VENEZUELA

 

 

 

 

SOUTH AMERICA

VENEZUELA

Population: 31,568,179 (2017)

Area: 916,445 km2

 

2018

 

 

 

Convocatoria de boicot electoral
en alemán

Aufruf zum aktiven Wahlboykott in Venezuela

 

Am Sonntag den 20. Mai 2018 finden die Präsidentschaftswahlen in Venezuela statt.

 

NIEDER MIT DEN SOZIALIFASCHISTISCHEN MADURO-REGIME!!!

NIEDER MIT DER SOZIALFASCHISTISCHEN, ANTIKOMMUNISTISCHEN " SOZIALISMUS DES 21. jAHRHUNDERTS" - IDEOLOGIE!!!


Nicolás Maduro - MÖRDER UND SCHLÄCHTER DES VENEZUALISCHEN PROLETARIATS UND VOLKES !

 

 

 

 

 

Venezuela und die sozialfaschistische, anti-kommunistische Demagogie des

" Sozialismus des 21. Jahrhunderts"

In vielen revisionistischen Gruppen und Organisationen wird Hugo Chavez, der Vorgänger von Nicolás Maduro und die sozialfaschistische, antibolschewistische Theorie des "Sozialismus des 21. Jahrhunderts" gelobhudelt.

Was ist der " Sozialismus des 21.Jahrhunderts" ?

Diese Frage haben wir in folgenden zwei Artikeln beantwortet:
http://ciml.250x.com/to/

venezuela_statement_comintern_sh_12_march_2014.html

http://ciml.250x.com/to/hugo_chavez.html

 

Die antikolonialen Kämpfer stimmen mit unseren Positionen grundlegend überein.

 

In diesem Aufruf zum aktiven Wahlboykott werden wir auf die Haltung der Revisionisten und Sozialfaschisten in der BRD zu Venezuela eingehen.

Es weht ein frischer Wind in Lateinamerika...?

Die meisten Länder Lateinamerikas waren ehemals spanische Kolonien. Im Kampf um die Vormacht in den Kolonien zwischen den USA und Spanien wurden die USA-Imperialisten von einigen Befreiungsbewegungen als Bündnispartner gesehen. Um 1930 verstärkten die USA-Imperialisten ihre Bestrebungen in Lateinamerika, um die europäischen Rivalen (allen voran Spanien, Großbritannien, Frankreich und Deutschland) zu vertreiben. Nach dem 2. Weltkrieg wurden der USA-Imperialismus der hauptsächlichste weltimperialistische Ausbeuter des Kontinents, Lateinamerika wurde zum Hinterland der USA. (1)

Die Abhängigkeit vom IWF (Internationaler Währungsfond) verstärkte sich. In vielen Ländern Lateinamerikas jagte eine Wirtschaftskrise die andere. Die Diktatoren gaben sich die Türklinken in die Hand, Volksbewegungen wurden brutal unterdrückt. In den letzten Jahrzehnten entstanden „Bewegungen gegen die Globalisierung“, eine Bewegung von Unten, die ihre Unzufriedenheit gegenüber den Herrschenden zum Ausdruck brachte. Als erster revisionistischer Präsident und Hoffnungsträger der Antiglobalisierungsbewegung wurde Lula in Brasilien gewählt. Er kam aus der Arbeiteraristokratie und gelben Gewerkschaftsbewegung. Aber schon nach kurzer Regierungszeit war offensichtlich, dass er nicht die Interessen der working class und unterdrückten Völker als Ausgangspunkt nahm. In Argentinien und Equador wurden innerhalb kürzester Zeit mehrere Präsidenten gestürzt. In Argentinien kam es zu einer revolutionären Situation, die sich vor allem gegen die Maßnahmen des IWF und der Weltbank richtete. Das vorerste Ende der weltrevolutionären Situation war die Wahl des Peronisten Kirchner.

Weltpolitisch kam der 11. September 2001 hinzu. Die USA-Imperialisten startete den „Antiterror“krieg gegen Afghanistan, später gegen den Irak und waren damit beschäftigt, den Nahen/Mittleren Osten zu beherrschen. In Lateinamerika kam es zu einer Gegenbewegung gegen den „Krieg gegen den Terror“ und gegen ALCA (Gesamt-Amerikanische Freihandelszone – unter der SchirmHERRschaft USA). (2)

In dieser Situation kommt der Sozialfaschist Hugo Chavez an die Macht und wird zum Liebling der Revisionisten. Chavez wurde 1999 per Wahlbeschiss zum Präsidenten Venezuelas "gewählt" . Bei seiner Antrittsrede präsentierte er sich nicht als Revolutionär, sondern als zuverlässiger Partner der Finanzoligarchie. „Ich heiße sie willkommen zu investieren, um das Projekt voranzubringen“, spricht er in Richtung IWF und Weltbank. Er verspricht, die Auslandsschulden zu zahlen, internationale Verträge einzuhalten und die Investitionen internationaler Unternehmen zu respektieren. (3)

2002 putschte die Opposition gegen Chavez und er wurde entführt. Volk und Militär haben ihn befreit, er kam wieder an die Macht. Ab da änderte sich seine Haltung gegenüber den USA-Imperialismus und der Opposition. Der " Sozialismus des 21. Jahrhunderts " und die "partizipative Demokratie" kamen ins Gespräch. Es wurde eine neue Verfassung ausgearbeitet und viel sozialfaschistische Propaganda um das kleine blaue Buch gemacht. Es ist das Wahrzeichen der partizipativen Demokratie. Partizipative Demokratie bedeutet einfach, dass die working class und die Völker nicht selbst die Macht ergreifen, sondern sich mit der Teilhabe zufrieden geben sollen.

Gemeinsam mit dem Erzrevi Fidel Castro aus Kuba führt Chavez die Ablehnungsfront gegen ALCA an (Kuba war sowieso ausgeschlossen). „Wir wollen nicht in ALCA, wir wollen unseren eigenen Staat“. Seitdem wird Hugo Chavez und der „Sozialismus des 21. Jahrhunderts“ von der bürgerlich-revisionistischen Welt als „Retter“ des frischen Windes gesehen.


Der "Sozialismus des 21. Jahrhunderts"

- Revolution oder Reformismus?

Konterrevolution, Gegenrevolution und Sozialfaschismus!


Die revisionistische Theorie des Sozialismus des 21. Jahrhunderts wurde von Heinz Dieterich (4), der zeitweise als Berater für die „bolivarische Revolution“ im Umfeld Chavez wirkte, für Lateinamerika entwickelt. Sie baut auf die Äquivalenztheorie von Arno Peters. (5) Die Äquivalenztheorie geht davon aus, dass die Ungleichheit auf dem Weltmarkt dadurch bedingt ist, dass der Tauschwert der Ware Arbeit auf dem Weltmarkt ungleich gehandelt wird.

„Der Weltmarktpreis als Hebel der Ausbeutung. Nicht das Bevölkerungswachstum und nicht die Natur oder der Mensch tragen die Schuld an der wachsenden Not und am Hunger in den armen Ländern, sondern unser Wirtschaftssystem, die Marktwirtschaft, in der Güter und Dienstleistungen nicht zu ihrem Wert ausgetauscht werden, sondern zum Weltmarktpreis, der sich seit den sechziger Jahren ständig weiter zugunsten der reichen Industrieländer verschiebt. So muss Brasilien für eine Lokomotive, für die es vor zwanzig Jahren 15.000 Sack Kaffee zahlte, heute das Dreifache (46.000 Sack Kaffee) geben. Der Wert der Lokomotive hat sich in diesen zwanzig Jahren nicht verdreifacht, und der Wert des Kaffees hat sich nicht verringert. Verändert hat sich nur der Weltmarktpreis, der das Austauschverhältnis zwischen den überwiegend von den reichen Ländern angebotenen Industrieprodukten und den vorwiegend von den armen Ländern angebotenen Naturprodukten bestimmt.“ (6)

Die " Äquivalenztheorie"  ist protektionistischer Staatsmonopolkapitalismus

Seine Lösung ist das Äquivalenz-Prinzip für den weltweiten Warenaustausch. Das bedeutet, es soll in gleichwertigem Maßstab weltweit getauscht werden, also acht Stunden Arbeit z.B. in den USA werden gegen acht Stunden Arbeit z.B. in Bolivien getauscht. Wenn also z.B. Computer aus den USA gegen Kaffee aus Bolivien getauscht werden sollen, dann in dem Maßstab Arbeitszeit gegen gleichviel Arbeitszeit.

Wenn für „eine Lokomotive vielleicht nur noch 7.300 Sack Kaffee zu zahlen wären, nämlich so viele, wie die Arbeiter in Brasilien in der gleichen Zeit ernten, die zum Bau ihrer Lokomotive gebraucht wird [kumulierte Arbeitszeit inklusive Schulung und Ausbildung von Facharbeitern, Ingenieuren, Rohstoffgewinnung und -verarbeitung] würde diese neue Preisrelation Naturprodukt/Industrieprodukt die notwendige wirtschaftliche Gleichberechtigung der Völker untereinander herbeiführen.“ (7)

Entscheidend für die Ausbeutungsverhältnisse sind demnach nicht mehr die Eigentumsverhältnisse, insbesondere der Besitz an den Produktionsmitteln, sondern der „ungerechte Austausch“.

Sowohl Peters, als auch Dieterich gehen davon aus, dass der Sozialismus tot ist und dass die Sowjetunion die Probleme der Gesellschaft nicht lösen konnte. Die Grundlage des, nach Dieterich, „real existierende Sozialismus“, ist zwar der wissenschaftliche Sozialismus von Karl Marx, es hat aber angeblich seit Marx "keine wesentliche Weiterentwicklung in der Theorie" gegeben. Beide vertreten auch, dass der Sozialismus in einem Land nicht möglich ist.

„Seit 1917 gab es nun eine Folge von Revolutionen, die sich grundsätzlich von allen bisherigen Revolutionen unterschieden: Sie waren erfolgreich, denn sie erreichten eine Annäherung an die Äquivalenz. Die kommunistischen Länder hätten aber nicht bei der Abschaffung des Privateigentums an den Produktionsmitteln stehen bleiben dürfen. Sie mussten den Warenaustausch zum echten Warenwert (= die Summe aller darin enthaltenen Arbeitszeit) verwirklichen und sie mussten die Entlohnung allein nach der Summe der individuell aufgewendeten Arbeitszeit vornehmen; ihre Wirtschaft musste also äquivalent werden. Aber das konnte kein Land erreichen, wenn nicht der Rest der Welt folgte, denn das Äquivalenz-Prinzip ist auf Dauer nur global zu verwirklichen.“ (8)

Wir sollen also alle weltweit aufeinander warten mit der Revolution, bis auch wirklich weltweit alle gleichzeitig, sowohl objektiv als auch subjektiv, für die Revolution bereit sind. Das kennt man doch irgendwoher von einem gewissen
Leo Trotzki , nur das der das schon damals viel besser konnte

 

Der "Computer-Sozialismus "

Ebenso gab es in der Sowjetunion, nach dieser Theorie, "keine direkte Basisdemokratie". Diese konnte es auch nach Peters und Dieterich nicht geben, weil es keine Computer gab, so dass der Bedarf an Ware nicht ermittelt werden konnte. Jetzt, durch die technische Errungenschaft der Computertechnik – das ist laut Peters ein neuer qualitativer Sprung – ist direkte Demokratie per Knopfdruck möglich. „Computer steuern Produktion nach Bedürfnissen“, so was wie Computer-Sozialismus (9). Wem die Computer gehören un d wer die Knopfdrücke bedient, auswertet und wie damit umgegangen wird, bleibt bei ihnen völlig offen.

Die anti-kommunistische, sozialfaschistische und antibolschewistische "Theorie des Sozialismus des 21. Jahrhunderts" ist eine Form postmodernen Revisionismus, Neorevisionismus.

Der "Sozialismus des 21. Jahrhunderts" will weder den Markt noch das Privateigentum abschaffen. Die Grundlage dieses „neuen historischen Projekts“ bildet die bürgerliche Gesellschaft und nicht der Klassenkampf oder die klassenlose Gesellschaft. Nach Dieterich ist die Veränderung der bestehenden Verhältnisse innerhalb des Systems möglich: wir fangen jetzt an und tauschen gleichwertig, dann gibt es keine ungleiche Verteilung mehr. So einfach ist das! Das sind die Reformen des 21. Jahrhunderts. Keine Enteignung der Weltbourgeoisie, keine Zerschlagung des bürgerlichen Staates. Weder proletarische Diktatur, noch Revolution sind seine Lösung. Dieterich ist natürlich nicht der einzige „Theoretiker“ des ‚bolivarischen Prozesses’. 2007 erschienen ist eine ‚Kampfschrift’ „Befreiung im 21. Jahrhundert“ von Helmut Thielen. Auch Thielen, Ingenieur und Soziologe, lebt in Lateinamerika, Brasilien. Überschwänglich feierte auch er den Prozess der " bolivarischen Revolution " in den lateinamerikanischen Staaten. Er ist ebenfalls glühender Verfechter der „partizipatorischen Demokratie“. Die Auseinandersetzung mit diesen diversen kleinbürgerlichen Theoriekonstruktionen, die eine "Überwindung" des Weltkapitalismus mit der nationalen Bourgeoisie in den abhängigen Ländern vorschlagen, ist wichtig, um Klarheit in der anti-imperialistischen Weltbewegung zu gewinnen.

Das Privateigentum an Produktionsmitteln wird vom Staat gesichert

Die Verstaatlichung im Öl- und Gassektor wurde unter der Kontrolle der Regierung Hugo Chavez durchgeführt. Das Projekt ‚Bolivarische Revolution’ kostete viel Geld und woher soll man das nehmen, wenn nicht aus der Verstaatlichung. Vor allem nach dem Streik 2007 der Arbeiter im Erdölsektor brauchte Hugo Chavez die Unterstützung des Volkes.

Daher hatt die neue Regierung einige Zugeständnisse für die working class und die Völker natürlich zugestanden. Eine Alphabetisierungskampagne wurde gestartet. Alle sollen Lesen und Schreiben können, jeder kann zur Schule und zur Universität gehen. Es sind Ärzte aus Kuba gekommen, um die Gesundheitsversorgung zu gewährleisten, die Rechte der indigenen Bevölkerung wurden jedoch nicht ernst genommen. Das sind negative Entwicklungen für die working class und die Völker.

Aber was bedeutet eigentlich Verstaatlichung und Enteignung? Enteignung heißt Wegnehmen! In Venezuela wird der besitzenden Klasse aber nichts weggenommen. Das Bodengesetz sieht vor, ungenutzte Böden vom Staat über Petrogeld zu kaufen und an landlose Bauern zu verteilen. Allerdings nur, wenn der Großgrundbesitzer mehr als 5.000 Hektar besitzt. Es werden auch nur ungenutzte Böden vom Staat gekauft, und an die Bauern weitergegeben. Land soll nicht brachliegen, es soll im kapitalistischen Sinne bewirtschaftet werden. Land, welches bearbeitet wird, wird nicht enteignet. Ausdrücklich verbietet das Bodengesetz Landbesetzungen! Bei stillgelegten Fabriken ist das ähnlich.

In der Zeit vor Chavez befanden sich Erdöl und Gas vollständig unter Kontrolle der USA, Frankreichs, unter Kontrolle von Exxon und BP. In Worten ist die Regierung Chavez gegen Privatisierung und für die nationale Souveränität. Es wurde daher eine Verstaatlichung von Erdöl und Erdgas durchgeführt. Seitdem befinden sich 51% der Ölfirma PDVSA in den Händen des Staates, 49% betreiben weiterhin die multinationalen Konzerne. Faktisch wurde durch die Verstaatlichung nur eine Kontrolle über die Firma erreicht, und keine vollkommene Verstaatlichung des Eigentums. Und diese Kontrolle ist im Interesse der nationalen Bourgeoisie und richtet sich natürlich gegen das Interesse der imperialistischen Großmächte und der Finanzmonopole. Ihr Extraprofit wird beschnitten.

Der Plan ALBA

Es gibt eine Vielzahl von wirtschafts-politischen Zusammenschlüssen / Wirtschaftsverbänden von Staaten Südamerikas untereinander, wie ALBA. Auch gibt es solche Bündnisse von Ländern Lateinamerikas mit imperialistischen Großmächten wie die USA – ALCA, oder der vorwiegend unter EU Dominanzpartnerschaft stehende MERCOSUR. (10)

Das Projekt ALBA - „Bolivarische Alternative für die Völker unseres Amerikas und der Karibik“ als Staatenzusammenschluss wurde von Chavez ins Leben gerufen, um für Venezuela eine neue wirtschaftliche Basis in Lateinamerika zu schaffen. ALBA wird als „herrschaftsfreie“ Alternative zu ALCA gepriesen.

Chavez erster Liebespartner bei ALBA war 2005 Kuba. Kuba brauchte Öl und Gas und Venezuela brauchte Ärzte und Lehrer. Gemeinsam haben sie ALBA gestartet, Weitere Mitglieder sind Bolivien (2006) und Nicaragua (2007). In Bolivien ist mit Evo Morales zum ersten Mal ein Indigener zum Präsidenten " gewählt " worden. Morales ist Anführer einer nationalen- und Kulakenbewegung. Nach seiner Wahl gab es schnell einen Widerspruch zwischen Bolivien und den USA-Imperialismus wegen des Koka Anbaus und Handels. ALBA war eine Alternative für Morales um das Diktat der USA teilweise zu umgehen und sich Aktionsfreiheit zu verschaffen. Mit der Wahl von Ortega zum Präsidenten, trat auch Nicaragua in ALBA ein. Ortega ist alles andere als fortschrittlich. Ehemals Sandinist, ist er heute ein fundamental-christlicher Sozialdemokrat-Sozialfaschist.

Ziel von ALBA soll sein, keinen herrscherfreundlichen Handel, sondern einen "gleichberechtigten" Handel zu betreiben. ALBA regelt einen wirtschaftlichen Austausch im Sinne der Äquivalenztheorie.

Auch Banco del Sur, auch Bancosur - „Bank des Südens“ (11), Petrocaribe (12), Petrosur, teleSUR (13) sind von Venezuela ins Leben gerufene Projekte zur "Befreiung" von Weltbank (WB) und IWF. Seit dem 12. 04. 2007 ist Venezuela frei von Schulden gegenüber der IWF und der WB. Ende April kündigte Chavez den Rücktritt seines Landes aus dem IWF und der WB an.


Wie schon gesagt, es geht aber nicht nur um Befreiung von den herrschenden Institutionen, es geht auch um eine Vormachtstellung in Lateinamerika. Venezuela ist mittlerweile in den Mercosur eingetreten. Dort ist Venezuela Handelspartner mit Brasilien und Argentinien, aber sie sind auch Konkurrenten. Chavez hat allerdings Öl und Gas, deshalb versucht er über Petrosur eine Pipeline durch Lateinamerika zu bauen, um sein Öl dort zu verkaufen. Dadurch sollen die Beziehungen zu den USA begrenzt werden, denn trotz aller Differenzen ist die USA mit großem Abstand erster Handelspartner Venezuelas, sowohl was Export, als auch was Import betrifft. (Anteil des Imports aus USA nach Venezuela 2000: 44%; 2007: 30%, Export in die USA aus Venezuela 2000: 25%; 2007: 57%)

Eine neue Klassenstruktur ist im Entstehen

Venezuela ist ein ökonomisch abhängiges Land und hoch verschuldet. Laut Botschaft der Bolivarischen Republik Venezuela arbeiten 11% der Bevölkerung in der Landwirtschaft, 20% in der Industrie und 69% in der Dienstleistung. Die Haupteinnahmequellen in Venezuela sind Öl und Gas. Öl macht 80% des Exports, 50% der Staatseinnahmen und 25% des BIP aus. (14) Dementsprechend einseitig ist die Industrie entwickelt. Außer den Raffinerien gibt es nicht viel Industrie. In den Städten lebt überwiegend das Kleinbürgertum. Die indigenen Völker leben größtenteils auf dem Land.

Durch die Verstaatlichung der Ölfirma entsteht eine neue Klassenstruktur. Die nationale Bourgeoisie wird gestärkt. Diese neue Klassenstruktur entscheidet, wer in Zukunft an die Macht kommt oder bleibt. Bei den Präsidentschaftswahlen und deren Beschiss im Dezember 2006 haben angeblich umgerechnet 55% der Venezolaner für Hugo Chavez gestimmt. Da momentan die Unterstützung der Revisionisten und Sozialfaschisten für Chavez stärker ist, als für die Opposition, hat Chavez Mut bekommen und ein Ermächtigungsgesetz erlassen, das ihm erlaubt, für 18 Monate mit Sonderrechten zu regieren – im Namen des " Sozialismus" . Das ist sein Verständnis von Basisdemokratie! Am 2. Dezember 2007 wurde die Verfassung, die sicher keine Verfassung des Sozialismus ist, in einem Volksentscheid abgestimmt.  Widersprüche dazu gibt es nicht nur aus den Reihen der reaktionär-faschistoiden Opposition sondern auch von „Mitkämpfern“ Chavez, wie dem ehemaligen Verteidigungsminister, General außer Dienst, Raul Baduel. Im Juli 2007 wurde er von seinem Posten abgesetzt. Danach rief er zur Ablehnung der Reform der Verfassung auf, die eine „Umwandlung des Staates“ bedeute. Baduel hatte das Vorwort zur spanischen Ausgabe von Dieterichs Buch „Sozialismus des 21. Jahrhunderts“ verfasst.

Chavez, als Vertreter der nationalen Bourgeoisie, sagt selber, die Bolivarische Revolution ist für das nationale Unternehmertum, für die Mittelschicht und für die Armen (15). Das ist kein Sozialismus! Seine Familie hat er sofort in Politik und Wirtschaft integriert. Sie haben wirtschaftliche Macht und Kapital. Chavez Vater ist Ministerpräsident des Bundesstaates Barinas, sein Bruder Bildungsminister, sein Cousin Leiter der staatlichen Ölfirma PDVSA (16).

Venezuela im „Kampf gegen den Imperialismus“?

Einige revisionistische und sozialfaschistische Organisationen und Gruppen befinden sich im Chavez-Hype. Sie unterstützen die Bolivarische "Revolution", sie sagen „Chavez sei ein Antiimperialist“, manche sagen „es weht ein frischer Wind in Lateinamerika“, einige sich kommunistisch nennende Gruppen gehen sogar soweit und nennen Venezuela, Kuba und Bolivien die „Achse der Revolution“.


Es ist ganz klar eine Schwäche der weltweiten Protestbewegungen, dass ein bürgerlicher Reformer wie Chavez zum " Revolutionär " stilisiert und ihm hinterhergerannt wird, obwohl er ein totaler Sozialfaschist ist. Die bolschewistischen Organisationen sind weltweit sehr schwach, es gibt keine Vorbilder, es gibt heute keine Organisationen bzw. Parteien, die momentan in der Lage sind, eine Revolution durchzuführen, falls ihr Land in eine revolutionäre Krise gerät.
 

Es gibt keine objektive Schwächung des Weltimperialismus durch Venezuela und Chavez bzw. Maduro und sie sind keine Antiimperialisten, sondern dreckige Sozialfaschisten und Antibolschewisten!!!  Wer in der heutigen Weltsituation mit Chavez und Maduro sympathisiert, ist ein dreckiger Demagoge, Sozialfaschist, Revi und Lakai der Weltreaktion !!

Einige Zugeständnisse und Reformen in Venezuela verbessern ganz bestimmt n i c h t die Lebens- und Arbeitsbedingungen für die working class und für die unterdrückten Völker, das haben wir bereits oben angeführt. Chavez war im Konflikt mit den USA-Imperialismus, aber das ist kein Antiimperialismus, das ist Konkurrenzkampf mit den USA. Er wie Maduro greifen nicht das ganze imperialistische Weltsystem an, sondern beschränken sich (höchstens) auf den US-Imperialismus. Venezuela hat gute wirtschaftliche Beziehungen zu den EU-imperialistischen Staaten, zu der imperialistischen Supermacht China und zu Südafrika. Durch seinen Konflikt mit den USA-Imperialismus versuchte Chavez eine Anti-USA Front aufzubauen. Dazu brauchte er letztendlich Organisationen, wie die faschistische Hamas, und politisch reaktionäre Mächte, wie damals Ahmedinejad im Iran.

Als Teil der nationalen Bourgeoisie hatte Chavez die Möglichkeit, die Interessen seiner herrschenden Klasse durchzusetzen, sie besitzen Öl und Gas. Schwächt Chavez dadurch objektiv den Weltimperialismus? Politisch hat kein imperialistischer Staat, keine Koalition aktuell die Möglichkeit Maduro und Venezuela in irgendeiner Form anzugehen. Die Supermacht USA sind mit dem Nahen Osten, Asien zu sehr verstrickt und in den Krieg eingebunden. Die EU-Imperialisten sind verhalten und trauen sich noch nicht wirklich, das Hinterland der USA aggressiver anzugreifen, bereiten dafür aber alles vor. China versucht mit wirtschaftlichen Mitteln Lateinamerika zu erobern. Es muß nix heißen, dass es Mächte gibt, die politisch nicht voll unter der Kontrolle der Weltimperialisten stehen, so wie die Regierungen Hugo Chavez/Nicolás Maduro, Fidel Castro bzw. deren Nachfolger und Evo Morales. Sie geben vor, eine "dritte Kraft" gegen den Weltimperialismus aufzubauen, machen aber in Taten das genaue Gegenteil, indem ihre Abhängigkeit stetig zunimmt. Das kann für diese Ausbeuter auch eine Zeitlang gut gehen. Aber kein ehrlicher Antiimperialist und Marxist-Leninist kann das jemals unterstützen!!



Wir machen heute einen Aufruf zum aktiven Wahlboykott für Venezuela, um den Kampf gegen das sozialfaschistische Chavez-Maduro-Regime und für die proletarische Revolution, als Teil der sozialistischen Weltrevolution zu stärken . Es ist nicht die Aufgabe der Weltbolschewisten, die nationale Bourgeoisie zu unterstützen. Wenn aber gegen Maduro und der korrupten Kapitalregierung Venezuelas die pro-amerikanischen Putschisten sich einmischen oder wenn die USA (oder auch ein anderes imperialistischer Staat, was aber unter den heutigen Bedingungen ziemlich wahrscheinlich ist) einmarschiert, dann bekommen sie allesamt die eiserne Faust des Weltproletariats zu spüren!

Unsere Hauptaufgabe ist es heute, innerhalb der allgemeinen Protestbewegung die euphorische Unterstützung für Chavez/Maduro auf den harten Boden der Tatsachen zu stellen. Außer dem Namen hat das nichts mit Sozialismus zu tun. Die Chavez-Maduro Weltbewegung ist eine national-bürgerliche Weltbewegung, putschistisch und in Zusammenarbeit mit der Kompradorenbourgeoisie.

Hugo Chavez und Nicolás Maduro sind weder der Freund der Völker, noch der working class, sondern deren schlimmsten Todfeinde und Blutsauger!! In Venezuela wird zwar über Sozialismus diskutiert, aber das, was als Sozialismus präsentiert wird, ist eine Karikatur des Sozialismus, ist Sozialfaschismus und macht es nur schwieriger, sich positiv auf den wahren Sozialismus zu beziehen und ihn populär zu machen.

 

Für die Zukunft gibt es nicht viele Möglichkeiten für Nicolás Maduro. Entweder er wird von den venezuelanischen Kompradoren in gemeinsamer Aktion mit den US-Imperialisten weggeputscht oder er verkauft sich an die Imperialisten, so wie Gaddafi. Aus dem „Terroristen“ und Freund der Revisionisten/Sozialfaschisten Gaddafi wurde ein Lieblingskind der Imperialisten.





 

(1) A Classe Operaria, Heft 22, Organ des ZK der KP Brasiliens 1969

(2) ALCA oder FTAA: Von Kanada bis Feuerland

Seit Jahren wird an einer gesamtamerikanischen Freihandelszone von Alaska bis Feuerland unter US-Diktat gebastelt. (FTAA (engl) oder ALCA (span)), das 34 Länder einschließt. Nur Kuba darf nicht mitmachen. ALCA bedeutet ein fast grenzenloser Handel in einer Region, in der mehr als 800 Millionen Menschen leben, die 13 Billionen US$ erwirtschaften. Das sind etwa 40% des Welthandelsvolumen. ALCA wäre dann der weltweit größte Handelsblock, von den USA dominiert, denn deren BSP ist 10 mal so hoch, wie das aller lateinamerikanischer Staaten zusammen. Vor allem Brasilien und Argentinien, und seit dem Regierungswechsel Uruguay, bremsen die ALCA pläne der USA, sie setzen auf ihr Projekt: MERCOSUR-EU.

(3) Christopf Twickel: Hugo Chavez, Eine Biografie, Nautilus Verlag 2006, S. 141

(4) H. Dieterich, geboren 1943 in Deutschland, Studium bei Adorno und Horkheimer in Frankfurt. Dieterich lebt seit Mitte der 1970er Jahre in Lateinamerika, vor allem Mexiko. In Mexiko Stadt hat er seit 1977 eine Professur für Soziologie und Methodologie. Er ist, neben Arno Peters, Verfechter der Äquivalenztheorie, mit der er für eine gerechtere, vor allem ökonomisch begründete Wirtschaftsordnung eintritt. Dieterichs Ansatz nimmt Planungsprozesse zur Begründung eines „Computer-Sozialismus“ (Konrad Zuse) des 21. Jahrhunderts auf. Seine Leitstudie befasst sich mit den „Produktionsverhältnissen in Lateinamerika“. (wikipedia)

(5) Arno Peters (1916-2002) war Historiker und Kartograph. Er erstellte die Synchronoptische Weltgeschichte, die auf materialistischer Grundlage die afrikanischen, asiatischen, vorkolumbischen und europäischen Kulturen und ihre Geschichte gleichrangig darstellt. Er befasste sich zudem mit dem Konzept der Äquivalenzökonomie, als alternatives Wirtschaftssystem zum kapitalistischen. Dazu sind seine Hauptwerke: „Computer-Sozialismus-Gespräche mit K. Zuse“, „Das Äquivalenz-Prinzip als Grundlage der Globalökonomie“.

(6) Arno Peters, „Das Äquivalenz-Prinzip als Grundlage der Globalökonomie“, 1996 Akademische Verlagsanstalt, S. 8

(7) Arno Peters, S .24

(8) Arno Peters, S. 25

(9) Arno Peters, S. 24

(10) MERCOSUR (Mercado Comun der Sur): Gemeinsamer Markt des Südens. Gegründet 1991 mit dem Vertrag von Asuncion 1991. (orientiert an dem Modell EU, also Schaffung eines gemeinsamen Marktes und einer politischen Einheit der Mitgliedsstaaten)

Mitglieder sind: Argentinien, Brasilien, Uruguay, Paraguay, Venezuela (Beitritt 2007). Assoziierte Staaten sind: Chile (1996), Bolivien (1997), Peru (2003), Kolumbien (2004), Ecuador (2004). Mit Mexiko laufen noch Verhandlungen um Aufnahme. Es handelt sich dabei um einen Binnenmarkt mit mehr als 280 Millionen Menschen, über 13 Millionen Quadratkilometern das entspricht ungefähr 73% der Fläche Südamerikas bzw. 59% der Fläche Lateinamerikas. Im Mai 2007 tagte zum ersten Mal in Uruguay das neu errichtete Parlament des MERCOSUR.

Die MERCOSUR- Staaten haben zusammen 12 Millionen km2 Fläche, das entspricht ca. 58% der Fläche Lateinamerikas. Sie haben einen BIP von ca. 735 Mrd. US$, ein Export von ca. 55 Milliarden US$ und importieren im Wert von ca. 45 Milliarden US$.

Im Oktober 2004 ist der Vertrag über das Freihandelsabkommen zwischen dem MERCOSUR und der Andengemeinschaft (Bolivien, Peru, Kolumbien, Ecuador und Venezuela) abgeschlossen worden. Mit dem Abkommen ist der weltweit fünft größte Handelsblock entstanden, mit mehr als 361 Millionen EinwohnerInnen, einer Fläche von 17 Millionen km2 und einem BIP von etwa 800 Milliarden US$.

(11) Bancosur: Entwicklungsbankprojekt, das die wirtschaftliche Entwicklung der Mitgliedsländer der UNASUR – „Union südamerikanischer Nationen“ - finanzieren soll. Initiiert von Argentinien und Venezuela haben sich inzwischen Ecuador, Paraguay, Bolivien, Brasilien und Uruguay angeschlossen. Kolumbien hat im Oktober 2007 den Antrag auf Mitgliedschaft gestellt. Finanziert werden soll die Bancosur durch die Übernahme eines Teils der internationalen Reserven jeder einzelnen Nationalbank der Mitgliedsstaaten (wikipedia). Oktober 2007 wurde die Gründung für den 3. 11. 07 beschlossen. Ohne Angabe von Gründen wurde diese auf den 5. 12. 07 verschoben. Hintergrund sind Widersprüche und Machtkämpfe der einzelnen Bourgeoisien, insbesondere zwischen Venezuela und Brasilien. Brasilien ist im Grunde nicht an der Bank interessiert, da sie selbst über eine Entwicklungsbank verfügen und sie ihren Hegemonialanspruch auf eine Großmachtrolle in Lateinamerika durch den Bancosur nicht gefördert sondern gefährdet sieht.

(12) Petrocaribe: Abkommen, das die Möglichkeit für die Karibikstaaten eröffnet, Erdöl aus Venezuela zu kaufen, und dafür zunächst nur einen kleinen Teil zu bezahlen. Der Rest kann bei 1% Zinsen bis auf 25 Jahre hinaus gestundet werden. Unter den Karibikstaaten ist auch Kuba.

(13) teleSUR: „Fernsehen des Südens“ ist vor allem im Informationssektor die mediale kulturpolitische Antwort Venezuelas auf die Vorherrschaft der Mediengiganten in Lateinamerika wie die englische BBC, amerikanische CNN und Univision. Vorgeschlagen von Fidel Castro hat Chavez das Projekt 2005 umgesetzt. Der TV-Satellitensender ist „multistaatlich“ konzipiert und organisiert. Sein Sitz ist in Venezuela. Getragen wird das Projekt von Venezuela, Argentinien, Kuba, Uruguay, Bolivien, Ecuador, Nicaragua. Brasilien kooperiert, ebenso gibt es einen Kooperationsvertrag mit dem arabischen Nachrichtensender Al-Dschasira.

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(14) www.wikipedia.de

(15) Twickel S. 192

(16) TAZ, 10.01.07

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siehe dazu auch :

http://ciml.250x.com/to/

venezuela_statement_comintern_sh_12_march_2014.html

http://ciml.250x.com/to/hugo_chavez.html



2017

 

 

2015

Stalinist-Hoxhaist criticism to the „Declaration of the XX Plenum of the ICMLPO“

(November, 2014)

It is time to analyze the most recent document from the ICMLPO that we have: the Declaration of the XX Plenum of the ICMLPO of November, 2014.

When reading it, we must admit that the ICMLPO’s neo-revisionists did well their misleading job. In this also resides their abhorrent opportunism: they take advantage of their past affiliation with the Marxist-Leninist World Movement of comrade Enver Hoxha in order to cover themselves with “red” colors that make their unmasking more difficult than that of other revisionist branches, thus deceiving world proletariat and other exploited and oppressed classes much better. And with this, they pay enormous favors to the world bourgeois class, as they help keeping world capitalist-imperialist exploitative, oppressive and enslaving system alive while detaching workers from the only path that could definitively and totally emancipate them: the MLSH path, the path of the 5 Classic of Marxism-Leninism.

Particularly concerning their “Declaration of the XX Plenum”, they vomit an entire array of apparently correct “Bolshevist” “Marxist-Leninist” and “communist” slogans, directives and general phraseology. The reactionary and anti-socialist nature of the ICMLPO can only be perceived if one looks at the entire picture not only of their texts, but also of their actions and practical positions since even before its existence. That’s what we have been trying to do in this article.

However, even in this “Declaration of the XX Plenum”, it is possible to note at least one concrete sign of ICMLPO’s ultra-opportunism and counter- revolutionary stand. Such is the case of its open and explicit eulogizing of Chavism:

The socio-economic measures taken by Chavez’ governments have always been significant in benefit of the people (...). After Chavez physical disappearance, his successors are now facing an aggressive campaign of destabilization promoted by reaction and by USA imperialism.” (Documents of the ICMLPO, Declaración de la XX Plenaria de la ICMLPO, November, 2014, translated from Spanish language)

This statement could perfectly have been uttered by one of those Chavist social-fascist ministers that are nowadays exploiting and oppressing Venezuelan proletariat and workers to the bone in favor of the interests of the section of Venezuelan bourgeois class that is presently selling its country to Chinese social-imperialism. Instead, it was published by their ideological twins: the ICMLPO’s neo-revisionists. And we must take into consideration that the Declaration of the XX Plenum that includes these assertions has been officially signed by the so- called “Communist” Party of Venezuela (Marxist-Leninist)! Of course, it is totally obvious that such party is “communist” and “Marxist-Leninist” only in name (exactly like happens with all other ICMLPO’s “brother-parties”, by the way...).

Chavist social-fascist and anti-communist ideology of “Latin American and Venezuelan road to socialism” reminds us of Black Africa’s, Asia’s and Middle East’s "ways" and "paths" leading to "specific socialism". These “specific socialisms” were and are closely related to the “non-aligned movement” and they are only masks to divert the struggle of workers from genuinely communist purposes with the complicity and support of imperialist powers which want to perpetuate these mystifications as a mean to keep world laborers and world proletarians away from Marxism-Leninism-Stalinism-Hoxhaism. These "specific socialisms" such as that of Chavez deny the universal revolutionary laws of socialist and communist revolution and construction; they are defenders of inevitably opportunist, reformist and social democratic positions. So-called “specific socialisms” like that of Chavez refuse the teachings of the Classics on the general laws of the revolution and of socialist / communist construction following the footsteps of all other “models” and "socialist ways" like those of Tito, Castro, Khrushchev, Mao, the Eurocommunists, Sandinists (Nicaragua), etc. as well as of the Italian, French, Spanish, Islamic, African “roads to socialism”, etc. Independently of their differences, they all (including Chavist Venezuelan / Latin American “specific 21st century socialism”) come together and agree on what really matters: total and complete denigration and rejection of the fundamental teachings of Marxism-Leninism-Stalinism-Hoxhaism – the only truly revolutionary socialist and communist ideology. This rejection and denigration has the goal of always preserving capitalism in a form or another.

The glorious 5 Classics of Marxism-Leninism were absolutely right when they considered that these kind of bourgeois mystifications represent a huge risk for the victory of the true anti imperialist struggle, that is to say, for the victory of the socialist revolution. These pseudo "socialist revolutions" or "ways to socialism" provide in effect the imperialist bourgeoisie and its indigenous accomplices (like Chavist pro-Chinese compradore bourgeoisie in Venezuela) with assurance that nothing will fundamentally change while treacherously making working classes of the neo-colonial dependent nations feel (sometimes sincerely) that things will really change! Life itself has shown that these imperialist-revisionist mystifications of which Chavist “socialism” is among the latest examples have not the slightest intention to challenge capitalist-imperialist world order. On the contrary, their purpose is to keep it eternally alive. And what could we expect from “movements” which base themselves on the factual defense of wage slavery?

According to the Classics, socialism necessarily includes abolition of private property of the means of production and of wage labor. Now, it is evident that the fake “leftist revolutions” in Chavist Venezuela and in Latin America have not done, are not doing and won’t do anything of this. They are not intended to overthrow the oppressive, slavagist and exploitative predatory capitalist-imperialist production relations and forces and to replace them by socialist and communist ones. On the contrary, they only encourage the exacerbation of inter-imperialist rivalries in order to obtain some additional crumbs. The essence of the Chavist "Bolivarian socialist revolution" is composed by the interests of the Venezuelan pro-Chinese bourgeoisie compradore disguised under the mask of petty-bourgeois populism to deceive world workers / proletarians in general and Venezuelan workers / proletarians in particular. Indeed, Chavist “specific road to socialism” is nothing more than bourgeois-capitalist pro-imperialist anti-communism. As we have already said, just like occurred with all other “specific socialisms”, also Chavist “Venezuelan and Latin American socialism” is a mere pseudo-popular “movement” led by the Venezuelan pro-Chinese bourgeoisie with the aim of facilitating the exploitation of Venezuela by rapacious Chinese social-fascists and social-imperialists which are already surpassing American imperialists as the world’s most powerful superpower. In spite of everything, not all bourgeois-capitalist countries can achieve political-socio-economic world domination, as this has being restricted to a few large blocks and major imperialist powers, among which are the U.S., E.U, Japan and, most recently, China. The other bourgeois-capitalist nations like Chavist Venezuela are condemned to be attached to the sphere of influence of this or that imperialist candidate to global hegemony which will do anything to maintain world colonial wage enslaving, exploitative capitalist-imperialist status quo.

In our articles about Chavism, we noted that:

(...) contrary to misleading appearances conferred by the phony “anti- imperialist” and even “socialist” nature which revisionists automatically attribute to any bourgeois-capitalist regime which apparently “criticizes” the hegemony of American imperialism, Venezuelan Chavist bourgeoisie could not be more dependent on world imperialism: it provides complete creditor insurance to imperialists and it even keeps previous neo-colonialist and exploitative commitments to the IMF! Its entire laughable “leftist” or even “socialist” phraseology is only intended to fool workers and proletarians!

And the attempts of American imperialism to destabilize Chavez regime and others of the same kind change nothing to their bourgeois compradore character. This only shows that Chavist bourgeoisie refuses the former exclusive domination of American imperialism, preferring to replace it by that of Chinese imperialism. Unfortunately, there is not an authentic communist party in Venezuela. All the so-called “communist” and “Marxist- Leninist” movements are totally influenced by the policies of local Chavist pro-Chinese compradore bourgeoisie and they support Chinese social-imperialist colonization. This undoubtedly displays the necessity of the formation of a genuine Stalinist-Hoxhaist party in Venezuela which is able to fulfill the revolutionary tasks indicated by the 5 Classics of Marxism-Leninism.”

[Documents of the Comintern (SH), Statement of the Comintern (SH) on Hugo Chavez’s death, 2013, edition in English]

And relatively to the situation of Venezuela under Chavez’s social-fascist successor Maduro, we remarked:

So, (according to the neo-revisionists), Maduro is a “democrat” and Chavez was a “patriot” defended by the “revolutionary people” against the “bourgeois aggression by US imperialism”. Not a single word about Chinese social-imperialism and its transformation of Venezuela into its neo-colony, not a word about its Venezuelan bourgeois compradore lackeys, not a word about the exploitative, pro-capitalist and counter-revolutionary nature of Chavez and Maduro’s regimes which could only “win” the “elections” through using social-fascist violence and deceive against the oppressed laboring masses. Not a word of condemnation against Chavist anti-communism and not even a single word of praise for the brave Venezuelan proletarians that are rising up in revolt against unbearable social-fascist and pro-imperialist neo-colonial slavery. When we read that kind of documents and think that the parties constituting ICMLPO were once part of the Marxist-Leninist Movement of comrade Enver Hoxha, it is truly a great outrage and a great sadness.

Neo-revisionists like those from the ICMLPO and the Maoists from the MLM cause enormous damage to the cause of world socialist revolution, because they hide their anti-socialist reactionary character behind “anti-revisionist”, “Stalinist” and sometimes even “Hoxhaist” cloaks. They try to convince workers of the “correctness” of their path to “socialism” which would be supposedly “free from from sectarianisms and dogmatisms”. In truth, all they want is to deviate world proletarians, workers and other exploited and oppressed classes from the only authentic path to liberation from all kinds of evils inherent to capitalist-imperialist-revisionist world system. In truth, all they want is to deviate them from the only way to accomplish true socialism and true communism: Marxism-Leninism-Stalinism-Hoxhaism. If we don’t follow and apply the teachings of the 5 Classics of Marxism-Leninism, we will end up with nothing more than with some Chavist-type “socialism”.

The events in Venezuela unmask exemplarily the pro-imperialist, social-fascist character of neo-revisionists on a global scale who support world imperialism and who encourage a new imperialist war. Our position is clear:

"War against imperialist war in Venezuela!" Our line is clear: The Albanian anti-fascist, anti-imperialist struggle was victorious because of the revolutionary line of comrade Enver Hoxha. We propagate that the Venezuelan people must learn from the victory of the Albanian people, the Venezuelan people must go in the spirit of the Albanian revolutionary liberation struggle. The aim is clear: Construction of socialism in the spirit of the 5 Classics of Marxism-Leninism!!!”

[Documents of the Comintern (SH), Statement of the Comintern (SH) about events in Venezuela, 2014, edition in English]

World workers / proletarians in general and Venezuelan workers / proletarians in particular must know that the only way to their total and definitive liberation from all kinds of exploitation, oppression and wage slavery is to struggle against all kinds of anti-socialist illusions and trickeries promoted by bourgeois-capitalist, pro-imperialist “populist” anti-communist regimes of the Chavist kind and to fully embrace Marxism-Leninism-Stalinism-Hoxhaism with the objective of ensuring the triumph of the world socialist revolution and of the world proletarian dictatorship towards world socialism and world communism – always under the steel leadership of the Comintern (SH), the only faithful standard bearer and defender of authentic proletarian and communist ideology. That’s why it is so important to found a Section of the Comintern (SH) not only in Venezuela and in other nations under the influence of ICMLPO’s neo-revisionists but in every country of the world.


"Marxist–Leninist Communist Party of Venezuela“

a neo-revisionist party - affiliated with the ICMLPO


The “Marxist-Leninist Communist” Party of Venezuela is the Venezuelan “brother-party” of the ICMLPO. Following the example of those from other countries, also this neo-revisionist organization describes itself as, “anti-revisionist” and “anti-imperialist” when the truth is very far from this.

Indeed, the MLCPV is an open supporter of Chavist (and Maduro’s) social- fascists and, consequently, of their Chinese social-imperialist bosses.

About this party we will only leave brief notes, because the main criticism directed against it – namely, the reactionary and anti-communist essence of Chavism - was already analyzed by us beforehand in this same article and also in others from the Comintern (SH).

In fact, the Venezuelan ICMLPO’s neo-revisionists explicitly defend “peaceful transition to socialism” and qualify as “socialist” some of the main revisionist countries that still exist:

From the Central Committee of the Marxist-Leninist Communist Party of Venezuela, expression of the ICMLPO in our country, we see with great optimism and good wishes those firm steps in the consolidation of a policy of agreements, alliances and unity begins to be established between Venezuelan revolutionary leftist organizations regardless of the forms of struggle they use. (...)

To believe in the benefits of the imperialist bourgeoisie (...) is to forget the lessons of successful socialist revolutions in the world as the Chinese, Vietnamese, North Korean or Cuban.”

(http://pcmlv.blogspot.pt/2015/01/saludos-del-pcmlv-la-primera- convencion.html, Saludos del PCMLV a la Primera Convención Nacional de la Izquierda Revolucionaria de Venezuela, 2015, translated from Spanish language)

In what concerns the attempt at presenting to world and Venezuelan workers social-fascists and anti-communists Vietnam, Cuba, North Korea and China as being “revolutionary socialist” nations, it even exempts our commentaries. Our positions relatively to the alleged "revolutionary”, “socialist” and “anti-imperialist” nature of such regimes and of those who, around the world, support them (like happens with the ICMLPO’ opportunists) are well-known and we will not repeat them once more.

But besides this, we can clearly note the embracement (again...) of Dimitrov’s “united front theories” in the Venezuelan ICMLPO’s neo-revisionists affirmations about their “optimism” and “good wishes” relatively to the “union, agreement and alliance between revolutionary leftist organizations, no matter what their forms of struggle are”. In first place, while there is no Venezuelan Section of the Comintern (SH), that means that there is not a single organization in that country deserving to be called “revolutionary”. In second place, Dimitrov’s “ideas” support alliance and coalition between the revolutionary Marxist-Leninist communist parties and the pro-capitalist forces which auto-qualify themselves as “anti-fascist” with the objective of misleading the oppressed and exploited proletariat and working classes about the true class character of the fascist form of bourgeois dictatorship. In fact, the anti-communist and pro-fascist nature of Dimitrov’s thesis can be concluded from the fact that fascism is a direct inevitable product of capitalism and it will never be totally and definitively defeated as long as the capitalist-imperialist exploitative and wage slavagist system and formation exists. Thus, Dimitrov defends that the communist parties should trust and rely on forces which, despite their fake “anti- fascist” appearance and phraseology, are at the service of the same political- social-economic-ideological order which gave birth to fascism in order to struggle against that same fascism! And this because the bourgeois and pro- capitalist forces with whom Dimitrov proposes that the communist parties should become allies are of the same nature of fascism itself; those bourgeois forces and fascism both inescapably derive from the same capitalist-imperialist oppressive system and formation. If fascism is a direct and unavoidable result of the bourgeois-capitalist order, the reasonable and principled solution would be that, in order to wage an efficient and fruitful combat against fascism with the goal of accomplishing the abolition of its inevitability, communist parties should struggle against all forces and influences which are related to the economical and ideological system and formation which originates fascism. And just like Dimitrov advocates a counter-revolutionary “union” with those false “progressive anti-fascist” (read: bourgeois) forces with the phony pretext of “defeating fascism”, Venezuelan ICMLPO’s social-fascists of the MLCPV also advocate reactionary “union” with the “Venezuelan leftist revolutionary organizations” (read: with the Chavist pro-Chinese imperialist bourgeoisie) with the sham pretext of defeating the pro-American imperialism bourgeoisie. As can be observe, it is all a question of misleading proletarians, workers and other exploited and oppressed classes in order to replace certain capitalist exploiters by others, to replace certain imperialist oppressors by others. The ICMLPO’s neo-revisionists in Venezuela and in other countries don’t want anything more than this.

And as if this was not enough, they even boast of “not giving importance to what forms of struggle we use”, therefore intentionally accepting the so-called “peaceful ways to socialism” already promoted by Soviet / Krushchevists and also by other kinds of revisionists whose purpose was and is to strengthen the bourgeois class and its capitalist-imperialist system against world communist movement. Our beloved comrade Enver once made an affirmation that is totally applicable also to this stand of the Venezuelan ICMLPO’s anti-communists:

Kautsky in Germany, Otto Bauer and Karl Renner in Austria, Léon Blum and Paul Boncourt in France, rose in fury against the October Revolution and the Leninist strategy and tactics of the revolution. They called the October Revolution unlawful, a diversion from the course of historical development and a deviation from the Marxist theory. They preached the peaceful revolution without violence and bloodshed, the taking of power through the majority in parliament; they were against the transformation of the proletariat into a ruling class. They praised bourgeois democracy to the heavens and attacked the dictatorship of the proletariat. (...)

Equally in favor of imperialism and the bourgeoisie and harmful to the revolution was the other thesis of the 20th Congress of the CPSU about "peaceful coexistence", which the Khrushchevites tried to impose on the whole communist movement, extending it even to relations between classes, and between the peoples and their imperialist oppressors. The Khrushchevites preached that at the present stage, the main road of transition to socialism was the peaceful road. They advised the communist parties to follow the policy of class conciliation and collaboration with social-democracy and other political forces of the bourgeoisie. This line assisted the attainment of those objectives for which imperialism and capital had long been fighting with every means, including arms and ideological diversion.

(...) With their preachings of the peaceful road to socialism, the Khrushchevites sought to impede the communists and the revolutionaries of the world from preparing for and carrying out the revolution and wanted them to reduce all their work to propaganda, to debates and electoral manoeuvres, to trade-union demonstrations and day-today demands.”

(Enver Hoxha, Eurocommunism is Anticommunism, Tirana 1980, edition in English

 

2014

 

Statement of the Comintern (SH)

about the events in Venezuela

March 12, 2014

 

2013

Statement of the Comintern (SH)

13. 3. 2013

Hugo Chavez is dead...

 

The workers demand for socialism !

They will not be fobbed off

by "socialist" Chavez-bubbles !

Long live the dictatorship of the Venezuelan proletariat !

 

 

The socialist world revolution sweeps all imperialists and reactionaries away !

 

Down with the CHAVEZ' personality cult

which is now sermonized by the revisionists and neo-revisionists all over the world to deceive the masses!

 

 

     

     

     

     

    Long live the communist

    VENEZUELA in a communist

    world !

     

     

     

    VENEZUELA

    is ripe for a

    Socialist revolution !

     

Create a strong Section

of the Communist International

(Stalinist-Hoxhaists)

in VENEZUELA !

Long live the Stalinist-Hoxhaist World Movement !

 

 

 

 

 

Long live the 5 Classics of Marxism-Leninism !

 

 

 

 

 

 

 

RADIO TIRANA