Herzlich willkommen auf der Web-Seite der RGO !

 

 

vor 60 Jahren ...

1956

24. Oktober 1956 - 24. Oktober 2016

METALLARBEITERSTREIK

in Schleswig-Holstein

- längster Streik in der Geschichte der BRD -

 

 

 

 

RGO - Flugblatt !

2014

Es lebe der rote 1. Mai

- der Kampftag der internationalen Arbeiterklasse !


Gewerkschaftsmitglieder, die sich von den reaktionären Gewerkschaftsführern in die Pfanne hauen lassen, haben nichts Besseres verdient !

Erobern wir die Gewerkschaftsmassen für unsere revolutionären Ziele !

Jeder Betrieb muss eine revolutionäre Festung werden !

 

Die RGO grüßt zum Ersten Mai alle revolutionären Gewerkschafter in Deutschland und auf der ganzen Welt !


 

RGO im Kampf gegen die Unternehmeroffensive !

RGO gegen soziale, kulturelle und politische Unterdrückung !

RGO gegen den kapitalistischen Staat, seine Faschisierung und seine Kriegsvorbereitungen !

RGO – für die proletarische Revolution !

Revolutionäre Gewerkschaftsmitglieder - hinein in die RGO !


 


Angesichts der weiter um sich greifenden Weltkrise und der sich verschärfenden Kriegsgsgefahr ruft die RGO dazu auf, den Dreierbund von Kapitalisten, reaktionärer Gewerkschaften und kapitalistischem Staat mit revolutionären Aktionen anzugreifen.

Behandelt werden wir in Betrieb und Gewerkschaft wie der letzte Dreck!

Wir sind die Arbeiterklasse und kein Arbeitsvieh !

Unsere Aufgaber als revolutionäre Gewerkschafter ist es, klassenkämpferische, rote Gewerkschaften zu schaffen, um dem Weltkapitalismus in Betrieb und Gewerkschaft mutig entgegenzutreten. Die roten Gewerkschaften sind für die revolutionären Gewerkschafter Schulen des Kommunismus. Nur im Kampf für die Abschaffung der Lohnsklaverei wird sich die Arbeiterklasse vom Kapitalismus befreien.


Der DGB ist reiner Handlanger der Kapitalisten und insbesondere mit dem Finanzkapital eng verflochten. Er ist durch und durch verrottet, sozialfaschistisch und verrät die Interessen der Arbeiterklasse in Betrieb und Gewerkschaft.


Der DGB demobilisiert, wo er mobilisieren müsste !

Der DGB stimmt zu, wo er seine Zustimmung verweigern müsste !

Der DGB verweigert seine Zustimmung, wo er hätte zustimmen müssen !

Der DGB schweigt, wo er seine Stimme erheben müsste !

Der DGB legt die Hände in den Schoß, wo er die Ärmel hoch krempeln müsste.

Der DGB lässt diejenigen in Stich, die am dringendsten unsere Solidarität bräuchten !

Der DGB bekämpft diejenigen am schärfsten, die sich am konsequentesten für die Belegschaften einsetzen !

Der DGB spaltet da, wo er eine einheitliche Kampffront schmieden müsste !

Da, wo gestreikt wird, betätigt sich der DGB als Streikbrecher !

Die größte Anti-Gewerkschaft im Land, das ist der DGB- Verband !


Der Offensive des Kapitals, Lohnraub, Arbeitslosigkeit und Teuerung hat der DGB nichts, aber auch gar nichts entgegenzusetzen.

Er ist ein Koloss auf tönernen Füßen !

Er ist ein zahnloser Löwe !

Er ist ein Pappsoldat ! Er ist ein lebendiger Leichnahm !

Begraben wir ihn endlich !


Die Imperialisten setzen sich so ziemlich über alles hinweg, was wir Arbeiter uns in über hundert Jahren mühselig erkämpft haben und der DGB guckt seelenruhig dabei zu und gibt seinen Segen.

Noch nie ist der Weltimperialismus mit so brutalem Terror der Ausplünderung unserer Arbeitskraft vorgegangen, um sich aus der Krise zu retten. Und der DGB hält auch noch die rechte backe hin, wenn er auf die linke geschlagen wurde !

Nun versuchen die Weltimperialisten auch noch, ihre morsche Herrschaft mit einem neuen Weltkrieg zu retten. Und der DGB betätigt sich als ihr Sprachrohr in der Arbeiterbewegung, anstatt die Arbeiter gegen die Kriegsgefahr auf die Straßen zu rufen. mit So tritt uns heute der verfaulende Kapitalismus auf der ganzen Welt entgegen. Und der DGB hält still. Mehr noch, er geht ebenso mit brutalem sozialfaschistischen Terror gegen jeden vor, der in Betrieb und Gewerkschaft für die sozialistische Revolution kämpft.


Aber am Ersten Mai treten wir mit allen Arbeitern der ganzen Welt solidarisch dieser ungeheuerlichen globalisierten Ausbeutung und Unterdrückung entgegen, demonstrieren wir Arbeiter unsere feste Entschlossenheit, diesem wilden Treiben revolutionär entgegenzutreten.

Die Arbeiterklasse weiß aus blutigen Erfahrungen der Vergangenheit, dass sich die Kapitalisten, die Bonzen der Gewerkschaft und der kapitalistische Staat nicht mit "friedlichen Mitteln" zurückdrängen lassen.

Reform oder Revolution

– hierauf laufen alle brennendsten Fragen der heutigen Arbeiterbewegung hinaus.

Und daraus ergibt sich auch die Frage, weiterhin dem DGB hinterzulaufen oder mit der roten Gewerkschaft voranzumarschieren.


Der DGB, von den US-Imperialisten nach dem Zweiten Weltkrieg gegründet, war schon von Anfang an ein Unterdrückungsinstrument der Kapitalisten gegen die Arbeiterklasse.

Und so wenig wie der Staat der Kapitalisten zu einem Staat der Arbeiterklasse gemacht werden kann, so wenig kann der DGB zu einer Kampforganisation der Arbeiterklasse gemacht werden. Wer sich, wie die Revisionisten und Neo-Revisionisten es tun, schützend vor den DGB stellen, stellt sich damit gegen uns, macht sich zum Streikbrecher, zum Handlanger der Imperialisten und hat in unserer Einheitsfront des Klassenkampfes nichts zu suchen.

Auge um Auge – Zahn um Zahn.

Wer die revolutionären Gewerkschafter und Arbeiter in den Betrieben ans Messer liefert, der kann nicht damit rechnen, von uns mit Samthandschuhen angefasst zu werden, der bekommt unsere Faust ins Gesicht.


Vorwärts beim Wiederaufbau der RGO !

 

Reiht euch ein gegen den "Regierungsmai" und jagt die Arbeiterverräter des DGB zum Teufel !

 

Es lebe der internationale Kampftag der Arbeiterklasse !

 

Für die 35 – Stundenwoche bei vollem Lohnausgleich !

 

Zerreißt die Flexi-Vereinbarungen !

 

Weg mit dem Lohndumping !

 

Leiharbeit ist Sklavenhandel !

 

Gleicher Lohn und gleiche Arbeit !

 

Schluss mit der Arbeitslosigkeit !

 

Mindestlohn 15,50 Euro – und zwar für ALLE – OHNE AUSNAHME !!

 

Hartz IV nur für die Kapitalisten und ihre Handlanger vom DGB !

 

Weg mit Tarifverträgen, die uns mehr knechten als schützen ! Solche Ausbeuter-Verträge muss man zerreißen!

Wir wollen nur solche Tarifverträge, die uns schützen !

 

Auch das Streikrecht bleibt nur ein Fetzen Papier, wenn man es nicht in den Streikkämpfen immer wieder neu erkämpft.

Stellen wir einen Generalstreik gegen den Widerstand des DGB auf die Beine – das wär doch mal was oder ?


Wer uns am Streiken hindert, wer Streikbrecher einsetzt, dem antworten wir mit wilden Streiks, die wir trotz und gegen DGB und Polizei organisieren !

Der einengende, versklavende Rahmen der Gewerkschaftslegalität muss revolutionär durchbrochen werden !

 

Schluss mit dem Betrug des "sozialen Friedens"!

Die Kapitalisten kennen nur rücksichtslose Ausbeutung, und ihr angeblicher "sozialer Frieden" dient nichts Anderem als der möglichst reibungslosen, ungestörten Ausplünderung unserer Arbeitskraft.

Der DGB hat ausgespielt !

Das einzig Positive am DGB ist sein abschreckendes Beispiel !

 

Immer mehr Arbeiter werden sich vom DGB abwenden, zu uns kommen und sich unter dem revolutionären Banner sammeln:

 

"Schluss mit dem heuchlerischen, versklavenden "sozialen Frieden" – Es lebe der Klassenkampf !

Es lebe die Befreiung aus der Jahrhunderte langen Lohnsklaverei !

Es lebe die RGO !"



Wir gehn im Kampf voran


Wir machen Schluss mit Leid und Not,

im Kampf gehn wir voran

- das rote Aufgebot,

das nicht mehr warten kann.


Es zittern die Bonzen in ihren Palästen,

es zittern die Bonzen im Osten und im Westen.

Die roten Fahnen wehn im Wind,

Blut so rot die Fahnen sind

voran, Genossen voran !


Wir fürchten nicht die Poliezi

und nicht die Bundeswehr;

denn nur wer kämpft, der wird auch frei,

da hilft nichts Anderes mehr.

Wor stürmen die Stellung der feindlichen Heere,

wir brechen die Zwingburgen der Millionäre !


Es zittern die Bonzen in ihren Palästen,

es zittern die Bonzen im Osten und im Westen.

Die roten Fahnen wehn im Wind,

Blut so rot die Fahnen sind

voran, Genossen voran !



Und ist der Kampf auch lang und schwer

wir werden Sieger sein !

Es knechtet uns dann keiner mehr,

wenn wir uns selbst befrein.

Wir bauen die Zukunft, den Sozialismus,

und stürmen dann weiter zum Kommunismus !


Es zittern die Bonzen in ihren Palästen,

es zittern die Bonzen im Osten und im Westen.

Die roten Fahnen wehn im Wind,

Blut so rot die Fahnen sind

voran, Genossen voran !

 

 

 

 

MAI-AUFRUF DER RGO

2013



Der 1. Mai ist seit jeher der weltweite Kampftag der Arbeiterklasse und das schon seit 1886.  Damals fand in Chicago ein Generalstreik statt zur Durchsetzung des 8 Stundentags.

Die bürgerliche Presse antwortete,  man solle dem mit Blei begegnen. Dies geschah auch, und der Generalstreik wurde in Blut ertränkt. Aber auch in Australien kam es 1856 am 1. Mai zu Massenprotesten. Unvergessen bleibt natürlich der Blutmai 1929 in Berlin.



Es hat sich in der Zeit einiges getan, aber eines bleibt gleich:

 

dass die weltweite Arbeiterklasse und deren Zwischenschichten für die Profite des Weltkapital mit Füßen getreten werden, um es mal milde auszudrücken. Heute kämpfen wir für die 25 h Woche bei vollen Lohnausgleich. 

 

Wir fordern Rente mit 60, bei Frauen 55.

 

Es ist ein Skandal wenn das Rentenalter bis ins unermessliche gesteigert wird, spekuliert wird mittlerweile zwischen 67 und 80 !! Dabei werden ja unsere Konten, und Steuergelder geplündert für die Rettungs- und Konjunkturprogramme des Weltkapitals!  Es ist eine Frechheit wenn die grünen Hampelmänner -und Frauen, gerade zur Bundestagswahl  8,50 Mindestlohn fordern! Davon kann man nicht leben ! Wenn man bedenkt was die werktätigen Massen nebenbei für Unkosten haben:   explodierende Spritpreise, Mieterhöhungen, Unterhalt mehrerer Wohnungen zwecks Zwangsflexiblität der Arbeitsorte, explodiernde Preise für Arzneien und Medikamente zwecks Profitmacherei der Pharmerkonzerne, steigende Lebensmittelpreise etc.

Deshalb fordern wir 15,50 Euro Mindestlohn! 

 

Wir kämpfen mit allen ausgeboiteten und unterdrückten Zwischenschichten für Übernahme nach der Lehre, unbefristete Beschäftigung, gegen Leiharbeit und private Dienstleistungsfirmen , gegen Harz 4 und 1- Euro Jobs .

 

Eins ist Fakt : 

 

Es sind nicht die Arbeiter, sondern die kapitalistischen Unternehmerverbände, die Arbeitslosigkeit verursachen! 

Denn sie sind gesetzmäßig dazu gezwungen, immer mehr Kapital anzuhäufen und zu vernichten,  weil sie es nicht mehr verscherbeln können, wenn es sich die Leute nicht mehr leisten können.

Die Arbeiteraristokratie tut da ihr Übriges.

 

Die Weltdiktatur des Weltkapital besteht aus 500 Monopolen und Übermonopolen die im Gegensatz zu Banken, Konzernen und Überkonzernen politische Macht ausüben und die Preise bestimmen.


Die deutsche Sektion der Komintern (SH) beteiligt sich an der revolutionären 1., Mai Demo, weil wir den Standpunkt vertreten: wir brauchen eine weltrevolutionäre Alternative.

 

  Wir scheißen auf die kurz bevorstehende Bundestagswahl 2013 und rufen zum aktiven Wahlboikott auf. 

 

Alle linken und rechten Feigenblätter des Monopolkapitals sind nur deren Lakein und 5. Wagenrad und haben den Auftrag, die unterdrückten Klassen und Zwischenschichten ins Leere laufen zu lassen. Wir solidarisieren uns mit den werktätigen Massen weltweit, insbesondere aktuell Zypern und Griechenland, wo man bereits schon von Merkelismus spricht, wo die FDJ Sekretärin und Bundeskanzlerin  Merkel mit ein Spardiktat nach dem anderem den deutschen Imperialismus weite Kreise ziehe lässt .

Dies hatten wir schon mal in der Geschichte. Das Endresultat waren 2 Weltkriege. Mitlerweile werden deutsche Intressen am Hindukusch verteidigt. Das wurde selbst vor 70 Jahren nicht geschafft. Für die bürokratischen Kapitalisten der DKP und die andern revisionistischen Minisekten scheint ja ein Traum der Groß BRDDR  wahr geworden zu sein. Doch dies nützt ihnen auch nichts, wenn sich das Weltproletariat erhebt und anfängt sich zu wehren. Man hat es ja zuletzt auf den 20. Parteitag der DKP gesehen, wie maßlos  intern zerstritten sie sind. Man braucht sich bloß mal einen derartigen Mitgliederschwund von 4000 auf 3500 binnen weniger Jahre anschauen, und dass sie politisch und ideologisch , vom Klassenkampf ganz zu schweigen, eh nix zu bieten haben...

Wir stehen ein für das Wiedererstarken  nicht nur der deutschen,  sondern der weltweiten Arbeiterbewegung , denn nichts fürchten die Herrschenden mehr, als wenn sich alle Proleten auf der Welt vereinigen.   Deshalb wehren wir uns gegen jede Form der Spaltung, Ausländer - Innländer, jung- alt , Osten- Westen etc. 

Denn:

Stalin wies in sein Werken darauf hin, dass die Frage der Prokutivität nicht von der Geografie abhängt, sondern von den Produktivkräften. Die kann nun erfolgen - weltkapitalistisch oder weltsozialistisch.  Wir kämpfen entschlossen gegen die Wirtschafts-Weltfinanzkrise, Europa-Krise, Eurokrise, indem die Masse der einfachen Leute immer wieder gegängelt wird mit Spardiktaten und Konjungturprogrammem in Trilliardenhöhe.

Wir setzen uns zu Wehr gegen jede Form von imperialistischen Aggressionen. Auch wenn mittlerweile ein Großeil des Potentials in Syrien von den Natoimperialisten gekauft sind, gibt es dort immer noch eine kleine Minderheit, die einen ehrlichen Anspruch hat und sich - wie Enver Hoxha sagte - von Religiösem Eifer die Birne vernebeln lässt.




Was sich aber im Gegensatz zu früher geändert hat - das sind die Gewerkschaften ! 

 

Wo sie früher noch im 19. Jahrhundert tatsächlich Massenorganisationen zur Selbstorganisierung der Arbeiter waren, ist der sozialfaschistische DGB  korrupt, gekauft, mit Staat und Kapital verschmolzen , hat seit der Gründung der BRD den Charakter eines Großkonzerns und wurde vom CIA aufgebaut, reformistisch und bürokratisch verseucht und verpestet, meintewegen auch degeneriert  aber nur nicht arbeiterfreundlich, wenn sie von gelben Gewerkschaftsbonzen und -bürokraten und gelben Arbeiteraristokraten  diktiert wird. Selbst wenn die führende Köpfe des DGB_Apparats fallen würden, würde es den Charakter des reaktionären bürgerlichen Gewerkschaftsapparats nicht ändern.

 

Dehalb ist die logische Konsequenz, dass mit Ausbrechen der sozialistischen Weltrevolution auch der DGB  mit samt Staats- und Gewaltapparat weltrevolutionär zerschlagen wird.

 

Wir haben es in de 70er bis heute erlebt, wo Angehörige der kleinbürgerlichen Pseudo ML-Bewegung immer wieder in Betrieb und Gewerkschaft leitende Funktionen ergatterten, sich bei den Proleten wie Propheten aufführten (reimt sich sogar), 'n Haufen Kohle abkassierten, die Betriebsratsessel vollfurzten  und die Angestellten mit leeren Bäuchen und falschen Almosen abgespeist wurden.   Deshalb hegen wir keine Illusionen in die bürgerlichen, sozialfaschistischen Gewerkschaften. Sie können nicht in eine Kampforganisation umgewandelt werden. Es ist ja auch nicht so verwunderlich, dass immer weniger Arbeiter im sozialfaschistischen DGB organisiert sind.    Ferner stellt sich die Frage, ob es überhaupt Sinn macht, für eine Mitgliedschaft im sozialfaschistischen DGB zu werben.




Was ist die Aufgabe der deutschen Sektion der Komintern (SH) und der RGO  auf der Straße und in der Fabrik ?

 


Sicherlich sollte jeder Kollege in und außerhalb der Gewerkschaft je nach seinen Möglichkeiten oppositionelle Arbeit verrichten, gerade wenn es um ausgetetene oder ausgeschlossene Kollegen geht. Natürlich ist ein absolut offenes Auftreten wegen der Gefahr der Entlassung  nur in genau abzuwägenden Fällen richtig. Bei aktuell wichtigen Konflikten und Kampfaktionen  ist die Komintern (SH) und die RGO mit Sicherheit vor Ort und klärt ab, ob es sinnvoll ist, Plakate, Flugblätter, etc. Aktionen auf verschiedenen Ebenen durchzuführen.  

Auch wenn, bzw gerade weil  uns die imperialistisch /bürgerliche Miesmachermedienkampagen und weltkapitalistische Regimepresse uns alle antikommunistisch und konterevolutionär infiltrieren und verhetzen will,  ist es wichtig, mit einer stalinistisch-hoxhaistischen Grundhaltung als Alternative  im alltäglichen Arbeits- und Feierabendleben zu leben und seinen Mann zu stehen.

 

 

Echte klassenkämpferische Arbeit kann nur aus unseren ehrlichen Willen entstehen !

 

Ein Proletariat, das kämpft ist alles, ein Proletariat, das nicht kämpft ist nichts ! 

 

Wir kämpfen um jeden Arbeitsplatz und wehren uns gegen Kündigungen und rabiaten  Arbeitsplatzabbau , denn arbeitslos zu sein, ist für die Proleten eine wirtschaftlich und politisch geschwächte Situation.

 

Wir wehren uns energisch  gegen die Diffarmierung des griechichen und zyprischen Volkes als angebliche "faule Parasiten und Sozialschmarotzer" - von der faschistischen Springerverlag Bildzeitung, das propagandistisch- imperialistische Hetzblatt des Weltmonopilkapitals. Denn bald wird die bürgerliche Regimepresse erkennen, dass Publikumsbeschimpfung propagandistisch kontraproduktiv ist, wenn das Weltproletariat im Anrollen ist und sie platt walzt.


Die Kollegen lassen sich nicht antikommunistisch, konterevolutionär und volkverhetzerisch verseuchen und verhetzen , sondern werden sich den Stalinismus-Hoxhaismus zuwenden, denn die Widersprüche in dem System werden immer größer.

Der beste Ansatzpunkt, unsere Haltung darzustellen, ist auch gerade bei unpolitischen Kollegen sich mit dem zu befassen, womit sie gerade unzufrieden sind, welche konkreten Widersprüche sie zum Kapitalismus haben ,  z.B. schlechte Bezahlung, falsche Eingruppierung, miserable Lohnabschlüsse durch zuständige Gewerkschaft bei Tarifauseinandersetzungen , keine oder miserable Arbeitskleidung und Arbeitswerkzeuge, Arbeitsplatzabbau etc.


Oft sind in solchen Zusammenhängen mehrer Kollegen betroffen, so dass Gruppengespräche , Proteste, Gegenmaßnahmen eventuell organisiert werden bzw. zumindest ins Auge  gefasst werden. Konkret heißt das Lauern, ob da einer halbwegs auf Wellenlänge ist. Man achte auf die Gleichung 1=0,  2=100.
Das ist doch mal was Effizienteres als mit irgendwelchen Maoisten, Revisionisten, Trotzkisten im Wolkenkukusheim der ideologisch-politischen Differenzen rumzustreiten, oder ?



In diesem Sinne:

 

Die EU hat keine Zukunft!

Für ein freies sozialistisches Deutschland und freie
sozialistische europäische Länder!

Für die sozialistische Räterepublik Deutschland!
Für sozialistische europäische Räterepubliken!
Für eine Europäische Räteunion statt EU des Kapitals!
Für ein freies unabhängiges sozialistisches Korea in einer weltsozialistischen Welt
Für ein freies , unabhängiges sozialistisches Indochina (Thailand, Vietnam,Kambodscha, Birma, Laos)
in einer weltsozialistischen Welt
Weg mit dem EU-Schrott!


Für Arbeit, Vollbeschäftigung und guten Lohn!
Heraus zum weltrevolutionären 1. Mai !

Es lebe die Revolutionäre Gewerkschaftsopposition (RGO) und die Rote Gewerkschaftsinternationale (RGI) !

Es lebe Marx, Engels, Lenin, Stalin, und Enver Hoxha!
Es lebe die Sozialistische Weltrevolution!
Es lebe die Weltdiktatur des Weltproletariats!
Es lebe der Weltsozialismus  auf dem Weg zum Kommunismus!


 

 

 

 

 

Arbeiterkorrespondenz

17. 5. 2012     

 

 

Der Konzern, zu dem das Werk gehört, in dem ich arbeite, ist momentan nicht liquide und das ist nicht das erste Mal. Das wurde gestern in einer Abteilungsversammlung mitgeteilt. Darum hat der Vorstand kurzfristig beschlossen, konzernweit die Produktion und alles andere für einen Tag, am Montag, ruhen zu lassen, also für einen Tag zu schließen. Bezahlt bzw. ausgeglichen wird das, bei uns jedenfalls, mit Freizeitausgleich für bereits geleistete Mehrarbeit in der Woche und an Wochenenden. Die Schließung für einen Tag gilt für alle Werke, dabei ist das Werk hier in Berlin momentan und seit einiger Zeit das einzige, das dem Kapital Gewinn bringt. Trotzdem wird auch dieses Werk für einen Tag still gelegt.

Noch letzte Woche wollte die Werksleitung unbedingt, daß doch auch am morgigen „Brückentag“, der bei uns als freier Tag vereinbart ist, und am Sonnabend noch produziert wird, auf freiwilliger Grundlage. Es hat sich aber keiner dazu bereit gefunden. Die Kollegen sind erbost darüber, wie sie mit der ganzen sog. Flexibilisierung behandelt werden und ihr Familienleben darunter leidet und wie ihre Arbeit behindert wird, z.B. durch häufig fehlende Ersatzteile und anderes was nicht bestellt werden kann weil angeblich kein Geld da ist.

Es existieren Zahlungsschwierigkeiten, so daß schon Rohstofflieferanten die Lieferung abgelehnt haben, da sie nicht bezahlt bzw. nicht rechtzeitig bezahlt werden. Ohne Rohstoffe, Schrotte usw. können wir keinen Guß für die weitere Halbzeugproduktion herstellen. Die Gießerei wird wohl sogar erst wieder ab Mittwoch nächste Woche anlaufen. Bis dahin wird dann in den anderen Abteilungen noch alles, was im Werk in den Produktionslinien liegt, fertig gestellt.

Zahlungsschwierigkeiten existieren schon seit längerem. Der Vorstand des Konzerns, Sitz Italien, hatte schon vor längerer Zeit eine Begleichung der Rechnungen von 90 Tagen eingeführt. Und immer wieder hört man seitdem von Beschwerden von Firmen, die ihr Geld nicht rechtzeitig bekommen. Wenn man da mal nachfragt, bekommt man Antworten wie: einerseits ist das natürlich eine schlechte Zahlungsmoral, aber die „öffentliche Hand“ bezahlt ihre Rechnungen ja noch schlechter und den Lohn zahlen wir doch noch pünktlich.

Es gibt seit letztem oder vorletztem Jahr auch ein „Konzept“, welches Material möglichst für wenige Zeit in den Produktionslinien zwischen einzelnen Produktionsschritten zwischenlagert. Das ist eigentlich nicht so ungewöhnlich im Prozeß, so ein Werk durchzurationalisieren und auch nicht falsch. Aber hier kommt die Vorstellung hinzu, daß wenn zuviel zwischenlagert, dann soll die vorangehende Produktion solange gestoppt werden bis die Aufträge abgearbeitet sind. Auf der anderen Seite gibt es dagegen keine Neu-Investitionen in oder für bestimmte Anlagen, die diesen Stau verursachen. Das soll durch Strukturveränderungen verbessert werden, was nur bedingt geht - aber in der Realität ist es Illusionsmacherei

Das Kapital kann auf Grund seines eigenen Systems, auf Grund der Krise in der es steckt, seinen Profit nicht mehr wie gewünscht realisieren und drosselt statt dessen die Produktion, wälzt so weit es kann die Lasten der Krise ab, was nichts anderes als verschärfte Ausbeutung bedeutet und zum Schaden der Arbeiter und der ganzen Gesellschaft gereicht.

Abgewälzt wird dies soweit es geht eben auch auf die Belegschaft, die dann z.B. gleich wieder in einigen Abteilungen am darauffolgenden Sonnabend arbeiten muß. Möglich ist das über die Flexibilisierung der Arbeitszeit, die vor Jahren schon, übrigens mit Zustimmung der Gewerkschaft und einer Mehrheit im Betriebsrat, eingeführt wurde. Und diese Möglichkeiten nutzt die Firma immer aggressiver. Mit der Zeit spüren nun immer mehr der Kollegen was das bedeutet, nachdem man ihnen das anfänglich bei der Einführung noch schön geredet und nur scheibchenweise angewandt hat.

Überhaupt ist die Flexibilisierung der Arbeit mitsamt ihrer gleichzeitigen Ausdehnung auf den Sonnabend einer der Maßnahmen, womit das Kapital seine Krise auf die Arbeiter abwälzt.
Genauso gehört zum flexiblen Einsatz der Arbeiter auch die Reduzierung der sog. Stammbelegschaft und dann darauffolgend ihre Aufspaltung in den Teil der Belegschaft, der noch einen unbefristeten Vertrag hat und denjenigen Teil, der nur noch mit befristeten Verträgen eingestellt wird, oft mehrmals und über Jahre hinweg. Hinzu kommen die Kollegen, die von anderen Leihfirmen verliehen werden, die für einen Lohn, der kaum oder eher gar nicht zum Leben reicht, arbeiten müssen. Dazu gehört die Auslagerung von Teilen der Produktion oder die Vergabe von Teilen der Produktion mit Werksverträgen. Und nicht zu vergessen auch starke, brutale Lohnsenkungen, die mit Androhung von Entlassungen oder gänzlicher Werksschließung erzwungen und durchgesetzt werden. Einer der früheren Geschäftsführer äußerte einmal recht offen: wenn man in der Senkung der Lohnkosten nicht weiter kommt, dann macht man eben Outsourcing.

Es ist eben durchaus „Klassenkampf von oben“ was hier läuft. Und ausgehaltene Elemente in der Gesellschaft wollen abwiegeln und uns weis machen, es gäbe ihn hier gar nicht mehr - Quatsch. Auf Organisationen der Arbeiteraristokratie, Kräfte, die von der (vor allem internationalen) Ausbeutung mitprofitieren, können wir nicht setzen, die wiegeln alles ab. Einfach in Verweigerung verharren ist ebenfalls verkehrt. Was wieder auf die Tagesordnung gehört ist, daß wir unseren Klassenkampf anpacken, den proletarischen, und diesen organisieren und entwickeln, schließlich alle Produktivkräfte befreien und die Gesellschaft von allen Ausbeutungsverhältnissen befreien.

Es wäre doch gelacht, wenn wir es nicht besser könnten.

Diese Frage stellt sich momentan mehr denn je in sämtlichen europäischen Ländern, wobei das Unsrige, als obendrauf Schwimmendes und von den übrigen profitierendes Land, gegenwärtig es am aller schwersten macht, dagegen aufzustehen. Nicht ohne Grund hat die Bourgeoisie, ihre obersten Kreise international, eine teuflische Furcht davor, daß in Griechenland so etwas wie eine revolutionäre Umwälzung stattfinden könnte. Dabei ist Griechenland nur die Spitze des Eisbergs oder eben das schwächste Glied in der Kette.

kb [N-E]

 

 

 

 

Solidarität mit

Helena Iskraschnitz !!!   

An die gesamte Komintern (SH) und an die SH-Weltbewegung

Bitte helft uns, wir brauchen eure Solidarität.

 

Genossen und Kollegen

Vor 2 Wochen, am Freitag den 11. 5. 2012, wurde unsere Kollegin Helena Iskraschnitz aus ziemlich nichtigen Gründen entlassen.

Sie war Leiharbeiterin aus einer Leiharbeiterfirma und hatte so gut wie keine Recht und keinerlei Kündigungsschutz. Ich hab selber oft genug in einer Leiharbeiterfirma gearbeitet und weiß wie das ist, wenn zB. am nächsten Tag der Anruf kommt und gesagt wird: "Du brauchst morgen nicht mehr zu kommen".  Sie hat migrantischen Hintergrund, kommt aus Kasachstan und hat die ukrainische Staatsbürgerschaft.  Wenn sie nicht in kürzester Zeit wieder Arbeit findet, droht ihr die Abschiebung in die Ukraine. Sie war bekannt als Kollegin, die auch mal ihre kritische Meinung sagte, auch mehrmals gegenüber dem Chef.

Wir fordern die sofortige Wiedereinstellung unserer lieben Kollegin !

K. K.

 

ANTWORTSSCHREIBEN DER KOMINTERN (SH)

Liebe Genossinnen und Genossen,

liebe Kolleginnen und Kollegen !


Die Komintern (SH) bedankt sich für euren Brief und wir erklären hiermit unsere volle Solidarität mit eurem Kampf für die Wiedereinstellung eurer Kollegin Helena. Auf unserer Webseite haben wir die Verurteilung dieses Willküraktes und eure Forderung weltweit publik gemacht.


Wir sagen:


Hier wird mit zweierlei Maß gemessen !


Eine ukrainische Kapitalistin, namensTimoschenko, hat sich auf kriminelle Weise ein Vermögen von mehreren hundert Millionen Euro ergaunert. Sie wird aber nicht nur von der Regierung Merkel, sondern von allen westlichen Regierungen in Schutz genommen und unterstützt. Timoschenko braucht sich um ihre Existenz also keine Sorgen zu machen.


Hingegen eine ukrainische Arbeiterin, wie eure Kollegin Helena, wird willkürlich entlassen und in die Ukraine abgeschoben, wenn sie nicht in kürzester Zeit woanders Arbeit nachweisen kann.

Das zeigt den krassen Klassencharakter der Merkel und Co, die sich für Kapitalisten stark machen, die Arbeiter aber gewissenlos ihrem Schicksal überlassen.


Im Kapitalismus wird mit einer Entlassung auf einen Schlag über das Schicksal nicht nur einer einzelnen Arbeiterin entschieden, sondern über das von Millionen Arbeiterinnen. Und dies geschieht tagtäglich im Interesse des Profits. Wer unbequem ist oder gar Kritik übt an den ausbeuterischen Arbeitsbedingungen, wird entlassen.

Wenn es sich zudem noch um eine Migrantin handelt, deren Arbeitskraft auch noch von Lohnsklavenhaltern an die Firmen verkauft wird, dann werden die Rechte dieser Arbeiterinnen um so mehr mit Füßen getreten.


Außerdem nutzen die Kapitalisten in gewissenlosester Weise die elende Lage der Arbeiter in den osteuropäischen Ländern schamlos aus und betreiben Lohndumping, um damit ihren Profit noch mehr zu steigern.

Der Dreierbund von Staat, Kapital und Gewerkschaft fördert diese Verbrechen an den Arbeitern auch noch ! Hilfe und Unterstützung ist von denen natürlich nicht zu erwarten.


Unsere Antwort ist klar:


Helfen können wir nur uns selbst ! Unsere Stärke liegt in unserer Solidarität ! Ihr organisiert die Solidarität in eurem Betrieb und wir verbreiten euren Kampf in der ganzen Welt ! Die Entlassung von der Kollegin Helena zeigt, dass wir klassenkämpferische Gewerkschaften brauchen, die sich vor allem für die Arbeitsrechte der Migrantinnen und Migranten einsetzen. In diesem Sinne müssen wir wieder eine starke RGO aufbauen !

Wir appelieren auch an die Unterstützung und Solidarität der AGIF, die sich speziell für die Rechte der Migrantinnen und Migranten einsetzt. Eine drohende Abschiebung muss unbedingt verhindert werden !


Mit den Migrantinnen und Migranten trägt der Weltkapitalismus selber dazu bei, das Weltproletariat noch enger zu vereinigen und zusammenzuschweißen, dessen Kraft sich aus der Solidarität über alle nationale Grenzen hinweg mit jedem Tag verstärkt.


Auf diese Weise wird der Internationalismus des Weltproletariat zur größten Triebkraft, die den Weltkapitalismus in Weltsozialismus verwandelt.


Im Weltsozialismus wird weltweit das Prinzip verwirklicht:


weltweite Beendigung der Lohnsklaverei und Willkür gegenüber Arbeiterinnen und Arbeitern !


Arbeiterfreundliche Arbeitsbedingungen !


Gleicher Lohn für gleiche Arbeit !


Weder Arbeitslosigkeit noch Entlassung !


Gleiche Rechte für alle Arbeiterinnen und Arbeiter auf der ganzen Welt , insbesondere das Recht auf Arbeit !


Lasst uns in diesem Sinne kämpfen für eure Kollegin Helena !


Helena muss wieder eingestellt werden !


Mit solidarischen Grüßen


Komintern (SH)

 

 

 

 

 

Heraus zum roten 1. Mai 2012 !

 

 

Wir von der RGO fordern:

 

Die 30 Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich ( 35 Stunden-Woche als Übergang) !


10 Euro- Mindestlohn!

Drastische Verringerung der wahnsinnigen Einkommensunterschiede in Deutschland, und zwar gültig für ALLE – ohne Ausnahme:

Beschneidung der Höchstgrenze auf ein Jahreseinkommen von 100 000 Euro !

Heraufsetzung des Mindestjahreseinkommens auf 10 000 Euro !
Schluß mit den ausbeuterischen “ Leiharbeitsfirmen” [Lohn-Sklavenhändler].

Für die sofortige Abschaffung von Leiharbeit !

Gleicher Lohn für gleiche Arbeit !
Unbefristete Übernahme aller Azubis nach bestandener Abschlussprüfung !
Unbefristete  Arbeitsverträge für alle Arbeiter und Angestellten !
Schluß mit Lohndumping !

Weg mit den “Mini-Jobs” - und “Ein-Euro” Jobs !
Weg mit Harz 4!
Rente mit 60 Jahren für Männer, 55 für Frauen!
Schluß mit der kapitalistischen Arbeitshetze im Betrieb, in Deutschland und in der ganzen Welt !
Für ein solidarisches, klassenkämpferisches Betriebsklima unter den Kolleginnen und Kollegen !

Gemeinsam gegen Mobbing und andere Schikanen gegen kämpferische Kolleginnen und Kollegen im Betrieb !
Gleiche Rechte für die Frau am Arbeitsplatz und für Migranten-Arbeiter !

Schluß mit der rassistischen, chauvinistischen , nationalistischen Spaltung und Hetze!

Geschlossene Kampffront aller Arbeiter gegen den Dreier-Bund: Kapital – Staat – und DGB !

Keine faulen Kompromisse mit gelben Gewerkschaftsbonzen und Sozen - wie dem DGB Vorsitzenden Dr. Sommer!

Kämpfen wir alle gemeinsam für unsere Rechte - insbesondere gegen kapitalistische Lohndrückerei, Lohndumping und imperialistische Kriege !


Wir Arbeiter zahlen nicht für die Weltwirtschaftskrise !  Das Kapital/Weltkapital soll die Krise bezahlen!

Solidarität mit den Arbeitern in Griechenland und allen anderen Arbeitern Europas !

Eine Kampffront des deutschen und europäischen Proletariats gegen die Versklavung durch den deutschen Imperialismus !

Nieder mit dem deutschen Imperialismus !

Proletarier aller Länder Europas - vereinigt euch zum revolutionären Sturz des europäischen Imperialismus !
Revolution statt Reform ! In Deutschland ! In Europa ! In der ganzen Welt !

 

 

Es lebe der Kampftag der internationalen Arbeiterklasse !

Es lebe der proletarische Internationalismus!

Es lebe die Diktatur des Weltproletariats !

Es lebe die sozialistische Weltrevolution !

 

 

 

 

 

 

 

Es lebe der

9. Jahrestag

der Wiedergründung der

ROTEN

GEWERKSCHAFTS-

INTERNATIONALE

 

1. Mai 2003 - 1. Mai 2012

 

Plakat

RGI - 1930 - 5. Kongress in Moskau

 

 

Was ist der grundlegende Unterschied zwischen der Roten Gewerkschaftsinternationale und all den anderen internationalen Gewerkschaftsverbänden ? Was unterscheidet unsere Gewerkschaftsorganisation im Wesentlichen von allen anderen ?

Der Unterchied ist klar: Klassenzusammenarbeit auf der einen Seite zur Aufrechterhaltung des Kapitalismus und Klassenkampf auf der anderen Seite zum Sturz des Kapitals. Das ist der springende Punkt !

Hieraus leiten sich alle anderen Unterschiede ab.

Wer die Klassenversöhnung, die Klassenzusammenarbeit, aufrecht erhält, der kettet den Gewerkschafter an die Fesseln der internationalen und nationalen Bourgeoisie, der richtet sich gegen die Weltdiktatur des Proletariats, der unterstützt den Reformismus und Revisionismus gegen die Weltrevolution, der unterstützt das Weltkapital gegenüber dem Weltsozialismus. Außerdem wird dadurch die imperialistische Weltpolitik und werden ihre Regierungen unterstützt, die die armen Länder, Kolonien und Halbkolonien ausbeuten und unterdrücken. Das bedeutet, dass sich die heutigen internationalen Gewerkschaftsverbände gegen den anti-imperialistischen Befreiungskampf stellen. Betriebsfrieden statt Klassenkampf im Betrieb, Burgfrieden statt Bürgerkrieg, Reform statt Revolution usw. usw. All das charakterisiert die heutigen internationalen Gewerkschaftsverbände, die sich in den Dienst des Weltkapitals gestellt haben und die die Arbeiter davon abhalten, die kapitalistische Weltkrise in die sozialistische Weltrevolution zu verwandeln. Sie wollen nicht die Beseitigung des Kapitalismus, sondern wollen ihn vor dem Kommunismus retten. Es sind also durch und durch anti-kommunistische Gewerkschaften, Gegner der Zuspitzung der globalen Klassenkämpfe. In all diesen Fragen sind die internationalen Gewerkschaftsverbände heute die totale Antithese von der Roten Gewerkschaftsinternationale. Und das ist genau der Grund für den unversöhnlichen Kampf zweier Linien in der Gewerkschaftsfrage: der Kampf zwischen den Befürwortern und den Gegnern eines Klassenkampfes, der den Sturz des Weltkapitals und die sozialistische Macht des Weltproletariats zum Ziel hat:

Die Rote Gewerkschaftsinternationale ist ein Hebel der sozialistischen Weltrevolution in den Händen des Weltproletariats.

Alle anderen internationalen Gewerkschaftsverbände sind ein Hebel GEGEN die sozialistische Weltrevolution, und zwar in den Händen der Weltbourgeoisie.

 

Die RGI war in den 1920er Jahren des letzten Jahrhunderts ein zentrales Instrument für die Ausbreitung des internationalen Kommunismus. Die Zahl der Anhänger der RGI wurde Ende der 20er Jahre weltweit auf knapp 17 Mio. geschätzt, weit über die Hälfte von ihnen waren Mitglieder der sowjetischen Gewerkschaften, in China waren es 2,8 Mio. Die „deutsche Sektion“ galt nach den sowjetischen Gewerkschaften als stärkste der RGI in Europa. Wichtig waren noch Frankreich, die Tschechoslowakei und Chile. In sechsundzwanzig Ländern gab es „revolutionäre Minderheiten“ in den reformistischen Gewerkschaften.

Die RGI war eine Errungenschaft des Sieges der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution.

Die RGI war eine eigenständige kommunistische Weltgewerkschaftsorganisation und angeschlossen an die Komintern Lenins und Stalins. Sie integrierte den mit der Oktoberrevolution sympathisierenden revolutionären Teil der internationalen Gewerkschaftsbewegung und stand konträr zum sozialdemokratisch beeinflussten Internationalen Gewerkschaftsbund (gelbe "Amsterdamer" Gewerkschaft - IGB). Es gab Versuche, die Gemeinsamkeit der großen Arbeiterorganistionen herzustellen, doch die Aufforderungen an den IGB zur „Einheit“ Mitte der 1920er Jahre scheiterten. Die antikommunistische Doktrin der Sozialdemokratie führte zur Gründung der „revolutionären“ Gewerkschaften (RGO) zu Beginn der 1930er Jahre.

1933 wurden die Gewerkschaften von den an die Macht gelangten Nazis verboten und zerschlagen. Dies wirkte sich auch auf die der RGI angeschlossenen Gewerkschaftsbewegungen in der Tschechoslowakei, Frankreich, China und Großbritannien aus. Dank der Unterstützung durch die sowjetischen Gewerkschaften konnte die RGI ihren Kampf unbeirrbar fortsetzen.

Ab 1934 beginnend und unter dem Zeichen der Volksfront (VII. Weltkongress, 1935) wurde ein gemeinsamer antifaschistischer Abwehrkampf proklamiert. Der Einfluss des "linken" Sozialdemokratismus und Revisionismus innerhalb der kommunistischen Weltbewegung nahm dadurch rapide zu, wodurch das eigenständige Bestehen aller internationalen kommunistischen Organisationen bedroht war - bis es dann schließlich zur Auflösung der RGI (1937) und später zur Auflösung der Komintern (1943) selbst kam.

 

Der Weltgewerkschaftsbund (WBG) enstand unter den Bedingungen der anti-Hitlerkoalition, also als Folge der neuen Bedingungen Ende des Zweiten Weltkriegs. Die erste Weltgewerkschaftskonferenz fand vom 6. bis 17. Februar 1945 statt, an der 40 nationale Gewerkschaften und 15 internationale Organisationen teilnahmen und die sich den Kampf zur Ausrottung des Faschismus und den Kampf gegen den Imperialismus zum Hauptziel machte.

Die Imperialisten versuchten, den WGB in ein anti-kommunistisches Instrument zu verwandeln, und so kam es 1949 zur Spaltung. Nach dem Tod des Genossen Stalin (1953) nahmen die Chruschtschow-Revisionisten Einfluss auf den WGB. Das führte zur revisionistischen Entartung der Gewerkschaftsverbände in der Sowjetunion und den anderen von den Revisionisten beherrschten Ländern. Die Gewerkschaften befanden sich somit in den Händen der Imperialisten und Sozialimperialisten. Daran hat sich bis heute bei dem WGB nichts geändert. Es ist eine anti-marxistisch-leninistische Gewerkschaft, die wir bekämpfen.

Die albanischen Gewerkschaften verurteilten die Einverleibung des WGB durch die sowjetischen Revisionisten , und so wurde der Gewerkschaftsverband Albaniens (GVA) zur Vorhutabteilungt in der revolutionären Weltgewerkschaftsbewegung. Der albanische Gewerkschaftsverband wurde von der marxistisch-leninistischen Weltbewegung, von asnti-imperialistischen Kräften und Organisationen in der ganzen Welt unterstützt.

 

Die wahre revolutionäre Weltgewerkschaftsbewegung gründet sich ausschließlich auf den Lehren der 5 Klassiker des Marxismus-Leninismus, Marx, Engels, Lenin, Stalin und Enver Hoxha. Denn: Allein das Weltproletariat, mit der Komintern (SH) an der Spitze, ist die entscheidende Kraft, die die Weltbourgeoisie vernichten wird.

Die Erfahrung der revolutionären Weltgewerkschaftsbewegung zeigt, dass sie nur dann nicht vom Reformismus und Revisionismus angesteckt und zerfressen wird, wenn sie von einer marxistisch-leninistischen Vorhutorganisation angeführt wird.

Opportunistische, reformistische, revisionistische, neo-revisionistische, maoistische, trotzkistische und anarcho-syndikalistische Einflüsse in der Weltgewerkschaftsbewegung dienen dazu, das Weltproletariat zu verraten, zu spalten und seine Bestrebungen nach eigenständigen revolutionären Gewerkschaften zu verhindern bzw. zu unterwandern. Daher muss der Kampf gegen diese Elemente energisch, kompromisslos und unvermindert fortgesetzt und zu Ende geführt werden. Ohne diese Elemente geschlagen zu haben, werden wir auch keine weltproletarischen Klassengewerkschaft aufbauen können, die den Kampf zur Zerschlagung des globalen kapitalistischen Ausbeutersystems vorantreibt, werden wir weder den Sieg des Weltsozialismus erreichen, noch kommunistische Gewerkschaften im Weltsozialismus errichten können.

 

Letztendlich kann niemand auf der Welt den Kommunismus aufhalten - und auch nicht die kommunistischen Gewerkschaften.

 

Es lebe der 1. Mai 2003,

der 9. Jahrestag der Wiedergründung der

Roten Gewerkschaftsinternationale !