Dokumente der Geschichte der KPD/ML des Genossen Ernst Aust

 

 
 

7. Parteitag

Jahreswende 1988/1989

- am 20. Gründungstag der KPD/ML Ernst Austs / 70. Gründungstag der KPD Ernst Thälmanns -



Die Lage der KPD – 1987

- Auszug aus dem Tätigkeitsbericht des Zentralkomitees der KPD -

vorgetragen von Wolfgang Eggers – 1. Sekretär des ZK

 

Hauptaufgabe der Tätigkeit des ZK für das Jahr 1987 war die Fortsetzung der Reorganisierung der Partei auf den Grundlagen der Beschlüsse des 6. Parteitages in Bremen im Januar 1986



Liebe Genossinnen, liebe Genossen

Alles, was heute erreicht wurde, ist einzig und allein das Werk der Parteimitglieder, Ergebnis ihrer selbstlosen Arbeit, ihrer Treue zur Sache der Arbeiterklasse und ihre unerschütterliche Überzeugung von der Zukunft des Kommunismus. Das Zentralkomitee beginnt also auch 1987 seinen Tätigkeitsbericht mit einem Dank an alle Genossinnen und Genossen, die am Wiederaufbau der KPD tatkräftig mitgewirkt haben.

Reorganisierung lässt sich mit den 14 Thesen des 6. Parteitags allein nicht machen; Reorganisierung bedeutet deren tägliche praktische Umsetzung. Wir haben die KPD 1987 nicht nur festigen können, weil wir über eine Anzahl zuverlässiger, revolutionärer Kader verfügten, die die Partei zusammenhielten, sondern auch deswegen, weil unsere Partei unter die Massen gegangen ist und dort mitgekämpft hat. Jeder weiß, dass eine Partei verloren ist, wenn sie sich nicht in den Massen verankert. Unsere Mitgliederzahlen stiegen insbesondere dort, wo die Partei an der Seite der Arbeiter gekämpft hat, z.B. Mit den Stahlarbeitern in Rheinhausen.

Reorganisierung heißt Formierung und Reaktivierung der Parteikräfte, heißt, die Parteiorganisation wieder aktionsfähig bzw, funktionsfähig zu machen. 1987 wurde eine erste Zwischenbilanz in der Reorganisierungsphase gezogen. Hierzu wurden 2 Parteikonferenzen einberufen. Im Ergebnis förderten die beiden Parteikonferenzen die innerparteiliche Demokratie, trugen sie zur Aktivierung des Parteilebens bei, halfen sie uns bei der Umsetzung des Prinzips von Kritik und Selbstkritik, brachten sie Vorschläge für Maßnahmen zu verbesserter Arbeit. Nicht zuletzt dienten die beiden Konferenzen der Festigung der Einheit in der Partei, die Stärkung ihrer zentralen Führung und der wirkungsvollen Bekämpfung oppositionaller fraktionistischer Strömungen. Die Erfahrung mit der Durchführung von Parteikonferenzen sind positiv, und die Partei wird in Zukunft sicher nicht auf sie verzichten wollen.

Auf der 1. Parteikonferenz wurde Rechenschaft über ein Jahr Parteiarbeit abgelegt, die im Tätigkeitsbericht des ZK ausführlich zusammengefasst wurde. Auf die beiden Parteikonferenzen wird noch näher einzugehen sein.

Für 1987 kann zusammenfassend gesagt werden, dass die Partei wieder funktionsfähig ist und sie sich viele neue Aufgaben gestellt und diese auch umgesetzt hat. Es muss aber auch festgestellt werden, dass 1987 die Reorganisierungsphase keineswegs bereits als abgeschlossen gelten konnte. Die Mitgliederentwicklung kam nur langsam voran und häufig wurden die Kräfte allein dafür benötigt, das in einem Jahr Erreichte zu konsolidieren. Es galt, häufige Ausfälle, Schwierigkeiten und Rückschläge wieder auszugleichen. Man muss vor Augen haben, dass wir immer noch die ersten Schritte machen, elementare Ordnung zu schaffen, Disziplin zu festigen, die Anforderungen langsam zu erhöhen und unzulässige Erscheinungsformen der Behinderung unserer Wiederaufbauarbeit zu überwinden. Wir sind damit ein gutes Stück vorwärts gekommen, aber die lähmenden Auswirkungen der Parteikrise sind immer noch schmerzlich zu spüren.

1987 hat uns gelehrt, dass man einen langen Atem haben nuss, um die revolutiopnäre Reorganisierungsarbeit mit unverminderten Energien fortzusetzen, dass man aber auch als kleine Partei mit begrenzten Kräften an der Seite der Arbeiterklasse gegen den Klassenfeind erfolgreich kämpfen kann. Reorganisierung, das bedeutet, das Vertrauen der Genossen, der Arbeiterklasse und der marxistisch-leninistischen Weltbewegung aufzubauen und wiederzugewinnen, das durch die Parteikrise und der folgenden Zersplitterung der Kräfte stark gelitten hatte.

Es gab Enttäuschungen über manche ehemaligen Genossen, an die man geglaubt hatte, die aber nicht die Erwartungen erfüllten, die man an sie geknüpft hatte und die unsere Partei verließen bzw. verlassen mussten. Übereinstimmung in der vergangenen Parteiarbeit war leichter herzustellen als Übereinstimmung in den Erfordernissen und Anforderungen der Gegenwart.

Dies wurde 1987 deutlicher, weil wir wieder viele praktischen Aufgaben übernommen und gelöst haben. Wir konnten uns nicht auf Verdienste aus unserer Vergangenheit berufen. In der Reorganisierung beginnt alles von Neuem, muss man sich als Partei und als Genossen neu bewähren, gilt es nicht nur wie damals, der Partei zu folgen, sondern sie vielmehr selber zu führen. Die damit verbundenen unvermeidbaren Kinderkrankheiten haben manche ehemalige Genossen nur schwer verkraftet, z.B., weil sie nicht aufhörten, die Partei von heute ständig mit der Partei von damals zu vergleichen, ohne die sich verändernden Bedingungen und die vollkommen andere Lage zu berücksuchtigen. Wir setzem ja nicht die höchste Entwicklungsstufe der Partei fort, sondern sind damit beschäftigt, die Existenz der Partei wieder herzurichten und die Schäden zu reparieren, die die Parteikrise hinterlassen hat. Wir können unsere Partei nicht aus dem Versandhauskatalog bestellen, wo alle benötigten Teile samt Bedienungsanleitung und Garantieschein geliefert werden, und man alles nur noch passend zusammenzuschrauben braucht. Der eine hat die Steine herangeschleppt, der andere die Baupläne entworfen, wieder ein anderer die Bauaufsicht übernommen usw. Heute müssen die Genossinnen und Genossen alles in einer Person machen. Dabei sind das heute alles Genossen, die früher Sand und Steine für die Partei geschleppt haben, aber kaum eine Ahnung von der Bauleitung hatten. Die Reorganisierungsphase kann also auch als eine Phase charakterisiert werden, in der viele Genossen in kürzester Zeit „allround-Fähigkeiten entwickeln, damit wieder alles funktioniert. Leider können wir nur langsam dazu übergehen, die Arbeit besser aufzuteilen, weil sich die Kräftezahl nur langsam erhöht. So werden unsere Abfangsschwierigkeiten wohl noch eine Weile fortdauern.

Der Vorwurf, wir würden keine neue Strategie und Taktik entwickeln, mag in gewisser Hinsicht zutreffen. Wir geben zu, dass wir nicht in der Lage waren, uns eine neue Partei aus den Fingern zu saugen. Außerdem gab es Meinungsverschiedenheiten darüber, wie und was weiter zu geschehen hat, aber alle gemeinsam hatten wir den eisernen Willen, die Partei des Genossen Ernst Aust, die KPD, auf den alten korrekten grundlagen fortzusetzen, und dieser eiserne Wille hat uns in die Lage versetzt, 1987 dem Ziel ein Stück näher zu kommen. Es ist klar, dass man sich nicht der Vergangenheit rühmen kann, wenn man in der heutigen Lage nicht mehr bereit ist, nach den Prinzipien aus der Vergangenheit zu handeln. Zwischen der Anerkennung der alten Grundlagen in Worten und der darauf beruhenden Praxis der Gegenwart darf kein Widerspruch bestehen.. In der Reorganisierungsphase geht es schon lange nicht mehr um die negativ-kritische Agitation gegen die Kochverräter, sondern um die tägliche kreative Parteiarbeit, um die aktuelle Interessenvertretung der Werktätigen, um die reale veranwortungsvolle Politik. Diese Umstellung wurde 1987 erfolgreich fortgesetzt. Das Zentralkomitee hat die Reorganisierung der Partei im jahre 1987 richtig geleitet. Für 1987 wird hiermit gemäß aller 14 Thesen des 6. Parteitags zum weiteren Aufbau der KPD Rechenschaft abgelegt:



These 1

Die KPD kämpft auf den Grundlagen des Marxismus-Leninismus. Sie bekennt sich zur Geschichte und Tradition der revolutionären Arbeiterbewegung, zu Kalr Liebknecht, Rosa Luxemburg und Ernst Thälmann. Sie ehrt das Andenken ihres besten genossen, Ernst Aust, des Gründers und ehemaligen Vorsitzenden der KPD. Sie verteidigt dieses Erbe und erzieht in diesem Sinne ihre Mitglieder.

1987 haben wir in der Pahse der Reorganisierung die außerordentlich wichtige Bedeutung der Verteidigung und das Hochhalten unseres revolutionären Erbes erfahren und sind der meinung, dass dies eine lebenslange, eine Lebensaufgabe für die Partei ist. Wir vertreten diese Meinung nicht als Selbstzweck. Wir verteidigen unser revolutionäres Erbe, weil wir darauf stolz sind, weil es uns Kraft und Zuversicht gibt. Unsere deutsche kommunistische Tradition ist wie Wurzeln, die uns Halt geben und uns standhaft machen, wenn der Klassenfeind unseren Stammbaum durchstürmt. Wir ehren die genossinnen und Genossen, die stets den Marxismus-Leninismus treu hochgehalten haben, und uns ist bewusst, dass die Verteidigung des Marxismus-Leninismus heute wie auch in Zukunft historische bedeutung hat.

Viele Genossinnen und Genossen sind verlorengegangen, aber neue Menschen folgen uns auf dem marxistisch-leninistischen Weg. Trotz aller Anfeindungen von rechts und „links“ haben wir uns auch 1987 als Träger des Parteigedankens des Genossen Ernst Aust erwiesen. Wenn die Gegner unsere Partei in den schwärzesten Farben malen, sie unsere bedeutung damit nur herabsetzen wollen und unsere historische Rolle verleugnen, so werden wir um so deutlicher unsere Flagge zeigen und unsere Tradition hochleben lassen, auch wenn manche Leute sich darüber lustig machen. Eine Reorganisierung, die sich nicht auf den alten grundlagen und Traditionen vollzieht, wäre eher eine Desorganisierung, wäre die Fortsetzung der Liquidatorenbestrebungen im neuen Gewand.

Die Partei hat die geschichte der Arbeiterbewegung und der kommunistischen Parteien in vielfältiger Weise propagiert, sei es durch Veranstaltungen, demonstrationen, Kundgebungen oder Artikel im Roten Morgen bzw., in den Betriebszeitungen der KPD. Zu Stalin veröffentlichten wir zahlreiche Artikel und führten hierzu eine zentrale Parteiveranstaltung zu seinem 35. Todestag durch. Wir berichteten über den Tod des Genossen Molotow und beschäftigten uns mit seinen Werken. Wir feierten den 8. März, den internationalen Frauentag. Wir beteiligten uns wieder maßgeblich an der Berliner Kundgebung anöässlich der Ermordung von Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg.

Anlässlich des 70. Jahrestages der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution führten wir eine große Parteiveranstaltung in NRW durch, ebenso zum 20. Jahrestag des Roten Morgen.

Wir veröffentlichten Artikel zur geschichte der Arbeiterbewegung, wie zum Beispiel „5.September 1917: Das Blut von Albin Köbis und von Max Reichpietsch ist nicht umsonst geflossen“. „Zir Geschichte der Berliner Verkehrbetriebe“ etc.

Der Rote Morgen brachte eine Reihe von Artikeln zur geschichte der KPD, zB: „17. 8. 1937 – Genosse Wilhelm Firl in Plötzensee enthauptet“; „4. 1.. 1937: Genosse Robert Stamm in Plötzensee enthauptet“; „Adenauer, der Kanzler der Bourgeoisie und die KPD 1945 – 1963“; „10 Jahre III. Parteitag der KPD/ML – 1 Jahr 6. Parteitag der KPD“.

Mit Blumengrüßen ehrten wir auch 1987 den verstorbenen Neugründer der KPD, Genossen Ernst Aust. Ganz besonders haben wir seine Verdienste als Gründer und Herausgeber des Roten Morgen hervorgehoben, als wir den 20. Jahrestag unserer Zeitung feierten. Wir verteidigten den genossen Ernst Aust in einem Artikel des Theoretischen Organs, in dem wir alle Vorwürfe zurückwiesen, Genosse Ernst Aust hätte angeblich zu Stalin eine „falsche haltung“ eingenommen. Wir wiesen diese Verleumdungen zurück. Genosse Ernst Aust ist der größte Stalinist der nachkriegsgeschichte. Keiner verteidigte Stalin so konsequent wie er! Bei der Anwendung des Klassenkampfes innerhalb der Partei ließen wir uns von den Lehren des genossen Ernst Aust leiten. Zur Tonlassette „Von Stalin lernen, heißt siegen lernen“ haben wir auch ein Begleitheft mit gleichem Titel herausgegeben.

Das Zentralkomitee kann also zusammenfassend sehr zufrieden sein mit der Umsetzung der These 1. Weniger zufriedenstellend war die Umsetzung der



These 2:

Die KPD hält ihre politische Linie (Programm und Statut) on den wesentlichen und grundsätzlichen Fragen für korrekt. Sie muss lediglich auf Grund der sich verändernden Klasskampfsituation in einzelnen Punkten aktualisiert werden. Jeder Angriff auf das Programm stellte sich bisher als Angriff auf die Partei heraus.

Eine intensive, zentral angeleitete Diskussion über Programm und Statut ist 1987 nicht erfolgt, auch keine grundlegende programmatische Erklärungen. Da muss man selbstkritisch feststellen. Diese Schwäche war nicht Ergebnis einer politischen Geringschätzung, sondern der Belastung der Partei durch andere Schwerpunkte. Immerhin wurden 1987 zwei zentrale Parteikonferenzen und mehrere zentrale Parteiveranstaltungen vorbereitet und durchgeführt. Außerdem stand 1987 die Auseinandersetzung über die Frage „Einheit der Marxisten-Leninisten“ im Vordergrund. Auf der 1. Parteikonferenz wurden zwar auch programmatische Fragen angeschnitten, blieben aber ohne Ergebnis. In der Auseinandersetzung mit der organisation „KPD (Sitz Stuttgart“ wurde ebenfalls auf programmatische Fragen eingegangen, die von der Partei in verschiedenen Artikeln berührt wurden.

Was die Grundpfeiler unseres Programms anbelangt, war es in der Auseinandersetzung mit der Kochbande und auch noch zu Beginn der Reorganisierungsphase wichtig, jegliche programmdiskussion, die auf eine Entstellung oder auf Abstriche abzielte, zu verhindern. Die Diskussion über programmatische Fragen darf damit aber nicht aufgehoben oder aufgeschoben werden. Die Grundpfeiler alleine reichen nicht aus. Wir brauchen zu vielen neuen Erscheinungen des Lebens programmatische Antworten, d.h., ernsthafte und wisenschaftliche Programmarbeit. Um nur einige Punkte zu nennen, sind da: Sozialistische Perspektive, Kriegsgefahr, Faschismus, Arbeitslosigkeit, Technologie, Umweltzerstörung, Nationale Frage, nicht zuletzt eine Überprüfung der Klassenanalyse. Der 7. Parteitag muss hierfür die Weichen stellen und den Nachholbedarf programmatischer Aussagen der KPD befriedigen.

These 3

Die KPD vrteidigt ihre Existenz, indem sie unversöhnlich diejenigen bekämpft, die sie zu liquidieren und zu vernichten versuchen, die sie nicht mehr anerkennen und sich von ihr bewusst lossagen. Kommunisten stellen die Notwendigkeit der Partei niemals in Frage.

Der Gefahr der Liquidierung unserer Partei wurde 1987 wirkungsvoll begegnet, obwohl uns diese gefahr in der gesamten Reorganisierungsphase begleitet. Die Partei ist in der Krise so sehr geschwächt worden, dass Angriffe des Liquidatorentums zwangsläufig sofort die Frage der Existenz unserer Partei aufwerfen und unsere volle Wachsamkeit verlangen. Zu Kochs Zeiten hatte das Liquidatorentum es auf unsere marxistisch-leninistischen Grundpfeiler, insbesondere auf unser Programm abgesehen. Nachdem wir diese Absichten zum Scheitern verurteilt hatten, hat das Liquidatorentum versucht, unsere positive Wiederaufbauarbeit zu desorganisieren. Der Kampf um das Parteiprinzip, die Überwindung des Menschewismus in Organisationsfragen, des Einzelkämpfertums, der Missachtung des Kollektivs, der Kampf für die eiserne Einhaltung der Parteidisziplin, führte 1987 zu dem Ergebnis, dass sich unzuverlässige Elemente von der Partei trennten. Ohne diesen kampf wäre die Existenz der Partei in Frage gestellt. Der Zusammenhang mit dem Kochverrat ist klar erwiesen: denn das Kochsche Liquidatorentum beschränkte sich nicht auf ideologisch-programmatische Fragen. Es versuchte auch die Organisationsprinzipien, die eiserne Parteidisziplin durch Liberalismus zu ersetzen und die Aktionsfähigkeit der Partei und der Genossinnen und Genossen dadurch lahmzulegen. Das ganze Ausmaß der organisatorischen Seuche des Kochverrats konnte also erst in der Reorganisierungsphase richtig erkannt und bekämpft werden; musste zuerst die politische Linie selbst und dann die alles entscheidende organisatorische Durchführung und Umsetzung der politischen Linie vor dem Liquidatorentum verteidigt werden. Wir haben diese Aufgabe mit der 1. und 2. Parteikonferenz erfolgreich gemeistert, wo diese liquidatorischen Tendenzen auftraten. 1987 hat es sich jedoch gezeigt, dass dies eine viel schwerere Aufgabe ist, als die Verteidigung der politischen Linie; denn die war ja bereits im Wesentlichen vorhanden. Deswegen war es für manche Genossen auch einfacher, diese alte Linie in Worten anzuerkennen und als „alte Kämpfer“ mitzulaufen. Sie gerieten spätestens dann in schwierigkeiten, als sie die Partei in die eigenen Hände nehmen und tatkräftig anpacken mussten, um ein wie geschmiert funktionierendes Kollektiv zu schaffen, dass sich im täglichen Klassenkampf entwickelt, festigt und bewährt. Bekenntnisse gegen den Kochverrat und zur alten Parteitradition sind eine Sache, tatkräftig die Partei wieder aufbauen eine andere. In ihrer Unzufriedenheit sabotierten und boykottierten sie die Parteiarbeit.

Der Kampf für die Reorganisierung ist ein Kampf gegen das Liquidatorentum. Der Kampf gegen das Liquidatorentum existiert solange die Partei existiert. Unsere Gegner sahen in den Parteikonferenzen Anzeichen der „Krise und des Zerfalls“ der Prtei. In Wirklichkeit aber erwiesen sich die Parteikonferenzen als Stärkung der Partei. Wir ließen dem Liquidatorentum keine Chance, und wir bleiben auch in Zukunft wachsam. In welchem gewand sich auch immer das Liquidatorentum un unsere Reihen einzuschleichen versucht, on mit Holzhammergetöse oder mit zarten Tönen des Süßholzraspelns oder sonstwie: Die bolschewistische Partei ist stärker als alle Liquidatoren!



These 5

Die KPD ist eine Arbeiterpartei, soll vorwiegend aus Arbeitern bestehen und muss von Arbeitern geführt werden. Nur so kann sie sich gegen das Vorherrschen kleinbürgerlicher Einflüsse wehren.

Die Partei beherzigte das Prinzip der Führung der Prtei durch proletarische Genossinnen und Genossen. Nach wie vor ist die Partei überwiegend aus Proletariern zusammengesetzt, insbesondere auch im Zentralkomitee. Bei der neuen Zusammensetzung des Zentralkomitees, das auf der 2. Parteikonferenz gewählt wurde, konnte die Mehrheit der Proletarier fortgeschrieben werden.

Was die Frage der Intellektuellen anbelangt, ist es notwendig festzuhalten, dass eine sogenannte „Machaiski-Einstellung“ in unserer Partei nicht geduldet werden kann. Was ist eine „Machaiski-Einstellung“? Sie bedeutet Misstrauen, ja sogar Hass gegen intellektuelle Genossen. Der Ideologe dieser Einstellung war Jan Machaiski, der der polnischen Arbeiterbewegung in den 90er Jahren des 19. Jahrunderts angehörte. Er erklärte die Intelligenz als „Ausbeuter“klasse. Das ist eine anti-bolschewistische Theorie. Die Marxisten-Leninisten negieren nicht die Rolle der marxistischen, sozialistischen Intelligenz. Wir haben die Pflicht, alle Möglichkeiten zu nutzen, die uns die Fähigkeiten der revolutionären Intellektuellen bieten. Wir dürfen diese Möglichkeiten nicht in den Wind schlagen, nur weil die Gefahr besteht, dass Intellektuelle die macht in der Partei ansich reißen, wie das des öfteren in der Parteigeschichte versucht wurde. Die Partei kann auf die Unterstützung ehrlicher marxistisch-leninistischer Intellektueller nicht verzichten. Wir sind daher für eine kameradschaftliche Zusammenarbeit von Intellektuellen und Arbeitern unter Führung der Arbeiter. Unsere Partei hält eine Spaltung von Arbeitern und Intellektuellen für schädlich. Diese nützt nur den Feinden unserer Partei. Wir lassen keine Feindschaft und kein Misstrauen zwischen Parteimitgliedern zu. Ob sie Arbeiter oder Intellektuelle sind, spielt dabei überhaupt keine Rolle.

Schon Lenin sagte in „Ein Schritt vorwärts, zwei Schritte zurück – Band 7, Seite 399 - :

Der klassenbewusste Arbeiter hat längst jene Säuglingszeit überwunden, in welcher er den Intellektuellen als solchen mied.“

Und im „Gesamtplan der Beschlüsse des III. Parteitags der KPD/ML“ finden wir bei Lenin unter Punkt 4e die wichtige Aussage:

„Nur wenn die fortgeschrittenen Arbeiter völlig bewusst handeln, wenn die Grenze zwischen Intellektuellen und Arbeitern innerhalb der Sozialdemokratie ganz beseitigt ist, wird eine sozialdemokratische Klassenpartei des Proletariats gewährleistet sein“ (Band 8, Seite 174).

Dass die Arbeiter die Führung innehaben müssen und sich die Partei gegen kleinbürgerliche Einflüsse schützen muss, das ist Gesetz, das ist die Grundlage des Parteiaufbaus nicht nur in der Reorganisierungsphase. Deswegen dürfen wir aber nicht zulassen, dass sich in der Partei Misstrauen gegen intellektuelle Genossen breitmacht. Wir betrachten die Intellektuellenfrage in der Partei als gelöst und müssen darauf achten, dass sich heiraus nicht neue Probleme entwickeln.



These 5

Der ideologische Aufbau der KPD hat Vorrang. Er muss sich auf die wichtigsten historischen Parteidokumente ausrichten, die als Ergebnis im Kampf um die richtige Linie auch heute von grundlegender Bedeutung sind. Er stützt sich auf die Lehren des dialektischen und historischen Materialismus, wie sie Marx, Engels, Lenin und Stalin schöpferisch entwickelt haben. Die systematische Schulung der Parteimitglieder ist unverzichtbar. Nicht nur in der Auseinandersetzung mit den massiven „Sektierertum“- Vürwürfen gegen die Partei ist insbesondere das Studiunm des Referats des Genossen Ernst Aust „`Propaganda`- oder Kampfpartei“ notwendig.

Die Partei hat sich 1987 an der ideologischen Front bewährt und weiterentwickelt. Sie hat im innerparteilichen ideologischen Kampf Siege errungen, aber in der systematischen Schulung und Bewusstseinsbildung noch erhebliche Mängel aufzuweisen. Ein einheitliches Schulungsprogramm war in Arbeit, jedoch für 1987 noch nicht fertiggestellt. In den Zellen wurde im Allgemeinen zu wenig und nicht intensiv genug geschult. Die Schulung des auf dem 6. Parteitag beschlossenen Textes vom genossen Ernst Aust „`Propaganda`- oder Kampfpartei?“ wurde immer noch nicht zentral angeleitet und durchgeführt. Es wurde zum jahresende jedoch der Artikel des Genossen Ernst Aust als Schulungstext neu aufgelegt und verbreitet. Für Schulung geeignet waren die Artikel des Theoretischen Organs und des Zentralorgans. 1987 erschienen politisch-ideologische Texte, die in der Phase des gegenwärtigen Parteiaufbaus eine wichtige Rolle spielten. Hinzu kamen die Tätigkeitsberichte auf den beiden Parteikonferenzen und die Rede auf den zentralen Parteiveranstaltungen zur 20. Jahresfeier des Roten Morgen, zum 35. Todestag Stalins und zum 70. Jahrestag der Oktoberrevolution. Nicht unerwähnt bleiben dürfen außerdem die innerparteilichen Vorbereitungen zum 7. Parteitag, mit denen 1987 bereits begonnen wurde.

Im ideologischen Klassenkampf hielt die KPD klar an ihrem marxistisch-leninistischen Kurs fest und verteidigte die proletarische Weltanschauung gegen den Revisionismus und alle Spielarten des Opportunismus insbesondere in den Jahren nach dem trotzkistisch-revisionistischen Kochverrat. Was mit grenzenlosem leichtsinn von diesen Verfälschern des Marxismus-Leninismus, von diesen Stalingegnern, über Bord geworfen wurde, musste von uns liebevoll aufgefangen und geschützt werden. Koch rief: „Nieder mit alledem! Befreien wir uns von dem allzu umfangreichen, pathetisch-ideellen Gepäck und von den allzu schweren und viel zu anspruchsvollen historischen Erfahrungen!“ Und wir gaben zur Antwort: „Niemals folgen wir euch in diesen Sumpf! Wir leignen niemals unsere Identität. Wir stehen zu unserer Partei. Wir beteiligen uns nicht daran, Hand anzulegen an die Partei. Wir setzen die alte Parteiarbeit fort, ohne irgendwelchen Unklarheiten Platz greifen zu lassen!“

Nichts anderes haben wir bis auf den heutigen Tag getan, und darüber legen wir rechenschaft vor dem 7. Parteitag ab. Wir waren in der tiefsten Parteikrise der letzte unauslöschliche Funken und haben uns heute wieder zu einem munteren, kleinen Feuerchen entwickelt, an dem sich unsere Gegner ganz schön ihren Hintern verbrennen.

Während sich vor einigen Jahren immer weniger Genossen in unserer Partei für den Marxismus-Leninismus erwärmen wollten, will heutzutage jeder „marxistisch-leninistischer“ sein als der andere. Es gab viele verschiedene Vorstellungen darüber wie die Partei vor der krise war, ob man so arbeiten sollte wie vor der krise in der Partei gearbeitet wurde. Die einen lehnten ab so zu arbeiten wie früher, weil das angeblich wieder in die krise führen würde. Die anderen machten die Abweichung von der früheren Arbeit für die Krise verantwortlich und beharrten darauf, nunerst Recht die alte Arbeit korrekt fortzusetzen. Die einen hielten sich für etwas „Neues“, die anderen für etwas „altes“, wieder andere für „Beides“. Dass sich unter Marxisten-Leninisten so eine Situation unmittelbar nach der krise ergab, war ganz verständlich, denn die Krise bedeutete auch eine ideologische Entwurzelung. Als Folgeerscheinung der Parteikrise kam es bei vielen marxistisch-leninistischen Genossen zu einer Identitätskrise. Als ein Marxist-Leninist hätte man es ja gar nicht erst so weit kommen lassen dürfen. Als Marxist-Leninist hätte man wachsamer sein müssen. Wir haben uns also zu recht Vorwürfe gemacht, und es kamen auch Zweifel an uns selbst auf, ob wir überhaupt diejenigen tatsächlich waren, für die wir uns hielten. Der wer die ganze Parteikrise mit durchgemacht hat, kann unsere innere Verfassung nachvollziehen. Die Parteikrise erwies sich als etwas, was in der ganzen Reorganisierungsphase auf uns lastete. Wir durften uns vor dieser Last nicht beugen lassen, durften nicht aufgeben, mussten unsere Aufgaben schwungvoll in Angriff nehmen und sie ehrenhaft erfüllen. Drr Parteiaufbau bestand daher zur Hälfte in dem Bemühen, diese Lasten abzutragen, da sind wir ganz ehrlich.

Dass die Kochverräter Schaden angerichtet haben und dass dieser Schaden auch die gesunden Kräfte angegriffen und bei ihnen Wunden hinterlassen hat, ist unbestritten. Unter den Einwirkungen der Parteikrise neigten wir dazu, nun alles ideologisch 150%ig machen zu müssen, um auf sicheren Füßen voranschreiten zu können, glaubten wir hinter jedem baum und Strauch Verrat zu sehen und reagierten auf alles und jeden überempfindlich. So eine Parteikrise, die wir durchlebt hatten, sollte sich nicht wiederholen. Entsprechend hart vielen dann Kritik und Selbstkritik aus, immer in der Befürchtung, es könne schon im keim wieder irgendetwas schiefgehen. Umgekehrt vielen kritik und Selbstkritik dann wiederum weich aus, um kein Parzellan kaputtzuwerfen und die Kräfte zusammenzuhalten. All das zeugte von Unsicherheit und Unerfahrenheit. Dass sich Marxisten-Leninisten zum Teil feindselig untereinander verhielten, ist nur vor dem Hintergrund der Parteikrise verständlich und nachvollziehbar, und es ist klar, dass andere deshalb resignierten. Weil dieser Zustand zu nichts führt, hat uns das 1987 zum Umdenken veranlasst. Wir mussten zukünftig vermeiden, dass der Kmpf für die Einheit der Marxisten-Leninisten mit genau denselben Mitteln und Methoden weitergeführt wird wie bei der Loslösung von der der liquidatorischen Linie der Kochverräter.

Waren die Jahre unmittelbar vor und während der Parteikrise Jahre der revolutionären Opposition gegen Kochs Zerstörungskurs, so sind es nach der Parteikrise, nach der Trennung von Koch Jahre sogenannter „Regierungsverantwortung“. Es sollte sich zeigen, dass es leichter war, Koch gemeinsam anzugreifen, als gemeinsam die KPD zu reorganisieren. Dabei kann der Sieg über den Kochverrat erst dann ein Sieg sein, wenn die Einheit der Marxisten-Leninisten erreicht ist. Denn Kochs Ziel war und ist die Zersplitterung, ist die Liquidierung der KPD als geschlossene, einheitliche, revolutionäre Vorhutpartei des Proletariats, die dem leninschen und stalinschen Typus entspricht.

Wem es allerdings gelungen ist, die Partei den feindlichen Händen zu entreißen, dem wird es auch gelingen, die Partei in die Hände ALLER Marxisten-Leninisten zu legen und sie zu neuen Siegen zu führen, wenn wir uns dabei auf die Prinzipien des Marxismus-Leninismus stützen. Die Überwindung der Zersplitterung ist ein Teil der Überwindung der Parteikrise. Aus dieser Einsicht wurden die Bemühungen um die Einheit der Marxisten-Leninisten 1987 verstärkt in Angriff genommen und begangene Fehler selbstkritisch korrigiert. Die Partei begann, die Vereinigung mit der Organisation „KPD-Sitz Stuttgart“ anzustreben und leistete damit einen großen Beitrag für die Einheit der Marxisten-Leninisten in einer vereinten Partei. Die KPD bereitete damit gleichzeitig den Boden für die volle Hinwendung zur Arbeiterklasse. Die ieologische Auseinandersetzung verlagerte sich weg vom Thema Parteikrise hin zu den eigentlichen Problemen des Klassenkampfes, hin zur Bestimmung der Aufgaben, die sich für die Partei daraus ergeben.

Die marxistisch-leninistische Linie und Politik der Partei muss unter konkreten, neuen bedingungen ständig weiter entwickelt werden. Das gesamte innere Leben der Partei muss sich entsprechend revolutionieren. Die Parteimitglieder müssen jede kommunistische Arbeit, die erfüllt werden muss, vorantreiben, verbessern und revolutionieren. Das hat nichts zu tun mit dem hektischen „Hin-und-Her“ der spontanen Bewegung, in der die opportunistischen und revisionistischen Organisationen schwimmen. Die beständige Revolutionierung der Parteiarbeit und des Parteilebens vollzieht sich auf der Basis der marxistisch-leninistischen Linie und Politik, auf der Basis des demokratischen Zentralismus und eines Arbeitsstils, der im Dienste der Parteieinheit steht, diese sichert und stärkt. Das erfordert eine freie und offene Diskussion aller probleme, um zu gewährleisten, dass sich neue Ideen und Standpunkte Weg bahnen und Linie werden können. Das erfordert außerdem beherzte bolschewistische Kritik und Selbstkritik, die sich auf die Stärkung der Partei und ihrer Mitglieder bezieht, nicht aber auf rein persönliche Probleme.

Die Partei muss sich mit veralteten, mangelhaften oder falschen Auffassungen und Methoden auseinandersetzen, die für eine kleine Gruppe vielleicht passend sind, aber die revolutionäre Partei der Arbeiterklasse nicht vorwärts bringen. Nur wer sich hierüber klar ist, kann die Parteiarbeit auf höheren Niveau weiter entwickeln. Die richtigen Auffassungen und verbesserten Methoden entwickeln sich im Kampf, in Übereinstimmung mit den objektiven Bedingungen des Klassenkampfes und der konkreten Situation in der Partei. Uns liegt der geist fern, uns in Anmaßungen einer kleinen Sekte zu ergeben, die nach besonderem Muster die arbeitende Klasse „zu retten“ versucht. Wir sind nicht die Heilsarmee. Wir flüchten uns nicht in Beschwörungen und Allheilmittel. Sondern stützen uns auf die Erfahrungen der Arbeiterklasse, auf den Sozialismus, wie er in Albanien tatsächlich aufgebaut wird und auf die gesamte marxistisch-leninistische Weltbewegung. Die Partei ist keine Missionsschule, in der die Parteimitglieder als gläubige Schäfchen revolutionäre Phrasen daherbeten. Die KPD ist die Partei, in der die Avantgarde des proletariats geschmiedet wird, die berufen ist, die Millionenmassen zur sozialistischen Revolution zu führen. Erst wenn die klassenbewusstetsten kräfte der Arbeiterklasse die Massen zu führen verstehen, wenn sie fähig sind, auf jede aktuelle Frage eine Antwort zu geben und sie die Massen zur Diktatur des Proletariats erziehen, kann man sie als die Partei bezeichnen. Wir erfüllen diese Merkmale noch nicht. Wir bilden erst die Keimform dieser Partei, und unser ganzes Streben ist danch gerichtet, alle Merkmale einer reifen kommunistischen Partei zu erfüllen. Die KPD verfügte in ihrer 70 jährigen ruhmreichen Geschichte bereits über diese Merkmale, sie verlor sie wieder und sie wird sie eines tages wieder erlangen, wenn sie sich auf ihre revolutionäre Tradition stützt und am Marxismus-Leninismus festhält. Wir sind optimistisch und zuversichtlich, aber wir hüten uns vor Selbstüberschätzung.

Derzeit sind wir immer noch in der bescheidenen Situation der Überwindung der Parteikrise. Zweifellos sind wir in der gegenwärtigen Phase an alles offensiv herangegangen, stehen wir stets in Angriffsposition. Wir sind eine Kampfpartei, die ständig im Feuer des revolutionären Klassenkampfes steht. Gleichzeitig dürfen wir nicht vergessen, dass wir eine kleine Schar von genossinnen und genossen sind, eine Organisation, die zahlenmäßig nur eine allerkleinste Minderheit der Arbeiterklasse darstellt. Wenn wir unter diesen Umständen jetzt zum Sturmangriff gegen die Kapitaloffensive blasen, wäre das lächerlich, wäre das ein falscher Weg, eine verkehrte Taktik. Die Arbeiterbewegung der gegenwärtigen Stunde befindet sich noch nicht in der Gegenoffensive. Sie versucht in mehr oder weniger erfolgreichen spontanen Abwehrschlachten die einst errungenen rechte und Leistungen zu erhalten. Sie verteidigt sich gegen die kapitalistische Abwälzung der Krisenlasten. Sie wehrt sich ihrer Haut. Aber sie ist weit davon entfernt, die Machtfrage zu stellen und die Offensive gegen die Bastionen des Kaputalismus anzutreten.

Wir befinden uns eher in einer defensiven Situation, wobei klar ist, dass wir die Notwendigkeit der Offensive propagieren, dass die Offensive eines Tages unweigerlich kommen wird. Ohne Offensive können wir nicht siegen. Aber von morgens bis abends nur „Offensive!“ zu rufen, bringt keinen weiter. Diese Taktik, so revolutionär sie auch klingt, führt uns eher von der Revolution wef als zu ihr hin. Die „Theorie von der Offensive“ ist nicht neu. Sie ist so alt wie die Arbeiterbewegung selbst. Offensive, dieses Wort hört sich mutig und kraftvoll an, Defensive hat mehr einen revisionistischen beigeschmack, riecht nach Pessimismus und Feigheit, nach mangelnden Vertrauen in die Kraft der Arbeiterklasse usw. usf. Wir können uns die Bedingungen nicht aussuchen. So schmerzlich die Defensive auch sein mag, so unvermeidbar ist sie in der derzeitigen Situation, die alles andere ist als revolutionär. Wir leben im Zeitalter des Imperialismus und der proletarischen Revolution, richtig. Die objektiven Bedingungen sind schon lange reif für die Diktatur des Proletariats, und die Revolution steht zur Lösung an, aber die Arbeitrklasse folgt immer noch den reformistischen und revisionistischen Verrätern. Das ist eine Tatsache. Wir wissen, dass sich die Arbeiterklasse nicht von selbst ihrer Mission bewusst wird, dass sie über die Bourgeoisie nur dann endgültig siegen kann, wenn sie von ihrer revolutionären, marxistisch-leninistischen Partei geführt wird, die die Interessen und bestrebungen der Arbeiterklasse ausdrückt, das politische bewusstsein in die Arbeiterklasse hineinträgt, damit diese nicht in Reformismus, Ökonomismus und Spontaneität zerfällt. Im Klassenkampf muss man also geduld haben. Es genügt nicht, nur die Kampfformen der Offensive zu beherrschen, man muss auch in der defensive den revolutionären Kampf vorantreiben können, und das ist wesentlich schwieriger. Defensive bedeutet ja nicht, in Passivität verharren. Das ist lediglich eine Phase, in der wir die Offensive vorbereiten. Passivität und Resignation sind die größten Feinde unserer Reorganisation. Gegensatz zur Passivität ist nicht die Offensive, sondern der Kampf in jeder Situation und mit den Mitteln, die diese erfordert.

Gibt es bei der Reorganisierung eine rechte Gefahr?

Ja, die gibt es. In der Reorganisierungsphase ist die Partei noch geschwächt, gibt es viele Rückschläge, Fehlentscheidungen, Irrtümer und Irrwege, bleibt vieles unerledigt und unvollkommen. Dadurch sind wir leichter als sonst angreifbar, können Stimmungen und Unzufriedenheit und der Mutlosigkeit, ja Unglauben an die Fortschritte unserer Parteiarbeit die Parteimitglieder beeinflussen. Wir können auf halbem Wege schwach werden. Genauso wie Koch die alte Parteilinie „überprüfte“, können Opportunisten auch unsere Reorganisierung „überprüfen“, um zu versuchen, uns damit zu demoralisieren und zu verunsichern. Häufig bekommen wir zu hören, dass wir veraltete Wege gehen, dass wir die „linkssektiererischen“ Fehler der Partei wiederholen, dass wir nichts hinzugelernt hätten usw. usf. - was nichts anderes bedeutet, als den Verzicht auf die grundlegenden Leninschen Prinzipien des Parteiaufbaus zu fordern und die Partei in einen Diskutierklub zu verwandeln. Unter dem Vorwand der Verbreiterung der innerparteilichen Demokratie versuchen Rechtsopportunisten die Parteodisziplin zu untergraben und aufzuheben und der Monderheit das Recht einzuräumen, die von der Mehrheit gefassten Beschlüsse nicht anzuerkennen, ihr zu erlauben, Fraktionen zu bilden. Genau das bedeutet, die Reorganisierungsbemühungen der Partei zu verhindern und die Partei letztlich zu liquidieren. Die Gefahr von rechts besteht gerade darin, dass vorgegeben wird, die Reorganisierung voranzutreiben, um sie aber in Wirklichkeit von ihrer marxistisch-leninistischen Prinzipienfestigkeit abzubringen und in der spontanen Bewegung unterzugehen.

Was ist die „linke“ Gefahr in der Reorganisierungsphase?

Äußerlich scheint diese Gefahr der rechten Gefahr genau entgegengesetzt zu sein, aber in Wirklichkeit führt sie zum gleichen Ergebnis, nämlich zur Schädigung der Partei. Wir sind zwar sehr wenige Genossinnen und Genossen, aber wir streben das Ziel einer Massenpartei an. Wir gedenken nicht, mit der Reorganisierungsphase als Sekte in die Geschichte einzugehen. Die „linken“ Fehler sind häufig Kinderkrankheiten, Anfangsschierigkeiten, Fehler der Unerfahrenheit, die in der Reorganisierungsphase also sehr schnell auftreten. Häufig entsprechen unsere Wunschvorstellungen nicht der Realität. Man überschätzt seine kräfte und glaubt, weiter zu sein als man tatsächlich ist, als man tatsächlich erst sein kann. Da nützt es einem gar nichts, wenn man alles auf die Spitze treibt. Man kann die Ansprüche nicht endlos steigern, ohne sich zu isolieren: Scheitern als Edelkommunist ist das Endresultat.

In der Reorganisierungsphase darf man von der Partei und von sich selbst als Genossin ider genosse nicht zu viel erwarten. Wir können heute noch nicht das erfüllen, wozu wir erst morgen fähig sein werden. Wir müssen uns damit abfinden, zur Zeit „kleine Brözschen zu backen“, das war 1987 genauso wie 1986 und das wird noch einige Jahre so sein. Es reicht nicht, im besitz einer revolutionären Linie zu sein oder revolutionär aufzutreten. Im gesetzmäßigen Slbstlauf ist das Problem der Reorganisierung nicht gelöst. Der Versuch, sich an bestimmte Organisationsformen der Zeit vor der Parteikrise zu klammern, die zum Teil den veränderten Bedingungen nicht mehr entsprechen, stellt faktisch eine „Politik des revolutionären Müßiggangs“ dar wie Lenin dies in seinem Artikel „Die Gepflogenheiten der Liquidatoren und die Parteiaufgaben“ formulierte. Wir lernen daraus.

Die Gefahr des „linken Radikalismus“ begegnen wir damit, dass wir uns schulen und mit dem Artikel des Genossen Ernst Aust wappnen „`Propaganda`- oder kampfpartei?“ Bleiben wir mit beiden Beinen auf dem festen Boden der Tatsachen stehen! Verbinden wir uns immer enger mit den Massen! Nutzen wir alle Möglichkeiten aus, die sich unserem Kampf bieten! Weichen wir nicht aus! Ziehen wir uns bei der beantwortung der brennenden Fragen nicht auf tönernde, platte, revolutionäre Phrasen zurück. Revolutionär herumzufuchteln nützt dem Proletariat herzlich wenig.

Das Leben fordert uns in vielen Fällebn Kompromisse ab. Man ist im Irrtum, wenn man glaubt, man kommt mit dem Kopf durch die Wand schneller zum Ziel. Eine elastische, manövrierfähige Taktik ist nicht mit Prinzipienlosigkeit gleichzusetzen, wie Stalin uns lehrt. Prinzipien müssen fest sein, aber sie dürfen nicht so festsitzen, dass wir sie nicht mehr loskriegen, wenn wir sie für die tägliche Parteiaufbauarbeit brauchen. Prinzipien sollen der reorganisierung dienen, sollen sich mitentwickeln, und nicht als bloße Überschrift erstarren.

Die „linke“ Gefajr ist in der gegenwärtigen Phase der Parteientwicklung zwar konkreter sichtbar, aber die Hauptgefahr ist die rechte gefahr. Das hat uns spätestens die Parteikrise gelehrt. Wachsam muss man stets in beide Richtungen sein.

Manche Genossen glauben, wenn unsere Richtung stimmt, brauchen wir uns keine Sorgen zu machen. Mit unserer Reorganisierung hätten wir den siegreichen Aufbau der Partei schon – so gut wie – in der Tasche. Die Mitgliederentwicklung, die Verankerung in den Massen usw. Kämen sozusagen „im Selbstlauf“. Das ist selbstverständlich falsch. So reden hieße, die Verantwortung der Partei für den Wiederaufbau verneinen, hieße die Gefahr des Rechtsopportunismus geringzuschätzen. Reorganisierung erfordert vollsten Einsatz der Kräfte und entschlossensten Kampf zur Überwindung der Schwierigkeiten.

Andere Genossen neugen dazu, die Kräfte zu überschätzen, fühlen sich von den Schwierigkeiten schier erdrückt, verlieren leicht die Zuversicht z.B. Angesichts der langsamen Mitgliederentwicklung. Sie leiden unter den Rückschlägen, unter der Undiszipliniertheit und Unzuverlässigkeit mancher Genossen, sind skeptisch gegenüber neuen großen Herausforderungen, die sich die Partei stellt und machen sich allzu große Sorgen um die Zukunft. Auch das ist selbstverständlich falsch. Man denke nur zurück an die Lage der Partei während des Hitlerfaschismus. Wie leicht mutet da die Überwindung unserer Parteikrise heute an. Schwierigkeiten gibt`s ummer; sie liegen in der Natur der sache und wir sind Genossinnen und Genossen, die unter den Einflüssen der Bourgeoisie – auch mit unseren Schwächen – leben und kämpfen lernen müssen. Jede Parteiarbeit, und sei sie noch so unscheinbar, dient der Revolution und schadet der Reaktion. Und unsere Partei, sei sie auch noch so klein oder schwach, ist seit 70 Jahren eine Kraft, die keinerlei Ausruhen und Schranken kennt noch anerkennt, die mit voller Begeisterung und sachlicher Beharrlichkeit alle wie immer gearteten Hindernisse hinweggefegt hat und hinwegfegen wird, die jede einmal begonnene Sache – ohne auf halbem Wege umzukehren – unbedingt fortsetzt und eines Tages zu Ende führt, selbst wenn es eine kleine Sache ist. Ohne den festen, unerschütterlichen Glauben an unser Ziel und an unsere eigene Kraft ist die Wiederaufbauarbeit und Reorganisierung undenkbar. Vergessen wir nie, dass wir als Parteimitglieder nicht nur die revolutionären Hoffnungen unserer toten genossen verkörpern, sondern die Hoffnungen der Arbeiterklasse und des ganzen deutschen Volkes. Wir dürfen den Glauben an unsere Sache niemals verlieren oder anfangen daran zu zweifeln. Auch dies hieße, sich der gefahr des Rechtsopportunismus schutzlos auszusetzen. Von der Reorganisierung bliebe nur eine Illusion zurück, wenn wir von der gefährlichen Auffassung ausgingen, jedwede Abweichungen würden nach der Parteikrise nun Stück für Stück abgebaut und überwunden werden können. Die Reorganisierungsphase ist alles andere als ruhig und reibungslos verlaufen. In Wirklichkeit musste die Reorganisierung im Kampf gegen innerparteiliche Schwierigkeiten, im Kampf gegen alle möglichen Abweichungen vom Marxismus-Leninismus sowohl auf allgemein politischem Gebiet als auch auf rein organisatorischem Gebiet geleistet werden.

Kann man denn auch nur eine Sekubnde daran zweifeln, dass der Schlag, den wir unseren Feinden mit unserer Reorganisierung versetzt haben, eines Tages mit einem kräftigen Gegenschlag beantwortet werden wird? Die haben gedacht:“Jetzt ist die KPD am Ende, jetzt haben wir endlich Ruhe!“ Aber die KPD hat nicht aufgehört zu existieren und wir sitzen ihnen wieder im Nacken. Wir haben der Bourgeoisie eine Niederlage beigebracht und wir werden es noch zu spüren bekommen, dass sie diese Niederlage nicht aus sich sitzen lassen.

Nein genossinnen und Genossen! Der Kampf gegen die Abweichungen erlischt nie, weil die Abweichungen nie erlöschen. Eine Widerspiegelung des Klassenkampfes sind eben alle Abweichungen von der marxistisch-leninistischen Linie in der Partei, und der Klassenkampf nimmt nicht ab, er nimmt zu. Wir dürfen nicht Leute in unserem Rücken belassen, die nicht oder nicht mehr an unsere Sache glauben und in jeder Weise versuchen, uns die Arbeit schwer zu machen und unseren Kampf für die Reorganisierung hintertreiben und hemmen. Deswegen ist und bleibt der unversöhnliche Kampf gegen die Abweichungen von unserer marxistisch-leninistischen Linie auch stets eine aktuelle Aufgabe, ein ehernes Prinzip der Partei, egal in welcher Phase sich die Partei gerade befindet.

Die trotzkistisch-revisionistische Gruppierung um Koch haben wir lange hinausgejagt, aber gewisse Überreste des Trotzkismus blieben zurück und mussten überwunden werden. Diese Überreste bestanden erstens darin, die Möglichkeit, unsere Partei wieder aufzubauen, offen oder versteckt in Zweifel zu ziehen und stattdessen auf einen Zirkelstandpunkt zurückzuweichen. Haben wir etwa 20 Jahre für die Partei gekämpft, um sie an einen Zirkel zu verschachern? Um also den Parteistandpunkt zu erhalten, musste der Zirkelstandpunkt begraben werden.

Die trotzkistischen Überreste bestanden zweitens darin, die Notwendigkeit einer eisernen Parteidisziplin offen oder verdeckt zu leugnen, die z.B. Die Unterordnung der Minderheit unter die Mehheit verlangt. Um also zu verhindern, dass sich in der Partei fraktionelle Gruppierungen bilden, musste die eiserne Einheit der Partei durchgesetzt werden. Kapitulantentum und Disziplinbrüche in der Tat, aber in Worten „revolutionäre, bolschewistische“ Partei-Allüren, das kennzeichnete die Abweichungen, mit denen wir 1987 fertig werden mussten. Hysterie und Kapitulantentum sind zwei Seiten einer Medaille. Erst wird auf unsere Kritiker geschimpft, und dann bietet man ihnen Unterstützung an, weil man uns den einen oder anderen Fehler übelnimmt, anstatt uns bei der Korrektur von Fehlern zu helfen. Der Spieß wird einfach umgedreht: Angeblich gefährden nicht Disziplinbrüche die Partei, sondern ihre ach` so rücksichtlosen Ausmerzungsmethoden. Die Partei handelt konsequent und das wird ihr angelastet.

Wenn man die Parteiführung, der man selber angehört, kritisiert wegen Fehler, die man selber verursacht hat und die Führung verlässt, um diese um so heftiger von der Basis ausa ngreifen zu können, dann ist das schon eine ungeheuerliche Verletzung der Parteipflicht.

Wenn dann noch obendrein die Basis gegen die Führung aufgewiegelt wird und die Basis sich aber nicht aufwiegeln lässt, so ust es konsequent, dass die Basis solche Elemente ausschließt, die als letztes Druckmittel ihren Austritt androhen, falls die Basis nun immer noch nicht bereit ist, die eigene Führung anzugreifen und abzusetzen.

Was sind das für Leute, die die Partei in Stich lassen und ihr dabei noch ins Gewissen reden? Was sind das für Leute, die unsere Partei hinterher in der Öffentlichkeit schlecht machen und mit anderen Leuten zusammenarbeiten, die sie zu einem Zeitpunkt bekämpften als sie noch in der Partei waren? Was sind das für Leute, die zuerst die Führer der Kochverräter und dann die marxistisch-leninistische Führunf bekämpfen? Das sind Leute, über die wir froh sind, dass sie nicht noch mehr Schaden in unseren Reihen anrichten können! Sicherlich, die Sache ist klar und die Partei hat richtig gehandelt. Was wir noch lernen müssen, ist, dass man es zu solchen Situationen möglichst gar nicht erst kommen lässt. Wir müssen lernen, viel schneller und viel konsequenter auftauchende Abweichungen zu erkennen und zu bekämpfen, unm die Kräfte der Partei nicht unnötig zu belasten und an Dingen zu vergeuden, die uns von den eigentlichen Aufgaben innerhalb der Arbeiterbewegung abhalten. Hinterher ist man immer schlauer. Wie soll man Leute sofort erkennen, die sich unserer Disziplin nur in der Absicht vorübergehend unterordnen, um diese zu lockern und eines Tages zu brechen?

Natürlich muss man Geduld mit Schwächen haben, aber wenn sie auf Dauer mit Geduld nicht zu überwinden sind, muss man Konsequenzen ergreifen, bevor sie sich in der Partei ausbreiten und die Eistenz bedrohen. Man darf Genossen, die Fehler gemacht haben, nicht automatisch in eine „linke“ oder rechte Schublade stecken und sie dort abstempeln und fertigmachen (Lenin; „linker“ Radikalismus). Man darf Genossen, die Fehler gemacht haben, nicht aus falscher Rücksichtnahme erlauben, immer größere Fehler zu machen (kleinbürgerlicher Liberalismus). Beides ist falsch und entspricht einer kleinbürgerlichen politischen Haltung. Diese Erscheinungsformen sind nicht neu un unserer Partei. Sie sind uns theoretisch bekannt, aber in der Praxis verfügen wir häufig noch nicht über die nötige Routine, um damit möglichst gut fertig zu werden. Wir müssen lernen, die Methode der Überzeugung und des Zwangs richtig einzusetzen und zu gebrauchen. Wenn die Parteiführung auf der einen Seite allzu lange die notwendigen Handlungen unterlässt, dann zeugt diese Unsicherheit von mangelnder Erfahrung und Reife. Dann zeigt das, dass sich ihr ideologisches Niveau erhöhen muss,, indem sie aus ihren Erfahrungen selbstkritisch lernt.

Wir sind auf dem richtigen Weg und wir geben uns Mühe. Wir sind eine Partei, die sich mit einer handbewegung nicht abtun lässt. Wir können 1987 mit den Ergebnissen unserer Anstrengungen, insbesondere auf dem Feld der ideologischen Auseinandersetzungen innerhalb der Prtei, zufrieden sein. Für 1988 haben wir günstigere Bedingungen geschaffen.



These 6

Ohne die Arbeiterjugend kann es für die Partei keine Zukunft geben. Darum macht sich die KPD an die Aufgabe, wieder eine schlagkräftige Jugendorganisation aufzubauen.

Im Tätigkeitsbericht von 1986 beschrieben wir die Jugendarbeit als „wunden Punkt unserer Parteiarbeit“. Daran hat sich 1987 im Wesentlichen nicht viel geändert, obwohl wir nicht untätig waren.. Wir gewannen Genossen, die früher im KJD arbeiteten, sich von Koch abwandten und Selbstkritik übten. Diese Genossen begannen, die revolutionäre Jugendarbeit unter Anleitung der Partei mit bescheidenen Kräften wieder aufzunehmen.



wird demnächst fortgesetzt....



 

 

 

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