Komintern /ML
9. Mai 1945
60. Jahrestag des Sieges über den Faschismus
„Um die Unvermeidlichkeit von Kriegen zu beseitigen, muss man den Imperialismus vernichten.“ ( J.W. Stalin)
Diese Wahrheit des Genossen Stalin gilt auch für die Beseitigung der Unvermeidlichkeit des Weltfaschismus. Will man das imperialistische Weltsystem der Ausbeutung und den Weltfaschismus beseitigen – mit dem die Weltbourgeoisie ihre globale Herrschaft mit Feuer und Schwert aufrecht erhält -, dann muss man heute für die sozialistische Weltrevolution kämpfen und die Diktatur der Weltbourgeoisie gewaltsam zerschlagen, die Diktatur des Weltproletariats errichten und den Weltsozialismus aufbauen. Der Bolschewismus hat historisch über den Hitler-Faschismus gesiegt. Er wird nicht nur über jeden anderen Faschismus, also auch über den Sozialfaschismus siegen, sondern jeglichen Faschismus mit seinen imperialistischen Wurzeln ausreißen.
(Komintern / ML).
Die Völker der Welt feiern in diesem Jahr eines der bedeutendsten Ereignisse der Geschichte – den 60. Jahrestag des Sieges über den Faschismus.
Zu diesem großen Jubiläum werden in der ganzen Welt große Feierlichkeiten durchgeführt, um an die heroischen Anstrengungen der antifaschistischen Völker und an die unermesslichen Opfer zu erinnern, die die Menschheit bezahlte, um sich von der faschistischen Pest zu befreien. Es gilt heute gegen die Lügen-Propaganda der weltimperialistischen, faschistischen Medien anzutreten, die nie aufgehört haben, die Geschichte zu verfälschen und den Sieg des Sozialismus über den Faschismus zu leugnen. Der 60. Jahrestag der Befreiung vom Hitlerfaschismus ist ein bedeutsamer Feiertag des Bolschewismus, der sich als stärker erwiesen hat als der Faschismus. Das war ein großer Sieg für das Weltproletariat und seinem Vaterland, die Sowjetunion Lenins und Stalins. Der antifaschistische Kampf des albanischen Volkes mit der KPA und Enver Hoxha an der Spitze hat bewiesen, dass sich ein faschistisch besetztes Land befreien und den Sozialismus aufbauen kann, dass das Ende des Faschismus den Anfang des Sozialismus zur Folge haben kann, wenn der Marxismus-Leninismus richtig angewandt wird. Der Weltsozialismus wird den Weltfaschismus verhindern oder der Weltfaschismus wird den Weltsozialismus hervorbringen – so oder so wird der Weltsozialismus über den Weltfaschismus siegen, wenn sich die Proletarier aller Länder im antifaschistischen Kampf vom Marxismus-Leninismus leiten lassen.
Die Zerschlagung der faschistischen Mächte gab den versklavten Völkern die Möglichkeit, die Freiheit und Unabhängigkeit zu erkämpfen, stärkte die Sowjetvölker, schuf günstige Voraussetzungen für ein sozialistisches Lager, erschütterte das bislang bestehende imperialistische Kolonialsystem, und es kam zu einem großen Aufschwung der revolutionären nationalen Befreiungsbewegungen in der ganzen Welt.
Ganz besonders sind an diesem Jubiläumstag die heroischen Anstrengungen der Sowjetvölker unter der Führung der bolschewistischen Partei mit Josef Wissarionowitsch Stalin an der Spitze hervorzuheben, die die schwerste Last des antifaschistischen Krieges trugen und einen entscheidenden Beitrag zum Sieg über den Hitler-Faschismus leisteten. Für alle, die die Waffen gegen die Nazis ergriffen hatten, war der Kampf der Sowjetvölker eine große Quelle der Hoffnung und Zuversicht, dass Hitler besiegt wird.
Die Welt würdigte und würdigt nach wie vor den Titanenkampf der Völker der Sowjetunion, doch die Revisionisten haben diese glänzende Seite der revolutionären Geschichte der Sowjetvölker zerrissen und zertreten. Heute schmückt sich der russische Imperialismus mit den Federn des Sieges über den Hitler-Faschismus, nehmen die russischen Imperialisten den 60. Jahrestag zum Anlass, um ihre Stärke zu demonstrieren und ihre nicht fallengelassenen Ambitionen zur Eroberung der Weltherrschaft zu bekräftigen. Nach dem Tode Stalins verwandelte sich die Sowjetunion in eine sozialimperialistische Großmacht, in eine Supermacht, die im Ringen und in Rivalität mit dem US-Imperialismus eine wütende, hegemonistische und expansionistische Politik betrieb und durch Intrigen, Komplotte und Gewalt ihre Herrschaft über die ganze Welt zu errichten sucht.
Genosse Enver Hoxha würdigte diesen Titanenkampf mit den folgenden Worten:
„Wie hätte Hitlers `Blitzkriegs`plan gegen die Sowjetunion zum Scheitern gebracht werden können, wie hätte diese eine so große Rolle bei der Befreiung der Menschheit von der faschistischen Sklaverei spielen können, ohne vorhergehende allseitige Verteidigungsvorbereitungen, ohne die Stärke und die stählerne Lebenskraft des sozialistischen Systems, das im Zweiten Weltkrieg seine schwerste und größte Bewährungsprobe bestand? Wie ließen sich diese Siege von der außergewöhnlichen Rolle trennen, die Stalin sowohl bei der Vorbereitung des Landes auf die imperialistische Aggression als auch bei der Niederschlagung des Hitler-Deutschlands und beim historischen Sieg über den Faschismus spielte? All die teuflischen Versuche der Chruschtschow-Revisionisten, hinsichtlich der entscheidenden Rolle des sozialistischen Staates bei diesem Sieg eine Trennungslinie zwischen Stalin und der sowjetischen Partei und dem sowjetischen Volk zu ziehen, lösen sich in Nichts auf angesichts der historischen Wirklichkeit, der sich keine Kraft widersetzen kann, die von keiner Kraft verdunkelt und schon gar nicht hinweggewischt werden kann.
Der Kampf der Sowjetvölker mit Stalin an der Spitze führte zur Befreiung einer ganzen Reihe von Ländern und Völkern von der Nazisklaverei. Er bewirkte, dass in mehreren Ländern Osteuropas Volksdemokratien errichtet wurden. Er gab den anti-imperialistischen, anti-kolonialistischen, nationalen Befreiungskämpfen großen Auftrieb. Er bewirkte so, dass das Kolonialsystem auseinanderfiel und zusammenbrach und ein neues Kräfteverhältnis auf der Welt zugunsten des Sozialismus entstand. (...)
Trotz aller versteckten und offenen Versuche der inneren und äußeren Feinde der Sowjetunion, nach dem Zweiten Weltkrieg den Sozialismus zu sabotieren, war es die richtige Stalinsche Politik, die in den großen internationalen Problemen den Ton angab. Das vom Krieg ausgezehrte Sowjetland, das 20 Millionen Menschen auf dem Schlachtfeld gelassen hatte, wurde erstaunlich schnell wieder aufgebaut. Diese große Arbeit wurde vom Sowjetvolk, von der Arbeiterklasse und der Kolchosbauernschaft unter Führung der Partei der Bolschewiki und des großen Stalin geleistet.
In den Jahren des Zweiten Weltkriegs trat der Revisionismus mit dem Verrat Browders, des Exgeneralsekretärs der KP der USA, in Erscheinung. Zusammen mit seinen revisionistischen Kumpanen löste er die Partei auf und stellte sich in den Dienst des amerikanischen Imperialismus. Browder war dafür, jede Trennungslinie zwischen Bourgeoisie und Proletariat, zwischen Kapitalismus und Sozialismus aufzuheben und sie in einer einzigen Welt aufgehen zu lassen. Er war gegen die Revolution und den Bürgerkrieg, für friedliche Koexistenz der Klassen in der Gesellschaft. Man kann sagen, dass Browder mit dieser `weißen Linie`, mit seiner Kapitulantenpolitik der Wegbereiter Titos war, der auf Grund seiner anti-marxistischen und anti-leninistischen Anschauungen und Auffassungen schon zur Zeit des Krieges in ideologischen und politischen Konflikt mit der Sowjetunion geraten war [Die komintern / ML geht davon aus, dass die versöhnlerische Haltung gegenüber dem Kapitulationskurs von Browder, Tito und anderen Revisionisten dazu führte, dass die Führer der Komintern auch zur ihrer Auflösung im Jahre 1943 beigetragen haben, nachdem der revisionistische Bazillus sich in der Komintern auszubreiten begann – Anmerkung der Redaktion]. Doch offen brach dieser Konflikt erst nach dem Krieg aus. Nach vielen geduldigen Versuchen, den Renegaten Tito auf den richtigen Weg zu bringen, verurteilten ihn Stalin, die Partei der Bolschewiki und alle wahrhaft kommunistischen Parteien der Welt einhellig, als sie zur Überzeugung gelangt waren, dass er unverbesserlich war. Es zeigte sich klar, dass Tito im Sinne des Weltimperialismus handelte, deshalb genoss er die Unterstützung und den Beistand des amerikanischen Imperialismus und der anderen kapitalistischen Staaten. Um sich die Kredite zu verdienen, die er von den Imperialisten erhielt, stimmte Tito in den Chor der bürgerlichen Propaganda ein. (...)
Die Bande Nikita Chruschtschows wurde in ihren Verleumdungen gegen Stalin vom Renegaten Josip Broz Tito, der schon früher in diesem Sinne offen aufgetreten war, ermuntert und unterstützt, und später auch von Mao Tsetung und Konsorten sowie von anderen Revisionisten verschiedener Schattierung. Sie alle waren in Wirklichkeit Lakaien des Kapitalismus, denen es darum ging, den Sozialismus in der Sowjetunion von innen her zu zerstören, zu verhindern, dass in Jugoslawien der Sozialismus aufgebaut wurde, und den Aufbau des Sozialismus in China und auf der ganzen Welt zu hintertreiben. Deshalb stellten sie sich gegen Stalin, in dem sie den starken Mann sahen, dessen Stellung sie, solange er lebte, nicht untergraben konnten“ (Enver Hoxha, „Begegnungen mit Stalin“, deutsche Ausgabe,1980 – KPD/ML, Seite 21 ff).
Das Tarnkleid des Sozialismus wurde nach der Restauration des Kapitalismus Stück für Stück und schließlich vollständig abgestreift, aber der Revisionismus ist auch am 60. Jahrestag des Sieges über den Hitler-Faschismus noch aktiv, noch gefährlich, muss konsequent weiter bekämpft werden – und zwar von korrekten marxistisch-leninistischen Positionen aus – Man muss also auch den Neo-Revisionismus, das Versöhnlertum gegenüber den Revisionisten konsequent bekämpfen. Die revisionistische Politik ermöglichte dem Weltimperialismus eine Atempause, stoppte den Vormarsch der Weltrevolution, indem das sozialistische Vaterland des Weltproletariats, die Sowjetunion, von der Bourgeoisie zurückerobert wurde, und damit der Hebel und die Basis zur Beseitigung der Unvermeidbarkeit von imperialistischen Kriegen und Faschismus unbrauchbar gemacht wurde.
Im Dienste dieser revisionistischen Politik wird auch heute noch die Geschichte verfälscht, um den Weltimperialismus zu retten. Hatten die Revisionisten nach Stalins Tod dessen hervorragende Rolle am 9.Mai 1945 totgeschwiegen, so scheuen sie sich heute nicht, wieder offen ihre Lobgesänge über Stalin anzustimmen, so wie sie es noch zu seinen Lebzeiten taten, um den Massen Sand in die Augen zu streuen und ihren Verrat, die Restauration des Kapitalismus, zu verbergen.
Warum haben die Revisionisten ihre Taktik geändert? Warum nach seinem Tod Stillschweigen und heute großes Geschrei um Stalin? Ganz einfach, weil es den Marxisten – Leninisten in der ganzen Welt historisch gelungen war, den revisionistischen Verrat an Stalin aufzudecken. Die marxistisch-leninistische Weltbewegung unter der Führung der Partei der Arbeit Albaniens mit Enver Hoxha an der Spitze verteidigte Stalin, verteidigte den Sieg des Sozialismus über den Faschismus, verteidigte den proletarischen Sieg über den imperialistischen Krieg. Die Revisionisten wurden demaskiert und gezwungen, das Schweigen über Stalin zu durchbrechen. Heute, am 60. Jahrestag, sind die Revisionisten nicht etwa reumütig zum Marxismus-Leninismus zurückgekehrt. In den Reihen der Marxisten-Leninisten muss man jene neo-revisionistischen Kräfte hinaussäubern, die an dem „Sinneswandel“ der Revisionisten gegenüber Stalin irgendetwas Positives entdecken und als Dankeschön für die Beendigung des Verschweigens eine „Einheitsfront“ mit ihnen begünstigen. Wer eine antifaschistische, anti-imperialistische Einheitsfront mit den Revisionisten befürwortet, stellt sich auf die Seite der Bourgeoisie, ob er das nun will oder nicht. Der 9. Mai 1945 war, ist und wird niemals ein Tag werden, an dem wir Marxisten-Leninisten uns mit den Revisionisten versöhnen, auch wenn die Revisionisten noch so laut „Stalin!“ „Stalin!“ rufen um ihr einstiges Schweigen damit vergessen zu machen !!! Die Revisionisten haben den 9. Mai 1945 damals verraten. Sie tun das heute, und sie werden das immer tun,. Deswegen gilt es für uns Marxisten-Leninisten , den 9. Mai 1945 für immer gegen den Revisionismus zu verteidigen.
Die Revisionisten denken nicht daran, ehrliche Selbstkritik zu üben, sind niemals fähig, überhaupt Selbstkritik zu üben, weil sie die Agentur der Bourgeoisie im Lager des Kommunismus sind. Die Revisionisten haben nur ihre anti-stalinsche Taktik ändern müssen. Durch den antirevisionistischen Kampf der Marxisten-Leninisten kann sich kein Revisionist heute als Kommunist verkaufen mit Totschweigen Stalins. Es ist ja gerade das Wesen des Revisionismus, dass er versucht, sich die Maske des weiter entwickelten Marxismus-Leninismus aufzusetzen und seine alte Maske abzustreifen. Wenn die Revisionisten heute Stalin wieder „entdeckt“ haben, dann hat sich zwar ihre Taktik, aber nicht ihr Wesen geändert.
Das Sowjetvolk, die antifaschistischen Völker der Welt haben Stalin nicht vergessen. Der Ruhm Stalins bleibt unauslöschlich. Es ist nicht nur unmöglich, sondern auch absurd, vom Vaterländischen Krieg der Sowjetunion und überhaupt vom Ende des 2. Weltkrieges zu sprechen und dabei Stalins Rolle nicht zu erwähnen, wie es die Kreml-Zaren nach seinem Tod taten. Wer Stalin aus der Geschichte streicht, verstümmelt die Geschichte selbst. Stalin und die Oktoberrevolution, Stalin und der Vaterländische Krieg, Stalin und der Marxismus-Leninismus sind voneinander untrennbar.
Es hat sich selbst für die Revisionisten als unmöglich erwiesen, den Namen Stalins aus den Herzen und dem Gedächtnis der Menschen auszulöschen. Alle wissen und werden niemals vergessen, dass mit seinem Namen die Mobilisierung und Leitung der Sowjetunion zum großen Vaterländischen Krieg führte, zur Organisierung und Leitung der legendären Schlachten der Roten Armee, zur Zerschlagung und Bezwingung der Wehrmacht, dass mit dem Namen Stalins der scharfe diplomatische Kampf nach dem 9. Mai 1945 verbunden war. Auch den Nationalbolschewisten wird es nicht gelingen, den internationalistischen Ruhm Stalins mit russischem Großmacht-Chauvinismus, mit russischem Imperialismus zu besudeln. Nationalbolschewisten sind Feinde des 9. Mai 1945, denn sie propagieren den Krieg zur Eroberung eines neuen eurasischen imperialistischen Reiches, propagieren dem Wesen nach den gleichen Anti-Bolschewismus, mit dem Hitler seinen Krieg gegen die Sowjetvölker begründete. Stalins Name und Werk sind unvereinbar mit russischem Großmacht-Chauvinismus und expansionistischer Politik, sind Kampfruf gegen den Kapitalismus und den Faschismus. Die alten Revisionisten wollen „mit Stalin“ ihren Sozialimperialismus zurückerobern, so wie die Nationalbolschewisten „mit Stalin“ von ihrem eurasischen Reich träumen. Beides dient dem Kampf gegen Stalin, gegen den Marxismus-Leninismus, gegen den Sozialismus, gegen die Zurückeroberung der Diktatur des Proletariats, gegen die proletarische Weltrevolution, gegen den proletarischen Internationalismus.
Mit Stalins Namen auf den Lippen fielen auf dem Schlachtfeld Millionen Töchter und Söhne des Sowjetvolkes. Seine Gestalt wurde eine Quelle der Begeisterung und das Banner des antifaschistischen Widerstandes vieler Völker. Stalin und die bolschewistische Partei, an deren Spitze er stand, erzogen das Sowjetvolk tapfer und patriotisch, der Sache des Kommunismus und des Internationalismus treu zu sein, in den vordersten Linien des antifaschistischen und anti-imperialistischen Kampfes zu stehen.
Niemand hat wie Stalin während des Krieges und danach das Recht der Völker auf Selbstbestimmung, ihre Ideale von Demokratie und Fortschritt, Ideale des Sozialismus und des Kommunismus verteidigt. Niemand hat sich wie Stalin der imperialistischen Politik widersetzt, besonders der britischen, die in Europa die alten Einflussbereiche wiederherstellen, die gestürzten Klassen in Osteuropa, die mit den Besatzern zusammengearbeitet hatten, wieder an die Macht bringen und die Überreste der Reaktion und aller Konterrevolutionäre, aller Anti-Kommunisten und Revisionisten in Schutz nehmen wollte.
Die imperialistischen Medien, Historiker und Politiker bemühen sich heute verstärkt, den Kampf des Sowjetvolkes und der antifaschistischen Völker in Bezug auf den 9. Mai 1945 herabzusetzen, zu bagatellisieren, zu verfälschen und zu verleugnen. Stattdessen stellen sich die imperialistischen Kriegstreiber und Kriegsgewinnler selber als Friedensengel dar, feiern sie sich frech als die „Befreier“, so wie sie sich auch als „Befreier“ von Bagdad darstellen. Die Völker können sich nur selber von Krieg und Faschismus befreien – das ist die lehre vom 9. Mai 1945. Die Imperialisten rühmen sich des Kampfes gegen das Nazijochs, um den Aufbau ihres Weltfaschismus zu tarnen. Wenn jemand heute in Hitlers Fußstapfen tritt, dann vor allem Georg Bush. Der 9. Mai 1945 ist für die Weltimperialisten heute ein Datum, um die Völker unter der globalen Knute der Ausbeutung und Unterdrückung zu halten.
Von der Partei der Bolschewiki und Stalin erzogen, haben Millionen einfache Sowjetmenschen gekämpft und ihr Leben hingegeben mit dem flammenden Wunsch, den Faschismus zu vernichten und auszurotten, jedes nationale Joch, jede Begrenzung der nationalen Souveränität, jede Verletzung des Selbstbestimmungsrechts der Völker zu beseitigen. Das Sowjetvolk und Stalin kämpften mit Nachdruck und aufrichtig, um die chauvinistische und hegemonistische Politik des Imperialismus zu zerschlagen und zu zerschmettern, sie kämpften für die Gleichheit, die Respektierung der Rechte der Völker in den internationalen Beziehungen, die Beseitigung des Kolonialismus und der Abhängigkeit der Staaten. Es kann daher keine schwerere Beleidigung und keine größere Verhöhnung für alle Gefallenen und ihre Ideale geben als das was heute von der imperialistischen Medienpropaganda vom Stapel gelassen wird. Das Vermächtnis des 9. Mai 1945 zu erfüllen, kann heute nichts anderes heißen als diesen imperialistischen Lügenapparat zu zerschlagen, die Wahrheit zu verteidigen, um noch Schlimmeres zu verhindern. Wer heute nicht für die sozialistische Weltrevolution kämpft, der wird nicht verhindern, dass sich die Geschichte des 2. Weltkrieges wiederholt. Heute werden die Völker mit den gleichen Waffen besetzt, mit denen sie im Frühjahr 1945 von den deutschen Nazi-Besatzern befreit wurden. Die Soldaten, die damals die Völker gegen die Nazis schützten, sind heute Weltgendarmen zur gewaltsamen Interessenvertretung des Weltimperialismus mit den USA an der Spitze, fallen über die Völker her, um sie auszurauben und zu knechten. An die Stelle des alten Faschismus ist ein neuer Faschismus getreten. Die US-Soldaten und ihre internationalen Hilfssoldaten von heute haben die Soldaten Hitlers ersetzt. Der heutige Soldat ist ein zum Morden und Brennen aufgezogener Roboter, bereit, jeden zu unterdrücken und zu erwürgen, der sich dem Weltimperialismus widersetzt. Die Weltimperialisten mit den USA an der Spitze züchten und erziehen diesen Weltsoldaten im Geiste der „Verteidigung der Zivilisation“, also der Verteidigung des Profits, der Weltausbeutung und Weltunterdrückung. Sie nähren und hetzen ihn mit faschistisch-rassistischen Theorien zur Verachtung der Freiheit und Souveränität der Völker, zur Unterschätzung und Verleugnung der Kultur und der nationalen Unabhängugkeit der Länder, zur Missachtung internationaler Bedürfnisse der gesamten Menschheit.
Nachfolger und Erben der Roten Armee werden ihnen als proletarische Weltarmee entgegentreten, werden den endgültigen Sieg über Krieg und Faschismus erringen, indem sie das Banner des 9. Mai 1945 erheben, indem sie den Soldaten von heute auf die Seite des 9. Mai 1945 ziehen, indem sie gegen den Faschismus von heute genauso tapfer und mutig kämpfen wie gegen den Hitler-Faschismus von damals. Der antifaschistische Soldat kämpft nicht für die Beseitigung des einen Faschismus, um ihn durch einen anderen zu ersetzen. Die Rote Armee hat nicht den Hitlerfaschismus bekämpft, um fremde Territorien zu erobern, wie das heute in den Medien verbreitet wird. Die Rote Armee hat für das Ideal der Völkerbefreiung gekämpft, für das Ideal des Kommunismus. Die Revisionisten aber „stützten sich“ auf die Tradition der Rote Armee, um dahinter ihre sozialfaschistisch, sozialimperialistische Armee zu verbergen, um ihre sozialimperialistische Besatzung fremder Länder zu rechtfertigen, so wie heute die US-Soldaten ihre Truppen in ehemaligen Sowjetstaaten stationiert haben, um angeblich den Terrorismus „zu bekämpfen“. Alle Imperialisten der Welt, nicht nur die amerikanischen, englischen, französischen und russischen Imperialisten, benutzen den 60. Jahrestag der Befreiung vom Hitler-Faschismus, um den heutigen Weltimperialismus auf die eine oder andere Weise zu stärken, die Völker der Welt noch mehr auszubeuten und zu unterdrücken und jeden ihrer Raubkriege zu rechtfertigen. Heute halten die Siegermächte über den Hitlerfaschismus die Welt in Wahrheit fest in ihren imperialistischen Klauen. Sie können uns nicht glauben machen, dass es den Völkern ohne sie nicht gelungen wäre, den Faschismus zu vernichten. Mit diesem Märchen muss man historisch endgültig aufräumen, denn es dient dazu, die Völker ewig in Knechtschaft zu halten. Die antifaschistischen Völker der Welt haben nicht gewartet, bis die vier Siegermächte die Nazis zur Kapitulation zwangen. Das wäre eine Verhöhnung aller antifaschistischen Kämpfer. Die Hilfe, die die vier Siegermächte gaben, wurde tausendfach zurückgegeben und die Antifaschisten sind nichts mehr schuldig.
In den schwierigen Tagen der Schlacht bei Moskau, der Einkreisung Leningrads, des Widerstands bei Stalingrad wusste die Sowjetarmee, dass in den Bergen Albaniens, Jugoslawiens und Griechenlands, auf den Feldern Frankreichs, in den Fjorden Norwegens und überall auf der Welt, wo antifaschistischer Widerstand geleistet wurde – also selbst im faschistischen Deutschland- , tausende und abertausende Kämpfer standen, die ihr Leben hingaben, damit die Sowjetunion es leichter hatte, die Nazis zu schlagen, dass hunderttausende von ihnen alles aufopferten, um Dutzende deutsche- und Quisling-Divisionen zu binden, damit sie nicht an die Sowjetfront geschickt wurden. Sie wusste, dass im Osten dem aggressiven Vormarsch des japanischen Militarismus das hunderte Millionen starke chinesische Volk die Stirn bot. Die Hilfe war also gegenseitig, und das ist die große Lehre des 9. Mai 1945: Vom Weltfaschismus können sich die Völker nur gemeinsam befreien, wenn sie vom Weltproletariat geführt und im Geiste des proletarischen Internationalismus erzogen worden sind. Der Sieg über den Hitlerfaschismus war das gemeinsame Werk der antifaschistischen Völker, ihres brüderlichen Kampfes. Und nichts kann diese Wahrheit vertuschen, keine Festlichkeit, möge sie noch so pompös zur Schau gestellt werden, möge die Propaganda auch noch so raffiniert sein. Diese imperialistischen Kampagnen werden scheitern, sind zum Scheitern verurteilt.
Das 60. Jahrestag des Sieges über den Faschismus ist nicht nur Anlass, um die heroische Vergangenheit zu ehren, um der Leiden und Opfer zu gedenken, die die Völker brachten, um sich vom Nazi-Joch zu erlösen. Dieser Tag verpflichtet uns Kommunisten, um die Ursachen und die Ereignisse immer besser einzuschätzen, die der faschistischen Aggression den Weg bereiteten, um aus der großen Tragödie des 2. Weltkrieges die notwendigen Lehren zu ziehen, um die Kräfte zu mobilisieren und die Anstrengungen zu verstärken, damit jede Katastrophe in Zukunft vereitelt wird. Die Geschichte des antifaschistischen kampfes ist auch die Geschichte des Kampfes gegen den Revisionismus. Wenn es nicht den Verrat der Sozialdemokratie, den Verrat des Reformismus, des Revisionismus gegeben hätte, dann wäre uns der Faschismus und Sozialfaschismus erspart geblieben. Die Kommunistische Internationale hatte den 9. Mai 1945 nicht mehr erlebt, obwohl sie dazu einen großen Beitrag leistete. Die Führer der Komintern hatten sich aber auf den revisionistischen Weg begeben und schließlich eine liquidatorische Rolle im antifaschistischen Kampf gespielt, die sie nach dem Krieg immer offener fortsetzten. Die Komintern /ML hat hierzu bereits Vieles ans Tageslicht gebracht und das sollte in Erinnerung an den 9. Mai 1945 nicht vergessen werden.
Die Geschichte hat gezeigt, dass die Zugeständnisse und das Nachgeben gegenüber dem Imperialismus und seiner faschistischen Aggression ihn nicht mildern, sondern im Gegenteil ermuntern und ihn bei seinen räuberischen Kriegen frecher machen. Ebenso wurde bewiesen, dass die pazifistische Illusion die Völker einschläfert, einen 3. Weltkrieg zu verhindern.
Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg!
Proletarischer Kampf für die sozialistische Weltrevolution – bis zum Sieg !

Kommunistische Internationale / Marxisten-Leninisten