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zu den Dokumenten der KPD/ML

Betrieb und Gewerkschaft

 

zu den Dokumenten der RGO

der 70er und 80er Jahre

Betrieb und Gewerkschaft

 

Wir stellen uns kurz vor:

Entstehungsgeschichte

der RGO

Die Revolutionäre Gewerkschafts-Opposition (RGO) war die kommunistische Gewerkschaft in der Weimarer Republik.

Als der IV. Weltkongress der Roten Gewerkschafts-Internationale (RGI) und der VI. Weltkongress der Kommunistischen Internationale (Komintern) der Kampf gegen den Sozialfaschismus und Anti-Kommunismus der Sozialdemokratie beschlossen, begann 1928 unsere systematische kommunistische Fraktionsarbeit im Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbund (ADGB).

Am 14. März 1929 beschloss das ZK der KPD, die aus den Gewerkschaften ausgeschlossenen Parteimitglieder zu registrieren. Der im Juni 1929 aus dem DMV ausgeschlossene Michael Niederkirchner gründete eine Hilfsorganisation für Ausgeschlossene, die zur Keimzelle der RGO wurde. Die im ADGB verbliebenen KPD-Mitglieder gingen zu einer prinzipiellen Opposition innerhalb der gelben Gewerkschaften über. Es ging uns damals bis heute um die Organisierung und Stärkung unserer eigenständigen kommunistischen Gewerkschaftsbewegung in Deutschland, sowohl innerhalb als auch außerhalb der sozialfaschistischen Gewerkschaften.

Seit 1930 wurde die RGO als „rote Klassengewerkschaft“ propagiert und mehrfach Übertrittskampagnen eingeleitet. Unsere maximale Mitgliederzahl wurde 1932 mit 322.000 angegeben. Mehr als die Hälfte der RGO-Mitglieder war arbeitslos. Ab 1931 leistete die KPD im ADGB und allen ihren Verbänden revolutionäre Oppositionsarbeit mit der Perspektive der Schaffung eigenständiger roter Verbände als Vorläuferorganisationen kommunistischer Einzelgewerkschaften. Die drei größten roten Verbände organisierten in den Bereichen Metall, Bergbau und Bau mehr als 1 % der Beschäftigten. Die Leitung der RGO arbeitete mit der Gewerkschaftsabteilung des Zentralkomitees der KPD, mit der RGI und der Komintern eng zusammen.

1932 streikte die RGO in den Berliner Verkehrsbetrieben gegen den verordneten Lohnabbau. Der reaktionäre ADGB hatte die Unterstützung der BVG-Beschäftigten abgelehnt, ihren Streik als „wilden Streik“ bekämpft und sich als Streikbrecher im Auftrag der Kapitalisten betätigt. Nach der Machtübernahme der Nazis im Jahre 1933 wurden nicht nur der ADGB , sondern auch die RGO von den Nazis zerschlagen.

 

 

35 Jahre später:

Mit der Gründung der KPD/ML am 31. Dezember 1968 wurde auch der Wiederaufbau der RGO vorbereitet.

Die Wiedergründung der RGO erfolgte dann 10 Jahre später, am 25./26. November 1978. Seitdem existiert die RGO bis auf den heutigen Tag.

Allerdings: Nachdem die trotzkistische Kochführung der KPD/ML Anfang der 80er Jahre versuchte, die KPD/ML zu liquidieren mittels Vereinigung mit der trotzkistischen GIM [1985], kam es auch zu deren Versuch, die RGO zu liquidieren, die bereits von anti-kommunistischen Arbeiteraristokraten in der Führung verseucht worden war. Die Marxisten-Leninisten in der KPD/ML - unter der Führung des Genossen Wolfgang Eggers - führten insbesondere seit 1985 einen entschlossenen und prinzipienfesten Kampf für die weitere Existenz der RGO des Genossen Ernst Thälmann und Ernst Aust. Sie haben bis heute die Liquidierung der RGO erfolgreich verhindert, und das nicht nur gegenüber den ehemaligen trotzkistischen Koch-Führung. Auch heute noch wird die RGO von allen Seiten angegriffen und als "sektiererisch" verurteilt, sowohl vom DGB als auch von allen seinen "linken" Lakaien in Deutschland und in der ganzen Welt. Trotz alledem !

Die RGO lebt !

Und wir verteidigen die RGO gegen alle Widerstände des Dreierbundes von Kapital-Staat-und DGB, einschließlich aller ihrer "linken" Wurmfortsätze.

Unsere RGO wurde nicht umsonst gegründet von Ernst Thälmann und wieder gegründet von Ernst Aust.

Dem historischen Vermächtnis der RGO bleiben wir für immer treu.

 

Es lebe die RGO !

 

Gründer der RGO - 1930


Ernst Thälmann:

"Hinein in die RGO!"

"Was bedeutet die Unterwerfung unter den Gewerkschaftslegalismus?

Sie bedeutet weiter nichts als den Verzicht auf die Durchführung der revolutionären Taktik."

(Ernst Thälmann - Schlusswort auf dem XII. Parteitag der KPD) vom 14. Juni 1929)

 

 

Wiedergründer der RGO 1978



ERNST AUST

Verfasser der

RGO - Gründungserklärung - 1978

 

wichtige Dokumente der RGO:

Was will die RGO ?

Aktionsprogramm

Statut

Archiv: "RGO - Nachrichten" [1979 - 1985]

 

 

1978 - 2018

vor 40 Jahren ...

Es lebe der

40. Gründungstag

der RGO

25. November 1978

 

aus: Roter Morgen Nr. 50, vom 15. Dezember 1978, Seite 6

 

RGO - gegründet !

aus: Roter Morgen Nr. 50, vom 15. Dezember 1978, Seite 6

 

vollständige Ausgabe 1978 - Nr. 50

vom 15. Dezember 1978

 

ROTER MORGEN ARCHIV - Jahrgang 1978

 

Radio Tirana

Sendereihe:

Die marxistisch-leninistische Weltbewegung wächst und erstarkt!

2. 1. 1978

Der Kampf der

Kommunistischen Partei Deutschlands / Marxisten-Leninisten für den

Aufbau der

Revolutionären Gewerkschaftsopposition

RGO

Liebe Genossen!

Heute treffen wir uns zum ersten Mal in diesem Jahr , im neuen Jahr 1978, bei unserer Sendereihe. Das vergangene Jahr war für die revolutionären Kräfte und die marxistisch-leninistischen Parteien überall auf der Welt ein weiteres Jahr der Erfolge und Siege. Die marxistisch-leninistische Bewegung wurde in diesem Jahr gestärkt durch die Bildung neuer revolutionärer Parteien und Organisationen. Die marxistisch-leninistischen Parteien verstärkten ihre Reihen durch neue proletarische Kämpfer, und sie festigten ihre Verbindungen zu den Massen. Eine neue, höhere Stufe erreichte die internationalistische Einheit, die Solidarität und die gegenseitige Unterstützung zwischen den marxistisch-leninistischen Parteien im gemeinsamen Kampf gegen Imperialismus, Sozialimperialismus, Revisionismus und Reaktion, für die Sache der Revolution und des Sozialismus.

Mit neuen Siegen und Erfolgen beginnt auch die KPD/ML das Jahr 1978, die zum Jahreswechsel auch ihren 9. Gründungstag beging. Die Abhaltung des III. Parteitags der KPD/ML war ein bedeutendes Ereignis, das der Partei und den deutschen Marxisten-Leninisten wichtige Aufgaben in Bezug auf die Arbeit unter den werktätigen Massen des Landes stellte, um sie zu organisieren und in den Klassenschlachten gegen die wirtschaftliche und politische Unterdrückung durch die Bourgeoisie und gegen die Faschisierung des Lebens des Landes, für den Sieg der proletarischen Revolution zu führen. Eine wichtige Front der Tätigkeit der KPD/ML ist ihre Arbeit unter den Arbeitern in den Betrieben für den Aufbau der Revolutionären Gewerkschaftsopposition gegen die von den DGB-Bonzen verfolgte Politik der Klassenzusammenarbeit. Das wachsende Klassenbewusstsein und die zunehmende Kampfbereitschaft der Arbeiterklasse, schreibt „Roter Morgen“, Zentralorgan der KPD/ML, sind nicht nur günstige Voraussetzungen für die Stärkung der Partei in den Betrieben, diese günstigen Voraussetzungen muss die Partei nunmehr auch nutzen, um den Aufbau der revolutionären Kampforganisationen, der Revolutionären Gewerkschaftsopposition, in Angriff zu nehmen.

Im Aktionsprogramm der RGO, das im „Roten Morgen“ veröffentlicht wurde, heißt es:

Der Aufbau der RGO ist die revolutionäre Alternative zum reaktionären DGB-Apparat und der von ihm betriebenen Politik des Klassenverrats, der Zusammenarbeit mit den Kapitalisten und der kapitalistischen Staatsmacht. Im Kampf für eine revolutionäre, an den Klasseninteressen des Proletariats orientierte Gewerkschaftspolitik arbeitet die RGO innerhalb der bestehenden DGB-Gewerkschaften für den revolutionären Zusammenschluss der Gewerkschaftsmitglieder gegen den reaktionären Apparat und in den Betrieben für die Entfaltung und Organisierung der Kämpfe. Um die Kampfbedingungen des Proletariats zu verbessern, unterstreicht „Roter Morgen“, hält es die RGO für notwendig, für revolutionäre Betriebsräte, Vertrauensleute und Jugendvertreter zu kämpfen.

In einem Flugblatt der KPD/ML in einem Druckereibetrieb heißt es:

„Nur solche Betriebsräte nutzen den Kollegen, die sich durch das arbeiterfeindliche Betriebsverfassungsgesetz nicht vom Kampf gegen die Kapitalisten abhalten lassen und die den reaktionären Gewerkschaftsapparat und seine Politik der Klassenversöhnung bzw Sozialpartnerschaft konsequent bekämpfen.“

Eine wichtige Rolle spielen beim Aufbau der RGO die Roten Betriebsräte, die die entschlossene Unterstützung der Partei haben. Die KPD/ML unterstreicht, dass es eine der Hauptziele der RGO ist, eine Einheitsfront der Arbeiter gegen die Herren und gegen die kapitalistische Ausbeutung sowie gegen den Verrat des DGB-Apparates zu schmieden. Die Notwendigkeit dieser revolutionären Einheit fühlen und erkennen die Notwendigkeit einer Organisation, die diese proletarische Einheitsfront im täglichen Klassenkampf gegen die Kapitalisten schmiedet. Diese Organisation ist die Revolutionäre Gewerkschaftsopposition. Im Kampf gegen die Spaltungsmanöver der Kapitalisten beschränkt sich die Revolutionäre Gewerkschaftsopposition nicht auf die Gewerkschaftsmitglieder, sondern erfasst auch die Arbeiter außerhalb der Gewerkschaften. Darum, heißt es im „Roten Morgen“, Zentralorgan der KPD/ML, abschließend, muss dem Aufbau der RGO-Gruppen an der Basis die Arbeit der Kommunisten in den Betrieben, in den Kreisverbänden und Ortsgruppen der DGB-Gewerkschaften gewidmet werden.

 

 

Radio Tirana

Sendereihe:

Die marxistisch-leninistische Weltbewegung wächst und erstarkt!

2. 1. 1978

Der Kampf der

Kommunistischen Partei Deutschlands / Marxisten-Leninisten für den

Aufbau der

Revolutionären Gewerkschaftsopposition

RGO

Liebe Genossen!

Heute treffen wir uns zum ersten Mal in diesem Jahr , im neuen Jahr 1978, bei unserer Sendereihe. Das vergangene Jahr war für die revolutionären Kräfte und die marxistisch-leninistischen Parteien überall auf der Welt ein weiteres Jahr der Erfolge und Siege. Die marxistisch-leninistische Bewegung wurde in diesem Jahr gestärkt durch die Bildung neuer revolutionärer Parteien und Organisationen. Die marxistisch-leninistischen Parteien verstärkten ihre Reihen durch neue proletarische Kämpfer, und sie festigten ihre Verbindungen zu den Massen. Eine neue, höhere Stufe erreichte die internationalistische Einheit, die Solidarität und die gegenseitige Unterstützung zwischen den marxistisch-leninistischen Parteien im gemeinsamen Kampf gegen Imperialismus, Sozialimperialismus, Revisionismus und Reaktion, für die Sache der Revolution und des Sozialismus.

Mit neuen Siegen und Erfolgen beginnt auch die KPD/ML das Jahr 1978, die zum Jahreswechsel auch ihren 9. Gründungstag beging. Die Abhaltung des III. Parteitags der KPD/ML war ein bedeutendes Ereignis, das der Partei und den deutschen Marxisten-Leninisten wichtige Aufgaben in Bezug auf die Arbeit unter den werktätigen Massen des Landes stellte, um sie zu organisieren und in den Klassenschlachten gegen die wirtschaftliche und politische Unterdrückung durch die Bourgeoisie und gegen die Faschisierung des Lebens des Landes, für den Sieg der proletarischen Revolution zu führen. Eine wichtige Front der Tätigkeit der KPD/ML ist ihre Arbeit unter den Arbeitern in den Betrieben für den Aufbau der Revolutionären Gewerkschaftsopposition gegen die von den DGB-Bonzen verfolgte Politik der Klassenzusammenarbeit. Das wachsende Klassenbewusstsein und die zunehmende Kampfbereitschaft der Arbeiterklasse, schreibt „Roter Morgen“, Zentralorgan der KPD/ML, sind nicht nur günstige Voraussetzungen für die Stärkung der Partei in den Betrieben, diese günstigen Voraussetzungen muss die Partei nunmehr auch nutzen, um den Aufbau der revolutionären Kampforganisationen, der Revolutionären Gewerkschaftsopposition, in Angriff zu nehmen.

Im Aktionsprogramm der RGO, das im „Roten Morgen“ veröffentlicht wurde, heißt es:

Der Aufbau der RGO ist die revolutionäre Alternative zum reaktionären DGB-Apparat und der von ihm betriebenen Politik des Klassenverrats, der Zusammenarbeit mit den Kapitalisten und der kapitalistischen Staatsmacht. Im Kampf für eine revolutionäre, an den Klasseninteressen des Proletariats orientierte Gewerkschaftspolitik arbeitet die RGO innerhalb der bestehenden DGB-Gewerkschaften für den revolutionären Zusammenschluss der Gewerkschaftsmitglieder gegen den reaktionären Apparat und in den Betrieben für die Entfaltung und Organisierung der Kämpfe. Um die Kampfbedingungen des Proletariats zu verbessern, unterstreicht „Roter Morgen“, hält es die RGO für notwendig, für revolutionäre Betriebsräte, Vertrauensleute und Jugendvertreter zu kämpfen.

In einem Flugblatt der KPD/ML in einem Druckereibetrieb heißt es:

„Nur solche Betriebsräte nutzen den Kollegen, die sich durch das arbeiterfeindliche Betriebsverfassungsgesetz nicht vom Kampf gegen die Kapitalisten abhalten lassen und die den reaktionären Gewerkschaftsapparat und seine Politik der Klassenversöhnung bzw Sozialpartnerschaft konsequent bekämpfen.“

Eine wichtige Rolle spielen beim Aufbau der RGO die Roten Betriebsräte, die die entschlossene Unterstützung der Partei haben. Die KPD/ML unterstreicht, dass es eine der Hauptziele der RGO ist, eine Einheitsfront der Arbeiter gegen die Herren und gegen die kapitalistische Ausbeutung sowie gegen den Verrat des DGB-Apparates zu schmieden. Die Notwendigkeit dieser revolutionären Einheit fühlen und erkennen die Notwendigkeit einer Organisation, die diese proletarische Einheitsfront im täglichen Klassenkampf gegen die Kapitalisten schmiedet. Diese Organisation ist die Revolutionäre Gewerkschaftsopposition. Im Kampf gegen die Spaltungsmanöver der Kapitalisten beschränkt sich die Revolutionäre Gewerkschaftsopposition nicht auf die Gewerkschaftsmitglieder, sondern erfasst auch die Arbeiter außerhalb der Gewerkschaften. Darum, heißt es im „Roten Morgen“, Zentralorgan der KPD/ML, abschließend, muss dem Aufbau der RGO-Gruppen an der Basis die Arbeit der Kommunisten in den Betrieben, in den Kreisverbänden und Ortsgruppen der DGB-Gewerkschaften gewidmet werden.



       

Radio Tirana

Sendereihe:

Die marxistisch-leninistische Weltbewegung wächst und erstarkt!

 

3. 11. 1975

Die Kommunistische Partei Deutschlands / Marxisten-Leninisten

kämpft für den

Aufbau der Revolutionären Gewerkschaftsorganisation,

RGO

Die Kommunistische Partei Deutschlands / Marxisten-Leninisten entfaltet eine breite Tätigkeit in den Fabriken und Betrieben des Landes, um ihre Verbindung zu den Massen zu festigen, die Arbeiterklasse auf revolutionärer Grundlage im Kampf zur Verteidigung ihrer Rechte gegen die Bemühungen der Monopolbourgeoisie zusammenzuschließen, die die Lasten der Krise auf die Arbeiter abwälzen will. Die Partei zeigt den werktätigen Massen, dass nicht nur die kapitalistischen Eigentümer und der kapitalistische Staat ihre Feinde sind, sondern auch die reaktionären Führer des DGB und die modernen Revisionisten, die mit ihren Parolen, die Arbeiter und Kapitalisten müssten gemeinsam die Krise bekämpfen, die Arbeiterklasse vom unversöhnlichen Klassenkampf abhalten wollen. Unter diesen Bedingungen kämpfen die westdeutschen Marxisten-Leninisten für den Aufbau der Revolutionären Gewerkschaftsopposition, RGO, um sich den verräterischen Gewerkschafts- und Revisionistenführern zu widersetzen und die Arbeiter in entschlossene Klassenaktionen zu führen. Nach den bei den diesjährigen Betriebsratswahlen errungenen Erfolgen, bei denen in mehreren Betrieben Genossen der KPD/ML als Rote Betriebsräte gewählt wurden, stellte die Partei die Aufgaben, um diese Erfolge zu festigen und auszubauen und gab die Losung aus: „Jeder Betrieb muss unsere Festung sein!“

Die Roten Betriebsräte, betont die Partei, dürfen nicht zum Anhängsel der reaktionären Betriebsräte und Gewerkschaften werden, sondern müssen vielmehr die von den Revisionisten und Gewerkschaftsführern verbreiteten Illusionen beseitigen und ihre Versuche, den Klassenkampf zu sabotieren und abzuwürgen, entlarven und sich ihnen widersetzen. Um sich gegen die ständige Verschlechterung ihrer Lebenslage, die Teuerung, die Arbeitslosigkeit usw. zu wehren, müssen die Arbeiter unabhängig von den reformistischen Gewerkschaften ihren Kampf in die eigenen Hände nehmen und unablässig Aktionen gegen das Unternehmertum durchführen. In diesem Rahmen erklären die Roten Betriebsräte den Arbeitern, dass dieser Kampf gegen die schweren sozialen und wirtschaftlichen Folgen des kapitalistischen Systems nichts grundlegend an der Lage der Arbeiterklasse ändert und dass die Arbeiter allmählich lernen müssen, unter Leitung ihrer Vorhut, der KPD/ML, den Kampf für die Zerschlagung des kapitalistischen Systems und die Errichtung der Diktatur des Proletariats zu führen.

Im Zusammenhang mit ihrer Tätigkeit als Rote Betriebsräte, unterstrich die Partei, müssen sie sich bemühen, die Arbeiterklasse im Sinne der gewaltsamen proletarischen Revolution zu erziehen, ihnen die Notwendigkeit und Unvermeidlichkeit der proletarischen Revolution als einzigen Weg erklären, um der kapitalistischen Ausbeutung der werktätigen Massen ein Ende zu setzen. Dazu müssen die Roten Betriebsräte vor allem die von den modernen Revisionisten verbreiteten Auffassungen bekämpfen, die die Arbeiterklasse vom revolutionären Kampf abhalten und ihren Kampf ausschließlich auf wirtschaftliche Forderungen im Rahmen der reaktionären Gewerkschaften beschränken wollen, um sie auf ewig dem Kapital zu unterwerfen. Der DGB-Apparat, betont die KPD/ML, der mit dem Finanzkapital und dem imperialistischen Staatsapparat verfilzt und verwachsen ist, ist ein Unterdrückungsinstrument des Monopolkapitals, um die revolutionäre Arbeiterbewegung niederzuhalten und zu zerschlagen. Daher ist der einzige Weg, um die Einheit der Arbeiterklasse zu festigen und sich der verräterischen Spaltertätigekeit der DGB-Führer und der modernen Revisionisten zu widersetzen, der Aufbau der Revolutionären Gewerkschaftsopposition, RGO, durch die die revolutionäre Organisierung der Arbeiterklasse innerhalb und außerhalb der DGB-Gewerkschaften erfolgt.

Die bisherigen Erfahrungen der Arbeit der Roten Betriebsräte zusammenfassend, betont die KPD/ML, dass nur, wenn die revolutionäre Linie der Partei konsequent als Waffe benutzt wird, um den Arbeitern die revolutionären Aufgaben deutlich zu machen und sie in immer kämpferischeren Massenaktionen zu mobilisieren, die Arbeiter gewonnen werden können.

* * *

 

 

D G B

- ein Intrument in den Händen der Kapitalisten zur Abwehr des revolutionären Klassenkampfes des Proleariats

Der DGB unterstützt ausnahmslos alle Unterdrückungsmaßnahmen des deutschen Imperialismus.

Der DGB-Apparat greift selbst zu faschistischen Methoden, um mit Hilfe der sogenannten Unvereinbarkeitsbeschlüsse stalinistisch-hoxhaistische und revolutionäre Arbeiter aus den Gewerkschaften zu schmeißen.

Der DGB hat noch jedes vom Bundestag verabschiedete Gesetz, das die Faschisierung weiter vorantreibt und die politische Unterdrückung verschärft, abgesegnet.

Die DGB-Bonzen verteidigen die kapitalistische Ordnung und vertuschen die Faschisierung. Sie sind Betrüger, die schonungslos bekämpft werden müssen.

 

 

 

vor 60 Jahren ...

1956

24. Oktober 1956 - 24. Oktober 2016

METALLARBEITERSTREIK

in Schleswig-Holstein

- längster Streik in der Geschichte der BRD -

 

 

 

 

RGO - Flugblatt !

2014

Es lebe der rote 1. Mai

- der Kampftag der internationalen Arbeiterklasse !


Gewerkschaftsmitglieder, die sich von den reaktionären Gewerkschaftsführern in die Pfanne hauen lassen, haben nichts Besseres verdient !

Erobern wir die Gewerkschaftsmassen für unsere revolutionären Ziele !

Jeder Betrieb muss eine revolutionäre Festung werden !

 

Die RGO grüßt zum Ersten Mai alle revolutionären Gewerkschafter in Deutschland und auf der ganzen Welt !


 

RGO im Kampf gegen die Unternehmeroffensive !

RGO gegen soziale, kulturelle und politische Unterdrückung !

RGO gegen den kapitalistischen Staat, seine Faschisierung und seine Kriegsvorbereitungen !

RGO – für die proletarische Revolution !

Revolutionäre Gewerkschaftsmitglieder - hinein in die RGO !


 


Angesichts der weiter um sich greifenden Weltkrise und der sich verschärfenden Kriegsgsgefahr ruft die RGO dazu auf, den Dreierbund von Kapitalisten, reaktionärer Gewerkschaften und kapitalistischem Staat mit revolutionären Aktionen anzugreifen.

Behandelt werden wir in Betrieb und Gewerkschaft wie der letzte Dreck!

Wir sind die Arbeiterklasse und kein Arbeitsvieh !

Unsere Aufgaber als revolutionäre Gewerkschafter ist es, klassenkämpferische, rote Gewerkschaften zu schaffen, um dem Weltkapitalismus in Betrieb und Gewerkschaft mutig entgegenzutreten. Die roten Gewerkschaften sind für die revolutionären Gewerkschafter Schulen des Kommunismus. Nur im Kampf für die Abschaffung der Lohnsklaverei wird sich die Arbeiterklasse vom Kapitalismus befreien.


Der DGB ist reiner Handlanger der Kapitalisten und insbesondere mit dem Finanzkapital eng verflochten. Er ist durch und durch verrottet, sozialfaschistisch und verrät die Interessen der Arbeiterklasse in Betrieb und Gewerkschaft.


Der DGB demobilisiert, wo er mobilisieren müsste !

Der DGB stimmt zu, wo er seine Zustimmung verweigern müsste !

Der DGB verweigert seine Zustimmung, wo er hätte zustimmen müssen !

Der DGB schweigt, wo er seine Stimme erheben müsste !

Der DGB legt die Hände in den Schoß, wo er die Ärmel hoch krempeln müsste.

Der DGB lässt diejenigen in Stich, die am dringendsten unsere Solidarität bräuchten !

Der DGB bekämpft diejenigen am schärfsten, die sich am konsequentesten für die Belegschaften einsetzen !

Der DGB spaltet da, wo er eine einheitliche Kampffront schmieden müsste !

Da, wo gestreikt wird, betätigt sich der DGB als Streikbrecher !

Die größte Anti-Gewerkschaft im Land, das ist der DGB- Verband !


Der Offensive des Kapitals, Lohnraub, Arbeitslosigkeit und Teuerung hat der DGB nichts, aber auch gar nichts entgegenzusetzen.

Er ist ein Koloss auf tönernen Füßen !

Er ist ein zahnloser Löwe !

Er ist ein Pappsoldat ! Er ist ein lebendiger Leichnahm !

Begraben wir ihn endlich !


Die Imperialisten setzen sich so ziemlich über alles hinweg, was wir Arbeiter uns in über hundert Jahren mühselig erkämpft haben und der DGB guckt seelenruhig dabei zu und gibt seinen Segen.

Noch nie ist der Weltimperialismus mit so brutalem Terror der Ausplünderung unserer Arbeitskraft vorgegangen, um sich aus der Krise zu retten. Und der DGB hält auch noch die rechte backe hin, wenn er auf die linke geschlagen wurde !

Nun versuchen die Weltimperialisten auch noch, ihre morsche Herrschaft mit einem neuen Weltkrieg zu retten. Und der DGB betätigt sich als ihr Sprachrohr in der Arbeiterbewegung, anstatt die Arbeiter gegen die Kriegsgefahr auf die Straßen zu rufen. mit So tritt uns heute der verfaulende Kapitalismus auf der ganzen Welt entgegen. Und der DGB hält still. Mehr noch, er geht ebenso mit brutalem sozialfaschistischen Terror gegen jeden vor, der in Betrieb und Gewerkschaft für die sozialistische Revolution kämpft.


Aber am Ersten Mai treten wir mit allen Arbeitern der ganzen Welt solidarisch dieser ungeheuerlichen globalisierten Ausbeutung und Unterdrückung entgegen, demonstrieren wir Arbeiter unsere feste Entschlossenheit, diesem wilden Treiben revolutionär entgegenzutreten.

Die Arbeiterklasse weiß aus blutigen Erfahrungen der Vergangenheit, dass sich die Kapitalisten, die Bonzen der Gewerkschaft und der kapitalistische Staat nicht mit "friedlichen Mitteln" zurückdrängen lassen.

Reform oder Revolution

– hierauf laufen alle brennendsten Fragen der heutigen Arbeiterbewegung hinaus.

Und daraus ergibt sich auch die Frage, weiterhin dem DGB hinterzulaufen oder mit der roten Gewerkschaft voranzumarschieren.


Der DGB, von den US-Imperialisten nach dem Zweiten Weltkrieg gegründet, war schon von Anfang an ein Unterdrückungsinstrument der Kapitalisten gegen die Arbeiterklasse.

Und so wenig wie der Staat der Kapitalisten zu einem Staat der Arbeiterklasse gemacht werden kann, so wenig kann der DGB zu einer Kampforganisation der Arbeiterklasse gemacht werden. Wer sich, wie die Revisionisten und Neo-Revisionisten es tun, schützend vor den DGB stellen, stellt sich damit gegen uns, macht sich zum Streikbrecher, zum Handlanger der Imperialisten und hat in unserer Einheitsfront des Klassenkampfes nichts zu suchen.

Auge um Auge – Zahn um Zahn.

Wer die revolutionären Gewerkschafter und Arbeiter in den Betrieben ans Messer liefert, der kann nicht damit rechnen, von uns mit Samthandschuhen angefasst zu werden, der bekommt unsere Faust ins Gesicht.


Vorwärts beim Wiederaufbau der RGO !

 

Reiht euch ein gegen den "Regierungsmai" und jagt die Arbeiterverräter des DGB zum Teufel !

 

Es lebe der internationale Kampftag der Arbeiterklasse !

 

Für die 35 – Stundenwoche bei vollem Lohnausgleich !

 

Zerreißt die Flexi-Vereinbarungen !

 

Weg mit dem Lohndumping !

 

Leiharbeit ist Sklavenhandel !

 

Gleicher Lohn und gleiche Arbeit !

 

Schluss mit der Arbeitslosigkeit !

 

Mindestlohn 15,50 Euro – und zwar für ALLE – OHNE AUSNAHME !!

 

Hartz IV nur für die Kapitalisten und ihre Handlanger vom DGB !

 

Weg mit Tarifverträgen, die uns mehr knechten als schützen ! Solche Ausbeuter-Verträge muss man zerreißen!

Wir wollen nur solche Tarifverträge, die uns schützen !

 

Auch das Streikrecht bleibt nur ein Fetzen Papier, wenn man es nicht in den Streikkämpfen immer wieder neu erkämpft.

Stellen wir einen Generalstreik gegen den Widerstand des DGB auf die Beine – das wär doch mal was oder ?


Wer uns am Streiken hindert, wer Streikbrecher einsetzt, dem antworten wir mit wilden Streiks, die wir trotz und gegen DGB und Polizei organisieren !

Der einengende, versklavende Rahmen der Gewerkschaftslegalität muss revolutionär durchbrochen werden !

 

Schluss mit dem Betrug des "sozialen Friedens"!

Die Kapitalisten kennen nur rücksichtslose Ausbeutung, und ihr angeblicher "sozialer Frieden" dient nichts Anderem als der möglichst reibungslosen, ungestörten Ausplünderung unserer Arbeitskraft.

Der DGB hat ausgespielt !

Das einzig Positive am DGB ist sein abschreckendes Beispiel !

 

Immer mehr Arbeiter werden sich vom DGB abwenden, zu uns kommen und sich unter dem revolutionären Banner sammeln:

 

"Schluss mit dem heuchlerischen, versklavenden "sozialen Frieden" – Es lebe der Klassenkampf !

Es lebe die Befreiung aus der Jahrhunderte langen Lohnsklaverei !

Es lebe die RGO !"



Wir gehn im Kampf voran


Wir machen Schluss mit Leid und Not,

im Kampf gehn wir voran

- das rote Aufgebot,

das nicht mehr warten kann.


Es zittern die Bonzen in ihren Palästen,

es zittern die Bonzen im Osten und im Westen.

Die roten Fahnen wehn im Wind,

Blut so rot die Fahnen sind

voran, Genossen voran !


Wir fürchten nicht die Poliezi

und nicht die Bundeswehr;

denn nur wer kämpft, der wird auch frei,

da hilft nichts Anderes mehr.

Wor stürmen die Stellung der feindlichen Heere,

wir brechen die Zwingburgen der Millionäre !


Es zittern die Bonzen in ihren Palästen,

es zittern die Bonzen im Osten und im Westen.

Die roten Fahnen wehn im Wind,

Blut so rot die Fahnen sind

voran, Genossen voran !



Und ist der Kampf auch lang und schwer

wir werden Sieger sein !

Es knechtet uns dann keiner mehr,

wenn wir uns selbst befrein.

Wir bauen die Zukunft, den Sozialismus,

und stürmen dann weiter zum Kommunismus !


Es zittern die Bonzen in ihren Palästen,

es zittern die Bonzen im Osten und im Westen.

Die roten Fahnen wehn im Wind,

Blut so rot die Fahnen sind

voran, Genossen voran !

 

 

 

 

MAI-AUFRUF DER RGO

2013



Der 1. Mai ist seit jeher der weltweite Kampftag der Arbeiterklasse und das schon seit 1886.  Damals fand in Chicago ein Generalstreik statt zur Durchsetzung des 8 Stundentags.

Die bürgerliche Presse antwortete,  man solle dem mit Blei begegnen. Dies geschah auch, und der Generalstreik wurde in Blut ertränkt. Aber auch in Australien kam es 1856 am 1. Mai zu Massenprotesten. Unvergessen bleibt natürlich der Blutmai 1929 in Berlin.



Es hat sich in der Zeit einiges getan, aber eines bleibt gleich:

 

dass die weltweite Arbeiterklasse und deren Zwischenschichten für die Profite des Weltkapital mit Füßen getreten werden, um es mal milde auszudrücken. Heute kämpfen wir für die 25 h Woche bei vollen Lohnausgleich. 

 

Wir fordern Rente mit 60, bei Frauen 55.

 

Es ist ein Skandal wenn das Rentenalter bis ins unermessliche gesteigert wird, spekuliert wird mittlerweile zwischen 67 und 80 !! Dabei werden ja unsere Konten, und Steuergelder geplündert für die Rettungs- und Konjunkturprogramme des Weltkapitals!  Es ist eine Frechheit wenn die grünen Hampelmänner -und Frauen, gerade zur Bundestagswahl  8,50 Mindestlohn fordern! Davon kann man nicht leben ! Wenn man bedenkt was die werktätigen Massen nebenbei für Unkosten haben:   explodierende Spritpreise, Mieterhöhungen, Unterhalt mehrerer Wohnungen zwecks Zwangsflexiblität der Arbeitsorte, explodiernde Preise für Arzneien und Medikamente zwecks Profitmacherei der Pharmerkonzerne, steigende Lebensmittelpreise etc.

Deshalb fordern wir 15,50 Euro Mindestlohn! 

 

Wir kämpfen mit allen ausgeboiteten und unterdrückten Zwischenschichten für Übernahme nach der Lehre, unbefristete Beschäftigung, gegen Leiharbeit und private Dienstleistungsfirmen , gegen Harz 4 und 1- Euro Jobs .

 

Eins ist Fakt : 

 

Es sind nicht die Arbeiter, sondern die kapitalistischen Unternehmerverbände, die Arbeitslosigkeit verursachen! 

Denn sie sind gesetzmäßig dazu gezwungen, immer mehr Kapital anzuhäufen und zu vernichten,  weil sie es nicht mehr verscherbeln können, wenn es sich die Leute nicht mehr leisten können.

Die Arbeiteraristokratie tut da ihr Übriges.

 

Die Weltdiktatur des Weltkapital besteht aus 500 Monopolen und Übermonopolen die im Gegensatz zu Banken, Konzernen und Überkonzernen politische Macht ausüben und die Preise bestimmen.


Die deutsche Sektion der Komintern (SH) beteiligt sich an der revolutionären 1., Mai Demo, weil wir den Standpunkt vertreten: wir brauchen eine weltrevolutionäre Alternative.

 

  Wir scheißen auf die kurz bevorstehende Bundestagswahl 2013 und rufen zum aktiven Wahlboikott auf. 

 

Alle linken und rechten Feigenblätter des Monopolkapitals sind nur deren Lakein und 5. Wagenrad und haben den Auftrag, die unterdrückten Klassen und Zwischenschichten ins Leere laufen zu lassen. Wir solidarisieren uns mit den werktätigen Massen weltweit, insbesondere aktuell Zypern und Griechenland, wo man bereits schon von Merkelismus spricht, wo die FDJ Sekretärin und Bundeskanzlerin  Merkel mit ein Spardiktat nach dem anderem den deutschen Imperialismus weite Kreise ziehe lässt .

Dies hatten wir schon mal in der Geschichte. Das Endresultat waren 2 Weltkriege. Mitlerweile werden deutsche Intressen am Hindukusch verteidigt. Das wurde selbst vor 70 Jahren nicht geschafft. Für die bürokratischen Kapitalisten der DKP und die andern revisionistischen Minisekten scheint ja ein Traum der Groß BRDDR  wahr geworden zu sein. Doch dies nützt ihnen auch nichts, wenn sich das Weltproletariat erhebt und anfängt sich zu wehren. Man hat es ja zuletzt auf den 20. Parteitag der DKP gesehen, wie maßlos  intern zerstritten sie sind. Man braucht sich bloß mal einen derartigen Mitgliederschwund von 4000 auf 3500 binnen weniger Jahre anschauen, und dass sie politisch und ideologisch , vom Klassenkampf ganz zu schweigen, eh nix zu bieten haben...

Wir stehen ein für das Wiedererstarken  nicht nur der deutschen,  sondern der weltweiten Arbeiterbewegung , denn nichts fürchten die Herrschenden mehr, als wenn sich alle Proleten auf der Welt vereinigen.   Deshalb wehren wir uns gegen jede Form der Spaltung, Ausländer - Innländer, jung- alt , Osten- Westen etc. 

Denn:

Stalin wies in sein Werken darauf hin, dass die Frage der Prokutivität nicht von der Geografie abhängt, sondern von den Produktivkräften. Die kann nun erfolgen - weltkapitalistisch oder weltsozialistisch.  Wir kämpfen entschlossen gegen die Wirtschafts-Weltfinanzkrise, Europa-Krise, Eurokrise, indem die Masse der einfachen Leute immer wieder gegängelt wird mit Spardiktaten und Konjungturprogrammem in Trilliardenhöhe.

Wir setzen uns zu Wehr gegen jede Form von imperialistischen Aggressionen. Auch wenn mittlerweile ein Großeil des Potentials in Syrien von den Natoimperialisten gekauft sind, gibt es dort immer noch eine kleine Minderheit, die einen ehrlichen Anspruch hat und sich - wie Enver Hoxha sagte - von Religiösem Eifer die Birne vernebeln lässt.




Was sich aber im Gegensatz zu früher geändert hat - das sind die Gewerkschaften ! 

 

Wo sie früher noch im 19. Jahrhundert tatsächlich Massenorganisationen zur Selbstorganisierung der Arbeiter waren, ist der sozialfaschistische DGB  korrupt, gekauft, mit Staat und Kapital verschmolzen , hat seit der Gründung der BRD den Charakter eines Großkonzerns und wurde vom CIA aufgebaut, reformistisch und bürokratisch verseucht und verpestet, meintewegen auch degeneriert  aber nur nicht arbeiterfreundlich, wenn sie von gelben Gewerkschaftsbonzen und -bürokraten und gelben Arbeiteraristokraten  diktiert wird. Selbst wenn die führende Köpfe des DGB_Apparats fallen würden, würde es den Charakter des reaktionären bürgerlichen Gewerkschaftsapparats nicht ändern.

 

Dehalb ist die logische Konsequenz, dass mit Ausbrechen der sozialistischen Weltrevolution auch der DGB  mit samt Staats- und Gewaltapparat weltrevolutionär zerschlagen wird.

 

Wir haben es in de 70er bis heute erlebt, wo Angehörige der kleinbürgerlichen Pseudo ML-Bewegung immer wieder in Betrieb und Gewerkschaft leitende Funktionen ergatterten, sich bei den Proleten wie Propheten aufführten (reimt sich sogar), 'n Haufen Kohle abkassierten, die Betriebsratsessel vollfurzten  und die Angestellten mit leeren Bäuchen und falschen Almosen abgespeist wurden.   Deshalb hegen wir keine Illusionen in die bürgerlichen, sozialfaschistischen Gewerkschaften. Sie können nicht in eine Kampforganisation umgewandelt werden. Es ist ja auch nicht so verwunderlich, dass immer weniger Arbeiter im sozialfaschistischen DGB organisiert sind.    Ferner stellt sich die Frage, ob es überhaupt Sinn macht, für eine Mitgliedschaft im sozialfaschistischen DGB zu werben.




Was ist die Aufgabe der deutschen Sektion der Komintern (SH) und der RGO  auf der Straße und in der Fabrik ?

 


Sicherlich sollte jeder Kollege in und außerhalb der Gewerkschaft je nach seinen Möglichkeiten oppositionelle Arbeit verrichten, gerade wenn es um ausgetetene oder ausgeschlossene Kollegen geht. Natürlich ist ein absolut offenes Auftreten wegen der Gefahr der Entlassung  nur in genau abzuwägenden Fällen richtig. Bei aktuell wichtigen Konflikten und Kampfaktionen  ist die Komintern (SH) und die RGO mit Sicherheit vor Ort und klärt ab, ob es sinnvoll ist, Plakate, Flugblätter, etc. Aktionen auf verschiedenen Ebenen durchzuführen.  

Auch wenn, bzw gerade weil  uns die imperialistisch /bürgerliche Miesmachermedienkampagen und weltkapitalistische Regimepresse uns alle antikommunistisch und konterevolutionär infiltrieren und verhetzen will,  ist es wichtig, mit einer stalinistisch-hoxhaistischen Grundhaltung als Alternative  im alltäglichen Arbeits- und Feierabendleben zu leben und seinen Mann zu stehen.

 

 

Echte klassenkämpferische Arbeit kann nur aus unseren ehrlichen Willen entstehen !

 

Ein Proletariat, das kämpft ist alles, ein Proletariat, das nicht kämpft ist nichts ! 

 

Wir kämpfen um jeden Arbeitsplatz und wehren uns gegen Kündigungen und rabiaten  Arbeitsplatzabbau , denn arbeitslos zu sein, ist für die Proleten eine wirtschaftlich und politisch geschwächte Situation.

 

Wir wehren uns energisch  gegen die Diffarmierung des griechichen und zyprischen Volkes als angebliche "faule Parasiten und Sozialschmarotzer" - von der faschistischen Springerverlag Bildzeitung, das propagandistisch- imperialistische Hetzblatt des Weltmonopilkapitals. Denn bald wird die bürgerliche Regimepresse erkennen, dass Publikumsbeschimpfung propagandistisch kontraproduktiv ist, wenn das Weltproletariat im Anrollen ist und sie platt walzt.


Die Kollegen lassen sich nicht antikommunistisch, konterevolutionär und volkverhetzerisch verseuchen und verhetzen , sondern werden sich den Stalinismus-Hoxhaismus zuwenden, denn die Widersprüche in dem System werden immer größer.

Der beste Ansatzpunkt, unsere Haltung darzustellen, ist auch gerade bei unpolitischen Kollegen sich mit dem zu befassen, womit sie gerade unzufrieden sind, welche konkreten Widersprüche sie zum Kapitalismus haben ,  z.B. schlechte Bezahlung, falsche Eingruppierung, miserable Lohnabschlüsse durch zuständige Gewerkschaft bei Tarifauseinandersetzungen , keine oder miserable Arbeitskleidung und Arbeitswerkzeuge, Arbeitsplatzabbau etc.


Oft sind in solchen Zusammenhängen mehrer Kollegen betroffen, so dass Gruppengespräche , Proteste, Gegenmaßnahmen eventuell organisiert werden bzw. zumindest ins Auge  gefasst werden. Konkret heißt das Lauern, ob da einer halbwegs auf Wellenlänge ist. Man achte auf die Gleichung 1=0,  2=100.
Das ist doch mal was Effizienteres als mit irgendwelchen Maoisten, Revisionisten, Trotzkisten im Wolkenkukusheim der ideologisch-politischen Differenzen rumzustreiten, oder ?



In diesem Sinne:

 

Die EU hat keine Zukunft!

Für ein freies sozialistisches Deutschland und freie
sozialistische europäische Länder!

Für die sozialistische Räterepublik Deutschland!
Für sozialistische europäische Räterepubliken!
Für eine Europäische Räteunion statt EU des Kapitals!
Für ein freies unabhängiges sozialistisches Korea in einer weltsozialistischen Welt
Für ein freies , unabhängiges sozialistisches Indochina (Thailand, Vietnam,Kambodscha, Birma, Laos)
in einer weltsozialistischen Welt
Weg mit dem EU-Schrott!


Für Arbeit, Vollbeschäftigung und guten Lohn!
Heraus zum weltrevolutionären 1. Mai !

Es lebe die Revolutionäre Gewerkschaftsopposition (RGO) und die Rote Gewerkschaftsinternationale (RGI) !

Es lebe Marx, Engels, Lenin, Stalin, und Enver Hoxha!
Es lebe die Sozialistische Weltrevolution!
Es lebe die Weltdiktatur des Weltproletariats!
Es lebe der Weltsozialismus  auf dem Weg zum Kommunismus!


 

 

 

 

 

Arbeiterkorrespondenz

17. 5. 2012     

 

 

Der Konzern, zu dem das Werk gehört, in dem ich arbeite, ist momentan nicht liquide und das ist nicht das erste Mal. Das wurde gestern in einer Abteilungsversammlung mitgeteilt. Darum hat der Vorstand kurzfristig beschlossen, konzernweit die Produktion und alles andere für einen Tag, am Montag, ruhen zu lassen, also für einen Tag zu schließen. Bezahlt bzw. ausgeglichen wird das, bei uns jedenfalls, mit Freizeitausgleich für bereits geleistete Mehrarbeit in der Woche und an Wochenenden. Die Schließung für einen Tag gilt für alle Werke, dabei ist das Werk hier in Berlin momentan und seit einiger Zeit das einzige, das dem Kapital Gewinn bringt. Trotzdem wird auch dieses Werk für einen Tag still gelegt.

Noch letzte Woche wollte die Werksleitung unbedingt, daß doch auch am morgigen „Brückentag“, der bei uns als freier Tag vereinbart ist, und am Sonnabend noch produziert wird, auf freiwilliger Grundlage. Es hat sich aber keiner dazu bereit gefunden. Die Kollegen sind erbost darüber, wie sie mit der ganzen sog. Flexibilisierung behandelt werden und ihr Familienleben darunter leidet und wie ihre Arbeit behindert wird, z.B. durch häufig fehlende Ersatzteile und anderes was nicht bestellt werden kann weil angeblich kein Geld da ist.

Es existieren Zahlungsschwierigkeiten, so daß schon Rohstofflieferanten die Lieferung abgelehnt haben, da sie nicht bezahlt bzw. nicht rechtzeitig bezahlt werden. Ohne Rohstoffe, Schrotte usw. können wir keinen Guß für die weitere Halbzeugproduktion herstellen. Die Gießerei wird wohl sogar erst wieder ab Mittwoch nächste Woche anlaufen. Bis dahin wird dann in den anderen Abteilungen noch alles, was im Werk in den Produktionslinien liegt, fertig gestellt.

Zahlungsschwierigkeiten existieren schon seit längerem. Der Vorstand des Konzerns, Sitz Italien, hatte schon vor längerer Zeit eine Begleichung der Rechnungen von 90 Tagen eingeführt. Und immer wieder hört man seitdem von Beschwerden von Firmen, die ihr Geld nicht rechtzeitig bekommen. Wenn man da mal nachfragt, bekommt man Antworten wie: einerseits ist das natürlich eine schlechte Zahlungsmoral, aber die „öffentliche Hand“ bezahlt ihre Rechnungen ja noch schlechter und den Lohn zahlen wir doch noch pünktlich.

Es gibt seit letztem oder vorletztem Jahr auch ein „Konzept“, welches Material möglichst für wenige Zeit in den Produktionslinien zwischen einzelnen Produktionsschritten zwischenlagert. Das ist eigentlich nicht so ungewöhnlich im Prozeß, so ein Werk durchzurationalisieren und auch nicht falsch. Aber hier kommt die Vorstellung hinzu, daß wenn zuviel zwischenlagert, dann soll die vorangehende Produktion solange gestoppt werden bis die Aufträge abgearbeitet sind. Auf der anderen Seite gibt es dagegen keine Neu-Investitionen in oder für bestimmte Anlagen, die diesen Stau verursachen. Das soll durch Strukturveränderungen verbessert werden, was nur bedingt geht - aber in der Realität ist es Illusionsmacherei

Das Kapital kann auf Grund seines eigenen Systems, auf Grund der Krise in der es steckt, seinen Profit nicht mehr wie gewünscht realisieren und drosselt statt dessen die Produktion, wälzt so weit es kann die Lasten der Krise ab, was nichts anderes als verschärfte Ausbeutung bedeutet und zum Schaden der Arbeiter und der ganzen Gesellschaft gereicht.

Abgewälzt wird dies soweit es geht eben auch auf die Belegschaft, die dann z.B. gleich wieder in einigen Abteilungen am darauffolgenden Sonnabend arbeiten muß. Möglich ist das über die Flexibilisierung der Arbeitszeit, die vor Jahren schon, übrigens mit Zustimmung der Gewerkschaft und einer Mehrheit im Betriebsrat, eingeführt wurde. Und diese Möglichkeiten nutzt die Firma immer aggressiver. Mit der Zeit spüren nun immer mehr der Kollegen was das bedeutet, nachdem man ihnen das anfänglich bei der Einführung noch schön geredet und nur scheibchenweise angewandt hat.

Überhaupt ist die Flexibilisierung der Arbeit mitsamt ihrer gleichzeitigen Ausdehnung auf den Sonnabend einer der Maßnahmen, womit das Kapital seine Krise auf die Arbeiter abwälzt.
Genauso gehört zum flexiblen Einsatz der Arbeiter auch die Reduzierung der sog. Stammbelegschaft und dann darauffolgend ihre Aufspaltung in den Teil der Belegschaft, der noch einen unbefristeten Vertrag hat und denjenigen Teil, der nur noch mit befristeten Verträgen eingestellt wird, oft mehrmals und über Jahre hinweg. Hinzu kommen die Kollegen, die von anderen Leihfirmen verliehen werden, die für einen Lohn, der kaum oder eher gar nicht zum Leben reicht, arbeiten müssen. Dazu gehört die Auslagerung von Teilen der Produktion oder die Vergabe von Teilen der Produktion mit Werksverträgen. Und nicht zu vergessen auch starke, brutale Lohnsenkungen, die mit Androhung von Entlassungen oder gänzlicher Werksschließung erzwungen und durchgesetzt werden. Einer der früheren Geschäftsführer äußerte einmal recht offen: wenn man in der Senkung der Lohnkosten nicht weiter kommt, dann macht man eben Outsourcing.

Es ist eben durchaus „Klassenkampf von oben“ was hier läuft. Und ausgehaltene Elemente in der Gesellschaft wollen abwiegeln und uns weis machen, es gäbe ihn hier gar nicht mehr - Quatsch. Auf Organisationen der Arbeiteraristokratie, Kräfte, die von der (vor allem internationalen) Ausbeutung mitprofitieren, können wir nicht setzen, die wiegeln alles ab. Einfach in Verweigerung verharren ist ebenfalls verkehrt. Was wieder auf die Tagesordnung gehört ist, daß wir unseren Klassenkampf anpacken, den proletarischen, und diesen organisieren und entwickeln, schließlich alle Produktivkräfte befreien und die Gesellschaft von allen Ausbeutungsverhältnissen befreien.

Es wäre doch gelacht, wenn wir es nicht besser könnten.

Diese Frage stellt sich momentan mehr denn je in sämtlichen europäischen Ländern, wobei das Unsrige, als obendrauf Schwimmendes und von den übrigen profitierendes Land, gegenwärtig es am aller schwersten macht, dagegen aufzustehen. Nicht ohne Grund hat die Bourgeoisie, ihre obersten Kreise international, eine teuflische Furcht davor, daß in Griechenland so etwas wie eine revolutionäre Umwälzung stattfinden könnte. Dabei ist Griechenland nur die Spitze des Eisbergs oder eben das schwächste Glied in der Kette.

kb [N-E]

 

 

 

 

Solidarität mit

Helena Iskraschnitz !!!   

An die gesamte Komintern (SH) und an die SH-Weltbewegung

Bitte helft uns, wir brauchen eure Solidarität.

 

Genossen und Kollegen

Vor 2 Wochen, am Freitag den 11. 5. 2012, wurde unsere Kollegin Helena Iskraschnitz aus ziemlich nichtigen Gründen entlassen.

Sie war Leiharbeiterin aus einer Leiharbeiterfirma und hatte so gut wie keine Recht und keinerlei Kündigungsschutz. Ich hab selber oft genug in einer Leiharbeiterfirma gearbeitet und weiß wie das ist, wenn zB. am nächsten Tag der Anruf kommt und gesagt wird: "Du brauchst morgen nicht mehr zu kommen".  Sie hat migrantischen Hintergrund, kommt aus Kasachstan und hat die ukrainische Staatsbürgerschaft.  Wenn sie nicht in kürzester Zeit wieder Arbeit findet, droht ihr die Abschiebung in die Ukraine. Sie war bekannt als Kollegin, die auch mal ihre kritische Meinung sagte, auch mehrmals gegenüber dem Chef.

Wir fordern die sofortige Wiedereinstellung unserer lieben Kollegin !

K. K.

 

ANTWORTSSCHREIBEN DER KOMINTERN (SH)

Liebe Genossinnen und Genossen,

liebe Kolleginnen und Kollegen !


Die Komintern (SH) bedankt sich für euren Brief und wir erklären hiermit unsere volle Solidarität mit eurem Kampf für die Wiedereinstellung eurer Kollegin Helena. Auf unserer Webseite haben wir die Verurteilung dieses Willküraktes und eure Forderung weltweit publik gemacht.


Wir sagen:


Hier wird mit zweierlei Maß gemessen !


Eine ukrainische Kapitalistin, namensTimoschenko, hat sich auf kriminelle Weise ein Vermögen von mehreren hundert Millionen Euro ergaunert. Sie wird aber nicht nur von der Regierung Merkel, sondern von allen westlichen Regierungen in Schutz genommen und unterstützt. Timoschenko braucht sich um ihre Existenz also keine Sorgen zu machen.


Hingegen eine ukrainische Arbeiterin, wie eure Kollegin Helena, wird willkürlich entlassen und in die Ukraine abgeschoben, wenn sie nicht in kürzester Zeit woanders Arbeit nachweisen kann.

Das zeigt den krassen Klassencharakter der Merkel und Co, die sich für Kapitalisten stark machen, die Arbeiter aber gewissenlos ihrem Schicksal überlassen.


Im Kapitalismus wird mit einer Entlassung auf einen Schlag über das Schicksal nicht nur einer einzelnen Arbeiterin entschieden, sondern über das von Millionen Arbeiterinnen. Und dies geschieht tagtäglich im Interesse des Profits. Wer unbequem ist oder gar Kritik übt an den ausbeuterischen Arbeitsbedingungen, wird entlassen.

Wenn es sich zudem noch um eine Migrantin handelt, deren Arbeitskraft auch noch von Lohnsklavenhaltern an die Firmen verkauft wird, dann werden die Rechte dieser Arbeiterinnen um so mehr mit Füßen getreten.


Außerdem nutzen die Kapitalisten in gewissenlosester Weise die elende Lage der Arbeiter in den osteuropäischen Ländern schamlos aus und betreiben Lohndumping, um damit ihren Profit noch mehr zu steigern.

Der Dreierbund von Staat, Kapital und Gewerkschaft fördert diese Verbrechen an den Arbeitern auch noch ! Hilfe und Unterstützung ist von denen natürlich nicht zu erwarten.


Unsere Antwort ist klar:


Helfen können wir nur uns selbst ! Unsere Stärke liegt in unserer Solidarität ! Ihr organisiert die Solidarität in eurem Betrieb und wir verbreiten euren Kampf in der ganzen Welt ! Die Entlassung von der Kollegin Helena zeigt, dass wir klassenkämpferische Gewerkschaften brauchen, die sich vor allem für die Arbeitsrechte der Migrantinnen und Migranten einsetzen. In diesem Sinne müssen wir wieder eine starke RGO aufbauen !

Wir appelieren auch an die Unterstützung und Solidarität der AGIF, die sich speziell für die Rechte der Migrantinnen und Migranten einsetzt. Eine drohende Abschiebung muss unbedingt verhindert werden !


Mit den Migrantinnen und Migranten trägt der Weltkapitalismus selber dazu bei, das Weltproletariat noch enger zu vereinigen und zusammenzuschweißen, dessen Kraft sich aus der Solidarität über alle nationale Grenzen hinweg mit jedem Tag verstärkt.


Auf diese Weise wird der Internationalismus des Weltproletariat zur größten Triebkraft, die den Weltkapitalismus in Weltsozialismus verwandelt.


Im Weltsozialismus wird weltweit das Prinzip verwirklicht:


weltweite Beendigung der Lohnsklaverei und Willkür gegenüber Arbeiterinnen und Arbeitern !


Arbeiterfreundliche Arbeitsbedingungen !


Gleicher Lohn für gleiche Arbeit !


Weder Arbeitslosigkeit noch Entlassung !


Gleiche Rechte für alle Arbeiterinnen und Arbeiter auf der ganzen Welt , insbesondere das Recht auf Arbeit !


Lasst uns in diesem Sinne kämpfen für eure Kollegin Helena !


Helena muss wieder eingestellt werden !


Mit solidarischen Grüßen


Komintern (SH)

 

 

 

 

 

Heraus zum roten 1. Mai 2012 !

 

 

Wir von der RGO fordern:

 

Die 30 Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich ( 35 Stunden-Woche als Übergang) !


10 Euro- Mindestlohn!

Drastische Verringerung der wahnsinnigen Einkommensunterschiede in Deutschland, und zwar gültig für ALLE – ohne Ausnahme:

Beschneidung der Höchstgrenze auf ein Jahreseinkommen von 100 000 Euro !

Heraufsetzung des Mindestjahreseinkommens auf 10 000 Euro !
Schluß mit den ausbeuterischen “ Leiharbeitsfirmen” [Lohn-Sklavenhändler].

Für die sofortige Abschaffung von Leiharbeit !

Gleicher Lohn für gleiche Arbeit !
Unbefristete Übernahme aller Azubis nach bestandener Abschlussprüfung !
Unbefristete  Arbeitsverträge für alle Arbeiter und Angestellten !
Schluß mit Lohndumping !

Weg mit den “Mini-Jobs” - und “Ein-Euro” Jobs !
Weg mit Harz 4!
Rente mit 60 Jahren für Männer, 55 für Frauen!
Schluß mit der kapitalistischen Arbeitshetze im Betrieb, in Deutschland und in der ganzen Welt !
Für ein solidarisches, klassenkämpferisches Betriebsklima unter den Kolleginnen und Kollegen !

Gemeinsam gegen Mobbing und andere Schikanen gegen kämpferische Kolleginnen und Kollegen im Betrieb !
Gleiche Rechte für die Frau am Arbeitsplatz und für Migranten-Arbeiter !

Schluß mit der rassistischen, chauvinistischen , nationalistischen Spaltung und Hetze!

Geschlossene Kampffront aller Arbeiter gegen den Dreier-Bund: Kapital – Staat – und DGB !

Keine faulen Kompromisse mit gelben Gewerkschaftsbonzen und Sozen - wie dem DGB Vorsitzenden Dr. Sommer!

Kämpfen wir alle gemeinsam für unsere Rechte - insbesondere gegen kapitalistische Lohndrückerei, Lohndumping und imperialistische Kriege !


Wir Arbeiter zahlen nicht für die Weltwirtschaftskrise !  Das Kapital/Weltkapital soll die Krise bezahlen!

Solidarität mit den Arbeitern in Griechenland und allen anderen Arbeitern Europas !

Eine Kampffront des deutschen und europäischen Proletariats gegen die Versklavung durch den deutschen Imperialismus !

Nieder mit dem deutschen Imperialismus !

Proletarier aller Länder Europas - vereinigt euch zum revolutionären Sturz des europäischen Imperialismus !
Revolution statt Reform ! In Deutschland ! In Europa ! In der ganzen Welt !

 

 

Es lebe der Kampftag der internationalen Arbeiterklasse !

Es lebe der proletarische Internationalismus!

Es lebe die Diktatur des Weltproletariats !

Es lebe die sozialistische Weltrevolution !

 

 

 

 

 

 

 

Es lebe der

9. Jahrestag

der Wiedergründung der

ROTEN

GEWERKSCHAFTS-

INTERNATIONALE

 

1. Mai 2003 - 1. Mai 2012

 

Plakat

RGI - 1930 - 5. Kongress in Moskau

 

 

Was ist der grundlegende Unterschied zwischen der Roten Gewerkschaftsinternationale und all den anderen internationalen Gewerkschaftsverbänden ? Was unterscheidet unsere Gewerkschaftsorganisation im Wesentlichen von allen anderen ?

Der Unterchied ist klar: Klassenzusammenarbeit auf der einen Seite zur Aufrechterhaltung des Kapitalismus und Klassenkampf auf der anderen Seite zum Sturz des Kapitals. Das ist der springende Punkt !

Hieraus leiten sich alle anderen Unterschiede ab.

Wer die Klassenversöhnung, die Klassenzusammenarbeit, aufrecht erhält, der kettet den Gewerkschafter an die Fesseln der internationalen und nationalen Bourgeoisie, der richtet sich gegen die Weltdiktatur des Proletariats, der unterstützt den Reformismus und Revisionismus gegen die Weltrevolution, der unterstützt das Weltkapital gegenüber dem Weltsozialismus. Außerdem wird dadurch die imperialistische Weltpolitik und werden ihre Regierungen unterstützt, die die armen Länder, Kolonien und Halbkolonien ausbeuten und unterdrücken. Das bedeutet, dass sich die heutigen internationalen Gewerkschaftsverbände gegen den anti-imperialistischen Befreiungskampf stellen. Betriebsfrieden statt Klassenkampf im Betrieb, Burgfrieden statt Bürgerkrieg, Reform statt Revolution usw. usw. All das charakterisiert die heutigen internationalen Gewerkschaftsverbände, die sich in den Dienst des Weltkapitals gestellt haben und die die Arbeiter davon abhalten, die kapitalistische Weltkrise in die sozialistische Weltrevolution zu verwandeln. Sie wollen nicht die Beseitigung des Kapitalismus, sondern wollen ihn vor dem Kommunismus retten. Es sind also durch und durch anti-kommunistische Gewerkschaften, Gegner der Zuspitzung der globalen Klassenkämpfe. In all diesen Fragen sind die internationalen Gewerkschaftsverbände heute die totale Antithese von der Roten Gewerkschaftsinternationale. Und das ist genau der Grund für den unversöhnlichen Kampf zweier Linien in der Gewerkschaftsfrage: der Kampf zwischen den Befürwortern und den Gegnern eines Klassenkampfes, der den Sturz des Weltkapitals und die sozialistische Macht des Weltproletariats zum Ziel hat:

Die Rote Gewerkschaftsinternationale ist ein Hebel der sozialistischen Weltrevolution in den Händen des Weltproletariats.

Alle anderen internationalen Gewerkschaftsverbände sind ein Hebel GEGEN die sozialistische Weltrevolution, und zwar in den Händen der Weltbourgeoisie.

 

Die RGI war in den 1920er Jahren des letzten Jahrhunderts ein zentrales Instrument für die Ausbreitung des internationalen Kommunismus. Die Zahl der Anhänger der RGI wurde Ende der 20er Jahre weltweit auf knapp 17 Mio. geschätzt, weit über die Hälfte von ihnen waren Mitglieder der sowjetischen Gewerkschaften, in China waren es 2,8 Mio. Die „deutsche Sektion“ galt nach den sowjetischen Gewerkschaften als stärkste der RGI in Europa. Wichtig waren noch Frankreich, die Tschechoslowakei und Chile. In sechsundzwanzig Ländern gab es „revolutionäre Minderheiten“ in den reformistischen Gewerkschaften.

Die RGI war eine Errungenschaft des Sieges der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution.

Die RGI war eine eigenständige kommunistische Weltgewerkschaftsorganisation und angeschlossen an die Komintern Lenins und Stalins. Sie integrierte den mit der Oktoberrevolution sympathisierenden revolutionären Teil der internationalen Gewerkschaftsbewegung und stand konträr zum sozialdemokratisch beeinflussten Internationalen Gewerkschaftsbund (gelbe "Amsterdamer" Gewerkschaft - IGB). Es gab Versuche, die Gemeinsamkeit der großen Arbeiterorganistionen herzustellen, doch die Aufforderungen an den IGB zur „Einheit“ Mitte der 1920er Jahre scheiterten. Die antikommunistische Doktrin der Sozialdemokratie führte zur Gründung der „revolutionären“ Gewerkschaften (RGO) zu Beginn der 1930er Jahre.

1933 wurden die Gewerkschaften von den an die Macht gelangten Nazis verboten und zerschlagen. Dies wirkte sich auch auf die der RGI angeschlossenen Gewerkschaftsbewegungen in der Tschechoslowakei, Frankreich, China und Großbritannien aus. Dank der Unterstützung durch die sowjetischen Gewerkschaften konnte die RGI ihren Kampf unbeirrbar fortsetzen.

Ab 1934 beginnend und unter dem Zeichen der Volksfront (VII. Weltkongress, 1935) wurde ein gemeinsamer antifaschistischer Abwehrkampf proklamiert. Der Einfluss des "linken" Sozialdemokratismus und Revisionismus innerhalb der kommunistischen Weltbewegung nahm dadurch rapide zu, wodurch das eigenständige Bestehen aller internationalen kommunistischen Organisationen bedroht war - bis es dann schließlich zur Auflösung der RGI (1937) und später zur Auflösung der Komintern (1943) selbst kam.

 

Der Weltgewerkschaftsbund (WBG) enstand unter den Bedingungen der anti-Hitlerkoalition, also als Folge der neuen Bedingungen Ende des Zweiten Weltkriegs. Die erste Weltgewerkschaftskonferenz fand vom 6. bis 17. Februar 1945 statt, an der 40 nationale Gewerkschaften und 15 internationale Organisationen teilnahmen und die sich den Kampf zur Ausrottung des Faschismus und den Kampf gegen den Imperialismus zum Hauptziel machte.

Die Imperialisten versuchten, den WGB in ein anti-kommunistisches Instrument zu verwandeln, und so kam es 1949 zur Spaltung. Nach dem Tod des Genossen Stalin (1953) nahmen die Chruschtschow-Revisionisten Einfluss auf den WGB. Das führte zur revisionistischen Entartung der Gewerkschaftsverbände in der Sowjetunion und den anderen von den Revisionisten beherrschten Ländern. Die Gewerkschaften befanden sich somit in den Händen der Imperialisten und Sozialimperialisten. Daran hat sich bis heute bei dem WGB nichts geändert. Es ist eine anti-marxistisch-leninistische Gewerkschaft, die wir bekämpfen.

Die albanischen Gewerkschaften verurteilten die Einverleibung des WGB durch die sowjetischen Revisionisten , und so wurde der Gewerkschaftsverband Albaniens (GVA) zur Vorhutabteilungt in der revolutionären Weltgewerkschaftsbewegung. Der albanische Gewerkschaftsverband wurde von der marxistisch-leninistischen Weltbewegung, von asnti-imperialistischen Kräften und Organisationen in der ganzen Welt unterstützt.

 

Die wahre revolutionäre Weltgewerkschaftsbewegung gründet sich ausschließlich auf den Lehren der 5 Klassiker des Marxismus-Leninismus, Marx, Engels, Lenin, Stalin und Enver Hoxha. Denn: Allein das Weltproletariat, mit der Komintern (SH) an der Spitze, ist die entscheidende Kraft, die die Weltbourgeoisie vernichten wird.

Die Erfahrung der revolutionären Weltgewerkschaftsbewegung zeigt, dass sie nur dann nicht vom Reformismus und Revisionismus angesteckt und zerfressen wird, wenn sie von einer marxistisch-leninistischen Vorhutorganisation angeführt wird.

Opportunistische, reformistische, revisionistische, neo-revisionistische, maoistische, trotzkistische und anarcho-syndikalistische Einflüsse in der Weltgewerkschaftsbewegung dienen dazu, das Weltproletariat zu verraten, zu spalten und seine Bestrebungen nach eigenständigen revolutionären Gewerkschaften zu verhindern bzw. zu unterwandern. Daher muss der Kampf gegen diese Elemente energisch, kompromisslos und unvermindert fortgesetzt und zu Ende geführt werden. Ohne diese Elemente geschlagen zu haben, werden wir auch keine weltproletarischen Klassengewerkschaft aufbauen können, die den Kampf zur Zerschlagung des globalen kapitalistischen Ausbeutersystems vorantreibt, werden wir weder den Sieg des Weltsozialismus erreichen, noch kommunistische Gewerkschaften im Weltsozialismus errichten können.

 

Letztendlich kann niemand auf der Welt den Kommunismus aufhalten - und auch nicht die kommunistischen Gewerkschaften.

 

Es lebe der 1. Mai 2003,

der 9. Jahrestag der Wiedergründung der

Roten Gewerkschaftsinternationale !

 

 

 

Nachträglicher

zu unserem IV. Parteitag

von Wolfgang Eggers

Vorsitzender der KPD/ML seit 1986

( 15. 3. 2007 )

AUSZUG - die RGO betreffend

 

RGO

Es ist eine nicht zu leugnende Tatsache in der Geschichte der RGO unserer Partei, dass ausgerechnet diejenigen „proletarischen“ Genossen, die auf Grund der Beschlüsse des IV. Parteitags mit dem Aufbau der RGO betraut wurden, schließlich die gleichen „proletarischen“ Genossen waren, die die RGO und dann sogar die Partei liquidiert hatten, voran der Oberliquidator Koch und sein trotzkistisches Zentralkomitee (Dass dieser dabei die Schützenhilfe der ihm folgenden Möllerleute hatte, deren Abspaltungen bis heute der RGO des Genossen Ernst Aust ÜBERHAUPT und GRUNDSÄTZLICH feindlich gegenüberstehen und deswegen, wenn auch unter Verwendung revolutionärer Phrasen, den gewerkschaftlichen Kurs der Koch-Trotzkisten prinzipiell fortsetzten und weiter fortsetzen!– steht auf einem anderen Blatt). Das erklärt im Nachhinein, dass die Linie der RGO nicht korrekt herausgearbeitet und noch weniger korrekt umgesetzt worden ist, vor allem, dass die RGO nicht auf die erste Entwicklungsphase einer bolschewistischen Partei ausgerichtet wurde (Gewinnung der Avantgarde und eben NOCH nicht die Gewinnung der Millionenmassen, Gewinnung „nur“ der fortschrittlichsten Gewerkschafter und noch nicht die ganze Gewerkschaftsbasis), sondern in eine neo-revisionistische ( mit revolutionären, anti-revisionistischen Phrasen getarnte „oppositionelle“) Gewerkschaftsbewegung abdriftete, die zur Anpassung an eine revisionistisch -“oppositionelle“ Gewerkschaftslinie führte und damit unvermeidlich den Weg zu ihrer Auflösung durch die monopolkapitalistische Arbeiteraristokratie nehmen musste, also eine RGO, die von der Bourgeoisie verdaut wurde.. Stalin machte darauf aufmerksam, dass eine Gefahr der Überschätzung der Teilforderungen und der Unterschätzung der Grundforderungen, die Überschätzung der Gewerkschaftsarbeit, eine rechte Gefahr darstellt, die zur Anpassung an den Revisionismus, zur Anpassung an die Bourgeoisie führt(siehe bei Stalin, Band 7, Seite 51).. Die RGO-Politik von Koch war ein kleinbürgerliches Zurückweichen vor dem Reformismus, vor dem Revisionismus, war ein Verrat am Proletariat, war ein Verrat am Kommunismus. Sein Geschwätz vom Linkssektierertum war ein gelungener Versuch, die Partei als treibende Kraft der RGO, als treibende Kraft im Klassenkampf, von rechts lahmzulegen.

Was lehrten uns Lenin und Stalin in der Gewerkschaftsfrage ? Sie lehrten uns, dass die Gewerkschaftsfrage nur so gelöst werden kann, dass sie der Vorbereitung der sozialistischen Revolution, der Kommunistischen Partei, dem Kommunismus dient, dass die Gewerkschaftsfrage nur und ausschließlich auf dem ( eben nicht nur formalen, sondern vor allem auf dem inhaltlichen) Boden des Marxismus-Leninismus gelöst werden kann.

Größte Annäherung der Gewerkschaft an die Partei – das ist das einzig richtige Prinzip“ (Lenin, Band 13, Seite 100 – [Unterstreichung von mir]). Und nicht umgekehrt größte Annäherung der Partei an die Gewerkschaft ! Über die Gewerkschaft ist die Partei, ist der Kommunismus, mit der Klasse und den Massen immer enger zu verbinden. Die Kommunistische Partei darf nicht die Aufgabe aus dem Auge verlieren, die kommunistische Idee auch und gerade in die Gewerkschaften zu tragen, die Gewerkschafter kommunistisch zu erziehen, die Gewinnung und Schmiedung der Avatgarde des Proletariats gerade durch die Betriebs- und Gewerkschaftsarbeit der Partei zu erreichen usw. usf.. Lenin war gegen „blitzsaubere Gewerkschaften“, aber das hieß für ihn noch lange nicht, überhaupt auf die Arbeit in den Gewerkschaften zur Schaffung und Festigung reiner Klassenorganisationen zu verzichten. (Lenin, Band 13, Seite 163). Zwischen beidem besteht ein Riesenunterschied ! Die Gewerkschaft als Klassenorganisation des Proletariats ist eine Sache, die man nicht ohne die Massen schafft, während die Befürworter der „blitzsauberen Gewerkschaft“ dies eben über die Köpfe der Massen, über die Köpfe der Gewerkschaftsbasis fertigzubringen hofften. Wer aber auf die Schaffung der reinen Klassengewerkschaft von vornherein verzichtet, der hat kein Vertrauen zur revolutionären Kraft der Massen, der treibt sie, ob er es nun will oder nicht - in die Arme der gelben Gewerkschaft !

Stalin lehrte: Eroberung der Gewerkschaft heißt Eroberung der Gewerkschaftsbasis, der Gewerkschaftsmassen für die Positionen des Kommunismus und nicht Eroberung des Gewerkschaftsapparates.. Stalin verteidigte grundsätzlich das Recht der Kommunisten auf eigenständige kommunistische Organisationen, auf die Schaffung eigenständiger kommunistischer Gewerkschaftsorganisationen ( wenn er dabei auch auf die Anwendung einer elastischen Taktik- auf die Berücksichtigung einer in jedem Land differenzierten Methode – hingewiesen hatte und er sich durchaus Zwischenstufen vorstellte, die ja auch erfolgreich praktiziert worden waren); Stalin war strikt und unerbittlich gegen die Auflösung der eigenen kommunistischen Organisationen , hielt an den Beschlüssen des VI. Weltkongresses fest und verteidigte sie.

– Die Gewerkschaft ist eine Kriegsschule des Kommunismus (Engels). Aus der gelben Gewerkschaft kann man keine Kriegsschule des Kommunismus machen, denn es ist eine Kriegsschule gegen den Kommunismus, es ist eine bürgerliche Organisation zur Fesselung der Gewerkschaftsmitglieder an die Ketten des Kapitalismus, es ist ein Staatsorgan des Monopolkapitalismus, ist eine Schule des internationalen Finanzkapitals, ist eine Schule, die Gewerkschaftsmitglieder für den imperialistischen Krieg zu gewinnen, ist eine reaktionäre und sozialfaschistische Kriegsschule usw. usf..

Nur eine klassenkämpferische Gewerkschaft kann eine Kriegsschule des Kommunismus sein. Man kann die gelbe Gewerkschaft schon allein deswegen nicht in eine Kriegsschule des Kommunismus verwandeln, weil diese ein Instrument, ein integrierter Bestandteil des monopolkapitalistischen Staates, ein Handlanger des Weltkapitals, eine kapitalistische Organisation. Die gelbe Gewerkschaft ist doch nicht deswegen fortschrittlich, weil ihre Basis proletarisch ist. Es kommt doch ganz allein darauf an, wer darin die Macht über wen ausübt. Das muss man unbedingt auseinanderhalten, sonst geraten wir schnell auf revisionistischen Kurs. Man muss also den monopolkapitalistischen Staat stürzen und mit ihm die gewerkschaftliche Kriegsschule gegen den Kommunismus, die gewerkschaftlich organisierte soziale Stütze des Imperialismus. Man kann aber unmöglich eine Kriegsschule gegen den Kommunismus revolutionär beseitigen, ohne dafür seine eigene Kriegsschule des Kommunismus zur Verfügung zu haben, vor allem im betrieblichen und gewerkschaftlichen Klassenkampf. Die Partei kann nicht ohne ihre revolutionäre gewerkschaftliche Organisation die Gewerkschaftsbasis erobern, kann ihre Einheitsfrontpolitik nicht ohne Schaffung ihrer eigenen gewerkschaftlichen Organisationsformen verwirklichen. Um den Aufbau Roter Gewerkschaften kommen wir nicht herum. Ihr Aufbau ist keine prinzipielle, sondern eine taktische Frage, deren Lösung von den konkreten Bedingungen abhängt. Auch das darf man nicht verwechseln. Die Taktik dient unseren strategischen, kommunistischen Zielen und umgekehrt darf man die Taktik der Gewerkschaftsfrage nicht über unsere kommunistischen, strategischen Aufgaben und Zielsetzungen stellen. Hier sind solche deutlichen Worte unvermeidlich, weil trotz der negativen Erfahrungen mit der RGO-Politik eines Horst Dieter Koch in dieser Frage immer noch geschwankt wird, weil die gelbe Gewerkschaft immer noch wie ein goldenes Kalb fetischisiert wird, das man nicht schlachten darf, sondern retten müsse, was von den tiefen Wurzeln des Reformismus zeugt, die radikal auszureißen manche Genossen nicht den Mut aufbringen oder dies einfach nicht begreifen wollen und lieber mit ihrem linken Schwänzchen der bürgerlichen Gewerkschaftsbewegung hinterherlaufen. Da wird dann voreilig zum Vorwurf des „Sektierertums“ gegriffen. Nicht dass überhaupt eine RGO notwendig ist, sondern welcher Zielsetzung sie dient, wie sie arbeiten muss,um dieses Ziel zu erreichen, ist ausschlaggebend. Nicht die Form der RGO, sondern ihr (politischer!) Inhalt ist entscheidend. Entscheidend ist, dass man nicht nur die sektiererischen Fehler vermeidet, sondern auch die ökonomistischen Fehler der Anbetung der Spontaneität der Arbeiterbewegung, und dass man die Kommunistische Partei nicht der Bourgeoisie auf dem gewerkschaftlichen Silbertablett serviert, so wie es Koch und Co vorexerziert hatten. Wir unterstützen die selbständige Führung der Wirtschaftskämpfe des Proletariats gegen die Spaltungsversuche der Arbeiteraristokratie nicht nur in der gelben gewerkschaft. Dafür braucht das Proletariat auch seine eigenen Organisationen, ist die RGO hierfür unverzichtbar. Es ist dabei klar, dass die neue Organisationsform der RGO nicht am grünen Schreibtisch entsteht, sondern sie im selbständigen Wirtschaftskampf des Proletariats aus der schöpferischen Kraft der Massen geboren wird. Entscheidend für den notwendigen Wiederaufbau der RGO ist heute nicht die Offensive des Weltkapitals, sondern die Art und Weise, wie das Weltproletariat auf diese Offensive antworten wird.

Stalin: Schaffung von klassenkämpferischen Gewerkschaften, von Roten Gewerkschaften = Zielsetzung= Perspektive; RGO als Übergangsorganisation, als Keimzelle der späteren Roten Gewerkschaft (taktischer Zwischenschritt, solange die Mehrheit der Gewerkschafter in der gelben Gewerkschaft organisiert sind – hinein in die gelbe Gewerkschaft zur Eroberung der Basis für die RGO, für die Rote Gewerkschaft, für die KPD/ML, für den Kommunismus. Die RGO löst sich nicht mit der gelben Gewerkschaft auf, sondern ist bereits im Kampf gegen die gelbe Gewerkschaft eine Vorstufe der Roten Gewerkschaft. Die RGO bereitet die Schaffung der Roten Gewerkschaft vor, wenn dafür die nötige Basis nicht nur aus der gelben Gewerkschaft gewonnen worden ist. Ohne diese Perspektive ist die RGO zum „linken“ Feigenblatt der gelben Gewerkschaft verurteilt, wird sie von der gelben Gewerkschaft assimiliert. Nur in Hinblick auf die Zielsetzung der Schaffung der roten Gewerkschaft ist die RGO eine wirklich revolutionäre Gewerkschaftsopposition: Losung: Die wirklich revolutionäre Zersetzung des gelben Gewerkschaftsapparates ja, aber nicht unter Verzicht auf das Recht, die Freiheit einer eigenständigen roten Gewerkschaft. Eine RGO, die sich nicht klipp und klar für die Schaffung der Roten Gewerkschaft, nicht für den Kommunismus engagiert, die nicht herausstellt, dass das sozialistische System besser für die Arbeiter ist als das kapitalistische System, die auf die Organisierung der kommunistischen Propaganda verzichtet, die nicht offen die sozialistische Revolution propagiert, ist für den Kommunismus nichts wert, kann der sozialistischen Revolution nicht dienlich, sondern für diese nur hinderlich sein.

Wir verteidigen grundsätzlich die Sozialfaschismusthese der Komintern, so wie wir insbesondere die Linie der Komintern in der so genannten „Dritten Periode“ (Klasse gegen Klasse) unversöhnlich verteidigen, wenn wir auch ihre linkssektiererischen Überspitzungen verurteilen. Das von Ernst in seinem Rechenschaftsbericht verwendete Zitat aus der EKKI, „sozialfaschistische“ Gewerkschaftsführung, war damals wie heute also völlig korrekt ( und wurde übrigens insbesondere vom Genossen Ernst Thälmann, also von unserer Partei vehement vertreten!)! Ernst spricht hingegen in seinem Rechenschaftsbericht von „ falsche Bezeichnung der Gewerkschaftsbürokratie als „sozialfaschistisch“.

Die heutige Weltoffensive des Kapitalismus gegen das Weltproletariat setzt die Faschisierung der Weltherrschaft voraus, setzt die Unterstützung des Weltfaschismus durch die sozialfaschistischen Gewerkschaften voraus. Es ist die weltkapitalistische Offensive, die die Faschisierung der Gewerkschaften bedingt, um die Front des Weltproletariats zu spalten.Wenn die Gewerkschaftsführung Mitglieder ausschließt, ihren Arbeitsplatz und ihre Existenzgrundlage raubt, Kommunisten verfolgt, ihnen Gewalt antut, sie mit Schlägertrupps aus den DGB-Demonstrationen rauszuprügeln versucht, Hetzkampganen gegen sie verbreitet, sie in der Arbeiterbewegung als Kriminelle und Verbrecher diffamiert usw. usf. , nur weil sie eine andere Meinung als die Gewerkschaftsführung vertreten, wenn sie den faschistischen Kurs der Bourgeoisie gegen das Proletariat unterstützt, wenn sie mit der Faschisierung des Staates unzertrennlich verschmolzen ist, dann ist das sozialfaschistisch, was soll das sonst sein ? Was bedeutet das aber ? Das bedeutet, wenn man sozialfaschistischen Charakter der Gewerkschaftsbürokratie nicht sieht, oder ihn sogar leugnet, kann man ihn auch nicht bekämpfen. Und wer den Sozialfaschismus der Gewerkschaften nicht revolutionär bekämpft, nicht revolutionär organisiert, die RGO nicht in den Kampf gegen den Sozialfaschismus führt, der lässt es zu, dass der Sozialfaschismus sich weiter der Hirne des Proletariats bemächtigt, insbesondere in der Gewerkschaft. Die KPD/ML darf ihrem Kampf gegen den Sozialfaschismus innerhalb und außerhalb der Gewerkschaften nicht ausweichen. Das EKKI Zitat - von Ernst auf dem IV. Parteitag zitiert -, war insofern unvollständig, weil daraus nur eine Seite zitiert wurde. Das Zitat beginnt mit dem Wort „gleichzeitig“. Was war der Inhalt von „gleichzeitig“, was ging dem halbierten Zitat voraus ? Worauf bezog sich das Zitat außerdem ? Das erfahren wir nicht. So darf man nicht rangehen, weil man damit nur die halbe Linie der EKKI widergibt. Das ist einseitig, weil ein wesentlicher Bestandteil weggelassen wurde. Dies Zitat des EKKI muss hier also nachträglich vollständig veröffentlicht werden, müssen die Dokumente der Komintern bezüglich ihrer (vollständigen) Gewerkschaftslinie sorgfältig studiert und analysiert werden, darf man sich nicht das rauspicken, was einem in den Kram passt, um das andere unter den Tisch zu kehren. Was den Sozialfaschismus anbelangt, sagte Ernst Thälmann auf dem X. EKKI Plenum:

Eroberung der Gewerkschaften heißt in allererster Linie Eroberung der Gewerkschaftsmassen für die Aufgaben der revolutionären Gewerkschaftsopposition gegen die sozialfaschistische Gewerkschaftsbürokratie und ihre Staats- und Streikbruchpolitik. Wir sind im Gegensatz zu den Rechten der festen Meinung: Indem wir die unorganisierten Massen selbstständig im Kampf mitreißen, benutzen wir sie – auch die ehrlich klassenbewussten Arbeiter, die noch im Lager des Reformismus stehen – als Hebel der Revolution.“ (Ernst Thälmann, Band II, Seite 235/236, KPD/ML 1971).

Diesem Zitat ist nichts hinzuzufügen. Es ist und bleibt fester Bestandteil der Linie der KPD/ML. Wer den Genossen Ernst Aust kannte, der wird ihn nicht an diesem EKKI-Zitat-Kommentar messen, sondern daran, dass er die Linie Ernst Thälmanns, die Linie der Komintern in Taten am besten umgesetzt hat, dass gerade er den Hebel des Kampfes der Arbeitslosen als Hebel der Revolution anzuwenden verstand und zwar besser als jeder andere Genosse in der Partei. Nichtsdestoweniger bleibt festzustellen, dass die Partei auf ihrem IV. Parteitag – und vor allem in der späteren Entwicklung der RGO – dem Kurs der Komintern, den Kurs Ernst Thälmanns, den Kurs der berühmten „dritten Periode“ nicht konsequent genug eingenommen und verfolgt hatte, dass es Zugeständnisse an die Rechten gab, als wir die linkssektiererischen Abweichungen bekämpften. Vergessen wir nicht die Folgen, nämlich dass die RGO vom Koch-ZK von rechts aufgelöst wurde und dass wir gerade deswegen unvermeidlich auf den IV. Parteitag zu sprechen kommen mussten. Die RGO ist für die Revolution verloren, wenn sie nicht ausschließlich auf den marxistisch-leninistischen Positionen der Komintern aufgebaut wird. Ich kann mich noch gut an diese damaligen heißen Auseinandersetzungen in der Partei erinnern. Ich hatte mit all meinen Kräften versucht, den Komintern-Kurs in der Betriebs- und Gewerkschaftsfrage konsequent sowohl gegen „links“ als auch gegen rechts zu verteidigen, wobei ich im Nachhinein selbstkritisch zugeben muss, dass ich die historisch verfälschten Darstellungen der Betriebs – und Gewerkschaftsarbeit durch die Revisionisten in der Thälmann-KPD damals noch nicht so kritisch einschätzen konnte wie heute. Abschließend noch eine kurze Anmerkung zur Resolution des IV. Parteitags:

Sieht man sich übrigens die Resolution „Über die nächsten Aufgaben der Partei“ durch, die vom IV. Parteitag verabschiedet wurde, dann bestätigt sich wiederum der Eindruck, dass darin viel vom Kampf gegen das Linkssektierertum geschrieben steht, aber vom Kampf gegen den Revisionismus, vom Kampf gegen die Hauptgefahr des modernen Revisionismus, ist überhaupt NICHT mehr die Rede. Später kam es zu versöhnlerischen Tönen, wurde der Kampf gegen den modernen Revisionismus von Koch fast völlig eingestellt, nicht aber die Bekämpfung des Genossen Ernst Aust und der Marxisten-Leninisten durch „Sektierertum- und Dogmatismus“-Vorwürfe.