Grußadresse der Komintern (ML)
an den Genossen
Anton Petrenko
und seine tapfer kämpfenden kommunistischen Genossen in der gegenwärtigen Revolution in der Ukraine
Glückwunsch Genossen!
- Der revolutionäre, demokratisch-antisozialfaschistische Kampf eures Volkes ist ein großer Sieg für die Befreiung eures Landes;
- ihr seid mit eurer Revolution ein großes Vorbild und Leitstern für alle ehemaligen Sowjetvölker;
- euer mutiger Kampf für demokratische Freiheiten und gegen kapitalistische Ausbeutung und Unterdrückung, euer Kampf zur Beseitigung des sozialfaschistischen, imperialistischen und sozialimperialistischen Jochs ist eine große Ermutigung für alle Völker der Welt;
- euer Kampf ist ein bedeutsamer Schritt auf dem Wege zur sozialistischen Weltrevolution;
Völker der Welt – solidarisioert euch mit dem Volk der Ukraine;
Proletarier aller Länder – vereinigt eure Solidarität mit der revolutionären Arbeiterklasse in der Ukraine im Geiste des proletarischen Internationalismus;
Hände Weg von der Ukraine!
Die Ukraine gehört dem ukrainischen Volk und sonst niemandem auf der Welt!
Brot, Freiheit, Frieden für das ukrainische Volk!
Schreitet mit eurer Revolution vorwärts zum Sieg der sozialistischen Revolution!
Sieg der Zurückeroberung der Diktatur des Proletariats in der Ukraine!
Es lebe dies freie, unabhängige und sozialistische Ukraine im Geiste Lenins und Stalins!
Schreitet mutig voran und setzt den Weg der Oktoberrevolution fort bis zu ihrer siegreichen Vollendung!
Arbeiter, Bauern und Soldaten in der ganzen Ukraine – eure Revolution ist in Gefahr! Verteidigt die Errungenschaften eurer Revolution mit der Waffe in der Hand – durchkreuzt die konterrevolutionären Manöver aller Ausbeuter und Unterdrücker innerhalb und außerhalb eures Landes! Ergreift die Macht!
Lieber Genosse Anton !
Liebe Genossen aus der Ukraine !
Mit diesen besten Wünschen möchten wir unsere weltrevolutionäre Solidarität mit euch und eurem Kampf zum Ausdruck bringen.
Wir sind jetzt voller Hoffnung, dass die Revolution in der Ukraine alle Schranken niederreißt, die uns so viele Jahre voneinander getrennt haben. Wir sehnen uns danach, euch endlich in die Arme zu nehmen, Genossen! Wir sind glücklich, freuen uns mit euch über den Sieg der ukrainischen Revolution und sind stolz auf euch!
Wir haben nicht vergessen, was ihr uns gesagt habt, dass wir übereinstimmende Meinungen und Ziele haben. Seid sicher, dass wir weiter mit euch Schulter an Schulter kämpfen werden. Euer Kampf ist auch unser Kampf!
Wir sind davon überzeugt, dass die Revolution jetzt zügig neue mutige Revolutionäre aus der Arbeiterklasse hervorbringen wird. Sie werden euch beim Aufbau einer neuen, wahren bolschewistischen Partei in der ganzen Ukraine helfen. Sie werden sich leiten lassen von den Lehren von Marx, Engels, Lenin, Stalin und Enver Hoxha und zu bolschewistischen Kadern heranwachsen im Kampf um die Zurückeroberung der Diktatur des Proletariats!
Die erneute proletarische Revolution in der Ukraine ist ohne die Arbeiterklasse und ihre führende marxistisch-leninistische Partei unmöglich. Sie ist unmöglich, wenn sie nicht an der revolutionären Linie Lenins und Stalins festhält und ihren Kampf gegen den gefährlichsten Feind innerhalb der Arbeiterklasse siegreich zu Ende führt – den Kampf gegen den Revisionismus! Ohne diese bolschewistische Partei kann die Ukraine nicht von der kapitalistischen Sklaverei befreit werden, kann sie der Ausplünderung und Besatzung durch die Weltimperialisten keinen festen Riegel vorschieben, kann die kapitalistische Krise in der Ukraine nicht überwunden, Hunger, Not und Elend des Volkes nicht beseitigt werden, kann die Gefahr des Revisionismus nicht gebannt werden.
Der Aufbau der marxistisch-leninistischen Partei in der Ukraine ist die hauptsächliche und entscheidende Aufgabe, die es jetzt zu lösen gilt, um die Revolution fortzusetzen und voranzutreiben in Richtung sozialistische Revolution, hin zur Eroberung der Macht der ukrainischen Arbeiterklasse. Die Diktatur des ukrainischen Proletariats ist die einzige Garantie, um die Errungenschaften der gegenwärtigen Revolution zu sichern und weiter auszubauen. Sonst wird es den inneren und äußeren Volksfeinden mit ihren gemeinsamen konterrevolutionären Manövern früher oder später gelingen, die revolutionären Errungenschaften wieder Stück für Stück rückgängig zu machen und die Ausbeutung und Unterdrückung des ukrainischen Volkes weiter voranzutreiben durch schwärzeste Reaktion. Um den Einfluss der ausländischen Reaktion, und insebsondere der russischen Reaktion, zu bekämpfen, die den Reaktionären in der Ukraine zur Hilfe geeilt sind, haben die Revolutionäre in der ganzen Welt den Revolutionären in der Ukraine solidarisch beizustehen. Dazu ruft die Komintern (ML) jetzt auf!
Durch den Verlust der ehemaligen KPdSU (B) der Genossen Lenin und Stalin, insbesondere die von Stalin hervorragend gelöste nationale Frage der UdSSR, erlitt das Volk in der Ukraine eine bittere Niederlage, wurde es von der russischen Metropole benachteiligt und zurückgesetzt, ist es ausgebeutet und unterdrückt und von den Revisionisten in eine tiefe ökonomische und politische Krise getrieben worden, ist es zu der dramatischen Situation gekommen, in der sich die Ukraine heute befindet. Aber nun war das ukrainische Volk nicht länger bereit, sich damit abzufinden und weswegen es sich jetzt zu großen revolutionären Massendemonstrationen erhoben hat, sich seiner nationalen und sozialen Interessen bewusst wird und den Aufstand probt gegen alles, was seine Räuberhände nach der Ukraine ausstreckt.
Der revisionistische Verrat an Genossen Stalin war der Beginn der Eroberung der Macht der Revisionisten über die Sowjetvölker, der Anfang vom Ende der blühenden sozialistischen Ukraine. Die Revisionisten mit Chruschtschow an der Spitze restaurierten den Kapitalismus in der Ukraine, und der russische Sozialimperialismus raubte die Ukraine aus und errichtete dort ein sozialfaschistisches Regime, an deren Folgen das ukrainische Volk bis heute zu leiden hatte.
Es muss verhindert werden, dass die Ukraune vom Regen in die Traufe gerät und nur die „Schweine an den gleichen Trögen“ wechseln. Die Ukraine steht in der akuten Gefahr, vom Weltimperialismus mit Haut und Haar verschlungen zu werden, wenn das ukrainische Volk nicht seine Aufstände fortsetzt, wenn die ukrainische Arbeiterklasse nicht konsequent ihren Kampf um die Macht weiterführt. Und wer stellt sich wieder als „Retter der Ukraine“ dar? Die Revisionisten! Und da sie nun auch in der Ukraine abgewirtschaftet hatten und ihnen keiner mehr glaubt, lassen sie sich neue Betrügereien einfallen. Ihr Ziel ist aber immer noch dasselbe geblieben - die Herrschaft der Bourgeoisie über den Sozialismus, die Herrschaft über die Arbeiterklasse, Verhinderung der Diktatur des Proletariats und des Wiederaufbaus des proletarischen Sozialismus. Nur indem sich die Revisionisten von damals ein neues „anti-revisionistisches“ Mäntelchen umhängten, hoffen sie damit das ukrainische Proletariat ein zweites Mal zu täuschen, und es an der Zurückeroberung seiner Diktatur des Proletariats zu hindern.
Wir Marxisten-Leninisten der ganzen Welt griffen nach dem Tod des Genossen Stalin die „modernen“ Sowjetrevisionisten an, die die Weltrevolution verrieten, den Kapitalismus restaurierten und die soziale Ausbeutung und Unterdrückung wieder herstellten, was unvermeidlich auch die nationale Ausbeutung und Unterdrückung der Ukraine mit sich brachte. Genosse Enver Hoxha sagte auf dem 7. Parteitag der PAA, „dass der moderne Revisionismus nicht nur eine arbeiterfeindliche und konterrevolutionäre Ideologie ist, sondern auch eine Ideologie der nationalen Unterdrückung und der Rechtfertigung der imperialistischen Sklaverei“ (Seite 223, deutsche Ausgabe).
Die Sowjetstaaten, zu denen auch die Ukraine gehörte, wurden von den neuen „Kreml- Zaren“ in einen sozialfaschistischen und sozialimperialistischen Vielvölkerstaat verwandelt, die nichtrussischen Nationalitäten entnationalisiert, Gleichberechtigung der sozialistischen Republiken in russische Gleichmacherei und regide Assimilation verwandelt, um die Position des großrussischen Chauvinismus zu festigen und auszuweiten – natürlich verborgen hinter verlogenen Theorien wie der vom „einheitlichen Sowjetvolk“, von der „einheitlichen sowjetischen Sprache“, der „einheitlichen sowjetischen Kultur usw. usf. „Die Theorien der Sowjetrevisionisten über die Schaffung einer angeblich `neuen historischen Gemeinschaft` des `einheitlichen Sowjetvolkes` sind gerade deshalb erfunden worden, im zu verbergen, dass die Realität voller tiefer sozialer, klassenmäßiger und nationaler Widersprüche ist“, betonte Genosse Enver Hoxha auf dem 8. Parteitag der PAA (deutsche Ausgabe, Seite 280). Eine weitere Variation war Breschnews Theorie der „begrenzten Souveränität“, die ebenfalls eine Theorie des großrussischen Chauvinismus und der Großmachtexpansion war, nämlich die Theorie vom Recht des Stärkeren, sich den Schwächeren einzuverleiben.
Diese Theorien sind allesamt bürgerliche Konzepte, um die kleineren Nationen den größeren Nationen einzuverleiben, während Lenin jeden als Antimarxisten brandmarkte, der die Gleichheit der Nationen, Sprachen und Kulturen nicht anerkennt und verteidigt.
Die großrussischen Chauvinisten traten die Rechte und Interessen des ukrainischen Volkes mit Füßen und rechtfertigten ihr konterrevolutionäres Vorgehen gegen die ukrainische Unzufriedenheit, Empörung und den Protest gegen wirtschaftliche, politische und gesellschaftliche Ungleichheit und Unterdrückung mit revisionistischem Kosmopolitismus, ethnischen und psychologischen Erklärungsversuchen, vertuschten sie also den tatsächlichen sozialen Klasseninhalt der nationalen Ungleichhbehandlung der Ukraine. Der Kampf für die berechtigte Interessen des ukrainischen Volkes wurde von den Krem-Zaren als „Nationalismus“ und „anti-proletarischer Internationalismus“ in unverschämter Verdrehung der Tatsachen zurückgewiesen. In Wirklichkeit aber nahmen die Sowjetrevisionisten unter dem Aushängeschild des Internationalismus und der allgemeinen Interessen des Landes nur die engen Interessen der herrschenden bürgerlich-revisionistischen Klassen in Schutz und versuchten im Zeichen des nationalen und Klassenfriedens ihre wirtschaftliche, politische und ideologische Herrschaft über die Ukraine zu realisieren. Die Sowjetrevisionisten hatten den proletarischen Internationalismus gegenüber der Ukraine verraten und dort stattdessen das Banner des Chauvinismus und des Sozialimperialismus erhoben, haben die Ukraine in ein Gefängnis verwandelt genauso wie es damals die Zaren getan hatten.
Doch wie der Marxismus-Leninismus lehrt, kann die Verbundenheit und Geschlossenheit der Völker nur dann erreicht werden, wenn sie gemeinsame Interessen haben und gleichberechtigt sind. Das wird wieder möglich sein, wenn die Bourgeoisie in der Ukraine gestürzt ist und auch in allen anderen ehemaligen Sowjetrepubliken die Diktatur des Proletariats durch den erneuten Sieg der sozialistischen Revolution, insbesondere über den Revisionismus, wiederhergestellt sein wird.
Und Stalin verteidigte Lenin, dass dieser niemals die Frage der Verschmelzung der Nationen mit der Periode des Sieges des Sozialismus in einem einzigen Land verbunden hatte, sondern vielmehr mit der Periode des Sieges des Sozialismus im Weltmaßstab, den die Revisionisten verrieten und bekämpften. Stalin betonte:
„Der Versuch, die Verschmelzung der Nationen durch Dekretieren von oben, auf dem Wege des Zwangs vorzunehmen, würde bedeuten, den Imperialisten in die Hände zu spielen, das Werk der Befreiung der Nationen zu Grunde zu richten, das Werk der Herstellung der Zusammenarbeit und Brüderlichkeit zwischen den Nationen zu Grabe zu tragen. Eine solche Politik käme der Assimilierungspolitik gleich,“ für welche, so fährt er fort, es „als volksfeindliche, konterrevolutionäre Politik, als tödliche Politik im Arsenal des Marxismus-Leninismus absolut keinen Platz gibt“ (Stalin Werke, Band 11, Seite 310, dt. Ausgabe der KPD/ML). Und diese „tödliche Politik“ spielte bis heute die Ukraine in die Hände der Imperialisten.
Nun ist es aber inzwischen so, dass die Weltimperialisten, zu denen auch die heutigen russischen Imperialisten gehören, durch den allgemeinen anti-revisionistischen Kampf der marxistisch-leninistischen Weltbewegung, und insbesondere durch den Kampf der Marxisten-Leninisten in der Ukraine, die Überzeugungskraft der Revisionisten als Agentur der Bourgeoisie in der revolutionären Arbeiterbewegung eingebüßt hat. Insbesondere wurde von uns der Maoismus als revisionistische Ideologie entlarvt und diese Waffe des Weltimperialismus stumpf gemacht. So war die Weltbourgeoisie gezwungen, ihre revisionistische Agentur in der revolutionären Arbeiterbewegung mit dem „Anti-Revisionismus“ zu tarnen. So tritt auch die Partei der Nina Andrejewa in der Ukraine als „anti-revisionistische“ Partei auf, um ihren Revisionismus zu tarnen. Schützenhilfe erhält sie dabei vom neo-revisionistischem Zentrum der Partei der Arbeit Belgiens mit dem Renegaten Ludo Martens an der Spitze. Die ukrainischen Genossen haben diesen Verrat durchschaut und fallen auf diesen Trick nicht herein. Sie haben die Mission des heutigen Neo-Revisionismus („Anti-Revisionismus in Worten und Revisionismus in Taten!“) durchschaut.
Die historische Mission des heutigen Weltproletariats – und insbesondere das ukrainische Proletariat als eine seiner Armeen – aber ist die Zurückeroberung des Sozialismus. Und es ist eben deswegen die heutige historische Mission des Revisionismus, genau diese Zurückeroberung des Sozialismus durch den Neo-Revisionismus zu verhindern. Wenn es aber den Neo-Revisionisten nicht gelingen sollte, die Zurückeroberung des Sozialismus zu verhindern, dann wird ihre Mission wieder darin bestehen, worin auch die historische Mission der „modernen“ Sowjetrevisionisten bestand: Zerschlagung der Diktatur des Proletariats und Restauration des Kapitalismus und Verrat an den nationalen Interessen des ukrainischen Volkes.
Die Neo-Revisionisten kritisieren unter den ehemaligen Sowjetvölkern in Worten gegenwärtig den „modernen Revisionismus“, aber in Taten sind sie Handlanger der Kapitalisten, indem sie den Kampf gegen den Revisionismus paralysieren und den Revisionismus mit dem Marxismus-Leninismus zu versöhnen suchen, damit in Taten die sozialistische Revolution zu verhindern, in Taten den Imperialisten zu retten suchen. Die Sowjetrevisionisten arbeiten an der Wiederherstellung des russischen Sozialimperialismus, setzen ihr Streben fort, den „kleineren“ Nationen Stück für Stück ihre Traditionen und Sitten mit Füßen zu treten, ihre geistigen und materiellen Kulturen zu zerstören , ihnen ihre nationale Identität zu rauben, ihnen die Russifizierung weiter aufzuzwingen und die ehemaligen Sowjetvölker weiter auszubeuten und zu unterdrücken. Sie haben nicht aufgehört, die Weltherrschaft anzustreben und zur größten Supermacht aufzusteigen.
Das ukrainische Volk wird sich auch nicht für ein russisches Großreich von „Wladiwistock bis Gibraltar“ erwärmen, wofür die Nationalbolschewisten mit Losungen des offenen Nationalchauvinismus werben ebenso wie die Nationalbolschewisten ihre Absichten hinter dem Bild Stalins verbergen. Stalin aber war Bolschewist und kein Nationalbolschewist. Und die ukrainischen Marxisten-Leninisten werden Stalin vor den Angriffen der Nationalbolschewisten weiter erfolgreich zu verteidigen wissen. Die Nationalbolschewisten wollen den Einfluss des ausländischen Imperialismus mit dem Ziel zurückdrängen, die auserwählte russische Rasse zur Weltmacht zu bringen, und dafür suchen sie in der Ukraine auch nach Anhängern.
Dann sind da noch die pro-westlichen Kräfte, die die Ukraine unbedingt unter die Knute der westlichen Imperialisten locken, ja zwingen wollen. Sie wollen die Ukraine an den Westen verschachern, um selber davon zu profitieren.
Die Maoisten und alle, die sich mit dem Maoismus versöhnt haben, versuchen auch in der Ukraine ihre wahren revisionistischen Absichten hinter dem Marxismus-Leninismus zu verbergen, so wie Mao den Chruschtschowrevisionismus nur deswegen angriff, um dahinter ungehindert den chinesischen Revisionismus aufzubauen. Maos revisionistisches China aber kann niemals ein Modell für die Ukraine und auch nicht für die anderen ehemaligen Sowjetvölker sein.
Die Ukraine wird erst wieder aufblühen, wenn sie den Weg der 5 Klassiker geht, den Weg von Marx, Engels, Lenin, Stalin zund Enver Hoxha, den Weg der Oktoberrevolution, den Weg des Kampfes gegen alle Spielarten des Revisionismus.
Die nationale Frage der Ukraine kann nur gelöst werden, wenn sie eng mit der erneuten proletarischen Revolution und mit dem Wiederaufbau der sozialistischen Gesellschaft verbunden wird. Das ist der Weg Lenins und Stalins, das ist der Weg der Oktoberrevolution. Aus dem zaristischen Völkergefängnis hatte sich die Ukraine damals in Einheit mit allen Völkern des Zarenreiches befreit, geleitet von den Idealen des proletarischen Internationalismus und des Marxismus-Leninismus. Zusammen mit allen Nationen und Völkern des ehemaligen Zarenreichs verbündeten sich die Ukrainer gegen soziale und nationale Unterdrückung und halfen mit, eine große sozialistische Republik zu schaffen, in der die Völker und Nationen, freiwillig in ihr vereinigt, alle Rechte, volle Freiheit und nationale Gleichberechtigung bekamen. In seinem Buch „Begegnungen mit Stalin“ (deutsche Ausgabe Seite 26) sagte Genosse Enver Hoxha:
„Durch seine richtige marxistisch-leninistische Politik in der nationalen Frage vermochte Stalin die Kampfeinheit der verschiedenen Völker der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken zu formen und zu schmieden. An der Spitze der Partei und des Sowjetstaates trug er dazu bei, dass das Völkergefängnis – das alte zaristische Russland – in ein freies, unabhängiges und souveränes Land verwandelt wurde, in dem die Völker und Republiken in Harmonie, Freundschaft, Einheit und Gleichberechtigung lebten“.
Nun kommt es darauf an, dass sich das ukrainische Volk mit seiner Revolution an die alte Kampftradition der Zeiten Lenins und Stalins erinnert, sich die Lehren des Genossen Enver Hoxha aneignet und den einstigen revolutionären Angriffsgeist reaktiviert, um die Revolution siegreich zu Ende zu führen. So wie die albanische Arbeiterklasse historisch bewiesen hat, dass sie die faschistische Fremdherrschaft in die Herrschaft der Arbeiterklasse verwandeln konnte, um den Sozialismus aufzubauen, genauso wird die Arbeiterklasse, die ihre Diktatur verloren hatte, den Beweis dafür erbringen wird, ihre Diktatur des Proletariats zurückzugewinnen auf den Trümmern der sozialfaschistischen Herrschaft. Die Ukraine ist auf dem besten Wege dahin, diesen Beweis als erste zu liefern. Helfen wir alle gemeinsam den Genossen aus der Ukraine, dass sie ihre revolutionäre rote Fahne des Sozialismus wieder über der ganzen Ukraine hissen können ! Wenn sich dann auch in den anderen ehemaligen Sowjetrepubliken die Völker erheben, neue bolschewistische Parteien von der Arbeiterklasse aufgebaut werden und überall die sozialistischen Revolutionen siegen, nun denn, um so besser für das ukrainische Volk, um so besser für alle ehemaligen Sowjetvölker und die Wiederherstellung der UdSSR Lenins und Stalins, um so besser für die sozialistische Weltrevolution und den Sieg des Sozialismus im Weltmaßstab!
Es lebe die sozialistische Revolution in der Ukraine !
Es lebe die revolutionäre Arbeiterklasse der Ukraine - die heldenhafte Abteilung der weltrevolutionären proletarischen Armee!
Es lebe Anton Petrenko und seine Genossen!
Es lebe der Wiederaufbau der marxistisch-leninistischen Partei der Ukraine im Geiste von Marx, Engels, Lenin, Stalin und Enver Hoxha !
Es lebe die Freunschaft zwischen der Komintern (ML) und den Marxisten-Leninisten in der Ukraine !
Mit weltrevolutionären Kampfesgrüßen !
Wolfgang Eggers
Exekutivkomitee der Kommunistischen Internationale / Marxisten-Leninisten
Dezember, 2004
P.S. Wir würden uns freuen, von euch eine Stellungnahme auf unserer homepage veröffentlichen zu dürfen.