Wolfgang Eggers

Die Geschichte der KPD/ML unter dem Stalinbanner

1968 - 2009


31. 12. 2009

41 Jahre Klassenkampf der KPD/ML unter dem Banner des Genossen Stalin !

Es lebe der 130. Geburtstag des Genossen Stalin !

Es lebe die Umbenennung der KPD/ML in KPD/SH !

Heute, am 21. Dezember 2009,

singen wir zusammen mit allen Genossinnen und Genossen auf der ganzen Welt das


Lied über Stalin

Es schwingt über Gipfel und Täler und Gauen

mit Schwingen des Adlers ein herrliches Lied.

Das Lied über Stalin, dem alle vertrauen

und zu dem wir in Liebe und Freundschaft erglüht.


Es fliegt wie ein Zugvogel über die Länder,

wie gern hätt' der Feind ihm die Grenzen verstellt.

Es hören die Völker den heimlichen Sender,

kein Posten, kein Pfosten verwehrt ihm die Welt.


Es fürchtet nicht Not und nicht Tod und Beschwerde,

es dringt in der Schinder verfall'ne Bastion.

Es singen das Lied alle Kulis der Erde

und alle Soldaten der Revolution.


Sie singen das Lied, und es schließt sie zusammen,

so schafft sich die Einheit der Schaffenden Recht.

Es schlagen aus Funken gefährliche Flammen,

die Völker marschieren zum letzten Gefecht.


Wir lassen mit Stolz unser Sturmlied erklingen,

wir führen zum Siege den Stalinschen Plan.

Wenn wir unser glückliches Leben besingen,

wir wissen mit wem wir das Tagwerk getan.


Es schwingt über Gipfel und Täler und Gauen

wo Flieger sich grüßen in Wolken und Wind:

Das Lied über Stalin, dem alle vertrauen,

dem alle wir treu und verantwortlich sind.



Wir Genossinnen und Genossen der KPD/ML blicken voll Stolz auf unsere Parteigeschichte zurück , die über 40 Jahre lang geprägt war von der Treue und Prinzipienfestigkeit gegenüber den marxistisch-leninistischen Lehren des Genossen Stalin. Wir sind über 40 Jahre lang erfüllt von der Liebe, Dankbarkeit und Hochachtung gegenüber dem Genossen Stalin - dem großen, unsterblichen Führer des Weltproletariats. Über 40 Jahre lang haben wir die KPD/ML in ihrem stalinschen Geist hochgehalten - in der festen Überzeugung, dass eines Tages das ruhmreiche stalinsche Banner über Deutschland wehen wird !

Die KPD/ML war und ist in Deutschland der Bannerträger des großen marxistisch-leninistischen Klassikers, J. W. Stalin, der stalinistisch-hoxhaistische Stoßtrupp der Weltrevolution in Deutschland.

Und heute, am 130. Geburtstag, schwören wir allen Genossinnen und Genossen in der ganzen Welt, schwören wir dem Weltproletariat und insbesondere der deutschen Arbeiterklasse, dass die KPD/ML auch weiterhin dem Genossen Stalin die Treue hält, sein Vermächtnis ehrenvoll erfüllt und in seinem Geiste für den Triumph des Weltkommunismus kämpft. Wir werden Stalin weiterhin verteidigen, seine Lehren beherzigen, aus seiner titanenhaften Kraft schöpfen und seine revolutionären Ideen hier in Deutschland weiterhin in die Tat umsetzen, gemeinsam mit den Proletariern und Kommunisten aller Länder und unter der Führung der stalinschen Komintern.

„Von Stalin lernen, heißt siegen lernen!“

So hieß es in der Rede des Genossen Ernst Aust zum 100. Geburtstag des Genossen Stalin, die wir aus aktuellem Anlass auf unserer Homepage wieder veröffentlicht haben. Seitdem sind zwar 30 Jahre vergangen, aber an der Wahrheit dieses Ausspruchs hat sich bis heute nichts geändert. Die Lehren des Genossen Stalin sind unvergänglich und bleiben stets jung und aktuell.

Genosse Ernst Thälmann war seiner Zeit der beste und treueste deutsche Schüler Stalins. Genosse Ernst Aust folgte ihm und setzte das stalinsche Werk Ernst Thälmanns ehrenvoll fort.

Es gibt niemanden in der Nachkriegsgeschichte Deutschlands, der sich mehr um das Vermächtnis des Genossen Stalin verdient gemacht hat, als der Genosse Ernst Aust. Wenn jemand in Deutschland den Genossen Stalin gegen die Dreckkübel der modernen Revisionisten, axhließlich auch gegen den Maoismus und den Trotzkismus, gegen die anti-stalinistische Hetze der Bourgeoisie in Deutschland verteidigt hat, dann war es unser Genosse Ernst Aust. Genosse Ernst Aust hat uns in stalinschem Geist erzogen und gestählt, hat der marxistisch-leninistischen Bewegung in Deutschland ihren stalinistischen Geist verliehen.

Der stalinsche Kurs wurde der KPD/ML durch ihren Gründer Ernst Aust so zu sagen mit “in die Wiege gelegt”. Die 12 stalinschen Thesen der Bolschewisierung bildeten von Anfang an das feste Fundament unserer Parteigründung.

In der Gründungserklärung der KPD/ML heißt es u.a.:

„Die sowjet-revisionistische Führungsclique hat unter der Maske der “Kritik” an Stalin die Diktatur des Proletariats direkt angegriffen und sie in die Diktatur einer sich neu entwickelnden Bourgeoisie verwandelt.“

Die KPD/ML hat Stalin gemeinsam mit der marxistisch-leninistischen Weltbewegung verteidigt, an deren Spitze die Partei des Genossen Enver Hoxha stand, die Partei der Arbeit Albaniens. Die marxistisch-leninistische Weltbewegung des Genossen Enver Hoxha, der die KPD/ML seit dem ersten Gründungstag angehörte, war vor allem geprägt durch die Verteidigung Stalins gegen die frechen Angriffe der modernen Revisionisten.

Die KPD/ML hat in Deutschland stets die Stalin- Veröffentlichungen der Bruderparteien verbreitet, vor allem die von Enver Hoxha, dem besten und größten Schüler Stalins. Umgekehrt hat die KPD/ML anderen Bruderparteien - zum Beispiel mit der Herausgabe der Stalinwerke - dabei geholfen, die Werke Stalins zu studieren und ihre Partei im stalinschen Geist zu bolschewisieren.

Wir haben keinen Grund, am 130. Geburtstag des Genossen Stalin, unsere Fehler zu verschweigen. Stalin lehrt uns bolschewistische Selbstkritik als Entwicklungsgesetz der bolschewistischen Partei. Wir hatten nicht nur Stalinwerke, sondern auch die Werke des Revisionisten Mao Tsetung in Deutschland verbreitet, hatten in unserer Unwissenheit zentristisch die Lehren der Klassiker des Marxismus-Leninismus mit den Mao Tsetung-ideen versöhnt und damit dem Aufbau unserer stalinschen Partei großen Schaden zugefügt. Der Rote Morgen des Genossen Ernst Aust war anfangs voll gespickt mit Mao Tsetung. Das ist eine Tatsache, die wir nicht leugnen und für die wir nicht wenig Lehrgeld zu zahlen hatten. Genosse Ernst Aust war später dann auch der Erste, der bolschewistische Selbstkritik übte, die Partei vom Einfluss der schädlichen Mao Tsetung-Ideen befreite und seine eigenen Fehler überwand und den Kampf gegen den Maoismus in Deutschland anführte. Die KPD/ML war zwar – wie der Name ML ausdrückt – niemals eine maoistische Partei, sondern eine marxistisch-leninistische Partei, die der alten Tradition der KPD-Ernst Thälmanns verpflichtet ist, aber dass sie anfangs noch unter maoistischem Einfluss stand, auch wenn sie sich sobald davon befreit hatte, das ist die Wahrheit.

Als junge Partei durchschauten wir damals noch nicht die verdeckten Absichten, die die chinesischen Revisionisten mit ihrer angeblichen „Kritik am modernen Revisionismus“ verfolgten. Wir begriffen nicht diese spalterische Untergrundtaktik des Weltimperialismus. Die Chinesen gaben sich als Stalinanhänger aus und versorgten unseren Literaturvertrieb mit Werken und Bildern von Stalin. Das begrüßten wir und daraus schöpften wir zunächst keinen Verdacht. Unsere ersten Schriften Stalins, die wir nicht nur in deutscher Sprache verbreiteten ( wir versorgten auch viele ausländische Studenten mit Stalin-Schriften ihrer Heimatsprache), waren Schriften aus dem chinesischen Fremdsprachen-Verlag. Das war die einfachste und billigste Quelle, aus der die KPD/ML schöpfen konnte, um die Lehren Stalins Ende der 60er Jahre, Anfang der 70er Jahre massenhaft zu verbreiten. Tatsache war aber auch, dass wir auf etwa 1 Stalin-Schrift = 10 Mao-Schriften verbreitet hatten, dass auf 1 Artikel über Stalin = 5 Artikel über Mao im Roten Morgen zu lesen waren ! Für die Verbreitung des Maoismus in Deutschland war hauptsächlich unsere Partei verantwortlich, genauso wie es schließlich hauptsächlich unsere Partei war, die den Maoismus in Deutschland am konsequentesten bekämpfte und weiter bekämpft. Der Maoismus ist Teil unserer Parteigründung, der Teil der ersten Jahre unserer Parteigeschichte gewesen, was wir nicht ausradieren können. Es war wichtig, dass wir unsere Fehler offen zugeben hatten, aus unseren Fehlern lernten. Und die einzig richtige Schlussfolgerung war und ist der erbitterte Kampf gegen die reaktionären Mao Tsetung-Ideen auf den Grundlagen der Lehren der 5 Klassiker des Marxismus-Leninismus. Das tun wir nun schon seit über 30 Jahren – konsequent und prinzipienfest.

Erst später wurde uns bewusst, dass die chinesischen Revisionisten ein falsches Spiel mit der KPD/ML getrieben hatten. Sie versteckten ihren eigenen Revisionismus nur deswegen hinter den Lehren Stalins, Lenins und Marx und Engels, um damit den Revisionismus vor uns Marxisten-Leninisten zu retten, um dem Weltimperialismus zur Hilfe zu eilen und die drohende Gefahr der sozialistischen Weltrevolution, die Befreiung von der Umklammerung des Sozialismus durch die kapitalistisch-revisionistische Welt abzuwehren. In Wahrheit sollten wir den chinesischen Revisionisten dabei helfen, den sozialimperialistischen sowjetischen Konkurrenten aus dem Weg zu schaffen, um selber die Weltherrschaft zu erobern, um China zu einer sozialimperialistischen Supermacht zu machen. Es war vor allem die Weiterentwicklung der marxistisch-leninistischen Ideologie, die Waffe des Stalinismus-Hoxhaismus, mit der sich die KPD/ML vom Einfluss des Maoismus, vom Einfluss des chinesischen Revisionismus befreien konnte.

„Bis gestern noch haben die Bourgeoisie und die Revisionisten mit ihrer die Geschichte verfälschenden Propaganda das Urteil der Menschen über Stalins Tätigkeit vernebelt. Doch nun, da diese die Chruschtschow-Leute, die Titoisten, die Maoisten, die 'Eurokommunisten' usw. kennen gelernt haben, (…) wissen sie worum Stalin kämpfte, worum die Bolschewiki kämpften, worum das Proletariat und die wahren Marxisten-Leninisten kämpften. Und sie wissen, worum ihre Feinde, die Strömungen im Dienste des Kapitalismus kämpften, worum die Revisionisten kämpfen“ (Enver Hoxha; „Zum Hundertsten Geburtstag Josef Stalins“ - Seite 43)

Anti-Revisionismus in Worten und Revisionismus in Taten ( = Neo-Revisionismus) – das war und ist die bürgerlich-politische Linie nicht nur der maoistischen Weltbewegungen, sondern der gesamten Agenturen der Weltbourgeoisie in der kommunistischen Weltbewegung – das war und ist somit auch die politische Linie der Bourgeoisie in der kommunistischen Bewegung Deutschlands. Die bolschewistische Linie der KPD/ML hat sich im härtesten Kampf gegen diese bürgerliche Linie entwickelt und entwickelt sich weiter in diesem härtesten Kampf gegen den Neo-Revisionismus. Wer die KPD/ML deswegen als „anti-stalinistisch“ hinzustellen versucht, weil sie bei ihrer Stalinisierung Fehler gemacht hat, der tut damit nicht der Revolution, sondern der Konterrevolution einen Gefallen.

Die deutsche Bourgeoisie schoss sich anfangs in ihrer öffentlichen Hetzpropaganda auf die Mitglieder der KPD/ML mit dem Schimpfwort „Maoisten“ ein. Und was machte sie, nachdem die KPD/ML den Maoismus als Ideologie der Bourgeoisie vor der Arbeiterklasse entlarvt und verurteilt hatte, also gestärkt aus dem Kampf gegen den Einfluss dieser bürgerlichen Ideologie hervorgegangen war ? Ganz richtig, sie musste das Schimpfwort „Maoisten“ nunmehr fallen lassen. Allein das ist schon als ein Sieg der KPD/ML zu bewerten in ihrem prinzipienfesten Kampf gegen die Bourgeoisie an der propagandistischen Klassenfront ! Und durch welches neue Schimpfwort wurde das alte ersetzt ? Ganz richtig, das neue Schimpfwort hieß „Stalinisten“ ! Genauso wie die Albaner, der Genosse Enver Hoxha, als „Stalinisten“ abgestempelt wurden, galt dies natürlich auch für die KPD/ML, für die Bruderpartei der PAA. Die Kritik am Maoismus basiert auf dem Marxismus-Leninismus, genauer gesagt, auf der Weiterentwicklung des Marxismus-Leninismus, nämlich auf den Lehren Stalins, auf dem Stalinismus und auf den Lehren Enver Hoxhas, dem Hoxhaismus. Und genau darauf musste sich die Bourgeoisie fortan einschießen ! Dass sich die KPD/ML auf den Stalinismus und Hoxhaismus stützte, um den Maoismus zu besiegen, das war eine empfindliche Niederlage der bürgerlichen Ideologie im Kampf gegen die proletarische Ideologie – nicht nur im nationalen sondern auch im Weltmaßstab !

Wer die Speerspitze des deutschen Anti-Revisionismus, die KPD/ML, wer die 5 Klassiker des Marxismus-Leninismus angreift, auf die sich die KPD/ML stützt, der steht auf der Seite des Klassenfeindes, ob er es nun will oder nicht. Seht euch doch heute in der Kommunistischen Bewegung um. Wer kämpft denn wirklich auf den Grundlagen der 5 Klassiker des Marxismus-Leninismus gegen den Revisionismus? Wer hat den Genossen Stalin zu seinem 130. Geburtstag prinzipienfest verteidigt? Wer will bestreiten, dass die KPD/ML von Anfang an den konsequentesten und prinzipienfestesten anti-revisionistischen Kampf in Deutschland geführt hat und diesen heute, wie zum Beispiel am 130. Geburtstag, unvermindert weiter führt ?

Wir leugnen ja nicht, dass wir bei der Verteidigung Stalins Fehler gemacht haben. Man kann doch einen Kommunisten, eine Kommunistische Partei deswegen nicht als anti-marxistisch, als anti-leninistisch aburteilen, weil Fehler gemacht werden. Das Wesen eines wirklich konsequenten anti-revisionistischen Kampfes beinhaltet doch seine dialektische Weiterentwicklung durch Kritik und Selbstkritik, das heißt, es findet ein Kampf der Gegensätze statt, in dessen Verlauf sich seine Stärke doch erst durch Überwindung seiner Fehler und Schwächen erweist. Wer das nicht begreift, hat keine Ahnung vom Wesen des anti-revisionistischen Kampfes. Erst im Klassenkampf gegen die Revisionisten schärfen wir die Waffe des Anti-Revisionismus, stärken und verteidigen wir die Lehren der 5 Klassiker des Marxismus-Leninismus. Wir verteidigen den Genossen Stalin nicht durch Versöhnung und Einheit mit den Revisionisten, die plötzlich wieder ihr „Herz für Stalin entdeckt“ haben, sondern durch unseren prinzipienfesten Kampf gegen diese neuerliche Heuchelei. Stalin gehört den Stalinisten-Hoxhaisten und nicht den Revisionisten, auch nicht den Neo-Revisionisten, die sich schon seit der marxistisch-leninistischen Weltbewegung des Genossen Enver Hoxha hinter den Lehren Stalins verstecken und sich „Marxisten-Leninisten“, sich „Anti-Revisionisten“ nennen. Die einen arbeiten den anderen in die Hände GEGEN Stalin, GEGEN uns Stalinisten-Hoxhaisten, gegen die KPD/ML des Genossen Ernst Aust, die sie als „Sektierer“ und „Dogmatiker“ beschimpfen ! Weder mit den alten noch mit den neuen Revisionisten kann es gegenüber Stalin Einheit geben. Es kann grundsätzlich keine Einheit mit dem Revisionismus geben ! Man kann kein wahrer Revolutionär gegenüber dem modernen Revisionismus sein, wenn man nicht gegen den Neo-Revisionismus kämpft, der den modernen Revisionismus in Worten zwar kritisiert, ihn aber in Taten verteidigt, den Kampf gegen ihn aufgibt, sich mit ihm versöhnt usw. usf.

Dem Genossen Enver Hoxha hat die KPD/ML die Kritik am chinesischen Revisionismus, insbesondere an den reaktionären Mao Tsetung-Ideen zu verdanken. 1976 erschienen im Roten Morgen kurz nach dem Tod Maos noch Schwüre auf die „unsterblichen Mao Tsetung-Ideen“ und ein paar Nummern weiter bereits die Publikationen über den 7. Parteitag der PAA, auf dem Genosse Enver Hoxha damit begonnen hatte, mit Maos revisionistischer Ideologie abzurechnen. Die KPD/ML beging zunächst den Fehler, Mao Tsetung vor dem chinesischen Revisionismus „verteidigen“ zu wollen, was natürlich nicht korrekt ist, denn der chinesische Revisionismus basiert schließlich auf den Mao Tsteung-Ideen. Auch die so genannte „Viererbande“ war nicht zu verteidigen, da sie sich ebenfalls von den Mao Tsetung-Ideen leiten ließ. Alles nachzulesen in Enver Hoxhas „Betrachtungen über China“. Ebenso war es ein Fehler, Mao Tsetung gegenüber der „Drei Welt-Theorie“ „verteidigen“ zu wollen, die eben aus nichts anderem hervorgegangen waren als aUS den Mao Tsetung-Ideen.

Zum 97. Geburtstag J. W. Stalins erschien in der Nummer 51 vom 17. Dezember 1976 ein Artikel mit der Überschrift: „Stalins Werk ist unvergänglich“, der bereits den wachsenden Einfluss des Genossen Enver Hoxha auf die KPD/ML widerspiegelte. Und doch: auf der gleichen Seite tauchte zum ersten und letzten Mal Mao Tsetungs „Nachruf auf J. W. Stalin von 1953“ auf. Danach wurde die Literatur des chinesischen Revisionismus eingestampft und damit waren sie für immer aus der Partei verschwunden. Wurde Mao Tsetung noch auf dem III. Parteitag verteidigt, so wurde dieser auf dem IV. Parteitag als Revisionist verurteilt und die entsprechenden Passagen über Mao Tsetung aus dem Programm der KPD/ML entfernt. All das zeigt, dass die KPD/ML lange Zeit nicht los lassen konnte von Mao Tsetung, dass es ihr schwer fiel, sich aus ihrem Irrtum zu befreien. Der Groschen fiel nicht sofort – es bedurfte großer Selbstüberwindung und Hilfe durch den Genossen Enver Hoxha, um den gemachten Fehler auch bis in allerletzte Konsequenz einzugestehen und sich bis in die letzte Faser vom schäflichen Einfluss des Maoismus zu befreien.

Die KPD/ML hat Selbstkritik geübt und aus diesem schweren Fehler gelernt und Stalin fortan gegen Mao verteidigt. Dem besten Schüler Stalins, dem Genossen Enver Hoxha, ist die KPD/ML stets treu geblieben. Wir waren die ersten in der Welt, die den Genossen Enver Hoxha in den Rang des 5. Klassikers des Marxismus-Leninismus empor hoben. Indem wir den treuesten Schüler Stalins im Weltmaßstab verteidigten, haben wir auch zur Verteidigung Stalins im Weltmaßstab beigetragen. Diese historische Tatsache, die die KPD/ML geschaffen hatte, kann von niemandem verschwiegen, bestritten oder gar geleugnet werden.

Trotzdem bleibt es eine Wahrheit, dass die KPD/ML in ihrer über 40 jährigen Parteigeschichte zweimal schwer gesündigt hatte – einmal setzte sie sich dem Einfluss des Maoismus und einmal dem Einfluss des Trotzkismus aus – mit schwerwiegenden Folgen, die sich durch die gesamte Geschichte der KPD/ML durch ziehen. Die Narben dieser beiden Wunden lassen sich nicht wegwischen. Sie erinnern uns jeden Tag im Klassenkampf daran, die Wachsamkeit gegenüber diese beiden bürgerlichen Strömungen zu erhöhen, die so lange gefährlich bleiben wie der Kapitalismus noch Zähne im Maul hat.

Die Beseitigung von Einflüssen des Maoismus war die erste große Aufgabe, aus deren Bewältigung die KPD/ML gestärkt hervor ging.

Die Beseitigung von Einflüssen des Trotzkismus durch die Koch-Fraktionisten war die zweite große Aufgabe, aus deren Bewältigung der die KPD/ML gestärkt hervor ging.

Ist es ein Zufall, dass dem Maoismus der Trotzkismus folgte ? Nein, das ist kein Zufall.

Dem Weltimperialismus war klar, dass der Mord an Stalin, dass die Restauration des Kapitalismus, dass die Zerschlagung der sozialistischen Staaten – die Sowjetunion Lenins und Stalins und das Albanien Enver Hoxhas, für ihn nicht ohne Folgen bleiben würde, denn damit lassen sich weder seine Totengräber – das Weltproletariat -, noch die kommunistische Weltbewegung im Allgemeinen und die sozialistische Bewegung in den beiden ehemaligen sozialistischen Länder im Besonderen, beseitigen. Im Gegenteil, der Weltimperialismus wusste ganz genau, dass sich der Kommunismus danach unvermeidlich um so mächtiger erheben würde. Das Proletariat wird die Bourgeoisie überleben, wird sich alles zurück holen, was ihm die Bourgeoisie geraubt hat. Man kann das Proletariat schlagen, aber nicht brechen. Im Gegenteil, seine sozialistische Revolution wird um so gründlicher und gewaltiger die Ketten der Ausbeutung und Unterdrückung sprengen ! Davor hat die Bourgeoisie Angst, hat sie Angst vor dem Mann, der ihnen die empfindlichsten Niederlagen in ihrer Geschichte beigebracht hatte, Genosse Stalin, hat sie Angst vor den Stalinisten. Die Bourgeoisie spritzt Gift und Galle mit ihrem Anti-Stalinismus, eben aus Angst vor der Fortsetzung der stalinistischen, revolutionärer Weltbewegung.

Der Maoismus wurde vom Weltimperialismus als Bollwerk gegen die Wiederbelebung der Marxistisch-Leninistischen Weltbewegung, gegen das Wiedererstarken der revolutionären Kraft des Proletariats, errichtet. Mit Genossen Enver Hoxha an der Spitze hat die Marxistisch-Leninistische Weltbewegung der Weltbourgeoisie dieses maoistische Spalterwerkzeug aus der Hand geschlagen. Die chinesische Bourgeoisie kann sich nicht mehr hinter Stalin verstecken. Die Weltbourgeoisie sah sich gezwungen, Zuflucht zum Trotzkismus zu suchen, der zunächst in Worten den Maoismus angriff, um in der Marxistisch-Leninistischen Weltbewegung Fuß fassen zu können. Je mehr der Trotzkismus Einfluss gewann, desto offener und frecher trat er auf – nicht zuletzt gegen Stalin !

Der Maoismus bereitete die Spaltung vor. Sie scheiterte und nun sollte der Trotzkismus die Liquidierung der Marxisten-Leninisten zu Ende führen, sollte der Stalinismus begraben werden. Die Unterwühlung der KPD/ML begann mit dem Linksopportunismus und endete mit dem Rechtsopportunismus – das war ein gesetzmäßiger Vorgang, denn anders hätte die Bourgeoisie gar nicht gegen die KPD/ML vor gehen können. Eröffnet der Marxist-Leninist das Feuer auf die modernen Revisionisten, so schlagen sie nicht nur mit den üblichen „Dogmatismus“- und „Sektierertum“-Verleumdungen zurück, sondern setzen sich auch die Maske des so genannten „anti-revisionistischen Kampfes“ auf, um sich selber als so genannte „Marxisten-Leninisten“ auszugeben, um von dieser Position aus die wahren Marxisten-Leninisten, die Stalinisten-Hoxhaisten anzugreifen, indem sie diese ins „links“opportunistische Fahrwasser zu lenken und von der Arbeiterbewegung zu isolieren versuchen = Hinderung der kommunistischen Bewegung, sich mit der Arbeiterbewegung zu verbinden. Mit diesem Problem musste die KPD/ML bekanntlich in ihren Gründerjahren kämpfen.

Als die KPD/ML diese Hürde im Sieg über die Liquidatoren gemeistert hatte und sie sich mit dem IV. Parteitag auf die Verankerung in der Arbeiterbewegung, in der Friedensbewegung, in der Bewegung gegen Reaktion und Faschismus, in der Bewegung gegen den Sozialabbau, in der gesamtdeutschen revolutionären Bewegung zur Lösung der nationalen Frage usw.- also auf die Massednbewegung ausrichtete und dabei innerhalb kürzester Zeit höchster Anstrengungen beachtliche Fortschritte innerhalb dieser Bewegungen zeitigte, da musste die Bourgeoisie wohl oder übel den Hebel umschalten und versuchen, die KPD/ML nunmehr auf eine rechtsopportunistische Schiene zu lenken, nämlich die rote Fahne dabei allmählich einzurollen um dadurch angeblich “noch mehr Massen” um sich zu scharen. Es musste der Bourgeoisie gelingen, die Bemühungen der KPD/ML, sich in den Massen zu verankern, dadurch zu unterlaufen, dass sie dabei die Bedeutung des Kommunismus, die Bedeutung des wissenschaftlichen Sozialismus herabmindert mit der angeblichen Begründung, dass die „Überwindung von Dogmatismus und Sektierertum den Einfluss in den Massen steigere !“ Damit sollte die KPD/ML, die bewusste Trägerin des Kommunismus in der Massenbewegung untergehen, oder wie Lenin es treffend ausdrückte, sollte die bolschewistische Parteil in eine Gratisbeilage der Gewerkschaften verwandelt werden. Und in diese Richtung versuchte der Trotzkist Horst Dieter Koch die Partei im Auftrage der Bourgeoisie zu treiben, was ihm auch fast gelungen war.

Der Zentrismus tat das Seinige dazu, nämlich die KPD/ML stets als eine Organisation abzustempeln, die mal „sektiererisch-maoistisch“ und mal „trotzkistisch-rechtsopportunistisch“ , aber nie eine echte bolschewistische Partei gewesen sei, die also „zu keinem Zeitpunkt“ eine „wirklich“ proletarische Linie verteten hätte, sondern von einem opportunistischen Extrem ins andere getaumelt sei, was dann die zig Spaltungen oder „Neugründungen“ „rechtfertigen“ sollte in der bewussten Absicht, die KPD/ML zu liquidieren und damit die Einheit der Marxisten-Leninisten in einer starken bolschewistischen Partei unmöglich zu machen. Es entspricht der Ideologie der Bourgeoisie, die KPD/ML hinzustellen als eine Organisation, die angeblich “unfähig” sei, sich gegen den Revisionismus und Opportunismus zu behaupten. Damit versucht die Bourgeoisie zu “beweisen”, dass ihre Parteien stärker seien als eine bolschewistische Partei, dass die KPD/ML durch die Bourgeoisie von vornherein “zum Scheitern” verurteilt sei, dass der Stalinismus seine Kraft und Bedeutung für immer “verloren” habe und seine Niederlagen “vorprogrammiert” seien.

Dieses bolschewistische Bewegungsgesetz des ideologischen Kampfes zwischen den revolutionären und konterrevolutionären Kräften innerhalb der Partei ist nicht allein typisch für die KPD/ML, sondern so spielte es sich damals mehr oder weniger in allen marxistisch-leninistische Parteien ab, also im Weltmaßstab – das war zu Stalins Zeiten so und das ist auch heute noch so.

Die Besonderheit der KPD/ML, das heißt ihr Charakter, der sich von allen anderen marxistisch-leninistischen Parteien in der Welt unterschied, bestand darin, dass die deutsche Nation, das deutsche Volk, die deutsche Arbeiterklasse und damit der Klassenkampf, der Kampf für die sozialistische Revolution usw., durch die Imperialisten in zwei deutschen Staaten gespalten war, in denen sich die beiden imperialistischen Supermächte waffenstarrend gegenüberstanden, und das deutsche Volk, die deutsche Arbeiterklasse doppelt ausbeuteten und unterdrückten. Die Spaltung der deutschen Nation nahm im Kampf um die Welthegemonie der beiden Supermächte eine strategische Schlüsselrolle ein.

Die nationale Frage der KPD/ML hatte also eine innere Seite (Kampf gegen die deutsche Bourgeoisie in Ost und West) und eine äußere Seite (Kampf gegen die imperialistische Besatzung aus Ost und West). Durch diese besondere Situation wurde nicht nur die KPD/ML geprägt, sondern dies hatte für die gesamte marxistisch-leninistische Weltbewegung, für alle anderen Bruderparteien, für die Lösung der Frage der Weltrevolution, für die Lösung der nationalen Frage im Weltmaßstab usw. eine besondere Bedeutung.

Warum hat der Genosse Ernst Aust diese besondere politische Lage des gespaltenen Deutschlands im internationalen Klassenkampf des Weltproletariats so hervorragend analysiert ? Warum hat er daraus so ausgezeichnete ideologische, programmatische, politische und organisatorische Schlussfolgerungen gezogen und die nationale Frage zu einem hervorragenden Kampfinstrument, zu einem Hebel für die sozialistische Revolution gemacht ? Warum kennzeichnen wir unseren Genossen Ernst Aust als den wahren Schöpfer und Meister der nationalen Frage im Nachkriegs-Deutschland ?

Die Antwort liegt klar auf der Hand - weil sich der Genosse Ernst Aust prinzipienfest auf die Lehren des Stalinismus, insbesondere auf die Lehren Stalins zur nationalen Frage gestützt hatte ! Die KPD/ML baute sich nicht nur auf die besonders starke kommunistische Tradition der Beziehungen zwischen der Sowjetunion Lenins und Stalins und der KPD- Ernst Thälmanns auf, insbesondere auf den gemeinsamen Kampf gegen den Hitlerfaschismus, sondern entwickelte die stalinschen Lehren der nationalen Frage unter den besonderen Verhältnissen in Deutschland weiter (revolutionärer Kampf zum Sturz der Herrschaft der Revisionisten in der DDR und zum Sturz der Herrschaft der Kapitalisten in der BRD = sozialistische Revolution in beiden Staaten der gespaltenen deutschen Nation). All dies erklärt, dass der Genosse Stalin für die KPD/ML von Anfang an nicht nur eine außerordentlich wichtige Bedeutung für den Aufbau einer bolschewistischen Partei hatte, sondern dass die Verteidigung Stalins für die KPD/ML einen äußerst wichtigen Stellungwert zur Lösung der nationalen Frage einnahm, die enger als irgendwo sonst auf der Welt mit der Lösung der sozialen Frage verknüpft war. Das spiegelt sich in der gesamten Geschichte unserer Partei wider, das spiegelte die Verteidigung Stalins in der nationalen Frage wider gegenüber den Opportunisten und Revisionisten, die uns wegen angeblicher „nationalistischer Tendenzen“ verurteilten. Es war klar, dass sie dabei nicht die KPD/ML, sondern Stalin und seine Lehren über die nationale Frage angriffen. In der Verteidigung Stalins hat sich die KPD/ML in der gesamten marxistisch-leninistischen Weltbewegung Verdienste erworben durch den Kampf seiner drei Sektionen in Westdeutschland, Westberlin und Ostdeutschland – mit den verschiedenen Stoßrichtungen einer gesamtdeutschen Partei der Arbeiterklasse. Nur die deutsche Arbeiterklasse verfügte über eine gesamtdeutsche politische Partei in der Geschichte des gespaltenen Deutschlands ! Alle anderen Klassen verfügten nicht über eine gesamtdeutsche Partei !


Mit dem Tod des Genossen Ernst Aust starb NICHT - wie gewünscht und geplant – die KPD/ML, starb nicht der Stalinismus in Deutschland. ! Der Genosse Stalin, der Genosse Ernst Aust und die KPD/ML, sie leben weiter ! An der Spitze der sozialistischen Revolution in Deutschland steht die KPD/ML Ernst Austs mit ihrem Stalinbanner !

Beide Male, sowohl im Kampf gegen den Maoismus als auch im Kampf gegen den Trotzkismus ging es nicht zuletzt um die Verteidigung des Genossen Stalin und seiner Lehren. Hauptaugenmerk der Bourgeoisie war es, die KPD/ML von ihrem Stalinkurs abzubringen. Das wird dieser Artikel an Hand zahlreicher Beispiele eindrucksvoll dokumentieren.

„Von Stalin lernen, heißt siegen lernen!“

Das traf vor allem auf den innerparteilichen Kampf zur Herausbildung der KPD/ML als bolschewistische Partei Leninschen und Stalinschen Typus zu. Um tatsächlich eine bolschewistische Partei zu werden, hatte die KPD/ML also härteste Bewährungsproben durchzustehen. Die bolschewistische Partei fiel auch in Deutschland nicht vom Himmel, sondern sie wurde im aufopferungsvollsten und schärfsten Klassenkampf heraus gebildet, verteidigt und gefestigt – von den treuen und standfesten Genossen der KPD/ML unter Führung des Genossen Ernst Aust !

Die KPD/ML verstand sich von Anfang an als eine bolschewistische Partei Leninschen und Stalinschen Typs – dieses Ziel strebt sie an, dieser Aufgabe widmet sie sich bis heute in Wort und Tat und hat dabei nicht wenig Federn gelassen ! Wir sind derzeit eine Minipartei, aber wir sind seit über 40 Jahren und bleiben die deutsche bolschewistische Partei des Proletariats !

KPD/ML, Roter Morgen und der Genosse Stalin dargestellt in Auszügen unserer Parteidokumente

 

- 1967 bis 2009 -


Wenn wir uns unser Zentralorgan, den Roten Morgen vornehmen und in den alten Ausgaben blättern, so lässt sich daran unschwer erkennen, dass die KPD/ML von Anfang an die Partei Stalins auf deutschem Boden gewesen ist, dass sie in Deutschland die Lehren Stalins verbreitet und sie im Klassenkampf korrekt angewandt hat. Wie sich darin zeigt, hat die KPD/ML das Erbe der stalinschen Thälmann-KPD ehrenvoll verteidigt. In der Partei-Gründungsnummer des Roten Morgen Dezember 1968 - vom Januar 1969 wurden auf den Seiten 12 und 13 die Zwölf Stalinschen Thesen der Bolschewisierung der KPD alle einzeln aufgeführt als Richtschnur für den Aufbau der KPD/ML als Partei neuen Typs.

Schon in der allerersten Ausgabe vom Juli 1967 ( also lange bevor der Rote Morgen zum Zentralorgan der KPD/ML geworden war, berichtete der Genosse Ernst Aust darüber, wie Menschen, die an den Gräbern Lenins und Stalins Blumen niederlegen wollten, blutig von der Polizei nieder geprügelt worden waren. Es gab nicht eine einzige Ausgabe des gesamten ersten Jahrgangs des Roten Morgen von 1967, in der Genosse Ernst Aust den Genossen Stalin nicht ausdrücklich verteidigt hatte.

In der folgenden Ausgabe Nr. 3 / 4 (1. Jahrgang) von 1967 schreibt Ernst Aust:

„ (…) war Stalin in den 30 Jahren nach Lenins Tod auch der von der internationalen kommunistischen Weltbewegung anerkannte Führer und Bannerträger der Weltrevolution gewesen.“ Über den XX. Parteitag schreibt Ernst Aust: „Die Stalin-Frage und die Frage der so genannten 'friedlichen Koexistenz' sind auf keinen Fall Fragen, die lediglich die inneren Angelegenheiten einer Partei, der KPdSU, betreffen, sondern lebenswichtige Fragen für alle Bruderparteien. Ohne irgendwelche vorherigen Beratungen mit den Bruderparteien zog die Führung der der KPdSU ihre eigenmächtigen Schlussfolgerungen, zwang sie die Bruderparteien, vollendete Tatsachen anzunehmen und schützte den „Kampf gegen den Personenkult“ vor, um sich aufs Gröbste in die inneren Angelegenheiten der Bruderparteien und Bruderstaaten einzumischen und deren Führung zu stürzen und so ihre eigene Politik des Sektierer- und Spaltertums in der internationalen kommunistischen Bewegung zu verbreiten.“

Auch in der November-Ausgabe 1967 verteidigte Genosse Ernst Aust den Genossen Stalin gegen die modernen Revisionisten, gegen die Führer der KPdSU, in dem Artikel: „Die größten Spalter der Geschichte“.

Die Ausgabe Januar 1968 rief dazu auf: „Marxisten-Leninisten Westdeutschlands – vereinigt euch !“ Dieser Linie des Kampfes für die Einheit der Marxisten-Leninisten ist der Genosse ernst Aust bis zu seinem Tod gefolgt und wir Genossen der KPD/ML bleiben dieser Linie treu.

Ernst Aust verfasste einen ausführlichen Artikel „Wider den Missbrauch des Wortes 'Personenkult'“ Als Ernst Aust gefragt wurde: „warum verehren wir Stalin?“ antwortete er: “weil der Genosse Stalin ein hervorragender Marxist-Leninist ist, der sich in praktischer und theoretischer Hinsicht große Verdienste um die Befreiung der Arbeiterklasse erworben hat. In der Geschichte der internationalen kommunistischen Bewegung haben sich die alten und die neuen Revisionisten gewöhnlich des Tricks bedient, Losungen wie 'gegen den Personenkult' dazu zu missbrauchen, die Führer des Proletariats zu verunglimpfen und die proletarische Sache zu sabotieren.“ Das war 1967/68 !!

Bemerkenswert ist folgende Aussage von Ernst Aust in der Februar- Ausgabe des Roten Morgen von 1968:

„Mögen sie uns beschuldigen, dass wir eine neue internationale Organisation schaffen wollen. Es wird uns eine Ehre sein. Jawohl wir sind für die proletarische internationale Einheit aller Marxisten-Leninisten,“ um „den Hammer zu schmieden, der den Imperialismus und seine Lakaien restlos zerschlägt.“

Die KPD/ML hat dieses große Vermächtnis unseres Genossen Ernst Aust ehrenvoll erfüllt mit der Schaffung der Komintern/ML im Jahre 2000 – wenn auch erst 32 Jahre nach der Gründung der KPD/ML.

Der Artikel „Zur Stalinfrage“ erschien in der Ausgabe Juli / August 1969 und wies grundsätzlich die Beschuldigungen der modernen Revisionisten zurück, verteidigte Stalin. Aber ! Der Einfluss des Maoismus war unübersehbar, der bekanntlich die „Kritik“ an Stalin „in Prozentzahlen“ maß (70 % richtig – aber 30 % falsch usw. usf.). Wie wir heute wissen, war Mao Tsetung nie Stalinist, sondern ein Gegner Stalins, der sich in Worten mal zu Stalin bekannte, um ihn in Taten um so hinterhältiger zu verraten (siehe Artikel der Komintern/ML zum 50. Todestag des Genossen J. W. Stalin: „Wie der Genosse Enver Hoxha den Genossen Stalin gegenüber Mao verteidigte“) .

1970 brachte der Münchener Agent Hugo Lanz ohne Absprache mit dem ZK die maoistische (lila) Broschüre von Bo Gustavson [ Vorsitzender der schwedischen KFML – Kommunistiska Förbundet (M-L) ] über die Kritik an Stalin theoretischen Arbeiten heraus, die innerhalb kürzester Zeit von der KPD/ML eingestampft ( so wie auch Hugo Lanz eingestampft) wurde, weil sie revisionistisch verseucht war und Bo Gustavson „Kritik“ an Stalin übte, die der Wahrheit nicht im Entferntesten stand hielt („Stalins Abhandlungen leiden an einigen auffallenden Mängeln. Es glückte Stalin nicht, den inneren Zusammenhang zwischen den dialektischen Gesetzmäßigkeiten darzustellen“, „faktisch wich Stalin zuweilen vom dialektischen Materialismus ab und fiel der Metaphysik und dem Subjektivismus anheim“ usw. usf. - also alles Beschuldigungen, die die Sowjetrevisionisten gegen Stalins theoretische Werke insbesondere nach dem XX. Parteitag der KPdSU ausgeheckt hatten. Bo Gustavson gab sich aber als „Anti-Revisionist“ aus, und baute seine „Argumentation“ gegen Stalins Schrift „Über den dialektischen und historischen Materialismus“ auf den Mao Tsetung-Ideen auf !! ). Im Grunde hatte die KPD/ML hier nicht nur die Kritik Bo Gustavsons, sondern auch die Kritik Mao Tsetungs an Stalin zurückgewiesen, ohne dass ihr das damals überhaupt klar war. Es gab viele Beispiele dafür, wo die KPD/ML marxistisch-leninistisch handelte, ohne dass es ihr bewusst war, dadurch in Wirklichkeit gegen die Mao Tstetungideen „verstoßen“ zu haben, gegen die Lehren Mao Tsetungs gehandelt zu haben, denn sie war anfangs nun einmal davon überzeugt , Mao als so genannten „Marxisten-Leninisten“ gegen die modernen Revisionisten “verteidigen” zu müssen. Das drückte die ideologische Schwäche der Kinderjahre der Partei aus, was wir natürlich nicht beschönigen wollen.

In der September-Ausgabe 1969 (3. Jahrgang) des Roten Morgen erschien der Artikel: „Die Revisionisten und Stalin“. Darin wurde die Lügenpropaganda der Bourgeoisie entlarvt, dass die revisionistische Sowjetunion angeblich wieder „zum Stalinismus zurück gekehrt“ sei. Der Rote Morgen schreibt:

„Es mag für einige scheinen, als wären die Revisionisten der SU zu Stalin zurück gekehrt und hätten den Revisionismus über Bord geworfen. In Wirklichkeit benutzen sie aber Stalin genau wie Lenin, Marx und Engels dazu, ihre revisionistischen Verbrechen mit einem Schein von Marxismus-Leninismus zu verschleiern. Das Organ unserer albanischen Bruderpartei, die Zeitschrift 'Zeri i Popullit' schrieb:

 

„Die Analyse der Tatsache zeigt, dass von einer Überprüfung der revisionistischen Position seitens der Führung der Sowjet-Renegaten keine Rede sein kann. Alle ihre Anstrengungen, um den Eindruck zu erwecken, dass sie angeblich zu der alten stalinschen Position zurück kehren, sind ein großer Bluff“ (9. 1. 1969) ( . . ) Stalins Banner weht weiter, aber nicht im revisionistischen Kreml. Stalin gehört der Proletarischen Revolution ! Stalin gehört uns !“

Die KPD/ML hat sich von Anfang an nicht gescheut, sich als eine „stalinistische Partei“ zu verstehen, zu nennen und sich offen zum „Stalinismus“ zu bekennen und sich von ihm leiten zu lassen. Die ROTER MORGEN - Ausgabe „Januar-Februar 1970“ (4. Jahrgang) enthielt einen Artikel mit der Überschrift: „Es lebe der Stalinismus!“ (zum 90. Geburtstag des Genossen J. W. Stalin).

Darin hieß es:

„Dass Stalin die konterrevolutionäre Strömung in Jugoslawien schon im Keime aufdeckte und die marxistisch-leninistischen Parteien von dieser ideologischen Abweichung warnte und aufrief, den Kampf theoretisch und praktisch gegen den Revisionismus aufzunehmen, war von großer Bedeutung für die Orientierung aller marxistisch-leninistischen Parteien.“

Darin heißt es ferner wörtlich, dass es für einen „Stalinisten“ keine größere Ehre geben kann, als für den Triumph der gerechten Sache des internationalen Proletariats zu kämpfen.

Im Kampf gegen das Liquidatorentum Anfang der 70er Jahre, also im Kampf um die Festigung der proletarischen Linie, der Weiterentwicklung der Plattform vom April 1970 usw., wandte die KPD/ML vor allem die Lehren Stalins über den innerparteilichen Kampf der Bolschewiki gegen die Menschewiki korrekt und erfolgreich an. Im Kampf gegen das Liquidatorentum entwickelte die KPD/ML ihre leninistisch-stalinistischen Parteinormen, stellte sie die Weichen für die ideologischen, politischen und organisatorischen Grundlagen einer bolschewistischen Partei, indem sie der Lehre Stalins folgte: „Eine Partei stärkt sich, indem sie sich von opportunistischen Elementen reinigt“. In Nr. 7 August 1970 heißt es im Roten Morgen im Leitartikel: „Der Kampf um die proletarische Linie“:

„Wie Stalin sagt, werden Festungen am leichtesten von innen genommen. Dieser Erkenntnis haben sich die Revisionisten nie verschlossen. So bestand auch ihre hauptsächliche Taktik im Kampf gegen die KPD/ML in dem Versuch, innerhalb der Partei ein bürgerliches Hauptquartier aufzubauen und sie von dort her zu zersetzen. Der Kopf der Revisionisten in den Reihen der KPD/ML, Willi Dickhut, ehemaliger 1. Sekretär des Landesverbandes NRW, führte diesen Kampf gegen die sich entwickelnde marxistisch-leninistische Linie ...“

Im Roten Morgen vom 27. Dezember 1971 wird auf der Titelseite ein Auszug aus Stalins Werken, Band 9, Seite 4 / 5 zitiert. Da hieß es unter der Überschrift „Die bolschewistische Partei ist stärker als alle Liquidatoren!“:

„Wenn wir die Geschichte der vergangenen Revolution (Novemberrevolution) betrachten, können wir feststellen, dass nur eine bolschewistische Partei die konsequente Führung der Arbeiterklasse zum Sozialismus in die Hand nehmen kann. Als die KPD/ML im harten Kampf gegen den Revisionismus gegründet wurde, begann zur gleichen Zeit der Kampf um die Bolschewisierung der Partei. Im Gründungs-Roter Morgen wurden Stalins Bolschewisierungskriterien propagiert, und die proletarische Linie konnte die Angriffe der Revisionisten auf die Partei zurückschlagen. Doch dieser Kampf gegen den Einfluss der menschewistischen Linie wurde nicht konsequent fortgesetzt. (…) Die Liquidatoren nutzen gewisse Fehler und Unklarheiten, die in der Plattform des ZK, welche seit 1 ½ Jahren die Grundlage der politischen Arbeit unserer Partei bildet, enthalten sind, aus -(..) woraus sie ihren kleinbürgerlichen Führungsanspruch herleiten (statt Kampfpartei – theoretische Diskutierklubs von Landesverband-Zirkeln) . Die Hauptaufgabe der Partei ( . . ) ist die Gewinnung der Vorhut des Proletariats für den Kommunismus, ( . . ) ist es, die Fehler der alten Plattform zu korrigieren (…), wodurch die fraktionistischen Tendenzen einen überaus fruchtbaren Boden finden konnten.“

„Stalin Werke erschienen“ - unter dieser Überschrift heißt es im Roten Morgen Nr. 4 – April 1971:

„Im Verlag 'Roter Morgen' sind, wie seit längerer Zeit angekündigt, pünktlich am 31. März die Werke J. W. Stalins auf Beschluss des ZK der KPD/ML erschienen. Die Neuauflage der Werke nJ. W. Stalins war zu einer dringenden Notwendigkeit geworden, weil die modernen Revisionisten seit 1956 die Verbreitung der Ideen J. W. Stalins zu unterdrücken versuchen. Die Exemplare der zu Beginn der fünfziger Jahre erschienenen dreizehn-bändigen Ausgabe der Werke J. W. Stalins im Dietz-Verlag der SED wurden nach dem XX. Parteitag der KPdSU aus dem Handel gezogen, eingestampft, verbrannt oder in Kellern verschlossen. Die Herausgabe der Werke J. W. Stalins durch das ZK der KPD/ML ist somit ein Schlag gegen die modernen Revisionisten, Die Verbreitung der Ideen J. W. Stalins durch die Neuauflage seiner Werke in großer Auflage zu einem niedrigen Preis gibt der deutschen Arbeiterklasse eine mächtige ideologische Waffe in die Faust, und wird dazu beitragen, dass die erstarkende marxistisch-leninistische Bewegung sich ideologisch weiter festigen und enger um die KPD/ML zusammenschließen wird. DAS WERK J. W. STALINS LÄSST SICH NICHT UNTERDRÜCKEN ! DIE IDEEN J. W. STALINS LEBEN IMMER SIEGREICH FORT ! J. W. STALIN GEHÖRT DEN MARXISTEN-LENINISTEN, GEHÖRT DER PROLETARISCHEN REVOLUTION ! Der Verlag 'Roter Morgen' wird in kurzer Zeit die Herausgabe der Gesammelten Werke J. W. Stalins durch die Veröffentlichung der Bände 14 – 16, die bisher noch nicht in deutscher Sprache erschienen sind, fortsetzen. Die Bände 14 – 16 umfassen die Periode von 1934 bis zum siegreichen Ende des Großen Vaterländischen Kriegs 1945. Darüber hinaus bemüht sich der Verlag, in absehbarer Zeit Ergänzungsbände zu den Gesammelten Werken erscheinen zu lassen, die den Zeitraum von 1945 bis 1953 zum Inhalt haben, um so die Gesammelten Werke J. W. Stalins zu vervollständigen.“

Die Stalinwerke wurden vom ZK der KPD/ML herausgegeben - Initiator war der Genosse Ernst Aust. Das ZK schuf einen eigenen Literaturvertrieb zur Verbreitung der Stalinwerke und betraute den Genossen Wolfgang Eggers mit dieser Aufgabe. Unter persönlicher Anleitung des Genossen Ernst Aust schuf der Genosse Wolfgang Eggers die „Gesellschaft für die Verbreitung des Wissenschaftlichen Sozialismus“ (GEWISO) als legalen Vertrieb, um die Verbreitung der Parteiliteratur gegebenenfalls unter illegalen Bedingungen der Partei zu sichern. Der Genosse Wolfgang Eggers stellte seine Stalinbände der Partei als originale Druckvorlage zur Verfügung. Die Stalinwerke der KPD/ML wurden in Frankfurt gedruckt und in der Hamburger GEWISO vertrieben.

In der darauf folgenden Nummer 5 – Mai - 1971 werden die Gesammelten Werke Stalins in 13 Bänden für 100, - DM angeboten und die ersten Bestellungen entgegen genommen bzw. die Bände zu hunderten ausgeliefert – eine enorme logistische Leistung für die junge KPD/ML. Kurz darauf dann der Band 15:

Ab RM - Nummer 7 - Juli 1971, erschien Band 15 der Gesammelten Werke Stalins ( 8, 50 DM) : „Geschichte der Kommunistischen Partei der Sowjetunion (Bolscheiwki) – Kurzer Lehrgang, 1938).

Zum historischen 2. Februar 1943 – dem Sieg der Roten Armee über die Hitlerarmee bei Stalingrad sind in vielen Jahrgängen des Roten Morgen Artikel erschienen, insbesondere zum 30. Jahrestag. Sogar in den Betriebszeitungen der KPD/ML erschienen hierzu Artikel, u.a. im „Roten Handhaken“, der Hamburger Hafenzeitung der KPD/ML. Im 74 'er Jahrgang bringt der Rote Morgen einen Artikel über „Stalin bricht Hitler das Genick!“ (Nr. 4, vom 26. Januar 1974, Seite 6). Das hatte der Genosse Ernst Thälmann durch die Gefängnismauern in die Welt hinaus gerufen. In dem Artikel heißt es:

„Der Sieg über den Hitlerfaschismus war nicht nur ein Sieg des sowjetischen Volkes und seiner Roten Armee, sondern ein Sieg aller Völker, die in der antifaschistischen Einheitsfront standen. Ein Sieg aber, der mit dem Namen Stalins untrennbar verbunden ist.“

In der Ausgabe Nr. 8 vom 3. März 1973 (7. Jahrgang) veröffentlichte die KPD/ML den Artikel „Stalin lebt !“ zum 20. Todestag von Josef Stalin, wozu auch erstens die Broschüre: Stalin: „Der Marxismus und die Fragen der Sprachwissenschaft“ erschien und zweitens der „Revolutionäre Aufruf der Marxisten-Leninisten der Sowjetunion (Bolschewiki)“, in dem Stalin von russischen, illegalen Genossen gegenüber den Verleumdungen der modernen Revisionisten verteidigt wurde. Dieser revolutionäre Aufruf russischer Bolschewiki findet sich auch auf der Homepage der Komintern.

In dem Artikel des Roten Morgen heißt es:

„Stalin hatte sich selbst im 50 jährigen Kampf gegen die verschiedensten Schattierungen der bürgerlichen Ideologie gestählt, den Leninismus verteidigt und weiter entwickelt. Fast in keiner Schrift seines umfangreichen theoretischen Werkes fehlt die schonungslose Entlarvung des Opportunismus, Revisionismus und Trotzkismus. Stalin kannte alle bürgerlichen Strömungen, die sich mit dem Gewand des Marxismus-Leninismus tarnten. Noch kurz vor seinem Tod richtete er in seinen Schriften: 'Die ökonomischen Probleme des Sozialismus' und 'Marxismus und Sprachwissenschaft' einen scharfen Angriff gegen die aufkommenden Revisionisten.

(. . ) Stalin lebt ! Das 40 jährige Trommelfeuer des Antikommunismus hat sein Werk nicht zerstören können. Heute eröffnen die Marxisten-Leninisten in seinem Geiste das Gegenfeuer auf den Revisionistischen Verrat. Gegenüber Stalin kann es nur Parteilichkeit geben, wie es gegenüber dem Antikommunismus nur Parteilichkeit für den Kommunismus geben kann.

Stalin lebt auch weiter auf dem Banner unserer Partei, der KPD/ML. Unsere Aufgabe ist es, die ruhmreichen Taten des Sowjetvolkes unter der Führung des großen Marxisten-Leninisten, Josef Stalin, hoch zu halten und zu verteidigen.

Wir deutschen Kommunisten grüßen an diesem Tag die sowjetische Arbeiterklasse und die Völker der Sowjetunion. Wir sind sicher, dass sie in einem Zweiten Oktober die Macht der neuen Zaren zerschlagen werden und das Bild Stalins dort hin stellen, wo es hingehört: In die Reihe der großen Führer des Weltproletariats !“


Die Bourgeoisie tobt und hetzt gegen die KPD/ML. Bereits in Nummer 16 vom 28. April 1973, kurz vorm 1. Mai heißt es in der Titelüberschrift: „Die Bourgeoisie will unser Verbot, wir kämpfen weiter, Deutschland wird rot !“

Die Bourgeoisie sieht sich gezwungen, unsere Demonstrationen zu verbieten und mit bürgerkriegs-ähnlichem Polizeiaufgebot zu bekämpfen, aber die KPD/ML ließ sich die Straße nicht verbieten. Überall spricht der Genosse Ernst Aust mit dem Megafon und genauso schnell wie er an dem einen Ort verschwand, tauchte er an anderem Ort wieder auf. Wie Teddy ! Die Polizei ist machtlos !

In Nummer 18 die Hammer-Parole: „Breschnew kommt ! Ein Diktator wie Hitler !“

Zur Organisierung von Demonstration und Protestbewegungen gegen den Breschnew-Besuch erscheint auf der Titelseite des Roten Morgen Nr. 19, vom 19. Mai 1973, ein großes Foto von Stalin und dazu einige passende Stalinzitate. Der Rote Morgen schreibt dazu:

„Von diesem Geist des proletarischen Internationalismus, der Politik der Freundschaft der Sowjetregierung mit dem deutschen Volk, ist heute im Kreml nichts mehr zu spüren. Die neuen Zaren, die sowjetische Bourgeoisie hat nach ihrem Machtantritt die Politik des Kampfes gegen die deutschen Imperialisten und der Unterstützung des deutschen Volkes im Kampf für ein vereintes, sozialistisches Deutschland vertauscht mit der Politik der konterrevolutionären Zusammenarbeit mit den Unterdrückern unseres Volkes. Der Breschnew-Besuch legt davon Zeugnis ab“.

„Nieder mit den neuen Zaren!“ ist der Titel des RM-Extrablattes vom Mai 1973, das zu Aber-Tausenden vor den Betrieben verteilt wurde. Genosse Ernst Aust, der Verfasser dieses Artikels, schreibt in seinem typisch polemischen Stil:

„Als kürzlich aus Protest gegen den Besuch des süd-vietnamesischen Schlächters Thieu vom Bonner Rathaus die rote Fahne wehte, da heulte die bürgerliche Presse.. 'Wo werden die, die heute demonstrieren, morgen sein, wenn Breschnew in die Bundesrepublik kommen ? ' Wir werden da sein ! Kommunisten kämpfen gegen alle Ausbeuter und Unterdrücker der Völker, einerlei ob sie nun Nixon, Breschnew, Brandt oder Honecker heißen. Aber wo sind sie denn, die Herren, die noch gestern, als das große rote Banner des Sozialismus unter Lenin und Stalin über die Sowjetunion wehte, Gift und Galle gegen die sowjetische Arbeitermacht spuckten ? Die deutschen Imperialisten. Sie machen 'shake hands' mit den neuen Herren im Kreml. Empfangen sie mit rotem Teppich und Ehrenkompanie. Dinnieren mit ihnen hinter verschlossenen Türen. Bringen Trinksprüche auf ihre Freundschaft und ihre gemeinsamen Interessen aus und rülpsen im Chor nach genossenem Rheinwein, Krimsekt, Austern und Kaviar.“

Aus Nummer 50, vom 22 Dezember 1973, stammt der Artikel „Es lebe Stalin!“ Wir zitieren hieraus wie folgt:

„Am 21. Dezember jährte sich zum 94. Mal der Geburtstag Stalins, am 5. Dezember zum 37. Mal der Tag der Stalinschen Verfassung der UdSSR, der ersten Verfassung eines sozialistischen Landes auf der Welt.“ In dem Artikel wird die trotzkistische Lügenpropaganda entlarvt, dass Stalin angeblich „illegitimer“ Nachfolger Lenins gewesen sein soll. „In langjährigen Kämpfen gelang es der KPdSU [B] unter Führung Stalins, die korrekte bolschewistische Linie durchzusetzen und die Abweichler ideologisch zu zerschmettern“. Der Artikel beschäftigt sich ferner mit Stalin – als Freund aller Völker und – als Todfeind des Imperialismus.

Auf seinem Dezemberplenum 1973 verabschiedete das ZK der KPD/ML die von Ernst Aust verfasste Erklärung: „Deutschland dem deutschen Volk!“ Sie erschien im Februar 1974 im Verlag Roter Morgen und stützt sich im Wesentlichen auf die Lehren des Stalinismus über die nationale Frage. In hervorragender Weise gelang es dem Genossen Ernst Aust, die Lehren Stalins auf die komplizierte Situation in Deutschland korrekt anzuwenden und sie als Hebel für die sozialistische Revolution, für die revolutionäre Befreiung des deutschen Volkes einzusetzen. Dieses Dokument gehört zu den wertvollsten Schätzen unserer Parteigeschichte und außerdem zu den am meisten angegriffenen Dokumenten seitens unserer politischen Gegner.

Der größte Schatz unserer Partei ist und bleibt das Parteiprogramm vom genossen Ernst Aust. Es ist in stalinschem Geist verfasst.

In Nummer 16 vom 20. April 1974 findet sich in der Kolumne „Revisionistisches“ folgendes:

„Stalin in Berlin?“ Das sowjetische Ehrenmal in Berlin-Treptow, gebaut zur Erinnerung an den Großen Vaterländischen Krieg, ist eine der letzten Gedenkstätten, wo der Name Stalin noch nicht ausgelöscht ist. Bei einem Besuch in Ostberlin fragte eine Genossin, die dieses Denkmal besuchen wollte, einen VoPo nach dem Weg. Der VoPo war völlig überrascht: „Stalin? Wo soll der sein ? Bei uns in Berlin ? Das ist mir neu!“

In Nummer 51 vom 21. Dezember 1974 veröffentlicht der Rote Morgen einen Artikel zum 95. Geburtstag des Genossen J. W. Stalin: „Angriffe auf Stalin sind Angriffe auf den Marxismus-Leninismus“. Außerdem erscheint das auf Schallplatte aufgenommene Lied über Stalin, gesungen von Genossen der KPD/ML. Die Langspielplatte erschien zum 1. Mai 1976) (siehe YouTube-video- download).In dem Artikel heißt es weiter:

„Die aufrechten Marxisten-Leninisten feiern Stalins Geburtstag ! Denn die Geschichte hat gezeigt, dass diejenigen, die Stalins Namen mit Schmutz bewerfen, im tiefen Dreck sitzen. Die Haltung zu Stalin ist auch heute eine grundlegende Frage, wie man zur Sache der Arbeiterklasse, wie man zum Marxismus-Leninismus steht“. Der Artikel beschäftigt sich ausführlich mit dem so genannten „Personenkult“-Vorwurf der modernen Revisionisten, der darauf abzielte, die Diktatur des Proletariats zu zerschlagen. Zum Schluss heißt es in dem Artikel:

„Von Anfang an hat die KPD/ML den Namen Stalins auf ihr Banner geschrieben. So veröffentlichte der Rote Morgen in der Ausgabe zur Gründung der KPD/ML die Zwölf Thesen Stalins zur Bolschewisierung der KPD. Sie waren und sind die Richtschnur, um eine Partei aufzubauen, die konsequent den Weg Lenins und Stalins geht. Wer im Kampf gegen den modernen Revisionismus J. W. Stalin und sein Werk prinzipienfest und entschlossen verteidigt, der verteidigt den Marxismus-Leninismus, die internationale kommunistische Bewegung und die historischen Errungenschaften der Sowjetunion Lenins und Stalins, die proletarische Revolution und die Diktatur des Proletariats, die Sache des Sozialismus und Kommunismus. Das ist eine vorrangige Aufgabe aller Revolutionäre, aller wahrhaften Marxisten-Leninisten.“

Die Beilage zum Roten Morgen Nr. 18 / 1975 enthielt eine Erklärung des ZK der KPD/ML mit dem Titel: „30. Jahrestag des Sieges über den Hitlerfaschismus“. (Diese enthielt die maoistische Parole „Hauptfeind des deutschen Volkes ist der russische Sozialimperialismus!“ wie sie auch im gleichen Jahr vom Genossen Ernst Aust in seiner „Kieler Rede“ vertreten worden war, was er hinterher selbstkritisch korrigierte. Korrekt aber war seine Verteidigung Stalins:

„Die heutigen Machthaber im Kreml haben das Erbe Lenins und Stalins verraten. Nicht umsonst verfälschen sie die Geschichte und sie schweigen Stalins hervorragende Rolle im Großen Vaterländischen Krieg der Sowjetunion tot.“ Bestandteil dieser Roter Morgen-Beilage ist auch der Leitartikel von Zeri i Popullit : „Zum 30. Jahrestag des Sieges über den Hitlerfaschismus“:

„Die Welt würdigte und würdigt nach wie vor den titanischen Kampf der Völker der Sowjetunion und Stalins für die Zerschlagung des Faschismus sowie ihre Anstrengungen nach dem Krieg, einen gerechten Frieden herzustellen... Doch die revisionistischen Herren in Moskau haben diese glänzende Seite der Geschichte der Sowjetvölker zerrissen und zertreten. Die heutige Sowjetunion ist nicht mehr die der Jahre des vaterländischen Kriegs, der Zeit Stalins, sondern eine imperialistische Großmacht, die im Ringen und in Rivalität mit dem US-Imperialismus eine wütende, hegemonistische Politik betreibt und durch Intrigen, Komplotte und Gewalt ihre Herrschaft über die ganze Welt zu errichten sucht. . . es ist daher nicht nur unmöglich, sondern auch absurd, vom vaterländischen Krieg der Sowjetunion und überhaupt vom 2. Weltkrieg zu sprechen und dabei Stalins Rolle nicht zu erwähnen, wie es die Kreml-Führer heute tun. Wer sich bemüht, Stalin aus der Geschichte zu streichen, verstümmelt die Geschichte selbst. Stalin und die Oktoberrevolution, Stalin und der vaterländische Krieg, Stalin und der Marxismus-Leninismus sind voneinander untrennbar. Damit, dass sie Stalin verleugnen, verleugnen die Sowjetrevisionisten auch die Oktoberrevolution, den vaterländischen Krieg und den Marxismus-Leninismus, alle revolutionären und kommunistischen Traditionen der Vergangenheit. Diese Verleugnung zeigt, dass sie selbst zu Faschisten und Aggressoren geworden sind. Die Kreml-Führer wollen von Stalin nichts wissen, denn sein Name und sein Werk sind eine ständige Anklage für ihren revisionistischen Verrat, sind unvereinbar mit dem großrussischen Chauvinismus und der expansionistischen Politik, die die Führung der Sowjetunion heute betreibt, sind ein Kampfruf zur Zerschlagung der Konterrevolution und des Kapitalismus, die heute in der Sowjetunion herrschen.“

Nummer 51, vom 20. Dezember 1975, erinnert an den 96. Geburtstag des Genossen Stalin.

In der Nummer 6 vom 7. Februar 1976 gibt der Rote Morgen die Gründung der KPD/ML in der DDR bekannt, wodurch die Partei nun auch in der DDR den Genossen Stalin verteidigte gegen den Verrat der modernen Revisionisten. Allerdings muss im Nachhinein selbstkritisch festgestellt werden, dass der Genosse Stalin in der „Gründungserklärung der Sektion DDR der KPD/ML“ nicht ausdrücklich hervorgehoben worden war, was wir für eine Schwäche halten. Allerdings wird der Genosse Stalin in der gleichen Ausgabe des Roten Morgen in dem Artikel gewürdigt „SED- Verräter der Nation und Vasall Moskaus!“

In der Nummer 10, vom März 1976, erscheint zum 23. Todestag ein ausführlicher Artikel über „J. W. Stalin – Ein Feind der Imperialisten – ein Führer der Arbeiterklasse“. Darin heißt es: „Am 5. März dieses Jahres waren es bereits 23 Jahre, dass Josef W. Stalin, der große Führer der internationalen Arbeiterklasse starb. (. . . ) Auch in Deutschland bekundeten die Arbeiter in Trauerzügen ihre Erschütterung über den Tod Stalins. (. . .) Sollen die Imperialisten und ihre Kreaturen Stalin hassen – für die Arbeiterklasse und alle fortschrittlichen Menschen ist dies nur ein Beweis mehr, dass Stalin der Bourgeoisie schwere Schläge versetzt hat und ein unbestechlicher Soldat der Revolution war.“ Ferner geht der Artikel thematisch ein auf „Angriffe auf Stalin sind Angriffe auf einen Freund des deutschen Volkes“; „Die Lüge über den Hitler-Stalin-Pakt“; „Die Lüge über die Rote Armee Stalins“; Angriffe auf Stalin sind Angriffe auf die Revolution“; Die Lüge über die angeblichen „Verbrechen“ Stalins. Der Artikel endet:

„Der so genannte 'Stalinismus' ist nichts Anderes als der Marxismus-Leninismus, von Stalin angewandt, verteidigt und weiter entwickelt, zum Nutzen der Völker und zum Schaden der Imperialisten.“

„Zu wichtigen Fragen der Strategie und Taktik der sozialistischen Revolution in Deutschland“ - so lautete der Titel der Stellungnahme des Präsidiums der KPD/ML, die als Beilage in Nr. 18 /1976 erschien. Diese wichtigen Fragen basierten auf den Lehren Stalins über Strategie und Taktik und waren ein exzellente Beispiel dafür wie es die KPD/ML verstand, diese Lehren Stalins konkret auf die Situation in Deutschland anzuwenden.

Als heutige Sektion der Komintern ist es für die KPD/ML nicht unwesentlich auf einen besonderen Abschnitt dieser Stellungnahme hinzuweisen, nämlich auf: „Es lebe der proletarische Internationalismus und die sozialistische Weltrevolution !“ Darin wird die Weltrevolution unter den damaligen Bedingungen der Herrschaft der beiden Supermächte sowohl gegen die Opportunisten der GRF (KPD/AO) als auch gegen die opportunistischen Auffassungen des KBW und des KABD [heute MLPD] korrekt verteidigt - und zwar auf der Grundlage der Lehren von Marx, Engels, Lenin und Stalin.

Der 19. Band der Werke Enver Hoxhas wird im Roten Morgen Nr. 31 vom 31. Juli 1976 propagiert, in dem Enver Hoxha sagte: „Wir alle müssen das große, unsterbliche Werk Stalins verteidigen. Wer das nicht tut, ist ein Opportunist und Feigling.“

In Nummer 41, vom 9. Oktober 1976, erscheinen in erweiterter Neuauflage die gesammelten Werke J. W. Stalins in 16 Bänden für 170 ,- DM. Sie wurden auf Beschluss des ZK der KPD/ML herausgegeben. 1973 war Band 17 herausgegeben worden. Nunmehr umfasst die 16 bändige Gesamtausgabe die 13 Bände aus den Jahren 1901 – 1933, erstmals als deutsche Buchausgabe den Band 14, der die Werke der Jahre 1934 – 1945 beinhaltet – Dokumente des Kampfes für die Vollendung der Errichtung des Sozialismus in der UdSSR, der Schaffung der neuen Verfassung der Sowjetunion und Reden, Berichte und Befehle des Genossen Stalin aus den Jahren des Großen Vaterländischen Krieges. Der Band 15 enthält Reden, Interviews, Telegramme, Befehle, Briefe und Botschaften des Genossen Stalin vom Mai 1945 – Oktober 1952 und die beiden Schriften: „Der Marxismus und Fragen der Sprachwissenschaft“ und „Ökonomische Probleme des Sozialismus in der UdSSR“. Der Band 15 entspricht dem 1973 herausgegebenen Band 17. Der Band 16 – Ergänzungsband – beinhaltet die „Geschichte der KPdSU [B] – Kurzer Lehrgang“.

In der Beilage zum Roten Morgen Nr. 46, vom 18. November 1977 ist die Rede des Genossen Hysni Kapo abgedruckt, die er zum 60. Jahrestag der Sozialistischen Oktoberrevolution hielt. Darin verteidigte Genosse Hysni Kapo den Genossen Stalin:

„Alle Renegaten und Verräter des Marxismus-Leninismus verfolgten mit dem Angriff auf Stalin das Ziel, den Leninismus zu diskreditieren, die Ideen und großen Lehren der Oktoberrevolution zu vernichten.“

In der Ausgabe 51/52, vom 23. Dezember 1977, heißt es zum 98. Geburtstag J. W. Stalins:

„Dieser große unbeugsame Marxist-Leninist ist von den Feinden der Arbeiterklasse stets tief gehasst worden. Die Bourgeoisie und ihre Agenten, von den alten Sozialdemokraten bis zu den neuen Revisionisten vom Schlage der Anhänger der „Drei-Welten-Theorie“, sie alle haben gegen Stalin gegeifert und tun es noch heute. Die Marxisten-Leninisten aber, die wahrhaften Revolutionäre in der ganzen Welt werden sich stets der großen Verdienste J. W. Stalins erinnern. In ihren Herzen wird er weiter leben.“

Der Jahrgang 1978 des Rote Morgen erschien als DDR-Ausgabe illegal in immer höherer Auflage. Darin verteidigten die DDR-Genossen der KPD/ML die Oktoberrevolution und die hervorragende Rolle von Genossen Stalin gegenüber den neuen Kremlzaren.

Das Jahr 1978 war dem Kampf gegen den Maoismus gewidmet und damit die Bedeutung Stalins für die KPD/ML gestärkt, was in den verschiedenen Ausgaben des „Weg der Partei“, dem Theoretischen Organ der KPD/ML in diesem Jahr zum Ausdruck kommt:

„Auch mit ihrer Kritik an Stalin greifen die Mao Tsetung-Ideen den Marxismus-Leninismus in wesentlichen Fragen an.“ Die KPD/ML untersuchte unter anderem Maos Rede „Über die zehn großen Beziehungen“. „Diese Rede enthält schwere Angriffe gegen Stalin, nicht aber gegen den Chruschtschow-Revisionismus.“ Stalin wurde vor allem in dem Artikel:“ „Ist Mao Tsetung ein Klassiker des Marxismus-Leninismus ?“ verteidigt gegen Mao (Theoretisches Organ Nr. 4 / 1978). „Der Widerspruch zwischen Proletariat und Bourgeoisie ist antagonistisch, er kann auch nicht durch „eine richtige Behandlung“ in einen nicht-antagonistischen Widerspruch verwandelt werden. Diese Theorie des „Hineinwachsens der Bourgeoisie in den Sozialismus“, die zuvor von Bucharin aufgestellt worden war, hatte bereits Stalin gründlich entlarvt.“ In dem Abschnitt: „Zu den Kritiken Mao Tsetungs an Stalin“ hebt die KPD/ML hervor: „Wir sind der Auffassung, dass alle diese Kritiken falsch sind“. Die KPD/ML stellte die Auffassungen Stalins über „die ökonomischen Probleme des Sozialismus in der UdSSR“ den revisionistischen Lehren Mao Tsetungs über die ökonomischen Probleme gegenüber. „Der Kampf für die Vernichtung der Kulaken und für die Kollektivierung der Landwirtschaft war ein Kampf der Massen unter der Führung der Partei. Das Gleiche gilt für die Kämpfe gegen die Trotzkisten, Sinowjew-Leute, Bucharinisten und andere Feinde der Diktatur des Proletariats. Auch mit dieser Kritik an Stalin machte Mao Tsetung den modernen Revisionisten große Zugeständnisse.“ Die KPD/ML kommt zu dem Schluss, dass Mao Tsetung kein Klassiker des Marxismus-Leninismus war:

„Wollte man diesen Abweichungen Mao Tsetungs folgen, so würde dies auch für die sozialistische Revolution in Deutschland schwerwiegende, verhängnisvolle Folgen haben. Die Korrektur unserer früheren Einschätzung Mao Tsetungs ist daher eine unbedingte Notwendigkeit, um den Marxismus-Leninismus von jeglichen falschen, unmarxistischen Theorien und Auffassungen reinzuhalten und, von den wahren marxistisch-leninistischen Prinzipien geleitet, erfolgreich unser Kampfziel, das vereinte, unabhängige, sozialistische Deutschland zu erreichen.“

In der Partei fand eine kompromisslose Parteisäuberung gegen alle unverbesserlichen maoistischen Elemente innerhalb der Partei statt. Das Stalinjahr der KPD/ML, 1979, diente nicht nur dieser Parteisäuberung, sondern auch dem Kampf um die Einheit der marxistisch-leninistischen Bewegung Deutschlands auf festen stalinistischen, anti-maoistischen Grundlagen.

Ende 1978 erklärt die KPD/ML auf ihrem IV. Parteitag das Jahr 1979 zum „Stalinjahr“, als einen wichtigen Schritt der Bolschewisierung in der Parteigeschichte. Der IV. Parteitag verabschiedete die Resolution „1979 – das Jahr des Stalinaufgebots“, dessen Sinn es war, im Jahre 1979, dem Jahr des 100. Geburtstags Stalins, des großen Führers und Lehrers des Weltproletariats, die Reihen der Partei zur Aufnahme der besten, klassenbewusstesten Elemente des Proletariats, insbesondere des Industrieproletariats, weit zu öffnen. In der Resolution heißt es:

„Das Aufgebot dient der Stärkung des bolschewistischen Aufbaus unserer Partei und zur Festigung ihrer Fundamente in der Arbeiterklasse. Es wird dazu beitragen, den Kampf gegen die Überreste der ultralinken, sektiererischen Abweichungen von der korrekten Linie der Partei fort zu führen und zu vertiefen. Der IV. Parteitag ruft alle Zellen und Genossen der Partei auf: Unternehmt im Rahmen des Aufgebots alle Anstrengungen, um verstärkt neue Mitglieder aus der Arbeiterklasse für den Kommunismus zu gewinnen. Organisiert sie in der Partei. Beseitigt alle noch vorhandenen sektiererischen Hemmnisse, die fortgeschrittene, revolutionäre Arbeiter hindern können, mit uns gemeinsam zu kämpfen, und erleichtert ihnen den Weg in die Kommunistische Partei ! Ziel der Erfüllung des für das Jahr 1979 beschlossenen Aufgebots ist die Verstärkung der Grundeinheiten der Partei durch klassenbewusste, zielklare, aktive, kämpferische Arbeiter und Arbeiterinnen aus den Betrieben, der Gewerkschaftsarbeit, den proletarischen Massenorganisationen und der Jugend. Die Organisierung eines neuen Zustroms proletarischer Kräfte ist für die Entwicklung des bolschewistischen Charakters, der ideologischen und politischen Festigkeit und Schlagkraft der Partei in den kommenden Klassenauseinandersetzungen von grundlegender Bedeutung.

Der IV. Parteitag hat beschlossen, dass dieses Aufgebot den Namen des großen Führers und Lehrers des Weltproletariats, des Kampfgefährten Lenins bei der Schaffung der bolschewistischen Partei neuen Typs, des sicheren Leiters des ersten sozialistischen Staates der Erde, den Namen des Genossen J. W. Stalin tragen soll. Mit dem Namen Stalins, dessen Geburt sich 1979 zum 100. Mal jährt, ist der Kampf für die Reinhaltung und schöpferische Weiterentwicklung des Marxismus-Leninismus, der Kampf gegen alle bürgerlichen und kleinbürgerlichen Feinde und Verfälscher der Lehre Lenins, der Kampf für den Triumph der Diktatur des Proletariats und des Sozialismus über den Imperialismus und seine Ausgeburt, den Faschismus, für alle Zeiten untrennbar verbunden. Leben und Tätigkeit des Genossen Stalin sind und bleiben Richtschnur und Wegweiser für jede proletarische, revolutionäre Partei. Genossinnen und Genossen der Partei ! Macht das vor uns liegende Jahr zum Jahr des Stalin-Aufgebots der Partei, zum Jahr der weiteren Stärkung und Festigung der kommunistischen Partei des deutschen Proletariats. Vorwärts zur Erfüllung des Stalin-Aufgebots ! Es lebe die Partei !“

Unsere ehemalige Bruderpartei, die Kommunistische Partei Spaniens / Marxisten-Leninisten, ging in ihrer Grußadresse an unseren IV. Parteitag auch auf den Kampf gegen die so genannten Mao Tsetung-Ideen ein. In der Grußadresse hieß es:

„Wir denken, dass es in diesem Kampf eine große Rolle spielen kann, den hundertsten Geburtstag desjenigen zu feiern, der ein großer Führer des Weltproletariats und ein genialer Marxist-Leninist war: der Genosse Stalin ! (. . . ) Stalin und sein Werk zu verteidigen und zu nutzen, ist heute mehr denn je von entscheidender Bedeutung. Er ist das Symbol der stählernen Einheit der Kommunisten. Wie eure Partei und andere Bruderparteien wird auch unsere Partei das Stalin-Jahr begehen.“


Im Roten Morgen Nr. 15 vom 13. April 1979 wird aus Anlass des 100. Geburtstags Stalins der Beschluss des ZK der Partei der Arbeit Albaniens abgedruckt: „Stalins Name und seine Taten sind unsterblich!“ In dem Beschluss heißt es:

„Die Angriffe und Verleumdungen der bürgerlichen und revisionistischen Feinde können seine historischen Verdienste um die sowjetischen Völker, das internationale Proletariat und die Völker der Welt nicht verdunkeln. J. W. Stalin gehört zu den großen Klassikern Marx, Engels und Lenin.“

Des weiteren geht das ZK der PAA auf Stalins Verdienste um die Große Sozialistische Oktoberrevolution ein und würdigt die Rolle, die er 30 Jahre lang an der Spitze der bolschewistischen Partei und des sowjetischen Staates gespielt hat. Immer wieder wird Stalins konsequenter Kampf gegen die Opportunisten und Revisionisten aller Schattierungen hervor gehoben. J. W. Stalin war der „große Stratege des Großen Vaterländischen Krieges“ und „führte ihn zu einem Sieg von welthistorischer Bedeutung.“ Weiter heißt es: Ihm (Stalin) gebührt das historische Verdienst der Entlarvung und Bloßstellung des Verrats der revisionistischen jugoslawischen Führung, die die erste Variante des modernen Revisionismus darstellte. Im Gegensatz zu den Absichten der sowjetischen, chinesischen und anderen Revisionisten, den jugoslawischen Revisionismus zu rehabilitieren, hat das Leben Stalins Einschätzung vollständig bestätigt, dass der Titoismus eine Agentur des Imperialismus zur Spaltung der kommunistischen Bewegung ist und bleiben wird, um die Revolution zu verhindern und den Befreiungskampf der Völker zu untergraben.“

Nachdem das ZK der PAA auf die wahrhaft internationalistische Haltung Stalins während des albanischen Befreiungskampfes und der ersten Jahre des sozialistischen Aufbaus eingegangen ist, bezeichnet es Stalins Werk als „Banner des Kampfes und Sieges für das Weltproletariat und ein Banner des Schreckens für die Feinde der Revolution, des Sozialismus und der Diktatur des Proletariats.“

Abschließend heißt es: „Unsere Partei betrachtete und betrachtet die Verteidigung Stalins und seines Werkes als eine Angelegenheit von großer prinzipieller Bedeutung. Stalin zu verteidigen, heißt den Marxismus-Leninismus, die Revolution, den Sozialismus und die Diktatur des Proletariats zu verteidigen, heißt, die Sache der Freiheit und Unabhängigkeit der Völker zu verteidigen und das Banner des proletarischen Internationalismus hoch zu halten.“

Ferner beschloss das ZK der PAA, den hundertsten Geburtstag überall im Land zu prächtigen Feierlichkeiten zu machen. Das ZK beschloss eine umfassende Kampagne zu Stalins Leben und Aktivitäten zu entfalten, um die albanischen Kommunisten und das albanische Volk noch besser mit dem theoretischen und praktischen Erbe Stalins bekannt zu machen:

„Während dieses Jahres werden Vorlesungen, Diskussionen und andere Aktivitäten mit den werktätigen Massen in Stadt und Land organisiert, um Stalins Lehren, sein großes Vorbild im Kampf für die Sache der Revolution und des Sozialismus zu propagieren. Am Vorabend seines Geburtstags werden feierliche Konferenzen in Tirana und anderen Distrikten des Landes organisiert.


Um sich besser mit dem theoretischen Erbe Stalins vertraut machen zu können, werden einige seiner wichtigsten Werke neu aufgelegt werden. Alben, Fotoausstellungen und anderes anschauliche Material werden bereit gestellt werden.


Das Institut für marxistisch-leninistische Studien beim ZK der PAA und die Parteihochschule 'W. I. Lenin' werden eine Jubiläumssitzung veranstalten, die dem Leben und Werk Stalins gewidmet ist.

Die kulturellen und künstlerischen Aktivitäten sollen Stalins 100. Geburtstag widerspiegeln. Zu diesem Zweck sollten Filme und Fernsehspiele vorbereitet und gezeigt werden, sollten künstlerische Arbeiten geschaffen und ausgestellt werden etc.

Die Parteikomitees, Massenorganisationen, die Einrichtungen für Erziehung, Kultur und Wissenschaft sollen spezielle Programme ausarbeiten und müssen Sorge tragen, dass sämtliche Aktivitäten, die der einhundertsten Wiederkehr von Stalins Geburtstag gewidmet sind, immer besser organisiert werden.“


In der Ausgabe Nr. 31, vom 3. August 1979, veröffentlichte der Rote Morgen die „Gemeinsame Erklärung zum Stalin-Jahr“ die wir aus Anlass des 130. Geburtstags erneut veröffentlicht haben und die von folgenden (damaligen) Bruderparteien unterzeichnet wurde ( in alphabetischer Reihenfolge):

ZK der Organisation für den Aufbau der Kommunistischen Partei Afghanistans/ML

ZK (provisorisch) der Kommunistischen Partei Angolas (im Ausland)

ZK der Kommunistischen Partei Brasiliens

ZK der Kommunistischen Partei Dahomeys

ZK der Kommunistischen Partei Dänemarks/ML

ZK der Kommunistischen Partei Deutschlands/ML

ZK der Kommunistischen Arbeiterpartei Frankreichs

ZK der Kommunistischen Arbeiter - und Bauernpartei Irans

ZK der Kommunistischen Partei Italiens/ML

ZK der Kommunistischen Partei Japans (Linke)

ZK der Kommunistischen Partei Kanadas/ML

ZK der Kommunistischen Partei Kolumbiens/ML

ZK der Kommunistischen Partei Mexikos/ML

ZK der Marxistisch-Leninistischen Partei Österreichs

ZK der Peruanischen Kommunistischen Partei/ML

ZK der Kommunistischen Partei Portugals (Wiederaufgebaut)

ZK der Kommunistischen Partei Spaniens/ML

ZK der Revolutionären Kommunistischen Partei der Türkei - Aufbauorganisation


In der gleichen Nummer berichtete der Rote Morgen von der Abschlussveranstaltung des III.Parteitags der Kommunistischen Partei Portugals (Wiederaufgebaut): „Dutzende Portraits des Genossen Stalin wurden von den einmarschierenden Gruppen getragen, die immer wieder riefen: „Stalin lebt ewig im Herzen des Volkes“.

Im Stalin-Jahr 1979 befasste sich der Rote Morgen in einer Reihe von Artikeln ausführlich mit Stalin und seiner Politik. Dazu gehört auch der Artikel über den Deutsch-Sowjetischen Nichtangriffspakt vom 23. August 1939, der im Roter Morgen Nr. 34 vom 24. August 1979 erschien. Darin widerlegt der Rote Morgen die Hetzpropaganda der Bourgeoisie aus Anlass des 40. Jahrestages der Unterzeichnung dieses Vertrages.

Die Nummer 5 /1979, „Weg der Partei“ - Theoretisches Organ der KPD/ML, widmet sich dem 100. Geburtstag J. W. Stalins: „Stalins Kampf für die Verteidigung der Diktatur des Proletariats“; Stalin und die deutsche Arbeiterbewegung“; „Stalin – ein Feind des Personenkults“; „Stalin und die nationale Frage“ und „Stalin und die Partei“.

Das Buch „Betrachtungen über China“ und dessen Verbreitung in Deutschland durch die KPD/ML [im Roten Morgen erschien eine lose Folge von Auszügen] löste bei den maoistischen Strömungen Angriffe gegen Albanien und den Genossen Enver Hoxha aus. In der Nr. 40, vom 5. Oktober 1979, erschien ein Artikel, in dem wir die Angriffe auf Enver Hoxha und die Verteidigung Mao tsetungs durch den KABD ( heute MLPD) zurückwiesen. Darin richteten wir uns gegen die KP Chinas, „die sich grundsätzlich gegen die Partei vom Leninschen Typ richtete, gegen die geschlossene proletarische Kampfpartei, die sich stärkt, indem sie ihre Reihen von Opportunisten säubert, wie es Stalin gesagt hatte. Enver Hoxhas Verteidigung des Leninismus gegen Maos Parteitheorie wird von der „Roten Fahne“ (MLPD) mit keinem Wort erwähnt.“

Zum 30. Jahrestag der DDR erschien in Nummer 41, vom 11. Oktober 1979, ein Artikel, in dem u. an auch Stalins Telegramm vom 13. Oktober 1949 abgedruckt wurde. Der Roter Morgen-Artikel endete mit den Worten:

„Unter diesen Bedingungen steht heute vor der Arbeiterklasse in der DDR die Notwendigkeit des Kampfes für den revolutionären Sturz der neuen Bourgeoisie, die Vertreibung der sowjetischen Besatzer und die Wiedererrichtung der Diktatur des Proletariats. Und es gibt in der DDR die organisierte Kraft, die an der Spitze dieses Kampfes steht – die Sektion DDR der KPD/ML, die gemeinsam mit den Sektionen unserer Partei in Westdeutschland und Westberlin den Kampf für ein vereintes, unabhängiges, sozialistisches Deutschland führt.“

Mit den anti-stalinistischen Lügen über die Kollektivierung der Landwirtschaft räumt der Artikel des Roten Morgen Nr. 45, vom 26. Oktober 1979, auf:

„Der sowjetische Bauer hatte sich zum aufrechtern Gang erhoben. Das konnte er nur, indem er diejenigen abwarf, die auf seinem Nacken saßen. Dabei führte ihn die bolschewistische Partei, dabei führte ihn Stalin. Deshalb haben die russischen Bauern so viele Lieder über Stalin gesungen, deshalb nannten sie ihn ihren Vater.“

In seiner Grußansprache an die KP Spaniens / ML anlässlich ihres III. Parteitages sagte Genosse Ernst Aust auf der Großkundgebung am 10. 11. 1979 in Madrid ( Roter Morgen Nr. 46, vom 16 November 1979):

[ Die KP als entscheidende Kraft der Arbeiterklasse] „setzt voraus, dass in unseren eigenen Reihen die letzten Reste des Opportunismus, wie zum Beispiel der anti-marxistisch-leninistischen so geannten “Mao Tsetung-Ideen”, die in der Hauptseite eine rechte Abweichung sind, aber in der Praxis auch ultralinke Abweichungen zeitigten, mit Stumpf und Stil ausgerottet werden. Das setzt voraus, dass wir es immer besser verstehen lernen, die Lehren von Marx, Engels, Lenins und nicht zuletzt Stalins, dessen hundertsten Geburtstag wir in diesem Jahr feiern, auf die Bedingungen unseres Landes abzuwenden.“

Wie der Rote Morgen berichtete, beschäftigte sich eine Kommission der KP Spaniens M-L) auf ihrem III. Parteitag mit der Würdigung der Rolle Stalins für den Weltkommunismus.

Im Roten Morgen Nr. 47, vom 23. November 1979, wurde die Reihe von Artikeln über J. W. Stalin fortgesetzt:

„Über den Kampf gegen die rechten und 'ultralinken' Abweichungen“. Die abgedruckten beiden Reden hielt Stalin auf der Präsidiumssitzung des Exekutivkomitees der Komintern am 22. Januar 1926, in denen er auf die KPD eingegangen war. Er gab wichtige Ratschläge und Weisungen, die bis heute für die KPD/ML unbedingt Gültigkeit behalten. Stalin setzte sich dafür ein, dass die Komintern den bolschewistischen Kern des Thälmann-ZKs unterstützt gegen die rechten und 'ultralinken' Abeichungen in der KPD. Heute unterstützt die Komintern die bolschewistischen Kräfte auf der ganzen Welt gegen den Einfluss des Neo-Revisionismus in der Kommunistischen Weltbewegung, hilft sie den Weltkommunisten, sich auf die Lehren der 5 Klassiker des Marxismus-Leninismus zu stützen, um den Kampf gegen rechte und 'ultralinke' Abweichungen siegreich fortzusetzen - im Geiste des Genossen Stalin.


Zum 100. Geburtstag J. W. Stalins brachte die KPD/ML auf Beschluss des Zentralkomitees die Ausgewählten Werke Stalins in zwei Bänden heraus. Die Auswahl umfasst die wichtigsten Reden und Aufsätze Stalins, darunter „Marxismus und nationale Frage“; „Über die Grundlagen des Leninismus“; „Über die rechte Abweichung in der KPdSU [B]“; „Über dialektischen und historischen Materialismus“; „Der Marxismus und die Fragen der Sprachwissenschaft“ und „Ökonomische Probleme des Sozialismus in der UdSSR“ (Preis 25, - DM). Zum Stalinjahr wurde das Buch „Die Verschwörung des Blocks der Rechten und Trotzkisten gegen die Sowjetunion 1926 – 1936“, von Sayers/Kahn, zum Sonderpreis angeboten.

Der Verlag Roter Morgen gibt im Dezember 1979 das Buch „Die Wahrheit über Stalin“ heraus. Dieses herausragende Buch widerlegt die anti-stalinistische Hetzpropaganda der Bourgeoisie in folgenden zwei Kapiteln: (1) „Stalin, ein Diktator und Massenmörder? - Nein, ein Kämpfer für die Rechte der arbeitenden Menschen“ (Die Kollektivierung der Landwirtschaft, die Moskauer Prozesse) und (2) Stalin – ein Großmachtpolitiker und Imperialist ? - Nein ! Ein Internationalist der Tat, ein Vorkämpfer gegen Imperialismus und Faschismus (der „Hitler-Stalin-Pakt“; Die Massaker von „Katyn“, „Aufstand in Warschau“; die Rote Armee in Deutschland; Die Situation nach der Niederlage der faschistischen Staaten; die „Vertriebenen“ - ein Racheakt der Russen?; Die „Berliner Blockade“ und „Die UdSSR und die Gründung „Israels“).


Zu den Moskauer Prozessen 1936 – 1938 erscheint in Nummer 49, vom 7. Dezember 1979 ein weiterer Artikel zum Stalinjahr mit dem Titel: „Eine Verschwörung gegen die Sowjetmacht wird zerschlagen“. Darin heißt es:

„In den bürgerlichen Medien unseres Landes – einschließlich ihrer Anhängsel wie 'Rote Fahne' (MLDP) oder 'Arbeiterkampf' (KB) - hat die anti-stalinistische Hetze nach wie vor Hochkonjunktur. Je weiter sich die kapitalistische Krise verschärft und je deutlicher sich damit für die Arbeiterklasse die Frage nach einem grundsätzlichen Ausweg aus diesem System stellt, desto breiter wird die Welle einer angeblichen 'Enthüllungsliteratur' über den 'stalinistischen Terror', die auf nichts anderes zielt, als auf die Verleumdung des sozialistischen Systems.“

In der gleichen Nummer des Roten Morgen wird die Großveranstaltung der KPD/ML zum Stalin-Jahr angekündigt, auf der unser Genosse Ernst Aust seine berühmte Rede hielt: 'Von Stalin lernen, heißt siegen lernen!“ (Auszüge aus dieser Rede wurden in der Roter Morgen Nr. vom 4. Januar 1980 veröffentlicht.

Unter dieser Losung hat unsere Partei auch ihre Großveranstaltung gestellt, zu deren Besuch wir alle Genossen und Freunde der KPD/ML und der Roten Garde aufrufen nach Essen „Saalbau“, Huyssen-Allee (Nähe Hauptbahnhof); Zeit: Freitag, 21. 12. 1979, 20.00 Uhr.

Zu Stalins Deutschlandpolitik erscheint ein Artikel in der Nr. 50, vom 14. Dezember 1979, mit der Überschrift: „Die Hitler kommen und gehen, das deutsche Volk bleibt“ (Stalin):

„Stalins Haltung zum deutschen Volk war immer die eines echten proletarischen Internationalisten. Immer machte er einen Unterschied zwischen den werktätigen Massen Deutschlands und den militaristischen und den faschistischen Cliquen, die das Volk ausplünderten und betrogen. (. . . ) Wie Stalin in Teheran und Potsdam das Selbstbestimmungsrecht des deutschen Volkes verteidigt hatte, indem er gegen die Spaltungs- und Zerreißpläne der westlichen Imperialisten aufgetreten war, so verteidigte er dieses Selbstbestimmungsrecht auch nach 1947, als die Imperialisten die Spaltung Deutschlands immer mehr zu einer Tatsache werden ließen. Die Stalinsche Sowjetunion vertrat in der internationalen Arena stets die nationalen Grundinteressen des deutschen Volkes. Sie forderte, dass über die Zukunft Deutschlands nicht über die Köpfe des deutschen Volkes hinweg entschieden werden würde.“

In der letzten Ausgabe des Jahrgangs 1979, in der Nummer 51/52, die am 21. Dezember, also dem 100. Geburtstag des Genossen Stalin erschien, wird auf das Alltagsleben im Sozialismus eingegangen, insbesondere auf die Bedeutung der Stalinschen Verfassung von 1936. Unter der Überschrift : „Die Stalinsche Sowjetunion – Demokratie und Wohlstand für die werktätigen Massen“ heißt es zum Schluss:

„So sah das Leben der sowjetischen Werktätigen in der UdSSR zur Zeit Stalins aus. Das war der Grund dafür, dass sie die Politik der KPdSU [B] aus vollem Herzen und mit ganzer Überzeugung unterstützten. Diese großartigen Errungenschaften, diese gewaltige Verbesserung des Lebensstandards der Werktätigen, sie wurden von der Gruppe um Chruschtschow, die die Macht in Partei und Staat an sich riss, zunichte gemacht. Erneut müssen sich die Werktätigen abermals erheben, um ihren Sowjetstaat wieder zu errichten.“

Der Rote Morgen druckte in seiner in der DDR illegal erschienenen Ausgabe Dezember 1979 auf der Titelseite den Artikel „Josef Stalin – 100 Jahre alt“ ab.

Das Stalin-Extrablatt der Sektion DDR trägt den Titel: „Mit Stalin kontra Honecker“. Es wird in gekürzter Ausgabe abgedruckt in Nummer 9, Roter Morgen vom 20. Februar 1980:

„Wer als SED-Mitglied die Zeit des so genannten 'Kampfes gegen den Personenkult' miterlebt und noch eine Spur kommunistischen Gewissens bewahrt hat, wird zugeben, dass der XX. Parteitag, die Verleumdungen und Schmähungen Stalins eine große, tiefgehende Erschütterung in den Herzen und Köpfen der SED-Genossen auslösten. Was das kommunistische Rückgrat vieler SED-Genossen ausmachte, die Verehrung und oftmals einfach der ehrliche Glaube an Stalin, wurde von den Macht besessenen Renegaten zertrümmert. Eine niederträchtigere Intrige hatte es in der revolutionären Arbeiterbewegung noch niemals gegeben. (. . . ) Das gesamte Leben und Werk J. W. Stalins zeigt den unüberbrückbaren Abgrund, der die Diktatur des Proletariats von der heutigen Herrschaft volksfeindlicher Bürokraten trennt. Leben und Werk Stalins zeigen, dass allen bitteren Enttäuschungen zum Trotz der Sozialismus das Kampfziel auch der deutschen Arbeiterklasse bleibt. Unter Führung der KPD/ML – vorwärts im Kampf für die Wiedererrichtung der Arbeitermacht in der DDR, für ein einheitliches, unabhängiges, sozialistisches Deutschland ! Es lebe der große Marxist-Leninist J. W. Stalin !“

Das Stalinjahr 1979 war für die KPD/ML das erfolgreichste, das beste, das kämpferischste, das ideologisch gefestigste, das mit den Massen am tiefsten verbundene Jahr in der gesamten Geschichte der KPD/ML., ein Jahr, das uns stets als großes Vorbild dient, um die KPD/ML auf ihrem revolutionären Weg voran zu bringen. Es war aber auch für alle anderen Bruderparteien, einschließlich der PAA, das erfolgreichste Jahr. Mit Fug und Recht können wir sagen, dass das Stalin-Jahr 1979 den Höhepunkt der Marxistisch-Leninistischen Weltbewegung mit Genossen Enver Hoxha an der Spitze darstellte und Maßstäbe für die Zukunft der Kommunistischen Weltbewegung setzte. Das Jahr 1979 war das Jahr eines großen internationalen Sieges der Marxisten-Leninisten über den Revisionismus, insbesondere über den Maoismus. Es ist die Aufgabe aller wahrhaften Kommunisten, das große internationale Banner des Stalinjahrs von 1979 stets voran zu tragen ! Auch der gesamte Jahrgang 1979 wurde als gebundene Roter Morgen-Jahres-Ausgabe herausgegeben ( damals für 35,- DM). Und in dem kurze Zeit später erschienenen Bildband „10 Jahre KPD/ML“ ist auf der letzten Seite das Stalinjahr mit aufgenommen.

Auf Beschluss des Januar- Plenums des ZK wird das Stalin-Aufgebot bis zum 1. Mai 1981 verlängert. Darin heißt es:

„Das Zentralkomitee dankt allen Genossen für ihren Einsatz und ihre Anstrengungen, das für 1979 beschlossene Stalin-Aufgebot zu erfüllen (. . . ).

Durch das Stalin-Aufgebot haben wir erreicht, dass heute das Bewusstsein der Genossen darüber, dass die KPD/ML eine Arbeiterpartei ist und deshalb auch vor allem aus Arbeitern bestehen bzw. vor allem Arbeiter gewinnen muss, geschärft wurde. Auch ist es ein Ergebnis der Diskussionen um das Stalin-Aufgebot, dass heute überwiegend korrekte, proletarische Auffassungen über die Aufnahmepolitik einer kommunistischen Partei bestehen. Was die praktische Umsetzung, die Neuaufnahmen proletarischer Genossen, angeht, haben wir allerdings im Durchschnitt der Partei gesehen, noch keinen sehr großen Schritt nach vorn getan (Eine Ausnahme bilden einige Zellen bzw. Ortsgruppen, die sich zum Teil sehr erheblich – bis zu 180 % - vergrößert haben). Das hat verschiedene Gründe. Zum Einen hat die Diskussion um das Stalin-Aufgebot in einer Reihe von Zellen länger gedauert als erwartet, wurde deshalb auch erst relativ spät mit der praktischen Umsetzung begonnen. Wichtiger aber ist, dass die revolutionären Massenorganisationen, aus denen wir vor allem neue Mitglieder für unsere Partei gewinnen können, noch sehr jung sind und insbesondere die meisten Wohngebietszellen sich erst gegen Ende des Jahres einen organisierten Umkreis von fortschrittlichen Menschen schufen. Dazu kommt, dass uns die praktischen Erfahrungen aus den vergangenen Jahren gelehrt haben, dass die Menschen, an die wir uns heute mit unserer Arbeit wenden, eben doch längere Zeit, ein bis zwei Jahre, in einer Massenorganisation sein müssen, um die Bereitschaft zum Eintritt in die Kommunistische Partei zu entwickeln. Realistisch betrachtet ist also für viele Zellen ein erfolgreicher Abschluss des Stalin-Aufgebots im vergangenen Jahr noch nicht möglich gewesen. Deshalb hat das Zentralkomitee die Verlängerung des Stalin-Aufgebots bis zum 1. Mai 1981 beschlossen.

„Bei Stalin“ - Erinnerungen – Dieses berühmte Werk des Genossen Enver Hoxha erscheint noch vor seiner Herausgabe in Auszügen als Übersetzung aus der ATA, der albanischen Nachrichternagentur in der 2. Ausgabe des Roten Morgen von 1980 (11. Januar). Die KPD/ML hat die darin enthaltene Schrift zum 100. Geburtstag Stalins erneut zum 130. Geburtstag veröffentlicht. Dieses Buch und die darin enthaltenen Tatsachen und Dokumente über das persönliche Wirken J. W. Stalins sind für immer ein wertvoller Beitrag zur Verteidigung Stalins gegen die Hetzkampganen aller Feinde des Sozialismus. Es wird immer eine wichtige Aufgabe der Kommunisten bleiben, J. W. Stalin zu verteidigen und die Wahrheit über sein Leben und Werk zu verbreiten.

In der gleichen Ausgabe dokumentiert der Rote Morgen, wie das Sowjetvolk den Genossen Stalin an seinem 100. Geburtstag verehrt hat. Wenn wir uns heute, nach 30 Jahren, in der ehemaligen Sowjetunion umsehen, so stellen wir mit großer Freude und herzlicher Anteilnahme fest, dass sich die Liebe und Achtung zu Stalin dort enorm verbreitet hat, dass es große öffentliche Veranstaltungen, Demonstrationen und Kundgebungen gab, auf denen der 130. Geburtstag J. W. Stalins gebührend gefeiert wurde, wenn man auch einschränkend sagen muss, dass die sowjetischen Neo-Revisionisten den genossen Stalin zu ihrer Tarnung neu entdeckt haben. Das ändert nichts daran, dass es immer mehr ehrliche Sowjetbürger gibt, die Stalins Andenken ehren und verteidigen. Die Welt blickt auf die ehemaligen Sowjetvölker, die das Banner Stalins entrollt haben, um einer zweiten siegreichen Oktoberrevolution entgegenzugehen. Die Ereignisse am Tage des 130. Geburtstags steigern unsere Hoffnung und Überzeugung, dass Russland wieder zum Sozialismus Lenins und Stalins zurückkehrt. Diesmal rollen wir gemeinsam mit unseren russischen Genossen das große Stalinbanner zum Sieg der sozialistischen Weltrevolution aus !

In der 3. Ausgabe 1980, berichtet der Rote Morgen über den Zusammenbruch der Gruppe Rote Fahne (KPD/AO). Das war mit ein Grund, weswegen sich die KPD/ML in diesem Jahr 1980 in „KPD“ umbenannte. Hier findet sich auch etwas über Stalin:

„Kein denkender Mensch wird es etwa als einen Zufall betrachten, wenn der 'Spiegel' innerhalb weniger Monate gleich zwei Serien (!) gegen die Stalinsche Sowjetunion bringt. Auch da hat die GRF ihr Scherflein beigetragen und auf den Spalten des Parteiblatts auch noch jede bürgerliche Lüge über Stalin geduldig wiedergekäut.“

In Nummer 7, vom 15. Februar 1980, berichtet eine Parteizelle der Sektion DDR der KPD/ML aus ihrer Arbeit:

„Wissen allein um die Wahrheit bewahrt nicht vor politischen Fehlern. Das erfuhren wir am eigenen Leib. Während uns in den ersten Jahren unserer Mitgliedschaft das Bedürfnis, mit den Werken von Marx, Engels, Lenin und Stalin selbständig zu arbeiten, regelrecht anerzogen wurde, begann die Parteiführung eine gewisse Zeit nach dem Tod des Genossen Stalin, uns das Lernen zu 'erleichtern'. Mehr und mehr wurde es von oben gewollte Praxis, stattdessen die fix und fertige Meinung von Chruschtschow, Ulbricht, Honecker und anderen Leuten zu lesen. .. Dass es Bestandteil der Entartung war und zu ihrer Methodik gehörte, das erkannten wir erst nach und nach.“

Im Roten Morgen Nr. 8, vom 22. Februar 1980, kommt eine „Erklärung der Zentralen Parteikontrollkommission“ heraus mit dem Aufruf: „Schärft die Wachsamkeit, sichert die Einheit !“ Laut Statut der KPD/ML kämpft die ZPKK für die Erziehung der Partei zur revolutionären Wachsamleit gegen jede fraktionistische Tätigkeit und feindliche Einflüsse. Sie kontrolliert die Politik der Partei und schlägt den Leitungsorganen Maßnahmen vor gegen alle Abweichungen von den Prinzipien des Marxismus-Leninismus und der Linie der Partei sowie zur Behebung von Missständen im Parteiapparat und auf allen Ebenen der Partei. Sie nimmt die Aufgabe der zentralen Revision wahr und hat das Recht, die Geschäftsführung und das Finanzgebaren aller Parteileitungen und Parteieinrichtungen zu kontrollieren.

In der Erklärung der ZPKK wird nicht nur die Verlängerung des Stalin-Aufgebots angesprochen, sondern auch die von Stalin geforderte Erhöhung der Wachsamkeit gegenüber Fraktionsmacherei sowie die eiserne Disziplin bei der Einhaltung der von Lenin und Stalin geforderten bolschewistischen Parteinormen und – regeln. Die Erklärung der ZPKK richtete sich auch gegen die Verräter und Provokateure in der Partei, insbesondere gegen die Gruppe „Gegen die Strömung“ - einem Agentenorganisation, die ein Sammelsurium von Ausgeschlossenen und Ausgetretenen beherbergt, um die KPD/ML und die marxistisch-leninistische Bewegung zu unterhöhlen und zu verunglimpfen. Die ZPKK erklärt:

„Im Verlauf der Diskussionen, Überprüfungen und Untersuchungen hat sich ergeben, dass die Ausgeschlossenen und Ausgetretenen fast ausschließlich – bis auf ganz seltene Ausnahmen – in kleinbürgerlichen Verhältnissen aufgewachsen sind. Insofern erweisen sich die Worte des Genossen Stalin erneut als wahr: 'Die Quelle der Fraktionsmacherei in der Partei sind ihre opportunistischen Elemente. Das Proletariat ist keine nach außen abgeschlossene Klasse. Es erhält ständigen Zustrom durch Elemente aus dem Kleinbürgertum und der Intelligenz, die durch die Entwicklung des Kapitalismus proletarisiert wurde.'

So erfreulich es ist, dass offene und ehrliche Diskussionen unser ideologisches Leben kennzeichnen, so genau müssen wir darauf achten, dass wir in grundsätzlichen Fragen eine feste kommunistische Haltung einnehmen. Das sind in erster Linie die Verteidigung der inneren Struktur der Partei und der bolschewistischen Prinzipien, wie sie in unserem Statut nieder gelegt sind; und die Durchführung der Politik wie wir sie in unserem Parteiprogramm beschlossen haben. Die Arbeit auf diesen Grundlagen festigt auch die Einheit in unseren Reihen, sie entzieht den Feinden den Boden aller unwahren Behauptungen, aller Gerüchte, Verleumdungen und Intrigen, die diese gegen unsere Partei offen und geheim, direkt und indirekt spinnen. Wir haben bereits gesagt, dass die direkten Parteifeinde und auch aus der KPD/ML ausgeschlossene und ausgetretene schwankende Menschen ihnen persönlich bekannte Parteigenossen, Freunde der Partei oder sogar ihnen im Zusammenhang mit der Partei bekannt gewordene persönlich fremde Personen anschreiben, aufsuchen oder telefonisch ansprechen mit der Absicht, sie entweder zur fraktionellen Arbeit zu gewinnen, sie zu verunsichern oder um sich zu 'rechtfertigen', warum ihr Ausschluss zu unrecht erfolgt sei oder weshalb sie 'austreten mussten'. Es ist daher nur allzu richtig, wenn die Partei immer wieder auf die Gefahren der Querverbindungen, der Cliquenbildung und Vetternwirtschaft hinweist, und auf die Notwendigkeit, dass wir die Sache der Arbeiterklasse stets über Freundschaften und persönliche Beziehungen stellen müssen.“ Auch dies ist eine wichtige Lehre des Genossen Stalin.

Anfang des Jahres 1980 erscheint das Theoretische Organ: „Der Weg der Partei“ Nr. 6 / 1979 mit der vollständigen Rede des Genossen Ernst Aust: „Von Stalin lernen – heißt siegen lernen!“

In Nummer 20, der Roten Morgen Ausgabe vom 16. Mai 1980, berichtet die Betriebs-Parteizelle Bayer-Leverkusen über ihre Zellenschulung der „Geschichte der KPdSU [B] – Kurzer Lehrgang“. Die Genossen entfalteten für das Studium Kreativität. Sie setzten einmal im Monat die Schulung auf den Tagesordnungspunkt 1 der Zellensitzung, da die Erfahrung zeigte, dass die meisten Genossen zum Schluss nicht mehr die nötige Konzentration haben und wichtige Fragen in der Diskussion aus Zeitmangel unter den Tisch fallen. Auf diese Weise hatte die Betriebszelle alle zwölf Kapitel bewältigt.

Nummer 25 erscheint in der gebundenen Jahrgangsausnahme zuletzt als Zentralorgan der KPD/ML, danach als Zentralorgan der KPD (Umbenennung).


Der vom Genossen Ernst Aust verfasste „Friedensplan der KPD“- Darin wandte der Genosse Ernst Aust die deutsche Friedenspolitik des Genossen Stalin auf die sich historisch veränderte Situation korrekt an. Alle drei Sektionen der KPD/ML bildeten die einzige gesamtdeutsche Partei, die das deutsche Volk im Kampf für den Frieden vereinigte unter der Losung: „ Deutschland darf kein Schlachtfeld werden!“ Die KPD tut dies, um zu verhindern, dass morgen schon Deutsche auf Deutsche schießen. Nur eine breite Volksbewegung kann den notwendigen Druck erzeugen, wenigstens die Hauptpunkte des KPD-Friedensplanes zu erfüllen: den Austritt aus der NATO, die Neutralisierung der Bundesrepublik Deutschland. Dieser Friedensplan hat heute an Aktualität noch zugenommen. Die revolutionäre Zerschlagung der NATO ist eine Aufgabe des heutigen Weltproletariats, ist Bestandteil der sozialistischen Weltrevolution, um den Weltfrieden für immer garantieren zu können, ist eine Aufgabe, zu der auch unsere Partei ihren internationalistischen Beitrag leistet !

Unter dem Titel „Begegnungen mit Stalin“ erscheint im Roter Morgen Verlag der bisher unveröffentlichten Erinnerungen an Begegnungen und Gesprächen des Genossen Enver Hoxha mit dem Genossen Stalin (8, 80 DM).

In der Nummer 42 vom 17. Oktober 1980 wird das berühmte Buch von Enver Hoxha vorgestellt, das in deutscher Sprache erschien: „Die Chruschtschowianer“. Es beschreibt die Zeit zwischen 1953 – also nach dem Tof des Genossen Stalin - bis zum Jahre 1961: „Der Weg der Chruschtschowianer zur Machtergreifung war ein Weg der Intrigen, der Putsche, der Liquidierung ihrer Gegner, der mysteriösen Morde.“

Die Werke Enver Hoxhas, u.a. zum Thema Stalin, wurden auch auf der Frankfurter Buchmesse ausgestellt.

„Wie es wirklich war: Die Bfereiung Deutschlands durch die Rote Armee“ - unter diesem Titel zitierte Roter Morgen Nr. 6, vom 6. Februar 198,1 aus dem vom gleichnamigen Verlag herausgegeben Buch „Die Wahrheit über Stalin“:

„Am 3. Juli 1941, in seiner ersten Rudfunkansprache nach dem deutschen Überfall sagte J. W. Stalin: „Dieser Vaterländische Volkskrieg gegen die faschistischen Unterdrücker hat nicht nur das Ziel, die über unser Land herauf gezogene Gefahr zu beseitigen, sondern auch allen Völkern Europas zu helfen, die unter dem Joch des deutschen Faschismus stöhnen. In diesem Befreiungskrieg werden wir nicht allein da stehen. In diesem Krieg werden wir treue Verbündete an den Völkern Europas und Amerikas haben, darunter auch am deutschen Volk, das von den faschistischen Machthabern versklavt ist.“

In Nummer 7, vom 13. Februar 1981 setzt sich der Rote Morgen mit der „Kritik“ des KABD( heute MLPD) an unserem Friedensplan auseinander:

Das Zitat von Stalin ist bekannt, dass „der Frieden erhalten werden kann, wenn die Völker den Frieden inn ihre Hand nehmen“. „Nachdem der KABD schlichtweg geleugnet hatte, dass es überhaupt möglich sei, außer durch die sozialistische Revolution für die Erhaltung des Friedens zu kämpfen, sah er sich mit der Auffassung Stalins konfrontiert, schnell nach neuen Argumenten um, um seine These, warum dies heute nicht möglich und die KPD demzufolge 'kleinbürgerlich-pazifistisch' sei, aufrecht zu erhalten. Ja, argumentierte er, als Stalin dies sagte, habe es noch keinen westdeutschen Imperialismus gegeben, inzwischen aber 'hat sich in beiden Teilen Deutschlands die Macht der Bourgeoisie stabilisiert und gefestigt'. Das ist zweifellos richtig. Nur was dies mit der Aufforderung Stalins an die Völker, „die Erhaltung des Friedens in ihre Hände“ zu nehmen zu tun hat, bleibt der höheren Weisheit der Führer des KABD vorbehalten. Denn schließlich wandte sich Stalin damals in seinem Apell nicht etwa nur an das deutsche Volk, sondern an die Völker der Welt. Also auch an das französische, britische, amerikanische Volk. Und dass diese Völker in imperialistischen Staaten mit einer 'stabilen und gefestigten Bourgeoisie' lebten, daran zweifeln wohl nicht einmal die Führer des KABD.“

In der gleichen Ausgabe beantwortete Genosse Stalin die Frage: „Was ist Leninismus ?“ (Auszug aus „Grundlagen des Leninismus“). Zu Schulungszwecken wurden die unentbehrlichen 6 „Leninismus“-Hefte angeboten, die in Anschluss an Stalins Vorträgen an der Moskauer Swerdlow-Universität herausgegeben worden waren: Heft 1 „Was ist Leninismus?“; Heft 2 „Die Theorie der proletarischen Revolution“; Heft 3 „Die Diktatur des Proletariats“; Heft 4 „Der Kampf um den Sieg des sozialistischen Aufbaus“; Heft 5 „Die Bauernfrage“( vergriffen ); Heft 6 „Die nationale und koloniale Frage“ und Heft 7 „Die Strategie und Taktik der proletarischen Revolution“.

In Nummer 13, vom 27. März 1981 werden auf einer ganzen Zeitungsseite die beiden Bücher über Stalin vorgestellt: „Begegnungen mit Stalin“ von Enver Hoxha und das Buch der KPD/ML: „Die Wahrheit über Stalin“.

Im Herbst 1981 wurde im westdeutschen Fernsehen die Serie „Der unvergessene Krieg“ ausgestrahlt, der hohe Einschaltquoten hatte. Die reaktionärsten Kräfte machten gegen diese Serie Stimmung, weil darin sowjetisches Filmaterial zu sehen war. Der Rote Morgen leistete die nötige Aufklärungsarbeit insbesondere über die große Bedeutung des Genossen Stalin im Großen Vaterländischen Krieg und verbreitete hierzu das Buch: „Die Wahrheit über Stalin“.

In der Ausgabe Nr. 50, vom 11. Dezember 1981, widerlegt der Rote Morgen das Horror-Szenario über Albanien, das ein „Spiegel“-Redakteur nach einem Aufenthalt dort zu zeichnen versuchte unter der reißerischen Hetzüberschrift: „Musterstaat des Stalinismus“. Darin wird auch ein Stalin-Denkmal gezeigt mit der Bild“beschreibung“: „Im Garten Eden ein Götze aus Granit“. Der Rote Morgen räumt mit den „Schreckensbildern des Stalinismus“ gründlich auf !

In seiner Rede zur Solidarität mit den verhafteten Genossen in der DDR „Das wahre Gesicht des 'realen Sozialismus' geht der Genosse Ernst Aust unter anderem auch auf Stalin ein, der den Marxismus-Leninismus mit dem Kompass verglich, der die Arbeiterklasse sicher zum Sozialismus führt. Ernst spricht von dem vorherrschenden revisionistisch-bürgerlichen Bewusstsein in der Arbeiterklasse der DDR und der Notwendigkeit, die Arbeiterbewegung in der DDR mit dem wissenschaftlichen Sozialismus zu verbinden, um die Arbeiterklasse zur sozialistischen Revolution und zur Zerschlagung des bürgerlichen DDR-Regimes zu führen. Genosse Ernst Aust wandte die „Sozialfaschismusthese“ Stalins auf die DDR an, weswegen ihn die heutigen DDR-Nostalgier immer noch hassen.

Nun zum Wendepunkt, zu wachsenden anti-stalinistischen Haltung der an Einfluss gewinnenden rechtsopportunistischen Führer in unserer Partei. Der offene Kampf gegen den Stalinkurs der KPD/ML begann “unmerklich”, nicht mit dem offenen Leugnen, sondern mit der Methode des allmählichen Verschweigens. Weder zum 28. Todestag, noch zum 102. Geburtstag des Genossen Stalin ist im Jahrgang 1981 irgendetwas im Roten Morgen zu finden ( !!!). Dies ist keine KPD/ML-spezifische Erscheinung gewesen, sondern entspricht der allgemeinen Methode der Revisionisten. Dieser Methode, den Genossen Stalin immer mehr in den Hintergrund abzuschieben, wurde besonders nach dem Tod des Genossen Enver Hoxha im Jahre 1985 praktiziert von den revisionistischen Machthabern innerhalb der PAA mit Ramiz Alia an der Spitze. Wir erinnern, womit das 1991 endete – mit dem Sturz der Stalindenkmäler in Albanien. Diese Methode der Herabminderung der Rolle Stalins war also nicht beschränkt auf einzelne Parteien, sondern Tendenz innerhalb der gesamten marxistisch-leninistischen Weltbewegung (so wie die Tendenz, den Genossen Enver Hoxha in den Hintergrund zu schieben, sogar heute noch vorherrscht. Auch das ist ein Grund, warum die KPD/ML mit ihrer Umbenennung in KPD/SH in der marxistisch-leninistischen Weltbewegung ein wichtiges Zeichen setzt, um Stalin und Enver Hoxha wieder in den Vordergrund zu rücken, damit beide den Platz einnehmen, der ihnen gebührt !

Eine Artikelserie des Roten Morgen beschäftigte sich Ende 1981 / Anfang 1982 mit der Wirtschaftskrise in Osteuropa, dem der Sozialismus ohne Krisen gegenübergestellt wird. Der Artikel beschäftigt sich auch u.a. mit Stalins „Ökonomische Probleme des Sozialismus in der UdSSR“. Stalin beantwortete die Frage, auf welchem Grundgesetz die sozialistische Wirtschaft beruht:

„Sicherung der maximalen Befriedigung der ständig wachsenden Bedürfnisse der gesamten Gesellschaft durch das ununterbrochene Wachstum und die stetige Vervollkommnung der sozialistischen Produktion auf der Basis der höchst entwickelten Technik.“

In der Nummer 3 vom 22. Januar 1982 bediente sich der Trotzkist Horst Dieter Koch verschiedener Stalinzitate, um gegenüber dem korrekten Standpunkt der Spanischen Bruderpartei die Aktionseinheit mit den Revisionisten zu rechtfertigen und zu verteidigen. Mit Stalin gegen die Stalinisten argumentieren, das ist die Methode, mit der sich heute noch die Neo-Trotzkisten bedienen ( siehe “Berianertum”).

Auf dem Pressefest zum 15. Jahrestag des Roten Morgen hielt der Genosse Ernst Aust seine Rede „Sozialismus hat Zukunft“, die in Auszügen in der Nummer 40, vom 8. Oktober 1982 abgedruckt wurde. Darin sagte Ernst Aust:

„Vor 1933, während der großen Weltwirtschaftskrise, hatte die Arbeiterklasse in Deutschland und in den übrigen kapitalistischen Ländern noch ein Vorbild vor Augen. Das war die sozialistische Sowjetunion unter der Führung von Stalin. Die Tatsache, dass ein solcher wirklicher Arbeiterstaat existierte, hatte auch einen Einfluss auf die damaligen Wahlen. 1932 erhielt die KPD sechs Millionen Wählerstimmen.“

Im Jahrgang 1981 des Roten Morgen nichts zu Stalins Todestag noch zu seinem Geburtstag. Und wiederum auch nichts im Jahrgang 1982 ( !!! ). In der Dezemberausgabe Nr. 51/52 finden wir stattdessen (!) nur noch ein „Preisrätsel“:

„Sie sehen eigentlich nicht aus wie Revolutionäre, die drei Jünglinge, die wir hier abgebildet haben. Die Preisfrage: Wer sind sie?“ Abgebildet waren Jugendbilder von Stalin, Thälmann und Lenin. Ein Kommentar zu diesem “Koch-Stil” erübrigt sich wohl.

Wir sehen: Der zunehmende Einfluss des Trotzkisten Horst Dieter Koch macht sich auch im Roten Morgen zunehmend bemerkbar – 3 Jahre nach dem Stalin-Jahr der Partei ! Der Einfluss in der Bewegung wächst, aber der Charakter der Vorhutpartei des Proletariats tritt allmählich immer weiter in den Hintergrund – so auch Stalin.

Im März 1983 erscheint das Buch: „Für`s Vaterland?“ - geschrieben von Ernst Aust, in dem dieser die führende Rolle Stalins im Friedenskampf der Kommunisten gewürdigt hatte. Auszüge aus diesem Buch finden sich allerdings schon nicht mehr im Roten Morgen.

Weder in Nummer 9, vom 4. März 1983, noch in Nr. 10, vom 11. März 1983 erscheint ein Artikel zum 30. Todestag des Genossen Stalin. Erst in Nummer 18, vom 18. März (!!!) lesen wir eine schmale Spalte: „Stalins 30. Todestag“. Als Entschuldigung heißt es: „ Anfang März jährte sich der Todestag J. W. Stalins zum 30. Mal. Er war vergessen unter den ganzen Gedenkjahren, von Luther bis zu Karl Marx [1983 war das “Karl Marx-Jahr” der KPD/ML].“ Das ist an sich schon ein starkes Stück. Doch beim Weiterlesen „koch“t einem noch mehr Wut im Bauch:

„Die damalige Periode der Entwicklung der UdSSR wirft viele Fragen auf. Darunter auch solche, die man im Lichte der späteren Entwicklung hin zu den heutigen Zuständen in der UdSSR mit Sicherheit anders beantworten müsste, als es damals die Kommunisten taten.“

Damals, zum Zeitpunkt dieses Roter Morgen-Artikels, war der innerparteiliche Kampf gegen die trotzkistischen Koch-leute im ZK vom Genossen Wolfgang Eggers begonnen worden, insbesondere zur Verteidigung des Genossen Stalin und des Genossen Ernst Aust (siehe seine Stellungnahmen gegen die Siemens-Witten-Zelle (beziehungsweise der Verteidigung der Rede des Genossen Ernst Aust:In welche Richtung muss sich die Partei weiter entwickeln?)

Von nun an bedient sich die Kochfraktion auch der Roter Morgen - „Leserbriefe“, um die stalinistischen Positionen der KPD/ML halboffen anzugreifen.

„Wie steht ihr heute zu dem Theoretischen Organ Nr. 1 der KPD/ML: „Deutschland dem deutschen Volk“? Habt ihr daraus mal Konsequenzen gezogen?“ heißt es kackfrech in einem dieser Leserbriefe. Diese Angriffe gegen die Partei, gegen den Genossen Ernst Aust dem Verfasser, und gegen den Genossen Stalin, in dessem Geist „Deutschland dem deutschen Volk!“ geschrieben wurde, riefen den Protest und Widerstand der aufrechten Marxisten-Leninisten in der Partei hervor.

In Nummer 19 vom 13. Mai erscheint ein weiterer „Leserbrief“, der sich offen gegen den Friedensplan des Genossen Ernst Aust richtete und von der Redaktion unkommentiert (!) abgedruckt wurde:

„.. lehne ich alle Gewaltmethoden ab, selbst wenn sie der edelsten Sache dienen. Mit einem Zitat von Ghandi und dem Wunsch, dass wir Gottes Willen tun werden, verabschiede ich mich ...“

Zum Karl Marx-Jahr werden Bücher von Marx, Engels und Lenin angeboten, aber nichts von Stalin ( !!! ).

Zum 17. Juni 1953 – zum 30. Jahrestag – nichts über Stalin ( !!! ).

In Nummer 32/33, vom 19. August 1983 die Veröffentlichung der „Erklärung der Marxisten-Leninisten Westdeutschlands vom August 1968 zum Einmarsch in Prag“ (aus Anlass des 15. Jahrestages) – kein Wort über Stalin ( !! ) .

In Nummer 34 vom 26. August 1983 werden die Werke Enver Hoxhas zu Schleuderpreisen verramscht. Ein Jahr später nimmt die Partei die albanische Literatur ( unter anderem Enver Hoxha über Stalin) aus ihrem Programm ( !!! ) und verlagert sie in die DAFG [Deutsch-Albanische Freundschaftsgesellschaft] – 2 Jahre später landen sie im Müllkontainer der Koch-Trotzkisten, während die DAFG im anti-stalinistischen Lager Partei ergreift gegen den Kommunismus. Die DAFG ist heute eine anti-stalinistisch-hoxhaistische bürgerliche Organisation, die einst von der KPD/ML geschaffen worden war und ihr entrissen wurde.

In Nummer 49, vom 9. Dezember 1983 sind die Dokumente des V. Parteitags abgedruckt, aber nicht der Politische Bericht des Genossen Ernst Aust – das Einzige, was auf dem V. Parteitag noch marxistisch-leninistisch war. Der V. Parteitag war insbesondere eine Abkehr von den Lehren des Genossen Stalin, war anti-stalinistisch. Der 104. Geburtstag des Genossen Stalin verschwindet in der Versenkung ( !!! ).

Artikel von Ernst Aust im Roten Morgen sind nicht mehr mit seinem Namen gekennzeichnet, so zum Beispiel der Artikel in Nr. 11 vom 16. März 1984: „Arbeitslose, ein revolutionärer Faktor ?“

Im Roten Morgen Nr. 37 vom 14.September 1984 beginnen dann die offen gegen Stalin gerichteten „Leserbriefe“. „Der größte Teil des ZK wurde hingerichtet – durch die Fraktion Stalin in der Partei. Unsere Partei muss den Müll endlich auf den Schutt knallen und aufräumen“.(Kein Kommentar der RM-Redaktion !!!).

Die eigentliche Politik der Koch-Trotzkisten wird über die „Leserbriefe“ versteckt und lanciert, um die Widersprüche in der Partei zum „Koch“en zu bringen. Für die Parteigenossen waren inzwischen die Leserbriefe das Wichtigste Thema zur Kritik am Roten Morgen geworden.

Im Roten Morgen Nr. 40, vom 5. Oktober 1984, dann der „Leserbrief“ : „Wenn wir fortlaufend von 'klassischen Halbgöttern' träumen, werden wir nie dazu kommen, unsere Ziele hier und morgen zu verwirklichen. . Die andauernde Infragestellung der 'Großen' der Bewegung, ein gesundes Misstrauen der kleinen Leute ist nötiger denn je.“

In einem weiteren „Leserbrief“ heißt es: „Es geht um die Ablehnung einer halbreligiösen Einstellung zur Geschichte der kommunistischen Bewegung.“

In einem Leserbrief, abgedruckt in Nummer 47, vom 23. November 1984, wird an der Roter Morgen-Redaktion endlich Kritik geübt zu Stalin:

„Als regelmäßiger Leser des RM habe ich bemerkt, dass sich der Inhalt der Zeitung in der letzten Zeit, im Vergleich zu älteren Ausgaben, erheblich verändert hat. Wenn ich heute den RM lese, bemerke ich kaum einen Unterschied zu den Gewerkschaftszeitungen. Was mich aber ganz besonders bedenklich stimmt, ist, dass ihr den Genossen Stalin so gut wie nie mehr erwähnt. Das erinnert an die KPdSU, die SED und an die 'Nachkriegs-KPD'. Ein älterer Genosse, der vor 36 Jahren in die KPD eingetreten ist und über eine Kampferfahrung verfügt, die wohl kaum einer von euch vorweisen kann, hat mir vor einigen Jahren einmal gesagt: 'Wer Stalin verleugnet oder ihn beschimpft, hat selbst Dreck am Stecken'. Wenn ihr Stalin als kommunistische Zeitung nicht mehr erwähnt und seine Lehren nicht verbreitet, dann wollt ihr mit ihm nichts mehr zu tun haben, und das ist das Gleiche wie eine Verleugnung. Ein anderer Genosse hat mir einmal gesagt: 'Mit Stalin muss man vorsichtig sein. Den mag das Volk nicht'. Wenn das eure Gründe sind, den Genossen Stalin nicht mehr zu erwähnen, wenn ihr um euren Beliebtheitsgrad bangt oder Angst habt, dass euer ernsthaftes Bekenntnis zum Genossen Stalin den Mitgliederzuwachs der KPD bremsen würde, dann führt euch doch einmal vor Augen, dass man mit Lügen (verschweigen = lügen) keinen Kollegen gewinnen kann. Wer sich ehrlich und ernsthaft für die Politik der KPD interessiert, wird auch bereit sein, sich über kurz oder lang mit dem Werk Stalins auseinander zu setzen. Er wird sich dabei auch nicht von der Hetze aus Ost und West beeinflussen lassen.

Der Genosse Stalin hat sein ganzes Leben und seine ganze Kraft dem Kampf gegen den Klassenfeind, den Kapitalismus, den Imperialismus und die Reaktion und ihren Agenten gewidmet. Stalin ließ sich von den Lehren von Marx, Engels und Lenin leiten, wandte diese konsequent an und entwickelte sie weiter. Er hat eine Reihe von wichtigen Thesen über den Imperialismus sowie das Wesen, die Merkmale und den Ursprung der kapitalistischen Krise ausgearbeitet. Sein besonderes Augenmerk galt der Entlarvung von revisionistischen und opportunistischen Strömungen in der KPdSU [B]. Sein konsequenter Kampf gegen die Parteifeinde macht ihn auch heute noch zum gefürchteten Feind einiger Kreise in der ML-Bewegung.

Als Zentralorgan einer kommunistischen Partei könnt ihr den Genossen Stalin und seine Lehren nicht verschweigen, sonst werden diese selbst auf euch angewandt. Rot Front“ N.D. Aus Kiel. Die Koch'sche RM-Redaktion hüllt sich hierüber in Schweigen.

Im Roten Morgen erscheinen regelmäßig Beilagen von opportunistischen Organisationen aus der so genannten „ML-Bewegung“, in denen anti-stalinistische Hetzpropaganda von anderen Organisationen verbreitet wurden.

Nun folgen direkt offene anti-stalinistische Standpunkte zur Vorbereitung der Liquidierung des revolutionären Programms des Genossen Ernst Aust unter Federführung und zum ersten Mal ( !!) mit Namensnennung des Trotzkistenführers Koch, um für das „neue“ trotzkistische Programm zu werben.

„Leserbrief“ von Nummer 50 (14. Dezember 1984): ..“ich nicht damit übereinstimme, dass Stalin ein Klassiker des Marxismus-Leninismus ist, der auf die ersten Seite des Zentralorgans gehört“ Und auf der gleichen Seite werden dann zum ersten Mal in der Geschichte des Roten Morgen anti-stalinistische Zitate vom Trotzkisten Ernest Mandel ( !!! ) verbreitet, natürlich ohne Kommentar der Redaktion !!!

Im Roten Morgen Nr. 1 / 2, 1985 heißt es in einem Leserbrief: „Auf der Vorderseite des RM stehen ja die Köpfe von Marx, Engels, Lenin und Stalin Und gerade Lenin und Stalin haben sehr umfangreich über die Rolle der kommunistischen Partei geschrieben. Das scheint jetzt für die KPD nicht mehr zu gelten, denn diese Rolle muss ja 'überdacht' werden. Wenn es 'die Verengung des Dogmatismus aufzubrechen gilt', dann war wohl die KPD bisher ein dogmatischer Zirkel“.

Und was schrieb der Trotzkist Horst-Dieter Koch zur Diskussion um die Leserbriefe ? In der gleichen Nummer des Roten Morgen ?

„Es geht also gar nicht darum, dass reihenweise bürgerliche Ideologie im Roten Morgen zu Wort kommen [ !!!!!] , sondern darum, dass einige Genossinnen und Genossen die Auffassung vertreten, dass, wer Kritik an Stalin übt [ !!! ] oder wer eine von einem trotzkistischen Autor formulierte Kritik [ !!! ] an der sowjetischen Entwicklung interessant [ !!! ] findet, unmöglich Marxist sein kann, dass die Parteiführung darum unverzüglich den Bannstrahl gegen derartige Leserbriefe schleudern muss.“ Gibt es eine abscheulichere Selbstentlarvung, einen abscheulicheren Anti-Stalinismus, der uns zwingen wollte, so eine Zumutung zu verkraften, die Trotzkisten zu ermuntern, ihren Dreck in einer stalinistischen Zeitung zu verbreiten ? Dazu schreibt ein Genosse in der Ausgabe Nr. 8 vom 22. Februar 1985:

„Warum ist die Leserseite, die meistgelesene Seite ? Offensichtlich doch deshalb, weil es nahezu die einzige Seite dieser Zeitung ist, bei der man u.a. feststellen kann, dass es in der KPD noch wahrhafte Kommunisten, prinzipienfeste und verantwortungsvolle Marxisten-Leninisten gibt und diese sich verpflichtet sehen, ihre Stimme zu erheben.“ Der Leser spricht offen von der Etablierung einer trotzkistisch-titoistischen Clique, die sich nach dem V. Parteitag herausgebildet hat. Seine richtige Schlussfolgerung lautete: „Feuer auf den Opportunismus !“ Ein anderer Leser schreibt von der „bewussten Zerstörung einer ehemals bolschewistischen Partei durch eine kleine Gruppe von kleinbürgerlichen Intriganten!“

Der Anti-Stalinismus nimmt in den nächsten Roter Morgen-Ausgaben immer krassere Formen an, so zum Beispiel in Nr. 5 vom 1. Februar 1985:

„Da scheinen doch wirklich einige Genossen Angst zu haben, dass ihre heiligen Kühe angetastet werden .. . und wenn Stalin wirklich grobe Scheiße gebaut hat ( . . .), dann sollten wir auch den Mut haben, ihn abzusägen.“ “Stalin absägen” und keine Zurückweisung durch die Koch'sche RM-Redaktion !!!

In Nr. 7, vom 15. Februar 1985: „Man muss sich als Mitglied der Partei schämen, für so ein Zentralorgan einstehen zu müssen.“

Zum 40. Jahrestag des Sieges über den Hitlerfaschismus bringt es der Rote Morgen des trotzkistischen Koch-ZKs fertig, den Namen Stalin auszuradieren (Nr. 15 vom 12. 4. 1985).

Aus dem Jahrgang 1985 ist Albanien so gut wie verschwunden. Es findet sich lediglich eine heuchlerische Beileidsadresse des Horst Dieter Koch zum Tod des Genossen Enver Hoxha, den großen Kämpfer gegen den Titoismus. Gleichzeitig schreiben sie neo-titoistische Artikel, in denen sie sich in Worten vom Titoismus distanzieren, um ihn der Praxis zu verteidigen und gegen die KPD/ML anzuwenden. Das gehörte zum Neo-Revisionismus der Kochleute. In Nummer 42 vom 8. Oktober 1985 – noch nicht einmal 2 Monate nach dem Tod des Genossen Ernst Aust ( !! ) - revidiert der Opportunist und Renegat Koch seine eigene Position (!!) zum Trotzkismus aus dem Jahre 1975 (Roter Morgen vom 29. 11. 1975 – also genau nach 10 Jahren !) und preist stattdessen die Vereinigung mit der trotzkistischen GIM, Gruppe 4. Internationale. Die GIM-ler aber kritisieren ihn kackfrech in einem „Leserbrief“ - seine „Selbstkritik“ zum Anti-Trotzkismus sei noch nicht „weitgehend genug“ gewesen !! (RM. Nr. 48, vom 29. November 1985).

Die gleiche Heuchelei der Koch-Trotzkisten im Roten Morgen sowohl zum Tod des Genossen Enver Hoxha als auch zum Tod des Genossen Ernst Aust am 25. August 1985. Dabei waren die Trotzkisten in der Partei es, die den Tod des Genossen Ernst Aust genauso auf dem Gewissen hatten wie den Anti-Stalinismus in der Partei !

In Nummer 45 vom 8. November 1985 wird das revolutionäre Programm der KPD/ML Ernst Austs aus dem Jahre 1977 auf dem trotzkistischen Sonderparteitag beerdigt.

In Nummer 47 vom 22. November 1985 kommen zum ersten Mal die trotzkistischen GIM-Leute direkt in den Genuss, ihren offenen Anti-Stalinismus offiziell in der Leserbrief-Ruprik des Roten Morgen zu verbreiten.

Kurz vorm Stalingeburtstag ( !!! ) stimmt die trotzkistische GIM für die Vereinigung mit der Koch-KPD ! Ab Nummer 45, vom 8. November 1985 sind die 4 Klassiker des Marxismus-Leninismus, Marx, Engels, Lenin und Stalin für immer von der Titelseite des Roten Morgen verschwunden, nachdem ihre revolutionären Lehren lange vorher von den Koch-Trotzkisten mit Füßen getreten worden waren. Kurze Zeit später wurde der Name Roter Morgen von den Trotzkisten fallen gelassen, da sie hofften, ihre liquidatorischen Ziele verwirklicht und abgeschlossen zu haben. Doch sie machten die Rechnung ohne den Wirt !


Es wäre mit dem Roten Morgen und der bolschewistischen Partei des Genossen Ernst Aust vorbei gewesen, wenn es nicht die aufrechten Marxisten-Leninisten in der KPD/ML, den Genossen Wolfgang Eggers gegeben hätte, die das in den Schmutz getretene Banner des Genossen Stalin nach dem Tod des Genossen Ernst Aust erhoben und vorantrugen !

Der Genosse Ernst Aust führte die Marxisten-Leninisten in der Partei an, um sich gegen das anti-stalinistische Koch – ZK zusammen zu schließen, die Partei auf den alten bolschewistischen, stalinschen Grundlagen zu reorganisieren und die schwankenden Genossen zu überzeugen, mit uns den Kampf dafür aufzunehmen. An seiner Seite kämpfte der Genosse Wolfgang Eggers, der die Kieler Erklärung verfasste in der es unter anderem hieß:

„Genossinnen und Genossen !

Das jetzige ZK der KPD verfolgt eine revisionistisch-trotzkistische Politik, die das revolutionäre Programm und Statut unserer Partei verlassen haben. Für die derzeitige Zerfahrenheit, Zerrissenheit und Prinzipienlosigkeit tragen das ZK und das Politbüro die Verantwortung.

Wesentliche Bestandteile dieser Politik sind:

- Einstellung des Kampfes gegen Opportunismus und Agenturen der Bourgeoisie in der Arbeiterklasse (z.B. Aufruf zur Wahl der SPD, revisionistische Einschätzung des DGB-Apparates, Neuahlkampagne zum Flick-Skandal, Einheit der sogenannten revolutionären Sozialisten).

- Verrat an der führenden Rolle der Partei und Anbetung der Spontaneität der Massen.

- Bürgerliche Auffassungen über die Demokratie im sozialistischen Staat, Leugnung der Notwendigkeit der Diktatur des Proletariats.

- Leugnung und Verfälschung des Marxismus-Leninismus als Wissenschaft und ideologische Grundlage der Partei.

- Feindliche Haltung gegenüber der marxistisch-leninistischen Weltbewegung, vor allem gegenüber der Partei der Arbeit Albaniens.

- Abkehr von und Verhöhnung der Geschichte der Arbeiterbewegung, z.B. Weg der KPdSU [B] unter Lenin und Stalin, Politik der Komintern.

Mit dieser Politik wurde die Arbeit der Partei in weiten Bereichen liquidiert, der Demokratische Zentralismus mit Füßen getreten, die Partei herunter gewirtschaftet und Genossen in Resignation aus der Partei getrieben. Der ideologische Kampf und Kritik und Selbstkritik wurden unterdrückt.

Das ZK hat sich als selbständige revisionistisch-trotzkistische Fraktion organisiert und betreibt die Liquidierung der KPD.

In dieser ernsten Situation wenden sich die Marxisten-Leninisten in der KPD an alle Parteigenossen.

Wir rufen euch auf:

VERTEIDIGT DEN MARXISMUS-LENINISMUS UND DAS PROGRAMM UND STATUT DER PARTEI !

KÄMPFT FÜR DIE REORGANISATION DER PARTEI AUF DIESEN GRUNDLAGEN !

SCHLIESST EUCH UNSEREM KAMPF ZUR ZERSCHLAGUNG DES REVISIONISMUS UND TROTZKISMUS IN DER PARTEI AN UND VERTREIBT DIE VERTRETER DIESES KURSES !“


Der Genosse Ernst Aust hat es damals mit diesem Zitat von Stalin auf den Punkt gebracht:

„Manchmal lässt man im Kampf gegen die rechte Abweichung die `linke` Abweichung gewähren und schwächt den Kampf gegen sie ab, weil man glaubt, dass sie nicht gefährlich oder nur wenig gefährlich sei. Das ist ein ernster und gefährlicher Fehler. Das ist ein Zugeständnis an die `linke` Abweichung, das für Parteimitglieder unzulässig ist. Es ist um so unzulässiger, als in der letzten Zeit die „Linken“ endgültig zu den Positionen der Rechten hinabgeglitten sind und sich im Grunde genommen von ihnen durch nichts mehr unterscheiden. Wir haben stets erklärt, dass die `Linken` dasselbe sind wie die Rechten, nur dass sie ihre rechte Politik mit linken Phrasen maskieren.“

Die „linken“ Liquidatoren übten in Worten „ heftige Kritik“ an dem rechten Opportunismus, indem sie die Marxisten-Leninisten in der Partei – mit dem Genossen Ernst Aust an der Spitze – vorwarfen, „nicht konsequent genug“ gegen das ZK der rechten Koch-Liquidatoren vorgegangen zu sein, „ja eine „zentristisch-versöhnlerische“, „halbherzige“ Haltung eingenommen hätten, mit der sie ihre Absicht zu rechtfertigen versuchten, die bolschewistischen Grundlagen der Partei über Bord zu werfen und eine „neue bolschewistische“ aus dem Hut zu zaubern. In Taten waren sich die „linken“ und rechten Liquidatoren also einig – eben die KPD/ML des Genossen Ernst Aust zu liquidieren. Man kann schlecht den Kampf gegen das Koch-ZK erfolgreich führen, wenn man in seinen eigenen Reihen „linke“ Opportunisten beherbergt, die einem in den Rücken schießen. Das waren die Lehren Stalins, die die KPD/ML in dieser ernsten Situation beherzigte: die Partei hält sich ihren Rücken frei und stärkt sich im Kampf gegen das Koch-ZK, indem die Marxisten-Leninistenes sich von diesen Elementen reinigten.

Gemäß Weisungen des Genossen Ernst Aust, brachten die Marxisten-Leninisten im April 1985 ihre erste Nummer des „Weg der Partei“ heraus, in der die Angriffe der Koch-Trotzkisten zurückgeschlagen wurden in der Frage des proletarischen Staates. Dieser Artikel des Genossen Wolfgang Eggers verteidigte die Lehren der 5 Klassiker des Marxismus-Leninismus, insbesondere Stalins Lehren vom Staat, gegen den Neo-Titoismus und Neo-Trotzkismus der Koch-Leute. Diese erste marxistisch-leninistische Reorganisierungs-Nummer wurde in der Partei illegal verbreitet.

Es erscheinen dann öffentlich bis zur Spaltung der Möllerleute von unserer Partei noch 4 Ausgaben des „Weg der Partei“, der vom Koordinationskomitee herausgegeben wurden, das auf der 2. Nationalen Konferenz der Marxisten-Leninisten in der KPD gewählt wurde.

Der Rote Morgen erscheint zum ersten Mal nach der Zerschlagung der trotzkistischen Koch-Fraktionwieder zum 1. Mai 1986 ! Darin heißt es im Leitartikel des Genossen Wolfgang Eggers:

„Die trotzkistisch-revisionistische GIM/KPD schlug den Weg der Versöhnung mit dem Trotzkismus ein, indem sie die Auseinandersetzung zwischen dem Marxismus-Leninismus und dem Trotzkismus als alten 'persönlichen Machtstreit' zwischen Stalin und Trotzki herunter spielten. Die Zeiten hätten sich 'geändert' und man wolle doch im Grunde 'genau das Gleiche'. Sie trennten den alten vom neuen Trotzkismus, der sich angeblich dem Marxismus-Leninismus 'angenähert' haben solle. ( . . . ) genau vor 30 Jahren – als Chruschtschow seine wilde Kampagne gegen Stalin auf dem 20. und 22. Parteitag der KPdSU eröffnete, erhielten die Trotzkisten wieder Aufwind. Zu Stalins Zeiten hatten sie keinerlei Chance. Mit dem Machtantritt des Chruschtschow-Revisionismus spekulierten die Trotzkisten mit der Parole der 'revolutionären Alternative' gegenüber dem modernen Revisionismus, um Verwirrung in der revolutionären Bewegung zu schaffen.“

In der zweiten Ausgabe erscheint ein Artikel zu Gorkis 50. Todestag, in dem es heißt:„Gorki war ein Freund Stalins und Lenins.“

Gleich in der ersten Nummer 1 / 1986 des Theoretischen Organs der Partei wird auf Vorschlag des Genossen Wolfgang Eggers die Schrift des Genossen Stalin herausgegeben: „Trotzkismus oder Leninismus ?“ -( als ideologische Grundlage für den Kampf gegen den Koch-Trotzkismus).

In Nummer 3 / 1986 heißt es in dem Artikel: „50 Jahre Spanischer Bürgerkrieg“: „Stalin wies darauf hin, dass „die Befreiung Spaniens vom Joch der faschistischen Reaktionäre keine private Angelegenheit der Spanier, sondern die gemeinsame Sache der gesamten fortgeschrittenen und fortschrittlichen Menschheit ist“. Alle fortschrittlichen Menschen der Welt teilten Stalins Auffassung.“ Ebenfalls in Nummer drei wird die Partei-Schallplatte: „Lob des Kommunismus“ angeboten mit dem Stalinlied.

In der Nummer 4 /1986 schreibt der Rote Morgen zum 30. Todestag des großen russischen Gelehrten Pawlows: Stalin bezeichnete ihn „als einen hervorragenden Vertreter 'jener Wissenschaft, die sich nicht vom Volke isoliert, sondern dem Volk bereitwillig dient und ihm bereitwillig ihre gesamten wissenschaftlichen Kenntnisse zur Verfügung stellt, die dem Volk nicht gezwungen, sondern freiwillig und gern dient' (1938).“

Auf Seite 11 erstrahlt ein großes Stalin-Portrait mit der Bildunterschrift: „J. W. Stalin – Verteidiger des Marxismus-Leninismus, entschlossener Kämpfer gegen Opportunismus und Revisionismus“. In dem Stalin gewidmeten Artikel „Vor 25 Jahren – Zwei abschließende Höhepunkte im revisionistischen Verratsprozess“ heißt es zum Schluss:

„Der letzte Akt folgte: Die Überreste des Genossen Stalin wurden aus dem Mausoleum entfernt und die Beziehungen zu Albanien abgebrochen. Die Verräterclique konnte den Leichnam Stalins schänden, aber im Bewusstsein der Marxisten-Leninisten in aller Welt lebt Genosse Stalin als großer Kommunist fort, als Klassiker des Marxismus-Leninismus zusammen mit den Genossen Marx, Engels und Lenin. Die Partei der Arbeit Albaniens mit Genossen Enver Hoxha an der Spitze setzte ihren korrekten Weg konsequent fort und in den folgenden Jahren entstanden weltweit neue Kommunistische Parteien, die auf marxistisch-leninistischer Grundlage ihre Arbeit aufnahmen und die revisionistishe Entartung geißelten.“

Ferner wurde in diesem Roten Morgen zum Thema Kriegsgefahr ein Artikel Agim Popas wieder veröffentlicht, der erstmals in Nummer 3 / 1985 „Albanien heute“ erschienen war. In dem Artikel “Lehren, die man nicht vergessen darf“ heißt es: „Als die Revisionisten in der Sowjetunion nach Stalins Tod ans Ruder kamen, und die Sowjetunion aus einem großen Land des Sozialismus und dem treuen Verteidiger des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit in ein kapitalistisches Land entartete, trat neben den USA eine neue aggressive Supermacht auf – der sowjetische Sozialimperialismus.“

Im Jahr 1986 wird auf Beschluss des ZK das Partei-Programm des Genossen Ernst Aust wieder neu aufgelegt. Die spalterische Möllergruppe hatte unser Partei-Programm in den Mülleimer geworfen und es durch ein eigenes, revisionistisches ersetzt. Vor allem das von Ernst Aust im Geist des Genossen Stalin geschriebene Parteiprogramm bezüglich der revolutionären Lösung der nationalen Frage wurde von uns verteidigt, die die Möllerleute im Auftrag der sozialfaschistischen DDR über Bord geworfen hatte.

Im Theoretischen OrganNr. 1 / 1987 wird der albanische Artikel „Sozialismus oder Anti-Sozialismus” abgedruckt: „Die bürgerlichen reformistischen Ideologen, die 'Linksradikalen' und alle anderen Strömungen des modernen Revisionismus, alle Feinde des Sozialismus wollen die Theorie des wissenschaftlichen Sozialismus verunglimpfen. Der Sozialismus, der in der Sowjetunion Lenins und Stalins aufgebaut wurde, der Sozialismus, der in Albanien aufgebaut wird, das ist der wahre Sozialismus, der auf den Lehren der Klassiker des Marxismus-Leninismus basiert. Der so genannte „Sozialismus“ der bürgerlichen, rteformistischen und revisionistischen Strömungen widerspricht voll und ganz der marxistisch-leninistischen Theorie.“

Im Theoretischen Organ der Partei Nr. 3 / 1987 werden die Genossen Stalin und Ernst Aust verteidigt gegen „Diethard Möller und seiner Kritik am Genossen Ernst Aust in der Stalinfrage“.


In der Mai-Juni-Ausgabe 1987 des Roten Morgen erinnert die Partei an den 34. Todestag des Genossen Stalin am 5. März 1987 mit folgenden Worten: „Verteidigen wir Genossen Stalin vor der unablässigen Hetze der bürgerlichen Presse ! Aber nicht immer geht der Klassenfeind so dummdreist bei seiner Hetze gegen den Genossen Stalin vor. Oft bedient er sich diverser Renegaten der kommunistischen Weltbewegung, wie zum Beispiel heute in unserem Land der trotzkistischen Kochbande. Dieses Gesindel hat jahrelang Treue gegenüber dem Werk Stalins geheuchelt, wie das einst auch schon die Clique Chruschtschow-Mikojan getan hatte, um so besser ihre teuflischen Pläne tarnen zu können. Beide Banden sind nichts weiter als aktive Spionagezentren des Imperialismus im Lager der Arbeiterklasse, die von innen heraus versuchen, die Festung des Proletariats zu zerstören. ( . . . ) Heute in unserer Heimat zu Stalin zu stehen, sein Werk gegen alle Angriffe zu verteidigen, heißt zuallererst, die Partei der deutschen Arbeiterklasse, die KPD in jeder Beziehung zu stärken. Die trotzkistischen Verräter haben die Rechnung ohne den Wirt, die wirklichen Stalinschen Revolutionäre unseres Landes gemacht; gewiss aus vielen Wunden blutend, aber sie schreitet erhobenen Hauptes voran, das Banner der unsterblichen Ideen von Marx, Engels, Lenin und Stalin fest in ihren Händen haltend.“

Zum 8. Mai 1987, dem Tag der Befreiung des deutschen Volkes, bringt die Partei eine Stalin-Broschüre heraus, in der die herausragende Rolle Stalins gewürdigt wurde.

In der November-Dezember-Ausgabe 1987 / Nr. 6 ruft die Partei zur Festveranstaltung zum 70. Jahrestag der Oktoberrevolution auf, auf der das Banner von Lenin und Stalin entrollt wurde.

Roter Morgen Nr. 1, Januar-Februar 1988, druckt einen Auszug aus dem Politischen Rechenschaftbericht an den XVI. Parteitag, vom 27. Juni 1930 ab, in dem Stalin in einfachen Worten die Ursache der Krisen erklärt:

„Die Basis der ökonomischen Überproduktionskrisen, ihre Ursache liegt in dem Widerspruch zwischen dem gesellschaftlichen Charakter der Produktion und der kapitalistischen Form der Aneignung der Produktionsergebnisse. Ausdruck dieses Grundwiderspruchs des Kapitalismus ist der Widerspruch zwischen dem kolossalen ANWACHSEN der Produktionskapazitäten des Kapitalismus, die auf die Erzielung eines MAXIMUMS kapitalistischen Profits berechnet sind, und dem relativen RÜCKGANG der zahlungsfähigen Nachfrage seitens der Millionenmassen der Werktätigen, deren Lebenshaltung die Kapitalisten ständig in den Schranken des äußersten MINIMUMS zu halten suchen (. . . ) 'Könnte der Kapitalismus die Produktion nicht der Erzielung eines Maximums an Profit, sondern einer systematischen Verbesserung der materiellen Lage der Volksmassen anpassen, könnte er den Profit verwenden nicht zur Befriedigung der Launen parasitärer Klassen, nicht zur Vervollkommnung der Ausbeutermethoden, nicht zur Kapitalausfuhr, sondern zur systematischen Hebung der materiellen Lage der Arbeiter und Bauern, dann gäbe es keine Krise. Aber dann wäre auch der Kapitalismus kein Kapitalismus. Um die Krisen abzuschaffen, muss man den Kapitalismus abschaffen.“

In derselben Ausgabe enthüllt der Rote Morgen eine Buchbesprechung der „Welt“: „Pankraz, J. W. Stalin und die großen Lügen“. Darin wird die Dichtkunst von Brecht, Neruda, Gorki, Barbusse, Romain Rolland und anderen verteidigt, die sich dem Werk und der Person des Genossen Stalin gewidmet haben. Auf gleicher Seite wird das „Lied über Stalin“ abgedruckt.

Zum Gedenken an den 35. Todestag des Genossen J. W. Stalin gibt die Partei das Theoretisches Organ Nr. 1 / 1988 “Weg der Partei” mit zahlreichen, berühmten und häufig verwendeten Zitaten aus Stalins Werken heraus. Im Vorspann heißt es:

„Seine Lehren sind die Richtschnur unseres Handelns ! Wenn an diesem 5. März 1988 die Mitglieder und Freunde der Kommunistischen Partei Deutschlands und mit ihnen viele fortschrittliche Menschen in beiden deutschen Staaten des 35. Todestages unseres Genossen J. W. Stalin gedenken, so tun sie dies in voller Achtung vor einem Menschen, der völlig zu Recht immer den Ehrentitel „Bester Freund des deutschen Volkes“ tragen wird. Während Marx und Engels die Grundlagen unserer wissenschaftlichen Weltanschauung schufen, während Lenin den Marxismus in der Epoche des Imperialismus schöpferisch weiter entwickelte, war es Josef Stalin vorbehalten, durch seine Analysetätigkeit den Marxismus-Leninismus zu dem zu machen, was er heute ist, alle Probleme der Menschheit im Interesse ihrer Mehrheit zu lösen.“

Die Partei bietet aus Anlass des 35. Todestages des Genossen J. W. Stalin die 2 stündige Originalrede des Genossen Ernst Aust: „Von Stalin lernen – heißt siegen lernen!“ als Tonkassette mit Textheft an (18, - DM). Außerdem konnten im Zentralen Literaturvertrieb Schriften des Genossen Stalin bestellt werden (Ausgewählte Werke Band 1 und 2; „Geschichte der KPdSU [B] – Kurzer Lehrgang“; „Über Lenin“; „Über die Grundlagen des Leninismus“; „Ökonomische Probleme des Sozialismus in der UdSSR“ und „Der Marxismus und die Frage der Sprachwissenschaften.“

In Nummer 2 (März-April) 1988 schreibt der Rote Morgen: „Dass die DDR-Führung von allen Seiten den Stempel der 'kompromisslosen Stalinisten' aufgedrückt bekommt, ist nur ein allzu durchsichtiges Manöver.“

Kurz vor ihrem 7. Parteitag legte die Partei das Referats des Genossen Ernst Aust wieder auf, das er auf dem 5.Plenum des ZK der KPD/ML im Juli 1978 gehalten hatte: „'Propaganda' oder Kampfpartei ? - Kampf dem ultralinken Sektierertum!“ Auch dieses Referat stützt sich ganz wesentlich auf die Lehren Stalins in seinem Kampf gegen das Sektierertum und leistete uns große Dienste zur Beseitigung des maositischen Einflusses in der Partei. Dieses Referat wird übrigens gerne – auch heute noch - von Opportunisten benutzt gegen uns. Verteidigung des Genossen Ernst Aust in Worten, aber ihn in Taten bekämpfen – das ist das Brot der Bourgeoisie, das die verkappten Opportunisten untereinander teilen. Anti-sektiererischer Kurs des Genossen Ernst Aust JA -, aber nur mit dem Ziel, damit die marxistisch-leninistischen Grundlagen der Partei um so hinterhältiger als ultra“linkes“ Sektierertum über Bord zu werfen. Es gibt aber auch Opportunisten, die sich als “links” verkaufen und dem Genossen Ernst Aust “Paktierertum” mit der Sozialdemokratie vorwerfen und diese Lügen auch noch in aller Welt verbreiten !

Mit anderen Worten: der rechte Opportunismus HD-Kochs formierte sich unter dem Deckmantel des „Kampfes gegen das Linkssektierertum [ anklicken : „Nachträglicher selbstkritischer Kommentar zu unserem IV. Parteitag“ - von Wolfgang Eggers - Vorsitzender der KPD/ML“ ( 15. 3. 2007 ) ] . Auf diese Weise versuchte Koch den Genossen Errnst Aust zu benutzen, die Partei in angeblicher „Abgrenzung vom Linkssektierertum“ vom korrekten Programm des Genossen Ernst Aust und anderen marxistisch-leninistischen Grundpfeilern der Partei abzukoppeln und diese revisionistisch zu entarten, zu liquidieren, ihr den kommunistischen Geist zu rauben. Dass Koch daran gescheitert ist, haben wir nicht zuletzt den Lehren des Genossen Stalins zu verdanken. In Nummer 3, 1988 heißt es zum 65. Geburtstag des Genossen Ernst Aust;

„Mit dem Referat des Genossen Ernst Aust begann vor 10 Jahren gleichzeitig ein Kampf um seine richtige Anwendung. .. damals gab es leider Genossen, die aus dem Referat falsche Schlussfolgerungen zogen. Diese Genossen ließen sich von dem Irrglauben leiten, dass die Propaganda-Arbeit der Partei nun gänzlich an den Nagel gehängt werden müsse und huldigten der Nachtrabpolitik der spontanen Bewegung. Das Ergebnis haben wir 1985 gesehen, als die Liquidatoren die KPD Ernst Austs begraben wollten. Das war die Zeit, in der wir die Sektierertum-Vorwürfe gegen den Genossen Ernst Aust und gegen uns Marxisten-Leninisten nin der KPD überhaupt zurückwiesen und das Werk des Genossen Ernst Aust verteidigten !“ Dies schrieb damals der Genosse Wolfgang Eggers.

In Nummer 3, vom Mai 1988, heißt es im Roten Morgen: „Genosse Stalin meldet sich zu Wort (Stalin – ein Feind des Personenkults)“. Wir zitieren aus dem abgedruckten Stalinbrief, der in Nr. 11, 1953 „Fragen der Geschichte“ erschienen war):

„Die Theorie von den 'Helden' und der 'Masse' ist keine bolschewistische Theorie, sondern eine Theorie der Sozialrevolutionäre. Die Helden bringen das Volk hervor, verwandeln es aus einer Masse in ein Volk – sagen die Sozialrevolutionäre. Das Volk bringt die Helden hervor – antworten die Bolschewiki den Sozialrevolutionären.“

In der Nummer 4,1988 druckt der Rote Morgen zur Verteidigung des Genossen Stalin einen Leserbrief von N. Prichodko, 31, Region Krasnodar - aus „Sowjetunion heute“ ab. Darin heißt es:

„Für uns junge Menschen ist Stalin ein Beispiel für den vorbildlichen Dienst an der Heimat, am Volk und am Sozialismus. Tatsächlich fand Stalin harte Strafen für Schlamper, Schmarotzer, Schwätzer, Sowjetfeinde, kurzum für alle Parasiten der Gesellschaft. Er übte keine Nachsicht mit der Arbeit auch seiner nächsten Freunde und stellte hohe Ansprüche an sich selbst . . . Völlig unbegreiflich, mit welchem Recht der Schriftsteller Kondratjew die Leser warnt: 'Zählen Sie sich um Gottes Willen nicht zu den Erben Stalins, wenn Sie an seinen Verbrechen nicht beteiligt sind.' Ich habe nie ein Verbrechen begangen, zähle mich aber voll und ganz zu den 'Erben Stalins' und bin stolz darauf.“

In der gleichen Nummer des Roten Morgen erscheint der Artikel: „Nationale Unterdrückung in der Sowjetunion – Folge der Restauration des Kapitalismus“. Wir lesen darin: „Unter der Führung des Genossen J. W. Stalin wurde eine sozialistische Nationalitätenpolitik verfolgt, das heißt, die Stärkung der Nationen allseitig zu fördern, sei es ökonomisch, sozial, politisch, kulturell oder geistig, um in vereinter Kraft den Sozialismus aufzubauen.“ Ferner heißt es: „Die Sowjetunion betreibt heute immer offener einen Großmacht-Chauvinismus, der an die Russifizierung des alten Zarenreiches erinnert. Wie können wir die Völker solidarisch unterstützen ? Indem wir den Revisionismus angreifen, indem wir das revolutionäre Banner .. entrollen...“

In der September-Ausgabe des Roten Morgen 1988 wird die offizielle Rehabilitierung Bucharins verurteilt. Zum Schluss ruft die Partei auf: „Zerschlagt den Trotzkismus ! Es lebe Stalin!“

In der Oktober-Ausgabe des Roten Morgen liest man im Artikel mit der Überschrift „Die Zeitung „Moskau News“ - Revisionistisches gut verkauft!: „... dass auch für die Sowjetmenschen der Tag kommen wird, an dem Gorbatschow nebst seinen dekadenten Freunden auf dem berühmten Misthaufen der Geschichte' landen wird. Dann wird es wirklich wieder ein neues Moskau geben und dessen Neugkeit für das Weltproletariat werden lauten: Diktatur des Proletariats wieder hergestellt ! Genosse Stalin feierlich rehabilitiert ! Unendlicher Jubel im ganzen Land !“

In der gleichen Ausgabe ist der Artikel zu lesen „40 Jahre Berliner 'Selbstblockade': „Bereits auf der Konferenz von Jalta (Krim) im Februar 1945 lehnte die Sowjetunion unter Führung des besten Freundes des deutschen Volkes, Genosse J. W. Stalin, die Teilung unserer Heimat ab, die der verbrecherische Morgentau-Plan vorsah“.

Der Roter Morgen-Ausgabe ist eine Beilage des „Roten Rebell“ , dem Organ der Kommunistischen Jugend Deutaschlands (KJD) beigefügt, in der der Genosse Stalin abgebildet und verteidigt wurde.

In der gleichen Ausgabe wird an die Kominform-Resolution vor 40 Jahren erinnert „Stalin entlarvt die jugoslawischen Revisionisten“. Darin heißt es:

„So lange unser Genosse J. W. Stalin noch lebte, wurde ein prinzipienfester Kampf gegen die titoistische Agentur des Imperialismus geführt. In unserer Partei – der KPD - erhob diese Brut frech ihr Haupt. . . Die Schlüsse, die wir ziehen müssen, lauten klar und eindeutig: Stalin hatte voll und ganz Recht behalten.“

In dieser Ausgabe des Roten Morgen ehrt die Partei den Genossen Enver Hoxha als „würdiger Nachfolger von Marx, Engels, Lenin und Stalin!“

In der November Ausgabe 1988 wird das Andenken an Kaganowitsch, dem ehemaligen Kampfgefährten J. W. Stalins geehrt. In seinem Buch: „Über die Grundlagen und zu den Fragen des Stalinismus“ kommt der Genosse Wolfgang Eggers jedoch zu dem kritischen Schluss, dass der Genosse Stalin kurz vor seinem Tod zu Recht Kritik an Kaganowitsch übte und dass dieser den Genossen Stalin in Stich gelassen hatte im Kampf gegen diejenigen, die Stalin ermordeten und die Macht an sich rissen, um die Sowjetunion Lenins und Stalins in ein kapitalistisches Land zu verwandeln.

In der Januar-Nummer von 1989 veröffentlicht der Rote Morgen den „Aufruf des Zentralkomitees der KPD zum 110. Geburtstag von J. W. Stalin” am 21. 12. 1989:

Darin heißt es: „Kaum ein Mensch in der Geschichte ist von der Reaktion so verteufelt worden, wie der am 21. Dezember 1879 in der Stadt Gori (Georgien) geborene Josef Wissarionowitsch Stalin. Die Nazi-Hetzpresse Hitlers, Mussolinis Faschistische Propaganda-Küche, der alte Judas Trotzki in seinem mexikanischen Exil; die amerikanischen, westdeutschen und alle anderen Imperialisten und schließlich die revisionistischen Verräter von Chruschtschow bis heute zu Gorbatschow – sie alle überschlugen bzw. überschlagen sich in wilden Hasstiraden auf Stalin und sein monumentales Lebenswerk. (..) Als Chruschtschow und Konsorten 1956 in der Sowjetunion die Macht an sich rissen, versuchten sie, alle seine Denkmäler zu zerstören, raubten seinen Leichnam aus dem Mausoleum in Moskau und verbrannten diesen in der irrigen Hoffnung, dadurch auch das Andenken an seine Person in den Herzen und Hirnen der Völker ausradieren zu können. ( . . ) Sie alle hassen Stalin, weil er den Sozialismus, die Diktatur des Proletariats, den Kampf des Weltproletariats für den Kommunismus, die klassenlose Gesellschaft ohne Ausbeutung des Menschen durch den Menschen, den Kampf für Freiheit und Frieden verkörpert. ( . . ) Unsere Partei hat das Jahr 1989 zum 'Stalin-Jahr erklärt'“.

Aus Anlass des 70. Jahrestages der Ermordung Karl Liebknechts und Rosa Luxenburgs druckte der Rote Morgen eines Fernspruchs vom 23. Oktober 1918 an die Vetretung der RSFSR in Berlin ab, der von Lenin, Swerdlow und Stalin unterzeichnet war:

„Übermitteln Sie unverzüglich Karl Liebknecht unseren heißesten Gruß. Die Befreiung des Vertreters der revolutionären Arbeiter Deutschlands aus dem Gefängnis ist das Zeichen einer neuen Epoche des siegreichen Sozialismus, die sich jetzt auch Deutschland und der ganzen Welt eröffnet – im Namen des ZK der KPR [B].“

Die Märzausgabe von 1989 des Roten Morgen beschäftigte sich mit der Schulungsarbeit der Parteigenossen und hebt das Studium der Werke J. W. Stalins hervor aus Anlass des Stalin-Jahres 1989. Die KPD brachte Stalin-Plakate heraus, die zum Beispiel auf den 1. Mai Kundgebungen verbreitet wurden. Am 1. Mai hielt der Parteivorsitzende Wolfgang Eggers seine Mai-Rede in Berlin unter der Siegesfahne Stalins. Die Mai-Aktivitäten der Partei drehten sich vor allem um das Stalin-Jahr. Es wurden unter den breiten Massen wertvolle, zum Teil kontroverse Gespräche über Stalin geführt und Aufklärungsarbeit geleistet im Kampf gegen die Lügenmärchen über Genossen Stalin.

Die Partei ruft in ihrer Juni Ausgabe zur Protestdemonstration gegen den Besuch Gorbatschows in Deutschland auf unter der Losung:

„Unter dem Banner Lenins und Stalins, für wahre deutsch-sowjetische Freundschaft – Antikommunist Gorbatschow raus aus der BRD!“ Durch die Initiative unserer Partei gelang es, ein erfolgreiches Bündnis verschiedenster fortschrittlicher Organisationen zu schmieden.

In der September-Ausgabe 1989 erscheint ein Artikel über die albanische wissenschaftliche Tagung zum Thema „Perestroika“. Darin wird der Genosse Stalin verteidigt gegenüber der „Theorie“ vom bürgerlichen Pluralismus in der heutigen Sowjetgesellschaft.

In der gleichen Nummer erscheint aus Anlass des Stalinjahrs 1989 der Artikel: „50 Jahre Nichtangriffsvertrag zwischen der Sowjetunion und Deutschland“. Der Artikel weist die Hetze der bürgerlichen Medien zurück wie die Gleicsetzung: „Stalin=Hitler“.

In einem weiteren Artikel dieser Ausgabe wird die Sowjetunion Stalins verteidigt gegen den blinden Hass der britischen und französischen Regierung, der sie dazu trieb, die faschistischen Aggressoren gegen die Sowjetunion zu lenken („Vor 50 Jahren: Faschistischer Überfall löst den 2. Weltkrieg aus“).

Original-Dokumente des ZK der Thälmann-KPD (Sektion der Kommunistischen Internationale) werden in Nummer Juli/August 1989 gegen die Geschichtslügen des Klassenfeindes veröffentlicht: u.a.: „Erklärung zum Nichtangriffsvertrag zwischen Sowjetunion und Deutschland“ (25. August 1939) ; „Resolution zu den konterrevolutionären trotzkistisch- sinowjewistischen Verbrechen gegen die Arbeiterklasse“ (1936).

In gleicher Ausgabe erscheint eine Glosse „Chruschtschow 'entlarvt' Stalin!“ („Chruschtschow erinnert sich“ - Rowohlt-Verlag 1971).

Zum Tag des 7. Oktober 1949 erscheint der Artikel: „'Die Gründung der DDR war ein Wendepunkt in der Geschichte Europas'“ (Stalin).

Ein weitere Artikel beschäftigt sich mit dem Litauen Stalins, der in der nächsten Ausgabe fortgesetzt wurde.

Wieder ein anderer mit der Verteidigung Stalins gegenüber Moskauer „Historiker“.

Es erscheint auch der Artikel: „Die Kommunisten und die nationale Frage“. Darin erläutert die KPD das Parteiprogramm, das vom Genossen Ernst Aust im Geiste Stalins geschrieben worden war.

Zum Gedenken an den 5. Todestag des Genossen Ernst Aust veröffentlichte die KPD erneut ( im TO Nr. 2 / 1990) seine 1981 gehaltene Rede: „Das wahre Gesicht des 'realen Sozialismus' – Solidarität mit den verhafteten Kommunisten in der DDR“. Darin ging er auch auf den Genossen Stalin ein, der zusammen mit Lenin lehrte, dass es marxistisch-leninistischer Parteien bedarf, um „die spontane Bewegung der Arbeiter Richtung Sozialismus zu lenken“. Genosse Ernst Aust wies ausdrücklich darauf hin, dass dies auch auf die spontane Arbeiterbewegung in den revisionistischen Ländern zutrifft, insbesondere in der DDR. Genosse Ernst Aust führte Stalins berühmtes Beispiel mit dem Kompass an, den die Sektion DDR der KPD/ML auch in der sozialfaschistischen DDR benutzt, um die Diktatur des Proletariats zur Zeit Stalins zurück zu erobern. Er stellt in seiner Rede die Frage: „Die Hände in den Schoß legen ? Oder sollen wir, wie es unsere Aufgabe, unsere Pflicht als Kommunisten gegenüber unserer Klasse ist, diesen Prozess beschleunigen, indem wir die kommunistische Ideologie, das sozialistische Bewusstsein in die spontane Arbeiterbewegung hinein tragen, um auf diese Weise dem Kampf des Proletariats kommunistischen, marxistisch-leninistischen Charakter zu verleihen?“

Zu den historischen Ereignissen in der DDR Ende des Jahres 1989 veröffentlichte der Rote Morgen in seiner Dezember Ausgabe 1989 eine „Erklärung des Zentralkomitees der KPD“. 1989 – das bisher größte Erfolgsjahr der Kommunisten seit Stalins Tod.

Die Januar-Ausgabe 1990 berichtet über die gelungene Veranstaltung zum 110. Geburtstag von J. W. Stalin in Berlin.

Es finden sich in dieser Ausgabe auch die wichtigsten Auszüge aus Stalins Friedensplan für Deutschland vom 10. März 1952.

In der Nummer 7 /8 / 1990 heißt es in dem Artikel: „Warum Stalin verstecken?“: „Jüngst versuchte Daschitschew, Spezialist für Außenpolitik unter Gorbatschow, der Weltöffentlichkeit vorzumachen, dass die Politik Stalins angeblich die Ursache für die Konfrontation zwischen Ost und West sei, insbesondere für die deutsch-deutsche Teilung.“ Der Artikel räumt mit diesem Ammenmärchen auf.

In Nummer 9 / 1990 heißt ein Artikel „Trotz des Zusammenbruchs des modernen Revisionismus – der Revisionismus ist die Hauptgefahr in der Arbeiterbewegung!“

Darin wird die PDS kritisiert. Sie ist weder links noch alternativ ! Entlarvt wird ihr Unvereinbarkeitsbeschluss gegen „Stalinisten“, „wobei Gysi selber nach eigenen Worten nicht in der Lage ist zu definieren, was er unter „Stalinismus“ versteht, und diese Ausgrenzung nur macht, weil es opportun ist.“

In gleicher Ausgabe greift unsere Partei den Anti-Stalinismus der DKP an (Artikel „Spurlos verschwunden“).

Im Roten Morgen Nr. 10 / 1990 erscheint der Schulungstext: „Revolutionäre und reformistische Strategie und Taktik“. „Der Revisionismus ist nicht mit dem Honecker-Regime gestorben. Das wäre eine tödliche Illusion. ( . . . ) Unter dem Druck von Rechts darf man sich nicht verleiten lassen, alles zu umarmen, was sich „sozialistisch“ nennt. Aus diesem Grund wollen wir Mitglieder und Sympathisanten den Text Stalins über die „Grundlagen des Leninismus“ studieren.“

In der Januar-Ausgabe von 1991 ist zum 112. Geburtstag J. W. Stalins der Artikel „Mit Stalin contra Honecker“ zu lesen, der 1979 von den illegalen Genossen der Sektion DDR der KPD/ML aus Anlass des 100. Geburtstag des Genossen Stalin geschrieben wurde.

In der März-Ausgabe 1991 erscheint „zum 38. Todestag des Genossen Stalin“ ein 6-seitiger Artikel:

„Die Bedeutung und die Verdienste des Genossen Stalin sind auch heute, 38 Jahre nach seinem Tod, nicht vergessen. Stalin ist ein Klassiker des Marxismus-Leninismus. An seiner Person scheiden sich die Geister zwischen Revolution und Revisionismus. Mit Stalin ziehen wir Marxisten-Leninisten heute eine Trennungslinie zwischen diesseits und jenseits der Barrikaden des revolutionären Klassenkampfes und des Sozialismus. Die Angriffe auf Stalin sind Angriffe auf die Revolution. Wir verteidigen Stalin heute, indem wir seine Lehren in die Tat umsetzen. Zu den wichtigsten Lehren zählt seine Schrift: „Über die Grundlagen des Leninismus“. Da wir heute dringend eine starke einheitliche, bolschewistische Partei in ganz Deutschland aufbauen wollen, haben wir das Kapitel VIII 'Die Partei' zum Studium ausgewählt“. Dieses Kapitel wurde in diesem Roten Morgen abgedruckt und in der Partei geschult.

Die März-Ausgabe 1991 war die letzte Ausgabe des Zentralorgans der KPD, die noch den ehrenvollen Namen „Roter Morgen“ trug. Ab Nummer 4, vom April 1991 hieß der Rote Morgen „Roter Blitz“. Die Namens-Änderung wird in selbiger Ausgabe begründet in der „Vereinigungserklärung der KPD Sektion DDR und der KPD Sektion BRD“. Roter Blitz war eine illegale Zeitung der Sektion DDR der KPD/ML. Zu Ehren der Vereinigung der Sektionen der Partei wurde der “Rote Blitz” Symbol des gemeinsamen Kampfes der KPD/ML in Ost und West für ein vereintes, unabhängiges, sozialistisches Deutschland.

In dieser Ausgabe werden die Soldaten der abrückenden sowjetischen Besatzungsmacht zur Solidarität aufgerufen:

„Und wenn ihr zurück nach Hause kommt, dann stellt euch an die Seite der Arbeiter und Werktätigen ! Lasst euch nicht missbrauchen für die Großmachtträume der Kreml-Zaren – lasst euch nicht missbrauchen zur Niedermetzelung der Freiheitsbestrebungen der Völker, auch nicht der Völker in der Sowjetunion. Dreht die Gewehre um, macht Revolution ! Verjagt die Gorbatschow-Clique ! Erweist euch als die würdigen Erben Lenins und Stalins und nicht als Handlanger der Sozialimperialisten ! Setzt die ruhmreiche Tradition der Roten-Armee des 2. Weltkriegs fort !“

In weiter fortlaufender Nummer 5 /1991 des ehemaligen Roten Morgen, also jetzt im Roten Blitz, wird der Artikel abgedruckt: „Vor 35 Jahren: Die neuen Kapitalisten ergreifen die Macht in der Sowjetunion“:

„Mit der Kritik an Stalin stiegen die Ratten aus ihren Löchern (. . . ) Gern wird die Revolution gegen den Sozialfaschismus von seinen Anhängern als „Konterrevolution“ bei jeder passender Gelegenheit verleumdet. Und dort, wo das nicht so offen geht, wird auch der Sozialfaschismus als „Stalinismus“ bezeichnet.

In dieser Ausgabe erscheinen die „Thesen zum Aufbau der KPD in ganz Deutschland“. Diese Thesen wurden vom Parteivorsitzenden Wolfgang Eggers entwickelt und bedeuten die Anwendung der 12 Thesen des Genossen Stalin zur Bolschewisierung der KPD unter neuen Bedingungen des wieder vereinigten Deutschlands. In Nummer 7-8 / 1991 folgt der Abdruck unseres Parteistatuts nicht nur in der korrigierten Fassung vom 7. Parteitag (Dezember 1988), sondern auch in der korrigierten Fassung laut Beschluss des ZK der KPD vom 16. Juni 1991, in der die Auflösung der ehmaligen Sektionen, also ihre Verschmelzung zu einer gesamtdeutschen Kommunistischen Partei ( mit einheitlichem demokratischen Zentralismus) vom 1. Mai 1991 im Statut verankert wurde. Diese Fassung ist die bis heute unveränderte und damit in vollem Umfang gültige Fassung des Statuts unserer Partei, die sich ab Herbst 1996 wieder als KPD/ML umbenannt hatte und ab 31. Dezember 2009 den Namen KPD/SH führen wird.

In der Nr. 6 des “Roten Blitzes” aus dem Jahre 1991 erinnert die Partei an „Vor 50 Jahren – Hitlerdeutschland überfällt wortbrüchig und hinterhältig die Sowjetunion“:

„Heute ist der Drang des deutschen Imperialismus nach Osten wieder zur konkreten Gefahr eines erneuten Raubkriegs geworden, nachdem das revisionistische Regime des ehemaligen Ostblocks unter dem Druck des westlichen Imperialismus zusammengebrochen ist. Daher halten wir es für notwendig, uns an Stalin zu erinnern, der das Sowjetvolk in die Lage versetzte, den Vormarsch des deutschen Faschismus zu stoppen und Hitlerdeutschland zu besiegen. In den Medien werden der Völkermörder Hitler und der Befreier der Völker, Genosse Stalin, in einen Topf geworfen. Für uns Kommunisten ist es daher Pflicht, die Verdienste des Genossen Stalin zu verteidigen und die Angriffe gegen ihn zurückzuschlagen. Solange in Deutschland der Imperialismus herrscht, solange geht von Deutschland die Gefahr eines erneuten Raubkrieges aus. Wir Kommunisten antworten: Imperialismus bedeutet Krieg. Und Krieg lässt sich nur beseitigen, wenn der Imperialismus zerschlagen wird. Genau das hat Stalin erkannt und danach gehandelt. Das Sowjetvolk feierte seinen Sieg. Alle Gedanken, alle Gefühle der Sowjetmenschen waren dem großen Stalin zugewandt, ihm, der das Land durch die Schwierigkeiten und Prüfungen des Krieges hindurch geführt, der das Land vor dem Untergang gerettet, dessen Genie den Weg zum Siege gewiesen, dessen Willen das Land zum Sieg geführt hatte.“ Die KPD veröffentlicht hierzu J. W. Stalin 'Über den Großen Vaterländischen Krieg' (Das Scheitern des 'Blitzkriegs'; 'Die Ursachen für die zeitweiligen Misserfolge unserer Armee').“

Von großer Bedeutung für die Weiterentwicklung der marxistisch-leninistischen Weltbewegung war der Aufruf an alle wahren Kommunisten: „Es lebe der Kommunismus“ (nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion Lenins und Stalins und des Albaniens Enver Hoxha).

Darin wird begrüßt, dass die unsterbliche Liebe und Achtung der Person J. W. Stalins von den Sowjetmenschen auf den Straßen von Jahr zu Jahr immer offener und zahlreicher ausgedrückt wird. Darin wird ferner das Stalin-treue Albanien verteidigt: „Es hat sich heldenhaft fast 30 Jahre nach Stalins Tod und dem Beginn des Verrats des sowjetischen Revisionismus gehalten und uns allen die rote Fahne der Revolution voran getragen. Die PAA hat Stalin hoch gehalten als alle anderen Länder des sozialistischen Lagers ihn im Dienste der Chruschtschow-Revisionisten verraten hatten. Wir werden das niemals vergessen.“

Die KPD rief zur weltproletarischen Solidarität für die Wiedererrichtung der Diktatur des Proletariats Lenins und Stalins und der Wiedererrichtung der Diktatur des Proletariats im Albanien Enver Hoxhas auf.: Im Aufruf wird die Perspektive der zukünftigen kommunistischen Weltbewegung aufgezeigt: „Die revolutionäre Bewegung muss in der Welt angeführt werden von den wahrhaft marxistisch-leninistisch gebliebenen Parteien, Organisationen und Gruppierungen, die sich zu einer neuen Kommunistischen Internationale zusammen schließen müssen, die sich jetzt weltweit zu erkennen geben müssen, aufeinander zu gehen müssen, eine gemeinsame Front bilden müssen (.. .) Jetzt muss wieder eine neue, bolschewistische, revolutionäre, kommunistische Partei aufgebaut werden, die im Geiste Lenins und Stalins kämpft! ( . . . ) Das ist jetzt die internationale Aufgabe des heutigen Kommunismus, durch die die geschwächte kommunistische Bewegung vor Ort Nahrung erhalten und wieder besser gedeihen kann (..) Die Perspektiven der Revolution auf internationaler Weltbühne waren noch nie so groß wie heute.“ Der Aufruf endete mit: „Es lebe die sozialistische Weltrevolution!“ und mit den wegweisenden Worten Enver Hoxhas:

„Der Marxismus-Leninismus ist die siegreiche Ideologie. Wer ihn sich zu eigen macht, ihn verteidigt und entwickelt, der gehört der ruhmreichen Streitmacht der Revolution an, jener großen und unbesiegbaren Armee der wahren Kommunisten, die das Proletariat und alle Unterdrückten führt, um die Welt umzugestalten, um den Kapitalismus zu zerstören und die neue Welt, die sozialistische Welt, aufzubauen.“

Genosse Enver Hoxha wies hier klar den Weg des Weltsozialismus, der u.a. durch die Weiterentwicklung des Marxismus-Leninismus zum Sieg führt. Diesen Kampf zur Weiterentwicklung des Marxismus-Leninismus, dieses Ziel des Weltsozialismus führte zum Jahreswechsel 2000/2001 zur Gründung der Komintern / ML. Nunmehr ist es genau 9 Jahre her, seit dem die Komintern / ML auf diesem von Enver Hoxha gewiesenen Weg voran marschiert.

Die Parteizelle „Roter Blitz“ ( die sich als Parteizelle der Sektion DDR der KPD/ML schon unter den illegalen Bedingungen der sozialfaschistischen DDR so nannte und gleichnamige illegale Zeitung herausgab) ergriff in gleicher Ausgabe Nr. 9 / 1991 das Wort zur Verteidigung des Genossen Stalin:

 

„Jetzt, wo hirnrissige Faschisten die Denkmäler der Begründer des Sozialismus-Kommunismus schänden, fallen einem die prophetisch anmutenden Prognosen unserer Klassiker ein ! So stellte 1922 Wlademir Iljitsch Lenin fest:

„Die Dialektik der Geschichte ist derart, dass der theoretische Sieg des Kommunismus seine Gegner zwingt, sich als Marxisten zu verkleiden !“

Und kurz vor seinem Tod im Dezember 1923 schrieb W. I. Lenin: „Als die Interventen vor Moskau standen, haben wir die Tore der Partei weit aufgemacht, aber es kamen nur wenige; jetzt, da wir Regierungspartei geworden sind, schleichen sich Gauner und Karrieristen in unsere Partei, und die sind nicht mehr wert, als dass sie erschossen werden.“

Dass J. W. Stalin diese Weisung Lenin so ernst nahm, brachte ihm den Hass der Gauner und Karrieristen ein. Er, der Genosse Stalin, war überhaupt der einzige sowjetische Staatslenker, der sich streng an die Prinzipien des Marxismus-Leninismus hielt und sie zum Nutzen des Weltproletariats fort entwickelte. Die 'Reformen' der revisionistischen Renegaten von Trotzki über Bucharin, Kamenew usw. bis hin zu Chruschtschow, Breschnew und Gorbatschow haben zum Zusammenbruch jeglicher alternativer Macht – nicht nur in der Sowjetunion geführt.“

Zum 35. Jahrestag des KPD-Verbots des Jahres 1956 wurde in der Nr. 10 des Roten Blitzes, 1991 die Rede veröffentlicht, die der Parteivorsitzende Wolfgang Eggers auf der Hamburger Parteiveranstaltung am 17. August 1986 zum 30. Jahrestag des KPD-Verbots hielt. Darin heißt es in Bezug auf Stalin:

 

„Kurz vor dem KPD-Verbot gab Max Reimann einen Bericht an den Parteivorstand, in dem er überhaupt nicht von der Notwendigkeit des revolutionären Kampfes gegen das KPD-Verbot sprach, sondern sich ellenlang über den 'Personenkult' Stalins ausließ, so wie es ihm die Chruschtschowianer und ihre Nachbeter von der SED vorgekaut hatten. (. . . ) Max Reimann tat so als hätte es Stalin noch nie gegeben. (. . . ) So wurde den KPD-Mitgliedern von oben verordnet, Stalin zu verurteilen und sich im gleichen Atemzug vom Marxismus-Leninismus zu trennen. (. . . ) Kurz vor Prozessende wollten sich die Revisionisten unbedingt gegenüber der Bourgeoisie offen als ihre Helfershelfer anbiedern: 'Lasst uns doch wieder laufen, wir verraten dafür auch die Revolution' ! Als „Beweismaterial“ wollten sie die Dokumente des XX. Parteitags der KPdSU im Gerichtssaal verlesen. Chruschtschow wurde als Kronzeuge heran gezogen, um die Abkehr von Stalin, vom Marxismus-Leninismus, vom Sozialismus, zu beweisen. Falls das noch nicht ausreichen sollte, wollte man auch noch druckfrische Verratsartikel von Ulbricht und Togliatti zitieren. Während die Genossen in Karlsruhe vor Gericht gezerrt wurden, ließ Ulbricht rund 20 000 Gefangene auf freien Fuß, die zum Teil wegen konterrevolutionärer Tätigkeiten verurteilt worden waren.“

In der Nummer 11, November 1991, heißt es im Artikel zum 74. Jahrestag der Oktoberrevolution:

„Die Geschichte des Klassenkampfes geht weiter bis zur klassenlosen Gesellschaft. Ein Meilenstein dorthin war die Oktoberrevolution und sie wird es immer bleiben. Auch wenn die Feierlichkeiten das erste Mal verboten sind, so trafen sich auf dem Roten Platz in Moskau Menschen, die nicht Bilder Chruschtschows , Breschnews, Gorbatschows oder Bilder Jelzins hoch hielten, sondern (. . . . ) Lenin- und Stalinbilder. Damit ist bewiesen, dass die Oktoberrevolution in den Herzen der Menschen nicht so einfach ausgelöscht werden kann.( . . . ) Die Oktoberrevolution lebt – nicht nur auf dem Roten Platz in Moskau. Sie lebt auf der ganzen Welt weiter, denn heute besteht die Hauptsorge des Weltproletariats in der Organisierung sämtlicher Kampfeskräfte zum Sturz der Weltbourgeoisie.“

Die Dezember-Ausgabe Nr. 12 / 1991 enthält zwei Artikel zum 112. Geburtstag von J. W. Stalin. „Der Weg Stalins – unverzichtbare Grundlage des revolutionären Denkens und Handelns der KPD“. Dieser Artikel wurde vom Parteivorsitzenden, Genossen Wolfgang Eggers, geschrieben und hier im vollen Wortlaut wiedergegeben:

„Wir aufrechten Marxisten-Leninisten feiern am 21. Dezember den Geburtstag Stalins. Von Anfang an hat unserer Partei den Namen Stalins auf ihr Banner geschrieben, ist er ein Klassiker des Marxismus-Leninismus. So veröffentlichte der „Rote Morgen“ in der Ausgabe zur Gründung der KPD/ML die Zwölf Thesen Stalins zur Bolschewisierung der KPD. Sie waren - und sind heute aktuell – die Richtschnur, um eine Partei aufzubauen, die konsequent den Weg Lenins und Stalins geht.

Wer im Kampf gegen den Revisionismus J. W. Stalin verteidigt, verteidigt den Marxismus-Leninismus, die internationale kommunistische Weltbewegung, die historischen Errungenschaften und dessen Erbe, das uns hinterlassen wurde.

Die Haltung zu Stalin lässt sich nicht auf seine hervorragende historische Persönlichkeit als revolutionärer Kämpfer des Weltproletariats reduzieren, sondern markiert für immer den prinzipiellen Trennungsstrich zwischen Marxismus-Leninismus und Anti-Marxismus und Anti-Leninismus.

Die Haltung zu Stalin ist eine zutiefst prinzipielle Sache. Auf Stalins Linie standen wir, stehen wir und werden wir immer stehen. An der Haltung zu Stalin müssen wir alle Marxisten-Leninisten messen. Es handelt sich dabei um eine unüberbrückbare Demarkationslinie, die uns Marxisten-Leninisten und Revolutionäre von den Revisionisten jeglicher Schattierung, die die fortschrittlichen von den reaktionären Kräften trennt, und sie wird es auch morgen sein.

Wozu dienten und dienen die Angriffe auf Stalin ?

Die Ablehnung Stalins und die Angriffe auf ihn, seine Herabminderung auf eine der Vergangenheit angehörende, historische Person, wird heute gegen die Marxisten-Leninisten als Waffe benutzt, um den Boden für die Ersetzung des Marxismus-Leninismus durch den Revisionismus vorzubereiten, um die reaktionären und opportunistischen Ansichten über alle aktuellen und grundsätzlichen Fragen der kommunistischen Weltbewegung zu verbreiten.

Wer Stalin über Bord wirft, wirft den Marxismus über Bord, wirft das gesamte revolutionäre Erbe des Weltproletariats über Bord. Stalin ist für unsere Klassengegner immer noch das Haupthindernis, um uns von der revolutionären Sache des Proletariats abzuhalten. Die jüngste Geschichte des Zerfalls des revisionistischen Herrschaftssystems beweist, dass diejenigen, die seit 1956 den Namen Stalin mit Schmutz beworfen haben, im tiefen Dreck sitzen und nun zum Teil wieder angeblich 'positiv' über Stalin nachdenken bzw 'Selbstkritik' üben. Auch wird es stets jene Demagogen geben, die schöne Worte über Stalin verlieren, um uns hinters Licht zu führen. Und es wird stets gefährliche Agenten der Bourgeoisie geben, die sich mit der 'Eintrittskarte – Stalin' Zugang in unsere Partei verschaffen wollen. Die Gruppe um Michael Koth aus Westberlin hat dies vergeblich versucht. Sie ist dabei gescheitert. Wir haben sie vor die Tür gesetzt, als sie sich als Honecker-Verteidiger zu erkennen gaben.

Als Verteidiger Stalins kann man nicht gleichzeitig Honecker verteidigen, der die Linie Stalins, die Linie des Marxismus-Leninismus, verraten hat. Die Koth-Leute sind für die Wiedererrichtung der Mauer, während das deutsche Volk ohne Mauer leben will. Stalin hat die deutsche Nation verteidigt – Honecker hat sie verraten. Stalin hat dem Sozialismus zum Sieg verholfen – Honecker hat den Sozialismus zu Fall gebracht.

Wer das sozialfaschistische System der ehemaligen DDR als 'fortschrittlich' oder gar als 'sozialistisch' bezeichnet, wer es verteidigt, verharmlost oder sich versöhnlerisch verhält oder gar als 'Produkt' Stalinscher Politik verkauft, steht nicht auf unserer Seite, sondern auf der anderen Seite der Barrikade, der ist in Worten FÜR Stalin, aber in Taten GEGEN Stalin. Diese neo-revisionistische Haltung zu Stalin ist eine gefährliche Variante des Revisionismus, um nach dem Vertrauensschwund des 'real existierenden' Sozialismus wieder unerkannt ins anti-kapitalistische Mäntelchen des „revolutionären Marxismus-Leninismus“ schlüpfen zu können. Jeder Versuch, Stalin mit dem Revisionismus zu versöhnen oder ihn auf die revisionistische Schiene abzuschieben, um ihm dann den anti-kommunistischen Hetzern “auf dem Tablett zu servieren” und “zum Fraß” vorzuwerfen, wird kläglich scheitern.

Stalins Leben und Werk bleiben immer noch anspornendes Beispiel für alle, denen die Ideale der Revolution, des Sozialismus und Kommunismus heute teuer geblieben sind. Wenn wir die Diktatur des Proletariats, die Revolution, den Marxismus-Leninismus verteidigen, müssen wir Stalin verteidigen. Das ist heute unsere Aufgabe und Pflicht.

Welchen Weg müssen wir heute einschlagen ?

Etwa den Weg, der zum Verrat, zur Entartung, zur Liquidierung des Sozialismus, zur Kapitulation vor dem Kapitalismus führte – oder den von Lenin und Stalin gewiesenen Weg, der damals zum Sieg des Sozialismus über den Imperialismus führte ? Als Person und als Führer der Bolschewistischen Kommunistischen Partei ist Stalin zugleich der hervorragendste Führer des Weltkommunismus nach Lenins Tod. Er beeinflusste sehr positiv die Konsolidierung und Entwicklung der Siege des Kommunismus auf der ganzen Welt. Die Ideen und Lehren Lenins und Stalins, jener ganze gewaltige und unaufhaltsame Prozess, der sich unter dem siegreichen Banner des Marxismus-Leninismus auf der ganzen Welt vollzog, solange Stalin lebte, die strahlenden Siege des Sozialismus in der Sowjetunion und in anderen Ländern, die stürmische Entwicklung der Revolution und des Befreiungskampfes, diese günstigen Bedingungen, die Stalin durch die Vernichtung der Imperialisten im Zweiten Weltkrieg schuf, Verhältnisse, durch die der kapitalistischen Welt für immer der Garaus gemacht werden könnte, all das wurde von den Revisionisten Chruschtschow, Breschnew, Gorbatschow, Ulbricht, Honecker und wie sie alle heißen – zerstört !

Stalin hatte Recht – das bestätigen die heutigen politischen Ereignisse. Im Irrtum waren die Revisionisten. Sie gilt es weiterhin wachsam zu bekämpfen. Sie werden solange gegen Stalin arbeiten, wie wir Stalins Werk zu vollenden suchen. Der revisionistische Verrat hat heute dem Marxismus-Leninismus nichts anhaben können. Unsere Partei befindet sich weiterhin auf revolutionärem Kurs und folgt diszipliniert dem Weg Stalins. Die Revisionisten sind gescheitert, wir Kommunisten haben der Menschheit bewiesen, dass der Kapitalismus besiegbar ist und wir werden dies auch in Zukunft unter Beweis stellen können, wenn wir uns konsequent von der stalinschen Linie leiten lassen, das heißt, seine Lehren als Schüler studieren und weiter entwickeln, indem wir sie auf die heutigen Bedingungen korrekt anwenden und umsetzen. Es lebe Stalin ! Es lebe die KPD !“

Ein weiterer Artikel: „Was heißt – Stalin verteidigen?“ stellt die Sowjetunion Lenins und Stalins den Verhältnissen unter den neuen kapitalistischen Kremzaren gegenüber und geht auf die wichtige Lehre Lenins und Stalins über die Diktatur des Proletariats ein, nämlich dass sich die Herrschhaft des Proletariats auf seine Waffen und das Bündnis mit den Bauern stützen muss (Hammer, Sichel und Gewehr), um den Sozialismus aufbauen und verteidigen zu können.

In Nummer 1, vom Januar 1992, findet sich der Artikel „Das weißgardistische Reich der Weißgardisten aus einem 'GUS'“. Darin wird die stalinsche Nationalitätenpolitik vor den Angriffen der neuen weißgardistischen russischen Regierung verteidigt: „Selbst der Friedensnobelpreisträger Gorbatschow ließ russische Spezialeinheiten auf demonstrierende Georgier los und ließ sie brutal mit Klappspaten erschlagen. Dann ließ er das Stalinmuseum schließen und Stalindenkmäler schleifen“.

Die Redaktion beantwortet Fragen in Leserbriefen, die zum Thema „Stalin“ an die KPD gestellt wurden.

„Sozialfaschismus oder Kommunismus?“ Dieser Artikel geht den Fragen nach, in welche Richtung sich die kommunistische Bewegung nach dem Zusammenbruch des Revisionismus an der Macht entwickelt. Darin geht der Autor auch auf Fragen über Stalin ein.

In der Maiausgabe des Roten Blitzes des Jahres 1992 (Nr. 5) wird Stalins Flugblatt: „Es lebe die internationale Brüderlichkeit!“ (13./14. Februar 1905) abgedruckt („angesichts der heutigen Lage in der GUS“).

In derselben Ausgabe setzt sich der Rote Blitz kritisch mit dem Standpunkt Dr. Harichs „Über die Abschaffung des Geldes“ auseinander:

„Stalin wies nach, dass das Geld nicht nur in der Übergangsperiode vom Kapitalismus zum Sozialismus, sondern auch in der sozialistischen Gesellschaft bis zum Übergang in die höhere Phase des Kommunismus bestehen bleibt. Bereits im Jahre 1927 wies J. W. Stalin darauf hin, dass bis zur Abschaffung des Geldes eine ganze Reihe von Vorbedingungen notwendig sei. (. . . ) Im Rechenschaftsbericht des ZK der KPdSU [B] auf dem XVII. Parteitag im Jahre 1934 zerschlug J. W. Stalin die ultralinke 'Theorie' vom Absterben des Geldes in der sozialistischen Wirtschaft:

'Diese Leute, die vom Marxismus ebensoweit entfernt sind wie der Himmel von der Erde, verstehen offenbar nicht, dass das Geld bei uns noch lange bestehen wird, bis zum Abschluss des ersten Stadiums des Kommunismus, des sozialistischen Entwicklungsstadiums. Sie verstehen nicht, dass das Geld ein Instrument der bürgerlichen Ökonomik ist, dass die Sowjetmacht in ihre Hände genommen und den Interessen des Sozialismus angepasst hat, um den Sowjethandel aufs höchste zu entfalten und dadurch die Bedingungen für den direkten Produktaustausch vorzubereiten.' “

Ferner enthält diese Ausgabe einen Artikel, der zur Verstärkung des international vereinigten Feuers auf den revisionistischen Verrat aufruft mit dem Titel: „Die Revisionisten sprechen von Einheit, während sie die Spaltung vertiefen!“ Nach dem Zusammenbruch des modernen Revisionismus an der Macht versuchen die revisionistischen Kräfte zusehends in der marxistisch-leninistischen Bewegung Zuflucht zu finden, wo sie die Versöhnung mit dem Revisionismus predigen, aber die marxistisch-leninistische Bewegung in Taten zu unterwandern versuchen. Darin formulierte der genosse Wolfgang Eggers den Begriff des „Neo-Revisionismus“ als typisch neue Erscheinung dieser Entwicklung im Lager des Revisionismus.

Nr.6 /1992 enthält eine Serie „Über Kritik und Selbstkritik“, die der Genosse Wolfgang Eggers initiierte. Darin wurden Auszüge aus dem Theoretischen Organ Nr. 4 / 1978 abgedruckt aus Gründen der Sorge um die korrekte Verteidigung der proletarischen Linie in der Partei. Genosse Enver Hoxha wird darin zitiert: „Die Lage in den Organisationen ist nur dann in Ordnung, wenn es einen Gedankenaustausch gibt, wenn Kritik und Selbstkritik von korrekten Positionen aus geübt wird, wenn Meinungen über die Arbeit geäußert werden, wenn Vorschläge, Anregungen, usw. gemacht werden, mit einem Wort, wenn dort das Leben brodelt, und nicht wenn `Ruhe herrscht`“.

Die ganze Parteiarbeit lastete nur noch auf sehr wenigen Schultern, die Genossen waren erschöpft und gaben ihr Letztes an Kraft. Es stellte sich in der Partei eine Phase des Zurückbleibens ein. Aber wir scheuten uns vor Ausschlüssen, da die Mitgliederschaft bereits auf ein Minimum reduziert war und zu befürchten war, dass die ganze Parteiarbeit zusammenbrechen würde. Es stellten sich liberalistische Haltungen ein, die sich in den nächsten Jahren verhängnisvoll auswirken sollten. Die Partei hätte es nötig gehabt, von all jenen gesäubert zu werden, die die Eigenschaften eines proletarischen Vorhutkämpfers verlieren. In der Ausgabe Nr. 1 – 8 1993 weist der Genosse Wolfgang Eggers offen auf die Schwierigkeiten der pünktlichen Herausgabe des Roten Blitz hin: „Artikel schreiben, korrigieren, setzen, lay-outen, drucken, zusammen legen, verschicken, abrechnen, Abos verwalten, Material beschaffen, Druckmaschinen bedienen und warten usw. usf – alles was bei der Herausgabe einer Zeitung mit dran hängt, nimmt viel Zeit in Anspruch, wenn man bedenkt, dass all diese Arbeiten ehrenamtlich 'nach Feierabend' – teilweise von einem einzigen Genossen gemacht werden.“ (Dieser einzige Genosse war der Parteivorsitzende, der „nebenbei“ den ganzen Tag zur Arbeit gehen musste, um seine 6-köpfige Familie zu ernähren ! Anfang 1994 gaben die veralteten Druckmaschinen ihren Geist auf und der Rote Blitz musste zu seiner weiteren Herstellung fremd vergeben werden. Dass der Genosse Wolfgang Eggers die regelmäßige Herausgabe des Zentralorgans von 1986 – 1993 aus eigener Kraft bewältigt hatte, scheinen gewisse Genossen vergessen zu haben, die den Parteivorsitzenden weiter verleumden).

In Nr. 7 / 8 – 1992 erscheint ein Hintergrundsartikel zu den Kriegsereignissen in Jugoslawien vom Genossen Wolfgang Eggers:

„Tito selbst war es, der den Völkern empfohlen hatte, sich dem Imperialismus zu unterwerfen – Jugoslawien ist heute das beste Lehrbeispiel, wohin die Bemühungen der Revisionisten um Annäherung und Verschmelzung mit dem Imperialismus geführt haben. Die Integration des restaurierten Kapitalismus in die neue Weltordnung ist der vergebliche und aussichtslose Versuch des Imperialismus, seine heutigen Schwierigkeiten und Widersprüche, seine tiefe Krise zu überwinden, sein Überleben auf dem Rücken und mit dem Blut der Völker zu sichern. (. . . ) Tito hatte alle wahren Kommunisten, alle Stalinanhänger im Land, die seinen – Titos – Verrat durchschauten, und gegen ihn kämpften, ermorden lassen. Gerade diese Kräfte werden heute von den westlichen Imperialisten als die letzten „Stalinisten“ bezeichnet. Auch im Weltmaßstab ist die nationale Frage nur im Zusammenhang mit der noch entscheideneren sozialen Frage, durch die sozialistische Revolution, lösbar. Erst wenn sich das Proletariat vom Kapitalismus befreit hat, wenn es den inländischen und ausländischen Einfluss der Bourgeoisie besiegt und die Diktatur des Proletariats errichtet hat, wenn es vor allem den Revisionismus durchschaut und überwunden und die wahre Bedeutung des Marxismus-Leninismus erkannt hat und danach handelt, kann es zu einem vereinigten, unabhängigen und sozialistischen Jugoslawien kommen, wird endlich der Jahrhunderte alte Nationalitätenkonflikt in Jugoslawien beseitigt und Friede und Freundschaft in der neuen Staatengemeinschaft gedeihen (. . . ) Wie die Weltrevolution sich eines Tages Bahn brechen wird, wissen wir noch nicht. Wir wissen nur, dass sie unvermeidlich auf der Tagesordnung steht und von uns Kommunisten zielstrebig in die richtige Richtung gelenkt wird – in die marxistisch-leninistische Richtung !“ Dem Artikel wurde ein historisches Dokument aus dem Jahre 1924 beigefügt: „Über die nationale Frage in Mitteleuropa und auf dem Balkan“ - Resolution des V. Kongresses der Kommunistischen Internationale.

In Nr. 9 / 1992 entlarvt der Genosse Wolfgang Eggers die opportunistischen Möllerleute aus Stuttgart, die sich offiziell vom bolschewistischen Charakter einer monolithischen Partei distanzierten und entsprechend in ihrem Statut verwarfen. Wolfgang Eggers schreibt: „Was heißt denn monolithische Partei in der Tradition von Lenin und Stalin ? Das heißt: Einheitliches Auftreten und geschlossene Disziplin nach außen und im Innern heißt das demokratischer Kampf zur Überzeugung einer einheitlichen Linie. Keineswegs meinten die Klassiker, dass es in einer monolithischen Partei etwa keine Diskussion und Meinungsverschiedenheiten geben dürfe.“ In der nächsten Nummer erscheint sein Artikel: „KPD-Stuttgart – auf dem Weg in den revisionistischen Sumpf.“

In einem weiteren Artikel „Zur Diskussion über die revisionistische Entartung der ehemaligen Volksrepublik Albanien“ wird mit Stalinzitaten die korrekte Linie Enver Hoxhas verteidigt, die verschiedene sich „marxistisch-leninistisch“ nennende Organisationen als „Ursache“ für die Machtübernahme der albanischen Revisionisten hinzustellen versuchten. Eine dieser sich einst „Enver Hoxha-treu“ bezeichnenden Organisationen, entblödete sich nicht, den Zusammenbruch des sozialistischen Albaniens auf den „Hoxhaismus“ zurück führen zu wollen und nicht etwa auf den revisionistischen Verrat an den Lehren des Genossen Enver Hoxha !

In Nummer 10/ 11 / 12 1992 wird im Roten Blitz dem 113. Geburtstag Stalins gedacht:

„Es gibt einmal diejenigen Revisionisten, die offen Stalin angreifen – wie es die Chruschtschowianer tun -, und zum Anderen diejenigen, die Hochrufe auf Stalin loslassen und seine Bilder vor sich hin schleppen, aber damit nur Sand in die Augen streuen, so wie es Chruschtschow noch zu Lebzeiten Stalins it Personenkult getan hat, um Stalin zu beseitigen und sich selber an die Macht zu hieven. Wenn man die sozialfaschistische Entwicklung also von vorn herein verhindern will, muss man zuerst die Süßholzraspler hinter Gitter stecken, damit sie sich mit ihrer Arschkriecherei nicht Pöstchen für Pöstchen an die Macht schieben können, um danach ihre wahre sozialfaschistische Fratze zu zeigen. Das lehrt die Geschichte, das lehrt der Marxismus-Leninismus, das sind Lehren, die Stalin uns hinterlassen hat. Ohne Stalins Säuberungsaktionen hätte sich der Sozialismus gegenüber dem Imperialismus und Sozialimperialismus nicht behaupten können, hätte zB der Große Vaterländische Krieg gegen Reaktion und Faschismus niemals zum Sieg geführt werden können.“

Nr. 1 1994 steht der Rote Blitz im Rampenlicht des 25. Geburtstags unserer Partei und dem 75. Jahrestag der Novemberrevolution.

In dem Artikel: „Der Griff der Kapitalisten nach den Sozialleistungen ist ein Griff in unsere Taschen“ werden hoch aktuelle Zitate Stalins zur Weltwirtschaftskrise 1929 veröffentlicht.

In Nummer 2 / 1994 erscheint der Artikel: „Trotzki und der Unglaube an die Möglichkeit des Sozialismus in einem Land“, in dem die Lehren Lenins und Stalins verteidigt wurden.

In Nummer 3 schreibt der Genosse Wolfgang Eggers im Flugblatt: „Heraus zum roten 1. Mai!“ : „Das Mutterland des Kommunismus bleibt unvergessen. Die Sowjetunion Lenins und Stalins lebt ewig weiter ( wir nennen Lenin und Stalin ausdrücklich mit Namen, weil wir uns von der nachfolgenden Sowjetunion der Verräter Chruschtschow, Breschnew, Gorbatschow, Jelzin usw. unbedingt abgrenzen, die den Namen Sozialismus nur zur Tarnung missbrauchten, um unbemerkt wieder zum Kapitalismus zurück zu kehren). Was lehrt uns die Vergangenheit ? Der Sozialismus wird wieder kehren. Das Blut von Millionen Arbeitern ist nicht umsonst geflossen. Der Schlüssel zum Ziel liegt in der Hand des Weltproletariats: „Proletarier aller Länder – vereinigt euch!“

„Der Aufstand von Warschau Anfang August 1944 und die Wahrheit über Stalin“. Dieser Artikel erschien in Nummer 4 / 1994 des Roten Blitz.

Im Roten Blitz Nr. 5 /1994 erscheint der Artikel: „Zum 50. Jahrestag der Ermordung des Vorsitzenden unserer Partei – Ernst Thälmann“. Genosse Wolfgang Eggers schreibt darin:

„Den hämischen Triumphmeldungen seiner Peiniger über die anfänglichen Erfolge an der 'Ostfront' schleuderte er entgegen: 'Stalin bricht Hitler das Genick!“ (. . . ) Für die Kapitalisten in Deutschland gab es nur eins: angesichts der drohenden Kriegsniederlage das Proletariat seines Führers zu berauben. Teddy wurde in aller Heimlichkeit ermordet. (. . .) Unsere Genossen haben in den vergangenen Jahren oft Blumen an seiner Gedenkstätte in Hamburg nieder gelegt – nicht nur einmal wurden sie dabei von den Revisionisten der DKP zusammengeschlagen und die Kränze bzw Blumen zerstört. (. . . ) Die Revisionisten scheuen sich auch nicht, Teddy's Aussagen zu missbrauchen, um die kapitalistische Entartung der Sowjetunion seit Chruschtschow zu rechtfertigen. Teddy machte die Haltung zur Sowjetunion zum Prüfstein für jeden Revolutionär, das tun wir auch. Die Revisionisten führen dieses Zitat dauernd im Munde gegen alle Kritiker der Sozialimperialisten in der UdSSR. Sie unterschlagen dabei, dass Teddy damals von der Sowjetunion STALINS sprach – und die Haltung zur Sowjetunion STALINS ist allerdings der Prüfstein für jeden Revolutionär!“

In der Nummer 6 erscheint der „Aufruf der Kommunisten an die Arbeiter und die Völker“ (Erklärung von Quito). Wir waren damals der Hoffnung, dass sich die Einheit in der marxistisch-leninistischen Weltbewegung wieder auf den Grundlagen der Lehren des Genossen Enver Hoxha herstellen ließe und zeigten mit der Veröffentlichung dieser „Erklärung von Quito“ unsere solidarische Unterstützung, obwohl wir schon damals partei-intern Kritik an ihr geübt hatten. Auf Grund der sozialfaschistischen Verleumdungen der Möller-KPD-Stuttgart gegen unsere Partei und den Genossen Ernst Aust, hatte die Konferenz mehrerer marxistisch-leninistischer Parteien (ICMLPO) nie Interesse an unserer Solidarität gezeigt. Heute bekämpfen wir diese „Weltorganisation“ wegen ihres zunehmenden Neo-revisionismus und Opportunismus ( siehe Plattform der Komintern).

In der Nummer 1 / 1995 erscheint im Roten Blitz der Artikel „Der Antistalinismus hat viele Gesichter“: „Mit dem Antistalinismus hielten sich die Revisionisten über Wasser, zockten sie aus dem Westen gelder für sich ab. Doch inzwischen ist den Revisionisten das Wasser über den Kopf gestiegen.“

Ferner wird über eine Veranstaltung zum 115. Geburtstag von Josef Stalin berichtet.

In Nummer 2-3 / 1995 heißt es in der Grußadresse, die der Genosse Wolfgang Eggers im Auftrag des ZK der KPD an das ZK der KP Japans (Linke) schrieb: „Es lebe die revolutionäre Freundschaft zwischen unseren beiden Parteien, die nun schon 20 Jahre über dauert ! Es lebe die Konsolidierung der Einheit aller marxistisch-leninistischen Parteien in der Welt auf der Grundklage der Lehren des proletarischen Internationalismus von Marx, Engels, Lenin und Stalin ! Es lebe die proletarische, sozialistische Revolution in Japan ! Es lebe die kommunistische Weltrevolution ! (. . . ) gemeinsame Plattform sind die Lehren von Marx, Engels, Lenin und Stalin, ist der Erfahrungsschatz der Kommunisten in der ganzen Welt im Klassenkampf. Gemeinsame Plattform ist die gegenseitige Achtung und Solidarität im Kampf gegen den gemeinsamen Klassenfeind, ist das Ziel der sozialistischen Revolution, die Zerschlagung des Weltimperialismus, die Errichtung, bzw Wiedererichtung der Diktatur des Proletariats und der weltweite Sieg des Kommunismus, die Befreiung der Menschheit von jeglicher Ausbeutung und Unterdrückung.. Ihr wisst, dass wir an der proletarischen Linie des Genossen Ernst Aust festhalten, unseren Parteivorsitzenden, der am 25. 8. 1985 gestorben ist. Wir haben in einigen Fragen andere Auffassungen als ihr. Wir vertreten zum Beispiel den Standpunkt, dass es in der Welt zur Zeit keine sozialistischen Länder mehr gibt, dass wir die chinesische Revolution auf keinen Fall auf die gleiche Stufe heben können wie die Große Sozialistische Oktoberrevolution. Wir studieren zum Beispiel zur korrekten Umsetzung der Massenlinie nicht Mao (. . . ), sondern Stalins „Geschichte der KPdSU B] – Kurzer Lehrgang“. Wir legen sehr viel Wert auf den bolschewistischen Charakter der Partei leninschen und stalinschen Typus. Wir verteidigen Enver Hoxha vor seinen revisionistischen Verrätern R. Alias in Albanien. Wir haben zwar in manchen Fragen andere Auffassungen als ihr, aber deswegen seid ihr trotzdem unsere Freunde und hegen wir ehrliche, aufrichtige und solidarische Absichten und Gefühle für euch Genossen und eure Partei. Wir wünschen euch große Siege bei der Umsetzung eures Slogans: 'Den anti-imperialistischen und anti-revisionistischen Kampf verstärken, um eine wahre Vorhutpartei aufzubauen, die imstande ist, die japanische Revolution zum Siege zu führen'.“

Ab Nummer 3 / 1996 befand sich der Roten Blitz nach langen partei-internen Auseinandersetzungen schließlich vollständig in den Händen der kleinbürgerlich-liquidatorischen ZK-Mehrheit. Diese hatten sich vom Proletariat und von den Prinzipien der bolschewistischen Partei des Genossen Ernst Aust inzwischen dermaßen entfernt, dass eine weitere gemeinsame Arbeit in der Partei unmöglich wurde. Konsequenter Weise kam es zur Trennung. Der „Rote Blitz“ wurde von den kleinbürgerlichen Liquidatoren in „Roter Stern“ umbenannt ab 1998, während wir uns zur Abgrenzung – also seit 1996 - für den Namen „Roter Morgen“ entschieden hatten und im gleichen Jahr 1996 zum ursprünglichen Parteinamen KPD/ML zurückkehrten. Damit wollten wir symbolisieren, dass wir diejenigen geblieben waren, die die KPD/ML des Genossen Ernst Aust mit seinem Roten Morgen von Anfang an verteidigt hatten und weiter verteidigen wollten. Inzwischen holten sie ihren „Roten Stern“ wieder vom Himmel herunter, um außer den beiden bereits bestehenden „Roter Morgen“ (unseren von der KPD/ML und den von der „KPD“-Frankfurt) nun noch einen DRITTEN „Roter Morgen“ herauszubringen.

Inzwischen hat ein proletarischer Parteigenosse die Zeitung von kleinbürgerlichem Gesindel säubern können und machte sich an die Verbesserung der Zeitung. Als aufrechte Genossen haben wir das begrüßt, weswegen wir unserer Unterstützung angeboten haben.

Wie rotermorgen.info mit unserem solidarischen Verhalten umgegangen ist, soll jeder Arbeiter ruhig erfahren !

Am 21. 12. 2009 erscheint im „rotermorgen.info“ unser Artikel zum 130. Geburtstag des Genossen Stalin, den wir der rotermorgen.info-redaktion einen Monat zuvor zugeschickt hatten, um in Wort und Tat unsere Solidarität mit dem rotermorgen.info unter Beweis zu stellen. Rotermorgen.info sagte die Veröffentlichung zu und hatte Wort gehalten, wenn sie unseren Artikel auch in ihrem eigenen Namen heraus gegeben hatten, was nicht gerade die feine Art ist. Man bedankt sich entweder oder weist zumindest auf die Herkunft des Artikels hin, den man zur Veröffentlichung zugeschickt bekommen hat. Aber über solche Kleinigkeiten hätten wir hinweg gesehen.

Es sollte aber viel dicker kommen ! !! Was passierte innerhalb von nur 4 ( !! ) Tagen – also vom 21. 12. zum 25. 12. 2009 ?

Am 25. 12. 2009 erscheint im rotermorgen.info ein zweiter Artikel (und zwar von einer Person, die uns bekannt ist und vor der wir rotermorgen.info eindringlich gewarnt hatten. In Parteikreisen ist dieser Parteifeind seit Jahrzehnten unter dem Decknamen „Lupo“ bekannt !) Wir zitieren aus Lupos „Einige Fragen zum Personenkult“(25. 12. 2009 im rotermorgen.info) wie folgt:

„ … flüchten wie der Vorsitzende der KPD/ML in die Tundra von Finnland um dort Lenin zu spielen und die Welt mit Phrasen zu beglücken.“

Der Vorsitzende der KPD/ML, dessen Artikel das rotermorgen.info noch am 21. 12. 2009 in eigenem Namen veröffentlicht hatte, wird von diesem Lupo auf eine ganz niederträchtige Art und Weise beschimpft. Damit schadete LUPO dem Ruf des rotermorgen.info, indem dessen Leser 4 Tage zuvor unwissentlich einen Stalin-Artikel vom Parteivorsitzenden der KPD/ML zu lesen bekamen, also von jemandem, der mit Lupos Worten die „Welt mit Phrasen beglückt“.

Der Leser des rotermorgen.info fragt nun mit Recht: Wie kann man etwas über Stalin von jemandem veröffentlichen, über den man 4 Tage später in solcher Weise her fällt ? Mag das rotermorgen.info sich in die eine oder andere Richtung zu entschuldigen versuchen, aber eins kann das rotermorgen.info nun nicht mehr wieder herstellen – ein ehrliches Gesicht ! Kann sich ein Parteifeind wie Lupo denn noch offener selber entlarven und ausbrennen, als den Leser des rotermorgen.info so unglaublich frech zu täuschen und hinters Licht zu führen ?

Lupo ! Nennst du solche Gemeinheiten etwa proletarisch ? Geh ruhig hin zu Kollegen, sieh ihnen in die Augen und frage sie, was sie von dir halten !

Du kannst dich „proletarisch“ nennen so viel du willst, aber was du getan hast, stößt jeden ehrlichen Arbeiter ab. So wie du, so verhalten sich wild gewordene Kleinbürger aber keine wahren Kommunisten ! Du hast uns Genossen getäuscht, aber die Arbeiterklasse wirst du nicht täuschen können !

Unsere Haltung zum rotermorgen.info ist klar:

Es ist nicht unsere Angelegenheit, den bei euren Lesern angerichteten Schaden solcher Entgleisungen zu beseitigen. Das ist ganz allein eure Angelegenheiten. Unsere Aufgabe hingegen ist es, den Genossen Stalin, die Arbeiterklasse und unsere Partei des Genossen Ernst Aust vor solchen Angriffen von Parteifeinden wie Lupo zu schützen und zu verteidigen.

Daraus ergibt sich klar und deutlich:

Genossen, die solchen Leuten wie Lupo ein Sprachrohr zur Verfügung stellen, mit dem wir Kommunisten öffentlich beschimpft werden, zu solchen Genossen haben wir unser Vertrauen verloren.

Habt ihr aus dem Stasi-Agenten Herbert Polifka, vor dem wir euch gewarnt hatten und den ihr trotzdem weiter beherbergt habt, nichts gelernt ? Aufzuarbeitende Selbstkritik eurerseits tut Not und ist in eurem eigenen Interesse längst überfällig. Was ist zum Beispiel mit dem in eurem Namen herausgegebenen Geschichtsfälscher-Artikel „40 Jahre KPD/ML“ (von Polifka) ! Wir distanzieren uns jedenfalls öffentlich von dieser von der Bourgeoisie in Auftrag gegebenen Polifka-Geschichtsfälschung der KPD/ML.

Genau das, was ihr zu Recht beklagt habt, nämlich dass die Genossen durch die Bourgeoisie entzweit worden sind, das klopft nun an der Tür eures eigenen Gewissens. Dank euch kann die Bourgeoisie mit Lupos Wühlarbeit wieder mal sehr zufrieden sein und das spalterische Werk von herbert Polifka ei euch fortsetzen. Lupo wird noch tiefere Keile in der revolutionären Bewegung zu treiben versuchen. Sollte Lupo nicht damit aufhören, unsere Partei in der Öffentlichkeit mit Dreck zu bewerfen, werden wir als nächsten Schritt seinen wahren Vor- und Nachnamen mit Privatanschrift, email-Adresse und Telefon veröffentlichen.

Wir rufen allen ehrlichen Kommunisten zu:

Unter dem Banner des Genossen Stalin arbeiten und verhalten wir wahren Kommunisten uns ausschließlich solidarisch, helfen wir uns gegenseitig im Kampf gegen den Anti-Stalinismus, kämpfen wir dafür, wofür Stalin sein ganzes Leben lang gekämpft hat, nämlich gemeinsam für den Weltkommunismus !

Unter dem Banner Stalins feiern die wahren Stalinisten selbstverständlich seinen Geburtstag, selbst dann, wenn der „Klassenkampf nicht nach Geburtstagen stattfindet“; selbst dann, wenn uns wild gewordene Kleinbürger „Personenkult“ vorwerfen und uns als „Gebetsteppichklopfer“ verunglimpfen; usw, usf. - selbst dann erschallt unser Ruf über die ganze Welt: „Es lebe Stalin!“ Und keine noch so infame Abfälligkeit des rotermorgen.info wird uns jemals daran hindern können. Keiner, weder die Bourgeoisie, noch die entwürdigenden Entgleisungen vom rotermorgen.info, werden dem revolutionären Weltproletariat und den Kommunisten in aller Welt das Stalinfeiern verbieten oder vermiesen können !

Unter dem Banner Stalins widmen wir Kommunisten und nicht zuerst „diesen Dingen“ oder jenen Dingen, sondern wir stellen uns zuerst in den Dienst der ausgebeuteten und unterdrückten Menschen, in den Dienst der Arbeiterklasse und kämpfen für den Kommunismus, nämlich für die endgültige Abschaffung von Ausbeutung und Unterdrückung von Menschen durch Menschen. Nur Neo-Ökonomisten können mit Stalins Lehren des dialektischen und historischen Materialismus die Arbeiter dazu herab würdigen, sie wie Figuren auf dem Schachbrett hin und her zu schieben, auf welche Art und Weise sie „Produktion betreiben“. Nur die Revisionisten und die Kapitalisten sehen im Arbeiter, „eine Figur“, die zum Produzieren da ist. Kommunisten sehen dagegen im Arbeiter vor allem den revolutionären MENSCHEN, der die Welt aus den kapitalistischen Fesseln befreit und seine Welt des Sozialismus, seine kommunistischen Ideale mit seinen fleißigen Händen verwirklicht.

Unter dem Banner Stalins haben wir Parteigenossen für unsere KPD/ML 41 Jahre gekämpft und das werden wir auch unter dem Namen KPD/SH weiter tun ! Kommunisten lassen sich niemals und von niemandem unter dem Banner Stalins vertreiben. Die 41 jährige Geschichte unserer Partei lehrt, dass für parteifeindliche Karrieristen, Intriganten, Doppelzüngler, Heuchler unter dem Banner Stalins kein Platz gewährt wird. Die Partei stärkt ihr Stalinbanner, indem sie sich von klassenfremden Elementen reinigt !

Seit 1996 hat unsere KPD/ML auf ihrer homepage ihre Treue zu Stalin Jahr für Jahr unter Beweis gestellt. Besonders hervorheben möchten wir das Stalinjahr 2009, also das diesjährige Jahr, das Jahr des 130. Geburtstags des Genossen Stalin. Davon kann sich jeder überzeugen, die unsere homepage besucht.

Diese Dokumente der Verteidigung und Weiterentwicklung der Lehren des Genossen Stalin sind also jedermann zugänglich, so dass wir sie hier nicht alle extra aufführen müssen.

Wichtig war unserer Partei, dem Leser den 41 Jahre langen Kampf unter dem Stalinbanner zu dokumentieren.

Nun zur Begründungen der Namensänderung, die natürlich mit dem 130. Geburtstag des Genossen Stalin eng verknüpft ist.

Warum nennt sich die KPD/ML ab 31. 12. 2009 KPD/SH ?

Von 1968 – 1980 nannten wir uns „KPD/ML“ und grenzten uns mit dem „ML“ von der revisionistisch entarteten alten KPD ab. ML- führten die meisten Bruderparteien zusätzlich in ihrem Namen, um sich von den alten Parteinamen des modernen Revisionismus abzugrenzen.

1980 – 1996 benannten wir uns „KPD“, weil wir uns im Klassenkampf als würdige Nachfolgerin der KPD-Ernst Thälmanns bewährt hatten. Nach 1985 kämpfte die Partei darum, sich diesen Namen nicht von den Trotzkisten entreißen zu lassen.

1996 – 2009 kam es wieder zur Rückbenennung in „KPD/ML“. Dies entsprach damals unserer sehr schwach gewordenen Position, die durch Zersplitterung und Spaltung entstanden war. Es war eine Rückzugs- und Verteidigungsposition, nämlich das aufrecht zu erhalten, was der Gründer der KPD/ML, Genosse Ernst Aust begonnen hatte.

Ab 2010 haben wir mit der Umbenennung in KPD/SH den Mut gefasst, wieder ein Stück weit vorwärts zu marschieren, uns weiter zu entwickeln.

Es handelt sich nunmehr um eine Partei, um eine Sektion der Weltpartei, die programmatisch auf dem Boden der Plattform der neuen Komintern steht und ihr altes Parteiprogramm beibehält, aber die sozialistische Revolution in Deutschland in einen engeren Zusammenhang mit der sozialistischen Weltrevolution stellt wie es durch die Globalisierung immer notwendiger geworden ist. Grundlage des Parteiprogramms sind Lehren der 5 Klassiker des Marxismus-Leninismus.

Mit dem 100. Geburtstag des 5. Klassiker des Marxismus-Leninismus im letzten Jahr und mit dem 130. Geburtstag des 4. Klassikers des Marxismus-Leninismus in diesem Jahr nennen wir uns von nun an Stalinisten-Hoxhaisten.

Das, was wir unter Stalinismus-Hoxhaismus, unter stalinistisch-hoxhaistischer Partei und stalinistisch-hoxhaistischer Weltbewegung verstehen, ist in der Plattform der Komintern klar und deutlich definiert und umrissen worden, die wir allen unseren Lesern zum Studium empfehlen.

Genossen, es ist und bleibt eine unbestreitbare und unwiderlegbare Tatsache:

Wenn sich die Partei - und ihr Gründer und Führer Genosse Ernst Aust – in der gesamten Zeit ihrer Tätigkeit in Theorie und Praxis vom Marxismus-Leninismus haben leiten lassen, dann nicht zuletzt von den Lehren Stalins und Enver Hoxhas. Vor allem Stalin und Enver Hoxha haben unsere Parteipolitik wesentlich bestimmt, weil sie die Weiterentwicklung des Marxismus-Leninismus verkörpern. Von einer stalinistisch-hoxhaistischen Partei zu sprechen, entspricht also genau dieser Tatsache und ist nur all zu folgerichtig und daher völlig korrekt.

Das widerspricht ganz und gar nicht der Tatsache, dass sich die Partei insgesamt von den 5 Klassikern des Marxismus-Leninismus leiten lässt, also auch von den Lehren von Marx, Engels und Lenin. Wir sagen ja auch nicht umgekehrt, dass wir mit der Bezeichnung Marxisten-Leninisten jemals die Lehren Stalins und Enver Hoxhas herabgemindert, vergessen oder gar ausgeschlossen hätten. Also schließen wir als Stalinisten-Hoxhaisten auch nicht aus, dass wir als solche weiterhin im Kern Marxisten-Leninisten bleiben und die Lehren von Marx, Engels und Lenin nicht in Vergessenheit geraten lassen, sondern an ihrer Verteidigung, Anwendung und Weiteretnwicklung arbeiten. Vergesst nicht, dass die Mehrzahl der Klassiker des Marxismus vorher selber Schüler ihrer Vorgänger gewesen sind, bevor sie Klassiker wurden und wodurch Lenin, Stalin und Enver Hoxha überhaupt Klassiker werden konnten.

Wir drücken mit der Umbenennung also lediglich aus, was dem gegenwärtigen, tatsächlichen Zustand wahrheitsgemäß entspricht, dass wir uns als weiter entwickelnde Marxisten-Leninisten verstehen, indem wir uns vom weiter entwickelten Marxismus-Leninismus, von den Lehren Stalins und Enver Hoxha leiten lassen.

Sich von den weiter entwickelten Lehren des Marxismus leiten zu lassen und sich entsprechende Namen zuzulegen, die dieser Weiterentwicklung Ausdruck verleihen, widerspricht überhaupt nicht dem Wesen des Marxismus, sonst dürften wir ausschließlich NUR von Marxismus und schon nicht mehr von Marxismus-Leninismus sprechen.

Wenn man mit der Bezeichnung Marxist-Leninist dem weiter entwickelten Marxisten, also den zusätzlichen Namen Leninist gibt, dann darf man auch dem weiter entwickelten Leninisten den Namen Stalinist geben, so wie man dem weiter entwickelten Stalinisten den ebenso ehrenvollen Namen Hoxhaist geben darf. Es ist eigentlich logisch, sich heute Stalinist-Hoxhaist zu nennen oder genauso unlogisch, dies nicht zu tun, denn man kann nicht auf der einen Seite den Namen Marxist-Leninist anerkennen wollen, aber gleichzeitig den Namen Stalinist-Hoxhaist verdammen.

Denn: beide Bezeichnungen drücken den weiter entwickelten Marxisten aus, beide Bezeichnungen sind also kein Widerspruch oder Gegensatz, sondern eins ergibt sich aus dem anderen, eins ist die Weiterentwicklung des anderen. Die 5 Klassiker des Marxismus-Leninismus kann man nicht anders begreifen, als die Klassiker, die den Marxismus geschaffen und immer weiter entwickelt haben, indem jeder die Lehren der Vorgänger bereichert hat. Die Lehren der 5 Klassiker – bereichern und weiter entwickeln in Übereinstimmung von weltrevolutionärer Theorie und Praxis – das macht die Verteidigung des Marxismus-Leninismus heute aus.

Wer den Marxismus, also die Lehren von Marx und Engels, im Dienste des Klassenkampfes des Weltproletariats anwendet, verteidigt und weiter entwickelt – der ist ein Marxist !

Wer den Leninismus, also die Lehren Lenins, im Dienste des Klassenkampfes des Weltproletariats anwendet, verteidigt und weiter entwickelt – der ist ein Leninist !

Wer den Stalinismus, also die Lehren Stalins, im Dienste des Klassenkampfes des Weltproletariats anwendet, verteidigt und weiter entwickelt – der ist ein Stalinist !

Wer den Hoxhaismus, also die Lehren Enver Hoxhas, im Dienste des Klassenkampfes des Weltproletariats anwendet, verteidigt und weiter entwickelt – der ist ein Hoxhaist !

Wer den Stalinismus-Hoxhaismus, also die Lehren von Stalin und Enver Hoxha, also die fortgeschrittensten Lehren des Marxismus-Leninismus, im Dienste des Klassenkampfes des Weltproletariats anwendet und weiter entwickelt – der ist ein Stalinist- Hoxhaist.

Das Entscheidende dabei ist, dass es sich um die Weiterentwicklungen der voran gegangenen Klassiker handelt, diese also einschließt und nicht etwa ausschließt.

Sowohl die eine Behauptung ist unhaltbar, nämlich dass die Stalinisten-Hoxhaisten sich von den Lehren des Marxismus-Leninismus „abwenden“ würden, als auch die andere Behauptung, die Stalinisten-Hoxhaisten würden die Lehren des Marxismus-Leninismus „ersetzen“ wollen.

Der Stalinismus-Hoxhaismus ist heute die Anschauung, die Klassenideologie des Weltproletariats, ist die weiter entwickelte Weltanschauung des Proletariats, des Marxismus-Leninismus, ist am weitesten entwickelter wissenschaftlicher Sozialismus, ist die am weitesten fortgeschrittene Lehre des Kommunismus, ist unveräußerlicher Bestandteil der Lehren der 5 Klassiker des Marxismus-Leninismus Marx, Engels, Lenin, Stalin und Enver Hoxha. Er ist die Weiterentwicklung des Marxismus-Leninismus für den siegreichen Übergang zur Epoche des globalisierten Sozialismus; genauer:

Der Stalinismus-Hoxhaismus ist die Theorie und Taktik der weltproletarischen Revolution im Allgemeinen und die Theorie und Taktik der Weltdiktatur des Proletariats im Besonderen.


Die KPD/ML wendet in Deutschland die weiter entwickelten Lehren des Marxismus-Leninismus, also die Lehren von Stalin und Enver Hoxha im Klassenkampf des Weltproletariats an, verteidigt in Deutschland den Stalinismus-Hoxhaismus, das heißt: entwickelt ihn weiter. Das ist ein wichtiger Grund, warum sich die KPD/ML umbenennt in KPD/SH. Die Arbeiterklasse in Deutschland versteht sich als revolutionäre Abteilung des Weltproletariats, das heute für die sozialistische Weltrevolution kämpft. Die KPD/SH ist die deutsche Abteilung der stalinistisch-hoxhaistischen Weltpartei. Die Kommunistische Internationale (Stalinisten-Hoxhaisten) führt die stalinistisch-hoxhaistische Weltbewegung an, der die stalinistisch-hoxhaistischen Parteien aller Länder angehören, so auch die KPD/SH.

Nur verschreckte Kleinbürger können sich über die Namensänderung in „Stalinisten-Hoxhaisten“ aufregen, aber keine wahren Kommunisten, die sich von den 5 Klassikern des Marxismus-Leninismus leiten lassen, also vom Marxismus-Leninismus und seiner Weiterentwicklung zum Stalinismus-Hoxhaismus. Es ist seine Weiterentwicklung, die das Wesen des lebendigen und streitbaren Marxismus-Leninismus ausmacht.

Wen das nicht überzeugt, der studiere die neue „Plattform der Komintern“ und die neuen „Grundlagen des Stalinismus“. Wir nehmen keinem Marxisten-Leninisten übel, wenn er sich auch weiter Marxist-Leninist nennen will und sich mit der Umbenennung der Partei (noch) nicht anfreundet. Er darf nur nicht den unverzeihlichen Fehler begehen, uns Stalinisten-Hoxhaisten das Prädikat Marxisten-Leninisten abzuerkennen, nur weil wir uns Stalinisten-Hoxhaisten nennen. Genauso wäre es ein unverzeihlicher Fehler, Marxisten, nur weil sie sich Leninisten nennen, das Prädikat Marxist absprechen zu wollen. Wahre Marxisten-Leninisten tragen heute den Namen Stalinisten-Hoxhaisten mit Stolz, nur bei Revisionisten und Opportunisten wird er keinen Anklang finden, denn sie müssten die alte Tarnkappe des „Marxismus-Leninismus“ nunmehr mit der neuen Tarnkappe des „Stalinismus-Hoxhaismus“ austauschen.

Unsere Feinde schlüpfen mit Vorliebe in unsere Kleider, um uns besser zu bekämpfen. Das ist alt bekannt. Aber aus unseren Erfahrungen wissen wir Kommunisten natürlich ganz genau, dass wir unsere Feinde insbesondere daran erkennen, dass sie immer noch unsere alten Kleider tragen, die wir längst abgelegt haben, nicht um vor ihnen nackt da zu stehen, sondern um uns weniger verwundbar vor ihren Schlägen zu machen und leichter besiegen zu können ! Wer sich also grundsätzlich scheut, neue Kleider zu tragen, wer sich scheut, die alten Kleider abzulegen, der wird verwundbar !

Es gibt wohl wenig Parteien in der Welt, die außer der ehemaligen PAA so viel für die Verbreitung der Lehren Stalins und Enver Hoxhas in Deutschland und in der ganzen Welt geleistet haben wie die KPD/ML ! Als Partei, die über 40 Jahre für den Stalinismus-Hoxhaismus eintritt, ist es eine Ehre und Verpflichtung, sich nunmehr „Kommunistische Partei Deutschlands / Stalinisten-Hoxhaisten“ zu nennen. Das ist das Ergebnis unserer jahrzehntelangen Arbeit und nicht irgendein Mode-Schnick-Schnack. Wir hängen uns nicht an irgendeine neue Modebewegung an und wollen auch keine neuen Moden einführen. Wir sind das, was wir immer waren, Marxisten-Leninisten. Und als solche haben wir die Pflicht und die Freiheit, uns auf den Grundlagen des Marxismus-Leninismus weiter zu entwickeln auch mit unserem Namen.

Wenn die Lehren Stalins und Enver Hoxhas Weiterentwicklungen des Marxismus-Leninismus sind, dann sind wir Stalinisten-Hoxhaisten auch die weiter entwickelten Marxisten-Leninisten. Daran kann es für uns überhaupt keinen Zweifel geben, davon sind wir fest überzeugt, in diesem Sinne handeln, leben und kämpfen wir – für die stalinistisch-hoxhaistische Weiterentwicklung der KPD/ML, für die KPD/SH !

Wir tragen unseren neuen Namen „KPD/SH“ genauso stolz wie wir unseren alten Namen „KPD/ML“ getragen haben. Wir werden den alten Namen „KPD/ML“ auch weiter im historischen Zusammenhang unserer Partei ehrenvoll vor unseren Feinden verteidigen, denn es handelt sich trotz Namensänderung immer noch um ein und dieselbe Partei, es ist die Partei UNSERES 41 jährigen stolzen Kampfes. Seit 41 Jahren gehört diese, unsere Partei der deutschen Arbeiterklasse allein und niemandem sonst !

Die deutsche Arbeiterklasse war, ist und bleibt eine stolze Abteilung des Weltproletariats.

Die KPD/ML, die sich ab heute KPD/SH nennt, war, ist und bleibt eine stolze Abteilung der Komintern, der Partei des Weltproletariats, die am 92. Jahrestag der Oktoberrevolution und im 90. Jahr ihres Bestehens sich von Komintern/ML in Komintern/SH umbenannt hat.

Die Dialektik der Geschichte ist derart, dass der theoretische Sieg des Weltsozialismus seine Gegner zwingt, sich als Stalinisten-Hoxhaisten zu verkleiden !

Es lebe der Stalinismus-Hoxhaismus !

Es lebe die stalinistisch-hoxhaistische Weltpartei - die Komintern !

Es lebe die Kommunistische Partei Deutschlands

(Stalinisten – Hoxhaisten) !


Es lebe die sozialistische Revolution des Weltproletariats !

Es lebe die sozialistische Revolution in Deutschland !

Es lebe die Diktatur des Weltproletariats !

Es lebe die Diktatur des Proletariats in Deutschland !

Es leben die 5 Klassiker des Marxismus-Leninismus – Marx, Engels, Lenin, Stalin und Enver Hoxha !


Es lebe der 130. Geburtstag Josef Stalins !

Es lebe der 41. Gründungstag der

Kommunistischen Partei Deutschlands / Marxisten – Leninisten !