1848 - 2013

165. Jahrestag

 

"Kommunistisches Manifest"

PROLETARIER ALLER LÄNDER - VERENIGT EUCH !

 

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- NACH 165 JAHREN EINMALIG IN DER GANZEN WELT -

 

 

KARL MARX - FRIEDRICH ENGELS

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Die heutigen 30 Grundthesen des

Manifests der Kommunistischen Partei

am 19. 1. 2013

verfasst von der Komintern (SH)

 

1.

Die Geschichte aller bisherigen Gesellschaft ist die Geschichte von Klassenkämpfen.

 

2.

Dieser Klassenkampf hat heute seinen bisherigen höchsten Entwicklungsstand erreicht mit dem Kampf für und gegen den Sturz des weltkapitalistischen und der Errichtung der weltsozialistischen Gesellschaft durch die sozialistische Weltrevolution.

 

3.

Die noch weiter bestehende, also herrschende kapitalistische Klassengesellschaft hat sich in zwei große antagonistische Weltlager gespalten - das bürgerliche Weltlager und das proletarische Weltlager.

 

4.

Die Waffen, womit die Weltbourgeoisie die sozialistische Gesellschaft geschlagen hat, richten sich jetzt gegen die Weltbourgeoisie selbst.

5.

Die Weltbourgeoisie hat nicht nur die Waffen geschmiedet, die ihr den Tod bringen; sie hat auch den Weltkapitalismus globalisiert, indem sie dem Profit-Gesetz des Kapitalismus folgen musste.

 

6.

Sie hat damit auch die Weltarmee globalisiert, die diese Waffen führt – das Weltproletariat.

 

7.

Die Folge der Vereinigung der Weltbourgeoisie ist die Vereinigung des Weltproletariats.

Proletarier aller Länder - vereinigt euch !

Weltproletariat - vereinige alle Länder !

 

8.

Die Arbeiter eines Landes hatten vorübergehend gesiegt, aber das eigentliche Resultat dieses Sieges war nicht die unmittelbare sozialistische Gesellschaft in diesem oder jenen Land, sondern die Vereinigung der Arbeiter zum Weltproletariat, das erst als internationale Klasse seine internationale Kraft zum Sturz des Weltkapitalismus entfalten kann.

 

9.

Die Lebensbedingungen der Weltbourgeoisie sind schon vernichtet in den Lebensbedingungen des Weltproletariats, das eigentumslos ist.

 

10.

Die Weltbourgeoisie ist unfähig, noch länger die herrschende Klasse des Weltkapitalismus zu bleiben und der Weltgesellschaft das Gesetz der Profitmaximierung aufzuzwingen.

 

11.

Sie ist unfähig, die Welt zu beherrschen, weil sie unfähig ist, den ausgebeuteten Klassen die Existenz selbst innerhalb ihres globalen Ausbeutersystems zu sichern, weil sie gezwungen ist, sie in eine Lage herabsinken zu lassen, wo sie sie ernähren muss, statt von ihr ernährt zu werden.

 

12.

Die Welt kann nicht mehr unter der Weltbourgeoisie leben, d.h., ihr Leben ist nicht mehr verträglich mit der Gesellschaft des Weltkapitalismus.

 

13.

Mit der Globalisierung der Weltwirtschaft wird der Weltbourgeoisie die Grundlage selbst entzogen, worauf sie produziert und die Produkte sich aneignet.

 

14.

Sie produziert vor allem das Weltproletariat – ihren Totengräber.

15.

Sie produziert damit auch die kommunistischen Führer der proletarischen Weltbewegung, die die Eigentumsfrage der materiellen und geistigen Weltproduktion als Grundfrage dieser Bewegung hervorheben, deren Lösung darin besteht, das globalisierte Privateigentum aufzuheben durch die Befreiung von der globalisierten Lohnsklaverei, woraus die Weltbourgeoisie ihren Weltreichtum schöpft, d.h. jene Weltmacht zu zerstören, sich fremde, materielle wie geistige Arbeit anzueignen, sie zu unterjochen und auszubeuten.

 

16.

Das Weltproletariat vereinigt seine Länder, macht sich zur herrschenden Klasse und hebt gewaltsam die alten Produktionsverhältnisse des Weltkapitalismus auf.

 

17.

Dadurch vernichtet es nicht nur die herrschenden weltkapitalistischen Produktionsverhältnisse, also nicht nur die Existenzgrundlage der Weltbourgeoisie, sondern die Existenzbedingungen aller bisherigen antagonistischen Klassengesellschaft.

 

18.

Es hebt die Klassen überhaupt, und damit seine eigene Weltherrschaft als Klasse auf.

 

19.

An die Stelle der alten bürgerlichen Gesellschaft mit ihren Klassen und Klassengegensätzen tritt die kommunistische Weltassoziation, worin die freie Entwicklung eines jeden die Bedingung für die freie Entwicklung aller ist.

 

20.

Die kommunistische Weltrevolution ist das radikalste Brechen mit allen bisherigen Eigentumsverhältnissen aller bisherigen Klassengesellschaften.

 

21.

Sie kämpft für die klassenlose, das heißt eigentumslose, weltkommunistische Gesellschaft.

 

22.

Mit einem Wort, die Kommunisten unterstützen die weltrevolutionäre Bewegung gegen die bestehenden gesellschaftlichen und politischen Zustände des Weltkapitalismus.

23.

Sie kämpfen für die Erreichung der unmittelbar vorliegenden Zwecke und Interessen des Weltproletariats, aber sie vertreten in der gegenwärtigen weltrevolutionären Bewegung zugleich die Zukunft der weltrevolutionären Bewegung – den Kommunismus.

 

24.

Die Kommunisten kämpfen dafür, dass das Weltproletariat sich darüber bewusst wird, was in seinem Kopf vor sich geht, dass nämlich in Wirklichkeit nicht sein eigenes , sondern ein fremdes, nämlich das Klassenbewusstsein der Weltbourgeoisie vorherrscht, denn die geistige Produktion gestaltet sich mit der materiellen um.

 

25.

Die vorherrschenden Ideen in den Köpfen des Weltproletariats sind also nur die Ideen der herrschenden Klasse.

 

26.

Deswegen gerät das Klassenbewusstsein des Weltproletariats in immer größere Widersprüchen, verschärfen sich die Konflikte in seinem Bewusstsein, d.h., das, was das Weltproletariat an Hand seiner eigenen Erfahrungen in der realen Welt wahrnimmt, das heißt seine wirkliche Klassenlage, stimmt mit dem, was ihm von der Weltbourgeoisie täglich ausf Neue eingeimpft wird, immer weniger überein, gerät das Weltproletariat also immer tiefer in einen Bewusstseinskonflikt mit der bürgerlichen Weltanschauung, die in ihm weiter vorzuherrschen versucht und zwar logischerweise mit steigender Intensität.

 

27.

Die Kommunisten helfen dem Weltproletariat dabei, diesen Bewusstseinskonflikt zu lösen, indem es sich über sein eigenes Klassenbewusstsein bewusst wird, es weckt, es aktiviert, es revolutioniert, indem das Weltproletariat immer deutlicher seine Klassenlage erkennt, sich über seine Rolle als Klasse bewusst wird, sich über die Rolle seiner Klasse im Klassenkampf der ganzen Gesellschaft bewusst wird, sich darüber bewusst wird, sich selber und alle vom Weltkapitalismus zu befreien, seine eigene klassenlose Welt aufzubauen, das heißt sich seiner historischen Mission bewusst zu werden: kurz: die Kommunisten erarbeiten dem Weltproletariat die proletarische Weltanschauung, produzieren sie.

 

28.

Die Lehren der 5 Klassiker des Marxismus-Leninismus, die heutige proletarische Weltanschauung, ist gleichzeitig die geistige Waffe, das geistige Werkzeug, was und wie etwas zu tun ist, damit das Weltproletariat sein Ziel, sich zu befreien, auch wirklich erreicht.

 

29.

Die proletarische Weltanschauung liefert dem Weltproletariat seine Befreiungstheorie, das heißt sie zeigt ihm den Weg zur Befreiung auf, gibt ihm die Möglichkeit, sich in der jeweiligen Situation zu orientieren, den inneren Zusammenhang der rings um das Weltproletariat vor sich gehenden Weltereignisse zu verstehen, den Gang der Weltereignisse vorauszusehen und nicht nur zu erkennen, wie und wohin sich die Weltereignisse momentan entwickeln, sondern auch wie und wohin sie sich künftig unvermeidlich entwickeln müssen.

 

30.

Es ist die Anleitung für die proletarische Revolution und für den Aufbau der kommunistischen Gesellschaft.

 

Die Grundbausteine für diese Anleitung wurden im Kommunistischen Manifest von Marx und Engels gelegt.


 

aus Anlass des 165. Jahrestages

Über die Bedeutung des Kommunistischen Manifests

- Sammlung von Kommentaren, Festschriften, Schulungstexten etc. -

herausgegeben von der Komintern (SH) am 18. 1. 2013