Dokumente der Geschichte der KPD/ML des Genossen Ernst Aust

 

 
 

Albanien berichtet über den

 

4. Parteitag der KPD/ML

Jahreswende 1978 / 79



"Ein Parteitag, der das unbezwingbare Banner des Marxismus-Leninismus noch höher erhob“

„Zëri i Popullit“ Organ des ZK der PAA ( aus „Albanien heute“ Nr. 2 [38] / 1979)



In Hamburg in Westdeutschland fand mit Erfolg der vierte ordentliche Parteitag der Kommunistischen Partei Deutschlands / Marxisten-Leninisten statt.

Die Arbeiten des Parteitags waren von kämpferischem und revolutionärem Geist und internationalistischer Solidarität, von der unerschütterlichen Entschlossenheit gekennzeichnet, die Sache der gewaltsamen sozialistischen Revolution in ganz Deutschland stets voranzuführen. Dieses hervorragende Ereignis in der Geschichte der KPD/ML fiel zudem zusammen mit dem 10. Jahrestag ihrer Gründung. Die Anwesenheit von Delegationen marxistisch-leninistischer Bruderparteien aus verschiedenen Ländern der Welt an den Festveranstaltungen aus Anlass des 10. Gründungstages und zugleich die Arbeiten des Parteitags waren eine glänzende Manifestation der Treue zu den siegreichen Lehren des Marxismus-Leninismus, der kämpferischen marxistisch-leninistischen Parteien.

Der von Genossen Ernst Aust gehaltene Bericht über die Tätigkeit des ZK der KPD/ML spiegelte die reiche Erfolgsbilanz wieder, mit der die Partei zu diesem Parteitag kam – noch monolithischer, noch gestählter und mit einem noch festeren Bewusstsein, was die Durchführung aller von ihrem 3. Parteitag gestellten Aufgaben anbelangt. Der Bericht war eine marxistisch-leninistische Analyse des von der Partei zurückgelegten Weges und zugleich der aktuellen internationalen Situation. Vollkommen zu Recht wird dort betont, dass sich die Klassenkämpfe in Deutschland zunehmend verschärfen und dass mit der weiteren Zuspitzung der Krise des kapitalistischen Systems und mit den immer schwereren Folgen dieser Krise die Möglichkeit des relativ schnellen Heranreifens einer revolutionären Situation besteht.

Der Parteitag stellte der KPD/ML neue Aufgaben im Kampf der deutschen Arbeiterklasse und der gesamten werktätigen Massen im Westen und im Osten Deutschlands, im Kampf gegen die deutsche Monopolbourgeoisie, gegen den Imperialismus und Sozialimperialismus, gegen den modernen Revisionismus und den Opportunismus aller Schattierungen.

Der 4. Parteitag stellt ein bedeutendes Ereignis im Leben der Partei und der deutschen Arbeiterklasse dar. Seine Beschlüsse und Richtlinien dienen als mächtige Waffe zur politischen und ideologischen Erziehung der deutschen Marxisten-Leninisten, des deutschen Proletariats, für ihren täglichen Kampf. Diesem Zweck dienen unter anderem auch die Aufgaben zur weiteren ideologischen und organisatorischen Festigung der Partei, der Kampf gegen das „linke“ Sektierertum, das die Partei daran hindert, sich als Führerin und Organisatorin des Klassenkampfes des Proletariats in Deutschland eng mit der Arbeiterklasse und den breiten werktätigen Massen zu verbinden. Der Parteitag unterstrich, dass die Partei ihre Aufgabe nicht erfüllen kann, ohne enge Verbindungen zu den Massenorganisationen als mächtigen Transmissionsriemen, die die Partei mit den Massen verbinden, herzustellen, ohne mit Macht den weiteren Aufbau der Revolutionären Gewerkschaftsopposition als einer Organisation klassenbewusster Arbeiter zu unterstützen, wie auch die Rote Garde, die die revolutionäre Jugend um die Partei zusammenschließt.

Besondere Aufmerksamkeit widmete der 4. Parteitag der KPD/ML der weiteren Verstärkung der Reihen der Partei. Diesem hohen Ziel dient der Beschluss des Parteitags, im Jahre 1979 eine Kampagne zur breiten Aufnahme der besten, klassenbewusstesten Elemente des Proletariats, insbesondere des Industrieproletariats, in die Partei zu organisieren. Zum ehrenden Andenken an J. W. Stalin, den großen Führer und Lehrer des Weltproletariats, den Mitarbeiter Lenins bei der Schaffung der bolschewistischen Partei neuen Typs beschloss der Parteitag, dieser Kampagne den Namen dieses großen Marxisten-Leninisten zu geben, den Namen „Stalin-Aufgebot“.

Der Parteitag zog Lehren und Schlussfolgerungen von großer Bedeutung im Zusammenhang mit dem tiefen Verständnis der internationalen Situation und der Aufgaben, die in dieser Situation vor den deutschen Marxisten-Leninisten und der deutschen Arbeiterklasse stehen.

In richtiger Beurteilung der aktuellen internationalen Lage unterstrich der Parteitag die Gefahr, die sich für die Freiheit und Unabhängigkeit der Völker, für die Sache der Revolution und des Sozialismus sowie für die wahre Sicherheit in Europa und auf der Welt aus dem Expansions- und Weltherrschaftsstreben und der kriegstreiberischen Tätigkeit des Imperialismus, insbesondere der beiden Supermächte USA und Sowjetunion und aus der reaktionären Politik der chinesischen Führung, die die Verwandlung Chinas in eine Supermacht vorhat, ergeben. Von revolutionären marxistisch-leninistischen Positionen aus betonte die KPD/ML auf ihrem 4. Parteitag, dass es, um erfolgreich den Imperialismus und Sozialimperialismus bekämpfen zu können, eine vorrangige Aufgabe für die Partei ist, entschlossen gegen den modernen Revisionismus in allen seinen Spielarten zu kämpfen, der die Hauptgefahr in den Reihen der Arbeiterbewegung ist. Die deutschen Marxisten-Leninisten weisen besonders die konterrevolutionären Predigten der chinesischen Revisionisten zurück. Unter den gegenwärtigen Bedingungen erhält der Kampf gegen die chinesische Spielart des modernen Revisionismus besondere Bedeutung, wurde auf dem Parteitag betont, denn die chinesische Führung ist zum Frontalangriff auf den Marxismus-Leninismus und den proletarischen Internationalismus, auf die Revolution und die Befreiungskämpfe der Völker angetreten. Mit ihrer berüchtigten „Theorie der drei Welten“ fügen die chinesischen Revisionisten der marxistisch-leninistischen Weltbewegung schweren Schaden zu. Die „Theorie der drei Welten“ hat ihre Wurzeln in den sogenannten „Mao Tsetung-Ideen“; sie ist zutiefst anti-marxistisch, leugnet den Charakter unserer Epoche, rechtfertigt die Versöhnung mit der Bourgeoisie und dem Imperialismus, leugnet die Hegemonie des Proletariats und die Revolution überhaupt; sie ist ein klarer Ausdruck des reinsten Sozialchauvinismus. Deshalb betrachtet die KPD/ML die weitere Vertiefung des Kampfes gegen den modernen Revisionismus, die Aufdeckung seiner Wurzeln, als eine ihrer unbedingten Aufgaben.

Die vom 4. Parteitag der KPD/ML auf der inneren wie der internationalen Ebene festgelegten Aufgaben werden die Partei weiter wappnen, mit dem Ziel, erfolgreich ihre historische Mission zu erfüllen, „die Arbeiterklasse und die werktätigen Massen Deutschlands in der gewaltsamen sozialistischen Revolution zum Sieg über den Imperialismus, zur Errichtung der Diktatur des Proletariats und des Sozialismus und zu einem vereinten, unabhängigen und sozialistischen Deutschlands zu führen.“

Die albanischen Kommunisten und unser ganzes Volk, von der PAA mit Genossen Enver Hoxha an der Spitze geführt und im Geist des proletarischen Internationalismus erzogen, freuen sich über die Erfolge der deutschen marxistisch-leninistischen Genossen und lassen sich von ihnen inspirieren. Sie solidarisieren sich mit dem Kampf der KPD/ML für den Triumph der sozialistischen Revolution in ganz Deutschland und für ein vereintes, unabhängiges und sozialistisches Deutschland. Dieser Kampf hatte und hat die flammende Unterstützung des deutschen Proletariats und der deutschen Werktätigen wie auch aller marxistisch-leninistischen Revolutionäre und fortschrittlichen Menschen auf der Welt.


 

 

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