Proletarier aller Länder - eure proletarische Internationale i s t nicht untergegangen, und sie w i r d nicht untergehen! (Lenin)




5 Jahre - 5 Köpfe !“











Es lebe der 5. Jahrestag der Gründung der Komintern / ML !

Es lebe die hoxhaistische Weltpartei !

Es lebe die Einheit aller Marxisten-Leninisten auf der ganzen Welt!

Vorwärts zur sozialistische Weltrevolution!

Es lebe der Kommunismus !



5 Jahre Solidarität mit marxistisch-leninistischen Genossen in der ganzen Welt

5 Jahre Arbeit, um den Marxisten-Leninisten in der ganzen Welt zu helfen, sich entgegenzukommen, sich anzunähern und einander näherzubringen, sich zusammenzuschließen und zu vereinigen durch die Förderung und Festigung ihrer Solidarität, die auf gemeinsamen ideologischen Wurzeln beruht.

In den meisten Ländern gibt es heute keine marxistisch-leninistische Organisation, geschweige eine Partei, und wenn ja, dann sind sie im Großen und Ganzen vom prinzipienfesten Weg abgeglitten, gespalten, zersplittert, fühlen sich einzelne, ernsthafte, aufrechte und ehrliche Genossen enttäuscht, verraten und in Stich gelassen. Sie geben aber nicht auf, sondern wollen ihren marxistisch-leninistischen Kampf auch unter schwierigen Bedingungen der Ebbe revolutionärer Bewegungen fortsetzen. Was es also sehr häufig gibt, das sind vereinzelte Genossen und Gruppen, denen der Aufbau einer wahrhaft marxistisch-leninistischen Partei in ihrem Land am Herzen liegt, und die für jede internationale Solidarität und Unterstützung dankbar sind. Vor allem diese einzelnen Genossen haben sich in den vergangenen 5 Jahren hilfesuchend an die Komintern / ML gewandt, und in fast allen Einzelfällen hat die Komintern / ML diesen Genossen aus über 15 Ländern auf allen Kontinenten konkret weiterhelfen können. Vor allem die Komintern / ML - Homepage im Internet ist für die wahren Marxisten-Leninisten zu einem Leitstern geworden, zu einem Hoffnungsschimmer, zu einem Instrument der Schaffung ideologischer Klarheit und Einigkeit im vernebelten Umfeld der pseudo-“marxistisch-leninistischen“ Gruppierungen, welche die Schwäche der marxistisch-leninistischen Weltbewegung dazu fortwährend ausnutzen, im Trüben zu fischen und sie vom korrekten Weg abzubringen.

Die Stärke der Komintern / ML lag in den vergangenen 5 Jahren in erster Linie darin, dass sie im ideologischen Welt-Labyrinth der Bourgeoisie den wahren Marxisten-Leninisten den prinzipienfesten ideologischen Ausweg gewiesen und beleuchtet hat. Sie hat der marxistisch-leninistischen Weltbewegung eine neue Perspektive, eine neue Orientierung gegeben, hat den Genossen in der ganzen Welt Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen, Selbstidentifikation und das Gefühl der marxistisch-leninistischen, internationalen Solidarität und des gegenseitigen Vertrauens gegeben. Die Komintern / ML ist eine weltweit unabhängige Organisation, ist nicht von irgendeiner anderen Organisation gesteuert und damit frei in ihrer eigenen Tätigkeit, souverän in ihren Entscheidungen und nur den 5 Klassikern des Marxismus-Leninismus gegenüber verpflichtet.

Die Komintern /ML hat einen kleinen Funken entzündet, die die Weltrevolution eines Tages zur Flamme entfachen wird. Die Voraussetzungen für die Gründung der Komintern / ML war längst herausgereift. Die Komintern / ML hat die weltrevolutionären Ideen der alten Komintern wieder zum Leben erweckt und den revolutionärsten Weltkräften einen Anstoß gegeben, an der Tradition der Komintern anzuknüpfen, und die weltproletarische Bewegungzu fördern und von der Stelle zu bewegen:

5 Jahre – 5 Köpfe“

- das bedeutet 5 Jahre Wiederbelebung und Neuerung der weltbolschewistischen Bewegung , bedeutet Verteidigung der weltrevolutionären Lehren der Klassiker Marx, Engels, Lenin, Stalin und Enver Hoxha.

5 Jahre – 5 Köpfe“

die einzig richtige Weltpolitik, die der Zukunft gehört - die Politik des konsequenten und prinzipienfesten proletarischen internationalismus;

5 Jahre – 5 Köpfe“

- Propaganda für die Weltbedeutung des Bolschewismus, für die Lehre von der Unvermeidbarkeit des Sieges der proletarischen Weltrevolution;

5 Jahre – 5 Köpfe“

- Schaffung einer Keimzelle für ein neues Zentrum des Weltsozialismus im Kampf gegen das Zentrum des Weltkapitalismus;

5 Jahre – 5 Köpfe“

- in denen damit begonnen wurde, eine neue weltproletarische Avantgarde ideologisch zu gewinnen und sie von der Notwendigkeit und Unvermeidbarkeit der Schaffung einer Kommunistischen Internationale zu überzeugen.

5 Jahre – 5 Köpfe“

das bedeutet nicht nur die Verteidigung der Idee der Kommunistischen Internationale, sondern ihre konkrete Existenz als lebendige Organisation - eine tätige, kämpfende Organisation des Weltproletariats, wenn auch in ihrer denkbar winzigsten und unvollkommensten Form. Aber seit 5 Jahren arbeitet, lebt, wächst die Komintern / ML - langsam, bescheiden, unmerklich. Sie ist somit zu einer historischen Tatsache geworden und kann nun nach 5 Jahren nicht mehr totgeschwiegen werden. Die 5 Jahre haben aber auch gezeigt: eine richtige ideologisch-politische Generallinie ist nur eine erste Voraussetzung. Aber wenn diese Linie nicht in die Tat umgesetzt wird – wem soll sie dann nützen ? Sie würde sterben. Die Linie der Komintern / ML ist richtig, aber das genügt nicht, weil es darauf ankommt, dass es Leute gibt, die sie umzusetzen verstehen und die Umsetzung organisieren und kontrollieren. Das ist der schwächste Punkt der vergangenen 5 Jahre und das muss in den nächsten 5 Jahren unbedingt überwunden werden, darauf muss sich die Komintern / ML zukünftig konzentrieren.



Worauf beruhte die Gründung der Komintern /ML ?

1. Sie beruhte auf der Tatsache, dass sich der Widerspruch zwischen internationaler Arbeit und internationalem Kapital, dass sich die Weltkrise durch die weltimperialistische Globalisierung drastisch verschärfte, dass sich die Klassenwidersprüche im Weltmaßstab in großem Tempo vertiefen und die Klassen dadurch international in eine beschleunigte Bewegung geraten. Die Lage des gesamten Weltproletariats verschlechtert sich mit jedem Tag und nähert sich bedrohlich der Gefährdung der bloßen Existenz von Milliarden werktätigen Massen. Aus der Polarisierung zwischen Weltbourgeoisie und Weltproletariat ergibt sich unweigerlich dessen Formierungsprozess als eine bewusste, revolutionäre weltumspannende Klasse in Zusammenhang mit der Formierung einer neuen marxistisch-leninistischen Weltbewegung aus seiner Mitte. Das Weltproletariat organisiert sich und bereitet sich auf seine revolutionäre Rolle vor, um ihr auf der Bühne des internationalen Klassenkampfes gerecht zu werden. Das Weltproletariat wird also aus seiner Mitte einen zentralen marxistisch-leninistischen Kampfstab heranbilden, der es – mit weltsozialistischem Bewusstsein gewappnet - aus der internationalen Krise herausführen kann und zwar auf dem Wege der revolutionären Ergreifung der Weltmacht – gestützt auf die Einbeziehung des Kampfes aller Unterdrückten und Ausgebeuteten der ganzen Welt..

2. Sie beruhte ferner auf der Tatsache, dass die Ausbeutung und Unterdrückung durch die konterrevolutionäre Weltbourgeoisie global betrieben wird und dass die Beseitigung der Ausbeutung und Unterdrückung, der endgültige Sieg über die weltfaschistische Konterrevolution deshalb auch nur global errungen werden kann – und zwar unter Führung des Weltproletariats vermittels seiner global führenden revolutionären Partei. Durch die ökonomische Globalisierung globalisierte sich auch die Weltklassenstruktur, tritt der subjektive Faktor, das politische Selbstbewusstsein des internationalen Weltproletariats und damit auch der subjektive Faktor seiner internationalen, politischen, revolutionären Führung mehr und mehr in den Vordergrund, treten die nationalen Hemmnisse, die nationalen Strukturen des Aufbaus der einzelnen marxistisch-leninistischen Parteien entscheidend zurück, nehmen sie als subjektiver Faktor entweder immer mehr internationale Strukturen an oder siechen, von ihren alten Strukturen zerfressen, dahin. Die alte marxistisch-leninistische, traditionelle Weltbewegung kann nur gerettet werden, wenn sie sich unter noch so großem Reibungsverlust an die neue Globalisierungssituation anzupassen versteht. Hält sie diesem neuen ideologischen, politischen und organisatorischen Anpassungsprozess nicht stand, wird sie ihre Prüfung nicht bestehen können, wird sich – mit ihr oder ohne sie - die marxistisch-leninistische Weltbewegung erneuern. Die neue marxistisch-leninistische Weltbewegung wird aus der Einheit der neuen proletarischen Weltbewegung und dem globalisierten Marxismus-Leninismus hervorgehen. Die Globalisierung des Weltimperialismus hat diesen Entwicklungsweg der globalisierten proletarischen Revolution vorgegeben. Selbst das „revolutionärste“ Proletariat in einem einzelnen Land der Welt, selbst die „beste marxistisch-leninistische“ Partei dieses Landes wird unweigerlich scheitern, wird der marxistisch-leninistischen Weltbewegung keinen guten Dienst erweisen, wenn sie die neuen revolutionären Weltprozesse nicht erkennt und sich nicht als Teil in das Ganze dieser internationalen revolutionären Prozesse integriert, wenn sie die Schaffung der Kommunistischen Internationale ignoriert, sich ihr verweigert, sich ihr entgegenstellt und sie auf ihrem siegreichen Vormarsch aufzuhalten versucht. Das Weltproletariat wird darüber hinwegschreiten ohne mit der Wimper zu zucken.

3. Sie beruhte außerdem auf der Tatsache, dass durch die Globalisierung die objektiven (ökonomischen, technischen etc.) Voraussetzungen für eine Weltwirtschaft ohne Ausbeutung und Unterdrückung, für eine sozialistische Weltwirtschaft vorhanden sind. Es ist alles vorhanden, was für den Beginn der sozialistischen Weltwirtschaft erforderlich ist. Weltproduktion, Weltdistribution, Weltaustausch und – zirkulation, Weltkonsumtion sind alles vorhandene Kettenglieder für die entstehenden sozialistische Weltgemeinschaft. Der Schlüssel ist die politische Machtergreifung des Weltproletariat, um die weltkapitalistischen Eigentumsverhältnisse auf weltrevolutionäre Weise zu beseitigen und zu vergesellschaften. Hat das Weltproletariat seine Macht ergriffen, kann es die Weltökonomie in die eigenen Hände nehmen. Das Weltproletariat produziert international, ist in der Lage, die gesamte Weltbevölkerung zentral zu versorgen, wobei es die nationalen Wirtschaften als Treibriemen für die sozialistische Weltwirtschaft einspannt. Damit das Weltproletariat aber all dies berkstelligen kann, braucht es seinen eigenen internationalen Führungsstab, den es aus den fortgeschrittensten Proletariern aller Länder rekrutiert, von Proletariern der Länder mit internationalen Industriezentren bis hin zur Peripherie.

4. Sie beruht nicht zuletzt auf der Tatsache, dass sich aus der marxistisch-leninistischen Weltbewegung einzelne Kader als Führer herauszubilden beginnen, die fähig und in der Lage sind, die ideologischen Hemmnisse der marxistisch-leninistischen Weltbewegung und insbesondere der marxistisch-leninistischen Organisationen in den einzelnen Ländern zu überwinden, den Neuaufbau der marxistisch-leninistischen Partei in ihrem Land und dabei gleichzeitig den Aufbau der Komintern / ML in Angriff zu nehmen, um mit der Unterstützung eines starken internationalen Zentrums die vorhandenen eigenen Probleme der Parteien leichter zu lösen. Die Gründung der Komintern / ML beruht schließlich auf der Einsicht in die Notwendigkeit, dass man heute unter den Verhältnissen der Globalisierung seine marxistisch-leninistische Partei im Lande nicht mehr losgelöst von einer international und zentral zu schaffenden gemeinsamen Organisation erfolgreich aufbauen kann - und das um so weniger, als sich der Klassenkampf auf Grund der objektiven Bedingungen immer mehr internationalisiert und die Proletarier enger zusammenrücken lässt, ja sie schließlich zu einer einheitlichen, geschlossenen, internationalen Klasse zusammenschweißt mit einer neuen zusammengeschweißten Kommunistischen Internationale an der Spitze. Die Existenz der marxistisch-leninistischen Partei jedes einzelnen Landes steht und fällt heute mit ihrer Fähigkeit und Bereitschaft, als ein Teil der Komintern / ML heranzuwachsen oder nicht, so wie umgekehrt die weitere Existenz der Komintern / ML letztlich davon abhängt, ob sie von den wahren hoxhaistischen Parteien der einzelnen Länder unterstützt und aufgebaut wird oder nicht. Eine hoxhaistische Weltpartei ist in der heutigen Welt ohne die hoxhaistische Partei jedes Landes ebenso undenkbar und auch nicht verwirklichbar wie die hoxhaistische Partei eines Landes ohne die hoxhaistische Weltpartei nicht mehr denkbar und verwirklichbar ist. Mit der Komintern / ML werden in der marxistisch-leninistischen Weltbewegung neue Normen der internationalen Beziehung und Zusammenarbeit gesetzt, werden sich die marxistisch- leninistischen Parteien der einzelnen Länder ihren internationalistischen Charakter auf eine höhere, auf eine internationale Stufe stellen müssen, die den heutigen Verhältnissen und Notwendigkeiten des globalisierten Klassenkampfes besser als bisher entspricht. Anders als mit einer gemeinsamen internationalen Organisation können heutzutage keine erfolgreichen marxistisch-leninistischen Parteien aufgebaut werden. Die marxistisch-leninistischen Parteien werden zum Sterben verurteilt sein, wenn sie die Zeichen der Zeit ignorieren, wenn sie sich nicht als Teil eines großen Ganzen begreifen, wenn sie nicht als Teil des Ganzen handeln im Sinne der gemeinsamen revolutionären Sache des Weltproletariats.



Wer ist die Komintern /ML ?

Die gegenwärtigen marxistisch-leninistischen Organisationen in den einzelnen Ländern haben es bislang nicht geschafft, sich auf die veränderten Bedingungen der Globalisierung ideologisch, politisch und organisatorisch genügend einzustellen, haben eine Menge Hindernisse im eigenen Land zu überwinden, um den ersten Schritt nach vorn – in Richtung Weltpartei – zu machen. Die Komintern / ML entstand ja nicht aus der Stärke der marxistisch – leninistischen Weltbewegung, sondern umgekehrt aus der Notwendigkeit, ihre (ideologischen) Schwäche zu überwinden. Deswegen kam der Impuls für die Gründung der Komintern / ML eben nicht von den marxistisch-leninistischen Organisationen der einzelnen Länder selbst und konnte auch von ihnen nicht kommen. Es liegt auf der Hand, dass die einzelnen Parteien unter den jetzigen Bedingungen in erster Linie mit der Lösung ihrer eigenen Probleme beschäftigt sind, dass die Frage der sozialistischen Revolution im eigenen Lande ihre überwiegende Kraft in Anspruch nimmt und daher weniger Raum und Zeit für die Wahrnehmung und Erfassung der Fragen der proletarischen Weltrevolution und der Weltpartei vorhanden ist. Es war also nur folgerichtig, dass es eines Anstoßes von außen und eines gewissen vorbereitenden Entwicklungsgrades der neuen Orientierung auf die Weltprozesse bedurfte. Die Gründung der Komintern / ML erfolgte somit trotz – und fast ohne Unterstützung - der bestehenden marxistisch-leninistischen Organisationen der einzelnen Länder (oder was von ihnen übriggeblieben ist, weil es anders nicht möglich war, sich vollkommen und nur ausschließlich der Erarbeitung der theoretischen Grundlagen der Komintern / ML zu widmen. Es handelt sich also um einzelne alte marxistisch-leninistische Genossen aus der Zeit des Genossen Enver Hoxha, die es sich zu ihrer einzigen Aufgabe gemacht haben, ihre ganze Kraft und Energie ganz allein auf die Bedürfnisse der Schaffung der Komintern / ML zu konzentrieren, immer auf die gemeinsamen Interessen des Weltproletariats bedacht und ohne sich von den alltäglichen Schwierigkeiten der einzelnen marxistisch- leninistischen Organisationen in den verschiedenen Ländern und der Arbeiterbewegung in einem einzelnen Land „behindern, ablenken oder zurückzerren“ zu lassen. Anders war diese 5 jährige angestrengte ideologische Aufbauarbeit nicht zu bewerkstelligen. Doch nun ist es an der Zeit, dass die wahren Marxisten-Leninisten in der Welt erkennen, dass die Komintern / ML für alle eine gute Organisation ist, dass die bisherigen Bedenken und Einwände gegenüber der Komintern / ML fallen gelassen werden und bestehendes Misstrauen gegen sie allmählich abgebaut wird. Es schadet der marxistisch-leninistischen Weltbewegung die Existenz der Komintern / ML noch länger zu ignorieren. Setzt euch alle mit ihr aktiv auseinander. Nehmt für oder gegen sie Stellung. Stellt euch unter ihr Banner und unterstützt sie, wenn sie euch nützlich erscheint. Sie hat in all den 5 Jahren ihres Bestehens nichts anderes getan, als den Marxisten-Leninisten auf der ganzen Welt zu helfen und dies wird sie auch in Zukunft tun. Von ihrem internationalistischen Beitrag wird sich jeder ehrliche Genosse überzeugen können, wenn er sich denn die Mühe macht, die Dokumente zu studieren.

Der unvoreingenommene Marxist-Leninist hat für die mühselige Gründungsarbeit der Komintern / ML Verständnis und weiß die Anstrengungen der Genossen von der Komintern / ML ehrlich zu schätzen, denn ihm ist ja durch seine eigene Situation bekannt, unter welchen schwierigen Bedingungen die revolutionäre Arbeit im Weltmaßstab heute vorangeht. Für einen wahren Marxisten-Leninisten ist es schwerlich nachzuvollziehen, in der Gründung der Komintern / ML einen „Akt der Fraktionsmacherei“, der „Spaltung“, des „anmaßenden Führungsanspruchs“, des „Verwirrung-stiftens“, des kleinbürgerlichen „Konkurrenzdenkens“ usw. usf. sehen. Wir von der Komintern / ML haben unsere Arbeit jedermann zugänglich und öffentlich gemacht und zur Diskussion gestellt. Wer das bezweifelt, sollte den Mut haben, es uns zu sagen, aber jeder der an uns Kritik übt, sollte Selbstkritik üben und selber einmal Rechenschaft darüber ablegen, was er zur Lösung der ideologischen, politischen un d organisatorischen Frage der proletarischen Weltrevolution in den vergangenen 5 Jahren beigetragen hat. Möge dies der Komintern / ML zugänglich gemacht werden. Wir würden es begrüßen! Sind es nicht gerade die Opportunisten, die die Lösung der Frage der Kommunistischen Internationale am meisten behindern ? Die Wahrheit ist doch, dass sie in all den vergangenen 5 Jahren bis auf den heutigen Tag in ihrer Ignoranz über die Existenz der Komintern / ML geschwiegen haben. Aber genau die Beweggründe hierüber zu erfahren, ist das nicht das Recht eines jeden Revolutionärs, dem die gemeinsame Überwindung der Schwierigkeiten der Wiedergründung der Kommunistische Internationale am Herzen liegt? Ist es denn ein Zufall, dass noch nicht einmal eine Handvoll einzelner Genossen, den Felsbrocken ganz allein aus dem Weg räumen mussten ?

Kurz: Ohne Globalisierung hätte es genauso wenig eine Gründung der Komintern / ML gegeben wie ohne einen kleinsten Kreis altgedienter, kampferfahrener, standhafter und prinzipienfester einzelner marxistisch-leninistische Genossen, die von der alten ruhmreichen marxistisch-leninistischen Weltbewegung hervorgebracht wurden. Es hätte auch keine Komintern / ML gegeben, wenn nicht die marxistisch – leninistische Weltbewegung erkrankt wäre und nicht aus Fürsorge das Bedürfnis entstanden wäre, ihr auf neue Art und Weise wieder auf die Beine zu helfen.

Man fragt uns: Mit welchem Recht nennt ihr euch Nachfolgerin der ruhmreichen Kommunistischen Internationale? Was habt ihr vorgewiesen, um diesen ehrenvollen Namen zu tragen? Wo sind eure Sektionen? Wo ist dies? Wo ist das?

Die Kommunistische Internationale fällt nicht fertig vom Himmel. Man kann von einpaar Genossen nicht verlangen, sie aus dem Boden zu stampfen. Natürlich ist es uns heute noch nicht möglich, „große“ Resultate als historische Beweise zu liefern. Wir haben niemals behauptet, uns mit der Komintern zu „messen“, eine fertige Komintern / ML geschaffen zu haben, aber wir sehen in der Komintern unser Vorbild, dem wir nacheifern wollen, und deren Wiederaufbau wir unsere ganze Kraft und Zuwendung widmen. Das einzige, was wir heute „beweisen“ können, ist unsere Entschlossenheit und unsere Bereitschaft, die Komintern auf der Basis des Marxismus-Leninismus, auf der Basis der 5 Klassiker neu aufzubauen. Kein Marxist-Leninist kann heute bestreiten, dass die Bezeichnung „Komintern / ML“ zur Zeit nur bedeuten kann, dass es nicht an Entschlossenheit fehlt, hartnäckig für ihren Aufbau zu kämpfen. Keinesfalls aber kann man davon sprechen, dass wir eine solche internationale Organisation bereits schon aufgebaut hätten, die zB die bolschewistischen Parteikriterien erfüllt oder gar mit der Komintern vergleichbar wäre. Ein Kriterium wäre zum Beispiel , dass mindestens eine bescheidene Anzahl verschiedener Länder als Sektionen mit der Unterstützung der Komintern / ML beginnen. Dieses Kriterium haben wir – wie vieles andere auch – leider noch nicht erfüllt, und wir müssen damit rechnen, dass dies auch noch eine Weile so bleiben kann, dass es sich um einen langwierigen Prozess handelt, den man nicht künstlich erzwingen kann, aber dieser Wachstumsprozess hat bereits begonnen, auch wenn er noch keine Früchte trägt. Die Argumente für die Komintern / ML liegen jedermann auf dem Tisch. Es mag durchaus so kommen, dass wir Rückschläge erleiden, dass uns neue Hindernisse in den Weg gelegt werden, so dass es sogar fraglich sein könnte, all das im gleichen Tempo fortzusetzen, was wir in den ersten 5 Jahren begonnen haben (obwohl wir uns in den ersten 5 Jahren langsam wie Schnecken vorgekommen sind!). All diese Schwierigkeiten halten uns aber nicht davon ab, unsere internationalistische, proletarische Pflicht zu erfüllen, und diszipliniert beim weiteren Aufbau der Komintern / ML vorwärts zu marschieren. Uns geht es nicht in erster Linie um die formale Frage des Namens der Komintern / ML, sondern uns geht es darum, das Wesen zu erfassen, die Notwendigkeit der Schaffung von Voraussetzungen zu begreifen, die den Entwicklungsprozess der Komintern / ML zu einer tatsächlichen internationalen Kampfpartei der Proletarier aller Länder erleichtern und beschleunigen können. Wir betreten dabei Neuland und sind uns darüber bewusst, dass dies nicht ohne Fehler abgeht; - aber bitteschön, wo geht die Entwicklung alles Neuen ohne Fehler und Komplikationen ab ? Wir sind fähig zur Selbstkritik ebenso wie die Genossen in der ganzen Welt fähig sind zur Kritik, um so unsere Mängel aufzuzeigen und zu überwinden. Kritisiert die Komintern / ML – helft ihr, sich von ihren Wachstumsschwierigkeiten zu befreien. Dass die Frage der Komintern in der marxistisch-leninistischen Weltbewegung mehr als stiefmütterlich behandelt wurde, dafür kann man die Komintern / ML nicht verantwortlich machen. Die Versäumnisse der Vergangenheit darf man der Komintern / ML nicht anlassten. Die Komintern / ML bemüht sich nur, das Versäumte wieder schnellstens aufzuholen, appelliert an die marxistisch-leninistische Weltbewegung, ihr dabei zu helfen, die internationale Organisierung zu erleichtern.

Wir kommunistischen Weltrevolutionäre haben die Komintern / ML vor 5 Jahren gegründet, weil wir damals bereits felsenfest davon überzeugt waren, dass das kein „Sprung ins Ungewisse“, sondern eine dringende, längst überfällige historische Tat sein würde, dass mit dem Beginn des 21. Jahrhunderts das Weltproletariat seine mit der Oktoberrevolution begonnene Mission der Schaffung einer sozialistischen Welt zum siegreichen Ende führen wird, und dass ihm dabei die Komintern /ML den Weg weisen und es führen könnte – zunächst mit ihrer revolutionären Idee und sodann mit ihrer revolutionären Praxis. Wir waren und sind davon überzeugt, dass die Komintern /ML der revolutionären Weltbewegung als zukünftiges ideologisches Bollwerk dienen kann. Ob die Komintern /ML tatsächlich zu diesem Bollwerk wird, das hängt erstens davon ab, ob sie die richtigen Ziele und die korrekte Strategie und Taktik, die sie sich selbst vorangestellt hat und die sie aus den unsterblichen Lehren der 5 Klassiker schöpfte, auch treu, prinzipienfest und beharrlich verfolgt, daran festhält, sie verteidigt und nicht wieder davon abweichen wird. Und das hängt zweitens davon ab, ob es in der Welt Genossen geben wird, die an der Weiterentwicklung dieser korrekten Linie mitarbeiten uns sie gemeinsam mit uns in die Praxis umzusetzen bereit sind, ob es gelingt, diese Linie in die Arbeiterklasse hineinzutragen, ob es gelingt, die Arbeiter an Hand ihrer eigenen Erfahrungen von der Richtigkeit unserer Linie zu überzeugen, ob es den Arbeitern ihrerseits gelingt, unsere Linie als ihre eigene Linie zu begreifen und sie in ihrer revolutionären Praxis umzusetzen.

Wir haben jedenfalls keinerlei Zweifel daran, dass sich die Gründung der Komintern /ML einmal historische als das bestätigen wird, was sie ist, eine unverzichtbare Notwendigkeit für den Sieg des Weltproletariats. Wir schreiten deshalb vorwärts, weil wir wissen, wohin wir schreiten müssen, weil wir das Ziel der marxistisch-leninistischen Weltbewegung kennen. Wir haben eine weltrevolutionäre Perspektive mit der wir die Komintern / ML aufbauen. Wir haben die Gewissheit, dass wir sie auch wirklich aufbauen können. Wir richten uns nicht nach dem Bernsteinschen Rezept: „Die marxistisch-leninistische Weltbewegung ist alles, ihr Ziel nichts.“ Wir als Weltrevolutionäre, ordnen im Gegensatz hierzu unsere Theorie und Praxis, dem wichtigsten Klassenziel unter, dem Aufbau eines führenden weltproletarischen Kampfstabes. Würden wir das nicht tun, dann gerieten wir unvermeidlich und unbedingt in den Sumpf des Opportunismus. Ohne die Gewissheit, dass die Kommunistische Internationale wieder aufgebaut werden wird, kann es keinen Willen für den Aufbau der Komintern / ML geben. Wenn wir nicht an die Kommunistische Internationale glauben würden, würden wir unserer Sache schaden, würden wir damit unsere Aufbauarbeit von vorherein schwächen, wäre unsere Arbeit nur eine halbherzige Arbeit – und genau das kann nur für die Gegner des Aufbaus der Kommunistischen Internationale von Vorteil sein. Wer die entscheidende Bedeutung der Perspektive der Kommunistischen Internationale unterschätzt, hilft, ob er will oder nicht, den Gegnern der Kommunistischen Internationale – der züchtet Defaitismus und Kapitulantentum in einer der wichtigsten Fragen der proletarischen Weltrevolution, der zerrt die marxistisch-leninistische Weltbewegung noch weiter zurück. Die fortgeschrittenen Arbeiter draußen in der Welt, die sich für die Wiedererrichtung der Kommunistischen Internationale begeistern, die große Hoffnungen in sie hineinlegen, dürfen nicht enttäuscht werden. Sie sollen spüren, dass wir es ernst meinen, Fortschritte nachweisen und unsere Sache zu meistern verstehen. Wer die Perspektive der Komintern /ML anzweifelt, wer versucht, die Hoffnungen der revolutionären Arbeiter in der ganzen Welt auf unsere Aufbauarbeit zu zerstören, der vergeht sich gegen die elementarsten Forderungen des proletarischen Internationalismus, alles zu tun, um der Sache des Weltproletariats zu dienen.

Unsere Ideen haben im Zeitraum von 5 Jahren immer deutlichere Gestalt angenommen und der Durchbruch ist insofern gelungen als die Komintern /ML die gegenwärtigen und zukünftigen Interessen des revolutionären Weltproletariats als einzige Organisation der Welt theoretisch klar und deutlich und umfassend herausgearbeitet hat.



Wer sind die Hoxhaisten?

Man stellt uns die Frage: Ist es nicht verwirrend, anstatt von Marxisten-Leninisten nunmehr von Hoxhaisten zu sprechen? Haben nicht gerade die Maoisten den Begriff „Hoxhaisten“ benutzt, um unsere „Abweichung“, unsere „Abkehr“ vom Marxismus-Leninismus damit auszudrücken? Nein, das ist ganz und gar nicht verwirrend, Genossen. Werft doch nur mal einen Blick zurück auf die Geschichte des Marxismus: So hat doch auch die ganze II. Internationale gegen den Leninismus gewettert, hat sie den Leninismus als eine „Abweichung“, als eine „Abkehr“ vom Marxismus gebrandmarkt, haben die Opportunisten die wahren Marxisten als „Leninisten“ beschimpft. Was ist daraus geworden? Der Begriff Marxisten-Leninisten ist geblieben. Die revolutionären Arbeiter haben sich dem Leninismus zugewandt. Aber was machen die Neo-Revisionisten von heute daraus? Sie beschimpfen die wahren Marxisten-Leninisten als „Hoxhaisten“ - angeblich um den „Marxismus-Leninismus“ gegen den „Hoxhaismus“ zu verteidigen. Wir haben damals nicht darauf verzichtet, uns Leninisten zu nennen, genauso wie wir heute nicht darauf verzichten werden, uns Hoxhaisten zu nennen. Damals half es der marxistischen Weltbewegung, sich leninistisch zu nennen und heute hilft es der marxistisch-leninistischen Weltbewegung, sich hoxhaistische Weltbewegung zu nennen, weil dies die Demarkationslinie zu denjenigen darstellt, die ihren Opportunismus gern mit „Marxismus-Leninismus“ maskieren. Marxist konnte man damals nur sein, wenn man den Leninismus anerkannte. Heute kann man nur Marxist-Leninist sein, wenn man den Hoxhaismus anerkennt – das ist der Kern der Sache, dass ist der Grund, warum die Komintern / ML den Genossen Enver Hoxha zum 5. Klassiker des Marxismus-Leninismus erklärt hat. An Enver Hoxha scheiden sich heute die Geister: auf der einen Seite die wahren Marxisten-Leninisten – auf der anderen Seite die Opportunisten, die sich als „Marxisten-Leninisten“ ausgeben, um Verwirrung zu stiften. Mit dem Opportunismus kann es keine Einheit geben, müssen wir uns vor den Augen der Arbeiter klar von den Opportunisten abgrenzen, nicht nur dem Inhalt, sondern auch der Form nach – also auch durch unsere Namensgebung. Die ändert sich auf Grund der veränderten Bedingungen. Daran ist nichts Besonderes. Es ist völlig unwichtig, ob wir Marxisten-Leninisten uns so oder anders nennen, denn als Weltrevolutionäre der Tat stellen wir das Wesen unserer Sache höher als Namensbezeichnungen. Entscheidend ist dass wir Marxisten-Leninisten unseren Namen in Theorie und Praxis zu Recht tragen, dass dies das erwachende Weltproletariat begreift. Angesichts des heutigen Wirrwarrs ist es vorteilhafter, uns durch klare Bezeichnungen abzugrenzen, um den revolutionären Arbeitern die Unterscheidung von Sein und Schein zu erleichtern, um ihnen den einzigen richtigen Weg zum Marxismus-Leninismus aufzuzeigen, den Weg des Genossen Enver Hoxha. Wir zeigen klar Flagge – das ist in Zeiten des Wirrwarrs unvermeidlich notwendig.

Man stellt uns die Frage: Seid ihr Hoxhaisten oder Marxisten-Leninisten? Und was unterscheidet euch Hoxhaisten von allen anderen Marxisten-Leninisten? Diese Fragen sind falsch gestellt. Wir antworten: rein gar nichts! Diesen konstruierten Unterschied - „entweder oder“ - gibt es nicht und kann es nicht geben. Außer Hoxhaisten kann es heute keine anderen Marxisten-Leninisten geben. Es gibt nicht auf der einen Seite Hoxhaismus und auf der anderen Seite Marxismus-Leninismus. Der Hoxhaismus ist Marxismus-Leninismus und nichts anderes. Der Hoxhaismus schließt alles ein, was Marx, Engels, Lenin und Stalin geschaffen haben, plus das Neue, womit Enver Hoxha die Schatzkammer des Marxismus-Leninismus bereichert hat und was sich notwendig aus all dem ergibt, was Marx, Engels, Lenin und Stalin geschaffen haben ( nehmen wir ein Beispiel: den Kampf gegen den Revisionismus ). Da der Revisionismus zur Zeit von Marx, Engels, Lenin und Stalin noch nicht an der Macht war (faktisch erst nach dem Tod Stalins), konnte die Lehre des Marxismus-Leninismus über den Kampf gegen den Revisionismus an der Macht auch noch nicht zu Lebzeiten der 4 Klassiker weiterentwickelt werden. Auf weitere Beispiele wie die Weiterentwicklung des Marxismus-Leninismus - etwa in der Frage des Sturzes der faschistischen Okkupation und die Errichtung der Diktatur des Proletariats - wollen wir hier verzichten, da deutlich genug ausgesagt ist, dass es stets neue Klassiker geben wird, die die Schatzkammer des Marxismus bereichern. Die Klassiker gehören nicht zu den „Gattungen, die zum Aussterben“ verurteilt sind ( wie es die Bourgeoisie gern sähe!). Und Enver Hoxha ist ein glänzendes Beispiel hierfür, dass der Marxismus-Leninismus lebendig und immer jung bleibt. Es ist doch klar, dass die Feinde des Marxismus-Leninismus alles daran setzen, diese Tatsache anzuzweifeln und zu „widerlegen“.

Man kann daher durchaus vom Marxismus-Leninismus oder vom Hoxhaismus sprechen ( was im Grunde genommen ein und dasselbe ist), aber man kann nicht sprechen vom Marxismus-Leninismus UND Hoxhaismus. Man kann nicht Hoxhaist sein, ohne Marxist-Leninist zu sein, so wie man heute nicht mehr Marxist-Leninist sein kann, ohne Hoxhaist zu sein. Das haben wir immer wieder in unseren Materialien begründet und entsprechend zum Ausdruck gebracht. Der Hoxhaismus ist nicht die Lehre des Genossen Enver Hoxha minus Marxismus-Leninismus. Der Hoxhaismus ist die Weiterentwicklung des Marxismus-Leninismus in der Phase des Sozialismus mit dem Revisionismus an der Macht – bzw. heute die Lehre von der Zurückeroberung des Sozialismus (seiner Wiedergeburt, seiner Wiederauferstehung, seiner Wiederherstellung, seine Wiedererrichtung – wie auch immer man es nennen will) und eine Lehre der Vermeidung der Zurückeroberung der Macht des Revisionismus.

Enver Hoxha war nicht nur sein Leben lang der herausragendste Marxist-Leninist seiner Zeit, war nicht nur der beste Schüler Stalins, sondern er entwickelte sich darüber hinaus zum 5. Klassiker des Marxismus-Leninismus, und wir werden

  1. alle Genossen davon geduldig zu überzeugen wissen, die Enver Hoxha als Marxisten-Leninisten verteidigen, aber sich noch nicht darüber bewusst sind, dass Enver Hoxha der 5. Klassiker des Marxismus-Leninismus ist, und warum es so wichtig ist, Enver Hoxha eben als einen besonderen Marxisten-Leninisten zu verteidigen, nämlich als den 5. Klassiker.

  2. alle diejenigen bekämpfen, die uns daran zu hindern versuchen.

Alle Hoxhaisten der Welt waren und sind stets Marxisten-Leninisten geblieben und werden auch in Zukunft nie etwas anderes sein als Marxisten-Leninisten, weil der Hoxhaismus „nur“ die Weiterentwicklung des Marxismus-Leninismus ist, von dem aus wir unsere politisch-ideologische Demarkationslinie zu allen sogenannten „Marxisten-Leninisten“ ziehen, die uns Hoxhaisten gegenüber eine antimarxistisch-leninistische, eine feindliche Haltung einnehmen, weil sie mit diesem Kampf den Marxismus-Leninismus nicht etwa „vor uns in Schutz nehmen“, sondern in Wahrheit nur bestrebt sind, den Marxismus-Leninismus zu bekämpfen. Wer kein Hoxhaist ist, der kann auch kein Marxist-Leninist sein!

Wir nehmen als Hoxhaisten keine Sonderstellung „über“ den Marxisten-Leninisten ein und sind ebenso auch keine besondere „Strömung innerhalb der marxistisch-leninistischen Bewegung“. Es gibt keine marxistisch-leninistische Weltbewegung außerhalb der hoxhaistischen Weltbewegung. Die marxistisch-leninistische Weltbewegung ist die marxistisch-leninistische Weltbewegung von heute. Wir sind keine „Super“- Marxisten-Leninisten, keine „internationale Avantgarde der Marxisten-Leninisten“, sondern wollen nur der Avantgarde des Weltproletariats angehören – eben als einfache Marxisten-Leninisten. Wir haben uns niemals verpflichtet, unter den Marxisten-Leninisten „am weitesten links“ zu stehen. Unter den Marxisten-Leninisten sind wir keine Linken und keine Rechten. Allerdings sind wir stets von Anfang bis Ende gegen „linke“, rechte und zentristisch-versöhnlerische Abweichungen innerhalb der marxistisch-leninistischen Weltbewegung aufgetreten. Abweichungen vom Marxismus-Leninismus bekämpfen wir, egal welche aufzutreten versuchen.

Eins ist klar: Nach 5 Jahren Komintern / ML ist es nicht mehr so wichtig, ob man der marxistisch-leninistischen Partei in diesem oder jenen Land angehört, sondern heute ist wichtig, dass man vor allem ein Marxist-Leninist ist, der der Kommunistischen Internationale angehört, dass man der Avantgarde des Weltproletariats angehört, dass man den Kampf für die proletarische Weltrevolution höher stellt als jeden anderen Kampf. Eben das heißt heute, ein Hoxhaist zu sein!



Warum ist Enver Hoxha ein Klassiker des Marxismus-Leninismus?

Die Komintern / ML definiert die Lehren des 5. Klassiker des Marxismus-Leninismus, den Hoxhaismus, wie folgt:

1. Die Lehren Enver Hoxhas sind der Marxismus-Leninismus auf einer weitest fortgeschrittenen Stufe der Epoche des Imperialismus, der fortgeschrittenen Krise, Fäulnis und parasitären Zersetzung des sterbenden Weltkapitalismus, insbesondere der aus dem Sozialismus hervorgetretenen besonderen kapitalistischen Degenerationsformen des Sozialimperialismus und Sozialfaschismus. Die Lehren Enver Hoxhas sind die Lehren einer neuen Form der sozialistischen Revolution - die Theorie und Taktik des anti-revisionistischen und anti-sozialfaschistischen Kampfes des revolutionären Proletariats unter den Bedingungen des Revisionismus an der Macht im Allgemeinen und im Besonderen die Theorie und Taktik der Zurückeroberung, der Wiedererrichtung der Diktatur des Proletariats, die Errichtung der Weltdiktatur des Proletariats, der Sieg des Sozialismus durch das Zersprengen der imperialistisch.sozialimperialistischen Kette, der Sieg über den restaurierten Kapitalismus und der Sieg über den Revisionismus an der Macht.

2. Der Hoxhaismus ist die siegreiche Lehre des Sozialismus in einem Land, das sich für Jahrzehnte entwickelt hat – TROTZ der Entartung eines anderen sozialistischen Landes, TROTZ der Restauration des Kapitalismus in einem anderen sozialistischen Land, TROTZ des Revisionismus an der Macht, Trotz der kapitalistisch-revisionistischen Umkreisung. Der Hoxhaismus ist die Lehre von der anti-revisionistischen Regenerationskraft des Sozialismus, die Lehre vom jahrzehntelangen siegreichen Widerstand gegen die ganze bürgerlich-revisionistische Welt.

3. Der Hoxhaismus ist die Weiterentwicklung des Marxismus-Leninismus unter den Bedingungen des anti-faschistischen Kampfes und wie er direkt in die Lehre des siegreichen Kampfes für die Diktatur des Proletariats verwandelt wurde. Der Hoxhaismus ist die Lehre vom erneuten erfolgreichen Durchbrechen der imperialistischen Kette, nämlich unter den Bedingungen der faschistischen Okkupation eines Landes, ist die Lehre vom Aufbau des Sozialismus eines Landes unmittelbar auf den Ruinen einer faschistischen Diktatur. Der Hoxhaismus ist also die Lehre von der Beseitigung des Faschismus durch den Sozialismus im nationalen Maßstab und damit für die Voraussetzungen des Sieges über dem Faschismus im Weltmaßstab.

4. Der Hoxhaismus liefert den Beweis für die Richtigkeit des universellen und internationalen Charakters des Bolschewismus und dafür, dass der Bolschewismus unter Lenin und Stalin nicht nur eine siegreiche Lehre begrenzt auf die russischen Verhältnisse war, dass der Bolschewismus nicht national und zeitlich beschränkt war, sondern als internationale Lehre fortgesetzt und weiterentwickelt wurde in einem anderen Land. Der Hoxhaismus ist die Lehre des Bolschewismus nach Lenin und Stalin als ein „Modell der Taktik für alle“ - wie Lenin es treffend formulierte. Der Hoxhaismus ist die Weiterentwicklung der Lehre von der Diktatur des Proletariats. Die Lehren des Genossen Enver Hoxhas stellen letztendlich einen bedeutenden Beitrag dazu dar, den Beweis für den endgültigen Sieg des Weltbolschewismus zu liefern als eine Taktik für den Sieg der sozialistischen Weltrevolution und der Errichtung der Diktatur des Weltproletariats.



Der Hoxhaismus von heute

Der Hoxhaismus ist hervorgegangen aus dem Kampf gegen den modernen Revisionismus, er entwickelt sich heute weiter im Kampf gegen den Neo-Revisionismus ( Anti-Revisionismus in Worten - Wiederbelebung des Revisionismus in Taten). Es darf nicht vergessen werden, dass zwischen den (alten) Hoxhaismus (also zu Enver Hoxhas Lebzeiten), also dem Hoxhaismus an der Macht, und dem heutigen (neuen) Hoxhaismus , der Lehre von der Zurückeroberung des Hoxhaismus an der Macht, ein ganzer Zeitabschnitt liegt, ein Zeitabschnitt ohne Sozialismus an der Macht.. Ferner darf nicht vergessen werden, dass wir Hoxhaisten die Zurückeroberung des Sozialismus nicht als eine formale Wiederherstellung der alten Machtverhältnisse - begrenzt auf den „Sozialismus in einem Land“ / Zerschlagung der Herrschaft der Bourgeoisie eines Landes - verstehen, sondern diese Zurückeroberung ist identisch mit unserem Kampf für den Sieg des Weltsozialismus, der auf den Trümmern des gesamten Weltimperialismus, (sich also auf die Beseitigung der WELT-Herrschaft der Bourgeoisie konzentrierend) aufgebaut wird. Die Hoxhaisten von heute richten ihr Ziel vorrangig auf das Zuendeführen der sozialistischen Weltrevolution aus, indem sie den täglich zunehmenden Prozess der Verwandlung des Klassenkampfes der Proletarier aller Länder in einen einzigen Klassenkampf des internationalen Weltproletariats beschleunigen, in ihn das weltsozialistische Bewusstsein, den proletarischen Internationalismus, hineintragen und uns an die Spitze dieses Kampfes stellen.

Der Hoxhaismus an der Macht war der Hoxhaismus an der Macht in einem einzigen sozialistischen Land der Welt , also unter den Bedingungen der imperialistisch-revisionistischen Umklammerung einer imperialistischen und sozialimperialistischen Supermacht sowie der übrigen imperialistischen und revisionistischen Länder, kurz: der gesamten kapitalistisch-revisionistischen Welt. Der heutige Hoxhaismus ist der Kampf um die Macht des Weltsozialismus unter den Bedingungen des gesamten globalisierten und vereinigten Weltimperialismus (unter der gegenwärtigen Führung des USA-Imperialismus.)

Unter Zurückeroberung des Sozialismus verstehen wir heutigen Hoxhaisten also nicht nur die Zurückeroberung des Sozialismus, wie er zur Zeit Lenins, Stalins und Hoxhas existierte, nicht als dessen Kopie, sondern als Sozialismus auf höherer Entwicklungsstufe, auf der heutigen Entwicklungsstufe einer globalisierten Welt, als Ergebnis eines globalisierten Klassenkampfes des sich als bewusste Klasse herausbildenden Weltproletariats. Dadurch bekommt die sozialistische Weltrevolution heute für uns Hoxhaisten eine neue Qualität, eine höhere Form als der internationalistische Kampf der Proletarier der einzelnen Länder im 19. und 20. Jahrhundert, wo der Sozialismus nur auf nationale Grenzen beschränkt verwirklicht wurde. Der globalisierte Weltimperialismus hat diese Schranken niedergerissen, hat die Weltproduktivkräfte auf höherer Stufe entwickelt und damit den Weg frei gemacht für den globalisierten proletarischen Kampf um den Weltsozialismus. Damit bekommt die heutige Kommunistische Internationale als Zentrum der bewussten Trägerin der proletarischen Weltrevolution, des Weltproletariats, eine neue Bedeutung.

Der Sozialismus, der Marxismus-Leninismus, die revolutionäre Weltbewegung in ihrer Gesamtheit kann nicht nur von Erinnerungen an Genossen Enver Hoxha leben: Sie braucht erneut ein klares Ziel (angelehnt an das Programm der Komintern) und eine feste Generallinie (Strategie und Taktik der sozialistischen Weltrevolution). Die Komintern /ML hat beides auf ihr Banner geschrieben, unter dem eine ganze neue Generation von Hoxhaisten der ganzen Welt herangebildet werden kann.



Der Sozialismus in einem Lande und die proletarische Weltrevolution

Wir gehen davon aus, dass die Internationalisierung des proletarischen Klassenkampfes, die Schaffung einer Hoxhaistischen Weltpartei, auch den sozialistischen Kampf in den einzelnen Ländern neu gestalten, umgestalten wird, dass von internationaler Seite her große Impulse für den Kampf „vor Ort“ ausgehen werden, dass die Globalisierung des Klassenkampfes dem Klassenkampf eines Landes den Stempel aufdrücken wird, dass der Klassenkampf in einem Land auf eine höhere qualitative Stufe gehoben wird, der den Sieg der proletarischen Weltrevolution beschleunigen wird. Aus der Globalisierung werden sich die ungeheuren, gewaltigen Kräfte des Weltproletariats entfalten, denen der vereinigte Weltimperialismus nicht gewachsen sein wird, der die Weltbourgeoisie endgültig in die Knie zwingen wird, etwas was der „Sozialismus in einem Land“ nicht zu leisten im Stande war. Aber der „Sozialismus in einem Land“ war die wichtigste historische Stufe auf dem Weg zum Weltsozialismus. Ohne diese Stufe ist es dem Sozialismus nicht möglich, sich über die gesamte Welt auszubreiten und damit dem Weltkapitalismus vollständig zu besiegen, ihm keinerlei Möglichkeit mehr zum Rückzug und zur Restauration des Kapitalismus zu geben, das einzelne sozialistische Land zu umkreisen und schließlich zu erwürgen, zu verschlingen und zu verdauen – nicht zuletzt mit Hilfe seines revisionistischen Ferments.

Der Sozialismus in einem Land hat bereits den Beweis erbracht, dass die Führungskader aus den Reihen der Arbeiter unter der proletarischen Macht hundertmal schneller und gründlicher gewachsen sind als unter der Macht des Kapitals. Also werden aus der internationalen Macht des Proletariats die internationalen Führungskader aus den Reihen des Weltproletariats tausendmal schneller und gründlicher wachsen als aus der proletarischen Macht eines einzelnen Landes, werden die Führungskader des Sozialismus in einem Land viel schneller heranwachsen als ohne internationale Macht des Weltproletariats. Aber es gibt u.a. noch drei weitere wichtige Erfahrungen aus dem Sozialismus in einem Land:

  1. Die Gefahr des Verlustes der sozialistischen Perspektive beim Aufbau eines einzelnen, isolierten und von der bürgerlich-revisionistischen Einkreisung bedrohten sozialistische Landes ist unter den Bedingungen des Weltsozialismus, zumindest aber unter den Bedingungen des Sozialismus in wenigsten einigen Ländern viel geringer und damit auch der Kampf einer neuen Bourgeoisie für die Restauration des Kapitalismus zukünftig um so schwieriger.

  2. Die Gefahr des Verlustes der internationalen revolutionären Perspektive ist unter den Bedingungen der Macht des Weltproletariats geringer als unter den Bedingungen des Aufbaus des Sozialismus in einem einzelnen (einzigen) isolierten sozialistischen Land. Gleichzeitig ist durch die Existenz des Weltsozialismus die Gefahr der Restauration des Weltkapitalismus erheblich eingeschränkt, da dieser sich nicht mehr so leicht auf irgendein Hinterlandzurückziehen kann.

  3. Die Gefahr, dass die marxistisch-leninistische Partei ihre führende Stellung einbüßt, und die damit verbundene Möglichkeit, dass sich die Partei in ein Anhängsel des Staatsapparates verwandelt und revisionistisch entartet, ist unter den Bedingungen eines einzelnen sozialistischen Landes viel größer als unter den Bedingungen der sozialistischen Weltrepublik. Unter den Bedngungen, unter denen eine Kommunistische Internationale die sozialistische Weltunion anführt, werden die marxistisch-leninistischen Parteien aller Länder nicht so leicht Gefahr laufen , ihre führende Stellung einzubüßen, wie das unter den Bedingungen des Sozialismus in einem Land noch der Fall war. Der sozialistische Weltstaat ist die einzige Garantie für jeden anderen sozialistischen Staat auf der Welt.

Jetzt interessiert uns also , wie aus den wertvollen Erfahrungen des „Sozialismus in einem Lande“ die Idee eines harmonisch verbundenen sozialistischen Weltsystems herausgearbeitet wird - die Theorie des Weltsozialismus und wer diese Ideen herausarbeitet und verbindet. Es kann keine marxistisch-leninistische Weltbewegung geben ohne die sie führende, einheitlich und in sich geschlossene weltrevolutionäre Theorie. Diese Theorie gehört nicht nur dem Proletariat in diesem oder jenem Lande, sondern allen Proletariern gleichermaßen, dem Weltproletariat. Der Marxismus-Leninismus ist die Verallgemeinerung der Erfahrungen der revolutionären Bewegung der Arbeiter aller Länder, mehr noch: ist die Verallgemeinerung der Erfahrung des globalisierten Klassenkampfes des Weltproletariats, was heute nicht das Gleiche ist. Die marxistisch-leninistischen Parteien in diesem oder jenen Land modeln die Theorie des Marxismus-Leninismus also nicht nach ihren eigenen Vorstellungen zurecht, sondern lassen sich gemeinsam vom Marxismus-Leninismus leiten, der seinem tiefsten Charakter und seinem ursprung nach, eben die Weltanschauung des Weltproletariats ist. Und ausgearbeitet wird der Marxismus-Leninismus nicht von dieser oder jener marxistisch-leninistischen Partei, sondern gemeinsam von allen marxistisch-leninistischen Parteien, von der marxistisch-leninistischen Weltpartei, von der Kommunistischen Internationale, von wem denn sonst wohl ? Vorkämpfer für die weltrevolutionäre Theorie des Marxismus-Leninismus ist die Kommunistische Internationale, die die marxistisch-leninistischen Parteien aller Länder in sich vereint und mit ihnen deren wertvolle Kampferfahrungen, die sie verallgemeinert !

Die sozialistische Weltrevolution lernt von allen bisherigen Revolutionen, selbst wenn sie nicht vom gleichen Typ sind. Die sozialistische Weltrevolution vollendet, das, was ihr die bisherigen Revolutionen als ungelöste Probleme übriggelassen haben, was diese zu ihrer Zeit noch nicht lösen konnten. Alles, was von einer Revolution nicht gelöst wird, wird von der nächsten Revolution auf höherer Stufe gelöst. Darauf läuft die ganze Wissenschaft der sozialistischen Weltrevolution hinaus: Die sozialistische Weltrevolution löst das Problem des garantierten Sieg des Sozialismus in einem Lande, bringt die sozialistische Revolution, die den Sieg des Sozialismus in einem Land sicherte, zu Ende, löst also alle diejenigen Aufgaben, an deren Realisierung die vorangegangene Revolution gescheitert war, holt das Versäumte nach und entwickelt es weiter auf höherer Stufenleiter. Es ist das alleinige und historisch unbestrittene Verdienst der Komintern / ML, innerhalb von 5 Jahren mit der Ausarbeitung gerade dieser Theorie, mit der Ausarbeitung der Strategie und Taktik der sozialistischen Weltrevolution, mit der Schaffung einer neuen Generallinie des Kommunismus, unter Berücksichtigung der gegenwärtigen Weltlage begonnen und dem Weltproletariat den einzig richtigen Weg zu seiner rervolutionären Befreiung aufgezeigt zu haben, indem wir uns als einzige auf die Lehren der 5 Klassiker und auf die Lehren der Komintern gestützt haben, nämlich anzuerkennen und zu begreifen, dass die sozialistische Weltrevolution die heute bedeutendste Wissenschaft der Welkt ist, die ernsthaft und gründlich studiert, weiterentwickelt und gemeistert werden will.

Die Macht der Proletarier aller Länder liegt in ihrer Vereinigung zu einer einzigen organisierten, bewussten internationalen Klasse. Die Zukunft gehört dem Weltproletariat, das sich aus dem Schoß der imperialistischen Globalisierung täglich millionenfach herausbildet und seinen internationalen Siegeszug zu Ende führen wird. Das Weltproletariat vermag nicht nur die Front des Weltkapitals an einer Stelle zu durchbrechen – das vermochte das Proletariat in einem Lande - , sondern an der ganzen Weltfront ! Es ist heute also schon durchaus möglich, dass das Weltproletariat die Weltbourgeoisie ökonomisch überwindet, dass es die eigene Basis für den ökonomischen Aufbau des Weltsozialismus schaffen kann, indem es die globalisierte Großproduktion vergesellschaftet, die Weltlandwirtschaft mit der Weltindustrie zu einem wirtschaftlichen Weltganzen zusammenschließt, die Beziehungen zwischen den Ländern auf der Grundlage des Austausches von landwirtschaftlichen Produkten und Industrieerzeugnissen international regelt. Es ist dem Weltproletariat ferner möglich, dafür zu sorgen, dass alle jene internationalen Kanäle geschlossen und liquidiert werden, mit deren Hilfe Klassen entstehen und vor allem das Weltkapital entsteht. Das Weltproletariat findet alles bereits vor, was letzten Endes solche internationalen Produktions- und Verteilungsbedingungen schafft, die direkt und unmittelbar zu Aufhebung der Klassen im Weltmaßstab führen. Das Weltproletariat ist in der Lage, mit einem Schlag – zumindest binnen kürzester Frist - die materielle und kulturelle Lage von Millionen in Not und Elend lebenden Menschen überall auf der Welt direkt und unmittelbar zu verbessern und damit den größten Teil der gesamten Weltbevölkerung auf seine Seite zu ziehen, um mit ihm zusammen die sozialistische Wekltordnung aufzubauen und auf immer sicherere soziale Weltbasis zu stellen. Das Weltproletariat ist als einzige Kraft in der ganzen Welt dazu in der Lage, die aus dem letzten Loch pfeifenden, maroden bürgerlichen Staaten in blühende sozialistische Staaten zu verwandeln, indem es die Ausplünderung durch das ausländische Kapital beseitigt, indem es mit seiner Initiative maßgeblich dazu beiträgt, die Befriedigung der nationalen und kulturellen Bedürfnisse aller Länder grundlegend und nachhaltig zu verbessern. Das regierende Weltproletariat stützt sich dabei auf das führende, regierende Proletariat in jedem Land. Zwischen dem Weltproletariat und dem sozialistischen Proletariat in jedem Land werden sich neue Formen des Bündnisses entwickeln zur gegenseitigen Unterstützung. Innerhalb kürzester Zeit wird die neue weltsozialistische Ordnung ihre völlige Überlegenheit gegenüber der alten weltimperialistischen Ordnung unter Beweis stellen können, denn an der Weltspitze steht nicht mehr eine Minderheit von Weltschmarotzern, sondern die Millionen und aber Millionen Weltproduzenten selbst. Die sozialistische Weltwirtschaft - planmäßig betrieben - wird die stärkste zusammengefasste konzentrierte Wirtschaft in der Geschichte der Menschheit sein. Das jetzige kapitalistische Weltwirtschaftssystem hat dem nichts entgegenzustellen. ....krisengeschüttelt, von inneren Widersprüchen zerfressen, Anhäufung von immer mehr Arbeitslosigkeit, Armut und Elend durch Ausbeutung und Unterdrückung auf Seiten der Mehrheit der Weltbevölkerung – gigantische Anhäufung von Reichtum, Luxus, Überfluss und Verschwendung auf Seiten einer winzigen Weltminderheit, die alle Fäden des Schicksals der Menschheit in ihren blutigen, kriegerischen Krallen halten. Eiterbeulen - nichts als Eiterbeulen, - Zerstörung, nichts als Zerstörung - das ist vom kapitalistischen Weltwirtschaftssystem nach hundert Jahre übrig geblieben ist. 5 Jahre Komintern / ML - das ist ein kleines, aber immerhin ein Stückchen zur Verkürzung der Epoche des Weltimperialismus.

Alles wurde von Stalin klar vorausgesehen:

Solange wir uns in kapitalistischer Umkreisung befinden, solange das Proletariat nicht wenigstens in einer Reihe von Ländern gesiegt hat, können wir daher unseren Sieg nicht als endgültig betrachten, können wir folglich das Land der Diktatur des Proletariats, welche Erfolge wir bei unserem Aufbau auch aufzuweisen haben mögen, nicht als gesichert gegen Gefahren von außen betrachten. Daher muss man, um endgültig zu siegen, erreichen, dass die gegenwärtige kapitalistische Umkreisung von einer sozialistischen Umgebung abgelöst wird, muss man erreichen, dass das Proletariat zu Mindesten nich in einigen Ländern siegt. Erst dann kann unser Sieg als endgültig betrachtet werden.“ (Stalin, Band 8, Seite 235). [unterstrichen und hervorgehoben von der Redaktion].

Und heute:

Man kann wohl kaum daran zweifeln, dass die Vernichtung der Sowjetrepublik die schwärzeste und schlimmste Reaktion in allen kapitalistischen Ländern nach sich ziehen würde.“ (Stalin, Band 9, Seite 123).

Die kapitalistisch-revisionistische Umkreisung hat über den Sozialismus in einem Land gesiegt. Ist das eine Tatsache oder nicht? Es gibt heute kein real existierendes sozialistisches Land mehr auf der Welt – das ist eine Tatsache, die nur die Revisionisten zu leugnen versuchen. Natürlich betrachten wir wie Lenin, Stalin und Enver Hoxha den Sieg des Sozialismus in einem Lande auch nach wie vor als Stütze, als Mittel, als Hebel, als Weg und Basis zum Sieg der proletarischen Revolutionen in anderen Ländern. Es kann keinen Weltsozialismus geben, der nicht auf dem Sozialismus der einzelnen Länder basiert, es kann nur ein internationales Luftschloss mit Namen „Weltsozialismus“ in einer kapitalistischen Welt gebaut werden. Basis und Hebel für den zu schaffenden Weltsozialismus müssen mindestens eine ganze Reihe von sozialistischen Ländern sein, bedarf es eines weltsozialistischen Lagers, eines weltsozialistischen Zentrums, das fähig ist, sich dem weltkapitalistischen Lager siegreich entgegenzustellen, müssen also ökonomische, soziale und nationale Voraussetzungen für die Beseitigung der alten kapitalistischen Weltordnung und für die Errichtung einer neuen sozialistischen Weltordnung vorhanden sein.

Den Sieg des Sozialismus im Weltmaßstab darf man nicht verwechseln mit dem Sieg des Sozialismus in allen Ländern der Welt. Man darf diese beiden verschiedenen Begriffe weder zusammen in einen Topf werfen, noch sie voneinander trennen oder gegeneinander stellen. Erst mit dem Sieg im Weltmaßstab können die Voraussetzungen für den Sieg des Sozialismus in allen Ländern der Welt geschaffen werden. Die proletarische Weltrevolution beginnt mit der Eroberung der politischen Macht des Weltproletariats, das sich damit sein weltsozialistisches Machtzentrum schaffen kann, und gekrönt wird die sozialistische Revolution des Weltproletariats schließlich mit dem Sieg des Sozialismus in allen Ländern der Welt.

Im Namen des Sieges der sozialistischen Weltrevolution werden wir die Fackel der Sowjetunion Lenins und Stalins zusammen mit der albanischen Fackel Enver Hoxhas höher und höher halten, wird der Sozialismus in diesen beiden Ländern für alle Zeiten unerschütterliches Vorbild für alle Werktätigen der Welt bleiben, werden diese beiden Fackeln stets weiterbrennen und allen Unterdrückten und Geknechteten auf ihrem Weg voranleuchten, werden wir Marxisten-Leninisten stets ein wachsames Auge darauf haben, dass sie lichterloh brennen und von niemandem ausgelöscht werden können. Mit diesen lodernden Fackeln werden wir von der Epoche des Sieges des Sozialismus in einem Lande zur nächsten Epoche des Sieges des Sozialismus im Weltmaßstab voranschreiten - wobei wir nicht nur an die Worte Stalins, sondern auch an ihrem zu ergründenden Sinn erinnern wollen,

dass es für einen Marxisten nicht statthaft ist, solche verschiedenartigen Erscheinungen wie den `Sieg des Sozialismus in einem Lande` und den ´Sieg des Sozialismus im Weltmaßstab` zu vermengen und in einen Topf zu werfen. Man darf nicht vergessen, dass diese verschiedenartigen Erscheinungen zwei völlig verschiedene Epochen widerspiegeln, die sich voneinander nicht nur zeitlich (was sehr wichtig ist), sondern auch ihrem ganzen Wesen nach unterscheiden. (...)

Die Periode des Sieges des Sozialismus im Weltmaßstab unterscheidet sich von der Periode des Sieges in einem Lande vor allem eben dadurch, dass sie den Imperialismus in allen Ländern liquidiert, dass sie sowohl das Bestreben, fremde Nationen zu unterwerfen, als auch die Furcht vor der Gefahr der nationalen Versklavung beseitigt, dem nationalen Misstrauen und der nationalen Feindschaft den Boden entzieht, die Nationen in einem einheitlichen System der sozialistischen Weltwirtschaft vereint und somit die realen Bedingungen schafft, die für eine allmähliche Verschmelzung aller Nationen zu einem Ganzen notwendig sind. Das ist der grundsätzliche Unterschied zwischen diesen beiden Perioden.“ (Stalin, Band 11, Seite 307).

Es wäre ein Irrtum zu glauben, dass die erste Etappe der Periode der Weltdiktatur des Proletariats der Beginn des Absterbens der Nationen und der nationalen Sprachen, der Beginn der Herausbildung einer einheitlichen gemeinsamen Sprache sein werde. Im Gegenteil, die erste Etappe. In deren Verlauf die nationale Unterdrückung endgültig beseitigt werden wird, wird die Etappe sein, in der die früher unterdrückten Nationen und nationalen Sprachen sich entwickeln und aufblühen werden, die Etappoe, in der die Gleichberechtigung der Nationen hergestellt werden wird, die Etappe, in der das gegenseitige nationale Misstrauen verschwinden wird, die Etappe, in der sich die internationalen Verbindungen zwischen den Nationen anknüpfen und festigen werden.( Stalin, Band 11, Seite 311).

Wie die Menschheit zur Abschaffung der Klassen nur durch die Übergangsperiode der Diktatur der unterdrückten Klassen kommen kann, so kann sie zur unvermeidlichen Verschmelzung der Nationen nur durch die Übergangsperiode der völligen Befreiung, das heißt der Freiheit der Lostrennung, aller unterdrückten Nationen kommen“ (Lenin, Band 20, Seite135/1369).

Erst in der zweiten Etappe der Periode der Weltdiktatur des Proletariats, in dem Maße, wie sich an Stelle der kapitalistischen Weltwirtschaft eine einheitliche sozialistische Weltwirtschaft herausbilden wird – erst in dieser Etappe wird sich eine Art gemeinsame Sprache herauszubilden beginnen, denn erst in dieser Etappe werden die Nationen die Notwendigkeit empfinden, neben ihren eigenen nationalen Sprachen eine gemeinsame internationale Sprache zu haben – zur Erleichterung des Verkehrs untereinander und zur Erleichterung der wirtschaftlichen, kulturellen und politischen Zusammenarbeit. In dieser Etappe werden also die nationalen Sprachen und eine gemeinsame internationale Sprache nebeneinander bestehen. Es ist möglich, dass zuerst nicht nur ein, für alle Nationen gemeinsames Weltwirtschaftszentrum mit einer gemeinsamen Sprache entstehen wird, sondern mehrere zonale Wirtschaftszentren für einzelne Gruppen von Nationen mit einer besonderen, für jede Gruppe von Nationen gemeinsamen Sprache und dass sich diese Zentren erst späterhin zu einem gemeinsamen sozialistischen Weltwirtschaftszentrum mit einer für alle Nationen gemeinsamen Sprache vereinigt werden.

In der folgenden Etappe der Periode der Weltdiktatur des Proletariats, wenn sich das sozialistische Weltwirtschaftszentrum in genügendem Grade gefestigt haben und der Sozialismus in das Alltagsleben der Völker eingegangen sein wird, wenn sich die Nationen in der Praxis von den Vorzügen überzeugt haben werden, die eine gemeinsame Sprache vor den nationalen Sprachen hat – dann werden die nationalen Unterschiede und Sprachen abzusterben beginnen und einer gemeinsamen Weltsprache Platz machen. Das etwa ist meines Erachtens das Bild der Zukunft der Nationen, das Bild der Entwicklung der Nationen auf dem Wege zu ihrer künftigen Verschmelzung.“ (Stalin, Band 11, Seite 311/312).



Das Weltproletariat und seine internationalistische Weltpartei sind die einzige Kraft, die die sozialistischen Nationen in die von Stalin gewiesene Richtung zurückerobert, zusammenschweißt zum Aufblühen bringt und sie führt: internationales Bündnis des Weltproletariats und der werktätigen Bauernschaft zur Liquidierung der Überreste des Weltkapitalismus im Namen des siegreichen Aufbaus des Weltsozialismus; Beseitigung der Überreste der internationalen Unterdrückung im Namen der sozialistischen Weltrepublik; Beseitigung der Überreste desWeltimperialismus, des Kosmopolitismus im Namen des Sieges des sozialistischen Internationalismus und der weltsozialistischen Freundschaft der Völker, Einheitsfront im Kampf gegen die Restauration des Weltkapitalismus, Einheitsfront im Kampf gegen die internationale Klassengesellschaft und für die klassenlose Weltgesellschaft, für den Weltkommunismus – das ist die weltrevolutionäre ideologische Linie der Komintern / ML.

Wenn wir uns nun aber statt in der Situation des Sieges eines einzelnen sozialistischen Landes in der Situation der vorübergehenden Niederlage des Sozialismus in einem Lande befinden, können wir logischerweise für die sozialistische Weltrevolution nicht auf die Unterstützung, auf den Motor, auf das Leuchtfeuer des Sozialismus in einem Land bauen, jedenfalls nicht gegenwärtig – und das ist schließlich entscheidender Ausgangspunkt für unsere Strategie und Taktik. Welche Schlussfolgerung ziehen wir daraus? Auf die sozialistische Revolution in einem Lande warten, um einen zweiten Anlauf zu starten? Okay, aber was tun, wenn sich die sozialistische Revolution in einem Land nicht einstellt? Nochmal 60 Jahre (letzte sozialistische Revolution in Albanien) warten? Oder warten, bis auch das letzte Land in der Welt für die sozialistische Revolution reif ist, um dann alle zur gleichen Zeit die sozialistische Weltrevolution, die Weltrevolution „auf einen Paukenschlag“ zu eröffnen? Nichts geschieht im Selbstlauf. Die Geschichte lehrt, dass wir nicht auf direktem Wege zum Weltsozialismus gelangen können. Die Geschichte lehrt ferner , dass wir nicht vom Sozialismus in einem Lande – ohne umzusteigen – automatisch – und ganz von selbst - in den Bahnhof des Weltsozialismus einfahren können. Mit dem Zug des Sozialismus in einem Lande auf halber Strecke stehen zu bleiben, heißt nicht nur die Weltrevolution, sondern auch den Sozialismus in einem Land aufzugeben. Für den Sozialismus in einem Lande zu kämpfen ist eine internationale Aufgabe und nur solange revolutionär, als dieser Kampf bis zur Erreichung der Weltrevolution weitergeführt wird.

Diese Aufgabe [den Aufstieg der Arbeiterklasse zu fördern – Red.] besteht nicht in der Festigung irgendeines `National`staates, sondern in der Festigung des sozialistischen, und folglich eines internationalen [unterstrichen von der Red.] Staates, wobei jede Festigung dieses Staates zur Stärkung der gesamten internationalen Arbeiterklasse beiträgt.“ (Stalin, Band 13, Seite 94).

Der Kampf für den Sozialismus in einem Land wird reaktionär, wenn er sich auf die Lösung der nationalen Frage reduziert und auf das Ziel der Weltrevolution verzichtet. Das eine ist der internationalistische, das andere der nationalistische Weg. Der eine Weg führt zur Festigung des Sozialismus in einem Land, der andere Weg führt zur Restauration des Kapitalismus. Ein Zwischending gibt es nicht und kann es nicht geben. Entweder oder ! Die Aufgabe besteht darin, den unversöhnlichen Kampf gegen jene versöhnlerischen Elemente in der Frage des Sozialismus in einem Lande auch in Zukunft fortzusetzen, die dabei die Notwendigkeit der unmittelbaren Verknüpfung mit der Weltrevolution nicht begreifen oder so tun, als ob sie diese Notwendigkeit nicht begreifen würden ( siehe die Kritik in der Generallinie der Komintern / ML an den Beschlüssen des VII. Weltkongresses der Komintern).

Wie verhält sich die Dialektik vom Sozialismus in einem Land zum Sozialismus im Weltmaßstab? Volle Entfaltung d,es Sozialismus in einem Land zwecks Vorbereitung der Bedingungen für den Weltsozialismus = Voraussetzung des Sozialismus in allen Ländern der Welt für die Verschmelzung aller sozialistischen Länder der Welt, für das Absterben der sozialistischen Nationen, für das Absterben der sozialistischen Staaten, für das Absterben der Klassen auf der ganzen Welt, für den Übergang zur klassenlosen Weltgesellschaft, für den Weltkommunismus !

Die metaphysische Betrachtungsweise, die Vulgarisierung, Verabsolutierung, die idealisierende historische Verklärung der Theorie vom „Sozialismus in einem Lande“ dient nicht der notwendigen verteidigung dieser wertvollen marxistisch-leninistischen Theorie, sondern ist im Gegenteil nicht nur ein Hemmschuh für die Entwicklung der sozialistischen Weltrevolution, sondern auch ein Hemmschuh für die proletarische Revolution in jedem Land selbst, ein Hemmschuh für die Zurückeroberung des Sozialismus in einem Lande. Der Sozialismus in einem Land ist nicht unser Endziel und war niemals unser Endziel. Wir sindkeine Revisionisten, sondern Internationalisten und als solche betrachten wir den Sozialismus in einem Land als einen unverzichtbaren und notwendigen Prozess der Entwicklung zum Sozialismus in allen Ländern, auf dem Weg des Weltsozialismus und schließlich Weltkommunismus, bei dessen Erreichen der Sozialismus in einem Lande schließlich zum Absterben „verurteilt“ sein wird, nicht mehr gebraucht wird. Wir sind nicht für alle Ewigkeit für den Sozialismus in einem Lande, sondern für das schließliche Absterben des Sozialismus in einem Lande – nicht etwa im Sinne der Restauration des Kapitalismus, sondern - im Sinne des unverzichtbaren und notwenigen Übergangs zur klassenlosen Weltgesellschaft. Wer diese Eigenart der Verwandlung des Sozialismus in einem Lande im Zuge der Übergangsperiode vom Kapitalismus zum Kommunismus nicht begreift, der begreift nicht die Dialektik der historischen Weltprozesse, der hat das Einmaleins des Kommunismus nicht begriffen, der versucht die Entwicklung zum Kommunismus mit dem Sozialismus in einem Lande vorzeitig zu beenden, der ist ein Restaurator des Kapitalismus.

Weder das Überspringen (`linker` Radikalismus) des Sozialismus in einem Land noch das Nachtraben (rechter Opportunismus) hinter dem Sozialismus in einem Lande (oder das Stehenbleiben auf der Stufe des Sozialismus in einem Land - sozusagen als Endstufe und nicht als Übergangsstufe), kann unsere weltrevolutionäre Taktik sein, darüber können sich Marxisten-Leninisten schnell einigen, denn wir führen den ideologischen Kampf gegen die Feinde der Weltrevolution innerhalb des Lagers des revolutionären Weltproletariats stets an zwei Fronten:

Beide Feinde der Weltrevolution muss man gleichermaßen bekämpfen, denn sie arbeiten sich in die Hände. Während die Rechten ganz offenenen Opportunismus gegen die Weltrevolution betreiben, kleiden die „Linken“ ihren wesensgleichen Opportunismus nur in „weltrevolutionäre“ Phrasen. Spielen mit der Weltrevolution und schließlich Kapitualtion vor der Weltrevolution in der Tat als Inhalt, „linke“ Phrasen und „weltrevolutionär“-abenteuerliche Allüren als eine Form, die den kapitulantenhaften Inhalt verhüllt und für ihn Reklame machen soll, das ist das Wesen des trotzkistischen Verrats an der Weltrevolution.

Reißen wir den Neo-Trotzkisten diese „weltrevolutionäre“ Maske nicht herunter, so erleichtern wir den Rechten, die Weltrevolution dadurch zu diskreditieren, dass sie uns mit den „Linken“ in einen Topf werfen, um dann „Sektierer!“ zu schreien. Mit der Kritik an „linken“ Überspitzungen, Verzerrungen und Fehlern im Kampf für die Weltrevolution wird dann von den Revisionisten die Kritik am Kampf für die Weltrevolution ganz grundsätzlich vorgenommen, wird die Weltrevolution „im Namen der Weltrevolution“ geleugnet, wird die Unmöglichkeit des Sieges der Weltrevolution „wissenschaftlich bewiesen“. Um also den rechten Opportunismus das Wasser abzugraben, muss man die Fehler der ´linken` Opportunisten überwinden. So ist der ideologische Kampf der Marxisten-Leninisten zu führen gegen die Abweichungen in der Frage der Weltrevolution. Aber reicht das aus? Das reicht natürlich nicht aus.

Trotzdem sind die weltrevolutionären Prozesse tatsächlich am Wirken, ohne dass wir es sogleich in klarster Weise erkennen. Es ist nicht möglich, dass die Komintern / ML zum heutigen Zeitpunkt die weltrevolutionären Prozesse, die jetzt vor sich gehen, sofort erfassen kann und es ist daher noch viel weniger möglich, auf sie in erforderlicher Weise praktisch Einfluss zu nehmen. Wir brauchen Zeit, um diese weltrevolutionären Prozesse in unserem Bewusstsein widerzuspiegeln. Das Bewusstsein bleibt stets etwas hinter den Tatsachen zurück. Und weil wir darum wissen, müssen wir unser bisheriges weltrevolutionäres Bewusstsein mit Hilfe des dialektischen und historischen Materialismus unbedingt schleunigst revolutionieren, es auf eine höhere Stufe stellen, uns deswegen von alten, überholten Vorstellungen über die Weltrevolution trennen und den Mut haben, sie über Bord zu werfen. Wir müssen uns vor einer Idealisierung der Weltrevolution hüten, indem wir von dem ausgehen, was sich wirklich vor unseren Augen in der Welt abspielt. Die Entdeckung der Wissenschaft der sozialistischen Weltrevolution steht noch in ihren Kinderschuhen, Genossen. Wir müssen ernsthafte wissenschaftliche Arbeit leisten.



In welche Richtung müssen wir gehen?

Bevor wir überhaupt etwas Richtiges tun können, müssen wir erst einmal lernen, das zu vermeiden, was falsch gelaufen ist. Dazu müssen wir die Entwicklungsgeschichte des Sozialismus in einem Land immer wieder studieren und zwar gründlicher und tiefschürfender als wir es bislang getan haben. Das Studium der Kritik des Genossen Enver Hoxha am modernen Revisionismus spielt dabei eine zentrale Rolle. Der Schlüssel für das richtige Verständnisses unseres zukünftigen Weges zum Weltsozialismus liegt also in der logischen und historischen Erkenntnis des Sozialismus, wie er sich entwickelt hatte oder genauer ausgedrückt wie er sich im Kampf gegen die Restauration des Kapitalismus zurückentwickelt hatte. Vor allem müssen wir die Frage beantworten, warum wir es nicht geschafft haben, von der Stufe des Sozialismus in einem Land zur Stufe des Weltsozialismus aufzusteigen. Woran hat es gemangelt? Was hat diesen Entwicklungsprozess aufgehalten? Welches Kettenglied hat gefehlt? Wie ist dieses Kettenglied zukünftig anzupacken, um diesen Mangel zu überwinden und den Entwicklungsprozess wieder in Gange zu setzen? Diese wissenschaftliche Aufgabe ist nicht mal so nebenbei zu erledigen. Von den richtigen Antworten hängen Sieg oder Niederlage ab. Was uns mit dem Sozialismus in einem Lande passiert ist, darf uns noch viel weniger mit dem Weltsozialismus passieren. Die theoretischen Lücken müssen erst einmal geschlossen werden, um sicheren praktischen Schrittes vorwärtszugehen (was natürlich nicht heißt, dass wir die Aktionen des Weltproletariat im Kampf gegen den Weltimperialismus hier und heute noch nicht unterstützen oder gar in Stich lassen sollen). Erfahrungen sammeln wir nur im praktischen Kampf, und wir verbessern unseren Kampf durch die Verallgemeinerung unserer Erfahrungen. Die marxistisch-leninistische Bewegung ist die Verkörperung der miteinander verschmolzenen proletarischen Weltbewegung und dem wissenschaftlichen Weltsozialismus.

Wir müssen das tun, was unter den heutigen Bedingungen möglich ist (ohne dabei pragmatische und spontaneistische Fehler zu machen!). Wir müssen unsere vorhandenen Möglichkeiten wissenschaftlich, also mit der Methode des dialektischen und historischen Materialismus, analysieren, eine Strategie und Taktik auf Grund der Ergebnisse unserer Analyse entwickeln und das Kettenglied anpacken, mit dem wir die ganze Kette der Weltrevolution anpacken können:

Wir müssen uns neue Stützen, neue Mittel, neue Hebel, neue Wege, eine neue Basis für die Zurückeroberung des Sozialismus suchen, finden und schaffen, eben solange wir noch nicht wieder auf den Sozialismus in einem Land aufbauen können. Welche sind das? Gibt es noch die Proletarier aller Länder? Ja es gibt sie und sie werden wachsen vor unseren Augen durch die Globalisierung des Kapitals nicht nur quantitativ sondern AUCH QUALITATIV – indem die neue Komintern das weltsozialistische Bewusstsein in die weltproletarische Bewegung hineinträgt ( Und wir haben die durch die Globalisierung entfesselten Weltkräfte derr werktätigen Massen als Reserve der Weltrevolution!). Die internationale Klasse des Weltproletariats macht jetzt einen Lernprozess nach dem anderen durch, an dessen Ende sie erkennen wird, dass sie sich der geschlossenen internationalen Kapitalfront als geschlossene internationale Front entgegenstellen muss, einen bewussten globalen Klassenkampf führen muss, dass die Proletarier über den Tellerrand des eigenen Landes schauen müssen, dass es seine nationalen Schranken überwinden muss, um sich mit den Proletariern zunächst in den Nachbarländern, aber sodann mit allen Ländern zu verbünden und zu verschmelzen, um einen zentral organisierten, einheitlichen und geschlossenen internationalen Klassenkampf führen zu können – eine Weltfront gegen das Kapital anzuführen. War es für die kapitalistisch-revisionistische Umkreisung möglich, die Diktatur des Proletariats eines Landes zu zerschlagen, so wird dies nicht mehr so leicht möglich sein, diese Taktik im Weltmaßstab gegenüber dem Weltproletariat durchzuziehen. Durch das geschlossene internationale Auftreten des Proletariats wird aber nicht nur die kapitalistisch-revisionistische Umkreisung geschwächt so wie das damals unter den Bedingungen des Sozialismus in einem Land der Fall war, sondern diesmal werden dadurch die Bourgeoisien aller Länder geschwächt, so dass damit die Möglichkeit des Sieges der sozialistischen Revolution in einem Land viel größer wird, und die Wahrscheinlichkeit, dass sich gerade auf diese Weise die sozialistische Revolution zukünftig fortentwickelt wird, ist sehr groß. Damals war es in Russland nur der Ungleichmäßigkeit der Entwicklung des Kapitalismus in den verschiedenen Ländern zu verdanken, dass die Revolution den Augenblick der Schwäche nutzen konnte. Auch die albanischen Kommunisten konnten den richtigen Augenblick nutzen, um die deutschen Besatzer zu verjagen und damit die Bourgeoisie des eigenen Landes, die äußerst schwach und daher relativ leicht zu überwältigen war. Heute konzentriert der Weltimperialismus seine konterrevolutionären Kräfte nahezu einheitlich – und mit gegenseitiger Unterstützung der Bourgeoisien nicht nur der reichsten Länder, sondern unter Einbeziehung einer großen Zahl von UNO-Mitgliedsstaaten - auf revolutionäre Krisenherde. Das wird schon seit geraumer Zeit so praktiziert, da man diese Aufgabe im Alleingang nicht mehr bewältigen kann, denn auf der Gegenseite nimmt der Widerstand zu, nimmt der Widerstand vor allem immer mehr internationalen Charakter an. Der einzige Ausweg ist also , die revolutionären Kräfte ebenfalls international zu konzentrieren – der konterrevolutionären Strategie und Taktik des Weltimperialismus die revolutionäre Strategie und Taktik des Weltproletariats gegenüberzustellen, gegenüberstellen in Form der Einkreisung des Weltimperialismus durch das Weltproletariat. Wichtig ist dabei die Führung des Weltproletariats. Jeder anti-imperialistische Widerstand endet zwangsläufig mit einer Niederlage, wenn diese Bedingung der Führung des Weltproletariats im anti-imperialistischen Kampf nicht erfüllt ist.

Heute ist es den Proletariern eines jeden Landes eher möglich, die imperialistische Kette zu durchbrechen, wenn es sich selber zu einer weltproletarischen Kette zusammenschließt, dass die imperialistische Kette nicht mehr durch die alleinige Initiative der Proletarier dieses oder jenes Landes, dass die imperialistische Kette nur durch das Proletariat eines einzelnen Landes durchbrochen wird, sondern dass die Kette des Weltproletariats sich um die Kette des Weltimperialismus schließt, dass die imperialistische Kette insgesamt zerfällt und nicht mehr das einzeln herausgebrochene Kettenglied wieder so leicht wie bisher an seinen ursprünglichen Platzeingegliedert werden kann. Die Umkreisungstaktik der Weltimperialisten, ihre Waffe gegen den Sozialismus in einem Land um 180 Grad umdrehen und den Weltimperialismus mit seinen eigenen Waffen schlagen, das ist unsere neue weltrevolutionäre Idee, auf der der Sieg der Zurückeroberung des Sozialismus beruht. Auf welcher materiellen Basis gründen wir von der Komintern /ML diese Idee, wodurch wird sie verwirklichbar? Der Weltkapitalismus benötigte einst den nationalen Rahmen, um sich zu entwickeln, er überwand die nationalen Schranken, um sich zu globalisieren. Der Sozialismus benötigte einst den nationalen Rahmen, um sich zu entwickeln, er überwindet seine nationalen Schranken, um sich zu globalisieren. Die sozialistische Gesellschaft erwächst aus dem Schoß der kapitalistischen Gesellschaft. Aus der globalisierten kapitalistischen Gesellschaft wird der Weltsozialismus geboren, die sozialistische Weltgesellschaft. Das ist der objektive, gesetzmäßige und vom menschlichen Willen unabhängige Weg, den der Sozialismus der Zukunft gehen wird. Wenn wir Kommunisten das begriffen haben, und wir von der Komintern /ML haben dies sehr wohl begriffen, dann konzentrieren wir unsere ganze Kraft eben darauf, um diesen objektiven Entwicklungsprozess der Weltgesellschaft zu beschleunigen, indem wir bewusst in ihn eingreifen und die Kräfte, die diese Umwälzung verwirklichen, zu revolutionieren. Die Komintern / ML wandte nicht per Zufall dem Weltproletariat die ganze Aufmerksamkeit zu, sondern auf Grund ihrer marxistisch-leninistischen Kenntnisse und deren Anwendung auf die heutige, tatsächliche Situation:

Das globalisierte Kapital hat die Proletarier aller Länder an die internationale Kette der Lohnsklaverei geschmiedet. Die Lohnsklaverei ist also letztendlich nur unter Organisierung und Anspannung aller internationalen revolutionären Kräften unter Führung des Weltproletariats zu sprengen.

Weltproletarier - zerschmettere deine globalisierte Kette der Lohnsklaverei !

Das ist die Losung des heutigen Kommunismus!

Das ist die Losung der Proletarier aller Länder - am 5. Jahrestag der Komintern /ML !

Die multinationalen Konzerne, das internationale Industrie- und Finanzkapital stützt sich auf die Mobilisierung der internationalisierten Produktivkräfte, auf eine internationale Arbeitsteilung. Dabei schafft er aber auch gleichzeitig seine national isolierten Totengräber ab, die auf ein einzelnes Land beschränkt sind. Vielmehr schafft sich das internationale Kapital damit seine internationalisierten Totengräber. Nicht mehr den alten Totengräber, der nur einen kleinen Teil des Kapitalismus begrub, sondern einen großen Totengräber für das große Grab des ganzen Weltkapitalismus. Legen die Arbeiter Teile der internationalen Produktion lahm, eben indem sie sich zentral zu diesem Zwecke organisieren, dann ist der Weltimperialismus nicht so leicht in der Lage, sich auf irgendein Hinterland zurückzuziehen oder gar seine Produktion wieder auf ein einzelnes Land zu konzentrieren, das er besser vor dem Zugriff des Weltproletariats schützen könnte. In dem Moment, wo das Weltproletariat international zugreift, bleibt dem Weltimperialismus nicht viel übrig, denn er kann seine konterrevolutionäre Armee nicht überall dort gleichzeitig hinbeordern, wo das Kapital geschützt werden muss – denn internationales Kapital kann nur international geschützt werden, wenn also die Proletarier international stillhalten und sich nur auf den Klassenkampf im eigenen Land beschränken. Deswegen müssen die Proletarier aller Länder gemeinsam dafür sorgen, dass sich die Weltbourgeoisie nirgends mehr sicher fühlen kann, dass sie in allen Ländern der Welt nicht nur auf eine isolierte proletarische Abteilung stößt, sondern überall auf die gesamte proletarische Weltarmee.

Der kapital-immenente Zwang zu seiner Globalisierung führt zum Niederreißen der nationale Schranken, um maximale Profite zu machen. Das funktioniert nur so lange ungehindert wie die Proletarier des betroffenen Landes ihren Kampf isoliert führen. Bereits in einer Situation, wo die Proletarier des auslagernden Landes sich verbünden mit dem Proletariat des Landes, welches die Produktion übernehmen soll, kommen die Kapitalisten in große Schwierigkeiten, sobald sie nicht mehr auf die Konkurrenz der Arbeiter auf dem Weltarbeitsmarkt bauen können, sobald die ganze Reservearmee des Weltproletariats sich in Bewegung setzt, Widerstand leistet und für die politischen Interessen des Weltproletariats eintritt, sobald sich die Proletarier international solidarisieren, internationale Streiks, internationale Generalstreiks, internationale Demonstrationen und Massenaktionen, internationale Aufstände und internationale Bürgerkriege organiseren (alle diese neuen internationalen Kampfformen wird das Weltproletariat erlernen und schließlich meistern!).

Das Weltproletariat ist gezwungen, seinen ökonomischen Kampf international zu organisieren. Es wird gezwungen, seine ökonomischen Interessen auch mit internationalen politischen Mitteln durchzusetzen, also seine politischen Interessen international durchzusetzen. Es wird dann weiter gezwungen sein, den politischen internationalen Kampf mit äußersten Mitteln führen zu müssen – den bewaffneten internationalen Klassenkrieg. Es wird insbesondere militärisch gezwungen sein, seine eigene proletarische Weltarmee der konterrevolutionären bürgerlichen Weltarmee entgegenzustellen und mit ihr in die letzte, entscheidende Schlacht einzutreten – die bewaffnete sozialistische Weltrevolution. Dieser Weg ist generell logisch wie historisch vorgegeben, wenn wir ihn auch nicht in seinen Einzelheiten und besonderen Ausformungen vorausbestimmen können. Wir wissen nur, dass dieser Weg als einziger Ausweg bleibt, um die Befreiung aller Unterdrückten und Ausgebeuteten dieser Erde zu erreichen. Es ist an der Zeit, das Weltproletariat von diesem Weg zu überzeugen – und das Weltproletariat wird seine eigenen Erfahrungen machen, und eben daran erkennen, dass der Weg der Komintern /ML IHR Weg ist, dass die Komintern /ML das Weltproletariat eben auf diesem Weg zum Sieg führen wird. Eben auf diesem Wege müssen sich die Proletarier aller Länder heute zusammenschließen, eben auf diesem Wege lernen sie, die Produktion international dem Weltimperialismus zu entreißen und in die eigene Hand zu nehmen, eben dadurch, dass sie sich als Weltproletariat verstehen, das als solches auch nur ein einziges Interesse hat, ein Interesse, das die Interessen der Proletarier eines jeden Landes hundertfach multipliziert, dass die Kraft der Proletarier um ein Hundertfaches multipliziert. Das ist der einzige Weg, wie das Proletariat heute seine Mission erfüllen kann, sich seinen Sozialismus in jedem Land nicht nur zu schaffen, sondern auch zu garantieren. Nur das Weltproletariat als selbständig handelnde Klasse kann den Sozialismus der Zukunft garantieren. Durch die Globalisierung ist es für ein einzelnes Land heute viel schwerer geworden, die imperialistische Kette nur gestützt auf die eigenen Kräfte zu durchbrechen, weil sich diese Kette globalisiert hat und mit der Kette zur Zeit Lenins und Stalins in ihrer Entwicklung nicht mehr zu vergleichen ist. Wir wollen nicht sagen, dass es im Zeitalter der Globalisierung unmöglich geworden ist, die Herrschaft der Bourgeoisie im nationalen Rahmen zu besiegen und eine eigene sozialistische Ökonomie aufzubauen, aber wir sagen auf jeden Fall, dass die geschlossene Aktion des Weltproletariats den Weg hierfür enorm erleichtern wird, weil es mehr Möglichkeiten hat, den Weltimperialismus daran zu hindern, der Bourgeoisie eines Landes zur Hilfe zu eilen, um die sozialistische Revolution niederzuringen. Deswegen konzentriert sich die Komintern /ML ja auch im Wesentlichen auf die Schaffung eines weltrevolutionären sozialistischen Bewusstseins, fördert die Komintern /ML das geschlossene, zentralisierte Handeln der Proletarier aller Länder, zeigt sie mit ihrer Generallinie den Proletariern der ganzen Welt den Weg zu ihrer gemeinsamen, (nicht nur) gegenseitigen Befreiung, entwickelte sie die Strategie und Taktik der sozialistischen Weltrevolution unter den heutigen Verhältnissen, die sich gegenüber der Zeit, in der die Oktoberrevolution siegte, gewandelt hat. Heute an die Kraft des Proletariats zu glauben, heißt, an die Kraft des Weltproletariats zu glauben, heißt den direkten Kampf gegen die Weltbourgeoisie vorzubereiten und aufzunehmen. Der kommende Klassenkampf, der über Kapitalismus und Sozialismus entscheidet, ist der direkte Klassenkampf des Weltproletariats gegen die Weltbourgeoisie, in dem die Klassenkämpfe in den einzelnen Ländern, „der Klassenkampf im eigenen Land“ eine neue Bedeutung, eine neue Stoßrichtung, eine neue Qualität erlangen, nämlich den Kampf gegen die eigene Bourgeoisie, insbesondere ihre Verschmelzung mit der Weltbourgeoisie ! Diese gemeinsamen Wurzeln müssen vor allem deswegen durchtrennt werden, um die Weltbourgeoisie dadurch zu schwächen und sie schließlich zu Fall bringen zu können:



Endgültig siegen kann man nur im Weltmaßstab und nur durch die gemeinsamen Anstrengungen der Arbeiter aller Länder“. (Lenin)

Diese leninsche Wahrheit hat sich die Komintern / ML zu eigen gemacht, und ihre ganze Politik basiert hierauf. Natürlich ist uns klar, dass die internationale Revolution viel langsamer vorankommt ohne sozialistisches Hinterland, aber was wären wir für Internationalisten, wenn wir uns davon entmutigen ließen und so lange die Hände in den Schoß legen? Wir werden vorankommen – auch ohne die verloren gegangene Basis und den abgebrochenen Hebel des Sozialismus in einem Land. Wir dürfen und werden unseren Kampf für die sozialistische Weltrevolution nicht wegen der Nichtexistenz des Sozialismus in einem Land aufgeben, sondern konsequent weiterführen mit den Mitteln und unter den Bedingungen, die wir jetzt vorfinden. Das abzulehnen wäre gleichbedeutend mit einer Abkehr vom Marxismus-Leninismus, wäre Verrat an der Sache des Proletariats.

Die Theorie von der Zurückeroberung des Sozialismus wächst nicht aus der spontanen Bewegung des Proletariats heraus, sondern wird außerhalb und ganz unabhängig von dieser Bewegung entwickelt – bereichert aus der Schatzkammer des Marxismus-Leninismus, aus den riesigen Erfahrungen des einst real existierenden Sozialismus, wohlgemerkt ohne und trotz der Arbeiterbewegung. Die Idee des Weltsozialismus wird bestätigt durch die Globalisierung des Kapitalismus und wurde herausgearbeitet von den 5 Klasikern des Marxismus-Leninismus. So wie vor der revolutionären Bewegung die revolutionäre Theorie kommt, so wird der Sozialismus erst revolutionär zurückerobert, wenn für eben diese Zurückeroberung die Theorie des Sozialismus weiter ausgebaut wird, die Theorie vom Weltsozialismus. Sie wird nicht spontan aus der globalisierten Arbeiterbewegung heraus geboren, sondern außerhalb von ihr. Die Idee von der Zurückeroberung des Sozialismus aber konnte erst richtig nach dem Sturz des Sozialismus, nach der Aufdeckung und Analyse der Usachen entstehen, die dazu geührt hatten. Inzwischen ( und nicht zuletzt auch bedingt durch den Sturz des Sozialismus und der damit verbundenen Neuaufteilung der Welt) haben sich mit der Globalisierung des Kapitals neue Formen der international organisierten Arbeit entwickelt, beginnt sich eine neue Qualität der internationalen Arbeiterbewegung herauszubilden, wie sie dies vor und zur Zeit des Sozialismus in einem Lande eben noch gar nicht geben konnte. Und genauso ist es eine Tatsache, dass sich der Weltsozialismus zukünftig nicht anders entwickeln kann, als bedingt durch die historischen Erfahrungen des Aufbaus und Sturzes des real existierenden Sozialismus in einem Lande, insbesondere aus der Sowjetunion, in der bereits große Erfahrungen der vereinigten Sowjetrepubliken bestehen, deren geistige Väter und Baumeister Lenin und Stalin waren. Der Sozialismus in einem Lande war und ist das notwendige und unverzichtbare Kettenglied zur Schaffung des Weltsozialismus. Der zurückeroberte Sozialismus wird der Weltsozialismus sein und nicht mehr der Sozialismus in einem Lande wie er einst existierte. Der Charakter der internationalen proletarischen Revolution wird an Bedeutung gewinnen – vor allem durch die Globalisierung des Kapitalismus. Der Sozialismus in einem Lande, wie er einst existierte, wird so wie er einst entstand, nicht mehr das Licht der Welt erblicken, sondern wird ein unverzichtbarer Bestandteil eines weiter entwickelten, eines höher entwickelten Sozialismus sein, der auf höherer Stufe ensteht und schließlich internationale Gestalt annimmt – eben die Gestalt eines real existierenden Weltsozialismus.

Das Problem der imperialistisch-revisionistischen Einkreisung konnte mit dem System des Sozialismus in einem Lande allein nicht gelöst werden. Der Weltimperialismus hat den Sozialismus in einem Lande erwürgt, weil es dem internationalen Proletariat und den Proletariern des sozialistischen Landes noch nicht gemeinsam gelingen konnte, den Sozialismus in einem Land vor der imperialistisch-revisionistischen Umkreisung erfolgreich zu schützen und zu festigen, die sozialistischen Revolutionen in den kapitalistischen Metropolen siegreich durchzuführen, ein sozialistisches Lager zu schaffen usw. usf. – das alles sind Problem,die die Klassiker des Marxismus-Leninismus schon damals erkannt und vorausgesehen hatten:

Wir gehen davon aus, dass unser Land zwei Gruppen von Gegensätzen aufweist: innere Gegensätze und äußere Gegensätze. Die inneren Gegensätze bestehen vor allem im Kampf zwischen den sozialistischen und den kapitalistischen Elementen. Wir sagen, dass wir diese Gegensätze aus eigener Kraft überwinden können, dass wir die kapitalistischen Elemente unserer Wirtschaft besiegen, die Hauptmassen der Bauernschaft in den sozialistischen Aufbau einbeziehen und die sozialistische Gesellschaft errichten können.

Die äußeren Gegensätze bestehen im Kampf zwischen dem Land des Sozialismus und der kapitalistischen Umwelt. Wir sagen, dass wir diese Gegensätze nicht aus eigener Kraft beseitigen können, dass zur Beseitigung dieser Gegensätze der Sieg des Sozialismus, zumindest in einigen Ländern, notwendig ist. Eben deshalb sagen wir auch, dass der Sieg des Sozialismus in einem Lande nicht Selbstzweck ist, sondern Stütze, Mittel und Instrument für den Sieg der proletarischen Revolution in allen Ländern.“ (Stalin, Band 8, Seite 291).

Aber die Macht der Bourgeoisie stürzen und die Macht des Proletariats in einem Land aufrichten, heißt noch nicht, den vollen Sieg des Sozialismus sichern. Die Hauptaufgabe des Sozialismus – die Organisierung der sozialistischen Produktion – steht noch bevor. Kann man diese Aufgabe lösen, kann man den endgültigen Sieg des Sozialismus in einem Land erreichen ohne die gemeinsamen Anstrengungen der Proletarier mehrerer fortgeschrittener Länder? Nein, das kann man nicht. Zum Sturz der Bourgeoisie genügen die Anstrengungen eines Landes.“ (Lenin , zitiert bei Stalin, Band 8, Seite 55).

Über die Frage des endgültigen Sieges des Sozialismus heißt es bei Stalin in Band 7, Seite 117/118 ferner:

Der endgültige Sieg des Sozialismus ist die volle Garantie gegen Interventions – und folglich auch gegen Restaurationsversuche, denn ein einigermaßen ernsthafter Restaurationsversuch kann nur mit ernster Unterstützung von außen, nur mit Unterstützung des internationalen Kapitals erfolgen. Deshalb ist die Unterstützung unserer Revolution durch die Arbeiter aller Länder, und noch mehr der Sieg dieser Arbeiter zum Mindesten in einigen Ländern die unerlässliche Vorbedingung für die volle Sicherung des ersten siegreichen Landes gegen die Interventions- und Restaurationsversuchem, die unerlässliche Vorbedingung für den endgültigen Sieg des Sozialismus.“

An diese inneren und äußeren Gegensätze, an die Frage des garantierten Sieges des Sozialismus, muss dialektisch herangegangen werden, indem man die Einheit dieser inneren und äußeren Gegensätze weiterentwickelt und sie ihrer endgültigen, internationalen Auflösung zuführt. Was heißt das?

Wenn wir damals sagten, dass die Gegensätze zwischen den sozialistischen und den kapitalistischen Elementen im Kampf aus eigener Kraft überwunden worden sind und der Sozialismus bereits in einem Land vom Proletariat und seinen Verbündeten dieses Landes errichtet werden konnte, dann können wir heute sagen, dass das Weltproletariat mit seinen Verbündeten auf der ganzen Welt die Gegensätze zwischen den sozialistischen und kapitalistischen Weltelementen aus eigener Kraft überwinden und die sozialistische Weltgesellschaft errichten kann – die objektiven Bedingungen, die Entwicklungsstufe der Weltproduktivkräfte sind hierfür gegeben.

Wenn der noch nicht garantierte Sieg des Sozialismus in einem Land Stütze, Mittel und Instrument für den Sieg der proletarischen Revolution in allen Ländern ist, dann ist die proletarische Revolution in allen Ländern der Welt, dann ist die proletarische Weltrevolution Stütze, Mittel und Instrument für den endgültigen, garantierten Sieg des Sozialismus in einem Land.

Nur durch die Verschmelzung des Klassenkampfes für die Durchsetzung der sozialistischen Interessen der Proletarier aller Länder wird der Widerspruch zwischen den inneren und äußeren Gegensätzen des Sozialismus in einem Land gelöst. Wenn man die internationalen sozialistischen Interessen des Weltproletariats von den sozialistischen Interessen des Proletariats in einem Lande allerdings lostrennt und entgegenstellt,( was ja die Revisionisten bezweckten!) können die Widersprüche logischerweise nicht gelöst werden. Die sozialistische Revolution in einem Land und die sozialistische Weltrevolution sind unteilbar, bilden eine Einheit. Diese Einheit ist unter den heutigen Bedingungen der Globalisierung herangereift. Das ist das ganze Geheimnis! Solange wie das Weltproletariat noch nicht wieder über Hebel und Basen der sozialistischen Weltrevolution verfügt, die ein einzelnes sozialistisches Land herausbildet, muss das Weltproletariat Basis und Hebel der proletarischen Weltrevolution von sich aus, also aus eigener Kraft schaffen, indem sich die Proletarier als Abteilung einer Weltarmee gegen den Weltimperialismus verstehen. Mit anderen Worten: Das Weltproletariat kann nicht passiv und untätig bleiben, bis irgendwo auf der Welt eine revolutionäre Situation vorhanden ist, bis eine sozialistische Revolution gesiegt hat, bis die Diktatur des Proletariats in einem Land errichtet bzw zurückerobert worden ist, die es dann als Weltproletariat unterstützen kann, sondern muss heute umgekehrt selber aktives revolutionäres Subjekt sein, muss diejenige Klasse sein, die die Weltmacht erobert. Zumindest ist es Aufgabe des Weltproletariats, die sozialistische Revolution in einem Land zu erleichtern, indem es ihr den Weg dadurch ebnet, dass es beispielsweise die Interventionskräfte der Weltimperialisten aktiv zu binden versucht , sodass das revolutionäre Proletariat eines Landes seine Bourgeoisie stürzen kann.

Nur auf diesem Wege lässt sich unter den vorhandenen Bedingungen der Übergang zum Weltsozialismus herstellen, eben wenn das Weltproletariat bewusst als eine Klasse auftritt, die sich aus den Abteilungen der Proletarier aller Länder zusammengefügt und schließlich verschmolzen hat. Der Sieg der revolutionären Bewegung der Proletarier aller Länder über das globalisierte Kapital sichert die Einheit und Unteilbarkeit der Interessen und Aufgaben der Proletarier eines Landes und der Interessen und Aufgaben der Proletarier aller Länder. Das ist die Negation der Negation der sozialistischen Revolution wie sie in der Generallinie der Komintern / ML begründet wurde.

Nur auf diesem Wege wird zukünftig die Diktatur des Proletariats erobert und nur dadurch wird der Sozialismus in allen Ländern der Welt garantiert. Nur dadurch erhält der Sozialismus in einem Land eine neue Qualität : und zwar nicht mehr die Qualität eines einzig entstandenen Teils ohne das Ganze, welches bekanntlich ohne das Ganze wieder zerfallen musste, sondern in der Qualität eines neuen, stabileren Teils des sich herausbildenden, entstehenden und nur noch zu vervollkommnenden und zu festigenden Ganzen. Das Teil [Sozialismus in einem Land] kann nicht aus sich selbst heraus und auf quantitative Weise selber zum Ganzen anwachsen und in andere Länder auswachsen, kann nicht durch „Zellteilung“ oder „Ableger“ den Weltplatz ausfüllen, der Sozialismus in einem Lande kann nicht ins Ausland exportiert werden usw. usf., weil das Ganze sich vielmehr nur aus den Verbindungen und der gemeinsamen Kraft aller Teile speisen kann, sich nur aus der Zusammensetzung aller notwendigen Teile zu einem internationalen selbständigen Organismus herausbilden lässt und sonst nicht funktionieren würde.

Das alte Ganze (Weltkapitalismus) war schon zu schwach, um ein einzelnes Teil des neuen Ganzen am Entstehen zu hindern, aber noch stark genug, um das neue Ganze zu bremsen und zu behindern, wodurch das neue Teil letztendlich zwar einverleibt, aber damit das neue Ganze nicht für immer verhindert werden, seine Vorwärtsbewegung, sein eigene Entstehung nicht wirklich beseitigen kann. Das neue Ganze wird entstehen, indem es sich alle Teile nutzbar macht, die es braucht, um ein Ganzes zu werden. Das alte Ganze hat dem neuen Ganzen nur deshalb noch nicht Platz gemacht, weil es seinen Untergang durch das wieder einverleibte Teil hinauszögern konnte. Aber: Das alte Ganze kann nie mehr das gleiche Ganze werden wie es noch war, bevor sich das von ihm einverleibte Teil losgetrennt hatte, denn es war der Beginn des neuen Ganzen und bleibt ein Teil des neuen Ganzen, ein Teil, das dem neuen Ganzen nunmehr hilft, indem es ihm den Weg bereitet hat. Worum es hier in Wirklichkeit geht, ist der dialektische Verwandlungsprozess des Übergangs vom Kapitalismus zum Sozialismus, des Verwandlungsprozesses von der nationalen zur internationalen Stufe des Sozialismus. Es geht um die widersprüchliche Entwicklung der Geschichte des Sozialismus, um den Entwicklungsprozess des Verhältnisses zwischen dem Sozialismus in einem Land und die dadurch erst hervorgerufene imperialistischen Umkreisung, eine Taktik, die der Weltimperialismus nach der Restauration des Kapitalismus verfeindert hat und heute weiter praktiziert gegenüber nichtsozialistischen Ländern.

Der Kampf zwischen Sozialismus und Kapitalismus ist kein mechanischer, quantitativer Prozess des friedlichen Anwachsens und Absterbens, sondern die Wechselwirkung von Widersprüchen, die nur im Kampf der Gegensätze gelöst werden. Diese Widersprüche entwickeln sich in der Verwandlung von nationalen Bewegungsform in internationale Bewegungsformen. Der Übergang von der ersten Periode des Sozialismus zur zweiten vollzieht sich nicht mechanisch quantitativ, sondern durch einen qualitativen Sprung, der nur durch eine vorausgehende Rückwärtsbewegung, durch eine notwendige Strecke und Distanz zum Anlaufholen erst mit dem nötigen internationalistischen Schwung vollzogen werden kann auf einer höheren gesellschaftlichen Entwicklungsstufe, auf der globalen Entwicklungsstufe.

Insbesondere mit dem methodischen Prinzip der Einheit von Logischem und Historischem gehen die Marxisten-Leninisten an die Lösung der Frage der proletarischen Weltrevolution heran. Das organische System des Sozialismus in einem Lande verwandelt sich dialektisch in ein internationales und damit totales organisches Weltsystem erst auf einer höheren Stufe der gesellschaftlichen Entwicklung. Marx sagte:

Dieses organische System selbst als Totalität hat seine Voraussetzungen, und seine Entwicklung zur Totalität besteht eben (darin), alle Elemente der Gesellschaft sich unterzuordnen, oder die ihm noch fehlenden Organe aus ihr heraus zu schaffen. Es wird so historisch zur Totalität. Das Werden zu dieser Totalität bildet ein Moment seines Prozesses, seiner Entwicklung.“ (Marx, Grundrisse..., Berlin 1974, Seite 189).

Der Sozialismus in einem Land ist nicht nur historisches Resultat, sondern auch Ausgangspunkt der Geschichte des Weltsozialismus. Wenn also vom Sozialismus die Rede ist, ist immer die Rede vom Sozialismus auf einer bestimmten gesellschaftlichen Entwicklungsstufe. Der geschichtliche Entwicklungsprozess des Sozialismus durchläuft notwendigerweise verschiedene Phasen, die Phase des Sozialismus in einem Lande und die Phase des Weltsozialismus, die nationale Form der Bewegung des Sozialismus schlägt um in ihre internationale. Der marxistisch-leninistische Grundgedanke besteht darin, dass wir den Sozialismus in einem Land nicht als fertiges, vollendetes Modell auffassen, sondern als ein epochaler Komplex weltrevolutionärer Prozesse, die sich trotz aller momentanen Rückläufigkeit schließlich in einer fortschreitenden Entwicklung durchsetzen werden. Es ist klar, dass der Sozialismus in einem Land zwar geographisch ein geschlossenes Ganzes darstellt, dem Wesen nach aber ein Teil des internationalen Ganzen!

Der Sozialismus im Allgemeinen ist nur eine Abstraktion, das heißt der Sozialismus hat in der Phase des Sozialismus in einem Lande und in der Phase des Weltsozialismus durchaus Gemeinsames/Übereinstimmendes ( vor