Zwischen Dollar und Euro klebt das Blut der Völker!


In seiner unersättlichen Gier nach Maximalprofiten formiert sich das internationale Finanzkapital immer deutlicher in zwei feindlich gegenüberstehende Lager von Weltgroßmächten. Um einen Ausweg aus der Krise des kapitalistischen Weltsystems zu suchen und den fortschreitenden Zerfall des einheitlichen Weltmarktes aufzuhalten, entwickelt sich vor unseren Augen ein aussichtsloser verbitterter Verdrängungskampf, verbeißen sich die konkurrierenden imperialistischen Lager ineinander in die Beute der sinkenden Rohstoff- und Absatzmärkte - genau wie im 1. und 2. Weltkrieg.

Jeder weiss, worauf der Weltimperialismus heute unausweichlich zusteuert: auf einen dritten imperialistischen Raubkrieg: der Sturz in den tiefsten Abgrund der Menschheitsgeschichte. Die Welt erlebt aber auch die größte Weltfriedensbewegung in der Geschichte der Menschheit. Diese neue Weltfriedensbewegung hat die Kraft, die Kriegsräuber zu stoppen. Das ist sehr gut.

Aber für wie lange? Bei allen Erfolgen der Weltfriedensbewegung bleibt eine entscheidende Frage erneut ungelöst: Wie ist nicht nur der nächste und übernächste Krieg zu vermeiden, sondern wie ist der Krieg unter den kapitalistischen Ländern überhaupt - also grundsätzlich und für alle Zeiten aus der Welt zu schaffen?

Um die Unvermeidlichkeit von Raubkriegen zu beseitigen, muss man die Ursachen beseitigen, muss man an die Wurzel des Übels rangehen und mit dem Krieg auch gleich den Weltimperialismus beseitigen, der sie unvermeidlich erzeugt.

Das kann selbst die größte Friedensbewegung der Welt nicht leisten, denn sie lässt das Weltherrschaftssystem ja weiterhin unangetastet, reißt nicht dessen Wurzeln raus - das Privatkapital, das weiter in den Händen weniger internationaler Finanzmagnaten verbleibt!

Dafür braucht man also nicht nur eine Friedensbewegung, sondern in jedem Land solche Kräfte, die die Weltkapitalisten tatsächlich entmachten können, ihnen das gesamte in ihren blutverschmierten Händen angehäufte, konzentrierte und zentralisierte Privateigentum wieder entreißen und die Reichtümer dieser Erde den Völker zurückgeben, damit wieder alle Menschen auf dieser Erde die gleiche Überlebenschance bekommen. Wer sind diese Kräfte, die eine dauerhafte Weltordnung des Friedens und Wohlstandes schaffen und die die Ausbeutung und Unterdrückung der Menschen durch Menschen für immer beseitigen können?

Das sind die Arbeiter und Völker dieser Welt, die den Reichtum produzieren. Wenn sich die Arbeiter dieser Welt mit den Völkern vereinigen zu einem gemeinsamen Befreiungskampf, dann wird dies unvermeidlich zum Untergang der Weltherrschaft des US-Imperialismus führen, ja zum Untergang des Imperialismus überhaupt und für alle Zeiten! Wie ist das gegen einen so übermächtigen Gegner möglich?

Von Erfolg gekrönt ist dieser revolutionäre Weg nur in einem einzigen historischen Moment, der nicht verpasst werden darf: nämlich nur in jenem Augenblick, wenn sich die imperialistischen Räubermächte in einem Krieg so fest ineinander verkrallt haben, dass sie den Befreiungsrevolutionen der Arbeiter in den Metropolen, die mit den Befreiungskämpfen der Völker in den unterdrückten Ländern verknüpft sein müssen, nicht mehr aus eigener Kraft verhindern können und ihr letztes Stündchen geschlagen hat.

Das gelingt nur, wenn wir hier in Deutschland unseren Beitrag leisten, das Räderwerk der Weltrevolution zusammen mit anderen Ländern in Schwung zu bringen und gegen den Kapitalismus im eigenen Land bis zum Tag der Befreiung kämpfen, d.h. die Regierungsgebäude, die Fabriken und Betriebe besetzen, die Bundeswehr, Polizei, den ganzen deutschen Unterdrückungsstaat zerschlagen undArbeiter, Bauern und Soldatenräte die Macht in ihre Hände bringen, um die Konterrevolution niederzuhalten und schnellstens eine völlig neue, eine eigene Wirtschaft aufbauen. Anders kommen wir aus dieser elenden Lage nicht heraus.


Seit 35 Jahren, seit der Gründung unserer revolutionären Arbeiterpartei, kämpfen wir ununterbrochen, unvermindert und zäh an der Surchsetzung dieses Zieles.

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Kommunistische Partei Deutschlands / Marxisten-Leninisten

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