1908

W. I. Lenin



Zündstoff in der Weltpolitik

23. Juli 1908

Proletari Nr. 33 vom 23. Juli 1908

Lenin, Band 15, Seite 176 – 183







Die revolutionäre Bewegung in verschiedenen Ländern Europas und Asiens hat sich in letzter Zeit so nachdrücklich bemerkbar gemacht, dass sich vor uns eine neue und gegenüber früher weitaus höhere Etappe im internationalen Kampf des Proletariats ziemlich klar abzeichnet.



In Persien hat eine Konterrevolution stattgefunden, die die Auseinanderjagung der russischen ersten Duma und den russischen Aufstand Ende 1905 auf ganz eigenartige Weise miteinander verband. Die von den Japanern mit Schimpf und Schande geschlagenen Truppen des russischen Zaren revanchieren sich, indem sie ihr Möglichstes im Dienste der Konterrevolution tun. Ihre Heldentaten bei den Massenerschießungen, den Strafexpeditionen, den Massakern und den Plünderungen in Russland lassen dieselben Kosaken ihre Heldentaten bei der Unterdrückung der Revolution in Persien folgen. Dass Nikolaus Romanow an der Spitze der Schwarzhunderter-Gutsbesitzer und der durch Streiks und Bürgerkrieg in Schrecken versetzten Kapitalisten gegen die persischen Revolutionäre wütet, ist verständlich; auch fällt ja nicht zum ersten Mal den christlichen russischen Kriegern die Rolle internationaler Henker zu. Dass England sich pharisäisch die Hände in Unschuld wäscht und zugleich den persischen Reaktionären und Anhängern des Absolutismus ofen freundschaftliche Neutralität bekundet, das ist eine etwas anders geartete Erscheinung. Gereizt durch die zunehmende Arbeiterbewegung im eignen Lande und erschreckt durch das Anwachsen des revolutionären Kampfes in Indien, zeigen die liberalen englischen Bourgeois immer häufiger, offener und krasser, zu welchen Bestien die „zivilisierten“, die in der höchsten Schule des Konstitutionalismus erzogenen europäischen „Politiker“ werden können, wenn es zum Kampf der Massen gegen das Kapital, gegen das kapitalistische Kolonialsystem, d.h., gegen das System der Versklavung, Ausplünderung und Gewaltherrschaft kommt. In einem Land, das vor der Aufteilung durch die Beherrscher Indiens einerseits und durch die konterrevolutionäre russische Regierung andererseits steht, ist die Lage der persischen Revolutionäre schwer. Aber der hartnäckige Kampf in Täbris, der wiederholte Wechsel des Kriegsglücks zu Gunsten der scheinbar schon aufs Haupt geschlagenen Revolutionäre zeigt, dass trotz der Unterstützung durch die russischen Ljachow und die englischen Diplomaten die Banden des Schahs auf den heftigsten Widerstand von unten stoßen. Eine revolutionäre Bewegung, die den Restaurationsversuchen militärischen Widerstand entgegenstellen kann und die Helden solcher Versuche zwingt, die Hilfe Landfremder in Anspruch zu nehmen, kann nicht erstickt werden, und selbst ein vollständiger Triumph der persischen Reaktion wäre unter solchen Umständen nur das Vorspiel zu neuen Volkserhebungen. [ hervorgehoben von der Komintern (SH) ](Seite 176 – 177)



In der Türkei hat die von den Jungtürken geführte revolutionäre Bewegung des Heeres gesiegt. Allerdings ist dieser Sieg nur ein halber Sieg oder nur ein Bruchteil des Sieges, da der türkische Nikolaus der Zweite vorläufig mit dem Versprechen davongekommen ist, die berühmte türkische Verfassung wieder herzustellen. Doch solche halben Siege in Revolutionen, solche erzwungenen, überstürzten Zugeständnisse des alten Regimes bilden das sicherste Unterpfand für neue, weit entschiedenere, weit schärfere, größere Volksmassen erfassende, Peripetien des Bürgerkriegs. Und die Schule des Bürgerkriegs macht das Volk nicht umsonst durch. Es ist eine harte Schule, und zu ihrem vollen Programm gehören unvermeidlich auch Siege der Konterrevolution, das Wüten der gereizten Reaktionäre, wilde Racheakte der alten Macht an den Rebellen usw. Doch nur eingefleischte Pedanten und schwachsinnige Mummelgreise können darüber jammern, wenn die Völker diese qualvolle Schule durchmachen; diese Schule lehrt die unterdrückten Klassen, den Bürgerkrieg zu führen und in der Revolution zu siegen. Sie speichert in den Massen der modernen Sklaven jenen Hass auf, den die verschüchterten, stumpfen und unwissenden Sklaven ewig hegen und der die Sklaven, die sich der Schmach ihres Sklaventums bewusst geworden sind, zu den größten geschichtlichen Heldentaten führt. [ hervorgehoben von der Komintern (SH) ] ; (Seite 211)(Seite 177)



In Indien beunruhigen gerade in letzter Zeit die eingeborenen Sklaven der „zivilisierten“ englischen Kapitalisten ihre „Herren“ in sehr unangenehmer Weise. Unabsehbar sind die Gewalttätigkeiten und Räubereien, die man englisches Verwaltungssystem in Indien nennt. Nirgends in der Welt – Russland natürlich ausgenommen – gibt es ein solches Massenelend, eine solche chronische Hungersnot der Bevölkerung. Die liberalsten und radikalsten Männer des freien Britanniens, wie z.B. John Morley, eine Autorität für russische und nichtrussische Kadetten, ein Star der „fortschrittlichen“ (in Wirklichkeit aber vor dem Kapital liebedienernden) Presse, werden in ihrer Rolle als Machthaber Indiens zu wahren Dschingis-Chans und bringen es fertig, alle zur „Beruhigung“ der ihnen anvertrauten Bevölkerung dienenden Maßnahmen zu sanktionieren, selbst die Auspeitschung solcher Menschen, die politischen Protest erheben ! Die „Justice“ (Gerechtigkeit), eine kleine Wochenschrift der englischen Sozialdemokraten, wurde von diesen liberalen und „radikalen“ Lumpen vom Schlage Morleys in Indien verboten . Und als das englische Parlamentsmitlied und der Führer der „Unabhängigen Arbeiterpartei“ (Independent Labour Party), Keir Hardie, sich erdreistete, nach Indien zu kommen und vor den Eingeborenen über die elementarsten Forderungen der Demokratie zu sprechen, da stimmte die gesamte englische bürgerliche Presse ein wahres Geheul gegen den „Aufrührer“ an. Auch jetzt sprechen die einflussreichsten englischen Zeitungen zähneknirschend von den „Agitatoren“, die die Ruhe Indiens stören, und begrüßen die echt russischen, eines Plehwe würdigen Urteile der Richter und die administrativen Racheakte gegen demokratische Publizisten Indiens. Aber die Straße in Indien beginnt für ihre Schriftsteller und politischen Führer einzutreten. Das Schandurteil, das die englischen Schakale gegen den indischen Demokraten Tilak fällten - Tilak wurde zu langjähriger Verbannung verurteilt; dabei ergab eine kürzlich an das englische Unterhaus gerichtete Anfrage, dass die indischen Geschworenen sich für einen Freispruch erklärt hatten und dass das Urteil mit den Stimmen der englischen Geschworenen gefällt wurde ! -, dieser Racheakt der Lakaien des Geldsacks an einem Demokraten rief in Bombay Straßendemonstrationen und einen Streik hervor. Auch in Indien ist das Proletariat schon für den bewussten politischen Massenkampf reif; damit hat für die englisch-russischen Methoden in Indien die Stunde geschlagen ! Durch ihre koloniale Raubpolitik gegenüber den asiatischen Ländern haben es die Europäer dahin gebracht, eines von ihnen, Japan, für große militärische Siege zu stählen, die ihm eine selbständige nationale Entwicklung gewährleisteten. Es unterliegt keinem Zweifel, dass die jahrhundertelange Ausplünderung Indiens durch die Engländer, dass der heutige Kampf dieser „fortgeschrittenen“ Europäer gegen die persische und indische Demokratie Millionen und aber Millionen asiatischer Proletarier ebenso (wie die Japaner) für einen siegreichen Kampf gegen die Unterdrücker stählen wird . Der klassenbewusste europäische Arbeiter findet jetzt auch in Asien seine Genossen, und die Zahl dieser Genossen wächst täglich und stündlich. [ hervorgehoben von der Komintern (SH) ]; (Seite 178 – 179)



Auch in China hat sich die revolutionäre Bewegung gegen die mittelalterlichen Zustände in den letzten Monaten mit besonderem Nachdruck bemerkbar gemacht. Gewiss, es lässt sich über diese Bewegung noch nichts Bestimmtes sagen – so spärlich sind die Nachrichten und so zahlreich die Meldungen über Revolten in verschiedenen Teilen Chinas -, doch unterliegt das starke Anwachsen des „neuen Geistes“ und der „europäischen Einflüsse“ in China, besonders nach dem Russisch-Japanischen Krieg, keinem Zweifel; folglich ist auch die Verwandlung der alten chinesischen Revolten in eine bewusste demokratische Bewegung unvermeidlich. [ hervorgehoben von der Komintern (SH) ]Dass dieses Mal einige an der kolonialen Raubpolitik Beteiligte sich beunruhigt fühlten, geht aus dem Verhalten der Franzosen in Indochina hervor: Sie halfen der chinesischen, „historischen Staatsmacht“ bei der Abrechnung mit den Revolutionären ! Sie fürchteten gleichermaßen für die „Sicherheit“ „ihrer“ benachbarten asiatischen Besitzungen.



Aber der französischen Bourgeoisie bereiten nicht nur ihre asiatischen Besitzungen Sorge. Die Barrikaden in Villeneuve-St.-Georges bei Paris, die Schüsse auf die Streikenden, die diese Barrikaden errichtet hatten (Donnerstag, den 30. Juli) – diese Vorgänge haben abermals die Zuspitzung des Klassenkampfes in Europa gezeigt. Clemenceau, der Radikale, der Frankreich im Namen der Kapitalisten regiert, arbeitet mit ungewöhnlichem Eifer an der Zerstörung der letzten Reste republikanisch-bürgerlicher Illusionen im Proletariat. Dass Truppen, die auf Befehl der „radikalen“ Regierung handeln, auf Arbeiter schießen, kommt unter Clemenceau beinahe häufiger vor als bisher. Clemenceau hat dafür von den französischen Sozialisten bereits den Beinamen „der Blutige“ erhalten, und jetzt, da seine Agenten, Polizisten und Generäle wieder Arbeiterblut vergossen haben, erinnern sich die Sozialisten des geflügelten Wortes, das dieser fortschrittlichste bürgerliche Republikaner einmal zu Arbeiterdelegierten sagte: „Wir stehen auf entgegengesetzten Seiten der Barrikade!“ Ja, das französische Proletariat und die extremsten bürgerlichen Republikaner postieren sich jetzt endgültig auf den entgegengesetzten Seiten der Barrikade. Die Arbeiterklasse Frankreichs hat viel Blutopfer gebracht, als sie die Republik eroberte und verteidigte; heute aber, da die republikanische Staatsordnung völlig gefestigt ist, naht der Entscheidungskampf zwischen Besitzenden und Werktätigen immer schneller heran: „Es war kein einfaches Massaker“, schreibt „l 'Humanité“ über den 30. Juli, „es war gewissermaßen eine Schlacht.“ Die Generäle und Polizisten wollten um jeden Preis die Arbeiter provozieren und die friedliche, unbewaffnete Demonstration in ein Blutbad verwandeln. Doch bei der Umzingelung der Streikenden und Demonstranten, bei dem Überfall auf die Unbewaffneten stieß das Militär auf Widerstand; sein Vorgehen rief die sofortige Errichtung von Barrikaden hervor und führte zu Ereignissen, die ganz Frankreich in Erregung versetzten. Diese aus Brettern errichteten Barrikaden waren lächerlich schlecht, schreibt dieselbe Zeitung. Aber nicht dies ist wesentlich, sondern der Umstand, dass die Dritte Republik die Barrikaden außer Brauch gebracht hatte. Jetzt „führt sie Clemenceau wieder ein“ und argumentiert dabei mit derselben Offenheit, mit der „die Henker vom Juni 1848 und Galliffet im Jahre 1871“ über den Bürgerkrieg sprachen.

Nicht allein die sozialistische Presse ruft anlässlich der Vorgänge des 30. Juli diese großen historischen Daten ins Gedächtnis. Die bürgerlichen Zeitungen fallen in rasender Wut über die Arbeiter her und beschuldigen sie, sie hätten sich so benommen, als ob sie die sozialistische Revolution beginnen wollten. Eine dieser Zeitungen erzählt bei dieser Gelegenheit eine kleine, aber bezeichnende Episode, die die Stimmung beider Seiten auf dem Kampfplatz wiedergibt. Als die Arbeiter einen ihrer verwundeten Genossen an Genral Virvaire vorbeitrugen, den den Angriff gegen die Streikenden kommandiert hatte, ertönten aus der Menge der Demonstranten Rufe „Saluez !“ („Grüßen Sie!“) . Und der General der bürgerlichen Republik erwies dem verwundeten Feind die Ehrenbezeigung.



Eine Verschärfung des Kampfes zwischen Proletariat und Bourgeoisie ist in allen fortgeschrittenen kapitalistischen Ländern zu beobachten, wobei die Verschiedenheit der historischen Bedingungen, der politischen Verhältnisse und der Formen der Arbeiterbewegung verschiedene Erscheinungsformen ein und derselben Tendenz bedingt. [ hervorgehoben von der Komintern (SH) ] ; (Seite 180 – 181)

In Amerika und England, wo volle politische Freiheit herrscht und im Proletariat keine oder zumindest keine einigermaßen lebendige revolutionäre und sozialistische Tradition vorhanden ist, zeigt sich diese Verschärfung in einer verstärkten Bewegung gegen die Trusts, in einem außerordentlichen Anwachsen des Sozialismus, in der zunehmenden Beachtung, die ihm die besitzenden Klassen entgegenbringen, und in dem Übergang der manchmal mit rein ökonomischen Zielen gegründeten Arbeiterorganisationen zum selbständigen und planmäßigen proletarischen politischen Kampf.

In Österreich und Deutschland, zum Teil auch in den skandinavischen Ländern, äußert sich die Verschärfung des Klassenkampfes im Wahlkampf, im wechselseitigen Verhältnis der Parteien, in der gegenseitigen Annäherung aller Bourgeois der verschiedenen Schattierungen gegen den gemeinsamen Feind, das Proletariat, in der Verschärfung der gerichtlichen und polizeilichen Repressalien. Die zwei feindlichen Lager sammeln langsam, aber unentwegt ihre Kräfte, bauen ihre Organisationen fester aus und sondern sich im gesamten gesellschaftlichen Leben immer schroffer voneinander ab, gleichsam als bereiteten sie sich schweigend und konzentriert auf die künftigen revolutionären Schlachten vor.

In den romanischen Ländern, in Italien, hauptsächlich aber in Frankreich, äußert sich die Verschärfung des Klassenkampfes in besonders stürmischen, heftigen, zum Teil geradezu revolutionären Explosionen, in denen der verborgene Hass des Proletariats gegen seine Unterdrücker mit plötzlicher Wucht hervorbricht und das „friedliche“ Milieu des parlamentarischen Kampfes von Szenen eines wahren Bürgerkriegs abgelöst wird.



Die internationale revolutionäre Bewegung des Proletariats verläuft in den verschiedenen Ländern nicht gleichmäßig und nicht in ein und derselben Form, sie kann es auch gar nicht. Die vollständige und allseitige Ausnutzung aller Möglichkeiten in allen Wirkungsbereichen ergibt sich erst als Ergebnis des Klassenkampfes der Arbeiter der verschiedenen Länder. Jedes Land trägt seine eigenen wertvollen, originalen Züge dazu bei, aber in jedem einzelnen Land leidet die Bewegung an dieser oder jener Einseitigkeit, an diesen oder jenen theoretischen oder praktischen Mängeln der einzelnen sozialistischen Parteien. Im Großen und Ganzen aber sehen wir deutlich einen gewaltigen Fortschritt des internationalen Sozialismus, den Zusammenschluss der Millionenarmeen des Proletariats in vielen konkreten Zusammenstößen mit dem Feind, das Herannahen des Entscheidungskampfes gegen die Bourgeoisie, eines Kampfes, für den die Arbeiterklasse weit mehr vorbereitet ist als zur Zeit der Kommune, dieses letzten großen Proletarieraufstandes. [ hervorgehoben von der Komintern (SH) ]; (Seite 181 - 182)

Dieser Fortschritt des gesamten internationalen Sozialismus und zugleich die Verschärfung des revolutionär-demokratischen Kampfes in Asien bringen die russische Revolution in eine ganz eigentümliche und besonders schwierige Lage. Die russische Revolution besitzt in Europa wie in Asien einen großen internationalen Verbündeten, aber gleichzeitig und gerade deswegen hat sie nicht nur einen nationalen, nicht nur einen russischen, sondern auch einen internationalen Feind. Eine Reaktion auf den stärker werdenden Kampf des Proletariats ist in allen kapitalistischen Ländern unvermeidlich, und diese Reaktion vereinigt die bürgerlichen Regierungen der ganzen Welt gegen jede Volksbewegung, gegen jede Revolution sowohl in Asien als auch und besonders in Europa. Ähnlich den meisten russischen liberalen Intellektuellen träumen auch die Opportunisten in unserer Partei bis heute noch von einer bürgerlichen Revolution in Russland, die das Bürgertum „nicht abstößt“ und abschreckt, die keine „übermäßige“ Reaktion erzeugt und nicht zur Machtergreifung durch die revolutionären Klassen führt. Vergebliche Hoffnung ! Philister-Utopie ! Der Zündstoff häuft sich in allen fortgeschrittenen Staaten der Welt so schnell an, die Flammen greifen auf die meisten asiatischen Staaten, die gestern noch in tiefem Schlaf lagen, so offensichtlich über, dass eine Verstärkung der internationalen bürgerlichen Reaktion und eine Zuspitzung jeder einzelnen nationalen Revolution absolut unvermeidlich werden.

Die Konterrevolution in Russland wird die historischen Aufgaben unserer Revolution nicht lösen, und sie kann das auch nicht. Die russische Bourgeoisie gravitiert unvermeidlich immer mehr zur internationalen anti-proletarischen und anti-demokratischen Strömung. Nicht auf liberale Bundesgenossen darf das russische Proletariat rechnen. Es muss selbständig seinen eigenen Weg bis zum vollständigen Sieg der Revolution gehen; es muss sich dabei auf die unvermeidliche gewaltsame Lösung der Agrarfrage in Russland durch die Bauernmassen selbst stützen; es muss ihnen helfen, die Herrschaft der reaktionären Gutsbesitzer und der Schwarzhunderter-Selbstherrschaft zu stürzen; es muss seine Aufgabe in der Errichtung der demokratischen Diktatur des Proletariats und der Bauernschaft in Russland sehen und stets dessen eingedenk sein, dass sein Kampf und seine Siege unzertrennlich mit der internationalen revolutionären Bewegung verknüpft sind. Weniger Illusionen über den Liberalismus der (in Russland wie in der ganzen Welt) konterrevolutionären Bourgeoisie ! Mehr Aufmerksamkeit dem Wachstum des internationalen revolutionären Proletariats ! [ hervorgehoben von der Komintern (SH) ] ; (Seite 182 - 183)