DEUTSCH

8. November 1948 - 8. November 2018

70 Jahre

1. Parteitag

der Partei der Arbeit Albaniens

 

ENVER HOXHA 

Bericht auf dem I. Parteitag der PAA

8. November 1948

zum ersten Mal veröffentlicht in der Zeitung "Zeri i Popullit" Nr. 5 (26); 6 (27), 7 (28) vom 9., 10. und 11. November 1948

aus: - ALBANISCHE WERKE: BAND 5 -

 

Der 1. Parteitag der KPA tagte in Tirana vom 8. - 22. November 1948. Der Bericht über die Tätigkeit des Zentralkomitees, erstattet vom Genossen Enver Hoxha, analysierte die gesamte Arbeit der Partei, würdigte die Bedeutung der errungenen Siege und legte im Einzelnen die Umstände und Ursachen der Fehler dar, die in Folge der jugoslawischen feindlichen Einmischungen bei der Anwendung der Linie der Partei gemacht wurden. Er bestimmte die hauptsächlichen Richtlinien zur Errichtung der Grundlagen des Sozialismus, wobei die wesentliche Aufgabe war, das Land durch eine rasche Entwicklung der Produktivkräfte aus der sehr großen Rückständigkeit herauszuholen und dabei die sozialistische Industrialisierung des Landes als grundlegenden Faktor anzusehen. Gleichzeitig wurde der Schwerpunkt darauf gelegt, die albanische Landwirtschaft unbedingt aus ihrem unterentwickelten Zustand herauszuholen und ihren Aufschwung durch die sozialistische Umorganisierung des Dorfes zu fördern. Die Entwicklung des Landes erforderte die Weiterführung des Kampfes, um die Rückständigkeit auf dem Gebiet der Kultur zu beseitigen und die ideologische und Kulturrevolution zu vertiefen. Der Parteitag war die Krönung des Sieges des Marxismus-Leninismus über den Opportunismus und Trotzkismus und rüstete die Partei mit einer großen Erfharung für den Kampf gegen den modernen Revisionismus.

Das erste Kapitel des Berichtes an den 1. Parteitag der KPA, das dem "Kampf des des Volkes und der Kommunistischen Partei Albaniens für die Befreiung" gewidmet war, ist in dem oben veröffentlichten 2. Teil des Berichts nicht enthalten, da die im 1. Kapitel behandelten Fragen bereits in den Materialien von Band I der "Ausgewählten Werke" des Genossen Enver Hoxha in deutscher Sprache dargelegt sind.

 

 

 

Über den 1. Parteitag

 

Auszug aus der "Geschichte der PAA"

Seite 242 - 251

(2. Auflage)

 

 

 

Der 1. Parteitag der PAA

Lehren für die Zukunft des Weltsozialismus

 

aus Anlass des 77. Jahrestages der Gründung der Partei der Arbeit Albaniens
am 8. November 1941

 

Der 1. Parteitag der PAA wurde vom 8. - 22 . November 1948 einberufen.

1. Parteitag: 8. - 22. November 1948

2. Parteitag: 31.3. - 7. 4. 1952

3. Parteitag: 25. 5. - 3. 6. 1956

4. Parteitag: 13. 2. - 20. 2. 1961

5. Parteitag: 1. 11. - 8. 11. 1966

6. Parteitag: 1. 11. - 7. 11. 1971

7. Parteitag: 1. 11. - 7. 11. 1976

8. Parteitag: 1. 11. - 7. 11. 1981

9. Parteitag: 3. 11. 8. 11. 1986

 

Der 9. Parteitag war der einzige Parteitag ohne den Genossen Enver Hoxha und gleichzeitig auch der letzte Parteitag der PAA.

Im Juni 1991 (so genannter "X. Parteitag") wurde die Partei von ihren Verrätern offiziell in eine bürgerliche-sozialdemokratische Partei verwandelt.

Der 1. 5, 6. 7., 8., und 9. Parteitag fiel zeitlich zusammen mit den Feiern zur Gründung der Partei der Arbeit Albaniens, also am 8. November 1941.

Der 1. Parteitag fand statt am 7. Jahrestag der Gründung der Partei der Arbeit Albaniens, der Führerin und Organisatorin aller großen historischen Siege des albanischen Volkes, der marxistisch-leninistischen Partei, die eine konsequente revolutionäre Linie verfolgte, die die Prinzipien des Marxismus-Leninismus schöpferisch anwandte und die stählerne Einheit mit den breitesten Massen schmiedete.

Es ist nicht die Aufgabe der heutigen Stalinisten-Hoxhaisten, den 1. Parteitag der PAA als historisch abgeschlossene Erscheinung zu betrachten, die man sozusagen "abgehakt" hat. Die historische Bedeutung des 1. Parteitags der PAA können wir nicht anders erfassen als mit der dialektischen Methode, nämlich als Meilenstein der historischen Prozesse der Geschichte, der bis in die gegenwärtige und zukünftige Entwicklung der Gesellschaft hineinwirkt und diese beeinflusst. Die dialektische Auffassung von der Geschichte des 1. Parteitags der PAA bleibt nicht etwa stehen bei der Würdigung seiner Bedeutung unter den damals gegebenen Verhältnissen. Die Bedeutung des 1. Parteitags auf die damaligen nationalen Verhältnisse in Albanien einzuengen, ist allein schon eine bürgerlich-revisionistische Sichtweise, die unvereinbar ist mit dem internationalen Charakter des dialektischen Materialismus. Wir Stalinisten-Hoxhaisten versuchen daher in erster Linie, die Bedeutung des 1. Parteitags der PAA für die Lösung der vor uns liegenden Aufgabe der sozialistischen Weltrevolution herauszuarbeiten.

Im Folgenden zieht die Komintern (SH) einige wichtige Lehren aus dem 1. Parteitag der PAA, die für den Weltkommunismus im Allgemeinen, für die Vorbereitung auf die sozialistische Weltrevolution und für den Aufbau des Weltsozialismus im Besonderen von entscheidender Bedeutung sein werden.

Wir betrachten den 1. Parteitag der PAA also als ein wertvolles Lehrstück für die wissenschaftliche Lösung der heutigen Probleme der Gesellschaft nicht nur in Albanien, sondern in der ganzen Welt. Nur mit dieser internationalistischen Sichtweise lässt sich begreifen, warum der 1. Parteitag der PAA in Wirklichkeit ein Meilenstein des Weltkommunismus war und weiterhin ist. Und eben diese internationalistische Sichtweise hat Genosse Enver Hoxha in seinem Rechenschaftsbericht an den 1. Parteitag selber so eindrucksvoll vertreten. Für die Komintern (SH) handelt es sich dabei um die weitsichtigsten und bedeutsamsten Worte, die auf dem gesamten 1. Parteitag zum Ausdruck gebracht wurden.

Auf dem 1. Parteitag würdigte Enver Hoxha den beispiellosen Heldenmut der PAA im siegreich geführten nationalen Befreiungskrieg gegen den Hitlerfaschismus. Dabei vergaß er nicht, die Bedeutung der bolschewistischen Partei Lenins und Stalins hervorzuheben, von deren revolutionären Linie sich die PAA von Anfang an und bis zum Tod Enver Hoxhas stets hat leiten lassen:

"Es ist undenkbar, dass wir und viele andere weit größere und mächtigere Völker Europas ohne den heldenhaften Kampf der Sowjetunion, den wichtigsten Faktor des Sieges, unsere Freiheit hätten erringen können." (Enver Hoxha, Ausgewählte Werke, Band II, Seite 2)

Und für die Komintern (SH) ist es ebenso undenkbar, den Sieg der sozialistischen Weltrevolution zu erringen, ohne sich dabei von den Lehren der Sowjetunion Lenins und Stalins und von den Lehren des sozialistischen Albanien Enver Hoxhas leiten zu lassen. Für die Komintern (SH) ist der Stalinismus-Hoxhaismus die Grundlage aller kommenden Siege.

Im Vergleich zu damals können wir uns heute nicht auf die proletarische Weltmacht der Sowjetunion Lenins und Stalins stützen. Heute müssen wir, gestützt auf die Lehren der Oktoberrevolution und der sozialistischen Revolution in Albanien, gestützt auf dem Stalinismus-Hoxhaismus, unsere proletarische Weltmacht durch den Sieg der sozialistischen Weltrevolution erobern.

Wir verfallen nicht der Illusion, dass die sozialistische Weltrevolution ganz ohne Opfer siegen könne. Die Weltbourgeoisie wird sich niemals freiwillig entwaffnen lassen, sondern ihre Macht mit brutalsten Mitteln verteidigen, egal ob dabei die Welt in Blut, Elend und Zerstörung versinken wird. Wir müssen also darauf vorbereitet sein, dass wir den Weltsozialismus unter mindestens ebenso schwierigen Nachkriegsbedingungen wie in Russland oder Albanien aufbauen müssen.

Albanien war das einzige Land im stalinistischen Weltlager, das den Sozialismus aufgebaut hat. Alle anderen Länder hatten sich nach dem Krieg nur der Propaganda des Sozialismus und der Hilfe der Sowjetunion bedient, damit das Volk nicht den Sozialismus, sondern in Wahrheit den Kapitalismus aufbaut. Schuld ist nicht der Kommunismus, sondern der Revisionismus.

Und so verurteilt auch die albanische Bourgeoisie den Genossen Enver Hoxha, die PAA und den 1. Parteitag der PAA, mit dem der Weg Albaniens zur "Demokratie" (zur bürgerlichen Demokratie) angeblich "vereitelt" worden sei. Heute wird der 1. Parteitag der PAA von den bürgerlichen Medien in Albanien in den Dreck gezogen. Ein Grund mehr, den 1. Parteitag der PAA gegen alle anti-kommunistischen Angriffe treu zu verteidigen. Außer der Komintern (SH) gibt es heute niemanden mehr, der das tut und zwar auf dem festen Boden des Stalinismus-Hoxhaismus und nicht vom kapitulantenhaften Standpunkt der Neo-Revisionisten aus.

* * *

Der Weltsozialismus wird nichts Anderes für seinen Aufbau vorfinden, als eine Welt, die der Weltkapitalismus bereits größtenteils zerstört haben wird, womit er sich sein eigenes Grab schaufelt. In nicht allzu ferner Zukunft wird der Weltkapitalismus nicht nur alles zerstört haben, was er in 200 Jahren durch Ausbeutung und Unterdückung geschaffen hat, sondern er wird dem Weltsozialismus eine völlig zerstörte Welt hinterlassen, sollten wir dieser dramatischen Weltentwicklung nicht zuvorkommen und dies nicht durch die sozialistische Weltrevolution verhindern. Die Zeit drängt. Je länger sich der Sieg der sozialistischen Welrevolution hinzieht, desto größer werden die Anstrengunen und Opfer der Menschheit sein, die Welt wieder lebenswert zu machen.

Das ist der Grund, weswegen wir uns am 70. Jahrestag mit dem 1. Parteitag der PAA ernsthaft zu beschäftigen haben.

* * *

Der 1. Parteitag fand zu einer Zeit statt, als das Land bereits vom deutschen und italienischen Faschismus befreit war. Nun hing die Zukunft des albanischen Volkes von der Bewältigung von zwei Hauptaufgaben ab:

Die erste Hauptaufgabe des 1. Parteitags bestand in der Errichtung der Volksmacht gegen das Wiedererstarken der inneren Feinde. Mit der Errichtung der Volksmacht musste die Unterstützung der inneren Feinde durch die mächtigen äußeren Feinde unterbunden werden. Diese Hauptaufgabe wurde erfolgreich gemeistert durch die Demokratisierung der Gesellschaft und durch Verstärkung der Verteidigungskraft des Landes.

Ebenso die zweite Hauptaufgabe:

Die zweite Hauptaufgabe des 1. Parteitags bestand darin, das vom Faschismus zerstörte Land wieder aufzubauen und dabei die Weichen für die ersten Grundsteine der sozialistischen Wirtschaft und des dazu gehörigen sozialistischen Überbaus zu legen. Der Sozialismus konnte in Albanien u.A. erfolgreich aufgebaut werden durch die Herstellung eine engen Verbundenheit zwischen Stadt und Dörfern, wo damals immerhin 80 % der Gesamtbevölkerung lebten. Um die Aufgabe der Industrialisierung zu bewältigen, musste sich die Arbeiterklasse stark vergrößern [Im Jahre 1938 gab es in Albanien insgesamt nicht mehr als 3 000 Industriearbeiter!]. Dies gelang dadurch, dass die benötigten Arbeitskräfte aus den Dörfern in die Fabriken wechselten. Gleichzeitig musste die Hegemonie der albanischen Arbeiterklasse gestärkt werden, musste die Diktatur des Proletariats errichtet werden, um mit der historischen Mission des Aufbaus des Sozialismus und Kommunismus beginnen zu können.

Die erste Periode in der Geschichte des Sozialismus, der Sozialismus in "einem" Land unterscheidet sich von der vor uns liegenden zweiten Periode unter Anderem dadurch, dass - wie in Albanien - die Wirtschaft als sozialistische Basis erst neu geschaffen werden musste, während der globalisierte Kapitalismus heute bereits alle ökonomischen Voraussetzungen für den Aufbau des Weltsozialismus geschaffen hat.

 
1. Errichtung der Volksmacht

1. Um die errungene Freiheit zu schützen, musste eine starke wehrhafte Volksmacht errichtet werden. Die PAA und die neue Regierung schufen hierzu alle erforderlichen wirkungsvollen Instrumente, mit deren Hilfe ein Wiedererstarken der inneren konterrevolutionären Kräfte erfolgreich verhindert wurde. Die massive Unterstützung der inneren Feinde durch die englisch-amerikanischen Imperialisten stellte eine drohende Gefahr der Restauration der Konterrevolution dar. Aber die Kriegsverbrecher, die sich in den Dienst der Faschisten gestellt hatten, wurden verurteilt und streng bestraft. Die Überreste des Faschismus wurden ausgerottet.

Aber es mussten auch die Sozialfaschisten, die Zwillingsbrüder der Faschisten, restlos vernichtet werden. Die Sozialfaschisten, das waren vor Allem die Titoisten, die nicht nur in führende Positionen der PAA eingedrungen waren, sondern ihren schädlichen Einfluss auch auf das ganze Land ausgedehnt hatten. Um Albanien in ihre Klauen zu bekommen, versuchten die Titoisten, das Land von innen zu destabilisieren. Insbesondere übten sie innerhalb der PAA Druck auf ihre stalinistische Führung aus, vor Allem auf den Genossen Enver Hoxha. Der 1. Parteitag ging ein in die Geschichte der PAA als Parteitag des Sieges über den Titoismus. Zu diesem Kampf der PAA gegen den Titoismus haben wir bereits zum 70. Jahrestag der Kominform ausführlich Stellung genommen. Wir haben dabei besonders die internationale Bedeutung des Anti-Titoismus hervorgehoben und daraus wertvolle Lehren für den heutigen anti-titoistischen Kampf der Komintern (SH) gezogen. Unsere jugoslawische und albanische Sektion kämpfen gemeinsam für das wiedervereinigte, unabhängige sozialistische Jugoslawien und für ein wiedervereintes, unabhängiges, sozialistisches Albanien in einer sozialistischen Balkanföderation und zwar auf den Grundlagen des Stalinismus-Hoxhaisms und insbesondere auf der Basis des Anti-Titoismus.

Es wäre jedoch ein Fehler, wenn wir die Titoisten als einzige Sozialfaschisten bekämpfen würden. Wir müssen auch Lehren ziehen aus der konterrevolutionären Rolle der albanischen "Sozialdemokratischen Partei", die Enver Hoxha in seinem Bericht nicht unerwähnt ließ. Diese gehörte zu den "Oppositionsparteien", die unter der Diktatur des Proletariats natürlich nichts Anderes sein können, als feindliche bürgerliche Parteien, weswegen sie auch im Weltmaßstab zu verbieten und jede Zusammenarbeit mit ihnen als konterrevolutionärer Akt zu verurteilen sind.

Es existiert nur ein einziges Weltproletariat. Deswegen kann auch nur eine einzige Partei des Weltproletariats , die Komintern (SH), existieren.

Die proletarische Weltdemokratie ist unteilbar, was nichts Anderes heißt, als jede Einflussnahme der Bourgeoisie auf die proletarische Weltdemokratie mittels der Weltdiktatur des Proletariats im Keim zu ersticken.

Die Besonderheit der albanischen Sozialdemokratie besteht darin, dass sie zwar die Errichtung der Diktatur des Proletariats zur Lebzeit Enver Hoxhas nicht verhindern konnte, dass sie aber diejenige Kraft war, die nach seinem Tod die PAA in eine sozialdemokratische Partei verwandelte, die Diktatur des Proletariats zerschlug und die Diktatur der Bourgeoisie errichtete.

Dies ist keine typische Erscheinung, welche sich auf die Verhältnisse in Albanien beschränkt, sondern eine internationale Erscheinung, der wir auch im internationalen Maßstab entschlossen entgegen treten werden.

Das stalinistische Weltlager zerfiel nicht zuletzt durch den revisionistischen Dimitroff-Kurs, der auch die Verschmelzung der kommunistischen Partei mit der sozialdemokratischen Partei umgesetzt wurde, woraus dann schließlich sozialfaschistische Parteien entstanden waren. Dieser Dimitroff-Kurs des Paktierens mit der Bourgeoisie widerspricht zutiefst den Lehren der 5 Klassiker des Marxismus-Leninismus. Und so hat auch Genosse Enver Hoxha den so genannten "Oppositionsparteien" auf dem 1. Parteitag den Krieg erklärt und sie vernichtet. Es sind insbesondere die heutigen Sozialdemokraten in Albanien, die jetzt Rache nehmen, indem sie den angeblichen "Diktator Hoxha" an den "anti-demokratischen" Pranger stellen und die treuen Genossinnen und Genossen Enver Hoxhas verunglimpfen und verfolgen.

Der 1. Parteitag der PAA soll uns stets daran erinnern, welche konterrevolutionäre Rolle die Sozialdemokratie gespielt hat und weiter spielen wird, wenn wir sie nicht daran hindern:

Der Sozialdemokratismus ist ein Todfeind des Stalinismus-Hoxhaismus.

* * *

Widmen wir uns im Folgenden einer anderen Aufgabe, nämlich die Weiterentwicklung und Stärkung des albanischen Rätesystems, die sich der 1. Parteitag gestellt hatte. In seinem Bericht an den 1. Parteitag schilderte Enver Hoxha den bisherigen Verlauf der Rätebewegung in Albanien:

"Mit der vollständigen Befreiung Albaniens war der Antifaschistische Rat der Nationalen Befreiung, der auf dem Kongress in Permeti gewählt wurde und mit der legislativen und exekutiven Gewalt ausgestattet war, die provisorische Volksversammlung. Sie regierte das neue Albanien durch das Antifaschistische Komitee und die Demokratische Regierung Albaniens, die auf der 2. Tagung dieses Rates in Berat ernannt worden war. Die Aufgaben des Antifaschistischen Rats und der Demokratischen Regierung nach der Befreiung bestanden darin, die Lage, die durch den Krieg entstanden war, zu normalisieren, den Wiederaufbau des Landes rasch in Angriff zu nehmen, überall Nationale Befreiungsräte zu bilden und allgemeine Volkswahlen vorzubereiten, um die Verfassungsgebende Versammlung einzuberufen, die die Regierungsform endgültig festlegen und dem neuen Albanien die Verfassung geben sollte."

Auf dem 1. Parteitag wurden also das Fundament für eine Verfassung gelegt, aus der 1976 die fortschrittlichste Verfassung der Welt hervorgehen sollte, die Verfassung eines sozialistischen Staates der Diktatur des Proletariats.

Aus der albanischen Verfassung und der Stalinschen Verfassung von 1936 hat die Komintern SH) auch im Wesentlichen ihren Verfassungsentwurf für die Weltunion der sozialistischen Räterepubliken [WUdSSR] abgeleitet, und ebenso den Entwurf für eine Verfassung des zukünftigen sozialistischen Europas.

Mit Hilfe der Volksräte legte die PAA und die Regierung die Leitung des Staates in die Hände des Volkes. Ein Volksräte-Gesetz wurde beschlossen und in Kraft gesetzt. Das Volksräte-Gesetz basierte auf dem demokratischen Zentralismus, insbesondere auf Unterordnung der örtlichen Interessen unter die Gesamtinteressen des Staates. Auch das bolschewistische Gesetz der Kritik und Selbstkritik wurde im Volksräte-Gesetz verankert, um damit die Kontrolle der Massen über die Volksräte und die Staatsorgane zu garantieren.

Als Volksräte wurden Arbeiter, arme und Mittelbauern und Vorkämpfer für den Sozialismus gewählt. Die Räte in Stadt und Land wurden zusammengelegt, um die Werktätigen der Stadt und die Bauern auf dem Land enger miteinander zu verbinden. Damit wurde die anfänglich bestehende Trennung von Arbeiterräten und Bauernräten wieder verworfen, die die Titosten in ein Instrument der Spaltung der Klassen verwandeln wollten.

Eine sozialistische Rätebewegung unterscheidet sich von allen anderen Rätebewegungen vor Allem dadurch, dass sie sich von den Lehren der 5 Klassiker des Marxismus-Leninismus leiten lässt, dass sie von der Partei geführt und von den Massen kontrolliert wird, dass sie ein mächtiges Instrument des Klassenkampfes ist zur Festigung der proletarischen Demokratie, zur Zerschlagung des Einflusses feindlicher Klassenelemente. Für die stählerne Einheit zwischen Partei und Volk spielten die Volksräte in Albanien eine hervorragende Rolle. Und diese wertvollen Erfahrungen der Albaner wird sich die Komintern (SH) aneignen, wenn wir das stalinistisch-hoxhaistische Rätesystem im Weltmaßstab aufbauen.

* * *

Das gilt auch für den Aufbau der Roten Weltarmee.

Genosse Enver Hoxha hob hervor:

"Nach der Befreiung musste unsere Armee aus einer Partisanenarmee in eine reguläre, moderne Armee umgewandelt werden."

Wir gehen davon aus, dass wir im Weltmaßstab vor einer ähnlichen Aufgabe stehen werden, denn die Rote Weltarmee wird im Laufe vor, während und nach dem Sieg der sozialistischen Weltrevolution unvermeidlich strukturelle Wandlungen vollziehen.

Genosse Enver Hoxha stützte sich bei der Erfüllung der Aufgabe der Verwandlung der Partisanenarmee in die reguläre Volksarmee auf die Erfahrungen der Sowjetarmee, insbesondere auf die militärischen Lehren und die Kriegskunst Stalins - und das werden wir auch im Weltmaßstab tun. Dabei werden wir alle diejenigen Kräfte aus dem Weg räumen, die uns daran auf die eine oder andere Weise zu hindern versuchen. So war das auch vor dem 1. Parteitag in Albanien, als die KP Jugoslawiens versuchte, die militärischen Einheiten der Albaner unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg unter das Kommando der jugoslawischen Armee zu zwingen. Auf dem militärischen Schlachtfeld fand in der albanischen Armee daraufhin ein erbitterter Kampf zweier Linien statt zwischen der Linie Titos und Stalins, zwischen dem bürgerlichen Nationalismus und dem proletarischen Internationalismus. Sämtliche Versuche der Titoisten, insbesondere der Militärputsch im November 1947, scheiterten an Enver Hoxha und der PAA, die den Stalinismus in der militärischen Frage in Theorie und Praxis konsequent gegen den Titoismus verteidigten und unter den besonderen Bedingungen Albaniens erfolgreich anwendeten. Somit wurde der militärische Sieg über die Faschisten mit dem militärischen Sieg über die Sozialfaschisten besiegelt.

Welche Lehre zieht die Komintern (SH) daraus ? Die militärische Lehre aus dem 1. Parteitag der PAA besteht darin, dass wir den militärischen Sieg über den Weltfaschismus durch den militärischen Sieg über den mit dem Weltfaschismus unzertrennlich verbundenen Weltsozialfaschismus absichern und festigen müssen, indem wir uns von den militärischen Lehren der 5 Klassiker des Marximus-Leninismus leiten lassen und uns auf den proletarischen Internationalismus stützen.

* * *

Kommen wir abschließend auf die Waffe des albanischen Staatssicherheitsdienstes und dessen internationale Bedeutung für die Zukunft zu sprechen.

Genosse Enver Hoxha hob hervor, dass der Staatssicherheitsdienst von Partei und Volk als unverzichtbare Waffe gegen die inneren und äußeren Feinde besser gewürdigt, unterstützt und verteidigt weren muss. Der Schutz von Partei, Staat und Volk ist laut Enver Hoxha "eine heilige Aufgabe". Er zählte die Verdienste der Waffe des Staatssicherheitsdienstes wir folgt auf:

"Sie hat die feindliche Tätigkeit der inneren und äußeren Reaktion aufgedeckt. Sie hat die verräterischen Gruppen, die mit den Agentenringen der anglo-amerikanischen Spionage zusammen arbeiteten, erfolgreich enttarnt. Sie hat diese Gruppen, die die Volksmacht stürzen wollten, restlos vernichtet. Die Waffe des Staatssicherheitsdienstes hat die Kriegsverbrecher ununterbrochen verfolgt, hat sie verhaftet und den Volksgerichten übergeben. Die Waffe des Staatssicherheitsdienstes hat die in die Berge geflüchteten politischen Verbrecher ständig verfolgt, bekämpft, vernichtet und festgenommen und den Übrigen, die sich der Rache des Volkes entziehen konnten, solange das Leben unerträglich gemacht, bis sie gezwungen waren, unser Land zu verlassen und in fremde, feindliche Länder zu flüchten. In dieser Hinsicht hat der Staatssicherheitsdienst wichtige Aufgaben erfüllt, die Partei und Regierung ihm übertragen hat."

Heute ist es in Albanien genau umgekehrt. Insbesondere unsere Genossinnen und Genossen der albanischen Sektion werden vom Staatssicherheitsdienst verfolgt, der sich jetzt in den Händen der herrschenden Bourgeoisie, in den Händen der Konterrevolution befindet. Damals diente der albanische Staatssicherheitsdienst dem proletarischen Staat, heute dient er dem bürgerlichen Staat zum Schutz der Kapitalisten.

Eine der wichtigsten Aufgaben der sozialistischen Weltrevolution wird es sein, das gesamte weltimperialistische Spionage- und Geheimdienstnetz restlos zu zerschlagen. Die faschistische, digitalisierte Weltüberwachung muss zerstört und durch die proletarische Überwachung der internationalen Konterrevolution ersetzt werden.

Genosse Enver Hoxha brachte die Fehler in der Arbeit des Staatssicherheitsdienstes in seinem Bericht an den 1. Parteitag offen und ungeschminkt zum Ausdruck.

Bereits auf dem 11. Plenum des ZK der PAA enthüllte Enver Hoxha die Tätigkeit von Koci Xoxe und prangerte diesen als Agent der Tito-Revisionisten, als Vaterlandsverräter und Renegaten des Marxismus-Leninismus an. Dieser war ehemaliger Sekretär des ZK für Organisationsfragen und gleichzeitig (!) Innenminister und setzte so seine übermäßige Machtfülle im Auftrag der jugoslawischen Revisionisten ein. In seinem Bericht verurteilte Enver Hoxha dies mit klaren Worten:

"Die organisatorische Form, dass der Parteisekretär für Kaderfragen zugleich auch Innenminister war, war anti-marxistisch, anti-leninistisch und anti-bolschewistisch und bedingte, dass die Partei der Kontrolle des Innenministers unterstellt war."

Diesen Fehler hat die Komintern (SH) auch in ihrem Buch gegen das Berianertum aufgedeckt ("Über die Grundlagen und zu den Fragen des Stalinismus").

Der 1. Parteitag schob der unzulässigen Vermengung von Staats- und Parteiämtern einen Riegel vor und wurde zu einem Parteitag der Reinigung des Staatssicherheitsdienstes von parteifeindlichen Elementen und deren Ersetzung durch treu ergebene Diener von Partei und Staat.

Wenn wir den Staatssicherheitsdienst im Weltmaßstab einsetzen, dann muss uns dabei stets bewusst sein, dass er bevorzugtes Angriffsziel der Unterwanderung durch den Klassenfeind sein wird, denn unser Staatssicherheitsdienst ist ja ein Dienst, um eben die Feinde der Weltdiktatur des Proletariats zu vernichten. Jede Schwächung unseres internationalen Staatssicherheitsdienstes bedeutet daher nichts Anderes, als die Stärkung der internationalen Konterrevolution, wodurch unsere ganze Aufbauarbeit des Weltsozialismus schlimmstenfalls völlig zunichte gemacht werden kann. Unser Staatssicherheitsdienst muss daher mit dem Stalinismus-Hoxhaismus gut gewappnet sein, um nicht in die Händer der Restauratoren des Kapitalismus zu fallen, wie das mit Verbrecher Berija in der Sowjetunion der Fall war.

 

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2. Der Wiederaufbau des Landes nach dem Sieg des Nationalen Befreiungskrieges

 

Wir verzichten hier auf den Bericht über die Landwirtschaft, da wir hierüber bereits ausführlich geschrieben haben: (Enver Hoxha über Landwirtschaft - unverzichtbare Lehren für den Aufbau der Landwirtschaft im zukünftigen Weltsozialismus)

Wir beschränken uns auf den Bericht Enver Hoxhas über die Industrialisierung sowie über die Volksbildung und Kultur.

Was die Bergwerke betraf, so wurden sie im Krieg zunächst von der Nationalen Bereiungsarmee unbrauchbar gemacht, um die faschistischen Besatzer daran zu hindern, sie für ihre eigenen Zwecke zu nutzen. Als sich das Blatt zu Gunsten des albanischen Befreiungskampfes wendete, waren es umgekehrt. Es waren die deutschen Faschisten, die die Bergwerke sprengten und die alle Produktionsmittel in Schutt und Asche verwandelten.

Nachdem dann die Faschisten aus dem Land vertrieben waren, so berichtete Enver Hoxha, "musste die Reaktion und die Bourgeoisie auch wirtschaftlich entwaffnet werden. Dabei ging die Volksmacht unerbittlich vor. So wurde das gesamte Vermögen der Verräter und Quislinge sofort beschlagnahmt und verstaatlicht [Gesetz vom 5. Dezember 1944]. Ebenso verstaatlichten Partei und Volksmacht sämtliche Bergwerke und Betriebe, die Ausländer in Konzession hatten oder die sich direkt in ausländischen Händen befanden. Auf diese Weise wurde der staatliche Wirtschaftssektor geschaffen, auf den sich unsere Staatsmacht stützen sollte, um das stark zerstörte Land wieder aufzubauen. Unser gesamtes Volk hat unter Führung der Arbeiterklasse, der Partei und der Volksregierung mit seinen Anstrengungen und seinem Schweiß unermüdlich das Aussehen des zerstörten Albanien innerhalb äußerst kurzer Zeit verwandelt."

Bis heute hat Albanien keine Reparation für die Beseitigung der von den deutschen Faschisten angerichteten Kriegsschäden erhalten. Und es waren die neuen albanischen Revisionisten unter Ramiz Alia, die vor den deutschen Imperialisten kapitulierten und damit zu Verrätern am albanischen Volk und der Erfüllung seiner berechtigten Ansprüche wurden. Es ist heute einzig und allein die Komintern (SH) und ihre albanische und die deutsche Sektion, die in ihrem Land weiterhin für die Entschädigung der angerichteten Kriegsschäden kämpfen.

So wurde in Albanien der Sozialismus durch das Prinzip des Stützens auf die eigenen Kräfte aufgebaut. Und dieses Prinzip wird auch beim Aufbau des Weltsozialismus angewendet werden.

Nicht zu vergessen ist die Hilfe Stalins beim Wiederaufbau Albaniens ( Beispiel: Errichtung vieler "Stalin"- und "Lenin"-Werke kurz nach dem 1. Parteitag der PAA). Dies wird im Weltsozialismus nicht anders sein, das heißt, die Wirtschaft der zurückgebliebenen sozialistischen Länder wird von den weiter fortgeschrittenen sozialistischen Ländern nach dem Prinzip des sozialistischen Internationalismus unterstützt, um so allmählich das Ziel einer einheitlichen, zentral gelenkten Weltwirtschaft zu verwirklichen, an der alle Länder gleichberechtigt teilnehmen und die gemeinsam erarbeiteten Früchte miteinander gleichberechtigt teilen.

Im Jahre 1947 begann die zerstörte Industrie zum Sozialismus überzugehen, beruhte die Industrieproduktion in den ersten neuen und wieder aufgebauten Betrieben bereits auf sozialistischer Planung, sozialistischer Organisation, ging der Staat zu Investionen und staatlicher Rechnungsführung über. Kleine Fabriken wurden zu staatlichen Großbetrieben zusammengeschlossen. Diese und andere Maßnahmen der Partei bildeten eine feste Basis zur sozialistischen Entwicklung der Industrie, die vor Allem dadurch gekennzeichnet ist, der Schwerindustrie den Vorrang vor der Leichtindustrie zu geben. Und dies entsprach genau dem Aufbau der sozialistischen Industrie in der Sowjetunion des Genossen Stalin.

Klar, dass wir diesem Beispiel auch beim Aufbau der sozialistischen Weltindustrie folgen werden.

 

* * *

 

Zum Schluss wollen wir uns mit Enver Hoxhas Bericht über Volksbildung und Kultur beschäftigen, aus dem wir wertvolle Lehren für Bildung und Kultur im Weltsozialismus ziehen.

Enver Hoxha hat diesen Aufgabenbereich in zwei Teile zergliedert - A) Volksbildung und B) Kultur.

Dabei ignorierte er nicht das dialektische Verhältnis von Volksbildung und Kultur, das er gleich am Anfang wie folgt definierte:

" Bekanntlich bildet vor Allem die Organisierung der Volksbildung die Grundlage für die Entwicklung der Kultur. Die Begründer des Marxismus-Leninismus sahen in der Schule stets eine scharfe Waffe im Kampf für die Befreiung der werktätigen Massen. Der Marxismus-Leninismus hat schon seit langem die heuchlerische Legende der Bourgeoisie vom unpolitischen Charakter der angeblich über den Klassen und Parteien stehenden Bildung und Schule aufgedeckt."

Enver Hoxha zitiert Stalin:

"Die Bildung ist eine Waffe, deren Wirkung von dem abhängt, der sie besitzt, sowie davon, wer mit dieser Waffe getroffen werden soll." (Stalin, Fragen des Leninismus")

Diese stalinistische Wahrheit ist auch im Weltmaßstab gültig.

Und Enver Hoxha zitierte auch Lenin, der unmittelbar nach der Oktoberrevolution, im Jahre 1918, die Aufgabe der Volksbildung darin sah, die Bourgeoisie zu stürzen.

Die Bildung des Weltproletariats, insbesondere seine Ausrüstung mit den Lehren der 5 Klassiker des Marxismus-Leninismus, ist eine unverzichtbare und äußerst wirkungsvolle Waffe der sozialistischen Weltrevolution.

Die Komintern (SH) hat bereits die Aufgabe erfüllt, dem Weltproletariat die größte kommunistische Weltbibliothek (in über 80 Sprachen) im Internet zur Verfügung zu stellen. In diesem Jahr hat die Komintern (SH) ferner zwei Lernkurse veröffentlicht, einmal über politische Ökonomie und zum Anderen über den dialektischen und historischen Materialismus.

 

Die Partei der Arbeit Albaniens hatte nach der Befreiung sofort mit Maßnahmen zur Förderung der Volksbildung begonnen, die es vorher nie gegeben hat, wie die Einführung der Grundschulpflicht, Schulreform von 1946/47, landesweite Versorgung mit Schulgebäuden und Lehrern, Einführung von Lehrfächern wie "Marxismus-Leninismus" und "russische Sprache", außerschulische Bildungsangebote und Lehrwerkstätten, usw..

Im alten Albanien waren 83 % der Bevölkerung Analphabeten. Bis Anfang der 50er Jahre war das Analphabetentum in Albanien verschwunden.

Hatten albanische Studenten bislang im Ausland, insbesondere in der Sowjetunion studiert, so wurden mit dem Aufbau des Sozialismus Hochschulen im eigenen Land geschaffen.

Entscheidend war nicht nur die materielle Ausstattung der Volksbildung, sondern auch ihre Revolutionierung, ihre ideologische Ausrichtung auf den Marxismus-Leninismus, auf die Partei der Arbeit Albaniens und ihre Massenorganisationen.

Den Kindern werktätiger Frauen wurden kostenlos Kindergartenplätze zur Verfügung gestellt und die Vorschulerziehung eingeführt.

All diese Aufgaben der Volksbildung, die die PAA so vorbildlich beim Aufbau des Sozialismus im eigenen Land erfüllt hat, müssen von uns auch im Weltmaßstab zum Vorbild nehmen.

Das ist eine politische Frage. Das ist ein wichtiger Bestandteil der Schaffung einer neuen sozialistischen Welt.

Was die Kultur anbelangt, so führte die PAA einen revolutionären Kampf gegen die Versuche der Titoisten, die albanische Kultur zu zerstören und dem albanischen Volk die bürgerliche "Kultur" der jugoslawischen Revisionisten überzustülpen.

Genosse Enver Hoxha verteidigte die albanische Kultur gegen den Revisionismus und bereicherte sie mit sozialistischem Inhalt.

Die Komintern (SH) wird die Kultur aller Völker beschützen und sie durch die zu schaffende sozialistische Weltkultur bereichern. Die weltkommunistische Verschmelzung der Völker, die die Komintern (SH) als weiteren Schritt propagiert, wird auch eine Verschmelzung der Kulturen der Völker bedeuten, die nicht als gegenseitiges Verschwinden aufzufassen ist, sondern als gegenseitige Bereicherung, die Voraussetzung ist für eine sich ständig höher entwickelnde Weltkultur der gesamten Menschheit.

Dies waren auch die Ideen des Genossen Stalin, auf die sich Enver Hoxha mit folgenden Worten stützte:

"Die Ideen des Genossen Stalin über revolutionäre und sozialistische Kultur, über die Aneignung der Technik, über die Erziehung in kommunistischer Moral und Patriotismus sowie über die kommunistische Einstellung zur Arbeit werden uns als Wegweiser und Arbeitsprogramm dienen entsprechend unseren nationalen Bedingungen und den Bedürfnissen des Volkes."

Dem Wegweiser Stalins und Enver Hoxha folgt treu die Komintern (SH) auf dem stalinistisch-hoxhaistischen Weg zum Weltsozialismus.

 

Es lebe der 70. Jahrestag des 1. Parteitags der PAA!

Es lebe die PAA mit Genossen Enver Hoxha an der Spitze!

Es lebe die albanische Sektion der Komintern (SH) !

Es lebe die Wiedererrichtung der Diktatur des Proletariats in Albanien !

Es lebe die Weltdiktatur des Proletariats !

Es lebe die sozialistische Weltrevolution !

Es lebe der Weltsozialismus und der Weltkommunismus !

Es lebe die Komintern (SH) !

 

 

 

 

 

 

über die Partei der Arbeit Albaniens