DEUTSCH

 

DEFINITION

Für das Kommunistische Manifest in Worten, aber Verrat an ihm in Taten – das ist

REVISIONISMUS.

Gegen den Verrat der Revisionisten am Kommunistischen Manifest nur in Worten auftreten, in Taten aber dem Kurs der Revisionisten folgen, welche das Kommunistische Manifest mit Füßen treten, das ist

NEO-REVISIONISMUS.

Komintern (SH)

 

 

„Der welthistorische Appell des Kommunistischen Manifests erfährt eine wesentliche Ergänzung und lautet nun nach Kautskys  Korrektur:

Proletarier aller Länder, vereinigt euch im Frieden und schneidet euch die Gurgeln ab im Kriege!”  

(Rosa Luxemburg, Gesammelte. Werke., Band. 4, Seite 25). 

Das Kommunistische Manifest und der Neo-Revisionismus


Aktualisierter Auszug aus dem Buch: "WAS IST REVISIONISMUS ?" - 50 Jahre Kommunismus im Kampf gegen den modernen Revisionismus (1956 bis 2006)



Der Neo-Revisionismus, oder einfacher verständlich ausgedrückt, der neue Weltrevisionismus, ist jene Ideologie der Weltbourgeoisie, sich das Kommunistische Manifest von Marx und Engels privat anzueignen, um es gegen das Weltproletariat und seine sozialistische Weltrevolution einzusetzen. Die Weltbourgeoisie ist hierzu gezwungen, denn anders kann sie ihrem Untergang nicht entgehen. Den Kampf gegen den Weltrevisionismus kann man also in abgeleiteter Form als einen kommunistischen Kampf erklären, das weltkapitalistische Privateigentum am Kommunistische Manifest aufzuheben und es zu vergesellschaften.


Begründung

Wir wollen hierzu kurz darstellen, worin denn heute überhaupt die Bedeutung des Kommunistischen Manifests besteht - also seine Anwendung auf die heutigen konkreten Bedingungen des Weltkapitalismus in äußerst knapper Form:

Die Geschichte aller bisherigen Gesellschaft ist die Geschichte von Klassenkämpfen. Dieser Klassenkampf hat heute seinen bisherigen höchsten Entwicklungsstand erreicht mit dem Kampf für und gegen den Sturz des weltkapitalistischen und der Errichtung der weltsozialistischen Gesellschaft durch die sozialistische Weltrevolution. Die noch weiter bestehende, also herrschende kapitalistische Klassengesellschaft hat sich in zwei große antagonistische Weltlager gespalten, das bürgerliche Weltlager und das proletarische Weltlager. Die Waffen, womit die Weltbourgeoisie die sozialistische Gesellschaft geschlagen hat, richten sich jetzt gegen die Weltbourgeoisie selbst. Die Weltbourgeoisie hat nicht nur die Waffen geschmiedet, die ihr den Tod bringen; sie hat auch den Weltkapitalismus globalisiert, indem sie dem Gesetz des Kapitalismus folgen musste. Sie hat damit auch die Weltarmeee globalisiert, die diese Waffen führt – das Weltproletariat. Die Folge der Vereinigung der Weltbourgeoisie ist die Vereinigung des Weltproletariats. Die Arbeiter eines Landes hatten vorübergehend gesiegt, aber das eigentliche Resultat dieses Sieges war nicht die unmittelbare sozialistische Gesellschaft in diesem oder jenen Land, sondern die Vereinigung der Arbeiter zum Weltproletariat, das erst als internationale Klasse seine internationale Kraft zum Sturz des Weltkapitalismus entfalten kann. Die Lebensbedingungen der Weltbourgeoisie sind schon vernichtet in den Lebensbedingungen des Weltproletariats, das eigentumslos ist. Die Weltbourgeoisie ist unfähig, noch länger die herrschende Klasse des Weltkapitalismus zu bleiben und der Weltgesellschaft das Gesetz der Profitmaximierung aufzuzwingen. Sie ist unfähig, die Welt zu beherrschen, weil sie unfähig ist, den ausgebeuteten Klassen die Existenz selbst innerhalb ihres globalen Ausbeutersystems zu sichern, weil sie gezwungen ist, sie in eine Lage herabsinken zu lassen, wo sie sie ernähren muss, statt von ihr ernährt zu werden. Die Welt kann nicht mehr unter der Weltbourgeoisie leben, d.h., ihr Leben ist nicht mehr verträglich mit der Gesellschaft des Weltkapitalismus. Mit der Globalisierung der Weltwirtschaft wird der Weltbourgeoisie die Grundlage selbst weggezogen, worauf sie produziert und die Produkte sich aneignet. Sie produziert vor allem das Weltproletariat – ihren Totengräber.

Sie produziert damit auch die kommunistischen Führer der proletarischen Weltbewegung, die die Eigentumsfrage der materiellen und geistigen Weltproduktion als Grundfrage dieser Bewegung hervorheben, deren Lösung darin besteht, das globalisierte Privateigentum aufzuheben durch die Befreiung von der globalisierten Lohnsklaverei, woraus die Weltbourgeoisie ihren Weltreichtum schöpft, d.h. jene Weltmacht zu zerstören, sich fremde, materielle wie geistige Arbeit anzueignen, sie zu unterjochen und auszubeuten. Das Weltproletariat vereinigt seine Länder, macht sich zur herrschenden Klasse und hebt gewaltsam die alten Produktionsverhältnisse des Weltkapitalismus auf. Dadurch vernichtet es nicht nur die herrschenden weltkapitalistischen Produktionsverhältnisse, also nicht nur die Existenzgrundlage der Weltbourgeoisie, sondern die Existenzbedingungen aller bisherigen antagonistischen Klassengesellschaft. Es hebt die Klassen überhaupt, und damit seine eigene Weltherrschaft als Klasse auf. An die Stelle der alten bürgerlichen Gesellschaft mit ihren Klassen und Klassengegensätzen tritt die kommunistische Weltassoziation, worin die freie Entwicklung eines jeden die Bedingung für die freie Entwicklung aller ist.

Die kommunistische Weltrevolution ist das radikalste Brechen mit allen bisherigen Eigentumsverhältnissen aller bisherigen Klassengesellschaften. Sie kämpft für die klassenlose, das heißt eigentumslose, weltkommunistische Gesellschaft. Mit einem Wort, die Kommunisten unterstützen die weltrevolutionäre Bewegung gegen die bestehenden gesellschaftlichen und politischen Zustände des Weltkapitalismus. Sie kämpfen für die Erreichung der unmittelbar vorliegenden Zwecke und Interessen des Weltproletariats, aber sie vertreten in der gegenwärtigen weltrevolutionären Bewegung zugleich die Zukunft der weltrevolutionären Bewegung – den Kommunismus.

Die Kommunisten kämpfen dafür, dass das Weltproletariat sich darüber bewusst wird, was in seinem Kopf vor sich geht, dass nämlich in Wirklichkeit nicht sein eigenes , sondern ein fremdes, nämlich das Klassenbewusstsein der Weltbourgeoisie vorherrscht, denn die geistige Produktion gestaltet sich mit der materiellen um. Die vorherrschenden Ideen in den Köpfen des Weltproletariats sind also nur die Ideen der herrschenden Klasse. Deswegen gerät das Klassenbewusstsein des Weltproletariats in immer größere Widersprüchen, verschärfen sich die Konflikte in seinem Bewusstsein, d.h., das, was das Weltproletariat an Hand seiner eigenen Erfahrungen in der realen Welt wahrnimmt, das heißt seine wirkliche Klassenlage, stimmt mit dem, was ihm von der Weltbourgeoisie täglich ausf Neue eingeimpft wird, immer weniger überein, gerät das Weltproletariat also immer tiefer in einen Bewusstseinskonflikt mit der bürgerlichen Weltanschauung, die in ihm weiter vorzuherrschen versucht und zwar logischerweise mit steigender Intensität. Die Kommunisten helfen dem Weltproletariat dabei, diesen Bewusstseinskonflikt zu lösen, indem es sich über sein eigenes Klassenbewusstsein bewusst wird, es weckt, es aktiviert, es revolutioniert, indem das Weltproletariat immer deutlicher seine Klassenlage erkennt, sich über seine Rolle als Klasse bewusst wird, sich über die Rolle seiner Klasse im Klassenkampf der ganzen Gesellschaft bewusst wird, sich darüber bewusst wird, sich selber und alle vom Weltkapitalismus zu befreien, seine eigene klassenlose Welt aufzubauen, das heißt sich seiner historischen Mission bewusst zu werden: kurz: die Kommunisten erarbeiten dem Weltproletariat die proletarische Weltanschauung, produzieren sie. Diese proletarische Weltanschauung ist gleichzeitig die geistige Waffe, das geistige Werkzeug, was und wie etwas zu tun ist, damit das Weltproletariat sein Ziel, sich zu befreien, auch wirklich erreicht. Die proletarische Weltanschauung liefert dem Weltproletariat seine Befreiungstheorie, das heißt sie zeigt ihm den Weg zur Befreiung auf, gibt ihm die Möglichkeit, sich in der jeweiligen Situation zu orientieren, den inneren Zusammenhang der rings um das Weltproletariat vor sich gehenden Weltereignisse zu verstehen, den Gang der Weltereignisse vorauszusehen und nicht nur zu erkennen, wie und wohin sie sich die Weltereignisse momentan entwickeln, sondern auch wie und wohin sie sich künftig entwickeln müssen. Es ist die Anleitung für die proletarische Revolution und für den Aufbau der kommunistischen Gesellschaft. Die Grundbausteine für diese Anleitung wurden im Kommunistischen Manifest von Marx und Engels gelegt.

Was macht nun die Weltbourgeoisie ? Guckt sie seelenruhig zu und wartet auf die Dinge die da kommen werden, die da kommen müssen ? Nein. Sie ist gezwungen, das Kommunistische Manifest gegen den Stalinismus-Hoxhaismus zu verteidigen. Dazu braucht sie die Neo-Revisionisten.

Die Weltbourgeoisie steht selber nicht ohne eigene Weltanschauung da, sie setzt ihre Weltanschauung selber als Waffe ein im Klassenkampf gegen das Weltproletariat. Denn würde sie das nicht tun, wäre das Selbstmord, denn auch die Weltbourgeoisie ist sich darüber bewusst, dass das Weltproletariat seine historische Mission nur zu Ende führen kann , wenn es die Weltbourgeoisie als Klasse beseitigt hat. Die Ideologie der Weltbourgeoisie hat sich heute also zu einer solchen Ideologie entwickelt, die ihr eine Anleitung liefert, zu überleben, das heißt mit ihren Totengräbern fertig zu werden, deren Tun und Handeln zu untergraben. Also was für das Weltproletariat die Anleitung zur sozialistischen Weltrevolution, ist für die Weltbourgeoisie die Anleitung zur kapitalistischen Weltkonterrevolution. So stehen sich also die Ideologie des Weltproletariats und die Ideologie der Weltbourgeoisie immer feindlicher gegenüber, je mehr sich die beiden Klassen der sozialistischen Weltrevolution nähern.

Wir haben bereits theoretisch aufgezeigt, wie es der Weltbourgeoisie historisch gelungen ist, die sozialistische Gesellschaft eines Landes in den Kapitalismus zurückzuverwandeln. Wir haben nachgewiesen, dass sie sich dabei des modernen Revisionismus bediente. Wir haben bereits ausführlich dargelegt, warum der Revisionismus die bürgerliche Ideologie auf dem formalen Boden der proletarischen Ideologie ist. Wir haben ferner herausgefunden, dass der Revisionismus dem Gesetz des Kapitalismus unterworfen ist, nämlich nach Profitmaximierung zu streben. Wir wissen ferner, dass der moderne Revisionismus in letzter Instanz die Tendenzen und die Ideologie der sich entwickelnden feindlichen Klassen in der sozialistischen Gesellschaft zum Ausdruck brachte. Und wir haben erfahren, dass den feindlichen Klassen all dies nur durch Anwendung des Gesetzes der revisionistischen Häutung ermöglicht wurde, was nichts anderes heißt, als dass die neue Bourgeoisie das vorherrschende sozialistische Bewusstsein der Arbeiterklasse eines sozialistischen Landes in das vorherrschende revisionistische Bewusstsein der neuen Bourgeoisie verwandelt hatte. Heute hat es sich fast völlig in das offen bürgerliche Bewusstsein zurückverwandelt. Normalerweise könnte die Weltbourgeoisie nun endlich wieder ruhiger schlafen, aber sie kann es nicht aus dem einfachen Grund, weil das sozialistische Bewusstsein nicht völlig ausgeslöscht werden konnte. Es gibt immer noch sozialistische Überreste, die reaktiviert werden und deswegen den Bewusstseinskonflikt jedes Mal mehr verschärfen, je größer die Diskrepanz zwischen dem wird, was es einmal war, vorherrschend sozialistisch, und dem, was es geworden ist, nämlich vorherrschend kapitalistisch. Und es ist die krisenhafte Entwicklung des Weltkapitalismus selbst, die diese Diskrepanz nicht ruhen lässt, sondern sie offensichtlich immer lebendiger werden lässt. Das ist der Grund, weswegen die Bourgeoisie weiter darauf angewiesen ist, für revisionistisches Bewusstsein in der Arbeiterklasse zu sorgen. In Zeiten der Globalisierung globalisiert sich auch das Bewusstsein, besteht also für die gesamte Weltbourgeoisie nach wie vor die Gefahr, ja eine noch größere Gefahr als je zuvor, dass sich das sozialistische Bewusstsein im Weltproletariat entwickelt. Sie sucht also nach einer Anleitung, wie sie das sozialistische Bewusstsein des Weltproletariats so beeinflussen kann, dass es an der Entstehung gehindert werden kann. Sie würde am liebsten dazu den modernen Revisionismus verwenden, aber der diente ja eigens dazu, den Kapitalismus zu restaurieren und wurde von der marxistisch-leninistischen Weltbewegung des Genossen Enver Hoxha entlarvt und ist ausgebrannt. Die Weltbourgeoisie ist also gezwungen, den Marxismus-Leninismus einer neuen Generalrevision, einer neuen Überprüfung und Korrektur zu unterziehen, und zwar derart, dass sie auf die Bedingungen des Weltproletariats zugeschnitten ist, das heißt, dass sie dem Ansturm der sozialistischen Weltrevolution gewachsen ist. Die Weltbourgeoisie braucht also keinen sowjetischen Revisionismus mehr, sie braucht keinen chinesischen, usw. usf., sondern was sie braucht, dass ist ein neuer Weltrevisionismus. Hierzu muss sie nicht nur die brauchbaren Grundzüge dieser oder jener Spielart des modernen Revisionismus herausfiltern, also den ganzen modernen Revisionismus einer Revision unterziehen, sondern die Weltbourgeoisie muss insbesondere jene Grundlehren des Marxismus-Leninismus einer neuen Revision unterziehen, die sich mit der proletarischen Weltrevolution befassen. Sie weiß ferner, dass wir Stalinisten-Hoxhaisten nicht schlafen, sondern fieberhaft an der stalinistisch-hoxhaistischen Revision unserer eigenen Weltrevolutionstheorie arbeiten, das heißt sie schöpferisch weiter entwickeln und zwar in der Gewissheit, dass die Anleitung für die sozialistische Weltrevolution dem Weltproletariat eine größere Schlagkraft verleiht als die Anleitung zur sozialistischen Revolution eines Landes. In den Händen des Weltproletariats wird der Stalinismus-Hoxhaismus unbesiegbar – das macht den qualitativen Unterschied aus, und darüber ist sich die Weltbourgeoisie bewusst, denn hier geht es nicht um die Niederlage der Bourgeoisie in einem Land, sondern um die Niederlage der gesamten Weltbourgeoisie, und damit nicht allein um den Verlust des Kapitalismus in einem Land, sondern um den Verlust des gesamten Weltkapitalismus. Das treibt die Weltbourgeoisie dazu an, gegen den Marxismus-Leninismus aktiv zu werden– und zwar in seiner heutigen, weiter entwickelten Form - also gegen den Stalinismus-Hoxhaismus! Die Weltbourgeoisie hat die Generallinie der Komintern (SH) studiert, die die neue Strategie und Taktik der proletarischen, sozialistischen Weltrevolution dargelegt hat. Der Weg des revolutionären Weltproletariats ist also bereits beschrieben, er kann bewusst beschritten werden ! Die Weltbourgeoisie kennt die Schriften der Komintern (SH) und wird sie studieren, um sie in Stücke zu reißen. Die Weltbourgeosie wird versuchen, den Stalinismus-Hoxhaismus als eine Ideologie zu diffamieren, die mit dem Kommunistischen Manifest von Marx und Engels angeblich unvereinbar ist, die sich gegen das Kommunistische Manifest richtet.

Was folgt aus all dem?

Daraus folgt, dass sich die Weltbourgeoisie eine neue Theorie gegen die sozialistische Weltrevolution entwickeln muss, die auf dem formalen Boden des Stalinismus-Hoxhaismus ausgearbeitet wird. Die Negation der Negation des modernen Revisionismus liefert der Weltbourgeoisie den Neo-Revisionismus. Damit kommt sie aber nicht aus, seitdem wir den Marxismus-Leninismus bereits auf eine höhere Stufe gehoben haben. Die Weltbourgeoisie ist also zusätzlich gezwungen, den Stalinismus-Hoxhaismus einer bürgerlichen Revision zu unterziehen. Die bürgerliche Revision der heutigen, schöpferischen Weiterentwicklung des Marxismus-Leninismus, die bürgerliche Revision des Stalinismus-Hoxhaismus - das ist die Definition des heutigen WELTREVISIONISMUS.


Was ist Weltrevisionismus ?

Der Weltrevisionismus ist im Grunde ein konterrevolutionäres, ideologisches Werkzeug der Klassenpolitik der Weltbourgeoisie zur Anpassung der weltrevolutionären proletarischen Klassenbewegung an die weltkapitalistische Klassengesellschaft mit dem Ziel, sie aufrechtzuerhalten und damit den Weltsozialismus zu verhindern.


Das Gesetz des Weltrevisionismus

Der Weltrevisionismus resultiert also aus dem Überlebenskampf der Weltbourgeoisie, der sie zwingt, den unvermeidbaren Klassenkampf gegen den Marxismus-Leninismus auf dem formalen Boden des Marxismus-Leninismus führen zu müssen.


Die soziale Stütze der Weltbourgeoisie

Kommen wir zurück zur „privaten Aneignung des Kommunistischen Manifests“.Wir haben bei der Begründung für die Wirksamkeit der Anwendung des Gesetzes des Revisionismus darauf hingewiesen, dass es mit der privaten Aneignung längst nicht getan ist. Für den Weltrevisionismus im Besonderen wie für den Revisionismus im Allgemeinen gilt die gleiche Voraussetzung: Ohne ihre Agentur, ohne ihre politische Abteilung, ohne Schrittmacher ihres Einflusses, ohne ihre soziale Stütze, ohne ihre Helfer und Helfershelfer innerhalb der marxistisch-leninistischen und Welt- und Arbeiterbewegung, ist die Weltbourgeoisie alleine weder in der Lage noch fähig, das Gesetz des Weltrevisionismus überhaupt anzuwenden, weswegen es ohne diese Voraussetzung auch gar nicht wirksam werden kann! Der Weltrevisionismus kann also nur ins Bewusstsein der weltrevolutionären kommunistischen und Arbeiterbewegung eindringen vermittels der globalen sozialen Stütze der Weltbourgeoisie. Die soziale Stütze der Weltbourgeoisie innerhalb der kommunistischen und Arbeiterbewegung rekrutiert sich im Grunde genommen aus allen Gesellschaftsschichten und Klassen der globalisierten Welt, einschließlich der Arbeiterklasse, also aus der Arbeiteraristokratie, den kleinbürgerlichen Intellektuellen, dem Lumpenproletariat, Spitzeln, Provokateuren und anderen Kriminellen, insbesondere aus den nationalen und internationalen Apparaten aller Ausbeuter- und Unterdrückungsstaaten wie Geheimdienste, Polizei, Justiz, Armee, aber auch aus faschistischen, bürgerlichen, revisionistischen anarchistischen Parteien und Organisationen (usw. usf.) . Die Weltbourgeoisie arbeitet mit ihren Agenturen nicht nur in den revolutionären Organisationen der Arbeiterklasse auf nationaler und internationaler Ebene, sondern baut auch ihre Gegenorganissationen auf, eine 2., 3., 4. oder 5. „Kommunistische Partei“, irgendwelche Organisationen, denen sie revolutionär klingende Namen als Etikett aufkleben, um zu verwirren, konterrevolutionäre Sammelbecken zu schaffen, kurz, um damit der Einheit des Weltproletariats zu schaden. Im Einzelnen handelt es sich dabei um Leute, die schon mal als Verräter, Agenten und verkommene Elemente aus der kommunistischen Partei und anderen revolutionären Arbeiterorganisationen hinaus gesäubert worden waren. Hinzu kommen schwankende Elemente in den eigenen Reihen, die sich von Agentendiensten der Bourgeoisie anwerben lassen. Ihre Gefährlichkeit besteht eben darin, dass sie kommunistisch geschult sind, Erfahrungen im Klassenkampf haben, die Parteien und die anderen Arbeiterorganisationen von innen her kennen, dass sie die Sprache der Arbeiter gelernt haben, in der revolutionären Arbeiterbewegung, insbesondere in der illegalen Arbeit, Bescheid wissen, und sie sich dadurch sehr gut tarnen und ihr wahres Gesicht sorgfältiger als alle anderen verbergen können.


Die Häutung des modernen Revisionismus

Die Häutung des modernen Revisionismus ist der Neo-Revisionismus. Der Neo-Revisionismus verleiht dem modernen Revisionismus wieder einen neuen geschlossenen Ausdruck, nachdem er als feindliche Strömung innerhalb der marxistisch-leninistischen und Arbeiterbewegung theoretisch besiegt worden war .

Der internationale Kampf der Revisionisten gegen die Lehren der 5 Klassiker Marx, Engels, Lenin, Stalin und Enver Hoxha

Enver Hoxha ist der 5. Klassiker des Marxismus-Leninismus. Er ist nicht nur der Führer des Kampfes des Marxismus-Leninismus gegen den modernen Revisionismus, verteidigte nicht nur die Lehren des Marxismus-Leninismus siegreich gegenüber den modernen Revisionismus, sondern hob den Marxismus-Leninismus dabei auf eine höhere Stufe. Die Revisionisten beschimpften den Marxismus-Leninismus von da an als Hoxhaismus, so wie sie früher schon den Marxismus, den Leninismus, den Stalinismus beschimpft hatten. Der Name Hoxhaismus ist aber ein Ehrenname für die Marxisten-Leninisten, so wie der Marxismus, der Leninismus, der Stalinismus Ehrennamen sind, weil sie alle die Verjüngunskraft der proletarischen Weltanschauung, die Meisterung des anti-revisionistischen Kampfes, zum Ausdruck bringen. So wie die Lehren des Genossen Enver Hoxha den Marxismus-Leninismus auf eine neue qualitative Stufe gehoben haben, so stand die Weltbourgeoisie vor der Aufgabe, eben diese Weiterentwicklung an die bürgerliche Ideologie anzupassen, das heißt den Marxismus-Leninismus erneut einer Generalrevision unterziehen auf dem (formalen) Boden des Marxismus-Leninismus, denn der Hoxhaismus erwies sich als stärker als der moderne Revisionismus, hatte er doch alle seine Feuerproben im Kampf gegen den modernen Revisionismus glänzend bestanden.

So wie sich der Marxismus im Kampf gegen die vormarxistischen Sozialismus entwickelte, entwickelte sich der Leninismus im Kampf gegen die bürgerliche Revision des Marxismus, der Stalinismus im Kampf gegen die bürgerliche Revision des Leninismus und der Hoxhaismus im Kampf gegen die bürgerliche Revision des Stalinismus heraus.

So wie Lenin der beste Schüler von Marx und Engels, war Stalin der beste Schüler Lenins und Enver Hoxha der beste Schüler Stalins, wobei wir unter besten Schüler eben im Wesentlichen jenes Verdienst hervorheben möchten, dass sie die Lehren ihrer Lehrer nicht nur tapfer verteidigt, sondern auch auf eine höhere qualitative Stufe gehoben haben, was eine der wichtigsten Voirbedingungen ist, durch die ein Schüler selber zum Lehrer, zum Klassiker des Marxismus-Leninismus heranwächst.

Die Revisionisten sagen, dass Enver Hoxha ein Stalinist war, um sich mit dieser Beschimpfung einfach aus der Affäre zu ziehen nach dem Motto: Stalinismus ist unter durch, ist entlarvt, also braucht man allem, was stalinistisch folgt, keine weitere Aufmerksamkeit mehr zuwenden. Mit anderen Worten, wenn man mit Enver Hoxha fertig werden will, bräuchte man ihn nur in die stalinistische Schublade stecken und sie zuschieben – fertig!

Nur das funktioniert nicht so einfach, denn n Wirklichkeit sind die modernen Revisionisten aus logischen Gründen dazu übergegangen, Stalin zu rehabilitieren. Dies ist zur Häutung des modernen Revisionismus unerlässlich, um dem Vorwurf zu entgehen, dass der moderne Revisionismus stalinfeindlich war. Aber bekanntlich ändert das

Das Gleiche gilt für Enver Hoxha. Für die neo-revisionistische Weltbewegung, die aus der marxistisch-leninistischen Weltbewegung des Genossen Enver Hoxha, der Weltbewegung gegen den modernen Revisionismus, hervorgegangen ist, ist es unerlässlich, Enver Hoxha auf ihrem Banner zu belassen, um dem Vorwurf zu entgegehen, Enver Hoxha verraten zu haben. Aber auch dies ändert nichts am Wesen des Neo-Revisionismus, wenn man den Kampf gegen den Marxismus-Leninismus auf dem formalen Boden der Lehren des Genossen Enver Hoxha zu führen versucht.

Die Revisionisten benötigen die Restauration des modernen Revisionismus, um den Revisionismus am Leben zu erhalten. Die aus dem modernen Revisionismus hervorgegangenen neue revisionistischen Stimmungen, Strömungen, Richtungen, Gruppierungen und Bewegungen fassen wir im Weltmaßstab mit dem allgemeinen Begriff des Neo-Revisionismus zusammen, wobei die Entwicklung zum Neo-Revisionismus noch nicht abgeschlossen, nicht ausgereift, noch nicht als fertige Theorie angesehen werden kann, wie beispielsweise der Opportunismus der II. Internationale oder der moderne Revisionismus. Der Neo-Revisionismus kann noch nicht genauso offen auftreten, weil er dazu noch zu schwach ist. Als der Kampf gegen den modernen Revisionismus in aller Schärfe geführt wurde, das heißt als er an der Macht war und als er seiner Niederlage entgegenging, hat sich daraus zwangsläufig die neo-revisionistische Häutung aus dem modernen Revisionismus ergeben, denn die Lehren des Genossen Enver Hoxha bedeuten den Sieg über den modernen Revisionismus in einem Lande. Der Neo-Revisionismus ist die Weiterentwicklung des modernen Revisionismus zum Weltrevisionismus, ist die Fortsetzung des modernen Revisionismus auf einer höheren Stufenleiter seiner Entwicklung. Der Neo-Revisionismus ist jene aus dem modernen Revisionismus hervorgegangene neueste Form des Revisionismus, die den Übergang von der Etappe des Sozialismus in „einem“ Land zur Etappe des Sozialismus in allen Ländern verhindern soll. Der Neo-Revisionismus ist also die höchste, am weitesten entwickelte und gefährlichste Form aller bisherigen Formen des Revisionismus, selbst wenn sie erst in Ansätzen sich herauszubilden beginnt. Er ist deswegen zur Zeit noch der verkappte, im Verborgenen operierende, heimliche Revisionismus.

Er befindet sich so zu sagen in einem Anfangsstadium, so wie sich der moderne Revisionismus noch in einem Anfangsstadium befand, als er während der Kominternzeit den Zerfall des Sozialismus vorbereitete und zwar solange dieser noch an der Macht war, bis dieser schließlich als offener moderner Revisionismus an die Macht gelangen konnte, um den Kapitalismus vollständig wieder herstellen zu können -

und umgekehrt bzw. weiter:

- von der fallengelassenen alten sozialistischen Hülle des vollendeten offenen modernen Revisionismus zur Regenierung vermittels seiner Häutung, also durch seine erneute Verkappung, durch seine neue Maskierung, was wir heute als „Neo- Revisionismus“ bezeichnen – und dies vollzieht sich auf einem sich dauernd fortentwickelnden revisionistischen Spiralband und zwar auf historischer Stufenleiter des real vor sich gehenden kapitalistischen Zerfallsprozesses –

oder anders ausgedrückt:

der Neo-Revisionismus ist die gegenwärtige und damit bislang höchste Stufe, der sich einander ablösenden Zerfallsstufen des Revisionismus innerhalb der gesamten Übergangsperiode des real vor sich gehenden Weges vom Kapitalismus zum Kommunismus. Neo-Revisionismus ist die Negation der Negation des modernen Revisionismus.

Die Revisionisten aus allen Ländern passen sich infolge ihrer anpassungssüchtigen, kleinbürgerlichen Natur der Weltbourgeoisie immer näher an, die Neo-Revisionisten aber passen sich ihrerseits den Revisionisten immer näher an im Interesse der `Einheitsfront gegen den Weltimperialismus`. Das Ergebnis wird wieder die Herrschaft des Revisionismus sein, denn die Kette zwischen der Politik der Revisionisten und der Politik der Neo-Revisionisten wird sich ein weiteres Mal als geschlossen erweisen.

Der Häutungsprozess des Revisionismus beginnt bereits in dem historischen Augenblick, in dem sich der illegale Revisionismus in den legalen Revisionismus gesetzmäßig umwandeln muss. Der Häutungsprozess des Revisionismus ist ein permanenter Prozess in der gesamten Periode des Überlebenskampfes des Kapitalismus, der nur im Augenblick der tatsächlich und vollständig abgeschlossenen Häutung an der Oberfläche erscheint und als historische Entwicklungsstufe sichtbar wird, aber dabei ständig die alten Zellen der bürgerlichen Ideologie weiter abstößt, um sie durch nachwachsende neue ideologische Zellen, `Theorien´, Scheinkonzepte, (bürgerliche) Sozalismen usw. usf. zu ersetzen (vorzugsweise dem Marxismus-Leninismus, der revolutionären Ideologie des aufstrebenden Weltproletariats entnommen), die alle dem gleichen Zweck dienen, nämlich die alten, reaktionären und revisionistischen Organismen gegenüber den neuen global-revolutionären, marxistisch-leninistischen Organismen der fortschreitenden Gesellschaft weiter am Leben zu erhalten.

Der Neo-Revisionismus ist jener Revisionismus, der vergeblich versucht, dem Leichnam des modernen Revisionismus wieder Leben einzuhauchen. Er beruft sich auf das Kommunistische Manifest von Marx und Engels, um das Weltproletariat vom Stalinismus-Hoxhaismus fernzuhalten und auf Ewigkeit an das weltimperialistische Ausbeutungs- und Unterdrückungssystem zu binden.

 

Was lernen wir aus 170 Jahren Kommunistisches Manifest ?
Das Kommunistische Manifest muss von uns im Kampf gegen den Neo-Revisionismus verteidigt werden.

Heute können die unsterblichen revolutionären Ideen des kommunistischen Mainifestes in der Praxis nicht siegreich verwirklicht werden ohne Stalinismus-Hoxhaismus.

Es lebe der 170. Jahrestag des Kommunistischen Manifests von Marx und Engels!
Nieder mit dem Neo-Revisionismus, der heutigen Ideologie des Verrats am Kommunistischen Manifest!

 

 

Der Stalinismus-Hoxhaismus ist heute der ideologische Leitfaden für die praktische Umsetzung des Kommunistischen Manifests von Karl Marx und Friedrich Engels!


 

über Marx - Engels