Kommunistische Internationale

(Stalinisten - Hoxhaisten)


Erklärung Nr. 2 - vom 21. 3. 2011




Es lebe der Befreiungskampf des libyschen Volkes !

Es lebe das revolutionäre Bündnis

zwischen den libyschen Arbeitern, Bauern und Soldaten !


Arabische Brüder schießen nicht auf arabische Brüder, um den Reichtum der Reichen zu mehren !

Dreht eure gemeinsamen Gewehre um gegen nationale Tyrannei und globale Versklavung !



Es lebe die Einheit der Arbeiterklasse in der arabischen Welt im Kampf gegen den Kapitalismus !



Unsere Hauptaufgabe ist heute der Kampf gegen den Imperialismus – auch in Libyen - und in diesem Kampf müssen wir siegen.



Angebrochen ist die Ära der Befreiungsrevolutionen in den Kolonien und abhängigen Ländern, die Ära des Erwachens des Proletariats dieser Länder, die Ära seiner Hegemonie in der Revolution.“ (Stalin)


Der Leninismus vertritt die Ansicht, dass im Schoße der nationalen Befreiungsbewegung der unterdrückten Länder revolutionäre Potenzen vorhanden sind, und hält es für möglich, diese für den Sturz des gemeinsamen Feindes, für den Sturz des Imperialismus nutzbar zu machen.“ (Stalin)


Der Kapitalismus kann kein friedliches Ende nehmen, entweder er führt unmittelbar zum Aufstand der breiten Massen gegen das Joch des Kapitals oder er führt auf dem viel schwereren, qualvolleren und blutigeren Wege des Krieges zu dem gleichen Ergebnis. (Lenin)


Die Kapitalisten sind nicht imstande , sich von den finanziellen Fesseln zu befreien, weil die ganze Welt verschuldet und versklavt ist, weil das Privateigentum zum Krieg geführt hat und stets zum Krieg führen wird. Das alles schafft immer bessere Voraussetzungen für die Weltrevolution. (Lenin)


Die soziale Revolution kann nicht anders vor sich gehen als in Gestalt einer Epoche, in der der Bürgerkrieg des Proletariats gegen die Bourgeoisie in den fortgeschrittenen Ländern mit einer ganzen Reihe demokratischer und revolutionärer Bewegungen verbunden ist, darunter auch mit nationalen Befreiungsbewegungen der unentwickelten, rückständigen und unterdrückten Nationen. (Lenin)


So groß auch die Leiden sein mögen, die uns die verendende Bestie des internationalen Imperialismus noch zufügen kann, diese Bestie wird zu Grunde gehen, und der Sozialismus wird in der ganzen Welt siegen. (Lenin)


Krieg der Sklaven aller Nationen gegen die Sklavenhalter aller Nationen ! (Lenin)


Dies ist die Epoche der Zerschlagung der alten kapitalistischen Ordnung, des Kolonialismus und des Imperialismus, der Machtergreifung durch das Proletariat und der Befreiung der unterdrückten Völker, die Periode des Sieges des Sozialismus im Weltmaßstab“ (Enver Hoxha)


Was alle Erdöl fördernden Länder – also auch Libyen - anbelangt, sagte Enver Hoxha:

Die kapitalistischen Großmächte haben mit dem Erdöl, das sie den Völkern geraubt haben, und mit dem Ankauf von Rohstoffen zu niedrigen Preisen ihre Industrie-Imperien geschaffen.“

An den Händen der Weltimperialisten klebt das Blut der Völker, deren Öl sie ausrauben.

Heute befindet sich die Welt im revolutionären Umbruch und die mit dem Erdöl einst geschaffenen globalisierten Industrie – und Finanz-Imperien werden eben nicht zuletzt durch dieses Erdöl wieder zerfallen. Diese ökonomische Gesetzmäßigkeit ist unvermeidlich.

Erstens: die Erdöl-produzierenden Völker befreien sich von den inneren und äußeren Ausbeutern und Unterdrückern, die Krieg ums Öl führen.

Zweitens: die gesamte Menschheit wird sich immer klarer darüber bewusst, dass sie die versiegenden Erdölquellen, dass sie die Naturschätze unbedingt schützen muss und dem rücksichtslosen Raubbau an den Rohstoffvorräten durch eine kleine Schicht nationaler und globaler Privat-Profiteure ein Ende setzen muss.


Die Kommunistische Internationale (Stalinisten-Hoxhaisten) lässt sich vom proletarischen Internationalismus leiten, also von den Gesamtinteressen aller Völker der Welt, vor allem der Arbeiterklasse und allen anderen Werktätigen. Was also das Erdöl im Besonderen und die Naturschätze im Allgemeinen anbelangt, so bekämpfen wir sowohl das Öl-Privateigentum der nationalen Bourgeoisien als auch das Öl-Privateigentum der Weltbourgeoisie mit ihren multinationalen Erdölmonopolen. Wir kämpfen entschieden dagegen, dass auch nur ein einziger Blutstropfen der Völker im Krieg um den Ölbesitz vergossen wird. Damit muss für immer Schluss sein !

Wem gehört die Erde und ihr Öl ? Das Erdöl gehört weder irgend einem einzelnen Erdöl-produzierenden Land, noch den globalen Ölmultis. Es gehört allen Menschen dieser Erde und muss im Gesamtinteresse aller Völker der Welt gemeinsam gefördert, verteilt, genutzt, vor allem aber die schrumpfenden Vorräte geschützt werden. Nur durch die sozialistische Weltrevolution kann das Privateigentum am Erdöl und allen anderen Rohstoffquellen beseitigt, damit der Krieg ums Öl für immer beendet und die Reserven im Interesse der neuen sozialistischen Weltgemeinschaft geschützt werden. Erst mit der sozialistischen Weltrevolution kann die Benzin-Preistreiberei der Spekulanten zerschlagen werden – durch vereintes Vorgehen von Weltproletariat und den Erdöl-produzierenden Völkern – durch die Abschaffung des Privateigentums am Öl.


Von der Weltkrise in den welt-imperialistischen Krieg – dies beschleunigt das endgültige Ende des Weltimperialismus, der letzten Periode der Epoche des Kapitalismus. Mit der Globalisierung der Weltwirtschaft entzieht die Weltbourgeoisie sich also selbst die Grundlage ihre eigenen Existenz, worauf sie produziert und sich die Produkte aneignet. Sie produziert vor allem das Weltproletariat – ihren Totengräber. Die Zentralisation des weltimperialistischen Krieges bedingt die Zentralisation des Krieges einer im Entstehen begriffenen anti-imperialistischen Weltarmee. Aus den Kriegen einzelner imperialistischer Länder wird der globalisierte imperialistische Krieg. Aus dem anti-imperialistischen Krieg eines Volkes wird der globalisierte Krieg der Völker gegen den Weltimperialismus. Der Krieg in Libyen ist ein weiterer Schritt in Richtung Verschärfung der Widersprüche der weltkapitalistischen Klassengesellschaft, ist ein Schritt in Richtung Weltbürgerkrieg zwischen Weltproletariat und Weltbourgeoisie, ein Schritt zum Weltsozialismus.


Der Kampf um den Weltfrieden muss von den Unterdrückten und Ausgebeuteten der ganzen Welt gemeinsam mit der Waffe in der Hand geführt werden. Der Sieg wird erst dann errungen sein , wenn die Unvermeidbarkeit von Kriegen für immer beseitigt ist, also der Weltkapitalismus, welcher mit seinem maximalen Profitstreben Ursache ist für alle welt-imperialistischen Kriege. Wer den Krieg abschaffen will, muss den Kapitalismus abschaffen, muss die Klassen abschaffen, muss für den Weltkommunismus kämpfen.


Das welt-imperialistische Kriegslager wird schwächer mit jedem Tag. Es herrschen dort Uneinigkeit, Streitigkeiten, Finanzierungsprobleme, moralische Zersetzung von der Kommandozentrale bis runter zu den einzelnen Soldaten, die zu den Völkern überlaufen, um die Revolutionen zu unterstützen. Der imperialistische Krieg gegen Libyen vereinigt nicht nur die anti-imperialistischen Kräfte der arabischen Welt, sondern wird unvermeidlich zur Schaffung einer globalisierten anti-imperialistischen Weltarmee beitragen. Es formiert sich die anti-imperialistische Weltarmee. Sie wächst und erstarkt unaufhaltsam und wird unbedingt den weltrevolutionären Sieg erringen. Mit der Unterstützung des Befreiungskampfes der arabischen Völker erleichtert das Weltproletariat das Werk der sozialistischen Revolution, beschleunigt ihren Vormarsch, schwächt die internationale Bourgeoisie und stärkt und festigt nicht nur die Positionen der Arbeiterklasse in den arabischen, sondern in allen Ländern der Welt.


Wir unterstützen daher weder den libyschen Diktator Gaddafi, noch all die anderen inneren Feinde des libyschen Volkes, die sich mit Gaddafi um die Verteilung der Erdöleinnahmen streiten, um ihre ausbeuterische und unterdrückende Klassengesellschaft aufrecht zu erhalten.

Wir unterstützen selbstverständlich nicht den imperialistischen Krieg der ausländischen Räuber, weder die aggressivsten Kräfte der alten West-Alliierten wie die USA, England und Frankreich, noch die imperialistischen Kräfte, die sich aus taktischen Gründen ihrer Stimme zur direkten Beteiligung ihrer Streitkräfte im Krieg gegen Libyen enthalten haben – wie zum Beispiel Deutschland, Russland und China.


Wir rufen die Arbeiterklasse dieser imperialistischen Mächte und ihrer Lakaien dazu auf, sich zu ihrem Sturz zu erheben !

Nur dadurch kann der Kampf um die Freiheit der arabischen Völker endgültig gesichert werden !



Die arabischen Völker kämpfen nicht nur für ihre eigene, sondern für unser aller Freiheit.

Ihre Befreiung ist auch unser aller Befreiung.

Sie zu unterstützen - das ist jetzt die internationalistische Pflicht jedes Arbeiters, des gesamten Weltproletariats, aller unterdrückter und ausgebeuteter Völker der Welt !




Komintern (SH)

21. 3. 2011