Schulungstexte der Komintern/ML






XV. Teil

(letzter Teil)

Lehrbuch

über die Grundlagen der

marxistisch-leninistischen

Militärwissenschaft

und der Kunst der

weltrevolutionären Klassenkriegsführung









REST und beigefügte

Material-Sammlung





Rüstung, militärische Ausrüstung, Militärtechnik, Waffentechnik, Waffenbeschaffung



„Mit der Erfindung eines neuen Kriegsinstruments, des Feuergewehrs, änderte sich notwendig die ganze innere Organisation der Armee, verwandelten sich die Verhältnisse, innerhalb deren Individuen eine Armee bilden und als Armee wirken können, änderte sich auch das Verhältnis verschiedener Armeen zueinander“ (MEW, Band 6, Seite 407-408).

Es ist eine historische Erfahrung, die sich auch gerade in der Gegenwart bestätigt, dass die Organisation sämtlicher Waffengattungen weit hinter der technischen Modernisierung zurückgeblieben sind und sie entsprechen schwerfälliger und weniger manövrierfähig sind als revolutionäre Armeen, die hingegen weit hinter dem technischen Potential der imperialistischen Armeen zurückliegen.

bei aller technischen Ausrüstung ist der Soldat die entscheidende Kraft, die über den Sieg entscheidet.

Es ist nicht nur wichtig, gegenüber den Feind an der Front zu siegen, sondern auch heldenhaft für Nachschub, Transport, Beschaffung der benötigten Materialien, Reparaturen, Aufbau von Reserven usw. zu sorgen und diese militärisch zu sichern. Das kann kriegsentscheidend sein.

Erst Losung: „Alles für die Front!“; danach die Losung: „Alles für die Beseitigung der Kriegstrümmer und den wirtschaftlichen Wiederaufbau!“

„Die Hauptfrage bei der Wiederherstellung der Volkswirtschaft ist die Brennstofffrage. Alle imperialistischen Kriege wurden um Brennstoff geführt. Alle Schliche der Entente liefen darauf hinaus, uns den Brennstoff zu rauben“ (Stalin, Band 4, Seite 263).

militärische, ideologische und politische Ausbildung und Erziehung („Rotlichtbestrahlung“[Politoffiziere]Kapitulation, Desertation), militärische, „eiserne“ Disziplin

Der Mensch ist stets der entscheidende Faktor, der unabhängig von der Entwicklung der Waffen den Ausgang des Kampfes entscheidet. Dies ist ein grundlegendes Prinzip für den ganzen militärischen Aufbau der internationalistischen Kampfverbände. Daraus lässt sich ableiten, dass die Arbeit mit den Menschen, ihre Erziehung und Stählung, die Erhöhung ihres internationalistischen Bewusstseins, den Völkern, der Komintern/ML treu zu dienen, eine ständige Aufgabe der bolschewistischen Parteien, der Komintern/ML, aller Kommunisten und Kader in der großen Weltarmee.

„In jedem Krieg hängt der Sieg in letzter Instanz vom Kampfgeist der Massen ab, die auf dem Schlachtfeld ihr Blut vergießen. Die Überzeugung, dass der Krieg gerecht ist, und die Einsicht in die Notwendigkeit, zum Wohl unserer Brüder das Leben zu opfern, heben den Kampfgeist der Soldaten und veranlassen sie, unerhörte Schwierigkeiten zu überwinden“ (Lenin, Band 31, Seite 125).



„Je mehr Arbeiter in den Waffen geübt werden, desto besser“ (Friedrich Engels: Die preußische Militärfrage und die deutsche Arbeiterpartei, aus: Marx, Engels, Lenin, Stalin;Zur deutschen Geschichte, Seite827, Berlin 1954).

militärische Disziplin ist die höchste Form der Parteidisziplin

Im Sinne Lenins „müssen wir eine solche Kraft, eine solche Disziplin, eine kameradschaftliche Disziplin, eine Sowjetdisziplin, eine proletarische Disziplin schaffen, die die Konterrevolutionäre aus der Bourgeoisie nicht nur physisch zerschmettert, sondern sie auch vollständig erfasst, sie sich unterordnet und zwingt, sich in unseren Bahnen zu bewegen, unserer Sache zu dienen. (...) Hier bedarf es, zusätzlich zur Gewalt und nachdem die Gewalt gesiegt hat, der Organisiertheit, der Disziplin und des moralischen Gewichts des siegreichen Proletariats (...)“ (Lenin Band 29, Seite 56 und 57).

Stalin wies darauf hin, „... dass man den Feind nicht besiegen kann, ohne es gelernt zu haben, ihn aus ganzer Seele zu hassen“ (Stalin, „Über den großen Vaterländischen Krieg“ der Sowjetunion (SWA-Verlag-Berlin, 1945, Seite 43).

Wenn der Soldat von Hass spricht, darf man den Charakter seines Hasses nicht außer Acht lassen. Eine Sache ist der Hass, der aus engen egoistischen Klasseninteressen und der imperialistischen Raubguer entspringt, das heißt der gegen den Kommunisten und Revolutionär und die revolutionären Volksmassen aufgehetzte Söldner, der ohne Gewissen tötet, um dem Profit des Kapitalismus zu dienen. Etwas ganz anderes ist der Hass des proletarischen Soldaten auf die Ausbeuter und Unterdrücker, auf die Feinde des Kommunismus. Das ist ein Hass im Namen aller, die im Befreiungskampf ihr Blut gegeben haben. Dieser Hass ist eine wichtige Triebfeder des revolutionären Heldentums und dient nicht nur dem Weltproletariat, sondern auch der ganzen Menschheit. Es ist ein zutiefst humanistischer Hass, der die Liebe zur Arbeiterklasse und den Werktätigen voraussetzt.

sozialistischer Patriotismus und proletarischer Internationalismus = Quelle und Kraft der Unbesiegbarkeit der der sozialistisch-militärischen Struktur und der Ausbildung und Erziehung der Soldaten.

Auch wenn das Weltproletariat ohne Brot bleiben sollte, wird es seinen Prinzipien des proletarischen Internationalismus treu bleiben bis in den Tod, wird sie niemals verletzen und auch nicht verraten. Das Festhalten am proletarischen Internationalismus verbietet dem Weltproletariat pragmatische, opportunistische, konjunkturbedingte Politik wie sie von den Revisionisten betrieben wurde und wird. Das Weltproletariat wird selbst in der größten Weltkrise nicht dem Brotkorb der Kapitalisten hinterherlaufen und seine Interessen nicht an den Meistbietenden verkaufen, weder offen noch durch Geheimdiplomatie. Die Vereinigung der Proletarier aller Länder wird nur auf ehrliche, auf proletarische Weise zustandekommen. Sie sind bereit und willens, sich gegenseitig zu helfen, den ganzen revisionistischen Dreck der Weltbourgeoisie abzuschütteln. Weder Zuckerbrot noch Peitsche können die Proletarier auf der ganzen Welt von der Weltrevolution abhalten. Das Weltproletariat wird in seinem großen und schwierigen Kampf für die Weltrevolution mit geschlossenen Reihen handeln. Die Einheit seiner Reihen ist jedoch nur zu erreichen, wenn die marxistisch-leninistische Lehre treu befolgt und angewandt wird. Die Kommunistische Internationale / Marxisten-Leninisten wird diesen Weg gehen. Sie hat über sich nichts anderes als den Marxismus-Leninismus gestellt und wird auch nichts anderes tun. So wie die Komintern in der Vergangenheit den kommunistischen Parteien solidarisch geholfen hat, den Proletariern jedes Landes in seinem Befreiungskampf beizustehen, unterstützt hat, die Diktatur des Proletariats zu errrichten und den Sozialismus aufzubauen, so werden auch die marxistisch-leninistischen Parteien heute den Kampf der Kommunistischen Internationale/Marxisten-Leninisten für die Weltrevolution, für den Weltkommunismus unterstützen.

Was zeichnet den revolutionären Soldaten aus ? Pawlenko: „Der einfache Sowjetsoldat Neue Welt Nr. 4/1948 Seite 20ff.

Hauptmittel der militärischen Erziehung ist die ideologische Arbeit ; ML = Grundlage der Erziehung der roten Soldaten

Unsere kommunistische Ideologie, die Lehre vom Marxismus-Leninismus, ist eine mächtige Waffe der revolutionären Aufstände und der revolutionären Kriege; ideologisch überzeugte Soldaten, die unübertreffliche moralische und militärische Eigenschaften besitzen, halten jeder beliebigen Prüfung des krieges stand und erringen den Sieg über den Klassenfeind.

Kampfbereitschaft, „immer das Pulver trocken halten!“

KPD-Programm: militärische kenntnisse und ihre Verbreitung in den Massen

Propagierung der Kampftradition

Enver Hoxha, Ansprache zum 35. Jahrestag der Gründung der albanischen Volksarmee ; Albanien Heute, Nr. 4 /1978):

„Wir werden militärisch ausgebildet, um das Vaterland zu verteidigen, um die Freiheit und Unabhängigkeit, die Siege des Sozialismus zu verteidigen, um unsere Partei zu verteidigen. Das ist das höchste Ziel unserer Armee.“

„Diese Feinde sind nicht hypothetisch, sie leben, sie sind lebendig, sie stehen auf den Beinen, sind Aggressoren. Sie können uns mit Waffen angreifen, können auch Diversion gegen uns betreiben, sie können Versuche unternehmen, dass wir von innen her verfaulen. Dann stellt sich uns die Aufgabe, sowohl im Fall eines bewaffneten Angriffs, wie auch im Fall von Versuchen zur Diversion und zur Zersetzung von innen, dagegen Widerstand zu leisten. Aber wie können wir dagegen Widerstand leisten? Wir werden Widerstand leisten mit den Mitteln, die ich aufgeführt habe, politisch gebildet sein, ideologisch gebildet sein und genauso militärisch gebildet sein und stark sein, immer auf den Beinen und wachsam sein.“

„Geschichte der Partei der Arbeit Albaniens, Band II:

„Im Rahmen der Festigung der Diktatur des Proletariats behandelte der (6.) Parteitag auch die große Frage der Verteidigung des Vaterlandes.

Hinsichtlich der Verteidigung wurde die marxistisch-leninistische Idee über Bewaffnung, Bereitschaft und militärische Ausbildung des gesamten Volkes weiterentwickelt. Geleitet von dem Auftrag Lenins, „aus jedem Bürger einen Soldaten und aus jedem Soldaten einen Bürger“ zu machen, gab der Parteitag die Direktive, alle Werktätigen sollten arbeiten, lernen und sich gleichzeitig für die Verteidigung ausbilden. Darunter war die Umsetzung der Anweisungen zu verstehen, die Genosse Enver Hoxha 1970 dem Ministerium für Volksverteidigung für den Übergang auf das System der freien Militärschulen gegeben hatte. (...)

Erscheinungen wie Arroganz, Überheblichkeit, Größenwahn, Distanz zu den Soldaten, betonte der Parteitag, sind der Volksarmee fremd. Das war eine Kritik gegenüber Offizieren, in deren Benehmen solche Erscheinungen, die der Linie der Partei und dem revolutionären Charakter der Armee zuwiderliefen, festzustellen waren.

Die militärische Ausbildung der Armee und des gesamten Volkes hatte die Vorbereitung der Menschen auf den Volkskrieg auf der Grundlage der Thesen des Verteidigungsrates über die Volkskriegskunst zum Ziel ( Seite 122-123).

Karl Marx erwähnte „das große Durcheinander der Nationalitäten“ als „ein ernsthaftes Übel (...) Das bringt natürlich sehr viel Verwechslungen, Schwierigkeiten im Verstehen selbst zwischen Offizier und Soldat mit sich“ (MEW, Band 11, Seite 436). Heute is Englisch bei den meisten Soldaten kein Problem und damit die Verständigung nicht mehr so schwierig, wie zu Zeiten, die Marx beschrieb. Es ist auch aus dem spanischen Bürgerkrieg bekannt, dass die verschiedenen Freiwilligen-Einheiten zum Teil in Nationalitäten-Einheiten gegliedert waren, in denen die Muttersprache gesprochen wurde und es Dolmetscher gab.

Auch die imperialistischen Armeen unter dem amerikanischen Oberbefehl rekrutieren sich aus entsandten Truppenteilen verschiedener Nationalitäten, in denen die Muttersprache zur Verständigung gebraucht wird und englisch kommuniziert wird mit dem Oberkommando.

militärische Strategie und Taktik (Militärplan, Vorbereitung des Aufstands, Durchführung der sozialistischen Revolution)

Enver: Imperialismus und Revolution: wichtige Fragen der revolutionären Strategie und Taktik, ab Seite 256

Militärprogramm von Lenin

Der militärische Plan ist nur der Anfang der militärischen Arbeit. Es ist wichtig, dass die revolutionären, militärischen Organisationen sich auf Diszipliniethreit, hohes fachliches Können und reiche Erfahrungen und als Kämpfer der Durchführung der Pläne auftreten

„Keine Defensive ist wirksamer als die aktive, die offensiv geführte“ (Engels, MEW, Band 13, Seite 265).

Man darf den feindlichen Angriff nicht in einer Stellung erwarten, die es dem Feind erlaubt, sich in diese Stellung hineinzuschieben und die eigenen Truppen dermaßen trennt und aufteilt, dass ihre Vereinigung unmöglich wird.

Man darf nicht zögerlich sein, und damit dem Feind die Initiative zu überlassen zum Beispiel uns einzukreisen, einzuschließn und schließlich zu erwürgen. Wendepunkt

Man muss wachsam sein, wenn man seine Reserven zur Unterstützung einsetzt. Der Feind kann sie abwarten, abfangen und vernichten, denn er weiß, das in einer ausweglosen Lage nur noch Gefahr von nachrückenden Einheiten kommen kann.



Die Frage des Staatsstreichs (?) / Marx: Kabinettkriege (?)
Staatsstreich ist ein Mittel der Konterrevolution, siehe Sachregister MEW, Seite 831! Und Sachregister bei Leninwerke, Seite 623



Karl Marx, MEW, Band 33, Seite 164: „Wie aber der Krieg immer ende, er hat das französische Proletariat in den Waffen geübt, und das ist die beste Garantie der Zukunft“ (Brief an Ludwig Kugelmann, 13. Dezember 1870)

Befreiungskrieg und imperialistischer Krieg

in Worten anti-imperialistischen Befreiungskampf unterstützen, ihn aber kritisieren und als „pro-imperialistisch“, „sektiererisch“ usw. zu diffamieren

mein Artikel zur Schaffung der deutschen Rätearmee





Karl Marx, MEW, Band 33, Seite 164: „Wie aber der Krieg immer ende, er hat das französische Proletariat in den Waffen geübt, und das ist die beste Garantie der Zukunft“ (Brief an Ludwig Kugelmann, 13. Dezember 1870)

Befreiungskrieg und imperialistischer Krieg

in Worten anti-imperialistischen Befreiungskampf unterstützen, ihn aber kritisieren und als „pro-imperialistisch“, „sektiererisch“ usw. zu diffamieren









Die marxistisch-leninistische Lehre

über

Krieg und Frieden

und die Losung des Weltbolschewismus:

„Dreht die Gewehre international um und verwandelt sie in internationalistische Gewehre!“

Weigern sich die Soldaten, gegen die Revolution der Arbeiter zu marschieren, dann können Bedingungen geschaffen werden, dass der Militarismus in sich zusammenbricht ohne (?) Gewaltanwendung!

Imperialistische Kriege, Bürgerkriege des Proletariats gegen die Bourgeoisie, national-koloniale Aufstände und Kriege, Kriege der proletarischen Staaten gegen imperialistische Einkreisung, Kriege zur Zurückeroberung des Sozialismus, die Verflechtung all dieser Kriege – das bildet den Hauptinhalt der gesamten Periode der proletarischen Weltrevolution, die mit der Oktoberrevolution begann.

Die gegenwärtigen Kriege in der Welt, die Ausweitung dieser Kriege der imperialistischen Großmächte mit den US-Imperialisten an der Spitze beweisen, dass es ihnen immer weniger gelingt, ihre Raubinteressen allein mit wirtschaftlichen, ideologischen und diplomatischen Mitteln zu verwirklichen und auszudehnen, dass sich die imperialistischen Widersprüche im Zuge der Weltrkise aufs schärfste zugespitzt haben, dass sie sich durch internationale Vereinbarungen und „Reformen“ nicht mehr lösen lassen, dass diese missachtet und gebrochen werden.

Schon Lenin bezeichnete den imperialistischen Krieg als äußerst tiefe Krise des Weltimperialismus und deutete hin auf die damit in Gang gesetzte Beschleunigung der weltrevolutionären Entwicklung, der Verschärfung der Widersprüche, ihr zu Tagetreten und den Zusammenbruch alles Verfaulten usw.. Das sind die progressiven, vorteilhaften Züge, wie sie JEDER Krise eigen sind und deswegen nutzen wir Marxisten-Leninisten diese Entwicklung für unsere weltrevolutionäre Sache aus. Mit der Selbständigkeit der Aktionen des Weltproletariats entwickelt sich ihr internationalistischer Krieg gegen den imperialistischen Krieg:

„Die Marxisten haben niemals vergessen“, sagte Lenin, “dass die Gewalt unvermeidlich eine Begleiterscheinung des Zusammenbruchs des Kapitalismus in seinem ganzen Umfang und der Entstehung der sozialistischen Gesellschaft sein wird. Und diese Gewalt wird eine weltgeschichtliche Epoche umfassen, eine ganze Ära der verschiedensten Kriege – der imperialistischen Kriege, der Bürgerkriege im Innern, der Verflechtung dieser und jener Kriege, der nationalen Kriege, der Befreiungskriege der Nationalitäten, die von den Imperialisten, von den verschiedenen Gruppierungen der imperialistischen Staaten zertreten werden, welche unvermeidlich in der Epoche der gewaltigen staatskapitalistischen und militärischen Trusts und Syndikate dieser oder jener Bündnisse eingehen. Diese Epoche ist eine Epoche gewaltiger Zusammenbrüche, gewaltsamer, Massencharakter tragender militärischer Entscheidungen, eine Epoche der Krisen. Sie hat begonnen, das sehen wir ganz deutlich; dies ist nur der Anfang“ (Lenin, Sämtliche Werke, Band 22, Seite 350f, russ.).



„Während die nationalen Kriege des 18. und 19. Jahrhunderts den Beginn des Kapitalismus bedeuteten, so weisen die imperialistischen Kriege auf sein Ende hin. (...) Der Kampf geht um die Teilung der übriggebliebenen Stücke. Das ist die letzte geschichtliche Aufgabe des Kapitalismus. (...) Man kann den Übergang vom Kapitalismus zum Sozialismus nicht vollziehen, ohne den nationalen Rahmen zu sprengen, sowenig der Übergang vom Feudalismus zum Kapitalismus möglich war ohne die nationalen Ideen“ (Lenin, Band 36, Seite 278, 279 und 282, Referat über das Thema „Das Proletariat und der Krieg“, dt. Ausgabe).

Was meint Lenin mit Sprengung des nationalen Rahmens? Er hatte damals sicherlich die Sprengung des national-bürgerlichen Rahmens vor Augen. Welche Lehren ziehen wir aber aus dem nationalen Rahmen der sozialistischen Staaten, der sich nicht in einen internationalen Rahmen verwandeln konnte und damit(?) scheiterte?! Das (?) aber heißt, dass der Weltsozialismus nur dann erreichbar wird, wenn der nationale Rahmen des sozialistischen Landes in den Rahmen eines sozialistischen Lagers und das wiederum in den internationalen Rahmen des Sozialismus übergeht. Erst mit Erreichen des internationalen sozialistischen Rahmens, wird der nationale sozialistische Rahmen verteidigt werden können (?????? waghalsig und nochmal genau durchdenken, um nicht trotzkistisch zu werden!!!!).

Stalin: „Die Einmischung des Auslands und die Okkupationspolitik der `äußeren` Imperialisten verschärfen nur die revolutionäre Krise, ziehen neue Völker in den Kampf hinein und erweitern den Schauplatz der revolutionären Zusammenstöße mit dem Imperialismus“ (Stalin, Band 4, „Die Weltbedeutung des Oktoberumsturzes, Seite 144, dt. Ausgabe).

Der verendende Imperialismus klammert sich an das letzte Mittel, an die UNO, und bemüht sich, die Lage dadurch zu retten, dass er die Räuber aller Länder unter der Führung des US-Imperialismus zu einem einheitlichen Bund vereinigt. Aber seine Anstrengungen werden vergeblich sein, denn die heutigen Verhältnisse und die Zeit arbeiten gegen ihn, sie arbeiten für die Rückkehr des Sozialismus. Die Wogen der sozialistischen Weltrevolution werden unaufhaltsam wachsen und an die Festungen des Imperialismus branden. Ihr Tosen hallt in den Ländern der unterdrückten Völker, insbesondere des Nahen und Mittleren Ostens, wider. Dem Imperialismus beginnt der Boden unter den Füßen zu brennen. Der Weltimperialismus ist zum unvermeidlichen Untergang verurteilt.

„Der Feind zersetzt sich von innen her, und keinesfalls wird sich auch der äußere Feind lange halten können“ (Lenin, Band 29, Seite 71).

„Die Armee gerade war es, die (...) die `Bewegung` in eine Insurrektion verwandelte“ (Engels, MEW, Band 7, Seite 133).

Solange wir den Weltkapitalismus nicht endgültig gestürzt haben, werden wir dadurch, dass wir den Tribut des vorübergehenden Verlusts des Sozialismus in der Sowjetunion und in Albanien gezahlt haben, nicht untergehen. Die wertvollen Früchte des Sozialismus haben sich die Sozialimperialisten und Imperialisten unter den Nagel gerissen, aber die vom Proletariat geschaffenenen sozialistischen Reichtümer sind aufgebraucht oder in die Hände anderer imperialistischer Räuber übergegangen. Der siegreiche Räuber nimmt dem besiegten Räuber die Beute weg. So wird es allen imperialistischen Räubern gehen, die mit ihren Schulden in ihrer tiefsten Krise der Weltgeschichte sitzen. Während dieser Zeit werden wir unsere internationale Rote Armee aufbauen und die proletarische Weltbewegung zum Sieg führen. Mit der Krise und der Zersetzung des Weltimperialismus geraten auch seine imperialistischen Armeen in eine Krise, zersetzen sie sich gleichermaßen.

Offene Intervention und verhüllte Intervention

Genauso wie die bürgerliche Herrschaft in Zeiten ihrer Krise den Parlamentarismus als demokratisches Deckmäntelchen abstreift und durch die offene faschistische Diktatur ersetzen muss, so ist der Imperialismus auch gezwungen, seine verhüllte Intervention, seine diplomatischen Kunstgriffe, in der Krise aufzugeben und durch unverhüllte Interventionen zu ersetzen. Die Politik der offenen Interventionen aber erzeugt die Empörung unter den Arbeitern in den imperialistischen Ländern und schürt den Widerstand der revolutionären Völker gegen die Okkupationsmächte, zersetzt deren Armeen.

Lenin: Aufruf an die Soldaten aller kriegführenden Länder (Prawda Nr. 37 Mai 1917)

Lenin: Sozialismus und Krieg (Juli-August 1915)

Unter dem Banner des Leninismus, 1934, Seite 273

Unser internationalistischer, militärischer Kampf muss das Ziel haben, die Imperialisten und ihre Bündnisse zu schwächen, indem wir die Zuspitzungen und Widersprüche zwischen ihnen und innerhalb ihrer Staaten schüren, insbesondere ihre militärischen Bündnisse in ihrem sogenannten „Krieg gegen den Terrorismus“, ihre Bindungen zu den Verbündeten zu schwächen und dafür zu kämpfen, ihren Einfluss in den Ländern und Völkern, die nicht an Militärpakte gebunden sind, zu schwächen. Diese Länder müssen wir entweder zur Erhebung gegen die Imperialisten bringen, damit sie zu einem ernsthaften Hindernis für ihre Aggressionen werden, oder sie zumindest neutralisieren.. Deshalb müssen wir parallel zu unseren militärischen Aktionen gegen die Imperialisten im eigenen Land auch militärische Aktivitäten in der internationalen Arena, zum Beispiel gegen die imperialistischen Militärbasen, von denen aus sie ihre Interventionen starten, entfalten – insbesondere dort, wo die imperialistischen Kettenglieder am schwächsten sind. Wir müssen verhindern, dass die Imperialisten überqall auf der Welt ungestört und in aller Ruhe ausbeuten, unterdrücken und räuberische Kriege anzetteln können. Wir müssen den revolutionären Kräften in der Welt revolutionäre, internationalistische Hilfe geben. Man muss die Imperialisten angreifen, muss sie zum Teufel jagen, freiwikkig ziehen sie ihren Schwanz nicht ein. Und die Imperialisten attackieren und sabotieren, wo wir nur können und zwar mit allen Mitteln. Diese militärischen Aufgaben müssen auf soliden marxistisch-leninistischen Analysen beruhen und dürfen nicht ins Abenteuertum oder in Kapitulantentum entgleiten.

Wir betrachten die Welt heute in ihrer schwersten kapitalistischen Krise und damit unmittelbar in einer Phase des Heranreifens der Weltrevolution. Was heißt das für uns Marxisten-Leninisten? Das heißt nicht nur, dass wir unsere revolutionären Waffen schärfen, sondern sie auch einsetzen müssen, dass wir uns nicht nur auf die Führung der Weltrevolutuion vorbereiten, sondern sie tatsächlich in die Praxis umsetzen müssen. Das muss auf festem theoretischen Fundament stehen, daher muss vorher dieses Fundament geschaffen sein, das kann man nicht „nebenbei“, also erst während des Kampfes tun. Was wir brauchen ist nichz nur eine Generallinie, sondern auch eine konkrete Strategie und Taktik auf allen Gebieten des weltrevolutionären Klassenkampfes, so auch auf militärischem Gebiet.

Man glaubte schon oftmals an die Allmacht der Weltimperialisten, musste sich aber nicht nur einmal davon überzeugen, dass die Imperialisten sogar ohnmächtiger sind als die Arbeiter und Bauern eines schwachen Landes, wenn diese es verstehen, ihre Kräfte zusammenzuschließen und den Kapitalisten Widerstand entgegenzusetzen..

Nicht Bestreiken und Boykottieren des imperialistischen Krieges, sonderneSchaffung eines illegalen Kampfstabes der Komintern ML, um die Bildung revolutionärer Zellen in den Armeen zu organisieren, ihre Vorbereitung auf die Durchführung der Weltrevolution.

Lenin Band 31, Seite 323:

„Für uns sind Grenzen nicht so wichtig, selbst wenn wir an den Grenzen im Sinne einer kleinen Bodenfläche verlieren. Wichtiger als ein Stückchen Land ist für uns, zehntausend Arbeitern und Bauern das Leben zu erhalten und die Möglichkeit des friedlichen Aufbaus zu sichern“.



Engels schrieb:Zwischen einem sozialistischen Frankreich und einem sozialistischen Deutschland kann keine elsaß-lothringische Frage aufkommen, der Fall ist im Handumdrehen erledigt“ (Engels, MEW, Band 22, Seite 253).

„Kein Sozialist, von welcher Nationalität auch immer, kann den kriegerischen Triumph [irgendeiner bürgerlichen Regierung oder bürgerlichen Allianz – Anmerkung des Verfassers] wünschen. Und deshalb sind die Sozialisten in allen Ländern für den Frieden. Kommt aber der Krieg dennoch, dann ist nur eins sicher: Dieser Krieg (...) muss entweder den sofortigen Sieg des Sozialismus bringen oder aber die alte Ordnung der Dinge derart von Kopf zu Fuß umstürzen und einen solchen Trümmerhaufen hinterlassen, dass die alte kapitalistische Gesellschaft unmöglicher würde als je und dass die soziale Revolution zwar (...) hinausgeschoben würde, dann aber auch siegen müsste, nach um so rascherem und gründlicherem Verlauf“ (Engels, MEW, Band 22, Seite 256).





Worin besteht heute das charakteristische Merkmal der Weltdiktatur der imperialistischen Bourgeoisie? In erster Linie darin, dass eine solche Diktatur die Weltherrschaft einer kriegslüsternen und ausbeutenden Minderheit über die ausgebeutete Mehrheit der gesamten Weltbevölkerung ist. In zweiter Linie darin, dass die Weltdiktatur der imperialistischen Bourgeoisie eine geheime, verhüllte Diktatur ist, die sich hinter den Kulissen, hinter internationalen Weltorganisationen wie die UNO usw. verbirgt und die Massen irreführen soll. Und schließlich darin, dass die Weltdiktatur der imperialistischen Bourgeoisie eine Diktatur ist, die sich auf Gewaltanwendung und Terror gegen die Massen in der ganzen Welt stützt. Betrug der „zivilisierten, demokratischen Welt“, dem durch Gewalt nachgeholfen wird – das ist das A und O der Weltdiktatur der imperialistischen Bourgeoisie. „Überall, in allen kriegführenden Staaten hat die Politik der Offensive in der Atmosphäre des imperialistischen Krieges die Notwendigkeit gezeitigt, die Freiheiten aufzuheben, den Kriegszustand zu verhängen, eine `eiserne Disziplin` einzuführen, denn dort, wo ein Höchstmaß an Freiheit besteht, ist es undenkbar, die Massen ungestraft in das Gemetzel zu treiben, das die internationalen Räuber angezettelt haben“ (Stalin, Band 3, Seite 331). Ohne weltfaschistische Methoden können die Imperialisten heute nirgends ihre Raubkriege führen, denn die Völker leisten bewaffneten Widerstand, machen Revolution, die die internationale Konterrevolution auszulöschen versucht. Indem wir die Revolutionen der Völker solidarisch unterstützen, schützen wir auch die Weltrevolution gegen die internationale Konterrevolution.

„Jede der zwei kapitalistischen Koalitionen, die sich während des Krieges ineinander verbissen hatten, rechnen darauf, den Gegner zu schlagen und die Weltherrschaft zu erlangen“ (Stalin)

Ernst Aust: „Für`s Vaterland?“ - Friedenskampf

Die politische Demagogie arbeitet im Allgemeinen gern mit falschen Definitionen. Häufig vermeiden sie auch absichtlich die präzise Definition der militärischen Begriffe. So sprechen die Imperialisten oft von Aggression, vermeiden aber die Definition des Begriffes. So leisteten sie auf den Tagungen der UNO aus durchsichtigen Gründen der Definition der Aggression erbitterten Widerstand.

Militarismus

In der bürgerlichen Geschichtsschreibung und in verschiedensten bürgerlichen Wörterbüchern wird der Militarismus als eine Art Vorherrschen und Überbetonung militärischer Gesinnung und eines starken militärischen Einflusses auf die Politik abgetan. Es wird auch von einseitigen Entscheidungen politischer Fragen durch militärische an Stelle von staatspolitischen Erwägungen und auch vom Überwiegen militärischer Züge in der politischen Grundhaltung eines Staates oder Staatsmannes gesprochen. Mit dieser Art von verharmlosender Definition werden dem Begriff Militarismus seine eigentlichen klassenpolitischen Wurzeln und gesellschaftlich-ökonomischen Basis geraubt, die heute der Weltimperialismus ist. Wir können und müssen heute vom Weltmilitarismus, vom faulenden, parasitären und sterbenden Weltmilitarismus sprechen, was nichts anderes für das Weltproletariat bedeutet, einen international organisierten anti-militaristischen Klassenkampf zu führen.

Wie definierte Lenin den Militarismus?

„Der moderne Militarismus ist ein Resultat des Kapitalismus. In seinen beiden Formen bildet er eine `Lebenserscheinung` des Kapitalismus: als Militärmacht, die die kapitalistischen Staaten bei ihren äußeren Zusammenstößen einsetzen (`Militarismus nach außen`...) und als Waffe in den Händen der herrschenden Klassen zur Niederhaltung aller (ökonomischen und politischen) Bewegungen des Proletariats (`Militarismus nach innen`)“ [Lenin].

Karl Liebknecht bezeichnete den Militarismus als die Summe und das Extrakt „aller friedenstörenden Tendenzen des Kapitalismus“.

„Heute militarisiert die imperialistische – und andere- Bourgeoisie nicht nur das ganze Volk, sondern auch die Jugend. Morgen wird sie meinetwegen die Frauen militarisieren. Wir antworten darauf: Desto besser! Nur immer schzneller voran – je schneller, desto näher ist der bewaffnete Aufstand gegen den Kapitalismus“(Lenin, Werke Band 23, Seite 77).



Anti-Militarismus

- propagandistische Aufgaben der Partei innerhalb der konterrevolutionären Armee

»In dem Augenblick, in dem der Soldat zur Besinnung kommt und zu begreifen beginnt, dass er einzig und allein um die Interessen der Bourgeoisie willen in den Tod gejagt oder zum Krüppel geschossen wird, muss unter den Massen unbedingt Zersetzung um sich greifen« (Lenin, Bd. 28, Seite 69, dt. Ausgabe).


Die Opportunistren billigen den bewaffneten Aufstand nicht und verurteilen ihn als eine besondere Form des Militarismus und des Krieges

Lenin lehrte, „dass der Militarismus nie und keinesfalls auf irgendwelche andere Art und Weise überwunden und abgeschafft werden kann als durch den siegreichen Kampf eines Teils des Volksheeres gegen den anderen Teil. Es genügt nicht, den Militarismus zu verwünschen, zu verfluchen, `abzulehnen` , seine Schädlichkeit mit der Kritik der Argumente zu beweisen, es ist dumm, den Dienst friedlich zu verweigern – es gilt, das revolutionäre Bewusstsein des Proletariats wachzuhalten, und zwar nicht nur im allgemeinen, sondern auch seine besten Elemente im konkreten dazu vorzubereiten, im Momente der höchsten Gärung im Volke sich an die Spitze der revolutionären Armee zu stellen“ (Lenin, Werke, Band 23, Seite 254).

Kriegs- und Antikriegspropaganda als bolschewistische Taktik

Enver Hoxha, Imperialismus und Revolution, Seite 275 fff

Die II. Internationale leugnete den Klassenkampf und ihren notwendigen Umschlag in den Bürgerkrieg, predigten die Klassenversöhnung unter der Flagge des Patriotismus und der Vaterlandsverteidigung des bürgerlichen Chauvinismus und ignorierte das Manifest der Kommunistischen Partei, dass nämlich die Arbeiter kein Vaterland haben, „ indem sie sich im Kampf gegen den Militarismus auf einen spießbürgerlich-sentimentalen Standpunkt beschränkten, anstatt anzuerkennen, dass die Proletarier aller Länder gegen die Bourgeoisie aller Länder einen revolutionären Krieg führen muss“ (Lenin, Band 36, Seite 268, „Thesen über den Krieg“, dt. Ausgabe). Jeglichem bürgerlich-revisionistischen Anti-Militarismus muss der proletarische Anti-Militarismus entgegengestellt werden, und zwar nicht nur theoretisch, sondern auch und vor allem praktisch. Die Losung der Komintern/ML ist erstens, allseitige anti-militaristische Propaganda für die Weltrevolution unter den konterrevolutionären Truppen und auf den Kriegsschauplätzen und zweitens für das Gebot, die Waffen nicht gegen die Völker, nicht gegen die eigenen Brüder, nicht gegen die Lohnsklaven anderer Länder, zu richten, sondern die Gewehre umzudrehen, gegen die imperialistische Reaktion in allen Ländern zu richten, vor allem gegen den USA-Imperialismus. Es ist unbedingt notwendig, für eine solche Propaganda in allen Sprachen illegale Zellen und Gruppen in den Armeen aller Nationen zu organisieren, insbesondere in den multinationalen Truppenteilen, die direkt am Kriegsschauplatz unter dem Befehl des amerikanischen Oberkommandos stehen. Nur dann erfüllen die Marxisten-Leninisten ihre Pflicht, wenn sie sich nicht nur gegen den chauvinistischen Taumel der Bourgeoisie im eigenen Land , sondern auch gleichzeitig gegen die globalisierten Oberkommandierenden länderübergreifend und internationalistisch kämpfen.

Im Bewusstsein der Marxschen Worte, „dass die Arbeiter kein Vaterland haben“ (MEW, Band 4, Seite 479), darf das Weltproletariat sich nicht an der Verteidigung der kapitalistischen Weltordnung im Rahmen der bürgerlichen Großmächte und Staaten beteiligen, sondern es muss den neuen Rahmen für die sozialistischen Republiken, für die sozialistische Weltrepublik, schaffen. Der sogenannte „Krieg gegen den Terrorismus“ muss verwandelt werden in den entscheidenden kriegerischen Zusammenstoß des Weltproletariats mit der Weltbourgeoisie. Die Losung des revolutionären Weltproletariats lautet, für seine eigenen Interessen zu kämpfen, und das ist heute eben der internationale Bürgerkrieg gegen den Weltimperialismus mit dem USA- Imperialismus an der Spitze.



„Es gibt Dummköpfe, die über roten Militarismus jammern; das sind politische Gauner, die sich den Anschein geben, als ob sie an diesen Unsinn glauben, und nach rechts und links mit derartigen Anschuldigungen um sich werfen, wobei sie ihre Advokatenkunst dazu nutzen, falsche Argumente zu erfinden und den Massen Sand in die Augen zu streuen. Sowohl die Menschewiki als auch die Sozialrevolutionäre schreien: `Seht, statt des Sozialismus gibt man euch den roten Militarismus!`. In der Tat, welch `schreckliches` Verbrechen! Die Imperialisten der ganzen Welt haben sich auf die Russische Republik gestürzt, um sie zu erdrosseln, und wir begannen eine Armee aufzubauen, die zum ersten Mal in der Geschichte weiß, wofür sie kämpft und wofür sie Opfer bringt, die einem an Zahl stärkeren Feind erfolgreich widersteht, wodurch sie mit jedem Monat des Widerstandes in bislang noch nicht dagewenenen Maßstab die Weltrevolution näher bringt – und das verurteilt man als roten Militarismus! (...) Die Revolution wird durch die Tat, im Kampf, im Feuer den ernstlichsten Prüfungen unterworfen. Wenn du unterdrückt und ausgebeutet bist und daran denkst, die Macht der Ausbeuter abzuschütteln, wenn du den Entschluss gefasst hast, die Sache ihrer Niederwerfung zu Ende zu führen, dann musst du wissen, dass du den Ansturm der Ausbeuter der ganzen Welt zu bestehen haben wirst; und wenn du bereit bist, diesem Ansturm zu begegnen und neue Opfer zu bringen, um im Kampfe zu bestehen, dann bist du ein Revolutionär; andernfalls wirst du zertreten.“ (Lenin, Band 29, Seite 51 und 52).

„In den `zivilisierten` Ländern ist es üblich, von Terror und Greueltaten der Bolschewiki zu reden. (...) Ist es denn nicht klar, dass nur imperialistische Kannibalen, die durch und durch verfault sind und jede Spur von Moral verloren haben, nächtliche Mordtaten und Raubüberfälle auf wehrlose politische Funktionäre des gegnerischen Lagers nötig haben?“ (Stalin band 4, Seite 225).

Restauration des Kapitalismus und sozialimperialistische Supermacht = Restauration der konterrevolutionären Armee und die Verwandlung der Volksarmee in eine sozialimperialistische Armee



Abschaffung des stehenden Heeres

Novemberrevolution 1919



(Enver über die ml und die Krise des Weltkapitalismus, englisch)



Aufgaben der Partei gegen Militarismus

Lenin bezeichnete das „stehende Heer“ als Schmarotzer der bürgerlichen Gesellschaft, als „parasitären Organismus“. Er betonte, dass der Gang der Ereignisse die Revolution zwingt, „alle Kräfte der Zerstörung zu konzentrieren gegen die Staatsgewalt, sie zwingt, sich nicht die Verbesserung der Staatsmaschinerie, sondern ihre Zerstörung, ihre Vernichtung zur Aufgabe zu machen („Staat und Revolution“).

Aufgaben der Partei in der bürgerlichen Armee; Zersetzung; „Dreht die Gewehre um!“

Karl Liebknecht rief am 16.3. 1916 in seiner Rede im preußischen Abgeordnetenhaus „die in den Schützengräben“ direkt auf, „die Waffen zu senken und sich gegen den gemeinsamen Feind zu kehren“, wofür ihm das Wort entzogen wurde.

; Erbeutung des Waffenarsenals und Kriegsmaterials des Gegners; Selbständige Herstellung von Waffen, illegale Lagerung von Waffen;

- Militärpflicht im Kapitalismus/Sozialismus; Was ist der Unterschied zwischen Anti-Militarismus (Karl Liebknecht) und Pazifismus ?

Was ist sozialfaschistischer Pazifismus ?

(siehe Artikel der Komintern 1934)

Nationalismus und Kosmopolitismus zwei Seiten einer Medaille

Früher starb der Soldat im Namen des Nationalismus, im Namen des Vaterlandes, heute im Namen des Kosmopolitismus, im Namen der ganzen zivilisierten Welt - stets für dasselbe Ziel: für den Profit der Reichen. Hinter den globalisierten Waffen des Imperialismus verbirgt sich die imperialistische Ideologie des Kosmopolitismus, die globale, ideologische Folterkammer der Gegenwart. Wurden im 1. und 2. Weltkrieg noch Raubkriege zwischen den Großmächten geführt mit vorwiegend nationalistischer Ideologie, so führt heute das internationale Finanzkapital globalisierte Kriege vorwiegend im Namen des Kosmopolitismus. Im Verlauf des 2. Weltkrieges gab es eine sogenannte „Anti-Hitler-Koalition“ zwischen der Sowjetunion und den Allierten im gemeinsamen Kampf gegen den deutschen Imperialismus, wobei die Rote Armee im Großen Vaterländischen Krieg nicht nur das eigene Vaterland, sondern auch die Interessen des Sozialismus und der Weltrevolution sowie den anti-imperialistischen Befreiungskampf der unterdrückten und abhängigen Völker verteidigte, während die Allierten bestrebt waren, ihre Hegemonialmacht zu stärken, indem sie Deutschland und die Sowjetunion gegenseitig zu schwächen versuchten, das ja im Grunde heißt, mit Hilfe des einzigen sozialistischen Landes einen imperialistischen Rivalen auszuschalten. Ob das auch ohne die Sowjetunion gelungen wäre, ist hier nicht das Thema, sondern dass in erster Linie die amerikanischen Waffen mit der Ideologie des Kosmopolitismus schon im 2. Weltkrieg ausgestattet waren, um die Weltvorherrschaft der USA zu verteidigen und weiter auszudehnen. Der sogenannte „Kalte Krieg“ war anfangs ein kosmopolitischer Krieg gegen den Sozialismus und später, als sich die Sowjetunion in ein sozialimperialistisches Land verwandelte, ein kosmopolitischer Krieg gegen die zweite Supermacht mit Hilfe der UNO, die in eine Waffe der amerikanischen Monopole verwandelt wurde - so auch im Korea-Krieg und allen nachfolgenden Kriegen, die der amerikanische Imperialismus führte bis hin zum heutigen Krieg gegen den Irak. In all diesen Kriegen trat der Kosmopolitismus als bestgeeignetste ideologische Tarnung der expansionistischen Weltherrschaft amerikanischer Monopole und des internationalen Finanzkapitals hervor.

Die Ideologie des Kosmopolitismus drückt das Streben der imperialistischen Bourgeoisie zur Weltherrschaft, zur Ausbeutung und Versklavung der Völker, zur Vernichtung ihrer nationalen Unabhängigkeit bis hin zu ihrer physischen Vernichtung aus. Diese Ideologie rechtfertigt die Raubkriege und Annexionen, die Versklavung und Massakrierung der Völker im Namen des Profits. Die kosmopolitische Kannibalenmoral definiert Stärke als Fähigkeit, der ganzen Welt den Willen des Kapitals gewaltsam aufzuzwingen, den Schwachen in dieser Welt zu diktieren und Zugeständnisse abzupressen. Dort, wo die letzte Form der imperialistischen Konflikte der Krieg ist, wird der Kampf um die Verteidigung des Weltkapitals zum Kampf um die Verteidigung seiner militärischen Weltmacht. Die Ideologie des Kosmopolitismus ist für den faulenden, absterbenden Kapitalismus charakteristisch und dient gegenwärtig als Rechtfertigung des sogenannten „Krieges gegen den Terrorismus“, der nicht die Rettung, sondern die Zerstörung der Zivilisation zum Ziele hat. „Aus einem Befreier der Nationen, der in der Zeit des Ringens mit dem Feudalismus war, ist der Kapitalismus der imperialistischen Epoche zum größten Unterdrücker der Nationen geworden“ (Lenin, „Sozialismus und Krieg“, Dietz Verlag Berlin 1952, Seite 8). Aus den bürgerlichen Vaterlandsverteidigern wurden kosmopolitische Vaterlandsverräter. In der Epoche der globalisierten Herrschaft der Monopole bringt die Verschärfung der kapitalistischen Gegensätze die imperialistischen Räuber und ihre gekauften ideologischen Lakaien immer häufiger die Idee eines weltumfassenden Feldzuges zur „Verteidigung der Zivilisation“, was nichts anderes bedeutet, als den anti-imperialistischen Befreiungskampf der unterdrückten Klassen und Völker militärisch niederzuschlagen. Schon Lenin hatte gezeigt, dass die Imperialisten in ihren Vereinigungsbestrebungen, dass das internationale Finanzkapital „den Schutz seines Bundes der Kapitalisten aller Länder gegen die Werktätigen höher stellt als die Interessen des Vaterlandes, des Volkes und alles andere...“ (Lenin, Werke, Band 23, Seite 5).

Heute führt das internationale Finanzkapital globalisierte Raubkriege, haben sich die kapitalistischen Nationen dem Diktat der Yankee-Halsabschneider zu beugen im Namen ihrer globalisierten neuen Weltordnung, eignen sie sich erpresserisch die Soldaten aus der ganzen Welt an und stecken sie in die Uniform ihrer persönlichen Hilfstruppen, um sie als Weltsoldaten für den amerikanischen Super/Weltstaat zu opfern. Der Kosmopolitismus tritt in diesem Falle als die bestgeeignetste ideologische Tarnung des Verrats auf, der von der Bourgeoisie der übrigen kapitalistischen Länder dem amerikanischen Imperialismus zu Liebe an den nationalen Interessen begangen wurde und wird. Der Kosmopolitismus nimmt also zweierlei Formen an: 1. In den USA ist sie mit dem reaktionären amerikanischen Großmacht-Chauvinismus ( „America first“) verbunden und 2. in den anderen kapitalistischen Ländern nimmt sie die chauvinistische Haltung der untertänigen Predigt der „Vereinigung“ der ganzen Welt unter der Führung des amerikanischen Kapitals zum Kampf gegen die unterdrückten und abhängigen Völker und zum gemeinsamen Kampf gegen den Kommunismus ein. Hier muss man auch an die revisionistischen Lakaien des Kosmopolitismus erinnern. So war es Tito, der sich kriecherisch für eine Handvoll Dollars dem Willen der amerikanischen Imperialisten unterwarf und seine aggressiven Machtgelüste über Jugoslawiens Nachbarländer mit der Flagge des Kosmopolitismus tarnte . Nichts anderes als der amerikanische Kosmopolitismus steckte hinter der titoistischen Ideologie von den sogenannten „blockfreien Länder“. Dieses Beispiel zeigt deutlich, dass der bürgerliche Nationalismus und der Kosmopolitismus zwei Seiten ein und derselben Ideologie des Verrat am Vaterlande, des Verrat an den nationalen Grundinteressen jedes Volkes darstellen. So diente die Kombination von bürgerlichem Nationalismus und Kosmopolitismus den Revisionisten nicht nur dazu, den Kapitalismus zu restaurieren, sondern jetzt danach dazu, das sozialistische Bewusstsein der ehemaligen Soldaten der sozialistischen Länder auszulöschen, um jeden Gedanken an die Zurückeroberung des Sozialismus abzutöten. Erweist sich das sozialistische Bewusstsein aber als zählebig und unauslöschbar, so werden die Revisionisten alles daransetzen, die Zurückeroberung des Sozialismus durch die Zurückeroberung des Revisionismus an der Macht zu verhindern und dem Kosmopolitismus ein „sozialistisches“ Antlitz zu verpassen, um den Untergang des Weltimperialismus doch noch zu verhindern. Revisionisten und Trotzkisten traten stets gemeinsam als Verräter an den nationalen Interessen in ihren Ländern auf, indem sie die nationale Unabhängigkeit an den amerikanischen Imperialismus verschacherten. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Bereits während des ersten Weltkriegs hat Lenin unwiderlegbar die absolute Unhaltbarkeit der Behauptung Kautskys und Konsorten der II. Internationale nachgewiesen, wonach ein dauerhafter Bund der Imperialisten möglich sei. Dies predigen heute auch die Nachbeter der alten Kautskyaner, indem sie die Verschärfung der Ungleichmäßigkeit des Zerfalls der kapitalistischen Länder ignorieren. Der Kosmopolitismus kann die Gegensätze im imperialistischen Lager nicht aus der Welt schaffen. Im Gegenteil, mit dieser Ideologie beschleunigt sich die Schwächung des imperialistischen Lagers, zerfallen seine Bündnisse und Gruppierungen im erbitterten Konkurrenzkrieg auf dem Weltmarkt, zersetzt er die Hirne der Soldaten und macht sie kampfunfähig. Kosmopolitismus ist daher nicht nur die Ideologie der imperialistischen Raubkriege, die Ideologie des Herrschaftsstrebens des Weltkapitals, sondern auch die Ideologie seines Zerfalls und Untergangs. Der Soldat muss sich heute entscheiden, ob er dem Kosmopolitismus oder dem internationalistischen Kampf gegen den Kosmopolitismus dienen will. Entweder der globalisierte Soldat ergibt sich dem internationalen Kapital auf Leben und Tod oder er greift zu der Waffe der proletarischen Weltrevolution und der nationalen Befreiung vom imperialistischen Joch. Der internationalistische Soldat achtet die nationale Kultur eines jeden Volkes wie die eigene und kämpft gegen den nationalen Nihilismus, den der Kosmopolitismus einer imperialistischen Supermacht predigt, damit sich jede Nation wie eine Schafherde selber auf die Schlachtbank begibt. Der internationalistische Soldat kämpft nicht für die Unterwerfung der Nationen unter die Weltmächte, sondern für die Befreiung der Nationen von der Herrschaft der Weltmächte. Wenn ein Soldat sich nicht darüber bewusst ist, für wen und gegen wen er kämpft, wenn er verlernt hat, für die Heimat aller Völker genauso wie für die Heimat seines eigenen Volkes zu kämpfen, dann geht er als heimatloser Kosmopolit jämmerlich vor die Hunde, wenn nicht in dem einen fremden Land, so dann in einem anderen. Irgendwann erwischt es sie alle, wenn sie ihr Gewehr nicht gegen den Kosmopolitismus richten. Nur so kann der Soldat heutzutage die Selbstbestimmung der Völker und ihre Gleichberechtigung verteidigen.

Um den Soldaten zu täuschen, bezeichnen die Kosmopoliten ihre nationalistisch-kosmopolitische Ideologie als „Internationalismus“. Sie setzen das Gleichheitszeichen zwischen dem Internationalismus und dem Kosmopolitismus. Aber die kosmopolitische Ideologie ist imperialistischer Internationalismus der dem proletarischen Internationalismus unversöhnlich und feindlich gegenübersteht. Der proletarische Internationalismus wird über den imperialistischen Internationalismus siegen und die nationale Frage im Sinne des Sozialismus lösen, während der imperialistische Internationalismus nicht die nationale Frage löst, sondern sie beerdigt hat. Der wahre Internationalismus ist der militärische, proletarische Internationalismus gegen den militaristischen Internationalismus des Kapitals. Ein internationalistischer Soldat ist, wer vorbehaltlos ohne Schwankungen und ohne Bedingungen, das Weltproletariat zu verteidigen bereit ist, weil das Weltproletariat der Führer der revolutionären Weltbewegung ist und man diese revolutionäre Bewegung weder verteidigen noch voranbringen kann, ohne das Weltproletariat zu verteidigen. Der proletarische, internationalistische Soldat lehnt den Krieg zur Verteidigung des bürgerlichen Nationalismus, der die ideologische Rechtfertigung der konterrevolutionären nationalen und sozialen Unterdrückung darstellt und neben der kosmopolitischen Konterrevolution einhergeht, unbedingt ab. Die verräterischen revisionistischen Cliquen, die den Weg des bürgerlichen Nationalismus und Kosmopolitisnmus eingeschlagern hatten, sind im Sozialfaschismus geendet und wurden zum Werkzeug des amerikanischen Imperialismus, an den sie die Interessen der Völker verschacherten. Es ist der Kosmopolitismus, mit dem die USA die internationale Konterrevolution gegen die proletarische Weltrevolution ideologisch befehligt. Deswegen wird der internationalistische Soldat die USA- Imperialisten und ihre Lakaien nicht besiegen können, ohne deren ideologische Waffe, den Kosmopolitismus, außer Gefecht gesetzt zu haben.







Aufgaben der Partei in der bürgerlichen Armee; Zersetzung; „Dreht die Gewehre um!“ ; Erbeutung des Waffenarsenals und Kriegsmaterials des Gegners; Selbständige Herstellung von Waffen, illegale Lagerung von Waffen;



- ENDE -

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