"Die russische Revolution ist die Generalprobe für die proletarische Weltrevolution".



"Ihr seht, dass wir nicht nur für uns um den Sieg des Sozialismus kämpfen – wir kämpfen dafür, dass die Arbeiter der ganzen Welt zusammen mit uns siegen".



"Die Ära der proletarischen, kommunistischen Weltrevolution ist angebrochen".



"Keine Macht der Welt wird die Bewegung der kommunistischen Weltrevolution aufhalten".



"Die Gründung der Kommunistischen Internationale bedeutet

die Vorstufe für den Sieg des Kommunismus in der ganzen Welt".



Die Kommunistische Internationale ist im Wesen nie gefallen,

lebt bis heute fort und wird auch in Zukunft weiter leben!”



Lenin






Es lebe das 90. Gründungsjahr der Komintern !


Es lebe der 92. Jahrestag der Oktoberrevolution !






Aus Anlass des 92. Jahrestages der Oktoberrevolution (1917)

und des 90. Jahrestages unserer Komintern (1919)

beschließt die

Komintern / ML

ihre Namensänderung in

Komintern (SH)

und begründet diesen Schritt mit

der Veröffentlichung ihrer

weltprogrammatischen Erklärung,

der Plattform der Komintern / SH

verfasst von

Wolfgang Eggers

und beschlossen vom

Exekutivkomitee der Komintern / ML



7. November 2009

weltrevolutionäre

PLATTFORM

(weltprogrammatische Erklärung)



der

Kommunistischen Internationale

(Stalinisten-Hoxhaisten)





Die dunkle Krise des parasitären, faulenden, sterbenden kapitalistischen Weltsystems

ist der

Vorabend der sozialistischen Weltrevolution !


Die gegenwärtige Weltsituation ist eine weltrevolutionäre Situation, charakterisiert durch tiefe, radikale Einbrüche und Umbrüche auf allen Gebieten des gesamten Lebens auf dieser Erde. Der Weltimperialismus zwingt das Weltproletariat und mit ihm die Massen der ganzen Welt in den Abgrund katastrophalster, unerträglichster Lebensverhältnisse. Er hat die Weltverelendung erzeugt - wird sie nicht mehr los. Damit hat der Kapitalismus sein Todesurteil unterschrieben, denn die Welt will und wird seine Herrschaft nicht länger erdulden. Die Weltmacht des Kapitalismus entfesselt die sich gegen ihn erhebenden Weltmassen, die seinen Untergang herbei führen. Das Weltproletariat, diese einzig wirklich revolutionäre Klasse, wird sich seiner historischen Mission bewusst und stürmt die Bastionen des Imperialismus auf allen Kontinenten der Welt. Das Weltproletariat zieht die ganze Welt in den Strom der sozialistischen Weltrevolution, um die alte Welt in die neue Welt umzuwälzen. Es stürzt die Weltmacht des Kapitalismus und beseitigt Ausbeutung und Unterdrückung, schafft diese verelendete Welt ab. Das Weltproletariat, Weltmacht der Produktion, wird den Weltkapitalisten ihren globalisierten Reichtum genauso Stück für Stück entreißen wie es damit das globalisierte Elend Stück für Stück beseitigt. Durch diese revolutionärste Heldentat der Menschheitsgeschichte zwingt das Weltproletariat die Weltbourgeoisie, von der Bühne ihrer Geschichte abzutreten.


Die Epoche des Weltimperialismus geht zu Ende

die Epoche des Weltsozialismus beginnt.


Es ist also alles Andere als verwunderlich, dass die momentan vor sich gehenden, tief greifenden Veränderungen auch den Marxismus-Leninismus, die Ideologie des Weltproletariats, nicht unberührt lassen können. Wie es dem Wesen des Marxismus-Leninismus entspricht, wird er eine neue Blüte erleben und sich außerordentlich revolutionieren . Die Kommunistische Internationale hat dies unter Beweis gestellt, indem sie nicht etwa die Letzte ist, die ihre Lehren auf die entstandene, weltrevolutionäre Situation neu ausrichtet, sondern die Allererste, eben weil sie weltrevolutionär ist.

Die Weltrevolutionäre der Kommunistischen Internationale revolutionieren ihren globalen Kampf niemals, ohne nicht vorher ihre Weltideologie zu revolutionieren, die den Weg der sozialistischen Weltrevolution im neuen Licht erstrahlen lässt.


Stalinismus-Hoxhaismus,

das ist die Weltrevolutionierung des heutigen Marxismus-Leninismus.

Stalinismus-Hoxhaismus,

das ist die

Generalrevision des Marxismus-Leninismus, um jene volle Entfaltung zu erlangen, um zur dominierenden Ideologie des Weltsozialismus zu werden.


Es gibt nur eine Kraft, die die Welt vor ihrer Vernichtung retten kann – das globalisierte Weltproletariat. Und es gibt nur eine Weltanschauung, die das Weltproletariat zum Sieg führt: die weltproletarische Weltanschauung, der globalisierte Marxismus-Leninismus, der Stalinismus-Hoxhaismus.

Stalinismus-Hoxhaismus lehrt den Sieg des Weltsozialismus, erhellt den Weg dort hin. Wir proklamieren den Stalinismus-Hoxhaismus nicht nur, rufen nicht nur zur sozialistischen Weltrevolution auf, sondern vor allem schärfen wir die ideologische Waffe des Marxismus-Leninismus für die unmittelbar vor uns liegenden weltproletarischen Entscheidungsschlachten. Unsere Anstrengungen für das Vorantreiben der Weiterentwicklung des Marxismus-Leninismus sind also kein Zufall, sind nicht willkürlich ausgedacht worden, sondern Ausdruck strengsten Klassenstandpunktes, damit den Erfordernissen der neu entstandenen globalen Klassenverhältnisse wissenschaftlich entsprochen wird ! Es wurde also höchste Zeit, dass diese programmatische Erklärung am Vorabend der sozialistischen Weltrevolution erscheint !







Präambel



Für die Begründung unserer weltprogrammatischen Erklärung (Plattform) gilt folgender Appell Lenins als Ausgangspunkt :

Die bürgerliche Ordnung in der ganzen Welt macht eine ungeheure revolutionäre Krise durch. Wir müssen jetzt durch die Praxis der revolutionären Parteien ´beweisen` , dass sie genügend Bewusstheit, Organisiertheit, Verbindung mit den ausgebeuteten Massen, Entschlossenheit und Fähigkeit besitzen, um die Krise für eine erfolgreiche, für eine siegreiche Revolution auszunutzen“ (Lenin, Band 31, Seite 215).



Diese Plattform dient der ideologischen Neuausrichtung, um die vom Genossen Lenin vorgegebene Aufgabenstellung zu meistern.

Die Komintern / SH stellt ihrer Plattform deshalb drei neue, grundlegende Definitionen voran :



Was ist Stalinismus-Hoxhaismus ?

Der Stalinismus-Hoxhaismus ist unveräußerlicher Bestandteil der Lehren der 5 Klassiker des Marxismus-Leninismus Marx, Engels, Lenin, Stalin und Enver Hoxha.

Er ist die Weiterentwicklung des Marxismus-Leninismus für den siegreichen Übergang zur Epoche des globalisierten Sozialismus; genauer:

Der Stalinismus-Hoxhaismus ist die Theorie und Taktik der weltproletarischen Revolution im Allgemeinen und die Theorie und Taktik der Weltdiktatur des Proletariats im Besonderen.



Was für ein Typ ist die stalinistisch – hoxhaistische Organisation ?

Das Weltproletariat besitzt keine andere Waffe im Kampf um die Weltmacht als die Weltorganisation, die ihre Kampfabteilungen in allen Ländern in sich vereint und zentralistisch führt.


Die höchste Form der weltproletarischen Klassenorganisation ist die stalinistisch-hoxhaistische Weltpartei, die Kommunistische Internationale weltbolschewistischen Typs, die Komintern / SH .



Organisationen des stalinistisch-hoxhaistischen Typs sind die vom Weltproletariat geschaffenen weltbolschewistischen Zentren der vereinigten Kampfabteilungen der Proletarier aller Länder zum Sturz der Weltbourgeoisie, der Errichtung der Weltdiktatur des Proletariats und für den Aufbau des globalisierten Sozialismus.

Die stalinistisch-hoxhaistische Weltpartei ist die bewusste Trägerin der stalinistisch-hoxhaistischen Klassenbewegung des Weltproletariats.



Die Komintern / SH verpflichtet sich zur Fortsetzung der ruhmreichen Tradition der Komintern Lenins und Stalins.



Was ist die Stalinistisch-Hoxhaistische Weltbewegung ?

Die Stalinistisch-Hoxhaistische Weltbewegung ist die Weltbewegung der 5 Klassiker des Marxismus-Leninismus..


Die stalinistisch-hoxhaistische Weltbewegung entwickelt sich aus dem unvermeidlich notwendig gewordenen Erneuerungsprozess der alten ruhmreichen marxistisch-leninistischen Weltbewegung des Genossen Enver Hoxha. Wir wollen sie von opportunistischem Unrat befreien, um sie am Leben zu erhalten und sie vor dem Absterben ihres revolutionären Geistes zu retten. Wir wollen die große Tradition der kommunistischen Weltbewegung von Marx, Engels, Lenin, Stalin und Enver Hoxha unvermindert fortsetzen.

Diese erneuerte, weltbolschewistische Bewegung stellt sich bewusst unter die Führung ihrer stalinistisch-hoxhaistischen Weltpartei.

Die stalinistisch-hoxhaistische Bewegung ist die globalisierte Bewegung der proletarischen Kampfabteilungen aller Länder für den Sieg des Weltproletariats im Weltmaßstab.

Wir nennen die stalinistisch – hoxhaistische Weltbewegung die wirkliche Bewegung, welche den jetzigen Zustand des globalisierten, weltkapitalistischen Ausbeuter – und Unterdrückungssystems beendet und aufhebt.



Alle diese drei Fronten des weltproletarischen Klassenkampfes:

Welttheorie, Weltorganisation und Weltbewegung

sind in unzertrennlicher, dialektischer Einheit zu begreifen und anzuwenden.

Dies ist ein weltbolschewistisches Grundprinzip,

dessen Kenntnis und Handhabung, dessen Meistern wir Stalinisten-Hoxhaisten als selbstverständliche Notwendigkeit anstreben.



Wir stellen uns die Frage von Lenin:

Was tun?“

erneut unter den gegenwärtigen globalisierten Bedingungen

und unsere Antwort ist klar:

Ist es nicht klar und selbstverständlich, dass der Sieg der proletarischen Weltrevolution zum Scheitern verurteilt ist, wenn das Weltproletariat, ohne sich von seiner revolutionären Theorie leiten zu lassen, in die Schlachten zieht?

Ist es nicht ferner klar und selbstverständlich, dass diese Theorie nicht von diesem oder jenem Proletariat in diesem oder jenen Land ausgearbeitet werden kann, sondern dass es dabei der internationalen theoretischen Zusammenarbeit bedarf, um eine Theorie des internationalen revolutionären Sozialismus auszuarbeiten, der die bisherigen Erfahrungen der sozialistischen Weltbewegung zusammenfasst, verallgemeinert und daraus eine Strategie und Taktik herausarbeitet, die dem Weltproletariat als Anleitung zur siegreichen Durchführung der sozialistischen Weltrevolution dient ?

Ist es nicht klar und selbstverständlich, dass man zur Ausarbeitung der revolutionären Theorie des Weltproletariats eine revolutionäre Weltpartei braucht, die diese Arbeit organisiert, indem sie sämtliche theoretischen Kräfte aus sämtlichen Ländern zu einer globalen kollektiven Kraft systematisch zusammenzieht und vereint ?

Ist es nicht klar und selbstverständlich, dass das Weltproletariat, ohne seinen Generalstab geschaffen zu haben, um seine proletarischen Kampfabteilungen aller Länder in die Schlacht koordiniert führen zu können, also sich ohne seine Weltpartei nicht befreien kann ?

Ist es nicht klar und selbstverständlich, dass man ohne globalisierte Führung die Sache der sozialistischen Weltrevolution zum Scheitern bringt ?

Ist es nicht klar und selbstverständlich, dass der globale Sieg des Sozialismus unmöglich ist, wenn das Weltproletariat nicht über seine stalinistisch-hoxhaistische Weltpartei verfügt, die vom Opportunismus frei, gegen Paktierer und Kapitulanten unversöhnlich, gegenüber der Weltbourgeoisie und ihrer globalen Ausbeuter- und Unterdrückerordnung revolutionär ist ?

Ist es nicht klar und selbstverständlich, dass die Theorie und Praxis der weltproletarischen Partei in der Organisierung der globalisierten, revolutionären Massenbewegung gegen den Weltkapitalismus zu bestehen hat ?

Ist es nicht klar und selbstverständlich, dass in der Epoche des Übergangs zum globalisierten Sozialismus die Einheit der weltproletarischen Bewegung nur durch die äußerste revolutionäre Weltpartei des Stalinismus-Hoxhaismus, nur durch schonungslosen Kampf gegen alle übrigen Parteien und Organisationen verwirklicht werden kann ?

Ist es nicht klar und selbstverständlich, dass man in einer weltrevolutionären Bewegung keine opportunistischen Strömungen dulden darf, dass sich unsere Bewegung vom Einfluss des Opportunismus reinigen muss, um wachsen und erstarken zu können ?

Ist es nicht klar und selbstverständlich, dass der Sieg der weltproletarischen Revolution unmöglich ist, ohne den Neo-Revisionismus (= "anti-revisionistisch in Worten – revisionistisch in Taten!") innerhalb der weltrevolutionären Bewegung zu schlagen ?



Ohne stalinistisch-hoxhaistische Welttheorie - keine stalinistisch-hoxhaistische Weltpartei.

Ohne stalinistisch-hoxhaistische Weltpartei keine stalinistisch-hoxhaistische Weltbewegung.











1.

Die stalinistisch-hoxhaistische Theorie



Der weltrevolutionäre Weg des heutigen Weltproletariats zum Weltsozialismus

Die Geschichte aller bisherigen Gesellschaft ist die Geschichte von Klassenkämpfen. Dieser Klassenkampf erreicht heute seinen bisherigen höchsten Entwicklungsstand, denn er entscheidet direkt und unmittelbar über den Sturz des weltkapitalistischen und die Errichtung der weltsozialistischen Gesellschaft - durch die sozialistische Weltrevolution. Der globalisierte Klassenkampf ist heute die Triebfeder der gesellschaftlichen Weltereignisse.

Der Klassenkampf von heute unterscheidet sich von allen Klassenkämpfen in früheren Zeiten durch seinen bislang höchsten Polarisierungs- und Vereinfachungsgrad der ihm zu Grunde liegenden globalisierten Klassengegensätze. Unsere gegenwärtige Weltgeschichte wird bestimmt von globalisierten Klassenverhältnissen und spiegelt den Kampf um ihre globale Lösung wider. Es sind die Menschen selbst, die Weltmassen, die die Weltgeschichte verändern, indem sie die globalisierten Klassenverhältnisse nicht nur global verändern, nicht nur global beseitigen, nicht nur global abschaffen, sondern sich auch selber ihre klassenlose, ihre kommunistische Welt erbauen.

Unter den neu entstandenen, herrschenden Klassenverhältnissen kämpfen nunmehr zwei globale Klassen um ihre Weltherrschaft - das Weltproletariat, um sie zu erobern und die Weltbourgeoisie, um sie zu erhalten:

Globale Klasse gegen globale Klasse !

Weltrevolutionäre Waffen gegen konterrevolutionäre Waffen des imperialistischen Kapitals !

Weltproletarische Gewalt gegen die Gewalt der Weltbourgeoisie !

Unter „Weltproletariat“ verstehen wir die aus den Proletariern aller Länder hervorgehende, die durch die globale Produktionsweise zum Welt-ganzen herangewachsene (globalisierte) Arbeiterklasse, die als weltrevolutionäre Hauptkraft der herrschenden Weltbourgeoisie gegenübersteht, von dieser am meisten ausgebeutet und unterdrückt wird und diese stürzen und vernichten wird.

Nicht mehr dieselben Klassen stehen ´diesseits und jenseits der Barrikade´. Das und nur das ist die wissenschaftliche Grundlage, die es erlaubt, von einer neuen Revolution zu sprechen“ (Lenin, Band 26, Seite 37)

Mit dem 21. Jahrhundert eröffnet das Weltproletariat die Epoche des Weltsozialismus und beendet die Epoche des Weltimperialismus. Mit dieser höheren Stufe seiner Entwicklung schlägt der Klassenkampf ein neues Kapitel seiner Geschichte auf.

Die weltkommunistische Plattform der Komintern / SH trägt dieser epochalen Veränderung der Klassenverhältnisse Rechnung, indem sie sich vorrangig auf die revolutionäre Formierung des Weltproletariat ausrichtet, auf dessen zentrale und entscheidende weltkommunistische Kraft, auf dessen führende, welthegemoniale Rolle.

Nur das Weltproletariat besitzt die globale Kühnheit, seinen eigenen Waffenrock zu tragen, alle unterdrückten Weltkräfte darunter zugleich zu vereinigen, auf nichts und niemanden auf dieser Erde Rücksicht zu nehmen, was auch immer sich ihm in den Weg stellt und alle Mächte der ganzen alten Welt zugleich und ohne zu zögern anzugreifen, seine einheitlichen Aktionen im Weltmaßstab durchzuführen, denn es hat nichts als seine Weltketten zu verlieren und eine ganze neue Welt zu gewinnen.

In der Epoche des Weltsozialismus macht sich das Weltproletariat zur herrschenden Klasse auf der ganzen Welt.

Die weltproletarische Partei, die Komintern / SH, macht sich zur Trägerin seines weltrevolutionären Bewusstseins und bereitet das Weltproletariat auf seine Klassenherrschaft vor, führt es zum Sieg des Weltsozialismus, führt es auf seinem fortschreitenden Weg zum Sieg des Weltkommunismus.

Die gegenwärtige Stufe des Klassenkampfes ist dadurch gekennzeichnet, dass die Proletarier eines Landes ihren Klassenkampf nicht siegreich führen können, ohne dass das gesamte Weltproletariat seine Weltdiktatur errichtet, ohne dass das Weltproletariat die Welt von Ausbeutung und Unterdrückung und schließlich von allen Klassenunterschieden und Klassenkämpfen befreit, ohne dass die Proletarier aller Länder sich zu einer einzigen, geschlossenen, zentralen Weltarmee mit zentralem Generalstab zusammen schweißen, um so ihre Weltkampffront unter Einbindung ihrer Verbündeten gegen die Weltkampffront des Weltimperialismus zu stellen.

Die noch weiter bestehende, also herrschende kapitalistische Klassengesellschaft hat sich in zwei große antagonistische Weltlager gespalten, das bürgerliche Weltlager und das proletarische Weltlager, das Weltzentrum des Weltproletariats und das Weltzentrum der Weltbourgeoisie. Nach dem weltproletarischen Prinzip der Parteilichkeit sammelt das Weltproletariat seine Verbündeten gegen das Weltkapital, vereinigt, formiert und führt diese in seiner Einheitsfront mit dem Ziel der weltrevolutionären Beseitigung des Weltkapitals. Die Weltbourgeoisie sammelt und vereinigt ihrerseits ihre Verbündeten und schafft sich die globale konterrevolutionäre Einheitsfront zur Verteidigung des Weltkapitals.

Für oder gegen das Weltkapital.

Das ist heute die Demarkationslinie zwischen den beiden feindlichen Weltlagern, die beiden polarischen Ausgangspunkte der geschichtlichen Bewegung, wie sie sich gegenwärtig im Weltmaßstab entwickeln. Sieg oder Niederlage des Weltkapitals entscheidet über die Zukunft der Welt:

"Weltbarbarei oder Weltsozialismus ?"

Es hat weder jemals die "drei Welten", eine „vierte“ usw. gegeben, noch existieren die einstigen zwei Welten der kapitalistischen und der sozialistischen Gesellschaftsformation weiter fort. Es gibt heute nur die eine, die kapitalistische Welt, die alleinige Weltherrschaft des Imperialismus. Das bedeutet, dass die aus der Existenz zweier Welten entwickelte einstige Generallinie des Weltkommunismus überholt ist und unbedingt revidiert werden musste, was mit der Generallinie der Komintern/ML im Jahre 2001 auch vollzogen wurde und in dieser Plattform nunmehr präzisiert und weiter entwickelt wird.

Die heutige kapitalistische Welt ist also gespalten in zwei Klassenlager, in das Lager der proletarischen Weltrevolution und das Lager ihrer Gegner, das Lager der imperialistischen Konterrevolution.

Mit dem Sieg des Klassenlagers der sozialistischen Weltrevolution errichtet das Weltproletariat seine Klassendiktatur, um den globalisierten Kapitalismus in den globalisierten Sozialismus revolutionär umzuwälzen und zwar in jedem Land der Welt.

Durch die globalisierte kapitalistische Produktionsweise ist das Weltproletariat an sich eine Klasse gegenüber dem Weltkapital geworden, aber noch nicht eine Klasse für sich selbst, denn der Kampf - Weltklasse gegen Weltklasse - ist ein weltpolitischer Kampf. Das Weltproletariat muss zum bewussten, organisierten Weltproletariat werden, muss ein sozialistisch organisiertes Weltproletariat werden, muss sich selber die scharfe Waffe seiner eigenen Weltpolitik schmieden, und im Feuer des weltrevolutionären Klassenkampfes, im Feuer des Kampfes gegen den Weltrevisionismus umsetzen, indem es sich von den Lehren der 5 Klassiker des Marxismus-Leninismus leiten lässt und seine Avantgarde heran bildet.

Erst im Verlauf des direkten Klassenkampfes zwischen dem organisierten Weltproletariat und der organisierten Weltbourgeoisie, erst durch das Absolvieren einzelner Entwicklungsstufen des internationalen Klassenkampfes in allen Ländern der Welt wird sich die sozialistische Weltrevolution entfalten. Die sozialistische Weltrevolution reduziert sich nicht im Akt der Machtübernahme. Das ist nur der krönende Augenblick eines langwierigen, komplizierten Klassenkampfes um die Weltmacht, der sich danach um ein Vielfaches verschärft. Die sozialistische Weltrevolution kann nur das Ergebnis und Wendepunkt einer ganzen Periode des globalen Klassenkampfes sein. Das Weltproletariat braucht hierzu eben nicht irgendein sozialistisches Bewusstsein, nicht das sozialistische Bewusstsein des Proletariats irgendeines Landes, nicht einmal das Bewusstsein der sozialistischen Arbeiterklasse „eines“ Landes, sondern ein ganz bestimmtes sozialistisches Bewusstsein – das weltsozialistische Bewusstsein. Nur ihr bewusstes Sein führt die globalisierte Arbeiterklasse aus der Lohnsklaverei, aus ihrer Verelendung. Nur das sozialistische Weltbewusstsein versetzt das Weltproletariat in die Lage, sich Lebensbedingungen in einer Welt ohne Kapitalismus zu schaffen. Was ist nun das weltsozialistische Bewusstsein ?

Das weltsozialistische Bewusstsein ist das Bewusstsein des revolutionären Weltproletariats, die Lehren der 5 Klassiker des Marxismus-Leninismus zur Eroberung seiner Macht anzuwenden, um den Weltsozialismus zu verwirklichen.

. Revolutionär kann nur derjenige sein, der sich dieses weltsozialistische Bewusstsein aneignet, um sich bedingungslos in den Dienst des revolutionären Weltproletariats zu stellen.

Erst wenn sich das Weltproletariat sein weltsozialistisches Bewusstsein angeeignet hat, wenn es dieses Bewusstsein in allen Abteilungen, in allen Ländern vollständig entwickelt, erst dann wird es nicht nur objektiv, sondern auch subjektiv weltrevolutions-reif sein.

Der Sieg der Weltrevolution hängt ab von der Übereinstimmung des objektiven und subjektiven Faktors jeder weltrevolutionären Situation.

Je höher der Übereinstimmungsgrad von objektivem und subjektivem Faktor einer gegebenen weltrevolutionären Situation, desto höher der Wahrscheinlichkeitsfaktor des Siegs der Weltrevolution. Dies entspricht der Gesetzmäßigkeit, mit der sich eine weltrevolutionäre Situation in einen tatsächlich bewussten, weltrevolutionären Prozess verwandelt.

Erst wenn die Arbeiterklassen aller Länder ein Ganzes aus allen Teilen gebildet haben, kann dieses Ganze überhaupt erst in die Lage versetzt werden, nunmehr auf seine eigenen Teile einzuwirken, damit sie ihre volle Kraft als Abteilungen der großen revolutionären Weltarmee entfalten können. Die Zentralisierung der proletarischen Kräfte entfaltet sich nur über ausnahmslos alle ihre miteinander eng verbundenen, verschmolzenen Teilkräfte in den einzelnen Länder. Nicht die einzelnen Arbeiterklassen der Länder vereinigen sich von sich aus, sondern umgekehrt, das Weltproletariat vereinigt die Arbeiterklassen der einzelnen Länder. Das entspricht ganz der objektiven Gesetzmäßigkeit der globalisierten Entwicklung des Widerspruchs zwischen Weltarbeit und Weltkapital.

Es ist die Negation des nationalen Kapitals durch das Weltkapital, die Negation der nationalen Arbeit durch die Weltarbeit, die aus der globalen Produktionsweise des Kapitalismus resultieren, worauf der Klassenkampf zwischen den beiden Weltklassen objektiv basiert. Der Weltkapitalismus negiert sich selbst, indem er das Kapital in den kapitalistischen Länder negiert. Es ist also der Weltkapitalismus, der die Proletarier aller Länder bereits objektiv in Abteilungen des Weltproletariats verwandelt hat. Und es ist die stalinistisch-hoxhaistische Weltpartei, die die objektiven Abteilungen in subjektive, bewusste Abteilungen der globalen Klasse verwandelt. Sie harmonisiert den subjektiven Charakter mit dem objektiven Charakter aller Abteilungen des Weltproletariats in jedem Land der Welt.

Der Klassenkampf des Weltproletariats hat zum Ziel den der Kampf zur Beseitigung der klassenbedingten Unvermeidbarkeit der Nicht-Übereinstimmung von Produktivkräften und Produktionsverhältnissen unter den Bedingungen des globalisierten Kapitalismus und seiner Krise.

Der Zweck des heutigen Klassenkampfes des Weltproletariats ist es, das ökonomische Gesetz nicht nur aus den weltkapitalistischen Fesseln des Privateigentums zu befreien, sondern die Unvermeidbarkeit der Nicht-Übereinstimmung für immer zu beseitigen, das heißt, die Unvermeidbarkeit der Ausbeutung von Menschen durch Menschen zu beseitigen, also das ökonomische Gesetz bewusst in den Dienst des Weltproletariats, in den Dienst der ganzen Menschheit zu stellen.

Das Mittel des heutigen Klassenkampfes des Weltproletariats ist der Sturz der Herrschaft der Weltbourgeoisie mit Hilfe der sozialistischen Weltrevolution und die Errichtung der Diktatur des Weltproletariats, oder anders ausgedrückt: den ganzen Weltüberbau ( Schaffung der Union der Weltsozialistischen Staaten, globales System der Arbeiter-, Bauern- und Soldatenräte usw.) mit der globalen Produktionsweise in jedem Land der Welt in Übereinstimmung zu bringen.

Mit der Vereinigung dieses Zwecks und dieses Mittels wird dem Gesetz des weltproletarischen Klassenkampfes optimal Folge geleistet.

Der Kampf der Arbeiter aller Länder wird erst dann zum internationalen Klassenkampf, wenn alle fortschrittlichen Vertreter der gesamten Arbeiterklassen aller Länder sich darüber vollkommen bewusst geworden sind, ein einheitliches Weltproletariat zu sein, und den Kampf nicht gegen einzelne kapitalistische Länder, sondern gegen die ganze Klasse der Weltkapitalisten und gegen die diese Klasse unterstützenden Regierungen und internationalen kapitalistischen Vereinigungen aufzunehmen.

Nur wenn sich die Proletarier aller Länder darüber bewusst geworden sind, militante Abteilungen des gesamten Weltproletariats zu sein, nur wenn sie ihren täglichen Klassenkampf in ihrem eigenen Land als immanenten Teil des globalen Klassenkampfes gegen die Weltbourgeoisie und gegen die internationalen Unterdrückungsapparate begreifen, nur dann kann dieser ihr Kampf als globaler Klassenkampf bezeichnet werden.

Die Zugehörigkeit zu einer Klasse, für sich allein genommen, bestimmt noch lange nicht ihren revolutionären Charakter. Das revolutionäre Bewusstsein und das revolutionäre Handeln einer Klasse bestimmen ihren revolutionären Charakter. Was für das Proletariat eines Landes gilt, das gilt auch für das Weltproletariat. Die Proletariat aller Länder, die unbestreitbar dem Weltproletariat angehören, bestimmen damit noch lange nicht den weltrevolutionären Charakter des Weltproletariats. Es ist nicht die Zugehörigkeit zum Weltproletariat, sondern das weltrevolutionäre Bewusstsein und weltrevolutionäre Handeln des Weltproletariats, das seinen weltrevolutionären Charakter ausmacht. Das gehört zum ABC der heutigen Lehren des Stalinismus-Hoxhaismus.

Noch mag der Schritt des Proletariats in diesem oder jenen Land schneller als der des Weltproletariats sein , aber schon jetzt beginnt das Weltproletariat, schneller zur sozialistischen Revolution voranzuschreiten als die Proletarier jedes einzelnen Landes es jemals zuvor vermocht haben, denn das Weltproletariat ist schließlich Schrittmacher und Führer der proletarischen Weltrevolution in jedem Land der Welt. Dies erklärt sich aus dem globalen Klassenkampf, der sich schneller und heftiger entfaltet als aller bisheriger Klassenkampf in den Ländern. Der Grund: die Heftigkeit der Widersprüche der globalisierten kapitalistischen Produktionsweise ist nicht mit jener der Widersprüche der alten kapitalistischen Produktionsweise in den Ländern gleichzusetzen.

Die Waffen, womit die Weltbourgeoisie die sozialistische Gesellschaft geschlagen hat, richten sich jetzt gegen die Weltbourgeoisie selbst. Die Weltbourgeoisie hat nicht nur die Waffen geschmiedet, die ihr den Tod bringen; sie hat auch den Weltkapitalismus globalisiert, indem sie dem ökonomischen Gesetz des Kapitalismus folgen musste. Sie hat damit auch die Weltarmee globalisiert, die diese Waffen führt – das Weltproletariat. Die Folge der Vereinigung und Polarisierung der Weltbourgeoisie ist die Vereinigung des Weltproletariats.

Die Arbeiter eines Landes hatten vorübergehend gesiegt, aber das eigentliche Resultat dieses Siegs war nicht die unmittelbare sozialistische Gesellschaft in diesem oder jenen Land, war nicht das sozialistische Weltlager, sondern die damit verbundene Vereinigung der Arbeiter zum Weltproletariat, das erst als voll herausgebildete internationale Klasse seine volle internationalistische Kraft zum endgültigen Sturz des Weltkapitalismus entfaltet. Das Weltproletariat hält nun den Schlüssel für die Vermeidbarkeit der Restauration des Kapitalismus in Händen, über den das Proletariat in „einem“ Land noch nicht verfügen konnte.

Der heutige Stalinismus-Hoxhaismus lehrt das Weltproletariat, dass der Sieg unter den heutigen Bedingungen der Globalisierung auch dann möglich (!!) ist, selbst wenn es nirgends auf der Welt eine Diktatur des Proletariats „in einem“ Land gibt.

Die Entwicklung der katastrophalen Widersprüche der weltimperialistischen Globalisierung, die unausweichlich zu Kriegen führen, das Anwachsen der revolutionären Weltbewegung – all das macht den Sieg des Weltproletariats im Weltmaßstab nicht nur möglich, sondern auch notwendig (!!).

Früher war der Sieg in einem Land möglich. Zum Sieg über die Bourgeoisie war keine gemeinsame Aktion der Mehrzahl der fortgeschrittenen Länder erforderlich. Jetzt entspricht diese Ansicht nicht mehr der Wirklichkeit. Heute ist der Sieg über die geschwächte Weltbourgeoisie, über den durch tiefe Krisen erschütterten, dahin siechenden, zusammenbrechenden Weltimperialismus möglich durch die gemeinsamen Aktionen der Proletarier aller Länder. Diese Entwicklung neuer Möglichkeiten klassifiziert der Stalinismus-Hoxhaismus als Negation der Negation des Sozialismus in "einem" Land.

Der Mangel der Beweglichkeit der Proletarier aller Länder lag nicht zuletzt im Mangel ihrer internationalen Zentralisation. Damit hingen auch die Schwierigkeiten des Proletariats der revisionistischen Länder zusammen, die Diktatur des Proletariats zurückzuerobern – all das ist letztendlich auf den Mangel an globalisierter Zentralisation der internationalen Arbeiter – und kommunistischen Bewegung zurückzuführen. Somit standen die Proletarier in ihren Ländern den global organisierten konterrevolutionären Kräften des wieder erstarkenden Weltkapitalismus geschwächt und isoliert gegenüber. Heute können wir diese Mängel überwinden durch die globalisierte Zentralisation der Arbeiter- und Kommunistischen Weltbewegung, die nunmehr der global zentralisierten politischen Macht des Weltkapitalismus direkt gegenüber steht, die mit jedem Tag immer tiefer in die Krise gerät.

Das Weltproletariat möge erkennen, welche fatalen Folgen es gehabt hat, 57 Jahre ohne Kommunistische Internationale zu kämpfen (1943 – 2000).

Es möge ferner erkennen, welche welthistorische Bedeutung der gravierende Verrat der Revisionisten darstellte, die Komintern 1943 zur Auflösung zu zwingen.

Die Geschichte der internationalen Arbeiter- und kommunistischen Bewegung beweist, dass der internationale Klassenkampf die meiste Zeit OHNE Kommunistische Internationale stattfand. Nicht zu vergessen die Kommunistischen Parteien, die ohne zentralisierte Weltpartei zu kämpfen hatten.

Diese Schwäche hat also die gesamte Kommunistische Weltbewegung geprägt. Folge war die Unterschätzung der Bedeutung der Kommunistischen Internationale sowohl im Weltmaßstab als auch für den Klassenkampf im „eigenen“ Land. Das war Wasser auf die Mühlen der Revisionisten, die die reaktionäre Losung vom „nationalen Weg zum Sozialismus“ ausgaben.

Das Weltproletariat möge aus diesem Umstand schließlich erkennen, welche welthistorische Bedeutung die Wiedergründung der Komintern im Jahre 2000 hat: der Beginn eines neuen Jahrtausends MIT der Kommunistischen Internationale !

Nur das als eigenständige Klasse herangewachsene Weltproletariat kann eine in allen Ländern bewegliche (manövrierfähige) Zentralisation herstellen, mit der es alle Proletarier der Länder zu einer einzigen Kraft zusammenballt, um sie auf denselben Angriffspunkt zu richten. Nicht die Proletarier aller Länder formieren das Weltproletariat – Das Weltproletariat formiert die Proletarier aller Länder – so wie auch das nationale Kapital seine internationale Form angenommen hat.

Die Lebensbedingungen der Weltbourgeoisie sind schon vernichtet in den Lebensbedingungen des Weltproletariats, das eigentumslos ist.

Die Weltbourgeoisie ist unfähig, noch länger die herrschende Klasse des Weltkapitalismus zu bleiben und der Weltgesellschaft das Gesetz der Profitmaximierung aufzuzwingen.

Sie ist unfähig, die Welt zu beherrschen, weil sie unfähig ist, den ausgebeuteten Klassen die Existenz selbst innerhalb ihres globalen Ausbeutersystems zu sichern.

Die Globalisierung des Kapitals wurde vermehrt durch Ausbeutung und Unterdrückung von Ländern, um ihnen schließlich so viel Kapital und Arbeit zu entziehen, dass sie eins nach dem anderen in den Bankrott getrieben werden und nun an seinem Tropf hängen, er ihnen feindlich gegenübersteht.

Der Weltkapitalismus zwingt also die Milliardenmassen dieser Welt in eine Lage, wo er sie ernähren muss, statt von ihr ernährt zu werden.

Die Welt kann nicht mehr unter der Weltbourgeoisie leben, d.h., ihr Leben ist nicht mehr verträglich mit der Gesellschaft des Weltkapitalismus.

Mit der Globalisierung der Weltwirtschaft entzieht die Weltbourgeoisie sich also selbst die Grundlage ihre eigenen Existenz, worauf sie produziert und sich die Produkte aneignet.

Sie produziert vor allem das Weltproletariat – ihren Totengräber.

Sie produziert damit auch die kommunistischen Führer der proletarischen Weltbewegung, die die Eigentumsfrage der materiellen und geistigen Weltproduktion als Grundfrage der weltrevolutionären Bewegung hervorheben.

Die globale „Expropriation der Expropriateure“ ist die einzige Methode zur Sprengung der Ketten der kapitalistischen Lohnsklaverei, die die Grundlage des Reichtums und der Macht der Weltbourgeoisie darstellt.


Unter den Bedingungen der Globalisierung nehmen die Aktionen der Arbeiterklasse jedes Landes direkt und unmittelbar internationalen Charakter an, entsprechen sie also vollkommen dem internationalistischen Charakter des Weltproletariats und eben deswegen, weil die neuen globalisierten Kampfformen mit dem internationalistischen Charakter der proletarischen Klasse unter den heutigen globalisierten Bedingungen in ÜBEREINSTIMMUNG gebracht werden können, entfaltet der globalisierte proletarische Klassenkampf seine höchste, vollendete Wirkungskraft, die stark genug ist, um den Sieg über die Weltbourgeoisie im Weltmaßstab davonzutragen. Deshalb:


Die heutige kapitalistische Krise der Globalisierung ist der Vorabend der sozialistischen Weltrevolution !


Was ist gegenwärtig die ökonomische Grundlage der sozialistischen Weltrevolution ?


Heute erleben wir die größte globale Wirtschaftskrise des Kapitalismus, die aus dem Konflikt der Nichtübereinstimmung der globalen Produktionsverhältnisse mit dem Charakter der globalen Produktivkräfte hervorgegangen ist. In dieser globalen kapitalistischen Wirtschaftskrise befindet sich das globalisierte kapitalistische Privateigentum an den Produktionsmitteln in schreiender Nichtübereinstimmung mit dem gesellschaftlichen Charakter des globalen Produktionsprozesses, mit dem globalen Charakter der heutigen Produktivkräfte.

Die globale Nichtübereinstimmung ist das Ergebnis der heutigen Weltwirtschaftskrise, die zur globalen Zerstörung der Produktivkräfte führt (Überproduktion), wobei eben diese globale Nichtübereinstimmung die ökonomische Grundlage der globalen Revolution, der sozialistischen Weltrevolution darstellt, deren Bestimmung es ist, die gegenwärtigen globalen Produktionsverhältnisse global zu zerstören und neue, dem Charakter der globalen Produktivkräfte entsprechende, ebenso global hervorzubringen.


Wir finden jetzt eine objektive weltrevolutionäre Situation vor, die eine besondere Strategie und Taktik des revolutionären Klassenkampfes erfordert, eine globalisierte Strategie und Taktik der Komintern / SH.


Jetzt muss man vom Vorhandensein objektiver Bedingungen für die WELTREVOLUTION im globalen System der imperialistischen Weltwirtschaft als eines einheitlichen Ganzen sprechen. Selbst die Tatsache, dass in diesem einheitlichen Ganzen große Ungleichmäßigkeiten in der Entwicklung der einzelnen Länder vorherrschen ist kein Hinderungsgrund für die WELTREVOLUTION, da das System als Ganzes bereits für diese Revolution objektiv reif geworden ist.


Die Zentralisation des Weltkapitals bedingt die Zentralisation der sozialistischen Revolution. Aus dem Kapitalismus wird der globale Kapitalismus. Aus der sozialistischen Revolution wird die globale sozialistische Revolution – nicht direkt durch die sozialistische Revolution in „einem“ Land, sondern über den „Umweg“ des globalisierten Weltkapitals.


Wenn das Weltproletariat die einzige Kraft ist, die die Gesellschaftsformation der Welt als Ganzes revolutionär umwälzen kann, dann ist das Weltproletariat auch die einzige Kraft , die die Weltrevolution zum Ausgangs- und Kernpunkt seiner revolutionären Bewegung machen kann, mit ihr beginnen wird, sie führt und zum siegreichen Ende bringt. Das Weltproletariat beginnt mit der globalen Mobilisierung und trägt den Sieg der globalen Massen in jedes Land der Welt.


Das Weltproletariat hat materiell alles, was notwendig ist, um den Weltsozialismus vollständig aufzubauen. Also kann und muss das Weltproletariat aus eigener Kraft mit seinen Klassenverbündeten die Macht der Weltbourgeoisie überwinden und die sozialistische, globale Gesellschaft aufbauen mit dem, was dafür bereits vom globalisierten Weltkapitalismus geschaffen wurde.


Eben aus der Globalisierung der proletarischen Klasse ergibt sich die Globalisierung der Weltrevolution. Die Globalisierung der proletarischen Weltrevolution, das ist das Entscheidende und eben auf dieser wissenschaftlichen Grundlage der neuen Klassenverhältnisse unter den ökonomischen und politischen Bedingungen der Globalisierung, darauf stützt sich die neue weltrevolutionäre Politik der Komintern / SH.

Die Politik der Komintern / SH ist eine globale Politik der globalen Vorhutpartei einer globalen proletarischen Klasse und zwar eine Weltpolitik, die auf den Grundlagen des Stalinismus-Hoxhaismus, auf den Grundlagen der 5 Klassiker des Marxismus-Leninismus ausgefochten wird.


Die Dialektik der jüngsten Geschichte der Globalisierung ist die, dass die globale Krise die Umwandlung des weltmonopolistischen Kapitalismus in den verstaatlichten Weltmonopolismus ungeheuer beschleunigt hat

und damit selber die materiellen Voraussetzungen des Weltsozialismus bereits vollendete !!

Bereits Marx hatte die Unvermeidbarkeit der Umwandlung der kapitalistischen Gesellschaft in die sozialistische Gesellschaft aus dem objektiven, ökonomischen Bewegungsgesetz abgeleitet. Marx und Engels hatten die gesetzmäßige Tendenz des Kapitalismus zu seiner Globalisierung bereits im Kommunistischen Manifest beschrieben, woraus sich die Tendenz des Sozialismus zu seiner Globalisierung ebenso gesetzmäßig ableitet.


Die Globalisierung des Kapitalismus wurde zur allerletzten Stufe zur Globalisierung des Sozialismus !

Der Weltsozialismus ist ja im Grunde nichts anderes als globalisierter Staatsmonopolismus, der zum Nutzen aller Völker angewandt wird und dadurch aufgehört hat, kapitalistisches Weltmonopol zu sein.


Stehen bleiben kann man in der heutigen Weltlage nicht – weder in der Globalisierung überhaupt, noch um so weniger in der globalen Krise. Wir müssen Schritt halten mit der begonnenen weltrevolutionären Situation. Entweder vorwärts zum Weltsozialismus oder Rückfall in die nationale Isolation unserer revolutionären Bewegung. Dazwischen ist nichts.

Die globale Produktionsweise versperrt zwar den Weg für die Rückeroberung des Sozialismus in "einem" Land, aber dafür öffnet sie uns alle globalen Türen, um die Errichtung weltsozialistischer Staaten zu ermöglichen - also Sozialismus ohne Anführungszeichen in "einem" Land, was bekanntlich nichts anderes heißt als jenen Sozialismus zu schaffen, der nicht mehr vom herrschenden Weltimperialismus kapitalistisch-revisionistisch umkreist und isoliert werden kann, oder mit anderen Worten ein Sozialismus, der seine Macht nicht mehr mit dem Kapitalismus teilen muss.

Der Stalinismus-Hoxhaismus lehrt, die alte Formel des Sozialismus „in einem“ Land über Bord zu werfen und sie durch eine neue Formel zu ersetzen, durch die Formel des Weltsozialismus mit all seinen neuen weltsozialistischen Ländern. Durch die Globalisierung entfällt die bislang notwendige Voraussetzung des Sozialismus „in einem“ Land als Basis und Hebel der Weltrevolution. Sozialismus in „einem“ Land diente einst der Weltrevolution. Nun ist er der Weltrevolution nicht mehr dienlich, existiert er nicht mehr und kann auch so wie damals nicht mehr existieren.


Zum Sozialismus kommt man heute nur, wenn man in der Globalisierung vorwärts schreitet, d.h., wenn man die Bremse löst, die der Kapitalismus in der Krise zu treten gezwungen ist. Es ist der Kapitalismus, der mit jeder neuen Krise die Globalisierung immer fester blockiert. Das Weltproletariat macht sich selbst zum globalen Blockadebrecher !

Wenn es um Leben und Tod geht, spätestens dann sieht sich das Weltproletariat gezwungen, zu den Waffen zu greifen und die politische Weltmacht zu erobern und, gestützt auf seine Bewaffnung, sich der noch vorhandenen globalen Produktionsmittel selber zu bedienen, seine eigene globale Produktionsweise zu betreiben, den Weg zu einem neuen weltsozialistischen ökonomischen System zu beschreiten.

So ist die welthistorische Frage heute für das Weltproletariat gestellt, eine andere Alternative hat es nicht.

Wer Angst hat, zum Weltsozialismus zu schreiten, der ist schon zurück geblieben !

Mit der Globalisierung hat der Kapitalismus seine letzte Schuldigkeit getan. Danach kommt nichts mehr !

Der Kapitalismus hat die globalisierte Welt im Augenblick ihrer tiefsten Krise bereits auf der Türschwelle der sozialistischen Weltrevolution abgelegt. Das Weltproletariat betritt die Weltbühne der Geschichte, indem es die Massen in den Kampf zum Sturz der Weltbourgeoisie führt.


Der Sieg des Sozialismus im Weltmaßstab wird heute global entschieden – und zwar vom Weltproletariat selbst als eine international vereinigte Klasse, als eine aus einem Guss geformte Weltklasse, als Führerin des neuen weltsozialistischen Lagers .


Die Eroberung seiner globalen Macht, das ist angesichts der überwältigenden Übermacht des zentral organisierten Weltproletariats nicht das entscheidende Problem. Die Umsetzung der eroberten globalen Macht in jedem einzelnen Land ist das größte Problem. Diese Übergangsphase ist der schwächste Punkt der Weltrevolution.

Eben von globaler Machtposition aus den einzelnen Ländern dabei zu helfen, in ihrem Klassenkampf die Diktatur des Proletariats zu erobern, eben das Durchschneiden der Bänder, die die kapitalistischen Länder wie Lebensadern zunächst mit dem Weltkapital und sodann untereinander verbinden, ist erst die Voraussetzung dafür, dass der Sieg über den Kapitalismus in den einzelnen Ländern möglich und wahrscheinlich wird, eben darin besteht die revolutionäre Zusammenarbeit der Proletarier aller Länder, erst unter Schaffung dieser Voraussetzung wird ihr gemeinsamer Sieg garantiert. Die zentralisierte Zusammenlegung aller Abteilungen der Proletarier der Länder schafft die Voraussetzungen für den globalen Sieg des Weltproletariats.

Hat das Weltproletariat global gesiegt, so macht es sich selber zur Basis und zum Hebel der sozialistischen Weltrevolution und übernimmt diese von den Proletariern der einzelnen Länder, um ihnen den Sieg zur sozialistischen Revolution im eigenen Land zu erleichtern.

Basis und Hebel der Weltrevolution sind also keine statischen Instrumente, sondern werden dialektisch angewandt. Also:


Die Weltrevolution durchläuft zwei Phasen, die erste Phase der Eroberung der globalen Macht und die zweite Phase der Konsolidierung der Macht in den einzelnen Ländern.

Dementsprechend verwandelt sich die Bedeutung von Basis und Hebel der Weltrevolution.

Für den globalen Sturz des Weltimperialismus stützt sich das Weltproletariat zunächst auf die Basis und den Hebeln der Weltrevolution aus ihren Kampfabteilungen in den einzelnen Ländern.

Für den Sturz der Bourgeoisie im eigenen Land bedient sich das Proletariat seinerseits des Hebels und der Basis des Weltproletariats, das seinen globalen Sieg errungen hat.

Die beiden Phasen der sozialistischen Weltrevolution sind bedingt durch die Teilung der Macht zwischen Weltbourgeoisie und den Bourgeoisien der einzelnen Länder. Ohne dieser Tatsache Rechnung zu tragen, kann der Sieg der sozialistischen Weltrevolution nicht garantiert werden, würden die Proletarier auf der ganzen Welt einen schweren Fehler begehen und die Weltrevolution zum Scheitern verurteilen, bevor sie überhaupt begonnen hat.


Die Verwandlung jedes bürgerlichen Staates in einen proletarischen Staat zur Konsolidierung des proletarischen Staatensystems muss also unmittelbar folgend ausgefochten werden und das ist der eigentliche, der komplizierteste, schwierigste und langwierigste Abschnitt der Weltrevolution, der entscheidet, ob die globale Eroberung der Machtposition des Weltproletariats wieder von der Konterrevolution rückgängig gemacht werden kann, bevor die Weltrevolution in jedem Land gesiegt hat oder nicht. Bei der Lösung dieses Problems hilft die marxistische Lehre von der Permanenz der Revolution. Sie muss nur auf Grund der heute veränderten Situation der Weltrevolution modifiziert werden. Wir sprechen also heute von der globalen Permanenz der sozialistischen Weltrevolution ! Zu diesem Zweck machen wir entsprechende Anmerkungen im Zitat von Karl Marx, um die Modifizierung der globalen Permanenz der Weltrevolution von heute abzuleiten.

Karl Marx charakterisierte die Permanenz der Revolution wie folgt:

"Während die demokratischen Kleinbürger die Revolution möglichst rasch und unter Durchführung höchstens der obigen Ansprüche zum Abschluss bringen wollen [heute sich mit der globalen Machtergreifung des Weltproletariats zufrieden geben – Anmerkung der Redaktion], ist es unser Interesse und unsere Aufgabe, die Revolution permanent zu machen [ sie in die einzelnen Länder zu tragen und dort zu verankern – Anmerkung der Redaktion] ; solange, bis alle mehr oder weniger besitzenden Klassen von der Herrschaft [heute: in allen Ländern – Anmerkung der Redaktion] verdrängt sind, die Staatsgewalt vom Proletariat erobert und die Assoziation der Proletarier nicht nur in einem Lande [heute im Weltmaßstab – Anmerkung der Redaktion] , sondern in allen herrschenden Ländern der ganzen Welt [ heute in jedem einzelnen Land der Welt – Anmerkung der Redaktion] so weit fortgeschritten ist, dass die Konkurrenz der Proletarier in diesen Ländern aufgehört hat, und dass wenigstens die entscheidenden produktiven Kräfte [ heute die globalisierten Produktivkräfte – Anmerkung der Redaktion] in den Händen der Proletarier [ heute des Weltproletariats – Anmerkung der Redaktion] konzentriert sind" (Marx und Engels; "Aussprache der Zentralbehörde an den Bund vom März 1850", Ausgewählte Schriften in zwei Bänden, Bd. I, Seite 97).

Der Stalinismus-Hoxhaismus lehrt, dass die Permanenz der Weltrevolution und die Permanenz der Revolution in jedem einzelnen Land miteinander in einem dialektischen Verhältnis stehen.

Die Theorie der Permanenz des weltsozialistischen Aufbaus ist die Theorie, die Permanenz des Aufbaus des Weltsozialismus und die Permanenz des Aufbaus des Sozialismus in einem einzelnen Land in Übereinstimmung zu bringen.

Hier haben sich die Kommunistischen Parteien in den einzelnen Länder als weltrevolutionäre Abteilungen des Weltproletariats zu bewähren, denn von ihnen, und nur von ihnen, wird es abhängen, wie sich die globalen Machtverhältnisse in den einzelnen Ländern umsetzen und verankern lassen. Von eben dieser Permanenz der Weltrevolution in den einzelnen Ländern hängt schließlich Sieg und Niederlage der ganzen Weltrevolution ab.

Nur die Revolutionen in den einzelnen Ländern werden den errungenen globalen Sieg des Weltproletariats absichern, festigen und garantieren.

Aber eins ist klar: Dies kann nur geschehen, wenn das Weltproletariat als Ganzes die Machtverhältnisse in der Welt gedreht hat. Länder können ihren revolutionären Sieg nicht garantieren, ohne den Sturz der Bollwerke des Imperialismus. Dies ist die Grundvoraussetzung jeder sozialistischen Weltrevolution.

Globale Machtergreifung und ihre Abdeckung und Konsolidierung in den einzelnen Ländern – das sind die beiden Grundelemente der sozialistischen Weltrevolution.

Der Schlüssel zum Erfolg liegt also in der strategischen Übereinstimmung dieser beiden Grundelemente, die also unter den jeweiligen und sich schnell verändernden Bedingungen des vor sich gehenden weltrevolutionären Prozesses optimal miteinander verbunden werden müssen. Nur so kann ein vollständiger Sieg errungen werden. Andernfalls werden mit Sicherheit Komplikationen und Schwierigkeiten auftreten, die die Kommunistische Internationale unbedingt in Rechnung zu stellen hat, BEVOR sie zu den Waffen ruft. Unnötige Opfer wären die Folge.

Die endgültige Beseitigung des kapitalistischen Fundaments in den einzelnen Ländern der Welt ist mit einem allgemeinen globalen Sieg des Weltproletariats noch lange nicht garantiert. Die globalisierte Produktionsweise des Weltkapitalismus ist schließlich auf dem Untergrund des alten Kapitalismus der einzelnen Länder aufgebaut worden. Die nationalen Produktionsweisen sind nach wie vor vorhanden, bilden eine antagonistische wie ebenso unzertrennliche Einheit mit der globalisierten Produktionsweise.

Lenin bezeichnet diesen Zusammenhang immerhin mit dem

Weltgesetz des Kapitalismus

und seinen zwei Tendenzen:


"Die erste Tendenz:

Erwachen des nationalen Lebens und der nationalen Bewegungen, Kampf gegen jede nationale Unterdrückung, Herausbildung von Nationalstaaten,

Die zweite Tendenz:

Entwicklung und Vervielfachen der verschiedenartigen Beziehungen zwischen den Nationen, Niederreißen der nationalen Schranken, Herausbildung der internationalen Einheit des Kapitals, des Wirtschaftslebens überhaupt, der Politik, der Wissenschaft usw. Beide Tendenzen sind ein Weltgesetz des Kapitalismus. Die erste überwiegt im Anfangsstadium seiner Entwicklung, die zweite kennzeichnet den reifen, seiner Umwandlung in die sozialistische Gesellschaft entgegengehenden Kapitalismus" (Lenin, Band 20, Seite 12).


Mit der zweiten Tendenz ist heute die Globalisierung charakteristisch. Zum Weltgesetz gehört nach Lenins Lehre also unbedingt die weitere Wirksamkeit der ersten Tendenz, dürfen wir Stalinisten-Hoxhaisten deren Bedeutung nicht ignorieren. Beide Tendenzen müssen unter Bedingungen der Globalisierung berücksichtigt werden.

Genau darin besteht die Lehre des Stalinismus-Hoxhaismus, nämlich in der Theorie und Taktik der Ausnutzung der Interaktion der antagonistischen Widersprüche dieser beiden Tendenzen des Kapitalismus – für die Weltrevolution !


Der Weltimperialismus ist charakterisiert durch den antagonistischen Widerspruch zwischen diesen beiden Tendenzen und deswegen unfähig, die Nationen einander näher zu bringen. Im Gegenteil: der Weltimperialismus basiert auf der Unterdrückung und Ausbeutung von Nationen (Stalin).


Für die Kommunisten dagegen sind diese Tendenzen nur zwei Seiten ein und derselben Sache, der Sache der Befreiung der unterdrückten Völker vom Joch des Imperialismus. Denn der Kommunismus weiß, dass die Vereinigung der Völker in einer einheitlichen Weltwirtschaft nur auf der Grundlage gegenseitigen Vertrauens und freiwilligen Übereinkommens ist. (Stalin: “Über die Grundlagen des Leninismus“, Kapitel: “die nationale Frage”).


Es entspricht dem Geist des proletarischen Internationalismus, die anti-imperialistischen Kräfte der vom Weltimperialismus ausgebeuteten und unterdrückten Nationen solidarisch zu unterstützen. Der Stalinismus-Hoxhaismus lehrt, den anti-imperialistischen Kampf der unterdrückten und ausgebeuteten Völker als unverzichtbaren Hebel für die sozialistische Weltrevolution einzusetzen. Warum ?

Durch die Globalisierung hat der Kapitalismus jedem Land der Welt sein Gesetz aufgezwungen und damit auch den Charakter der nationalen Befreiungsbewegungen verändert. Das Leninsche Weltgesetz des Kapitalismus besagt, dass im Anfangsstadium seiner Entwicklung der nationale Charakter der Befreiungsbewegungen überwiegt, während ihm die Globalisierung einen zunehmend internationalen, anti-weltimperialistischen Charakter aufdrückt und damit die Völker reif für den Weltsozialismus macht, sie dem Weltproletariat näher bringt und sich im globalen Maßstab mit ihm vereint.


Ohne die Vereinigung der weltproletarischen Front und der Front der nationalen Befreiungsbewegungen der unterdrückten und ausgebeuteten Nationen zu einer anti-imperialistischen Front kann das Weltgesetz des Sozialismus nicht in die Praxis umgesetzt werden.


Der Stalinismus-Hoxhaismus fasst sowohl das Weltgesetz des Kapitalismus als auch das Weltgesetz des Sozialismus als Abbild der objektiven Prozesse auf, die sich unabhängig vom Willen des Menschen vollziehen. Das bedeutet nicht, dass die Menschen auf die Ablösung des einen durch das andere Weltgesetz keinen Einfluss hätten. Selbstverständlich können wir lernen, diese Gesetze zu beherrschen, das heißt, die Wirkungen des kapitalistischen Weltgesetzes einzuengen, abzuschwächen und die des sozialistischen Weltgesetzes zu fördern und zu stärken. Wir können unseren Kampf für den Weltsozialismus nur erfolgreich zu Ende führen, wenn wir es verstehen, ihn mit dem Weltgesetz des Sozialismus in Übereinstimmung zu bringen.


Der Stalinismus-Hoxhaismus leitet von Lenins Weltgesetz des Kapitalismus das Weltgesetz des Sozialismus wie folgt ab:


Zwei Tendenzen sind das Weltgesetz des Sozialismus:


Die erste Tendenz:

Erwachen der sozialistischen Bewegung in einzelnen Ländern, die Tendenz zum Sozialismus in "einem" Land, Kampf gegen die Ausbeutung und Unterdrückung in einem Land, Revolutionen in den einzelnen Ländern, Kampf für das Recht auf Selbstbestimmung, Herausbildung sozialistischer Nationalstaaten, Herausbrechen des schwächsten Kettengliedes aus der weltimperialistischen Kette, Koexistenz zweier Weltlager, [Hammer, Sichel und Gewehr = Diktatur des Proletariats in „einem“ Land ].


Die zweite Tendenz:

Erwachen der weltsozialistischen Bewegung, Niederreißen der nationalen Schranken der Marxistisch-Leninistischen Weltbewegung, Niederreißen der imperialistisch-revisionistischen Umkreisung einzelner Länder, die Tendenz zur sozialistischen Weltrevolution, Niederreißen der gesamten weltimperialistischen Kette durch die Völkergemeinschaft unter Führung des Weltproletariats, Streben nach der globalen Alleinherrschaft des Sozialismus, Herausbildung der internationalen Einheit des Sozialismus, die Tendenz zum sozialistischen Weltwirtschaftssystem, Entwicklung und Vervielfachen der verschiedenen Beziehungen zwischen sozialistischen Staaten, die Herausbildung eines weltsozialistischen Staatssystems, die Globalisierung der Rätemacht der Arbeiter, Bauern und Soldaten [Welthammer, Weltsichel und Weltgewehr = Weltdiktatur des Proletariats].


Die erste Tendenz überwiegt im Anfangsstadium seiner Entwicklung, die zweite bezeichnet den reifen, seiner Umwandlung in die sozialistische Weltgesellschaft entgegengehende Sozialismus.

Im Gegensatz zu den beiden Tendenzen des kapitalistischen Weltgesetzes wirkt das Weltgesetz des Sozialismus vermittels der nicht-antagonistischen Interaktion seiner beiden Tendenzen.

Für uns Kommunisten sind diese beiden Tendenzen nur zwei Seiten ein und derselben Sache, die Überwindung und schließlich Abschaffung, also die Beseitigung der Unvermeidbarkeit des antagonistischen Charakters aller Klassengesellschaften. Denn der Kommunismus weiß, dass die Völker sich nur auf diesem Wege emanzipieren und gemeinsam kommunistische Verhältnisse auf dieser Welt schaffen können. Die Welt der Völker kann nicht frei sein, solange noch irgendwo auf der Welt ein Volk ausgebeutet und unterdrückt wird.


Ein Weltsozialismus, der sozialistische Länder ausbeutet und unterdrückt, kann kein wahrer Weltsozialismus sein. Und umgekehrt: Ein sozialistisches Land, das nicht in erster Linie dem Weltsozialismus dient, kann kein wahres sozialistisches Land sein.


Die vom Marxismus-Leninismus zu lösende nationale Frage in der ersten Periode des Sozialismus kann nicht gleichgesetzt werden mit der Lösung der nationalen Frage in der Periode des Weltsozialismus. Beide unterscheiden sich nicht nur in Umfang und Zeit, sondern vor allem ihrem inneren Charakter nach.


Auch hier gilt: Beide Tendenzen bilden zusammen - also als nicht-antagonistische Einheit - das Weltgesetz des Sozialismus und sind nicht etwa durch eine chinesische Mauer voneinander getrennt. Die Tendenz des Sozialismus in einem Land ist mit der zweiten Tendenz nicht beseitigt. Wir Weltsozialisten verwerfen ja nicht überhaupt die Formel vom Sozialismus in einem Land, sondern ausdrücklich nur seine Anführungsstriche, indem wir der zweiten Tendenz unbedingt den Vorrang in der weiteren Entwicklung des Sozialismus geben.


[ wichtige Anmerkung:

Was ist Sozialismus in "einem" Land ? also, warum ausdrücklich in Anführungszeichen ? Dies ist die marxistisch-leninistische Klassifizierung eines sozialistischen Landes, das von kapitalistischen Ländern umkreist ist, unter Bedingungen der Vorherrschaft des Weltkapitalismus, also der Sozialismus in "einem" Land in der ersten Periode des Sozialismus, wo der Sozialismus seinen Platz auf der Welt mit dem Kapitalismus teilen musste.

Dagegen klassifiziert der Marxismus-Leninismus ein sozialistisches Land OHNE Anführungsstriche, als ein Land, dass von lauter sozialistischen Ländern umgeben ist, also unter den Bedingungen des Siegs des Sozialismus im Weltmaßstab, wo es keine kapitalistisch-revisionistische Umkreisung mehr gibt; also: Sozialismus in einem Land in der zweiten Periode des Sozialismus, wo der Sozialismus seinen Platz auf der Welt nicht mehr mit dem Kapitalismus teilen muss.

Die alte Marxistisch-Leninistische Weltbewegung kämpfte unter den Bedingungen der ersten Periode des Sozialismus, also basierend auf der Existenz "eines" sozialistischen Landes. Erschwerender Faktor war hierbei die kapitalistisch-revisionistische Umkreisung, die Albanien von der Marxistisch-Leninistischen Weltbewegung zu trennen versuchte. Dieses Problem war charakteristisch für die ganze Marxistisch-Leninistische Weltbewegung im Allgemeinen und für das sozialistische Land Albanien im Besonderen.

In einer globalisierten Kommunistischen Weltbewegung fallt dieses Problem weg, erhält diese also einen neuen Charakter.

Also die neue stalinistisch-hoxhaistische Weltbewegung formiert ihr eigenes Weltzentrum. Ohne jegliche Trennung unter den Ländern entwickelt sich die neue kommunistische Bewegung global auf Augenhöhe mit dem globalen Kampf der Konterrevolution.

Das neue stalinistisch-hoxhaistische Zentrum des Weltproletariats koordiniert, zentralisiert und konzentriert also seinen Kampf direkt und unmittelbar auf das Ziel des Weltsozialismus. Der Charakter unserer neuen Bewegung zeichnet sich dadurch aus, dass sie nunmehr die Zwischenetappe des Sozialismus in "einem" Land überspringt oder besser ausgedrückt, vollendet und damit das Handicap der alten Marxistisch-Leninistischen Weltbewegung überwindet. Diesmal wird durch die Weltrevolution der Weltkapitalismus als Ganzes beseitigt. Die neue Bewegung ist also in der Keimform die Bewegung der neuen weltsozialistischen Länder, die Bewegung der sozialistischen Welt, also Weltsozialismus OHNE Anführungszeichen.]


Beide Tendenzen des sozialistischen Weltgesetzes ergänzen sich als unbedingt, um in Richtung Weltkommunismus zu verschmelzen, ihre Identität zu erlangen und damit Grundlage für das Weltgesetz des Kommunismus zu werden. Das Weltgesetz des Kommunismus ist höchst entwickeltes Weltgesetz des Sozialismus, ist Abschaffung ihrer Überreste der Klassengesellschaft, die noch von den antagonistischen Widersprüchen zwischen geistiger und körperlicher Arbeit, Stadt und Land, usw. usf... herrühren.

Es ist nicht allein entscheidend, dass das Weltgesetz des Kapitalismus vom Weltgesetz des Sozialismus abgelöst wird, sondern wie sich dieser revolutionäre Verwandlungsprozess konkret vollzieht.

Das Weltgesetz des Kapitalismus globalisiert die Antagonismen aller bisherigen Klassengesellschaften bis zu einem Reifepunkt, der dem Weltgesetz des Sozialismus alle Voraussetzungen bietet, seine Wirkung voll zu entfalten, d.h., das Weltgesetz des Kapitalismus abzulösen. Durch das Weltgesetz des Kapitalismus werden die Bedingungen geschaffen, die das Weltgesetz des Sozialismus in die Lage versetzen, den Antagonismus in den Nichtantagonismus der globalen Klassengesellschaft umzuwandeln.

Die gesamte Periode des Weltsozialismus dauert so lange, bis es der Weltdiktatur des Proletariats gelungen ist, dem Weltgesetz des Sozialismus in höchstem Maße zu entsprechen, nämlich schließlich auch die nicht-antagonistischen Klassenwidersprüche zu überwinden und sich somit in das Weltgesetz der klassenlosen Gesellschaft zu verwandeln.


Das Weltgesetz des Sozialismus lehrt uns also, dass der globalisierte Sozialismus nicht aufgebaut, die Weltdiktatur des Proletariats nicht garantiert werden kann, ohne diesen mehr oder weniger gewaltigen alten Untergrund des Kapitalismus in jedem Land der Welt gründlich abzutragen, das heißt, den Sozialismus in jedem Land auf soliden Grundlagen aufzubauen. Diese Phase der sozialistischen Revolution in jedem Land der Welt kann nicht übersprungen werden. Hierzu bedarf es der besonderen revolutionären Anstrengungen der Proletarier in jedem Land der Welt unter der internationalistischen Führung des gesamten Weltproletariats.


Es ist das siegreiche Weltproletariat, das die Revolutionen in allen Ländern der Welt sichert. Es ist das Proletariat eines jeden Landes, vor Ort die alten Fundamente des Kapitalismus abzutragen und auf den kapitalistischen Trümmern den Sozialismus im eigenen Land aufzubauen im Rahmen der neu entstehenden sozialistischen Weltordnung.


Die Besonderheiten der Weltrevolution bestehen


erstens darin, dass sie - zwar erst im Verlauf ihres Ausbruchs entscheidenden Zuwachs erhält, dann aber - die gewaltige Millionenmasse des Proletariats auf der ganzen Welt tatsächlich in eine unaufhaltsame Bewegung bringt ( diese Millionenmassen der größten Revolution der Menschheitsgeschichte lassen sich natürlich nicht innerhalb einer Minute vollständig antreten lassen zum Sturm auf die Bastionen des Weltimperialismus);


zweitens darin, dass sie die einzige Revolution ist, die sich nicht aus sich selbst nährt, sondern aus den Revolutionen der verschiedenen Länder;


drittens darin, dass sie die einzige Revolution ist, die den Sieg jeder anderen Revolution tatsächlich garantieren kann.


viertens darin, dass sie die einzige Revolution ist, die die kapitalistisch-revisionistische Umkreisung durchbricht und ihre Unvermeidbarkeit überwindet , also das zentrale Problem des Sozialismus "in einem" Land bzw. des sozialistischen Weltlagers wirklich lösen kann.


Diese vier Besonderheiten zeichnen die Weltrevolution aus, um erstens den Sozialismus zurück zu erobern, zweitens den Weltsozialismus einzuleiten und damit drittens den Weg zum Weltkommunismus zu bahnen.

Dabei handelt es sich also nicht um irgendein Zufallsprinzip oder gar um ein Würfelspiel. Die Weltrevolution ist kein Ratespiel, wo und wie sie wohl ausbrechen und ablaufen würde. Spekulationen sind nicht die Grundlage, auf der das Weltproletariat seine strategischen Siege aufbaut.

Die Weltrevolution ist die optimale Anwendung und Umsetzung der höchst entwickelten marxistischen Lehre von der Revolution durch das Weltproletariat und seiner Kommunistischen Internationale.

Eine Weltrevolution ist nicht etwa der Export von einzelnen sozialistischen Revolutionen einzelner Länder. Es ist keine weltrevolutionäre Reihenfolge, in der jede Revolution für sich abgeschlossen der nächsten folgt. Die Weltrevolution fängt auch nicht auf der einen Hälfte der Weltkugel an, um auf der anderen aufzuhören.

Die Weltrevolution ist keine sich selbst genügende Größe, sondern eine Stütze, ein Mittel zur Beschleunigung des Siegs des Proletariats in allen Ländern der Welt.

Die Weltrevolution ist für sich selbst eine eigenständige, globale Revolution, die alle Länder erfasst und deren Revolutionen aktiv einbezieht. Je mehr es der Weltrevolution gelingt, alle Revolutionen einzubeziehen, desto größer die Wahrscheinlichkeit der Vollständigkeit ihres Siegs.


Die Weltrevolution ist die höchste Form des vom Weltproletariat eigenständig geführten globalisierten Klassenkampfes, angeleitet von der Kommunistischen Internationale, die die Weltstrategie und Welttaktik wissenschaftlich ausgearbeitet und planerisch vorbereitet hat.

Die Weltrevolution ist also Resultat eines bis in alle Einzelheiten, generalstabsmäßig durchgeführten globalen Klassenkrieges zum Sturz der Weltbourgeoisie und zur Errichtung der Diktatur des Weltproletariats.


Es handelt sich nicht um eine Art Wirbelsturm der über die Menschheit hereinbricht, und ebenso schnell verschwindet wie er gekommen ist. Der Zeitablauf der Weltrevolution umfasst eine längere oder kürzere Periode unterschiedlichster und vielfältigster global-revolutionärer Siege und Niederlagen.

Die sozialistische Revolution in "einem" Land kann den endgültigen Sieg des Sozialismus nicht sichern.

Sozialistische Revolutionen folgen den vorangegangen sozialistischen Revolutionen nicht in gleicher Weise und in gleicher Form, sondern in höheren, neuen Formen, so die sozialistische Revolution des Sturzes der Diktatur der Revisionisten, so die Umwandlung der Restauration des Kapitalismus in die Restauration des Sozialismus.

Eine Restauration des Sozialismus wurde bislang noch nicht in einem Land erfolgreich umgesetzt. Dies wird erleichtert durch einen gesamt-globalen Prozess. Die internationale Revolution ersetzt nicht die Notwendigkeit der sozialistischen Revolutionen in den einzelnen Ländern, sondern ermöglicht sie, erleichtert sie, beschleunigt sie. So wie die sozialistische Weltrevolution die sozialistischen Revolutionen in jedem einzelnen Land stimuliert, so stimulieren diese ihrerseits die sozialistische Weltrevolution.


Es ist nicht nur die Aufeinanderfolge von mehreren Revolutionen, es ist das Durchlaufen der ganzen Periode der proletarischen Revolutionen, die schließlich zum Sieg der proletarischen Weltrevolution führt, so wie auch die sozialistischen Revolution in „einem“ Land nicht den Endsieg des Sozialismus in „einem“ Land garantieren konnte, sondern ihr sozialistische Revolutionen auf immer höherer Stufenleiter folgen müssen, was durch die Restauration des Kapitalismus unvermeidlich wurde. Auch die Restauration des Sozialismus wird nicht mit einer einzigen Revolution auskommen können. Die internationalen Revolutionen werden die Revolutionen in den Ländern nicht verdrängen, sondern beflügeln.


Eine Sache ist es zu sagen: Fange mit der Weltrevolution an, in der allernächsten Zeit wird dich die siegreiche Revolution in einzelnen Ländern unterstützen, wobei du im Falle eines Siegs in diesen einzelnen Ländern auf den Sieg rechnen kannst. Das ist eine Sache. Eine ganz andere Sache ist es zu sagen:

Fange mit der Weltrevolution an und führe sie weiter in dem Bewusstsein, dass, selbst wenn der Sieg der Revolution in einzelnen Ländern in der nächsten Zeit ausbleibt, die Kampfbedingungen jetzt, in der Periode des globalisierten Sterbens und Verfaulens des Imperialismus, derart sind, dass du dennoch siegen kannst, um dann die Revolution in einzelnen Ländern zu entfachen. Das ist eine andere Sache. Warum ? Sagen wir doch einfach ohne um den heißen Brei zu reden - kurz und bündig - was wir wollen:


Das Weltproletariat ist heute die einzige Kraft, die den Weltkapitalismus besiegen kann und damit das entscheidende weltrevolutionäre Subjekt. Es ist daher dazu bestimmt, mit der sozialistischen Weltrevolution zu beginnen und die unterdrückten und ausgebeuteten Klassen dieser Erde in die Weltschlachten zu führen, dieses globale Befreiungsinstrument zu beherrschen und zu meistern mit Hilfe seiner Weltpartei und deren proletarischen Kampfabteilungen in allen Ländern der Welt. Das Weltproletariat muss vermittels seiner Weltpartei seine Klassenabteilungen in den Ländern, die von ihren einzelnen Kommunistischen Parteien angeführt werden, mobilisieren und deren mobilisierte Kraft konzentrieren und zentralisieren.


Wobei es die Aufgabe einer jeden Kommunistischen Partei ist, ein Höchstmaß an Unterstützung für die sozialistische Weltrevolution aus ihrer Abteilung herauszuholen, damit das Weltproletariat diese Kräfte mit denen aller anderen Abteilungen zu einem Höchstmaß an globaler Kraft bündeln und vereinigen kann, das ausreichen muss, um das Bollwerk des Weltimperialismus zu zerschlagen.


Selbst, wenn die eine oder andere Abteilung des Weltproletariats dabei noch nicht sofort ihre Revolution im eigenen Land siegreich vollenden konnte, so besteht ihr halber Sieg bereits darin, dass sie dazu beigetragen hat, den globalen Sieg des Weltproletariats herbeizuführen.

Die andere Hälfte des Siegs kommt dann vom Weltproletariat, das global gesiegt hat, und das nämlich nunmehr mit der ihm verliehenen globalen Macht zur Befreiung aller noch zurückgebliebenen Abteilungen beitragen wird und damit den Sieg des Proletariats auch in diesen Ländern erleichtert.


Diese weltbolschewistische Formel basiert heute auf den Erkenntnissen des Stalinismus-Hoxhaismus, ist das Grundgerüst des weltbolschewistischen Planes der Komintern / SH.


Entscheidend ist, dass wir heute unter den Bedingungen der globalen Krisen kämpfen, dass sich aus diesen Krisen auch globalen Formen des Klassenkampfes zur Beseitigung dieser globalen Krisen entwickeln, dass der Sturz der kapitalistischen Weltherrschaft unmittelbar mit der Errichtung der Diktatur des Weltproletariats verknüpft ist.


Entweder Weltdiktatur des Proletariats oder Weltdiktatur der Bourgeoisie !


Alle globalen revolutionären Kräfte an den Naht-stellen der Widersprüche des weltimperialistischen Systems zusammenziehen, um diese dort einreißen zu können.

Dadurch den Weltimperialismus so sehr schwächen, dass die eigenen globalen revolutionären Kräfte ausreichen, sich in zwei Hälften teilen zu können (proletarische Weltfront und Weltfront der nationalen Befreiungsbewegungen = anti-imperialistische Weltfront).

Sich in zwei Hälften aufzuteilen, ist deswegen unvermeidlich, weil zwei entgegengesetzte Richtungen der weltrevolutionären Kräfte notwendig sind (Ausnutzung des Zusammenbruchs des Weltimperialismus durch den unvermeidlich aufplatzenden Antagonismus der beiden interaktiven Tendenzen des Weltgesetzes des Kapitalismus), um die weltimperialistische Kette immer weiter und solange auseinander reißen zu können, bis sie völlig zerrissen ist und alle Glieder von ihr abspringen.

Erst nach dem vollständigen Auseinanderreißen der imperialistischen Kette können auch alle Glieder vollständig abspringen.

Und nur mit allen Gliedern verwandeln sich alle auseinander reißenden Kräfte wieder in alle sich zusammenziehende Kräfte – und zwar als eine neue Vereinigung aller Glieder der weltrevolutionären Kette auf höherer Stufenleiter, um die zerstörerischen Kräfte in schöpferische Kräfte zu verwandeln ....


Was also verstehen wir Stalinisten-Hoxhaisten heute konkret unter der Dialektik der Weltrevolution? Darunter verstehen wir:


Erstens: Vereinigt an ihrem schwächsten Punkt die Naht-stellen der imperialistischen Kette durchtrennen, um sie zweitens: gleichzeitig (zentral koordiniert) in zwei entgegen gesetzte Richtungen auseinander zu reißen, und drittens: um sich dadurch wieder als eine gemeinsame Kraft zum Aufbau der neuen Welt zusammenzufinden und zu vereinigen -


.

Sind wir gegen Globalisierung

oder für Globalisierung?

Wir sind gegen den globalisierten Kapitalismus, aber ganz klar und absolut für den globalisierten Sozialismus (Stärkung der zweiten Tendenz des sozialistischen Weltgesetzes).

Unser anti-kapitalistischer Kampf erschöpft sich dabei nicht in der Bekämpfung der globalisierten Ausformungen oder der extremsten internationalen Auswüchse des Kapitalismus. Wir sind Weltrevolutionäre und keine Weltreformisten ! Wir kämpfen für die revolutionäre Zerschlagung des Kapitalismus und nicht für seine Reformierung – weder auf globaler noch auf nationaler Ebene !

Wir kämpfen gegen jegliche Form und Erscheinung des Kapitalismus. Wir kämpfen gegen jedes kapitalistische Ausbeuter- und Unterdrückersystem und zwar uneingeschränkt, bedingungslos, prinzipienfest und universell.

Wir stellen uns nicht unter den nationalen kapitalistischen Schirm, um uns gegen die globalen kapitalistischen Interessen zu „schützen“, und auch nicht umgekehrt. Das Weltproletariat benutzt seinen eigenen Schirm ! Es macht sich den Antagonismus zwischen den beiden Tendenzen des Weltgesetzes des Kapitalismus zu Nutze.

Man kann nicht wirklich gegen das Weltgesetz des Kapitalismus kämpfen, wenn man auf der einen Seite den Antagonismus der Interaktion seiner beiden Tendenzen ignoriert und auf der anderen Seite sowohl die antagonistischen Widersprüche innerhalb der kapitalistischen Globalisierung als auch die antagonistischen Widersprüche in und unter den kapitalistischen Nationen negiert.

Ja – wir sind gegen die Globalisierung der privaten Aneignung der Produktionsmittel, gegen die globalisierten kapitalistischen Produktionsverhältnisse, sind gegen die globalisierte Lohnsklaverei, gegen die globalisierte Verelendung der Völker der Welt, gegen die Globalisierung von imperialistischen Kriegen und Faschismus. Wir kämpfen überhaupt gegen das gesamte globalisierte kapitalistische Ausbeuter- und Herrschaftssystem.

So wie wir gegen die nationalen Ketten des Kapitalismus, sind wir auch gegen seine globalisierten Ketten, denn unser Ziel heißt, Beseitigung der Unvermeidbarkeit jeglicher Ketten, an die das Kapital das Proletariat gefesselt hat. Das größte Übel ist also die Unvermeidbarkeit der Ketten. Diese Unvermeidbarkeit wird gesprengt durch die Zerschlagung des Kapitalismus und den Aufbau des Sozialismus im Weltmaßstab.

Aber das ist noch längst nicht alles.

Als Stalinisten-Hoxhaisten unterscheiden wir uns grundsätzlich von allen anderen Globalisierungsgegnern vor allem dadurch, dass wir gegen die Unvermeidbarkeit der globalisierten kapitalistischen Ausbeutung und Unterdrückung kämpfen. Wir sind nicht nur für die Beseitigung des gegenwärtigen globalisierten Kapitalismus, sondern überhaupt für die endgültige Beseitigung des Kapitalismus. Das ist ein wesentlicher und großer Unterschied.


Wir geben uns nicht damit zufrieden, die gegenwärtige Globalisierung des Kapitalismus zu bekämpfen und wir dulden auch keine anderen Formen des Kapitalismus anstelle seiner globalisierten Form. Nur wer für den Weltsozialismus kämpft, kann die Unvermeidbarkeit des Kapitalismus beseitigen.

Wir tolerieren keinerlei Koexistenz zwischen Sozialismus und Kapitalismus. Dies ist unsere neue stalinistisch-hoxhaistische Demarkationslinie gegenüber allen Kräften, die sich für die alte Formel der friedlichen Koexistenz zweier antagonistischer Gesellschaftsformationen erwärmen, also sowohl Sozialismus als auch Kapitalismus.

Es gibt keine Welt jenseits von Kapitalismus und Sozialismus.

Der Stalinismus-Hoxhaismus lehrt den Kampf für einen Sozialismus, der seine Macht nicht mit dem Kapitalismus teilt, der die alte Formel der friedlichen Ko-existenz zwischen dem sozialistischen und kapitalistischen Gesellschaftssystem verworfen hat. Wir haben die Restauration des Kapitalismus nicht vergessen und haben die Lehren daraus gezogen, nämlich die Unvermeidbarkeit der bürgerlich-revisionistischen Umkreisung des Sozialismus weltrevolutionär zu beseitigen. Unsere Antwort auf die Globalisierungsfrage lautet also klar und deutlich:

Die Weltmacht des Proletariats ist unteilbar !

Die Welt und ihre Globalisierung ist unteilbar. Die Völker selbst teilen die globalisierte Welt nicht mit dem Kapitalismus, sondern untereinander.

Die Globalisierung dient der Schaffung der Weltgemeinschaft , dem Zusammenwachsen, der Verschmelzung aller Nationen, der Schaffung der kommunistischen Weltgesellschaft, dient also der Beseitigung der Unterwerfung der einen Nationen durch andere.

Die neue stalinistisch-hoxhaistische Formel des Weltsozialismus lautet:


Jedes Land nach seinen Leistungen – jedes Land nach seinen Bedürfnissen !“




Der Kommunismus hat sich stets und immer wieder allen Versuchen widersetzt, den Gang der ökonomischen Entwicklung zu hemmen (Lenin). Das entspricht dem ABC des Marxismus-Leninismus.

Die Komintern / SH wird also die globalisierte ökonomische Entwicklung weder hemmen wollen (Stalin), selbst wenn sie es denn könnte. Das ist unverzichtbare Grundlage unseres sozialistischen Weltprogramms (Komintern-Programm 1928). Die Globalisierung schafft schließlich die objektiven, materiellen Bedingungen für die Weltbewegung der Massen, die kapitalistische Globalisierung in die sozialistische Globalisierung umzuwälzen. Wir kämpfen für die sozialistischen Produktionsverhältnisse der globalen Produktionsweise, für die Beseitigung der globalisierten kapitalistischen Produktionsverhältnisse, nicht gegen die Globalisierung an sich.

Die Globalisierung der Gesellschaft ist ein objektives Entwicklungsgesetz, dem wir Kommunisten uns nicht entgegenstellen, sondern wir bringen unseren revolutionären Kampf mit diesem Entwicklungsgesetz in Übereinstimmung, ja wir sind dazu berufen, die Globalisierung der menschlichen Gesellschaft im Kommunismus zu vollenden.

Die Weltbourgeoisie schuf die Globalisierung, um nicht unter zugehen, aber indem sie die Globalisierung schuf, wird sie untergehen. Nicht die Globalisierung, sondern der globalisierte Kapitalismus wird untergehen.

Das Proletariat befreit sich vom globalisierten KAPITALISMUS, indem es die GLOBALISIERUNG der Gesellschaft aus den Fesseln des Kapitalismus befreit durch die sozialistische Globalisierung. Das Proletariat stellt die revolutionäre Kraft der globalisierten Produktionsweise in den Dienst der Weltproduzenten, in den Dienst des Weltsozialismus, indem es sich zum Herren der Globalisierung macht.


Also:

Wer gegen den globalisierten Kapitalismus kämpft, der steht auf unserer Seite, wer aber generell gegen die GLOBALISIERUNG der Gesellschaft an sich kämpft, also nicht den weltproletarischen Charakter der Globalisierung anerkennt, der ist ein Gegner des Weltkommunismus und steht auf der anderen Seite der Barrikade.


Lenin sprach vom "Schreckgespenst des 'Assimilantentums' " und zielte mit dieser Polemik auf das nationale Spießbürgertum ab innerhalb der kommunistischen Weltbewegung:


"Es bleibt jene welthistorische Tendenz des Kapitalismus (...) zur Assimilation der Nationen, die mit jedem Jahrzehnt immer mächtiger hervortritt und eine der größten Triebkräfte darstellt, die den Kapitalismus in Sozialismus verwandeln" (Lenin, Band 20, Seite 13).


Der Stalinismus-Hoxhaismus ist die Lehre vom Ausnutzen der Globalisierung als eine der größten Triebkräfte für den Übergang zum Weltsozialismus.


Die Losung: "Globalisierung oder Sozialismus?" ist daher eine anti-marxistische, neo-revisionistische, kleinbürgerliche Losung.


" Kommunistische Globalisierung gegen kapitalistische Globalisierung !"

Das ist UNSERE Komintern -Losung.


Wir sind für die Globalisierung des Klassenkampfes zur Beseitigung der Unvermeidbarkeit des Kapitalismus, für die Globalisierung der politischen Macht des Weltproletariats, für die Globalisierung des Sozialismus, denn die Globalisierung des Sozialismus ist die gesetzmäßige Weiterentwicklung des Sozialismus " in einem" Land, die gesetzmäßige Weiterentwicklung des sozialistischen Weltlagers.


Die Globalisierung ist ein objektiver Prozess der gesellschaftlichen Weltentwicklung, den der herannahende Weltsozialismus und der nicht mehr all zu ferne Weltkommunismus meisterhaft auszunutzen verstehen wird.


"Bolschewismus ist eine Taktik für alle!" (Lenin) .

Heute ist die globalisierte Taktik die richtige Taktik für alle Weltbolschewisten. Der Bolschewismus war die Anwendung einer Taktik für alle, die sich auf die proletarische Macht in „einem“ Lande stützte. Der Weltbolschewismus ist eine Taktik für alle, dies sich auf die Weltmacht des gesamten Proletariats stützt.


Wir sind also nur insofern (!!!) für die Globalisierung, als dies dem Ziel der revolutionären Befreiung des Weltproletariats vom Kapitalismus, also dem Kommunismus dient.


Wir sind für die globalisierte Ausnutzung der verschärften Klassenwidersprüche zwischen Weltproletariat und Weltbourgeoisie, sind für das beschleunigte Aufplatzen der globalisierten Eiterbeulen des Weltkapitalismus. Als Stalinisten-Hoxhaisten beschleunigen wir das Aufplatzen der globalisierten Eiterbeulen des Weltkapitalismus, damit sich der Klassenkampf des Weltproletariats mächtiger erhebt und der Zeitpunkt der sozialistischen Weltrevolution schneller und mächtiger vorrückt. Von der korrekten stalinistisch-hoxhaistischen Linie gegenüber der Globalisierung hängen Sieg und Niederlage der sozialistischen Weltrevolution ab, so dass unsere klare Position zu dieser Frage nur lauten kann:

"Wir sind die Totengräber der Kapitalisten und nicht der Doktor an ihrem Sterbebett!"


Unserer weltbolschewistischen Taktik wird Ausdruck verliehen mit der folgenden Formel:


Weltproletariat – vereinige alle Länder !“

Das Proletariat jedes Landes wird die Befreiung seines eigenen Landes zur Befreiung der ganzen Welt machen, so wie das Weltproletariat seine Befreiung vom Joch des Weltkapitalismus zur Befreiung vom Joch des Kapitalismus in jedem Land machen wird – das ist die revolutionäre Befreiung des Proletariats sowohl von seiner kapitalistischen Fremdherrschaft als auch von der kapitalistischen Herrschaft im Innern seines Landes:


Proletarier aller Länder vereinigt euch!“ -

Weltproletariat – vereinige alle Länder!“


Die Verknüpfung dieser beiden weltbolschewistischen Losungen – das ist die dialektische Methode des globalisierten Kampfes des Proletariats gegen den globalisierten Weltkapitalismus. So sieht die Dialektik des Kampfes für den Weltsozialismus, für die Diktatur des Weltproletariats aus, die den globalisierten Weltkapitalismus beseitigt und allen Ländern hilft, sich von ihm zu befreien.


Das Hinterland des Weltimperialismus, das ist das entscheidende Kettenglied,

das ergriffen werden muss, um die ganze Kette des Weltimperialismus zu erobern. Dort muss der weltrevolutionäre Hebel angesetzt werden. Was damals für die Sowjetunion galt, muss heute im Weltmaßstab gelten:


Eins von beiden: Entweder rütteln wir das tiefe Hinterland des Imperialismus – die kolonialen und halb-kolonialen Länder des Ostens – auf, revolutionieren es und beschleunigen dadurch den Zusammenbruch des Imperialismus, oder wir versagen hier und stärken dadurch den Imperialismus, schwächen die Kraft unserer Bewegung. So ist es um die Frage bestellt“ (Stalin, Band 5, Seite 208).


Der Stalinismus-Hoxhaismus betrachtet die Vereinigung des Proletariats als Ganzes, das zwei unlöslich zusammenhängende Seiten hat: die Vereinigung des Proletariats in einem Lande, um den Kapitalismus und die Bourgeoisie im eigenen Land zu besiegen und die Vereinigung als internationale Klasse, um den Weltkapitalismus und die Weltbourgeoisie im Weltmaßstab zu besiegen. Eins ist nicht möglich ohne das Andere, eins bedingt das Andere. Und gerade weil sie zwei verschiedene Seiten der Vereinigung des Proletariats sind, können sie aufeinander einwirken und tun sie das auch, täglich, stündlich.


Die Quelle für die Angleichung des unterschiedlichen Reifegrads der Proletarier der verschiedenen Länder an den höchsten Reifegrad des vereinigten Weltproletariats ist heute der globalisierte Weltkapitalismus und die ihm innewohnenden Widersprüche.

Die sozialistische Weltrevolution siegt nicht deswegen, weil sie die ganze Weltbourgeoisie auf einen Schlag vernichtet, sondern weil die Kräfte der nationalen Bourgeoisien durch das Weltkapital zersplittert werden, weil die Bourgeoisie in den verschiedenen Ländern einen unterschiedlichen Verwesungsgrad aufweist.

Die vereinigten Feinde der Weltbourgeoisie siegen um den Preis des Aufschubs der Entscheidungsschlacht, der Schlacht zwischen Weltkapitalismus und Weltsozialismus, wobei aber jene Quelle erweitert und vertieft wird, die – vielleicht langsamer als wir es wünschten, doch unaufhaltsam – die Zahl der Kommunisten vermehrt, die den weltrevolutionären Zusammenschluss des Weltproletariats fördern, es im Kampf stählen und es Aktionen gegen den zersplitterten Feind lehren: „Weltproletariat – vereinige alle Länder!“ - Diese Quelle ist der Kommunismus.

Die Konkurrenz der kapitalistischen Mächte und ihre gemeinsame Furcht vor der sozialistischen Weltrevolution, das sind die Triebkräfte der globalen Konterrevolution.

Die Einheit der proletarischen Mächte und ihre Furchtlosigkeit vor dem Weltkapitalismus, das sind die Triebkräfte der sozialistischen Weltrevolution – voran der globalisierte Industriearbeiter !.


Wir favorisieren die

Schlüsselrolle des globalisierten Industriearbeiters

als die fortschrittlichste Triebkraft unserer weltrevolutionären Bewegung.

Warum?

Dies ist klar und deutlich zu beantworten: Der globale Industriearbeiter vereinigt alle weltrevolutionären Kräfte unter seiner Führung. Es ist das weltkapitalistische System, das ihn zum ersten globalen Totengräber bestimmt hat.


Erst die Stellung eines Industriearbeiters in einer globalisierten Industrie versetzt die Arbeiterklasse überhaupt in die Lage, für ihre internationale Befreiung vom Weltimperialismus siegreich zu kämpfen.

Erst durch die Globalisierung der Industriearbeiter werden die materiellen Bedingungen geschaffen, ist das globalisierte Industrieproletariat der Träger der materiellen Bedingungen oder ihr Schrittmacher, der nicht nur den größten Anteil an der Schaffung des Reichtums in der Welt hat und den wichtigsten Posten in der gesellschaftlichen Organisation der Weltarbeit innehat, sondern auch im Vergleich zu allen anderen, in der Welt die höchste Mehrarbeit leistet und damit den höchsten Profit abwirft.

Die globalisierten Produktionsweise des modernen Industriearbeiters bringt ihn heute in die Schlüsselrolle der Weltproduktion.

Das globalisierte Industrieproletariat setzt alle Kräfte des gesamten Weltproletariats für den weltrevolutionären Kampf in Bewegung, setzt alle weltrevolutionären Kräfte frei. Es reißt die rückschrittlicheren Schichten mit, und macht somit das Weltproletariat als gesamte Klasse für die proletarische Weltrevolution reif.

Der globalisierte Industriearbeiter ist also der Repräsentant der gesamten ausgebeuteten und unterdrückten Weltbevölkerung im heutigen Gesamtsystem der weltkapitalistischen Gesellschaft.

Und der globalisierte Industriearbeiter ist auch der neue Repräsentant und Führer der Proletarier jedes einzelnen Landes, das sich das Weltkapital seinen Zwecken unterworfen hat.

Und somit ist er nicht nur Repräsentant, sondern auch der prädestinierte Führer des weltproletarischen Klassenkampfes, ist er das revolutionärste Element des heutigen Weltproletariats, ist die Organisierung gerade dieser revolutionärsten proletarischen Weltelemente vorrangig anzupacken.

Es ist also vor allem der globalisierte Industriearbeiter, der für unsere stalinistisch-hoxhaistische Weltpolitik am empfänglichsten und am zugänglichsten ist, und den wir vorrangig für die Bildung der Avantgarde des Weltproletariats gewinnen müssen. Denn: Nur er ist es, der das Weltproletariat überhaupt zur revolutionären Vereinigung aller Länder führen kann, ohne die sich die Länder vom Weltkapital gar nicht befreien können.


Daher ist der globalisierte Industriearbeiter das wichtigste Kettenglied in der globalen, weltrevolutionären Kette. Die Stärkung dieses Kettengliedes bedeutet die Stärkung der ganzen weltrevolutinären Kette.


Der Beginn der Stärkung des Bewusstseins des globalen Industriearbeiters ist der Beginn der globalen proletarischen Vereinigung, bedeutet den Anfang der proletarischen Weltmacht. Das Erwachen des weltrevolutionären Proletariats beginnt mit dem Erwachen des globalen Industriearbeiters.

Die Weltrevolution ist völlig unmöglich zu begreifen, ohne sich über die zentrale politische Rolle und revolutionäre Bedeutung des globalen Industriearbeiters absolut im Klaren zu sein.

Der globale Industriearbeiter ist am empfänglichsten und offensten für unsere stalinistisch-hoxhaistische Weltpolitik. Er muss zu zuallererst überzeugt werden. Das Schmieden der globalen Avantgarde des Proletariats beginnt mit der Schmiedung der revolutionärsten globalen Industriearbeiter in jedem Land.

Es gibt keine revolutionäre Einheit der Länder ohne seine Führung.

Es gibt keinen Sturz der Macht des Weltkapitalismus ohne seine Führung.

Es gibt keine Weltdiktatur des Proletariats ohne seine Führung.

Es gibt keine praktische Umsetzung der Formel: „Weltproletariat – vereinige alle Länder!“ ohne seine Führung.



Die Kommunistische Internationale / Stalinisten-Hoxhaisten hat begriffen, dass das globalisierte Industrieproletariat infolge seiner Stellung in der globalisierten Welt an der Verwirklichung des globalisierten Sozialismus am meisten interessiert ist. Deswegen wird die Komintern / SH dieser weltrevolutionären proletarischen Kraft ihre historische Weltmission zum Bewusstsein bringen, werden wir zuallererst gerade dem globalisierten Industrieproletariat zum weltkommunistischen Bewusstsein verhelfen ! Von seiner ökonomisch-gesellschaftlichen Stellung ist der globalisierte Industriearbeiter der klassenlosen Weltgesellschaft am nächsten und daher auch sein Bewusstsein.

Die weltrevolutionärste Kraft ist heute das globalisierte Industrieproletariat ! Es wird das höchste Klassenbewusstsein des Proletariats entwickeln und wird in Verbindung seines Klassenkampfes mit dem Studium der Lehren der 5 Klassiker des Marxismus-Leninismus zum Träger des sozialistischen Weltbewusstseins aller Proletarier. Der globalisierte Industriearbeiter ist sowohl die wichtigste soziale Stütze als auch das führende, vorwärts strebende Element des Weltkommunismus. Auf ihm und unter seiner Führung baut sich die kommunistische Weltpartei auf.

Nur als bewusstes Weltproletariat sind die Proletarier heute revolutionär. Die Proletarier in jedem Land sind also nur in dem Maße revolutionär, als sie sich über ihre Rolle als Kampfabteilung des sozialistischen Weltproletariats bewusst geworden sind.

Die revolutionäre Kraft, die jeder einzelne Proletarier für das Erstarken seiner weltproletarischen Klasse einsetzt, dient also letztendlich seinem eigenen Erstarken, kann er es als Soldat der proletarischen Weltarmee locker mit der gesamten Konterrevolution der Weltbourgeoisie aufnehmen, denn Millionen proletarischer Soldaten stehen hinter ihm.


Also:

heute Verausgabung der Kräfte für die Steigerung der globalen Kraft des Weltproletariats, für die gemeinsame proletarische Sache und

morgen für die Interessen im eigenen Land, damit jedes Land

übermorgen wieder einen noch größeren Beitrag für die gemeinsame, internationalistische Sache leisten kann und sich damit wiederum im eigenen Land auf eine höhere Entwicklungsstufe stellt.


Proletarier aller Länder – vereinigt euch!- und „Weltproletariat – vereinige alle Länder!“

sind die beiden zusammengehörigen Formeln, die im neuen Geiste des proletarischen Internationalismus von zwei Polen aus aufeinander wirken und somit die weltrevolutionäre Kraft des Proletariers auf eine völlig neue Stufe heben. Dies ist die dialektische Grundidee zur Entfaltung des proletarischen Internationalismus für die weltrevolutionäre Vereinigung der Proletarier aller Länder unter den heutigen Bedingungen des globalisierten Weltkapitalismus.

Was wir damit sagen wollen, ist, dass das Weltproletariat eine Macht darstellt und somit der Aufgabe gerecht werden kann, die Organisierung der Einheit der revolutionären Kräfte zu zentralisieren, sowohl im nationalen wie im globalen Maßstab. Das Weltproletariat kämpft gegen den Weltimperialismus nicht mit den einzelnen Fingern der Länder , sondern mit seiner geballten, globalen Faust.


So wie die Vereinigung der Proletarier aller Länder die erste Bedingung, ist die Vereinigung der Länder durch das Weltproletariat die zweite Bedingung für die revolutionäre Befreiung der Proletarier.

Je höher die Stufe der proletarischen Weltvereinigung, desto schneller wird sie erreicht, desto mehr verbreitet sie sich in jedem Land der Welt.

Je höher die Stufe des weltproletarischen Klassenbewusstseins, desto schneller wird es vervollkommnet, desto weiter verbreitet es sich in allen Ländern der Welt.

Nicht mehr das Proletariat dieses oder jenes Landes stellt sich an die Spitze des weltrevolutionären Klassenkampfes, sondern an der Spitze steht nunmehr das ganze Weltproletariat mit seinen Abteilungen in jedem Land der Welt.


Das Weltproletariat nimmt heute den weltrevolutionären Platz ein, den das Proletariat des sozialistischen Landes damals (stellvertretend) eingenommen hatte. Nicht mehr ein sozialistisches Land ist Träger der Gesamtinteressen des Proletariats, sondern das Weltproletariat selbst.


Das sozialistische Bewusstsein des herrschenden Proletariats in „einem“ Land war das führende Bewusstsein der revolutionären Welt. Damals war der Sozialismus in „einem“ Land das Weltzentrum der Kommunistischen Weltbewegung.

Sozialismus in „einem“ Land ist das veraltete Modell des Sozialismus. Das globale Modell des Sozialismus ist das Modell, dem die Zukunft, dem der Weltsieg gehört. Die neue Kommunistische Bewegung hat sich ihr eigenes globales Weltzentrum geschaffen, die Komintern. Und das neue Weltzentrum, seinerseits, stärkt die Globalisierung der Kommunistischen Weltbewegung.


Der Stalinismus-Hoxhaismus ist die Lehre von der fest etablierten, selbst-bestimmten, zentralen, weltrevolutionären Stellung des Weltproletariats, die einst vom herrschenden Proletariat des Sozialismus "in einem" Land bzw. von Stalins sozialistischem Weltlager eingenommen wurde und die führende Kraft des weltproletarischen Zentrums darstellte, so zu sagen als stellvertretender Repräsentant der kommunistischen Gesamtinteressen des Weltproletariat. Träger der globalen Gesamtinteressen des Proletariats eines jeden Landes ist jetzt das Weltproletariat selbst geworden.


Der Stalinismus-Hoxhaismus modifiziert die alte marxistisch-leninistische Losung vom

Herausbrechen des Kettengliedes an der schwächsten Stelle der imperialistischen Kette

wie folgt:

Die Kettenglieder brechen nicht von sich aus eines nach dem anderen aus der imperialistischen Kette aus, sondern im Gegenteil, der zentralisierte internationale Klassenkampf des Weltproletariats gegen das Weltkapital vereinigt alle Kettenglieder zu einer globalen Kraft, um die zentrale Macht der imperialistischen Kette zu zerschlagen, so dass alle Kettenglieder über kurz oder lang abfallen.

Unter den Bedingungen des globalisierten Weltkapitalismus und seinen Krisen ist das schwächste Kettenglied nichts anderes als die Vereinigung aller Kettenglieder zu einer geballten Kraftstark genug, um die alte Losung des sukzessiven Herausreißens aus der imperialistischen Kette ersetzt wird durch die neue Losung der direkten Zertrümmerung der ganzen absterbenden und verfaulten imperialistischen Kette als Ganzes. Es gilt dabei, die besonderen Umstände der heutigen Krisenentwicklung des Weltimperialismus zu beachten. Diese Möglichkeit bietet sich nur unter den Bedingungen des fortgeschrittenen Zerfalls der imperialistischen Kette, die jetzt reif geworden ist, um tatsächlich zum Auseinanderbrechen gebracht zu werden.

Der Stalinismus-Hoxhaismus lehrt, dass alle neuen Kettenglieder der weltsozialistischen Kette sich auf zweifache Weise befreien:

Beseitigung der Unvermeidbarkeit der bürgerlich-revisionistischen Umkreisung von außen (1) und Beseitigung der Unvermeidbarkeit der Restauration des Kapitalismus von innen (2). Auf diese Weise marschiert die Weltrevolution voran, damit schließlich der unumkehrbare Sieg des Sozialismus bei seinem Übergang zum Kommunismus garantiert werden kann.


Allerdings lehrt der Stalinismus-Hoxhaismus nicht, dass die Weltrevolution den endgültigen und unumkehrbaren Sieg des Weltsozialismus garantieren kann. Das wäre Revisionismus. Diesen fatalen Fehler hatte die Komintern in ihrer Zeit begangen, als sie den endgültigen, unumkehrbaren „Sieg“ der Sowjetunion auf dem VII. Weltkongress proklamierte. Nur allerschärfster Klassenkampf während der gesamten Periode des Weltsozialismus könnte den endgültigen Sieg wirklich garantieren. Das lehrt der Stalinismus-Hoxhaismus.


Der Stalinismus-Hoxhaismus lehrt ferner:

Wenn die Stärke – beziehungsweise die Schwäche – der weltimperialistischen Kette, insbesondere ihr schwächster Punkt, von der Globalisierung bestimmt wird, dann ist die stärkste Stelle der vereinigten Kettenglieder, die die imperialistische Kette zum Auseinanderbrechen bringen, ebenso durch die Globalisierung bestimmt, durch den Globalisierungsgrad der revolutionären Einheit aller revolutionären Kettenglieder.


Erst durch die globale Schwächung (Spaltung, Zersplitterung, Zersetzung und schließlich Sprengung!) der Kette durch das Weltproletariat wird jedes einzelne Proletariat besser in die Lage versetzt, sich SEIN Land herauszubrechen. Also optimieren und beschleunigen das Weltproletariat und seine Weltpartei den Prozess der weltrevolutionären Situation.

Aber erst im fortgeschrittenen Verlauf des weltrevolutionären Gesamtprozesses, so zu sagen als krönender Abschluss des weltrevolutionären Gesamtprozesses stellt sich das Abfallen der einzelnen Glieder von der imperialistischen Kette ein.


Hingegen musste der Sozialismus auf das nächste „schwächste Kettenglied“ Jahrzehnte lang warten, weil sich der Weltimperialismus mit seiner kapitalistisch-revisionistischen Einkreisungstaktik als stärker erwies. Doch nunmehr ist die gesamte imperialistische Weltkette so sehr geschwächt, dass dieser Prozess des Abfallens weiterer Kettenglieder sich als viel schneller und stärker erweisen wird.

Dieser weltrevolutionäre Gesamtprozess wird dem Proletariat in jedem Land seine revolutionäre Befreiung um so schneller und gründlicher bescheren, je bewusster, aktiver und aufopferungsvoller dieses als eine Abteilung der Weltrevolution an diesem Gesamtprozess teilnimmt.


Der Weg der Diktatur des Proletariats in einem Land führt nur über den Weg der Errichtung der Diktatur des Weltproletariats, wobei der Sturz der Diktatur der Bourgeoisie im eigenen Land die Aufgabe des revolutionären Proletariats des Landes selbst ist – unter der Führung und mit Unterstützung des gesamten Weltproletariats.

Entwickelte sich auf ihrer ersten historischen Stufe die internationale Arbeiterbewegung im nationalen Rahmen, so wird sie sich heute auf ihrer zweiten Stufe durch die Überwindung dieses nationalen Rahmens weiterentwickeln.


Zuerst verwendet das Weltproletariat die Formel: „Weltproletariat – vereinige alle Länder!“ ausschließlich zur Befriedigung seiner eigenen revolutionären (Gesamt)Interessen, erst dann verwendet das Weltproletariat diese Formel zur Befriedung der revolutionären Interessen jedes einzelnen Landes.


Bewaffneter Sturz der Diktatur der Weltbourgeoisie – dieser Hauptfeind des Proletariats - das ist die Hauptsache, unsere gemeinsame Hauptaufgabe – nicht theoretisch-abstrakt, sondern konkret - .

Weltrevolution heißt Erringen der politischen Weltmacht des Proletariats,

und davon hängt heute Sieg oder Niederlage der sozialistischen Revolution in jedem Land ab. Zerschlagung des zerrütteten und verfaulten Weltsystems des globalisierten Kapitalismus – an diese Grundvoraussetzung ist der Eintritt in die Epoche des Weltsozialismus unvermeidlich gebunden. Ohne Sieg der Weltrevolution wird es keinen Weltsozialismus geben.


Das Weltproletariat vereinigt seine Länder zur Weltrevolution, macht sich zur herrschenden Klasse und hebt gewaltsam die alten Produktionsverhältnisse des Weltkapitalismus auf. Das Weltproletariat vernichtet nicht nur die herrschenden weltkapitalistischen Produktionsverhältnisse, also nicht nur die Existenzgrundlage der Weltbourgeoisie im Besonderen, sondern auch die Existenzbedingungen aller bisherigen antagonistischen Klassengesellschaft im Allgemeinen. Es hebt die Klassen überhaupt, und damit seine eigene Weltherrschaft als Klasse auf. An die Stelle der alten bürgerlichen Gesellschaft mit ihren Klassen und Klassengegensätzen tritt die kommunistische Weltassoziation, worin die freie Entwicklung eines jeden die Bedingung für die freie Entwicklung aller ist.



Der Imperialismus schlägt die ganze Welt in die Fesseln des Finanzkapitals, zwingt die Proletarier aller Länder, Völker und Rassen mit Hunger, Blut und Eisen unter sein Joch und steigert die Ausbeutung, Unterdrückung und Knechtschaft des Proletariats ins Maßlose. Damit stellt der Imperialismus dem Proletariat unmittelbar die Aufgabe, die Macht zu erobern, und nötigt die Arbeiter, sich aufs Engste zur einheitlichen internationalen Armee der Proletarier aller Länder zusammenzuschließen über alle Grenzpfähle, über alle Unterschiede von Nation, Kultur, Sprache, Rasse, Geschlecht und Beruf hinweg.

Die Diktatur des Finanzkapitals bricht zusammen und weicht der Diktatur des Proletariats.

So führt der Imperialismus den Prozess der Schaffung der materiellen Voraussetzungen des Sozialismus zu Ende und erzeugt zugleich damit das Heer seiner Totengräber, indem er das Proletariat vor die Notwendigkeit stellt, sich zu einer internationalen Kampfassoziation der Arbeiter zusammenzuschließen.“


... die zunehmende Internationalisierung des Kampfes zwischen der imperialistischen Bourgeoisie und dem Proletariat -

das alles macht ein einheitliches, allen ihren Sektionen gemeinsames Programm der Kommunistischen Internationale notwendig. (Programm der Komintern, 1928 anklicken ?)






Die Generalrevision


und der weltrevolutionäre Weg des

Marxismus-Leninismus

zum

Stalinismus-Hoxhaismus



Wir erlauben den Revisionisten nicht, sich hinter dem Marxismus-Leninismus zu verstecken, um von dort aus die Lehren des Stalinismus und Hoxhaismus zu revidieren.

Zur Verteidigung des Marxismus-Leninismus muss man den Stalinismus-Hoxhaismus weiter entwickeln.

Wir zwingen die Revisionisten, den Marxismus-Leninismus nur noch vom formalen Boden des Stalinismus – Hoxhaismus aus angreifen zu können, um sie mit den Lehren der 5 Klassiker des Marxismus - Leninismus um so wirkungsvoller schlagen zu können.

Es ist unmöglich, den Marxismus-Leninismus zu verteidigen, wenn wir Stalin nur als Schüler von Lenin betrachten, wenn wir in Enver Hoxha nur einen Schüler Stalins sehen. Wir leugnen ja nicht, dass sie beide wirklich die besten Schüler waren. Aber Stalin und Enver Hoxha waren selber schließlich nicht nur Schüler, sondern zwei Klassiker des Marxismus-Leninismus und eben „etwas mehr“ als „nur“ die Schüler ihrer Vorgänger. Auf ihre eigene Art und Weise entwickelten sowohl Stalin als auch Enver Hoxha eigenständige Lehren des Marxismus-Leninismus, nämlich den Stalinismus und den Hoxhaismus. Das ist doch der entscheidende Punkt. Wahre Marxisten-Leninisten werden niemals die unabhängigen und in sich geschlossenen marxistisch-leninistischen Lehren von Stalin und Enver Hoxha leugnen.

Der Stalinismus-Hoxhaismus lehrt uns, dass wir nicht nur auf dem Boden der Lehren von Marx, Engels und Lenin kämpfen, sondern darüber hinaus auf den Grundlagen der Lehren von Stalin und Enver Hoxha. Was soll es denn sonst bedeuten, wenn wir sagen, dass wir auf den Grundlagen der 5 Klassiker des Marxismus-Leninismus kämpfen ?!

Kann man denn diese Tatsache ignorieren und also nicht etwa für die neue stalinistisch-hoxhaistischen Parteien kämpfen, nicht die neue stalinistisch-hoxhaistische Weltbewegung unterstützen, um gegen die neo-revisionistischen Parteien, gegen die neo-revisionistischen Bewegungen schärfste Front zu machen?


Wir haben uns doch damals auch nicht gescheut, neue marxistisch-leninistische Parteien aufzubauen und uns in der marxistisch-leninistischen Weltbewegung zu organisieren, als die modernen Revisionisten unsere revolutionären Parteien und die Kommunistische Weltbewegung zerstören wollten ! So, wie damals der Marxismus-Leninismus als unsere Demarkationslinie gegen die modernen Revisionisten notwendig war, so ist heute der Stalinismus-Hoxhaismus als unsere Demarkationslinie gegen die Neo-Revisionisten notwendig !

Damals legten wir uns den Zusatznamen „Marxisten-Leninisten“ zu. Und heute ?

Wer will es uns verbieten, wenn wir es für zweckmäßiger halten, uns den Namen „Stalinisten-Hoxhaisten“ zuzulegen, um damit dem Weltproletariat unsere Abgrenzung zum Neo-Revisionismus deutlicher zu machen.


Die Geschichte des bisherigen Marxismus-Leninismus ist die Geschichte des Siegs des herrschenden Proletariats, als der Weltkapitalismus noch vorherrschte in der Welt, also des Siegs des Proletariats unter den Bedingungen der sich gegenüber stehenden beiden Gesellschaftsformationen Kapitalismus und Sozialismus. Die herrschenden Ideen der einst existierenden sozialistischen Gesellschaft waren also die Ideen des darin herrschenden Proletariats "in einem" Land, bzw. im sozialistischen Weltlager.


Wir gestalten den Marxismus-Leninismus unter den neuen, globalisierten, materiellen Bedingungen um, verwandeln ihn zur herrschenden Weltanschauung des herrschenden Weltproletariats.

Wir sprechen von jener Weiterentwicklung des Marxismus-Leninismus, welche die ganze Weltgesellschaft revolutioniert.

Wir sprechen damit nur die Tatsache aus, dass wir in der jetzigen globalisierten Gesellschaft des Weltkapitalismus bereits die weltrevolutionäre Theorie darauf auszurichten versuchen.

Wir sprechen damit ferner die Tatsachen aus, dass mit der Auflösung der Lebensverhältnisse in der Epoche des Weltimperialismus, also mit der Auflösung der Lebensverhältnisse beider sich bekämpfender Gesellschaftsformationen, Kapitalismus und Sozialismus, die Auflösung veralteter Formeln und Lehrsätze des Marxismus-Leninismus notwendigerweise gleichen Schritt hält.


Die Verschärfung des Klassenkampfes durch die Krise des Weltimperialismus ist unvermeidlich verbunden mit der Verschärfung unseres Kampfes gegen den Revisionismus, gegen den Opportunismus.

Eben darin spiegelt sich der Kampf zwischen den Befürwortern und Gegnern der heutigen Revolutionierung des Marxismus-Leninismus wider.

Das Weltproletariat sucht nach weltrevolutionären Lösungen, um seine rapide ansteigende Verelendung zu überwinden. Wir Kommunisten sind verpflichtet, diesem Bedürfnis zu entsprechen. Dies verlangt von uns, dass wir den Marxismus-Leninismus revolutionieren. Ohne Generalrevision des Marxismus-Leninismus kann das Weltproletariat seine Lage nicht grundlegend ändern.


Die Wiederaufrüstung des Marxismus-Leninismus – darunter verstehen wir die Weiterentwicklung des Stalinismus-Hoxhaismus.


Die Weiterentwicklung des Stalinismus-Hoxhaismus dient zum Sturz der Weltherrschaft der Ideologie der Weltbourgeoisie. Dieser Sieg an der ideologischen Front ebnet den Sieg an allen Klassenkampffronten, den größten Sieg in der Geschichte der kommunistischen Weltbewegung – der Sieg des Weltsozialismus !


Lenins Weltgesetz des Kapitalismus beinhaltet auch den ideologischen Antagonismus seiner beiden interagierenden Tendenzen (Kosmopolitismus und Nationalismus). Es kommt zu ihrer Faschisierung, zum Zerreißen zwischen den beiden Polen dieses Antagonismus und damit unweigerlich zu ihrem Zusammenbruch. Dieser Zusammenbruch der bürgerlichen Ideologie beginnt genau zu jenem Zeitpunkt, wo sie ihren vorherrschenden Einfluss im Bewusstsein des Weltproletariats verliert, wo stattdessen das weltsozialistische Bewusstsein zum vorherrschenden Bewusstsein des Weltproletariats wird. Das ist unvermeidlich und nur eine Frage der Zeit.


Deswegen ist es für die Weltbourgeoisie unvermeidlich, die weitere Entwicklung des Stalinismus-Hoxhaismus mit Hilfe der neo-revisionistischen Lakaien zu verhindern. Ihr ist bewusst, dass der Stalinismus-Hoxhaismus zu einer materiellen Weltmacht wird, wenn er mit dem Weltgesetz des Sozialismus in Übereinstimmung gebracht wird, das heißt, wenn dessen beider Tendenzen sich im Bewusstsein des Weltproletariats vereinigen und verankern.

So ist sie gezwungen, dieser für sie gefährlichen Entwicklung entgegenzutreten, muss sie dem Weltproletariat veraltete Waffen in die Hand zu legen versuchen. Und was für Waffen mögen das sein ? Ja, es sind die veralteten Lehrsätze des Marxismus-Leninismus, die der Weltbourgeoisie nicht mehr wehtun, keinen Schaden mehr anrichten können. Die neo-revisionistische Formel lautet also:

In Worten der Wiederaufrüstung des Marxismus-Leninismus zustimmen, aber ihn in Taten vom Sieg der Befreiung des Weltproletariats fernhalten und zwar mit einer frischen roten Farbe für die verrosteten, stumpfen Waffen.


Der Stalinismus-Hoxhaismus ist - allgemein gesprochen – lediglich die Weiterentwicklung des Marxismus-Leninismus auf höherer Stufenleiter, ist Marxismus-Leninismus auf höchst entwickeltem Niveau, ist die Weltanschauung des herrschenden Weltproletariats, also die herrschende Weltideologie in der Epoche des globalisierten Sozialismus.

Der Stalinismus-Hoxhaismus in seinem augenblicklichen Zustand betrachtet, beleuchtet insbesondere den allerletzten Teils des siegreichen revolutionären Weges zum Weltsozialismus.

Was also ist exakt die Definition des Stalinismus-Hoxhaismus?


Der Stalinismus-Hoxhaismus

ist die Theorie und Taktik der weltproletarischen Revolution im Allgemeinen

und die Theorie und Taktik der Weltdiktatur des Proletariats im Besonderen .


Stalinismus-Hoxhaismus

ist die Theorie und Taktik der globalen Umwandlung des Weltkapitalismus in den Weltsozialismus.


Stalinismus-Hoxhaismus

ist die Ideologie (der Hegemonie) des Weltproletariats.



Der Beschluss der Komintern / SH lautet nicht, den Marxismus - Leninismus etwa die Frage zu stellen, lautet nicht, ihn gar zu ersetzen. Unsere Absicht ist es nur, ihn mit der heutigen Zeit in Übereinstimmung zu bringen. Nur unsere Gegner können diese Notwendigkeit als „Abweichung vom Marxismus-Leninismus“ miss-interpretieren.

Die Frage ist doch nicht „Marxismus-Leninismus ODER Stalinismus-Hoxhaismus“, sondern die Lehren der 5 Klassiker der Marxismus-Leninismus den veränderten Bedingungen des globalen Klassenkampfes anzupassen.

Mit anderen Worten:

Die Komintern zieht eine Demarkationslinie gegen diejenigen, deren Ziel es ist, den Stalinismus-Hoxhaismus vom Marxismus-Leninismus abzukoppeln oder gar auszuschließen als eine dem Marxismus-Leninismus feindlich gegenüber stehende Ideologie.

Der Stalinismus-Hoxhaismus ist nicht etwa eine von vielen Strömungen innerhalb der marxistisch-leninistischen Bewegung, sondern die einzige, die korrekt weiter entwickelte Ideologie der marxistisch-leninistischen Bewegung, also der stalinistisch-hoxhaistischen Bewegung von heute.



Die Lehren der 5 Klassiker des Marxismus-Leninismus in Worten anerkennen, aber den Stalinismus - Hoxhaismus zu leugnen, das ist die opportunistische Abkehr vom Marxismus-Leninismus, das ist die Anpassung des Marxismus-Leninismus an die Bourgeoisie, ist die Anpassung des Weltsozialismus an den Weltkapitalismus, ist die Abkehr von den 5 Klassikern des Marxismus-Leninismus.

Der Stalinismus – Hoxhaismus stellt den ideologischen Bruch mit allen opportunistischen Strömungen her, die sich inzwischen des Deckmantels des "Marxismus-Leninismus" bedient haben, um den Marxismus-Leninismus revisionistisch zu zersetzen und zu deformieren, ihn als ideologische Waffe des Weltproletariats unbrauchbar zu machen und damit die sozialistische Weltrevolution zu vereiteln.


Der heutige Beschluss der Komintern / SH ist nicht als ein formaler Akt der Bestätigung dieser stalinistisch-hoxhaistischen Weiterentwicklung des Marxismus-Leninismus aufzufassen, sondern er stellt eine Herausforderung für alle Marxisten-Leninisten der ganzen Welt dar , den Stalinismus-Hoxhaismus inhaltlich immer tiefer und klarer zu begründen. Der Beschluss der Komintern / SH stellt uns allen Genossen damit die Aufgabe, die marxistisch-leninistische Theorie den heutigen und zukünftigen globalen Gesamtbedürfnissen des Weltproletariats anzupassen.


Wer den Marxismus-Leninismus als Grundlage seiner revolutionären Weltpolitik anwendet, der muss vor allem die Anwendung seiner Weiterentwicklung als Grundlage seiner revolutionären Weltpolitik einschließen, darf sie also nicht ausklammern. Der Marxismus hat sich in seiner Geschichte stets nur als siegreich erwiesen, wenn die Marxisten von seiner höchsten, weitesten Entwicklungsstufe aus kämpfen (Lenin).

Enver Hoxha und Stalin haben die Richtigkeit des Leninismus in Wort und Tat historisch bewiesen, haben bewiesen, dass der Revisionismus völlig vermeidbar ist, wenn die kommunistische Partei den revolutionären Prinzipien die Treue hält, eine richtige bolschewistische Linie verfolgt, sich entschlossen an die Politik des Klassenkampfes hält und alle Maßnahmen ergreift, um eine bürgerliche Entartung von vornherein auszuschalten. Ihr Verdienst besteht aber nicht allein darin, die Richtigkeit des Leninismus historisch bewiesen zu haben, sondern darüber hinaus darin, dass der Stalinismus den Leninismus und der Hoxhaismus den Stalinismus weiter entwickelt hat. Wir kämpfen also mit dem von Stalin und Enver Hoxha weiter entwickelten Marxismus-Leninismus. Das ist es schließlich, was uns von den so genannten "Marxisten-Leninisten" grundlegend unterscheidet. Und diesen Unterschied dem Weltproletariat deutlich zu machen, das ist unsere Aufgabe.

Dieser Beschluss ist nicht spontan gefasst worden, sondern ist die längst überfällige, logische Konsequenz aus dem Gründungsbeschluss der Komintern / ML vom 31. 12. 2000, nämlich Marx, Engels, Lenin, Stalin und Enver Hoxha als die 5 Klassiker des Marxismus-Leninismus zu bestimmen.

Der Beschluss vom 7. November 2009 und der Beschluss vom 31. 12. 2000 widersprechen sich also nicht, sondern stehen in einem unzertrennlichen dialektischen Verhältnis. Man kann sich nicht auf den einen Beschluss berufen, um den anderen auszuschließen, sondern beide gehören zusammen, ergänzen sich, sind im Wesen identisch und bilden eine geschlossene theoretische Einheit, auf der die Einheit unserer Organisationen und unserer neuen Bewegung basiert.



Revolutionäre heißen deswegen Revolutionäre, weil sie ihre revolutionäre Tätigkeit als einen sich ständig revolutionierenden Prozess begreifen, in dessen Verlauf sie alle bisherigen Erfahrungen der revolutionären Weltbewegung, alle weltrevolutionären Prozesse einer permanenten kritischen und selbst-kritischen Revision unterziehen, um dem Weltproletariat unter den veränderten Bedingungen der Globalisierung den optimalsten strategischen und taktischen Weg zu seiner revolutionären Befreiung aufzuzeigen.

Der Marxismus ist seinem Wesen nach eine kritische und sich verjüngende Lehre. Eine revolutionäre Bewegung ist eine sich verjüngende Bewegung, die auf der Weiterentwicklung der marxistischen Theorie beruht - (in Abgrenzung zur so genannten “Revision” und “Weiterentwicklung” des rechten und “linken” Opportunismus bzw. des Zentrismus). Nur die Feinde des Marxismus-Leninismus untergraben und behindern die Weiterentwicklung des Marxismus, denn ein nicht mehr weiter entwickelter Marxismus bedeutet den Tod des Marxismus, bedeutet den Sieg der Bourgeoisie über den Marxismus. Folglich ist die Bourgeoisie nur durch die Weiterentwicklung des Marxismus besiegbar – genauso wie das Proletariat umgekehrt durch einen nicht mehr weiter entwickelten Marxismus besiegbar ist ...



Der Marxismus entwickelte sich weiter zum Leninismus. Der Sieg des Leninismus war ein Sieg über die Opportunisten, die sich gegen die Weiterentwicklung des Marxismus erhoben, indem sie sich hinter dem Marxismus versteckten.

Der Leninismus entwickelte sich weiter zum Stalinismus. Der Sieg des Stalinismus war ein Sieg über die Opportunisten, die sich gegen die Weiterentwicklung des Leninismus erhoben, indem sie sich hinter dem Leninismus versteckten.

Der Stalinismus entwickelte sich weiter zum Hoxhaismus. Der Sieg des Hoxhaismus war ein Sieg über die Opportunisten ( die modernen Revisionisten), die sich gegen die Weiterentwicklung des Stalinismus erhoben, indem sie sich hinter dem Stalinismus versteckten.

Heute sind wir dabei den Stalinismus-Hoxhaismus weiter zu entwickeln, um den Sieg über die Opportunisten zu erringen, die sich gegen die Weiterentwicklung des Stalinismus-Hoxhaismus erheben, indem sie sich hinter dem Marxismus-Leninismus verstecken.

Die Opportunisten wissen ganz genau, das nichts überlebt, was nicht weiter entwickelt wird:

Stalinismus-Hoxhaismus in Worten – Anti-Stalinismus-Hoxhaismus in Taten !

Der Stalinismus-Hoxhaismus ist die höchste Stufe, aber nicht die letzte Stufe der Weiterentwicklung des Marxismus – Leninismus, denn die sich gegen uns erhebenden Opportunisten werden erst im Weltkommunismus endgültig besiegt sein, wo es nichts mehr gibt, wohinter sie sich noch verbergen könnten.


So wie sich der Marxismus im Kampf gegen die vor-marxistischen Sozialismus entwickelte, entwickelte sich der Leninismus im Kampf gegen die bürgerliche Revision des Marxismus, der Stalinismus im Kampf gegen die bürgerliche Revision des Leninismus und der Hoxhaismus im Kampf gegen die bürgerliche Revision des Stalinismus heraus.


Die Lehren der Klassiker des Marxismus-Leninismus bauen aufeinander auf. Heute ist es unsere Aufgabe als Stalinisten-Hoxhaisten, den Stalinismus-Hoxhaismus unter den Bedingungen der Globalisierung weiter zu entwickeln, ihn immer höher zu heben, also auch seine Weiterentwicklung zu betreiben und zu verteidigen.

Für die Entwicklung des gesamten Marxismus gibt es zwar abgeschlossene Phasen seiner Entwicklung, eben der Entwicklung durch die 5 Klassiker, aber niemals einen Abschluss, einen Schlussstrich seiner Entwicklung. Einen Schlussstrich unter seine Weiterentwicklung erkennt der revolutionäre Marxismus nicht an.


Der Marxismus-Leninismus ist eine in sich abgeschlossene Lehre, die Weltanschauung des Proletariats. Aber genauso wie sich das Proletariat weiter entwickelt, sich die Klassenverhältnisse verändern, sich der Klassenkampf verändert, so entwickelt sich auch die Weltanschauung des Weltproletariats unter den veränderten Klassenverhältnissen, im Klassenkampf weiter. Die Abgeschlossenheit der Lehre des Marxismus-Leninismus schließt die Weiterentwicklung zum und vom Stalinismus-Hoxhaismus nicht nur nicht aus, sondern setzt diese voraus. Die Notwendigkeit, den Marxismus-Leninismus stets auf der Höhe der Zeit weiter zu entwickeln, seine stetige Anpassung an die objektiven Veränderungen der Bedingungen des Kampfes jener Klasse, der er dient, das eben entspricht dem Gesetz der Weiterentwicklung des Marxismus.

Wie lautet das Gesetz der Weiterentwicklung des Marxismus ?

Das Gesetz von der Weiterentwicklung des Marxismus besagt, dass der Marxismus unbesiegbar ist, wenn er mit die sich objektiv ständig weiter entwickelnden Welt unter korrekter Anwendung des dialektischen und historischen Materialismus, also wissenschaftlich, in Übereinstimmung gebracht wird und damit seinem Wesen gerecht wird, nämlich sich in die materielle Gewalt der Millionenmassen zu verwandeln, die den Lauf der Geschichte des Kommunismus verändern.


Wie lautet hingegen das Gesetz der Generalrevision des Marxismus ?


Zum Unterschied zum allgemeinen Gesetz des Marxismus, sich notwendigerweise permanent weiterentwickeln zu müssen, besagt das Gesetz von der Generalrevision des Marxismus, dass dieser restauriert werden muss, nachdem er in eine äußerst kritische Situation geraten ist. Dies ist unvermeidbar, wenn versäumt wurde, veraltete Lehrsätze und Schlussfolgerungen rechtzeitig über Bord zu werfen, so dass der Marxismus erstens nicht mehr richtig auf die veränderte Situation des Klassenkampfes anwendbar ist, zweitens dieser wertlos und effektiv geworden ist und drittens, also im schlimmsten Fall, sich als Hemmschuh für die tatsächlich vor sich gehenden revolutionären Prozesse erweist und damit Gefahr läuft, von den Revisionisten erobert zu werden..

In Abgrenzung zum Revisionismus, der unverzichtbare Prinzipien des Marxismus über Bord zu werfen versucht, um diesen seine Degeneration aufzuzwingen, bedeutet die Generalrevision des Marxismus für uns Marxisten, eine Krise des Marxismus zu überwinden. Diese Krise droht immer dann, wenn der Marxismus Gefahr läuft, seine revolutionäre Kraft einzubüßen, sobald seine weitere Entwicklung sträflichst vernachlässigt wurde. Dies kann in solch einem Ausmaß geschehen, dass der Marxismus nur noch gerettet werden kann, wenn er vollständig vom Rost befreit wird. Und vom Rost befreien, heißt nicht nur, alte Lehrsätze über Bord zu werfen, sondern diese auch durch neue zu ersetzen. Diese fallen nicht vom Himmel, sondern müssen von den Marxisten selber in mühseliger wissenschaftlicher Arbeit entwickelt und in der Praxis überprüft werden.

Das Gesetz der Generalrevision des Marxismus richtig anzuwenden, das heißt, den zum Hemmschuh gewordenen Zustand des Marxismus zu beseitigen und den Marxismus wieder in eine revolutionäre Triebkraft zu verwandeln.



Die Geschichte des Marxismus kennt nicht wenig kritische Phasen seiner Weiterentwicklung, in denen die Anwendung einer Generalrevision unvermeidlich wurde. Die gilt es ernsthaft zu studieren und Lehren daraus zu ziehen. So sind ökonomische Studien der Krise des globalisierten Kapitalismus unbedingt notwendig – keine Frage, aber sie verfehlen vollkommen ihren Zweck, wenn wir daraufhin nicht auch unsere neue Strategie und Taktik, unsere Instrumente des politischen Klassenkampfes weiter entwickeln und nicht mit unseren inzwischen veralteten Waffen in neue Schlachten ziehen. Die heutige Weiterentwicklung des Marxismus darf sich nicht auf eine Aktualisierung des Buches "Das Kapital" von Karl Marx beschränken. Es ist doch gerade das Wesen des Ökonomismus, dass er die Wissenschaft von der Befreiung des Proletariats leugnet und sie wegen ihrer angeblichen "Schädlichkeit" für die Spontaneität der Arbeiterbewegung ablehnt. Eben der Verzicht auf die Generalrevision des Marxismus-Leninismus läuft darauf hinaus, dass das Beibehalten veralteter politisch-ideologischer Waffen zum gleichen gewünschten Ergebnis der Aktivitäten der Bourgeoisie führt: Mit einem veralteten Sozialismus wird die von Lenin geforderte Verknüpfung von spontaner Arbeiterbewegung und wissenschaftlichem Sozialismus karikiert, verhindert und unmöglich gemacht. So wie die Arbeiterklasse auch spontan zum Weltsozialismus kommt, so kommt sie auch trotz veralteter Waffen der Wissenschaft des Sozialismus hin. Aber dann bräuchte das Weltproletariat keine Kommunisten. Und gerade in der Arbeiterbewegung die "Überflüssigkeit" der Kommunisten "nachzuweisen", haben sich die Ökonomisten zur Hauptaufgabe gemacht.

Ökonomische, politische und ideologische Krise des globalisierten Kapitalismus zwingen uns Kommunisten dazu, den Marxismus-Leninismus einer vollständigen Generalrevision zu unterziehen, insbesondere die der Generallinie der Kommunistischen Weltbewegung. Dies nur als Beispiel für die Notwendigkeit der Entscheidung zwischen einer halbherzigen und vollständigen Generalrevision des Marxismus-Leninismus.


Es gibt nicht wenig Genossen, die dem Irrtum erliegen, die Krise der marxistisch-leninistischen Weltbewegung begründen zu wollen mit der falschen Anwendung des Marxismus-Leninismus in diesem oder jenen Land. Das ist grundfalsch, so wie es auch im Allgemeinen grundfalsch ist zu glauben, man bräuchte den Marxismus-Leninismus nur richtig anzuwenden, um den Sieg davon zu tragen. Diese Genossen haben das Wesen des Marxismus-Leninismus überhaupt nicht begriffen, insbesondere nicht die Notwendigkeit der Anwendung des Gesetzes seiner Weiterentwicklung. Wir Marxisten-Leninisten haben nicht nur die praktische Anwendung des Marxismus-Leninismus zu meistern, sondern auch seine theoretische Anwendung.

Ohne Weiterentwicklung der Theorie – Absterben der Theorie.

Absterbende Theorien bedeuten absterbende Bewegungen, bedeuten den Tod jeder revolutionären Bewegung.

Nur durch eine Generalrevision der revolutionären Theorie wird der unvermeidliche Untergang der revolutionären Bewegung verwandelt in eine Triebfeder ihrer Wiederbelebung. Eine neue Epoche erschafft sich ihre eigenen, neuen, bahnbrechenden, revolutionären Ideen und trennt sich gleichzeitig von denjenigen Lehrsätzen, die nur für die alte Epoche Gültigkeit hatten.


Heute wird uns jeder Recht geben, dass die Beseitigung des Sozialismus, die Ersetzung der zwei Welten durch die eine Welt des Imperialismus, die Krise der weltkapitalistischen Globalisierung und die daraus entstandene weltrevolutionäre Situation, dass all dies zusammengenommen mit dem Standard des Marxismus-Leninismus wie ihn uns Genosse Enver Hoxha, der letzte Klassiker des Marxismus-Leninismus, hinterlassen hat, nicht mehr ausreicht. Wir haben den Marxismus in eine Krisensituation seiner eigenen Entwicklung gebracht und das kommt dem Weltproletariat in der jetzigen weltrevolutionären Situation teuer zu stehen.

Die 5 Klassiker des Marxismus-Leninismus erarbeiteten ihre Lehren in ihrer Zeit. Natürlich haben sie in großen Zügen die weitere Entwicklung aufgezeigt, aber sie konnten die heutigen Weltereignisse selbstverständlich nicht konkret analysieren. Es ist nun einmal Tatsache, dass wir Marxisten-Leninisten selber die gegenwärtige Krise der marxistischen Theorie verschuldet haben, weil wir unfähig waren, den alten Standard auf eine höhere Stufe zu heben.

Wir Marxisten-Leninisten dürfen die schreiende Nicht-Übereinstimmung des alten marxistischen Standards mit der tatsächlichen gegenwärtigen Weltsituation nicht verheimlichen. Wir haben Selbstkritik zu üben und das kann nichts anderes bedeuten als Versäumtes nachzuholen.

Die ganze Existenz der Komintern/ML beruhte auf dem selbstkritischen Bewusstsein über die Unvermeidbarkeit einer Generalrevision des Marxismus-Leninismus. In fast 10 Jahren haben wir uns um diese Generalrevision bemüht. Es ist also kein Zufall, warum wir uns von nun an Stalinisten-Hoxhaisten nennen. Es ist das Ergebnis harter Arbeit.

Mit welchem Mittel muss diese Gesamtrevision durchgeführt werden ? Erstens sind jene Lehrsätze zu erhalten und zu modifizieren, die nicht nur zur Zeit der ersten Periode des Sozialismus gültig waren, sondern auch ihre Gültigkeit bis heute nicht verloren haben, also auch in der zweiten Periode des Sozialismus Anwendung finden und zweitens sind diejenigen alten Lehrsätze über Bord zu werfen, die heute nicht mehr anwendbar sind auf Grund der veränderten Weltlage, auf Grund der veränderten Produktionsweise, und auf Grund der veränderten Klassenverhältnisse.

Wir wandten dabei die Methode der Generalrevisionen an, die die 5 Klassiker selber durchgeführt hatten.

Ja, wir haben nach Enver Hoxhas Tod versäumt, den Marxismus-Leninismus grundlegend weiter zu entwickeln. Dies ist einer der gravierendsten Gründe, weswegen es den Opportunisten nicht all zu schwer fiel, sich unserer marxistisch-leninistischen Weltbewegung zu bemächtigen.

Der Stalinismus-Hoxhaismus ist eine Wissenschaft – und zwar die höchste Stufe der marxistisch-leninistischen Wissenschaft, die nicht auf der Stelle treten darf. Auch sie muss ständig weiter entwickelt und verbessert werden, so wie es Genosse Stalin hier gesagt hat:


"Der Marxismus als Wissenschaft kann nicht auf der Stelle stehen bleiben – er entwickelt und vervollkommnet sich. In seiner Entwicklung muss sich der Marxismus selbstverständlich mit neuen Erfahrungen und neuen Kenntnissen bereichern – folglich müssen sich selbstverständlich seine einzelnen Formeln und Schlussfolgerungen ersetzt werden, die den neuen historischen Aufgaben entsprechen. Der Marxismus erkennt keine unveränderlichen Schlussfolgerungen und Formeln an, die für alle Epochen und Perioden obligatorisch wären. Der Marxismus ist ein Feind jeglichen Dogmatismus“


Das kann heute nichts anderes heißen, als den Stalinismus-Hoxhaismus dadurch weiter zu entwickeln, dass wir neue Lehrsätze aufstellen und Schlussfolgerungen ziehen an Hand von wissenschaftlichen Analysen über die Entwicklung der Globalisierung.


Wenn jemand mit "marxistisch-leninistischen" Argumenten abzustreiten versucht, dass dies heute nichts anderes heißen kann, als den Stalinismus-Hoxhaismus gemäß den globalisierten Erfahrungen und Kenntnissen weiter zu entwickeln und neue Lehrsätze und Schlussfolgerungen zu erarbeiten, der ist ein Feind des Marxismus, der ist ein Anhänger des Dogmatismus wie ihn Stalin hier treffend definiert hat. Dogmatiker sind Feiglinge und Angsthasen, die sich hinter dem Marxismus-Leninismus verbergen, um ihre Kapitulation vor der Bourgeoisie zu rechtfertigen. Wer alte, unbrauchbar gewordene Lehrsätze des Marxismus-Leninismus verteidigt, verteidigt die Bourgeoisie und nicht das Proletariat. Wir werden gegenüber unseren eigenen Genossen, gegenüber der Arbeiterklasse, die Methode geduldiger Überzeugungsarbeit anwenden und ebenso unduldsam den Kampf gegen den Dogmatismus auf der einen Seite und den Revisionismus auf der anderen Seite führen.

Was den Dogmatismus und den Revisionismus in der Frage der Generalrevision angeht, so unterscheiden sie sich dadurch, dass die Dogmatiker uns an einer Generalrevision hindern wollen, indem sie diese für 'überflüssig', 'prinzipienlos' oder gar als 'revisionistisch' erklären, während die Revisionisten in der proletarischen Generalrevision des Marxismus stets eine gute Gelegenheit wittern, sie unter proletarischem Aushängeschild in eine bürgerliche Generalrevision zu verwandeln (marxistische Generalrevision in Worten – bürgerliche Generalrevision in Taten). Beide verfolgen dabei ein gemeinsames Ziel: die Weiterentwicklung des Marxismus-Leninismus zu unterbinden, um ihn um so wirkungsvoller Niederlagen zu bereiten, was nichts anderes bedeutet, als der Revolution des Weltproletariats Schaden zuzufügen.

Die Zentristen hingegen versuchen das 'Kunststück' zu vollbringen, neue Lehrsätze aufzunehmen, um sie mit den alten Lehrsätzen zu versöhnen. Aber man kann noch so hervorragende neue marxistische Ideen entwickeln und zündende weltrevolutionäre Losungen aufstellen, und dennoch verpufft ihre Wirkung mit jeder veralteten Idee, mit jeder veralteten Losung, von der man sich nicht vollkommen verabschiedet hat. Es sind die Zentristen, die aus diesem Fehler ein Prinzip machen, weswegen wir ihre anti-marxistische, eklektische Methode dieser zentristischen „General-Revision“ entlarven und bekämpfen müssen.


Wir Stalinisten-Hoxhaisten bekämpfen die neo-revisionistischen Weltbewegungen, die uns als „Sektierer“ außerhalb ihrer opportunistischen „Einheitsfront“ behandeln.

Im Namen von „Einheit und Kampf“ spalten sie tatsächlich die Einheit und den Kampf durch ihr Versöhnlertum gegenüber den Revisionisten.

Die Neo-Revisionisten vereinigen Deformation und Entartung des Marxismus-Leninismus, während wir ihnen den Wiederaufbau und die Neuorientierung des Marxismus-Leninismus prinzipienfest entgegenstellen.


Bisher war die marxistisch-leninistische Theorie unbestreitbar die wissenschaftliche Verallgemeinerung der Erfahrungen der Arbeiterbewegung aller Länder, insbesondere der beiden einzigen sozialistischen Länder, der Sowjetunion Lenins und Stalins und Albanien Enver Hoxhas.


Die Weltanschauung des Proletariats ist heute zur Anschauung einer neu entstehenden globalen Klasse geworden. Aus dieser neu entstandenen globalisierten Klasse entwickelt sich ein neues weltrevolutionäres Bewusstsein, das mit weiter entwickelten Ideen des Marxismus-Leninismus, mit dem Stalinismus-Hoxhaismus ausgestattet sein wird. Das Sein der globalisierten Arbeiterklasse bestimmt ihr neues globalisiertes Bewusstsein, das sich über alles bisherige weltrevolutionären Bewusstsein heraushebt.


Heute jährt sich die Oktoberrevolution zum 92. Mal. Lenin und Stalin haben uns die Entfaltung der Oktoberrevolution im internationalen Maßstab gelehrt. In 92 Jahren hat sich die Welt verändert, aber nicht die Bedeutung der Großen Oktoberrevolution. Ihre Bedeutung war noch nie so groß wie heute.

Die siegreiche Theorie der Oktoberrevolution ist unsterblich. Aber sie kann nur unsterblich bleiben, wenn wir ihre Lehren auf die heutigen Verhältnisse richtig anwenden.


Damals stand das russische Proletariat der ganzen Weltbourgeoisie gegenüber, heute steht das ganze Weltproletariat der Weltbourgeoisie gegenüber.


Mit dem Zusammenbruch des modernen Revisionismus an der Macht haben nun die Neo-Revisionisten die Rolle der modernen Revisionisten übernommen, die Oktoberrevolution in Worten "zu verteidigen", aber in Taten zu verraten.


Ist es nicht klar, dass wir unseren Kampf zur Verteidigung des Roten Oktober auf eine höhere Stufe heben müssen, um den Opportunisten das Maul zu stopfen ?

Ist es nicht klar, dass wir die Opportunisten nur besiegen können, wenn wir die Theorie von der sozialistischen Weltrevolution weiter entwickeln ?

Ohne den Opportunismus zu besiegen, werden wir die Oktoberrevolution nicht verteidigen, werden wir sie nicht zum siegreichen Ende, zum Sieg über die Weltbourgeoisie führen.


Daraus folgt:


Die marxistisch-leninistische Theorie von der sozialistischen Weltrevolution wird erhalten bleiben, wenn sie erstens den objektiven Faktor der globalen Weltrevolution wissenschaftlich erfasst und sie sich zweitens der daraus ergebenden Erfahrungen der neu entstehenden, globalisierten weltproletarischen Bewegung in ihrer allgemeinen Form annehmen wird, das heißt, die globale Anpassung des subjektiven Faktors mit dem objektiven Faktor der Weltrevolution wissenschaftlich erhellt. Die marxistisch-leninistische Theorie der Oktoberrevolution wird dem Proletariat erhalten bleiben, wenn sich sich zum Stalinismus-Hoxhaismus weiter entwickelt.


Die marxistisch-leninistische Theorie von der sozialistischen Weltrevolution wird nicht erhalten bleiben,

wenn sie die Erfahrungen der neuen weltproletarische Bewegung unter den Bedingungen der Globalisierung ignoriert und unberücksichtigt lässt, wenn sie sich weigert, die alten lieb gewonnene Lehrsätze der bisherigen verallgemeinerten Erfahrungen der Arbeiterbewegung aller Länder einer kritischen marxistisch-leninistischen Gesamtrevision zu unterziehen,

wenn sie sich also ihrer Gesamtrevision verweigert, durch die sie sich zur stalinistisch-hoxhaistischen Theorie weiter entwickelt.


Die Leitsätze des Marxismus-Leninismus wie sie in dem einen oder anderen Land bisher entwickelt wurden, sind als Ganzes einer Revision zu unterziehen, um im Weltmaßstab modifiziert Anwendung zu finden. Sie sind von uns selbständig in konkrete neue Leitsätze zu verwandeln, um die lebendige Frage der Weltrevolution zu lösen, um die Welt sozialistisch umzugestalten.


Mit der Globalisierung und der damit verbundenen Weiterentwicklung des Marxismus-Leninismus musste dieser seine Form ändern, musste er die globalisierte Form des Stalinismus-Hoxhaismus annehmen, und seine alte Form ablegen, die noch dem Sozialismus in "einem" Land, also der ersten Periode des Sozialismus entsprach.




Worin besteht die Kraft der stalinistisch-hoxhaistischen Welttheorie ?

Die internationale Kraft der stalinistisch-hoxhaistischen Welttheorie besteht darin, dass sie der Kommunistischen Internationale neuen Typs die Möglichkeit gibt, sich in der globalisierten Weltsituation zu orientieren, den inneren Zusammenhang der Weltereignisse zu verstehen, den Gang der internationalen Ereignisse vorauszusehen, und zu erkennen nicht nur, wie und wohin sich die Ereignisse gegenwärtig entwickeln, sondern wie und wohin sie sich künftig entwickeln müssen.

Nur eine Kommunistische Internationale neuen Typs, die die stalinistisch-hoxhaistische Welttheorie gemeistert hat, kann mit Zuversicht vorwärts marschieren und das Weltproletariat vorwärts führen.

Und umgekehrt – eine Weltpartei, die die stalinistisch-hoxhaistische Welttheorie nicht gemeistert hat, ist genötigt, tastend umher zu irren, verliert die Zuversicht in ihre Handlungen, ist nicht fähig das Weltproletariat vorwärts zu führen (Stalin).


Stalin definiert :die Theorie des Marxismus, die vor allem die objektiven Prozesse in ihrer Entwicklung und in ihrem Absterben erforscht, bestimmt die Tendenz der Entwicklung, weist auf die Klasse oder die Klassen hin, die unausbleiblich zur Macht aufsteigen oder die unausbleiblich stürzen, stürzen müssen“ (Stalin, Band 5, Seite 53).


Lenin: "Die objektive geschichtliche Lage ist eine völlig andere geworden" (Lenin, Band 21, Seite 137).

Das trifft auch auf unsere heutige Weltlage zu.

"Zweifellos leben wir an der Grenzscheide zweier Epochen, und die sich vor unseren Augen abspielenden höchst wichtigen geschichtlichen Ereignisse lassen sich nur begreifen, wenn man in erster Linie die objektiven Bedingungen des Übergangs von der einen Epoche zur andern analysiert. Es ist von großen geschichtlichen Epochen die Rede; in jeder Epoche gibt es wie bisher so auch künftig einzelne Teilbewegungen bald vorwärts, bald rückwärts, gibt es wie bisher so auch künftig verschiedene Abweichungen vom Durchschnittstypus und vom Durchschnittstempo der Bewegungen. Wir können nicht wissen, mit welcher Schnelligkeit und mit welchem Erfolg sich einzelne geschichtliche Bewegungen der jeweiligen Epoche entwickeln werden. Wir können aber wissen und wissen tatsächlich, WELCHE KLASSE im Mittelpunkt dieser oder jener Epoche steht und ihren wesentlichen Inhalt, die Hauptrichtung ihrer Entwicklung, die wichtigsten Besonderheiten der geschichtlichen Situation in der jeweiligen Epoche usw. Bestimmt. Nur auf dieser Grundlage, d.h., wenn wir in erster Linie die grundlegenden Unterscheidungsmerkmale verschiedener `Epochen` (nicht aber einzelner Episoden in der Geschichte einzelner Länder) in Betracht ziehen, können wir unsere Taktik richtig aufbauen; und nur die Kenntnis der Grundzüge einer bestimmten Epoche kann als Basis für die Beurteilung der mehr ins Einzelne gehenden Besonderheiten dieses oder jenes Landes dienen" (Lenin, Band 21, Seite 134).


In unserer Plattform haben wir uns diese Worte Lenins zu Herzen genommen. Mit unseren eigenen Augen erkennen wir die Epoche der globalen Produktionsweise der Weltgesellschaft. Wir können darin den neuen globalen Industriearbeiter erkennen als die treibende revolutionäre Kraft des Epoche machenden Weltproletariats. Der Weltsozialismus erstrahlt durch alle trüben und verschmutzten Fensterscheiben des globalisierten Kapitalismus zum Greifen nah. Wir sind dabei, die Epoche des Weltsozialismus zu beschreiten, in der das Weltproletariat seine eigene Geschichte schreibt und der sie ihren eigenen Stempel aufdrückt.







2.

Die weltproletarischen Organisationen vom stalinistisch-hoxhaistischen Typus



Die Kommunistische Internationale ist im Wesen nie gefallen, lebt bis heute fort und wird auch in Zukunft weiter leben!”


Das sagte Lenin als er die Komintern vor 90 Jahren gründete.

Die Komintern / SH ist die einzige Organisation auf der Welt, die das Banner der Komintern hoch hält, indem sie ihren aktiven Wiederaufbau seit fast 10 Jahren in den Mittelpunkt ihrer Tätigkeit gestellt hat.


Wir haben in diesem Jahr natürlich nicht vor gehabt, den 90. Jahrestag zu vergessen, sondern haben bewusst die Zeit verstreichen lassen und den heutigen Tag abgewartet, um zu überprüfen, welche revolutionäre Organisation, welche revolutionären Internationalisten, auf dieser Welt sich überhaupt zu Lenins Gründung der Komintern vor 90 Jahren öffentlich äußern würden. Die Komintern / SH musste leider feststellen: Kaum eine !!!!

Kaum eine revolutionäre Organisation auf dieser Welt hat dieses historische Ereignis gewürdigt. Keine Organisation erachtete es als dringend notwendig, dem Ruf von Lenin zu folgen und wenigstens die konkret zu lösende Aufgabe zu propagieren, die Komintern wieder aufzubauen. Es fanden sich kaum internationalistische Kräfte auf der Welt, die die Komintern / SH in ihrem Bemühen unterstützten, die Komintern Lenins und Stalins zu propagieren und sie wieder zu reorganisieren. Das ist die Lage. Können die opportunistischen Führer der marxistisch-leninistischen Weltbewegung denn noch tiefer sinken als über die aktuelle Bedeutung dieses Weltereignisses zu schweigen ?


TROTZ ALLEDEM !


Die alte weltkommunistische Bewegung der Komintern Lenins und Stalins lebt fort !

Sie hat nie aufgehört zu leben, wird weiter leben !!!


TROTZ ALLEDEM !


Lenin charakterisierte den Platz der III. Internationale in der Geschichte wie folgt:


Die I. Internationale legte das Fundament zum internationalen proletarischen Kampf für den Sozialismus.

Die II. Internationale war die Epoche, in der in einer Reihe von Ländern der Boden für eine weitere Ausbreitung der Bewegung unter den Massen bereitet wurde.

Die III. Internationale übernahm die Früchte der Arbeit der II. Internationale, beseitigte deren opportunistischen, sozial-chauvinistischen, bürgerlichen und kleinbürgerlichen Unrat und begann , die Diktatur des Proletariats zu verwirklichen. Die weltgeschichtliche Bedeutung der III., der Kommunistischen Internationale, besteht darin, dass sie damit begonnen hat, die große Losung von Marx in die Tat umzusetzen, die Losung, die aus der hundertjährigen Entwicklung des Sozialismus und der Arbeiterbewegung die Bilanz zieht, die Losung, die ihren Ausdruck findet in dem Begriff: Diktatur des Proletariats. Diese geniale Voraussicht, diese geniale Theorie wird zur Wirklichkeit“ (Lenin, Die Dritte Internationale und ihr Platz in der Geschichte“, Moskau, 15. April 1919).


Die Erste und Zweite Internationale gingen hervor aus dem Kampf gegen antimarxistische Strömungen des kleinbürgerlichen Sozialismus, gegen den Proudhonismus, Bakunismus, gegen das Lasallianertum und andere anti-marxistische Strömungen des Reformismus. Die III. Internationale, die leninistische Internationale, formierte sich gegen den Sozial-Chauvinismus der II. Internationale, gegen deren Verrat am Marxismus. Die Kominform des Genossen Stalin richtete sich schließlich gegen den bedrohlichen Einfluss des Revisionismus im sozialistischen Weltlager. Die marxistisch-leninistische Weltbewegung des Genossen Enver Hoxha entstand wiederum im Kampf gegen den modernen Revisionismus an der Macht.

Die Komintern / SH ging aus dem Kampf gegen den Verrat an den 5 Klassikern des Marxismus-Leninismus hervor und wurde im Feuer des Kampfes gegen den Neo-Revisionismus innerhalb der sich zersetzenden marxistisch-leninistischen Weltbewegung geboren.


Die Komintern / SH übernahm die Früchte der Arbeit der Komintern, übernahm die Beseitigung des revisionistischen Unrats und erkannte den weltrevolutionären Charakter des globalisierten Weltproletariats und die globalisierte Ausbreitung der internationalen Arbeiterbewegung. Die welthistorische Bedeutung der Komintern / SH besteht darin, dass sie damit begonnen hat, die große Losung des Marxismus-Leninismus umzusetzen – die Weltdiktatur des Proletariats zu errichten. Die Komintern / SH legte das theoretische Fundament zum Kampf des globalisierten Weltproletariats für den globalisierten Sozialismus, für die Schaffung eines weltsozialistischen Lagers, für die Diktatur des Weltproletariats.


Alle Kommunistischen Internationalen waren von oben her geschaffen worden, um die Organisierung der internationalen Einheit des kämpfenden Proletariats der ganzen Welt zu erleichtern, zu stärken und zu festigen.

Nach der Auflösung der Kommunistischen Internationalen folgte jedes-mal eine Periode des losen Austauschs von Ideen und Erfahrungen der kommunistischen Parteien, eine Periode bilateraler und multilateraler Beziehungen, gegenseitiger Hilfestellung und gemeinsamer Ziele, Strategien und Taktiken. Dies traf auch auf die Periode der marxistisch-leninistischen Weltbewegung des Genossen Enver Hoxha zu. Anstatt abzusterben, sind die Kommunistischen Internationalen bloß aus einer niederen Periode in eine höhere getreten, wo ihre ursprünglichen Tendenzen zum Teil verwirklicht worden sind (siehe Marx: In:; "Die Neue Zeit", 20. Jahrgang, I. Band, Seite 589).


Die III. Internationale überwand schließlich den losen Assoziationscharakter der vorangegangenen I. und II. Internationale und wurde als Weltpartei nach bolschewistischen Prinzipien und Normen aufgebaut, von denen wir heute grundsätzlich auszugehen haben.

Sowohl die Komintern als auch die Kominform war geprägt durch die maßgebliche Unterstützung und Führung der KPdSU (B) Lenins und Stalins.


Die marxistisch-leninistische Weltbewegung vollzog unter Führung der PAA mit dem Genossen Enver Hoxha an der Spitze das Los-trennen der kommunistischen Weltbewegung vom Einfluss des modernen Revisionismus, einschließlich des Lostrennens vom chinesischen Revisionismus, von den Mao tsetung-Ideen.

Der Maoismus hatte von Anfang an eine ablehnende Haltung gegenüber der Kommunistischen Internationale und dies zeigte sich auch in ihrer revisionistischen 'Polemik über die Generallinie der Kommunistischen Weltbewegung' (1963). In Abgrenzung zu den chinesischen Revisionisten betonte Enver Hoxha:


Die Zusammenarbeit zwischen unseren marxistisch-leninistischen Parteien auf dem wirklich revolutionären Weg sollte unserer Meinung nach allseitig sein“ (Enver Hoxha, Bericht an den 7. Parteitag der PAA, Seite 259; KPD/ML-Ausgabe).



Der Prozess intensiverer Zusammenarbeit und gemeinsamer Anstrengungen für einheitliche Aktionen der Bruderparteien unter der Führung des Genossen Enver Hoxha waren hoffnungsvolle Anzeichen zur Vorbereitung einer neuen Kommunistischen Internationale der Marxistisch-Leninistischen Weltbewegung – der Aufruf, im Geiste der Komintern zu kämpfen, war Vorbedingung für die Anwendung ihrer organisatorischen Prinzipien:


»Der Weltkommunismus der Gegenwart muss durch einen revolutionären militanten Geist der heroischen Zeiten Lenins und Stalins, der Komintern gekennzeichnet sein«

(Enver Hoxha, Bericht auf dem 5. Parteitag der Partei der Arbeit Albanien, November 1966, Nachdruck KPD/ML, Seite 268, 1977)



Für Enver Hoxha war der Weltkommunismus und die Komintern unzertrennlich miteinander verknüpft – höchstes, anzustrebendes Ziel der Marxisten-Leninisten.

Es gab eine Diskussion über das Für und Wider der Neugründung der Kommunistischen Internationale, insbesondere über den genauen Zeitpunkt ihrer Wiedergeburt. Die Widersprüche hierüber innerhalb der Marxistisch-Leninistischen Weltbewegung wurden nicht offen ausgesprochen, aber die Haltung der PAA auf ihrem 7. Parteitag ließ klar erkennen, dass die Gründung zum damaligen Zeitpunkt 'noch nicht heran gereift sei'. Hieraus schließen zu wollen, dass Enver Hoxha grundsätzlich gegen den Wiederaufbau der Komintern gewesen sein soll, wäre also eine böswillige Unterstellung.


Die Formierung einer neuen Kommunistischen Internationale wurde durch den revisionistischen Verrat in Albanien, durch den neo-revisionistischen Entartungsprozess der marxistisch-leninistischen Weltbewegung zunichte gemacht.

Die marxistisch-leninistische Weltbewegung war ihrer Führung beraubt worden – bis sich die Komintern / ML im Jahre 2000 gründete und gezielt für den Wiederaufbau der Kommunistischen Internationale eintrat. Die Komintern / ML ist die erste Kommunistische Weltpartei, die ohne Führung und ohne eine Kommunistische Partei irgendeines Landes entstand, die sich nicht aus dem Zusammenschluss von Kommunistischen Parteien verschiedener Länder herausbildete, sondern sich direkt als Partei des Weltproletariats gründete, um den globalisierten Kampf gegen den Verrat an der marxistisch-leninistischen Weltbewegung des Genossen Enver Hoxhas aufzunehmen, die 5 Klassiker des Marxismus-Leninismus zu verteidigen und die marxistisch-leninistische Weltbewegung des Genossen Enver Hoxha am Leben zu erhalten und sie bolschewistisch auszurichten, zu festigen und weiter zu entwickeln.



Wodurch unterscheidet sich die Kommunistische Internationale alten Typs von derjenigen neuen Typs ?


Wir sprechen von der alten Komintern von einer Kommunistischen Internationale der Periode des Sozialismus in „einem“ Land und von der alten Kominform von einer Weltorganisation des sozialistischen Weltlagers des Genossen Stalin, also von einer Zeit, als das Weltproletariat seine Macht noch mit dem Weltimperialismus teilen musste, welcher in der Welt noch die Vormachtstellung einnahm.

Mit ihrem ersten Tag war die Kommunistische Internationale ein Kind des Sozialismus in „einem“ Land, war ihre Organisation geprägt von der bolschewistischen Partei der Sowjetunion, deren Basis und Hebel war sie ein internationales Instrument der friedlichen Koexistenz zwischen Kapitalismus und Sozialismus.


Die Kommunistische Internationale neuen Typs weist einige Nachteile auf, so der Wegfall der Diktatur des Proletariats in „einem“ Land, der Wegfall der 2 Welten usw. usf.

Aber im Verlauf dieser Plattform haben wir aufzuzeigen vermocht, dass viel für den Wiederaufbau der Kommunistischen Internationale spricht, insbesondere wenn man das gigantische Potenzial des globalisierten Weltproletariats in Betracht zieht.

Die Schaffung der Weltorganisation des Weltproletariats setzt die Existenz des Weltproletariats als Trägerin der globalen Produktionsweise voraus. Diese Voraussetzung für die Kommunistische Internationale neuen Typs ist erfüllt.

Der neue Typ unterscheidet sich vom alten Typ der Kommunistischen Internationale nicht nur in der Zeit, sie wurden in zwei völlig verschiedenen Perioden des Klassenkampfes gegründet, sondern auch in ihrem Charakter.


Die Komintern neuen Typs muss die Aufgabe erfüllen, das Weltproletariat ohne Zwischenstufe des Sozialismus in "einem" Land direkt zur bewaffneten Vormachtstellung in der Welt zu verhelfen, muss ein neuer Organisationstyp herausgebildet werden, um das Weltproletariat unter den Bedingungen der globalisierten Alleinherrschaft des Weltimperialismus in die Epoche des Weltsozialismus hinüber zu führen.


Die neue Kommunistische Internationale kann also kein Instrument mehr der friedlichen Koexistenz von Sozialismus und Kapitalismus sein, sondern muss ein Instrument der Weltdiktatur des Proletariats, der absoluten Alleinexistenz des Weltsozialismus werden.

Es handelt sich also um einen Typ, mit dem nicht nur die Alleinherrschaft der Weltbourgeoisie zerschlagen wird, sondern der auch geeignet ist, um die Diktatur des Weltproletariats zu errichten, den Weltsozialismus aufzubauen – und zwar unter Bedingungen des beseitigten Weltkapitalismus usw. usf.


Es ist offensichtlich, dass man nicht einfach die alte Komintern kopieren kann, denn um diese Aufgaben erfolgreich zu bewältigen, braucht man einen viel höheren Organisationstypus.

Die höchste Form der internationalistischen Staatsorganisation war die Sowjetunion Lenins und Stalins. Diese Form enthält wichtige Elemente für die Schaffung des weltsozialistischen Staatensystems.

Was wir heute brauchen, ist die internationalistische Staatsorganisation der sowjetischen Weltunion, die Union der weltsozialistischen Staaten, als die einzige globale Form der Arbeiter-, Bauern- und Soldatenräte, um den schmerzlosesten Übergang zum Weltsozialismus zu sichern.

Wir brauchen eine Kommunistische Internationale neuen Typs, die das Weltproletariat in die Lage versetzt, die zersplitterten und rückständigen Schichten der gesamten werktätigen und ausgebeuteten Weltbevölkerung zu vereinigen und zu führen.

Der höchste Typ der Kommunistischen Internationale ist der globale Typ. Der Typus stalinistisch-hoxhaistischer Organisationen ist globalisiert und somit nicht mehr vergleichbar mit den vorangegangenen Typen marxistisch-leninistischer Organisationen.

Der neue Typ der stalinistisch-hoxhaistischen Partei ist der Typ einer weltbolschewistischen Partei. Sie erfüllt vollständig alle Erfordernisse eines zentralisierten und gleichzeitig in allen Ländern mannigfaltigen Klassenkampfes im Weltmaßstab.


Die Kommunistische Internationale neuen Typs ist das Hauptinstrument zur globalen Befreiung des gesamten Weltproletariats. Wir brauchen eine Kommunistische Internationale der Kommunistischen Parteien aller Länder, keine Gruppierungen und Strömungen in diesem oder jenen Land, sondern weltbolschewistische Parteien, die fähig sind, die proletarischen Division ihres Landes der proletarischen Weltarmee zuzuführen.

Das Weltproletariat besitzt keine andere Waffe im Kampf um die Weltmacht als die Weltorganisation, die ihre Kampfabteilungen in allen Ländern in sich vereint und zentralistisch führt.

Es kann keine wahrhaft stalinistisch-hoxhaistische Bewegung geben, die nicht für die Zusammenarbeit mit und den Zusammenschluss in der stalinistisch-hoxhaistischen Weltpartei kämpft! Und umgekehrt:

Es kann keine wahrhaft stalinistisch-hoxhaistische Weltpartei geben, die nicht für die Zusammenarbeit der stalinistisch-hoxhaistischen Bewegungen der einzelnen Länder und ihren Zusammenschluss in der stalinistisch-hoxhaistischen Weltbewegung kämpft !

Nicht die Kommunistischen Parteien der Länder gehen voran zur ihrer Formierung in der Kommunistischen Internationale, sondern voran geht die Kommunistische Internationale bei der Formierung der Kommunistischen Parteien zu ihren eigenen Kampfabteilungen.

Das Bewegungsgesetz der internationalen Arbeiterbewegung und der Arbeiterbewegung im einzelnen Land bestimmt das gesetzmäßige Verhältnis zwischen Kommunistischer Internationale und Kommunistischer Partei eines einzelnen Landes !


Die Internationale besteht darin, dass sich Menschen zusammenfinden (zunächst ideologisch, dann aber, zu gegebener Zeit, auch organisatorisch), die fähig sind, sich in der jetzigen schweren Zeit wirklich für den sozialistischen Internationalismus einzusetzen, d.h., ihre Kräfte zu sammeln und ´nachher zu schießen`(Lenin, Band 21, Seite 88).


Heute fehlt der Kommunistischen Internationale noch die organisatorische Basis von Genossen, Gruppen, Organisationen in der ganzen Welt, aber es beginnt sich eine Reihe von Sympathisanten um die Kommunistische Internationale zu bilden.

Diese Internationalisten kämpfen hauptsächlich für die höchsten Form der Klassenvereinigung des Weltproletariats- nämlich für den Aufbau der Kommunistischen Internationale. Diese höchste Form benötigt das Weltproletariat unbedingt als Führungsstab der Vereinigung aller Länder. Ohne diesen Führungsstab landen die Proletarier aller Länder und alle ihre Klassenvereinigungen eine nach dem anderen bzw. früher oder später in den Armen des Weltimperialismus – auf dem Silbertablett des Weltrevisionismus. Das Weltproletariat schmiedet also seine revolutionäre Avantgarde von Weltrevolutionären, um die Vereinigung der Avantgarde der Proletarier aller Länder zu beschleunigen. Das Weltproletariat braucht die Einheit ihrer nationalen Kampfabteilungen.


Diese Einheit des Weltproletariats kann nur durch eine einheitliche Weltorganisation verwirklicht werden, deren Beschlüsse von allen Kommunistischen Parteien nach bestem Wissen und Gewissen durchgeführt werden. Eine Frage beraten, die verschiedenen Meinungen äußern und anhören, die Ansicht der Mehrheit der organisierten Sektionen ermitteln, diese Ansicht in einem Beschluss zum Ausdruck bringen, diesen Beschluss gewissenhaft durchführen – das bezeichnet man in der ganzen Welt als Einheit. Und eine solche Einheit ist dem Weltproletariat unendlich teuer, unendlich wichtig. Zersplittert sind die Kommunistischen Parteien der Länder nichts. Vereint sind sie alles !

Komintern/ML – vereinige die Kommunistischen Parteien aller Länder !“


Die Kommunistische Internationale ist berufen, alle übrigen Formen der internationalen Vereinigung der Proletarier aller Länder, also alle internationalen proletarischen Organisationen zu führen, in denen sich die Organisationen der Proletarier aller Länder vereinigen.


Die Weltherrschaft der Bourgeoisie hat dem Weltproletariat nicht nur ganz neue, globale Waffen zum Kampf gegen die Weltbourgeoisie in die Hand gegeben, hat die national beschränkte, trennende Stellung als Proletariat einzelner Länder nicht nur abgeschafft, sondern ihm zu einer ganz anderen Stellung verholfen, hat dem Proletarier eine Weltstellung als anerkannte Weltpartei verschafft, die Kommunistische Internationale.


... die internationale Zusammenarbeit der Arbeiterklassen ist die erste Bedingung für ihre Emanzipation ...“ (Marx und Engels, Werke, Band 17, Seite 558).


Die weltrevolutionären Gesamtinteressen bestimmen die revolutionären Interessen jedes Landes, also bestimmt auch der weltrevolutionäre Gesamtprozess den weltrevolutionären Prozess in jedem Land, bestimmt der weltrevolutionäre Gesamtprozess das Herausbrechen des schwächsten imperialistischen Kettengliedes – das zum Werk des Weltproletariats geworden ist, nicht mehr allein das Werk des Proletariats eines einzelnen Landes.


Die Gesamtinteressen der proletarischen Weltpartei bestimmen die Interessen der Kommunistischen Parteien in jedem Land, verwandelt die Weltpartei die Kommunistischen Parteien aller Länder in ihre Abteilungen, in ihre Sektionen, in ihre Transmissionsriemen der Arbeitermacht bis im letzten Winkel der Welt..


Es kann keine Einheit der Arbeiter auf der ganzen Welt,

es kann keine Einheit des Weltproletariats,

es kann keine Einheit des Proletariats in jedem Land,

es kann keine Einheit der sozialistischen Revolutionen geben,

wenn

es keine Unterordnung des Einzelnen unter das Ganze,

keine Unterordnung der Minderheit unter die Mehrheit,

keine Unterordnung der Proletarier aller Länder unter das Weltproletariat, keine Unterordnung der sozialistischen Revolution unter die Weltrevolution, keine Unterordnung der Kommunistischen Parteien unter die Weltpartei gibt usw. usf.


Nur so können alle Spaltungen überhaupt, kann das Proletariat jedes Landes die Spaltung und Zersplitterung des Weltproletariats durch die Weltbourgeoisie, durch die Bourgeoisie des einzelnen Landes als deren verlängerter Arm, überwinden.

Nur so kann die Weltrevolution ihre Spaltung in einzeln zersplitterte und voneinander losgelöste Revolutionen Schritt für Schritt überwinden,

nur so kann die Spaltung und Zersplitterung der marxistisch-leninistischen Weltbewegung, die Spaltung in der Weltpartei, die Spaltung in den Kommunistischen Ländern auf der ganzen Welt überwunden werden.

Ultimativ hängt der Sieg der Befreiung der Welt von der zentralisierten stalinistisch-hoxhaistischen Organisation ab.

Demnach tritt die Kommunistische Partei als Avantgarde des Proletariats eines Landes ins zweite Glied gegenüber der Weltpartei des Proletariats, die ins erste Glied tritt, gemäß der zentralen, hegemonialen Bedeutung des Weltproletariats. Die Kommunistischen Parteien aller Länder werden sich in nationale Kampfabteilungen des Generalstabs des Weltproletariats verwandeln und verpflichten sich freiwillig den globalisierten Normen des demokratischen Zentralismus.


Es ist nachvollziehbar, wenn die Kommunistischen Parteien von heute vergessen haben, dass sie einmal die Sektionen der Kommunistischen Internationale waren. Immerhin sind seit der Auflösung der Kommunistischen Internationale im Jahre 1943 bereits 66 Jahre vergangen ! Aber das kann für uns Kommunisten keine Entschuldigung sein. Wir haben uns an die 5 Klassiker des Marxismus-Leninismus zu halten, die ihr ganzes Leben lang stets für die Vereinigung der Kommunistischen Parteien in der Kommunistischen Internationale gekämpft haben. Marx, Engels, Lenin, Stalin und Enver Hoxha haben die Kommunistischen Internationalen geschaffen, aufgebaut bzw. verteidigt . Wer den Wiederaufbau der Kommunistischen Internationale also behindert, kann sich nicht wirklich auf die Lehren der 5 Klassiker des Marxismus-Leninismus stützen wollen. Wer immer ein treuer Kommunist sein will, dem darf das Schicksal der Kommunistischen Internationale nicht gleichgültig sein.

Die Kommunistische Internationale war, ist und wird unverzichtbar bleiben. Sie wieder zu stärken ist unser aller gemeinsame Aufgabe, die Pflicht ausnahmslos aller Genossen auf der ganzen Welt.


Der Arbeiter führt einen internationalistischen Klassenkampf auf höherer Entwicklungsstufe, der sich vom niederen internationalen Klassenkampf dadurch unterscheidet, dass er dessen Quantität in Qualität verwandelt:

im Allgemeinen:

Zentralisierung von oben nach unten und Demokratisierung von unten nach oben.

Im Besonderen:

Zentralisierung des Kampfes im Weltmaßstab bis hinein in jedes Land und Demokratisierung des Klassenkampfes vom Boden eines jeden Landes aus bis hin zur zentralen Führung des Weltproletariats.

(das ist das Organisationsprinzip des globalen Klassenkampfes).



Genau in der

Frage der Hegemonie des Weltproletariats

. . . die das Fundament für die eigenständige Herausbildung der stalinistisch-hoxhaistischen Weltpartei darstellt, wird aus der alten marxistisch-leninistischen Weltbewegung vereinzelter Länder unvermeidlich die eigenständige weltproletarische, stalinistisch-hoxhaistische Bewegung aller Länder hervorgehen.

Dies wird unvermeidlich geschehen, weil sie sich weigern, die Wahrheit anzuerkennen, dass die Hegemonie des Proletariats in einzelnen Ländern nur Teil der globalen Hegemonie des Weltproletariats ist. Genau auf dieser Wahrheit beruht die Gründung und das unabhängige Auftreten unserer Stalinistisch-Hoxhaistischen Weltpartei.


Die Hegemonie des Weltproletariats ist ein Grundpfeiler der Lehren der 5 Klassiker des Marxismus-Leninismus. Ohne diesen Grundpfeiler kann der Weltkapitalismus nicht beseitigt werden. Ohne diesen Grundpfeiler würde das ganze Gebäude des Weltsozialismus einstürzen. Wer die Hegemonie des Weltproletariats anerkennt, der muss auch die Kommunistische Internationale anerkennen, denn sie ist wesentlicher Bestandteil der Hegemonie des Weltproletariats. Ohne Kommunistische Internationale keine politische Hegemonie des Weltproletariats – geschweige denn politische Hegemonie des Proletariats in einem einzelnen Land.


Die Nicht-Anerkennung und Leugnung der Hegemonie des Weltproletariats bedeutet Kapitulation und Unterwerfung unter die Hegemonie der Weltbourgeoisie. Man kann nicht für die Hegemonie des Weltproletariats sein, wenn man sich weigert, für die Avantgarde-Partei, für die Kommunistische Internationale zu sein.

Die desorganisatorischen Ideen des Gleichsetzens oder Vermischens der Hegemonie des Proletariats im nationalen und globalen Maßstab sind nicht nur schädlich für das Weltproletariat, sondern auch für das Proletariat im einzelnen Land. Sie sind schädlich sowohl für die sozialistische Weltrevolution als auch für den sozialistische Revolution in jedem Land.

Logischerweise bedeutet dies nichts anderes, als dass die Kommunistischen Parteien Sektionen, Teile der proletarischen Weltpartei sind.

Bekanntlich leitet sich das Wort „Partei“ von dem Wort „Part“ ab, also vom Teil. Die Kommunistische Partei ist unzertrennlicher Teil des Proletariats, seine Avantgarde-Organisation.

Die Weltpartei ist Teil des Weltproletariats, seine Weltavantgarde, und die Partei eines Landes ist unzertrennlicher Teil des Proletariats eines Landes, die Avantgarde in einem Land. Das Proletariat eines jeden Landes ist unzertrennlicher Teil des Weltproletariats, sowie die Kommunistische Partei unzertrennlicher Teil der Weltpartei ist.

Aber die Kommunistische Internationale ist nicht nur die Avantgarde des Weltproletariats. Gleichzeitig ist sie auch ihr organisierter Trupp. Und dieser Unterschied bleibt bestehen, solange die Klassen nicht von der Welt verschwunden sind.

Ohne den organisierten Trupp des Weltproletariats kann man nicht tatsächlich von der Führung der Kommunistischen Internationale sprechen.

Die Kommunistischen Parteien bilden sich als Trupp des Proletariats in ihrem Land. Die Kommunistische Internationale führt alle Trupps als geschlossene Einheit auf das Schlachtfeld des globalen Klassenkampfes.


Die Kommunistische Internationale ist nicht nur eine Summe der Kommunistischen Parteien der Länder. Die Kommunistische Internationale ist darüber hinaus ein globales System weltbolschewistischer Organisationen, ihre Vereinigung in allen Formen und zwar als vereinigendes Ganzes.

Die Kommunistische Internationale ist die höchste aber nicht die einzige Form der Klassenorganisation des Weltproletariats.

Alle globalen Organisationen dienen dem Weltproletariat auf diese oder andere Weise.

Als höchste Form der weltproletarischen Klassenorganisation bestimmt die Kommunistische Internationale über die politische Generallinie und ihre praktische Anwendung durch die Herstellung der vereinigten globalen Führung. Die weltpolitische Führung der Kommunistischen Internationale erstreckt sich über alle Organisationsformen des Weltproletariats. Die Kommunistische Internationale ist somit das wichtigste, zentrale Instrument der Stalinistisch-Hoxhaistischen Weltbewegung.

Selbstverständlich ist die Kommunistische Internationale auch das wichtigste, zentrale Instrument der weltproletarischen Diktatur. Damit unterscheidet sie sich im Wesentlichen von der Komintern alten Typs, denn sie leitet den Aufbau des Weltsozialismus, während der Aufbau des Sozialismus früher von der Kommunistischen Partei des Landes geleitet wurde und nicht von der Komintern.


Die opportunistischen Führer der heutigen Marxistisch-Leninistischen Weltbewegung kennen sich drehen und wenden so viel sie wollen, aber sie scheitern schon allein deswegen, weil sie weder gewillt noch in der Lage sind, sich den Organisationsprinzipien der Hegemonie des Weltproletariats unterzuordnen. Alle Opportunisten fallen durch die Prüfung der Lehren der 5 Klassiker des Marxismus-Leninismus. Die opportunistische Theorie von „unabhängigen“ globalen Assoziationen sind vollkommen unvereinbar mit der Theorie und Praxis des Stalinismus-Hoxhaismus.



Solange das Weltkapital herrscht und die nationalen Bourgeoisien im Schlepptau hat, nimmt es auch das Proletariat eines jeden Landes im Schlepptau. Nur durch die Hegemonie des Weltproletariats wird es den Proletariern in ihren Ländern möglich, sich aus dieser hilflosen Lage zu befreien.

Die kleinbürgerlichen Führer der internationalen Zusammenschlüsse neo-revisionistischer Gruppierungen und Parteien verstehen unter Internationalismus nicht das Gleiche wie wir Stalinisten-Hoxhaisten. Sie beschränken sich auf den Horizont ihres Landes. Hingegen bevorzugt das Weltproletariat die internationalistische Sichtweise der dialektischen Einheit von nationalen und globalen Interessen zur Verwirklichung seiner großen Vision von einer


freien, vereinigten, unabhängigen, sozialistischen Welt.


Ohne Unterordnung unter die globalen Interessen des Weltproletariats öffnet sich in keinem Land die Tür zum Sozialismus, bleibt den Proletariern dort die Tür zur sozialistischen Welt verschlossen.

Die opportunistischen Führer predigen weiter die Erlösung aus irgendeinem „gelobten Land“. Sie warten und predigen. Sie predigen und warten, aber wo das gelobte Land herkommen soll, diese Frage können sie dem Proletariat nicht beantworten. Und so ziehen sie sich auf die kapitulantenhafte Beschwörungsformel zurück: „Jeder soll selber sehen wie er zum Sozialismus kommt!“ Kann man darauf den proletarischen Internationalismus aufbauen, kann sich daraus eine starke weltrevolutionäre Bewegung entwickeln. Die opportunistischen Führer stehen auf verlorenem Posten und zwar so lange wie sie an der falschen Formel festhalten: Basis und Hebel der Weltrevolution verblieben für immer in den Händen der Diktatur des Proletariats in „einem“ Land !


Die Überreste der alten Parteien der marxistisch-leninistischen Weltbewegung haben die ruhmreiche Geschichte der Marxistisch-Leninistischen Partei ihres Landes in der Periode Enver Hoxhas fast völlig verdrängt. Ihre opportunistische Zeitrechnung beginnt eigentlich erst mit dem „Weltzentrum Quito“. Ihre opportunistischen Führer sehen die Welt mit den Augen ihrer eigenen Interessen. Sie organisieren regelmäßig „internationale Konferenzen“ und geben ein Organ mit Artikeln von gegenseitigem Interesse heraus. In ihrem eigenen Zentralorgan tauschen sie regelmäßig Informationen untereinander aus. Aber sie lassen sich in Wirklichkeit nicht in ihre Karten gucken und halten den Deckel über die tiefen Widersprüche, die untereinander herrschen.

Einige verstecken ihre kommunistische Fahne mehr als die anderen. Von sozialistischer Revolution ist kaum noch die Rede.

Die Opportunisten verstehen unter "Internationalismus", sich im Wesentlichen gegenseitig dabei zu unterstützen, eben die Kräfte des proletarischen Klassenkampfes an die Ziele und Bedürfnisse ihres "eigenen" Landes auszurichten, sie dort zu binden und damit dem globalisierten Weltproletariat vorzuenthalten und zu entziehen. Dafür brauchen diese Parteien natürlich keine Kommunistische Internationale, die für den globalisierten Weltsozialismus und nicht für den Sozialismus "in einem" Land kämpft.

Und umgekehrt: Die Kommunistische Internationale kann mit solchen opportunistischen Typen von Parteien und Organisationen unmöglich das globalisierte Weltproletariat zum Sieg der sozialistischen Weltrevolution führen. Die Komintern vertritt ihnen gegenüber die Gesamtinteressen des Weltproletariats und zwingt sie somit, in einer Verteidigungsrolle ihrer eigenen Interessen aufzutreten. Sie zwingt sie dazu, sich nicht nur mit Händen und Füßen gegen die "Vereinnahmung" durch die Kommunistische Internationale zu wehren, sondern unvermeidlich gegen sie aufzutreten, um sich selber zu behaupten.

Diese neo-revisionistischen Organisationen ziehen die Versöhnung mit den Revisionisten im eigenen Land der Kommunistischen Internationale vor, die sich in ihre inneren Angelegenheiten nicht einzumischen habe.

All dies ist Ausdruck ihres kleinbürgerlichen Klassencharakters, ist Kapitulation, ist Verrat an den Interessen des Proletariats ihres eigenen Landes und darüber hinaus Verrat an den globalen Klasseninteressen des Weltproletariats. All dies ist nicht weit entfernt vom so genannten „Autonomismus“ des Maoismus.

Heute kann das Weltproletariat in allen Ländern der Welt nur solche Kommunistischen Parteien gebrauchen, die sich bedingungslos in den Dienst der sozialistischen Weltrevolution stellen, indem diese die erforderlichen Divisionen der proletarischen Weltarmee in ihrem Land zur Verfügung stellen.

Die marxistisch-leninistische Weltbewegung steht aus diesem Grund nicht nur an einem Wendepunkt, sondern auch an einem Scheideweg:

entweder – oder ...

entweder:

unfruchtbare und schädliche Fortsetzung des heutigen internationalen Zirkelwesens mit verschiedensten politisch-ideologischen Strömungen – in Form einer losen, unverbindlichen internationalen Interessengemeinschaft verschiedener Gruppierungen von Ländern, die horizontal ( föderative Nebeneinander-Verbindungen nationaler unabhängiger Organisationen) organisiert sind.

entweder:

sogenanntekopflose, föderalistische Überrest der von Opportunisten geführten alten marxistisch-leninistische Weltbewegung“.

entweder:

lose, unverbindliche internationale Vereinigungen, die sich zwar "marxistisch-leninistisch" nennen, aber nur ein marxistisch-leninistisches Mäntelchen tragen, das sie einer Bewegung ihrer Länder umgehängt haben, die in Wahrheit alles andere als marxistisch-leninistisch ist.



oder:

entschlossener Kampf gegen den Etikettenschwindel der heute existierenden verschiedenen "marxistisch-leninistischen" Weltvereinigungen;

oder:

eine stalinistisch-hoxhaistische Weltbewegung, die zentralistisch aufgebaut ist also gemäß den leninschen Prinzipien einer bolschewistischen Weltpartei mit ihrer eigenen stalinistisch-hoxhaistischen Welttheorie und mit ihrer eigenen Strategie und Taktik, mit ihrem eigenen demokratischen Zentralismus. Das ist die erneuerte marxistisch-leninistische Weltbewegung mit ihrem führenden Kopf: globalisierte Anwendung von Lenins: „Was tun?“.

Die globalen Waffen des Weltproletariats können über die globalen Waffen der Weltbourgeoisie nur siegen, wenn sie von einer straff und zentralistisch organisierten proletarischen Weltarmee getragen werden, die von ihrem Generalstab in die globalen Klassenschlachten geführt wird.

Diese Frage muss in aller Schärfe und Deutlichkeit gestellt und gelöst werden, wenn man es denn mit der Weltdiktatur des Proletariats wirklich ernst meint.

Man kann sich entweder nur für oder gegen den Aufbau der Weltpartei entscheiden – einen Mittelweg kann es für eine bolschewistische Weltbewegung, die heute unter globalen Bedingungen kämpft, nicht geben.

Kernpunkt des Gründungsbeschlusses der Komintern / ML, am 31. 12. 2000, war ihr Bruch mit dem Opportunismus, war das Ausrufen der 5 Klassiker des Marxismus-Leninismus als Grundlage der Bolschewisierung der marxistisch-leninistischen Weltbewegung. Inzwischen, nach fast 10 Jahren, lehrte uns die Erfahrung, dass man eine opportunistische Bewegung gar nicht bolschewisieren kann, sondern auf bolschewistische Weise bekämpfen muss.



Inzwischen sehen wir unseren Beschluss bestätigt, indem immer mehr Organisationen in der ganzen Welt unserem Beispiel der "5 Köpfe" gefolgt sind und viele weitere Organisationen die Lehren der 5 Klassikern als Bollwerk gegen den Opportunismus errichtet haben. Das ist ein Sieg unserer stalinistisch-hoxhaistische Weltbewegung.

Mit dieser Plattform geht es uns darum, dass der von der Komintern / ML im Jahre 2000 vollzogene Bruch mit dem Opportunismus sich in der ganzen Weltbewegung konsequent fortsetzt und zwar mit dem Ergebnis, dass sich die Genossen in der Welt entscheiden, welchen Standpunkt sie vertreten, welchen Weg sie einschlagen und welchen sie vermeiden wollen.

Bislang bildete die Komintern / ML den äußersten zentralistischen, weltrevolutionären Flügel innerhalb der alten marxistisch-leninistischen Weltbewegung, in der uns die opportunistischen Führer zu isolieren versuchten.

Nach fast 10 Jahren Existenz der Komintern / ML ist es an der Zeit, mit den inzwischen im tiefen revisionistischen Sumpf versinkenden Verrätern an der alten marxistisch-leninistischen Weltbewegung vollständig und endgültig zu brechen und sich eine eigenständige Basis für die stalinistisch-hoxhaistische Weltbewegung auf allen Kontinenten der Welt zu schaffen. Die Umbenennung der Komintern / ML war also die konsequente Schlussfolgerung aus dem Verrat an der marxistisch-leninistischen Weltbewegung. Überall wird der bewusste Schritt des endgültigen Bruches mit den alten Opportunisten, die die marxistisch-leninistische Weltbewegung gegenüber dem Marxismus-Leninismus entfremdet haben, zur Stärkung der neuen stalinistisch-hoxhaistischen Weltbewegung beitragen. Der neue Begriff: „Stalinismus-Hoxhaismus“ wird neue revolutionären Herzen erobern und sie mit Stolz und Freude erfüllen. Schrecken wird der Stalinismus-Hoxhaismus hingegen nur die kleinbürgerlichen Elemente.

Die Stalinistisch-Hoxhaistische Weltbewegung ist die einzige Nachfolgerin der alten heroischen Marxistisch-leninistischen Weltbewegung des Genossen Enver Hoxha, die selber die einzige Nachfolgerin der gesamten heroischen Kommunistischen Weltbewegung war.

Die Stalinistisch-Hoxhaistische Weltbewegung ist die Weltbewegung der 5 Klassiker des Marxismus-Leninismus. Kann es eine treffendere Bezeichnung unserer Bewegung geben ?

Die alten Opportunisten mögen dies ruhig als "Spaltung" verurteilen und uns als "Sektierer" verurteilen, wir hingegen nennen es Befreiung aus ihrem opportunistischen Sumpf. Wir folgen mit unserem Entschluss nur dem Beispiel Lenins, mit der II. Internationale zu brechen, um die III. Internationale aufzubauen.

Wir wissen nicht und können nicht wissen, wie die Entwicklung in den nächsten Jahren auf der internationalen Arena weitergehen wird. Was wir aber sicher wissen, und wovon wir unerschütterlich überzeugt sind, ist dies, dass unsere Komintern / SH auf globaler Ebene unermüdlich in der vorgezeichneten Richtung arbeiten und in ihrem tagtäglichen Kampf bemüht sein wird, ihre stalinistisch-hoxhaistischen Ideen über dem ganzen Erdball zu verbreiten.

Die Zeiten, wo einst die Partei eines einzigen Landes die marxistisch-leninistische Parteien aller Länder angeführt hatte, sind genauso für immer vorbei wie die Vor-sich-hin-Handwerkelei verschiedener internationaler Parteizirkel. Die Entscheidung für den Wiederaufbau eines Kommunistischen Weltzentrums ist gefallen.

Wer sich heute wirklich davor schützen will, von irgendeinem neo-revisionistischen Weltzentrum vereinnahmt zu werden, der muss an der Schaffung eines neuen bolschewistischen Weltzentrums mitarbeiten. Die alte Komintern kann nicht durch Lamentieren wieder zum Leben erweckt werden, sondern nur durch höchste gemeinsame Anstrengungen ihres Wiederaufbaus.

Die Komintern / ML ist entstanden aus dem Kampf gegen den Neo-Revisionismus, der auf verschiedenste Weise das Weltproletariat zu zwingen versucht, auf seine Kommunistische Internationale zu verzichten. In Worten die Kommunistische Internationale hoch halten, aber in Taten ihren Wiederaufbau zu sabotieren – das ist das Wesen des Opportunismus in der Frage des Wiederaufbaus der Kommunistischen Internationale.

Wer nach 66 Jahren (!!!) Auflösung der Komintern von einer "verfrühten" Wiedergründung der Komintern schwätzt, wer angesichts der durch die Weltkrise entstandenen weltrevolutionären Situation zu erklären versucht, die Zeit sei "noch nicht reif" für die Kommunistische Internationale, der kann vom Weltproletariat nicht ernst genommen werden !

Wer heute gegen den Aufbau der Kommunistischen Internationale ist, kann in den Augen des Weltproletariats kein wahrer Kommunist sein !

Die Haltung zur Kommunistischen Internationale ist für das revolutionäre Weltproletariat, für seine Komintern / SH ein Prüfstein für die Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit eines jeden Kommunisten.

Nicht eine Vereinigung von nationalen Zirkeln, sondern nur eine Weltpartei kann an der Spitze des Weltproletariats stehen. Wenn Lenin das Zirkelwesen in seinem Land überwunden hat, so werden wir Stalinisten-Hoxhaisten morgen in der ganzen Welt ganz bestimmt das internationale Zirkelwesen von heute überwinden.

Die Einheit der stalinistisch-hoxhaistischen Weltbewegung wird erst dadurch möglich, dass sie ihre gegenwärtige Hauptaufgabe begriffen hat: Einheit für den Aufbau der Partei des Weltproletariats ! Eine andere „Einheit“ der stalinistisch-hoxhaistischen Weltbewegung kann und wird es nicht geben !

Entweder die kommunistische Weltbewegung wird untergehen ohne Führung ihrer Weltpartei oder die kommunistische Weltbewegung wird gestärkt aus ihrer Krise hervorgehen, wenn sie sich endgültig für die weltproletarische Partei entschieden hat und bewusst konkrete Schritte für ihren Aufbau unternimmt.

Wir sind der Meinung , dass die heutige kommunistische Weltbewegung den weltrevolutionären Interessen des Weltproletariats unbedingt Rechnung zu tragen hat, nämlich zuallererst seine eigene Weltpartei, die Kommunistische Internationale zu schaffen. Die kommunistische Weltbewegung braucht ihre kommunistische Weltführung – und das kann nichts anderes heißen, als ihre Führung durch die Weltpartei sicher zu stellen, die mindestens mit den stalinschen 12 Thesen der Bolschewisierung aufgebaut und mit den globalisierten Normen des demokratischen Zentralismus ausgestattet ist.

Es muss für die Sache des Weltproletariats unbedingt als schädlich bewertet werden, wenn gewisse "marxistisch-leninistische" Parteien untereinander und vor allem gegenüber der Weltpartei Neigungen unabhängiger Königreiche“ an den Tag legen. Lenin demaskierte den Gründungsopportunismus der losen, föderalistischen „Liga-Konzepte“ und schuf den neuen Typus der Leninistischen Bolschewistischen Partei zunächst im nationalen und dann im internationalen Maßstab, also die Weltpartei, die Komintern.

Die alte marxistisch-leninistische Weltbewegung unterstützte das sozialistische Albanien Enver Hoxhas als Hebel und Basis der sozialistischen Weltrevolution. Darin bestand der Internationalismus der marxistisch-leninistischen Bruderparteien. Mit dem Sturz der Diktatur des albanischen Proletariats verlor die marxistisch-leninistische Weltbewegung ihr führendes Weltzentrum und entwickelte sich immer mehr zum Opportunismus unter dem triumphalen Druck der bürgerlich-revisionistischen Welt. Es ist klar und unvermeidlich, dass sich eine vom Opportunismus zersetzte und beherrschte marxistisch-leninistische Weltbewegung nicht wieder selber aus dem Sumpf ziehen kann, sondern dass sie aus ihren eigenen Reihen einen neuen Kern zur Reorganisierung der weltrevolutionären Bewegung hervorbringt, zur Schaffung eines neuen Weltzentrums, die Kommunistische Internationale, zur Schaffung der neuen stalinistisch-hoxhaistische Weltbewegung unter Führung der Komintern / SH, die nicht nur stark genug ist, sich gegenüber der revisionistisch entarteten Weltbewegung zu behaupten, sondern diese auch zu schlagen vermag.

Stalin vertrat den Standpunkt: Es komme nicht darauf an, wie groß oder wie klein eine Partei ist, sondern es kommt einzig und allein darauf an, ob ihr Standpunkt, ihre Linie, ihre Politik richtig oder falsch ist, ob ihre Theorie korrekt ist, auf die sie sich stützt.

Es ist das Weltproletariat und niemand sonst, das entscheidet, was seinen revolutionären Interessen entspricht und was nicht. Wir vertrauen auf das Weltproletariat. Unser Standpunkt ist klar:

Die kommunistische Weltbewegung wird zur führenden Kraft der revolutionären Gesamtbewegung des Weltproletariats in allen Ländern der Welt, wenn sie geleitet wird von der bolschewistischen Weltpartei vom Leninschen und Stalinschen Typus. In diesem Sinne hatte sich die Komintern / ML im Jahre 2000 gegründet.

Jenen Genossen und Organisationen, die sich dem internationalen demokratischen Zentralismus verpflichtet fühlen, die eine bolschewistische Weltpartei unbedingt wollen, hält die Komintern / SH ihre solidarische Hand entgegen. Wir wollen und können niemanden zwingen, sich uns anzuschließen, aber wir wollen und können jedem ehrlichen Genossen unsere Solidarität und internationalistische Zusammenarbeit anbieten. Die Komintern / SH kann sich nur bemühen, mit gutem Beispiel voranzugehen.

Die Komintern / SH wird sich aber niemals gewissen rückschrittlichen nationalen Neigungen mancher so genannter "marxistisch-leninistischer" Parteien beugen. Man kann heute nicht gleichzeitig dem Weltproletariat dienen wollen, ohne gewisse nationale, hinderliche Neigungen abzulegen, ohne die eingefahrenen Gleise im eigenen Land zu überwinden, ohne die überholten Lehrsätze des Marxismus-Leninismus über Bord zu werfen.

Die Einzelinteressen der Proletarier eines Landes oder deren Gruppeninteressen in bestimmten Ländern, sind den Gesamtinteressen des Weltproletariat unterzuordnen und nicht umgekehrt.

Ein guter Kommunist in einem Land ist in erster Linie ein guter Weltkommunist !

Stellt man allerdings die marxistisch-leninistische Theorie an erster Stelle in den Dienst des Proletariats im eigenen Lande, dann mindert man den internationalistischen Charakter der marxistisch-leninistischen Theorie herab, und folglich kann sich dann auch keine revolutionäre Bewegung der einzelnen Länder im Interesse der weltproletarischen Gesamtbewegung entwickeln. Der Marxismus-Leninismus dient der Weltrevolution und damit in erster Linie der weltproletarischen Gesamtbewegung und erst davon abgeleitete den proletarischen Bewegungen im "eigenen" Land. Was wir also brauchen, ist die stalinistisch-hoxhaistische Theorie des Weltproletariats in jedem Land der Welt, damit sich die weltrevolutionäre Bewegung des Proletariats auch in jedem Land entfalten kann.

Genosse Stalin betonte, dass die Kommunistische Partei eine aus einem Guss geformte Partei des Proletariats ist und nicht eine Partei des Blocks verschiedenartiger Klassenelemente“ (Stalin, Band 11, Seite 280).

Und so kann auch die Kommunistische Weltpartei nur eine aus einem Guss geformte Partei des Weltproletariats sein und nicht eine Partei des Blocks verschiedenartiger Klassenelemente mit opportunistischen Strömungen in verschiedenen Ländern der Welt.

Wir haben deswegen nicht nur den Mut, sondern auch die Pflicht, im Namen des Weltproletariats zu erklären:

Jede Organisation, jede Gruppierung, jede Bewegung oder jede Strömung in der Welt wird von uns als Gegner des Weltproletariats betrachtet, die uns daran hindern will, die kommunistische Weltbewegung durch die Führung der bolschewistischen Weltpartei zu stärken - egal ob sich diese Organisationen, Gruppierungen Bewegungen oder Strömungen zur kommunistischen Weltbewegung bekennen oder nicht.

MAN KANN HEUTE NUR DER KOMMUNISTISCHEN WELTBEWEGUNG DIENEN, WENN MAN SICH DABEI VON DER NOTWENDIGKEIT DER FÜHRUNG EINER BOLSCHEWISTISCHEN WELTPARTEI LEITEN LÄSST.

Für oder gegen“ die Führung einer bolschewistischen Weltpartei an dieser Frage wird sich der Opportunismus unvermeidlich vom Marxismus-Leninismus scheiden müssen. Je schneller und konsequenter dies geschieht, desto besser für die kommunistische Weltbewegung, desto besser für das Weltproletariat.

Es zeichnen sich drei Tendenzen in der zukünftigen Entwicklung der kommunistischen Weltbewegung ab:

  1. die Tendenz, alles beim Alten zu lassen und sich nicht von den lieb gewonnenen, aber veralteten Lehrsätzen des Marxismus-Leninismus zu trennen, die die Entwicklung der marxistisch – leninistischen Weltbewegung hemmen und sie an Alters-starre sterben lassen – Ablehnung der Kommunistischen Internationale – aus welchen Gründen auch immer;

  2. die Tendenz, die über Bord geworfenen, veralteten Lehrsätze zwar durch neue, aber falsche Lehrsätze zu ersetzen, die die kommunistische Weltbewegung unvermeidlich in die Sackgasse und zur Niederlage treiben müssen – opportunistische, anti-marxistische Grundlagen des Aufbaus der Kommunistischen Internationale;

  3. die Tendenz, sich mit einer bolschewistischen Weltpartei an der Spitze als kommunistische Weltbewegung zu reorganisieren auf den Grundlagen der 5 Klassiker des Marxismus-Leninismus.

Die beiden ersten Tendenzen sind Tendenzen, die die kommunistische Weltbewegung zurück zerren bzw. In opportunistische Bahnen lenkt. Nur die dritte Tendenz ist korrekt und hat eine Zukunft.



Als Erfüllung des historischen Erfordernisses nach einer internationalen Organisation der revolutionären Proletarier, der Totengräber des kapitalistischen Systems, ist die Kommunistische Internationale die einzige internationale Macht, deren Programm die Diktatur des Proletariats und der Kommunismus ist, und die offen als Organisator der internationalen proletarischen Revolution auftritt“ (Programm der Komintern, 1928).



Die Theorie und Praxis der Komintern / ML besteht in der Organisierung der weltproletarischen Revolution im Allgemeinen

und in der Errichtung der Diktatur des Weltproletariats im Besonderen.“

(Komintern / SH)



Die Weltpartei ist die höchste Form der internationalen Klassenvereinigung des Proletariats.


Die Komintern / SH ist die bewusste Trägerin der globalisierten Klassenbewegung des Weltproletariats.


"Die internationale Kommunistische Partei, die sich die Aufgabe stellt, das Proletariat zur Erfüllung seiner großen historischen Mission zu befähigen, organisiert es zu einer selbständigen politischen Partei, die sich allen bürgerlichen Parteien entgegenstellt, sie leitet seinen Klassenkampf in allen Erscheinungsformen, sie enthüllt ihm den unversöhnlichen Gegensatz zwischen den Interessen der Ausbeuter und den Interessen der Ausgebeuteten und macht ihm die geschichtliche Bedeutung und die notwendigen Bedingungen der bevorstehenden sozialen Revolution klar" (Lenin, Entwurf des Programms der KPR [B]).


Wir sind gegenwärtig erst dabei, die weltproletarische Avantgarde ideologisch zu gewinnen. Ohne den ideologischen Aufbau der Komintern / SH kann man nicht mal den ersten vor dem zweiten Schritt machen.


Die Avantgarde des Weltproletariats in den Kampf zu schicken, solange die Avantgarde – geschweige denn das Proletariat und die Massen – in einem Land noch nicht ihre weltrevolutionäre Kampfposition eingenommen haben, wäre nicht nur eine Dummheit, sondern auch ein Verbrechen. Hat also die revolutionäre Weltpartei noch nicht einmal die Mehrheit in den Vortrupps der revolutionären Klassen aller Länder der Welt, so kann von einer siegreichen sozialistischen Weltrevolution überhaupt nicht die Rede sein. Erst, wenn die Weltpartei das Vertrauen der Mehrheit aller Proletarier der ganzen Welt erworben hat, darf und muss sie sogar [ ! ] den Willen der Minderheit unter den Willen der Mehrheit zwingen. Es wäre ebenso ein Verbrechen an der Mehrheit der Proletarier, würde man sie nur deshalb nicht in den Kampf führen, weil die Minderheit noch nicht restlos überzeugt sei.

Ohne diese lenkende, globale Kraft der Weltpartei – und zwar ohne das Vertrauen der überwiegenden Mehrheit der Länder auf der ganzen Welt - ist weder an eine Einheit der weltrevolutionären Aktion, geschweige denn an eine Diktatur des Weltproletariats zu denken.

Die kommunistische Weltpartei konnte und wird niemals ihre Führung mit anderen Parteien teilen .

Die proletarische Weltpartei ist die grundlegende Kraft im Weltsystem der Diktatur des Proletariats.


Die Oktoberrevolution siegte vor 92 Jahren nur deshalb, weil an der Spitze der Arbeiterklasse und der werktätigen Massen eine Partei stand, die unter bolschewistischer Führung in erbittertem Ringen alle anti-marxistischen und opportunistischen Elemente geschlagen hatte und in diesem Ringen zu einer einheitlichen und geschlossenen, fest auf dem Boden der revolutionären marxistisch-leninistischen Theorie stehenden Organisation geworden war, die sich durch eine eiserne Disziplin und eine zielbewusste Führung vor allen bisherigen sozialistischen Parteien unterschied. Die Lehre von der Rolle der revolutionären Partei, die von Lenin ausgearbeitet und von Stalin weiter entwickelt wurde, ist eine der grundlegenden und entscheidenden Lehren, ohne deren Aneignung keine Partei der Arbeiterklasse irgendeines Landes, keine Kommunistische Weltpartei, keine Kommunistische Internationale ihren Kampf erfolgreich zu führen vermag.







3.


Die Stalinistisch-Hoxhaistische Weltbewegung


Die Stalinistisch-Hoxhaistische Weltbewegung ist die Weltbewegung der 5 Klassiker des Marxismus-Leninismus..


Die Quelle der Marxistisch-Leninistischen Weltbewegung des Genossen Enver Hoxha wird nie versiegen. Sie ist und bleibt ein lebendiges Element unseres täglichen Klassenkampfes und genauso wegweisend für unsere prinzipienfesten Perspektiven des Weltsozialismus.

Wir verteidigen also viel mehr als nur ihre ruhmreiche Vergangenheit.

Die Komintern / SH ist die einzige Organisation auf der ganzen Welt, die die revolutionäre Linie und Tradition der ruhmreichen marxistisch-leninistischen Weltbewegung des Genossen Enver Hoxha konsequent und vorbehaltlos verteidigt, fortsetzt und weiter vorantreibt - ungeachtet der Tatsache, dass die einst hoxhaistischen Bruderparteien fast gänzlich im Sumpf des Opportunismus versunken sind.

Die Komintern hält das revolutionäre Banner der PAA des Genossen Enver Hoxha und die KPdSU [B] Lenins und Stalins hoch.

Beides waren die zentralen Führungskräfte der Kommunistischen Weltbewegung – nicht zu vergessen die großen Verdienste von Marx und Engels.

Unsere weltkommunistische Bewegung ist nur wertvoll, solange wir Kommunisten ihre Verdienste verteidigen.

Die ruhmreiche Tradition des Kommunismus ist der solide Grund, auf dem wir siegreich vorwärts schreiten.

Dies bedeutet:

Die stalinistisch-hoxhaistische Weltbewegung unterstützt im Geiste des proletarischen Internationalismus insbesondere die Genossen in Russland und Albanien, die die 5 Klassiker des Marxismus-Leninismus hoch halten.

Die stalinistisch-hoxhaistische Weltpartei unterstützt die Rückeroberung der dortigen Diktatur des Proletariats, die die größten Opfer gebracht haben für die Befreiung des gesamten Weltproletariats. Wir vergessen nicht, was Lenin einst sagte:

"Ihr seht, dass wir nicht nur für unseren eigenen Sieg des Sozialismus kämpfen. Wir kämpfen für den Sieg der Arbeiter auf der ganzen Welt – zusammen mit uns!"

Und die Genossen in Russland und Albanien können sicher sein, dass das Weltproletariat nicht nur für den Sieg des Weltsozialismus kämpft, sondern dass es zusammen mit euch für den endgültigen Sieg der Arbeiter in der Sowjetunion Lenins und Stalins und der Arbeiter in der ehemaligen Sozialistischen Republik des Albanien Enver Hoxhas kämpft.


Wodurch unterscheidet sich die neue Stalinistisch-Hoxhaistische Weltbewegung von der einstigen Marxistisch-Leninistischen Weltbewegung des Genossen Enver Hoxha ?

Der neue Typ der stalinistisch-hoxhaistischen Weltbewegung unterscheidet sich vom alten Typ der Marxistisch-Leninistischen Weltbewegung des Genossen Enver Hoxha hauptsächlich durch ihren globalisierten, zentralistischen Charakter.

Damals hatte das sozialistische Land bzw. das sozialistische Weltlager des Genossen Stalin die zentrale Rolle von Basis und Hebel der Kommunistischen Weltbewegung inne. Dies ist nicht mehr gültig für die zweite Periode des Sozialismus. Durch die Globalisierung ist die Basis und der Hebel der Weltrevolution über die Grenzen des Sozialismus in 'einem' Land heraus gewachsen. Der Weltimperialismus hat sie dort beseitigt und stattdessen globalisiert. Die Stalinistisch-Hoxhaistische Weltbewegung von heute ist der neue Typ der Kommunistischen Weltbewegung, der die Tür zur zweiten Periode des Sozialismus geöffnet hat, die Tür zum Weltsozialismus.

Jetzt wird unter den globalisierten Bedingungen das Weltproletariat selbst zur Basis und wird Hebel für die sozialistischen Revolutionen in den Ländern. Dies wird durch die Weltdiktatur des Proletariats ermöglicht.

Die stalinistisch-hoxhaistische Weltbewegung kann also charakterisiert werden als die neue globalisierte-sozialistische Bewegung, die alle Formen des gegenwärtigen globalen Klassenkampfes kombiniert und vereint.


Die Quelle der marxistisch-leninistischen Weltbewegung des Genossen Enver Hoxha ist nicht versiegt. Sie lebt in der neuen stalinistisch-hoxhaistischen Weltbewegung fort, wird durch sie auf eine neue Stufe ihrer Entwicklung gehoben.


Die Quelle der weltrevolutionären Bewegung und Veränderung der konkreten Formen des internationalen Klassenkampfes sind und bleiben stets die dem Weltkapitalismus innewohnenden Widersprüche, insbesondere der Widerspruch zwischen Weltkapital und Weltarbeit, zwischen Weltproletariat und Weltbourgeoisie, der die Entwicklung der kommunistischen Weltbewegung bestimmt.


Wir Kommunisten kämpfen für die Verwirklichung der unmittelbaren Interessen und Bedürfnisse des Weltproletariats, aber in der gegenwärtigen globalen anti-imperialistischen Bewegung vertreten wir zugleich die weltsozialistische Bewegung der nächsten Zukunft und die weltkommunistische Bewegung in fernerer Zukunft. Im heutigen Klassenkampf der Proletarier jedes einzelnen Landes vertreten wir die Interessen des Klassenkampfes des Weltproletariats in seiner Gesamtheit.


Die heutige kommunistische Weltbewegung steht direkt an der Schwelle des Weltsozialismus, kämpft nicht mehr unter den Bedingungen des Sozialismus "in einem" Land wie damals zur Zeit Lenins, kämpft nicht mehr unter den Bedingungen jenes sozialistischen Weltlagers, dass sich um den Sozialismus "in einem" Land herauszubilden begann zur Zeit Stalins, wir kämpfen auch nicht mehr in einer Welt mit den zwei antagonistisch gegenüberstehenden Gesellschaftsformationen - der bürgerlich-revisionistischen und der sozialistischen Welt zur Zeit Enver Hoxhas.


Weltproletariat – vereinige alle revolutionären Kräfte zum Schutze der Sowjetunion Lenins und Stalins!“ ; „Weltproletariat - vereinige alle revolutionären Kräfte zum Schutze des sozialistischen Albanien Enver Hoxhas!“ - Das waren die beiden korrekten Formeln des proletarischen Internationalismus im weltrevolutionären Kampf gegen Imperialismus und Revisionismus zu jener Zeit, als der wesentliche Widerspruch zwischen Kapitalismus und Sozialismus auf der Welt noch existierte.


Seitdem hat sich die kommunistische Weltbewegung verändert und weiter entwickelt zu einer Bewegung der direkten globalisierten Beseitigung des Weltkapitalismus, durch den direkten, globalisierten Klassenkampf zwischen den beiden globalisierten Klassen – Weltproletariat und Weltbourgeoisie.


Das Wesen der heutigen stalinistisch-hoxhaistischen Weltbewegung besteht also in der unmittelbaren Umwälzung der kapitalistischen Welt in die sozialistische Welt ohne das Zwischenstadium des Kampfes zwischen sozialistischem und kapitalistischem Weltlager.


Wir kämpfen nicht mehr unter den Bedingungen des alten sozialistischen Weltlagers (Vereinigung der zur Zeit Stalins existierenden sozialistischen Länder),


[sozialistische Länder kämpfen gemeinsam für ihren Sieg, um die Periode der friedlichen Koexistenz zwischen der sozialistischen und der kapitalistischen Welt zu überwinden – mit der dafür typischen Solidarität und Unterstützung des gesamten Weltproletariats]


sondern für ein völlig neues, für das weltsozialistische Lager (Lager des Weltsozialismus; aller Länder der ganzen Welt), also für das globalisierte Weltlager zur direkten globalisierten Machtübernahme des Weltproletariats.


[Die Weltproletarier in allen Ländern der Welt kämpfen gemeinsam für den Weltsozialismus durch Überspringen bzw. Vollendungen der Periode der friedlichen Koexistenz, die nicht mehr notwendig ist unter den globalisierten Bedingungen des verrotteten Systems des Weltkapitalismus].


Die Diktatur des Weltproletariats unterscheidet sich wesentlich von allen vorangegangenen proletarischen Diktaturen und zwar dadurch, dass sie die einzige Diktatur ist, die die Unvermeidbarkeit jeder Klassendiktatur überhaupt beseitigt und abschafft, sogar die Diktatur des Proletariats selbst, also einschließlich der Weltdiktatur des Proletariats.

Dies ist ein qualitativer Unterschied zur Pariser Kommune, des frühsten Modells einer Diktatur des Proletariats zur zeit von Marx und Engels.

Dies ist ferner ein qualitativer Unterschied zum Leninschen Prototyp der Diktatur des Proletariats unter den Bedingungen des Sozialismus in "einem" Land.

Und es ist auch ein qualitativer Unterschied zum fortgeschrittenen Modell der Diktatur des Proletariats unter den Bedingungen des sozialistischen Weltlagers Stalins.

Und nicht zuletzt unterscheidet sich die Weltdiktatur auch von der Diktatur des Proletariats des Genossen Enver Hoxha unter den erschwerten Bedingungen der imperialistisch-sozial-imperialistischen Umkreisung eines kleinen sozialistischen Landes.


Wir definieren die Weltdiktatur des Proletariats wie folgt:


Die Weltdiktatur des Proletariats ist die besondere Form der Diktatur unter den Bedingungen des globalisierten Sozialismus, also der höchsten und letzten Form der Diktatur des Proletariats.


Dem Wesen nach ist die Diktatur des Weltproletariatszum Unterschied von allen anderen voran gegangenen proletarischen Diktaturen – die einzige Diktatur, die jegliche Diktatur einer Klasse über eine andere für immer aufhebt und beseitigt.

Das ist der qualitative Unterschied der proletarischen Diktatur Lenins unter den Bedingungen des Sozialismus in „einem“ Lande, der qualitative Unterschied unter den Bedingungen der Diktatur des Proletariats im sozialistischen Weltlager Stalins, der qualitative Unterschied der Diktatur des Proletariats Enver Hoxhas unter den Bedingungen der kapitalistisch-revisionistischen Welt an der Macht.


Die stalinistisch-hoxhaistische Weltbewegung ist die kommunistische Weltbewegung von heute, die unmittelbar und direkt für die Weltherrschaft des Weltsozialismus kämpft. Wir befinden uns nicht mehr in der ersten Epoche des Sozialismus, der seine Macht noch mit dem Kapitalismus teilen musste, sondern setzen den Weg zur zweiten Epoche des Sozialismus trotz Unterbrechung durch die Revisionisten fort, in der das Weltproletariat seine Macht nicht mehr mit der Weltbourgeoisie teilt. Wir befinden uns an der Schwelle der weltsozialistischen Epoche, die die Epoche des Imperialismus bereits hinter sich gelassen hat.

Wir befinden uns noch nicht in der zweiten Epoche des Sozialismus, aber auch schon nicht mehr in seiner ersten Epoche, wo er seine Macht mit dem Kapitalismus teilen musste. Wie stehen an der Schwelle der neuen weltsozialistischen Epoche und bewegen uns weg von der alten Epoche des Imperialismus – und das bedeutet:

Die Beseitigung der Unvermeidbarkeit der Teilung in zwei Weltlager.

Dies ist einer der wichtigsten Ziele unserer neuen weltprogrammatischen Erklärung, nämlich nie wieder die Macht mit dem Kapitalismus, mit der Bourgeoisie, teilen zu müssen.


Als Stalin den zeitlichen und grundlegenden Unterschied zwischen der ersten und der zweiten Periode des Sozialismus aufzeigte, charakterisierte er den Sieg des Weltsozialismus Diese höchst wichtige Definition des Weltsozialismus ist natürlich heute auf jeden Fall weiterhin gültig und hochaktuell:


Stalin hat von einem gravierenden Irrtum“ gesprochen:

... dass es für einen Marxisten nicht anhängig ist, solche verschiedenen Erscheinungen wie `den Sieg des Sozialismus in einem Lande` und den Sieg des Sozialismus im Weltmaßstab` zu vermengen, in einen Topf zu werfen. Man darf nicht vergessen, dass sich in diesen verschiedenartigen Erscheinungen zwei vollkommen verschiedene Epochen widerspiegeln, die sich voneinander nicht nur zeitlich (was sehr wichtig ist), sondern auch ihrem ganzen Wesen nach unterscheiden.

Die Periode des Siegs des Sozialismus im Weltmaßstab unterscheidet sich eben vor allem von der Periode des Siegs des Sozialismus in einem Lande dadurch, dass sie den Imperialismus in allen Ländern liquidiert, den Drang, andere Nationen zu unterwerfen, sowie die Furcht vor der Gefahr der nationalen Unterjochung beseitigt, das nationale Misstrauen und die nationale Feindschaft radikal untergräbt, die Nationen in einem einheitlichen System einer sozialistischen Weltwirtschaft vereint und somit die realen Bedingungen schafft, die für eine allmähliche Verschmelzung aller Nationen zu einem Ganzen notwendig sind.“ (Stalin, „Die nationale Frage und der Leninismus“, 1929).


Diese perfekte Definition des Genossen Stalin ist unverzichtbarer Bestandteil unserer weltprogrammatischen Plattform:


Die Stalinistisch-Hoxhaistische Weltbewegung kämpft für


Weltproletariat – vereinige die sozialistischen Revolutionen aller Länder, vereinige alle Länder zur sozialistischen Weltrevolution!“


Die kommunistische Weltrevolution ist das radikalste Brechen mit allen bisherigen Eigentumsverhältnissen aller bisherigen Klassengesellschaften.

Sie kämpft für die klassenlose, das heißt Eigentumslose, weltkommunistische Gesellschaft. Mit einem Wort, die Kommunisten unterstützen die weltrevolutionäre Bewegung gegen die bestehenden gesellschaftlichen und politischen Zustände des Weltkapitalismus. Wir Stalinisten-Hoxhaisten kämpfen für das Erreichen der unmittelbar vorliegenden Zwecke und Interessen des Weltproletariats, aber wir vertreten in der gegenwärtigen weltrevolutionären Bewegung zugleich die Zukunft der weltrevolutionären Bewegung – den Kommunismus.


In der Zwischenzeit haben die Weltimperialisten mit der Globalisierung selber dazu beigetragen, die Triebkräfte der Weltrevolution zu globalisieren und es ist nur eine Frage der Zeit, wann diese Triebkräfte durch den Aufbau eines globalen Weltzentrums der proletarischen Revolution erneut entfaltet werden, wenn sich die alte marxistisch-leninistische Weltbewegung als eine Bewegung einzelner Länder in eine globalisierte Bewegung mit zentraler Weltpartei, in eine stalinistisch-hoxhaistische Weltbewegung verwandelt.


Unsere Bewegung braucht ein Weltzentrum, ein Weltlager, damit die globale, weltproletarische gemeinsame Bewegung und die einzelne proletarische Bewegung in den Ländern zu einer in sich geschlossenen Gesamtbewegung des internationalen Klassenkampfes vereinigt werden kann.

Nur so öffnen wir uns das Verständnis für den dialektischen Zusammenhang zwischen der sozialistischen Weltrevolution und der sozialistischen Revolution in den einzelnen Ländern – also diese beiden verschiedenen Formen der sozialistischen Revolution in ihrer Vereinigung als ein globalisierter revolutionärer Gesamtprozess.

Mit der Konstruktion seines weltsozialistischen Lagers globalisiert das revolutionäre Weltproletariat seinen Klassenkampf, stärkt und beschleunigt es seine weltrevolutionäre Bewegung zu Eroberung seiner globalen Macht.


Erst das stalinistisch-hoxhaistische Weltlager versetzt die einzelnen Klassenkampfbewegungen in den Ländern in die Lage, sich in eine große weltrevolutionäre Klassenbewegung zu verwandeln, sich zu beschleunigen und zu stärken. Das ist also ein globaler Beschleunigungsprozess, der die Eigenbewegung aller einzelnen Länder dynamisch einbezieht und durch sie erst möglich wird.


Erst als vollständiges Ganzes entfaltet die stalinistisch-hoxhaistische Weltbewegung ihre ganze Kraft und die ganze Beweglichkeit ihrer nationalen Kampfabteilungen.

Die Klassenkämpfe in den einzelnen Ländern dürfen nicht voneinander isoliert sein, allein gelassen werden und sich nicht in ihrer Vereinzelung gegenseitig schwächen. Klassenkämpfe in den einzelnen Ländern sind die zu koordinierenden Kampfabschnitte eines zentralisierten Global-Klassenkampfes und deswegen entwickeln sie ihre eigentliche Kraft erst als vereinigte Teile des Ganzen. Unter globalen Klassenkampfverhältnissen ist der Klassenkampf im eigenen Land zum Scheitern verurteilt, wenn er nur für sich allein geführt wird.

Keiner verlangt, dass die Proletarier in ihrem Land auf sich allein gestellt bleiben sollen und keiner verlangt, dass sie ihre eigenen Ziele und Interessen aufgeben sollen. Aber es ist nun einmal eine Tatsache, dass die Proletarier nur auf dem gemeinsamen globalen Schlachtfeld des Klassenkampfes ihr Schicksal im eigenen Land bestimmen und entscheiden.


Und umgekehrt: die nationalen Kampfabteilungen verleihen der einheitlichen, stalinistisch-hoxhaistischen Gesamtbewegung ihre ganze Kraft und ihre ganze Beweglichkeit. Ohne ihre nationalen Kampfabteilungen ist die stalinistisch-hoxhaistische Weltbewegung als Ganzes nichts wert , kann die stalinistisch-hoxhaistische Weltbewegung ihren Kampfabteilungen in den Ländern nicht dienlich sein.


Ohne die Kraft und die Bewegung der Gesamtheit der stalinistisch-hoxhaistischen Weltbewegung wirken Kraft und Bewegung der nationalen Kampfabteilungen blindlings, sind sie der Globalpolitik, der militärisch-globalen Intervention der Konterrevolution hilflos ausgeliefert

und umgekehrt: ohne die Kraft und Bewegung der nationalen Kampfabteilungen wird die Weltbewegung als Ganzes kraft- und bewegungslos.

Die weltrevolutionäre Interaktion von globaler und nationaler Bewegung steht im gleichen Verhältnis wie die konterrevolutionäre Interaktion nationaler und globaler Bewegungen der Bourgeoisie.


Von der einen Seite aus vereinigen sich die mannigfaltigen Stalinistisch-Hoxhaistischen Bewegungen in den einzelnen Ländern als gesamte, geschlossene Einheit zur Weltbewegung. Von der anderen Seite aus zentralisiert die Stalinistisch-Hoxhaistische Weltbewegung diesen Vereinheitlichungs-prozess der einzelnen Bewegungen in den Ländern. Nur, wenn es uns gelingt, diese beiden Richtungen in vollkommener Übereinstimmung auf einen Punkt zu bringen, kann die vollste und höchste Durchschlagskraft erzielt werden, um sowohl die Weltbourgeoisie insgesamt, als auch die Bourgeoisie in jedem einzelnen Land vernichtend zu schlagen. Darin besteht die Wirkungsweise, das Wesen, das Gesetz der stalinistisch-hoxhaistischen Weltbewegung.


Ohne Herstellung dieser vollkommenen Übereinstimmung von Teilen und Ganzem wird es weder einen Sieg der sozialistischen Weltrevolution, noch einen Sieg der sozialistischen Revolution in einem Land geben.


Das Gesetz der stalinistisch-hoxhaistischen Einheit besagt, dass die Vereinigung des Proletariats, die Durchsetzung seiner revolutionären Interessen in jedem Land mit der Vereinigung des Weltproletariats und der Durchsetzung seiner globalen Gesamtinteressen, unbedingt übereinstimmt.


Vielfältigkeit der sozialistischen Weltrevolution, die sich in jeder einzelnen sozialistischen Revolution aller Länder ausdrückt, ist die Erscheinungsform ihres einheitlichen Ganzen.

Die Vielseitigkeit der sozialistischen Weltrevolution, die sich in jeder einzelnen sozialistischen Revolution in allen Ländern ausdrückt, ist die charakteristische Vorgehensweise ihres einheitlichen, weltrevolutionären Handelns.


Das Wesentliche an der sozialistischen Weltrevolution ist jedoch nicht allein die Feststellung, dass überhaupt Teile und Ganzes zusammenwirken (etwa als ein abgeschlossener, einmaliger Vorgang von revolutionären Bewegungen dieses oder jenen Landes).

Wesentlich ist vielmehr, wie und in welchen Formen die sozialistischen Revolutionen und die Weltrevolution aufeinander einwirken.

Charakteristisch ist die Bewegung des Übergangs der sozialistischen Revolutionen zur Weltrevolution, was für die Weltrevolution wiederum zum Ausgangspunkt wird für ihre Ausbreitung und Verankerung in den einzelnen Ländern.


Die Globalisierung der sozialistischen Revolutionen der einzelnen Länder, ihre Ausbreitung und Vereinheitlichung zur Weltrevolution, und die Globalisierung der Weltrevolution, die Rückwirkung und Verankerung ihrer vereinigten, geballten Kraft in den einzelnen Ländern – bedingen einander.

Was bedeutet das ?

1. Die Globalisierung der sozialistischen Revolutionen der einzelnen Länder verhilft der Weltrevolution nicht nur zur Entfaltung ihrer geballten Kraft, sondern versetzt die Weltrevolution auch in die Lage, die notwendige Vereinheitlichung der einzelnen Revolutionen der Länder zu garantieren.


2. Die Globalisierung der Weltrevolution bindet die sozialistische Revolution eines Landes nicht nur fester an die Weltrevolution, sondern garantiert auch den Schutz aller sozialistischen Revolutionen in den Ländern.

Hiermit hat der Stalinismus-Hoxhaismus das Bewegungungsgesetz der Globalisierung aufgedeckt = zwei Tendenzen der Globalisierung [ antagonistischer Charakter der kapitalistischen Globalisierung und nicht-antagonistischer Charakter der sozialistischen Globalisierung; auch die der stalinistisch-hoxhaistischen Bewegung]:


a) von den einzelnen Ländern ausgehend [Proletarier aller Länder – vereinigt euch !]

b) in die einzelnen Länder zurückwirkend [ Weltproletariat – vereinige alle Länder!]


Im Anfangsstadium herrscht die erste Tendenz vor, im fortgeschrittenen Verlauf die zweite Tendenz.

Beide Tendenzen verschmelzen sich bis sie identisch werden, um die Globalisierung des Kommunismus einzuleiten.



Dabei ist insbesondere die Art und Weise des Tempos dieses weltrevolutionären Prozesses auffällig, nämlich dass seine Geschwindigkeit in dem Maße zunimmt, wie sich sozialistische Revolutionen in den Ländern immer weiter vereinheitlichen und miteinander zur Weltrevolution verschmelzen.

Und umgekehrt:

Die Geschwindigkeit der Ausbreitung und Verankerung der Weltrevolution in den einzelnen Ländern nimmt in dem Maße zu, wie Geschwindigkeit der Vereinheitlichung und Verschmelzung der einzelnen sozialistischen Revolutionen.

Die Geschwindigkeit der Weltrevolution und die Geschwindigkeit der einzelnen sozialistischen Revolution in einem Land bedingen einander.


Das Wesen der Übergänge der bewaffneten Eroberung der proletarischen Weltmacht kommt also sowohl in der höchsten Annäherung der nationalen bewaffneten Kampfabteilungen und ihrer schließlichen Verschmelzung zu einer gigantischen proletarischen Weltarmee zum Ausdruck, als auch in der höchsten Rückwirkung und Verankerung der revolutionären Weltarmee in den einzelnen Ländern.


Und mit dem Verhältnis zwischen Weltrevolution und Revolution im einzelnen Land haben wir damit auch gleichzeitig die eng miteinander zusammenhängende Entwicklung von Weltdiktatur des Proletariats und der Diktatur des Proletariats in den einzelnen Ländern bestimmt, also ihr besonderes Verhältnis zueinander , ihre Ausbreitung, ihre Vereinheitlichung, ihre Verankerung, ihr Tempo und ihre gegenseitige Stärkung, kurz: die Geschlossenheit ihrer gemeinsamen Entwicklung zu einem einheitlichen, unbesiegbaren globalen Herrschaftssystem !!!


Hiermit haben wir unsere Definition des Stalinismus-Hoxhaismus - als die Theorie und Taktik der weltproletarischen Revolution im Allgemeinen und die Theorie und Taktik der Weltdiktatur des Proletariats im Besonderen - , wissenschaftlich exakt mit ihrem wertvollen Inhalt gefüllt.


Jede neue weltrevolutionäre Bewegung ( die sich aus den unzähligen revolutionären Bewegungen auf der ganzen Welt zusammensetzt) ist stets Produkt und Resultat aller vorangegangenen weltrevolutionären Bewegungen, setzt nicht nur die Flut jeder vorangegangenen weltrevolutionären Bewegung voraus, sondern auch deren Ebbe (Stalin).


Die sozialistische Weltrevolution erschöpft sich nicht in der Aufeinanderfolge, nicht in der Reihenfolge der vorangegangenen Revolutionen, sondern setzt diese lediglich voraus, schöpft aus ihr, überwindet ihre Fehler und Schwächen, um dann um so gewaltiger wieder hervorzubrechen.


Das Wesentliche an der sozialistischen Weltrevolution ist die Permanenz ihrer Bewegung, ihr Übergang zu einer immer höheren Stufe ihrer verschmelzenden Entwicklung – und zwar solange und soweit, bis sich ihre letzte Übergangsstufe zum Kommunismus erreicht, wo die 'Einheit von Teilen und Ganzem` identisch wird und damit das historische Dasein der Weltrevolution beendet ist, ihr Zweck erfüllt ist und fortan nicht mehr gebraucht wird. Das Zusammenspiel von Weltrevolution und Revolutionen in den einzelnen Ländern verschwindet, so wie die Nationen verschwinden, so wie der sozialistische Weltstaat verschwindet. Die Weltrevolution ist die letzte Revolution der Klassengesellschaft. Ohne Klassen auch keine Revolutionen der Klassen.


Die höchste und letzte Aufgabe der Weltrevolution ist also :

Abschaffung der Unvermeidbarkeit jeglicher Revolutionen von Klassen.

Nur die sozialistische Weltrevolution kann diese Aufgabe erfüllen – keine andere Revolution schafft das.

Wieso?

Weil die Stalinistisch-Hoxhaistische Weltbewegung völlig ohne nationale Abteilungen des Klassenkampfes auskommen kann, nachdem sie ihre vollständige Identität hergestellt hat.

Dies bedeutet: Sie hört auf, nur als Gesamtheit der Teilbewegungen in den Ländern zu funktionieren. Und dies entspricht auch vollkommen ihrer eigentlichen Bestimmung, entspricht ihrem Entwicklungsgesetz. Ja, das Erlangen ihrer endgültigen Identität ist ausdrücklich ein MUSS ! Ansonsten könnte die Stalinistisch-Hoxhaistische Bewegung sich nicht in eine qualitativ höhere Form der Bewegung der kommunistischen Weltgesellschaft verwandeln.

Die Stalinistisch-Hoxhaistische Weltbewegung wird zur höchsten und letzten Form der marxistischen Weltbewegung, bevor sie in die Epoche des Weltkommunismus eintritt.

Anfänglich hat sie noch mit vielen Muttermalen der kapitalistischen Globalisierung zu kämpfen. Jedoch im Laufe ihrer Entwicklung nimmt sie mehr und mehr kommunistische Merkmale und Eigenschaften an. Auf diese Weise haben wir die Dialektik der Entwicklungsänderungen der Stalinistisch-Hoxhaistischen Weltbewegung zu verstehen:


am Anfang: = wird ihre Kraft gespeist durch die Unterstützung des Klassenkampfes in jedem Land, das dankbar dafür ist, dass der eigene Kampf in seiner zentralisierten, globalisierten Einbindung mehr Durchsetzungskraft erhält = der Klassenkampf in den Ländern bestimmt die Entwicklung der Stalinistisch-Hoxhaistischen Weltbewegung als Ganzes.


sodann:

Die Tendenz, dass sich der Klassenkampf der einzelnen Länder immer mehr zu einem einheitlichen, globalisierten Klassenkampf verdichtet, führt dazu, dass der globale Klassenkampf nunmehr umgekehrt den Klassenkampf in den einzelnen Ländern ganz wesentlich bestimmt.


Und schließlich:

Der Klassenkampf der einzelnen Länder verschmilzt in einem solchen Maße, dass der Klassenkampf im eigenen Land immer mehr Bedeutung verliert, dass also die Stalinistisch-Hoxhaistische Weltbewegung aufhört, den einzelnen Ländern zu dienen, da diese sich konsequenter Weise schließlich und endlich auflösen und verschwinden.


Und eben dies ist die entscheidende Endstufe, wo die Stalinistisch-Hoxhaistische Weltbewegung aufhört, eine Klassenbewegung des Weltproletariats zu sein. Sie legt die Zwangsjacke ihres Klassencharakters ab, um das Reich des Kommunismus zu betreten.


Hiermit haben wir in groben Zügen die historische Entwicklung und Bedeutung der Stalinistisch-Hoxhaistischen Weltbewegung umrissen und ihren Platz in der Geschichte des Kommunismus, ihre Stellung in der Menschheitsgeschichte definiert.


Die stalinistisch-hoxhaistische Bewegung in den Ländern und in der Welt werden identisch, indem sich alle Teile zum Ganzen vollständig verschmolzen haben und sich damit auch das Wesen der gesamten stalinistisch-hoxhaistischen Weltbewegung wesentlich verändert hat, indem es fortan ohne nationale Kampfabteilungen existieren kann, auf sie verzichten kann, ja geradezu auf sie verzichten muss, um ihrem neuen Wesen überhaupt gerecht werden zu können – und all das, nachdem sie ursprünglich aus den Kampfabteilungen der Länder ihre Kraft rekrutierte, die das Wachstum der stalinistisch-hoxhaistischen Weltbewegung bestimmt hatten und ohne die sich die ganze stalinistisch-hoxhaistische Weltbewegung gar nicht hätte herausbilden können.


Worin besteht der Unterschied des proletarischen Internationalismus in den beiden verschiedenen Perioden des Sozialismus ?

Der wesentliche Unterschied zwischen dem proletarischen Internationalismus der Periode des Sozialismus „in einem Land“ und dem der Periode des Weltsozialismus besteht darin, dass der Sozialismus (oder der Kampf für den Sieg des Sozialismus) im „eigenen Land“, also die revolutionäre Bewegung im „eigenen Land“ von den Proletariern in ausnahmslos allen anderen Ländern solidarisch unterstützt werden musste, während der Weltsozialismus (oder der Kampf für den Sieg des Weltsozialismus) im Weltmaßstab, also die weltrevolutionäre Bewegung des globalen Proletariats von den Proletariern in ausnahmslos allen Ländern solidarisch unterstützt werden muss. Damit stellt das Weltproletariat alle Formen des bisherigen proletarischen Internationalismus der Proletarier in ihren einzelnen Ländern auf den Kopf. Die revolutionäre Bewegung und der revolutionäre Kampf im eigenen Land wird zu einem unverzichtbaren Teil der weltrevolutionären Bewegung und des weltrevolutionären Kampfes. Nicht mehr Klassenkampf im eigenen Land nur für die eigene sozialistische Revolution, sondern Klassenkampf im eigenen Land für die sozialistische Weltrevolution, für den weltrevolutionären Kampf des Weltproletariats, das die weltsozialistische Revolution in jedem Land anführt – das macht das Wesen des sich weiter entwickelnden proletarischen Internationalismus aus.

Die alte Definition des proletarischen Internationalismus Lenins muss also unbedingt an Hand der veränderten globalen Bedingungen modifiziert werden:


Es gibt heute nur einen wirklichen Internationalismus:

... die hingebungsvolle Arbeit an der Entwicklung der weltrevolutionären Bewegung und des weltrevolutionären Kampfes des Weltproletariats, die Unterstützung (durch Propaganda, durch moralische und materielle Hilfe) eben eines solchen Kampfes, eben einer solchen Linie - und nur einer solchen -, allein durch die Proletarier in ausnahmslos allen Ländern.

Heute ist nur derjenige ein proletarischer Internationalist, der in jeder Lebenslage gegen jeden Fall von Ausbeutung und Unterdrückung auf der ganzen Welt kämpft, der die Ursachen der Ausbeutung und Unterdrückung unter den Bedingungen der Globalisierung kennt, sich im Kampf gegen das globalisierte Ausbeuter- und Unterdrückungssystem von den 5 Klassikern des Marxismus-Leninismus leiten lässt, der sich mit allen unterdrückten Kräften, mit dem Weltproletariat an der Spitze, für die revolutionäre Beseitigung des kapitalistischen Weltsystems im nationalen wie im internationalen (vereinheitlichten) Maßstab zusammenschließt und diese entsprechend organisiert und führt.

Wir erhärten diese Modifizierung durch die Definition des Genossen Enver Hoxha:

Der proletarische Internationalismus ist die Einheit des Denkens und Handelns des Proletariats eines jeden Landes im Besonderen und des Weltproletariats im Allgemeinen“ (Enver Hoxha, Bericht auf dem 7. Parteitag der PAA, 1977, dt. Ausgabe, Seite 242).




FEUER

auf den neo-revisionistischen

VERRAT !


Die Lehren der 5 Klassiker des Marxismus-Leninismus sind die einzige ideologische Waffe, mit der die bürgerlich-revisionistische Ideologie schon einmal besiegt wurde. Die Lehren der 5 Klassiker des Marxismus-Leninismus waren die einzige Ideologie, die jemals über die bürgerlich-revisionistische Ideologie geherrscht haben. Der Weltimperialismus war historisch gezwungen, seine bürgerlich-revisionistischen Waffen als die Waffen seines Klassenfeindes auszugeben – allein das ist schon als historischer Sieg der Lehren der 5 Klassiker des Marxismus-Leninismus zu bewerten. Die Verhüllung der proletarischen Klassenideologie war und ist stets ein Zeichen der ideologischen Schwäche der Bourgeoisie. Es zeugt nicht gerade von Stärke, wenn die eigene bürgerliche Ideologie versagt, und nur noch der Zugriff auf die klassengegnerische, proletarische Ideologie Rettung verspricht.


Der heutige Revisionismus ist verbürgerlichter, verfaulender, sterbender, parasitärer „Marxismus-Leninismus“, ist bürgerlicher "Anti-Revisionismus", ist verkappter Anti-Kommunismus.


Revisionismus ist die Wahrung der Form der Lehren der 5 Klassiker des Marxismus-Leninismus zwecks Vertuschen der Beseitigung ihres revolutionären Inhalts, ihres revolutionären Geistes, ihre Anpassung an und schließlich Ersetzung durch die Ideologie der Weltbourgeoisie.


Revisionismus ist im Grunde ein konterrevolutionäres, ideologisches Werkzeug der Klassenpolitik der Bourgeoisie zur Anpassung der revolutionären proletarischen Klassenbewegung an die bürgerliche Klassengesellschaft mit dem Ziel der Aufrechterhaltung bzw. Wiederherstellung des Herrschafts- und Ausbeutungssystem des Kapitalismus bzw. mit dem Ziel, die Wiederherstellung und Aufrechterhaltung der sozialistischen Gesellschaft und damit den Übergang zur klassenlosen Gesellschaft zu verhindern.


Die Geschichte des Revisionismus ist die Geschichte der vergeblichen Versuche der Bourgeoisie, die kommunistische Weltbewegung dazu zu bewegen, den Kampf gegen den Revisionismus einzustellen, sich selbst zu verraten und aufzugeben.

Die Bourgeoisie tarnt diese vergeblichen Versuche unter der Maske ihres angeblichen "Anti-Revisionismus", um auf diese Weise die Lehren der 5 Klassiker des Marxismus-Leninismus einer bürgerlich-revisionistischen Revision zu unterziehen und durch die bürgerlich-revisionistische Ideologie zu ersetzen.


Das Gesetz vom Neo-Revisionismus ist die gesetzmäßige Notwendigkeit des Klassenkampfes gegen die Lehren der 5 Klassiker des Marxismus-Leninismus auf deren (formalen) Boden zum Zwecke der Aufrechterhaltung (bzw. Wiederherstellung = Gesetz des modernen Revisionismus) des Kapitalismus.


Um die Gesetzmäßigkeit der Entwicklung des Revisionismus zu veranschaulichen bedienen wir uns aus der Zoologie des Begriffes der Häutung einer Schlange.

Dieser so genannte revisionistische Häutungsprozess fand immer dann statt, nachdem sowohl der Marxismus, als auch seine Weiterentwicklungen wie Leninismus, Stalinismus und Hoxhaismus jedes-mal die sich regenerierende Wirkungskraft des Revisionismus ganz wesentlich und grundsätzlich eingeschränkt, wenn auch nicht völlig zerstört hatten (solange kapitalistische Einflüsse wirksam bleiben, kann der Revisionismus nicht vollständig beseitigt werden).

Es waren die Lehren der 5 Klassiker des Marxismus-Leninismus, die die Weltbourgeoisie dazu zwangen, den Revisionismus zu häuten und zwar durch deren Entlarven, Demaskieren vor dem Proletariat, vor den Massen. Es handelt sich um die 4 revisionistischen Anpassungsphasen der bürgerlichen Ideologie an den Marxismus, an den Leninismus, und den Stalinismus und schließlich viertens den Hoxhaismus.

Diese 4 Perioden der Restauration der kapitalistischen Ideologie benötigte die Bourgeoisie unvermeidlich, um die zerstörte Geschlossenheit ihrer Form jedes Mal wieder auf weiterer Stufe herzustellen. Nur so vermochte die Bourgeoisie sich wieder in eine Position zu bringen, um die 5 Klassiker des Marxismus-Leninismus mit ihren eigenen Waffen schlagen zu können.

So zu sagen musste die Bourgeoisie mit der Häutung des Revisionismus ihre Anpassung justieren – und zwar im gesamten Verlauf der Entwicklung vom Marxismus zum Hoxhaismus.

Der Neo-Revisionismus ist die weitest entwickelte, die höchste und gefährlichste aller vorangegangenen Formen des Revisionismus.


Die Beseitigung der Unvermeidbarkeit der Häutung der revisionistischen Ideologie der Bourgeoisie ist erst möglich nach dem vollständigen Sieg des Sozialismus im Weltmaßstab. Auch der Neo-Revisionismus von heute muss sich jetzt unvermeidlich häuten, weil der Stalinismus-Hoxhaismus von uns bereits seine globalisierte Weiterentwicklung erfahren hat. Wir sind zum Kampf bereit !


Der gefährlichste Feind innerhalb unseres neuen Stalinistisch-Hoxhaistischen Weltlagers sind die Neo-Revisionisten: Sie bedienen sich des Mantels des Stalinismus-Hoxhaismus schon mit dem Augenblick, wo wir diese Theorie weiter entwickelt haben, und zwar mit dem alten Ziel, die revolutionäre Bewegung zu paralysieren, zu spalten und und die Hände zu bekommen, um sie gegen uns Kommunisten, gegen das Proletariat, gegen die Revolution zu richten.

Dieser Prozess geschieht unmerklich. Er beginnt mit versteckten Versöhnungsversuchen mit dem Revisionismus und endet in offenen Angriffen auf den Stalinismus-Hoxhaismus – und das auf globaler Ebene.

Die anti – revisionistischen Lehren unserer 5 Klassiker in Worten, Anti-Revisionismus in Worten anzuerkennen und in Taten zu bekämpfen – das ist heute bereits die gehäutete Form des modernen Revisionismus – das ist Neo-Revisionismus.


Neo-Revisionismus ist Eklektizismus, ist bürgerliche Ideologie, die mit 'marxistischen' Halbwahrheiten jongliert. Die Anpassung an die versöhnlerische Politik der Bourgeoisie, das ist die friedliche Koexistenz zwischen Marxismus-Leninismus und modernem Revisionismus, zwischen Stalinismus-Hoxhaismus und Neo-Revisionismus.

Die neo-revisionistische Weltbewegung besteht aus verschiedensten Strömungen und Tendenzen. Dies sind Konglomerate, Amalgame und weit verzweigte Ableitungen der uns allen bekannten Ideologien des Maoismus, Trotzkismus, Berijanertum, Guevarismus, Castroismus, Kim Ilsungismus, usw. usf. - also alles anti-marxistische Strömungen, die sich auf den Marxismus im weitesten Sinne berufen. Alle diese Strömungen haben sich inzwischen gehäutet.

Wir nennen diese gehäuteten Strömungen heute Neo-Maoismus, Neo-Trotzkismus … usw. Warum ? Wir haben ihnen diese neue marxistische Klassifizierung gegeben, weil alle diese Strömungen wie Maoismus, Trotzkismus .. .. usw. bereits von uns Marxisten-Leninisten demaskiert, bloßgestellt und empfindlich geschlagen wurden.

Wir zwangen sie damit also wiederum, sich zu häuten. Somit war es ihnen möglich, in Worten gegen den Maoismus, gegen den Trotzkismus .. .. usw. aufzutreten, um ihren Maoismus, Trotzkismus … … usw. tatsächlich dahinter zu verbergen und zu restaurieren. Dies geschieht unvermeidlich, geschieht gesetzmäßig, denn anders kann die Bourgeoisie ihre opportunistischen Ideologien nicht mehr vor uns schützen.


Die verzweigte Entwicklung des Neo-Revisionismus hat einen Punkt erreicht, wo an die tausend opportunistische Organisationen sich auf der Welt heute zum Beispiel als so genannte “Marxisten-Leninisten” ausgeben, um Verwirrung zu stiften und die wahren Marxisten-Leninisten, die Einheit der wahren marxistisch-leninistischen Weltbewegung unmöglich zu machen. Und das war ja von Anfang an das Ziel der Weltbourgeoisie. Aber sie konnte die marxistisch-leninistische Weltbewegung nur deshalb so „erfolgreich“ spalten, weil wir nicht konsequent genug gegen den aufkommenden Neo-Revisionismus gekämpft haben. Selbstkritisch müssen sich viele Genossen eingestehen, dass sie unsere eigene Weltbewegung in Stich gelassen haben mit ihrer Blindheit und der gefährlichen Illusion, dass der anti-revisionistische Kampf mit dem Sieg über den modernen Revisionismus, mit dem Zusammenbruch des „real existierenden Sozialismus“, abgeschlossen sei – so zu sagen „historisch abgehakt“. Wir dürfen den Neo-Revisionismus niemals unterschätzen !


Der Neo-Revisionismus ist zu einer Weltplage geworden, die erheblich zur Schwächung unserer marxistisch-leninistischen Weltbewegung des Genossen Enver Hoxha beigetragen und sie an den Abgrund getrieben hat. Von dieser Weltplage befreien wir uns mit der Schaffung der stalinistisch-hoxhaistischen Weltbewegung, die ihre wohltuende Wirkung bei allen ehrlichen Genossen dieser Welt nicht verfehlen wird. Auf diesen Startschuss haben die wahren Kommunisten auf der Welt schon lange sehnsüchtig gewartet und er wird von ihnen aufrichtig begrüßt werden.

Die stalinistisch-hoxhaistische Weltbewegung ist die einzige Bewegung, der es gelingt, den revisionistischen Feind aus unseren Schützengräben der 5 Klassiker des Marxismus-Leninismus raus zuwerfen und ihn auf das anti-revisionistische Schlachtfeld zu treiben, um ihn dort zu besiegen.


Zum Teil wird diese neo-revisionistische Weltbewegung gespeist von ehemaligen Parteien unserer alten marxistisch-leninistischen Weltbewegung des Genossen Enver Hoxha, also ausgerechnet Verräter aus unserer eigenen Weltbewegung, die sich einst so heldenhaft und siegreich gegen den modernen Revisionismus erhoben hatte. Einige dieser Parteien haben das Banner Enver Hoxhas vollkommen fallen gelassen, andere benutzen es noch als Aushängeschild, um sich hinter ihrem Verrat zu verbergen, weil sie sich fürchten, ihr Gesicht zu verlieren. Aber auch das Verstecken hinter Enver Hoxha nützt den Neo-Revisionisten nichts. Wer im Kampf gegen den Stalinismus-Hoxhaismus den formalen Boden der Lehren der 5 Klassiker zu beschreiten versucht, wird genauso besiegt werden, wie wir einst die modernen Revisionisten besiegten.


Wer keinen prinzipienfesten Kampf gegen den globalisierten Revisionismus führt, kann auch keinen globalisierten Kampf für den Sozialismus führen, kann keinen Weltsozialismus aufbauen !


Der moderne Revisionismus war die bürgerliche Ideologie der Restauration des Kapitalismus, die Ideologie der Bourgeoisie, ihre an die Arbeiterklasse verlorene Macht zurück zu erobern und damit den direkten Übergang zum Weltsozialismus zu verhindern.


Auf einer gewissen Stufe ihrer Entwicklung gerieten die materiellen Produktivkräfte der sozialistischen Gesellschaft in Widerspruch mit den sich heran bildenden staatskapitalistischen Produktionsverhältnissen, innerhalb derer sie sich nicht weiter entwickeln konnten. Aus sozialistischen Entwicklungsformen der Produktivkräfte schlugen diese staatskapitalistischen Produktionsverhältnisse in Fesseln derselben um, wirkten sich die Übergangsformen zu den kapitalistischen Produktionsverhältnissen verlangsamend und hemmend auf die weitere Entwicklung der Produktivkräfte aus, gaben sie ihnen nicht genügend Spielraum für ihre weitere Entfaltung, kam es zu immer tiefer gehenden Störungen der Einheit und Übereinstimmung von Produktivkräften und Produktionsverhältnissen der sozialistischen Produktionsweise, resultierten daraus Krisenerscheinungen der Produktion, kam es zu maroden und unbrauchbar gewordenen Produktivkräften, zu Engpässen, Arbeitslosigkeit, Bankrott wirtschaftlicher Betriebe, kam es zum Zerfall und schließlich zum völligen Zusammenbruch der sozialistischen Wirtschaft.

In der ersten Periode des Sozialismus wurde bewiesen, dass der Kapitalismus überwindbar ist.


In der zweiten Periode ist zu beweisen, dass seine Restauration überwindbar ist.

Die Restauration des Kapitalismus ist der Vorabend der Restauration des Sozialismus.

Restauration des Sozialismus heißt Weltsozialismus.


Mit der Beherrschung des Revisionismus lernt das Weltproletariat die Beherrschung des Sozialismus, lernt das Weltproletariat, die Verhinderung der weltkapitalistische Restauration des Weltsozialismus zu meistern und damit die Vermeidbarkeit der kapitalistischen Restauration in jedem Land der Welt.


Nicht nur der Kapitalismus, sondern auch die Gefahr seiner Restauration muss vollständig, das heißt im Weltmaßstab, überwunden sein – sonst gibt es keinen Weltkommunismus.

Erst im Weltkommunismus ist der Kapitalismus irreversibel, also nicht wieder umkehrbar. Deshalb ist es die Pflicht des revolutionären Weltproletariats, die Schatzkammer des anti-revisionistischen Klassenkampfes permanent zu bereichern.


Für die sozialistische Weltrevolution, im Kampf gegen Imperialismus und Revisionismus gehen wir Kommunisten durchs Feuer, und wir scheuen dabei keine Opfer , denn wir wissen: ohne den Revisionismus zu besiegen, kann man weder den Weltkapitalismus besiegen, noch den Weltsozialismus aufbauen !


Nicht nur die Überwindung des modernen Revisionismus oder seine Häutungen zum Neo-Revisionismus, das Demaskieren seiner taktischen Täuschungsmanöver ist das ultimative Ziel. Aber was ist dann der Unterschied zwischen unserer stalinistisch-hoxhaistischen Revisionismuskritik und der 'Kritik' der Bourgeoisie, des Kleinbürgertums, der Opportunisten am Revisionismus ?


Das Wesen des anti-revisionistischen Klassenkampfes der Stalinistisch-Hoxhaistischen Weltbewegung besteht in Folgendem:


Überwindung der Unvermeidbarkeit des Revisionismus

ist das zentrale Ziel unseres anti-revisionistischen Kampfes für die Errichtung der Weltdiktatur des Proletariats, ist der Kampf für den Weltsozialismus durch die Zerschlagung und Beseitigung des Weltkapitalismus.


Die stalinistisch-hoxhaistische Weltbewegung, das ist die siegreiche Weltbewegung des revolutionären Kampfes gegen die Unvermeidbarkeit des Weltrevisionismus.


Der Weltsozialismus ist die Grundlage zur Beseitigung der Unvermeidbarkeit des Revisionismus an der Macht.

Jedoch ist damit noch lange nicht die Abschaffung der Möglichkeit, der Vermeidbarkeit der Rückeroberung der Macht des Revisionismus und der Restauration des Kapitalismus garantiert. Wir beseitigen ausdrücklich nur den besonderen Charakter der Unvermeidbarkeit – nichts weiter.

Dies bedeutet nichts anderes als verschärfter Klassenkampf gegen die immer noch mögliche Restauration des Kapitalismus während der gesamten Epoche des Weltsozialismus.

Die Vermeidbarkeit des Revisionismus wird endgültig - das heißt zusammen mit der Unvermeidbarkeit der Klassengesellschaft beseitigt, wird beseitigt durch die klassenlose Gesellschaft, durch den Kommunismus.

Der Weg der Beseitigung der Unvermeidbarkeit der Restauration des Kapitalismus wird bereitet auf dem Wege seiner Vermeidbarkeit. Und wiederum die Vermeidbarkeit bereitet den Weg zur Unumkehrbarkeit der Restauration des Kapitalismus.


Die Verallgemeinerungen der Erfahrungen des Kampfes gegen den modernen Revisionismus von gestern, die Verallgemeinerung der Erfahrungen des Kampfes gegen den Neo-Revisionismus von heute, sie beide zusammen genommen bilden die Grundlage für den anti-revisionistischen Kampf in der Epoche des Weltsozialismus von morgen.


Der Neo-Revisionismus ist ein permanenter Zersetzungs- und Deformierungsprozess des anti-revisionistischen Kampfes der stalinistisch-hoxhaistischen Weltbewegung.


Die Taktik der weltweiten Zersplitterung der revolutionären Bewegungen, die wie am Fließband produzierten tausenden von opportunistischen Splitterorganisationen, die permanente Spalterei und Fraktionsmacherei, die Entartungsprozesse von tausenden Organisationen – all das ist Ausdruck des sterbenden, faulenden und parasitären Weltimperialismus, der sich an den Strohhalm des Revisionismus klammert, um seinen Tod hinauszuzögern. Diese konterrevolutionäre Taktik der Weltbourgeoisie ist gerichtet gegen die Lehren der 5 Klassiker des Marxismus-Leninismus, ihre Weltbewegung und ihre Weltorganisationen, gegen den Kommunismus, gegen die kommunistische Weltrevolution, gegen die Revolutionäre und Befreiungskämpfer auf der ganzen Welt, gegen das Weltproletariat - ihren Totengräber.


Bereits auf der opportunistischen Konferenz in Quito wurde offen sichtbar, dass der marxistisch-leninistische Kampf gegen den modernen Revisionismus seinen revolutionären Geist eingebüßt hatte, dass man sich vom prinzipienfesten stalinistisch-hoxhaistischen Standpunkt entfernt hatte. Man öffnete dem Revisionismus schließlich eine Tür nach dem anderen mit den bekannten Folgen – Versöhnung der Lehren der 5 Klassiker des Marxismus-Leninismus mit Revisionismus, mit Sozialfaschismus – Kapitulation und Entartung. Deswegen stellen wir unsere weltrevolutionäre Plattform der neo-revisionistischen Plattform von Quito entgegen !


Es ist uns jahrzehntelang nicht gelungen, die ehemaligen Kampfgefährten von ihrem neo-revisionistischen Kurs abzubringen, weswegen wir nunmehr dazu übergehen, sie offen als Verräter zu entlarven und zu bekämpfen. Wir halten ihnen die ruhmreiche Geschichte der marxistisch-leninistischen Weltbewegung des Genossen Enver Hoxha wie einen Spiegel vor, damit sie stets daran erinnert werden, was sie so schändlich verraten haben.

Von nun an eröffnen wir unsere Polemik gegen die ICMLPO als die gefährlichste Strömung innerhalb der neo-revisionistischen Weltbewegung, die natürlich nicht einheitlich ist und auch nicht sein kann, die sich im Gegenteil weiter zersetzt und sich immer tiefer in Widersprüche verstrickt, die wir auszunutzen verstehen.


Nicht die Komintern / SH hat den Marxismus-Leninismus verlassen, sondern eben diese ehemaligen marxistisch-leninistischen Parteien oder besser was von ihnen noch aus dem neo-revisionistischen Sumpf heraus guckt.


Neo-Revisionismus ist Verrat an der Wiedergeburt des Sozialismus, ist der verloren gegangene Glaube an den endgültigen Sieg über den Revisionismus. Der Neo-Revisionismus ist ein restaurierter Revisionismus, ist die Wiedergeburt des modernen Revisionismus in einer globalisierten kapitalistischen Welt ohne Sozialismus, ist die revisionistische Antwort auf die Restauration des Sozialismus. In der schwärzesten Eiszeit von Weltreaktion und Anti-Kommunismus hat die Weltbourgeoisie überall auf der Welt ihre revisionistischen Lämpchen aufgestellt, an denen sich die Opportunisten wärmen sollen.


Wir Stalinisten-Hoxhaisten aber erwärmen uns am Klassenkampf des Weltproletariats und haben uns seiner lichten Zukunft verschrieben, wo die Eiszeit der Weltreaktion für immer beenden sein wird.


Der Neo-Revisionismus ist der Wegbereiter der Restauration des Revisionismus an der Macht. War der moderne Revisionismus die ideologische Waffe der neuen Bourgeoisie zur Beseitigung der Diktatur des Proletariats, so ist der Neo-Revisionismus ihre ideologische Waffe zu Verhinderung der revolutionären Rückeroberung der Diktatur des Proletariats.


Der Neo-Revisionismus "erkennt" den Sozialismus in „einem“ Lande nur deshalb "an", weil sich dieser historisch für die Weltbourgeoisie für besiegbar herausgestellt hat. Der Neo-Revisionismus kämpft hingegen gegen die sozialistische Weltrevolution , weil dies den Weg in den Untergang des Weltkapitalismus samt Revisionismus bedeutet :


Weltproletariat – vereinige alle Länder zur Weltrevolution!“ in Worten"Spalte die Proletarier der einzelnen Länder gegen das revolutionäre Weltproletariat" bzw. spalte das Weltproletariat gegen einzelne Länder - in Taten ! Das ist die zentrale Formel des Weltrevisionismus.


Aber wenn die Revisionisten aller Schattierungen in den roten Farbeimer springen, heißt das noch lange nicht, dass sie damit als Kommunisten heraus geklettert kommen !!


Kapitulation vor dem Neo-Revisionismus ist konterrevolutionär, bedeutet Unterwerfung unter die Ideologie des Klassenfeindes.

Vereinigung mit dem Opportunismus ist Vereinigung mit der Bourgeoisie, ist Spaltung der internationalen revolutionären Arbeiterklasse.


Da es ohne stalinistisch-hoxhaistische Theorie keine stalinistisch-hoxhaistische Bewegung gibt, machen es sich die heutigen Revisionisten zur Aufgabe, eben die stalinistisch-hoxhaistische Theorie zu bekämpfen und zu entstellen, sie unbrauchbar zu machen, sie zu beseitigen, sie durch die neo-revisionistische Ideologie zu ersetzen, um die stalinistisch-hoxhaistische Weltbewegung – theoretisch enthauptet - in die Arme des Weltimperialismus zu treiben, so wie sie das auch mit der marxistisch-leninistischen Weltbewegung des Genossen Enver Hoxha versucht haben, aber an uns gescheitert sind. Um die stalinistisch-hoxhaistische Weltbewegung zu zerstören, muss die Weltbourgeoisie heute die stalinistisch-hoxhaistische Theorie zerstören, müssen die Revisionisten verhindern, dass sie die weltrevolutionären Massen ergreift und zur materiellen Weltmacht wird.


Die sozialistische Weltrevolution bahnt nicht nur dem Weltsozialismus den Weg, sondern schaufelt auch das Grab des internationalen Revisionismus, den der Weltkommunismus schließlich zu Grabe tragen wird.


Das Weltproletariat braucht jetzt eine klare Abgrenzung von allen opportunistischen Strömungen der Welt, um sich seinen revolutionären Weg zur politischen Macht zu bahnen. Mit der stalinistisch-hoxhaistischen Weltbewegung errichten wir gegen alle opportunistische Strömungen in der Welt das höchste, stählerne Bollwerk.


Die Revisionisten griffen die Festung von Stalin und von Enver Hoxha an.

Jedoch war ihre anti-revisionistische Festung unbesiegbar.

Der anti-revisionistischen Lehren der Genossen Stalin und Enver Hoxha sind unbesiegbar.

Zuzeiten Stalin und Enver Hoxha hatten die Revisionisten sich an der Diktatur des Proletariats die Zähne ausgebissen.

Die hervorragenden Namen von Stalin und von Enver Hoxha sind ewig verbunden mit der Niederlage des Revisionismus.

Nur unsere Gegner schwätzen vom Stalinismus-Hoxhaismus als 'überholte' und 'veraltete' Waffen gegen den Revisionismus.


Vom Stalinismus-Hoxhaismus lernen, heißt den Revisionismus besiegen lernen !




Es lebe die Einheit des Weltproletariats !


Wir brauchen nur eine Einheit, nämlich die Einheit auf der Grundlage der 5 Klassiker des Marxismus-Leninismus!


Bringen wir die weltproletarische Klassenvereinigung im Weltmaßstab in Übereinstimmung mit der Spaltung der internationalen Bourgeoisie, mit dem Sieg über ihren Revisionismus – dann ist uns der Sieg der sozialistischen Weltrevolution sicher.

Die Frage der Vereinigung wird gelöst durch die Überwindung der Spaltung im eigenen Klassenlager und der Spaltung und Zersetzung im gegnerischen Klassenlager. Die Strategie und Taktik der Vereinigung des Weltproletariats ist die Strategie und Taktik der Überwindung seiner Spaltung durch die Weltbourgeoisie und die Strategie und Taktik zur Spaltung der Weltbourgeoisie.


Die Einheit mit opportunistischen Strömungen bekämpfen wir. Wir kappen alle opportunistischen Fäden, mit denen uns der Weltimperialismus von der kommunistischen Weltrevolution abzuhalten versucht.


Die Einheit der Stalinisten-Hoxhaisten ist nichts wert, wenn sie nicht der Einheit der stalinistisch-hoxhaistischen Weltbewegung dient. Die Einheit der stalinistisch-hoxhaistischen Weltbewegung nützt nichts, wenn sie nicht der Einheit der stalinistisch-hoxhaistischen Weltpartei, der Kommunistischen Internationale neuen Typs dient. Und was nützt die Einheit der stalinistisch-hoxhaistischen Weltpartei, wenn sie nicht dem Weltproletariat, nicht der Einheit seiner Klasse, der Vereinigung der Weltmassen zum Sturz des Weltimperialismus dient ?


Die Vereinigungskräfte des Weltproletariats wirken ganz wie die Naturkräfte:

blindlings, gewaltsam, zerstörend, solange das Weltproletariat sie nicht erkennt und nicht mit ihnen rechnet. Hat das Weltproletariat seine Vereinigungskräfte aber einmal erkannt, ihre Tätigkeit, ihre Richtung, ihre Wirkungen begriffen, so hängt es nur vom Weltproletariat selber ab, sie mehr und mehr seinem eigenen Willen zu unterwerfen und vermittels ihrer seine historische Mission zu erfüllen. Solange sich die Proletarier aller Länder hartnäckig weigern, ihre internationalistische Natur und ihren Weltklassencharakter zu verstehen, das heißt die bisherige Vereinigung von ihrer nationalen Beschränktheit, von ihren nationalen Fesseln zu befreien,

[– und gegen dieses Verständnis sträubt sich die Weltbourgeoisie und ihre revisionistischen Verteidiger, setzen sie den revolutionären Vereinigungskräften des Weltproletariats ihre konterrevolutionären Widerstandskräfte entgegen - ]

so lange wirken die Lohnsversklavungskräfte des Weltkapitals sich aus, trotz des Weltproletariats, gegen das Weltproletariat, solange beherrschen sie das Weltproletariat.

Aber einmal in seiner internationalistischen Natur begriffen, können die Vereinigungskräfte in den Händen des Weltproletariats aus dämonischen Herrschern in willige Diener verwandelt werden.

Es ist der Unterschied zwischen der zerstörerischen Gewalt der Jagd nach Höchstprofiten und der schöpferischen Kraft der Sicherung maximaler Befriedigung der ständig wachsenden materiellen und kulturellen Bedürfnisse der Gesellschaft aller Länder; der Unterschied der imperialistischen Kriegsverwüstung und Zerstörung der Natur und die globale Nutzung aller menschlichen Vereinigungskräfte im Dienst von Mensch und Natur“ (siehe Friedrich Engels, „Anti-Dühring“).

Der Weltkapitalist vereinigt die Arbeit aller Länder zur Weltarbeit, um das Weltkapital zu vermehren.

Entreißt der Weltarbeiter aber dem Weltkapitalisten den Besitz der vereinigten Weltarbeit, nimmt der Weltarbeiter also stattdessen selber Besitz von seiner Vereinigung, ist der Warencharakter der globalen Weltarbeit beseitigt, beherrscht die vereinigte Weltarbeit nicht mehr den Weltarbeiter, sondern herrscht der Weltarbeiter umgekehrt über die vereinigte Weltarbeit.


Der Entwicklungsgrad der internationalen proletarischen Bewegung ist direkt abhängig vom Entwicklungsgrad der internationalen Vereinigung der Proletarier, denn die Stärke der internationalen proletarischen Bewegung liegt in ihrer internationalen Einheit begründet.

Der Entwicklungsgrad der internationalen Vereinigung der Proletarier ist direkt abhängig vom Entwicklungsgrad des weltproletarischen Klassenbewusstseins, denn die Stärke der internationalen Einheit liegt in ihrem weltrevolutionären Klassenbewusstsein begründet.

Der Entwicklungsgrad des weltrevolutionären Klassenbewusstseins ist direkt abhängig vom Entwicklungsgrad der Einheit der stalinistisch-hoxhaistischen Weltbewegung, denn die Stärke des weltrevolutionären Klassenbewusstseins liegt im proletarischen Internationalismus begründet, dessen Träger die stalinistisch-hoxhaistische Weltbewegung unter Führung der Komintern / SH ist.

Die Proletarier der ganzen Welt werden nicht nur durch die Vereinigung ihres Klassenkampfes zu Klasse des Weltproletariats , sondern auch durch ihr neues internationalistisches Bewusstsein, das die stalinistisch-hoxhaistische Weltpartei in die weltproletarische Bewegung hinein trägt.

Es geht uns um eine Bewegung mit weltkommunistischen Bewusstsein, um die bewusste, kommunistische Weltbewegung.

Der Weltsozialismus wird erst dann eine Macht sein, wenn er zum bewussten Ziel des politischen Kampfes des Weltproletariats geworden ist, wenn das Weltproletariat die Proletarier aller Länder, und sodann alle werktätigen Massen, um dieses Ziel vereinigt.

Das Weltproletariat legt den Weg zur Entfaltung seines weltrevolutionären Klassenbewusstseins in einem Bruchteil jenes Weges zurück, den die Proletarier aller Länder brauchten, um ihr Bewusstsein, insbesondere das sozialistische Bewusstsein in „einem“ Land zu entwickeln.

Die proletarische Weltpartei wird sich durch die Globalisierung schneller, gründlicher und massenwirksamer aufbauen als das jede bisherige kommunistische Partei vermocht hat, als dass es die Komintern vermocht hatte.

All das wird den Sieg der sozialistischen Weltrevolution in jedem Land beschleunigen. Nur das Weltproletariat selbst wird an Hand seiner eigenen Erfahrungen begreifen lernen, was sozialistische Weltrevolution in jedem Land überhaupt bedeutet.

Die Vereinigung der internationalen Arbeiterbewegung mit der Vereinigung der kommunistischen Weltbewegung ist die höchste Form der vereinigten kommunistischen und Arbeiterbewegung. Die weltproletarische Bewegung zur weltkommunistischen Bewegung in jedem Land emporzuheben, das ist die vor uns liegende Aufgabe der stalinistisch-hoxhaistischen Weltpartei.



Diese politisch-ideologischen Plattform, diese weltprogrammatische Leitlinie, sie wird unseren siegreichen Weg durch den Dschungel bahnen, der mit der weltimperialistischen Losung: "Lasst 1000 Blumen blühen!" unsere stalinistisch-hoxhaistische Weltbewegung zu überwuchern droht.

Gemeinsam lernen wir, den Gebrauch dieser Plattform im Klassenkampf gegen die Weltbourgeoisie und ihre Agenturen in unseren Reihen zu meistern !


Je stärker die Kräfte der programmatischen Verwirrung wirken,

desto stärker wirken die Kräfte der programmatischen Klarheit.


Mit heutigem Datum gilt die vom Exekutivkomitee beschlossene Namensänderung der Komintern / ML.

Zukünftig nennt sich die Komintern / ML

Kommunistische Internationale / Stalinisten-Hoxhaisten

(Komintern / SH)




Es leben die 5 Klassiker des Marxismus-Leninismus,

Marx, Engels, Lenin, Stalin und Enver Hoxha !

Es lebe die stalinistisch-hoxhaistische Welttheorie !


Es lebe die stalinistisch-hoxhaistische Weltpartei,

die Kommunistische Internationale [SH] !


Es lebe die stalinistisch-hoxhaistische Weltbewegung [SHWB] !




Weltproletarier – vereinigt alle Ländern !

Entfacht das revolutionäre Feuer unter dem Hintern der Weltbourgeoisie !