Willkommen bei der Komintern (SH)

DEUTSCHE SEKTION !

 

 

Luxemburg - Lenin - Liebknecht

 

 

Berlin

12. Januar 2014
um 10.00 Uhr - U-Bhf. Frankfurter Tor

2014 - LLL - Demo

 

Es lebe Karl Liebknecht

und

Rosa Luxemburg !

 

Es lebe Lenin !

 

 

Es lebe die sozialistische Weltrevolution !

 

Krieg dem imperialistischen Krieg !

 

Vor 95 Jahren, am 15. Januar 1919, wurden Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg von Söldnern der Konterrevolution auf bestialische Weise ermordet. Die Genossen Karl und Rosa waren die anerkannten revolutionären Führer der deutschen Arbeiterklasse. Sie hatten in den Jahren des Weltkriegs, dessen Beginn sich zum hundertsten Mal jährt, ihre Stimme gegen den Völkermord erhoben und zum Kampf gegen die imperialistischenKkriegstreiber im eigenen Land aufgerufen. Dafür hat man sie ins Zuchthaus geworfen. In den Tagen der Novemberrevolution standen sie an der Spitze des Kampfes für ein sozialistisches Deutschland. Sie waren Begründer der Kommunistischen Partei Deutschlands und unermüdliche Organisatoren der proletarischen Massenkämpfe gegen die bewaffnete Reaktion und die sozialdemokratischen Verräter. Dafür hat man sie hingemordet. Die Schlächter vom 15. Januar waren Offiziere aus der alten kaiserlichen Armee. Ihr Auftraggeber und Befehlshaber aber saß in der "demokratischen" Reichsregierung - es war der SPD-Minister Gustav Noske !

 

An den sozialfaschistischen Händen der SPD klebt das Blut von Karl und Rosa, von Genossinnen und Genossen der KPD !

An den sozialfaschistischen Händen der SED klebt das Blut der Genossinnen und Genossen der KPD/ML !

Ohne den Sieg über Sozialdemokratismus und Revisionismus wird es keinen Sieg der Arbeiterklasse über die Bourgeoisie geben !

Wer hat uns verraten ? - Sozialdemokraten !

und mit Hinterlist - der Revisionist !

Kommt nach Berlin zur

Luxemburg-Lenin-Liebknecht- Demonstration

2014, Sonntag, 12. Januar 2014, 10:00 Uhr

U-Bhf. Frankfurter Tor

 

 

Rosa und Karl gehören zu uns Kommunisten, gehören der sozialistischen Revolution !

Die Revisionisten hingegen versuchen, Karl und Rosa vor ihren Reform-Karren zu spannen, um den Kapitalismus doch noch zu retten.

Schließen wir uns zusammen unter dem kommunistischen, weltrevolutionären Banner

von Karl und Rosa !

 

 

 

Noch sind die Ausbeuter stark genug, um die besten Führer der proletarischen Weltrevolution zu ermorden und zu lynchen, um in den Ländern und Gebieten, die von ihnen okkupiert oder erobert werden, die Opfer und Leiden der Arbeiter zu vergrößern. Aber die Ausbeuter der ganzen Welt werden nicht mehr die Kraft haben, den Sieg der proletarischen Weltrevolution aufzuhalten, die der Menschheit die Befreiung bringt vom Joch des Kapitals, von der ständigen Gefahr neuer und im Kapitalismus unvermeidlicher imperialistischer Kriege.”

(Lenin, Band 28, Seite 448 - 449)

 

 


     

   AUFRUF

der deutschen Sektion der Komintern (SH)

zur

LLL - Demo 2014

 - in Berlin -      

 

 


"Stolz - ist eine Waffe!"



"Stolz ist eine Waffe" - hieß es damals zur Zeit der Novemberrevolution und als die Bayrische - und Münchner Räterepublik  auferstand wie Phönix aus der Asche. 

Mit "Stolz als Waffe" war der Stolz auf das Klassenbewusstsein der revolutionären Arbeiter gemeint.

Später hatten die Faschos auch diesen Slogan geklaut.

Genau vor 100 Jahren, 1914, ging der erste imperialistische Weltkrieg los und die Sozialdemokratie hatte endgültig ihre sozialimperialistische Fratze gezeigt. Die ist selbst nach 100 Jahren immer noch die gleiche geblieben. Seht auf die imperialistischen Kriegszüge, die sich von Mali über Somalia bis zum Hindukusch hinziehen: Deutsche imperialistische Kriegsführung zum Zwecke der Profitmaximierung durch Unterwerfung fremder Völker. Was unterscheidet das von dem berüchtigten kolonialistischen deutschen Afrikakorps von damals ? Da gibt es keinen Unterschied !
Auch heute zeigt die Sozialdemokratie ihre widerliche sozialfaschistische Fratze, wenn ein Bundesbanker wie Thilo Sarrazhin rassistisch-chauvinistisch hetzt , wie in seinem Machwerk "Deutschland schafft sich ab" , das der Tradition von "Mein Kampf" folgt. Um so unverschämter ist es, wenn die Bundeszentrale der sozialfaschistischen Falken ihren Sitz in unmittelbarer Nähe von Rosas Anwesen hat.

Rosa Luxemburg ist gebürtige Polin, machte in der Schweiz ihren Doktor und zog 1898 nach Berlin. Nach der ersten russischen Revolution 1905 ging sie nach Warschau, wo sie mit Leo Jogiches verhaftet wurde. Nach Deutschland zurückgekehrt, wirkte sie als Dozentin an der zentralen Parteischule der SPD. Am 18. Februar 1915 wurde sie zur Abbüßung einer einjährigen Gefängnisstarfe festgesetzt. 1916, nur einige Monate auf freiem Fuß, öffneten sich ihr erst wieder am 9. November 1918 die Gefängnistore. Sie war Mitbegründerin der KPD und Herausgeber der "Roten Fahne", dem damaligen Zentralorgan der revolutionären KPD. 

Umso unverschämter ist es, wenn die Bourgoisie die Wagenknecht als neue "Rosa Luxemburg" lobhudelt. Denn die Revolutionärin Rosa machte keinen Burgfrieden und friedliche Koexistens mit dem (Welt)(kapital und dem Klassenfeind. Auch verbreitete sie keine Illusionen, man könne den (Welt)imperialismus "reformieren". 

Zur LLL wird seit jeher von der PDS Pseudolinken aufgerufen und die Demo wird von Sozialfaschisten organisiert, da machen wir uns nichts vor. Unsere Aufgabe ist es, die kämpferische, kommunistische Richtung zu stärken in die Tradition einer starken, revolutionären Arbeiterbewegung hoch zu halten , wie sie es damals gab, anstatt einen auf "stillen Trauermarsch" zu machen. Es ist in Rosas Interesse, auf der LLL-Demo die revolutionäre Stimme der unterdrückten Klassen zu erheben, und zwar mit erhobenem und nicht mit gesenktem Haupt !

 

Rosas Leiche wurde erst am 31.Mai geborgen und die Beerdigung fand erst am 13. Juni 1919 statt.
Als Karl Liebknecht beerdigt wurde, senkte man einen leeren Sarg für Rosa mit ins Grab.

 

  Karl Liebknecht war nicht nur der Sohn des Mitbegründers und Führers der deutschen revolutionären Sozialdemokratie, Wilhelm Liebknecht, sondern auch der Patensohn von Karl Marx. Und ein Friedrich Engels sah in Karl Liebknecht einen zukünftigen großen Revolutionär heranwachsen.

Wir verurteilen aufs Schärfste das Vorgehen des damaligen Kaiserreiches, dass er aus`m Gymi raus geekelt und raus geschmissen wurde, nur weil seinen Vater revolutionärer Führer der Sozialdemokratie war. Damals wie heute zeigt es uns nur, wer kein Speichellecker ist, der bekommt die volle Härte des kapitalistischen/imperialistischen Staates zu spüren.

 

Vor Gericht und im Parlament traktierte Karl Liebknecht die Vertreter des "Vaterlandes der Junker und Pfaffen, der kapitalistischen Ausbeutung". Dafür wurde er von den "Spitzen der Gesellschaft" gehasst und von den Arbeitern geliebt. Er war vor allem ein rebellischer Führer der damals aufstrebenden revolutionären Arbeiterjugendbewegung. Als er am 2. Dezember 1914 die Kriegskredite als einziger Abgeordneter ablehnte, wurde er schlagartig zum meistgehassten Mann im ganzen deutschen Reich. Auf der 1. Mai-Demonstration 1916 wurde er verhaftet und kam erst im Oktober 1918 wieder frei. Er wurde Mitbegründer der KPD und Herausgeber der Roten Fahne, bis er am 15. Januar 1919 ermordet wurde. 

Karl und Rosa wurden durch faschistische Freikorpssoldaten, also so eine Art steinzeitliche, damalige  NSU, getötet nur weil sie als Einzige im Reichstag gegen die imperialistische Kriegstreiberei des 1. Weltkrieg gestimmt hatten und ganz detalliert die Kriegsrüstungsindustrie als kapitalistisch-imperialistische Profitmaximierung angeprangert hatten, wodurch die Völker der Erde zwecks Maximalprofit abgeschlachtet wurden.

Und auch heute stehen wir vor den selben Problemen, denn Rüstungskonzerne wie Kraus Maffei und Koch ziehen weiter Kreise. Da gibts natürlich noch viel mehr Rüstungskonzerne, die ihre dreckigen Pfoten im Geschäft mit dem Krieg haben.

Welche Lehren ziehen wir aus der Novemberrevolution ? 

Sylvester 1918/19 wurde von Karl, Rosa, beide Spartakusbund,  die revolutionäre KPD gegründet mit dem Ziel des revolutionären Sturzes des imperialistischen Kaiserreichs   und dem Aufbau einer sozialistischen Räterepublik mit Arbeiter-Bauern- und Soldatenräten, unter der Führung der Diktatur des Proletariats - also nix von all dem Blödsinn, was heute die PDS-Pseudolinke und DKP und andere Revisionisten vertreten.
Es ist gesetzmäßig, wenn die einfachen Soldaten die Gewehrläufe umdrehen und sich in der akuten revolutionären Situation auf die Seite der Arbeiter schlagen.

 

Damals in den 1980ern ist der sowjetische Sozialimperialismus in Afghanistan gescheitert, und obwohl die sozialfaschistische DDR nicht direkt dran beteiligt war, bildeten sich während der Montagsdemos und Massenproteste auch Soldatenräte in den NVA Kasernen.

Ganz klar: Die Novemberrevolution ist gescheitert, weil zu dem Zeitpunkt die bolschewistische Arbeiterpartei noch nicht stark genug war. Lenin und Stalin hatten hingegen in Jahrzehnte langer Arbeit die bolschewistische Partei aufgebaut...
Wir wollen nicht die selben Fehler noch mal machen, sondern Lehren daraus ziehen, sonst fliegen wir wieder auf die Schnauze. Das A und O bei der Sache ist immer die Arbeitereinheit unter der Fahne der sozialistischen Revolution. 

Eine Bolschewisierung des Weltproletariats ist dabei unumgänglich.  Deshalb dürfen wir uns von allen Schattierungen des Revisionismus, Trotzkismus, Maoismus nicht spalten lassen, welche die letzten Jahre massiv aufgetreten waren.

Damals war es noch einfach:

Karl und Rosa schrieben in der Roten Fahne : "Heraus auf die Straße mit der Roten Fahne!" und die Proleten, Bauern und Soldaten zogen zu 100 000en unter Roten Fahnen auf die Straßen.

Heute treibt die deutsche und internationale Protestindustrie ihr Unwesen und verunglimpft revolutionäre Demonstrationen. Dieser Zustand muss überwunden werden. Wir brauchen wieder Demonstrationen, auf denen - wie während der Novemberrevolution - die Losungen der sozialistischen Weltrevolution im Mittelpunkt stehen !  Dafür müssen wir das Klassenbewusstsein der werktätigen Massen wecken, denn das Sein bestimmt das Bewusstsein. Und uns geht es derzeit allen ziemlich beschissen.  Wir müssen die bürgerlich-revisionistisch/maoistisch/trotzkistische Welt entgültig auf den Scheiterhaufen der Geschichte werfen, nur so zieht der historisch- dialektische Materialismus.

In wie weit es dieses Jahr eine antikommunistisch-zionistische Spalterdemo geben wird , unter dem Motto "es sei für sie untragbar das Stalin und Enver Hoxha Bilder oder auf Transparenten getragen werden" , wissen wir nicht. Aber wir werden auf jeden Fall die Fahne der Komintern (SH) auf der Demo in Berlin entrollen und mit ihr den Weg zur sozialistischen Weltrevolution weisen.

 

 

Übrigens sei hier zum Schluss noch das berühmte "Rosa-Luxemburg-Zitat" erwähnt :

 

"Die Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden".

 

Dieses Zitat wird uns ja ganz gerne mal von bürgerlichen Antikommunisten und Trotzkisten um die Ohren geknallt. 

Mit Andersdenkenden sind natürlich nicht Ausbeuter und Unterdrücker zu verstehen.

Die Oktoberrevolution hat ja gerade deswegen gesiegt, weil sie sich unversöhnlich gegen Ausbeuter und Unterdrücker gestellt hatte und ihnen die Macht entzog, während die Novemberrevolution tragisch scheiterte, weil sie die sozialdemokratische Regierung verschonte, statt sie zu stürzen und die Ausbeuter und Unterdrücker davonzujagen.

  Trotzdem verglich Lenin Rosa mit einem Adler, im Gegensatz zu solchen Tieffliegern wie Kautsky  und Konsorten, in deren Tradition ja die "ultra-imperialistischen" Falken entstanden sind.

Karl und Rosa gehören zu uns Kommunisten , denn wenn sie heute leben würden, wären sie in der Komintern (SH). Sie wären auch in der Komintern, wenn sie nicht kurz zuvor ermordet worden wären. Beide gelten nicht nur für Lenin als die eigentlichen Vorkämpfer der Kommunistischen Internationale.

 

Sie standen immer für den revolutionären, gewaltsamen Sturz der Bourgeoisie und für die Diktatur des Proletariats, und gegen den Burgfrieden mit den Bonzen und Kapitalisten.

Mit diesem Zitat können die anti-kommunistischen Klassenfeinde unsere Rosa und unseren Karl also nicht in Führer des bürgerlichen Liberalismus verwandeln, denn Diktatur des Proletariats heißt Diktatur über die ausbeutenden und unterdrückenden Klassen und Demokratie für die Ausgebeuteten und Unterdrückten. Das macht den Unterschied zur bürgerlichen Diktatur aus, wo es nur bei den Reichen Demokratie gibt, und Ausbeutung und Unterdrückung bei den Armen !

 

 


 


 



Bericht der deutschen Sektion der Komintern (SH) über die Teilnahme an der LLL- Demo am 12. Januar 2014 in Berlin

 

Wer hat Rosa und Karl ermordet ?

Karl, Rosa   Who did that to you??

 

Es waren natürlich die reaktionären, faschistischen, konterrevolutionären Freikorpssoldaten ( also praktisch die damalige NSU), die die Macht des imperialistischen Großkapitals verteidigten. Ihre Konterrevolution hatte über die Novemberrevolution gesiegt. Das wissen wir alle.

Aber wie bricht so ein Weltkrieg vor 100 Jahren aus ?
Er bricht natürlich nicht einfach so aus wie ein Vulkan. Der imperialistische Krieg geht unvermeidlich aus dem Imperialismus hervor, ist ein Wesenszug des Imperialismus. Imperialistische Kriege lassen sich letztendlich nur dadurch beseitigen, dass man den Imperialismus beseitigt.

Selbst, wenn es die Imperialisten denn wollten, könnten sie einen imperialistischen Krieg nicht verhindern. Das kann nur das revolutionäre Proletariat mit einer bolschewistischen Partei an seiner Spitze.

Und deswegen wurden Rosa und Karl ermordet, weil sie die Gründer der KPD waren, der Partei der revolutionären Arbeiterklasse, die r für die Beseitigung des imperialistischen Kriegs kämpften und damit für das Ende des Imperialismus.

Die Imperialisten selber können die sich gesetzmäßig zuspitzenden zwischen-imperialistischen Widersprüche nicht friedlich lösen. Die einzelnen Großmächte sind alle dem Gesetz der notwendigen Raubkriege zwecks Neuaufteilung der Welt unterworfen. Die Welt ist bereits unter den Imperialisten aufgeteilt, so dass diese ihre Einflusssphären nur auf Kosten anderer Imperialisten erweitern können. Ihre Jagd nach Maximalprofit treibt die Imperialisten in den Krieg, treibt sie in den Kampf um die Weltherrschaft, bzw. um einen möglichst günstigen Platz im Weltsystem des Imperialismus.

Und genau wie damals stehen wir heute vor den selben Problemen, wenn auch mit anderen Erscheinungsformen.  Der deutsche Imperialismus und der Imperialismus des Zaren Putin "dem Schrecklichen",  spielen sich wieder auf als weltimperialistische Globalplayer und führen mit den beiden Supermächten China und USA die Weltrangliste des Waffenexportes an. Dabei beliefern sie alle möglichen abartigen Regime, die auch noch unverschämter Weise von neo-sozialfaschistischen Gruppen als "anti-imperialistisch" gelobhudelt werden.

FDJ-Pastorentochter Merkel, mit der neu gekürten Kriegsministerin ("Kriegs-Uschi") an ihrer Seite, befehlen Raubfeldzüge sogar bis zum Hindukutsch (so weit ist nicht mal Hitler vorgedrungen!). So ist die Erfüllung des Traums eines groß-imperialistischen Deutschlands wieder weiter näher gerückt. Und ein Stasipfaffe als militanter Antikommunist gibt als Bundespräsident seinen Segen mit auf den Weg.

Und da sind wir wieder bei Karl und Rosa, nämlich beim Antikommunismus der SPD: 

Es waren die an der Regierung sitzenden Sozialfaschisten Gustav Noske, Friedrich Ebert, Scheidemann und Co, die den Mordauftrag erteilten. In antikommunistischer Verhetzung heuerten sie Fascho-Söldnertrupps an. Ein Haufen Pseudo-Generalissimos und Lumpengefreite erledigten für die "feinen Herren" von der SPD dann die blutige Drecksarbeit.

Was sollte heute an den Blackwaters, EU-Battlegroup, Gladio-Netzwerk, Navis, Special Forces, DOS, KSK etc,  anders sein ? Außer dass sie moderne Technik und Ausrüstung haben, um ihre Mordaufträge noch "sauberer" und "präziser" und noch anonymer zu erledigen.

Seit vielen Jahren wird mit dem Einsatz der Bundeswehr die Aufstandsbekämpfung im Inneren geprobt - wird praktisch der Bürgerkrieg vorbereitet, der angesichts der sich weiter zuspitzende Lage unvermeidlich wird, um die Herrschaft der Bourgeoisie mit "Blut und Schwert" aufrecht zu erhalten .

Aber die Empörung der Massen kann genauso wenig mit Gewalt nieder gehalten werden, wie die allgemeine Weltkrise aufgehalten werden kann, hervorgerufen durch die Weltfinanzkrise, welche immer mehr Massen unvermeidlich auf die Straße treibt.

Die wilde Profit-Spielwut der Reichen mit immer waghalsigeren Spekulationen und Kapital-Transaktionen, ihre unersättliche Gier nach immer größeren Reichtum, wird auch immer größere Krisen hervor bringen. Als letzter "Ausweg" bleibt ihnen dann nur noch Krieg und Faschismus.   

Das Völkerschlachten vor hundert Jahren hat bis heute nicht aufgehört, solange Ausbeuter und Unterdrücker die Welt beherrschen. Aber wenn die Herrschenden nicht mehr so herrschen können wie bisher,  und wenn die geschundenen Völker nicht mehr unterdrückt und ausgebeutet werden wollen wie bisher, dann entwickelt sich daraus eine revolutionäre Weltsituation. Dann werden die Arbeit und Bauern gemeinsam aufstehen, werden ihnen die roten Soldaten zu Hilfe kommen, dann werden die Gewehrläufe umgedreht ! Arbeiter, Bauern und Soldaten schaffen sich gemeinsam ihre Rätemacht, eine unbesiegbare Allianz, die dem uferlosen kapitalistischen Treiben endlich ein Ende bereiten.

Vom Kaiser Wilhelm und Zar Romanow hatten alle die Schnauze voll und alles mündete in die Oktober- und Novemberrevolution. Die Meutereien der Kieler Matrosen waren die ersten Vorboten der deutschen November-Revolution.

Und die Auroa nahm in Petersburg das Winterpalais des Zaren ins Vesier. Ihr Kanonendonner verkündete den Sieg der Bolschewiki.

Die Allmacht der Weltbourgoisie wurde zum ersten Mal gebrochen !  Mit der ersten sozialistischen Sowjetmacht wurde das schwächste Glied aus der Kette des Weltimperialismus heraus gerissen, und mit der deutschen Novemberrevolution erhoffte sich das Weltproletariat das Zerreißen des zweit-schwächsten Gliedes in der Kette des Weltimperialismus.

Aber die SPD half dem deutschen Imperialismus wieder auf die Beine, indem sie die Arbeiterklasse verriet und ihre Führer ermorden ließ.

Heute ist der Weltkapitalismus durch die Weltkrise dermaßen geschwächt, dass er nur noch mit "Troikas", Spekulationsblasen und Konjunktur-Programmen - also letztlich nur noch mit einem Tropf von Milliarden von Steuergeldern am Leben erhalten werden kann. Aber selbst damit können die Eiterbeulen des Kapitalismus nicht kuriert werden. Sie brechen um so heftiger heraus, um mit ihrem Gestank die ganze Welt zu verpesten.

Die Reichen haben sich einfach zu voll gefressen. Eine kleine Nadel genügt, um ihren prallen Bauch zum Platzen zu bringen. Kein bürgerlicher Staat bleibt davon verschont. Die Lasten werden den Massen aufgebürdet, eine Last, unter der sie eines Tages zusammenbrechen werden, wenn sie diese nicht mit der Revolution abwerfen. Es wird auf jeden Fall zu Kettenreaktionen kommen. Der Ausbruch der sozialistischen Weltrevolution und ihr Sieg über den Weltimperialismus ist unvermeidlich. Das ist es, wofür wir unsere Fahne mit Hammer, Sichel und Gewehr auf der Demo in Berlin entrollten.

 

Doch nun zur LLL Demo ...

  "Stolz - ist eine Waffe!!"

Heben wir das Klassenbewusstsein!

 


SAMSTAG - 11. Januar 2014



Samstag waren wir früh mit dem Bus nach Berlin gefahren. Nachmittags angekommen, besuchten wir viele historische Gedenkstätten und Gebäude, von wo aus historisch bahnbrechende Ereignisse stattfanden. Unter anderem besuchten wir den Platz, wo Karl Liebknecht die freie, sozialistische Republik Deutschlands ausrief:

 

"Nieder mit der Regierung ! Nieder mit der Regierung"! 

 

Und genau so ein freies, sozialistisches, rotes Rätedeutschland wollen wir haben und nicht ein Großdeutschland der Imperialisten, keinen faschistischen Überwachungsstaat mit Vorratsdatenspeicherung, Bespitzelung des Volkes usw. Wir wollen kein Deutschland mit einer FDJ-Pastorentochter und einem Stasipfaffen am der Spitze. Wir wollen weder die sozialfaschistischen Häuptlinge der SPD und der Pseudo-"Linken", noch wollen wir Faschisten und rechtes Gesindel an der Macht in Deutschland. Wir wollen kein kapitalistisches Deutschland. Wir wollen ein sozialistisches Deutschland unter der Diktatur des Proletariats! Was wir letztendlich wollen, das ist der Sieg des Kommunismus auf der ganzen Welt !

 

  Wir besuchten das heutige Landratshaus. Der Parlamentarismus da drinne ist uns bugi.

Entscheidend ist, dass dort die KPD 1918/1919 gegründet wurde (aus ca 127 Deligierten, darunter 5 Frauen). Zu Zonezeiten bei den Sozialfaschisten  erinnerte nur eine kleine Tafel daran. Nach der Wende wurde sie entfernt. Man zeigte uns das Bild. Wir liefen auch zu den Gebäuden,  wo Rosa unter Anderem vor Gericht stand, und wo sie dem Richter der Klassenjustiz und den Staatsanwälten ihre Meinung sagte, nämlich dass sie sie mal alle am Arsch lecken können. Sie verteidigte sich nicht vor Gericht, sondern stellte stattdessen das Gericht auf die Anklagebank ! In einem anderen Gebäude wird heute die führende Elite von morgen ausgebildet. Auch dort waren emotionale Tribünen von Karl Liebknecht.

 

Wir Genossen der deutschen Sektion der Kommunistischen Internationale (Stalinisten-Hoxhaiste) nahmen Kontakt zu den Passanten auf. Wir befragten die Leute auf der Straße nach ihrer Meinung über den 100. Jahrestag des Ausbruchs des Ersten Weltkriegs und welche Lehren man heute daraus ziehen sollte . Außerdem fragten wir nach der Bedeutung der Novemberrevolution und der Oktoberrevolution bzw. nach ihrem gemeinsamen Zusammenhang.

Zu 1.

Nun, es war arschkalt gewesen und viele Passanten hatten keinen Bock auf Diskussionen. So war das. Wir lügen uns doch nicht selber in die Tasche und erzählen Märchen darüber, "wie sehr die Massen von uns begeistert gewesen seien". Mit unseren Bemühungen, das politische Interesse bei den Menschen auf der Straße zu wecken, gehen wir kritisch und selbstkritisch um. Viele laufen an einem vorbei und zeigen ungern Interesse. Verständlich ist das ja, wenn sie heutzutage selbst auf offener Straße von bürgerlichen Politikern belästigt und vollgesülzt werden, die doch nur den Reichen dienen und die Armen verarschen. Die Leute haben die Schnauze voll von solcher Lügen-Politik.

Das ist einerseits eine große Chance für uns Kommunisten, die ganze Verdorbenheit der bürgerlichen Politik anzuprangern und das Klassenbewusstsein der Arbeiter zu wecken.

Andererseits ist das für uns heute eine große Herausforderung, das mit bürgerlicher Ideologie ständig noch mehr vollgestopfte Bewusstsein der Massen zu ändern. Wenn die Massen die ganze bürgerliche Scheiße nicht aus ihrem Kopf rausschmeißen, dann wird da natürlich für die kommunistische Ideologie kein Platz sein. Der Kampf gegen die Bourgeoisie fängt also im Kopf eines jeden Ausgebeuteten und Unterdrückten an. Sich vom bürgerlichen Bewusstsein zu befreien und sich stattdessen revolutionäres Bewusstsein anzueignen - dabei zu helfen, das ist unsere Aufgabe als Kommunisten. Egal, wie schwer das für uns werden wird, wir Kommunisten werden alle Schwierigkeiten überwinden und die Menschen für unsere revolutionären Ideen gewinnen. Davon sind wir fest überzeugt, denn die Wahrheit steht auf unserer Seite. Die Realität sieht von unten anders aus, als sie von oben dargestellt wird.
Und so gelang es uns doch noch, mit einigen Passanten ins Gespräch zu kommen, uns ihre Standpunkte anzuhören und uns mit ihnen darüber solidarisch auseinanderzusetzen.

Danach gingen wir in einem Bunker mit Dach über dem Kopf. Es erfolgten Redebeiträge. Das Essen in der Schale mit halber Portion war unseres Erachtens für 2,50 Euro zu teuer. Vom Gulaschkommunismus und leeren Bäuchen werden die Proleten nicht satt. Das ist eine Lehre der Geschichte. 

Wir ergatterten Bücher von Stalin  ("Fragen des Leninismus"). Das ist für uns wichtig, weil  die Fragen des Stalinismus aus nichts anderem entstanden sind als aus den Fragen des Leninismus. Der Stalinismus baut auf dem Leninismus auf und entwickelte ihn weiter.

   Dann ergatterten wir Texte von Karl Liebknecht zum anti-imperialistischen Kampf - ( kleine Bücherei der Roten Garde Nr. 3 vom Verlag Roter Morgen vom Juni 1977).  Obwohl uns die MLPD als liquidatorisch und sektiererich diffamiert, haben ihre Leute das revolutionäre Propagandamaterial der KPD/ML gekauft, was eine MLPD nicht zu bieten hat ! 

Ganze Container unserer Parteiliteratur landeten 1985 (unter der Herrschaft der trotzkistischen Horst Dieter Koch-Bande) auf der Mülldeponie. Und Möller von "Arbeit-Zukunft" hinderte uns Genossen damals daran, die Koch-Zentrale in Dortmund "zu besuchen", um die restlich verbliebenen Literaturbestände durch eine revolutionäre Aktion zu retten und sicher zu stellen.

 

Die Mucke im Anschluß beim Synapsenpogo war voll scheiße, , immer das selbe. Das bestätigte uns auch eine Gernossin aus der der Slowakai.




Sonntag 12. Januar 2014

- Teilnahme an der Demo

 


Teilnehmer:

 

PDS-Pseudolinke  und ihr Jugendverband DKP - SDAJ
maoistische MLPD - Rebell
MKP (Maoistisch kommunistische Partei)
TKP/ML - Kommunistische Partei Türkei / Marxisten-Leninisten - (maoistisch)
MLKP (Türkei/Nord-Kurdistan)
DIDF  (Migrantenorganisation)
ADGH (Demokratische Jugendbewegung in Europa)
ADHK (Konföderation für die Demokratische Rechte in Europa)
TKIP (Kommunistische Arbeiterpartei Türkei )
Die Zonepfaffen von der FDJ
Partizan
Spartakist-Arbeiterpartei (trotzkistisch 4.internationale)
"neue Internationale" 5. Internationale
IBT internationale bolschewistische Tendenz (trotzkistisch)
SOL (sozialistische Linke)    (Maoistisch)
Arbeit Zukunft ( Möller- ehemalige Liquidatoren in der KPD/ML)
TIKB - Revolutionäre Kommunistische Organisation der Türkei

Wir  sahen auch 2 Fahnen der VKP - Vereinte kommunistische Partei. Das ist auch s eine typische "facebook-Partei", die sich von der revisionistisch-sozialfaschistischen Hochstapler- "KPD" http://www.k-p-d-online.de/  abgespalten hatte. Letzt genannte war dort auch vertreten. Stasi-Lothar haben wir nicht gesichtet.



Los ging es am Frankfurther Tor .

 

Die Lautsprecherwagen drängelten  um die Reihenfolge und lärmten sich gegenseitig am Mikro voll.
Es gab unter Anderem ein Lauti mit AAA (antikapitalistisch, antiimperialistisch, antifaschistisch).   Es wurde die Ermordung kurdischer Frauen von französischen und türkischen Milizen angeprangert.

 

Es skandierten folgende Parolen und Sprüche:

 

" Hoch die internationale Solidarität!"

 

" Hoch die Kommunistische Internationale!"

 

" SPD und Links-Partei - Karl und Rosa wären NIEMALS dabei!"

 

"Wer hat uns verraten? - Sozialdemokraten!"

 

"Wer war dabei ? - die grüne Partei!"

 

"Wer verrät die Kommunisten ? - die Revisionisten!"

 

"Wer lackmeiert die Bolschewisten ? -die Trotzkisten!"

 

"Brecht die Macht der Banken und Konzerne !"

 

"Karl Rosa Vladimir - für unsere Zukunft kämpfen wir!"

 

Es wurde Mucke gespielt, Transparente, Fahnen und Schilder getragen. Auf der Demonstration wehte die Fahne der Komintern (SH) mit Hammer, Sichel und Gewehr und dem gelben Spartakusstern !"

 

Als die Maoisten  der TKP/ML  mit ihrem "5-Köpfe"-Transparent (mit dem Konterfei ihres revisionistischen Pseudo-"Klassikers" Mao) vorbei latschten, und wie sie dann riefen: "Marx, Engels, Lenin, Stalin, Mao viva viva via!", da skandierten wir von der Lomintern (SH) natürlich zurück:

"Marx, Engels, Lenin, Stalin und ENVER HOXHA !!!!" - wobei wir unsere Stimme bei - ENVER HOXHA - noch etwas lauter erhoben. 


Und schon wieder (wie in den letzten Jahren auch) geiferte die sozialfaschistische Zonepfaffen FDJ rum:

  "Keine Soldaten gegen Demokraten".

Die sollen sich mal wirklich mit Karl und Rosa befassen, mit den roten Kieler Matrosen und roten Soldaten, die in Berlin marschierten und mit dem revolutionären Proletariat aufs Engste verbunden waren.

 

Nur mit revolutionären Waffen

wird echte Demokratie geschaffen!

 

   Dann geiferten die noch rum, vonwegen "Solidarität mit Griechenland" -  " für die griechische Arbeiterklasse"!  "  Wie jetzt??

Solidarität mit dem kapitalistischen Pleitestaat Griechenland ? Solidarität üben mit Lug und Betrug der EZB ? Etwa mit Sparpaketen in Milliardenhöhe aus den Taschen der Steuerzahler , von denen das griechische Volk nichts zu sehen bekommt, mit denen stattdessen die Reichen "über Wasser gehalten" werden ???? Nein danke ! Dann doch lieber für eine freie, sozialistische Räterepublik Griechenlands unter der Diktatur des griechischen Proletariats - ohne Troika, ohne EU-imperialistische Umkreisung und eitrige Spekulationsblasenhegemonie.

 

Und wir deutschen, griechischen, türkischen Arbeiter, wir Arbeiter aus anderen Ländern, lassen uns nicht spalten - und auch nicht von der sozialfaschistischen Zone- FDJ, die sogar mit ihrer scheiß blauen Uniform aufgetreten ist.


Angekommen am Friedhof mit der Aufschrift "die Toten mahnen uns " zollten wir Karl und Rosa Tribut.

Zuvor wollte uns ein Ordner wegen der Fahne und dem Schild nicht durchlassen mit der Begründung "es wäre eine Ruhestätte und protestieren könne man woanders auf der Straße".

Wir ließen uns nicht verscheuchen. Wir kämpfen aufrechten Hauptes , nicht anders als es Rosa und Karl getan haben. Wir kriechen der Weltbourgoisie nicht mit gesenktem Haupt zu Kreuze. Wir sind die Kämpfer Rosa und Karls, und nichts und niemand wird uns daran hindern können ! Karl und Rosa sind Märtyrer des Weltkommunismus. Und diese beiden Märtyrer der sozialistischen Revolution ehren wir nur dadurch, dass wir ihren Kampf für die sozialistische Weltrevolution zu Ende führen. Dafür haben sie ihr Leben hergegeben.

Was uns zuwider ist, dass ist die Heuchelei und Demagogie der Sozialfaschisten. Sie missbrauchen Rosa und Karl dazu, ihre sozialfaschistischen Ziele zu verwirklichen. Rosa und Karl gehören der revolutionären Arbeiterklasse, gehören uns Kommunisten - und nicht den Revisionisten, nicht den Sozialfaschisten !!!

Wir sehen das revolutionäre Feuer in Rosas und Karls Augen. Wir haben ihr großes, unvergessliche revolutionäre Werk vor Augen, und sie werden für immer in unserem Herzen sein ! Das kann uns niemand nehmen . Da nützt es auch nichts, wenn die Pseudo "LL-Konferenz" ( http://www.rosa-luxemburg-konferenz.de/) die Werbetrommeln rühren, auf denen in unverschämter Weise die SPD fleißig mittrommelt.

Diese anti-kommunistischen Elemente versuchen weiterhin krampfhaft, Karl und Rosa in ihre bürgerlich-liberale Welt zu verfrachten, und diese beiden großen kommunistischen deutschen Führer von uns Kommunisten zu isolieren, indem man uns von der weltrevolutionären Komintern (SH) in eine sektiererische Ecke zu drängen versucht. Das höchste Ziel, für das Rosa und karl kämpften, das war der Sieg des Weltproletariats in der sozialistischen Revolution. Für dieses hohe Ziel steht auch die Komintern (SH) !

 

" Arbeit-Zukunft" waren sich nicht zu blöd, dort einen Stand zu machen.

Dann protestierten wir auch mit Schild und Spartakusfahne der Komintern (SH) vor der antikommunistischen Provokationstafel der reaktionären, anti-kommunistischen Vorhut der Konrad-Adenauer-Stiftung  mit dem Pseudo-Gedenkstein

"Den Opfern des Stalinismus und des DDR Regime".

Hier wird in perfider Weise die Ideologie der sozialfaschistischen DDR mit dem Stalinismus, der wissenschaftlichen Weiterentwicklung des Marxismus-Leninismus, in einen Topf geworfen, um den Stalinismus zu verunglimpfen. Das ist die Demagogie des offenen Anti-Kommunismus, mit der die Bourgeoisie die Massen vom Kommunismus abzuschrecken versucht. Dabei wissen sie insgeheim ganz genau, dass in der Sowjetunion der Kapitalismus restauriert wurde mit Unterstützung der ganen kapitalistischen Welt, dass die SU nur durch Abkehr von Stalin und verrat an ihm zur sozialimperialistischen Supermacht wurde, dass die DDR, China etc. niemals sozialistisch gewesen sind, sondern unter sozialfaschistischer Herrschaft standen bzw. noch stehen.

Außer der SU gab es nur ein zweites sozialistisches Land - das Albanien des Genossen Enver Hoxha, in dem der Kapitalismus restauriert wurde durch die revisionistische Clique von Ramiz Alia. Nur in der Sowjetunion ( bis zum Mord an Stalin 1953 ) und im revolutionären sozialistischen Albanien (bis zum Tod Enver Hoxha) herrschte die Arbeitermacht, bestimmten dort die Arbeiter- Bauern- und Soldatenräte, bestummte das albanische Volk, wurde der Sozialismus aufgebaut, bestimmte die sozialistische Gesellschaft über den Alltag, die Kultur und die Zukunft des Landes. Es gab unvergängliche Errungenschaften im sozialistischen Aufbau. Teilweise wurde die Industrieproduktion verzwanzigfacht, wurden Sumpfgebiete trocken gelegt, die Landwirtschaft kollektiviert, die proletarische Demokratie als einzig wahre Demokratie geschaffen, genossen die werktätigen Massen im Sozialismus all die Freiheiten, die bislang nur den Reichen vorbehalten waren. All diese großen unsterblichen Erfolge kann uns niemand nehmen, können nicht wegdiskutiert werden, können nicht historisch geleugnet werden, bleiben fest im Bewusstsein verankert.

Also, ihr anti-kommunistischen Stinker, all eure Hetze, die ihr heute vom Stapel lasst, wird euch selber auf die Füße fallen und euch im Boden versinken lassen ! 

 

Dann war da noch 'ne Tussi, die geiferte:  

"Stalinisten sind Mörder!".

Ich fragte die Alte, ob sie Trotzkistin sei, aber sie verpisste sich gleich.
Alles in allem war es eine flauschige Demo mit ca 9000 Teilnehmern (ungefähr so wie im Vorjahr). Die Knüppelkunden waren eher relaxed. In Berlin sind sie nicht so streng wie in Bayern.

Wir ergatterten am Stand von "Arbeit-Zukunft" und von "Professor" Hillebrandt und "Stasi-Herbi"  den 1. und   2. Band der Ausgewählten Werke des Genossen Enver Hoxha und den 19. Band , sowie Envers Buch: "Begegnungen mit Stalin".

Auf ihrem Stand lag auch ein Buch von Georgie Dimitroff. Wir meinten, er sei ein Revi  und wegen ihm sei  die Komintern zur Brutstätte des Revisionismus  verkommen und sie letzten Endes  aufgelöst worden. Prof. "Hillbilly" dozierte, hier ginge es um seine Gerichtsverhandlung wegen der Verschwörung der Nazifaschos  mit dem Brandanschlag. Auch sei das Referat nicht von ihm Dimitroff selbst  gewesen, sondern er habe es nur vorgetragen. Das sind doch nur fadenscheinige Spitzfindigkeiten eines "Gelehrten". Das ändert nichts daran, dass man Bücher eines Renegaten nun mal nicht verbreiten darf - Schluss aus ! Ob Schriften von Dimitroff, von Kautsky, Chruschtschow usw. usw - das sind alles Schriften von Verrätern am Kommunismus, egal ob sie vorher mal anständige Kommunisten gewesen sind oder nicht. Wer solche Schriften verbreitet, das ist doch klar, der macht sich zum Lakaien der Bourgeoisie , bzw. wird selbst zum Verräter am Kommunismus.


Von der antikommunistischen, zionistischen Spalterdemo haben wir nicht viel Wind bekommen. Man munkelt aber, die sei noch schwächer als im Vorjahr gewesen.


Abschließend fuhren wir wieder   mit dem Bus nach Hause.


Zum Schluss wollen wir nochmals daran erinnern, dass Karl und Rosa  die Einzigen waren, die vor 100 Jahren im Reichstag  gegen die Weltkriegskredite gestimmt hatten. Deshalb waren sie bei den Bonzen und der Bourgoisie so verhasst. Das war ein rein anti-kommunistisches Motiv, weswegen man sie in so abscheulicher Weise ermorden ließ.
Karl und Rosa standen für den revolutionären Sturz der Bourgeoisie, für die Diktatur des Proletariats, für die Organisierung der Arbeiterklasse im Bündnis mit den Bauern.
Es nützt überhaupt nichts, wenn Sozialfaschisten und bürgerliche Kräfte aller coleur krampfhaft antikommunistisch rumgeifern, das Ganze wäre "nicht mehr zeitgemäß", "historisch überholt", und man solle weiter auf Reformismus und Parlamentarismus vertrauen.  Da lachen ja die Hühner ! Man braucht sich doch bloß mal die ganze Misere der derzeitigen Weltkrise anschauen. Die Parlamente haben Karl und Rosa doch nur als Tribüne benutzt. Sie waren aufs Engste mit den werktätigen Massen verbunden und organisierten gleichzeitig den außerparlamentarischen Klassenkampf. Und genau das fürchten die Herrschenden  wie nix Anderes auf dieser Welt.
Es spielt überhaupt keine Geige, was die Klassenfeinde  für Märchen über  Karl und Rosa verbreiten. Karl und Rosa haben sich niemals in eine bürgerliche-kleinbürgerliche Ecke drängen lassen. Sie waren aufrechte Kommunisten, die die bürgerliche Ideologie und Politik gnadenlos entlarvt und angeprangert haben. Sie dienten der Arbeiterklasse ihr ganzes Leben lang - bis zum letzten Atemzug !
Wären sie noch am Leben, dann wären sie Führer der Komintern (SH).

Lieber Karl und liebe Rosa - ihr seid bei uns und wir sind bei euch - und nichts und niemand wird uns auseinander reißen !

 

Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg sind unsterblich !

 

Es lebe euer Kampf für die Befreiung des Weltproletariats und der unterdrückten und ausgebeuteten Völker !

 

Krieg dem imperialistischen Krieg !

 

Es lebe die sozialistische Weltrevolution !

 

Nieder mit allen Revisionisten und Sozialfaschisten !

 

Nieder mit allen Verrätern an Rosa und Karl !

Letzte Worte für und an euch :

  Too Old to Die Young!

 

 

 

 

 

Gedicht über Karl und Rosa: 

 

 Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht !



Nach den Brandanschlägen in Kaufhäusern und am 11.September
Hörte man Bitte-, Klagelieder singen , alles schreit "remember"
Ich frage euch, wo wart ihr - oder saht ihr einfach weg?
Als 2 Revolutionäre starben an der Spree im Dreck?


Mord an der Spree.
Mord um Mitternacht.
Mord an der Spree.
Die Bourgoisie hat's gemacht.
Mord an der Spree.
Kein Politiker kam
Und kein Wort von Trauer, Wut oder Scham.

Die Mörder kamen um Mitternacht, als die Familie schlief.
Es war keiner da, der um Hilfe rief.
Sie hatten keine Chance, die Bourgoisie und gekaufte Söldner wollten Blut.
Wo bleibt eure Trauer, wo ist eure Wut?

Mord an der Spree.
Mord um Mitternacht.
Mord an der Spree.
Die Bourgoisie hat's gemacht.
Mord an der Spree.
Kein Politiker kam
Und kein Wort von Trauer, Wut oder Scham.

Wo blieb eure Betroffenheit?
Wo war'n eure Lichterketten?
Ihr Heuchler!
Passiert bei den Bonzen was, dann ist gleich groß Geschrei.
Doch wir Arbeiter und Bauern sind im eignen Land nicht vogelfrei.
Ich sehe auf afghanischen Straßen Blackwater-Banden und Hobby-Attentäter randalieren .
Das gleiche, überall Gladio-Netzwerkverschwörer und EU Battletroup patroullieren.
Und wir tun uns nicht erinnern,
siehe da Bundeswehreinsatz im Innern.
Vom Bundestag beschlossene Sache,
nehmen sie uns in die Mache!
Ich frage euch, verdammt nochmal, was soll denn noch passier'n?

Mord an der Spree.
Mord um Mitternacht.
Mord an der Spree.
Die Bourgoisie hat's gemacht.
Mord an der Spree.
Kein Politiker kam
Und kein Wort von Trauer, Wut oder Scham.



 


DOKUMENTE - ARCHIV

 

NEU:

 

Rosa Luxemburg

An die Proletarier aller Länder

Es lebe die Weltrevolution des Proletariats !

 

 

NEU:

 

Karl Liebknecht

Wir bleiben Todfeinde des Militarismus.

Diesem System keinen Mann und keinen Groschen !

(28. August 1913)

 

und

Hokuspokus

(27. und 28. August 1913)

 

 

 

NEU:

 

in portugiesischer Sprache:

Carta à Redação do «Labour Leader»

Karl Liebknecht

Dezembro de 1914

 

 

Caros camaradas,

Estou satisfeito, numa época em que as classes dirigentes da Alemanha e da Inglaterra atiçam por todos os meios um ódio sanguento entre os nossos dous povos, de poder, como socialista alemão, mandar aos socialistas ingleses algumas palavras de fraternidade. Doe-me ter que escrever no momento em que a Internacional Socialista, a nossa certeza radiante doutrora, foi deitada no chão com todas as nossas esperanças, onde muitos «socialistas» da maioria dos países em guerra - incluindo Alemanha – deixaram, justo agora quando a natureza nociva do sistema capitalista se tornava mais evidente do que nunca, docemente se atrelam aos carros de guerra do imperialismo na mais pirata das guerras de pirataria. Mas estou feliz e orgulhoso de enviar-vos a minha saudação, precisamente a vós, o ILP que, no delírio da matança geral, salvastes, junto com os nossos irmãos russos e sérvios, a honra do socialismo.

A confusão reina nas fileiras do socialismo, e alguns deitam a culpa nos próprios princípios socialistas. Mas não são esses princípios que faliram, mas aqueles que os representavam. Não há que mudar nada na nossa doutrina, mas apenas fazê-la viva, transformá-la em atos.

As lantejoulas enganosas são as frases em defesa da pátria e da libertação dos povos, onde o imperialismo adorna os seus instrumentos de morte. Cada partido socialista tem o seu inimigo: o inimigo do proletariado internacional está no seu próprio país, é aí onde ele tem que luitar. A liberação de cada povo deve ser a sua obra própria.

Somente a cegueira pode requerer a continuação do massacre até a derrota dos «inimigos». A prosperidade dos povos está intrinsecamente ligada: a luita de classes do proletariado só pode ser realizada numa base internacional.

Os pretensos sábios, cuja alma oportunista muito facilmente é levada polos turbilhões da diplomacia, as explosões de chauvinismo, declaram que o futuro do movimento operário não pode ser mais internacional. Mas a guerra mundial, que destruiu a velha Internacional, é o melhor argumento em favor da nova Internacional, uma Internacional certamente animada por outro espírito, por outra resolução diferente daquela com a que as potências capitalistas têm jogado tão facilmente o 4 de agosto de 1914.

Somente na colaboração das massas trabalhadoras de todos os países em prol da paz consiste desde agora, na guerra, a salvação da humanidade. Nenhures essas massas quiseram a guerra, em nenhum lugar a querem. Deveriam eles, tendo no coração o ódio da guerra, continuar a se dividir entre si? Nenhum povo pode começar a falar da paz, por conseguinte, enquanto falam todos à vez. E quem fale primeiro mostrará a força, não a fraqueza, e apanhará a glória e gratidão. Cada socialista deve agir hoje no seu país como combatente de classe, de combate e arauto da fraternidade internacional, na plena confiança de que cada palavra que ele diga a favor do socialismo, a favor da paz, cada ato que realize neste sentido, suscitará as mesmas palavras e mesmos atos nos outros países, até que a chama da vontade de paz brilhe, esclareça, sobre a Europa.

O exemplo que vós e os nossos irmãos russos e sérvios deram ao mundo, será imitado lá onde a socialdemocracia ainda está presa na rede das classes dominantes. E estou certo de que a massa dos obreiros ingleses vão se alinhar com as valentes tropas do ILP. Desde hoje, os sentimentos da classe operária alemã estão também muito mais próximos do que geralmente se pensa de tal atitude. Mostrará a sua vontade, cada vez com maior fuga desde que perceba o eco do seu grito de paz nos outros países. Assim criará a via onde o proletariado de todos os países em guerra, a resolução para impor, através duma ação internacional, uma paz no sentido socialista, uma paz que não se baseia no ódio, mas na fraternidade, não na violência, mas na liberdade, e que traz consigo a certeza de permanecer.

Assim a Internacional, luitando e reparando velhas faltas, ressuscitará novamente durante a guerra mundial. Assim terá de ressuscitar, mas como nova Internacional, não só como força externa, senão como força revolucionária interior, em clareza, em disposição para superar todos os perigos do absolutismo, da diplomacia secreta e das conspirações capitalistas contra a paz.

 

Proletários de todos os países, uni-vos!

Guerra à guerra!

 

Saudações socialistas.
Karl Liebknecht.
Berlim, dezembro, 1914.

 

 

 

 

 

ARCHIV

Karl Liebknecht

Rosa Luxemburg

und der Spartakusbund

 

 

 

 

 

Lenins Rede

anlässlich der Ermordung
Rosa Luxemburgs und Karl Liebknechts

 19. Januar 1918

 

Demonstrationen und Gedenkfeiern

 

LLL- Demo - 2014

LLL- Demo - 2013

LLL - Demo - 2012

 

 

Beerdigung der Revolutionäre am 25. Januar 1919

 

 

 

Die Beisetzung von Karl Liebknecht

 

 

 

Die Beisetzung von Rosa Luxemburg



 

Es leben Rosa und Karl !

Es lebe das rote Berlin des roten Deutschlands

in einer roten Welt !