Grußadresse der Komintern (SH)

An die Aufständischen

Brasiliens

22. Juni 2013

 

Es lebe der Aufstand

des brasilianischen Volkes

gegen Faschismus und Imperialismus !

 

 

 



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Die Komintern (SH) - Vorhut des Weltproletariats - übermittelt den Aufständischen in Brasilien kämpferische Grüße und drückt ihre tiefste internationalistische Solidarität mit den brasilianischen werktätigen Massen aus in ihrem mutigen Kampf gegen ihre Ausbeuter und Unterdrücker.

 

Die Aufstände begannen mit den Demonstrationen gegen die unverschämten Fahrpreiserhöhungenen im öffentlichen Busverkehr in São Paulo, und sie haben sich schnell in viele andere brasilianische Städte ausgeweitet, von Rio de Janeiro bis Brasília, von Belo Horizonte bis Porto Alegre. Aber die Protestbewegungen im ganzen Land beschränken sich längst nicht mehr nur auf die Fahrpreiserhöhungen. Die Proteste gegen die missbräuchlichen Tariferhöhungen waren nur der Anfang. Die angestaute Wut entlädt sich in einem Aufstand von Millionen. Ganz Brasilien steht in Flammen des Aufruhrs ! Und die Bewegung wächst weiter unaufhörlich !

 

Die Gründe und Ursachen liegen vor allem in der tollwütigen Ausbeutung und Unterdrückung der brasilianischen werktätigen Massen.
Das soziale Netzwerk ist in sich zusammengebrochen unter der schweren Last, die dem Großteil der Bevölkerung aufgebürdet wird. Die Armut in Brasilien wächst schneller als der brasilianische Imperialismus. Auf den Straßen herrscht der Polizeiterror. Korruption, Inflation, Auslandsverschuldung - und vieles mehr, all das ist unerträglich geworden.

Arbeitslosigkeit, und vor allem die Perspektivlosigkeit der Jugend, lähmen die gesamte Gesellschaft. Nirgends in der Welt ist der Widerspruch zwischen arm und reich größer als in Brasilien, außer vielleicht in Südafrika. Diese Himmel schreiende Ungleichheit resultiert noch aus dem Jahrhunderte langen rassistischen Kolonialismus, aber auch aus Jahrzehnte langem Faschismus.

Das dies so ist, beweisen die "Armutsmauern", die in allen großen brasilianischen Städten gebaut wurden, um die armen Massen von der Gesellschaft auszuschließen. Ghettos passen nicht in das Weltbild dieses so hoch gelobten Schwellenlandes. Aber die Eiterbeulen des aufstrebenden brasilianischen Imperialismus lassen sich nun mal nicht einmauern. Im Gegenteil, durch die landesweiten Aufstände sind sie jetzt um so schneller und gewaltiger zum Platzen gebracht worden. Brasilien ist auf dem Weg zur Revolution.


Es zeigt sich hier am Beispiel Brasiliens, dass die Klassiker des Marxismus-Leninismus Recht haben, nämlich dass die imperialistische Expansion nach außen auch den Faschismus nach innen bedingt. Das haben wir bereits theoretisch erläutert mit unserem Artikel:

"Warum ist Brasilien ein imperialistisches Land?"


Während eine kleine oligarchische Minderheit unverschämte Gewinne einheimst, vor allem durch die imperialistische Ausbeutung fremder Völker, wächst im eigenen Land die Armut und das Elend der brasilianischen Massen. Und der brasilianische, kapitalistisch-imperialistische Staat setzt alle erdenklichen faschistischen Methoden ein, um die brasilianischen unterdrückten Klassen einzuschüchtern und ihren Kampf gewaltsam niederzuwerfen.
Und mit welcher barbarischen Gewalt die Polizei gegen die Demonstranten vorgeht, das zeigt sich heute gegen die Aufständischen in Rio de Janeiro, Porto Alegre, Brasilia, Belo Horizonte und in ausnahmslos allen anderen brasilianischen Städten.

Und die brasilianischen Revisionisten ?

Ihre Verbreitung von Illusionen über den angeblich so "demokratischen Kapitalismus" zerplatzen wie eine Seifenblase angesichts der Millionen starken Protestbewegung auf allen brasilianischen Straßen und Plätzen. Es sind die Revisionisten, diese erbärmlichen Lakaien des brasilianischen Imperialismus, die das kapitalistische, ausbeuterische System mit seiner faschistischen Brutalität verteidigen im Dienste der herrschenden Klassen Brasiliens. So sieht es nicht nur in Brasilien aus, sondern in allen Ländern der Welt, wie das Beispiel der Türkei beweist. Erheben sich die Massen zum Aufstand gegen die kapitalistisch-imperialistische Tyrannei, dann wird die "demokratische" Maske schlagartig fallen gelassen, und die faschistische Fratze der Diktatur der Bourgeoisie kommt zum Vorschein.


Die Intensivierung der Repressionen gegen die Arbeiter und gegen alle anderen brasilianischen ausgebeuteten Klassen geht eng einher mit der zunehmenden Ausbeutung des brasilianischen Öls, mit dem Ausbau von Häfen, Flughäfen und Autobahnen durch das Großkapital. Das Großkapital bedient sich der Forstgesetze, schafft sich eine profitable Agrarindustrie und vertreibt damit die indianische Bevölkerung von ihrem Heimatboden. Der Regenwald des Amazonas wird rücksichtlos gerodet, damit noch mehr Geld in die Taschen der brasilianischen kapitalistisch-imperialistischen Oligarchien fließt.


Und in der Tat: während die große Mehrheit der brasilianischen Bevölkerung hungert und in finsterer Armut lebt, pumpen die brasilianischen, imperialistischen Lohnsklavenhalter viele Milliarden US $ nicht nur in die Klingelbeutel des neuen Papstes Franziskus, sondern vor allem in die nächste Fußball-WM und in die Olympischen Spiele, die in Brasilien stattfinden werden. Und was rufen die brasilianischen Mütter ? Sie rufen "Wenn mein Sohn krank wird, machen ihn dann die Fußballstadien wieder gesund ?"
Während also die extrem ausgebeuteten und unterdrückten brasilianischen Klassen nicht einmal die minimalsten Sanitärdienste und andere soziale Dienste in Anspruch nehmen können, bauen die brasilianischen Oligarchen Dutzende von größenwahnsinnigen Fußballstadien. "Brot und Spiele" - das soll die Bevölkerung ihre Sorgen und Nöte vergessen machen. Der weltberühmte brasilianische Fußballspieler Pelé brachte kürzlich den Wunsch der brasilianischen Oligarchen zum Ausdruck, indem er sich an die Arbeiter wandte mit den Worten: "Wozu protestiert ihr ? Erfreut euch lieber an der Fußball-Weltmeisterschaft!"
Es geht aber nicht nur um "Opium des Volkes", sondern auch um das Geschäft mit dem Fußball: Die gigantischen Fußballstadien sind gewinnbringende Investitionen, und mit den neuen Infrastrukturen rund um den Sport klingelt die Kasse der Kapitalisten. Die brasilianischen Fußballteams werden nicht nur von Banken und großen Unternehmen gesponsert, sondern gehen auch in ihr Eigentum über.

All das ist in einem Land, wo die bürgerlich-kapitalistische Regierung ihren ausbeuterischen Klassencharakter hinter einem "linken" Deckmantel verbirgt. Der brasilianische Sportminister behauptet sogar von sich, ein "Kommunist" zu sein ! Offensichtlich scheint das ein "Kommunist" zu sein, dessen einzige Ziel es ist, die kapitalistisch-imperialistische Lohnsklaverei zu verewigen - in Brasilien und anderso.

Es ist kein Geheimnis, dass die regierende brasilianische, sozialfaschistische "Arbeiterpartei" seit mehr als 10 Jahren die Interessen der brasilianischen Oligarchen vertritt. Sie nimmt auch bestimmenden Einfluss auf die sogenannten "lateinamerikanischen linken Bewegungen", wie zum Beipiel das bürgerlich-kapitalistische Regime von Bolivien (Evo Morales), Venezuela (Chavismus) usw. Das Ziel ist all zu leicht durchschaubar: Verewigung der bürgerlich-kapitalistischen Lohnsklaverei mit Hilfe von verlogenen "linken" und "populären" Phrasen und Losungen, um die unterdrückten Massen zu täuschen.


Bei allem Lob für den militanten und kämpferischen Geist, den die Auständischen heute in Brasilien an den Tag legen, darf man folgende bittere historische Wahrheit nicht verschweigen: Selbst der heldenmütigste Kampf wird in einer Niederlage enden, wenn die spontane Bewegung nicht in eine organisierte, sozialistische Bewegung übergeht. Die Probleme können nur vollständig und endgültig gelöst werden unter Führung eine wahrhaft stalinistischen-hoxhaistische Partei in Brasilien, die die brasilianischen Arbeiter zur siegreichen sozialistischen Revolution führt. Das Ziel, für das es zu kämpfen gilt, heißt: Diktatur des Proletariats, heißt Sozialismus und Kommunismus in Brasilien und auf der ganzen Welt. Vereinigung aller Aufständischen der ganzen Welt in Abteilungen der roten, proletarischen Weltarmee zum Sturz des Weltimperialismus durch die sozialistische Weltrevolution !

 

Es wird keinen Sieg über den brasilianischen Imperialismus geben, ohne den Sieg über den brasilianischen Opportunismus. Es ist daher die Aufgabe der brasilianischen revolutionären Arbeiterbewegung, den Einfluss der Revisionisten und Sozialfaschisten aller Art abzuschütteln. Dazu gehört auch die neo-revisionistische "kommunistische" Partei Brasiliens, die den Genossen Enver Hoxha und das sozialistischen Albanien verraten haben (siehe unser Artikel :

"Nieder mit dem brasilianischen Neo-Revisionismus!").

 

Die Aufstände in Brasilien machen den brasilianischen Proletariern und Werktätigen eindringlich deutlich, dass das barbarische, kapitalistisch-imperialistische, oligarchische System durch die sozialistische Revolution gestürzt und vollständig und endgültig vernichtet werden muss - zusammen mit den Proletariern aller Länder. Zu diesem Zweck ist unbedingt und sofort eine brasilianische Sektion der Komintern (SH) zu gründen und aufzubauen, die sich von den 5 Klassikern des Marxismus-Leninismus leiten lässt, von Marx, Engels, Lenin, Stalin und Enver Hoxha.



Brasilianische Arbeiter und Werktätige !


Gründet eure brasilianische Sektion

der Komintern (SH)!


Kämpft gegen die imperialistische Bourgeoisie Brasiliens, die danach strebt, die ganze Welt blutig zu unterwerfen zwecks Profitmaximierung !

 

Die Verbrechen, die der brasilianische Imperialismus gegen das Weltproletariat verübt, sind zahlreich und horrende !

 

Lasst euch nicht betrügen von der heuchlerischen Propaganda der brasilianischen Oligarchen und ihren sozialfaschistischen Lakaien !


Stürzt und beseitigt die oligarchische, ausbeuterische Gesellschaftsordnung in Brasilien !


Nieder mit den Revisionisten in Brasilien, die euch vom echten kommunistischen, proletarischen Weg abzulenken versuchen!


Errichtet die Diktatur des Proletariats in Brasilien und kämpft für die Diktatur des Weltproletariats !


Weltproletariat – unterstützt den Kampf der ausgebeutetet und unterdrückten Klassen in Brasilien im Geiste des proletarischen Internationalismus !


Es lebe die sozialistische Weltrevolution !


Es lebe der Marxismus-Leninismus-Stalinismus-Hoxhaismus!


Es lebe der Weltsozialismus und der Weltkommunismus !


Es lebe die Komintern (SH)!

 

 

 

 

 

 

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