Kriegserklärung an die Maoisten



Es lebe die Einheit der kommunistischen Weltbewegung !



Die Einheit der kommunistischen Weltbewegung wird auf den Grundlagen der unbesiegbaren Lehren der 5 Klassiker des Marxismus-Leninismus geschmiedet !





Nieder mit dem Maoismus !



Es lebe der Stalinismus-Hoxhaismus !



Beschluss der Kommunistischen Internationale (Stalinisten-Hoxhaisten)

vom 6. Februar 2011



Es ist heute unmöglich, den Sieg der sozialistischen Weltrevolution herbeizuführen und die Aufgaben des Weltsozialismus zu erfüllen,

es ist unmöglich, hierfür die internationalistische Einheit des Weltproletariats herzustellen,

es ist unmöglich, seine welthistorische Mission zu erfüllen, ohne den vollständigen Bruch mit dem Maoismus zu vollziehen, ohne den Massen die Unvermeidlichkeit der prinzipiellen Demarkationslinie gegenüber den revisionistischen Mao Tsetung-Ideen zu erklären.

Wie wir die Chruschtschow-Revisionisten entlarvt haben, so müssen wir auch die Maoisten entlarven.


Es kann keine Vereinigung geben zwischen Maoisten und Marxisten-Leninisten !

Es kann keine Vereinigung geben zwischen proletarischer Ideologie und bürgerlicher Ideologie !

Kampf dem Versöhnlertum zwischen Marxismus-Leninismus und Maoismus !

Der so genannte „Marxismus-Leninismus-Maoismus“ ist Neo-Revisionismus, ist Anti-Revisionismus in Worten und Revisionismus in Taten !

Marxismus-Leninismus-Stalinismus-Hoxhaismus

dies ist definitiv die heutige weltproletarische Ideologie.



Mit Beginn des neuen Jahrzehnts hat die Komintern (SH) am 23. 1. 2011 einen längst überfälligen und historisch wichtigen Beschluss gefasst zur neuen ideologischen Ausrichtung im weltweiten revolutionären Klassenkampf gegen den Revisionismus.

Die Komintern (SH) hält an der korrekten Linie der kommunistischen Weltbewegung fest:

Der Revisionismus war, ist und bleibt die Hauptgefahr in der kommunistischen Weltbewegung. Gegenwärtig sind die neo-revisionistischen Strömungen vorherrschend.

Die Revisionisten dienen der Verlängerung des Daseins des Weltkapitalismus, indem sie die kommunistischen Parteien, das Weltproletariat, das Proletariat jedes Landes von den Ideen des Marxismus-Leninismus abzubringen versuchen, von den Ideen der 5 Klassiker, von der wahren Wissenschaft der Weltrevolution, von der Weltdiktatur des Proletariats und vom globalen Klassenkampf, vom Weltsozialismus, vom Weltkommunismus. Sie versuchen außerdem, einige pseudo-marxistische, pseudo-sozialistische und pseudo-demokratische Anschauungen in die Welt zu setzen, die angeblich auf die Periode zugeschnitten sind, die die Menschheit gegenwärtig durchläuft. All diese Anti-Marxisten behaupten, die Erscheinungen der gegenwärtigen Periode hätten keine Ähnlichkeit mehr mit den Erscheinungen der Periode, in der Marx, Engels, Lenin, Stalin und Enver Hoxha gelebt und gekämpft hätten. Und angeblich würden sich die Voraussagen der 5 Klassiker des Marxismus-Leninismus , die von ihnen enthüllten Gesetze der Revolution und der Gesellschaft, heute nicht bestätigen. Von dieser falschen Behauptung ausgehend werden unzählige „Theorien“ entwickelt, die sich zwar auf die „proletarische Ideologie“ berufen, aber in Wahrheit gegen sie gerichtet sind.

Dem Wesen nach ist der Revisionismus nichts anderes als die herrschende bürgerliche Ideologie, nur dass die Bourgeoisie ihr ein revolutionäres Aussehen verliehen, ihr ein so genanntes „marxistisch-leninistisches“ Etikett aufgeklebt hat - einzig und allein zu dem Zweck, die revolutionäre Arbeiterklasse zu täuschen und sie ins Schlepptau zu nehmen.

Revisionismus ist „Sozialismus“ in Worten – Kapitalismus in Taten.

Und dementsprechend definieren wir den heutigen Neo-Revisionismus:

Neo-Revisionismus ist Anti-Revisionismus in Worten und Revisionismus in Taten !



Im Allgemeinen versucht der Revisionismus den Marxismus-Leninismus mit seinen eigenen Waffen zu bekämpfen.

Die revisionistische Taktik der Bourgeoisie besteht im Allgemeinen darin, mit dieser „marxistisch-leninistischen“ Tarnkappe in die kommunistische und Arbeiterbewegung einzudringen, um dadurch die Weltanschauung des Weltproletariats leichter mit der bürgerlichen Ideologie zu infizieren, diese zu untergraben, zu zersetzen und schließlich durch die eigene bürgerliche Ideologie zu ersetzen. Der Revisionismus dient dem Imperialismus dazu, seine Weltherrschaft, die globale Ausbeutung und Unterdrückung aufrechtzuerhalten und das Weltproletariats daran zu hindern, das kapitalistische Weltsystem in der sozialistischen Weltrevolution zu zerschlagen, die Weltdiktatur des Proletariats zu errichten, den Weltsozialismus aufzubauen und schließlich zum Weltkommunismus überzugehen.

Im Besonderen versuchen die Revisionisten mit ihre Taktik den proletarischen Anti-Revisionismus mit seinen eigenen Waffen zu schlagen und ihn durch einen bürgerlichen „Anti-Revisionismus“ zu ersetzen.

Dies ist vor allem die neo-revisionistische Taktik der Maoisten, Trotzkisten usw.

Die revisionistische Taktik der Bourgeoisie besteht im Besonderen darin, den anti-revisionistischen Kampf des revolutionären Weltproletariats an die bürgerliche Ideologie immer wieder neu anzupassen. Jede Weiterentwicklung und Verstärkung unseres anti-revisionistischen Kampfes wird von der Bourgeoisie stets mit einer Weiterentwicklung und Verstärkung des Revisionismus ihrerseits beantwortet. Weltbourgeoisie und Weltproletariat entwickeln stets neue Formen und Gegenformen im revisionistischen bzw. im anti-revisionistischen Klassenkampf. Und unser heutiger Beschluss über den Kampf gegen den Maoismus entspricht eben ganz genau dieser besonderen Taktik, die wir im anti-revisionistischen Kampf befolgen.

Die Dialektik des anti-revisionistischen Klassenkampfes besagt, dass er sich ständig verändert und unter verschiedensten Formen und mit verschiedensten Mitteln weiterentwickelt und dass veraltete Lehrsätze durch neue ersetzt bzw. ergänzt werden. Der Revisionismus ist metamorph – häutet sich. Alte revisionistische Führer werden durch neue ersetzt, die sich in der sich weiter entwickelnden anti-revisionistischen Bewegung einnisten bzw. aus ihr hervorgehen oder von ihr ausgeschieden werden. Einige revisionistische Bewegungen verschwinden bzw. tauchen in neuem Gewand wieder auf. Genauso wie sich der Kapitalismus den neuen Bedingungen anpasst, passt sich auch der Revisionismus den neuen Bedingungen in der anti-revisionistischen Bewegung an. Aber eins bleibt immer erhalten – die grundlegenden Wesenszüge des Revisionismus, seine Gefährlichkeit für die weltrevolutionäre Bewegung. Der Revisionismus existiert, solange der Kapitalismus existiert – und sogar noch länger. Deshalb bedeutet grundsätzlich jede Herabminderung des anti-revisionistischen Kampfes, jeder Unterschätzung der Weiterentwicklung der verschiedenen revisionistischen Strömungen, stets die größte Gefahr für uns Marxisten-Leninisten. Und wir sprechen hier aus leidvollen Erfahrungen der kommunistischen Weltbewegung. Mit dem Niedergang des letzten sozialistischen Landes ist deswegen noch lange nicht die Gefahr des Revisionismus beseitigt. Einmal entlarvt und geschlagen, regeneriert, häutet er sich und richtet sich immer wieder gegen uns auf.

Innerhalb der Kommunistischen Weltbewegung hat es immer eine revisionistische Hauptströmung und mehrere Nebenströmungen gegeben und wird es unvermeidlich geben, denn der Revisionismus ist eine Agentur der herrschenden bürgerlichen Ideologie in unseren kommunistischen Reihen, weswegen wir diese stets von allen revisionistischen Strömungen reinigen müssen. Dabei kann nicht ausgeschlossen, ja muss sogar damit gerechnet werden, dass eine der Nebenströmungen zur Hauptströmung werden kann, um die alte abzulösen, wenn diese sich als unbrauchbar erweist oder geschlagen wurde. Die genaue Bestimmung der gefährlichsten Strömung in der kommunistischen Weltbewegung ist von großer Bedeutung für Sieg oder Niederlage im Kampf gegen den Revisionismus. Aber das reicht noch nicht aus. Es ist nämlich mindestens genauso wichtig, die Entwicklungsrichtungen, die Schwächen und Stärken aller anderen revisionistischen Strömungen zu analysieren, um rechtzeitig einzugreifen und nicht überrumpelt zu werden. Und der Maoismus ist so eine revisionistische Strömung, die versucht hat und weiter versucht, die anti-revisionistischen Kräfte zu überrumpeln, welche sich gegen den modernen Revisionismus tapfer geschlagen haben, aber vor den Maoisten eingeknickt sind. Die Antwort auf die Frage nach der Ablösung der jeweils gefährlichsten Strömung des Revisionismus durch eine andere kann also nur Ergebnis einer wissenschaftlichen Analyse, nur im Licht des historischen und dialektischen Materialismus gegeben werden und beruht auf der theoretischen Verallgemeinerung der Weiterentwicklung unseres anti-revisionistischen Kampfes. Die Veränderungsprozesse in den verschiedenen revisionistischen Weltlagern müssen in Theorie und Praxis bestimmt werden. Dabei können die Entwicklungen innerhalb der revisionistischen Weltlager nicht losgelöst betrachtet werden von den Entwicklungen innerhalb der verschiedenen kapitalistischen Weltlager. Etwas anderes zu behaupten heißt, den anti-revisionistischen Klassenkampf nicht auf fundierten wissenschaftlichen Grundlagen zu führen.

Man kann heute nicht auf dem Stand vor 50 Jahren den Kampf gegen den Revisionismus gewinnen. Sowohl die Revisionisten als auch wir haben dazu gelernt und vor allem die objektiven Bedingungen haben sich inzwischen geändert. Es wäre also ein großer Fehler, wenn wir es versäumen würden, unsere anti-revisionistischen Waffen ständig zu schärfen und zu erneuern. Inzwischen sind die Revisionisten dahintergekommen, sich formal und „selbstkritisch“ auf den Boden unseres Kampfes gegen den alten modernen Revisionismus zu stellen. Diese alte Demarkationslinie muss also unbedingt höher gezogen werden. Was historisch erledigt ist – wie etwa der Kampf gegen die Restauration des Kapitalismus in „einem“ Land, ist kein Thema mehr. Heute müssen wir uns vielmehr mit den verschiedensten maoistischen, trotzkistischen, anarchistischen etc. Strömungen auseinandersetzen, die alle mehr oder weniger auf dem formalen Boden des Anti-Revisionismus stehen. Durch den Neo-Revisionismus ist es viel schwieriger geworden, alle diese so genannten „anti-revisionistischen“ Strömungen als revisionistisch zu entlarven und zu bekämpfen. Viele verstehen nicht, warum ausgerechnet die Maoisten Revisionisten sein sollen. Um hierüber Klarheit zu schaffen, hat die Komintern (SH) hierzu diesen Beschluss gefasst.

Die Komintern (SH) stellt gegenwärtig fest, dass der allgemeine anti-revisionistische Kampf Gefahr läuft, wieder schrittweise an die Positionen des Revisionismus angepasst zu werden – vor allem durch Eklektizismus und Versöhnlertum. Die Demarkationslinie zwischen Revisionismus und Marxismus-Leninismus ist längst nicht mehr so scharf gezogen wie seiner Zeit durch Enver Hoxha. Das muss korrigiert werden.

Die Komintern (SH) stellt ferner fest, dass es sich hierbei nicht nur um eine lokale Erscheinung irgendeines einzelnen Landes handelt, sondern um eine gefährliche Erscheinung im Weltmaßstab. Die gefährlichsten Werkzeuge zur Unterwanderung und Assimilierung der marxistisch-leninistischen Weltbewegung ist der Maoismus, der Trotzkismus usw.

Die Maoisten erhoben ihre „Taktik mehrerer Linien“ ( oder zumindest die „Taktik zweier Linien“) zum Prinzip. Sie versuchen dies theoretisch mit den Mao Tsetung-Ideen zu untermauern. Dies ist vergleichbar mit dem Trotzkismus, der den Fraktionismus zum Prinzip erhoben hat. Beides sind Formen der bürgerlichen Ideologie, die dazu dienen, anti-marxistische Positionen in unseren kommunistischen Reihen zu legalisieren. Wir nennen das auch, „einen Fuß in unsere Bewegung“ zu bekommen, um unsere Festung von innen zu nehmen. Sowohl der Maoismus als auch der Trotzkismus sind also Strömungen, die in Theorie und Praxis der Liquidierung der kommunistischen Weltbewegung dienen. Es sind beide konterrevolutionäre Ideologien. Nach außen „bekämpfen“ sie sich angeblich gegenseitig, aber in Taten sind sie wesensgleich. Jeder weiß, dass Mao ein Meister der trotzkistischen Taktik im Kampf gegen die Marxisten-Leninisten – nicht nur im eigenen Land – war.

Der Maoismus ist längst zu einer gefährlichen revisionistischen Strömung innerhalb der kommunistischen Weltbewegung geworden, der sich natürlich selber aller Arsenale des sowjetischen, jugoslawischen und aller anderen revisionistischen Waffen gegen den Marxismus-Leninismus bedient und sie miteinander eklektisch vermischt hat. Die Mao Tsetung - Ideen sind dadurch in jede Richtung ausdehnbar und auslegbar, sind nicht deterministisch festgelegt und lassen somit alle Möglichkeiten der opportunistischen Interpretation offen. Das ist ein besonderer Wesenszug des Maoismus. Er ist also vor allem deswegen so gefährlich, weil er sich der Entlarvung durch den Marxismus-Leninismus durch allerlei Ausweichmanöver geschickt zu entziehen versucht.

Genosse Enver Hoxha definierte die Mao Tsetung-Ideen dahingehend,

dass alle bürgerlichen, kapitalistischen, marxistischen, pseudo-marxistischen, revisionistischen, trotzkistischen, anarchistischen Ansichten auf jedem Gebiet zur ungehemmten Entwicklung, zur unbeschränkten Diskussion freigegeben werden sollten“.

'Hundert Blumen und hundert Schulen' sich entwickeln zu lassen, das heißt, dass alle konfuzianischen und bürgerlich-kapitalistischen philosophischen Strömungen blühen sollen, und diese idealistische, kapitalistische und pragmatische Ideologie, diese 'Mao Tsetung-Ideen', kleidet man in ein marxistisch-leninistisches Mäntelchen.“

Dieser Eklektizismus wird zugleich auch in der Ideologie der anderen Revisionisten Konfusion hervorrufen, besonders in der Ideologie derer, die den Sowjetrevisionismus unterstützen. [ natürlich zum Vorteil des chinesischen Revisionismus und seiner eigenen Hegemonie – Anmerkung des Verfassers ] (Enver Hoxha, „Betrachtungen über China“, Band II, 14. Oktober 1977, Seite 662 – 669).

Das Ergebnis dieses unentwirrbaren ideologischen Knotens – dieser globalisierte „Cocktail“ linker Ideologien, nach dem Geschmack aller „Linken“ - führt zu nichts anderem als zu einer verwirrenden, weitgehend vorherrschenden, revisionistisch-eklektischen „Einheitsbrei“-Ideologie. Maos revisionistische Taktik „Lasst 100 Blumen blühen!“ - das ist in Wirklichkeit die neo-revisionistische Waffe gegen die immer noch korrekte Losung Lenins: „Der Bolschewismus ist eine Taktik für alle!“ Seht euch die gegenwärtige Lage der alten Marxistisch-Leninistischen Weltbewegung an und ihr seht, dass die maoistische Saat aufgegangen ist.

Der chinesische Revisionismus ist also die Variante des modernen Revisionismus, die in verschiedenen Formen die Vereinigung des Revisionismus überall auf der Welt herzustellen und die eigene Hegemonie zu errichten sucht“ ( Enver Hoxha, „Betrachtungen über China“, Band II, Seite 677, deutsche Ausgabe).

Vorherrschend ist also heute der revisionistisch-eklektische Brei, sind die „1000 Blumen“, die der Maoismus in die kommunistische Weltbewegung zum Gedeihen gebracht hat. Das hat ganz wesentlich zur Spaltung der Einheit des Weltproletariats und seinem Bündnis mit den revolutionären Befreiungskräften der unterdrückten Völker beigetragen. Bei dieser heute allseits bekannten ideologischen Desorientierung, diesem desolaten und heillos zerstrittenen Zustand innerhalb der kommunistischen Weltbewegung einerseits und der revolutionären Befreiungsbewegungen der unterdrückten Völker andererseits, spielt der Maoismus eine verheerende Rolle. So rissen die Maoisten in verschiedenen unterdrückten und ausgebeuteten Ländern die Führung des bewaffneten Kampfes an sich, um dort ihren maoistischen „Volkskrieg“ zu führen, der den Grundsätzen des marxistisch-leninistischen Volkskrieges diametral entgegen steht. Wir sehen, was aus der revolutionären Bewegung in Nepal und anderen Ländern geworden ist, wo die Maoisten am Volk Verrat üben und die Interessen der Bourgeoisie vertreten. Die „Drei-Welten-Theorie“ ist die „Theorie“ des chinesischen Neo-Kolonialismus, ist die „Theorie“ der chinesischen, sozialimperialistischen Welthegemonie.

War die Bestimmung des Sowjetrevisionismus als gefährlichste Strömung im Weltmaßstab noch zu Zeiten Enver Hoxhas korrekt ( und dieser Einfluss ist weiterhin von existenzieller Gefahr, weswegen er unbedingt fortgesetzt werden muss gegen alle Versuche, den Sowjetrevisionismus an der Macht zu restaurieren), so hat sich dies geändert. Spätestens als die revisionistische Führung ihr Zepter an die neuen offen kapitalistischen Zaren übergab, nachdem die Restauration des Kapitalismus historisch abgeschlossen war und Russland dem Weltimperialismus direkt einverleibt wurde, haben die sowjetischen Revisionisten mehr und mehr an Einfluss in der Weltbewegung verloren, orientieren sich die neuen russischen revisionistischen Kräfte heute auch an den revisionistischen Strömungen des Westens. Die revisionistischen Kräfte haben sich also nicht aufgelöst, sondern nur neu gruppiert, ohne auf ihr altes revisionistisches Waffenarsenal zu verzichten und ohne diese durch modernere revisionistischen Waffen zu ergänzen.

Genauso wie sich der Kapitalismus von seinen ökonomischen Krisen „erholt“ (um in eine noch tiefere Krise zu geraten), so erholen sich auch die Revisionisten von ihrer ideologischen Krise (um in eine noch tiefere Krise zu geraten). Aber damals konnte die Marxistisch-Leninistische Weltbewegung nur wenig Vorteil aus diesen historisch günstigen Umständen des Niedergangs des modernen Revisionismus ziehen, weil die albanischen Revisionisten damals zur gleichen Zeit zur Degeneration der Marxistisch-Leninistischen Parteien beigetragen hatten, indem sie das kommunistische Weltzentrum des Genossen Enver Hoxha zerschlugen. Und das geschah NICHT rein zufällig. Dies war Ausdruck der anti-kommunistischen Generallinie des Weltimperialismus, den Kommunismus „für immer auszurotten“ und die Alleinherrschaft über die Welt zu übernehmen. Eine vollkommene und abgeschlossene Integration ehemaliger revisionistischer Länder in die Welt des Kapitalismus ist unvollständig ohne Liquidierung der Marxistisch-Leninistischen Weltbewegung. Die Weltbourgeoisie war sich schließlich sehr wohl darüber bewusst, dass ein neues revisionistisches Bollwerk errichtet werden muss für den Fall, dass die kommunistische Weltbewegung nicht totzukriegen ist und sich zu regenerieren versucht. Jede Abrüstung ihrer revisionistischen Waffen würde das Wiedererstarken der Kommunistischen Weltbewegung begünstigen.

Als der korrekte Kampf des Genossen Enver Hoxha gegen den Maoismus seitens der albanischen Revisionisten diskreditiert wurde, im Allgemeinen, und mit dem Sturz der Diktatur des albanischen Proletariats im Besonderen, hat die maoistische Bewegung davon natürlich profitiert und Auftrieb bekommen. Unser Kampf gegen die Mao Tsetung-Ideen flaute ab. Das erhöhte die Gefahr des Maoismus für die Marxistisch-Leninistische Weltbewegung. Schon zur Zeit Enver Hoxhas war der Maoismus für die Schwächung des sozialistischen Albaniens mit verantwortlich. Wir werden das Jahr 1978 nicht vergessen. Die feindliche Haltung der chinesischen Revisionistenführer war natürlich mit den amerikanischen Imperialisten abgesprochen und verstärkte deren Kampf gegen den Hoxhaismus. Die Spaltung der kommunistischen Weltbewegung durch die chinesischen Revisionisten – das war ein Bärendienst, den sie dem Weltimperialismus erwiesen und den sie zu ihrem eigenen Vorteil zu nutzen verstanden.

Natürlich fanden die Maoisten reichlich Waffen des modernen Revisionismus vor. Sie bedienten sich aus den alten revisionistischen Waffenarsenalen, um damit die maoistischen Strömungen in der Welt zu stärken. Alles in Allem erwies sich der Verlust unseres weltrevolutionären albanischen Zentrums also als willkommene Gelegenheit für die Regenerierung der anti-Marxistisch-Leninistischen Kräfte im Allgemeinen und für die der Maoisten im Besonderen.

Was die maoistische „Drei-Welten-Theorie“ anbelangt, so gibt es sich bekämpfende, verschiedene Strömungen innerhalb der maoistischen Bewegung – ein Ergebnis des prinzipienfesten Kampfes des Genossen Enver Hoxha und der gesamten Marxistisch-Leninistischen Weltbewegung gegen die „Drei-Welten-Theorie“. Einige Maoisten propagieren diese „Theorie“ ganz offen und sie bekämpfen uns Stalinisten-Hoxhaisten als „Anhänger der Ersten Welt“. Andere versuchen, die „Drei-Welten-Theorie“ in Vergessenheit geraten zu lassen und verteidigen sie zumindest nicht offen. Wiederum andere Maoisten beschuldigen Deng Hsiao-ping, um Mao in Schutz zu nehmen. Aber das Weltproletariat wird sich von diesem Verwirrspiel um die „Drei-Welten-Theorie“ nicht beirren lassen. Tatsache ist doch, dass es Mao persönlich war, der Deng Hsiao-ping rehabilitierte – diese beiden Busenfreunde des amerikanischen Imperialismus. Sie haben also die „Drei-Welten-Theorie“ gemeinsam aus der Taufe gehoben und eine übereinstimmende Politik darauf aufgebaut. Die zentristische Position des einen ergänzte die rechte Position des anderen. Nur wer sowohl die zentristischen, als auch die rechten und „linken“ Positionen bekämpft, ist auf dem richtigen Weg, denn alle diese Positionen kämpfen bezeichnender Weise unter dem einzigen und gemeinsamen Banner Mao Tsetungs. Beide vereinigten sich in dem Ziel, China zu einer imperialistischen Supermacht zu machen und die „Drei-Welten-Theorie“ spiegelt genau den hierzu erforderlichen chinesischen Großmacht-Chauvinismus wider. Und die heutigen chinesischen Führer haben diese „Theorie“ längst zur Staatsdoktrin erhoben.

Wir Stalinisten-Hoxhaisten nehmen gegenüber der maoistischen „Drei-Welten-Theorie“ eine prinzipienfeste und kompromisslose Haltung ein:

Wir sagen,

( 1 ) dass die „Drei-Welten-Theorie“ eine totale Revision der grundlegenden Lehren des Marxismus-Leninismus darstellt und diesem vollkommen widerspricht. Der Marxismus-Leninismus ist die Ideologie des Proletariats, eine Klassenideologie. Der Marxismus-Leninismus ist der unfehlbare Kompass für die Klassenanalyse der Weltlage, für die Festlegung der weltproletarischen Generallinie, für die Strategie und Taktik der sozialistischen Revolution in den einzelnen Ländern wie der sozialistischen Weltrevolution usw.;

( 2 ) dass die „Drei-Welten-Theorie“ - im Gegensatz zum Marxismus-Leninismus – den Klassencharakter der grundlegenden Widersprüche der gegebenen Welt leugnet;

( 3 ) dass der Widerspruch zwischen Sozialismus und Kapitalismus nicht existiert, bzw. als überholt zu betrachten sei;

( 4 ) dass sie es leugnet, dass der antagonistische Widerspruch zwischen Proletariat und Bourgeoisie weiter besteht ( bestenfalls wir dieser Widerspruch als nebensächlich hingestellt);

( 5 ) dass sie die reaktionären Kräfte in den unterdrückten und ausgebeuteten Ländern, die Marionetten des Imperialismus unterstützt;

( 6 ) dass sie den Widerspruch zwischen unterjochten Nationen und Imperialismus seines klassenmäßigen Inhalts beraubt;

( 7 ) dass sie den Widerspuch zwischen den verschiedenen imperialistischen Staaten nicht als Widersprüche unter den Feinden, sondern als Widersprüche zwischen Freunden und Feinden der revolutionären Sache des internationalen Proletariats und der Völker der Welt ausgibt;

( 8 ) dass die „Drei-Welten-Theorie“ schließlich auf diese Weise eine Neuauflage der chruschtschow-revisionistischen Thesen in etwas anderem Gewand darstellt, die als „neue Weltstrategie“ das Ziel verfolgt, den Kampf des Proletariats für die sozialistische Weltrevolution abzuwürgen und zu sabotieren. ( siehe: Enver Hoxha, „Imperialismus und Revolution“)

Genosse Enver Hoxha hob hervor, dass die sozialistische Weltrevolution nicht siegen kann, wenn die „Drei-Welten-Theorie“ nicht vollständig liquidiert wird. Er definierte die Strategie gegen die „Drei-Welten-Theorie“ wie folgt:

Also müssen die um Befreiung kämpfenden Völker ihre Einheit mit der Arbeiterklasse festigen und unter der Führung der Arbeiterklasse für ihre Befreiung von der inländischen kapitalistischen Bourgeoisie und ihrer Hauptstütze, dem amerikanischen Imperialismus und dem sowjetischen Sozialimperialismus kämpfen“ (Enver Hoxha, „Betrachtungen über China“, Band II, Seite 479, dt. Ausgabe).

Das ist eine korrekte Marxistisch-Leninistische Generalinie. Heute aktualisiert durch den Kampf gegen den chinesischen Sozialimperialismus. Diese Linie Enver Hoxhas muss auch insbesondere angewandt werden auf die gegenwärtigen Volksaufstände in der arabischen Welt, und trifft im Allgemeinen auch auf den Kampf aller unterdrückten Völker zu. Wir leben in der Epoche der proletarischen, sozialistischen Weltrevolution, in der Epoche, in der das Weltproletariat seine Weltherrschaft erobert und nicht in der alten Epoche der bürgerlich-demokratischen Revolutionen. Von Anfang an haben die Maoisten die sozialistische Weltrevolution verraten, ging es ihnen nicht um die Weltherrschaft des Proletariats, sondern um die Weltherrschaft eines bürgerlichen Chinas. Die Maoisten sind Verräter am Weltbolschewismus – das sind historische Fakten. Die offiziellen chinesischen Partei- und Staatsführer machen daraus keinen Hehl, während sich die maoistischen Bewegungen in der Welt hinter „revolutionären“ Phrasen verstecken. Beide Taktiken arbeiten Hand in Hand. Man kann dazwischen keine Chinesische Mauer errichten. Sie ergänzen einander und drücken die Absichten der chinesischen Weltherrschaft aus.

Wir stellen heute folgende historischen Tatsachen fest:

Der US-Imperialismus ist der alte dominante Imperialismus, ist der Hauptfeind des Weltproletariats und der Völker. Jeder weiß, dass der Maoismus diese höchst wichtige Definition der Generallinie der Kommunistischen Weltbewegung verworfen hatte. Es war Mao Tsetung persönlich, der den Hauptfeind des Weltproletariats und aller Ausgebeuteten und Unterdrückten als Freund begrüßte, als Verbündeten erklärte. Zusammenarbeit mit dem größten Klassenfeind ist der Beweis dafür, dass der Marxismus-Leninismus nicht mit dem Maoismus vereinbar ist, dass es sich um zwei antagonistisch gegenüberstehende Ideologien handelt.

Aber diese kommunistische Generallinie bedeutet nicht notwendigerweise, dass sie den amerikanischen Imperialismus bis in alle Ewigkeit zum Hauptfeind erklärt hat. Wie jeder sehen kann, ist seine bisherige Alleinherrschaft durch die Weltkrise, die er selber hervorgerufen hat, ins Wanken geraten. Wir sehen deutliche Verschiebungen unter den kapitalistischen, welthegemonistischen Kräften: zum Beispiel eine Schwächung der USA und eine Stärkung Chinas. Das ist der gegenwärtige Stand der Dinge, was keineswegs ausschließt, dass sich der US-Imperialismus wieder erholen kann– trotz oder gerade wegen des Vormarsches der chinesischen Sozialimperialisten und der anderen neu entstandenen imperialistischen Länder (zum Beispiel Brasilien). Auch noch im Weltsozialismus bleibt die Restauration des amerikanischen Imperialismus noch eine nicht zu unterschätzende Gefahr. Sollte es dem chinesischen Sozialimperialismus jedoch gelingen, die Weltherrschaft des amerikanischen Imperialismus abzulösen, so wird die Komintern (SH) umgehend einen Beschluss fassen, den chinesischen Sozialimperialismus als Hauptfeind Nr. 1 zu bekämpfen, ob er vorher seine „kommunistische“ Maske abgelegt hat oder nicht.

Der chinesische Sozialimperialismus ist schon nicht mehr so jung und unerfahren, obwohl er erst nach dem russischen Sozialimperialismus erstarkte. Schon seit langer Zeit hat China die Position des ehemaligen russischen Sozialimperialismus eingenommen, der mit den USA um die Weltherrschaft kämpfte. Aber dabei dürfen wir nicht vergessen, dass der russische Sozialimperialismus auf den Ruinen der Diktatur des Proletariats errichtet wurde, wohingegen der chinesische Sozialimperialismus aus der erstarkten Diktatur der Bourgeoisie heranreifte, denn eine Diktatur des Proletariats hat es in China nicht gegeben, weder zu Lebzeiten von Mao Tsetung, und noch viel weniger nach seinem Tod. Kein Stalinist-Hoxhaist kann diesen historischen und prinzipiellen Unterschied ignorieren. Warum nicht ? Weil der Maoismus niemals eine Weiterentwicklung des Marxismus-Leninismus sein kann, der durch die praktischen Erfahrungen der Diktatur des Proletariats erhärtete wie es beim Stalinismus der Fall war. Der Maoismus hat den Sozialismus nie praktisch unter Beweis gestellt. Er ist unfähig, die Diktatur des Proletariats zu schaffen und den Sozialismus aufzubauen. Der Maoismus hat stets den Stalinismus bekämpft. Das Weltproletariat, das nach seiner Weltdiktatur strebt, um den Weltsozialismus aufzubauen, verwirft also die „Mao Tsetung-Ideen. Und der Hoxhaismus?, Ja, nur der Marxismus-Leninismus-Stalinismus-Hoxhaismus hat praktisch unter Beweis stellen können, die einzig richtige Ideologie der Diktatur des Proletariats und des proletarischen Sozialismus zu sein. Deswegen bezeichnen wir den Hoxhaismus – und nicht etwa den Maoismus – als Weiterentwicklung des Marxismus-Leninismus-Stalinismus. Enver Hoxha ist der 5. Klassiker des Marxismus-Leninismus – und nicht Mao Tsetung.

Die chinesischen Revisionisten … sind genauso Sozialimperialisten, mit dem einzigen Unterschied, dass sie neue Sozialimperialisten sind, die sich die koloniale Macht, die sie anstreben, erst schaffen müssen“ (Enver Hoxha, „Betrachtungen über China“, Band II, Seite 734, dt. Ausgabe).

Und heute SIND sie bereits eine Kolonialmacht – und eine der größten und am schnellsten im Wachstum begriffenen in der ganzen Welt – nicht nur in Afrika.

Enver Hoxha:

Die Völker Afrikas und der ganzen Welt machen gegenwärtig eine Phase durch, welche sie der Notwendigkeit bewusst macht, gegen all die zu kämpfen, die sie ausbeuten und ihnen die Haut bei lebendigem Leibe abziehen wollen, gegen die inneren und äußeren Feinde aller Schattierungen, seien sie amerikanischer, sowjetischer oder chinesischer Couleur. Sie alle haben das Ziel, sich diese Völker einzuverleiben, ihre autochthone Kulturen zu zerstören, sie niederzuhalten. Sie wollen verhindern, dass die Völker sich erheben, ökonomisch und kulturell vorankommen und in Freiheit, Unabhängigkeit und wahrer Souveränität ihren Wohlstand entwickeln können“ (Enver Hoxha, „Die Supermächte“, Seite 543, dt. Ausgabe).

Die gegenwärtige Weltposition des chinesischen Imperialismus – der dabei ist, den westlichen Kapitalismus zu überholen – zeigt uns, dass Enver Hoxhas Theorie über die beiden Supermächte weiter gültig ist und nichts an Aktualität eingebüßt hat – wenn man die heutige Verschiebung unter den Weltmächten zu Grunde legt. Und eben im Zusammenhang mit der dominanten, neuen Position des chinesischen Sozialimperialismus in der Welt müssen wir Kommunisten auch lernen und verstehen, dem Kampf des Genossen Enver Hoxha gegen den Maoismus mehr Aufmerksamkeit zu widmen als in der Vergangenheit.

Stets waren wir der Meinung, dass China international mit einer aktiven Politik auftreten müsste,.. das Weltproletariat im Kampf gegen das Kapital zu ermutigen, den fortschrittlichen Völkern zu helfen, die dafür kämpfen, die Freiheit, Unabhängigkeit und Souveränität zu gewinnen und zu verteidigen, sich aus den Klauen des amerikanischen Imperialismus und des sowjetischen Sozialimperialismus zu retten. Gegen diese beiden Supermächte .., muss ein gnadenloser Kampf geführt werden, ohne Zugeständnisse in den Prinzipien. Wir müssen die Widersprüche zwischen den beiden vertiefen, ohne uns auf die Seite der einen oder der anderen zu schlagen. Wir müssen die Situation stets im Zusammenhang mit den wechselnden Umständen auf der Welt analysieren und dürfen in der Taktik unserer Strategie weder zuwiderhandeln, noch sie bekämpfen. Unsere große Losung „Proletarier aller Länder – vereinigt euch!“ darf keine tote Phrase bleiben“ (Enver Hoxha, „Betrachtungen über China“, Band II, Seite 79, 23. August 1973, dt. Ausgabe).

Mit anderen Worten, das Weltproletariat folgt seiner eigenen Strategie und Taktik. Für seine eigene Befreiung braucht es die sozialistische Weltrevolution und kann es nicht Spielball des Weltimperialismus sein, wohingegen sich Mao mit den USA verbündete, um China zu einer wettbewerbsfähigen imperialistischen Supermacht zu machen. Obwohl Enver Hoxha damals von den beiden Supermächten USA und Sowjetunion sprach, so berührt das nicht die Richtigkeit seiner Theorie über die beiden Supermächte. Nun, hat der chinesische Sozialimperialismus den Platz der sowjetischen Supermacht eingenommen. Das Wirkungsgesetz von den beiden Supermächten , ihr Weltherrschaftsstreben, hat sich dadurch nicht verändert. Es ist weiterhin das Weltgesetz der imperialistischen Raubkriege, das Weltgesetz der Versklavung der Völker, das Gesetz von der Ausbeutung und Unterdrückung des Weltproletariats, das Gesetz der globalen Konterrevolution.

Genosse Enver Hoxha hat den Maoismus demaskiert als eine Ideologie des chinesischen Sozialimperialismus, der nach Weltherrschaft strebt.

Mao Tsetung und seine Genossen haben im Verlauf von 50 Jahren eine Strategie und Taktik nicht des Triumphs der Revolution unter dem Banner des Marxismus-Leninismus, sondern des Triumphs eines China als Weltgroßmacht entwickelt“ (Enver Hoxha, „Betrachtungen über China“, Band II, Seite 395, 31. Dezember 1976).

Wir haben die Besuche Kissingers, Nixons, Fords usw. in Peking nicht vergessen ! Die Maoisten wissen also ganz genau, dass die Zusammenarbeit mit dem Hauptfeind Nr. 1 nicht erst nach dem Tod von Mao begonnen hatte. Es war Mao selbst, der diesen verabscheuenswürdigen und schändlichen Verrat der Kollaboration gegen das Weltproletariat begangen hatte. Es war Mao selber, der diese teuflische Linie in die politische Praxis umsetzte. Das sind die Tatsachen. Und heute ? Fakt ist:

Während auf arabischen Straßen das Blut der Aufständischen fließt ( das von der arabischen Konterrevolution vergossen wird, die vom amerikanischen Imperialismus jährlich mit Milliarden Dollars finanziert wird ! ), führen die hohen chinesischen Herren in Washington Geheimverhandlungen mit ihrem amerikanischen Rivalen. Sie sprechen über die Neuaufteilung ihren Einflusssphären zwecks schärferer gemeinsamer Ausbeutung und Unterdrückung der Völker der Welt.

Mao Tsetung hat nie die nationalen Befreiungsbewegungen der Völker unterstützt. Er hat vielmehr den blutrünstigen US-Imperialismus, dessen imperialistische Verbündeten und reaktionären Kettenhunde in den kolonialen und neo-kolonialen Ländern unterstützt. Und in Peking wurde nicht nur Enver Hoxha von Mao begrüßt. In Peking organisierte Mao ein endloses Kommen und Gehen der kapitalistischen und revisionistischen Führer und deren Lakaien aus der ganzen Welt. Jeder, der für Maos China Beifall klatschte, war in Peking willkommen, ob nun Revolutionäre oder Konterrevolutionäre ( meistens und in der überwiegenden Mehrzahl die Letzteren !). Damals wurden die amerikanischen Imperialisten in Peking mit großem Pomp willkommen geheißen und heute schreiten die chinesischen Herrschaften auf dem roten Teppich Washingtons. Die Verhandlungen sind die Gleichen – im Rücken des Weltproletariats und seiner Revolution, im Rücken des Befreiungskampfes der Völker.

Die derzeitigen Tatsachen bestätigen Enver Hoxhas marxistisch-leninistischen Weitblick. Unabhängig von der zukünftigen Konstellation des Weltimperialismus, unabhängig vom Ausmaß des zukünftigen Einflusses des chinesischen Imperialismus in der Welt, hat Genosse Enver Hoxha uns gelehrt, dass sich die Supermächte und die anderen imperialistischen und kapitalistischen Länder weiter schwächen – durch die voranschreitende Krise des Weltkapitalismus - , während der Weltkapitalismus einen immer mächtigeren Totengräber heranbildet – das wachsende und an Stärke und Selbstbewusstsein gewinnende Weltproletariat. Und das Gleiche Schicksal wird den Maoisten ereilen, dieser hinterhältigen Ideologen des Weltimperialismus. Das Weltproletariat ist der Totengräber des Maoismus.

Was nun die arabischen Völker aktuell betrifft, sah Genosse Enver Hoxha schon damals voraus:

Tatsache ist.., dass die Ereignisse im Nahen und Mittleren Osten nicht so verlaufen, wie es die Imperialisten, die Sozialimperialisten und die Weltreaktion wünschen. Die arabischen Völker dieses weiten Erdölbeckens sind erwacht, haben sich erhoben und bemühen sich mutig, ihr Schicksal in die eigenen Hände zu nehmen. In zahlreichen arabischen Ländern ist ein großer gerechter Kampf gegen den Imperialismus, Kolonialismus und Neo-Kolonialismus jeder Herkunft wie auch gegen ihre wirtschaftlich-politische und militärische Allgewaltigkeitt ausgebrochen. Das ist ein positiver Werdegang, der von allen unterstützt werden muss, da er das Fortschrittliche, das Revolutionäre und die Zukunft vertritt, den Interessen und Wünschen der Völker entspricht, die unter der Unterdrückung zu leiden haben und in Elend und Finsternis ihr Leben fristen, obwohl sie in der Wiege einer glänzenden Zivilisation leben und sich inmitten von Reichtümern befinden, die, würden sie nicht von den Ausländern geplündert, diesen Völkern Wohlstand , ein langes Leben und das erforderliche Potential zur Verteidigung gegen ihre bösartigen Feinde bescheren könnten.

Wenn sich dieser entschlossene und gerechte Kampf der arabischen Völker gegen den Weltimperialismus und seine einheimischen Handlanger und Lakaien, diese im Anstieg begriffene Revolution, von den negativen Seiten der Religion, die weiterhin auf überlegenen Positionen steht, eine bremsende Rolle spielt und manchmal auch die Kämpfe der schiitischen, sunnitischen und anderer Fraktionen anstachelt, lösen wird, dann wird er mit Sicherheit mit dem Sieg der über einhundert Millionen zählenden arabischen Völker gekrönt, einem Sieg der eine neue Etappe verzeichnen und eine neue Seite in der Geschichte der Menschheit aufschlagen wird“ (Enver Hoxha, „Betrachtungen über den Nahen und Mittleren Osten“, Seiten 581 – 582, dt. Ausgabe).

Unter den gegebenen schweren Umständen kann ein baldiges Wunder nur durch die Volksaufstände in den arabischen Ländern herbeigeführt werden.“

Heute haben sich die arabischen Völker zum Kampf, zur Revolte gegen die Finsternis und den Rückstand, für ihre soziale Befreiung und allgemeine Entwicklung, gemäß der Zeit, in der sie leben, erhoben.“

Ganz im Gegensatz zu Enver Hoxha, war es Mao Tsetung, der die reaktionären, menschenverachtenden Führer aus der arabischen Welt in Peking einlud, weil ihm dies für seine imperialistischen Ambitionen nützlicher erschien als den Befreiungskampf gegen sie zu unterstützen. China unterstützt nicht die Volksrevolutionen in der arabischen Welt, sondern die arabische ( und israelische !) Konterrevolution (China beliefert sowohl den Iran als auch Israel mit Waffen). Wie überall in der Welt gehört es zur chinesischen Strategie, die Widersprüche anzuheizen und Kriege zu provozieren, um am Blut zu verdienen und seiner Weltherrschaft durch gegenseitige Schwächung seiner Rivalen näher zu kommen.

Was die heutige Revolution in Ägypten anbelangt, sprechen die chinesischen Sozialimperialisten offen von „Gesetzlosigkeit“ und „Chaos“ und plappern die Worte des Bluthundes der Imperialisten Mubarak nach: „Ich oder das Chaos“. Die chinesischen Führer sind die Mubaraks im eigenen sozialfaschistischen Land und es gibt nichts auf der Welt, was sie mehr fürchten als die Revolution zur Zerschlagung des chinesischen Kapitalismus und seiner Staatsmaschinerie durch das eigene Volk unter Führung des revolutionären chinesischen Proletariats. Die Maoisten fürchten sich vor dem Marxismus-Leninismus, denn er lässt sich nicht vom Maoismus bändigen. Nur der Marxismus-Leninismus besitzt die Stärke, den Mythos von Mao Tsetung in China und der ganzen Welt für immer vom Sockel zu stürzen.

China belieferte die nordafrikanische Konterrevolution mit Waffen zur Unterdrückung der Revolution ( seit über 20 Jahren) - anfangs nur im Tausch mit Öl und Gas. Heute übt China bereits großen, breit angelegten Einfluss auf die gesamte nordafrikanische Wirtschaft aus, sind sie Besitzer eines nicht geringen Anteils der nordafrikanischen Produktionsmittel. China ist heute zum Beispiel monopolistischer Ölproduzent, - exporteur und -importeur des Sudans. An diesem Öl für China klebt das Blut, das im sudanesischen Bürgerkrieg vergossen wird. Die chinesischen Sozialimperialisten halten schützend ihre Hand über die korrupte, reaktionäre sudanesische Bourgeoisie. Doch der Sudan ist kein Einzelfall: China bezieht den Hauptanteil seines Öls aus den „Krisenherden der Welt“ und stärkt dort die Bourgeoisie zur Unterdrückung der Arbeiterklasse und der übrigen Werktätigen. Die chinesischen Imperialisten tarnen sich mit Maos Gütesiegel der „Drei-Welten-Theorie“ ( um den Argwohn der Völker zu besänftigen), dem angeblich nicht der Geruch des Kolonalismus der alten Imperialisten anhaftet.

Seine politisch - taktische Zurückhaltung aus Rücksicht gegenüber den Beziehungen zu den USA kann und wird China immer weniger aufrechterhalten. Auf dem Weltwirtschaftsgipfel in Davos (Schweiz) prophezeien die chinesischen Führer Ende Januar 2011 in aller Öffentlichkeit „das Ende der westlichen Weltherrschaft“. Die Maske fällt und die hässliche Fratze des chinesischen Imperialismus tritt zum Vorschein: sein aggressives, kriegstreiberisches Wesen. „Der Ostwind wird über den Westwind herrschen“ - ist eine alte imperialistische Losung Mao Tsetungs, die sich in Wahrheit nicht gegen den Westen, sondern gegen den proletarischen Internationalismus richtet.

In bestimmter Hinsicht mag die chinesische Prophezeiung stimmen, aber sie irren, wenn sie glauben, dass sie ihre Weltherrschaft errichten können, ohne mit der sozialistischen Weltrevolution zu rechnen. Die Zeiten sind vorüber, als die Weltherrschaft der einen imperialistischen Macht einfach durch eine neue ausgetauscht werden konnte. Mit der Globalisierung ist das Weltproletariat auf der Bühne der Weltgeschichte erschienen, um die Unvermeidlichkeit des Weltimperialismus überhaupt zu beseitigen. Es ist also das Weltproletariat, dem der globalisierte Kapitalismus und mit ihm der chinesische Sozialimperialoismus die Tür zum Weltsozialismus geöffnet hat. Nun ist es am Weltproletariat selbst, durch diese Tür hindurchzuschreiten – auf den Trümmern des monopolistischen, parasitären und sterbenden Weltkapitalismus. Den Beweis für diese Wahrheit liefern gegenwärtig die arabischen Revolutionen. Sie sind die Vorboten der sozialistischen Weltrevolution, die nicht mehr aufzuhalten ist. Und all das, was sich jetzt in großer Geschwindigkeit in der Weltgeschichte abspielt, das wird der pompösen Thronbesteigung des chinesischen Sozialimperialismus gar nicht schmecken.

Doch dies ist erst der Anfang ! Das Weltproletariat und die unterdrückten Völker vereinigen ihre Waffen gegen den Weltimperialismus, um ihn niederzuringen, die Weltbourgeoisie zu enteignen und zu entwaffnen. Der Sieg des Proletariats, der Sieg des Sozialismus im Weltmaßstab ist unausbleiblich.

Wir wissen all zu gut, dass sich die Widersprüche zwischen den USA und China zuspitzen werden und unvermeidlich zum Ausbruch kommen. Das ist gut und nicht schlecht für die Beschleunigung der weltrevolutionären Prozesse, wenn wir diese Widersprüche auf revolutionäre Weise zu nutzen verstehen. Genauso schnell wie China zu einer sozialimperialistischen Supermacht wurde, wird es an den ihr innewohnenden, unvermeidlich aufplatzenden Widersprüchen, an den Krisengesetzen des anarchischen Kapitalismus vielleicht schon schneller zu Grunde gehen als die alten imperialistischen Länder. China hat bei illegalen Finanztransaktionen in den Jahren 2000 bis 2009 allein 2,18 Billionen Dollar verloren, steht an erster Stelle auf der Schwarzen Liste. Die gierigen Klauen des chinesischen Sozialimperialismus folgt der maoistischen Ideologie des Pragmatismus – dem Gesetz des Kapitalismus, nach Höchstprofiten zu streben. Diese Strategie des chinesischen Pragmatismus scheint über die Strategie des alten amerikanischen Pragmatismus durch noch größere Kaltblütigkeit und Rücksichtslosigkeit zu siegen. „Und wer hat 's erfunden ?“ Mao Tsetung !

Die Aufrechterhaltung des Weltkapitalismus ist ohne imperialistische Kriege unmöglich, ohne die gewaltsame Neuaufteilung der Kolonien können die neuen imperialistischen Mächte – wie China – nicht die Privilegien erlangen, die die älteren imperialistischen Mächte – wie die USA und Europa – genießen. Ob Imperialismus oder Sozialimperialismus – beides bedeutet Raubkriege. Die Gefahr, dass von den USA und China ein neuer Weltkrieg ausgeht, ist durchaus real. Ebenso real ist, dass das Weltproletariat und die unterdrückten Völker einem neuen Weltkrieg ihren Widerstand entgegenstellen werden. Es kann weder ein neuer imperialistischer Weltkrieg, noch ein Weltbürgerkrieg ausgeschlossen werden, aber eins steht so oder so fest: Im Ergebnis wird das weltkapitalistische System weiter geschwächt, wenn nicht vernichtet und die Kräfte der Weltsozialismus gestärkt und siegreich daraus hervorgehen.

Die soziale Revolution kann nicht anders vor sich gehen als in Gestalt einer Epoche, in der der Bürgerkrieg des Proletariats gegen die Bourgeoisie in den fortgeschrittenen Ländern mit einer ganzen Reihe demokratischer und revolutionärer Bewegungen verbunden ist, darunter auch mit nationalen Befreiungsbewegungen der unentwickelten, rückständigen und unterdrückten Nationen“ (Lenin, Band 23, Seite 53).

Die arabischen Völker werden ihre Spaltung überwinden, indem sie erkennen, wer ihre Freunde und Feinde sind. Sie werden nicht nur den amerikanischen und den europäischen Imperialismus durchschauen, sondern auch die anderen Imperialisten, zu denen auch der chinesische Sozialimperialismus gehört. Die Tatsache muss hier nicht erst bewiesen werden, dass der chinesische Sozialimperialismus alle arabischen Länder rücksichtslos ausbeutet, darunter auch die nordafrikanischen Länder, in denen heute die Völker ihre großen Revolutionen durchführen. Wer mit den faschistischen Blutsaugern der nordafrikanischen Länder Geschäfte treibt, wie es alle Imperialisten tun, der stellt sich gegen die revolutionären Interesse des Weltproletariats, gegen die revolutionären Interessen der unterdrückten Völker. Man muss die Maoisten nicht nach ihren „marxistisch-leninistischen“ Phrasen, sondern nach ihren Taten beurteilen. Wer die sozialistische Weltrevolution will, kann sich nur mit dem Weltproletariat vereinigen, nicht aber mit der imperialistischen Weltreaktion, nicht mit den reaktionären Regierungen der unterdrückten Völker. Diejenigen, die gegen den Klassenfeind kämpfen, können dies nicht in der 5. Kolonne des Weltimperialismus tun, können dies nicht unter der Führung der maoistischen Organisationen tun, die von China bezahlt werden, und welche Gelder hierfür aus der Arbeiterklasse und den armen Massen herauspresst worden sind. Und deswegen hat sich ja auch das sozialistische Albanien Enver Hoxhas geweigert, in die 5. Kolonne des chinesischen Sozialimperialismus gepresst zu werden.

Nehmen wir ein Beispiel der kürzlichen Erklärung der maoistischen „ICOR“, vom 23. Januar 1911: „Zum Volksaufstand in Tunesien“.

Darin wird viel über „demokratische Rechte“ geschrieben, aber nichts über die Pflicht der Kommunisten, den Kampf gegen revisionistische und sozialdemokratische Illusionen zu führen, wie sie zum Beispiel aus Europa importiert wurden. Irgendein Aufruf an die Arbeiter der Welt, um die tunesische Revolution im Geiste des proletarischen Internationalismus und der sozialistischen Weltrevolution zu unterstützen, fehlt im Aufruf. Verschweigen der herangereiften Weltrevolution, Verschweigen des Kampfes für den notwendigen Übergang von der demokratischen Revolution zur sozialistischen Revolution und Verschweigen des notwendigen Kampfes des arabischen Proletariats für den Sozialismus – dadurch „zeichnet sich“ der maoistische Aufruf „aus“. In Tunesien herrscht der Kapitalismus vor, der grundlegende Widerspruch im Land ist der zwischen Lohnarbeit und Kapital. Das heißt aber nichts Anderes als die Erfüllung der historischen Mission der tunesischen Arbeiterklasse, sich mit den armen Bauern und revolutionären Soldaten zu verbünden und den kapitalistischen Staat gewaltsam zu zerschlagen, das Privateigentum an den Produktionsmitteln zu beseitigen, die Imperialisten aus dem Land zu verjagen, das ausländische Kapital entschädigungslos zu beschlagnahmen, eine Stalinistisch-Hoxhaistische Partei zu gründen, die den bewaffneten Klassenkampf führt und mit deren Hilfe die tunesische Diktatur des Proletariats errichtet wird. usw., usf.

Aber von all dem steht nichts im maoistischen Aufruf. Das, was man als Marxist-Leninist in der demokratischen Revolution vorantreiben muss, darüber schweigt sich der Aufruf aus. Demokratische Forderungen sind notwendig zur Erleichterung und Ausreifung des vor sich gehenden revolutionären Prozesses der Revolution, aber Lenin lehrt dem tunesischen Proletariat auch, dass man die Klassengesellschaft mit Demokratie allein nicht beseitigen kann. Dies ist nur auf dem Wege des Sturzes der tunesischen Bourgeoisie und der Errichtung der Diktatur des Proletariats in Tunesien möglich. Das revolutionäre tunesische Volk kann seinen revolutionären Kampf nicht für ein Paar Reformen aufgeben. Es besitzt die Kraft, seinen demokratischen Kampf auf eine höhere Stufe zu heben durch seinen Angriff auf die kapitalistischen Ausbeutungsverhältnisse mit dem Ziel, die Lohnsklaverei zu beenden. Arbeitslosigkeit ist groß in Tunesien, aber sie wird nur im Kampf für den Sozialismus beseitigt werden können. Im Aufruf der „ICOR“ wird der proletarische Internationalismus nicht erwähnt. Das ist doch die Hauptsache ! Die Vereinigung des Weltproletariats mit dem Befreiungskampf des tunesischen Volkes im Besonderen und mit den arabischen Proleten in der ganzen arabischen Welt, ist unbedingt notwendig für die Ausbreitung der sozialistischen Weltrevolution. Ohne sie ist die endgültige Befreiung der arabischen Welt vom Joch des Weltimperialismus unmöglich. Diese Wahrheit wird im Aufruf totgeschwiegen, und das nennt sich nun „ICOR (Internationale Konferenz der revolutionären Parteien und Organisationen). Verrat auf der ganzen Linie !

Hierzu schrieb Enver Hoxha am 8. Dezember 1977:

Was die arabischen Länder betrifft, so ist, wie ich schon sagte, Chinas Politik nicht vorhanden. In den Beziehungen zu diesen Ländern zeichnet es sich durch seine pro-amerikanische und anti-sowjetische Haltung aus. Von dieser Orientierung ist Chinas gesamte Politik im Mittelmeerraum diktiert. So steht China im Gegensatz zu jenen arabischen Ländern, zu denen die Sowjetunion Beziehungen unterhält und die sie unter ihren Einfluss zu bringen versucht. Dagegen hat China zu den anderen arabischen Ländern, die die Vereinigten Staaten von Amerika in ihre Klauen gebracht und ihrem Gesetz unterworfen haben, eine positive Einstellung. Also stehen in diesem Raum auf der einen Seite verschiedene Staaten im Gegensatz zur chinesischen Politik, aber auch die Staaten auf der anderen Seite sind nicht für China, denn sie sehen, dass es nichts unternimmt. Und tatsächlich, was tut China ? Es spendet Somalia, dem Präsident Mohammed Siad Beifall, weil er die Sowjets aus Somalia verjagte. Daran hat er gut getan, doch China applaudiert ihm gerade deshalb, weil er nach Washington gefahren ist und sein Land unter das Joch des amerikanischen Imperialismus gebracht hat. Das also ist Chinas Politik“ (Enver Hoxha, „Betrachtungen über China“, Band II, Seite 731 – 732).

Welche Haltung zu den amerikanischen Machenschaften im Nahen Osten muss China entsprechend dieser seiner internationalen Politik einnehmen ? Chinas Ziel ist es, in diesem Raum der Welt den Status quo zu wahren, Ägypten zu seinem gehorsamen Partner zu machen; ebenso ist ihm an der Anerkennung und Achtung der anderen arabischen Länder gelegen. Zugleich zielt dieses Manöver darauf ab, die Spaltung unter den arabischen Völkern aufrechtzuerhalten. Natürlich auf dem Weg, den es beschritten hat, muss sich China auf die Seite der Amerikaner schlagen und tut es tatsächlich auch, das heißt, es unterstützt die pro-amerikanischen arabischen Führer, es unterstützt auch Israel, ist also für einen Frieden à la Amerika, bei dem nicht die Freiheit und die Unabhängigkeit der arabischen Völker, sondern die Gier der israelischen Faschisten und der ägyptischen, saudi-arabischen und anderen Reichen den Sieg davonträgt. Es zeigt sich klar, dass diese Position der Chinesen anti-marxistisch ist. China ist gezwungen, diese Position einzunehmen und allen arabischen Völkern vorzuspiegeln, es habe sie verteidigt und verteidige sie weiter. In Wirklichkeit jedoch verteidigt es keines dieser Völker, verteidigt es nicht ihr Streben nach nationaler Befreiung, sondern unterstützt den Kapitalismus und den Imperialismus.“ (Enver Hoxha, „Betrachtungen über China“, Band II, Seite 752 – 753, 18. Dezember 1977)

Die neo-kolonialistischen Taktiken Chinas und Amerikas sind besonders in Afrika koordiniert. Das Ziel dieser beiden internationalen Räuber ist es, die eigenen Positionen zu konsolidieren, wo vorhanden, und neue Positionen in den Ländern einzunehmen, wo sie noch nichts haben. Diese beiden Partner in Sachen Verbrechen gegen die Völker stecken ihre Nase in lokale Kriege zwischen den afrikanischen Völkern, welche vom Imperialismus und Sozialimperialismus geschürt wurden“ … „Mit zwei Zielen versucht sich China in Afrika breitzumachen: erstens, um die Einmischung und Ausbreitung der Sowjets zu hintertreiben und für sich selbst Matte und Schaffell auszulegen, es sich also selbst bequem zu machen; und zweitens, um dort die Positionen des amerikanischen Imperialismus zu stärken. Während die Sowjets und die Amerikaner mit unverhüllter Neokolonialisten – und Imperialistenfratze nach Afrika gehen, geht China im Blümchenkleid und mit marxistischer Phraseologie.“ Dieses Blümchenkleid haben die Chinesen längst abgelegt und treten in Afrika offen als knallharte Neokolonialisten auf.

Fürchten die Vereinigten Staaten die Afrika-Politik der Chinesen ? Gegenwärtig nicht, weil China nicht dieses ökonomische Potential, nicht diese Kavallerie des Dollars und des heiligen Georg aufzuweisen hat, um die Herzen der Mobutus, Bokassas und anderer erobern zu können. Doch später könnte es für die Vereinigten Staaten von Amerika durchaus gefährlich werden. (Enver Hoxha, „Die Supermächte“, Seite 541 - 542).

Und dieser von Enver Hoxha vorausgesagte Zeitpunkt ist heute gekommen, seit die USA durch die Weltkrise am Tropf Chinas hängen. Die beiden Supermächte China und Amerika umarmen sich, um sich gegenseitig zu erdrücken – zur Erleichterung des Sieges der sozialistischen Weltrevolution.

Damals als noch der Kampf der Marxistisch-Leninistischen Weltbewegung gegen die beiden Supermächte in vollem Gange war, kam Mao Tsetung mit seiner „Drei-Welten-Theorie“ dem Weltimperialismus zur Hilfe, um damit unsere Bewegung zu spalten und zu schwächen. Das Ziel von Mao Tsetung und das seiner heutigen Nachfolger ist ein und dasselbe: das Weiterleben des Weltkapitalismus zu sichern durch die Ablösung des alten Modells durch ein neues, durch ein chinesisches Modell. Wer will dies bestreiten ?

Unsere Position hierzu ist klar:

Wir kämpfen für die Beseitigung der Unvermeidbarkeit des Weltimperialismus und niemals für die Ersetzung der alten weltimperialistischen Kräfte durch neue. Und damit unzertrennlich verbunden kämpfen wir für die Beseitigung der Unvermeidbarkeit des Revisionismus und unterstützen niemals die Ersetzung der alten Revisionisten durch neue Revisionisten, durch die Maoisten.

Die Klassenwidersprüche in der Welt verschärfen sich in dem Maße, wie die neuen, aufstrebenden imperialistischen Kräfte und die alten, abgewirtschafteten imperialistischen Kräfte ihren Kampf um die Welthegemonie, um die Neuverteilung der Welt verschärfen müssen.

Die Verschärfung des Kampfes der Weltreaktion gegen die Weltrevolution ruft unweigerlich die Intensivierung der revisionistischen Kräfte gegen die kommunistischen Kräfte hervor. Das entspricht dem ABC des Marxismus-Leninismus.

Wir Stalinisten-Hoxhaisten sehen diese Mobilisierung der revisionistischen Kräfte voraus als Folge des Anschwellens des globalen Klassenkampfes, der die sozialistische Weltrevolution ankündigt. Die Existenz des Weltimperialismus schwebt in Gefahr und ruft die Maoisten dazu auf, die neu entstehende Stalinistisch-Hoxhaistische Weltbewegung zu unterhöhlen, so wie das bereits mit der Marxistisch-Leninistischen Bewegung zu Lebzeiten Enver Hoxhas eingefädelt worden war, bzw. auch von den modernen Revisionisten nach dem Tod des Genossen Stalin. Deswegen müssen wir unseren Kampf gegen den Maoismus im Besonderen und gegen den Neo-Revisionismus im Allgemeinen weltweit verstärken. Wir Stalinisten-Hoxhaisten erklären hiermit den Maoisten den Krieg !

Der heutige Revisionismus (Neo-Revisionismus) entspricht im Wesen dem alten Revisionismus, nämlich die Weltanschauung des Proletariats an die sich verändernden Machtverhältnisse im Weltkapitalismus anzupassen. Unter den heutigen Bedingungen zeichnen sich in der Entwicklung zwei revisionistische Hauptströmungen ab:

( 1 ) Die alten revisionistischen Strömungen dienen nach wie vor der Aufrechterhaltung der alten Machtverhältnisse in der Welt - mit der Vormachtstellung des US-Imperialismus und der „friedlichen Koexistenz“ ihm gegenüber- die revisionistischen Befürworter des status quo.

( 2 ) Und die anderen, die neuen verzweigten revisionistischen Strömungen, sollen der Beschleunigung der Ablösung des alten kapitalistischen Weltsystems durch ein neues dienen (im Allgemeinen). Und diese neo-revisionistischen Strömungen werden benötigt von den aufstrebenden neuen Mächten, besonders vom chinesischen Sozialimperialismus.

( 3 ) Dazwischen schwanken die zentristischen Elemente hin und her, stets bemüht, alle Strömungen mit der stalinistisch-hoxhaistischen Bewegung auf der Basis der „friedlichen Koexistenz“ zu vereinigen. Aber antagonistische Widersprüche können nicht auf „friedlichem“ Wege gelöst werden. Stets bedeutet der „friedliche Weg“ unter den herrschenden Bedingungen der Klassengesellschaft die Unterordnung der proletarischen Ideologie unter die bürgerliche Ideologie, die Unterordnung der proletarischen Bewegung unter die bürgerliche Bewegung, die Unterordnung der Kommunisten unter die Revisionisten. Das Versöhnlertum der verschiedensten Strömungen dient der Blockbildung gegen das Weltproletariat und nicht gegen die Weltbourgeoisie.

Die Zentristen zielen darauf ab, alles, was sich „links“ nennt, gegen die marxistisch-leninistische Bewegung zu richten, sie zu isolieren - nach bewährter trotzkistischer Art.

Der chinesische Revisionismus ist deswegen so gefährlich, weil er sich mit unserem „anti-revisionistischen Kampf“ tarnt. Deshalb ziehen wir eine prinzipienfeste stalinistisch-hoxhaistische Demarkationslinie gegen die chinesische, so genannte „Polemik über die Generallinie der internationalen Kommunistischen Bewegung“, veröffentlicht von der KP Chinas am 14. Juni 1963. Diese maoistische „Generallinie“ ist durch und durch eine revisionistische, anti-stalinistische Linie, die sich mit dem Anti-Revisionismus tarnt. In der „Polemik“ verschweigt Mao die historische Notwendigkeit, den Genossen Stalin gegen die Angriffe der modernen Revisionisten zu verteidigen, das Banner der proletarischen Weltrevolution wieder zu erheben, für die Diktatur des Weltproletariats zu kämpfen – alles Prinzipien, die die modernen Revisionisten verraten haben. Warum findet sich hierzu nicht ein Wort in Maos „Generallinie“ ? Kannte Mao diese grundlegenden Ziele des Marxismus-Leninismus nicht ? Natürlich wusste er darüber Bescheid, aber was ein echter Revisionist ist, der bewahrt Stillschweigen hierüber. Maos Kritik an der Komintern ist allgemein bekannt. Er hat sie nie konsequent an ihre Beschlüsse gehalten und damit dem weltbolschewistischen Weg der chinesischen Arbeiterklasse großen Schaden zugefügt. Er erkannte das Programm und die Generallinie der Komintern nicht an und ersetzte sie 1963 durch seine eigene. Er verurteilte auch nicht die Auflösung der Kominform durch Chruschtschow im Jahre 1956. Mao hatte kein Interesse daran, die Komintern Lenins und Stalins zu verteidigen oder sie gar fortzusetzen. Die „Polemik“ von Mao Tsetung wurde also nicht zur Verteidigung der Komintern gegen den Verrat der modernen Revisionisten geschrieben. Im Gegenteil, sie wurde gegen die Komintern geschrieben. Sie wurde verfasst, um die Schaffung eines neuen weltrevolutionären, internationalen kommunistischen Zentrums zu vereiteln. Eine weltkommunistische Bewegung ohne ihr führendes internationales Zentrum ist ganz nach dem Geschmack der Weltbourgeoisie und unbrauchbar zur Erfüllung der historischen Mission des Weltproletariats. Mao erwies dem Weltimperialismus einen Bärendienst, das sowjetische Zentrum des modernen Revisionismus durch ein neues revisionistisches Zentrum zu ersetzen, durch das maoistische Zentrum.

Wir Stalinisten-Hoxhaisten haben stets an der Notwendigkeit einer kommunistischen Weltpartei festgehalten und haben uns sowohl in Theorie als auch in der Praxis für ihre Neugründung und ihren Wiederaufbau eingesetzt. Wir waren und wir sind grundsätzlich gegen einen anti-bolschewistischen Organisationstyp des kommunistischen Weltzentrums, also auch gegen das so genannte „Mutter-Tochter-Verhältnis“ unter den kommunistischen Parteien. Die Wahrheit ist, dass Mao dieses sowjetrevisionistische Modell nur deswegen kritisiert hatte, um es um so leichter in China zu installierenh. Die 5 Klassiker des Marxismus-Leninismus haben diese revisionistische Art des Verhältnisses unter den kommunistischen Parteien stets verurteilt. So etwas gab es weder in der Internationale von Marx und Engels, noch in der Komintern Lenins und Stalins. Wenn wir diese revisionistischen Modelle verwerfen, so heißt das also noch lange nicht, auf den zerntralistischen Organisationstyp der Komintern zu verzichten. Wer die Hegemonie des Weltproletariats anerkennt, der muss auch die Hegemonie der Kommunistischen Internationale anerkennen. Wir sind also gegen revisionistische Führungsmodelle – egal ob sie zentralisiert oder dezentralisiert sind -, aber wir sind absolut und unbedingt für die revolutionäre, unverzichtbare Führung des globalisiert organisierten Kampfes der Kommunisten. Die Anerkennung einer Kommunistischen Partei im eigenen Land ist bei Weitem nicht dasselbe wie die Anerkennung der kommunistischen Weltpartei. Die Anerkennung der letzteren beinhaltet nämlich Unterordnung gemäß demokratischen Zentralismus und geht davon aus, dass die Interessen des Proletariats eines einzelnen Landes den Gesamtinteressen des Weltproletariats untergeordnet sind. Indem wir die revisionistische „Theorie von der Mutterpartei“ verurteilen, verteidigen wir gleichzeitig die Führung durch die Kommunistische Internationale und die Gleichberechtigung und Souveränität der Kommunistischen Partei in jedem Land der Welt – dialektisch mit dem demokratischen Zentralismus verbunden. Eine sozialistische Weltrevolution ist ohne globale Führung unmöglich. Und es ist auch unmöglich, den Sieg der sozialistischen Revolution in einzelnen Ländern zu garantieren ohne den Sieg der sozialistischen Weltrevolution. Wer also keinen garantierten Sieg des Sozialismus will – wie Mao Tsetung - , der braucht auch keine Kommunistische Internationale, der braucht auch keine sozialistische Weltrevolution, der kämpft also nicht für, sondern gegen die Kommunistische Internationale. Und nichts anderes haben die Maoisten von Anfang an getan.

Derjenige, der die führende Rolle der KPdSU (B) Lenins und Stalins in der III. Internationale leugnet, der stattdessen eine neutrale Haltung einnimmt und dezentralisierte „Unabhängigkeit, Gleichheit“ usw. anstrebt, verletzt die Prinzipien des demokratischen Zentralismus. Ohne Lenin und Stalin hätte die Komintern nicht ihre Weltbedeutung erlangt. Es war also Mao, der die KP Chinas daran hinderte, den leninistisch-stalinistischen Kurs der Komintern im eigenen Land praktisch umzusetzen. Der korrekte marxistisch-leninistische Kampf gegen die Chruschtschowsche Theorie der „Mutterpartei“ und „Tochterpartei“, wurde von den Maoisten, den Titoisten und anderen Revisionisten dazu missbraucht, ihren eigenen Revisionismus zu stärken, indem sie „Unabhängigkeit“ und „Gleichheit“ gegenüber der Vormundschaft der Sowjetrevisionisten forderten. Die Maoisten und die anderen Rivalen der Sowjetrevisionisten vergrößerten dadurch das internationale Spinnennetz des Revisionismus, um alle diejenigen Genossen zu täuschen, die mit dem Chruschtschowismus, dem Weg der Sowjetunion in den Kapitalismus, nicht einverstanden waren. Revisionismus und Imperialismus können im Weltmaßstab nur dadurch siegreich geschlagen werden, wenn die Kommunistischen Parteien – bei Wahrung ihrer Gleichberechtigung und Unabhängigkeit – sich zu einer zentralistischen Kommunistischen Internationale zusammentun. Dies entspricht den Erfahrungen der Geschichte der Kommunistischen Internationale. Um genau dies zu verhindern, versuchen die Imperialisten durch Spaltung und Zersplitterung die Kommunistischen Parteien davon abzubringen, sich zu einer gemeinsamen Dachorganisation zu vereinigen. Die Imperialisten und ihre Agenturen in den Kommunistischen Parteien versuchen die ideologischen Meinungsverschiedenheiten auszunutzen, die Parteien gegeneinander aufzuhetzen, Zwietracht zu säen usw., indem sie die unterschiedlichen nationalen Bedingungen in den einzelnen Länder als Barrieren errichten gegen ihre Vereinigung mit den Parteien der anderen Länder.

Die Maoisten organisierten systematisch internationale Elemente in der Absicht, sie gegen das einzige sozialistische Land in der Welt zu richten, um es vom Weltproletariat zu isolieren, um die PAA von ihren Bruderparteien zu trennen, um das Verhältnis zwischen der führenden Kommunistischen Partei und den anderen Parteien zu zerstören. Das war die Strategie und Taktik der imperialistisch-revisionistischen Umkreisung, das war die Strategie Mao Tsetungs, und auf diese Weise setzten die Maoisten die Spaltung der Marxistisch-Leninistischen Weltbewegung bis heute weiter fort. Nie haben sie ihren Angriff auf uns aufgegeben. Für die Maoisten ist „Albanien Schuld an der Spaltung der Marxistisch-Leninistischen Bewegung“.

Die Doppelstrategie und Taktik des Revisionismus bezüglich der führenden Partei des revolutionären Weltzentrums ist wie folgt: Die führende revisionistische Partei an der Macht (SU) arbeitet mit der „oppositionellen“ führenden revisionistischen Partei (China) Hand in Hand. Das Ziel ist die ununterbrochene Aufrechterhaltung und Fortsetzung des allumfassenden Einflusses auf die gesamte Kommunistische Weltbewegung. Die Einen übergeben den Anderen rechtzeitig das Staffelholz, bevor die Restauration des Kapitalismus noch nicht gvollständig esichert und abgeschlossen ist. Auf diese Weise meisterten die Maoisten die Taktik des revisionistischen Platzhalters. Und daran hat sich bis heute im Wesentlichen nichts geändert, nur dass es inzwischen eine Unmenge von revisionistischen Bewegungen in der Welt gibt, die weiter am Spinnennetz des internationalen Revisionismus weben. Die Leugnung der Notwendigkeit der führenden Rolle eines revolutionären Welttzentrums unter dem Vorwand der angeblichen Kritik an der „Allmacht der Mutterpartei“ - das ist ganz genau der Neo-Revisionismus wie er in der maoistischen „Polemik“ zum Ausdruck kommt. Indirekt richtet sich diese „Kritik“ gegen die Prinzipien des proletarischen Internationalismus. Und hinter dieser Nebelwand übernahm dann Mao auch die Rolle der Chruschtschowschen „Mutterpartei“ ( dies ist nachzulesen in der Generallinie der Komintern/ML – beschlossen im Jahre 2001).

Wir Stalinisten-Hoxhaisten sind die einzige globale Kraft, die die alte Generallinie der Komintern gegen ihre Feinde verteidigt – einschließlich gegenüber den Maoisten, einschließlich gegenüber der „Polemik“ der KP Chinas aus dem Jahre 1963. Nach Stalins Tod wollte Mao Tsetung den Sowjetrevisionisten ihre führende Rolle in der Kommunistischen Weltbewegung übernehmen. Er setzte die „anti-revisionistische“ Maske auf, um die noch junge Marxistisch-Leninistische Weltbewegung zu täuschen. Und eben zu diesem Zweck schuf er die „Polemik“ von 1963. Bis auf den heutigen Tag verteidigen die Maoisten diese revuisionistische „Generallinie“. Auf die eine oder andere Weise dient sie ihnen als Grundlage für alle ihre politischen Aktivitäten.

Die PAA hatte sich zu Recht geweigert, sich dieser „Generallinie“ Mao Tsetungs unterzuordnen. Und wir Stalinisten-Hoxhaisten erklären, dass wir uns auch heute weder der „Polemik“ noch sonst irgendwelchen „Linien“ der Maoisten unterordnen werden. Wir zerschlagen sie.

Mao war auch deswegen nicht an einer bolschewistischen Weltpartei interessiert, weil er gegen eine zentrale, internationale Führung des Kampfes gegen den modernen Revisionismus war. Und die Maoisten von heute haben genauso wenig Interesse am Wiederaufbau der Komintern Lenins und Stalins. Mao hatte sich stets geweigert, die organisierte Disziplin des proletarischen Internationalismus einzuhalten. Nach Ansicht der KP Chinas dürfe keine Organisation der Welt über der chinesischen stehen. Mao akzeptierte nur eine „Marxistisch-Leninistische“ Weltbewegung, die unter der Führung der KP China steht. So versuchte er auch, seine chauvinistische Linie der PAA des Genossen Enver Hoxha aufzuzwingen – aber Enver Hoxha hatte Maos Absichten durchschaut und sie durchkreuzt.

Und schon Stalin hat die revisionistische Linie Mao Tsetungs durchschaut:

Als China befreit wurde, äußerte Stalin den Verdacht, die chinesische Führung werde den titoistischen Weg gehen. Wirft man einen Blick auf alle wesentliche Prinzipien der revisionistischen Linie Mao Tsetungs, dann kann man zu allem, was er gegen Stalin vorbringt, getrost sagen, dass Stalin wirklich ein großer Marxist-Leninist war und richtig voraussah, wohin China gehen würde, bei Zeiten sah, was Mao Tsetung für Ansichten hatte, dass er sie in vielerlei Hinsicht als revisionistische, titoistische Ansichten beurteilte – sowohl in der internationalen als auch in der Innenpolitik, in Bezug auf den Klassenkampf, die Diktatur des Proletariats, die friedliche Koexistenz zwischen Ländern mit unterschiedlichen Gesellschaftssystemen usw.“ (Enver Hoxha, „Betrachtungen über China“, Band II, Seite 390, 28. Dezember 1976, dt. Ausgabe).

1963 spricht Mao Tsetung nur von der „Revolution der Völker“, die klassenlose Hauptlosung in der „Polemik“. Er vermied es, von der Rolle und den Aufgaben der proletarischen Klasse zu sprechen ( insbesondere vermied er, die revolutionäre Rolle der Arbeiterklasse in den revisionistischen Ländern zu erwähnen. Die sozialistische Revolution in einem revisionistischen Land zu propagieren war für Mao Tsetung ein Ding der Unmöglichkeit, was allerdings ein unveräußerlicher Bestandteil einer wirklich anti-revisionistischen Generallinie zu sein hat.). Und das Entscheidende - in der Generallinie von Mao findet sich mit keinem Wort erwähnt die proletarische Weltrevolution ! Mao war ein Gegner der marxistisch-leninistischen Theorie der Hegemonie des Proletariats, geschweige denn des Weltproletariats. Er leugnete seine historische Mission, die führende Rolle in der Welt als die einzig revolutionäre Klasse, und schließlich leugnete er den Weltkommunismus, wie er von den Klassikern des Marxismus-Leninismus beschrieben wurde. Nur eine revisionistische „Generallinie“ meidet die Unverzichtbarkeit der internationalistischen Prinzipien des Marxismus-Leninismus. Und Maos „Polemik“ war so eine „Generallinie“.

Einige Jahre später wurde die „Polemik“ zurückgezogen und tauchte nirgends mehr wieder auf, angeblich wegen des „endgültigen Sieges“ über den modernen Revisionismus. So zu argumentieren, ist äußerst gefährlich, ist revisionistisch, weil wir genau wissen, dass jedes Zurückziehen vom anti-revisionistischen Kampf nur der Bourgeoisie dienlich ist. Die ständig schwankende Haltung der chinesischen Revisionisten gegenüber den anderen modernen Revisionisten - das auf der Bühne des anti-revisionistischen Kampfes Erscheinen und im nächsten Augenblick wieder von dieser Bühne zu verschwinden - , das wird von Enver Hoxha in „Betrachtungen über China“ sehr gut dokumentiert und verurteilt.

Es ist eine der wichtigsten Erfahrungen im anti-revisionistischen Kampf, dass die neuen Revisionisten stets zu argumentieren versuchen, dass der Kampf gegen den alten Revisionismus „überholt“ sei, dass er sich von selbst erledigt (zum Beispiel 1990 „historisch abgehakt“ und nicht mehr gefährlich). Nichts Bürgerliches fällt, wenn es nicht vom Proletariat zu Fall gebracht wird – auch der Revisionismus nicht. Die Geschichte des Revisionismus ist die Geschichte der vergeblichen Versuche der Bourgeoisie, die Kommunisten zum Rückzug vom anti-revisionistischen Kampf zu bewegen und diesen aufzugeben, bzw. in eine unbedenkliche Richtung zu bringen. Und die Bourgeoisie bedient sich hierfür u.a. des Maoismus. Mit ihm werden die anti-revisionistischen Waffen entschärft, indem sie auf eine falsche Fährte gelenkt werden, die zur Versöhnung mit dem Revisionismus führt. Entscheidend ist es für die Maoisten, die marxistisch-leninistische Bewegung unter ihre Fittiche zu bekommen. Maoismus ist Anti-Revisionismus in Worten und Revisionismus in Taten, hat sich aus dem modernen Revisionismus zum Neo-Revisionismus gehäutet. Neo-Revisionismus ist heute eine neue Agentur der Bourgeoisie in der anti-revisionistischen Bewegung, ist zur hauptsächlichen Strömung in der kommunistischen Bewegung geworden und hat den modernen ( alten ) Revisionismus der ehemaligen revisionistischen Länder abgelöst.



Es gab eine Zeit als sich die revolutionären Elemente der alten Sozialdemokratie sowohl von den opportunistischen und rechten Führern der 2. Internationale als auch von den zentristischen Führern der „2 ½ Internationale“ (Kautskyaner) lostrennten. Sie schufen neue kommunistische Parteien Lenin'schen Typs mit der bolschewistischen Partei Lenins an der Spitze. Die III. Internationale löste die II. Internationale unter Führung der bolschewistischen Partei Lenins ab, die das Proletariat in der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution zur proletarischen Diktatur und später zum Sozialismus geführt hatte .


Es gab eine vergleichbare Zeit als die kommunistischen Parteien von den führenden Zentren der Revisionisten, von den amerikanischen, jugoslawischen, sowjetischen, euro-“kommunistischen“, chinesischen und anderen revisionistischen Strömungen lostrennten. Dieser Prozess begann schon nach der Auflösung der Komintern, als die bolschewistischen Elemente innerhalb der Parteien gegen die sich darin versteckenden revisionistischen Elemente kämpften. Als dann die revisionistischen Führer den offenen Bruch auf dem XX. Parteitag der KPdSU verkündeten und die kommunistische Weltbewegung spalteten, da jagten einige Parteien ihre revisionistischen Parteiführer zum Teufel, in den meisten Ländern aber wurden neue marxistisch-leninistische Parteien geschaffen, anti-revisionistische Parteien von leninistisch-stalinistischem Typ. Es bildete sich das hoxhaistische Weltzentrum im Kampf gegen den Zentrismus der Maoisten heraus, also die marxistisch-leninistische Weltbewegung mit Genossen Enver Hoxha an der Spitze. Der Kampf gegen die zentristischen Mao Tsetung-Ideen wurde zu einem der wichtigsten historischen Momente der Kommunistischen Weltbewegung und ist vergleichbar mit dem leninistisch-stalinistischen Kampf gegen den zentristischen Trotzkismus.


Jetzt sind wir Zeugen eines umgekehrten Prozess. Die korrekte Demarkationslinie, die der Genosse Enver Hoxha gegen die Mao Tse-tung Ideen gezogen hatte, wird weiter aufgeweicht durch das Versöhnlertum mit dem Maoismus (abgesehen vom Versöhnlertum mit dem Trotzkismus u.a.) Diese schleichende Entwicklung, die heute immer offener zu Tage tritt, musste unvermeidlich den entschlossenen Widerstand der Marxisten-Leninisten hervorrufen.


Jetzt ist die historische Zeit herangereift, wo die stalinistisch-hoxhaistischen Elemente sich von den verschiedenen Zentren der neo-revisionistischen Strömungen lostrennen und stalinistisch-hoxhaistische Parteien aufbauen als Sektionen einer neuen Kommunistischen Internationale von globalisiertem stalinistisch-hoxhaistischen Typs zur Vorbereitung und Organisierung der sozialistischen Weltrevolution. Dies ist das Ergebnis der großen Geschichte der Kommunistischen Weltbewegung.


Und wir müssen selbstkritisch feststellen, dass wir zur desolaten Entwicklung in der Marxistisch-leninistischen Weltbewegung selber beigetragen haben, indem wir nicht konsequent genug den Marxismus-Leninismus gegenüber dem Maoismus verteidigen. Wir haben uns zu sehr darauf beschränkt, die Lehren Enver Hoxhas gegen die Mao Tsetung-Ideen, die damals maßgeblich zur Abgrenzung der marxistisch-leninistischen Weltbewegung vom Maoismus beigetragen hatten, auf unserer Webseite zu propagieren. Es reicht auch nicht aus, sich mit der Feststellung zu begnügen, dass es Webseiten gibt, die ebenfalls die Lehren Enver Hoxhas gegen den Maoismus verbreiten. Im Vergleich zu den Veröffentlichungen der Maoisten und denen der „Vereiniger von Mao und Enver“ stellen wir nur eine kleine Minderheit dar.

Als Marxisten-Leninisten wissen wir aus eigener Erfahrung, wissen wir aus den Lehren der 5 Klassiker des Marxismus-Leninismus, dass jede noch so scharfe ideologische Waffe unvermeidlich stumpf wird, wenn sie im Feuer des Klassenkampfes nicht permanent geschärft und weiter entwickelt wird. Hierzu haben wir zu wenig getan. Die Komintern (SH) widersetzt sich dem allgemeinen Vereinigungstrend und bleibt ihrer klaren stalinistisch-hoxhaistischen Demarkationslinie gegenüber dem Maoismus, dem Trotzkismus und anderen anti-stalinistisch-hoxhaistischen Strömungen treu ohne auch nur einen Augenblick die alte Gefahr des modernen Revisionismus und seinen menschewistischen, reformistisch und sozialdemokratischen Wurzeln aus dem Auge zu verlieren, und sie tut alles, um diese Demarkationslinie nicht nur aufrechtzuerhalten, sondern auf eine höhere Stufe zu heben.



Die Maoisten hatten von Anfang an das schmutzige Banner des Trotzkismus erhoben, indem sie den modernen Revisionismus von revisionistischen Positionen aus angeblich „angriffen“ und sich dabei obendrein noch auf den amerikanischen Imperialismus stützten, um damit den Revisionismus angeblich noch „wirksamer“ zu „bekämpfen“, insbesondere den sowjetischen Revisionismus, ihren Rivalen, ihren so genannten „Hauptfeind Nr. 1“ in der Welt. In Wahrheit diente den Maoisten dies als Betrugsmanöver innerhalb der marxistisch-leninistischen Weltbewegung, um ihren eigenen chinesischen Revisionismus dahinter zu verbergen. Alle nur möglichen reaktionären Ideologien und „Theorien“ lassen sich hinter dem Banner der Mao Tsetung-Ideen verbergen, zu einem gemeinsamen Ziel, die Arbeiterklasse zu täuschen und sie ihrer Ideologie zu berauben. Es ist geradezu ein Wesenszug des Maoismus, viele Linien, Opportunismus, Praktizismus und Liberalismus wuchern zu lassen. Der Verrat von Mao Tsetung an der sozialistischen Weltrevolution besteht darin, dass er dem US-Imperialismus und der von ihm angeführten Kräfte der Weltreaktion Zeit verschafft hat, sich gegen die sozialistische Weltrevolution zu rüsten und die revolutionären Kräfte auf der Welt gespalten hat. China finanziert ihre Agenten wie zum Beispiel die MLPD in Deutschland:


Enver Hoxha schrieb bereits am 23. Juni 1977:

Die Vertreter der chinesischen Nachrichtenagentur in Europa und die Lakaien der Chinesen, besonders der Trotzkist Jurquet in Frankreich sowie die Elemente von der 'Roten Fahne' in Deutschland [ gemeint ist die MLPD – Anmerkung des Verfassers] sind auf Hua Guo-fengs Verräterlinie am aktivsten. Sie aktivieren Leute nicht nur innerhalb ihrer Länder, sondern überall, wo sie können. China finanziert alle diese Agenten, die eine Presse geschaffen haben, eine gewisse Propaganda betreiben, doch die Hauptpropaganda erfolgt in klingender Münze. China gibt diesen Agenten Geld, um damit die Schwankenden in den marxistisch-leninistischen kommunistischen Parteien Europas zu kaufen. Das Ziel der chinesischen Taktik ist, wie ich auch schon früher gesagt habe, die Polemik anzufachen, doch soll sich diese Polemik zwischen den marxistisch-leninistischen Parteien und den faschistischen Gruppierungen mit maoistischem Etikett abspielen, während sich China heraushält... Deshalb muss man ihm und seinen Agenten, um sie zu entlarven und zu zerschlagen, die stählerne Kraft der marxistisch-leninistischen Ideologie entgegensetzen“ (Enver Hoxha, „Betrachtungen über China“, Seite 541 – 542).



Unglaublich aber wahr: Die MLPD („Rote Fahne“) hat genau am Geburtsdatum des Genossen Enver Hoxha ( am 16. Oktober 2010) – die ICOR [ „Internationale Konferenz der revolutionären Parteien und Organisationen“ ] ins Leben gerufen - eine anti-marxistisch-leninistische, maoistische „Weltorganisation“, die uns und den Genossen Enver Hoxha offen als Spalter beschuldigt:


Die Angriffe der Partei der Arbeit Albaniens auf die Mao Tsetung-Ideen verursachten die Spaltung der internationalen Arbeiterbewegung und der Marxistisch-Leninistischen Weltbewegung“ (Stefan Engel, ICC [International Coordinating Committee] – Asien, 2008)


Wir Stalinisten-Hoxhaisten werden von den Maoisten beschuldigt, wir würden die angeblichen „Fehler der Internationalen Kommunistischen Bewegung unter Stalin“ verteidigen und damit nicht nur „Verwirrung stiften“, sondern „dem Antikommunismus direkt Wasser auf die Mühlen leiten“ (!). Mit diesen haltlosen Beschuldigungen klagen sie sich nur selber an als die wahren Anti-Stalinisten, als die wahren Lakaien des Anti-Kommunismus. „Anti-revisionistisch“ seien nur diejenigen, die den Maoismus verteidigen. Wer den Maoismus angreift, kann in den Augen der Maoisten kein wahrer Anti-Revisionist sein. Übrigens wirft uns die ICMLPO „Fehler der Marxistisch-Leninistischen Bewegung unter Enver Hoxha“ vor, aber sie tut dies nicht lauthals wie die Maoisten, sondern bewahrt Stillschweigen über die Marxistisch-Leninistische Weltbewegung des Genossen Enver Hoxha. Wir werden die ICMLPO zwingen, ihren Verrat an Enver Hoxha nicht länger zu verschweigen, sondern offen zuzugeben.


Es gab eine Zeit, als die wahren marxistisch-leninistischen Parteien sich noch auf die Lehren von Marx, Engels, Lenin, Stalin und Enver Hoxha stützten, als sie einen entschlossenen Kampf gegen den Verrat der Maoisten führten. Damals verteidigten und propagierten sie noch Albanien als einzig wahres sozialistisches Land in der Welt, als das einzig wahre Weltzentrum der Marxistisch-Leninistischen Weltbewegung, als das Zentrum des Weltkommunismus. Das war von großer historischer Bedeutung. Aber was wurde aus den Parteien, als der Revisionist Ramiz Alia vor der imperialistisch-sozialimperialistischen Umkreisung kapitulierte und uns alle verraten hatte ? Sie kehrten Albanien, sie kehrten der ruhmreichen Marxistisch-Leninistischen Weltbewegung den Rücken und warfen das revolutionäre Banner des Genossen Enver Hoxha in den Dreck. Und gleichzeitig kam der Kampf gegen die Mao Tsetung-Ideen zum Erliegen. Ist das ein Wunder oder nur logische Konsequenz ? Wir kritisierten diesen Verrat, aber das ließ sie völlig unbeeindruckt. Sie hüllten sich in Schweigen und taten mit ihrer „Quito-Erklärung“ Anfang der 90er Jahre so, als hätte es die Marxistisch-Leninistische Weltbewegung des Genossen Enver Hoxha, als hätte es nie ein sozialistisches Albanien gegeben. Sie ließen uns im Kampf gegen den Maoismus in Stich, alles Grund genug, um sie als Verräter zu entlarven. Jeder Rückzug vom Kampf gegen den Maoismus stärkt die Position der Maoisten gegen uns Stalinisten-Hoxhaisten, dient der Konterrevolution.

Und die Maoisten ? Sie haben die ganze Zeit nicht aufgehört, uns Stalinisten-Hoxhaisten zu bekämpfen. Sie haben sich weder vor dem Verrat Chinas an Albanien im Jahre 1978, noch danach hiervon abhalten lassen. Sie klagen uns weiter an als „Spalter der internationalen Arbeiterbewegung und der Marxistisch-Leninistischen Weltbewegung.

Wer sind die wahren Spalter ? Die Maoisten oder die Stalinisten-Hoxhaisten ?


Keine Partei auf der ganzen Welt – mit Ausnahme der KPdSU (B) der Genossen Lenin und Stalin – hat jemals treuer und ehrenhafter die Kommunistische Internationale, die Marxistisch-Leninistische Weltbewegung verteidigt, dem Weltproletariat und dem Kampf der Völker für ihre Freiheit und Unabhängigkeit gedient, als dies die Partei der Arbeit mit Enver Hoxha an der Spitze getan hat“ (aus: Generallinie der Komintern / ML, 2001).


Spalter der marxistisch-leninistischen Weltbewegung war nicht die Partei der Arbeit Albaniens, war nicht Genosse Enver Hoxha, sondern die KP Chinas, die sich auf die Mao Tsetung-Ideen berief !

Für uns ist nicht derjenige ein Marxist-Leninist, der die Mao Tsetung-Ideen verteidigt, sondern im Gegenteil, derjenige der die Mao Tsetung-Ideen vom marxistisch-leninistisch-stalinistisch-hoxhaistischen Standpunkt aus korrekt bekämpft.



Für die Imperialisten und ihre opportunistischen Lakaien, die gegen ihren chinesischen Rivalen und dessen opportunistischen Lakaien auftreten, ist der Maoismus eine konkurrierende bürgerliche Ideologie, aber dem Wesen nach die gleiche Ideologie, die gegen das Weltproletariat gerichtet ist. Der Anti-Maoismus ist eine Lehre des Genossen Enver Hoxha, die sich auf den Marxismus-Leninismus stützt. Der Anti-Maoismus ist also keine konterrevolutionäre Lehre, die von der Bourgeoisie ausgeheckt worden ist und aus ihrem Arsenal des Anti-Kommunismus stammt, sondern im Gegenteil: Genauso wie der Marxismus-Leninismus die Ideologie des Proletariats ist, ist der Maoismus die Ideologie der Bourgeoisie. Wie kann da der Anti-Maoismus anti-kommunistisch sein ? Die Maoisten tun so als sei Anti-Maoismus und Anti-Kommunismus ein und dasselbe. Warum tun sie das ? Weil sie glauben, sich damit der gerechten marxistisch-leninistischen Kritik entziehen zu können. Die Maoisten sind nicht die ersten, denen wir diesen Zahn gezogen haben. Wir haben noch nie einen Revisionisten davonkommen lassen, und wenn er noch so sehr um Hilfe schreit, dass er doch nur „auch“ ein „Kommunist“ und „unantastbar“ sei. Um die Massen zu täuschen, schlüpfen die Maoisten in die Rolle des „Opfers“, um „Haltet den Dieb!“ zu schreien - das ist ganz einfach jämmerlich und erbärmlich. Zu solchen Täuschungsmanövern greifen nur solche Leute, die der Kritik des Marxismus-Leninismus nicht gewachsen sind, so wie Mao Tsetung. Und wir sagen: Wer es wagt, Kommunisten mit einer angeblich „anti-kommunistischen Keule“ zu verprügeln, der kann gleich sein Testament machen.


Der Maoismus ist die grundlegende Ideologie des chinesischen Imperialismus. Gegen den chinesischen Imperialismus kämpfen heißt vor allem, die Massen vom Maoismus ideologisch loszureißen. Die Stärke und Zählebigkeit des ideologischen Einflusses des chinesischen Imperialismus auf die Massen besteht ja nicht im Einfluss der gegenwärtigen chinesischen sozialfaschistischen Führung, sondern eben im ideologischen Einfluss durch die maoistischen Bewegungen in der Welt. Das ist durchaus kein Widerspruch. Der chinesische Sozialfaschismus ist ein offener, rücksichtsloser und grob zuschlagender Feind, und er kann und wird die unterdrückten und ausgebeuteten Massen niemals überzeugen. Der Maoist hingegen überzeugt Bauernmassen und Kleinbürger und versucht dies auch bei den Arbeitern.

Wenn die Maoisten von sozialistischer Revolution sprechen, dann nur nicht von der sozialistischen Revolution in China. Während wir Marxisten-Leninisten die sozialistische Revolution als einzig richtigen Weg zur Beseitigung des Revisionismus an der Macht, zur Zerschlagung des Sozialimperialismus und Sozialfaschismus beschreiten, haben sich die Maoisten bis heute geweigert, die Losung von der sozialistischen Revolution auch im kapitalistischen China aufzustellen. Deswegen fürchten und bekämpfen sie Enver Hoxha, der genau dies gefordert hat. Deswegen fürchten die Maoisten die sozialistische Weltrevolution, denn sie wird auch unweigerlich über China und Mao Tsetung hinwegfegen. Gegen die Diktatur des Weltproletariats sind die chinesischen Sozialimperialisten und Sozialfaschisten machtlos und deswegen ist die klassische leninistische Losung von der sozialistischen Weltrepublik für die Maoisten an Tabu. Selbst die Weltimperialisten wissen, dass ihr letztes Stündlein geschlagen hat, wenn das chinesische Proletariat seine Diktatur über seine Ausbeuter und Unterdrücker errichtet - was nur möglich ist durch die sozialistische Revolution und auf den Trümmern der Mao Tsetung-Ideen.

Wer also sagt:“ Man muss gegen den chinesischen Imperialismus kämpfen und nicht gegen die Maoisten“, wer - wie die Maoisten - sagt: „Anti-Maoismus bedeutet Antikommunismus!“, der begreift nicht die ideologischen Aufgaben unseres anti-revisionistischen Kampfes. Wenn man den Imperialismus, seine imperialistischen Kriege und den Faschismus wirklich revolutionär beseitigen will, dann muss man die Massen allseitig und tief gehend von seinem ideologischen Einfluss befreien. Die Maoisten belügen die Massen und vermitteln ihnen völlig falsche Vorstellungen von den Aufgaben und dem Wesen des Kampfes gegen den Imperialismus. Es sind die Maoisten, es ist die bürgerliche und kleinbürgerliche Intelligenz, die ideologisch den Weg für den chinesischen Imperialismus geebnet haben und weiter ebnen werden. Sie werden nicht eher damit aufhören, bis wir sie daran gehindert haben.

Die Maoisten haben Mao Tsetung in einer Reihe abgebildet zusammen mit Marx, Engels, Lenin und Stalin – das ist sozusagen das „Logo“ der meisten maoistischen Strömungen in der Welt. Nur, deswegen haben sie die Mao Tsetung-Ideen noch lange nicht als Lehren des Marxismus-Leninismus definiert, sondern sprechen bekanntlich ausdrücklich vom „Marxismus-Leninismus-Maoismus“. Warum ? Den Begriff von den „5 Klassikern des Marxismus-Leninismus“ scheuen die Maoisten wie der Teufel das Weihwasser. Nur wir Stalinisten-Hoxhaisten definieren Enver Hoxha als den 5. Klassiker des Marxismus-Leninismus. Wir kämen also nicht auf die Idee, etwa vom „Marxismus-Leninismus-Hoxhaismus“ zu sprechen, geschweige denn, den Stalinismus durch den Hoxhaismus auszutauschen und zu ersetzen. Den Stalinismus durch den Maoismus ersetzt zu haben, genau darin besteht das revisionistische Verrat des Maoismus. Der Anti-Stalinismus der Chruschtschow-Revisionisten unterscheidet sich vom Anti-Stalinismus des chinesischen Revisionismus nur dadurch, dass der chinesische Revisionismus ihn weiter hinter der Maske Stalins versteckt hielten, um die Stalinfreunde nach China zu locken und diese von dort aus gegen den russischen Rivalen ins Feld zu führen. Es ist kein Zufall, dass sich viele alte moderne Revisionisten mit dieser maoistischen Taktik wieder hinter dem Genossen Stalin verstecken mussten, nachdem wir ihren offenen Anti-Stalinismus gehörig entlarvt und geschlagen hatten. Die Maoisten verstecken ihren Anti-Stalinismus hinter den Mao Tsetung-Ideen. Angeblich seien es die Mao Tsetung-Ideen gewesen, durch die die so genannten „Fehler und Schwächen“ des Stalinismus „überwunden“ worden seien ( Mao selbst sagte, dass am Stalinismus „60% richtig – 40 % falsch“ sei ).

Die Maoisten leugnen die Eigenständigkeit und Selbstvollkommenheit der Lehren des Marxismus-Leninismus. Sie sind in sich selbst schlüssig und spiegeln die objektive Wahrheit korrekt wider. Die proletarische Wissenschaft bedarf keiner Zusätze fremder ideologischer Elemente, auch nicht, wenn diese mit dem Etikett der „Weiterentwicklung“ des Marxismus-Leninismus versehen wird. Die proletarische Ideologie ist völlig unabhängig von allen anderen Klassenideologien und jede so genannte „Bereicherung“ entpuppte sich stets als Entwaffnung und bürgerliche Revision des Marxismus-Leninismus – also als revisionistisch.

Wir bezweifeln nicht, dass die Maoisten die Mao Tsetung-Ideen „ehrlich verteidigen“. Aber was ist denn das Wesen der Mao Tsetung-Ideen ? Wenn man den Marxismus-Leninismus davon wegstreicht, was bleibt dann von den Mao Tsetung-Ideen noch übrig ? Es bleibt nichts anderes übrig als bürgerliche Ideologie. Die Maoisten irren sich gewaltig, wenn sie glauben, dass der Marxismus-Leninismus nichts wert ist ohne die „Bereicherung“ durch die Mao Tsetung-Ideen. Es ist genau umgekehrt. Die Mao Tsetung-Ideen sind nichts anderes, als den Marxismus-Leninismus zu verfälschen und seines proletarischen Wesens zu berauben. Die Mao Tsetung-Ideen dienen nur dem einzigen Zweck, den Marxismus-Leninismus an die bürgerliche Ideologie anzupassen, die proletarische in eine bürgerliche Ideologie zu verwandeln, um sie dadurch „annehmbar“ und nutzbar zu machen für die Interessen des Weltimperialismus – GEGEN das Weltproletariat.


Der Maoismus richtet sich nicht nur gegen den Marxismus-Leninismus, sondern bedeutet eine große Gefahr für die Einheit der marxistisch-leninistischen Weltbewegung. Die Versöhnler gegenüber dem Maoismus dienen heute den Neo-Revisionisten, die es sich zur Aufgabe gemacht haben und das Ziel verfolgen, die kommunistische Weltbewegung zu spalten und zu liquidieren. Die Versuche der Neo-Revisionisten, uns unter dem Deckmantel des „Anti-Revisionismus“ mit den verräterischen revisionistischen Führern zu vereinigen und uns mit ihnen zu verschmelzen, von denen wir uns endgültig losgelöst haben, werden immer deutlicher durch wiederholte Zugeständnisse an die Revisionisten, durch Verzicht auf die revolutionären Prinzipien des Marxismus-Leninismus usw. usf..



Genossen !


Vergesst niemals: Enver Hoxhas Kritik an den Mao Tsetung-Ideen ist unbesiegbar, ist unsterblich ! Wie erlauben niemandem, Enver Hoxhas Lehren zu vergessen oder zu leugnen ! Lasst uns seine Lehren in alle Sprachen übersetzen und sie über den Erdball tragen ! Lasst uns die Demarkationslinie gegen die Maoisten, die der Genosse Enver Hoxha gezogen hat, höher und höher ziehen ! Schließen wir unsere Reihen ! Unterstützt die Komintern (SH) in ihrem Kampf gegen den Maoismus !

Ohne die Lehren des Genossen Enver Hoxha treu zu verteidigen und weiter zu entwickeln, werden wir den Maoismus nicht schlagen !


Der Sieg über den Maoismus ist jedoch nicht nur ein Sieg an der theoretischen Front. Enver Hoxha hat den Maoismus auch im konkreten, praktischen Klassenkampf aktiv geführt.

Wir müssen die Maoisten im Weltmaßstab sowohl theoretisch als auch praktisch besiegen !

Es sind nicht die Maoisten, die sich uns Marxisten-Leninisten annähern, sondern umgekehrt, es sind eine ganze Reihe von marxistisch-leninistischen Organisationen, die sich dem Maoismus angenähert haben. Dass die maoistischen Führer sich angeblich dem „Marxismus-Leninismus“ annähern würden, das ist reine Augenwischerei und ein Täuschungsmanöver, das darin besteht, eine Nebelwand aufzubauen, hinter der die Versöhnler ihren Kurs nach rechts verbergen. Die maoistischen Führer werden sich in Wahrheit niemals von den Mao Tsetung-Ideen trennen und nicht aufhören, uns auf ihre Seite zu locken. Aber da können sie lange warten !

Genosse Enver Hoxha hat die Bruderparteien stets gelehrt, sich nicht zum Sprachrohr der Revisionisten machen zu lassen, die sich gegenseitig und untereinander „des Revisionismus“ bezichtigten. So, wie ein großer Kapitalist viele kleine Kapitalisten verschlingt, so ist das bei den Revisionisten nicht anders, denn sie sind aus demselben Holz geschnitzt. Man kann nicht mit den Revisionisten den Revisionismus bekämpfen wollen. Wir lassen es daher nicht zu, dass die Maoisten versuchen, den Genossen Enver Hoxha für ihre Machenschaften zu missbrauchen und die Freundschaft zwischen dem chinesischen und dem albanischen Volk und allen anderen Völkern vor den Karren der Maoisten spannen. Es ist eine Tatsache, dass Genosse Enver Hoxha die Entwicklung in China auf marxistisch-leninistischen Grundlagen analysierte und große Ungereimtheiten und schwerwiegende Fehler feststellte. Trotzdem versuchte er über viele Jahre, Mao von seinem falschen Weg abzubringen. Das ist eine korrekte marxistisch-leninistische Haltung. Aber Enver Hoxha erkannte schließlich auch die Grenze seiner Bemühungen. Als der chinesische Revisionismus eine offen feindliche Haltung zu Albanien einnahm, zog Genosse Enver Hoxha die Bremse. Es ist ein großes historisches Verdienst des Genossen Enver Hoxha, dass er die Marxistisch-Leninistische Weltbewegung vor dem chinesischen Sumpf bewahrte. Enver Hoxha zu verteidigen heißt, den maoistischen Weltbewegungen die Stalinistisch-Hoxhaistische Weltbewegung entgegenzustellen.

Im Gegensatz zu den Maoisten haben wir ein Interesse daran, die Position Maos und die Position Enver Hoxhas deutlich zu unterscheiden und ihren Antagonismus hervorzuheben. Die Maoisten haben daran kein Interesse. Sie brauchen einen „Enver Hoxha“ wie Mao, einen Revisionisten mit „anti-revisionistischer“ Maske. Nach trotzkistischer Manier suchen sich die Maoisten „ihren Enver Hoxha“ heraus, einen Knecht, der sich vor seinem Meister verbeugt. Aber Enver Hoxha war von Anfang an ein treuer Stalinist – der beste, den es jemals auf der Welt gab. Enver Hoxha sagte:

Mao Tsetung war kein Marxist-Leninist. Mao Tsetung war ein Eklektiker, der die marxistische Dialektik mit dem konfuzianischen Idealismus und der alten chinesischen Philosophie verband“ (Enver Hoxha, „Betrachtungen über China“, Band II, Seite 799, dt. Ausgabe).


Enver Hoxha und Mao Tse-tung unter einem Dach“ - dieser Verrat am Marxismus-Leninismus ist mittlerweile zum Modetrend geworden, weil damit angeblich „Einheit und Stärke“ gegenüber dem „gemeinsamen Feind“ ausgedrückt wird. Einheit im „praktischen Kampf“ soll angeblich zur ideologischen Einheit führen. Aber in Wahrheit ist dies ein Verrat am Marxismus-Leninismus, ein Verrat am anti-revisionistischen Kampf. Wir können nicht unter den Schirm eines Revisionisten kriechen, um andere Revisionisten zu bekämpfen. Dies würde nur die Liquidierung des anti-revisionistischen Kampfes bedeutet.



Einheit im „praktischen Kampf“ - das soll angeblich zur ideologischen Einheit führen. Na, bestens ! Das ist Opportunismus vom reinsten Wasser.

Die 5 Klassiker haben mit diesem Irrglauben stets gründlich aufgeräumt und auch die Erfahrungen des Klassenkampfes beweisen, dass die politischen Kräfte, die dabei solange ihren ideologischen Kompass an den Nagel hängen, in der Aktion in eine solche Richtung gelenkt werden, dass dabei stets ein ideologischer Block herauskommt, in diesem Falle die ideologische Unterordnung unter den Maoismus. Man kann den maoistischen Eklektizismus niemals mit einer eklektischen Praxis bekämpfen, sondern nur mit einer bolschewistischen Praxis, die auf dem Marxismus-Leninismus beruht. Dem Spontaneismus ein „ideologisches Gewand verpassen“gegen diese Art von Opportunismus hatte sich schon Lenin vehement gewandt ( in „Was tun?“ ) .

Lenin lehrt uns: „Vor der praktischen Einheit kommt die ideologische Klarheit.“ Das sagen wir den schwankenden Organisationen und Genossen ganz eindringlich: „Ihr kennt diese Worte Lenins, aber handelt nicht danach. Ihr wollt praktische Einheit auf ideologischem Sumpf aufbauen und geratet dabei selber unvermeidlich in diesen Sumpf. Aktionseinheiten dienen der Stärkung und Ausweitung des proletarischen Klassenkampfes, aber nicht der ideologischen Versöhnung mit den Mao Tsetung-Ideen !“

Nichts gegen Aktionseinheiten und taktische Bündnisse mit Maoisten, wenn wir uns Marxisten-Leninisten in diesen Bündnissen nicht davon abhalten lassen, für unsere marxistisch-leninistischen Positionen zu kämpfen und diese auch praktisch umsetzen. Niemals aber dürfen wir in diesen Bündnissen, in Aktionseinheiten unsere marxistisch-leninistische Linie verraten und uns die Linie der Maoisten aufzwingen lassen. Wir Marxisten-Leninisten unterscheiden stets prinzipenfeste Aktionseinheiten und Bündnisse und prinzipienlose Aktionseinheiten und Bündnisse, wobei wir die ersteren eingehen, aber die letzteren ablehnen.


Die maoistischen Führer werden sich niemals von den Mao Tse-tung Ideen trennen, sondern alles daransetzen, die Marxisten-Leninisten vom Marxismus-Leninismus abzubringen und sie auf ihre Seite zu bekommen ! Doch das wird ihnen niemals gelingen !

Diesem verräterischen Treiben der Neo-Revisionisten muss Einhalt geboten werden !

Die marxistisch-leninistischen Organisationen müssen sich schützen, müssen die gesamte marxistisch-leninistische Weltbewegung schützen, müssen die Kommunistische Internationale schützen !

Die Angriffe, die die Neo-Revisionisten gegen die marxistisch-leninistische Weltbewegung richten, haben die gleiche Bedeutung wie die verräterischen Machenschaften der Sozialdemokraten der 2. Internationale und die der modernen Revisionisten nach dem Tod des Genossen Stalin. So wie wir damals Stalin gegen die Revisionisten verteidigt haben, müssen wir heute auch Enver Hoxha gegen die Neo-Revisionisten, gegen die Maoisten verteidigen. Wir Marxisten-Leninisten müssen also erneut Lehren aus der Geschichte ziehen. Wir müssen unseren revolutionären Weg unter dem Banner der 5 Klassiker des Marxismus-Leninismus fortsetzen und die marxistisch-leninistischen Organisationen und die Weltrevolution gegen die Neo-Revisionisten verteidigen.

Die Schläge der Maoisten und der Druck, den sie auf die Marxisten-Leninisten nach innen und außen ausüben, können weder durch eine schwankende zentristische Linie, noch durch Aufrechterhaltung einer falschen und formalen Einheit mit ihnen abgewehrt werden.


Unter dem Druck des Weltimperialismus, unter dem Druck der weltkapitalistischen Krise, unter den sich verschärfenden Bedingungen des globalen Klassenkampfes, wollen die Neo-Revisionisten uns Marxisten-Leninisten dazu verleiten, uns mit jedem zu verbünden und zu vereinigen, „um jeden Preis“ und unter „jeder Bedingung“. So haben die Maoisten angeblich einen„neuen Typ des proletarischen Internationalismus“ entdeckt. Es ist ganz klar, dass der maoistische Typ des „proletarischen Internationalismus“ mit dem Marxismus-Leninismus nichts Gemeinsames hat. Dieser „neue“ maoistische Typ des „proletarischen Internationalismus“ dient einzig und allein dazu, den proletarischen Internationalismus durch „praktische Einheit“ mit den Maoisten, durch ihre Umarmung zu erdrücken. Was die Maoisten unter ihrem so genannten »proletarischen Internationalismus« verstehen, hat die albanische Arbeiterklasse, das albanische Volk, hat das Weltproletariat und die Völker am eigenen Leibe bitter zu spüren bekommen. Das vergessen wir Marxisten-Leninisten nicht !

Die Einheit der marxistisch-leninistischen Weltbewegung ist ein große Sache und eine große Losung !

Doch die Sache des Weltproletariats braucht die globalisierte Einheit unter den Marxisten-Leninisten, nicht aber die Einheit der Marxisten-Leninisten mit ihren maoistischen Gegnern. Wir müssen dem Weltproletariat klar machen, dass die Maoisten Gegner und Verfälscher des Marxismus-Leninismus sind.

Jede Abweichung von marxistisch-leninistischen Positionen führt zur Entfremdung der Arbeiterklasse von ihrer revolutionären Linie, bringt sie vom revolutionären Weg ab, der sie in den Sumpf des Opportunismus führt. Das ist die prinzipienfeste Haltung, die die Marxisten-Leninisten gegenüber den Maoisten einnehmen.

Der Kampf gegen die Mao Tse-tung Ideen ist ein wesentlicher Bestandteil des Kampfes gegen den Weltimperialismus, denn er ist sein Sprössling und Verbündeter , ist in Theorie und Praxis die Manifestation der bürgerlichen Ideologie, ist ein "Trojanisches Pferd" des Weltimperialismus in der marxistisch-leninistischen Weltbewegung. Die Situation in der marxistisch-leninistischen Weltbewegung beweist uns, dass die Maoisten innerhalb der marxistisch-leninistischen Weltbewegung bessere Verteidiger des Weltimperialismus sind als die Weltimperialisten selbst.

Dies ist ein Kampf von großer historischer Bedeutung, eine Schlacht, die über die Zukunft des weltrevolutionären und Befreiungskampfes entscheidet, ein Kampf zur Verteidigung des Marxismus-Leninismus:


Der Kampf, den wir gegen den chinesischen Revisionismus führen, ist hart und wird immer heftiger werden. Das Problem liegt darin, dass alle anderen wahren marxistisch-leninistischen kommunistischen Parteien begreifen müssen, dass wir es mit einem großen Feind zu tun haben und dass unser Kampf sehr scharf, sehr kompliziert ist, dass wir deshalb in seinem Verlauf auf große Schwierigkeiten und Hindernisse stoßen, aber auch Siege erringen werden. (Enver Hoxha: „Betrachtungen über China“, Band II, Seite 669, 14. Oktober 1977)


Wir sind überzeugt, dass die Maoisten mehr und mehr entlarvt und diskreditiert werden, sowohl in ihrem eigenen Land, als auch in der internationalen kommunistischen Bewegung. Sie werden eine Niederlage nach der anderen erleiden , während die Reihen der revolutionären Kommunisten immer mehr wachsen und erstarken werden, indem sie ihren Kampf gegen die Maoisten siegreich zu Ende führen.

Unser aller entschlossener prinzipienfester Kampf zur ideologischen und politischen Zerschlagung des maoistischen Verrats an den Interessen des Weltproletariats wird zu weiteren großen Siegen des Marxismus-Leninismus und zur Regeneration und Festigung der Reihen unserer revolutionären Weltbewegung führen.



Der Marxismus-Leninismus wird alle maoistischen Strömungen besiegen !


Es lebe Genosse Enver Hoxha und sein Kampf gegen die Mao Tse-tung Ideen !!


Es leben die 5 Klassiker des Marxismus-Leninismus im Kampf gegen den Revisionismus !


Die vollständige Niederlage des Maoismus und der Triumph des Marxismus-Leninismus sind unvermeidlich.