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vor 60 Jahren ...

1956

24. Oktober 1956 - 24. Oktober 2016

METALLARBEITERSTREIK

 

 

 

Streikkalender

 

Video

 

Streik der 65 000 Metallarbeiter Schleswig-Holsteins

 

Streikende Metallarbeiter

vor dem Kieler Gewerkschaftshaus in der Legienstraße

Quelle: Kalk, Winfried: 120 Jahre Metallarbeiterbewegung in Kiel. Die Geschichte der IG Metall-Verwaltungsstelle bis 1989. Kiel 1989.

 

 

Stimmzettel:

Foto

88% der abgegebenen Stimmen entfielen auf die Bereitschaft, in den Streik zu treten

Quelle: Joho, Michael: Die Geschichte der Metallarbeiterbewegung und ihrer Gewerkschaften in Flensburg. Flensburg/Hamburg 1992.

 


Streik-Nachrichten 14.02.1957

 

Streikleitung

 

 

 

 

 

Streikende vor dem Gewerkschaftshaus
Streikende vor dem Gewerkschaftshaus

 

DGB- Plakat 1956

Lohnfortzahlung

Foto

 

 

weiterer Artikel und Gedicht dazu:

Die entscheidende Lehre des Metallarbeiterstreiks 1956 in Schleswig-Holstein für die Lohnfortzahlung bei Krankheit : Sich durch die Abwiegelei des sozialfaschistischen DGB-Apparates nicht vom Kampf gegen das staatsmonopolistische Kapital abhalten lassen!

Über hundertausend Arbeiter und Werktätige legten auch in den Wochen des Jahres 1996, also genau 40 Jahre später, empört und voller Wut über mehrere Tage hinweg bei Mercedes, Opel, Bosch, BASF und vielen anderen Betrieben der Arbeit nieder und forderten die sofortige Rücknahme der Kürzung der Lohnfortzahlung bei Krankheit durch die Weltkapitalisten. Viele Kollegen und RGO-Gewerkschafter spürten das erste mal, daß sie nicht ohnmächtig sind, daß sie eine Macht darstellen, wenn sie gemeinsam kämpfen. Um so größer war das Bemühen der aufgeschreckten Gewerkschaftsführer der staatstragenden scheiß Gewerkschaften, die eh nie was machen, und bekannter Arbeiterbürokraten und Arbeiteraristokraten, diese Kämpfe möglichst schnell wieder unter ihre Kontrolle zu bekommen und abzuwürgen. Durch vorauseilenden Kadavergehorsam gegenüber den Weltkapitalisten, durch faule Verhandlungsangebote und dem Apell an die working class, doch auf ihre " Verhandlungskunst" zu vertrauen, wollten die sozialfaschistischen DGB-Arbeiteraristokraten die Situation in den Betrieben wieder befrieden. In den darauf folgenden Wochen sollte es entscheidend darauf ankommen, ob es oppositionellen und revolutionären Kräfte in den Betrieben gelingt, darüber Klarheit zu schaffen , daß es in der Frage der Lohnfortzahlung nicht nur um eine Frage des Lohnes geht, sondern um die Abwehr eines viel weitergehenden Generalangriffs der Weltkapitalisten zur hemmungslosen Steigerung ihrer Profite auf Kosten der noch bestehenden minimalen sozialen Rechte der working class und Werktätigen in diesem Land.

Worum ging es eigentlich in diesem Kampf? Am 13.9.96 beschloß - im Auftrag und mit Unterstützung der deutschen Weltkapitalistenverbände - der Bundestag einen ganzen Katalog von Maßnahmen zur drastischen Verschlechterung der Lebensbedingungen der working class und weiter Teile der Werktätigen in der BRD. Ein zentraler Punkt dabei : Die Kürzung der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall auf 80% des bisherigen Lohnes. Damit wurde offen das Beil an eine letzlich von der working class von heute aus gesehen vor 60 Jahren, damals 96 vor 40 Jahren erkämpfte materielle Absicherung bei Krankheit gelegt. Die staatsmonopolistischen Kapitalisten benutzen diese Verschlechterung der Lohnfortzahlung, um auf breiter Front eine Offensive zur Verschärfung der Arbeits- und Lebensbedingungen der working class zu starten , um in Fabriken und Betrieben die Kürzungen sofort umzusetzen. Dabei scherten sie sich einen absoluten Scheißdreck um bestehende, sowieso in den letzten Jahren schon weitgehend ausgehöhlte Tarifverträge, die bisher die Lohnfortzahlung in Teilen der Industrie absicherten. Angesichts der in den letzten Jahren immer mehr verschärften Intensität der Ausbeutung und Rationalisierung in den Betrieben durch realen Lohnabbau und immer weiterer Flexibilisierung der Arbeitszeiten (wie z.b. Einführung von Wochenendarbeit bei Ford, oder Opel) stießen diese dreisten Angriffe der Bourgoisie auf die geballte Wut der working class , insbesondere in der Metall- und Chemieindustrie. Die Kollegen und RGO-Gewerkschafter hatten zu dem Zeitpunkt aufgrund ihrer eigenen Erfahrungen genau gespürt, daß nun verstärkt versucht werden sollte, sie bei Krankheit dazu zu zwingen, weiter rumzunegern, und diejenigen, die u.a auch aufgrund jahrerlanger Arbeitshetze krank werden, dafür auch noch zu bestrafen und selbst die in schweren, opferreichen Kämpfen errungenen minimalen sozialen Absicherungen völlig zu durchlöchern. Ja es ging um mehr. Es ging darum, daß unter dem Schlagwort der " Leistungsgesellschaft" ( obwohl im Weltkapitalismus nur der Profit zählt, im Weltsozialismus jeder nach sein Fähigkeiten, jeder nach seinen Leistungen, im Kommunismus jeder nach seinen Fähigkeiten, jeder nach seinen Bedürfnissen) gegenüber den Kranken und Schwachen exemplarisch die sozialdarwinistische Mentalität des " Rechts des Stärkeren" festgeschrieben werden soll, der sich um " Überlebenskampf" gegen die " Schwächeren und Lebensunfähigen" durchsetzt.

Der beispielhafte Kampf der working class in der Metallindustrie 1956

" Was nützt uns der beste Lohn , wenn man immer diese Angst vor der Krankheit haben muß? Die ersten drei Tage gibt es überhaupt nichts - weder Lohn noch Krankengeld. Sehen Sie sich doch unsere älteren Kollegen einmal an! Keiner von ihnen kuriert einekleine Krankheit aus. Wenn aber nachher ein richtiges Leiden daraus geworden ist, dann sind sie mit den paar Groschen Krankengeld (rund 50% des Bruttoverdienstes) erst vollends elend dran. Uns ist es einen Streik wert, diese alteUngerechtigkeit endlich aus der Welt zu schaffen!" ( Ein streikender Metallarbeiter gegenüber " Die Welt" 26.11.1956) Am 24. Oktober 1956 begann einer der großartigsten Kämpfe der working class der BRD, der erst nach 114 Tagen am 15. Februar 1957 endete. Dieser Streik ragt nicht nur heraus, weil das Proletariat vier Monate lang den Versprechungen und Druckmaßnahmen von Finanzkapitalisten und Knüppelkunden wiederstanden. Der bis dahin längste Streik seit der Gründung der deutschen Bundesrepublik wurde vierlmehr auch im diametralen Gegensatz zur schamlosen Abwiegelei des sozialfaschistischen, staatstragenden Gewerkschaftsapparates geführt. Am 11./12. Oktober verwarfen in einer Urabstimmung rund 88 Prozent der etwa 65000 Metallarbeiter Schleswig-Holsteins die bisherigen Verhandlungsergebnisse der sozialfaschistischen IG Metall und sprachen sich für Streiks aus. Der Streik erfaßte 38 Betriebe, darunter 11 große Werften, mit über 34000 Metallarbeiter. Im mittelpunkt der Forderungen stand eine wesentliche Verbesserung der betrieblichen Sozialleistungen. Der Streik richtete sich speziell auch gegen die Diskriminierung der Arbeiter im Vergleich zu den Angestellten bei Krankheit. Während kranke Angestellte einen gesetzlichen Anspruch auf die Weiterzahlung des Gehaltes für sechs Wochen hatten, und zwar vom ersten Tag der Krankheit an, erhielten Arbeiter von der Krankenkasse erst nach drei Karenztagen für die Dauer von lediglich 28 Tagen nur etwa 50% des Nettlohns als Krankengeld! Die Forderungen lauteten dementsprechend unter anderen : * Vollen Lohn für die ersten drei Krankheitstage, für die die Krankenkasse den Stundenlöhnern kein Krankengeld zahlt   * Lohnausgleich zwischen Nettolohn und Krankengeld bis zu sechs Wochen. Die Weltkapitalisten wandten - wie immer- die verschiedensten Mittel an, um die geschlossene Front der Streikenden zu durchbrechen: Erst schmeichelnde , arschleckende, speichelleckende Briefe an die " lieben Mitarbeiter" , dann blaue Briefe mit Entlassungsbescheiden! Für zugesagte Stipendien und versprochene Werkswohnungen wurde die Zurücknahme der Zusage angedroht, wenn die betreffenden Arbeiter nicht zur Arbeit erscheinen. Mittels großer Inserate versuchten die Unternehmer auch die Öffentlichkeit gegen den Streik aufzubringen. Sie erreichten damit ihre Ziele aber nicht. Auch in der sweiten Urabstimmung vom 7. Januar 1957 lehnten die streikenden Metaller den Schiedsspruch der Schlichtungskommission wiederum entschieden ab. 97,4 Prozent der stimmberechtigten organisierten Metaller sprachen sich für die Fortsetzung des Streiks aus! Dieser erste Spruch war mit den Stimmen der Weltkapitalisten und des Vorsitzenden der Schlichtungskommission zustande gekommen und anerkannte die Hauptforderungen der Streikenden nicht an. Angesichts der Kampfentschlossenheit der working class konnte es sich die sozialfaschistische IG Metall nicht erlauben, diesen ersten Einigungsvorschlag zu zustimmen, den der Ministerpräsident von Schleswig-Holstein am 10.10 1956 unterbreitet hatte. Gleich danach fiel der sozialfaschistische IG-Metall Apparat den Arbeitern in den Rücken! Unter unmittelbarer Federführung Adolf Adenauers heckte die sozialfaschistische IG Metall gemeinsam mit den Finanzkapitalistenvertretern den sogenannten " Bonner Vertrag" aus, der weit unter den Forderungen der Arbeiter blieb. Die sogenannte " Große Tarifkommission" der sozialfaschistischen IG Metall setzte sich über den Streikbeschluß der working class hinweg und forderte die Streikenden zur Wiederaufnahme der Arbeit auf! Auch in der dritten Urabstimmung sprachen sich die Arbeiter mit 76,24 % für die Fortsetzung des Streiks aus! Das war eine kräftige Ohrfeige für die sozialfaschistischen IG-Metall-Kapitalistenpaktierer! Auf einer Versammlung warfen 500 Gewerkschaftsbonzen  und -funktionäre , die nicht wußten, wie sie vor die Metaller treten sollen, der Gewerkschaftsspitze so massiv " Verrat" und " Umfallen" vor, daß die Versammlung von der staatstragenden Gewerkschaft vorzeitig beendet wurde. Alle weiteren Großveranstaltungen wurden schnellstens abgesagt, da ähnliche Reaktionen befürchtet wurden. Die Metaller selbst reagierten mit größter Empörung auf den " Bonner Kuhhandel". Vor den Streiklokalen wurden die " Streiknachrichten" vom 29. Januar 1957 verbrannt , in denen der sozialfaschistische IG-Metall Vorsitzende Otto Brenner die Metaller zur Aufnahme der Arbeit auffrief. Örtliche Funktionäre organisierten Gegenversammlungen, in denen sie mit aller Schärfe gegen  die Haltung der verkappten Gewerkschaftsbonzen protestierten. In den Versammlungen lasen die Metaller den Funktionären ihre eigenen Durchhalte-Reden vor. Auf selbstgefertigten Plakaten wurden die Parolen " Wir streiken weiter" und " Durchhalten" proklamiert. Der Streik ging weiter! Um den Streik abzuwürgen, war es fetzt die sozialfaschistische IG-Metall selbst, welche die " Schlichtungsstelle" anrief. Die Weltkapitalisten waren nur zu geringfügigen Verbesserungen gegen den " Bonner Vertrag" bereit. Gegen das eindeutige Streikvotumder dritten Urabstimmung der Metaller billigte die sozialfaschistische IG-Metall den sogenannten "Kieler Entwurf" , der im wesentlichen bis in den Wortlaut hinein mit dem " Bonner Vertrag" gleich blieb . Die sozialfaschistische IG-Metall mobilisierte nun aus der ganzen BRD seine Funktionäre und Bürokraten nach Schleswig-Holstein . Diese sollten die Streikenden bearbeiten und zur " Vernunft" bringen. Gleichzeitig begann die sozialfaschistische IG-Metall ganz im Stil der Weltkapitalisten materiellen Druck auf die Streikenden auszuüben: Sie kürzte Sonderleistungen oder stellte diese ganz ein! In der vierten Urabstimmung sprach sich noch immer nur eine Minderheit von 30% für die Aufnahme der Arbeit aus, während annähernd Zweidrittel den Kieler Kuhhandel ablehnten. Aber das reichte gemäß Satzung der sozialfaschistischen IG-Metall aus, um den Streik zu beenden. Die staatstragenden Gewerkschaften taten genau das , was sie in den Jahrzehnten bis heute dann immer und immer wieder praktizieren: sich zuerst als wahrhaftige Interessenvertretung der working class aufspielen, um die Kampfbereitschaft aufzufangen, um sodann jeden effektiven Kampf zu hintertreiben und abzuwürgen, und sich sogar offen über das Votum der streikenden Belegschaften hinwegzusetzen! ( Besonders schamlos hat sich damals die ÖTV-Führung 1992 über das Urabstimmungsergebnis ihrer Mitglieder hinweggesetzt. Die wachsende Arbeiterbewegung muß einfach mit aller Kraft gegen die Abiegelei der sozialfaschistischen DGB-Fürsten mit ihren staatstragenden Gewerkschaften angehen. Gerade in der heutigen Situation muß mit allem Nachdruck unterstrichen werden, daß es letztlich das Verdienst derkämpfenden Metaller in SH Scleswig-Holstein im Jahr 1956 war, daß der staatsmonopolistische Kapitalismus der BRD sich gezwungen sah, nur wenige Jahre später die Lohnfortzahlung bei Krankheit gesetzlich zu verankern. Einen nicht unwesentlichen Anteil an der Ausdauer dieses großen Kampfes hatte die konsequente Haltung großer Teile der Flensburger Werftarbeiter, die der dänischen Minderheit angehören. Außerdem hatten Revolutionäre Gewerkschaftsoppositionen (RGO`s) noch großen Einfluß unter der working class in Kiel und der dortigen Howaldr-Werft, denen es gelang , die Mehrheit der in der Gewerkschaft organisierten Metaller gegen den sozialfaschistischen DGB-Apparat mit samt seinen Fürsten und Bonzen zusammenzuschließen. Die Metaller haben damals ihren schweren Kampf nicht nur für sich geführt, sondern auch für die nächsten Generationen. Das muß für uns heute zusätzlich Verpflichtung und Antrieb sein, diese erkämpften Errungenschaften zu verteidigen und den Kampf weiterzuführen. Wie verhält sich ehute der sozialfaschistische DGB-Apparat? Schon kurz nach den ersten Streiks gegen das unverschämte Vorgehen der deutschen Weltbourgoisie unternahmen Funktionäre der sozialfaschistischen IG-Metall hektische Versuche, die immer wieder aufflammenden Streiks in einzelnen Betrieben wieder einzudämmen und inter ihre Kontrolle zu bekommen. Auch im Kampf gegen die Lohnfortzahlung zeigt sich für die working class wieder ienmal, daß die ganze Macht des sozialfaschistischen DGB nicht im Interesse ihres Kampfes entfaltet wird, sondern im Gegenteil sich wieder einmal als Hindernis und Blockade erweist. Es gibt unzählige Beispiele , wie der sozialfaschistische DGB-apparat sich als Streikverhinderer, Streikbrecher, als Heuchler und Lügner erwiesen hat! Doch es nützt nichts, darüber zu jammern und es ist ganz falsch, die eigene Untätigkeit damit zu entschuldigen. Der Kampf der Metaller in SH Schleswig-Holstein vor 50 Jahren zeigt, daß ein Kampf auch ohne dem sozialfaschistischen DGB möglich ist! * Sich auf die eigene Klassenkraft verlassen, den Kampf in die eigenen Hände nehmen! Es geht darum , die Einsicht zu fördern und vertiefen, daß bei jedem ernsthaften Arbeitskampf die working class sich nur auf die eigene Kraft verlassen und nur dieser vertrauen dürfen. Denn wenn sich auf die Gewerkschaftsbonzen  und -Bürokraten oder überhaupt auf die staatstragenden Gewerkschaften verlassen- dann sind sie verlassen! Nur wenn die proletarische working class und im Kampf gegen den sozialfaschistischen DGB mit samt ihren Führern den Kampf im eigenen Betrieb organisieren, Kontakte zu RGO`s ,-Zellen und anderen Betrieben herstellen usw. , kann ihr Kampf Erfolge erzielen. In diesem schwierigen und umfangreichen Kampf gilt es ,einige grundlegende Ausgangspunkte für den Zusammenschluß der fortschrittlichen Initiativen in Betrieben und Revolutionären Gewerkschaftsoppositionen festzuschreiben: * Die Einheit zwischen den untersten Schichten der working class unabhängig von Nationalität, Religion und Hautfarbe ist unverrückbarer Ausgangspunkt. *Die Formen des Kampfes müssen darauf orientiert sein, den legalistischen Rahmen (z.b. das reaktionäre Betriebsverfassungsgesetz), der kaum oder gar keine Erfolge ermöglicht, zu sprengen, und auf Betriebsbesetzungen, langandauernde, immer mächtiger werdende Streiks, kämpferische Aktionen auf der Straße usw. das Hauptgewicht zu legen * Dabei is besonders wichtig, daß der eigene Kampf im Betrieb in einer Region nicht isoliert wird, daß der Kampf ausgeweitet, über RGO`s, Einzelgewerkschaften, Branchen und Regionen hinaus breit verankert und von vornherein auch mit dem Kampf von Arbeitern und Proleten in anderen Ländern verbunden wird, wie z.b. ganz aktuell der 180 Millionenköpfige Generalstreik in Indien, der vermutlich der größte in der Menscheitsgeschichte ist (!!!).  * Es muß vor Ort und darüber hinaus möglichst einge Kontakte und die enge Zusammenarbeit mit der Kommunistischen Jugendinternationale/Stalinisten-Hoxhaisten hergestellt werden, die zusammen mit den Rotfrontkämpferbund gegen staatliche Faschisierung und Naziterror kämpft, die sich konsequent weltbolschewistische und weltrevolutionäre Aufgaben stellt. * Es muß in einer weltdemokratischen Atmosphäre Raum und Gelegenheit für grundlegende Debatten geben, um das ganze Weltsystem des Weltkapitalismus in Frage zu stellen , und Perspektiven für ein anderes Gesellschaftssystem zu diskutieren , weltrevolutionäre und weltbolschewistische Pisitionen nicht auszugrenzen, sondern gründlich und der Situatioenentsprechend zu debattieren. Das alles erfordert, daß die am wirklichen Kampf gegen das Weltkapital interessierten Kollegen innerhalb und außerhalb dieser oder jeder Gewerkschaft einen umfangreichen ideologischen und organisatorischen Kampf gegen das gesamte Arsenal des deutschen und andern Chauvinismus, Rassismus und der klassenversöhnlichen Partnerschaftsideologie sowie den Aberglauben an den Staat führen müssen, um Kollegen selbständig, ohne und gegen die Gewerkschaftsfürsten-bonzen- und -bürokraten zu mobillisieren. Dabei müssen Stalinisten-Hoxhaisten sich auf einen harten Kampf mit allen Spielarten des Reformismus, des Revisionismus und des Opportunismus, der Abwiegelei und des Verrats auch innerhalb sowohl unserer , als auch der "anderen" Gewerkschaften einrichten. Einen von allen falschen Freunden, von Gewerkschaftsbürokraten, Arbeiteraristokraten , egal welcher bürgerlichen Partei sie angehören, gereinigten, millitanten und internationalistisch orientierten Kampf initieren und entwickeln, dessen Führung in den Händen der kämpferischen Kollegen aus den Betrieben liegt - das ist der einzig mögliche Weg , um wirkliche, wenigstens zeitweilige Erfolge im gewerkschaftlichen Kampf , gegen Massenentlassungen, Lohnraub und den Abbau der sozialen Rechte , gegen die Abwiegelei , Resignation und Demoralisierung durch sozialfaschistische DGB-Fürsten durchsetzen zu können. Die wirklich stalinistisch-hoxhaistischen Kräfte werden in alle berechtigten Tageskämpfe ihre Kampfkraft, ihre RGO und RGI, ihre Argumente hineintragen , und diese Kämpfe nach Kräften unterstützen. Sie werden dabei nicht verschweigen, daß aus jedem Abwehrkampf auf lange Sicht nur dann ein Erfolg hervorgehen kann, wenn die Working Class offensiv das Weltkapital und seine Staaten , das System des Weltkapitalismus angreifen, das Ausbeutungssystem mit allen seinen Wurzeln diktatorisch beseitigen und für weltsozialistische und dann klassenlose Gesellschaft kämpfen.

 

 

 

Gedicht dazu :

 

Mitten in der Nacht in S-H müssen wir Arbeiter früh aufstehen
um in S-H in der Sklavenhalterbude zur Arbeit zu gehen
Die Arbeit in der Sklavenhalterbude ist schwer , wir müssen uns schinden
in der Hoffnung, dass wir Arbeiter endlich Feierabend zu finden


größter Metallarbeiterstreik 1956 ! die wertätige Masse
Metallarbeiterstreik 1956,  die revolutionäre Arbeiterklasse!
Du verkaufst deine Arbeitskraft , damit verdienst du dein Geld
Scheiß auf das staatsmonopolistische Weltkapital, weil uns das nicht gefällt!
Du verkaufst deine Arbeitskraft , damit verdienst du deinen Hungerlohn
Scheiß aufs Weltkapital, stürzt die Bonzen und Oligarchen vom Thron !
Der Rücken krumm , keine Kohle ,die Taschen leer
Scheiß Kapital, Banken und Konzerne - danke sehr!

Gehen wir Vollproleten dann nach Hause in unseren Arbeitersachen
sehen wir die Streikbrecher und Arbeiteraristokratie , die über uns lachen
Die Manager, Bonzen und Oligarchen im Anzug können Metallarbeiter nicht leiden
Weil sie über Arbeiter und Bauern antikommunistische Lügen verbreiten



Metallarbeiterstreik 1956 -working class! die arbeitende Masse
größter Metallarbeiterstreik 1956,  die revolutionäre Arbeiterklasse!
Du verkaufst deine Arbeitskraft , damit verdienst du dein Geld
Zerschmettert das staatsmonopolistische Weltkapital, weil uns das nicht gefällt!
Du verkaufst deine Arbeitskraft , damit verdienst du dein Hungerlohn
Scheiß aufs Weltkapital, stürzt die Bonzen und Oligarchen vom Thron !
Der Rücken krumm , keine Kohle , die Taschen leer
Scheiß (Welt)Kapital, Banken, Monopole und Konzerne danke sehr!

All zu oft haben Metaller auf Lohndumping und Niedriglohnsektor keine Lust
Bonzen drohen mit Arbeitsplatzvernichtung und du weißt, dass du arbeiten musst
Streikbrecher u. Arbeiteraristokratie sind Arschkriecher und Speichellecker, die dir stinken
Metallerproleten schuften sich krumm und bucklig, Bonzen und Manager gehen einen trinken

Metallarbeiterstreik 1956 - working class! die arbeitende Masse
Metallarbeiterstreik 1956 , die revolutionäre Arbeiterklasse!
Du verkaufst deine Arbeitskraft , damit verdienst du dein Geld
Nieder mit dem  staatsmonopolistische Weltkapital, weil uns das nicht gefällt!
Du verkaufst deine Arbeitskraft , damit verdienst du dein Hungerlohn
Scheiß aufs Weltkapital, stürzt die Bonzen und Oligarchen vom Thron !
Der Rücken krumm , keine Kohle ,die Taschen leer
Scheiß staatsmonopolistischer (Welt)Kapitalismus  danke sehr!

 

 

 

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