Portugiesische Sektion

der Komintern (SH)

 

LISSABON - ERSTER MAI 2013


Bericht von der Mai-Demonstration


 

Lissabon, 1. Mai 2013

 

Am Nachmittag des Ersten Mai 2013 nahm die portugiesische Sektion der Komintern (SH) an der Demonstration in Lissabon teil. Die politisch-ökonomisch-soziale Situation auf der Demonstration kann mit Recht als explosiv beschrieben werden. Portugal steht unter der neokolonialen Herrschaft des faschistischen IWF und der ultra-reaktionären EU, unter der Herrschaft der welkapitalistisch-imperialistischen Oligarchien zur weiteren Unterdrückung und Ausbeutung der Proletarier und Werktätigen in der ganzen Welt.

Arbeitslosigkeit, Armut, Massenauswanderung und alle Arten von Übeln haben in unserem Land eine beispiellose, katastrophale Dimensionen angenommen.

In der Grußadresse der portugiesischen Sektion der Komintern (SH) zum diesjährigen 1. Mai sind wir darauf im Einzelnen bereits eingegangen.

Als wir in der Stadt den Platz erreichten, wo die Demonstration los ging, merkten wir sofort die starke Präsenz der portugiesischen Revisionisten mit all ihren opportunistischen Plakaten und Parolen. Es ist traurig zu sagen, dass sie überall waren. Im Grunde ist das aber keineswegs überraschend, denn zu dieser Mai-Demonstration hat die größte Gewerkschaftsorganisation des Landes aufgerufen, die sich in den Händen der Portugiesischen "Kommunistischen" Partei befindet, welche einen ultra-opportunistischen, chruschtschowistischen Charakter hat. Diese revisionistische Partei ist darauf bedacht, die portugiesische Arbeiter vom Marxismus-Leninismus-Stalinismus-Hoxhaismus, vom

authentischen Sozialismus und Kommunismus fern zu halten. Leider hat die Zahl der Unterstützer der portugiesischen Revisionisten mit Beginn der aktuellen Krise des Kapitalismus erschreckend zugenommen. Es ist nicht übertrieben, wenn man festzustellt, dass die portugiesischen Revisionisten aktiv ihre sozial-faschistische Machtübernahme betreiben und zwar mit übelster linker Phraseologie.

Mit "rotem" Anstrich und "kommunistischer" Maske versuchen sie die unterdrückten Massen zu täuschen und in die Irre zu führen. In Wirklichkeit gaben die P "K" P und ihre Gewerkschaft zum Ersten Mai, diesem historischen Tag der Arbeiterweltbewegung, eine ihrer Scheinparolen heraus, die durch und durch bürgerlich-reformistisch sind. Ihnen geht es um die Umsetzung eines illusorischen, so genannten "gezähmten Kapitalismus". In einem moderaten Kapitalismus könne besser auf den Klassenkampf verzichtet werden. Und der Klassencharakter eines solchen moderaten kapitalistischen Staates könnte leichter hinter einer "sozialistisch" angehauchten Fassade versteckt werden.

Wie auch auf früheren Demonstrationen lautete eine der wichtigsten Parolen der Revisionisten wie folgt:

"Diese Regierung muss weg!"

All ihre Sprüche konzentrieren sich auf den Reformismus. Als ob ein bloßer Regierungswechsel bei Aufrechterhaltung der bürgerlich-kapitalistischen Ordnung etwas ändern würde. Damit soll der Wut der Proletarier und Werktätigen nachgegeben werden, will man ihre Hinwendung zum Sozialismus und Kommunismus vereiteln. In der Tat aber geht es den Revisionisten hauptsächlich um die Verbreitung der Illusion von der "Reformierbarkeit" des Kapitalismus, und deswegen sind sie entschiedene Gegner der revolutionären Beseitigung des Kapitalismus.

Bei der Demonstration gab es auch zahlreiche Gruppen mit anarchistischen-liberal-reformistischen Tendenzen wie die "Bewegung 15. Oktober". Sie schrien lauthals:

"IWF - raus hier!"

"Die Reichen müssen die Schulden zu bezahlen!"

"Die Banken werden immer reicher, während wir immer ärmer werden!"

"Spanien, Griechenland, Irland, Portugal - unser Kampf ist international !"

 

Doch hinter diesen korrekten Losungen verbirgt sich ein reaktionärer Charakter dieser Gruppen. Sie dienen den ausbeutenden Klassen insbesondere als Druckventil für die berechtigten Forderungen der Werktätigen. Denn diese sich "radikal" artikulierenden spontaneistischen Bewegungen überschreiten nicht den kapitalistischen Rahmen und damit ist ihr Ziel klar:

Sie verhindern, dass die Arbeiterklasse und die übrigen ausgebeuteten Klassen sich auf die Seite des Marxismus-Leninismus-Stalinismus-Hoxhaismus stellen und die Komintern (SH) unterstützen als die einzig wahrhaft revolutionäre, proletarische und kommunistische Organisation. Bei aller "linksradikalen" Phraseologie lehnen sie die Diktatur des Proletariats und den sozialistischen Aufbaus ab, der auf den Lehren der 5 Klassiker des Marxismus-Leninismus beruht. An dieser Stelle möchten wir zum Ausdruck bringen, dass wir froh und stolz darauf sind, dass unsere Komintern (SH) Flagge zum ersten Mal auf der Demonstration wehte. Sie bringt unsere prinzipielle Demarkationslinie zu allen offenen und versteckten Opportunisten, Revisionisten und Anti-Kommunisten auch ohne viel Worte klar und deutlich zum Ausdruck.

Aber es gab neben diesen Gruppen auf der Demonstration auch viele Gruppen von Rentnern, Studenten und Arbeitslosen, die gegen ihre miserablen Lebensbedingungen protestierten. Sie riefen:

"Keine Arbeit, keine Zukunft "!

"Arbeitslosigkeit ist Armut!"

Mit Zeitarbeit gibt es keine Freiheit!"

 

Da wir besonders mit den Arbeitslosen sympathisieren, hatten wir uns entschlossen, uns ihnen anzuschließen und mit ihnen gemeinsam Parolen zu rufen.

Immerhin gehören die Arbeitslosen zu den am meisten unterdrückten Massen unter dem Kapitalismus. Viele von ihnen leben unter unsäglich schweren Bedingungen. Sie verfügen kaum über Einkommen und sind wildester Ausbeutung ausgesetzt. Tatsächlich sind die meisten der Arbeitslosen so verzweifelt, dass sie bereit sind, nahezu jeden Job anzunehmen, egal welcher Lohn, egal welche Arbeitsbedingungen. Folglich sehen portugiesischen Ausbeuter in dieser immensen Reservearmee von Arbeitslosen einträgliche Profitmöglichkeiten. Sie beuten die Arbeitslosen buchstäblich wie Sklaven aus und diktieren ihnen unverschämt ausbeuterische "Verträge" - mit denen sie zu jeder Zeit "geheurt und gefeuert" werden können - ohne Begründung, ohne Entschädigung. Und dies betrifft nicht nur diejenigen, die arbeitslos sind. Selbst diejenigen, die glauben, einen vermeintlich "sicheren Arbeitsplatz" zu haben, leben in der ständigen Gefahr, jederzeit gefeuert zu werden.

Inzwischen wird den verarmten Arbeiter der Zugang zu den Grundbedürfnissen (Ernährung, Wohnen, Bildung, Gesundheit, etc.) aufgrund der berüchtigten "Sparmaßnahmen" verweigert. Das ist die wahre Fratze der bürgerlichen "Demokratie":

Während die ausgebeuteten Massen Portugals im Allgemeinen und die Arbeiter im Besonderen in dunkelster Armut leben, bereichern sich die welt kapitalistisch-imperialistischen Finanzoligarchen von Goldman Sachs, JP Morgan, usw. Sie ziehen die Fäden hinter dem repressiven, kapitalistischen Staatsapparat, der von ihren treuesten Lakaien geführt wird. Indem sie "Schuldenzinsen" von Ländern wir Portugal verlangen, vertiefen sie damit deren Abhängigkeit und beschleunigen deren Staatsbankrott - alles, um immer unverschämtere Profite aus diesen Ländern heraus zu pressen.

Wie wir bereits in unserer Grußadresse zum Ersten Mai erwähnt hatten, gibt es nur einen einzigen Ausweg für die portugiesischen Arbeiter und werktätigen Massen:

Endgültig befreien kann man sich nur durch das Festhalten am Marxismus-Leninismus-Stalinismus-Hoxhaismus. Man muss für die sozialistische Revolution kämpfen, für die Diktatur des Proletariats, für den Sozialismus und Kommunismus - nicht nur in Portugal, sondern in der ganzen Welt und zwar unter der gestählten Führung der Komintern (SH). Daher kann all dies nur erreicht werden, wenn sich die ausgebeuteten und unterdrückten Massen Portugals geschlossen hinter die portugiesische Sektion der Komintern (SH) stellen.

Abschließend können wir sagen, dass die Erste Mai-Demonstration trotz starker Präsenz und Einfluss der Revisionisten ein großartiges Beispiel des Kampfes der portugiesischen Arbeiter und ausgebeuteten Klassen war gegen die anhaltend wilde kapitalistisch-imperialistischen Aggression. Stets können die portugiesischen Arbeiter und ausgebeuteten Massen auf die unerschütterliche Unterstützung der Komintern (SH) und ihrer portugiesischen Sektion zählen.


 

Ausgebeutete und unterdrückte Klassen Portugals - vereinigt euch!

Proletarier Portugals - verwandelt diesen Maifeiertag in einen Sturm des revolutionären Feuers!

Lasst euch nicht durch die revisionistischen und sozial-faschistischen Manöver und Lügen täuschen !

Schließt euch den Arbeitern der ganzen Welt an zum Sturz der globalen oligarchischen Gewaltherrschaft !

Nur mit der sozialistischen Weltrevolution können wir uns vom globalen kapitalistisch-imperialistischen Totalitarismus befreien!

Tod der Weltfinanzoligarchie, die die Arbeiter in die absolute Verelendung treibt und sie unterdrückt zum Zwecke der Profitmaximierung!

Es lebe der rote Erste Mai!

Es lebe der proletarische Internationalismus!

Es leben die 5 Klassiker des Marxismus-Leninismus: Marx, Engels, Lenin, Stalin und Enver Hoxha!

Es lebe die proletarische, sozialistische

Weltrevolution!

Es lebe die Diktatur des Weltproletariats !

Es lebe der Weltsozialismus und der Weltkommunismus !

Es lebe die Komintern (SH)!