Schulungstext der Komintern /ML

über die marxistisch-leninistischen Aufgaben beim Aufbau und der Zusammenarbeit

aller neuen hoxhaistischen Parteien in der ganzen Welt

Unser Ziel ist die Schaffung aller notwendigen Voraussetzungen, die die einzelnen Bruderparteien der verschiedenen Länder dazu befähigen, sich auf höherer Stufe zu selbständigen Sektionen einer einheitlichen, geschlossenen und zentralistisch-monolithischen hoxhaistischen Weltpartei zu entwickeln, um das Weltproletariat gemeinsam zum Sieg der sozialistischen Weltrevolution führen zu können über Imperialismus und Revisionismus. Diesem Ziel soll das Studium des folgenden Studientextes dienen (insbesondere Kapitel drei „über die Einheit der marxistisch leninistischen Weltbewegung“)

Zur Aktualisierung wurde von der Komintern /ML ein eigener Kommentar am Ende dieses Schulungstextes hinzugefügt.

Außerdem wurden als Anhang die Thesen zur Bolschewisierung der Komintern/ML und der Statutentwurf aus der Generallinie der Komintern / ML hinzugefügt.




INSTITUT FÜR MARXISTISCH-LENINISTISCHE STUDIEN BEIM ZENTRALKOMITEE DER PARTEI DER ARBEIT ALBANIENS

Agim Popa

Die marxistisch-leninistischen Parteien



Die Welt geht heute mit der Revolution schwanger. Neben den objektiven Prozessen, die unweigerlich dazu führen, dass die revolutionäre Situationen heranreifen, entstehen Schritt für Schritt auch die für die Revolution notwendigen subjektiven Bedingungen. Das ist vor allem eine Frage der Entwicklung einer breiten marxistisch-leninistischen kommunistischen Bewegung, deren Mission es ist, das Banner der Revolution hochzuhalten und voranzutragen, das Banner, das die ehemals kommunistischen Parteien, die durch das revisionistische Gift zu „bürgerlichen Arbeiterparteien“ und Abwieglern der Revolution entarteten, verraten und weggeworfen haben.

Die marxistisch-leninistischen Bruderparteien haben sich mutig an das historische Werk gemacht, die Arbeiterklasse und die breiten Volksmassen vom bürgerlich-revisionistischen Opium zu befreien, sie ihrer unbesiegbaren Kraft und der unbedingten Notwendigkeit des Sturzes der Bourgeoisie durch die Revolution und der Zerschlagung des imperialistischen Systems der Ausbeutung und Unterdrückung der Völker bewusst zu machen.



1.

Die revolutionäre Formung und Stählung der marxistisch-leninistischen Parteien

Die entscheidende subjektive Bedingung für die proletarische Revolution ist das Bestehen einer wahrhaft revolutionären Vorhutpartei des Proletariats, einer marxistisch-leninistischen Partei, und die Führung durch sie. Der Rückschritt, den der moderne Revisionismus in die internationale kommunistische und Arbeiterbewegung brachte und der zur Verwandlung einer großen Anzahl ehemals kommunistischer Parteien aus Parteien des Klassenkampfes in Parteien des Klassenfriedens mit der Bourgeoisie in Parteien der Konterrevolution und der Erhaltung des kapitalistischen Status quo führte, machte die Frage der revolutionären Partei des Proletariats besonders brennend und lebenswichtig. Unter diesen Bedingungen erhalten die marxistisch-leninistischen Lehren Stalins über die

Notwendigkeit einer neuen Partei, einer Kampfpartei, einer revolutionären Partei, die kühn genug ist, die Proletarier in dem Kampf um die Macht zu führen, die genügend Erfahrung hat, um sich in den komplizierten Verhältnissen der revolutionären Situation zurechtzufinden, und genügend Elastizität besitzt, um Klippen jeder Art auf dem Weg zum Ziel zu umgehen,“

[ J. W. Stalin, Werke, Bd. 6, alb. Ausgabe, Seite 174]. eine große aktuelle Bedeutung.

Ohne eine solche Partei“, sagte Stalin,ist an den Sturz des Imperialismus, an die Eroberung der Diktatur des Proletariats gar nicht zu denken. Diese Partei ist die Partei des Leninismus.“ [ ebenfalls: J. W. Stalin, Werke, Bd. 6, alb. Ausgabe, Seite 174].

Die Schaffung neuer marxistisch-leninistischer Parteien in einer großen Anzahl von Ländern, ihre ständige Entwicklung und Stärkung, ihr Übergang von der Phase der Propaganda gegen den Revisionismus auf internationaler Ebene zur Ausarbeitung konkreter Programme der revolutionären Aktion in jedem Land und zum Kampf für die Verwirklichung dieser Programme, die Ausbreitung ihres Einflusses unter der Arbeiterklasse und den übrigen werktätigen Schichten usw. - all das stellt einen großen historischen Sieg dar, der beweist, dass die Sache der Revolution unbesiegbar ist und die Ideen des Marxismus-Leninismus unvergänglich sind, dass weder die bürgerliche Gewalt, noch die vergiftete Waffe des Revisionismus in der Lage sind, sie zu besiegen und zu ersticken. Auch im Kampf gegen den chinesischen Revisionismus werden, ebenso wie im Kampf gegen den Chruschtschow-Revisionismus dort neue revolutionäre marxistisch-leninistische Parteien der Arbeiterklasse entstehen und sich entwickeln, wo sie noch nicht existieren, oder wo sich die früher bestehenden vom Weg des Marxismus und der Revolution abgekehrt haben.

Die Formung und Stählung der proletarischen Parteien als leninistisch-stalinistische Parteien neuen Typs ist ein ständiger, vielseitiger Prozess, der sich im Feuer ihrer ununterbrochenen revolutionären Tätigkeit vollzieht. Daher stehen der Kampf in dieser Richtung und die Anstrengungen für die Bolschewisierung der Partei, für ihre weitere Stählung als bewusste und organisierte, politische Vorhutabteilung des Proletariats, als Kampfstab der revolutionären Bewegung der Arbeitenden stets im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit der marxistisch-leninistischen Bruderparteien. Sie haben dabei Erfolge erzielt und sie sammelten und sammeln tagtäglich eine reiche Erfahrung in dieser Hinsicht.

Die neuen marxistisch-leninistischen Parteien entstanden und wuchsen im Kampf für die Verteidigung des Marxismus-Leninismus gegen den revisionistischen Verrat. In der Treue zum Marxismus-Leninismus, in der Formung durch seine Ideen, in seiner konsequenten Anwendung unter den konkreten Bedingungen des jeweiligen Landes, um die von den Revisionisten verratene revolutionäre Bewegung voranzuführen, liegt die Bedeutung ihrer Existenz als Parteien der Arbeiterklasse und ihre Stärke.

Daher schenken sie der marxistisch-leninistischen Erziehung und Stählung ihrer Reihen größte und ständige Aufmerksamkeit. Besondere Sorge tragen sie für dir richtige Verbindung der Kampfpraxis mit dem ideologischen Studium, wobei sie darauf achten, dass dieses Studium nicht etwas Zufälliges und Sporadisches und auch nicht nur eine Sache weniger bleibt, sondern zum untrennbaren Bestandteil der Tagesarbeit der Partei, aller ihrer Kader und Mitglieder wird. Die marxistisch-leninistischen Parteien entfalten einen beharrlichen Kampf gegen die Neigung zum oberflächlichen und primitiven Praktizismus, der nur das praktische Handeln beachtet und die Theorie, das Studium, die ideologisch-politische Vorbereitung unterschätzt, und folglich den politischen Horizont einengt, die Ausbreitung des Einflusses der Partei unter den Massen erschwert und zu verschiedenen Fehlern führt, die der Sache der Revolution teuer zu stehen kommen.

Gleichzeitig bekämpfen sie auch die Neigung zur Buchgelehrsamkeit, zu einem illuministischen Studium, das vom Leben, vom praktischen Kampf und der revolutionären Aktion, losgelöst ist, das die revolutionäre Theorie zu einem Selbstzweck macht, zu einer intellektualistischen Zierde, das sie auf tote Formeln reduziert, zu doktrinären Positionen, zur Passivität und zu dogmatischen Fehlern führt.

Die Erfahrung hat gezeigt, dass die revolutionäre marxistisch-leninistische ideologische Stählung der proletarischen Partei untrennbar ist von dem ständigen Kampf gegen die verschiedenen Einflüsse der bürgerlichen, opportunistischen, revisionistischen, anarcho-extremistischen Ideologie usw., die in vielerlei Formen auch auf die Partei des Proletariats und deren Mitglieder einen ständigen Druck ausübt. Die marxistisch-leninistischen Bruderparteien entwickelten und formten sich im unversöhnlichen Kampf gegen den Chruschtschow-Revisionismus auf internationaler Ebene als revolutionäre Parteien der Arbeiterklasse. Aber sie haben auch dem Kampf gegen die revisionistischen Parteien im eigenen Land große Aufmerksamkeit gewidmet, einem Kampf, der nicht nur um die allgemeinen Prinzipien des Marxismus-Leninismus geht, sondern auch um die konkreten Fragen der revolutionären Bewegung im Lande, der revolutionären Strategie und Taktik in konkreten Situationen. All das war eine wichtige Schule der revolutionären Stählung. Durch die Tatsache, dass die marxistisch-leninistischen Parteien als eigene Parteien organisiert sind, die sich den revisionistischen Parteien entgegenstellen und einen unversöhnlichen Kampf gegen sie führen, heißt nicht, dass der Kampf gegen den Revisionismus oder die revisionistischen Einflüsse innerhalb der Reihen der marxistisch-leninistischen Parteien selbst kein Problem ist. Die Überwindung der revisionistischen Einflüsse in allen Bereichen- im ideologischen und politischen, im strategischen und taktischen, in den Arbeitsformen und im Aqrbeitsstil, ist ein langwieriger und ununterbrochener Prozess. Gegenwärtig erhält der Kampf der marxistisch-leninistischen Parteien gegen die Einflüsse des chinesischen Revisionismus und die Illusionen gegenüber den pseudo-marxistischen, antiproletarischen, kleinbürgerlichen, volkstümlerischen, eklektizistischen und pragmatischen ideologisch-theoretischen, philosophisch-sozialen und politisch-strategischen Vorstellungen, die diesem Revisionismus zu Grunde liegen, eine ganz besondere Bedeutung, ohne dabei die früheren revisionistischen Strömungen zu vergessen.

Der proletarische Charakter der marxistisch-leninistischen Partei wird in erster Linie und vor allem bestimmt von der Ideologie, von der sie sich leiten lässt und von der Politik, die sie verfolgt, davon, ob diese den grundlegenden Interessen des Proletariats entsprechen. Das ist aber nur die eine Seite. Die andere Seite ist, wie Lenin unterstrich, dass die Partei, als fortgeschrittenster und bewusstester Teil der Klasse, nicht nur ihrer Ideologie nach, sondern auch ihrer Zusammensetzung nach proletarisch sein muss. Lenin betont vor allem, dass es notwendig ist, dass in den Leitungsorganen der Partei die Arbeiter überwiegen, die dort hinein direkt den revolutionären Geist, die revolutionären Merkmale und den revolutionären Stil der Arbeiterklasse bringen. Die Tatsachen beweisen, dass es zu den aufschlussreichsten Zeichen für die Entartung vieler ehemals kommunistischer Parteien in revisionistische Parteien gehört, dass sie ihre Türen, insbesondere die ihrer Leitungsorgane, weit für den ungehemmten Zustrom kleinbürgerlicher Elemente aus der „Arbeiter“aristokratie und – bürokratie, für bürgerlich- demokratische Intellektuelle usw. öffneten, für Elemente, die niemals zu revolutionären Positionen gelangten. Daher betrachten die marxistisch-leninistischen Bruderparteien ihre ständige Proletarisierung und besonders die Proletarisierung der leitenden Organe aller Ebenen als eine der wichtigsten Fragen, der sie seit jeher ständige Aufmerksamkeit schenken. Darin sehen sie einen der wirksamsten Wege und eine der wirksamsten Garantien für die ununterbrochene Revolutionierung ihrer Reihen, um diese vor dem bürgerlich- revisionistischen Einfluss und Druck zu bewahren und gleichzeitig die Verbindungen zu der Arbeiterklasse zu festigen und die Tätigkeit der Partei in deren Mitte breiter und tiefer zu gestalten. Eben aus diesem Grund haben die marxistisch-leninistischen Parteien die nichtmarxistischen, opportunistischen und revisionistischen Auffassungen, den Begriff „Arbeiter“ zu erweitern und darin auch die verschiedenen kleinbürgerlichen Schichten, wie die Intellektuellen, die Angestellten usw. einzubeziehen, bekämpft und abgelehnt. Jede Verwirrung in dieser prinzipiellen Frage hat negative Auswirkungen. Dies bedeutet aber keineswegs, dass die Türen der Partei für die gesunden Elemente aus den anderen Schichten verschlossen bleiben; doch das Ziel ist, sie vor allem für das Proletariat offenzuhalten, für die Klasse, die bis zuletzt revolutionär ist, die dem Kapitalismus das Grab schaufeln wird und deren Interesse die Partei vertritt.

In der Frage der Aufnahme neuer Mitglieder beachten die Bruderparteien mehr die Qualität als die Quantität, damit in die Partei wahrhaft revolutionäre, ergebene und aktive, im Feuer des Klassenkampfes gegen die Bourgeoisie, den Imperialismus und die Reaktion erprobte Menschen, vor allem aus der Arbeiterklasse, kommen. Sie haben zu Recht die intellektualistischen, sektiererischen und kindischen Auffassungen entschieden hinweggefegt, nach denen für die Aufnahme in die Partei ein solches Niveau der Erziehung und der Arbeit vorausgesetzt wird, wie es nur erlangt werden kann, wenn man in den Reihen der Partei kämpft, Auffassungen, mit denen die Türen der Partei eben für die einfachen Arbeiter und Werktätigen aus dem Volk verschlossen werden.

Wie Genosse Enver Hoxha auf dem 7. Parteitag der Partei der Arbeit Albaniens unterstrich, werden die Kommunisten nicht nach ihren Worten, sondern nach ihren Taten eingeschätzt; sie bewähren und stählen sich in konkreten revolutionären Aktionen, bei denen Reife, aber auch Kühnheit, hoher Opfergeist und Selbstlosigkeit verlangt werden. Und diese Tugenden findet man vor allem bei den vesten Elementen der Arbeiterklasse, der armen, unterdrückten und verelendeten Bauernschaft, sowie in den Reihen der sauberen, lauteren und revolutionären Jugend.

Das Studium der negativen Erfahrung der einstmals kommunistischen Parteien, die den Marxismus-Leninismus und die Sache der Revolution verrieten, zeigt deutlich, dass die bürgerlich-revisionistische Entartung der proletarischen Partei in beträchtlichem Maße auch mit der Entfernung von den leninistischen Organisationsprinzipien und – normen der Partei, oder deren Reduzierung in toten Formeln und Parolen, zusammenhängt. Die marxistisch-leninistischen Parteien, die aus dieser negativen Erfahrung Lehren ziehen, behalten diese Frage stets im Mittelpunkt ihrer Aufmerksamkeit und führen einen beharrlichen Kampf gegen jede Abweichung von diesen Prinzipien und Normen. Das ist in erster Linie die Frage, wie sich jede Partei bemüht, unter ihren konkreten Bedingungen, das Grundprinzip des demokratischen Zentralismus zu verwirklichen.

In seiner Schrift Die Bedingungen der Aufnahme in die Kommunistische Internationale betonte Lenin:

In der gegenwärtigen Epoche des verschärften Bürgerkriegs wird die kommunistische Partei nur dann ihre Pflicht erfüllen können, wenn sie möglichst zentralistisch organisiert ist, wenn in ihr eine eiserne Disziplin herrscht, die an die militärische Disziplin grenzt, und wenn ihr Parteizentrum ein starkes, autoritatives Organ mit weitgehenden Vollmachten ist, das das allgemeine Vertrauen der Parteimitgliedschaft genießt“ (W. I. Lenin, Werke Band 31, albanische Ausgabe, Seite 229).

Das Bestehen und der prinzipienlose Kampf von Fraktionen, der Gruppengeist, Mangel an Einheit und Disziplin, Liberalismus, Opportunismus, geistiger, politischer und organisatorischer Verfall sind gänzlich unvereinbar mit dem Wesen und der Rolle der proletarischen Partei, die sich zur Aufgabe gestellt hat, den größten, tiefsten, kompliziertesten, schwierigsten und heldenhaftesten Kampf anzuführen, den die Geschichte der Menschheit je gekannt hat, den Kampf für den Sturz der Bourgeoisie und des Imperialismus, für die Zerschlagungt der alten Welkt der Unterdrückung und Ausbeutung bis in ihre Grundfesten und den Aufbau einer neuen Welt. Die marxistisch-leninistischen Parteien in den verschiedenen Ländern haben erfolgreich einen entschlossenen Kampf für die Wahrung einer gesunden ideologischen, politischen und organisatorischen Einheit ihrer Reihen, gegen Fraktionismus und Spaltertum geführt. Sie weisen die anti-marxistischen Predigten und Praktiken zurück, die das Nebeneinanderbestehen zweier oder mehrerer Linien in der Partei legalisieren, und verteidigen in Theorie und Praxis den Stanpunkt, dass die Partei nur eine Linie hat, die revolutionäre Linie, die im Marxismus-Leninismus gründet, denn nur diese führt das Proletariat zur siegreichen Revolution. Außerdem kämpfen diese Parteien gegen jegliche Tendenzen zum Lokalpatriotismus, der zur Entfernung von der Generallinie der Partei, zur Zersplitterung ihres einheitlichen Handelns und zu anderen Fehlern führt und in sich den Keim der Spaltung birgt.

Im Einklang mit den konkreten Situationen jedes Landes, entsprechend der Bedingungen, die sich jeder Partei stellen, kämpfen die marxistisch-leninistischen Bruderparteien weiterhin für eine möglichst wirksame Anwendung der Demokratie in der Partei, für die Entfaltung des schöpferischen Denkens und der revolutionären Initiative ihrer Organisationen, Kader und Mitglieder bei der Umsetzung der Linie und der Beschlüsse der Partei unter den konkreten Bedingungen, unter denen jede arbeitet. Die ständige Stärkung der kollektiven Arbeit in den leitenden Gremien, die Abhaltung von Plenartagungen des Zentralkomitees und Parteitagen zu grundlegenden Fragen, die aktive Beteiligung der Organisationen und der Kommunisten an der Diskussion von Fragen der Ausarbeitung und Umsetzung der Linie der Partei in verschiedener Form, die Verwurzelung der Methode der Debatte, der Kritik und der Selbstkritik usw. - all das stellt eine wertvolle Erfahrung dar auf dem Weg der zunehmenden Festigung des inneren Lebens der marxistisch-leninistischen Parteien, ihrer Revolutionierung und des Anwachsens ihrer politischen Aktivität.

Bei den Anstrengungen, die Partei zu einem wahrhaft kämpferischen Organismus zu machen, der in der Lage ist, unter den Bedingungen der anwachsenden revolutionären Woge erfolgreich seine Aufgaben zu erfüllen, bringen die marxistisch-leninistischen Parteien, neben der Festigung und Vervollkommnung der Arbeit der leitenden Organe, auch für das Erweitern, das Erstarken und das Funktionieren der Partei an der Basis, an ihren Grundfesten, wo sich ihr Kontakt mit der Klasse und mit den Massen, und ihre rege Aktivität darin direkt vollzieht, besondere Sorge auf. Auf der einen Seite setzen sie sich zum Ziel und kämpfen, um das Netz der Parteiorganisationen zu erweitern, insbesondere, überall in den Fabriken Betriebszellen zu gründen, auf der anderen Seite streben sie danach, diese Zellen zu Gravitationszentren der revolutionären Tätigkeit der Partei zu machen, zu einem wirklich führenden Kern in den Klassenschlachten, zu lebendigen Kampforganismen, die aus eigener Initiative die Generallinie und die Richtlinien der Partei umsetzen, ohne darauf zu warten, dass alles von oben diktiert wird.

Die Schaffung der revolutionären Partei des Proletariats bleibt ein brennendes und vordringliches Problem insbesondere in einer nicht geringen Anzahl von Ländern, wo es den gesunden revolutionären Elementen noch nicht gelungen ist, sich in marxistisch-leninistischen Parteien zu organisieren. In einigen Ländern gibt es Organisationen und Gruppen, die sich in ihren Veröffentlichungen für den Marxismus-Leninismus und den Sturz der Bourgeoisie durch die revolutionäre Gewalt äußern, die die verschiedenen Strömungen des modernen Revisionismus entlarven, darunter auch die anti-marxistische und konterrevolutionäre Strömung der „drei Welten“. Unter ihnen findet oft eine Polemik über Fragen von theoretischem und praktisch strategischem und taktischem Charakter statt. Es besteht kein Zweifel, dass es in diesen Gruppen und Organisationen sehr viele ehrliche, aufrichtige und ergebene revolutionäre Menschen gibt, die kämpfen, damit in diese Gruppen und Organisationen nicht provokatorische, revisionistische, trotzkistische und andere Elemente als „fünfte Kolonne“ der Bourgeoisie eindringen, um dort ideologische Konfusion und Verwirrung hineinzutragen und unter den Kräften, die die Bildung von wahren marxistisch-leninistischen Parteien anstreben, Spaltung zu stiften.

Wenn man die Frage von den Positionen des Marxismus-Leninismus aus beurteilt, hat die Existenz mehrerer marxistisch-leninistischer Parteien in einem Land überhaupt keinen Sinn, keine Berechtigung, keine Basis. Die Predigten und Praktiken der Führung der KP Chinas, mit denen sie einige Gruppen und Organisationen eines Landes für marxistisch-leninistisch erklären, oder noch schlimmer, sogar dort die Gründung paralleler Organisationen und Parteien anstiften, wo es die wirklich marxistisch-leninistische Parteien gibt, sind anti-marxistische und spalterische Predigten und Praktiken. In jedem Land kann nur eine einzige Partei die wahre marxistisch-leninistische Partei sein. Das liegt daran, dass die Arbeiterklasse ein Ganzes ist und dass ihre grundlegenden Klasseninteressen eins sind. Auch ihre revolutionäre Ideologie – der Marxismus-Leninismus – ist eins und einzig. In jedem Land, in jeder Entwicklungsetappe kann es nicht mehr als eine einzige wirklich revolutionäre Strategie geben. Die Existenz vieler sogenannter marxistisch-leninistischer Parteien, Organisationen und Gruppen in einem Land zu predigen und zu rechtfertigen, bedeutet in Wirklichkeit, den verschiedenen nichtmarxistischen und anti-marxistischen Ideologien, Linien und Strategien in der revolutionären Bewegung der Arbeiterklasse das Bürgerrecht zu geben, bedeutet, Spaltung zu predigen und zu rechtfertigen und der Sache der Revolution Steine unter die Räder zu legen. Wenn es in diesem oder jenem Land zwei oder mehrere wahrhaft marxistisch-leninistische Organisationen gibt, was in einer anfänglichen Phase der Fall sein kann, gibt es weder einen objektiven noch einen subjektiven Grund, weshalb sie sich nicht zu einer einzigen revolutionären Partei der Arbeiterklasse zusammenschließen sollen. Diese klare marxistische Position haben Lenin und die Komintern zu ihrer Zeit konsequent eingenommen. So handelten auch die konsequenten Revolutionäre der kommunistischen Gruppen in Albanien, als sie, mit Genossen Enver Hoxha an der Spitze, am 8. November 1941 die Kommunistische Partei Albaniens gründeten.

Die Schaffung der neuen Parteien kann nur auf einer prinzipienfesten Grundlage erreicht werden; auf der Grundlage der wirklichen Annahme der ideologischen Prinzipien des Marxismus-Leninismus und des proletarischen Internationalismus, sowie der leninistischen Organisationsprinzipien und -normen der Partei neuen Typs, der unerschütterlichen Treue zu ihnen und ihrer strikten praktischen Beachtung auf der Grundlage des gemeinsamen, konsequenten Kampfes gegen die Bourgeoisie und den Imperialismus, besonders gegen die Supermächte, gegen alle Strömungen des modernen Revisionismus und gegen die reaktionären Kräfte, sowie auf der Grundlage des gemeinsamen revolutionären Handelns. Jede Vereinigung, jeder Kompromiss auf Kosten der Prinzipien birgt gefährliche Folgen in sich.

Die Marxisten-Leninisten“, sagt Genosse Enver Hoxha,können eine Vereinigung außerhalb der Prinzipien und der revolutionären Aktionen oder eine Vereinigung, durch die der Geist des Opportunismus, Liberalismus, Dogmatismus und Sektierertums in die Partei eindringen kann, nicht akzeptieren“ (Enver Hoxha, Bericht an den 7. Parteitag der PAA, alb. Ausgabe, Seite 293).



Genau wie früher das Auftreten des Chruschtschow-Revisionismus, brachte auch jetzt die Herauskristallisierung der chinesischen revisionistischen Strömung, die ihre Verkörperung in der anti-marxistischen Theorie der „drei Welten“ gefunden hat, eine weitere Differenzierung in der marxistisch-leninistischen kommunistischen Bewegung mit sich. Die Mehrzahl der marxistisch-leninistischen Parteien stellte sich auch der chinesischen Spielart des modernen Revisionismus eindeutig entgegen und lehnte entschieden die konterrevolutionäre Theorie der „drei Welten“ ab. Es gab jedoch auch einzelne Parteien, die von der marxistisch-leninistischen Position abgingen und sich die opportunistischen und konterrevolutionären Predigten und Positionen der chinesischen Revisionisten zu eigen machten. Das Fehlen tiefer marxistisch-leninistischer und revolutionärer Überzeugungen und einer gesunden Stählung in den Klassenkämpfen, Schwankungen im Kampf gegen den Revisionismus, schwache Verbindungen zur Arbeiterklasse und ungenügende Anstrengungen zur Proletarisierung der Partei usw., sind einige Ursachen, die diese Parteien oder deren Fraktionen immer mehr unter den Einfluss der chinesischen opportunistischen Strömung brachten, die nicht die Revolution, nicht die Auseinandersetzung Auge um Auge, Zahn um Zahn mit der Bourgeoisie, sondern eine friedliche, bequeme Koexistenz mit ihr predigt, um den Status quo der kapitalistischen Gesellschaftsordnung aufrechtzuerhalten. Daher steht heute der Kampf für den Triumph der marxistisch-leninistischen Linie, die Umorganisierung oder Neugründung der marxistisch-leninistischen proletarischen Partei auf soliden Grundlagen auch in diesen Ländern, als unabdingbare Notwendigkeit vor der Arbeiterklasse und den wirklichen Revolutionären.





2.

Die marxistisch-leninistischen Parteien

Die proletarische Partei – so lehrt uns der Marxismus-Leninismus – kann nicht allein in den Kampf und in die Revolution gehen. Deshalb ist die erste und grundlegende Aufgabe, die sich die revolutionäre Partei, die Vorhut des Proletariats, stellt, tief in die Massen einzudringen, sie selbst bewusst zu machen, sie zu vereinigen, sie zu organisieren und im Kampf zu führen. Löst sich die Partei von den Massen, dann ist sie nicht in der Lage, ihre Mission zu erfüllen, und es erwarten sie nur Niederlagen und Enttäuschungen. In der engen Verbindung zu den Massen liegt die Stärke und die Unverbrüchlichkeit der proletarischen Partei.

Die marxistisch-leninistischen Parteien entfalteten und entfalten eine breite Tätigkeit, und sie haben ermutigende Erfolge bei der Festigung der Verbindungen zu den Massen, der Ausdehnung ihres Einflusses unter den Massen erzielt. Aber das bleibt weiterhin eines der kompliziertesten und entscheidensten Schlüsselprobleme ihrer gesamten Tätigkeit, von dem im Kern das Schicksal der revolutionären Bewegung in den verschiedenen Ländern abhängt.

In einigen kapitalistischen Ländern stehen die Arbeiterklasse und andere werktätige Schichten noch immer im beträchtlichen Maße unter dem politischen, ideologischen und organisatorischen Einfluss der revisionistischen und sozialdemokratischen Parteien und der von ihnen manipulierten Massenorganisationen. Die Loslösung der werktätigen Massen, in erster Linie der Arbeiterklasse von diesem vergiftenden Einfluss ist eine zwingende Notwendigkeit, um die Sache der Revolution und der Freiheit der Völker voranführen zu können.

Um die Massen wach zu rütteln und sie in den Kampf einzubeziehen, um das politische Heer der Revolution, der demokratischen und anti-imperialistischen Bewegung usw. vorzubereiten, messen die marxistisch-leninistischen Bruderparteien der verschiedenen Länder seit jeher der Ausarbeitung und der schrittweisen Umsetzung eines klaren Programms der revolutionären Aktion erstrangige Bedeutung bei, eines Programms, um das sich die Massen mobilisieren, und einer richtigen Strategie und Taktik im Einklang mit den konkreten Bedingungen des jeweiligen Landes. Sie suchen die für den jeweiligen Moment geeignetsten Organisations- und Kampfformen und -methoden und wenden sie an. In dieser Richtung haben sie wichtige Schritte unternommen.

Von besonderer Bedeutung ist der Kampf, den die marxistisch-leninistischen Parteien zur richtigen Kombinierung der allgemeinen revolutionären Strategie mit den Tagesaufgaben und beweglichen Taktiken im Dienst dieser Strategie führen. Man kann die Revolution nicht nach Wunsch machen. Lenin hat nachgewiesen, dass die Revolution ohne revolutionäre Situation unmöglich ist, dass aber nicht jede revolutionäre Situation zur Revolution führen muss. Damit das erreicht wird, ist die Tätigkeit der proletarischen Partei, der bewussten Revolutionäre unumgänglich, die die Pflicht hat, den Massen das Vorhandensein der revolutionären Situation aufzuzeigen, ihren umfassenden und tiefgreifenden Charakter zu erläutern, das revolutionäre Bewusstsein und die revolutionäre Entschlossenheit des Proletariats zu wecken, ihm zu helfen, zu revolutionären Aktionen zu schreiten und der revolutionären Situation entsprechende Organisationen für die Arbeit, in dieser Richtung zu schaffen.“ (Lenin, Werke Band 21, alb. Ausgabe, Seite 226-227).

Aber nicht überall und nicht zu jeder Zeit besteht eine revolutionäre Situation. Unter diesen Umständen legen die marxistisch-leninistischen Parteien keineswegs die Hände in den Schoß, verzichten nicht auf den revolutionären Kampf, wie die Revisionisten aller Schattierungen predigen, und sie empfehlen auch der Arbeiterklasse nicht, sich in Bibliotheken zurückzuziehen, um den Marxismus-Leninismus zu studieren, wie die chinesischen Opportunisten „raten“. In dieser Frage führten und führen die Bruderparteien einen Zweifrontenkrieg.

Zum einen führen sie einen erbarmungslosen Kampf gegen die rechten Auffassungen und Praktiken der Opportunisten und Revisionisten, die sich die Bernstein-These zu eigen machen, wonach „die Bewegung alles und das Ziel nichts ist“, die ihre ganze Tätigkeit auf den Kampf um ein paar Teilforderungen, für einige Tagesfragen reduzieren und dabei das Wesentliche, das Endziel, den Kampf für den Sturz der Bourgeoisie und des Imperialismus, der Vergessenheit anheim geben, und weisen dies zurück.

Zum anderen kämpfen die marxistisch-leninistischen Bruderparteien gegen die Gefahr der „links“extremistischen Standpunkte, nur vorwärts zu stürmen, ohne auf das Bewusstseinsniveau und die Vorbereitung der Arbeiterklasse und der Massen für den Kampf und die Revolution Rücksicht zu nehmen. Sie kämpfen gegen die Tendenzen, aus Angst vor einem Abgleiten in Reformismus und Opportunismus auf den Kampf für Teilforderungen der Massen zu verzichten, gegen die Reduzierung der gesamten Tätigkeit auf die Proklamation strategischer Prinzipien und auf globale Propaganda für den Sturz des Kapitalismus, ohne dass dies von einem konkreten revolutionären Einsatz für Tagesprobleme begleitet wird – einen Einsatz mit dem Ziel, die werktätigen Massen allmählich auf die künftigen revolutionären Schlachten und den Sieg in der Revolution vorzubereiten. Es ist klar, das solche pseudo-revolutionären Positionen, die zu der falschen These führen, dass „das Ziel alles und die Bewegung nichts ist“, im Kern dem Verzicht auf die aktive revolutionäre Tätigkeit heute gleichkommen und so den revisionistischen Parteien freies Feld für ihre Aktivitäten lassen, mit denen sie die Massen durch ihre Demagogie über die Probleme des Tageskampfes der Werktätigen für wirtschaftliche Forderungen, für demokratische Rechte und Freiheiten, gegen die faschistische Gefahr usw. zu betrügen. Die marxistisch-leninistischen Bruderparteien ignorieren und unterstützen keineswegs den Kampf für diese Probleme, im Gegenteil, sie betrachten es als notwendig und äußerst wichtig, sich aktiv an diesem Kampf zu beteiligen, in ihm die Interessen der Massen zu verteidigen, ihn anzuführen, ihm eine klare politische Stoßrichtung und ausgeprägt politischen Charakter zu verleihen, vor den Massen die Demagogie und die Betrugsmanöver der Bourgeoisie, der Sozialdemokraten, der Revisionisten, der gekauften Gewerkschaftsbosse usw. zu entlarven. Auf diese Weise erfolgt die allmähliche Sammlung der revolutionären Kräfte, wird das Klassenbewusstsein des Proletariats und seiner Verbündeten gehoben, bereiten sie und die Partei selbst sich darauf vor, den Sieg im Kampf und in der Revolution sicherzustellen, wenn die für deren Ausbruch unerlässlichen objektiven Bedingungen entstanden sind. Diese Tätigkeit betrachtete Lenin als absolut notwendig, wertvoll und revolutionär.

Es ist nicht schwer“, sagte er,dann ein Revolutionär zu sein, wenn die Revolution bereits ausgebrochen und entbrannt ist, wenn sich all und jeder der Revolution anschließt, aus einfacher Schwärmerei, aus Mode, mitunter sogar aus Gründen der persönlichen Karriere. Viel schwerer – und viel wertvoller – ist, dass man es versteht, ein Revolutionär zu sein, wenn die Bedingungen für einen direkten, offenen, wirklich von den Massen getragenen, wirklich revolutionären Kampf noch nicht vorhanden sind, dass man es versteht, die Interessen der Revolution (propagandistisch, agitatorisch, organisatorisch) in nichtrevolutionären, oft sogar direkt reaktionären Institutionen, in einer nichtrevolutionären Situation unter einer Masse zu verfechten, die unfähig ist, die Notwendigkeit der revolutionären Methoden, des Handelns sofort zu begreifen. Die Fähigkeit, den konkreten Weg oder den besonderen Wendepunkt der Ereignisse, der die Massen an den wirklichen, entschiedenen, letzten, großen revolutionären Kampf heranführt, herauszufinden, herauszufühlen, richtig zu bestimmen – das ist die Hauptaufgabe...“ (Lenin, Band 31, alb. Ausgabe, Seite 97-98).

Nur so ist es möglich, dass, wenn die revolutionäre Situation heranreift, die Gelegenheit nicht verpasst, sondern dazu ausgenutzt wird, um die Revolution in Angriff zu nehmen und sie zum Sieg zu führen.

Die marxistisch-leninistischen Bruderparteien in den verschiedenen Ländern haben in ihren Programmen die aktuellen und künftigen Ziele und Aufgaben des Kampfes, im Einklang mit dem Charakter, der Etappe und den Eigenschaften der Revolution und der Bewegung in jedem Land mit dem Kräfteverhältnis, dem Grad des Bewusstseins und der Bereitschaft der Massen zu revolutionären Aktionen usw. festgelegt. Entsprechend haben sie klar die Triebkräfte der revolutionären Bewegung im Land, die strategischen Verbündeten des Proletariats in dieser Bewegung, wie auch die Feinde bestimmt, gegen die der Schlag gerichtet werden muss. Das ist die Grundlage, auf der sie ihre Arbeit aufbauen, um in die Massen einzudringen, in erster Linie in die Arbeiterklasse und ihre Verbündeten – der werktätigen Bauernschaft, die verschiedenen kleinbürgerlichen Schichten der Städte, die Jugend, die Studenten, die fortschrittlichen werktätigen Frauen usw.

Die lebendige Arbeit unter den Massen betrachten die marxistisch-leninistischen Parteien als eine der wichtigsten und ständigen Aufgaben der Partei insgesamt und jedes ihrer Mitglieder.

Die Mitglieder einer marxistisch-leninistischen und revolutionären Partei“, sagte Genosse Enver Hoxha,und seien es auch nur wenige, müssen unter das Volk gehen, sie müssen die Massen systematisch, sorgfältig und mit großer Geduld organisieren, sie davon überzeugen, dass sie große Kraft besitzen, dass sie in der Lage sind, das Kapital zu stürzen, die Macht in die eigenen Hände zu nehmen und sie im Interesse des Proletariats und des Volkes zu lenken.“ (Enver Hoxha, Imperialismus und Revolution, Seite 169).

Diese tägliche Kleinarbeit und -agitation jedes Kommunisten unter den Massen ist eine unerlässliche Bedingung und eine der wirksamsten und unersetzlichen Formen, um die marxistisch-leninistische Partei mit den Massen zu verbinden, unter den Massen die revolutionären Ideen zu verbreiten, sie in revolutionären Kämpfen und Aktionen insbesondere für die Entfaltung der illegalen Tätigkeit der Partei vorzubereiten und zu mobilisieren.

Die Erfahrung hat bewiesen, dass die politische Arbeit der proletarischen Partei unter den Massen dann wirkungsvoll wird und Gewicht hat, wenn sie im weitesten Sinne des Wortes von der revolutionären Aktion begleitet ist. Die Marxisten-Leninisten sind keine „Revolutionäre der Phrase“, sie trennen nicht das Wort von der Tat, und darin liegt einer ihrer grundlegenden Unterschiede zu den revisionistischen Renegaten jeden Schlags, von den Trotzkisten und den übrigen Saboteuren der Revolution und des Befreiungskampfes der Völker. Ohne die Massen sowohl, wenn die revolutionäre Situation reif ist, als auch in den sogenannten „ruhigen“ Perioden zu verschiedenen revolutionären Aktionen zu mobilisieren, in Perioden, wenn noch keine eigentlich revolutionäre Situation besteht, ist der Sieg der Revolution undenkbar. Und bei der revolutionären Aktion sind die Vorhutrolle und das Vorbild der Kommunisten von erstrangiger Bedeutung. Die Kommunistische Partei Albaniens (heute PAA), vermochte in den schwierigen Jahren der faschistischen Besetzung die breiten Volksmassen unter anderem deshalb zum Kampf zu mobilisieren und ihr Vertrauen zu gewinnen, weil sie niemals das Wort von der Tat trennte, und ihre Mitglieder stets an der schwierigsten Front des Kampfes zu finden waren, dort, wo die größten Opfer, Selbstlosigkeit und Heldenmut gefordert wurden.

Die wahren marxistisch-leninistischen Parteien“, sagt Genosse Enver Hoxha,stehen an der Vorhut und hängen nicht am Schwanz der revolutionären Aktion. Sie lassen sich nicht durch zweitweilig geringe Möglichkeiten im Kampf und den Auseinandersetzungen, mit denen sie sich der großen Kraft, der kapitalistischen Reaktion entgegenstellen, entmutigen. Sie lehren ihre Mitglieder, mutig zu sein und zu berücksichtigen, dass eine richtige, kluge, reife und entschlossene Handlung von ihnen tiefen Wiederhall unter den Massen findet, die sie sehen und auf sie hören ... Mut und Reife des Handelns sind von großer Bedeutung, denn so gewinnt man Schritt für Schritt an Boden und geht vorwärts zu einem Anwachsen der Woge der Revolution.“ (Enver Hoxha, Imperialismus und Revolution, Seite 169).

Die Bruderparteien der verschiedenen Länder haben inzwischen eine große Erfahrung der revolutionären Aktion gesammelt, eine Erfahrung, die sich mit jedem Tag mehr vertieft und reicher wird, die die Voraussetzungen für eine breitere und massenhaftere revolutionäre Tätigkeit in der Zukunft schafft.

Doch die individuelle Arbeit der Kommunisten unter den Massen ist die eine Seite. Die andere, unbedingt notwendige und äußerst wichtige Seite, die der Partei die Möglichkeit gibt, einen viel größeren Einfluss auf die Massen auszuüben, als es die individuelle Kleinarbeit der Kommunisten, und seien sie auch noch so viele, vermag, ist das Sammeln und die Organisierung der Werktätigen in verschiedenen Massenorganisationen, als Hebel der Partei, um ihre Linie in die Massen zu tragen und sie im revolutionären Kampf zu führen. Die Unterschätzung der Rolle der Massenorganisationen, ob nun der Arbeiter, der Bauern, der Jugend und der Studenten, der Frauen oder anderer, führt nicht nur zur Isolierung der Partei von den Massen, sondern wird auch zu einem ernsten Hindernis für die Entfaltung einer organisierten und aufeinander abgestimmten revolutionären Bewegung, für die Sammlung, den Zusammenschluss und die Führung des politischen Heeres der Revolution. Mit diesen Lehren vor Augen, die ganz und gar durch eine lange historische Erfahrung bestätigt werden, haben die marxistisch-leninistischen Parteien die Bedenken bekämpft und abgelegt, die in einigen Fällen gegenüber der Schaffung von Massenorganisationen der Jugend, der Frauen u.a. unter Leitung der Partei aufgetreten sind. Gleichzeitig befolgen sie getreu dem Auftrag Lenins, nach dem die revolutionäre Partei des Proletariats dort gegenwärtig sein und arbeiten muss, wo die Massen sind, unabhängig von dem reaktionären Charakter und der reaktionären Rolle der Organismen, in denen sie zusammengeschlossen sind. Solche Organismen sind vor allem die Gewerkschaftsverbände und -organisationen, die von dem Unternehmertum, den Sozialdemokraten, den Revisionisten, den opportunistischen Gewerkschaftsbossen und der Arbeiteraristokratie und -bürokratie manipuliert werden. Da sie den Kampf nur von außen als unzulänglich und eiseitig betrachten, führen die marxistisch-leninistischen Bruderparteien zugleich einen breiten Kampf innerhalb der bestehenden Gewerkschaften gegen die opportunistischen und verräterischen Führer des bürokratisierten und entarteten Gewerkschaftsapparates, um diese zu demaskieren und zu isolieren, um den revolutionären Zusammenschluss der Gewerkschaftsmitglieder gegen den reaktionären Apparat zu erreichen, um bei den gewerkschaftlich organisierten Massen die proletarische Klassenlinie zu verankern und zu bekräftigen, um die Massen zu entschlossenen Kampfhandlungen gegen das Unternehmertum, die Bourgeoisie und den bürgerlichen Staat heranzuziehen und zu mobilisieren, um die falsche Ruhe und den „sozialen Frieden“, der sich in diesen Gewerkschaften breit gemacht hat, zu zerstören, und sie kämpfen für eine unabhängige Entfaltung und Führung des Kampfes durch die Arbeiter, im Gegensatz zu den Beschränkungen und dem Rahmen des Gewerkschaftsapparates. Sie kämpfen für die Herausbildung der Solidarität der Arbeiter im Kampf, um die Arbeitermassen auf die künftigen revolutionären Schlachten zum Sturz der bürgerlichen Herrschaft vorzubereiten.

Im Kampf und durch den Kampf, im Feuer der Praxis der Revolution findet man auch die richtigen und geeigneten Formen der unabhängigen Organisierung des Kampfes der Arbeiterklasse unter Führung der marxistisch-leninistischen Partei, innerhalb und außerhalb der Gewerkschaften und der anderen bestehenden Organismen, wie z.B. die Klassengewerkschaftsströmung, die revolutionären Gewerkschaftsoppositionen, die Bewegung für Arbeitervollversammlungen, die Kampfkomitees und die Räte der Arbeitervertreter der Fabriken, die Bauernkomitees und -vereinigungen im Kampf um den Boden usw. usf.

Die Bruderparteien in den verschiedenen Ländern haben konkrete Ziele der Arbeit unter der Bauernschaft festgelegt, wobei sie das Schlüsselproblem, nämlich das Bodenproblem in den Mittelpunkt stellen. Sie kämpfen für die effektive Verwirklichung des Bündnisses zwischen der Arbeiterklasse und der Bauernschaft in der revolutionären Praxis in der Arbeit unter der Jugend und den Sudenten, unter den Frauen und den verschiedenen kleinbürgerlichen Schichten, kämpfen sie dafür, diese vom bürgerlich-revisionistischen Einfluss freizumachen, um zu verhindern, dass sie zu einer Reserve der Bourgeoisie werden. Sie kämpfen dafür, ihre Bestrebungen, ihre Forderungen, ihren Protest und ihren Kampf in die allgemeine, von der Arbeiterklasse und ihrer Vorhut geführte revolutionäre und Befreiungströmung gegen die Bourgeoisie, den Imperialismus, den Neokolonialismus gegen die Reaktion und den Faschismus einfließen zu lassen.

Einmal die Notwendigkeit, die Massen im Kampf und der Revolution zu organisieren und zu führen, und zum anderen die Tatsache, dass neben der revolutionären Partei des Proletariats auch andere Parteien und politische Organisationen in diesem oder jenen Maß, in diesen oder jenen Fragen, in diesem oder jenen Augenblick gegen die monopolistische Großbourgeoisie, die reaktionären Regime, den Faschismus, den Imperialismus und den Neokolonialismus u.a. aktiv werden, - all das stellt den Bruderparteien der verschiedenen Länder die Frage des Bündnisses und der Einheitsfronten als brennendes Problem.

Entscheidende Bedeutung messen sie der Sammlung der breiten Volksmassen in der Front bei. Auch die historische Erfahrung der PAA in den Jahren des Antifaschistischen Nationalen Befreiungskampfes, unserer Volksrevolution, führt zu derselben Schlussfolgerung.

Bei der Schaffung einer breiten Volksfront“, sagt Genosse Enver Hoxha, darf die marxistisch-leninistische kommunistische Partei auf keinen Fall ihre Hoffnung auf die Bündnisse und die Zusammenarbeit mit den Führern der verschiedenen politischen Parteien und Organisationen setzen und all ihre Bemühungen darauf konzentrieren. Ohne diese Sache zu vernachlässigen, ist es die Pflicht der Partei, durch eine breite Aufklärungs- und Überzeugungsarbeit unter den Massen und besonders durch die Organisierung konkreter, gut vorbereiteter und gut überlegter Aktionen, dem Kampf für die Schaffung der Vereinigung des Volkes von unten her, zu widmen.“ (Enver Hoxha, Berichte und Reden 1967-1968, Seite 172-173).

In dieser Hinsicht messen die marxistisch-leninistischen Bruderparteien nicht einfach dem Aufbau nationaler Organismen der verschiedenen Fronten Bedeutung bei, sondern vor allem der Organisierung, Ausbreitung und dem Funktionieren deren Organe (die Komitees, Räte, Sektionen usw.) an der Basis, unter direkter Beteiligung der Volksmassen, als Tribüne des revolutionären Kampfes und der revolutionären Aktion der Massen.

Bei der Behandlung des Problems des Bündnisses und einer gemeinsamen Front mit anderen politischen Parteien und Kräften, entfalteten und enfalten die marxistisch-leninistischen Bruderparteien nicht nur einen heftigen Kampf zur Entlarvung der Predigten der Revisionisten aller Schattierungen für ein Bündnis mit der Bourgeoisie, den bürgerlichen Parteien und den reaktionären Kräften, sie äußern sich auch gegen Bündnisse und Zusammenarbeit mit den revisionistischen Parteien selbst.

Grundsätzlich ist die Linie der marxistisch-leninistischen Partei die eines eindeutigen, vollständigen Trennungsstrichs zu den Revisionisten auf allen Gebieten, die Linie der Annäherung und der Zusammenarbeit mit ihnen, denn diese schafft unter den Massen schädliche Illusionen über die Revisionisten, verhindert, dass sie sich von Einfluss der Revisionisten freimachen, und führt auf der anderen Seite zu zentristischen und opportunistischen Haltungen, ihr Ergebnis ist der Verzicht auf den Kampf gegen den Revisionismus.

Die marxistisch-leninistischen Parteien kritisieren und verwerfen auch die extremistischen und sektiererischen Auffassungen und Haltungen, sich abzukapseln und auf jede Zusammenarbeit und Einheitsfront mit anderen Kräften zu verzichten. Hier ist die Rede von solchen Kräften wie verschiedenen Bauern- und Kleinbürgerparteien und -organisationen der Städte, Bewegungen mit anti-imperialistischem, patriotischem und demokratischem Charakter, sogenannte linke Gruppen, Organisationen und Bewegungen. Was die Letzteren anbelangt, so ist notwendig, anhand konkreter Analysen, einen klaren Unterschied zu machen zwischen „Linken“ konterrevolutionären Organisationen und Gruppen, wie z.B. Trotzkistischen, anarchistischen, terroristischen und anderen, gegen die die marxistisch-leninistischen Bruderparteien einen entschiedenen Kampf führen, und den linken kleinbürgerlichen Gruppen mit aufrichtigen radikalen revolutionären Neigungen, die, unabhängig von den Schwächen, Schwankungen und der ideologischen Verwirrung, die sie kennzeichnen, eventuelle Verbündete der Arbeiterklasse und ihrer Partei sind.

Trotzdem aber haben die marxistisch-leninistischen Parteien, bei der Verwirklichung der Politik der Zusammenarbeit, der Bündnisse und der gemeinsamen Fronten mit anderen fortschrittlichen Parteien und Kräften, stets die Interessen der Arbeiterklasse, ihre führende Rolle und ihr Endziel – den Kampf für den Sozialismus – vor Augen und gehen niemals in ihnen auf, sondern wahren im Gegenteil unter allen Umständen ihre ideologische, politische, organisatorische und (wenn es um den bewaffneten Kampf geht) militärische Eigenständigkeit und Unabhängigkeit. Gleichzeitig bleiben die marxistisch-leninistischen Parteien nicht im Schatten und am Schwanz der Ereignisse, sondern kämpfen dafür, ihre führende Rolle in der Front sicherzustellen, damit die Einheitsfront den revolutionären Zielen der Arbeiterklasse dient. Sie verfolgen dort eine Linie der Einheit und des Kampfes, wobei sie sich bemühen, die revolutionären und fortschrittlichen Kräfte um sich zusammenzuschließen, die Schwankenden zu neutralisieren, die rechten, spalterischen und sabotierenden Elemente zu isolieren.

Bei ihrer Tätigkeit, um die Massen für den Kampf und die Revolution zu organisieren, vorzubereiten und zu mobilisieren, widmen die marxistisch-leninistischen Bruderparteien, neben der Ausarbeitung und Anwendung einer revolutionären Strategie, auch der Taktik, den Formen und Methoden des Kampfes große Aufmerksamkeit und achten darauf, dass sie vielfältig und beweglich sind, dass sie den konkreten Situationen und Umständen des Landes und der Zeit entsprechend und in jedem Fall und immer der Verwirklichung des strategischen Ziels dienen. Die marxistisch-leninistischen Parteien haben sich die Aufgabe gestellt, so wie Lenin lehrte, alle Formen und Methoden des Kampfes zu beherrschen, es zu verstehen, die verschiedenen Formen und Methoden miteinander zu kombinieren und in Übereinstimmung mit den laufenden Veränderungen fähig und bereit zu sein, rasch eine Kampfform durch eine andere zu ersetzen.

Es geht hier vor allem um eine richtige Kombinierung der legalen und der illegalen Organisierung und Tätigkeit der Partei. Die legalen Möglichkeiten, die die sogenannte bürgerliche „Demokratie“ zugesteht, nicht auszunutzen, wäre eine kindische Position, die mit einer revolutionären, reifen und ernsthaften Haltung überhaupt nichts zu tun hat. Solche Positionen kritisieren die Bruderparteien und lehnen sie ab. Gleichzeitig aber halten sie am leninistischen Standpunkt fest, dass für die proletarische Partei, die sich an der gewaltsamen Revolution als allgemeingültiges Gesetz des Übergangs vom Kapitalismus zum Sozialismus, am gewaltsamen Sturz der imperialistischen Herrschaft und der reaktionären Regime orientiert, die Organisierung einer bloß legalen Tätigkeit nicht das Hauptsächliche und Entscheidende sein kann. Wenn die proletarische Partei in die Falle des bürgerlichen Legalismus gerät, setzt sie sich nicht nur der Bedrohung des Unterdrückungsapparates der Bourgeoisie aus, sondern auch der Gefahr opportunistischer Illusionen und der revisionistischen Entartung der Partei, ihrer Verwandlung in ein Anhängsel der „friedlichen Opposition“ im Rahmen des bürgerlichen Systems. Die Bruderparteien, die die legale Organisierung und den illegalen Kampf als die Hauptsache und die größte Garantie für den Sieg betrachten, haben bei ihren Mitgliedern das richtige Verständnis verankert, dass die illegale Organisierung und Tätigkeit der Partei, die Erhöhung der revolutionären Wachsamkeit und der gesunden Konspiration, die Nichtoffenlegung der Kräfte und Organisationsformen vor dem Klassenfeind und seinem Unterdrückungsapparat keineswegs eine Abkapselung der Partei, das Verstecken vor den Massen und die Isolierung von ihnen bedeuten darf, was entweder zum Verzicht auf die revolutionäre Aktion oder zu Abenteuertum führt, wodurch der revolutionären Bewegung ein großer Schaden zugefügt wird. In den Jahren des Nationalen Befreiungskampfes arbeitete die Kommunistische Partei Albaniens unter den Bedingungen der tiefsten Illegalität. Sie war aber von engen Verbindungen zu den breitesten Volksmassen gekennzeichnet, und darin muss einer der tiefsten Gründe für die historischen Siege der KP Albaniens im Krieg und in der Revolution gesucht werden.



Was die Frage der Einstellung gegenüber den bürgerlichen Wahlen betrifft, seien sie nun national oder lokal, so betrachten die Bruderparteien dies als taktisches Problem und machen weder aus der Beteiligung noch aus der Nichtbeteiligung an diesen Wahlen ein in jedem Fall verpflichtendes strategisches Prinzip. Dies zu einer strategischen Sache zu machen, führt entweder zum revisionistischen „parlamentarischen Kretinismus“ oder zu der Kinderkrankheit, dem „linken Radikalismus“. Unter den heutigen Bedingungen , da sich die marxistisch-leninistischen Bruderparteien mit der Frage der Beteiligung oder Nichtbeteiligung auseinandersetzen, beachten sie die Notwendigkeit der Entlarvung des bürgerlichen Parlementarismus als Waffe der Bourgeoisie zum Betrug an den Massen und zur Wahrung ihrer Herrschaft sowie die Notwendigkeit der Vernichtung der Illusionen über die Wahlen und das Parlement, die auch von den modernen Revisionisten breit propagiert werden. Die Bruderparteien entfalten ständig einen kompromisslosen Kampf für die Entlarvung der revisionistischen Predigten vom parlamentarischen Weg der machtergreifung. Sie haben sich auch jeder Tendenz entgegengestellt und sie bekämpft, die Beteiligung an der Wahlkampagne oder am Parlement, im Stadtrat usw. als den Hauptaspekt der Tätigkeit der Partei zu betrachten, sei es auch nur ihrer legalen Tätigkeit. Sie halten an dem Standpunkt fest, dass die Beteiligung an den bürgerlichen Wahlen, wenn sie von der marxistisch-leninistischen Partei eines Landes als notwendig angesehen wird, immer ein Hilfsmittel ist und niemals ihre legale oder illegale Tätigkeit unter den breiten werktätigen Massen und den revolutionären Kampf ersetzen kann, dass sie nicht anders betrachtet werden kann als eine Kampfform, die vollkommen im Dienst der hauptsächlichen revolutionären Tätigkeit steht.



Die heutige Lage auf der Welt, eine Lage voller Widersprüche, voller heftiger Klassenschlachten und großer Konfrontationen, hat in vielen Ländern die Sache des bewaffneten Kampfes, der höchsten Form des revolutionären Kampfes, zu einem aktuellen praktischen Problem gemacht. Die marxistisch-leninistischen Parteien führen einen ständigen Prinzipienkampf gegen die revisionistischen Predigten vom sogenannten „friedlichen Weg“, und sie als vollständigen Verrat an der Sache der Revolution entlarven. Sie haben sich aber auch den abenteuerlichen Auffassungen entgegengestellt, wie den „Fokus-Methoden“ der von den Massen isolierten bewaffneten Gruppen, die zu Niederlagen und Enttäuschungen führen oder der Tätigkeit anarchistischen und terroristischen Gruppen, die zum Banditentum führen und von der Bourgeoisie dazu ausgenutzt werden, um die Arbeiterklasse, die revolutionären Kräfte und die marxistisch-leninistischen Parteien in Misskredit zu bringen und anzugreifen. Im Gegensatz zu solchen Auffassungen und Praktiken nehmen die marxistisch-leninistischen Bruderparteien gegenüber dem bewaffneten Kampf eine ernsthafte, revolutionäre Haltung ein. Sie sind sich dessen bewusst, dass sowohl das Ignorieren der Perspektive des bewaffneten Kampfes, als auch das Übereilen und die unbedachten Handlungen in dieser Frage äußerst schädlich für die Sache der Revolution und des anti-imperialistischen Kampfes sind. Die Erfahrung hat gezeigt, dass die revolutionäre Partei des Proletariats, will sie den bewaffneten Kampf in Angriff nehmen, die Partei selbst für einen solchen Kampf ernsthaft, ideologisch, politisch und organisatorisch vorbereiten, unter den Volksmassen in Stadt und Land eine günstige Meinung und den Geist der aktiven Unterstützung für diesen Kampf schaffen, die Volksstreitkräfte organisieren und ihre ideologische, politische und militärische Führung durch die Partei sichern, den bewaffneten Kampf auf dem Land mit dem Guerillakampf in der Stadt richtig verbinden muss, wobei jede Einseitigkeit vermieden und das Bündnis der Arbeiterklasse mit der Bauernschaft in der Praxis, im Verlauf dieses Kampfes, verwirklicht wird. Das erfordert auch die Ausarbeitung einer richtigen Taktik des bewaffneten Volkskriegs, wobei man mit einem schweren Kampf und nicht mit einem leichten Sieg ohne Schwierigkeiten und Opfer rechnet.

Aber, trotz seiner großen Bedeutung, stellt der bewaffnete Kampf nur eine der Formen des revolutionären Kampfes dar.

Sich auf den bewaffneten Kampf zu orientieren“, sagt Genosse Enver Hoxha,bedeutet keineswegs, auf alle anderen Kampfformen zu verzichten, bedeutet nicht, sich auf das Land zu konzentrieren und den Kampf in der Stadt aufzugeben oder umgekehrt, sich allein am Endziel – der Machtergreifung – festzuhalten und den `Kleinkrieg` für die dringenden wirtschaftlichen, politischen und sozialen Forderungen der Werktätigen zu vernachlässigen, bedeutet nicht, sich nur mit der Organisierung bewaffneter Kräfte zu befassen und die Arbeit mit den Massen und ihren Organisationen zu vernachlässigen, nur in der Illegalität zu arbeiten und zu kämpfen und auf die Ausnutzung der legalen und halblegalen Möglichkeiten zu verzichten usw.“ (Enver Hoxha, Bericht an den 6. Parteitag der PAA, alb. Ausgabe, Seite 224).





3.

Die marxistisch-leninistische Einheit auf der Grundlage des proletarischen Internationalismus

ein wichtiger Faktor für die Entwicklung der revolutionären Bewegung

Unter den aktuellen Bedingungen, da die Woge des revolutionären und Befreiungskampfes auf allen Kontinennten stürmisch in die Höhe schlägt und die Ausarbeitung einer wirklich revolutionären Strategie in jedem Land und auf internationaler Ebene zu einer dringenden Notwendigkeit gemacht hat, angesichts der vereinten Angriffe der Bourgeoisie, des Imperialismus, des Sozialimperialismus, des Revisionismus und der Reaktion, die jede revolutionäre und Befreiungsbewegung ersticken und auslöschen wollen, da die Festigung der Solidarität, der gegenseitigen Unterstützung und Hilfe der Werktätigen und der Völker erforderlich ist, und auch angesichts der gefährlichen konterrevolutionären Bemühungen der chinesischen Führung, die heute marxistisch-leninistische revolutionäre Bewegung zu spalten und zu unterhöhlen – betrachten es die Bruderparteien, die fest auf den Positionen des Marxismus-Leninismus stehen, als eine hohe, lebenswichtige internationalistische Pflicht, alles zu tun, was in ihren Kräften steht, um die Einheit, die Zusammenarbeit und das Zusammenwirken der marxistisch-leninistischen Weltbewegung im Kampf auf eine neue höhere Stufe zu heben. Die Festigung der Einheit der marxistisch-leninistischen Bewegung ist um so wichtiger, weil sie die Grundlage ist für die Vereinigung des Proletariats, der Werktätigen und der Völker der verschiedenen Länder und aller Welt in ihrem Kampf gegen ihre gemeinsamen Feinde, die Bourgeoisie, den Imperialismus und die Weltreaktion.

Über die Einheit der kommunistischen, revolutionären und Befreiungsbewegung, über die internationale Solidarität und den Internationalismus wird heute überall ein großer Lärm geschlagen. Darüber sprechen und schreiben viel die modernen Revisionisten – die sowjetischen, die jugoslawischen und die „eurokommunistischen“. Eine große Demagogie betreiben auch die chinesischen Revisionisten. Aber all das hat nicht im Geringsten mit dem prinzipienfesten und marxistisch-leninistischen Verständnis von der Einheit und dem proletarischen Internationalismus, an denen die marxistisch-leninistischen Parteien, darunter auch die Partei der Arbeit Albaniens, festhalten, sowie mit dem Standpunkt ihnen gegenüber, nicht im Geringsten zu tun.

Die wahre Einheit in der marxistisch-leninistischen kommunistischen Bewegung ist nur auf der Grundlage der unerschütterlichen Treue zum Marxismus-Leninismus möglich, der dem Proletariat und den Völkern den einzig richtigen Weg zu ihrer sozialen und nationalen Befreiung weist. Die wahren marxistisch-leninistischen Parteien sind nicht für jede Sorte von Einheit, sei es nun innerhalb ihrer Reihen oder auch in der marxistisch-leninistischen Bewegung auf internationaler Ebene, und sie können es auch nicht sein. Sie sind die entschiedensten Gegner jeder Einheit, bei der auf Kosten der revolutionären marxistisch-leninistischen Grundsätze und Lehren mit Prinzipien geschachert wird, bei der sie verkauft werden und auf sie verzichtet wird. Gerade das Abgehen von den Prinzipien und Lehren des Marxismus-Leninismus ist die tiefste Grundlage der Spaltung in der kommunistischen und Arbeiterbewegung. Wie einst der Verrat der Zweiten Internationale und in den fünfziger und sechziger Jahren der der Chruschtschow-Revisionisten am Marxismus-Leninismus, wurde auch das Auftreten und die Herauskristallisierung des heutigen chinesischen Revisionismus mit seiner konterrevolutionären Theorie der „drei Welten“ zur Ursache für die Spaltung der marxistisch-leninistischen Bewegung der Gegenwart. Aber anders als in der Periode der Lostrennung von den Chruschtschow-Revisionisten, als die Mehrzahl der ehemals kommunistischen Parteien in den Sumpf des Revisionismus abglitt, blieb jetzt die Mehrzahl der marxistisch-leninistischen Parteien der revolutionären Linie treu und wies den chinesischen Revisionismus zurück. Das ist ein großer Sieg, ein Beweis der Lebenskraft unserer Bewegung und eine solide Grundlage für die weitere Festigung ihrer Einheit. Die Erfahrung zeigt, dass nur auf der Grundlage eines unerbittlichen Kampfes gegen Opportunismus und Revisionismus aller Schattierungen die Möglichkeit besteht, die gesunde marxistisch-leninistische Einheit herzustellen ständig zu wahren, zu festigen und zu stählen. Unter diesem Gesichtspunkt entbehren die „Argumente“ jener, die, unter dem Vorwand, „keine Polemik führen“ und angeblich die Einheit wahren zu wollen, versuchen, den Kampf gegen den Opportunismus und den Revisionismus zu ersticken und zum Erlöschen zu bringen, jeder Grundlage und sind im Gegenteil zentristisch, anti-marxistisch und betrügerisch. Die Partei der Arbeit Albaniens und die anderen marxistisch-leninistischen Bruderparteien lehnen entschieden solche Versuche ab; sie führen weiterhin einen prinzipienfesten und kompromisslosen Kampf gegen alle Verräter am Marxismus-Leninismus, die so die revolutionäre Einheit spalten, seien es die sowjetischen, die jugoslawischen, die italienischen, die französischen, die spanischen, die chinesischen oder andere.

Die Einheit und der proletarische Internationalismus waren für die Kommunisten niemals ein Selbstzweck, sondern eine starke Waffe, um die revolutionäre und Befreiungsbewegung in den verschiedenen Ländern und auf der ganzen Welt voranzutreiben. Das ist der Kern, und losgelöst davon, losgelöst vom Kampf und der Solidarität, um die Sache der Revolution und der Freiheit der Völker zu verteidigen und voranzutreiben, gibt es keinen proletarischen Internationalismus und kann es auch keinen geben, sondern nur Betrug. Lenin schrieb:

Es gibt nur einen wirklichen Internationalismus, die hingebungsvolle Arbeit an der Entwicklung der revolutionären Bewegung und des revolutionären Kampfes im eigenen Land, die Unterstützung (durch Propaganda, durch moralische und materielle Hilfe) eben eines solchen Kampfes, eben einer solchen Linie, und nur einer solchen allein, in ausnahmslos allen Ländern.“ (W. I. Lenin, Werke, Band 24, albanische Ausgabe, Seite 63).

Wenn man die Frage unter diesem Blickwinkel betrachtet, dann haben weder die verlogenen Parolen der sowjetischen Sozialimperialisten vom „Schutz der sozialistischen Gemeinschaft“, mit denen sie die vollständige Unterwerfung anderer Länder bis hin zu deren faschistischen militärischen Besatzung, wie vor zehn Jahren in der Tschechoslowakei, zu rechtfertigen suchen, noch ihre „Hilfe“ für die Befreiungsbewegungen der Völker, die sie als Mittel benutzen, um in die verschiedenen Länder einzudringen und sie neokolonialistisch zu unterwerfen, irgendetwas mit dem proletarischen Internationalismus gemein. Die chinesischen Revisionisten bemühen sich, ihre berüchtigte Theorie der „drei Welten“ als internationalistisch zu verkaufen, doch man weiß inzwischen, dass es das wahre Ziel dieser Theorie ist, den revolutionären Geist des Proletariats und seinen Klassenkampf zu ersticken, die bestehende Lage der kapitalistischen kolonialistischen und neokolonialistischen Ausbeutung und Unterdrückung aufrechtzuerhalten, unter dem Vorwand, die Zeit für die Revolution sei noch nicht gekommen. Der proletarische Internationalismus erfordert die Vereinigung der Anstrengungen des Proletariats und der Völker im Kampf gegen die Bourgeoisie, den Imperialismus und die reaktionären Kräfte, während die chinesischen Revisionisten im Sinne ihrer imperialistischen Interessen der Verwandlung Chinas in eine Supermacht der Arbeiterklasse und den Völkern empfehlen, auf die Revolution und dem Kampf um nationale, wirtschaftliche und soziale Befreiung zu verzichten und prinzipienlose Bündnisse mit den Feinden der Revolution und der Freiheit der Völker, mit der Bourgeoisie und den Monopolen, mit dem amerikanischen Imperialismus und den anderen Imperialisten, mit der NATO und der EWG, mit den Königen und Feudalen, mit den reaktionären und faschistischen Regimen usw. einzugehen.

Der proletarische Internationalismus stellt gegenwärtig jede Bruderpartei und jeden wirklich proletarischen Revolutionär vor die Forderung, der marxistisch-leninistischen Bewegung in den anderen Ländern alle Unterstützung zu geben und alles, was in ihren Kräften liegt, für die Festigung der soliden Kampfeinheit in der marxistisch-leninistischen kommunistischen Bewegung insgesamt zu tun. Diese Einheit stützt sich auf die strikte Anwendung der Prinzipien , die für die Beziehungen zwischen den Bruderparteien und den sozialistischen Ländern gültig sind – der Prinzipien der Unabhängigkeit und der vollständigen Gleichberechtigung, der Nichteinmischung in die inneren Angelegenheiten des anderen, der Konsultationen, der Gespräche und der gegenseitigen und kameradschaftlichen Kritik bei der Erarbeitung gemeinsamer Standpunkte und beim Ausräumen möglicherweise entstehender Divergenzen, der gegenseitigen brüderlichen und internationalistischen Hilfe und Unterstützung. Die Verletzung dieser Prinzipien, die Versuche, den anderen die Auffassungen einer Partei aufzuzwingen, das Ausüben von Druck, mit dem die anderen gezwungen werden sollen, sich ihrem chauvinistischen Diktat zu beugen, das Ausnutzen von „Hilfen“ als Mittel des Drucks und des Diktats, die spalterischen Handlungen, die mit dem Marxismus-Leninismus nichts gemein haben und die die Einheit schwer unterhöhlen.

Typisch sind die anti-marxistischen, feindseligen, chauvinistischen und spalterischen Haltungen und Handlungen der chinesischen Revisionistenführung gegenüber den Bruderparteien der verschiedenen Länder und der marxistisch-leninistischen Bewegung überhaupt.

Zahlreiche Tatsachen, die sowohl die PAA als auch die marxistisch-leninistischen Bruderparteien gut kennen, beweisen, dass für die chinesische Führung das Grundkreterium bei der Anerkennung dieser Parteien und der Herstellung von Beziehungen zu ihnen nicht ist, ob sie sich auf die Prinzipien des Marxismus-Leninismus stellen, sondern ob sie der chinesischen Linie beipflichten. Die chinesische Revisionistenführung hat sich bemüht, die marxistisch-leninistischen Bruderparteien in Anhängsel der Propaganda und der prinzipienlosen Schwenks der chinesischen Politik zu verwandeln. Für die Entfaltung der revolutionären Tätigkeit dieser Parteien hat sie niemals ein Interesse gezeigt und ihnen niemals irgendwelche Unterstützung gewährt.

Ausgehend von diesem anti-marxistischen und nationalistischen Kriterium und in der Absicht, Druck auf die aufrechten marxistisch-leninistischen Parteien auszuüben, erhob die Führung der KP Chinas die Existenz mehrerer sogenannter marxistisch-leninistischer Parteien und Gruppen in jedem Land zum Prinzip und verkündete dies als einen normalen Zustand. Dadurch zielt sie darauf ab, die Vereinigung aller gesunden marxistisch-leninistischen Kräfte zu verhindern und folglich auch die revolutionäre und Befreiungsbewegung zu hindern und zu spalten.

Es ist inzwischen bekannt, dass sich die chinesische Revisionistenführung hartnäckig jeder multinationaler Tätigkeit der marxistisch-leninistischen Parteien entgegengestellt und versucht hat, die Beziehungen zwischen diesen Parteien lediglich auf bilaterale Beziehungen einzuschränken. Da sie die Revolution fürchtet und die Konfrontation mit der vereinten Stimme der Marxisten-Leninisten meidet, ist sie skrupellos von den Lehren von Marx, Engels, Lenin und Stalin über die Notwendigkeit der Einheit und Zusammenarbeit der revolutionären Kommunisten aller Länder abgegangen und hat sich bemüht, mit allen Mitteln die marxistisch-leninistische Bewegung zu spalten.

Dass sie der prinzipiellen und kameradschaftlichen Diskussion über Fragen von gemeinsamem Interesse ausweichen, dass sie versuchen, den Bruderparteien ihre eigene anti-marxistische Linie ihre eigenen anti-marxistisch-leninistischen Auffassungen aufzuzwingen, ohne dabei selbst vor der brutalsten Erpressung zurückzuschrecken – das charakterisiert die gesamte Haltung der revisionistischen chinesischen Führung hinsichtlich der Beziehungen zu den marxistisch-leninistischen Parteien. Kaum hatten es die PAA und die anderen Bruderparteien gewagt, ihren Standpunkt über die konterrevolutionäre „Drei Welten“ Theorie zu äußern, die von der chinesischen Führung willkürlich als Generallinie der internationalen marxistisch-leninistischen revolutionären Bewegung ausgegeben wurde, begann auch schon eine fieberhafte feindliche Tätigkeit der Intrigen und der Spaltungsversuche, wurden in aller Eile künstlich neue parallele – angeblich marxistisch-leninistische – Gruppen und Parteien gebildet, und kam es schließlich bis zu dem zutiefst anti-marxistischen, feindlichen, anti-albanischen Akt der brutalern Einstellung aller wirtschaftlichen und militärischen Hilfen für die Sozialistische Volksrepublik Albanien.

All das beweist klar, dass die chinesischen Revisionisten geschworene Feinde der marxistisch-leninistischen kommunistischen Bewegung und ihrer Einheit, geschworene Feinde des proletarischen Internationalismus sind.

Die PAA und die marxistisch-leninistischen Bruderparteien in den verschiedenen Ländern der Welt haben wie früher im Kampf gegen den Chruschtschow-Revisionismus, so auch jetzt gegen den chinesischen Revisionismus mit größter Entschiedenheit diese anti-marxistischen und chauvinistischen Methoden und Handlungen verurteilt und dabei unerschütterlich die Prinzipien des Marxismus-Leninismus und den proletarischen Internationalismus verteidigt. Im Widerstand und im Kampf gegen die spalterischen Haltungen und Handlungen der chinesischen Revisionisten haben die marxistisch-leninistischen Parteien ihre Anstrengungen verstärkt, die Einheit und die Zusammenarbeit untereinander und im Rahmen der gesamten marxistisch-leninistischen Bewegung ständig weiter zu festigen. Diese Einheit und diese Zusammenarbeit zielen darauf ab: über wichtige Fragen, die für sie im Kampf gegen die Bourgeoisie, den Imperialismus, die Reaktion, den Revisionismus usw. von Interesse sind; eine gemeinsame Linie und gemeinsame Standpunkte auszuarbeiten; gemeinsame Handlungen zu unternehmen und zu koordinieren; die gegenseitige Unterstützung und Solidarität im Verlauf des Kampfes zu organisieren; die Bruderparteien, die unter unterschiedlichen Bedingungen arbeiten, gründlicher kennenzulernen und verstärkt mit ihnen in einem Austausch von Meinungen und revolutionären Erfahrungen zu treten.

Die marxistisch-leninistische Bewegung hat inzwischen nicht geringe Erfahrungen im Kampf für die Einheit und die Zusammenarbeit gesammelt, und auch die geeignetsten Formen dafür gefunden. Die bilateralen Kontakte und Treffen, die multilateralen Beratungen, die gemeinsamen Erklärungen, die Entsendung von Delegationen zu den Parteitagen und Aktivitäten der Bruderparteien, die gemeinsamen internationalistischen Veranstaltungen usw., sind äußerst wirksame Formen der Zusammenarbeit, wenn sie mit der erforderlichen Sorgfalt und Ernsthaftigkeit auf der Grundlage eines gründlichen und kameradschaftlichen Meinungsaustausches zwischen den Bruderparteien vorbereitet und entwickelt werden. In der Zukunft kann das Leben auch andere Formen des Kontakzs, der Zusammenarbeit und der Einheit erbringen, darunter auch allgemeine internationale Beratungen der Marxisten-Leninisten, wenn dafür die notwendigen Voraussetzungen geschaffen werden.

Die marxistisch-leninistischen Parteien sind sich dessen bewusst, dass der Kampf für die Einheit in der internationalen revolutionären und marxistisch-leninistischen Bewegung nicht eine zeitweilige Kampagne ist, sondern ein langer ständiger Kampf, der fortwährende Anstrengungen, Geduld und Reife erfordert, vor allem hohe und nicht nachlassende Wachsamkeit gegenüber den Versuchen, diese Bewegung zu spalten, Versuche, an denen es nicht gefehlt hat und an denen es auch in Zukunft nicht fehlen wird, sowohl von seiten der Bourgeoisie als auch von seiten aller Strömungen des modernen Revisionismus und besonders von seiten der revisionistischen Führung der KP Chinas.

Was die Partei der Arbeit Albaniens betrifft, wird sie auch künftig mit größter Konsequenz für die Verteidigung, Festigung und Stählung der marxistisch-leninistischen Einheit auf der Grundlage des proletarischen Internationalismus kämpfen. Wie Genosse Enver Hoxha gesagt hat, wird unsere Partei der Arbeit stets und mit all ihren Kräften und Möglichkeiten die marxistisch-leninistische Bewegung, all diejenigen, die gegen Imperialismus und Revisionismus für den Triumph der großen Sache der Revolution und der Freiheit der Völker kämpfen, unterstützen.



Ende

Kommentar

der Komintern / ML

(nach 37 (!) Jahren des Erscheinens dieses Agim Popa-Referats)



Dieses hervorragend zur Schlung geeignete Referat des Genossen Agim Popa (...das die KPD/ML in ihrem Zentralorgan auch erneut nach dem Sturz der Diktatur des Proletariats in Albanien wieder veröffentlicht hatte, um das Banner der marxistisch-leninistischen Weltbewegung wieder zu erheben, welches die albanischen neo- Revisionisten fallen gelassen hatten) wurde auf einer Wissenschaftlichen Tagung über „Probleme der heutigen Weltentwicklung“ gehalten, die vom 2. bis 4. Oktober 1979 in Tirana stattfand und von der Genossin Nexhmije Hoxha eröffnet wurde. In ihrer Eröffnungsansprache sagte sie unter anderem:

Diese Tagung ist Teil der Arbeit, die unsere ganze Partei und unser Volk unternommen haben, um die grundlegenden Ideen, die auf dem 7. Parteitag dargelegt wurden, weiterzuführen und so immer besser den Aufgaben des Aufbaus des Sozialismus und der Verteidigung unseres sozialistischen Vaterlandes sowie die Weiterentwicklung der Revolution in unserem Lande gewachsen zu sein und um nach Kräften zur Erörterung der Probleme beizutragen, die den Kampf der Völker, des Proletariats und aller revolutionären und marxistisch-leninistischen Kräfte für Befreiung und Sozialismus betreffen.“

Ferner betonte die Genossin Nexhmije Hoxha;

Unsere Partei hat ihren Kampf für den Sieg der Sache der Revolution und des Sozialismus in Albanien und in jedem Land der Welt stets in engem Zusammenhang betrachtet mit dem konsequenten und prinzipienfesten Kampf gegen alle bürgerlichen und revisionistischen Ansichten, mit denen die Revolution verhindert werden soll, von den titoistischen, chruschtschow`schen und „eurokommunistischen“ Auffassungen, bis hin zu denen der chinesischen Revisionisten. Die Entlarvung und Ausmerzung dieser Ansichten in Theorie und Praxis sieht unsere Partei als eine historische Unerlässlichkeit zum Sturz des Imperialismus und der Reaktion auf der ganzen Welt durch die proletarische Revolution an. Unsere großen Lehrmeister, Marx, Engels, Lenin und Stalin., lehren uns, dass die Führung durch die marxistisch-leninistischen Parteien, ihre ununterbrochene Revolutionierung, ihre enge Verbindung mit den Massen, die monolithische, internationalistische Einheit der wahren Marxisten-Leninisten überall auf der Welt entscheidende Faktoren für den Sieg der Revolution sind. Gerade diese Probleme werden auf dieser Tagung in den vier Referaten und dreiunddreißig Beiträgen, die von unseren Genossen gehalten wurden, sowie in den Materialien der Vertreter der marxistisch-leninistischen Bruderparteien behandelt....

(...) Mit ihrer Anwesenheit ehren uns auf dieser Tagung die Vertreter der marxistisch-leninistischen Parteien, wie der Brasiliens, Ekuadors, Deutschlands, des Iran, Italiens, Japans, Kanadas, Chiles, Mexikos, Portugals, Spaniens und Venezuelas...

(...) Wir möchten bei dieser Gelegenheit besonders aus ganzem Herzen für die kommunistische Solidarität danken, die die marxistisch-leninistischen Parteien gegenüber unserem Land, unserem Volk und unserer Partei bekundeten, als die chinesische revisionistische Führung treuebrüchig die wirtschaftlichen und militärischen Hilfen einstellte. Uns vereinigt mit den marxistisch-leninistischen Parteien schon immer der Kampf gegen den modernen Revisionismus, in dessen Wogen diese Parteien gegründet wurden, wuchsen und erstarkten, und gemeinsam, in stählerner marxistisch-leninistischer Einheit schlagen wir erbarmungslos den Imperialismus, alle revisionistischen Strömungen und die Weltreaktion.... (...)

Wir bringen unsere Überzeugung zum Ausdruck, dass auch die Arbeiten dieser Tagung (...) ein neuer Beitrag zur weiteren Festigung der marxistisch-leninistischen Weltbewegung auf den Grundlagen der Prinzipien des proletarischen Internationalismus sein werden.“

Die Tagung wurde vom Institut für Marxistisch-Leninistische Studien beim ZK der PAA organisiert . Es waren auch Vertreter der marxistisch-leninistischen Bruderparteien zu dieser Tagung eingeladen worden. Allein die Tatsache, dass bei dem Tagungsthema: „Probleme der heutigen Weltentwicklung“ auch das Thema „Die marxistisch-leninistischen Parteien – führende Kraft der heutigen revolutionären Bewegung“ behandelt wurde, zeigt klar und deutlich den hohen Stellenwert, den die PAA der Einheit und Zusammenarbeit der marxistisch-leninistischen Bruderparteien beimaß. Wenn die Genossin Nexhmije Hoxha beispielsweise von der „monolithischen, internationalistische Einheit der wahren Marxisten-Leninisten überall auf der Welt“ als einen „entscheidenden Faktoren für den Sieg der Revolution“ gesprochen hat, dann wenden wir diesen großartigen Leitsatz insbesondere in Hinblick auf die unauslöschliche Tradition der Komintern an. Nur in ihrer monolitisch vereinigten Weltorganisation können die Marxisten-Leninisten aller Länder das Weltproletariat zur Revolution führen.Das aber bedeutet, dass die marxistisch-leninistischen Bruderparteien niemals den notwendigen Wiederaufbau der Komintern Lenins und Stalins aus dem Auge verlieren dürfen, und deswegen kam es auch am 31.12. 2000 zur Gründung der hoxhaistischen Weltpartei – zur Gründung der Komintern /ML, die sich auf die Lehren der Klassiker des Marxismus-Leninismus, auf Marx, Engels, Lenin, Stalin UND Enver Hoxha stützt.

Was unseren Genossen Agim Popa anbelangt, so war, ist und bleibt er der große Freund der einzelnen marxistisch-leninistischen Bruderparteien, eine der größten und herausragendsten Persönlichkeiten, die sich um die Einheit, die Festigung und die Stählung der marxistisch-leninistischen Weltbewegung historisch verdient gemacht haben. Was der Genosse Agim Popa für uns alle geleistet hat, werden wir ehren, verteidigen und hochhalten, dient uns auch heute und in aller Zukunft als Grundlage der revolutionären Tätigkeit der Komintern /ML. Wir haben bereits eine Reihe hervorragender Artikel des Genossen Agim Popas veröffentlicht und weitere werden folgen, weil sie einen großen Schatz für das Weltproletariat und seine Revolution, für die Bruderparteien und die gesamte marxistisch-leninistische Weltbewegung darstellen.

Nun, dies war bekanntlich nicht die einzige Wissenschaftliche Tagung. Es folgte auch eine weitere Tagung, auf der bereits Vertreter der marxistisch-leninistischen Bruderparteien Referate hielten. Dies beweist, dass der Genosse Agim Popa nicht nur über die Einheit und Zusammenarbeit der marxistisch-leninistischen Bruderparteien gesprochen hat, sondern dass die PAA die brüderliche Zusammenarbeit praktisch verwirklicht hat, was ein glänzender Sieg der marxistisch-leninistischen Weltbewegung bedeutete, und was die Einheit und Zusammenarbeit der marxistisch-leninistischen Bruderparteien immer weiter vorwärts brachte. Die Komintern /ML hat sich mit ihrer Gründung zur Aufgabe gemacht, das sozialistische Albanien unter der Führung des Genossen Enver Hoxha und die von ihm geführte marxistisch-leninistische Weltbewegung ehrenvoll zu verteidigen, das begonnene Werk der anti-revisionistischen revolutionären Weltbewegung fortzusetzen, insbesondere den Kampf gegen den albanischen Revisionismus, und die daran beteiligten marxistisch-leninistischen Bruderparteien hochzuhalten.

Diese hoffnungsvolle Entwicklung der Einheit und Zusammenarbeit der marxistisch-leninistischen Bruderparteien nahm also großen Schaden, als die albanischen Revisionisten nach Enver Hoxhas Tod allmählich immer offener aus ihren Rattenlöchern gekrochen kamen. Den ausländischen Genossen, die das sozialistische Albanien zu Lebzeiten von Enver Hoxha kannten und mit später verglichen, also nach seinem Tod Albanien besucht hatten, sahen überall auf den Straßen, dass die revisionistischen Einflüsse immer deutlicher zum Vorschein gekommen waren, dass Albanien nicht mehr so war, wie sie es von früher kannten, dass der Klassenkampf zwischen den Genossen, die die Diktatur des Proletariats mutig verteidigten und denjenigen, die sie zu stürzen versuchten, immer heftiger geführt wurde. Der aufkommende albanische Revisionismus, der seinem Charakter nach eine neue Strömung des Revisionismus darstellte, gab sich als dem Vermächtnis des Genossen Enver Hoxha treu ergebene Anti-Revisionismus aus, um sich hinter dieser Maske getarnt besser entfalten zu können. Die Komintern /ML hat diese Entwicklung in verschiedenen Dokumenten herausgearbeitet und auf einen Nenner gebracht:

Der albanische Revisionismus ist Verteidigung der Lehren des Genossen Enver Hoxha in Worten, aber Bekämpfung seiner Lehren in Taten. Insbesondere gaben sich die albanischen Revisionisten zunächst als Gegner des chinesischen Revisionismus, um diesen Kampf allmählich einzustellen und schließlich zu begraben, was der Verbreitung des Maoismus wieder Auftrieb gab. So waren nicht nur die chinesischen Revisionisten, sondern nunmehr auch die albanischen Revisionisten Spalter der marxistisch-leninistischen Weltbewegung und fügten dieser damit einen ungeheuren Schaden zu, der heute noch starke Nachwirkungen hat. Die marxistisch-leninistische Weltbewegung ist durch die albanischen Revisionisten ihres sozialistischen Vaterlandes beraubt worden, muss heute ohne diese Basis und ohne diesen Hebel der sozialistischen Weltrevolution kämpfen, ist sehr geschwächt, aber nicht liquidiert worden.

Um so mehr müssen wir Marxisten-Leninisten, die heute den ruhmreichen Weg der marxistisch-leninistischen Weltbewegung fortzusetzen entschlossen sind, von den Erfahrungen, von den Lehren, von den Erfolgen von damals lernen und daran anknüpfen. Wir müssen aber auch den Mut haben, über die möglichen Fehler von damals ehrlich zu diskutieren, um sie in Zukunft vermeiden zu können, soweit sie sich nach gewissenhaftem Studium und anhand der historischen Entwicklung tatsächlich als Fehler erwiesen haben sollten. Wir haben hierfür eine bescheidene Arbeit geleistet, maßen uns aber nicht an, schon alles klar und deutlich analysiert zu haben und den Schlüssel zur Lösung des Problems bereits in den Händen zu halten. Wir stehen ziemlich am Anfang und werden noch eine gewisse Zeit brauchen, bis wir tatsächlich verstehen, wie alles so gekommen ist, warum die marxistisch-leninistische Weltbewegung mit dem Sturz des sozialistischen Albanien so schwer zu leiden hatte und immer noch zu leiden hat.

Nun, als Marxisten-Leninisten wissen wir, dass der Revisionismus niemals vom Himmel fällt, sondern sich stets für seine Entfaltung die Fehler und Schwächen der Marxisten-Leninisten zu Nutze macht. Nicht nur die PAA, sondern ausnahmslos alle marxistisch-leninistischen Parteien in den verschiedenen Ländern führten damals einen mehr oder weniger heftigen Kampf gegen die liquidatorischen Abweichungen innerhalb der eigenen Reihen, teilweise mit verheerenden Ergebnissen, die bis zur Liquidierung der hoxhaistischen revolutionären Linie führten, die Einheit und Zusammenarbeit der Bruderparteien erheblich erschwerten und zum Teil auch zum Erliegen brachten.

Was die Komintern anbelangt, kennen wir die PAA als diejenige Partei, die die Komintern am treuesten gegen die Revisionisten verteidigte. Das verpflichtet uns Marxisten-Leninisten von heute, diesen Kampf auch heute ehrenvoll fortzusetzen.

Zum anderen kennen wir aus vielen Dokumenten und Gesprächen mit der PAA, insbesondere mit dem Genossen Enver Hoxha, dass die PAA die Wiedergründung der Komintern unter den damaligen Voraussetzungen für nicht reif und damit für falsch hielt. Wir Marxisten-Leninisten haben dies damals anerkannt und haben uns der Meinung der PAA angeschlossen und ihren Standpunkt geteilt. Wir fragen uns heute, ob man nicht bereits damals hätte mehr tun können. Auf jeden Fall halten wir dieses Referat von Agim Popa für sehr wertvoll, um den Weg zur hoxhaistischen Weltpartei auf solider Basis zu beschreiten.

Die PAA hielt es nicht für ratsam, zum damaligen Zeitpunkt – zumindest nicht öffentlich – zum Beispiel über die Fehler der Komintern zu diskutieren, obwohl mögliche Fehler generell eingeräumt wurden. Die PAA wies insbesondere darauf hin, dass damals das Komintern-Archiv auch für die albanischen Genossen nicht zugänglich war, um bestimmte Vermutungen und Einschätzungen bestätigen oder korrigieren zu können. So verteidigte die PAA Dimitroff, obwohl sie damals schon eigentlich ihre Zweifel gehabt haben musste. Wir können als Außenstehende darüber nicht urteilen und es steht uns auch nicht zu, haben aber unsere Meinung über Dimitroff ganz offen in der Generallinie der Komintern /ML zur Diskussion gestellt und Dimitroff darin kritisiert.

Wie auch immer die Einschätzung der Komintern gewesen sein mag, eins aber ist Tatsache, dass sich unter den heutigen Bedingungen der Globalisierung des Weltimperialismus auch folgerichtig der Klassenkampf des Weltproletariats globalisiert, dass die Notwendigkeit der Schaffung eines internationalen, zentralistischen Kampfstabes des Weltproletariats gesetzmäßig auf der Tagesordnung steht, dass die Komintern wieder unbedingt aufgebaut werden muss, um die proletarische Weltrevolution anführen zu können. Selbst, wenn man das Argument des zu frühen Zeitpunkts aufrechtzuerhalten meint, so ist es grundsätzlich falsch, die Hände in den Schoß zu legen und auf einen geeigneten Zeitpunkt zu warten. Das Weltproletariat braucht heute seine Vorhut dringender denn je, um seine historische Mission erfüllen zu können., insbesondere unter der Bedingung, dass ein sozialistisches Land als Hebel und Basis nicht mehr zur Verfügung steht. Um so notwendiger scheint uns die Schaffung eines Zentrums der marxistisch-leninistischen Weltbewegung zu sein, um die erschwerte Einheit und Zusammenarbeit der Marxisten-Leninisten in der ganzen Welt zu erleichtern, besser vorantreiben und mehr Hilfestellung, mehr Auftrieb und Siegeszuversicht für alle zu geben. Es ist also unserer Meinung nach die dringende Pflicht eines jeden Marxisten-Leninisten, eines jeden wahren Internationalisten, prinzipiell wie auch konkret alles zu tun, um die Voraussetzungen für den Wiederaufbau der Komintern zu schaffen, egal und unabhängig davon, ob nun die Bedingungen des Tages günstig oder schlecht dafür scheinen. Wenn das Weltproletariat nicht das Problem seines internationalen Kampfstabes löst, wird es seiner revolutionären Rolle nicht gerecht werden können.

Genosse Agim Popa hat vollkommen Recht, dass die Bruderparteien, die fest auf den Positionen des Marxismus-Leninismus stehen, es als ihre hohe, lebenswichtige internationalistische Pflicht betrachten, alles zu tun, was in ihren Kräften steht, um die Einheit, die Zusammenarbeit und das Zusammenwirken der marxistisch-leninistischen Weltbewegung im Kampf auf eine neue höhere Stufe zu heben. Die Festigung der Einheit der marxistisch-leninistischen Bewegung ist um so wichtiger, weil sie die Grundlage ist für die Vereinigung des Proletariats, der Werktätigen und der Völker der verschiedenen Länder und aller Welt in ihrem Kampf gegen ihre gemeinsamen Feinde, die Bourgeoisie, den Imperialismus und die Weltreaktion.

Die Leitsätze, die der Genosse Agim Popa in seinem Referat aufgestellt hatte, hätten genauso gut von der Komintern verfasst sein können, sie haben für alle wahrhaft kommunistischen Parteien auch heute noch generelle Bedeutung. Die Einheit, die Zusammenarbeit und das Zusammenwirken der marxistisch-leninistischen Weltbewegung wird durch den internationalen Klassenkampf auf eine höhere Stufe gehoben werden, auf eine Stufe, wo sich die marxistisch-leninistische Weltbewegung von ihrem führenden Zentrum leiten lässt, der Kommunistischen Internationale, in der die Bruderparteien als Sektionen zusammengeschlossen sind und gemeinsam die neue hoxhaistische Weltpartei bilden. Die wichtigste Lehre der marxistisch-leninistischen Weltbewegung des Genossen Enver Hoxha ist die unabdingbar notwendige Schaffung der leninistischen Kommunistischen Internationale. Ohne eine starke Kommunistische Internationale, ohne eine neue Weltpartei von Marx, Engels, Lenin, Stalin und Enver Hoxha kein Sieg der proletarischen, sozialistischen Weltrevolution!

Vereinigen wir unsere hoxhaistischen Parteien auf allen Kontinenten zu einer monolithischen und zentralisierten

hoxhaistischen Weltpartei,

die den Namen

Komintern / ML

trägt,

die Weltpartei des Weltproletariats,

die

internationale Partei der sozialistischen Weltrevolution!



Wolfgang Eggers

Exekutivkomitee der Kommunistischen Internationale / Marxisten-Leninisten

ANHANG


Auszug aus der Generallinie der Komintern /ML:


    Die Komintern/ML

    proletarische Weltpartei, ihr bolschewistischer Parteiaufbau und das Statut

    - 12 Thesen zur Bolschewisierung -

    Grundlage der Bolschewisierung der Komintern/ML und ihrer Sektionen sind Stalin`s Kurzer Lehrgang »Geschichte der KPdSU (B)« von 1938, seine 12 Bolschewisierungsthesen von 1925, das Kapitel »Partei« aus Stalins »Grundlagen des Leninismus« und alle wichtigen Dokumente der Beschlüsse der Komintern, die zu ihrem bolschewistischen Aufbau gefasst wurden.

    1.

    »Im internationalen Bündnis der revolutionären Internationalisten sehen wir die einzige Gewähr für die Befreiungsbewegung der Arbeiterklasse« (Lenin, Bd. 25, Seite 266, dt. Ausgabe).

    Um in der sozialistischen Weltrevolution zu siegen, bildet das Weltproletariat seinen führenden Kern, seine vorgeschobene internationale Festung, heraus, schafft es sich durch die Unterstützung der Proletarier aller Länder seine politische Weltpartei als Instrument zur Verwirklichung ihrer revolutionären Gesamtinteressen. Diese weltproletarische Klassenpartei ist die Komintern/ML, die sich mit ihren Sektionen allen internationalen Kräften der Weltbourgeoisie, einschließlich ihrer globalen Agenturen in der Arbeiterweltbewegung unversöhnlich entgegenstellt. Die Komintern/ML und ihre Sektionen lassen sich von dem Prinzip der Hegemonie des Proletariats leiten - nicht nur als entscheidende Bedingung für den strategischen Sieg des Proletariats dieses oder jenes Landes und nicht nur als globales Prinzip der weltrevolutionären Strategie, sondern die Strategie der Komintern/ML ist die revolutionäre Anwendung und Umsetzung des dialektischen Verhältnisses von der Hegemonie des Proletariats in einem einzelnen Land und der Hegemonie des Weltproletariats. Das Weltproletariat ist nicht nur Träger der Ideale des Weltkommunismus, sondern auch revolutionäre Haupttriebkraft, die alle Ausgebeuteten und Unterdrückten vom Kapitalismus befreit, nicht nur auf nationaler, sondern letztlich auch auf internationaler Ebene. Die Komintern/ML und ihre Sektionen stellen klar, dass die weltgeschichtliche Rolle des Proletariats in der Schaffung der neuen sozialistischen Gesellschaftsordnung und schließlich der klassenlosen Gesellschaft besteht. Von allen Klassen, die heute der Bourgeoisie gegenüberstehen, ist nur das Proletariat eine wirklich revolutionäre Klasse. Deswegen muss das Proletariat die revolutionären Bewegungen in den einzelnen Ländern und die revolutionäre Weltbewegung insgesamt leiten und führen durch seine Komintern/ML und deren Sektionen. Der internationalistische Charakter der internationalen Arbeiterbewegung kommt erst durch ihre Weltpartei richtig zum Tragen, sowohl in Zeiten des Abschwungs der Weltrevolution, wenn die Komintern/ML die Traditionen des revolutionären Kampfes hochhält und verteidigt (- von denen sich die kleinbürgerlichen Intellektuellen eilig lossagen, um ihr ebenso eilig wieder zuzuströmen) und ebenso in Zeiten des revolutionären Aufschwungs weiter zu entwickeln und zu festigen, d.h. die damaligen Kampfmethoden beim nächsten Mal um so erfolgreicher anzuwenden:

    2.

    Die Komintern/ML und ihre Sektionen stützen sich in ihrer gesamten Tätigkeit auf die ideologischen Grundlagen des Marxismus-Leninismus, wie sie in den 12 Punkten bereits festgelegt wurden. Ohne den vollständigen Bruch mit allen genannten anti-marxistischen und anti-proletarischen Strömungen kann vom Aufbau einer wahrhaft bolschewistischen Weltpartei und ihren Sektionen nicht die Rede sein.

    »Gegenwärtig zeigt sich jenes Phänomen der Zeit Lenins, als der Trennung von der II. Internationale die Gründung neuer marxistisch-leninistischer Parteien folgte. Unvermeidlich ergab und ergibt sich aus dem revisionistischen Verrat überall die Gründung und Stärkung wahrer kommunistischer Parteien, die das Banner des Marxismus-Leninismus und der Revolution in ihre Hände genommen und hoch erhoben haben« ( Enver Hoxha, Imperialismus und Revolution, Seite 78, dt. Ausgabe).

    »Bei der Vorbereitung der Revolution hat die Einheit und die Zusammenarbeit der marxistisch-leninistischen Parteien der verschiedenen Länder auf der Grundlage der Prinzipien des proletarischen Internationalismus besondere Bedeutung« (ebenda, Seite 285).

    »Sie alle müssen die Einheit untereinander festigen und die politischen, ideologischen und die Kampfhandlungen aufeinander abstimmen« (Enver Hoxha, Imperialismus und Revolution, Seite 291, dt. Ausgabe)

    Der bolschewistische Aufbau der Komintern/ML und ihrer Sektionen beginnt mit dem ideologischen Aufbau:

    »Solange es sich darum handelte ( und insoweit es sich noch darum handelt), die Avantgarde des Proletariats für den Kommunismus zu gewinnen, solange und insoweit tritt die Propaganda an die erste Stelle (...). Wenn es sich um die praktische Aktion der Massen, um die Verteilung - wenn man sich so ausdrücken darf - von Millionenarmeen, um die Gruppierung aller Klassenkräfte einer gegebenen Gesellschaft zum letzten und entscheidenden Kampf handelt, so kann man allein mit propagandistischer Gewandtheit, mit der Wiederholung der Wahrheiten des `reinen` Kommunismus nichts mehr ausrichten (...). Hier muss man sich nicht nur fragen, ob wir die Avantgarde der revolutionären Klasse überzeugt haben, sondern außerdem auch, ob die historisch wirksamen Kräfte aller Klassen (...) so gruppiert sind, dass die Entscheidungsschlacht bereits vollauf herangereift ist...« (Lenin, Bd. 31, Seite 81, dt. Ausgabe).

    »Es kann keine starke sozialistische Partei geben, wenn es keine revolutionäre Theorie gibt, die alle Sozialisten vereinigt, aus der sie all ihre Überzeugungen schöpfen und die sie auf die Methoden ihres Kampfes und ihrer Tätigkeit anwenden...« (Lenin, Bd. 4, »Unser Programm«, Seite 205, dt. Ausgabe). Dies gilt sowohl im nationalen, als auch im internationalen Maßstab.

    3.

    Als Avantgarde des Weltproletariats kämpft die Komintern/ML mit ihren Sektionen für den Sieg der Arbeiterklasse und der werktätigen Massen über den Weltimperialismus einschließlich über den Sozialimperialismus, über die Weltbourgeoisie und die internationale Reaktion und Konterrevolution, für die Wiedererrichtung und Errichtung der Diktatur des Proletariats in einzelnen Ländern bzw. die Weltdiktatur des Proletariats, den Aufbau des Sozialismus in den einzelnen Ländern und für den Weltsozialismus, sowie für den weltweiten Triumph des Kommunismus.

    4.

    Um ihre historische Rolle als Vorhutpartei des Weltproletariats und höchste Form der Klassenorganisation des Weltproletariats gerecht werden zu können, muss die Komintern/ML ständig und ununterbrochen ihre Bolschewisierung, ihre Ausbildung zur marxistisch-leninistischen Weltkampfpartei vorantreiben. Dies gelingt ihr nur auf der Basis der Bolschewisierung ihrer Sektionen.

    5.

    Das erfordert, dass die Komintern/ML nach dem Prinzip des demokratischen Zentralismus aufgebaut ist ( Nähere Regelungen hierzu siehe unter: Organisationsprinzipien und Statut der Komintern/ML).

    Damit die Sektionen und die Komintern/ML zu einer vollkommenen Einheit des Willens und des Handelns in ihren Reihen kommen, müssen sie, auf der Basis des marxistisch-leninistischen Aufbaus der Organisationen den demokratischen Zentralismus schaffen, weiter entwickeln und stärken. Das Hauptmittel zur Umsetzung der politische Generallinie ist die straffe Führung der Organisation, deren Grundprinzip der demokratische Zentralismus ist. Nur mit festgelegten proletarischen Normen, die für alle gemeinsame Gültigkeit haben, ist die marxistisch-leninistische Organisation handlungs- und funktionsfähig.