Es lebe der 112. Geburtstag des Genossen Enver Hoxha

 

16. Oktober 2020

ENVER HOXHA

 

Grußadressen der Solidarität

 

Grußadresse der Komintern (SH) anlässlich des
112. Geburtstags des Genossen

Enver Hoxha

Heute vor 112 Jahren wurde unser geliebter Genosse Enver Hoxha geboren. Er steht Seite an Seite mit Marx, Engels, Lenin und Stalin als 5. Klassiker des Marxismus-Leninismus. Er bleibt für immer tief im Gedächtnis und Herzen eines jeden echten Kommunisten in der Welt.

 

Enver Hoxha über die internationale Lage und wie führen wir den Kampf gegen die Pandemie ?

Enver Hoxha lehrt:

"Jede Einschätzung der internationalen Ereignisse, die nicht vom Gesichtspunkt des Klassenkampfes aus geschieht, ist falsch, anti-marxistisch, schadet den Interessen der Arbeiterklasse, schadet der sozialistischen Weltrevolution."

"Die Welt befindet sich in einer Phase, in der die Sache der Revolution und der nationalen Befreiung der Völker nicht nur ein Ideal und eine Perspektive ist, sondern auch ein Problem, das zur Lösung ansteht."

Wie ist nun diese Lehre auf die gegenwärtige Situation der Pandemie richtig anzuwenden ?

Unsere Lehre, der Stalinismus-Hoxhaismus, erklärt alle Weltsituationen, die sich entwickelt haben und in Zukunft entwickeln werden. Sie hat alles vorausgesehen, sie hat die grundlegenden Fragen der gegenwärtigen Epoche des Untergangs des Weltimperialismus , die Fragen der materialistischen und dialektischen Entwicklung der heutigen Weltgesellschaft, einer richtigen Lösung zugeführt. Das gilt auch konkret für die Lösung des Problems der Bekämpfung der Pandemie.

Es ist entscheidend, in was für einer Welt sich die Pandemie ausgebreitet ? Wir Stalinisten-Hoxhaisten definieren die gegenwärtige Weltgesellschaft als Klassengesellschaft. Entsprechend wirkt sich die Pandemie auf die Verhältnisse unter den Klassen aus.

Der Unterschied der Klassen in der Haltung zur Pandemie besteht darin, dass die Weltbourgeoisie nur ihre eigenen Minderheitsinteressen vertritt, während das Weltproletariat nicht nur seine eigenen Klasseninteressen vertritt, sondern gleichzeitig die der großen Mehrheit der Weltbevölkerung.

Die kapitalistische Weltkrise hat schon vor Ausbruch der Pandemie bestanden und wird auch nach der Pandemie weiter bestehen. Es ist aber die Pandemie, die die bestehenden Widersprüche des Weltkapitalismus verschärft hat und weiter verschärfen wird.

Die Bedeutung der Pandemie für die gegenwärtige internationale Krisensituation besteht nicht nur darin, wie Lenin sagt, "dass sie das Verborgene offenkundig gemacht, das Bedingte, Oberflächlichkeit, Kleinliche beiseite geschoben, den politischen Schutt wegräumt, die wahren Triebfedern des wirklich vor sich gehenden Klassenkampfes aufgedeckt hat", sondern vor Allem darin, dass die Pandemie den weltrevolutionären Gärungsprozess ungemein beschleunigt hat und weiter beschleunigen wird. Die Pandemie fördert den objektiven Prozess der Entwicklung zur sozialistischen Weltrevolution. Das verfaulte System des Weltkapitalismus treibt an den Rand seines Untergangs auch ohne Pandemie, aber mit der Pandemie eben viel schneller und gründlicher.

Enver Hoxha lehrt:

"In keinem Teil des Erdballs kann sich eine Klasse, eine Partei, welcher Art und Ideologie auch immer, von den Ereignissen, die überall auf dem Erdball stattfinden, isolieren und in diesem verwickelten Kampf unbeteiligt bleiben."

Wir Stalinisten-Hoxhaisten betrachten und studieren diese revolutionäre Entwicklung notwendigerweise in ihrer ganzen Komplexität mit ihren positiven und negativen Seiten, und wir müssen, gestützt auf diese Entwicklung, unsere Strategie und Taktik aufbauen. Wir wenden die von uns entwickelte Strategie und Taktik der sozialistischen Weltrevolution gegenwärtig unter den Bedingungen der Pandemie an.

Oberflächlich betrachtet, scheint es sich im Kampf gegen die Pandemie um einen gemeinsamen Kampf aller Klassen zu handeln. Aber vom Stalinismus-Hoxhaismus aus betrachtet, führt die Pandemie nicht etwa zur Klassenversöhnung, sondern ganz im Gegenteil, zur Zuspitzung der bestehenden Klassenwidersprüche, zur Verschärfung des Klassenkampfes. Die antagonistischen Klasseninteressen prallen in der Pandemie nur noch heftiger aufeinander.

Die Weltbourgeoisie bekämpft die Pandemie nicht etwa um die Menschheit zu schützen, sondern um ihr Ausbeutungssystem aufrecht zu erhalten. Während das Weltproletariat nicht nur gegen die Pandemie, sondern auch gegen die damit verbundene verschärfte Ausbeutung und Unterdrückung kämpfen muss.

Genauso wenig wie eine Pandemie von einem einzelnen Land allein bekämpft werden kann, so kann auch der Weltkapitalismus nicht durch ein einzelnes Land allein bekämpft werden.

Die Pandemie muss global bekämpft werden ebenso wie das globale Übel des Kapitalismus.

Es geht dabei nicht nur darum, dass sich die Proletarier aller Länder vereinigen, sondern dass das Weltproletariat seinerseits die Ausgebeuteten und Unterdrückten in allen Ländern zur sozialistischen Weltrevolution vereinigt. Wenn die Unterdrückten und Ausgebeuteten die kapitalistische Pandemie los werden wollen, dann muss die Diktatur des Weltproletariats durch den Sieg der sozialistischen Weltrevolution erobert und gefestigt werden.

Die globalisierte Formierung des Weltproletariats ist von entscheidender Bedeutung und damit auch die Formierung der Avantgarde des Weltproletariats, die Komintern (SH), die alle revolutionären Kräfte der Welt vereinigt und siegreich in die Schlacht gegen den Weltkapitalismus führt.

Die Kampf gegen die Pandemie lehrt uns, dass die zentralisierte Organisierung des globalen Klassenkampfes eine objektives Erfordernis ist.

Für die Komintern (SH) gilt, dass die Ereignisse und die neu entstehenden Situationen, die Tendenzen und Zielsetzungen, die durch die Pandemie auf die verschiedenen politischen Kräfte wirken, mit großer Aufmerksamkeit zu verfolgen und zu analysieren sind, und zwar im vollen Einklang mit den Lehren des Stalinismus-Hoxhaismus, mit den Interessen der sozialistischen Weltrevolution. Gegenüber der Pandemie müssen wir eine korrekte prinzipienfeste Haltung einnehmen.

Besonderes Merkmal der sich durch die Pandemie zuspitzenden heutigen weltimperialistischen Krise ist, dass sich die zwischen-imperialistischen Konflikte und die Rivalität der Supermächte um die Aufteilung der Märkte und Einflussbereiche verschärfen. Die zutiefst aggressive Politik des absteigenden amerikanischen Imperialismus und des aufsteigenden chinesischen Sozialimperialismus, ihre Gier nach Herrschaft und Hegemonie in der Welt führt zur Verschärfung des globalen Klassenkampfes zwischen Weltbourgeoisie und Weltproletariat.

Die gegenwärtige Krise hat erneut bewiesen, dass der Kapitalismus als Gesellschaftssystem niemals seinen Widersprüchen und Gebrechen entrinnen kann, da er außerstande ist, sich gleichzeitig seine Höchstprofite zu sichern und ein gesellschaftliches Gleichgewicht aufrecht zu erhalten. So bewahrheitet sich auch unter den Bedingungen der Pandemie, dass die Wirtschaftskrisen Weggefährten des kapitalistischen Systems bleiben, solange das Privateigentum und die kapitalistische Ausbeutung existieren.

Das weltkapitalistische Staatensystem wälzt die Folgen der Pandemie auf die werktätigen Massen ab.

Millionen Arbeiter werden infolge der Pandemie auf die Straße gesetzt. Die Inflation entwickelt sich galoppierend, die Preise der lebensnotwendigen Dinge werden unerschwinglich.

In der Pandemie schützen die Reichen nicht nur ihren Reichtum, sondern häufen noch mehr Reichtum an. Aber noch mehr als der Reichtum häuft sich das Elend der Milliardenmassen auf der ganzen Welt an. Die Pandemie trifft die Ärmsten der Armen am härtesten. Die Auswirkungen der Pandemie sehen wie folgt aus: Auf der einen Seite nimmt die Verelendung der Werktätigen zu und auf der anderen Seite wächst der Reichtum der Kapitalisten.

Diese ernste Lage, diese wütende Politik der Ausbeutung und Unterdrückung begleiten das Großkapital und seine Staatsmacht, die Sozialdemokratie, die Revisionisten und andere Opportunisten mit einer großen Betrugspropaganda, die den werktätigen Massen einzureden versucht, die Pandemie sei angeblich eine vorübergehende Erscheinung, alles würde sich wieder zur Erholung des Kapitalismus wenden, sie müssten daher die schwere Last erdulden, die ihnen aufgebürdet wird, und sollten nicht nach den Ursachen suchen und rebellieren. Indem sie die Pandemie in den Mittelpunkt stellt, versucht die Weltbourgeoisie von allen ihren Schwierigkeiten in der Weltkrise abzulenken.

Der Klassenfeind bemüht sich auf jede Weise, das Schlimmste, die Weltevolution, zu verhüten, die der einzige Weg ist, um sich dem kapitalistischen Ausbeutersystems zu entledigen. Hinter dem so genannten „Kampf gegen die Verschwörungstheorien“ steht der Kampf gegen die proletarische Ideologie, die Ideologie von der Befreiung der Menschheit aus Not und Elend. Damit sollen die Ausgebeuteten und Unterdrückten gespalten und von der Revolution abgehalten werden. Verschwörungstheorien sind reaktionär, die proletarische Ideologie ist revolutionär.

Der Kampf gegen die Pandemie ist ein Kampf zwischen der proletarischen und bürgerlichen Ideologie. Wer sich jetzt unter den Bedingungen der Pandemie den Anordnungen der Kapitalisten und ihrem Staatensystem nicht bedingungslos unterordnet, wer dagegen rebelliert, wird bekämpft als eine Gefahr für die Gesellschaft.

In dieser Situation wird der Weltfaschismus immer drohender. Es ist bekannt, dass das Kapital, wenn es in eine Sachgasse gerät, entweder gezwungen ist, seinen Bankrott zu erklären oder die faschistische Diktatur zu errichten und auf den Krieg hin zusteuern. Die Pandemie beschleunigt Faschismus und imperialistischen Krieg.

Das sind die Bedingungen, unter denen wir heute kämpfen müssen.

Wir müssen uns täglich stählen, uns mit unserer stalinistisch-hoxhaistischen Theorie wappnen. Nur auf diese Weise können und werden wir uns in der Pandemie richtig orientieren, denn dies ist die Bedingung, unter dem wir unseren großen Kampf für die Befreiung der Völker vom kapitalistischen Joch führen, dies ist der schwierige Weg zum Sieg der proletarischen Revolution auf allen Kontinenten.

Enver Hoxha lehrt:

"Täglich vertiefen sich die Grundzüge unserer Epoche und kommen immer deutlicher zum Vorschein als der Epoche des Übergangs vom Kapitalismus zum Sozialismus, des Kampfes der zwei entgegengesetzten Gesellschaftssysteme, als der Epoche der proletarischen und nationalen Befreiungsrevolutionen, des Untergangs des Imperialismus und der Liquidierung des Kolonialsystems, als der Epoche des Triumphs des Sozialismus und Kommunismus im Weltmaßstab."

 

Es lebe der 112. Geburtstag des Genossen Enver Hoxha - der 5. Klassiker des Marxismus-Leninismus!

Genossen Enver ist unsterblich - sein Genie erleuchtet uns auf dem Weg zur siegreichen sozialistischen Weltrevolution!

Es lebe der anti-revisionistische und anti-sozialfaschistische Kampf!

Krieg gegen die Weltbourgeoisie und gegen den Weltkapitalismus - bis zur letzten Patrone!

Es lebe der Marxismus-Leninismus-Stalinismus-Hoxhaismus!

Es lebe die bewaffnete sozialistische Weltrevolution und die Diktatur des Weltproletariats!

Es lebe der Weltsozialismus und Weltkommunismus!

Es lebe die Komintern (SH)!

 

Wolfgang Eggers

Komintern (SH)

16. Oktober 2020

 

NEUVERÖFFENTLICHUNGEN

Aus Anlass des 112. Geburtstags des Genossen Enver Hoxha

 


ENVER HOXHA

 

in englischer Sprache

 

ENVER HOXHA

 

The 5th Classic of Marxism-Leninism

 

On the Foundations and concerning Questions of Hoxhaism

 

 

WHEN THE PRESENT STANDS ON STEEL FOUNDATIONS THE FUTURE IS SECURE

From the speech delivered to the cadres of the district of Gjirokastra
March 18, 1978

 

 

Portugiesisch

ENVER HOXHA

 

O 5º Clássico do Marxismo-Leninismo

e os Fundamentos do Hoxhaismo

 

 

 

 

in deutscher Sprache

 

 

1978 - Nr. 6, November-Dezember

(zum 70. Geburtstag von Enver Hoxha)

 

WENN DIE GEGENWART AUF FESTEN FÜSSEN STEHT, IST DIE ZUKUNFT GESICHERT

Aus der Rede an die Kader des Distrikts Gjirokastra
18. März 1978

 

 

 

 

Anglo-amerikanische Machenschaften in Albanien

Erinnerungen - Tirana 1982

 

Resolution des Treffens der wichtigsten kommunistischen Gruppen Albaniens über die Gründung der Partei

(November 1941)

aus: "Albanien heute" 1976, Nr. 5

 

"Die Partei der Arbeit Albaniens wurde unter anderen Bedingungen als die übrigen Kommunistischen Parteien gebildet."

(Aus dem Tagebuch des Genossen Enver Hoxha vom 26. Januar 1978) - Quelle: "Albanien Heute" 1987, Nr. 5, Seite 16 - 17)

 

 

 

 

 

Über die Thesen des X. Parteitages der Kommunistischen Partei Italiens

"Zeri i Popullit" vom 17. - 18. November 1962

 

 

 

Gespräch mit Tschou Enlai

März 1965

 

 

 

 

 

ENVER HOXHA

der 5. Klassiker des Marxismus-Leninismus

 

Über die Grundlagen und zu den Fragen des Hoxhaismus.

 

 

 

 

 

 

deutsches Enver Hoxha Archiv

 

 

 

 

«Enver Hoxha. Sein Leben und Werk.

1908 — 1985»

 

 

 

 

 

 

 

 

Unsere Webseite über Enver Hoxha