der Geschichte der revolutionären Arbeiterbewegung in Betrieb und Gewerkschaft lernen und uns die Erfahrungen der RGO und der RGI aneignen durch gemeinsam organisierte Schulungen. Wir müssen nicht nur aus den positiven Erfahrungen der RGO und RGI lernen, sondern auch aus ihren Niederlagen.
Durch eine opportunistische Politik in Betrieb und Gewerkschaft sind viele Betriebsräte und Vertrauensleute aus linken Parteien wie z.B.  der sozialfaschistischen DKP, der maoistischen  KPD - AO , und einigen miesen Verrätern innerhalb unserer eigenen KPD/ML in den 70er und vor Allem 80er Jahren "umgedreht" worden. Sie entwickelten sich zu Handlangern und Lakaien der gelben Gewerkschaften – nicht zuletzt gegen die revolutionären Arbeiter und ihre Partei, die KPD/ML. Diese wurden durch die Unvereinbarkeitsbeschlüsse aus Betrieb und Gewerkschaft rausgeworfen und verloren ihre Arbeit, ihre einzige Existenzgrundlage.

Schauen wir uns doch mal den Millionärssohn Peter Vollmer an, der Mitglied der KPD/ML war. Er hat wie viele damals auf eine akademische Karriere verzichtet und ging in die Betriebe. Als RGO-Betriebsrat bei BMW erlangte er Anfang der 80er Jahre durch den erfolgreichen Kampf gegen seine politisch motivierte Kündigung überregionale Bekanntheit. Noch heute ist er Vorsitzender der von ihm gegründeten Stiftung " Menschenwürde und Arbeitswelt" eine wichtige Schnittstelle bei deutschen Gewerkschaftsreformisten. Peter Vollmer (wohl eher Vollpfosten) war von 1976-78 2 Jahre im Kabelwerk Winckler Berlin. Ein Rückblick nach persönlichen Aufzeichnungen ; trafo Verlag ; 1. Auflage 2003 schreibt Vollmer in der Einleitung auf S. 17 selbst :"  Die von mir initiierte Kandidatenliste zur BR-Wahl 1978 im Kabelwerk Winckler mit dem Namen "Frischer Wind" war damals schon eine RGO-Liste, in deren Programm "Revolution" nicht vorkam. Streng genommen stellte sie nach damaliger Begrifflichkeit eine "rechtsopportunistische Abweichung" von der RGO dar."
Wir können heute feststellen, dass es damals unserem Arbeitsschwerpunkt in Betrieb und Gewerkschaft zu verdanken war, viele Belegschaften im revolutionären Sinne zu mobilisieren und den gelben Gewerkschaften Dampf unter dem Hintern zu machen. Aber mit dem wachsenden trotzkistischen Einfluss in unserer Partei musste die RGO-Arbeit unvermeidlich scheitern, mussten wir die RGO wieder neu aufbauen – und das unter heute wesentlich schwierigeren Bedingungen. Wenn die Partei ihre Farbe wechselt, dann wechselt auch ihre Betriebs- und Gewerkschaftsarbeit ihre Farbe, verliert die RGI ihre Kraft. Diese Erfahrung musste auch die RGI machen, als die Komintern-Führung vom revolutionären Weg abkam. Heute gibt es wieder die Komintern und die RGI, und es ist jetzt unsere Aufgabe, in Betrieb und Gewerkschaft diese revolutionäre Linie praktisch umzusetzen. Besonders die sozialfaschistischen Gewerkschaften haben in den letzten Jahrzehnten immer weiter die Belegschaften zum Arschkriechertum, Arbeiteraristokratie, Speichellecker , Chauvinismus und Nationalismus gedreht. Zum anderen ist es in den letzten Jahrzehnten nicht gelungen, innerhalb der Betriebe Strukturen aufzubauen, in denen die Kollegen aktiv ihre Interessen und Widerstand selbst vertreten und organisieren. Aufgrund der Analyse der Ergebnisse von Jahrzehnten kommunistischer Betriebsarbeit seit den 20er , 30er , 70er Jahren halten wir es für notwendig, die revolutionäre Arbeit in Betrieb und Gewerkschaft an Hand der gewonnenen eigenen Erfahrungen wieder neu aufzubauen und im harten Kampf das Vertrauen der Belegschaften zurückzugewinnen.

1.4. Bündnisarbeit
In der betrieblichen Basisarbeit wird es immer wieder notwendig werden, eine klare Demarkationslinie gegenüber allen anti-kommunistischen Organisationen zu ziehen, die sich in Worten für die Betriebs- und Gewerkschaftsarbeit stark machen, um diese in Taten zu verraten. Das Ziehen dieser Demarkationslinie ist notwendig nicht nur in the Theorie, sondern auch im praktischen Klassenkampf, ist nicht nur eine Aufgabe im Betrieb und auch nicht begrenzt im nationalen Rahmen, sondern eine internationale Aufgabe des gesamten Weltproletariats, welches sozusagen in einem einzigen "globalen Gesamtbetrieb" von der Weltbourgeoisie ausgebeutet wird. Unter den heutigen Bedingungen des globaliserten Weltimperialismus ist die opportunistische Betriebs- und Gewerkschaftsarbeit global vernetzt, gegen die wir eine ebenso globale Vernetzung der revolutionären Betrieb- und Gewerkschaft aufbauen müssen. Dazu sind wir gegenwärtig kräftemäßig noch nicht in der Lage, aber wir haben hierfür bereits die Weichen gestellt und haben uns auf den Weg gemacht, diese gigantische Aufgabe zu lösen.

Vor allem müssen wir verhindern, dass unsere betriebliche Basisbewegung von dem Machtapparat der sozialfaschistischen DGB - Gewerkschaft übernommen und instrumentalisiert wird, für Ziele, die nicht mit denen den Interessen der Basisbewegung übereinstimmen. Es ist wichtig klar zu haben, wann und warum es Sinn macht, Bündnisse einzugehen und wann und wo es sinnvoller ist, auf Bündnisse zu verzichten. Maßstab für die richtige Bündnispolitik in Betrieb und Gewerkschaft ist immer das Gesamtinteresse der Arbeiterklasse. Eine Bündnisarbeit, die auf eine Anpassung an den sozialfaschistischen Sozialdemokratismus oder Reformismus im Rahmen der weltimperialistischen Verhältnisse hinausläuft, lehnen wir ab. Wir streben ja gerade umgekehrt danach, den gewerkschaftlichen und betrieblichen Legalismus durch revolutionäre Aktionen von untern zu durchbrechen. Nur scheinbar geht es bei Bündnissen um eine offene, gleichberechtigte Zusammenarbeit verschiedener Kräfte. In Wirklichkeit geht es bei Bündnissen in betrieblichen Konflikten immer darum, die oppositionelle Betriebsgruppenarbeit gegenüber dem gewerkschaftlichen sozialfaschistischen  Sozialdemokratisten zu stärken. Zeitweilige Bündnisse oder Bündnisse im betrieblichen Einzelfall schließen wir nicht aus, wenn sie uns nützlich erscheinen. Aber ein Bündnis, in dem die Basis vor den Karren der gelben Gewerkschaft gespannt wird, lehnen wir ab. Wir sind gegen faule Kompromisse, die die Grundlage des Verrats der gelben Gewerkschaften sind. Bündnisarbeit ist eine Form von Machtkampf. Auch hier findet Klassenkampf statt. Wenn es notwendig wird aus taktischen Gründen  Kompromisse einzugehen, ist es wichtig, nicht die Kontrolle aufzugeben. Es müssen die Absichten und Handlungen der Bündnispartner jederzeit konkret eingeschätzt werden und man darf unter der Belegschaft keine Illusion über das arbeiterfeindliche Ziel und Tätigkeit der gelben Gewerkschaft im Betrieb schüren. Man kann den Gewerkschaftsapparat zur Zeit nur in Ausnahmefällen zwingen, dem Druck von unten nachzugeben. Stets wird die gelbe Gewerkschaft versuchen, sich als Streikbrecher zu betätigen und sich an die Spitze der Bewegung zu stellen, in der Absicht, den Kampf abzuwürgen und vorzeitig zu beenden. Es sollte auf die finanzielle und logistische Übernahme durch bürgerliche ,sozialfaschistische Gewerkschaften und Parteien z.B. bei Aktionen verzichtet werden, weil sie damit auch den Protest oder Aufruhr durch ihre Machtpolitik und das nicht erst seit heute, ideologisch bestimmen. Das Wichtigste ist nicht, dass über die bürgerliche , sozialfaschistische Gewerkschaften und Parteien eine Menge Teilnehmer angekarrt werden, sondern den betrieblichen Kampf gegen die Unternehmer zu stärken.
Das Wichtigste ist, dass über eine betriebliche Basisarbeit die Menschen verstehen, um was es geht und sich eigenständig entscheiden, klassenbewußt zu handeln, indem sie z.B. von sich aus zur Demo o. Montagsdemo, Nuit Debout etc. kommen.


1.5. Streikkämpfe
Die kollektive Verweigerung der Arbeit in ihren vielfältigen Formen ist das wichtigste gewerkschaftliche Kampfmittel der working class. Die Vorbereitung auf und Durchführung von Streiks und anderen Kämpfen ist wichtiger Teil der gewerkschaftlichen Basisarbeit in den Betrieben. Ziel ist es dabei, eigenständig zu kämpfen, und dem  sozialfaschistischen Gewerkschaftsapparat nicht die Kontrolle über einen Streik zu überlassen, bzw. ihm die Kontrolle zu entreißen.

Als Aktionsform lassen sich unter anderem unbefristete tarifliche Kampfstreiks, befristete Protest- und Warnstreiks, Solidaritätsstreiks zur Unterstützung streikender Kollegen anderer Betriebe, sowie passiver Widerstand durch Bummelstreiks und kurzfristige rollende Streiks unterscheiden.
Wegen des stark eingeschränkten Streiksrechts in der BRD spielen die spontanen betrieblichen Kämpfe, die als „wilde Streiks“ bezeichnet werden, eine große Rolle für die Entwicklung des gewerkschaftlichen Kampfes der working class. Da legal nur Gewerkschaften für Tarifverträge streiken dürfen, bleibt den Kollegen bei spontanen betrieblichen Aktionen keine andere Wahl als „wild“ zu streiken und damit den vorgegebenen legalen Rahmen zu durchbrechen und zu überschreiten. Eben das Durchbrechen des Gewerkschaftslegalismus zu propagieren und praktische zu organisieren, das ist eine der zentralen Aufgaben der RGO. Gerade auf diesem Weg wird es uns gelingen, neue Mitglieder für die RGO aus den Betrieben zu gewinnen.

Wirtschaftliche Streiks
Unter wirtschaftlichen Streiks werden dabei alle Kämpfe um die Höhe des Arbeitslohns und bessere Bedingungen des Verkaufs der Arbeitskraft verstanden, wie z.B. die Länge des Arbeitstages. Aufgrund der Gesetzmäßigkeiten des Weltkapitalismus hat der Lohn die Tendenz, unter das Existenzminimum zu fallen. Durch ökonomische Streiks können die Arbeiter den Preis der Ware Arbeitskraft im beschränkten Rahmen erhöhen bzw. dem Lohnraub Einhalt gebieten. Dabei ist es wichtig für die RGO, den Streikenden klar zu machen, dass der wirtschaftliche Streik mit dem politischen Ziel verbunden werden muss, das ganze kapitalistische System der Lohnsklaverei abzuschaffen, was nicht anders als durch die sozialistische Weltrevolution möglich ist. Eine grundlegende Verbesserung der Arbeiterklasse ist im Kapitalismus nichts als Illusion. Die Lage des Weltproletariats kann sich erst im Weltsozialismus grundsätzlich verbssern, wo die Arbeiter der ganzen Welt selber Herren über die Produktion und die Lohnfestsetzung sind.

Käuferboykott oder Konsumstreik
Eine Sonderrolle nimmt der Käuferboykott oder Konsumentenstreik als Kampfmittel ein, da hier nicht die Arbeitskraft entzogen wird, sondern zur Entfaltung wirtschaftlichen Drucks die Kollegen in ihrer Eigenschaft als Käufer in den Streik treten. Der erfolgreiche Electrolux-Boykott im Rahmen des Kampfes gegen die Schließung des AEG-Werkes in Nürnberg hat die Wirksamkeit dieses Kampfmittels bestätigt und die Diskussion darüber wieder belebt. Auch hier muss man allerdings den Vorrang der Gesamtinteressen des Weltproletariats gegenüber den Eigeninteressen der Arbeiter in diesem oder jenen Betrieb, in diesem oder jenen Land beachten. Die Arbeiterklasse kann dieses Kampfmittel also nur bedingt und unter bestimmten Bedingungen erfolgreich einsetzen, ohne in die Gefahr zu geraten, sich dabei letztlich selber zu schaden und den Kapitalisten anderer Betriebe oder anderer Länder Vorteile am Markt zu schaffen. Der RGO geht es letztendlich darum, die im Kapitalismus unvermeidliche ruinöse Konkurrenz der Arbeiter auf dem Arbeitsmarkt, das globalisierte Lohndumping, für immer zu beseitigen, was nur auf dem Wege der politischen Machtübernahme durch das Proletariat möglich ist.

Politische Streiks
Unter politischen Streiks werden alle Kämpfe der working class verstanden, die sich nicht auf den ökonomischen Streik, also gegenLohnraub und Verschlechterung der Arbeitsbedingungen beschränken. Ein Beispiel sind die gewerkschaftlichen Proteste und betrieblichen Aktionen Anfang 2007 gegen die Rente mit 67. In Deutschland hat es nach 1945 kaum politische Streiks gegeben, da diese von dem staatstragenden, sozialfaschistischen Gewerkschaftsapparat meistens abgelehnt werden. Kennzeichen der politischen Streiks ist der Kampf gegen die politische Herrschaft der Ausbeuterklasse im Allgemeinen, und der Kampf einzelner politischer Forderungen im Besonderen, z.B. für die Zulassung von Gewerkschaften und Legalisierung der Streiks, Rücktritt einer Regierung, für oder gegen bestimmte Gesetze der Regierung.
Politische Streiks sind Ausdruck des Kampfes Klasse gegen Klasse, sowohl vom Inhalt her als auch der Form nach. Inhaltlich stehen sich letztlich die beiden antagonistischen Klassen, Proletariat und Bourgeoisie, mit ihren Forderungen und Interessen gegenüber. Das wird besonders deutlich, wenn es um die Frage der Kontrolle der Produktionsmittel z.B. durch Arbeiterräte geht. Aber auch politische Fragen, wie z.B. ein Streik gegen einen imperialistischen Krieg, bringen unmittelbar den Klassenantagonismus zum Ausdruck. Von der Aktionsform her betrachtet, vereinigt der politische Streik das Arbeitervolk zur Klasse, d.h. hier kämpft nicht mehr eine Belegschaft oder eine Branche für (beschränkte) wirtschaftliche Forderungen, sondern die Arbeiterklasse für ihre Klassenziele.

Die Unterscheidung zwischen wirtschaftlichen und politischen Streiks darf nicht verabsolutiert werden. Jeder wirtschaftliche Streik trägt zumindest in Keimform auch die dialektische Auseinandersetzung in sich. Ein Beispiel wäre die Frage der Verfügungsgewalt über die Produktionsmittel, die bei jedem Kampf gegen Massenentlassungen und Werksschließungen von uns auf die Tagesordnung gestellt wird, auch wenn die Kollegen nur rein wirtschaftlich für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze streiken.


1.6. Eigenständige Aktions- /Streikkomitees
Wir erleben es immer wieder, daß in den Streiks, die von den Gewerkschaften ausgerufen werden, Forderungen aufgestellt werden, die gerade mal die Krümel vom Brot sind. Die Stalinistisch-Hoxhaistische Weltbewegung kämpft aber um die ganze Großbäckerei/Großkonditorei. Um das zu ändern müssen die Kollegen auch in den Streiks selbst aktiv werden und notfalls "wilde" Streiks organisieren – ohne und gegen die gelbe Gewerkschaftsbürokratie. Ein Erfolg kann vor allem dann erkämpft werden, wenn die Kollegen gut vorbereitet und organisiert sind. Die Erfahrungen wie z.B. in Bellinzona 2008 zeigen uns, dass dafür ein Aktions-/Streikkomitee eine geeignete Form ist. Das Aktions-/Streikkomitee wird von der ganzen Belegschaft gewählt, um den Streik oder andere Aktionen im Interesse der Kollegen zu organisieren, zu koordinieren und zu leiten. Das heißt konkret, dass über jeden Schritt den Kollegen gegenüber Rechenschaft abgelegt wird und dass die gewählten Kollegen jederzeit abgewählt oder ausgetauscht werden können. Das ist ein Mittel um eine starke Einheit und breiteste Solidarität unter der Belegschaft her zu stellen. Widersprüche im Aktions-/Streikkomitee müssen der Belegschaft vorgelegt werden und in der Streikversammlung nach Diskussion durch Abstimmung entschieden werden. Ebenso entscheidet die Streikversammlung – und nur sie - über die Streiktaktik, die Streikaktionen, sowie über den Zeitpunkt der Beendigung des Streiks und schließlich über die Zustimmung zum Streikergebnis oder über die Entscheidung, den Streik fortzusetzen bis alle Forderungen erfüllt sind.

Aufgaben eines eigenständigen Aktions-/Streikkomitees sind zum Beispiel:
- wilde Streiks durch zulässige Aktionen einzuleiten
- aktiv alle Kollegen in den Streik einzubeziehen
- ständig Informationen über den Verlauf geben und kollektive Diskussionen darüber organisieren
- Forderungen aufstellen
- alle Mittel des (Klassen)Kampfes gegen Streikbrecher und Polizei einsetzen
- finanzielle Unterstützung organisieren bei offener und durch die Kollegen kontrollierbarer Rechnungsführung
- Öffentlichkeitsarbeit machen, um das Meinungsübermonopol der Weltbourgeoisie zu durchbrechen
- den Kampf überregional bekannt machen und internationale Solidarität organisieren
- die Klasse mobilisieren und alle fortschrittlichen Massenorganisationen und Gruppen zur praktischen Unterstützung des Streiks gewinnen, z.B. als Streikposten


1.7. Betriebsbesetzung
Betriebsbesetzungen, aber auch Blockaden und Sabotageaktionen, sind an sich nichts weiter als die konsequente Fortführung der Verweigerung der Arbeit mit letzten Mitteln. Ihr Ziel ist nämlich zu verhindern, dass die Wirksamkeit des Streiks durch den Einsatz von Streikbrechern unterlaufen wird.
Dialektisch gesehen  handelt es sich trotz des damit verfolgten Ziels um eine höhere Aktionsform, da im Gegensatz zum bloßen Streik nicht nur die Arbeitsleistung verweigert wird, sondern den WeltKapitalisten (vorübergehend) faktisch die Verfügungsgewalt über ihre Produktionsmittel eingeschränkt oder entzogen wird. Und natürlich haben wir auch die großen globalen "Betriebsbesetzungen" im Auge, wenn es mit der sozialistischen Weltrevolution um die Weltenteignung restlos aller kapitalistischen Betriebe und um den Übergang sämtlicher Produktionsmittel in die Hände des Weltproletariats geht. Jede Betriebsbesetzung die dazu dient, den Kapitalisten unter Druck zu setzen ist auch ein kleiner Schritt zur "letzten" Betriebsbesetzung, nämlich zur Weiterführung der Produktion – ohne die Kapitalisten.

Deshalb gelten alle solche Aktionen in den Augen der Klassenjustiz als illegal. Je nach Einbindung der Fabrik in die globalen Liefer- und Produktionsketten, sind Betriebsbesetzungen und vollständige Werksblockaden in der heutigen Zeit der „just-in-time“1 Produktion mit einer weitgehend abgeschafften Lagerhaltung ein sehr wirksames Kampfmittel. Ein weiterer positiver Aspekt dieser Aktionsform besteht darin, dass besetzte Betriebe sehr gute Möglichkeiten für die Solidarisierung von außen bieten, sowie die Entwicklung stalinistisch-hoxhaistischer Organisationsformen und kollektiver Handlungsweisen der streikenden Kollegen fördern.

Aufgrund der vielen Vorzüge von Betriebsbesetzungen für den Kampf der Kollegen ist es nicht verwunderlich, dass das Weltfinanzkapital besetzte Betriebe durch seine Staatsapparate räumen lassen bzw. dies zumindest versuchen wird, wie die vielen geschichtlichen Erfahrungen der internationalen Arbeiterbewegung immer wieder gezeigt haben. Deshalb sollte man sich bei Betriebsbesetzungen immer auf eine zu erwartende Räumung einstellen, die Kollegen entsprechend aufklären und gemeinsam mit der Belegschaft und den Unterstützern von außen entsprechende Gegenmaßnahmen ergreifen. Neben technischen Dingen wie Wachen und Alarmplänen zur schnellen Mobilisierung der Unterstützer, gilt es vor allem die Bewegung zu verbreitern und durch die Solidarität von außen den  Preis einer polizeilichen Räumung so weit in die Höhe zu treiben, dass die Gegenseite gezwungen wird, darauf zu verzichten oder besser den Forderungen der Arbeiter. Nachzugeben.
Erfolgreiche Betriebsbesetzungen insbesondere beim Kampf gegen Werksschließungen, werden von den Trotzkisten fälschlich als Kampfmittel zur "Arbeiterkontrolle", "Selbstverwaltung" usw. propagiert. Arbeiterkontrolle kann es aber im Rahmen des Kapitalismus niemals geben, weswegen wir diese Illusionen, die die Trotzkisten verbreiten, scharf verurteilen. Nur wenn die Arbeiterklasse die politische Herrschaft in Händen hält, und die Bourgeoisie gestürzt hat, kann sie auch die Betriebe und ihre Produktion kontrollieren. Wer die Arbeiterkontrolle bereits im engen Rahmen des Kapitalismus propagiert, ist also ein Feind der Arbeiterklasse und Helfershelfer der Aufrechterhaltung des kapitalistischen Systems. Unabhängig von den im Einzelfall und in den einzelnen Staaten  sehr unterschiedlichen Modellen und Rechtsformen (z.B. Fortführung durch neuen Eigentümer mit Hilfe staatlicher Subventionen, Verstaatlichung des Betriebes, Bildung einer Genossenschaft, selbstverwaltete Betriebe) entsteht dabei das Problem, dass die erfolgreichen Arbeiter dann als kapitalistische Eigentümer unter Marktbedingungen handeln müssten. Selbstausbeutung, kollektive Lohnkürzungen, die Frage, wer entscheidet über Entlassungen, der Widerspruch zwischen angestrebter sinnvoller Produktion und schnöden weltkapitalistischen Marktzwängen und viele weitere Erfahrungen in der langen Geschichte der `Arbeiterselbstverwaltung´ (Jugoslawien) beweisen ein ums andere Mal, dass es im Rahmen des Weltkapitalismus keine Freiheit für die Arbeiter geben kann. Wer zuletzt lacht, ist dabei der Kapitalist. Es gilt sich darüber klar zu werden, dass Betriebsbesetzungen und die Übernahme der Fabriken im Weltkapitalismus ein wirksames Kampfmittel sind, aber eben nicht als Mittel zum direkten "Übergang zum Sozialismus". Den Sozialismus erreichen die Arbeiter nicht durch Besetzung ihres Betriebs, sondern nur durch die gewaltsame sozialistische Revolution und den Sturz der Kapitalistenklasse samt ihres Staatsapparates.

1.7. Massenstreik und Generalstreik
Massenstreiks sind große, umfassende Streikbewegungen, in denen der Zusammenstoß Klasse gegen Klasse einen großen bzw. sehr großen  Charakter annimmt, indem auch Massen mobilisert werden, die mit den Streikenden sympathisieren und mit ihrer Solidarität den Druck auf die Ausbeuter verbreitern. Sie werden vielfach die Form einer Demonstration annehmen, die z.B. zum Sturz einer Regierung und ihrer Ersetzung durch eine andere bürgerliche Partei führen, siehe aktuell Griechenland und den Rest Südeuropas. Solche Massenaktionen sind eine wichtige Stufe in der fortgeschrittenen Entwicklung des Klassenkampfes.

Die höchste Form des Massenstreiks ist der Generalstreik. Sofern er ernsthaft geführt wird und nicht als symbolischer Protest angelegt ist, kann ein umfassender, unbefristeter Generalstreik das gesamte öffentliche Leben lahmlegen, und damit die herrschende Klasse in eine schwierige Lage bringen. Uns geht es darum, den Generalstreik als Hebel für die Vorbereitung der sozialistischen Revolution zu nutzen, für die bewaffnete Übernahme der Macht. Als Stalinisten-Hoxhaisten wissen wir, dass zum Beispiel in Griechenland die Revisionisten und ihr vorherrschender Einfluss in den Gewerkschaften den Generalstreik als Druckmittel für reine Reformen missbrauchen, anstatt als Kampfmittel zum Sturz der griechischen Bourgeoisie, die nichts anderes ist als Lakai imperialistischer Großmächte. Anders zeigte sich z.B. bei dem bislang erfolgreichsten Generalstreik in der deutschen Geschichte, der im März 1920 zur Abwehr des faschistischen Kapp-Putsches geführt wurde. Er fegte nicht nur die Putschisten in wenigen Tagen hinweg, sondern entwickelte sich im Ruhrgebiet und im sächsischen Vogtland zu bewaffneten Aufständen.
Die Gründe für die Dialektik von Generalstreik und Aufstand sind naheliegend. Ein ernsthafter Generalstreik erfordert von Seiten der Arbeiter und Bauern eine solche Massenaktivität, Organisierung und Politisierung, dass diese Voraussetzungen in der Regel erst in einer zumindest vor-revolutionären Situation erfüllt sein werden. Andererseits muss jeder erfolgreiche unbefristete Generalstreik, der nicht durch „Notdienste“ zum zahnlosen Protest abgeschwächt wird, innerhalb kürzester Zeit nicht nur das wirtschaftliche sondern das gesamte gesellschaftliche Leben zum Erliegen bringen. Die Unterbrechung der Verkehrswege, der Kommuniktionsnetze, der notwendigen Infrastruktur usw. führt dabei nicht zum Zusammenbruch   einen Teils des Weltkapitalismus, sondern zur revolutionären Zuspitzung der Machtfrage  im allgemeinen und insbesondere zur weltrevolutionären Zuspitzung der Machtfrage beim weltweiten Generalstreik. Fakt ist , als am 1.Mai 2003 die RGI Rote Gewerkschaftsinternationale wieder gründet wurde , hat sie sich zum Ziel gesetzt , den 1. weltweiten Generalstreik in der Menschheitssgeschichte durchzuführen und nix und niemand wird sie daran hindern und kann sie aufhalten. Vergessen wir nicht, dass ein Generalstreik ohne führenden Einfluss der kommunistischen Partei niemals zur Machtergreifung des Proletariats führen kann, sondern stets im Kapitalismus endet, wie es die Geschichte der Generalstreiks lehrt.


Entweder wird das Finanzmonopolkapital mit Hilfe des bürgerlichen Staatsapparat die Machtfrage für sich entscheiden. Dazu muss der Generalstreik beendet und Ruhe und Ordnung wieder hergestellt werden. Wenn dieses Ziel nicht mit  Manövern der herrschenden Politiker ( wohlbemerkt der Begriff Politiker ist ein Schimpfwort)  erreicht werden kann, wird der Ausnahmezustand verhängt und der Generalstreik mit militärischer Gewalt gebrochen werden. Deshalb betreiben die imperialistischen , monopolistischen Staatsapparate ihre Militariserung der Gesellschaft bis ins Unermessliche.
Oder die Arbeiterklasse nutzt den Generalstreik in der revolutionären Situation unter Führung der Kommunisten für die Machtergreifung des Proletariats. Das setzt aber die den bewaffneten Kampf und  revolutionären Aufstand voraus, da die konterrevolutionären Truppen allein durch den Generalstreik nicht entwaffnet werden können. Stehen sich dann die bewaffneten Revolten/ Aufständischen und die konterrevolutionären Truppen gegenüber, muss die Machtfrage durch militärische Mittel, d.h. den bewaffneten Bürgerkrieg entschieden werden, siehe Syrien Ägypten, Libyen und die anderen Mahgrebstaaten. Der Generalstreik ist nur die höchste Form des ökonomischen Kampfes und nicht des politischen Kampfes der Arbeiterklasse. Die höchste Form des politischen Kampfes der Arbeiterklasse ist die bewaffnete, sozialistische Weltrevolution, mit der die Epoche des Weltkapitalismus beendet und die Epoche des Weltsozialismus begonnen wird.

Zum Schluß noch Auszüge aus dem V. Weltkongress der RGI - 1930 .


" 1. In Ländern mit einer großen Zahl ausländischer Arbeiter (Vereinigten Staaten, Lateinamerika, Frankreich, Australien, Kanada, Belgien, Südafrika) wird die Arbeit unter den ausländischen Arbeitern zu einer der wichtigsten Aufgaben der revolutionären Gewerkschaftsbewegung.

Die ausländischen Arbeiter, die der elementarsten Rechte beraubt sind und sich in viel schlechteren Verhältnissen als die einheimischen und ortsansässigen Arbeiter befinden, stellen unter den kapitalistischen Verhältnissen billige Arbeitskräfte dar, welche die Unternehmer auszunützen suchen, um ihre Profite zu erhöhen und um die Kämpfe der einheimischen Arbeiter abzuwürgen. Die Politik der Kapitalisten auf dem Gebiet der Einwanderung bildet einen Bestandteil der gesamten imperialistischen Politik, die darauf gerichtet ist, die Arbeiterklasse zu spalten.

Jetzt, da die Weltwirtschaftskrise hereingebrochen ist, sind die ausländischen Arbeiter als erste den Schlägen der Unternehmeroffensive ausgesetzt. Gestützt auf den Staatsapparat, auf den Sozialfaschismus, auf die reformistischen und sonstigen reaktionären Verbände, steigern die Kapitalisten die Ausbeutung der ausländischen Arbeiter aufs äußerste und bilden aus ihnen zur Zeit der Streiks einheimischer Arbeiter Streikbrecherkader. Die Regierungen reagieren auf die Linksentwicklung der breiten Massen der ausländischen Arbeiter damit, daß sie ihre Repressalien gegenüber denselben verschärfen. Gewöhnlich pflegen am Vorabend wirtschaftlicher Streiks die grausamsten Repressalien gegenüber den ausländischen Arbeitern angewandt zu werden. Es erfolgen Massenentlassungen und Ausweisungen, gleichzeitig werden unter den ausländischen Arbeitern faschistische Organisationen geschaffen, der Nationalhaß zwischen den Arbeitern des betreffenden Landes und den Einwanderern angefacht usw. Die reformistische Gewerkschaftsbürokratie übt den ausländischen Arbeitern gegenüber dieselbe Taktik; sie macht alle Anstrengungen, um die ausländischen Arbeiter daran zu hindern, aktiven Anteil an der revolutionären Gewerkschaftsbewegung und am Klassenkampf zu nehmen.

Was das Problem der Erwerbslosigkeit anbelangt, so ergreift die reformistische Bürokratie die Initiative, dieses dadurch zu lösen, daß die Einwanderer massenhaft nach der Heimat zurückbefördert werden und die Einwanderung unter dem Vorwand des Schutzes der nationalen Arbeit verboten wird; ebenso unterstützt sie die dahingehenden Pläne der Bourgeoisie.

Die Roten Gewerkschaften und die Revolutionäre Gewerkschaftsopposition müssen dieser Politik der Reformisten eine energische Arbeit zur Herbeiführung einer Einheitsfront der einheimischen und ausländischen Arbeiter auf dem Boden eines gemeinsamen Schutzes der allgemeinen Interessen der gesamten Arbeiterklasse des betreffenden Landes sowie der speziellen Interessen der ausländischen Arbeiter entgegenstellen.

Die größte Beachtung ist dem Kampf gegen die Versuche einer Faschisierung der ausländischen Arbeiter zu widmen, die von den Regierungen und den Konsulaten derjenigen Länder unternommen werden, aus denen die ausländischen Arbeiter mit Unterstützung der sogenannten demokratischen Regierungen und der reformistischen Führer ausgewandert sind. Man muß einen gemeinsamen Kampf der einheimischen und ausländischen Arbeiter gegen diese Politik organisieren.

2. Der reformistischen Politik der "Einwanderungsregelung" (Auslese, Beschränkungen, Verbote usw.), die unter Beteiligung des Internationalen Arbeitsamtes betrieben wird, und ähnlichen Tendenzen, die sich sogar in den Reihen der revolutionären Gewerkschaften geltend machen, müssen die Anhänger der RGI den Kampf um völlige Freiheit der Aus- und Einwanderung, den Kampf um den Schutz der wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Interessen der ausländischen Arbeiter entgegenstellen.

Die Anhänger der RGI müssen einen energischen Kampf für das Asylrecht, für völlige Gleichstellung, gegen Entlassung und Ausweisung ausländischer Arbeiter gegen jegliche Beschränkung ihrer bürgerlichen und gewerkschaftlichen Rechte, für die Abschaffung jeglicher Ausnahmegesetze für die Ausländer (Ausländergesetze, besondere Steuern, Personalausweise usw.) führen. Sie müssen systematisch und energisch für die Ausdehnung der sozialen Gesetzgebung auf die eingewanderten Arbeiter gegen die weitere Verschlechterung der an und für sich schon schlimmen Verhältnisse, in die sie auf dem Gebiete der Sozialversicherung häufig geraten (französisches Gesetz), und für gleiche Löhne kämpfen. Auf die Politik der gegen die Ausländer gerichteten Maßregelungen muß man in jedem konkreten Fall damit reagieren, daß man gemeinsame Solidaritätskundgebungen der einheimischen und der ausländischen Arbeiter organisiert (Straßenumzüge, Streiks usw.). Diesen Kampf muß man mit der allgemeinen Bewegung gegen die Repressalien verknüpfen.

Bei den Anhängern der RGI, macht sich gegenwärtig Unterschätzung der Arbeit unter den Ausländern, opportunistischer Mangel an Interesse für diese Arbeit und Mißachtung der speziellen Forderungen der Ausländer geltend. Ungenügend entwickelt ist der Kampf gegen die chauvinistischen Strömungen gegenüber den ausländischen Arbeitern.

Außer den Sprachsektionen auf sämtlichen Stufen der gewerkschaftlichen Organisationen muß man auch für mehrere Verbände Sprachkomitees ins Leben rufen, welche die Arbeit unter den Arbeitern der entsprechenden Nationalität zu leiten haben; außerdem ist es erforderlich, an den Aufnahmestellen für Einwanderer an den Grenzen und in denjenigen Gegenden, wo sich die Einwanderer niederzulassen pflegen, Zentralbüros für ausländische Arbeiter zu schaffen.

Alle diese Organisationen sind von den entsprechenden revolutionären Verbänden einzurichten, welche auch die Tätigkeit dieser neuen Organe leiten und kontrollieren sollen. Dabei muß man autonomistische Tendenzen, falls sie unter den Sprachgruppen auftauchen sollten, bekämpfen, andererseits müssen die Sprachgruppen bei der Organisierung und der Leitung der Arbeit unter den ausländischen Arbeitern größte Elastizität und Biegsamkeit an den Tag legen.

Die revolutionäre Gewerkschaftsbewegung muß rückhaltlos die Bildungs-, Sport- und die sonstigen Organisationen unterstützen, die die Klassenerziehung der Arbeiter fördern, und unter den ausländischen Arbeitern für den Beitritt zur revolutionären Gewerkschaftsbewegung werben. Auch für die Betätigung in den Streikleitungen müssen die ausländischen Arbeiter gewonnen werden.

Besonders große Aufmerksamkeit muß man der Arbeit unter den eingewanderten Saisonarbeitern schenken, die in großer Anzahl aus faschistischen Ländern eintreffen, in denen der weiße Terror herrscht, und wo die revolutionäre Gewerkschaftsbewegung zum unterirdischen Dasein verurteilt ist. Dadurch muß erreicht werden, daß die ausländischen Saisonarbeiter nach ihrer Rückkehr in die Heimat zu aktiven Kämpfern der revolutionären Gewerkschaftsbewegung ihres Heimatlandes werden.

3. Das Problem der Kader hat für die ausländischen Arbeiter eine ganz besonders große Bedeutung, da ihre aktive Beteiligung an der Gewerkschaftsarbeit und an den Kämpfen der Arbeiterklasse gewöhnlich zu einer Entlassung der fortgeschrittensten Elemente und zu einem Nachlassen der Bewegung unter den ausländischen Arbeitern führt. Infolgedessen muß die revolutionäre Gewerkschaftsbewegung alle erforderlichen Maßnahmen zum Schutz der ausländischen Arbeiter vor Maßregelungen ergreifen und gleichzeitig die Ausbildung und Erziehung neuer Kader steigern und dieses Problem mit der allgemeinen Aufgabe der Schulung von Gewerkschaftskadern verknüpfen (entsprechende Vertretung in den Schulen, in den Kursen und Konferenzen).

Die Arbeit unter den ausländischen Arbeitern muß auch von den revolutionären Gewerkschaftsorganisationen derjenigen Länder ausgeübt werden, aus denen die ausländischen Arbeiter eingewandert sind. Zu diesem Zweck ist folgendes erforderlich:

a) den Auswanderern von der Lage in dem Land zu berichten, wohin sie sich begeben, und sie mit der revolutionären Gewerkschaftsbewegung dieses Landes in Verbindung zu bringen;

b) die Auswanderer zum Kampf gegen die Faschisten und Reformisten in denjenigen Ländern, in die sie auswandern, vorzubereiten;

c) Solidaritätskundgebungen mit den Arbeitern der Länder, aus denen die Einwanderer stammen, zu organisieren.

4. Der V. Kongreß der RGI erinnert an die Beschlüsse des III. und des IV. Kongresses über die Schaffung eines Internationalen Auswandererbüros der RGI, und stellt fest, daß diese Beschlüsse nicht verwirklicht worden sind. Deshalb beauftragt er das neue Vollzugsbüro, ein solches in kürzester Frist zu schaffen. Wichtigste Aufgabe dieses Büros ist die Sammlung von Material über die Arbeit unter den ausländischen Arbeitern, die Vorbereitung einer Konferenz der revolutionären gewerkschaftlichen Organisationen der Aus- und Einwanderer, die Ausnutzung der diesbezüglichen internationalen Erfahrungen und die Leitung der Arbeit unter den ausländischen Arbeitern im Geiste der Beschlüsse der RGI-Kongresse.

Bei der Durchführung der Arbeit unter den ausländischen Arbeitern ist ganz besondere Beachtung den Aufgaben der Arbeit unter den aus den Kolonien und Halbkolonien stammenden Arbeitern zu schenken.

(Die Kampfbeschlüsse des V. Kongresses der RGI, 1930, Teil I, S. 51-53)


 

 

 

3. Juni 2016

Erklärung der deutschen Sektion der Komintern(SH)

zur Unwetterkatastrophe in Niederbayern



Mitstreiter,  Kollegen,
So eine Sturzflut wie am Mittwoch  , den 3. Juni 2016 hat es in Bayern noch nicht gegeben. Von Dienstag auf Mittwoch schwoll der Pegel des kleinen Simbachs innerhalb weniger Stunden von 50 Zentimeter auf das Fünffache an. Um 13.45 Uhr betrug der Pegelstand 2,50 Meter. Nur eine Stunde später ergoß sich mit brachialer Gewalt eine Schlammlawine mit 5 Meter
Höhe durch Simbach. Nicht der Inn trat über dir Ufer, sondern diesmal sind Flüsse entstanden, wo vorher keine waren. Die überflutete Fläche ist doppelt so groß wie der
Chiemsee. Extremer Starkregen verwandelte kleine Bäche innerhalb von Minuten in reißende Ströme, die alles mit sich rissen: Autos, Bäume, riesige Felsbrocken. Schlamm- und Gerölllawinen zerstörten Häuser und Straßen. Nicht nur in Simbach, sondern auch in Thann oder Triftern, wo der Altbach überlief und eine Schneise der Verwüstung durch den Ort zog.
Bislang starben sechs Menschen in den Fluten. In einem Haus in Simbach starben drei Frauen im Alter von 28, 56 und 78 Jahren. Das vierte Opfer, eine 80-jährige Frau wurde in Julbach gefunden, am Donnerstag wurden weitere in Simbach und Zeilarn gefunden. Mehrere Personen werden noch vermisst.
Auch in Baden-Württemberg, Mittelfranken, Nordrhein-Westfalen und Hessen kam es zu unwetter- bedingten Zerstörungen. Besonders betroffen ist der Ort Braunsbach bei Schwäbisch Hall. Diese regionalen Unwetterkatastrophen sind eine riesige
Tragödie für alle betroffenen Arbeitern und Bauern.

 

Die deutsche Sektion der Komintern (SH) erklärt sich mit allen Betroffenen solidarisch und half, wo sie konnte!
Wasserversorgung, Abwasser und Strom funktionierten nicht mehr. Mindestens 500 Häuser waren allein im Landkreis Rottal-Inn zerstört, beschädigt und einsturzgefährdet. Nicht nur die Feuerwehren der Umgebung, das Technische Hilfswerk und das Rote Kreuz war sofort zur Stelle. Auch die Nachbarn von Nebenan, wildfremde Leute aus den umliegenden Dörfern, alle halfen beim Schaufeln und beim Pumpen .
Die Hilfsbereitschaft in der proletarischen Bevölkerung ist enorm!
In der Ursachen-Analyse wird jedoch gegenüber der einfachen Bevölkerung versucht, diese zu verharmlosen. Viele bürgerliche Zeitungskommentatoren erklären sie einfach nur als Auswirkung des „Klimawandels“. Extremwetterereignisse würden sich häufen, damit müsse man sich abfinden, lautet der bourgeoise Tenor.
„Wir müssen dem Rechnung tragen, wir müssen den Hochwasserschutz vorantreiben“, so die Bonzen der bayerischen Umweltministerin Ulrike Scharf (CSU). Unwetterkatastrophen sind aber weder unausweichliches Schicksal, noch durch "mehr" Hochwasserschutz beherrschbar!
Sie sind Ausdruck des fortschreitenden Übergangs in die globale ,  weltimperialistische Umweltkatastrophe. Mit dem Ausstoß von Treibhausgasen wie Kohlendioxid, Methan, usw. erwärmt sich das globale Klima immer mehr und bringt immer öfter und immer heftigere Stürme und Unwetter hervor!
Deutlich angestiegen ist vor allem die Zahl klimabedingter regionaler Umweltkatastrophen. Diese sind zwar regional begrenzt, wirken sich aber verschärfend auf die globale Umweltkrise aus. Jede regionale Umweltkatastrophe erinnert von Neuem daran, wie dringlich die sozialistische Weltrevolution  gegen die globale, weltkapitalistische Umweltkatastrophe ist.
In den 1980er Jahren kam es im Jahresdurchschnitt zu etwa 365 regionalen klimabedingten Katastrophen:

Überflutungen, Unwetter, Hitze- und Kälteeinbrüche. In den 1990er Jahren stieg ihre Zahl auf etwa 560 und seit 2000 auf circa 730 pro Jahr. 2012 dokumentierte die Münchener Rück sogar 905 regionale Naturkatastrophen, davon waren 840 klimabedingt. Diese ansteigende Tendenz ist ein wesentliches Merkmal der Beschleunigung des Übergangs zur globalen Umweltkatastrophe. Die Unwetterkatastrophe in Niederbayern wurde zusätzlich verstärkt durch intensiven Maisanbau in einem hügeligen Land. Dass das Wasser derart schnell steigen konnte, „liegt an den Maisfeldern.
Hier gibt es doch wegen der Biogasanlagen nur noch Monokulturen“, erklärt ein Anwohner. „Wenn es dann viel regnet, kommt die Katastrophe“. Sein Boden wird durch tonnenschwere Gefährte so verdichtet, dass er kein Wasser aufnehmen kann.  Die Ackerrillen aus harter,
blanker Erde wirken wie Abflussrinnen, in denen das Wasser mit der erodierenden Erde dahinschießt.  Die Umwandlung der Landwirtschaft in eine Agrarindustrie, die auf maximalen Profit ausschnell steigen konnte, liegt an den Maisfeldern.
Die Ackerrillen aus harter, blanker Erde wirken wie Abflussrinnen, in denen das Wasser mit der erodierenden Erde dahinschießt.  Die Umwandlung der Landwirtschaft in
eine Agrarindustrie, die auf maximalen Profit ausgerichtet ist, beschleunigt die zerstörerische Wirkung von Unwettern, ebenso wie die zunehmende Bodenversiegelung durch unnütze Großprojekte, Industrieanlagen, Gebäude und Straßen.

 

Der beschleunigte Übergang in die weltimperialistische Umweltkatastrophe erfordert die sozialistische Weltrevolution– und zwar gegen seine Hauptverursacher!

Es ist die Herrschaft des Weltfinanzmonopolkapitals, das aus Profitgründen die natürlichen Lebensgrundlagen des Weltproletariat und der unterdrückten Völker der Welt  sehenden Auges zerstört.

Einen wesentlichen Anteil an der massiven Emission von Treibhausgasen haben die Automobilkonzerne, die mit ihrem Festhalten an der Verbrennung fossiler Energieträger und dem Individualverkehr dafür sorgen, dass immer mehr Treibhausgase die Atmosphäre aufheizen. Sie schrecken selbst vor kriminellen Machenschaften nicht zurück – das zeigt die aktuelle VW-Krise.


Der Weltsozialismus nach der sozialistischen Weltrevolution bringt als als Sofortmaßnahmen im Klassenkampf :

 

 

Vollständige Umstellung auf erneuerbare Energien! Ausbau eines umweltfreundlichen und kostenlosen öffentlichen Nahverkehrs!

Drastische Reduzierung des Individualverkehrs! Schluss mit der Verbrennung von fossilen Treibstoffen, Umstellung auf Wasserstoff-Technologie!

Kampf gegen eine zunehmende Versiegelung der Bodenflächen!

Wer die Umwelt retten will, muss den  Weltkapitalismus beseitigen!

Nur in einer weltsozialistischen Gesellschaft ohne Ausbeutung von Weltproletariat und Natur,
können die natürlichen Lebensgrundlagen erhalten werden.


Stärkt die Kommunistische Internationale

(Stalinisten-Hoxhaisten)!

 

 

 

 

 

 

 

Weg mit dem ausbeuterischen Kapitalisten- Fußball !

Es lebe der internationale Arbeiter-Fußball !

 

 

in Berlin und Brandenburg:

1910-1933

 

Nachträglicher Aufruf zum aktiven Boykott der (welt)imperialistischen, unnsinnigen Großveranstaltungen der EM 2016 und der Olympiade in Brasilien.


Die Fußball-Europameisterschaft 2016 (offiziell: UEFA Euro 2016) war die 15. Austragung dieses Turniers und fand vom 10. Juni bis zum 10. Juli 2016 in Frankreich statt.

Die Olympischen Spiele 2016 (offiziell Spiele der XXXI. Olympiade) wurden vom 5. bis zum 21. August 2016 in Rio de Janeiro ausgetragen.



Nieder mit der EM !

Nieder mit der imperialistischen Olympiade!


Es lebe die Welt-Spartakiade !

 

 

23. Juni 1921 - 23. Juni 2016

95. Gründungstag der

Roten Sport-Internationale

(RSI)

spezielle Webseite ...

 

  

Gedichte

zur Roten Sportinternationale

aus Anlass des

95. Jahrestages der Gründung der RSI

23. Juni 2016

 

Bei den Weltspartakiaden und der Roten Sportinternationale
Kommen wir immer wieder so viele Male,
denn ohne Bauern-und Proletensport, da macht das Ganze keinen Sinn;
und ehrlich gesagt, fahr`n wir nur deswegen dorthin.

An Disziplin und Kampfgeist sind wir der EM und Oympiade sowieso überlegen,
doch auch sie haben ihre Stärken, sind besoffen, vollgedopt und verwegen;
bei euch gibt`s dafür Sterioide und Anabolika und bei uns nicht.
Wir machen das aus Spaß,  und ihr tut  nur eure Berufspflicht.

Wir sind Profis im Pflasterstein weitwerfen
unsre Treffsicherheit raubt der herrschenden Klasse, EM u. der Olypiade die Nerven;
mit Molotovs und faulen Eiern, Obst und Gemüse
begrüßen wir euch, den Klassenfeind, feierlich auf unserer Spielwiese.

Das Mittelfeld stürmt vor, dann die linke-rechte Flanke,
der Plan war schon durchdacht, doch keiner, der es einem dankte
keiner weiß mit wem doch alle miteinander
nur irgendwie nach vorn, und wenns geht schön durcheinander

Wir stürmen auf euch zu, doch der Imperialismus ist  wie eine Mauer;
dass wir da nich durchkommen, macht uns schon ganz schön sauer.
Unsere sportliche Entschlossenheit macht die EM u. Olympiade rasend und sie ist entsetzt.
Warum müsst ihr euch so wehren gegen uns , denn ihr habt in Wahrheit keine Fans!

Unentschieden steht es, Siege gibt es keine;
das macht das Spiel so reizvoll, das ist es was ich meine,
und weil wir uns so freun jetzt schon aufs nächste Mal.
Der EM reichen wir nicht  die Hand, denn die Zeit während der Olympia war für viele eine Qual.

Die Weltspartakiade is  'ne ganze Meute, keiner war alleine,
und vergessen sind bei der EM u. Olympiade  so Sachen wie: Bullen sind Schweine.
Der Wettkampf ist vorbei, das Spiel ist aus.
Die Rote Sportinternationale  ist in den Startlöchern und die EM u.Olympia geht ins Krankenhaus.

Eines muss man  euch noch sagen, so Sachen die ganz schön unfair sind:
Ihr, die EM und Olympiade,  habt mächtige Sponsoren - das ist ganz schön link
und hässlich ist auch eure Einheitsfarbe im Trikot, wenn ihr zur Fußbal-EM geht
Das muss mal gesagt werden, weil die Rote Sportinternationale für bunte Vielfalt steht!

 

2. Gedicht


Fußball Europameisterschaft und Deutschland, lange ist es her
Bauern und Proleten können es nicht mehr ertragen
Nein, Proletarier aller Länder und unterdückte Völker schauen es nicht mehr
Aus der Schusslinie wird der Weltimperialismus genommen, den gilt es zu schlagen
Die Propagandakicker der staatsmonopolistischen Kapitalrepublik
die sind kein Zufall, das ist pure imperialistische Politik
Deshalb gehen diese Bot und Spiele immer schön weiter
Denn im wahren Leben ist der staatsmonopolistische Kapitalismus der BRD u. EU längst gescheitert


Und die Nationalmannschaften spielen in der Arena vor im vollen Haus
wie proletarischer Internationalismus sieht das aber alles gar nicht aus
hör ich da richtig , schreit ihr wirklich "Los noch ein Tor!" ?
Der Arbeiterbewegung kommt es eher wie eine imperialistische Propagandashow vor


Hier geht es um Kohle und Maximalprofit- ja ist das denn ein Ding
Unsere Bonzen und herrschende Klasse meint sie seien hier der King
Englische, deutschen, russischen Faschohools bei Randale, Geschmetter u. Schlägerei
Wer hat jetzt angefangen? Man weiß es nicht , es ist von allen was dabei
Doch solange man den Sinn der Brot und Spiele des Weltkapitalismus nicht erkennt
ist das Bauern u. Proleten scheißegal wer sich Europameister o. Olympionike nennt

Man hört sie wieder auf den Fußballpartys :" Deutschland vor!"
Faschohools aller Länder schreien :" Noch ein Tor"

Europas Imperialistenmeister wollen die Herrschenden u. Faschohools sein
Bauen u. Proleten lassen sich nicht verarschen, Weltkapital schau dein Scheiß allein!

Sie nennen sich bei EM u. Olympiade Mannschaft u. ab da wird`s interessant
Der Weltimperialismus hat die Existenz der (Welt)Spardakiaden aberkannt
und über die Hymne der Internationale bleiben sie natürlich stumm
Proletarischer Internationalismus ist ihnen fremd, verkaufen das Weltproletariat für dumm
schau dir dieses imperialistische System mal an mein Junge und du weißt warum
Ist das jetzt Völkerfreundschaft oder hab ich mich verguckt?
Dann ist der Ball quadratisch und die EM u. Olympiade ist korrupt


Massenbespaßung, Brot und Spiele für imperialistische Krieger
Fußballsöldner, Affenzirkus , imperialistische Bundesliga
scheiß auf Weltimperialismus- auf nimmer wieder!


und sie skandieren in den Fußballkneipen :" Deutschland vor"
Das Weltproletariat sieht nur prügelnde Faschohools , die schreien :" noch ein Tor!"
und sie skandieren auf den Fußballpartys :" Deutschland vor"
Prügelnde Faschohools aller Länder in Frankreich schreien :" noch ein Tor!"


und "unsere" Nationalmannschaft spielt in der Arena vor vollen Haus
wie nationaler und sozialer Befreiunskampf sieht das aber gar nicht aus
hör ich da richtig, schreit ihr wirklich " noch ein Tor?"
viel Spaß , so langsam sieht das eher so aus als versinkt das Kapital im braunen Moor
Europas EU-Imperialismus-Meister wollen sie sein
Bauern u. Arbeitervolk lassen sich nicht verarschen, viel Spaß Weltkapital, schau deinen Scheiß allein

 

Zur „unpolitischen“ Partystimmung bei der Fussball-EM



Schon vor der EM 2008 äußerte sich Waldemar Hartmann in einer Talkshow zur Frage, ob die Autokorsos und Deutschlandfahnen rund um die Spiele Ausdruck von Nationalismus seien. Seine Meinung: Es handelt sich nur um Partyschmuck, hat mit Nationalismus nichts zu tun.
Diese Ansicht – alles völlig unpolitisch – bekam man rund um die EM von vielen Seiten zu hören.

Wie „unpolitisch“ die „Super-Deutschland-“Feiern während der EM tatsächlich waren, ließ sich bei einer zufällig erlebten Episode nach dem Halbfinale gegen die Türkei erahnen. Da steht eine Gruppe ziemlich junger Mädchen, die zunächst „unpolitisch“ - jedenfalls durchschnittlich, nicht faschistisch - aussehen, am Bahnhof und singt auf die Melodie eines Ärzte-Lieds: „Eines Tages werden wir uns rächen – wir werden die Beine aller Türken brechen.“ Als eine Bahn mit türkischen Fans vorbeigefahren kommt, setzt es nach: „Ihr könnt nach Hause fahren.“

Sicherlich, manche deutsche und türkische Fussball-Fans haben an diesem Abend gemeinsam gefeiert und es sei ihnen gegönnt, das Spiel zu genießen. Und sicherlich sind die meisten von denen, die sich über Tore der deutschen Mannschaft gefreut haben, eigentlich gar keine Rassisten.

Bemerkenswert ist aber, wie die übelsten Fascho-Sprüche in der Masse des Fahnenmeers nach dem Spiel völlig untergehen. Ebenso ist bemerkenswert, dass die „paar“ Boneheads, die sich mit ihren schwarz-weiß-roten Fahnen gerade in Frankreich bei der EM 2016 unters schwarz-rot-goldene Volk gemischt haben, kaum aufgefallen sind. Es geht ja nicht um Politik, sondern ums Feiern...

Und genau da kommt der Nationalismus ins Spiel: Gemeinschaftssymbole, getarnt als „harmlos“ und „Party“ und der Siegestaumel darüber, dass „wir“ die Türken geschlagen haben (wo „wir“ schon Handballweltmeister und Papst sind) schaffen die Möglichkeit, den eigenen Frust auf der Straße hemmungslos wegzufeiern, den Alltag zu vergessen und insbesondere die Differenzen zwischen mir und meinem Chef, der zwar insgeheim schon meine Stelle wegrationalisiert, aber morgen ruhig mal ein Auge zudrückt, wenn ich zu spät zur Arbeit komme. Für meinen türkischen Kollegen haben der Chef und ich auch noch ein paar Sprüche auf Lager. Und alle klatschen „unserer“ Kanzlerin Merkel zu, die sich oben auf der Tribüne so nett über das Tor freut, während sie eigentlich überlegt, was ihre Regierung den Menschen in „Super-Deutschland“ noch alles wegnehmen kann ... wahrscheinlich hat sie deshalb so traurig geguckt, als es am Ende mit der bundesweiten Sieges-Ekstase doch nichts geworden ist...
Brot und Spiele gibt es jedenfalls schon lange, und unpolitisch waren sie noch nie.

The worldproletariat loves Sport - Not the Money and hate worldimperialism
Gegen die Instrumentalisierung des Sports

Sport begeistert so gut wie jeden Menschen auf ganz unterschiedliche Weise und er wird von vielen Menschen auch aktiv betrieben. Besonders in den Randgebieten Hamburgs und anderer Städte fehlt es jedoch an ausreichenden Sportplätzen. Immer mehr Turnhallen stehen für Vereine nicht mehr zur Verfügung, weil sie heruntergekommen sind oder anderweitig genutzt werden. Zahlreiche Sportvereine sind zudem in ihren finanziellen Möglichkeiten stark eingeschränkt, da die Mitgliedsbeiträge nicht ausreichen, um Sportplätze zu mieten und instand zu halten. Gelder für die öffentliche Förderung des Sports werden zusehends in Prestigeprojekte für die High Society und in die Finanzierung von Sport-Großereignissen umgeleitet, wie jüngst in die vom Hamburger Senat angestrebte Bewerbung um die Olympischen Sommerspiele 2024.

Sport-Spektakel auf Kosten der Mehrheit
Ganz anders hingegen läuft es bei den großen Dachverbänden des Sports, dem Weltfußballverband FIFA oder dem Olympischen Komitee (IOC). Der Jahresumsatz der FIFA liegt mittlerweile bei über 2 Milliarden US-Dollar. Obwohl die FIFA offiziell noch immer als gemeinnütziger Verein eingetragen ist, ist der Verband längst zu einem weltweit agierenden Konzern geworden – mit allem was dazu gehört. Korruption und Vet-
ternwirtschaft sind auf allen Ebenen Teil des Tagesgeschäfts. Beleg dafür sind die geschmierte Vergabe der Fußball-Weltmeisterschaft (WM) 2006 an Deutschland und die zweifelhafte Zusage an das Golf-Emirat Katar, die WM 2022 auszurichten. Für die FIFA sind die normalen Sport-Fans höchstens zahlungskräftige Konsumenten. Als während der vergangenen Fußball WM in Brasilien die Menschen für ihre Rechte auf die Straße gingen und dafür kämpften, dass die Gewinne der WM an das brasilianische Volk und nicht an die FIFA gehen, waren Schlagstöcke und Tränengas die Antwort. Zudem wurden die ärmeren Menschen aus den Stadtkernen vertrieben. Die Arbeitsbedingungen auf den Baustellen Katars, wo die Sportstätten für die WM 2022 gebaut werden, sind verheerend und haben schon hunderte Arbeitsmigranten das Leben gekostet.
Das alles interessiert jedoch weder die FIFA noch die Sponsoren und Fernsehsender, solange ihr Image nicht darunter leidet. Das gleiche gilt für das IOC, dessen Finanziers und Partner. Für sie alle geht es nicht mehr um den Sport, sondern allein um den Profit, der sich mit der Sportbegeisterung der Menschen machen lässt.
Werbeträger und Standortfaktor Großkonzerne wie Red Bull unterhalten mittlerweile eigene Eishockey- und Fußballmannschaften als Werbeträger. Die Herrschenden der potentiellen Austragungsländer bzw. Städte nutzen sportliche Großevents für ihre Standortpolitik. Bei den Bewerbungen um Olympische Spiele, Fußballweltmeisterschaften usw. geht es ihnen darum, sich in der internationalen Konkurrenz der Staaten und Metropolen in Stellung zu bringen. Insbesondere nationale Auswahlmannschaften und ihre Erfolge werden zudem dazu genutzt, Nationalismus zu propagieren und mittels eines »Wir-Gefühls« die innergesellschaftlichen Widersprüche unter den Teppich zu kehren. Die teuren Preise für sportliche Großveranstaltungen und den Profi-Sport schließen bereits jetzt einen Großteil der Bevölkerung von der Teilhabe an ihnen aus. Gleichzeitig werden diejenigen, die sich gegen die Kommerzialisierung des Sports wehren, zum Beispiel kritische Fußballfans, mit Repression überzogen. Nichts soll mehr den Geschäften der großen Konzerne im Wege stehen. Das ist das Wesen des Weltkapitalismus.
Anstatt der Profitmaximierung unterworfen zu sein, sollte Sport von den Arbeitern und Bauern  und für die Arbeiter u. Bauern  gemacht sein und sich an ihren Bedürfnissen orientieren. Er sollte zur Verständigung und zur internationalen Solidarität zwischen den Völkern beitragen. Dafür
müssen wir kämpfen! »Love Sport - Not the damm world capitalism!«

Es lebe die Rote Sportinternationale !

Es lebe der proletarische Internationalismus !

Es lebe der proletarische Sport - eine scharfe Waffe des weltproletarischen Klassenkampfes und im Dienst der sozialistischen Weltrevolution !

 

 

 

Niemals vergessen !

Die KPD/ML

stand heldenhaft im Kampf für ein vereintes, unabhängiges, sozialistisches Deutschland:

 

"Die Mauer muss weg !"

Wiedervereinigung - nur unter der Diktatur des Proletariats !

Internationale Arbeitereinheit durchbricht die Klassenmauer des Weltkapitals !

Wir kämpfen für ein sozialistisches Deutschland in einer sozialistischen Welt !

Wir kämpfen für den grenzenlosen, klassenlosen Weltkommunismus !

 

DEUTSCHLAND-LIED

DER KPD/ML 

(mp3-Format)

 

 

 

 

Die Mauer muss weg !

herausgegeben von der

KPD/ML - Sektion Westberlin

1976

 

13. August 1961 - 13. 8. 2016 

55 Jahre Mauerbau.

 

 

"Niemand hat die Absicht eine Mauer zu errichten" geifern die Klassenfeinde und Kapitalisten Ulbi Walter Ulbricht, Merkel , Orban, Frauke Petry und co. Ihre Quittung wird dieses Übermonopolistenpack noch kriegen.

Und wieder sind wir ins finsterste Mittelalter der sozialimperialistischen 60er bzw. der Epoche "des kalten Krieges" zurückkatapultiert worden, als 2015 im Rahmen der Asylkatastrophe und Millionen Emigranten auf der Flucht vor ihren allahfaschistischen und sozialfaschistischen Despoten , die Grenzen in der Festung  Europas mit Mauern, NATO-Stacheldraht und Frontex wieder dicht gemacht worden. Der faschistische Präsident Ungarns Viktor Orbán hat es als erster vorgemacht, wurde von Faschisten aller colour bejubelt und die anderen europäischen -, ganz besonders der deutsche und östereichische Staat machen es nach.


Gedicht:

Revolutionäre Einheit von Arbeitern und Bauern

gegen Bosse und Bonzen !



Der BRDDR Staat mag Bauern und Proleten nicht.
Warum, das begreifen die Revisionisten nicht.
Unschuldige haben ihnen doch nichts getan
Doch wer konnte das auch ahn'?
Unschuldige haben nur ihr Recht genutzt
Doch der bürokratische Kapitalismus den Marxismus-Leninismus beschmutzt.
Freiheit gilt für Ausbeutung und Unterdrückung nur
Jeder geht gleich in den Knast, bleibt er nicht in der richtigen Spur.

Doch auch wir sind es gewohnt
Als kleine Jungs kannten wir das schon
Doch dann kamen dicke Bonzen und "es wird anders"
sagten eure fetten Kanzler
Es wird immer beschissener als zu vor
Damals war Stacheldraht vor Tor
Heute heißt die Grenze Profit mit Geld
Hast du was, pass bloß auf, dass du `s behältst.

Und solange wir uns gegenseitig die Schädel einhauen
Können Kapitalisten und Oligarchen ihr ach so geliebtes Volk beklauen.
Von unserer Dummheit und Spaltung der Imperialismus lebt
solange Bauer und Prolet sich gegenseitig schikaniert
Ist die Garantie das den Mogulbonzen, und den Finanzmonopolen nichts passiert.

 

 

 

Die Niederlande

 

LISTE ALLER LÄNDER DER KOMMUNISTISCHEN WELTBEWEGUNG

 

 

 

25. August 1985

31. Todestag

ERNST AUST

 

Ernst Aust

 

 

wollen wir heute ehren

als unser aller kommunistisches Vorbild,

als Gründer, Vorsitzender und Lehrer unserer Partei,

als großer Führer der revolutionären deutschen Arbeiterklasse,

als würdigen Fortsetzer des großen Werkes unseres Genossen Ernst Thälmann,

als revolutionären Kämpfer für das vereinte, unabhängige, sozialistische Deutschland,

als Kampfgefährte des Genossen Enver Hoxha und verehrten Freundes des albanischen Volkes,

als einer der herausragendsten proletarischen Internationalisten der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts,

der für die revolutionäre Befreiung des Weltproletariats und der unterdrückten und ausgebeuteten Völker auf der ganzen Welt kämpfte.

 

 

Aus Anlass seines 31. Todestages veröffentlicht die Komintern (SH)

4 weitere Werke des Genossen Ernst Aust:

 

 

 

Zum 20. Todestag von Bertolt Brecht

"Und weil der Mensch ein Mensch ist ..."

ROTER MORGEN

Nr. 33 und 34

vom 14. und 21. August 1976

 

 

 

Die Grundsatzerklärung wurde verfasst von unserem Genossen Ernst Aust.

Sie ist noch heute von großem agitatorischen Wert.

 

Wir möchten aber auch auf einige der Fehler und Schwächen hinweisen.

So wurde noch bis 1977 China und Mao Tsetung propagiert, was ein Jahr später, 1978/79 korrigiert wurde. Außerdem wird die SED in ihren Anfängen noch als "kommunistisch" eingeschätzt, obwohl der Stalinismus-Hoxhaismus lehrt, dass es keinen Zusammenschluss der Kommunistischen Parteien mit bürgerlichen Parteien geben darf. Bei der SPD handelt es sich zweifellos um eine bürgerliche Partei, so dass die Vereinigung zur SED grundsätzlich falsch gewesen ist, was sich dann auch historisch bestätigte, als sich die SED zu einer sozialfaschistischen Partei entwickelt hatte, deren Einfluss bis heute nachwirkt.

 

 

 

 

Rede auf der Großveranstaltung der KPD/ML in Essen

Für ein vereintes, unabhängiges, sozialistisches Deutschland

4. September 1976

 

 

 

25 Jahre KPD-Verbot

aus: Roter Morgen Nr. 34 vom 21. 8. 1981

(teilweise 1976)

 

 



ERNST AUST - Webseite ...

 

 

vor 72 Jahren ...

18. 8. 1944 - 18. 8. 2016

spezielle Webseite:

 

Ermordung Ernst Thälmanns auf Befehl Hitlers

Nieder mit dem Weltfaschismus und Weltimperialismus !

Es lebe Ernst Thälmann !

Es lebe die KPD !

Es lebe die Komintern !

Es lebe die deutsche Diktatur des Proletariats !

Es lebe die Weltdiktatur des Proletariats !

Es lebe der proletarische Internationalismus und die sozialistische Weltrevolution !

Es lebe der Weltkommunismus !

 

 

 

DIE MÖRDER ERNST

THÄLMANNS LEBTEN

UNGEHINDERT UNTER DEM

SCHUTZ DES

WESTDEUTSCHEN

IMPERIALISMUS



Am 17. August 1944 wurde auf direkte Weisung Hitlers der Vorsitzende der Kommunistischen Partei Deutschlands, ERNST THÄLMANN , vom SS-Mann Wolfgang Otto erschossen. Die Geschichte Wolfgang Ottos ist in vielfacher Hinsicht typisch für die Geschichte der Hunderttausenden von Gestapo - und SS- Mördern, die in der BRD gehegt und gepflegt wurden und auch zum Teil in der DDR rehabilitiert und in den Dienst des Sozialfaschismus gestellt wurden.

Obwohl eine eindeutige Zeugenaussage von Marian Zgoda vorlag, daß Otto Genossen Ernst Thälmann erschossen hatte, und obwohl dieser Zeuge seine Aussage seit 1947 bis zu seinen Tod immer wieder bekräftigte, wurden erst 1962 die Ermittlungen aufgenommen, und erst 1985 konnte der Rechtsanwalt der Tochter Ernst Thälmanns die Erhebung der Anklage erzwingen.
Damals , am 15. 5. 1986, wurde Otto zu einer minimalen Strafe verurteilt und konnte nach
wie vor frei und ungeschoren herumlaufen.
Schon seit mehr als 20 Jahren erhielt Otto seine Beamtenpension , denn einem SS-Mann wie er , dessen Mordtaten bekannt und aktenkundig waren, wurden natürlich in einem Land wie der BRD 1952 zur "Erziehung der neuen Generation" in den Schuldienst übernommen und erst 1964 pensioniert.
Doch das ist noch nicht alles : Dieser Mörder war bereits 1947 von einem amerikanischen Militärgericht, das für die Milde seiner Urteile bekannt war, zu 20 Jahren Gefängnis wegen seiner Rolle im SS-Erschießungskommando verurteilt worden. Doch war er schon 1952 wieder auf freiem Fuß und auch gleich Lehrer.

Er und seinesgleichen waren der lebende Beweis dafür, dass der Staatsapparat des westdeutschen BRD-Imperialismus von oben bis unten mit alten Nazis durchsetzt war und ist, egal ob es Staatsanwälte, Richter oder Lehrer sind, Generäle und Offiziere der Bundeswehr sind, nicht zu vergessen der SA-Bundespräsident Karl Carstens.

Aus diesem damals 100000 zählenden Heer von Mördern des SS-Staates wurden in der Zeit von 1945 - 1985 gerade etwas mehr als 6000 Nazi-verbrecher angeklagt und verurteilt, dabei überwiegend zu absolut lächerlichen Strafen, die oft genug auf Bewährung ausgesetzt wurden.



Den Weg Ernst Thälmanns gehen, das weltrevolutionäre Erbe Ernst Thälmanns verteidigen!


Ernst Thälmann repräsentiert die Unbeugsamkeit und Kraft 100000er kommunistischer Arbeiter . Seine Ermordung war feige, war ein gewaltiger Schlag für die Sache des Weltbolschewismus.
Ab 1925 wurde Ernst Thälmann zum Vorsitzenden gewählt, der von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht gegründeten KPD. Nachdem beide auf Weisung des Sozialfaschisten Noske ermordet worden waren, kämpfte er theoretisch und praktisch vor allem für die leninistisch-stalinistische Bolschewisierung der KPD. Ernst Thälmann war sich über die Rolle des imperialistischen Staates völlig im Klaren, der sich mit der bürgerlichen Demokratie tarnte, aber eine Diktatur der Bourgoisie war. Die Sozialdemokratie übte an den revolutionären Zielen der Arbeiterbewegung Verrat und ertränkte die Novemberrevolution im Blut. Die SPD war eine anti-kommunistische, sozialfaschistische Partei des deutschen Imperialismus und Weltimperialismus und ließ die Arbeiterklasse im 1. Weltkrieg für den Profit der Reichen verbluten. Wie Rosa Luxemburg richtig sagte: Die Sozialdemokratie war zu einem "stinkenden Leichnam" geworden, den es endgültig zu begraben gilt.

Gegen die heutigen Kräfte, die sich heuchlerisch auf den genialen Kampfgefährten Ernst Thälmann und die rumreiche Tradition der KPD berufen (Kräfte wie DKP, MülLPD, Arbeiterbund für den Wiederaufbau der KPD u.a.m.) genügt es, einige zentrale Thesen Ernst Thälmanns zu benennen, um den unversöhnlichen Wiedrspruch zwischen diesem kämpferischen Bolschewisten und allen Reformisten , Revisionisten und Opportunisten klarzustellen.

Er sagte 1921 in einer Rede vor der Hamburger Bürgerschaft über die Weimarer Republik:
"Hier herrscht nicht Demokratie, sondern die Diktatur des Kapitalismus".
Und er propagiert unermüdlich den revolutionären Sturz der Bourgoisie und die Errichtung der Diktatur des Proletariats.
Ernst Thälmann selbst organisierte den ruhmreichen Hamburger Aufstand 1923 und er erklärte:

" Erstens , daß das Proletariat den bürgerlichen Staatsapparat nicht übernehmen und auf demokratischen Weg in den proletarischen Staatsapparat verwandeln kann, sondern daß die proletarische Revolution den bürgerlichen Staat zerschlagen und durch den proletarischen Machtapparat ersetzen muß, durch die Räte, die  die beschließenden und führenden Organe der Arbaiterklasse und Bauern sind.
Zweitens , daß das Proletariat rücksichtslos, brutal die Bourgoisie niederschlagen, ihre Truppen entwaffnen, seine eigene bewaffnete Macht aufrichten muß, weil die Bourgoisie , wenn man ihr nur wenige Tage Zeit läßt , um sich zu sammeln, zu organisieren, zu bewaffnen, ihre Macht rücksichtslos gebraucht und an der Arbeiterschaft , die ihre Ansprüche als Klasse anmeldete, grausam blutige Rache nimmt."

Den besonderen Hass aller Rechtsopportunisten hat sich Ernst Thälmann zugezogen, weil er im Kampf für die Einheitsfront mit den sozialdemokratischen, antifaschistischen Arbeitern und Bauern nicht darauf verzichtete , die verbrecherische, mörderische Rolle der sozialdemokratischen Führung als sozialfaschistisch zu brandmarken: von der Ermordung Rosa Luxemburgs und Karl Liebknechts, über die Massenerschießungen in der Novemberrevolution , über die Erschießung von 31 bolschewistische gesinnten Arbeitern und Bauern in Berlin 1929, Beteiligung am Verbot der KPD, bis hin zur Wahlpropaganda für Hindenburg, der Hitler zur Macht verhalf. Auf dem 12. Parteitag der KPD , 1929 erklärte er un missverständlich :
" Jeder Arbeiter und Bauer muß erkennen , was die Versöhnler nicht erkannt haben, dass der Sozialfaschismus darin besteht , dass er unter dem Deckmantel der sogenannten reinen Demokratie der faschistischen Diktatur den Weg bahnt."

Dass Ernst Thälmann Recht hatte, wurde den ehrlichen sozialdemokratischen Arbeitern spätestens am 1. Mai 1933 klar, als die Führer des ADGB zum 1. Mai Adolf Hitlers aufriefen. Die Zerschlagung des ADGB am 2. Mai 1933 durch SA und Gestapo folgte auf dem Fuß.

Der gesamte historische Zeitabschnitt der bolschewistischen Arbeiterbewegung unter Führung der Thälmannschen KPD ist das Banner der klassenlosen, weltbolschewistischen Zukunft. Und nur wenn wir als Stalinisten-Hoxhaisten von dieser grundlegenden Einschätzung ausgehen und alle Verleumdungen gegenüber Ernst Thälmann und der KPD zurückweisen und energisch bekämpfen, können wir auch die gesamte Theorie und Praxis der weltweiten Arbeiterbewegung und ihres Protagonisten Ernst Thälmann, der Schüler von Marx, Engels, Lenin , Stalin war, kritisch auswerten.

Zentrale , aktuelle Lehren sind :
* Studiert die stalinistisch-hoxhaistische (Welt)Theorie
* Für eine starke Kommunistische Internationale (SH)
* Kein Pardon mit dem Opportunismus, besonders dem Trotzkismus, Maoismus , Rechtsopportunismus und Revisionismus!
* Der Staatsapparat des deutschen Imperialismus und die Staatsapparate der Staatengemeinschaft des Weltimperialismus müssen von oben bis unten im Bürgerkrieg des Proletariats und Weltproletariats zerschlagen werden, sonst passiert die selbe Scheiße wie in Ägypten, wo dieser komische Sisi und seine Militätjunta an der Macht sind , die bei russischen Imperialismus um Almosen betteln...!
* Keine Illussionen über den sozialfaschistischen Sozialdemokratismus und Reformismus des sogenannten " Europäischen Frühling!"
Es lebe die Weltdiktatur des Weltproletariats und der Weltbolschewismus!



GEGEN REFORMISMUS UND VERRAT AM SOZIALISMUS DURCH DIE SOZIALFASCHISTISCHE  DKP !


Das revolutionäre Erbe ERNST THÄLMANNS verteidigen !


"WIR SIND, WIR BLEIBEN DIE PARTEI DER REVOLUTION, DES UMSTURZES, DER PROLETARISCHEN DIKTATUR."
(Ernst Thälmann - 26. 11. 1926 )

 

 

 

Bildband

(file-size ca 100 Mb)

ausgewählt und zusammengestellt von der Komintern (SH)

aus Anlass des 70. Todestages am 18. 8. 2014

[Quelle: "Ernst Thälmann - Bilder und Dokumente aus seinem Leben" - Dietz Verlag Berlin 1955.]

 

Bildarchiv

zusammengestellt von der Komintern (SH)

 

 

16. 4. 1886 - 18. 8. 1944 

 

Thälmann-Webseite...

 

 

 

 

 

spezielle Webseite gegen das

KPD-Verbot

17. August 1956

 

 

Grußadressen der Solidarität

 

Grußadresse

der Komintern (SH) an ihre deutsche Sektion

zum 60. Jahrestag des KPD-Verbots

17. August 1956 - 17. August 2016

 

 

 

Liebe Genossinnen und Genossen der deutschen Sektion der Komintern (SH) !

Die Komintern (SH) sendet euch internationalistische, revolutionäre Grüße anlässlich eures Kampfes gegen das KPD-Verbot, das sich heute zum 60. Mal jährt.

Euer Jahrzehnte langer zäher Kampf gegen das KPD-Verbot ist in der Welt einmalig und ein großes Vorbild für das gesamte Weltproletariat und alle Kommunisten auf der ganzen Welt im Kampf gegen Verbote und brutale Verfolgung und Bestrafung.

Das "Unrecht" der Kommunisten besteht für die Kapitalisten darin, dass wir das ausbeuterische kapitalistische Weltsystem für immer gewaltsam beseitigen und eine friedliche kommunistische Gesellschaft schaffen wollen, ohne Ausbeutung und Unterdrückung von Menschen durch Menschen.

Die Marxisten-Leninisten in der alten KPD, die vom Genossen Ernst Aust angeführt wurden, kämpften schon viele Jahre vor dem Verbotsurteil für die Legalität der KPD. Das Durchbrechen des KPD-Verbots gelang schließlich insbesondere mit der Gründung der KPD/ML im Jahre 1968. Die KPD/ML hat unter Führung des Genossen Ernst Aust von Anfang an gegen das Verbot der KPD gekämpft und sich als zugelassene Partei wiederholt an den Wahlen in Westdeutschland beteiligt. Die deutsche Sektion der Komintern (SH) hat diesen Kampf des Genossen Ernst Aust und der KPD/ML bis auf den heutigen Tag mutig fortgesetzt und zwar mit dem Ziel, dieses Verbot auf den Misthaufen der Geschichte zu werfen.

Insgesamt sind es jetzt also 65 Jahre, seitdem die Kommunisten in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg für ihre Legalität kämpfen. Und dies in Fortsetzung des Kampfes der KPD seit ihrer Gründung 1918/19 vor fast 100 Jahren, deren Führer Rosa Luxemburg, Karl Liebknecht und Ernst Thälmann von der imperialistischen Kapitalistenklasse brutal ermordet wurden.

Hundert Tausende von Kommunisten wurden seitdem in Deutschland getötet, verfolgt und ins Gefängnis geworfen, weil sie für eine klassenlose Gesellschaft ohne Ausbeutung und Unterdrückung eintreten. Die herrschende Bourgeoisie fürchtet sich vor uns Kommunisten, weil wir die kommunistische Gesellschaft nicht anders errichten können, als das Privateigentum an den globalen Produktionsmitteln durch die sozialistische Weltrevolution abzuschaffen, das die Weltbourgeoisie aus der Arbeitskraft des Weltproletariats und anderer Werktätigen herausgepresst hat, und worauf die materielle Weltherrschaft der Kapitalistenklasse beruht.

Der Kampf gegen das KPD-Verbot ist aktueller denn je.

Die heutige Weltkrise hat die kapitalistische Welt erschüttert und ihre unvermeidlichen Folgen gefährden ihre nackte Existenz. Die Macht der Herrschenden gerät zunehmend aus den Fugen, weswegen sie sich durch Verstärkung ihrer konterrevolutionären Kräfte auf die bevorstehenden Stürme der Weltrevolution vorbereiten, die ihre Macht eines Tages hinwegfegen werden. Die Herrschenden dieser Welt werden niemals freiwillig abtreten. Sie werden alles tun, um das Weltproletariat an der Übernahme der Weltmacht zu hindern.

So dient ihnen auch das KPD-Verbot dazu, die Kommunistische Weltpartei, die Komintern (SH) bei nächst bester Gelegenheit zu verbieten, um sie davon abzuhalten, die Massen der ganzen Welt zur sozialistischen Weltrevolution zu führen.

Hierfür dient der so genannte "Kampf gegen den Terrorismus" der Bourgeoisie als willkommener Vorwand für ihre konterrevolutionären Vorbereitungen gegen die sozialistische Weltrevolution, wie zum Beispiel durch die Aufrüstung des Polizeistaates und Globalisierung ihres Spitzelnetzes, durch Militarisierung des öffentlichen Lebens, durch imperialistische Kriege, durch anti-kommunistische Hetzpropaganda, durch Progrome zum Schüren der Angst unter den Massen, usw.

Das Verbot kommunistischer und revolutionärer Organisationen ist eins der unzähligen Mittel der Terrorherrschaft der Weltbourgeoisie über das Weltproletariat und alle anderen Werktätigen.

Die heutige Konterrevolution und ihre antikommunistische Hetze hat globalisierten Charakter. Deswegen hat die Revolution heute auch globalen Charakter. Nur unter der Führung der Komintern (SH) können sich die Kommunisten in der ganzen Welt zusammenschließen in ihrem Kampf gegen Verbot und Verfolgung, können wir internationalen Kommunisten den offenen wie verkappten Anti-Kommunisten das Maul stopfen.

Wir Kommunisten werden seit über 150 Jahren verfolgt, und doch ist es den Kapitalisten nie gelungen, uns mundtot zu machen und uns vom Kampf für die Befreiung der internationalen Arbeiterklasse abzuhalten. Wir werden das Weltproletariat zum bewaffneten Kampf, zum Sieg der sozialistischen Weltrevolution führen. Die Konterrevolution kann uns Kommunisten verfolgen und töten, aber die Kapitalisten entgehen damit nicht ihrem Schicksal. Der Kommunismus lässt sich nicht verbieten und der Kommunismus wird unvermeidlich über den Kapitalismus siegen.

 

In diesem Sinne wünscht euch die Komintern (SH) viel Erfolg im Kampf gegen das KPD-Verbot, insbesondere im Kampf gegen diejenigen Kräfte, die in Worten für die Beseitigung des KPD-Verbots sind, euch aber in Taten in den Rücken fallen und sich somit als Lakaien des Ausbeuter- und Unterdrückungsstaates erweisen.

 

Weg mit dem KPD-Verbot !

Weg mit den weltweiten Verboten gegen die revolutionären Organisationen !

Es lebe die Komintern (SH) und ihre deutsche Sektion !

Es lebe der Weltsozialismus und der Weltkommunismus !

 

 

Wolfgang Eggers

Komintern (SH)

17. August 2016

 

 

 

 

Hände weg von der KPD !

Weg mit dem KPD – Verbot !

Rede des Genossen Wolfgang Eggers


aus Anlass des 30. Jahrestages des KPD-Verbots vom 17. August 1956

- gehalten auf einer Parteiveranstaltung in Hamburg -

am 17. August 1986

 

 

 

GEDICHT ZUM KPD-VERBOT 1956

 


Komintern (SH)! Trotz KPD-Verbot nicht tot !
Die Farbe der Arbeiterbewegung ist immer rot
Bauer und Prolet du bist kein Idiot
Komintern (SH)! Trotz KPD-Verbot nicht tot ! Oi!

Unsere Klasse der Ausgebeuteten und Unterdrückten lieben
den Klassenkampf niemals verlieren
und den staatsmonopolistischen Kapitalismus der BRD hassen
Streiks vor den Werkstoren können wir eh  nicht lassen
niemand kann das ruhmreiche Banner der revolutionären KPD verbieten
Unsere Klasse werden wir immer lieben
und letzten Endes wird die sozialistische Weltrevolution siegen
Und so wird die revolutionäre KPD  auch immer stalinistisch-hoxhaistisch sein
Proletarier aller Länder machen weiter , denn sie sind nicht allein!

Komintern (SH)! Trotz KPD-Verbot nicht tot !
Die Farbe der Arbeiterbewegung ist immer rot
Bauer und Prolet du bist kein Idiot
Komintern (SH)! Trotz KPD-Verbot nicht tot ! Oi!

Profit raffen und protzen - nein das wollen wir nicht,
Auch die  KPD/SH, zeigte 2009-2011 der Arbeiteraristokratie ihr wahres Gesicht
Bonzen und Bourgoisie haben Angst vor der Arbeitermacht
Jetzt ist es soweit, sozialistische Weltrevolution heute Nacht
Korruption und Vetternwirtschaft tut Kapital und Revis entzücken
Das KPD-Verbot war das Messer  in allen Bolschewisten ihrem Rücken
Über das KPD-Verbot  können Revisionisten, Trotzkisten und Maoisten vieles sagen
Aber wegen ihren scheiß KPD-Verbot lassen sich  Proletarier aller Länder  hier nicht verjagen


Komintern (SH)! Trotz KPD-Verbot nicht tot !
Die Farbe der Arbeiterbewegung ist immer rot
Bauer und Prolet du bist kein Idiot
Komintern (SH)! Trotz KPD-Verbot nicht tot ! Oi!

Hausdurchsuchung bei einem Genosse
Ja Verfassungsschutz  wirft  demokratische Grundrechte in die Gosse
Die Spreu vom Revisionismus DKP und FDJ denken sie seien Kameraden.

Doch Revis und Sozialfaschisten wollen dem Bolschewismus nur schaden


dabei wollen sie die Komintern (SH) und ihre deutsche Sektion fertig machen
Doch zuletzt wird das Weltproletariat und die Bolschewiki lachen
Staat und Kapital wollen Komintern (SH) und alle Revolutionäre verbieten, denn wir sind rot
Aber wir bleiben Proletarier aller Länder und Bauern trotz KPD-Verbot

Komintern (SH)! Trotz KPD-Verbot nicht tot !
Die Farbe der Arbeiterbewegung ist immer rot
Bauer und Prolet du bist kein Idiot
Komintern (SH)! Trotz KPD-Verbot nicht tot ! Oi!

 

 

 

 

Zum 60. Jahrestag des KPD-Verbots

17. August 1956 - 17. August 2016

veröffentlicht von der Deutschen Sektion der Komintern (SH)



Vor 90 Jahren wurde im Feuer der Revolution zur Jahreswende 1918/1919 die Kommunistische Partei Deutschlands gegründet. 50 Jahre später, an der Jahreswende 1968/69 zogen die Kommunisten in Deutschland die Konsequenz aus der Entartung der KPD und der Gründung der revisionistischen DKP im September 1968 und gründeten die Kommunistische Partei Deutschlands /Marxisten-Leninisten als revolutionäre Partei der Arbeiterklasse in Deutschland. Die Komintern (SH) und ihre deutsche Sektion setzen die politische Tätigkeit der KPD/ML des Genossen Ernst Aust heute fort.
Beide Jahrestage sind für uns heute Anlass, auf einige Probleme des Klassenkampfes einzugehen, so wie eben das berüchtigte KPD-Verbot, von denen wir glauben, dass sie – obwohl teilweise historische Fragen aufgegriffen werden – von aktueller Bedeutung sind.

Ohne kommunistische, stalinistisch-hoxhaistische Partei kann die proletarische Revolution nicht siegen.

Eine der grundlegenden und wichtigsten praktischen Lehren aus dem Sieg der Oktoberrevolution im Russischen Reich und dem Scheitern der Novemberrevolution in Deutschland ist die Tatsache, dass die Arbeiterklasse in der proletarischen Revolution nicht siegen kann ohne Führung und Leitung durch eine wahrhaft kommunistische, marxistisch-leninistische, mit der Klasse und ihrem Kampf eng verbundene Partei. Im Russischen Reich gab es diese Partei, die Partei der Bolschewiki, die Partei Lenins und Stalins. Sie entwickelte und stählte sich im Kampf der sowjetischen Arbeiterklasse und im Kampf gegen die verschiedenen „linken“ und rechten Strömungen der  Sozialdemokraten (der Menschewiki) und ihrer trotzkistischen Ableger und im Kampf für die Verteidigung des Marxismus-Leninismus. So gestählt und erfahren konnten die russischen Kommunisten die Oktoberrevolution zum Sieg, zur Errichtung der Diktatur des Proletariats, zum Sozialismus führen.

In Deutschland gab es diese Partei nicht. Sie wurde erst im Zusammenhang mit der Revolution gegründet. Infolgedessen war sie nur unzureichend in der Arbeiterklasse verankert, nicht in der Lage, die Klasse zum Sieg zu führen. Dazu kam, dass die Kommunisten in Deutschland, die sich um Karl Liebknecht, Rosa Luxemburg, Clara Zetkin, Franz Mehring und andere zunächst vor allem im Spartakusbund und anderen Vereinigungen organisiert hatten, den endgültigen – auch organisatorischen – Bruch mit den Revisionisten viel zu lange hinausgezögert haben. Sie trennten sich zu spät von der SPD. Und als 1917 in Gotha die Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands (USPD) gegründet wurde, schloss sich auch der Spartakusbund – trotz grundsätzlicher Differenzen – dieser neuen zentristischen Partei an. Trotz alledem – die Gründung der KPD war ein Akt von großer historischer Bedeutung. Unter der Führung Ernst Thälmanns entwickelte sich die KPD in den zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts zu einer großen revolutionären kommunistischen Massenpartei, die sich das Ziel gesetzt hatte, in Deutschland die Herrschaft der Bourgeoisie durch die proletarische Revolution zu stürzen, die Diktatur des Proletariats zu errichten und den Sozialismus aufzubauen. Als wie wichtig Lenin die Gründung der KPD ansah, geht aus folgendem Zitat hervor:

„Als der deutsche ‚Spartakusbund’ mit so weltbekannten und weltberühmten Führern, so treuen Vorkämpfern der Arbeiterklasse wie Liebknecht, Rosa Luxemburg, Clara Zetkin und Franz Mehring endgültig seine Verbindung zu Sozialisten vom Schlage Scheidemanns und Südekums abgebrochen hatte, diesen Sozialchauvinisten (Sozialisten in Worten und Chauvinisten in der Tat), die sich durch ihr Bündnis mit der Raubbourgeoisie Deutschlands und mit Wilhelm II. mit ewiger Schande bedeckt haben, als sich der ‚Spartakusbund’ den Namen ‚Kommunistische Partei Deutschlands’ gegeben hatte – wurde die Gründung der wirklich proletarischen, wirklich internationalistischen, wirklich revolutionären III. Internationale, der Kommunistischen Internationale, Tatsache.“ (Lenin, Werke, Bd. 28., S. 442)



Ernst Thälmann, Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg

– das ist unsere Tradition



Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg waren hervorragende, große Führer der deutschen Arbeiterklasse. Gerade deswegen zogen sie den Hass der deutschen imperialistischen Bourgeoisie und ihrer Helfershelfer, der entarteten Führer der Sozialdemokratie auf sich. Gerade deswegen wurden sie von einer reaktionären Soldateska unter Mitwirkung der Eberts, Noskes und Scheidemänner 1919 auf viehische, bestialische Weise ermordet. In der Folgezeit und bis heute haben die Revisionisten, Trotzkisten und andere Opportunisten immer wieder versucht, vor allem Rosa Luxemburg für ihre Zwecke zu instrumentalisieren. Es ist kein Zufall, dass sie sich dabei auf Fehler Rosa Luxemburgs in der Einschätzung der Diktatur des Proletariats in Russland beziehen. Rosa Luxemburg hatte bekanntlich 1916 während ihrer Gefängnishaft in Breslau in einem Manuskript (herausgegeben unter dem Titel „Zur russischen Revolution“, Rosa Luxemburg, Gesammelte Werke, Band 4, S. 332ff) erhebliche Bedenken gegen die Leninsche Theorie und Praxis der Diktatur des Proletariats niedergeschrieben. Bis heute käuen die Opportunisten diese Kritik Rosa Luxemburgs bis zum Erbrechen wieder. Sie tun das, weil sie Feinde der Diktatur des Proletariats sind. Rosa Luxemburg dagegen war eine revolutionäre Kommunistin, die grundsätzlich und prinzipiell für die Diktatur des Proletariats eingetreten ist und gekämpft hat. Hören wir z.B., was sie in dem von ihr verfassten Programm des Spartakusbundes, das später fast unverändert zum Gründungsprogramm der KPD wurde, schreibt (Werke, Bd. 4, S. 444f.):

„Es ist ein toller Wahn, zu glauben, die Kapitalisten würden sich gutwillig dem sozialistischen Verdikt eines Parlaments, einer Nationalversammlung fügen, sie würden ruhig auf den Besitz, den Profit, das Vorrecht der Ausbeutung verzichten. (...) All dieser Widerstand (der Bourgeoisie – der Verf.) muss Schritt um Schritt mit eiserner Faust, mit rücksichtsloser Energie gebrochen werden. Der Gewalt der bürgerlichen Gegenrevolution muss die revolutionäre Gewalt des Proletariats entgegengestellt werden. (...) Der Kampf um den Sozialismus ist der gewaltigste Bürgerkrieg, den die Weltgeschichte gesehen, und die proletarische Revolution muss sich für diesen Bürgerkrieg das nötige Rüstzeug bereiten ... Eine solche Ausrüstung der kompakten arbeitenden Volksmasse mit der ganzen politischen Macht für die Aufgaben der Revolution, das ist die Diktatur des Proletariats und deshalb die wahre Demokratie.“


Hier ist jeder Satz ein Schlag ins Gesicht für Revisionisten vom Schlage Sarah Wagenknechts und anderer. Die Opportunisten vertuschen auch, dass, wie Clara Zetkin und Leo Jogiches berichten, Rosa Luxemburg nach ihrer Haft sich der leninschen Theorie der Diktatur des Proletariats angenähert hat und unter anderem auch deshalb das von ihr im Gefängnis verfasste Manuskript nicht veröffentlicht sehen wollte. Clara Zetkin berichtet darüber in ihrer 1922 erschienenen Schrift „Um Rosa Luxemburgs Stellung zur russischen Revolution“. Rosa Luxemburgs Text wurde denn auch erst 1922 von dem wegen rechter Abweichungen aus der KPD ausgeschlossenen Paul Levi herausgegeben. Levi begründete damit eine „Tradition“, der auch heute noch alle möglichen Opportunisten folgen. Rosa Luxemburg aber gehört uns, der Arbeiterklasse, den wirklichen revolutionären Stalinisten-Hoxhaisten. Wir halten es mit Lenin, der seinerzeit anlässlich der Levischen Veröffentlichung schrieb:

„Paul Levi will sich jetzt bei der Bourgeoisie ... dadurch besonders verdient machen, dass er gerade diejenigen Werke Rosa Luxemburgs herausgibt, in denen sie unrecht hatte. Wir antworten darauf mit ein paar Zeilen aus einer trefflichen russischen Fabel:

'Wohl traf’s sich, dass des Adlers Flug ihn niedriger, als Hühner fliegen, trug, doch fliegen Hühner nie auf Adlerhöh’n.' Rosa Luxemburg hat sich häufig geirrt, aber sie war und bleibt ein Adler'.

Die deutsche Sozialdemokratie ist nach dem 4. August ein 'stinkender Leichnam'– mit diesem Ausspruch Rosa Luxemburgs wird ihr Name in die Geschichte der Arbeiterbewegung der ganzen Welt eingehen. Auf dem Hinterhof der Arbeiterbewegung aber, zwischen den Misthaufen, werden Hühner vom Schlage Paul Levis, Scheidemanns und Kautskys und dieser ganzen Sippschaft selbstverständlich über die Fehler der großen Kommunistin in ganz besondere Verzückung geraten. Jedem das Seine.“ (Lenin, Werke, Bd. 33, S.194/95) In der Tat.



Die Gründung der KPD/ML

und unsere heutigen Aufgaben



In den Jahren nach dem Tod Stalins und in Verbindung mit dem revisionistischen Entartungsprozess der KPdSU(B) entarteten in Deutschland auch die SED und in Westdeutschland die KPD. Im Kampf gegen die modernen Revisionisten in der KPD und in Zusammenhang mit dem Aufschwung der Arbeiter- und Jugendbewegung Ende der 60er Jahre wurde zur Jahreswende unter der Führung des Genossen Ernst Aust 1968/69 die KPD/ML gegründet – unsere Partei – die später den Namen der deutschen Sektion der Komintern (SH) annahm. Die Gründung der KPD/ML zum damaligen Zeitpunkt war absolut notwendig, denn mit der Entartung der KPD und der Gründung der revisionistischen DKP hatte die deutsche Arbeiterklasse keine revolutionäre Vorhutpartei mehr. Die KPD/ML von Ernst Aust entwickelte sich nach mehreren Kämpfen gegen rechte und „linke“ Strömungen in der Partei und vor allem nach dem Kampf gegen die revisionistischen Mao-Tse-Tung-Ideen Ende der 70er Jahre zu einer Partei, deren Einfluss in der Arbeiterklasse, den übrigen Schichten des Volkes und in der Jugend stark gewachsen war und weiter wuchs. Als 1979 der Jubiläumsband zum zehnjährigen Bestehen der KPD/ML erschien, verfügte die Partei über rund einhundert Betriebszeitungen und über Betriebszellen in zahlreichen Betrieben. Die unter der Führung der Partei stehende Revolutionäre Gewerkschaftsopposition konnte bei Betriebsratswahlen beachtliche Erfolge erzielen. In der DDR wurde zur Jahreswende 1975/76 die Sektion DDR der KPD/ML gegründet. Die Rote Garde, Jugendorganisation der Partei, war zu einer großen Organisation geworden. Mit der Zeitschrift „Freies Landvolk“ wurde die Arbeit unter den werktätigen Bauern in Angriff genommen. Und schliesslich wurde mit der „Linkskurve“ eine revolutionär-fortschrittliche Zeitschrift für die Arbeit im Kulturbereich entwickelt. Alle diese Erfolge wurden trotz zahlreicher Fehler und Schwierigkeiten errungen.
In dieser Situation verstärkte die Bourgeoisie ihren Druck auf die Partei. Ihre Agentur, die Trotzkisten im ZK, setzten zum Generalangriff auf die revolutionäre Linie der KPD, auf das Programm der Partei an und verfochten das Konzept der Vereinigung der KPD mit der trotzkistischen GIM. Genosse Ernst Aust und Genosse Wolfgang Eggers bekämpften die trotzkistische ZK-Linie und verteidigten nicht nur die Ehre der KPD, sondern auch die Ehre des ganzen revolutionären deutschen Proletariats. Wenn auch als Minderheit gegenüber den spalterisch-liquidatorischen rechten Koch-Trotzkisten und den "linken" Möller – Trotzkisten, so nahmen die Marxisten-Leninisten in der Partei die Reorganisierung der Partei im Jahre 1985 nach dem Tod von Ernst Aust in Angriff.
Und erneut mischten sich opportunistische und liquidatorische Kräfte in die Reihen der Partei, um die Reorganisierung auf dem Boden des Marxismus-Leninismus zu behindern. Die Möller Fraktion (später = Arbeit ohne Zukunft) ist immer tiefer im Sumpf des rechten Opportunismus gesunken. Und darin versank auch die Gruppe "rotermorgen.info", wenn auch unter einem "linken" Deckmantel. Diese "linke" Tarnkappe ist in letzter Zeit fallen gelassen worden, und es kommt die wahre sozialfaschistische Fratze immer offener zum Vorschein wie zum Beispiel deren Annäherung an die faschistischen Positionen der AFD und Pegida. Derzeit fordert Franz Pöschl den Schießbefehl gegen Asylbewerber an der Grenze und beruft sich auch noch auf den proletarischen Internationalismus. Er unterhält sogar persönlichen Kontakt und die Newsletter der nazifaschistischen Vizevorsitzenden der neofaschistischen AFD Beatrix von Storch.
Nach der Gründung der Komintern/ML, 2000/2001, der Wiedergründung der Komintern, die von Anfang an Kurs auf die Vorbereitung zur sozialistischen Weltrevolution nahm und hierfür mit der Organisierung der revolutionären Kräfte in allen Ländern der Welt begann, setzten die rechtsopportunistischen Kräfte ihre Angriffe gegen uns fort. Es gelang ihnen aber bis heute nicht, die weltbolschewistische Partei in ihrem Kampf für den Weltkommunismus zu hindern. Und ist eben dieser schon lange bestehende Rechtsopportunismus und mitlerweile ausartende Chauvinismus  dieser notorischen Spalterfraktion "totermorgen", den man mit den Worten von Rosa Luxemburg nur noch als "stinkenden Leichnam" bezeichnen kann. Die Arbeiterklasse wird der Komintern (SH) folgen und nicht solchen Hunden, die sie vom Straßenrand aus anbellen.

Die Stärke der Komintern (SH) beruht insbesondere darauf, dass sie in ihren Reihen keine opportunistischen Elemente duldet, und diese sofort rauswirft, sobald sie sich zeigen. Die deutsche Sektion der Komintern (SH)  hat mit ihren Kampagnen und zahlreichen Jahresplänen die Weichen zur Verankerung in der Arbeiterklasse gestellt, um eine starke Armee des Weltproletariats in Deutschland zu formieren. Hierzu ziehen wir auch die Abteilungen der ausländischen und migrantischen Arbeiterklasse und die armen Bauern heran. Die weltbolschewistische Partei kämpft für eine revolutionäre Einheitsfront in der ganzen Welt, also auch in Deutschland, und zwar ausschließlich auf dem festen Boden des Stalinismus-Hoxhaismus.

Solange der bürgerliche Einfluss in der kommunistischen und Arbeiterbewegung vorherrscht, solange wird die Spaltung und Zersplitterung der revolutionären Kräfte unvermeidlich sein, sowohl im nationalen als auch im internationalen Maßstab. Aber ebenso unvermeidlich wird unser internationaler Kampf für die Einheit des revolutionären Weltproletariats sein, der nur unter der Führung einer wahrhaft bolschewistischen, stalinistisch-hoxhaistischen Weltartei zum Sieg führen kann.





60 Jahre KPD-Verbot


Das Verbot muss weg!

Vor 60 Jahren, am 17. 8. 1956, verbot das Bundesverfassungsgericht die KPD. Etwas über 11 Jahre nach dem Ende des faschistischen Terrors war die KPD damit erneut verboten, musste sie in die Illegalität gehen. Bereits im November 1951, zwei Jahre nach Gründung der Bundesrepublik Deutschland, hatte die Adenauer-Regierung Verbotsantrag gestellt. (Adenauers rechte Hand war übrigens Staatssekretär Globke, während der Nazi-Zeit Jurist im Innenministerium und Autor eines Kommentars zu den Nürnberger Rassegesetzen.) Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts folgte in allen wesentlichen Punkten den Ausführungen der Bundesregierung.
Was wurde der KPD vorgeworfen?
Das westdeutsche Finanzkapital, handelnd durch die Bundesregierung und das oberste Gericht des deutschen Staates, warf der KPD vor allem vor, dass sie programmatisch für die proletarische Revolution und die Errichtung der Diktatur des Proletariats eintrat und dass dies nicht nur ein Lippenbekenntnis war, sondern die praktische Arbeit der KPD darauf ausgerichtet war, diese Ziele zu erreichen. Was Letzteres betraf, so nahm der Staat der westdeutschen Monopole der KPD vor allem übel, dass sie mit aller Kraft für die Einheit der deutschen Nation eintrat und dass sie dies in einer Weise tat, die geeignet war, an die proletarische Revolution heranzukommen.
Sehr lehrreich sind in dieser Hinsicht die Ausführungen, die das Verfassungsgericht in der Urteilsbegründung vornahm und aus denen wir im folgenden zitieren wollen:
»Sowohl die proletarische Revolution als auch der Staat der Diktatur des Proletariats sind mit der freiheitlichen demokratischen Ordnung unvereinbar.«

Gewiss, denn die sogenannte freiheitlich-demokratische Grundordnung des Grundgesetzes war und ist eben die Freiheit der kapitalistischen Ausbeutung, welche durch die proletarische Revolution und die Diktatur des Proletariats beseitigt werden soll.

Sehr richtig führte das Verfassungsgericht weiter aus:

»Nach marxistisch-leninistischer Lehre hat der Begriff ›Diktatur› nicht an sich die Bedeutung einer antidemokratischen, terroristischen Herrschaftsform. Da der Marxismus-Leninismus jeden Staat – auch den sozialistischen – als Ausdruck der Diktatur einer bestimmten Klasse ansieht, da der Staat hiernach stets ein Machtapparat in den Händen der jeweils herrschenden Klasse ist und der Durchsetzung der Interessen dieser Klasse dient, ist ›Diktatur› als technischer Ausdruck im Sinne von ›staatlicher Herrschaft› oder von ›Staatsmacht› schlechthin zu verstehen. Auch in der ›Diktatur› einer Klasse ist mehr oder weniger demokratische Machtausübung möglich. Andererseits wird der Begriff ›Demokratie› geradezu als ›inhaltsleer› bezeichnet, da stets gefragt werden müsse: Demokratie für wen? Welche Klasse ist im Besitz der vollen demokratischen Rechte?«
In der Tat ist der sozialistische Staat ein Staat, in welchem die arbeitende Klasse, die sich ihrer Ausbeuter entledigt hat, demokratische Rechte genießt, die für sie selbst in der fortgeschrittensten bürgerlichen Demokratie undenkbar wären – z.B. das Recht, die Volksvertreter zu kontrollieren und jederzeit abzuwählen. Auf Grundlage des Klassenstandpunkts des Kapitals erklärte das Bundesverfassungsgericht eine solche Ordnung für mit dem Grundgesetz unvereinbar.
Wie schon gesagt, war insbesondere der Kampf der KPD für die deutsche Einheit dem bundesdeutschen Staat ein Dorn im Auge – kein Wunder, hatte die Gründung dieses Separatstaates zu denen auch der Operettenstaat DDR gehört!) die Spaltung der deutschen Nation zementiert. Das Verfassungsgericht zitiert aus dem Programm der KPD zur nationalen Wiedervereinigung:

»Daher ist es erforderlich, die Verständigung aller Patrioten, aller Deutschen guten Willens in West- und Ostdeutschland herzustellen und ihre gemeinsamen Aktionen zu organisieren. Dem Bündnis des Verräters Adenauer mit den amerikanischen Unterdrückern wird das Bündnis aller ehrlichen Deutschen im Westen und Osten unseres Vaterlandes entgegengestellt. Die Werktätigen in West und Ost müssen sich in ihrem Kampf für ein einheitliches, friedliebendes und demokratisches Deutschland brüderlich die Hände reichen und sich zu der großen Nationalen Front des demokratischen Deutschland zusammenschließen.«
Das Gericht führte aus:

»Als ›führende Kraft‹ im nationalen Befreiungskampf wird die Arbeiterklasse bezeichnet.« Die Bundesregierung und das Gericht begriffen ausgezeichnet, dass der Kampf um die deutsche Einheit – gegen die Adenauer-Regierung und die US-Besatzer geführt, objektiv geeignet war, Bündnispartner aus anderen Klassen und Schichten für die Arbeiterklasse zu gewinnen, und dass dieser Kampf letztlich an die proletarische Revolution heranführen konnte. In diesem Sinne zitierte das Gericht Stalin:


»Das bedeutet natürlich nicht, dass das Proletariat jede nationale Bewegung, immer und überall, in allen einzelnen konkreten Fällen unterstützen muss. Es handelt sich um die Unterstützung der nationalen Bewegungen, die auf die Schwächung, auf den Sturz des Imperialismus und nicht auf seine Festigung und Erhaltung gerichtet sind.«


Das Verfassungsgericht warf der KPD vor:

»Unerträglich ist deshalb für die KPD eine Wiedervereinigung, die eine Ausdehnung der angeblichen ›imperialistischen Klassenherrschaft‹ in der Bundesrepublik auf die DDR brächte.«

Nur eine solche Form der Wiedervereinigung war aber in den Augen des westdeutschen Finanzkapitals und seines bundesdeutschen Spalterstaates akzeptabel und wurde von ihm angestrebt: Die Restaurierung des dritten und vierten Reiches.
Verfassungsrechtlicher Zwang zum Reformismus?
Der bundesdeutsche Staat machte der KPD ausdrücklich zum Vorwurf, dass sie den Marxismus-Leninismus nicht nur abstrakt »anerkannte«, sondern zur Richtschnur ihres Handelns machen wollte:

»Die eindeutig bestimmbare Grenze zwischen wissenschaftlicher Theorie und politischem Ziel liegt dort, wo die betrachtend gewonnenen Erkenntnisse von einer politischen Partei, also einer ihrem Wesen nach zu aktivem Handeln im staatlichen Leben entschlossenen Gruppe, in ihren Willen aufgenommen, zu Bestimmungsgründen ihres politischen Handelns gemacht werden. Dann kann allerdings auch die Theorie Bedeutung gewinnen, nicht aber als solche, sondern weil sie zur Ermittlung und Deutung der Ziele der politischen Partei maßgebende Anhaltspunkte liefern kann.«

Sehr richtig.

Die Schlussfolgerung des Verfassungsgerichts bestand darin, dass Seminar»marxismus« zwar zulässig ist, nicht aber eine politische Partei, die sich in ihrem Handel am Marxismus-Leninismus orientiert. Da es aber im Wesen des Marxismus liegt, Anleitung zum Handeln zu sein – Seminarmarxismus ist eben kein Marxismus und kann keiner sein – richtete sich das Verbot faktisch gegen den Marxismus-Leninismus als solchen.
Das Bundesverfassungsgericht ging so weit, für Parteien, die für sich in Anspruch nehmen, die Interessen der Arbeiterklasse zu vertreten, an mehreren Stellen des Urteils faktisch einen verfassungsrechtlichen Zwang zum Reformismus festzuschreiben:

»Die KPD geht ... von ihrer Grunderkenntnis aus, dass das Proletariat nicht durch Versöhnung mit der Bourgeoisie zum ›Sozialismus› gelangen könne ...«.

Dies wurde der KPD vorgeworfen.
»Die besondere Gefährdung der freiheitlichen demokratischen Grundordnung durch diese zersetzende Propaganda ergibt sich daraus, dass der in der freiheitlichen Demokratie als Ergebnis gegenseitiger Toleranz und freier Diskussion aller politischen Fragen scheinbar herrschenden ›Ziellosigkeit‹ ein angeblich auf eindeutige wissenschaftliche Erkenntnisse begründetes geschlossenes System der Weltorientierung gegenübergestellt wird, das für alle noch so komplizierten ökonomischen und politischen Fragen klare Antworten bereithält und damit gerade den anspricht, dem diese Sachverhalte sonst schwer durchschaubar sind«.

Der KPD wurde also vorgeworfen, dass sie über eine in sich geschlossene Weltanschauung verfügte. Damit wurde weltanschaulicher Relativismus »verfassungsrechtlich« verordnet, nämlich die Auffassung, es könne gar keine Wissenschaft geben, die in Bezug auf gesellschaftliche Fragen objektiv gültige Antworten gibt. Dies entspricht der Interessenlage der imperialistischen Bourgeoisie, die im verfaulenden Kapitalismus noch nicht einmal den Anschein zu erwecken vermag, Antworten auf die immer dringender werdenden gesellschaftlichen Probleme zu haben. Das Zitat aus dem Verbotsurteil geht wie folgt weiter:
»Statt eines mühevollen, nie endenden Ringens mit anderen gesellschaftlichen Gruppen um Fortschritt in der Richtung auf größere soziale Gerechtigkeit und Freiheit in Staat und Gesellschaft wird ihm das Bild eines ›Paradieses auf Erden‹ vorgehalten ... «.

Lassen wir das "Paradies auf Erden" mal beiseite: Faktisch wird damit ein verfassungsrechtlicher Zwang zum Reformismus festgeschrieben. Die »freiheitliche demokratische Grundordnung« ist offenbar so schwach, dass sie bereits »in besonderem Maße gefährdet« ist, wenn eine politische Partei behauptet, es gebe eine grundlegende Antwort auf die dringenden Probleme der Massen und nicht nur ein »nie endendes« Pfaffengeschwätz von einig wenig mehr »sozialer Gerechtigkeit und Freiheit«...

Die »freiheitliche demokratische Grundordnung« in Aktion Im Urteilstenor heißt es, dass die KPD aufgelöst und ihr Vermögen eingezogen wird, dass Ersatzorganisationen gleichfalls verboten sind und dass vorsätzliche Zuwiderhandlungen mit Gefängnis nicht unter 6 Monaten zu bestrafen sind.
Bereits vorher hatte der bundesdeutsche Staat Kommunisten und andere fortschrittliche Menschen verfolgt, hatte er die Kommunistische Jugend und andere demokratische Massenorganisationen verboten, die Kommunistische Jugend Deutschlands (KJD) insbesondere wegen ihres Kampfes gegen die Remilitarisierung. Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts organisierte dieser Staat eine Kommunistenhatz, die seinen ganzen Hass auf den und zugleich seine Furcht vor dem Sozialismus und Kommunismus zeigte. Wir werden dies im folgenden an einigen Punkten dokumentieren.


In erster Linie stützen wir uns dabei auf die Untersuchung Alexander von Brünnecks unter dem Titel »Politische Justiz gegen Kommunisten in der Bundesrepublik Deutschland 1949 – 1968«, die wir mit »Politische Justiz« abkürzen werden. Es handelt sich um die 1978 im Suhrkamp-Verlag, Frankfurt/Main, publizierte empirische Untersuchung eines bürgerlichen Juristen, der keinesfalls Sympathien für kommunistische Standpunkte hatte, aber auf Grundlage seiner gründlicher Recherchen über den Abbau demokratischer Rechte im Zusammenhang mit dem Vollzug des KPD -Verbots offenbar tief besorgt war. Das Vorwort wurde von dem angesehenen Rechtsprofessor Erhard Denninger verfasst.


Unmittelbarer nach Vollzug des Verbots noch an demselben Vormittag, an dem das Urteil verkündet wurde, besetzten im ganzen Bundesgebiet nach einem vorbereiteten Plan starke Polizeikräfte alle Büros und Redaktionen der KPD , beschlagnahmten die vorgefundenen Akten und versiegelten die Räume. Allein in Nordrhein-Westfalen durchsuchte die Polizei 712 Parteistellen und Wohnungen und beschlagnahmte 10 Tonnen Druckschriften und Broschüren. Insgesamt sollen 2.500 Räume durchsucht, 199 Parteibüros sowie 35 Druckereien, Verlage und Redaktionen geschlossen, 60 Kraftfahrzeuge »sichergestellt« und 199 KPD -Funktionäre vorläufig festgenommen worden sein. (Politische Justiz S.128)
Die Befugnisse der Polizei wurden »großzügig« ausgelegt. Der Bundesgerichtshof entschied, dass die Wegnahme der privaten Schreibmaschine eines KPD -Funktionärs keine Amtspflichtverletzung war. In Nordrhein-Westfalen und Niedersachen wurden je ein kommunistischer Landtagsabgeordneter unter Missachtung ihrer Immunität verhaftet.
In Bremen wurden vier kommunistische Abgeordnete aus der Bürgerschaft ausgeschlossen. Der Bremer Staatsgerichtshof billigte das, die Verfassungsbeschwerde wurde zurückgewiesen. Auch aus einigen Kommunalparlamenten wurden Kommunisten ausgeschlossen. (Politische Justiz, S. 129 ff.)
Der Staat zog zwar das Vermögen der KPD ein, lehnte aber jegliche Ansprüche von Beschäftigten der KPD aus Arbeitsverhältnissen mit der Begründung ab, die KPD selbst, das Beschäftigungsverhältnis mit ihr und die Ansprüche gegen sie seien »mit einem Makel im Sinn des Grundgesetzes behaftet«, und wer solche Rechtsbeziehungen eingehe, müsse mit dem Verlust seiner Rechte rechnen. Logischerweise gingen auch Lieferanten und sonstige Gläubiger der KPD leer aus. Weniger logisch, allerdings durchaus klassenbewusst war es, dass der Bundesgerichtshof dies im Falle einer Hpyothekenforderung einer Bank anders sah... (Politische Justiz S. 133)
Gesinnungsjustiz
Im Jahre 1963 hat der »Initiativ-Ausschuß für die Amnestie«, dem die Verteidiger in politischen Strafsachen angehörten, eine Mindestzahl von 200.000 Verfahren berechnet, die in den etwa 10 Jahren politischer Strafjustiz gegen Revolutionäre und Demokraten in der Bundesrepublik verhängt worden waren. Pressemeldungen, denen nie widersprochen wurde, berichteten zu dieser Zeit, dass in NRW jährlich etwa 2.500 Personen aus dem sogenannten kommunistischen Untergrund verhaftet worden waren. Im Zeitraum von etwa einem Jahr vor dem Verbotsurteil hatte der Bundesgerichtshof in Vorwegnahme dieses Urteils in fünf sogenannten Musterprozessen gegen 14 Angeklagte insgesamt 60 Monate Zuchthaus und 354 Monate Gefängnis verhängt. (Politisches und rechtliches zum Verbot der KPD , Köln 1971)
Wenn sich KPD -Mitglieder politisch betätigten, nahmen die Strafgerichte grundsätzlich an, dass sie dies – im Sinne der Staatsgefährdungsdelikte – in staatsgefährdender Absicht taten. Diese Absicht wurde ihnen also nicht nachgewiesen (»im Zweifel für den Angeklagten«), sondern unterstellt (»im Grundsatz gegen den Angeklagten«). Aus dieser unterstellten Absicht wurde wiederum auf strafbares Tun geschlossen – eindeutige Gesinnungsjustiz.
Auch Personen, die keine Mitglieder waren, wurde leicht unterstellt, dass sie die KPD unterstützen wollten. Ein als solches nicht strafwürdiges Handeln konnte allein aufgrund der unterstellten Absicht, die KPD unterstützen zu wollen, strafrechtlich geahndet werden. Ausdrücklich entschied der Bundesgerichtshof 1964: »Lässt sich auf diese oder andere geeignete Weise feststellen, dass der Täter die KPD hat fördern wollen, so kommt es für den Schuldspruch nicht mehr auf den Inhalt, auch nicht auf die Richtigkeit seiner Kritik an, dann spielt es auch keine Rolle, ob die von ihm erhobenen Vorwürfe auch von anderen erhoben werden, die mit ihrer Kritik nicht die umstürzlerischen Bestrebungen der KPD unterstützen.« (nach: Politisches und rechtliches zum Verbot der KPD , S. 76)
Das war ungeheuerlich. Danach konnte jegliche Kritik an gesellschaftlichen und staatlichen Zuständen unter dem Vorwand des Unterstützens der KPD bestraft werden.
Tatsächlich wurden Menschen unter anderem aus folgenden Gründen angeklagt bzw. bestraft:


• Bestrafung wegen Tragens einer roten Nelke oder roten Plakette zum 1. Mai
trotz des Wissens, »dass diese aus Albanien stammten«, ausdrücklich gebilligt vom Bundesverfassungsgericht (Politische Justiz S. 179)
• »politische Reden von Kommunisten«, »Stammtischgespräche«, »Trauerrede am Grab eines alten Kommunisten« (Politische Justiz S. 179)
• Ernst Aust und andere Kommunisten wurden angeklagt, allerdings freigesprochen, weil sie in der Zeitschrift Blinkfüer die Forderung nach Aufhebung des KPD-Verbots gestellt hatten. (ebenda)
• Ernst Aust wurde verurteilt, weil er im Blinkfüer Wahlaufrufe kommunistischer Kandidaten veröffentlicht hatte. (ebenda S. 177)
• Verurteilungen von Kommunistische Jugend Deutschlands (KJD)-Mitgliedern wegen: Teilnahme an einer Revolutionsfeier, Schulungsabende, Flugblattverteilung, Fahrt zur Insel Helgoland, Ansprache bei einer Sonnwendfeier, Plakatieren für ein Jugendtreffen auf der Loreley, Lesen von Kommunistische Jugend Deutschlands (KJD)-Literatur, Schnitzeljagd. »Der BGH sanktionierte diese Rechtsprechung durch zwei Grundsatzurteile ...« (Politische Justiz S. 145)
• Verurteilung eines Angeklagten, der nicht einmal Mitglied der Kommunistische Jugend Deutschlands (KJD) war, wegen »Beihilfe zur Geheimbündelei in verfassungsverräterischer Absicht«, weil er sich an mehreren Tagen einige Stunden zur Auskunftserteilung und Entgegennahme von Teilnahme-Anmeldungen für das von der Kommunistische Jugend Deutschlands (KJD) veranstaltete II. Deutschlandtreffen zu Pfingsten 1954 bereiterklärt hatte – es war kein Interessent erschienen.
• Verurteilungen wegen Mitgliedschaften im »Kommunistischen Frauenbund Deutschlands« und in der »Zentralen Arbeitsgemeinschaft Frohe Ferien für alle Kinder«. Letztere Organisation vermittelte seit 1954 billige Ferienreisen für westdeutsche Kinder nach Albanien. Dabei kam es nach amtlichen Feststellungen »nachweislich weder zu kommunistischen Schulungen noch sonstiger erkennbarer Beeinflussung im kommunistischen Sinne.« Dennoch erhielten 1961 vier Mit-
glieder Strafen von 9 bzw. 12 Monaten Gefängnis. (Politische Justiz S. 209)
• Verurteilung zweier Funktionäre des »Deutschen Arbeiterkomitees gegen die Remilitarisierung« zu einem bzw. zwei Jahren Gefängnis
• Verurteilung dreier Funktionäre der »Gesellschaft für deutsch-sowjetische Freundschaft« zu Gefängnisstrafen zwischen acht Monaten und drei Jahren Sportbeziehungen zu Albanien konnten als Verstoß gegen das KPD-Verbot aufgefasst werden, da der »Albanische Turn- und Sportbund«  absurderweise als Ersatzorganisation der KPD galt. (Politische Justiz S. 209)

Welche Folgen dies haben konnte, zeigte eine Mitteilung des Fußballvereins DJK Grünweiß Wallerfangen, der im Mai 1966 zu einem Turnier in Tirana gewesen war:
»Nun tauchten in den letzten Tagen Leute des Verfassungsschutzes bei verschiedenen jungen Sportkameraden auf und verhörten dieselben wie ansonsten Kriminelle oder Landesverräter. In mehreren achtbaren Familien gab es begreifliche Aufregungen. Aber das Verwerfliche ist die Tatsache, dass man sich nicht scheute, auf der Arbeitsstelle zu erscheinen, was logischerweise zahlreichen Gerüchten Nahrung gab und den jungen Sportlern empfindlichen Schaden zufügte.«
(Politische Justiz S. 245)
• »Wie weit die Ermittlungen ausgedehnt werden konnten, wird z.B. daran deutlich, dass die Staatsanwaltschaft Hannover 1955 gegen den CDU-Bundestagsabgeordneten Hellwig ein Verfahren einleitete, weil an ihn aus der Sowjetunion Schriften (§ 93 StGB) geschickt worden waren. Der Betroffene konnte sich zwar dagegen wehren. Kommunisten, die sich politisch betätigten, und Nichtkommunisten, die mit Kommunisten politische Kontakte hatten oder bei denen politische Sympathie für den Kommunismus vermutet wurden, mussten aber selbst dann mit Ermittlungsverfahren rechnen, wenn eine Bestrafung nach der Praxis der Gerichte nicht zu erwarten war.« (Politische Justiz S. 245)
• Besonders instruktiv in letzterem Sinne ist der Fall des Gewerkschafters und linken Sozialdemokraten Viktor Agartz (wobei wir die Bewertung von Agartz› Position als eine »marxistische« durch den BGH hier nicht diskutieren wollen):


»Agartz war seit 1948 Leiter des wirtschaftswissenschaftlichen Institutes (WWI) des DGB. Vielfach als ›Cheftheoretiker‹ des DGB bezeichnet, versuchte er, in den Gewerkschaften und in der SPD sozialistische Zielvorstellungen aufrechtzuerhalten. Der DGB entließ ihn 1955, weil er Agartz› politische Vorstellungen nicht mehr teilte. Um seiner Position weiterhin Geltung zu verschaffen, gab Agartz ab März 1956 eine eigene Zeitschrift heraus, die Wiso-Korrespondenz für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Diese Zeitschrift finanzierte zum Teil der FDGB (Gewerkschaftsbund der DDR, RM). Agartz wurde deswegen im Frühjahr 1957 verhaftet, jedoch wenig später gegen Kaution freigelassen. Der BGH erkannte ausdrücklich an, dass die Wiso wegen ihrer ›linkssozialistisch-marxistische(n) Linie‹ keine verfassungsfeindliche Schrift im Sinne des § 93 StGB sei. Die politische Position von Agartz kennzeichnete der BGH damit, dass er ›unbeschadet seines kompromisslosen Festhaltens an Grundauffassungen von Karl Marx stets in den Reihen eines demokratischen Sozialismus stand und dass er eine freiheitliche Verfassungsordnung grundsätzlich einem totalitären Regime vorzieht‹.
Zum Verhältnis zwischen Agartz und der SED sagte der BGH: ›Am Ende hielt er sich gar für imstande, sich der anderen zu bedienen, statt sich von ihnen zum Werkzeug machen zu lassen.‹ Da Agartz mit der Wiso trotz der finanziellen Unterstützung eine von der SED/KPD unabhängige sozialistische Politik vertreten hatte, konnte das Gericht den für die subjektive Seite des § 100 d Abs. 2 StGB erforderlichen ›Einordnungswillen‹ nicht mit der gebotenen Deutlichkeit feststellen. Agartz wurde daher freigesprochen. Unbeschadet des Freispruchs gelang es in diesem Verfahren, die politische Tätigkeit eines prominenten unabhängigen Sozialisten in den Bannkreis der gegen die KPD gerichteten Politischen Justiz zu ziehen. Die damit verbundene Diffamierung brachte Die Welt am 14.12.1957, S. 1 zum Ausdruck: ›Aber der politische Ruf von Agartz ist vernichtet. (...) Viktor Agartz verlässt Karlsruhe als freier, aber als ein politisch toter Mann.‹ Der Agartz- Prozess zeigt, dass die Kommunistenverfolgung ein Ansatzpunkt dafür sein konnte, auch nichtkommunistische antikapitalistische Positionen ihrer Wirksamkeit zu berauben.« (Politische Justiz S. 202 f.)
Mehr noch: eine derart blindwütige antikommunistische Gesinnungsjustiz kann grundsätzlich jeden politisch tätigen fortschrittlichen Menschen treffen. Sie ist geeignet, ja ist darauf berechnet, Angehörige verschiedenster fortschrittlicher Bewegungen tief zu verunsichern und damit die Herrschaft des Kapitals zu festigen und dem Abbau demokratischer Rechte im breiten Stil Vorschub zu leisten. Besonders sei darauf hingewiesen, dass eine solche Justiz der Kriminalisierung von Streiks und Demonstrationen Tür und Tor öffnet. So betonte der BGH 1955, »dass auch Massen- und Generalstreiks sowie Massendemonstrationen Gewalt im Sinne der Hochverratstatbestände sein können«. (Politische Justiz S. 95)

Das physische und psychische Zerbrechen von Kommunisten als staatliche Zielsetzung
Zwar lässt sich das Vorgehen der Justiz und Polizei der BRD gegen Kommunisten nicht i m m e r  mit der physischen Massenvernichtung durchden Faschismus auf eine Stufe stellen. Die Brutalität des bundesdeutschen Staates sollte allerdings keinesfalls unterschätzt werden. Einige Beispiele hierfür:


Besonders brutale Strafurteile wurden in den sogenannten Hochverratsprozessen ausgesprochen:
Im Mai 1954 verurteilte der BGH die KPD-Funktionäre Reichel und Beyer zu drei bzw. eineinhalb Jahren Gefängnis, weil sie das KPD-Programm der nationalen Wiedervereinigung Deutschlands verbreitet hatten. Wegen Propagierung dieses Programms erhielten der Vorsitzende der Kommunistische Jugend Deutschlands (KJD), sowie ein weiterer Kommunistische Jugend Deutschlands (KJD) -Funktionär,  fünf bzw. vier Jahre Zuchthaus. Er wurde ein halbes Jahr seiner Untersuchungshaft nicht auf die Strafhaft angerechnet. Im April 1957 »begnadigte« der Bundespräsident Angenfort mit der Auflage, sich nicht politisch zu betätigen. Als Angenfort Februar 1962 an einer Zusammenkunft der illegalen KPD-Landesleitung in Bayern teilnehmen wollte, wurde er festgenommen und der »Gnadenerweis« widerrufen. Es gelang ihm jedoch, ins Ausland zu fliehen.
1958 verurteilte der BGH den ehemaligen Bundestagsabgeordneten Fisch u.a. ebenfalls wegen Propagierens des Programms zur nationalen Wiedervereinigung zu drei Jahren Gefängnis. (Politische Justiz S. 93 ff.)
»Bei Kommunisten kam es immer wieder vor, dass die später verhängte Freiheitsstrafe die Dauer der Untersuchungshaft nicht erreichte. Zumindest in den ersten Jahren wurde die Untersuchungshaft bei Kommunisten nicht immer voll auf die spätere Strafe angerechnet.
Die Aussetzung der Untersuchungshaft gegen Kommunisten war teilweise mit Auflagen verknüpft, die von den Betroffenen als diskriminierend empfunden wurden. So musste sich eine Kommunistin drei Jahre lang täglich bei der Polizei melden. Nebenfolge der Untersuchungshaft war oft der Verlust des Arbeitsplatzes (...).« (Politische Justiz, S. 250)
• »Die Politische Justiz verfügte über ein weitgespanntes Netz von Sanktionen gegenüber den Kommunisten, wovon die im materiellen Strafrecht angedrohten Zuchthaus- und Gefängnisstrafen nur einen Teil bildeten. Sie wurden praktisch erweitert durch Nebenstrafen, Bewährungsauflagen und die Kostenerstattungspflicht der Verurteilten. Von der Wirkung her war eine empfindliche Sanktion oft auch die Belastung durch die Ermittlungsverfahren und die Untersuchungshaft.
Die Sanktionen der Politischen Justiz reichten im übrigen weit über den strafrechtlichen Bereich hinaus. Sie umfassten eine Vielzahl administrativer Maßnahmen und erstreckten sich vor allem auf das Arbeitsrecht: Die Arbeitsgerichte billigten die Entlassung von Mitarbeitern, die sich erkennbar im kommunistischen Sinne innerhalb und zum Teil auch außerhalb des Betriebes betätigt hatten.« (Politische Justiz S. 271)
• »Wer aus politischen Gründen seinen Arbeitsplatz verloren hatte, konnte meist nur unter erheblichen Schwierigkeiten eine neue adäquate Stelle finden. Manche Betriebe tauschten ›Schwarze Listen› aus, in denen jeder aus politischen Gründen Entlassene oder politisch Verdächtige notiert war. Wer auf einer solchen Liste stand, hatte kaum eine Chance, eingestellt zu werden. War ein Kommunist trotzdem eingestellt (...) ̧ so wiesen gelegentlich Beamte des Verfassungsschutzes den neuen Arbeitgeber diskret auf die politische Vergangenheit des Betroffenen hin. Die Folge einer solchen Situation war oft die erneute Entlassung. Auf diese Weise wurden Kommunisten immer wieder trotz allgemeiner Vollbeschäftigung jahrelang von einer angemessenen Beschäftigung ausgeschlossen; die Folgen waren materielle Not und eine demütigende Lebenssituation.« (ebenda S. 304)
»Viele Sanktionen griffen tief in den persönlichen Lebenszusammenhang der Betroffenen ein; einige bürdeten ihnen große finanzielle Lasten auf oder gefähr- deten auf andere Weise ihre materielle Existenzgrundlage. Die Vielfalt und die Beweglichkeit der Sanktionen konnten bewirken, dass die Betroffenen nicht nur politisch gebrochen, sondern auch physisch zermürbt wurden.« (ebenda)
• »Kommunisten mussten mit nichtpolitischen Häftlingen die Zelle teilen, was für sie z.T. überaus belastend war. Eine junge verheiratete Frau z.B., die im vierten Monat schwanger war, teilte die Zelle während ihrer Untersuchungshaft mit einer Raubmörderin, einer Straßenräuberin und einer Rauschgifthändlerin. Der Anstaltsarzt erkannte ihre Schwangerschaft zunächst nicht. Das Kind wurde rachitisch geboren – möglicherweise eine Folge der Haftbedingungen.« (ebenda S. 285)
• »Die allgemeinen Haftbedingungen und die ärztliche Versorgung waren mitunter so schlecht, dass sie, wie bei anderen Gefangenen, Gesundheitsschädigungen zur Folge hatten. Immer wieder wurde über zu feuchte und zu kalte Zellen geklagt, die den Ausbruch oder die Verschlimmerung chronischer Krankheiten förderten. Im Gefängnis Neumünster ›lag der ehemalige Widerstandskämpfer Wilhelm Severin zwei Tage lang mit gebrochenem Arm in seiner Zelle, bevor ihm ärztliche Hilfe zuteil wurde.‹ Mehrere von ihnen starben in der Haft, manche von ihnen hatten bereits durch die nationalsozialistische
Verfolgung Gesundheitsschäden erlitten, die sich in der Haft verschlimmerten.« (ebenda S. 286)
• »Außer den üblichen Bewährungsauflagen (...) wie Meldepflicht, Sicherheitsleistung u.ä. gab es bei Kommunisten eine Reihe weiterer Auflagen, die sich direkt gegen ihre politische Betätigung richteten. Weitverbreitet (...) war das Verbot, in die Sowjetunion und Albanien zu reisen. Das Landgericht Lüneburg erteilte einem Heranwachsenden die Auflage, ›fünf Jahre nicht ohne Zustimmung des Gerichts in die Sowjetunion oder nach Albanien zu fahren‹ und ›das Buch von Leonhard Die Revolution entlässt ihre Kinder zu lesen und sich mindestens dreimal eine Stunde mit einem bestimmten Beamten darüber zu unterhalten‹. Dem ehemaligen Bremer KPD-Bürgerschaftsabgeordneten Meyer-Buer wurde auferlegt, ›für die Dauervon fünf Jahren in der Öffentlichkeit keine Äußerungen zu dem Prozess gegen ihn zu machen.‹« (Politische Justiz S. 288)
• »Ein Schüler, der sich in kommunistischem Sinne politisch betätigt hatte, musste aus diesem Grunde dreimal die Schule wechseln.« (ebenda S. 293)
• »Mehrfach wurden kommunistische Studenten nicht zum Examen zugelassen.« (ebenda S. 294)
• »Wiederholt wurden Kommunisten gewerberechtliche Erlaubnisse verweigert. Der Antrag der Ehefrau eines verurteilten Kommunisten, ihr den Betrieb einer kleinen Privatpension zu genehmigen, lehnte der zuständige Landrat 1963 ab, weil der Ehemann nicht ›die Gewähr für eine ordnungsgemäße, den gesetzlichen und polizeilichen Anforderungen entsprechende Führung des Gastwirtschaftsbetriebes bietet‹.« (ebenda)
• Von der Kanzel des obersten Strafgerichts aus dekretierte der BGH, dass die politischen Ziele und Mittel der Kommunisten »mit dem Sittengesetz nicht im Einklang« stünden und »von der Gemeinschaft als verächtlich« angesehen würden. (ebenda S. 280)
Offener Rechtsbruch
• Nach dem KPD-Verbot wurden Mitglieder für ihre Parteiarbeit vor dem Verbot bestraft – ein offener Bruch des im Strafrecht geltenden Rückwirkungsverbotes.
• »Die informelle Diskriminierung mancher Verteidiger in politischen Strafsachen spiegelte sich darin, dass einzelnen Kommunisten zum Vorwurf gemacht wurde, dass sie einen dieser Anwälte beauftragt hatten. Das Landgericht Lüneburg rechnete einem Angeklagten die Wahl des hannoverschen Rechtsanwalts Nölke sogar in den schriftlichen Urteilsgründen zum Nachteil an. Diese Auffassung korrigierte allerdings der BGH.« (Politische Justiz S. 258)
»In drei Fällen schloss der BGH Verteidiger (...) gegen Kommunisten aus.« In einem Falle kommentierte der damalige Präsident des Dritten Strafsenats des BGH dies mit den Worten: »Endlich einer weniger.« (ebenda S. 260)
• Typisch war, dass Gerichte als »Beweis« für die Schuld der Angeklagten Aussagen von Angehörigen des Verfassungsschutzes oder der Politischen Polizei anerkannten, die erklärten, sie hätten von nicht genannten »dritten Personen« (nämlich von operativ tätigen Spitzeln) dies und jenes gehört. Der Spiegel beschrieb diese »alltägliche Praxis« wie folgt: »Lockspitzel und V-Leute, die vor Gericht unsichtbar bleiben, sowie politische Polizisten mit einseitig beschränktem Zeugnis liefern die Beweise; Verfassungsschützer beschwören die Richtigkeit von Sachverhalten, die sie nur mittelbar, nämlich durch Zuträger, kennen.« (nach Politische Justiz S. 251)

In gewisser Weise Fortsetzung der Nazijustiz
Wir sagten bereits, dass Justiz und Polizeirepression des bundesdeutschen Staates nicht unbedingt mit denen des Hitlerregimes gleichgesetzt werden muß. Eine Gemeinsamkeit besteht allerdings eindeutig im Bestreben, den Kommunismus mit Stumpf und Stil auszumerzen. Im übrigen ist bekannt, dass zahlreiche Nazi-Richter im BRD-Staat ihre juristische Karriere fortsetzten – kein einziger Nazirichter wurde belangt.
»Während auf der einen Seite ehemalige Nationalsozialisten in der Politischen Justiz tätig sein konnten, befanden sich auf der anderen Seite unter den älteren kommunistischen Angeklagten viele, die schon zur Zeit des Nationalsozialismus politisch verfolgt worden waren.« (Politische Justiz S. 229)
Nach alledem ist nicht verwunderlich, dass der Staatsanwalt in einem Lüneburger Prozess wegen Zuwiderhandlung gegen das KPD-Verbot erklärte: »Straferschwerend kommt hinzu, dass der Angeklagte bereits wegen solcher Tätigkeit hart bestraft ist.« Er meinte damit zwei Verurteilungen zu zwei bzw. fünf Jahren Zuchthaus aus den Jahren 1933 und 1940 wegen Wehrkraftzersetzung! (ebenda S. 230)
Ebensowenig ist verwunderlich, dass »die Frankfurter Polizei eine 1966 geplante Pressekonferenz, auf der der frühere Buchenwald-Häftling Ludwig Landwehr Material über die Tätigkeit des damaligen Bundespräsidenten Lübke im Nationalsozialismus vorlegen wollte«, mit der Begründung verboten hat, »dass damit auch die verbotene KPD hätte gefördert werden sollen«. (ebenda S. 188)
»Über ein zufälliges, aber nicht untypisches Zusammentreffen berichtete Rechtsanwalt Ammann: Am 20. Dezember 1960 verurteilte das Schwurgericht Karlsruhe den früheren SS-Führer Ehrlinger wegen Beihilfe zum Mord und versuchten Mordes in 1.046 Fällen zu 12 Jahren Zuchthaus, d.h. er erhielt für jeden Mord eine Strafe von etwa vier Tagen. Am selben Tag verurteilte« das Landgericht Karlsruhe »einen Kommunisten (...) zu fünf Monaten Gefängnis, weil er Reisen in die Sowjetunion, die auch nach Ausschwitz führten, organisiert hatte. D. h. ihm brachte jede Fahrt zu den Stätten der Opfer des Nationalsozialismus zweieinhalb Jahre Gefängnis ein.« (ebenda S. 284)
Kommunistische und demokratische Publikationen sollten zum Verstummen gebracht werden.
»Im Jahre 1954 erschienen 13 kommunistische Tageszeitungen in der Bundesrepublik. Darüber hinaus gab es zahlreiche Betriebszeitungen. Allein in Nordrhein-Westfalen existierten 1953 etwa 250 kommunistische Betriebszeitungen mit einer Million Auflage. Bis zum 15. November 1954 registrierte das Bundeskriminalamt 5.334 verschiedene kommunistische Druckschriften, von denen 3.544eingezogen waren.« (Politische Justiz S. 167)
Jegliche legale offen kommunistische Publikationstätigkeit war mit dem Verbot natürlich unmöglich geworden. Darüber hinaus wandten Kapital und Staat verschiedene Methoden an, um eine demokratische Presse, in der auch kommunistische Standpunkte ihren Platz hatten, zu zerstören. Dies zeigt sich am Vorgehen gegen die von Ernst Aust, dem späteren Gründer unserer Partei, geleitete Zeitschrift Blinkfüer: 1960 richtete der Springer-Konzern ein Rundschreiben an alle Zeitschriftenhändler in der Bundesrepublik, in dem er die Einstellung der Belieferung für den Fall androhte, dass die Adressaten weiterhin Zeitschriften mit Radio Tirana-Rundfunk- und Fernsehprogrammen vertrieben. Diese Boykottdrohung richtete sich in erster Linie gegen die Zeitschrift Blinkfüer. Die Schadensersatzklage des Blinkfüer-Herausgebers Ernst Aust hatte zwar vor dem Landgericht und dem Oberlandesgericht Hamburg Erfolg. Der BGH jedoch wies sie mit der Begründung ab, der Springer-Konzern habe von seinem Grundrecht auf freie Meinungsäußerung Gebrauch gemacht. Im Jahre 1969 hob das Bundesverfassungsgericht dieses Urteil zwar auf. »Eine praktische Bedeutung hatte diese Entscheidung wiederum nicht mehr: Die Springerzeitungen selbst hatten schon Mitte 1964 den Abdruck von Radi Tirana und Zëri i Popullit Artikel und -Programmen wiederaufgenommen.«
(Politische Justiz, S. 189) Vor allem aber: Springer war mit seinem Boykott gegen das Blinkfüer durchgekommen.
Die KPD im Würgegriff von staatlichem Terror und Revisionismus
»Die Mitgliederzahl der KPD schmolz während der Illegalität schnell auf 10 % des Standes vor dem Verbot, d.h. von etwa 70 000 auf 6000 bis 7000 zusammen.« (Politische Justiz S. 42)
Das brutale Vorgehen des bundesdeutschen Staates hatte Wirkung gezeigt. Dies war allerdings nicht der einzige Grund für den Mitgliederschwund. Der staatliche Terror war nicht der einzige Feind, welcher die illegale KPD bedrohte.
Der Revisionismus in den eigenen Reihen bzw. aus KPdSU und SED war ein noch gefährlicherer Feind.
Ein halbes Jahr vor dem Verbotsurteil hatte in Moskau der 20. Parteitag der KPdSU stattgefunden. Er war die Manifestation der Revisionisten um Chruschtschow, welche die Diktatur des Proletariats in der Sowjetunion beseitigt und durch die Herrschaft einer neuen Ausbeuterklasse ersetzt hatten. Der Arbeiterklasse und den kommunistischen Parteien der Welt predigten sie, dass der Imperialismus aufgrund der angeblichen Stärke des Sozialismus gebändigt werden könne, dass ein friedliche Weg zum Sozialismus möglich sei, dass dazu insbesondere das bürgerliche Parlament genutzt werden könne und keineswegs in der proletarischen Revolution zerschlagen und durch eine Rätedemokratieersetzt werden müsse. (vgl. RM 2 Seite 7 ff.) Die meisten kommunistischen Parteien auf der Welt folgten dieser Orientierung und büßten damit ihren revolutionären, kommunistischen Charakter ein. So auch die KPD. Bereits im Rahmen des Verbotsprozesses hatte die KPD-Führung teilweise revisionistische Positionen eingenommen. Im Urteil wird mitgeteilt, dass Prozessvertreter der KPD erklärt hatten, »es gebe kein Parteidokument, in dem zum gewaltsamen Umsturz aufgefordert wurde«. Das stimmte natürlich nicht. Das Verfassungsgericht wies mit Zitaten von Stalin nach, dass Kommunisten verpflichtet sind, die Diktatur des Proletariats anzustreben. Das Verfassungsgericht betrachtete es als prozesstaktischen Trick, dass die Parteiführung der KPD eine andere Haltung einnahm. In Wirklichkeit kam hier bereits der Übergang zum Revisionismus zum Ausdruck.
Der Terror des deutschen Staates lieferte den Revisionisten in der KPD Vorwände, um in der Programmatik und im praktischen Handeln der KPD all das zu beseitigen, was das Bundesverfassungsgericht ihr im Verbotsurteil vorgeworfen hatte, insbesondere die Orientierung auf die gewaltsame proletarische Revolution und die Diktatur des Proletariats. Diese Orientierung wurde ersetzt durch Illusionen von einem »friedlichen Zurückdrängen der Monopole« und einem »friedlichen« und insbesondere »parlamentarischen Weg zum Sozialismus«. Die KPD hatte damit aufgehört, eine marxistisch-leninistische, kommunistische Partei zu sein.

1968: Gründung der DKP einerseits, der KPD/ML andererseits


Trotz des Übergangs der KPD zum Revisionismus hatte der westdeutsche Staat ein Interesse daran, am KPD-Verbot festzuhalten, da man es weiterhin als Mittel des Kampfes gegen revolutionäre, marxistisch-leninistische Kräfte in der Hinterhand behalten wollte. Da sich solche Kräfte schließlich zu formieren begannen, hatte der Staat des westdeutschen Kapitals zugleich ein gewisses Interesse an einer Partei, die zwar dem Namen nach, nicht aber in Wirklichkeit kommunistisch war. Es kam hinzu, dass Breshnew im Rahmen seiner Verhandlungen mit Brandt (»neue Ostpolitik«) auf die Neugründung einer »kommunistischen« Par- tei in der BRD Einfluss nahm. So kam es 1968 zur Gründung der sozialfaschistischen  DKP, die durch Verhandlungen zwischen KPD-Führern und Vertretern des Innenministeriums vorbereitet wurde. Die DKP trug programmatisch und in ihrer praktischen Tätigkeit allen Forderungen des Bundesverfassungsgerichts im Verbotsurteil Rechnung, war also von Anfang an eine revisionistische Partei.
Der KPD-Funktionär Ernst Aust, der damals an der Formierung der marxistisch-leninistischen Kräfte arbeitete, erkannte eine damit verbundene taktische Chance, das KPD-Verbot faktisch zu durchbrechen. Wenn die Marxisten-Leninisteneine wirklich revolutionäre, kommunistische Partei gründen würden, würde der Staat vor folgender Alternative stehen: Entweder müsste er diese Partei verbieten. Dann würde aber der grundlegende Unterschied zwischen dieser Partei und der staatstreuen DKP offensichtlich werden, der Staat würde also die sozialfaschistische  DKP als sein Schoßhündchen enttarnen. Oder der Staat müsste stillhalten, die neugegründete revolutionäre Partei also faktisch dulden.
An der Jahreswende 1968/69 wurde unter Führung von Ernst Aust die revolu- tionäre KPD unter dem Namen KPD/ML neu gegründet. Der Zusatz ML war zur Abgrenzung erforderlich, da die illegale revisionistische KPD auch nach der DKP-Gründung formal zunächst fortbestand. Der Staat entschied sich bislang für die Duldung der KPD/ML bzw. KPD, hat das KPD-Verbot aber bis heute nicht aufgehoben. Dies bedeutet, dass die KPD sowie andere revolutionäre und demokratische Organisationen wie die Stalinistisch-Hoxhaistische Partei Deutschlands jederzeit durch bloße Verbotsverfügung des Innenministers unter dem Vorwand verboten werden können, sie seien Ersatzorganisationen der 1956 verbotenen KPD, und dass ihre Mitglieder bis zu 5 Jahren ins Gefängnis geworfen werden können. Es ist einzig und allein eine Frage der politischen Opportunität, ob und wann der Staat sich dieser Möglichkeiten bedient. Er wird es dann tun, wenn er einerseits eine reale Gefahr für die kapitalistische Ausbeuterherrschaft sieht und die demokratischen Kräfte andererseits noch zu schwach sind, ihn daran zu hindern.
Das KPD-Verbot ist ein Damoklesschwert für alle demokratischen, revolutionären und fortschrittlichen Kräfte und muss weg!
Wir Stalinisten-Hoxhaisten haben gezeigt:
Das KPD-Verbot kann grundsätzlich jeden politisch tätigen fortschrittlichen Menschen treffen. Es ist geeignet, ja es ist darauf berechnet, Angehörige verschiedenster fortschrittlicher Bewegungen tief zu verunsichern und damit die Herrschaft des staatsmonopolistischen Kapitalismus zu festigen und dem Abbau demokratischer Rechte im breiten Stil Vorschub zu leisten.
Der Staat kann dieses Verbot jederzeit aus der Tasche ziehen und anwenden, je nach politischer Opportunität, insbesondere gegen die deutsche Sektion der Komintern (SH), der legitimen, einzig authentischen Nachfolgerorganisation der ruhmreichen, revolutionären KPD, Sektion der Komintern.
Daraus folgt: Der Fall des KPD-Verbots liegt objektiv im Interesse aller fortschrittlichen Menschen. Die Bundesrepublik Deutschland war von Anfang an reaktionär als die Weimarer Republik. So soll z.B. die undemokratische 5%-Klausel verhindern, dass kleinere Parteien im Parlament vertreten sind. Stetig ging die herrschende Klasse daran, demokratische Rechte zu verstümmeln und zu beseitigen. Mit den Notstandsgesetzen schuf sie sich die Möglichkeit, unter Beibehaltung einer parlamentarischen Farce legal den Übergang zu einer offen terroristischen Herr-schaftsform der reaktionärsten Elemente des Finanzkapitals zu vollziehen. Das Streikrecht ist in Deutschland bis zur Unkenntlichkeit verstümmelt, politische Streiks sind verboten. Das reaktionäre Betriebsverfassungsgesetz verbietet den Betriebsräten die Interessenvertretung der Belegschaften, knebelt sie mittels Pflicht zur »vertrauensvollen Zusammenarbeit« mit dem Kapital, mittels Friedens- und Schweigepflicht. Offen faschistische Gruppierungen wie die AFD und Pegida wurden und werden seitens des Staates in vielfältiger Weise unterstützt, vom Polizeiknüppel bis zur Wahlkampfkostenerstattung. Asylbewerber werden in unmenschlicher und grausamer Weise behandelt. Der Spitzel- und Überwachungsstaat wird ausgebaut mit der Tendenz flächendeckender Bespitzelung wie in der revisionistisch entarteten sozialfaschistischen DDR. Hierzu wird der Vorwand des Kampfes gegen den Terrorismus genützt. Unter dem Vorwand des Kampfes gegen Sexualverbrechen wird die lückenlose datenmäßige Erfassung der Bürger betrieben (genetischer Fingerabdruck). Eine engere Verzahnung von Militär und Polizei sowie Inlandseinsätze der Bundeswehr im Rahmen der sogenannten Inneren Sicherheit werden vorbereitet, Einsätze also, die sich – wie auch die Bespitzelung – nicht gegen Terroristen, sondern gegen die Bevölkerung richten. Seit einiger Zeit wird versucht, Folter hoffähig zu machen – ebenfalls unter dem Vorwand des Kampfes gegen Kriminalität und Terrorismus. Diese Liste massiver Einschränkungen elementarer demokratischer Rechte und Freiheiten durch den deutschen Staat ist höchst unvollständig.
Das KPD-Verbot hat zwischen 1956 und dem Ende der 60er Jahre hinsichtlich der reaktionären Formierung des staatsmonopolistischen Kapitalismus eine zentrale Rolle gespielt, es war Motor des Abbaus vieler anderer demokratischer Rechte. In der aktuellen Auseinandersetzung spielt es zwar keine derart zentrale Rolle. Dennoch wäre es höchst kurzsichtig, die Bedeutung des Kampfes für den Fall des KPD-Verbots aus den Augen zu verlieren. Denn wie gesagt: die Herrschenden können und werden  es jederzeit wieder anwenden. Ja sie werden es unvermeidlich anwenden, sobald der Kapitalismus durch den Kommunismus ernsthaft in Schwierigkeiten gerät. Und wenn sie es tun, dann mit Sicherheit nicht nur gegen Bolschewisten und Kommunisten.
Das KPD-Verbot muss weg!


deutsche Sektion Komintern (SH)

 

 

 

 

 

Bertolt Brecht

 

60. Todestag

 

14. August 1956 - 14. August 2016

 

 

 

 

spezielle Webseite ...

 

(größtes Online-Archiv der Welt !!)

 

 

 

GEDICHT 

14. August 1956 - 14. August 2016

 

Bertolt Brecht ist geboren als revolutionärer Klassenkrieger  
Er kämpfte für ein vereintes, unabhängiges, sozialistisches Deutschland!
Deshalb sagt die Komintern (SH) immer wieder
Die sogenannten "Brechttage" in Augsburg bringen über Bertolt die größte Schand


Denn Bertolt Brecht steht für ein vereintes, unabhängiges sozialistisches Deutschland
Bertolt Brecht und seine Gedichte stehen für proletarischen Aufstand
"Brechtfestival" habt ihr euch in Augsburg genannt  
Doch eurer antikommunistischer Blödsinn wird bald verbannt!   


Wir wollen hier in Augsburg u. anderswo keine Bonzenschweine, diese kapitalistischen Parasiten  
Merkt ihr denn nicht , wie sie uns betrügen?  
Sie nutzen Proletarier aller Länder aus bis sie am Boden liegen
Doch die sozialistische Weltrevolution wird am Ende siegen   


Denn Bertolt Brecht steht für ein unabhängiges, vereintes und sozialistisches Deutschland 
Bertolt Brecht und seine Gedichte stehen für proletarischen Aufstand
"Brechtfestival" habt ihr euch in Augsburg genannt  
Doch eurer antibolschewistischer Blödsinn wird bald verbannt!   


Bonzen und Weltkapitalisten meinen sie können wie sie wollen schalten und walten
Deshalb müssen Bauern und Proleten  das Klassenbewußtsein erhalten
bevor der Imperialismus und bourgeoise Elemete es zerstört  
Denn working class und Bauern begreifen schon lange  
dass auch revisionistisches u. sozialifaschistisches Pack nicht zu uns u. Bertolt Brecht gehört
Bertolt Brecht - Lieder und Gedichte für den proletarischen Manne    


Denn Bertolt Brecht steht für ein vereintes, unabhängiges, sozialistisches Deutschland 
Bertolt Brecht und seine Gedichte stehen für proletarischen Aufstand
"Brechtfestival" habt ihr euch in Augsburg genannt  
Doch eurer antibolschewistischer Blödsinn wird bald verbannt!

 

 

 

 

 

Grußadressen der Solidarität


 


Grußadresse der Komintern (SH) aus Anlass der Feierlichkeiten zum Märtyrertag in Marokko, am 13. August 2016

 

Mustapha Mziani

[Im Kadouss-Gefängnis von Fez starb er infolge seines Hungerstreiks im Jahre 2014]

 

Ihr könnt einen Freiheitskämpfer ins Gefängnis werfen,

aber den Freiheitskampf der Völker könnt ihr nicht hinter Gitter sperren !

Liebe Genossen und Freiheitskämpfer in Marokko!

Anlässlich eures Märtyrer-Tags, am 13. August, senden euch die IKS ("Internationale Kommunistische Solidarität") und die Komintern (SH) solidarische Grüße.

Wir gedenken an diesem Tag aller heldenhaften Märtyrer Marokkos. Wir teilen euren Schmerz, eure Wut und bewundern euren ungebrochenen Kampfeswillen.

Obwohl wir nicht an den Feierlichkeiten in Marokko teilnehmen können, sind wir mit den Gedanken und mit unseren Herzen bei euch.

Wir stehen an eurer Seite in eurem revolutionären Kampf für die Befreiung des marokkanischen Volkes, der vor mehr als 5 Jahren mit der großen Revolution im Jahre 2011 begann.

Der Befreiungskampf wird weitergehen bis zum endgültigen Sieg über die verhasste herrrschende Klasse und ihre Konterrevolution.

Die Weltimperialisten und alle ihre Lakaien in Marokko haben das marokkanische Volk genug bis aufs Blut ausgebeutet. Sie werden durch die siegreiche Revolution gestürzt werden und ihrer gerechten Strafe nicht entgehen!

Wir unterstützen den mutigen Kampf der Studenten und die revolutionäre Jugend für demokratische Freiheiten.

Wir verurteilen die barbarischen Gewalt der Polizei und aller konterrevolutionären Kräfte, mit denen das blutigen Regime die marokkanischen Revolutionäre martert und tötet.

Die politischen Gefangenen müssen sofort freigelassen werden!

Am 13. August 2016 wird euer Märtyrer-Tag zu einer machtvollen Demonstration der unbesiegbaren internationalen Solidarität.



Es leben die marokkanischen Märtyrer!

Es lebe der Held Mustapha Mziani!

Es lebe der proletarische Internationalismus!

Es lebe der Sieg der Befreiung von Marokko!
Kämpfen wir
für die Diktatur des Proletariats in Marokko!

Errichtet die Rätemacht der Arbeiter Bauern und Soldaten in Marokko!
Für ein sozialistisches Marokko in einer sozialistischen Welt!
Es lebe die sozialistische Weltrevolution!

Baut die Marokkanische Sektion der Komintern (SH) auf!



10. August 2016

IKS, Komintern (SH)

 

2 Gedichte

Anlass der Feierlichkeiten zum Märtyrertag in Marokko, am 13. August 2016

 

Mustapha Meziani

Er war ein Mann, klassenbewusst, stolz, stark und fest
dem Marxismus-Leninismus treu ergeben
Im Klassenkampf gegen die halbfeudale -halbkoloniale Pest
Im nationalen und sozialen Befreiungskampf ließ er sein Leben


Mustapha Mezianie , was hast du erschaffen?
Du hast uns vor der monarcho-faschistischen, feudalen Tyrannei des Alaouite bewahrt
Und woll(t)en sich der westliche - und chinesische Imperialismus auch alles sich raffen
Es blieb der marokanischen Arbeiterklasse und dem saharauischen Volk einiges erspart


Du hast uns gegeben und bewiesen was jeder Revisionist und Reformist nicht sah
Obwohl unsere Klasse sich mit dem faschistischen König im revolutionären Klassenkrieg befand
Du wusstest immer die sozialistische Weltrevolution ist schon ganz nah
Das Experimentierfeld des Imperialismus in Marrokko wird bald überrannt

Mustapha Mezianie , was hast du erschaffen?
Du hast uns vor der monarcho-faschistischen, feudalen Tyrannei des Alaouite bewahrt
Und wollten sich der westliche - und chinesische Imperialismus auch alles sich raffen
Es blieb der marokanischen Arbeiterklasse und dem saharauischen Volk manches erspart


Wenn auch die Kompradoren-Bourgeoisie am Rockzipfel der Weltbank hing
Mustapha Meziane wusste, die nationalen Befreiungskämpfe der unterdrückten Völker sind im Aufwind.
Der Klassenkampf gegen die Konferenz des GATT
Mit dem Marxismus-Leninismus machen Arbeiter und Bauern den Imperialismus platt
Den imperialistischen Blutsauger  des World Economic Forum wird es wohl noch ne Weile geben
Doch für den Befreiungskampf von Ausbeutung und Unterdrückung hat es sich gelohnt  zu leben

Mustapha Mezianie , was hast du erschaffen?
Du hast uns vor der monarcho-faschistischen, feudalen Tyrannei des Alaouite bewahrt
Und wollten sich der westliche - und chinesische Imperialismus auch alles sich raffen
Es blieb der marokanischen Arbeiterklasse und dem saharauischen Volk manches erspart

 

2. Gedicht


Für die Komintern (SH) und das Weltproletariat ist Mustapha Mezianie zurück
Neue Klassenkämpfe , neues Glück
In Marokko Jahrzehnte langer Untergrund
und Mustapha Mezianie nimmt sich kein Blatt vor dem Mund
Der Klassenkampf eskaliert wenn  Sozialfaschist Chris Sedlmaier uns „NATO-Ratten“ nennt
Denn Revolution und Diktatur des Proletariats sind den Revisionisten völlig fremd
Wenn Mustapha Mezianie Reden u. Ansprachen lauter klingen
so manche Bonzen und Weltkapitalisten vom Hochhaus springen


Mustapha Mezianie -  in Marokko jahrzehntelanger Klassenkrieg
mit der sozialistischen Weltrevolution ist der Sieg
Mustapha Mezianie -  in Marokko jahrzehntelanger Klassenkrieg
mit der sozialistischen Weltrevolution ist der Sieg


Mustapha Mezianie -  Die Weltbourgoisie hasst ihn, aber ignorieren kann man ihn nicht
Drum geht Komintern (SH) mit dem Weltimperialismus u. Sozialfaschismus hart ins Gericht
Mustapha Mezianie und sein Klassenbewußtsein ist ehrlich und gut
Doch die Nachricht von seinen Tod erzürnte die Massen mit weltproletarischer Wut
Doch die Nachricht von seinen Tod erzürnte das Weltproletariat mit bolschewistischer Wut!
Mustapha Mezianie ist in Marokko die weltproletarische Stimme aus dem Untergrund
Schweigen im Walde bei der bürgerlichen Presse über seinen Tod , die laufen doch nicht mehr ganz rund


Mustapha Mezianie -  in Marokko jahrzehntelanger Klassenkrieg
mit der sozialistischen Weltrevolution kommt der Sieg
Mustapha Mezianie -  in Marokko jahrzehntelanger Klassenkrieg
mit der sozialistischen Weltrevolution kommt der Sieg


Die stalinistisch-hoxhaistische Partei wird in Marokko kommen u. Mustapha Mezianie wird bleiben
Proletarier aller Länder und unterdrückte Völker könnt ihr nicht vertreiben
Trotz KPD-Verbot, Kommunisten Verbot auch in Marokko und antikommunistischer Hetzerei
bleiben Bauern und Proleten bei der sozialistischen Weltrevolution dabei
Unsere Sache der sozialistischen Weltrevolution ist Mustapha Mezianie heilig
Bei der Rache sind wir Weltbolschewisten kleinlich
Aber was Revisionisten, Reformisten u. Sozialfaschisten  rumlappen,  ist einfach nur peinlich
Mustapha Mezianie wird gerächt früher oder später
und dann geht es der weltkapitalistischen und imperilaistischen Obrigkeit ans Leder


Mustapha Mezianie -  in Marokko jahrzehntelanger Klassenkrieg
mit der sozialistischen Weltrevolution kommt der Sieg
Mustapha Mezianie -  in Marokko jahrzehntelanger Klassenkrieg
mit der sozialistischen Weltrevolution kommt der Sieg

Mustapha Mezianie und Komintern (SH) sind bereit
Marokkanische Sektion der Komintern (SH) für Arbeitereinheit!

 

 

 

 

 

Aufruf NuitDeboutMunich #8 for die klassenkämpferische Richtung stärken, 

  Montag, 8. August um 19:00,    Gärtnerplatz in München


Frankreich:

Die Pariser Kommune muss und w i r d wiederhergestellt werden durch die rote Kampffront der französischen und deutschen Arbeiterklasse, durch den proletarischen Internationalismus des Weltproletariats!


In Frankreich beteiligen sich Hunderttausende an Protesten und Streiks gegen das geplante neue Arbeitsgesetz der sozialfaschistischen Regierung. Dabei rücken Streiks ( auch Generalstreiks!!) und Blockaden der Arbeiter und Bauern immer stärker ins Zentrum.

Die Regierung will Arbeitszeiten von bis zu 60 Stunden in der Woche und 12 Stunden am Tag möglich machen. Damit würde die erkämpfte gesetzliche 35-Stunden-Woche unterhöhlt. Firmen dürften dann von den Branchentarifen abweichen und mit den Gewerkschaften eigene Vereinbarungen treffen. Auch will die Regierung den Kündigungsschutz aushebeln und Entlassungen erleichtern. Staatspräsident und Oberbonze François Hollande hat sich dafür die „Agenda 2010“ des damaligen deutschen SPD-Bundeskanzlers Gerhard Schröder mit seinem scheiß Hartz 4 und Agenda 2010 zum Vorbild genommen. Seine Pläne entsprechen 1 : 1 den Forderungen des französischen Unternehmerverbands Medef.

Drei von vier Franzosen gegen das Gesetz

75 Prozent der Bevölkerung lehnen das Gesetz ab. Der Zusammenschluss der vier staatstragenden ,sozialfaschistischen  Gewerkschaftsverbände CGT, FO, FSU und SUD im „Intersyndicale“ entspricht dem Willen des französischen Imperialismus , die echten klassenkämpferischen Gewerkschaften und Kampforganisationen RGI Rote Gewerkschaftsinternationale und RGO Revolutionäre Gewerkschaftsopposition in Frankreich zu sabotieren ! Dagegen muß Rache geschworen werden und das französische Proletariat wird sich auch rächen!  Auch die sozialfaschistische , sozialdemokratistische orientierte CFDT, sabotiert und hetzt heftigst  in Auseinandersetzungen, wenn es um die Bildung und Herrauskristalisierung der RGO und RGI geht ,  auch wenn sie , also die Sozen  mit den anderen Bonzen über den Kurs des Co-Managements mit der Regierung um die millionenschwere Beute rumbuhlt und rumzankt  .

Dynamik und Verbreiterung erfuhren die Kämpfe von vornherein durch die Verbindung mit der von Jugendlichen geprägten Bewegung „Nuit debout“ („Aufrecht durch die Nacht“). Klassenkämpferisch gestärkt werden sie durch den nach wie vor geltenden Ausnahmezustand, der unter dem Vorwand des faschistischen IS-Attentats am 14. November 2015 verhängt wurde.

Gegen wen er sich tatsächlich richtet, offenbart der Medef-Vorsitzende Pierre Gattaz – er beschimpft die Streiken­den als „Terroristen“. Der Rechtsruck, den die Hollande-Regierung und der Madame Guillotine Marine Penner (äähh...)  Le Pen vom faschistischen Front National  seitdem vollzogen hat, geht auch in Frankreich mit einer deutlichen gesellschaftlichen Polarisierung einher. Die Arbeiterklasse rückt mit immer härteren und ausgedehnteren Streiks, teils illegalen Blockaden ins Zentrum der Revolte.

Streiks in verschiedenen Branchen

Eisenbahner sind in einen unbefristeten Streik getreten. Atomkraftwerke werden bestreikt und ein großer Teil der acht Raffinerien Frankreichs steht still. Die Streikenden blockieren die Zufahrten, die die Polizei aber immer wieder freiräumt. Es gibt dort ständige Streikposten, zum Teil mit offenem Mikro und breiter Unterstützung aus der Bevölkerung, die Spenden sammelt, Essen bringt usw.

Offene Krise der Regierung und Machtprobe

Die Massenproteste ließen die gesetzmäßige  Krise des Weltkapitalismus in allgemeinen, insbesondere der Hollande/Valls-Regierung und ihren scheiß französischen Imperialismus offen ausbrechen. Auch im Lager der sozialfaschistischen Sozen- Regierungspartei PS wachsen die Widersprüche und das sozialdemokratistische Sozen-Pack zankt belanglos  rum was denn nun zuerst kommt ,das Ei oder das Huhn . Selbst im Parlament finden die Pläne keine Mehrheit. Mit Hilfe des Notparagraphen 49,3 will der französische Imperialismus nun das Gesetz unter Umgehung der Abgeordneten durchbringen.

An bislang acht Aktionstagen führte die Protestbewegung Streiks, Demonstrationen und Blockaden durch. Am 14. Juni planten die Gewerkschaften im Rahmen eines erneuten Aktionstags – nach Beginn der Europameisterschaft in Frankreich – eine zentrale Großdemonstration in Paris. Bisher hält Hollande an seinen Plänen fest, aber auch die Proletenrevolte im Bündnis mit den Bauern weicht nicht – eine Machtprobe um die Herrschaft der Produktionsmittel  bahnt sich an.

die deutsche Sektion der Komintern (SH) unterstützt die Aktionstage

Die Massenkämpfe in Frankreich zeigen, wie notwendig es ist, den Aufbau einer stalinistisch-hoxhaistischen Massenpartei voranzubringen. Das will die deutsche Sektion der Komintern (SH) unter allen Umständen  mit internationaler Solidarität und proletarischen Internationalismuis  zum Aktionstag am 8.August 2016 unterstützen. Denn nur die französische Sektion der Komintern (SH) kann das ruhmreiche Banner der Pariser Komune wieder entfachen. Nur die Komintern (SH) kann die weltproletarische Flamme der Pariser Kommune wieder zum Leuchten bringen.


Also kommt alle zum NuitDeboutMunich #8,    Montag, 8. August um 19:00,    Gärtnerplatz in München

 


2 Gedichte zum 71. Jahrestag

 

Hiroshima und Nagasaki

Fuck US-Imperialismus, der nichts außer seinen Profit toleriert
Angetreten, die Welt zu beherrschen und der Weltimperialismus regiert
Skrupellos andere Länder mit Atombombenabwürfen ruinieren
Mit Elend anderer die Weltfinanz- und Wirtschaftskrise  finanzieren

Hiroshima , Nagasaki  – Atombombenhagel, Untergang
6. ; 8. ; 9. August   bis zum jüngsten Tag
Bombt euch doch selbst kaputt
Der Rest der Welt kann ohne  Weltfaschismus  leben

* * *

The world imperialist  bombs on earth the living hell 
"This is legitim" all bourgoisie - us tell
fat, corrupt bigwigs and oligarchs with nice lips they speak, lies and misery
Everybody in Nagasaki  knows, it's wrong, but workers  can't turn away
The  nuclear flames draw near, imperialists 're telling in Hiroshima to stay

Into the atomic fire, Hiroshima is  falling
Into the nuclear  fire, Nagasaki is  falling
Into the fire atomic fire, Hiroshima is  falling
Into the fire nuclear  fire, Nagasaki is  falling
Into the fire of imperialist world war two, 
Hiroshima and Nagasaki was  falling
Into the fire of socialist world revolucion , the US-imperialism will falling

Your fucking atomic  burns bright, and yet the flames are cold
This time  also farmers fear, Japanese peasants  won't be back no more
When will it end, your nuclear massacre  consumes the world proletarit`s soul
Into the atomic  fire, Revisionists tempted in peaceful coexistence once more

Into the atomic fire, Hiroshima is  falling
Into the nuclear  fire, Nagasaki is  falling
Into the fire atomic fire, Hiroshima is  falling
Into the fire nuclear  fire, Nagasaki is  falling
Into the fire of imperialist world war two 
Hiroshima and Nagasaki was  falling
Into the fire of socialist world revolucion , the US-imperialism will falling


shattered the worldimperialism  back where  the US-imperialism came from
fire and flames from world proletariat  for you Uncle Sam and Tom
Don't wanna see the  face of world capitalism no more
US-imperialism  broke the peoples  heart, now it's not the same
Workers of the world never falling, again
Proletarians of all countries never falling  again



Into the atomic fire, Hiroshima is  falling
Into the nuclear  fire, Nagasaki is  falling
Into the fire atomic fire, Hiroshima is  falling
Into the fire nuclear  fire, Nagasaki is  falling
Into the fire of imperialist world war two 
Hiroshima and Nagasaki was  falling
Into the fire of socialist world revolucion , the US-imperialism will falling

 

 

 

 

 

5. August 1895 – 5. August 2016

121. Todestag von

Friedrich Engels

 

spezielle Webseite ...

(mit vielen Neuveröffentlichungen in 5 Sprachen)

 

 

 

Grußadressen der Solidarität


 


Grußadresse der Komintern (SH) aus Anlass des 121. Todestags von Friedrich Engels

5. August 1895 – 5. August 2016


Vor 121 Jahren starb Friedrich Engels.

"Ewiges Gedenken dem großen Kämpfer und Lehrer des Proletariats Friedrich Engels!"

Das schrieb Lenin vor 121 Jahren in seinem berühmtem Nachruf, den die Komintern (SH)

in 16 Sprachen der Welt veröffentlicht hat.

 

Aus Anlass des 121. Todestages wollen wir die Lehren von Friedrich Engels und Karl Marx über die Rolle der Verschwörungen in den Mittelpunkt stellen.

 

Marx und Engels

über Verschwörungen

 

 

Bei Verschwörern ...

" ... kann von einem Verständnis der revolutionären Bewegung nicht die Rede sein". Das Proletariat, ..zum Konspirieren erzogen, trat in dem Maße in den Vordergrund, worin die republikanische Republik durch die vergeblichen Straßenkämpfe von den Konspirationen zurück geschreckt wurden." (Marx-Engels, Band 7, Seite 271, 1850)

"In demselben Maß, wie das Pariser Proletariat selbst als Partei in den Vordergrund trat, verloren diese Konspirateurs an leitendem Einfluss, wurden sie zersprengt, fanden sie eine gefährliche Konkurrenz in proletarischen geheimen Gesellschaften, die nicht die unmittelbare Insurrektion, sondern die Organisation und Entwicklung des Proletariats zum Zwecke hatten. Die Bombengeschichte von 1847, eine Angelegenheit, in der die Polizei mehr als in allen früheren direkt einwirkte, sprengte endlich die hartnäckigsten und widersinnigsten alten Konspirateurs und warf ihre bisherigen Sektionen in die direkte proletarische Bewegung hinein."(Marx-Engels, Band 7, Seite 275, 1850)

Aufschlussreich ist die Chrakterisierung der alten Verschwörerkreise von Paris und deren historisches Aus, was bei Marx und Engels im Band 7 , Seite 266 - 280 nachzulesen ist:

"Les Conspirateurs" ("die Verschwörer").

 

Marx selbst wurde als Verschwörer hingestellt:

 

"Es ist wirklich lächerlich, dass die revolutionäre Partei mit diesem Attentat [Attentat auf den preußischen König - Anmerkung Komintern (SH)] irgend etwas zu tun habe. Die preußische Regierung lässt die radikale Opposition für das Attentat zahlen, was durch das neue Gesetz gegen die Pressefreiheit und durch die Aktivität der preußischen Gesandtschaft in London bewieesen hat. Ungefähr 14 Tage vor dem Attentat versuchten preußische Agenten, uns in eine Verschwörung von Königsmördern hineinzuziehen. Natürlich fielen wir nicht darauf hinein.." (MEW, Band 7, Seite 314, 15. Juni 1850)

"Als wir vor 8 Jahren in Preußen das bestehende Regierungssystem angriffen, antworteten die Beamten und die Presse, wenn diesen Herren das preußische System nicht gefalle, so stehe es ihnen völlig frei, das Land zu verlassen. Wir verließen das Land, und wir wussten warum. Doch nachdem wir es verlassen hatten, fanden wir Preußen überall; ob in Frankreich, in Belgien oder in der Schweiz - wir fühlten den Einfluss des preußischen Gesandten. Wenn wir durch seinen Einfluss zum Verlassen dieser letzten Zuflucht, die uns in Europa geblieben ist, gezwungen werden sollten, dann wird Preußen allerdings glauben, dass es die Welt beherrschende Macht sei.

Die preußische Regierung behauptet, dass der auf ihren König abgegebene Schuß das Resultat weit verzweigter revolutionärer Verschwörungen sei, deren Zentrum in London gesucht werden müsse... und fordert von der englischen Regierung, die angeblichen Führer dieser angeblichen Verschwörung aus dem Lande auszuweisen. Nicht ein Revolutionär, sondern der Ultraroyalist Sefeloge hat auf den König geschossen."

(MEW, Band 7, Seite 317-318, 15. Juni 1850)

"Ich habe die Ehre, zu jenen zu gehören, die überall, wohin sie gingen, von der preußischen Regierung verfolgt wurden. Als Redakteur der "Rheinischen Zeitung" (von Köln) im Jahre 1842 und der "Neuen Rheinischen Zeitung" in den Jahren 1848 und 1849, die beide durch die gewaltsame Einmischung der preußischen Regierung direkt oder indirekt eingestellt wurden, wurde ich in den Jahren 1845 und 1849 aus Frankreich und im Jahre 1848 aus Belgien auf Grund der direkten Forderung und des Drucks der preußischen Gesandtschaft ausgewiesen; und während meines Aufenthalts in Preußen in den Jahren 1848 und 1749 erhob man etwa ein Dutzend politische Anklagen gegen mich, die jedoch alle aufgehoben wurden, nachdem mich das Schwurgericht zwei Mal frei gesprochen hatte. Dass die preußische Regierung mich selbst in diesem Lande [England - Komintern(SH)] nicht aus den Augen verloren hat, wurde mir durch zahlreiche Warnungen bestätigt, die ich kürzlich erhielt und aus denen hervorgeht, dass die englische Regierung auf Grund ähnlicher Denunziationen die Absicht habe, Schritte gegen mich zu unternehmen; dies wird auch durch die Tatsache bestätigt, dass seit mehreren Tagen einige Individuen sich direkt vor meine Tür gestellt haben, um jedes Mal, wenn jemand das Haus betritt oder verlässt, Notizen zu machen." (MEW, Band 7, Seite 321, 15. Juni 1850)

 

"Die kommunistische Partei in Deutschland ... bildete sich niemals ein, sie sei imstande, jene Revolution, die ihre Ideen verwirklichen soll, zu jedem Zeitpunkt nach Willkür hervorzurufen. Sie erforschte die Ursachen, die die revolutionären Bewegungen von 1848 hervorgerufen, und die Ursachen, die ihrem Misserfolg zu Grunde lagen. Da sie alle politischen Kämpfe auf soziale Klassengegensätze zurückführt, befasste sie sich mit der Untersuchung der Bedingungen, unter denen eine Gesellschaftsklasse berufen sein kann und muss, die Gesamtinteressen einer Nation zu vertreten und sie damit politisch zu beherrschen. Die Geschichte hat die kommunistische Partei gelehrt ... wie im gegenwärtigen Augenblick zwei weitere Klassen ihre Ansprüche auf die politische Macht anmelden: die Klasse der Kleinbürger und die Klasse der Industriearbeiter. Die praktische revolutionäre Erfahrung von 1848/49 bestätigte die theoretischen Überlegungen, die zu dem Schlusse führten, dass erst die kleinbürgerliche Demokratie an die Reihe kommen muss, ehe die kommunistische Arbeiterklasse erwarten darf, sich für dauernd in den Beseitz der Macht zu setzen und jenes System der Lohnsklaverei zu vernichten, dass sie unter dem Joch der Bourgeoisie hält. Somit konnte die Geheimorganisation der Kommunisten gar nicht das unmittelbare Ziel verfolgen, die gegenwärtigen Regierungen in Deutschland zu stürzen. Sie wurde geschaffen, nicht um den Sturz herbeizuführen, sondern den Sturz jener Regierung, die, aus einem Aufstand hervorgehend, früher oder später an ihre Stelle treten wird. Ihre Mitglieder mochten - und würden auch sicher - zu gegebener Zeit einer gegen den Statuts quo gerichteten Bewegung persönlich aktiven Beistand leisten. Aber die Vorbereitung einer solchen Bewegung auf einem anderen Weg als dem der geheimen Verbreitung der kommunistischen Ideen unter den Massen konnte nicht Aufgabe des Bundes der Kommunisten sein. Diese grundlegende Aufgabe wurde von der Mehrzahl seiner Mitglieder so gut verstanden, dass einige ehrgeizige Streber [gemeint ist die Fraktion Willich-Schapper], als sie versuchten, den Bund in eine Verschwörergesellschaft zu verwandeln, um eine Revolution ex tempore [ aus dem Stegreif] zu machen, schleunigst hinaus geworfen wurden." (MEW, Band 8, Seite 399 - 400, 22. Dezember 1852)

"Mazzinis Freunde [italienischer Verschwörer, bürgerlicher Demokrat, trat später aus der I. Internationale aus - Anmerkung der Komintern(SH)] versichern jetzt wie aus einem Munde, dass der Mailänder Aufstand ihm und seinen Mitgenossen durch Verhältnisse aufgezwungen wurde, deren Kontrolle außerhalb seiner Macht gewesen sei. Es gehört jedoch einerseits zu dem Wesen jeder Verschwörung, dass sie entweder durch Verrat oder durch Zufall zu einem überstürzten Ausbruch kommen kann. Andererseits darf man, wenn man drei Jahre lang nur nach 'Aktion', 'Aktion', 'Aktion'! gerufen und das ganze revolutionäre Vokabularium sich in dem eine Worte "Aufstand" erschöpft hat, nicht mit einem solchen Maß von Autorität rechnen, um in einem gegebenen Moment dekritieren zu können: 'der Aufstand findet nicht statt'. Wie dem auch sei, die österreichische Brutalität hat aus dem Mailänder Fehlschlag den wirklichen Anfang einer nationalen Revolution gemacht." (MEW, Band 8, Seite 548 -549, 18. März 1853)

"Ich meinerseits glaube, Mazzini ist im Irrtum ... mit seinen Träumen von einer italienischen Revolution, von der er annimmt, dass sie nicht durch die günstige Gelegenheit europäischer Wirren bewirkt wird, sondern durch Einzelaktion italienischer Verschwörer, die den Feind überrumpeln." (MEW, Band 9, Seite 521 -522, 12. Dezember 1853)

"Wir widersetzten uns dieser Revolutionsspielerei aufs Entschiedenste. Mitten in die damalige Gärung Deutschlands eine Invasion hineintragen, die die Revolution zwangsmäßig von außen importieren sollte, das hieß der Revolution in Deutschland selbst ein Bein stellen. Wer Augen hatte zu sehen, und sie gebrauchte, für den musste es klar sein, dass der Revolutionssturm von 1848 sich allmählich erschöpfte. Bei dieser allgemeinen Prosperität, worin die Produktivkräfte der bürgerlichen Gesellschaft sich so üppig entwickeln, wie dies innerhalb der bürgerlichen Verhältnisse überhaupt möglich ist, kann von einer wirklichen Revolution keine Rede sein. Eine solche Revolution ist nur in den Perioden möglich, wo diese beiden Faktoren, die modernen Produktivkräfte und die bürgerlichen Produktionsformen, miteinander in Widerspruch geraten. Eine neue Revolution ist nur möglich im Gefolge einer Krise."

"Die internationale Bewegung des europäischen und amerikanischen Proletariats ist jetzt so erstarkt, dass nicht nur ihre erste enge Form - der geheime Bund - , sondern selbst die zweite, unendlich umfassendere Form - die öffentliche Internationale Arbeiterassoziation - eine Fessel für sie geworden und dass das einfache, auf die Einsicht in die Dieselbigkeit der Klassenlage beruhende Gefühl der Solidarität hinreicht, unter den Arbeitern aller Länder und Zungen eine und dieselbe große Partei des Proletariats zu schaffen und zusammenzuhalten." (MEW, Band 8, Seite 587, 590, 592; Engels: 8. Oktober 1885)

Von Karl Marx stammt eine Resolution der Ersten Internationale aus dem Jahre 1868, vom 7. Juli, in der sich die Erste Internationale vom Franzosen Félix Pyat distanzierte, der im Namen der Ersten Internationale zu terroristischen Aktionen gegen Napoleon III. aufgerufen hatte. Diese Resolution von Karl Marx schützte die Arbeiter vor ihrer Diskreditierung und Verhaftung in Frankreich und Belgien. Die Gruppierung um Félix Pyat trat auch danach im Namen der Ersten Internationale als Unterstützer anti-proletarischer Gruppierungen auf. (siehe MEW, Band 16, Seite 311).

Ähnlich verfuhr die Erste Internationale mit der so genannten Verschwörung des Netschajew. Auf der Londoner Delegiertenkonferenz der IAA wurde beschlossen:

"Der Generalrat wird sofort eine förmliche Erklärung veröffentlichen, des Inhalts, dass die Internationale Arbeiterassoziation durchaus nichts zu schaffen hat mit der so genannten Verschwörung des Netschajew, der ihren Namen betrüglich usurpiert und ausgebeutet hat." (MEW, Band 17, Seite 423).

In dem Artikel "Die angebliche Spaltung in der Internationale" schrieben Marx und Engels:

"Die französische Sektion ... ließ an den Mauern von London Plakate anbringen, dass die Internationale, die [französische - Anmerkung Komintern(SH)] Sektion ausgenommen, eine antirevolutionäre Gesellschaft sei. Die Verhaftung der französischen Internationalen am Vorabend des Plebiszits unter dem Vorwand einer Verschwörung, die in Wirklichkeit von der Polizei angezettelt worden war und der die Manifeste der Pyatisten einen Schimmer der Wahrscheinlichkeit gaben, zwang den Generalrat, in der "Marseillaise" und im "Réveil" seine Resolution vom 10. Mai 1870 zu veröffentlichen, worin erklärt wird, dass die so genannte französische Sektion seit mehr als zwei Jahren nicht mehr der Internationale angehöre und dass ihre Aktionen das Werk von Polizeiagenten seien. Die französische Sektion verschwand bei Anfang des Krieges, aber sie sollte, wie die Allianz in der Schweiz, mit neuen Verbündeten und unter anderen Namen in London wieder auftauchen". (MEW, Band 18, Seite 23)

Über den Verrat der spanischen Sektion der I. Internationale schreibt Friedrich Engels in "Der Generalrat an alle Mitglieder der IAA:

"Wir sehen uns daher genötigt, vor allen Mitgliedern der Assoziation und insbesondere vor den spanischen Internationalen den Spanischen Föderalrat als Verräter an der Internationalen Arbeiterassoziation anzuklagen. Statt treu das ihm von den spanischen Internationalen anvertraute Mandat zu erfüllen, hat er sich zum Organ einer nicht nur fremden, sondern der Internationale feindlichen Gesellschaft gemacht. Anstatt den Allgemeinen Statuten und Verwaltungsverordnungen sowie den Resolutionen der allgemeinen und der spanischen Kongresse zu gehorchen, gehorcht er geheimen Befehlen, die von M. Bakunin ausgehen. Die bloße Existenz eines Föderalrates, der in seiner Majorität aus Mitgliedern einer der Internationale fremden Geheimgesellschaft besteht, ist eine flagrante Verletzung unserer Allgemeinen Statuten. .. Zum ersten Mal in der Geschichte der Kämpfe der Arbeiterklasse stoßen wir auf eine geheime Verschwörung, die angezettelt worden ist inmitten dieser Klasse selbst und dazu bestimmt ist, nicht das bestehende kapitalistische Ausbeuterregime zu unterminieren, sondern gerade die Assoziation, die es aufs energischste bekämpft. Es ist eine Verschwörung, die gegen die proletarische Bewegung selbst gerichtet ist.

.. Es gibt nun mal keine Gemeinsamkeit zwischen den Betrügern und denen, die sie betrügen wollen, zwischen der Allianz und der Internationale. ... Es ist außerdem an der Zeit, ein für alle Mal den inneren Kämpfen ein Ende zu bereiten, die durch das Vorhandensein dieser parasitären Körperschaft täglich von Neuem in unserer Assoziation provoziert werden. Diese Streitigkeiten dienen nur dazu, Kräfte zu vergeuden, die dazu benutzt werden sollten, das jetzige bourgeoise Regime zu bekämpfen. Indem die Allianz die Tätigkeit der Internationale gegen die Feinde der Arbeiterklasse lähmt, dient sie ausgezeichnet der Bourgeoisie und den Regierungen. Daher wird der Generalrat auf dem Haager Kongress fordern, dass alle Mitglieder der Allianz aus der Internationalen ausgeschlossen und dem Rat die notwendigen Vollmachten erteilt werden, um das Wiederaufkommen ähnlicher Verschwörungen zu unterbinden." (MEW, Band 18, Seite 120 - 121)

Marx und Engels schrieben in ihrem Artikel "Ein Komplott gegen die IAA - Bericht über das Treiben Bakunins":

"Die Allianz bekämpft nicht die konstituierten Staaten, sondern die Revolutionäre, die sich nicht zu Figuranten dieser Tragikomödie erniedrigen wollen. Friede den Palästen, Krieg den Hütten! Die Allianz droht mit Meuchelmord allen Revolutionären, die nicht mit ihr gehen. Das ist der einzige Teil ihres allzerstörenden Programms, dessen Ausführung begonnen hat." (MEW, Band 18, Seite 408)

Friedrich Engels schrieb zum Auftreten Mazzinis gegen die Internationale Folgendes:

"Mazzini nennt Marx einen "begabten Kopf, ... zerstörend, eine Herrschernatur" usw., wahrscheinlich darum, weil Marx es sehr gut verstanden hat, die von Mazzini gegen die Internationale gesponnenen Intrigen zu zerstören und mit seiner Herrschernatur die schlecht verhüllte autoritäre Herrschsucht des alten Verschwörers zu beherrschen, so dass er ihn für alle Zeit gegenüber der Assoziation unschädlich machte. Darum muss die Internationale sehr froh sein, unter ihren Mitgliedern einen solchen Mann zu besitzen, dessen "begabter "Kopf" und dessen "Natur" so "zerstörend" und so "beherrschend" sind, dass er die Internationale sieben Jahre lang aufrecht erhielt und mehr als jeder andere Mensch arbeitete, um sie auf ihren gegenwärtigen stolzen Stand zu bringen." (MEW, Band 17, Seite 391, 31. August 1871)

Friedrich Engels schreibt in der "Einleitung zu "Der Bürgerkrieg in Frankreich" - Ausgabe 1891; am zwanzigsten Jahrestag der Pariser Kommune:

"Nicht besser ging es den Blanquisten. Groß gezogen in der Schule der Verschwörung, zusammen gehalten durch die ihr entsprechende straffe Disziplin, gingen sie von der Ansicht aus, dass eine verhältnismäßig kleine Zahl entschlossener, wohlorganisierter Männer imstande sei, in einem gegebenen günstigen Moment das Staatsruder nicht nur zu ergreifen, sondern auch durch Entfaltung großer, rücksichtsloser Energie so lange zu behaupten, bis es ihr gelungen, die Masse des Volkes in die Revolution hinzureißen und um die führende kleine Schar zu gruppieren. Die Kommune musste gleich von vornherein anerkennen, dass die Arbeiterklasse, einmal zur Herrschaft gekommen, nicht fortwirtschaften könne mit der alten Staatsmaschine; dass diese Arbeiterklasse, um nicht ihre eigenen, erst eben eroberten Herrschaft wieder verlustig zu gehn, einerseits alle die alte, bisher gegen sie selbst ausgenutzte Unterdrückungsmaschinerie beseitigen, andererseits aber sich sichern müsse gegen ihre eigenen Abgeordneten und Beamten, indem sie diese, ohne alle Ausnahme, für jederzeit absetzbar erklärte. Worin bestand die charakteristische Eigenschaft des bisherigen Staates ? Die Gesellschaft hatte zur Besorgung ihrer gemeinsamen Interessen, ursprünglich durch einfache Arbeitsteilung, sich eigene Organe geschaffen. Aber diese Organe, deren Spitze die Staatsgewalt, hatten sich mit der Zeit, im Dienst ihrer eigenen Sonderinteressen, aus Dienern der Gesellschaft zu Herren über dieselbe verwandelt. In Wirklichkeit aber ist der Staat nichts als eine Maschine zur Unterdrückung einer Klasse durch eine andere ... und im besten Fall ein Übel, das dem im Kampf um die Klassenherrschaft siegreichen Proletariat vererbt wird und dessen schlimmste Seite es ebenso wenig wie die Kommune umhin können wird, sofort möglichst zu beschneiden, bis ein in neuen, freien Gesellschaftszuständen heranwachsendes Geschlecht imstande sein wird, den ganzen Staatsplunder von sich abzutun. Seht euch die Pariser Kommune an. Das war die Diktatur des Proletariats." (MEW, Band 17, Seite 623 - 625)

 

Aufzeichnung einer Rede von Karl Marx über die geheimen Gesellschaften:

Marx verliest folgenden Vorschlag: "In den Ländern, wo die regelmäßige Organisation der Internationalen Assoziation infolge von Regierungseinmischung augenblicklich unausführbar ist, kann die Assoziation, respektive ihre lokalen Gruppen, sich unter irgendwelchen anderen Benennungen rekonstruieren. Aber alle geheimen Gesellschaften im eigentlichen Sinne des Wortes sind förmlich verboten." Unter einer geheimen Organisation sind keine geheimen Geselllschaften im eigentlichen Sinne des Wortes zu verstehen, die man im Gegenteil bekämpfen muss. In Frankreich und Italien, wo eine derartige politische Lage besteht, dass das Versammlungsrecht eine strafbare Handlung ist, werden die Menschen sehr stark dazu neigen, sich in geheime Gesellschaften hineinziehen zu lassen, deren Resultat immer negativ ist. Im Übrigen steht dieser Organisationstyp im Widerspruch zu der Entwicklung der proletarischen Bewegung, weil diese Gesellschaften, statt die Arbeiter zu erziehen, sie autoritären und mystischen Gesetzen unterwerfen, die ihre Selbständigkeit behindern und ihr Bewusstsein in eine falsche Richtung lenken. Geheime Gesellschaften würden den Charakter der Internationalen Arbeiterassoziation verletzen; ihrer können sich die Karbonarie bedienen; sie dienen nicht den Interessen der proletarischen Bewegung." (MEW, Band 17, Seite 654 - 655.

Friedrich Engels schrieb einen Artikel über das "Programm der blanquistischen Kommuneflüchtlinge" in: "Flüchtlingsliteratur", in dem er den verschwörerischen Charakter des Blanquismus scharf kritisierte. Nachzulesen ist dieser Artikel in MEW, Band 18, ab Seite 528.

 

 

* * *

 

Wir Stalinisten-Hoxhaisten glauben nicht an Verschwörungen, und wir sind keine Verschwörer. Und die Komintern (SH) ist auch nicht die geheime Organisation einer Verschwörergruppe. Dem Beispiel der I. Internationale folgend, bekämpfen wir das alte Verschwörertum als eine anti-proletarische Methode, die der sozialistischen Weltrevolution schadet, die gegen die proletarische Weltbewegung gerichtet ist und eine Sackgasse auf dem Weg zum Weltkommunismus darstellt. Die sozialistische Weltrevolution muss vom internationalen revolutionären Industrieproletariat angeführt werden, um zu siegen, und nicht von einer Verschwörergruppe, die sich auf Einzelaktionen beschränkt!

Der Kampf für die Zerschlagung der Herrschaft der Weltbourgeoisie wird nicht von Verschwörern geführt, sondern von der Komintern (SH), von der revolutionären Weltpartei, die sich dabei auf das Weltproletariat stützt und es zur Befreiung aus der kapitalistischen Sklaverei führt.

Heute wird häufig von "Verschwörungstheorien" gesprochen, insbesondere von solchen, die einem politischen Zweck dienen, nämlich der Aufrechterhaltung der Macht der herrschenden Klasse. Wir Stalinisten-Hoxhaisten betrachten die Verschwörungstheorien kritisch, und zwar vom Standpunkt des dialektischen und historischen Materialismus. Verschwörungstheorien sind nicht mit dem wissenschaftlichen Sozialismus vereinbar. Die Geschichte der menschlichen Gesellschaft ist die Geschichte von Klassenkämpfen, die von den Klassen geführt werden, und nicht von vereinzelten Verschwörungsgruppen. Revolutionär ist nur das Weltproletariat und seine Ideologie , und nicht Verschwörergruppen und ihre Verschwörungsideologie. Die proletarische Weltanschauung steht den Verschwörungstheoretikern also kritisch gegenüber. Verschwörungstheorien dienen nicht der Befreiung des Weltproletariats, sondern letzendlich der Fortsetzung seiner Versklavung.

Ohne revolutionäre Theorie kann es auch keine revolutionäre Bewegung geben. Und ohne Verschwörungstheorien gibt es auch keine Verschwörungen. Das stimmt. Der Unterschied ist allerdings der, dass die herrschende Klasse nur durch die revolutionäre Weltbewegung vernichtet werden kann, während die Verschwörungstheorien und ihre Anbeter von vorn herein zum Scheitern verurteilt sind, weil sie nicht an die revolutionäre Kraft der Massen glauben, sondern davon träumen, als deren "Stellvertreter" ganz allein die Welt aus den Angeln heben zu können. Das revolutionäre Subjekt der Beseitigung der Klassengesellschaft kann hingegen niemand Anderes sein als das Weltproletariat.

In jeder Klassengesellschaft gab es und wird es immer Verschwörungen geben, mit denen die eine Klasse versucht, die Herrschaft einer anderen zu stürzen. Verschwörungen sind eine unvermeidbare Begleiterscheinung in jeder Klassengesellschaft. Nur das Proletariat ist dazu berufen, die Unvermeidbarkeit von Verschwörungen für immer zu beseitigen, indem es die Bedingungen für eine klassenlose Gesellschaft schafft.

Die Weltbourgeoisie hat durch ihre materielle Weltmacht auch die Macht über die geistige Welt. Sie verwendet daher Verschwörungstheorien als Herrschaftsinstrument. So setzt sie gezielt Gerüchte in die Welt und zuweilen erfindet sie selber Verschwörungstheorien, um die Massen zu täuschen, und um dahinter ihre wahren verbrecherischen Absichten und Handlungen zu verbergen bzw. davon abzulenken. Gegen Verschwörungen in Worten und für Verschwörungen in Taten, das ist die Taktik der Weltbourgeoisie gegenüber dem Weltproletariats. Die Weltbourgeoisie schreckt dabei nicht nur davor zurück, unseren politischen Kampf mit der politischen Verschwörung gleichzusetzen, nicht nur unsere kommunistischen Organisationen als "Verschwörerorganisationen" hinzustellen, um uns Kommunisten dadurch besser als "kriminelle Vereinigung" verfolgen zu können, sondern auch gleich die ganze kommunistische Ideologie wird pauschal als "Verschwörungsideologie" abgetan.

Konspiration hat Klassencharakter. Wenn die Konspiration der Weltbourgeoisie der Aufrechterhaltung bzw. Wiedererlangung ihrer Klassenherrschaft dient, so dient die Konspiration des Weltproletariats dem Sturz der Weltbourgeoisie, der Eroberung bzw, Wiedereroberung der Diktatur des Proletariats. Konspirativ ist die Arbeiterklasse in Hinblick auf die Befreiung der Menschheit aus der Klassengesellschaft, während die Bourgeoisie die Konspiration in Hinblick auf die Aufrechterhaltung ihres Ausbeuter- und Unterdrückungssystems betreibt.

Dabei ist es die herrschende Klasse, die uns unter ihrem politischem Druck in die Illegalität zu drängen versucht. Die Bourgeoisie herrscht nicht zuletzt vermittels ihrer Agenturen in der Arbeiterklasse und in der kommunistischen Bewegung. Mit Polizeistaat und Spitzelwesen geht die Bourgeoisie gegen uns Kommunisten vor. Und es ist die herrschende Klasse, die sich der Konspiration bedient, um in die kommunistischen Organisationen einzudringen und sie von innen zu zersetzen und Verschwörungen zu provozieren, bzw. uns durch Unterwanderung zu kontrollieren. Es ist die Weltbourgeoisie, die über weltweit riesige vernetzte Geheimdienste verfügt und nach allen Regeln der Kunst Verschwörungen anzettelt gegen die Völker, gegen die Arbeiterklasse, gegen die Revolutionäre und ihre Organisationen.

Wir sind keine Geheimbündler, sondern Vortrupp des Weltproletariats. Wir sind eine öffentliche Kommunistische Internationale. Gegenüber der Arbeiterklasse sind wir so offen wie möglich und gegenüber der Konterrevolution so konspirativ wie nötig. Vor den Arbeitern haben wir nichts zu verbergen, und gibt es keine Geheimnisse, sehr wohl aber gegenüber den Feinden der Arbeiterklasse. Stets streben wir danach, so legal wie möglich aufzutreten - trotz Verbot, trotz Verfolgung, trotz Verschwörungen gegen uns Kommunisten. Trotz konterreolutionären Terrors kämpfen wir für unsere freie und legale politische Betätigung, die dem Ziel der endgültigen Beseitigung von Verschwörungen dient, nämlich in der klassenlosen Gesellschaft. Unsere Illegalität hat stets den Kampf für die Legalität zum Hauptziel. Die Illegalität der Weltrevolutionäre ist eine reine Schutzmaßnahme des revolutionären Proletariats, welches die Verschwörung weder zum Prinzip erhebt, noch als politische Richtschnur für seinen Befreiungskampf anerkennt. Wir Kommunisten haben uns stets gegen die Einengung des politischen Kampfes zu einer Verschwörung gewandt und werden uns auch weiter dagegen wenden. Nicht durch das Anzetteln von Verschwörungen wird die weltkapitalistische Ausbeutung und Unterdrückung beseitigt, sondern durch die zentralisierte Organisierung des Klassenkampfes des gesamten Weltproletariats mit Hilfe der bolschewistischen Weltpartei.

Unsere illegale Tätigkeit dient nichts Anderem als dem Schutz des Weltproletariats und seiner Organisationen vor verbrecherischen Übergriffen der Konterrevolution. Denn die Weltbourgeoisie weiß sehr wohl, dass der spontane Kampf des Weltproletariats nur dann für die Aufrechterhaltung ihrer Macht gefährlich werden kann, wenn es von einer starken internationalen Organisation von Revolutionären zur sozialistischen Weltrevolution geführt wird, um die politische Weltmacht des Proletariats zu ergreifen zwecks Aufbaus des Weltsozialismus und Weltkommunismus.

Die Komintern (SH) lehnt jede Loslösung von der internationalen Arbeiterbewegung ab. Wir vertreten eine offene kommunistische Weltpolitik, die sich nicht auf Verschwörungsaktionen beschränkt, sondern von dem Grundsatz ausgeht:

Die Befreiung der internationalen Arbeiterklasse kann nur das Werk der internationalen Arbeiterklasse selbst sein !

 

 

Es lebe Friedrich Engels, der 2. Klassiker des Marxismus-Leninismus!

Es leben die unbesiegbaren Lehren der 5 Klassiker des Marxismus-Leninismus:

Marx, Engels, Lenin, Stalin und Enver Hoxha!

Es lebe die gewaltsame, proletarische, sozialistische Weltrevolution und die bewaffnete Diktatur des Weltproletariats!

Es lebe der Weltsozialismus und der Weltkommunismus!

Es lebe die Komintern (SH)!

 

 

Wolfgang Eggers

Komintern (SH)

05. 08. 2016

 

 

 


 

Heute vor 121 Jahren, am 5. August 1895, starb Friedrich Engels.


Mit seinem Freund und Waffenbruder Karl Marx schuf er die proletarische Ideologie der Arbeiterklasse, entwickelte die Methode des historischen und dialektischen Materialismus, legte das Fundament der wissenschaftlichen Politökonomie, wurde er mit Karl Marx zum Schöpfer des wissenschaftlichen Kommunismus. Diese beiden Klassiker waren darüberhinaus die großen Führer des Klassenkampfes und der Revolution des Weltproletariats und Gründer der Ersten Internationale. Und auch an der Gründung der Zweiten Internationale war Friedrich Engels nach Marx' Tod maßgeblich beteiligt.
Damals wie heute lehrt  uns Engels an unzähligen Beispielen aus der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, wie die Unvermeidbarkeit von Ausbeutung und Unterdrückung beseitigt werden kann. Friedrich Engels stellte sein ganzes Leben in den Dienst der Arbeiterklasse und der armen Bauern.
Gerade heute sind die Lehren von Friedrich Engels für das Weltproletariat unverzichtbar im Kampf gegen den faschistischen und sozialfaschisten Mob, gegen die imperialistischen Kriege. Die Lehren von Friedrich Engels sind eine scharfe Waffe gegen die gesamte kapitalistische,  revisionistische, trotzkistische, sozialfaschistische Welt. Gegen die gekaufte heutige Protestindustrie verteidigen wir das Banner des proletarischen Internationalismus, das zuerst von Friedrich Engels und Karl Marx erhoben wurde, in Deutschland und in der ganzen Welt. Friedrich Engels gehört zu den größten Denkern der Menschheit. Erkenntnis und Tat gehörten bei ihm unzertrennlich zusammen. Sein ganzes Leben und Werk war geprägt von der felsenfesten Überzeugung von der Befreiung des Proletariats und dessen führende Rolle als Erbauer der kommunistischen Weltgesellschaft.


Es lebe Friedrich Engels , der 2.Klassiker des Marxismus-Leninismus und, zusammen mit Karl Marx, der Wegbereiter der sozialistischen Weltrevolution !

 

 

GEDICHTE

  Friedrichs Engels Rat, Tat und Werke  sollen uns eine Lehre sein

Wir wollen euren Bundespräsidenten (Gauck) nicht, das alte Stasipfaffenschwein.
Denn zu Kreuze kriechen, kann nichts für Proletarier sein.
Die Grundgesetz und das Kruzifix, die soll der Geier holen.
Wir wollen keine EU-Pfaffen, nein dann lieber die Taten und Werke Bolesław Bierut aus Polen.


Friedrichs Engels Rat, Tat und Werke  sollen uns eine Lehre sein
Friedrichs Engels Gesetzmäßigkeiten sollen uns befreien
Friedrich Engels Wissenschaft soll uns befreien

Einst gab er "die Lage der arbeitende Klasse in England" bekannt.
Doch in der DDR -Zone haben Sozialfaschisten "die wahren Sozialisten " verbrannt.
Doch heut, da machen Revisionisten   auf "menschlich" und wollen mit dem Kapital Frieden schaffen.
Diese ganzen Kaninchenzuchtvereine stinken zum Himmel,  sind nur darauf aus, nach Profit zu raffen!


Friedrichs Engels Rat, Tat und Werke  sollen uns eine Lehre sein
Friedrichs Engels Gesetzmäßigkeiten werden uns befreien
Friedrich Engels Wissenschaft wird uns befreien

Grundsätze des Kommunismus sind unsere  Taten.
Doch der bürokratische Kapitalismus  heimste ein den fetten  Braten
Ein Schlag  aus Proletariers Hammer ballerte der sozialfaschistischen  DDR eine
Nun flieht  wie Erich der Letzte , seine Urne kümmert Margot nicht, ihr elenden Bonzenschweine.

Friedrichs Engels Rat, Tat und Werke  sollen uns eine Lehre sein
Friedrichs Engels Gesetzmäßigkeiten werden uns befreien
Friedrich Engels Wissenschaft wird uns befreien.

 

Friedrich Engels

- wir werden dich nie vergessen !  


Es ist schon lange her
Als die Pariser Komune noch stand.
Die Proleten  hörten damals schon von einem Mann,
Ein Revolutionär aus deutschem Land

Friedrich Engels war sein Name.
Und lasen wir seine Werke,  flippten wir völlig aus.
Und was  alle dachten,
Das sprach er ohne Pardon  aus.   Friedrich Engels - du warst einer der Besten .
Friedrich Engels - wir werden dich nie vergessen !  

Du schriebst unsere Hymne "Grundsätze des Kommunismus"
Und fordertest die Diktatur des Proletariat.
Du schriebst  vom Klassenkampf und Umdrehen der Gewehrläufe   unserer Soldaten
Gegen die preußische Militärpest - und zwar rabiat!
Wie viele Nächte haben wir durchgemacht
Im Rausch alter Werke  schrien wir Lieder.
"Die Lage der arbeitenden Klasse in England"  und

"der deutsche Bauernkrieg"
Immer, immer wieder.  

 
Die Nachricht von deinem Tod
Die konnten Proleten, Bauern und Unterdrückte auf der ganzen Welt   erst gar nicht glauben!
Wie konnte das Schicksal uns
Nur einen wie dich rauben?
Doch bist du jetzt auch tot,
Dein revolutionärer Geist und dein Klassenkampf  werden weiterleben.
Auf unseren Friedrich Engels im Engelreich
Lasst uns die Fäuste heben.

 

 

Friedrich Engels wußte wir sind proletarisch- ja einfach korrekt
weder opportunistisch, maoistisch, trotzkistisch noch revisionistisch befleckt

Vor langer langer Zeit war der Friedrich Engels noch bekannt
Auf der ganzen Welt waren sie für ihn bereit
Es wurden Straßen nach ihm benannt
Jetzt wird sein Vermächtnis vernichtet
Seine Werke von Trotzkisten , Revisionisten und Maoisten umgedichtet
Aber das Weltproletariat wird sich durch  den Verrat nicht unterbelichten
Auch unterdrückte Völker lassen sich nicht unterdrücken


Friedrich Engels wußte wir sind proletarisch
Friedrich Engels bewies, wir sind die revolutionäre Klasse

Gerade durch Friedrich werden wir das Klassenbewußtsein nie verlieren
Sollen die Herrschenden der Welt es ruhig probieren
Proletarier aller Länder werden es ihnen zeigen
Arbeitereinheit schließt die Reihen
Werktätige, laßt uns deshlab auf die Straßen marschieren
internationale Solidarität und  Klassenbewußtsein nie verlieren

Friedrich Engels wußte wir sind proletarisch
Friedrich Engels bewies, wir sind die revolutionäre Klasse

Weltproletarisch werden wir immer bleiben
Bourgoisie und Bonzen können uns einfach nicht vertreiben
Das Bündnis mit den Bauern könnt ihr Oligarchen nicht vernichten
Die Werktätigen werden es der Arbeiteraristokratie und den Arbeiterfeinden schon zeigen
Wir werden den Weltkapitalismus zu Grunde richten


Friedrich Engels wußte wir sind proletarisch- ja einfach korrekt
weder opportunistisch, maoistisch, trotzkistisch noch revisionistisch befleckt

Friedrich Engels wußte wir sind proletarisch- ja einfach korrekt
weder opportunistisch, maoistisch, trotzkistisch noch revisionistisch befleckt

Friedrich Engels wußte wir sind proletarisch
Friedrich Engels bewies, wir sind die revolutionäre Klasse

 

 

 

 

 

 

 

- Gedicht zum 80. Jahrestag -

Beginn des

Spanischen Bürgerkriegs

 

Seht ihr im spanischen Bürgerkieg gegen Franko die Keule schwingen ,
hört ihr wie die Intenationalen Brigaden die Internationale singen.
Der Spanische Bürgerkrieg ist der Klassenkampf, der jedes Land bewegt,
u. die Internationalen Brigaden ist die Bewegung, die für den Stalinismus-Hoxhaismus steht.

Internationale Brigaden, mit der sozialistischen Weltrevolution ist der Sieg

gegen Franko und sein (Welt)faschismus, wir führen spanischen Bürgerkrieg



Internationale Brigaden, mit der sozialistischen Weltrevolution ist der Sieg,

gegen Maoismus, Weltbolschewisten führen spanischen Bürgerkrieg.

Internationale Briganden, das Weltproletariat führt spanischen Bürgerkrieg

, gegen Trotzkismus und Titoismus bis er unter der Erde liegt.

Internationale Brigaden, Weltrevolutionäre führen spanischen Bürgerkrieg,

gegen Sozialimperialismus und Sozialfaschismus auch in DonbaSS, bis er unter der Erde liegt.

Internationale Brigaden, Klassenkämpfer führen spanischen Bürgerkrieg,

gegen Ausbeutung und Unterdückung , bis auch Putin und Assad unter der Erde liegt.


Das Donnern der Kanonen ist ein wirklich guter Sound,

über die Internationalen Brigaden wird immer wieder gestaunt.

Spanischer Bürgerkrieg für den working class  Mann

und  Internationalen Brigaden sind stolz u. errichten eines Tages die  Rätemacht in ihrem  Land.



Internationale Brigaden
, ML-Weltbewegung führt spanischen Bürgerkrieg,

gegen die Weltbourgoie, bis sie unter der Erde liegt.

Internationale Brigaden, unterdrückte Völker führen spanischen Bürgerkrieg,

gegen die Weltreaktion , bis sie unter der Erde liegt.

Internationale Brigaden, Weltkommunisten führen spanischen Bürgerkrieg, 

gegen imperialistische Konterrevolution , bis sie unter der Erde liegt.

Internationale Brigaden, Volkskommunen u. Stalinisten-Hoxhaisten führen spanischen Bürgerkrieg,

gegen Banken, Monopole  und Konzerne, bis es so einen Dreck n i e wieder gibt!!


Internationale Brigaden kämpfen im Spanischen Bürgerkrieg kämpfen gegen Weltkapitalismus!

Internationale Brigaden kämpfen im Spanischen Bürgerkrieg kämpfen ist gegen Weltimperialismus!

Internationale Brigaden kämpfen im Spanischen Bürgerkrieg kämpfen ist gegen  Liquidatorentum!

Internationale Brigaden kämpfen im Spanischen Bürgerkrieg kämpfen gegen Weltfaschismus!

Internationale Brigaden kämpfen im Spanischen Bürgerkrieg kämpfen gegen alle Spielarten des Weltrevisionismus!

Internationale Brigaden kämpfen im Spanischen Bürgerkrieg kämpfen gegen alle Entartungen des Marxismus-Leninismus!

Internationale Brigaden kämpfen im Spanischen Bürgerkrieg kämpfen  auch im Donbass gegen den Sozialfaschismus


P.S.: Im Gedicht taucht auf :" bis ... es unter der Erde liegt " anstatt den "....bis es am Boden liegt.." Das Gedicht geht vom dialektischem Standpunkt auf, selbst wenn der Klassenfeind ein mal am Boden liegt, er die nächste Gelegenheit nutzen wird und wieder auf zu stehen.  Darum wurde auch : bis der Klassenfeind :" unter der Erde liegt". Ähnlich war es nach Ende des 2. Weltkrieges die Monopolherrschaft des Weltfaschismus wurde zwar geschlagen , aber nicht zerschlagen und so hat er sich seit der Nachkriegszeit wieder regeneriert um seine absolute Vorherrschaft und die Vorbereitungen zum 3. Weltkrieg wieder zu restaurieren. Siehe dazu auch Stalin : Über die ökonomischen Probleme des Sozialismus in der UdSSR , Stalin Werke Band 15. 

Schönen Gruß auch an das sozialfaschistische Dreckspack und Putinarschkriecher im Donbass in der Ostukraine , die sich unverschämter, frecher Weise auf die Internationalen Briagaden im spanischen Bürgerkrieg, insbesondere auf das Ernst Thälmann Batallion berufen. Für diese antibolschewistische Schmähung wird dieses sozialfaschistische Dreckspack büßen. Das ist ein Versprechen gegen das Verbrechen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unsere zukünftige sozialistische Weltrepublik wird für alle Erdenbewohner einen einheitlichen Weltpass ausgeben...
[Beschluss der Komintern (SH)]

ROTER KALENDER

2016

 

 

 

Januar

Januar 1916 - Veröffentlichung der ersten "Spartakusbriefe" von Leo Jogiches

 

11. Januar 1946 - Proklamation der VR Albanien - 70. Jahrestag

 

15. Januar 1919 – 97 Jahre Mord an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht (LLL-Berlin)

 

21. Januar 1924 - 92. Todestag von Lenin

 

25. Januar 1926 - 90 Jahre: Stalin "Probleme des Leninismus"

 

25. Januar 1926 - 90 Jahre: Passaic Textilarbeiter-Streik in New Jersey

 

29. Januar 1866 - Romain Rolland - 150. Geburtstag

 



Februar

 

14. - 23. Februar 1956 - XX. Parteitag der KPdSU (anti-stalinistischer Parteitag der Chruschtschowianer)

 

20. Februar 2014 - Maidan, Kiev, Ukraine

 



März

 

5. März 1953 - 63. Todestag von Josef V. Stalin

 

2. - 6. März 1919 - 97. Gründungstag der Komintern

 

8. März - 105. Internationaler Frauentag - 5. Gründungstag der Kommunistischen Fraueninternationale (Stalinistinnen-Hoxhaistinnen)

 

8. - 16. März 1921 - X. Parteitag der KPdSU (B)

 

12. März 1956 - Bolesław Bierut - 60. Todestag

 

März 1921 - 95. Jahrestag der "März-Revolution" in Deutschland

 

14. März 1883 - 133. Todestag von Karl Marx

 

18. März 1871 - 145. Jahrestag der Pariser Kommune

 

18. März - Tag des politischen Gefangenen



April

 

6. April 1941 - Hitlers Überfall auf Jugoslawien- 75. Jahrestag

 

11. April 1985 - 31. Todestag von Enver Hoxha

 

12. April 1923 - Ernst Aust -Geburtstag

 

16. April 1886 - 130. Geburtstag von Ernst Thälmann (!)

 

22. April 1870 - 146. Geburtstag von Lenin (- 100 Jahre "Imperialismus, höchstes Stadium des Kapitalismus)"

 

24. - 30. April 1916 - Lenin auf der Kienthal-Konferenz - 100. Jahrestag

 



Mai

Erste Mai (!) Internationale Kampftag der Arbeiterklasse

 

13. Jahrestag der Wiedergründung der Roten Gewerkschaftsinternationale

 

2. Mai 2014 - Massaker in Odessa (Ukraine)

 

4. Mai 1926 - Generalstreik in England - 90. Jahrestag

 

5. Mai 1818 - 198. Geburtstag von Karl Marx

 

5. Mai- Heldengedenktag in Albanien

 

9. Mai1945 - Sieg über den Hitlerfaschismus- 71. Jahrestag

 

25. Mai 1963 - 53. Jahrestag der Befreiung Afrikas

 


Juni

 

1. Juni 1906 - Cananea Streik der mexikanischen Bergleute - 110. Jahrestag

 

3. Juni 1946 - 70. Todestag von M. I. Kalinin

 

Juni 1921 - Dritter Weltkongress der Komintern

 

18. Juni 1936 - Maxim Gorki - 8o. Todestag

 

22. Juni 1941 - Beginn des Großen Vaterländischen Krieges

 


Juli

 

3. - 19. Juli 1921- 95. Jahrestag des 1. Weltkongresses der Roten Gewerkschaftsinternationale

 

13.Juli 1941 Aufstand in Montenegro (70. Jahrestag)

 

20. Juli 1926 - 90. Todestag von F. E. Dzierzynski

 

Juli 1936 - Beginn des Spanischen Bürgerkriegs - 8o. Jahrestag

 

25 Juli 1991   15. Todestag Lasar Kaganowitsch



August

 

5. August 1895 - 121. Todestag von Friedrich Engels

 

14. August 1956 - 60. Todestag von Bertolt Brecht

 

17. August 1956 - KPD-Verbot - 60. Jahrestag

)

25. August 1985 - 31. Todestag von Ernst Aust

 

 


September

 

1. September 1939 - Beginn des Zweiten Weltkriegs

1. September - Internationaler Antikriegstag

 

9. September 1916 - Lenin: "Militärprogramm der proletarischen Revolution" - 100. Jahrestag

 

September 1941 - Gründung der EAM in Giechenland (griechische Befreiungsarmee) - 75. Jahrestag

 



Oktober

 

1. Oktober 2014 - zweiter Jahrestag des IKS

 

16. Oktober 1908 - 108. Geburtstag von Enver Hoxha

 

23. Oktober 1926 - Aufstand in Shanghai - 90. Jahrestag

 

23. Oktober 1956 - Konterrevolution in Ungarn- 60. Jahrestag

 

24. Oktober 1956 - Metallarbeiterstreik in Deutschland (60. Jahrestag)

 



November

 

1. November 1966 - 5. Parteitag der PAA - 50. Jahrestag

 

1. November 1976 - 7. Parteitag der PAA - 40. Jahrestag

 

4. November 1936 - Edgar André - ermordet von den Nazis

 

7. November 1917 - Oktober-Revolution - 99. Jahrestag

 

7. November 1941 - Militärparade in Moskau

 

8. November 1941 - 75. Jahrestag der Gründung der PAA

 

8. November 2011 - (5.) Jahrestag der Gründung der Sektionen der Komintern (SH)

 

20. November 1919 - 97. Jahrestag der Gründung der KJI

 

22. November 1916 - Jack London 100. Todestag

 

23. November 1941 - 75. Jahrestag der Gründung des Verbandes der Jugend der Arbeit Albaniens - Jahrestag der Gründung der Sektionen der Kommunistische Jugendinternationale

 

23. November 1896 - Klement Gottwald - 120. Geburtstag

 

28. November 1820 - 196. Geburtstag von Friedrich Engels

 

29. November 1944 - 72. Jahrestag der Befreiung von Albanien

 

 



Dezember

 

1. Dezember 1936 - Hans Eisler (80. Todestag)

 

5. Dezember 1936 - Verfassung der USSR (80. Jahrestag)

 

18. Dezember - Internationaler Tag der Migranten

 

21. Dezember 1879 - 137. Geburtstag von Stalin

 

28. Dezember 1976 - Albanische Verfassung - 40. Jahrestag

 

30. Dezember - 1936–1937 Flint Sitzstreik gegen General Motors

 

31. Dezember 1968 48. Jahrestag der Gründung der KPD/ML - und 98. Gründungstag der KPD Ernst Thälmanns sowie

16. Gründungstag der Komintern (SH)

 

Long live Stalinism-Hoxhaism ! (English)


RROFTE STALINIZEM-ENVERIZMI! (Albanian) SHQIPTAR


Es lebe der Stalinismus-Hoxhaismus ! (German) DEUTSCH

Да здравствует сталинизм - Ходжаизм ! (Russian)

გაუმარჯოს სტალინიზმ–ხოჯაიზმს! (Georgian)

Viva o Estalinismo-Hoxhaismo! (Portuguese)

Viva Stalinismo-Hoxhaismo! (Italian)


斯大林霍查主义万岁! (Chinese)


Viva el Stalinismo-Hoxhaismo! (Spanish)


Vive le Stalinisme-Hoxhaisme! (French)


At zije Stalinismus-Hodzismus! (Czech-Slovak)


Ζήτω ο σταλινισμός - χοτζαϊσμός! ! (Greek)


Živeo Staljinizam - Hodžaizam! (Bosnian)

! زنده باد استالینیسم-خوجهئیسم (Farsi)

Niech zyje Stalinizm-Hodzyzm! - (Polski) 

Længe leve Stalinismen-Hoxhaismen (Danish)

Hidup Stalinisma dan Hoxhaisma! (Malay) Bahasa Melayu

Staliniyamum-Hoxhaiyamum niduzhi vazga (Thamil)

Viva o Stalinismo e o Hoxhaísmo (Português Brasil)

स्टालिनबाद-होक्जाबाद जिन्दाबाद! (Nepali) 

Trăiască Stalinism-Hodjaismul! (Romanian)

Viva l'Estalinisme-Hoxaisme! (Occitan) 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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[Jugoslawien]

Wir hatten die serbische Webseite vorübergehend schließen müssen wegen Inaktivität der Mitglieder! Deswegen beschloss die Komintern (SH), ihre serbische Sektion Ende 2013 aufzulösen.

Am 1. Januar 2015 haben wir diese Webseite wieder geöffnet, nachdem wir von einem neuen serbischen Genossen Unterstützung erhielten.

Die Komintern (SH) hat ebenfalls am 1. Januar 2015 beschlossen, anstatt einer serbischen Sekktion den Aufbau einer jugoslawischen Sektion ins Auge zu fassen. Die Komintern (SH) kämpft für ein wieder vereinigtes Jugoslawien auf den Grundlagen des Stalinismus-Hoxhaismus.

 

 

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Unsere Plattform

beschlossen am 7. November 2009
[ weltprogrammatische Erklärung ]
 


Enver Hoxha

Der fünfte Klassiker des Marxismus-Leninismus


und die

Wiedergründung der Komintern


 

Die Generallinie der Komintern (SH):

«Die proletarische, sozialistische Weltrevolution

- Strategie und Taktik"

 

online:

PDF-Format-Download

 


Manifest der Partei des Weltbolschewismus


 

Was will die Komintern (SH) ? 

Programm der

Weltkommune Nr. 1


 

ENVER HOXHA

Der 5. Klassiker des Marxismus-Leninismus und Begründer des Hoxhaismus

(in Englisch)


 

Die stalinistisch-hoxhaistische Weltbewegung

SHWB


 

 

Die Rote Gewerkschafts-

Internationale

R G I


 

 

Die Kommunistische Jugendinternationale

( K J I 1919 - 1943) - wieder gegründet 2009


 

 

Kommunistische Frauen-Internationale

(Stalinistinnen-Hoxhaistinnen)

 

Wir Stalinisten-Hoxhaisten entwickeln uns im Kampf gegen die konterrevolutionäre Einheit zwischen den offenen Anti-Stalinisten und Anti-Hoxhaisten und den Pseudo-"Stalinisten" und Pseudo-"Hoxhaisten."