Machtvolle Manifestation des proletarischen Internationalismus der gesamten marxistisch-leninistischen Weltbewegung mit der SVRA Albanien und dem albanischen Volk gegen die Angriffe der chinesischen Revisionisten



Erklärung

des Exekutivkomitees der

Komintern/ML

vom 29. 7. 2003

aus Anlass des 25. Jahrestages des Briefes, den das ZK der PAA und die Regierung Albaniens an das ZK der KP Chinas und die chinesische Regierung sandte





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Brief des ZK der Partei der Arbeit Albaniens und der albanischen Regierung an das ZK der Kommunistischen Partei Chinas und die chinesische Regierung vom 29. 7. 1978


Wortlaut des Briefes der PAA und der albanischen Regierung in englischer Sprache







Dieser Brief ist ein unverrückbarer Meilenstein in der nicht geradlinig verlaufenen Geschichte der Verteidigung der Diktatur des Proletariats unter den Bedingungen der imperialistisch-revisionistischen Einkreisung. Er ist ein Meilenstein im revolutionären Prozess der revolutionären Ablösung der kapitalistischen Gesellschaft durch die sozialistische Gesellschaft. Er ist ein Beweis für den immer jung bleibenden Marxismus-Leninismus. Er dokumentiert die unversiegbare Quelle des proletarischen Internationalismus, aus der die Kraft der proletarischen Weltrevolution unaufhaltsam wächst. Dieser Brief ist gleichzeitig ein Meilenstein auf dem revolutionären Weg zur vollständigen nationalen und sozialen Befreiung der Völker vom Imperialismus, Sozialimperialismus, Faschismus und Sozialfaschismus und der gesamten Weltreaktion. Und der Brief ist letztendlich ein Meilenstein auf dem Wege zur Beseitigung der Ausbeutung des Menschen durch den Menschen. Seine höchste Form erreichte der proletarische Internationalismus vor 25 Jahren, als das Weltproletariats und die marxistisch-leninistische Weltbewegung an der Seite Albaniens - das das sozialistischen Weltzentrum unter der Führung der PAA verkörperte – für den Durchbruch der imperialistisch-revisionistischen Blockade kämpfte. Damit wurde nicht nur das sozialistische Albanien verteidigt, sondern auch günstigere Bedingungen für die Organisierung siegreicher sozialistischer Revolutionen in weiteren Ländern und bessere Entfaltungsmöglichkeiten für die anti-imperialistisch-antirevisionistischen Befreiungskämpfe der Völker geschaffen.

Es kam zwar mit dem Sturz der Diktatur des albanischen Proletariats 12 Jahre später zu einer Niederlage, aber sie bedeutete nicht das Ende des real existierenden Sozialismus auf der Welt. Die wertvollen Erfahrungen des Kampfes zur Verhinderung des Sturzes der Diktatur des Proletariats ebnen dem Weltproletariat und den Völkern der Welt heute den Weg für die Restauration des Sozialismus auf marxistisch-leninistischen Grundlagen und damit die Verwandlung der Niederlage in einen noch größeren noch festeren Sieg. Die Lehren Lenins und Stalins über die Perspektiven des Sozialismus in einem Land haben sich zum zweiten Mal bestätigt:

Nur durch die proletarische Weltrevolution, die Verteidigung des sozialistischen Weltzentrums, durch die Errichtung der Diktatur des Proletariats in mehreren Ländern, wird die imperialistisch-revisionistische Einkreisung endgültig scheitern. Voraussetzung bleibt nach wie vor die Bedingung, dass die Diktatur des Proletariats eines sozialistischen Landes die Prinzipien des Marxismus-Leninismus und des proletarischen Internationalismus im harten Klassenkampf anwendet und der Aufbau des Sozialismus als festes Bollwerk der Weltrevolution ausgebaut wird. Umgekehrt bedarf die proletarische Weltrevolution unverzichtbar einer Basis und eines Hebels, nämlich mindestens die Diktatur des Proletariats in einem Land, das sich - gestützt auf die eigenen Kräfte und auf den proletarischen Internationalismus des Weltproletariats - als führendes revolutionäres Weltzentrum entwickelt. Es ist nicht nur die Pflicht der führenden proletarischen Partei des kommunistischen Weltzentrums, mit aller Deutlichkeit, Schärfe und Bestimmtheut dem Internationalismus in Worten den Internationalismus der Tat entgegenzustellen. Dies ist gleichzeitig die gemeinsame Aufgabe des Weltproletariats und der leninschen proletarischen Weltpartei, der Kommunistischen Internationale. Ebenso ist es die Pflicht einer jeden marxistisch-leninistischen Partei ist, die in ihrem Land für die sozialistische Revolution kämpft. Der proletarische Internationalismus ist die entscheidende Kraft, die das gesamte Weltproletariat mit seiner Vorhut desjenigen Proletariats, welches seine Diktatur in einem Land errichtet, in die Lage versetzt, die historische Mission der proletarischen Weltrevolution zu erfüllen. Und das Ziel ist: Garantie nicht nur des endgültigen Sieges des Proletariats in einem einzelnen sozialistischen Land, sondern auch die Aufrechterhaltung der Diktatur des Proletariats aller Länder im Weltmaßstab. Der albanische Sozialismus bewies bereits historisch, dass die erste imperialistisch-revisionistische Einkreisung und Machtübernahme der Revisionisten – die immerhin erst nach dem Tod des Genossen Stalin gelang - trotz der vollständigen Restauration des Kapitalismus im ersten sozialistischen Land scheiterte. Auch der chinesische Revisionismus vermochte nicht, durch seine Beteiligung an der imperialistisch-revisionistischen Einkreisung, den Sozialismus selbst in einem kleinen Land in die Knie zu zwingen.Erstens scheiterten die chinesischen Revisionisten an einem außergewöhnlichem tapferen Volk, das sich mit Hilfe des Marxismus-Leninismus auf die eigenen Kräfte stützte. Und zweitens verfügte dieses kleine Volk über einen großen Geist des proletarischen Internationalismus, woduch es sich auch auf die marxistisch-leninistische Weltbewegung und die Solidarität der Völker stützen konnte. Dies war nicht nur historisch bedeutsam für die Vitalität und Widerstandskraft des Sozialismus unter den Bedingungen der imperialistisch-revisionistischen Einkreisung. Es war dem Weltproletariat zum ersten Mal in seiner Geschichte gelungen, trotz der konterrevolutionären Zerschlagung seines kommunistischen Weltzentrums ein neues an seiner Stelle aufzubauen. Unter den schwierigsten Bedingungen ist das Weltproletariat damit in der Lage gewesen, das Banner der proletarischen Weltrevolution zu verteidigen und weiter voran zu tragen. In Verallgemeinerung der so geschaffenen Tatsachen werden wir eines Tages den Beweis erbringen, dass wir - anknüpfend an den bisher zurückgelegten heroischen revolutionären Weg des Weltproletariats - an die Stelle des zerschlagenen kommunistischen Weltzentrums ein neues, noch stärkeres aufbauen werden. Es wird ein weltproletarisches Zentrum neuen Typs sein, das garantiert nie mehr zerschlagen werden kann. Dies ist nicht nur theoretisch möglich, sondern auch praktisch verwirklichbar. Wir werden allerdings einen neuen Weg zum Wiederaufbau des kommunistischen Weltzentrums einschlagen müssen, um ein drittes Scheitern von vornherein auszuschließen. Aus seiner wiederholten Zerschlagung sind also auch zwei wichtige Lehren zu ziehen.

Erstens: Es hatte nicht ausgereicht, mit dem Aufbau des Weltzentrums erst zu beginnen, wenn der Sozialismus in einem Land gesiegt hat. So entstand die Komintern erst mit der Sowjetunion, und sie wurde aufgelöst, ehe der Funken auf andere Länder überspringen konnte. Immerhin war es Albanien trotz titoistischem Verrats, trotz aufgelöster Komintern etc. möglich, mit Hilfe der starken Sowjetunion Stalins und gestützt auf die eigenen Kräfte, die Diktatur des Proletariats zu errichten. Es gelang Albanien darüber hinaus, seine Diktatur des Proletariats gegen jeglichen Revisionismus zu verteidigen. Dieses kleine sozialistische Land hielt sogar noch stand, als es weder eine starke Sowjetunion noch eine starke kommunistische Weltbewegung gab, auf die es sich hätte stützen können. Vielmehr richtete sich der Schlag der ganzen geballten internationalen Faust der Revisionisten an der Macht auf Albanien. Die junge marxistisch-leninistische Weltbewegung aber begann erst in diesem Augenblick, sich zu entfalten und zu stärken.Es fehlte auch diesmal eine starke Kommunistische Internationale.

Zweitens: Es hat nicht ausgereicht, dass der weltrevolutionäre Funke von Albanien aus auf andere Länder überspringt, weil es keine starke marxistisch-leninistische Internationale gab, weil die marxistisch-leninistischen Parteien noch zu jung und schwach waren und man kann sagen, dass sie einer Art "II. Internationale an der Macht" gegenüberstand. Der Imperialismus konnte seinen Kopf nur dadurch aus der Schlinge ziehen, dass diese II. Internationale an der Macht", die Revisionisten aller Schattierungen - obwohl untereinander zerstritten - ihm gemeinsam dabei halfen, Albanien zu erdrosseln. Die marxistisch-leninistische Weltbewegung erwies sich als zu schwach, um dies hätte verhindern zu können.

Beim ersten Mal kämpfte eine Partei allein gegen den Opportunismus der II. Internationale und beim zweiten Mal wiederum nur ein Land gegen den Revisionismus an der Macht.Weder beim ersten noch beim zweiten Mal sprang der sozialistische Funke über auf andere Länder.

Hier gilt es , sich in das internationalistische Wesen der Lehre des Marxismus-Leninismus zu vertiefen und den dialektischen Materialismus schöpferisch anzuwenden. Was meinen Marx und Engels denn damit, wenn sie die Proletarier aller Länder dazu aufrufen, sich zu vereinigen? Sie meinen damit, dass die proletarische Weltrevolution nur siegen kann, wenn sich die Proletarier aller Länder zu einem Weltproletariat als bewusste Klasse verschmolzen haben, wenn das Weltproletariat seine Weltpartei aufgebaut. Sie meinen damit nicht, dass sich das Weltproletariat erst eine Kommunistische Internationale schaffen darf, nachdem es dem Proletariat eines Landes gelungen ist, die Diktatur des Proletariats zu errichten. Die Kraft des Weltzentrums versagt, wenn sie nur von einem einzelnen sozialistischen Land aus gespeist wird und die Kraft aus dem gesamten Weltproletariat nicht mobilisiert wird. Die höhere Bedeutung des proletarischen Internationalismus liegt doch gerade darin, dass sich das Weltproletariat im internationalen Klassenkampf befähigt, den Proletariern die Durchführung der sozialistischen Revolution in ihrem eigenen Land zu erleichtern. Das Weltproletariat gibt hierfür die unverzichtbare Rückendeckung, indem es die konterrevolutionären Weltkräfte im internationalen Klassenkampf bindet, und nicht wieder solche Situation entsehen kann, dass die ganze Weltbourgeoisie über ein Land herfällt, in dem die sozialistische Revolution erkämpft oder verteidigt wird. Eben dies zu verhindern, dafür ist ein kommunistisches Weltzentrum da. Die sozialistische Revolution von einem Land in das nächste zu tragen, wird scheitern, wenn man dem Irrglauben erliegt, dass die sozialistische Revolution vom Weltzentrum aus exportiert wird. Weder lassen sich Revolutionen übergaupt exportieren, noch springt der weltrevolutionäre Funke von einem Land aufs andere automatisch über. Auch der "vervollständigte" Sozialismus eines Landes schwappt nicht wie ein volles Fass auf ein Nachbarland über, um sich dort weiter zu ergießen, bis dort das nächste Fass abgefüllt ist usw. Dieses Gießkannenprinzip muss genauso versagen, wie das gleichmäßig dosierte Verteilen auf jedes einzelne Land der Welt.



Wir müssen diesmal den Fehler vermeiden, erst mit dem Aufbau einer starken Kommunistischen Internationale zu beginnen, wenn der Sozialismus bereits in einem Land der Welt zurückerobert ist. Wenn der Sozialismus in einem Land zurückerobert ist, kann es nur wirkungsvoll seine Kraft als Zentrum der proletarischen Weltrevolution entfalten, wenn diese Basis und dieser Hebel auch in die anderen Länder greifen kann. Eben das setzt voraus, dass es bereits stark entwickelte marxistisch-leninistische Parteien überall geben muss, zumindest in einigen Ländern.Werden diese Voraussetzungen nicht rechtzeitig geschaffen, dann ist das einzelne sozialistische Land - und sei es auch noch so stark - nicht in der Lage tatsächlich Basis und Hebel der proletarischen Weltrevolution zu werden. Durch seine Existenz allein, ist das erste zurückeroberte sozialistische Land jedenfalls noch nicht automatisch Basis und Hebel der proletarischen Weltrevolution.Hierfür bedarf es eines starken Weltproletariats und einer starken Weltpartei.

Die Geschichte der Kommunistischen Internationale lehrt: Das Weltproletariat ohne eine bolschewistische Weltpartei zu lassen, bedeutet, es ohne revolutionäre Führung lassen, es aber ohne revolutionäre Führung lassen, bedeutet die Sache der proletarischen Weltrevolution zum Scheitern bringen.



Durch den Einfluss der II. Internationale war die kommunistische Weltbewegung zur Zeit der Errichtung des ersten Staates der Diktatur des Proletariats noch jung und schwach. Sie erstarkte dank des sowjetischen Weltzentrums. Durch den Einfluss des Sozialdemokratismus wurde aber die starke Komintern geschwächt und schließlich aufgelöst. Auch die junge marxistisch-leninistische Weltbewegung war durch das führende albanische Weltzentrum im Kampf gegen den Revisionismus erstarkt. Mit dem Sturz Albaniens war die marxistisch-leninistische Weltbewegung zwar ihres führenden Zentrums beraubt, machte sie Schwankungen duch, wurde gespalten und zersplittert, aber nicht liquidiert. Die Gründung der Komintern/ML ist der beste Beweis dafür, dass die marxistisch-leninistische Weltbewegung unter der einstigen Führung des Genossen Enver Hoxha weiterlebt auf der Basis der Lehren der 5 Klassiker des Marxismus-Leninismus. Die Marxisten-Leninisten der ganzen Welt stehen heute vor der Aufgabe, diesmal eine so starke Weltbewegung im Kampf gegen den Neo-Revisionismus zu schaffen, dass sie also nicht erst heranreift, wenn die Diktatur des Proletariats wieder bereits in einem Land gesiegt hat. Man bedenke nur, welche jahrzehntelange titanische Arbeit die Bolschewiki leisten mussten, ehe es ihnen überhaupt möglich wurde, den Sieg der Oktoberrevolution im Weltmaßstab zu verbreiten durch die Gründung der Komintern?! Statt wie bisher, muss es uns mit Hilfe der Komintern/ML – gestützt auf die eigenen Kräfte, gestützt auf den proletarischen Internationalismus – gelingen, beizeiten starke bolschewistische Parteien in den einzelnen Ländern aufzubauen. Nur so gelangen die Proletarier aller Länder zu einer Kraft im internationalen Klassenkampf, dass man bereits von einem Weltproletariat sprechen kann, welches über das nötige internationale Erfahrung und Reife verfügt, um die Ausbreitung der proletarische Weltrevolution zu erleichtern. Nur auf diese Weise kann die sozialistische Revolution in einem Land tatsächlich zum ersten Mal in der Geschichte dazu führen, sich von einem Land zum anderen zu entfalten. Wir begreifen die Geschichte der Kommunistischen Internationale daher nicht anders, als diese schärfste Waffe des Weltproletariats auf eine neue qualitativ höhere Stufe zu heben, d.h. ihre Bedeutung nicht erst auf die Geburtsstunde der Zurückeroberung des Sozialismus in einem Land zu datieren. Die Kommunistische Internationale muss lange vorher internationale Keimzellen schaffen für den Sieg des Sozialismus in weiteren sozialistischen Ländern. Die Keimzelle für den Sozialismus im Weltmaßstab muss schon vor dem Sozialismus in einem Land entwickelt werden.Dabei darf nicht von von dem marxistisch-leninistischen Prinzip abgewichen werden, dass die proletarische Weltrevolution nur durch die Eroberung der Diktatur des Proletariats in einem Land möglich ist. Ohne mindestens ein Land erobert zu haben, kann das Weltproletariat weder über eine entscheidende Basis noch über einen ausreichenden Hebel verfügen, um die proletarische Weltrevolution siegreich zu Ende zu führen.

Die Kommunistische Internationale kann das kommunistische Weltzentrum zwar nicht ersetzen, aber sie kann und muss diesmal vor der Schaffung eines neuen kommunistischen Weltzentrums eine neue eigenständige Rolle ausfüllen und nicht erst hinterher. Unbestritten bleibt, dass die Kommunistische Internationale ihrer Rolle erst vollkommen gerecht werden kann, wenn sie die proletarische Weltrevolution vom führenden kommunistischen Weltzentrum aus organisiert. Das ist der Weg, den das Weltproletariat einschlagen muss, wenn es seinen Kampf, den es an der Seite seiner albanischen Vorhut vor 25 Jahren begonnen hatte, siegreich zu Ende führen will. Der Kampf der albanischen Vorhut des Weltproletariats für die Verteidigung des letzten sozialistischen Vaterlandes auf dieser Welt ist nicht umsonst gewesen. Der Sozialismus kehrt auf die Welt zurück und eines Tages wird sich das albanische Proletariat seinen Sozialismus für immer zurückerobert haben. Die heldenhafte Verteidigung des Marxismus-Leninismus und der proletarischen Weltrevolution, die Verteidigung des letzten Bollwerks des Weltproletariats, die Verteidigung des sozialistischen Albanien, bleibt unvergessen und unvergänglich. Heute für die proletarische Weltrevolution kämpfen heißt, für die Zurückeroberung der Diktatur des albanischen Proletariats zu kämpfen. Es entspricht dem Geist des proletarischen Internationalismus, nicht nur alles zu tun, um dem Proletariat bei der Errichtung der Diktatur des Proletariats solidarisch zu helfen, sondern um noch mehr zu tun, um dem Proletariat bei der Zurückeroberung seiner Diktatur solidarisch zur Seite zu stehen, wenn ihre Verteidigung scheiterte. Kein Proletariat der Welt wird stärker gegen den Imperialismus und Revisionismus, gegen die Bourgeoisie kämpfen, als ein Proletariat, das seine Diktatur durch revisionistischen Verrat an die Bourgeoisie verloren hat. Deswegen kommt dem sowjetischen und dem albanischen Proletariat eine herausragender Bedeutung für die Zurückeroberung, denn sie hatten bereits ihre Diktatur errichtet.

Dieses Dokument vom 29. 7. 1978 spiegelt einen historischen Zeitabschnitt wider, in dem die marxistisch-leninistische Weltbewegung einen großen Aufschwung genommen und ein hohes Maß an Qualität, Reife und Stärke erlangt hatte. Dieser Brief ist und bleibt also eines der wichtigsten und bedeutendsten Dokumente der internationalen kommunistischen Bewegung zur Verteidigung des Marxismus-Leninismus gegen den Revisionismus. Dieser Brief des ZK der PAA ist somit ein unverrückbarer Meilenstein auf dem anti-revisionistischen Weg der Einheit der marxistisch-leninistischen Weltbewegung. Dieser Meilenstein war für die Gründung der Komintern/ML von entscheidender Bedeutung, weist der Komintern/ML und allen wahren Marxisten-Leninisten dieser Welt den Weg der richtigen Anwendung und revolutionären Umsetzung der Prinzipien des Marxismus-Leninismus und des proletarischen Internationalismus. Die SVR Albanien war das Vaterland der Bannerträger des Marxismus-Leninismus und des proletarischen Internationalismus, das Vaterland des Weltproletariats, das Leuchtfeuer des Sozialismus, das Bollwerk der Weltrevolution gegen imperialistisch-revisionistische Einkreisung und Blockade. Sie stand an der vordersten Front aller unterdrückten und ausgebeuteten Völker. Sie war die würdige Nachfolgerin der Sowjetunion Lenins und Stalins. Die Sowjetunion Lenins und Stalins war der erste sozialistische Staat und es folgte ihr die SVR Albanien Enver Hoxhas als vorläufig letzter sozialistischer Staat.

Als führende Partei der marxistisch-leninistischen Weltbewegung ist und bleibt die PAA mit Genossen Enver Hoxha an der Spitze ein Prüfstein für die stählerne Einheit aller wahren Marxisten-Leninisten auf nationaler wie auf internationaler Ebene, wurde Genosse Enver Hoxha mit der Gründung der Komintern/ML am 31. 12. 2000 zum 5. Klassiker des Marxismus-Leninismus erklärt. In der Generallinie der Komintern/ML ist diese verschärfte Demarkationslinie gegenüber dem sich weiter ausbreitenden Opportunismus deutlich gezogen worden, nicht zuletzt auch auf Grund der historischen Erfahrungen vor 25 Jahren. Versöhnlertum zwischen den 5 Klassikern und den Opportunisten, Schacher mit den Prinzipien des Marxismus-Leninismus darf es niemals geben und wird es niemals geben, wenn die marxistisch-leninistische Weltbewegung ihre revolutionäre Wachsamkeit erhöht und die Lehren der 5 Klassiker verteidigt wie ihren Augapfel. Alles, was die sozialistische Revolution zum Erlöschen zu bringen versucht; alles, was zur bedingungslosen Kapitulation vor unseren Klassenfeinden führt; alles, was darauf abzielt, den Befreiungskampf der Völker zu ersticken – stellt für die marxistisch-leninistische Weltbewegung eine große Gefahr dar und muss kompromisslos und entschlossen bekämpft, besiegt und überwunden werden. So wie die PAA vor 25 Jahren gegenüber den chinesischen Revisionisten, so wird sich auch die Komintern/ML niemals von irgend jemandem Standpunkte und Handlungen aufzwingen lassen, die im Gegensatz zum Marxismus-Leninismus und zum proletarischen Internationalismus stehen Ebenso werden sich die marxistisch-leninistischen Parteien, die sich als Sektion der Komintern/ML angeschlossen haben, niemals und von niemandem unter Druck setzen und erpressen lassen, um dem proletarischen Internationalismus und den Prinzipien des Marxismus-Leninismus abzuschwören.







Dieser Brief des ZK der PAA hat für uns Marxisten-Leninisten nicht nur historische Bedeutung, sondern er bleibt brandaktuell, weil der gleiche Gegner heute immer noch nicht endgültig besiegt ist. Der endgültige Sieg über den heutigen chinesischen Sozialimperialismus und Sozialfaschismus, über die Mao Tsetungideen ist für uns Marxisten-Leninisten ein wichtiger Schlüssel, um den vollständigen Sieg über die Unvermeidbarkeit des Revisionismus zu erlangen und zu sichern. Die Unvermeidbarkeit des Revisionismus lässt sich aber nur erreichen, wenn man die Ursachen allen revisionistischen Übels beseitigt - die imperialistische Weltherrschaft.

Der Revisionismus, der in seiner gefährlichsten Form heute als Neo-Revisionismus auftritt, ist als Agentur der Weltbourgeoisie in den Reihen des Weltproletariats nach wie vor die Hauptgefahr. Der Neo-Revisionismus ist heute Schrittmacher des bürgerlichen Einflusses innerhalb der internationalen revolutionären Arbeiterbewegung, innerhalb der marxistisch-leninistischen Weltbewegung sowie in der anti-imperialistischen Weltbewegung. Die Komintern/ML ist angetreten, um dieses internationale Kampfbanner der 5 Klassiker des Marxismus-Leninismus zu erheben und den Kampf zur Vernichtung des Revisionismus fortzusetzen. So wie der Weltbolschewismus vor 100 Jahren im Kampf gegen den Opportunismus das Licht der Welt erblickte, so wird er eines Tages selber als endgültiger Sieger über den Weltimperialismus Erde erstrahlen, denn die vereinigten Marxisten-Leninisten sind seine Bannerträger von heute und morgen. Die opportunistischen Gegenströmungen kommen und gehen, aber der wachsende Strom des Marxismus-Leninismus, die bolschewistische Weltbewegung konnte niemals und wird niemals aufgehalten werden.

Es war vor allem die Weltbourgeoisie selber , die mit ihrer Hetzpropaganda die Idee des Bolschewismus unbeabsichtigt und unfreiwillig zu ihrer internationalen Verbreitung verhalf. So war es vor allem auch der Verrat der Revisionisten an der Macht, die zur Diskreditierung des Marxismus-Leninismus in der ganzen Welt beitrug, und damit die offen anti-kommunistische Hetzpropaganda der Weltbourgeoisie so sehr auf fruchtbaren Boden fiel. Die Saat der anti-kommunistischen finstersten Weltreaktion ist dank des Revisionismus aufgegangen. Aber trotz alledem:

Wir erklären hiermit kategorisch, dass das letzte Wort des Kommunismus noch nicht gesprochen ist, dass wir das Blatt unwiderruflich zu unseren Gunsten wenden werden. Es wird wieder einmal die Weltbourgeoisie selber sein, die mit ihren eigenen zerstörischen - und vor allem selbstzerstörerischen - Taten das Weltproletariat und mit ihm die Völker der Welt immer offener und klarer bewusst werden lässt, dass die Zeit der Weltscherrschaft des Kapitalismus historisch abgelaufen ist. Die Weltbourgeoisie kann nicht mehr so schalten und walten wie sie es bisher vermochte und das Weltproletariat ist nicht mehr bereit und willens, so weiter zu leben wie bisher. Wir leben in einer Zeit, wo die Weltrevolution zu einer Frage der praktischen Lösung geworden ist. Je tiefer sich der Weltimperialismus unausweichlich in seinen eigenen Widersprüchen verstrickt, desto tiefer fällt er in sein eigenes Grab. Desto unbeirrbarer werden sich die kommenden Generationen von Totengräbern davon überzeugen, dass wir Kommunisten mit dem revolutionären Kampf zur Zurückeroberung des proletarischen Sozialismus den einzig richtigen Weg einschlagen.

Der “gordische” imperialistisch-revisionistische Knoten löst sich aber nicht von allein, er lässt sich auch nicht auf friedlichem Wege lösen und schon gar nicht mit Kräften, die uns davon abzuhalten versuchen, ihn gewaltsam zu durchtrennen. Mit verschiedenen Zentren des internationalen Opportunismus versucht der Imperialismus die Marxisten-Leninisten in der Welt heute einzukreisen, unsere Vereinigung in der Komintern/ML zu blockieren und die Wiedererrichtung eines kommunistischen Weltzentrums zu verhindern. Diese internationalen opportunistischen Zentren des Imperialismus können nur von uns Marxisten-Leninisten, vom Weltproletariat selber durchgeschlagen werden. Es ist unsere Uneinigkeit, die uns die nötige Kraft hierfür zur Zeit noch versagt. Mit dem Sturz der Diktatur des Proletariats in Albanien war dieses erste historische Kapitel des “Sozialismus in einem Land” durch den Imperialismus und Revisionismus beendet worden.

Mit den Verlust der letzten Diktatur des Proletariats ist nicht der Sozialismus, sondern nur sein erstes Kapitel beendet worden, dem ein zweites Kapitel folgen wird - das Kapitel der Restauration des Sozialismus durch die internationale Ausbreitung neuer sozialistischer Staaten.

Genossen! Es gilt, dieses Banner der marxistisch-leninistischen Weltbewegung für den weltweiten Sieg des Sozialismus und damit der einzigen Garantie für die Beseitigung der Unvermeidbarkeit der Restauration des Kapitalismus zu erheben und voranzutragen. Das ist Inhalt und Ziel dieser Erklärung des Exekutivkomitees der Komintern/ML.

Wie dieses neue unbeschriebene Blatt des zukünftigen Sozialismus aussehen wird, wissen wir nicht genau. Aber wir wissen, dass die Diktatur des Proletariats wie sie mit der Pariser Kommune als Keimzelle begann, wie sie sich durch die Sowjetunion Lenins und Stalins ausbreitete und durch die SVR Albanien weiterentwickelte, dem endgültigen Sieg als Diktatur des Weltproletariats gesetzmäßig entgegengehen wird. Auch der Sozialismus entwickelte sich nicht in gerader Linie, macht Windungen und Wendungen durch , sind seine Siege stets mit großen Opfern und Niederlagen gepflastert, gibt es Rückschläge, aber niemals Stillstand oder gar das Ende in der Barbarei. Der Weltimperialismus wird unausweichlich beseitigt und auf seinen Trümmern die neue sozialistische Weltordnung errichtet werden. Diese Lehren des Marxismus-Leninismus beruhen auf der realen Entwicklung des internationalen Klassenkampfes. Die historischen Widersprüche, die bisher zum Erstarken des Sozialismus geführt haben, wirken heute weiter und sind nicht verschwunden. Im Gegenteil, der Kampf der Gegensätze, der Antagonismus zwischen Weltproletariat und Weltbourgeoisie hat sich dermaßen verschärft, dass die Weltrevolution heute nicht mehr aufzuhalten ist. Der große qualitative Sprung von der alten Weltornung in die neue Weltordnung ist nicht mehr fern.

Der Prozess der Ausbreitung des Sozialismus in der ganzen Welt kann von niemandem aufgehalten werden. Mit der unausbleiblichen Verbreitung der sozialistischen Revolution auf mehrere Länder hintereinander, auf viele Länder, auf alle Länder, wird endlich das Problem des Zusammenbruchs des Sozialismus in einem Land durch die übermächtige imperialistisch-revisionistische Einkreisung und Blockade, die Restauration des Kapitalismus als historisch überlebtes Kapitel der Menschheitsgeschichte überwunden sein. Die Erfahrungen beim Aufbau des Sozialismus in einem Land sind so vielfältig und so reichhaltig, dass damit die Restauration des Sozialismus schnellere Fortschritte machen kann als der Weltimperialismus mit seiner Regeneration und seiner Restauration des Kapitalismus. Dieser Vorsprung wird diesmal ausreichen, um die Widerstandskraft des Weltimperialismus auf ein Maß zu reduzieren, dass die erneute imperialistisch-revisionistische Einkreisung und Blockade nicht gelingen kann. Diesmal wird der Klassenfeind nirgends mehr auf der Welt seinen Kopf aus der Schlinge ziehen können. Die objektiven Bedingungen sind lange reif für den Sturz der Weltbourgeoisie. Aus der Krise des Imperialismus wird das Weltproletariat gestärkt hervorgehen, und mit großen Schritten der proletarischen Weltrevolution entgegengehen. Es gilt nun, energisch und entschlossen die subjektiven Voraussetzungen zu schaffen, starke bolschewistische Parteien wieder zu errichten und sie in der bolschewistischen Weltpartei zu vereinigen, um das Weltproletariats und seiner Verbündeten in die letzte Schlacht zu führen.



Solange sich der chinesische Revisionismus damals hinter dem Kampf gegen die modernen Revisionisten Titos, Chruschtschows und Brechnews & Co verbergen konnte, war es dem Weltimperialismus dadurch ein weiteres Mal möglich, seinen Untergang hinauszuzögern.

Mit dem Brief des ZK der PAA wurde der Angriff der Weltbourgeoisie vermittels des chinesischen Revisionismus aufgedeckt, entlarvt und zurückgeschmettert. Der gefährliche Einfluss der Mao Tsetungideen auf alle Völker und ihren Befreiungskampf, auf das Weltproletariat und auf die wahren marxistisch-leninistischen Parteien ist jedoch immer noch real existierend, und so haben wir seine Häutungsversuche enttarnt.

Der Brief des ZK der PAA hat uns auf dem Weg der Weltrevolution einen großen Schritt vorwärtsgebracht und das Leben des Weltimperialismus entsprechend verkürzt, wodurch ausgezeichnete Voraussetzungen für den Sieg unserer revolutionären Weltbewegung geschaffen wurden.

Den Weltimperialisten war klar, dass die wachsamen revolutionären Augen des Weltproletariats und seiner marxistisch-leninistischen Welt-Avantgarde früher oder später die chinesische revisionistische Mauer mit Hilfe des Marxismus-Leninismus durchschauen würden, ebenso wie einst der Titoismus und der Chruschtschow - Revisionismus durchschaut wurde. Es war den Imperialisten klar, dass sie ein revisionistisches Schutzschild nach dem anderen verlieren würden. Der Zusammenbruch der zweiten Supermacht, der sozialimperialistischen Sowjetunion, war samt ihrer Satelliten und Stützpunkte in der ganzen Welt übrigens bereits infolge ihrer tiefen Krise absehbar, ebenso der Zusammenbruch des Titoismus. Damit entstand eine Riesenlücke: erstens der Verlust einer riesigen sozialimperialistischen Supermacht, zweitens der Verlust des imperialistischen Instruments der “blockfreien Länder” und drittens die Entlarvung der "Dritte-Welt-Strategie" der aufsteigenden chinesischen Supermacht. Der Weltimperialismus wurde dadurch um so leichter angreifbar durch die Revolution und den Sozialismus.



Aber das Weltproletariat und seine marxistisch-leninistische Avantgarde ließen dem Weltimperialismus ja auch gar keine andere Wahl, als diese chinesische Tarnkappe fallen zu lassen. Der Weltimperialismus unterschätzte die revolutionäre Wachsamkeit und die gewaltige, vorwärtsstrebende sozialistische Kraft der albanischen Arbeiterklasse und des ganzen albanischen Volkes ebenso wie die schnell heranwachsenden Kräfte der marxistisch-leninistischen Weltbewegung, die sich geschlossen hinter Albanien postierte. Das weltrevolutionäre Zentrum Albanien war für den Weltimperialismus damit zu einer immer ernshafteren Gefahr geworden, was die Imperialisten natürlich niemals öffentlich zugeben würden. Der offene Angriff auf das letzte weltweite Bollwerk des Sozialismus auf dieser Erde war also für den Weltimperialismus überlebensnotwendig, also ganz und gar nicht Zeichen der Stärke des Imperialismus, sondern – im Gegenteil - ein Zeichen der Schwäche und zwar auf der ganzen Linie. Es war nach der Enttarnung des Titoismus und des Chruschtschowrevisionismus eine weitere Kapitulation des Revisionismus vor dem Marxismus-Leninismus, eine unfreiwillige Offenbarung der Selbstentlarvung, die Entschärfung einer weiteren gefährlichen Waffe der Agenturen der Imperialisten in unseren revolutionären Reihen, was unserer weltweiten Bewegung zu einem großen Aufschwung verholfen hat.

Abzusehen war infolge dieses Sieges über unsere Klassenfeinde aber auch die Intensivierung der antikommunistischen Tätigkeit der internationalen Konterrevolution nicht nur gegen das heldenhafte sozialistische Albanien, sondern gleichermaßen gegen alle heldenhaft kämpfenden marxistisch-leninistischen Parteien in der Welt und nicht zuletzt gegen die Befreiungskämpfe der Völker. Dieser gewaltige Druck hat tiefe Spuren hinterlassen, die heute noch überall auf der Welt sichtbar und spürbar sind. Die anhaltende tiefste Krise des Weltfinanzkapitals hat eine Welle verschärfter weltweiter Ausbeutung, die weltweite Ausbreitung des Faschismus, eine Welle kriegerischer Raubzüge und der Vorbereitung des 3. Weltkrieges, ausgelöst. Daraus entsteht jetzt vor unseren Augen gesetzmäßig eine noch größere weltweite Welle des Widerstandes. Diese gewaltige Welle revolutionärer Abwehr- und Widerstandskämpfe in der Welt darf nicht über die marxistisch-leninistische Weltbewegung hinwegrollen. Sollen wir als "Nachtrab-Internationale" in die Geschichte eingehen? Wenn wir nicht die Zeichen der Zeit verstreichen lassen wollen, dann

- muss jetzt ein Ruck durch unsere Reihen gehen,

- dann müssen wir uns schleunigst darauf vorbereiten, unsere Kräfte zu reaktivieren,

- die Meinungsverschiedenheiten ausfechten

- den bürgerlichen Einfluss in unseren Reihen aus dem Weg räumen

- die Generallinie der Komintern/ML in die Tat umgesetzen,

- das Weltproletariat mit den unterdrückten Völkern zur proletarischen Weltrevolution führen

- die imperialistische Kette an ihrem schwächsten Kettenglied durchbrechen

- den Weg des Sozialismus fortzusetzen von einem Kettenglied zum anderen

- die Macht des Weltimperialismus Stück für Stück zerbrechen.

Unsere revolutionäre marxistisch-leninistische Idee ist unbesiegbar, aber wir werden scheitern, wenn es uns nicht gelingt, sie gemeinsam in die Tat umzusetzen. Eine Kommunistische Internationale, die von den Marxisten-Leninisten links liegen gelassen wird, kann sich auf Dauer nicht halten und wird untergehen. Eine Komintern/ML ohne ihre Sektionen ist zum Tode verurteilt. Auf diese Erkenntnisse haben die Opportunisten immer gebaut. Sie wollen die Komintern/ML verhindern, und dies wird ihnen auch mühelos gelingen, wenn sich die wahren Marxisten-Leninisten über die Notwendigkeit der Komintern/ML nicht klar und bewusst werden – wenn sie sich ihr nicht anschließen. Es geht hier nicht um kleinbürgerliches Machtgerangel, sondern um die Sache des Weltproletariats und der unterdrückten Völker, die in ernster Gefahr ist. Zuerst rechnet die Weltbourgeoisie mit den gefährlichsten Gegner ab, mit den Kommunisten, Revolutionären und nationalen Freiheitskämpfern, dann mit allen fortschrittlichen Kräften, bis der Faschismus der Weltbourgeoisie die ganze Welt umspannt und alles blutig niedermetzelt, was sich an Widerstand regt. Genossen, dieser verhängnisvolle Prozess ist bereits in vollem Gange. Wie soll er aufgehalten werden? Wie soll der gehäutete Revisionismus aufgehalten und vernichtet werden? Genossen, denkt zurück an 1978! Bis auf Albanien hatte das mit der revisionistischen Taktik gut geklappt und das verräterische Werk der Restauration des Kapitalismus konnte überall erfolgreich vollzogen werden. Und selbst das stärkste sozialistische Land fällt dem Weltimperialismus irgendwann zum Opfer, wenn es nicht rechtzeitig gelingt, die sozialistische Revolution von Albanien aus über den Erdball zu tragen, wenn nicht ein Kettenglied nach dem anderen dem Imperialismus entrissen wird, wenn nicht weitere sozialistische Länder folgen, um die Lebensfähigkeit des Sozialismus in einem Land aufrechtzuerhalten und zu garantieren. Bevor es den Marxisten-Leninisten gelingen würde, diese Lehre doch noch erfolgreich in die Praxis umsetzen, bevor die marxistisch-leninistische Weltbewegung immer stärker werden konnte, musste der Weltimperialismus dies verhindern und eingreifen:

Das weltrevolutionäre Zentrum Albanien musste also von innen und außen zerstört werden.Das war die Konsequenz, die die Weltbourgeoisie ziehen musste, nachdem sich die chinesischen Revisionisten an Albanien die Zähne ausgebissen hatten. Und ein überwiegender Teil der marxistisch-leninistischen Kräfte in der Welt wurde gespalten, zersplittert, entartet oder liquidiert. Heute wird große Verwirrung gestiftet, indem sämtliche revisionistischen Spielarten, die wir entlarvten zu einem neuen gefährlichen opportunistischen Einheits-Mix zusammenbraut wurden. Durch die Zeit, die wir zum Wiederaufbau der marxistisch-leninistischen Weltbewegung brauchen, hat sich der Weltimperialismus eine Atempause im Kampf gegen uns verschafft und in dieser Zeit die Kräfte der schwärzesten Weltreaktion mobilisiert und den Revisionismus gehäutet, um auf die kommenden Schlachten gegen uns besser vorbereitet zu sein. Was aber beweist euch das Genossen? Das beweist, dass wir mit der PAA und den Lehren des Genossen Enver Hoxha auf dem richtigen Weg waren. Das beweist, wie sehr der Weltimperialismus vor uns gezittert hat. Wir brachten das morsche Gebälk des Weltimperialismus zwar noch nicht zum Einsturz, aber es hätte nicht viel gefehlt, wenn wir schon etwas stärker gewesen wären.Was wäre passiert? Zunächst einmal hätte es irgendeiner marxistisch-leninistischen Partei unter uns gelingen können, die sozialistische Revolution durchzuführen. Zum anderen wäre es auch durchaus möglich, dass die Revisionisten an der Macht vom Sockel gestürzt werden könnten, nachdem nun auch der chinesische Sockel ins Wanken geriet und die ganze revisionistische Welt in eine große Krise geriet.Das war für die westlichen Imperialisten eine große Anstrengung, das Schlimmste in diesen Ländern zu verhindern.Das hätte unserer marxistisch-leninistischen Weltbewegung geholfen, ungehindert vorwärts zu marschieren, solange die Imperialisten den revisionistischen Trümmerhaufen wegfegen mussten. Durch die heruntergerissene Maske des chinesischen Revisionismus wäre es zum Beispiel der chinesischen Arbeiterklasse durchaus leichter möglich gewesen, ihre wahren Feinde in der Führung der KP Chinas zu durchschauen. Es wäre leichter für sie möglich gewesen, sich mit Hilfe des Briefes des ZK der PAA, mit Hilfe des “albanischen Bazillus”, mit Hilfe der marxistisch-leninistischen Weltbewegung zu befreien und eindeutig den direkten Weg zur Diktatur des Proletariats, zum endgültigen Sieg der chinesischen sozialistischen Revolution zu gehen. Aber nicht nur die chinesischen Revisionisten hatten Angst, gestürzt zu werden angesichts des für sie bedrohlichen Einflusses des albanischen Sozialismus, angesichts des zu befürchtenden wachsenden Einflusses der marxistisch-leninistischen Weltbewegung auf die chinesische Arbeiterklasse und das chinesische Volk.

Der Bruch Albaniens mit China war für die Weltimperialisten kein Grund der Schadenfreude, sondern im Gegenteil so gefährlich, dass sie Nixon nach China schicken mussten. Die chinesischen Führer liefen damit selber Gefahr, auf den Bauch zu fallen, wenn das chinesische Proletariat gegen diese Provokation aus Protest auf die Barrikaden gestiegen wäre. Die Weltbourgeoisie war sich über ihre kritische Lage klar. Sie wusste, was für sie auf dem Spiel stand und wie sich die Weltlage schlagartig verändern würde. Der Imperialismus hätte schnell sein Gleichgewicht verlieren und die Weltrevolution nicht mehr aufgehalten werden können. Es war kein Zufall, dass in diesem Augenblick das Buch von Enver Hoxha geschrieben wurde: “Imperialismus und Revolution “, in dem es hieß: Die Weltrevolution steht praktisch zu Lösung an. Das wäre die Rettung von Albanien gewesen. Deswegen musste der Weltimperialismus auf Leben und Tod alles daran setzen, das sozialistische Albanien und sodann die hinter diesem Zentrum der Weltrevolution vereinigte und immer stärker werdende marxistisch-leninistische Weltbewegung zu liquidieren und zu zerschlagen, so wie es auch mit der Sowjetunion Lenins und Stalins und der Komintern gemacht wurde. Die marxistisch-leninistische Einschätzung der dramtischen Ereignisse vor 25 Jahren ist in ihrer vollen weltgeschichtlichen Bedeutung noch nicht umfassend bewertet worden. Deswegen erachtet das Exekutivkomitee der Komintern/ML es heute für dringend notwendig, die Aktualität des Briefes des ZK der PAA an das ZK der KP Chinas hervorzuheben, um besser zu bestimmen, in welche Richtung wir uns zukünftig weiterentwickeln müssen.

Gleichzeitig möchte die Komintern/ML dabei an unsere große Verpflichtung erinnern, die wir Marxisten-Leninisten damals vor 25 Jahren in vielen Stellungnahmen übernommen hatten gegenüber Enver Hoxha und der PAA, gegenüber der albanischen Arbeiterklasse und dem albanischen Volk, gegenüber dem sozialistischen Albanien. Albanien ist gefallen, aber unsere Verpflichtung gegenüber Albanien bleibt bestehen. Deswegen muss sich unsere marxistisch-leninistische Weltbewegung fragen lassen , was sie gegen den Sturz der Diktatur des albanischen Proletariats unternommen oder viel mehr, was sie versäumt und unterlassen hatte. Die Komintern/ML ist der Meinung, dass die Stellungnahmen der marxistisch-leninistischen Bruderparteien, die Solidaritätsbekundungen, die Botschaften und Telegramme in ihrer Wirkung nicht hoch genug eingeschätzt werden können. Noch höher aber müssen wir den proletarischen Internationalismus der Tat bewerten. Wenn dem marxistisch-leninistische Weltzentrum ökonomisch und militärisch Schaden zugefügt wird, egal von wem und auf welche Weise, so wäre es die Aufgabe der marxistisch-leninistischen Weltbewegung gewesen, eine internationale Konferenz mit der PAA einzuberufen. Da hätte man ökonomische und militärische Unterstützung und Hilfe aus den Ländern der Bruderparteien organisieren können. Vor allem hätte sich die marxistisch-leninistische Weltbewegung gegen den Ramiz Alia-Revisionismus organisieren müssen, hätten die revisionistischen Erscheinungen in den eigenen Reihen konsequenter Bekämpft werden müssen.

Wenn also ausländische Kommunisten als Interbrigadisten in der Nationalen Befreiungsarmee Albaniens mitgekämpft haben, um den Weg zur Diktatur des Proletariats freizukämpfen, so muss diese internationalistische Tradition fortgesetzt und ausgebaut werden, wenn es um die Verteidigung der Diktatur des Proletariats geht – zumindest wenn Gefahr droht. Stützen auf die eigenen Kräfte wird nur dann Wirkung zeigen können, wenn dieses Prinzip nicht nur national, sondern auch international angewandt wird, denn es handelt sich um ein proletarisches Prinzip, um ein Prinzip des proletarischen Internationalismus. Wenn sich das sozialistische Albanien korrekt auf die eigenen Kräfte stützt, stützt es damit ja nicht nur die Revolution im eigenen Land, sondern die in allen Ländern der Welt. Und eben das verpflichtet das Weltproletariat seinerseits, seine vereinigten Kräfte für den Schutz des sozialistischen Vaterlandes zu opfern. Die Solidarität der marxistisch-leninistischen Weltbewegung hat im albanischen Volk eine enorme Begeisterungswelle ausgelöst und die Kräfte zusätzlich mobilisiert, genauso wie der mutige und prinzipienfeste Kampf des albanischen Volkes, sein Stützen auf die eigenen Kräfte, die ganze marxistisch-leninistische Weltbewegung auf den Höhepunkt ihrer Einheit und Geschlossenheit brachte. Nichts hatte die Mobilisierung der Kräfte um eigenen Land mehr gesteigert, als die Solidarität mit Albanien gegenüber China. Es ist doch kein Zufall, dass sich die Herausbildung und Konsolidierung vieler marxistisch-leninistischen Parteien ausgerechnet vor 25 Jahren verstärkt vollzogen hat ! Das hat doch auch Eindruck bei der internationalen Konterrevolution hinterlassen, hat diese Geschlossenheit und Einheit sie in Angst und Schrecken versetzt. Warum sonst hätte die internationale Konterrevolution gerade in dieser Zeit vor 25 Jahren wütend ihre Aktivitäten gegen Albanien und die ganze marxistisch-leninistische Weltbewegung gesteigert, um uns zu spalten, zu zersplittern, uns untereinander zu isolieren und schließlich zu liquidieren! Wir stark die marxistisch-leninistische Weltbewegung damals war, lässt sich auch an dem Stand der marxistisch-leninistischen Theorie ablesen. Sowohl in den Veröffentlichungen der Albaner als auch in den gemeinsamen bzw. einzelnen Veröffentlichungen der marxistisch-leninistischen Parteien konnte ein hohes theoretisches Niveau festgestellt werden.Glänzendes Beispiel dafür ist die Kritik an der "Theorie der drei Welten". Und was das Wichtigste war: Zu keinem Zeitpunkt hat die albanische Arbeiterklasse und das ganze albanische Volk den Kampf zur Verteidigung der Diktatur des Proletariats energischer und begeisterter geführt als eben vor 25 Jahren. Nie war die Einheit zwischen Partei und Klasse, zwischen Partei und Volk stärker als zum damaligen Zeitpunkt. Diese großartige Leistung, die die Albaner gerade vor 25 Jahren hervorgebracht haben, sind heute noch ein unversiegbarer Quell für die hingebungsvolle Arbeit unserer weltrevolutionären Sache!

Sicherlich ist und bleibt die sozialistische Revolution im eigenen Land für jede marxistisch-leninistische Partei die Hauptaufgabe, gilt nach wie vor das leninistische Prinzip:

“Es gibt nur einen wirklichen Internationalismus: die hingebungsvolle Arbeit an der Entwicklung der revolutionären Bewegung und des revolutionären Kampfes im eigenen Lande, die Unterstützung (durch Propaganda, durch moralische und materielle Hilfe) eben eines solchen Kampfes, eben einer solchen Linie und nur einer solchen allein in ausnahmslos allen Ländern.”

Aber dieses Prinzip darf nicht verabsolutiert verstanden und engstirnig mechanisch angewandt werden.Die sozialistische Revolution im eigenen Land ist zwar eigenständig – dialektisch betrachtet – aber auch gleichzeitig ein Rädchen der proletarischen Weltrevolution und damit ihren Interessen – wie das Teil eines Ganzen - untergeordnet. Jede sozialistische Revolution zieht aus der proletarischen Weltrevolution, aus der revolutionären Arbeiterbewegung der anderen Länder und vor allem aus der Entwicklung des revolutionären Weltzentrums einen bedeutsamen Teil ihrer Kraft und Unterstützung. Lenin hätte eine völlig überflüssige Kommunistische Internationale gegründet, würde er seine eigenen Worte so auslegen wie es die Revisionisten tun. Wenn es also die Situation verlangt, dass die proletarische Weltrevolution durch den existentiellen Angriff auf das revolutionäre Weltzentrum in akuter Gefahr ist, dann kann es gar keine andere Alternative geben. Dann ist die Frage: "Wer wen?" eine Sache des gesamten Weltproletariats.In so einem Augenblick helfen nicht Solidaritätstelegramme, sondern nur Schaufel und Gewehr. Schaut auf die Komintern, wie sie einst die Sowjetunion verteidigte ! Und schaut noch genauer hin, wie die revisionistischen Führer schließlich auf dem VII. Weltkongress den verhängnisvollen "endgültigen Sieg des Sozialismus in der Sowjetunion" proklamierten, mit dem sie in Wirklichkeit nicht nur die proletarische Weltrevolution beerdigten, sondern auch das Todesurteil über die Sowjetunion fällten und sich danach aus dem Staub machten. Schaut aud die heldenhaften Internationalisten, die ihre eigene Heimat vor den Toren von Madrid verteidigten haben.

Es ist höchst unwahrscheinlich, dass Lenin den Marxisten-Leninisten aus der ganzen Welt verboten hätte, die sozialistische Revolution des eigenen Landes in Albanien zu verteidigen.Wenn Albanien das sozialistische Vaterland des Weltproletariats ist, dann verteidigt das Weltproletariat sein Vaterland auch in Albanien. Wer sagt denn, dass man das revolutionäre proletarische Weltzentrums nur in seinem eigenen Land verteidigen darf? Das Weltproletariat ist eine bewegliche internationale Klasse und sein Aktionsradius macht nicht vor nationalen Grenzen halt. Es hat seine Armeen überall auf der Welt und kann sie überall auf der Welt einsetzen. Das Weltproletariat hat eine andere Qualität als die arithmetische Summe der Proletarier aller Länder, obwohl es sich nur aus diesen zahlenmäßig zusammensetzt. Das ist mit der Vorhut des Weltproletariats, mit der Kommunistischen Internationale nicht anders. Diese ist auch nicht nur die Summe der marxistisch-leninistischen Parteien. Es macht einen qualitativen Unterschied, ob sich eine marxistisch-leninistische Partei als Sektion der Kommunistischen Internationale anschließt oder nicht. Man denke nur an die enormen weltrevolutionären Energien, dieim Weltproletariat freigesetzt werden. Man denke an die Steigerung der internationalistischen Begeisterung. Man beachte das Potential, dass durch den Zusammenschluss der Weltrevolutionäre erzeugt wird.Das Weltproletariat ist die Faust, die Proletarier aller Länder sind nur die Finger. Ein Schlag mit der Faust beeindruckt die Weltbourgeoisie mehr als 1000 Schläge einzelner Finger. In der Faust kann jeder Finger seine Kraft viel besser entfalten. Wie stark diese Faust sein kann, hat sie vor 25 Jahren bewiesen.Genauso gilt es an der Tradition festzuhalten, dass revolutionäre, gestählte Kader aus dem marxistisch-leninistischen Weltzentrum auch in die entlegendsten Winkel der Welt geschickt werden. Dort helfen sie den jungen und unerfahrenen marxistisch-leninistischen Kräften beim Aufbau ihrer bolschewistischen Partei und der Führung des Klassenkampfes. Erfahrene internationale Kämpfer können einzelnen Parteien in der Aktion mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Umgekehrt können Kader der einzelnen Parteien im marxistisch-leninistischen Weltzentrum ausgebildet werden Und ebenso selbstverständlich ist es, dass die Komintern/ML solche Aufgaben in der Zukunft organisiert. Es erübrigt sich zu betonen, dass diese Aufgaben nur mit der Anwendung der bolschewistischen Prinzipien der internationalen Organisierung bewerkstelligt werden können.

Als der Brief am 30. 7. 1978 überall in Albanien zu lesen war, da befanden sich auch eine große Anzahl von Delegationen, Besuchern, Studenten usw. aus aller Welt in Albanien. Es kommt nicht von ungefähr, dass gerade diese Genossen nicht nur in Albanien ihre Solidarität bekundeten, sondern auch zum Träger dieser Solidarität in ihrem eigenen Land, in ihrer eigenen Partei, in ihrer Massenorganisation, an ihrem eigenen Arbeitsplatz oder in ihrem eigenen Betrieb wurden.,Das trug wesentlich dazu bei, dass nicht nur vermehrt Stellungnahmen und Botschaften wieder nach Albanien zurückflossen, sondern im eigenen Land auch hingebungsvoller für die revolutionäre Sache gekämpft wurde.. Der Austausch von Genossen hat also eine ungeheure Bedeutung sowohl für die Moblisierung des Bewusstseins des proletarischen Internationalismus als auch für die konkrete Mobilisierung internationalistischer Kräfte in der gesamten marxistisch-leninistischen Weltbewegung. Es ist ein großer Vorteil für das Weltproletariat, wenn es mit eigenen Augen sehen kann, dass das, wofür es kämpft, in einem Teil der Welt bereits Wirklichkeit geworden ist, dass der Sozialismus lebendig ist und dass die Menschen eines sozialistischen Landes ein stolzes und glückliches Leben führen, das sie sich selber erschaffen haben. Das großartige sozialistische Albanien fehlt uns heute genauso sehr wie zuvor die großartige Sowjetunion. Und was das bedeutet, weiß jeder Genosse, und die Genossen in Albanien und Russland wissen das sicherlich ganz besonders. Der proletarische Internationalismus lebt weiter durch uns, das große begonnene sozialistische Werk kann nicht ausgelöscht werden, er lebt weiter im Kampf für seine Zurückeroberung.

Das Weltproletariat und voran das ruhmreiche albanische Proletariat erwartet von unserer marxistisch-leninistischen Weltbewegung eine selbstkritische Bewertung des Vergleichs zwischen der Haltung von 1978 und 1990, also vor und nach dem Tod des Genossen Enver Hoxha. Die Auffassungen waren und sind nicht überall und nicht zu jeder Zeit dieselben gewesen. Was war richtig, was war falsch? Was muss zukünftig besser gemacht werden? Gibt es eine Parallele bezüglich des Zusammenhanges zwischen den Auflösungserscheinungen der kommunistischen Weltbewegung und dem Sturz der Diktatur des Proletariats der Sowjetunion Lenins und Stalins einerseits und des Zusammenhanges zwischen dem Auseinanderfallen der marxistisch-leninistischen Weltbewegung und dem Sturz der Diktatur des albanischen Proletariats andererseits ? Was kann die marxistisch-leninistische Weltbewegung zukünftig besser machen, um den Sozialismus in einem Land , dem Zentrum der Weltrevolution, zu verteidigen gegen die imperialistisch-revisionistische Einkreisung und Blockade ? Wie kann die imperialistisch-revisionistische Einkreisung und Blockade siegreich durchbrochen werden ? Wie setzen wir Lenins Vermächtnis theoretisch und praktisch besser um, dass sich die Diktatur des Proletariats weltrevolutionär von einem zum anderen Land überhaupt und sogleich schneller ausbreitet? Wie hätte der revolutionäre Klassenkampf gegen den Sturz der Diktatur des Proletariats in Albanien verhindert werden können ? Wenn wir diese Fragen der Strategie und Taktik der proletarischen Weltrevolution nicht mit Hilfe des Marxismus-Leninismus klären, wenn wir die Erfahrungen des albanischen Proletariats und der marxistisch-leninistischen Weltbewegung nicht verallgemeinern, wenn wir nicht Selbstkritik üben, dann riskieren wir die nächste Niederlage, sobald wir die Diktatur des Proletariats in einem Land zurückerobert haben. Die Generallinie der Komintern/ML weist zwar in die richtige Richtung, aber das kann nur ein erster Schritt sein, das reicht bei weitem nicht aus.

Die Komintern/ML veröffentlicht daher aus Anlass des historischen Ereignisses vor 25 Jahren die Stellungnahmen aller damaligen Parteien in deutscher Sprache, die darin das sozialistische Albanien verteidigten von korrekten marxistisch-leninistischen Positionen aus. Wir wissen sehr genau, dass viele von ihnen diese Positionen inzwischen aufgegeben haben. Es sind die Dokumente, wie sie damals von der PAA veröffentlicht wurden. Man möge daraus nicht böswillige Schlüsse ziehen und weder die PAA noch die Komintern/ML deswegen des Opportunismus bezichtigen, denn was immer aus diesen Parteien geworden ist, ihre Haltung zu Albanien war damals korrekt – das in Erinnerung zu rufen, darum geht es uns heute. Die Veröffentlichung dieser Dokumente ist also kein Beweis für Opportunismus, sondern Beweis für die Verteidigung der prinzipienfesten Linie der PAA und aller Parteien in der ganzen Welt, die sich zu dieser Linie bekannt haben. Es ist nicht die Sache der Komintern/ML, sondern die Sache der Parteien und Organisationen selber, ob sie an ihrer korrekten einstmaligen Haltung gegenüber der PAA festhalten oder nicht. Die Komintern/ML wird sie aber stets an ihrer Haltung vor 25 Jahren messen müssen. Die Wandlungen verschiedener Parteien, ihre Entfernung von damals korrekten marxistisch-leninistischen Positionen gegenüber dem Revisionismus dürfen nicht mit Schweigen übergangen werden. Sie müssen offen auf den Tisch gelegt werden, damit die wahren Marxisten-Leninisten sich darüber ihre eigene Meinung bilden können. Es darf uns nicht verwundern, dass insbesondere den Marxisten-Leninisten in den revisionistischen und ehemals revisionistischen Ländern der Brief des ZK der PAA an die KP Chinas selbst nach 25 Jahren immer noch unbekannt ist Für viele Genossen ist dies dier erste Gelegenheit, diesen Brief zu studieren, ebenso wie dazu die Stellungnahmen aus der damaligen marxistisch-leninistischen Weltbewegung. Es ist aber genauso eine historische Tatsache, dass es marxistisch-leninistische Parteien gab, die trotz Illegalität unter sozialfaschistischer Diktatur für die Verbreitung des vollen Wortlaut des albanischen Briefes sorgten. Sie organisierten damit nicht nur die Solidarität mit dem sozialistischen Albanien im Kampf gegen den chinesischen Revisionismus unter dem Kampfbanner: “Hände weg von Albanien!”, sondern leisteten einen großen Beitrag für den Kampf zur Wiedererrichtung der Diktatur des Proletariats im eigenen Land. – Dafür ist die KPD/ML Sektion DDR ein leuchtendes Beispiel. Einige Parteien und Organisationen haben sich bereits vor vielen Jahren offen von der PAA und den Genossen Enver Hoxha distanziert oder haben die korrekte marxistisch-leninistische Linie inzwischen offen angegriffen und das revolutionäre Banner des Marxismus-Leninismus in den Schmutz getreten. Sobald die Komintern/ML kräftemäßig dazu in der Lage ist, wird sie sich der Verpflichtung unterziehen, eine marxistisch-leninistische Einschätzung über die Entwicklung jeder einzeln genannten Partei zu geben, soweit uns das anhand von Dokumenten irgend möglich ist. Je mehr Dokumente die Komintern/ML zugeschickt bekommt und je mehr Kenner einzelner Parteien aus der marxistisch-leninistischen Weltbewegung uns bei der Einschätzung helfen, desto wertvoller wird diese Arbeit für die Einheit der gesamten marxistisch-leninistischen Weltbewegung sein.

Die vorbildliche, revolutionäre Haltung Albaniens und die prinzipienfeste Verteidigung und Weiterentwicklung des Marxismus-Leninismus der PAA mit Genossen Enver Hoxha an der Spitze gegen alle Spielarten des Revisionismus fand stets die Sympathie, Unterstützung und Nachahmung aller marxistisch-leninistische Kräfte in der ganzen Welt. Sie war Ausdruck ihrer Stärke und Widerstandskraft gegenüber der Weltbourgeoisie und ihren Agenten innerhalb der marxistisch-leninistischen Weltbewegung. Anzunehmen, dass sich die Neo-Revisionisten dies nicht ebenfalls zunutze machen würden, wäre sehr naiv. Sie verfolgen zur Zeit die Taktik, aus allen Spielarten des von uns bereits entlarvten Revisionismus ein undurchdringliches Gestrüpp zu flechten. Alle bisherigen revisionistischen Strömungen fließen zusammen in einen neuen Schlauch, ein Amalgam aller Amalgame, das in seiner Universalität jedem Opportunisten das bietet, was er braucht, um darin die Marxisten-Leninisten einzuwickeln wie in einem Spinnennetz. Mit “anti-revisionistischen” Zuckerguss sollen wir dem Einheitsbrei der Opportunisten auf den Leim gehen. Aber genausowenig, wie sich die Albaner und die mit ihnen verbundene damalige marxistisch-leninistische Weltbewegung von den chinesichen Revisionisten Honig um den Bart haben schmieren lassen, genauso wenig lässt sich heute die Komintern/ML davon beeindrucken.:

Die prinzipienfeste, geschlossene Einheit der Marxisten-Leninisten ist stärker als die offen-opportunistische Einheit aller Neo-Revisionisten zusammengenommen! Die marxistisch-leninistische Einheit wird über die opportunistische Einheitsmacherei weltweit siegen!

Genau dies wurde vor 25 Jahren eindrucksvoll unter Beweis gestellt: Von bleibender großer welthistorischer Bedeutung ist und bleibt die internationalistische Verurteilung der feindseligen, sozial-chauvinistischen Haltung der chinesischen Partei und Regierung gegenüber Albanien und die geschlossene Einheit der marxistisch-leninistischen Weltbewegung im Kampf gegen den chinesischen Revisionismus, die anti-marxistischen Mao Tse-tungideen und insbesondere die “drei Welten”-Theorie. An dieser historischen Niederlage kommen die Neo-Revisionisten nicht vorbei, auch wenn sie die Geschichte der kommunistischen Weltbewegung totzuschweigen und zu fälschen versuchen.

Warum veröffentlicht die Komintern/ML also diese Stellungnahmen aller Parteien, obwohl von diesen Parteien – soweit sie noch existieren - zum Zeitpunkt dieser Erklärung des Exekutivkomitees der Komintern/ML nur die deutsche KPD/ML und die holländische NAP/ML als einzige Sektionen der Komintern/ML angehören?

Die Antwort ist klar. Diese Stellungnahmen der verschiedenen Parteien der damaligen marxistisch-leninistischen Weltbewegung sind ein Prüfstein für alle wahrhaft marxistisch-leninistischen Kräfte in der Welt, ob sie gemeinsam mit der Komintern/ML zu den marxistisch-leninistischen Positionen vor 25 Jahren in Wort und Tat stehen oder nicht.

Wie erkennen wir Marxisten-Leninisten, wie erkennen insbesondere die albanischen Marxisten-Leninisten heute, wer auf der ganzen Welt noch an der Unterstützung der PAA vor 25 Jahren eisern und treu festhält oder nicht? Wer sind unsere wahren Freunde und wer gibt sich als “Freund” aus, um uns zu täuschen? Wer schwankt? Wer wird sich auf unsere Seite stellen und wer nicht?

Wer wirklich die PAA vor 25 Jahren ehrlich verteidigt, der kämpft heute in Wort und Tat mit der Komintern/ML für die Zurückeroberung der Diktatur des Proletariats durch die gewaltsame sozialistische Revolution in Albanien als ein Teil des Kampfes für die sozialistische Weltrevolution, der kämpft für eine marxistisch-leninistische Weltbewegung, und bekämpft mit uns alle opportunistischen Strömungen, die uns von der Erfüllung dieser gemeinsamen Aufgabe abzuhalten versuchen. Die Haltung gegenüber den korrekten Positionen vor 25 Jahren sind für die Einheit aller wahren Marxisten-Leninisten heute von äußerst wichtiger Bedeutung und deswegen hat die Komintern/ML sie jetzt veröffentlicht.

Die Komintern/ML muss diese historischen Prüfsteine unbedingt setzen, um sich selbst zusammen mit den wahren Marxisten-Leninisten in der Welt zu schützen, um sich von den opportunistischen Strömungen sichtbar abzugrenzen und damit einen wichtigen Schritt zu machen - hin zur Einheit der marxistisch-leninistischen Weltbewegung auf prinzipiellen Grundlagen – hin zur Vereinigung aller wahrhaft marxistisch-leninistischen Kräfte in der Komintern/ML, die ausschließlich den Lehren der 5 Klassiker folgen.



Was wollen wir?

Wir wollen permanent, dass sich der Weizen von der Spreu trennt und das heißt: Abgrenzung von sämtlichen opportunistischen Strömungen und Organisationen und Flagge des Marxismus-Leninismus zeigen, damit jeder in der Welt sieht, wohin unsere Reise geht! Wir wollen keine Spaltung der Marxisten-Leninisten, wir wollen im Gegenteil ihre Eineit, ohne die sich keiner von uns entfalten kann.

Unsere Einheit ist aber nur möglich, indem die Marxisten-Leninisten permanent wachsam bleiben, um die Schliche der Opportunisten rechtzeitig und umfassend zu durchschauen, zu entlarven und unsere Reihen rein zu halten.

Wir sind bereit und entschlossen, jedem ehrlichen Marxisten-Leninisten, jeder ehrlichen marxistisch-leninistischen Organisation solidarisch die Hand zu reichen. So wie die Komintern/ML auch die solidarische Hand jedes ehrlichen Marxisten-Leninisten dringend braucht, um existieren zu können. Die Einheit der Marxisten-Leninisten im Allgemeinen und besonders die Einheit der Marxisten-Leninisten im Weltmaßstab, ist als Idee, ist auf dem Papier, ist in Resolutionen keiner großen Prüfung unterworfen. Auch diese Erklärung des Exekutivkomitees der Komintern/ML ist solange nur Papier, bis sie praktisch umgesetzt wurd. Sie kann dies aber nicht füpr sich tun, sondern die Marxisten-Leninisten in der Welt müssen dies tun. Erst Auge um Auge, im praktischen Klassenkampf gegen den Opportunismus wird diese Einheit ernstlichen Prüfungen ausgesetzt. Wenn wir Marxisten-Leninisten die Spaltung und Zerrissenheit unserer Bewegung im eigenen Land wie auch in unserer Weltbewegung abzuschütteln versuchen, wenn wir entschlossen sind, die Niederwerfung des Opportunismus zu Ende zu führen, dann werden wir wie vor 25 Jahren doch diesmal leider ohne unser albanisches Bollwerk – dem Ansturm des gesamten internationalen Opportunismus zu spüren bekommen . Wenn wir Marxisten-Leninisten nicht bereit sind, diesem Ansturm trotz alledem zu begegnen und neue Opfer zu bringen, werden wir im Kampf für den Wiederaufbau unserer Einheit nicht bestehen, werden wir zertreten trotz aller schönen Resolutionen.

Wir halten gemeinsame Polemik gegenüber den Opportunisten jeglicher Richtung für unverzichtbar, denn der gemeinsame Kampf gegen die "Theorie der drei Welten" hat bereits bewiesen, welche Wirkung unser gemeinsames Vorgehen gegen den chinesischen Revisionismus hatte.

Gleichzeitig müssen wir lernen, geduldige, solidarische, marxistisch-leninistische Kritik und Selbstkritik unter den Genossen zu pflegen, die unterschiedliche Meinungen und Auffassungen vertreten.

Meinungsverschiedenheiten untereinander können wir nur auf der Basis marxistisch-leninistischer Prinzipien und durch kameradschaftliche Klärungsgespräche überwinden.

Wir verabscheuen Schweigen, Misstrauen und kleinbürgerliches Gezänk, Konkurrenzgehabe und Machtgerangel auf Kosten der gemeinsamen Sache. Es gelten die bekannten, marxistisch-leninistischen Verhaltensregeln im Umgang miteinander, die einzuhalten sind, wenn man der Gemeinschaft der marxistisch-leninistischen Weltbewegung angehören und ihr treu bleiben will. Wir buhlen nicht um die Gunst irgendeiner Organisation und lehnen spalterischen Fraktionismus genauso wie Versöhnlertum ab. Man darf nicht hinter dem Rücken anderer intrigieren, sondern muss allen gegenüber offen und ehrlich bleiben.

Jeder muss für klare Verhältnisse sorgen ebenso für das nötige Vertrauen, den Mut und die Kameradschaftlichkeit, aufeinander zuzugehen. Man kann sich als einzelne Organisation nicht hinstellen, auf seine Rechte pochen und Vorteile aus der Weltgemeinschaft der Kommunisten ziehen, und die Interessen des eigenen Landes über die gemeinsamen Interessen aller Länder stellen. Man hat als Teil des Ganzen auch Verpflichtungen gegenüber dem Ganzen, muss bereit sein, hierfür Opfer zu bringen, so wie es dem Geist des proletarischen Internationalismus entspricht. Nur so kann man sich der Unterstützung der weltweiten kommunistischen Solidargemeinschaft versichern und Kraft aus ihr schöpfen. Das lehren uns die Ereignisse vor 25 Jahren. Das ist der einzige Weg, die marxistisch-leninistische Weltbewegung in die Lage zu versetzen, den heutigen opportunistischen Sumpf trocken zu legen. Und diesen Weg werden alle wahren Marxisten-Leninisten gehen, davon sind wir felsenfest überzeugt.

Hunderte, wenn nicht an die tausend Organisationen geben sich auf der Welt heute als “Marxisten-Leninisten” aus, um Verwirrung zu stiften und die wahren Marxisten-Leninisten, die Einheit der wahren marxistisch-leninistischen Weltbewegung unmöglich zu machen. Das ist eine chronische Krankheit, die alle wahrhaften Marxisten-Leninisten seit vielen Jahren lange zu spüren bekommen und unter dieser Krankheit leiden wir immer noch. Die proletarischen Genossen haben das intellektuelle Geschwätz satt und streben nach Taten. Überwinden lässt sich dieses Problem nur, wenn sich die wahren Marxisten-Leninisten in der Welt auf ihre eigenen Kräfte stützen, die “Hilfe” der prinzipienlosen und fruchtlosen Einheitsmacherei dankend ablehnen. Wir wissen, dass das zur Zeit nicht leicht ist, dass dieses Hick-Hack nervtötend ist und zu nichts führt. Aber wir halten geduldig an unserer korrekten Linie fest, da wir davon überzeugt sind, dass wir die Einheit nicht anders herstellen können. Jeder weiß, dass der Schein der Quantität trügt, dass die wahren Marxisten-Leninisten gegenwärtig noch eine verschwindende Minderheit darstellen. Aber entscheidender als Quantität ist die Qualität. Um die Vereinigung dieser wenigen Kräfte – und ausdrücklich nur dieser Kräfte - geht es hier und heute der Komintern/ML. Nur diese kleine Minderheit wird durch ihre Prinzipienfestigkeit in der Lage sein, sich als Minderheit international zu etablieren und sich schließlich in jedem Land zu einer Mehrheit entwicjeln. Solche Genossen, die dies für Sektierertum halten, oder uns geringschätzig als arrogante Provokateure abtun, werden wir durch Taten geduldig und kameradschaftlich vom Gegenteil überzeugen. Aber wer den “Sektierertum-Vorwurf” gegen uns Marxisten-Leninuisten trotzdem weiterhin nur als taktische Waffe benutzt, um uns zu isolieren, den werden alle ehrlichen Revolutionäre früher oder später durchschauen und um so entschlossener aus den eigenen Reihen entfernen. Das ist auch damals den zahlenmäßig überlegenen chinesischen Revisionisten so gegangen, obwohl sie sich jahrzehntelang - schon zur Zeit der Komintern - hinter einer Maske in unseren Reihen verborgen halten konnten.Das hat ihnen nichts genützt. Die Abgrenzung und Trennung von den Maoisten ist keine Schwächung, sondern vielmehr eine Stärkung der marxistisch-leninistischen Weltbewegung.



* * *

Im Widerstand und im Kampf gegen die spalterischen Haltungen und Handlungen der chinesischen Revisionisten hatten die marxistisch-leninistischen Parteien vor 25 Jahren ihre Anstrengungen verstärkt, ihre Zusammenarbeit, Einheit und Geschlossenheit im Kampf gegen den Revisionismus auf prinzipienfester Grundlage - unter Führung der PAA des Genossen Enver Hoxha - weiter zu festigen. Damit wurde die Pläne des Weltimperialismus durchkreuzt, mit Hilfe der Kollaboration mit den Revisionisten die marxistisch-leninistische Weltbewegung zu zerschlagen. In der Geschichte der kommunistischen Weltbewegung wird dieser starke Zusammenhalt der Marxisten-Leninisten der ganzen Welt mit dem sozialistischen Albanien gegen die imperialistische und sozialimperialistische Einkreisung und Blockade unvergessen bleiben. Das stärkte auch nicht zuletzt die albanischen Marxisten-Leninisten gegen die Revisionisten im eigenen Land.Das lässt sich anhand der veröffentlichten Dokumente nachvollziehen, wenn uns auch interne Dokumente bislang nicht zugänglich sind.

Diese erneute Angriffswelle des Revisionismus nach Tito und Chruschtschow - der Angriff des chinesischen Revisionismus - wurde historisch erfolgreich niedergeschmettert. Auf diesem siegreichen Pfad muss auch heute die Komintern/ML mit den marxistisch-leninistischen Kräften in der Welt den Kampf gegen den Neo-Revisionismus voranführen und alle Kräfte gegen ihn mobilisieren und vereinigen. Die Marxisten-Leninisten haben, bevor sie den chinesischen Revisionismus bekämpften, den modernen Revisionismus bekämpft, so wie sie heute den Neo-Revisionismus bekämpfen. Auch dieser Kampf wird nicht die letzte Schlacht gegen den Revisionismus sein, denn solange es den Weltimperialismus gibt, solange die Ausbeutung und Unterdrückung des Menschen durch den Menschen nicht beseitigt ist, wird der Revisionismus sich stets und gesetzmäßig häuten, um die alte Ordnung zu retten und die neue Ordnung zu verhindern bzw. diese immer wieder zu stürzen. Es ist der permanente weltweite Kampf gegen den Revisionismus, der untrennbarer Bestandteil des permanenten weltweiten Kampfes für die Revolution und den Sozialismus ist.

Die historischen Erfahrungen vor 25 Jahren bestätigen glänzend die Lehre Lenins, dass die richtige Linie der kommunistischen Weltbewegung darin besteht, den Proletarier aller Länder bewusst zu machen, dass sie unbedingt mit dem Revisionismus und dem Opportunismus brechen müssen. Der Verrat an der Sache des Weltproletariats und an den Völkern der Welt muss ununterbrochen und in gesteigertem Maße anhand der konkreten täglichen Klassenprobleme der Werktätigen aufgedeckt und entlarvt werden. Es ist die Jahrhunderte alte Linie der Weltbourgeoisie, die unterdrückten und ausgebeuteten Klassen an der Revolution, am Sozialismus zu hindern durch den Versuch, diese durch Bündnisse und klassenversöhnlerische Zusammenarbeit an den Weltkapitalismus zu binden. Zwischen dem Revisionismus, ob an der Macht oder nicht, und dem Imperialismus wird und kann es niemals einen wesentlichen Unterschied geben und damit auch niemals ein Bündnis mit dem Revisionismus gegen den Imperialismus. Ohne diese Fesseln des Opportunismus zu zerschlagen, werden das Weltproletariat und die unterdrückten Völker die Ketten des Weltimperialismus niemals sprengen können. Diese leninsche These war auch wesentlicher Bestandteil des Briefes des ZK der PAA an das ZK der KP Chinas und sie hat auch heute nicht an Aktualität eingebüßt.

Die Komintern/ML ruft alle Marxisten-Leninisten auf, an diese starken Zeiten vor 25 Jahren anzuknüpfen und das Banner der Weltbewegung des Genossen Enver Hoxha noch höher zu heben. Nur, wenn die marxistisch-leninistischen Parteien die richtigen Lehren hieraus ziehen, werden sie den Neo-Revisionismus besiegen. Auch im heutigen Kampf gegen den Neo-Revisionismus werden - wie im Kampf gegen den chinesischen Revisionismus vor 25 Jahren - überall auf der Welt neue marxistisch-leninistische Parteien der Arbeiterklasse entstehen, bzw. sich die alten, gesunden Kräfte und Organisationen regenerieren. Stets sind die neuen marxistisch-leninistischen Parteien im Kampf für die Verteidigung des Marxismus-Leninismus gegen den Revisionismus entstanden und so ist auch die Komintern/ML entstanden. In der Treue zum Marxismus-Leninismus, in der Weiterentwicklung seiner Ideen, in seiner Ausgestaltung unter den konkreten Bedingungen jedes Landes liegt die Bedeutung der Komintern/ML und ihrer Sektionen. Mit der Verallgemeinerung der Erfahrungen der Marxisten-Leninisten in der ganzen Welt entfaltet die marxistisch-leninistische Weltbewegung ihre organisierte Kraft für den internationalen Klassenkampf.

. In seiner Schrift: “ Die Bedingungen der Aufnahme in die Kommunistische Internationale” betonte Lenin:



“In der gegenwärtigen Epoche des verschärften Bürgerkriegs wird die kommunistische Partei nur dann ihre Pflicht erfüllen können, wenn sie möglichst zentralistisch organisiert ist, wenn in ihr eine eiserne Disziplin herrscht, die an die militärische Disziplin grenzt, und wenn ihr Parteizentrum ein starkes, autoritatives Organ mit weitgehenden Vollmachten ist, das das allgemeine Vertrauen der Parteimitgliedschaft genießt.”



Das Bestehen und der prinzipienlose Kampf von Fraktionen, der Gruppengeist, Mangel an Einheit und Disziplin, Liberalismus, Opportunismus, ideologischer, politischer und organisatorischer Verfall sind der Tod der marxistisch-leninistischen Weltbewegung. Dagegen müssen die einzelnen Parteien in ihren eigenen Reihen kämpfen, darüber hinaus muss das die marxistisch-leninistische Weltbewegung zentralistisch in geschlossener Einheit tun. Das imperialistische Weltreich hat sich einen riesigen schlagkräftigen Apparat geschaffen, um seine untergehende Macht mit Krallen und Klauen zu verteidigen. Wenn wir diese Macht zerschlagen wollen, dann muss unsere Organisationskraft, unsere weltproletarische Disziplin überlegen sein. Die einzige Kraft, die das Weltproletariat besitzt, die tatsächlich der Weltbourgeoisie überlegen ist, ist ihre Einheit, ist die organisierte Vereinigung der Proletarier aller Länder, ist die Vereinigung ihrer Avantgarde in einer internationalen Dachorganisation, ist die Kommunistische Internationale. Unser starkes Weltzentrum war das sozialistische Albanien – wir haben es verloren, aber wir haben noch uns, unsere Einheit! Sie ist das einzig Wertvolle, was wir noch besitzen und deswegen werden wir sie niemals dem Opportunismus opfern.

Enver Hoxha lehrt:

“Die Marxisten-Leninisten können eine Vereinigung außerhalb der Prinzipien und der revolutionären Aktionen und eine Vereinigung, durch die der Geist des Opportunismus, Liberalismus, Dogmatismus und Sektierertums in die Partei eindringen kann, nicht akzeptieren”. Das gilt auch für die marxistisch-leninistische Weltbewegung und für die Kommunistische Internationale.

Es ist die internationalistische Pflicht aller wahren Marxisten-Leninisten, alles zu tun (und dies ist nicht als hohle Phrase gemeint!), um die Einheit, die Zusammenarbeit, das Zusammenwirken und die gegenseitige Hilfe in der marxistisch-leninistischen Weltbewegung zu verbessern. Die Festigung der Einheit auf ausschließlich marxistisch-leninistischen Grundlagen ist für die marxistisch-leninistische Weltbewegung um so wichtiger, als sie Grundlage ist für die Vereinigung des Proletariats, der Werktätigen und der Völker der verschiedenen Länder und in der ganzen Welt.

Die wahren Marxisten-Leninisten sind nur für jene Einheit, die auf dem Marxismus-Leninismus beruht, sowohl bezüglich der monolithischen Einheit in den eigenen Reihen der einzelnen Parteien, als auch innerhalb der marxistisch-leninistischen Weltbewegung. Wir sind für die monolithische internationalistische Einheit in der Komintern/ML. Wir sind die entschiedensten Gegner jeglicher Einheit, bei der unsere revolutionären marxistisch-leninistischen Grundsätze verschachert werden. In dem Moment, wo man vom Marxismus-Leninismus Abstriche zu machen beginnt, unter welchem Vorwand auch immer, verlässt man den Boden der Einheit.Mit jeder kleinsten Abweichung begibt man sich in die Gefahr der Entartung und des Zerfalls, wenn man sie nicht korrigiert. Wer den Boden des Marxismus-Leninismus verliert, dem reichen wir die Hand, dem helfen wir durch die Kraft unserer solidarischen Gemeinschaft, selbst aus dem tiefsten Sumpf. Wer es aber vorzieht, in den Sumpf zu gehen, und versucht, uns mit hineinzureißen, dem werden wir auf die Hände schlagen. Wir werden auf keinen Fall und unter keinen Umständen den Fehler wiederholen, einer nach dem anderen im Sumpf zu versinken. Weder im Sumpf des chinesischen noch im Sumpf des albanischen Revisionismus, noch in irgendeinen anderen neu zusammengemixten revisionistischen Sumpf.

Welcher Revisionismus ist heute am gefährlichsten? Am gefährlichsten ist immer derjenige Revisionismus, den man am meisten unterschätzt und am schlechtesten bekämpft . Am gefährlichsten ist heute derjenige Revisionismus, der erstens vorgibt, die Lehren des Genossen Enver Hoxha zu “verteidigen”. Zweitens ist es derjenige, der in Worten beteuert, “Fortsetzer” der marxistisch-leninistischen Weltbewegung zur Zeit des Genossen Enver Hoxhas zu sein, und drittens derjenige, der die Komintern/ML in Worten "unterstützt". Vergessen wir niemals, dass die albanischen Revisionisten und ihre Agenten innerhalb der marxistisch-leninistischen Weltbewegung ihren konterrevolutionären Umsturz nicht zuletzt mit jahrelangen Lobeshymnen auf den Genossen Enver Hoxha getarnt hatten, bevor sie ihn erfolgreich durchführten! Der Sturz der Diktatur des Proletariats in Albanien kam nicht über Nacht! Viele von uns haben diese Gefahr unterschätzt und sich täuschen lassen.Es waren Meuchelmörder mit Enver Hoxha auf den Lippen!

Es ist doch immer noch so wie Lenin festgestellt hat: Die Bourgeoisie übernimmt vom Marxismus, was immer ihr nützt. Gleichzeitig bekämpft sie daran alles, was gefährlich für sie ist. So will die Weltbourgeoisie heute von den Lehren Enver Hoxhas, von den Lehren der marxistisch-leninistischen Weltbewegung, von den Lehren der Komintern, von den Lehren des anti-revisionistischen Kampfes alles verwerten, was sie braucht, um zu überleben. Gleichzeitig versucht sie daran alles zu widerlegen und zu fälschen, um die Maske vor den Massen zu wahren.

Somit dürfen selbst die treuesten Anhänger von Enver Hoxha heute das kapitalistische Weltsystem durchaus großzügig und ungehindert in Frage stellen. Jeder darf es kritisieren - selbst sämtliche Spielarten des Revisionismus. Es dürfen sogar die sozialistischen Ideale und eine sozialistische Ordnung propagiert werden. Ja, ja selbst die Ersetzung des Kapitalismus in Worten, die Zurückeroberung des sozialistischen Albanien des Genossen Enver Hoxha ist verbal usw. usf....

.... aber eins erlaubt die Bourgeoisie niemals: die Anwendung und Umsetzung der Lehren der 5 Klassiker, die Anwendung und Umsetzung der Lehren der marxistisch-leninistischen Weltbewegung und der Kommunistischen Internationale durch die Kräfte der Revolution und des Sozialismus. Jeder Versuch des Proletariats und der Völker, die herrschende Diktatur der Bourgeoisie anzugreifen und zu stürzen wird von der blutigen Konterrevolution niedergeschlagen. Und spätestens in der revolutionären Praxis trennen sich die Wege von Freund und Feind.

Anti- Revisionismus in Worten und Revisionismus in Taten ist heute charakteristisch für den weltweit verbreiteten Neo-Revisionismus. Er tut sich besonders dadurch hervor, dass er die wahren Marxisten-Leninisten, die wahren Kräfte der marxistisch-leninistischen Weltbewegung gern mit Schimpfwörtern wie “Sektierer”, “Dogmatiker” , "Pro-Imperialisten" usw. etikettiert. Bekanntlich lehnen die Marxisten-Leninisten jegliche Einheit des Marxismus-Leninismus mit den verschiedenen internationalen opportunistischen Strömungen kategorisch ab, denn im Schlepptau der Einheit mit den opportunistischen Strömungen wird den Weltimperialisten der Marxismus-Leninismus aus der Gefahrenzone gezogen. Das nützt heute besonders dem amerikanischen Imperialismus, dem Hauptfeind des Weltproletariats und aller Völker. Die USA-Imperialisten können die von ihnen selbst provozierte weltweite Bewegung des Anti-USA-Imperialismus nicht verhindern. Das wissen sie selber. Das hindert sie aber nicht, sich an die Spitze dieser Bewegung zu stellen, indem sie sich ihrer Agenturen innerhalb dieser Bewegung bedient. So sind wir als Marxisten-Leninisten zu der Ehre gekommen, als "Pro-Imperialisten" abgestempelt zu werden. Und eben darin zeigt sich das heutige Wesen aller opportunistischen Strömungen. Wir beobachten, dass die Opportunisten die Einheit der marxistisch-leninistischen Weltbewegung schon ziemlich lange hintertreiben, aber wir beobachten auch, dass die Marxisten-Leninisten in der Welt immer konsequenter zur Verjagung der Opportunisten aus ihren Reihen übergehen. Das ist das Positive an der gegenwärtigen Entwicklung, denn sie knüpft an die Tradition vor 25 Jahren an.

Der Neo-Revisionismus ist in Worten gegen die Ersetzung der Dialektik der Einheit der Marxisten-Leninisten durch die eklektische Einheit mit den Opportunisten, aber in Taten hintertreibt er den dialektischen Kampf für die Einheit der Marxisten-Leninisten. Die Neo-Revisionisten achten peinlichst genau darauf, dass wir “Hoxhaisten” nicht “alleinigen Führungsanspruch” erheben, weil das “nur unsere eigene beschränkte Sichtweise” vom Marxismus-Leninismus sei. Es muss “Artenvielfalt” gewährleistet werden, also müssen "verschiedene hoxhaistische Blumen" koexistieren und miteinander wetteifern. Das aber heißt nichts anderes, als die Lehren des Genossen Enver Hoxha mit den Opportunisten zu teilen. Die Lehren der 5 Klassiker sind aber unteilbar, sie gehören allein dem Weltproletariat. Wir können uns niemals damit einverstanden erklären, dass die Opportunisten den Marxismus-Leninismus für ihre pragmatischen Zwecken instrumentalisieren. Nach Wunsch der Opportunisten soll es möglichst "viele andere Sichtweisen" des Marxismus-Leninismus geben, denn nur so können sich außer der “hoxhaistischen Blume“ auch all die anderen 1000 “marxistisch-leninistischen” Blumen üppig entfalten. Was sich in den vergangenen Jahren üppig entfaltet hat, ist der Opportunismus. Je mehr er sich ausbreitet, desto mehr raubt er dem Marxismus-Leninismus die Lebenskraft. Das sind die aufgewärmten Methoden des Maoismus. Wollt ihr das zulassen, Genossen? Wollt ihr weiter ruhig zusehen, wie von uns einer nach dem anderen vom Opportunismus an die Wand gedrückt und zerquetscht wird? Wir sind doch nicht lebensmüde! Auge um Auge, Zahn um Zahn – das hat uns Enver Hoxha im Kampf gegen den Opportunismus gelehrt. Habt ihr das vergessen?

Wir sollen uns also “nur als eine einzelne Strömung unter vielen” in “friedlicher Koexistenz” mit allen anderen Strömungen messen und in Toleranz üben. Jeder darf sich Marxist-Leninist nennen. Wer das ablehnt ist sektiererisch. So stellen die Revisionisten sich das heute wie vor 25 Jahren vor. Die verschiedenen Vertreter der opportunistischen Strömungen in der Welt sehen unsere Veröffentlichung und Würdigung des historischen Briefes des ZK der PAA deswegen ungern. Sie verweigern uns deswegen ihren Segen, weil darin die Heuchelei der friedlichen Koexistenz als konterrevolutionär konkret und prinzipiell entlarvt und verurteilt wird. Dieser Brief zur Reinhaltung des Marxismus-Leninismus sei also nur ein verblichenes Relikt eines “orthodoxen Religionsstreits” aus “finsterster Vergangenheit der dogmatischen Polemik Stalinscher Prägung”. Er oasst heute angeblich nicht mehr in die neue “marxistisch-leninistische” Landschaft. Heute wird der Imperialismus dermaßen verabsolutiert, dass die geringste polemische Ausgrenzung aus der opportunistischen Einheitsfront §gegen" denImperialismus, diesen nur noch weiter stärken könne. Wer also die Revisionisten ausgrenzt, ist ergo ein “Pro-Imperialist” - das wird von den opportunistischen Einheitsfront-Priestern mit Verbannung bestraft. Und so unternehmen sie alles, um unsere Polemik gegen die Revisionisten, die Sozialimperialisten und Sozialfaschisten, gegen alle opportunistischen Strömungen heute abzumildern und möglichst einzustellen, da sie uns – genauso wie die chinesischen Führer vor 25 Jahren – in diese gesamte opportunistische Einheitsfront zu integrieren versuchen. Nur als Minderheit in einer Einheitsfront, in der auch die Revisionisten integriert sind, sind die Marxisten-Leninisten beherrschbar und lenkbar. Außerhalb dieser Einheitsfront würden die Opportunisten die Kontrolle über uns Marxisten-Leninisten verlieren. Sie wären gezwungen, uns offen anzugreifen und wären dadurch selber angreifbarer. Weder mit der eleganten Methode des Schweigens, noch mit der geschickten Methode des Vertuschens, und erst recht nicht mit der blindwütigen Methode des Auschlusses kann man ernsthaft und dauerhaft Meinungsverschiedenheiten überwinden. Austragung der Gegensätze durch Kampf ist das einzig wirksame Entwicklungsgesetz zur Überwindung der zwischenparteilichen Meinungsverschiedenheiten innerhalb der marxistisch-leninistischen Weltbewegung. Meinungsverschiedenheiten müssen erst vollständig abgearbeitet werden, bevor es nach einer Abgrenzung überhaupt zu einer Einigung kommen kann. Man muss sich dem Kampf stellen und darf ihn nicht aus dem Weg gehen. Wer aber soll die richtige Linie durchsetzen und kontrollieren? Die größte Partei? Ein lockeres, unverbindliches Parteienbündnis einzelner Länder, das noch vielleicht sogar mit einem ähnlich aufgebauten Bündnis anderer einzelner Länder konkurriert?? Nein, das hat doch mit Lenins Lehren nicht viel zu tun. Lenin lehrte die Schaffung einer von allen marxistisch-leninistischen Parteien gleichermaßen autorisierten, zentralistisch geführten Dachorganisation, die letztendlich sicherstellt, dass die gemeinsam gefassten Beschlüsse auch gemeinsam korrekt und diszipliniert umgesetzt werden. Wie soll sonst das geschlossene und einheitlichen Wollen und Handeln des Weltproletariats zum Ausdruck gebracht werden können? Wie sol das Weltproletariat sonst führen und leiten können? Dazu braucht das Weltproletariat unbedingt die bolschewistische, leninistische Weltpartei, die den internationalistischen demokratischen Zentralismus diszipliniert praktiziert. Ohne bewusste, revolutionäre Unterordnung kann nichts Nennenswertes herauskommen, sondern dreht man sich endlos weiter im Kreis, kommt vom Wege ab, ohne der Weltrevolution auch nur einen Schritt näher zu kommen. Wir müssen uns dringend fragen, wieso eigentlich seit fast 60 Jahren keine ernsthafte Diskussion über die Notwendigkeit des Wiederaufbaus der Kommunistischen Internationale die Probleme geführt wurde. Was hindert uns daran, die Kommunistische Internationale wieder aufzubauen? Es ist das altbekannte Lied : Wer ordnet sich wem unter – das Weltproletariat der Weltbourgeoisie oder umgekehrt? Ein kommunistischer Arbeiter hat da keine Probleme, sondern Probleme haben damit Genossen, die zum Proletariat gestoßen sind, aber nicht begreifen wollen, dass man sich nur dann dem Marxismus-Leninismus unterordnen kann, wenn man auch die organisatorischen Konsequenzen des bolschewistischen Aufbaus der marxistisch-leninistischen Weltbewegung akzeptiert und anwendet. Wer kann die ideologische Einheit der marxistisch-leninistischen Weltbewegung ernsthaft wollen und wer nicht? Die ideologische Einheit können nur diejenigen wollen, die sie auch durch die materielle Einheit der Organisation des Weltproletariats fest verankern. Nur durch einen scharfen Klassenkampf gegen die Elemente, die uns zurückzerren, können wir uns den schwierigen Weg zum Wiederaufbau der Kommunistischen Internationale bahnen. Wir können nur nützliche Arbeit für diese Aufgabe leisten, wenn wir uns diejenigen vom Halse halten, die uns daran zu hindern versuchen. Die einen sind froh darüber, die andern ärgert es. Dabei ist es doch so einfach: Es steht jedem Genossen frei zu entscheiden, in welche Richtung und mit wem er gehen will. Wir haben uns entschlossen, die Opportunisten ziehen zu lassen. Wer will uns das verdenken? Wir zwingen ja niemanden, sich uns anzuschließen. Das hindert uns nicht, auch mit verschiedenen Organisationen und einzelnen Genossen in der Welt zusammenarbeiten, die aus unserer Arbeit nutzen ziehen möchten und uns deswegen lose unterstützen, aber sich dabei aus dem einen oder anderen Grund organisatorisch an uns nicht binden wollen oder können.

Das revisionistische Prinzip der “Mutterpartei” wird keineswegs dadurch überwunden, dass einige Parteien dazu übergehen, das föderalistische Liga-Konzept vorzuziehen. Ein unabhängiger, loser Bund von “Königreichen” ist dem Wesen nach Menschewismus in Organisationsfragen. Er entspricht dem Zirkelwesen auf internationaler Ebene und ist mit der proletarischen Weltpartei Lenins, mit der bolschewistischen, höchsten Form der Organisation des Weltproletariats unvereinbar. Das Prinzip des proletarischen Internationalismus besagt, dass man die Interessen des Weltproletariats und ihrer Weltpartei höher stellt als die eigenen Interessen eines Landes oder eines Bündnisses verschiedener Länder. Beides bedeutet Abkehr von den historischen Lehren des Organisationsaufbaus der ruhmreichen Komintern. Wir lehnen daher sowohl das revisionistische “Mutterpartei”-Prinzip, als auch das Prinzip des Bundes von “Königreichen” ab. Aber auch die verschiedenen internationalen anarchistischen, trotzkistischen, maoistischen und andere Vereinigungen u.a. die Zentren in Brüssel, Pjöngjang, Peking, Kuba etc. sind genauso konterrevolutionär wie die verschiedenen internationalen Diskutierklubs wie zB. die ISML..

Woher kommen diese Probleme innerhalb der marxistisch-leninistischen Weltbewegung? Sie entstehen unter dem verschärften Druck der untergehenden Klasse der Bourgeoisie, die aus ihrem Selbsterhaltungstrieb heraus nichts unversucht lässt, ihren Einfluss in der marxistisch-leninistischen Weltbewegung zu verstärken. Dabei bedient sie sich geeigneter Elemente innerhalb der marxistisch-leninistischen Weltbewegung.

An die Proletarier, die am klarsten den Trennungsstrich zur Kapitalistenklasse gezogen haben, kommen sie nicht so leicht ran. Es sind deswegen auch die zuverlässigsten Elemente der marxistisch-leninistischen Weltbewegung, ihre soziale revolutionäre Stütze, die Erbauer und Führer der neuen Kommunistischen Internationale. Ohne ihre Präsenz, ohne ihre Mehrheit, ohne ihre Führung ist an eine ernsthafte marxistisch-leninistische Weltbewegung, die eine korrekte proletarische Linie vertritt, überhaupt nicht zu denken. Sie sind das unverzichtbare Verbindungselement der Kommunistischen Internationale mit dem Weltproletariat. Die proletarischen Internationalisten sind der soziale Anker zwischen der internationalistischen Wissenschaft des Sozialismus und der revolutionären internationalen Arbeiterbewegung. Die proletarischen Weltrevolutionäre sind die Koordinatoren der revolutionären Bewegungen der Arbeiterklasse in den einzelnen Ländern, aus denen sie selber als Führer und als beste Genossen hervorgegangen sind. Sie haben eine lange harte Kaderschule des Klassenkampfes im eigenen Land absolviert, bevor sie in der Kommunistischen Internationale tätig werden. Also versucht die Bourgeoisie eher solche Elemente auszusuchen, die empfänglicher für den bürgerlichen Einfluss sind. Das sind vor allem solche Elemente, die aus anderen Schichten zum Proletariat gestoßen sind. Diese sind ungefestigt und tragen Unschlüssigkeit und Wankelmütigkeit in die Reihen hinein, weswegen sie den Boden für sektiererische, und verkappte opportunistische Positionen bereiten. Ferner sind solche Elemente empfänglich für den bürgerlichen Einfluss, die zur gehobeneren Schicht des Proletariats gehören, die besser gestellt sind, den Kontakt zur Arbeiterklasse verlieren und dazu neigen, zu dominieren und eher klassenversöhnlerische Positionen einnehmen. Diese Vertreter bilden den günstigen Boden für rechte Abweichungen und für offenen Opportunismus.

“Das sind die Quellen der innerparteielichen Gegensätze und Meinungsverschiedenheiten”, sagte Stalin, “Glauben, man könne diesen Gegensätzen aus dem Wege gehen, heißt sich selbst betrügen.”

Gegensätze und Meinungsverschiedenheiten lassen sich jedoch nicht dadurch beseitigen, dass man die marxistisch-leninistischen Kampforganisationen des Weltproletariats mit einem Diskutierklub verwechselt. Diese Kritik hatten wir insbesondere an die Adresse der ISML gerichtet.

Auf dem VII. Erweiterten Plenum des EKKI betonte Stalin :

“Engels hatte Recht, als er sagte, dass man Gegensätze innerhalb der Partei auf die Dauer nicht vertuschen kann, dass diese Gegensätze ausgefochten werden müssen. Das bedeutet aber nicht, dass die Partei in einen Diskutierklub verwandelt werden soll. Im Gegenteil, die proletarische Partei ist eine Kampforganisation des Proletariats und muss es bleiben. Ich will damit lediglich sagen, dass man über die Meinungsverschiedenheiten innerhalb der Partei nicht hinweggehen und die Augen vo ihnen nicht verschließen darf, wenn diese Meinungsverschiedenheiten prinzipiellen Charakter haben. Ich woll damit lediglich sagen, dass nur durch den Kampf um die prinzipielle marxistische Linie die proletarische Partei gegen den Druck und den Einfluss der Bourgeoisie geschützt werden kann. Ich will damit lediglich sagen, dass nur durch die Überwindung der innerparteilichen Gegensätze die Gesundung und Festigung der Partei erreicht werden kann”.

Und was Stalin hier über die Partei sagt, gilt gleichermaßen für die bolschewistische Weltpartei, für die marxistisch-leninistische Weltbewegung und für die Einheit der marxistisch-leninistischen Parteien auf nationaler und internationaler Ebene.

Wir aber vereinbart sich das, was Stalin hier sagt, mit dem Verhalten der ISML und Unity&Struggle? Tatsache ist, dass sie uns kurzerhand das Wort verboten und uns aus ihren Internet-Diskussionsforen im Meinungsstreit willkürlich und brutal ausschlossen, während sie gleichzeitig den offenen Revisionisten breiteste Meinungsfreiheit gewären und es ihnen nicht nur zu erlauben uns anzugreifen, sondern die offenen Revisionisten gegen uns verteidigen. Alle Feinde des Sozialismus haben dasselbe Gesicht: wenn sie entlarvt werden, dann handeln sie brutal und skrupellos, greifen uns blindwütig an und lassen ihre Maske fallen. Es sind verlogene und plumpe Beschuldigen, wenn man uns als “Pro-Imperialisten” aus den Diskussionsforen des Internets entfernt, nur weil es deren Moderatoren nicht passt, dass wir z.B. die UCK unterstützten und zum Kampf gegen den Sozialfaschismus, z.B in Jugoslawien und Nord-Korea aufgerufen hatten. Man kann darüber streiten,ob wir mit unseren gezielten Zuspitzungen zu weit gegangen sind oder nicht und den Rausschmiss durch unser eigenes Verhalten provoziert haben. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass es sich hier um prinzipielle Meinungsverschiedenheiten handelt und deren Ausfechten man nicht aus den Weg gehen kann. So oder so wäre es früher oder später zum Platzen gekommen. Wir sich an den Reaktionen uns gegenüber gezeigt hat, kann kein Zweifel mehr daran bestehen, dass es diese opportunistische Einheitsmacherei tatsächlich gibt. In so einer Situation ist es doch die Pflicht der Marxisten-Leninisten eine klare Demarkationslinie zu ziehen, die Opportunisten zu isolieren, die wahren Marxisten-Leninisten auf unsere Seite zu ziehen und die Schwankenden geduldig zu überzeugen. Was hätten wir anderes tun sollen? Weiter auf gute Zeiten hoffen und die Hände in den Schoß legen? Die Opportunisten gnädig stimmen und an ihre Einsicht appellieren? Uns auf einen Schacher um Prinzipien mit ihnen einlassen, um auf einen kleinsten minimalen gemeinsamen Nenner zu kommen? Oder hätten wir in diesem opportunistischen Einheitsbrei aufgehen sollen? Früher oder später werden sich die wahren Marxisten-Leninisten und die Schwankenden überzeugen können, wird ihre Entscheidung für die eine oder andere Seite fallen. Diese Klarheit ist besser, als nicht von der Stelle zu kommen. Möge das Weltproletariat sein Urteil darüber selber fällen – wir bleiben uns als alte Kommunisten treu.

Waren es damals Faschisten wie Pinochet etc, die von den chinesischen Revisionisten unterstützt wurden, so sind es in der heutigen Zeit die Sozialfaschisten Jugoslawiens, Nord-Koreas, Kubas, Chinas etc., die von den Neo-Revisionisten unterstützt werden. Damit richten sie sich früher wie heute gegen die dort kämpfenden Revolutionäre, gegen die Völker dieser Länder, die dort ihren nationalen Befreiungskampf, ihren Kampf für die Revolution und für den Sozialismus, heldenhaft fortsetzen trotz sozialfaschistischen Terrors. Seit wann ist der Kampf gegen den Sozialfaschismus pro-imperialistisch? Seit wann ist der Kampf gegen den Sozialfaschismus sektiererisch? Seit wann ist der Kampf gegen den Sozialfaschismus gegen die Einheit der marxistisch-leninistischen Weltbewegung gerichtet? Seit wann darf man Faschismus bekämpfen, aber Sozialfaschismus nicht? Dem Wesen nach sind Faschismus und Sozialfaschismus gleich. Deswegen kämpfen wir Marxisten-Leninisten genauso konsequent gegen die Sozialfaschisten wie gegen die Faschisten, können wir da keinen Unterschied machen. Beide sind Bestandteil des Weltimperialismus, erbitterte Feinde der unterdrückten und ausgebeuteten Völker, erbitterte Feinde der Arbeiterklasse. So wie die marxistisch-leninistische Weltbewegung vor 25 Jahren diesen Verrat der chinesischen Revisionisten verurteilte und bekämpfte, so tut das heute auch die Komintern/ML. Genauso wie sich die chinesischen Führer damals mit den modernen Revisionisten versöhnten und die Marxisten-Leninisten bekämpften, wollen die verschiedenen internationalen opportunistischen Strömungen uns zwingen, dass wir uns im anti-imperialistischen Kampf mit den noch bestehenden Kräften des bürgerlichen Sozialismus, mit den Sozialfaschisten und Revisionisten versöhnen. Wer mit den Sozialfaschisten geht ist Komplize des Imperialismus. Wir werden doch nicht etwa auf unsere weltrevolutionären Kampf für die Diktatur des Proletariats, auf unseren Kampf für die sozialistische Revolution, auf unseren Kampf für die Freiheit und Unabhängigkeit der Völker insbesondere in den sozialfaschistischen Ländern verzichten zugunsten irgendwelcher Einheitsfronten mit dem Revisionismus verschiedenster Machart. Selbst wenn sie im Gewand des Genossen Enver Hoxha auftreten, so bleiben sie doch Komplizen der Revisionisten. Nicht durch die Versöhnung mit dieser neuen Form des Revisionismus, sondern nur durch den konsequenten Kampf dagegen, wird die Einheit der Marxisten-Leninisten und Revolutionäre der ganzen Welt, wird der proletarische Internationalismus gestärkt. Das lehrt uns die revolutionäre, prinzipienfeste Haltung der PAA und der von ihr geführten marxistisch-leninistischen Weltbewegung vor 25 Jahren. Wichtig ist uns herauszufinden und zu bestimmen, worin die gegenwärtige hauptsächliche Spielart der unzulässigen, verräterischen anti-imperialistischen Einheitsmacherei zum Ausdruck kommt, die den für das Weltproletariat verhängnisvollen Opportunismus verkörpert.

Um den Sozialfaschismus zu retten, versuchen die Versöhnler beispielsweise die Behauptung heute immer noch frech in den Raum zu stellen, dass Mao Tsetung an der Entwicklung Chinas zum Sozialfaschismus unschuldig sei. Mao Tsetung solle vom Vorwurf, Urheber des chinesischen Revisionismus zu sein, befreit werden.Es sei auch nicht nachgewiesen, dass Mao Tsetung der geistige Vater der "Drei Welten Theorie" gewesen ist. Er habe zwar Fehler gemacht, aber Enver Hoxha hätte auch Fehler gemacht usw. usf. Was mit diesen Ablenkungsmanövern erreicht werden soll, ist klar: Mao Tsetung sei kein Anti-Marxist. Er würde auf unserer Seite stehen und nicht auf der Seite der Imperialisten. All dies ist tausendmal von uns widerlegt worden und mit tausend Dokumenten bewiesen. Das alles geht auch aus dem Brief des ZK der PAA und der albanischen Regierung hervor. Es gehört zur Wühlarbeit der Versöhnler innerhalb des gesamten internationalen opportunistischen Spektrums, diesen Brief seit jeher zu bekämpfen. Sie wollen damit erreichen, dass sich die verschiedenen alten Spielarten des modernen Revisionismus häuten können. Durch die Wiederaufbereitung der konterrevolutionären Mao Tsetungideen wird den modernen Revisionisten wieder die Tür aufgestoßen, können sie sich häuten zum Neo-Chruschtschowismus, Neo-Titoismus etc., um damit neue Kräfte den internationalen opportunistischen Bewegungen hinzuzufügen, um gegen uns Marxisten-Leninisten Front zu machen. All dies dient den Revisionisten dazu, das Proletariat vom revolutionären Klassenkampf, von der sozialistischen Revolution abzuhalten. All dies soll die Völker daran hindern, ihren Befreiungskampf zu Ende zu führen. Wer den Brief des ZK der PAA und der albanischen Regierung richtigstudiert hat, der wird ihn heute auch im Kampf gegen den Neo-Revisionismus und aller seiner Spielarten genauso wirksam einzusetzen verstehen wie gegen den chinesischen Revisionismus vor 25 Jahren, denn im Wesen gibt es unter den verschiedenen Spielarten des Revisionismus keinen Unterschied. In alter trotzkistischer Manier wird mit ständig neu aufgetischten Diskussionsthemen systematisch der Versuch wiederholt, uns Marxisten-Leninisten darin zu verstricken, uns zu verunsichern, uns zu Fall zu bringen, Sympathisanten von uns zu isolieren unsere Reihen zu spalten und zu zersplittern und vor allem uns von der revolutionären Arbeit abzulenken.

Wir fragen uns also, wieso man vor 25 Jahren die PAA im Kampf gegen den Sozialfaschismus unterstützen und heute die Sozialfaschisten gegen die Marxisten-Leninisten verteidigen kann? Für uns kann es darauf nur eine Antwort geben – die Häutung der alten “drei Weltentheorie”. Die imperialistische Theorie der “3 Welten” in Worten kritisieren, aber ihrem Wesen tatsächlich zu folgen, das ist die Linie des heutigen Neo-Revisionismus. Je nach dem Grad, wie sich bestimmte Länder im Widerspruch zu den imperialistischen Mächten befinden, beurteilen sie auch den Grad des Widerstandes diese Länder gegenüber den imperialistischen Mächten. Wir Marxisten-Leninisten aber folgen der Theorie des Klassenkampfes, wonach wir die Welt in Klassen einteilen. Die Realität ist doch, dass sich die noch übrig gebliebenen sozialfaschistischen Länder aus antagonistischen Klassen zusammensetzen, dass dort die Arbeiterklasse und die übrigen Werktätigen brutal ausgebeutet und unterdrückt werden, dass dort die Bourgeoisie die revolutionären Befreiungskräfte, die Marxisten-Leninisten und alle fortschrittlichen Menschen unter der sozialfaschistischer Diktatur schlimmsten Repressalien aussetzt, sie foltert und ermordet. Sollen wir etwa zusehen, wie unsere Klassenrüder und Genossen dort umgebracht werden, nur damit uns die Opportunisten in ihren Reihen aufnehmen? Wozu braucht der US-Imperialismus faschistische und sozialfaschistische Diktaturen in der Welt, wenn er sie durch seinen eigenen Weltfaschismus, durch von ihm selbst installierte Regierungen gewaltsam ersetzen und dadurch den aus den Völkern herausgepressten Reichtum direkt in seine eigenen Taschen fließen lassen kann? Für uns Marxisten-Leninisten gibt es heute nur eine Welt, der wir gegenüberstehen. Das ist die Welt des Kapitalismus. Es gibt keinen proletarischen Sozialismus mehr auf der Welt (wenn auch nur vorübergehend), sondern nur noch Überreste des bürgerlichen Sozialismus, der vor sozialfaschistischer Fäulnis bestialisch stinkt.Um uns mit diesem stinkenden Leichnam nicht der Gefahr der Infektion auszuliefern, nüssen wir ihn begraben. Es kann also keinen Widerspruch zwischen den sozialistischen Ländern und den kapitalistischen Ländern mehr geben, wo nur noch der Kapitalismus überall auf der Welt existiert. Erst mit der Zurückeroberung der Diktatur des Proletariats durch die sozialistische Revolution wird es wieder die zwei Welten geben – Kapitalismus und Sozialismus. Und mit dem Sieg der proletarischen Weltrevolution verschwindet auch dieser Widerspruch, weil dann "nur noch" der Sozialismus übrig geblieben ist. Da der Marxismus-Leninismus lehrt, dass wir nach wie vor in der Epoche der proletarischen Revolution und der Diktatur des Proletariats leben, gehen wir Marxisten-Leninisten nicht nur von der Möglichkeit, sondern auch gesetzmäßig davon aus, dass die Epoche der proletarischen Revolution nicht nur mit der Oktoberrevolution begonnen hat, sondern auch mit dem Sieg der proletarischen Weltevolution endet und nicht mit einem Sieg des Weltimperialismus. Bündnisse mit kapitalistischen Ländern nach der Art der "Theorie der drei Welten", selbst wenn sie sich immer noch “sozialistisch” nennen, werden wir niemals eingehen und uns diesen Bündnissen niemals unterwerfen. Nur auf den Trümmern des sozialfaschistischen Staates, nur auf dem vollständig beseitigten Überresten des bürgerlichen Sozialismus kann der proletarische Sozialismus erneut gedeihen. Längst haben sich die reaktionären Bourgeoisien der ganzen Welt an die fremden imperialistischen Mächte verkauft - auch diejenigen, die sich “sozialistisch” nennen. Sie alle sind mit mehr oder weniger festen Fäden mit dem imperialistischen Weltsystem verbunden. Deswegen können sie – selbst wenn sie Widersprüche zu diesen imperialistischen Mächten haben, niemals eine revolutionäre oder fortschrittliche Kraft sein oder werden. Wenn man gegen den Imperialismus kämpft, kann man nicht die Arbeiterklasse und alle anderen Werktätigen mit der herrschenden Bourgeoisie derjenigen Länder gleichsetzen oder im anti-imperialistischen Kampf versöhnen, da es sich um antagonistische Widersprüche handelt, sofern sich die Bourgeoisie eines Landes als verlängerter Arm und Lakai des Imperialismus betätigt, und folglich die Interessen des Imperialismus gegen die Arbeiterklasse und alle Werktätigen vertritt – ohne dabei deren Widersprüche zum Imperialismus zu leugnen. So stehen wir beispielsweise auf der Seite des Volkes in Nordkorea und nicht auf der Seite der Sozialfaschisten Nordkoreas, genauso wie die Albaner damals auf der Seite des chinesischen Volkes standen im Kampf gegen die chinesischen Sozialfaschisten, die sich mit der einen Supermacht gegen die andere verbündet hatten, um selber Supermacht zu werden. Weder die chinesischen noch die nordkoreanischen Sozialfaschisten sind jemals Teil des anti-imperialistischen Kampfes gewesen, sondern umgekehrt erwiesen sie sich tatsächlich als Bestandteil der kapitalistischen Weltordnung im Kampf gegen Revolution und Sozialismus, im Kampf gegen die Freiheit und Unabhängigkeit der Völker , vor allem gegen das eigene Volk. Wer sich gegenüber den Sozialfaschisten versöhnlich verhält, der mag in Worten ein Anhänger der anti-imperialistischen Einheitsfront, in Taten aber ist er Spalter der anti-imperialistischen Einheitsfront, Spalter der marxistisch-leninistischen Weltbewegung.

Wir leugnen weder die Existenz der zwischenimperialistischen Widersprüche, noch ihre momentane Verschärfung. Wir leugnen auch nicht ihre zunehmende Bedeutung für die Revolution und ihre Ausnutzung für die Revolution. Wir wehren uns nur dagegen, dass man darüber den wesentlichsten Klassenwiderspruch der kapitalistischen Weltordnung vergisst, nämlich den Widerspruch zwischen Weltproletariat und Weltbourgeoisie. Weder der Widerspruch zwischen Kapital und Arbeit, noch der Widerspruch zwischen den unterdrückten und ausgebeuteten Völkern und dem Weltimperialismus und der Weltreaktion rücken gegenüber den zunehmenden zwischenimperialistischen Widersprüchen in den Hintergrund. Im Gegenteil, sie rücken noch mehr in den Vordergrund. Und selbst durch die klügste Ausnutzung der zwischenimperialistischen Widersprüche lassen sich die Klassenwidersprüche deswegen nicht abmildern oder zum Verschwinden bringen. Man kann sich nicht unter den Schutzschirm der einen Ausbeuter stellen, um die anderen zu bekämpfen. Die Klassen dieser Welt lösen sich nur dadurch auf, dass das Weltproletariat die Existenz der Weltbourgeoisie im revolutionären Klassenkampf beendet. Die Arbeiterklasse kann nur weiter existieren, wenn sie den Ausbeuterklassen gewaltsam ihre Existenzgrundlage entzieht, die kapitalistischen Produktionsverhältnisse. Die Widersprüche zwischen dem Proletariat und der Bourgeoisie, zwischen den unterdrückten Völkern und dem Weltimperialismus sind am tiefsten und existieren ständig, sie sind unversöhnlich und entscheidend für die Sache der Revolution und die Befreiung der Völker. Wer dies leugnet oder verdreht, ist ein Opportunist.

Die Ausnutzung der Widersprüche zwischen den verbliebenen revisionistischen Ländern gegenüber den anderen kapitalistischen Ländern dürfen also nicht Illusionen aufkommen lassen. Die revisionistischen Länder waren und sind durch tausend Fäden mit dem imperialistischen Weltsystem verbunden. Es flossen und fließen viele Dollars in ihre Hände, an denen das Blut der Völker klebt. So hat die KP Chinas ihre Linie der Unterstützung des Imperialismus und der Weltreaktion, der Schürung der zwischen-imperialistischen Widersprüche nie geändert, die durchdrungen ist von der Ideologie der sozialimperialistischen Aggression, des Sozialchauvinismus und des reaktionären Nationalismus, des Schürens aggressiver, imperialistischer Kriege und Konflikte, um auf dem Rücken der Völker selber Vorteile herausschlagen zu können. Das alles hat die PAA schon vor 25 Jahren aufgedeckt und ist nicht neu. Der Kampf gegen die konterrevolutionäre "Theorie der 3 Welten" muss auch gegen ihre neue Ausformungen weitergeführt werden.

Es gibt nur eine Kraft in der Welt, die heute tatsächlich revolutionär ist, mit der sich alle Ausgebeuteten und Unterdrückten dieser Erde verbünden müssen - das ist das Weltproletariat. Es kämpft dafür, die Diktatur des Proletariats zurückzuerobern. Das Weltproletariat ist jene Klasse, die im Mittelpunkt dieser Weltepoche steht, die gesellschaftliche Haupttriebkraft auf dieser Erde, die Kraft, die durch die proletarische Weltrevolution den Weltimperialismus zerschmettern wird und eine neue Weltordnung aufbauen wird – den Weltsozialismus. Wir Marxisten-Leninisten standen und stehen immer auf der Seite der nationalen Befreiungskämpfe, der Kämpfe der Völker für Freiheit und Unabhängigkeit, weil wir ihre Bedeutung für den Sieg der proletarischen sozialistischen Revolution erkennen, und deswegen das Weltproletariat befähigen, sich an die Spitze dieser Bewegungen zu stellen und sie in den Kampf um die proletarische Weltrevolution einzubinden. Nur unter Führung des Weltproletariats wird das weltweite anti-imperialistische Bündnis zum endgültigen Sieg über den Weltimperialismus gelangen. Niemals und nirgends kann das Weltproletariat unter irgendein “anti-imperialistisches Bündnis” gezwungen werden, denn ohne Führung das Weltproletariats kann es letztendlich nur reaktionär und niemals revolutionär sein. In dieser Kernfrage gibt es mit uns Marxisten-Leninisten keinen Schacher und wird es niemals Schacher geben. Wir Kommunisten werden stets an der führenden revolutionären Rolle des Weltproletariats festhalten und es auf die kommenden Schlachten für die proletarische Weltrevolution vorbereiten, indem wir es mit der Waffe des Marxismus-Leninismus ausrüsten.

Es ist durchaus sinnvoll und notwendig, in der Phase des kommenden weltrevolutionären Aufschwungs nach Möglichkeiten Ausschau zu halten, um die Kräfte der Revolution zu vermehren durch zeitweilige Bündnisse. Die Verbündeten müssen sich aber für die Unterordnung unter die Hegemonie des Weltproletariats gewinnen lassen. Das setzt natürlich erst einmal eine Reihe von Bedingungen voraus, dass wir zum Beispiel über genügend eigen Kräfte verfügen müssen. Nur aus eigener Kraft kann das Weltproletariat überhaupt Reserven der Weltrevolution gewinnen, mobilisieren und anleiten. Davon sind wir noch entfernt. Voraussetzung ist doch, dass wir uns zunächst im Proletariat verankern müssen, dass wir das Proletariat im Klassenkampf erst befähigen müssen, seine Reserven in die Schlacht zu führen und anti-imperialistische Bündnisse herzustellen, nicht umgekehrt. Der entscheidende Widerspruch, um das Proletariat zur Lösung aller anderen Widersprüche zu befähigen ist doch der Widerspruch zwischen Lohnarbeit und Kapital, der nur im Klassenkampf zwischen dem Proletariat und der Bourgeoisieund schließlich in seiner schärfsten zugespitzesten Form durch die gewaltsame sozialistische Revolution gelöst werden kann, die mit dem Sturz der Herrschaft der Bourgeoisie und der Errichtung der Diktatur des Proletariats beginnt, so wie es Marx und Engels vor 155 Jahren im Kommunistische Manifest geschrieben haben. Anti-imperialistische, anti-faschistische, anti-revisionistische Bündnisse etc. können dem Proletariat nur als Mittel und Zeck dienen, den Widerspruch zwischen Lohnarbeit und Kapital zu lösen, um sich selber zu befreien, denn ohne Befreiung der Arbeiterklasse wird es auch keine Befreiung für alle anderen unterdrückten und ausgebeuteten Klassen geben. Anders wird es keine klassenlose Gesellschaft geben, kann auch nicht Bündnisse gegen die Unvermeidbarkeit des Faschismus, des Imperialismus, des imperialistische Kriegs usw. geben. Zuerst brauchen wir die Einheit der Marxisten-Leninisten, sodann die Einheit des Proletariats, und dann die Einheit des Proletariats mit seinen Verbündeten. Das ist der strategische Weg, um den Kapitalismus zu besiegen, nicht umgekehrt.





Lenin lehrt:

“Man kann Kompromisse nicht ein für alle Mal abschwören. Es kommt darauf an, dass man es versteht, durch alle Kompromisse, die die Umstände bisweilen selbst der revolutionärsten Partei der revolutionärsten Klasse gebieterisch aufzwingen, durch alle Kompromisse hindurch die revolutionäre Taktik und Organisation, das revolutionäre Bewusstsein, die Entschlossenheit, Erfahrenheit der Arbeiterklasse und ihres organisierten Vortrupps der kommunistischen Partei zu bewahren, zu stählen und zu entwickeln.

” (Lenin Band 30, Seite 485 dt. Ausgabe).





In so einem anti-imperialistischen Bündnis werden wir die Selbständigkeit der Arbeiterklasse aber niemals aufgeben, darf sie nicht verschluckt werden und darin aufgehen, sondern die vereinigten Kräfte sollen der Sache der Revolution und des Sozialismus dienstbar gemacht werden. Wenn uns das Bündnis daran hindert oder uns dabei bekämpft, werden wir dieses Bündnis verlassen und es unsererseits bekämpfen. So hat die Komintern/ML bezüglich unseres Ausschlusses aus der ISML und bezüglich unseres Ausschlusses aus der ML-List der Unity&Struggle reagiert und nicht anders wird sie auch in Zukunft handeln. Wir lassen uns den konsequenten Kampf gegen den Opportunismus nicht verbieten, der den Kampf gegen den Feind aufgibt, die Bündnistaktik als Mittel zur Versöhnung mit ihm missbraucht und die Prinzipien des Marxismus-Leninismus und die grundlegenden Interessen des Weltproletariats um der Versöhnung mit den Feinden willen verrät. Wir sind aber auch gegen den Dogmatismus, der Bündnisse und Kompromisse grundsätzlich ablehnt, und nicht bereit oder fähig ist, sich den konkreten veränderten gesellschaftlichen Bedingungen anzupassen und diese richtig zu berücksichtigen. Bündnisse mit Sozialfaschisten sind konterrevolutionär und werden deswegen von uns bekämpft. Wir rufen sogar die Arbeiterklasse in den sozialfaschistischen Ländern auf, die Herrschaft der Bourgeoisie gewaltsam durch die sozialistische Revolution zu stürzen. Die Komintern/ML hat in ihrer Generallinie hervorgehoben, dass nur die freiheitsliebenden fortschrittlichen Kräfte in der Welt vereinigt werden können unter international koordinierter Führung der revolutionären Bewegungen der Arbeiterklasse in den einzelnen Ländern im Bündnis mit den anti-imperialistischen, nationalen Befreiungsbewegungen der unterdrückten Völker. Das ist die einzige korrekte Basis von Bedingungen, die wir an ein Bündnis knüpfen. Wer diese korrekte Linie mit uns teilt, mit dem werden wir auch bestimmt Mittel und Wege finden, zusammenzuarbeiten und uns bis zu einem gewissen Grade auch zu vereinigen – auch wenn dabei Kompromisse notwendig bzw. unvermeidbar sind.

Es ist jedoch gerade das Wesen des Opportunisten, dass diese den wesentlichen Unterschied von klassenversöhnlerischen und revolutionären Klassenbündnissen vertuschen, wenn sie sich gegenüber den offenen Revisionisten als “Marxisten-Leninisten” aufspielen und dies auch gleichzeitig uns Marxisten-Leninisten gegenüber probieren. So versuchen sie diese beiden antagonistischen, unversöhnlichen Positionen unter ihre verkappten Fittiche zu nehmen. Im Grunde genommen haben die gegenwärtig existierenden internationalen opportunistischen Strömungen die Aufgabe des modernen Revisionismus übernommen. Wenn sie die Führung der revolutionären Bewegung nicht gewinnen oder zurückgewinnen können, dann versuchen sie sie wenigstens einzukreisen und zu blockieren. Diese opportunistische “Einheitsfronttaktik” ist elastisch genug, um Meinungsverschiedenheiten moderat- liberalistisch, “unsektiererisch” aufzufangen, sie reagiert aber in dem Moment sektiererisch und brutal, wenn man sich ihrem versöhnlerischen Kurs widersetzt. Es ist doch völlig klar, dass man mit solchen Opportunisten, die dermaßen gegen uns Marxisten-Leninisten vorgehen, keine Einheit zustande bringen kann und auch nicht darf. Wenn sie die Einheit mit uns ablehnen, haben wir doch unser Ziel erreicht, können wir die ehrlichen Kräfte, die noch unter ihrem Einfluss stehen durch Überzeugung für uns gewinnen. Das Versöhnlertum und die opportunistische Einheitsmacherei gegenüber dem Revisionismus innerhalb der marxistisch-leninistischen Weltbewegung muss daher – wir betonen dies nochmals eindringlich - radikal und konsequent ausgemerzt werden, um den Weg frei zu machen für eine prinzipienfeste marxistisch-leninistische Einheit. Das ist eine existentiell - notwendige Voraussetzung für die Wiederbelebung der marxistisch-leninistischen Weltbewegung. Die Opportunisten aber können ihr nur eine Medizin verabreichen, an der unsere revolutionäre Bewegung nur Zugrunde gehen kann. Vor 25 Jahren grenzten wir Marxisten-Leninisten uns ab von den chinesischen Revisionisten, die sich mit dem modernen Revisionismus versöhnten, um die Marxisten-Leninisten besser bekämpfen zu können. Heute müssen wir Marxisten-Leninisten uns von den Neo-Revisionisten abgrenzen, die sich als Führer den verschiedenen Weltzentren der opportunistischen Einheitsmacherei verschrieben haben, um gegen uns den alten Revisionismus wierzubeleben.

So manche Partei, die in den 25 Jahre alten albanischen Dokumenten genannt wird, hat sich von ihren damaligen korrekten marxistisch-leninistischen Positionen später entfernt bzw. die eine oder andere Partei ist teilweise oder vollständig entartet bzw. liquidiert worden.Es gab vereinzelt opportunistische Organisationen, die schon vor 25 Jahren im Fahrwasser der marxistisch-leninistischen Weltbewegung zu segeln versuchten, indem man die PAA und den Genossen Enver Hoxha zu täuschen versuchte. Es gab kleinere Fehler und schwerwiehende Fehler. Aber alle diese Schwierigkeiten und negativen Erscheinungen können die Tatsache nicht verdunkeln, dass es damals eine starke marxistisch-leninistische Weltbewegung zur Zeit Enver Hoxhas gab. Wir sind stolz darauf, dabei gewesen zu sein und das Banner weiter voran zu tragen. Wir halten treu die Freundschaft zu allen damaligen ehrlichen Elementen, die wir stets verteidigen und mit denen wir die Einheit suchen und finden werden..

Die Marxisten-Leninisten aus den damals vertretenen Ländern werden wie wir ihre revolutionäre Tradition vor 25 Jahren niemals vergessen. Sie sind und bleiben großartiger Kämpfer in der Geschichte der ruhmreichen marxistisch-leninistischen Weltbewegung und der marxistisch-leninistischen Bewegung in ihrem eigenen Land. Vergessen dürfen wir aber auch nicht, dass es jene Elemente gab, die sich später offen gegen den Marxismus-Leninismus, gegen die prinzipienfeste Linie des Genossen Enver Hoxha, und gegen diejenigen Bruderparteien, Organisationen, Gruppen und Genossen richteten, die der Sache der marxistisch-leninistischen Weltbewegung trotz aller Schwierigkeiten treu ergeben blieben.

Die marxistisch-leninistische Weltbewegung entwickelt sich im Klassenkampf sowohl gegen seine äußeren wie auch inneren Feinde. Die Frage: “Wer wird siegen?” ist in der marxistisch-leninistischen Weltbewegung noch lange nicht vollständig und endgültig entschieden. Die Einheit, Stärke und Geschlossenheit der marxistisch-leninistischen Weltbewegung kommt nicht von allein, sondern muss mühselig in erbittertem Klassenkampf entfaltet und gefestigt werden, so wie es die marxistisch-leninistischen Parteien vor 25 Jahren gegen den chinesischen Revisionismus machtvoll und überzeugend demonstrierten. Der Klassenkampf ist auch auf internationaler Ebene ein objektives Entwicklungsgesetz. Wobei die entscheidende Rolle für seinen Ausgang die marxistisch-leninistische Weltbewegung spielt und zwar als internationaler subjektiver Faktor, der mit den subjektiven Faktoren der einzelnen marxistisch-leninistischen Parteien, die in ihren Ländern selbstständig den Klassenkampf führen, untrennbar und eng miteinander verbunden ist. So war es zur Zeit Enver Hoxhas. Wir Marxisten-Leninisten sind uns nach jahrzehntelangem Kampf darüber bewusst geworden, dass der Kampf für die Einheit in der marxistisch-leninistischen Weltbewegung nicht eine einmalige Sache ist, sondern ein lang andauernder Kampf, der ständig hohe Anstrengungen, Geduld und Reife erfordert. Er verlangt aber auch mutige Entschlossenheit und Kompromisslosigkeit und revolutionäre Wachsamkeit gegenüber den unablässigen, in immer wieder neuen Gewändern verkleideten Versuchen, unsere Weltbewegung zu spalten. Das sind Versuchen, an denen es zu keinem Zeitpunkt gefehlt hat und die von nicht minder gefährlichen Strömungen angezettelt wurden wie damals von den chinesischen Revisionisten. Was die Komintern/ML anbelangt, wird sie mit größter Konsequenz für die Verteidigung, Festigung und Stärkung der Einheit der marxistisch-leninistischen Weltbewegung auf der Grundlage des Marxismus-Leninismus und des proletarischen Internationalismus unermüdlich kämpfen und jede revolutionäre Kraft in der ganzen Welt unterstützen mit dem Ziel ihrer Vereinigung.

Der Marxismus-Leninismus lehnt bekanntlich subjektivistische Idealisierungen oder Schönfärbereien von historischen Siegen ab genauso wie das Totschweigen und Vertuschen von historischen Niederlagen. Sicherlich gab es damals Schwächen der marxistisch-leninistischen Weltbewegung (sie zeigten sich z.B. in der Zeit, wo der wachsende Einfluss der Revisionisten in Albanien lange vor dem Sturz deutlich geworden war), die wir analysieren und zukünftig vermeiden müssen. Die Ernsthaftigkeit einer marxistisch-leninistischen Weltbewegung zu ihren Fehlern und Schwächen, aber auch zu den Fehlern und Schwächen ihrer einzelnen Mitglieder, misst sich daran, wie sie diese mit Hilfe von Kritik und Selbstkritik gemeinsam überwindet. Dieses Prinzip gilt also gleichzeitig und gleichermaßen in dialektischer Einheit sowohl für die einzelne marxistisch-leninistische Partei, als auch für die gesamte marxistisch-leninistische Weltbewegung, deren höchster organisatorischer Ausdruck die Kommunistische Internationale ist.

Eine Schwäche der damaligen marxistisch-leninistischen Weltbewegung war sicherlich– wie sich heute herausstellt – eine Überschätzung derjeniger Faktoren, die damals gegen das Heranreifen günstiger Bedingungen für die Schaffung der Komintern/ML sprachen. Gleichzeitig wurden die tatsächlichen Möglichkeiten unterschätzt. Dabei muss man die Bedingungen in Betracht ziehen, die damals vor 25 Jahren herrschten. Der Druck der verschiedenen revisionistischen Spielarten auf das sozialistische Albanien und die junge marxistisch-leninistische Weltbewegung war sehr stark und hat seine Spuren hinterlassen. Die Marxisten-Leninisten hatten große Mühe, sich vom revisionistischen Taktstock zu befreien und den revisionistischen Sumpf trocken zu legen, denn die wahrhaften Marxisten-Leninisten waren weltweit und in den meisten Ländern in der Minderheit. Das war die Realität. In diesen harten Kämpfen gegen die Revisionisten im eigenen Land galt es äußerst wachsam zu sein, und man reagierte auf alles sensibel und empfindlich, was von außen und innen auf die noch sehr jungen marxistisch-leninistischen Kräfte in der Welt einzuwirken versuchte. Sicherlich wurden dabei auch sektiererische Fehler gemacht. Die Revisionisten versuchten in unsere Organisationen einzudringen und ließen keine Gelegenheit aus, auf die junge marxistisch-leninistische Weltbewegung auf nationaler wie auf internationaler Ebene bürgerlichen Einfluss zu nehmen und uns vom marxistisch-leninistischen Weg abzubringen.

Man beschränkte sich bisweilen auf bilaterale Konsultationen. Es war jedoch kein Zufall, dass man zu multilateralen Konferenzen in Europa und Lateinamerika überging, als der chinesische Revisionismus auf der einen Seite immer offener spalterisch gegen die marxistisch-leninistische Weltbewegung auftrat. Auf der anderen Seite aber intensivierte der chinesische Revisionismus zur gleichen Zeit seine Wühlarbeit innerhalb der marxistisch-leninistischen Weltbewegung, um diese zu liquidieren, was nicht ohne Wirkung blieb. Die gemeinsame Verurteilung und Entlarvung der “Drei-Welten”-Theorie war ein wichtiger weltweiter, internationalistischer Schritt in die richtige Richtung, aber weitere Schritte in Richtung internationaler Organisierung stießen auf Schwierigkeiten und Widerstände. Diese Schwächen innerhalb der marxistisch-leninistischen Weltbewegung, nicht mehr Geschlossenheit gegenüber dem Revisionismus zu organisieren, war eine große Gelegenheit für diejenigen Kräfte innerhalb der PAA, den konterrevolutionären Sturz der Diktatur des Proletariats und den Verrat am Marxismus-Leninismus, den Verrat am proletarischen Internationalismus, den Verrat an der marxistisch-lkeninistischen Weltbewegung voranzutreiben und die konterrevolutionären Kräfte gegen den revolutionären Kräfte zu mobilisieren, erst heimlich und dann immer offener. Zur Geschlossenheit im erbitterten Widerstand der marxistisch-leninistischen Weltbewegung gegenüber dem Verrat von Ramiz Alia kam es leider nicht mehr und konnte es auch ohne eine in sich gefestigte und geschlossene marxistisch-leninistische Weltbewegung nicht kommen. Die halbherzige, nahezu widerstandslose Haltung, ja sogar die Unterstützung und Sympathie von Teilen der marxistisch-leninistischen Weltbewegung gegenüber den albanischen Revisionisten, die den Sturz der Diktatur des Proletariats in Abanien anzettelten und vollzogen, zählen zu den düsteren Kapiteln der kommunistischen Weltbewegung. Das war weit entfernt von der einstigen prinzipienfesten Haltung bei der Verteidigung des sozialistischen Albaniens gegenüber dem chinesischen Revisionismus vor 25 Jahren. Wir können hier nur einige Beispiele aufgreifen, weil wir für eine umfassende, gründliche Analyse der Entwicklung der marxistisch-leninistischen Weltbewegung zur Zeit kräftemäßig noch nicht in der Lage sind. Aber wir arbeiten daran.

Es ist klar, dass die Genossen um Enver Hoxha, die heldenhaft gegen den revisionistischen Verrat in den eigenen Reihen gekämpft haben und weiter kämpfen, nicht mit denjenigen eine Einheit bilden können, die zum Sturz der Diktatur des Proletariats in Albanien beigetragen haben. Es ist ebenso klar, dass die wahrhaft marxistisch-leninistischen Kräfte in der Welt nicht mit denjenigen Kräften eine Einheit bilden können, die den albanischen Revisionisten dabei geholfen haben wie zum Beispiel die KP Kanadas /ML oder die ehemalige trotzkistische Führungs-Clique der KPD/ML und die deutsch-albanische Freundschaftsgesellschaft, um nur zwei Beispiele zu nennen. Wir können ferner nicht mit denjenigen eine Einheit anstreben, die zwar den albanischen Revisionismus in Worten angreifen, aber zugleich die korrekte Linie PAA des Genossen Enver Hoxha dafür verantwortlich machen, und damit den Revisionismus in Wirklichkeit in Schutz nehmen. Es steht außer Zweifel, dass die marxistisch-leninistische Linie der PAA nicht konsequent genug angewandt wurde gegen die sich breit machenden Revisionisten in den eigenen Reihen. Darüber lässt sich diskutieren und darüber muss man diskutieren, um daraus Lehren zu ziehen. Aber es steht genauso außer Zweifel, dass diejenigen, die ausgerechnet die korrekte Linie der PAA mit Genossen Enver Hoxha an der Spitze für den albanischen Revisionismus verantwortlich machen, gar keine Marxisten-Leninisten sein können.Darüber kann man nicht diskutieren.

Einer der Gründe für die Abkehr vieler Organisationen von der korrekten marxistisch-leninistischen Linie der PAA des Genossen Enver Hoxha war folgender: Diese Organisationen betrachteten den Angriff auf die Mao Tsetungideen als Angriff auf den Marxismus-Leninismus und nicht als Verteidigung des Marxismus-Leninismus. Das sozialistische Albanien sei angeblich deswegen den kapitalistischen Weg gegangen,die PAA deswegen "revisionistisch entartet" , weil sie die Mao Tsetungideen für konterrevolutionär erklärte und damit dem modernen Revisionismus zur Wiederbelebung "verholfen" habe. Es sind dem Wesen nach die gleichen trotzkistischen Elemente gewesen, die die marxistisch-leninistische Linie Stalins ebenso wie die des Genossen Enver Hoxhas für die Entartung zum Revisionismus verantwortlich gemacht hatten, um darauf ihre Spalterpolitik innerhalb der kommunistischen Weltbewegung aufzubauen. Die Komintern/ML hat diesem internationalen Trotzkismus und seinen Drahtziehern von Anfang an den unversöhnlichen, unerbittlichen und prinzipienfesten Kampf angesagt.



Es entstand innerhalb der marxistisch-leninistischen Bewegung ein Graben zwischen zwei Richtungen, der unüberbrückbar war, auch wenn ihn einige Versöhnler und Zentristen heute noch vergeblich zuzuschaufeln versuchen:

Die eine Richtung, die korrekte Richtung, kam zu der marxistisch-leninistischen Auffassung, dass die Mao Tsetungideen die ideologische Basis des chinesischen Revisionismus sind, die KP Chinas deswegen nie auf dem Boden des Marxismus-Leninismus stand und es daher auch weder die Diktatur des Proletariats noch Sozialismus in China gab. Das war die Linie der PAA des Genossen Enver Hoxhas sowie ihrer marxistisch-leninistischen Weltbewegung, die sie anführte, und das ist auch heute die Linie der Komintern/ML, die dieses Banner vorwärts trägt und verteidigt.

Die andere Richtung, die falsche Richtung, hielt an der opportunistischen Auffassung fest, dass der chinesische Revisionismus aus der Abkehr von den Mao Tsetungideen entstanden sei, wodurch die einstige marxistisch-leninistische KP Chinas entartete und der Sozialismus der Restauration des Kapitalismus zum Opfer fiel - also genau die entgegengesetzte Auffassung, die heute noch von vielen Organisationen auch auf internationaler Ebene vertreten werden.

Es war klar, dass es keine Einheit der marxistisch-leninistischen Weltbewegung geben konnte, in der der bürgerliche und der proletarische Sozialismus nebeneinander friedlich koexistiert. Und es ebenso klar, dass sich daran weder heute noch in Zukunft etwas ändern kann, dass diese Demarkationslinie im Klassenkampf von den Marxisten-Leninisten immer klarer und schärfer gezogen wird.

Viele derjenigen Organisationen, die noch im August und September 1978 die PAA mit dem Genossen Enver Hoxha unterstützten mit Telegrammen, Solidaritätserklärungen usw., wandten sich ab und änderten ihren Kurs: Kritik an der "Theorie der drei Welten" = ja, Kritik an den Mao Tsetungidee = nein.



Dann gab es außerdem noch verschieden stark ausgeprägte "linke" Opportunisten, die den Genossen Enver sowohl mit Mao als auch mit Chruschtschow in einen revisionistischen Sack zu stecken versuchten.

So habe Enver Hoxha angeblich “wie Mao und Chruschtschow zuvor die Diktatur des Proletariats mit der Volksmacht verwechselt”. Oder: Enver Hoxha sei ein “unvollkommener Marxist” gewesen. Diese Behauptungen stellte jedenfalls 1991 die Kommunistische Partei Neuseelands (CPNZ) auf. Die CPNZ bekannte sich zum sozialistischen Albanien unter der Führung der PAA mit Enver Hoxha an der Spitze, um nach dem Fall des letzten sozialistischen Bollwerks der Welt das Banner der PAA des Genossen Enver Hoxha in den Schmutz zu treten. Dabei entblödete die KP Neuseeland sich nicht, die bolschewistische Oktoberrevolution und die albanische Volksrevolution, die bekanntlich als einzige sozialistische Revolutionen tatsächlich zur Diktatur des Proletariats führten, mit den Revolutionen in den “osteuropäischen Ländern, in Indo-China und in China” zusammen in einen Topf zu werfen und sie allesamt als “siegreiche, anti-imperialistische Revolutionen” zu bezeichnen mit der Begründung, in diesen Ländern würde es gemessen an der Bevölkerungszahl in der Mehrheit kein Proletariat geben. Dieser Neo-Trotzkismus muss nicht kommentiert werden. Chruschtschow verurteilte Stalin und die KP Neuseeland Enver Hoxha - beides läuft auf das Gleiche hinaus: Verrat an der Revolution, Verrat am Sozialismus. Die KP Neuseeland nutzte die Kritik am Alia-Revisionismus, um damit den Sozialismus der Sowjetunion unter Lenin und Stalin und den albanischen Sozialismus unter Enver Hoxha für nill und nichtig zu erklären. So wie die KP Neuseeland kehrten sich vorher schon eine ganze Reihe von Bruderparteien von Enver Hoxha, der PAA und vom sozialistischen Albanien und auch von der marxistisch-leninistischen Weltbewegung ab. Hierzu zählte auch die Marxistisch-Leninistische Partei Österreichs (MLPÖ). Die KPD/ML hatte zur Wahrung der Einheit die massive Wühlarbeit der MLPÖ innerhalb der KPD/ML, deren Angriffe auf den Genossen Ernst Aust, deren Beschuldigungen, die KPD/ML wäre "revisionistisch", "Anhänger der "Drei Welten Theorie", "Feind Stalins" usw. usf. zunächst nicht offen in die marxistisch-leninistische Weltbewegung hineingetragen und versucht, dies Problem bilateral auf kameradschaftlichem Wege auszuräumen. Als die MLPÖ aber die ganze marxistisch-leninistische Weltbewegung angriff und vor allem die PAA mit Genossen Enver Hoxha an der Spitze, zögerte die KPD/ML nicht, um ihre Pflicht zu erfüllen und benachrichtigte alle Bruderparteien. Die MLPÖ verbreitete in der marxistisch-leninistischen Weltbewegung u.a. folgende reaktionäre Behauptung: Die These, dass die Supermächte Hauptfeinde der Völker im internationalen Maßstab sind, sei "Kern der Theorie der Drei Welten`", weil damit zum Beispiel der westdeutsche Imperialismus verharmlost würde. Damit fiel die MLPÖ den albanischen Genossen in den Rücken, die zum gleichen Zeitpunkt den Kampf gegen die "Theorie der drei Welten" der chinesischen Revisionisten anführten. Ferner wurden solche Behauptungen aufgestellt, "dass die PAA genauso revisionistisch sei wie die KP Chinas", weil sie sich beide auf die Moskauer Erklärung stützen, die "revisionistisch" sei, und dass die PAA deswegen den "friedlichen Weg" zum Sozialismus gegangen sei.( In der Generallinie der Komintern/ML - "Strategie und Taktik der proletarischen Weltrevolution" - ist sowohl zur "Moskauer Beratung" als auch zum "Generallinien-Vorschlag" der Chinesen eine umfangreiche marxistisch-leninistische Haltung ausgearbeitet worden). In den Beziehungen zu den Bruderparteien warf die MLPÖ der PAA "Anti-Leninismus" vor. Mit dieser Spaltertaktik leistete die MLPÖ der KP Chinas Schützenhilfe von "links", die die marxistisch-leninistische Weltbewegung mit der PAA an der Spitze zu liquidieren versuchte. Sie erwiesen sich als "linke" Liquidatoren des Marxismus-Leninismus und des proletarischen Internationalismus im Weltmaßstab. Genau das bezeichnet die Komintern/ML heute als Wegbereiter des Neo-Revisionismus, nämlich die Kritik am Revisionismus dadurch zu entkräften und den Revisionismus zu retten, dass man die Kritiker - in diesem Fall die PAA und die Bruderparteien - selber als Revisionisten an den Pranger stellt. Das sind von jeher üble Tricks aus dem Arsenal der internationalen Agenturen der Konterrevolution in den Reihen der kommunistischen Weltbewegung.Und diese Tricks werden heute weiter gegen uns eingesetzt, nur dass man uns nicht als "Revisionisten", sondern als "Sektierer" beschimpft, weil wir als marxistisch-leninistische Weltbewegung noch viel zu schwach sind.



Sie griff man innerhalb der marxistisch-leninistischen Weltbewegung die korrekte Linie der PAA des Genossen Enver Hoxha von allen Seiten als "revisionistisch" an, die die wahren marxistisch-leninistischen Kräfte in der Weltbewegung stets mutig und entschlossen verteidigten. Als dann die ISML eine Diskussion über Enver Hoxhas angebliche "Fehler" in Gange zu setzen versuchte, eröffneten wir gegen sie das offene Feuer, gründeten die Komintern/ML und erhoben Genosse Enver Hoxha in den Rang eines Klassikers des Marxismus-Leninismus, was wir ausführlich begründeten in dem Artikel "Enver Hoxha, der 5. Klassiker des Marxismus-Leninismus und die Gründung der Komintern/ML". Das war ein Sieg über die neuen opportunistischen Strömungen auf der ganzen Linie.

Wir haben diese schärfere Demarkationslinie gezogen gegenüber den Opportunisten, nicht aber gegenüber den Genossen, die unterschiedliche Auffassungen vertreten und nicht in Allem mit uns übereinstimmen. Wir wissen prinzipielle Meinungsverschiedenheit von anderen Meinungsverschiedenheiten zu unterscheiden. Wir bauen auf die positive damalige Zusammenarbeit der marxistisch-leninistischen Parteien, die trotz aller Hindernisse große Fortschritte gemacht hatte, Hier nur einige Beispiele: Es fanden internationale Jugendlager statt, an denen unter anderem auch ein Genosse der Komintern/ML teilnahm, und es gab Großkundgebungen in Rom, Portugal und Deutschland. Auf der in Deutschland nahm ebenfalls ein Genosse der Komintern/ML teil. Außerdem ist sehr positiv zu bewerten, dass die PAA dazu überging, ihre wissenschaftlichen Konferenzen durch Beiträge von Vertretern der Bruderparteien zu beleben. Ebenso taten die albanischen Medien sehr viel für die Unterstützung und Stärkung der marxistisch-leninistischen Weltbewegung, gab es ausländische Genossen der Bruderparteien, die in Albanien lebten und kämpften und sehr viel Wertvolles für den proletarischen Internationalismus leisteten.Es gab Übersetzungen in mehrere Sprachen , um den Marxismus-Leninsimus in der Welt zu verbreiten in Wort und Schrift. Es gab albanisch-ausländische Freundschaftsgesellschaften. Es gab Auslandskontakte der Massenorganisationen, Jugend- und Kulturaustausch. Was das kleine Land Albanien für das Erstarken der marxistisch-leninistischen Weltbewegung geleistet hat, wird das Weltproletariat und die Völker der Welt nie vergessen und stets in Dankbarkeit als Vorbild und Verpflichtung betrachten.

Der proletarische Internationalismus war den Revisionisten ein großer Dorn im Auge. Albaniens große Anstrengungen zur ständigen Verbesserung der fruchtbaren Zusammenarbeit der marxistisch-leninistischen Bruderparteien versuchten die Revisionisten natürlich auf jede erdenkliche Art und Weise zu verhindern. Es kam in der marxistisch-leninistischen Weltbewegung in dieser Frage zu ernsthaften Meinungsverschiedenheiten und Divergenzen nicht nur über die Inhalte, Formen und Methoden der internationalen Zusammenarbeit. Wer sollte der marxistisch-leninistischen Weltbewegung als Bruderpartei angehören und wer nicht?Insbesondere nach dem Tod des Genossen Enver Hoxha wurde die Situation, wurde der Zusammenhalt immer schwieriger, gab es Kräfte, die sich immer weiter voneinander entfernten anstatt sich immer weiter zu vereinigen. So ist es eine Tatsache, dass solche Bruderparteien, die zur KPD/ML, einer Sektion der Komintern/ML, jahrelang brüderliche Beziehungen pflegten, plötzlich ihre Beziehungen ohne jegliche Begründung einseitig abbrachen. Stattdessen verbündeten sich immer mehr mit der neo-revisionistischen Spalterorganisation der Mölller/KPD, obwohl die KPD/ML an den Prinzipien des Marxismus-Leninismus und am revolutionären Parteiprogramm des Genossen Ernst Aust eisern festhielt – immerhin seit 17 Jahren ! Wir meinen: genug Zeit, um die Betrugsmanöver der Möller/KPD (jetzt nach deren Spaltung = Polifka KPD) zu durchschauen.

Dieses - dem proletarischen Internationalismus und den Regeln der Beziehungen von marxistisch-leninistischen Bruderparteien widersprechende - Verhalten praktizierte Unity&Struggle auch anderen marxistisch-leninistischen Organisationen gegenüber. Beispielsweise gegenüber Marxisten-Leninisten in der Türkei, die von der neo-revisionistischen TDKP bekämpft wurden, die ja bekanntlich der Unity&Struggle angehörte. Während also Spalterorganisationen Mitglied der Unity&Struggle waren, wurden marxistisch-leninistische Parteien gleichzeitig bekämpft oder mit Missachtung bestraft. Wie unterscheidet sich dieses Verhalten vom Verhalten der chinesischen Revisionisten vor 25 Jahren gegenüber der PAA und anderen wahrhaft marxistisch-leninistischen Parteien? Die Quito-Erklärung ähnelt dem Wesen nach in vielerlei Hinsicht der "Moskauer Erklärung", weil sie sowohl der marxistisch-leninistischen als auch der opportunistischen Richtung Interpretationsspielraum offen lässt. Das halten wir für sehr gefährlich und wohlwollend beurteilt für völlig unzureichend. Wir haben unsere Bereitschaft erklärt, mit Unity&Struggle darüber zu beraten, aber auch hierauf haben wir bis heute keine Antwort bekommen, ist man bislang nicht bereit, die Existenz der Komintern/ML überhaupt zur Kenntnis zu nehmen.



Der Versuch der chinesischen Revisionisten, die marxistisch-leninistische Weltbewegung durch den Schlag gegen ihr Zentrum, gegen das sozialistische Albanien, zu vernichten, führte dazu, dass die marxistisch-leninistischen Parteien sich enger um ihr Zentrum zusammenschlossen, dass sie multilaterale Konferenzen einberiefen, um enger zusammenzuarbeiten – das war das Positive. Wenn man so will, war die Gründung der Komintern/ML auch eine Konsequenz, ein Schlussstrich unter die jahrelangen Diskussionen, ob man nun eine Kommunistische Internationale aufbauen sollte oder nicht. Die marxistisch-leninistische Weltbewegung hatte zwar die Verdienste der Komintern hochgehalten und sie vor den Angriffen der Revisionisten verteidigt, sie kam aber nicht auf die Idee, die Lehren der Komintern durch die Schaffung der Komintern/ML in die Tat umzusetzen und auf die Tagesordnung zu setzen.

Die Gründe, mit der Schaffung einer kommunistischen Weltpartei zu warten, konnten höchstens taktischer, vorübergehender Natur sein, aber nicht prinzipieller Natur. Es kann durchaus taktisch opportun sein, mit der Gründung zu warten bzw. die Auflösung zu beschließen, um die Kommunistische Internationale vor Missbrauch zu schützen. Sicherlich kann man der Meinung sein, dass der Aufbau der marxistisch-leninistischen Internationale im damaligen kritischen Zustand der marxistisch-leninistischen Weltbewegung ein Risiko darstellte. Wir meinen aber, dass gerade der Aufbau der marxistisch-leninistischen Internationale das Risko verringert hätte. Einer Internationale unter der korrekten Führung des Genossen Enver Hoxha hätte es den Opportunisten sicherlich erschwert, in die marxistisch-Leninistische Weltbewegung einzudringen und dort ihre Wühlarbeit zu betreiben. Heute, jedenfalls wissen wir, dass 60 Jahre nach der Auflösung der Komintern genug sind, vor allem auf Grund der reichhaltigen Erfahrungen, die wir in dieser Zeit sammeln konnten. Von “überstürzter Gründung der Komintern/ML" kann also nicht ernsthaft die Rede sein, sondern eher von historischen Versäumnissen. Niemals darf man als Kommunist die Notwendigkeit der leninistischen Weltpartei grundsätzlich leugnen oder im Kampf für ihren Aufbau, bzw. ihren Wiederaufbau auch nur eine Sekunde verstreichen lassen. Auf die Propagierung der Kommunistischen Internationale darf man niemals verzichten, das würde die Position der Revisionisten begünstigen, deren wichtigstes Ziel es ist, die Kommunistische Internationale zu bekämpfen und die organisierte Vereinigung der Proletarier aller Länder zur Weltrevolution verhindern. Man kann nicht ernsthaft die Komintern hochhalten, wenn man ihre Bedeutung auf ihre historische Vergangenheit beschränkt und Lenins Worte in Vergessenheit geraten lässt: “Eure proletarische Internationale ist nie untergegangen und sie wird nicht untergehen!”

Wenn wir die Rolle der Kommunistischen Internationale hervorheben, so haben wir dabei nicht die Absicht, ihre Möglichkeit und Bedeutung zu überschätzen oder gar zu verabsolutieren. Man darf die Rolle der einzelnen marxistisch-leninistischen Parteien durch die Existenz und das Wirken der Komintern/ML niemals herabmindern oder gar ersetzen. Man muss - im Gegenteil - durch ihren Zusammenschluss die eigenständige Kraft der Teile des Ganzen stärken, denn nur ihre vereinigte Stärke macht die wahre Stärke des Ganzen aus. Um Weltbedeutung zu erlangen, muss sich die Diktatur des Proletariats in einem Land erst praktisch konsolidieren.Wir dürfen also niemals die Erfahrungen der Oktoberrevolution und der Volksrevolution in Albanien außer Acht lassen, dass die Weltrevolution erst dann praktische Bedeutung gewinnt, wenn der Sieg über die Bourgeoisie in einem Land, dem Vaterland der Proletarier der ganzen Welt, gefestigt ist. Eben diesen Sieg auch durch Hilfe und Unterstützung von außen zu festigen, das war und ist Dreh- und Angelpunkt des proletarischen Internationalismus seitens der kommunistischen und marxistisch-leninistischen Weltbewegung, macht es möglich, den Sieg über die Bourgeoisie auch in allen anderen Ländern schneller davonzutragen. Die Weltrevolution entwickelt sich im Verlauf eben dieses Kampfes. Man darf also nicht den Fehler machen, die leninistische Weltpartei mit der trotzkistischen Weltpartei zu vermischen. Das hat die Komintern/ML in ihrer Generallinie “Strategie und Taktik der proletarischen Weltrevolution” bereits in allen Einzelheiten herausgearbeitet. Im Kampf gegen die permanenten Versuche der Revisionisten, die kommunistische Weltbewegung zu spalten und zu liquidieren, sie in den Dienst des Imperialismus zu stellen, war die revisionistische Theorie und Praxis von der “Mutter- und Tochterpartei” von uns Marxisten-Leninisten, vor allem von Genossen Enver Hoxha und der PAA mutig verurteilt worden. Dies wollten die chinesischen Revisionisten von den sowjetischen Revisionisten übernehmen, so wie dies heute die verschiedenen opportunistischen internationalen Vereinigungen mit ihrer “Einheitsfronttaktik” übernehmen wollen. Stets - und so auch vor 25 Jahren - lehnte die PAA jeden Taktstock irgendeiner Partei ab und stützte sich auf das Prinzip, sich auf die eigenen Kräfte zu verlassen und sich von niemandem Vorschriften machen zu lassen.

“Das Recht, unser Wort zu sagen, gibt uns der Marxismus-Leninismus und dieses Recht kann uns niemand nehmen, weder durch politischen und wirtschaftlichen Druck, noch durch Drohungen oder Etiketten, die man uns anheftet” (zitiert aus Enver Hoxhas Rede auf der Beratung der 81 Kommunistischen und Arbeiterparteien in Moskau 1960).

Und die marxistisch-leninistische Weltbewegung verteidigte diesen korrekten Standpunkt. Alle Bruderparteien verurteilten sowohl die sowjet-revisionistischen als auch die maoistischen Methoden der “Mutterpartei”, nämlich:

- bei niemandem abweichende Argumente, Kritik und Widerspruch zu dulden,

- die Ansichten der anderen Parteien mit Füßen zu treten,

- ihnen zu drohen, sie zu erpressen und sie vollständig dem eigenen Willen zu unterwerfen,

- ihre revisionistische Linie aufzuzwingen und die kommunistische Weltbewegung zu liquidieren,

- der Revolution und dem Sozialismus entgegenzuwirken und zu schaden,

- und der Unterwerfung unter Imperialismus und Reaktion zu folgen.



Diese konterrevolutionären revisionistischen Methoden hat der Genose Enver Hoxha auf der Moskauer Beratung der 81 Kommunistischen und Arbeiterparteien heldenhaft angegriffen und sich damit unsterbliche Verdienste erworben im Kampf gegen den modernen Revisionismus, im Kampf gegen die revisionistische These von der "Mutterpartei". Dies war aber gleichzeitig ein Kampf zur Verteidigung der führenden Rolle der KPdSU (B) innerhalb der kommunistischen Weltbewegung, insbesondere der Verteidigung Lenins und Stalins nicht nur als Führer des sowjetischen Proletariats, sondern auch als Führer des Weltproletariats.

Die führende Rolle der KPdSU (B) hat Genosse Enver Hoxha also bei seiner Kritik an der revisionistischen “Mutterpartei” Chruschtschows und Breschnews, ebensowenig bei der Kritik am chinesischen Revisionismus verraten oder unter den Tisch gekehrt, sondern stets an ihr offen und ehrlich festgehalten - im Gegensatz zu den chinesischen Revisionisten. Das darf man bei seiner Kritik an der revisionistischen “Mutterpartei” nicht außer Acht lassen. Der Neo-Revisionismus hat sich gerade in diesem Kampf gegen die revisionistische “Mutterpartei” gehäutet , indem er mit der Leugnung der revisionistischen "Mutterpartei” gleichzeitig die unverzichtbare Rolle der führenden Partei in der kommunistischen Weltbewegung verschwieg. Enver Hoxha, den Marxismus-Leninismus, im Kampf gegen den modernen Revisionismus formal zu verteidigen, aber inhaltlich vom Wesentlichen abzulenken, das ist der Schaden, den der Neo-Revisionismus heute anrichtet. Der Neo-Revisionismus versucht uns mit anti-revisionistischen Phrasen den Kopf zu vernebeln und uns damit in Wirklichtkeit vom marxistisch-leninistischen Kurs abzubringen. Befürwortung der Einheit bei der Verfolgung von Spuren, mit denen wir in die Irre geleitet werden sollen - statt Einheit bei der Verfolgung des revisionistischen Wolfes selbst – das ist die Taktik, die der Neo-Revisionismus gegen uns praktiziert.

Verpflichtet ist jede Partei nur dem Marxismus-Leninismus, das heißt aber nicht, dass jede Partei nur ihrem “eigenen Marxismus-Leninismus “ folgt und ein Bündnis sich darauf beschränkt, dass man sich auf gemeinsamen Beratungen gegenseitig die Unantastbarkeit der Freiheit des “eigenen” Marxismus-Leninismus" garantiert. Dies ist nicht zu verwechseln mit der korrekten Linie des eigenen Weges zum Sozialismus, was hier aber nicht gemeint ist. Gemeint ist vielmehr, dass man sich nicht auf die Verallgemeinerung der Erfahrungen der eigenen oder einer anderen bestimmten Arbeiterbewegung beschränken darf. Man darf sie der verallgemeinerten Erfahrung des gesamten Weltproletariats nicht entgegensetzen und diese noch viel weniger der eigenen oder einer anderen bestimmten Arbeiterbewegung unterordnen.



Ebenso kann das Prinzip, sich auf die eigenen Kräfte zu stützen, nicht heißen, die eigenen Kräfte nicht mit den Kräften des gesamten Weltproletariats zu koordinieren bzw. sich dabei nicht auf die Kräfte des Weltproletariats und der Bruderparteien zu stützen. Eine solche falsche Auffassung vom Stützen auf die eigenen Kräfte kann sehr gefährlich sein sowohl für das sozialistische Land als auch für die ganze marxistisch-leninistische Weltbewegung. Nur wenn sich alle gemeinsam auf die eigenen Kräfte und gleichzeitig auf die vereinigte Kraft stützen, kann das sozialistische Land Basis und Hebel der Weltrevcolution sein. Nur so kann es seine Rolle als revolutionäres weltproletarisches Zentrum erfüllen. Nur so führt das Prinzip, sich nur auf die eigenen Kräfte zu stützen, zum endgültigen Sieg eines sozialistischen Landes. Nur so führt dieses Prinzip zum endgültigen Sieg des Sozialismus im Weltmaßstab. Die Reduzierung der Idee des internationalen Kommunismus auf nationale Interessen eines einzelnen sozialistischen Landes bildet unter den Bedingungen der imperialistisch-revisionistischen Einkreisung einen gefährlichen Nährboden für den Revisionismus, Vergewaltigung der proletarischen Weltrevolution und Kapitulation des Sozialismus vor dem Kapitalismus. Das ist durch und durch anti-marxistisch und mit den revolutionären Interessen des Weltproletariats unvereinbar. Damit leugnet man den internationalistischen Charakter des Marxismus-Leninismus. Damit ignoriert man die führende Rolle der Theorie des Weltproletariats sowie die Rolle des Weltproletariats selbst. Damit missachtet man die Rolle der Kommunistischen Internationale als bolschewistische Weltpartei. Damit untergräbt man die weltproletarische führende Rolle der Stoßbrigade im Land der Diktatur des Proletariats. Damit schadet man der führenden Rolle der Partei des marxistisch-leninistischen Weltzentrums. Damit schwächt man die führende Rolle der Vorhut des Bollwerks gegen den Imperialismus. Damit öffnet man den Revisionisten und Opportunisten der ganzen Welt Tür und Tor.Damit begibt man sich auf den Weg Chruschtschows, Titos, Maos etc. Der Marxismus-Leninismus ist international und ist die Wissenschaft des Weltproletariats, die auch die Unverzichtbarkeit der Kommunistischen Internationale begründete, ebenso die führende Rolle der Partei des sozialistischen Weltzentrums. Die Wissenschaft des Weltproletariats ist nicht teilbar. Sie gehört nicht nur allein dem Proletariat des einzelnen Landes, nicht nur einer marxistisch-leninistischen Partei oder einem abgekapselten Bündnis von marxistisch-leninistischen Parteien, die anderen einzelnen Parteien oder Bündnissen von Parteien ihre Linie aufzwingen wollen. Der Marxismus-Leninismus gehört den Proletariern aller Länder, ihren marxistisch-leninistischen Parteien gleichermaßen. Der Marxismus-Leninismus wird daher nicht nur von einer einzigen marxistisch-leninistischen Partei oder von einem Parteienbündnis für alle anderen Bruderparteien entwickelt oder verordnet. Er stellt - wie Stalin lehrt - die permanent zu entwickelnde Verallgemeinerung der internationalen revolutionären Arbeiterbewegung auf immer höherer Stufe dar. Was für die sozialistische Revolution, die Errichtung der Diktatur des Proletariats und für den Aufbau des Sozialismus eines Landes gilt - nämlich das Stützen auf die eigenen Kräfte im Weltmaßstab, das gilt auch für die Lehre des Marxismus-Leninismus. Das gilt auch für die Verteidigung und schöpferische Anwendung und Weiterentwicklung des Marxismus-Leninismus, gilt für die 5 Klassiker, die in erster Linie dem Weltproletariat gehören. Sie stützten sich auch auf ihre eigene Kraft und widemeten diese Kraft in erster Linie dem Weltproletariat und der proletarischen Weltrevolution. Die Kraft der Lehren der 5 Klassiker des Marxismus-Leninismus vereinigen, die Erfahrungen der revolutionären Arbeiterbewegung in der ganzen Welt verallgemeinern, das kann am besten nur das Weltproletariat und seine Vorhut, die vereinigten Proletarier aller Länder und ihrer vereinigten marxistisch-leninistischen Parteien.Den Marxismus-Leninismus meistern kann am besten die Kommunistische Internationale. Das Prinzip, sich auf die eigenen Kräfte zu stützen, kann am besten von der Kommunistischen Internationale verwirklicht werden. Die Einheit der Marxisten-Leninisten kann am besten von der Kommunistischen Internationale erreicht, verteidigt und gefestigt werden usw. usf. Alles, was dem Weltproletariat nützt, alles was dem Weltkommunismus nützt, kann am besten von der Kommunistischen Internationale geschaffen werden. Die Komintern/ML ist gegründet worden. Nun liegt ihr Schicksal in den Händen aller Marxisten-Leninisten in der Welt, in den Händen der Proletarier aller Länder und ihrer Vorhutparteien.



Es gilt den Neo-Revisionismus in der Frage der “Kritik an der These von Mutterpartei” VOLLSTÄNDIG zu schlagen, nämlich dabei kompromissloss und treu das Prinzip der führenden Partei in der kommunistischen Weltbewegung zu verteidigen. Es ist uns inzwischen klar geworden, dass sich der Revisionismus, dessen “These von der Mutterpartei” wir Marxisten-Leninisten korrekt angriffen unt entlarvten, im Laufe der Zeit häuten würde. Er wirkt weiter innerhalb der marxistisch-leninistischen Weltbewegung. Bis heute konnte sich der Revisionismus hinter dem sogenannten “Kampf gegen die revisionistische Theorie der Mutterpartei” verbergen, bis die Komintern/ML dahinterkam und dem Neo-Revisionismus die Maske herunterriss. Die Kritik an der Mutterpartei ist im Grunde genommen nichts anderes als die Leugnung der führenden Rolle der Partei des bolschewistischen Weltzentrums. Damit wird nicht nur die führende Rolle der Partei Lenins und Stalins, sondern auch die führende Rolle der Partei Enver Hoxhas geleugnet.Wie die Geschichte der kommunistischen Weltbewegung lehrt, war es gerade diesen beiden führenden Parteien zu verdanken, dass sich die revolutionäre proletarische Weltbewegung entfalten, stärken und schützen konnte. Das ist doch der Grund, weswegen die Revisionisten all zu gern bereit sind, sie zwar als große Parteien ihres Landes "anzuerkennen", aber ihre unverzichtbare Rolle als Führer aller Bruderparteien bekämpfen sie. Sie machen ein großes Geschrei gegen das proletarische Führungsprinzip, gegen proletarische Führer, versuchten sie diese von je her demagogisch den Massen gegenüberzustellen und zu diskreditieren. So wie schon Marx und Engels diese Demagogen geißelte, so hat sie auch Lenin entlarvt. Genossen, so müssen auch wir heute gegen die Demagogen der internationalen Opportunisten kämpfen, die die führende Rolle der Partei des kommunistischen Weltzentrums leugnen.

Mit diesem demagogischen Trick wurde die revisionistische Mutterparteithese mit der marxistisch-leninistischen These der führenden bolschewistischen Partei in einen Topf geworfen. Das war sowohl beabsichtigt von den neo-revisionistischen Kräften innerhalb der Reihen der marxistisch-leninistischen Weltbewegung, als auch innerhalb der Reihen der Partei des führenden revolutionären Weltzentrums selbst – innerhalb der PAA. Dieser Kampf begann lange vor der revisionistischen Entartung der PAA, er begann schon mit der Entartung der KPdSU (B) und der Auflösung der Komintern, ja wenn man so will, bereits mit der Geburtsstunde der I. Internationale von Marx und Engels und dieser Kampf ist heute noch nicht abgeschlossen.

Es gibt keinen Weltbolschewismus ohne die bolschewistischen Parteien, ohne ihren Zusammenschluss in der bolschewistischen Weltpartei, so wie es ohne sie auch keine führende Rolle einer bolschewistischen Partei als bolschewistisches Weltzentrum geben kann. Wie soll denn sonst wieder ein sozialistisches Bollwerk gegen den Weltimperialismus errichtet werden können, von dem aus die Weltrevolution voranschreiten kann ? Man kann die Kette des Imperialismus nicht an ihrer schwächsten Stelle zersprengen, wenn das herausgeschlagene Glied nicht umgehend in das einzige, wenn auch noch zunächst schwache Kettenglied der weltsozialistischen Kette verwandelt wird. Wie soll das funktionieren ohne Verbindung der dort führenden bolschewistischen Partei mit allen anderen bolschewistischen Parteien in der Welt ? Diese Verbindung muss aber beizeiten, also vorher aufgebaut sein, damit sie die proletarische Revolution in einem Land vorbereiten und auch zum Zeitpunkt des Sieges der erneuten proletarischen Revolution in einem Land greifen kann und nicht erst danach. Das ist die einzig richtige Schlussfolgerung aus den erlittenen Niederlagen. Jedesmal waren die Parteien noch alle zu jung und zu schwach, um den Funken des Landes mit der Diktatur des Proletariats in einen Steppenbrand zu verwandeln. Der Einfluss des Opportunismus der II. Internationale wirkte noch tief in die junge bolschewistische Bewegung hinein, so wie heute der Neo-Revisionismus noch tief in die marxistisch-leninistische Weltbewegung hineinwirkt. Diesen Einfluss möglichst gründlich, umfassend und rechtzeitig zu beseitigen, das ist es heute, was den Sieg der Oktoberrevolution im Weltmaßstab schließlich sichern wird: eine marxistisch-leninistische Weltbewegung, die den Sprung vom “Sozialismus in einem Land” zum Weltsozialismus in die Tat umsetzt und endlich zur historisch bewiesenen Tatsache werden lässt. Das ist machbar, Genossen, das muss gemacht werden, und wir werden es machen! All dies ist heute besser verwirklichbar als damals, erstens, weil wir aus den Erfahrungen lernen können und zweitens weil das Kräfteverhältnis sich weiter zu Gunsten des Weltproletariats und zu Gunsten der unterdrückten und ausgebeuteten Völker entwickelt hat. Heute ist der Zerfallsprozess des sterbenden, faulenden und parasitären Kapitalismus weiter vorangeschritten und damit der Sieg der proletarischen Weltrevolution objektiv näher gerückt.

In Theorie und Praxis war die PAA tatsächlich die führende Partei, und diese führende Rolle hat sie hervorragend ausgefüllt. Sie hat in die richtige Richtung gearbeitet, aber die Zusammenarbeit der marxistisch-leninistischen Parteien führte noch nicht zu einer organisatorischen Verankerung dieser Zusammenarbeit, führte nicht zur Schaffung einer marxistisch-leninistischen Internationale.Dies ist mit einer der Gründe, wodurch die organisatorische Kraft der marxistisch-leninistischen Weltbewegung in dem Moment auseinanderfiel als die organisierende Kraft des revolutionären Weltzentrums Albanien zerfiel. Genossen, hierüber müsst ihr nachdenken, müsst ihr euch klar werden, damit wir mit eurer Hilfe diesen Fehler zukünftig vermeiden können. Die Kominzern/ML ist der einzig richtige Schritt, um die damaligen Schwächen in Stärken zu verwandeln. Um wieder ein weltrevolutionäres Zentrum der marxistisch-leninistischen Weltbewegung schaffen zu können, brauchen wir unsere vereinigte Kraft. Das ist das A & O unseres gegenwärtigen Kampfes. Die marxistisch-leninistische Bewegung kann nicht abwartend zusehen, bis es irgendwo auf der Welt wieder eine Partei gibt mit einer Diktatur des Proletariats in einem Land. Dann ist die Gründung der Kommunistischen Internationale schon zu spät. Die Kommunistische Internationale kann nicht im Nachtrab auf den fahrenden Zug springen. Sie muss vielmer selber dafür sorgen, dass sich der Zug in Bewegung setzt. Alles andere hieße nur “abwartend sterben” wie Lenin es treffend formulierte. Nein, Genossen. Wir müssen in der gegenwärtigen Situation erkennen, dass dies der falsche Weg ist. Der richtige Weg ist jetzt, uns gemeinsam stark zu machen, uns gegenseitig zu helfen, damit wir dort das Kettenglied der imperialistischen Kette zerschlagen können, wo ihr schwächstes Glied ist.Nur so können wir die ganze imperialistische Kette Stück für Stück zerreißen. Das ist die Generallinie der Komintern/ML. Das ist der Weg, den wir euch Marxisten-Leninisten vorgeschlagen haben. Eine andere Alternative haben wir nicht. Diesen Weg müssen wir uns jetzt gemeinsam gegen den Opportunismus Zug um Zug freikämpfen. Das heißt: wirmüssen ihn jetz unverzüglich beschreiten, egal wer oder was uns daran hindern will.

Diese Veröffentlichung der 25 Jahre alten Dokumente soll vor allem denjenigen Genossen helfen, die in ihrem Land für die geduldige Fortsetzung der Einheit der Marxisten-Leninisten kämpfen. Sie soll diejenigen Marxisten-Leninisten ermutigen, ihre ruhmreiche Tradition fortsetzen, die der marxistisch-leninistischen Weltbewegung des Genossen Enver Hoxha treu ergeben geblieben sind. Sie ist denjenigen Genossen gewidmet, die das Banner des Genossen Enver Hoxha, das Banner der ruhmreichen PAA, der Vorhut des albanischen Proletariats, das Banner des Sozialismus in Albanien für immer hochhalten. Sie erinnert uns daran, unsere internationalistische Pflicht zu Ende zu erfüllen, nämlich dem albanischen Volk zu helfen, seinen Sozialismus zurückzuerobern. Wir werden die Schuldigen, die das rote Banner in den Dreck warfen, nicht ungestraft davonkommen lassen, sondern ihnen eines Tages das Genick brechen!

Liebe Genossen! Wir bekennen, dass wir nur bescheidene Arbeit geleistet haben, unsere Kräfte sind winzig. Wir maßen uns im Traum nicht an, uns mit der großen, ruhmreichen Komintern zu messen und wollen uns nicht selbstherrlich mit ihr auf eine Stufe stellen. Wir sind auch weit davon, das zu leisten, was einst die PAA und das albanische Volk für die Weltrevolution geleistet haben. Aber wir bemühen uns mit ganzer Kraft, ihr nachzueifern und von ihr zu lernen. Wir wissen, dass es außerhalb der Komintern/ML viele ehrliche Marxisten-Leninisten gibt. Wir erkennen, respektieren und unterstützen sie in großer Dankbarkaut und internationalistischer Verbundenheit und Brüderlichkeit. Wir machen uns keine Illusionen darüber, wie lang der Weg ist, bis alle Genossen ihre unterschiedlichsten Standpunkte auf einen Nenner gebracht haben. Wir erwarten nicht, dass man diese Erklärung lückenlos unterschreibt. Es schmerzt, wenn man von manchen Dingen, die man liest, wieder einmal enttäuscht wird. Wir kennen diesen Schmerz und teilen ihn mit euch. Wir wären schon froh, wenn man wenigstens unser ernsthaftes Bemühen mit Zusammenarbeit belohnt in den Punkten, wo es Übereinstimmung geben kann. Wir würden uns von Herzen wünschen, wenn man trotz unserer Fehler und Schwächen unsere ehrlichen Absichten herauslesen kann. Wir wollten ganz bewusst den Nerv treffen, der den Geist des proletarischen Internationalismus in jedem ehrlichen Genossen spüren lässt.

Wir erheben nicht den Anspruch, alleinige Kraft der marxistisch-eninistischen Weltbewegung zu sein und können das auch gar nicht. Wir setzen unser Vertrauen in die Genossen auf der ganzen Welt, und überlassen ihnen, über richtig und falsch zu urteilen. Wir hören auf ihre Meinungen, Ratschläge und kameradschaftliche Kritik. Wenn wir heute von der Komintern/ML sprechen und uns für sie stark machen, so deswegen, weil wir ihre Idee zum jetzigen Zeitpunkt für wichtig und richtig halten. Wir hatten die sinnlosen Diskutierereien endgültig satt, die zu keinem Ergebnis führen. Das hat unsere Kraft und Zuversicht nicht gefördert, sondern gelähmt. Wir haben stattdessen dem eigenen Herzen gehorchend einfach mit dem ersten kleinen Schritt der Aufbauarbeit begonnen. Wir haben nur das getan, was jeder revolutionäre Arbeiter, jeder Marxist-Leninist auch getan hätte, wenigstens einen kleinen Beitrag für unsere große gemeinsame Sache zu leisten. Wenn wir euch da draußen im Klassenkampf ein klein wenig geholfen haben, dann erfüllt uns das mit Befriedigung und Glück. Wir stehen mit ganzem Herzen auf der Seite all derjenigen Genossen, die die Reinhaltung des Marxismus-Leninismus nicht als Sektierertum betrachten., sondern für die einzige Grundlage unserer Einheitt.

Wir hoffen aufrichtig, dass die Wiederveröffentlichung dieser 25 Jahre alten Dokumente dazu beitragen wird, die marxistisch-leninistischen Weltbewegung von einst - befreit von allen opportunistischen Einflüssen - den gemeinsamen Kampf gegen den Revisionismus siegreich zu Ende zu führen.

Genosse Enver Hoxha betonte in seiner Rede, gehalten auf der Moskauer Beratung der 81 Kommunistischen und Arbeiterparteien am 16. November 1960 :

“Angesichts dieses wilden Feindes bildet unsere enge Einheit die Garantie für den Sieg unserer Sache. Diese wird siegen, wenn wir die tiefen ideologischen Meinungsverschiedenheiten, die zu Tage getreten sind, beseitigen. Und die Einheit auf der Basis des Marxismus-Leninismus, der Gleichheit, der Brüderlichkeit und des Geistes der Freundschaft und des proletarischen Internationalismus aufbauen. Unsere Partei ist der Auffassung, dass nicht nur kein einziger Riss existieren darf, sondern dass wir auch eine gemeinsame politische Haltung gegenüber allen Fragen einehmen sollen. Unsere Taktik und Strategie gegenüber den Feinden müssen von allen unseren Parteien ausgearbeitet werden, auf der Basis der Prinzipien des Marxismus-Leninismus und richtiger politischer Kriterien, welche den konkreten und realen Situationen entsprechen.”

Wir Genossen von der Komintern/ML haben jahrzehntelang in der marxistisch-leninistischen Weltbewegung des Genossen Enver Hoxha gekämpft und sind stolz darauf. Wir waren und sind noch immer treue Vertreter und Verteidiger dieser marxistisch-leninistischen Weltbewegung und wissen, dass sie sich eines Tages vollständig vom bürgerlichen Einfluss befreien wird.Wir grüßen alle Marxisten-Leninisten auf der ganzen Welt ! Marxisten-Leninisten aller Länder vereinigt euch, vereinigt euch in der Komintern/ML, stärkt den Aufbau der neuen bolschewistischen Weltpartei und damit den Aufbau der bolschewistischen Parteien in allen Ländern der Welt!



Es lebe Marx, Engels, Lenin, Stalin und Enver Hoxha!

Es lebe die Einheit der Marxisten-Leninisten in allen Ländern der Welt!

Es lebe die Einheit der marxistisch-leninistischen Weltbewegung !

Es lebe die Komintern/ML und ihre Sektionen!

Es lebe der proletarische Internationalismus !

Proletarier aller Länder, vereinigt euch!

Proletarier aller Länder und unterdrückte Völker vereinigt euch!

Es lebe die proletarische Weltrevolution und der Weltbolschewismus !

Es lebe die Diktatur des Proletariats!

Es lebe die proletarische Weltdiktatur!



Wolfgang Eggers

Exekutivkomitee der Komintern/ML



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