PCP (R)

"Partido Comunista Portugues (Reconstruido)"

Portugiesische Kommunistische Partei

(wiederaufgebaut)

 

[ diese Partei existiert heute nicht mehr ]

Anfangs stand die PCP (R) noch unter dem Einfluss der Mao Tsetung-Ideen. Im Verlauf ihrer Entwicklung konnte sie sich von dieser revisionistischen Ideologie befreien- so wie alle anderen marxistisch-leninistischen Parteien auch -

- mit Hilfe des prinzipienfesten Kampfes des Genossen Enver Hoxha und der PAA gegen den Maoismus, insbesondere Ende der 70er Jahre.


 

 

 

 

Gründung der PCP (R)

- Jahreswechsel 1975/1976

aus der Sendereihe:

Die marxistisch-leninistische Weltbewegung wächst und erstarkt

 

 

Nr 3

vom 5. 2. 1976

 

"Portugiesische Kommunistische Partei (Wiederaufgebaut) - PCP (R)

GEGRÜNDET"

 

Sendung vom 4. 2. 1976

 

Es wird gemeldet, dass vom 27. Dezember 1975 bis zum 5. Januar 1976 der Parteitag zum Wiederaufbau der portugiesischen Kimmunistischen Partei stattfand, als dessen Ergebnis die Portugiesische Kommunistische Partei (wiederaufgebaut),(PCPR), gebildet wurde.

 

 

Der Parteitag sandte dem Zentralkomitee der Partei der Arbeit Albaniens eine Grußbotschaft. Darin heißt es unter anderem:

 

"Der Parteitag zum Wiederaufbau der Portugiesischen Kommunistischen Partei entbietet der ruhmreichen Partei der Arbeit Albaniens und ihrem großen Führer, Genossen Enver Hoxha, dem heroischen albanischen Volk und Albanien, dem Land der Diktatur des Proletariats, dem Leuchtfeuer des Sozialismus in Europa, die heißesten Grüße. Eure im Kampf gegen den internationalen Imperialismus und modernen Revisionismus stets treue und unerschrockenen kämpferische Partei hat ein hervorragendes Beispiel zur Verteidigung der Prinzipien des Marxismus-Leninismus und der Sache des Kommunismus geliefert.

Von den ersten Augenblicken des revisionistischen Verrats an hat die Partei der Arbeit Albaniens das Banner der Revolution stets hochgehalten, ohne sich jemals den Drohungen und Intrigen zu unterwerfen und hat alle Schwierigkeiten erfolgreich überwunden. Eure Lehre, Euer Beispiel sind ein grundlegender Beitrag zum Kampf der Marxisten-Leninisten in der ganzen Welt, zu ihrer Neugruppierung, zum Wiederaufbau der vom Revisionismus zerstörten Kommunistischen Partei in ununterbrochenem Kampf gegen die ins Proletariat eingedrungenen Lakaien der Bourgeoisie, gegen alle Formen der Entartung der revolutionären Ideen, gegen Trotzkismus, Spontaneismus und andere Formen des Opportunismus.

Die Geschichte der Partei der Arbeit Albaniens ist eine lebendige Quelle von Lehren für die Marxisten-Leninisten Portugals im Kampf gegen Imperialismus und Faschismus - Hauptfeinde und ständige Bedroher unseres Volkes - gegen die revisionistischen Verräter, die die Arbeiter - und Volksbewegung von innen her sabotieren, gegen die bürgerlichen Ideen und Theorien der Sozialdemokratie, für die Volksrevolution und den Aufbau des Sozialismus in unserem Land. Eure Geschichte zeigt allen Völkern und insbesondere dem portugiesischen Volk eindeutig, wie ein kleines Land und ein unterdrücktes Volk sich auf die eigene Kraft gestützt vom Imperialismus befreien, eine wirkliche nationale Unabhängigkeit erlangen und mit einer unbezwingbaren Entschlossenheit auf dem Weg des Sozialismus sicher vorwärtsschreiten kann.

Bereits in der Phase ihres Aufbaus, gibt uns die Partei der Arbeit Albaniens die lebendigsten Beispiele des Sieges über den Zirkelgeist und die Notwendigkeit, den Revisionismus zu isolieren und die Verräter aus unserer Mitte auszuschließen, der Notwendigkeit einer ständigen Verbindung mit den Volksmassen, den demokratischen Zentralismus zu praktizieren, die Wachsamkeit, Kritik und Selbstkritik zu verstärken und der ständigen Revolutionierung in den Reihen der Partei.

Die Partei, die wir heute wieder aufbauen, ist 1921 entstanden und ist mehrere Jahrzehnte lang die organisierte Vorhut der Arbeiterklasse und des Volkes, die Führerin ihrer Kämpfe gegen Faschismus und kapitalistische Ausbeutung, gegen Kolonialismus und Imperialismus, für Volksdemokratie und Sozialismus gewesen. Die Vergangenheit der Portugiesischen Kommunistischen Partei, ihre Kämpfer und Helden gehören vollständig den marxistisch-leninistischen Kommunisten und nicht der revisionistischen Cunhal-Clique, die sie vollkommen verraten hat. Die PCP (R) entstand im Ergebnis eines zwölfjährigen Kampfes gegen den modernen Revisionismus, der durch einen Putsch die Führung unserer Partei an sich riss. In den Jahren 1956 bis 1963 zerstörte er sie vollständig und baute auf ihren Trümmern eine Lakaienpartei der Bourgeoisie und des Imperialismus, Agent des Sozialimperialismus, Saboteur der gerechten Kämpfe unseres Volkes auf, die die Rolle eines wirklichen Feuerlöschers der Revolution in unserem Lande spielt. Die PCP (R), Erbin der Kampftraditionen unseres Volkes, erhebt das Banner von Marx, Engels, Lenin und Stalin wieder und sammelt entschlossene Kräfte, um ihre historische Mission zu erfüllen und das Proletariat und das Volk Portugals auf die volksdemokratische Revolution, die erste Etappe auf dem Weg des Sozialismus und Kommunismus in unserem Land vorzubereiten.

Unsere Partei", heißt es abschließend in der Botschaft, "wird sich bemühen, die Verbindungen der brüderlichen Freundschaft und Zusammenarbeit mit der Partei der Arbeit Albaniens und dem ruhmreichen albanischen Volk mit dem beim Aufbau des Sozialismus in der Volksrepublik Albanien nacheinander erzielten großen Erfolgen bekannt machen."

 

 

 

 

 

 

 

 

Radio Tirana

... interviewt Genossen Pedros und andere Mitglieder einer Delegation der PCP ( R )

(aus "Roter Morgen", ZO der KPD/ML, Nr. 10, vom 6. März 1976)

Über die Lage in Portugal

und die aktuellen Aufgaben der PCP ( R )

 

Als Erster ergriff der Leiter der Delegation, Genosse Pedros, das Wort. Er sprach über den revolutionären Prozess, der zur Bildung der Portugiesischen Kommunistischen Partei (Wiederaufgebaut) führte und über die Perspektiven, die sich daraus für die revolutionäre Bewegung der werktätigen portugiesischen Massen eröffnen.

Die Bildung der Portugiesischen Kommunistischen Partei (Wiederaufgebaut), betonte Genosse Pedros, war ein schwieriger Prozess. Der Verrat der Revisionisten hatte eine tiefe Krise hervorgerufen. Seit der Trennung von der revisionistischen Partei im Jahre 1963 bis heute sind 12 Jahre vergangen. Das war die schwierige Periode, in der sich die Kommunisten in viele Gruppen zersplitterten, die Auffassungen im Gegensatz zum Marxismus-Leninismus vertraten. Die Verbindung der Gruppen mit dem Kampf des Volkes war schwach und zwischen ihnen fand ein prinzipienloser Kampf statt. Unter diesen Bedingungen entstand eine Anzahl kleinbürgerlicher Elemente, die sich bemühten, den Zusammenschluss der Kommunisten zu verhindern. Es war eine Periode, die der marxistisch-leninistischen Bewegung großen Schaden zufügte und die Kommunisten von den Massen isolierte, sie in Sekten verwandelte und gleichzeitig das Volk seiner wahren revolutionären Vorhut beraubte.

Unter den Bedingungen der anwachsenden Massenbewegung entschlossen sich einige Kommunisten, diesen Zustand zu beenden. Es begann ein prinzipieller Kampf gegen anti-marxistische Standpunkte, die in den verschiedenen Gruppen existierten, gegen den Revisionismus, den Trotzkismus und Opportunismus. Andererseits wurden alle Kommunisten aufgerufen, sich eng mit den Massen zu verbinden und entschlossen an der Spitze der Kämpfe zu stehen. Gleichzeitig wurde die Notwendigkeit der Vereinigung der Gruppen hervorgehoben. Unter der Losung "Wir kämpfen um die Massen" - erhielt die Vereinigungsbewegung eine kommunistische Richtung. Die Massenbewegung in den Jahren 1974 und 1975 zeigte allen aufrechten Kommunisten die Notwendigkeit des Zusammenschlusses in einer einzigen marxistisch-leninistischen Partei. Die letzten Monate waren Monate eines entschlossenen Kampfes für die Gründung der Partei gegen kleinbürgerliche Elemente, die sogar bis zum letzten Augenblick versuchten, ihre Gründung zu verhindern.

Die Portugiesische Kommunistische Partei (Wiederaufgebaut), unterstrich Genosse Pedros, lässt sich vom Marxismus-Leninismus leiten und vereinigt in ihren Reihen die besten Kämpfer für die Sache des Proletariats. Ihre Bildung hat eine wichtige Bedeutung für den Zusammenschluss des ganzen Volkes und die Bekräftigung der führenden Rolle der Arbeiterklasse im revolutionären Kampf.

Anschließend wandten sich die Korrespondenten von Radio Tirana an ein weiteres Mitglied der Delegation und baten darum, über die Lage im Land und über aktuelle Aufgaben zu sprechen, die die Partei stellt.

Er erklärte Folgendes:

 

Portugal ist in einer schwierigen politischen Lage. Die Volksmassen müssen heute einem Feind widerstehen, der seine Kräfte erneuert und zu Allem bereit ist. Die Vertreter des Großkapitals und des internationalen Imperialismus, angeführt von den Amerikanern, fordern offen die Rückkehr der Diktatur. Die Preise steigen täglich, die Löhne sind gestoppt, die Arbeitslosigkeit hat fast eine halbe Million erfasst, auf dem Land herrscht große Armut. Um aus der Wirtschaftskrise herauszukommen, nimmt die Regierung weiter Anleihen von den Kapitalisten und Revisionisten auf, wodurch sie noch mehr die Abhängigkeit Portugals von anderen Ländern vertieft. In dieser Lage legt die Portugiesische Kommunistische Partei (Wiederaufgebaut) als Hauptaufgabe den Zusammenschluss des ganzen Volkes fest, um die Rückkehr des Faschismus zu verhindern. Kämpfen wir gegen die volksfeindliche Politik der Bourgeoisie ! Verteidigen wir die Freiheit, nationale Unabhängigkeit und die Volkssiege ! Das sind einige Hauptparolen der Partei.

Während die Partei das Volk dazu aufruft, gegen den Faschismus und Imperialismus, seine Hauptfeinde, zu kämpfen, erhöht die Partei gleichzeitig auch die Wachsamkeit gegen die Tätigkeit der sowjetischen Sozialimperialisten und ihrer Agenten, die in Rivalität mit dem US-Imperialismus darum kämpfen, auf der ibirischen Halbinsel herrschende Stellungen zu erlangen.

Die Portugiesische Kommunistische Partei (Wiederaufgebaut) unterbreitet die Notwendigkeit, alle anti-faschistischen und patriotischen Volkskräfte in einer breiten Kampffront gegen das Großkapital, die Feudalherren und den Imperialismus zusammenzuschließen. Die Partei arbeitet darauf hin, breite Massenorganisationen zu schaffen und unterstützt die UDP, die demokratische Volksvereinigung - eine breite Front-Organisation - die ein revolutionäres Programm hat. Als marxistisch-leninistische Partei kämpft die Portugiesische Kommunistische Partei (Wiederaufgebaut) dafür, dass das Bündnis der Arbeiter und Bauern die einzig sichere Grundlage der vereinigten Volksfront wird. Die Partei führt einen täglichen Kampf darum, die Revisionisten zu entlarven, ohne den es nicht möglich sein wird, die Arbeiterklasse und die werktätigen Massen zusammenzuschließen. Im Kampf darum, ihre Aufgaben durchzuführen, bemühen sich die portugiesischen Marxisten-Leninisten, den Massen die revolutionäre Perspektive zu erschließen. Das Volk, betont die Partei, kann die vollständige Befreiung durch die Revolution erringen, die die Macht des Großkapitals, der Feudalherren und des Inmperialismus stürzen und eine revolutionäre Volksmacht, geführt von der Arbeiterklasse und gestützt auf das Bündnis der Arbeiter und Bauern, errichten wird. In diesem Rahmen verstärkt die Partei die Verbindungen mit den Massen, um das Volk zu führen, um ihre Hauptziele zu verwirklichen.

 

Zum Schluss des Interviews ergriff erneut der Leiter der Delegation, Genosse Pedros, das Wort. Er sprach über den von der Portugiesischen Kommunistischen Partei (Wiederaufgebaut) entfalteten Kampf, um vor den portugiesischen werktätigen Massen die verräterische Tätigkeit der Revisionistenclique Cunhals zu entlarven.

Unter anderem sagte er dazu Folgendes:

Keine der Aufgaben der Partei, betonte Genosse Pedros, wird Erfolg haben, ohne einen entschlossenen Kampf gegen die Revisionistenclique. Unter Benutzung sozialistischer Schlagworte durchdringt diese Clique Massenorganisationen und Gewerkswchaften, praktiziert die Klassenversöhnung und spaltet die Werktätigen. Sie nährt Illusionen unter den Massen, dass der demokratische Weg ihre Probleme lösen könne. Die Politik der Revisionisten steht im direkten Gegensatz zu den Interessen des Volkes. Sie ist sehr gefährlich, denn sie schafft Illusionen im Volk und verhindert seinen Kampf gegen die Feinde.

Die Portugiesische Kommunistische Partei (Wiederaufgebaut) betrachtet den Kampf gegen die Revisionistenclique als eine ständige Aufgabe und behält ständig vor Augen, dass die Volksbewegung zwei Feinde hat, offene und getarnte. Durch ihre Presse entfaltet die Partei den ideologischen Kampf gegen den Revisionismus, indem sie den Marxismus-Leninismus verteidigt und gleichzeitig die Kommunisten und die Arbeiterklasse erzieht. Daneben leistet die Partei eine tägliche Arbeit, um den Revisionisten die Führung der Massenbewegung abzuringen und ihren Einfluss in allen Massenorganisationen, den Gewerkschaften und Kooperativen zu bekämpfen. Das ist eine schwierige Arbeit, betont die Partei, die als Erstes eine prinzipienfeste, marxistisch-leninistische Entschlossenheit und eine ständig größere Verbindung mit den Massen verlangt, eine große Ergebenheit, um die Interessen und die Erziehung der Massen zu verteidigen.

Das Ziel der Partei ist, die Revisionistenclique zu isolieren und erneut alle diejenigen in den revolutionären Kampf einzubeziehen, die von dieser verräterischen Clique betrogen wurden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Artikel über die Gründung der PCP ( R ) und Grußadresse der KPD/ML im Zentralorgan "Roter Morgen"

März 1976

 

 

 

 

 

 

 

Nr 7

vom 15. 4. 1976

 

Von der Portugiesischen Kommunistischen Partei (Wiederaufgebaut) organisierte kämpferische Veranstaltung der Arbeiter

 

 

 

5. 4. 1976

Wie die Zeitung "Bandiera Vermelha" meldet, organisierte die Portugiesische Kommunistische Partei (Wiederaufgebaut) in letzter Zeit in Lissabon eine Kampfveranstaltung, um der 55 Jahre Kampf der Kommunisten Portugals zu gedenken. An dieser Veranstaltung nahmen Tausende Arbeiter teil, die aus den verschiedenen Gebieten des Landes gekommen waren, Sympathisanten der Partei, Antifaschisten usw.

Anwesend waren ebenfalls Delegationen der KPD/ML, der KP Spaniens / ML und der Revolutionären Kommunistischen Partei Chiles. Grußadressen hatten die Revolutionäre Kommunistische Partei Uruguays und die KP Schwedens gesandt.

Die Redner hoben auf der Veranstaltung die heroische Vergangenheit der Portugiesischen Kommunistischen Partei von ihrer Gründung im Jahre 1921 bis zu dem Moment hervor, als die Cunhal-Clique die Prinzipien des Marxismus-Leninismus verließ und auf den Weg des Revisionismus gelangte. Sie entlarvten besonders die Verrätertätigkeit der Cunhal-Clique in diesen letzten 20 Jahren. Diese versucht, die revolutionäre Bewegung der Massen zu sabotieren und dient den Interessen des sowjetischen Sozialimperialismus. Gleichzeitig unterstrichen die Redner, welchen Kampf die portugiesischen Marxisten-Leninisten in den letzten 12 Jahren gegen den Revisionismus, für den Wiederaufbau der Portugiesischen KP geführt haben. Bei der Analyse der aktuellen politischen Situation in Portugal machten die Redner auf die wachsende Drohung eines faschistischen Staatsstreiches aufmerksam. Gleichzeitig betonten sie, dass auch der Kampf der Volksmassen wächst, der die Form einer Massenbewegung annimmt und breite Teile des Volkes umfasst. Diese Bewegung entstand und entwickelt sich unter den objektiven Bedingungen der Vertiefung der ökonomischen Bedingungen und liegt dem sinkenden Lebensstandard der breiten Massen zu Grunde. Sie richtet sich gegen die faschistische Gefahr und trägt politischen Charakter. Beispiele dieser Bewegung sind die Kundgebungen in Porto und Braga gegen den faschistischen Terror, die Kundgebungen in Lissabon für die Befreiung der antifaschistischen Kämpfer und anderes. Die Portugiesische KP (Wiederaufgebaut), wurde auf der Veranstaltung betont, steht in den vordersten Reihen des Kampfes der werktätigen Massen gegen den Faschismus und für die Erfüllung ihrer Forderungen.

Die Partei kämpft dafür, die Massen zu revolutionären Aktionen zu mobilisieren, das Bündnis zwischen der Arbeiterklasse und den Bauern zu verstärken und die Spaltungsmanöver der Revisionisten in der Arbeiterbewegung zum Scheitern zu bringen. Die Partei hat sich die Aufgabe gestellt, eine breite anti-faschistische und patriotische Front aufzubauen, um so die Einheit und Organisiertheit der werktätigen Massen für ihre Rechte zu verstärken.

Auf der Veranstaltung sprachen auch die Vertreter der KPD/ML, der KP Spaniens / ML und der RKP Chiles. Sie bekundeten, dass sie den Kampf des portugiesischen Volkes und der portugiesischen Marxisten-Leninisten gegen den Imperialismus, Faschismus und die revisionistischen Verräter unterstützen.

Die Veranstaltung in Lissabon war Ausdruck der Kampfentschlossenheit der portugiesischen marxistisch-leninistischen Kommunisten, Ausdruck des wachsenden Einflusses und der wachsenden Verbindung der Partei mit den werktätigen Massen und Ausdruck ihrer Entschlossenheit, das Proletariat und Volk Portugals im Kampf gegen das Großkapital, gegen die Feudalen und den Imperialismus zu organisieren und zu führen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nr 10

vom 13. 5. 1976

 

 

Gruß - und Solidaritätsbotschaft der KP Brasiliens an die Portugiesische Kommunistische Partei (Wiederaufgebaut)

 

3. 5. 1976

Die brasilianischen Marxisten-Leninisten vernahmen wie alle wahrhaft revolutionären und marxistisch-leninistischen Kräfte auf der Welt mit großer Freude die Nachricht von dem Parteitag des Wiederaufbaus der Portugiesischen KP (Wiederaufgebaut).

 

"Das ZK der KP Brasiliens", heißt es in der Botschaft, "teilt eure Begeisterung über den Parteitag, der alle diejenigen vereint, die wirklich die dem Marxismus-Leninismus treue KP (Wiederaufgebaut), revolutionäre Vorhut des portugiesischen Proletariats, wollen.

 

Liebe Genossen !

Nehmt unsere herzlichen kommunistischen Glückwünsche entgegen für eure erfolgreichen Bemühungen, die Portugiesische KP wieder aufzubauen, für die viele proletarische Revolutionäre gekämpft und selbstlos und treu ihr Leben hingegeben haben. Nehmt unsere warmen Grüße entgegen im Zeichen der proletarischen internationalen Solidarität; und wir wünschen euch neue Erfolge dabei, eure Partei zu festigen und noch größere revolutionäre Siege der Arbeiterklasse und des portugiesischen Volkes zu erringen. Wir freuen uns, zu erfahren, dass ihr dafür kämpft, eure Partei ununterbrochen zu entwickeln und sie unter den Massen als ihre wahre Vorhutkraft bekanntzumachen. Wichtig und notwendig sind eure Kämpfe in der Arbeiter - und Volksbewegung gegen die Manöver und den Verrat der revisionistischen Cunhal-Clique, die alles tut, um den revolutionären Kampfgeist der portugiesischen werktätigen Massen niederzuhalten und sie vom revolutionären Weg abzuhalten. Im Kampf, und allein im Kampf werden sie eine unbezwingbare Kraft werden.

Die KP Brasiliens", heißt es weiter in der Botschaft, "kämpft unter den schwierigen Bedingungen der Illegalität unter einer militär-faschistischen Verräter - und Blutdiktatur. Sich ihrer Verantwortung bewusst, schreckt unsere Partei, die revolutionäre Vorhut der brasilianischen Arbeiterklasse und des brasilianischen Volkes, nicht vor Schwierigkeiten zurück. Wir wissen, dass die Befreiung unseres Volkes nicht ohne Opfer, Leiden und Blut erreicht wird, aber wir vertrauen auf den Sieg. Kein faschistischer Terror kann den Willen des Volkes brechen, das dafür kämpft, frei zu sein, kann den Vormarsch seines Befreiungskampfes aufhalten. Halten wir, gestützt auf den proletarischen Internationalismus, stets die militante Einheit zwischen unseren beiden Kommunistischen Parteien aufrecht ! Verstärken wir täglich mehr die kämpferische, proletarische Solidarität, kommunistische Freundschaft und revolutionäre Zusammenarbeit auf allen Gebieten ! Schwören wir, unsere schönen Traditionen der Freundschaft zwischen dem brasilianischen und dem portugiesischen Volk im höchsten Grade der kämpferischen und revolutionären Brüderlichkeit hochzuhalten !

 

Wir sind sicher", heißt es abschließend in der Botschaft der KP Brasiliens an die Portugiesische KP (W), "dass ihr der unsterblichen Lehre des Marxismus-Leninismus stets treu und immer beispielhafte Diener eures Volkes sein werdet. Wir wünschen euch, dass ihr unter dem Banner des Marxismus-Leninismus neue, immer größere Siege erringt!"

 

 

 

 

 

 

 

 

Nr. 11

vom 27. 5. 1976

 

 

24. 5. 1976. In einer Botschaft des Zentralkomitees der

KP Boliviens/ML

an das Zentralkomitee der Portugiesischen KP (R) heißt es unter anderem:

 

"Begeistert erfuhren wir die Nachricht vom Wiederaufbau der Portugiesischen KP. Es ist für das portugiesische Volk ein bedeutendes Ereignis, es stärkt die marxistisch-leninistische Weltbewegung. Die portugiesische Arbeiterklasse hat jetzt ihre politische Vorhut zur Leitung ihrer revolutionären Kämpfe. Wir meinen, es ist wichtig," heißt es ferner in der Botschaft, "wenn wir die Bedingungen unseres Kampfes angeben, damit die Bruderparteien den Kampf des bolivianischen Volkes für nationale Befreiung kennenlernen.

 

In Bolivien sind die militär-faschistische Diktatur, die bürokratische und Großbourgeoisie des Handels und die Gro0grundbesitzer mit dem US-Imperialismus verbunden. Diese Kräfte bilden eine Minderheit, während die Bauernmassen, zusammen mit der Arbeiterklasse und den anderen Volksschichten die überwiegende Mehrheit darstellen.. Unter diesen Bedingungen ist es eine Hauptaufgabe der KP Boliviens/ML die Einheit ihrer Führung und der gesamten Partei auf der Grundlage der Prinzipien des Marxismus-Leninismus zu erhalten und gleichzeitig dafür zu kämpfen, möglichst enge Verbindungen zu den Arbeiter - und Bauernmassen und den anderen Volksschichten herzustellen, die an der nationalen und sozialen Befreiung interessiert sind. Die Partei bekämpft entschieden den Opportunismus in Gestalt der revisionistischen Partei und des Abenteuertums. Während die bolivianische Revisionistenclique die gescheiterten Thesen des friedlichen Übergangs und des demokratischen Weges, um die Macht zu erobern, propagiert, ist unsere Partei" - wird in der Botschaft der KP Boliviens/ML and die Portugiesische KP (R) betont - "auf Grund der historischen Erfahrung und entsprechend den Lehren des Marxismus-Leninismus, der Ansicht, dass der bewaffnete Weg als einziger Weg imstande ist, die Volksmassen unter Führung der politischen Vorhut der Arbeiterklasse zum Sieg zu führen. Die Partei ist sich im Klaren, dass es, um den Sieg der Revolution zu erringen, unabdingbar ist, im Feuer des revolutionären Kampfes eine revolutionäre Volksstreitmacht zu schaffen. Andererseits sind wir davon überzeugt," - heißt es in der Botschaft - "dass nur durch die Arbeit unter den Massen, der Arbeiterklasse und der Bauernschaft, in der Studentenbewegung und anderen Volksschichten, die entsprechenden Bedingungen geschaffen werden können, um unter der Hegemonie der Arbeiterklasse eine breite und anti-imperialistische, volksdemokratische Front zu schaffen, der das Bündnis der Arbeiterklasse mit der Bauernschaft zu Grunde liegt."

Abschließend wird in der Botschaft des Zentralkomitees der KP Boliviens/ML erneut die Solidarität der bolivianischen Marxisten-Leninisten mit dem Kampf der portugiesischen revolutionären Kräfte und Marxisten-Leninisten bekundet und werden ihnen neue Erfolge gewünscht, um die Einheit der Reihen der Portugiesiswchen KP (R) zu festigen.

 

 

 

Auch die marxistisch-leninistische Organisation des Iran, Toufan,

sandte der Portugiesischen KP (R) eine Grußbotschaft:

"Der Wiederaufbau der Portugiesischen KP, unter den Bedingungen des Verrats der Cunhal-Clique" - heißt es in der Botschaft - "ist ein historisches Ereignis für die portugiesische Arbeiterklasse. Das zeigt, dass das Banner des Marxismus-Leninismus, das die Revisionisten seit langem in den Schmutz gezerrt haben, wieder aus dem Staub gerissen ist. Wir möchten euch, und durch euch die portugiesische Arbeiterklasse und das portugiesische Volk, zu diesem historischen Ereignis beglückwünschen. Wir sind überzeugt, dass die Arbeiterklasse unter Führung ihrer revolutionären Partei das portugiesische Volk im Kampf gegen die inneren und äußeren Feinde, für Freiheit, Unabhängigkeit und Volksdemokratie, leiten werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

17. 5. 1976

Die Portugiesische Kommunistische Partei

(Wiederaufgebaut)

 

Über die Schaffung einer anti-faschistisch-patriotischen Front

 

 

 

 

 

 

 

 

Gründung des Portugiesischen Revolutionären Kommunistischen Jugendverbandes

(Ende 1976 - aus "Roter Morgen" - KPD/ML)

 

 

 

 

 

 

 

 

Interview mit einem Mitglied des ZK der PCP ( R ) - Ende 1976

Die Einschätzung der Kämpfe in Portugal durch die PCP ( R )

 

 

 

 

 

 

 

 

Nr. 13

24. 6. 1976

 

 

Sendereihe:

Die marxistisch-leninistischen kommunistischen Parteien festigen die internationalistische Solidarität

 

Gemeinsame Erklärung der

KP Brasiliens und der Portugiesischen KP (Wiederaufgebaut)

 

 

Die marxistisch-leninistischen kommunistischen Parteien festigen jeden Tag mehr ihre internationalistischen Verbindungen, ihre Solidarität und gegenseitige Unterstützung im gemeinsamen Kampf gegen das Monopolkapital, gegen Imperialismus, Sozialimperialismus und Reaktion. Ein lebendiger Ausdruck des internationalen Charakters und der internationalen Einheit der marxistisch-leninistischen Bewegung sind auch die Treffen zwischen den Vertretern der marxistisch-leninistischen Parteien der verschiedenen Länder, die stets vom herzlichen, brüderlichenn Geist, internationalistischer Solidarität und gegenseitiger Unterstützung gekennzeichnet sind. Ein solches Treffen fand in letzter Zeit zwischen den Delegationen des Zentralkomitees der KP Brasiliens und de Zentralkomitees der Portugieischen KP (Wiederaufgebaut) statt. In dem zu diesem Anlass veröffentlichten Kommuniquè wird die Entschlossenheit bekundet, die Verbindungen und die gegenseitige Zusammenarbeit zwischen den beiden Parteien zu verstärken, stets an der Spitze der revolutionären Kämpfe der Arbeiterklasse und der werktätigen Massen in ihren Ländern zu stehen und sie zu führen, für die gemeinsame Sache, die proletarische Revolution.

Beide Delegationen verurteilten besonders scharf die Verrätertätigkeit der Revisionistencliquen Lateinamerikas in Lissabon. Es ist notwendig, heißt es in dem Kommuniqué, dass das portugiesische Proletariat weiß, dass diese Cliquen, die Cunhal als Kommunisten und Revolutionäre präsentiert, infame Verräter des Volkes sind, Lakaien ihrer Bourgeoisien und des sowjetischen Sozialimperialismus. Ebenso wie die Cunhal-Clique haben sie nichts gemeinsam mit dem Marxismus-Leninismus, noch mit der Arbeiterklasse und dem Kampf der lateinamerikanischen Völker.

Besonders wird in dem Kommuniqué die Verräterclique Luis und Carlos Prestes entlarvt, die auf jede Weise den revolutionären Kampf des brasialinischen Volkes sabotiert. Während die in ihrer Partei, der KP Brasiliens, organisierten brasilianischen Marxisten-Leninisten an der Spitze der Volkskämpfe und des bewaffneten Kampfes stehen, leben Herr Prestes und einige seiner Anhänger seit vielen Jahren in Moskau, gemeinsam mit ihren Oberherren, denen sie bedingungslos bei ihrer Expansionspolitik dienen. Prestes und seine Anhänger wollen den revolutionären Kampfgeist der brasilianischen werktätigen Massen auslöschen, sie von dem Weg der Revolution abbringen. Sie predigen die so genannte Liberalisierung des Militärregimes und versuchen damit, das Regime vor seiner vollständigen Zerschlagung durch die revolutionäre Gewalt der werktätigen Volksmassen zu retten.

Die Delegation des Zentralkomitees der KP Brasiliens und die Delegation des Zentralkomitees der Portugiesischen KP (Wiederaufgebaut), heißt es weiter in dem Kommuniqué, machen die portugiesischen Werktätigen auf die Notwendigkeit aufmerksam, vollständig die Verräternatur der Revisionistencliquen von Cunhal, Prestes, Arismendis und Co. zu verstehen. In den von blutrünstigen faschistischen Militärdiktaturen im Sold des US-Imperialismus beherrschten Länder wie Brasilien, Uruguay, Paraguay, Bolivien und Chile wirken die revisionistischen Verrätercliquen als Feuerlöscher der Revolution, predigen sie den Weg der Liberalisierung der faschistischen Militärregime, versuchen sie, Illusionen zu schaffen und die Arbeiterklasse und die werktätigen Massen zu spalten, um die revolutionäre Bewegung von innen her auszulöschen, wobei sie im Dienst der Bourgeoisie ihrer Länder und des sowjetischen Sozialimperialismus stehen.

Im Gegensatz dazu kämpfen die marxistisch-leninistischen kommunistischen Parteien an der Vorhut des Proletariats ihrer Länder. Sie stehen entschlossen und unversöhnlich den konterrevolutionären Revisionistencliquen gegenüber und befolgen die revolutionäre, proletarische Linie. Aus den Reihen dieser Parteien sind beherzte revolutionäre proletarische Kämpfer hervorgegangen, die stets in den vordersten Reihen der Kämpfe der Arbeiterklasse und der Volksmassen für ihre Rechte standen, im illegalen Kampf und im Partisanenkampf des Volkes gegen die im Dienst des US-Imperialismus stehenden faschistischen Regimes, für die Befreiung ihrer Völker.

Beide Delegationen begrüßen den 2. Parteitag der Vanguardia Communista Argentiniens und den Beschluss des Parteitags, die KP Argentiens/ML aufzubauen, die einzige und wahrhaft revolutionäre Vorhutkraft des argentinischen Proletariats. Die Delegation des Zentralkomitees der KP Brasiliens und die Delegation des Zentralkomitees der Portugiesischen KP (Wiederaufgebaut) bekräftigten als marxistisch-leninistische Parteien und als Abteilungen der großen kommunistischen Weltarmee ihr unerschütterliches Festhalten am proletarischen Internationalismus, die enge Einheit mit der KP Chinas mit Genossen Mao Tsetung an der Spitze und der PAA mit Genossen Enver Hoxha an der Spitze, die den Chruschtschow-Revisionisten schwere Niederlagen beibrachten und für die Sache des Marxismus-Leninismus, des Sozialismus und der Weltrevolution Siege erzielten.

 

 

 

 

 

 

 

 

Nr. 17

vom 19. 8. 1976

 

Die wieder aufgebaute KP Portugals weist auf die Aufgabe der Festigung der Arbeit der Kommunisten in den Gewerkschaften hin

 

9. 8. 1976

Die marxistisch-leninistischen kommunistischen Parteien widmen bei ihrer revolutionären Tätigkeit der Arbeit unter den Arbeitergewerkschaften eine besondere Aufmerksamkeit und Bedeutung, um sie in Kampfesorganisationen, in Instrumente zur Verwirklichung der Aktionseinheit der werktätigen Massen im Kampf um die Verteidigung ihrer Grundinteressen und

- rechte zu verwandeln. Eine aktive Tätigkeit entfaltet in dieser Hinsicht die wieder aufgebaute KP Portugals [ PCP ( R ) ]. Diese Partei ist der Ansicht, dass die Hauptfront der Kommunisten für die Verwirklichung der Einheit der Arbeiterklasse in der Tätigkeit mit den Gewerkschaften liegt, um nicht zu gestatten, dass die Revisionisten die Gewerkschaften im Dienst ihrer Verratspolitik benutzen und um dem Klassenkampf des portugiesischen Proletariats einen weiteren Ansporn zu verleihen.

Bereits auf seiner ersten Versammlung fasste das Plenum, des Zentralkomitees der PCP ( R ) eine Reihe von Beschlüssen in Bezug auf die Arbeit der Partei mit der Gewerkschaften, um die Verbindung und den Einfluss der Partei unter diesen Organisationen zu erhöhen. Eine Bedeutung wurde der Arbeit gewidmet, um alle Arbeiter, die außerhalb der Gewerkschaften stehen, in diese zu bringen und um überall die kämpferischen Arbeiter, die das Vertrauen der Klasse genießen, zu Gewerkschaftsdeligierten zu wählen. In diesem Rahmen fasste das Zentralkomitee den Beschluss, eine Anzahl von Versammlungen mit den Gewerkschaftsaktivisten auf regionaler Ebene sowie eine Versammlung auf nationaler Ebene zu organisieren, um die Gewerkschaftslinie der Partei festzulegen. Die Aufgabe, die auf uns hinsichtlich der Gewerkschaften wartet, unterstreicht die Partei, ist außerordentlich wichtig. Wir müssen gegen den Einfluss der revisionistischen Partei in den Gewerkschaften kämpfen. Wahrheit ist, dass in jenen Gewerkschaften, wo die Militanten der PCP ( R ) wirken, die Arbeiter in der Praxis erkennen können, welches der Unterschied ist zwischen der revolutionären und der revisionistischen Führung. Diese Gewerkschaften verteidigen entschlossen die Interessen der Arbeiter, und wenn sich die Reaktionäre bemühen, ihre Führung zu zerstören, sind es eben die Arbeiter selbst, die sich mobilisieren und die Feinde zum Rückzug zwingen.

Die PCP ( R ) demaskiert vor allem die Verratspolitik, die die Revisionistenclique Cunhal im Schoße der Gewerkschaften betreibt. Diese Clique versucht, die Massen zu entmobilisieren und ihren Kampf zu sabotieren. Die Revisionisten, so unterstreicht die Partei, versuchen, die Führung der Gewerkschaften in ihre Hände zu bekommen, um die Mobilisierung der Massen im Kampf gegen die Ausbeutung aufzuhalten. Indem sie sich hinter den falschen sozialistischen Parolen verstecken, zielen die Revisionisten in Wirklichkeit darauf ab, ihren Einfluss im Volke zu wahren, um der Bourgeoisie zu zeigen, dass sie noch immer beim Volk beliebt sind, damit ihnen die Bourgeoisie dann irgendeinen Regierungssitz anbietet. Die PCP ( R ) weist auf die wichtige Aufgabe hin, dass alle Parteimitglieder ihre Anstrengungen und ihre Arbeit vervielfachen, um die Revisionisten von den wichtigsten Arbeitergewerkschaften zu isolieren und davon zu entfernen, um die Arbeiter vom revisionistischen Einfluss loszutrennen und um die Gewerkschaftsführung in die Hände zu bekommen.

Um diese Ziele zu verwirklichen, unterstreicht die Partei, müssen wir mit den Massen arbeiten, sie mobilisieren und ihnen den revolutionären Weg weisen. Nur wenn wir verstehen, eine korrekte Gewerkschaftslinie zu verteidigen, wenn wir diese Linie in der Praxis entschlossen anwenden, werden wir die Gewerkschaften für uns gewinnen und einen Schritt vorwärts auf dem Weg der Revolution tun. In diesem Rahmen widmet die PCP ( R ) der Bildung der Parteizellen in den Betrieben und Werken, wo das Proletariat konzentriert ist, eine große Bedeutung, um die Partei im Gewerkschaftskampf, im politischen Kampf sowie die revolutionären Aktionen der Massen zu verstärken und um die Revisionisten zu bekämpfen und zu demaskieren, indem all diejenigen, die von dieser Verräterclique betrogen worden sind, zu revolutionären Aktionen übergehen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nr. 18

2. 9. 1976

 

Wichtige Beschlüsse der 6. erweiterten Plenartagung der Portugiesischen Kommunistischen Partei (Wiederaufgebaut)

 

30. 8. 1976

In letzter Zeit von die 6. erweiterte Plenartagung des ZK der Portugiesischen Kommunistischen Partei ( wiederaufgebaut ) [PCP (R)] statt. Diese Tagung, die von einem aufrechten, prinzipienfesten Geist, von lebendigen Debatten, vom Gefühl der Einheit und der proletarischen Verantwortlichkeit gekennzeichnet war, war ein Schritt vorwärts, um die Arbeit der Partei zu festigen und den Kampf der werktätigen Massen anzuleiten. Wie in dem von der Zeitung "Bandeira Vermelha" veröffentlichten Kommuniquè hervorgehoben wird, hat die P C P ( R ) nicht nur für einige Tausende Werktätige, sondern für Hunderttausende begonnen, eine Vorhutrolle zu spielen. Und in naher Zukunft wird sie fähig sein, Millionen Werktätige zu führen, die angefangen haben, in ihr die Verkörperung der revolutionären Partei und des Sozialismus zu sehen.

Die 6. Plenartagung des ZK der PCP ( R ) analysierte die während der letzten Wahlen geleistete Arbeit, die aus diesem Kampf sich ergebenden Schlussfolgerungen sowie die zu leistende Arbeit, um die erreichten Siege vorwärts zu treiben und zu neuen politischen Schlachten zu schreiten. Die Tagung diskutierte ebenfalls die Maßnahmen, die die Partei ergreifen muss, um ihre Revolutionierung voranzutreiben, damit sie noch größere Siege erzielt.

Nachdem das ZK der PCP ( R ) die Bilanz der Wahlkampagne und die sich daraus ergebenden politischen Schlussfolgerungen gezogen hatte, legte es die taktische Alternative fest, um der Krise mit einem revolutionären Ausweg zu begegnen. Es hob die Notwendigkeit hervor, eine große revolutionäre, ant-faschistische Volksfront der Massen zu schaffen, sowie die Notwendigkeit, die Massen durch die Partei zu führen. Auf der Tagung wurde betont, dass der Geist der Aktion durch das Feuer des Klassenkampfes in die Massen eindringt. Zu der Arbeit, die die Partei unter den Massen und in den verschiedenen Massenorganisationen entfalten muss, gab die 6. erweiterte Plenartagung des Zentralkomitees der PCP ( R ) die Weisung aus, auf eine einzige demokratische und revolutionäre gewerkschaftliche Orientierung auf dem künftigen Gewerkschaftskongress hinzuarbeiten. Es wurde die Notwendigkeit betont, die Arbeit auf dem Land zu erweitern, um den Einfluss der PCP ( R ) in der Masse der Bauern zu verbreiten und sich an die Spitze ihres Kampfes zu stellen. Die Tagung beschäftigte sich mit der Arbeit, die die Parteimitglieder mit den Frauen und Jugendlichen leisten müssen, die eine große Kraft im Klassenkampf sind.

Die 6. erweiterte Plenartagung des ZK der PCP ( R ) beschäftigte sich eingehend mit der Bewegung zur Revolutionierung und Proletarisierung der Partei, hob die dabei erzielten Siege hervor und betonte die Notwendigkeit, die Partei noch mehr zu bolschewisieren.

"Um das zu erreichen, ist es notwendig, sich die verschiedenen Beschlüsse des ZK anzueignen und sie in die Tat umzusetzen, negative Tendenzen zu bekämpfen, die Reihen der Partei von den Überresten des Zirkelwesens zu befreien und sich zu verpflichten, den Prozess der Revolutionierung der Partei praktisch durchzuführen. Dieser Prozess der Bolschewisierung der Partei darf und muss nicht nur in den höheren führenden Organen der Partei stattfinden, sondern muss die gesamte Partei erfassen."

Das ZK der PCP (R) unterstreicht, wie wichtig es ist, revolutionäre Arbeits- und Führungsmethoden anzuwenden, um die Revolutionierung und Proletarisierung der Parteiin allen Parteiorganisationen zu konkretisieren. So wird der Einfluss der Partei erweitert und die Partei selbst gestärkt.

Im Zusammenhang mit dem bevorstehenden 2. Parteitag beschloss die 6. erweiterte Plenartagung des ZK der PCP ( R ), die Eröffnung des Parteitags um 4 Monate hinauszuschieben, um die Materialien über die revolutionäre Taktik der Partei, über die Lehren aus den 55 Jahren Kampfes der Kommunistischen Partei zu vertiefen und zu bereichern, um ein möglichst hohes Niveau der Revolutionierung in der Partei zu erreichen und um die Materialien über das Statut der Partei zu vertiefen. Das ZK der PCP ( R ) fasste ebenfalls den Beschluss, die revolutionäre kommunistische Jugend zu organisieren, und es bekundete die Überzeugung, dass dieser Beschluss von der Arbeiter-, Bauern- und Studentenjugend sowie von der ganzen Partei mit großer Begeisterung aufgenommen werden wird. Es sind alle Möglichkeiten gegeben, um in kurzer Zeit eine mächtige kommunistische Jugendorganisation mit Tausenden jungen Arbeitern, Bauern und Studenten und der vollständigen Unterstützung der kämpferischen Massen der portugiesischen Jugend zu schaffen.

Die PCP ( R ) unterstreicht die Bedeutung der Beschlüsse der 6. erweiterten Plenartagung des ZK und ruft die Parteikomitees der Zonen, Betriebe und Bezirke, ihre Zellen und Sekretäre auf, sich zu bemühen, sich diese Beschlüsse so schnell wie möglich zu erarbeiten und in die Tat umzusetzen, indem sie sie durch die Probleme jedes Bezirks, jeder Fabrik, jedes Viertels oder jeder Örtlichkeit konkretisieren. Alle Mitglieder sollen sich bemühen, die Beschlüsse zu einer mächtigen Waffe für neuen, noch größere Siege der Partei in ihrem Kampf zu machen, die Massen zur Erfüllung ihrer Bestrebungen zu führen.

 

 

 

 

 

 

Nr. 26

vom 23. 12. 1976

 

Gemeinsame Erklärung

der KP Argentiniens/ML und der

KP Portugals (Wiederaufgebaut)

 

 

 

 

 

 

Solidaritäts-Kundgebung in Lissabon

zur Unterstützung des sozialistischen Albanien

und der Partei der Arbeit Albaniens

anlässlich des 7. Parteitags der PAA

 

 

 

 

 

 

 

Albanien heute Nr. 2 / 1977

"Roter Morgen" Nr. 6 vom 11. 2. 1977

 

 

Grußbotschaft

des Leiters der Delegation der Kommunistischen Partei Portugals (Wiederaufgebaut),

Genossen EDUARDO PIRES,

Sekretär des ZK der PCP ( R )

 

 

An den III. Parteitag der KPD/ML - Anfang 1977

 

 

 

 

Liebe Genossen,

das Zentralkomitee der Kommunistischen Partei Portugals (Wiederaufgebaut) begrüßt mit Begeisterung die Durchführung eures III. Parteitags, der ein äußerst wichtiger Markstein im Aufbau eurer Partei ist, der revolutionären Vorhut des deutschen Proletariats.

Mit größter Genugtuung nehmen wir portugiesischen Kommunisten am III. Parteitag der KPD/ML teil, die der einzige Bewahrer der ruhmreichen Tradition der Partei Liebknechts, Luxemburgs und des Bolschewisten der alten Garde, Ernst Thälmann, ist.

Euer III. Parteitag wird durchgeführt angesichts der von der KPD/ML in den letzten Jahren erreichten Ziele: des Kampfes um die Einheit aller Kommunisten, indem sie die Waffe der marxistischen-leninistischen Prinzipien anwandte, gegen den modernen Revisionismus, den Opportunismus und den Zirkelgeist. Wichtige Schritte wurden gemacht, um die Vorhut der Arbeiterklasse und die Jugend eures Volkes zu gewinnen. Klar wurden die wichtigsten Feinde des deutschen Volkes im Osten wie im Westen bestimmt. Die Sektion DDR der Partei wurde gegründet. Alles dies sind Siege, die den Weg der Niederlage der deutschen imperialistischen Bourgeoisie, des US-Imperialismus und des russischen Imperialismus weisen und den Weg weisen zum endgültigen Sieg des deutschen Volkes, zu seiner völligen Befreiung, zur sozialistischen Revolution.

Genossen !

Die Kommunistische Partei Portugals (Wiederaufgebaut) ist eine junge Abteilung der internationalen kommunistischen Bewegung. Nach zwölf Jahren des Kampfes wurde sie im Dezember 1975 wieder aufgebaut und wird nun ihren II. Parteitag durchführen.

In diesen zwölf Monaten ihres Bestehens hat unsere Partei sich gestärkt: Einerseits durch den Kampf gegen den konterrevolutionären modernen Revisionismus von Cunhal, den Zirkelgeist und den kleinbürgerlichen Karrierismus; andererseits nahm unsere Partei entschlossen an der revolutionären politischen Aktion teil und kämpfte beständig darum, sich in den Arbeiter- und Volksmassen zu verankern, um so ihr Vertrauen zu gewinnen und ihren Kampf auf dem Weg der demokratischen Volksrevolution, des Sozialismus und der Errichtung der Diktatur des Proletariats zu führen.

Genossen !

Mit dem Sturz der am längsten dauernden faschistischen Diktatur in der Geschichte der Menschheit geriet Portugal in eine tiefe Krise. Viele Schichten des Volkes gingen zum revolutionären Kampf über. Zahlreich waren die Errungenschaften, die von der Arbeiterklasse und dem Volk erzwungen wurden. Das Landproletariat besetzte gewaltsam das Land der Großgrundbesitzer; in den Städten besetzte das Volk die Häuser der Reichen; die Arbeiterklasse besetzte Fabriken und warf faschistische Unternehmer hinaus.

Gegen diese Errungenschaften erheben sich mächtige Feinde. Die ganze reaktionäre Bourgeoisie, alle Imperialisten, insbesondere die amerikanischen und deutschen, kämpfen wutentbrannt, um unser Volk zu beherrschen und zu unterdrücken. Die Konkurrenz zwischen den beiden Supermächten erhöht die Gefahren, die die nationale Unabhängigkeit bedrohen. Die konterrevolutionäre, revisionistische Partei von Cunhal, treuer Agent des Sozialimperialismus und Lakai der portugiesischen Bourgeoisie, ist ebenfalls ein wilder Feind der Arbeiterklasse, des Volkes und der Volksrevolution. Aber unser Volk wird sich nicht ergeben !! Seien die Feinde auch noch so groß, mögen sie auch noch so viele Kanonen haben ! Die portugiesische Arbeiterklasse an der Spitze unseres Volkes wird schließlich alle ihre Feinde besiegen und hinauswerfen.

Liebe Genossen !

Der proletarische Internationalismus ist ein heiliges Prinzip, das heute von lebenswichtiger Bedeutung für die Kommunisten und die Völker der Welt ist. Die Krise des kapitalistischen Systems, besonders die beiden größten und gefährlichsten, die USA und die Sowjetunion, verschärfen ihre Rivalität und Konkurrenz in allen Teilen der Welt. Gleichzeitig vervielfacht sich der revolutionäre Kampf der Arbeiterklasse, der ausgebeuteten und unterdrückten Völker. Unter diesen Bedingungen ist es das gemeinsame Ziel unserer beiden Parteien, alles zu tun, um unsere Beziehungen der Zusammenarbeit und der internationalistischen Hilfe ständig zu verstärken und die Einheit der internationalen kommunistischen Bewegung immer mehr zu festigen auf der Grundlage der immer gültigen Prinzipien des Marxismus-Leninismus.

Unsere beiden Parteien haben hervorragende Beziehungen der Brüderlichkeit und der kommunistischen Solidarität. Während der Durchführung des historischen 7. Parteitags der Partei der Arbeit Albaniens hatten wir die Gelegenheit, unsere internationalistische Freundschaft erneut zu bekräftigen.

In eurem Land leben und arbeiten Zehntausende von portugiesischen Arbeitern, die Seite an Seite mit der deutschen Arbeiterklasse gegen die kapitalistische Ausbeutung kämpfen und die Beziehungen kämpferischer Hilfe zwischen unseren beiden Völkern stärken.

Der Weg, vor dem wir stehen ist der, unsere militante Freundschaft zu verstärken im Kampf gegen unsere gemeinsamen Feinde, für den Sieg derselben Sache - des Kommunismus.

 

Es lebe der proletarische Internationalismus !

 

Es lebe die KPD/ML !

 

Es lebe das heroische deutsche Volk !

 

Es lebe die kämpferische Freundschaft und Einheit zwischen unseren beiden Parteien !

 

 

 

 

 

 

 

Nr. 2

vom 20. 1. 1977

 

Die Portugiesische Kommunistische Partei (Wiederaufgebaut) verurteilt die Verbrechen der brasilianischen Militärdiktatur und bekundet ihre internationalistische Solidarität mit dem anti-faschistischen Kampf der Kommunistischen Partei Brasiliens und des brasilianischen Volkes

 

17. 1. 1977

Die marxistisch-leninistischen Parteien und fortschrittlichen Kräfte überall auf der Welt nahmen die Ermordung der drei Führer der Kommunistischen Partei Brasiliens (KP Brasilien) und die Einkerkerung der anderen anti-faschistischen Kämpfer durch die faschistische Militärdiktatur Brasiliens mit Empörung und tiefem Hass auf. Die marxistisch-leninistischen Parteien verurteilen nachdrücklich diesen verbrecherischen Akt und bekunden ihre tiefe Sympathie und volle revolutionäre und internationalistische Solidarität mit der kommunistischen Bruderpartei Brasiliens, dem brasilianischen Volk und ihrem anti-faschistischen Kampf.

Die Ermordung der führenden Genossen der KP Brasiliens hat auch unter den Mitgliedern der Portugiesischen Kommunistischen Partei (Wiederaufgebaut) [ PCP ( R ) ] tiefe Empörung hervorgerufen. Die PCP ( R ) betrachtet dies als einen neuen verbrecherischen Akt in der langen Kette des Terrors und der volksfeindlichen Tätigkeit der brasilianischen faschistischen Diktatur, und sie ruft dazu auf, eine breite Solidaritätsbewegung zur Unterstützung des antifaschistischen Kampfes der brasilianischen Kommunisten und des brasilianischen Volkes zu organisieren. Dazu schreibt die Zeitung "Bandeira Vermelha", Zentralorgan der PCP ( R ):

 

"Drei hervorragende Mitglieder der KP Brasiliens wurden von den brasilianischen Faschisten ermordet. Die Namen dieser drei heroischen Kämpfer und würdigen Söhne des brasilianischen Proletariats lauten:

 

PEDRO POMAR,

ANGELO ARROYO

und JOA BATISTA DRUMMOND.

 

Bei der Unterdrückungsoperation der faschistischen Polizei und Armee wurden auch einige weitere Mitglieder der KP Brasiliens verhaftet. Ihr Leben ist in den Gefängnissen der faschistischen Mörder schwer bedroht. Es gibt Anzeichen, dass die von Geisel gedungenen Mörder neue abscheuliche Verbrechen an den geliebten Söhnen des brasilianischen Volkes vorbereiten. Wir, die portugiesischen Anti-Faschisten, betont die Zeitung 'Bandeira Vermelha', wissen gut aus der Erfahrung von 48 Jahren unzähliger Verbrechen, was das heißt. Die Diktatur bereitet das Terrain vor, um im Gefängnis die 12 Eingekerkerten umzubringen ! Es ist dringend, ihr Leben zu retten, eine breite Solidaritäts - und Protestbewegung gegen die Einkerkerung dieser 12 Genossen zu organisieren ! Die brasilianische faschistische Diktatur soll wissen, dass ihre Verbrechen nicht vertuscht werden können und dass sie nicht ungestraft davonkommen wird.

Die Kommunisten stehen an der Spitze dieser anti-faschistischen Kampagne. Das ist ihre internationalistische Pflicht, an dieser Kampagne teilzunehmen, ist ebenfalls Pflicht aller Demokraten und Anti-Faschisten, die die Vergangenheit des portugiesischen Volkes und die aufrichtige und unbeugsame Unterstützung nicht vergessen können, die es bei den brasilianischen Anti-Faschisten gefunden hat. Die PCP ( R ) betrachtet es als eine unbedingte Pflicht der Kommunisten und ruft sie dazu auf, diese Solidaritätskampagne zu einer machtvollen internationalen Manifestation des anti-faschistischen Kampfes der Massen zu machen, diese Kampagne in Fabriken und Werke, in Dörfer, Wohnviertel und Schulen zu tragen und zu verbreiten."

 

In diesem Rahmen haben die PCP ( R ) sowie andere anti-faschistische Kräfte eine Solidaritätserklärung mit dem Kampf des brasilianischen Volkes veröffentlicht und unterzeichnet und verteilen sie unter den Werktätigen von Stadt und Land. In dieser Erklärung heißt es unter anderem:

 

"Durch die Presse erfuhr das demokratische portugiesische Volk von der Ermordung der drei Söhne des brasilianischen Volkes, hervorragenden Anti-Faschisten, die für die Freiheit und den Fortschritt des Volkes kämpften. Außerdem wurden 12 weitere Genossen ins Gefängnis geworfen. Das portugiesische Volk, das über 48 Jahre unter faschistischer Ausbeutung und Unterdrückung gelebt hat, wo es die niederträchtigsten Akte gegen die Grundfreiheiten am eigenen Leibe zu spüren bekam, bekundet seine tiefe Empörung über die Ermordung der drei hervorragenden braqsilianischen Kämpfer für die Freiheit und Befreiung des Landes. Wir Portugiesen brandmarken durch diese Erklärung das brasilianische faschistische Regime und seine Diktatur wegen dieser barbarischen Verbrechen und fordern die Freilassung der 12 gefangenen Anti-Faschisten, sowie aller politischen Gefangenen."

 

Diese Erklärung der PCP ( R ) hat bei den Arbeitern und in der fortschrittlichen Öffentlichkeit einen breiten Widerhall und breite Unterstützung gefunden. Sie bekunden ihre Solidarität mit dem antifaschistischen Kampf der brasilianischen Kommunisten und des brasilianischen Volkes.

 

 

 

 

Nr. 5

3.3. 1977

 

Die marxistisch-leninistischen und kommunistischen Parteien begrüßen die gemeinsame Erklärung der marxistisch-leninistischen Parteien Lateinamerikas (November 1976) und werten sie als einen wichtigen Schritt vorwärts zur Verstärkung der internationalistischen Solidarität und der internationalen marxistisch-leninistischen Bewegung

 

21. 2. 1977

Die marxistisch-leninistischen Parteien begrüßen freudig die Nachricht von dem multinationalen Treffen der Delegationen der marxistisch-leninistischen Parteien Lateinamerikas und die Veröffentlichung ihrer gemeinsamen Erklärung. Sie begrüßen dieses Treffen der Bruderparteien Lateinamerikas aus ganzem Herzen und unterstützen die korrekten Schlussfolgerungen und Thesen, die von den Bruderparteien Lateinamerikas kollektiv in der gemeinsamen Erklärung bekräftigt werden und werten sie als einen großen Schritt vorwärts zur Festigung der Einheit der marxistisch-leninistischen kommunistischen Parteien. Aus diesem Anlass bekunden die marxistisch-leninistischen Parteien erneut ihre Entschlossenheit, die gemeinsamen Bemühungen zu verstärken, um die Solidarität und die Zusammenarbeit unter allen marxistisch-leninistischen Parteien noch mehr voranzutreiben im Kampf gegen den gemeinsamen Feind, die reaktionäre Bourgeoisie, den USA-Imperialismus, den sowjetischen Sozialimperialismus und den modernen Revisionismus, für den Sieg der Revolution und des Sozialismus.

....

 

Auch die Portugiesische Kommunistische Partei (Wiederaufgebaut) hat ihre volle Solidarität mit der gemeinsamen Erklärung der marxistisch-leninistischen Parteien Lateinamerikas bekundet und wertet sie als ein historisches Dokument. Die gemeinsame Erklärung der marxistisch-leninistischen Parteien Lateinamerikas, schreibt dazu die Zeitung "Bandeira Vermelha", verdient unsere heißesten revolutionären Grüße. Die internationalen Verbindungen zwischen den marxistisch-leninistischen Parteien haben, wie Genosse Enver Hoxha auf dem 7. Parteitag der PAA sagte, eine große Bedeutung für die kommunistische Bewegung und müssen vertieft werden, so wie die Bruderparteien Lateinamerikas es tun. Die Schaffung einer weltweiten Einheitsfront der Völker gegen die beiden Supermächte erfordert die Herstellung solider internationalistischer Verbindungen zwischen den marxistisch-leninistischen kommunistischen Parteien. Der Fortschritt der revolutionären Kräfte in jedem Land erfordert die Stärkung der entsprechenden marxistisch-leninistischen Partei und die Schaffung aufrechter und solider Verbindungen des proletarischen Internationalismus.

Die Portugiesische Kommunistische Partei Portugals (Wiederaufgebaut) wertet das Treffen der Parteien Lateinamerikas als eine Aktion von großer historischer Bedeutung für die kommunistische Bewegung und als ein Beispiel für die jungen marxistisch-leninistischen Parteien in der ganzen Welt. In dieser Hinsicht, hebt die Zeitung "Bandeira Vermelha" hervor, sind das Treffen und die Erklärung die erste positive Antwort auf die Aussage von Enver Hoxha auf dem 7. Parteitag der PAA, dass wir marxistisch-leninistischen und Arbeiterparteien bei einem richtigen Verständnis der einstigen großen Rolle der Komintern der Zeit Lenins und Stalins vor die Aufgabe gestellt sind, die enge Zusammenarbeit zwischen unseren Parteien fortwährend zu festigen und zu stählen, natürlich ohne voneinander abhängig zu sein und von dem einen oder anderen Befehle zu erhalten.

Das Treffen und die gemeinsame Erklärung der marxistisch-leninistischen Parteien bringen gleichzeitig den Geist zur Einheit zum Ausdruck, der die revolutionäre marxistisch-leninistische Bewegung durchzieht und zeigen den tiefen Kontrast auf gegenüber der Spaltung, unter der der moderne Revisionismus leidet, was sich klar in der Berliner Konferenz der revisionistischen Parteien äußerte.

Die revolutionäre Einheit der Marxisten-Leninisten in der ganzen Welt wird durch das Treffen und die gemeinsame Erklärung der Bruderparteien Lateinamerikas gestärkt. Übereinstimmung in den Ansichten, die sich in der Erklärung zeigt, ist Ausdruck der Kampfeinheit, die die Bruderparteien Lateinamerikas vereint. Es handelt sich hierbei um die marxistisch-leninistischen Parteien eines ganzen Kontinents, die unter sehr ähnlichen politischen und gesellschaftlichen Bedingungen kämpfen. Unter diesen Umständen hat die Verstärkung der internationalistischen Verbindungen zwischen ihnen eine große Bedeutung. Es bedeutet Festigung einer wahren Kette revolutionärer proletarischer Abteilungen im offenen Kampf gegen den Hegemonismus des USA-Imperialismus und gegen die faschistischen Regime, die fast in ganz Lateinamerika herrschen. Die Erkläörung bestimmt den auf der breiten Einheit der fortschrittlichen Kräfte eines jeden Landes beruhenden bewaffneten Kampf als den einzigen Weg, um ein für alle Mal der schweren Lage der Ausbeutung und Unterdrückung, unter der die lateinamerikanischen Völker leiden, ein Ende zu setzen.

Klar ist auch die Bekräftigung, dass die beiden Supermächte der Hauptfeind der Völker der Welt sind. Die marxistisch-leninistischen Parteien müssen gegen beide einen scharfen revolutionären Kampf führen, um ihre aggressiven Manöver und ihre Hegemoniebestrebungen zu zerschlagen. Doch, wie es auch in der Erklärung heißt, wäre es ein schwerer Fehler zu glauben, dass dieser Kampf zu Ende geführt werden könne, indem man sich auf die eine der Supermächte stützt, um die andere zu bekämpfen, denn es ist so, wie Genosse Enver Hoxha auf dem 7. Parteitag der PAA bekräftigt hat:

Die Zusammenarbeit und Rivalität zwischen den Supermächten stellen die zwei Seiten einer widersprüchlichen Realität dar, sie sind der Hauptausdruck ein und derselben imperialistischen Strategie, nämlich die Freiheit der Völker zu rauben und die Welt zu beherrschen.

Das unbegrenzte Vertrauen in die revolutionären Kräfte, besonders in das Proletariat und seine marxistisch-leninistischen Parteien, ist ein kennzeuichnendes Merkmal der Erklärung. In dieser Hinsicht leisten die Parteien Lateinamerikas einen bedeutenden Beitrag für den Kampf gegen die Tendenzen, die die Vorhutrolle des Proletariats und die führende Mission der marxistisch-leninistischen Parteien leugnen. Tatsächlich haben die Opportunisten, die diesemm Weg gefolgt sind, den Klassenkampf gegen die Bourgeoisie und die reaktionären Kräfte ihrer Länder aufgegeben. Das Festhalten an dem Kampf gegen die inneren Feinde, heißt es abschließend in der Zeitung "Bandeira Vermelha", ist die entschiedene Haltung, die in der gemeinsamen Erklärung zum Ausdruck kommt und die sich durch die revolutionäre Praxis der Parteien Lateinamerikas in diesen Jahren des konsequenten Kampfes erwiesen hat.

 

 

 

 

 

 

 

Telegramm

vom 5. 4. 1977

 

Zentralkomitee der PAA an das Zentralkomitee der Portugiesischen Kommunistischen Partei (Wiederaufgebaut)

 

 

 

 

 

 

 

 

Nr. 10

vom 12. 5. 1977

 

 

Zweiter Parteitag der CPC ( R )

und die

internationalistische Groß-Kundgebung in Lissabon

 

 

 

 

 

 

Nr. 20

vom 29. 9. 1977

 

Resolution des 2. Plenums des ZK der Portugiesischen Kommunistischen Partei (Wiederaufgebaut)

über die unbedingte Notwendigkeit, den Kampf gegen den modernen Revisionismus zu verstärken

 

19. 9. 1977

Einen der wichtigsten Aspekte der Tätigkeit der marxistisch-leninistischen Parteien bildet ihre Arbeit und ihr Kampf für die Entlarvung der verräterischen und volksfeindlichen Politik und Tätigkeit der revisionistischen Parteien, für die Verteidigung des Marxismus-Leninismus gegen die revisionistischen Angriffe und Entstellungen und für den Abbau und die Beseitigung des revisionistischen Einflusses unter den werktätigen Massen.

Besondere Bedeutung misst diesem Problem die Portugiesische Kommunistische Partei (Wiederaufgebaut) - PCP ( R ) bei. So hielt das ZK der Partei in letzter Zeit ein Plenum ab, das betonte, dass die Verstärkung des Kampfes gegen die revisionistische und bürgerliche Cunhal-Clique mit dem Ziel, sie von den Massen zu isolieren, eine der Hauptaufgaben der Partei ist. Die PCP ( R ), wird in der Resolution unterstrichen, die eine bittere 20 jährige Erfahrung vor Augen hat, weiß, dass der Kampf gegen den Revisionismus ein komplexer und langwieriger Kampf ist, der die ganze revolutionäre Kraft der Partei und der Arbeiterklasse erfordert. Dieser Kampf darf nicht empirisch, nur in Abhängigkeit von der jeweiligen Situation, betrachtet werden. Während die Partei ununterbrochen für die Entlarvung des Revisionismus in allen Richtungen des Klassenkampfes kämpft, muss sie gleichzeitig neue Anstrengungen unternehmen, um ihn auch in ideologischer Hinsicht zu entlarven, um allen Arbeitern seine Wurzeln als bürgerliche und konterrevolutionäre, dem Sozialismus und Kommunismus feindliche Strömung aufzuzeigen.

Es ist die Pflicht unserer Partei, heißt es in der Resolution ferner, eine machtvolle Bewegung zu entfalten, um die Manöver der Revisionisten zu entlarven, um die Reinheit des Marxismus-Leninismus zu betonen und um den breiten Schichten des Volkes zu zeigen, welch große Schlacht seit Lenins Zeiten ununterbrochen gegen den Revisionismus geführt wird. Es ist die Aufgabe unserer Partei, die portugiesische Arbeiterklasse mit der wahren internationalen marxistisch-leninistischen Bewegung, mit ihrer Politik und ihren Erfolgen bekanntzumachen und ihr die bourgeoise Degeneration der Strömungen und Gegenströmungen zu zeigen, die den Revisionismus heute spalten.

Wie auch die Resolution des 2. Parteitages der CPC ( R ) festlegte, ist es notwendig, jede einzelne falsche These des Revisionismus zu zerfetzen, eine Polemik bei der Arbeiterklasse zu entfachen und zu zeigen, dass die Cunhal-Clique mit unserer alten kommunistischen Partei, mit der Revolution, mit dem Sozialismus und Kommunismus nichts gemein hat. Das ZK der PCP ( R ) forderte die ganze Partei auf zu verstehen, dass die Gewähr für den vollständigen Sieg über den Revisionismus und jeder Art Opportunismus in der konsequenten Durchführung der revolutionären Linie und in der Vertiefung der Massenaktionen auf allen Gebieten des Kampfes liegt.

Das ZK der PCP ( R ), wurde auf dem 2. Plenum betont, ist sich dessen bewusst, dass mit den neuen Schlachten der Partei gegen Opportunismus und Revisionismus eine neue Phase beim Aufbau der Partei eingeleitet wird, in der auch das Studium des Marxismus-Leninismus vertieft und die Verbindungen zu den Massen im Interesse der proletarischen Revolution verstärkt werden müssen. Das ZK der PCP ( R ) stellt der ganzen Partei die Aufgabe, unbedingt bei der Beherzigung und Verteidigung des Marxismus-Leninismus voranzuschreiten und die Verbindungen zur Arbeiterklasse und zu den Volksmassen zu festigen, um eine einheitliche, starke, revolutionäre Bewegung zu schaffen und dabei stets die Direktive des 2. Parteitags zu berücksichtigen, dass unsere Praxis die revolutionäre Aktion sein muss und die Eroberung der politischen Macht unsere Perspektive.

 

 

 

 

 

 

Nr 21

vom 13. 10. 1977

 

Das 2. Plenum des Zentralkomitees der Portugiesischen Kommunistischen Partei (Wiederaufgebaut) verurteilt die "Drei-Welten-Theorie" als eine anti-marxistische und opportunistische Theorie

 

 

10. 10. 1977

Wie die Zeitung "Bandeira Vermelha", Organ des Zentralkomitees der Portugiesischen Kommunistischen Partei (Wiederaufgebaut) - PCP ( R ) berichtet, tagte vor einiger Zeit das 2. Plenum des Zentralkomitees der PCP ( R ). Auf diesem Plenum wurden wichtige Fragen von nationaler und internationaler Bedeutung diskutiert.Das Plenum nahm einstimmig eine Resolution an, die in der Zeitung "Bandeira Vermelha" unter dem Titel veröffentlicht wurde:

"Kämpfen wir unter der Fahne des Marxismus-Leninismus gegen die opportunistische 'Theorie der Drei-Welten' und schreiten wir auf dem Weg der Revolution und des Sozialismus voran !"

Im ersten Abschnitt der Resolution "Der frontale Kampf der PCP ( R ) gegen die so genannte 'Drei-Welten-Theorie'" heißt es unter anderem, dass das Zentralkomitee der PCP ( R ) seine entschlossene Haltung gegen die "Theorie der Drei-Welten" bekundet hat, die einige Vertreter verschiedener Strömungen der internationalen marxistisch-leninistischen Bewegung als Strategie und Taktik aufzwingen wollen, die aber in Wirklichkeit eine opportunistische Theorie ist, die zum Revisionismus führt. Gegenüber der lautstarken Propaganda für die so genannte "Drei-Welten-Theorie" muss unsere Partei eine eindeutige Haltung einnehmen.

Die PCP ( R ) nimmt in Bezug auf die Ereignisse, die sich auf der Welt vollziehen, einen marxistisch-leninistischen Standpunkt ein. Sie stützt sich dabei auf die Anerkennung der vier hauptsächlichen Widersprüche, die von der internationalen kommunistischen Bewegung seit langem bestimmt worden sind:

des Widerspruchs zwischen Proletariat und Bourgeoisie;

des Widerspruchs zwischen Sozialismus und Kapitalismus;

des Widerspruchs zwischen den unterdrückten Völkern und Nationen und dem Imperialismus und

der Widersprüche zwischen den verschiedenen imperialistischen Ländern.

 

Die PCP ( R ) verweist darauf, dass die Linie des modernen Revisionismus und die Verwandlung der Sowjetunion in eine imperialistische Macht wichtige Verschiebungen des Kräfteverhältnisses im internationalen Maßstab hervorgerufen hat. Damit entstand ein neuer revisionistischer Block, und gleichzeitig nahm die Gefahr eines neuen Weltkriegs zu. Dies änderte jedoch nichts an den hauptsächlichen Widersprüchen und auch nichts am Charakter unserer Epoche, die nach wie vor die gleiche ist, als die Lenin sie bestimmt hat: die Epoche des Imperialismus und der proletarischen Revolutionen sowie der nationalen Befreiungsrevolutionen für die soziale Befreiung der unterdrückten Völker.

Die PCP ( R ) ist der Ansicht, dass all die Veränderungen auf der Welt vom Zusammenwirken aller dieser 4 Widersprüche bestimmt sind, und sie stellt sich entschieden den falschen Thesen entgegen, die unter dem Etikett der "Drei-Welten-Theorie" verbreitet werden.

Wir sind gegen die Auffassung, nach der die so genannte "Dritte Welt" das Zentrum der Revolution sein soll, heißt es in der Resolution des 2. Plenums des Zentralkomitees der PCP ( R ), und halten stets dem Leninismus die Treue.

Unsere Partei sieht daher in den sozialistischen Ländern den Hauptfaktor für das Fortschreiten des Proletariats und der Völker zum Sieg des Sozialismus und der Revolution in weltweitem Maßstab. Die PCP ( R ) lehnt die Behauptung ab, dass der Bourgeoisie der so genannten "Dritten Welt" eine führende Rolle im revolutionären Kampf der Völker der halb-kolonialen und abhängigen Länder zukomme, und betont, dass zu dieser so genannten "Dritten Welt" eine Anzahl von Ländern mit sehr unterschiedlichen Regimen zählt und dass in jedem Fall nur die Volksmassen dieser Länder mit der Arbeiterklasse an der Spitze einen konsequenten Kampf gegen die imperialistische Herrschaft bis zu deren vollständigem und endgültigem Sturz führen können.

Die PCP ( R ) ist auch gegen die These, es gäbe eine so genannte "Zweite Welt", die den beiden Supermächten entgegensteht. Sie hebt in diesem Zusammenhang die reaktionäre Rolle der europäischen Bourgeoisie hervor, ebenso wie den imperialistischen und ausbeuterischen Charakter ihrer Rivalität wie der Zusammenarbeit mit den beiden Supermächten. Der Kampf für die Befreiung der Länder Europas von der Herrschaft der beiden Supermächte ist die Aufgabe der Volksmassen mit der Arbeiterklasse an der Spitze. Nur sie wird diesen Kampf voranführen, indem sie ihn gleichzeitig gegen die einheimische Bourgeoisie richtet, um die Diktatur des Proletariats zu errichten und die sozialistische Revolution durchzuführen.

Die PCP ( R ) verweist darauf, dass man nicht gegen einen Imperialismus kämpfen kann, indem man sich auf einen anderen stützt. In der Resolution des 2. Plenums der Partei heißt es: Die beiden Supermächte sind in gleichem Maße wütende Feinde der Völker aller Länder der Welt. Es ist die Aufgabe der marxistisch-leninistischen Parteien in jedem Land, den Kampf gegen die Manöver und Aggressionen der beiden Imperialismen zu führen. Dabei müssen sie das Feuer immer auf die machthabende reaktionäre Bourgeoisie richten, die der einen oder anderen Supermacht als Werkzeug dient.

Die PCP ( R ) hält unter allen Umständen den prinzipienfesten leninistischen Positionen die Treue. Die große Triebkraft der Geschichte ist die Arbeiterklasse der Welt mit ihren Bastionen, den Ländern, die auf dem siegreichen Weg der Diktatur des Proletariats voranschreiten. Ihre Hauptverbündeten sind die unterdrückten Völker der halb-kolonialen und abhängigen Völker, die sich zum Kampf für ihre nationale und soziale Befreiung erheben.

Die PCP ( R ), heißt es in der Resolution des 2. Plenums des Zentralkomitees dieser Partei, steht entschlossen zu der marxistisch-leninistischen Haltung der PAA und des Genossen Enver Hoxha, die erklären, dass das Schlüsselproblem, das heute über allen Problemen steht und zwar sowohl in Europa wie auch auf den anderen Kontinenten, der schonungslose, unerbittliche Kampf ist, der zwischen der alten imperialistischen Welt auf der einen Seite und den sozialistischen Ländern, dem Weltproletariat und seinen Verbündeten auf der anderen Seite stattfindet.

Es ist die höchste Aufgabe der marxistisch-leninistischen Parteien in jedem Land und in jeder Etappe der Revolution, unter welchen spezifischen Bedingungen auch immer, die ideologische und politische Unabhängigkeit zu wahren, die Hegemonie des Proletariats im Klassenkampf zu verteidigen und diesen entschieden zu führen auf dem Wege zur Ergreifung der politischen Macht.

Blanker Opportunismus sind die Auffassungen, die unter Berufung auf die durch die Machtübernahme des Revisionismus in der Sowjetunion und anderen Ländern verursachten neuen Bedingungen und auf das Herannahen eines neuen Weltkrieges versuchen, die marxistisch-leninistische Theorie über den Klassenkampf durch die idealistische "Theorie der Drei-Welten" zu ersetzen. Damit verflachen sie das Wirken der Widersprüche im weltweiten Maßstab, bringen die Interessen des Proletariats mit denen der Bourgeoisie durcheinander, um sich schließlich der Hegemonie des Proletariats entgegenzustellen und die Unterwerfung des Proletariats unter die Bourgeoisie zu propagieren. Dem Proletariat unter dem Vorwand einer von außen drohenden Gefahr zu raten, ein heiliges Bündnis mit der Bourgeoisie einzugehen, von ihm zu verlangen, dass es auf seine Klassenforderungen verzichtet, die Verstärkung der bürgerlichen Armeen und imperialistischen Militärbündnisse zu unterstützen, den einen Imperialismus unter dem Vorwand des Kampfes gegen den anderen Imperialismus zu beschönigen, das alles ist nichts Neues in der internationalen Arbeiterbewegung. Zu seiner Zeit hat Lenin einige ganz ähnliche Auffassungen als Opportunismus und Chauvinismus im sozialistischen Gewand und als Übergang ins Lager der Bourgeoisie bezeichnet. Er verwies darauf, dass die Widersprüche im Lager der Bourgeoisie und des Imperialismus ausgenutzt werden müssen, dass dem aber nicht eine Politik der Klassenversöhnung dient, sondern dass dazu die absolute Entschlossenheit gehört, die Klasseninteressen des Proletariats wahrzunehmen.

Diese Tatsachen sind es, heißt es in der Resolution des 2. Plenums des Zentralkomitees der PCP ( R ), die die "Theorie der Drei-Welten" zu einer opportunistischen und anti-marxistischen Theorie machen, die abgelehnt werden muss. Sie stärkt nicht die sozialistischen Länder, sie entspricht nicht den Interessen des Proletariats irgendeines Landes, sie trägt nicht dazu bei, dass die Revolution in irgendeinem Land der Welt voranschreitet, und sie bannt nicht die Gefahr eines neuen Weltkrieges. Sie nützt im Gegenteil überall dem Imperialismus und Sozialimperialismus. Die "Drei-Welten-Theorie" ist besonders deshalb absurd, weil sie in einem Moment aufgekommen ist, da sich wie noch nie die Klassenwidersprüche zuspitzen, da sich die Krise des Kapitalismus und Revisionismus immer mehr vertieft und die Faktoren für die Revolution auf allen Kontinenten heranreifen. Vollkommen zu Recht betonte Genosse Enver Hoxha auf dem 7. Parteitag der PAA:

 

"Die Welt befindet sich in einer Phase, in der die Sache der Revolution und der nationalen Befreiung der Völker nicht nur ein Ideal und eine Perspektive ist, sondern auch ein Problem, das zur Lösung ansteht." (Bericht an den 7. Parteitag, Seite 163).

 

Die "Drei-Welten-Theorie" hat keine Zukunft.

In der Resolution des 2. Plenums des Zentralkomitees der PCP ( R ) wird dann darauf hingewiesen, dass die PCP ( R ) konsequent den Weg des Kampfes gegen den Opportunismus gehen wird, einen Weg, den sie bei ihrem Wiederaufbau ging und der sie prägte und sie wachsen ließ. Wir lassen uns in diesem Kampf unerschütterlich vom Marxismus-Leninismus leiten und lernen dabei aus unseren Erfahrungen und aus den reichen Erfahrungen der internationalen kommunistischen Bewegung.

In diesem neuen großen Kampf der internationalen kommunistischen Bewegung gegen den Opportunismus, heißt es in der Resolution des 2. Plenums des Zentralkomitees der PCP (R), betrachtet unsere Partei den Bericht des Genossen Enver Hoxha auf dem 7. Parteitag der PAA als einen äußerst wertvollen marxistisch-leninistischen Beitrag zur Strategie und Taktik der internationalen kommunistischen Bewegung, als ein Dokument, das uns mit einem tieferen marxistisch-leninistischen Verständnis vom Klassenkampf auf internationaler Ebene unter den heutigen Bedingungen auf der Welt wappnet. Unsere Partei betrachtet den am 7. Juli in der Zeitung "Zeri i Popullit", Zentralorgan der PAA, erschienenen Artikel "Theorie und Praxis der Revolution" als eine sehr große Hilfe dabei, die Wachsamkeit und den marxistisch-leninistischen Kampf gegen die opportunistischen Entstellungen, die versuchen, an Boden zu gewinnen, zu verstärken.

 

 

 

 

 

 

 

Nr. 25

vom 8. 12. 1977

 

Auf Einladung des

Portugiesischen Revolutionären Kommunistischen Jugendverbandes ...

 

7.12. 1977

... trat eine Delegation des Verbandes der Jugend der Arbeit Albaniens unter der Leitung der Ersten Sekretärin dieses Verbandes, Lumturi Rexha, die Reise nach Portugal an. Die Delegation wird am 1. Komgress des Portugiesischen Revolutionären Kommunistischen Jugendverbandes teilnehmen.

 

 

 

 

Auf Einladung des

Anti-faschistischen Revolutionären Frauenverbandes Portugals ...

 

 

... trat eine Delegation des albanischen Frauenverbandes, Genossin Georgia Petini, die Reise nach Portugal an. Die albanische Frauendelegation wird dort am nationalen Treffen des Anti-faschistischen Revolutionären Frauenverbandes teilnehmen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nr. 2

vom 19. 1. 1978

 

 

Der 1. Kongress des Revolutionären Kommunistischen Jugendverbandes Portugals, der Jugendorganisation der Portugiesischen KP (Wiederaufgebaut)

 

Über die Aufgaben der revolutionären Jugendlichen im Klassenkampf

 

 

9. 1. 1978

Im Rahmen ihrer revolutionären Tätigkeit wimet die Portugiesische KP (Wideraufgebaut) der Arbeit mit der Jugend besondere Aufmerksamkeit, um sie zu organisieren und in der Klassenbewegung an der Seite des Proletariats und unter seiner Führung für die Sache der Revolution und des Sozialismus zu mobilisieren. Große Bedeutung hat in dieser Hinsicht der 1. Kongress des Revolutionären Kommunistischen Jugendverbandes Portugals, der kürzlich stattfand. Dieser Kongress, an dem 600 Delegierte aus allen Bezirken des Landes teilnahmen, schreibt die Zeitung "Bandeira Vermelha", war ein Beweis dafür, dass sich der Revolutionäre Kommunistische Jugendverband unter der Arbeiter-, Bauern- und Studentenjugend verbreitet hat. Er zeigt, dass er heute eine Organisation ist, in deren Reihen sich weite Teile der fortschrittlichen Jugend des Landes zusammengeschlossen haben.

Ein konkreter Ausdruck der Kraft des proletarischen Internationalismus war die Anwesenheit von Jugendorganisationen der marxistisch-leninistischen Bruderparteien auf dem Kongress, ganz besonders die Anwesenheit der Delegation des Verbandes der Jugend der Arbeit Albaniens.

Die jungen Delegierten, besonders die jungen Arbeiter und Bauern, heißt es in der Zeitung ferner, drückten in ihren Diskussionsbeiträgen die revolutionäre Kraft aus und verwiesen darauf, dass der Revolutionäre Kommunistische Jugendverband Portugals die Kraft hat, die Ziele zu erreichen, die die Partei ihm gesteckt hat, um die Jugend zu einer kämpferischen und ausgebildeten Armee der Partei und der Massen, zu einer unbezwingbaren Barrikade zu machen und so auf dem besonderen Gebiet der Arbeit mit der Jugend die revolutionäre Taktik konkretisiert, die der Zweite Parteitag der Portugiesischen KP (Wiederaufgebaut) festlegte.

Auf dem Kongress sprach auch Genosse Manuel Monteros, der die Grüße des Zentralkomitees der Portugiesischen KP (Wiederaufgebaut) überbrachte und auf die Aufgaben und die Verantwortung hinwies, die die Jugendlichen, die Mitglieder des Revolutionären Kommunistischen Jugendverbands Portugals haben.

Dieser Kongress, sagte er, ist von besonderer Bedeutung für die Gegenwart und die Zukunft der Partei und der Revolution. Er ist eine große Manifestation des proletarischen Internationalismus, ein lebendiger Beweis dafür, dass sich die kämpferische Einheit der Marxisten-Leninisten der ganzen Welt konsolidiert und vertieft. Dieser Prozess ist Ausdruck der Kraft und der zunehmenden Entwicklung der marxistisch-leninistischen Parteien und ihrer Jugendorganisationen.

Während in Italien, Spanien, Portugal und in anderen Ländern, sagte Manuel Monteros ferner, die revisionistischen Jugendorganisationen im Verfall begriffen sind, wachsen und erstarken wir. Unsere Partei hat festes Vertrauen in die Fähigkeit des Revolutionären Kommunistischen Jugendverbandes, die breiten Massen der Jugend zu mobilisieren und zu organisieren. Die Jugendorganisation muss vor allem zu einer kämpferischen Reserve der Partei werden. Der Revolutionäre Kommunistische Jugendverband muss seinen Mut bei der Verteidigung der marxistisch-leninistischen Prinzipien beweisen gegen alle Abweichungen und Verräter zur Verteidigung der unvergänglichen Prinzipien der großen Führer des Proletariats Marx, Engels, Lenin und Stalin. Die Bedingungen zur Revolution reifen immer mehr heran. Imperialismus und Sozialimperialismus sind die Feinde des Proletariats, der Völker und der unterdrückten Nationen. Ebenso sind die anderen imperialistischen, kapitalistischen und bürgerlichen Mächte, sowie die reaktionären Cliquen die wilden Feinde der nationalen und sozialen Befreiung der unterdrückten Völker der Welt. Die modernen Revisionisten und die Revisionisten jeder Schattierung predigen die Versöhnung mit diesen Feinden der Revolution, des Sozialismus und des Kommunismus. Dieser Weg fügt aber dem revolutionären und Befreiungskampf der Völker großen Schaden zu. Die portugiesische Jugend, betonte Genosse Manuel Monteros abschließend, darf sich von solchen revisionistischen Theorien nicht täuschen lassen. Unsere Partei und ihre Jugend kämpfen für die Revolution, für Demokratie und Sozialismus.

 

 

 

 

 

 

Nr. 4

vom 16. 2. 1978

 

Die Portugiesische Kommunistische Partei (Wiederaufgebaut)

Über die Festigung der Verbindung mit den werktätigen Massen

 

6. 2. 1978

Die Portugiesische Kommunistische Patrtei (Wiederaufgebaut) betrachtet es als eine ihrer wichtigsten Aufgaben, die Verbindungen zu den Massen auszuweiten nach dem marxistisch-leninistischen Prinzip, dass es keine Vorhut geben kann, wenn sie sich nicht in den Massen verankert.

Die Partei, schrieb dazu die Zeitung "Bandeira Vermelha", hat einen Teil ihrer Anstrengungen darauf gerichtet, sich auf die größeren Betriebe des Landes zu stützen und auszubreiten. Das ist die Grundlinie unserer politischen Arbeit, die der Revolutionierung und der Proletarisierung der Partei dient. Der 2. Parteitag bezeichnet dies als einen entscheidenden Faktor für die Durchführung der Massenlinie. Die Partei könnte ihren politischen Einfluss nicht erweitern, würde sie nicht die Notwendigkeit begreifen, in den wichtigsten Zentren des Klassenkampfes präsent zu sein, bei den Tagelöhnern wie in den Industriebetrieben. Dort ist das Proletariat politisch aktiv und entwickelter, ist die Vorhut der revolutionären Kräfte Portugals.

Die großen Fortschritte, die bei der politischen Arbeit erzielt worden sind, heißt es in der Zeitung ferner, brachten der Partei in den Industriebertrieben von Lissabon, Setubal, Porto und anderen sowie in den Küstengebieten breite Unterstützung ein. Der Einfluss der Partei hat sich in Alentejo, Ribantana, Faro und bei den Tagelöhnern der Inseln und im Hinterland verstärkt. Parallel dazu wurde durch die aktive Arbeit unserer Parteimitglieder in den Gewerkschaften auch eine wichtige Arbeit zur Entlarvung der von den Revisionisten verbreiteten reformistischen Illusionen geleistet.

Doch über die Erfolge hinaus, die in den Arbeitsstätten erzielt wurden, betont die Portugiesische Kommunistische Partei (Wiederaufgebaut), dass es notwendig ist, die Verbindungen der Partei mit den Massen zu erweitern, besonders mit den Bauern, den Tagelöhnern und der Gewerkschaftsbewegung. Die Arbeit unter den werktätigen Massen, unterstreicht "Bandeira Vermelha", ist ein Problem, das noch mehr Hingabe und Anstrengungen erfordert. Die Partei organisierte und leitete die Kämpfe der anti-faschistischen Arbeiter, entlarvte die Feinde der Unabhängigkeit, der Revolution und der Volksmassen. Sie vertritt und propagiert die Ideen der Volksdemokratie und des Sozialismus und stärkt so das Vertrauen der Arbeiter auf ihre eigene Kraft.

Unsere Parteimitglieder, unterstreicht "Bandeira Vermelha" weiter, kämpfen Schulter an Schulter mit den revolutionären Gewerkschaftern, um die die Einheit der portugiesischen Arbeiter zu festigen, ohne auf eine revolutionäre Linie und die Aktion zu verzichten, die im Gegensatz zu dem steht, was die revisionistischen Führer durchsetzen wollen. Wir haben an den Gedenkfeiern zum 25. April, an der großen Demonstration zum 1. Mai und zum 22. Juni sowie an denen vom 18. und 19. November in Porto und in Lissabon teilgenommen usw.

Im Klassenkampf, den die werktätigen Massen in Portugal führen, hält die Partei konsequent daran fest, den konterrevolutionären Einfluss der Revisionisten zu zerschlagen und den Kampf gegen Faschismus und Imperialismus stets voranzuführen.

Die Zeitung "Bandeira Vermelha" berichtet ferner, dass die Portugiesische Kommunistische Partei (Wiederaufgebaut) zum 2. Jahrestag ihrer Gründung eine Großkundgebung im Lissaboner Sportpalast durchführte, an der etwa 6 000 Menschen teilnahmen. In ihren Reden auf der Kundgebung nahmen die Vertreter der Portugiesischen Kommunistischen Partei (Wiederaufgebaut) eine eingehende Analyse an der gegenwärtigen politischen und ökonomischen Lage des Landes vor und zeigten den Weg der Lösung der Probleme auf, die heute die werktätigen Massen des Landes beschäftigen. Sie verurteilten die reformistische und verräterische Politik der Sozialisten und Revisionisten, die sich bemühen, die Arbeiterbewegung zu behindern und zu unterdrücken. Diese Kundgebung, schreibt "Bandeira Vermelha", war ein machtvoller Ausdruck der Einheit der Kommunisten und der Verbindung der Partei mit den Massen, ein Ausgangspunkt für weitere Fortschritte im täglichen Kampf und den revolutionären Aktionen der Massen. Die Lehren, die aus den Diskussionsbeiträgen zu ziehen sind, bedeuten eine starke Waffe in der Hand der Kommunisten, und wir müssen sie entschlossen einsetzen.

 

 

 

 

Nr. 5

vom 2. 3. 1978

 

Kundgebung in Porto

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nr. 6

vom 16. 3. 1978

 

 

4. 3. 1978

Im Gegensatz zur Bourgeoisie und den Revisionisten und Opportunisten aller Spielarten, die die breite Masse der Jugend und der Frauen irrezuführen versuchen, haben sich die aufrechten portugiesischen Marxisten-Leninisten die Aufgabe gestellt, diese im Prozess des Klassenkampfes, des Kampfes gegen die einheimische Bourgeoisie und das ausländische Kapital revolutionär zu erziehen. In ihrer Februarnummer des laufenden Jahres berichtet die Zeitung "Bandeira Vermelha", Zentralorgan der Portugiesischen Kommunistischen Partei (Wiederaufgebaut), dass im Zuge der Kampagne des Verbandes der Anti-faschsitischen Frauen Portugals, UMAR, gegen den Mädchenhandel und den Drogenhandel am 28. Februar in der Stadt Porto eine Kundgebung der Frauen auf dem Batala-Platz stattfand, an der Hunderte Personen teilnahmen. Die Redner forderten in ihren Diskussionsbeiträgen alle Frauenorganisationen, darunter auch die Gewerkschaften der arbeitenden Frauen auf, vorbehaltlos diese Kampgane zu unterstützen. Es wurde auch beschlossen, eine Kampfkommission zu biilden, die die öffentliche Entlarvung

 

 

 

 

 

 

Nr. 7

vom 30. 3. 1978

 

Die PCP ( R )

über die Organisierung der Frauen in der Revolution

 

,Zentralorgan der Portugiesischen KP (Wiederaufgebaut), verfolgen das Ziel, den allgemeinen Kampf des ganzen Volkes zu einen, dadurch, dass die Frauen mit ihren wahren Bündnispartnern verbunden sind und gegen ihre Feinde geführt werden können.

 

 

 

 

 

 

 

Nr. 14

vom 6. 7. 1978

 

Internationales Jugendtreffen in Portugal

 

 

4. 7. 1978

Nach Mitteilung der portugiesischen Zeitung "Bandeira Vermelha" und "Voz de Povo", des deutschen Jugendmagazins "Roter Rebell", der spanischen Zeitung "Joven Guardia" und der Anti-faschistischen Chilenischen Nachrichtenagentur ANCHA wird vom 5. bis 15. August in Ferrel in Portugal das 2. Internationale Anti-faschistische und Anti-imperialistische Jugendtreffen stattfinden. Das Treffen wird eine große Beratung der Jugend der Welt im Kampf gegen die Jugendarbeitslosigkeit, für die Gleichberechtigung bei der Arbeit, für das Recht auf eine allgemeine kostenlose, demokratische und fortschrittliche Ausbildung, gegen faschistische, kapitalistische und imperialistische Unterdrückung sein. Geplant sind eine Reihe von politischen und gesellschaftlichen Aktivitäten wie Berichte und Gespräche über die politische Lage auf der Welt und über die Probleme der Jugend, ein Theaterwettbewerb, Filme und anti-faschistische Musik und dergleichen mehr. Wie gemeldet wird, werden an dieser großen Versammlung der anti-faschistischebn und anti-imperialistischen Jugend voraussichtlich demokratische und revolutionäre Jugendorganisationen aus 30 Ländern der Welt teilnehmen.

 

 

 

 

 

 

 

Radio Tirana

– Sendungen aus dem Zeitraum:

4. 8. - 17. 8. 1978

 

 

Die Zeitung “Bandeira Vermehla”, Zentralorgan der Kommunistischen Partei Portugals (Wiederaufgebaut),

schreibt in einem Artikel unter dem Titel 

 

“Die chinesischen Führer wollen Albanien den Mund stopfen” 

 

unter anderem:

“Die chiniesischen Führer haben einen schwerwiegenden, nie zuvor gesehenen Schritt gegen das sozialistische Albanien unternommen. Mit der Annullierung der Verträge mit Albanien reihen sie sich in eine Front mit den Chruschtschow-Revisionisten ein. Als sie die Divergenzen mit Chruschtschow im Jahre 1961 vertieften, traf dieser die gleichen Maßnahmen, um Albanien in die Knie zu zwingen, und es von dernprinzipienfesten marxistisch-leninistischen Positionen, die es verteidigte, abzubringen. Aber trotz der Schwierigkeiten, die sie der albanischen Wirtschaft verursachten, konnten sie das tapfere albanische Volk nicht brechen, das vereint wie ein Mann um die PAA mit Genossen Enver Hoxha an der Spitze das Banner des Marxismus-Leninismus hochielt und zu einem Vorbild für alle anderen Kommunisten wurde. Gleiches wird auch der chinesischen Führung passieren, die den Weg des Bündnisses mit dem amerikanischen Imperialismus und der Bourgeoisie verfolgt und sich von der Arbeiterklasse und den fortschrittlichen Menschen der ganzen Welt isoliert.

Auf der Seite der PAA,” heißt es weiter im Artikel, “stehen die wahren marxistisch-leninistischen Parteien, darunter auch die KP Portugals (Wiederaufgebaut), die das unvergängliche Banner von Marx, Engels, Lenin und Stalin hochhalten und aus den Schlachten gegen den Revisionismus siegreich hervorgehen werden. Wir, die den proletarischen Internationalismus anwenden, der seinen konkreten Ausdruck in der Unterstützung des sozialistischen Albanien und der PAA findet, befinden uns heute in einer viel günstigeren Situation als im Jahre 1961. Durch diese kriminelle Maßnahme wird es den chinesischen Führern nicht gelingen, dem albanischen Volk unüberwindbare Schwierigkeiten zu verursachen und den Aufbau des Sozialismus in der SVR Albanien zu zerstören. Die neuen Revisionisten,” heißt es abschließend in dem Artikel, “ werden durch die wirtschaftliche Erpressung ihre Ziele nicht erreichen.”



 

In einem

Interview

zur Einstellung der chinesischen Hilfe und dem Abzug der chinesischen Spezialisten aus unserem Land, das

 

Genosse Eduardo Pieres,

Mitglied des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Portugals (Wiederaufgebaut),

 

 

der vor einiger Zeit Albanien besuchte, der Zeitung “Bandeira Vermelha”, gab, heißt es unter anderem:

 

“Man muss sagen, dass die chinesische Regierung seit langem die Erfüllung der wirtschaftlichen und technischen Verträge und der Verträge über Zusammenarbeit mit der SVR Albanien sabotiert hat. Im letzten Jahr nahm die chinesische Führung den Standpunkt einer Großmacht ein und ging zu offenen Erpressungen über. Jetzt beschlossen sie, die Hilfen einzustellen. Die chinesische Führung handelte ebenso wie Chruschtschow 1960. Das sind Methoden, wie sie charakteristisch sind für eine chauvinistische Großmacht, die ihre konterrevolutionären Ansichten durchsetzen will.

Die unverbrüchliche Einheit zwischen der Arbeiterklasse und dem albanischen Volk um die PAA mit Genossen Enver Hoxha an der Spitze ist tatsächlich Wirklichkeit und kein leeres Wort. Diese Einheit ist in der Lage, jeden Feind zu zershlagen. Überall sagen sie uns: `Lieber essen wir Grad, als uns den Erpressungen zu beugen!´ Der Aufbau des Sozialismus in Albanien wird weitergehen auf soliden Grundlagen. Dieser Aufbau gründet auf dem Prinzip, sich auf die eigenen Kräfte zu stützen, die inneren Möglichkeiten maximal zur unabhängigen Entwicklung des Landes auszunutzen. Die PAA hat seit ihrer Gründung immer dieses Prinzip verfolgt, und in diesem Geist hat sie auch das Volk erzogen. Der Aufbau des Sozialismus gründet in der Einheit zwischen der Partei und ihren Führern, der Arbeiterklasse und dem ganzen albanischen Volk. Diese Einheit sahen wir in Gjirokastra und Saranda, wo Genosse Enver Hoxha Seite an Seite über alle Fragen mit dem Volk sprach. Diese Einheit und dieses Vertrauen sahen wir in Berat, in Shkodra, in Durres und in Vlora, in Fabriken und landiwrtschaftlichen Genossenschaften, in Ebenen oder im Gebirge, die wir mit Führern der Partei besuchten. Der Aufbau des Sozialismus gründet ebenfalls in der konkreten Anwendung des proletarischen Internationalismus nicht nur von der PAA, sondern vom ganzen Volk. Alle Menschen, mit denen wir sprachen, kannten unsere Partei und unseren Kampf. Das Prinzip des proletarischen Internationalismus erhellt die ganze Außenpolitik der SVR Albanien.”


 


Radio Tirana

Sendezeitraum September 1978

 

 

Die Zeitung “Bandeira Vermelha”, Zentralorgan der Portugiesischen KP (Wiederaufgebaut),

veröffentlichte dieser Tage einen Artikel unter dem Titel:

 

 “Ein neuer Kampf für den Marxismus-Leninismus”, 

 

verfasst von

Carlos Mathias,

in dem es unter anderem heißt:

“Der neue Opportunismus versucht wie der alte, sich zu tarnen, um seine Ziele zu erreichen, das Proletariat von der Rvolution abzuhalten, den Aufbau des Sozialismus zu verhindern und schließlich und endlich zur Wahrung derskapotalistischen Ausbeuter- und Unterdrückungssystems beizutragen. Die neuen Opportunisten verfolgen eine pragmatische Politik und propagieren die konterrevolutionäre “Theorie der drei Welten”. Diese Theorie zeigte nun sehr schnell ihre Wurzeln und entlarvt sich selbst als anti-marxistisch-leninistische Theorie. Der Kampf gegen diese Theorie ist heute ein Prinzipienkampf zwischen dem Marxismus-Leninismus und dem Revisionismus. Die PAA und die kommunistische Weltbewegung haben sich dieser Pseudotheorie mit Macht entgegengestellt, denn sie stützen sich fest auf die Prinzipien des Marxismus-Leninismus. Gestählt im heldenhaften nationalen Befreiungskamf, gestärkt in den Kämpfen Auge um Auge mit den imperialistischen und revisionistischen Feinden, enthüllte die PAA rechtzeitig die Tätigkeit der Chruschtschow-Revisionisten und führte von Anfang an einen beharrlichen Kampf gegen sie. Dafür wurde gegen die PAA und das albanische Volk ein äußerst starker Druck und ungeheure Erpressungen ausgeübt, aber sie hielten an den Prinzipien fest. Auch heute bemühen sich die verschiedenen Opportunisten, die PAA und das albanische Volk durch Druck und Erpressungen niederzuzwingen. Die Politik, die die chinesische Führung gegenüber Albanien verfolgt hat, und die Einstellung ihrer Wirtschafts- und Militärhilfen an Albanien in letzter Zeit sind ein Höhepunkt der reaktionären Politik, des Drucks und der Erpressungen. Ihre Methode, ist in Inhalt und Form gleich wie die Chruschtschows in den sechziger Jahren. Die PAA und das albanische Volk beantowrten entschlossen und in voller Bereitschaft die Angriffe und den Druck der chinesischen Führung. Eines ist sicher: dass die Erpressungen gegen Albanien eine Niederlage erleiden werden. Die wirtschaftlichen und sozialen Entwicklungspläne werden vollkommen erfolgreich erfüllt und übererfüllt. Die PAA ist weiterhin ein Vorbild an unbeugsamer Entschlossenheit bei der Verteidigung des Marxismus-Leninismus und enthüllt anhand konkreter Tatsachen und solider Argumente die objektiven Wurzeln, die hinter der feindseligen Haltung der chinesischen Führung verborgen sind. Mit ihrer entschlossenen und unbeugsamen marxistisch-leninistischen Position steht die PAA in den vordersten Reihen des Kampfes gegen den modernen Revisionismus aller Schattierungen.”



 

 

Radio Tirana

vom 29. 8. 1978

 

 

Die albanische Zeitung “Zeri i Rinise” veröffentlichte die Eindrücke der

 

Delegation des Nationalrates des Verbandes der Revolutionären Kommunistischen Jugend Portugals,

 

die auf Einladung des ZK des Verbandes der Jugend der Arbeit Albaniens einen Besuch abstattete.

Darin heißt es:

 

“Wenn wir sehen, dass die chinesische Führung mit ihrem heimtückischen, anti-marxistischen, feindseligen Vorgehen einseitige Willkürmaßnahmen gegen das sozialistische Albanien ergreift, können wir nicht anders, als uns mit dem albanischen Volk und der PAA und ihrer Entschlossenheit, die marxistisch-leninistischen Prinzipien zu verteidigen, zu solidarisieren. Wir vereinigen unsere machtvolle Stimme mit der Stimme aller Marxisten-Leninisten und revolutionären Völker der ganzen Welt, die mutig die Willkürmaßnahmen jener verurteilen, die mit allen Mitteln versuchen, eine anti-marxistische, anti-sozialistische Linie durchzusetzen, den Weg der Vereinigung mit dem Imperialismus und der Reaktion unter dem Mantel der antimarxistischen “Theorie der drei Welten”.

Unsere Fahne,” unterstreicht die Delegation der portugiesischen Jugend abschließend, “ ist die Fahne der Revolution und des Sozialismus, das Banner der Befreiung der Arbeiterklasse, das banner der Diktatur des Proletariats, des Marxismus-Leninismus und des proletarischen Internationalismus. Dieses Banner werden wir niemals einholen. Das, was unseren Besuch in Albanien unvergesslich macht, ist die Tatsache, dass wir mit eigenen Augen gesehen haben, wie in diesem Land das Banner des Marxismus-Leninismus hochgehoben wurde. Der proletarische Internationalismus wurde noch stärker. Dies ist eine Forderung der Zeit, und wir werden uns dieser Forderung gewachsen und würdig zeigen.”



 

Radio Tirana

1. 8. 1978

 

 

Louiz Borges,

 

Generalsekretär der portugiesisch-albanischen Freundschaftsgesellschaft,

 

 

schreibt in seinem Telegramm:

“Nachdem wir von der feindlichen Haltung der chinesischen Regierung erfahren haben, möchten wir dem albanischen Volk und der albanischen Regierung unserer Solidarität und unserer Unterstützung versichern. Wir werden unsere Pflicht erfüllen und dem portugiesischen Volk die Wahrheit bekannt machen.”



 

Radio Tirana

2. 8. 1978

 

 

In einer

 

Presseerklärung der portugiesisch-albanischen Freundschaftsgesellschaft

 

heißt es,

“dass die Volksrepublik China mit diesem Akt eine vorsätzliche Handlung begangen hat, die den Interessen der Völker nicht im geringsten dient. Dies ist die Haltung eines Staates, der wie eine Großmacht handelt und willkürlich abgeschlossene Abkommen verletzt. Die Geschichte des sozialistischen Albaniens,” heißt es in der Erklärung weiter, ”lässt bei uns keinen Zweifel. Die PAA und die albanische Regierung haben immer mit Klarheit ihre politischen Positionen verteidigt. Sie sind immer an der Seite der Völker und ihres Befreiungskampfes gestanden. Diese Entschlossenheit hat den Hass der Feinde, der Unterdrücker der Völker erregt, des gestrigen und des heutigen Obskurantismus. Doch es hat Bedeutung, dass Albanien heute sein internationales Ansehen erhöht hat und die Freundschaft der fortschrittlichen Völker der Welt genießt. Die portugiesisch-albanische Freundschaftsgesellschaft kann nicht anders, als diese willkürliche und vorsätzliche Haltung der chinesischen Führung zu verurteilen und zugleich ihrer vollständigen und aktiven Solidarität mit dem albanischen Volk und der Sozialistischen Volksrepublik Albanien Ausdruck zu geben.”

 



Radio Tirana

Sendezeitraum September 1978

 

Der Zentralrat des albanischen Gewerkschaftsverbandes erhielt einen Brief der

 

revolutionären Werktätigen im Öffentlichen Bau des Distrikts Braga in Portugal.

 

In dem Brief heißt es unter anderem:

“Durch die Presse erfuhren wir mit tiefster Empörung von der Haltung der Führung der VR China gegen die SVR Albanien. Es versteht sich, dass ein solcher Akt der Renegaten darauf abzielt, Albanien von seinem revolutionären Weg abzubringen. Bekanntlich will die chinesische Führung den Kapitalismus in China wieder herstellen und ein wahrhaft sozialistisches Land wie Albanien liquidieren. Alle Feinde des Sozialismus haben dasselbe Gesicht: wenn sie entlarvt werden, dann handeln sie skrupellos, annulieren alle Verträge und respektieren kein einziges Abkommen. Albanien ist zwar ein kleines Land aber in den Augen der Arbeiter in der ganzen Welt ust es groß, denn es ist mutig und voll revolutionärer Entschlossenheit.

Die portugiesischen Arbeiter blicken heute mehr denn je auf das sozialistische Albanien. Mögen die albanischen Arbeiter weiterhin auf dem Wege des sozialistischen Aufbaus festen Schrittes marschieren. Die chinesischen Führer haben sich verrechnet, wenn sie meinen, sie könnten den revolutionären Kampf der Völker aufhalten. Auch können sie niemals den Zerfall des Kapitalismus und des Imperialismus durch die Hilfen verhindern, die sie der Weltreaktion geben. Im Namen der Werktätigen des öffentlichen Bauwesens des Distrikts Braga verurteilen wir energisch den verräterischen Akt der chinesischen Führer gegen das albanische Volk. Wir sind vollkommen solidarisch mit der albanischen Regierung und der PAA und ihrem großen Führer, Genossen Enver Hoxha. Die Werktätigen des Öffentlichen bauwesens von Braga stehen an der Seite der albanischen Arbeiter und ihres Kampfes für den vollständigen Aufbau der sozialistischen Gesellschaft.”




 

 

 

Nr. 18

vom 31. 8. 1978

 

Interview eines Korrespondenten mit der Delegation der Portugiesischen KP (Wiederaufgebaut)

 

14. 8. 1978

Auf Einladung des Zentralkomitees der PAA hielt sich in letzter Zeit eine Delegation der Portugiesischen KP (Wiederaufgebaut) unter Leitung des Sekretariatsmitgliedes des Zentralkomitees der Partei, Carlos, zu einem Besuch in Albanien auf:

 

 

 

 

 

Beileidstelegramm der

Portugiesischen Kommunistischen Partei ( R )

zum Tod des Genossen ERNST AUST

- Gründer und Vorsitzender der KPD/ML -

August 1985:

 

Wir teilen unsere Bestürzung über den Tod von Ernst Aust, diesem Marxisten-Leninisten mit hervorragendem Sinn für proletarischen Internationalismus mit. In diesem Augenblick teilen wir euren Schmerz.

 

 

 

 

Beileids-Adresse von

EDUARDO PIRES

Erster Sekretär des Zentralkomitees der

Portugiesischen Kommunistischen Partei ( R ):

 

Der Verlust des Genossen Ernst Aust ist ein schmerzlicher Moment für die kommunistischen Portugiesen.

Ernst Aust war ein überzeugter Marxist-Leninist, mein Freund und Genosse.

 

 

 

 

 

vor 40 Jahren

Januar 1976 - Januar 2016

 

Gründung der PCP (R)

Kommunistische Partei Portugals (Wiederaufgebaut)

 

 

aus:

"Roter Morgen", Zentralorgan der KPD/ML vom 14. Februar 1976

 

Vom 27. Dezember 1975 bis zum 5. Januar 1976 hat der Parteitag zum Wiederaufbau der portugiesischen Kommunistischen Partei stattgefunden, als dessen Ergebnis die "Portugiesische Kommunistische Partei (Wiederasufgebaut) gebildet wurde. Der Parteitag sandte dem Zentralkomiteee der Partei der Arbeit Albaniens eine Grußbotschaft.

Darin heißt es unter Anderem:

 

"Der Parteitag zum Wiederaufbau der Portugiesischen Kommunistischen Partei entbietet der ruhmreichen Partei der Arbeit Albaniens und ihrem großen Führer, Genossen Enver Hoxha, dem heroischen albanischen Volk und Albanien, dem Land der Diktatur des Proletariats, dem Leuchtfeuer des Sozialismus in Europa, die heißesten Grüße. Eure im Kampf gegen den internationalen Imperialismus und modernen Revisionismus stets treue und unerschrockenen kämpferische Partei hat ein hervorragendes Beispiel zur Verteidigung der Prinzipien des Marxismus-Leninismus und der Sache des Kommunismus geliefert.

Von den ersten Augenblicken des revisionistischen Verrats an hat die Partei der Arbeit Albaniens das Banner der Revolution stets hochgehalten, ohne sich jemals den Drohungen und Intrigen zu unterwerfen und hat alle Schwierigkeiten erfolgreich überwunden. Eure Lehre, Euer Beispiel sind ein grundlegender Beitrag zum Kampf der Marxisten-Leninisten in der ganzen Welt, zu ihrer Neugruppierung, zum Wiederaufbau der vom Revisionismus zerstörten Kommunistischen Partei in ununterbrochenem Kampf gegen die ins Proletariat eingedrungenen Lakaien der Bourgeoisie, gegen alle Formen der Entartung der revolutionären Ideen, gegen Trotzkismus, Spontaneismus und andere Formen des Opportunismus.

Die Geschichte der Partei der Arbeit Albaniens ist eine lebendige Quelle von Lehren für die Marxisten-Leninisten Portugals im Kampf gegen Imperialismus und Faschismus - Hauptfeinde und ständige Bedroher unseres Volkes - gegen die revisionistischen Verräter, die die Arbeiter - und Volksbewegung von innen her sabotieren, gegen die bürgerlichen Ideen und Theorien der Sozialdemokratie, für die Volksrevolution und den Aufbau des Sozialismus in unserem Land. Eure Geschichte zeigt allen Völkern und insbesondere dem portugiesischen Volk eindeutig, wie ein kleines Land und ein unterdrücktes Volk sich auf die eigene Kraft gestützt vom Imperialismus befreien, eine wirkliche nationale Unabhängigkeit erlangen und mit einer unbezwingbaren Entschlossenheit auf dem Weg des Sozialismus sicher vorwärtsschreiten kann.

Bereits in der Phase ihres Aufbaus, gibt uns die Partei der Arbeit Albaniens die lebendigsten Beispiele des Sieges über den Zirkelgeist und die Notwendigkeit, den Revisionismus zu isolieren und die Verräter aus unserer Mitte auszuschließen, der Notwendigkeit einer ständigen Verbindung mit den Volksmassen, den demokratischen Zentralismus zu praktizieren, die Wachsamkeit, Kritik und Selbstkritik zu verstärken und der ständigen Revolutionierung in den Reihen der Partei.

Die Partei, die wir heute wieder aufbauen, ist 1921 entstanden und ist mehrere Jahrzehnte lang die organisierte Vorhut der Arbeiterklasse und des Volkes, die Führerin ihrer Kämpfe gegen Faschismus und kapitalistische Ausbeutung, gegen Kolonialismus und Imperialismus, für Volksdemokratie und Sozialismus gewesen. Die Vergangenheit der Portugiesischen Kommunistischen Partei, ihre Kämpfer und Helden gehören vollständig den marxistisch-leninistischen Kommunisten und nicht der revisionistischen Cunhal-Clique, die sie vollkommen verraten hat. Die PCP (R) entstand im Ergebnis eines zwölfjährigen Kampfes gegen den modernen Revisionismus, der durch einen Putsch die Führung unserer Partei an sich riss. In den Jahren 1956 bis 1963 zerstörte er sie vollständig und baute auf ihren Trümmern eine Lakaienpartei der Bourgeoisie und des Imperialismus, Agent des Sozialimperialismus, Saboteur der gerechten Kämpfe unseres Volkes auf, die die Rolle eines wirklichen Feuerlöschers der Revolution in unserem Lande spielt. Die PCP (R), Erbin der Kampftraditionen unseres Volkes, erhebt das Banner von Marx, Engels, Lenin und Stalin wieder und sammelt entschlossene Kräfte, um ihre historische Mission zu erfüllen und das Proletariat und das Volk Portugals auf die volksdemokratische Revolution, die erste Etappe auf dem Weg des Sozialismus und Kommunismus in unserem Land vorzubereiten.

Unsere Partei", heißt es abschließend in der Botschaft, "wird sich bemühen, die Verbindungen der brüderlichen Freundschaft und Zusammenarbeit mit der Partei der Arbeit Albaniens und dem ruhmreichen albanischen Volk mit dem beim Aufbau des Sozialismus in der Volksrepublik Albanien nacheinander erzielten großen Erfolgen bekannt machen."

 

 

Grußadressen der Solidarität

 

Grußadresse der KPD/ML

vom Januar 1976

 

An das Zentralkomitee der PCP(R)

 

Liebe Genossen !

Mit großer Begeisterung haben wir die Nachricht vom erfolgreichen Abschluss des Parteitages zum Wiederaufbau der kommunistischen Partei, die Nachricht von der Gründung der Kommunistischen Partei Portugals /Wiederaufgebaut - PCP (R) - gehört.

Zu diesem historischen Ereignis senden wir euch und durh allen genossen der Partei, der portugiesischen Arbeiterklasse und dem ganzen portugiesischen Volk unsere allerherzlichsten Glückwünsche und revolutionären Kampfesgrüße

Es lebe die PCP (R), die marxistisch-leninistische Vorhutpartei der portugiesischen Arbeiterklasse !

Liebe Genossen !

Die Gründung eurer Partei ist ein hervorragender Sieg der portugiesischen Marxisten-Leninisten im Kampf gegen den modernen Revisionismus und alle anderen Formen der Entartung der revolutionären Ideen, des Trotzkismus, des Spontaneismus and anderer Formen des Opportunismus.

Die modernen Revisionisten, die verräterische Cunhal-Clique, zerstörten die ruhmreiche 1921 gegründete Kommunistische Partei Portugals und sind, während sie sich mit ihrem Namen schmücken, doch in Wirklichkeit Todfeinde des Marxismus-Leninismus und der Volksrevolution. Todfeinde der revolutionären Bestrebungen des portugiesischen Volkes, die seine gerechten Kämpfe sabotieren und ihnen in den Rücken fallen, ja, die sich in sozialfaschistischer Manier an seiner Unterdrückung beteiligen. Die Ereignisse seit dem Sturz des faschistischen Caetano-Regimes haben all das besonders klar bewiesen. Sie sind Lakaien der Bourgeoisie und des Imperialismus, Agenten des russischen Sozialimperialismus.

Dennoch!

Trotz großer Schwierigkeiten, durch die Blut- und Terrorherrschaft des faschistischen Caetano-Regimes in tiefste Illegalität gezwungen, trotz des Mordes an vielen revolutionären Kämpfern. der hundertfachen Einkerkerungen und Verfolgungen, verteidigten die portugiesischen Marxisten-Leninisten kühn und mutig das Banner des Marxismus-Leninismus gegen die revisionistischen Verräter, führten sie einen erbitterten zwölfjährigen Kampf, der jetzt mit der Gründung der PCP (R) , der Erbin der revolutionären Kampftraditionen des portugiesischen Volkes und der 1921 gegründeten Kommunistischen Partei Portugals gekrönt worden ist.

Der Marxismus-Leninismus ist unbesiegbar !

Liebe Genossen !

Das portugiesische Volk hat sich mit dem Sturz des faschistischen Caetano-Regimes einige Freiheiten erkämpft. Die Feinde sind aber nicht geschlagen, die konterrevolutionären Kräfte wagen es sogar schon wieder, aufrechte revolutionäre Marxisten-Leninisten und Antifaschisten in die Gefängnisse zu stecken, während die faschistischen Todfeinde des Volkes in Freiheit gesetzt werden. Nach wie vor bleiben der Imperialismus, vor allem der amerikanische Imperialismus und der Faschismus die Hauptfeinde des portugiesischen Volkes, während der russische Sozialimperialismus versucht, mit aller Kraft in Portugal einzudringen.

Zu den Feinden des portugiesischen Volkes zählt auch der westdeutsche Imperialismus. Seit dem Sturz des faschistischen Caetano-Regimes haben die westdeutschen Imperialisten nichts unversucht gelassen, um den Vormarsch der Revolution zu stoppen und überall die reaktionären, konterrevolutionären Kräfte von Soares bis hin zu den offenen Faschisten zu stärken.

Die westdeutschen Imperialisten verteidigen dabei auch vor Allem ihr Privileg, sich durch Ausbeutung der portugiesischen Arbeiterklasse zu mästen.

Nur durch die Volksrevolution kann sich das portugiesische Volk vom Imperialismus befreien, seine wirkliche nationale Unabhängigkeit erkämpfen und auf dem Weg des Sozialismus sicher vorwärts schreiten. Die Gründung der PCP (R) ist die sichere Gewähr dafür, dass die portugiesische Arbeiterklasse und das Volk ihre historische Mission erfüllen werden und den Sieg in der volksdemokratischen Revolution, der ersten Etappe auf dem Weg des Sozialismus und des Kommunismus erkämpfen.

Es lebe die PCP (R) !

Es lebe der proletarische Internationalismus !

Es lebe der Marxismus-Leninismus !

Zentralkomitee der Kommunistischen Partei Deutschlands / Marxisten-Leninisten

 

 

Rede des Genossen

Ernst Aust

in Portugal

im Jahre 1977

 

historische Dokumente 

PCP (R)

Portugiesische Kommunistische Partei (wiederaufgebaut)

gegründet 1975/76

(Diese Bruderpartei existiert seit Anfang der 90er Jahre nicht mehr. Sie wurde von den Liquidatoren zerschlagen)

 

 

 

Grußadressen der Solidarität

 

Grußadresse der Komintern (SH) an die portugiesische Sektion aus Anlass des 40. Jahrestags der Gründung der PCP (R) im Januar 1976

 

Die Komintern (SH) und alle ihre Sektionen gratulieren der portugiesischen Sektion der Komintern SH) zum 40. Jahrestag der Gründung der PCP (R) im Januar 1976.

Die PCP (R) stand treu an der Seite der Partei der Arbeit Albaniens mit dem Genossen Enver Hoxha an der Spitze.

Die PCP (R) war eine Bruderpartei der marxistisch-leninistischen Weltbewegung des Genossen Enver Hoxha.

Die PCP (R) war die Nachfolgeorganisation der 1921 gegründeten PCP und entstand in einem 12 Jahre lang andauernden Kampf gegen die modernen Revisionisten.

Mit ihrer Gründung im januar 1976 erhob sie das revolutionäre banner von Marx, Engels, Lenin, Stalin und Enver Hoxha und setzte die revolutionäre Kampftradition der PCP fort.

In den 90er Jahren wurde die PCP (R) von den Neo-Revisionisten zerstört, welche das rote Banner Albaniens und Enver Hoxhas mit Füßen traten und feige vor dem Klassenfeind und seinen revsionistischen Lakaien kapitulierten.

Am 8. November 2011 wurde die portugiesische Sektion der Komintern (SH) gegründet und mit ihr die ruhmreiche portugiesische Sektion der Komintern Lenins und Stalins wieder aufgebaut.

Zusammen mit der albanischen und deutschen Sektion gibt es seit über 5 Jahren auch in Portugal wieder eine Partei, die direkt aus der marxistisch-leninistischen Weltbewegung des Genossen Enver Hoxha hervorgegangen ist und gemeinsam mit allen Sektionen der Komintern (SH) die revolutionäre Kampftradition der kommunistischen Weltbewegung hoch hält unter dem Banner von Marx, Engels, Lenin, Stalin und Enver Hoxha !

In den vergangenen 5 Jahren ihres Bestehens nimmt die portugiesische Sektion der Komintern (SH) einen ehrenvollen Platz in der Komintern (SH) ein.

Die portugiesische Sektion der Komintern (SH) hat sich im Kampf für die sozialistische Weltrevolution und die sozialistische revolution in Portugal große Verdienste erworben.

Darüber hinaus leistet unsere portugiesische Sektion wertvolle Arbeit im gesamten portugiesisch-spanisch-französischen Sprachraum.

Zu allen anderen Sektionen unterhält die portugiesische Sektion allerherzlichste Beziehungen, ist Vorbild für den kollektiven Geist der Komintern (SH) und erfreut sich besonderer Beliebtheit in der ganzen Welt.

 

Es lebe die PCP von 1921 - Sektion der Komintern !

Es lebe die marxistisch-leninistische Bruderpartei der PAA des Genossen Enver Hoxha - die PCP (R) !

Es lebe die stalinistisch-hoxhaistische Sektion der Komintern (SH) in Portugal !

 

Wolfgang Eggers

 

Komintern (SH)

26. Januar 2016

 

 

Es lebe die

Portugiesische Sektion der Komintern (SH) !

 

 

 

 

 

 

 

Die Marxistisch-Leninistische Weltbewegung des Genossen Enver Hoxha

in Europa