Fotos mit freundlicher Genehmigung von

www.enverhoxha.ru

 

 

 

 

 

 

ENVER HOXHA



Zum 100. Geburtstag Josef Stalins

- Begegnungen mit Stalin -

Erinnerungen

(erschienen im Dezember 1979)





Am 21. Dezember dieses Jahres sind es hundert Jahre her, dass Josef Stalin geboren wurde. Josef Stalin war der so geliebte Mensch, der hervorragende Führer des russischen und internationalen Proletariats, der treue Freund des albanischen Volkes, der geliebte Freund der unterdrückten Völker der ganzen Welt, die für Freiheit, Unabhängigkeit, Demokratie und den Sozialismus kämpfen.

Stalins ganzes Leben war geprägt durch einen scharfen und ununterbrochenen Kampf gegen den russischen Kapitalismus, gegen den Weltkapitalismus, gegen den Imperialismus und gegen die anti-marxistischen und anti-leninistischen Richtungen und Strömungen, die sich in den Dienst des Weltkapitals und der Weltreaktion gestellt hatten. Unter Führung Lenins und an seiner Seite war er einer der Inspiratoren und Führer der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution, ein unbeugsamer Kämpfer der Partei der Bolschewiki.

Nach Lenins Tod leitete Stalin 30 Jahre lang den Kampf für den Sieg und die Verteidigung des Sozialismus in der Sowjetunion. Deshalb nehmen Liebe, Achtung und Treue gegenüber seinem Werk und seiner Person einen weiten Raum im Herzen des Weltproletariats und der Völker der Welt ein. Das erklärt die grenzenlose Feindschaft der kapitalistischen Bourgeoisie und der Weltreaktion gegen diesen treuen Schüler und hervorragenden und entschlossenen Kampfgefährten von Wladimir Iljitsch Lenin.

Durch seinen unerbittlichen und prinzipienfesten Kampf für die Verteidigung, konsequente Anwendung und Weiterentwicklung der Ideen von Marx, Engels und Lenin gehört Stalin zu den großen Klassikern des Marxismus-Leninismus. Mit seinem Scharfsinn und seinen einzigartigen Fähigkeiten verstand er es auch, in den äußerst schwierigen Zeiten, als die Bourgeoisie und die Reaktion alles taten, um den Sieg der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution zu verhindern, den richtigen Kurs zu finden.

Die Schwierigkeiten, denen sich das russische Proletariat bei der Verwirklichung seiner Bestrebungen gegenüber sah, waren groß, denn sowohl in Russland als auch auf der Welt herrschte der Kapitalismus. Aber schon damals hatte der Kapitalismus sich seinen eigenen Totengräber geschaffen: das Proletariat, die revolutionärste Klasse, berufen, die Revolution zu führen. Diese Klasse musste erfolgreich in dem unerbittlichen Kampf gegen die Feinde ihre historische Mission erfüllen und durch diesen Kampf ihre Rechte und Freiheiten erlangen und die politische Macht erobern. Auf diese Weise musste das Proletariat der kapitalistischen Ausbeuter- und Unterdrücker-Bourgeoisie, die politische und wirtschaftliche Macht entreißen und die neue Welt erbauen.

Marx und Engels schufen die proletarische Wissenschaft der Revolution und des wissenschaftlichen Sozialismus. Sie hatten die Internationale Arbeiter-Assoziation gegründet, bekannt unter dem Namen Erste Internationale. Die Grundsätze dieser ersten internationalen Arbeiterorganisation wurden in ihrer Inauguraladresse nieder gelegt. Diese zeichnete den Weg vor, den das Proletariat gehen musste, um das Privateigentum an den Produktionsmitteln abzuschaffen, forderte die Schaffung der Partei des Proletariats, um die Macht auf revolutionärem Weg zu ergreifen, und bestimmte den Kampf, den das Proletariat gegen den Kapitalismus und den Opportunismus führen musste, der in verschiedenen Ländern in unterschiedlichen „theoretischen“ Formen auftrat.

Wladimir Iljitsch Lenin führte das Werk von Karl Marx und Friedrich Engels genial weiter. Er stützte sich auf ihre großartigen Werke, verteidigte sie mit seltener Meisterschaft und führte den Kampf gegen die Strömungen der Revisionisten, der Opportunisten und der anderen Renegaten. Die Verräter ließen das große Banner der Ersten Internationale fallen und verletzten offen die Losung des Kommunistischen Manifests „Proletarier aller Länder, vereinigt euch!“

Diese Renegaten des Marxismus stimmten für die Kriegskredite, anstatt sich dem imperialistischen Krieg zu widersetzen.

Lenin schrieb überaus bedeutende Werke für die Verteidigung und Entwicklung des Marxismus. Vor allem bereicherte er die Ideen von Marx und Engels über den Aufbau der sozialistischen und kommunistischen Gesellschaft. Lenin berücksichtigte stets die materialistische Entwicklung der Geschichte, die Bedingungen seines Landes und seiner Zeit und kämpfte so für die Schaffung und Festigung der Partei der Bolschewiki. Durch einen intensiven revolutionären Kampf innerhalb und außerhalb Russlands unter den Bedingungen der Fäulnis des Zarismus und seiner Armee, bereitete Wladimir Iljitsch Lenin und die anderen Bolschewiki diese große proletarische sozialistische Revolution vor und entfesselte sie.

Lenins genialer Plan für den Triumph der Revolution wurde verwirklicht. Nach dem Erfolg der großen Revolution, die die alte Welt erschütterte und eine neue Epoche in der Geschichte der Menschheit einleitete, die Epoche der Beseitigung von Ausbeutung und Unterdrückung, setzte Lenin den Kampf fort, um den ersten sozialistischen Staat aufzubauen. An seiner Seite kämpfte und arbeitete sein treuer Mitarbeiter, Josef Wissarionowitsch Stalin.

Es ist begreiflich, dass die Bourgeoisie gar nicht anders konnte, als sich gegen die Ideen von Marx, Engels und Lenin, gegen ihr richtiges, entschlossenes und unbeirrbares Handeln im Interesse der Arbeiterklasse und der Völker zu stellen. In der Tat setzte sie gegen diese ohne zu zögern brutal, hartnäckig und unentwegt ihre verschiedenen Waffen ein.

Dieser großen, organisierten Feindschaft des Kapitalismus und der reaktionären Weltbourgeoisie stellte sich die große, organisierte und unbezwingbare Macht des russischen Proletariats vereint mit dem Weltproletariat entgegen. Diese Konfrontation war Ausdruck eines scharfen Klassenkampfes innerhalb und außerhalb Russlands, eines Kampfes, der sich während dieser ganzen Zeit in den Kämpfen gegen die Interventionstruppen, die Überreste des Zarismus und der russischen Reaktion äußerte. Diese Feinde mussten gnadenlos bekämpft werden.

Im Verlauf dieses Klassenkampfes musste die Partei der Bolschewiki gestählt werden, musste – eine Kernfrage der Revolution – der Staat der Diktatur des Proletariats errichtet und mussten die Grundlagen der sozialistischen Wirtschaft gelegt werden. Also mussten in allen Lebensbereichen radikale Reformen vollzogen werden, doch auf einem neuen Kurs, in einem neuen Geist, mit einem neuen Ziel. Die Marxsche Theorie der Philosophie, der politischen Ökonomie und des wissenschaftlichen Sozialismus musste schöpferisch und im Einklang mit den konkreten Bedingungen des zaristischen Russlands angewandt werden.

Alle diese Ziele mussten unter der Führung des Proletariats, der fortschrittlichsten und revolutionärsten Klasse, gestützt auf das Bündnis mit den armen und Mittelbauern verwirklicht werden. Nach der Schaffung der neuen Staatsmacht musste ein großer, heroischer Kampf geführt werden, um das Leben der vom Joch des Zarismus und des europäischen ausländischen Kapitals befreiten Völker wirtschaftlich und kulturell zu verbessern. In diesem gigantischen Kampf stand Stalin unerschütterlich an der Seite Lenins und kämpfte an vorderster Front.

Je mehr sich die neue Sowjetmacht politisch konsolidierte, je mehr sich die Industrie in allen ihren Zweigen entwickelte, je mehr die in Kolchosen kollektivierte Landwirtschaft gedieh, je stärker sich die neue sozialistische Kultur in der Sowjetunion entwickelte, desto erbitterter wurde der Widerstand der äußeren Feinde und der inneren Reaktion. Die Feinde verstärkten diesen Kampf insbesondere nach dem Tod von Wladimir Iljitsch Lenin.

Stalin legte an der Bahre Lenins den Schwur ab, er werde getreulich seine Lehren befolgen, seine Weisungen ausführen, um den Ehrentitel „Kommunist“ rein zu halten, um die Einheit in der Partei der Bolschewiki zu hüten und zu festigen, die Diktatur des Proletariats zu bewahren und unablässig zu stählen, das Bündnis der Arbeiterklasse mit der Bauernschaft ständig zu festigen, den Prinzipien des proletarischen Internationalismus bis zum Letzten die Treue zu halten, den ersten sozialistischen Staat gegen die bürgerlichen und feudalen Feinde sowie gegen die äußeren imperialistischen Feinde zu verteidigen, die ihn zu zerschlagen trachteten, und den Aufbau des Sozialismus in einem Sechstel der Erde zu Ende zu führen.

Josef Stalin hielt Wort. An der Spitze der Partei der Bolschewiki verstand er es, den Aufbau des Sozialismus in der Sowjetunion zu leiten und das große Vaterland des russischen Proletariats und aller Völker der Sowjetunion zu einer mächtigen Stütze für die Weltrevolution zu machen. Er erwies sich als würdiger Nachfolger des Werks von Marx, Engels und Lenin und lieferte glänzende Beweise dafür, dass er ein großer, klar sichtiger und entschlossener Marxist-Leninist war.

Die inneren Feinde in der Sowjetunion – die Trotzkisten, die Bucharinisten, Die Sinowjew-Leute und andere – waren eng mit den ausländischen Kapitalisten, deren Werkzeug sie geworden waren, verbunden. Einige von ihnen waren in der Partei der Bolschewiki geblieben, um die Festung von innen zu nehmen und die richtige marxistisch-leninistische Linie der Partei mit Stalin an der Spitze auf zu weichen. Einige andere waren zwar außerhalb der Partei, aber innerhalb des Staatsapparates geblieben. Sie zettelten verkappt oder offen Verschwörungen gegen den Aufbau des Sozialismus an und sabotierten ihn. In dieser Situation führte Stalin unbeirrbar eine der wichtigsten Weisungen Lenins durch, die Partei ohne zu zaudern von allen opportunistischen Elementen zu säubern, von all jenen, die vor dem Druck der Bourgeoisie und des Imperialismus ebenso wie vor allen dem Marxismus-Leninismus fremden Anschauungen kapitulierten. Der Kampf, den Stalin an der Spitze der Partei der Bolschewiki gegen die Trotzkisten und Bucharinisten geführt hat, ist die direkte Fortsetzung von Lenins Kampf, ohne den der Sozialismus weder hätte aufgebaut noch verteidigt werden können.

Josef Stalin wusste, dass Siege nur durch Anstrengung, Opfer, Mühsal und harten Kampf errungen und verteidigt werden können. Niemals verleiteten ihn die errungenen Siege zu grundlosem Optimismus, und niemals verfiel er angesichts auftretender Schwierigkeiten in Pessimismus. Im Gegenteil, Stalin zeigte sich in seinen Beurteilungen, seinen Entscheidungen und Handlungen als überaus reife und besonnene Persönlichkeit. Als der große Mann, der er war, vermochte er die Herzen der Partei und des Volkes zu gewinnen, ihre Tatkraft zu mobilisieren, die Kämpfer der Partei in Schlachten zu stählen, sie politisch und ideologisch zu wappnen, um ein großes, beispielloses Werk zu verwirklichen.

Die Stalinschen Fünfjahrpläne zur Entwicklung der Wirtschaft und Kultur machten das erste sozialistische Land der Welt zu einer sozialistischen Großmacht. Getreu der Lehre Lenins vom Vorrang der Schwerindustrie bei der sozialistischen Industrialisierung, versah die Partei der Bolschewiki mit Stalin an der Spitze das Land mit einer außerordentlich starken Industrie zur Produktion von Produktionsmitteln, mit einer gigantischen Maschinenbauindustrie, die fähig war, einen raschen Aufschwung der gesamten Volkswirtschaft, alle dazu notwendigen Mittel sicher zu stellen und eine unbezwingbare Verteidigung zu gewährleisten. Die sozialistische Schwerindustrie wurde, wie Stalin sagte, „mit den inneren Kräften (...), ohne knechtende Auslandskredite und – anleihen (...)“ aufgebaut.

Stalin hatte klar gemacht, dass der Sowjetstaat beim Aufbau der Schwerindustrie nicht den Weg der kapitalistischen Länder gehen durfte, indem er Anleihen im Ausland aufnahm oder andere Länder ausplünderte.

Nach der Kollektivierung der Landwirtschaft wurde in der Sowjetunion eine moderne sozialistische Landwirtschaft aufgebaut, versehen mit einem umfangreichen Maschinenpark, dem Produkt der sozialistischen Schwerindustrie. Das ermöglichte es, das Problem des Getreides und anderer lebenswichtiger Produkte des Ackerbaus und der Viehzucht zu lösen. Es war Stalin, der Lenins Genossenschaftsplan vertiefte, der die Durchführung dieses Planes leitete – im scharfen Kampf gegen die Feinde des Sozialismus, die Kulaken, die Bucharinschen Verräter, gegen die zahllosen Schwierigkeiten und Hindernisse, die nicht nur von der feindlichen Tätigkeit herrührten, sondern auch von der mangelnden Erfahrung der Bauern und ebenso von deren privatwirtschaftlichem Denken, das tief in ihrem Bewusstsein verwurzelt war.

Das wirtschaftliche und kulturelle Wachstum trug zur Konsolidierung des Staates der Diktatur des Proletariats in der Sowjetunion bei. An der Spitze der Partei der Bolschewiki verstand es Stalin meisterhaft, den Sowjetstaat zu organisieren und zu leiten, indem er dessen Arbeitsweise vervollkommnete und ständig Basis und Überbau der Gesellschaft auf marxistisch-leninistischem Wege weiter entwickelte. Dies geschah auf der Grundlage der politischen Verhältnisse und wirtschaftlichen Entwicklung im Innern des Landes, ohne dass dabei die Situation im Ausland vergessen worden wäre, das heißt die räuberischen Absichten und die gemeinen Intrigen der bürgerlich- kapitalistischen Staaten, die dem Aufbau des neuen Staates der Proletarier Steine in den Weg legen wollten.

Der Weltkapitalismus sah in der Sowjetunion seinen gefährlichsten Feind, deshalb bemühte er sich, sie einerseits von außen zu isolieren, während er zugleich im Innern die Verschwörungen der Renegaten, der Spione, der Verräter und der Rechten ermutigte und organisierte. Die Diktatur des Proletariats schlug diese gefährlichen Feinde erbarmungslos nieder. Alle Verräter wurden öffentlich abgeurteilt. Ihre Schuld wurde damals an Hand unwiderlegbarer Beweise höchst überzeugend nachgewiesen. Die Prozesse, die in der Sowjetunion entsprechend der revolutionären Gesetzgebung gegen die Trotzkisten, Bucharinisten, die Radeks, Sinowjews, Kamenews, Pjatakows und Tuchatschewskis geführt wurden, waren Gegenstand heftiger Ausfälle der bürgerlichen Propaganda. Sie steigerte systematisch ihr verleumderisches Gezeter und diffamierte den gerechten Kampf der Sowjetmacht, der Partei der Bolschewiki und Stalins, die das Leben ihrer Völker, das mit dem Schweiß und Blut der Arbeiter und Bauern errichtete neue sozialistische System, die Große Sozialistische Oktoberrevolution und die Reinheit des Marxismus-Leninismus verteidigten.

Was logen die äußeren Feinde nicht alles zusammen, besonders über Josef Stalin, den begabten Führer der Sowjetunion, der das Werk von Marx und Lenin weiter führte. Sie bezichtigten ihn, ein „Tyrann“, ein „Mörder“, ein „Schlächter“ zu sein. Kennzeichnend für alle diese Verleumdungen war ihr Zynismus. Nein, Stalin war kein Tyrann, kein Despot. Er war ein prinzipienfester, gerechter, einfacher Mann, liebenswürdig und sehr aufmerksam zu den Menschen, zu den Kadern, zu seinen Mitarbeitern. Das ist der Grund dafür, dass ihn seine Partei, die Völker der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken und das ganze Weltproletariat so sehr liebten. So haben ihn Millionen Kommunisten und hervorragende revolutionäre und fortschrittliche Persönlichkeiten auf der Welt gekannt. In seinem Buch über Stalin schreibt Henri Barbusse unter anderem:

Er trat und steht in Kontakt mit den Arbeitern und Bauern und den Intellektuellen der UdSSR, ebenso mit den Revolutionären der Welt, die ihr Vaterland im Herzen tragen – also mit weit mehr als 200 Millionen Menschen.“

Und er setzte hinzu:

Dieser klare und scharfsinnige Mann ist ein einfacher Mensch ... Er lacht wie ein Kind ... In vielerlei Hinsicht gleicht Stalin dem außergewöhnlichen W. Iljitsch: die gleiche Entschlossenheit ... Mehr als jeder andere denkt und spricht Stalin im Sinne Lenins. Er ist der Lenin von heute.“

Durch alle Gedanken und Werke Stalins, durch alles, was er schrieb und in die Tat umsetzte, ziehen sich wie ein roter Faden die konsequent revolutionären marxistisch-leninistischen Idee. In den Werken dieses hervorragenden Marxisten-Leninisten lässt sich kein einziger grundsätzlicher Fehler finden. In seinem Handeln ließ er sich von den Interessen des Proletariats, der werktätigen Massen, den Interessen der Revolution, des Sozialismus und des Kommunismus, den Interessen der anti-imperialistischen und nationalen Befreiungskämpfe leiten. Weder war er in seinem theoretischen und politischen Denken eklektizistisch noch schwankend in seinem praktischen Handeln. Wer auf die aufrichtige Freundschaft Josef Stalins baute, war sicher, dass sein Volk einer glücklichen Zukunft entgegen ging. Wer krumme Sachen machte, konnte der Wachsamkeit und dem scharfen Urteil Josef Stalins nicht entgehen. Dieses Urteil wurzelte in den großen Ideen der marxistisch-leninistischen Theorie, die sich in seinem brillanten Denken und seiner Lauterkeit nieder schlugen. Sein Leben lang verstand er es, das Steuer des Sozialismus fest in der Hand und auf korrektem Kurs zu halten, auch inmitten der Wogen und Stürme der Feinde.

Stalin wusste, wann und bis zu welchem Grad Kompromisse geschlossen werden mussten, vorausgesetzt, dass diese nicht die marxistisch-leninistische Ideologie antasteten, sondern vielmehr der Revolution, dem Sozialismus, der Sowjetunion und den Freunden der Sowjetunion nutzten.

Das Proletariat, die marxistisch-leninistischen Parteien, die wahren Kommunisten und alle fortschrittlichen Menschen auf der Welt hielten die rettenden Schritte, die die Partei der Bolschewiki und Stalin zur Verteidigung des neuen sozialistischen Staates und der neuen sozialistischen sozial-ökonomischen Ordnung unternahmen, für richtig, vernünftig und notwendig. Stalins Werk fand die Zustimmung des Proletariats und der Völker der Welt, denn sie sahen, dass er gegen die Ausbeutung und die Unterdrückung kämpfte, die schwer auf ihnen lasteten. Die Völker sahen, dass gerade jene Ungeheuer Stalin verleumdeten, die in der kapitalistischen Gesellschaft in Massenumfang Folter und Mord betrieben, gerade jene, die die Schuld an Hunger, Armut, Arbeitslosigkeit und so viel Elend trugen. Deshalb schenkten sie den Verleumdungen keinen Glauben.

Millionen von Proletariern auf der Welt erhoben sich gegen diese Feinde in Streiks und mächtigen Demonstrationen durch die Straßen der Städte und stürmten die Fabriken der Kapitalisten. Die Völker erhoben sich zum Kampf gegen die Kolonialherren, um ihre demokratischen Rechte und Freiheiten zu erlangen. Dies war zugleich eine umfassende internationale Unterstützung für die Sowjetunion und Stalin, die zum Erstarken des jungen Sowjetstaates bei trug und seine Autorität auf der Welt erhöhte.

Überall auf der Welt wurden alle Kommunisten, die gegen den Weltkapitalismus kämpften, von der Bourgeoisie und den Renegaten des Marxismus-Leninismus als „Agenten“ der Sowjetunion und Stalins hingestellt. Doch die Kommunisten waren ehrliche Menschen. Sie waren niemandes Agenten, sondern nur getreue Verfechter der Lehre von Marx, Engels, Lenin und Stalin. Sie unterstützten die Sowjetunion, weil sie in deren Politik ihre große Stütze im Kampf für den Triumph der kommunistischen Ideen sahen, weil sie in ihr das klare Vorbild dafür sahen, wie sie den Kampf führen und ihre Anstrengungen vergrößern mussten, um Schlacht um Schlacht zu gewinnen, um die Feinde zu bezwingen, um das Joch der Macht des Kapitals abzuwerfen und die neue sozialistische Gesellschaftsordnung zu errichten.

Während der Weltkapitalismus als alte, verfaulende Ordnung immer schwächer wurde, triumphierte der Sozialismus in der Sowjetunion als neue Ordnung der Zukunft und wurde immer mehr zu einer starken Basis für die Weltrevolution. Unter diesen Umständen musste der Kapitalismus unbedingt alle Mittel aufbieten, um den großen sozialistischen Staat der Proletarier, der der Welt den Ausweg aus der Ausbeutung wies, tödlich zu treffen. Deshalb bereiteten die Kapitalisten den zweiten Weltkrieg vor und entfesselten ihn. Sie päppelten die Hitler-Leute auf, unterstützten sie, drängten und bewaffneten sie zum „Krieg gegen den Bolschewismus“, gegen die Sowjetunion zur Verwirklichung ihres Traumes vom „Lebensraum“ im Osten. Die Sowjetunion erkannte die ihr drohende Gefahr. Stalin war wachsam, er wusste genau, dass die von der internationalen kapitalistischen Bourgeoisie gegen ihn aufgebrachten Verleumdungen, die besagten, er bekämpfe den im Aufstieg begriffenen Nazismus und Faschismus nicht, nur ganz natürliche Schlagworte dieser Bourgeoisie und der fünften Kolonne der Hitler-Leute waren, mit denen sie die öffentliche Meinung täuschen und ihre Angriffspläne gegen die Sowjetunion verwirklichen wollten.

Zu Recht hatte der 7. Kongress der Komintern 1935 den Faschismus als den unter den damaligen konkreten Bedingungen größten Feind der Völker bezeichnet. Auf Stalins direkte Initiative hin hatte dieser Kongress als Losung ausgegeben, dass in jedem Land eine anti-faschistische Volksfront aufgebaut werden müsste, um die Pläne und aggressiven und räuberischen Taten der faschistischen Staaten zu entlarven, die Völker gegen diese Pläne und Taten zu mobilisieren und um so einen neuen imperialistischen Krieg, der die Welt bedrohte, zu verhindern.

Niemals, für keinen Augenblick, vergaß Stalin die Gefahr, die der Sowjetunion drohte. Er kämpfte entschlossen und gab immer ganz eindeutige Anweisungen, dass sich die Partei für künftige Kämpfe stähle, dass sich die Sowjetvölker in einer ehernen, marxistisch-leninistischen Einheit zusammen schließen, dass sich die Sowjetwirtschaft auf ihrem sozialistischen Weg festige, dass die Verteidigung der Sowjetunion mit materiellen Mitteln und durch Kader gestärkt werde und über eine revolutionäre Strategie und Taktik verfüge. Es war Stalin, der zeigte und an Hand von direkt aus dem Leben gegriffenen Fakten bewies, dass die Imperialisten Kriegstreiber sind, dass zum Wesen des Imperialismus Raubkriege gehören. Deshalb riet er den Menschen unablässig, wachsam und stets gewappnet zu sein, um jeder Handlung der Hitler-Nazis, der italienischen Faschisten und der japanischen Militaristen samt den anderen kapitalistischen Weltmächten begegnen zu können. Stalins Worte wogen wie Gold, sie wurden zum Wegweiser für die Proletarier und die Völker der Welt.

Stalin schlug den Regierungen der großen kapitalistischen Länder Westeuropas vor, ein Bündnis gegen die Hitler-Pest zu schaffen, doch sie lehnten diesen Vorschlag ab. Sie verletzten sogar ihre alten Bündnisse mit der Sowjetunion, weil sie darauf hofften, die Hitler-Leute würden die „Saat des Bolschewismus“ ausrotten und ihnen selbst damit die Kastanien aus dem Feuer holen.

In Anbetracht dieser ernsten, außerordentlichen gefährlichen Situation und angesichts der Unmöglichkeit, die Staatsmänner der so genannten westlichen Demokratie dazu zu bewegen, ein gemeinsames anti-faschistisches Bündnis einzugehen, hielt es Stalin für angebracht, darauf hinzuarbeiten, den Krieg gegen die Sowjetunion hinaus zu zögern, um die notwendige Zeit für die weitere Stärkung der Verteidigung zu gewinnen. Zu diesem Zweck unterzeichnete er den Nicht-Angriffs-Pakt mit Deutschland. Dieser Pakt sollte als Modus vivendi dienen, um die Gefahr zeitweilig abzuwenden, denn Stalin erkannte die Aggressivität der Hitler-Leute und setzte die begonnenen Vorbereitungen gegen sie fort.

Viele bürgerliche und revisionistische Politiker und Historiker sagen und schreiben, die Hitlersche Aggression habe die Sowjetunion unvorbereitet getroffen, und geben dafür Stalin die Schuld ! Doch die Tatsachen widerlegen diese Verleumdung eindeutig. Es ist bekannt, dass Hitler-Deutschland als aggressiver Staat wortbrüchig und niederträchtig den Nicht-Angriffs-Pakt zerriss. Es profitierte somit von der strategischen Überraschung und der zahlenmäßigen Überlegenheit einer riesigen Streitmacht von beinahe 200 Divisionen, eigenen und solchen seiner Verbündeten. Diese riesige Streitmacht warf es in einen „Blitzkrieg“, durch den nach den Plänen Hitlers die Sowjetunion in nicht mehr als zwei Monaten geschlagen und nieder geworfen werden sollte !

Doch bekannt ist auch, wie es wirklich kam. Der „Blitzkrieg“, der überall in Westeuropa Erfolg gehabt hatte, scheiterte im Osten. Die Rote Armee mit ihrem sehr starken Hinterland zermürbte beim Rückzug mit Unterstützung aller Sowjetvölker die Truppen des Feindes, brachte sie schließlich zum Stehen, um dann zum Gegenangriff über zu gehen und sie in fortgesetzten Schlägen aufzureiben, bis sie Hitler-Deutschland endlich zur bedingungslosen Kapitulation zwang. Die Geschichte hat bereits für immer die entscheidende Rolle der Sowjetunion bei der Zerschlagung Hitler-Deutschlands und der Vernichtung des Faschismus im zweiten Weltkrieg überhaupt festgehalten.

Wie hätte Hitlers „Blitzkriegs“-Plan gegen die Sowjetunion zum Scheitern gebracht werden können, wie hätte diese eine so große Rolle bei der Befreiung der Menschheit von der faschistischen Sklaverei spielen können, ohne vorhergehende allseitige Verteidigungsvorbereitungen, ohne die Stärke und die stählerne Lebenskraft des sozialistischen Systems, das im zweiten Weltkrieg seine schwerste und größte Bewährungsprobe bestand ? Wie ließen sich diese Siege von der außergewöhnlichen Rolle trennen, die Stalin sowohl bei der Vorbereitung des Landes auf die imperialistische Aggression als auch bei der Niederschlagung Hitler-Deutschlands und beim historischen Sieg über den Faschismus spielte ? All die teuflischen Versuche der Chruschtschow-Revisionisten, hinsichtlich der entscheidenden Rolle des sozialistischen Staates bei diesem Sieg eine Trennungslinie zwischen Stalin und der sowjetischen Partei und dem sowjetischen Volk zu ziehen, lösen sich in Nichts auf angesichts der historischen Wirklichkeit, der sich keine Kraft widersetzen kann, die von keiner Kraft verdunkelt und schon gar nicht hinweg gewischt werden kann.

Der Kampf der Sowjetvölker mit Stalin an der Spitze führte zur Befreiung einer ganzen Reihe von Ländern und Völkern von der Nazi-Sklaverei. Er bewirkte, dass in mehreren Ländern Osteuropas Volksdemokratien errichtet wurden. Er gab den anti-imperialistischen und anti-kolonialistischen nationalen Befreiungskämpfen großen Auftrieb. Er bewirkte so, dass das Kolonialsystem auseinander fiel und zusammenbrach und ein neues Kräfteverhältnis auf der Welt zu Gunsten des Sozialismus entstand.

Chruschtschow bezichtigte Stalin schamlos, er sei ein „abgekapselter“ Mensch gewesen, der angeblich die Situation in der Sowjetunion und auf der Welt nicht kannte, der nicht wusste, wo die Verbände der Roten Armee standen und sie mit Hilfe eines Schulglobusses leitete !

Selbst Häupter des Weltkapitalismus wie Churchill, Roosevelt, Truman, Eden, Montgomery, Hopkins und andere waren gezwungen, Stalins unbestreitbare Verdienst anzuerkennen, auch wenn sie gleichzeitig aus ihrer Feindschaft gegenüber der marxistisch-leninistischen Politik und Ideologie und Stalin keinen Hehl machten. Ich habe ihre Erinnerungen gelesen und festgestellt, dass diese Häupter des Kapitalismus mit Respekt von Stalin als Staatsmann und Militärstrategen sprechen. Sie bezeichnen ihn als großen Mann „mit einem erstaunlichen Sinn für Strategie“, „mit einmaliger Auffassungsgabe“. Churchill sagte über Stalin: „... Ich achte diesen großen, glänzenden Mann ... Sehr wenige Menschen auf der Welt hätten so schnell, innerhalb von Minuten, die Probleme begreifen können, über die wir schon seit vielen Monaten diskutierten. Er hatte alles in Sekundenschnelle erfasst.“

Die Chruschtschow-Leute wollten die Illusion verbreiten, nicht Stalin, sondern sie hätten den Großen Vaterländischen Krieg der Sowjetunion gegen den Nazismus geführt ! Doch die ganze Welt weiß, dass sie sich zu dieser Zeit im Schatten Stalins verkrochen hatten, ihm scheinheilig Hymnen sangen: „Alle unsere Siege und Erfolge verdanken wir dem großen Stalin“ usw. usf., während sie gleichzeitig Vorbereitungen trafen, diese Siege zunichte zu machen. Die wirklichen Hymnen, die aus dem Herzen kamen, wurden von den ruhmreichen Sowjetsoldaten gesungen, die mit Stalins Namen auf den Lippen in historischen Schlachten ihr Leben eingesetzt hatten.

Die albanischen Kommunisten und das albanische Volk haben (obwohl sie sich sehr weit weg von der Sowjetunion befanden) in den schwersten Augenblicken, die unser Land während der italienischen und deutschen faschistischen Besatzung durchmachte, als sich die Geschicke unseres Vaterlandes entschieden – ob es in Knechtschaft bleiben oder in die Freiheit und ans Licht treten würde -, Stalins bedeutende Rolle sehr stark und unmittelbar empfunden. In den schwierigen Kriegstagen war Stalin stets an unserer Seite. Er stärkte unsere Hoffnung, er erhellte uns die Perspektive, er stählte unsere Herzen und unseren Willen, er erhöhte unsere Siegeszuversicht. Oft waren die letzten Worte der albanischen Kommunisten, Patrioten, Partisanen, die auf dem Schlachtfeld ihr Leben hingaben, im Angesicht des Galgens, der Maschinengewehre und Maschinenpistolen des Feindes: „Es lebe die Kommunistische Partei!“, „Es lebe Stalin!“ Nicht nur einmal geschah es, dass Kugeln des Feindes, die das Herz von Söhnen und Töchtern unseres Volkes durchbohrten, zugleich auch Stalins Werke durchschlugen, die sie als teuren Schatz an der Brust bewahrten.

Trotz aller versteckten und offenen Versuche der inneren und äußeren Feinde der Sowjetunion, nach dem zweiten Weltkrieg den Sozialismus zu sabotieren, war es die richtige Stalinsche Politik, die in den großen internationalen Problemen den Ton angab. Das vom Krieg ausgezehrte Sowjetland, das 20 Millionen Menschen auf dem Schlachtfeld gelassen hatte, wurde erstaunlich schnell wieder aufgebaut. Diese große Arbeit wurde vom Sowjetvolk, von der Arbeiterklasse und der Kolchosbauernschaft unter Führung der Partei der Bolschewiki und des großen Stalin geleistet.

In den Jahren des Zweiten Weltkriegs trat der Revisionismus mit dem Verrat Browders, des Ex-Generalsekretärs der KP der USA, in Erscheinung. Zusammen mit seinen revisionistischen Kumpanen löste er die Partei auf und stellte sich in den Dienst des amerikanischen Imperialismus. Browder war dafür, jede Trennungslinie zwischen Bourgeoisie und Proletariat, zwischen Kapitalismus und Sozialismus aufzuheben und sie in einer einzigen Welt aufgehen zu lassen. Er war gegen die Revolution und den Bürgerkrieg, für friedliche Koexistenz der Klassen in der Gesellschaft. Man kann sagen, dass Browder mit dieser „weißen Linie“, mit seiner Kapitulantenpolitik der Wegbereiter Titos war, der auf Grund seiner anti-marxistischen und anti-leninistischen Anschauungen und Auffassungen schon zur Zeit des Krieges in ideologischen und politischen Konflikt mit der Sowjetunion geraten war. Doch offen brach dieser Konflikt erst nach dem Krieg aus. Nach vielen geduldigen Versuchen, den Renegaten Tito auf den richtigen Weg zu bringen, verurteilten ihn Stalin, die Partei der Bolschewiki und alle wahrhaft kommunistischen Parteien der Welt einhellig, als sie zur Überzeugung gelangt waren, dass er unverbesserlich war. Es zeigte sich klar, dass Tito im Sinne des Weltimperialismus handelte, deshalb genoss er die Unterstützung und den Beistand des amerikanischen Imperialismus und der anderen kapitalistischen Staaten. Um sich die Kredite zu verdienen, die er von den Imperialisten erhielt, stimmte Tito in den Chor der bürgerlichen Propaganda ein und streute unter anderem die Verleumdung aus, Stalin bereite einen Angriff auf Jugoslawien vor. Die Zeit bewies, dass Tito log.

In verschiedenen Gesprächen, die mit Stalin zu führen ich die große Ehre hatte, sagte er mir, es sei niemals daran gedacht worden und könne niemals daran gedacht werden, dass die Sowjetunion Jugoslawien angreife.

Wir“, sagte Stalin, „sind Kommunisten und werden nie und nimmer ein anderes Land angreifen, also auch nicht Jugoslawien. Aber Tito und die Titoisten werden wir entlarven, denn das ist unsere Pflicht als Marxisten. Ob die Völker Jugoslawiens Tito an der Macht behalten oder ihn stürzen, das ist eine innere Angelegenheit, die sie selbst lösen müssen. Uns steht es nicht an, uns in diese Sache einzumischen.“

Die Bande Nikita Chruschtschows wurde in ihren Verleumdungen gegen Stalin vom Renegaten Josip Broz Tito, der schon früher in diesem Sinne offen aufgetreten war, ermuntert und unterstützt, und später auch von Mao Tsetung und Konsorten sowie von anderen Revisionisten verschiedener Schattierung. Sie alle waren in Wirklichkeit Lakaien des Kapitalismus, denen es darum ging, den Sozialismus in der Sowjetunion von innen her zu zerstören, zu verhindern, dass in Jugoslawien der Sozialismus aufgebaut wurde, und den Aufbau des Sozialismus in China und auf der ganzen Welt zu hintertreiben. Deshalb stellten sie sich gegen Stalin, in dem sie den starken Mann sahen, dessen Stellung sie, solange er lebte, nicht untergraben konnten.

Diese Verräter waren Nachfolger der sozialdemokratischen, revisionistischen, opportunistischen Renegaten der II. Internationale, die deren unrühmliches Werk unter anderen Umständen und Bedingungen fortsetzten. Sie behaupteten, sie bedienten sich der Situation „angemessener“ Organisationsformen des Kampfes und setzten im Folgenden angeblich neue Ideen in die Welt, die den Marxismus-Leninismus entsprechend dem „Zeitgeist korrigieren“ und „vervollständigen“ sollten usw. Dieser ganze Abschaum hatte – ungeachtet des einen oder anderen formalen Unterschieds, der sich in ihren Ansichten und in ihrer Haltung zeigte – ein Ziel: den Marxismus-Leninismus zu bekämpfen, die Notwendigkeit der proletarischen Revolution zu verneinen, den Sozialismus zu zerstören, den Klassenkampf zu ersticken, die radikale Umwälzung der alten kapitalistischen Gesellschaft zu verhindern.

Als wirklicher Internationalist trug Stalin der Besonderheit Rechnung, dass der Sowjetstaat aus dem Zusammenschluss vieler Republiken hervor gegangen war, die aus vielen Völkern mit vielen Nationalitäten bestanden. Deshalb vervollkommnete er die staatliche Organisation dieser Republiken in Achtung ihrer Gleichberechtigung unter ihnen. Durch seine richtige marxistisch-leninistische Politik in der nationalen Frage vermochte Stalin die Kampfbereitschaft der verschiedenen Völker der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken zu formen und zu schmieden. An der Spitze der Partei und des Sowjetstaates trug er dazu bei, dass das Völkergefängnis – das alte zaristische Russland – in ein freies, unabhängiges und souveränes Land verwandelt wurde, in dem die Völker und Republiken in Harmonie, Freundschaft, Einheit und Gleichberechtigung lebten. Stalin kannte die Nationen und ihre historische Herausbildung, die verschiedenen charakteristischen Merkmale der Kultur und der Psychologie jedes Volkes und behandelte sie auf marxistisch-leninistische Weise.

Der Internationalismus Josef Stalins zeigte sich auch deutlich in den Beziehungen, die zwischen den Ländern der Volksdemokratien hergestellt wurden. Diese betrachtete er als freie, unabhängige, souveräne Staaten, enge Verbündete der Sowjetunion. Niemals ging er von der Vorstellung aus, diese Staaten stünden unter der Herrschaft der Sowjetunion, ob nun politisch oder wirtschaftlich. Diese Politik Stalins war eine richtige, marxistisch-leninistische Politik.

In meinen Erinnerungen habe ich berichtet, wie ich 1947 mit dem Ersuchen an Stalin herantrat, es sollten gemeinsame albanisch-sowjetische Gesellschaften geschaffen werden, um unsere Bodenschätze auszubeuten. Er antwortete mir, dass sie keine gemeinsamen Gesellschaften mit den volksdemokratischen Bruderländern mehr gründeten, und erklärte mir, dass sie die Schritte, die sie anfänglich zusammen mit dem einen oder anderen volksdemokratischen Land in dieser Richtung unternommen hätten, als Fehler erkannt und rückgängig gemacht hätten.

Aber es ist unsere Pflicht“, fuhr Stalin fort, „ den volksdemokratischen Ländern die Technologie zu überlassen, über die wir verfügen, ihnen Wirtschaftshilfe im Rahmen unserer Möglichkeiten zu leisten, und wir werden immer bereit sein, sie zu unterstützen.“

So dachte und handelte Stalin.

Die Chruschtschow-Leute dagegen verfolgten nicht diesen Weg, sie schlugen den Weg der tückischen, kapitalistischen Zusammenarbeit ein und stellten mit den ehemals volksdemokratischen Ländern eine militärische, politische und wirtschaftliche „Einheit“ in ihrem Interesse und zum Schaden der anderen her.

Den Warschauer Vertrag verwandelten sie in ein Instrument mit dem Zweck, ihre neuen Kolonien zu unterjochen, wobei sie angeblich sozialistische Formen und Methoden benutzten. Den RGW, eine Organisation der gegenseitigen Wirtschaftshilfe, die dieser zur Zeit Stalins war, verwandelten sie in ein Mittel zur Kontrolle und Ausbeutung der anderen Mitgliedsländer.

Die Politik Josef Stalins hinsichtlich all der großen politischen, ideologischen und wirtschaftlichen Probleme war also grundverschieden von der Politik der Chruschtschowschen und anderen modernen Revisionisten. Stalins Politik war prinzipienfest und internationalistisch, während die Politik der Sowjetrevisionisten kapitalistisch ist und die Völker, die in ihre Falle gegangen sind oder gehen, unterdrückt.

Stalin wurde von den Imperialisten, von Tito, von den Chruschtschow-Leuten und allen anderen Feinden beschuldigt, er habe nach dem zweiten Weltkrieg im Einvernehmen mit den ehemaligen anti-faschistischen Verbündeten, den Vereinigten Staaten von Amerika und Großbritannien, die Einflusszonen abgesteckt. Die Zeit hat diese Beschuldigungen wie die anderen auf den Kehrichthaufen gefegt. Mit beispielhafter Gerechtigkeit hat Stalin nach dem zweiten Weltkrieg die Völker, ihren nationalen Befreiungskampf, ihre nationalen und sozialen Rechte vor dem Zugriff der ehemaligen Verbündeten im anti-faschistischen Krieg beschützt.

Die Feinde des Kommunismus von der internationalen bürgerlichen Reaktion bis hin zu den Chruschtschow-Leuten und allen anderen Revisionisten, versuchen um jeden Preis, alle Tugenden dieses großen Marxisten-Leninisten, all seine klaren Gedanken und richtigen Handlungen zu verdrehen und zu verleumden und den ersten sozialistischen Staat, den Lenin und Stalin aufgebaut hatten, in Misskredit zu bringen.

Die Chruschtschow-Leute, diese neuen Trotzkisten, Bucharinisten, Sinowjew-Leute und Tuchatschewskis, stachelten raffiniert den Hochmut und das Überlegenheitsgefühl derer, die im Krieg gestanden hatten, auf. Sie förderten Privilegien für eine Elite, ebneten dem Bürokratismus und Liberalismus in Partei und Staat den Weg, verletzten die wirklichen revolutionären Normen und schafften es nach und nach, im Volk defätistische Stimmungen zu verbreiten. Alle üblen Folgen ihrer Tätigkeit schoben sie auf die „schroffe und sektiererische Haltung, die Arbeitsmethode und den Arbeitsstil“ Stalins. Dieses niederträchtige Vorgehen nach dem Motto „Den Stein werfen und dann die Hand verstecken“ sollte die Arbeiterklasse, die Kolchosbauernschaft, die Intellektuellen täuschen und all die Dissidentenelemente, die sich bis dahin verborgen gehalten hatten, hervor locken. Den karrieristischen, degenerierten Dissidentenelementen sagte man, für sie sei nun die „wahre Freiheit“ angebrochen, und diese „Freiheit“ hätten sie Nikita Chruschtschow und seiner Gruppe zu verdanken. So wurde der Boden bereitet für die Zerstörung des Sozialismus in der Sowjetunion, für den Sturz der Diktatur des Proletariats und die Errichtung eines Staates des „ganzen Volkes“, der in Wirklichkeit nichts anderes werden konnte als eine Diktatur faschistischen Typs, wie er heute ist.

Diese Schurkereien zeigten sich bald nach Stalins Tod oder genauer gesagt nach Stalins Ermordung. Ich sage: nach Stalins Ermordung, denn Mikojan selbst sagte zu uns, sie hätten zusammen mit Chruschtschow und ihren anderen Kumpanen beschlossen gehabt, „Pokuschenie“ zu machen, Stalin durch ein Attentat zu ermorden. Später, so sagte Mikojan zu uns, hätten sie diesen Plan aber aufgegeben. Es ist allgemein bekannt, dass die Chruschtschow-Leute Stalins Tod kaum erwarten konnten. Die Umstände seines Todes sind ungeklärt.

In dieser Hinsicht ist auch die Sache mit den „Weißkitteln“ ein ungelöstes Rätsel – der Prozess gegen die Kremlärzte, die zu Stalins Lebzeiten beschuldigt wurden, versucht zu haben, viele Führer der Sowjetunion zu ermorden. Nach Stalins Tod wurden diese Ärzte rehabilitiert, und damit war die Sache erledigt ! Doch warum wurde unter diese Sache ein Schlussstrich gezogen ! Die verbrecherische Tätigkeit dieser Ärzte wurde abgeschlossen, weil – hätte man weitere Untersuchungen angestellt, hätte man tiefer nachgebohrt – viele unsaubere Dinge ans Tageslicht gefördert worden wären, viele Verbrechen und Komplotts der verkappten Revisionisten mit Chruschtschow und Mikojan an der Spitze. So hätte sich vielleicht auch das unerwartete, rasche Ableben Gottwald, Bierut, Foster, Dimitroff und einigen anderen, die an durchaus heilbaren Krankheiten litten, erklären lassen. (Ich habe darüber in meinen unveröffentlichten Erinnerungen „Die Chruschtschowianer und wir“ berichtet.) [erschienen 1980 als „Die Chruschtschowianer“]. Damit ließe sich auch der wahre Grund für den unerwarteten Tod Stalins aufklären.

Um ihre niederträchtigen Ziele und ihre Pläne für den Kampf gegen den Marxismus-Leninismus und den Sozialismus verwirklichen zu können, liquidierten Chruschtschow und seine Gruppe lautlos und auf mysteriöse Weise nacheinander eine ganze Reihe von wichtigen Führern der Komintern. So verfuhren sie unter anderem auch mit Rakosi, den sie angriffen, in Verruf brachten, seiner Ämter enthoben und tief in den Steppen Russlands internierten.

Nikita Chruschtschow und seine Kumpane bewarfen im „Geheim“-Bericht auf ihrem XX. Parteitag Josef Wissarionowitsch Stalin mit Schmutz und versuchten, ihn auf die gemeinste Weise, mit den zynischsten trotzkistischen Methoden verächtlich zu machen. Nachdem die Chruschtschow-Leute einen Teil der Führungskader der Kommunistischen Partei der Sowjetunion kompromittiert hatten, bedienten sie sich ihrer ausgiebig, um ihnen dann einen Fußtritt zu versetzen und sie als parteifeindliche Elemente zu liquidieren. Dieselben Chruschtschow-Leute, mit Chruschtschow an der Spitze, die den „Stalinkult“ verdammten, um ihre späteren Verbrechen gegen die Sowjetunion und den Sozialismus zu verhüllen, steigerten den Chruschtschowkult ins Unermessliche.

Die Brutalität, die Tücke, die Perfidie, die Charakterlosigkeit, die diesen hohen Funktionären der sowjetischen Partei und des Sowjetstaates selbst eigen war, die Einkerkerungen und Morde, die sie sich selbst hatten zu Schulden kommen lassen, schoben sie Stalin in die Schuhe. Als Stalin noch lebte, waren gerade sie es, die die größten Lobeshymnen auf ihn sangen, um ihren Karrierismus, ihre hinterhältigen Absichten und Taten zu kaschieren. Chruschtschow nannte Stalin 1949 den „genialen Führer und Lehrmeister“, er erklärte, „der Name des Genossen Stalin ist das Banner aller Siege des Sowjetvolkes, das Kampfbanner der Werktätigen auf der ganzen Welt“. Mikojan wertete Stalins Werke als eine „neue, historisch höhere Stufe des Leninismus.“

Kossygin sagte: „Alle unsere Siege und Erfolge verdanken wir dem großen Stalin“, und so weiter. Nach seinem Tod dagegen benahmen sie sich anders. Es waren die Chruschtschow-Leute, die die Stimme der Partei, die Stimme der Arbeiterklasse erstickten und die Konzentrationslager mit Patrioten füllten; sie waren es, die den Abschaum des Verrats aus den Gefängnissen ließen, die Trotzkisten und all die Feinde, bei denen die Zeit und die Tatsachen, genauso wie auch jetzt wieder ihr Kampf als Dissidenten bewiesen haben, dass sie Gegner des Sozialismus und Agenten im Dienst der ausländischen kapitalistischen Feinde sind.

Die Chruschtschow-Leute sind es, die auf konspirative und mysteriöse Weise nicht nur die sowjetischen Revolutionäre, sondern auch viele Personen aus anderen Ländern „vor Gericht stellten“ und verurteilten. In meinen Aufzeichnungen habe ich über eine Zusammenkunft mit den Sowjetführern berichtet, an der Chruschtschow, Mikojan, Molotow und einige andere teilnahmen. Da Mikojan im Begriff war, nach Österreich zu reisen, wandte sich Molotow scherzhaft an ihn und sagte: „Pass auf, dass du nicht auch in Österreich so ein `Schlamassel`anrichtest wie in Ungarn.“ Ich fragte Molotow sofort: „Warum hat Mikojan ein 'Schlamassel' in Ungarn angerichtet?“ Er antwortete mir: „Ja“, und fuhr fort, „wenn Mikojan sich dort noch einmal blicken lässt, wird man ihn hängen.“ Mikojan, dieser verkappte, anti-marxistische Kosmopolit, entgegnete: „Wenn sie mich hängen, hängen sie auch Kádár.“ Doch auch wenn sie beide gehängt worden wären, Intrigen und Schurkereien bleiben dennoch unmoralisch.

Chruschtschow, Mikojan und Suslow nahmen den Verschwörer Imre Nagy zuerst in Schutz, um ihn dann zu verurteilen und irgendwo in Rumänien insgeheim hinzurichten ! Mit welchem Recht verfuhren sie so mit einem ausländischen Staatsbürger ? Auch wenn er ein Verschwörer war, durfte er nur der Gerichtsbarkeit seines eigenen Staates unterworfen werden und keinesfalls einem ausländischen Gesetz oder einer ausländischen Gerichtsbarkeit. Stalin tat niemals solche Dinge.

Nein, Stalin handelte niemals so. Die Prozesse gegen die Verräter an der sowjetischen Partei und am Sowjetstaat führte er öffentlich. Der sowjetischen Partei, dem sowjetischen Volk wurden ihre Verbrechen offen vor Augen geführt. Niemals findet man solche Mafia-Methoden bei Stalin wie bei den sowjet-revisionistischen Führern.

Solcher Methoden bedienten und bedienen sich die Sowjet-Revisionisten in ihrem Machtkampf auch gegeneinander, so wie es in jedem kapitalistischen Land gang und gäbe ist. Durch einen Putsch riss Chruschtschow die Macht an sich, durch einen Putsch stürzte ihn Breschnew vom Thron.

Breschnew und Konsorten jagten Chruschtschow zum Teufel, um die revisionistische Politik und Ideologie von der Diskreditierung und Entlarvung durch seine Verrücktheiten und Extravaganzen, durch seine deplatzierten und peinlichen Narreteien zu bewahren. Breschnew ließ keineswegs den Chruschtschowismus fallen, er warf die Berichte und Beschlüsse des XX. und XXII. Parteitags, in denen der Chruschtschowismus verkörpert ist, durchaus nicht über Bord. So undankbar erwies sich Breschnew gegenüber Chruschtschow, den er zuvor so sehr beweihräuchert hatte, dass er nach seinem Tod noch nicht einmal ein Loch in der Kremlmauer für die Urne mit seiner Asche übrig hatte. Die Sowjetvölker und die Weltöffentlichkeit wurden indes niemals über die wahren Gründe von Chruschtschows Sturz informiert. Bis heute wird in den offiziellen revisionistischen Dokumenten als „Hauptgrund“ stets sein „fortgeschrittenes Alter und sein verschlechterter Gesundheitszustand“ angegeben !!

Stalin war ganz und gar nicht so, wie es ihm die Feinde des Kommunismus vorwarfen. Im Gegenteil, er war prinzipienfest und gerecht. Je nach Lage der Dinge half er jenen, die Fehler gemacht hatten, oder bekämpfte sie. Er verstand es, jene, die getreulich dem Marxismus-Leninismus dienten, zu unterstützen, zu ermutigen und ihre besonderen Verdienste herauszustellen. Die Sache mit Rokossowski und Schukow ist bekannt. Als Rokossowski und Schukow Fehler begingen, wurden sie kritisiert und ihrer Ämter entbunden. Doch sie wurden nicht als unverbesserlich fallen gelassen, im Gegenteil, man half ihnen wohlwollend, und als man erkannte, dass diese Kader sich gebessert hatten, gab Stalin ihnen verantwortliche Funktionen, beförderte sie zu Marschällen und betraute sie in der Zeit des Großen Vaterländischen Krieges mit außerordentlich wichtigen Aufgaben an den Hauptfronten des Krieges gegen die Hitler-Eindringlinge. Wie Stalin konnte nur ein Führer handeln, der ausgehend von einem klaren Begriff von der marxistisch-leninistischen Gerechtigkeit die Arbeit der Menschen mit ihren Vorzügen und Fehlern beurteilte und entsprechend handelte.

Nach Stalins Tod wurde Marschall Schukow zum Werkzeug Nikita Chruschtschows und seiner Gruppe; er unterstützte dessen verräterische Tätigkeit gegen die Sowjetunion, gegen die Partei der Bolschewiki und Stalin. Schließlich warf Nikita Chruschtschow Schukow weg wie eine ausgequetschte Zitrone. Genauso machte er es mit Rokossowski und vielen anderen führenden Kadern.

Nicht wenige sowjetische Kommunisten ließen sich von der Demagogie der revisionistischen Chruschtschow-Gruppe täuschen und glaubten, so wie die revisionistischen Verräter es heraus posaunt hatten, dass nach Stalins Tod sich die Sowjetunion in ein wahres Paradies verwandeln werde. Sie erklärten großspurig, bis 1980 werde in der Sowjetunion der Kommunismus errichtet sein !! Doch was passierte wirklich ? Genau das Gegenteil traf ein, und es konnte auch gar nicht anders kommen. Die Revisionisten rissen die Macht nicht an sich, um die Sowjetunion zum Blühen zu bringen, sondern um sie in ein kapitalistisches Land zurück zu verwandeln – was sie dann ja auch taten -, um sie wirtschaftlich dem Weltkapital zu unterwerfen, um geheime und offene Übereinkünfte mit dem amerikanischen Imperialismus zu treffen, um sich die Völker der volksdemokratischen Länder unter dem Deckmantel der wirtschaftlichen und militärischen Verträge fügsam zu machen, um diese Staaten unterjocht zu halten und sich auf der Welt Märkte und Einflusszonen zu verschaffen. Von solchem Schlage waren die Chruschtschow-Leute. Sie machten sich den erfolgreichen Aufbau des Sozialismus in der Sowjetunion zunutze und verkehrten diese Erfolge dermaßen in ihr Gegenteil, dass sie eine neue Klasse schufen, die Klasse der sozial-imperialistischen Bourgeoisie, um die Sowjetunion in eine imperialistische Weltmacht zu verwandeln, die zusammen mit den Vereinigten Staaten von Amerika die Welt beherrschen sollte. Stalin hatte die Partei vor dieser Gefahr gewarnt. Chruschtschow selbst gab uns gegenüber zu, dass Stalin zu ihnen gesagt hatte: „Ihr werdet die Sowjetunion an den Imperialismus verkaufen“ Und so geschah es auch, seine Worte bewahrheiteten sich.

Die Völker der Welt, das Weltproletariat, die Menschen mit gesundem Menschenverstand und Empfinden können unter den gegebenen Verhältnissen selbst beurteilen, dass die Auffassungen Stalins richtig sind. Nur in dem gesamten politischen, ideologischen, wirtschaftlichen und militärischen Zusammenhang können die Menschen die Richtigkeit seiner marxistisch-leninistischen Linie beurteilen.

Bis gestern noch haben die Bourgeoisie und die Revisionisten mit ihrer die Geschichte verfälschenden Propaganda das Urteil der Menschen über Stalins Tätigkeit vernebelt. Doch nun, da diese die Chruschtschow-Leute, die Titoisten, die Maoisten, die „Euro-Kommunisten“ usw. kennen gelernt haben, nun, da sie erkannt haben, wer die Hitler-Leute waren, wer die amerikanischen Imperialisten und der Weltkapitalismus sind, wissen sie, worum Stalin kämpfte, worum die Bolschewiki kämpften, worum das Proletariat und die wahren Marxisten-Leninisten kämpften. Und sie wissen, worum ihre Feinde, die Strömungen im Dienst des Kapitalismus kämpften, worum die Revisionisten kämpfen. Wer meint, der Kommunismus sei „gescheitert“, ist stets enttäuscht worden und wird mit Sicherheit stets enttäuscht werden. Jeder Tag beweist aufs Neue, dass unsere Lehre lebendig ist und allmächtig bleiben wird.

Jeder, der Stalins Werk in seiner Gesamtheit einschätzt, kann die Genialität und den kommunistischen Geist dieser hervorragenden Persönlichkeit erkennen, von deren Rang es in der modernen Welt nur wenige gibt.

Die große Sache von Marx, Engels, Lenin und Stalin, die Sache des Sozialismus und Kommunismus ist die Zukunft der Welt.

Wir albanischen Kommunisten haben erfolgreich Stalins Lehren angewandt, vor allem, damit unsere Partei stark und ehern ist, stets dem Marxismus-Leninismus die Treue hält, aber Härte gegenüber den Klassenfeinden zeigt. Wir haben sorgfältig darauf geachtet, die Einheit des Denkens und Handelns in der Partei zu wahren und die Einheit von Partei und Volk zu festigen. Wir haben Stalins Lehren über den Aufbau der sozialistischen Industrie, über die Kollektivierung der Landwirtschaft befolgt und dabei große Erfolge erzielt. Unsere Partei und unser Volk werden für die ständige Festigung des engen Bündnisses von Arbeiterklasse und Bauernschaft unter Führung der Arbeiterklasse kämpfen. Niemals werden wir uns von den Schmeicheleien und den Winkelzügen der inneren und äußeren Feinde hinters Licht führen lassen, sondern den Klassenkampf innerhalb und außerhalb des Landes fortsetzen, und wir werden uns ihren unheilvollen Umtrieben gegenüber stets wachsam verhalten. Würden wir nicht wachsam sein, würden wir nicht getreulich die Lehren von Marx, Engels, Lenin und Stalin anwenden, wäre Albanien im Sumpf des modernen Revisionismus versunken, wäre es nicht mehr unabhängig und sozialistisch, existierte hier nicht mehr die Diktatur des Proletariats, sondern die Sklaverei der imperialistisch-revisionistischen Mächte.

Unsere Partei und unser Volk werden weiter auf dem Weg von Karl Marx, Friedrich Engels, Wladimir Uljanow-Lenin und Josef Stalin schreiten. Die künftigen Generationen des sozialistischen Albanien werden treu die Linie ihrer geliebten Partei befolgen.

Die Albaner, Kommunisten und parteilose Patrioten, verbeugen sich achtungsvoll vor dem Andenken des ruhmreichen Lehrmeisters Josef Stalin. Aus Anlass seines 100. Geburtstags gedenken wir mit Ehrerbietung dessen, der uns half, der uns die Möglichkeit gab, die Kräfte unseres Volkes, das von der Partei zum allmächtigen Herrn seiner Geschicke gemacht wurde, zu vervielfachen. Das Werk der Befreiung und des Aufbaus des Sozialismus in unserem Land ist auch der internationalistischen Unterstützung Stalins zu verdanken. Von seiner reichen und wertvollen Erfahrung haben wir uns auf unserem Weg und bei unserer Tätigkeit leiten lassen.

Unsere Partei leistet in diesem Jubiläumsjahr eine umfangreiche, ständige Arbeit, um das Leben und das ruhmreiche Werk des großen Marxisten-Leninisten Josef Stalin noch bekannter zu machen. Schon seit ihrer Gründung zeugt die gesamte Tätigkeit unserer Partei von ihrer Liebe, ihrer Achtung und Treue zur unvergänglichen Lehre unserer großen Klassiker, also auch zu den Ideen von Josef Stalin. So wird es bei uns immer sein, von Generation zu Generation.

Mich als Kämpfer der Partei, als einen ihrer Führer, hat die Partei mehrmals gelehrt, indem sie mich zu Treffen mit Genossen Stalin schickte, um mit ihm über unsere Sorgen, über unsere Lage und unsere Situation zu sprechen und ihn um seinen Rat und seine Hilfe zu ersuchen. Ich habe mich bemüht, die Erinnerungen an diese Treffen zur rechten Zeit nieder zu schreiben und dabei auszudrücken, wie ich Stalins Verhalten dem Vertreter einer kleinen Partei und einem kleinen Volk wie unserem gegenüber empfunden und erlebt habe. Mit der Veröffentlichung dieser schlichten Erinnerungen möchte ich unseren Kommunisten, unseren Werktätigen, unserer Jugend helfen, und sei es auch nur ein klein wenig, die Gestalt dieses großen, unsterblichen Mannes kennen zu lernen.

An diesem ruhmreichen Jahrestag verneige ich mich voll Ehrfurcht und Ergebenheit vor der Partei und dem Volk, die mich geboren, groß gezogen und gestählt haben, wie auch vor Josef Stalin, der mir so wertvolle Ratschläge für das Glück meines Volkes gab, der in meinem Herzen und meinem Denken so unauslöschliche Erinnerungen hinterließ.

Dieser 100. Jahrestag , muss uns Marxisten-Leninisten und den unzähligen Menschen auf der Welt, die mit den hohen Idealen der Arbeiterklasse sympathisieren, dazu dienen, die kämpferische Einheit unserer Reihen zu festigen.

Nun, da wir das große Jubiläum, den Geburtstag Stalins, begehen, besteht für die ehrlichen Menschen überall auf der Welt der Anlass, gründlich über den richtigen Weg nachzudenken, den Nebel in ihrem Bewusstsein zu zerstreuen, den die kapitalistische und revisionistische Bourgeoisie in der Absicht erzeugt hat, den revolutionären Schwung der Massen zu lähmen und ihre revolutionären Ideen zu ersticken. Das revolutionäre Denken und Handeln wird die gutwilligen Menschen, die gerechten Menschen, die Menschen aus dem Volk auf den Weg ihrer Befreiung vom Joch des Kapitals führen.

Wenn wir Marxisten-Leninisten an seinem hundertsten Geburtstag Stalins und seines Werkes gedenken, können wir nicht umhin, uns direkt an die Völker der Sowjetunion zu wenden, um ihnen ganz offen und aufrichtig zu sagen:

Mit Stalins Namen auf den Lippen habt ihr die gefährlichsten Feinde der Menschheit angegriffen und besiegt. Was werdet ihr tun, werdet ihr zu diesem großen Jubiläum schweigen ?

Die Chruschtschow-Revisionisten, die kein gutes Haar an Stalin gelassen haben, mögen ein paar läppische Worte über ihn verfassen, weil sie seinen strahlenden Namen und sein glänzendes Werk nicht auslöschen können. Doch für euch, die ihr die Große Oktoberrevolution machtet, gebührt es sich, eures strahlenden Führers in tiefer Achtung zu gedenken. Ihr müsst die faschistische Diktatur zerschlagen, die sich hinter betrügerischen Schlagworten verbirgt. Ihr müsst euch im Klaren darüber sein, dass diejenigen, die euch leiten, Faschisten, Chauvinisten und Imperialisten sind. Sie richten euch ab als Kanonenfutter für einen erbitterten imperialistischen Krieg, um die Völker zu morden und die Länder zu verheeren und auszubluten, die große Hoffnungen in das Vaterland Lenins und Stalins setzten. So sehen euch die Völker der Welt nicht gern. Verhaltet ihr euch weiterhin so, werden sie euch nicht mehr achten können, werden sie euch hassen.

Die Völker der Welt hassen eure gegenwärtigen konterrevolutionären Herrscher, denn die Atomwaffen, die sie produzieren, die Militärparaden auf dem Roten Platz und die Manöver, die sie abhalten, sind genauso wie die des amerikanischen Imperialismus und des Weltkapitalismus eine Bedrohung für die Völker und ihre Freiheit geworden. Die Waffen und die Armee in der Sowjetunion sind nicht mehr in der Hand der Sowjetvölker, sie dienen nicht mehr der Befreiung des Weltproletariats, sondern sind ganz im Gegenteil dazu bestimmt, die Sowjetvölker und die anderen Völker zu unterdrücken.

Ihr müsst begreifen und euch klar darüber werden, dass die Feinde euch schon vor langem vom Weg der Revolution abgebracht haben. Die Chruschtschow-Revisionisten sind bestrebt, in euch ein Gefühl der Überlegenheit und der Vorherrschaft über die Anderen zu wecken. Sie behaupten, sie benutzten eure große Kraft, um den amerikanischen Imperialismus zu bekämpfen, doch diese Behauptung ist lügnerisch. Eure Beherrscher sind zugleich Gegner und Verbündete des amerikanischen Imperialismus und des Weltkapitalismus – und das keineswegs im Interesse der Revolution, sondern wegen ihrer imperialistischen Ambitionen, ihrer imperialistischen Gier nach Aufteilung der Einfluss- bereiche und nach Beherrschung der Völker.

Die Völker der Welt fragen sich besorgt, ob ihr, die Söhne, Enkel und Urenkel jener ruhmreichen Kämpfer, die die Große Sozialistische Oktoberrevolution durchführten, ihr sowjetischen Proletarier, Kolchosbauern, Soldaten und Intellektuellen diesen den Völkern feindlichen Weg fortsetzen werdet, auf den euch eure Unterdrücker gebracht haben, oder ob ihr euch mit Lenins und Stalins Namen auf den Lippen erheben und auf dem Weg der Revolution zum Sturm antreten werdet. Die Welt möchte und wünscht, dass ihr den Weg der Revolution beschreitet und mit dem Ruf eurer Eltern voran stürmt: „Za Lenina!“, „Za Stalina!“ („Für Lenin ! Für Stalin! ) - für den wahren Sozialismus und gegen den Imperialismus, Sozialimperialismus und Revisionismus.

Eure Verräterführung informiert euch nicht richtig über die Leiden der anderen Völker, deren Söhne bei Demonstrationen gegen die Blut saugenden Imperialisten und Kapitalisten auf den Straßen getötet werden. Sie sagt euch nicht, warum das nach Freiheit und Unabhängigkeit dürstende Volk im Iran sich wirklich erhoben und den tyrannischen Schah, das Werkzeug der amerikanischen Imperialisten gestürzt hat. Die Chruschtschow-revisionistische Clique lässt euch im Dunkeln über die Leiden der arabischen Völker, der Völker des amerikanischen Kontinents und aller anderen Kontinente, denn die Urheber ihrer Leiden sind der Imperialismus und eure verräterischen Führer. Sie sagen euch nichts darüber, wie die Völker Afrikas von euren Leuten und ihren Vasallen unterdrückt werden; ihr kennt nicht die Intrigen, die die neuen Zaren im Kreml auf der Welt spinnen; sie sagen euch nicht, dass die Freunde der Chruschtschow-Leute, die Freunde eurer Führung, denen Nikita Chruschtschow und seine Nachfolger mit Breschnew an der Spitze den Weg des Verrats bahnten, zum Schaden der Arbeiterklasse und der Interessen ihrer Völker gemeinsame Sache mit den Kapitalisten machen. Ihr wisst auch Vieles über die Leiden und die Misshandlungen der ehrlichen Menschen in eurem Land nicht, denn darüber schweigt die Bande, die euch heute unterdrückt.

Ihr müsst wissen, dass die Völker sich zur Revolution erhoben haben, dass sie heldenmütig kämpfen, während ihr, die ihr eine große Kraft seid, es zulasst, dass man euch unterdrückt, täuscht und in den Schlaf wiegt.

Eine Herrscherbande hat euer Land in eine sozial-imperialistische Macht verwandelt. Der Weg zur Rettung ist der Weg der Revolution, den uns Marx, Engels, Lenin und Stalin gewiesen haben. Die Breschnews, Kossygins, Ustinows und Jakubowskis sind ebenso wie die Sochenizyns und Sacharows Konterrevolutionäre, und als solche müssen sie gestürzt und liquidiert werden.

Ihr stellt eine große Kraft dar, doch ihr müsst das Vertrauen des Weltproletariats, der Völker der Welt zurück gewinnen, jenes große Vertrauen, das Lenin und Stalin durch ihre Arbeit und ihren Kampf schufen.

Ihr dürft nicht all zu lange damit warten, gründlich über eure Zukunft und die Zukunft der Menschheit nachzudenken. Es ist für euch an der Zeit, das zu werden, was ihr wart, als Lenin und Stalin lebten – ruhmreiche Mitkämpfer der proletarischen Revolution. Deshalb dürft ihr nicht das Joch der Feinde der Revolution und der Völker, der Feinde der Freiheit und der Unabhängigkeit der Staaten hinnehmen. Ihr dürft niemals zu Werkzeugen eines Imperialismus werden, der bestrebt ist, unter dem Deckmantel des Leninismus die Völker zu knechten.

Wenn ihr den Weg der Revolution und des Marxismus-Leninismus geht, wenn ihr euch eng mit dem Weltproletariat verbindet, dann werden der amerikanische Imperialismus und der faulende Kapitalismus insgesamt in den Grundfesten erschüttert werden, dann wird die Welt ihr Gesicht verändern, dann wird der Sozialismus siegen.

Ihr Sowjetvölker, ihr sowjetischen Arbeiter, Kolchosbauern, Soldaten, habt eine große Verantwortung und große Pflichten gegenüber der Menschheit. Ihr könnt diese Pflichten nur dann ehrenvoll erfüllen, wenn ihr das Joch der barbarischen Clique, die gegenwärtig über die einstmals ruhmreiche Partei der Bolschewiki und Stalins und über euch herrscht, abwerft.

Die Partei bei euch ist keine marxistisch-leninistische Partei mehr. Ihr müsst im Kampf eine neue Partei Lenin-Stalinschen Typs aufbauen. Ihr müsst begreifen, dass die Sowjetunion keine freiheitliche Gemeinschaft von Völkern mehr ist, die in voller Harmonie miteinander leben. Es war der Bolschewismus, der die brüderliche Einheit der Völker der Sowjetunion zu schaffen vermochte. Der Revisionismus hat das Gegenteil getan, er hat die Völker eures Landes entzweit, in allen Republiken den Chauvinismus belebt, er hat die Feindschaft zwischen ihnen geschürt, er hat unter den anderen Völkern Hass gesät gegen das russische Volk, das unter Lenins und Stalins Führung die Revolution anführte.

Werdet ihr weiter zulassen, dass man euch vergewaltigt ? Werdet ihr weiter zulassen, dass in eurem Land in allen Lebensbereichen der Prozess der Verbürgerlichung vertieft wird, so wie es die Revisionisten tun ? Werdet ihr das Joch eines neuen, sozialistisch verbrämten Kapitals dulden ?

Wir, die albanischen Kommunisten und das albanische Volk sowie alle Kommunisten und Freiheit liebenden Völker der Welt haben die wahrhaft sozialistische Sowjetunion der Zeit Lenins und Stalins geliebt. Wir verfolgen entschlossen Lenins und Stalins Weg und vertrauen auf die großen revolutionären Kräfte der Sowjetvölker, des sowjetischen Proletariats. Deswegen sind wir davon überzeugt, dass diese Kraft allmählich durch Kampf und Opfer wieder zur Geltung kommen wird, dass sie sich wieder zu der Größe, die den Erfordernissen der Zeit entspricht, erheben und den sowjetischen Sozialimperialismus bis in die Fundamente zerschlagen wird.

Die Revolution, die ihr machen, die Opfer, die ihr bringen werdet, werden euer Land nicht schwächen, sondern die wahrhaft sozialistische Sowjetunion wieder auferstehen lassen. Die sozialimperialistische Diktatur wird dadurch gestürzt werden, und die Sowjetunion wird daraus stärker denn je hervor gehen. Bei diesem ruhmvollen Werk werdet ihr von allen Völkern der Welt, vom Weltproletariat unterstützt werden. In dieser revolutionären Umwälzung zeigt sich die Kraft der Ideen des Sozialismus und Kommunismus, und nicht in den leeren Phrasen und den infamen Taten der Clique, die über euch herrscht. Nur so, auf diesem Weg, werden die wirklichen Kommunisten, die Marxisten-Leninisten überall auf der Welt imstande sein, den Imperialismus und den Weltkapitalismus zu bezwingen. Das wird den Völkern der Welt helfen, sich Zug um Zug zu befreien, das wird dem großen China helfen, den wirklichen Weg des Sozialismus einzuschlagen, anstatt zur Supermacht zu werden und an der Beherrschung der Welt teilzuhaben, als dritter Partner in den Raubkriegen, die der amerikanische Imperialismus, der sowjetische Sozialimperialismus und die derzeit in China herrschende Clique von Hua Guo-feng und Deng Hsiao-ping vorbereiten.

Als treue Schüler Lenins und Stalins und Soldaten der Revolution mahnen wir albanische Kommunisten euch an diesem ruhmreichen Jubiläum, über diese lebenswichtigen Fragen nachzudenken, die euch und die Welt angehen, denn wir sind eure Brüder, eure Genossen bei der Sache der proletarischen Revolution und der Befreiung der Völker. Wenn ihr den Weg des imperialistischen Raubkrieges geht, auf den euch eure Renegatenführer treiben, werden wir fraglos Feinde eures konterrevolutionären Systems und eurer konterrevolutionären Handlungen bleiben. Das ist so klar wie das Sonnenlicht. Anders könnte es nicht sein.

Im Bewusstsein, richtig zu handeln, lassen wir albanische Kommunisten, die wir unlösbar mit unserem Volk verbunden sind, uns von keinem Sturm aufhalten, und sei er noch so heftig. Wir sind davon überzeugt, dass wir mit allen Stürmen fertig werden, so wie die Partei der Bolschewiki und der Sowjetmacht mit ihnen fertig wurde, wie die großen Feldherren der Revolution, Lenin und Stalin, mit ihnen fertig wurden.