Im Anschluss an diesen Artikel unser Kommentar zur ARD- TV-Sendung...
und ein Dokument des Historikers Edward Radzinsky
on the 45 death Anniversary of Stalin: The last Mystery of Stalin
...zum 50. Todestag
des Genossen
J. W. Stalin
1979 herausgegeben von der KPD/ML wurde das Buch:
Die Wahrheit über Stalin
Nach 50 Jahren werden immer neue Dreckkübel der bürgerlichen Propagandamaschinerie über unseren Genossen Stalin ausgeleert!
Diese Propagandamaschinerie muss revolutionär zerschlagen und für immer zum Schweigen gebracht werden!
Wir wissen:
Wer das Finanzkapital dieser Welt besitzt, beherrscht auch die Medien!!!! Stalin ist der Todfeind des internationalen Finanzkapitals! Und das Finanzkapital hasst Stalin deshalb nicht nur, sondern es FÜRCHTET ihn auch, obwohl er schon 50 Jahre tot ist. Warum sonst verstärkt heute die Weltbourgeoisie dasTrommelfeuer von Lügen über Stalin! Sie wissen, die Weltrevolution, die Entmachtung des Weltimperialismus naht, und Stalin war seinerzeit der größte Führer des revolutionären Weltproletariats, der seine Bedeutung für den Sturz des Weltkapitalismus nicht eingebüßt hat und niemals einbüßen wird. Im Gegenteil, die Komintern/ML stützt sich heute in ihrem Kampf auf die Lehren Stalins. Von Stalin lernen, heisst auch heute noch: SIEGEN lernen.
In dem Buch Die Wahrheit über Stalin wird mit der Lügenpropaganda der Weltbourgeoisie aufgeräumt.
Stalin hat den imperialistischen Kriegsbrandstiftern das Maul gestopft mit seiner ruhmreichen Roten Armee. Stalin verteidigte den Sozialismus nicht nur vor dem Raubkrieg der Imperialisten, sondern schuf auch Bedingungen für die Ausweitung des Sozialismus auf neue Länder und brachte den Weltimperialismus dadurch in eine gefährliche Lage der Schwäche. Es ist klar, dass die Kriegsbrandstifter heute auf Stalin einzudreschen versuchen, um die Welt in den Krieg zu hetzen und vergessen zu machen, dass der Weg Stalins der Weg zum Sieg über den imperialistischen Krieg ist, der Weg, der zur Festigung und Ausbreitung des Sozialismus in der Welt führt, der Weg, den das Weltproletariat auch heute gehen muss an der Schwelle eines Dritten Weltkrieges. Die Komintern/ML hat in ihrem Aufruf vom Februar 2003, das Weltproletariat und die Völker der Welt aufgefordert, für die Verhinderung eines Dritten Weltkrieges zu kämpfen, bzw. diesen in einen Befreiungskrieg aller Völker vom Joch des Weltimperialismus zu verwandeln. Es geht jetzt vor allem um die Völker im Nahen Osten, die schon genug Blut vergossen haben und nun von den Imperialisten tiefer in den Abgrund gestürzt werden sollen, um deren Profite noch weiter zu steigern. Die Ausbeuter und Unterdrücker im Nahen Osten kommen und gehen, aber die Völker des Nahen Osten bleiben bestehen. Wenn sich die ausländischen Imperialisten untereinander und mit den Herrschern der Länder des Nahen Ostens um das Öl in einander verkrallen, dann ist der Zeitpunkt gekommen, dem Befreiungskampf zum Sieg zu verhelfen. Dann sind die ohnehin in einer tiefen ausweglosen Krise befindlichen imperialistischen Kräfte gebunden, dann ist ihre Konterrevolution nicht mehr so manövrierfähig, verliert sie an Kraft, verlieren die Völker die Angst vor der Konterrevolution, werden sie mutiger und revolutionärer, diesen günstigen revolutionären Augenblick zu nutzen, der nicht jeden Tag in der Geschichte vorkommt.. Wenn dann auch in den anderen Krisenherden der Welt diese günstige revolutionäre Gelegenheit der revolutionären Befreiung genutzt wird, entsteht ein Dominoeffekt, dem der Weltimperialismus nichts mehr entgegenzustellen hat. Dafür ist jetzt die Einheit der Völker, die Einheit des Weltproletariats notwendig. Wären die arabischen Völker einig im Kampf gegen den israelischen Kettenhund, würden sie diesen schon lange besiegt haben, wäre das Öl schon lange nicht mehr in den Händen der Imperialisten oder in den Händen der nationalen arabischen Bourgeoisien. Dann würden die arabischen Völker allen ihren Ausbeutern und Unterdrückern das Öl schon längst entrissen haben und würden es ausschließlich zum Wohle der arabischen Werktätigen fließen lassen. Damit stehen den arabischen Völker sämtliche Ölhähne offen, um einen blühenden Sozialismus aufzubauen und wir hätten endlich alle wieder Benzin auf der Welt, dass sich ein normaler Arbeiter leisten kann! Der Arbeiter wird sich für diesen Wohlgefallen bei den arabischen Völkern sicherlich nicht nur bedanken, sondern seinerseits den arabischen Völkern beim Aufbau ihres Sozialismus helfen. Das wäre proletarischer Internationalismus der Tat! Davon hätten alle Völker etwas und die Kapitalisten gehen Bankrott. Das wäre doch was zum 50. Todestag von Stalin, oder ?!!
Stalin sagte:
< Die Ära der ungestörten Ausbeutung der Kolonien und abhängigen Länder ist vorbei. Angebrochen ist die Ära der Befreiungsrevolutionen in den Kolonien, die Ära des Erwachens des Proletariats dieser Länder, die Ära seiner Hegemonie.> (Stalin Werke, Band 10, Seite 147, KPD/ML-Ausgabe)
Für die Proletarier in den Metropolen heisst das: Im Kampf gegen den Überfall auf den Irak eine revolutionäre Position gegenüber der eigenen Bourgeoisie einnehmen. Die Kette der weltimperialistischen Allianz durchbrechen und die Kriegsbrandstifter isolieren! Nachschubwege für den Krieg im Irak blockieren und sabotieren, die Gewehre umdrehen, usw. usf. Zentren und Peripherie müssen Hand in Hand für ihre Befreiung kämpfen - das ist es , was Stalin lehrte und was zum Sieg führte! Stalin antwortete, warum:
< Das Proletariat kann sich nicht befreien, ohne die vom Imperialismus unterdrückten Völker zu befreien. Einheitsfront der proletarischen Revolution in den Mutterländern und der kolonialen Revolutionen in den abhängigen Ländern > (Stalin, ebenda).
Stalin wies aber dabei auf eine wichtige Vorbedingung hin. Auf die Frage: Wie wird der Sieg der Revolution vorbereitet und erkämpft? Antwortete Stalin:
< Ihn vorbereiten und erobern kann aber nur eine starke proletarische, revolutionäre Partei. Es gibt Momente, wo die Lage revolutionär, die Macht der Bourgeoisie bis auf den Grund erschüttert ist, der Sieg der Revolution aber trotzdem nicht kommt, weil keine revolutionäre Partei des Proletariats vorhanden ist, die genügend Stärke und Autorität besitzt, um die Massen zu führen ( Stalin, Bericht auf dem 17. Parteitag der KpdSU [B], 1934).
Den Amis und Tommys ins Stammbuch geschrieben, die heute den dritten Weltkrieg entfesseln wollen! Auch an seinem 50. Todestag kann Stalins wahre Worte nicht unter den Teppich gekehrt werden, die da lauten:
< Es handelt sich darum, dass die Inspiratoren der aggressiven Politik in den USA und England sich an einer Verständigung und Zusammenarbeit mit der UdSSR nicht für interessiert halten. Sie brauchen keine Verständigung und Zusammenarbeit, um, wenn sie die Verständigung hintertrieben haben, die Schuld auf die UdSSR abwälzen und hierdurch die Unmöglichkeit einer Zusammenarbeit mit der UdSSR `beweisen` zu können. Die Kriegsbrandstifter, die einen neuen Krieg zu entfesseln bestrebt sind, fürchten vor allem die Verständigung und Zusammenarbeit mit der UdSSR, da eine Politik der Verständigung mit der UdSSR die Position der Kriegsbrandstifter untergräbt und die aggressive Politik dieser Herrschaften gegenstandslos macht. Eben deshalb hintertreiben sie die schon zustande gebrachten Übereinkommen, desavouieren sie ihre Vertreter, die gemeinsam mit der UdSSR solche Übereinkommen ausgearbeitet haben, und bringen die Frage unter Verletzung der Satzung der Organisation der Vereinten Nationen vor den Sicherheitsrat, wo sie über eine gesicherte Mehrheit verfügen und wo sie alles `beweisen` können, was ihnen genehm ist. Das alles wird getan, um zu `zeigen` , dass ein neuer Krieg notwendig sei, und um dadurch die Voraussetzungen für die Entfesselung eines Krieges zu schaffen. Die Politik der heutigen Führer der USA und Englands ist eine Politik der Aggresion, eine Politik der Entfesselung eines neuen Krieges .....
.....Der Frieden wird erhalten und gefestigt werden, wenn die Völker die Erhaltung des Friedens in ihre Hände nehmen und ihn bis zum Äußersten verteidigen. Der Krieg kann unvermeidlich werden, wenn es den Kriegsbrandstiftern gelingt, die Volksmassen durch Lügen zu umgarnen, sie zu betrügen und sie in einen neuen Weltkrieg hineinzuziehen > (Prawda- Interview mit Stalin, Stalin Werke Band 15, Seite 138; KPD/ML).
Es kommt nach Stalin nicht nur auf die bloße Verhinderung eines imperialistischen Krieges an bis wieder der nächste und wieder der nächste verhindert werden muss, sondern der Kampf muss mit dem Ziel geführt werden, die Unvermeidlichkeit der imperialistischen Kriege überhaupt zu beseitigen. Er hämmerte dem Weltproletariat ein: Wer die Unvermeidlichkeit des imperialistischen Krieges für immer beseitigen will, der muss für immer die Wurzeln des Imperialismus ausreißen, der muss für die proletarische Weltrevolution, den Weltkommunismus kämpfen und die Weltdiktatur des Proletariats errichten. Von Stalin sehr bekannt ist seine Stellungnahme hierzu in seiner Schrift :Die ökonomischen Probleme des Sozialismus in der UdSSR:
< Man sagt, Lenins These, dass der Imperialismus unvermeidlich Kriege hervorbringt, müsse als veraltet gelten, da heute mächtige Volkskräfte herangewachsen sind, die sich für den Schutz des Friedens einsetzen und gegen einen neuen Weltkrieg auftreten. Das ist falsch.
Die gegenwärtige Friedensbewegung hat das Ziel, die Volksmassen zum Kampf für die Erhaltung des Friedens, für die Verhütung eines neuen Weltkrieges aufzubieten. Folglich setzt sie sich nicht das Ziel, den Kapitalismus zu stürzen und den Sozialismus zu errichten, sie beschränkt sich auf die demokratischen Ziele des Kampfes für die Aufrechterhaltung des Friedens. In dieser Hinsicht unterscheidet sich die jetzige Bewegung für die Erhaltung des Friedens von der in die Zeit des ersten Weltkrieges fallenden Bewegung für die Umwandlung des imperialistischen Krieges in einen Bürgerkrieg, da diese letztere Bewegung weiter ging und sozialistische Ziele verfolgte. Es ist möglich, dass sich der Friedenskampf beim Zusammentreffen gewisser Umstände hier und dort zu einem Kampf für den Sozialismus entwickeln wird. Aber das wird bereits nicht mehr die gegenwärtige Friedensbewegung sein, sondern eine auf den Sturz des Kapitalismus gerichtete Bewegung.
Am wahrscheinlichsten ist, dass die jetzige Friedensbewegung als eine Bewegung für die Aufrechterhaltung des Friedens im Erfolgsfall zur Verhütung eines bestimmten Krieges führen wird, zu seinem zeitweiligen Aufschub, zur zweitweiligen Aufrechterhaltung des gegebenen Friedens, zum Abtreten einer kriegslüsternen Regierung und zu ihrer Ersetzung durch eine andere Regierung, die bereit ist, den Frieden zeitweilig aufrecht zu erhalten. Das ist natürlich gut. Sogar sehr gut. Aber das ist dennoch nicht ausreichend, um die Unvermeidlichkeit von Kriegen zwischen den kapitalistischen Ländern überhaupt aufzuheben. Das ist nicht hinreichend, da der Imperialismus trotz aller dieser Erfolge der Friedensbewegung dennoch bestehen bleibt, in Kraft bleibt und folglich auch die Unvermeidlichkeit von kriegen in Kraft bleibt.
Um die Unvermeidlichkeit von Kriegen zu beseitigen, muss man den Imperialismus vernichten >.
Was sind die Waffenvernichtungswaffen der US-Imperialisten und seiner zerstreuten Verbündeten gegen die von Saddam Hussein?
Um die Massenvernichtungswaffen des Weltimperialismus zu vernichten, muss man den Weltimperialismus vernichten, müssen die Gewehre in der ganzen Welt umgedreht werden zu dem einzigen Zwecke, den Weltimperialismus zu entwaffnen und ihm den Besitz an den Reichtümern dieser Welt zu entreißen. Brot und Frieden haben die Völker erst, wenn sie den Weltimperilismus gemeinsam vernichtet haben. Das sind die Lehren Stalins. Wenn die Weltbourgeoisie Lügen über Stalin verbreitet, dann verbreiten wir die Wahrheit über Stalin!!!
Die UdSSR und die Gründung Israels
Aus aktuellem Anlass veröffentlichen wir hier erstmalig den letzten Abschnitt aus diesem Buch, das heute genauestens zur Lösung des Nah-Ost Konflikts passt. Stalin hat seinerzeit grundlegende Weichenstellungen für den Frieden im Nahen Osten gelegt. Es ist klar, dass wir Stalins Richtschnur folgen werden, um den US-Imperialismus und seinen israelischen Kettenhund endgültig in die Knie zu zwingen. Im Pulverfass Naher Osten haben sofort alle fremden, ausländischen Truppen zu verschwinden. Israel hat sich sofort aus den unrechtmäßig einverleibten und besetzten Gebieten der Araber zu entfernen. Der Kettenhund der USA im Nahen Osten muss zerschmettert und die Kette zum US-Imperialismus zerschlagen werden. Die Völker des Nahen Osten müssen die Geschicke in die eigenen Hände nehmen und sowohl die imperialistische Unterjochung und Ausbeutung als auch die der eigenen Bourgeoisie, Feudalherren und religiösen Reaktionäre für immer abschütteln. Die arabischen Völker des Nahen Ostens müssen sich gemeinsam zum revolutionären Befreiungskampf erheben. Nur in einem sozialistischen Nahen Osten wird es Frieden und Freundschaft der Völker geben. Deswegen unterstützen wir den revolutionären Befreiungskampf der Völker des Nahen Ostens gegen imperialistische und reaktionäre Unterdrückung und Ausbeutung. Deswegen unterstützen wir den Kampf aller Proletarier für die sozialistische Revolution in jedem einzelnen Land des Nahen Ostens! Deswegen ist die Befreiung des Nahen Ostens vom Weltimperialismus und allen seinen Lakaien ein Fanal der Weltrevolution, für die Stalin den Grundstein legte.
Hier nun der Textauszug aus dem KPD/ML Buch: Die Wahrheit über Stalin:
Solche Leser, die sich in politischen Fragen einigermaßen auskennen, werden jetzt vielleicht sagen: Gut, was ihr schreibt, leuchtet mir ein, es wird eine Linie deutlich, die die sowjetische Außenpolitik bestimmt hat, die durch den ganzen Wust von Lügen hindurchscheint.
Aber wie - mag dann manch einer fragen - steht es denn damit, dass die UdSSR für die Gründung Israels war?
Heute sehen doch - anders als vielleicht noch vor 12 Jahren - viele Menschen, dass Israel ein aggressiver Staat ist, der seine Nachbarn bombardiert, die Araber im Land verfolgt, völlig mit den USA zusammenarbeitet. Wie kann die Sowjetunion der Gründung so eines Staates auf Kosten der palästinensischen Bevölkerung zustimmen?
Betrachten wir - als letzte der außenpolitischen Fragen der Politik der UdSSR unter Stalins Führung - die Frage Israels.
Wir werden sehen, dass auch dort dieselbe politische Linie zum Vorschein kommt wie in Mittel- und Osteuropa, wie in Deutschland, nämlich der Kampf für Frieden und Unabhängigkeit und Zusammenarbeit.
Zum einen sei das Argument, die Bolschewiki wollten die ihnen unliebsamen Juden loswerden, entkräftet, was man einfach anhand der Zahlen tun kann.
Von den 2 562 000 jüdischen Flüchtlingen in den Jahren 1935 bis 1943 hatten allein 1930 000 oder 75,3 Prozent in der UdSSR eine neue Heimat gefunden. Die Sowjetunion förderte auch keineswegs die Emigration jüdischer Sowjetbürger in irgendeine andere Region der Welt, auch nicht nach Palästina. Und sie war die einzige Großmacht, die in der zweiten Hälfte der vierziger Jahre, als das Nahost-Problem brennend wurde, keine Waffenlieferungen an irgendeine Partei dieses Gebietes leistete.
Diese Tatsachen beweisen den unabhängigen, nicht von eigenen Interessen getriebenen Standpunkt der UdSSR in der Israel-Frage.
Wodurch war die damalige Situation in Palästina geprägt?
Vor allem durch die koloniale Herrschaft Großbritanniens, das vom Völkerbund im Jahre 1923 ein Mandat über Palästina erhalten hatte.
Zur allgemeinen Lage im Nahen Osten nach der Friedenskonferenz von 1919:
<Die Friedenskonferenz des Jahres 1919 brachte zwar den Versailler Vertrag zustande und den Vertrag über die Gründung des Völkerbundes - mit vielen wohlklingenden Phrasen über die Verpflichtung weiter entwickelter Nationen gegenüber den weniger entwickelten, und auch wieder über das Selbstbestimmungsrecht - aber keine Regelung der Lage im Nahen Osten.
Dort blieben die Besatzungsarmeen, wie sie bei Kriegsende verteilt gewesen waren: Die Briten in Ägypten, Palästina, Syrien und Mesopotamien, die Araber unter Feisal im Hedschas mit Kontrolle über das Innere Arabiens bis Damaskus. Aber binnen kurzem veränderten die Briten und die Franzosen die politische Karte der Gegend so, dass sie spätere Spannungen und Explosionen und dann unvermeidlich gemacht haben würden, wenn es kein Palästina-Problem gegeben hätte.
Ende 1919 übergaben die Briten Beirut und die libanesische Küste an französische Truppen, und `alliierter`Administrator Syriens wurde der französische General Gouraud.
Die Araber konnten dem entnehmen, dass die Alliierten das Sykes-Picot-Abkommen über die Aufteilung, dessen Existenz sie gegenüber Hussein und seinem Sohn Feisal so wortreich abgestritten hatten, nunmehr in die Tat umsetzen würden. Sie revoltierten.
In Jerusalem und Jaffa brachen außerdem antijüdische Unruhen aus.
Der arabische Nationalkongress in Damaskus wählte Feisal zum König von Syrien und Feisals Bruder Abdalah zum König von Irak.
Nichts davon hinderte Briten und Franzosen, sich an ihr abgemachtes Spiel zu halten, mit nur geringen Abwandlungen. Im Vertrag von Sèvres ließen sie sich im August 1920 von den Türken die Loslösung Syriens, Mesopotamiens, Arabiens und Ägyptens vom osmanischen Reich unterschreiben, nachdem sie sich ein paar Monate vorher in San Remo endgültig geeinigt hatten, wie sie nun verfahren würden. Das ganze Arrangement wurde dann im Vertrag von Lausanne 1923 noch einmal (mit belanglosen Änderungen) bestätigt.
England wurde Protektoratsmacht über Ägypten und Mandatsmacht über den Irak, der aus den Bezirken Bagdad, Basra und Mossul gebildet worden war.
Frankreich wurde Mandatsmacht über Syrien (das zunächst den Libanon einschloss, der im September 1920 abgespalten wurde). Es bekam freie Hand, Feisal und sein arabisch-syrisches Königreich mit Gewalt zu beseitigen.
Im März 1921 (britischer Kolonialminister war Winston Churchill), `komplettierten`die Engländer das Arrangement. Sie entschädigten ihren übers Ohr gehauenen alten Helfer und Waffengefährten Feisal, den die Franzosen nun vertrieben hatten, indem sie ihn in Bagdad zum König des Iraks machten. Das wiederum war ja nun eigentlich Abdallah vorbehalten gewesen, und der arabische Nationalkongress hatte ihn doch schon dorthin gewählt. Also musste für ihn ein neuer Thron gefunden werden. Großbritannien schnitt aus Palästina östlich des Jordan den `Staat` Transjordanien heraus und machte Abdallah zu seinem König.
Schließlich: im September 1923 trat das Palästina-Mandat in Kraft> (G.v. Paczensky, Faustrecht am Jordan?, S. 54f., Tübingen 1978).
Allein schon an diesen wenigen Tatsachen kann man leicht feststellen, was für ein schmutziges Spiel die imperialistischen Kolonialmächte betrieben, wie sie Regierungen und Könige machten und absetzten, über die Köpfe aller beteiligten Gruppen hinweg, und so unweigerlich den Zündstoff für kommende Auseinandersetzungen legen mussten.
Dieser Zündstoff wurde nun noch drastisch vermehrt durch das Anwachsen der jüdischen Minderheit in diesem Bereich, in Palästina.
Insbesondere die zionistischen Organisationen, diejenigen also, die für ein expansionistisches Großisrael von Palästina ausgehend zu erbauen.
Die britische Kolonialmacht hatte in der Balfour-Deklaration von 1917 die Berechtigung eines jüdischen Staates anerkannt. Für sie war zu diesem Zeitpunkt die zionistische Bewegung, die daran ging, einen <Staat im Staate> zu organisieren, eine willkommene Hilfstruppe im Kampf gegen die antikolonialen Bestrebungen der Araber.
Diese Politik wurde dann, bei der Errichtung des Mandats beibehalten.
<Das Mandat schloss in die Präambel den Text der Balfour-Deklaration ein; in Artikel 2 wurde die Verantwortung `für die Schaffung solcher politischer, administrativer und ökonomischer Bedingungen im Lande, welche die Errichtung der zionistischen nationalen Heimstätte sichern wird` , Großbritanien übertragen; in Artikel 4 wurde Vorsorge getroffen, dass eine `Jüdische Agentur` als `öffentliche Körperschaft` anerkannt würde, welcher die Aufgabe zufiel, `die Beratung und Zusammenarbeit mit der Administration Palästinas in solchen ökonomischen, sozialen und anderen Angelegenheiten` durchzuführen, `welche die Errichtung der jüdischen nationalen Heimstätte betreffen könnten`, und in Artikel 11 wurde die Administration befugt, sich mit der Jüdischen Agentur zu arrangieren, um `alle öffentlichen Arbeiten, Dienste und Vorkehrungen auf gerechter und gleicher Basis auszuarbeiten oder ins Werk zu setzen, und um jede der natürlichen Hilfsquellen des Landes zu erschließen`.
Das Mandat versäumte es, die Prinzipien zu beachten, welche in Artikel 22 des Vertrags des Völkerbundes vorgesehen waren: dass nämlich Palästina - wie auch der Libanon, Syrien und Irak - Anspruch auf eine `vorläufige Anerkennung` als unabhängiger Staat hatte, `welche gebunden ist an den administrativen Rat und Beistand eines Mandatarstaates, bis zu einer Zeit, zu der sie (die Einwohner) auf eigenen Füßen stehen können`. Ebensowenig stellte das Mandat die Versprechungen in Rechnung, welche die Alliierten den Arabern früher bezüglich der Unterstützung ihrer Unabhängigkeit gemacht hatten, oder auch nur die Sicherheitsklauseln der britischen Erklärung von 1922 (des Churchill-Memorandums)> (Sami Hadawi, Brennpunkt Palästina, Seite 28, Rastatt 1970).
So waren also in Palästina faktisch drei Kräfte wirksam: die britische Kolonialmacht, die jüdische Agentur und die Palästinenser.
Die Einwanderung von Juden nach Palästina und ihre Rolle dort entwickelten sich folgendermaßen weiter:
< Mit dem Inkrafttreten des Mandats wurden die Grenzen des `Mandatgebietes Palästina` um ein gesamtes Landgebiet von 26 322 Quadratkilometern gezogen. Dazu kam eine binnenländische Wasserfläche von 704 Quadratkilometern mit den Seen Huleh (13 Quadratkilometer), Tiberias oder See Genezareth (161 Quadratkilometer) und der Hälfte des Toten Meeres (1049 Quadratkilometer). Die Gesamtfläche betrug somit 27 026 Quadratkilometer.
Als die Alliierten 1918 das Land besetzten, hatte Palästina etwa 700 000 Einwohner. Davon waren 644 000 Araber (574 000 Moslems und 70 000 Christen) und 56 000 Juden.
1922 wurde eine Volkszählung durchgeführt, die zeigte, dass die Gesamtbevölkerung 757 182 betrug (590 000 Moslems, 83 794 Juden, 73 014 Christen und 9474 andere).
1931 fand eine zweite Volkszählung statt, die zeigte, dass sich die Bevölkerung auf insgesamt 1 035 821 erhöht hatte ( 759 712 Moslems, 1774 610 Juden, 91 398 Christen und 10 101 andere).
1944 schätzte die Regierung Palästinas die Gesamtbevölkerung auf die Zahl 1 764 000 ( 1 179 000 Araber, 554 000 Juden und 32 000 andere).
Mitte Mai 1948 hätte die Gesamtbevölkerung von Arabern und Juden - nach den gleichen Schätzmethoden der Regierung Palästinas - die Zahl 2 065 000 erreicht (1 415 000 Araber und 650 000 Juden).
Danach stieg der Anteil der Juden an der Gesamtbevölkerung von 8% im jahre 1918 auf über 12% im jahre 1922, etwa 17% im Jahre 1931, auf 31% im jahre 1944 und Mitte Mai 1948. Das rasche Tempo dieses Zuwaches der jüdischen Gemeinschaft erscheint noch bestürzender, wenn man die Tatsache in Betracht zieht, dass die reine natürliche Zuwachsrate der Araber Palästinas etwa 50% höher lag als die der Juden in Palästina (3,2% zu 2,2%). Eine Einwanderung großen Stils war für das rasche Wachstum des jüdischen Anteils an der Gesamtbevölkerung verantwortlich.
1918 besaßen die Juden erst etwa 2% (65 764 Hektar Land) der gesamten Agrarfläche (2 663 231 Hektar).
Während der folgenden dreißig Jahre kauften die Juden zusätzliches Land und erhöhten ihren gesamten Landbesitz bis zum Ende des Mandats im Mai 1948 auf 143 853 Hektar oder etwa 5% des gesamten Landgebietes. Doch die Regierung Palästinas schätzte im Jahre 1946, dass, `die Juden über 15% des kultivierbaren Landes Palästinas innehatten`> Sami Hadawi, Brennpunkt Palästina, Seite 28, Rastatt 1970).
Für die in den 40er Jahren zu Tage getretene Schwäche der palästinensischen Bewegung - die weit weniger organisiert war als die jüdische - sind vor allem zwei Gründe entscheidend. Zum einen der erwähnte Landkauf durch die Juden. Obwohl unter den breiten Massen der Araber eine relativ breite Bewegung gegen den Landverkauf an Juden bestanden hatte, konnte diese, und von ihnen natürlich vor allem die reichen, zionistischen Kreise, erhebliche Mengen an Boden kaufen.
Sie kauften ihn von den in Palästina herrschenden Clans. Diese, die Husseinis, Nahashibis, Hadis und Dajanis, hatten schon im Osmanischen Reich eine privilegierte Stellung eingenommen und profitierten jetzt vom landkauf. Reaktionäre, die sie waren, hatten sie mit dem Osmanischen Reich der < Hohen Pforte > kollaboriert und waren auch jetzt bereit, eher mit den Imperialisten und selbst mit den Zionisten zusammenzuarbeiten, als die nationale und Befreiungsbewegung der palästinensisch-arabischen Volksmassen zu unterstützen.
Der zweite Grund war der gewaltige Blut-Terror der britischen Kolonialisten nach dem palästinensischen Generalstreik von 1936. In drei Jahren wurden Zehntausende palästinensischer Aktivisten ermordet und viele Tausende verschleppt.
Diese Niederlage hatte abermals die Rolle der feudalen Clans, der Effendis, gestärkt, die sämtliche palästinensische Parteien und auch den 1942 neu gebildeten < Arabischen Hohen Rat > kommandierten.
In diesen Jahren hatte dagegen die zionistische Bewegung alle Möglichkeiten ausgenutzt, ihre Stellung zu stärken. So hatten sie den Generalstreik im jahr 1936 dazu benutzt, ihre eigenen Wirtschaftsunternehmen verstärkt zur Geltung zu bringen.
Das war die allgemeine Lage, in der es dazu kam, dass Großbritannien im Frühjahr 1947 sich an die UNO wegen des Mandatsgebiets wandte.
Denn jetzt hatte sich auch die jüdische Minderheit gegen die Kolonialherrschaft gewandt. Jetzt waren alle gegen Großbritannien, das jetzt Hilfe von der UNO wollte.
< Am 2. April 1947 ersuchte Großbritannien als Mandatarstaat den Generalsekretär der Vereinten Nationen, `die Palästinafrage auf die Tagesordnung der nächsten ordentlichen Sitzung der Generalversammlung zu setzen` . Und am 21. und 22. April 1947 ersuchten Ägypten, Irak, Syrien, Libanon und Saudi-Arabien den Generalsekretär, das folgende Thema mit auf die Tagesordnung zu setzen: `die Beendigung des Mandats von Palästina und die Erklärung seiner Unabhängigkeit`.
Die Generalversammlung ernannte ein Sonderkomitee (UN-SCOP), welches Palästina besuchen und Nachforschungen anstellen sollte. Der Bericht, den es am 31. August 1947 lieferte, bestand aus zwei Plänen: einem Mehrheitsplan der Teilung mit einer wirtschaftlichen Union und einem Minderheitsplan eines Bundesstaates.
Die Teilungsresolution
Die Teilungsresolution - als Empfehlung ausgedrückt - trennte Palästina in sechs Hauptteile - drei davon (56% des Gesamtgebietes) waren für einen `zionistischen Staat` reserviert; die anderen drei mit der `Enklave Jaffa` (43%) für einen `arabischen Staat`. Jerusalem und Umgebung (0,65%) sollte eine `internationale Zone` unter der Verwaltung der Vereinten Nationanen werden.
In den `zionistischen Staat` waren alle Gebiete, die in jüdischem Besitz und/oder von Juden bewohnt waren, natürlich eingeschlossen. Doch diesen wurden weite Gebiete angegliedert, die gänzlich in arabischem Besitz und ausschließlich von Arabern bewohnt waren, welche die Zionisten aber begehrten. Südpalästina zum Beispiel (Negev), welches das halbe Gebiet Palästinas umfasst und in dem der jüdische Besitz weniger als ½ % ausmachte, wurde in das für den `zionistischen Staat` vorgesehene Gebiet eingeschlossen. Auf der anderen Seite sollte der `arabische Staat` die geringstmögliche Anzahl Juden und das kleinstmögliche jüdische Landgebiet umschließen. Die Bevölkerung des `zionistischen Staates` sollte 498 000 Juden und 497 000 Araber umfassen; die des `arabischen Staates` dagegen 725 000 Araber und nur 10 000 Juden. Die restlichen Araber und Juden sollten in der `internationalen Zone` von Jerusalem leben.
Die Araber lehnten die Teilung mit der Begründung ab, dass sie die Bestimmungen der Charta der Vereinten Nationen verletze, welche einem Volk das Recht zuerkennt, sein Schicksal selbst zu bestimmen. Die arabische Ablehnung stützte sich auf die Tatsache, dass in dem `jüdischen Staat` , dessen Bevölkerung zu 50% aus Arabern und zu 50% aus Juden bestand - wobei den Juden weniger als 10% der gesamten Landfläche gehörte -, den Juden die Führungsrolle zugesprochen werden sollte > ( ebenda, Seite 42f ).
Bei der Diskussion dieser Pläne sagte der sowjetische Delegierte im November 1947:
< Dass kein westeuropäisches Land imstande gewesen ist, die Verteidigung der elementaren Rechte des jüdischen Volkes zu gewährleisten oder es vor den Gewaltakten der faschistischen Henker zu schützen - das erklärt das Verlangen der Juden, ihren eigenen Staat zu gründen. Man kann dieses Recht dem jüdischen Volk nicht verweigern, wenn man alles berücksichtigt, was es im Verlauf des Zweiten Weltkrieges erlitten hat. ...
Weder die Vorgeschichte noch die heutigen Verhältnisse in Palästina können eine einseitige Lösung der palästinensischen Frage rechtfertigen, sei es im Sinne der Gründung eines unabhängigen arabischen Staates, ohne die legitimen Rechte des jüdischen Volkes zu berücksichtigen, sei es im Sinn der Gründung eines unabhängigen jüdischen Staates ohne Berücksichtigung der legitimen Rechte der arabischen Bevölkerung... die Interessen der Juden wie der Araber Palästinas können in angemessener Weise nur durch die Gründung eines jüdisch-arabischen Staates geschützt werden, der demokratisch und unabhängig ist... Sollte diese Lösung wegen der immer gespannteren Beziehungen zwischen Juden und Arabern nicht zu verwirklichen sein - und es ist sehr wichtig, die Meinung der Sonderkommission über diesen Punkt zu erfahren - müßte man eine zweite Lösung prüfen, die wie die erste in Palästina ihre Anhänger hat und die Teilung dieses Landes in zwei unabhängige Staaten vorsieht: einen jüdischen und einen arabischen Staat. Ich wiederhole: diese Lösung wäre nur gerechtfertigt, wenn sich herausstellen sollte, dass die Beziehungen zwischen Juden und Arabern Palästinas so gespannt sind, dass es unmöglich ist, die friedliche Koexistenz der Araber und Juden zu gewährleisten > (Paczensky, a.a. O. , Seite 78).
Die sowjetische Delegation hatte der Versammlung, wie auch aus dieser Redepassage hervorgeht, im Frühjahr 1947 den Vorschlag unterbreitet, einen gemeinsamen jüdisch - arabischen Staat mit demokratischen Charakter zu bilden und so die nationalen Spannungen zu beseitigen.
Das war ein Vorschlag, wie er ganz der Linie der Stalinschen Außenpolitik entsprach, wie wir sie auch schon in anderen Fällen gesehen haben. Nur fand sich für diesen Vorschlag keine Mehrheit, und vor allem waren auch die Beteiligten dagegen. Um trotzdem zu einer Lösung zu kommen, sprach sich die sowjetische Delegation für den Weg der Errichtung zweier Staaten aus, verbunden durch eine Wirtschaftsunion. Sie tat das, wie ja auch der Sowjetdelegierte betont hatte, aus der Kenntnis der furchtbaren Tragödie der Juden in Europa. Der sowjetische Vorschlag hatte aber sowohl ursprünglich wie auch später immer eine Bedingung: den vollständigen Rückzug der britischen Truppen. In einem Artikel der < Iswestija > vom 8. Februar 1947 (106) wurde diese Forderung als unverzichtbar und Grundvoraussetzung für eine friedliche Lösung bezeichnet.
Und in der Rede des stellvertretenden Außenministers der Sowjetunion, A. Wyschinskij, in der Vollversammlung der UNO am 18. September 1947 hieß es dazu:
< Britische Truppen befinden sich immer noch in Ägypten, und zwar gegen den Willen des Landes, ferner in Griechenland, und zwar im Widerspruch zur griechischen Staatsverfassung, und in Transjordanien, das um seine Aufnahme in die Organisation nachgesucht hat... Die Festigung des allgemeinen Friedens und des gegenseitigen Vertrauens unter den Nationen erfordert die baldmöglichste Lösung des Problems der Zurücknahme fremder Truppen, die nicht Verbindungswege mit ehemaligen Feindländern zu überwachen haben >.
Und der Teilungsplan, den die UNO verabschiedete, entsprach durchaus nicht den zionistischen Zielen von einem Großisrael. Die UdSSR unterstützte nicht den Zionismus, sie unterstützte solche Juden, die aus Europa flohen und sich jetzt auch gegen die britische Besatzung wandten.
Der Teilungsplan war ein aus der Situation geborener Kompromiss. Die richtige Lösung, ein gemeinsamer demokratischer Staat Palästina für Juden und Palästinenser, scheiterte an den Machenschaften der Imperialisten.
Die britischen Kolonialherren hetzten die arabischen Feudalen der umgebenden Staaten, über deren Armeen sie verfügten, auf. Die neue imperialistische Macht in diesem Raum, die USA, unterstützte nach einigen Wendungen die zionistischen Organisationen. Zwischen Juden und Palästinensern herrschten schließlich extrem aufgepeitschte nationale Differenzen.
Deshalb ist natürlich auch die Begründung keineswegs richtig, mit der die arabischen Feudalherren in der UNO, die keineswegs die legitimen Vertreter Palästinas waren, den Plan ablehnten. Sie pochten jetzt auf das Selbstbestimmungsrecht der Palästinenser.
Was mit den Juden geschehen sollte, wird allerdings nicht gesagt. Die Ausrottungsjagd der Nazis, die ja - wie man an der vorne abgedruckten Statistik sehen kann - erst dazu geführt hatte, dass wirklich massenweise Juden nach Palästina kamen, die keineswegs alle Zionisten waren, dieser Völkermord blieb dabei unerwähnt.
Während auf der einen Seite die zionistische Führung die Rechte des arabischen Volkes in Palästina glattweg leugnete, weigerten sich das Arabische Hoch - Komitee und die Arabische Liga andererseits, solchen Juden, die nach 1939 eingewandert waren, das Wahlrecht zuzugestehen.
In solchen komplizierten Situationen gab es nur wenige besonnene Kräfte auf beiden Seiten.
Die einzige größere Organisation, die gemeinsam Juden und Araber als Mitglieder hatte, war die Kommunistische Partei Palästinas. Aber selbst in ihren Reihen hatte es Schwankungen gegeben, so tief saßen die Differenzen.
Nach dem Beschluss der UNO vom 29. November 1947, die eben diesen vorne abgedruckten Teilungsplan akzeptierte - also: zwei Staaten -, komplizierte sich die Lage noch mehr.
Bereits im September 1947 wurde von den Arabern eine palästinensische Regierung unter Ahmed Hlimi Pascha gebildet.
Nach einigen Monaten der Ruhe, in denen sich auch die zionistischen Militärorganisationen Haganah und Irgun ruhig verhielten, von Druck der Weltöffentlichkeit gezwungen, kommt es im April 1948 zu größeren militärischen Operationen zionistischer Militäreinheiten gegen arabische Truppeneinheiten, die im Gebiet des künftigen Israels, das sie nach wie vor nicht anerkennen, operieren; als Antwort darauf wiederum marschieren am 15. Mai 1948, dem Tag der Unabhängigkeit Israels, die Truppen der benachbarten arabischen Staaten, der Arabischen Liga, nach Palästina ein.
Am Vorabend des Einmarsches der Truppen der Arabischen Liga nach Palästina erklärt der Generalsekretär der Arabischen Liga, Azzam Pascha, in Kairo:
< Dies wird ein Ausrottungskrieg und ein gewaltiges Massaker werden, von dem man in der Weise sprechen wird wie vom Massaker der Mongolen und jenem der Kreuzfahrer > (W. Hollstein, Kein Frieden um Israel, S. 184, Frankfurt 1972).
Es gibt manche, die heute gegen die israelische Politik der Aggression und des Rassismus gegen die Araber zu Recht eingestellt sind, die aber solche ebenfalls offen rassistischen Ausfälle gewisser Araber verniedlichen.
Was für eine Position wirklich hinter diesem bösartigen, rassistischen Nationalismus steht, zeigte sich sehr schnell an den Taten der Truppen der Arabischen Liga.
Sie massakrierten nicht etwa die Juden. Abu Ihad, einer der Führer der < Al Fatah > , schreibt über diesen Feldzug der Arabischen Liga:
< Ihre Armeen, die am 15. Mai 1948 in Palästina einfielen, waren nicht einmal in der Lage, die Durchsetzung der Teilung zu garantieren, die von der Generalversammlung der Vereinten Nationen im Novemeber 1947 beschlossen war. Und das aus guten Gründen: König Abdallah von Jordanien, der mit Cisjordanien liebäugelte, annektierte ganz einfach dieses Gebiet, während König Faruk den Gazastreifen unter ägyptische Verwaltung stellte. Die palästinensische Regierung, die im September unter Ahmed Pascha gebildet worden war, war ein totgeborenes Kind, da keine Regierung das Risiko auf sich nehmen wollte, sie zu unterstützen > (Abu Ihad, Heimat oder Tod, Seite 57).
Diese angeblichen Helfer Palästinas hatten also nichts anderes zu tun, als sich so schnell wie möglich je ein Stück Palästina zu sichern. Ansonsten wurden sie von den stärkeren israelischen Verbänden schnell geschlagen. Und jetzt schlugen die Zionisten mit ihrem < großisraelischen Traum > zum ersten Mal voll zu. Sie forderten Gebietszuwachs, und die arabischen Feudalen gestanden diesen zu. Statt der 56,47 % des palästinensischen Territoriums, das der UNO- Beschluss für Israel vorsah, besaß Israel jetzt 77, 4 % dieses Territoriums. Ben Gurion betonte zwar, dass auch dieser Gebietszuwachs noch nicht alles sei, was sie, die Zionisten, wollten, denn dieses Territorium
< erstreckte sich nur über einen Teil des Landes > ( Israel Government Yearbook 1952, seite 15, Tel Aviv 1953).
Aber immerhin hatten die Zionisten, durch die abenteuerliche und reaktionäre Haltung der Feudalen der Arabischen Liga begünstigt, schon große Fortschritte bei der Realisierung ihrer Pläne machen können.
Abu Ihad über diese Führer der Araber:
< Ihr Irrtum bestand aber darin, nichts zu akzeptieren, weil sie nicht alles haben konnten. So trugen sie dazu bei, das Unternehmen der zionisten noch zu fördern, das heißt die Ansiedlung einer neuen Bevölkerung, die im Laufe der Jahre das palästinensische Volk seiner Ländereien beraubte und ihm somit einen immer größeren Teil der heimat nahm. Es stimmt zwar, dass der 1947 für die Vereinten Nationen ausgearbeitete Plan einer Teilung im Prinzip unannehmbar war, doch warum haben es die palästinensischen Führer damals den zionistischen Führern nicht gleich getan und einer Übergangslösung zugestimmt, indem sie einen Staat gründeten auf dem Teil des nationalen Territoriums, den die UNO ihnen zugestanden hatte > (A. Ihad, a.a. O. , Seite 196f).
Das ist die Einschätzung dieser Situation, die einer der neuen Führer der Palästinenser rückblickend abgibt.
In dieser komplizierten Situation stimmte die Sowjetunion eben diesem Kompromiss des Teilungsplanes zu. Mehr noch: Sie musste für diesen Kompromiss sogar noch einen Kampf führen, gegen die USA zum Beispiel, die nach anfänglicher Unterstützung dieses Planes eine Zeit lang einer anderen Lösung zu neigte: nämlich einer UNO-Treuhänderschaft über Palästina, mit den USA als Treuhänder, was eine Neuauflage der Mandatsherrschaft gewesen wäre. In der Proklamationsurkunde des Staates Israel vom 14. Mai 1948 heisst es:
< Der Staat Israel wird bereit sein, mit den Institutionen und Vertretern der Vereinten Nationen bei der Verwirklichung des Beschlusses der Vollversammlung vom 29. November 1947 zusammenzuwirken und auf die Durchführung der wirtschaftlichen Einheit hinzuwirken >.
Von dieser Verpflichtung sind die Zionisten abgegangen. Sie wurden sehr schnell zu einem reaktionären Bollwerk des US-Imperialismus, der in 20 Jahren mehr als 40 Milliarden US-Dollar in diesen Staat investierte, als seinen Brückenkopf in Nahost.
[[ folgende Anmerkung der Redaktion sei an dieser Stelle gestattet - 24. 2. 2003:]]
Wir dürfen auch niemals wegschauen, dass nicht nur an den Händen der Zionisten und der US-Imperialisten, der englischen imperialisten usw. das Blut des palästinensischen Volkes klebt, sondern auch an den Händen des deutschen Imperialismus. Mit Waffen und den Geldern, die die deutschen Imperialisten dem deutschen Volk aus der Tasche ziehen - unter dem heuchlerischen, hinterhältigen und gegenüber den jüdischen Opfern zynischen Vorwand der Wiedergutmachung an den Greueltaten der Nazis - , werden stattdessen die Palästinenser massakriert und der Kettenhund der Imperialisten im Nahen Osten weiter gefüttert und scharf gemacht, um den imperialistischen Raubkrieg fortzusetzen und den Nahen Osten zu verbrennen.
In seiner Rede in der Plenarsitzung der Vollversammlung der UNO vom 25. September 1948 sagte der Leiter der sowjetischen Delegation A. Wyschinskij:
< Der Sicherheitsrat hat auch in der Palästinafrage seine Pflicht nicht erfüllt. Der Beschluss der Vollversammlung vom 29. November des vergangenen Jahres über die Bildung eines arabischen und eines jüdischen unabhängigen Staates in Palästina wurde hintertrieben. Die Politik der Mehrheit des Sicherheitsrates in der Palästinafrage war im Grunde genommen nicht darauf gerichtet, Maßnahmen zur Beseitigung der nationalen Gegensätze in Palästina und zur Sicherung der gutnachbarlichen Beziehungen zwischen dem jüdischen und dem arabischen Volke zu ergreifen, sondern sie trug nur zur Vertiefung dieser Gegensätze bei und stieß sowohl die Araber als auch die Juden auf den Weg des Kampfes und bewaffneter Zusammenstöße, die denn auch zum Krieg in Palästina geführt haben.
Zur Hintertreibung des Beschlusses der Vollversammlung vom 29. November führten nicht nur die direkten Vorschläge einiger Staaten, den erwähnten Beschluss einer Revision zu unterziehen, sondern auch solche Maßnahmen wie der Vorschlag der amerikanischen Delegation, eine Treuhänderschaft über Palästina zu errichten, oder der Vorschlag, eine vermittelnde Institution zu schaffen, was jedoch bisher noch keine positiven Ergebnisse gebracht hat > ( Aus: Neue Welt, Nr. 18, 3. Jahrgang, September 1948 ).
Ende des Jahres 1952, als diese Rolle Israels deutlich wurde, brach die Regierung der UdSSR die diplomatischen Beziehungen zu Israel ab.
Der Versuch war gescheitert.
Es war der friedliche Versuch gewesen, in einer Region, wo seit langem Spannungen geschürt wurden, für Frieden und Ausgleich der Völker zu sorgen.
Dass die UdSSR niemals den Zionismus unterstützt hat in seinen Bestrebungen, ein Großisrael zu erzwingen, zeigt sich nicht nur daran, dass sie keine Waffen lieferte und dass sie die Abwanderung der Sowjetjuden nicht förderte, sondern auch daran, dass die KPdSU (B) es begrüßte, als in den volksdemokratischen Ländern Osteuropas feindliche Gruppen entlarvt wurden, an denen auch Zionisten beteiligt waren, dass denen der Prozess gemacht wurde.
Die Prozesse gegen die Gruppen um Slanyks in der CSSR, Rajk in Ungarn und Pauker in Rumänien waren auch ein Teil des Kampfes gegen die großisraelischen Pläne der Zionisten.
Von diesem Standpunkt der Kommunisten, nämlich der friedlichen Zusammenarbeit der Völker, des (bewaffneten) Kampfes gegen die Kolonialherren und Kriegstreiber, gehen die marxistisch-leninistischen Parteien auch heute aus. Es ist eine Fortsetzung der Stalinschen Außenpolitik jener Jahre im Nahen Osten, wenn der erste Sekretär der Partei der Arbeit Albaniens, Enver Hoxha, 1978 im Namen der Kommunisten sagt:
< Der Kampf gegen Israel, das blutrünstige Werkzeug des amrikanischen Imperialismus, das zu einem großen Hindernis für das Voranschreiten der arabischen Völker geworden ist, ist ein gemeinsames Problem aller dieser Völker. Trotzdem sind die arabischen Staaten in der Praxis nicht alle einer Meinung über den Kampf, den sie gemeinsam gegen Israel führen müssen, und über den Charakter, den dieser Kampf gegen den gemeinsamen Feind haben muss. Oft wird dieser Kampf von einigen unter engem nationalistischen Blickwinkel betrachtet. Wir können mit einer solchen Haltung nicht einverstanden sein. Wir sind dafür, dass sich Israel in seinen eigenen Bau schert und dass seine chauvinistischen, provokatorischen, angriffslüsternen und aggressiven Haltungen und Handlungen gegen die arabischen Staaten ein für allemal aufhören. Wir fordern, dass Israel den Arabern ihre Gebiete freigibt, dass die Palästinenser alle ihre nationalen Rechte gewinnen, doch wir sind niemals dafür, dass das israelische Volk ausgerottet wird > ( Enver Hoxha, Imperialismus und Revolution, Seite 206f, Tirana 1978).
Das eben ist und bleibt die internationalistische Haltung der Kommunisten, wie sie es schon vor über dreißig Jahren war.
Abschließend wollen wir noch einmal den Genossen Stalin zu Worte kommen lassen.
Zwei Jahre vor seinem Tode gab er einem Korrespondenten der Prawda ein Interview, woraus wir hier zitieren möchten:
< Die Organisation der Vereinten Nationen, die als Bollwerk zur Erhaltung des Friedens geschaffen wurde, verwandelt sich in ein Instrument des Krieges, in ein Mittel zur Entfesselung eines neuen Weltkrieges....
Somit verwandelt sich die UNO in ein Instrument des Aggressionskrieges und hört auf, eine Weltorganisation gleichberechtigter Nationen zu sein. In Wirklichkeit ist die UNO jetzt weniger eine Weltorganisation als eine Organisation für die Amerikaner, die so handelt, wie es den amerikanischen Aggressoren genehm ist....
Die Organisation der Vereinten Nationen betritt auf diese Weise den unrühmlichen Weg des Völkerbundes. Damit begräbt sie ihre moralische Autorität und setzt sich dem Zerfall aus >.
(Stalin Werke Band 15, Seite 241/242, herausgegeben von der KPD/ML 1979, 3. verbesserte Ausgabe)
Dass die Komintern/ML im Sinne Stalins dem Zerfall der UNO auf revolutionäre Art und Weise nachhelfen wird, versteht sich von selbst, denn nichts fällt, ohne dass es im Kampf niedergerungen wird!
Daran hat sich auch 50 Jahre nach dem Tod des Genossen Stalin nichts geändert!
Hoch lebe der Genosse Stalin!
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Zur Sendung des Hisorikers Kopp in der ARD
über den
50. Todestag von J.W. Stalin Wenn sich Historiker über die Gestalt von J.W. Stalin auslassen, dann ist da auch der Zeitgeist im Spiel. Jedenfalls hat Kopp sich davon reiten und verleiten lassen. Gründlich wälzt er die Dämonisierung der Gestalt J.W. Stalins aus, der als despotischer, fast möchte man schlußfolgern menschenfressender, Tyrann dargestellt wird. Dazwischen werden dann so Kremlastrologen, meist Sprachrohre der Nomenklatura, die für Dollars und Euros aus den Archiven die passenden Fälschungen verkaufen, zitiert um den Wahrheitsbeweis der dreisten Lügen zu untermauern. Diese Mauer von Abscheulickeiten sollen den Menschen zeigen, schaut her, Euer Väterchen Stalin, für den ihr euer Blut gegeben hat, war es nicht wert, ihr hättet Hitler auch die andere Backe hinhalten müssen. Nicht nur, daß Hitler mit Stalin gleichgesetzt wird, nein viel schlimmer, das ungeheure Verbrechen die Sowjetunion anzugreifen und dort das Sowjetvolk zu meucheln wird als kleiner Betriebsunfall unter den Tisch gefegt. Wenn Kopp und sein Stall eine derartige Propaganda entwickeln, hat dies zum Hintergrund nicht etwa, daß jezige Kriege der Bundesrepublik Deutschland verherrlicht werden, wie auf dem Balkan, Arabien oder Afghanistan, sondern, daß sie die Ergebnisse des 2. Weltkriegs revidieren möchten. Alles was in Yalta oder Potsdam ins besondere ausgehandelt wurde, soll zur Makulatur werden. J.W. Stalin hat an diesen Konferenzen klar die Schwäche des Imperialismus erkannt. Mit Hitler und dem deutschen Imperialismus ging nicht nur dieser den Bach runter und es konnte die sozialistische DDR auf deutschen Boden errichtet werden, sondern die anderen Alliierten wie der kränkelnden Roosevelt und Churchill pfiffen auf dem letzten Loch. So retteten sie sich nur mit Truman und den Abwurf der Atombomben in Hiroshma und Nagasaki und der gezielten Bombardierung des deutschen Volkes. In anderen Worten, die Sowjetarmee kam nach Deutschland als Befreier und hißten am Brandenburger Tor die Sowjetfahne und die restlichen Alliirten kamen als Besatzer. Heute drehen sie diese Tatsache um. Also versuchen sie krampfhaft zu vertuschen, daß J.W. Stalin und die Rote Armee ein Freund der Völker war. Mit einem solchen Beitrag beleidigen Kopp und seine Propaganda-Mühle die aufrichtigen Gefühle der Menschen zu ihrer Heimat und ihre Befreiung von der Hitlerbestie. Das gilt sowohl für Deutschland und aufrechte deutsche Patrioten, die sich von Hitler verraten fühlen, als die vielen Veteranen in Rußland, die mit zha Stalin auf den Lippen in Stalingrad der imperialstischen Raubmaschine ein Ende bereiteten. Trotz aller Verdrehungen und Lügen von Ulbricht und Co, die sich in der DDR ins gemachte Bett gesetzt hatten, werden viele DDR-Bürger bewußt die Verdienste um die Befreiung von halb Deutschland vom Kapitalismus niemals durch J.W. Stalin und die Rote Armee vergessen, die brüderlich den Deutschen half nach der Zerstörung im Krieg wieder auf die Beine zu kommen. Das Potsdamer Abkommen bot die Grundlage für ein demokratisches Gesamt-Deutschland, auch ein nebeneinander von Staaten verschiedener Gesellschaftsordnung, eine Art Konföderation. Die westlichen Alliierten betrachteten Westdeutschland als ihr verlorenes Hitlerrreich und wollten um jeden Preis dieses wieder zusammenflicken. Ihre Niederlage mit Hitler wollten sie bis zum heutigen Tage nicht eingestehen und ihre strategischen Ziele, wie das Ölvorkommen um Baku oder das Chromerz in Albanien haben sie nie aufgegeben. Wesentlich ist aber die Annulierung des Potsdamer Abkommens. Es sieht vor, daß Deutschland einen Friedensvertrag schließen muß. Man erinnere sich, daß zum Beispiel dies Gegenstand der Wiedervereinigngsgespräche von Nord- und Südkorea ist. Somit ist sogar Rußland, USA und Großbritannien weiter Besatzungsmacht in Deutschland. Völkerrechtlich ist der 2+4 Vertrag nicht gültig und schlimmer als der Versailler Vertrag nach dem 1. Weltkrieg. Der Sinn des 2+4 Vertrages ist der, daß die deutschen Imperialisten an die Kandarre genommen werden, damit nicht wieder so eine Pleite wie bei Hitler passiert. Man täusche sich also nicht, wenn die Bundeswehr an allen US-Fronten stramm steht und HiWi-Dienste für die Besatzer leisten muß, wenn Joschka Fischer artig jede Schweinerei der Yankee-Faschisten abnickt und Kohl aus den Sozialkassen 38 Milliarden an die Amis für den 1. Golfkrieg abdrückte, ist das kein Zufall oder Ausdruck der besoneren atlantischen Verbundenheit, sondern die absolute Unterwerfung unter den anglo-amerikanischen Wünschen, die so alt und verkommen sind, wie es bereits J.W. Stalin erkannte und entsprechend, diese Schurken an die Wand drückte. Damals mußten sie kuschen, weil ihnen die Puste ausgegangen war. Kein freiheitsliebender westalliierter Soldat verstand warum das deutsche Volk derart gedemütigt werden mußte. Eisenhower oder Patton aber auch Montgomery wurden zurückgepfiffen, weil sich Anzeichen der Verbrüderung und Auflösung der Soldaten abzeichnete. Denn auch das amerikanische Volk oder die englischen Proleten in der Armee waren vom ehrlichen Willen in den Krieg gezogen, den Faschismus zu zerschmettern aber nicht das Deutsche Volk. Das blutigste Manöver war die Bombardierung von Dresden, die vielen Opfer unter den Flüchtlingen. Nach der Genfer Konvention verboten. Churchill sprach davon, die falschen Schweine geschlachtet zu haben. Damit meinte er, daß die Rote Armee die Hitlerbestie verschonen sollte. Der Versuch, eine Nazi-Regierung mit Admiral Dönitz in Schleswig-Holstein zu errichten, schon damals das Potsdamer Abkommen auszuhöhlen, scheiterte am Druck der Sowjetunion mit J.W. Stalin. Das haben die westlichen Alliierten ihm nie verziehen, daß er ihre Schwäche gründlich ausnutzte. Und heute? Mit dem 2+4 Abkommen dachten die westlichen Allierten inklusive die verfaulte Chruschtschov - Nomenklaturen Rußlands, sie würden eine bessere Startposition für neue Kriegsabenteuer haben. Das Balkan-Manöver hat gezeigt, ein zweites derartiges Manöver bedeutet bereits den Todesstoß für den Imperialismus. Deutschland umhüllt sich als Friedensengel, wohl wissend, daß es dies nicht überstehen wird. So groß ist die Erinnerung an den Krieg aber auch an 50 Jahre Frieden und Wohlstand, sodaß Millionen auf die Straße für den Frieden und gegen die Pickelhaubenpolitik von SPD-Schröder demonstrierten. Die Yankee-Faschisten sind dabei ihren Hinterhof Südamerika zu verlieren, in Arabien ist die Wut riesengroß, weil sie den Zionistischen Kettenhund permanent Zucker in den Hintern blasen. Beim ersten Schuß werden die US-Hampelmann-Regierungen vom Thron gestürzt. Und Westeuropa ist voll in der Absetzbewegung. Lediglich solche Kandidaten wie Polen usw aus der Pufferzone zu Putin pokern um mehr Bakschisch von der EU und huren mit den Yankee-Faschisten. In Spanien müssen die Frankisten sich warm anziehen und es könnte endgültig mit Hampelmann (el pelele) genannt Juan Carlos aus sein. In den spanischen "Kolonien" gärt es bereits gewaltig in Südamerika. Kopp mit seiner Geschichtsklitterei aus der Giftküche von Wilhelm Zwo, den Noskes und Zörgiebels und Kommende, wird es nichts nutzen. Die Deutsche Arbeiterklasse, besonders in der DDR hat sich vom Sozialfaschsmus der Ulbricht und Co befreit. Das zu begreifen, diesen Sieg zu verdauen, das wird kein Kopp mit seinem Gift verhindern. Stalin bleibt ein Freund des Deutschen Volkes. Daß die Deutsche Arbeiterklasse den Sozialfaschismus abgeschüttelt hat, daß die Wolfs und Co das Hosenflattern bekamen am 6. November 1989 in Berlin auf dem Alex ist kein Zufall! Es ist derzeit der größte historische Sieg seit der Oktoberrevolution für die proletarische Weltbewegung, Beispiel und Ansporn zugleich. Es zeigt, daß die Herrschaft der Arbeiteraristokratie nicht von Dauer ist und daß die proletarische Revolution eine Frage ist, die auf der Tagesordnung steht, zur Lösung ansteht. Die KPD/ML wird dies im Klassenkampf berücksichtigen und die Massen noch enger zusammenschweißen. Sie hat bereits die Herschenden zum Zittern gebracht. Wolf wußte genau was ihm blühte und woher. Schnell verkroch er sich als KPD/ML, doch einer nach den anderen seiner Hampelmänner ist bereits verbrannt, seine Winkelzüge werden wirkungslos, weil so durchsichtig und dümmlich wie es nicht mehr geht. Sein letzter Hampelmann Möller/Stuttgart läßt sich als "Opfer" feiern, weil sein Versteckspiel als KPD/ML nicht mehr ernst genommen wird. Kein Prolet nimmt von diesen Figuren mehr eine Scheibe Brot.- |
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Leserbrief an die TV-ARD Betreff : Ihre Sendung vom Historiker Kopp zum 50. Todstag von J.W. Stalin 24.2.2003
Verehrte Redaktion, Ihr Historiker Kopp präsentiert in der Sendung im 1. zum 50. Todestag von J.W. Stalin Dinge, die diametral zu Befunden vom Historiker Radzinsky stehen. Was ist der Zweck solcher Konstruktion? Doch machen Sie sich selber ein Bild, was Sputnik zum 45. Todestag von J.W. Stalin schrieb: Mit freundlichen Grüßen R. Stranz On the 45th Death Anniversary of Stalin The Last Mystery of Stalin Edward Radzinsky The first accounts by actual witnesses of Stalin's death were published in the book about Stalin written by Dmitri Volkogonov. Based on what he had been told by Stalin's security guard, A. Rybin, Volkogonov wrote: 'Stalin died at the Nearer Dacha. One of his guards, Starostin, found Stalin lying on the floor after a stroke...' But by that time, I already knew that Volkogonov was wrong about Starostin. I was lucky to have found and read some unpublished memoirs called An Iron Soldier by the same A. Rybin in the Museum of the Revolution. In the manuscript there were some quite mind-shattering pages. The Master's Incredible Order Rybin himself had long since -- in 1935 -- (in fact 1955, ed. R.D.) stopped being one of Stalin's security guards. But on March 5, 1977 (yet another anniversary of Stalin's death) he managed to get together with a few of the guards who had been there at the Nearer Dacha when Stalin died. Based on the stories of those guards (officially they were referred to as 'Stalin factotums'), Rybin wrote his account. First the general thing: 'On the night of February 28/March 1, Politburo members (Central Committee Presidium Bureau members, to be more precise.--Ed.) watched a film in the Kremlin. After the film they went to the dacha. Beria, Khrushchev, Malenkov and Bulganin arrived at the dacha and stayed there till four in the morning. Chief factotum M. Starostin and his assistant, V. Tukov, were with Stalin that day. The dacha commandant, Orlov, had a day off, leaving his assistant, Pavel Lozgachev, in charge.' Matrena Butusova, the maid, was also at the dacha. After the guests had left, Stalin went to bed. And he never came out of his rooms again. Apart from the general account, Rybin took the statements of each of the guards -- Starostin, Tukov and Lozgachev -- individually. M. Starostin's was the shortest: 'Starting the hour 19:00, we were concerned about the quiet in Stalin's rooms... The two of us (Starostin and Tukov) were afraid to enter the rooms.' And so they sent Pavel Lozgachev in. It was he who discovered Stalin lying on the floor. But what really struck me, were the words of V. Tukov and P. Lozgachev. It appeared that Starostin had omitted a remarkable detail from his story: before going to bed. Stalin gave an unprecedented order to his guards. Tukov: 'After the guests had left, Stalin said to the staff and security guards: "I am going to bed, I will not be calling you any more, you can go to bed, too".' 'STALIN HAD NEVER BEFORE,' writes Tukov, 'GIVEN SUCH AN ORDER.' So, the Master who had always been obsessed with security, suddenly and FOR THE FIRST TIME tells his own guards to go to bed, leaving the rooms practically unguarded. And that was the very night he had a stroke! Moreover, the next account by THE CHIEF WITNESS, Lozgachev, who was the first to see him on the floor after the stroke, gave the very same words: 'I', SAID STALIN, 'AM GOING TO BED AND YOU SHOULD GO TO BED, TOO...' 'I CANNOT RECALL ANY PREVIOUS OCCASION', said Lozgachev further on, 'WHEN STALIN GAVE SUCH AN ORDER: "EVERYBODY OFF TO BED." So I decided to meet Lozgachev. I rang him many times -- no, actually -- many dozens of times. He was not sure, and put it off again and again. Their fear would stay with them till their graves. 'The secret facility', to which they were assigned - that is how come they called each other 'the assignees', - still ruled their lives. But my persistence won out. Lozgachev gave in. Who Gave the Order? In his small flat in Krylatskoe (now a desirable residential area in Moscow,--Ed.) I put down his statements sitting in the tiny kitchen. Lozgachev: 'On the night of March 1, I was on duty at the dacha....Stalin had the Assignee-in-Chief, Starostin, his assistant, Tukov, myself and Matrena Butusova with him that day. That night some guests were to arrive at the dacha. 'Guests' was what Stalin called the Politburo members who came to see him. As usual, when there were people coming, we discussed the menu with him. So on the night of February 28/March 1, our menu included the grape juice Majari -- I think, three bottles...Majari was a young grape wine, but the Master called it 'juice' because of the low alcohol content. So that night, the Master called me and said 'Give us the juice, a couple of bottles each'...Who was there that night? His usual guests were Beria, Malenkov, Khrushchev, and a man with a beard -- Bulganin. A while later he called me again: 'Bring some more juice.' Well, we did. All was quiet. We drew no criticism. Then it was four in the morning...Shortly after four we ordered the cars to drive up to the door. When the Master was seeing guests off, the Assignee had to be with him -- it was his job to close the doors behind them. And so the Assignee, Ivan Vassilievich Khrustalev, closed the doors and turned to face the Master. STALIN SAID TO HIM: "WHY DON'T YOU ALL GO TO BED. I won't be needing anything else. I am also going to bed." 'And so Khrustalev came back and said happily: "Well, fellows, this is the first time ever... and he repeated the Master's words to us"...' Here Lozgachev added: 'And indeed, IN ALL THE YEARS THAT I HAD WORKED THERE, THAT WAS THE ONLY TIME WHEN THE MASTER SAID: "GO TO BED"... NORMALLY HE WOULD ASK "ARE YOU TIRED?", HIS EYES BORING RIGHT THROUGH YOU. So that you instantly forgot about sleep. But that time, why, we were so happy to hear that order that we went to bed right off.' 'Wait a second,' I asked him, 'but what has Khrustalev got to do with it? You never mentioned him being at the dacha...' Lozgachev: 'The Assignee Khrustalev was at the dacha till 10 in the morning, then left to rest, Mikhail Grigorievich Starostin replaced him.' (this is why Starostin never told Rybin about that strange order of Stalin's -- he simply never heard it.--E.R.). So, that night at the dacha they only drank light wine -- no brandies or liquors that might have provoked an illness. The Master, according to Lozgachev, 'was well-disposed'. While, when he was ill, also according to Lozgachev, 'his moods varied -- you had better stay away'. But that was not the main thing. The main thing was the phrase 'Why don't you go to bed'. It was 'the first time' Lozgachev had heard the Master say that. TO BE MORE PRECISE, NOT THE MASTER, BUT KHRUSTALEV. IT WAS KHRUSTALEV WHO RELAYED THE MASTER'S ORDER and left in the morning. That phrase violated the time-honoured rite: it sent everybody off to bed, that is, left Stalin's rooms unguarded. And it told them not to watch one another. And that was precisely what happened. 'No Movement' Lozgachev: 'The next day was Sunday. At ten, as usual, we were gathered in the kitchen, just about to plan things for the day.' So, complying with the order Lozgachev had slept till 10 a.m. And naturally, he did not know what his colleagues had been doing during the night. For example, what had Khrustalev himself, the man who had related that order so incredibly untypical of the Master, done? And who, the following morning, went, home. Lozgachev: 'At ten there was no movement' (the phrase we used for when he was asleep) in his rooms. And then it struck eleven -- and still no movement. At twelve -- still none. That was already strange: usually he got up between 11 and 12, but sometimes he was awake as early as 10. Soon it was one -- still no movement. His telephones may have rung, but when he was asleep they were normally switched through to other rooms. 'Starostin and I were sitting together and Starostin said: 'There's something wrong. What shall we do?' 'And indeed, what were we to do -- go in to him? But he had always told us categorically: if there was 'no movement', we were not to go in. Or else we'd be severely punished. So there we were, sitting in our lodge (connected with his rooms by a 25-metre corridor), it was already six in the evening, and we had no clue what to do. Suddenly the guard outside rang us: 'I can see the light in the small dining room.' Well, we thought, thank God, everything was OK. We were all at our posts, on full alert, ready to go, and then, again... nothing. At eight -- nothing. We did not know what to do. At nine -- 'no movement'. At ten -- none. I said to Starostin: 'Go on, you go, you are the chief guard, it's your responsibility.' He said: 'I am afraid.' I said: 'Fine, you're afraid, but I'm not about to play the hero.' 'At that moment some mail was delivered -- a package from the Central Committee. And it was usually our duty to hand over the mail. Mine, to be more exact. 'All right, then,' I said. 'Wish me luck, boys'. We normally went in making some noise -- sometimes even banged the door on purpose -- to let him know we were coming. He did not like it if you came in quietly. You had to walk in with confidence, sure of yourself, but not stand too much at attention. Or else he would tell you off: 'What's all this good soldier Schweik stuff?' 'Well, I opened the door, walked loudly down the corridor. The room where we put documents was right next to the small dining room. I went into that room and looked through the open door into the small dining room and saw the Master lay on the floor, his right hand out-stretched...like this (Lozgachev stretched out his half-bent arm--E.R.). I froze. My arms and legs refused to obey me. He had not yet lost consciousness, but he could not talk. His hearing was fine, he'd obviously heard my footsteps and seemed to be trying to summon me to help him. 'I ran to him and asked: "Comrade Stalin, what's wrong?" He'd wet himself and he wanted to pull something up with his left hand. I said to him: "Should I call a doctor?" and in reply he just mumbled: "Dz...Dz...", incoherently. 'On the floor there was a pocket-watch and a copy of Pravda. And the watch showed, when I looked at it, half past six. So this had happened to him at half past six. On the table, I remember, there was a bottle of Narzan mineral water. He must have been going to get it when the light went on. While I was talking to him, which must have been for two or three minutes, suddenly he snored quietly... I heard this quiet snoring, as if he was sleeping. 'I picked up the receiver of the intercom, my hands shaking and sweat beading on my forehead, and phoned Starostin: "Come to the house, quick." Starostin came in, and stood petrified. The Master had lost consciousness. I said: "Let's lay him on the sofa, he's not comfortable on the floor." Tukov and Motia Butusova came in behind Starostin. Together, we put him on the sofa. I said to Starostin: "Go and phone everybody, and I mean everybody." He went off to phone, but I did not leave the Master. He lay motionless, except for snoring. Starostin phoned Ignatiev at the KGB, but he panicked and told Starostin to try Beria and Malenkov. While he was phoning, we got an idea -- to move him to the big sofa in the large dining room. There was more air there. Together, we lifted him and laid him down on the sofa, then covered him with a blanket -- he was shivering from the cold. Butusova unrolled his sleeves. 'At that point Starostin got through to Malenkov. About half an hour had gone by when Malenkov phoned us back and said: "I can't find Beria." Another half hour passed, Beria phoned: "Don't say anything to anybody about Comrade Stalin's illness".' The Lie So, an hour passed, and no one came to the dying man, the former Master. Only the assignees sat by him and waited. Nikita Khrushchev was the only one of his comrades-in-arms to describe the night of the tragedy in detail in his Memoirs. And he described it very strangely: 'Suddenly Malenkov phoned: "Look, the security boys have phoned from Stalin's place (he gave their names). They are very worried, something's happened to Stalin. We've got to go there. I've already phoned Beria and Bulganin. You go straight there. I'm coming, and they'll be along shortly." 'I immediately ordered my car... We agreed not to go straight to Stalin, but first stop by the security lodge.' And so, according to Khrushchev, all four of the previous night's guests left AT ONCE.' Khrushchev continues: 'We dropped in at the guard house and asked: "What's happening?" They explained: "Usually, by this time, 11 in the evening, Stalin has always phoned, summoned us, ordered tea... But not this time. The guards said that they'd already sent Matrena Petrovna Butusova in to find out what was the problem (the maid was not at all intelligent, but honest, and devoted to Stalin). She came back and said: "Comrade Stalin was lying on the floor, asleep, and there was a puddle under him, he'd wet himself. The guards had lifted Stalin and laid him on the sofa in the small dining room. When they told us that something untoward had happened and that he was asleep now, we decided it would be a mistake to go in... while he was in such an unseemly state. So we all went back home." So, according to Khrushchev, they arrived RIGHT AWAY. But, finding out about the master's unseemly state, the four tactfully left again. But in fact, what happened was entirely different. Lozgachev: 'At 3 o'clock in the morning, I heard a car approaching. (This was about four hours after our first phone call. Stalin had lain without help for about four hours -- and only now a car was coming.--E.R.). Malenkov and Beria arrived. (Khrushchev was not there.--E.R.) Malenkov had squeaky boots. I remember how he took them off and stuck them under his arm. He came in: "What's up with the Master?" He was lying there, snoring gently... Beria swore at me: "What are you panicking for? The Master is sound asleep. Let's go, Malenkov!" 'I explained everything to him - how he'd been lying on the floor and how he'd just gone 'dz'. Beria said to me: "Don't panic, and don't bother us. And don't disturb Comrade Stalin." And they left.' And so, having resolved that the seventy-four-year-old man, who had been lying for four hours in his own urine, was "sleeping peacefully", his comrades-in-arms left, leaving the Master once again without help. Lozgachev: 'And again, I was left alone. I thought I should call Starostin again and have him alert everybody again. I said: "If you don't, he'll die, and our heads will roll. Phone them and tell them to come".' From the Memoirs of N. Khrushchev: 'AFTER A SHORT TIME there was another phone call. Malenkov phoned and said: "Comrade Stalin's guards have called again. They say that there really is something wrong with Comrade Stalin. Though Matrena Petrovna said that he was sleeping peacefully, when we sent her in, I don't think it's normal. We need to go out again." We decided, the doctors should be summoned.' Lozgachev: 'Sometime after seven in the morning Khrushchev turned up. (That was when he first made an appearance - E.R.). Khrushchev: "How's the Master?" I said: "He's very poorly, there's something wrong." And I told him the whole story. Khrushchev said: "The doctors are on their way." Well, I thought, thank God. Between half past nine and nine (after he had lain for 13 hours without help!--E.R.) the doctors arrived.' We would never know what really happened that night in the Master's locked rooms. But there are only two possible scenarios: either the Master had lost his mind and did give the order sending everybody to bed, and then had a stroke in the night, or... or Khrustalev had been ordered by somebody to send his staff off to bed. So that he -- or that somebody else, a stranger -- could be alone with the Master. After the arrest of Vlasik (who for years had been Stalin's Chief Guard--Ed.) Beria, naturally, recruited his people in the guard that was left without any supervision. He had to make the most of any chance to survive. Did Khrustalev go inside his room? Or was it somebody else? Did they give Stalin, who was sleeping off the Majari, some injection? Did the injection provoke the stroke? And, feeling bad, did the Master wake up and try to save himself? But the injection was effective -- and he could only make it to the table? If that was how it was, then we can understand the astounding daring of the comrades-in-arms: on hearing what had happened they did not hurry to help. As if they knew for certain WHAT HAD HAPPENED and that the Master was already harmless. But even in the first scenario, too, the four calmly and CONSCIOUSLY left Stalin to die without any help. So they KILLED him in both the scenarios. Killed him cowardly, just as they lived. And Beria had perfect right to say to Molotov the words, which the latter used to repeat later: 'I've taken care of him.' Chronicle of the Last Hours Lozgachev: 'The doctors were all scared stiff... They stared at him and shook. They had to examine him, but their hands were too shaky. To make it worse, the dentist took out his plates, and dropped them by accident. He was afraid. Professor Lukomsky said: 'We must get his shirt off and take his pressure.' I tore his shirt off and they started taking his blood pressure. Then everybody examined him and asked us when he had collapsed. We thought: that was it, the end. They'll just put us in the car and there you are. But no, thank God, the doctors came to the conclusion that he'd had a haemorrhage. Then there were lots of people, and, actually, from that moment we did not have anything to do with it. I stood in the door. People -- the newly arrived -- crowded around behind me. I remembered Minister Ignatiev was too scared to come in. I said to him -- go on, come in. That day, the second of March, they brought Svetlana.' Svetlana writes in her book: 'They also called Vassily, but he was drunk and soon left and joined the guards. He screamed in their office that his father had been killed -- till he went back home. They put on leeches and ex-rayed his lungs. Then there was a special session of the Academy of Medical Sciences to decide what to do. They brought an iron lung machine. The huge contraption just stood there, idle, while the young specialists stared wildly.' Leaving Bulganin with Stalin, the comrades-in-arms went back to Moscow -- to his office. While the Master was dying, his office continued functioning. According to the "Stalin's Visitors Register', on March 2, at 10:40, the three -- Beria, Malenkov, and Khrushchev -- arrived back from the dacha and got together in his office. They were joined by the disgraced Molotov, Mikoyan, Voroshilov, Kaganovich and the other members of the Central Committee Presidium -- second-rank functionaries. And, evidently, started to divide the power. After that, Beria, Malenkov and the emboldened Voroshilov and Mikoyan went off to the dacha to watch over the dying man. At half past eight in the evening, according to the Register, they all gathered again in Stalin's office and continued to divide the power. In the morning out to the dacha again. And that went on every day. But they did want the helpless, still breathing dead man. Professor Myasnikov: 'Malenkov let us know that he hoped the doctors could prolong the life of the patient long enough. We all understood that some time was needed to get the new government together and prepare public opinion. 'Stalin sometimes groaned. At one point, only for a brief moment, his conscious gaze seemed to go round the faces by the bed. Then Voroshilov said: "Comrade Stalin, we, all your true friends and colleagues, are here. How are you feeling, dear friend?" But his eyes were devoid of all expression already. We spent all day March 5 injecting things, and writing press releases. Politburo members walked up to the dying man. The lower ranks just looked through the door. I remember that Khrushchev was also by the doors. In any case, the hierarchy was well observed -- Malenkov and Beria came first. Then Voroshilov, Kaganovich, Bulganin and Mikoyan. Molotov was not well, but came over two or three times, for a short time.' ÁMolotov: 'They told me to come out to the dacha... His eyes were closed, and, when he opened them and tried to speak, Beria would come running and kiss his hand. After the funeral Beria laughed: "The light of science, ha-ha-ha".' The fifth of March came. Svetlana: 'Father was dying horribly and hard.. His face went dark and changed... his features were becoming unrecognisable.. The agony was terrible. We could see how it was stifling him.. At the last moment he suddenly opened his eyes. It was a horrid look -- either mad, or angry and full of the horror and sort of either pointed up somewhere, or shook his finger at us all... The next moment his soul, having made its last effort, broke away from his body.' He died at 21:50. 'Khrustalev, the car!' Svetlana: 'Beria was the first to run out into the corridor, and in the silence of the hall, where everybody was standing around quietly, came his loud voice ringing with open triumph: "Khrustalev, the car"!' In this account by Svetlana, the memorable thing is the triumphant voice of Beria: Beria addressing Khrustalev! From all the assignees he was choosing Khrustalev! Beria was in a hurry. The rest of the comrades-in-arms stayed behind. But then, after standing around for a while, they also rushed back to the Kremlin. To take over the power. A joint session of the Central Committee, the Council of Ministers and the Supreme Soviet Presidium was in progress in the Kremlin at the time. The session was to legalise all the arrangements that had been already made. The writer Konstantin Simonov, a member of the Supreme Soviet, like all the country, believed that he was still alive. '...I went into the room 40 minutes early, but everybody was already there. We all believed that somewhere nearby in the Kremlin, Stalin was lying unable to regain consciousness... Everybody sat in total silence.. I would never have believed that three hundred people could have sat elbow to elbow in such silence for a whole 40 minutes. Never in my life will I forget that silence. Those, who were on the Bureau of the Presidium of the Central Committee, as well as Molotov and Mikoyan came in through the back door. Malenkov gave an introductory address. The message was this: Comrade Stalin continued to struggle with death, but, even if he won, his condition was so critical... It was impossible to leave the country without leadership. Therefore it was necessary to form a new government.' So they did. There was no point in pretending. And when, after the session. Simonov came to the Pravda office, the Editor-in-Chief's telephone was ringing. When the man put down the receiver, he said to Simonov: 'Stalin is dead.' Lozgachev: 'We were told they were taking him to the hospital for embalming. Nobody summoned us to say good-bye to the dead man, we went ourselves. Svetlana did not stay long. Vassily was also there. I would not say he was drunk, but clearly agitated. Then the car with the stretcher came, they put him on it and carried him away -- I saw it myself. And that was it... There we were, standing and looking on.' I asked Lozgachev: 'They say the Master had a bruise on his body, like somebody had pushed him?' 'There wasn't any bruise, and couldn't be any, nobody had pushed him,' he said. 'KHRUSTALEV WAS THERE WHEN HE WAS BEING EMBALMED and told us that they'd found something in his lungs, some burnt bit. May have got in with the oxygen, when it was pumped in. Otherwise, there was nothing.' I inquired what became of the 'assignees'. Lozgachev: 'They got rid of everybody. They'd summon you and send you away from Moscow, 'immediate departure, with the family'. Starostin, Orlov and Tukov decided to go and see Beria. To ask him not to send them away. So they went into his office and he said: 'If you don't want to be out there, you'll be down there.' And he pointed down to the ground. So away they went.' 'And what became of Khrustalev?' I asked. Lozgachev: 'Khrustalev fell ill and died soon (!!!--E.R.)... Orlov and Starostin were given jobs in Vladimir, and I stayed at 'the facility' -- the facility was empty, with me as superintendent.' Courtesy: 'Sputnik', Moscow, June 1997.
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