Es lebe der 195. Geburtstag von

Friedrich Engels !

 



Grußadresse der Komintern (SH) aus Anlass des 195. Geburtstags von Friedrich Engels

28. November 1820

28. November 2015

 

Heute feiern wir den 195. Geburtstag von Friedrich Engels.

Im Freundeskreis wurde Engels der „General“ genannt, und Lenin nannte Engels „den großen Kenner der Kriegskunst“. Engels schrieb: „Die entschiedensten Kommunisten waren die couragiertesten Soldaten“ (MEW, Band 7, Seite 185).

Engels kämpfte für den Kommunismus mit einer aufständischen Waffe in der Hand, und zwar ein Jahr, nachdem er mit Marx das Kommunistische Manifest zu Papier gebracht hatte !!

Wir haben in den letzten Grußadressen versucht, die Bedeutung der Lehren von Friedrich Engels für die aktuelle Weltlage zu würdigen und daraus Schlussfolgerungen zur Einschätzung der heutigen Weltereignisse zu ziehen. Dies will auch unser Anliegen in dieser Grußadresse zum 195. Geburtstag sein.

Wenn wir heute die Lage im Nahen Osten betrachten und uns insbesondere über den Krieg in Syrien ein Bild machen wollen, so können wir hierüber von den exzellenten Analysen lernen, die Friedrich Engels schon in den 50er Jahren des 19. Jahrunderts veröffentlicht hatte. Er konzentrierte sich mit Karl Marx zusammen auf die ökonomische Lage der europäischen Länder, insbesondere des am weitesten entwickelten kapitalistischen Landes - England -, und die damit verbundenen Perspektiven eines neuen Aufschwungs der proletarischen Bewegungen.

Zweitens beschäftigte sich Friedrich Engels mit der Kolonialpolitik der damaligen kapitalistischen Mächte und den nationalen Befreiungsbewegungen der unterdrückten Völker.

Drittens befasste sich Friedrich Engels mit den internationalen Beziehungen im Zusammenhang mit der Verschärfung der Gegensätze zwischen den europäischen Staaten bezüglich ihrer Interessen im Nahen Osten, mit ihren Kriegsvorbereitungen und insbesondere dem Beginn kriegerischer Handlungen zwischen Russland und der Türkei. Marx und Engels führten einen unversöhnlichen Kampf gegen die barbarische Unterjochung und Ausbeutung durch den Kolonialismus der kapitalistischen Weltmächte im Nahen Osten.

Das in Syrien angerichtete Blutbad durch Napoleon und dessen Bündnis mit Russland wird heute fortgesetzt von den gemeinsamen militärischen Operationen seitens der französischen und russischen Imperialisten, seitens aller Kräfte des Weltimperialismus. Am 28. November, dem 195. Geburtstag Friedrich Engels', ist nun auch sein Geburtsland aktiv in den imperialistischen Syrienkrieg hinein gezogen worden.

Die Begründer des Marxismus deckten die geheimen diplomatischen Intrigenspiele und Eroberungspläne der herrschenden Klassen auf, die dem Krieg um die Vorherrschaft im Nahen Osten dienten. Das war für die Strategie und Taktik der proletarische Revolutionäre damals von genauso großer Bedeutung wie heute.

Damals ging es den Weltmächten im Nahen Osten um die Aufteilung des Türkischen Reiches, welches auch die Vorherrschaft über Syrien besaß. Marx und Engels beantworteten die orientalische Frage mit der Stoßrichtung der Revolution. Friedrich Engels erkannte, dass der Nahe Osten dem Fortschritt in der Welt im Wege stand. Die Völker des Nahen Osten litten unter dem Einfluss der Türkei. Dort herrschten mittelalterlich-feudalistischen Verhältnissen sowohl im ökonomischen als auch politisch-sozialen Bereich. Die historischen Wurzeln des heutigen arabischen Frühlings reichen zurück in die Lebzeit von Friedrich Engels.

In seinen Artikeln über die Türkei schrieb er zur orientalischen Frage:

"Die Lösung des türkischen Problems bleibt - wie die Lösung so vieler anderen Probleme - der europäischen Revolution vorbehalten." (MEW Band 9, Seite 33).

Wir Weltrevolutionäre von heute stützen uns auf diese Aussage von Friedrich Engels, nämlich dass die heutigen Probleme in Syrien und im Nahen Osten - wie die Lösung vieler anderer Probleme - letztendlich der sozialistischen Weltrevolution vorbehalten sind. Weder die gesponsorten Terroristen innerhalb Syriens, noch von außen die imperialistischen Terroristen sind in der Lage, diese Probleme zu lösen. Das syrische Volk verlangt nach Frieden, Brot und Freiheit. Dies können die Völker nur im revolutionären Befreiungskampf mit der Waffe in der Hand erreichen, mit Unterstützung der Solidarität des Weltproletariats und der unterdrückten und ausgebeuteten Völker der ganzen Welt. Auch in Syrien ist der Aufbau der Sektion der Komintern (SH) unverzichtbar, nicht nur um dort den Befreiungskampf zum Sieg zu führen, sondern vor Allem, um die Kommunistische Internationale als Krieg führende Weltpartei des Proletariats aus bewaffneten Abteilungen aller Länder herauszubilden. Nur mit seinen zentralistisch organisierten Waffen kann das Weltproletariat die ganze Welt zur Befreiung vom Weltimperialismus führen. Die Entscheidung über Krieg und Frieden liegt heute in den Händen des Weltproletariats sowohl im nationalen als auch im internationalen Maßstab!

Friedrich Engels stellte damals fest, dass die Zaren der schlimmste Feind der Weltrevolution waren. Putin setzt heute ihre räuberische russische Kolonialpolitik fort und führt in Syrien Krieg gegen das syrische Volk, indem er seine mordende Marionette Assad wieder an die Macht zu bomben versucht. Und es waren die westlichen Weltmächte, die schon damals den Zarismus als Waffe zur Unterdrückung der revolutionären Bewegung und als Bollwerk der Weltreaktion benutzten. Gemeinsam versuchen die imperialistischen Weltmächte, mit dem US-Imperialismus an der Spitze, den arabischen Frühling im Blut zu ersticken. Sie tarnen dies mit dem angeblichen "Kampf gegen den Terrorismus". Dahinter verbergen sich ihre gemeinsamen räuberischen Interessen im Nahen Osten, die sie durch die zunehmenden Befreiungskämpfe der arabischen Völker gefährdet sehen. Dabei ist der Weltimperialismus die eigentliche Ursache für den Terrorismus. Die Weltimperialisten sind die schlimmsten Terroristen auf der Welt. Deswegen sagt die Komintern (SH):

Wer den Terrorismus auf der ganzen Welt beseitigen will, der muss den Weltimperialismus beseitigen ! Der Sieg über den Weltimperialismus bedeutet auch den Sieg über den Terrorismus, ob er nun im Namen der Religion oder des heiligen Profits mordet.

Wir Stalinisten-Hoxhaisten zerschlagen die restaurierten mittelalterlichen Gottesstaaten.

Wir Stalinisten-Hoxhaisten zerschlagen das weltimperialistische Staatensystem.

Wir Stalinisten-Hoxhaisten werden die Gefahr der Restauration aller Arten von Ausbeuter - und Unterdrückerstaaten solange bekämpfen, bis wir den sozialistischen Weltstaat überführt haben in eine staatenlose, klassenlose Welt, in die Welt des Kommunismus. Hierfür hat Friedrich Engels sein Leben lang gekämpft.

Proletarier aller Länder, vereinigt eure internationalen Waffen in der Roten Weltarmee gegen die konterrevolutionäre Armee der Weltbourgeoisie !

Engels lehrt uns:

Wenn sie die Mächte entfesselt haben, die sie dann nicht wieder werden bändigen können, so mag es gehn wie es will: am Schluss der Tragödie sind sie ruiniert und ist der Sieg des Proletariats entweder schon errungen oder doch unvermeidlich“ [MEW, Band 21, Seite 351]

Die imperialistischen Mächte werden nicht nur in Syrien an den Widersprüchen untereinander zu Grunde gehen, sondern auch unter der revolutionären Bewegung im eigenen Land ins Wanken geraten. Und dadurch wird der Weltimperialismus als Feind aller ausgebeuteten und unterdrückten Völker von innen her geschwächt, was dem anti-imperialistischen Kampf der Kolonialvölker weiter Auftrieb und Kraft verleihen wird.

Diesen Zusamenhang zwischen dem Befreiungskampf des Weltproletariats und dem Befreiungskampf der Kolonialvölker hatte Friedrich Engels also schon in den 50er Jahren des 19. Jahrhunderts erkannt. Wir Stalinisten-Hoxhaisten müssen die Absichten, die Taktiken, die Arten und Formen des Krieges der brutalen, raubgierigen Imperialisten genau verstehen lernen. Dabei müssen wir uns insbesondere auf die militärischen Lehren von Friedrich Engels stützen.

Wir haben die Werke von Friedrich Engels in vielen Sprachen veröffentlicht. Und zum 195. Geburtstag haben wir weitere Werke hinzu gefügt.

Wir empfehlen allen Genossinnen und Genossen in der Welt, die Werke von Friedrich Engels gründlich zu studieren, denn:

Von Friedrich Engels lernen heißt siegen lernen !

Wir schließen unsere Grußadresse mit den Worten von Friedrich Engels:

Die Morgenröte einer neuen und besseren Gesellschaft steigt für die unterdrückten Klassen aller Länder leuchtend empor. Und überall schließen die Unterdrückten ihre Reihen; überall reichen sie sich über die Grenzen, über die verschiedenen Sprachen hinweg die Hand.

ES FORMIERT SICH DAS HEER DES INTERNATIONALEN PROLETARIATS“

(Friedrich Engels, MEW, Band 22, Seite 477; deutsche Ausgabe)

 

 

Es lebe der 195. Geburtstag von Friedrich Engels, der 2. Klassiker des Marxismus-Leninismus!

Es leben die unbesiegbaren Lehren der 5 Klassiker des Marxismus-Leninismus:

Marx, Engels, Lenin, Stalin und Enver Hoxha!

Es lebe die gewaltsame, proletarische, sozialistische Weltrevolution und die bewaffnete Diktatur des Weltproletariats!

Es lebe der Weltsozialismus und der Weltkommunismus!

Es lebe die Komintern (SH)!

Wolfgang Eggers

28. 11. 2015


 

 

1895 

LENIN

Friedrich Engels

(1895) 

[ in 16 verschiedenen Sprachen ]

 

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