Januar 2003:

Aufruf

der Kommunistischen Internationale Marxisten-Leninisten

an die Völker der Welt



Wir stehen kurz vor einem neuen imperialistischen Krieg!

Dies ist das Signal an die Völker aufzumerken und sich klarzumachen, daß der Imperialismus in Schwierigkeiten ist, die Völker vor der Schwelle der proletarischen Revolution stehen, sie gefordert sind das Heft in die Hand zu nehmen.

Wie Lenin lehrte, ist Imperialismus Krieg, faulender sterbender Kapitalismus. Das letzte und dieses Jahrhundert sind geschüttelt von Kriegen und Krisen. Waren es nach dem 1. Weltkrieg die Arbeiter- und Soldatenrepubliken in Deutschland, aber auch die DDR nach dem 2. Weltkrieg, jedes mal stieg der Sozialismus auf die Tagesordnung. In Deutschland, der Wiege des Marxismus erblühte eine neue Welt des Proletariats. Das wird in Zukunft auch nicht anders sein. Darauf müssen wir uns vorbereiten. Eine Tragödie bei dem Fall der Kommune in Deutschland 1919 oder 1956 war, daß das internationale Proletariat nicht fähig war, den Verrat gemeinsam zu verhindern. Das zieht sich hin bis zum Fall des Sozialismus in Albanien.

Es fehlte die Kommunistische Internationale.

Aus diesem Grunde wurde im Jahre am 1. Januar 2000 die Kommunistische Internationale Marxisten-Leninisten (KI/ML) gegründet . Angesichts der dramatischen Entwicklung der Widersprüche des Imperialismus, der Niedergang der Produktivkräfte, die fehlende Zirkulation von Ware-Geld-Ware, der Versuch mittels Krieg die Krise zu retten und diesmal Milliarden von Proletariern in den Tod zu treiben mittels Einsatz atomarer Waffen wie in Hiroshima und Nagasaki, sind wir Proletarier aufgefordert zu handeln.

Denn machen wir uns nichts vor, noch immer hat es der Imperialismus verstanden durch eine Kriegsintrige die Völker in ein Blutbad zu ziehen.

  1. beim 1. Weltkrieg die Provokation durch den Mord von Sarajewo.

  2. beim 2 Weltkrieg das "Zurückschießen" der Deutschen Wehrmacht in polnischer Uniform beim Sender Gleiwitz.

  3. beim letzten Golfkrieg die Greuelstory der PR Agentur Anderson über die Tötung von Babys in Kuweit seitens der irakischen Armee.

  4. die „Operation Hufeisen“, eine Erfindung von Verteidigungsminister Scharping und Außenminister Joschka Fischer beim Krieg gegen den Kosova.



Darum wird es sein, daß die Soldaten und Proletariersöhne und -Frauen die Gewehre umdrehen und angezettelte Kriegsintrigen seitens der Bourgeoisie vereiteln.

Das wird sein, daß die Proletariersöhne und - Frauen noch nicht in der Armee diesem System keinen Menschen und Euro liefern, wie es bereits Karl Liebknecht im 1. Weltkrieg forderte.

Das wird sein, daß die Arbeiter, Bauern und Soldaten Räte bilden und die Produktion organisieren, die durch den Kapitalismus darniederliegt.

Das wird nicht ohne Widerstand der Bourgeoisie ablaufen, ohne Blut und Tränen, ohne daß solche Noskes, Honneckers oder Wolf das Proletariat wieder an die Kette der Bourgeoisie versuchen zu legen.

Aber die Geschichte hat in der Sowjetunion und in Albanien mit dem siegreichen Krieg gegen den Imperialismus gezeigt, das Proletariat kann siegen! Alles entwickelt sich in Sprüngen vorwärts aber auch rückwärts, was kein Grund ist, die Zeichen der Zeit richtig zu erkennen.

Schließt Euch der KI/ML an!

Proletarier aller Länder, vereinigt Euch.

Januar 2003

Exekutiv-Komitee KI/ML