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Diese Webseite ist unserem Arbeiterdichter Konrad Klinger in Dankbarkeit gewidmet.

Lenin und Stalin hatten ihren Majakowski, den besten und talentiertesten Dichter der Sowjetunion.

Die Kommunistische Internationale (Stalinisten-Hoxhaisten) hat heute auch ihren "Majakowski", den Arbeiterdichter Konrad Klinger.

So wie es Majakowski tat, so stellt auch Konrad Klinger seine ganze Dichterkraft in den Dienst des Proletariats, in den Dienst des Kommunismus.

Das revolutionäre Wort und die revolutionäre Tat stimmen bei Konrad Klinger stets überein.

Seine Gedichte drücken in herausragender Weise den Geist des proletarischen Internationalismus aus und sind uns Ansporn und Ermutigung für unseren Kampf für die Befreiung des Weltproletariats, für unseren Kampf für den Weltkommunismus, gegen kleibürgerliches Spießertum, gegen die entartete bürgerliche Dichtung, gegen das reaktionäre Gift der faschistischen und sozialfaschistischen Ideologie. Konrad Klinger nimmt kein Blatt vor den Mund. Er geißelt den Klassenfeind wortgewaltig und mit beißendem Sarkasmus. Die Gedichte sind scharfe Waffen des proletarischen Wortes, deren Bedeutung nicht geringer ist, als die Bedeutung aller anderen Waffen, derer sich das Weltproletariat für seine revolutionäre Befreiung bedient. Konrad Klingers Gedichte beschäftigen sich mit dem gesamten Spektrum des Klassenkampfes, an allen seinen aktuellen Fronten. Besonders wertvoll for die Komintern (SH) ist die Ausrichtung seiner Gedichte auf die Aufgaben, die sich die Komintern (SH) in ihrem Jahresplan stellt. Konrad widmet sich in seinen Gedichten auch der Pflege der Tradition und Geschichte der kommunistischen Weltbewegung.

Damit stellen die Gedichte einen wichtigen Beitrag zur Erfüllung unserer Aufgabe dar, nämlich die sozialistische Weltrevolution in Übereinstimmung von Wort und Tat vorzubereiten.

Was nützen uns Kommunisten die besten Ideen, wenn sie nicht in eine solche künstlerische Form gegossen werden, dass sie zur materiellen Gewalt des Weltproletariats werden.

Die Avantgarde des Weltproletariats ist die Avantgarde auf allen Schlachtfeldern des internationalen Klassenkampfes, so auch die Avantgarde der weltproletarischen Kunst und Literatur.

Konrad Klinger ist ein talentierter proletarischer Künstler und Künder der proletarischen Weltrevolution, der unser aller Anerkennung und Unterstützung hat. Er schreibt nicht über die Weltrevolution, sondern für die Weltrevolution - als kommunistischer Arbeiter und Weltrevolutionär.

Vom agitatorischen Stil her ähneln die Gedichte Konrad Klingers dem avantgardistischen Stil von Majakowski.

"Kunst ist nicht ein Spiegel, um die Welt zu reflektieren, sondern ein Hammer, um sie zu schmieden."
Wladimir Majakowski

"Ohne revolutionären Kampf keine revolutionäre Kunst"

Wladimir Majakowski

Majakowski kämpfte sowohl im Kapitalismus als auch im Sozialismus um jedes menschliche Wort, um jeden einzelnen Menschen. Er verlieh dem kommunistischen Wort die sich entladende Kraft der Zertrümmerung der ganzen alten Welt, um es im selben Augenblick in eine sich aufladende Kraft zu verwandeln, die eine neue Welt erschafft.

Jedes seiner Worte ist gleichzeitig ein Sieg über die dunkle Vergangenheit des Kapitalismus als auch ein Sieg der lichten Zukunft des Kommunismus.

Majakowkis Gedichte durchbrechen die dicksten Gitterstäbe, hinter denen der Weltkapitalismus die ausgebeuteten und unterdrückten Klassen schmachten lässt.

Majakowski rührte an dem Schlaf der Welt, rüttelte alle Herzen und Hirne wach, vereinigte sie für die Erstürmung einer besseren,einer menschlichen Welt.

Majakowski bleibt für immer einer der größten künstlerischen Pioniere der kommunistischen Welt. Möge das konterrevolutionäre Wort vor dem revolutionären Wort erzittern.

Es lebe die sozialistische Weltrevolution, die das revolutionäre Wort Majakowkis mit den größten menschlichen Taten der neuen Weltgemeinschaft vereint.

Möge das große, unsterbliche Werk von Majakowski für den Arbeiterdichter Konrad Klinger stets Ansporn und Richtschnur für die ständige Bolschewisierung seines weiteren Schaffens sein.

Beschreiten wir neue Wege !

Erstürmen wir die höchsten Gipfel der weltproletarischen Dichtkunst !

Es lebe die Dichtersektion der Komintern (SH) !

 

Wolfgang Eggers

Komintern (SH)

14. 4. 2015

zur Webseite "Konrad Klinger - Gedichte" ...

 

 

 

 

 

 

( 19. 07. 1893 - 14. 04. 1930 )

Wladimir Majakowski


 

STALIN ÜBER MAJAKOWSKI

"Majakowski ist ein Held der Revolution."

"Majakowski war und bleibt der hervorragendste und talentierteste Dichter unserer sowjetischen Epoche. Gleichgültigkeit seinem Angedenken und seinem Werk gegenüber ist ein Verbrechen."

J. W. Stalin, 1935

 

 

1922

Majakowski's Gedicht

"Die Übersitzungsleute"

 

 

LENIN ÜBER MAJAKOWSKI

am 6. März 1922

"Ich gehöre nicht zu den Verehrern seines dichterischen Talents, obwohl ich meine Inkompetenz auf diesem Gebiet gern zugebe. Aber schon lange habe ich vom politischen und administrativen Standpunkt aus kein solches Vergnügen empfunden. In seinem Gedicht ["Die auf Sitzungen Vergessenen"] macht er sich weidlich lustig über die vielen Sitzungen und verspottet die Kommunisten, die immerzu Sitzungen und abermals Sitzungen abhalten. Ich weiß nicht, wie es in dem Gedicht um die Poesie bestellt ist, was aber die Politik angeht, so verbürge ich mich, dass das vollständig richtig ist.

Die Menschen kontrollieren und die faktische Durchführung jedes Auftrags kontrollieren - darin, noch einmal darin und nur darin liegt jetzt der Angelpunkt der ganzen Arbeit, der ganzen Politik." ( Lenin, Band 33, Seite 209 und 212)

[Damit war dieses Gedicht das erste Gedicht Majakowskis, welches im Zentralorgan der Partei veröffentlicht wurde]

 

 

Majakowskis bekanntestes und am meisten übersetztes Gedicht

1924

"Wladimir Iljitsch Lenin"

(Der russischen kommunistischen Partei gewidmet)

wieder veröffentlicht von der Komintern (SH) aus Anlass des 85. Todestags von Majakowski

am 14. 4. 2015

 

 

"Aus vollem Halse"

Majakowski

Ausgewählte Gedichte

SWA-VERLAG / BERLIN - 1950

wieder veröffentlicht von der Komintern (SH) aus Anlass des 85. Todestags von Majakowski

am 14. 4. 2015

 

 

 

WLADIMIR MAJAKOWSKI

(1893 - 1930)

aus: Geschichte der Sowjetliteratur - Moskau 1951; Berlin 1953

 

 

GORKI UND MAJAKOWSKI

aus: Geschichte der Sowjetliteratur - Moskau 1951; Berlin 1953

 

 

YOUTUBE - VIDEO

 

 

 

Ernst Busch Lied

" Zeit Marsch"

("Sang der Gesänge")

(Text: Majakowski)

 

* * *

 

W.W.Majakowskij:

Linker Marsch

Entrollt euren Marsch, Burschen von Bord!
Schluss mit dem Zank und Gezauder.
Still da, ihr Redner!
Du
hast das Wort,
rede, Genosse Mauser!
Brecht das Gesetz aus Adams Zeiten.
Gaul Geschichte, du hinkst...
Woll'n den Schinder Zu Schanden reiten.
Links!
Links!
Links!

Blaujacken, he!
Wann greift ihr an?
Fuerchtet ihr Ozeanstuerme?!
Wurden im Hafen euch eurem Kahn
rostig die Panzertuerme?
Lasst
den britischen Loewen bruellen --
zahnlosfletschende Sphinx.
Keiner zwingt die Kommune zu Willen.
Links!
Links!
Links!

Dort
hinter finsterschwerem Gebirg
liegt das Land der Sonne brach.
Quer durch die Not
und Elendsbezirk
stampft euren Schritt millionenfach!
Droht die gemietete Bande
mit staehlerner Brandung rings,--
Russland trotzt der Entente
Links!
Links!
Links!

Seeadleraug' sollte verfehlen?!
Altest sollte uns blenden?
Kraeftig
der Welt ran an die Kehle,
mit proletarischen Haenden!
Wie ihr kuehn ins Gefecht saust!
Himmel, sei flaggenbeschwingt!
He, wer schreitet dort rechts raus?
Links!
Links!
Links!

 

 

ZITATE

Anerkennen oder nicht anerkennen? Diese Frage existierte für mich (und die übrigen Moskauer Futuristen) nicht. Das war meine Revolution. Ging ins Smolny. Arbeitete. Überall, wo es not tat. Beginn meiner Sitzungstätigkeit.

Wladimir Majakowski

 

 

"Kunst ist nicht ein Spiegel, um die Welt zu reflektieren, sondern ein Hammer, um sie zu schmieden."

"Ohne revolutionären Kampf keine revolutionäre Kunst"

Wladimir Majakowski

 

 

Die Kunst wird nicht als Massenerscheinung geboren.

Sie wird zur Sache der Massen erst im Ergebnis einer Summe von Bemühungen: Da ist die kritische Analyse wirksam, die ihren Gediegenheits- und Nützlichkeitsgrad feststellt, dann die organisierte Verbreitung durch den Apparat von Partei und Staatsmacht, vorausgesetzt, es ist die besagte Nützlichkeit, die Rechtzeitigkeit der Beförderung des betreffenden Buches unter die Massen, die Entsprechung zwischen der im Buch aufgeworfenen Frage und dem Reifegrad dieser Fragestellung innerhalb der Massen ermittelt… Massenhaftigkeit ist das Ergebnis unseres Kampfes und nicht das Hemd des Glücks, worin das glückbegnadete Buch irgendeines literarischen Genies schon zur Welt kommt.

 

 

Damit der Tag,
von Armut siech,
nicht bettelnd überall herumgeht
und auf den Ruf:
Genosse!
sich die ganze Erde
zu dir umdreht!

 

 

MEINE UNIVERSITÄT

 

Französisch können Sie.
Dividieren.
Multiplizieren.
Gleichungen lösen.
Deklinieren gönnen Sie
sich, doch bekennen Sie:
können Sie in Hausfassaden lesen?
verstehn Sie den höheren Kram:
die Sprache der Tram?
Das menschliche Kücken,
kaum dem Ei entschlüpft,
greift nach Buchrücken,
nach dem Heft mit Ziffernschrift.
Ich aber lernte gassenfrech
das Alphabet von den Firmenschildern,
blätterte in einer Fibel aus Blech
mit eisernen Bildern.
Man lehrt uns – nicht verwildern:
die Erde meistern heißt,
daß man Haut und Haar
ihr vom Leibe reißt;
dabei ist sie bloß ein winziger Globus.
Ich aber
erlernte das Erdkunde-Opus
durch Knüffe und Püffe,
die mir die Hüften trafen:
nicht umsonst doch warfs mich
auf den Boden zum Schlafen.
Den Schulbuch-Historiographen
quälen Fragen brennender Art:
– „Hatte Barbarossa einen feuerroten Bart?“
Na, wennschon!
In verstaubtem Schwatz wühl ich mitnichten;
dafür kenn ich jede der heutigen Moskauer Geschichten.
Da kriegt man Dobroljubow zu fassen
und lernt so, das Böse zu hassen;
doch die Sippe wehrt mit breitmäuligem Greinen,
Papa und Mama wolln ihn durchaus verneinen.
Ich
konnte die Fettleibigen
von Kind auf nicht leiden.
Mußte selbst mich für ein Mittagessen verdingen und bescheiden.
Verdaun ihre Lektion, diese protzigen Quallen,
setzen sich hin –
um den Damen zu gefallen;
Zwerg-Ideen, blechern und irr,
hinter kupfernen Stirnen ein ärmlich Geklirr.
Ich aber
redete bloß mit den Häusern.
Nur die Pump-Anlagen noch waren meine Partner.
Mit Dachluken-Ohrmuscheln
hinhorchend nach lautem Geräusch und leiserm
Tuscheln,
schwiegen die Dächer und harrten:
womit ich ihnen ins Gehör würde platzen.
Hernach aber hatten sie endlos zu schwatzen –
worüber? über die Nacht
und übereinander.
Ihre Zunge, die Fahne,
wirbelte um die Wette mit dem Wetterhahne.

Nachdichtung Hugo Huppert

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

"Nein, ich verweigere euch das Vergnügen,

mich bis zum Kleintod klein zu kriegen.

Nicht all zu bald leset ihr

meiner Begabung

die Seelenmesse vor der Begrabung.

Mit einigem Heucheln

kann man mich zwar meucheln;

jedoch kein Puschkin-Mörder d'Anthès

macht auch mit mir

so kurzen Prozess.

Viermal kann Alter mich erniedrigen;

viermal werd ich verjüngt aufspringen.

Zu Grabe geh ich in aufrechtem Gang;

wo immer ich sterbe,

ich tus mit Gesang.

In welchem Elendsloch man mich bestatte -

ich weiß:

sanft ruhn werd ich ebenbürig

mit jenen, die unter roter Standarte

ihr Leben beschlossen

aufrecht und würdig.

Majakowski

1923

[aus: "Das bewusste Thema"]

 


"Noch am gleichen Tage (dem Todestag Majakowskis) wurde der Tote in die Gendrikow Gasse überführt. Tags darauf wurde er im Schriftstellerklub in der Herzenstraße aufgebahrt. Tatlin hatte mit Rodtschenko, Lewin und Denissowski Raum und Podest ausgestaltet. Unterstützt von Schülern der Künstlerisch-Technischen Hochschule, baute er auch den Katafalk, montierte ihn mit Eisenplatten auf einen Tafelwagen, auf dem der Sarg am Nachmittag des 17. April zum Krematorium überführt wurde, und flocht im Auftrag des Komsomol einen riesengrossen Kranz aus stählernen Hämmern, Schwungrädern und Schrauben, versehen mit der Aufschrift "Dem eisernen Dichter - einen eisernen Kranz." Kein Blumenschmuck. Keine mit Schleifen umwundenen kränze. So geleitete die Kunst-Avantgarde ihren Mitstreiter zur letzten Ruhestätte. Dies war ihre letzte Freundschaftstat für Majakowski und die letzte gemeinschaftliche Aktion, die ihnen noch gegeben war.

Auf der Trauerfeier in der Herzenstraße sprachen u.a. Lunatscharski und Fedin. Kirsanow rezitierte Majakowskis poetisches Testament, "Mit ganzer Stimme". Hatten bereits an die 150.000 Menschen dem aufgebahrten Toten die letzte Ehre erwiesen, so sprach man von Hunderttausenden, die den Dichter auf seinem letzten Weg das Geleit gaben. Unter ihnen Schriftsteller wie Bulgakow, die ihm persönlich nicht nahe gestanden hatten. - Auch in Leningrad fand spontan eine große Trauerkundgebung statt."