Teil 10

Wir Kommunisten kämpfen für die Verwirklichung der unmittelbaren Interessen und Bedürfnisse des Weltproletariats, aber in der gegenwärtigen globalen anti-kapitalistischen Bewegung vertreten wir zugleich die weltsozialistische Bewegung der nächsten Zukunft und die weltkommunistische Bewegung in fernerer Zukunft. Im Klassenkampf vertreten wir die Interessen der globalen Gesamtbewegung des Weltproletariats.

Wir Kommunisten denken gar nicht daran, irgendwelche utopischen Ideale zu erfinden, um diese in irgendwelche vorgefertigte Form zu gießen, in der die zukünftige Gesellschaft nur noch Platz zu nehmen bräuchte.

Die theoretischen Sätze der Kommunisten beruhen keineswegs auf Ideen, auf Prinzipien, die von diesem oder jenem Weltverbesserer erfunden oder entdeckt sind. Sie sind nur allgemeine Ausdrücke tatsächlicher Verhältnisse eines existierenden Klassenkampfes, einer unter unsern Augen vor sich gehenden geschichtlichen Bewegung“ (Marx,Engels).

Wir Kommunisten haben theoretisch vor der übrigen Masse des Proletariats die Einsicht in die Bedingungen, den Gang und die allgemeinen Resultate der proletarischen Bewegung voraus“ (Marx, Engels).

Wir Weltrevolutionäre helfen dem Weltproletariat also dabei, die spontane Arbeiterbewegung in eine bewusste, sozialistische Arbeiterbewegung zu verwandeln, indem es sich den wissenschaftlichen Sozialismus aneignet, sich mit dem Marxismus-Leninismus im globalen Klassenkampf wappnet.

Die weltproletarische Sache kann nur ihren Weg zum Sieg finden, wenn die revolutionäre Praxis von der proletarischen Theorie beleuchtet wird.

Kommunist wird man nur dann, wenn man theoretische Stärke mit praktisch-organisatorischem Talent in sich vereint und diese Kombination im proletarischen Klassenkampf meistert und ununterbrochen vervollkommnet. Alle Widersprüche und Gegensätze, alle Hemmnisse und Rückschritte, die aus dem Missverhältnis zwischen geistiger und praktischer revolutionärer Arbeit herrühren, müssen überwunden werden, und alles was zu ihrer Verknüpfung, zur Verschmelzung beiträgt, was sie gegenseitig belebt, muss gefördert und verteidigt werden. Diese Verschmelzung von theoretischer und praktischer revolutionärer, proletarischer Arbeit, dieses Schöpfen aus der Bewegung und wieder Hineintragen in die Bewegung, dieser Entwicklungsprozess von der spontanen zur bewussten Bewegung, die Einheit von Theorie und Praxis entwickelt sich im Klassenkampf, den die Partei führt.

Was heißt im Klassenkampf? Das heißt, dass die Bourgeoisie, dass also der Klassengegner, diese proletarische Waffe des Marxismus-Leninismus genau kennt, dass sie den Marxismus-Leninismus ebenfalls studiert hat, dass sie ihre Wirkung historisch zu spüren bekommen hat, sich deswegen deren tödlichen Wirkung sehr wohl bewusst ist, Erfahrungen mit dem Umgang des Marxismus-Leninismus gesammelt hat, um diese Waffe erfolgreich gegen die Arbeiterklasse selbst zu richten, und dass sie also ihrerseits über alle Mittel verfügt und die Intelligenz dafür bezahlt, die Waffe des Marxismus-Leninismus ideologisch für ihre eigenen Klasseninteressen auszunutzen, um eben letztendlich zu verhindern, dass sie in das Bewusstsein der Arbeiterklasse dringt und zur materiellen Gewalt heranwachsen kann bzw. wieder dafür zu sorgen, dass die Arbeiterklasse wieder ihrer materiellen und geistigen Macht beraubt wird und die Herrschaft der Bourgeoisie zurückzuerobern. Das ist alles bereits historische Tatsache geworden. Es ist das Klassenziel der Bourgeoisie, ihre Existenz durch Ausbeutung und Unterdrückung aufrecht zu erhalten bzw. zurückzuerobern und die Ideologie zu besiegen, mit der sich die Arbeiterklasse wappnet, um sich aus der Lohnsklaverei befreien zu können bzw. den Rückfall in die Lohnsklaverei unmöglich zu machen. Die Bourgeoisie muss alles tun, um dieses tödliche Band zwischen wissenschaftlichen Sozialismus und Arbeiterbewegung zu schwächen, muss dieses Band kappen, bevor ihr damit die Gurgel zugeschnürt wird.

Zu diesem Zweck versucht die Bourgeoisie die Arbeiterklasse zu täuschen, indem sie dem Arbeiter das ideologische Gift mit einer „marxistisch-leninistischen“ Duftnote verabreicht. Dieser besondere „Duft-Cocktail“ heißt Revisionismus. Die Arbeiterklasse hat diesen „Duft-Cocktail“ am schlimmsten zu spüren gekriegt, aber hat noch nicht ihr anti-revisionistisches, revolutionäres Bewusstsein dagegen entwickelt. Nur eine Minderheit von Arbeitern weiß also wirklich genau darüber Bescheid, was der Revisionismus in seinem Kopf bewirkt, warum der Revisionismus der Arbeiterklasse die schwer errungene Macht wieder entreißen konnte, warum die Bourgeoisie mit Hilfe des Revisionismus ein sozialistisches Land wieder in ein kapitalistisches Land verwandeln konnte. Eben, weil sich die meisten Arbeiter auf der Welt noch gar nicht richtig bewusst sind über die Gefährlichkeit des Revisionismus, bleibt er nach wie vor die Hauptgefahr, müssen wir dem Arbeiter helfen, sich vom Einfluss des Revisionismus zu befreien. Ohne sich vom Einfluss des Revisionismus zu befreien, kann sich der Arbeiter nicht vom Kapitalismus befreien. Das einzige Mittel, das einzige Instrument, welches die Arbeiterklasse vom tödlichen Einfluss des Revisionismus schützt – das ist der wissenschaftliche Sozialismus, das ist der Marxismus-Leninismus.

Doch wer stellt dieses „Wundermittel“ her? Wer sorgt dafür, dass es seine Wirksamkeit nicht verliert, wer entwickelt es weiter? Wie gelangt es in die Hände, oder genauer gesagt, in die Köpfe der Arbeiter, ins Bewusstsein der Arbeiterbewegung? Diese Fragen wollen wir beantworten, nachdem wir zunächst Friedrich Engels zu Worte kommen lassen, der uns erst einmal mit dem Inhalt des wissenschaftlichen Sozialismus vertraut macht, den er als den „theoretischen Ausdruck der proletarischen Bewegung“ definiert hat:

Die Besitzergreifung der sämtlichen Produktionsmittel durch die Gesellschaft hat, seit dem geschichtlichen Auftreten der kapitalistischen Produktionsweise, einzelnen wie ganzen Sekten öfters mehr oder weniger unklar als Zukunftsideal vorgeschwebt. Aber sie konnte erst möglich, erst geschichtliche Notwendigkeit werden, als die materiellen Bedingungen ihrer Durchführung vorhanden waren. Sie, wie jeder andere gesellschaftliche Fortschritt, wird ausführbar nicht durch die gewonnene Einsicht, dass das Dasein der Klassen der Gerechtigkeit, der Gleichheit etc. widerspricht, nicht durch den bloßen Willen, diese Klassen abzuschaffen, sondern durch gewisse ökonomische Bedingungen. Die Spaltung der Gesellschaft in eine ausbeutende und eine ausgebeutete, eine herrschende und eine unterdrückte Klasse war die notwendige Folge der früheren geringen Entwicklung der Produktion. Solange die gesellschaftliche Gesamtarbeit nur einen Ertrag liefert, der das zur notdürftigen Existenz aller Erforderliche nur um wenig übersteigt, solange also die Arbeit alle oder fast alle Zeit der großen Mehrzahl der Gesellschaftsmitglieder in Anspruch nimmt, solange teilt sich die Gesellschaft notwendig in Klassen. Neben dieser ausschließlich der Arbeit frönenden großen Mehrheit bildet sich eine von direkt-produktiver Arbeit befreite Klasse, die die gemeinsamen Angelegenheiten der Gesellschaft besorgt: Arbeitsleitung, Staatsgeschäfte, Justiz, Wissenschaft, Künste usw. Das Gesetz der Arbeitsteilung ist es also, was der Klassenteilung zu Grunde liegt. [hervorgehoben von der Redaktion]. Aber das hindert nicht, dass diese Einteilung in Klassen nicht durch Gewalt und Raub, List und Betrug durchgesetzt worden und dass die herrschende Klasse, einmal im Sattel, nie verfehlt hat, ihre Herrschaft auf Kosten der arbeitenden Klasse zu befestigen und die gesellschaftliche Leitung umzuwandeln in Ausbeutung der Massen.

Aber wenn hiernach die Einteilung in Klassen eine gewisse geschichtliche Berechtigung hat, so hat sie eine solche doch nur für einen gegebenen Zeitraum, für gegebene gesellschaftliche Bedingungen. Sie gründete sich auf die Unzulänglichkeit der Produktion; sie wird weggefegt werden durch die volle Entfaltung der modernen Produktivkräfte. Und in der Tat hat die Abschaffung der gesellschaftlichen Klassen zur Voraussetzung einen geschichtlichen Entwicklungsgrad, auf dem das Bestehen nicht bloß dieser oder jener bestimmten herrschenden Klasse, sondern einer herrschenden Klasse überhaupt, also des Klassenunterschiedes selbst, ein Anachronismus geworden, veraltet ist. Sie hat also zur Voraussetzung einen Höhengrad der Entwicklung der Produktion, auf dem Aneignung der Produktionsmittel und Produkte, und damit der politischen Herrschaft, des Monopols der Bildung und der geistigen Leitung durch eine besondere Gesellschaftsklasse nicht nur überflüssig, sondern auch ökonomisch, politisch und intellektuell [hervorgehoben von der Redaktion] ein Hindernis der Entwicklung geworden ist. Dieser Punkt ist jetzt erreicht. Ist der politische und intellektuelle [hervorgehoben von der Redaktion] Bankrott der Bourgeoisie ihr selbst kaum noch ein Geheimnis, so wiederholt sich ihr ökonomischer Bankrott regelmäßig alle zehn Jahre. In jeder Krise erstickt die Gesellschaft unter der Wucht ihrer eigenen, für sie unverwendbaren Produktivkräfte und Produkte und steht hilflos vor dem absurdem Widerspruch, dass die Produzenten nichts zu konsumieren haben, weil es an Konsumenten fehlt. Die Expansionskraft der Produktionsmittel sprengt die Bande, die ihr die kapitalistische Produktionsweise anlegt. Ihre Befreiung aus diesen Banden ist die einzige Vorbedingung einer ununterbrochenen, stets rascher fortschreitenden Entwicklung der Produktivkräfte und damit einer praktisch schrankenlosen Steigerung der Produktion selbst. Damit nicht genug. Die gesellschaftliche Aneignung der Produktionsmittel beseitigt nicht nur die jetzt bestehende künstliche Hemmung der Produktion, sondern auch die positive Vergeudung und Verheerung von Produktivkräften und Produkten, die gegenwärtig die unvermeidliche Begleiterin der Produktion ist und ihren Höhepunkt in den Krisen erreicht. Sie setzt ferner eine Masse von Produktionsmitteln und Produkten für die Gesamtheit frei durch Beseitigung der blödsinnigen Luxusverschwendung der jetzigen herrschenden Klassen und ihrer politischen Repräsentanten. Die Möglichkeit, vermittels der gesellschaftlichen Produktion allen Gesellschaftsmitgliedern eine Existenz zu sichern, die nicht nur materiell vollkommen ausreichend ist und von Tag zu Tag reicher wird, sondern die ihnen auch die vollständige freie Ausbildung und Betätigung ihrer körperlichen und geistigen Anlagen garantiert [hervorgehoben von der Redaktion], diese Möglichkeit ist jetzt zum ersten Mal da, aber sie ist da.

Mit der Besitzergreifung der Produktionsmittel durch die Gesellschaft ist die Warenproduktion beseitigt und damit die Herrschaft des Produkts über die Produzenten. Die Anarchie innerhalb der gesellschaftlichen Produktion wird ersetzt durch planmäßige bewusste Organisation. Der Kampf ums Einzeldasein hört auf. Damit erst scheidet der Mensch, in gewissem Sinn, endgültig aus dem Tierreich, tritt aus tierischen Daseinsbedingungen in wirklich menschliche. Der Umkreis der die Menschen umgebenden Lebensbedingungen, der die Menschen bis jetzt beherrschte, tritt jetzt unter die Herrschaft und Kontrolle des Menschen, die nun zum ersten Male bewusste, wirkliche Herren der Natur, weil und indem sie Herren ihrer eigenen Vergesellschaftung werden. Die Gesetze ihres eignen gesellschaftlichen Tuns, die ihnen bisher als fremde, sie beherrschende Naturgesetze gegenüberstanden, werden dann von den Menschen, die ihnen bisher als von der Natur und Geschichte oktroyiert gegenüberstand, wird jetzt ihre eigene freie Tat. Die objektiven, fremden Mächte, die bisher die Geschichte beherrschten, treten unter die Kontrolle der Menschen selbst. Erst von da an werden die Menschen ihre Geschichte mit vollem Bewusstsein selbst machen, erst von da an werden die von ihnen in Bewegung gesetzten gesellschaftlichen Ursachen vorwiegend und in stets steigendem Maße auch die von ihnen gewollten Wirkungen haben. Es ist der Sprung der Menschheit aus dem Reich der Notwendigkeit in das Reich der Freiheit.

Diese weltbefreiende Tat durchzuführen, ist die geschichtliche Berufung des modernen Proletariats. Ihre geschichtlichen Bedingungen und damit ihre Natur selbst zu ergründen, und so der zur Aktion berufenen, heute unterdrückten Klasse die Bedingungen und die Natur ihrer eignen Aktion zum Bewusstsein zu bringen, ist die Aufgabe des theoretischen Ausdrucks der proletarischen Bewegung, des wissenschaftlichen Sozialismus.“ (MEW, Band 20, Seite262 – 265).

Stalin definiert :die Theorie des Marxismus, die vor allem die objektiven Prozesse in ihrer Entwicklung und in ihrem Absterben erforscht, bestimmt die Tendenz der Entwicklung, weist auf die Klasse oder die Klassen hin, die unausbleiblich zur Macht aufsteigen oder die unausbleiblich stürzen, stürzen müssen“ (Stalin, Band 5, Seite 53).

Die Aufgabe der Theorie des Marxismus-Leninismus besteht darin, wissenschaftlich nachzuweisen, dass die Ablösung des Weltkapitalismus durch den Weltsozialismus unvermeidliches Ergebnis des objektiv vor sich gehenden Klassenkampfes zwischen Weltproletariat und Weltbourgeoisie ist.

Die ausbeutenden und unterdrückenden Klassen profitieren von der Trennung der körperlichen und geistigen Arbeit, während es unser Ziel und Programm, unser praktisches Streben ist, diese klassenmäßige Trennung durch die Schaffung einer klassenlosen Gesellschaft für immer aufzuheben.

Dabei gehen die Herrschenden einerseits mit offen reaktionärer Gewalt, andererseits indirekt mit Hilfe des „süßen Gifts“ des Revisionismus vor, und das heißt: eine Verbindung zwischen wissenschaftlichem Sozialismus und Arbeiterbewegung, eine Verbindung der geistigen und praktischen revolutionären proletarischen Parteiarbeit in Worten und ihre Trennung in Taten!

Die heutige Demarkationslinie zwischen den bürgerlichen und kleinbürgerlichen Intellektuellen auf der einen Seite und den proletarischen Intellektuellen auf der anderen Seite ist dort gezogen, wo sie sich für oder gegen die Zurückeroberung des revolutionären, proletarischen Sozialismus im Weltmaßstab entscheiden, wo sie sich vom bürgerlichen Weltsozialismus, vom Weltrevisionismus abgrenzen und sich vollkommen in den Dienst der Sache des Weltproletariats stellen oder nicht stellen ... und zwar nicht nur in Worten, sondern auch in Taten.

Betrachten wir die proletarischen Intellektuellen von heute im Spiegel des gegenwärtigen Entwicklungsstandes des wissenschaftlichen Sozialismus, so müssen wir mit großer Besorgnis feststellen, dass sie mit ihrer theoretischen Arbeit nicht nur weit hinterher hinken, dass es nicht nur an Qualität mangelt, sondern die ganze Bewegung krankt überhaupt an Theorieverdrossenheit , genauer gesagt – in die Bewegung wird nichts Neues, nichts Revolutionäres hinein getragen, was ihr helfen könnte, sich zu entfalten, sich in eine bewusste Bewegung zu verwandeln, wird den Arbeitern auf ihre brennendsten Fragen keine wissenschaftlich fundierte Antwort gegeben. Der Zusammenhang zwischen Theorie und Praxis des Sozialismus wie er noch zu Zeiten Enver Hoxhas existierte, ist weitestgehend verloren gegangen. Solange die albanischen Genossen an der Macht waren, waren sie auch international der führende Träger des wissenschaftlichen Sozialismus, wurde der wissenschaftliche Sozialismus auch in die Arbeiterbewegung außerhalb Albaniens hinein getragen. Diese Entwicklung wurde nicht nur gebremst, sondern fast abgerissen und zum Erliegen verurteilt mit dem Sturz der vorerst letzten Diktatur des Proletariats.

Eine Ursache zur Erklärung für die Erkrankung der revolutionären Theorie war die Tatsache, dass sich die PAA zwar als führender Träger der revolutionären Theorie der marxistisch-leninistischen Weltbewegung würdig erwies, aber die anderen Bruderparteien mit ihren eigenen theoretischen Beiträgen mehr oder weniger hinterher hinkten und vor allem das Hineintragen des bewussten Elements in die eigene Arbeiterbewegung vernachlässigten, ja dass die Schulung im Marxismus-Leninismus insbesondere der fortgeschrittenen Arbeiter fast völlig zum Erliegen kam.

Eine weitere Ursache ist die Methode des Kampfes gegen den intelligenzlerischen Opportunismus, genauer gesagt, der nicht immer korrekt geführte Kampf gegen ihn, und der deshalb auch entsprechend negative Resultate hervorbrachte. Unter dieser Losung ließ man sich überhaupt zur Herabminderung der Bedeutung der revolutionären Theorie verleiten, versäumte man es, genügend qualifizierte theoretische Führer des Marxismus-Leninismus heranzubilden, um die Lücke, die die das sozialistische Albanien hinterließ, zu schließen. Ja man sollte sich mit der Frage einmal kritisch auseinandersetzen, ob die sozialistischen Länder, die ja Hebel und Basis der Theorie des Weltsozialismus waren und auch sein mussten, in den übrigen Ländern mehr oder weniger ein Vakuum der eigenständigen Fortsetzung der theoretischen revolutionären Arbeit aufkommen ließen, insbesondere nach der Auflösung der Kommunistischen Internationale. Sicherlich ist wohl ein erhebliches Quäntchen Wahrheit an der Behauptung enthalten, dass sich die übrigen Bruderparteien allzu sehr auf die theoretischen Kräfte der sozialistischen Länder verließen und den Nachwuchs von eigenen theoretischen Führern sträflich vernachlässigten und man heute auf dem Trockenen sitzt, insbesondere auf der internationalen Ebene. Mit der nationalen Frage, mit der Befreiung der eigenen Arbeiterklasse, hat man sich in den einzelnen Ländern theoretisch mehr auseinandergesetzt als mit der vom Weltproletariat gemeinsam zu lösenden internationalen Frage der proletarischen Weltrevolution. Stellt man die marxistisch-leninistische Theorie an erster Stelle in den Dienst des Proletariats im eigenen Lande, dann mindert man den internationalistischen Charakter der marxistisch-leninistischen Theorie herab, und folglich kann sich dann auch keine revolutionäre Bewegung der einzelnen Länder im Interesse der weltproletarischen Gesamtbewegung entwickeln. Der Marxismus-Leninismus dient der Weltrevolution und damit in erster Linie der weltproletarischen Gesamtbewegung und erst in zweiter Linie der proletarischen Bewegung im eigenen Land. Was wir also brauchen, ist die marxistisch-leninistische Theorie des Weltproletariats in jedem Land der Welt, damit sich die weltrevolutionäre Bewegung des Proletariats auch in jedem Land entfalten kann.

Hinzu kam, dass man sich im Kampf gegen den Einfluss der kleinbürgerlichen Intellektuellen in den marxistisch-leninistischen Parteien der Gefahr aussetzte, sozusagen das Kind mit dem Bade auszuschütten, dass es vor kam, dass die proletarischen Genossen die damit verbundene Lücke der theoretischen Arbeit nicht genügend schließen konnten, dass es an proletarischen Intellektuellen mangelte, die den wissenschaftlichen Sozialismus weiter herausarbeiten konnten, dass sich daraufhin ein allgemeines Nachlassen des sozialistischen Bewusstseins in den Bruderparteien bemerkbar machte, was gerade das beschleunigte, was man vermeiden wollte, nämlich den bürgerlichen Einfluss in den eigenen Reihen ideologisch zu bekämpfen. Wenn man sich kleinbürgerlicher Intellektueller entledigt, darf man dem proletarischen Intellektuellen nicht den Rücken kehren, sondern muss man gleichzeitig für die Stärkung der proletarischen Intellektuellen sorgen, sonst hinkt man hinter der Bewegung her, verkommen die marxistisch-leninistischen Parteien zu Nachtrabparteien, die die Bewegung zurück zerren anstatt sie revolutionär voran zu führen. In der Tat besteht heute zwischen dem Mangel an revolutionärer theoretischer Arbeit, dem Mangel an Prinzipienfestigkeit und ideologisch-theoretischer Klarheit und dem zunehmenden bürgerlichen, revisionistischen Einfluss in der revolutionären Bewegung, in den revolutionären Parteien, Organisationen und Gruppen, ein direkter Zusammenhang, durch den die Schwäche der marxistisch-leninistischen Weltbewegung maßgeblich mit verursacht zu sein scheint. Dieser Zustand lässt sich nur durch ungeheure theoretische Anstrengungen überwinden, er wird Jahrzehnte in Anspruch nehmen. Ist es nicht klar, dass der Sieg der proletarischen Weltrevolution zum Scheitern verurteilt ist, wenn das Weltproletariat, ohne sich von seiner revolutionären Theorie leiten zu lassen, in die Schlachten zieht? Ist es nicht ferner klar, dass diese Theorie nicht von diesem oder jenem Proletariat dieses oder jenen Landes ausgearbeitet werden kann, sondern dass es dabei der internationalen theoretischen Zusammenarbeit bedarf, um eine Theorie des internationalen revolutionären Sozialismus auszuarbeiten, der die bisherigen Erfahrungen der sozialistischen Weltbewegung zusammenfasst, verallgemeinert und zu einem Guss zusammenschweißt? Ist es nicht klar, dass man zur Ausarbeitung der revolutionären Theorie des Weltproletariats eine revolutionäre Weltpartei braucht, die diese Arbeit organisiert, indem sie sämtliche theoretischen Kräfte aus sämtlichen Ländern zu einer globalen kollektiven Kraft systematisch zusammenzieht ?

Wenn sich die Komintern / ML hier heute an die theoretische Arbeit im Weltmaßstab herangemacht hat, so sollten wir uns darüber bewusst sein, was Stalin 1921 zur Entwicklung des Kommunismus in Russland gesagt hatte:

Die Entwicklung des Kommunismus in Russland hat eine lange, mehrere Jahrzehnte währende Geschichte theoretischer Arbeit und theoretischen Kampfes innerhalb des russischen Sozialismus. Aus diesem Kampf ging eine fest gefügte Gruppe führender Elemente hervor, die genügend stark in der Theorie und standhaft in prinzipieller Hinsicht waren, um die Parteimassen führen zu können“ (Stalin, Band 5, Seite 1).

Unser Vorteil besteht darin, dass wir uns allgemein auf die Klassiker des Marxismus-Leninismus stützen können, dass wir insbesondere vom Stalinismus lernen können. Nutzen wir diese Chance, eignen wir uns den Marxismus-Leninismus besser an an und verkürzen wir unseren theoretischen Weg durch Vermeidung von Fehlern der Vergangenheit !



Was lehrt uns die sozialistische Weltbewegung?

Sie lehrt uns, dass das Weltproletariat seine Weltpartei braucht, die es führt, und die ihre Rolle als Organisator und Führer der proletarischen Weltrevolution nicht erfüllen kann, wenn sie nicht die fortgeschrittene Theorie der internationalen Arbeiterbewegung, die marxistisch-leninistische Theorie, die Lehren der fünf Klassiker Marx, Engels, Lenin, Stalin und Hoxha, gemeistert hat, um es mit den Worten Stalins auszudrücken.



Die internationale Kraft der marxistisch-leninistischen Welttheorie besteht darin, dass sie der Kommunistischen Internationale die Möglichkeit gibt, sich in der jeweiligen Weltsituation zu orientieren, den inneren Zusammenhang der Weltereignisse zu verstehen, den Gang der internationalen Ereignisse vorauszusehen, und zu erkennen nicht nur, wie und wohin sich die Ereignisse gegenwärtig entwickeln, sondern wie und wohin sie sich künftig entwickeln müssen.

Nur eine Kommunistische Internationale, die die marxistisch-leninistische Theorie gemeistert hat, kann mit Zuversicht vorwärts marschieren und das Weltproletariat vorwärts führen.

Und umgekehrt – eine Weltpartei, die die marxistisch-leninistische Welttheorie nicht gemeistert hat, ist genötigt, tastend umher zu irren, verliert die Zuversicht in ihre Handlungen, ist nicht fähig das Weltproletariat vorwärts zu führen.

Ohne revolutionäre Theorie - keine revolutionäre Bewegung.

Ohne die marxistisch-leninistischen Theoretiker bleibt die Wissenschaft des Sozialismus auf der Stelle stehen, stirbt sie ab, und kann sie auch nichts anderes.

Der Marxismus-Leninismus braucht nicht nur neue Leitsätze und Schlussfolgerungen, die den veränderten Bedingungen Rechnung tragen, sondern zunächst einmal jene Theoretiker, die diese herausarbeiten und aufstellen.

Ohne marxistisch-leninistische Theoretiker keine marxistisch-leninistische Theorie.

Wer den Marxismus-Leninismus lebendig halten will, muss dafür die Theoretiker „lebendig halten“. Die Lehren der Klassiker müssen weiter entwickelt werden. Wir dürfen nicht bei den Klassikern stehen bleiben oder bescheidener ausgedrückt, wir müssen erst noch dort hin gelangen, wo bereits die Klassiker gestanden haben !!).

Marxistisch-leninistischer Theoretiker zu sein, das heißt, die sich verändernden objektiven Bedingungen, die Veränderungen der Gesetzmäßigkeiten vor allem des gesellschaftlichen Lebens, die ökonomische Entwicklung der Welt, die Entwicklung des Weltkapitalismus, der Zerfall der alten Staatsmächte, die spontane Bewegungen des Weltproletariats und der Klassen, die es umgeben, die Zusammenstöße der Klassen und alle Erscheinungen, deren Entwicklung nicht vom Willen des Weltproletariats abhängen, wissenschaftlich zu analysieren und daraus eine Anleitung zum revolutionären Handeln zu entwickeln.

Ohne sich auf die theoretischen Grundlagen stützen zu können, bleibt die beste Strategie und Taktik auf der Strecke, kann sie die objektiven revolutionären Prozesse weder beschleunigen noch erleichtern, nimmt die subjektive Seite der Bewegung großen Schaden, bleiben die marxistisch-leninistischen Parteien früher oder später unvermeidlich auf der Strecke. Die objektive Seite der Bewegung - das ist die Seite, die durch die Theorie des Marxismus-Leninismus erforscht wird. Als Theoretiker muss man das Wesen der marxistisch-leninistischen Theorie erfassen und fähig sein, richtig zu beurteilen, welche Lehrsätze und Schlussfolgerungen veraltet, welche also durch neue ersetzt werden müssen, um die Partei handlungsfähig zu machen und die Theorie nicht zu einem alten Dogma erstarren und verknöchern zu lassen bzw. lediglich die alten Dogmen durch neue zu ersetzen oder mit neuen aufzuhäufen.

Ein marxistisch-leninistischer Theoretiker kann sich nur vom Dogmatismus befreien, wenn er die Theorie in engem Zusammenhang mit der Praxis der wirklichen Massenbewegung und der wirklich revolutionären Bewegung herausarbeitet. Der marxistisch-leninistische Theoretiker muss dem marxistisch-leninistischen Praktiker dienen, denn er soll diesem die von der Praxis gestellten Fragen beantworten. Ein großer Teil der theoretischen Arbeit besteht darin, die Theorie an Hand des praktischen Klassenkampfes ständig zu überprüfen. Er kann sich nicht ins stille Kämmerlein zurückziehen mit den Worten: „Hier habt ihr die Theorie, was ihr daraus macht ist eure Sache, das geht mich nichts mehr an!“ Der Theoretiker ist nichts wert, die Theorie stirbt, wenn ihm die unbedingte Verknüpfung mit der revolutionären Praxis verloren geht.

Es ist eine alte Erfahrung, dass es neuen Führern aus der Arbeiterklasse anfangs unvermeidlich an theoretischen Kenntnissen und Parteierfahrungen mangelt. Es ist aber auch eine Erfahrung, dass gerade diese neuen Arbeiterführer bessere Führer werden als viele Intellektuelle, denen der erforderliche revolutionäre Klasseninstinkt abgeht, wie Stalin es formulierte. Die Klassiker haben die Arbeiter immer zur schöpferischen theoretischen Arbeit ermuntert, sie darin bestärkt, sich das nötige Wissen und die theoretischen Kenntnisse anzueignen. Die Geschichte der marxistisch-leninistischen Parteien lehrt, dass die Arbeiterklasse sehr wohl in der Lage und fähig ist, hervorragende Theoretiker hervorzubringen. Als Theoretiker muss man nicht unbedingt Intellektueller sein. Man darf also kein Gleichheitszeichen zwischen beide Begriffe setzen. Auch Arbeiter sind Theoretiker,sie nehmen nur dann und so weit daran [an der theoretischen Arbeit] teil, als es ihnen in höherem oder geringerem Maße gelingt, sich das Wissen ihres Zeitalters anzueignen und dieses Wissen zu bereichern.“ [Lenin – Was tun?].` Entscheidend ist jene Stärke, die die Partei durch ihre richtige proletarische Politik gewinnt. Wenn die stimmt, dann können theoretische Schwächen der Arbeiter Schritt für Schritt ausgeglichen werden wie Stalin es lehrte.

Nun ist es ja so, dass je nach den Bedingungen des Klassenkampfes das Verhältnis zwischen der theoretischen und der praktischen Arbeit unterschiedlich gewichtet ist. In den langen Perioden der revolutionären Flaute tritt die theoretische Vorbereitungsarbeit generell eher in den Vordergrund, während in der Periode des revolutionären Aufschwungs der Massen, mit dem Beginn einer revolutionären Situation, also während wichtiger Aktionen der Arbeiterbewegung, eines Streiks, eines Aufstandes oder sogar während einer Revolution, die Parteimitglieder ihre größte Kraft auf die Bewältigung der praktischen Parteiaufgaben konzentrieren, wobei die theoretische Arbeit logischerweise häufig zu kurz kommt, die dann aber danach, bei der Herausarbeitung der zu verallgemeinernden Erfahrungen, also in der Phase des Abebbens der revolutionären Bewegung wieder in den Vordergrund gerückt wird. Nach Beendigung des Bürgerkrieges in der Sowjetunion ging es um den friedlichen Aufbau des Sozialismus. Und Stalin sagte hierzu:

Die Arbeiterklasse kann nicht zum wirklichen Herrn des Landes werden, wenn sie es nicht versteht, ihre kulturelle Rückständigkeit zu überwinden, wenn sie es nicht versteht, eine eigene Intelligenz heranzubilden, wenn sie die Wissenschaft nicht meistert und wenn sie es nicht versteht, die Wirtschaft auf wissenschaftlichen Grundlagen zu leiten.“ (Stalin, Band 11, Seite 68).

Es gibt also Phasen des Klassenkampfes, wo sich Theorie und Praxis etwas voneinander entfernen, um sich in anderen Phasen wiederum anzunähern und auf gleichem Niveau verschmelzen. Das entspricht ganz der Dialektik von Theorie und Praxis. Wichtig ist, die Gesetzmäßigkeit der Übereinstimmung von revolutionärer theoretischer und praktischer Arbeit zu beherrschen, das heißt, das Hinterherhinken der Theorie hinter der Praxis nicht zu einem Störfall anwachsen zu lassen, so dass sich die sozialistische Bewegung nicht mehr nach vorne sondern nach hinten entwickelt. Ist die marxistisch-leninistische Theorie aus ihren Klassenfesseln befreit, wird sie im Kommunismus in Übereinstimmung mit der Praxis auf höchster Stufe vervollkommnet werden können.

Auf der anderen Seite, auf der Seite der Praktiker, gibt es grundsätzlich nicht wenig falsche Ansichten über die Bedeutung der revolutionären Theoretiker. Es geht nicht allein um die Ausarbeitung der Theorie für das Programm, für die theoretische Untermauerung der generellen Linie der Partei, sondern nicht weniger um das theoretische Niveau jedes einzelnen Parteimitglieds in seiner täglichen Arbeit. Besonders die Unmasse praktischer Arbeit vertreibt manchem Genossen die Lust zum theoretischen Studium, aber das ist keine Frage der Lust (erst im Kommunismus wird die theoretische Arbeit zu einer „Lust“), sondern der unbedingten Notwendigkeit, sich das Wissen des Marxismus-Leninismus anzueignen, wenn man der Vorhut des Proletariats nicht nur angehören, sondern ihr auch ein Leben lang treu bleiben will. Eine gewisse Sorglosigkeit gegenüber theoretischen Fragen hat schon häufig in der Geschichte so mancher revolutionären Partei dazu geführt, dass sie entartete, liquidiert wurde. Ohne theoretische Grundlage wird das scharfe Auge der Parteimitglieder, ihre Wachsamkeit gegenüber den Einflüssen nicht-proletarischer Elemente nicht nur getrübt, sondern auch blind. Stalin hatte vollkommen Recht, wenn er darauf hinwies, dass der Praktiker blind wird, wenn er seine Arbeit nicht mehr durch die revolutionäre Theorie beleuchtet, die ja nicht vom Himmel fällt, sondern von den Theoretikern herausgearbeitet werden muss und zwar in dem gleichen Maße wie sich die revolutionäre Bewegung unter den sich verändernden Bedingungen immer wieder und erneut zu orientieren hat. Die Praktiker stehen ständig unter dem Druck der Bewältigung der sich riesig vor ihnen auftürmenden praktischen revolutionären Parteiarbeit und manche von ihnen meinen, die Theoretiker geringschätzen zu können oder sich gar über sie hinwegzusetzen und sie zu ignorieren. In der Arbeit im Dunkeln zu tappen – dazu sind, wie Stalin sagte, die Praktiker verurteilt, wenn sie nicht den Leninismus studieren, wenn sie nicht bestrebt sind, den Leninismus zu meistern, wenn sie nicht willens sind, ihre praktische Arbeit mit der notwendigen theoretischen Schulung zu verbinden.

Der Praktiker nimmt den theoretischen Genossen häufig nicht ernst, verhält sich spöttisch ihm gegenüber, weil der Praktiker ihn für losgerissen von der revolutionären Praxis, für einen Ignoranten, für einen Nichtstuer und Stubenhocker hält. Diese falsche Haltung hat aber Ursachen, die häufig nur Reaktion auf die Hochnäsigkeit, Arroganz mancher Intellektueller ist, die meinen, durch ihr „Wissen“ etwas „Besseres“ zu sein, wobei die Praktiker nicht nur die Eitelkeit dieses Intellektuellentyps missfällt, sondern es gibt auch Intellektuelle, die ihre „Kenntnisse“ dazu missbrauchen, um sich Einfluss in der Partei zu verschaffen, um Machtpositionen und Pöstchen zu ergattern, und ihre „Intelligenz“ als Waffe für sich und gegen die Arbeiter einzusetzen, um herum zu kommandieren, was natürlich von größtem Übel ist. Intellektuelle kriegen in der Partei keine Extrawürste gebraten. In einer marxistisch-leninistischen Partei gibt es keine Privilegien, für niemanden. Achtung und Respekt immer, aber Privilegien niemals. Solche Intellektuellen, die glauben, dass allein ihr Buchwissen sie dazu berechtige, die Führung der Arbeiterpartei zu beanspruchen, sind auf dem Holzweg. Träumen dürfen sie, aber wehe sie ordnen sich nicht der Führung der Arbeiter und ihrer proletarischen Linie unter! Wenn diese Klugscheißer nicht einsichtig sind und ihre Fehler nicht korrigieren, gehören sie aus der Partei geworfen. Das ist ganz klar. Aber man kann und darf die Intellektuellen nicht über einen Kamm scheren. Man darf den Intellektuellen nicht deswegen verprügeln, nur weil er ein Intellektueller ist. Man darf Einzelerscheinungen negativer Art nicht auf alle Intellektuelle ausdehnen. Diese hässliche Angewohnheit kann nicht geduldet oder hingenommen werden. Man muss sowohl sensibel und mit Fingerspitzengefühl arbeiten, um Intellektuelle nicht zu verletzen, aber man darf sie auch nicht mit Samthandschuhen anfassen, wenn es unvermeidlich wird, und das kann durchaus mehr als einmal der Fall sein. Es gibt welche, die durchaus auf dem Teppich bleiben und ihre bescheidene Arbeit selbstlos in den Dienst der Arbeiter stellen. Kurz: denen es ein Bedürfnis und eine Ehre ist, von der Arbeiterklasse revolutionär erzogen und gestählt zu werden. Das sind die besten und wertvollsten.

Der Theoretiker kann bei dem Praktiker nur dadurch Achtung und Vertrauen erringen, dass er nicht nur zu reden und zu schreiben, sondern auch anzupacken versteht, zumindest aber sich ums Anpacken bemüht und guten Willen zeigt, sich kameradschaftlich verhält und diszipliniert ist, so wie man es von jedem Parteigenossen erwarten kann und auch verlangen muss. Die besten kommunistischen Intellektuellen sind es nicht durch ihr Buchwissen geworden, sondern dadurch , dass sie bei den Arbeitern in die Lehre gegangen sind – und diese Lehre beschränkte sich mit Sicherheit nicht nur auf das praktische Handwerk des revolutionären Arbeiters, sondern umfasste natürlich auch all die anderen proletarischen Eigenschaft eines Revolutionärs der Arbeiterklasse. Revolutionäre Feuertaufen erhalten Intellektuelle nur bei den revolutionären Arbeitern, dort lernen sie den revolutionären Geist des Klasenkampfes nicht nur vor Ort kennen und werden von ihm erfasst, sondern werden auch zur Standhaftigkeit und proletarischer Disziplin gestählt, werden sie proletarisch erzogen, lernen sie von den Massen und nicht nur aus Büchern. Mag man das revolutionäre Wissen aus Büchern erlernen können, das revolutionäre Handwerk findet man nicht in einer Bedienungsanleitung, sondern kann man nur als Lehrling der fortgeschrittenen Arbeitern erlernen, indem man sich bei ihnen vom Lehrling zum Gesellen und vom Gesellen zum Meister heranbildet. Das war der Ausbildungsweg Stalins und das ist der einzig richtige Ausbildungsweg für die besten kommunistischen Intellektuellen – daran hat sich bis heute nichts geändert.

Theoretisierereien halten den Praktiker von der Arbeit ab, aber wer nicht schädliche Theoretisierereien von notwendiger und nützlicher theoretischer Arbeit zu unterscheiden vermag, macht einen grundlegenden Fehler. Die Theorie ist es, die dem Praktiker weiterhilft, ihn vorwärts bringt, ihm Sicherheit beim Vorwärtsmarschieren gibt, die ihn auf das Ziel orientiert. Ein Praktiker, der sich weigert, sich mit der Waffe des Marxismus-Leninismus zu wappnen, ist kein marxistisch-leninistischer Praktiker. Theoriefeindlichkeit - das widerspricht nicht nur dem Geist des Marxismus-Leninismus, sondern schadet der Partei, der Arbeiterklasse und der ganzen revolutionären Bewegung. Nun wird wohl kein Parteimitglied zugeben wollen `theoriefeindlich` zu sein, aber im Grunde genommen geht es schon in die falsche Richtung, wenn man glaubt, wir hätten ja bereits einen gut ausgearbeitete Marxismus-Leninismus, wir bräuchten nur unsere theoretischen Schwächen durch mehr Klassikerstudium auszugleichen und das reiche vollkommen aus. Das ist ein gewaltiger Irrtum. Klassikerstudium allein kann dem Praktiker nicht weiterhelfen, denn die Klassiker wurden nur dadurch Klassiker, dass sie die revolutionären Ideen weiterentwickelten an Hand der sich verändernden Welt des Proletariats. Die Welt aber hat sich inzwischen weiter gedreht und es kommt darauf an, dass der Praktikern nicht nur erkennt, wie und wohin sich die Klassen in der Gegenwart bewegen, sondern auch, wie und wohin sie sich in der nächsten Zukunft werden bewegen müssen. Das ist ohne Weiterentwicklung des Marxismus-Leninismus unmöglich, das ist allein mit dem Klassikerstudium unmöglich, dazu braucht man fähige Theoretiker, auf die man vertrauen, die man achten und vor allem erstmal haben muss. Und wenn man sie denn hat, darf man dieses wertvolle Inventar der Partei auch nicht verlieren, müssen diejenigen Theoretiker unterstützt und gefördert werden, die der Praxis dienen und solche ausgesondert werden, die die Praxis behindern. Heute sind die Dinge auf dieser Welt viel zu kompliziert, sind die Prozesse der Veränderungen viel zu umfangreich und zu schnell als das man „großzügig“ darauf verzichtet, sich in der globalen Welt sicher zu orientieren und nicht blind im nationalen Dunkeln herumzutasten. Der große Mangel der revolutionären Bewegung besteht ja heute gerade darin, dass die revolutionäre Theorie weit hinterherhinkt – das ist eine Tatsache, über die unsere umher irrenden „Praktiker“ sich die Zeit nehmen sollten, einmal darüber nachzudenken, bevor sie Gefahr laufen, mit den kleinbürgerlichen Intellektuellen auch gleich die proletarische Theorie über Bord zu werfen. Solche „Heldentaten“ können wir uns nicht leisten, wir brauchen die revolutionäre Theorie, aber die kommt nicht vom Himmel, die lernen wir nicht aus Büchern allein, sondern dazu brauchen wir eben jene neuen Theoretiker, die diese revolutionäre Theorie weiterentwickeln an Hand des Studiums der objektiven Bewegungen in der Welt. Wo steht geschrieben, dass man sich nur auf 5 Köpfe und nicht auch auf seinen eigenen Kopf stützen soll? Sich stützen auf die Klassiker ist die eine Sache, sich auf die eigene geistige Kraft stützen eine andere. Verbinde beides und du bist auf dem richtigen Weg. Wenn wir davon sprechen, dass die Arbeiterklasse sich vor allem auf die eigene Kraft stützen muss, so beinhaltet das natürlich auch das Stützen auf die eigene geistige Kraft, was nicht ausschließt, dass sich die Arbeiterklasse auch auf verbündete Kräfte stützen (kontrolliert stützen) muss – und eben auch auf verbündete geistige Kräfte, auf geistige Kräfte nicht-proletarischer Elemente also. Die Klassiker haben ja auch die bürgerlichen Theoretiker studiert, bevor sie sie kritisiert haben. Vor allem aber haben sie von ihnen eine Menge lernen können. Auch die Arbeiterklasse und ihre Partei tun gut daran, nicht nur bei den Klassikern in die Lehre zu gehen, sondern sich auch mit der bürgerlichen Theorie auseinanderzusetzen und daraus zu lernen – zum Vorteil der proletarischen Sache- versteht sich. Wir müssen die Bourgeoisie und das Kleinbürgertum mit ihren eigenen (geistigen) Waffen schlagen! Dazu muss man diese geistigen Waffen aber erst einmal erlernen um sie beherrschen zu können, das heißt gegen die Bourgeoisie selbst richten können.

Wer dann diese ganzen Widersprüche zwischen Praktikern und Theoretikern schürt, beide gegeneinander aufbringt, anstatt sie einander näher zu bringen und zu vereinigen, der bringt alles in Gefahr, der steuert auf die Liquidierung der Partei zu, denn der revolutionäre Theoretiker kann dem revolutionären Praktiker nicht dienen, wenn das enge und unzertrennliche Vertrauensverhältnis zwischen ihnen belastet und gestört wird. Ein Parteigenosse, auf welchen Posten er von der Partei auch immer gestellt sein mag, ist verpflichtet, revolutionäre Theorie und Praxis in seiner Arbeit zu einem Höchstmaß zu vereinen. Wer nicht danach strebt, dazu nicht bereit ist, wer zur Überwindung der Probleme der Vereinigung von Theorie und Praxis der Parteiarbeit nicht sein Schärflein beizutragen gewillt ist, und nicht mit gutem Beispiel vorangeht, hat in einer marxistisch-leninistischen Partei nichts zu suchen, denn die Stärke der marxistisch-leninistischen Partei liegt nun einmal in der Verschmelzung des wissenschaftlichen Sozialismus mit der Arbeiterbewegung und umgekehrt ihre Schwächung, wenn zwischen revolutionärem Wort und revolutionärer Tat, die in einer marxistisch-leninistischen Partei eins sind, Sand ins Getriebe gestreut wird.

Der intelligenzlerische Opportunismus bedeutet nicht immer die direkte Verneinung des Marxismus-Leninismus in seiner Gesamtheit und Allgemeinheit, sondern „begnügt“ sich viel häufiger damit, diesen zum eigenen Vorteil „unangetastet“ zu lassen, aber sich in entscheidenden Fragen des Marxismus-Leninismus an bestimmte überholte Leitsätze festzuklammern, mit denen er in Wirklichkeit versucht, seine Abkehr vom Marxismus-Leninismus „wissenschaftlich“ zu untermauern. Er greift den Marxismus-Leninismus indirekt dadurch an, dass er die Weiterentwicklung des Marxismus-Leninismus durch die Weiterentwicklung des Revisionismus ersetzt und die intelligenzlerische „Glanzleistung“ lediglich darin besteht, die tatsächlich vollzogene Verneinung des Marxismus-Leninismus möglichst als „Weiterentwicklung des Marxismus-Leninismus“ erscheinen zu lassen und umgekehrt die tatsächlichen Theoretiker des Marxismus-Leninismus möglichst als „Dogmatiker und Sektierer“ oder als „Opportunisten und Revisionisten“ oder als „ Eklektizisten, Zentristen und Trotzkisten“ hinzustellen, um eine tatsächliche Verschmelzung von wissenschaftlichem Sozialismus und Arbeiterbewegung zu erschweren und schließlich zu verhindern. Der Intellektualismus verdunkelt mit seinem Glaubensbekenntnis den Glauben an die Erkenntnis, das die Theorie „ halt nur“ eine Anleitung zum Handeln ist, dass man die Leitsätze gebraucht, um sie über Bord zu werfen, sobald sie ihren Zweck erfüllt haben und überholt sind, und um sich sodann neuer Leitsätze zu bedienen, die im nächsten Kampfabschnitt gebraucht werden und so weiter. Die Theorie dient der Praxis, ansonsten ist sie tot. Die Loslösung der revolutionären Theorie von der revolutionären Praxis – darin besteht das Liquidatorentum des Intellektualismus. Der Intellektualismus klammert sich an den Buchstaben der Theorie, opfert dafür ihr revolutionäres Wesen. Der Intellektualismus scheiterte stets an der Wahrheit, die darin besteht, zwischen den Buchstaben des Marxismus-Leninismus und dem Wesen des Marxismus-Leninismus zu unterscheiden. Er ist weder willens noch dazu in der Lage, Form und Wesen der revolutionären Theorie im fortwährenden Klassenkampf stets und erneut in Übereinstimmung zu bringen. Es ist ja eben das Wesen des Revisionismus, die Dialektik von Form und Inhalt des Marxismus-Leninismus zu verneinen, Form und Inhalt auseinanderzureißen, den revolutionären Geist der Theorie der Proletarier zu begraben und die veralteten, abgestoßenen Formen der marxistisch-leninistischen Theorie zu restaurieren, indem sie mit bürgerlichem Inhalt gefüllt werden. Der Revisionismus ist nichts anderes als die Restaurierung der bürgerlichen „Theorie“ mittels eines marxistisch-leninistischen Etiketts; so wie der Neo-Revisionismus nichts anderes ist als die Restauration des Revisionismus vor allem mit dem Etikett des Anti-Revisionismus des Genossen Enver Hoxha.

Die Oktoberrevolution lehrt, dass die Klassenbeziehungen sich durch internationale Ereignisse in den einzelnen Ländern verändern, dass das Kleinbürgertum sich von dem Moment an neutral gegenüber den Bolschewiki an der Macht verhielt, als sie merkten, dass sie weder von innen noch von außen auf Hilfe hoffen konnten, sie wurden also gezwungen auf Grund der objektiven internationalen Bedingungen, sich gegenüber der Revolution neutral zu verhalten und sie nicht mehr zu bekämpfen. VERGLEICHE HEUTE, obwohl nirgends auf der Welt mehr die Bolschewiki an der Macht sind.

Heute kann ein Revisionist nicht anders, als sich für einen „Marxisten-Leninisten“ als einen „Stalinisten“ , „Hoxhaisten“ und einen „Feind des Revisionismus“ als einen „Feind des Maoismus“ etc. auszugeben. Spätestens seit der Gründung der Komintern/ML ist es an der Zeit, dies zu begreifen, ihr Herren Neo-Revisionisten!“

Die Komintern/ML ist die erste wieder neu aufgebaute Zelle der alten leninistischen kommunistischen Weltpartei, es ist eine Keimzelle der neuen hoxhaistischen Weltpartei

Die Gründung der Komintern/ML ist ein erster kleiner Schritt zum heutigen Sieg des Weltproletariats über die Weltbourgeoisie.

Die Besonderheit der Weltevolution besteht darin, dass sie im Verlauf des revolutionären Kampfes immer mehr Proletarier einzelner Länder in sich vereinigen wird, dass sie die einzige Revolution ist, die sich ausschließlich aus den Revolutionen der einzelnen Ländern nährt, dass sie die einzige Revolution ist, die den Sieg der Revolutionen in den einzelnen Ländern auch tatsächlich garantieren kann ... und dass deswegen, weil sie als einzige Revolution in der Lage ist, mit einer organisierten internationalen Millionenmasse die kapitalistisch-revisionistische Umkreisung zu sprengen, die den Sozialismus in einem Land erwürgen konnte. Die sozialistische Weltrevolution ist die einzige Revolution, die den Spieß umdrehen kann, nämlich die sozialistische Einkreisung der imperialistischen, konterrevolutionären (ideellen wir materiellen) Widerstandsnester.

Die Weltrevolution siegt, wenn sie das Weltproletariat vorwärts bringt, das der (globalisierten) Ausbeutung ernste Schläge versetzt. Die Weltrevolution hat in diesem Fall sogar dann gesiegt, selbst wenn sie eine Niederlage erlitten hat.

Obwohl der Sozialismus auf der Welt heute besiegt wurde, bleibt der Sozialismus deswegen trotzdem unbesiegbar. Das mag nach einem Wortspiel klingen, aber ist und bleibt die absolute Wahrheit. Der Sozialismus kann vorübergehend einen Misserfolg erleiden, aber deswegen ist er trotzdem unbesiegbar.

Wir müssen die intelligenzlerischen Lügner verfolgen bis zur Schwelle ihrer Lügen, so ähnlich formulierte es Stalin.

Die Besonderheit der internationalen bürgerlichen und kleinbürgerlichen Intelligenz besteht darin, dass sie sich damit beschäftigt, die Vereinigung der Proletarier aller Länder aufzuhalten und zu untergraben, sie zu spalten und zu liquidieren. Die internationale Intelligenz nährt sich aus dem ideologischen Kampf, den die Intelligenz in den einzelnen Ländern gegen die Proletarier führt. Die internationale bürgerliche Intelligenz soll der Weltbourgeoisie helfen, den weltrevolutionären Weg der Proletarier aller Länder dadurch aufzuhalten, dass sie diesen ideologisch verkleistert. Bereits zur Zeit des sozialistischen Albaniens Enver Hoxhas und der Sowjetunion Lenins und Stalins spielten die Intellektuellen eine besondere Rolle bei der kapitalistisch-revisionistischen Einkreisung und Erdrosselung der einzig wahren sozialistischen Länder, spielten sie eine besondere Rolle, die Entwicklung eines sozialistischen Lagers zu unterlaufen und zum Scheitern zu bringen. In Zukunft wird sich die konterrevolutionäre Intelligenz auf die Weltrevolution konzentrieren, weil von dieser die einzig wirklich existentielle Gefahr für die Weltbourgeoisie ausgeht.

Spontane internationale Ausbrüche darf man nicht mit der Weltrevolution verwechseln oder sie gleichsetzen. Sie kündigen die Weltrevolution lediglich an, sind aber isoliert. Wir Internationalisten lehren das Welktproletariat und die Weltmassen der Ausgebeuteten und Unterdrückten, organisiert, zielstrebig, einmütig und im richtigen Augenblick die weltrevolutionäre Umwälzung der Gesellschaft in Angriff zu nehmen.



Der Intellektualismus

Begriff, der historisch aus der klassischen bürgerlichen Philosophie hervorging, besonders aus der von Leibniz und Hegel.



der intelligenzlerische Opportunismus in der marxistisch-leninistischen Partei

Die internationale Bourgeoisie will aus ihren Fehlern lernen und ist wachsamer gegenüber revolutionären Entwicklungen in einzelnen Ländern und Regionen.

Unter den neuen Bedingungen der Globalisierung muss die internationale Konterrevolution auch international bekämpft werden, muss man in ihrem Zentrum wie an ihrer Peripherie Widerstandskräfte sammeln, organisieren und einsetzen, muss sich der Widerstand ebenfalls ein Zentrum schaffen, von dem aus die Vorbereitungen für die proletarische Weltrevolution getroffen werden. Das gilt zunächst für die Theorie, für den Kampf gegen die bürgerliche Ideologie, gegen die bürgerlichen und kleinbürgerlichen Intellektuellen, die gegen die IDEE der proletarischen sozialistischen Weltrevolution antreten. Dem Kampf um die Theorie der Weltrevolution folgt der Kampf um ihre praktische Verwirklichung. Wann und wo sich sozialistischen Weltrevolution von der grauen Theorie in die lebendige Praxis verwandeln wird, das allein wird nur der Klassenkampf des Weltproletariats entscheiden. Nicht mit der internationalen Intelligenz, sondern gegen die überwältigende Mehrheit von ihr, wird das Weltproletariat zu rechnen haben, um siegen zu können. Welchen Einfluss die internationale bürgerliche Intelligenz auf die Weltöffentlichkeit hat, ist allein daran zu erkennen, dass in einzelnen Ländern, in denen die Weltimperialisten Raubzüge unternehmen, die Feldberichterstatter direkt in die vordersten Truppenteile eingefügt sind, um die Völker „aus erster Hand“, „authentisch“, „exklusiv aus der vordersten Front des Weltgeschehens“ zu verdummen und damit obendrein noch Monopol-Profit zu machen. Ist es da nicht klar, dass das Weltproletariat, ohne sich seine eigene „Kriegsberichterstattung“ zu schaffen, nichts gegen die imperialistische „Raubtier-Intelligenz“ auszurichten vermag, diese Besatzungsmacht der Minderheit der Reichen in den Hirnen der Mehrheit, der Massen? Aber auch die Raubtier-Intelligenz im Schafspelz, vor allem aber im marxistisch-leninistischen „Outlook“ muss vom klassenbewussten Weltproletariat enttarnt und sein Einfluss insbesondere innerhalb der matxistisch-leninistischen Weltbewegung zurückgedrängt werden.

Vor der Weltrevolution schreien sie aus allen Hälsen: “Ihr Sektierer!“ „Ihr Dogmatiker!“ „ Ihr RRRevoluzzzer!“ Aber wenn dann dieses Werk vollbracht sein wird, wissen wir genau, welche „Platte aufgelegt“ wird : eine sektiererische, eine oberflächliche „Beseitigung“ der Spuren der weltimperialistischen Vergangenheit, um möglichst viele Schlupflöcher für die Restauration des Weltimperialismus, für die Restauration des Revisionismus an der Macht etc. offen zu lassen.

Seitdem der Weltimperialismus mit Hilfe der Revisionisten den Sozialismus an der Macht beseitigte, bemüht er sich, die Spuren des Sozialismus zu verwischen, aber auslöschen, vernichten kann er sie niemals. Das Leben, die Natur, die Gesellschaft ist so eingerichtet, dass sich der Organismus anpasst, dass er mit der Vernichtung des ersten und zweiten Keimes, neue, zehn, zwanzig, hundert, tausend Keime produziert, die von den gefräßigen Imperialisten wieder die meisten aufgefressen werden, aber noch welche übrig bleiben, um die neue sozialistische Gesellschaft wieder zum Leben zu erwecken, sie so sehr zu stärken, dass sie sich behaupten und das Alte Schritt für Schritt besiegen kann, bis dessen letzte Spur im revolutionären Sturm der Massen, der über den Erdball fegt, endgültig verschwunden sein wird. Der Weltbolschewismus hat vor hundert Jahren mit diesem Sturm begonnen, eben erst begonnen, daran müssen wir Hoxhaisten jeden Augenblick denken. Wenn wir heute auch noch nicht in der Lage sind, das Weltproletariat in seinem praktischen Kampf zu unterstützen, aber wir können und müssen ihm immer wieder, besonders nach Niederlagen und in schwierigen Zeiten wie heute, den revolutionären Weg aufzeigen, müssen wir Hoxhaisten für die sozialistische Weltrevolution in erster Linie unsere propagandistische, aber auch agitatorische und organisatorische Arbeit unter den Massen tagtäglich leisten, müssen wir die Wege aufzeigen, auf denen das Weltproletariat seine internationalen Aktionen gegen die Weltbourgeoisie in Angriff nehmen kann und wie es daraus lernen kann, um immer mehr Massen in den internationalen Klassenkampf einzubinden und andererseits seine internationale Vorhut aufzubauen und zu festigen. Es ist klar, dass das Weltproletariat dafür seine proletarischen Intellektuellen erfolgreich einsetzen wird, um die Theorie, die Propaganda und Agitation voranzutreiben, ohne die es keine weltproletarische Massenbewegung geben wird und nicht geben kann.

Die bürgerlichen und kleinbürgerlichen Intellektuellen haben bei weitem nicht ihren Antikommunismus aufgegeben, nachdem die Entwicklung des Sozialismus vom Weltkapitalismus vorübergehend gebremst wurde. Ihre Erbitterung wächst mit jedem Tag des Klassenkampfes des Weltproletariats, sie wächst um so schneller, je mehr wir uns dem Ende der alten kapitalistischen Welt nähern. Im Zusammenhang damit, dass der Bolschewismus erstarkt und sich im Weltmaßstab entwickelt, hat sich die internationale Lage jetzt so gestaltet, dass gegen die Sowjetrepublik eine Allianz der Imperialisten aller Spielarten aufmarschieren kann und der Widerstand der Bourgeoisie aus einem nationalen zu einem internationalen wird.



Rolle der Intelligenz im internationalen Maßstab

Die schwankenden intelligenzlerischen Opportunisten schwanken weiter, solange die sozialistische Weltrevolution nicht völlig gesiegt hat.

Einem Opportunisten als kleinbürgerlichen Intellektuellen abzustempeln ist so ziemlich die schlimmste Beleidigung, die zur giftigen Wut wird, wenn man dies ruhig und sachlich nachzuweisen versucht.

Genossen, die Erfahrungen unserer Revolution bestätigen die Worte, durch die sich die Vertreter des wissenschaftlichen Sozialismus, Marx und seine Anhänger, stets von den utopischen Sozialisten, von den kleinbürgerlichen Sozialisten, von den intelligenzlerischen Sozialisten, von den schwärmerischen Sozialisten unterscheiden. Intellektuelle, Schwärmer, kleinbürgerliche Sozialisten – sie glaubten, glauben und schwärmen vielleicht noch jetzt davon, dass es gelingen werde, den Sozialismus allein auf dem Wege der Überzeugung einzuführen. Die Mehrheit des Volkes werde sich überzeugen, und wenn sie sich überzeugt habe, werde die Minderheit sich fügen, die Mehrheit werde abstimmen, und der Sozialismus werde eingeführt werden. (B e i f a l l.) Nein, so glücklich ist die Erde nicht eingerichtet; die Ausbeuter, die Bestien von Gutsbesitzern, die kapitalistische Klasse lassen sich nicht überzeugen. Die sozialistische Revolution bestätigt, was alle gesehen haben – den allergrößten Widerstand der Ausbeuter. Je stärker der Druck der unterjochten Klassen ist, je entschiedener die unterdrückten Bauern und unterdrückten Arbeiter ihre Initiative, ihre selbständige Initiative entfalten, desto wütender wird der Widerstand der Ausbeuter. Und wir durchleben die schwerste, die qualvollste Periode des Übergangs vom Kapitalismus zum Sozialismus – eine Periode, die unvermeidlich in allen Ländern eine lange Periode sein wird, weil, wie gesagt, die Unterdrücker auf jeden Erfolg der unterdrückten Klasse mit neuen und immer neuen Versuchen des Widerstandes, des Sturzes der Macht der unterdrückten Klasse antworten.“ (Lenin, Band 27, Seite 466/467). Schwärmerei von der Renaissance, der Wiedergeburt, der Zurückeroberung des Sozialismus = HEUTE!!!!



Die Zeit des Rückzuges ist zu Ende, die Epoche der Weltoffensive und die Epoche des Sieges der sozialistischen Weltrevolution beginnt (Lenin, Band 27, Seite 188) !!!!!

Wer eine solche Meinung äußert, würde ohne jeden Sinn Worte wiederholen, die für eine ganz andere Tätigkeitsperiode der revolutionären proletarischen Partei Geltung hatten.

Wenn die einzelnen kapitalistischen Staaten, insbesondere der USA-Imperialismus an der Spitze, auf die Stütze des gemeinsamen Kampfes gegen die Weltrevolution rüsten, dann müssen die Bataillone des Weltproletariats der einzelnen Länder zur einer schlagkräftigen Weltarmee dagegen zusammengestellt werden.

Wenn wir, als einzelner Trupp des Weltproletariats, als erste vorgerückt sind, so nicht deshalb, weil dieser Trupp stärker organisiert wäre. Nein , er ist schlechter, schwächer, weniger organisiert als andere, es wäre jedoch die größte Albernheit und Pedanterie, so zu urteilen, wie viele: nun ja, wenn der am besten organisierte Trupp das Werk begonnen hätte, ihm der weniger organisierte Trupp und dann der drittbeste Trupp gefolgt wären, dann wären wir alle bereitwillig Mithelfer der sozialistischen Revolution. Da es aber nun einmal nicht so gegangen ist, wie es im Buch steht [hervorgehoben von der Redaktion], da sich herausgestellt hat, dass der führende Trupp nicht von den anderen Trupps unterstützt wurde, so sei unsere Revolution zum Untergang verurteilt. Wir aber sagen: Nein, unsere Aufgabe ist es, die gesamte Organisation zu ändern, unsere Aufgabe besteht, da wir allein sind, darin, die Revolution zu behaupten, ihr wenigstens eine gewisse Festung des Sozialismus zu sichern, wie schwach und wenig ausgedehnt sie auch sein mag, bis die Revolution in den anderen Ländern heranreift, bis die anderen Trupps eintreffen. Wer aber von der Geschichte erwartet, dass sie die sozialistischen Trupps der verschiedenen Länder in strenger Aufeinanderfolge und Planmäßigkeit in Bewegung setzt, der hat keine Ahnung von der Revolution, oder aber er lehnt es aus Dummheit ab, die sozialistische Revolution zu unterstützen.“ Lenin, Band 27, Seite 280). ... die sozialistische WELT-Revolution zu unterstützen !!

Trotzkisten sind wir NICHT. Damals war es nicht anders möglich als den sozialistischen Staat in einem Land aufzubauen, weil die Weltrevolution noch nicht so weit war. Heute müssen wir das Ziel des Sturzes des Weltimperialismus ansteuern und zwar als gleichzeitige gemeinsame Aufgabe der Proletarier aller Länder, eben weil heute dazu die Bedingungen durch die Globalisierung dazu reif geworden sind. Die Weltrevolution setzt die Revolution in den einzelnen Länder in Gange. Wir befinden uns nicht mehr in der ersten Periode des Sozialismus, sondern befinden uns auf dem Weg zur zweiten Periode des Sozialismus. Das heißt, dass wir die Weltrevolution auf der Oktoberrevolution aufbauen, aber nicht mit dem Sozialismus „in einem“ Land anfangen müssen. Die Weltmacht des Sozialismus erobern - das lehrt uns der Stalinismus. Damals war das nur auf dem Wege des Sozialismus „in einem“ Land möglich. Heute ist es durch die Globalisierung auf dem direkten Wege der Weltrevolution möglich.

Wenn man uns sagt, dass man die Diktatur des Proletariats in Worten anerkennt, praktisch aber Phrasen zusammenschreibt, so zeigt das eigentlich, dass man von der Diktatur des Proletariats keine Ahnung hat; denn das bedeutet keineswegs bloß den Sturz der Bourgeoisie oder den Sturz der Gutsbesitzer – das hat es in allen Revolutionen gegeben-, unsere Diktatur des Proletariats bedeutet die Sicherung der Ordnung, der Disziplin, der Arbeitsproduktivität, der Rechnungsführung und Kontrolle, der proletarischen Sowjetmacht, die fester und standhafter ist als die frühere. Das ist es, was ihr nicht fertig bringt, das ist es, was wir nicht gelernt haben, das ist es, was die Arbeiter brauchen, eben deswegen ist es gut, ihnen einen Spiegel vorzuhalten, wo alle diese Mängel deutlich sichtbar sind.“ (Lenin, Band 27, Seite 290).



SO WIRD DIE ENTWICKLUNG ZUR WELTREVOLUTION HEUTE VIEL WAHRSCHEINLICHER VERLAUFEN ALS AUF DEM WEG DES SOIZIALISMUS IN EINEM LAND. Mit der Globalisierung des Imperialismus wird auch die Globalisierung der Revolution heranreifen, die den Weltimperialismus besiegen kann.

Denn solange nicht eine internationale, mehrere Länder umfassende sozialistische Revolution ausgebrochen ist, die so stark ist, dass sie den internationalen Imperialismus besiegen könnte, solange ist es die direkte Pflicht der Sozialisten, die in einem einzelnen (besonders rückständigen) Lande gesiegt haben, keinen Kampf gegen die Giganten des Imperialismus aufzunehmen, dem Kampf aus dem Wege zu gehen, abzuwarten, bis das Ringen der Imperialisten gegeneinander diese noch mehr schwächt und die Revolution in den anderen Ländern noch näher bringt. Diese einfache Wahrheit haben unsere `Linken` im Januar, Februar und März nicht begriffen, sie fürchten sich auch jetzt, sie offen anzuerkennen; sie bricht sich Bahn durch alle ihre verworrenen `einerseits und andererseits`. (Lenin, Band 27, Seite 319).

Lenin, Band 27, Seite 333: dass die Lehrmeister des Sozialismus nicht umsonst von einer ganzen Periode des Übergangs vom Kapitalismus zum Sozialismus sprachen (der Sozialismus in einem Land IST ein wesentlicher historisch gewordener Bestandteil dieser Übergangsperiode!!!) und nicht ohne Grund die `langen Geburtswehen` (= bürgerlich-revisionistische Umkreisung als Folge der Erdrosselung des „Sozialismus in einem Land“ !!!) bei der Geburt der neuen Gesellschaft hervorgehoben, wobei diese neue Gesellschaft wiederum EINE ABSTRAKTION IST, die nicht anders verwirklicht werden kann als durch eine REIHE MANNIGFALTIGER, UNVOLLKOMMENER KONKRETER VERSUCHE, diesen oder jenen sozialistischen STAAT ZU SCHAFFEN (aber nicht zu behaupten ?!), was unter den Bedingungen des herrschenden Weltimperialismus bislang nicht verwirklicht werden konnte – nicht zuletzt durch den Revisionismus an der Macht, der den Kapitalismus restaurierte. Insofern müssen wir den „Sozialismus in einem Land“ historisch als Stufe zum Weltsozialismus betrachten, der seiner Vollendung nur im Weltsozialismus entgegengehen kann.

Sowjetunion und Albanien litten an einer gewissen Einseitigkeit auf Grund ihrer besonderen Lage als Sozialismus „in einem“ Land, der sich qualitativ vom Weltsozialismus unterscheidet, also nicht nur quantitativ!!!! Rolle der Intellektuellen und ihr Opportunismus = Sozialismus in einem Land verabsolutieren. Verteidigung nicht marxistisch, wenn verabsolutiert. Der Sozialismus „in einem“ Land muss mit dem Weltsozialismus in Relation gebracht werden- in dialektischer und materialistischer Relation!!

zum Beispiel keine imperialistisch-revisionistische Umkreisung mehr, keine friedliche Existenz mehr usw. usf

... dass der vollständige Sozialismus nur entstehen wird aus der revolutionären Zusammenarbeit der Proletarier aller Länder , durch eine Reihe von Versuchen von denen jeder, einzeln genommen, einseitig sein, an einer gewissen Nichtübereinstimmung leiden wird (Lenin, Band 27, Seite338).

Schon mehr als einmal ist es den Arbeitern gelungen, den Sozialismus aufzubauen und für Jahrzehnte zu behaupten. Es ist aber bis heute nicht gelungen, den Sozialismus dauernd zu garantieren, weil wir noch nicht den Sozialismus im Weltmaßstab erobert haben. Da ist es erforderlich, dass das Weltproletariat die Zurückeroberung des Sozialismus als globale Aufgabe löst, anders ist der Sozialismus in Zukunft nicht zu behaupten. Wenn das Industrieproletariat aller Länder sich darüber bewusst ist, wenn es sich international vereinigt und organisiert, wenn es sich seine Vorhutorganisation schafft, dann wird es dem Weltproletariat gelingen, den endgültigen Sieg davonzutragen und auch die unsinnigen Gerüchte, die von der Intelligenz über den gesamten Erdball verstreut werden, dass das Weltproletariat ohne Sozialismus „in einem“ Land nicht fähig sei, in der Weltrevolution zu siegen , in ein Nichts auflösen.

Der Weltsozialismus wird nicht `eingeführt` sondern bildet sich im zugespitzten internationalen Klassenkampf und internationalen Bürgerkrieg heraus.

Rolle der Intelligenz bei der Restauration des Kapitalismus

Die Schädlingsarbeit der bürgerlichen Intellektuellen ist eine der gefährlichsten Formen des Widerstands gegen den sich entwickelnden Sozialismus. Die Schädlingsarbeit ist um so gefährlicher, als sie mit dem internationalen Kapital verbunden ist (insbesondere unter dem Aspekt ihres Bündnisses mit der Arbeiteraristokratie). Von Lenin, Stalin und Enver Hoxha wurde das deutlich herausgearbeitet. Nicht nur der Kleinproduzent im Allgemeinen schafft stündlich Kapitalismus, stellt eine Gefahr für die Diktatur des Proletariats dar, sondern auch der geistige Kleinproduzent, der kleinbürgerliche Intellektuelle schafft stündlich kapitalistische Ideologie, die eine Gefahr für den Marxismus-Leninismus, für die proletarische Ideologie darstellt. Die Ideologie der Restauration des Kapitalismus tritt sowohl offen als auch verdeckt auf, sowohl von „links“ als auch von rechts, um die Diktatur des Proletariats sowohl reformistisch aufzuweichen und zu entarten, als auch von den Massen zu isolieren und von „links“ einzubetonieren. Dagegen das Proletariat an der Macht bildet sich seine eigene Intelligenz heraus und ersetzt die Intelligenz, die aus dem Kleinbürgertum und aus der Bourgeoisie hervorgegangen waren bzw. „verdaut“ sie, wie es Engels zu sagen pflegte. Dabei hatte die sozialistische Arbeiterklasse insbesondere gegen diejenigen neu heran gebildeten Intellektuellen zu kämpfen, die von den intellektuellen Überresten der reaktionären Klassen beeinflusst wurden, und die nun stellvertretend in deren Fußstapfen traten, mehr Einflussmöglichkeiten (!!) als die alten bürgerlichen Spezialisten. Was wir hier darzustellen versuchen, ist die Tatsache, dass sich die neue „sowjetische“ Bourgeoisie maßgeblich aus der neuen Intelligenz rekrutierte, bzw. aus dem Bündnis von Intellektuellen und der Arbeiteraristokratie, von Technokraten und Bürokraten unter sozialistischen Klassenverhältnissen, dass die Ideologie des Revisionismus eben insbesondere aus diesem Bündnis hervorging und die Entwicklung dieses Bündnisses nährte, sowohl vor, während und nach der Machtergreifung der neuen sowjetischen Bourgeoisie. Die Bourgeoisie ist aus dem Kleinbürgertum hervorgegangen, nicht umgekehrt. Die bürgerlichen und kleinbürgerlichen Intellektuellen leben ja nicht am Rande der sozialistischen Gesellschaft, sondern sind bis in all ihre Zentren aktiv, auch in der Partei. Es hat sich historisch bewahrheitet, was Stalin sagte:

Die Schädlingsarbeit der bürgerlichen Intellektuellen ist eine der gefährlichsten Formen des Widerstands gegen den sich entwickelnden Sozialismus. Die Schädlingsarbeit ist um so gefährlicher, als sie mit dem internationalen Kapital verbunden ist. Die Schädlingsarbeit der Bourgeoisie ist ein unzweifelhafter Beweis dafür, dass die kapitalistischen Elemente noch lange nicht die Waffen gestreckt haben, dass sie Kräfte zu neuen Vorstößen gegen die Sowjetmacht sammeln.“ (Stalin, Band 12, Seite 13)

Es ist bekannt, dass es außerdem direkte Verbindungen von bürgerlichen Intellektuellen innerhalb und außerhalb der Sowjetunion gab, um diese Schädlingsarbeit gemeinsam zu organisieren.

Der Sozialismus greift die bürgerlichen und kleinbürgerlichen Intellektuellen, die den kapitalistischen Elemente zuzuordnen sind, erfolgreich an.. Die sozialistischen Elemente wachsen schneller als die kapitalistischen Elemente, wodurch die relative Bedeutung der kapitalistischen Elemente infolgedessen geringer wird. Die bürgerlichen und kleinbürgerlichen Intellektuellen wittern diese tödliche Gefahr und verstärken ihren Widerstand.

Vorläufig haben sie noch die Möglichkeit, ihren Widerstand zu verstärken, nicht nur, weil sie vom Weltkapitalismus unterstützt werden, sondern auch, weil, ungeachtet des Rückgangs ihrer relativen Bedeutung, ungeachtet der Verminderung ihres relativen Wachstums im Vergleich zum Wachstum des Sozialismus, ein absolutes Wachsen der kapitalistischen Elemente dennoch vor sich geht, und das gibt ihnen eine gewisse Möglichkeiten, Kräfte zu sammeln, um sich dem Wachstum des Sozialismus zu widersetzen.“ (Stalin, Band 12, Seite 31).

Man darf nicht das Wachstum des Widerstandes der bürgerlichen Intellektuellen mit dem Wachstum ihrer relativen Bedeutung identifizieren. Die bürgerlichen Intellektuellen leisten im Sozialismus nicht deswegen verstärkten Widerstand weil sie stärker, sondern weil sie schwächer geworden sind und zwar gegenüber den immer stärker werdenden sozialistischen Elementen innerhalb der Intelligenz. Die sozialistische Intelligenz unter der Hegemonie der Arbeiterklasse verdrängt die bürgerliche Intelligenz, die immer mehr ihrer Wurzeln beraubt wird, der Wurzeln des Kapitalismus. Und dieser Prozess geht nicht friedlich ab. Man kann die reaktionären Elemente der bürgerliche Intelligenz nicht friedlich in den Sozialismus integrieren, sondern muss sie im harten Klassenkampf schlagen, muss sie zwingen, muss notfalls revolutionäre Gewalt anwenden, muss sie den starken Arm der Arbeiterklasse an der Macht spüren lassen, muss sie spüren lassen, dass die Arbeiterklasse als herrschende Klasse nicht nur die materielle, sondern auch die geistige Macht ausübt.

Noch niemals war es in der Geschichte der Fall, dass sterbende Klassen freiwillig vom Schauplatz abgetreten wären. Noch nie war es dementsprechend der Fall, dass die Schichten der sterbenden Klassen freiwillig abtreten, wobei der Großteil der Schicht der Intelligenz sich in die sozialistische Gesellschaft integriert, assimiliert, umgemodelt, angepasst wird, sich der Diktatur des Proletariats unterordnet, während nur ein kleinerer Teil sich dieser sozialistischen Gesellschaft widersetzt und Widerstand leistet. Solche bürgerlichen Intellektuellen wollen nicht sterben, wollen ihre Existenz behaupten, weswegen sie ihre Anstrengungen verzehnfachen und sich der Klassenkampf im Sozialismus also verschärft. So wie sich der sterbende Kapitalismus noch einmal aufbäumt und seine letzten Kräfte mobilisiert, so tun das auch die Überreste der bürgerlichen Intellektuellen im Sozialismus. Also: „Wer – wen?“ - so stellt sich die Frage der bürgerlichen Intellektuellen auch unter den Klassenverhältnissen des Sozialismus. Im Sozialismus sterben die bürgerlichen Intellektuellen nicht einfach kraftlos, kümmern sie nicht selbst vor sich hin, sondern sie müssen besiegt und ihr Einfluss restlos vernichtet werden im harten Klassenkampf. Im Kampf der Gegensätze müssen sie erst mühsam zur Strecke gebracht werden.

Der Kampf gegen den Revisionismus an der philosophisch-ideologischen Front:

Der Begriff des modernen Revisionismus ist aus dem Klassenkampf in der Sowjetunion hervorgegangen (schon von Lenin längst vor der Oktoberrevolution fest formulierter Begriff - in: „Empiriokritizismus“). Mit der „Modernisierung“ des Marxismus-Leninismus war nichts anderes bezweckt, als den Marxismus-Leninismus an die bürgerliche Ideologie unter dem Deckmantel der „schöpferischen Weiterentwicklung“ anzupassen. Mit der Beseitigung des sogenannten „stalinschen Dogmatismus“ sollte die Prinzipien des Marxismus-Leninismus aufgeweicht und schließlich über Bord geworfen werden – also unter dem Deckmantel des „Kampfes gegen das linke Sektierertum“. Der Begriff „modern“ wurde an die Stelle des Begriffs „wissenschaftlich“ gesetzt. Man holte wieder den alten bürgerlichen Müll aus dem philosophischen Waffenarsenal der Bourgeoisie und verpasste ihm einen „modernen“ Anstrich. Die Charakteristik des modernen Revisionismus wäre unvollständig dargestellt, wenn man nicht auf seine Methoden hinweist, dass er die Prinzipien des Marxismus-Leninismus aus ihrem historischen Zusammenhang reißt, dass er Zitate der Klassiker missbraucht, um genau das Gegenteil von dem zu beweisen, was der Marxismus-Leninismus unter ganz bestimmten historischen Bedingungen für richtig erkannt hatte. Der Marxismus-Leninismus wird reaktionär, wenn er unter den sich verändernden Bedingungen falsch angewendet wird. Der Marxismus-Leninismus ist nicht über-geschichtlich, ist keine abgeschlossene, vollendete Lehre. Längst hatte der dialektische Materialismus eine „Wissenschaft“ der Wissenschaften überflüssig gemacht. Schon seit Marx wurde diese Auffassung verworfen. Der dialektische und historische Materialismus ist im Kampf gegen den Idealismus gewachsen. Der Kampf gegen den modernen Revisionismus war also auch die höchste Stufe des marxistisch-leninistischen Kampfes gegen die idealistischen Strömungen – in der Geschichte der Philosophie überhaupt. Der Marxismus-Leninismus ist nicht eine philosophische Schule, in der sich eine Anzahl von Schülern um einzelne „marxistisch-leninistische“ Professoren gruppieren, die miteinander konkurrieren. Im Gegenteil, der Marxismus-Leninismus ist nicht nur die vollständigste und entschiedenste Negation der gesamten vorhergegangenen Philosophien, ist nicht nur eine Abrechnung mit der reaktionären Professorenphilosophie, sondern der Marxismus-Leninismus ist die Weltanschauung des Proletariats, der einzigen revolutionären Klasse, die die Welt von den Klassen befreit. Der Marxismus-Leninismus ist eine parteiliche Philosophie eine Klassenphilosophie, eine Philosophie, die dem Proletariat zu seiner revolutionären Befreiung verhilft.

Der Marxismus-Leninismus beendete die Geschichte der „philosophischen Schulen“ und „Denker“, machte die Wissenschaft zu einer Angelegenheit der breiten Massen und befreite sie aus dem heiligen Dunstkreis einiger „Auserwählter“. Der proletarische Kampf gegen das Intelligenzlertum ist ein Kampf zur Befreiung der Philosophie aus ihren Klassenfesseln und zwar auf dem Wege des Übergangs ihres Besitzes von einer kleinen Minderheit zur überwiegenden Mehrheit der Gesellschaft. So wie der Kampf gegen den modernen Revisionismus insbesondere ein Kampf gegen die neu entstandene Arbeiteraristokratie im Sozialismus ist, so ist er auch gleichzeitig ein Kampf gegen die Intellektuellen-Aristokratie im Sozialismus, mehr noch, er ist ein Kampf gegen die ganze neue sozialistische Aristokratie, die sich als neue Sozialbourgeoisie herausgebildet hatte, die sich zwar ihrer Form, aber nicht ihrem Wesen nach von der alten kapitalistischen Bourgeoisie unterscheidet: eine herrschende Klasse, die in Worten sozialistisch, in Taten aber kapitalistisch ist, eine Klasse, die sich mit Hilfe des modernen Revisionismus von der Unterdrückung des herrschenden Proletariats befreite, die Diktatur des Proletariats zerschlug, den Kapitalismus restaurierte und eine neue bürgerliche Klassendiktatur errichtete. Der moderne Revisionismus ist verfaulender, sterbender, parasitärer „Marxismus-Leninismus“, ist Vulgarisierung auf der ganzen ideologisch-philosophischen Linie. Das Fehlen wirklich schöpferischer Kritik und Selbstkritik hatte sich verhängnisvoll auf den Zustand der philosophischen Front des Klassenkampfes im Sozialismus ausgewirkt, hat Qualität in Quantität verwandelt, führte zurück in die geistige Erstarrunf und schließlich in die intellektuelle Reaktion. Der moderne Revisionismus verwandelte das geistige Eigentum der Sowjetintelligenz, das geistige Eigentum der sozialistischen Arbeiterklasse, in das Privateigentum eines kleinen Häufleins von Berufsphilosophen, entzog der Arbeiterklasse den kämpferischen bolschewistischen Geist und verschloss den Marxismus-Leninismus in den philosophischen Elfenbeinturm, brachte sie zum Sterben, indem die revolutionäre Theorie von der revolutionären Praxis getrennt wurde. Kriecherei vor der bürgerlichen Ideologie, Kapitulation des Marxismus-Leninismus gegenüber der bürgerlichen Weltanschauung, Kapitulation der Arbeiterklasse gegenüber der Bourgeoisie – Demontage der materiellen und geistigen Herrschaft der sozialistischen Arbeiterklasse, das ist das Wesen des modernen Revisionismus. Moderner Revisionismus, dieser mumifizierte Marxismus-Leninismus“, ist nichts als ein Bekenntnis zur Feigheit vor der vernichtenden Kritik an der bürgerlichen „Wissenschaft“, ist die Verweigerung der Weiterentwicklung der Theorie der Sowjetgesellschaft, der Theorie des Sowjetstaates, der Theorie der Naturwissenschaften, der Ethik und Ästhetik des Sozialismus. Der moderne Revisionismus ist die Zersetzung der proletarischen Ideologie, ist geistige Entwaffnung des revolutionären Proletariats, ist die Restauration der bürgerlichen Ideologie, ist die Ersetzung der proletarischen Weltanschauung durch die bürgerliche Weltanschauung, ist eine reaktionäre, konterrevolutionäre Ideologie des Weltimperialismus.



Rolle der Intelligenz bei der Zurückeroberung des Sozialismus.

Auch hier das altbekannte Bild der Rollenverteilung innerhalb dieser Schichten: Ein großer Teil von Gleichgültigen bzw. Neutralen, der überwiegende Teil auf der Seite der Verhinderung der Rückeroberung, und nur der allerkleinste Teil für die Rückeroberung, wobei die Verhinderer sich zusammensetzen aus ihrem offen und aus ihrem verdeckt vorgehenden Teil. Es dürfte nicht schwer zu erkennen sein, dass es sich bei den verdeckt vorgehenden Elementen um den gefährlicheren Teil handelt, indem er eben verdeckt vorgeht, sich einer „marxistisch-leninistischen“ Tarnkappe bedient.

Rolle der Intelligenz bei der Überwindung der `Geburtswehen` des internationalen Übergangs vom Kapitalismus zum Sozialismus – unter der Diktatur des Proletariats

Die Rolle der Intelligenz unter den Bedingungen des Weltsozialismus

Der proletarische Internationalismus ist nicht nur eine Annäherung der Nationen, sondern die Verschmelzung der Arbeiter aller Nationalitäten des betreffenden Staates in einheitlichen proletarischen Organisationen – und dies ist die Voraussetzung dafür, dass sich diese Arbeiter aller Nationalitäten nicht nur in einem Staat, sondern in allen Staaten, dass die Arbeiter aller Staaten sich vereinigen. Und zwar nicht nur in materieller, sondern auch in geistiger Hinsicht – Globalisierung des proletarischer Internationalismus.

Die korrekte Unterscheidung von proletarischer Intelligenz und bürgerlicher Intelligenz auf der Basis des dialektischen und historischen Materialismus, das ist die einzig richtige Basis, von der aus, die Arbeiterklasse die Frage der Intellektuellen im Sinne der proletarischen Weltrevolution lösen kann.

Unseren Kampf gegen den globalisierten Intellektualismus durch globalisierte Phrasen zu paralysieren, das ist die versteckte und darum gefährliche Form, den die Bourgeoisie und Kleinbourgeoisie gegen den anti-intellektualistischen Kampf des Weltproletariats führt.

Die größte Schlacht gegen den Intellektualismus hat das Weltproletariat noch vor sich im Kampf um die sozialistische Weltrevolution. Es wird dabei noch so manches Lehrgeld zu zahlen haben, aber es wird schließlich mit dem Sieg über den internationalen Intellektualismus auch den Sieg über den Weltimperialismus erringen. Es wird dem Intellektualismus auch nicht in der Epoche des Weltsozialismus auf den Leim gehen und ist sich darüber bewusst, dass der Kommunismus nur erreicht werden kann, wenn es ihm gelingt, dem Intellektualismus keine Chance mehr zu geben, das Rad der Geschichte umzudrehen und die Restauration des Weltkapitalismus ideologisch vorzubereiten und einzuleiten. Was wir aufbauen müssen, ist eine internationale Armee von revolutionären, hoxhaistischen Intellektuellen, um diese Aufgabe zu meistern. Sollten wir aus irgendwelchen Gründen nicht die nötige Anzahl von revolutionären hoxhaistischen Intellektuellen zu einer großen Armee heranbilden, zusammenziehen und mobilisieren können, wird die riesige Armee der Proletarier selber diese Lücken füllen, denn es werden genug von ihnen lernen, diese ideologische und propagandistische Arbeit aus eigener Kraft zu bewältigen - wenn ihnen dies reichlich klar und bewusst geworden ist – und der internationale Klassenkampf wird sie dies von ganz alleine lehren. Der proletarische Weltberufsrevolutionär wird dem intellektuellen Weltberufsrevolutionär zur Hilfe kommen, damit dieser dem proletarischen Weltberufsrevolutionär im Kampf gegen die Weltberufsrevisionisten unterstützt.

Die internationale revolutionäre Erhebung des Weltproletariats wird auf einen Schlag allen intellektualistischen Schablonen, allen zersplitterten Anstrengungen im ideologischen Kampf einen gesunden Dämpfer verpassen und den geraden Weg ebnen für die Verbindung von sozialistischer Wissenschaft und Arbeiterbewegung auf den internationalen Schlachtfeldern.



Der intelligenzlerische Opportunismus in der Partei.

Wenn wir die Klassiker richtig verstanden haben, dann dient die Abweichung vom dialektischen Verhältnis von proletarischen Intellektuellen und proletarischen Arbeitern in der Partei den Opportunisten zur Liquidierung der Partei. Man darf die Intellektuellen der Partei nicht über einen Kamm scheren. Es gibt bürgerliche Intellektuelle, die sich in die Partei eingeschlichen haben. Diese intellektuellen Opportunisten müssen aus der Partei verjagt werden, denn sie tragen den bürgerlichen Einfluss in die Partei. Hingegen muss die Partei ihre proletarischen Intellektuellen ( Klassenherkunft bitte nicht mit dem Klassenstandpunkt verwechseln!) gegen die Angriffe der Opportunisten verteidigen. Wir verstehen hier nicht jene Intellektuellen, die von ihrer Klassenlage aus proletarischen Verhältnissen stammen, sondern ausnahmslos alle diejenigen, die sich vollständig den proletarischen Klassenstandpunkt angeeignet haben. Wobei es eine unbestreitbare Tatsache ist, dass diejenigen intellektuellen Genossen, die aus ´einfachen` Verhältnissen, aus Arbeiterverhältnissen kommen, es auch leichter haben, sich den proletarischen Klassenstandpunkt anzueignen als diejenigen Intellektuellen, die in `höher stehenden` Verhältnissen groß geworden sind. Und tatsächlich sind von dem 1% aller Intellektuellen, die sich vom Marxismus-Leninismus angezogen fühlen, die meisten solche Intellektuellen, die aus den unteren Schichten der Gesellschaft zur Partei stoßen.

Die wenigen Intellektuellen, die sich tatsächlich einen vollständigen proletarischen Klassenstandpunkt angeeignet haben und der Arbeiterklasse und ihrer Vorhut vorbehaltlos und treu ergeben sind, sind für die Partei unverzichtbar. Sie leisten wichtige Dienste bei der Herausarbeitung des wissenschaftlichen Sozialismus (weil sie die Fähigkeit, wissenschaftlich zu arbeiten, mit in die Partei einbringen) – aber nicht nur dabei. Sie kämpfen diszipliniert auf jedem Posten, auf den sie die Partei gestellt hat. Parteimitglieder aus der Schicht der Intelligenz haben es besonders schwer, Selbstkritik zu üben (proletarische Selbstkritik versteht sich!). Intellektuelle winden und wenden sich häufig, bevor sie bereit sind, ihren Fehler einzugestehen. Häufig kommt es vor, dass sie sich „unverstanden“ oder „missverstanden“ fühlen, dass sie es „gar nicht so gemeint haben“ wie es aufgefasst wurde. Sie haben es schließlich gelernt, ihre Auzsflüchte mit „proletarischen“ Argumenten zu rechtfertigen. Die Proletarier haben damit ihre Erfahrungen und verhalten sich geduldig und solidarisch, aber das hat Grenzen, und wenn diese überschritten werden, auch Konsequenzen. Uneinsichtigkeit und Nachsichtigkeit sind Gegensätze, die sich einander ausschließen. Eine proletarische Partei kann man mit unaufrichtiger Selbstkritik von Intellektuellen nicht betrügen.

Aus den Erfahrungen der marxistisch-leninistischen Parteien – insbesondere derjenigen in den kapitalistischen Ländern ( dort herrscht der ideologische Einfluss der Bourgeoisie, im Sozialismus der ideologische Einfluss der Arbeiterklasse!) – wissen wir, dass es für die Arbeitergenossen sehr schwer aber nicht unmöglich ist, die Lücken von proletarischen Intellektuellen zu füllen (egal aus welchen Gründen diese Lücken entstanden sind), da sie sich die Fähigkeiten der Herausarbeitung des wissenschaftlichen Sozialismus mühselig aneignen müssen. Diejenigen marxistisch-leninistischen Parteien, die ein gutes kameradschaftliches Verhältnis zwischen Arbeitern und Intellektuellen pflegen, haben es leichter, den wissenschaftlichen Sozialismus mit der Arbeiterbewegung zu verbinden, schaffen sich ein höheres Niveau dieser Verbindung, können diese Verbindung besser festigen und sind dadurch besser gegen opportunistische Einflüsse von allen Seiten gewappnet. Der Einfluss der proletarischen Intellektuellen stärkt das sozialistische Bewusstsein der proletarischen Parteigenossen zum Beispiel in ihrem Kampf innerhalb der Arbeiterbewegung, hilft ihnen, den Einfluss des Trade-Unionismus zurückzudrängen usw. usf.. Den proletarischen Intellektuellen nutzt die Erziehung durch die proletarischen Genossen, die darauf achten, dass die proletarischen Intellektuellen den Kontakt zu den Massen nicht verlieren, dass sie die wissenschaftliche Arbeit auf den Erfahrungen des täglichen Klasdsenkampfes begründen können und nicht „in der Luft hängen“. Wie die Klassiker bewiesen haben, waren sie es vor allem als proletarische Intellektuelle, die die parteifeindlichen Methoden der bürgerlichen und kleinbürgerlichen opportunistischen Intellektuellen ausspähten, aufdeckten und entlarvten, die in hervorragender Weise dazu beigetragen haben, dass sich die Partei vor der intelligenzlerischen Wankelmütigkeit schützt und bekämpft.

Der Hass, der in der Partei gegen die Intellektuellen geführt wurde, ging häufig vom Intrigantentum der bürgerlichen und kleinbürgerlichen Intellektuellen aus und nicht von den Arbeitern. Systematisch versucht die Bourgeoisie, die Heranbildung proletarischer Intellektueller innerhalb der Partei zu paralysieren und zu verhindern, um die marxistisch-leninistischen Grundlagen zu erschüttern und die Partei leichter auf den reformistischen, revisionistischen bzw., sektiererischen Weg zu bringen, um sie leichter liquidieren zu können. Dabei wird häufig die Methode angewandt, bestimmte Arbeiter zu hofieren und zu ´bearbeiten`, sie hinters Licht zu führen, indem sie sich deren Vertrauen ergaunern. Hinter der angeblichen Kritik am Führungsanspruch der Intellektuellen in der Partei“ verbirgt sich häufig die Absicht der Liquidatoren, die Arbeiter gegen die proletarischen Intellektuellen aufzubringen, Keile zu treiben und damit letztendlich vor allem die Herausarbeitung des wissenschaftlichen Sozialismus zu torpedieren, die Partei theoretisch zu schwächen und sie somit leichter auf den Weg zum Revisionismus zu treiben. Die Losung: `gegen den Führungsanspruch der Intellektuellen` dient diesen Leuten nur als Mittel zum Zweck, nicht weil sie ehrlich für diese Losung kämpfen. Dadurch soll der Weg geebnet werden, die Prinzipien des Marxismus-Leninismus als `Dogmatismus` abzuwerten, die Prinzipienfestigkeit der Partei aufzuweichen und den trade-unionistischen, spontaneistischen Einfluss in der Partei zu stärken. In der Geschichte des Parteiaufbaus hat sich in vielen marxistisch-leninistischen Parteien folgendes so oder ähnlich abgespielt: :

Die Parteien entstanden häufig aus einzelnen Zirkeln, die untereinander Kontakt aufnahmen, zusammenarbeiteten und sich schließlich organisierten, um eine gemeinsame Partei aufzubauen gemäß der bolschewistischen Kriterien des Parteiaufbaus. In diesen Zirkeln waren häufig intellektuelle Genossen, die sich mit dem Studium des wissenschaftlichen Sozialismus beschäftigten – Studierzirkel. Viele dieser Zirkel verschwanden wieder, insbesondere wenn sie sich nicht dem Parteibewusstsein näherten, sondern sich davon entfernten. Studierzirkel zur Schaffung der Partei = revolutionär (siehe Lenins „Kampfbund“). Ist aber die Partei geschaffen, verkommt das Zirkelwesen zu einer nicht nur organisatorischen Speerspitze GEGEN die Partei (Gründungsopportunismus, Sektenbildung). Vor der Parteigründung wurden die Arbeiter von den Studentenzirkeln angelockt, nach der Parteigründung wurden die Studenten von der Partei angelockt. Das Überwiegen Intellektueller in der Anfangsphase ist größtenteils auf die Schwäche der proletarischen Kader zurückzuführen, auf die Anfangsschwäche der Verbindung zwischen Arbeiterbewegung und wissenschaftlichem Sozialismus. Besonders in der Aufbauphase der Parteioirganisation machte sich der Mangel an theoretischer Schulung der Arbeitergenossen bemerkbar, nahmen Arbeiterschulungen einen breiteren Raum ein. Es versteht sich von selbst, dass die fortgeschrittenen Arbeiter außer dem Willen und der Initiative zur Führung noch bedeutende Kenntnisse brauchen. Arbeiter mit Kenntnissen aber sind zunächst recht rar. Jedoch gerade hier kam die Hilfe erfahrener und aktiver Intellektueller zustatten, die sich in den Dienst der Arbeiter stellen, um selber vom Arbeiter erzogen werden zu können..

Ein gewisser Einfluss des alten sektiererischen Zirkelgeistes wurde somit in den einen neuen Parteien mehr, in den anderen neuen Parteien weniger, aber stets unvermeidlich mit in die Partei hinein getragen, so dass die Partei in ihren ersten Anfängen häufig Auseinandersetzungen führen musste, um den Einfluss des Zirkelgeistes zu überwinden, wobei die intellektuellen Genossen erfahrungsgemäß besondere Schwierigkeiten hatten bzw. Widerstand leisteten. .Die Schwierigkeiten wurden besonders augenfällig, wenn es darum ging, die wichtigsten Parteifunktionen den fortgeschrittenen Arbeitern zu übergeben und ihnen die Führung zu überlassen. Je energischer es die Partei jedoch fertig brachte, sich mit der Arbeiterbewegung zu verbinden, die soziale Zusammensetzung der Parteimitglieder zu Gunsten der proletarischen Genossen zu verbessern und zu stärken, die Arbeiter in die Führung zu holen, desto besser gelang es durch sie auch den Intellektuellen, sich den proletarischen Klassenstandpunkt anzueignen. Nun gibt es aber in jeder Partei auch solche Intellektuellen, die gar nicht daran dachten, sich den proletarischen Klassenstandpunkt ehrlich anzueignen, sondern diesen vielmehr als Tarnkappe zu benutzen, um ihren parteischädigenden Einfluss in der Partei aufrechterhalten zu können, nicht nur aus Eitelkeit und Karrierismus – diese beiden lästigen Intellektuellen-Krankheiten.

Häufig waren sie es, die am lautesten gegen die Intellektuellen (!) in der Partei hetzten, die die Intellektuellen beschimpften, ihnen mit Rausschmiss drohten usw. - zumindest gegen einzelne besonders gefestigte proletarische Intellektuelle, die ihnen ein Dorn im Auge waren. Spießruten-Laufen in der Partei haben die ehrlichen proletarischen Intellektuellen am meisten von den nicht-ehrlichen intellektuellen Genossen zu spüren bekommen – und das nicht aus bloßer Konkurrenzmotivation im Kampf um die Posten. Die Tarnkappe benutzten sie aber auch dazu, ein großes Geschrei zu machen, dass sie „heldenmütig“ in die Betriebe gingen, um angeblich `von der Arbeiterklasse zu lernen` und um sich ´mit der Arbeiterklasse zu verbinden`. Doch kaum in den Betrieben angekommen, versuchten sie, ihren schädlichen Einfluss an den Mann zu bringen, erschwerten sie es der Partei, Betriebszellen aufzubauen, die sich vor allem eben aus den Arbeitern des Betriebes zusammensetzten. Trotzdem muss die Partei die Arbeit der Intellektuellen in den Betrieben grundsätzlich als positiv und nützlich begreifen, denn dort werden sie am besten von den Arbeitern erzogen und gestählt, festigen sie ihren proletarischen Klassenstandpunkt. Und von den wenigen intellektuellen Genossen entwickelten sich einige wirklich zu guten Parteiarbeitern in den Betrieben, die sich mit den Arbeitern solidarisch verbündeten usw. usf. Das ist eine positive Tatsache, die man nicht übersehen darf, wenn man die Intellektuellen im Betrieb kritisiert. Es ist unvermeidlich, dass in Betrieben, in die intellektuelle Genossen geschickt wurden, auch kleinbürgerliche Einflüsse in die Belegschaft einsickern und sich die Kollegen mit der kleinbürgerlichen Ideologie mehr als anderswo auseinandersetzen müssen und es daher ebenso unvermeidlich ist, dass der eine oder andere Arbeiter mit diesem Bazillus infiziert wurde. Das ist aber kein stichhaltiger Grund gegen intellektuelle Genossen im Betrieb. Hier ist es vor allem die Aufgabe der Betriebszelle vor Ort und ebenso von der zentralen Parteileitung entsprechende Hilfestellung zu geben und notfalls Korrekturmaßnahmen durchzusetzen. Man muss sehen, dass sich die Intellektuellen in den Betrieben nicht nur von kleinbürgerlichen Vorurteilen leichter befreien, sondern auch die Arbeiter lernen können, sich nicht nur gegenüber kleinbürgerlichen Einflüssen zu behaupten, sondern sich ihrerseits auch Fähigkeiten von intellektuellen Genossen anzueignen, die sie im Betriebskampf weiterbringen.

Was aber , wenn sich im Betrieb die ´ultralinke` Strömung der kleinbürgerlichen Intellektuellen der Partei mit den von der Arbeiteraristokratie und von den reformistisch/revisionistischen Gewerkschaften beeinflussten Elementen der Partei einander gegen die proletarischen Schichten, gegen den proletarischen Kern, die zuverlässigste soziale Basis des Marxismus-Leninismus in der Partei zusammenschließen und verbünden? Dann haben wir eine äußerst gefährliche Mischung, die für die revolutionären Betriebskollegen eine große Herausforderung darstellen und zum Prüfstein wird. Dann haben wir die klassische Blockbildung. Diese Blockbildung wird besonders dann für die Einheit der Partei brandgefährlich, wenn sie unter Führung des kleinbürgerlichen Trotzkismus steht, denn keine einzige oppositionelle Strömung in unserer Partei versteht so geschickt und kunstvoll durch ´linke` und rrrrevolutionäre Phrasen ihren Opportunismus zu maskieren wie der Trotzkismus“ (Stalin, Band 9, Seite 13).

So wie dem Proletariat unvermeidlich nicht-proletarische Schichten zuströmen, schleusen sich auch unvermeidlich ihre Elemente in die proletarische Partei ein, die die Widerstandskraft gegen den Druck der Bourgeoisie und ihrer Ideologie auf die Partei untergraben und schwächen, eben weil diese Elemente nicht so widerstandsfähig sind wie der proletarische Kern der Partei. Die Opposition bringt die Stimmungen des nicht-proletarischen Sektors der Arbeiterpartei zum Ausdruck. Die Opposition ist der Schrittmacher der Stimmungen des nicht-proletarischen Elements in der Partei. Jede Stärkung des intelligenzlerischen Opportunismus in der Partei bedeutet unvermeidlich auch eine Stärkung der nichtproletarischen Elemente in der ganzen Gesellschaft, nützt den klassenfeindlichen Kräften in der Gesellschaft. Was schreibt Stalin hierzu?

Kann man einen erfolgreichen Kampf gegen die Klassenfeinde führen, ohne gleichzeitig gegen die Abweichungen in unserer Partei zu kämpfen, ohne diese Abweichungen zu überwinden? Nein, das geht nicht. Das geht nicht, weil es unmöglich ist, einen wirklichen Kampf gegen die Klassenfeinde zu entfalten, wenn man im Rücken ihre Agenten hat, wenn man Leute im Rücken belässt, die nicht an unsere Sache glauben und in jeder Weise bestrebt sind, unseren Vormarsch zu hemmen.(Stalin, Band 12, Seite 309/310).

Trotz des äußerlichen Unterschieds bilden diese beiden letzten Schichten der Arbeiterklasse [Schichten der nicht-proletarischen Elemente aus Bauernschaft, Kleinbürgertum, Intelligenz sowie die Schicht der Arbeiteraristokratie – Anmerkung der Redaktion] einen mehr oder weniger gemeinsamen Nährboden für den Opportunismus überhaupt, für den offenen Opportunismus, sofern Stimmungen der Arbeiteraristokratie die Oberhand gewinnen, und für den mit ´linken` Phrasen bemäntelten Opportunismus, sofern Stimmungen derjenigen halb-spießbürgerlichen Schichten der Arbeiterklasse die Oberhand gewinnen, die mit dem kleinbürgerlichen Milieu noch nicht völlig gebrochen haben. Die Tatsache, dass ´ultralinke` Stimmungen auf Schritt und Tritt mit offen opportunistischen Stimmungen zusammenfallen – diese Tatsache ist nicht verwunderlich. Lenin hat wiederholt erklärt, dass die ´ultralinke` Opposition die Kehrseite der rechten, menschewistischen, offen opportunistischen Opposition ist. Und das ist vollkommen richtig. Das der ´Ultralinke` für die Revolution nur deshalb eintritt, weil er den Sieg der Revolution bereits für morgen erwartet, ist es klar, dass er in Verzweiflung geraten und von der Revolution enttäuscht sein muss, wenn eine Verzögerung der Revolution eintritt, wenn die Revolution nicht bereits morgen siegt.

Es ist natürlich, dass bei jeder Wendung in der Entwicklung des Klassenkampfes, mit jeder Verschärfung des Kampfes und jeder Zunahme der Schwierigkeiten der Unterschied der Ansichten, Gewohnheiten und Stimmungen der verschiedenen Schichten des Proletariats unvermeidlich in Form bestimmter Meinungsverschiedenheiten unvermeidlich verschärfen, was dazu führt, dass sie innerhalb der proletarischen Partei durch Kampf ausgetragen werden. Das sind die Quellen der innerparteilichen Gegensätze und Meinungsverschiedenheiten.

Kann man diesen Gegensätzen und Meinungsverschiedenheiten aus dem Wege gehen? Nein, das kann man nicht. Glauben, man könne diese Gegensätze aus dem Wege gehen, heißt sich selbst betrügen. Engels hatte Recht, als er sagte, dass man Gegensätze innerhalb der Partei auf die Dauer nicht vertuschen kann, dass diese Gegensätze ausgefochten werden müssen.

Das bedeutet aber nicht, das die Partei in einen Diskussionsklub verwandelt werden soll. Im Gegenteil, die proletarische Partei ist eine Kampforganisation des Proletariats und muss es bleiben. Ich will damit lediglich sagen, dass man über die Meinungsverschiedenheiten innerhalb der Partei nicht hinweg gehen und die Augen vor ihnen verschließen darf, wenn diese Meinungsverschiedenheiten prinzipiellen Charakter haben. Ich will damit lediglich sagen, dass nur durch den Kampf um die prinzipielle marxistische Linie die proletarische Partei gegen den Druck und den Einfluss der Bourgeoisie geschützt werden kann. Ich will damit lediglich sagen, dass nur durch die Überwindung der innerparteilichen Gegensätze die Gesundung und Festigung der Partei erreicht werden kann.“ (Stalin, Band 9, Seite 10/11).

Halten wir uns diese Berufsdiskutierer vom Leibe! (...) Wer endlose Diskussionen anstrebt, wer die Freiheit fraktioneller Gruppierungen anstrebt – der untergräbt die Einheit der Partei, der unterhöhlt die Macht unserer Partei.“ (Stalin, Band 8, Seite 128/129).

Alle diese kleinbürgerlichen Gruppen dringen auf eine oder die andere Weise in die Partei ein und tragen in sie den Geist des Schwankens und des Opportunismus, den Geist der Zersetzung und der Unsicherheit hinein. Sie sind es hauptsächlich, die die Quelle der Fraktionsmacherei und des Zerfalls bilden, die Quelle der Desorganisation und Sprengung der Partei von innen heraus. Gegen den Imperialismus kämpfen, wenn man solche ´Bundesgenossen` im Rücken hat, heißt in die Lage von Leuten geraten, die von zwei Seiten beschossen werden.“ (Stalin, Band 6, Seite 162/163).

Klare Worte, denen nichts hinzuzufügen ist.

Es konnte also festgestellt werden, dass diese bürgerlichen und kleinbürgerlichen Intellektuellen besonders empfänglich für das Nur-Gewerkschaftertum waren, und in den bürgerlichen Gewerkschaften später eine bürgerliche Karriere machten. Natürlich gab es auch solche Intellektuelle, die im Betrieb sektiererisch auftraten, aus dem Betrieb rausflogen und damit der Partei erschwerten, dort wieder Fuß zu fassen, weil sie das Vertrauen der Kollegen nicht rechtfertigen konnten. Also in der Phase des Parteiaufbaus, wo die Partei bereits über einen bestimmten Einfluss in der Arbeiterbewegung verfügte, taten sich die bürgerlichen und kleinbürgerlichen Intellektuellen in Zusammenarbeit mit den rechten Elementen aus der Arbeiteraristokratie dadurch hervor, die Partei als Gratisbeilage der Gewerkschaft zu opfern, die Parteipolitik zu vernachlässigen und die Partei als Trägerin des wissenschaftlichen Sozialismus in der Arbeiterbewegung herabzumindern. In der Anfangsphase einer Partei zeigte sich häufig das linke Sektierertum als Hauptgefahr, auf dem Weg von der Sekte zu einer Massenpartei - später, nachdem sich die Partei in der Arbeiterklasse mehr und mehr verankern konnte, war meistens der rechte Opportunismus die Hauptgefahr.

Zwar gelang es den einen oder anderen marxistisch-leninistischen Parteien, diese Entwicklung durch parteiinterne Kämpfe zu unterbinden und den marxistisch-leninistischen Kurs zu festigen durch den Rausschmiss, durch die Reinigung vom intelligenzlerischen Opportunismus, aber oftmals war es auch so, dass die Parteien in schwere Krisen hineinmanövriert wurden – eben durch die bürgerlichen und kleinbürgerlichen Intellektuellen, dass sie die Parteimitglieder mit ihrem bürgerlichen Einfluss allmählich ´verdorben` hatten, sich die Parteien auflösten, oder zersplitterten, nachdem man den Intellektualismus in der Partei all zu lange hat dulden lassen.

Die Lehren aus dem Kampf gegen die kleinbürgerliche Intelligenz besagen ferner, dass ein Sieg über sie niemals bedeutet, damit sei sie endgültig geschlagen, sei das Problem für immer aus der Welt geschafft, sei das eine ihr erteilte Lehre, die sie sich für immer hinter die Ohren schreiben wird. Es gibt kein: „Von nun an ist es aus mit dem intellektuellen Geschwätz vorbei, von nun ab können wir ungehindert unsere revolutionäre Arbeit tun, ohne dass die Intellektuellen uns ständig davon abhalten oder uns Vorschriften machen mit ihren Belehrungen!“ Das zu glauben, mit einem errungenen Sieg die Wachsamkeit gegenüber dem Eindringen von Einflüssen nicht-proletarischer Elemente wie etwa die kleinbürgerliche Intelligenz – das ist eine gefährliche Illusion, die uns hinterher teuer zu stehen kommen wird, denn es bedarf wohl nicht erst eines Beweises, dass der Intellektualismus solange in die Arbeiterbewegung einzudringen und sie zu berherrschen versucht, solange die Klassengesellschaft existiert und die klassenlose Gesellschaft noch nicht erreicht ist, ja dass diese niemals erreicht wird und nicht erreicht werden kann, wenn nicht im permanenten Kampf dieser unvermeidliche Einfluss zurückgedrängt wird, wenn sich die Arbeiterklasse nicht behauptet, wenn sie es nicht versteht und nicht vermag, die kleinbürgerlichen Intellektuellen ihrer proletarischen Sache unterzuordnen. Wenn die Arbeiter nicht darauf achten, die Intellektuellen zu führen, werden die Intellektuellen versuchen, die Arbeiter zu führen – so einfach ist diese Jahrhunderte alte Wahrheit. Wenn der intelligenzlerische Opportunismus die Waffen streckt – gut. Wenn er aber nicht die Waffen strecken will – dann ist er von der Partei zu entwaffnen.

All dies hat es oftmals gegeben und hätte vermieden werden können, wenn sich die Parteimitglieder besser mit dem marxistisch-leninistischen Wissen gewappnet hätten, wenn sie die Werke der Klassiker ernsthaft studiert und aus den Erfahrungen der anderen marxistisch-leninistischen Parteien gelernt hätten, wenn sie die Waffe des wissenschaftlichen Sozialismus ständig geschärft hätten, anstatt sie rosten zu lassen. Vor allem aber waren immer dann diese Ereignisse vermieden worden, wenn es den Arbeitern gelang, die Intellektuellen solidarisch zu erziehen. Und am besten funktioniert das mit den Intellektuellen, wenn sie sich in Theorie und Praxis der Sache des Proletariats unterordnen, ihr ehrlich dienen.

Man kann und muss die Intellektuellen zu verantwortlichen Funktionen zulassen (ohne ihre Postenjägerei zu dulden!!) , darf ihnen nicht Kritik verwehren ( ohne ihnen damit die „Freiheit“ der Kritik zu überlassen!!) , muss mit ihnen Solidarität üben (nicht ohne ihnen die absolute Loyalität gegenüber den Arbeitergenossen abzuverlangen!) , darf sie nicht als Parteigenossen zweiter Klasse behandeln (nicht ohne sie daran zu hindern, sich über die Arbeitergenossen zu stellen!), muss sie achten wie jedes andere Parteimitglied auch (nicht ohne ihre Geringschätzung gegenüber den Arbeitergenossen auszutreiben!!), muss ihnen die gleichen Rechte einräumen und Pflichten auferlegen (nicht ohne sie in die Pflicht zu nehmen, wenn sie sich gegenüber den Arbeitergenossen Sonderrechte erlauben !!) , aber ein Tabu bleibt für die Intellektuellen in der Partei und der Gesellschaft absolut bestehen: man kann und darf sie nicht in Versuchung kommen lassen, sich der Führung der Partei, der Klasse oder der Massen zu bemächtigen, die Hegemonie des Proletariats (in Wort UND TAT!) in Frage zu stellen, sich über das Proletariat zu stellen, sich nicht der proletarischen Disziplin unterzuordnen und sich über die Regeln und Statuten der Partei hinwegzusetzen oder den proletarischen Verhaltenskodex eines Kommunisten mit Füßen treten.

Gegen kleinbürgerlichen Schlamperei hilft nur proletarische, bewusste Arbeitsdisziplin. Intellektuelle brauchen mitunter den starken Arm der proletarischen Genossen nicht zuletzt zum Schutz vor sich selbst. Und die Arbeiter brauchen ihren starken Arm - und einen noch stärkeren Kopf ! - , um die proletarischen Interessen der Partei und der Klasse gegenüber kleinbürgerlichen Strömungen zu behaupten und durchzusetzen – und da, wo mit geduldiger Überzeugungskraft nichts mehr fruchtet, müssen die Arbeitergenossen mit ihrer proletarischen Keule notfalls nachhelfen, damit diese Intellektuellen begreifen, wer in einer Arbeiterpartei Herr im Hause ist. So ist das nun mal in einer revolutionären ARBEITERpartei, die auch stets die Partei der Arbeiterklasse bleiben muss. Und vor allem die Intellektuellen haben die Pflicht, auch das Ihrige beizutragen, damit es so bleibt. Notwendig ist, dass die erfahrensten und einflussreichsten fortgeschrittenen Arbeiter in allen örtlichen Organisationen vertreten sind, dass die Angelegenheiten der Parteiorganisation in ihren kräftigen Händen konzentriert werden, dass sie, und niemand anders als sie, in der Organisation die wichtigsten Posten einnehmen, von den praktischen und organisatorischen bis zu den theoretischen, agitatorischen und propagandistischen Posten.



Eine revolutionäre Arbeiterpartei kommt schlecht ohne Intellektuelle aus, aber ohne die revolutionären Arbeiter aus der Mitte der Arbeiterklasse kann es auch keine revolutionäre Arbeiterpartei geben, sondern nur intellektuelle Diskutierklubs, wie die der Berijaner. Es ist also nicht verwunderlich, dass die Komintern / ML mit ihren Prinzipien der proletarischen Weltorganisation und ihrer Weltdisziplin früher oder später zusammenstoßen musste mit dem revisionistisch-trotzkistischen individuellen Intellektualismus berijanischer Weltorganisationen, wo es keinerlei Verpflichtungen für ihre Mitglieder gibt. Dementsprechend hoch ist die Zahl ihrer inaktiven Mitglieder, der „Karteileichen“. Deren Disziplin ist schlecht und so kommt es, dass man die Mindestaktivität der „Partei“ auf die Anzahl der e-mails festlegt, mit der zu kommunizieren ist. So praktiziert das beispielsweise die amerikanischen „Hoxhaistischen Weltunion“, die mit „Alliance“ Kanada in losem Kontakt steht. Solche Organisationen haben mit dem Charakter einer weltproletarischen Partei (jedenfalls zum jetzigen Zeitpunkt!) nichts zu tun, schon allein, weil ihnen jede ideologische Grundlage ihrer organisatorischen Vereinigungen abgeht. Statt einer einheitlichen, straff organisierten Weltpartei, wollen sie viele unabhängige Zirkel lose miteinander vernetzen, so als wenn das Netz das Ziel, aber nicht ein Mittel zum Ziel ist. Auf deutsch nannte das Lenin (in „Was-tun?“) = „Handwerkelei des Zirkelwesens“. Den demokratischen Zentralismus einer Partei Leninschen-Stalinschen Typus lehnen sie ab und ihre Webseite benutzen sie nicht als Zentralorgan, sondern als Diskussionsforum. Sie haben es bis heute nicht für notwendig gehalten, sich mit unserer Position auseinanderzusetzen, die nun mal vorher entstanden ist als ihre eigene. Wenn die hoxhaistische Weltpartei gegründet wurde, so wie im Jahre die Komintern / ML, dann ist es die verdammte Pflicht aller Hoxhaisten, sich mit dieser Organisation auseinanderzusetzen, sich mit ihr zu vereinigen, aber ihr keine neue „Weltpartei“ vor die Nase setzen. Sowas kann die Komintern / ML nur als Spalterorganisation gegen das Weltproletariat bezeichnen. Dabei sind ausgerechnet sie es, die mit ihrer leeren Projektmacherei die angebliche „Inaktivität“ der Komintern / ML kritisieren. Wenn das so ist, dann sollten diese Organisationen sich einmal fragen, warum sie der Komintern / ML nicht helfen, ihre angebliche „Inaktivität“ solidarisch zu überwinden. Sie haben nicht begriffen, dass die bolschewistische Weltpartei sich zu allererst ideologische und theoretische Grundlagen schaffen muss, worauf sie ihre Organisation und ihre Vereinigungstaktik aufbaut. Klopft man die amerikanische „hoxhaistische Weltunion“ auf solide ideologische Grundlagen ab, kommt nichts als leeres Stroh heraus, ist der organisatorische Zerfall solcher Karrikaturen auf eine hoxhaistische Weltpartei vorprogrammiert. Dieser Zerfallsprozess solcher liquidatorischen Weltorganisationen geht unvemeidlich einher mit einer Komintern / ML, die festen Schrittes auf fundierten ideologischen Grundlagen vorwärts marschiert..

Die menschewistischen Wurzeln der Berijaner zeigen sich in der ablehnenden Haltung zur unbesiegbaren, straff organisierten bolschewistischen Partei. Nur eine weltbolschewistische Partei wird die Spaltung des Weltproletariats überwinden, wird das Weltproletariat zu einer Klasse zusammenschweißen, deren Weltarmeen keine Macht des globalisierten Kapitals standhalten wird.

Die heutigen Berijaner sind keine Parteileute und wollen es auch gar nicht sein. Sie beschränken Parteilichkeit auf einen toten, theoretischen Diskussionsgegenstand, gehen mit der Parteilichkeit dogmatisch um, betrachten sie als tönernen Begriff und entkleiden sie ihrer praktischen revolutionären Bedeutung im Klassenkampf. Ihnen geht es nicht um praktische Interessen und Resultate, sondern um die „ewige Wahrheit“ des Marxismus-Leninismus. Sie erwecken den Eindruck von marxistisch-leninistischen Theoretikern. Aber sie sind weder Berufsrevolutionäre noch Theoretiker des Marxismus-Leninismus. Sie sind Hobby-Theoretiker und ihr Empirio-Kritizismus ist dem Wesen nach nicht anders als der, den Lenin einer vernichtenden Kritik unterzog. Der Empirio-Kritizismus wurde von den Berijanern lediglich in eine marxistisch-leninistische Form gegossen - ohne auch nur die kleinste Prise eines frischen revolutionären Klassenkampfgeistes , ohne eine Spur von marxistischem Schöpfertum, ohne eine Spur Dialektik usw. mit hinzuzufügen. Sie halten langweilige Referate und fertigen trockene Expertisen über „strittige Fragen“ des Marxismus-Leninismus an, für die sie all zu häufig auf bürgerliche Quellen zurückgreifen, um ihre Ergüsse zu „belegen“ – aber nur für ihre erlauchten theoretischen Zirkel, die nicht im Entferntesten etwas mit den revolutionären Zirkeln vor Lenins Parteigründung zu tun haben, die die revolutionäre Arbeiterbewegung magisch anzogen. Dort, in Lenins Zirkeln wurde der Marxismus geschult wurde er als Anleitung zum revolutionären Handeln in Russland benutzt.

Entweder weltproletarische Kampfpartei oder intellektueller Diskutierklub. Eins von Beiden. Eine dritte Möglichkeit gibt es nur für Leute wie die Berijaner, die zwischen beiden solange lavieren, bis sie sich auf die Seite eines eindeutigen Siegers stellen können, der die Oberhand gewinnt, wobei es ihnen auf ALLES ankommt, nur nicht auf den prinzipienfesten Standpunkt des Marxismus-Leninismus.

So wie Stalin sich mit dem Intellektualismus sein Leben lang herumschlagen musste, so haben wir auch seine Erfahrungen bis jetzt leider teilen müssen.

Die Intelligenz hat ihrem Intellektualismus tief eingeimpft, stets einen großen Bogen um jeden gedanklichen Schlussstrich zu machen, so als fürchte sie sich davor, das geistige Leben würde ohne sie in Finsternis versinken. Die Sache ist jedoch die: Das geistige Leben wird sich auch dann noch seiner Erleuchtung erfreuen, wenn die Intelligenz schon lange das Zeitliche gesegnet hat.

Wer sich trotzdem noch weiter mit der Auseinandersetzung von Stalin mit dem Intellektualismus beschäftigen möchte, für den haben wir hier aus unserem Komintern / ML – Archiv noch Stalin-Zitate zu diesem Thema zusammengestellt:



Stichworte: Kulturfront, Intelligenz , Intellektualismus, Kampf gegen die intelligenzlerisch-opportunistischen Elemente

Stalin – Zitate: Sammlung des Komintern / ML – Archivs bitte hier anklicken: Teil 1 ; Teil 2 ; Teil 3









VI. Kapitel

Über die

außenpolitischen

Grundlagen des Stalinismus





Stalin,

der Kosmopolitismus

und der Zionismus





Die Schreiberlinge der Bourgeoisie erfinden alle möglichen „Theorien“, die beweisen sollen, dass der proletarische Internationalismus, dass die Weltrevolution, dass der Klassenkampf der Natur des Menschen“ widerspräche und ihr entgegenstehe. Die Ideologie der Bourgeoisie manipuliert die Existenzängste der Massen besonders in der Krisensituation, um sie davon abzuhalten, sich selber aus der Krise zu befreien: Biologismus, Naturkatastrophen, Seuchen, Sozialdarwinismus und nicht zuletzt Rassismus, Zionismus alles, was den Klassenkampf widerlegt, das wird wieder hervorgeholt und neu-aufpoliert, um sich für die kommenden Klassenschlachten gegen das Weltproletariat zu rüsten.

Mit der Losung: „Migranten raus!“, mit dem Ausländerhass wird unter den Bedingungen der kapitalistischen Weltkrise wieder das verfaulte nationalistische, faschistische, zionistische Gedankengut [„Palästinenser raus!“] aus der ideologischen Kloake der Bourgeoisie an die Oberfläche gespült und neu aufbereitet, während die in Aufschwungzeiten beliebten bürgerlichen Losungen von der Klassenharmonie und Klassenversöhnung lautlos in der Versenkung verschwinden, weil sie angesichts der tatsächlichen Verhältnisse nur noch grotesk und lächerlich wirken und jede Bedeutung für die Bourgeoisie vorübergehend verloren haben. In der Krise, im Krieg, im Zustand der Zerrüttung der Weltgesellschaft wird die Klassenharmonie durch Klassenhass (und Rassenhass) ersetzt – diese zwei Seiten der Medaille der Ideologie der Weltbourgeoisie !

Klassen sind nicht zu betrügen - auch nicht von Rassentheoretikern z.B. den Sozialdarwinisten mit ihrer „natürlichen Auslese des Stärkeren“. Klassen sind nicht zu überrumpeln mit Lehren von der Unvermeidbarkeit der Gesellschaft der „Wölfe und Schafe“ oder von den „Raubtieren und den Pflanzenfressern“, von den „Tauben und den Falken“, von den „Auserwählten und den Aussortierten“, von den „Herrenrassen und Untermenschen“ usw. usf.

Natürlich wird dabei das Wort „Rasse“ tunlichst vermieden, um nicht gleich ertappt zu werden, sprechen die „modernen Rassisten“ heute zum Beispiel von „Ethnopluralismus“, was sich vermeintlich nahe liegend wie „Multikulti“ anhört usw. usf., versucht man den alten Rassismus in die globalisierte, „zivilisierte Welt“ unbemerkt hinüberzuretten. Aber wie man die alten Rassenideologien auch immer neu verpackt (zum Beispiel im Gewand des Sozialfaschismus!!) , sie ändern nichts an ihrem faschistischen Charakter. Der Form nach unterscheiden sie sich zwar von früher, aber am rassistischen Inhalt, am rassistischen Wesen hat sich nichts geändert.

Heute haben nicht nur die alten rassistischen Nazi-Ideologien vom „Bolschewismus der Untermenschen überdauert, sondern Verbreitung finden inzwischen auch rassistische Ideologien über den Bolschewismus der Herrenrassen“. Beide stammen aus dem ideologischen Waffenarsenal der reaktionären Klassen, sind Produkt der heutigen weltimperialistischen Klassengesellschaft, dienen als Bollwerke gegen die sozialistische Weltrevolution.

Dass sich die neue Rassentheorie von Mao Tse-tung ( vom Rassismus aller modernen Revisionisten im Allgemeinen gar nicht zu reden !) dem Wesen nach nicht im Geringsten von der alten Rassenideologie der Zionisten unterscheidet, das erkennen wir, wenn wir uns das von Enver Hoxha vor 30 Jahren geschriebene BuchImperialismus und Revolution“ (Tirana, 1979, Seite 294) noch einmal anschauen, wo er die chinesische Konzeption der „drei Welten“ als Verneinung des Marxismus-Leninismus entlarvt hatte.

Die Vorstellung von der Existenz dreier Welten oder von der Dreiteilung der Welt beruht auf einer rassistischen und metaphysischen Weltanschauung, die eine Ausgeburt des Weltkapitalismus und der Reaktion ist.

Doch die rassistische These, die die Länder auf drei Stufen bzw. in drei `Welten` unterbringt, basiert nicht einfach auf der Hautfarbe. Sie nimmt eine Klassifizierung vor, der das wirtschaftliche Entwicklungsniveau der Länder zu Grunde gelegt wird und zielt darauf ab, die `Rasse der großen Herren` auf der einen und die `Rasse der Parias und des Plebses“ auf der anderen Seite zu bestimmen, eine starre und metaphysische Einteilung zu treffen, so wie es im Interesse der kapitalistischen Bourgeoisie liegt. Diese betrachtet die verschiedenen Nationen und Völker der Welt als eine Schafherde, als eine amorphe Gesamtheit. Die chinesischen Revisionisten billigen und predigen, dass `die Herrenrasse` zu bewahren sei und `die Rasse der Parias und des Plebes` ersterer gehorsam und unterwürfig zu dienen habe“ (Enver Hoxha).

Es ist hierbei aufschlussreich zu wissen, dass der Berijaner Hari Kumar von der „Alliance (Kanada)“ die Kritik Enver Hoxhas an Maos „Drei-Welten-Theorie“ in seinem Internet-Forum in Frage und zur Diskussion gestellt hatte - im Klartext: zum Abschuss freigab und zur Revision ermunterte ! Er wollte der Komintern / ML weismachen, dass diese Theorie gar nicht von Mao stamme, und zwar in der Absicht, den Maoismus vor dem Hoxhaismus zu retten, um den Letzteren durch das Berijanertum leichter ersetzen zu können. Zur Frage des Urhebers der „Drei-Welten“-Theorie äußerte sich Enver Hoxha wie folgt und zwar in aller Bestimmtheit:

Die Theorie der ´drei Welten` steht im Widerspruch zur Theorie von Marx, Engels, Lenin und Stalin bzw. ist, genauer gesagt, die Verneinung ihrer Theorie. Es ist nicht wichtig, darum zu wissen, wer als erster den Ausdruck ´dritte Welt` aufgebracht hat, sicher ist aber, dass Lenin eine derartige Einteilung nicht vorgenommen hat, während die Kommunistische Partei Chinas die Vaterschaft dafür für sich in Anspruch nimmt und sagt, Mao Tse-tung habe die Theorie der ´drei Welten` erfunden. Wenn er der Autor ist, der diese so genannte Theorie zum ersten Mal formuliert hat, so ist das ein Beweis dafür, dass Mao Tse-tung kein Marxist ist. Aber auch wenn er diese Theorie nur von anderen übernommen hätte, so reichte dies schon aus, kein Marxist zu sein“ (Enver Hoxha, Imperialismus und Revolution, Tirana 1979, Seite 293-294).



Der Grundwiderspruch der Weltklassengesellschaft ist – Rassenideologie Maos hin und Rassenideologie der Zionisten her - immer noch derselbe geblieben: nämlich der zwischen globalem Kapital und globaler Arbeit, zwischen der Ideologie des Weltproletariats und der Ideologie der Weltbourgeoisie.

Aus diesem Grundwiderspruch des Weltkapitalismus heraus erklären sich die beiden feindlichen Lager des Klassenkampfes. Das hat sehr wenig zu tun mit „Rassenkämpfen“, „Religionskämpfen“, „Kämpfen gegen den Terrorismus“, ethnischen oder nationalistischen Kämpfen, sondern dahinter verbergen sich stets Klassenwidersprüche, die sich letztlich um den Hauptwiderspruch zwischen Weltproletariat und der Weltbourgeoisie gruppieren. Es handelt sich kurz gesagt um den Kampf zwischen den kapitalistischen Kräften, die „noch nicht sterben wollen“ und den Kräften des Weltsozialismus, die „noch nicht gesiegt haben.“ Je tiefer die objektiven Klassenwidersprüche in der Welt, desto tiefer der gegenseitige Klassenhass – Globalisierung des Klassenhasses – nicht Rassenhasses – das ist der springende Punkt.

Der Weltfaschismus, typisches Produkt des heutigen Fäulnisprozesses des Weltimperialismus, globalisiert den Klassenhass gegen das Weltproletariat mit dem Ziel, seine weltrevolutionäre Kraft nicht nur mit brutaler, blutiger Gewalt, sondern auch mit den Mitteln der weltfaschistischen Demagogie unter den Massen zu vernichten und zwar mit so mannigfaltigen „Theorien“ wie möglich. Der Weltfaschismus beschränkt sich aber nicht auf die Spaltung allein, sondern versucht, die durch die Krise des Kapitals selber hervorgerufene, sich globalisierende revolutionäre anti-kapitalistische Massenbewegung zu unterlaufen, um diese vor den Karren des Weltkapitals zum Zwecke seiner Rettung zu spannen, um sie zu assimilieren, zu verschlingen und zu verdauen. Dabei bedient sich der (zur Zeit noch), stärkere (aber sichtlich schwächer werdende) Arm der Weltbourgeoisie zum Beispiel solcher alten faschistischen Rassentheorien, die nur noch mit dem Etikett der „zivilisierten, westlich-demokratischen“ Weltgesellschaft versehen wurden. Der andere (zur Zeit noch schwächere, aber sichtlich stärker werdende und gefährlichere, sozialfaschistische Arm der Weltbourgeoisie) Arm der Weltbourgeoisie gründet sich auf das „linke“ Maskieren alter Rassentheorien. Diese werden versehen mit dem Etikett des „Anti-Imperialismus“, des „Anti-Amerikanismus“, des „Anti-Kapitalismus“, des „Anti-Zionismus“, der „nationalen Befreiung“, der Einheitsfront „gegen die zivilisierten- westlichen Welt“ , ja sogar bis hin zur sozialfaschistischen Maskierung des „antifaschistischen Kampfes“ usw. usf., nur um die Massen zu täuschen, nur um dem Weltproletariat zu schaden. Sich selber zu verleugnen und sich stattdessen als „anti-imperialistisch“ zu verkaufen, das ist so zu sagen der allerletzte „Rettungsarm“ des Weltimperialismus.

Beide Arme (der „linke“ und der rechte Arm der Weltbourgeoisie!) sind wesensgleich, dienen der Aufrechterhaltung des weltkapitalistischen Systems. Zwischen seinen beiden Armen soll das revolutionäre Weltproletariat zerquetscht werden, soll es aufgerieben werden. Die Weltbourgeoisie bedient sich also nicht nur offen des Rassismus, sondern „grenzt sich“ zur Verdummung der Massen vom Rassismus angeblich „ab“, um die anti-rassistischen, anti-imperialistischen Schäfchen auf diesem Umweg in den sozialfaschistischen Stall zu locken.

Hinter einem vordergründigen „Antizionismus“ verbreitet der Zionismus munter den Virus des „Antisemitismus“ , so wie Ameisen Blattläuse züchten, um sie aussaugen zu können ! Aus nichts haben die Zionisten in ihrer ganzen Geschichte mehr Profit herausgezogen, aus nichts haben sie mehr Blut fließen lassen, als aus ihrer permanenten Kultivierung ihrer wichtigsten Nahrungsquelle: Antisemitismus“ ! Die Völker der Welt können ein Lied davon singen und auch der Kommunismus ! Die Massen lehnen den Antisemitismus ab, den Arbeitern ist er fremd und lästig – also müssen die Zionisten ihnen ihr künstlich erzeugtes „schlechtes Gewissen gegenüber dem Antisemitismus“ mit neuen schrecklichen Greuelmärchen (die „bösen“ Deutschen, die „bösen“ Araber, die „bösen islamistischen Terrorristen“ usw. usf.!) anreichern, um es den Massen auch weiterhin implantieren zu können, damit sie an nichts anderes mehr denken können. Nichts ist heute für die Völker schwerer, als sich sowohl von dem ihnen unentwegt eingeimpften und sie versklavenden „schlechten Gewissen des Antisemitismus“ zu befreien als auch von den alten und neuen Aufhetzern der faschistischen Rassenideologien, von den Judenprogromen, endlich in Ruhe gelassen zu werden. Von beiden Seiten werden den Völkern unablässig die Ohren zugedröhnt, so dass es ihnen immer schwerer fällt, ein gesundes, unbelastetes Verhältnis zu den Juden aufzubauen wie zu allen anderen Menschen auch. Und es wird umgekehrt den Durchschnittsbürgern der Juden völlig unmöglich gemacht, ihrerseits ein freundschaftliches Verhältnis zu allen anderen Völkern der Welt, insbesondere zu den arabischen Völkern, herzustellen, eben weil sie unter der Diktatur des Zionismus aufwachsen müssen. Dies ist belastend und gefährlich für das friedliche Zusammenleben der Völkergemeinschaft auf der ganzen Welt. Dieser Teufelkreis auf beiden Seiten muss durchbrochen werden und er kann durchbrochen werden, wenn alle Völker der Welt den festen Willen dazu haben, wenn sie die Ursachen von zionistischen und faschistischen Ideologien, deren Zusammenhang und Klassenwurzeln erkennen, dieses ideologische Gift der ausbeutenden und herrschenden Klassen gemeinsam bekämpfen und gemeinsam beseitigen ! Und unter Beseitigung verstehen wir die Beseitigung der Unvermeidbarkeit des Zionismus unter Bedingungen, wo die Völkerfreundschaft durch den Weltsozialismus besiegelt worden ist.

Sozusagen haben sich die Mächte der verschiedensten Rassenideologien globalisiert, verschmelzen sie miteinander, um sie in einem globalen Netz gegen die Völker der Welt zu richten, ihren Fremdenhass gegenseitig zu schüren und sie in einen neuen Weltkrieg zu hetzen, ihren unvermeidlichen Verschmelzungsprozess des friedlichen Zusammenlebens zu zerstören. Gesetzmäßig entfaltet sich daraus nun vor unseren Augen jene Gegenmacht, die sich auf die Befreiungstheorie des Weltproletariats stützt – auf den Weltkommunismus. Der Weltkommunismus ist die einzige Weltanschauung, die alle globalisierten rassistischen, nationalistischen, imperialistischen Ideologien, ob sie nun offen oder unter der Maske des „Kommunismus“ auftreten, zerschmettern kann und zerschmettern wird. Der Marxismus-Leninismus zeichnet sich aber nicht nur dadurch aus, dass er die Menschheit vom deutschen, vom amerikanischen, vom russischen, chinesischen, zionistischen und sonstigem Faschismus und den spezifisch dazu gehörenden Rassen“theorien“ befreit, sondern ihre Unvermeidbarkeit im Weltmaßstab beseitigt, was nichts anderes heißt, dass unter neuen Machtverhältnissen die alten Rassen“theorien“ gar nicht mehr durch neue ersetzt werden können.

kurz: der Weltkommunismus schafft den Weltfaschismus ab. Das kommunistische Weltproletariat schlägt der Weltbourgeoisie nicht nur alle ihre ideologisch Waffen aus der Hand, sondern sie vernichtet sie für immer, weil sie die Weltbourgeoisie selbst vernichtet, den Weltkapitalismus vernichtet und den Weltsozialismus errichtet. Der Weltbolschewismus ist die Taktik des revolutionären Weltproletariats gegen den globalisierten Nationalismus, gegen den globalisierten nationalen Nihilismus, gegen den Kosmopolitismus, gegen den globalen Rassenwahn, was einzig und allein dem gegenseitigen Abschlachten der Völker zwecks Profitmaximierung dient.

Wir Kommunisten sprechen nicht gern von Rassen und noch weniger gerne über die jüdische Rasse, weil wir nicht in dieser alle Völker schmerzenden Wunde (zum Wohlgefallen der Zionisten) wühlen wollen. Wir wollen aber nicht warten, bis diese Wunde von allein verheilt, sondern zur Beschleunigung ihrer Heilung unseren aktiven Beitrag leisten, weswegen wir nicht weg gucken, sondern offen unsere kritische Haltung gegenüber dem Zionismus äußern.

Schon Marx und Engels wiesen in der „Deutschen Ideologie“ darauf hin, dass sogar natürlich entstandene Gattungsunterschiede wie zum Beispiel rassische und andere durch die geschichtliche Entwicklung beseitigt werden können und müssen.

Vergeblich versuchten die Rassisten die ganze Geschichte als Geschichte von Rassenkämpfen darzustellen. Tritt doch in der Geschichte nirgends die Rasse als ökonomische, politische oder kriegerische Organisation auf. Im Laufe der Jahrhunderte kämpften Nationen, die zu ein und derselben Rasse gehören, ebenso grimmig gegeneinander wie Völker verschiedener Rassen“ (J. Shdanow [Sohn von A. Shdanow], „Der imperialistische Charakter der deutschen Rassenlehre“, Neue Welt, Nr. 3, Juni 1946, Seite 65).

Die in der Sowjetunion verwirklichte Ideologie der Gleichberechtigung aller Rassen und Völker, die Ideologie der Freundschaft der Völker haben den völligen Sieg über die Ideologie des bestialischen Nationalismus und des Rassenhasses der Hitleristen davongetragen“ (ebenda, Seite 69). ( Sieht man sich heute das Anwachsen der russischen Faschisten, der Nationalbolschewisten usw. an, dann weiß man, was aus dem Sozialfaschismus der modernen Revisionisten offen hervor gekrochen ist – faschistischer Abschaum, der sich mit „Stalin“ brüstet !!!)

Wir Kommunisten sind für die Freundschaft der Völker bis hin zu ihrer Verschmelzung, für die Verschmelzung der Nationen, für die Beseitigung der Rassentrennung und -diskriminierung, sind Feinde des Rassismus. Wir Kommunisten sind von je her dagegen, dass Menschen andere Menschen diskriminieren, ausbeuten und unterdrücken – auch nicht wegen der Hautfarbe oder der Rasse. Wir sind für die Freiheit und Gleichheit der Völker, für ihr friedliches Zusammenleben, für Toleranz und Wertschätzung ihrer Unterschiedlichkeit, für die Mannigfaltigkeit ihrer Einheit, für den Schutz ihrer eigenen Kultur, ihrer eigenen Geschichte als wertvoller Teil der Weltkultur, der Weltgeschichte. Wir sind Welthumanisten der Tat. Nur wenn die Völker ihre Kultur frei entfalten können, sind sie in der Lage, sich gegenseitig zu bereichern und einander solidarisch zu helfen, ihre Kulturen gegenseitig und miteinander zu schützen und sie mit anderen zu teilen. Nur so bildet sich aus den sozialistischen Kulturen eine sozialistische Weltkultur, die sich als Ganzes nur so weit entwickelt wie alle ihre Teile. Wir sind für die Achtung und Respektierung ausnahmslos aller Kulturen der Völker. Keine Rasse – soweit man davon in einer globalisierten Welt noch davon sprechen kann, hat das Recht, sich über eine andere Rasse zu stellen – aus welchem Grund auch immer. Wir sehen in der Verschmelzung der Rassen einen natürlichen Entwicklungsprozess der Menschheit, den man weder künstlich beschleunigen noch aufhalten kann – es ist ein objektiver Entwicklungsprozess der Menschheit ins Reich der Menschlichkeit.

Für uns Marxisten ist es die Verschmelzung der globalisierten Produktionsweise, die die Nationen verschmelzen und alte nationalistische, rassistische Denkweisen usw. überwinden lässt. Mit Hilfe des proletarischen Internationalismus verschmilzt sich auch die Denkweise bei gleichzeitiger Bereicherung durch ihre Mannigfaltigkeit im Weltmaßstab.

Es wird eines Tages internationalistische Länder geben, die nicht nur vom Charakter her internationalistisch sind, sondern auch in ihrer Zusammensetzung, was nichts anderes heißt, als dass die Internationalisten die Mehrheit vertreten werden. Es wird nicht mehr lange dauern, dann hat die Globalisierung in jedem Land der Welt die Inländer in eine Minderheit und die Ausländer in eine Mehrheit verwandelt, was insgesamt zur Verschmelzung aller Länder und damit zum Absterben der Länder beiträgt. Das ist die Globalisierung der Menschheit auf dem Weg zur Globalisierung ihrer Menschlichkeit, wo Nationalismus und Rassismus nur noch als Fremdwörter aus der Geschichte zurück geblieben sind. Da wo keine Nationen mehr sind, kann es auch keinen Nationalismus mehr geben ! Anders als durch die Globalisierung der Produktionsweise der Menschen kann man Lenins und Stalins Vorstellungen von der Verschmelzung der Nationen und die Abschaffung der Nationen unter den Bedingungen der Globalisierung nicht erklären.

Um das zu erreichen bleibt dem Weltproletariat keine andere Wahl als mit seinem Klassenkampf den Rassenkampf den nationalistischen, kosmopolitischen Kampf usw. zu bekämpfen, was nichts anderes heißt, als die Weltdiktatur des proletarischen Internationalismus !

Wir sind der Meinung, dass die sozialistische Globalisierung die Menschen auf dieser Erde immer näher zusammenführt und dafür sorgt, dass sich das Rassenproblem auf lange Sicht auf natürliche, auf menschliche Weise ganz von von alleine lösen wird. Wenn es dann irgendwann keine Rassen mehr gibt, dann wird auch der Rassenkampf aufhören. Uns Kommunisten kann es nur darum gehen, diesen objektiv vor sich gehenden Prozess zu fördern und das tun wir, indem wir für den Weltkommunismus kämpfen. Mit der Macht des Weltimperialismus wird auch die Macht seiner Rassenideologie fallen.

Unsere kommunistischen Sympathien für jüdische Menschen hatten ihren historischen Ursprung in ihrem einst internationalen Charakter als eine Art „Weltvolk“ ohne Nation. Da wir die Nationen abschaffen wollen, war es klar, dass nicht nur wir Kommunisten uns für die Juden und ihre Geschichte, ihre Probleme, ihr Leben interessierten, sondern dieses Interesse beruhte auf Gegenseitigkeit. Es ist also kein Zufall, warum sich ausgerechnet jüdische Menschen mehr als andere für den Kommunismus „ohne Nationen“ - zu interessieren begannen. Wobei die Frage der Nation natürlich nicht die einzige Frage von Interesse war. Wenn wir also von Rassen sprechen, so ist von der jüdischen Rasse zu sagen, dass sie sich mehr als andere Rassen über den Erdball verbreitet hatte, also sich mit anderen Rassen angefreundet (und sich damit auch gleichzeitig Feinde geschaffen hatte gemäß Dialektik der Stellung der Juden in der Geschichte, die über mehrere Gesellschaftsformationen reicht ) und sich unter den verschiedenen Bedingungen besser angepasst hatte und das im Laufe von Jahrhunderten. Das war nicht nur positiv für alle anderen Rassen, sondern auch für die jüdische Rasse selbst. Es gab Zeiten, wo Juden und Araber friedlich miteinander lebten und zusammenwuchsen, sich gegenseitig achteten und respektierten. Und dies gibt es auch – erfreulicher Weise – über Mauer und Stacheldraht hinweg.

Auch die Oktoberrevolution hat die Solidarität der jüdischen Arbeiter eindrucksvoll bewiesen und die Weltrevolution wird dies noch eindrucksvoller beweisen, dass nämlich das Weltproletariat alle Menschen dieser Erde zu einer gemeinsamen revolutionären Kraft vereint, um eine klassenlose und vom Rassismus endgültig befreite Weltgemeinschaft zu erschaffen. Erst in der jüngsten Vergangenheit, insbesondere mit dem Staat Israel wird das jüdische Volk immer mehr in einen von den Zionisten gebastelten Rassenkäfig eingepfercht und isoliert. Dieser Rassenkäfig „Israel“ erzeugt Rassismus auf beiden Seiten und verhindert den Wunsch auf friedliches und freundschaftliches Zusammenleben. Den Juden wird es durch rassistische Barrieren und propagandistische Feindbilder genauso erschwert, sich auf seinen einstigen internationalistischen Geist zu besinnen, um mit anderen Völkern, so wie früher friedlich zu leben, - wie umgekehrt auf Seiten aller anderen Völker. Dieser Rassismus, der Hass auf die Araber (und nicht nur auf die Araber) , wird systematisch betrieben sowohl im eigenen Lager des Zionismus als auch im Lager des Antisemitismus (wobei die Zionisten in unseren kommunistischen Augen eigentlich die größten und gefährlichsten Antisemitisten der Welt sind !!!). Während sich alle Völker mit der Globalisierung mehr und mehr vereinigen, zusammenwachsen und verschmelzen, findet in Israel eine äußerst reaktionäre, rückläufige Bewegung, eine Restauration des alten Rassenwahns auf dem Rücken des jüdischen Volkes und auf dem Rücken aller anderen Völker statt, eine Globalisierung in konterrevolutionäre Richtung, in Richtung der Elitestellung des jüdischen Volkes, das über alle Völker herrscht, sich an allen Völkern rächt, alle Völker ausbeutet – eben Zionismus. Insofern bleibt der globalen Welt nichts anderes, als über den Zionismus hinweg zu rollen und ihn platt machen, bevor es umgekehrt der Zionismus mit der globalen Welt zu machen versucht !! Der Zionismus war es gewohnt, sich alles kaufen zu können. Diese Zeiten geht schneller zu Ende als der Zionismus zu denken vermag. Seinem Schicksal kann der Zionismus nicht entgehen ! Die Zeit, wo ein Volk über alle Völker herrscht, ist mit der Globalisierung endgültig abgelaufen. Dieses Unrecht und diese Ungleichheit, diesen künstlich geschürten rassistischen Konfliktherd, diese angestiftete Volksverhetzung zu beseitigen, das ist die gemeinsame Aufgabe aller Völker der Welt und sie werden diese gemeinsam meistern, nicht zuletzt mit den Juden selbst..

Zuallererst müssen wir erkennen, dass es sich beim Zionismus nicht um eine Rassenfrage, sondern um eine Klassenfrage handelt. Wer die Rassenfrage lösen will, der muss die Klassenfrage lösen, wobei der Kampf gegen den Rassismus ein unverzichtbarer revolutionärer Hebel des Klassenkampfes, des Kampfes für die sozialistische Weltrevolution ist. Hinterm Rassismus, egal aus welcher Richtung er kommt, stecken immer nur die Interessen von ausbeutenden Klassen. Rassismus dient ihrer Klassenherrschaft. Rassismus ist ein Instrument des Weltimperialismus – spalte und herrsche ! Rassismus dient der Profitmaximierung. Wer den Rassismus beseitigen will, der muss den Rassisten diese Waffe aus der Hand schlagen, der muss den Weltimperialismus beseitigen ! Die Anhänger der Rassen“theorie“ haben sich stets bemüht, die Klassentrennung der Gesellschaft nicht als eine historisch vorübergehende Erscheinung zu erklären, sondern als ein biologisches und rassisches, als ein unvermeidliches und ewig währendes und gesetzmäßiges Verhältnis von ausgebeuteten und ausbeutenden Rassen. Sinn und Zweck des Rassismus ist es heute einzig und allein, den Kapitalismus zu verewigen und die Herrschaft der Bourgeoisie über das Proletariat zu rechtfertigen, genauso wie das in der Sklavenhaltergesellschaft der Fall war.

Zwischen Rockefeller und dem Schlosser in einem israelischen Betrieb existiert zweifellos ein krasser Klassenunterschied innerhalb einer gleichen Rasse ! Die Rassisten teilen die Welt nicht in Klassen sondern bekanntlich in Rassen und deswegen sind sie so reaktionär. Um das Kapital Rockefellers zu vergesellschaften, muss man nicht die ganze jüdische Rasse ausrotten, wie es die Rassisten fordern, sondern man muss die jüdischen Arbeiter als proletarische Abteilung der Weltrevolution gewinnen, um – nicht zuletzt mit Unterstützung aller jüdischer Proletarier - das Privateigentum Rockefellers, das jüdische Weltkapital zu expropriieren und zu vergesellschaften. So integriert sich der jüdische Proletarier als einzige revolutionäre Klasse Israels in den proletarischen Internationalismus des Weltproletariats, zieht er alle anderen jüdischen Werktätigen auf die Seite des Weltproletariats und entreißt sie somit dem Einfluss der jüdischen Bourgeoisie wie der Weltbourgeoisie. Stärkt sich der proletarische Internationalismus der jüdischen Arbeiter durch seine Teilnahme am internationalen Klassenkampf, so wird damit der proletarische Internationalismus des Weltproletariats insgesamt gestärkt.

Existenz und Entwicklung vor allem des jüdischen Kaufmanns- und Wucherkapitals waren Voraussetzungen für die Zerstörung vorkapitalistischer Produktionsweisen und die Herausbildung des Kapitalismus, indem sie Geldvermögen konzentrierten. Das Geld ist die erste historische Erscheinungsform des Kapitals (MEW, Band 23, Seite 161). Das Kaufmannskapital war Bedingung für die kapitalistische Warenproduktion und – zirkulation.

Die Entwicklung des Internationalismus hat in der Geschichte viel früher begonnen, als sie in ihrer reifen Form erscheint. Das gilt auch für den proletarischen Internationalismus im Besonderen, an dessen Ideen und an dessen Praktizieren revolutionäre Juden keinen geringen Anteil hatten. Marx, der Begründer des proletarischen Internationalismus, war zum Beispiel jüdischer Abstammung. Der Kampf zwischen dem ausbeutenden und unterdrückenden Internationalismus und dem Internationalismus der ausgebeuteten und unterdrückten Klassen – wenn man das einmal so salopp formulieren darf, steht mit der Entwicklung des Judentums, seiner widersprüchlichen Verhaltensweise gegenüber dem Internationalismus im eigenen Volk, im historischen Zusammenhang mit dem Kampf Stalins gegen den imperialistischen Kosmopolitismus.

Den Juden ist in ihrer Geschichte großes Leid durch Verfolgung, Unterdrückung und politischer Rassendiskriminierung angetan worden bis hin zu ihrer Massenvernichtung in den Konzentrationslagern der deutschen Faschisten ( und übrigens nicht nur durch die deutschen Faschisten). Wir sind überzeugte Antisemiten (gerade deswegen bezichtigen uns die Zionisten des „Antisemitismus!“) und kämpfen gegen jegliche Rassendiskriminierung – also auch gegen die Rassendiskriminierung gegen und durch die jüdische (Welt)Bourgeoisie. Wir Kommunisten haben auch unser Blut im Kampf gegen den deutschen Faschismus vergossen und standen und stehen weiter mit jüdischen Revolutionären in einer gemeinsamen antifaschistischen und sozialistischen Einheitsfront, wenn es um die weltrevolutionäre Zerschlagung des kapitalistischen und faschistischen Staates Israels geht !

Jüdische Proletarier sind Klassenbrüder! Nicht die Juden sind die Feinde der Arbeiter^- die Feinde der Arbeiter sind die Kapitalisten aller Länder, der Weltkapitalismus, einschließlich der jüdischen Kapitalisten. Für niemanden ist es ein Geheimnis, dass sich ein nicht unbeträchtlicher Teil des Weltkapitals in Händen jüdischer Kapitalisten befindet. Es ist absurd, alle Juden wie jüdische Kapitalisten und Zionisten zu behandeln und sie mit diesen zusammen an den Pranger zu stellen. Ebenso absurd ist es, vom „jüdischen Bolschewismus“ zu sprechen. Es gibt nur einen Bolschewismus, den proletarischen Bolschewismus, den proletarischen Weltbolschewismus, den Bolschewismus des Weltproletariats.

Die Mehrheit der Juden wird genauso wie die Mehrheit der muslimischen Völker mit uns gegen den Weltimperialismus und für den Weltsozialismus kämpfen, also einschließlich für die Enteignung der jüdischen und muslimischen Kapitalisten, für die Zerschlagung aller bürgerlichen Staaten, sowohl die Zerschlagung des israelischen Staates als auch für die Zerschlagung der arabischen bürgerlichen Staaten ! Wir Kommunisten werden in der ganzen Welt sozialistische Staaten errichten, werden den Weltsozialismus errichten. Wir Kommunisten sind Gegner der Faschisten, die das jüdische Volk und nicht nur das im Namen der arischen Herrenrasse ausrotten wollen. Wir sind genauso gegen den Faschismus des israelischen Staates wie wir gegen den Faschismus des deutschen Staates waren und sind. Wir verteidigen die fortschrittlichen Elemente des Judentums gegen die reaktionären Elemente des Judentums nicht nur im Interesse der Juden selbst, sondern im Interesse des Weltproletariats. Wir Weltbolschewisten erkennen die positiven Eigenschaften der jüdischen Kultur nicht nur an, sondern bereichern mit ihnen auch die revolutionäre Kultur des Weltproletariats, so wie wir aus den positiven Eigenschaften aller Kulturen der Völker schöpfen, um sowohl die Kultur des eigenständigen Weltproletariats zu heben als damit auch die nationalen Kulturen zu erhalten und zu entfalten. Das eine bedingt das Andere. Wir schließen ausdrücklich die revolutionären Eigenschaften der muslimischen Kulturen mit ein, wobei wir den reaktionären muslimischen Rassismus gegenüber den Juden verurteilen und bekämpfen. Man darf also auf der anderen Seite den Einfluss der Reaktionäre innerhalb der Völker im Nahen und Mittleren Osten nicht verniedlichen und muss ihn nicht minder entschlossen entgegentreten, wenn man den Weltimperialismus gemeinsam schlagen will. Man kann den einen Rassismus nicht mit einem anderen Rassismus bekämpfen, sondern muss jeglichen Rassismus gleichermaßen bekämpfen.

Wir sind für die Einheit, Freundschaft und Waffenbrüderschaft aller im Nahen und Mittleren Osten lebenden Proletarier in unserem gemeinsamen. weltrevolutionären, proletarischen Kampf nicht nur gegen den Kapitalismus im Nahen und Mittleren Osten, sondern gegen den Weltkapitalismus insgesamt. Gerade die Verschmelzung von allen besonderen, von den mannigfaltigen revolutionären Eigenschaften der Proletarier aller Völker oder Nationen zu einer einzigen, global vereinigten, weltrevolutionären Kraft sichert uns den globalen Sieg über dem Weltimperialismus.

Die Stärke der sich entwickelnden globalen sozialistischen Weltkultur liegt in ihrer Vielfalt und Mannigfaltigkeit, verbunden mit ihrem hohen kommunistischen Ideengehalt.

Der Weg dahin führt über die Befreiung der internationalistischen Kultur von der versklavenden „Kultur“ des Weltimperialismus. Einen anderen Weg zum Sieg der proletarischen Weltkultur über die bürgerliche Welt“kultur“ gibt es nicht und kann es nicht geben. Der Form nach nationale Kulturen, aber dem Wesen, dem Inhalt nach internationalistische Kulturen, das ist es was Stalin lehrte und in der Praxis verwirklichte. Erinnern wir uns an Lenin, der schrieb:

Wer indirekt die Losung der jüdischen `nationalen Kultur` aufstellt, der ist (mögen seine Ansichten noch so gut sein) ein Feind des Proletariats, ein Anhänger des Alten und des Kastenmäßigen im Judentum, ein Helfershelfer der Rabbiner und der Bourgeoisie. Die jüdischen Marxisten dagegen, die sich in den internationalen marxistischen Organisationen mit den russischen, litauischen, ukrainischen und anderen Arbeitern zusammenschließen und so ihr Teil ( in russischer wie auch in jiddischer Sprache) dazu beitragen, die internationale Kultur der Arbeiterbewegung zu schaffendiese Juden setzen – entgegen dem Separatismus des `Bund` - eben durch ihren Kampf gegen die Losung der ´nationalen Kultur` die besten Traditionen des Judentums fort“ (Lenin, Werke Band 20, Seite 11). (Unterstreichung von uns vorgenommen)

All das hält uns aber andererseits nicht davon ab, die Wahrheit über jüdische Verbrechen gegenüber anderen Völkern niemals zu verschweigen. Die hat es nämlich nicht nur einmal in der Geschichte gegeben und die gibt es immer noch. Kaum sind diese Zeilen geschrieben, da überfällt die israelische Räuber-Armee die Palästinenser im Gazastreifen: in 22 Tagen über 1000 ermordete Menschen !! – Den Gazastreifen in Schutt und Asche gebombt und eine Bevölkerung in unerhörtem Leid, Elend und Schrecken hinterlassen – ... und all das im Namen und mit den Waffen der „zivilisierten Weltordnung“ ! Die Zionisten haben nie und werden nie aufhören, das Blut fremder Völker zu vergießen, wenn die Völker sie nicht besiegen! Und es sind gerade die Zionisten und die fanatischsten religiösen Kreise unter den Juden, die diese Verbrechen bestreiten oder gar rechtfertigen! Es ist nicht zuletzt auch die Aufgabe der Juden, selber gegen den Zionismus in ihren eigenen Reihen aufzuräumen und sich von seinem Einfluss zu befreien. Diese Aufgabe der jüdischen Proletarier kann ihnen kein anderer Proletarier der Welt abnehmen. Der Staat Israel wurde als Werkzeug des Wekltimperialismus zur Ausbeutung und Unterdrückung des Nahen und Mittleren Ostens gegründet. Wenn man den blutdürstigen israelischen Staat vernichten will, dann muss man den profitgierigen Weltimperialismus vernichten ! Beides ist miteinander verwachsen und man kann nicht den einen ohne den anderen vernichten. Ist der Weltimperialismus vernichtet, dann wird es auch so einen zionistischen israelischen Staat, wie er heute zu unrecht existiert, nicht mehr geben. Erst wenn der Weltkapitalismus beseitigt ist, wird im Nahen Osten wieder Frieden einkehren, wird die Frage des „Nahen und Mittleren Ostens“ gelöst werden können !

Vor Allem setzten wir uns heute gegen die menschenverachtende

Ideologie des Zionismus

zur Wehr und wir betrachten es als eine revolutionäre Aufgabe, den reaktionären Kreise der Zionisten das Handwerk zu legen, die gegen den Kommunismus und nicht nur gegen die arabischen Völker Krieg führen. Klar ist, dass wir uns dabei vor allem auf die revolutionären Kräfte der arabischen Völker stützen, die schon seit langer Zeit heldenhaft an der Spitze dieses anti-zionistisch-imperialistischen Kampfes stehen.

Was ist der Zionismus?

Der Zionismus diente ursprünglich der Wiederherstellung eines Zentrums des jüdischen Glaubens (eine der 3 Bedingungen zur Befreiung durch einen Messias). Der Zionismus ist eine Ideologie, die dazu dient, das „auserwählte jüdische Volk“ wieder staatlich zusammenzuführen, um es über andere (nicht auserwählte) Völker erheben zu können. Daraus ist eine reaktionäre nationalistische (ursprünglich die Idee einer künstlich zu schaffenden jüdischen Nation – durch Völkermord und Vertreibung der Palästinenser aus ihrer Heimat ) und schließlich eine kosmopolitische Strömung der jüdischen Bourgeoisie abgeleitet worden: Weltherrschaft des Judentums über das Nichtjudentum, nicht „Befleckung“ durch Assimilierung, sondern „Reinhaltung“ der jüdischen Herrenrasse. Der Zionismus ist das politisch-ideologische und ökonomische (!) Träger, auf dem der jüdisch-religiöse Rassenwahn aufgebaut ist; der Zionismus stärkt sich, indem er mit brutaler Gewalt andere Völker zum Antisemitismus aufstachelt wie durch das ununterbrochene Schüren eines Feuerherdes. Wer denZorn Zions“ erregt, wer ihm Widerstand entgegensetzt, wird als „Antisemit“ gebrandmarkt und damit seine Erpressung, Unterwerfung oder Vernichtung gerechtfertigt. Der zionistische Täter macht sich zum „Opfer“, das Opfer wird von den Zionisten als „Täter“ verurteiltso das seit Jahrzehnten tapfer kämpfende, revolutionäre palästinensische Volk;

Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhundert schürte der Zionismus die Abspaltung der jüdischen Arbeiter von den nichtjüdischen Arbeitern in jedem Land durch Erregung von Misstrauen jüdischer Arbeiter gegen nichtjüdische Arbeiter, was „im Gegenzug“ ebensolches Misstrauen hervorrufen sollte, um dieses Misstrauen wiederum in verdächtigendes, denunzierendes „antisemitisches“ Kapital umzumünzen, das in die Taschen der jüdischen Bourgeoisie klingelte und ihren Reichtum vermehrte, mit dem sie Kaiser und Könige bestachen. Schon Lenin verfolgte eine klassenkämpferische Linie gegen den Zionismus. Zu dieser Zeit sah Lenin die Lösung der Judenfrage nicht in der zaristischen Absonderung der Juden wie das in Russland geschehen war. Er schreibt:

In allen europäischen Ländern hat es ähnliche Maßnahmen und Gesetze gegen die Juden nur in der finsteren Epoche des Mittelalters, der Inquisition, der Ketzerverbrennungen und ähnlicher Segnungen gegeben. In Europa haben die Juden seit langem die volle Gleichberechtigung erhalten und verschmelzen immer mehr mit dem Volk, in dessen Mitte sie leben“ (Lenin, Werke Band 19, Seite 297). Für Lenin waram schädlichsten das Bestreben, den Nationalismus zu entfachen, die Nationalitäten in Staaten voneinander abzusondern, ihre gegenseitige Entfremdung zu vergrößern, ihre Schulen zu trennen. Die Interessen der Arbeiterklasse – wie überhaupt die Interessen der politischen Freiheit – erfordern dagegen die vollste Gleichberechtigung ausnahmslos aller Nationalitäten eines gegebenen Staates (...) Nur wenn sie sich von allen barbarischen und dummen nationalen Vorurteilen befreit, nur wenn sie die Arbeiter aller Nationen in einem Verband zusammenschließt, kann die Arbeiterklasse zu einer Macht werden, dem Kapital widerstehen und eine ernste Verbesserung ihres Lebens erkämpfen. (...) Gegen die Arbeiter sind die Kapitalisten aller Nationen und Religionen sich einig, die Arbeiter aber suchen sie durch nationale Feindschaft zu spalten und zu schwächen!“ (Lenin, ebenda, Seite 298).

Genau diese Worte Lenins entsprechen der Generallinie der Komintern / ML : Weltproletariat – vereinige alle Länder in deiner proletarischen Weltrepublik!“

Lenin hob hervor, dass gerade dadurch, dass die Juden über den ganzen Erdball gehetzt und international unterdrückt wurden, sie auch besondere Eigenschaften des Internationalismus herausbildeten. Nach Lenin:

... stellten die Juden ein besonders hohes Prozent (im Verhältnis zu der Gesamtzahl der jüdischen Bevölkerung) der Leiter der revolutionären Bewegung. Auch jetzt, sei beiläufig bemerkt, haben die Juden das Verdienst, ein merklich höheres Prozent der Vertreter der internationalistischen Strömung als andere Nationen aufzuweisen“ (Lenin Werke Band 23, Seite 258).

Heute sehen wir als Ergebnis der Entfaltung des anti-zionistisch-imperialistischen Kampfes einen überproportionalen Anteil der revolutionären Kräfte unter den arabischen Völkern. Genosse Enver Hoxha hat die erwachende revolutionäre Kraft in der arabischen Welt, die sich gegen die Generalstrategie des Weltimperialismus im Nahen und Mittleren Osten richtet, gebührend gewürdigt in seinen Betrachtungen über den Nahen und Mittleren Osten“. Enver Hoxha hat die stalinsche Außenpolitik in diesem Teil der Welt nicht nur ausdrücklich bejaht und verteidigt, sondern seine marxistisch-leninistische Linie dort auch weiter entwickelt und vorangetrieben:

Der Kampf gegen Israel, das blutrünstige Werkzeug des amerikanischen Imperialismus, das zu einem großen Hindernis für das Voranschreiten der arabischen Völker geworden ist, ist ein gemeinsames Problem aller dieser Völker. Trotzdem sind die arabischen Staaten in der Praxis nicht alle einer Meinung über den Kampf, den sie gemeinsam gegen Israel führen müssen, und über den Charakter, den dieser Kampf gegen den gemeinsamen Feind haben muss. Oft wird dieser Kampf von einigen unter engem nationalistischen Blickwinkel betrachtet. Wir können mit einer solchen Haltung nicht einverstanden sein. Wir sind dafür, dass sich Israel in seinen eigenen Bau schert und dass seine chauvinistischen, provokatorischen, angriffslüsternen und aggressiven Haltungen und Handlungen gegen die arabischen Staaten ein für allemal aufhören. Wir fordern, dass Israel den Arabern ihre Gebiete freigibt, dass die Palästinenser alle ihre nationalen Rechte gewinnen, doch wir sind niemals dafür, dass das israelische Volk ausgerottet wird“ (Enver Hoxha, „Imperialismus und Revolution“, Seite 206f, Tirana 1978).

Die Ausrottung von Völkern durch Völker ist Barbarei, ist Kannibalismus. Die Menschheit wird sich von diesem Übel endgültig befreien. Der Kommunismus lehrt die Völker, wie sie friedlich und vereint zusammenleben werden – hingegen Kapitalismus hetzt sie untereinander auf, damit sie sich gegenseitig abschlachten für den Profit der Kapitalisten !

Solange es keinen jüdischen Staat gab, solange die Juden verstreut über dem ganzen Erdball lebten als ein staatenloses Volk, solange konnten sie kaum Kriege führen, entwickelten sie positive internationalistische Ideen und Eigenschaften, die zur Entwicklung und Festigung des proletarischen Internationalismus, zu Toleranz gegenüber Minderheiten und Nationalitäten, und zum Frieden beigetragen hatten. Dies änderte sich von dem Moment an, als man die Juden aus der ganzen Welt zusammen rief, um die Palästinenser gewaltsam von ihrer neu gewonnenen Heimat zu vertreiben und dort auf fremdem Boden einen Unrechtsstaat aufzubauen, was heute mit der israelischen Siedlerräuberei immer weiter getrieben wird. In einem nationalistischen Unrechtsstaat konnten sich die revolutionären internationalistischen Ideen nur noch in konterrevolutionäre Ideen des Weltimperialismus verwandeln, denn der israelische Staat wurde an der Brust des jüdischen Weltkapitals genährt. Und genau diese weltkapitalistische Muttermilch machte den israelischen Staat von Anfang an zu einem Kriegsmonster des Weltimperialismus, von dem unablässig die Gefahr eines neuen Weltgemetzels ausgeht. Man kann das jüdische Kapital nicht mit dem übrigen Weltkapital bekämpfen, sondern das Weltproletariat wird das ganze Weltkapital enteignen und vergesellschaften zum Wohle derer, die es mit ihrer Hände Arbeit geschaffen haben!

Bildlich gesprochen ist die Mehrheit der Weltbevölkerung inzwischen so arm geworden, dass sie sich heute noch nicht einmal mehr einen einzigen Quadratmeter Boden kaufen könnte, um auf dieser Erde überhaupt einen Platz zum Stehen zu haben, während sich das Kapital die ganze Welt kauft, um darauf alles Leben zu vernichten und es dem Profit zu opfern. Wer die Heimat eines Menschen missachtet und zerstört, hat seine eigene Heimat schon verloren. Wenn die Welt für alle Menschen eine Heimat bietet, so soll der Mensch die Heimat aller Menschen achten und nicht zerstören. Mutter Erde ist die Heimat aller Erdenbürger. Sie bietet jedem darauf Platz, seine eigene Heimat zu finden. Heimat ist da, wo der Mensch geboren und aufgeewachsen ist und wo er sich frei bewegen und entfalten kann – überall auf der Welt. Die Welt ist unser aller gemeinsame Heimat. Frei ist der Mensch nur da, wo sich die Menschlichkeit frei bewegt. Und die Menschlichkeit befreit sich erst in einer befreiten Welt, in einer Welt ohne Ausbeutung und Unterdrückung. Im Kapitalismus kann sich die Menschlichkeit nicht frei bewegen, weil die Menschen an die Ketten der kapitalistischen Sklaverei geschmiedet sind, egal welchen Zentimeter Boden der Mensch auf der Erde betritt. Der Kapitalismus hat den Menschen ihre Heimat genommen, aber mit der Vernichtung des Weltkapitalismus wird die die Heimat zu den Menschen zurück finden.

Die Welt gehört gemeinsam allen Menschen, die sie bewohnen ! Das Elend der Heimatvertriebenen wird im Weltkommunismus für immer der Vergangenheit angehören. So wie man die ganze Weltbevölkerung nicht von dieser Welt vertreiben kann, so kann man auch nicht ein einzelnes Volk von seiner Heimat vertreiben. Eine „Weltordnung“, die einer Heimat ihre Menschen vertreibt und tötet, hat es nicht verdient, sich „zivilisiert“ zu nennen, sondern zerschlagen zu werden durch die sozialistische Weltrevolution, an deren Spitze das Weltproletariat marschiert - und in dessen globalen Front sich israelische und arabische Arbeiter Schulter an Schulter einreihen !

Der Zionismus setzt die reaktionärsten Traditionen des Judentums fort und bedeutet bürgerlicher Nationalismus, Feindschaft gegenüber den Völkern bis hin zum Völkermord, Kriegsgewinnlertum, Faschismus, Feindschaft gegenüber dem proletarischen Internationalismus, Spaltung des Weltproletariats, Rassentrennung, Rassendiskriminierung, Antikommunismus, Antistalinismus und vieles mehr. Der Zionismus richtet sich vor allem gegen die Arbeiterbewegung, gegen die Grundinteressen der Arbeiter – also Grund genug, um ihn zur Zielscheibe unserer Weltrevolution zu machen. Heute sehen wir, was aus der Errichtung eines israelischen Staates hinterlassen hat: – ein 60 Jahre lange Blutspur im Nahen Osten ! Mit der Errichtung des Israelischen Staates hat sich der amerikanische Imperialismus nicht nur einen militaristisch-faschistischen Kettenhund zur Ausbeutung, Unterdrückung und Eliminierung der arabischen Völker im Nahen Osten geschaffen, sondern die Zionisten sind mittlerer Weile zu einer der gefährlichsten, blutrünstigsten und terroristischsten Agenturen des Weltimperialismus und der Weltreaktion geworden, ja sie gehören selber zu den Herrschern dieser Welt und stehen somit in der reaktionären Weltfront gegen das Weltproletariat – und zwar in ihren vordersten Reihen, weswegen sie bestimmt nicht als Letztes vor die proletarische Flinte kommen.

Gegen das Märchen von der „Ewigkeit des Antisemitismus“, gegen dieses goldene Kalb, das die Zionisten zu ihrer Selbstbereicherung verbreiten seit es Antisemitismus gibt, hatte sich schon Lenin gewandt (Lenin, Werke, Band 6, Seite 328). Die Zionisten haben gar kein Interesse daran, dass der Antisemitismus mit den Wurzeln ausgerissen wird. Damit würden sie ihre wichtigste Geldquelle zum Versiegen bringen. Sie predigen vielmehr die „Unvermeidbarkeit des Antisemitismus“. Sie predigen, dass die Völker den Antisemitismus angeblich deshalb gar nicht beseitigen könnten, weil sie alle ohne Ausnahme in ihren rassischen Genen „unrein“, „befleckt“ und damit unauslöschbar zu Antisemiten verurteilt seien. So zu sagen, seien alle Rassen der Welt schon mit antisemitischen Genen auf die Welt gekommen, die es ihnen nicht erlauben, sich vom Antisemitismus zu befreien. Der reaktionäre Kern dieser „fatalistischen“ Behauptung ist eindeutig.

Und weiter schreibt Lenin:Wir dürfen keine Organisationen schaffen, die getrennt marschieren, die ihre eigenen Wege gehen; wir dürfen die Kraft unseres Ansturms nicht durch Zersplitterung in zahlreiche selbständige politische Parteien schwächen, keine Entfremdung und Absonderung in unsere Reihen hinein tragen, um nachher die künstlich eingeimpfte Krankheit mit den Pflastern der viel gepriesenen `Föderation` zu heilen“ (Lenin, Werke, Band 6, Seite 329). Das traf später, nach der Oktoberrevolution, selbstverständlich auch auf Organe der Partei, des Staates und der Armee zu – also auch auf Berijas „Staat im Staat“ der Sowjetunion.

Wenn es zu Lenins Zeiten dem jüdischen „Bund“ weder gelungen war, sich als jüdische Arbeiterpartei neben (oder gar über!) der SDAPR zu etablieren, noch ihr autonomistisches „Föderationsmodell“ durchzusetzen. Wenn also der jüdische „Bund“ gezwungen war, die bolschewistische Verschmelzung der jüdischen Arbeiter in der russischen Arbeiterbewegung hinzunehmen, so bedeutete das nicht, dass er deshalb die Treue zum Judentum der Treue zum Kommunismus unterzuordnen gewillt war. Vielmehr gelang es diesen Menschewisten mit verschiedentlichen heimtückischen Versuchen, in die Organe der Partei und des Staates einzudringen, um den Kommunismus vor den Karren des Judentums zu stellen - mit Hilfe und Unterstützung von außen – also von der zionistisch- imperialistischen Weltbewegung, die über geheime Verbindungen zwischen höchsten Stellen der Sowjetunion und den angloamerikanischen Imperialisten verfügte. Pech nur für sie, dass Stalin dahinter gekommen ist. Seine konsequente und unbarmherzige Säuberungskampagne beweist wie unvorstellbar groß der Einfluss der zionistischen Weltbewegung damals in der UdSSR gewesen sein musste. Wir sind uns ziemlich sicher, dass der Kampf gegen den Einfluss des Zionismus auch in anderen Säuberungswellen in Russland gespielt haben musste.

Der Kampf um die Nachfolge Lenins, der Kampf des Leninismus gegen den Trotzkismus wurde auch im Kampf gegen den Zionismus geführt. So wie einst der deutsche Kaiser die Bolschewiki gewähren ließ, um seine imperialistischen Ziele gegenüber einem vermeintlich geschwächten oder gar zerschlagenen zaristischen Imperialismus leichter verwirklichen zu können, so glaubten die Zionisten, den Weltkommunismus missbrauchen zu können, um ihn als Waffe sowohl gegen den alten antisemitischen Zarismus als auch gegen die neu aufgekommenen bürgerlichen Nationen einzusetzen – also gegen alle, die den Zielen der Zionisten im Wege waren.

Die Ideologie der Völkerverschmelzung, die Ideologie des Absterbens der Nationen, das Absterben nationaler Religionen, die der Weltkommunismus auf seine Fahnen schreibt, schien den Zionisten geeignet zu sein, um der Restauration des Staates Israel und der Errichtung des jüdischen Weltreiches die besten Entfaltungsmöglichkeiten zu verschaffen. Sollen sich doch die Völker mittels Kommunismus ruhig so schnell wie möglich verschmelzen. Das jüdische Volk wird sich auf Grund seines angeblich „stärksten Glaubens“ in der Welt nicht so leicht verschmelzen lassen. Von der Religion verschmolzener Völker würde nicht all zu viel übrig bleiben. Die verschiedensten Religionen würden sich eher gegenseitig neutralisieren - und genau unter diesen Bedingungen könnte die jüdische Religion zur Weltreligion aller verschmolzenen Völker werden - ja, davon träumen die Zionisten ! In der Verschmelzung der Völker sehen die Zionisten von ihrem rassistischen Standpunkt aus den Vorgang “einer religiösen Auslese“, „einer natürlichen Rassenauslese“, einen Prozess der Verringerung von Fortpflanzungsmöglichkeiten konkurrierender Rassen durch das Judentum. Genauso sehen die Zionisten ja auch im Schüren von Kriegen ein „legitimes“ Mittel , ihre Rasse dadurch zu erhalten, dass sie anderen Rassen dabei „hilft“, sich gegenseitig abzuschlachten. Solche Auffassungen sind übrigens typisch für alle Rassisten ohne Unterschied. Darauf beruht ja auch die Ideologie der so genannten „arischen Rasse“ der Nazis. Genau so versuchen sich schließlich heute die Nationalbolschewisten des Stalinismus zu bedienen, um mit ihrem „eurasischen Reich“ „ein Bollwerk gegen den Zionismus“ aufzubauen, nur um damit die Errichtung eines Weltreichs der russischen Rasse zu rechtfertigen usw. usf.

Die Zionisten rechneten mit dem Kommunismus, dass dieser einen weltweiten Kampf gegen den Antisemitismus führt und damit alle ihre Konkurrenten, den Zarismus und alle bürgerlichen Staaten, aus den Weg räumt. Das sollte dann den fruchtbaren Boden für die Restauration des israelischen Staates bereiten. Sobald aber der Kommunismus selber an die Macht kommt, stellen sich die Zionisten schützend vor die bürgerlichen Staaten, ja, helfen sie sogar bei der Restauration des Zarismus mit, um die Schaffung des Weltkommunismus zu verhindern, sobald dieser zur Hauptgefahr für den Zionismus geworden ist.

Damit dies auch Erfolg hat, muss es den Zionisten gelingen, den Kommunismus zur Hauptzielscheibe des „Antisemitismus“-Vorwurfs zu machen. Stalin durchkreuzte die Pläne der Zionisten, verstand es dabei sogar meisterhaft, die Widersprüche im zionistischen Lager für den Kommunismus auszunutzen, wie zum Beispiel im Kampf gegen den Hitlerfaschismus, was den Hass der Zionisten auf Stalin nur noch weiter steigerte. Stalin mit Hitler als gemeinsame Judenhasser Nr. 1 in der Weltgeschichte hinzustellen, das geht nicht zuletzt auf das Konto der Propaganda der Zionisten, der sich alle bürgerlichen Staaten gern bedienten und weiter bedienen. So verwandelten die Zionisten auch das Bild vom Kommunismus, dem größten Feind des Antisemitismus, schließlich in den größten Antisemiten der Welt“ und Stalin wurde von den Zionisten zum größten Antisemiten der Welt“ gemacht als Hitler sich feige das Leben genommen hatte. So sah die Taktik der Zionisten aus!

Solche Mächte mit dem „Bann des Antisemitismus“ zu belegen, die für den Staat Israel in einem gegebenen Zeitpunkt am gefährlichsten erscheinen, das war die Hauptwaffe, der sich die Zionisten in ihrer Geschichte bedienten und weiter bedienen, wobei es ihnen völlig gleichgültig ist, ob diese Mächte nun tatsächlich antisemitisch sind oder nicht, ob sie nun kommunistisch sind oder nicht. Das zeigte sich ganz besonders im Wandel ihrer Taktik gegenüber dem Kommunismus, den sie erst unterstützten und in den Himmel hoben, um ihn dann um so brutaler zu verurteilen und zu bekämpfen. Auf dem Weg zur Verwirklichung ihrer Ziele war und ist den Zionisten jedes Mittel recht.

Es nützt der Kampf der ganzen Welt gegen den Antisemitismus nichts, wenn das jüdische Volk sich nicht selber an die allererste Stelle der Beseitigung der Unvermeidbarkeit des Antisemitismus stellt. Es darf sich nicht vom Zionismus als bloßes Mittel zum Zweck missbrauchen lassen. Die Zionisten sind es doch, die das eigene jüdische Volk an die antisemitische Kette geschmiedet, ihm die Opferrolle aufgezwungen haben. Die Zionisten bedienen sich doch nur deshalb der jüdischen Religion, um das jüdische Volk mittels seiner eigenen Religion zu versklaven. Die Zionisten sind nicht zuletzt die Sklavenhalter des eigenen jüdischen Volkes. Ihre Sorge um die „Rassenreinheit“ des jüdischen Volkes, um die „Reinhaltung“ des jüdischen Glaubens gründen die Zionisten allein auf die Sorge um die „Reinhaltung“ ihres jüdischen Kapitals: Verschmelzung des Weltkapitals ins jüdischen Kapital - ja, – aber die Vergesellschaftung des Weltkapitals, die Enteignung der jüdischen Kapitalisten, der jüdischen Banken, durch das Weltproletariat – niemals ! Die Rothschilds hatten Angst vor der Weltrevolution des Proletariats, Angst vor Stalin, dem Führer des Weltproletariats ! Angst vor dem Kommunismus ! Man bedenke einmal den Sinn und Zweck der sozialistischen Weltrevolution: Die Weltexpropriation des Weltkapitals ist verbunden mit einer Weltexpropriation des Grundbesitzes! Die Zionisten wissen nur zu gut, dass die Verstaatlichung des Grundbesitzes im internationalistischen Sinne letztendlich die Abschaffung des Staatsbesitzes zur Folge haben wird. Die Abschaffung, das Absterben des Staates, des israelischen (!) Staates als Grundvoraussetzung für den Kommunismus – ein Alptraum für die Anbeter des israelischen Staates, eine Katastrophe für den Zionismus im „eigenen“ (Unrechts-) Staat Israel ! Dabei ist von uns Kommunisten bekannt, dass wir nicht bis zum Kommunismus warten werden, bis der zionistische Unrechtsstaat Israel abgestorben ist, sondern dass wir ihn schon vorher gezwungen haben werden, seinen Völkermord zu beenden und dafür völkerrechtlich (selbstverständlich nach dem Völkerrecht des Weltproletariats!) bestraft zu werden ! Unsere weltproletarische Losung gegen den Zionismus heißt konkret: Krieg dem Krieg des zionistischen Staates !“

Deswegen tut das jüdische Kapital alles gegen den Kommunismus, wird es Himmel und Hölle in Bewegung setzen, die jüdische Arbeiterklasse davon abzuhalten, sich als Kampfabteilung des Weltproletariats zu organisieren. Und das jüdische Kapital wird sich zum Erreichen dieses Zieles nicht scheuen, sich sogar eine „stalinistische“ Maske aufzusetzen, um das jüdische Proletariat zu täuschen und es vom Weg der Weltrevolution abzuhalten.

Um die Unvermeidbarkeit des Zionismus zu beseitigen, muss das jüdische Volk gemeinsam mit der ganzen Weltvölkergemeinschaft den Zionismus zerschlagen, muss mit ihm der Weltimperialismus zerschlagen werden, muss man den Weltsozialismus aufbauen, muss man eine kommunistische Weltgesellschaft schaffen. Der Antisemitismus verschwindet nur so weit wie der Einfluss des Zionismus verschwindet. Die jüdische Arbeiterklasse hat zum Kampf gegen den Zionismus, zum Kampf für den Kommunismus ihren revolutionären Beitrag geleistet und sie wird dies auch in Zukunft tun, indem sie sich in eine weltrevolutionäre Abteilung des Weltproletariats verwandelt. Sie bekommt den Zionismus am eigenen Leibe zu spüren, wird sich an die Spitze des jüdischen Volkes stellen und sich eines Tages durch die soziale Revolution befreit haben, daran kann gar kein Zweifel bestehen.

Der Antisemitismus wird erst beseitigt sein, wenn es dem Weltproletariat gelungen ist, die Völker der Welt im Kampf gegen das globale Herrschaftsstrebens des zionistischen Mammons zu führen, um sich zu befreien, das heißt: ohne die Zerschlagung des Zionismus und seines Einflusses in der revolutionären Bewegung des Weltproletariats, ohne Niederreißen seiner „marxistisch-leninistischen“ Maske, kann von einem wirklich überwundenen Antisemitismus auf der Welt nicht die Rede sein. Die zionistische Weltbewegung, die Zionisten in Israel – das sind heute blutbefleckte Agenten des amerikanischen Imperialismus, die auch in der Sowjetunion ihr Unwesen zur Zeit Stalins (UND Lenins !) trieben und Russland heute in ein kosmopolitisches Bordell, in ein Tollhaus des kapitalistischen Abschaums verwandelt haben. Der Zionismus ist die letzte Bastion des Rassismus, die die Weltrevolution zerschlägt. Diese furchtbare, hinterhältige Waffe, dieser „antisemitische“ Aderlass der Völker, wird von den Zionisten sorgsam im Feuer des Rassismus geschmiedet, um sie niemals erkalten zu lassen. Was hilft gegen die Zionisten ? Man muss die Zionisten mit ihren eigenen Waffen vernichtend schlagen, d. h., in ihre Verbindungen eindringen, um sie von innen heraus zu zerstören und sie an den Pranger der anti-rassistischen, anti-imperialistischen Weltöffentlichkeit stellen. Dies kann keiner besser erledigen als das jüdische Proletariat, dessen Rücken das Weltproletariat frei hält.

Und nun sind wir endlich bei unserem Genossen Stalin angelangt:

Stalin war kurz vor seinem Tod soweit, diesen welthistorischen Schlag gegen den Zionismus zu vollziehen, als ihn der Mörder Berija im letzten Augenblick „davon abhielt“ – mit dem Ergebnis, dass sich die Zionisten von ihrer Niederlage wieder erholen konnten.

Wie man heute sieht, tanzen sie der ganzen Welt auf der Nase herum! Dass Berija erschossen wurde, war also im Interesse Stalins, im Interesse des russischen Volkes, der Sowjetvölker, der arabischen Völker und der Völker der ganzen Welt einschließlich des jüdischen Volkes. Das war eine Niederlage für den Weltimperialismus und seine Agenturen innerhalb der sozialistischen Gesellschaft. Aber die Chruschtschowbande wollte den Reichtum der Sowjetvölker selber verschlingen, wollte ihr eigenes sozialimperialistisches Imperium aufbauen, wollte selber zu einem mächtigen Komplizen der Zionisten werden und dafür war ihnen Berija zu gierig.

Es ist kein Geheimnis, dass die Zionisten Unsummen Geld dafür aufgebracht haben, Stalin unter die Erde zu bringen. Und sie geben noch größere Summen aus, damit er nicht wieder lebendig wird. Alle Imperialisten sind dafür unendlich dankbar, und wissen das zu schätzen und zu schätzen wissen es die Zionisten, dass sich diese „ewige“ Dankbarkeit genauso „ewig“ in ihrem Klingelbeutel anhäuft.

Es gab niemanden auf der Welt, der dem Zionismus schärfer auf den Pelz gerückt war als Stalin! Stalin war niemals „Vorkämpfer“ für einen israelischen Staat. Im Gegenteil, er war gegen so ein Klasseninstrument in den Händen der Zionisten. Wenn Stalin für Israel gewesen wäre, hätte er Millionen russischer Juden dorthin ziehen lassen. Er hat die Juden nicht deportiert, sondern sie über ihre zukünftige Heimat selber entscheiden lassen. Und das war eine richtige Politik, denn die meisten Juden in der Sowjetunion wollten lieber für den Aufbau ihrer sozialistischen Heimat kämpfen. Damit hatte sich Stalin noch mehr zum größten Feind der Zionisten gemacht. Stalin war im Gegensatz zu Berija nicht dazu bereit, weder die Sowjetvölker noch das Weltproletariat dem Weltimperialismus, dem Zionismus zu opfern.

Wer aber wagt, an der Macht der Zionisten zu rütteln, wer die Hinterhältigkeit der Zionisten entlarvt, sie verurteilt und sie bekämpft, der fällt ihren mörderischen Racheritualen zum Opfer, so wie eine große Anzahl von bolschewistischen Führern der Sowjetunion. Wir sind davon überzeugt, dass Stalins Mörder, Berija, ein Instrument in den Händen der Zionisten war. Aber so wie der Kapitalismus befindet sich auch der Zionismus im Verwesungsprozess, ist sein Untergang historisch unvermeidlich, wird dieser besondere rassistische Parasitismus, der die Völker der Welt schon seit so langer Zeit befallen hat, vom Weltproletariat abgeschüttelt werden, und wir Kommunisten sind die ersten, die ihm dabei helfen..

Fortsetzung Teil 11